Kathrin Feix – Die Essenz der vinophilen Herzlichkeit - podcast episode cover

Kathrin Feix – Die Essenz der vinophilen Herzlichkeit

Dec 13, 20242 hr 6 min
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Episode description

Neben ihrer Tätigkeit als Sommelière begeistert Kathrin Feix Weininteressierte mit ihrem eigenen Projekt „WEINARTIG“ vinophil über die Restaurantgrenzen hinaus. Konsequent und perfekt auf die Bedürfnisse ihrer Gäste zugeschnitten, hat sich dieses „Corona-Baby“ nicht nur groß, sondern auch erwachsen werden lassen. Wenn Kathrin Feix über Wein spricht, wird jede Flasche zu einer Erzählung, jedes Glas zu einem Erlebnis. Sie schafft es, Genuss mit einer Leichtigkeit und Tiefe zu vermitteln, die ihresgleichen sucht. Ihre Ausstrahlung verbindet Herz und Professionalität, während sie den Menschen und den Moment in den Mittelpunkt stellt. Wo andere auf distanzierte Perfektion setzen, bringt sie Wärme und Nähe ein und schafft so eine authentische Verbindung zu ihren Gästen. Kathrin versteht es meisterhaft, den Wert hinter einem Wein und dessen Herstellung sichtbar zu machen. Sie würdigt nicht nur die Winzer, die mit Hingabe und Präzision an ihrem Produkt arbeiten, sondern verbindet diese Tradition mit einer modernen Interpretation. Ihre Fähigkeit, Wein mit Geschichten und Emotionen zu verknüpfen, macht jede Begegnung mit ihr zu einem besonderen Erlebnis. Mit „WEINARTIG“ hat sie eine Plattform geschaffen, die nicht nur ein Business ist, sondern ein Raum für echte Begegnungen und inspirierende Gespräche. Für Kathrin ist Wein mehr als ein Getränk – er ist ein Medium, das Beziehungen schafft, den Genuss bereichert und das Weinvergnügen in eine Kunstform verwandelt. Sie vereint das Gefühl eines traditionellen Sommelier-Handwerks mit dem Anspruch eines modernen Lifestyles und zeigt, dass Wein immer auch ein Ausdruck von Kultur, Liebe und Leidenschaft ist. Dabei bleibt sie bodenständig und beweist, dass wahre Größe durch subtile und kraftvolle Gesten zum Ausdruck kommt. Kathrin Feix steht für die Verbindung von Tradition und Innovation, von Essen und Trinken, von Menschen und Momenten. Ihre Arbeit ist eine Hommage an die Kunst der Gastfreundschaft und an den Wein, der diese Kunst in ihrer schönsten Form widerspiegelt. Kathi Feix WEINARTIG & Marburger Esszimmer Anneliese Pohl Allee 17 35037 Marburg Telefon: 06421 8890 471 Email: info@kathifeix.de Mit herzlichen Grußworten von: Susanne Spies & Alfred Voigt Sommeliers, Lehrmeister, Vorbilder und Freunde Evanglos Pattas Sommelier, Vorbild und Freund ------------------------------------- Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören. ------------------------------------- Sehr gerne empfehle ich die folgenden Produkte: 2019 Cabernet Sauvignon “Lyndenhurst”, Spottswoode Estate, Napa Valley, USA Link für Geschäftskunden: https://is.gd/56WDHL Link für Privatkunden: https://is.gd/am9pUW Hört bitte selbst: https://is.gd/YsD0OV _____ 2018 Rosso, Tenuta San Leonardo, Trentino, Italien Link für Geschäftskunden: https://is.gd/X8zxY4 Link für Privatkunden: https://is.gd/6f1sYt Hört bitte selbst: https://is.gd/3dhytv _____ Collection 245, Champagne Louis Roederer, Champagne, Frankreich Link für Geschäftskunden: https://is.gd/WjZLAV Link für Privatkunden: https://is.gd/D8IJsQ Hört bitte selbst: https://is.gd/EawocO ------------------------------------- Bitte folgen Sie uns auf Webpage: www.sommelier.website Instagram: sommelier.der.podcast Facebook: sommelier.der.podcast Wir freuen uns über jede Bewertung, Anregung und Empfehlung. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH, Silvio Nitzsche, Bergahornweg 10, 01328 Dresden, silvio@sommelier.website

Transcript

Hallo liebe Leute, wir sprechen Susanne Spies vom Restaurant Rosinen in Dorsen und Alfred Vogt aktivert Sommelier Rentner aus dem Bergischen Land. Wir wurden gebeten eine ultimative Lobhude auf Katrin Falks abzugeben. Vor langer Zeit durften wir mit ihr in verschiedenen Restaurants zusammenarbeiten. Dattable in Dortmund und Residants in Essen. Damals noch bekannt unter dem

Pseudonym Jocchi war es ein äußerst angenehmes und perfektes Zusammenarbeiten mit ihr. Immer gut gelahnten positiv kennen wir Katrin, keine Arbeit war ihr zu viel, auch nicht die lästigen und die bespät in der Nacht Anhaltenden. Mit ihrer freundlichen und kompetenten Art begrüßte sie die Gäste, die sie zugleich willkommen fühlten und das bis zum Abschied der Gäste. Sehr erfreut waren wir zu hören, dass sie mit ihrem Mann dem genialen Koch Dennis ein eigenes Restaurant betreiben

werde. Wir schalten die 800 Kilometer nicht, um sie in Bayern live erleben zu können. Umso mehr freuten wir uns nach der Corona-Pause, dass sie uns in Marburg ein Stück näher gekommen ist. Neben der tollen Küche ihres Mannes und ihrer besonderen Gastgeberschaft gefällt uns ihre Weinauswahl. Die Auswahl ist überraschend und vielfältig, hängt sich jedoch nicht an Oberflächen-Trends an. Auch für uns hat sie immer noch eine Überraschung parat.

Ein herzliches Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Somye, die interessantesten Weinkänner unserer Zeit. Eigentlich müsste ich sagen, Weinkännerinnen, denn heute haben wir wie eine Frau zu Gast, Katrin Fikes. Die aktuelle Somme-Häre des Jahres im Großen Guide, Gastgeberin des Jahres 2016 im Gummio. Natürlich gelistet im Top 50 Ranking des Rolling Pin, hat sie sich schon vor 20 Jahren ein Namen gemacht durch ihre erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben. Doch nicht nur das,

denn genauso beeindruckend ist die Liste ihrer Station. Jörg Müller auf Silt, Lickernat Hamburg, Steinheuers Restaurant Bad Neuenahr, Marco Brun, Elthville Erbach, Lattable Dortmund, Schloss Berg Christian Bau, Residenzen Essen, Il Stradino im Columbia Hotel Bad Grießbach, Zwiebelstube in Stuttgart und seit 2023 leitet sie das Marburger Esszimmer in Marburg. Und heute ist

sie hier. Und bevor wir ins Gespräch einsteigen, möchte ich mich aufs allerherzlichste bei unserem Partner, der Schlumberger Gruppe, mit den Handelshäusern Segnetz, Konzio Vini Schlumberger und dem Privatkundenportal Bremer Weinkollekt. Aufs aller allerherzlichste für die händische und natürlich nicht zuletzt für die wirtschaftliche Unterstützung. Ganz herzlich bedanken und dank Ihnen ist sie

heute hier. Herzlich willkommen, liebe Katrin Fikes. Wann ging es bei dir eigentlich los mit dem Wein? Ich war eigentlich schon in der Ausbildung bei der ersten Startse mit Wein. Ich habe oben auf Sylt, habe ich gelernt. Ich habe drei Jahre bei Jörg Müller gelernt und ich war glaube ich damals gar nicht so darauf gefasst. Ich wollte eigentlich unbedingt gerne in die Gastronomie. Ich wollte gerne ins Restaurant und eigentlich Hotel eigentlich immer gern. Und ich bin da über Verwandte,

über die Ausbildungsstelle nach Sylt gekommen. Ich bin ja in Berlin aufgewachsen und ich wollte unbedingt raus aus Berlin. Ich wollte gerne irgendwo anders hin und dann hat sich das super gut ergeben. Und bin da irgendwie reingekommen in dieses Restaurant mit dieser wunderbaren Weinkarte, was ich erst nach und nach auch erst geschätzt habe und auch so gelernt habe, was das eigentlich so heißt mit Wein. Also das ist schon mal, was es da an Vielseitigkeit und

Fülle eigentlich gibt und wie das gelebt werden kann. Das habe ich dann über die Ausbildungen als Staat eigentlich schon immer gehabt. Das war so unglaublich schön zu sehen und dann auch der Austausch schon mal dort vor Ort zu haben. Wir waren ja auf Sylt sehr viele unterschiedliche Menschen, die ja da auf Saison auch immer waren und ich war eigentlich die, die immer die ganze Zeit da war. Was aber unglaublich schön war, weil man immer wieder neue Menschen auch in den letzten

Jahren immer wieder auch getroffen hat. Es ist ja spannend gleich in so einen Laden reinzukommen. Es gibt ja kaum ein Restaurant, was in Deutschland so wahnsinnig viel nur viel orientiert ist wie das Restaurant Jörg Müller. Ich finde nicht auch. Weißt du noch, wie es damals war, warst du erst mal total überfordert mit Wein oder Berlin ist ja nicht unbedingt das Weinzentrum Nummer eins bzw. jetzt so langsam geworden. Es gibt ja, ich glaube, das ist die Stadt mit den

meisten Weinfachgeschäften in Deutschland. Nicht nur wegen der Größe, sondern auch in der Relation zu Einwohnern und Quadratmeterzahl. Aber es fand ich war nie so ein Thema oder war das für dich da schon? Also wart ihr so aktive Weintrinker in der Jugend? Nee, gar nicht. Das ist wirklich, Berlin war damals für mich nicht interessant mehr zu bleiben. Es hat mich irgendwie nicht interessiert. Das war ja in den 90er Jahren und ich bin direkt mit 17 auch in die Ausbildung gegangen.

Ich wollte direkt nach der Schule, ich hätte auch noch Abitur gerne machen können. Also, aber ich wollte einfach aus dieser Schule raus und ich wollte gerne endlich was tun und was machen und endlich auch was erleben. Und das war dann eigentlich mit einer Ausbildung woanders für mich eigentlich schon gesetzt dann. Und dann waren wir zum Vorstellungsgespräch da und mich irgendwie auf Sültern halt auch gekommen. Und Berlin ist damals auch nicht ganz so spannend gewesen.

Das hat sich auch erst in den letzten Jahren interessanter gemacht. Das war zu meiner Zeit nicht so gut. Und es war alles so kurz nach der Wende auch gewesen. Das war ja gerade so die Zeit und dann fand ich es ganz toll eigentlich da nach Sül zu kommen. Und am Anfang war das eigentlich in der Ausbildung noch gar nicht so. Ich weiß mal die Grundlagen und erst mal ankommen und man klar hat man auch erst mal ein bisschen gelebt und dann hat man erst begriffen worum es eigentlich auch

richtig geht. Und dann habe ich so der Schalter bei mir umgegangen und dann fand ich das total spannend zu erleben, dass man, wenn man den Gestern halt auch was empfiehlt, dass wenn man sich so traut, also erst mal die Mut haben, weil man das halt bei den anderen auch sieht und dann will man das auch gerne. Und das hat mich so gepackt. Ja, und das war natürlich schon sehr schön, dass man auch viele Möglichkeiten dann dort hatte. Hattest du in der Lehre dann schon

Weinkompetenz? Also durfst du schon Weine empfehlen und Weine öffnen, Weine ausschenken und das aktiv leben? Ganz so stark noch nicht. Das kam erst viel später. Das war eigentlich mehr so, das ist Anschnuppern und dann hatte damals auch der Oberkerne, hatte sich damals selbstständig gemacht auf Sylt und der hatte mir dann damals, wie ich dann gegangen bin nach meiner Ausbildung, wie ich dann fertig war. Ich hatte auch noch ein Jahr länger eigentlich gearbeitet auf Sylt,

weil mir das so gut gefallen hat. Aber ich habe mir gesagt, irgendwann musst du da auch mal runter, sonst kommst du nicht mehr von der Insel. Das ist am Anfang, das war gut, aber dann habe ich gesagt, ich muss jetzt doch weiter. Ich möchte mehr noch lernen und mehr noch sehen und dann hat mir mein Oberkerner, der eine österreichischen Wein geschenkt von den freien Weingärten Wachau und den habe ich dann mitgenommen und dann fand ich, das fand ich so toll, dass ich das dann auch

schon so, dass man mir das so zugetraut hat. Ja, hier, das ist was, probiere das mal und das ist so für dich auf den Weg gegeben und das war jetzt kein riesengroßer Wein, aber das war einfach so die Geste schon mal, dass man dieses Vertrauen, das war irgendwie so ein, ich weiß gar nicht, wie man das sagen kann, so zwischenmenschliches Geben und Nehmen und damit bin ich dann quasi in die Wäldern gegangen, kann man sagen, aber eigentlich mehr nach Deutschland, ich bin ja dann nach Hamburg

gegangen und später eigentlich hat das auch mit dem Wein erst an der A angefangen, wie ich beim

Steinheuer gearbeitet habe. Da hatte ich so den Kontakt richtig, wo ich mehr den Wein auch empfehlen konnte, aber auch den Kontakt das erste mal richtig mit den Winzern und das fand ich damals sehr wichtig für mich auch zu lernen, wie die Winzer, was die erzählen, dann im Weingut zu sein, wie die das zeigen, wie die das leben, wie die das machen, wie das entsteht und dadurch diese Unterschiede von den Wein zu sehen, was man da dann zu den einzelnen Speisen machen kann und da war eigentlich

so, ich sagte ja das will ich gerne machen, in die Richtung möchte ich gerne gehen, weit weg, was ich eigentlich an Plänen damals hatte und das war dann auch den Weg, den ich dann weitergegangen bin, dann wollte ich dann gern weiterverfolgen und daran habe ich mich auch festgehalten und

dann mache ich immer noch viel Freude bis heute dran, immer noch weiter. Wenn du die ersten Winzerbesuche sind extrem prägend, das ging mir genauso, bei mir war es im Württemberg schon und ich war damals beim Neiberg das allererste Mal in Hohlen-Baltstein und beim Dautel und das waren für mich so Momente, wo ich den Wein nochmal ganz anders verstanden, ganz anders

gegriffen oder ganz anders interpretiert habe. So ging mir das auch, ich fand es sehr interessant zu sehen, wenn du in den Weinberg dann noch gehst, das kam dann natürlich auch später dann noch mal ein bisschen, wenn du andere Weinregionen besucht hast, andere Weinländer, die Unterschiede zu sehen, ich finde das unglaublich wichtig, diese Reisen zu machen. Ich bin unglaublich gerne vor Ort, schaue mir das unglaublich gern an und was auch sehr prägend war, das war glaube ich die erste

Mainzer Weinbörse, die ich besucht habe. Das war auch schon die erste Verkostung, so die man gemacht hat, wo man so öffentlich unglaublich viele Winzer hatte und weiß ich noch ganz genau, ich bin mit Freunden von Sylt im Auto über Nacht runtergefahren nach Mainz, es war sehr anstrengend, aber wir haben es dann, wollten auch pünktlich da sein, haben uns dann noch mit anderen getroffen, sind dann über diese Messe gelaufen und da mit dem Glas in der Hand und dann siehst du diese

Winzerpersönlichkeiten damals ja auch noch, das war ja für einen gegeben, die du eigentlich so auf

der Weinkarte dann auch hattest. Wenn du Reingau zum Beispiel, das war ja dann Reingau ja schon angegrenzt, wenn du Weidel dann hast und dann Marco Brunnen dann damals, dann Schloss Reinhardshausen gab es ja damals noch, weil extrem heiß begehrt, das waren ja alles so, oder aus Baden, das war unglaublich spannend für mich zu sehen, diesen Kontakt und dann auch, dass du diese verschiedene Weine probieren durftest dann auch und dann so an den Lippen hängst, was die erzählen, ja fand ich

super. Wenn die Weine mit einmal auch Gesichter bekommen und wenn die Gesichter dann auch lieben können, also dann bekommen die Weinen noch bei einer ganz anderen Tiefe und eine ganz andere Interpretation, weil es noch wie du gelernt hast, war das mehr übers, übers Probieren und der praktische Teil oder eher das Theoretische, dass du gesagt hast, ich möchte mich mit Wein beschäftigen und Bücher verschlungen hast. Es war eher beides. Ich habe dann angefangen,

mir unglaublich viele Bücher zu kaufen. Das haben wir ja früher, man konnte es ja immer noch, das war ja so, das große Weinatlas, das war ja fantastisch mit diesen großen, mit den Bildern drin, dass du so eine Kartografie hattest, wie sind die Weinberge aufgezeichnet, wie heißen die einzelnen Regionen, also dann habe ich sehr viele Seminare, habe ich besucht. Ich habe mich selber immer angemeldet, ob das Deutsches Weininstitut war, da habe ich die verschiedenen

Kose mitgemacht. Ich fand die Sensori-Kose extrem spannend, das hat mir auch sehr geholfen. Für die Entwicklung, auch für die Verkostungen, wenn man da vor Ort war, dann das zu verstehen. Also ich habe so eine Mischung aus viel Bücher, viel selber, Seminare vor allen Dingen. Das war auch, ich habe auch früher mal mit Alfred Vogt und einem Tony van der Brücke, der hat damals über Bordeaux das erste Mal Seminar gemacht, da bin ich so ins Bordeaux, ist so ein bisschen reingekommen,

das war unglaublich spannend, wie die zwei erzählt haben. Das war auch unglaublich prägend, also das so zu hören, also hat mir unglaublich gut gefallen und Verkosten. Dann viele, man war die Mainzer Weinböse natürlich immer gesetzt jedes Jahr. Ich glaube, es ist auch schon ewige Jahre, wo ich eigentlich auch immer hingehe. Ich glaube, ich habe ein Jahr verpasst, wo ich mal krank war. Das kam aber wahrscheinlich, hast du genauso angefangen, oder? Wie war es bei dir?

