Christian Frens – Exclusive Preview - podcast episode cover

Christian Frens – Exclusive Preview

Mar 05, 202510 min
--:--
--:--
Download Metacast podcast app
Listen to this episode in Metacast mobile app
Don't just listen to podcasts. Learn from them with transcripts, summaries, and chapters for every episode. Skim, search, and bookmark insights. Learn more

Episode description

Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern: • Schlumberger • Segnitz • Consigliovini sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg

Transcript

Herzlich willkommen zu Sommelier, die interessantesten Weinkenner unserer Zeit. Ich glaube, dass das Thema Dienstleistung in der Sommelierie ein ganz wichtiger Aspekt ist und die Affinität zu dem Thema hast du oder hast du nicht. Mein heutiger Gast ist Christian Frenz, mit Inhaber von Sommelierkonsulten, einer der eloquentesten und großartigsten Weinpersönlichkeit unserer Republik.

Ich kann dir ehrlich sagen, ich pörte ja mal, weil wir sind ja hier unter uns ein bisschen aus dem Näklästchen. Ich kann mich an erste Veranstaltungen, an Fragen erinnern. Ich glaube, was man am allermeisten unterschätzt, ist die Kondition, die man braucht. Also dieses stundenlang auf den Beinen, lange Lege, immer unter Strom. Man ist ja permanent, ja, man ist ja permanent auch an den Reagieren. Man passt sich ja einer Struktur an, also die Küche, der Gast.

Man hat ja überhaupt keine Chance, sich daraus zu nehmen. Man muss ja wirklich fünf Arme oder fünf Tage am Stück dann einfach abliefern. Also wenn jetzt jemand sagt, kannst du mal eine Woche mich als Sommelier vertreten, dann würde ich das wahrscheinlich machen und brauche danach eine Kuh. Aber richtig da war auf dem Hof. Und das sind so die Kleinigkeiten, die es dann ausmachen, ob es eine gute oder eine sehr gute oder vielleicht auch eine schlechte Veranstaltung wird.

Wie inszeniert man die perfekte Weinmoderation? Also hat es Spaß gemacht. Also sie hat ja, brauchen wir ja nicht drüber reden, sie hat unglaublich viel bewegt. Ich habe extremst viel gelernt, wirklich, da muss ich alle superlative anwenden. Ich habe Tag einen Tag aus bei ihrem Uhr gelernt, ob das die Petra Morva oder GLRW, Ich bin auch immer da, als ich da vor mir stand. Und wo ich mir viel abgucken konnte, sind natürlich Christina und Ahnets erster Front. Fachlich am Gast im Keller.

Wie ein Schwamm kannst du alles aufsaugen. Nein, nein, nein, nein, nein, nein. Was war das schon, eine Nase? Also war nicht immer ganz so einfach, wie es sich hier zu anhört. Mit was Schönes. Und dann muss man halt sagen, der eine wirnt alles und steht morgen in allen Zeitungen, und der andere ist halt nur Platz zwei. Und das ist dann schon echt halt ...

Und ich will auch nicht sagen, dass ich das perfekt beherrsche, weil es gibt Dinge, die moderiere ich nicht, da habe ich auch keine Lust zu. Es gibt Themen, die ich nicht mache, logischerweise, aber das geht ja jedem so. Und dann gibt es auch Situationen, die ich nicht mache. Ja, ja, dann musst du dann noch gucken, dass du die Fliege vernünftig gebunden bekommst und dann mein Schattenknöpfe rein und auf gehts.

Und das sind dann so meistens Veranstaltungen, die mittags losgehen, mit Weinswangen. Ja, da gibt es kein ... Da gibt es im Froyer, gibt es Gölsch, aber im Saal selber gibt es nur Wein. Da bin ich auch mal mächtig in der Abgestoß. Aber es war sehr feuchtfuldig. Aber am Ende, und das würde ich auch noch anfügen, sind es ja nicht nur die fachlichen Themen, die man da lernt. Das Netzwerk ist natürlich unschlagbar.

