Wenn die Lösung eines Problems ein anderes verschärft dann sprechen wir von einem Dilemma und da wir Alliteration mögen, nennen wir die heutige Ausgabe demografisches Dilemma denn genau damit haben wir es zu tun. Im 32. Talk Radio zehrenden Republik über die wir dann ein Buch schreiben. Beginnen wir immer mit der Danksagung. Martin herzlichen Dank Jonas Tim schickt Liebesgrüße und Stefan schreibt Lieber Fred zum Geburtstag eine Podcaster Empfehlung und ein sicherlich Spannendes E-Book.
Vielen Dank Stefan. Ich werde mich bemühen dass es wie gewünscht hinhaut Wir versuchen jetzt mal einen kleinen Bogen schlagen wir haben es letzte Mal über die Politik gesprochen. Sie ist wichtig hier wie drüben Amerika Europa überall wird gewählt und wurde gewählt. In Thüringen stehen Wahlen an.
Das ist aus Sicht des Redaktionsschluss interessant weil es das erste Mal eine Wahl in einem Bundesland gibt in dem, tatsächlich überhaupt nur noch eine Tageszeitung existiert weil der Geschäftsführer des Funcke Verlags im Parlament Rede und Antwort stehen musste.
Um die Strategie seines Unternehmens zu erklären denn vorgesehen war von Funke tatsächlich, die letzten Zeitungen nicht mehr digital zu vertreiben während gleichzeitig die Digitalisierung so wenig fortgeschritten ist dass in Thüringen 90 Prozent der verbliebenen Zeitungen gedruckt gelesen werden, das Aufhören des Druckes aus ökonomischen Gründen Wer also tatsächlich das Ende der Tageszeitungen in diesem Bundesland geworden.
Na klar das haben wir mal thematisiert Rentner Republik greift in Thüringen natürlich auch um da einen kleinen Bogen Schlag zu machen hab ich nochmal ein Zitat herausgesucht von Katja Salomons. Sie wird als Soziologin mit ihrer aktuellen Studie nämlich zur politischen Einstellung in ostdeutschen Bundesländern im Buch eine ausführliche Würdigung erhalten weil es inhaltlich hochinteressant ist.
Sie hat bei bento ein Interview gegeben zu ihrer Studie, Die handelt davon dass vor allem Abwanderungen ein Treiber rechtsextremer rechtsradikaler rechts gesinnter politischer Einstellung ist. Es gibt eine Tendenz die hängt damit zusammen dass Länder die von Wanderungen betroffen sind ein Männerüberschuss haben und ein überschuss an alten Menschen. Dieser Homogenisierung in der Demografie folgt eine Homogenisierung des Denkens.
Das ist ganz interessant von ihr aufgezeigt. Intuitiv haben wir es hier schon häufiger behandelt. Sie hat die Studie dazu gemacht und wenn sie im Rahmen des Journalismus beispielsweise in einem Interview dazu gefragt wird werden natürlich Lösungsansätze thematisiert. Bei Bento wurde ja die Frage zur Lösung gestellt Strukturförderung Was könnte man machen.
Wie kriegt man junge Leute in ostdeutsche entlegene Landstriche damit dort wieder so etwas wie eine Jugendkultur in dem Fall hier wurde sie gefragt nach Tanz vereinen und so weiter gegründet werden. Daraufhin sagt sie Ich bin keine Politikerin aber ich glaube Demografie ist unerbittlich für ökonomischen Wandel kann man Menschen auch einfach Geld in die Hand geben. Es ist viel schwerer demografische Prozesse einzufangen und es ist ein nachgelagert Effekt.
Selbst wenn man Ostdeutschland jetzt sofort zu einem sehr attraktiven Ort für junge Menschen machen würde dürfte es dauern den erlittenen Verlust an jungen Menschen auszugleichen wenn also Demographie das Problem ist. Es ist sehr schwer dieses Problem politisch zu lösen da wir es mit nachgelagerten Effekten haben. Das heißt Familien die sich ansiedeln oder Menschen vor Ort die entscheiden vor Ort eine Familie zu gründen und nicht Rettung in der nächsten im nächsten urbanen Zentrum zu finden.
Brauchen einen Kinderwunsch. Dann kommt es vielleicht zur Geburt eines Kindes dann dauert sechs Jahre bis es fähig wird dann dauert es noch einmal 13 14 15 Jahre bis es marktfähig wird. Und dann sind insgesamt 20 Jahre vergangen Demografie und Klimawandel gleichen sich da auf eine gewisse Weise. Es gibt so eine Wesens ähnlichkeit in diesen beiden zentralen Herausforderungen die wir dann halt haben.
Und genau den Bogen wollen wir heute einmal spannen denn die Nachrichtenlage von letzter Woche genaugenommen 9. September das war der Montag hat ja doch einiges zu bieten wenn man diese Brille aufsetzt wie wir sie hier aufsetzen und ebenso ein bisschen.
Aus dem tagespolitischen denken ausbricht und das demographische denken zulässt ihr kennt vielleicht alle den Tagesschau vor 20 Jahren Twitteraccount Screenshots, davon was vor 20 Jahren in der Tagesschau Sendung vorkam als Themen aufgeworfen wurde, da tauchen immer zwei verschiedene Arten von Meldungen heute auf die heute interessant sind zum einen die gleichen Nachrichten vor 20 Jahren der Umgang mit dem Auto der Umgang mit Migration. Da gibt es eine gewisse Konsistenz.
