Hallo Christian. Hallo Gunnar und hallo liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Schön, dass ihr dabei seid. Wir wollen mal wieder über das Projekt sprechen, über Stay Forever und alles, was gerade passiert ist im letzten Quartal seit, wann haben wir die letzte Folge gemacht dieser Art? Im Dezember? Zu Weihnachten, genau. Genau, da ist ja schon wieder einiges an Wasser den Rhein runtergeflossen oder die, wie heißt denn der Fluss bei Nürnberg? Die Pignitz.
Es ist einiges an Wasser, die Pignits runtergeflossen. Wir haben viel getan und viele Pläne auch und davon wollten wir euch ein bisschen unterrichten. Genau, wir werden insbesondere über die Ergebnisse der großen Hörerumfrage sprechen, die im Februar stattgefunden hat und natürlich über unsere Ableitungen daraus, was für Konsequenzen hat das. Wir erzählen euch von einer Stay Forever Tagung, die stattgefunden hat und was das bedeutet für das Projekt.
Wir reden von ein paar Experimenten, die wir gerade machen und geben euch auch noch einen kurzen Ausblick auf einige Dinge, die kommen. Aber wir fangen, wie eigentlich gewohnt, an mit einem kurzen Status Update. Wie geht's uns denn? Gunnar, wie geht's dir denn? Mir geht's ganz gut. Das ist doch die Hauptsache. Ich hatte in den letzten Tagen ein bisschen Zahnschmerzen, aber das hat sich gebessert. Nein, das ist gar nicht das Thema.
Wir wollten darüber reden, wie es dem Projekt geht und dem Projekt geht es weiterhin sehr gut. Alle Zahlen, alle Indikatoren deuten nach oben. Wir gewinnen leicht bei der Zahl der Unterstützenden hinzu. Wir gewinnen leicht bei der Hörerzahl hinzu. Die YouTube Subscriptions steigen, die Werte auf den Socials steigen. Alle Zahlen sind in Ordnung. Ja, genau. Wir gehen bei den Unterstützenden auf die 7.500 zu. Da fehlen uns noch ein paar Dutzend Leute zu dem Zeitpunkt, wo wir jetzt hier
sprechen. Das werden wir in den nächsten Wochen erreicht haben, denke ich. Hoffen wir das Beste, ein Klopfen auf Holz. Aber ja, das entwickelt sich alles positiv. Ich möchte in diesem Zusammenhang erstmal vielen Dank sagen für alle, die uns hören, die diese Folge hier hören und vor allen Dingen, die uns unterstützen. Aber ich möchte auch mal ganz kurz das Loblied singen von uns in diesem Zusammenhang. Singe. Singe, ja. Ich singe ja auch immer ganz besonders schön. Singe, juble.
Im Jahr 2016 haben wir dieses Projekt ja kommerzialisiert. Seit 2011 gibt es den Podcast, aber da war er nicht monetarisiert. Man konnte ihn nicht abonnieren. Also seit 2016 gibt es uns mit dieser Präsenz auf Patreon, zu der dann später Steady hinzugekommen ist und wir haben in diesen fast zehn Jahren die Preise nicht einmal erhöht. Und gleich als Foreshadowing, wir haben das auch nicht vor, diese Preise zu erhöhen.
Ich wollte das nur mal erwähnen, weil mir ist letztens aufgefallen, als ich am Kiosk einen Spiegel in die Hand genommen habe, also die Zeitschrift Der Spiegel. Gut, dass du das noch präzisiert hast, ich hatte gerade schon das Bild vor Augen. Als ich im Kiosk stand mit meinem Taschenspiegel, wie immer, und den Verkäufer beobachtet habe. Der Spiegel kostet nämlich 6,70 Euro. Das ist deutlich mehr als ein Monat Stay Forever auf Steady oder Patreon kostet.
Und als wir angefangen haben 2016, da war der Spiegel noch bei 4,60. Also der war günstiger als Stay Forever damals und ist jetzt deutlich teurer. Und das ist auch ein Zeichen, wie sich die Preise entwickelt haben. Wir erinnern uns ja auch an diese große Inflationshysterie rund um Covid, wo alle die Preise erhöht haben, weil sie dachten, sie kommen jetzt damit durch.
Das Netflix-Premium-Abo zum Beispiel, um mal ein anderes Medienprodukt zu nennen, ist in der Zeit, in der es Steve Trevor auf Patreon gibt, von 11,99 auf 19,99 gegangen. ohne, ich sage mal, ohne, dass die Serien besser geworden sind. Subjektiv, würde ich sagen. Und da wollte ich mal darauf hinweisen, dass wir das nicht gemacht haben. Genau, die Preise sind für unsere drei Unterstützungsstufen unverändert und werden das auch bleiben.
Einer der Gründe, warum es dem Projekt so gut geht, ist, dass sich viele von den Unterstützenden entscheiden, in eine höhere Unterstützungsstufe zu wechseln. Da bekommen sie natürlich auch mehr Gegenwert von uns. Aber das hilft natürlich. An der Stelle auch noch mal den Hinweis für diejenigen von euch, die uns zuhören und das vielleicht nicht so genau wissen.
Man kann Stay Forever unterstützen, bekommt dazu in erster Linie dann jede Woche mindestens eine weitere Folge eines zusätzlichen Formates. Das gibt es auf Steady und auf Patreon. Ich erwähne das auch deswegen nochmal so genau, weil wir gleich, wenn wir über die Umfrageergebnisse sprechen, da nochmal drauf kommen werden. Wie bekannt ist denn eigentlich unter unseren Zuhörenden, dass es auch Programme hinter der Paywall gibt?
Wir kommen gleich dazu. Aber zuerst erzähle ich von der Stay Forever Tagung, der ersten, die stattgefunden hat. Was ist das Mysteriöses? Habt ihr da möglicherweise was verpasst? Nein, habt ihr nicht. Und das war ausnahmsweise mal kein öffentliches Event, nicht etwas wie unsere Stay Forever Tour Auftritte oder die Conventions. Die Day4Ever-Tagung war ein teaminternes Ereignis.
Wir haben zum ersten Mal in unserer Geschichte uns mit fast dem gesamten Team, mit zehn Leuten zusammengefunden, um zwei Tage lang über das Projekt zu sprechen. Das war in Hannover. Warum Hannover? Weil das für unser über ganz Deutschland verteiltes Team ein Ort war, an dem die meisten recht kurze Anfahrtswege hatten. Außer dir, Christian. Außer dir und mir. Du hattest den Weiten. Für mich gibt es auch einen Direktzug,
du musstest umsteigen. Und ich habe Hannover eigentlich nur ausgesucht, weil das das Heimspielwochenende von Hannover 96 war. Und ich gehofft habe, dass ich dann noch ins Stadion gehen kann, aber ich hatte vergessen, dass es dann die Länderspielpause war und dann war gar kein Heimspiel. Jetzt kann ich es ja sagen, Christian. Ja, ja, ja, okay. Aber das Timing falsch gewählt. Das war jetzt Ende März oder Mitte März, wo das stattgefunden hat. Und wie gesagt, da waren wir zu zehn.
Das heißt, das waren nicht nur du und ich und Fabian, sondern da waren alle unsere Podcastenden dabei, also auch Rahel Henner und Christian Beuster. Da waren zwei von unseren Cuttern. Da war Paul, unser Grafiker und Christopher, unser Mitarbeiter, mit dabei. und wir saßen da zwei Tage zusammen in einem gemieteten Raum aus zwei Gründen.
Zum einen, um uns überhaupt mal zu sehen. Die meisten von uns hatten uns ja bei der Tour letztes Jahr oder den Conventions überhaupt zum ersten Mal so richtig gesehen und in dieser Konstellation war das Team noch nie an einem Ort. Und wir wollten einfach auch mal Zeit miteinander verbringen, insbesondere auch an dem ersten Tag am Abend. Da sind wir gut essen gegangen, haben einen richtig schönen Abend zusammen gehabt und zum anderen wollten wir...
Über das Projekt sprechen. Spezifisch hatten wir zwei Ziele bei dieser Tagung oder drei. Zum einen die Umfrage, die große Hörerumfrage, von der wir euch gleich berichten. Die haben wir gemeinsam mit dem Team durchgeforstet und haben geguckt, was sagt uns das denn? Was sagt ihr uns und was für Schlussfolgerungen können wir daraus ziehen? Damit nicht nur Gunnar und ich das immer machen, sondern dass wir tatsächlich mehr Stimmen und mehr Perspektiven darauf haben.
Dann wollten wir gucken, wie können wir die Reichweite von unserem Podcast erhöhen? Haben wir Ideen, wie wir eine bessere Sichtbarkeit schaffen, wie wir mehr Menschen darauf aufmerksam machen können, dass es uns gibt? Und unser drittes Ziel war ein internes. Wir haben uns nämlich unsere Prozesse angeguckt. Wir haben geguckt, wie läuft denn unsere Zusammenarbeit als dezentrales Team eigentlich? Kommunizieren wir gut miteinander? Wo sind denn die Flaschenhälse in unseren
Arbeitsablaufen? Was kann da besser, klarer, transparenter sein? Das waren fantastische zwei Tage. Also es ist wie im Flug vergangen die Zeit, es hat richtig viel Spaß gemacht. Und wir kamen dann daraus mit einer Maßnahmenliste, die 52 Einträge hat, von kleinen bis großen Dingen. Also von hier kleine Verbesserung bis nächster Schritt zur Weltherrschaft.
Und ein paar Sachen, die da jetzt im Nachgang schon angegangen sind und umgesetzt worden sind, Werden wir aber gleich mit euch noch besprechen oder werden wir euch einen kleinen Einblick geben. Aber vorher machen wir jetzt das, was wir am ersten Tag unserer Tagung auch getan haben. Wir gucken in die höhere Umfrage. Christian, lass mich noch mal ganz kurz, bevor wir hier ins Kleingedruckte einsteigen, sagen, wie cool das war, dass da so viele Leute aus dem Team, also fast alle gekommen sind.
Wir haben sowas auch vorher nicht gemacht, weil wir ja keine Firma sind mit Festangestellten. Angestellten. Es gibt ja in der Firma nur wenige Leute, die fest für State Forever arbeiten, also im Wesentlichen ja du und ich und Christopher als Werkstudent sozusagen nur halbtags und, Ich dachte auch immer, kannst du denn so eine Einladung überhaupt aussprechen? Die Leute sind ja alles Freelancer. Ist das da nicht eine Zumutung, wenn man die bittet, auch noch nach Hannover zu kommen?
Und ich war sehr erfreut, nicht nur über die Tatsache, dass dann alle gekommen sind, sondern dass auch noch die Beteiligung so rege war und das Interesse so groß. Also auch bei allen Bereichen. Auch die Cutter haben sich sehr kundig über das Podcasten geäußert und die Podcaster hatten Sachen zu den Prozessen für die Cutter zu sagen und so. Das war voll aufregend und das hat uns ein richtiges Teamgefühl gegeben,
das wir so in der Form noch nicht hergestellt hatten. Obwohl wir schon mit den ganzen Leuten sehr lange zusammenarbeiten. Wir haben ja eine Neigung dazu, mit unseren Dienstleistern eine Nibelungentreue herzustellen auf beiden Seiten. Wir arbeiten mit Paul, dem Grafiker, ja zum Beispiel schon seit 2012, also seit deutlich mehr als zehn Jahren zusammen. Und auch die meisten Cutter sind schon seit fünf, sechs, sieben Jahren bei uns.
Das stimmt, das ist gut, dass du es nochmal sagst. Das ist keine Selbstverständlichkeit, dass sie daran teilgenommen haben. Es war uns natürlich wichtig, sicherzustellen, dass alle Beteiligten keinen Euro zahlen müssen für Reise, Unterkunft etc. Aber sie mussten ihre Zeit investieren. Dafür ganz herzlichen Dank. Und es ist auch keine Selbstverständlichkeit, dass Freelancer das Projekt so gut kennen und so investiert sind,
dass sie da qualifiziert mitreden können. Und ich hatte bei allen Beteiligten das Gefühl, die kennen Stay Forever. Die wissen, worüber sie hier reden. Und wie gesagt, das ist auch keine Selbstverständlichkeit. Das hat das Ganze sehr produktiv und sehr angenehm auch gemacht. Man muss auch nochmal sagen, wie schön du das vorbereitet hast, Christian.
Das war dir natürlich ein Fest, dass du hier einen Produktionsprozess plotten konntest, sozusagen, wo wir halt mal über alle Details geredet haben und so. Das ist ja auch eine Sache, die du ja auch in Firmenkontexten deinem Beruf schon mal in ein oder anderer Form gemacht hast, wenn ich das richtig sehe. Ja, du bist ja auch jemand, der Fortbildungen gemacht hat für andere Leute und so.
Und du hast das Ganze nicht nur organisiert, sondern auch maßgeblich geleitet und uns da durchgeführt, dass das auch zu Resultaten geführt hat. Und du hast es größtenteils ausgewertet. Also auch da nochmal, jetzt hör mal weg, das hat der Christian super gemacht. Nur für euch, wollte ich nochmal sagen. Dankeschön. Ihr könnt das in den Kapitelbildern auch sehen. Stichwort Kapitelbilder, da werden wir auch gleich nochmal drüber sprechen bei der Umfrage.
Aber da gibt es ein schönes Bild, das Paul, unser Grafiker, gemacht hat, wo wir da gerade alle zusammen an diesem riesigen Konferenztisch stehen und unseren Produktionsprozess aufgelegt haben mit Kärtchen. Das heißt, die Fragestellung war von dem Moment, wo das Thema für eine beliebige Folge geplant wird und die terminiert wird, bis zu dem Punkt, wo sie live geht und allem, was danach noch passiert.
Was passiert denn dazwischen an einzelnen Arbeitsschritten? Zwischen wir wissen, eine Folge soll kommen und sie ist auch tatsächlich da. Möglicherweise war der Gedanke, dass das halt zwei, drei Schritte sein werden. Man recherchiert, man nimmt auf und dann cuttet das jemand und dann stellt Gunnar das live und fertig.
Aber der Platz auf diesen drei aneinander geschobenen Tischen hat kaum ausgereicht, um alle Einzelschritte aufzulegen, die da dazwischen sind und wo auch ein Schritt endet, wo er übergeben wird an eine andere Person und so weiter. Es war doch sehr augenöffnend zu sehen, welche Komplexität in unserem Produktionsprozess steckt. Das gleichzeitig hat uns aber auch wieder ermöglicht, da ranzugehen und zu gucken, wo können wir dann effizienter werden.
Jetzt kommen wir zur Umfrage. Christian, was war denn da los mit der Umfrage? Die Umfrage lief im Februar 2025. Da ging Aufruf voraus an alle, unsere Hörerinnen und Hörer. Und 2750 Menschen haben an dieser Umfrage teilgenommen. Das ist ein sehr gutes Ergebnis und ist auch eine Größenordnung, wo wir davon ausgehen können, dass das weitgehend repräsentativ ist. So repräsentativ wie solche Umfragen eben immer sein können.
