Thomas H. Heinicke – Exclusive Preview - podcast episode cover

Thomas H. Heinicke – Exclusive Preview

Jun 04, 202510 min
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Episode description

Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern: Schlumberger Segnitz Consigliovini sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg

Transcript

Herzlich willkommen zu Sommelier, die interessantesten Weinkälner unserer Zeit. Bin ich ein Lila, der jemanden verführt Alkohol zu trinken, aber es ist halt einfach für mich eine Faszination. Und ich denke manchmal so, Wein gibt es schon so lange auf diesem Planeten. Wenn er so schwimmen wäre, hätte man uns schon längst weggenommen. Unser heutiger Gast ist aus Allzei von Thomas "Die Weinbar" Thomas Haheinike.

Ja, die haben mir geholfen, dass wir es in sage und schreibe, neun Tagen den Laden aus und neu eingewormt haben. Eine neue Weinkarte geschrieben, alle Lieblingswinzer informiert haben und innerhalb von neun Tagen waren wir Stadtkarten. Und ich erinnere mich noch sehr, wie eine Familie, da habe ich gesagt, wo kommt ihr denn her? Und dann haben die gesagt, ja wir sind in Darmstadt losgefahren, wir haben uns alles schick gemacht.

Und haben gesagt, wir gehen jetzt mal, da haben wir gehört, in Allzei gibt es Pinsa und Wein zu kaufen. Und sind dann losgefahren und das war dann den ihr Highlight im Monat Dezember. Die Hauptleidenschaft für Wein, könnte man heute sagen, im Rückblick, kam von früh, weil meine Großmutter in einem VDP-Wein gut gearbeitet hat. Und für damalige Zeit, das war das Oberstdorf nach Liebknecht in Bodenheim. Mit damals tollen Lagen. Und heute kann man für erzählen, ist alles verjährt.

Damals wurden überstunden eben nicht monitär ausbezahlt, sondern in Ware. Und dadurch hatten wir halt immer ganz guten Wein vor Rat zu Hause. Und ich kann mich immer an die Familienpeier erinnern, es wurde viel Wein getrunken. Und ich denke immer mal so, eine Berührung mit einem guten Wein ganz am Anfang seines Lebens trägt. Also tatsächlich war ich kurz davor, aber es war sehr voll an der Uni, an dem Tag nicht so eine Art Textur einreiben zu lassen.

Also was Künstlerisch ist, wäre es auf jeden Fall auch noch gerne gewesen, weil es waren auch die insektakulären, ich sag mal, Fischer in der Schule, aber die haben halt, also mir hat am meisten in französisch, Grund für diese Wischung und auch da hat man schon gemerkt, das ist nicht so der klassische Mathematiker oder Wirtschaftsmensch oder sonst irgendwas. Das braucht man aber heute.

Also da mahnt ich auch jeden, der das früher hat und sagt, oh ja, ich würde auch gerne meine Weinbar machen. Da sollte man auch gut wirtschaftlich denken. Mir hat Essen in hohen Stellen wert und Essen ohne Wein war irgendwie, da hat irgendwas gefehlt. Und so hat man sich dann in Themen und in eine Leitschaft auch reingearbeitet und das Thema Wein kapolgt mich jetzt doch fast 50 Jahre und lässt einem auch nicht los, weil es ist ja so viel zu entdecken.

Und wenn ich einen Ratslag jemand geben darf, ist es nicht am Anfang alles gelernt zu wollen, sondern einfach mal auf die Flürken zu lassen. Und ich glaube, jeder kennt das so ein bisschen, dass sich auch Geschmack und Dinge verändern, wenn man längere Zeit auf diesem Planeten unterwegs ist.

Wenn ich nur an den vergangenen Samstags denke, so viele bügtliche Menschen, denen man ein Lebenstensüben vermittelt hat und ein Weißgrund für was man das gemacht hat, auch wenn man am nächsten Tag gerade hin kann. Aber wenn man auf die Schwürgen lässt, dann sagt man, wow, was ein toller Tag. Und wenn man dann noch eine WhatsApp bekommt oder noch eine Mail und sagt, es war so ein toller Abend und dann weiß man, dass man was gut macht.

Es gibt Menschen, die können nicht mit Menschen und die machen dann zwar sowas auf, da war auch ein guten Freund, der hat eine schwamische Weinbar eröffnet. Zudem habe ich irgendwann mal gesagt, mein lieber Klaus, eigentlich bis der geborene Antigeßvermung. Du hast recht, es mag eigentlich gar keine Menschen. Dann geht auch Blu in die Küche und sucht dir jemanden, der es draußen macht und dann lief es auch. Die meisten Leiden habe ich auch selbst gestaltet.

Und wenn man jetzt so gerade den letzten, diesen Weinladen in der alten Bücherei sieht, da spüren alle, das ist ein Wohnzimmer. Da kann gerade reinkommen und das gehört irgendjemand, die dieses Wohnzimmer unterspüren, die Menschen. Und es ist ein Wohlbefinden. Also jeder, der dafür ein Gefühl hat, spürt, was da passiert. Und genau das passiert ja auch dann den Gästen, dieser Wohlfüllmoment.