Meine erste Messe war die Pro Wein. Also genauso letztlich wie bei dir, wo ich angefangen habe, mich ernsthaft mit Wein zu beschäftigen, sind wir auch über Nacht nach Düsseldorf gefahren. Ich hatte die Mainzer Weinböse damals gar nicht auf dem Schirm und unser stellvertretender Restaurantleiter hat mich damit geschliffen und da war es diese riesen Welt, die sich da mir

offenbart hat, wo ich erst mal überfordert war. Und im Allgemeinen habe ich mehr gelesen als probiert am Anfang und habe versucht, die Weine auf unserer Weinkarte damals, war einer Speismästerei in Stuttgart. Wir hatten am Anfang ein später zwei Stellen, eine 500 Position Weinkarte, die auswendig zu lernen und zu schauen, was muss ich zu den Weinen wissen, dann die ganzen Klassifikationen im Bordeaux gelernt haben. Die geschichtlichen

Sachen fand ich total spannend, aber es war Theorie und das Reisen zu den Weingütern. Und ganz stark die Kommunikation mit den Gästen, oftmals auch der Austausch mit den Gästen, wodurch man auch sehr, sehr viel gelernt hat, der Austausch untereinander. Und Wein kam dann für mich eigentlich erst später. Ich war eher serviceorientiert bzw. während der Ausbildung wollte ich noch eine große Bar, tender Karriere machen, weil ich irgendwie mal Cocktail gesehen

habe und das irgendwie super cool fand. Cooler Film, ja. Findest du, dass Privatpersonen und professionelle unterschiedlich Wein lernen? Gibt es einen Unterschied? Frage ich mich.

Ich hätte gedacht, dass eventuell Privatpersonen das vielleicht sogar noch ein bisschen konsequenter und ernsthafter nehmen und versuchen das mit Systemen anzugehen, nachdem sie so die Phase überwunden haben zu sagen, ich trinke einfach gerne Wein und versuchen sich da systematisch reinzulesen und durch das tägliche Arbeiten bei professionellen, das gar nicht so zielorientiert ist, sondern man versucht einfach verschiedene Informationen nebenher so ein wenig aufzunehmen.

Ich denke, dass private Weingenisern schon einen gewissen Fokus haben auf gewisse Weine, die ihnen schmecken. Dass sie sich nicht so wie wir globaler halten, das ist glaube ich ein ganz kleiner Prozentsatz nur, weil wir beschäftigen uns ja auch schon eher mit größeren, also mit allem eigentlich, was Wein zu tun hat. Verkostungen glaube ich, dass sie da auch, dass sie ähnlich sind wie bei Privat und Summaries, glaube ich, ähnlich ist. Ich glaube,

sie können schon differenzieren, wenn sie etwas länger da drin sind. Was rieche ich? Sind das primär rum? Sind es tärzer rum? Das ist so die Erfahrung, was ich jetzt auch immer habe im Restaurant. Da kann man schon sehen, ja, es kennt sich wirklich immer mehr Gäste besser aus, was ich auch super finde, finde ich wirklich großartig. Aber muss auch

immer noch die Gäste abholen, die vielleicht noch am Anfang auch sind. Das ist auch ein großer Punkt, dass man die halt, ich habe Interesse, die signalisieren ja, ich habe mich schon mal ein bisschen damit beschäftigt und ein bisschen mehr probiert und, aber ich glaube es noch nicht so intensiv sich weiter damit beschäftigt haben, aber dann so ein

bisschen fragen, wie kann man denn was nochmal ausprobieren, was meinen Sie denn dazu? Finde ich auch schön, dass man so gefragt wird, dass man so ein bisschen so eine Richtung manchen zeigen kann, nicht eine Meinung sagen kann, die kann man schon, aber ich finde, als Summaries sollte man immer so eine Richtung auch zeigen und dann kann man da auch nochmal viele mit Feinen weiter leiten, was ja auch immer schön ist. Hast du eine Empfehlung,

dass du sagst, so könnte man an die Sache rangehen? Also wenn jemand fragt, wie kann ich ein bisschen Fein lernen? Was wäre da deine persönliche Empfehlung? Zum einen sage ich immer, als erstes ganz viel probieren. Das ist immer, macht einfach mal was auf. Learning by drinking. Ja genau, das ist einfach mal so halt auch zum Start ist, auch mit nicht immer allein, also nicht so zweit ruhig auch mal mit mehreren und ich finde halt auch, dass man nimmt euch

einfach mal ein Thema auch vor. Sag dann, weil ich nehme heute mal von mir aus Rosé und dann macht doch mal drei verschiedene Rosés, macht mal was aus Frankreich, macht mal was aus Deutschland, vielleicht noch woanders, vielleicht Spanien oder Portugal, das gibt es ja einfach mal verschiedene Sachen oder ein Land nimmt die Provence mit drei verschiedenen Weinen, dass man einfach mal so was probiert oder die Loire einfach mit drei verschiedenen Weinen und dann testet das mal aus und dann

soll jeder einfach mal auch sagen, was riecht er oder nimmt euch vielleicht auch nochmal so eine, es gibt ja diese Paletten, wo man die ganzen Farben, Gerüche, was riechig, was seh ich, was schmeckig drauf hat, was wir ja auch immer früher schon hatten in der Ausbildung und oder in der Sommelischule auch oder generell haben wir das ja schon vorher gehabt, aber das sage ich ganz gern, wenn ihr so was habt, das lässt sich leichter vielleicht schon mal in der Gruppe so

zusammen so als spielerisch vielleicht auch mal erlernen oder das macht ja auch Spaß und wenn man so ein bisschen zusammen riecht, das riecht einfach den Apfel und sagt ja was denn für ein Apfel, dass man einfach mal genauer reingeht, ich mach das bei unseren Wine-Tastings ganz gerne auch, dass ich das immer so ein bisschen dann herauskitzeln möchte, dass man nochmal so, ich kann ja noch weiter denken, bis zu dem einen Apfel, ich kann sagen, das ist ein grüner Apfel

oder das ist was Saftiges eher oder der eine sagt, ich rieche aber eher mehr die Gewürze raus, was denn für Gewürze, also das versuche ich immer ganz gerne auch weiterzugeben, einfach den Schritt weiter nochmal zu denken und zu erschmecken, einfach da weiterzugehen und das finde ich immer eigentlich ganz spannend und das nehme auch viele an und kriege ich auch manchmal Feedback dann, finde ich immer sehr schön, aber das war heute nochmal ganz anders, dass man da auch nochmal

was Neues entdecken kann und ich glaube das ist auch das was die Gäste gerne möchten, auch mal

was Neues entdecken. Ich finde das ist so eines der größten Learnings, die jemanden der sich mit Wein anfängt zu beschäftigen, erst mal realisieren muss, innehaben muss, also dazu bereit sein muss, über seine Gefühle, also seine Geschmacksgefühle zu reden, was vielen ganz ganz schwer am Anfang fällt, aber sobald man diese Brücke überschritten hat und sich einfach traut, wenn man weiß, man kann nichts Falsches sagen, alles was man sagt ist richtig, wenn man selber das in dem Augenblick

so wahrnimmt und dann dieses Austauschen mit anderen, wo man sich dann gegenseitig auf die Fährte hilft, wenn man dem Aromolekühe, was man wahrnimmt, vielleicht noch keinen wirklichen Namen gegeben hat und ist dann in der Form zuordnen kann. Also diese Kommunikation finde ich ganz wichtig,

also da eben auch dieses Wein trinken miteinander, dieser Austausch dabei. Ich hätte jetzt von der Abfolge fast gedacht, ist es interessant sich erstmal den Rebsorten zu widmen und dann verschiedene Weine zu probieren, von mir aus drei verschiedene Rieslinge oder drei verschiedene Sauvignon Blancs oder drei verschiedene Cabernet Sauvignon und sich auszutauschen oder eben auch verschiedene Rebsorten

nebeneinander, eben Cabernet, Merlot und Pinot Noir und versucht herauszulösen, was die Unterschiede sind und das über die Aromen und über die Wahrnehmung, die Intensitäten, die Machart zu definieren. Ja, das hört sich ziemlich gut an. Das ist ein guter Leidweg. Wir haben kurz vor Weihnachten, ich war jetzt in der Buchhandlung und ich war total schockiert, dass es keine Weimbücher mehr gibt, also zumindest hier in Dresden keine Weimbücher mehr gibt. Es gab viele Kochbücher,

es war auch nicht mehr so diese großen Klassiker, die es früher mal gab. Es gab unfassbar viele Ginbücher, es gab glaube ich 20 verschiedene Ginbücher, aber bei den Weimbüchern standen Bärbel Ringstand zum Glück da, Luc Schmidt stand da, dann Jens Briefe, die große Weinschule und das war es. Also mehr Weimbücher selbst in der großen Buchhandlung waren nicht da, es fand ich schockierend und eigentlich ununfassbar traurig. Was würdest du empfehlen,

wie ist der beste Weg sich vorzubilden? Sind es Magazine, sind es Bücher, wenn ja welche? Sind es dann doch Internetportale, dass man sich da ran tasten sollte? Ist es YouTube, ist es Insta? Was für dich ein Weg? Da gibt es verschiedene Wege. Ich muss dir ehrlich sagen, ich habe genau dasselbe, was du gerade gesagt hast, mit der Buchhandlung genau dasselbe erlebt.

Ich bin jetzt unglaublich gerne in die Buchhandlungen, weil ich gerne reinschaue, was es Neues gibt und ich war schockiert, ich war genauso schockiert, wie wenig Bücher es über Wein gab oder genau dasselbe war. Ich habe wirklich Bärbels Buch gesehen, das war, habe ich gesagt, oh, eine ist noch da wunderbar. Keine Rettetin, Berufsäte. Ja, also das war, das gibt es doch gar nicht. Aber genauso auch mit den Kochbüchern, das war nicht mehr so,

da gucke ich auch unglaublich gern, war auch nicht mehr so viel da. Ja, es war schockierend. Also, wenn man sich gerne über Wein informieren möchte, ich glaube, dass so Weinzeitschriften schon mal sehr gute Wahl sind. Also kann man immer mal reinschauen, weil es auch immer auch aktuell ist, was es gibt. Ich weiß nicht, ob YouTube Videos gibt es bestimmt auch gute, habe ich noch nie gesehen, bin ich nicht so drauf. Es gibt aber bestimmt auch einige, die das sehr,

sehr gut machen. Ich finde aber auch das über Instagram. Welche Weinzeitschriften empfiehlt du da, wenn ich da reintretchen darf? Hast du da welche, die du selber liest oder wo du dich selber fortbildest oder wo du sagst, wow, das würde ich meinen Nachbarn empfehlen, wenn die sich für Wein interessieren? Ich persönlich wechsel sogar immer ein bisschen, weil ich dann auch, also ich persönlich gucke dann mal nach den Themen, was interessiert mich gerade, was, oh, das ist mal

wieder spannend, das hole ich mir das gerade. Also ich glaube, dass da halt die Vino-Mirma sehr interessant ist, gucke ich sehr gerne rein, auch was vom Mininger so ist, was zur Richtung, ach, jetzt komme ich nicht drauf. Die Weinwelt wahrscheinlich? Ja, die ab und zu auch, das war

für die Winzer vor allem auch. Weinwirtschaft, Weinwirtschaft, genau, Weinwirtschaft, genau, das fand ich mal sehr spannend, aber es war jetzt auch eher für mich, glaube ich, jetzt für den Genustrinker, weiß ich nicht, ob das so interessant ist, aber warum nicht, ja, warum nicht klar, es hat auch mal ganz andere Aspekte auch und ich denke, dass auch ab und

zu die Falster auch sehr, sehr gut ist. Ja, das sind so Zeitschriften, die mich jetzt spontan Gästen auch mal empfehlen würde, reinzuschauen, finde ich schon gut und ich finde auch viele interessante Berichte ab und zu, mal so Besuche, wenn ich bei Insta reingehe, was mal so neu gezeigt wird, das finde ich immer, schaue ich mal ein bisschen durch auch, dann gebe ich manchmal sogar auch Themen ein, das finde ich immer ganz spannend, oh, das ist ja auch mal wieder da,

kann man auch mal sich mal wieder melden, informieren und dann, was man lange nicht probiert hat,

ja. Dadurch werde ich auch mal relativ stark inspiriert, also durch Instagram, wo ich dann Weinflaschen sehe, sage ich, wow, kenne ich gar nicht, wieso kenne ich den nicht und dann werde ich neugierig darauf, aber ich finde, das ist dann so mehr der zweite Schritt, dass man sich dann wieder spezialisiert oder auch in verschiedenen Leuten, die da halt so ganz tief in dem Thema drinstecken, dann irgendwo folgt und versucht zuzugreifen, wie die ticken, wie die denken,

wie die die Sachen wahrnehmen. So ein ersten Schritt finde ich, Magazinen wie Vino, oder auch Faltschtafe, sehr, sehr gut, weil die Berichte über Gebiete sind dort sehr emotional, also sind wie so Reiseberichte nicht selten aufgebaut und ich bekomme mal richtig Lust darauf,

die Weine zu probieren, dorthin zu fahren. Vielleicht gar nicht so dieses, dieses Punkteauflistung, dass man sagt, oh, der hat 98, 97, das verschiebt manchmal auch so ein wenig, dass die Wahrnehmung und das Bewusstsein und raubt dann eher auch den Mut einfach was, was zu probieren, sondern man ist dann so dieser Punkt, die jeder Jäger oder wird automatisch zum Punkt Jäger, da würde ich mich eher so an den Berichten und an der Inspiration orientieren. Da

finde ich das schön. Findest du Weinschulen wichtig? Also da, ich war da ja so begeistert, dass du, glaub ich, während der Corona-Zeit auch eine Weinschule eröffnet, begleitet oder Weinseminare gestaltet hast. Ich finde, das ist viel zu wenig. Ja, also ich habe ja zu

wie es Corona kam, wir waren sehr lange in Kurzarbeit gewesen. Das hat mich unglaublich verrückt gemacht, nichts zu tun und dann haben wir, wo wir dann zwar online ein bisschen was gemacht für die Mitarbeiter, auch Seminarer und das hat mich aber, das sage ich ja gut, wenn wir haben so viel alten Stundkundenstamm noch bei uns, wo wir in Bayern damals waren und die haben gesagt,

hier, wir machen jetzt was, wir probieren es einfach, wir machen es einfach. Und dann habe ich einfach Weinartigkeit, die Fikes, habe ich das genannt und habe angefangen, Weinseminare zu geben. Also habe das einfach mal so versucht erst online, das war gar nicht so gefragt bei

den Innenkunden. Da war ich ein bisschen überrascht, da war ich eigentlich da, okay, das wäre vielleicht so eine Idee und dann haben wir aber angefangen, Wine-Tasting zu machen, so richtig so nicht online, sondern einfach, dass du da bist, das ist so richtig, habe ich verschiedene Gastronomien, habe ich angeschrieben, die bei uns waren im Ort, hier kann ich euren Raum vielleicht nutzen, können wir da was machen und das wurde dann angenommen, da habe ich dann auch mal so Wein-Lernen

einen Kurs so gemacht, das war auch so wirklich so Wein-Verstehen, so richtig Anfänger, dass man, ich komme mit Wein an, was muss ich probieren, was kann, wo kommt Wein her, wird das gemacht und wo sind die Unterschiede und dann haben wir aber auch Events veranstaltet, Dennis und ich, haben einen Menü gemacht, also ein Fünfgang-Menü mit komplett Weinbegleitung, Fünfgänge, Fünfweine mit Apparativ, Wasser, Kaffee all in, als Paket geschnürt und haben das in einem Restaurant,

in einem Brauhaus bei uns gemacht, wir durften den Raum nutzen, wenn die geschlossen haben, die Küche nutzen, Dennis hat gekocht, hat die Vorbereitung gemacht, der haben uns dafür Equipment alles gekauft, weil wir dachten, okay, vielleicht ist das ja ein Modell für die Zukunft, dass wir das vielleicht irgendwann mal doch alleine machen, dann haben wir schon mal so einen kleinen Stock, wir probieren es einfach, haben das gemacht und es kam so gut an, haben dann verschiedene