Und wichtig ist an der Stelle noch zu sagen, das Thema der Umfrage war der offene Feed von Stay Forever und die Formate, die dort laufen. Also es ging explizit nicht um das, was hinter der Paywall stattfindet. Wir haben nicht nach den ganzen Unterstützerformaten gefragt, sondern es ging nur um die offenen Dinge. Ja, und da würde ich sagen, Gunnar, gehen wir kurz durch. Wie gewohnt, ihr kennt das ja schon von uns, es ist nicht die erste Umfrage, wird es die Auswertung wieder zum Angucken geben?
Als Excel-Datei, aber auch in den Shownotes von dieser Folge findet ihr die wichtigsten Grafiken, damit ihr da mit uns draufgucken könnt. Und wir gehen das jetzt Schritt für Schritt durch und sagen wesentlich unsere Erkenntnisse. Eine Sache ist noch wichtig. Das ist nicht das erste Mal, dass wir so eine Umfrage machen. Nicht genau die gleichen Fragen, aber mit der gleichen Zielrichtung. Die letzte Umfrage, die sich an alle offenen Hörer und Hörerinnen gewandt hat, ist aus dem Jahr 2021.
Das heißt, wir können hier an manchen Stellen auch Vergleiche ziehen. Was hat sich denn geändert oder ist auch gleich geblieben in der Einstellung im Vergleich zu vor vier Jahren? Und Stichwort gleich geblieben, da sind wir gleich bei der Demografie. Wer sind denn die Menschen, die uns hören? Die Demografie ist... Hm, ist ähnlich wie bisher. Es sind halt hauptsächlich Männer. Wir haben nur einen ganz geringen Anteil an Frauen und Diversen. Das hat sich nicht geändert.
Unterstützer und Unterstützerinnen sind in der Umfrage überrepräsentiert im Vergleich zu unserer Gesamtreichweite. Das ist ja klar, das sind Leute, die sind näher am Projekt und mehr investiert, auch wenn jetzt diese Umfrage spezifisch auf die offenen Folgen ging. Und die Leute sind älter geworden und zwar seit der letzten Umfrage vor vier Jahren um ungefähr vier Jahre. Zauberei. Einfach mitgealtert.
Ja, sind einfach mitgealtert. Das heißt, wir haben nicht viele junge Hörer hinzugewonnen, würde ich sagen. Also die 14-Jährigen da draußen, was ist mit euch? Der Altersschnitt war vor vier Jahren 38, jetzt liegt er bei 42. Immer noch jünger als wir, Gunnar. Das ist schon mal die gute Nachricht, das hatten wir in der Vergangenheit auch schon. Also an der Demografie hat sich nichts geändert, das war auch nicht zu erwarten.
Wir fragen bei der Gelegenheit auch immer grundsätzlich nochmal nach der Zufriedenheit alles in allem mit Stay Forever als Podcast, als Projekt und die ist grandios hoch, also das war eine 9er Skala und die drei besten Bewertungen 7, 8 und 9 Punkte kommen zusammen auf 98 Prozent der Leute, die sagen, ja ihr macht das gut oder sogar sehr gut. Was besonders schön ist, ist, dass die Bestwertung, die man geben konnte, also neun Punkte, der Anteil ist da nochmal deutlich gestiegen.
Vor vier Jahren haben wir uns 58 Prozent die Bestwertung gegeben. Jetzt sind das zwei Drittel aller Beteiligten, 65 Prozent, die sagen, Stave Fiverr bekommt von mir die beste Note. Ja, ich weiß gar nicht, was man dazu sagen soll. Es ist einfach schön. Ja, Gott sei Dank, dass wir da offenkundig noch einigermaßen gut drauf liegen und dass sich das nicht verschlechtert hat. Dann kommen wir zur Nutzung. Wie hörst du unseren Podcast und an welchem Gerät hörst du das?
Und was für Podcasts kennt man noch aus unserem direkten Umfeld? Zum Beispiel haben wir abgefragt, was die benutzte Abspielplattform ist. Also hört man den Podcast in einer Podcast-App, in einem sogenannten Podcatcher oder auf Spotify oder auf YouTube über die Webseite, in einem Audio-Player am PC oder in einer angenommenen anderen Musikplattform, was immer das sein könnte.
Und der Anteil derjenigen Leute, die das so hören, wie Gott das gewollt hat, nämlich über eine Podcast-App, ist von 66 Prozent gestiegen auf 81 Prozent. Immerhin. Und Spotify hat sich auch leicht positiv entwickelt und YouTube ebenso. Und die anderen Nutzungen stagnieren oder gehen zurück. Also diese Fragen zur Nutzung sind für uns hauptsächlich deswegen relevant, damit wir wissen, wo und wie wird unser Podcast gehört und kriegen die Leute da ein gutes Hörerlebnis.
Wir haben zum Beispiel auch gefragt, ob sie eher über Kopfhörer oder Lautsprecher hören. Da sagt die knappe Mehrheit, dass sie meistens mit Earbuds oder Kopfhörern hören. Das finde ich sehr gut, denn damit kriegt man in der Regel die beste Audioqualität, hört unsere Podcasts am besten. Wir wissen aus der Erfahrung, und das zeigt auch diese Umfrage, dass die meisten Menschen die Podcasts am Handy hören oder über das Handy hören.
Aber überraschend, viele hören zumindest gelegentlich auch über das Autosound-System. Das sind immerhin 38 Prozent der Leute, die das angegeben haben. Das, wie gesagt, gibt uns ein bisschen Kontext darüber, wie unsere Podcasts benutzt werden. Und dieser Vergleich mit anderen Podcasts, also wo haben wir denn Überschneidungen mit anderen Podcasts, insbesondere Gaming-Podcasts da draußen, das ist auch ganz spannend. Aber auch da ist nichts groß Neues dabei rausgekommen.
Wir haben die größte Überschneidung mit den Kollegen von The Pod. Ist ja auch kein Wunder, wir haben ja auch mit Zehn Jahre Klüger ein Format zusammen. Fast die Hälfte der Teilnehmenden an unserer Umfrage hört auch aktiv The Pod. Kennen tun sowieso fast alle, aber hören es auch. Und fast ein Viertel unterstützen sie auch. Das ist also hier auch mit Abstand die beste Quote.
Dann haben wir Podcasts wie die Spiele Veteranen, Down to the Detail, den Gamester Podcast oder OK Cool, die auch nicht nur bekannt sind bei unserer Zielgruppe, sondern die auch von ungefähr einem Viertel der Leute, Viertel bis Fünftel der Leute aktiv gehört werden. Und als kleinen Gag wollte ich auch nochmal wissen, weil das ja immer wieder thematisiert wird, wie viele von euch hören denn unseren Podcast wirklich zum Einschlafen? Ist das eine exotische Nutzung oder sind das mehr?
Und tatsächlich sagen uns 23 Prozent, also knapp ein Viertel von den Teilnehmenden, dass sie häufig unseren Podcast zum Einschlafen hören. Und wenn man auch die, die es gelegentlich oder selten tun, dazu rechnet, dann sind wir bei über der Hälfte. Über der Hälfte unserer Hörenden hören uns zumindest manchmal zum Einschlafen. Man muss immer wieder dazu sagen, das ist ein Kompliment, denn nicht jeder Podcast eignet sich zum Einschlafen.
Dementsprechend nehmen wir das gerne, dieses Ergebnis. Es wird aber nichts an unserer Ausrichtung ändern. Also es heißt nicht, dass wir jetzt in Zukunft noch einschlaffreudigere Podcasts machen werden. Ich möchte nochmal sagen, dass mich das durchaus weiterhin erstaunt, dass ja die allermeisten Leute Partner haben, die dann den Podcast ja wahrscheinlich auch mithören zum Einschlafen. Und ich bin nicht sicher, ist das eine Konsensfrage oder ein späterer Scheidungsgrund?
Weiß ich nicht. Oder sind das auch alles einfach dann Fans geworden, eure Partner, die ihr dran gewöhnt habt durch das Einschlafen? Man weiß es nicht. Irgendwann fragen wir mal die Ehefrauen und Ehemänner in einer separaten Umfrage. Genau. Dann gehen wir zum nächsten Tab und da kommen wir jetzt zu dem Kernthema, nämlich zur Bewertung unserer offenen Formate. Da haben wir alle offenen Formate abgefragt und die haben dann ein Ranking bekommen.
Und dann kann man die halt so schön in so eine Tabelle einsortieren und kann halt auch vergleichen damit, wie war das vor vier Jahren, wenn es das Format da schon gegeben hat. Das Hauptformat, das ist Stay Forever mit Christian und mir, das hat einen Punkteschnitt von 8,6, also 9,0 wäre das Maximum, wenn es immer die höchste Wertung gegeben hätte. 8,6 ist nahezu perfekt. Und das ist auch exakt die gleiche Wertung, die wir 2021 hatten.
Also da ist nichts schlechter geworden, Gott sei Dank. Besser ging ja auch kaum noch. Das Format bleibt weiterhin unser Kernformat. Auf Platz 2, leicht verbessert, hat sich das Quiz geschoben mit Christian Beuster als kongenialem Quizmaster und Fabian Christian Mier als Ratenden. Dahinter kommt Fabians Super Stay Forever, deutlich verbessert, von 7,8 auf 8,1 im letzten Jahr.
Und dann kommt Stay Forever Technik mit 7,9, ganz knapp hinter Super Stay Forever, deutlich verbessert im Vergleich zu 2021. Da war es noch auf 7,1. Da war es auch noch ziemlich neu. Das hat sich ja mittlerweile etabliert.
Genau, möchte an dieser Stelle kurz dazu sagen, dass das damals noch ein neues Format war und einige Leute erstmal vorsichtig waren, weil, naja, fremde Stimme und so, muss man erstmal gucken, der soll sich erstmal hochdienen und jetzt hat er sich ganz schön hochgedient in den letzten vier Jahren. Und dann reißt es ein bisschen ab, dann ist ein kleiner Sprung drin und dann kommen die Formate, die noch gut sind oder auch noch sehr gut, aber nicht zu den Top-Formaten gehören.
Und das ist relativ logisch, das ist zum Beispiel ein Format wie dieses hier, wo wir stehen, das ist ja ein reines Informationsformat und kein Plauder-Format. Nicht mal ein Format, in dem wir über Games reden, das steht dann auf Platz 5. Ausgefragt, das ist die Fragestunde, die Christian, Fabian und ich zweimal im Jahr machen, die kommt dann auf Platz 6.
Dann kommen die Designer-Interviews als solche, die halten sich auf Platz 7, was gar nicht schlecht ist dafür, dass ja viele von denen auf Englisch sind. Dann kommt das Musikformat und auf Platz 9 kommt die Welt von mit einer leichten Verschlechterung gegenüber dem Jahr 2021. So, das ist erstmal die Tabelle. Was sagt uns das? Nun, zuerst mal, dass es eine, wie du schon angedeutet hast, eine ziemliche Zweiteilung zwischen den Formaten gibt.
Es gibt die vier Hauptformate sozusagen, Stay Forever, Super Stay Forever, Technik und Quiz, die in dieser Spitzenliga sind. und dann haben wir die anderen fünf Formate, die drunter rangieren. Aus unterschiedlichen Gründen. Die Interviews, klar, die sind polarisierender, die sind ja auch mehr oder weniger ein Abfallprodukt. Das, wo wir stehen, ist eine Update-Folge. Das ist jetzt kein Kernformat und so. Die Musikfolgen wissen wir, dass die umstritten sind. Manche lieben sie,
manche hassen sie. Deswegen gibt es ja auch nur noch eine im Jahr und so wird es auch bleiben. Es wird weder mehr noch weniger werden. Wir haben bei der Gelegenheit auch noch viele kontextuelle Fragen gestellt. Zum Beispiel Pistole auf die Brust. Was ist denn das eine Lieblingsformat? Da haben wir Stay Forever als Hauptformat rausgenommen, weil wir die Sorge hatten, sonst wird das zu stark auf das gehen.
Von den restlichen, was ist denn euer Lieblingsformat? Da zum Beispiel hat Stay Forever Technik die Nase vorn. Ein Drittel der Leute sagen da, wenn ich mich entscheiden müsste zwischen all diesen Formaten, dann wäre das mein Lieblingsformat. Umgekehrt, Hand aufs Herz, was wäre denn am verzichtbarsten für euch, welches von diesen Formaten?
Dort haben die Musikfolgen ja wie eigentlich traditionell den höchsten Wert bekommen, wo mehr als ein Viertel der Leute sagt, im Zweifel könnte ich darauf verzichten. Und das ist ja auch alles ganz nachvollziehbar. Das Interessanteste an diesen Tabellen waren die beiden Dinge, die sich hier in der Hörergunst nach unten bewegt haben. Und zwar ausgefragt und insbesondere die Welt von. Die Welt von ist in unserer Wahrnehmung eigentlich ein Hauptformat.
Das sollte da oben rangieren mit den anderen, mit einem Stay Forever Technik, mit einem Super Stay Forever. Das gehört eigentlich nicht in diese untere Kategorie von polarisierenden Formaten rein. Nun haben wir bei der Welt von das Zusammentreffen gehabt, dass in dem Monat, wo die Umfrage lief im Februar, die nächste Welt von Folge fällig gewesen wäre. Die hatten wir auch angekündigt in unserem Insider. Das wäre die Welt von Shannara gewesen. Und diese Folge ist im Februar fertig geworden.
Die ist fertig aufgenommen, die ist fertig produziert, Kapitel, Bilder und alles. Die lag zur Veröffentlichung bei uns auf dem Server und parallel lief die Umfrage. Und die Umfrage bestätigt in den Kommentaren, also viele von euch haben uns Kommentare zu den Formaten gegeben, auch zu Weltform, etwas, was wir schon immer wussten von der Weltform. Nämlich, dass das ein Format ist, das steht und fällt mit zwei Dingen.
Nämlich zum einen mit der Qualität des jeweiligen Expertengastes, das ist ja ein Interviewformat, und zum anderen mit dem Interesse an dem Thema. Es gibt nun mal Leute, die interessieren sich partout nicht für die Welt von Shannara zum Beispiel.
Und das ist genau der Punkt. Wir hatten diese Folge zu Shannara, die war auch völlig okay, war eine interessante Folge, aber wir wussten schon, Shannara ist eine von diesen fiktionalen Welten, da ist das initiale Interesse vermutlich geringer als, sagen wir mal, bei einem Herr der Ringe oder einem Star Wars oder Sherlock Holmes. Und genau da ist natürlich die Kernaufgabe, die Kernfrage, wie können wir das trotzdem so aufbereiten, dass das eine interessante Folge wird.
Denn die Tatsache, dass das steht und fällt mit dem Interesse am Thema, das gilt ja für alle unsere anderen Folgen auch. Das gilt für die Technikfolgen, das gilt für Super Stay Forever. Auch dort sind immer wieder Themen dabei, wo Leute sagen, ja das Spiel kenne ich nicht oder habe ich noch nichts davon gehört oder interessiert mich aus dem einen oder anderen Grund aber nicht.
Da bekommen wir dieses Feedback aber in der Regel nicht, dass die Leute dann sagen, ja, dann höre ich die Folge auch nicht. Das mag in Ausnahmen schon mal so sein, aber wir haben das Gefühl, da gibt es einfach ein Grundvertrauen, dass die Menschen denken, ich höre mir das aber trotzdem an, weil ich weiß, das wird interessant und unterhaltsam werden. Und wir hatten dann das Gefühl, da sind die Welt von Folgen gerade nicht auf diesem Standing und da möchten wir sie aber gerne haben.
