Es gibt eine neue Shell-Jugendstudie. Man hat nochmal durchgezählt sind noch Jugendliche da. ANTWORT Ja einige schon 2000 hat man gefragt wie sie ihr Leben führen und zu führen gedenken in der Zukunft. Klammer auf der Rentner Republik über die wir ja hier sprechen weshalb wir mal in die Pressekonferenz reingucken im 34. Talk Radio zur Renten der Republik.
Vorher aber wie immer der dank Andreas herzlichen Dank Dennis Franz Johannes Steffen und Carolin Conrad Miriam Leo Clemens Annalena Martin Florian Andreas Ingo und Thomas, Ingo schrieb mit speziellem Dank für die Andrew Yang Folge, würde ich mal darauf hinweisen dieser Podcast in Talk Radio hat jetzt zehn Bewertungen bei uns 99 davon haben 5 Sterne einmal nur 2. Das erweckt natürlich Aufmerksamkeit.
Wieso hat einer nur zwei Sterne gegeben wenn sich 99 andere einig waren Es ist ein 5 Sterne Podcast. Er schreibt Cheng Fu genaugenommen Yang ernsthaft. Sorry da hast du mich verloren. Wenn jemand was Neues wirklich Neues und Menschliches zu bieten hat dann Bernie Sanders. In Deutschland machen alle mit ihm. In Deutschland machen alle mit ihn zu ignorieren und zu verschweigen heftig.
Und wenn einer das Volk hinter sich bringen kann und nicht nur auf USA schaut sondern auf das Wohlergehen aller Menschen dann ist das Bernie Sanders heftig. Ausrufezeichen Ausrufezeichen Ausrufezeichen. Camilla Harris ist leider auch ein schlechter Witz. Ach ja sehr gut.
Die Amerikaner haben gerade auch wieder eine Debatte gehabt, in dieser kam es tatsächlich zum internationalen Streit zwischen Andrew Yang und Elizabeth Warren, weil sie noch einmal auch biografisch begründet argumentiert hat Wir brauchen den etwas faireren Kapitalismus der 80er Jahre zurück als man noch billig studieren konnte und einem dann die Welt zu Füßen lag,
Andrew Yang wies daraufhin dass man für die kommenden Herausforderungen wirtschaftlichen Gebaren vor allem von diesen neuen Mega Konzernen im Silicon Valley. Neue Lösungsansätze braucht und die Alten nicht funktionieren da wurde die kommende Gesellschaft auf die Rentner Republique mal richtig verhandelt.
Ist aber nicht heute Thema denn es gibt eine neue Shell-Jugendstudie und ich war selbst ein bisschen überrascht Ich dachte ich habe so etwas auf dem Schirm aber sie kam am Dienstag ein bisschen aus heiterem Himmel und ich dachte mir wir gucken da mal rein bzw.
Ich wollte reinschauen hab sie mir gekauft. Ist ja eine der Studien die man dann gleich finanziell erwerben muss weil sie nicht einfach so wie der ganze Bertelsmann Kram oder so einfach im Internet zur Verfügung steht, aber schon die Pressekonferenz hat es in sich weshalb wir es heute mal bei der Pressekonferenz belassen und dann den Rest des Textes der über 300 Seiten später mal begutachten, Hurrelmann und Albert mir beide bekannt aus Bielefeld wo sie beide gewirkt haben als ich noch waren,
stellten also ihren Text vor gemeinsam mit der Familienministerin und Albert kommt am Anfang also ein bisschen ins Stolpern Ich habe es gar nicht verstanden. Ich glaube er hat sich nur im Text irgendwie verguckt. Jedenfalls macht er einen Hinweis bevor wir dann den nächsten anschließen.
Mehr als die Hälfte der Jugendlichen sieht die gesellschaftliche Zukunft zuversichtlich da sind genauso viele wie vor vier Jahren. Aber das ist bemerkenswert genauso viele wie vor vier Jahren sind zuversichtlich. Warum ist das bemerkenswert. Es ist bemerkenswert weil hinsichtlich einer Reihe von Themen durchaus die ängste zugenommen haben.
Die Zuversicht hat nicht abgenommen aber die ängste haben zugenommen. Wir fragen uns welche ängste können das wohl sein.
Auch die Angst vor Zuwanderung nach Deutschland hat zugenommen von 28 auf 33 Prozent. Was erreicht noch nicht den Wert von 2006. Es ist auch ein ganz anderes Niveau als etwa die ängste vor Umweltverschmutzung und ganz wichtig, Angst vor Zuwanderung nehmen von 28 auf 33 Prozent zu aber Angst vor Ausländerfeindlichkeit nimmt von 48 Prozent auf 52 Prozent zu.
