Susanne Spies – Exclusive Preview - podcast episode cover

Susanne Spies – Exclusive Preview

Jan 29, 202510 min
--:--
--:--
Download Metacast podcast app
Listen to this episode in Metacast mobile app
Don't just listen to podcasts. Learn from them with transcripts, summaries, and chapters for every episode. Skim, search, and bookmark insights. Learn more

Episode description

Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern: • Schlumberger • Segnitz • Consigliovini sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg

Transcript

Herzlich Willkommen zu Sommelier, die interessantesten Weinkennhe unserer Zeit. Ich fahre auch sehr gerne zur Arbeit. Ich meine, es ist nicht um die Ecke, eine Stunde zur Arbeit. Aber ich fahre da sehr gerne hin. Meine heutige Gästin ist so positiv unaufgeregt. Wahnsinnig bodenständig, ganz doll sie selbst und herrlich unlaut. Sie ist nicht leise, aber sie drängt keinem ihre Meinung auf. Ich freue mich auf so Sanne Spieß. Weil man die Gäste damit auch überraschen kann.

Weil wenn es 10 Jahre, 20 Jahre alter Weißwein ist, die denken ja auch immer, dass Weißweine nicht lagern können. Und dann so einen schön gereiften Wein zu haben, das finden die Gäste auch richtig toll. Das ist eine Besonderheit. Ich glaube, das wird nicht so oft angeboten. Aber man muss natürlich auch den Zeitpunkt abpassen, nicht dass es dazu reif ist. Aber das kann natürlich auch schon mal passieren. Das sind keine großen Mengen. Von Christina Fischer immer ganz toll.

Ach so eine Person, die so liebenswert ist. Die kann auch immer sehr schön erklären. Das klingt total spannend. Wir haben auch jetzt immer noch Kontakt mit ihr. Sie sind auch zu ihr und Wein proben, geben wir regelmäßig. Bei Weintouren, Weinreisen kommen so Ideen, die man gerne einsetzen möchte. Die Weine, die man gerne hätte. Oder auch mit Händlern, wo man schon lange zusammen arbeitet, dass man sich da mal trifft und die einem eine Empfehlung machen.

Zum Beispiel haben wir mich auch volles Vertrauen zu einigen Weinhändlern, die wirklich ein tolles Angebot haben. Und natürlich auch mal in den Urlaubsregionen, wo wir sind. Dass man auch mal Weine findet, die weniger bekannt sind. Oder man muss bei einem sehr reifen Wein auch ein Gericht haben, das zu passt. Das kann eine schöne Kombination sein zu einem leicht oxidativen Wein. Und dann ist passend Gericht, da muss man aber den wirklich passend haben.

Alkoholfrei wird auch immer mehr nachgefragt. Dann machen wir so selber, sagen wir so, wo es mal in Gewürz zu wird, machen wir so was, was wir mit Alkoholfreien, Sex- oder Tonik aufgießen. Alkoholfreie Weine bin ich nicht so überzeugt von. Ich habe schon oft probiert, Weine in unterschiedlichen Gläsern zu probieren. Das sind ja Welten teilweise. Da versuche ich das schon, im Restaurant perfekt zu machen.

Man kann zum Beispiel einen roten Burgunder, kann man auch mal ein Bordeauxglas servieren, aber umgekehrt. Ein Bordeaux im Burgunderglas, das geht überhaupt nicht. Das sind Aromen, die passen überhaupt nicht. Das sollte man schon vorher überlegen, dass man halt kleinere Gläser am Anfang nimmt und sich aufbaut auf Bauchgeläser. Das haben wir in Osnabrück schon gemacht. Da haben wir schon eine T-Karte gehabt. Das war für mich damals auch so neu, das zu machen, aber es war spannend.

Ich denke auch manchmal schon, wenn ich ein Wein probiere, das könnte was für die und die Gäste sein. Aber ich habe natürlich auch eine große Weinkarte, die gepflegt werden muss. Wo ich denke, dass und das könnte ich noch aufnehmen. Das ist so eine Sache, das wird es vielleicht nicht getrunken, aber es ist sehr schön für die Karte. Und dann denke ich natürlich auch, wenn ich Weine probiere, die könnten perfekt zu unserem vegetarischen Gang passen.

Es gibt ja immer mehrere Möglichkeiten. Irgendein Wein ganz speziell zu finden, der zu passen, es gibt auch andere Möglichkeiten, die auch passen würden, finde ich immer. Ich bin schon, gucke ich schon, dass es auch beim Essen sehr gut harmoniert. Es gibt auch gute Weine in Rhein-Hessen, die unter 4 Euro kosten. Das muss man sagen, das sind wirklich richtig gute Weine. Das ist jetzt weniger ein Riesling, das nicht unbedingt, aber das sind Weine, die man wirklich gut verkaufen kann.

