#881 - Deep Cover - podcast episode cover

#881 - Deep Cover

Jun 27, 20251 hr 41 minEp. 881
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Episode description

Ja, und dann trafen wir diese drei Impro-Schauspieler, die uns in die turbulente Actionkomödie Deep Cover eskalierten, weswegen wir vielleicht diese Woche auch etwas nachsichtiger mit den Love, Death & Robots-Folgen (Denn er kann kriechen und Intelligente Haushaltsgeräte, dumme Besitzer) waren, die trotz ihrer Kürze weniger offensichtliche Auslassungen hatten als Priscilla. Falls Ihr Vorbereitung für den Kampf gegen den aufkommenden Faschismus sucht, dann sei Euch die neue Asterix-Serie Kampf der Häuptlinge oder die Kultpess-Folge zu Andor 2 empfohlen. Ansonsten könnt Ihr Euch natürlich auch gerne ganz eskapistisch mit Eurer PS5 verkriechen, wie es einer von uns nun auch kann, wenn er nicht gerade farblosen Kohlrabi auf weißer Soße mit weißem Erbeernachtisch zu sich nimmt.

Transcript

Stefan

Es ist Zeit für Ibrov im Sneakpot. Herzlich willkommen zur 881. Ausgabe des Sneakpots. Wir besprechen heute für euch den Film Die Cover. Mit mir hier gleich auf der Bühne unsere Lehrerin Christoph Perner.

Christoph

Guten Abend. Ich denke, es wird Zeit, sich für die Sache in Milan zu revanchieren.

Stefan

Und in seiner Paraderolle als Gangsterboss Robert Krüger.

Robert

Ja, und? Der Partner, der früher bei der Abteilung Wasserwege war, Stefan Giesbert.

Stefan

Guten Abend. Es ist ja auch gemeint, wenn man mit dem guten Abend begrüßt wird. Und es ist vielleicht beim Hören gerade vormittags.

Robert

6 Uhr 15.

Stefan

Genau.

Robert

Frühschicht.

Stefan

Auf dem Weg zur Arbeit, Augen noch nicht ganz offen, zu kalt draußen. Gut, wir schwitzen hier, aber davon wollten wir gar nicht reden, oder?

Robert

Ich glaube nicht.

Stefan

Nein. Robert, du hast einen Film mitgebracht und zwar Deep Cover. Worum ging es?

Robert

Ja, es ist ein Comedy-Film sozusagen, über drei ziemlich erfolglose Improv-Talente sagen, ich weiß nicht genau.

Stefan

Teilnehmer, noch teilnehmer.

Robert

Genau. Die von Bryce Dallas Howard gespielte Cat hat einen so einen Club, wo sie Improv-Theater- Kurse gibt. Da schlägt dann Marlon von Orlando Bloom gespielt auf und der hält sich für den ganz großen Marlon Brando. Wahrscheinlich hat er sich deshalb so genannt.

Stefan

Ja, der heißt doch gar nicht so. Der heißt doch irgendwie Tim oder Tristan.

Robert

Oder, I'm no De Niro sagt er irgendwann später. in so einem Moment der Selbsterkenntnis. Und dann haben wir noch den von Nick Mohammed gespielten Hugh, der ist eigentlich irgendwie. Er hat so ein bisschen Probleme in sozialen Situationen, mit Menschen irgendwie sinnvolle Gespräche anzufangen oder Smalltalk zu machen.

Und eigentlich arbeitet er irgendwo in so einer Investmentbank oder so und wird da auch von den Kollegen geschnitten und gemieden und denkt, dass Impro-Theater ihn vielleicht irgendwie weiterbringen kann. So, jetzt kommt Sean Bean da irgendwie rein und ist Polizist und sagt, er braucht hier mal so Impro-Leute, um die undercover zu schicken.

Er soll nur was ganz Einfaches machen, irgendwie Zigaretten kaufen gehen, um irgendwie zu gucken, ob dieser Typ, den sie da verdächtigen, wirklich illegale, nicht versteuerte Zigaretten verkauft. Und bei der Nachfrage, warum das denn jetzt Schauspieler sein müssen, meinte er halt, naja, diese Crooks, die riechen Bullen drei Meter gegen den Wind oder 10 Meter gegen den Wind und deshalb, und Bullen werden nicht so quick on their feet, hieß es im Englischen,

also so schnell dabei, sich den nächsten Satz auszudenken. Du bist smart. Genau. Und das könnten die gut und da könnten sie ein bisschen Geld verdienen. Und Geld brauchen sie alle, also machen sie das. Aber der Film verliert keine Zeit. Direkt bei dem allerersten Einsatz überbieten sie sich vor allen Dingen die Orlando Bloom-Figur darin, das gleich komplett zu so einem großen Drama zu skalieren.

und sich eben nicht an den Plan zu halten, einfach nur die Kippen zu kaufen und wieder zu gehen, die Kohle zu nehmen und Danke zu sagen, sondern gleich einen Streit anfangen und alles Mögliche. Und dann spiralisiert ihre Geschichte so in das Drogenmilieu der Stadt rein.

Christoph

Weil sie halt auch super erfolgreich sind damit.

Robert

Sie sind super erfolgreich, sie kommen gleich irgendwie zu dem nächstbesten Drogenboss und dann zu dem nächsthöheren, zu dem Paten der Stadt oder wie auch immer man das nennen will.

und Ian McShane spielt den ganz verrückten Oberbösewicht den wir ja regelmäßig in John Wick zum Beispiel gesehen haben genau und ja, es ist halt Blödelei aber es wird dann durchaus auch ein bisschen spannend weil sie manövrieren sich da schon ordentlich tief in die Scheiße rein und müssen dann gucken wie sie wieder rauskommen ja so viel vielleicht dazu, Wie fanden wir das?

Christoph

Erheiternd.

Stefan

Überraschend erheiternd, muss ich sagen.

Robert

Erheiternd, 5,5 von 10.

Christoph

Ja gut, es steht und fällt natürlich ein bisschen mit den Figuren oder mit der Schauspielerei. Unsere drei Hauptdarsteller oder unsere drei Protagonisten sind halt grandios in dem, was sie tun, so unterschiedlich sie sind. und ja, die tragen halt ziemlich den Film und auch den Nebendarstellern ja auch, also er ist schon sehr gut besetzt und auch klug besetzt, finde ich.

Stefan

Sehr konsequent zu Ende erzählt, also, irgendwie wie sie alle dann doch in ihren Rollen bleiben, auch wenn es schief geht und einfach so dieses nee, wir sind jetzt hier, wir machen jetzt Impro und bis zum bitteren Ende, das fand ich schon sehr gut, wobei Nick Mohamed, ich musste mich sehr, das war schwer für mich auszuhalten, diese Fremdscham-Momente, wenn er da irgendwie auch mal was sagen will oder, oh, das ist nicht gut aus.

Robert

Aber auch die Orlando Bloom-Figur, wenn er dann wieder so einen dramatischen Dialog vorträgt und es wird komplett überzeichnet bis zum Anschlag rund hinten rüber.

Das habe ich auch speziell am Anfang bei dieser Kindennummer, wo man das zum ersten Mal quasi so richtig erlebt und noch nicht gut so sich dran gewöhnt hat, sag ich mal, wo man das erste Mal so davon die volle Breitseite abkriegt, da hab ich auch so, muss ich kurz so ein bisschen runtergucken auf dem Teppich, konnte ich nicht in Schatz. Fingerlegel rollen sich hoch, so ist ganz schlimm.

Christoph

Auch später, wenn er dann gecallt wird zum Teil, irgendeine absurde Backstory erfindet und dann von den Gangs dann so, ey, bist du nicht da und da aufgewachsen?

Robert

Warum jetzt Italien? Ja, dann war ich in Manchester.

Stefan

Und er diese Granaten die er da wirft.

Robert

Ja, aber das war dann wieder später im Film. Da hatte ich mich dann irgendwie so an den Vibe von dem Film gewöhnt. Da konnte ich es dann besser aushalten. Am Anfang habe ich wirklich gedacht, was habe ich da für eine Scheiße ausgesucht, wenn es die ganze Zeit so weitergeht. Aber entweder wurde das besser oder ich habe mich daran gewöhnt. Das kann ich nicht beurteilen. Dann hatte ich hinten raus mehr Spaß, ja. Das ist wie so eine Serie,

wo man sagt, du musst die ersten drei Folgen überstehen. Hier musst du erst 30 Minuten überstehen.

Christoph

Nee, aber es war doch auch spaßig. Also gut, ich habe der letzte Bryce Dallas Howard Film, den ich gesehen habe, war halt Argyle, der ja auch so losgeht im Endeffekt, so etwas überdreht und albern und deswegen war ich da schnell in der richtigen Stimmung, also es hat schon gepasst. Also das Einzige, was ich halt oder eine der wenigen Sachen, die ich halt so ein bisschen, naja, diese Impro-Theater-Sache, das ist halt schon sehr lang durch, oder?

Also das ist halt jetzt nicht mehr der heiße Scheiß. Warum das das Setting für einen Film 2025 ist, habe ich jetzt nicht ganz verstanden.

Stefan

Aber Ich glaube, das gibt es immer noch.

Christoph

Aber das war doch interessant oder neu oder irgendwie ja, dass man das machen wollte, das war doch 2010 oder so. Noch früher.

Robert

Viel früher.

Stefan

Anfang der 2000er würde ich sagen.

Christoph

Ja, ich hatte eine kurze Beziehung etwa 2009 die hat Impro gemacht.

Stefan

Ich hatte einen Tanzpartner 2008, die hat auch Impro gemacht.

Christoph

Das war genau die Zeit.

Stefan

Die hat das da schon lange gemacht.

Robert

Ja, aber genau, also die ganzen berühmten Schauspieler in Amerika oder die ganzen Comedians, die waren doch fast alle in Chicago bei Second City oder so. Das ist ja auch so ein Impro-Ding. Von Bill Murray bis Dan Aykroyd bis Steve Colbert alle dabei waren. Tina Fey und so weiter und so weiter. dieses Theater und diese Second City Theater Gruppe, die improvisiert, gibt es seit den 60ern, 50ern. Also das Ding ist immer da gewesen irgendwie.

Stefan

Ich glaube, das ist auch was, was zu irgendeiner Zeit nur bei uns mit reingetropft ist oder so.

Christoph

Ach so, vielleicht ist das schon immer so ein Ding, ja.

Stefan

Und es gibt halt irgendwie bei jedem wahrscheinlich so einen Zeitraum, wo er entweder jemanden kennt oder wo er das mal selber ausprobieren muss und dann da eben beim Prolandet.

Robert

Vielleicht, ja. Ich meine, wenn du es jetzt irgendwie schreiben willst, okay, du brauchst Schauspieler, die irgendwie die ganze Zeit undercover improvisieren. Also ja, da hast du das Wort schon. Jetzt hättest du eine Schauspielschule als Setting machen können, wo der die herrekrutiert. Aber irgendwie ist so ein Impro-Theater ja auch das nahe.

Christoph

Ja gut, vielleicht ist ja diese Impro-Theater-Sache, vielleicht ist sie auch bewusst gewählt, dass das eben so ein bisschen uncoole, ein bisschen angestaubtes Hobby mit ein bisschen hängen gebliebenen Leuten, oder so.

Robert

Ja, die haben ja alle irgendwie so diese Karotte von der großen Karriere vor sich hängen. Die kommen nicht ran. Ja, jetzt brauchen wir da irgendwie, weiß nicht.

Stefan

Das ist auch sowas, wir sind uns eigentlich alle einig. Dann gibt es nichts zum Diskutieren oder zum Streiten. Weil ich habe so einen Eindruck, es hat uns allen irgendwie gut gefallen. Wir hatten Spaß.

Christoph

Ja, klar ist es ein alberner Film mit einer albernen Story, aber wollte halt auch sein.

Stefan

Ja genau, das ist wieder so eine Komödie, die vielleicht in der Sneak oder auch in einem normalen Kinobesuch einen noch mehr Spaß machen könnte, weil einfach da du merkst, wie der Saal mitgeht. Hier bei mir saßen halt zwei müde Katzen und habe mich angeguckt. Die haben nicht mitgelacht.

Christoph

Die haben gegen Satan gekämpft in der Zeit.

Robert

Die hat sich erholt von ihrem Satanskampf. Ja, wie gesagt, ich hatte meine Anlaufschwierigkeiten und war kurz so, dass ich dachte, was habe ich euch da angetan, was habe ich mir da angetan, aber wie gesagt, es ging dann weg und hat durchaus genug Gags, also diese Nummer wurde, wo die Nick Mohamed Figur da irgendwie drei Lines kog.

Stefan

Das ist auch so gut.

Robert

Die nächsten zehn Filmminuten einfach so druff ist.

Christoph

Aber die Orlando Bloom-Figur ihm das einprockt.

Robert

Ja, ja.

Christoph

Ich versuche da nicht zu deeskalieren.

Stefan

Der geht immer drauf.

Robert

Der geht immer auf Eskalation in jeder Szene.

Stefan

Immer eins mehr. Das kann ich mir schon vorstellen, wenn einem sowas ärgert, dass das dann so Szenen sind, wo man sagt, oh, muss das immer wieder das Gleiche, er macht ja quasi immer das Gleiche. Immer eins drauf und nochmal und nochmal und aber war schon lustig.

Robert

Ja, naja, dieses ja.

Christoph

Er hat auf jeden Fall viel mehr Zeilen als in der Herr der Ringe. Wahrscheinlich mehr als in der gesamten Trilogie. Ich glaube, die Gefährten hat er 28 Zeilen gehabt oder so.

Stefan

Echt?

Robert

Die hat er hier relativ schnell weg, die 28. 20 Zeilen.

Stefan

Da stand er doch nicht einmal auf der Impro-Birne. Birne. Da hat er das schon weg.

Robert

Ja, von daher, keine große Filmkunst, aber spaßige zwei Stunden oder was der geht. Oder anderthalb sogar nur. Weiß gar nicht.

Stefan

1,40 meine ich, also.

Robert

Okay, da hätte ich gleich mal nachgucken sollen.

Stefan

1,39. Ja, aber vorne ein bisschen was weg. Muss halt diese blöde Werbung gucken, aber okay. Ich werde jetzt gerade von der EMDB gefragt, wie ich ihn bewerten würde. Und ich klicke da jetzt auf sieben Punkte. Rate.

Robert

Ja, da würde ich mitgehen.