Interessant. Die Angst vor Umweltzerstörung Ausländerfeindlichkeit und Ausländer ist ihm so wichtig dass wir gleich in die zweite Minute seiner Vorstellung packt, jetzt ist es ja so Wenn über Angst gesprochen wird wenn Angst thematisiert wird hat man gleich einen Impuls nach Abhilfe zu suchen. Was könnte denn die Angst lindern. Thematisch hat er Angst vor Umweltzerstörung Ausländerfeindlichkeit und Ausländer vorgestellt.
Das sind drei Kategorien von denen wir wenn wir jetzt Harari und so weiter folgen wissen. Hier hilft kein therapeutisches Gespräch mit einem Psychologen sondern hier brauchen wir eine gesellschaftliche Behandlung der Themen also Politik. Die Umweltzerstörung das liegt jenseits unseres eigenen Horizonts genauso wie Ausländerfeindlichkeit oder Ausländer hier geht es in beiden um andere Menschen.
Ausländerfeindlichkeit da geht es um die Einstellung in den Köpfen anderer nämlich die die ausländerfeindlich sind denen man sich ausgeliefert fühlt das kennt man im Osten wenn man Nazis Neonazis auf der Straße begegnet.
Und dann natürlich ähnliche Kategorie wie der Angst vor anderen Menschen in dem Falle Ausländer, ganz interessant ist dass in dieser Top 3 Aufzählung jetzt keine Angst vor, der ökonomischen Zukunft irgendwie vorkommt Globalisierung sonst irgendwie wurde da aus dem Bild verdrängt nicht ganz unwichtig. Wie geht man jetzt mit dieser Angst um. Ja wir brauchen also Politik. Aber auch hier gab es schon ein Problem das ich jetzt verstetigt hat. Die Politik ist nicht mehr allgemeiner Problemlöser.
Und für wen sie es nicht ist und für wen sie es ist unterscheidet sich sehr stark nach einem Merkmal das sich dann doch ein bisschen überraschend von.
Die Politisierung der Jugend ist bislang die Politisierung der eh schon politisch Interessierten. Es gibt in dieser Generation Polarisierungen aber insgesamt keine stark polarisierte Generation. In vielen Bereichen nehmen Unterschiede etwa nach Geschlecht oder nach Ost-West Herkunft eher ab zu. Es gilt aber über alle Einstellungen hinweg sind es nicht alte ist es nicht Geschlecht ist es nicht Ost-West oder Stadt Land oder Migrationshintergrund. Die Unterschiede am meisten ins Gewicht fallen.
Am meisten ist und bleibt dass die soziale Herkunft in vielerlei Hinsicht befinden sich die wichtigsten und deutlichsten Unterschiede, für Jugendliche nicht zwischen den oberen 10 000 und dem Rest sondern zwischen den oberen 80 prozent und den unteren 20 Prozent.
Und damit ist soziale Herkunft die eine Chiffre für finanzielle und finanzielle Möglichkeiten in der eigenen Familie hier sollte man nicht so schnell darüber hinweggehen. Die Einstellung zur Gesellschaft zu den Fremden zu den Unbekannten zu den Unbekannten.
In gewissem Maße das eigene Weltbild wird extrem geprägt von dem was vor dem Horizont passiert nämlich in der eigenen Familie, wenn dort verschiedene Sachen nicht stattfinden weil sie aus ökonomischen Gründen nicht stattfinden können hat das Auswirkungen auf das ganze Gefüge zwischen Individuum und Gesellschaft, Er hat das als das wichtigste betont weshalb wir hier nochmal auf die ökonomischen Kenndaten und zwar Nachrichtenlage der letzten Woche schauen.
Ihr Einkommen in Deutschland klaffen immer weiter auseinander. Das ergab eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Während es der Mitte der Gesellschaft weiterhin gut gehe öffne sich die Schere an den Rändern immer weiter am unteren Ende müssten immer mehr Menschen von Niedriglöhnen leben am oberen Ende profitierten immer mehr von Kapitalerträgen und Unternehmensgewinnen.
Jan Hofer selber als Nachrichtensprecher wie wir zuletzt gehört haben als er aus Versehen hat sein Mikrofon war davon sprach dass seine Bank ihm die Immobilien neu bewertet hat und teilweise das Dreifache Zitat. Sind Sie nun wert. Also wir haben eine Verstetigung von ökonomischer Ungleichheit die sich wie Albert eben schon sagte niederschlägt auf die Einstellung zur Gesellschaft, weshalb man natürlich so darüber reden kann.