Weintämen genommen, weiß, Weiner aus Spanien und Portugal, aus Österreich, hat man Wein gut nur genommen, Weiner aus Württemberg, alles so was und es kam unglaublich gut an, dass es halt immer wieder jetzt gebucht wird und dann sind wir, war die kurze Arbeit für Ende und wir waren damals eigentlich in Stuttgart, haben aber in Bayern das gemacht, weil wir da immer noch unser Domizila mit unserem Haus und ja, dann war Stuttgart geschlossen und wir haben was Neues gesucht und

dann habe ich das natürlich immer nur so Püapö machen können oder wir machen können, aber trotzdem immer so neben diesen Events, was wir gemacht haben mit dem Kochen, auch noch dann diese Weintastings gemacht, mit Roséwein, mal mit Weißwein, mal begunder Abend, wo wir dann einfach nur Kleinigkeiten zu essen gehabt haben, das war sehr gut angekommen und dann sind natürlich auch ein paar von den Hotels nochmal drauf aufmerksam geworden drumherum, ob ich denen nochmal helfen kann

mit der Weinkarte, das weiß ich auch immer sehr gerne, unterstütze auch, wenn die Hilfe brauchen und dann machen wir das eigentlich jetzt bis eher nebenbei, was wir immer wieder anschreiben, ich mache das über unser Newsletter über Weinartig, dass sich die Gäste anmelden können und dann kommuniziere ich, wenn wir wieder ein Event machen, meistens wenn wir im Urlaub sind, dann bereiten wir das dann immer vor, dass wir das dort auch nutzen können und es hat sich sehr

gut etabliert und die Nachfrage ist gut, leider kann ich nicht so oft, das können wir es leider nicht so oft machen, weil wir doch jetzt fest eingespannt sind mit unserer Arbeit hier im Marburg. Gibt es da Tipps, die du, wenn jemand das machen möchte, wenn jemand weinen deinen Weinschule oder sowas ins Leben rufen möchte, was man auf keinen Fall, was man unbedingt machen muss, was waren für dich

die größten Learnings dabei? Für mich war das meiste, ich wollte ganz viel, ganz schnell machen, dass mein Mann, der bremst mich dann immer Gott sei Dank, der sagt, ne, wir machen erst mal so, der ist dann immer der, der mich immer ein bisschen bremst, ich will immer ganz, ich habe immer unglaublich viele Ideen, die ich gerne sofort umsetzen möchte, aber dann bin ich immer sehr froh, dass er

da ist und eigentlich immer sagt, nee, mach mal nicht. Ich glaube, man muss einfach selber ausprobieren und sich selber auszustellen, wenn man ein Konzept hat, woran man glaubt, ich glaube, dann funktioniert das auch und da gibt es unglaublich viele Varianten, die man dann immer noch irgendwann ändert. Also wir haben eh viele Sachen nochmal dann umgeändert auch, aber du musst

einfach mal starten und wenn du das hast, dann funktioniert das. Also ich habe eine Website dann selber erstellt, das wollte ich eigentlich alles machen lassen, ich sagte, nee, wir sparen uns das Gelbe im Anner selber, das habe ich dann alles selber gemacht, die Website selber gemacht, habe mich um die Newsletter alles selber gekümmert, wo ich mit Technik nicht so ganz affinter, aber ich habe mich da reingefuchst und das hat dann gut funktioniert und bin da sehr glücklich, dass

ich das immer noch sehr gut alleine schaffe. Wenn jemand hier brauche, dann kenne ich Leute, die ich fragen kann. Das ist immer wichtig. Einfach erstmal trauen, sich ran trauen und machen, also gar nicht so sehr alles theoretisch durchspielen, sondern loslegen. Ja gut, klar. Theoretisch einmal

schon ein bisschen was vorlegen musst du schon und dann einfach mal beginnen. Ich finde, das ist total eingeschlafen, so Weinschulen im Allgemeinen, wenn ich so an die 2000er denke, wahrscheinlich war ich damals auch so im Weinschulzentrum mit Christina Fischer in Köln und Claudia Stern, die das aktiv gelebt haben, aber ich fand auch in Berlin gab es ganz, ganz viele Weinschulen oder München oder in Hamburg und es war so ein richtig präsentes Thema, was so in den letzten

Jahren gar kein Thema oder kaum noch ein Thema ist, aber vielleicht habe ich da auch eine total falsche Wahrnehmung. Ist das irgendwie eingeschlafen oder gibt es das trotzdem noch sehr intensiv? Ich kenne das auch noch aus der Zeit, wie ich angefangen habe, Wein zu lernen. Also ich war ungenau, ich habe ja auch diese Seminare bei der Claudia Stern und bei der Christina Fischer damals wahrgenommen und das war, das war sehr faszinierend für mich.

Ich möchte mit euch gerne eine Reise antreten und glaubt mir, diese Reise würde euch inspirieren. Es ist eine Reise durch Geschichte, durch Landschaft und natürlich durch den Genuss eines wunderbaren Weines. Lasst uns eintauchen die Geschichte des Botsford-Wirey. Lasst uns zurückgehen ins Jahr 1882. Damals machte sich ein deutscher Einwanderer namens Georg Schonewald aus dem rechtbald Joshua Ward werden sollte auf eine unglaubliche Reise. Er ließ sich um 1870 im wunderschönen

Napa-Vellenlider und was tut er dort? Er kaufte ein Anwesen, 31 Hektar in Sand-Hellen an Kalifornien. Es fragte euch vielleicht, warum dieses Land zu dieser Zeit? Und das ist leicht erklärt. Denn Visionäre denken nicht in Grenzen. George platze 17 Hektar Weinreben und gab dem Anwesen den poetischen Namen Esmeralder. Ist das nicht wunderschön? Aber George fand nicht nur ein Winzer. Nein, nein, er war ein Hotelier. Er leitete einige der renommiertesten Hotels in

Nordkalifonien darunter das berühmte Hotel de Montemontere. Ich versuche euch das Bild dieses Mannes vor Augen zu führen. Ein Unternehmer, ein Träumer, ein Mann mit einer Mission. Und das war erst der Anfang. Dann springen wir zwei Jahre weiter ins Jahr 1884. Ein neuer Name tritt auf die Bühne Frank Craft. Frank übernimmt ein Teil des Anwesens. Er baut ein viktorianisches Farmenhaus. Ich meine, wer liebt nicht ein gutes viktorianisches Farmenhaus und er richtet einen Sandsteinkeller.

Und das war der Beginn der Old Craft Winery. Das war die Zeit, in der die Menschen ihre Träume mit eigenen Händen bauten. Und jetzt lasst uns das Jahr 1910 reisen. Das Anwesen der Erhältsein heutigen Namen Sportswood. Wisst ihr warum? Wegen einer Frau. Da haben Susan Spots, die es zu ehren ihres verstorbenen Ehemanns Albert umbenannte. Das ist nicht nur Liebe, das ist Hingabe. Jetzt springen wir in die 70er Jahre. Mary und Dr. Jack Novak kauften dieses Anwesen. Sie ziehen

mit ihren fünf Kindern nach St. Helena. Und alle scheiden perfekt, bis das Unvorstellbare passiert. Jack stirbt plötzlich im Jahr 1977. Und Mary, was tut Mary? Sie zeigt uns, was bedeutet stark zu sein. Sie übernimmt das Weingut. Und sie beginnt Trauben bei anrenommierte lokale Weingüter wie Schäfer und Dackeon zu verkaufen. Und dann, im Jahr 1982, gründete sie die Sportswood Winery. Das ist Entschlossenheit. Das ist Mut. Das ist Inspiration. Aber das ist noch nicht alles. Im Jahr 1985

kommt ein Mann namens Tony Sue Ternsville. Und Tony bringt eine Revolution mit sich. Er stellt das Weingut auf biologischen Anbau um. Wisst ihr, was das bedeutet? In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit noch nicht einmal ein Thema war, war Sportswood ein Pionier. 1992 erhielt sie Zertifizierung durch die California Certified Organic Farmers. CCOF. Das ist Fortschritt. Und heute? Heute wird die Sportswood Winery von Mary Töchter geführt. Beth und Lindy Novak. Diese beiden Frauen,

kommt last und ehrlich sein, sind Powerfrauen. Setzen das Vermechnen des ihrer Mutter fort. Beth trat 1987 in den Familienbetrieb ein und hat maßgeblich dazu beigetragen, Sportswood zu dem zu machen, was es heute ist. Lindy folgte 1992 und brachte frischen Wind ins Marketing. Gemeinsam haben sie dieses Weingut zu einem der angesehensten im Napa Welle gemacht. So weit reichen, dass Robert Parker ihn als einen der wichtigsten Grand Cruises als Chateau Magaux des Napa Welles

bezeichnet. Aber es geht nicht nur um Menschen, es geht um die Natur. Sportswood steht für Nachhaltigkeit. Ihre Weinberge, 42 Hektar, hauptsächlich mit Cabernet Sauvignon bepflanzt, werden mit äußerster Sorgfalt gepflegt. Regenerative Landwirtschaft, Deckfrüchte, Niskästen, elektrische Fahrzeuge, reduzierte Wasserverwendung. Sie haben ihren Verbrauch in den letzten Jahren um die Hälfte gesenkt. Und wisst ihr, warum das wichtig ist? Weil sie nicht

nur Wein machen, sie machen Geschichte, sie machen eine bessere Zukunft. Aber natürlich machen sie auch Wein. Und ich möchte nicht über den Estate Cabernet Sauvignon reden, sondern über den Lindenhurst Cabernet Sauvignon. Das versteckte Schätzchen. Sein Name, er hat die duftenden Lindenbäume, die seit den späten 1800er Jahren die Gärtnis Weingut istieren. Ist das nicht eine wundervolle Umarsch an die Natur und die Geschichte? Aber das ist nur nicht alles. Die

Zusammensetzung dieses Feins ist etwas ganz Besonderes. Die Coupé variiert je nach Jahrgang, aber der Fokus bleibt stets auf Cabernet Sauvignon im Jahre 2019. Setz dich der Lindenhurst wie folgt zusammen. 79,2% Cabernet Sauvignon, 10,6% Merlot, 3,8% Petit Vendot und 3,5% Cabernet Franc. Und natürlich nicht zu vergessen die 2,9% Malbec. Diese Kombination ist nicht nur eine Formel, sie ist kunst. 20 Monate lang in Eichenholz fässern ist kein Rezept, das Pauschal angewendet wird,

sondern variiert je nach Jahrgang. Im Jahr 2019 62% neues Holz zum Vergleich im Jahr 2021 waren sie nur auf 35. Im Glas tiefes Poupour und dann kommen die Aromen von schwarzen Johannesbären, dunklem Kürschkoli, Zigarrenkissen und Piment und am Gaumen diese Feinternien, diese Balancierta, diese erfrischende Frucht und dieser Abgang, der eigentlich loslässt. Ja, es scheint ja reicht,

Balance und Vielschichtigkeit. Das ist Leidenschaft, das ist Kunst, das Ergebnis ein Wein mit Tiefe, mit Illeganz und Bitte erhebt das nächste Mal euer Glas auf Spotswut, auf ihre Geschichte, auf ihre Innovation und auf die Menschen, die mit ihrer Arbeit die Welt ein bisschen schöder machen. Vielen Dank dafür und noch ein großes Dankeschön dem deutschen Importeur, dem Handelshaus

Schlumberger. Ich weiß noch genau, wie ich das erste Seminar bin, ich habe alleine nach Köln gefahren und habe an diesem Wein Seminar von der Claudia Stern teilgenommen und danach habe ich das bei der Kristina dieses Essen und Wein gehabt und das gibt es heutzutage weniger, finde ich. Es gibt es weniger. Aber ich gucke mir auch, ich schaue zwar auch immer, wenn mich jemand fragt, wo kann man hingehen, was könnte man besuchen, dann versuche

ich das eigentlich auch immer gerne noch weiterzuleiten. Es gibt im München immer noch was ich gesehen habe, ich glaube einfach genießen. Da hatte ich mal geschaut, das fand ich sehr spannend, was die anbieten. Wenn ich jetzt noch jünger werde, ich das wahrscheinlich auch mehr ein bisschen nahegelegt, aber das empfehle ich auch gerne. Aber ich finde auch, dass es extrem weniger geworden ist. Vielleicht fühlen sich ja einige motiviert, dann doch wieder Wein Seminare zu

geben. Wir hatten hier in Dresden auch mal eine Weinschule und das wurde eigentlich auch sehr gut angenommen. War da damals zufrieden oder fand das sehr spannend. Das was ich finde, was ganz selten vermittelt wird auch bei Wein Seminaren oder bei Weinabenden, ist so die Lust

am Wein, dass man richtig Freude beim Weintrinken hat und das eigentlich auch gerne zeigt. Ich finde den Vergleich da extrem spannend, wenn du jemanden zuschaust, der auf der einen Seite ist oder jemanden zuschaust, der Wein trinkt oder jemanden zuschaust, der ein Schokoladenkuchen ist. Wenn du jemanden zuschaust, der ein Schokoladenkuchen ist, dann ist das eine ganz andere, schon visuell sinnliche Geschichte. Wenn wir das mit Wein vermitteln können, dass man diese

gleich, man hat die gleichen Empfindungen. Man hat diese, auch die Entspannung, die man sich selber so gestiert, beim Wein durch Alkohol, bei Schokolade durch den Zucker, dann die Aromfülle, die man wahrnimmt und die eigentlich schon visuelle Sinnlichkeit oder sich darin fallen lassen, oder das genießen. Und das finde ich, sollte man auch ganz, ganz doll beim Wein irgendwie vermitteln, dass man es genießen kann, sich darauf einlassen kann, einfach Freude daran hat.

Ja, meinst du, man kann das vermitteln. Bin ich, also ich beobachte... Und wirklich freut mich, wenn man das könnte. Ja, das wäre super. Also ich beobachte gerne unsere Gäste, wie die, auch wie die essen und wie die trinken. Und das ist halt, das ist auch immer, ich sehe da auch immer ein Unterschied, aber ich sehe auch manchmal, wenn sie den Wein einfach so so innehalten und grad so Mund und dann einfach

mal das Besteck liegen lassen und einfach mal so diese Kunde selber genießen. Und dann weiß ich, ah, das ist grad ein guter Moment. Den nächsten Mal grad auch einfach in Ruhe und dann siehst du,

der ist mit sich grad vollkommen glücklich. Das sieht man schon, das ist da nicht immer nur das Essen, aber oder anders ist es eher die Kombination dann, wenn sie grad das mit dem Essen und mit dem Wein zusammen haben und dann siehst du, die Augen sind zu oder du siehst dieses Glitzern im Auge und sagst, ja, das ist grad, ich glaube, das ist richtig, was da grad passiert. Und dann hat man das unbewusst

vermittelt, ja. Dass das anzuschauen ist auch wirklich schön. Also es ist so, gab es für dich mal diese Weinspeisenkombination, die unschlagbar war? Ja, gab es viele. Ganz genau benennen, es ist grad ganz schwer. Kann immer mal Situationen jetzt natürlich nennen, wo wir mal Essen auch waren und wo wir was getrunken haben im Restaurant. Da gab es immer ein paar verschiedene Sachen. Ich glaube, letzte gute Variante, die ich... wo ist es so viel? Also ich sage, ich will,

ich will, kurz waren wir mal Essen vor zwei Jahren, einer Teilbjahr. Das hat mir unglaublich gut gefallen, wie die Aromen und das mit dem Essen, mit der Säure, aber auch unglaublich gut mit den Wein ging. Das hat mir sehr gut gefallen. Manchmal ist es auch was ganz einfaches, wo du ein einfaches Essen hast, was mit einem guten Wein auf einmal so matched, wo du denkst,

ja, da war ich jetzt nicht drauf vorbereitet und das ist grad der Moment, der mir gefällt. Also ich kann das nicht genau benennen, es sind unglaublich viele Momente schon mal, die sehr, sehr gut waren. Ich glaube eher mehr gute als, ja, wenig, wenig schlechte. Und über die denke ich

nicht nach. Findest du, man kann das reproduzieren? Also dass wenn man Leberwurst und Riesling-Kabinett hat und das miteinander probiert, dass es immer gleich ist oder ist das situationsabhängig und vielleicht auch menschenabhängig oder temperaturabhängig oder Luftfeuchtigkeitsabhängig oder passt das immer? Wenn wir bei dem Beispiel mit Leberwurst bleiben, ich glaube, da gibt es sogar verschiedene Varianten von der Leberwurst, da kann man bestimmt viele Varianten

ändern. Da kannst du auch verschiedene Rieslinge zunehmen. Aber ja, ich glaube, das war es natürlich auch temperaturmäßig. Ich glaube, umgebungstechnisch, es ist kalt, es ist warm. Ja, ich glaube, dass das schon auch etwas mit zu tun hat. Das sind zwar kleinere Einwände, aber ich glaube, dass die Temperatur beim Wein auch wichtig ist, wenn du so eine Speisenkombination ausprobierst. Das ist,

was ich auch sehr stark darauf gucke, immer, dass es immer gut passt. Also dass der Weißwein nicht zu kalt ist, aber auch nicht klar nicht zu warm ist schon richtig, aber dass es auch auf den Wein abgestimmt ist. Man muss ja auch immer weiter denken, wenn ich es ins Glas gebe, was habe ich dann für eine Temperatur ist am Gast, dann steht es vielleicht auch noch im Moment am Tisch, der Gast ist wieder probiert. Das sind so Dinge, die ich mir immer durch den Kopf genasse, wenn

ich ein Wein für die Weinbegleitung ausnehme. Bei uns geht die Weinbegleitung sehr, sehr gut. Wir haben bestimmt 90 Prozent Weinbegleitung. Ja, vielleicht ein bisschen weniger, aber weil dann nicht, und danach kommt auch gleich die alkoholfreie Begleitung bei uns, die auch sehr stark geht und leider viel zu wenig Flaschenweine. Das spricht ja auch für sich ein bisschen für die Begleitung.

