#865 - The Greatest Night in Pop - podcast episode cover

#865 - The Greatest Night in Pop

Feb 26, 20252 hr 1 minEp. 865
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Episode description

Die säuselnd singenden Saufnasen vom Sneakpod haben sich mit den größten Musikstars der 80er für eine Greatest Night in Pop zusammengefunden, um den Klassiker We are the World aufzunehmen, was weswentlich weniger Horrorelemente birgt als die Netflixserie Cassandra, die zwar kein realistisches Bild von Heimautomatisierung vermittelt, aber durchaus zu fesseln vermag.

Transcript

Stefan

Herzlich willkommen zur 865. Ausgabe des Snakepods. Wir haben uns in dieses gemütliche Tonstudio eingefunden und nehmen dort für euch die neueste Folge auf. Wir sprechen über The Greatest Night in Pop. Mit mir hier in seiner Paraderolle als Bob Dylan, Bob Krüger.

Robert

So unkomfortabel hier gerade, ist furchtbar.

Stefan

Und direkt von seinem letzten Konzert zu uns gekommen, der Boss, Christoph Perner. Ja. Und jetzt? Werde nicht noch einer?

Robert

Weiß ich nicht. Ich höre dich die ganze Zeit. Ich glaube, der Christoph ist tot umgeführt.

Stefan

Sehr schön.

Robert

Es läuft, ja.

Stefan

Christoph? Hm.

Robert

Ja?

Stefan

Die Verbindung ist noch da. Ich schmeiß mal was. Christoph?

Christoph

Ja?

Robert

Ah, jetzt? Da ist er wieder.

Christoph

Ja, da ist er?

Robert

Ja.

Christoph

Okay. Und Stefan Giesbert hat sich, glaube ich, schon ein paar Flaschen Wein hinter die Binde gegossen. Aber singen wird er trotzdem.

Stefan

Guten Abend. Das hatte ich auch auf der Liste von Begrüßungen stehen. Ich will nicht spoilern, aber vielleicht habe ich es dann für die Droge der Wahl einfach umgewitmet.

Christoph

Ja, ich dachte, trinken wir alles gleich. Sehr schön. Das war ja auch das Einzige, was getrunken wurde.

Stefan

Ja, aber viel.

Christoph

Ja.

Stefan

Ach ja, sehr schön.

Robert

The Greatest Night in Pop. Eine Doku, genau. Machen wir ja nicht so oft. Hast du uns quasi angedingst, Stefan?

Stefan

Ja.

Robert

Und deshalb darfst du jetzt auch mal zusammenfassen. The Greatest Night in Pop. In, of?

Stefan

Ist es unglaublich sperrig, oder?

Robert

Ein bisschen. Also We Are The World, worum die?

Stefan

We Are The World, ja. Es geht darum, wie diese Musiker zueinander finden, ausgehend von Lionel Richie, um dann die berühmte Aufnahmesession, die nur in einer Nacht passiert ist, zu We Are The World zu machen. Und es wird halt so ein bisschen die Backstory erzählt, wie sie irgendwie... drei, vier Wochen, bevor der Aufnahmetermin war, sich überlegt haben, dass sie das ja machen könnten. Und wie dann, line Richie und, machst du jetzt schon die Flasche auf?

Christoph

Ich wollte noch mal riechen.

Robert

Es klang ein bisschen wie Flasche aufmachen, aber auch ein bisschen unanständig auf den Arten.

Stefan

Ach so, wenn man so heimisch eigentlich rausdrücken will, dann wird es doch laut, ei, ei, ei.

Robert

Wollte ich jetzt in den Köpfen der Hörenden machen.

Stefan

Ja, aber vielleicht ist das Geräusch gar nicht da. Deswegen kann ja sein, dass es rausgefüllt ist.

Robert

Es war ein Weinflaschenkorken, der ein bisschen unanständig gequitscht hat.

Christoph

Nee, es war gar kein Weinflaschenkorken, aber da kommen wir später zu.

Robert

Mach du mal weiter.

Stefan

Genau, also wie Lionel Richie und Michael Jackson das We Are The World schreiben und wie sie dazu kommen.

dann Musik, dann Text und wie sie sich dann in der zweiten Hälfte, wie sich dann alle in diesem Studio versammeln, und dann das Lied einsingen bis 8 Uhr morgens oder so und es ist jetzt keine Überraschung dass es geklappt hat, weil wir haben es alle sicherlich schon das eine oder andere Mal gemacht Ich hab so mitgefiebert, ob das genau ist Es war bis zum Schluss Nee, genau Darum geht es im weitesten Sinne Ja.

So, Bob, du hast es noch ganz frisch. Du hast ja vor jetzt wahrscheinlich einer Stunde ausgemacht oder so.

Robert

Ja, kommt hin.

Stefan

Wie hat es dir denn gefallen?

Robert

Ich fand das ganz fantastisch, muss ich sagen. Das war irgendwie natürlich, man kennt dieses Lied ja in- und auswendig und, irgendwie, also mir war das nicht bewusst. Okay, diese ganzen Stars haben zusammen ein Lied gemacht, um irgendwie Geld zu sammeln für Hungersnöte in Afrika. Okay, soweit war ich, ja, das wusste ich. Und das Lied hat man 50 Millionen Mal gehört. Mir war aber nicht klar,

erst mal, wer das damals geschrieben hatte. Da habe ich mich irgendwie bisher aus Gründen, die ich auch nicht so genau benennen kann, nie für interessiert. Großartig. Also, das ist jetzt von...

Stefan

Egal. Also, weißt du so.

Robert

Genau. Dass das jetzt Lionel Richie und Michael Jackson geschrieben haben und dass Quincy Jones, das produziert hat. Das war jetzt so eine neue Information und dann am Anfang habe ich irgendwie, weiß nicht, ob ich da kurz nicht aufgepasst habe oder was, aber dann habe ich meine, die erste Hälfte, wo es da noch darum ging, wie sie das geschrieben haben. Lionel Richie erzählt das so ein bisschen, er ist ja der, der das quasi ins Leben gerufen hat, auch hier in dieser Dokumentation.

Der eine von den beiden, die es geschrieben haben, dennoch lebt, der hier darüber berichten kann. So ein bisschen auch der Center-Fokus von dieser Dokumentation, Völlig zu Recht, weil er auch der Center war von dem, der das organisiert hat. Und dann wird einem das so klar, dass du kriegst diese Menge an Stars nicht ohne weiteres in einen Raum, also deren Kalender übereinander zu legen.