Für die überwiegende Mehrheit finde ich dass es gerecht zugeht. Jugendliche aus dem unteren Herkunfts Schichten fühlen sich dabei jedoch stärker benachteiligt als Jugendliche aus anderen sozialen Herkunft Eisschichten.
Wenn wir doch schon wissen dass er von 80 Prozent zu 20 Prozent unterscheidet. Da die Trennlinie sieht klar 80 Prozent sind eine überwiegende Mehrheit die findet dass es irgendwie gerecht zugeht die unteren 20 Prozent sind aber trotzdem noch 20 Prozent deutliche Minderheit aber auch nicht ganz unbedeutend. Die Frage die sich stellt ist ja können wir auf die verzichten.
So ganz nüchtern volkswirtschaftlich betrachtet können wir auf 20 Prozent der Gesellschaft verzichten, oder da wir schon großen Verzicht üben durch kleinere jüngere Generationen sollten hier nicht andere Anstrengungen der Einbindung und Rückholung in Gesellschaft stattfinden. Ganz interessant ist wie sehr sich diese Argumentation wird dann im Buch natürlich ein bisschen Fruchtfolgen.
Aber es ist trotzdem glaube ich für alle die jetzt im Podcast bis hierher verfolgt haben schon mal interessant zu hören wie sehr sich einige Prinzipien der Rentner Republik, so durchschlagen auf das Individuum dass man es fast als Selbstverständlichkeit behaupten kann. Was hier vor sich geht.
Über soziale Schichten hinweg finden wir eine bemerkenswerte Leistungsentwicklung. Selbst wenn das Benachteiligungen Gefühl in den unteren sozialen Schichten stärker ausgeprägt ist führt dies eher zu verstärktem Selbstbehauptungswillen als zu einer Resignation.
Das kann man nachlesen Andreas Requests die Gesellschaft der Singularität. Diese Individualisierung kann man super raffiniert argumentieren dann ist man mit hoher Approximation an einem echten Kern man auch politisch bearbeiten kann. Aber schon alleine dass der Begriff Individualisierung trifft ins Schwarze jeder weiß was damit gemeint ist. Man ist für sich selbst verantwortlich wenn die Gesellschaft ausfällt und es ist nicht unwichtig sag ich mal mit einer kleinen humorige Note dazu.
Es ist nicht ganz unwichtig und unwichtig wie ich schon auf der Pressekonferenz wo ja Themen einfach sequentiell abgehandelt werden ohne dass man der letzten großen analytischen Bogen schlapp macht, wie auch das Thema Familie schon in der einstündigen Pressekonferenz behandelt wurde und der Bogen schlägt er auf der Bühne nicht gemacht werden konnte aber den ich jetzt sozusagen anbiete,
die eigene Biografie Selbstbehauptung statt Resignation wie Albert eben sagte Leistungsbezug über alle Schichten hinweg steht in einem Spannungsverhältnis zur eigenen Familie in der man lebt, nicht zwingend aber irgendwann kommt vielleicht der biografische Punkt an dem man nicht mehr als Single lebt also die Biografie muss geordnet werden das steht in einem Spannungsverhältnis zur Familie und die Familie wiederum steht in einem Spannungsverhältnis zur Gesellschaft.
Und jetzt sollen wir uns mal Albert Ausschnitts Weise an.
Bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang die Vorstellungen wenn man Jugendliche nach der gewünschten Aufteilung der Erwerbsarbeit in einer zukünftigen Familie fragt. Wir fragten wie sie sich die partnerschaftliche Aufteilung der Erwerbsarbeit wünschten wenn sie 30 Jahre alt wären und ein zweijähriges Kind hätten.
Die Mehrheit möchte dass die Frau beruflich zurücktritt. Etwa zwei Drittel der Frauen würde gerne maximal halbtags arbeiten und etwa zwei Drittel der Männer wünscht sich das. Wichtig zu erwähnen allerdings auch viele junge Männer wünschen sich eine Rolle als aktive Fate. Nur 41 Prozent von ihnen möchten in dieser beschriebenen Situation in Vollzeit arbeiten.
Wenn ich erst mal ein zweijähriges Kind habe sagen die 27jährigen dann will ich sagen 41 Prozent stimmt der Aussage zu dann will ich nicht Vollzeit arbeiten sondern ein aktiver Vater sein. Gleichzeitig wünschen sich 51 Prozent der Frauen dass ihre Männer später wenn das zweijährige Kind da ist auch gegen den eigenen Wunsch aktiver Vater zu sein Vollzeit arbeiten, diese ganze Problematik die rein spielt wurde schon mal angerissen und behandelt. Frank Schirrmacher damals Minimum.