Dementsprechend haben wir uns mit Rahal zusammengesetzt und überlegt, was könnten wir denn tun, um das zu mitigieren, diese Nachteile der Welt von Folgen und um die mehr in die Richtung zu bewegen, dass sie da oben in den Hauptformaten, wo sie hingehören, mitrangieren. Und um das zu erklären, haben wir uns Rahal kurz eingeladen. Das brauchen wir nämlich nicht. Wir beide erzählen, Gunnar, das kann uns Rahal erzählen. Hallo Rahal. Hallo zusammen. Rahel, was wird sich in die Welt von ändern?
Ja, also seit drei Jahren haben wir ja jetzt im Grunde genommen dieses Interview-Format, wo ich mich mit einem fremden Gast unterhalte. Und das ist natürlich für die Hörgewohnheit nicht so ganz leicht. Deswegen ist die, eigentlich, wenn man darüber nachdenkt, offensichtliche Lösung, dass das Format demnächst mit einer Stammbesetzung stattfinden wird. Und zwar habe ich mir die liebe Mayi dafür ins Boot geholt.
Und demnächst werden Mairi und ich immer die Welt von Folgen gemeinsam vorbereiten, gemeinsam dann auch aufnehmen, quasi im netten, lockeren Gespräch, Fangespräch, nerdig. Wir werden uns aber trotzdem da, wo wir es brauchen, gerade eben bei den Welten, wo wir beide nicht das Vorwissen mitbringen, dann immer noch eine Expertin oder einen Experten dazu holen, um dann die tiefer gehenden Fragen zu stellen. Wobei ich glaube, dass ihr schon ganz schön viele nerdige Bereiche abdeckt zusammen.
Ich glaube, da geht schon was. Ja, ich fürchte das auch. Wir haben so ein bisschen schon gesprochen, was so die nächsten Folgen sind, die da so im Raum stehen. Und es kommt auch einiges an Vorwissen zusammen. Mayri ist ja auch keine Unbekannte. Sie war schon zweimal in den Welt von Folgen mit dabei. Und Unterstützende kennen sie natürlich auch aus den Spielbuchfolgen von Stay Forever Spield. Und ich glaube, wir müssen niemanden erklären, warum wir Mayri reingeholt haben.
Die ist unglaublich kompetent in zahlreichen fiktionalen Welten. Sie hat eigene Erfahrungen als Autorin. Sie ist eine tolle Erzählerin. Also wir sind super glücklich damit, dass sie gemeinsam mit dir, Rahel, in Zukunft das Format tragen wird. Und wenn ich das mal sagen darf, es macht auch wirklich einfach immer sehr viel Spaß, mit ihr zu reden. Es ist immer sehr fluffig und sehr witzig, aber doch auch sehr erkenntnisreich. Ich freue mich da sehr drauf.
Sehr gut, wir uns auch. Wie sieht euer Plan aus? Wann geht es weiter? Wann dürfen wir mit der Relaunch-Folge rechnen? Also wir haben jetzt zum Zeitpunkt von dieser Aufnahme schon in wenigen Tagen die nächste Aufnahme geplant. Da kommen dann so ein paar Einspieler-Experten-Insights, nenne ich sie jetzt mal, rein. Das heißt, das wird dann noch ein bisschen aufbereitet werden müssen. Ich denke mal, dass es aber ab Mai dann auch schon mit der Folge losgehen kann.
Alles klar, dann Dankeschön, Rahel, für das kurze Update. Und wir hören dich spätestens dann im Mai. Bis zum nächsten Mal. Dankeschön. So, also das waren die Konsequenzen, die wir für die Welt von ziehen. Und dann gibt es da ja auch noch das Ausgefragt-Format, von dem ich glaube, wir beide der Meinung sind, das ist jetzt keines von unseren Hauptformaten. Aber nichtsdestotrotz kann man sich bei der Gelegenheit die Frage stellen, können wir das ein bisschen aufwerten.
Ich habe das Format sehr lieb, so wie es ist und ich will da überhaupt nichts von hören. Ich habe mir auch nochmal kurz vor und kurz nach der Umfrage eine ganze Reihe von diesen Folgen angehört und finde die insgesamt sehr schön, weil das so einen anderen Aspekt von uns zeigt. Aber die Tatsache, dass wir andere Aspekte von uns zeigen wollen, ist natürlich jetzt auch nicht das Hauptinteresse von vielen Hörern und Hörerinnen.
Jedenfalls, was uns aufgefallen ist, ohne dass es darauf jetzt ein spezifisches Feedback von irgendjemandem gegeben hätte, ist, dass das zugeschnitten ist auf dich, mich und Fabian. Weil wir ja immer die Einzigen sind, die darin vorkamen. Und wir haben auch einmal bisher Rahel und Henna vorkommen lassen, aber jeweils mit einer spezifischen Frage an die. Da durften die Leute eine Frage stellen, die für Henna ist und eine, die für Rahel ist. Und das waren dann logischerweise erwartbare Fragen.
Bei Rahel was zur Literatur und bei Henna was zur Technik. Das hat dann nicht so richtig von beiden eine neue Facette gezeigt, finde ich. Und das ist ja ein bisschen das Interessante, dass auch im Gespräch man sich selber ein bisschen überrascht mit irgendwelchen Meinungen oder Hot Takes und dass daraus eine Gruppendynamik entsteht.
Und wir haben jetzt entschieden, dass wir das Format dahingehend aufwerten wollen, indem insbesondere Rahel und Henner da auch mal eine stärkere Rolle spielen sollen, in Fragen mit reingenommen werden, wenn wir glauben, das passt für sie. Wir wollen nicht das ganze Format mit fünf Leuten machen, nicht weil wir die anderen Stimmen nicht mögen, sondern weil es auch einfach dann harter Tobak ist im Hören mit fünf Leuten. Das wird dann viel länger, bis man da alle Stimmen durch hat.
Es ist auch einfach verwirrend, so viele Stimmen zu hören. Das ist immer ein bisschen schwierig. Aber wir wollen einen deutlichen Schritt in die Richtung gehen, dass die anderen Stimmen des Podcastes in diesem Format stärker repräsentiert sind. Und wir glauben, dadurch wird es auch interessanter. Genau. Was gibt es noch für Veränderungen?
Noch eine Sache, die Stay Forever Technik betrifft. Das ist was, was wir auch auf der Klausurtagung eine ganze Weile lang diskutiert haben, weil das schon eine Änderung ist, die es so bei Stay Forever noch nicht gab. Zu dem Feedback, das wir zu den Stave-Ever-Technik-Folgen bekommen, gehört relativ häufig, dass die Folgen extrem lang sind.
Auch unsere Stave-Ever- und Super-Stave-Ever-Folgen können schon mal zweieinhalb Stunden in Ausnahmen sogar an die drei rangehen, aber die Stave-Ever-Technik-Folgen liegen da ja regelmäßig drüber. Die sind immer mindestens drei Stunden lang und gingen teilweise schon in Richtung vier. Und da scheint auch irgendwie eine psychologische Schwelle für Leute überschritten zu sein, die sagen, das ist einfach zu viel am Stück.
Das ist ein zu großer Klops. Und ich kann das auch nachvollziehen, wenn ich bei mir im Podcatcher in seltenen Fällen mal eine Folge habe, wo auf einmal drei oder vier Stunden steht, dann überlege ich auch, wann habe ich denn überhaupt Zeit, um das anzuhören. Was ein bisschen seltsam ist, weil ich höre das ja sowieso in Etappen. Aber das hat halt so ein psychologisches Moment.
Und dementsprechend haben wir in Diskussionen und Abstimmungen mit Henna entschieden, dass Ab der nächsten Stay Forever Technik Folge, die im Juni kommt. Das aufgeteilt werden wird. Und zwar in vermutlich drei Teile. Das heißt, aus einer Stay Forever Technik Folge wird in Zukunft eine Stay Forever Technik Mini Staffel, die dann aus Teilen zwischen jeweils ein und eineinhalb Stunden bestehen wird. Das bedeutet, es kann sogar vielleicht insgesamt nochmal ein bisschen länger werden.
Aber der einzelne Happen ist kleiner und das Ganze wird dann auch in schneller Folge erscheinen. Also wir streuen es dann nicht über Monate, sondern diese drei Folgen würden dann innerhalb von drei Wochen erscheinen. Wir gucken mal, ob das die Zugänglichkeit erhöht und ob das den Mehrwert bringt, den wir uns davon erhoffen. Das hat, wie gesagt, keine Auswirkungen auf den Inhalt. Im Gegenteil, vermutlich wird es sogar dann noch ein bisschen gehaltvoller werden als bisher eh schon.
Es ist nur eine andere Darreichungsform. Also bislang haben wir nur über die Darreichungsformen nachgedacht, so richtig. Wir nehmen das, was wir haben, besprechen das dann so, dass sich da logische Absprungpunkte ergeben. Aber ich sage mal so, das wird ja nicht anders gehen. Nach viereinhalb Stunden Aufnahme kann ich nie mehr. Und ich bin dann auch nicht mehr so in einem guten Zustand am Ende so einer Staff Forever Technik Folge.
Das ist ja schon viel Konzentration und auch die Stimme ist dann nicht mehr so frisch. Und es würde uns auch grundsätzlich gut zu Pass kommen, wenn wir die Aufnahme aufteilen könnten, um da ein bisschen den Stress rauszunehmen. Und das halt anhand der logischen Absprungpunkte zu machen, an denen wir auch die Folge hinterher teilen.
Bislang machen wir das nicht, dass wir Aufnahmen aufteilen, bis auf sowas wie hinterher noch eine Korrektur oder so mal einfügen, weil wir der Meinung sind, dass sich subtil zwischen den Tagen und den Aufnahmen die Stimme verändert und dass das die Aufnahme schlechter macht, hinterher im Anhören, wenn die in mehreren Sessions aufgenommen worden ist. Aber wenn das eh aufgeteilt wird, ist das wahrscheinlich ein Unterschied, der verschwimmt.
Das denke ich auch. Und um das an der Stelle auch noch dazu zu sagen, das gilt nur für Stay Forever Technik. Wir haben nicht vor, andere Formate aufzuteilen, sondern das ist ja nun wirklich mit Abstand unser längstes Format. Dort macht es am meisten Sinn. Und das erscheint auch mit dem größten Abstand. Das sind ja Quartalsfolgen. Das wird auch weiterhin so bleiben. Aber zumindest sind sie innerhalb ihres Quartals dann jetzt über drei Wochen
gestreut, anstatt dass das ein großer Content-Drop ist. Also gucken wir mal, wie das dann bei euch ankommt. Aber aus unserer Perspektive hat das nur Vorteile. In der Tat. Dann kommen wir zum nächsten Format, zum Quiz. Da gibt es eigentlich nichts Substantielles zu ändern dran. Wir ändern ja eh ständig was zu der Freude und dem Leidwesen von einigen Leuten. Wir halten das Format immer frisch, indem wir mal mit den Fragen experimentieren und derlei Dingen. Das wird auch weiterhin so bleiben.
Aber weil ihr ja mit großer Mehrheit gesagt habt, dass ihr mehr Quizfolgen wollt, bekommt ihr in diesem Jahr eine zusätzliche Quizfolge. Und zwar wird es ein Teamvergleich. Es treten zwei Teams gegeneinander an. Und das eine ist das Team Stave Reather. Und das andere Team sagen wir euch noch nicht. Das bleibt ein Geheimnis, bis es soweit ist. Wie aufregend. Sehr schön. Also das ist auch echt interessant zu sehen gewesen in der Umfrage. Das Quiz war ja ursprünglich ein halbjähriges Format.
Nun haben wir es 2024 bereits geändert auf dreimal im Jahr. Das hat aber an dem Wunsch, dass das Quiz häufiger kommen soll, nichts geändert. Gut, vielleicht ist das auch noch das dreimal im Jahr noch zu kurzfristig, diese Änderung, dass sich das wirklich niedergeschlagen hat. Aber nach wie vor möchte die Hälfte von allen Teilnehmenden mehr Quiz haben. Und gut, dem tragen wir damit Rechnung. Der Vollständigkeit halber, den anderen Formaten ändern wir nichts.
Das ist alles in Ordnung, so wie es ist. Wir haben auch noch abgefragt, wie war denn die Meinung zu zwei Formaten, die es bisher nur einmal gab, also sozusagen Prototypen, nämlich zu Zeitpunkt der Umfrage war das ein Spiel und seine Geschichte.
Zu Forbidden Quest und wir hatten zu Gothic eine Sonderfolge gemacht zur Musik von Gothic mit Kai Rosenkranz und da wollten wir mal gucken, wie kam dann das an, also wie hat euch das gefallen und würdet ihr euch freuen, wenn es davon weitere Folgen gibt, wenn das also in Serie gehen würde.
Ein Spiel und seine Geschichte ist ja inzwischen schon weitergegangen, da kam zwischenzeitlich eine zweite Folge raus, das hat auch echt gute Wertungen bekommen, also diese Forbidden Quest Folge von denjenigen, die es bewertet haben, da war die Ausfallquote relativ groß von Leuten, die die Folge noch nicht gehört hatten, fast ein Viertel. Aber diejenigen, die es gehört hatten, die haben das mit 8,0 mit an die Spitze gewählt, also unter die Top-Formate.
Das will jetzt noch nicht viel heißen, weil das ist nicht etabliert, aber das bestärkt uns in der Entscheidung, dass das fortgesetzt werden darf. Wir wollten das ja eh als Serie machen und das wird auch so bleiben. Die Musik von Gothic hat auch gut abgeschnitten, aber doch deutlich geringer. Da ist auch der Wunsch, dass das fortgesetzt werden möge, geringer. Und man muss an der Stelle sagen, wir gucken ja natürlich auch auf die Abrufzahlen.
Die Musik von Gothic war, was die Performance dieser Folge auf ihre ersten 28 Tage angeht, das ist immer unser Vergleichswert, nach 28 Tagen, wie viele Abrufe hat die, ist es unter allen Folgen, die zu dem Zeitpunkt, wo die rauskamen, in den davorliegenden 13, 14 Monaten rauskamen, war es das Schlusslicht nach Abrufen, also die am wenigsten gehörte Folge. Was sehr sehr schade ist denn wir fanden die inhaltlich toll.
Ich glaube nicht, dass das an eurem schlechten Geschmack liegt, wenn ich das mal so sagen darf. Ich finde, das ist eine der besten Folgen, die wir überhaupt je gemacht haben oder die unter der Flagge von Steve Rebber je erschienen ist, was nicht nur an Christians essayistischer Aufbereitung, sondern vor allen Dingen auch an der fantastischen Arbeit von Kai Rosenkanz liegt, der seine Musik wirklich sehr schön erzählt hat und erklärt hat mit Audiobeispielen und so.