Stefan

Sieben von mir.

Christoph

Tja, dann wird das einstimmig, würde ich sagen.

Stefan

What?

Robert

Das hatten wir ja lange nicht.

Stefan

Das hatten wir echt lange nicht mehr. Auch, dass wir uns so einig sind, das merkst du immer schon, wenn die Kapitel machen, jetzt zwölf Minuten, wir sind fertig. Wir haben jeder das gleiche gesagt. Es hat uns allen gefallen. Ja, cooler Film. Okay, kann man empfehlen. Man muss wissen, auf was man sich... Ich glaube, wenn man den Trailer guckt, weiß man schon genau, was kommt.

Christoph

Es gibt halt keine Tiefgründigkeit, die man darin besprechen kann.

Stefan

Nö, keine zweite Ebene. Aber auch nichts, worüber man sich ärgern muss.

Christoph

Nö.

Stefan

Vernünftiger Film?

Christoph

Ja, das ist einfach gut in der Haltung.

Stefan

Weiter so. Anderthalb Stunden, sehr entspannt. Ja. Gut, das bringt uns doch direkt zur Droge der Wahl.

Christoph

Mhm.

Stefan

Soll ich anfangen?

Christoph

Ja, fangen.

Stefan

Ich habe ja früher immer, wenn ich einen Iron Man gemacht habe, sechs Wochen vorher kein Alkohol getrunken. Und ich überlege mir gerade, ich habe mich da noch nicht entschieden, ob ich jetzt auch...

Christoph

Das war aber auch ein richtiger Triathlon. Ja, ich weiß.

Stefan

Aber irgendwie ist es Fokus, weißt du? Wenn ich schon nicht trainiere, dann kann ich mich wenigstens darauf fokussieren. Nee, ich habe einfach heute nicht so viel Bock, Alkohol zu trinken und habe mir deswegen immerhin ein Radler alkoholfrei aus dem Kühlschrank gegriffen.

Christoph

Wie viel vorher hast du immer kein Alkohol getrunken?

Stefan

Sechs Wochen.

Christoph

Und wie viel das wievielfache ist ein Ironman? Zehnfache etwa, oder?

Stefan

Nee, nicht ganz.

Christoph

Achtfach oder so. Also da musst du ein Achtel von sechs Wochen. Ja, eine halbe Woche. Na, passt doch.

Stefan

Jedenfalls bringe ich heute trotzdem in Vorbereitung auf den Riedel und einen Radler.

Christoph

Sehr gut, ja. Wurde wahrgenommen.

Robert

5,25 Tage wären das. Sehr gut. Gut. Habt ihr irgendwas beobachtet, was die da getrunken haben? Also außer Kokain habe ich nicht viel in Erinnerung.

Christoph

Ich habe nicht, was wir getrunken haben, aber bei ihrem ersten Einsatz, wo sie in diesem Kiosk sind, da ist hinter dem Kiosksitzer stehen Spirituosenflaschen. Und da steht zum Beispiel dieser Amalfi Gin, den habe ich nicht, aber ich habe Plymouth Gin und der stand da nämlich auch. und deswegen trinke ich jetzt Schlimmes Gin.

Robert

Sehr gut. Völliges Hintergrund-Deko-Ding.

Christoph

Total.

Robert

In diesem Laden gab es mit Sicherheit auch irgendwo Weißwein, deshalb trinke ich jetzt Weißwein.

Stefan

What?

Christoph

Bestimmt.

Stefan

Also.

Robert

Ich habe eine Flasche Wagner-Stempel-Riesling offen und ich liebe Wagner-Stempel-Riesling, von daher muss sie einfach leer werden, bevor ihr irgendwas zustößt. Oh, ist gar nicht mehr so viel drin. Du musst ja noch noch Grappa trinken. Er war ja in Italien.

Christoph

Ja, genau.

Stefan

Und Manchester. Neulich eine Folge gehört, wo du auch so erst trinkst du Cognac leer, danach trinkst du Bourbon leer. Und mir hast du so Flaschen gehabt. Oh, die trink ich jetzt noch. Ach, hier, guck mal, die ist auch fast leer. Trink ich auch noch leer und so. Ja, war das nicht?

Robert

Eine vorletzte Woche oder so?

Stefan

Ja, ja. Ich habe noch 49 Folgen ungehört.

Robert

Okay.

Stefan

Das ist nicht viel.

Robert

Ich eher 490 mal 2 oder so. Das kommt bei mir eher hin. So ist 20-fache von dem, was du hast. Gut, wie geht es weiter, Herr Kapitelmarke?

Stefan

Herr Kapitelmarke, es gibt Priscilla. Der Christoph hat den Film entweder noch mal ganz geschaut oder noch.

Christoph

Mal halb geschaut. Nee, ich habe diesmal ganz geschaut.

Stefan

Du hast ihn beim letzten Mal nicht fertig geguckt.

Christoph

Ich habe es letztes Mal nicht fertig geschaut. Bob, was hast du gefragt?

Robert

Ist es die Frau vom Elvis? Nein, oder die Tochter vom Elvis?

Christoph

Genau, Lisa Marie ist die Tochter. Priscilla ist die Frau von Elvis. Ich habe diesmal fertig geschaut. Es ist dieser Film von, Sofia Coppola. Und ich habe die gleichen Probleme wieder, die ich auch beim ersten Mal hatte. Ich kann es diesmal genauer noch greifen als beim ersten Mal. Ich habe beim ersten Mal schauen, glaube ich, sowas gesagt wie, dass ich finde, dass der Elvis zu harmlos rüberkommt. Das stimmt nicht. Also der kommt nicht harmlos rüber. Der kommt als fucking Psychopath rüber.

Ekelhaftes Arschloch. Also wirklich widerlich und beängstigend. Trotzdem bleibe ich in meiner Aussage in gewisser Weise im Tenor dabei. Ich finde, man merkt diesen Film viel zu sehr an. dass die Priscilla Presley, also die, um die es ja geht, die Protagonistin, dass die einfach ihre Finger im Spiel hatte beim Drehbuch. Ich glaube, es basiert auf Memoiren von ihr. Es wirkt, und ich glaube, sie hat auch Producing, sie hat irgendwie mit Sprachrecht gehabt.

Und das merkt man. Es ist einfach, das ist nicht stimmig. Also das ist so, ja, er wird als Widerling dargestellt, Da werden Aspekte dargestellt, die schrecklich sind. Da wird angedeutet, dass er gewalttätig wird. Aber auch nur angedeutet, dass sie einen Schreck kriegt im Endeffekt, weil er neben ihr einen Stuhl an die Wand wirft oder so. Und ich empfinde das nicht so, dass der Film das nur so darstellt und damit sagen will, dass er sie verhauen hat.

Sondern ich empfinde das so, dass, also ich höre da sie immer sagen so, ähm, irgendwie, ja, er war total beängstigend und das hätte da passieren können, dass er mich schlägt oder so. Und genauso, also was noch schlimmer ist, ist halt diese Missbrauchsgeschichte. Die ist halt 14, als er sie kennenlernt. Und er ist 24. Und. Die zieht dann ja da auf seine auf seine was ist das, auf dieses Landgut oder auf dieses Ponderosa. Ja, die hat irgendeinen Namen. Ich weiß nicht.

ist das die ich wechsle mich mit dieser Michael Jackson Dings, ist auch egal, und wo die im Endeffekt eingesperrt wird und dann dort auch in die Schule geht, also sie wird praktisch von ihren Eltern separiert, und er kommt halt nur hin und wieder vorbei und ist halt immer auf Tour und vögelt sich da durch die Gegend und hält sie da im Endeffekt wie so ein Haustier im Endeffekt, und es wird halt so getan als hätte er halt bis nach der Hochzeit gewartet, es mit ihr zu treiben,

was ich einfach fucking unglaubwürdig finde. Also, ja, mag sein, dass er halt so ein verquerer Typ ist, der das so tatsächlich gemacht hat, aber nichts spricht dafür. Sein ganzes Verhalten Frauen gegenüber und auch ihr gegenüber spricht halt überhaupt nicht dafür, dass er keinen Sex mit ihr hatte, sondern es wirkt halt einfach so, dass halt seine Frau, die er dann seine Frau wurde, in ihren Memoiren nicht schreiben wollte, ja, der hat mich halt als ich 14 war.

Missbraucht. Es ist einfach ausgespart und es ist einfach überhaupt nicht plausibel, dass das nicht passiert ist. Und klar, man muss das nicht zeigen, keine Frage, aber es wird halt im Endeffekt so getan, als wäre das Hauptproblem, was sie da hatte, dass sie vernachlässigt wurde. Und das, also es schmeckt, also das hat alles so ein Geschmäckle, dieses, äh, dieser Film, ähm, Und dann ist er halt auch noch überästhetisiert und wirkt halt so unheimlich gemalt und gehübscht.

Auch wenn er natürlich wie ein Widerling rüberkommt. Aber ich finde, er kommt einfach in einigen Kernelementen zu sauber rüber. Oder da wird Schuld von ihm genommen, die er meiner Meinung nach hat. Oder das glaube ich einfach nicht. Also ich will das einfach nicht plausibel, wie das erzählt wird. ja, und dann wird es schwierig, finde ich, also weil was soll dann dieser Film? Also ja.

Robert

Was deckt der für ein Timeframe ab? Also von sie ist 14 bis sie ist was? Oder wie wird das mit den Schauspielern gemacht?

Christoph

Die ist ja immer so mädchenhaft gewesen. Die wird dann halt ein bisschen anders geschminkt und Haare gefärbt und so, aber so von 14 bis sie kriegt ein Kind dann, also so bis Anfang 20, ich weiß nicht mehr genau. Ich glaube ganz am Ende ist sie ein bisschen älter, da ist sie vielleicht da, wo sie ihn verlässt dann. Ich weiß es gar nicht. Aber vielleicht so 10 Jahre oder so. Grob geschätzt. Ja. Nee, diese späten, wo er dann richtig alt ist, das wird nicht, das ist nicht Thema.

Robert

Okay.

Christoph

Und ich meine, klar, das ist schon das ist eindrucksvoll besetzt auch, ja, das ist ja mit Ilordi, den wir aus, Saltburn kennen und sie ist halt super klein, er ist riesengroß, das ist schon, also das ist schon, die Bilder sind schon wirkungsvoll und er spielt auch sehr gut und es ist einfach, man merkt da einfach dieses gefälschte Drehbuch zu stark, das ist gefällt mir nicht. Es ist einfach zu offensichtlich so eine ein Opfer redet sich die Vergangenheit schön Geschichte.

Und das ist einfach sehr unschön, finde ich. Da hätte ein bisschen Distanz doch ganz gut getan. Weil es halt ja, das ist ja so Missbrauchsopfer, die dann so seltsame Geschichten erzählen, die irgendwie nicht so richtig stimmig wirken. Und so wirkt das halt auch.

Robert

Ja gut, aber bei den anderen Filmen ihm das jetzt vorzuwerfen, ohne dafür Beweise zu haben, kannst du halt auch nicht machen.

Christoph

Ja, natürlich. Nee, klar kannst du das nicht machen. Das ist schon meine Meinung einfach. Oder ich empfinde einfach, wenn ich diesen Film schaue, das als nicht stimmig, was da erzählt wird. Was da, was zum Teil eben wie sie da in diese Beziehung geführt wird, oder von ihm auch, ja, da, keine Ahnung, gehalten wird. Und dann auf der anderen Seite dieses sexuelle, völlige Auslassen, völlige Reinwaschen. Das ist einfach überhaupt nicht plausibel. Also wirkt für mich nach einer Verdrängungsstrategie.

Aber das wird halt nicht etwas dargestellt.

Robert

Bis auf die schönen Bilder, meinst du dann, aber das ist faktisch, wenn, dann ist da wenig Sehenswertes dran oder wie darf ich das verstehen?

Christoph

Ich finde, da ist sehr, sehr wenig Sehenswertes dran. Also das ist halt, ja, das sind schöne Bilder. Schöne, ein bisschen langweilige Bilder, was ja auch so gemeint ist. Ja, sie soll sich ja langweilen. Ja, also wir fühlen mit ihr, wie sie sich da langweilt. Wir sehen, dass er ein Widerling ist. Und also, ja, ich war sehr viel auf der Meta-Ebene. Ich habe da eben sehr viel gesehen, so aha, okay, so das ist das, wie sich Priscilla ihre Vergangenheit zurechtgelegt hat. Also, es ist nicht meins.

Andere mochten den Film aus unserer Peer-Group. I don't know. Aber ich mag ihn nicht.

Robert

Ja, gut, muss ich ja nicht.

Stefan

Ich habe auch nicht so viel Lust denn zu gucken.

Robert

Verfügbar auf Mobi und Netflix, falls jemand ihn sehen möchte. Hast du noch Mobi?

Christoph

Nö, ich habe jetzt Netflix.

Robert

Okay.

Christoph

Damals habe ich noch Mobi geschaut. Aber ich glaube, da hatte ich nur halb geschaut und am nächsten Tag hatte ich kein Mobi mehr. Ich glaube, deswegen hatte ich ihn letztes Mal nicht fertig geschaut, meine ich.

Stefan

Ah, ja. Okay, gut. Also Priscilla vielleicht.

Christoph

Ehrlich. Ja, das muss jeder selbst wissen.

Stefan

Ich nicht. Nee, ehrlich. So, wir sind jetzt fast durch, also fast alle fast durch mit Love, Death and Robots. Wir haben es ja letztens...

Robert

Ja, planen wir, dass wir jetzt alle durch sind.

Christoph

Doch, ich bin durch. Ich habe es vorhin noch geschaut in der Vorbesprechung.

Stefan

Was? Während du mit uns geredet hast, dass du das...

Christoph

Ich habe mich immer mal gemutet. Das sind ja nur acht Minuten oder so.

Robert

Faszinierend.

Christoph

Während ihr vom Vorentreffen gesprochen habe.

Stefan

Okay, alles klar. Ich habe Bob geredet.

Christoph

Währenddessen habe ich den Film geschaut.

Stefan

Okay.

Christoph

Hier wird jede Sekunde genutzt.

Stefan

Genau, du hast was, wie heißt der auf Deutsch?

Christoph

Jetzt fragst du was. Denn er kann kriechen oder so?

Stefan

Ach, den hast du geschaut.

Christoph

Den habe ich geschaut. Den anderen hatte ich ja schon gesehen.