Wenn die Gesellschaft ausfällt oder auch nicht also wenn man in Gesellschaft lebt und demografische, Unwägbarkeiten hinzukommen von denen wir heute fast 30 Jahre nach dem Buch ja dann auch sehen wie sie es entwickelt hat. Wenn. Die Gesellschaft sich verändert und Unsicherheit beim Einzelnen auslöst muss man sich die Gedanken neu stellen. Auf wen kann ich mich eigentlich verlassen. An wen kann ich mich dranhängen. Klammer auf Familie Klammer zu.
Was ist aber wenn die Familie selber quantitativ ausfällt weil beispielsweise die eigenen Eltern sich nicht getraut haben fünf oder mehr Kinder zu bekommen. Wie das ist wenn man glaubt dass das eigene überleben komplett davon abhängig ist wie viel Arbeitskraft man zu Hause mobilisieren kann dann braucht man viele Kinder. In den modernen Gesellschaften ist das Problem andersherum Das haben wir auch schon häufiger hier thematisiert. Man möchte die eigene Biografie gestalten um.
Ein guter Teil des Erwerbspersonen Potenzials zu sein das eigene Einkommen zu mehren da stören Kinder, wir haben das gesehen demografisch in Korea oder Iran innerhalb von einer Generation sind die Kinderzahlen von pro Frau von sieben auf unter zwei gefallen, weil es die Gesellschaft und ihre ökonomische Entwicklung plötzlich ermöglicht hat die eigene Biografie so zu gestalten dass man ein selbst erfülltes Leben haben kann.
Wenn dann die Unsicherheit zurückkommt geht man nicht zurück auf die Kinderzahl 7 den hundertprozentigen Rückzug auf die eigene Familie gibt es also nicht auch wenn die habe ich eben gelesen. Die Sommerferien Planung immer noch beinhaltete dass man ja die Kinder zur Arbeit braucht weshalb man die Sommerferien flexibel legt und nicht zu einem festen Termin nämlich je nachdem wann die Ernte ist, dahin führt kein Weg zurück.
Der Kinderwunsch muss jetzt vereinbar sein mit der eigenen biografischen Idee von Selbstverwirklichung die wiederum ist in hohem Maß Abhängigkeit abhängig von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen die politisch gesetzt werden. Also wer betreut die Kinder und wieviel Unterstützung bekommt man denn für Krankheitstage der Kinder und wie auch immer. Und da zeigt sich doch ganz interessant dass auch Giffey überrascht ist.
Es ist schon sehr überraschend für uns und auch, eine erstaunliche Entwicklung dass so viele junge Leute hier sich auf den Weg auch im Blick einer Traditional machen.
Traditionalist traditionalistischen Sie sich also könnte man jetzt einfach zu einem vorherigen Modell sozialer Marktwirtschaft zurückkehren die allerdings diese Art von intensiver Kinderbetreuung gar nicht kennt, oder müsste man nochmal nachfragen wo kommt eigentlich der hohe Wunsch beruflich tätig zu sein her.
Von jungen Eltern könnte es damit zusammenhängen dass man sich in Großstädten wo die Arbeit ist die Miete nur leisten kann wenn beide in Vollzeit arbeiten, also erinnert man sich an eine Tradition beispielsweise aus der eigenen westdeutschen Familie im Osten der DDR war das ja alles ein bisschen anders vorgelebt wie Familien funktionieren.
Oder versucht man hier ein aktuelles Problem zu lösen bei dem die Eltern gar nicht weiterhelfen können weil die Eltern auch nicht im Gemütszustand haben wie es war, als man zu Hause einfach nicht ausziehen konnte weil das Leben in der Großstadt eben nicht 500 Euro gekostet hat sondern 150 Euro für 60 Quadratmeter, und ein Kinderzimmer in der eigenen Wohnung und nicht nur eine WG Ecke sollte es dann schon sein.
Heraufkommen Ulrich Schnegg Loot und Klaus Hurrelmann mal ganz interessant zu sprechen. Die beiden saßen nicht mit eigenen Talking Points an der Pressekonferenz sondern haben sozusagen sprechend gedacht spontan geantwortet weshalb es umso mehr interessant ist für uns.
Zur Frage nach den Trends in der Shell-Jugendstudie natürlich schon seit vielen Jahren. Was uns auch in unseren Analysen begleitet hat war dass wir gesehen haben dass junge Frauen stark verunsichert sind ob sie denn ihren Kinderwunsch realisieren können. Der Wunsch berufstätig zu sein ist bei den jungen Frauen sehr hoch. Ganz selbstverständlich mit ihrer Planung einbezogen aber die zurzeit als realistisch von ihnen empfundene,
Antizipation Wir werden das als Paar nicht gleichberechtigt schaffen. Ich übernehme die Hauptverantwortung. So kann man es im Moment interpretieren.