Ich glaube, das haben einfach nicht genug Leute gehört, dass das nicht als hörenwertes Format eingeschätzt haben, sondern als weitere Musikfolge, die so ist wie unsere normalen Musikfolgen. Aber ich sage euch, jetzt hört auf mich. Ich weiß, was ich tue. Wenn ihr es noch nicht gehört habt, hört euch das an. Das ist eine sensationell gute Folge. Und das kann ich ja easy sagen, ohne Eigenlob. Ich bin ja nicht beteiligt an
dieser Folge. Das hat ja Christian mit Kai Rosenkanz fast ausschließlich gemacht. Ich habe nur einen Teil des Interviews geführt. Das ist wirklich eine Freude, eine Freude zu hören und eine besondere Folge, die wir so in der Form auch nicht nochmal machen können, weil die Tatsache, dass da der Kai Rosenkranz eine ganze Woche Arbeit reingestreckt hat, das können wir von Leuten nicht erwarten.
Das hat er einfach so gemacht, weil er halt ein Perfektionist ist und das einfach selber interessant fand. Aber es wäre halt echt schön, wenn die ein bisschen mehr gewertschätzt würde und ihr das mal alle hören würdet, die es noch nicht gehört haben. Ich werde es nicht bereuen.
Also die Frage stand ja doch im Raum, wollen wir das mit anderen Experten nochmal machen, das kann ja auch sein die Grafik von Spiel XY oder das Game Design oder sowas, also dieses essayistische Format mit starker Beteiligung von einer oder mehreren Personen, das so zu wiederholen, das sag ich mal legen wir momentan in die Schublade, diesen Gedanken, da liegt jetzt keine Priorität drauf. Genau.
Gut, das sind unsere Ableitungen zu den Formaten. Dann springen wir noch schnell durch den Rest der Umfrage und landen jetzt auf dem Tab Produktion. Und das ist nochmal spannend, weil da ging es um solche Dinge wie Kapitelmarken und Bilder, um die Einspieler, die wir in den Folgen haben oder auch um die Synchronisation. Also, dass wir ja englische Interviews teilweise deutsch synchronisieren. Und da wollten wir zu all diesen Dingen die Meinung hören. So, Gunnar, was kam denn da alles dabei raus?
Da haben wir vor allen Dingen die Tonqualität abgefragt. Da gibt es keine Kritik mehr dran. Das finden eigentlich alle Leute sehr gut. Das wird hoch bewertet und das hat sich ja auch in den letzten über zehn Jahren deutlich verbessert, sage ich mal, im Vergleich zu den Anfangszeiten. In den letzten vier Jahren ist das jetzt nicht mehr so spezifisch viel besser geworden. Da halten wir, glaube ich, ein hohes Niveau, sowohl im Schnitt als auch bei der Aufnahme.
Interessanter ist, was ihr gesagt habt dazu, ob ihr Kapitelmarken und Kapitelbilder nutzt und da sagen 70 Prozent der Teilnehmer und Teilnehmerinnen sagen, ja, sie nutzen die Kapitelmarken zumindest gelegentlich oder selten und nur 30 Prozent der Leute sagen, sie nutzen sie nie. Und die Kapitelbilder, die Kapitelbilder selber, die ja bei uns an die Kapitelmarken gebunden sind, haben noch eine höhere Nutzung.
Also die Kapitelmarken sind zur Navigation innerhalb einer Folge, um einen Abschnitt anzuspringen oder einen zu überspringen, der vielleicht spoilert oder einen nicht interessiert. Aber die Kapitel Bilder sind ja dafür da, um das Gesagte diashauartig zu illustrieren. Und das nutzen 88 Prozent der Menschen. Und so zwölf Prozent der Leute sagen, nee, das nutze ich nie.
Und das ist schon eine erstaunlich hohe Quote dafür, dass es ja nicht so ein gewöhnliches Podcast-Feature ist, sondern dass es ja wenig Podcasts gibt, die das so extensiv machen wie wir, würde ich sagen. Und vor allen Dingen ist das auch nochmal deutlich gesprungen im Vergleich zu unserer letzten Umfrage vor vier Jahren.
Zum Beispiel die Frage, ich nutze häufig die Kapitelbilder, was ja die aussagekräftigste Kategorie ist, das haben damals 30 Prozent bejaht und jetzt sind wir hier bei 51 Prozent. Also inzwischen sagt mehr als die Hälfte von unseren Teilnehmenden hier, ich nutze die Kapitelbilder als Standardfeature, wenn wir das so sagen wollen.
Also es stand für uns nie zur Debatte, da einen Schritt zurück zu gehen bei den Kapitelbildern, aber das belegt doch nochmal sehr eindrücklich, was für einen Effekt, was für eine Wirkung die haben und wie wichtig sie sind für unsere Community. Genau. Wir haben grundsätzlich in letzter Zeit viel darüber nachgedacht, was wir mit den Kapitelbildern machen, weil uns auch Leute gesagt haben, naja, das sind ja schon ganz schön viele Kapitelmarken, die es dann da so gibt.
80 oder so, schon mal in so einer Folge. Das kann man ja gar nicht mehr so benutzen, wie man Kapitelmarken nutzt, nämlich um Punkte anzuspringen. Weil in diesem Wust von Kapitelmarken finde ich gar nicht mehr den Kapitelanfang oder den Anfang eines Abschnitts. Weil wir ja die Kapitelmarken im Wesentlichen als Träger einer Illustration nutzen. Das ist ein ziemlich eigenständiger Ansatz, den sonst niemand in der Form, glaube ich, so macht.
Ja, und das kommt noch dazu, dass wir manchmal Bilder in recht kurzer Folge hintereinander setzen. wenn halt mal kurz ein Bild beschrieben wird, so Spiel A und dann geht es gleich weiter mit Spiel B und dann ist das dazugehörige Kapitel halt auch nur zehn Sekunden lang oder sowas. Das ist natürlich für eine Kapitelmarke Quatsch. Im Durchschnitt kommt alle anderthalb Minuten bis zwei Minuten ein Bild. Und wie gesagt, das kann sich auch manchmal so ein bisschen klastern und dann halt wieder nicht.
Die Idee ist, Christian, da bist ja du immer die treibende Kraft dahinter, dass wenn irgendwas beschrieben wird, dass man sich vielleicht nicht so leicht vorstellen kann, dann soll es auch ein Bild geben. Und das hat zu einer... Erhöhten Bildzahl geführt im Laufe der Zeit. Wir verstehen diese Kritik schon, dass man da nicht mehr so gut navigieren kann anhand der Kapitelmarken und du hast auch versucht, das ein bisschen zu verbessern.
Die eigentlichen Kapitelanfänge, sowas wie Gameplay-Diskussionen, Historie der Entwicklung oder so, die sind jetzt immer groß geschrieben, also in Großbuchstaben, in Versalien, damit man sie leichter findet als ständige Ansprungpunkte und die Unterpunkte dieser großen Punkte fangen mit einem Spiegelstrich an, dass man das so ein bisschen einsortieren kann. Das ist aber trotzdem noch ein ziemlicher Wust an Kapitelmarken.
Nun ist uns schon vor einer Weile vorgeschlagen worden, es gibt da eine Lösung dazu. Man kann auch Kapitelmarken anlegen mit Bildern und die Kapitelmarken unsichtbar stellen, sodass das Bild zwar angezeigt wird im Podcatcher, aber das Kapitel nicht in der Kapitelübersicht auftaucht. Und wir dachten, das ist ja perfekt. Das hatte ich vor einem Jahr oder eineinhalb schon mal versucht in unserem Produktionstool in Orphonic umzusetzen, aber da geht das nicht.
Also das unterstützt diese Option schlichtweg nicht. Und jetzt hast du dich dann doch nochmal herangesetzt mit einem anderen Tool mit Forecast und siehe da, ja, das funktioniert ja doch. Also wir haben ab jetzt tatsächlich die Möglichkeit, das aufgeräumter zu machen und es gibt auch schon ein Beispiel da draußen für Unterstützende, die sich die aktuelle Monster-Managerie-Folge anhören, die ist nach diesem Prinzip gestaltet.
Die hat nur noch eine Handvoll Kapitel, ich weiß nicht, ich glaube so zehn oder sowas. Christian, es waren doch noch 15. Ja gut, doch noch 15, aber sie enthält 60 oder sowas Bilder. Und damit ist also tendenziell das gelöst. Eigentlich. Nee, vor allen Dingen erstmal ist das dann gelöst für unterstützende Folgen. Ja. Und dann haben wir gedacht, naja, das machen wir jetzt auch gleich bei der nächsten Folge im offenen Feed. Da haben wir aber einen anderen Live-Snell-Prozess bei Patreon und Steady.
Laden wir das in Patreon und Oda Steady hoch. Und dann wird das da unverarbeitet hochgestellt mit allem, was wir vorher in das MP3 reingebacken haben. Das wird einfach von uns genommen und dann live gestellt und ausgelesen. Und wenn wir das aber über unseren normalen Podcast-Hoster in den offenen Feed stellen, dann macht der Podcast-Hoster da einen eigenen Konvertierungsschritt drüber und überschreibt das wieder. Der macht das kaputt?
Ja, der macht das kaputt. Dann sind die Kapitelmarken wieder sichtbar. Und das hat uns ein bisschen überrascht. Das war uns gar nicht klar. und dann hatten wir dazu eine längere Diskussion mit dem Hoster, aber das ist jetzt momentan der Stand.
Also wir können das machen auf Patreon und Steady und wir können es momentan nicht machen im offenen Feed, aber dann sind wir doch mal in Zweifel geraten, weil ein Hörer hat uns nämlich eine Nachricht geschickt und gesagt sag mal, was habt ihr denn da gemacht? Da fehlen ja die ganzen Kapitelmarken. Ich finde ja jetzt gar nichts mehr in der Monster-Menagerie-Folge. Ich nutze das doch wie folgt.
Ich höre mir das komplett an, zum Beispiel beim Joggen oder beim Autofahren oder in irgendeiner Situation, wo ich nicht auf die Kapitelmarken achten kann. Und dann hinterher gehe ich Bild für Bild nochmal durch, um mir die Visualisierung dazu anzugucken. Und das, Christian, Das ist uns nicht so gekommen, diese Idee, dass das Leute so nutzen könnten. Und das findet man jetzt natürlich nicht mehr, wenn es die Kapitelmarken nicht mehr gibt, wenn die unsichtbar sind.
Ich dachte zuerst, das ist doch bestimmt irgendwie ein Edge-Case. Aber nochmal bei genauerem Blick auch in die Umfrage, es gab auch Freitext-Kommentare zu dieser Frage, zu den Kapiteln und Kapitelbildern. Und da gibt es auch eine ganze Reihe von Wortmeldungen von Leuten, die uns sagen, die Kapitelmarken sind mir eigentlich egal, denn ich höre die Folge sowieso durchgehend. Da gibt es natürlich auch Wortmeldungen von Leuten, die sagen, das ist alles zu kleinteilig und zu wuselig.
Na, das geht in alle Richtungen, da ist jetzt nichts Repräsentatives dabei. Aber auch wenn wir uns hier die quantitativen Ergebnisse nochmal angucken, deutlich mehr Leute nutzen die Kapitelbilder als die Kapitelmarken. Häufige Kapitelmarkennutzung ist nur bei 25 Prozent der Antworten im Vergleich zu 51 Prozent häufige Nutzung der Kapitelbilder. Was im Endeffekt ja auch bedeutet, die Kapitelbilder sind viel wichtiger als die Kapitelmarken.
Möglicherweise lösen wir hier gerade ein Problem, das gar nicht gelöst werden muss. Aber um ehrlich zu sein, wir sind uns da gerade nicht so sicher. Ja, wir sind uns ein bisschen unsicher. Wir werden da vielleicht noch eine kleine Umfrage zu machen, vielleicht nur unter den Unterstützenden erstmal, weil die haben ja durch die Monster-Menagerie auch wirklich schon ein Beispiel, wie das so wäre, wenn wir das machen könnten.
Aber ihr, die ihr das hier gerade hört, seid natürlich auch gefragt, wenn ihr dazu hier in den Kommentaren zu dieser Folge oder auf einem der anderen Wege, Discord-Forum etc. Irgendwas dazu sagen wollt, dann tut das gerne. Ja, wie nutzt ihr dieses Feature? Würdet ihr das verändert haben wollen? Und wenn wir das in dieser Form verändern würden, wie wir sagen, wäre das dann doof, weil man dann die Bilder nicht mehr findet? Oder wäre das besser, wenn man das leichter navigieren kann?
Oder ist das eh schon gelöst, wenn wir konsequent das machen, dass wir das typografisch lösen sozusagen? Also dass wir einen Unterschied machen zwischen den rein bildtragenden Kapitelmarken und denen, die wirklich ein Kapitel anfangen, indem wir das halt versal schreiben und mit Spiegelstrichen. Ja, helft uns da bitte, eine Entscheidung zu treffen. Was haben wir noch abgefragt hier bei der Produktion? Wie kommen die Einspieler an? Sind die eher bereichernd oder störend?
Da ging es um Musikbeispiele, Soundbeispiele, die O-Töne von Designern, auch dass wir ab und zu mal kurze Expertengäste, also Fabian zum Beispiel, für ein Konsolenspiel in eine normale Folge mit einnehmen. Das kommt alles durch die Bank sehr gut an, wird als bereichernd angesehen. Der neueste Zugang hier ist die Erzählpassagen mit Soundunterlegungen.
Das haben wir ja noch nicht so lange, dass wir in Folgen auch mal so Passagen haben, wo wir zum Beispiel eine Mission nacherzählen in Max Payne oder in Deus Ex und dazu hört man dann auch die entsprechenden Sounds aus dem Spiel. Das ist auch noch umstrittener. Da haben wir nur, in Anführungszeichen, drei Viertel der Leute, die sagen, das ist bereichernd und immerhin acht Prozent, die das störend empfinden.
Das ist schon eine Größenordnung, die man nicht so ohne weiteres beiseite wischen sollte, denke ich. Nichtsdestotrotz haben wir nach reiflicher Überlegung entschieden, dass wir das erstmal beibehalten, weil wie gesagt, die überwiegende Mehrheit findet das ja bereichernd.
Das ist aber jetzt nichts und auch diese Sorge zu adressieren, manche haben uns in den Kommentaren auch gesagt, naja, das geht ja immer mehr in Richtung von so einem Laienhörspiel, was ihr da macht, das ist natürlich nicht unser Fokus, wir wollen das einsetzen nicht als zwangsläufiges Stilmittel, sondern dann, wenn wir glauben, dass das dann wirklich einen Mehrwert hat, wenn es erlaubt, ein Spiel besser zu verstehen, kurz einzutauchen in die Atmosphäre des Spiels,
dann machen wir das, das ist aber kein Automatismus und das heißt auch längst nicht, dass jede Folge das haben wird in Zukunft. Wir beschreiben ja Spielmechanik notwendigerweise, weil wir eine vollständige Spielbesprechung machen wollen und wir nicht voraussetzen wollen, selbst bei populären Titeln, dass ihr das alles selber noch voll im Kopf habt oder selber kennt.
Man soll das ja auch hören können, wenn man das Spiel noch gar nicht gespielt hat oder wenn man, wie ich, alles schon wieder vergessen hat, was damals war. Deswegen halten wir eine Einordnung der Spielmechaniken, eine Beschreibung von ein paar zentralen Features und so auch grundsätzlich für sinnvoll. Das stört einen Teil von Menschen. Da gibt es eine vokale Minderheit, die das einfach stört. Die sagt, den Quatsch will ich nicht hören.