Es gibt immer wieder Gäste, die, also was so die Rückmeldung ist, die viele haben immer Angst, die Weinbegleitung zu nehmen, weil sie unglaublich enttäuscht worden sind in den letzten Jahren, was sie qualitativ oder was es preislich dann immer war. Und dann ist es schon eine Weile her, wo das jetzt immer kam, aber dieses Vertrauen wieder zu gewinnen, ich glaube, das ist auch schwer. Und dass man da die Gäste wieder mit einbringen kann, dass man die abrunden kann, dass es doch das

Vertrauen in eine Weinbegleitung nehmen, finde ich dann schon gut. Und das sehe ich halt. Sie sagen, Gäste, die wiederkommen, super, die Weinbegleitung, letztmal wir würden das unglaublich gern wieder nehmen, sie haben uns da wieder mitgenommen, dass es glücklich macht und das ist das, was zählt. Ja, glücklich machen. Bist du selber Team Weinbegleitung oder bist du Team Flasche, wenn du mit deinem Mann essen gehst?

Ja, Flasche. Wir nehmen wirklich eher mal eine Flasche, das gefällt uns meist immer besser. Ja, manchmal, wenn ich mir die Weinbegleitung anschaue, dann reizt es mich dann schon, das würde ich gern probieren oder ich lasse mal ein Wein mal mit einfließen, den ich dann da gesehen habe, den ich ungern ganz gerne mal wieder probieren möchte oder noch nie probiert habe. Oder wenn einer, ich frag dann auch, gibt es noch mal eine Empfehlung, was ich vielleicht drin

probieren darf, sollte, da bin ich auch immer sehr aufgeschlossen. Ich probiere unglaublich gerne neue Sachen, auch Sachen, die ich vielleicht nur nicht kennen. Aber sonst bin ich ganz gerne bei einer Flasche auch dabei, weil es uns für den Abend sehr gut trägt und da haben wir mal sehr viel Freude dran. Was macht für dich eine gute Weinbegleitung aus? Also was würde dich total reizen? Sind es eher extravagante Sachen oder sind es bekannte Sachen? Muss besonders günstig,

besonders teuer sein, muss es facettenreich sein? Wo sagst du, da greif ich doch zur Weinbegleitung? Also wenn wir essen gehen und für die Weinbegleitung, wenn es wirklich, wenn sie spannend anhört, dann lass ich da mal gerne mit verschiedene Weine mit einbauen. Ja, aber ich glaube, eine ganze Weinbegleitung haben wir selten genommen. Das war einfach, weil es uns dann, glaube ich, immer von der Menge dann zu viel ist. Wir sind eher nicht so die Vieltrinker, eher so

wenig und dann wirklich lecker und spannend. Und das ist sowas, was wir immer ganz gern als dann ausprobieren, eher mal eine neue Flasche dann auch. Oder was mal so alt bewährt ist, was mal so für den Abend, wenn man nicht zusammensitzt, dann mach ich mal, ah lass uns mal wieder eine schöne Berunde trinken oder so. Das haben wir ewig nicht probiert, mal was altes, 100 Musel oder so. Das ist immer spannend für uns. Wenn ich die Weinbegleitung für die Gäste oder

bei uns im Restaurant auswähle, gehe ich anders ran. Zum einen, Punkt eins klar, es soll Weine sein, die das Essen begleiten oder auch heben, aber nie untergehen dürfen. Das ist der Punkt, der mir ganz wichtig ist. Und ich finde immer, der erste Wein ist immer sehr entscheidend. Man muss ein Wein am Anfang, oder ich finde, ich möchte immer ein Wein am Anfang haben, der die Gäste schon mal mitnimmt, der nicht zu anspruchsvoll ist, aber auch nicht zu langweilig ist. Aber immer noch auch

passend zum Essen ist. Und das finde ich für mich immer am schwierigsten, herauszufinden, den Wein zu finden. Aber ich liebe diese Herausforderung und das macht mir unglaublich viel Spaß, das dann auch immer wieder zu finden und dann zu sehen, wie das dann auch ankommt. Dann auch Weine, die ja auch das nicht nur ... Ich finde, Weine, die man halt auch kennt, sollten in der Weinbegleitung dabei sein. Weine, die man halt nicht kennt, weil niemand kennt. Und

einfach auch mal Rebsorten zu zeigen, die halt etwas unbekanter sind. Das ist auch was ich unglaublich gerne mag, so unbekannte Rebsorten ausprobieren. Das auch mal zu präsentieren, das zu zeigen und auch dieses neue, den Gästen immer zu erzählen. Ich erwähne sehr gerne mal die Geschichte ein bisschen dazu. Ich erzähle, wie die Weine gemacht sind, dass man ein bisschen das näher bringt, dass man nicht nur einfach den Wein einschenkt. So, das ist der Chardonnay aus

Baden für Freude. Nee, das ist der Winzer und wir haben gerade in dem Jahr war so das Wetter und so ist der Ausbau und deswegen ist gerade die Aromatik so. Mit Temperatur passt das so schön mit dem Gericht dabei. Das ist mit dem Fisch, Fleisch etc. grad wunderbar passt, dass man, ah, ich kann das grad nachvollziehen. Und dann sage ich, die Weine verändern sich. Wenn Sie die Weine jetzt probieren, schmeckt ganz anders als wenn Sie es mit dem Essen haben. Und das ist dann auch danach,

dieses Feedback zu sehen. Oh, Sie haben recht, der Wein hat sich komplett zum Essen geändert. Am Anfang war ich sehr skeptisch, ob das mir gefällt und danach war das so toll gewesen. Gut, dass ich es doch ausprobiert habe. Das sind so die Momente, die ich einfach toll finde. Das lebe ich so gerne im Restaurant. Ich finde, wenn ich, wenn das Restaurant, wenn es anfängt, ich bin anfangs immer so nervös.

Ich bin, wie als wenn ich so von der Prüfung bin, erst mal so ein bisschen Gains out und so ein bisschen kribbelig. Und dann, wenn es losgeht, dann die Gäste da, dann ist man, jeder Gast ist anders. Stellt sich auch jeden Gast auch anders ein. Dass jeder, du musst ihn ja auch immer, der kommt an, du musst ihn ja erst mal kennenlernen. Was haben die? Haben die vielleicht was besonders zu feiern?

Ist das eher, wir kennen uns noch nicht so lang und abtasten und was mag jeder? Und dann, wenn ihr mitten drin sind, wenn man dann so in diesem, so die Geschichte für jeden so auch hat, dass man so diesen Abend begleiten kann, finde ich. Das macht mir viel Freude. Und das ist halt das immer wieder noch, der sagt, ich habe richtig Lust an meinen Beruf oder an das, was wir machen. Das ist, macht uns unglaublich viel Spaß und vor allen die Arbeit mit meinem Mann in der Küche.

Wir arbeiten ja unglaublich lange ja auch schon zusammen. Ich kann nicht sagen, er kocht immer gleich. Es ist immer wieder auch anders. Immer wieder probieren wir die Gerichte neu und immer wieder sind es auch neue Aromen, Aromen, die sich ergeben. Denn es macht eigene Gewürzmischungen, die auch immer ein bisschen verändert sind, immer ein bisschen anders und auch immer die passenden Weine zu finden. Find ich sehr schön, find ich sehr spannend. Das mache ich sehr gern. Und dann

das Leben mit den Gästen. Ja, da viel Spaß dran. Das ist glaube ich das, was auch in der Weinbar, glaube ich, bei dir auch immer war. Dieses Leben, du hast das ein bisschen lockerer, ein bisschen erfrischender, immer ein bisschen neues auch den Gästen zu zeigen. War das bei dir denn genau so? Ich wollte es eigentlich immer locker, aber ich glaube, ich bin nicht der Typ für locker. Das war mein großes Problem. Also ich bin nicht so der, so wie Tony zum Beispiel, der dann, hey, Jo, was geht?

Das hätte ich total gerne und den Wein dann möglichst unkompliziert, aber es war dann letztlich doch immer nicht kompliziert, aber es war immer so tiefsinnig. Also wir haben nicht nur einfach Sauvignon Blanc serviert, sondern wir haben dann zehn verschiedene Sauvignon Blanc serviert oder haben, also bei uns ging auch nur ein Prozent, wenn überhaupt, Flaschenweine. Also wahrscheinlich

im Monat ging ein, zwei Flaschen aus der Flaschenkarte und der Rest war alles beim Glas. Wir haben halt versucht haben, wir hatten so 120 offene Weine, versucht haben das möglich spannend zu gestalten und den Gästen verschiedene Welten zu offenbaren, diese so noch nicht kannten, dass man verschiedene

Begründer probiert, dass man eine Wein-Käserreise, wir hatten ja nur Käse als Speisen. Also ich wäre gern lockerer gewesen und wäre gern entspannter, aber es war dann doch so nicht wissenschaftlich oder nicht irgendwie verkopft, aber möglichst erlebnisreich in dem Sinne. Ich finde sie mal faszinierend. Ihre Weinbar hat ja, glaube ich, so eigenes, flair, eigenes Leben, andere Dynamik auch dran. Ja. Es ist gut, wenn das nicht alles gleich ist. Das darfst du auch nicht.

Das stimmt. Gab es wirklich mal eine Weinbar, die dich total begeistert hat? Hast du eine Lieblings-Weinbar? Ich habe eine Weinbar im Bodoma erlebt, dann erinnere ich mich immer wieder daran. Ich weiß leider

den Namen nicht, aber es war mitten im Bodo gewesen. Wir waren auf Bodoreise gewesen und haben dann dort übernachtet in dort und haben abends sind wir in diese Weinbar gegangen und da habe ich dieses System das erste Mal gesehen, wo du kriegst so eine Chipkarte und du gehst dann die Automaten, wo überall die Weine drin stehen und du kannst dir dann auswählen, ob du 1 Liter 2 oder mehr oder ein Glas haben möchtest und danach wird das dann abgerechnet, also Karte ranhalten,

drückst auf den Knopf und dann wird das so abgepumpt. Das war alles dann, wie ich sage mal, wie in diesem Korava-Style, also war das dann auch dicht und diese Faszination dieser verschiedenen Varianten, dieser tollen Weine dort, ob das jetzt verschiedene weiße Bodus, rote Bodus, süßweine waren und dazu gab es halt dann auch so eine ganz lockere Karte, also wirklich vom Essen her, du kannst einfach nur so ein Sandwich oder ein bisschen Käse, eine Wurstplatte machen und wir waren dann

halt glaube ich zu 6 gewesen und haben dann auch so gemischt alles genommen und bist immer losgegangen, hast immer wieder was Neues ausprobiert und das war, ah, es hat mir schon gut gefallen. Das darf ich gerne, wow, das willst du auch machen, aber nein, habe ich da nicht gemacht. Hast du den Service da nicht vermisst, dass jemand kommt, den Wein einschenkt, was er zu sagt? War das dann aufgehoben? Es gab auch wirklich eine Karte mit Flaschen, die man noch bestellen

konnte, das gab es auch und das haben wir auch gemacht. Also wir haben trotzdem nebenbei eine Flasche bestellt, was wir dann zusammen probiert haben, weil das ja natürlich dann auch interessant war mit der Gruppengröße, mehrere Flaschen und da war dann aber auch Service, war da. Es war, es gab auch eine Bar, wo man auch andere Getränke holen konnte, wo man auch Softdrinks machen konnte, verstehen die aber gut, gibt es auch, was aber auch in der Richtung mit Service war und das Essen

wurde natürlich auch ganz normal serviert, das gab es schon. Das war aber alles sehr, ja, wenn du was wissen wolltest über den Wein in der Weinkarte, ja, waren die da und haben das auch super gut gemacht. Ich fand es eigentlich gut eingegliedert, es war in Ordnung, ja, hat mir nicht so gefehlt. Was findest du beim Service wichtig, also was muss sein, was versuchst du selber zu leben, was findest du zu viel? Herzlichkeit ist ganz wichtig, Offenheit.

Stimmt. Ja, auch immer sicher auf den Gast einstellen ist natürlich, es lag sich so leicht, aber du musst es einfach kann zu nöbeln, die Jahre auch lernen oder du hast es in dir, ich fand es sehr schön, das immer wieder für mich auch zu entdecken, wie kann man das halt auch den Gast

mitnehmen auf so eine Reise. Wichtig, wie gesagt, ich finde Herzlichkeit wichtig, ich finde auch Fehler dürfen immer mal passieren, dafür sind wir Menschen und das kann neben mal was sein und was gar nicht sein darf, finde ich arrogance, das finde ich ganz schlimm, Restaurant, wenn ich das mag ich nicht so. Ich glaube, das ist auch immer so was vorgeschobenes, wenn man irgendwas vielleicht nicht so gut kann oder wie auch immer. Das geht nicht.

Sind dir meistens die unsicheren Menschen, die dann eine gewisse arrogant leben, egal welcher Spartaubs jetzt im Computerbereich ist oder also allgemein bei Beratung, aber eben auch beim Wein und das finde ich raub dem Menschen ganz, ganz oft die Freude am Wein, wenn sie ein Gegenüber haben, der das ganze Distanz, Arroganz und herablassenden Gesten dann letztlich lebt.