Ja so kann man es im Moment vielleicht interpretieren junge Paare erleben sich unter ökonomischem Druck und jedes, erfüllte Kinderwunsch vermehrt diesen Druck steigert in wenn es nun unmöglich ist dass beide arbeiten weil beispielsweise Betreuungsmöglichkeiten fehlen, also Teile dieser relevanten Erziehungsarbeit oder Betreuungsarbeit dann auch privat abgedeckt werden muss muss man ganz einfach kalkulieren. Wer kann sich bei wem lohnt sich.
Bei wem kann man sich leisten dass er beruflich zurückstecken. Und das ist in unserer Gesellschaft in unserer deutschen Wirtschaft eben die Frau. Der Gender Pay Gap ist nicht wirklich ein Gender Pay Gap sondern es ist vor allem ein Problem der Mütter. Frauen an sich verdienen und verdienen relevant weniger als Männer aber Mütter verdienen vor allem weniger Mittag.
Mütter haben weniger Chancen überhaupt eingestellt zu werden und Mütter werden auch bei Karriere Entscheidungen in Unternehmen nicht unbedingt bevorzugt sondern eher vernachlässigten, Die Frage ist dann wenn man vor der eigenen Entscheidung steht Wie geht man mit der eigenen Familie um. Wie organisiert man das Familienleben. Kann man natürlich in den großen Kampf einsteigen und jetzt die Rechte der Mütter auf Gleichberechtigung auch durchsetzen.
Oder man geht den pragmatischen Weg kümmert sich ums eigene Kind und steckt zurück Mit welcher Frage sich junge Menschen allerdings herumschlagen. In der Abwägung sagt Albert nochmal ganz deutlich.
Was die Erwartungen an den Beruf anlangt bleibt es für praktisch alle Jugendlichen mehr als 90 Prozent wichtig dass Familie und Kinder neben dem Beruf nicht zu kurz kommen dürfen. Bedeutsam erscheint allerdings auch was bei allen anderen Erwartungen an den Beruf den sich von Nutzen Karriere oder Erfüllung ist weiterhin das Bedürfnis nach der Sicherheit des Arbeitsplatzes ist das die anderen dominiert.
Sicherheit dominiert alle anderen Wünsche an den eigenen Beruf an die eigene Berufstätigkeit. Gleichzeitig wünscht man sich zu 90 Prozent plus eine hohe Verträglichkeit des Familienlebens mit der beruflichen Laufbahn. Das ist völlig klar dass man nicht die ganze Zeit hin und her.
Da mache ich ein halbes Jahr Elternzeit und ein halbes Jahr Elternzeit nein Man schaut sich die Erwerbsbiografie der beiden genau an und dann entscheidet man bei wem können wir es uns leisten da zurückzustecken und man geht nicht bei beiden das Risiko ein.
Ein halbes Jahr aus dem Beruf rauszugehen. Also bleiben Mütter zu Hause und Männer ziehen die Arbeitszeit durch, geht man jetzt wieder ganz nüchtern ran und sagt Kinder sind gut fürs kommende Erwerbs Potenzial heißt das gleichzeitig also in dem Moment wo Deutschland, an Arbeitskräften nachrüsten fallen im gegenwärtigen Arbeitnehmer Potenzial die Mütter aus.
Und das ist ein echtes Problem da wir jetzt diesen Dreiklang haben aus eine große Baby-Boomer Schicht dann ein aktuelles Erwerbs Potenzial und Einkommen des Erwerbs Potenzial. Und zwischen allen liegt eine Größenordnung von ungefähr 15 Prozent mindestens. Und diese Zahlen müssen wir uns noch einmal genauer angucken. Geht hier also ein bisschen drauf ein.
Wir haben 14 Millionen Jugendliche über die wir hier reden wenn wir über eine eigenständige Jugend Strategie eine Eigenständige Jugendpolitik sprechen 14 Millionen Jugendliche in Deutschland die zwischen 12 und 27 Jahren alt sind. Und wenn wir wissen Wir haben über 80 Millionen Einwohner dann ist es natürlich klar dass sie gemessen an der Gesamtbevölkerung schon in der Unterzahl sind wenn es um demokratische Entscheidungen geht.
Und es ist ganz klar dass wir überlegen müssen wie können wir die Jugend stärker beteiligen.
Wie können wir die Jugend stärker beteiligen. Wir müssen sich stärker beteiligen. Ansonsten fehlen ja noch mehr Menschen die sich konstruktiv einbringen können oder wollen.