Das kann ja jeder Spielmechanik beschreiben. Von euch will ich nur den analytischen Teil hören, euren Take da drauf, eure Meinung, das Meta sozusagen und meinetwegen vielleicht die historische Herleitung. Aber sobald es in die mechanische Beschreibung geht, Das will ich nicht und dieser Erzählteil wird zuweilen dieser mechanischen Beschreibung zugeschlagen und dann noch wie so eine Verschlimmerung. Jetzt wird das noch inszeniert, diese mechanische Beschreibung.
Jetzt übertreiben sie es erst recht. Ich glaube aber, dass wir das qualitativ sehr unterschiedlich gemacht haben und ich finde zum Beispiel die Art, wie es in Deus Ex gemacht wurde, wo es wirklich dann drei Personen unterschiedliche Herangehensweisen an einem Level beschrieben haben, nämlich du und ich und Fabian. Das dann halt unterlegt mit Sounds, das glaube ich hat zum Verständnis des Spiels gut beigetragen und war nicht eine rein spielmechanische Erklärung.
Das ist aber nur meine Deutung, die ist durch nichts gestützt in den Zahlen. Da würde mich auch interessieren, was sagt ihr denn dazu, die ihr das gehört habt? Das ist eine gute Überleitung, da können wir nämlich nochmal kurz einen Schritt zurückspringen in der Umfrage. Wir sind nämlich über etwas drüber gegangen, was auch relevant ist, wenn wir nochmal in den Tab Formate klicken in der Excel-Datei.
Wir haben nämlich genau das abgefragt, wie ist denn eigentlich das Interesse an den drei großen Themenblöcken, die wir in der Regel in Folgen drin haben, nämlich a. Die Spielbeschreibung, b. die Spielanalyse und c. Die Entstehungsgeschichte. und da sieht man das, was du gerade gesagt hast, tendenziell ist das Interesse an der reinen Spielbeschreibung am niedrigsten. Auf sehr hohem Niveau. Da sagt trotzdem eine riesige Mehrheit von Leuten, das ist interessant.
Aber noch größer ist die Mehrheit bei den Leuten, die sagt, die Spielanalyse und die Entstehungsgeschichte ist interessant. Und was für mich persönlich am erleichternsten war, hier ist der größte Block bei Leuten, die sagen, die Entstehungsgeschichte finde ich sehr interessant. 72 Prozent sagen sehr interessant. Und immerhin 19 noch eher interessant.
Ich hatte nämlich ein bisschen die Sorge, dass die Nachherzählung der Entstehungsgeschichte vielleicht manchmal das Uninteressanteste für Menschen sein könnte, obwohl ich persönlich es super interessant finde und bin sehr erleichtert, dass sich das hier widerspiegelt. Ich glaube wirklich fester daran, dass das untrennbar miteinander verbunden ist in der Art, wie wir Podcasts machen und dass auch nicht historisch interessierte Menschen davon profitieren, dass wir bestimmte Sachen herleiten.
Wie gesagt, manchmal ist es ein bisschen personenlastig und dann erzählen wir, was der gemacht hat und der gemacht hat, dann werden fünf Namen genannt und das ist vielleicht ein bisschen schwer zu folgen. Sehr oft ist es aber auch eine Erklärung, die deutlich macht, wie es zu bestimmten Features gekommen ist, wie es zu bestimmten Entscheidungen im Spiel gekommen ist, wie das Mindset der Leute war, die das entschieden haben, die das Spiel ja gemacht haben.
So ein Spiel entsteht ja nicht aus dem Nichts, das ist ja nicht irgendeine Maschine, die das ausgespuckt hat, das sind ja Menschen und deren Entscheidungen zu hinterfragen, deren Handschrift zu sehen, halte ich eigentlich für unabdingbar. Selbst wenn man sich eher für die Mechanik interessiert. Und es gibt genauso gut auch die anderen Leute, den Gegenpol, die Historiker nenne ich sie immer, die spezifisch daran interessiert sind und die sagen, ja, das Spiel habe ich, kann ich selber spielen.
Erzählt mir schön die Hintergrundgeschichte, den Rest interessiert mich nicht. Und das ist immer schwer zu vereinen, glaube ich. Ich sag mal, dafür gibt es ja Kapitelmarken, wenn man sie findet im Wust der einzelnen Kapitel. Dann kann man das anspringen. Wir haben außerdem noch gefragt, wir haben Wünsche abgefragt und das ist auch nochmal sehr spannend, weil wir immer mal wieder Meldungen bekommen im Forum per E-Mail von Leuten.
Ihr solltet mal das Thema ein bisschen ausweiten, also insbesondere die Zeit. Unsere Kernzeit, in der wir Spiele besprechen, war jetzt historisch bei Stay Forever in der Regel so zwischen 1985 und 2000. Da liegen so die meisten Spiele, die wir besprechen. Das ist auch nach wie vor so. Und dann sagen Leute, dann macht doch mal welche, die jünger sind, also in den 2000 dann rausgekommen sind.
Es gibt auch Leute, die sagen, macht mal bitte Ältere, macht mal hier bitte die goldene Zeit, der Arcade und so, also die späten 70er, die frühen 80er. Und dann gibt es Leute, die sagen uns, bitte sprecht mehr über bekannte Spiele, nicht immer diesen unbekannten Kram. Es gibt Leute, die sagen, macht mal bitte die unbekannten Spiele, die Perlen, nicht die ganzen Klassiker, aber die eh schon alles erzählt ist. Also haben wir das jetzt mal abgefragt.
Das war eine Zustimmungsfrage, die war formuliert. Ich finde, ihr solltet mehr bekannte Spiele behandeln als bisher zum Beispiel. Stimmt man dazu oder lehnt man das ab? Bei den bekannten und unbekannten Spielen ist das ein erfreulich trennscharfes Bild. Im Endeffekt genau die gleiche Menge an Leuten stimmt dazu, wie dass sie das ablehnt. Es ist also den Leuten insgesamt relativ gleich, ob wir mehr bekannte oder unbekannte Spiele besprechen.
Was für uns bedeutet, so wie es jetzt läuft, ist es okay. Da müssen wir nicht in die eine oder andere Richtung austarieren. Da haben wir keine Unwucht. Ganz anders sieht es aus bei den jüngeren und älteren Spielen. Ungefähr ein Drittel stimmt zu, wir sollten mehr ältere Spiele behandeln, definiert als zwischen 1970 und 1985. Da gibt es aber eine viel größere Ablehnung. Fast die Hälfte sagt, nein, das möchte ich nicht, dem stimme ich nicht zu.
Aber fast 60 Prozent der Leute stimmen zu bei der Aussage, ich finde, ihr solltet mehr jüngere Spiele behandeln, definiert als zwischen 2000 und 2010. Und das ist doch ein sehr starkes Votum. Wir sehen das auch in den reinen Abrufzahlen, dass da die Titel, die wir da zuletzt gemacht haben, die aus den frühen 2000ern waren, doch sehr stark waren im Vergleich zu Titeln, die aus den 80ern kommen. Der Kern meiner historischen Spielerfahrung sind ja die späten 80er.
Und ich würde immer sagen, ey Christian, ich habe da noch etwa 36 C64-Spiele auf meiner Agenda, die zum Relevant Set gehören. Und davon kommen auch noch welche dran, so ist es ja nicht. Aber wir können nicht einfach in der Zeit stehen bleiben, bis in die Ewigkeit die 80er und die 90er besprechen und uns nicht nach vorne entwickeln mit dem Älterwerden des Podcastes.
Und dem tragen wir auch Rechnung. Wir haben angefangen im letzten Jahr mit so Titeln wie Freelancer oder Couture, auch Titel aus den frühen 2000ern zu besprechen. Oder Gothic. Gothic, verrückt. Deswegen haben wir das nie besprochen, das war zu jung die ganze Zeit. Ja, genau. Und das kann jetzt auch durchaus noch neuer werden, vielleicht mal bis 2008 oder 2007 hoch. Wie gewagt. Ja, genau, das wird die Konsequenz sein. Wir haben sozusagen die Lizenz bekommen.
Macht ruhig auch noch jüngere Titel. Geht in die Mitte oder in die Hälfte der 2000er. Und ich denke, das werden wir auch tun. Gut, dann um noch schnell zur Produktion zurückzuspringen und das abzuschließen, dort haben wir auch nochmal gefragt, wenn wir synchronisieren, englische Einspielerinterview, Einspielerdeutsch synchronisieren, findet ihr das gut oder braucht ihr das nicht? Und bei englischsprachigen Interviews gibt es ja am Ende auch immer eine deutschsprachige Zusammenfassung.
Gleiche Frage, findet ihr das gut oder braucht ihr das nicht? Das hat unter anderem auch den Hintergrund, ich habe ja vorhin schon angedeutet, wir haben uns auch Gedanken über effizientere Prozesse gemacht. Das ist natürlich hochgradig ineffizient. Also wenn wir uns Arbeit sparen wollen würden, dann sollten wir das wieder sein lassen. Hier in beiden Fällen sagen uns genau 40 Prozent der Teilnehmenden, ich finde das gut.
Ich finde das gut, dass ihr synchronisiert und ich höre die deutschen Zusammenfassungen. Das ist also eigentlich eine Minderheit, aber es geht hier um das Thema Inklusion. Und bei Inklusion geht es immer um Minderheiten. Und 40 Prozent ist eine sehr große Minderheit. Das heißt, das ist ein starkes Votum dafür, dass das gut ist, dass wir das machen. Und dementsprechend werden wir es auch weiterhin tun.
Nur nochmal, falls das nicht jeder weiß, es gibt immer die synchronisierte Fassung von offenen Folgen im offenen Feed. Und es gibt eine unsynchronisierte Fassung mit den kompletten englischen O-Tönen als Teil des Patreon- oder Steady-Feeds. Wenn ihr Unterstützer seid, habt ihr das automatisch immer im Feed. Also müsst ihr nicht suchen. Wenn ihr aber kein Unterstützer seid, könnt ihr das trotzdem hören, weil das ist eine offene Folge. Die ist dann auf Patreon oder Steady ohne Paywall hörbar.
Und das ist dann auch verlinkt aus den Shownotes des normalen Podcasts auf der Webseite raus. Also falls ihr das bis jetzt übersehen habt und euch schon immer geärgert habt, dass ihr das lieber im O-Ton hören wollen würdet, könnt ihr einfach von da aus auf Patreon oder Steady navigieren, es da hören oder natürlich viel besser noch ein Unterstützer-Abo bei Patreon oder Steady abschließen. Habt das immer gleich, dann müsst ihr euch nicht da nehmen. Dann müsst ihr nicht suchen.
Ja, aber das ist, wie gesagt, nicht die Voraussetzung. Die sind dann offen, diese Varianten. Genau, das geht auch so. Das gilt auch übrigens, das ist eine Regelung, die wir immer machen, auch für die Interviews. Es erscheinen nicht alle Interviews im offenen Feed, sondern nur die, die relevant sind für die großen Hauptfolgen, wie zum Beispiel die Gothic-Interviews.
Interviews, aber die anderen Interviews, die wir sonst noch machen oder die von unbekannteren Designern, die stellen wir trotzdem online halt dann auf Patreon oder Steady und die dann halt da immer frei. Man kann auch bei Patreon zumindest ein kostenloses Abo abschließen und dann kriegt man diese Folgen automatisch immer mit, die eh offen wären und muss sich da auch um nichts kümmern. Selbst wenn man da nichts für bezahlt.
Dann, um noch den Rest der Umfrage schnell durchzugehen, es gibt noch hier einen Tab, wo wir nach Angeboten gefragt haben, also die Angebote, die wir für euch bieten, unsere verschiedenen Kanäle, die Webseite, das Forum, unseren Insider, unseren monatlichen E-Mail-Newsletter. Wie wird denn das genutzt? Wie viele von euch kennen das, nutzen das? Das sind kontextuelle Informationen, die für uns relevant sind, um zu gucken, wo wir euch treffen und wie da die Nutzungsquoten sind.
Und das ist nicht viel Überraschendes dabei. Also zum Beispiel die Forumsnutzung, das ist ungefähr ein Viertel der Leute, die zumindest ab und zu im Forum sind. Das ist nicht viel, aber das ist klar, dass Leute, die sich engagieren in der Community, da eher in der Minderheit sind. Bei Discord ist es noch viel weniger. Da treffen wir jetzt auch keine großen Ableitungen daraus.
Lass mich noch kurz ein Wort zum Forum sagen. Das Forum ist aus unserer Sicht nicht nur ein Diskussionsort, sondern so eine Art Repository für Informationen. Also da ist alles von uns kontrolliert und unvergänglich. Discord ist eine Diskussionsplattform zum Beispiel oder die Kommentare auf Social Media Accounts, da rauscht immer alles durch. Da ist es schwierig, Sachen zu finden, die vor Monaten diskutiert worden sind.
Aber das Forum ist ewig und das heißt Informationen, die wir dauerhaft behalten wollen, zum Beispiel wann finden Hörertreffen statt, wenn einen das interessiert, wir haben da FAQs zu bestimmten Fragen, jetzt kommen demnächst die Conventions, da gibt es dann ganz große Threads, in denen die Informationen für die Conventions gesammelt werden und so. Also im Zweifel, wenn eine Information rund um Snave Forever gesucht wird, ist sie im Forum.
Und deswegen möchte ich das anregen, da zumindest bei der Suche nach Informationen da anzufangen und zu gucken, ob da nicht alles schon gelöst ist, bevor man dann woanders hingeht. Dann sage ich auch noch schnell was zu der Seite, trage ich noch schnell nach. Wir haben unter anderem auch gefragt, wie uns die Menschen eigentlich gefunden haben, wie sie aufmerksam geworden sind auf Stay Forever.
Und in der Gesamtgruppe der Antwortenden liegt da der Punkt, ich habe euch über YouTube entdeckt, auf dem fünften Platz. Da gibt es vorher sowas wie, ich habe nach einem neuen Podcast gesucht, jemand hat euch empfohlen und solche Dinge. Aber wir können ja auch filtern hier in dieser Umfrage und wenn wir filtern auf die Menschen, die im letzten Jahr zu uns gestoßen sind, dann ist der Punkt, ich habe euch über YouTube entdeckt, auf einmal auf Platz 1.
Das auch einfach nochmal zeigt etwas, was wir ja wieder und wieder hier auch in diesem Format schon erzählt haben. YouTube ist ein effektiver Kanal, damit man uns finden kann, unseren Podcast überhaupt entdeckt und das spiegelt auch diese Umfrage wieder. Gott sei Dank, dass wir da mal eine klare Aussage haben. Und dass das nicht nur unser Raten ist, wo die Leute herkommen.
Aber die 17 Prozent, die gesagt haben, sie haben einen neuen Podcast gesucht und haben uns gefunden, wo habt ihr denn diesen Podcast nochmal gesucht, bitte? Das hätten wir vielleicht auch irgendwie abfragen müssen. Wie sucht man denn einen neuen Podcast? Ich habe da auch gar keinen Prozess für. Also ich selber habe da gar keinen Prozess für. Ich frage halt dich, wenn ich mein Neues brauche. Und du hörst ja ungefähr 35 Podcasts gleichzeitig und dann hast du immer noch einen.
