Markus del Monego MW - Exclusive Preview - podcast episode cover

Markus del Monego MW - Exclusive Preview

Feb 05, 202510 min
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Episode description

Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern: • Schlumberger • Segnitz • Consigliovini sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg

Transcript

Herzlich willkommen zu Somlilier, die interessantesten Weinkenner unserer Zeit. Als ich damals Somlilieweltmeister wurde, da gab es Leute, die in Deutschland nicht wussten, was ist ein Somlilier. Es gab Menschen, die mich auf Veranstaltung gefragt haben, wie viel muss man denn da trinken, dass man das wird? Also, 98, selbst die Spitzenpolitiker wussten nicht, was das ist.

Mein heutiger Gast ist Markus Delmonego, Somlilieweltmeister und zugleich der Einzige, der außerdem und zugleich Master of Wine ist. Ich bin dann schon so aufgestellt, dass ich auch erfolgreich sein möchte. Also, für mich selber, weil in einem Wettbewerb, da kann man den letzten Platz machen. Wenn man weiß, man hat alles gegeben, was man kann, dann ist auch der letzte Platz absolut okay. Weil die anderen einfach besser waren.

Aber nachher, da drin zu stehen im Wettbewerb, sich zu sagen, hätte ich da noch einen Tag mehr gelernt. Hätte ich es schaffen können, das ist eher gar nicht, das macht es nicht. Und deswegen, das war dann die Motivation, mich da richtig in dieses Thema einzurbeiten. Weil ich sage mal, das war ein Thema, das war Gibon Foy sicherlich ein richtiger Mentor. Weil er hatte ein enormes Wissen, war einfach, dass er mit Wein geschafft hat.

Und die Analysen der Wein, die Aromenanalysen, alles drum und dran, das habe ich alles von ihm mitgenommen. Das habe ich von ihm gelernt. Und das war schon eine wichtige Person in meinem Leben. Für mich war immer wichtig, das größte Wissen der Welt nutzt nicht, wenn es nicht geteil wird. Nur wenn ich wisse Teile, habe ich die Möglichkeit, dieses Wissen lebendig zu halten, weiterzugeben. Und dann hat dieses Wissen einen Zweck.

In dem Moment, wo ich irgendwo auf einer hohen Säule oder in einem Protest stehe und keiner sich ran traufe und keine Kommunikation stattfindet, dann passiert ja nichts. Und dann ist das ganze Wissen tot. Dann ist das alles, was ich erarbeitet habe, eigentlich nutzlos. Und es muss ja einen Zweck haben. Und deswegen war für mich immer wichtig, zu unterstützen, Wissen weiterzugeben, eben nahbar zu sein. Das ist genauso wie, wenn es mir gut geht, es auch anderen gut gehen.

Das heißt, immer wieder charity-Projekte zu machen, um mit dem, was ich jetzt mitbekommen habe auf meinem Lebensweg, auch anderen irgendwo helfen zu können. Das war auch attraktiv. Es gab dann auch eine Prämie, wenn ich einen bestimmten Gewinn erreichen würde. Wenn man später sagte, die Malerei und Gewinn, das gab es ja noch gar nicht. Aber der Gewinn würde übertroffen, der ausgeschlägen war. Also es hat geklappt. Es gab es ja gar in Bodus. Es hat richtig Spaß gemacht.

Und dann war es so, dass ich das dann auch immer wieder in der Zeit hatte. Und dann war es so, dass ich das dann auch immer wieder in der Zeit hatte. Und dann war es so, dass ich das dann auch immer wieder in der Zeit hatte. Und dann war es so, dass ich das dann auch immer wieder in der Zeit hatte. Und dann war es so, dass ich das dann auch immer wieder in der Zeit hatte. Und dann war es so, dass ich das dann auch immer wieder in der Zeit hatte.

Und dann war es so, dass ich das dann auch immer wieder in der Zeit hatte. Und am Ende sagte er, wenn Sie mit der Lehre fertig sind, können Sie ja anfangen, was Chef Sommelier. Auch da gab es Erfahrungen, das ist ganz klar, weil in der Zeit, wo ich am Tieren der Sommelierweltmeister war in den zwei Jahren, habe ich extrem viele Anfragen für Charity Weinproben und so weiter bekommen. Ich habe das auch gemacht, bis ich irgendwann auch mal gemerkt habe.

Ich mache jetzt eine Weinprobe und dann wird ein Schägbereich für 500 Mark. Mein Aufwand, da hinzukommen, das zu machen, das zu organisieren, ist eigentlich mehr wert als die 500 Mark. Und da ist meine Zeit noch gar nicht eingerechnet. Und dann habe ich gesagt, okay, wenn dann diese aktive Phase vorbei ist, dann werden Projekte sehr viel selektiver angegangen, weil das ist genau dieses Thema des Ausgenutztwertens, was eben sehr schnell passieren kann.

Ich bin auch jemand, der sehr begeisterungsfähig ist für Ideen, die mir gefallen. Und da habe ich dann auch ganz klar gesagt, jetzt gibt es ein Limit, ein Anzahl an Tagen, die ich dafür zur Verfügung stelle. Und wenn ein bestimmter Mindestwert nicht erarbeitet wird, sodass eine entsprechende Mindestspende zusammengucken, von der ich auch nichts habe, das ist ja egal. Wenn das nicht passiert, dann mache ich es nicht.