Da ist ein Twitteraccount einfach nur so ein gesellschaftliches Déjà vu das man dann kollektiv durchmachen kann. Das ist sehr lustig.
Die andere Art die dort thematisiert wird die auch hochinteressantes sind Fälle in denen, der berühmte Schmetterlings Effekt zum Tragen kommt, nämlich Nachrichtenlage die in dem Moment ihrer Aktualität so klein sind so unscheinbar dass sie einfach weg gesendet werden während man dann 20 Jahre feststellt dass es tatsächlich der Ursprung eines Orkans ist der über die Gesellschaft hinweg zog,
und aus dieser Klasse der zweiten Nachrichten die zwanzig Jahre später noch interessant sind schöpfen wir heute und gucken mal in die Tagesthemen Sendungen, rund um diesen Tag denn es war und das kommt noch hinzu.
Nicht nur eine Nachrichtenlage die einfach so auf ploppt sondern sie wurde angeschoben Es gab Studien Wir hören mal, ein Auszug das ist noch nicht die Studie die meinte aber hier geht es um die OECD Studie also die große vergleichende Studie der westlich entwickelten Länder zum Thema Bildungssysteme.
Deutschlands Schulen Kitas und Hochschulen stehen international gesehen gut da. Das zeigt der Bildungs Monitor der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD. Er vergleicht Systeme und Investitionen von 46 Staaten. Probleme sieht die Studie bei der finanziellen Ausstattung deutscher Grundschulen.
So Deutschland steht gut da. In der Vorschule und in der Schule Hochschule aber dazwischen gibt's halt die Grundschule. Und da klemmt es ein bisschen rundherum sieht aber eigentlich ganz gut aus wird hier gesagt und dann einige Tage später eben am 9.. Am Montag letzte Woche gab's dann neue Zahlen die Ingo Zamperoni hier mal kurz vor.
Denn die Zahl der Grundschüler hierzulande wächst. Waren es 2015 noch 2,8 Millionen Kinder werden es ein Jahrzehnt später 2025 etwa drei komma drei Millionen Kinder sein. So werden bis dahin jährlich im Schnitt auch etwa 70 neue Lehrer an die Grundschulen kommen. Doch das wird den Bedarf bei weitem nicht decken. Die Kultusministerkonferenz rechnete bislang mit etwa 15 000 300 fehlenden Lehrkräften.
Neue Studie der Bertelsmann-Stiftung die sich auf Aktuellere Statistiken beruft geht gar von einer Lücke von 26 000 300 Lehrkräften aus. Das wären dann noch einmal 11 000 mehr die fehlen.
Es fehlen Grundschullehrer weiß mehr Grundschulkinder gibt nämlich Perspective statt 2,8 Millionen 3,3 Millionen. Das sind 550 000 mehr. Wir gehen grob in Berlin und so aus Von einem vierjährigen Grundschule Zyklus aus. Also verteilen wir 500000 auf vier Jahre und kommen dann auf ein Mehr an 120 000 Kinder pro Jahr ungefähr, das klingt erst mal nicht besonders viel weil Deutschland ist ja groß aber 120 15 000 mehr Kinder pro Jahrgang.
Das bedeutet tatsächlich dass Jahrgänge jetzt wieder um 20 Prozent größer werden als das an was wir uns politisch in Deutschland gewöhnt haben was auch. Strukturell in Vorgaben floss durch Erhebung jeglicher Art die dann in Politik münden und die Bertelsmann-Studie bricht es auf den politischen Handlungsbedarf.
Denn der Staat die Politik hat ja nicht direkt mit den Kindern zu tun sondern darüber dass der Staat da Arbeitsaufträge ableitet wie beispielsweise die Lehrer einzustellen und auszubilden. Und da klafft eine Lücke von 11000 hat Ingo Zamperoni hier gesagt die an Mehrbedarf noch obendrauf kommt an eine Lücke die schon 110000, offene Stellen umfasst es fehlen also perspektivisch bis 2025 sechs und zwanzig tausend drei hundert Grundschullehrer.
Und jetzt kann man so langsam anfangen darüber nachzudenken warum habe ich das demografisches Dilemma genannt wenn es in Deutschland jetzt einen politischen Umschwung gibt. Soziale Berufe politisch zu behandeln und dabei die Kinder so sehr in den Mittelpunkt rücken. Durch die Feststellung es sind 20 Prozent mehr Kinder pro Jahrgang durch Migration und auch steigende Geburtenzahlen. Dann müssen diese in dem Fall dann runter gebrochenen 26 000 300 Lehrkräfte herkommen.
Wir stellen jetzt einfach mal fest Diese Menschen werden natürlich rekrutiert aus denjenigen, die ihrerseits in ihrer Bildungs Laufbahn feststellen dass sie gerne mit Menschen zusammenarbeiten wollen dass sie sich kümmern wollen, dass ihnen beispielsweise ein angenehmes Kollegium auch wichtig ist Aufstiegschancen nicht so sehr.
