Herzlich willkommen zu Sommelier, die interessantesten Weinkenne unserer Zeit. Wenn es so ein bisschen die Überschrift gibt überall, dann ist es, dass ich einfach frische suche. Also, um einfach natürlich, auch gerade wenn es ein langer Abend ist, eben nie irgendwann Feuer tot umzufallen, sondern ich brauche halt immer irgendwo ein Energieelement, brauche auch frische, brauche auch ein bisschen gewissen Speed irgendwo in der Mitte.
Mein heutiger Gast ist einer von 10 Master of Wine in Deutschland, Janek Schumann. Wenn wir jetzt zurückkommen zu unseren Steilagen, die sehr arbeitsintensiv sind, wo ich zum Teil ja ein Stegungskasten schon im Weinberg von 8 bis 10 Euro Bolle da habe, ich muss einfach für einen Wein, den ich dort produziere, halt irgendwo 25, 30, 35 Euro verlangen können.
Auf der anderen Seite, natürlich müssen wir die Marktzeit reflektieren, da haben wir dann gefahren Akzeptanzproblemen, wenn man sich einfach mal weltweit umschaut, gibt es nur ganz, ganz wenige Ausnahmen eigentlich, wo es Pivis geschafft haben, dort auch bestimmte Schallmauern im Preis zu durchsprechen.
Genau, also deswegen ist es gar keine Frage, ob die Rebshote qualitativ dafür geeignet ist, es ist schlicht und ergreifend momentan aus einer Marktperspektive fast unmöglich, in diesen Preissegment Pivis zu vermarkten.
Deswegen denke ich, gibt es vielleicht auch so wenig gute Beispiele, weil eben natürlich die meisten das auch sehen und sagen, in meinen besten Lagen werde ich jetzt kein Pivi pflanzen, weil das wirklich also eine Arbeit unendlich ist, das anschließend das Ganze auch zu vermarkten, eine Zielgruppe dafür zu finden.
Relativ schnell sind wir dann zu Garmäe gekommen und dann war es eigentlich wunderbar in der Beschäftigung dessen, dass wir gesehen haben, diesen Rebshote zu der wir auch in historischem Bezug haben. Ich denke, dass wir vor 100 Jahren noch in der Landwirtschaftsschule in Meisen empfohlen würde als Rebshote zum Anbau. Ich denke, es wird relativ massiv werden. Ich meine, ich glaube jetzt die letzten zwei Jahre, das war nur so ein kleiner Vorgeschmack, das war so inserwartet.
Also ich denke schon, dass wir in einem wahnsinnigen Strukturwandel erleben werden, sowohl auf Marktseite als auch auf Produzentenseite. Es ist eine Rebshote, die sicherlich auch aufmerksamkeit im Weinberg braucht, ganz klar, es sieht aus einer anbaulichen Perspektive nicht die einfachste Rebshote. Da hätte man sicherlich Rebshoten wählen können, wo man weniger Arbeit hat, aber gute Sachen machen, weil die Offer dann eh arbeiten. Insofern Temperatur ist jetzt nur das eine.
Entscheidender, denke ich, wird vor allem die Wasserversorgung sein. Einfach nehmen. Meinen wir alle wissen, wie kapitalintensiv das ist. Also bewundere jeden, der den Schritt wagt und sagt, ich wäre winzer einfahren, weil es ist ein langer Weg einfahren. Ich denke, wir werden es aber zu vieles ändern, sehr nachhaltig ändern, Konsum wird zurückgehen, definitiv. Also auch das, denke ich, ist kein kurzfristiges Ding, sondern ein langfristiger Band.
Ja, das hatte ich schon vor, auf der anderen Seite habe ich dann auch schnell eigentlich das ganze Adag dargelegt, einfach, weil aus der Perspektive, dass man sich das ja kennen weiß, was das von erfahren ist. Wenn man Gebiete schaut, wie Baden aktuell, Baden-Württemberg, also die Kindersenschaft ist sehr stark geprägt, da prende jetzt schon die Luft. Und das sieht man halt einfach, dass über zwei Jahre, Jahrzehnte, eben Innovationen verantwortbar einfach.