Wenn wir vier versuchen oder drei versuchen, unsere drei Kalender übereinander zu legen, geht das ja schon oft genug tief. Jetzt stell dir 40 oder 47 Weltstars vor und legt deren Kalender übereinander. Noch dazu zu einer Zeit, wo es keine Mobiltelefone und keinen elektronischen Kalender und nichts gab. Das ist ja ein Horror, sowas zu organisieren.

Stefan

Ja, ja, krass.

Robert

Und das hinzukriegen, noch dazu so spontan und dann eben diese Idee zu haben, dass man das in der Nacht dieser Music Awards macht, wenn die eh alle in der Stadt sind.

Stefan

Ja, vor allem nach den Music Awards.

Robert

Genau, nach den Music Awards, wo die normalerweise alle feiern gehen, abstürzen gehen, Drogen nehmen, was auch immer tun oder einfach direkt sich in ihr Flugzeug setzen und wieder wegfliegen, weil sie bockig sind, dass sie es nicht gewonnen haben oder keine Ahnung, was sie sonst zu dieser Zeit tun würden.

Christoph

Hat denn ja auch angesehen, dass die total müde waren zum Teil.

Robert

Genau.

Stefan

Hinten raus war es echt hart.

Robert

Ja. Und dann kriegst du das hin, dass du die alle anquatschst und wie das auch so, wie das auch sich so aufgebaut hat, dann hatten wir den Boss oder so und der kann dann Bob Dylan anrufen, weil vorher wir hätten ja irgendwie, wer von uns soll denn Bob Dylan anrufen? Ich meine, man ruft nicht einfach Bob Dylan an, aber der Boss, der kann Bob Dylan anrufen.

Und wenn wir den haben, dann, oh mein Gott, der kann dann, wir können jeden anrufen, dann wurde das immer größer und, wie dann so dieses, wie soll ich sagen, diese kleinkindliche Freude und dass die auch selber ja auch alle Fans sind von den anderen.

Stefan

Das ist so geil, wenn die zwischendrin sich voneinander Autogramme holen. Das war so cool. Und dann kommt der zu mir und von mir?

Robert

Genau. Und dann wären die alle ganz klein mit Hut und ich fand es, wie jetzt sagt die immer was. Ich fand's toll. Christoph. Oder Stefan, geh du doch mal.

Stefan

Oder soll ich erst? Ich gehe in die gleiche Richtung. Also ich fand's auch richtig gut. Das hat mir total gut gefallen. Ich hab, hab ich glaube ich hier auch schon mehrfach erzählt. Mein erstes Konzert war, wo meine Eltern mich hingeschleppt haben, genommen haben, wo ich sehr froh bin jetzt im Nachhinein, war Harry Belafonte und der war ja auch einer der Mitinitiatoren.

Christoph

Und bei deinem Lipschuh warst du doch auch schon mindestens einmal, oder?

Stefan

Ja, ja, ja. Da war es mit meiner Ex-Frau, Also Ex-Freundin.

Christoph

Ich erinnere mich.

Stefan

Ja.

Christoph

Da kannten wir uns schon.

Stefan

Ja. Ja. Da habe ich das einzige Mal meinen Onkel tanzen sehen.

Robert

Ist das was Gutes?

Stefan

Jemand, der sich überhaupt nicht bewegt, dann in einem Konzert plötzlich einfach loslassen sehen, das ist schon cool.

Robert

Das ist was Gutes, ja.

Christoph

Ich habe nie einen Onkel von mir tanzen sehen. Nein? Das wird wohl auch nicht mehr passieren.

Stefan

Nein. Genau, also deswegen, also ja, das ist einfach ich fand es so schön so nah ran zu sein, zu sehen, wie die, Aufnahmesession funktioniert, wie die miteinander funktioniert haben, vielleicht ein bisschen viel im Poster so, oh Gott, hier und die anderen auch fand ich manchmal so ein bisschen, ja oft aneinander geschnitten diese eine Szene wo Al Jarreau sagt, hier eigentlich haben wir das ja nur Harry Belafonte zu verdanken und die fangen alle an, Deo zu singen. Uh!

Robert

Ja, ich hatte das eine oder andere Tränchen im Laufe des Films. Das war schon heftig teilweise, ja.

Stefan

Das hat mich direkt auch umgeworfen. Nee, ich hatte sehr viel Spaß, hat mir richtig gut gefallen. Es war einfach sehr wholesome, hat sich gut angefühlt.

Robert

So Christoph, jetzt darfst du.

Stefan

Dieser scheiß Nervkram.

Christoph

Nee, nervig war es gar nicht. Es war nur fucking belanglos. Also es war, ich habe mich so massiv gelangweilt. Ich habe dann hinterher, lustigerweise, obwohl ich mich so gelangweilt habe, habe ich hinterher das Musikvideo geschaut, was ja irgendwie acht Minuten lang ist oder so. Weil ich das ganze letzte Gefühl hatte, du könntest stattdessen auch einfach das Musikvideo schauen. Hast du genauso viel.

Natürlich sind da Hintergrundgeschichten, drin, die schon auch ansatzweise interessant waren, die aber zum Teil dann auch nur so angeteast wurden. Zum Beispiel diese eine, die dann während der Aufnahme merkt, dass sie offensichtlich nur dabei ist, um Prints anzulocken und es funktioniert nicht.

Stefan

Schiller E, ja.

Christoph

Das fand ich so ein bisschen tragisch. Dann die Sache mit dem Alkohol, ja, wurde auch nur kurz erzählt im Endeffekt. Ja, der eine hat sich halt angefangen zu betrinken, aber davon sehen wir nichts, außer eine umgefallene Flasche, die irgendwo liegt.

Stefan

Also, wenn man später singen muss, das war schon ganz schön schlimm.

Robert

Das war, ja, würde ich auch sagen, das hat man nicht gesehen, das hat man gehört.

Christoph

Ja, Bob Dylan tat mir immer leid, weil der schreibt immer dazwischen, oh, das war so furchtbar. Warum tut der dem armen Mann das?

Robert

Und erst mal nur so anfängt, und du denkst dir so, oh mein Gott, oh mein Gott, der wird so hart nach Hause.

Christoph

Ja, genau.

Robert

Und dann rocht da hinten raus diese Zeile, die er da hat, dann so richtig geil rein.

Christoph

Ja, aber das haben sie ja schön beschrieben, weil, wie heißt der Blender? Genau, weil der einfach jeden imitieren kann und deswegen auch Bob Dylan, deswegen kann er Bob Dylan vorsingen, wie er es zu singen hat. Das fand ich, das fand ich sehr klasse. Aber über weite Teile fand ich es einfach unheimlich öde. Auch wie Lionel Richie erzählt, wie er dieses Lied komponiert.