Das gibt es in der Region, wo man wirklich noch gute, günstige Weine bekommt. In Rhein-Hessen ist da eine Region, die vielleicht auch unterschätzt ist. Wenn Tee bestellt wird, dann ist er, oh nee, Tee, will ich nicht machen, oder so, oder? Wollen die nicht in das Presso trinken? oder diese Süßweine Süße Wein werden auch bei uns also Glasweise sehr viel trinken. Zum Leber zum Beispiel auch. Gut, da mache ich klassischen Sotern meistens. Das passt einfach ganz toll.

Das schätzen die Gäste auch, wenn ich einen klassischen Sotern mache. Das ist was. Das ist teuer. Das ist Qualität. Das steht für Qualität. Das kennen auch viele, das benutzen wir nicht. Es gibt schon neue Betriebe, die eine tolle Qualität zeigen, die auch Zukunft haben, finde ich. Da habe ich doch schon öfters welche probiert, die auch an die alten Betriebe rankommen. Es gibt tolle Häuser in Deutschland, die die tollsten Vordos und Burgundas ausschenken in Flaschen.

Aber im Ruhrgebiet ist das auch eher schwierig. Ich wollte auch nie sagen, ich mache keine Klasse kaum mehr. Man hat so eine Mischung, das finde ich schön. Man hat auch mal einen leichten Süß Wein zum Dessert, der nicht so viel Alkohol hat, der nicht alles erschlägt. Das ist auch zum Schluss immer schön zum Dessert. Das finde ich bei so einem Weinabend schön, weil man sich da konzentriert auf den Wein und welchen Gang man hat zu kochen, was man das umgekehrt sieht.

Das schätzen die Gäste auch, dass sie sagen, das ist jetzt ein leichter Wein. Ich sage, das sind leichte Süße, die müssen ja nicht opulenz sein, sondern man kann auch mal einfach was Leichtes zum Abschluss sein. Das Dessert ist auch oft schwierig, passen Wein auf hin, weil doch so viele Adromen auch im Teller sind mit Petersilie. Ich lebe, das war der Arbeit oder war auch zu Hause mit unseren Wein.

Das wir sehr viel probieren und diskutieren und viel auf Wein reisen sind und das auch in unseren Urlaub integrieren. Also das ist eigentlich voll mein Leben. Es ist schon manchmal so, dass es doch nicht so richtig passt, denke ich mal. Aber die Reisen sind sehr wichtig, finde ich, dass man diese Anbaugebiete kennenlernt, dass man da drin steht in den Weinbergen, dass man sieht, wo kommen die Weine her und dass man dann auch mit den Winzerinnen und Winzern ins Gespräch kommen.

Und da sind auch ganz tolle Freundschaften schon entstanden, dass man überrascht wird, dass man selber überrascht wird. Und man sich schon so lange Erfahrung hat. Es gibt Weine, die direkt schmecken, aber ich finde, dass die Weine, wo man ein bisschen mehr rein riechen muss, die sich mit ein bisschen mehr Luft entwickeln und die vom Geschmack sich auch entwickeln, dass die die Charaktervolleren Weine sind.

Die Weine, die sofort schmecken, die kann man auch mal gut trinken, aber das finde ich nicht so, dass es die Qualitätsweine sind. Durch die Reisen, finde ich, erfährt man immer neue, was neu ist. Also neue Weinbetriebe, die aufstreben, neue Weine, vielleicht auch Anbaugebiete, die man noch gar nicht so erfasst hat, auch in Frankreich so kleine Anbaugebiete. Da habe ich ja noch gar nichts von gehört. Und das finde ich das Spannende.

Ich kann das nicht immer dann in meinen Alltag einbringen, weil das dann teilweise zu komplizierte Weine sind. Es ist doch manchmal ein bisschen klein, ein bisschen eintunig manchmal im Restaurant, weil auf die gleichen Weine bestellte. Und das komplette Gespräch findet ihr ab morgen bei Sommli, die interessantesten Weinkenner unserer Zeit, auf dieser Plattform oder überall, wo es Podcast gibt. Man denkt mir das aus.

Wir probieren die Gänge natürlich auch, wenn die neu sind, aber es ist ja nicht jeden Tag, dass ich da Wein und Essen zusammen probiere. Sondern das meiste passiert im Kopf. Und meistens passt das aus. Diese Ausgabe Sommli, die interessantesten Weinkenner unserer Zeit, wird unterstützt von der Schlummelgergruppe und den Weingütern, der Las Freya, aus der Kurt-Liron, der Domain kommt la France, aus dem Bugund und Ramos Pinto, aus dem Dourotal. Vielen lieben Dank dafür.

Es wird nicht so nachgefragt. Aber viele gehen auch davon aus, dass wir die biodynamischen Weine, Biobuine haben. Ich bin eigentlich so sehr zufrieden, wie ich jetzt arbeite.

Transcript source: Provided by creator in RSS feed: download file
For the best experience, listen in Metacast app for iOS or Android