Also doch zu zeigen, was vom Potenzial in den Weinbergen steckt und, und, und. Also ich glaube, da wird es eine Menge Abrieb geben. Viele Kleiner werden aufhören, weil es ist einfach nicht mehr lohnt. Es ist extremst abhängig, was sie vor Weine trinkt, ob sie entspannt ist oder gestresst ist. Das Ärztin hat eine Praxis und, und ich merke das.
Also an was, was ich an dem Tag hier zumuten kann, einfach erneuzt zu entdecken oder es einfach in Ruhe zu lassen, einen einfachen Wein hinzustellen, den sie kennt, mit dem sie an dem Tag eine Teil herviert ist.
Also ich denke, eine bestimmte Betriebsgröße wird hier nach Gebieten, in dem ich mich finde essenziell sein, aber eben dann wie gesagt auch in langfristiger Fokus einfach zuerst zu schauen, wie funktioniert der Markt, wo sie sich selber meine Positionierung im Markt, also auch das, glaube ich, bei vielen Winzern noch zu unzureichend ausgeprägt, aber halt einfach Wein produzieren, dann geschaut, wie wir den unter die Leute bringen. Also der Ansatz muss ein anderer sein.
Also deswegen nehme ich nie, selbst nie im besten Restaurant die Weinbegleitung, ich schufe mir meine Weine selber aus, weil ich vorher überhaupt noch nie weiß, wie ich eben Ticker an dem Tag, und wie gesagt, vieles eben auch sehr situationstabhängig ist. Jetzt pro Grund meine Entwicklung 2.19 Uhr nehmen, also wie nun aus, mit 15 Alkoholvolumen, das war jetzt keine Seldenheit. Witzigerweise fand ich es dann wieder ganz balanciert.
Also mein Satz war fast geschmeckt wie in Syrah, irgendwie von der Ruhe, aber es war trotzdem in sich balanciert was ich vorher nie gedacht hätte dass im Pinot Nantes schaffen kann, noch mit 15 Prozent irgendwie Finesse und Balance zu zeigen. Aber ich sehe wirklich die Rolle des Sommiers als ein anderer Heutzutage. Also weg eben von dem
Dogma und Dinge vorzugeben, da hingehend Leute einfach mitzunehmen, zu entdecken. Die Weinwelt zu entdecken, sich selber zu entdecken, sich selber auch zu testen, selber auch zu testen, was mir Spaß macht. Die wenigsten wissen das. Da sehe ich eigentlich die Aufgabe, wenn das Gute Sommier ist. Mosel ist momentan noch für mich eine Region, wo ich sage, dass es noch relativ stilistisch nah dran an dem, so wie wir es kennen. Aber auch das schmeckt wesentlich reiver mittlerweile in vielen
Jahren als die Säuromotorader, was ich jetzt gar nicht schlecht finde. Es ist einfach bekämpelt. Ich habe es kein Problem, aber wenn man die Haarwertung irgendwie um 0,1 nach oben rutscht, dann ist es irgendwie eine andere Wahrnehmung dann auch des Weins. Das war wirklich aus unserer Sommierperspektive. Das andere Säe ist auch okay, man kann ja Dinge anders sehen. Es zieht aber mittlerweile auch Deutschland ein.
Ich mag also wirklich das alles, was in den letzten Jahren ein Spätbuch unterproduziert wurde, wenn in Top-Leuten. Das kaufe ich und das kommt auch in meinen privaten Kerlen einfahren. Das finde ich fantastisch. Auf der anderen Seite bin ich auch froh, dass nie jede Woche jemand reinkommt und sagt, ich will ein Bonn-Mas trinken, weil so viele Zamenter auch nicht. Piment mag ich sehr im Baulohn. Es ist auch da eine Leidenschaft, die in den letzten Jahren gewachsen ist.