Du siehst wer da ein und aus ging und wie man da alles kennengelernt hat und welche Leute heute noch in meinem beruflichen Umfeld eine wichtige Rolle spielen. Da muss ich ehrlich sagen, war Christina für mich Goldstaub. Das ist so ... Also, sie hat auch immer versucht, alles möglich zu machen, ob das für Winzer oder für Kollegen war oder wen auch immer. So geht nicht, gibt es eigentlich nicht.

Also irgendwie hat man dann gesagt, komm, das machen wir noch, oder das kriegen wir auch noch hin. Und das waren natürlich oft nicht immer für sie und auch für das Team nicht so gesund. Wir können gerne darüber reden. Also, meine, warum nicht? Ja, klar ist ja, wie es ist. Aber Christina war schon bei dir im Podcast, oder? Ja, dann kannst du ja nicht mehr absagen. Gut hast du das sagst, nicht ich?

Ja, Winzer ist natürlich ein großer Bein, ist beeindruckend und ich freie nicht umsonst so gerne zu Winzern und stehe dann da und staune, was die wir da ein Jahr aus, muss man sagen, dann eben produzieren und wie die mit dem Pettakapriolen umgehen und so weiter. Alles bekannt. Das beeindruckt mich. Aber ich glaube, es wäre nicht mein Beruf. Ich glaube, es gibt so Sachen, die mich noch mehr faszinieren, aber ja, mit falsch abgebogen hatten wir heute schon mal. Und das hier ist Folgendes.

Also die ersten Stammgäste sagen, Mensch, kannst du nicht mal eine Weinprobe zu Hause machen, einen kleinen Anwaltskanzlei und wir haben ein paar Geschäftspartner und das trinken alle gerne Wein.

Vielleicht mal so mal zwei, drei Stunden und eine kleine interessante Probe und du machst das, dann kriegst du da irgendwie 500 Euro für und dann fragt der nochmal und dann ist auch noch 500 Euro und dann kommt man natürlich dann schon, dann merkt man dann auch ganz interessantes Nebengeschäft oder so.

Und dann kommt ja oft der Moment, wo man sagt, ja, ist jetzt die Gastronomie das Thema, was ich mein Leben dann machen will, will ich in 20 Jahren noch um Mitternacht Bläsern polieren und so weiter. Und dann ist ja bei vielen, die ja Gedanken, ich könnte mich doch an die Assemble aus selbstständig Man kann natürlich als Sicherheitsgastronom selbstständig machen. Viele Kolleginnen und Kollegen...

Kollegen sehen sich dann eher als Referenten, als Moderatoren, als Seminarleiter und so weiter, was es da so an Dienstleistungen gibt. Und dann wagt man halt den Weg in die Selbstständigkeit. Und der ist steinig und oft auch zum Scheitern verurteilt, weil natürlich ein klares, also oftmals ein Argument, die oder denjenigen zu buchen von daher, kann ich nur sagen, aus meiner unternehmerischen Perspektive, junge Sommeliers, liebe junge Sommelier,

macht Wettbewerbe. Es hilft euch in der späteren Vermarktung. Also eines meiner Lieblingsthemen ist, dass viele Sommeliers, die in einem renommierten Restaurant tätig sind, ihre Position falsch bewerten, das ist mal ganz vorsichtig auszutrücken. Bei Winzer habe ich auch ein bisschen Schiss davor, du hast ja nur einen Schuss im Jahr, bis den ganzen Jahr am Acker und im Weinberg, dann hast du deine ganzen vertieblichen Themen,

dann hast du deine Personalthemen und was war alles heute? Und ich glaube, administrative Sachen, was Winzer heute machen wird, das sieht kein Mensch, was da alles auf die einprasselt. Ja, ich meine, wie fachet ihr unten gibt es ja in vielen Bereichen. Also, da haben wir nicht nur was.

Ja, und dann wird es ja nix, wenn du die letzte Autoktur in Rebsort in Georgien weißt, aber keinen Blick für deinen Gast hast und der verdustet oder trinkt einen Wein, den er nicht will oder was weiß ich, also können wir auch.