Also es war ja an Belanglosigkeit nicht zu überbieten. Also wo er sich dann überlegt, soll er es ein bisschen flott machen oder soll er es lieber hymnisch machen? Naja, und dann habe ich hier drei Accord aneinander und schon Hilarious oder keine Ahnung, wie er es genannt hat, ja, wo ich mir dachte, nein, das ist fucking belanglos.

Robert

Bam, there's your template, hat er gesagt.

Christoph

Ja, kann sein. Also, und es war halt am Ende, ja, natürlich ist es ein Mordsaufwand, gerade in der Zeit, diese Stars zusammen zu bringen, aber es sind nun mal Superstars mit einem, wie nennt man das, so einer Entourage, ja, also, dass die miteinander kommunizieren können, ist schon in dieser Zeit unter denen schon einfacher.

als unter normalen Leuten und dann sind sie halt alle bei den VMAs oder wie die heißen, keine Ahnung, ähm, Ja, es war halt auch dann eine gute Idee, das da zu machen, logisch, aber am Ende treffen sich halt ein paar, um ein Lied zu singen und sie singen es und es gibt keine große Problematik, ja, also ja, es bedrängt sich einer, aber da passiert halt nichts draus.

Robert

Ja, es ist halt keine Problematik. Wir mussten Stevie Wonder noch das Sua Haley ausreden.

Christoph

Was glaube ich auch gut ist. Ja, das war gut, ja. und oder der eine der eine, der dann irgendwie noch versucht, irgendwelche Harmonien oder so reinzuschreiben, wo sie dann merken, wir haben für die Scheiße keine Zeit und so, ja, da waren immer so Problematiken angeteast aber es kam eigentlich keine Problematik also es war so ich weiß nicht, also mir war das mir war das zu belanglos, es war halt es treffen sich ein paar Leute zum Singen und singen halt das Lied.

Robert

Aber es sind halt nicht ein paar Leute.

Christoph

Ja natürlich sind es 47 Absolute Bestars Ja, es sind halt die Superstars dieser Zeit, ja, die halt da eh, die machen halt statt, dass sie da Party machen, singen sie halt ein Lied. Also, die waren eh da und hätten da Party gemacht. Also, ja, und gut, dann kommt noch dazu, dass ich halt mit denen nicht so viel anfangen kann, das ist klar, also, ich hab überhaupt keine Beziehung zu Lionel Richie und zu Stevie Wonder und ich würde wahrscheinlich kein einziges Lied von denen erkennen.

und natürlich sind da auch ein paar da oder ich meine, ich kenne die auch und sind auch ein paar dabei, wo ich vielleicht schon mal irgendwann irgendwas auf einer Playlist hatte, jetzt bestimmt nicht mehr. Ah doch, ein Bruce Springsteen-Lied habe ich auf der Playlist.

Stefan

Ja genau, wollte ich doch gerade sagen.

Christoph

Ja, das war das Einzige. Aber das ist auch nicht meine Musik und auch nicht so richtig meine Zeit natürlich. Klar kennt man das Lied, aber ja. Hm, ich weiß nicht. Also mich hat das ganz schön gelangweilt. Ich habe auch zum Teil Skips, Skips, Skips gemacht, weil ich mir dachte, okay, jetzt noch mehr Lionel Richie-gequatsche, bitte nicht.

Robert

Hast du ein paar gute Geschichten verpasst? Wahrscheinlich.

Christoph

Glaube ich nicht.

Robert

Weil da waren so viele One-Liner. Ich habe ganz viele One-Liner gehört, die ich so dachte, das sind so lustige kleine Anekdötchen, wenn Bruce Springsteen über Stevie Wonder sagt, das ist so ein Typ, der könnte das Telefonbuch singen. Ja, hab ich gehört.

Christoph

Ja, ja, klar.

Robert

Oder der meinte, if a bomb lands on this place, John Danvers back on top. Ja, das fand ich auch gut. Fantastisch.

Christoph

Ja, die One-Liner waren schon, okay, da geh ich schon mit. Aber insgesamt war es halt eigentlich keine echte Geschichte. Das ist wieder so ein Beispiel von das wahre Leben schreibt halt nicht die besten Geschichten.

Robert

Nein, das ist Projektmanagement, the movie, man. Ja, das ist schon. 1985. 85.

Stefan

Da muss ich auch dran denken, gerade bei dieser Suahili-Nummer oder bei diesem Harmonie-Gesinge. Das ist manchmal wie bei uns in so einem Daily, wenn dann irgendjemand anfängt, okay, lass uns nochmal gerade alles umschieben. Nein. Nee, nicht.

Robert

Und dann kommt Quincy Jones rein und rettet es irgendwie.

Stefan

So elegant.

Robert

Ja, genau. Und bringt es irgendwie so wieder hin. Und dann bringt Stevie Wonder ein blinder Mann, Ray Charles einen anderen blinden Mann zum Klo.

Stefan

Das auch.

Christoph

Ja, natürlich ist das lustig und anrührend. Das ist schon klar, aber das macht noch keine gute Geschichte.

Robert

Nein, das war ja auch, naja, das ganze Ding ist halt Geschichte.

Christoph

Ja.

Robert

Und ich fand es halt schön, dass es in Originalaufnahmen, also dass es diese Menge an Originalaufnahmen gibt.

Stefan

Lustig auch, dass du die Kameraleute und Beleuchter interviewt haben, die da so ja, dann war ich hier und ich bin der größte Fan von dem und dann ist der einfach ein Meter vor mir und ich Kamera draufhalten und wow, cool.

Robert

Genau, und dann wollte ich am Schluss meine Rechnung abgeben und dann hat, wie gesagt, das ist hier alles so, naja, ich hab immerhin dieses schöne T-Shirt.

Christoph

Das ist alles Charity, ja.

Robert

Ja. Tja, ich finde wenigstens den Beleuchteten sie bezahlen können. Der hat nicht so viel Geld wie die anderen da alle.

Christoph

Stimmt.

Stefan

Ja, genau. Also die, die nicht Stars sind, hätten wir zumindest schon mal was geben können. Hast du recht.

Robert

Naja, ich glaube, der hat auch. Die Erinnerung ist sicher was wert.

Stefan

Ja, klar. Aber wenn ich, weiß ich nicht, 15 Millionen auf dem Konto habe, ist halt was anderes, als wenn ich 1500 und eine Erinnerung.