Wenn jetzt schon 20 Prozent ausfallen wie Albert vorhin meinte sich also politisch raushalten und ökonomisch gerade noch das leisten was sie aus eigener Kraft heraus schaffen, sagt hier 14 Millionen Jugendliche zwischen 12 und 27 Jahren genaugenommen drei und zehn komma sieben Millionen das ist ein Anteil von 16 Prozent, 9,2 Millionen davon sind schon im Wahlalter werden also politisch inkludiert. Plädiert er dafür dass auf 16 Jahre abzusenken dann wären es schon zehn komma sieben Millionen.
Immerhin zehn komma sieben Millionen Wähler unter 28 Jahren und jetzt kann man sich ja die Tendenzen in die demographischen Tendenzen die der demokratischen Logik entgegenstehen ja anschauen. Der Jahrgang 1991 also die heute 28 jährigen die eine Million Mitglieder stark 2007 also die 12-Jährigen. Da sind es schon nur noch 740 000 also da fehlen 25 Prozent mehr als 25 Prozent fehlen meine ich jetzt keine normative Wertung.
Das ist irgendwie blöd oder so sondern die fehlen in der Hinsicht dass sie wenn es diese 25 Prozent jungen Menschen mehr gäbe, automatisch inkludiert wären weil dann die Mehrheit und Minderheit die Verhältnisse wieder ordentlich wären. Wenn wir allerdings den überhang an älteren Menschen haben dann schlägt die Demografie die Demokratie. Dann finden einfach die jüngeren Menschen umso weniger statt.
Und wenn man die heute 28-Jährigen mit den Zwölfjährigen vergleicht und da eine Lücke von 260 000 Menschen feststellt dann kann man sich ja noch einmal die Lücke der 28jährigen zu den heute Babyboomer anschauen. 2019 also dieses Jahr gehen die ersten Babyboomer Jahrgänge in Rente. Also genau genommen der erste Babyboomer Jahrgang der erreicht nämlich sein 65. Lebensjahr und ist damit rechnerisch über die Schwelle.
Das ist der Jahrgang 1954 das war der Allererste der in Deutschland mehr als eine Million Geburten hat. Bis 2037 gehen nun ausschließlich Milionen Jahrgänge in Rente. 18 Jahre lang und der größte davon der 1964 war er hat 1,4 Millionen Mitglieder. Da geht dann in zehn Jahren in Rente also in zehn Jahren gehen 1,4 Millionen Menschen von heute auf morgen ins Rentenalter.
Wenn es bei 65 bleibt und alle bis zu dieser Grenze sind wird natürlich ein bisschen aufgelöst vielleicht gibt es dann auch wirklich eine hartnäckige 67P. Renteneintrittsalter Grenze aber 2029 ist sozusagen das Peak Jahr in dem das Arbeitskräftepotenzial obenhin so richtig ausdünnen und seit 2001, liegen die Jahrgänge konstant unter 800000. Mit Ausnahme eines Jahres. Aber ansonsten liegen alle Jahrgänge unter 800 000 Geburten oder durch Zuzug aufgefüllt Mitglieder in Deutschland.
Und jetzt zeigte sich Giffey so insgesamt überrascht und naja die Demografie und wer kann denn da was tun. So überraschend ist das für die Politik gar nicht als Jens Spahn CDU-Vorsitzender werden wollte vor anderthalb Jahren, hat er nebenbei nachdem er einmal genervt waren dass es wieder nur um Umfragen Umfragen Umfragen ging als er von Christian Sivas im heute journal gefragt wurde warum er denn antritt und ob er sich dann noch Chancen ausrechnet diesen Fakt hier noch mal genannt.
Als da könnte ja auch mal ein CDU-Vorsitzender drüber nachdenken. Und am besten ich.
Was sind die wichtigen Themen für Deutschland etwa für dieses älter werdende Land. Was bedeutet das für unsere soziale Sicherung. Wie bereiten wir uns darauf vor dass in den dreißiger Jahren jedes Jahr doppelt so viele Menschen in Rente gehen wie aus den Schulen in den Arbeitsmarkt nachkommen.
Wie bereiten wir uns darauf vor Kollektiv das über mehrere Jahre ein ganzes Jahrzehnt die 2013er. Mehr als doppelt so viele oder doppelt so viele oder knapp doppelt so viele das dann ganz egal doppelt so viele Menschen oben aus dem Erwerbs Potenzial das nun mal für die Volkswirtschaft und für den Wohlstand verantwortlich ist. Rausfallen als unten nachrücken.