Man kann den Lehrerberuf ganz gut umrahmen beziehungsweise Andersherum gesagt wenn man anstrebt Lehrer zu werden dann weiß jeder so ziemlich genau was es bedeutet Lehrer zu sein denn man hat selber über Jahre und Jahrzehnte Lehrer erlebt.
Und im Bestreben den Lehrerberuf, so attraktiv zu machen dass sich Menschen die gerne in den genannten Bedingungen unter den genannten Bedingungen arbeiten wollen für den Lehrerberuf entscheiden gerät nun in den Blick dass man bislang, ganz ähnlich den Pflegeberuf beschrieben hat vor allem den alten Pflegeberuf Arbeit mit Menschen in einem in dem Fall nicht ganz so großen Kollegium.
Na klar die Pflege wird nicht ganz so sehr wie eine Schule organisiert aber die stationäre Pflege wird trotzdem zunehmen in Deutschland.
Das geht mit der Professionalisierung und auch der Standard Erfindung von Altenpflege einher dass man einen ganzheitlichen Ansatz fährt und dann eben auch Pflegeheime in den Mittelpunkt rückt ohne dass sich gleich Pflegeheime sein müssen aber es findet eine Verdichtung statt, und mit der Professionalisierung des Berufs geht einher dass man in einem Kollegium arbeitet wie im Krankenhaus eigentlich, und da schlägt nun die Unerbittlichkeit der Demografie zu.
Denn wenn Ingo Zamperoni von wachsenden Kinderzahlen spricht dann heißt das ja. Die Ausgangslage war kleiner Es gab vorher weniger Geburten. Die Generation die heute in dem Alter ankommen ihre Erwerbsbiografie zu beginnen und das deutsche Erwerbs Potenzial darzustellen, sind die Generation kleiner und die können auch nicht einfach durch politische Maßnahmen vergrößert werden.
Die Jahrgänge zur Jahrtausendwende waren eben nur 700 oder 800 Geburten stark in Deutschland und nicht wieder mit einer Million Mark sowie heute.
Und das führt nur dazu dass Menschen die vor die Wahl gestellt werden wenn sie gerne mit Menschen arbeiten wenn sie in einem Kollegium arbeiten dass sie sich entscheiden müssen, Alters Pflege oder Kindererziehung, und ich glaube es versteht sich von selbst dass es eine gewisse Attraktion gibt, dazu zu tendieren lieber mit Kindern als mit alten Menschen zu arbeiten vor allem das verstärkt das demographische Dilemma da noch,
wenn die Altenpflege jetzt nach und nach Akademisierung wird also genauso aufwendig wird die Berufs Ausbildung zu durchlaufen, dann steigert das natürlich noch einmal, die Entscheidungen zu treffen. Wenn man sich schon so sehr anstrengen muss um in diesen Beruf zu gelangen dann entscheidet man sich doch lieber für die Arbeit mit Kindern als für die Arbeit mit alten Menschen wir haben es hier also mit einer.
Zahl wachsender Menschen zu tun nämlich mehr ältere Menschen die Babyboomer im Pflege Alter und einer wachsenden Zahl von neuen jungen Menschen um die man sich kümmern muss. Und die Generation dazwischen die die nächsten 20 Jahre das Erwerbs Potenzial vor allem bestimmen dadurch dass sie reinwachsen von unten. Die stellen sich doch durch eine gewisse Knappheit da das hier natürlich in den Tagesthemen punktuell aber wir können ja jetzt einen Fokus darauf legen auch entsprechend betont wird.
Es fehlen Grundschullehrer und es wird schlechter. Mehr als sechs und zwanzig tausend Lehrerinnen und Lehrer sollen in sechs Jahren an Grundschulen fehlen prognostiziert die Bertelsmann-Stiftung. Ich ein Riesenloch weil ein Viertel der Leute ist Vertretung bei mir. Die werden sofort was anderes nehmen wenn sie können und ein Viertel ist über 60 weit über 60 und wir werden auch in den nächsten Jahren wegbrechen. Keine guten Aussichten für viele Grundschüler.
Ja keine guten Aussichten für viele Grundschüler und auch entsprechend für die Eltern dieser Grundschüler.
Wir haben es in Deutschland tatsächlich zunehmend mit einem wachsenden Problem zu tun was soziale Berufe angeht Altenpflege Hausärzte Lehrer, wie sich die Quotienten vor allem auch im Vergleich mit anderen Ländern verhalten werde ich im Buch aufschlüsseln, Wir haben hier eine echte Schieflage weil so wie die Schulleiterin eben schon meinte ein Viertel ihrer Lehrer sind quasi im Rentenalter werden also rausfallen demografisch bedingt.
Dann hat sie zur zweiten zum zweiten Viertel was die Hälfte schon voll macht es mit Personen zu tun die ihrerseits entweder gar keine Lehrer sind oder eben nur kurzfristig planbar sind.
Und dann das hat sie gar nicht genannt aber das werfe ich jetzt mal auch aus ganz konkreter persönlicher Betroffenheit ein, die eine Lehrerin meiner Tochter ist jetzt schwanger und ich habe damals in der FAZ einen Text über Grundschullehrerinnen geschrieben in dem für Frankfurt die Zahl galt, 40 Prozent der Grundschullehrerinnen sind in einem Alter in dem sie statistisch erwartbar Kinder bekommen also dann ein Jahr plus ausfallen.