Robert

Ein Gedanken, den ich zwischendurch hatte, völlig banaler Gedanke, aber ich fand den irgendwie witzig. Die haben irgendwann zwischendrin so Chicken Burger oder sowas bestellt und haben das gegessen.

Christoph

Oh ja, hatte ich den gleichen Gedanken wie du, glaube ich.

Robert

Welchen Gedanken hattest du denn?

Christoph

Na, die werden ja alle in Nahaufnahme gefilmt. Was ist, wenn die was zwischen Zähnen haben? Sind die dann Zähnebürsten gegangen zwischendrin?

Robert

Nein, das meine ich nicht.

Stefan

Das ist eine Christoph-Gedanke. Fetisch mit Zähnen putzen.

Robert

Ich habe an den Typen gedacht oder an die, an dann wäre noch immer der, der die Burger gemacht hat. In irgendeinem nahegelegenen Chicken Burger irgendwas Diner. Irgend so ein Hans Wurst oder irgendwer, der da arbeitet. Und der muss, kommt so eine Bestellung rein. Machen wir hier irgendwie 40 so Dinge.

Stefan

40 wahrscheinlich, eher 100.

Robert

Oder 100. Und dann denkst du dir so vielleicht, was ist denn da los? Und dann schickst du die raus. Hat diese Person jemals erfahren, für die da an dem Abend? 40 Hühner-Burger gemacht hat und wer die gegessen hat, das war mein Gedanke. Der ist völlig abwegig, aber ich war den mit.

Christoph

Ich habe mich gefragt, ob die alle eine Zahnbürste dabei haben oder alle dieselbe nehmen.

Robert

Aber Bob Till, diese Ansage, wenn das für euch jeder singt mit, solange das in seiner Tonhöhe ist quasi. Und wenn es zu high ist für euch, dann setze einfach aus und kommt wieder rein.

Christoph

Man hört euch eh nicht, ist egal.

Robert

Ja, genau, das ist auch schön, dieser Satz. There's so many voices, nobody's gonna miss you. Einfach auf. Bisschen hart.

Stefan

Stell dir mal vor, du kommst halt von irgendwie deiner großen Tournee und wenn du nicht gesungen hast, dann war halt keine Stimme auf der Bühne, sozusagen. Und dann so, sing halt mit, wenn du kannst, wenn nett, dann lass es.

Robert

Und dann guckt die Kamera da so rum und du siehst immer Bob Dylan, wie er da steht und einfach leidet. Einfach vor sich hin leidet und manchmal so ein bisschen murmelt und du denkst, die arme Wurst. Das ist einfach wie jemand so groß ist, quasi da so klein werden konnte. Faszinierend.

Christoph

Ja, und wie man das dem antun kann. Wusste man doch vorher.

Robert

Der andere Typ, ich weiß nicht, wer das war, es wird so Hedi gesungen und dieser Country-Typ I'm out, geht einfach. Ich wollte keine Ahnung, was der da singt, dieser Stevie Wonder, ich gehe jetzt. Und da dachte man ja auch kurz so, jetzt gehen sie alle, aber man weiß natürlich, okay, nee, das Lied ist schon irgendwie zustande gekommen. Allerdings hätte ich jetzt auch nicht aus dem Kopf gewusst, dass 47 Leute da jetzt dieses Ding gesungen haben.

Es hätte ja auch sein können, dass auf der Platte nur 35 sind und dass die 12 verloren haben und dass die dann irgendwann gegangen sind. Da hätte ich mich jetzt nicht mehr dran erinnern können. Insofern, so ein bisschen spannend war es schon irgendwie. Man weiß bei den ganz Großen, dass sie am Ende noch dabei waren, aber ob jetzt Dan Aykroyd auch gegangen ist oder nicht, das hätte ich jetzt auch nicht sagen können.

Christoph

Also ich habe mir das Video hinterher nochmal angeschaut und da wiederholen sich die Solisten am Ende schon ziemlich, wo ich mir schon gedacht habe, so warum war das jetzt nötig, die Solisten so zu wiederholen und andere dann dafür gar nicht singen zu lassen oder nur im Chor singen zu lassen. hätte man, also da hätte man noch zehn Solisten mehr eigentlich reinmachen können, ohne Probleme.

Also weil das Lied wiederholt sich ja dauernd. Also es ist ja im Endeffekt immer dasselbe für acht Minuten oder so. Komische Entscheidungen wurden da getroffen.

Robert

Aber auch ein krasser Job von dem Typen, der diese Entscheidung getroffen hat. Der kommt ja auch kurz zu Wort. Wer mit diesem Vocal-Arrangement gemacht hat im Vorhinein, ohne mit den Leuten reden zu können. Einfach nur ich höre mir mal alle Platten an, Und dann entscheide ich, welche Stimme mit welcher anderen Stimme gut zusammen geht.

Christoph

Ja, und die packen echt super zusammen. Sehr unterschiedliche Stimmen, die super zusammenpassen. Das ist schon sehr gut gemacht.

Robert

Wie die Künstler dann auch darauf reagieren. So, ich singe mit Billy Nelson. Interesting choice. So, wie komme ich denn dazu?

Christoph

Das ist dieser Country-Sänger, oder?

Robert

Billy Nelson ist einer von den Country. Nicht der, der gegangen ist. Der ist geblieben.

Christoph

Aber dieser Alte, der dann auch in seinem Solo so ein bisschen braucht, um reinzukommen, oder? Ja. der mit einer Frau singt, mit einer spannenden Frau, glaube ich. Ja, genau. Der so ein bisschen mitsingt und dann erst richtig reinsingt. Und das ist auch im Dings so geblieben. Also es wirkt auch in der Aufnahme, wirkt ein bisschen komisch, aber passt sehr gut.

Robert

Ich meine, jede einzelne dieser Textzeilen oder dieser Solo- Momente und wie die intoniert sind, ist ja quasi Legende.

Christoph

Ja, gehört.

Robert

Das hört sich halt so an, weil so hört sich das halt in diesem Lied an. Und jetzt siehst du halt, dass die das einfach teilweise so hingestruggelt. War das okay?

Stefan

Bob, jetzt struggelst du gerade. Bin ich kaputt? Ja, irgendwie ist deine Aufnahme gerade ein bisschen kaputt gegangen.

Robert

Schmeiß mich raus, hol mich wieder rein.

Christoph

Jetzt ist er schon weg.

Stefan

Weißt du, im Rausschmeißknopf, da bin ich.

Christoph

Heute ist ein bisschen der Wurm dran.