Stefan

Denn er kann kriechen, genau. Mit der Katze, die gegen den Satan.

Christoph

Kämpft.

Stefan

Also es geht irgendwie um einen Dichter, einen Poeten, dem der Teufel einer, also ist der eingesperrt? Ich glaube, der ist eingesperrt irgendwo, oder? Oder vermeintlich, oder er denkt, der ist eingesperrt.

Robert

Er ist in einem Irrenhaus.

Stefan

Oder so. Und er hat nur irgendwie eine Katze, die bei ihm langstreunert, die ihm vielleicht auch gehört. Und dann kommt der Teufel und will ihn zwingen, ein Gedicht zu schreiben, mit dem er die Weltherrschaft übernehmen kann und die Katze kämpft dann gegen den Teufel und holt Hilfe.

Christoph

Bei anderen Katzen.

Stefan

Erinnere ich mich so richtig? Ja, ich glaube, das war es, was sonst passiert ist.

Robert

Ja, holt andere Katzen zur Hilfe. Was mich genervt hat, ist, wenn die Katze spricht, bewegt sie den Mund nicht und das klingt immer so komisch, als ob das nicht von der Katze kommt, so vom Ton.

Stefan

Ja, das war echt irritierend.

Robert

Und da habe ich, also warum, ich meine, es ist doch eher das gezeichnet, warum kann die nicht irgendwie den, warum kann es nicht einen visuellen Clou geben, dass jetzt gerade die Katze spricht? Das ist doch nicht so schwer. Das hat mich aufgeregt.

Christoph

Das hat mich nicht gestört. Ich fand es schön, dass die ganze Zeit Vivaldi's vier Jahreszeiten gespielt wurden. Das war ja ein Barockfeuerwerk, sowohl was die Bilder als auch was die Musik anging. Also ich fand es ziemlich cool, muss ich sagen. Es war halt so ja schon so viel Pathos und Emotion und halt so ein bisschen Barock-Kitsch. Ich fand es nice.

Stefan

Mir hat es auch jetzt deutlich besser gefallen als vieles von dem, was wir vorher gesehen haben. Wir haben jetzt irgendwie die letzten vier waren doch alle eher so, ja irgendwie, ja geht so. Ich fand es jetzt hier auch ganz cool. Ich fand es auch die Art, wie das gezeichnet wurde, wie die Katze am Anfang diesen Imp mitgebracht hat.

Robert

Das war gut, ja.

Stefan

Das ist immer ein kleiner Teufel. Ach nee, ist ja gar keiner. Ja, dieses Flugvieh, der hat mal schnell gejagt und mitgebracht. Ja, nee, also mir hat die erstaunlich viel besser gefallen als so der Rest.

Christoph

Auffällig allerdings natürlich schon auch wieder Christentum. Also was ist los in dieser Staffel? Warum dauernd Christentum? Aber gut, der Tod, da liegt es halt nahe, dass man irgendwie Satan und so.

Robert

Und offensichtlich muss man auch so mehr so Gottbezug haben, Christengottbezug, um das richtig gut zu finden. Ich habe gerade mal so die IMDb-Ratings geklickt. In Deutschland und in England so 6,1, 6,2.

Christoph

Lass mich raten, Amerika mehr.

Robert

Amerika mehr, jetzt nicht viel, aber 6,7 und deutlich mehr Leute, die dem ganzen 10 Punkte geben. Und dann zum Vergleich nochmal, Türkei 5,4. Stürzt es dann ab. Wobei da auch erstaunlich viele Leute 10 Punkte geben, aber auch ganz, ganz viele 1 Punkt. Also da polarisiert es sehr. Bei uns ist es eher so eine Gauss-Kurve.

Christoph

Ah, okay. Naja, also ich mochte es.

Robert

Ich fand's belanglos, ganz ehrlich.

Christoph

Ja? Ich bin halt auch voreingenommen, wenn halt da Vivaldi läuft im Hintergrund, dann bin ich halt schon on fire. Das kann ich dann kaum noch schlecht finden.

Robert

Kurze Zwischenfrage, welchen Browser benutzt du auf Windows?

Stefan

Hä?

Christoph

Was?

Robert

Sag mal. Browser benutzt du?

Christoph

Gerade Mozilla Firefox.

Robert

Ah, das kannst du ja wie Vivaldi installieren. Gibt's als Browser. Das ist fantastisch.

Christoph

Ist das so, ja?

Robert

Chrome-basiert mit Adblockern drin. Okay, zurück zum Thema. Das ist das eine, wo ich auf Vival jeden Tag draufklicke.

Christoph

Ach so, okay.

Stefan

Ihr dürft so Sachen installieren?

Robert

Ihr habt nichts gesagt. Andere Rechner, alle Rechner. Thema wechseln.

Stefan

Ich habe gestern meinen neuen Firmenrechner gekriegt. Und ja.

Robert

Lockdown.

Stefan

Sachen, die du dir mühsam mal irgendwie zusammengeschummelt ergaunert hast, irgendwie sind jetzt alle wieder weg und ich habe hier dieses Dream Deck, mit dem ich hier mal meine Knöpfe drücke, das habe ich auch für einen Arbeitsrechner eingerichtet. Die Software war auch weiterhin drauf, die hatte ich mir bestellt, aber da hatte ich halt irgendein Plugin, das ich Teams steuern kann, runtergeladen. Und das war natürlich wieder weg.

Robert

Ja, es ist so ärgerlich, aber das habe ich auch, das ist fantastisch. wo man dann so Knöpfe hat, um die Kamera an und auszumachen und sich zu muten, ohne dass man irgendwo auf der Tastatur oder mit der Maus rumhacken muss.

Stefan

Ja, das ist echt gut.

Robert

Gold. Und auch den, ich will die Hand heben oder ich will einen Daumen hoch senden oder so, wenn der einzelne Knöpfe für hat.

Stefan

Ja.

Robert

Das macht einen Unterschied.

Stefan

Ja, das stimmt. Also dafür lohnt es sich auf jeden Fall. Jetzt muss ich erstmal wieder dieses Pfeil finden. Okay, aber wir wollten eigentlich über Love, Death & Robots sprechen und zwar die letzte Folge, die noch ausstand, intelligente Haushaltsgeräte, dumme BesitzerInnen.

Robert

Ist das gegendert im Deutschen?

Stefan

BesitzersternInnen, ja.

Robert

Ah, okay, das ist mir gleich aufgefallen, aber ich habe es wahrscheinlich auf Englisch gestehen gehabt. Smart Appliances, dumb Owners, stupid Owners, so. Er ist irgendwie hat so den ein oder anderen Schmunzler, ist halt eigentlich eine Abfolge von verschiedenen Haushaltsgeräten, die sprechen können. Also es wird so suggeriert, dass die irgendwie smart sind. Smart Appliances. Und die beklagen sich im Grunde alle über ihr Leben in aufsteigend mit aufsteigender Verzweiflung quasi.

So am Anfang sind es so harmlose Probleme, die die irgendwie haben und am Schluss ist halt irgendwie so, warum gibt jemand einer Toilette Intelligenz? Warum würde man sowas tun? Die Toilette ist sehr verzweifelt. Da ist was dran. Über ihre Existenz. Ja.

Christoph

Ja, es sind halt so Gags, gell?

Robert

Ja, genau.

Christoph

Eigentlich immer wieder der gleiche Gag. Ja. Ja, ist nett, also tut einem nichts, aber ist auch eine der besseren Folgen, aber ist halt auch kein Bringer wirklich, also.

Robert

Die lustige, also die Stimme im Englischen sind so wahnsinnig gut besetzt, das ist Ronny Chang, kennt man aus der Daily Show, Amy Sedaris, Kevin Hart, Brett Goldstein, also ja, der Brett Goldstein war die Toilette.

Stefan

Das passt ja.

Robert

Genau.

Stefan

Also diesen negativen Touch, das kann er doch schon gut.

Robert

Ja. Das war irgendwie ganz lustig, aber es hatte jetzt auch irgendwie so, keinen Bogen irgendwie. Also klar, das war aufsteigende Reihenfolge so, aber irgendwie war es sehr...

Christoph

Man dachte, es kommt noch irgendein.

Robert

Es führte nirgendwo ein richtiger Clou.

Christoph

Kam ja nix.

Stefan

Also, ich habe am Schluss irgendeinen Satz, der es so abbindet.

Christoph

Ja, die Toilette, oder?

Robert

Ich dachte, die ist ganz am Schluss nochmal so. Irgendwas führt am Ende zum Anfang zurück oder so. Ich habe es jetzt auch nicht mehr aufgefallen.

Stefan

Hinterher da saß du, ah ja, nee, das hat mir gut gefallen. Also, ich hatte da viel Spaß bei.

Robert

Aber warum heißt es Smart Appliances Stupid Owners? Wo sind denn die Stupid Owners? Die Owners sind immer nicht zu sehen. Wir erfahren überhaupt nichts über die Owners.

Stefan

Über die geschimpft.

Robert

Ja, es wird über die geschimpft, okay. Aber das heißt ja nicht, dass sie dumm sind. Die haben sich halt irgendwie ein intelligentes Klo geholt. Also irgendein Idiot hat das halt hergestellt und deshalb ist es jetzt da. Irgendwie kann auch der Oner nichts dafür.

Christoph

Der Titel ist nicht ganz cool.

Robert

Die Security-Kamera, die fand ich gut, weil die sich über schlechte Passwörter aufgeregt hat. Und da bin ich ja vollkommen on board. Da rennen sich ja offene Türen ein, die Frau Sedaris hier.

Stefan

Ja.

Robert

Ja.

Stefan

Okay. Ich war nach den beiden irgendwie wieder versöhnt mit der Staffel. Ach, das war jetzt nochmal ein netter Rausschmeißer zum Schluss. Wenn wir das in der richtigen Reihenfolge geguckt hätten und danach noch dieses, wie heißt's? Can't stop. Das ja irgendwie jetzt wieder ganz hinten ist.

Robert

Das ist übrigens die schlecht bewertetste von allen in der Ebene B. Die macht so richtig so einen Sprung nach unten.

Christoph

Can't stop? Ja klar, weil halt alle, die keine Chili Peppers Fans sind, halt gar nichts damit anfangen können. Also es ist halt.

Robert

Wie kann man denn kein Chili Peppers Fan sein? Das ist schon mal die erste Frage.

Christoph

Das ist mir einfach zu langweilig.

Robert

Ach komm mal. Ich fand die hier besser als die Katzen Folge, auch wenn sie nirgends hinführte. Das hier hatte ich so, das ist relatable, irgendwelche eingesperrten Insane Asylum Bewohner, die mit dem Teufel und Katzen kämpfen, da habe ich, das ist nur relatable hier, so, das fand ich, hier ging es um Sachen, die man irgendwie im eigenen Leben so am Start hat.

Stefan

Das wäre auch so mein Ziel für mein Smart Home hier, den Geräten so Pseudo zu geben. Ja, eben nicht echte Intelligenz, sondern einfach zu sagen, so, du bist so ein Gerät und dann irgendeine KI beauftragen, dass die irgend so zynische Sätze immer loslässt. Jetzt habe ich doch erzählt, dass ich das mal mit dem mit dem Kinderwetter gemacht, wo das ja natürlich dann nett rüberkommt, aber das kannst du halt auch auf Gas nicht drehen.

Und dann sagt dir halt dein Lautsprecher, schimpft die Waschmaschine, dass du sie jetzt gefälligst ausräumen sollst und wenn es nach 10 Minuten nicht passiert ist, wird halt weiter geschimpft und so.

Robert

Und der Duschkopf, der nicht zur Masturbation verwendet werden möchte, verstehe ich schon.

Stefan

Ich habe sieben Programme, ich kann das, das, das, das. das?

Robert

Riesling nicht in die falsche Röhre kippen.

Stefan

Eins weiter hinten.

Robert

Ja, danke.

Christoph

Hast du ihn dir in die Haarenröhre gegossen? I don't know.

Robert

Wo wir gerade den Buschkopf waren. Nee, hab ich nicht.

Stefan

Okay, dann sind wir hier mit unserem Love, Death & Robots Projekt irgendwie auch durch.

Robert

Vor EarthNet war es.

Stefan

Underwhelming.

Robert

Diese Mini-Folge war die beste. Auch wenn sie quasi dasselbe war, was wir schon mal hatten, war sie trotzdem irgendwie die beste.

Stefan

Und die mit der Katze. Die mit diesem Roboter mit dem Daumen.

Robert

Ja, stimmt.

Stefan

Die war auch gut.

Robert

Also wenn ihr das Projekt jetzt so verfolgt habt, ohne selber mitzuschauen und ihr euch fragt, was dieser Staffel nimmt, die zwei. Ja.

Stefan

Genau. So, dann geht's weiter. Wir haben noch eine Serie zumindest in Teilen, manche, ich weiß nicht, ob es jemand schon fertig ist. Ja, Christoph, du hast fertig.

Christoph

Oder? Ich hab sie ganz, ja.

Stefan

Bob, wie sieht es bei dir aus?

Robert

Ich hab nur die erste gesehen.

Christoph

Immerhin.

Stefan

Ja, so weit bin ich ungefähr auch.

Christoph

Obwohl die erste ein bisschen rausfällt, weil die erste ja so ein...

Stefan

Das wäre meine Frage direkt an dich. Ist die erste so ein... Hier, wir zeigen mal, wie es dazu gekommen ist und der Rest ist wieder ein normal Asterix.

Robert

Die Origin-Story, das fand ich sehr schön.

Stefan

Story.

Robert

Also vielleicht sollten wir erst mal sagen, worüber wir reden. Ja.

Christoph

Wir reden über Asterix.

Stefan

Kampf der Häuptlinge. Erklär mir erst mal, worum. Wir diskutieren doch immer an.

Christoph

Asterix, Kampf der Häuptlinge. Eine Miniserie auf Netflix. Fünf Folgen. Glaube ich. Und ja, ist basiert auf der ähm gibt es glaube ich auch ein Buch, was ich glaube das heißt Der Seher, oder? Ist das Der Seher? Bin mir gar nicht sicher, ich glaube.

Ähm und genau, das was ein bisschen auffällt, wenn man die erste Folge schaut, ist, dass die erste Folge eben nicht diese Geschichte erzählt, äh, Vom Kampf der Häuptlinge, sondern die Origin-Story, also die, wie Obelix in den Zaubertrank fällt und wie die beiden noch Kinder sind und wie das früher so war.

Robert

Das fand ich total süß, du hast das jetzt mal im Bewegtbild gesehen. Ich habe keinerlei Asterix Comic oder Buch Exposure. Ich habe sonst nur die Filme gesehen. Die glaube ich ziemlich komplett, aber ja.

Christoph

Ich glaube, diese Geschichte wird nie gezeigt.

Stefan

Die ist nie gezeichnet worden.

Robert

Okay, das wusste ich nicht.

Christoph

Ich kann mich nicht erinnern.

Robert

Das jemals gesehen zu haben. Das jetzt quasi im Bewegtbild mal gesehen zu haben, das, was wir immer alle wussten und in jedem Film tausendmal erwähnt wird, dass er als Kind in den Zaubertrank gefallen ist.

Christoph

Aber was wir nicht wussten, war ja, dass er offensichtlich den Zaubertrank erfunden hat.

Robert

Das auch, ja.

Christoph

Das ist neu. Bei Exident. Genau, bei Exident. Nee, und die anderen Folgen sind dann tatsächlich die Story, wie man die aus dem Buch kennt. Also diese Idee von Rom aus, dass man ein gesetzliches Schlupfloch nutzt, um das Gallierdorf doch endlich ins Reich einzugliedern. Nämlich indem man einen anderen Gallier-Häuptling gegen Majestix antreten lässt im Zweikampf. und durch sinistre Pläne dafür sorgt, dass er keinen Zaubertrank hat.

Und ja, was ein bisschen erweitert ist gegenüber der Buchvorlage, ist, dass es diesmal so die Idee von einer jungen Römerin erfunden wird und die Tochter von irgendeinem einflussreichen Römer ist, die sich im Endeffekt für die Kelten oder für die Gallier interessiert. Also die da einfach eine große Sympathie und Interesse hat und trotzdem aber diesen gemeinen Plan aushäckt und die natürlich dann auch irgendwann damit zu kämpfen hat, dass sie schon auf der falschen Seite steht.

Da ist schon auch noch so eine moralische Komponente mit drin. Aber so weit seid ihr ja nicht gekommen, gell?

Stefan

Nö.

Christoph

Sehr guter oder sehr lustiger Scherz, der da immer gemacht wird. Sie wird immer Wikipedia genannt von Julius Cäsar und sie verbessert ihn immer, dass sie... Metadata heißt. Ich glaube, Metadata. Und ich muss sagen, das war tatsächlich auch in dieser Serie auffälliger noch als in den letzten Filmen und so, die ich von Asterix gesehen habe. In den ganz alten war das schon drin, dass so aktuelle Bezüge mit drin sind und das war jetzt hier wieder mehr drin.

Also mehr so Kommentare, die eben auch für Erwachsene eben auch interessanter sind. eben so Sachen wie, das einzige, worauf wir uns wirklich verlassen können, ist, dass das Klima sich nie ändern wird.

Stefan

Ja, das war am Anfang.

Robert

Das mit diesem Cäsar, der wird nichts.

Stefan

Glaube ich nicht dran.

Christoph

Ja, genau. Also es waren schon schöne Erwachsenen-Scherze drin, die Kinder nicht stören, aber die ja so einen leichten politischen Bezug haben, oder geschichtlichen Bezug, das war schon nett. Also das war ziemlich rund gemacht, fand ich. Und sonst noch, wie die Geschichte erzählt wird, fand ich auch gut gemacht. Also ist durchaus eine der besseren Asterix-Verfilmungen.

Stefan

Ja, ich fand es auch überzeugend modern aus. Es war halt jetzt nicht mehr so dieses komplett gezeichnete, wie die ja noch vor ein paar Jahren waren immer, sondern jetzt irgendwie vernünftig animiert. Kann sein, dass ich irgendwie zwei nicht gesehen habe.

Christoph

Ich habe dann die Woche auch noch gesehen, der heißt auch anders, und zwar der, der auf die Trabantenstadt basiert, der heißt irgendwie Mansion of the Gods oder irgendwie sowas, keine Ahnung. Der sieht auch schon ähnlich gut aus. Er ist ein bisschen komischer als synchronisiert. Ich fand den besser synchronisiert hier, oder die Serie besser synchronisiert.

Aber der ist schon auch so technisch gut gemacht. Ich fand, also der Hauptunterschied war schon eher so, wie die Story erzählt wurde, wie die Gags gezündet haben und so. Es war einfach, es war schon ziemlich cool. Also kam gut rüber. Und war eben schon sehr so wie früher halt auch, so ganz früher.

Also wenn man sich diese 60er und 70er Jahre Filme anschaut, klar, die sind auch in ihrer Zeit verhaftet, die kann man heutzutage auch, muss man die schon mit ja, mit einem Augenzwinkern sehen, aber die waren schon auch beißend politisch und auch aktuell. Also sind sie heute natürlich nicht mehr.

Stefan

Habt ihr das mit euren Kindern geschaut?

Christoph

Ich nicht.

Robert

Ich habe es alleine geguckt, weil es auch zeitlich überhaupt nicht gepasst hat so richtig. Aber ich hatte die ganze Zeit so den Hintergedanken zu gucken, so schaue ich das vielleicht mit meinen Kindern weiter und ja, vielleicht tue ich das noch. Ich habe ja nur die erste Folge gesehen. Ich habe gerade mal geschaut, der Typ, der es gemacht hat, ist auch derjenige, der 2002 den Realverfilmungs-Asterix-Obelix mit Gérard Depardieu gemacht hat.

Christoph

Das war schon lange.

Stefan

2002.

Robert

2002, ja. Den hatten wir, glaube ich, sogar in der Sneak, meine ich.

Christoph

Kann sein, ja.

Stefan

Nee, wir hatten doch den mit den Olympischen Spielen.

Robert

Okay. Der war später.

Stefan

Der war 8 oder so.

Robert

Ja, stimmt. Ja, 2002. Weiß ich jetzt auch nicht.

Stefan

Aber warte mal, wenn der 8 war, dann hatten wir den vielleicht sogar im Sneak-Pod. Reden wir weiter.

Robert

Ja, muss man nachdenken.

Christoph

Ich glaube es nicht ich.

Robert

Also Mission Cleopatra ist von Folge 11.

Stefan

Ach, schau mal.

Christoph

Das gibt es ja nicht.

Robert

Fantastisch.

Stefan

In den neuesten Asterix-Real-Verfilmungen.

Robert

Von wem ist der? Kannst du mal kurz schauen, wer der Director ist?

Stefan

Friedrich Forestier. Thomas Langmann. Aber auch mit Giral.

Robert

Ja gut, aber da haben sie dann den Regisseur.

Stefan

Ich habe 6,5 Punkte gegeben. Der Bob 5,5.

Robert

Ah, siehst du mal.

Christoph

Das klingt nicht so gut. Also dem hier gebe ich mehr.

Robert

Ich fand den Animationsziel auch ganz lustig. so dieses, es gibt so schnell eingespielte Kampfszenen in der ersten Folge, wo sie so eine Römerlegion da verprügeln. Und es ist einfach so mit Musik schnell aneinandergeschnitten und so ein bisschen wie so die moderne 3D-Animation von so der alten Batman-Serie, so Paff, Pam, Buff, so Schriftzüge, die sich in der Bewegung hinter der Figur herbewegen.

Christoph

Stimmt, ja.

Robert

Und so macht es kurzweilig und schnell, aber es kommt halt klar rüber, okay, die machen gerade Hackfleisch aus denen und sieht aber lustig aus und ist halt, ja, ganz lustig. Danach kann es dann wieder mit Character Work weitergehen, wenn die Prügelei schnell abgehandelt wurde und trotzdem visuell ansprechend war.

Christoph

Wenn Obelix Lampenfieber hat, wenn er eine Rede halten muss.

Stefan

Oh ja, sehr schön.

Christoph

Ja, Ja, nee, also empfehlenswert. Sollte man schauen mit seinen Kindern.

Stefan

Kann man gut gucken.

Christoph

Lohnt. Was haben wir noch?

Robert

Da machen wir das.

Stefan

So, wie geht's denn weiter? Die Freunde von den Kult-Pessimist-Innen haben Andor 2 besprochen und der Christoph hat's jetzt gehört und will darüber reden.

Christoph

Ja, gar nicht so viel.

Stefan

Die haben's, glaube ich, beide schon länger her gehört.

Robert

Ja, ich hab's irgendwann schon von einer Weile gehört und die sind da auch tief reingestiegen von einem anderen Winkel als wir. Die haben es halt mehr so aus der politischen Richtung. Was ist mit Rebellionen und Revolutionen. Ich habe halt mehr so den Pass, das in Star Wars Lore beleuchtet. Aber ja, in die Richtung sind wir schon auch zum Teil gegangen.

Christoph

Ja, wir sind schon auch politisch abgebogen. Aber nicht so detailliert.

Robert

Aber was hast du denn jetzt noch gehört, weshalb du es hier auf die Liste setzen musst?

Christoph

Naja, was ich mich frage ist, ich weiß nicht, ich habe jetzt nicht vor Augen, wann die aufgenommen haben, aber sie benutzen so ich finde ironisch diese Genitiv-Vermeidung, die wir neulich, ich glaube, wir haben sie hier besprochen.

Stefan

Um dran zu sein.

Christoph

Nee, nee, nee. Was Verwandtschaftsverhältnisse angeht.

Stefan

Ach so.

Christoph

Von meinem Onkel, die Mutter, der Vater oder sowas. Und sowas benutzen sie auch.

Robert

Benutzen sie in Bezug auf die, wie die Figuren zueinander stehen oder was?

Christoph

Ja, genau. Ich weiß es nicht. Aber da haben sie auch so eine, Genitivvermeidung mit einem Dativ und zwei Nominativen, glaube ich. Vielleicht machen sie auch zwei da tief, ich weiß.

Robert

Die machen da drei Stunden Sendung oder sowas und das ist das.

Stefan

Wo du drauf drauf bist.

Christoph

Da hab ich sehr geschmunzelt. Da hab ich sehr geschmunzelt.

Robert

Die Kritikmarke bei uns heißt jetzt Endor 2 bei Kult Pass. Die hätte auch heißen können, Genitiv Vermeidung bei Kult Pass. Weil mit Endor 2 hat das nichts zu tun.

Christoph

Nee, ich meine, klar, was soll ich darüber reden? Das haben wir ja im Endeffekt bei unserer, als wir Endor besprochen haben, wussten wir doch schon. Da war die ja, glaube ich, noch nicht draußen, gell? Wir waren, glaube ich, zuerst.

Robert

Wir haben die aufgenommen, da war sie noch nicht draußen, aber dann ist sie rausgekommen, bevor unsere rausgekommen ist.

Christoph

Wir hatten, glaube ich, bei uns schon gesagt, dass die das wahrscheinlich eher detaillierter und besser besprechen werden und dass wir uns dann an den Kopf greifen, was wir aufgenommen haben. So ähnlich war das im Endeffekt auch.

Robert

Nö, fand ich nicht.

Christoph

Fandst du nicht?

Robert

Nö.

Christoph

Doch, also zum Beispiel, dass wir nicht über die Sprache gesprochen haben. Wo ich mir dachte, das ist eigentlich schon irgendwie unser Thema.

Robert

Weil du mich 40 Minuten aufgehalten hast, dass ich Order 66 Sex erklären musste, was überhaupt nichts in dieser Kapitelmarke zu tun hatte.

Christoph

Nee, aber sie haben schon so Sachen besprochen, wo ich dachte so, ah Mist, da wolltest du auch drüber sprechen. Hm, scheiße, hab ich vergessen. Naja, aber dann kam die Genitiv-Vermeidung, dann war ich on board.

Stefan

War was wieder versöhnt.

Christoph

Genau. Da möchte ich gerne wissen, war das ein Zitat oder war das Zufall? Wahrscheinlich war es Zufall.

Robert

Ich glaube, wir reden einfach so und wissen, du weißt gar nicht, wo wir sind.

Christoph

Nee, nee, nee, nee.

Stefan

Ich würde sagen, dass man zum augenzwinkernden Zwinker mag.

Christoph

Mir war das Augenzwinker.

Robert

Ich vermag das nicht zu beurteilen.

Christoph

Ich bilde mir ein, dass das ein Sneakpot-Zitat war. Ich möchte mir das einreden.

Robert

Sehr gut. Dann machen wir das so.

Christoph

Das hatten wir doch in der Folge mit Jan nicht. Vielleicht war das auch Offair. Ich weiß nicht. Vielleicht war das gar nichts, was wir on air besprochen haben.

Stefan

Doch, doch. Hast du nicht irgendeine Verwandtschaft dabei unter den Bus geworfen, als du davon erzählt hast?

Robert

Ja, ich denke, was Christoph tun würde.

Stefan

Was?

Christoph

Nein. Mein Schwiegervater zum Beispiel oder die gesamte Rheinland-Völlwandschaft könnte sein, ja.

Stefan

Ja, und eigentlich alle, die hier im gleichen Ort wohnen.

Christoph

Was? Die, wo hier im Ort wohnen.

Stefan

Die, wo hier, ja. Das sagen wir doch schon seit den 90ern so.

Christoph

Natürlich, seit Badersalz.

Stefan

Ja.

Christoph

Nee, seit Badersalz fällt es uns auf, dass wir es sagen.

Stefan

Stimmt.

Christoph

Nun gut, ja, aber Kultpass hören ist immer eine gute Entscheidung. Sollte man tun.

Stefan

Auf jeden Fall, ja.

Christoph

Grüße gehen raus. Gut, weiter im Text.

Stefan

Weiter im Text. So, Kapitelmarken sind wieder durcheinander geraten. Ich habe was gekauft, was Neues. Oha. Und eher überraschend, wie ich dazu gekommen bin.

Christoph

Du hast nicht eine Playstation gekauft.

Stefan

Oder? Ich habe eine Playstation gekauft.

Christoph

Nein, du willst mich verarschen, oder?

Robert

Das kann nicht wahr sein.

Christoph

Ich wollte der Erste sein, verdammt.

Stefan

Ja, vor allem jetzt ist ja in zwei Wochen oder so ist hier doch wie heißt es? Amazon günstige Wochen?

Christoph

Ja, da hätte ich eine gekauft.

Stefan

Ja, aber du weißt ja gar nicht, ob die da auch günstiger wird.

Christoph

Nee, weiß ich natürlich nicht.

Robert

Aber das abzuwarten um zu gucken, war auch nicht nee.

Stefan

Es war ganz anders. Ich war ein Freund und Hörer besuchen der hat gemeint so, ihr habt doch da neulich über Playstation, ich hab ja meine am Launch Day gekauft und irgendwie 20 bis 30 Stunden gespielt oder 15 bis 20 sowas. Ich spiel damit nicht. Willst du die haben?

Robert

Okay, so rum. Okay, verstehe.

Stefan

Und dann hab ich gesagt, ja, gern, sag ich nicht nein. Und, äh, ja.

Robert

Also, jetzt ist der Playstation 5.

Stefan

So bin ich dann in den Besitz einer PlayStation 5 gekommen. Deswegen musste ich, als ich neulich bei dir war, Christoph, auch nochmal schnell einen Umweg fahren, um die abzuholen. Ich musste die auch verstecken im Auto, damit du die nicht findest, wenn du unser Auto mithilfst, auszuräumen. Das war ein bisschen aufregend, weil ich das jetzt für heute Abend aufheben wollte. Sehr gut. Und den Kindern habe ich es auch erst erklärt, als wir auf dem Heimweg waren.

Was hast du da abgeholt? Ja, das erkläre ich dir auf dem Heimweg. Ja.

Robert

Welche Edition ist das? Die mit Laufwerk oder ohne?

Stefan

Die erste war glaube ich, gab es nur mit Laufwerk.

Robert

Nee, ich glaube die kamen gleich mit beidem, Digital Edition und...

Stefan

Jedenfalls mit Laufwerk, sodass ich auch direkt mein Red Dead Redemption 2 einwerfen konnte und jetzt schon die eine oder andere Stunde durch wilde Prärien und Schnee und so weiter geritten bin.

Christoph

Ist die abwärtskompatibel?

Stefan

Ja, Playstation 4 Spiele gehen.

Christoph

Okay, aber nur 4, nicht Dreier.

Stefan

Ja.

Christoph

Okay.

Robert

Die Dreier hat eine komplett andere Architektur, glaube ich. Das wäre nicht so einfach möglich gewesen.

Stefan

Ja.

Christoph

Und haben die alle, sind die alle abwärtskompatibel? Weil bei der PS3 war das so, dass, glaube ich, nur die erste abwärtskompatibel war zur Zweier.

Stefan

Das, keine Ahnung. Kann ich dir nicht sagen.

Christoph

Ätzend war. Weil ich hatte eine Dreier, die abwärtskompatibel war und ich hatte dann auch, ich glaube, zwei PS2-Spiele.

Stefan

Aha.

Christoph

Und dann ist mir die abgeraucht und dann habe ich eben so eine Slim gekauft und die war nicht mehr abwärtskompatiert.

Stefan

Ärgerlich.

Robert

Ja, das kann ich auch nicht beantworten. Ja, krass.

Stefan

Und das heißt, zweieinhalb Stunden damit verbracht, die einzurichten oder eine Stunde irgendwie.

Christoph

Das heißt, das Rennen ist entschieden.

Stefan

Update, ja. Aber es war halt auch Zufall. Ja, doch, komm mal, wenn du die nicht willst oder eine Pro kaufen willst, dann bichst du den anderen beiden an. Eigentlich brauche ich keine Pro. Ja, wärst du jetzt da zu Besuch gewesen? Das ist doch so Mist.

Robert

Tja, also das Rennen hast nicht du entschieden, sondern der Verkäufer quasi.

Stefan

Genau, ja.

Robert

Dadurch, dass es dir zuerst angekommen ist.

Stefan

Vielen Dank nochmal an dieser Stelle auch. Ganz offiziell.

Robert

Sehr gut, sehr gut.

Stefan

Ja. Nee, das ist schon, sieht schon sehr beeindruckend aus. Jetzt überlege ich mir gerade, es gibt irgendwie als Angebot für 10 Euro GTA 5, wo ich mir das nochmal kaufe und es quasi dann nochmal in schönen spiele. Aber ich hab's halt schon mal durchgespielt und ich merke jetzt auch schon bei Red Dead.

Christoph

Es gibt doch keine alten Spiele.

Stefan

Red Dead spiel ich. Aber das hab ich halt nicht fertig gespielt. Das hattest du auf der Vierer schon gespielt. Das hab ich auf der Vierer gespielt, aber nicht fertig. So zwei Drittel hab ich's durch. Und irgendwie hab ich da schon Lust, noch den Rest zu sehen. aber ich weiß nicht.

Robert

Wieso hast du es auf der Vierer nicht weiter gemacht?

Stefan

Weil ich die Vierer ausgeliehen hatte nur und sie dann wieder zurückgegeben habe und mir dann die Mühe gemacht habe sie wieder auszuleihen.

Robert

Ja gut okay verstehe, Ja gut, dann kannst du jetzt noch Cyberpunk 2077 da reinhauen. Weiß ich jetzt nicht, wie gut das mittlerweile geworden ist. Es war ja auf den Konsolen am Anfang ein ziemliches Drainwreck. Und ist es wohl auch lang geblieben. Keine Ahnung, wie da jetzt der aktuelle Zustand ist. Vermutlich besser als am Anfang, aber wie gut, keine Ahnung.

Stefan

Ja, ich musste mal irgendwie ein Zusammenfassungsvideo gucken, was das genau ist. Ich hab da nicht so eine richtige Vorstellung, ob mir das auch Spaß macht.

Robert

Ja, das ist wie, also, wenn man diese Cyberpunk-Welt so ein bisschen kennt, so diese aus der Romanvorlage.

Stefan

Nee, gar nicht. Ich habe keine Ahnung, was das ist. Also null.

Robert

Leute schrauben sich Zeug in ihren Körper und, postapokalyptische Zukunfts- alles fucked up, die Welt gehört Konzernen und Leute betäuben sich und schrauben sich, Enhancements in den Körper und in dieser Welt und bist du halt irgendwie so ein Typ, der, oder Typ, oder du kannst auch Frau sein oder irgendwas dazwischen, der so darum Low-Level-Criminal ist, sag ich mal, und dann in große Sachen verwickelt wird. Und ansonsten ist es wie GTA in so einer Cyberpunk-Welt halt.

Fährst da oben her und machst Missionen, bist Open World, kannst rumlaufen. Leute besuchen und heute versuchen, die Story voranzutreiben oder eine Million Nebenquests machen und die Story ignorieren.

Stefan

Das ist mir noch nie passiert. Habe ich mal kurz an. Vier Stunden später, kein Stück in der Mission vorangekommen, aber Lungen gefunden oder so. Genau.

Robert

72 Taxi-Missionen absolviert und dabei wilde Schießereien angefangen mit Leuten, die einem die Vorfahrt genommen haben. Kann ja mal passieren. Ja. Leute, die eigentlich einem gar nicht die Vorfahrt genommen haben, man hat es nur so wahrgenommen.

Stefan

Und dann, ach nee, warte mal, der hat ja, oh, ich habe ein Schild.

Robert

Und dann Schießerei angefangen mit irgendwelchen Leuten, weil man versehentlich einen von denen überfahren hat und die anderen dann zu sauer waren. Und man dann die ganze Sippe auslöschen musste. Das kann ja mal passieren.

Stefan

Ja.

Robert

Ja, GTA.

Stefan

So war das. Ja, mal gucken. Also jetzt habe ich erstmal das eine. Ich habe mir noch ein Star Wars Spiel mit genommen.

Robert

Welches?

Stefan

Ja, ich glaube Battlefront.

Robert

Battlefront 2. Das ist, da musst du die, wenn es Battlefront 2 ist, musst du die Solo-Kampagne spielen. Die ist sehr sehenswert, finde ich.

Stefan

Okay.

Robert

Und bis zum Ende spielen, weil wichtige Dinge im Star Wars, im Star Wars-Universum passieren, in dieser Kampagne. du kannst am Battle of Jakku teilnehmen. Der ist das Ende des Empires. Der wirkliche Endpunkt des Empires. Ist gut. Spielen. Wichtig. Das ist das, wo dann die ganzen die ganzen, das ist jetzt sogar der Christoph, der Battle von Jakku, Jakku ist der Planet, wo Rey lebt.

Stefan

Aber das ist nicht zwei, es ist eins.

Robert

Oh, okay. Das habe ich, glaube ich, sogar selber nicht gespielt. Dann dann nicht. Oder dann vielleicht auch gut, aber vielleicht anders. Ich weiß das schon. Es gibt gerade, glaube ich, so eine Online-Bewegung irgendwie, wo sie die da, die Fans wollen irgendwie die Leute dazu bewegen, dass es Battlefront 3 geben muss.

Aber ich habe das nicht so verfolgt, was da die Einzel, ob da jetzt genug Schwung hinter ist, hinter dieser Kampagne oder vielleicht habe ich das auch alles irgendwie falsch mitgekriegt. Mittelfont 1, okay. Faszinierend. Was hast du noch geholt? Noch mehr Spiele?

Stefan

Nee. Nee. Oder?

Robert

Ist ja noch Luft für das Regal.

Stefan

Ja, ja, ja. Ja, aber jetzt irgendwie im Sommer finde ich es auch immer schwierig, mich dann lange hier hinzusetzen und zu zocken. Ja, du kannst dich jetzt draußen irgendwie an den Pool setzen und chillen oder reingehen oder hier unten, ja, dann geht es doch meistens noch draußen. Oder ich gehe sogar mal laufen oder, Fahrrad fahren. Schreibt sich jetzt leider nicht die Überleitung, weil wir erst noch ein Thema dazwischen haben.

Robert

Aber schön, dass du es versucht hast.

Stefan

Ja, also.

Robert

Ja, dann freuen wir uns für dich und mal gucken, wer Platz zwei macht.

Stefan

Genau. Jetzt ist die Frage, genau, wenn irgendwie in zwei Wochen da dieser Prime-Dings losgeht, Bei wem es dann zuerst aufschlägt. Oder es ist halt so in so einer Folge, wo ihr euch dann erzählt, ich habe sie auch. Soll es ihr ja auch schon gegeben haben.

Robert

Mit keinen kleineren Dingen.

Stefan

Genau. Bob, ihr beide waren noch unterwegs in Frankfurt und haben uns mit den viel um besprochenen Cocktailfreunden getroffen. und haben einen sehr unterhaltsamen Tag im Lyft, Lyft East Hotel verbracht. Also da in so einer größeren Küche hat dann der Cocktail-Mix-Wettbewerb stattgefunden zum Thema gerührte Drinks mit rotem Wermut oder so hieß das Thema. mal, Christoph, nächstes Jahr Thema, jetzt. Aquavit.

Christoph

Ah, und wo?

Robert

In Hamburg.

Christoph

Aha.

Robert

Ja, ist gesetzt, da gehen wir hin, oder?

Christoph

Ja, das Thema ist ein bisschen, das ist nicht das Thema, der Zeitpunkt ist ein bisschen schwierig, aber mal gucken, ich habe es ja nicht mal diesmal geschafft, obwohl es ja in Frankfurt war.

Stefan

Spuckweite sozusagen.

Christoph

Ja, wirklich Spuckweite, aber ging halt wirklich nicht.

Stefan

Ja.

Robert

Du hattest ja Ausreden, die stichhaltig waren, da möchte ich gar nicht dran rumdiskutieren. Genau, nee, war ein schöner Tag, also wir hatten, das begann so, also das ganze Treffen ging ja Donnerstag bis Sonntag. Aber wir haben uns jetzt aus verschiedensten Gründen von, also jetzt alle drei, bei Christoph ist komplett gescheitert, bei Stefan und mir war dann auch irgendwie so dies, weiß nicht und so.

An dem Tag, wo jetzt irgendwie Stadtführung in Frankfurt ist oder so, ich glaube Frankfurt kennen wir alle drei gut genug, dass wir jetzt nicht an der Stadtführung teilnehmen müssen. Und das letzte Mal, dass diese Cocktail-Nerd-Truppe Frankfurts als Austragungsort des jährlichen Treffens hatte, war 2012 und da haben wir das auch maßgeblich organisiert und jetzt haben wir quasi anderen Leuten das organisieren überlassen und die haben das fantastisch gemacht.

Also wirklich richtig, richtig gut organisiert, tolle Programmpunkte gehabt und auch im Vorfeld schon so eine richtige Agenda für jeden Tag und so, dass man also auch bei der Überlegung, welchen Tag nehme ich, um da hinzugehen, komme ich bei mehreren Tagen oder komme ich nur bei ein, zwei oder gar nur bei einem, wie wir es jetzt gemacht haben, schon genau wusste, was würde einen erwarten, was ist an den einzelnen Tagen.

und dann auch das organisiert war, dass dann im Vorfeld schon so ungefähr die richtige Menge Geld eingesammelt wurde und man dann, also wir sind da hingekommen, haben den ganzen Tag gefressen und gesoffen und sind gegangen, ohne einen einzigen Cent quasi an diesem Tag irgendwie.

Stefan

Wir haben es indirekt schon ausgegeben, aber musst dich halt nicht darum kümmern, dass du irgendwie den einen Drink, den du da jetzt in dieser Bar genommen hast, sondern du hast einfach nur gesagt, jo, einen Drink und Und dann irgendwann zwei.

Robert

Drei Tage später kam dann per WhatsApp die Endabrechnung mit dem, was wir vorher bezahlt haben und dem, was dann schlussendlich die Wahrheit war, was da noch an Differenz ist. Fantastisch. War einfach golden organisiert und dann natürlich die Leute wieder zu sehen, die man im Zweifel schon teilweise monatlich, schrägstlich jahrelang nicht gesehen hat.

Stefan

Aber auch halt über zehn Jahre kennt. Viele haben wir ja gemeinsam in, nee Christoph, du warst in Stuttgart schon einmal dabei und waren wir alle gemeinsam in Wien.

Robert

Genau.

Stefan

Das war 2011 oder 10 oder so. Also die man halt wirklich alle schon lange kennt. Und früher auch mal mehrfach im Jahr gesehen hat, irgendwie Forumstreffen und dann noch auf dem BCB. BCB, Berlin. Genau, sowas. Das war einfach schön. Deswegen habe ich mir auch den Tag ausgesucht, wo eben nicht Bar Tour und hier und da, sondern wo man eben an der Location war und Zeit hatte, mit allen zu reden. Das war eigentlich auch schön.

Es war lustig, dass wir beide da uns getroffen haben, kurz so Hi, drei Sätze und sonst haben wir den ganzen Tag nicht miteinander geredet, weil wir reden ja eh einmal die Woche miteinander und wir uns jetzt nett unterhalten.

Robert

Das habe ich auch mit Absicht gemacht, sodass ich dachte, okay, gut, den Herr Giesbeth habe ich begrüßt und jetzt rede ich mit den anderen Leuten, weil es war halt auch komplett pointless, jetzt irgendwie mit dir die ganze Zeit rumzuhängen. Das können wir auch ohne das Vorentreffen machen.

Stefan

Und weder als wir in der Bar saßen, noch beim Abendessen oder so, war es so, dass wir da jetzt irgendwie nur in der Nähe saßen, sondern man hat irgendwie mit den ganzen Leuten die Mannhausen zugriffen.

Robert

Bei dem Cocktailwettbewerb beim Verkosten, da standen wir zumindest kurz nebeneinander. Zwei Meter Kreis umeinander, genau. Ja, nee, und das ist lustig, weil einer hat ja sogar gemeinsame Bekannter aus dieser Truppe, hat dann irgendwann so gefragt, wie viel habt ihr eigentlich noch miteinander zu tun? Vielleicht haben wir auf jeden Fall gewirkt, als ob wir nichts miteinander zu tun hätten mehr. So, äh, du, reichlich. Folge 8 82 oder was auch immer. 81, ja. Genau, und er so, oh, äh, okay.

Also den Eindruck haben wir gut erweckt, dass wir nicht miteinander reden.

Stefan

Dass wir uns gar nicht mehr aushalten in der Nähe. Ja, aber ist ja logisch, also ja, wir reden oft genug miteinander, dann brauchen wir genau in so einer Situation eben nicht die Zeit nutzen, sozusagen.

Robert

Ja, aber das hat das Bruder-Schwester-Pärchen, was da anwesend war, glaube ich, auch genauso gemacht. Die habe ich auch nicht groß miteinander rumhängen sehen.

Stefan

Ja, also mal kurz irgendwie.

Robert

Ja, aber es wirkte auf mich so, als ob die denselben Plan verfolgen, mit den anderen Leuten reden.

Stefan

Ich möchte noch kurz über das Abendessen reden.

Robert

Ja, unbedingt.

Stefan

Wir waren im, oh Gott, wie hieß es?

Robert

Leuchtend Rote heißt der Laden.

Stefan

Ja.

Robert

Ein veganes Restaurant, das, also die haben keinen Michelin-Stern, aber ich würde mal sagen so, damit jetzt Hörer, Zuhörer eine Vorstellung entwickeln können, das ist schon ambitioniert in Richtung Sterneküche gedacht, das ganze Konzept.

Stefan

Intensiver Aromen, kleine Portionen.

Robert

Genau, mehrere Gänge. Ich glaube, es war jetzt insgesamt, wenn man alles mitzählt, neun Stück oder so oder.

Stefan

Acht, neun sowas, ja.

Robert

Ja, genau. Und jeder einzelne irgendwie, sodass du sagst, wow, sowas habe ich noch nie gegessen. Also vielleicht der erste nicht, das Brot mit dem Bärlauch. Brot und Butter, ja. Nee, es war Creme mit Bärlauchöl und noch irgendwas. Es war schon ein bisschen raffinierter. Auch ein sehr, sehr geiles Brot.

Stefan

Ja, mega.

Robert

Aber das war vielleicht noch das gewöhnlichste.

Stefan

Ja.

Robert

Und vielleicht der letzte, dieses Limettentörtchen.

Stefan

Ah, da war ich schon weg.

Robert

Weißt du, da warst du schon weg.

Stefan

Oh nein. Da hat mir hier ein gemeinsamer Freund, Playstation-Verkäufer sozusagen, geschrieben so, wärst du noch zwei Minuten länger geblieben, dann hättest du noch das gekriegt und dann hat meine Straßenbahn irgendwie Verspätung gehabt. Das heißt, hätte ich das gewusst, hätte ich sogar noch mal zurücklaufen können. Oh nein.

Robert

Das war der einzige Gang, den man nicht teilen musste.

Stefan

Ja. Nee, zwischen den gab es auch mal einen. Das war auch irgendwie lustig, überraschend, dass viele Teller so Gemeinschaftsteller waren. Immer zwischen zwei Leute gestellt. Und dann war klar, also war schon so angerichtet, dass man sehen konnte, wo ungefähr zu teilen ist. Aber es war jetzt nicht so, weiß ich nicht, hier liegt eine Kartoffel und da liegt eine Kartoffel, da nimmt man sich die einfach, sondern schon so ein gemeinsam sehr schön toll

angerichteter Teller. Geschmacklich war es halt der Hammer.

Christoph

Es war nicht alles super fotogen. Bob, du hast ja ziemlich viel fotografiert davon und gepostet. Das mit dem Brokkoli, das sah gut aus, diese verschiedenen farbigen Brokkolis. Aber was mich ziemlich genervt hat, weil es halt wirklich jeder gepostet hat. Ich weiß nicht, wie oft ich dieses Scheiß-Essen gesehen habe, war dieser Kohlrabi in dieser weißen Soße.

Das sah halt einfach nicht gut aus. Also es mag sein, dass wenn man das gegessen hat und man irgendwelche Erinnerungen daran hat oder so, dass einem das dann sogar optisch gefällt. Aber wenn man das nicht gegessen hat, war das halt einfach nicht ansprechend. Das war eine Kohlrabi-Scheibe in der weißen Soße mit irgendwas noch anderem weißem drauf oder so. Und ich habe das irgendwie in zehn Varianten gesehen.

Stefan

Ja gut, wenn du so viele, du kennst halt die Leute alle und bist mit denen auf allen Kanälen verbunden und dann taucht das halt auch dauernd auf.

Robert

Jeder hat Sonnenblumenkern, Apfel und Zwiebel waren noch dabei. Ja, ja, stattgegeben. Das Problem fand ich auch... Also der nächste nicht-photogene Gang war der eine von den Nachttischen. Dreierlei vom Reis mit Erdbeeren. War auch einfach nur eine weiße Schicht auf.

Christoph

Guckst du an und denkst dir. Wo sind denn die scheiß Erdbeeren?

Robert

Aber denselben Gedanken.

Christoph

Wolltest du verarschen?

Robert

Das fand ich sehr lustig, weil denselben Gedanken hatte ich, als der Kellner das vor dich hinstellte. Stell dir eine Schüssel hin, wo alles weiß ist. Und du siehst diesen weißen Schaum.

Stefan

So suppenartig fast.

Robert

Genau, aber es ist ein Suppenteller, aber das habe ich in dem Augenblick noch nicht kapiert gehabt, weil ich über die Tiefe dieses Tellers mir keine Gedanken gemacht habe. Ich habe halt nur einen weißen Schaum und auf dem weißen Schaum liegen so Puffreiskörner und dann ist da noch so ein Block in der Mitte und da ist auch irgendwas draufgesprinkelt und dann fängt der an zu erzählen, ja, das ist Erdbeer irgendwas mit dreierlei vom Reis.

Und du guckst es an und denkst dir, hat der gerade Erdbeer gesagt?

Stefan

Reiseis und so.

Robert

Und dann mit dem Löffel da rein, Und plötzlich geht das so unter und das Rote von unten drunter kommt vor und ich dachte so, ach das hier wäre. Sehr faszinierend.

Stefan

Das war so unglaublich lecker.

Robert

Es war wirklich gut, ja.

Stefan

Alle Gänge, also ich fand es alle toll.

Robert

Ja, total. Aber wenn ich was kritisieren würde, dann ist es tatsächlich dieses Sharing-Konzept. Das hat mich genervt. du zahlst viel Geld und du hast dieses Konzept von Teilen mit den Tellern, dass du dir das mit deinem Nachbarn teilst, den du jetzt in dem Fall.

Stefan

Das war halt in der Situation ein bisschen unglücklich.

Robert

Völlig per random jetzt in unserer Situation irgendwen, den du vielleicht ein bisschen besser, ein bisschen schlechter kennst, keine Ahnung, aber es ist ohne Not, weil sie es ohnehin so angerichtet hatten, dass klar war, jetzt zum Beispiel, ich schaue gerade auf das Blumenkohlbild, Da ist auf einer Seite die exakt selbe Anzahl von Dingen wie auf der anderen Seite, getrennt in der Mitte durch eine dunkle Soße. Und es ist ganz offensichtlich, so wie du vorhin gesagt hast,

es ist irgendwie klar, wo zu teilen ist. Ja, warum macht man es dann nicht auf zwei Teller, verdammte Axt? Dann habe ich einen schönen Teller oder so. Bei dem einen war ich zu spät mit dem Fotografieren, weil mein Tischnachbar schon die Hälfte von den Erbsen runtergekratzt hatte. Und dann sieht der Teller halt schon aus wie hingeschissen.

Stefan

Oh, das ist mit den Erbsenbauch.

Robert

Dieser Erbsengang, der war fantastisch.

Stefan

Das ist so krass.

Robert

Ja, und genau, und selbst wenn ich das jetzt mit meiner Frau teilen würde oder so, dann, ich habe immer auch das Gefühl, weißt du, dann geben sie dir eine Pinzette und wir haben die ganze Zeit alle gerätselt, wieso haben wir eine Pinzette? Auf dem Tisch war eine Pinzette, jeder hatte eine Pinzette. Und dann haben wir die ganze Zeit gewartet, irgendwann wird ein Essen kommen,

wo man dringend eine Pinzette braucht. Und, Das war der letzte Gang gegessen und sie kam und hat so Sachen abgeräumt vom Tisch. Das war glaube ich sogar vor dem, vor diesem Törtchen, wofür man ja nur zwei Finger brauchte. Dann hat sie dann irgendwie die Pinzette abgeräumt und beim Gegenüber zuerst und er meinte so, oh meine Pinzette ist jetzt weg. Und ich so, ich habe meine noch und dann kam die Frau irgendwie wieder und zack

war meine Pinzette auch weg. Und dann habe ich so gesagt, oh jetzt ist meine Pinzette weg. Und dann guckte sie irgendwie und dann meinte ich, wozu hätte ich die denn gebraucht? und so, ja, die ist, wenn man irgendwie mal so einzelne Dinge, so ein Kresseblatt aufheben will oder so.

Christoph

Oh Gott, was ein Quatsch.

Robert

Genau, aber genau dann, genau dann muss ich sagen, dann fällt ihnen ihr Sharing-Konzept halt in die Fresse.

Weil, wenn ich, wenn es darum geht, dass ich jedes einzelne Aroma so weit runter bis hin zu, ich hebe ein einzelnes Kresseblatt mit, oder eine einzelne gehackte Nuss oder irgendwas, mit der Pinzette auf, wenn das das Konzept ist, ich lasse aber immer irgendwie 6, 18 Prozent vom Essen auf dem Sharing-Teller zurück, wenn ich es auf meinen rüber bagge und dann muss ich ja meine Zwei-Teller ablecken oder wie soll das gehen?

Stefan

Also uns ist da nie was übrig geblieben.

Robert

Ja, aber wer leckt jetzt den Sharing-Teller ab? Das ist doch scheiße.

Stefan

Kann ich ihn auspacken? Ja, mach halt.

Robert

Wenn ich bei sowas wie Tapas oder so, ja, irgendwie ich bestelle zehn Gerichte und stelle die drei Leuten vor den Tisch, weil normalerweise könnten drei Leute nicht, jeder hat zehn Gerichte essen. Man bestellt aber zehn Gerichte und dann teilt man sich die zu dritt, damit jeder irgendwie von allem was hat. Aber hier war das ja ohne diese Not. Jeder hätte sowieso alles bekommen. Man hätte nur mehr Teller dreckig gemacht.

Das wäre der einzige Nachteil. Und ich glaube, das ist bei dem Preis schon drin. Das wäre mein einziger Kritikpunkt. Das Essen war geil, ohne Frage. Auch der Service war super. Also ich habe da nichts anderes, um was auszusetzen.

Stefan

Die hatten auch so richtig Bock auf ihr Konzept. Das finde ich halt geil. Ja, total.

Robert

Auch die Weine waren gut. Der Sommelier, der uns beraten hat. Das war alles cool. Einfach nur die doppelte Anzahl Teller nehmen, dann ist das Thema vom Tisch.

Stefan

Ja, das ist halt das schicke, neue, moderne, macht man so.

Robert

Ja, das fühlte sich aber so quasi aufgesetzt dran. Weil wir wollen das jetzt so. ob das irgendeinen rationalen Sinn hat oder nicht. Das machen wir jetzt so, weil muss halt. So kam mir das vor. Da war ich glaube ich nicht der Einzige. Wir haben öfter solche Stimmen, hat man am Tisch rechts und links von mir, haben wir das mehrfach vernommen. Das hat mir Leute genervt. Gut, aber egal, dem Abend hat es keinen Abbruch getan.

Stefan

Nein.

Robert

Wir haben da in dieser Gemeinschaftsküche, es war wie so eine sehr hippe Location, wo vielleicht auch so Kochkurse oder sowas stattfinden könnten, könnte ich mir vorstellen, waren so mehrere Kücheninseln. Und da war das Treffen, da war der Wettbewerb, dann ging es für uns in die Bar, dann ging es runter ins Restaurant und danach ging es wieder hoch in diese Küche, so Absacker machen. Und einer hat dann angefangen, plötzlich Spiegelei zu braten.

So die üblichen Dinge, die man so tut nach so einem Abend, wenn man irgendwie Angst hat, dass der Alkohol vielleicht zu viel war und man jetzt irgendwie mal schon mal vorbauen muss, Spiegelei-Brote machen. Sehr lustig. Sehr schöner Abend.

Stefan

Ja, wirklich sehr lohnt. Ich bin ja dann quasi kurz vor Ende, ich wusste es nicht, des Abendessens wieder Richtung Heimat gefahren und war dann glaube ich auch Mainz zu Hause oder so. Also ging auch ganz gut.

Robert

Ich habe in meiner Heimfahrt ein bisschen noch einen Ausnüchterungsspaziergang eingebaut.

Stefan

Bist du nicht Roller gefahren?

Robert

Nee, ich bin Roller auf dem Hinweg gefahren.

Stefan

Also Elektroroller.

Robert

Aber ich habe mich auf dem Rückweg nicht getraut, weil ich immer meinen Blutalkohägel gewisse Fragezeichen hatte. Und dann doch nicht der Frankfurter Polizei in die Arme laufen möchte, damit mit entsprechendem Pegel.

Stefan

Ja, oder einen spektakulären Abflug machen.

Robert

Oder das, ja, das wollte ich alles nicht. Von daher habe ich gedacht, nee.

Stefan

Einmal auf die Schulter krachen oder so.

Robert

Ja, das bietet sich an. In Fürstenfeldbruck ist das so. Nee, das wollte ich alles nicht. Aber dann habe ich geguckt, was so die sinnvolle Verbindung wäre, halt erstmal Richtung Innenstadt zu fahren und dann mit der U-Bahn rauszugurken. Das hätte irgendwie 53 Minuten oder so gedauert.

Stefan

Und da hatte ich irgendwie Das ist genau die Zeit, die ich bis, bis.

Robert

Ja, vor allem auf dem Hinweg bin ich E-Roller gefahren, hat 18 Minuten gedauert, da fand ich dann 53 Minuten so ein bisschen so, das muss jetzt nicht sein, und dann bin ich eben mit der Straßenbahn so erstmal grob in die richtige Himmelsrichtung gefahren, die endete aber nach drei Stationen oder zwei Stationen und da so, ja, hier ist jetzt Fahrtende, bitte aussteigen, da stand ich, am Ratsweg Kreisel. Da ist halt nichts.

Dann bin ich einfach so weiter in die richtige Himmelsrichtung einfach gelaufen, und dann irgendwann wieder bei einer U-Bahn-Station gelandet und dann den Rest U-Bahn gefahren. Da hatte ich noch schön zwei Spaziergänge mit reingemacht, so ein bisschen zum Ausnüchtern und das hat gut funktioniert. Ich hatte am nächsten Tag die Kinder alleine, ab 9 Uhr morgens oder so.

Stefan

Schön.

Robert

Da war ich so ein bisschen skeptisch, dachte ich so, wenn du dich jetzt, wenn du es jetzt übertrieben hast und morgen mit so einem Megakater aufwachst und hast dann die Ehrfrau sagt, okay, ich bin weg, schau. Und dann hast du die zwei Racker.

Stefan

Ich war es mit dem Papa, er liegt da hinten.

Robert

Genau, und dann war es auch noch so ein heißer Tag, wo die Kinder ja dann auch oftmals so ein bisschen ja, was, ich will jetzt nicht unter den Bus werfen, aber sagen wir mal, die Stimmung kippt schneller, wenn es heiß ist. Aber es ging, es ging ja schon nicht gut. Für die Mengen war das fein.

Stefan

Ich habe nach der Bar oben quasi aufgehört und war dann um ein Uhr nachts oder so, als ich dann das letzte Stück mit dem Auto nach Hause gefahren bin. Ich hatte das Auto bei uns noch vor allem am Bahnhof stehen und hatte mir halt offen gelassen. Wenn du es schaffst, so nüchtern zu bleiben, dass du fahren kannst, dann geht es und sonst fährst du halt mit dem Taxi hoch oder so. Ja, aber ich habe irgendwie diese...

Robert

Aber das ist clever, dann musst du das Taxi nicht für die ganze Strecke aus Frankfurt für 2800 Euro, sondern halt nur in Hofheim vom Bahnhof aus und es wären nur ein paar Euro gewesen.

Stefan

Ja, das geht. Ja, oder je nachdem, wenn man entsprechend richtig voll da ankommt, keine Ahnung, wenn sich noch ein Heimwegbier geholt hat, dann laufe ich das da von da unten hoch, weil dann ist es auch einem egal, ob man eine Dreiviertelstunde hoch spaziert.

Robert

Ich wollte gerade sagen, von Hofheim, vom Bahnhof bis zu dir rüber in den anderen Stadtteil, da läufst du aber auch ein Stück Feldweg dann oder so.

Stefan

Oder du kannst an der Landstraße hochfahren.

Robert

Ein Radweg oder sowas, wo man da draußen kann?

Stefan

Der ist sogar beleuchtet.

Robert

Wow.

Stefan

Das ist hier der moderne Scheiß. Das war ganz gut mit dem alten Haus. Das wäre dann gut aushaltbar gewesen.

Robert

Aber auch berghoch.

Stefan

Ja, dann gut.

Robert

Das kann man dann unter Training verbuchen.

Stefan

Wow. Bam.

Robert

Diese Überleitung wurde Ihnen präsentiert von einem Halmglaskrapper.

Stefan

Ach, du bist da schon den nächsten Schritt genommen, sozusagen. Jetzt muss ich mal gucken, was hast du denn trainiert?

Robert

Nix.

Stefan

Wir sind jetzt keine 20 Tage mehr.

Robert

Ja, ich weiß.

Christoph

Der Herr Krüger hat Nerven wie Drahtseile.

Robert

Ich bin viel E-Bike gefahren, aber zum Laufen oder elektrischem Rad gefahren bin ich nicht gekommen, tatsächlich. Und ich werde auch am Wochenende jetzt nochmal fast 40 Kilometer E-Bike fahren am Sonntag. Weil da ist hier Triathlon. Frankfurt. Iron Man ist da, oder? Kann das sein?

Stefan

Echt? Kann sein, ja.

Robert

Und das führt immer dazu, dass ich hier in meinem Stadtteil eingeschlossen werde von der Radstrecke. Und dann kommt man eigentlich aus der Ecke hier nur noch mit dem Fahrrad oder zu Fuß raus, mit dem Auto hier rauszukommen oder später vor allen Dingen wieder reinzukommen, ist nahezu aussichtslos.

Da gibt es einen Weg, da stehst du dann aber eine Ewigkeit im Stau, weil das mit der Polizei von Hand geregelt wird und dann hängt es halt davon ab, ob da mal eine hinreichend große Lücke zwischen den Fahrrädern ist, dass da mal mehr als ein Auto rauskommt und wenn die alle so wie an so einer Perlenschnur aufgereiht fahren, was ihnen ja ihr gutes Recht ist, können sie ja machen. Und dann, da steht es halt teilweise eine Stunde da rum, um irgendwie über die Strecke drüber gelassen zu werden.

Den habe ich in den vergangenen Jahren schon ein paar Mal gemacht. Und jetzt habe ich eine Verabredung ausgemacht für die Kinder außerhalb dieses Stadtteils. Und als ich die Verabredung dann ausgemacht hatte, ist es schon verschoben worden und dann auf dieses Wochenende geschoben worden. Also will ich jetzt nicht nochmal weiterschieben, weil die Kinder sich auch darauf freuen eigentlich.

Aber wir hatten es dann verschieben müssen, habe ich es auf dieses Wochenende verschoben und dann habe ich es in den Kalender eingetragen und einen halben Tag später meine Frau hat die Notification auf dem iPhone gesehen, wo diese. Gemeinsame Familienkalender eintragt, so, du weißt schon, dass da Iron Man ist. Und ich so, was ist das? Nein, ich muss die Kinder da hinbringen und ja, der Plan ist jetzt geändert, ich fahre die jetzt mit dem E-Bike dahin.

Damit komme ich hier wenigstens raus, damit kann ich durch den Wald abhauen, das kann ich mit dem Auto nicht. Ja. Mal gucken.

Stefan

So krass seid ihr da reingeschlossen.

Robert

Ja, es ist richtig. Die letzten Jahre habe ich dann manchmal so den Trick gemacht, wenn ich wusste, dass ich an dem Tag irgendwie raus muss. Es ist ein Sonntag, also du musst jetzt nicht irgendwie zum Einkaufen oder so, aber manchmal hat man ja irgendwie, dann willst du zu deiner Mutter, deinem Vater, irgendwo hin, keine Ahnung und willst ein Auto dafür benutzen oder wollte zu euch vielleicht oder keine Ahnung.

Es gibt ja irgendwie Verabredungen außerhalb, die man so hat und, dann habe ich manchmal, wenn ich da drüber rechtzeitig nachgedacht habe, das Auto am Vortag quasi auf die andere Seite der Strecke gestellt und dann ist man halt einfach irgendwie einen Kilometer oder so zum Auto gelaufen und bei der Gelegenheit zu Fuß die Triathlon-Strecke überquert, was viel einfacher ist als beim Auto, weil da stehst du natürlich nicht im Stau, sondern da läufst du halt bis ran und dann,

guckst du und wenn da keiner kommt, dann springst du rüber. Und da stehen auch so Helfer und die winken dann auch, wenn du kannst und so. Das ist alles fein, aber beim Auto musst du dich halt an einer bestimmten Stelle anstellen, da stehen halt dann alle und da steht dann die Polizei, die das regelt oder die Polizei unterstützt irgendwie die Helfer, die da stehen und die das machen.

Stefan

Und das dauert halt. Die Strecke ist ganz anders als zu der Zeit, wo ich das noch gemacht habe. Das geht irgendwie nach rechts oben weg und gar nicht mehr Richtung Friedberg und...

Christoph

Oh, kein Heartbreak Hill mehr.

Stefan

Nee, nee.

Robert

Hm.

Stefan

Ja.

Robert

Interesting. Was habt ihr trainiert?

Stefan

Ich war einmal laufen, da waren wir wieder mit der Familie auf der Bahn. Da haben irgendwie unsere Kinder total Bock zu, da irgendwie Kreise zu rennen. Ähm, Die Große will dann immer mit mir Wettgerlauf machen. Sie will immer 100 Meter Vorsprung haben und dann läuft sie noch 300 Meter und ich halte noch 400. Das ist immer spannend. Beim ersten Mal habe ich einfach gedacht, dann läufst du mal zügig los und dann hast du sie gleich.

Aber leider ist sie dann doch so lange so schnell gelaufen, dass ich einfach hochgegangen bin.

Christoph

Wenn sie 300 läuft und du 400, wird es spannend?

Stefan

Ja.

Christoph

Verstaunlich.

Stefan

Die Große oder die Kleine? Die Große.

Robert

Die Große würde, wenn ich das so machen würde, die wäre im Ziel, da hätte ich noch die Hälfte vor mir.

Stefan

Ja gut, da darfst du dir noch 50 Meter Vorsprung geben.

Robert

Die würde ich auch nicht kriegen. Die ist ihren zweieinhalb Kilometer Lauf an dem Tag, wo ich den fünf Kilometer Lauf gelaufen bin, die ist erheblich schneller gewesen als ich.

Stefan

Achso, dann müsst ihr gleichzeitig starten oder du kriegst halt den Vorsprung.

Robert

Darauf wird es rauslaufen.

Stefan

Ja und jetzt beim letzten Mal, da sind wir dann gleichzeitig ich ins Ziel komme, da habe ich dann am Schluss ein bisschen.

Christoph

Aber woran liegt denn das? Also, weil ihr bei 400 Meter dann irgendwann abbaut oder was?

Stefan

Ja.

Christoph

Weil die Spitzengeschwindigkeit, das ist mir doch wahrscheinlich mindestens doppelt so schnell.

Stefan

Ja, aber ich kann halt Spitzengeschwindigkeit so für 50, vielleicht 100 Meter und dann bin ich aber 100 Meter Spitzengeschwindigkeit gelaufen und dann kommen noch 300 und dann kann ich halt gehen und da rennt sie halt einfach weiter. Und sie geht halt, also die ersten 100 Meter, das hat du schon verstanden, der kann sie ja so lange brauchen, wie sie will. Das heißt, sie joggt ganz langsam oder geht dahin, zur ersten Fahne sozusagen, winkt dann und dann fängt sie los.

Christoph

Oh, stimmt, das ist schlau.

Stefan

Voll schlau. Bis zur ersten Fahne brauchst du nicht richtig Gas geben. Das ist jetzt beim letzten Mal so richtig provokativ einfach nur gegangen. So, na, joggen musst du aber schon. Jetzt laufe ich gleich los. Und dann bin ich am Sonntag, glaube ich, bin ich nochmal 30 Kilometer Rad gefahren. Ja, da merke ich so, wie langsam wieder ein bisschen die Kondition und so zurückkommt.

Aber sowas, so flache Dinge, um mal, weiß ich nicht, zu probieren, länger in dieser Aeroposition zu bleiben oder so, das ist irgendwie bei uns nicht gut zu finden.

Christoph

Aber es ist halt nicht flach.

Stefan

Es ist immer hüchelig. Ja, selbst wenn du neben der Autobahn entlang fährst. Also da gibt es dieses eine Stück zwischen Sintling und dem Main-Town-Zentrum oder Höchst oder so, was das ist. Da ist ganz cool. Aber es sind halt auch so zwei Kilometer oder so. Da kannst du mal richtig ballern. Das macht schon Spaß.

Robert

Und wenn du, wie weit ist der Main von dir weg? Weil an einem Fluss lang ist ja in der Regel doch sehr eben.

Stefan

Ja.

Robert

Da gibt es doch bestimmt auch einen Weg irgendwie.

Stefan

Ja, aber es ist halt dann 15 Kilometer hin, 15 Kilometer zurück. Da habe ich schon 30 und da habe ich schon keine Lust mehr. Also ja, ich könnte es dann ins Auto schmeißen natürlich und dann einfach runterfahren oder so. Aber ja, mein Gott.

Robert

Aber das ist so meine Runde, die ich mir jetzt gebaut habe, die so knapp über 20 Kilometer lang ist, an der ich lange in Komoot geklickt habe. Einmal bin ich sie, nee, zweimal bin ich sie bisher gefahren. Nach dem ersten Mal habe ich sie noch mal ein bisschen geändert.

Christoph

Länger in Kommod geklickt als gefahren.

Robert

Nee, ich bin sie zweimal rumgefahren. Aber beim ersten Mal war sie nicht geil. Da bin ich so ein Stück auf Verdacht gefahren und dann habe ich ein Hafenbecken.

Stefan

Über das es keiner rückgibt. Übersehen, Plasch.

Robert

Nee, nicht übersehen, sondern Lornbob. Das gehört dazu.

Stefan

Das ist ein Konzept.

Robert

Dieses schöne Fahrrad werfe ich jetzt einfach mal hier in diesen Haufen Dreck und gehe dann schwimmen.

Nee, da habe ich quasi so aus dem Kopf gedacht, naja, dann fahre ich halt an der Nordseite vom Main weiter, in der Annahme, dass ich da so am Fluss bleiben könnte und dann kam halt so Hafenbecken und die gehen halt irgendwie so zig, hundert Meter irgendwo rein und du kannst da auch nicht so wirklich an dem Hafenbecken rumfahren, weil das halt alles Industriegebiete sind, also irgendwelche Firmen, die da Anlieger sind, da lassen sie dich ja nicht hin und dann kannst du mit irgendwelchen Straßen,

einen riesen Bogen da drum rumfahren, wenn du willst, aber das, ja, wenn ich einfach auf die andere Main-Seite vorher rüber gefahren wäre, hätte ich einfach am Fluss weiterfahren können, so wie ich das ursprünglich geplant hatte. Das ist so, wenn du so in Komod nur so grob planst und dann während der Fahrt denkst, naja, den Rest mach ich dann aus dem Kopf. Ja, denkste. Fährst du sofort in so eine dumme Falle rein. Beim zweiten Mal war ich dann besser vorbereitet und wusste, wo ich lang will.

Sehr gut. Nee, aber das ist schön, weil das ist halt top eben. Wir haben uns ja vorhin hier vor der Sendung auch nochmal die Profile von der Strecke, die uns erwartet, angeguckt. Die ist auch topf eben. Ich finde, dann ist es legitim, dass wir nicht am Berg trainieren müssen.

Stefan

Ja, nee, hast ja vollkommen recht.

Robert

Wahrscheinlich ist es total besser, wenn man am Berg trainiert. Dann freut man sich hinterher, dass die Strecke so schön eben ist. wir trainieren ja so schon nicht.

Christoph

Das spielt eine andere Rolle. Wo wir nicht trainieren. Also ich habe gar nicht trainiert.

Stefan

Oh! Auch das ist, also.

Christoph

Wir haben ja noch 17 Tage, also ich bitte euch, da kann man ja noch viel trainieren.

Robert

Also als Herr Giesbert vorhin so in dem Nebensatz sagte, er spürt, dass die Kondition zurückkommt, wollte ich kurz Alarm in deine Richtung schreiten.

Christoph

Alarm, Alarm.

Robert

Das sieht jetzt bei dir noch nicht nach Alarm aus.

Christoph

Nee, aber ich habe auch wirklich keinen Bock bei der Hitze. Also wirklich gar nicht. Ich war heute den ganzen Tag unterwegs, habe Proben genommen. Ich bin halb taumelnd hier wieder angekommen. Ich hätte wirklich keine Lust, irgendwie Sport zu machen. eher gut schwimmen wäre natürlich möglich. Also wirklich. Also gar nicht. Kann natürlich sein, dass es dann beim Triathlon genauso heiß sein wird. Ich hoffe nicht.

Robert

Davon gehe ich leider fest aus. Ich lasse mich überraschen, wenn es nicht so kommt.

Christoph

Vor zwei Jahren war das ja so kräßlich. Das war furchtbar.

Stefan

Aber wo dein Ergebnis war von dem Tag, das ist geil, das lass uns auch machen.

Christoph

Genau.

Stefan

Ja, das ist jetzt heute ein Jahr und zwei Tage her, dass ich mir das Knie kaputt gemacht habe.

Christoph

Oha.

Stefan

Ich halte mich auch nach wie vor von allen Rutschbahnen fern. Sehr gut.

Christoph

Ich war gestern auf dem Volksfest mit den Kindern, da bin ich auch gerutscht.

Stefan

Oh, sei vorsichtig.

Christoph

Hab mich nicht verletzt. Ich bin nicht so ein alter Mann wie du. Achso, doch, bin ich ja jetzt so ein alter Mann wie du.

Stefan

Du bist jetzt so ein alter Mann wie Fabian. Ja, aber... Ja, ja. Gut, wo wir gerade zu Scherzen aufgelegt sind.

Christoph

Oha.

Stefan

Bob, you're time to shine.

Robert

Ach, ja.

Christoph

Ich habe diesmal auch meine Kinder mir einen erzählt. Mach du erst mal, Bob.

Robert

Ja. Wie heißt der nordische Gott des Luxus? Das ist eigentlich was für Christoph, oder?

Christoph

Ja, aber fällt mir nicht ein. Oh Gott. Gott. Das ist so Gen Z.

Robert

Aber es klingt so schön nordisch.

Christoph

Ja, super.

Robert

Okay, jetzt du einen.

Christoph

Die Kinder haben in der Schule HSU, also Heimat und Sachkunde hieß es bei uns. Und Unterricht. Und der Lehrer möchte, dass die Kinder vier Körperteile nennen. Und das Kind sagt, Hals, Maul, Arsch, Gesicht. Das Lustige daran ist, es hat mir halt meine Tochter heute Morgen erzählt, die es acht.

Stefan

Ja.

Christoph

Und ich dachte, schon ganz schön derp für dein Alter.

Robert

Ja, aber sobald sie mit anderen Kindern in der Schule zusammen sind, ist alles vorbei, was du so an Erziehung in gutem Benehmen, was Sprache angeht, gemacht hast.

Christoph

Gönn dir.

Robert

Ich habe noch ganz viele so Kinderwitze hier irgendwie. Geht ein Neutron zur Disco, sagt der Türsteher nur für geladene Gästchen. Hatten wir schon.

Stefan

Das haben wir.

Robert

Na, was grün, hat gute Laune und hüpft umher. Die Freuschrecke. Warum so ein Bienen? Weil sie den Text nicht kennen. Ähm.

Christoph

Finde ich ganz gut.

Robert

Was sagt die 0 zu 8?

Stefan

Gürtel?

Robert

Komm, den kennt ihr. Genau, schicker Gürtel. Was ist rechtlich geschützt und schwimmt auf einem See? Die Patente. Patente.

Stefan

Okay, okay.

Robert

Was sagt der große Stift zum kleinen Stift? Wachsmalstift.

Christoph

Oh Gott.

Robert

So, das reicht. Das war jetzt. zwar keine Dad-Jokes so richtig, aber dafür genug.

Christoph

Was war der Gute? Ich habe schon vergessen. Sag noch mal. Den Guten.

Robert

Ich habe die jetzt gerade alle rausgelöscht aus meinem Dokument. Bist du übel?

Christoph

Stefan, wie war der Gute? Hier wollte ich meinen Kindern erzählen.

Robert

Ja, ich. Der Gute war... Wo ist das jetzt hin?

Christoph

Es gab keinen Guten.

Robert

Genau, das Geheimnis ist. Es gab keinen Guten. Ach, das ist mit den Bienen.

Christoph

Genau.

Robert

Ja, warum so ein Bienen? Weil sie den Text nicht kennen.

Christoph

Genau.

Robert

Freuschrecke.

Stefan

Dann müssen wir erst mal erklären, was so ein Mist. Und dann, ja, nee, noch nicht.

Robert

Okay. Patente.

Stefan

Gut.

Robert

Ich dachte, dass ihr mit dem Wachsmalstift, den kennt ihr. Der ist doch irgendwie, ist der nicht aus irgendeinem Kinderbuch auch?

Christoph

Aber der war auch nicht so richtig gut.

Robert

Ich finde schon. Das ist ein ganzer Satz in einem Wort. Wachsmalstift.

Christoph

Ja, ja. Wir haben den jetzt schon verstanden.

Stefan

Hals, Maul, Arsch, Gesicht auch.

Robert

Ja, siehst du, selbe Konzept. Den einen findet er gut, den anderen nicht. Was ist da los?

Christoph

Weil der eine derb ist.

Robert

So. Wie nennt man einen Matrosen, der sich nie wäscht? Okay, den mache ich noch.

Christoph

Nee, weißt du.

Robert

Ein Meerschweinchen.

Christoph

Oh Gott.

Robert

Schluss jetzt.

Christoph

Die werden echt nicht besser. Aber egal.

Robert

Du musst wieder neue holen. Ich habe so viele geile, die sind dann manchmal so unter der Gürtellinie, so ein bisschen schlüpfrig. Die will ich dann immer nicht in der Sendung erzählen.

Stefan

Nee, nee. Wir nehmen doch nach halb zwölf auf. Das ist doch egal.

Christoph

So, was wollen wir noch in der Sendung haben.

Robert

Chorilistische Witz der Woche oder so.

Christoph

Oh nein, nein, nein.

Stefan

Oder wir müssen wieder Gäste einladen und die müssen immer auch einen mitbringen.

Christoph

Oh ja, gute Idee. Also, die nächste Gästin soll bitte einen Witz mitbringen.

Stefan

Oh Gott, das ist aber gemein.

Christoph

Ich habe bewusst nicht den Klottischschlag benutzt.

Stefan

Okay, bis dahin ist es aber noch ein paar Wochen und wir müssen mal schauen, was wir denn für die nächste Woche schauen.

Christoph

Du musst uns, glaube ich, sagen, was wir da schauen.

Stefan

Oder? Ja, aber es ist ja quasi schon angesagt worden.

Robert

Einfolge heißt CRS, du bist dran.

Stefan

Ja, ich weiß. Ich weiß. Und es wurde quasi gefordert.

Robert

Gefordert?

Stefan

Ja, wir hatten vorhin ja schon das Thema Andor 2 von den Kollegen der Kult-PessimistInnen. Und da sind wir aufgefordert worden, den Film Fountain of Youth zu schauen, vom Erik. Der in so einem Nebensatz sagt, ach, da würde ich auch gerne mal wissen, was der Sneakpot zu sagt. Oder was die Herren vom Sneakpot, oder Jungs vom Sneakpot. und das habe ich gehört irgendwie am Tag, nachdem wir unsere Sendung aufgenommen haben, wo ich das letzte Mal wählen durfte.

Und da habe ich zwischen dem Film, Fountain of Youth, und dem Killer ausgewählt, beide 5,7, beide, dreieinhalb Sterne bei Letterboxd von jemandem, den wir kennen und so weiter, beide zwei Stunden, fünf Minuten, wo ich dann einfach per Zufall den anderen genommen habe und jetzt ist der halt dran.

Robert

Okay.

Stefan

Habe den ausgewählt und dann höre ich das so, denke ich so, ah ja, toll. Hättest du ja den anderen wählen können.

Christoph

Guy Ritchie und hier Padme Hamidala.

Robert

Padme Hamidala und Domhnall Gleeson, also hier General Hux, auch noch, also Star Wars Connections hat es reichlich.

Christoph

Oh wow, okay.

Robert

Fendi Tucci.

Stefan

Fendi Tucci finde ich auch super.

Robert

Aber es steht weiter unten. Krasinski.

Christoph

Oh, Krasinski ist doch so unangenehm. Das ist doch so ein ganz rechter Typ, oder?

Stefan

Echt?

Christoph

Ist es nicht der mit diesem unangenehmen Familienbild, was er gerne auch in seinen Filmen verarbeitet? Ich meine, ich habe das bei der Schere mal gehört. Ich bin gespannt.

Robert

Aber er ist aktuell Sexiest Man Alive gewählt worden von People's Family.

Christoph

Es ist nicht der Mann von, dieser kühlen, gutaussehenden Engländerin. Genau.

Robert

Ja, ja, das ist der.

Christoph

Den ich meine.

Robert

Okay. Ja, habe ich noch nichts darüber gehört oder gelesen oder wenn, dann habe ich es wieder vergessen.

Christoph

Man höre zu dem Thema Team Schere über den Film mit ihr und ihm, wo die nicht reden dürfen. Wie heißt dieser Film, wo die nicht reden dürfen? Diesen Horrorfilm, wo man immer so still sein muss. Quiet Place? Kann sein, oder?

Stefan

Quiet Place.

Christoph

Naja, wir werden sehen, wie dieser Film ist. Bei Apple kann man ihn sehen.

Stefan

Genau.

Robert

Ich lese gerade, dass er nicht einverstanden war damit, wie die Leute den Film verstanden haben. Aber das war jetzt nur die Überschrift vom Artikel. Von daher alles sehr un...

Christoph

Wie den Film, den wir jetzt schauen oder Quiet Place?

Robert

Nee, nee, Quiet Place.

Christoph

Ah, okay.

Robert

Egal.

Christoph

Wahrscheinlich hat er die Themenschere-Rezension gehört und war damit nicht einverstanden.

Stefan

Könnte sein.

Christoph

Wenn er nicht gut dargestellt wurde.

Stefan

Das wird sein, genau.

Robert

Darauf hat er dann ein Vanity-Fan-Interview gegeben.

Stefan

Könnte gut, wenn wir das eigentlich immer machen.

Robert

Okay. Egal, wir gucken jetzt trotzdem diesen John Krasinski in diesen Film, weil Stefan das so bestimmt hat. Ja, das ist mein gutes Recht. Und der Erik das so wollte, dass wir das mal besprechen.

Christoph

Dann machen wir das. Und warum ist es interessant, was wir davon halten? Das ist besonders gut zu uns passt.

Stefan

Dass es uns gehört.

Christoph

Oder besonders schlecht zu uns passt.

Stefan

Ich weiß, bei mir ist es echt schon vier Wochen her, dass ich es gehört habe.

Christoph

Ich hatte es mir nicht aufgefallen, dass er es gesagt hat. Naja, wir werden sehen.

Robert

Vermutlich ist das kulturell wertvoll und wir sind das Gegenteil. Also will man abschnecken?

Christoph

Du meinst, es ist ein Kunstfilm, aber das ist doch...

Stefan

Nee, das ist sowas wie Indiana Jones für günstig oder so.

Christoph

Temu.

Robert

Indiana Jones bei Temu bestellt, genau. Ah, fantastisch.

Stefan

So ein Abtreuerfilm ist das, glaube ich, wenn ich das richtig gesehen habe.

Christoph

Okay.

Robert

Ich habe schon wieder vergessen, wie heißt es? Ach, Fountain of Youth, genau. Genau, dann lassen wir uns überraschen. Schauen Fountain of Youth. Und wo gibt es das? Auf Apple, hast du gesagt?

Stefan

Ja.

Robert

Sehr gut. Dann klicken wir da rein. Und nächste Woche erfahrt ihr dann, was wir davon halten. Bis dahin könnt ihr auf sneakpod.de natürlich Kommentare zu dieser Sendung abgeben und uns schreiben, wie ihr bei Hitze trainiert oder warum diese Sharing-Teller, beim Essen gehen doch eine ganz tolle Idee sind und ich das einfach noch nicht verstanden habe.

Stefan

Davon ist fest auszugehen.

Robert

Davon ist fest auszugehen. Stefan spielt Playstation und der Rest von uns geht wieder deep undercover. Bis nächste Woche. Tschüss.

Stefan

Tschüss.

Christoph

Tschüss.

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