Also ich schaue immer in die Charts von iTunes oder sowas und gucke, was da gerade so. In die Charts? Ja, na ja. Aber das ist doch nur Mainstream. Ja, naja, nicht nur. Wir sind ja auch ab und, also wenn du weit runter scrollst und die Top 100, Top 200 anguckst, da sind wir ja sogar auch manchmal mit dabei in Deutschland. Ja, wir sind ja zumindest in den Freizeit-Charts sind wir ja immer sogar in den Top 3. So, dann die letzte Fragekomplex drehte sich um Unterstützung,
um unser Unterstützerangebot. Das war, wie gesagt, nicht der Fokus von dieser Umfrage. Das war eben, haben wir das pro forma mit abgefragt. Hier gibt es auch keine großen Überraschungen. Die Menschen, die uns unterstützen, sind sehr zufrieden damit, also wirklich sehr zufrieden. Wir haben hier eine 97 Prozent Zufriedenheitsquote. Und wir haben auch mal wieder abgefragt, das ist eine regelmäßige Frage, welche unserer Angebote hinter der Paywall denn am attraktivsten sind für Menschen.
Und da ist natürlich für uns insbesondere interessant, auf die Menschen zu filtern, die uns noch nicht unterstützen. Das waren ungefähr 850 jetzt in dieser Umfrage. Und da zeigt sich, dass, was in der Vergangenheit schon immer klar war, die exklusiven Podcasts sind natürlich das Mächtigste. Aber auf Platz zwei ist etwas Neues dazugekommen, war gleichsweise Neues, nämlich das Heft. Wir machen ja einmal im Jahr ein Stay Forever Print Heft, das es auch digital als PDF gibt seit kurzem.
Und das hat doch eine starke Motivationskraft. Das ist sowohl für diejenigen, die uns schon unterstützen, als auch für die, die es noch nicht tun, ein attraktives Angebot. Genau, das ist der stärkste Treiber für unser momentanes Unterstützerangebot nach den exklusiven Podcasts. Die Podcasts sind natürlich der Hauptteil. Wie gesagt, wir machen mindestens vier in jedem Monat, also jeden Freitag einen. In vielen Monaten werden es auch sechs oder acht. Und das ist schon eine ganze Menge Holz.
Also wir machen, damit das auch klar ist, hinter der Paywall mehr Podcasts als vor der Paywall, allerdings halt andere Formate und nicht die großen, monothematischen, langen Diskussionen, die finden im offenen Bereich statt und das bleibt auch so.
Tja, und zu guter Letzt haben wir auf Anregung von Henner diejenigen Teilnehmer an der Umfrage, die uns nicht unterstützen, die bisher nicht auf Patreon und Steady sind, noch gefragt, wie gut sie sich denn eigentlich informiert fühlen über das, was hinter der Paywall stattfindet, über die Inhalte dort. Und das war gut, dass wir diese Frage gestellt haben, weil die war doch ziemlich augenöffnend. Gut informiert fühlt sich nur die Hälfte von diesen Menschen und der Rest verteilt
sich so auf Mittelgut bis Schlecht. Und das steht und fällt nochmal sehr deutlich damit, wenn man filtert, ob sie unseren Insider abonniert haben. Weil das ist ja nun mal der Ort, wo wir einmal im Monat eine Vorschau darüber geben, was hinter der Paywall stattfindet. Wenn diese 850 Menschen auch Abonnenten sind, dann steigt der Informiertheitsgrad deutlich. Wenn sie nicht Abonnenten des Insiders sind, dann fällt er nochmal deutlich.
Das ist nicht sonderlich überraschend, aber das ist hier klar zu sehen. Also Insider lesen hilft schon mal, um dieses Informationsdefizit auszugleichen. Aber für uns stellt sich dann natürlich die Frage, wie können wir nochmal deutlicher und besser kommunizieren an diejenigen, die uns noch nicht unterstützen, was sie denn eigentlich erwartet, wenn sie sich entscheiden, auf Patreon oder Steady beizutreten.
Da gibt es jetzt keine konkrete Ableitung, außer dass wir hier nochmal dringend dazu raten, den Insider zu abonnieren. Aber da kreisen Gedanken darum. Da werden wir vielleicht in unserem nächsten Update was dazu sagen können. Ja, wir scheuen uns so ein bisschen in jeder Folge nochmal Werbung zu machen für das Angebot. Wir versuchen, den werbenden Teil nicht in den Vordergrund zu stellen.
Das führt halt dann dazu, dass man nicht so gut informiert ist vielleicht oder sich nicht so gut informiert fühlt. Da können wir sicherlich noch besser werden, ohne die Podcast-Folgen mit Werbung zu überfrachten. Aber interessant ist, dass ihr jetzt alleine, weil ihr uns jetzt zugehört habt, besser informiert seid über das Angebot, ohne dass wir was Konkretes zum Angebot gesagt haben.
Weil nämlich, wenn man weiß, dass es den Insider gibt, ihn aber nicht liest, Von diesen Leuten sind 42 Prozent fühlen sich gut informiert und für den Leuten, die ihn gar nicht kennen, sind nur 30 Prozent gut informiert. Alleine das Wissen, dass es den Insider gibt, reicht schon ein bisschen. Das fand ich ein sehr schönes kleines Detail aus der Umfrage. Also der Insider hat nur positive Auswirkungen. Das ist so ein klassisches Beispiel von Korrelation ist nicht gleich Kausalität.
Meinst du? Nein, das kann man genauso schätzen. Sobald ich Insider sage, steigt das Wissen von allen. So ist das nämlich. Aber generell nochmal, der Insider ist so ein schönes Produkt, auf das wir so stolz sind. Kommt nur einmal im Monat, voller interessanter Texte, nicht nur Informationen zum Projekt selber, sondern zum Retro-Gaming allgemein, hat auch Artikel drin und so. Ist werbefrei und kostenlos. Würde uns wirklich sehr freuen, wenn ihr ihn lest.
Wenn ihr nicht auf E-Mail-Abos steht, dann, der wird in meinem Forum verlinkt, kann man ihn auch einfach so lesen über das Web und das ist auch schön. Für diejenigen von euch, die mitfiebern beim Projekt 10.000. Also du hattest ja letztes Jahr in einer Folge das Ziel von 10.000 Abonnenten ausgegeben, die wir gerne hätten für den Insider. Zu dem Zeitpunkt standen wir zwischen 5.000 und 6.000. Ich glaube bei 5.500 sowas um den Dreh.
Und jetzt im Moment sind wir noch nicht ganz bei den 10.000, aber wir sind kurz vor den 7.500. Also da ist ein deutlicher Schwung dazugekommen. Genau, also man sieht, dass der schiere Wille dann doch was bewirken kann. Wir reden jetzt ein bisschen häufiger drüber und das ist ja auch wirklich ein Produkt, auf das wir stolz sind. Die 10.000 schaffen wir noch, Christiane. Bisschen später, als ich das gewünscht habe, aber schaffen wir noch.
Meine Skepsis ist ein bisschen abgebröselt. Ich bin sehr, sehr glücklich darüber, dass wir jetzt da so einen Sprung gemacht haben. Und tatsächlich, die 10.000 erscheinen mir jetzt nicht mehr völlig unrealistisch. Von daher, straft mich Lügen bitte. Einfach klicken. Es tut nicht weh und ist toll, den Insider zu bekommen. Gut, dann springen wir nochmal zurück zu den Ableitungen aus unserer Tagung. Also wie gesagt, wir hatten da ja die Umfrage durchgegangen.
Ihr habt jetzt schon gehört, was das für die Formate bedeutet, aber wir haben uns ja auch mit unseren Prozessen beschäftigt. Vieles davon haben wir jetzt, das ist zwei Wochen her, seit wir die Tagung hatten, vieles davon haben wir schon angestoßen. Das sind Sachen hinter den Kulissen logischerweise. Es gibt jetzt zum Beispiel Style Guides für die Kapitelbilder und für den Schnitt.
Man sollte meinen, das hätte es schon längst geben sollen bei Stay Forever, aber solche einfachen Sachen sind jetzt da zum Beispiel ein Ergebnis. Nee, es gab es bisher nur in deinem Kopf, Christian, dass du nämlich da gesessen hast und gedacht hast, sind die alle doof, jetzt schneide ich das wieder raus, was ich wieder für Arbeit habe, weil du ja niemandem gesagt hast, was du alles von uns willst.
Ja, und warum ist das in meinem Kopf? Weil der Prozess, kurzer Blick hinter die Kulissen, war bisher so, bei mir läuft das ja dann zusammen, ich mache die Endabnahme von der Folge und in diesem Prozess baue ich auch die Kapitelmarken und Kapitelbilder ein. Und teilweise haben wir dann schon Leute Kapitelbilder zugeliefert, Henner zum Beispiel oder auch Fabian.
Da kriege ich dann von Fabian, da kam ich immer einen großen Schwung, Screenshots teilweise schon mit Vorauswahl und konnte da auswählen und sowas. Aber letztendlich musste ich die Kapitelbilder bauen, zuschneiden, skalieren, einbauen, alles, was damit zusammengehört. Und ich habe nie jemandem gesagt, was ich da eigentlich mache, nach welchen Kriterien ich die auswähle, was ich da wichtig finde und nicht.
Jetzt habe ich es den Leuten gesagt, weil, das ist auch eine der wichtigsten Prozessänderungen, Es ist jetzt tatsächlich an unsere Mitarbeitenden, unsere Podcaster und Podcasterinnen ist die Anforderung, dass sie die Kapitelbilder mitliefern sollen. Wow, das ist schon ein großer Schritt. Das haben wir tatsächlich bisher nicht so gemacht.
Und dann hat sich Henner im Nachgang drangesetzt aus Eigeninitiative und hat uns mal eben ein kleines Tool mit KI-Hilfe programmiert, mit dem sich ein großer Teil dieses Prozesses automatisieren lässt, wo man beliebige Screenshots reinkippen kann und Bilder. Und dann werden die automatisch passend zugeschnitten, skaliert, im richtigen Format abgespeichert, ziehen sich teilweise sogar die Quellenangaben aus dem Netz, wenn die von Wikipedia-Comments kommen.
Man kann einfache Textfelder definieren, die dann da drüber gelegt werden können, denn auch das eine von den kleinen Prozessneuerungen, Quellenangaben in den Bildern sind uns jetzt wichtiger, die sollen da in Zukunft mit drin sein. Wir teilen mit dem Team mehr Dinge, die wir vorher eher zwischen uns beiden gemacht haben. Es gibt zum Beispiel ein Stay-for-Ava-Kalender mit den ganzen Terminen. Es gibt unsere Planungsdokumente. Die sind jetzt für alle im Team einsichtig.
Das sind auch wieder so Dinge, wo man sich hinterher fragt, warum haben wir das nicht schon längst gemacht? Aber es ist halt so ein gewachsener Prozess, wie das oft so ist. So gewachsene Teams, gewachsene Prozesse, die brauchen halt manchmal einen Punkt, wo man sich gemeinsam hinsetzt und sagt, macht das eigentlich alles noch Sinn, wie wir das so machen? Und dann stellt man, wie auch wir, fest, nein, vieles davon macht überhaupt keinen Sinn. Und das geht besser.
Das sind lauter Dinge, die wir jetzt schon angestoßen haben. Das ist ein bisschen ein Ausfluss daraus, dass wir ja im Kern eine Zwei-Mann-Firma sind und uns nur untereinander absprechen müssten, theoretisch. Und dass alle Leute dazugekommen sind, nicht in der Festanstellung, wo man sie ganz anders einbinden müsste, sondern in einer Freelance-Rolle.
Und das ist ja auch das, was ich anfangs schon gesagt habe, dass wir auch einfach gar nicht erwarten wollten von den Leuten, dass wir das übergriffig fanden, wenn wir denen sagen, jetzt hier, macht noch ein Meeting mit und macht noch das mit und so über die Rollen hinaus. Wir haben den Leuten schon versucht, die nicht zu belasten, auch mit Infos, die ihren spezifischen Bereich nicht angehen.
Und es war dann halt sehr schön zu erfahren, dass die Leute aber durstig waren nach weiteren Informationen, dass sie ein großes Buy-in haben, wie man im Neudeutsch sagt, in das Projekt. Das überhaupt hat uns auch nochmal dann dazu gebracht, diese Prozesse ein bisschen weiter aufzumachen. Und dann hat das dazu geführt, dass wir die Prozesse auch gleich noch hinterfragt haben, wie das immer so ist.
Wenn man nämlich jemandem den Prozess sagen muss und sagen, ja, dann kann ich dir einen Gruppenkanal hier in Slack noch aufmachen, dann guckt man da so nochmal so mit zugeknüpfenem Auge drauf und denkt... Schon ganz schön doof, wie wir Slack eingerichtet haben. Können wir das nochmal anders machen? Ist ja schon ein bisschen unübersichtlich. Und wie teilen wir nochmal die Dokumente? Ah, über Dropbox. Fabian hasst ja Dropbox und die Cutter, die benutzen WeTransfer, wie alle kreativen Leute.
Ist das überhaupt clever? Und warum hat Gunnar die Dropbox so voll gemüllt? Sollten wir das nochmal überdenken. Und in diesem Prozess sind wir jetzt gerade. Also ich habe zum Beispiel die Idee gehabt, anstatt Slack aufzuräumen, gucken wir nochmal, ob wir einen anderen Dienstleister finden, der sowas ähnliches macht wie Slack. Ob das dazu dann führt, keine Ahnung, aber allein das drüber nachdenken und ausprobieren ist, glaube ich, ein guter Prozess für uns.
Ja, Strichwort Dienstleister, eine der großen Veränderungen im Punkt Effizienz hat sich bei RetroShirty getan, bei unserem Merchandise-Store und das betrifft dich, Gunnar, erzähl mal kurz. Retro Shirty ist als Shop so entstanden, dass wir damals dachten. Naja, wir machen so eine Art Dropshipping-Store.
Wir bieten Merch an und dann geht die Bestellung bei uns ein und dann geht das an einen Dienstleister raus, einen Dropshipping-Dienstleister, der produziert dann das Merch und verschickt das auch automatisch. Weil wir nicht eine große Merch-Produktion intern haben wollten und auch kein Lager dafür haben. Dann haben wir angefangen Bücher dazu zu nehmen und noch andere Waren und das lag dann halt hier im Büro.
Das wurde hier gelagert, hier sind ganze Regale voll mit Büchern zum Verkauf und Schnickschnack und das habe ich dann verschickt. Und das sind schon mal so, was weiß ich, drei Pakete pro Tag oder so. Ja, ich habe jeden Tag regelmäßig, habe ich so einen Weg gehabt zu einem Paketshop und habe das dann da so abgegeben. Und das ist gar nicht der ideale Weg, das zu machen, wenn man hauptberuflich Podcaster ist und noch einen richtigen Job hat.
Und das ist auch einfach größer geworden mit der Zeit. Anfangs war das noch gut zu handeln und dann später halt nicht mehr. Manchmal kamen dann größere Bestellmengen dazu. Wenn wir neue Sachen hatten, habe ich halt in einem Tag 30 Bücher verpackt plötzlich, wenn wir ein neues Buch hatten und so. Das ist insgesamt nicht mehr tragfähig und jetzt haben wir uns da in einem längeren, auch leicht schmerzhaften Prozess einen Dienstleister gesucht. Das ist ein sogenannter Fulfillment-Dienstleister.