Da spielt natürlich rein dass es ein Beruf ist in dem ungewöhnlich viele Frauen arbeiten und ungewöhnlich wenige Männer. Und jetzt stellen wir uns eine Frage Kann die Politik denn wirklich gar nichts tun wenn Katja Salomo sagt die Demografie ist unerbittlich. Man kann Menschen die da sind Geld geben um ihnen über Anreize wie auch immer auszuhelfen aber die demografischen Kennziffern stehen doch fest.
Migration ist ein echtes Problem wenn man sich das als Politiker wünscht das sollte man nicht zu offen kommunizieren. Es führt nur zu Diskussionen aber ansonsten zu nichts und mehr Kinder. Klar Familienpolitik kann man versuchen sie funktioniert sehr selten über finanzielle Anreize. Die Bedingungen müssen dann andere sein aber man kann doch zumindest feststellen dass der Zeitpunkt zwischen der Geburt eines Kindes und seiner Einschulung überschaubar ist.
Es ist zwar nicht ganz auf eine Legislaturperiode in der Politik herunterzubrechen auch nicht auf eine fünfjährige in einem Landesparlament aber dass wir es hier mit einem Sechs oder Siebenjährigen Zyklus zu tun haben. Das ist doch schon eigentlich ziemlich gering. Damit sollte man doch eigentlich politisch arbeiten können. Und da hören wir mal Alexander Lorz Das ist der derzeitige Vorsitzende der Kultusministerkonferenz. Der zeigt sich ein bisschen überrascht von den neuen Zahlen.
Die Bevölkerungsprognose haben sich in den letzten Jahren massiv verändert haben sie jetzt gerade im letzten Jahr noch einmal massiv verändert. Wir kalkulieren oder die Statistiker kalkulieren jetzt mit erheblich höheren Geburtenraten mit erheblich höheren Wanderungssaldo. Und das schlägt sich natürlich in der Schülerzahl Entwicklung ganz erheblich nieder.
Das bedeutet dass das Problem noch größer wird aber es war ja vorher auch schon ein Problem ein großes 40000 Lehrer fehlen. Warum bekommen Sie das nicht in den Griff. Nun das Grundproblem ist dass die Ausbildung eines Lehrer seine Lehrerin sieben Jahre dauert. Das heißt wir haben zu diesem Schuljahr die Leute eingestellt die 2012 angefangen haben zu studieren. Und diejenigen die jetzt anfangen zu studieren kommen Jahr 2026 in den Schuldienst.
Er macht die Rechnung übersieht ein bisschen das ist wirklich witzig eigentlich der Ausbildung eines Grundschullehrer Es dauert genau so lange wie der Zeitraum zwischen der Geburt eines Kindes und dessen Einschulung. Man könnte also eigentlich einfach jedes Jahr 110 30. Dezember durchzählen wie viele Kinder geboren wurden. Und dann sagen sie uns so viel Grundschullehrer brauchen wir in sieben Jahren.
Nächstes Jahr werden schon so viel Grundschule Lehramt Plätze ausgeschrieben so ein Szenario Wer schon mal eine recht überschaubare einfache und vor allem einfach erklärbare, politische Handlung. Man könnte diesen Teil in einem Landeshaushalt einfach durch diskutieren auf zwei Seiten aufschreiben die ihnen Budget bedarf drunter schreiben und das abhaken und man müsste es glaub ich nicht nochmal in einer Haushaltsdebatte thematisieren. Da die Zahlen einfach überdeutlich sind.
Hinzu kommt noch dass führt der Lorz hier nochmal aus schlägt erstaunlicherweise die Renten Republik nochmal dahingehend durch dass der Lehrerberuf, sowieso schon eine automatische Attraktion in sich trägt. Anders als beispielsweise der Pflegeberuf das ist gar nicht so uninteressant da werde ich dann dem Buch nochmal eine kleine Pointe draus stricken.
Im Moment haben sie nicht das Problem dass niemand in diesen Beruf hinein möchte ganz im Gegenteil. Wir haben unsere Studienplätze alle besetzt. Der Beruf ist attraktiv weil es weniger um die Höhe der Bezahlung geht als vielmehr um die Einstellungs chancen und Chancen. Das zeigen diese Prognosen sind gerade für Grundschullehrer. Man kann sagen in den nächsten fünf bis zehn Jahren wirklich exzellent. Und die jungen Leute nehmen das sehr wohl zur Kenntnis und richten sich auf.
Die Pointe wird ungefähr so gehen Menschen entscheiden sich Menschen haben einen natürlichen Kinderwunsch, da ist irgendwie biologisch bestimmt keine Ahnung da gibts unendliche Möglichkeiten, beispielsweise über Literaturwissenschaften aus dem Denken der Menschen über Generationen herauszuarbeiten. Egal wie die soziale Lage ist in der man sich gerade befindet.
Man hat immer so ein Punkt im Leben an dem man sich entscheidet ein Kind zu bekommen oder nicht und es entscheidet sich immer sehr viele Menschen Kinder zu bekommen. Auch im Krieg. Wir hatten es ja auch schon thematisiert an den Büchern die sich im großen Bogen damit beschäftigen.