Ja, haben das auch festgestellt, weil die Weinbar habe ich tatsächlich so übernommen, habe sie nur verändert, wie sie war. Aber da sieht man an der Verweildauer in dem neuen Laden, der im Prinzip von mir selbst geschaffen wurde, ist die Verweildauer fast die doppelte Zeit, weil die Menschen sich doch wohlfühlen. Also haben tatsächlich auch eine Statistik drüber, meisten Menschen kommen, trinken zwei Gläser Wein, finden das auch cool und sind dann wieder

verschunden und in dem Wein laden bleiben sie da. Die Welt hat auf uns gewartet, zumindest da wo wir sind und es war Stecknadl im Reimer. Loa ist auch oft nur ein Graubund, die Leute haben glaube ich den Graubunder so gemacht, weil er in irgendeiner Form zu fällsig ist. Für uns als Weinfachleute oder als Weinliebhaber, da ist immer was gestehlt. Das merke ich, wenn ich mal im Urlaub bin oder wenn man drei Tage nicht da ist läuft,

aber es fehlen so die letzten 20 Prozent. Das muss man dazu sagen, dass wir in einer sehr guten Lage sind vom Standort her, wo doch auch viele Menschen vorbeikommen, aber so diese letzte Leidenschaft oder dass man die Leute mit auf eine Reise nimmt an dem Abend, das hat jeder. Und deswegen haben wir den Weinladen mit des Gutes, die doppelte Größe. Der

hat viele festliebende Ebenen, wo es jeder auch so ein bisschen wohlfühlt. Viele kennen das ja, wenn sie sich eine Rose kaufen wollen und der Verkäufer ständig in den Drang steht und sagt, die sieht aber gut aus. Das man sich gar nicht so will. Und das ist das schöne Weinladen, die können einfach durchlaufen. Wer Beratung will bekommt sie, wer einfach nur gucken will, der guckt. Also das ist einfach eine sehr, sehr schöne Ergänzung.

Das ist auch sehr spannend. Auch da war ich am Anfang eher ein bisschen der Bissen und habe gedacht, ich müsste jedem eigentlich meinen Weingeschmack auf erlegen. Das hat es ein bisschen gelegt. Heute lasse ich jedem die Freiheit. Probiere natürlich vielerisch ihnen doch zu überzeugen, mal was anderes zu probieren. Und er darf es auch einfach nur probieren, er muss auch nicht betahlen dafür und bleibt enthaltet, er sich dann doch für ein Wein

meiner Wahl und dann für jeden das, was er möchte und kein Schwang. Was mir immer gefehlt hat, waren in all diesen Jobs die Menschen. Es war mir schon klar, dass ich irgendwas mit Menschen machen muss. Die Weinbarwelt war vom ersten Tag an so was von aus und so voll, dass man da nicht in Ruhe einfach mal schmürgern konnte oder gucken konnte.

Jetzt hat man die Möglichkeit eben, viele die gehen in die Weinbar zum Essen und gehen aber vorher in den Laden und suchen sich dann da die passenden Weine schon mal aus, dass wir die alle vorkühlen und trinken die dann dort in der Weinbar. Also das heißt, wir haben eigentlich einen begehbaren Weingeschrank in Groß geschaffen, wo man einfach fländern

kann und das machen die Leute auch. Ich weiß, wenn wir im Urlaub waren und wir waren im Hotel, dann hattest du als kleiner Knopf immer gefragt, kann ich helfen und hab auch irgendwie immer irgendwas dort gemacht. Und mittlerweile sagen alle, brach, der darf schon je aufhören. Also momentan fragen die mich jetzt allein abrunden, alt ist. Bis jetzt im Jahrwochen 65 ist natürlich eine Berechtig-Frage. Bilan, aber da es momentan so einen Spaß macht, kann ich mir gar nicht

vorstellen, irgendwas auch. Die Leute kommen und die werden gerne abgeholt. Also wir gehen mit denen auf irgendeine Reise. Und manche Gäste wissen noch gar nicht, wenn sie reinkommen, wo die Reise denn hin kann. Und die haben vielleicht um ein Grauburg unterzuninken und haben dann einen großen Burg unter aus Frankreich. Ich glaube, da komme ich ja auch hier auch mit. Und das komplette Gespräch findet ihr ab morgen bei Sommli.

Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit auf dieser Plattform oder überall, wo es geht. Diese Ausgabe von Sommli, die interessantesten Weinkellner unserer Zeit, wird unterstützt und begleitet von dem Weingütern Pico Macario aus dem Piedmont, Gaspern aus Kent in England und Lijamel aus dem Langdokrosion sowie unserem Partner der Schlumbergergruppe. Vielen lieben Dank dafür.

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