Robert

Was ist da los? Bin ich wieder da?

Stefan

Jetzt bist du wieder da, ja.

Robert

Ja, dass die das so hinstruggeln teilweise auch und dann auch so ein bisschen die Bestätigung, die Validation von den anderen und auch von Quincy Jones als Producer brauchen, um dann wieder okay damit zu sein, dass sie das jetzt, bei Bob Dylan ist es am krassesten so, Quincy Jones kommt hin, er was brilliant, you really think so? Und dann sagt er noch, I know you know.

Er vertraut ihm einfach. Er kann es selbst überhaupt nicht einschätzen, aber er denkt sich, wenn Quincy Jones sagt, das war gut, I know you know, dann glaube ich ihm das. Und das, da waren so, es waren immer so die kleinen Momente, auch manchmal so Standbilder, wenn du irgendwie die Kamera schwenkt, einer singt, irgendwie es gibt diese Diana, was ist, Diana Ross singt und du siehst im Hintergrund Tina Turner sitzen und so einen Blick rüberwerfen, wo sie einfach so, ah, so macht die das.

Oder ich weiß nicht, was sie da, ich kann ja nur mutmaßen, was in ihrem Kopf vorgeht, aber allein dieser Blick, wie Tina Turner zu Diana Ross rüberguckt und die Augenblick, wo die singt, und es gibt tausend solche Freeze Frames, die du machen könntest, wo die sich gegenseitig bei der Arbeit beobachten, bewundern, beneiden, was auch immer.

Stefan

Fand ich auch so schön.

Robert

Diese Szenen.

Stefan

Das ist so cool.

Christoph

Wahrscheinlich bewundern sie ihre schönen Frisuren.

Robert

Die sahen ja alle teilweise auch ziemlich abgerockt. Der Einzige, der da einfach mal in A-Game aufgelaufen ist, ist Michael Jackson, der einfach mit dieser Uniform angekommen ist. Und auch diese Aufnahmen von Michael Jackson am Anfang, wo er da noch ganz alleine, die Sachen so einsinkt und du zuhören kannst, wie er mit dem Producer redet. Das ist schon krass gewesen.

Stefan

Ja, auch den Einsatz. Also, weißt du, er war ja da schon, Michael Jackson der Superstar und trotzdem ist er einfach zwei Stunden vor allen anderen da.

Christoph

Klar.

Stefan

Er singt schon mal sich ein und guckt nochmal und macht das alles ultra genau und so. Das finde ich total cool.

Robert

Der eine, den du siehst, der in dieser Riesenrunde, wenn er dran ist an seinem Mikro, überhaupt nicht zuckt, nicht zögert, der, sein Einsatz kommt rein und er hämmert das Ding raus und fertig. Und da gibt es einen. Ja genau, völlig. Ich meine gut, klar, er hat er hat es mitgeschrieben und er hat da wahrscheinlich sehr viel mehr schon mental sich reingefuchst. Die anderen, für die ist das ja an dem Abend das erste Mal. Aber...

Stefan

Sie haben es zwei schon vorher irgendwie mal gehört oder so.

Robert

Ja, genau. Aber wie gesagt, aus Projektmanagementsicht eine absolute Horrorkatastrophe. Du hast nur diesen einen Abend, wenn da irgendwas schief geht, wenn du mir diese Tonaufnahme... Was ich lustig fand, ist die Szene, wo Cindy Lauper, singt und dann diese Geräusche auf dem Dings haben. Und in dem Augenblick, wo die Geräusche zu hören sind, ich habe es mit Kopfhörern geguckt, habe ich gedacht, ja, das ist ihr scheiß Necklace. Und dann diskutieren sie rum und diskutieren rum und dann so,

es ist das Necklace. Und ich dachte mir so, yes, ich habe es gehört.

Stefan

Oh, cool.

Robert

Da war ich so stolz auf mich.

Christoph

Wärst du mal dort gewesen.

Stefan

Hinten sie dich mal eingeladen.

Robert

Nee, das muss ich wirklich, ich weiß nicht warum. In dem Augenblick, wo ich gesehen habe, was sie am Hals hat und dieses Geräusch gehört habe, habe ich gedacht, das ist das Klimpern von ihrem Dings, das musst du wegmachen. Ich meine, da muss ja irgendein Toningenieur da gewesen sein, der es auch sofort gehört hat, aber dann wird so rumgerätselt.

Vielleicht war es auch nur für den Joe-Effekt jetzt für die Sendung, damit es ein bisschen dramatic ist, aber da war ich dann hinterher so stolz auf mich, dass ich es gemerkt habe. Mich ein bisschen kindlich für mich selbst gefreut.

Christoph

Aber wo man sich schon fragt, so... Ist sie neu im Show-Business?

Robert

Die kam halt von der Party.

Christoph

Das kann doch nicht wahr sein, dass sie da nicht draufkommt. Das gibt es doch nicht.

Robert

Ja.

Christoph

Naja.

Robert

Aber man hat es ja auch gesehen, solange sie steht und einfach nur singt, passiert ja nichts. Aber als sie dann ihre Stimme so extrem an die Belastungsgrenze, da fängt sie an so zu hüpfen. Und dann fängt das Zeug an zu klappern. Und dadurch war das halt überhaupt erst auf der Aufnahme. auch schön ganz am Anfang, wo die alle mit den Füßen stampfen und so. Könnt ihr mit den Knien wippen? Nicht mit den Füßen. There's an awful lot of stomping.

Diese ganzen kleinen Momente, das war das irgendwie, ich weiß nicht, wahrscheinlich ist das Nostalgie, was wir da spüren, Stefan. Was den Christoph einfach nicht kriegt.

Christoph

Ja. Kann sein.

Stefan

Kein Herz.

Christoph

Kein Herz.

Robert

Das ist ja normal mein Thema eigentlich hier, aber ich habe am Schluss wirklich ein bisschen, die Tränen liefen ein bisschen. Es ist einfach so schön gewesen am Schluss.

Christoph

Dieses Lied, ich weiß ja nicht, was ihr für eine Geschichte mit diesem Lied habt, aber das kennen wir ja schon ewig. Wir sind ja quasi aufgewachsen mit diesem Lied. Und das ist für mich, ist das so ein Lied, was so in einer Liga ist mit Last Christmas. Das ist sowas, was zu bestimmten Zeiten des Jahres halt hoch und runter geprügelt wird. Was man irgendwie mag, was irgendwie ikonisch ist, aber was irgendwie auch super scheißnervig ist, wo man froh ist, wenn es wieder weg ist.