Und da muss man sich jetzt ernsthaft Gedanken machen wie man erstens junge Menschen politisch beteiligt, weil nur über diese Beteiligung kann man auch wieder sozusagen volkswirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen dass diese jungen Menschen da sind nur weil sie aufgrund ihrer biografischen Situation ihres Alters in, erwerbstätig sein können heißt das noch nicht dass man daraus volkswirtschaftlichen Nutzen für alle Wohlstands Erhaltung oder Mehrung schlägt.
Das kann ja auch genausogut politisch schiefgehen. Und solche Schieflagen sehen wir ja in sehr vielen Ländern wenn auch in wirtschaftlich nicht ganz so weit entwickelten. Was könnte man also tun um heruntergebrochen auf so ein Begriff den man in Europa wenig kennt aber um eine harmonische Gesellschaft in der sich so viel wie möglich Menschen wohlfühlt herzustellen was könnte man tun.
Auftrag an die Politiker ist diese Menschen einzubinden. Und er hat ja mal so ein kleines Nipperdey in die Pressekonferenz eingebracht zur Shell-Studie. Ein bisschen merkwürdig.
Wir haben deshalb bei den Projekten bei unseren Mobilitäts Projekten einen Schwerpunkt darauf gesetzt auch Jugendliche ganz gezielt anzusprechen die geringere Chancen haben die nicht die originäre Zielgruppe dafür sind. Und wir können sagen dass die Mobilitäts Projekte die im Moment gefördert werden durch die Bundesregierung mehr als 40 Prozent, teilnehmende adressieren die besondere Bedürfnisse haben oder eben geringere Möglichkeiten an diesen Dingen teilzunehmen.
Sie thematisiert hier Austauschprogramme zwischen europäischen Ländern Schüleraustausch Studentenaustausch und so weiter, und meint hier Es werden 40 Prozent derer adressiert die eigentlich nicht, von sich aus glaubten sie kämen dafür in Frage beispielsweise weil die Eltern gar nicht dafür haben das Kind über die Sommerferien oder für ein Jahr nach Frankreich oder England zu schicken.
Sie ist allerdings auch für ein anderes politisches Programm zuständig und auch hier ist die aktuelle Nachrichtenlage schlimm.
Das sogenannte Bildungs und Teilhabepaket kommt nur bei wenigen bedürftigen Kindern und Jugendlichen an. Laut einer Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes profitieren weniger als 15 Prozent der Berechtigten in Hartz-IV Haushalten von dieser staatlichen Leistung.
Weniger als 15 Prozent profitieren im Alltag, von dem Teilhabe Gesetz dass jungen Menschen die Möglichkeit gibt unabhängig der finanziellen Grundlagen ihrer Eltern mal zu Musikkorps oder zum Sport oder sonst irgendwas zu gehen, Wir haben also eine demografisch abgehängte jüngere Altersgruppe weil sie einfach zu wenige sind um sich auf demokratischem Wege über die,
Organisation von Mehrheiten Gehör zu verschaffen und die Politik die man ihnen noch zugute kommen lässt die wirkt dann nicht wenn der Wirkungsgrad hier 15 Prozent ist, wenn Gesellschaft so schlecht funktioniert dann nützt es auch nichts.
Die Familie irgendwie in den Blick zu nehmen und zu hoffen dass die Defizite dort aufgefangen werden beispielsweise durch engagierte Eltern oder wie auch immer, in der Hinsicht und das ist dieser Punkt der heute auch so wichtig ist ist es wieder einmal nicht die persönliche Einstellung die zu einer. Tradition des Familienmodelle führt.
Also im Sinne von Wie gestern auch auf Twitter zu lesen war nachdem ich schrieb Was stimmt da mit den jungen Frauen nicht wieso wollen Sie denn wieder zurück an den Herd und so weiter.
Diese persönliche Präferenz ruht nicht auf einer, innerlichen überzeugung Man hat irgendwelche Bücher gelesen indem plötzlich dieses Familienmodell vorgelebt wurde und dann findet man es gut oder so sondern es ist der Druck von außen die Demografie als Akteur historischer Prozesse schlägt hier wieder, durch bis auf Familienleben, und er der recht spontan sich zu Wort melden. Klaus Hurrelmann hier zum Ende der Pressekonferenz nochmal eine interessante Vorausschau.
Denn es gibt dieses neue Denken modern weltoffen. Die Kinder in die eigene Biografie einbauen ohne die Selbstverwirklichung und die eigene Leistung zurückschrauben zu müssen. Und da haben insbesondere die Frauen und ihre Emanzipationsbewegung im letzten Jahrzehnt auch viel erreicht. Jetzt allerdings werden sie da blockiert in einem besonderen Gebiet nämlich ausdrücklich in der eigenen Familie wo doch Familie eigentlich der Ort ist wo man sich am besten selbst verwirklicht.
