Folge 107: Anatole Taubman & Beni Thurnheer (WM-Special)
Anatole Taubman kommt zur Familientherapie mit seinem Stiefschwiegervater Beni Thurnheer. Seine Three Lions sind ausgeschieden. Aber die Familienweihnachten sind gerettet.

Anatole Taubman kommt zur Familientherapie mit seinem Stiefschwiegervater Beni Thurnheer. Seine Three Lions sind ausgeschieden. Aber die Familienweihnachten sind gerettet.
Mit dem Philosophen Wolfram Eilenberger klopfen wir den Fussball auf seine Sinnhaftigkeit ab. Macht er uns zu besseren Menschen? Und sind wirklich die Bayern schuld am Ausscheiden der Deutschen? Bayern-Fan Eilenberger: «Natürlich sind die Dortmunder schuld.»
Lukie Wyniger hat mit Bällen experimentiert und mit Frisuren. Es hat nichts genützt. Die Schweiz scheidet aus. Wir wischen uns den Mund ab und drücken jetzt dafür den Marokkanern die Daumen.
Wäre das Aufgebot nicht im Spamordner hängengeblieben, Sven Ivanic wäre längst für die Schweiz aufgelaufen. Oder für Kroatien. Nun muss er als Comedian und Jurist seine Brötchen verdienen und schmeisst sich in der Freizeit in gefälschte Fussballshirts aus Plastik.
Stammtischtalk mit Musiker Bubi Rufener? Bubi Einfach. Von mit Piranhas gefüllten Wassergräben rund ums Spielfeld, pöbelnden Schiedsrichtern und einer Traumatherapie für Roberto Baggio.
Maradona inspirierte GLP-Nationalrätin Corina Gredig zur Gründung des FC Helvetia. Dort werden die relevanten Allianzen der Schweizer Politik geschmiedet. Nur Bundesratswahlen wollen sich nicht an die Gesetzmässigkeiten des Fussballs halten.
Nati-Coach Patrick Fischer interpretiert für uns die zweideutigen Gesten des Granit Xhaka und redet erstmals darüber, wie er als junger Mann zusammen mit Murat Yakin und Uriella Golfturniere bestritt.
Poet Pedro Lenz stösst an unserem Stammtisch reihenweise Monumente vom Sockel. Messi sei keine literarische Figur, Guardiola zu philosophisch und Brasilien sowieso nur noch ein Schatten seiner selbst.
WM-Toto-Königin Mona Vetsch bringt ihren Kindern moralisch fragwürdige Fussballtrikots aus aller Welt mit nach Hause und gibt ihren Hühnern Namen von berühmten norwegischen Fussballern.
Beim gepflegten Stammtisch-Talk wird aus dem beinharten Basketball-Fan Seven schon fast ein Fussball-Ultra, angepeitscht von einem amerikanischen Kurven-Capo.
Toni Brunner, «Der Knipser», ist nicht nur ein gnadenloser Topskorer, wenn er bei sich in der Beiz im Toggenburg die Lampen anknipst, geht in den Stadien in Katar das Licht aus.
Am Ersten Advent springt das WM-Feuer doch noch auf die Schweizer Nati-Spielerin Rachel Rinast über. Fast hätte sie damit in bester Mani-Matter-Manier die FIFA abgefackelt.
Tom Baumann («Bliss») will den Marktwert von Fussballern in Bratwürsten berechnen, Mämä setzt Lionel Messi auf eine Stufe mit Guido Buchwald und Gisler versteigt sich zur Aussage, dass Deutschland Weltmeister wird.
Mario Wälti, der rappende Anwalt, verlässt seine diversen Fussballscreens im Homeoffice und gesellt sich zu uns an den Stammtisch. Da blasen wir zusammen die Zwergstaaten China und Indien zu Fussballgrossmächten auf.
Trainerlegende Arno Del Curto kam, sah und zapfte Bier. Die Schweizer Eishockey-Legende offenbart ein grosses Fussballer-Herz. Und Granit Xhaka ist sein Säulenheiliger.