Man kann aus den Anzahlen an Geburten, oder an der Größe von Familien wenn man sich nur die, betrachtet über die Jahrzehnte hinweg kann man nicht herauslesen wann der Zweite Weltkrieg stattfand weil auch bitterlich in Not Menschen nicht davon abgehalten hat Kinder zu bekommen.
Das Argument ist ja tatsächlich das haben wir ja auch schon herausgearbeitet. Umgedreht Licher Not versucht man die Zahl der Kinder hochzutreiben weil man darin so eine gewisse Altersabsicherung sieht, und mit der Sicherheit im Leben und mit der Perspektive gewinnt man dann so eine Hoheit über die eigene biografische Gestaltung und entscheidet sich dann erst für weniger Kinder, man rutscht dann über den Wohlstand in eine demografische Delle mit weniger Kindern alle westlichen Länder.
Liegen unter den zwei Kindern pro Frau die ja so als demografischer null Wert gelten. Zwei Eltern bekommen zwei Kinder und so entwickelt sich eine Gesellschaft fort, die familienpolitischen Maßnahmen bestehen darin dass man im Wohlstand nochmal mit mehr Wohlstand also mit finanziellen Anreiz versucht die Geburtenzahl wieder nach oben zu bekommen.
Man stellt aber immer wieder fest dass Kindergeld Harbaugh Kindergeld Eigenheimzulage wie auch immer gar nicht so richtig funktionieren auser und das ist was Lorz hier genannt hat. Man setzt nicht direkt am Geld an sondern an der Perspektive das deckt sich eins zu eins mit allen Befragungen die beispielsweise die Gewerkschaften machen. Was ist unseren Mitgliedern unseren Arbeitnehmern besonders wichtig.
Ganz oben steht niemals das Gehalt bei solchen Fragen sondern es ist immer die Arbeitszeit also bleibt genügend Wochen Zeit übrig um eine Familie zu gründen. Und ganz oben die biographische Perspektive. Wenn ich heute einen Beruf ergreife kann ich dann davon ausgehen dass ich ihn auch in zehn oder 20 Jahren noch ausübe.
Wird diese Frage mit Nein beantwortet kommen Befürchtungen ist häufig Befürchtungen auf, dass man doch noch mal mit einer großen regionalen änderungen leben muss also mit einem großen Umzug mit einer Neuausrichtung der eigenen Biografie zu der auch beispielsweise eine Lücke in der Erwerbsarbeit gehört weil man, sich weiter ausbilden will und so weiter und so fort, und diese Umstände hemmen dem Kinderwunsch nachzukommen.
Unabhängig davon wieviel Geld man tatsächlich zur Verfügung hat der Lehrerberuf der nun gute Perspektiven bietet und vor allem das demographisch nochmal unterstützt wird. Ist nun einer der in der allgemein Rentner Republique, noch mal besonders an Attraktivität gewinnt weil er anders als was weiß ich Ingenieurs Berufe, Dienstleistungsberufe künstlerische Berufe eben diese Art von langfristiger Perspektive tatsächlich bieten kann.
Auf Kosten eines höheren Gehalts und auf Kosten von Karrierechancen natürlich. Aber wie gesagt Die Perspektive ist da eben nicht unwichtig sondern sie ist gerade besonders wichtig. Und wenn man jetzt über die allgemeine Nachrichtenlage hinausgeht nämlich einfach, mit den Experten darüber zu sprechen und mit Experten ist dann gemein die praktische Intelligenz reinbringen müssen die nicht nur das Wissen haben sondern auch als Kultusminister Entscheidungen treffen müssen.
Wenn man darüber hinausgeht und dieses demographische Dilemma wie beschrieben. Sich ein bisschen genauer anschaut dann kommt man zu mehreren Problemen. Erfreulicherweise wurde eins das mit Lehrermangel einhergeht und die Rentner Republiken ziemlich direkt betrifft hier im Tagesthema Kommentar kurz aufgegriffen.
Und weil junge Lehrer sich die Schulen aussuchen können sind es jetzt schon die Brennpunktschulen die kaum noch ausgebildete Pädagogen bekommen. Chancengleichheit sieht anders aus.
Wenn es zu dieser Knappheit kommt von der Segert sprach und Lorz sozusagen mit eingepreist hat in sein Argument. Na ja wir haben ja gerade erst festgestellt dass die Geburtenzahlen steigen die Statistiker haben uns da irgendwas erzählt.
Dabei könnte man einfach die Geburtenzahlen sich anschauen das ist eine Zahl die wird erhoben da muss man einfach nur hochrechnen und summieren, wenn man da politisch nicht nachkommt und nicht rechtzeitig Lehrer ausbildet hat man es mit einer Knappheit zu tun die dann und das ist die Pointe dazu führt dass diese Knappheit unterschiedlich verteilt wird.
Hessen hat er lange eine leere Reserve an Grundschulen von 0,2 5 Prozent, das ist so wenig dass man schon von alleine darauf kommt dass es nicht reicht denn man muss damit rechnen dass junge Frauen wie gesagt schwanger werden. Es gibt Krankheiten das ist alles statistisch normalverteilt eigentlich im Lehrerberuf. Man muss also eigentlich damals in der F.A.Z.