Auch in dem ich die Wunsch des Themaes eingestiegen sind, gespritete Weine mag ich schon immer. Ich habe in Febel für alles was gespritet ist, egal ob das eben Porte ist, ob das Sherry ist, ob das Madeira ist, ob das Banyou ist. Das sind so Präferenzen. Als Land habe ich momentan eine sehr starke Präferenz für Spanien. Ich finde es einfach euer, was da passiert. Das begeistert mich. Ich meine, wir versuchen schon, Pferd zu kalkulieren.
Unser Anspruch ist einfach, dass Wein getrunken werden. Jemand hat etwas davon, wenn sich die Weine im Lager ins Endlose stabeln. Also im Endebild Wein verkaufen und wir kalkulieren das sehr fern, gerade auf eine Weine. Und ich denke, viele unserer Gäste sind ja unterwegs in was woanders Weine kosten.
Und ich denke, ich sehe dann natürlich auch das, dass man das sicherlich bei uns irgendwo auf eine wunderbare Art und Weise machen kann, die Vielfalt haben kann, ohne sich finanziell zu verausgaben. Was wir auch in meiner Liebe in den letzten Jahren geworden sind, Rote Weißblänzen. Es gibt ja nach wie vor viele Regionen, wo man auch eben intaktimische Sätze hat mit roten und weißen Rebsorten. Das mag ich total.
Das kannst du leicht gekühlt trinken, lasst ein bisschen Rotwein-Feeling, dann trotzdem sind das Belebende der Weisensorten. Also, ich glaube, das, was auch viele schätzen, klar, wir haben komplexe Weine, auch mal Weine, die irgendwo in Kanten haben, die vielleicht ein bisschen schwerer Verständnis sind. Aber ich glaube, das Entscheidende ist einfach, das auf eine einfache Art und Weise auch zu transportieren, zu kommunizieren. Also da nicht so vor Kopf dran zu gehen.
Also, ich denke, es ist halt irgendwie die Mischung zwischen Anspruch und trotzdem irgendwie loslassen, Entspannung. Die meisten kommen trotzdem hierher, wollen keinen Weinseminar machen, sondern wollen halt einfach einen netten Abend haben, wollen sich das gut gehen lassen. Und ich denke, das muss man halt immer irgendwo im Hinterkopf behalten. Also, dass dabei schon wichtig ist für die anderen im Abend, aber primär natürlich auch zum Genuss einfahren.
Diese Ausgabe von Zommelier, die interessantesten Weinkenner unserer Zeit kontrealisiert werden, dank der Unterstützung unseres Partners, der Schlumbegergruppe und dem Weingütern Franz Haas aus Südtirol, Bella Vista aus der Lombardy und der Domänenort aus der Provence. Vielen lieben Dank dafür. Ich habe über viele Jahre Empfehlbordeaux gekauft. Mittlerweile trinke ich kaum noch Bordeaux. Also, das sieht man auch in der Präferenz einfach dessen, die sich verschoben hatten.
Also, vielleicht habe ich für meine eigenen Dinge ein bisschen zu viel Bordeaux, ein bisschen zu viel Riesling im Keller. Und das komplette Gespräch findet ihr ab morgen bei Zommelier, die interessantesten Weinkenner unserer Zeit auf dieser Plattform oder überall, wo es Podcast gibt. Wie gesagt, mir macht es schon so ein bisschen so geurgende Wege, also, wenn ihr jetzt supersemistisch zu sein.
Auf der anderen Seite hat es auch vor uns gesagt, jede schwierige Situation bietet halt die Chance, um zu sehen, ob es irgendwo irgendwo ist. Also, ich bin jemand, der da ja noch vor uns schaut und die Chancen sieht. Und ich hoffe, dass eben jeder das schafft, seine Chance dort zu sehen, sich entsprechend zu positionieren. Weil, ich glaube, das ist ja ähnlich. Wir sind schon irgendwie in der Weinmelts- so ein bisschen eine verschworene Gemeinschaft.
Vielleicht unterscheidet uns so prangisch, dass auch von anderen prangischen irgendwo. Also, ich finde, es ist schon eine Welt, die noch ein Tick mehr wärme hat, irgendwo ein Tick mehr Emotionalität. Schon deswegen wünscht man irgendwo jemand einfach den Aufheil, wenn das eben Teil dessen ist.