Mario Cantaluppi gesteht: «Wäre ich nicht so ein Tubel gewesen, hätte ich an der EM 04 in Portugal gespielt.» Und auch bei uns kommt Lupo nicht ohne Gelbe Karte durch. Dabei sass sein Erzfeind Ricardo Cabanas gar nicht mit am Stammtisch.
Hip Hop und Fussball - in beiden Welten gilt es Widersprüche auszuhalten. Moderatorin Mira Weingart hilft uns durchs moralische Dickicht. Und Snoop Dogg hat einen Gastauftritt als CR7.
Anatole Taubman, der passionierte Filmbösewicht in der Rolle des kindlichen Fussball-Fans. Er hat vor dem England-Spiel im Three-Lions-Shirt geschlafen und es hat seiner Mannschaft Glück gebracht.
Schwingerkönig Christian Stucki überlegt sich eine Sprengkandidatur fürs FIFA-Präsidium. Ausserdem sind wir einer heissen Verschwörungstheorie auf der Spur.
Fussballscout Oliver Zesiger nominiert Christian Constantin für den Lifetime Entertainment Award und sagt voraus, dass Yann Sommer als linker Aussenverteidiger der Star der WM wird. Ah ja, und Mämä zerschlägt die FIFA und sorgt für den Weltfrieden.
Die grosse Fussball-Voodoo-Show: Comedian Fabio Landert verwünscht unfreiwillig seinen Herzensverein AC Milan. Welche Rolle hat dabei Pinocchio? Und: Ist Gott ein St. Galler mit Nachname Zellweger?
Constantin, Blatter, Infantino. Drei Walliser, so verschieden und doch so gleich. Waldemar Schön lässt uns tief in Walliser Männerseelen blicken. Was wir da sehen ist gleichermassen beglückend und verstörend.
Rachel Rinast sagt, sie sei der Lukas Podolski der Schweizer Frauen-Nati. Uns erinnert sie eher an Chuck Norris. Mit Delfingeräuschen verscheucht sie Lionel Messi, der gerade auf Constantins Helikopterparkplatz landen will.
Ein Bündner mit gelb-schwarzem Herz. Beim YB-Match wirft Politjournalist Gion-Duri Vincenz jegliche Objektivität über Bord und wird zum schimpfenden Radaubruder.
Das Coming-of-Age-Drama des Direktors des Zurich Filmfestivals: Christian Jungen, Arbeitersohn aus Winterthur, gerät in den Dunstkreis des Nobelclubs GC und rutscht dann in die Fanszene von Lazio Rom ab. Dort lernt er Papst Johannes Paul II. kennen, der ihn zurück in die Spur bringt.
25 Jahre ungelöscht: Wer würde sich besser als Berater von David Degen eignen als «Brandhärd»-Frontmann und Meistersongmacher Fetch. Als erste Amtshandlung holt er Granit Xhaka zurück zum FC Basel.
Philipp Bonorands Werdegang vom Gründer der legendären Affenkasten-Tequila-Front zum Kaiser vom Brügglifeld. Von der Fankurve direkt auf den Präsidentensessel des FC Aarau. Ein Drama in mehreren Akten.
Auch der kultivierte Prof. Dr. Moritz Daum wird im Stadion zum grölenden Ultra. Für die Psychohygiene sei das wichtig, sagt er. Wir glauben es ihm. Immerhin ist er Entwicklungspsychologe – und Bayern-Fan.
Sondersetting statt «Chlyklass»: Baldy Minder, der Christoph Spycher der Berner Rap-Szene, therapiert hier seine FCB-Allergie und wirft sich in bester Xhaka-Manier als YB-Winkelried in die Speerspitzen seiner Gegner.
Was macht David Degen mit runtergelassener Hose in Max Küngs Wohnzimmer? Und wieso liegt da ein altes Playboy-Heft mit leichtbekleideten GC-Spielern rum? Es geht heiss zu und her im Podcast-Studio.