Habe ich ausgerechnet mit Wissenschaftlern drüber gesprochen die meinten auch wenn die Zahlen ein bisschen hoch scheinen mit 20 Prozent Lehre Reserve sollte man schon rechnen, und die sollte man dann auch klug organisieren denn man weiß immer nicht so genau, wo die Lehrer Reserve gebraucht wird wenn man eine gesamt hessische Rechnung macht könnte zwar statistisch dann irgendwie ein Lehrer Plus von 20 Prozent rauskommen. Aber das ist der Punkt.
Junge Menschen die Lehrer werden die zieht es eben auch in die Städte. Es gibt aber auch Grundschulen auf dem Land und so wie mittlerweile Anreizsysteme geschaffen werden damit aus Medizinstudenten zehn Jahre später Landärzte werden also Hausärzte auf dem Land, gibt es überhaupt gar keine Diskussionen darüber in Deutschland wie man den Lehrerberuf auch da attraktiv macht wo es nunmal Rentner republikanisch nicht so attraktiv ist zu leben.
Also 30km jenseits eines urbanen Zentrums zum Beispiel hier in diesen kurzen Satz aus dem Kommentar steckt also einiges drin. Und auch in den urbanen Zentren gibts natürlich wieder Differenzierungen. In Frankfurt am Main gibt es 70 Grundschulen. Wenn man sich aufgrund der Knappheit aussuchen kann in welchen Stadtteilen man arbeiten möchte und in welchen nicht.
Dann ergibt sich automatisch dass sich hier Probleme nochmal dadurch reproduzieren dass man dort wo man eigentlich mehr Lehrer bräuchte und auch fähige Lehrer, Lehrer mit gewissen Zusatzqualifikationen die sich noch nochmal besonders geeignet herausstellen im Vorstellungsgespräch wie auch immer die Zitz gerade nicht dahin wo sie am meisten gebraucht werden.
Und da sollte man nicht den Lehrern gegenüber den Lehrer Anwärtern kritisch sein sondern das ist einfach ein politisches Defizit das hier zum Tragen kommt denn auch das wurde in den Tagesthemen Kommentar hier nochmal wunderbar zusammengefasst. Man kann ja mal im Bildungsbereich weil sich eins und eins zusammenzählen.
Und endlich mal eins und eins zusammenzählen. Kinder die geboren werden gehen sechs Jahre später in die Schule. Ist doch gar nicht so schwer.
Nee das ist nicht schwer. Kinder die geboren werden gehen in die Schule. Sieben Jahre später und genauso lange dauert die Ausbildung einer Lehrkraft. Und jetzt gehen wir mal in die Vollen was dieses demographische Dilemma angeht.
Denn selbst wenn es absolut Mega kluge Politik gäbe dann haben wir es bei einem Dilemma Wie vorhin gesagt mit einem Problem zu tun das wenn wir es lösen ein anderes Problem verschärft, und dazu kommt es nun denn wir haben nicht nur in den Grundschulen ein Problem auch wenn die OECD-Studie dem deutschen Schulbereich ganz gute Noten vergibt im internationalen Vergleich, eine kleine Lücke gibt es da dann doch.
Kommunen werden immer mehr belastet weil immer mehr Eltern ihre Kinder ganz früh in die Betreuung haben wollen. Wir haben jetzt etwa 880 000 Plätze. Das wird weiter steigen und ein Hauptproblem wird sein. Wo kommt das Fachpersonal her. Der Markt ist leergefegt. Je nach Berechnung fehlen in Deutschland bis 2025 zwischen 300 000 und einer Million Krippenplätze. Neuer Schwung beim Kita-Ausbau tut not.
Wenn 300 000 bis eine Million Krippenplätze fehlen die dann auch noch entsprechend dem Betreuungsschlüssel kennen wir ja natürlich im besten Fall eins zu fünf und im schlechtesten eins zu zehn Es wird nicht so gut als Eltern.
Dann haben wir es hier auch mit einer sechsstelligen Zahl an Erziehern zu tun die gesucht und gebraucht werden, und jetzt kann man dieses demographische Dilemma tatsächlich fast mathematisch unterbrechen wenn der Pflegeberufe die Altenpflege Menschen sucht die bereit sind eine akademische Ausbildung zu absolvieren um dann Altenpflege zu machen.
Steht dieser alten Pflegebereich als Berufsstand in Konkurrenz zu einhunderttausend Erziehern für Kinder im Forschungsbereich und noch einmal 26000 Lehrern im Grundschulbereich, Das ist also eine ziemlich große Hürde die der Pflegeberuf überhaupt erst mal nehmen muss um überhaupt an ein Reservoir an Nachwuchskräften zu kommen. Das ist sozusagen das demografische Problem im demografischen Dilemma. Jetzt gibt's noch ein politisches.
Angenommen wir haben die denkbar beste Politik die evidenzbasierte wissenschaftliche Arbeiten auswertet ausreichend Budget hat, auf entsprechend viele junge. Schulabgänger zurückgreifen kann um deren Studienplatz Wahl zu beeinflussen mitzubestimmen. Wir hätten die Pflege an den Hochschulen mit angegliedert als praktische Ausbildung mit akademischer Erweiterung genauso Erziehung Erzieher Bereich fürs Vorschulalter.
Diese Welle ist ja auch schon durchgerüttelt Man kommt quasi in diesen Beruf nur noch rein wenn man die akademische Laufbahn absolviert hat.
Wenn sie dann nicht mit dieser Härte eines Lehrers der nun nochmal zusätzlich weit weg von Pädagogik auch das wird jetzt langsam, sozusagen zusammengeführt die pädagogische und fachliche Ausbildung bisher was ja von anderen weiterführenden Schulen nur eine fachliche Ausbildung, angenommen wir hätten diese richtig kluge Politik die genug Nachwuchskräfte hat die man dann versucht über Budget Entscheidung wie auch immer.
Dahin zu kriegen ein politisches Resultat an sozialen Berufen herzustellen sodass wir alle sagen Hier ist Politik aufgegangen. Diese Investition hat sich gelohnt. In Universitäten Fortbildungsmaßnahmen für. Soziale Berufe außerhalb von Universitäten wie auch immer dann macht es trotzdem noch einen gigantischen Unterschied ob man die politischen Anstrengungen, dahin legt Pflegeberufe auszubauen oder den Erzieher und Lehrerberuf auszubauen.
Wir hören ja mal etwas länger in einen Ausschnitt der Ezra Klein schon klein ist ein sehr guter amerikanischer Journalist den wir alle folgen sollten. Und er hat mit drei Shetty gesprochen der ist ein junger Volkswirtschaftler Jahrgang 1979 und schon seit elf Jahren Professor damals in Harvard Professor geworden und 2015 nach Stanford gegangen, nachdem er mit 24 Jahren promovierte und in der Economist schon vor über zehn Jahren zu den Top Acht Nachwuchs ökonomen kürte.
Und so weiter und so fort Wir haben ja mit einer echten Koryphäe zu tun seinerseits als Steckenpferd die Verknüpfung von Wirtschaftstheorie und empirischer Forschung. In diesem Ausschnitt den wir hören auch erstaunlich gut gelungen. Die beiden reden hier über die Ausgestaltung von Politik über finanzielle Unterstützung hinaus. Ganz konkret geht es in der ersten halben Stunde um die Frage Wie bekommt man es dazu.
Migrantenfamilien in Wohngebiete zu bringen in denen noch recht wenige Migranten leben, die sich aber dadurch auszeichnen dass die Kinder die in diesen Wohngebieten aufwachsen später besonders erfolgreich sind. Und da schließt sich dann ein gewisser Kreis auch zu den Erklärungen hier, nicht so die persönliche Eignung das Talent zu irgendwas der eigene Intelligenzquotient oder wie auch immer sondern es ist vor allem das soziale Umfeld das über Bildungs und Berufserfolg später entscheiden wird.
Und das Problem das hier bewältigt werden musste war. Den Menschen Wohngeld zur Verfügung stellen reicht einfach nicht, sondern die Politik muss darüber hinaus Maßnahmen finden direkt mit den Bürgern zu kommunizieren sodass ein meint setzt sich verändert weil man denkt Ich muss ja gar nicht in dieser Plattenbausiedlung wohnen. Ich kann ja genauso gut da drüben in der Garten und wählen. Siedlung wohnen. Die Mietpreise unterscheiden sich im urbanen Raum gar nicht so sehr.
Jedenfalls nicht nur das Finanzielle. Was einen davon abhält sondern es ist diese grundsätzliche Einstellung, Wir haben es ja mit einem Volkswirtschaftler zu tun der im großen Rahmen zum Thema Integration geforscht hat und dazu einigen auch politisch Verhandlungsleiter Empfehlungen kam, und dieses Gespräch nahm dann nach einer halben Stunde eine interessante Wendung weil es, ein sozialpolitisches Feld gab also ein großes sozusagen ein meta Feld.
Es gab ein sozialpolitisches Mittelfeld in dem es absolut Sinn macht finanziell rein zu investieren, weil es einen volkswirtschaftlichen politischen Return on Investment gibt nicht im Sinne von heute durch Geld rein und morgen Hollis raus sondern längerfristig sozusagen. Was uns hier interessiert generationenübergreifend Ich glaube man kann ganz gut heraushören wie sehr sich hier die Investition in Kinder und die Investition in alte Menschen auf Pflegeberufe und so weiter.
Dann doch strukturell einfach unterscheiden. Und man gewinnt so eine gewisse Ahnung wie man als Politiker auch wenn man öffentlich nicht so darüber reden darf wie sehr Politiker. So war es dann doch auch beeindruckt wenn sie hören wie groß die Wirkung der sozialpolitischen Maßnahme ist und wie gering die andere.
Kaiser. An die. Tageskarte scheinen zu folgen. Dabei. Kam es. In puncto ein. In Kenntnis des Programms. Tente Teams. Aus. Kolpingfamilie. Programs koste Government BPD Government Bark BKS Kette Sender Sky. Waldheims. Windparks Handels herankam. Das heißt jetzt Narjes Programm. Dies in. Person. Was den Human Development. Tax credit. Das Feature. Ist Cody, Cams Streaming. Das. Letzte. Was. Cross many.
Ja wir haben es beim demografischen Dilemma mit zwei Problemen zu tun wie gehen wir mit den Alten um und wie gehen wir mit den Jungen um mit denen vom Erwerbspersonen Potenzial eintritt. Ich habe mal 22 Jahre und jünger und dann Rentenalter 65 und älter. Und worauf Shetty hier Wert legt oder das ist seine journalistische Verkürzung der ausführlichen Studien. Politische finanzielle Investition finanzielle Investition über die politisch entschieden wird.
Kinder sind keine Kosten. Das sind keine Staatsausgaben Man muss dann nur die Perspektive weiten und 25 Jahre im Blick nehmen dann zahlen die sich automatisch. Dann kommt mehr Revenue zurück später aus einem etwas. Wie soll man sagen hochqualitativen Erwerbspersonen Erwerbspersonen Potenzial wenn man es ganz nüchtern macht. Das ist natürlich bei Investitionen in den Pflegeberuf ganz anders. Da gibt's diesen Return on Investment sozusagen gar nicht sondern und darauf hat er auch Wert gelegt.
Da sind natürlich auch wichtige politische Maßnahmen. Denn wir können die Menschen am Ende ihres Lebens nicht einfach so wie wir es heute machen zu 80 Prozent, in private Pflege lassen was eine extreme psychische Belastung ist und gleichzeitig auch wieder weil das ja die Kinder der zu Pflegenden sind die ihrerseits natürlich auch einem Beruf nachgehen, die da sogar nach, Erwerbs Potenzial mindern volkswirtschaftlich gesehen. Also wie gesagt eine sehr nüchterne Rechnung.
Mir ging es nur darum hier nochmal aufzuzeigen. Wir haben jetzt in Deutschland nicht nur ein Problem mit zu vielen alten volkswirtschaftlich gesehen sondern auch mit einer zunehmenden Zahl von Kindern, die jetzt politisch wieder mehr in den Blick rücken weil tatsächlich gehandelt werden muss wenn Jahrgänge plötzlich 20 Prozent größer sind als von vor zehn Jahren.
Und gleichzeitig haben wir einen politischen Anreiz wenn man sozialpolitisch bezahlt dann lieber als Investition in die Jungen als an Kosten für die Alten. Wir haben es also insgesamt diesen durch die Nachrichtenlage am 9. September. Das was da kurz dargestellt wurde und was uns weil die Demografie unerbittlich ist einholt nämlich die 550 mehr Kinder im Grundschulalter in zehn Jahren die werden ja irgendwann faktisch da sein. Die Politik muss handeln und der Umgang mit den älteren.
Ich habe in meiner Sammlung. Da ist es im Umgang mit den älteren so als so ein Stichwort in das sich alles ein sortiere was sonst noch nicht genau platziert werden kann. Die Sammlung ist schon groß und die wird jetzt nochmal besonders wachsen oder anders ausgedrückt.
Der Titel Rentner Republik wird in dieser Fragestellung hier nochmal einen besonderen Fokus auf Rentner legen, gerade in den Jahren 2023 bis 2045 2023 da wo der letzte Millonen Jahrgang der Babyboomer ins Rentenalter kommt, und dann 45 wenn die Lebenserwartung statistisch gesehen erschöpft ist.
Von dieser Kurorte genau in diesem Zeitabschnitt in diesen 22 Jahren die in vier Jahren beginnen, gerät Deutschland nun noch einmal zusätzlich unter Druck weil so viele Menschen unter 22 Jahren, betreut werden müssen und wir hier in der Gefahr stehen sozialpolitische Maßnahmen. Noch, energischer und vielleicht auch aggressiver hinsichtlich Alltagsfragen diskutieren werden.
Denn so sehr die Logik zutrifft von Shetty dass finanzielle Investitionen in junge Menschen nicht als Kosten gesehen werden sollten sondern sich immer auszahlen, so sehr gilt dass die politischen Entscheidungen, nach Mehrheitsprinzip entschieden werden und wir sehr sehr sehr sehr viel mehr ältere Menschen haben werden in Deutschland als Jüngere, die demografische Vernunft und die demokratische.
Wird also die älteren in den Blick nehmen die volkswirtschaftliche politische Vernunft wird die jungen Menschen in den Blick nehmen, und das zu verteilende Geld knapp so wie es immer knapp ist, na ja das war der Punkt den ich heute machen wollte auch in dem Falle dann mal so richtig um ihn wirklich mal dokumentarisch festzuhalten. Heute am 19. September 2019. Denn im Buch werde ich darauf zurückkommen und dann auch immer mit Verweisen auf solche Podcaster Episoden wie heute.
Das wird sich glaube ich ganz gut verknüpfen lassen und um dieses Problem des demografischen Dilemmas auch über die Arbeit am Buch selbst immer mal wieder präsent machen zu können. Denn diese Ausgabe bekommt eine Orell und ist damit einfach verlinkt. Und ich hoffe sie ist auch nicht so lang zu lang geworden. Ich bin jetzt immer einem Aufnahme Setting hier wo ich nicht genau weiß wie lange die Aufnahmen eigentlich gerade läuft.
Das hat sich die letzten Wochen als nicht so gut herausgestellt Die Aufnahmen wurden sehr lang. Ich hoffe aber Heut bin ich am Mars hier kann ich jedenfalls alle Punkte die ich machen wollte habe ich gleich gemacht mich verabschieden und sagen Bis zum nächsten Mal.