Ja, was ich auch früher noch erlebt habe, mich relativ jung noch als Chef de Rond war oder auch als Somelier Assistent damals war und Komi Somelier, das war das viele Frauen nicht so in der Somelier Linie gesehen haben, das auch nicht akzeptiert haben und das habe ich ganz stark auch kennenlernen dürfen von Gästen. Echt? Ja, wo du hingegangen hast, sagt mich hingegangen auch zum Gast und wollte Empfehlung machen und nein,

bitte schicken sie mir ihren Somelier. Oh, sehr gerst. Dann habe ich das getan. Aber das war, das ist schon, das kam halt schon ab und zu mal vor, wo man das so merkt. Also es hat lange gedauert, diese Durchsetzungskraft zu haben. Ja, das fand ich damals sehr schade, aber es hat sich ja Gott sei Dank sehr gewandelt. Aktuell aber nicht mehr passiert, das war damals? Ja, das ist schon einige Jahre her. Das war wirklich relativ am Anfang, wo das noch nicht ganz so akzeptiert

war. Gott sei Dank hat sich das sehr gut gewandelt und ich bin, muss auch sagen, ich habe so, habe auch damals so als anders genommen, wie ich das die ersten Someliern, die ich gesehen habe, mit der Irene Goldbach damals, die auch Speisemeisterin damals. Und da haben wir das gleiche in der Tat erlebt, ich war 97 da, dass es da noch sehr, sehr viel Vorbehaltung gegen Frauen gab und ganz, ganz viele auch da stark mit ihr. Sie hatte ja doch eine sehr auch überzeugende

Ausstrahlung und konnte es da auch sehr, ich habe sie lange nicht gesehen. Also liebe Grüße, falls ihr es hört, müsst ihr uns mal wieder treffen. Aber ich habe damals sehr bewundert mit wie viel auch Selbstsicherheit sie an die Tische gegangen ist und in dieser Situation, wo das eben noch nicht so üblich war, dass Frauen den Sommerherberuf gelebt haben, hat sie das schon sehr, sehr aktiv

ausgeübt. War toll. Ja, also finde ich auch und es war so eine Inspiration auch für mich, daran weiter festzuhalten, also nicht nur Irene auch, was Natalie lummt damals oder Claudia Stern, Christina Fischer, das war oder Dammer Marie-Ling Krebs, wie die damals Someliere des Jahres wurde, damals in Reinachtshausen in Marcopronen. Da habe ich mir gedacht, ja super, da bleibst du dran. Die haben das geschafft, dann kannst du das auch schaffen. Und das war für mich immer so eine

Motivation damals. Gibt es beim Service noch Sachen, die du ganz, ganz wichtig findest, also außerdem die menschlichen Aspekte, vielleicht rein aus dem Handwerklichen heraus oder aus dem Fachlichen, worauf du immer achten würdest? Fintygiene sehr wichtig, dass halt man immer gut angezogen ist,

dass man immer ordentliche Arbeitskleidung hat. Das finde ich immer von der Ausstrahlung sehr gut, egal ob du Anzug oder einfach nur im T-Shirt arbeitest, das hat viel damit zu tun, was oder halt wie Handfliege ist, das hat viel zu tun und auch was Handwerk, ja, ein gutes Handwerk, was man mal lernt, was man tranchieren oder filistieren halt ist, macht man, ich bin zu selten noch. Ich sehe das so gerne immer, wenn das mal jemand bestellt, wir machen es leider auch nicht,

aber ich finde es sehr, sehr gut, wenn man das noch kann. Aber wenn man halt auch immer, ja, ich glaube, man muss diesen, ich finde schon eine Ausbildung sehr wichtig für die Gastronomie. Ich sehe aber auch immer das mehr ungelernte Mitarbeiter, die aus so zweiten Reihe vielleicht mal angefangen haben mit Kellnern aus dem Studium raus,

dann ihre Leidenschaft dafür entwickelt haben und das auch sehr, sehr gut können. Also, ich glaube, wenn man das Gefühl dafür hat, dann kann man halt auch mal über Kleinigkeiten wegsehen. Also ich habe das jedenfalls für mich gelernt, dass man nicht immer alles so perfekt machen muss,

aber es darf dem Gast nicht auffallen und es gehört immer eine Ehrlichkeit auch dazu. Ich kann auch, wenn mich ein Gast fragt, was ist das hier für einen Kraut auf dem ich sage, ist du mir leid, ich muss nochmal nachfragen, ich weiß es gerade nicht, aber da muss ich ehrlich sein, nicht irgendwas daher sprechen, was dann vielleicht nicht stimmt oder da muss man halt immer dabei bleiben. Wie lebst du Service am liebsten? Also welche Möglichkeiten hast du am liebsten? Lüftest du

gerne, dekantierst du gerne, brauchst du irgendwelche Tools, die ganz wichtig sind? Bist du ein Glas Fertigist oder wie ist eigentlich die weibliche Form von Fertigist? Fertigist ist eine Fertigistin. Wir werden es nachsehen. Oh, peinlich. Also ist das für dich wichtig oder wo achtest du selber bei deinem Service? Wo lebst du dich richtig aus? Tools selber, ich habe jetzt für mich neu entdeckt den Coravin Sparkling, finde ich großartig, hält unglaublich gut.

Jeder Wein ist sehr individuell und darauf gucke ich halt auch und wenn ich ein Wein belüften würde, wenn eine Flasche Wein bestellt wird, empfehle ich, also ich sage dem Gast gerne, lass sie gerne, lass sie probieren und sage ich würde es ihnen empfehlen auch zu dekantieren oder ich sage ihm man könnte ihn dekantieren aber ich glaube, dass auch ein großes, ich finde, dass ein großes Glas dem Wein auch schon gut tun würde, dass er die Wahl hat zu entscheiden,

was möchte er wirklich, wenn er probiert hat. Es gibt Weingüter, die muss man einfach kennen. Und dazu sieht die Tnutas an Leonardo, eines der Kultweingüter der modernen Weinwelt. Es liegt im Tritin und verbindet eine jahrhundertealte Geschichte mit bemerkenswerten technischen Errungenschaften. Aber warum genau hat dieses Weingut einen so außergewöhnlichen Ruf? Ursprünglich war das anwesend über 1000 Jahre ein Closter.

Später ging es in dem Besitz der Familie Marquese, die es seit mehr als 300 Jahren pflegt. Der Name San Leonardo de Sanis wurde bereits 1215 urkundlich erwählt. Im späten 90. Jahrhundert wurde die Villa Christi im Liberti-Cer erbaut. Während des ersten Weltkrieges diente sie als Hauptquartier des italienischen Armeecorps. Die Familie Guerrero Gonzaga ist bis heute die leidenschaftliche Hüterin dieses besonderen Ortes. 1982 entwickelte Marquese Carlo Guerrero

Gonzaga eine innovative Wahlbereitungstechnik. Damit schuf er den ikonischen Wein San Leonardo. Das Weingut arbeitet schlimmer eng mit internationalen Beratendenunologen zusammen, um Spitzenqualitäten zu gewährleisten. Eine Schlüsselperson war Jacco Motakis, der auch die berühmten Supertaskens wie Sasikaia, Tienanello oder Safredi mitgestaltete. Sein Wissen trug wesentlich zu ein Vicklo bei San Leonardo bei. Der San Leonardo wurde erstmals 1982 vinifiziert,

ist ein Blend aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot. In der Qw spielt Caminer eine der ältesten Rebsorten des Weinguts oft eine kleine, aber wesentliche Rolle. Sie verleiht den Wein zusätzliche Tiefe und Würze. Der San Leonardo wird nur im besten Jahr produziert und spiegelt das Théroa sowie die Philosophie des Weingutes wieder. Ein herausragendes Beispiel ist dafür der Jahrgang 2018. Das Jahr war klimatisch kühler, was eine langsame und gleichmäßige Reifung der

Trauben förderte. Die Aromen entwickelten sich fein und die Säurestruktur blieb ausgewogen. Diese Bedingungen verliehen dem Wein eleganz, finnest, tiefe und präzise Aromen. Die Tanninen sind feinkörnig und tragen zur Struktur des Weines bei. Die empfohrene Triggreife für diesen Wein liegt zwischen 2025 und 2050. Obwohl der Wein schon jetzt sehr beeindruckend ist. Die Rebsortenzusammensetzung um bei den Fakten zu bleiben. Das Jahrgang 2018 besteht zu 60% aus Cabernet Sauvignon, 30%

Caminer und 10% Merlot. Die Gehrung erfolgt spontan in kleinen Zementbehältern und dauert etwa 15 bis 18 Tage. Tickels umpumpen und Delistage sorgen für eine gleichmäßige Extraktion. Der Ausbau erfolgt über 24 Monate in Barix aus französischer Eiche. Und natürlich kann man die Farbe des Weins als leuchtendes Rubinrot bezeichnen. Kann man die Nase des Weines mit gebackenen Brot, reifen Waldbeeren, feinem Pfeffer, roten Paprika und Sedanholz definieren. Kann man den Gaumen

als klar, druckvoll und ausgewogen mit engmaschigen, saftigen Tanninen skizzieren. Aber eigentlich ist es ein Wein, den man nicht beschreiben kann, den man erleben muss, den man schmecken muss, den man fühlen muss. Und dann findet jeder seine eigenen Worte. Die Weinberge, den Ternut des San Leonardo erstrecken sich auf Schwemmlandböden. Diese Böden sind über Jahrhunderte durch Ablagerung der Flüsse, Adige und Grester entstanden. Sie sind reicher mit der Reihenbieten

eine hervorragende Drainage. Und es ist der kalkreiche Untergrund, der die Struktur, die Langlebigkeit der Weine fördert. Die durchlässigen Schichten erlauben es dem Wurzeln, bis tief ins Erdreich vorzudringen. Das Weihgut liegt auf einer Höhe von 150 bis 200 Meter über dem Meeresspiegel. Die Kühlenächte fördern die Entwicklung des komplexen Arom. Die Nähe zum

Gardaseesch hat ein einzigartiges Mikroklima. Und dann ist dort noch der Order de Garda. Ein Wind, der besonders in den Sommermonaten weht und die Blätter der Reben trocknet und vor Krankheiten schützt. Die Jahresdurchschnittstemperaturen liegen bei 12,7 Grad. Man rechnet mit etwa 1.900 Sonnenstunden und hat somit ideale Bedingungen für Bodilisarebsorten. Uralte Rebstöcke, teilweise über 50 Jahre, liefern geringe Erträge und Trauben von außergewöhnlicher Qualität.

Das Weihgut liegt in der Region Trentino Aldo Adige. Im nördlichen Tairitains befindet sich in der Nähe des Dorfes Avio, etwa 30 Kilometer nördlich von Verona. Das Anwesen liegt im Tal des Flusses Adige, umgeben von den Voralpen. Die Region Wallagarina verbindet Alpine und Militerane Einflüsse.

Diese Mischung schafft außergewöhnliche Bedingungen für den Weinbau. Kühle, Briesen aus den Bergen und warme Luftströme aus der Proebne fördern eine gleichmäßige Reifung der Trauben und sind eine perfekte Voraussetzung für diese Bordeauxblend. Doch was ist das eigentlich dieses Bordeauxblend? Der Bordeauxblend ist eine aus dem Blasch aus klassischen Bordeaux-Rebsorten. Er umfasst Cabernet-Sauventure, Merlot,

Cabernet-Fran und den kleineren Mengen Petit, Verdot, Malbecq und Caminer. In Italien hat sich der Bordeaux-Stil, also die Kombination dieser Rebsorten, besonders in der Toscana in Venetien und in dem Quentino Alto A-Dige etabliert. Die Aeration an italienische Böden und Klimabedingungen für zu eleganten lagerfähigen Wein. Der San Leonardo ist ein Paradebeispiel für diese Sympiose aus Tradition und Innovation. Jeder Schluck erzählt eine Geschichte von den Böden,

dem Klima und dem Menschen, die diesen Wein möglich machen. Ich weiß, es klingt unfassbar technisch, aber dieser Wein ist so emotional, wenn man ihn einmal auf der Zunge hat, dann weiß man, was ich meine. Und das ist ein unbeschreibliches Weinerlebnis. Vielen lieben Dank dafür, der Tino Tassan Leonardo und dem deutschen Importeur, dem Handelshaus Segnetz. Ich würde es immer auf die Gunst des Weines entscheiden, aber ich würde trotzdem dem Gast

immer die Wahllassen zu sagen, was er haben möchte. Das finde ich halt wichtig. Ich finde, die Dekantieren auch, ich werde immer ganz oft gefragt, warum die Dekantieren sie den Weißwein. Das ist immer total spannend. Manchmal kommen, wir machen manchmal Sachen, die wir eigentlich für selbstverständlich halten, aber viele Gäste sehen das und sagen, für die ist das komplett neu oder auch immer noch, warum wird denn dieser Wein,

dieser Rotwein in diese Karaffe reingegeben? Das finde ich immer schön, dass da dieses Interesse ja auch immer noch da ist. Weißwein Dekantieren finde ich immer ganz gut, nicht jeden wirklich da, wo es nur nötig ist oder wenn er die Zeit halt auch braucht. Jeder Gast mag es auch anders und dann werde ich auch immer gerne nach der Temperatur, ob es ihnen so angenehm ist mit der Temperatur oder ob wenn vielleicht aus dem Eis lassen dürfen, dass er lieber ein bisschen mehr

noch Temperatur erreicht und dass wir eher nach und nach wieder ins Eis geben. Das mache ich dann auch immer gerne oder wenn sie sagen, nie ich würde es richtig eiskalt, gut, dann darf er das auch so gerne bekommen. Ist sein Wein, er darf es dann auch gerne so machen. Ich kann nur meine Empfehlung abgeben, wie es für den Wein am besten wäre und wenn er es gerne so mag, ist das auch vollkommen

in Ordnung, also vollkommen legitim. Aber Grenzen gibt es für dich dann nicht, dass du sagst, großen Begründer sehe ich niemals unter 10 Grad, sondern letztlich, das was der Gast möchte, das machst du dann auch. Also ich mache eigentlich die Rotweine so, wie ich das auch richtig finde mit der Temperatur. Wenn die ein bisschen kühler werden sollten, sein sollten, dann bringe ich

ihm das auch so. Was ist bei dir kühler? Also was sind für dich optimale Temperaturen? Ich finde, dass Weine, die etwas mehr Tannin haben, sollten nicht zu kalt sein, aber doch eine gewisse Temperatur. Also da finde ich, da könnte man dann schon mal, bin ich so bei 18 ungefähr, alles was ein bisschen frischer, nicht so viel Tannin hat, nicht so viel, so wenn ich auch das auch bei 14, 16 mal sein darf.

Probier da unglaublich aber auch viel aus, was das heißt mit den Temperaturen. Also stellen mir das Glas da mal weg und dann gucke ich, wie das halt auch sich entwickelt, dann halte ich mein Temperatur, fühle ab und zu mal rein, dass ich mal weiß, okay jetzt ist es wirklich so, wo man das für die Zukunft sich mal abspeichern kann. Weißwein sollten schon auch, finde ich schon, fühle schon besser, aber auch da finde ich weißweine, die ein bisschen mehr Holz haben, die müssen auf

jeden Fall mehr Temperatur haben. Die sollten schon mal so zwölf Grad oder ungefähr sein, weil der Wein entwickelt sich ja auch im Glas mit mehr Temperatur, der steht im Moment da. Das ist dann, finde ich schon viel attraktiver für so ein Wein, wenn er die richtige Temperatur hat und Gläser. Ich finde Gläser unglaublich wichtig. Das ist so, was ich so für mich entdeckt habe. Ja, ich glaube, da bin ich wirklich so ein bisschen fetischistisch angehaucht, was Gläser angeht.

Ich habe da mehrere Gläser Sorten, die ich immer wieder austeste für uns auch, wenn ich mal ein Wein habe, wo ich mir, oh ja, den probiere ich mal in dem Glas, dann nehme ich mal ein bisschen größeres, dann was kleineres und auch die Nachfrage bei den Gästen. Wann haben Sie denn jetzt dieses Glas für diesen Wein genommen? Finde ich toll, dass Sie mich das fragen. Also, allein, dass Sie darauf kommen, dass es so vielleicht für Sie gar nicht so in Ihrem Blickwinkel war, dass ich mal

ein großes Rotweinglas für einen Weißwein nehme. Und das ist dann schön zu erklären, wo man da so steht, wie sich der Wein... Gehst du da auch die anderen Extreme, dass du für einen Rotwein auch ein ganz kleines Glas nimmst, um ihn so ein bisschen zu reduzieren, die Frucht heraus zu arbeiten, die Säure zu betonen oder sind es immer nur in diesen Maximierung. Also, es ist ja, machen ja einige, dass sie für einen großen Begründer, halt ein ganz großes Rotweinglas nehmen, um den

möglichst ausgiebig zu präsentieren und sich ausleben lassen. Aber den umgetreten Weg, ich finde den gehen die wenigsten, dass man halt ein Kiante einfach in, ich sag mal, Riesling-Glas nimmt zum Beispiel. Ich sehe das auch, wenn ich merke, dass der Wein ein bisschen weniger, sagen wir mal, sauerstoff oder weniger Oberfläche braucht, nämlich auch ein kleineres Glas. Das gibt

es auch. Das habe ich auch mal gehabt. Wir haben das mal am Hauptgang, haben wir auch mal Fisch gehabt, dann habe ich trotzdem Rotwein auch dazu ausgeschenkt, der wirklich diese frische, aber auch in dem kleineren Glas einfach viel besser dann auch seine Bündelungen nach oben hin. Das Glas war oben ein bisschen schlanker, viel schöner gezeigt hat von der Aromatik, die sofort auf die Nase trifft und dann auch mit dem Auftreffen auf der Zunge ganz anders am Mund halt sich dann auch

präsentiert hat, als wenn ich dieses große Glas genommen hätte. Ist auch was wir zuhause immer

machen. Wenn wir mal eine Flasche Wein bei uns aufmachen, dann nehme ich sofort zwei verschiedene Gläser, probiere und dann sage ich Dennis, probier mal, was sagst du, was ist jetzt für dich am angenehmsten, weil er für mich immer so eine Norm wert immer ist und dann tippe ich meistens immer richtig, was er denkt, was er mag, aber ich finde es immer schön, dass mir das andere Glas immer besser gefällt und das es mal so sieht okay, ja es ist immer unterschiedlich, was wir

dann eigentlich so ausprobieren. Ganz selten hat er leider auch derselbe Glas, was ich auch gut finde, aber damit muss ich dann leben, dann hole ich mir einfach das Glas nochmal. Was ist toll

dann zu sehen, wie sich die Wein entwickeln? Ja ich finde das darf man auch nicht vergessen, dass jeder es auch personifiziert wahrnimmt und teilweise auch Weine komplett unterschiedlich aus verschiedenen Gläsern wahrgenommen werden und es da kein richtig oder falsch gibt, man da auch nur anraten kann, aber immer die Individualität des Einzelnen, auch des Einzelnen geschmacks sind, auch der einzelnen Wertigkeit, dass jeder, der eine achtet halt mehr auf Säure,