Weil da haben manche Leute gesagt, über eine Spende kriegen wir den günstiger, als wir an dem Tag so noch arbeiten sollen. Ja, gemerkt haben, das ist nicht der kleine Azubi, wo der Restaurant leitet, den Bogen ausgefühlt hat. Und jetzt rasselte durch in Köln, habe ich dann den achten Platz gemacht. Mit dem achten Platz in Köln gab es einen Sonderprass.

der Jury, weil noch nie Azubi den Wettbewerb mitgemacht hat und noch dazu im Finale gelandet ist und der Sonderpreis der Jury war eine Obrierungprobe im Park Hotel Bremen von der Bremer Probenrunde und damit kam ich nach Bremen. Wurde dann später nochmal eingeladen zu einer weiteren Verkostung mit Chatouti Cam. Wir werden alle geschmacklich, geruchlich anders erzogen. Jemand, der in Indien aufwächst, ist schärfe ganz anders gewohnt als jemand aus Kandinabien.

Und in Mitteleuropa reagieren wir auf Süßjahandes als jemand in Süditalien. Also wir haben unser Umfeld, was uns prägt, die kondinarischen Traditionen, die Natur, die sozusagen die Lebensmittel liefert, wenn man in diesem wirklichen regionalen Kontext leibt. Da ist was einen am Anfang prägt. Zum Beispiel, wenn ich in Japan unterwegs war, habe ich gemerkt, dass nicht immer alles leicht verständlich war für die Japaner, wenn ich in Wein geschrieben habe.

Dann kann ich auf den Gedanken, eine Birne schmeckt in Japan anders als in Deutschland. Nashi hat eben einen ganz anderen Geschmack als Neville Jams Birne, wie wir sie hier kennen. Und damit fängt es schon an. Wir sprechen also über Birne und wir haben ein komplett unterschiedliches Bild. Dann habe ich mir das Buch besorgt, das war alles richtig. Das ganze Trinkgeld ging im Prinzip in Weinbücher rein.

Dann, wenn es ganz knapp wurde, habe ich ihm zu Hause angehoben, als er könnte ein bisschen Geld schicken, man maschieren ein bisschen Geld. Ich muss lernen, ich muss da weiterkommen und habe dann eben ab und zu auch ein bisschen Geld bekommen, um dann wieder Bücher zu kaufen. Ich habe mir halt auf einem Wunschzettel zu Weihnachten stand, nur noch Weinbücher drauf. Und deswegen ist die Weinsprache zwar international.

Wir können die Verkostungssortizen von allen anderen lesen, aber wir werden sie wahrscheinlich immer ein bisschen unterschiedlich interpretieren. Und je mehr man sich dann mit den Verkostungen beschäftigt, desto mehr hat man die Möglichkeit, den Verkostung zu verstehen. Und je besser man den Verkostung versteht, desto besser kann man die Urteile nachführen. Und nach der Berufsschule bin ich dann zu den Weinhändlern gegangen, die es in Bad Gizengab.

Ich weiß nicht, zwei, drei Fachhändler und die habe ich dann mit Fragen gelöchert. Ich glaube, die haben heute noch ein Traum. Schritte in der Weinwelt habe ich den allersen Schritt mit 14 Jahren bei meinem Austauschpartner gemacht. Als der Nachbar vorbeikam und anlässig meines Geburtstags, der zufälligerweise da war, eine Flasche 45er Quarton mitgebracht hat. Und ich sollte den probieren, meine Eltern hatten gesagt, in Frankreich trinkst du aber keine Beine.

Passt da auf und habe ich auch nicht gemacht. Und dann wollte ich nicht, sie hat doch einen Schluck. Das hat mir gar nicht geschmackt. Das war so ein ganz komisches Getränk. Es hat Spaß gemacht, unheimlich nette Kollegen. Ich war ja Azubi. Das andere war alles ausgewachsenes Sommerdienst. Sommerjeder. Aber trotzdem in dem Kreis aufgenommen, was ja schön war und was Spaß gemacht hat.

Und dann habe ich mir überlegt, du musst ja nur ein bisschen was lernen und schon kannst du das alles genießen. Das war das Thema Kulinar, das Thema gutes Essen, gutes Trinken. Das war zu Hause eigentlich immer, wurde immer gelebt. Also meine Mutter ist eine hervorragende Köchin, gut zu essen und guten Wein zu trinken und das Ganze irgendwo in Maßen. Das war als Vorbild von meinen Eltern gelebt.

Und das komplette Gespräch findet ihr ab morgen bei Sommli, die interessantesten Weinkenner unserer Zeit auf dieser Plattform oder überall, wo es Podcast gibt. Ich kann meine Beurteilen, ich kann meine Überprüfe nach, ob sie fehlerhaft sind oder nicht. Ich kann auf den Tipp geben, was man machen kann, wenn ihr etwas im Kälter Schief gelaufen ist. Man sagt, man steht ja küfe. Bevor die abgefüllt wird, müsste man vielleicht diese oder jenes noch tun, damit sie dann entsprechend passt.

Das sind alles Möglichkeiten, die ich mein Wissen mit einbringen kann. Aber im Weinberg zu stehen, die Reben zu schneiden, die Reben zu pflegen, die richtigen Maßnahmen festlegen zu können, für das, was notwendig ist, um im Einklang mit der Natur das ganze Produkt nach vorne zu bringen, das ist etwas, da habe ich ein Riesenrespekt vor der Aufgabe.

Diese Ausgabe Sommli, die interessantesten Weinkenner unserer Zeit, wird unterstützt von der Schlumbegergruppe, sowie den Weingütern Louis Röder aus der Champagne, Livon aus dem Friau und Rom Nézon aus Martinique. Vielen lieben Dank dafür. Für mich war das Sensorik immer unheimlich wichtig. Ich habe mir über die Sensorik im Prinzip alles beitragen können.

Und deswegen war auch immer mein Tipp, wenn jemand Weinwissen aufbauen will, immer das Glas dabei haben, wenn man ein Buch liest, immer mit dem Wein zu dem Kapitel, wo man gerade drin ist. Das vertieft. Das macht Spaß. und gibt ein bisschen Inspiration.

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