Der hat jetzt alle unsere Waren bekommen, die nicht von dieser Merch-Firma produziert werden und hat die da bei sich auf Lager. Da zahlen wir halt natürlich dann Lagerkosten für. Und wenn die Bestellung eingeht, dann geht da jemand von diesem Fulfillment-Dienstleister hin und sucht das aus und verpackt das und verschickt das. Den Prozess nennt man in der Industrie Pick und Pack, was ich so niedlich finde. Also erst wird es gepickt und dann wird es gepackt und dann wird es verschickt.
Da kommt dann halt einmal am Tag bei denen DHL vorbei und nimmt einen ganzen LKW mit. Das hat mich jetzt hier schon wesentlich entlastet. Nicht nur das eigentliche Verpacken und zur Post bringen. Das ist nicht so das ganz große Problem. Vor allen Dingen ist das auch, das macht diese Arbeitsumgebung in dem Stay Forever Hauptquartier einfach angenehmer, wenn hier nicht ständig Pakete rumstehen.
Wenn wir da eine Lieferung kriegen, die ich dann inventarisieren muss, dann sind da halt 36 Pakete mal, die hier auf dem Fußboden rumstehen, die ich alle da weggearbeitet habe. Mit, keine Ahnung, 300 Büchern drin und so. Das ist schon alles ein mühsamer Prozess gewesen. Und das ist jetzt alles weg, wenn wir neue Bücher ordern aus dem Großhandel oder von Verlagen, dann gehen die jetzt halt gleich zu dem Dienstleister und der inventarisiert die dann bei sich nochmal und wir haben sie auch im Shop.
Das führt auch dazu, dass wir mittelfristig die Zusammenarbeit mit diesem Jobshipping-Dienstleister beenden, der halt dieses Merch für uns produziert und dass wir dann, weil wir jetzt ja eine Möglichkeit haben, das sinnvoll zu verschicken, ohne dass das jetzt alles von mir eingepackt werden muss.
Jetzt können wir auch sagen, okay, wir wollen eine bestimmte Ware, wir kaufen davon x Exemplare, wir legen die da auf Halde und verkaufen die dann von da ab nach und nach ab und sind nicht mehr darauf angewiesen, dass das alles just in time in so einem Prozess total schnell produziert werden muss.
Das wird ein viel langfristigeres Geschäft, eins, worüber wir uns viel mehr Gedanken machen können und wo wir, glaube ich, auch bessere Waren dann haben, weil wir da eine stärkere Kontrolle darüber haben. Und ich sage mal so, meine Fehlerquote ist zu hoch dafür. Ich bin dafür zu flusig und zu beschäftigt mit anderen Sachen und mache dann zehn Sachen gleichzeitig und dann packe ich auch mal das falsche Buch ein.
Das ist natürlich doof, dann muss das halt zurückgeschickt werden und der Mensch, der das bestellt hat, ärgert sich. Auch das sollte jetzt dann einfach vorbei sein, weil logischerweise so ein Dienstleister hat viel stabilere Prozesse, der wird da schon keine falschen Bücher verschicken.
Also ein weiterer Professionalisierungsschritt würde ich sagen und das zeigt auch nochmal, dass RetroShirtie kein Anhängsel ist von Stay Forever, sondern eine wichtige Säule von unserem Business, das wir weiterentwickeln und da werden wir sicher in Zukunft auch noch neue Nachrichten für euch haben. Viele von diesen kleinen und größeren Effizienzänderungen sind für euch nicht sichtbar und haben auch erstmal keine Auswirkungen.
Es gibt aus den ganzen Dingen, die wir diskutiert haben, auch meist kleinere Änderungen, die sichtbar sind. Also zum Beispiel kam in den Freitextkommentaren Umfrage häufiger mal, das Intro und das Outro der Folgen ist zu laut. Das sollte sich jetzt erledigt haben, das habe ich leise abgemischt. Danke für das Feedback, das sind so Kleinigkeiten. Oder eine der Sachen, die wir schon seit geraumer Zeit haben, ist, dass unsere Podcasts eingebackene Transkripte haben.
Also die Podcatcher, die das unterstützen, zeigen euch auch ja Untertitel, Transkripte an zu den jeweiligen Folgen. Das wird einfach in der MP3 mitgeliefert. Was aber tatsächlich sichtbar ist und auch aufgefallen ist, da haben wir jetzt in den letzten Tagen schon deutliches Feedback dazu bekommen aus unserer Community, sind die Experimente, die wir gerade machen, insbesondere mit unserem Cover-Bild, wie man es in den Podcatchern sieht. Gunnar, magst du dazu was sagen?
Oh ja, das ist ganz frisch. Wir haben ein Standard-Cover-Bild, das ist einfach unser Logo auf einem dunklen Hintergrund. Das haben Paul und ich mal so eigenmächtig entschieden.
Ohne dich zu fragen und dann ist es dir irgendwann aufgefallen und dann dachtest du, das sieht ja scheiße aus, warum soll dieser dunkle Hintergrund, warum kann man das nicht ein bisschen gefälliger machen mit einem hellen Hintergrund zum Beispiel und dann kamen wir daraus so ein bisschen in so eine Diskussion, ist das überhaupt die ideale Form, unseren Podcast zu präsentieren in den Podcast-Apps. Weil so ein Cover-Bild hat ja zwei Aspekte.
Zum einen muss es natürlich einheitlich sein mit der grundlegenden Gestaltung von den anderen Sachen im Podcast. Und das Logo bietet sich logischerweise an dafür. Es soll den Podcast erkennbar machen, da wo man ihn schon abgespeichert hat, in seiner Podcast-Bibliothek vielleicht. Aber es ist auch eine Werbefläche, eine Einladung an neue Hörer, die vielleicht da nur mal so durchscrollen bei Apple Podcasts oder bei Spotify und dann halt nur das Icon sehen und den Namen.
Und wir fanden, das ist ja vielleicht gar nicht so ideal dafür. Das ist halt ein Diskettenlogo. Das muss jetzt noch nicht heißen, dass jeder sofort erkennt das als Diskettenlogo, weil es schon stilisiert ist. Steht halt Stay Forever, aber mehr auch nicht. Ja, ist ein schöner Name für einen Podcast weiterhin, aber jetzt auch noch nicht so ganz sprechend, was das jetzt alles so ist. Und mehr weiß man jetzt erst mal nicht, wenn man nicht drauf tippt.
Und wir dachten, naja, andere Podcasts, insbesondere aus anderen Feldern, also nicht aus dem Gaming, machen das anders. Die zeigen stärker das Thema, sie schreiben nochmal drauf, wozu sie gehören, sie zeigen Gesichter der Sprecher und so. Und wir haben dann entschieden, dass wir eine kleine Experimentreihe anfangen wollen mit neuen Coverbildern nur in den Podcatchern.
Also es ändert sich sonst nichts an anderen Stellen, um zu gucken, ob das die, wie Profis sagen, die Discovery, die Auffindbarkeit innerhalb von Podcast-Apps verbessert. Das hat schon Feedback gegeben aus der Community dazu. Da haben wir schon detaillierte Kommentare bekommen, warum das viel schlechter ist, das neue Bild, als das alte. Das ist in den Einzelfällen sogar gerechtfertigt. Man muss aber, wie gesagt, den Kontext bedenken.
Das soll wirken, nicht wenn ich mir das groß auf dem Monitor angucke, sondern wenn ich das klein in einer Podcast-Übersicht in einem Podcatcher oder in den Charts oder sowas sehe, kann ich schnell daraus ableiten, worum geht es in dem Podcast, macht mich das neugierig, klicke ich da drauf. Das werden wir uns angucken und die Variante, die wir jetzt gerade haben, wird da auch sicher nicht die letzte bleiben.
Ja, das Problem an dieser ganzen Idee ist, dass wir ein paar hundert oder ein paar tausend Leuten dieses neue Bild anzeigen und sie damit einladen und auf dem Weg dahin zeigen, was Zehntausenden von Leuten, die den Podcast schon kennen und abonniert haben und von denen haben sich ein paar Leute geärgert, dass das jetzt ganz anders aussieht oder döver aussieht oder nicht mehr so slick.
Wir bitten da um Geduld. Das ist ein Experiment. Wir wollen das nicht auf ewig so machen mit deinem und meinem Gesicht. Das haben auch Leute sehr nett gesagt. Aber ihr seid doch viel mehr als nur Gunnar und Christian. Ja, zu Recht. Das Bild von euch beiden repräsentiert auch den Podcast gar nicht mehr. Das fand ich sehr schön. Das hat mir ein sehr warmes Gefühl gegeben im Bauch. Und das ist ja so, wie wir das Projekt auch sehen.
Es geht hier wirklich nur um die Idee, mal eine Werbemaßnahme zu machen. Mal gucken, ob uns das irgendwo hinführt. Und dann gibt es bestimmt auch noch eins mit. Pixel-Bildern oder irgendwas. Stehlt euch, wappnet euch, es geht wieder vorbei. Wir müssen ein bisschen rumprobieren. Ja, das deckt sich ein bisschen mit dem, was auf YouTube passiert. Christopher, unser Mitarbeiter, experimentiert da in letzter Zeit mit verschiedenen Cover-Bildern.
Das kann man auf YouTube auch AB testen, dass verschiedenen Menschen verschiedene Bilder angezeigt werden. Und da steht ja dann auch immer ein Teaser-Text drin. Da kam zum Beispiel auch das Feedback, muss das denn so clickbaity sein, eure YouTube-Teaser-Texte? Und die Antwort darauf ist, ja, müssen sie leider schon. Das ist halt die Art und Weise, wie bei YouTube Aufmerksamkeit funktioniert.
Und es geht ja in erster Linie darum, dafür sind diese Cover-Bilder da, Menschen zu uns in den Kanal zu holen und ihnen Stay Forever damit überhaupt erst nahezubringen. Dementsprechend ist das der Weg, in dem wir gerade experimentieren. Das auf YouTube machen wir schon ewig. Also wir haben ja angefangen 2023 mit den Coverbildern zu experimentieren und das ist ein durchgängiger Prozess. Und vorher hatten wir ja einfach nur immer das ganz standardisiertes Bild, immer gleich.
Und es ist wirklich so, seit wir individuelle Thumbnails auf YouTube machen, steigen die Zugriffszahlen für die einzelnen Folgen. Also wir haben früher, so wenn wir eine Podcast-Folge online gestellt haben, da mal so tausend Klicks drauf gehabt und waren ja schon ganz zufrieden. Das war ja extra. Das Haupthören fand ja in den Podcast-Apps statt. Aber jetzt gibt es eigentlich kaum noch Folgen unter fünf oder unter zehntausend.
Auch die schlechter laufenden Folgen sind in dieser Region. und das liegt schon daran, dass der ganze Kanal jetzt leichter gefunden wird, dass es mehr Interaktionen gibt, dass da jemand bewusst dahinter sitzt und dass es halt diese Thumbnails und diese, leicht clickbaity Titel gibt, die ja noch viel weniger clickbaity sind, als das andere Leute auf YouTube machen. Wir halten mal fest, bei uns gibt es keine lustigen Gesichter der Podcaster, die dann schräg in die Kamera gucken und machen oder so.
Ja, wie gewisse andere Marken, selbst große Medienmarken Zum Beispiel eine, bei der wir gearbeitet haben früher, das ja heute standardmäßig machen und wir machen das nicht. Immerhin. Immerhin das, ja. Immerhin. Dann haben wir noch eine abschließende Sache zu erzählen, wo wir jetzt die ganze Zeit schon von anderen Podcasts und Konkurrenzumfeld und sowas gesprochen haben. Wir haben uns einen kleinen Luxus gegönnt, Gunnar.
Es gibt nämlich seit einer Weile, das gibt es glaube ich noch gar nicht so lange, in Deutschland die MA Podcast. Das ist analog zu dem, was bei Zeitschriften die IVW war. Das war für uns ja immer die wichtigste Leitzahl damals bei der GameStar. Also eine unabhängige Agentur oder eine unabhängige Entität, die Reichweite zu messen versucht von Medien.
Bei der IVW die Reichweite von Zeitschriften und die MA Podcast versucht, die Reichweite zu messen und zu vereinheitlichen von Podcasts in Deutschland. Das ist ein System, das auf Anmeldung basiert. Das heißt, da muss man Mitglied werden bei der MA Podcast beziehungsweise bei der Arbeitsgemeinschaft Media Analyse, die das ausrichtet. Und die lassen sich das auch ordentlich bezahlen. Das hat uns so irgendwie 1.000, 2.000 Euro gekostet.
Da gibt es also einen Einmalbetrag und dann einen jährlichen Betrag, den man da leisten muss, um in die Podcasts aufgenommen zu werden, die von denen ausgewertet werden. Denn da steckt dann auch eine Methode dahinter. Also die saugen das nicht aus der Luft, sondern da muss man den eigenen Hoster anbinden.
Da wird eine Schnittstelle eingerichtet, die ziehen sich die Daten direkt vom Hoster, das läuft nicht über uns, sondern unmittelbar, das läuft dann durch deren Algorithmus und am Ende kommen da gültige Downloads raus als Kennzahl. Die filtern ein paar Sachen aus, so Mikroabrufe, Preloads und solche Dinge. Und am Ende bleiben einmalige Downloads pro Tag, die mindestens einer Minute Spielzeit entsprechen. So ist das definiert.
Wie immer, diese Downloads sind eine Größe, die ja ein bisschen schwierig zu fassen ist. Aber hier gibt es zumindest mal eine exakte Definition. Und dann werden die Podcasts, die dort angemeldet sind, in einem monatlichen Tag. Ranking dargestellt. Und weil das aber halt ein Club der Leute ist, die sich da Zugang einkaufen, ist das natürlich weit, weit entfernt von einem Abbild des Gesamtmarkts. Um genau zu sein, sind da 159 Podcasts drin, aktuell.
Also, das sind nicht viele, aber das sind sehr viele von den Bekannten. Da sind alle Öffentlich-Rechtlichen drin oder sehr viele zumindest. Das sind Podcasts von Zeit, von Spiegel, von Axel Springer, Studio Das sind große Einzelpodcasts wie die Lage der Nation, Mordlust und so. Die sind da alle gemeldet. Wie bei der IVW auch ist der Zweck vor allen Dingen, dass man das benutzen kann als Kennzahl, um gegenüber Werbekunden Reichweite nachzuweisen.
Also um sagen zu können, hier guck mal, ich habe eine Reichweite von einer Million Hörenden im Monat, die erreichst du, wenn du bei mir Werbung schaltest. Und logischerweise sind dementsprechend, bis auf die Öffentlich-Rechtlichen sind da nur Podcasterinnen, die werbefinanziert sind. Und wir sind der erste Neuzugang, der nicht werbefinanziert ist in dieser Liste und nicht öffentlich-rechtlich.