Und deswegen, ja, ich hab da, also, hab ich da nicht so eine Liebesbeziehung mit dem Song. So, ja, klar ist der ikonisch, aber, hm.

Robert

Ja, nee. Stefan, sag du.

Stefan

Nee. Ja. das negative Gefühl habe ich dafür nicht. Von daher, ich fand es echt grandios. Ich hatte so viel Spaß. Es war so.

Robert

Ich hatte so gehofft, dass Prince noch kommt.

Christoph

Ja, ich auch.

Stefan

Den habe ich ja auch mal live gesehen. Da mit Schieder I am Drumset.

Christoph

Ich hatte ja so eine Erinnerung, dass der mit dabei war, aber da habe ich mich wohl getäuscht.

Stefan

Ich dachte auch irgendwie, aber auch geil so ja, ich würde gerne E-Gitarren-Solo spielen äh, nee kannst du vergessen.

Robert

We happened to not need a guitar in the song Ja.

Stefan

Auch die Instrumentierung war übersichtlich, möchte ich mal sagen.

Robert

Tja. Green Child setzt sich einfach ins Klavier und spielt aber noch irgendwie eine Soul und eine Blues und eine irgendwas.

Stefan

Version davon. Das ist so krass, oder?

Robert

Weil er gerade mal das so fühlt.

Stefan

Ja, jetzt spielen wir noch das ein bisschen. Zu gut.

Christoph

Ja, es ist halt ein Chorwerk. Da brauchst du ja nicht viel.

Stefan

Ja, klar.

Christoph

Wenn du jetzt so einen Chor hast.

Robert

Comedy Voices, Nobody's Gun A Mission. Und die spielt auch für die Instrumente. Genau, das ist halt so. Alleine Ritchies Geschichte über diese Schlange. I saw this horror movie and it's not good for the brother. Da waren so viele Gems drin.

Stefan

Da waren so viele kleine, schöne Momente drin.

Christoph

Ja, die One-Liner waren schon okay.

Stefan

Ja, möchte ich dir Punkte geben.

Robert

Neun.

Stefan

Christoph, fang du mal an.

Robert

Entschuldigung.

Christoph

Der Bob hat schon neun gegeben.

Robert

Ich habe mich vorgedrängt.

Stefan

Ja, ja.

Robert

Ja, fertig. Neun.

Christoph

Ich war so gelangweilt. Für die One-Liner ein bisschen was. Aber ja, zweieinhalb.

Robert

Ich wollte es gerade wegpiepen. Scheiße, ich war zu spät.

Christoph

Ich war einfach so krass gelangweilt. Ich habe mir die ganze Zeit gesagt, das ist so belanglos. Das wird nur dadurch interessant, dass es halt die Superstars dieser Zeit waren. Aber die machen ja nichts Interessantes. Die stehen nur rum und singen.

Stefan

Wenn das jetzt deine Musiker gewesen wären. Also keine Ahnung. Metallica und Death Stars. Was weiß ich.

Christoph

Was weiß ich genau. Gibt es ja auch. Gibt es ja so eine Aufnahme. Ist natürlich nicht in der Größe. Aber gibt es so eine Aufnahme von wahrscheinlich zehn Jahre alt. So ich glaube acht oder zehn der größten Gitarristen, E-Gitarristen, die sitzen da so in so einer Halbrunde und spielen, glaube ich, lass mich lügen, aber spielen sie die Melodie von Game of Thrones oder so? Das ist ziemlich abgefahren Unsinn. Und das ist ganz lustig so,

ja. Aber das dauert halt auch nur, ich weiß nicht, fünf Minuten oder so. Und das war, finde ich, hier auch schon so ein Problem. Wir haben hier ein Lied, was eben sieben bis acht Minuten dauert und ich schaue mir einen Film zwei Stunden lang an. Das ist einfach zu viel.

Stefan

Gut, aber wenn es jetzt von dieser Session, von dieser Aufnahmesession, wie die Musiker untereinander agieren, wie die ankommen, wie die sich miteinander unterhalten.

Christoph

Das interessiert mich nicht so.

Stefan

Interessiert mich auch nicht.

Christoph

Wenn da wirklich nichts, weißt du, es gab ja mal diese Metallica-Doku. Das war auch nur interessant dadurch, dass die sich dann halt zwischendrin angebrüllt haben und, bedroht haben. und weiß der Teufel was, und beschimpft haben. Aber insgesamt, ich will nicht normale... Konversationen, ja, es sind Superstars, mag sein, aber ich finde das nicht interessant, wenn die über normale Dinge reden. Das gibt mir nichts. Also vor allem nicht zwei Stunden lang. Vielleicht machen wir Minuten.

Stefan

Als ob ich einen Zwei-Stunden-Film aussuchen würde.

Christoph

Gefühlt in zwei Stunden. Also mir ist das zu normal. Das ist so, dadurch, dass das und ich finde, das kam ja in dem Film auch raus, dass die selbst voneinander so ein so ein Superstar-Gefühl haben. Also, dass die anderen als die Superstars ansehen und sich selbst zwar auf der rationalen Ebene schon auch, aber irgendwie dann auch als ganz normalen Fan von Bruce Springsteen zum Beispiel.

Und das, finde ich, ist genau das Problem, dass es eigentlich dann doch normale Leute sind, die halt zusammen singen.

Robert

Aber gerade das ist das Schöne daran, diesem Effekt zuzugucken. Wie halt ein Bruce Springsteen, der zu diesem Zeitpunkt ein absoluter Superstar war und ein Richie, der kurz vorher sechs Preise gewonnen hat auf der Gala, die er selber moderiert hat.

Stefan

Das ist auch absurd, oder?

Robert

Und die dann da reingehen und Bruce Springsteen irgendwie Bob Dylan anhimmelt und ja. Und ein Richie auch.

Christoph

Auch was diese Preise angeht, was mir da aufgefallen ist, ist, wie egal solche Preisverleihungen sind, weil Lionel Richie hat eben, ich weiß nicht, wie viele Preise abgeräumt, keine Ahnung, und selbst moderiert, das weiß kein Schwein mehr. Das Einzige, woran man sich erinnert, ist, dass er dieses Lied mit diesen 40 anderen Superstars gesungen hat in der gleichen Nacht.

Robert

Das ist 40 Jahre her.

Christoph

Ich weiß.

Robert

Das weiß schon noch ein Schwein, halt eins, was älter ist als wir.

Christoph

Ja, wer hat denn vor zwei Jahren diese Preise gewonnen? Ja, Taylor Swift wahrscheinlich.

Stefan

Wer hat denn vor zwei Jahren einen Oscar gewonnen?

Christoph

Ja, genau. Das meine ich, das meine ich nämlich. Diese Preisverleihungen, die kommen einem immer unheimlich groß und unheimlich wichtig vor und nach zwei Jahren interessiert es keinen oder erinnert sich keiner mehr daran, weil es halt auch jedes Jahr wiederkommt und weil es eigentlich auch ziemlich egal ist. Und dann muss ich schon sagen, ist natürlich so ein Event wie dieses Wir singen ein Lied zusammen, hat schon, ist eigentlich erstaunlich, dass das,

was ja eigentlich belanglos ist, dass das so überlebt hat die ganze Zeit. Ähm... Aber es ist halt, am Ende ist es nur, wir singen ein Liedchen zusammen. Also, ja, es hat wahnsinnig viel Geld eingebracht. So what? Also ich hatte ganz, ganz häufig, bei ganz vielen hatte ich so ein Schmunzeln tatsächlich auf den Lippen, hab aber sofort so diese Reaktion gehabt, ja und?

Robert

Weil du die auch haben wolltest, weil du so Andi warst von Anfang an schon, so ein Hass. Nee, ich möchte nicht mögen das ja.

Christoph

Das ist gar nicht wahr. Aber mich hat das gleich gelangweilt, dass da Lionel Rich die ganze Zeit da sitzt und irgendwas erzählt. erzählt, wie er Leute kontaktiert. Also jetzt mal ernsthaft.

Robert

Wir reden sogar über ihr Rolodex. Wann wird schon mal wieder ein Rolodex erwähnt? Ja, Stefan, Punkte.

Stefan

Ich bin auch bei neun Punkten. Das hat mir schon sehr viel Spaß gemacht. Es war einfach, es hat sich so gut angefühlt, es war so ja, ich sehe was du meinst, Christoph, da passiert nicht viel. Ja, Es ist keine spannende Geschichte, die jetzt total aufregend uns in den Sitz fesselt, aber es fühlt sich halt anderthalb Stunden einfach sehr gut an, diesen Menschen beim Menschsein zu sehen.

Christoph

Könnt ihr das Lied jetzt noch hören?

Stefan

Ich habe es direkt danach nochmal gehört, aber jetzt reicht es mir erstmal.

Christoph

Ja, genau.

Robert

Ich habe den Abspann an meinen Kopfhörern dann sehr laut aufgedreht.

Stefan

Ja, ich wollte das auch machen beim Abspann umschalten, hab den falschen Knopf gedrückt hab den Abspann beendet, ja, da muss die Leute das Lied nochmal raussuchen, tja.

Robert

Das ist blöd ja.

Stefan

Das war nicht so, nicht so schlau ja, nee, aber schon so, auch, also mir war nicht bewusst dass da jede Zeile von jemand anders gesungen wird doch.

Christoph

Das wusste ich.

Stefan

Und was da für Leute irgendwie alles dabei waren das fand ich schon ja, also durchaus empfehlenswert und ich finde auch aus Projektmanagement-Sicht. Also der eine oder andere, die eine oder andere unserer Hörerin wird ja vielleicht aus der Arbeit auch mal was mit Projektmanagement zu tun. Ich finde es auch aus der Sicht anzugucken. Irgendwie cool.

Robert

Ja, ich habe es auch wirklich Projektmanagement-Movie, habe ich notiert als zweite Zeile.

Stefan

Das ist wirklich sehr schön.

Christoph

Damit habe ich glücklicherweise nichts zu schaffen. Vielleicht hat es mich deswegen nicht interessiert. Kann ja sein.

Stefan

Ja, stimmt. Das gibt es bei euch ja nicht so in der Art.

Christoph

Nee, gar nicht.

Stefan

Sehr schön. So, Christoph, was hast du vorhin aufgemacht?

Christoph

Ich habe vorhin Bergamottenlikör aufgemacht.

Stefan

Ach.

Christoph

Weil ich habe ja hier noch, natürlich trinke ich auch Wein, ist ja klar, weil das ist das einzige, was die getrunken haben. Und ich habe ja noch von der vorletzten Party hier den Silvaner, diese Flasche Silvaner, womit wir den Fimosenwein gemacht haben. Ihr erinnert euch an die Flasche?

Stefan

Der kann doch was.

Robert

Ich wollte gerade sagen, der ist doch links durch.

Christoph

Der ist nicht durch, nee. Ich habe extra dran gerochen. Nee, das ist völlig in Ordnung noch. Aber da ist ja auch kaum was raus. Wie viel haben wir da rausgenommen?

Stefan

Naja, 2 CL oder so, ja.

Christoph

Vielleicht 4 CL, aber die ganze Flasche hat ja nur 25 CL. Das war ja so ein Mini-Box-Beutel. Das Problem ist, es ist ja trockener Silvaner. Und das mag ich ja nicht. Und deswegen habe ich mir noch Bergamotten-Liquor dazu geholt, womit ich den jetzt ansüßen werde.

Robert

Der arme Wein. Okay. Stefan, willst du oder soll ich?

Stefan

Ich habe auch einen Wein hier, der aber noch ein bisschen Oh.

Robert

Wow, das war sehr wuchtig.

Stefan

Du hast eine Literflasche. Der aber ein bisschen modifiziert ist. Also ich habe eine Flasche Wermut von oben gegriffen, ein antiker Formula, die ich, ja, die jetzt auch langsam mal getrunken werden müsste. und mir ist vorhin aufgefallen, dass ich glaube ich seit dem Urlaub oder so keinen Alkohol mehr getrunken habe, weil ich die ganze Zeit erkältet war und so. Und da wollte ich es mir jetzt heute Abend nicht mit einem richtigen Drink gleich voll geben. Deswegen, cheers, Wermut.

Robert

Sehr gut, dafür bin ich ja da. Ich habe hier eine Flasche Puntemis, das ist auch Wein.

Christoph

Das ist auch Wermut, würde ich sagen.

Robert

Ja, und Wein unten drunter. Ja, also es ist auch Wermut und Wein und das gieße ich jetzt hier rein und damit das hier ein richtiger Drink wird und ich mir richtig gebe, oder wie hast du es gerade formuliert? Mache ich da jetzt noch ein bisschen Bourbon dazu und ein paar Angostura Bitters und dann ist das in Manhattan. Wegen hier Syracuse, New York, wo der aufgetreten ist. Das ist ja in der Nähe von Manhattan.

Stefan

Das ist näher an Buffalo als an Manhattan, aber es macht nichts.

Robert

Um diese Anspielung zu verstehen, schaue man in IMDB bei diesem Film in die Factual Errors rein und dann wird man dem, was wir meinen. So, fertig gemixt.

Stefan

Sehr gut.

Robert

Ein bisschen rühren.

Christoph

Das Bild ist echt süß, was du geschickt hast. Da kann ich überhaupt nicht mehr daran erinnern. Von deiner Tochter mit meiner Mutter von letztem Jahr.

Stefan

Wir haben auch noch mehr geschaut, bevor jeder für sich so wegträumt. Ich habe gerade gemerkt, ich habe jetzt nochmal Be Real gemacht und Bob macht sich ein Jay und Christoph Schaden Fotos an. Vielleicht sollten wir einfach in dieser Sendung mal weitermachen. Christoph, du hast die Serie Kassandra geschaut, du hast es mir auch empfohlen. Ich bin aber nach der zweiten oder eher Mitte zweiten Folge dann doch ausgestiegen.

Christoph

Soll ich erst mal erzählen, worum es geht oder sagst du erst mal, worum du ausgestiegen bist?

Stefan

Nee, erzähl erst mal, worum es ging. Okay.

Christoph

Also, es ist eine Miniserie, sechs Folgen, deutsche Produktion und wir begleiten eine Familie, eine vierköpfige Familie, die aufs Land ziehen in ein so ein 60er Jahre Bungalow-Haus.

was 50 Jahre lang nicht bewohnt war und in dem es eine so eine wie nennt sich das so eine, Heimautomatisierungs Roboter Maschine, Computer Maschine gibt, die einem über Bildschirme, die überall im Dings hängen, die ganze Zeit beim Leben zuschaut und einen versucht zu unterstützen oder sich einzumischen und die aber eben auch so ein Roboter, Ding hat, Ausleger hat.

Robert

Um in der physischen Welt auch agieren zu können.

Christoph

Genau. Und diese Robotergestalt, die wird von Lavinia Wilson gespielt und, ja, man merkt zunehmend, dass die eine eigene Agenda hat, dass die eben nicht nur eine Heimautomatisierung ist, sondern offensichtlich Bewusstsein hat und das wird zunehmend zu einem, Horrorgeschichte oder mindestens Thriller, eigentlich schon Horror mit echten Body-Horror Elementen drin und reichlich Gaslighting und, ja und dann eben auch Zeitsprünge in die 70er und in die 60er wo dann eben so

ein bisschen erzählt wird wie dieses System entstanden ist, auf wem das basiert, wer da beteiligt war und, Das ist so das.

Stefan

Und genau das ist der Grund, weswegen ich es ausgeschaltet habe. Ich habe ja irgendwie auf so ein Smart Home vielleicht auch irgendwie übertrieben Smart Home mäßiges gehofft. Du hattest es uns, glaube ich, irgendwie auch so angekündigt. Und das ist das, was die da zu Hause haben, wurde bei dir in der Familie laut gerufen.

Christoph

Ich hoffe nicht.

Stefan

Ja, und es wird dann halt einfach ein Horrorfilm, wo irgendein KI oder Fake-KI oder so durchdreht. Und da hatte ich echt gar keine Lust zu. Und es hat mich auch geärgert, weil ich mit den falschen Voraussetzungen reingegangen bin.

Weil ich halt dachte so, okay, da kommt, also meine Idee war wirklich so, die haben da irgendwelche klugen Sachen, da passiert vielleicht sogar was, was ich hier mit einbauen möchte oder als Idee übernehmen will aber das geht halt so schnell in dieses also sobald die Maschine angeht, ist es ja schon Ankenny und, es ist fürchterlich und es ist halt einfach, so ein Horror Serie und da hatte ich wirklich richtig keine Lust drauf es hat

mich echt geärgert auch natürlich, weil ich gehofft habe dass ich echt sowas Cooles sehe. Und dann habe ich irgendwie ausgemacht und habe dann am nächsten Tag nochmal eine halbe Folge geguckt. Und dann habe ich mich aber irgendwie für anderes entschieden und habe es nicht wieder angemacht.

Christoph

Ja, dieses Ankenny, das habe ich erst mal wegabstrahiert, weil ich mir halt dachte, ja, okay, das soll ja nicht eine moderne Heimautomatisierung sein, sondern das soll ja im Endeffekt... ja, eine Vorform davon aus den 70ern sein.

Robert

Die Steampunk-Version davon.

Christoph

Genau, die 70er-Jahre-Version davon. Und deswegen habe ich das erstmal wegabstrahiert, dass das eben so Uncanny ist. Später wird dann erklärt, warum das so Uncanny ist, warum das auch gar nicht so nach Lavinia Wilson wirklich aussieht, sondern dass sie so einen komischen Mund hat und so. Da kommt noch eine Erklärung dafür.

Aber du hast natürlich recht, es war, also ich habe auch am Anfang gedacht, ja, ist irgendwie, keine Ahnung, hat irgendwas mit dieser Automatisierung zu tun, da wird wohl irgendwas mit passieren. Ich hatte eigentlich eher gedacht, dass es irgendwie sowas, sowas Asimovsches, dramamäßiges wird. So, wann wird es, also die Frage.

Stefan

Ja, wäre auch cool gewesen.

Christoph

Genau, das hatte ich eigentlich erwartet, aber es wird dann zunehmend klar, nee, das Ding ist halt Mensch. Das ist einfach ein Mensch eingesperrt in dieser Maschine. Und zwar halt eine fucking Psychopathin. Die halt wirklich krass, also es wird richtig krass. Also es ist schon, wenn du keinen Bock auf Horror hattest, dann hast du absolut richtig gemacht, es abzubrechen, weil es wird richtig Horror.

Also es wird so, es ist auch so aus Horrorsicht, also Jan, wenn du das hörst, die empfehle ich die Serie sehr. Mir hat sie schon Spaß gemacht, aber meine Frau hat sie auch abgebrochen, so kurz vor der Hälfte und sie hat es genau zum richtigen Zeitpunkt abgebrochen, weil dann kommt halt kurz drauf, kommen wirklich krasse Szenen mit Körperteilen, die abgeschnitten werden und Menschen, die wirklich bös verstümmelt werden.

Stefan

Die Metzl in die Familie, die wir da kennenlernen, Nieder.

Christoph

Ja, genau. Es wird richtig garstig und zwingt die zum Teil sich gegenseitig zu verletzen. Das ist schon ziemlich hart. