#880 - Nuestros Tiempos - podcast episode cover

#880 - Nuestros Tiempos

Jun 18, 20251 hr 15 minEp. 880
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Episode description

Zeitreisen ist nicht Alles was man auch mit weniger fragwürdiger Kopfbedeckung machen könnte, aber Nuestros Tiempos zeigt uns, wie mexikanische Filmkonventionen die großen Science-fiction-Themen behandeln und dabei auch noch das Thema Feminismus nicht auslassen. Die Science-fiction-Serie Love, Death & Robots hingegen wird in Staffel 4 zunehmend generisch, bleibt in Golgotha dem religiösen Thema der letzten Folge treu und wird in The Screaming of the Tyrannosaur hinsichtlich der Modernität des Frauenbildes von unserem nur scheinbar altbackenen Hauptfilm leicht in die Tasche gesteckt.

Transcript

Stefan

Hola und herzlich willkommen zur 880. Ausgabe des Sneakpots. Wir besprechen heute für euch den Film Nuestros Tiempos. Mit mir hier unsere beiden Menschen aus der Vergangenheit. Robert Krüger.

Robert

Shut up and kiss me you fool.

Stefan

Und Christoph Perner.

Christoph

Guten Abend oder Buenos Dias. Und Stefan Giesbert sucht noch seine Tachionen zusammen.

Stefan

Hola, guten Abend. Ja, da hast du uns mal einen OV-Film wieder mitgebracht. Endlich mal.

Robert

Wie man vielleicht schon in der Begrüßung gehört hat, habe ich es nicht ausgehalten, habe auf Englisch umgestaltet.

Christoph

Echt?

Stefan

Hast du auf Englisch geguckt?

Robert

Ja.

Christoph

Why?

Robert

War keine gute Entscheidung, aber ich habe ihn irgendwie immer wieder von 23.50 bis 2 Uhr oder so geguckt.

Christoph

Aber hast du nicht mal Spanisch gelernt?

Robert

Ja, aber das ist lange her.

Christoph

Und so kompliziert war das doch nicht, was die da geredet haben, oder?

Stefan

Ich habe auch das Gefühl, ich habe irgendwie die Hälfte verstanden. So ungefähr kriegt man schon mit, worum es geht.

Christoph

Ja, aber was sie über Tarion geredet haben, wäre ja großer Unsinn. Also von daher.

Robert

Ja, die haben eine Menge großen Unsinn geredet. Ich habe trotzdem auf Englisch umgeschaltet und festgestellt, die Amis können das mit dem Synchronisieren echt nicht.

Christoph

Nee, die können das nicht.

Robert

Du musst wirklich eine Weile gucken, bis zu diesem kompletten Disconnect zwischen Lippenbewegung und dem, was du hörst, dass der komplett totally off ist. Irgendwann ist es dann egal, irgendwann hat man sich dran gewöhnt, aber es ist echt, am Anfang ist es echt fies.

Christoph

Das würde ich niemals tun auf Englisch dann.

Robert

Nee, was anderes gab es halt nicht.

Stefan

Das ist halt das Problem.

Christoph

Ja, klar.

Robert

Da konnte ich ihn dann ohne Untertitel komplett gucken, weil das Englisch war dann natürlich, dadurch, dass es synchronisiert war, war es klar zu stehen und war dann völlig okay.

Stefan

War amerikanisch synchronisiert oder?

Robert

Ich würde sagen, ja.

Christoph

Stimmt.

Robert

Klar, für mich amerikanisch. Also nicht britisch auf jeden Fall.

Stefan

Okay. Also einen der ersten Sneakpot-Filme aus Mexiko. In Our Time, ich probiere es jetzt nicht nochmal.

Robert

Our Times heißt es.

Stefan

Oder Our Times. In Our Times ist ein Jazz-Standard.

Christoph

Das ist jetzt nicht so schwierig. Nuestros Tempos ist jetzt nicht so schwierig, oder?

Stefan

Worum ging es?

Christoph

Es geht um ein Forscher-Ehepaar, ein Physiker-Ehepaar in den 60ern in Mexiko. Und die forschen an Zeitreisen. Und unterrichten auch noch an der Uni. Sie unterrichten auch an der Uni. Und was wir da so erleben schon, ist halt 60er-Jahres-Sexismus. Sie ist eigentlich die brillantere Dozentin und Wissenschaftlerin und er kriegt aber den ganzen Ruhm. Und es geht eigentlich nicht nur Ruhm, sondern im Endeffekt wird sie immer nur wegen der Sekretärin behandelt.

Und dann schaffen sie es, einen Zeitsprung zu machen. Und in unsere Jetztzeit, also ins Jahr 2025. War aber nicht beabsichtigt.

Robert

Sie wollten nur 15 Minuten.

Christoph

Genau, die wollten nur 15 Minuten und da ist auch noch so eine kleine Einschränkung. Man kann nur alle 30 Jahre öffnet sich irgendwie so ein Zeitraumschlitz, durch den man hindurch wurschen kann.

Robert

Sie haben es im Englischen ein Wurmloch genannt tatsächlich einfach.

Christoph

Ja, ja, genau. Ich glaube auch Spanisch auch. Und ja, deswegen müssen sie halt jetzt genau springen und das machen sie in unserer Zeit und da, wie ich letzte Woche schon aufgrund des Trailers vermutet hatte, dreht sich halt diese, ja, dieses Machtverhältnis, sag ich mal, ein bisschen um, weil halt er halt sehr stark daran hadert, dass die Welt eine nicht mehr ganz so patriarchale ist wie in den 60ern.

Und sie blüht halt richtig auf und dann kommt halt irgendwann die Diskussion, reisen wir jetzt zurück oder nicht. Und ja, viel mehr muss ich glaube ich nicht sagen dazu, oder?

Robert

Nö, das passt glaube ich.

Stefan

Nö, also man könnte noch erzählen, dass sie irgendwie eine, Menschen treffen, die sie quasi als Jungen kannten und jetzt immer noch leben sozusagen.

Christoph

Oder Nachkommen von Menschen.

Stefan

Genau.

Christoph

Nachkommen von Geschwister und so.

Stefan

Es sind 59 Jahre, glaube ich, vergangen. Und ja.

Christoph

Ja, genau. Da war eine Sache, die mich gleich ein bisschen, wo ich so dachte, was ist das denn? Diese junge Assistentin, die sie hatte oder Nicht-Assistentin, die sie in den 60ern hatte und jetzt irgendwie die Direktorin der Universität ist, wo ich mir dachte so, die müsste über 80 sein oder so. Da stimmt doch nicht.

Stefan

Das hat leider gerade so nicht gepasst.

Christoph

Genau, die war zu jung. Ja. Weil bei den anderen hat es ja schon gepasst. Und auch so insgesamt hat es ja schon diese Zeitsagen auch mit dem Ende dann, das hat rechnerisch schon alles gepasst und fand ich auch ganz cool. Aber ja, da hat es mir nicht so gut gepasst. Aber naja. Ja. Ähm. Wie fanden wir das? Oder wie war das? Es war halt mexikanische Telnovella, also schon ein bisschen.

Robert

Ja, schon. Also es wurde ja dann irgendwie ganz am Anfang da, als sie noch in den 60ern waren, gehen sie da irgendwann in ihre lustige Kellerhöhle, wo sie ihre Maschine zusammenklöppeln und fangen plötzlich zu singen an. Da dachte ich so, okay, geht das jetzt so weiter?

Stefan

Das war voll schön.

Robert

Ja, die Szene war dann am Ende.

Stefan

Die war doch super süß.

Robert

Rückwirkend weiß, dass es nur die eine Szene ist, wo ein bisschen gesungen wird, dann ist es okay. Aber wenn man dann so dieses, dass Christoph als wir uns gesehen haben, die Woche auch schon gesagt hat, er hat ihn schon gesehen, ist so ein bisschen Tidelnovella mäßig. Dann dachte ich so, oh Gott, wenn es jetzt auch so noch so eine Musical-Komponente vielleicht hat und das geht jetzt die ganze Zeit so.

Es gab dann später in der Zukunft nochmal so eine Szene, wo sie da so ein bisschen Sexy-Time machen wollen und da gucken sie er sich so an und da dachte ich, jetzt singt er gleich wieder. Und dann hat er zum Glück nicht gesungen, aber ich, ich, äh, äh, ja.

Christoph

Ja, er war eh schwierig, oder? Also, er war halt unangenehm. Aber gut, es sollte halt auch irgendwie sein.

Stefan

Genau so sollte er sein.

Christoph

Gut, er sollte natürlich auch, man sollte schon ein bisschen, und ich glaube, das ist in Mexiko doch noch leichter als hier, möchte ich jetzt einfach, äh, das ist mein Vorurteil, ähm, er sollte schon noch irgendwie relatable sein und so, äh, dass das okay ist, so zu fühlen. Oder, keine Ahnung, ist es natürlich auch. Klar, er ist ja aus der Zeit gefallen. Aber er war halt mit heutigen Augen betrachtet wirklich unangenehm. Und er hat sie auch wirklich unangenehm behandelt.

Stefan

Ja, das fand ich so.

Robert

Als sie aus dem Sexshop zurückkam und er dann Nein gesagt hat, war er komplett nicht mehr relatable.

Christoph

Ja, stimmt.

Robert

Okay, jetzt die Show-Win-Nummer für diese Sendung. Nein, die Story war schon irgendwie süß und klar ist schon verständlich, was da so erzählt werden soll, allerdings fand ich, hat sie sich halt zu viel an so kleinen Gags irgendwie aufgehängt. da wird dann zwei Minuten darüber rumdiskutiert, wie die Strahlen von dem Internet durch die Gegend fliegen oder dass die Leute von ihren Handys hypnotisiert werden und so weiter.

Da waren schon lustige Ideen sozusagen. Wir treten mal mit dem Blick von 59 Jahren zurück mal zwei Schritte zurück und schauen mal auf unsere heutige Zeit, was würden die Leute von damals dazu sagen, wenn sie jetzt so reingeworfen werden würden. und zwar zum einen darüber, wie wir jetzt leben und wie wir was für Technik gibt, aber zum anderen eben auch, wie sich das Verhältnis zwischen Mann und Frau verändert hat.

Klar, jetzt sind wir nicht aus Mexiko und auch nicht aus den 60ern und auch nicht aus heute, das heißt so richtig, klar, wir können uns reinversetzen, wie das hier und jetzt ist, aber wir können uns schlecht in die 60er versetzen und wir wissen auch nicht, wie das in Mexiko heute und damals war. Insofern schwierig, da so ein bisschen das Gefühl dafür zu kriegen, aber der war schon irgendwie niedlich, aber irgendwie auch so ein bisschen egal.

So richtig viel gesagt, wo ich jetzt schwer drüber nachdenken muss, hat er mir auch nicht.

Stefan

Nee, das war halt was fürs Herz.

Christoph

Ja, ja. Ja, aber er hatte ja schon auch diese feministische Komponente. Oder was heißt Komponente? Es war ja eigentlich was ja, kann man drüber streiten, ob das ein erster Linie ein Liebesfilm ist oder ein erster Linie ein feministischer Film. Also ich fand es zwar schon ein erster Linie ein feministischer Film. Der hatte schon auch diese, klar, hast du schon recht, die hatte natürlich diese Romantik-Aspekte, aber ich meine, er war halt auch sehr kurz, gell?

Das war halt wirklich zusammen gedampft, was dann halt auch zum Teil komisch war. Also gerade diese Science-Fiction-Elemente. Ja, okay, wir brauchen nur noch diese Tachyon-Batterie aus der UdSSR, die wird uns geschickt mit der Post. Okay, hier ist die Batterie, wir können losfliegen. Das war schon so sehr easy. Bob, wo du gerade gesagt hast, als ihr aus dem Sexshop kam und so, deine Show-Wie-Nummer eben, hast du eine Ahnung, wie alt die Schauspielerin ist? Das habe ich nämlich gerade...

Robert

Nee, hab ich auch nicht lang.

Christoph

Die sind zehn Jahre älter als wir. Das ist schon krass. Oh, so. Ja, also, klar. Nee, nee, das sieht super aus. Und fand ich auch gerade gut, dass sie eben jetzt nicht irgendwelche 25-Jährigen gecastet haben, sondern das ist eben so, also das war schon auch, ich meine, klar, die hatte so eine, wie heißt sie, Lisa Plenske-Brille ein bisschen auf. Aber die war schon glaubhaft, dass die halt irgendwie Wissenschaftler und Dozenten sind.

obwohl wir kennen auch Dozenten, die 10 Jahre oder 12 Jahre jünger sind. Na gut. Wir kennen ehemalige Dozenten, die 12 Jahre jünger sind. Nee, aber ich fand das gut, dass sie da eben so ein bisschen so, ja, ich will nicht sagen allerweltsleute, weil klar, sahen natürlich schon ein bisschen zu gut aus, aber halt nicht irgendwie 25-Jährige.

Also ich fand, die Besetzung war gut und auch die Schauspielerei, ich meine, klar, die ist halt so, das ist natürlich übertrieben, wenn ich sage Telenovela-mäßig, aber die See- Konventionen in Mexiko sind halt andere als bei uns. Das hat man schon ein bisschen gemerkt. Das war schon so ein bisschen, ich will nicht sagen Comedy-mäßig, aber so ein bisschen schon, oder? Also so ein bisschen albern eigentlich.

Stefan

Ja, alles mit so einem ironischen Touch. So ein bisschen zu viel.

Christoph

Auch diese Zeitmaschine und diese Brille, die der auf hat und so, das ist alles so, ja okay, wir nehmen das nicht ernst, wirklich, wir wissen, dass das cheesy aussieht.

Robert

Ja, diese Zeitmaschine, die von außen komplett aussieht, als ob es irgendwas Leder und Plastik ist. Das war schon sehr lustig.

Stefan

Ja, oder auch wie sie dieses diesen Fummel anhat, nenne ich das jetzt mal, respektierlich, das ist auch irgendwie alles ironisch, diese ganze Szene.

Robert

Es gibt ein paar wenige Szenen, die sozusagen, wo ernsthaft mal über irgendwas schwereres nachgedacht wird, die sind dann aber auch so inszeniert, dass man das auch dann nicht falsch versteht, glaube ich. Also wenn sie sich dann so ein bisschen verloren vorkommt und sich fragt, ob sie jetzt wirklich diese Entscheidung da, die härtere Entscheidung am Ende so treffen soll und so weiter, das ist dann schon auch so inszeniert, dass man dass es nicht veralbert wird.

Aber die ganze restliche Zeit hatte der schon so einen humorvollen Unterton irgendwie auch bei den, ja, eigentlich die ganze Zeit und natürlich das Ende wie das dann alles so in Place fällt Das ist schon sehr Fernsehfilm, Triefschnief.

Christoph

Natürlich, das hat mir gut gefallen. Also rein rechnerisch hat es mir gut gefallen.

Was mir daran nicht so gut gefallen hat, war, dass mit diesem Ende ja vollkommen ... ignoriert wird oder außer Acht gelassen wird, dass die noch ein Leben haben außer der Beziehung, außer ihrer Beziehung, dass da außenrum ja auch noch was stattfinden kann, dass die noch Leute kennenlernen können, dass das Leben irgendwie weitergeht und so und das wird da völlig negiert, es gibt im Endeffekt nur die beiden und alle anderen außenrum sind nur Statisten,

die man mal kurz trifft und die aber keinen Belang auf ihr Leben haben und also das war nicht so ganz rund, Aber ich fand es cute am Ende.

Robert

Das Lustige ist auch, der Film befasst sich zwischendurch mal ganz kurz mit so Zeitreiseparadox, wenn sie jetzt wieder in die Vergangenheit zurückgehen und dann alles kaputt machen. Das sind ja so ein paar von den Future-Personen sind ja so dagegen. Wenn ihr jetzt mit dem Wissen zurückgeht, dann wird ja alles anders und dann bin ich gar nicht mehr hier, so wie ich jetzt bin. Weil ihr das dann beeinflussen werdet.

Christoph

Zum Teil wollen sie ja zurückgehen, um die Vergangenheit zu beeinflussen, um eine neue Zukunft oder Gegenwart zu schaffen.

Robert

Und dann, wie gesagt, ohne es jetzt zu verraten, aber Teile von dem, was die befürchten, passiert ja dann. Ja. Und das hat aber überhaupt keine Auswirkungen.

Christoph

Das ist aber gar nicht mehr.

Robert

Völlig egal. Da ist es dem Film dann auch wieder nicht mehr wichtig genug.

Stefan

Da waren sie überhaupt nicht konsequent. Also es war schon so, naja, glaube ich da.

Christoph

Ja.

Robert

Ja, also.

Christoph

Oh, und was sehr, sehr geil war, war, könnt ihr euch erinnern, was das Erste ist, was sie sehen, als sie die Zeitreise, den Zeitsprung machen und aus dem Gebäude rausgehen? Was für ein Auto da steht?

Stefan

Äh, DeLorean.

Christoph

Ja.

Robert

Ja, super lustig.

Christoph

Sehr gut, ja.

Stefan

Da dachte ich ja für einen Moment so, ach wie cool, da sind die in die 80er gesprungen, da springen die ja noch ein, zwei Mal, da sehen wir ja noch ein bisschen andere Zeiten, ach ja. Das ist ja cool.

Robert

Der DeLorean macht so ein Elektroauto-Geräusch, als er wegfährt.

Stefan

Ja, das stimmt.

Robert

Da dachte ich auch erst, die sind irgendwo in irgendeiner weirden Zeit irgendwie gelandet, die es nicht in echt gibt, aber okay, dann ist es nur zufällig ein Elektro-Umgebauter DeLorean in 2025 gewesen.

Christoph

Ja, es war einfach nur ein bisschen Fanservice.

Robert

Und das war so lustig. Ja, da fing es ja ganz lustig an, wie sie dann da reingehen in diesen Laden und da sitzt diese gelangweilte Verkäuferin, lackiert sich die Nägel und hat ihre Airpods in den Ohren und ballert sich rein und er guckt sie an und sagt irgendwie, sie kann es nicht hören, sie hat irgendeine Condition. So, sie ist. Okay, ja. Das ist ja so ein bisschen wie der Terminator landet in irgendeiner fremden Zeit und geht rein, I need your bicycle, your boots und so weiter.

Der passt da nicht so rein und eckt erstmal mit allem an, was er sagt, weil er nicht so richtig weiß, wo oben und unten ist in dieser Zeit. Aber dann auch, dass diese Zeitmaschine da einfach mitten auf dem Platz steht und ist dem Film dann auch egal, die ist irgendwie reintransportiert, keiner gemerkt. Ähm.

Stefan

Ja, wie der Christoph eben schon gesagt hat, es sind halt viele Abkürzungen, die sie sich nehmen.

Robert

Abkürzungen, genau, ja, total.

Stefan

Ja, aber stellt euch mal vor, es wäre eine halbe Stunde länger gewesen und jedes dieser Sachen, die man auch hätte rausschneiden können, wie wir jetzt gesehen haben, wäre drin gewesen. Da hätten wir doch gesagt, oh Mann, an einer oder anderen Stelle ein bisschen schneiden. Ich finde das richtig gut. Ich fand es schön, dass es so knackig war. Ich war auch das eine oder andere Mal überrascht über sehr schnell stattfindende Entscheidungen, sage ich mal ganz vorsichtig. Ja, aber war nicht schlimm.

Christoph

Was ich immer nicht verstehe bei so Zeitreisen ist, wie das funktionieren soll, dass wenn man einen Zeitsprung macht, man wieder an der gleichen Stelle ist, nur halt in einer anderen Zeit. Weil in der Zeit die Erde ja weitergereist ist und überhaupt nicht mehr an der Stelle ist. Also warum landet man nicht irgendwo im Weltall?

Stefan

Vielleicht ist das der Punkt, weswegen man nur alle 30 Jahre springen kann. Weil es da mal einen Punkt gibt, wo die genau...

Christoph

Aber die Erde schraubt sich, die Erde ist ja nicht, die schraubt sich doch wie eine, wie eine, na, so eine...

Stefan

Kockenzie-Eiche.

Christoph

Ja, genau.

Robert

Dann müsstest du auch nur, selbst wenn das dann so rippt, da gibt es ja mit Sicherheit auch Zyklen, aber dann müsstest du auch nur genau in die Inkrementen springen können.

Christoph

Nee, aber das Universum expandiert ja. Also die Erde ist nie an der gleichen Stelle normal.

Stefan

Ja, aber so ein Wurmloch sieht doch aus wie so ein Kanal. Ja. Und dann springt sie halt durch den Kanal, also nicht nur zeitlich, sondern auch räumlich.

Christoph

Das Wurmloch denkt sich, ah, okay, sie muss aber an die gleiche Stelle der Erde, weil das ist der Referenzpunkt. Das weiß das Wurmloch, oder was?

Robert

Das Wurmloch projiziert die gesamte Erde auf die gesamte Erde und dreht sich mit.

Stefan

Nee, du kannst immer springen, nur du landest halt sonst immer im Müll, also irgendwo im Weltall. Nur in alle 30 Jahre landest du halt wieder auf der Erde. Aber why?

Christoph

Ja genau, das ist der Trick.

Stefan

Weil das Wurmlock eine bestimmte Ausdehnung hat und ich finde es schon sehr logisch, was ich hier mir ausdehne. Wir sollten mal einen Film darum basteln.

Christoph

Nur bei der richtigen Tachyon-Batterie aus der UdSSR.

Stefan

Aus der UdSSR, die jetzt aus China kommt.

Robert

Im Englischen war das keine Batterie, im Englischen war das irgendwie schon...

Christoph

Ich habe ihn einfach banalisierend übersetzt. Stimmt, aber das ist auch schön mit diesem aus China, kommt jetzt aus China, ja. Also der hatte schon seine Momente. Also war schon nett. Aber gut, es war natürlich keine große Kinokunst. Da bin ich vollkommen dabei.

Stefan

Nö, aber man kann sich ja trotzdem gut bei fühlen, oder? Ging es euch nicht so, dass ihr das...

Christoph

Doch, doch. Doch, ich mochte ihn.

Robert

Ich hatte vorher, als du das ausgesucht hast und ich dann mich da abends oder nachts, besser gesagt, hingesetzt habe, dachte ich so, okay, jetzt müssen wir diese Scheiße auch noch gucken.

Weil du halt auch dich so ein bisschen geäußert hattest auf der Party und, gesagt hast, irgendwie so Telenovela und oh Gott, dann habt ihr den schon gesehen und du hast so ein bisschen zumindest kam das bei mir so an, so ein bisschen so mit Augenrollen, so nach dem Motto oh Gott, oh Gott, seid mal froh, dass ihr noch nicht euch da durchgequält so, ich weiß nicht, so kam es bei mir an.

Christoph

Meine Frau hat ja gleich interveniert. Hätte gesagt, nee, ich fand den gut.

Robert

Das habe ich gar nicht mitbekommen, so richtig. Naja, jedenfalls mit diesem Wissen setzte ich mich da hin und dachte so, okay, jetzt muss ich diese Scheiße auch noch über mich gehen lassen. Ich quäle mich da durch und was, wenn ich nach zehn Minuten ausmache, weil kann ich mich da irgendwie rausreden oder so. Und dann war es gar nicht so schlimm. Es war dann ganz nett, ganz witzig irgendwie.

Christoph

Ja, da bin ich ja froh.

Robert

Ja.

Christoph

Ja, wollen wir mal Punkte geben?

Stefan

Ja. Bob möchte ich anfangen.

Robert

Soll ich mal anfangen? Ja, wie gesagt, also keine große Kinokunst, ganz okay unterhalten. Ich würde sagen, sechs Punkte.

Christoph

Ja, da gehe ich ziemlich mit Klar, der ist schon, wahrscheinlich eher für ein mexikanisches Publikum Man merkt schon, da fehlen uns ein bisschen die Sehgewohnheiten Aber insgesamt ein gutes Thema, Okay umgesetzt, nett umgesetzt Der hat keine groben Schnitzer gehabt der macht ja, der macht nicht viel falsch. Ich gebe 6,5.

Stefan

Dann mache ich die Runde komplett und gebe 7. Mir hat der schon viel Spaß gemacht. Ich habe mich gut gefühlt. Ich konnte zwischendurch hatte ich so diese Situation, dass ich an mich selber zurückgedacht habe vor, weiß ich nicht, 30 Jahren oder so, wo ich, sicherlich auch nicht so ähm nennen.

Robert

Wir es Vogue.

Stefan

Progressiv ja so.

Robert

Wo du dich neben deine Frau auf die Bühne gestellt hättest und gesagt ihr in die Rede gefallen wäre ja das nicht, die Szene da muss ich auch ausmachen das war Fußnägelrollen ganz schlimm aber wir sind halt auch nicht.

Christoph

In 60ern aufgewachsen sondern in 80ern.

Stefan

Ja genau also so krass nicht aber schon so Dieses Gefühl so, ja, du warst auch mal ein anderer Mensch, aber gut, dass du die Zeit hattest, es langsam zu machen. Und ich glaube, wenn das, weiß ich nicht, Mitte 90er ich jetzt hier aufschlagen würde, da wäre ich auch ganz schön unentspannt.

Robert

Das ist auch, das fand ich an dem Film auch gut gemacht, dass sie den Hector nicht komplett sozusagen zum Dämonen machen, weil sie schon auch sehen, also es gibt diese eine Szene wo die eine Frau, die sie aus beiden Zeiten kennen, irgendwie sowas sagt so ja, du weißt das und ich weiß das aber die anderen wissen das nicht die versteht schon so sie selber ist ja auch aus derselben Zeit quasi ist jünger, aber sie ist aus derselben Zeit gekommen.

Sie hat das alles noch miterlebt und hatte aber 59 Jahre Zeit, um langsam sich zu ändern.

Stefan

Genau. Sie konnte sich dran gewöhnen, genau.

Robert

Genau. Und natürlich profitiert sie auch und jetzt kann man diskutieren, ob er jetzt nicht auch profitieren würde, aber zumindest nicht in dem Maße oder auf eine andere Art und Weise. Und die beiden sind halt hart rüber geworfen und das erschlägt halt ein bisschen besonders härter auf dann in dem Fall. Ja, das fand ich ganz nett, dass sie ihn dann nicht so jetzt fort irgendwie, weiß nicht, canceln oder irgendwas.

Christoph

Das stimmt.

Stefan

Ja. Und ich hatte mich gestern hingesetzt, dachte ich mir so, jetzt wieder OV-Film gucken. Oh, bitte, alles lesen. Und dann, heute Mittag habe ich mich schon wieder daran erinnert, wie sie alle gut Deutsch geredet haben und ich alles verstanden habe. Das ist echt absurd.

Christoph

Das ist einfach sehr gut Spanisch, Stefan.

Stefan

Nee, klar, wenn du dann schnell genug liest, dann kannst du natürlich schon die Sachen hören, die sie sagen, weil es ja dann doch nah genug dran ist. Aber das war schon so, wie schnell das ging ja mit dem chinesischen Film, den der Jan, war der chinesisch? Ich weiß nicht.

Christoph

Ja, ich glaube.

Stefan

Vorgeschlagen hatte, ging mir das ja auch so, dass ich mich erinnern konnte, wie ich das natürlich alles gut verstanden habe, aber in Wirklichkeit auch untertitelt. Und jetzt war es wieder so. Also, vielleicht schlage ich auch bald mal Filme mit Untertiteln vor.

Christoph

Ich glaube, der war taiwanesisch, aber also.

Stefan

Ja, vermutlich.

Christoph

Auf Mandarin war er auf jeden Fall, ja.

Stefan

Ja. Genau, also sieben Punkte von mir.

Christoph

Sehr gut, das freut mich.

Stefan

Ja, ich ziehe deinen Film nicht immer rund. Kommen wir zur allerseits geliebten Kapitelmarke Droge der Wahl. Ich düse mal kurz los.

Robert

Und wo ist die Tequila?

Christoph

Ich habe hier Tequila.

Robert

Das war mir so klar.

Christoph

Ich trinke Tequila. Ich habe vorhin extra meine Frau gefragt, ob sie heute noch irgendwas mit mir vorhat oder ob ich Tequila trinken kann. Weil nach Tequila stinkt man halt. Das ist halt so. Ich trinke Tequila. Und zwar, Geradura Reposado. Den haben mir Freunde aus Griechenland mitgebracht. Nicht aus Griechenland, aus Mexiko natürlich. Was rede ich denn?

Robert

Ich habe tatsächlich keinen gelagerten Tequila hier und auf Blanco hatte ich jetzt keine Lust. Mescal habe ich auch gerade keinen da. Ich glaube, aus Mexiko habe ich tatsächlich nichts. Deshalb bin ich jetzt ins Spanienregal gegangen und habe einen, Mendoza hier, einen Weinbrand, einen spanischen Brandy gegriffen und den trinke ich jetzt pur, weil ich tatsächlich auch keine Eiswürfel mehr habe.

Ich habe heute die letzten Eiswürfel, in eine Limo gemacht, die ich mir hier tagsüber gemacht habe und dann neue eingefroren und jetzt ist da alles noch so halbwässrig.

Stefan

Oh, das macht doch besonders gar keinen Spaß.

Robert

Ja, nee, deshalb jetzt hier pur trinken. Was gibt es bei dir, Stefan?

Stefan

Ja, ich bin auch irgendwie auf diesem ganz blöden spanisch, ach dann kannst du jetzt was spanisches Trip unterwegs gewesen und habe neulich mit jemandem gesprochen, der zum Trinken, in Spanien war und da halt auch spannende Cocktails trinken wollte und zu mir gesagt hat, die trinken nur Gin Tonic. Die trinken nichts anderes als Gin Tonic. Also habe ich wieder ein mittelaltes Gin Tonic getroffen, also genommen, circa 15 Jahre abgelaufen. Ich kann nicht mal die Marke mehr lesen.

Robert

1724.

Stefan

200 Milliliter steht noch drauf, aber 1724 Tonic.

Robert

Ich glaube, so heißt das, ja. Ist wahrscheinlich mittlerweile antiquarisch. Kannst du teuer verkaufen.

Stefan

Ja, jedenfalls ist noch ein bisschen Kohlensäure drin. Ich habe einen Gin genommen. Ach, diesen Münchner. Heißt der Lions Gin?

Robert

Ja, gibt es.

Christoph

Ich dachte, du hättest wenigstens einen Spanischen genommen.

Robert

Okay, es gibt auch 24 Tonic. Gibt es noch.

Stefan

Siehst du, das ist ja hier hochaktuell. Aber immerhin trinke ich es aus einem gefrosteten Glas. Und diesmal habe ich nicht Gin Tonic im Glas eingefroren, sondern nur Gin. Und der friert dann natürlich nicht. Aber es krachen kalt und sind achtsähl. Also hoch die Tassen.

Robert

Bei Amazon kosten vier Flaschen von denen, die du da hast. Ist es so eine, die ihre Verjüngung erst sehr, sehr weit oben hat?

Stefan

Nee, die verjüngt sich sehr weit unten.

Robert

Okay, dann sind es mittlerweile andere Flaschen. Hier gibt es viermal 0,2 Liter für 16,99. Das ist ja absurd.

Stefan

Was? 16 Euro? 4 Euro für eine Flasche Tonic? Also für so ein Fläschchen?

Robert

Eben, aber vielleicht ist es auch einfach ein scheiß Preis, aber das Ziel bei Amazon ist das hier der Preis, der mir angezeigt wird. Für dieses Zeug. Weird.

Stefan

Naja, egal. Ja, ne, meine sind ganz anders aus. Keine Ahnung, die sehen komplett anders aus.

Robert

Ich habe sie auch für 2 Euro, die Flasche gefunden, bei einem anderen Händler. Gut, das ist besser.

Stefan

Sehr schön. Weiter geht's mit Love, Death and Robots. Wir haben die nächsten beiden Folgen geguckt und diesmal, zum ersten Mal in dieser Staffel, haben wir es geschafft, dass wir auch alle gleich... Nee, wir haben ja von vorne rein schon besprochen. Dass wir auch die gleichen geschaut haben. Möchtet ihr mit den Dinos anfangen oder mit den Aliens?

Robert

In der Reihenfolge kommen die Aliens zuerst.

Christoph

Warte, machen wir das. Ich hab's andersrum geschaut.

Stefan

Scheiße. Ja, machen wir das nächste Mal gucken, was nochmal andersrum. Dann sprechen wir es dann. Nächste Kapitel. Ach, noch.

Christoph

Also, Aliens.

Robert

Aliens versus Fischer.

Christoph

Das ist doch irgendwie zu der, die wir letzte Woche besprochen haben. Denn es geht wieder um Religion. Ach, jetzt muss ich meine Frau wieder hier besprühen. Moment. Und damit meine ich nicht das, was ich vorhin angedeutet habe.

Stefan

Also bitte. War ich da nicht da?

Robert

Ja, da warst du gerade weg.

Stefan

Ach so. Was hier für Sachen? Einmal bin ich kurz nicht da, dann sowas.

Christoph

Okay, meine Frau ist besprüht. Dann weitergehen.

Robert

Ja, dann mach. Du wartest angesetzt, irgendwas dazu sagen zu wollen.

Christoph

Kolkata. Stefan. Wieder religiös. Was diesmal? Oder?

Stefan

Diesmal wird ein Priester gerufen, um mit gerade gelandeten außerirdischen Wasserwesen zu sprechen. Warte mal, erzähl mir ja alles.

Christoph

Ja, machen wir sonst immer, ja.

Stefan

Oder?

Christoph

Ja, manchmal tut man den Endgag nicht verraten.

Stefan

Okay, er redet jedenfalls dann mit diesem was ist denn das? Ein Oktopus oder sowas?

Christoph

Ja, sowas in der Art.

Stefan

Vielleicht nicht Octo, aber also irgendwie ein Topus.

Robert

Ein Wesen des Kopf.

Christoph

Füße.

Stefan

Kopf. Ja. Ein Wesen des Wassers, genau. Und über Religion und über die Bedeutung und so und dann taucht plötzlich der, oder nee, dieser Mensch war, teilgenommen, ist das falsche Wort, war dabei als ein ein Meeres Säuger.

Robert

Ein Schwarzfin, Blackfin, Delfin. Wie heißen die auf Deutsch?

Stefan

Delfin? Delfin mit Schwarz.

Robert

Ja, so eine Sondersorte mit Schwarzflossen.

Christoph

Naja, wir haben auf jeden Fall eine Auferstehung.

Stefan

Genau, der ist wieder zum Leben. Wie das denn sein konnte. Und ja.

Christoph

Genau, und das Spannende ist halt, dass wir hier die Entstehung einer Religion haben und aber eben diesmal nicht für die Menschen, sondern für irgendwelche Aliens. Und ja, und die Menschen halt irgendwie nicht mehr so Zentrum des Geschehens sind und so ein bisschen zwischen die Räder geraten. Hast du das Gefühl.

Robert

Dass die Religion in diesem Augenblick entstanden ist oder dass die vielleicht schon grundsätzlich mit so einer Voreinstellung da reinkommen, dass sie halt mit den Wasserwesen ein bisschen enger sind als mit den Landtieren.

Christoph

Naja, die kommen da, kommen auf die Erde und natürlich connecten sie eher mit den Wasserwesen und dann entsteht da halt dieser Golgotha-Moment, wo halt ein, Wasserwesen, ein intelligentes, von Menschen getötet wird oder so? War das so? Ich weiß gar nicht mehr, wie das Tier zur Schule gekommen war. Irgendwie schon, ne?

Stefan

Ne, es ist wieder auferstanden erst mal.

Christoph

Ja, aber wurde ja erst mal getötet, oder?

Robert

Ja, aber die unterhalten sich am Anfang im Auto irgendwie darüber. Ich hab das auch nicht mehr so 100% auf der Pfanne.

Christoph

Aber das war wohl nicht nett. Ich mein, genau, also es ist ja klar, ich mein, wir bringen ja alle Tiere um. Ist ja bekannt, ne? Das wissen ja auch die Aliens. Und dann steht halt oder ist halt einer von den Delfinen wieder am Leben, wie auch immer. Und wird halt deswegen dann vergöttlicht von diesen Aliens und dann befinden wir uns halt in dieser Situation, wir haben den Messias getötet. Also wir Menschen. Und das kommt halt nicht so gut an bei den Aliens.

Also wir befinden uns zeitlich so in der, so direkt nach Ostern, so zwischen, so am Ostermontag würde ich sagen, oder? So am ehesten.

Stefan

Naja, das muss ich schon rumgesprochen werden, vielleicht kurz vor Himmelfahrt.

Christoph

Nee, Himmelfahrt kann es nicht sein.

Stefan

Nee, vor Himmelfahrt.

Christoph

Ja genau, weil er ist ja noch da, gell? Ist ja noch auf der, also es ist eher so der.

Stefan

Gewandelt noch.

Christoph

Wie hier dieser Gang mit den Jüngern nach Kanossa? Nee, eben nicht Kanossa. Das ist doch Ostermontag, oder? Wo die da nach Dings laufen mit einem Fremden und dann stellt sich raus, ja, war halt Jesus. Und das Grab war leer und so weiter.

Robert

Wann machen sie da einen Parkplatz aus den Römern?

Christoph

Ach ja. Ja. War natürlich auch wieder so ein bisschen on your nose, gell? Also, ja, so von der Idee her ganz okay, fand ich. Ich weiß nicht, was hat denn diese Staffel immer mit Religion und mit Christentum? Das ist ein bisschen überrepräsentiert, oder? Oder kommt mir das nur so vor?

Stefan

Ja.

Robert

Ich werde mit der Staffel auch nicht warm, muss ich sagen. Also jetzt mal unabhängig von dem Inhalt dieser Folge. Bisher haben mich fast alle Folgen, und das wird sich jetzt auch in die nächste Besprechung noch reinziehen, so ein bisschen okay.

Stefan

Okay, nett.

Robert

Ja, sehr viele unterschiedliche Grafikstile. Klar, das war bei Love, Death, and Robots schon immer so. Diese, ähm, wobei, hier war jetzt.

Stefan

War der gezeichnet oder war der gefilmt? Ich habe den auf dem Handy geguckt und meine Augen sind leider...

Robert

Der war animiert, würde ich sagen.

Christoph

Der sah aus wie gefilmt. Das war wirklich krass. Aber ich glaube, er war animiert.

Robert

Ich fand den schon... Der sah schon sehr computeranimiert aus. Ich fand den Effekt, wie die dann aus den Wolken kommen, das sah schon sehr geil aus.

Stefan

Das war gefilmt.

Christoph

Meinst du heutzutage? Der Typ sah doch.

Robert

Achso, die Menschen, meinst du? Ja, die waren gefilmt. Die sind gefilmt, oder?

Stefan

Die Aliens waren nicht echt.

Robert

Nein, aber die Aliens waren jetzt irgendwie Pummo oder Gummi.

Christoph

Kann ja sein, dass es heutzutage so aussieht. Der Mensch war gefilmt, oder?

Robert

Ja, ich glaube schon.

Christoph

Das ist krass. Wir sind jetzt in einer Zeit angelangt, wo man das nicht mehr sagen kann. Oder wo man nicht mehr sicher ist.

Robert

Stimmt schon. Manche AI-generierte Sachen sind schon so gut auch, dass du weißt, okay.

Christoph

Wenn's Dann haben sie nicht bümmelte Hände.

Robert

Ja, und wenn du guckst, so jetzt, in Star Wars irgendwie tote Schauspieler wieder mit reinbauen und so. Klar, ein bisschen fällt's noch auf.

Stefan

Aber auch nur, weil du es weißt, oder?

Robert

Ja, und es sind auch schon ein paar Jahre.

Stefan

Achtung, jetzt kommen gleich die Szene, jetzt kommen gleich die Szene, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt. Okay, hier. Guck, sieht man, sieht man, sieht man. Ich glaube, wenn es dann einem vorbeirauschen will, das würdest du nicht merken.

Robert

Auch schon wieder ein paar Jahre her. Das kommt wieder zu.

Christoph

Ja, das ist zehn Jahre her oder so. Sag, Stefan.

Stefan

Nee, nee, ich habe ein ganz anderes Thema. Das kommt aber erst in der übernächsten Kapitelmarke. Ist mir jetzt gerade aufgefallen.

Christoph

Okay, dann merkst du dich bitte.

Stefan

Ich hoffe, es erinnert mich dran.

Christoph

Also insgesamt fand ich diese Idee, dass, So, wir sind nicht die, oder nicht mehr auf unserem Planeten, nicht mehr die Krone der Schöpfung und ich benutze bewusst diesen Begriff, weil es ja hier auch im Endeffekt um Schöpfung und Krone und Christentum und so ging und müssen uns da dann neu einfinden, was natürlich hier nicht erzählt wird.

Aber so dieses, dass es nicht zwingend so bleiben muss, dass wir das Maß der Dinge sind, fand ich schon so ganz, ganz nette, ja, kann man drüber nachdenken, aber so richtig denkt man jetzt auch nicht drüber nach nach dem Film. Also so einen Impuls halt hatte ich da.

Stefan

Ja, aber es überrascht einen halt nicht mehr mit so, krass.

Christoph

Ja, genau.

Stefan

Es ist halt die Frage, wir gucken jetzt die vierte Staffel von so einer Serie, wo der Gag am Schluss immer ist, oh krass. Wenn man natürlich sowas erwartet, dann kann auch ein normaler Wendepunkt am Schluss, der vielleicht überraschend ist, das war jetzt hier jetzt nicht mit Ansage, sondern so, oh okay, krass. Aber in der ersten Staffel hätten Sie das vielleicht noch mehr überrascht. Könnte ich mir gut vorstellen.

Christoph

Ja, ja, ja. Obwohl, ich meine, gerade dieses Thema jetzt, das ist ja im Endeffekt Planet der Affen, oder geht ja in die gleiche Richtung, ist halt 1968. Also ganz neu ist jetzt der Gedanke nicht. Aber ja, dieser Kurzfilm macht auch nichts richtig verkehrt, aber ist jetzt auch... Lockt uns jetzt nicht direkt hinterm Ofen her.

Stefan

Nee, geht doch.

Christoph

Lass uns mal zum Nächsten gehen.

Stefan

Der Schrei des Tyrannosaurus.

Christoph

Ja, der macht mehr verkehrt, finde ich. Bob, willst du erzählen, um was es geht?

Robert

Es geht um so Gladiatorenkämpfe zur Belustigung der Reichen und Schönen. Und der Mächtigen. Das Ganze findet hier statt. so einer ringförmigen Raumstation irgendwo neben dem Jupiter oder zwischen irgendwelchen Jupiter-Monden zwischen Europa und Callisto oder so. Aber das ist eigentlich auch völlig irrelevant. Jedenfalls haben wir so lustige. Schwebende Pots über einer Arena.

Sieht alles sehr futuristisch, sehr stylisch, sehr Sci-Fi-mäßig aus, aber worum es am Ende geht, ist Gladiatoren, in dem Fall so sechs, sieben keine Ahnung Menschen, Männlein wie Weiblein. werden in eine Arena gestellt und müssen dann da gegen Tiere kämpfen, so wie wir das aus dem alten Rom kennen, während die Zuschauer sechstschlürfend in so lustigen Potts über ihnen schweben und das Rennen von oben verfolgen.

Und die Tiere, die da kommen, sind halt nicht wie damals Tiger oder Löwen, sondern geklonte, vermutlich geklonte Dinosaurier. Als erstes kommen da so drei, nee, sechs, acht, keine Ahnung, Triceratops raus, riesige, große. Und die rennen dann da durch diese Arena und so wie so eine Art, ja, so ein Ben-Hur-Wagen-Rennen mit Triceratops.

Christoph

Genau, die müssen nicht gegen die kämpfen, sondern auf denen. Die kämpfen gegeneinander, indem sie auf den Dinosauriern stehen.

Robert

Genau, also am Anfang geht man, dass die Dinosaurier die Feinde sind, aber eigentlich sind die dann die Rennfahrzeuge. Genau, und dann wird sich typisch Love, Death and Robots, wird sich sehr blutig abgeschlachtet, indem die haben immer so alle so Stahlseile mit so Widerhaken vorne dran,

die sie sich dann gegenseitig an oder durch die Körper schießen. und ja, Ja, dann ist natürlich so ein bisschen die Frage, also irgendwie sieht man schon immer, wie die so ein bisschen da hochschauen und eigentlich wissen, okay, die eigentlichen Gegner sind natürlich nicht die anderen Gladiatoren, sondern die eigentlichen Gegner sind die Leute, die uns das hier dazu zwingen, das hier zu machen.

aber mit dieser Idee macht der Film erstmal eine ganze Weile gar nichts und dann kommt noch der titelgebende Tyrannosaurus Rex da reingelaufen und da ist man natürlich, wenn man gerade sowieso auf einem Triceratops reitet eigentlich ganz gut aufgestellt, weil das sowieso der einzig sinnvolle Dinosaurier ist, der den T-Rex ernsthaft ärgern konnte und, ja und dann am Ende fällt dem Film dann doch noch ein dass er noch ein anderes Thema liegen hat lassen und ja, gern Also ja, genau.

Christoph

Und ich finde, der Film zeigt, das ist ja häufig so bei Love, Death and Robots, da ist ja am Anfang immer so eine Einblendung von den drei, diese drei Symbole, die so eine Aussicht auf den Inhalt des Films geben. Ich will mir vorhersagen. Genau. Habt ihr gemerkt, welche drei Symbole das waren?

Stefan

Das dritte war so ein Katzenauge quasi.

Christoph

Genau, das dritte war so ein.

Stefan

Ja oder Aber die anderen beiden weiß ich nicht.

Christoph

Echsenauge und das mittlere waren halt zwei Brüste. Und ich fand, das war halt, schon auffällig an diesem Kurzfilm, dass es für mich, ja, die Story hast du erzählt, aber in erster Linie Genau, in erster Linie ist es darum zu zeigen, wie super hot unsere Protagonistin aussieht und vielleicht auch noch ein paar außenrum von diesen anderen Dings, aber vor allem, wie super hot sie aussieht, wie wenig sie anhat oder, aufgemalte Kleidung oder sowas,

und wie geschmeidig sie sich bewegt und wie toll ihre Brüste aussehen. Das sah super aus, keine Frage, aber das war halt so male gaze, dass ich es wirklich unangenehm finde. Vor 20 Jahren hätte ich es sicher nicht unangenehm. Wahrscheinlich vor 10 Jahren auch nicht. Ja, fair enough, ja, aber es ist halt nicht mehr in dieser Zeit angemessen. Also es ist halt Ah, unangenehm. Selbst für mich als weißen Gen-X-Mann Ende 40.

Es ist irgendwie, wo man denkt, ja, ich sehe, dass sie super aussieht und dass ihr das toll gezeichnet habt, aber es ist unangenehm und es wäre wahrscheinlich sogar unangenehm, wenn ich nicht darauf vorbereitet gewesen wäre, dass euch genau das am wichtigsten ist in diesem Film. Ähm...

Stefan

Ja, aber es sieht halt aus wie eine Rüstung. Es bewegt sich halt nichts an dem Körper. Aber ich habe mich jetzt gerade noch mal im Hintergrund laufen lassen. Das ist halt... Die Dinos sehen viel, viel echter aus als die Menschen.

Robert

Echt, ich fand den Dino auch nicht besonders gut. Also die Triceratops vielleicht noch, aber...

Stefan

Ja, aber der T-Rex, der ist eher so...

Robert

Der ist irgendwie von den Proportionen irgendwie falsch, finde ich.

Stefan

Ja.

Christoph

Da merkt man halt auch, dass so Dudes sind, die das gemacht haben, ne? So... Wie heißt der? Miller und so. Ich weiß jetzt nicht, wer Darischi geführt hat.

Robert

Aber das ist halt gerade die Animation ihrer Brüste nicht besonders realistisch, ehrlich gesagt.

Stefan

Nee, gar nicht.

Christoph

Nee, realistisch nicht, aber so stilisiert halt, ja, superprall, super irgendwie, sexualisiert halt, in irgendeiner Form sexualisiert. Nicht realistisch, natürlich nicht, aber irgendwie doch sexualisiert.

Robert

Ja, und dann ist halt diese Story mit dem Wölfen, dass irgendwie so ihr Spirit Animal ist und sie redet die ganze Zeit irgendwas über Wolfpack und gemeinsam sind wir stärker und so. Aber genau das hätten die Gladiatoren ja machen können.

Christoph

Ja, genau.

Robert

Gemeinsam sind wir stärker und nehmen die Dinosaurier, die uns gegeben sind, plus unsere krassen Kampffähigkeiten und machen die da oben nieder. Ja, nein. Also haben sie halt nicht gemacht. So, alles, was uns über gemeinsam sind wir stark als Wolfsbrudel erzählt wurde, ist nicht das, was uns in dem Film erzählt wird. Also, ist irgendwie...

Christoph

Ach, Tim Miller war der Regisseur. Okay, ist jetzt nicht wahnsinnig überraschend, ne?

Stefan

Ne, also, ja, geht so. Vielleicht.

Christoph

Ja, ne, also ich fand's eher ärgerlich.

Robert

Dino-Film. Aber immerhin mal ein bisschen ohne Religion. Ach ja, und Mr. Beast haben wir noch vergessen. Das nervt mich ja auch. Also wenn du jetzt irgendwie guckst, dass andere Leute zu diesem Film denken, dann ist die erste Qualität, die diesem Film in jedem Review zugeschrieben wird, ist ja, Mr. Beast ist der Typ, der diesen Teil spricht und er sieht auch noch so aus wie er. und du denkst dir, nichts an diesem Film ist egaler, als welcher YouTube-Heinz

diesen einen unbedeutenden Wurst da oben gespielt hat. So, okay. Er hätte auch noch gefressen werden müssen. Dann wäre der Film noch ein Viertelprozentpunkt besser. Ja, genau.

Stefan

Also 6,2 auf der EMDB. Naja, ein Punkt mehr als Golgotha. Und dann haben wir ja für nächste Woche nochmal 5,3 und 6,3. da kommen ja noch zwei richtige Banger, möchte ich sagen.

Robert

Ja. Okay.

Christoph

Der Vollständigkeit halber, Bai Ling spielt übrigens die Protagonistin. Auch ziemlich bekanntes Sexsymbol unserer Generation eigentlich eher, oder? Na ne, Millennial wahrscheinlich. Ich weiß nicht, wie alt die ist. Naja.

Robert

Gerade mal bei Rating Graph. Ja, okay. Das ist ein ziemlich deutlicher Absturz zur vierten Staffel. Also wenn man guckt, so die erste Staffel, zweite Staffel, dritte Staffel, da gab es jeweils neun Achter und neuner gab es nicht, aber es gab solide Mengen an Achterfolgen in der IMDb.

das Gros liegt so im 7-Komma-Bereich oder 6-Komma so um die 7 rum und dann hast du die vierte Staffel und da ist 7 Komma ein bisschen was das höchste und das meiste liegt 5 Komma, 6 Komma irgendwo und mit 4 haben wir auch einen dabei solche Ausreißer, also die ersten Staffeln hatten nichts unter einer 6-0 oder unter einer 6-1, und das ist hier gerade mal der Mittelwert also, der Absturz ist deutlich.

Christoph

Ist vielleicht auserzählt. Diese Sache. Schauen wir mal, was die letzten beiden For He Can Creep und was fehlt uns noch?

Robert

Smart Appliances Stupid Owners.

Christoph

Ach da. Ja, ich bin gespannt.

Stefan

Okay. Sehr schön.

Robert

Das ist so ein schöner Name. Smart Appliances Stupid Owners 5,3. ist jetzt nicht, also vom Namen her hätte ich gedacht, die ist was für mich.

Stefan

Smart Home. Habe ich mir auch gedacht. Oh ja, sehr gut, das gefällt mir.

Robert

Diese Rasenmäher-Roboter oder Home-Saug-Roboter-Folge da aus der zweiten oder dritten Staffel, die war so lustig. Und dann 5.3, das lässt jetzt nicht hoffen. Mal gucken.

Christoph

Abwarten. Vielleicht finden es ganz viele ganz schrecklich und genauso viele ganz toll. Vielleicht ist es einfach sehr spaltend.

Robert

Okay, na dann warten wir es ab. schauen tun wir es auf jeden Fall für die nächste Folge und jetzt geht es hier mit etwas anderem weiter.

Stefan

Ja, vor allem können wir jetzt auch nicht mehr durcheinander kommen, weil das sind die beiden einzigen, die noch übrig sind.

Christoph

Wart's ab.

Robert

Guckst du wieder in der falschen Reihenfolge direkt durchgefallen.

Stefan

Ja, genau. So, wir haben noch einen Audiokommentar erhalten, schon vor ein paar Wochen. Ich habe jetzt vor gestern oder vorgestern ein, nicht alt, aber zwei Wochen alte Folge von uns gehört. Und da sagen wir, ach ja, wir haben noch Audio-Kommentar. Ah, dann machen wir nächste Sendung. Kam dann nicht. Aber wir haben jetzt, Genau, ich habe jetzt hier fast zwei Minuten, eine Minute 50 den lieben Jan dabei. Und den spiele ich jetzt auch direkt hier ein.

Christoph

Juhu. So, Zeit für, zu einer vier Jahre alten Sendung. In der 687 hat.

Stefan

Gehört bei irgendwem in der vergleichenden Sprachwissenschaft. Ich habe eigentlich die letzten vier Jahre über nichts anderes nachgedacht.

Christoph

Ja, ich auch. Jeden Tag.

Stefan

Warum reden die Aisländer nicht?

Christoph

Geht mir genauso.

Robert

Das ist gut.

Christoph

Gut, dass wir das endlich aufgeklärt haben. Aber es ist schade. Ich finde es wirklich schade. Mich macht das traurig. Weil ich weiß zum Beispiel von norwegischen Schülern, dass die in der Schule auch so ein bisschen altnordisch machen, aber offensichtlich nicht ausreichend, um, ja, nicht ausreichend, dass die Isländer anerkennen würden, dass sie von den Norwegern verstanden würden. Vielleicht werden sie es auch nicht. Ich weiß es nicht. Vielleicht reicht das nicht.

Das macht mich traurig. Dass man dann auf Englisch wechseln muss. Können die Isländer nicht einfach auf Norweg wechseln? Nee, geht natürlich auch nicht. Mal gucken, wo das alles noch hinführt mit Englisch als Weltsprache. Das ist ja im Moment alles im Umbruch.

Stefan

Du meinst, Französisch kommt wieder zurück als die Sprache der...

Christoph

Keine Ahnung, aber ich meine, warum sollte man die Sprache von Protogilead weitersprechen, wenn die sich jetzt hier zur Bananenrepublik umwandeln? Mal gucken. Also, nee, wir werden es nicht mehr erleben. Aber so schnell geht das nicht. So schnell geht das nicht. Aber spannend finde ich das schon auch, wie sich so Weltsprachen wandeln. Also wie eben früher Französisch oder auch Spanisch.

Robert

Also wenn in deiner Lebenszeit nochmal das Wurmloch sich richtig alignt, dann nicht das Gerät auf 15 Minuten oder so stellen, sondern auf ein bisschen was ambitioniert.

Christoph

Ja, aber selbst bei 15 Minuten lande ich halt im Weltall. Also das wäre mir zu gefährlich.

Stefan

Oh stimmt, meine Theorie funktioniert ja gar nicht, dass man dann... Da hätte man ja immer nur einen Punkt.

Christoph

Ja, das stimmt überhaupt nicht. Besser nicht drüber nachdenken.

Stefan

Nicht drüber nachdenken.

Robert

Wenn du das mit den Sprachen erleben willst, dann musst du was ambitionierteres einstellen und einfach Glück haben mit dem Weltall.

Christoph

Ja, das stimmt. Spannend finde ich das schon mit den Weltsprachen. Klar, es sind halt in der Regel die dominierenden Imperien, die das vorgeben.

Robert

Aber im Imperium wird Arabisch geschrieben. Aber gut.

Stefan

Was aber trotzdem sehr wichtig ist, liebe Hörerinnen, liebe Hörer, wir spielen Audiokommentare. Wir freuen uns, wenn wir Audiokommentare erhalten. Selbst zu alten Folgen. In der letzten Folge.

Christoph

Vor allem zu alten Folgen.

Stefan

Ich muss ja sagen, in der vorletzten Folge, da gab es einen Kommentar, fast hätte ich einen Audiokommentar geschrieben. Ich habe in meiner unnachahmlichen Art und Weise, wie ich so Sachen lese, einfach das erste Wort ignoriert und habe gelesen, oh, ich habe einen Audio-Kommentar geschickt. Super, habe mich total gefreut, dachte mir, das ging wahrscheinlich nur an Bob, dann können wir den ja in der Sendung hören.

Aber dann habt ihr mich am Anfang, kurz bevor die Sendung letzte Woche losging, aufgeklärt, nein, war kein Audio-Kommentar, da steht ein Fass davor. Also, wenn ihr Lust habt, nehmt einen Audio-Kommentar auf, redet einfach in euer Handy, schickt es an info.sneakpod.de oder an irgendwas anderes, was euch einfällt, at sneakpod.de, aber Info-Ad kommt an alle und alles andere kommt nur an Bob oder Christoph-Ad und Stefan-Ad kommt an jeweils uns Genau und.

Robert

Wenn euch die Audioqualität nicht also wenn ihr das Gefühl habt, ich bin ja kein Podcaster, ich kriege das nicht so clean aufgenommen der Jan ist auch Podcaster und wir haben ja gehört, wie sich das angehört hat Oh Oh, das ist aber gemein Da war noch schön Würzburg-Atmo dabei von Irkker Kreuzung Also lieber Audiokommentar mit Umgebung als keiner.

Christoph

Also hört man unsere Folge, die wir im Regen am IG Farbengebäude aufgenommen haben.

Stefan

Wir haben ein paar böse Folgen in der Vergangenheit.

Robert

Wenn ich eine irgendwo auf dem Rückweg von Wien an irgendeiner Autobahnraststätte aufgenommen habe.

Christoph

Es gibt nicht so viele Menschen, die diese Folgen noch hören, aber es gibt sie.

Stefan

Ich habe gehört, dass es jemand auf dem Weg dorthin. Von vorne rückwärts.

Robert

Das ist auch noch absurder.

Christoph

Finde.

Robert

Zeitreise rückwärts.

Christoph

Weil dann erstens werden wir immer schlechter, je länger man hört. Und man versteht die ganzen Anspielungen nicht. Das ist doch grässlich. Weil wir beziehen uns ja dauernd auf uns selbst, weil wir halt vollkommen selbstreferenziell sind. Naja, ich weiß nicht. Ich werde das nicht mehr machen in meinem Leben.

Robert

Ich habe auch eine Form von Experience.

Christoph

Ja, ja, natürlich.

Stefan

Wer weiß, vielleicht machen wir das, wenn wir irgendwie alle 80 im Altersein sind. Hören wir das über die großen Lautsprecher irgendwie im Zentralraum.

Christoph

Und schämen uns.

Stefan

Mein Gott.

Christoph

Gott, was sind denn das für Typen?

Stefan

Ja, aber das waren wir, als wir jung waren. Können wir angeben mit.

Robert

So, so.

Stefan

Das ist das, was nee, wenn ich irgendwie Kollegen oder so erzähle. ja, warum machst du denn einen Podcast so? Ja, das, das und die Freunde reden und Sneak immer gewesen und Leute wollten wissen, wie und so. Aber auch damit vielleicht irgendwann meine Kinder hören können, wie ich mit 30 geredet habe. Oh, das ist toll. Das möchte ich, dass meine Kinder es auch hören. Dann sollst du anfangen zu podcasten. Ach nee, dann doch nicht.

Christoph

Damit etwas bleibt von dir.

Stefan

Ja, solange wie der Bob den Server bezahlt. So lang ist meine Ewigkeit.

Christoph

Tja, das reicht doch.

Stefan

Ja, so. Weiß jemand, der weitergeht?

Christoph

Ich nehme an, mit Dead Jokes, oder? Oder kommt noch was anderes?

Stefan

Nee, vor den Dead Jokes kommt immer eine andere Dead Joke. Was haben wir diese Woche trainiert? Da komme ich jetzt, jetzt, jetzt hier. Ich habe nämlich gerade eine Mail gekriegt, ihr wahrscheinlich auch, von unseren Freunden von Tripaul, Triathlon und so weiter Gedönse. Es sind noch drei freie Plätze im Triathlon-Camp frei.

Christoph

Tatsächlich.

Stefan

Jetzt am Donnerstag in Niederberg am Honisch Beach könnten wir jetzt, wir können nicht, weil wir gar keine Zeit haben, aber wir könnten von 7 bis 14, von 7 Uhr an einem Feiertag, Leute, ihr habt es auch echt nicht mehr alle, für 60 Euro mit maximal 10 Teinlebern, hier Wettkampfkurs machen, Erfrischung, einrichten, Wechselzone, Wechseltraining, Rad zu Lauf, dann Open Water schwimmen, dann Mittagspause, dann Ernährung, Wettkampf, Fragen und Antworten und dann machen wir noch Lauftraining,

Intervalle auf dem Wettkampfkurs.

Christoph

So weit kommt es noch.

Stefan

Das ist ja wirklich ernsthaftes Training, das könnte uns auch was bringen.

Robert

Aber Und es kostet 60 Euro.

Stefan

Ja, du riechst eine Silikonbadekappe, Getränke, Wasser und Mau Mauten.

Robert

Isotrink. Warum will ich eine Silikonbadekappe haben? An Badekappen habe ich nur fürchterliche Erinnerungen aus meiner Kindheit.

Christoph

Ja, die werden wir wieder tragen. Wir werden wieder eine Silikon-Badekappe.

Stefan

Es gibt sogar Gels.

Robert

Kriege ich die oder muss ich die mitbringen? Muss ich mir jetzt noch eine Badekappe kaufen?

Stefan

Nee, du kriegst die Badekappe. Die Badekappen sind leuchtende Farben, damit man sieht, wo die ganzen Hinsies rumschwimmen.

Christoph

Ja, oder sie sind schwarz.

Stefan

Waren die schwarz?

Christoph

Ich glaube, letztes Jahr waren sie schwarz.

Stefan

War das vielleicht nicht optimal.

Robert

Welcher mit meinen etwas nicht ganz schwarzen Haaren besser zu sehen?

Stefan

Vielleicht könnten wir denen schreiben, ob sie für uns pinke Badekappen bereit hätten, damit unsere zahlreichen Fans sehen können, wo sich das Nippon gerade aufhängt. Dass wir noch nicht untergegangen sind.

Christoph

Das können unsere zahlreichen Fans auch so wissen. Hinten.

Stefan

Genau. Ja, der Plan ist, dass wir alle gemeinsam ins Wasser gehen.

Christoph

Genau, wir gehen gemeinsam bei den Hinteren ins Wasser, bei den Omas.

Stefan

Den Bojen.

Christoph

Und versuchen so schnell zu sein, dass wir nicht aus Mitleid vom DLRG herausgefischt werden. Das ist viel.

Robert

Wenn ihr seht, dass da versucht wird, Leute an Bord eines Boots zu ziehen, die sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, weil sie nicht rausgezogen werden wollen.

Christoph

Das sind wir dann.

Stefan

Ja, so, was habt ihr denn getan, dass euch das nicht so passiert die Woche?

Robert

Ich war schwimmen.

Christoph

Ich weiß, was du meinst.

Robert

Ich war in einem Pool stehen.

Stefan

Sagen wir so.

Christoph

Ach ja, ja, das war sehr sportlich, was du da gemacht hast. Du hast auf jeden Fall schon mal geübt, wie man ins Wasser kommt.

Robert

Ja, genau. Ich habe geübt, wie man in kaltes Wasser kommt. Es war nicht sehr schnell.

Stefan

24 Grad warm.

Robert

Eisekalt, furchtbar. Und ich war dann drin.

Christoph

Du hast ungefähr eine Dreiviertelstunde gebraucht, bis zu den Brustwarzen. Bist du bis zum Brustwarzen reingekommen? Ich bin gar nicht sicher.

Stefan

Aber Kopf war nicht unter Wasser, oder?

Robert

Nee, das nicht, aber war mir auch zu albern.

Christoph

Ja, das war wirklich herrlich. Da bin ich wirklich gespannt, wie das wird beim See. Wir haben ja nicht rausgefunden, wie viel Grad der See hat. Da gibt es wirklich sehr abweichende Aussagen.

Stefan

Zwischen 11 und 20 Grad irgendwo.

Christoph

Die KI sagt, es wären 11 Grad. Das kann ich nicht glauben. Das will ich nicht glauben. Ist es nicht so.

Robert

Dass du daneben wohnst? Kannst du nicht mal da morgen hingehen und da mal eine Temperatur...

Stefan

Du machst auch eh Proben von allem. Kannst du nicht mal die Wassertemperatur beproben?

Christoph

Gute Idee eigentlich, ja. Halt ich morgen mal so einen Badethermometer rein.

Robert

Genau, da haben wir so einen Thermometer mit.

Stefan

Vielleicht ist ja auch... Ist da nicht ein Strandbad oder irgendwas? Da würde doch jemand die Temperatur hinschreiben.

Christoph

Ich glaube, man muss nicht zum Strandbad Eintritt zahlen, man zahlt nur fürs Parken. Da ist ein Parkplatz und den muss man bezahlen.

Stefan

Ah, okay.

Robert

Das heißt, wenn man mit dem Fahrrad kommt, kann man kostenlos baden?

Christoph

Mhm. Ja. Ja, hast du sonst noch was trainiert, Bob?

Robert

Ja, wenn ich jetzt dran bin, ja, ich war laufen. Ich bin nochmal hier so eine 5, irgendwas, 3 oder 6, irgendwas Kilometerrunde gelaufen. Diesmal musste ich auch keine Kopfhörer dabei ruinieren, weil es nicht geregnet hat. Es waren irgendwie, ich weiß nicht, 28 Grad oder so, einer von diesen 30 Grad Tagen, aber ich habe gewartet, bis es, glaube ich, 20 oder 30 oder so losgerannt, ungefähr. Da war die Sonne so nahezu weg und da ich im Wald gelaufen bin, war es dann irgendwie erträglich.

Ja, ging gut, aber mehr als das, plus natürlich das übliche Lastenradfahren, was wir ja nun nicht mehr zählen lassen.

Stefan

Der andere lässt es nicht mehr zählen, alle anderen lässt dann über dich. Was hat ihr gemacht? Ich war einmal Fahrradfahren, irgendwie 13, 14 Kilometer. Letzte Woche Freitag und gestern war ich noch mal so vier Kilometer laufen. Ein bisschen Züge, nicht wirklich schnell, aber ich hatte heute den ganzen Tag Muskelkater, es war nicht schön. Ja, aber das war es dann noch schon. Plus natürlich in den Pool hüpfen.

Robert

Du warst auch mit dem Kopf unter Wasser, mehrfach.

Stefan

Ja, es gibt sogar Foto von mir. Ja, stimmt.

Christoph

Ja. Ja, ja. Ich war, ich habe ja eine andere Devise oder eine andere Strategie bei meinem Training, zunehmend bewusst auch. Ich versuche einfach in meinem Leben genug Ausdauersporttreibendes zu machen, ohne jetzt die drei Disziplinen zu machen. Ich habe also keine der drei Disziplinen wieder gemacht, aber ich habe wirklich zweimal ernsthaft, ernsthaft Ausdauersport gemacht. Und zwar vor am Sonntag ... haben wir auf dem Waldgrundstück wieder geackert wie die Tiere.

Also es war wirklich furchtbar. Es ging hauptsächlich so um Erde schaufeln und irgendwelche großen Steine durch die Gegend tragen, so Bauschutt durch die Gegend tragen. Und das haben wir stundenlang gemacht. Und ich war völlig im Arsch am Ende. Ich bin mehrfach zu meiner Frau gegangen, habe sie angefleht, es doch jetzt gut sein zu lassen. Und wir müssen jetzt nach Hause. ich kippe jetzt gleich um und meine Frau war völlig im Tunnel. Nein, nein, wir machen jetzt nur noch schnell das hier.

Und also ich, es ging nichts mehr. Ich habe auch Muskelkater gehabt am Montag.

Stefan

Warte, warte, warte. Am Donnerstag kommen wir zu euch, um was zu machen?

Christoph

Ja, ich sag das gleiche.

Stefan

Okay, ich freue mich.

Christoph

Du wirst trainieren, mein Freund. Aber wir sind noch weit gekommen. Es hat sich schon auch ausgezahlt. Und ich weiß auch, was wir machen. Wir werden wieder Erde schaufeln. Ich habe da noch einen Plan. Wir werden die gleiche Erde wieder schaufeln. Ich will die nämlich woanders haben, als ich sie. Okay.

Stefan

Muss ich Schaufeln mitbringen?

Christoph

Nee, nee, Schaufeln habe ich. Obwohl, doch.

Robert

Blasen, Blaster für die Hände.

Christoph

Doch, bring mal eine Schaufel mit. Das ist keine schlechte Idee. Meine war nämlich abgebrochen. Dadurch hat es einen kürzeren Stiel gehabt. Und dadurch hat man sich auch noch so runterbeugen müssen. Das war wahnsinnig anstrengend. Das war ganz toll. Und heute noch bescheuerte Aktion.

Ich hatte in einem Ort, zwei Orte weiter, wo auch ein Freund oder Hörer von uns lebt, hatte ich Inspektionen von meinem Auto und ich, ja, es dauerte irgendwie zwei Stunden und, Ich wusste also, ich komme da nicht weg, ich muss eben warten und glücklicherweise hat noch ein Kunde angerufen und hat gefragt, ob ich mir mal seine Baustelle anschauen kann.

Er hat da irgendwelche Fragen, wo er meine Meinung gern haben will und das ist im Nachbarort, allerdings so hinten ins Gebirge oder in ein Tal hinein.

Robert

Das war das Waldwanderungsbild heute auf Be Real.

Christoph

Genau, ja, ja. Und da dachte ich, okay, ja, packe ich halt mein Fahrrad in mein Auto. Turns out, mein Auto ist zu klein oder mein Fahrrad zu groß oder eine Kombination daraus. Das geht nicht. Und deswegen habe ich dann einen unserer kleinen Tretroller ins Auto gelegt und habe mir gedacht, naja, dann fahre ich da schnell mit dem Tretroller hängen.

Stefan

Oh Gott.

Christoph

Ist ja kein Problem.

Robert

Ich bin weit.

Christoph

Und das sind halt fünf Kilometer. und ja, dann stellt sich halt raus, dass die, die Umgehungsstraße um Elsenfeld herum, das ist der Ort, dass die in großen Teilen keinen Radweg hat. Da bin ich zum Teil auf der Straße gefahren, was auch schon komisch war mit so einer Tretrolle. Und dann hat mir mein Handy gesagt, ja, hier geht eine Abkürzung durch den Wald. Da habe ich gedacht, ja, okay, also hier auf der Straße ist es eh nicht so cool.

Ja, dann gucke ich mal, vielleicht ist es durch den Wald ja gut. Und gut, dann fahre ich durch den Wald. Am Anfang ging es auch so, ja, so war halt so Waldbodenweg, also nicht geschottert. Zum Teil bin ich auch über Schotter, da musste ich dann laufen. Na gut, aber so Waldboden, ja. Und bin ich halt da durch den Wald gefahren und dann ging es halt brutal berg hoch und dann kamen Wurzeln. Und dann war halt, an Rollerfahren war halt gar nicht mehr zu denken.

Und ich hatte ja aber meinen Kunden gesagt, wann ich etwa da bin, so, ich meine, ich glaube, Gehzeit, sagt er das Handy, irgendwie eine Stunde zehn oder sowas. würde man brauchen und wo man schon auch skeptisch werden sollte, wenn 5 Kilometer 1 Stunde 10 sind. Und, ich hatte ihm halt gesagt, ja, ich bin in einer halben Stunde da. Und ja, und dann bin ich halt mit dem Roller unterm Arm durch den Wald gerannt. Über Stock und Stein mit Barfußschuhen. Also ich hatte auch noch die unpassendsten

Schuhe an für unebenen Boden. Es war alles nicht gut. Und dann auch so Waldwegen mit so groben Schotter mit Barfußschuhen und dem Roller unterm Arm. Das war furchtbar. Da kam dann Be Real. Ich war völlig im Arsch. Und dann habe ich irgendwann bin ich querfeld, also quer Wald ein, um dann doch zur Straße zu kommen. Und bin dann auf der Straße weitergefahren. Und es war wirklich eine Erholung, auf der Straße zu fahren. Aber auch das war ziemlich anstrengend.

Und zurück bin ich dann komplett auf der Straße gefahren. Und habe jetzt ein bisschen ein Ziehen in der Wade vom Roller fahren.

Robert

Das müssen wir als Training, glaube ich, gelten lassen, auch wenn es eine 10 idiotische Nummer ist.

Stefan

Völlig idiotische Nummer.

Christoph

Aber mein Kreislauf war auf jeden Fall irgendwo beschwingt.

Stefan

Jenseits von Gut und Böse.

Christoph

Wahrscheinlich, wie es bei mir immer ist, ja. Ja. Ich würde sagen, gilt als Training.

Robert

Ja, absolut.

Christoph

Auf jeden Fall mehr als Minigolf. Christiane, letztes Mal fand ich auch sehr gut.

Stefan

Ja, sehr schön. Jetzt, jetzt aber, Bob, du bist dran. Dead Joke der Woche.

Robert

Oh Gott, oh Gott, oh Gott.

Stefan

Übrigens, soll ich lieber sowas machen wie Ja.

Robert

Vielleicht.

Christoph

Denn mit den Helenen, den du letztes Mal erzählt hast, haben meine Kinder leider nicht verstanden. Meine Mutter, meine Schwester, Mutter, Schwester, nein, meine Frau.

Stefan

Oh Gott. Oh Gott.

Christoph

Wird wieder eine Trockenheitsvolle.

Stefan

Die muss ich hör dir trapsen.

Christoph

Hat auch nur müde gelächelt. Also kam nicht gut an. Aber ich finde ihn sehr gut.

Robert

Der ist nicht für Frauen. Dann erzählen wir den von dieser Woche. Was ist das Lieblingsessen von Seeungeheuern?

Stefan

Was nicht?

Robert

Fish and Chips. Nicht?

Christoph

Ja, okay.

Robert

Unser Hund, der hat früher immer Leute auf dem Fahrrad verfolgt.

Christoph

Ja, den kenne ich sehr super.

Robert

Das ist so schlimm geworden, dass wir ihm dann irgendwann das Fahrrad wegnehmen mussten.

Christoph

Den liebe ich. Stefan versteht ihn noch nicht, glaube ich. ich?

Robert

Nee.

Stefan

Doch, doch.

Robert

Ja, okay, gut.

Christoph

Ah, finde ich fantastisch.

Robert

Ja, ich hätte noch einen, der geht in dieselbe Richtung, aber den hebe ich mir für einander auf. Wie nennt man Delfin, der Unterwäsche trägt?

Christoph

Keine Ahnung.

Robert

Slipper.

Christoph

Oh Gott, oh Gott. Das versteht halt auch nur unsere Generation, brauche ich nicht meinen Kindern erzählen. Aber den mit dem auf dem Fahrrad, das ist doch von irgendeinem, Ist das von Dieter Hallerforden?

Robert

Weiß ich nicht.

Christoph

Irgendeinem von diesen...

Stefan

So heißt das von H.P. Kerkeling in deinem neuen Buchbop.

Christoph

Oder H.P. Kerkeling. Einer von diesen alten Kranten ist das, meine ich.

Robert

Okay.

Christoph

Oder verknüpfe ich auf jeden Fall mit dem, wahrscheinlich wird es viel älter. Oder Heinz Erhardt oder irgendwie so. Keine Ahnung. Naja.

Robert

Taylor fegt nicht. Taylor Swift. So. Haben wir den auch. Was ist ein nackter Ritter? Entrüstet. Schluss jetzt.

Christoph

Ich dachte jetzt Kamelot.

Robert

Verdummt.

Stefan

So.

Robert

Das ist der Pornoname von dem Ritter.

Christoph

Geht jetzt bergab. Wir sollten jetzt das zumachen. Das Kapitel wird nicht besser.

Stefan

Ja, ja, ja. Wo soll das bloß hinführen? Bob, es führt zu dir schon wieder.

Robert

Was ist denn los?

Stefan

Du bist dran, für die kommende Woche was aufzusuchen.

Robert

Okay.

Stefan

Wo gehen wir hin?

Robert

Ja, das ist erstmal die Frage. Also ich hätte so mit Filme von 6,0... bis 6,8 oder so zur Auswahl. Wenn ihr wollt, bis zu vier Stück. Die Frage ist, wollt ihr so sinnlose Action?

Christoph

Nein, nein.

Robert

Was Lustiges?

Christoph

Keine Action.

Robert

Action ist immer dabei, aber die Frage ist, ob es auch ein bisschen lustig sein soll oder ein bisschen Drama, Thriller oder ein bisschen sinnlos oder particular set of skills.

Christoph

Nee, nee, nee, um Gottes Willen, das hatten wir wirklich häufig jetzt mit dem particular set of skills.

Stefan

Ich würde ja einfach so hoch wie möglich 6,8 nehmen, aber...

Christoph

Ja, das stimmt, das ist auch keine schlechte Idee.

Robert

Das ist dann aber so mit, Thriller, Drama so richtig ernsthaft. Also, nee, weiß ich nicht. Es ist wahrscheinlich auch ein bisschen Comedy drin, keine Ahnung. Nee, wir nehmen mal was Lustiges. Wir nehmen Komödienaspekt.

Stefan

Wo gehen wir hin?

Robert

Willst du Amazon Prime, glaube ich?

Stefan

Schon wieder?

Robert

Ja, doch, ich glaube... Ich habe das jetzt alles nur in der IMDB hier offen, aber ja, da steht Prime Video und das wird es wohl sein. Wir schauen Deep Cover.

Christoph

Nie gehört.

Robert

Mit Orlando Blum und dem aus Sean Bean und Nick Mohammed aus Ted Lasso Fame.

Christoph

Oh ja.

Robert

Genau. Eine Gruppe von Impro-Schauspielern. Erfolglosen Impro-Schauspieler.

Christoph

Bryce Dallas Howard.

Robert

Ja, Bryce Dallas Howard, genau. Eine Gruppe von drei mehr oder minder erfolglosen Impro-Darstellern wird von der Polizei angeheuert, um in der Unterwelt, Impro-Fähigkeiten einzusetzen, um sich da als Cover-Menschen reinzuschmuggeln und sie benutzen dann ihre Impro-Theater-Skills mehr schlecht als recht. So habe ich das dem Trailer entnommen. Mal gucken, ob das was taugt.

Christoph

Das klingt gut. Also klingt auf jeden Fall nach mehr Spaß als Particulous Set of Skills.

Robert

Die kriegt ihr dann in den nächsten zwölf Wochen oder so. Arbeit ich die anderen noch ab.

Stefan

Ja, auf die anderen habe ich mich schon vorbereitet. Na dann.

Christoph

Keine Ahnung, was ihr redet. Okay, aber, wird mir nicht angezeigt.

Stefan

Deep Cover. Nie von gehört. Dann wurde es mir spontan als erstes angezeigt.

Robert

Gut. Habt ihr noch was? Oder soll ich mit der Abmoderation beginnen, die ihr dann unterbricht?

Christoph

Ja, bitte.

Robert

Na gut, dann sage ich Ich glaube.

Christoph

Ehrlich gesagt auch, ich weiß, welcher der, der, wie hast du es gesagt, dramatischer ist.

Stefan

Particular set of skills.

Christoph

Achso, den meine ich nicht. Ich meine den, der so ein bisschen unangenehm, weil ernsthaft und dingsig ist.

Robert

Das lassen wir alles offen. Vielleicht nimmt den ja auch noch einer von euch und er verwechselt ihn und nimmt ihn und denkt, es ist er nicht oder so, dann wird das alles neu.

Christoph

Ich glaube ich nicht.

Robert

Nun denn, ähm, wir danken fürs Zuhören.

Christoph

Schaut ihr eigentlich Fuba weiter?

Robert

Auf jeden Fall.

Christoph

Echt?

Robert

Ich würde schon sagen. Ich fand das unterhaltsam. Ich bin mir nicht sicher.

Christoph

Ob ich die erste Staffel fertig geschaut habe. Ich glaube nicht, ich habe es gelangweilt.

Robert

Okay. Ich schaue ihn weiter. Fortune, Famestar finde ich lustig und Arnie sowieso.

Stefan

Das war's für ein Ding.

Christoph

Fuba. Das war dieser Arnold Schwarzenegger.

Stefan

Nee, das Fortune Fame. Was hast du gesagt, Bob?

Robert

Das ist der Name der Darstellerin, die diese dicke Lesbe gespielt hat. Die ist Comedian normalerweise. Tritt so auf Bühnen auf und steht hier hin und erzählt lustige Bisse.

Christoph

So eine blond gelockte war das, oder?

Robert

Blond gelockte, genau. Genau. Und die, so als Comedian, habe ich ein paar von ihren Auftritten gesehen, fand ich ganz witzig und fand es ja auch in der Serie ganz witzig und von daher.

Stefan

Ich erinnere mich jetzt.

Robert

Ich fand Arnie hinreichend. Ich meine, immer wenn er versucht hat, da so irgendwie Love Story zu spielen, das ist schon ein bisschen Hölzern gewesen.

Stefan

Schlimm. Oh Gott.

Robert

Aber ich fand diese Serie an sich so ganz lustig.

Christoph

Ja, aber das war halt so ganz lustig, macht nichts richtig falsch. Aber so richtiger Funk ist da bei mir nicht übergesprungen. Das war so. Doch, relativ egal.

Robert

Jetzt bei Love Death Robots zieht sich gummiartiger. Das ist halt sau kurz. Das macht mich erträglich, aber bin ich damals durch Schuba leichter durchgekommen.

Christoph

Ja, da hast du auch wieder recht.

Robert

Ja.

Stefan

Ist das jetzt die Ansage, dass ich das bis nächste Woche gucken muss?

Robert

Nee, bis nächste Woche noch nicht, aber ganz am Anfang. Gut, also nächste Woche besprechen wir Love.

Christoph

Death, and Robots, die... Wo ihr mal reingucken könntet, diese Woche bin ich echt fies, wo ihr mal reingucken könntet, wäre die Asterix-Serie, die möchte ich nämlich nächste Woche besprechen. Wäre ganz gut, wenn ihr da vielleicht mal eine Folge gesehen habt oder so, dass ihr ein bisschen mitreden könnt.

Robert

Wo gibt's die?

Christoph

Netflix. Asterix, Kampf der Häuptling. fünf- oder sechsteilige Miniserie. Fünfteilig, glaube ich.

Robert

Ist die für FSK 6 geeignet? Kann ich die mit meiner Tochter gucken?

Christoph

Ja, auf jeden Fall.

Robert

Okay.

Christoph

Auf jeden Fall. Doch, doch. Ja, mach das ruhig.

Robert

So, so.

Christoph

So, jetzt lasse ich dich aber.

Robert

Was ihr machen solltet, ist auf sneakpod.de gehen und dort Kommentare bei der 880 schreiben. Seid wie Jan. Kommentiert gerne auch Folge 680 oder 580 oder 300.

Christoph

Seid sowieso wie Jan. Völlig egal wie.

Robert

Und redet an einer Kreuzung in Würzburg oder Pforzheim in euer Handy. Am besten, wenn ein Krankenwagen hinten durchs Bild fährt. Also Bild muss nicht sein, ihr könnt das auch einfach als Audio. Und schickt das an fubar.sneakpod.de, wo wir das dann abhören werden. Und vielleicht in die 881, in der wir nächste Woche über Deep Cover sprechen werden, dann senden. Genau. Und bis dahin danken wir fürs Zuhören. Tschüss.

Stefan

Tschüss!

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