der andere mehr auf Volumen, der dritter mehr auf Restzucker oder stört sich daran und die Gläser arbeiten das natürlich heraus und betonen, das hast du Lieblingsgläser, also gibt es bei dir gewisse Serien oder gewisse Gläser, wo du am liebsten immer zugreifst oder die du im Restaurant oder zu Hause haben musst. Das Restaurant mag ich sehr gerne, gerade Josefin Hütte auch,

ich schenke da sehr gerne den Champagner drin aus. Ich finde Champagner auch ein sehr, sehr wichtig für das Restaurant, was auch mal zum Essen geht, also nicht nur im Apparitivbereich, sondern auch zum Essen und da auch mal mit, finde ich das Champagnerglas sehr schön von Josefin Hütte für ein Apparitiv, aber alles was in größere, was ein bisschen kräftigere Champagner mache, ich gerne in so Universalgläser auf und selbst das finden die Gäste sehr, sehr gut, weil die dann

einfach nochmal merken, vor allen Dingen die sich mit Champagner sehr gut auskennen, dass sie das auch sehr befürworten und ich arbeite auch gern mit Lidl zusammen, was die Velodschö-Serie, ich spreche es richtig aus, finde ich sehr schön mit den verschiedenen Varianten, aber da gibt es

auch viele andere Sachen, die ich immer wieder ausprobiere und immer wieder anschaue. Ich gehe, wenn ich gerne auf die Messen, wo auch die verschiedenen Glassendler sind, ob das jetzt von Stölzle oder Spieglau ist, sehe ich mir unglaublich gerne wieder an und probiere dann auch

gern was aus. Also ich habe auch zu Hause immer verschiedene einzelne Gläser von verschiedenen Firmen da, um das auch immer wieder auszutesten, weil ich dann halt auch mal wieder sehe, vielleicht mit der Zeit, ah, vielleicht hättest du dann doch mal das auch mal mit reinnehmen können wieder fürs Restaurant, weil das vielleicht für die und die Art von Wein sehr gut passen würde. Da gibt es so, ja, das ist so, womit ich sehr gern arbeite. Zeitruh finde ich auch sehr, sehr gut, ja,

finde ich als Verkostungsklas auch ganz toll. Das stimmt ja, weil es halt so die Weine regerecht emblättert, also dafür sorgt es, dass man so jedes Segment in dem Wein greifen kann und das finde ich kann kaum ein anderes Glas so intensiv herausarbeiten und die Weine so segmentiert darlegen, dass man die Weine noch mal von der ganz anderen Seite betrachten kann. Es kann auch Josephine Hütte, es kann auch viele Riegel nicht, daher finde ich das als Verkostungsklas auch extrem

spannend. Ist der Preis für dich der Ausschlag geben bei den Gläsern? Also dass du sagst, das kann ich fürs Restaurant oder kann ich mir für zu Hause irgendwo nicht leisten, sowohl von oben als auch nach unten. Also dass du sagst, Gläser unter sind absolut nicht machbar und total unrealistisch. Weiß ich es schon sehr wichtig, ja, aber ich finde auch immer so eine, wie ist das Glas hergestellt und da sehe ich dann auch immer diesen Nutzen davon. Ich finde das Glas auch ein bisschen mehr

kostet wie zum Beispiel Josephine Hütte, aber trotzdem sehr gut händelbar. Also man kann es trotzdem unglaublich gut reinigen. Ich finde auch Reinigung eines Glases sehr wichtig. Wie ist es in der Spülmaschine, kann man es gut polieren. Da zahle ich den Preis dann auch gerne. Ich sage mal für weinartig, wo wir unsere Weintasting haben, habe ich nur eine Art von Gläsern und zwar habe ich da

das Gabrielglas, das Universalglas. Daraus schenke ich alles aus und ich habe das auch für mich für zu Hause einfach entdeckt, dass ich das so als Universalglas für mich für alles immer ausprobiere und danach nehme ich immer mal ein anderes Glas, dass ich immer da, ich verschiene Weine mit Tester auch oder ich nur Tester auch trinke. Also, ich betringe auch gerne Wein. Ich nur verkosten. Das ist ja auch immer so ein Thema. Man sollte ja nicht immer nur verkosten. Man muss

auch mal genießen können. Das finde ich auch wichtig. Ja, auch einen großen Schluck nehmen. Also weil der Wein sich finde ich nochmal ganz anders entwickelt. Wenn man ihn trinkt als wenn man verkostet, verkosten finde ich auch wichtig und den Wein dann einzuorten, einzuorten. Das gerne finde ich auch aus einem demselben Glas, dass man sowieso ein weißes Blatt Papier, was ich dann letztlich mit

dem Wein dann bemale und es dann immer interpretiere. Wenn ich verschiedene Weistöne bei dem Papier habe, dann leuchten die Farben halt teilweise ganz unterschiedlich und so ist es natürlich mit den Wein dann auch, dass die aus verschiedenen Gläsern sich teilweise komplett anders präsentieren

und dass manchmal dann auch für uns als Profis unfassbar überraschend ist. Finde ich auch. Ich finde das so faszinierend immer wieder zu sehen, wie sich die Weine darin verändern oder halt, wie er sich am besten auch zeigt und das ist ja eigentlich das, was ja auch der Winser am Ende möchte. Er möchte auch, dass sein Wein am besten präsentiert wird und das ist eigentlich auch

unsere Aufgabe, das richtige Glas dafür zu finden und die richtige Temperatur. Ist bei dir ein Restaurant, wo du ganz gern nochmal Wein empfehlen würdest, sei es für Tag oder in der Woche oder im Monat, dass du einfach da so rein sneaken kannst, was dich total sowohl von der Küche, vielleicht auch vom Service, vielleicht auch von der Weinkarte reizt, entweder aktuell oder

historisch? Da gibt es verschiedene Stylistiken an Restaurants, Bars, die mich wirklich mal reizen würden, wo ich sage, ja, das könnte ich mir mal vorstellen, mal da so reinzuschnuppern, um das mitzuerleben, wie das dort gelebt wird, wie dort gearbeitet wird, wie die Abläufe sind. Ich glaube, das eine, das wäre wirklich mal so Richtung Geranium oder Franzen auch mal. Ich

würde gerne mal dieses gandinabische Gärme erleben, wie das gelebt wird. Das kennt ja auch viele Kollegen ja auch, die schon mal dort gearbeitet haben und das hört sich eigentlich immer ganz gut an, aber ich würde es gerne selber sehen. Man muss sowas auch immer selber erleben, finde ich. Dann wo ich noch nie war, ich war noch nie bei in der Freundschaft, darf man gar nicht laut sagen, in Berlin, das habe ich noch nie geschafft, das würde ich gerne mal miterleben, wie die zwei das

so. Gerade für dich als Berlinerin ist es ja eigentlich ein Muss, dass du einen Stammplatz hast. Darf man gar nicht sagen, ja, also ich liebe ja Berlin, also ich bin ja gerne in Berlin,

meine Mutter lebt noch in Berlin und ich besuche dir auch unglaublich gern. Wie heißt es auch einfach der Werdegang, den man ja so hatte, ist ja ich sage mal nicht ähnlich wie bei dir, aber ich habe halt sehr viel natürlich zwei Sterne Restaurants gearbeitet und es war ja immer ein bisschen schon die harte Schule kann man schon sagen, aber es war auch immer ein bisschen dieses leicht steifere dabei und das finde ich halt auch, was beim Service nicht sein darf,

es darf nicht steif sein. Es soll immer locker sein und das wollte ich halt ganz gern auch immer meinen Mitarbeitern weitergeben. Macht es einfach, macht es locker und seid persönlich. Eure Persönlichkeit ist so wichtig für den Gast und für uns, weil ihr eigenständige Personen seid und damit lebt dieses Restaurant und das versuche ich halt auch immer weiter zu geben, wenn ihr ein

Gericht ansagt, sag nicht immer denselben Text an. Individualisiere das, ich mal sage einfach mal ein bisschen anders an, aber so dass es immer noch informativ wichtig und alles dabei ist, aber so dass es wirklich von dir kommt und der andere sagt es halt anders, es vollkommen in Ordnung, ich brauche es nicht immer in gleichen O tun, das darf ruhig immer ein bisschen anders sein und das ist auch was immer wichtig ist weiterzugeben und ja das ist eigentlich das,

was ich eigentlich ganz gern daraus gelernt habe, dass ich gerne auch ein bisschen locker werden wollte und deswegen sind das so Stationen, wo ich gern vielleicht nochmal hingehen würde, um dieses

lockere vielleicht nochmal mehr für mich zu verinnerlichen auch. Die sind ja aus einer anderen Generation, die sind ein bisschen jünger, die sind ein bisschen hip, ja vielleicht bin ich nicht so hip, alles gut, muss ich auch nicht sein, ich bin wie ich bin und aber ich versuche das halt immer noch, ich möchte gerne, dass es halt jeden Gast abhole, weil wir haben sehr viele junge Gäste bei uns auch im Restaurant, was ich faszinierend finde, das früher gar nicht so üblich war,

dass die jüngeren Gäste ins Sternerestaurant essen gehen, aber sich jetzt einfach das zum kennenlernen, viele sagen, aus unser erstes, unser erster Besuch in einem Sternerestaurant, die schreien mir vorweg, was muss ich dann anziehen, ist etwas, was ich beachten muss, nein, kommen sie wie sie sind, womit sie sich am Wohlsten fühlen und dann sind sie bei uns richtig, das ist gut, dann freuen wir uns auf sie und ja, da ist man, die da auch schon mal rein

bringt und das ist halt das, wo ich gemerkt habe, ja, wir haben einfach andere Generationen, die jetzt auch zum Essen kommen und da sich auch, dass man so diese Mischung hat im Service, dass man diese Lockerheit hat, aber trotzdem das Professionelle, das ist wichtig und das macht mir halt Spaß und vielleicht, dass man das vielleicht noch mal irgendwo anders noch mal andere Inspirationen mit reinnehmen kann, das wäre so die Idee dann dabei.

Auch an deinem Beruf, also würdest du gerne mal einen anderen Beruf ausprobieren? Oder bist du jetzt mit so einem hier gesetzt und kannst du nie wieder was anderes vorstellen? Man weiß nie, was kommt, also ich liebe meinen Beruf, ich mache das unglaublich gerne und ich arbeite unglaublich gerne auch mit meinem Mann zusammen. Das ist immer, was wir gemacht haben und was wir auch immer leben, also wir leben das auch und da haben wir viel Freude dran.

Ob das sich irgendwann mal was anderes ergeben wird, kann ich nicht sagen, das ist dann, dann ist das so. Ich kann mir das momentan nicht vorstellen. Ich glaube, wie ich klein war, wie ich angefangen habe, ich glaube, wollte ich immer gerne mal zur Polizei gehen, ich wollte immer gerne zur Kripo gehen, aber das hat sich dann zerschlagen mit meinem Berufswunsch.

Meine Augen sind einfach zu schlecht gewesen, man muss damals nämlich eine gewisse Augenstärke erfüllen, was momentan heutzutage nicht mehr so ist, das haben die irgendwann mal geändert.

Aber nicht zu trotz, dann habe ich halt meinen Praktikum im Hotel gemacht in Berlin und durfte nicht in den Service, musste in die Küche und habe dort zwei Wochen Küchenpraktikum gemacht und das war es eigentlich, wo ich sagte ja, Hotel leben, da war so viel los und das hat mich so fasziniert und wir waren auch früher immer sehr oft unterwegs, mal auf Reisen und wenn man in dieses Hotel reinkam, so als wenn man so jung ist, was da passiert in dieser Halle, wo die alle sitzen

und wie die Rezeption war und dann kam einer und hat die die Koffer abgenommen und das war schon toll und das habe ich gesagt, ja dann, ich glaube das ist das Richtige für mich und damit habe ich halt gewusst, das ist dann ja den Weg, den probieren wir mal aus, sondern es hat gut funktioniert. Ich wollte zwar danach eigentlich immer gern Richtung, ich habe immer gesagt, ja ich will mal Richtung Hotel und Management und so, aber ich habe gesagt, nee am Ende habe ich gesagt,

nee Wein ist das Bessere, das habe ich mir freudet dran. Ich liebe es in Hotel Lobby zu sitzen, also auch wenn ich in Berlin bin, ich bin total gerne im Adlond, das ist so ein Lobby und es im einen die Leute beobachten, die Atmosphäre aufnehmen, dann wenn der Klavierspieler spielt, dann hat das noch eine ganz eigene Atmosphäre und eine eigene, ganz eigenen Scham und ich finde,

es gibt viel zu wenig Hotel Lobbies, also ein Hoch auf die Hotel Lobbies. Ja, das ist richtig so, ich, wenn das Adlond, das ist ja nochmal so, das Adlond, das ist ja schon so, dieses Flair war schon so mitschwingt, wenn du es aussprichst, also das hat ja schon eine ganz Besonderheit oder auch eine Hamburg, ich weiß noch ganz genau, wie ich in was für Jahreszeiten, wo ich den erst, weil mir auch in dieser, wo du diesen Tea und Tea Time hast, ich glaube, da war das ja,

da haben wir gesagt, wir buchen uns mal die Tea Time, dann waren wir uns das gebucht, dann sind wir da rein und sind da durch die Halle und dann hinten in diesem Raum und dann hat der uns einen Tea empfohlen, das werde ich nie vergessen, das war damals von Ronnefeld der Ullung, der Milky Ullung und dann habe ich gesagt, der ist ja großartig und dann hat er mir damals dieses Schild mitgegeben, diesen Aufkleber von diesem Milky Ullung Tea und den habe ich Jahre, der habe

ich immer noch in meinem Portmonee mit mir getragen, weil ich das so großartig fand, weil es mich so fasziniert hat und das ist immer dieses Erlebnis, was man mit Hotels dann auch hat oder mit diesen, was die auch dann allein dieses Service, den du da erlebt hast, also ich liebe es auch immer noch so Tea Time irgendwo anders zu machen, wo du dann diese Etagiere bekommst, mit den Scones und den Sandwiches und den Pralinen großartig, liebe ich total und das war auch damals, es war 2010,

habe ich den Tea Master auch gemacht, das war das Projekt von Ronnefeld, da gab es den Tea Master Silber und Tea Master Gold und da habe ich angefangen mit Tea auch mehr zu leben, mehr Tea auch in das Restaurant einzubauen. Wie wir in Bad Kriegsbach im Ejadino waren, habe ich dann eine Teebegleitung auch gemacht. Um es nochmal zu verwechseln, das hat mir unglaublich viel Spaß

gemacht. Wir haben den Tea Master Silber, den hat man ja in der Zentrale in Frankfurt gemacht, fand ich schon unglaublich gut, dass ich den Sommelier gemacht habe, weil man da sehr viel

sensuisch auch machen muss. Du hast natürlich diesen Praxistest, der da ja auch anspruchsvoll ist, aber du musst auch sensorisch die Tees zuordnen mit Namen und da gibt es ja auch verschiedene Serien und da sollte man das auch wirklich explizit zuordnen und das fand ich, hat mir unglaublich geholfen, dass ich mit der Sensorie doch etwas weiter war, als jemand, der im Kurs war und mit Wein gar nichts zu tun hatte, aber das habe ich, wow, da gibt es ja Parallelen, da gibt es

ja Wahrnehmungen, die mir helfen, den Tee auch anders zu schmecken und dann waren wir mit dem Tea Master Gold in Sri Lanka gewesen. Das ist eine Woche Workshop, wo wir mit der Gruppe danken.