Am ehrlichsten im persönlichen Umgang ist und so weiter und so fort. Was will man hier nochmal anschließt. Nicht uninteressant.
Langfristig ist natürlich unheimlich Bewegung in dem jeweiligen Geschlechts Rollenbild. Das zeigen unsere Studien. Die jungen Frauen haben gepunktet bei Bildung sie schneiden inzwischen viel besser ab als die jungen Männer. Sie sind ehrgeizig sie sind bewusst sind sehr konzentriert gesundheitsbewusst auch umweltbewusster Sie steigen jetzt sogar in die politische Aktivität mit ein wegen ihrer hohen Bildung, und wegen dieses wegen dieser dieses starken Hintergrunds den sie sich erarbeitet haben.
Und umso überraschender ist dann das Ergebnis dass es sich noch nicht auswirkt. Bei der Planung einer vorweggenommene frage hier noch gar nicht in dem Alter bei der Planung wie es denn wohl später mal mit der Arbeitsteilung mit einem Partner aussehen würde. Und da hat Frau Gefahr die Antwort gegeben. Ich denke das ist ein Plateau auf dem wir gerade sind das kann nicht so bleiben.
Bei der Energie und bei der Lebendigkeit die von jungen Frauen ausgeht ist das Zwischenphase in ein paar Jahren angebissen.
Das wünscht er sich aber dieses Plateau wird bleiben solange die strukturellen Grundlagen so sind wie sie sind und es ist verwunderlich dass es so wenig thematisiert wird gefeiert. Nur kurz gesagt Ja es gibt einfach weniger junge Menschen. Dass das nicht nur Kulisse Problem ist sondern dass die Bühne selbst ist auf der all das stattfindet was da problematisiert und thematisiert wird das verstehe ich nicht.
Und was ich erst recht nicht verstehe ist dass in der Präsentation in der Vorstellung der einstündigen Pressekonferenz die ökonomischen Ursachen, obwohl 20 Prozent genannt wurden als die sind eigentlich abgehängt sind ökonomisch abgehängt und bringen sich deswegen auch politisch nicht ein. Dass das auch nicht weiter thematisiert wurde. Ich bin gespannt wie sich die Studie dann selbst liest wie das thematisiert wird.
Allerdings hätte ich doch schon vermutet dass man zumindest Kennzahlen mäßig nennen kann wie wir das im demografischen Dilemma aus Amerika gehört haben, wie Sozialpolitik funktioniert und zwar im Kräfteverhältnis qualitative und quantitative Ausprägung also erstens wie viel Direktzahlungen von Geld wäre nötig um beispielsweise, allen Schülern und nicht nur 15 Prozent der Bedürftigen Teilhabe zu ermöglichen und dann auch qualitativ.
Wie muss die Sozialpolitik denn aussehen damit sich das Mindset ärmerer Menschen so ändert dass sie sich in der Gesellschaft wieder aufgehoben fühlen und zu keinem der beiden Punkte wurde hier etwas gesagt, und die Ausrede dafür kann nicht sein dass man sowohl als Wissenschaftler als auch als die Studie beauftragt oder Politiker oder sich darüber freuen Politiker dass es solche Studien gibt dass man einfach sagt Nein wir sind ja erst mal nur fest deskriptive zuständig.
Das gilt vielleicht für diejenigen die am Telefonhörer sitzen und die Umfrageergebnisse einsammeln. Aber spätestens als Autor einer Studie oder dann sogar als Politiker der damit auf der Bühne sitzt sollte man doch die eine oder andere Forderung wenn auch gegen den eigenen Finanzminister schon mal formulieren. Aber mehr zu werden wie bei der letzten Shell-Jugendstudie Sie war super interessant. Man hat aber nur an dem Tag der Veröffentlichung was davon gehört und danach nie wieder.
Und ich bin mal gespannt. Also ich habe die letzte sehr gerne gelesen. Mal gucken auf was ich stoße bei der aktuellen das jedenfalls ist mir hier wieder aufgefallen. Demographie und Demokratie stehen im krassen Missverhältnis. Und die Rentner Republik beginnt doch jetzt gerade schon obwohl erst 2023 wie von mir schon mal vorgerechnet Der eigentliche Startschuss ist und das zeigt sich mal wieder.
In Deutschland gibt es ganz schön viele Menschen die Bescheid wissen aber die erstaunlich wenig darüber reden worüber man reden müsste nämlich das angesprochene. Naja soviel für heute.