Das ist nur so als Kontext. Also für uns hat das überhaupt keinen Mehrwert da drin zu sein, außer der schieren Neugierde, um mal zu gucken, wie wir denn da ranken würden. Also wie gesagt, 159 Podcasts nach den monatlichen Downloads. Und die letzte Auswertung war die vom Februar. Da stehen wir auf Platz 76. Also ziemlich genau in der Mitte mit 248.000 validen Downloads im Februar. Damit sind wir 10.000 Downloads hinter Methodisch Inkorrekt zum Beispiel.
Die sind auf Platz 75 und wir sind hinter so Podcasts wie Unterpfarrerstöchtern von Zeit und gefühlte Fakten. Aber wir sind vor Podcasts wie Terra X History, Spektrum der Wissenschaft oder Handelsblatt Crime. Wir sind übrigens natürlich auch der einzige Games-Podcast hier in diesem Feld.
Das betrifft nur die Episoden im offenen Feed. Also da kann man nicht die Sachen einspeisen, die noch bei Patreon und Steady laufen, was ja auch nochmal ein signifikanter Anteil sicher wäre, der bei uns dazukommt. Aber hier geht es um den offenen Feed. Und natürlich steht und fällt diese Zahl der Downloads auch mit der Zahl der Folgen, die in einem Monat erscheinen. Bei uns waren das vier im Februar an offenen Folgen. Da sind aber auch zum Beispiel
Podcasts wie das Build News Update drin auf Platz 60. Die kommen auf 111 Folgen im Monat. Also weit mehr als eine pro Tag. Aber eine der spannendsten Kennzahlen, ich würde fast sogar sagen, die spannendste hier, abgesehen von dem globalen Ranking für uns, ist, dass hier in der MA Podcast unterschieden wird zwischen den Downloads, die in dem Monat tatsächlich aus den neuen Folgen kommen und denen, die aus einem Longtail kommen, also aus alten Folgen.
Und bei uns liegt im Februar der Anteil der Downloads an diesen 248.000 aus den vier neuen Folgen bei 35 Prozent. Zwei Drittel der restlichen Downloads kommen aus älteren Folgen. Also ein enormer Effekt, den unser Longtail hat. Das ist vielleicht im Februar auch noch ein bisschen eine Nachwirkung der Weihnachtswoche, wo wir einen riesigen Content-Drop hatten, der erstmal weggehört werden möchte. Wir schauen mal, wie das jetzt in den nächsten Monaten ist. Aber ich glaube,
das ist schon grundsätzlich eine vernünftige Quote. Sehr, sehr viele Menschen hören alte Folgen bei uns. Das deckt sich mit anderen Zahlen aus anderen Plattformen, auch bei YouTube-Infektionen. Über die Hälfte der Klicks oder der Views ist aus dem Longtail. Das ist halt die Schönheit von, wenn man halt keinen aktuellen Content macht, wenn man halt Content macht, der nicht alt hat und die Leute dann, wenn sie das Projekt entdecken, dann schon nochmal die alten Sachen nachhören,
weil die ja noch genauso aktuell sind. Command & Conquer ist immer noch alt. Genau. Ja, also wie gesagt, das ist nur ein Gag. Wir sind jetzt mal für ein Jahr Mitglied und dann gucken wir mal, ob wir das verlängern werden oder nicht. Aber ich glaube, Leute, die uns zuhören, wissen und das hat diese Folge auch gezeigt, wir mögen Daten, wir mögen Fakten und wir sind auch grundsätzlich immer für Transparenz.
Und wenn wir diese Statistik der MA-Podcast auch dadurch ein bisschen repräsentativer machen können, ein ganz kleines bisschen, dass wir da selber drin sind, dann machen wir das. Jetzt habe ich gerade schon die Weihnachtswoche erwähnt. Da können wir noch eine kurze Sache nachschieben, auch schlichtweg, weil ich denke, dass es ein paar Leute interessieren wird. In der Weihnachtswoche war unser Höhepunkt ja die Gothic-Folge, die dann Ende Dezember erschienen ist, also am 24.12., um genau zu sein.
Und das war ja nun ein lange vorbereitetes Highlight. Ja, das haben sich ja über Jahre hinweg Leute gewünscht. Wie lief denn jetzt diese Folge eigentlich am Ende unterm Strich? War es der grandiose Überflieger, oder? Wir haben ein bisschen den Eindruck, wenn wir uns die Zahlen so angucken und auch die Reaktionen, dass sich die Folgen gegenseitig die Luft zum Atmen weggenommen haben. In der Weihnachtswoche meinst du? In der Weihnachtswoche, dass dieser massive Content-Drop dann doch zu viel war.
Aber wir hatten die Weihnachtswoche mal gedacht als, wie soll ich sagen, als Schaufenster in unser Paid-Angebot. Dann gab es halt ein, zwei Folgen, die neu waren, die halt ein bisschen die Weihnachtswoche eingeleitet und abgeschlossen haben. Und dazwischen gab es halt diesen Showcase der Patreon-Formate oder Steady-Formate. Und dann hat uns zwischenzeitlich immer mehr der Ehrgeiz gepackt. Und dann wollten wir auch neue Sachen da drin haben, damit es auch für die Leute,
die uns schon unterstützen, ein Bonus ist, was Neues dazu. Und ich glaube, wir haben jetzt den Peak erreicht und das ist zu viel. Und wir werden die Weihnachtswoche in dieser Form nicht nochmal machen. Schon auch, weil es ein Produktionsalbtraum war, durch den du da gegangen bist. Das war einfach zu viel Arbeit, insbesondere für dich, aber grundsätzlich schon auch für alle. Für relativ vergleichsweise zu wenig Ertrag.
Dann am Ende haben alle Folgen halt ein bisschen weniger Hörzeit bekommen, weil es bei den Leuten so einen Haufen gebildet hat in den Podcatchern und die das dann nicht mehr weghören konnten. Also das machen wir in dieser Form, glaube ich, nicht nochmal. Genau, da müssen wir uns jetzt überlegen, ob wir das durch etwas anderes ersetzen. Aber zumindest, wie du sagtest, in dieser Form nicht nochmal.
Und das bedeutet dafür, die Gothic-Folge dann zum Beispiel auch, dass die in der ersten Woche nur durchschnittlich gelaufen ist. Also weit jenseits von dem, was die guten Folgen bei unseren Abrufen machen. Und auch in unserem typischen Betrachtungspunkt, nämlich nach vier Wochen, also wo steht die Folge nach 28 Tagen, da wäre sie nicht unter die Top Ten des Jahres 2024 gekommen, nach Abrufen. Im Longtail dann doch, nach zwei Monaten, reicht es jetzt für die Top Ten des Jahres.
Also das ist schon eine starke Folge, aber das ist und wird nie die Nummer eins sein. Also an Kotor zum Beispiel, was ja nach wie vor der große Überflieger des Jahres ist, kommt Gothic nicht heran. Das spielt für uns auch keine Rolle, das ist trotzdem eine fantastische Folge, das Gothic. Nur als kleinen Kontext hier da draußen. Also es ist jetzt nicht so, als sei das der Stern am Stay Forever Himmel und die Nummer 1 Folge schlichtweg.
Aber sie lief trotzdem sehr, sehr gut jetzt am Ende. Aber halt erst nach einiger Zeit. Erst nach einiger Zeit. Die hat dann gebraucht, um sich da rauszuarbeiten, wie dann die anderen Weihnachtswochenfolgen an ihr gehangen haben. So, haben wir dazu noch was? Nein, dann bleibt uns nur einen kleinen Ausblick zu geben. Was bei uns momentan die Schatten vorauswirft, ist die nächste Convention.
Wir haben ja für alle Leute das gar nicht mitbekommen, haben letztes Jahr zum ersten Mal eine Convention gemacht. Zwei Tage Podcastprogramm mit allen Stimmen des Podcasts im P8 in Karlsruhe. Das kam sehr gut an bei den Leuten, die da waren und hat uns auch wahnsinnig viel Spaß gemacht.
Dieser direkte Kontakt mit den Hörerinnen und Hörern während eines Zeitraums, in dem man auch ein bisschen Zeit hatte, mal zu reden und nicht nur Zeit hatte, schnell ein Selfie mit jemandem zu machen oder eine Unterschrift zu geben.
Das war insgesamt sehr toll und das wollten wir auf jeden Fall wiederholen und das machen wir auch, aber die Stave River Convention Karlsruhe ist jetzt offiziell die Stave River Convention Süd, weil wir machen nämlich zwei, eine im Süden, eine im Norden, eine in Karlsruhe und eine in Hannover. Wir werden richtig auf Hannover abonniert jetzt, weil da schon die Tagung war. Ja, sehr praktisch. Und die in Karlsruhe ist jetzt Anfang Mai und die in Hannover ist Ende August.
Die sind lange ausverkauft. Der Ticketverkauf geht immer relativ schnell durch. Wir sind da so ein bisschen noch in der Findungsphase. Wir könnten mehr Tickets verkaufen, also größere Locations nehmen, das ist uns schon klar. Aber wenn wir da tausend Leute an einem Wochenende da haben, was sicherlich möglich wäre mit konsequentem Ticketverkauf, können wir mit denen dann noch auf die Art interagieren, sodass es den Leuten auch Spaß macht, die da sind?
Oder wird das dann eine reine Show, wo wir auf der Bühne stehen und Sachen machen? Da sind wir noch nicht am Ende mit unseren Überlegungen. Aber vor allen Dingen haben wir, weil wir wussten, dass die Tickets schnell verkauft sein werden, insbesondere für Karlsruhe, wo wir bloß 400 Tickets haben. Bieten wir in der Karlsruher Convention jetzt im Mai erstmals ein Livestreaming an. Das ist auch für uns ein Test.
Dann läuft halt die ganze Zeit die Kamera mit. Wir haben da einen extra Dienstleister, der hat drei Kameras am Start und macht eine Live-Regie die ganze Zeit. Also es ist dann nicht einfach nur stumpf die Kamera auf die Bühne. Da gibt es dann auch Kamerafahrten und Zooms und auch insgesamt ein interessantes Kamerabild. Dafür kann man noch Tickets erwerben, Livestreaming-Tickets für diese beiden Tage. So ein Ticket kostet 20 Euro.
Unterstützer kriegen einen Rabatt von 25 Prozent und wenn man das Ticket hat, dann kriegt man halt kurz vorher Zugang zu diesem Livestream. Man kann aber dann auch nach dem Event diesen Livestream noch nachgucken, falls man verhindert ist an dem spezifischen Wochenende. Das ist, glaube ich, ein ganz schönes Angebot. Jetzt schauen wir mal, ob das genügend Leute annehmen, ob wir das nochmal machen.
In Hannover machen wir es nicht, das ist schon klar, weil auch das Livestreaming von unserer Seite aus technisch und vor allen Dingen auch finanziell sehr aufwendig ist. Das ist jetzt erstmal für Karlsruhe ein Experiment und es bedeutet aber auch und das ist vielleicht ganz schön, dass wir zwei unterschiedliche Programme machen, weil das Karlsruher Programm wird ja gelivestreamt, ist damit also auch den potenziellen Besuchern von Hannover bekannt.
Ergo machen wir in Hannover nicht einfach nochmal das gleiche, sondern das ist dann Hannover hat ein eigenes Programm, was ja auch ganz schön ist. Genau, und wir sind schwer in der Vorbereitung von der Convention. Die ist ja nicht mehr so lange hin. Wir werden Gäste dieses Mal vor Ort haben. Also das wird eine rundum coole Geschichte werden, denke ich.
Und ganz zum Schluss auch noch ein kurzer Ausblick für diejenigen, die uns auf der höchsten Unterstützungsebene unterstützen bei Patreon Steady, die also Großmärzene sind. Die bekommen ja quartalsweise ein Goodie. Fürs dritte Quartal haben wir gerade eine sehr coole Sache in Arbeit. Das wird im Team gerade ausgearbeitet. Ich sage mal nur dazu, es wird ein Printprodukt werden wieder. Aber eines, das sehr amüsant zu werden verspricht. Und da freue ich mich schon sehr drauf.
Das Goodie fürs zweite Quartal, das steht schon fest, Gunnar. Da kannst du was dazu sagen. Lass mich noch mal ganz kurz ein bisschen was zur Goodie-Struktur sagen. Momentan ist das so, dass wir vier Slots haben, also alle drei Monate einen. Und der Januar-Slot ist immer das Magazin. Der April-Slot war die letzten drei Male immer ein Pixel-Artwork, das nach meinem Konzept von einem Pixel-Künstler gemacht worden ist.
Exklusiv für Stay Forever kann man auch nirgendwo kaufen. Wir verkaufen das sonst auch nicht. Das kriegt man nur hier drüber. Ist dann so ein Kunstdruck. Sehr schön. Und im Juli kommt immer ein Überraschungs-Goodie und im Oktober kommt immer der Jahreskalender in unterschiedlichen Formen auch. Wir haben alle Goodies über die Zeit hinweg aufgewertet, immer noch besser gemacht und die Goodies gibt es ja mittlerweile so, dass möglich ist für die Unterstützer auf den hohen Stufen auch digital.
Das nächste Goodie, das jetzt direkt verschickt wird, quasi wenn ihr das hört, um den 22. Herum geht das an Unterstützer und Unterstützerinnen raus, ist wieder so ein Kunstdruck und zwar ist es ein Pixel Artwork zum Thema Super Nintendo, wunderschön gestaltet von Milos Kostic, unserem Künstler. Wenn diese Folge so erscheint, wie wir das bislang vorhaben, also vor dem 15. April, dann würden wir sagen, Leute, die bis zum 15.
April noch in diese hohe Abostufe wechseln oder dahin schon sind, also in die Stufe exzentrischer Großmäzen, wie die heißt, die würden dann noch an diesem Goodie partizipieren, weil sie dann noch rechtzeitig vor dem Versandzeitpunkt abgeschlossen haben. Also damit endet der Werbeblock zum Thema Goodies. Generell ist das ein Thema, wo wir auch viel Arbeit haben reinfließen lassen. Da unterstützt uns ja seit einiger Zeit der frühere Produktioner der PC Games.
Der Jörg, der eine große Kenntnis hat von Printprozessen und der auch diesen Prozess sehr viel leichter gemacht hat, insbesondere für mich. Weil ich erinnere nochmal dran, ich habe diese Goodies immer selber eingepackt. Ich habe noch im Oktober letzten Jahres 1800 Kalender verschickt mit der Hilfe der Nachbarsjungen. Das war ein ganz schönes Chaos hier. Alles einzeln eingepackt und dann von DHL abholen lassen.
Und seit der Jörg uns da hilft, haben wir eine Druckerei gefunden, die das für uns einpackt. Der ganze Prozess ist viel safer, viel fehlerloser und viel weniger anstrengend für mich. Also insgesamt auch da ein großer Professionalisierungsschritt für uns. Aber das hat sich ja schon mal erzählt. So, das war jetzt ein ganz schöner Batzen. Das war's von uns.
Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an alle, die an der Umfrage teilgenommen haben, an alle aus unserem Team, die an der Klausur teilgenommen haben. Vielen Dank an dich, Gunnar, für die Updates und an euch fürs Hören. Und wir freuen uns, wie immer, wenn ihr euch kurz Zeit nehmt, um uns eine Bewertung bei iTunes oder Spotify zu geben. Wir freuen uns, falls ihr Unterstützende werden möchtet auf Patreon und Steady und helft uns zu entscheiden, was wir mit den Kapitelmarken machen sollen.
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