Jetzt unter uns, das lange noch her, wir haben natürlich dann auch irgendwann, ja, haben das auch leid, also weißt du, wenn du jahrelang jeden Abend mit den Flaschen unter den Arm zum Tisch rennt und dieselben Nummer erziehst, du kannst ja selber nicht mehr zuhören, du glaubst ja selber nicht mehr, also machst du das dann halt, also ich war so, und ich glaube, Sebastian hat ja ehemalige Spielchen, also ich hatte dann oft noch so ein Spaß,

ja, die Stammkunden, die können vielleicht haupt mir mal irgendjemand gegen Schienenbein auf der Straße, dann weiß ich warum, weil er dem Podcast gehört hat, aber ich habe mir dann auch so als ein Spaß, ich habe eine Flasche Wein geschnappt und dann habe ich so noch gedacht, die verarscht den Dialekt, und ich bin noch weiß, wie das Auto gestehen hat, die braucht dich nicht und jetzt sagt er, ja dann kommen sie mal, machen wir es schon gut, irgendwie habe ich ein ganz

komisches Gefühl gehabt, das war seltsam, aber am Ende dachte ich, naja, kommen wir es nicht zu verlieren und umrühren, aber und das ist ja die Kerse, der ich sage halt auch, ja, wow, was die Mädels und Jungs drauf haben, ist beeindruckend, was die von wissen haben, aber mit dem Thema am Tisch, mit das alles überragende Thema Gastgeber zu sein, hat der Wettbewerb erst mal wenig zu tun, und dann gibt es dann nur diesen heiligen Moment, wo man den Umschlag aufmacht mit dem Fragebögen,

ihr kennt ja keiner vorher, auch wir kennen die nicht, die werden ja von einer Jury erstellt, meistens unter der Leitung von Marc Eimert und dann machst du den Umschlag auf und ziehst das raus und verteilt dann eben die Fragebögen und dann ist immer einer über und den guckt man sich dann natürlich auch an, das hat ja heute ein Niveau, das ist ja so tricky teilweise,

also ich glaube, wenn ich da 20 Prozent weiß, dann bin ich schon richtig gut. Wenn du auf meine Wiederkurks, das ist eher so, da geht eine Tür auf und ich gucke mal durch, ob ich durchgehe, und dann meistens bin ich dann so neugierig, dass ich durchgehe und dann bin ich halt in einer neuen Situation, die ich dann annehme. Irgendwo stand mal linksweil, rechtseiß und ich hatte eine rechts-lynke Späche oder so, ich weiß es nicht. Und das ist alles, muss man am Ende sagen,

Netzwerk Christina. Ist ja so, weiß ich auch. Ein Aspekt, den ich glaube ich unterschätzen würde, ist, ich glaube die Abläufe, die, wo es so wichtig ist, dass die reibungslos funktionieren, damit du nicht völlig absäubst, so, damit du den anderen in deinem Umfeld gerecht wirst, allem voran den Leuten in der Küche. Das darf man nicht unterschätzen.

Und das komplette Gespräch findet ihr ab morgen bei Sommelier, die interessantesten Weinkenner unserer Zeit auf dieser Plattform oder überall, wo es Podcast fieb. Meine Eltern waren völlig vom Kopf gestoßen, was machst du denn jetzt mit Wein und wo du bist auf der Hotelfachschule gewesen und du wolltest da uns kontrollieren. Was macht

der denn da jetzt? Der Podcast Sommelier, die interessantesten Weinkenner unserer Zeit, wird unterstützt von der Schlumbergergruppe und den Weingütern "Breuer aus dem Reingau", "Babbage aus Marlboro" und "Lungerotti aus Umbrien". Vielen lieben Dank dafür. Und dann wird es halt schwierig und dann geht der Preiskampf los, dann fängst du an, dich für 400 Euro zu verkaufen oder für 350 und so und damit ist das eigentlich ein Scheitern Vorteil.

Ich habe höchstens Respekt für jeden, der diesen Schritt wagt und die Eier hat das mal zu machen und es gibt ja auch Beispiele, wo es langfristig funktioniert hat. Aber der Weg ist hart.

Transcript source: Provided by creator in RSS feed: download file
For the best experience, listen in Metacast app for iOS or Android