Da fliegt ihr da hin und macht den dort vor Ort? Mhm, ganz genau. Wir sind nach Sri Lanka, nach Kolombo geflogen und waren dann in verschiedenen, auch verschiedenen Hotels und haben in den Hotels dann die Workshops auch gemacht, wo wir also Workshops dann zusammen was kreiert haben, dann haben wir Aufgaben bekommen mit Themen, die wir mit Tee und essen oder auch mit Equipment, was wir dann aus dem Hotelpersonal uns versucht haben zu organisieren, dass es immer ein bisschen

originell auch war und wir sind auch auf die verschiedenen Plantagen, wir durften mit Flücken und Respekt davor, jede Flüggerin, was sie schafft. Wahnsinn. Das war unglaublich faszinierend,

dass man das dann auch mal selber sehen kann, auch wie das von diesen Terrassen auch ist. Und wir haben dann auch diese Abschlussprüfung gemacht vor Ort und dann auch die Auszeichnung vor Ort dann am letzten Abend als Abschlussabend begleitet und das war eine sehr, sehr großartige Erfahrung, die ich dann auch mitmachen durfte. Wer möchte nicht einmal tief eintauchen in die Welt der Champagne? Es geht um Eleganz, um Geschichte

und um Innovation. Und natürlich geht es auch um Kunst, wenn wir von der Kollektion 245 von Louis Röder reden. Diese Linie wurde eingeführt, um den klassischen Brutprämie zu ersetzen, aber nicht einfach so nahein. Die Idee der Kollektion Tierstelle vertreten, die Edition 245 ist ein Ausdruck von Präzision und Innovation. Lasst mich euch mitnehmen, es ist Jahr 2021. Das war das Jahr, in dem Diesel-Linie das erste Mal präsentiert wurde. Ihr Ziel? Den Jahrgangscharakter und die

Vielfalt des Terroirs, noch stärker hervorzuheben. Ist das nicht fantastisch? Louis Röderer wollte etwas neu schaffen. Etwas, was nachhaltigkeiten, die Qualität der eigenen Weinberge in den Fokus rückt. Die Asamblasch dieser Kollektion ist einzigartig. Sie kombinieren Basisweine aus mehreren Jahrgänge. Besonders beeindruckend ist die sogenannte Reserve per Pettuell. Diese Reserve ist eine kontinuierlich gepflegte Sammlung von Basisweinen. Sie bringt Balance und Beständigkeiten

diese Küwe. Zusätzlich kommen eichenfaschgereifte Reserve ein hinzu. Diese verstärken die Komplexität und den Ausdruck des Terroirs. Die Kollektion 245 ist nicht nur ein Champagner, sie ist ein Denkmal, ein Denkmal des Jahrgangs 2020. Denn 55% dieser Asamblaschstammen aus diesem Jahrgang 35 kommen aus der Reserve per Pettuell hinzu. Und 10% der Mischung, die meist aus drei Jahrgang bestehen, bestehen aus eichenfaschgereiften Reserve ein. Ihr wisst, was das bedeutet. Holz bringt

Struktur. Und macht diesen Champagner um ein wesentliches, reichhaltiger und komplexer, als er ohnehin schon ist. Die Refsortenzusammensetzung ist perfekt ausbalanciert. 41% Schadene, 35% Pino Noir, 24% Mignier. Das Ergebnis, elegantes Struktur und Frische in jedem Schluck. Die Gärung erfolgt in großen Eichenfässern, im sogenannten Futeres. Das fördert die Mikrooxidation, entwickelt eine beeindruckende aromatische Komplexität. Und dann die Reifung. Fast vier Jahre

auf der Hefe. Das gibt der Kollektion 245. Tiefe und diese charakteristisches, feine Pelage. Ist das nicht erstaunlich? Mit einer Dosage von sieben Grammierliter bleibt sie im Brütbereich. Sie kombiniert frische und einem Hauchschmelz. Und für euch Liebhaber und Profis, die malolaktische Gärung und minimalistische Schönung bewahren die Struktur und die Authentizität des Weines. Jede Flasche wird von Hand gerüttelt, traditionell degurgiert. Das ist kein Massenprodukt,

das ist Handwerkskunst. Aber lassen wir uns nicht nur von der Kollektion mit reisen, schauen wir uns das Haus Louis Röderer an. Ein Name, der für keinen von euch neu ist. Seit 1776 steht das Haus für Exzellenz in der Champagne. Und wisst ihr was den Erfolg ausmacht? 240 Hektar Weinberg in den Spitzenlagen der Champagne. In der Montagne de Rence, in der Cote Blanc und in Manetal. Die Weinberge sind das Fundament ihres Erfolgs. Natürlich hat jeder die Pristischgewähl,

den Kristall. Der ursprünglich für Zahr Alexander II. der schaffen wurde. Doch nicht nur diese, denn jedes Produkt aus dem Haus Louis Röderer ist ein Maßstab für höchste Qualität. Aber so schön wie es ist, es geht nicht nur um Tradition. Denn Louis Röderer kombiniert Tradition mit Innovation, vom biodynamischen Anbau bis hin zur bahnbrechenden Enfrosion Technik für Rosé Champagne. Und ja, ich weiß, ihr erinnert euch an den Brühtnatur, der in Zusammenarbeit mit Philipp Stark entstanden ist.

Doch was wäre die Champagne ohne ihre Geologie? Hier dominieren kalkhaltige Böden. Sind nicht nur eine geologische Kuriosität, sie sind Meisterwerke der Natur. Der berühmte Camerich Kai verleiht den Wein ihre charakteristische Mineralität. Er reflektiert Sonnenlicht, er fördert die Reifung der Trauben und ja, er macht die Weine langlebig und elegant. Die Champagne liegt zwischen dem 48. und dem 49.

einen halben Breitenkran. Hier endet der Weinbau und beginnt das Wunder. Moderate Niederschläge, kühle Nächte, ein semi-kontinentales Klima und alles schafft ideale Bedingungen für die Trauben. Aber die Region hat auch ihre Herausforderung. Spätfröste, heiße Sommer. Doch die Winter der Champagne ist kreativ. Frostschutztechniken, nachhaltige Bewirtschaftung, moderne Technologien. Die Champagne ist ein Lehrbuch für uns alle. Sie zeigt, dass man Hürden überwinden muss, um etwas Einzigartiges

zu schaffen. Sie zeigt, wie Natur, Geologie und menschliches Können zusammenwirken, um etwas Einzigartiges zu schaffen. Und das ist sie, die Kollektion 245 aus dem Hause Louis Röderer. Vielen Dank für die Interpretation eines perfekten Champagnas. Dem Hause Louis Röderer und dem deutschen Importeur, dem Handelshaus Schlumberger. Und danach habe ich auch die Tees mit in die

alkoholfreie Teebegleitung, habe ich das damals genannt, eingebunden. Und dann habe ich wirklich auch durch die verschiedenen Dosierungen der Tees mit den verschiedenen Ziehzeiten, auch Temperaturen vom Wasser viele Sachen ausprobiert. Das ist auch aufs Essen funktioniert, dass ich die richtigen Tees immer habe. Und habe das auch durch meiner Reise, die wir in Asien hatten, habe ich mir in, glaube, in Hongkong dieses kleine Geschirr gekauft, wo man die Tees reinmacht.

Das sind so kleine Tassen, wo habe ich die Teeblätter rein, das Wasser rein, man zieht das, machst den Deckel und dann seist du das so ab in die kleinen Tee-Tassen. Habe ich auch Fotos vor und kann ich dir mal schicken, das ist total schön. Sondern dann habe ich das am Gast auch so ziehen lassen und dann abgesalte und dann serviert und dann was zu dem Tee erzählt. So ähnlich wie man es mit dem Wein dann daneben gemacht hat. Es gab bei uns in der Region in Magrissbach,

musst du so viel fahren und dann war diese alkoholfreie Variante sehr gern angenommen. Am Anfang gab es auch Gels in den Tee. Warum? Ich bin ja nicht krank. Ja, ist gut, muss ja nicht sein. Und dann fiel die sich dann, ja, ich probiere es mal aus, sondern, wow, faszinierend, machen wir mal weiter. Und das war, kam sehr gut an. Das hat mich auch sehr, das hat mir sehr viel Freude gemacht, das auszuprobieren. Man muss auch immer

so einen Rahmen haben, um das zu zelebrieren. Ich habe dann auch mal so ein Tee-Seminar gemacht, das war auch schön, das macht auch, dass man das so zeigen kann, wo kommt Tee her. Also nicht nur Sri Lanka, sondern gern auch was mit China und Japan passiert, Taiwan, Nepal, also da gibt es ja so viele Varianten an Tee-Sorten. Ich gerne mich auch im Buch legen, gehe ich gerne in Tee-Läden, muss mich dann mal zurückhalten, Tee zu kaufen. Aber wenn ich mal was Besonderes sehe, probieren

wir das sehr gerne aus. Magst du das auch gerne? Total, ich liebe Tee. Ich liebe Tee in allen, allen Facettenvariationen. Ich habe es garantiert nicht so in ich und so tief sind ich, zelebriert,

gelernt, verfolgt wie du. Aber ich finde, dass Tee so eine ganz eigene Ebene hat und so eine ganz eigene auch Sensibilität in einem auslösen kann und man, wie du sagst, allein mit Zitzeiten, Temperaturen, mit Mengen ganz eigenspielen kann, da ist es bestimmt für dich richtig schrecklich, wenn du siehst, was so als Beutelware überall in kleinen Packungen steht und wie Tee auch missbraucht wird, oder? Ja, das ist, das, wir haben, ich habe auch den, wir haben auch so Tests dann gemacht

auch. Ich habe mir mal diese Teebeutel geholt und dann habe ich den richtigen Tee und wenn du dann diesen Teebeutel aufschneide ist und dann siehst du, was da drin ist, ja, kein Wunder, dass das ein paar Euro nur kostet. Ja, aber es ist, wir haben auch, wir haben das mit Wein vergleichen, also hat Tee eine ähnliche Ebene und eine ähnliche Tiefe wie Wein, oder ist es denn doch was anderes?

Ich finde es ein bisschen anders. Es ist schon Wein ist Wein und Tee ist Tee. Es hat, wenn man bei Wein erreicht ist es anders, Tee, da ziehst du es anders, da bist du quasi, ja gut, da hat auch die Trocknung ein bisschen was zu tun, da hat ein bisschen die Flückung, was damit zu tun, was beim Wein vielleicht Ähnlichkeiten hat, ja, aber ich glaube, das Wein ist Wein und Tee ist Tee. Gibt es noch so irgendein Getränk, was mit Wein gleich kommt in der, in den Facetten, in der Tiefe, in der

Komplexität, im Anspruch? Ich finde vielleicht noch, dass vielleicht wäre so, was nicht Whisky vielleicht noch so ein bisschen, aber Whisky ist auch wieder was Eigenes, was anderes. Ich glaube, dass jetzt das wirklich nicht groß was zu vergleichen wäre. Was auch schön ist, wenn so eine Gewinne unsere Einzigeartigkeit da manchmal hat und man es einfach mit nichts vergleichen kann. Aber wo vergleichen, was wärst du für ein Wein, wenn du ein Wein wärst? Ich was Tiefgründiges, was aber

auch mal lebendig wird. Ich kann keinen genauen bestimmen, aber vielleicht auch Richtung, vielleicht so Richtung Burgund oder so Champagner, vielleicht so was. Vielleicht kann ich auch nur sagen, was ich gerne mag, dann kann ich mal sagen, ja, dass damit viel könnte ich mich vergleichen, aber wenn man so die Parallel hier immer bei den Dingen, die man dann kennt, mag, ja. Ja, das ist so eine Idee

an Wein, die dann einem Kopf ist, ja, das mag ich ganz gerne. Also vielleicht Rebsorten, die man gerne mag und vielleicht auch Kombinationen, die man gerne mag. Am Wein, Schwätz zu sagen. Kann man Wein in einen Wort pressen? Also Wein ist Punkt, Punkt, Punkt. Das ist faszinierend und kure Freude, ja, ein Lebensgefühl für mich zumindest. Ja, macht so viel Spaß. Gibt es Situationen, wo Wein überhaupt

nicht passt für dich oder geht Wein immer? Ja, es gibt Situationen, wo ich Wein nicht nehmen würde oder nicht empfehlen würde. Oder, ja, also ich glaube, wenn ich irgendwo in einer großen Menschenmenge irgendwo stehen würde und ich würde mich unbehaglich fühlen oder es ist, ich kann mich nicht auf Wein konzentrieren, dann finde ich, Wein trinken nicht angenehm, weil dann habe ich zu viele Störfaktoren

um mich herum. Kann ich total nachvollziehen? Also mag ich auch nicht, wenn ich ein Wein habe und ich mich dem Wein widmen möchte und dann gibt es zu viele Sachen um einen herum, man hat nicht die Ruhe dafür, dann kommt es zum bloßen getränkt und dann verliert, finde ich, Wein seine Besonderheit. Ja, oder man hat vielleicht so Menschen um sich, die auch gar nicht so Wein gerade, vielleicht weil es situationsmäßig, vielleicht dass alle nur alkoholfreit trinken, dann finde

es auch nicht so angenehm, was alleine zu probieren. Dann bin ich auch eher sein, ja gut, dann situationsmäßig lieber was Frisches, vielleicht mal ein schönes Bier nehmen, da bin ich auch mal gern für ein kühles Bier, da auch mal was Gutes. Wolltest du mal Winzerin werden? Hattest du das irgendwann mal gereizt, ein Weingut zu haben oder da zu arbeiten und Wein dann von der Wiege auf,

zu betreuen, zu begleiten? Nein, reines Nein. Ich bewundere jeden, der diesen Beruf macht und respekt, wie die das immer schaffen und was dahinter steht, was für eine Aufgabe, wer das macht, wirklich, aber ich selber würde es nicht machen. Nein, das wäre nie mein Wunsch gewesen,

ich glaube dafür bin ich nicht so gemacht. Nein, würde ich das gerne machen. Der war total und das ist eigentlich niemals zum einen, weil ich es nicht so spannend finde, mit dem Wein dann zu arbeiten, der nicht so optimal gelungen ist, wie ich mir das vorstelle, dann finde ich diese Herausforderung anstrengend, dass du halt die vielen verschiedenen Ebenen komplett bespielen musst. Du musst Büro machen, du musst Marketing machen, du musst produzieren,

du musst was aufbauen, du musst Finanzbesen. Das finde ich, als hat man zwar so im normalen Beruf auch, aber nicht mit dieser fast überfordernden Komplexität, wie sie eben viele Winzer haben, wenn sie eine gewisse Größe haben. Irgendwann je größer das Weingut wird, umso mehr teilen sich natürlich dann auch die sparten Abteilungen und die Aufgaben,

aber viele Winzer sind der komplette Self-Made. Ich glaube, du bist irgendwann in der Situation, das ist aber vielleicht auch keine, vielleicht ist das eine komische Vorstellung, aber ich glaube, du bist dann in der Situation, dass du nicht mit dem Idealismus das ganze Leben kannst, wie du es möchtest, weil du entweder nicht die Zeit oder die Wirtschaftlichkeit dabei hast und dann immer Kompromisse eingehen musst. Von dem her ist es so ganz viel, dass man nicht das sein

und kann und möchte, wie man eigentlich das sich wünscht. Und das finde ich schade. Ja, das ist wirklich eine riesengroße Aufgabe, die die Winzer auch haben. Klar, wenn man sich dann irgendwo aufteilen kann und das natürlich dann immer Aufgaben abgeben kann, dass du dich wirklich nur noch im Weinberg oder im Reben oder Keller, dass die Aufteilung halt hast, ist das schon wichtig, dass du da die Konzentration natürlich auch hast und das auch nicht aus dem Auge verlierst. Und wenn

du dann mal Marketing irgendwo weglässt, dann wäre auch fatal den Verkauf. Davon leben ja auch die Winzer. Und ich finde, du hast dann wahrscheinlich dein Leben lang einen Traum von einem Wein, den du erzeugen möchtest und das Schlimmste ist dann wahrscheinlich zum einen, wenn du den Wein erzeugst, weil du dann auch immer nur versuchst, dann den nochmal zu erzeugen in der Perfektion der Idealisierung, wie du dir das vorstellst oder wenn du halt irgendwelche Bewertungen hast, irgendwelche

Ratings, du misst dich selber immer daran und das ist schwierig. Also die Zufriedenheit zu finden ist glaube ich da ganz ganz deutlich schwierig, oder die Akzeptanz, dass Sachen so sind, die Natur so ist, dass es immer unterschiedlich ist. Ich glaube, das Arbeiten in der Natur und auch

die Vielschichtigkeit, die man dort auslebt, dass es auch sehr erfüllend sein kann. Aber so dieses "Willst du mal 100 Punkte Wein haben oder 97 Punkte Wein?" und wirst du es entweder nie erreichen oder wenn du es mal erreicht hast, versuchst es immer nochmal zu erreichen, dass du dieses stetige Bestätigen oder Streben, es kann animieren sein, kann dich aber glaube ich auch ganz toll

zermöben. Gut jedes Jahr ist ja auch mal ein bisschen anders. Ich glaube, also ich könnte mir zu vorstellen, wenn ich jetzt, ich muss ja das Jahr nehmen, wie es kommt und daraus das Beste auch für den Weinberg ja auch machen. Und ich glaube, ist es immer so, dass ich immer den Wunsch habe, den Wein zu erzeugen, den besten Wein überhaupt oder ist es nicht eher, ich möchte für dieses Jahr den besten Wein herausfiltern und das kann ja auch von Jahr zu Jahr anders sein und auch immer

eine andere, ja schon immer eine andere Herausforderung natürlich bringt. Aber Jahr für Jahr ist ja auch mal anders, dass du das halt auch wirklich perfekt für dich, für den Wein oder für deine Philosophie halt auch bringen sie sich. Ich finde, was ich persönlich nicht so schön finde, ist, wenn ich ein Wein gut habe, die immer denselben Wein Jahr für Jahr gleich herstellen wollen. Das ist also eine QW zum Beispiel und dann mache ich mal ein bisschen mehr davon, ein bisschen mehr davon,

weil das eine Jahr war besser hier, das war dir, die Traube besser da. Ja, das ist natürlich für den Verkauf, für den Normal-Endkunden, leha ist es natürlich praktisch, der weiß immer, was er bekommt. Ich persönlich mag ja lieber mehr so dieses individuelle und auch gerne, was ja typisch ist oder was halt auch den Winzer ausmacht oder den Boden ausmacht. Ich finde, ich finde auch alles, was so ein biologischen Wein am Bau, biodynamischen Wein am Bau passiert und

was, das war für mich auch so ein Knackpunkt damals gewesen. Und ich gemerkt habe, diese Vielseitigkeit an Wein habe ich probiert, die wirklich von nicht mehr so kommerziell hergestellt sind, sondern wirklich einfach länger auf der Hefe war, Lager waren oder vielleicht ein bisschen mehr meiste Kontakt hatten oder gar nicht so diesen starken Holzausbau, vielleicht mehr Beton oder Empfohre gearbeitet haben oder die erzählt haben, ja, wir haben da mehr die Landwirtschaft auch,

mehr mit dabei, was die Demeter zertifizierten Betriebe auch haben, was ich uns dann auch sehr, sehr streng finde, aber sagen, wir arbeiten hier mit Begrünung, wir arbeiten mit Schafen, die da durchgehen, hört sich am Anfang alles sehr schräg an, aber mir ist aufgefallen, dass diese Weine bekömmlicher geworden sind, dass sie weniger Alkohol haben, die meisten zumindest und das ist ja das, was auch die Ausdruckstärke an Wein auf einmal im Glas war, was die gezeigt

haben oder wie sich die verändert haben. Ich fiel spannender und interessanter auf einmal fand und das auch als Aufgabe gesehen habe, nicht als Aufgabe gesehen, aber für mich interessanter war das im Restaurant auszuschenken und zu zeigen, weil ich es auch zum Essen viel schöner fand. Punkt eins ist ja immer, was die Gäste mal waren, wie viel Alkohol hat denn dieser Wein? Das ist

das erste, bevor du sagst, was es für eine Rebsorte ist. Das fand ich mal ein bisschen schade, gut, dann zeigst du, wenn du es jetzt zeigst und sagen, oh, der ist aber kräftig und dann zeigst ihm und er hat 11,5 oder vielleicht auch noch weniger. Das hätte ich jetzt aber nicht gedacht, weil die einfach so viel Intensität haben an Typizität auch, was die Traube ist, was der Boden ist, das finde ich total gut, das auch zu zeigen und da habe ich mich auch sehr eingesteigert.

Kann ich mir als Nachvollziehen, dass das Schöne dann auch im Restaurant, wenn man damit begeistern kann und die Gäste von einer ganz anderen Welt auch überzeugen kann oder dann auch zwei verschiedene Jahrgänge präsentiert und die dann halt vom gleichen Winzer, von einer gleichen Rebsorte

aus der gleichen Lage komplett unterschiedlich sind. Das ist zwar manchmal auch eine totale Herausforderung, glaube ich, auch für ein Winzer, wenn das Folgejahr, weil er versucht den Jahrgang auch zu interpretieren, komplett anders ausfällt und oftmals wahrscheinlich auch sehr viele Diskussionen auslöst von Seiten der Kundschaft, wofür ich die Winzer auch bewundere, wenn sie eben diesen Weg gehen, aber manchmal einfach auch ganz, ganz reizvoll ist, wenn man mit den

Jahren, mit den Jahreszeiten ganz, ganz anders leben kann. Ich finde es auf der anderen Seite aber auch bewundernswert, wenn es Weingüter im Bordeaux zum Beispiel schaffen oder auch in Begunnd oder nach Ruhen oder in Italien oder Spanien ihren Stil, dass die so wie eine Handschrift haben und versuchen, diese Handschrift immer wieder aufleben zu lassen. Also das halt ein Fischac, wie ein Fischac

schmeckt oder moros, wie moros oder wen auch immer. Also da, wenn das ein Roder, immer wie ein Roder schmeckt oder ein Zähler von Roder, wie ein Zähler. Und man erkennt die dann irgendwo wieder oder es ein Online, wie ein Online schmeckt. Das hat ja dann im Sinne auch, dass man zielorientiert versucht etwas zu inszenieren, ein Geschmack zu inszenieren. Das ist auch glaube ich eine ganz spannende Aufgabe.

Ja, das kann man, es ist ja auch natürlich die Wiedererkennung, die dann da ist. Und das ist, was auch viel geht, ist ja auch über Böden halt auch. Wenn ich jetzt die Zilien habe oder mit diesen Vokalen oder was du an der Rhonen auch hast, da finde ich faszinierend, wenn du das immer wieder halt auch von verschiedenen Weingütern oder wir waren an der Rhonen unterwegs, dann hast du da verschiedene, trotzdem hast du immer so diese, ah, das ist so die Rhonen,

das ist so der Syrah, der sind nördliche Rhonen. Das finde ich schon, auch gut, finde ich schon wichtig. Wenn du eine Region benennen müsstest, die unterschätzt und bewertet ist oder so ein Hidden Treasure, welche wäre das? Ich glaube, dass so in Portugal noch sehr viel zu erleben ist. Vor allen Dingen, weil die auch sehr viele eigenständige Rebsorten haben, dass da noch sehr viel Spannendes auch noch kommt. Das würde ich schon sagen. Das finde ich sehr faszinierend auch.

Aber ich auch sehr gerne mit. Ja, wenn du so einen gewissen Febel für seltene Rebsorten hast, dann kannst du da natürlich, also ein Riesenschatzkiss, ein Riesenfundus, kannst du dich da richtig ausleben. Wenn ich faszinierend zu sehen, auch was Spanien hat, also nicht nur das Allgemeine, sondern was man immer wieder nur entdecken kann, also gefällt mir unglaublich gut, auch was so rund um Madrid zum Beispiel ist. Faszinierend.

Ja, da glaube ich kommt auch noch bald ein bisschen mehr. Manchmal interessant ist so ein bekanntes Weinland wie Spanien teilweise noch so versteckte, schätze Region, mit dem man sich eigentlich viel zu selten beschäftigt oder Stile, die man so gar nicht auf dem Schirm hat. Total. Finde ich auch. Also es ist auch immer wieder faszinierend, wenn du mal was Neues liest, also "Ah, Mensch, stimmt ja, das ist ja, kann sich auch mal wieder mal was ausprobieren."

Oder ich finde auch, ja gut, ich finde auch gerade, was ich so ein bisschen probiert habe, Sizilien extrem spannend, was ich, weiß nicht ob das anderatet ist, kann ich nicht sagen, aber ich sehe das immer nur sehr mit den eigenen Trauben, was sie auch haben und mit den Böden, dass das faszinierenden Aromen auch mal wieder präsentiert und das ist eigentlich so dieses Geschmacksbild, was man dann hat. Ob das jetzt zu jedem passt oder nicht von der Küche,

von der Stilistik, sei er da hingestellt. Das muss ja jeder selber für sich auch entscheiden oder wenn er dann sagt, ich koche nur französische oder italienische Küche, dass man da natürlich sich auch ein bisschen mehr spezialisiert. Aber ich bin ja auch immer weit verbreitet mit verschiedenen Varianten und probiere ja auch unglaublich viel aus und das ist so, was ich auch sehr, sehr interessant

finde, was die Zylianer machen unter anderem. Aber ich liebe auch deutsche Weine, die liebe ich auch sehr. Und Österreich, das ist ja vielleicht das Österreich gerade so ein bisschen meiner Welt sehr stark eingebunden, was auch, ich glaube die Region Weinviertel ist so unglaublich faszinierend ist. Mache ich unglaublich gern, was ich da so probiert habe in den letzten Zeiten. Feier ich sehr. Herr Fels komplett unterschätzt das Weinviertel, also da gibt es noch so viele tolle Produzenten,

die man überhaupt nicht präsenten auf dem Schirm hat. Ich mag es auch in Österreich manchmal die Klassikern zu probieren, die Wachau rauf und runter. Steiermark, ich glaube Südsteiermark, Weststeiermark hat so teilweise richtig spannende, interessante Geschichten oder da eben auch bekannte Winzer. Noch mal oftmals finde ich es so schade, dass man so bekannte Winzer oder große Winzer einfach übergeht, wenn man glaubt, man hat die viel zu oft probiert und sich immer

nur auf die unbekannte und kleineren stürzt. Also die Bekannten sind nicht selten ohne Grund, bekannt oder renommiert und haben oftmals ein eigenes Dio eine Besonderheit, die sonst kein anderer hat. Ja, das ist eigentlich auch, was ich auf der Vivinum jetzt dieses Jahr immer wieder neu probiert habe. Ich wollte gerne eigentlich mal ein paar neue Weingüter probieren, aber ich komme auch nicht drum herum, die Bekannten wieder mitzutesten, weil es einfach immer wieder schön

ist, auch da Neuerungen zu sehen. Es ist nicht immer dasselbe, es ist nicht langweilig, es ist immer wieder toll zu sehen, wie auch hier klar auch Veränderungen sind, aber auch wie die Jahre sich verändern und manches sagt man ja, das kenne ich ja, aber wie lange hast du das eigentlich

nicht probiert? Das kann ja auch mal wieder fünf oder sechs Jahre her sein und denke ja, okay, du darfst es einfach nicht vergessen, du musst es immer wieder auch mal mit einspielen und klar, das neue ist auch wichtig und da finde ich auch so junge Winzer auch in Österreich, Winzerinnen habe ich neu entdeckt, da sage ich ja, das gefällt mir sehr gut, nicht alles die von der Kollektion, aber dann sage ich mir, ich glaube, das wird in ein paar Jahren und dann habe ich das

auf dem Schirm und dann probiere ich das immer ein paar Jahre später und auch so habe ich mal

Winzer auch entdeckt, die ich mal vor vielen Jahren probiert habe. Ja, ich glaube, das kommt und dann war es wirklich so, da sind ein paar Jahre die Weine so großartig, ich war ja faszinierend, gut, dass ich das auf dem Schirm noch hatte und gut, dass ich es nochmal jetzt auch die Möglichkeit habe, noch was in der alten Variante oder jetzt auch schon in der neuen Variante zu haben und das ist faszinierend, also das liebe ich auch sehr, wie man auch so die Entwicklung dann

miterleben und verfolgen kann. Wie schön das ist, wie immer zum Nahmann, manchmal mit dem Lebensweg oder den Schaffens- oder Berufsweg der einzelnen Winzer ist, also wo man sich richtig darüber freut, wenn ein Jager ein besonders außergewöhnlich ist, wenn ein neuer Stil gefunden ist, wenn es eine Weiterentwicklung gibt, wenn man sieht, dass die halt auch teilweise in verschiedenen Formen anders anerkannt werden, Ratings bekommen oder eine Publikation bekommen und man freut sich

so richtig mit den einzelnen Persönlichkeiten, mit dem Weingüter, mit deren Schaffensweg und es wird halt nicht langweilig, weil die Weinwürde zum einen so groß ist, so bunt ist, man niemals alles probieren kann, es neue Entwicklungen gibt, manchmal auch alte Sachen aufgegriffen werden und die dann reinnoviert werden und es dadurch eine richtig spannende und ganz eigenspannende Welt ist, gibt es bei dir noch Wünsche oder Ziele oder irgendwas, was du selber noch unbedingt vor hast?

Es wird ja noch viel reisen, das ist so das Ziel, was ich für mich primär gesetzt habe. Ich würde an die höchsten viel mehr Weinreisen mir ermöglichen, aber wenn es einfach momentan

nicht geht, dann geht es nicht, aber das was geht, das probieren wir gerne aus. Wir reisen auch gerne, wenn wir privat natürlich, also Urlaub haben, auch mal in so eine Weinregion rein, aber nicht nur, also manchmal ist Urlaub auch einfach Urlaub, das darf es auch mal sein, aber Reisen ist für mich wichtig, also ich fand jetzt auch mal letztes Jahr waren wir mal, als Beispiel mal Santorini waren wir gewesen, dann haben wir auf eigene Faust dann auch ein bisschen gemacht, wir haben

durch Kontakte in Deutschland ein paar Termine auch bei Weingütern ausgemacht, ein paar habe ich selber ausgemacht, aber dann das war schon sehr schön das vor Ort zu sehen, zu probieren und jetzt hatten wir das auch in der Verkostung gehabt vor ein paar Wochen, wo auch ein paar von den Weingütern die Weine dabei hatten und das wieder nachzuprobieren und ja es ist einfach schön zu sehen, dieses zu erleben oder wenn ich an der Rhon war, dann habe ich eine Reise gehabt, immer wieder

faszinierend und das ist, wo ich sage, da gibt es noch so viel mehr zu sehen, ich würde unglaublich gerne auch mal Australien die Weingüter mal ein bisschen besuchen, ich glaube das ist aber alles sehr weitläufig, aber das wäre spannend und vieles mehr, also ich würde das alles gerne mal

so verortert auch erleben. Ja das stimmt, es nützt alles nichts, wenn man nicht mit dem Herzen dabei ist, weil letztlich ist man Gastgeber, man ist für den Gast da und der Gast muss sich wohlfühlen und das passiert über Herzlichkeit und ich würde sogar so weit gehen und sagen,

die Herzlichkeit machen mindestens 80 Prozent des Gastgebens aus. Vielen Dank, dass du heute da warst, liebe Cardi Fikes, ein tolles Gespräch, ein tolles Erlebnis, viele kleine Zwischentöne, Erkenntnisse, Wahrheiten, Weisheiten und Dinge wie die Herzlichkeit, die eigentlich viel zu selten

angesprochen werden. Ganz lieben Dank und ganz lieben Dank auch euch fürs Zuhören, fürs Teilen, fürs Weitertragen des Podcasts, fürs Empfehlen, fürs Liken, fürs Bewerten, fürs Kommentieren, fürs Einfach bei uns sein und ein ganz großes Dankeschön unserem Unterstützer, unserem Partner, der Schlumberger Gruppe. Mit dem Handelshäusern Segnetz, Konzio Vini, Schlumberger und dem

Privatkundenportal Bremer Weincollect. Dank ihnen ist dieses Projekt so, wie es ist und dank ihnen können wir auch schon ins Jahr 2025 und weitere hochinteressante Weinkehner blicken. Vielen lieben Dank dafür und wie es so schön heißt, nach dem Podcast ist vor dem Podcast und so sehr und gerne ich diesem Gespräch jetzt noch nachsinnere freue ich mich auf die kommende Woche und freue mich auf den großartigen Nikolas Spanier.

Hallo, ich heiße Evangelos Patas und habe heute die große Freude, wörter über eine großartige Sommelier, aber vor allem über einen tollen Mensch und eine wahre Freundin zu sprechen, Katrin Pikes. Liebe Katrin, du bist wahrhaft weihnachtig. Als ich dich bei den verschiedenen Wettbewerben in deine Jugend immer wieder als Juror bewundern konnte, wusste ich ziemlich

früh, dass du es sehr weit bringen würdest. Nicht nur weil du als junges Sommelier mich schon damals mit deinem Wissen begeistert hast, sondern auch wegen deiner Art und Weise, wie du stets aufgetreten bist. So souverän, ruhig, unglaublich charmant, freundlich und mit fehl eleganz. Du strahltest bereits das Gesicht deine wahre Gastgeberin aus. Ich bin froh, dass ich recht behalten habe, um ehrlich zu sein. Aber es war nicht zu schwierig. Es war zu eindeutig. Du warst einfach zu gut.

Mit viel Neugier habe ich deine großartige Karriere verfolgt und meine Eindrücke und meine Hoffnung, die ich in dich empfunden habe, haben sich bestätigt. Nach vielen sehr guten Platzierungen im wichtigen Wettbewerben bist du 2016 Gastgeberin des Jahres im GOMIO geworden und 2024 Sommelier des Jahres im großen Restaurant Gied geworden. Ihr dürftet dich aber auch näher und persönlich kennenlernen und wir wurden mit der Zeit gute Freunde. Diese Freundschaft, liebe Katrin,

bedeutet mich sehr viel, weil du so besonders bist. Du bist einfühlsam, emotional, zärtlich, smart und welloffen. Großartige Eigenschaften, die leider heute bei vielen Menschen selten geworden sind. Seit 20 Jahren dürfen deine Gäste aber auch deine liebste Freunde dich als Sommelier und Gastgeberin erleben. Was für eine Freude. Unsere gemeinsamen Weinreisen waren für mich immer einen Genuss. Wenn du dabei sein konntest. Du hast die Reiseruhr belebt und hast

durch deine Anwesenheit die Reise aufgewertet und bereichert. Ich freue mich sehr für dich, dass du heute zu Gast bei meinen guten Freunden Silvio Nietzsche bist. Ich freue mich, dass die Zuhör erfahren werden, was für eine großartige Sommelier aber vor allem was für ein wunderbaren Mensch du bist. Über deine neue und erfolgreiche Zukunft wie deinem Mann Dennis im Restaurant Marburger Essen, freue ich mich sehr und wünsche dir alles Liebe. Ich persönlich freue mich deshalb,

weil ich deine Freundschaft weiter genießen darf. Und jetzt liebe Katrin, wünsche ich dir viel Spaß mit Silvio, dein Evangelos. [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik]

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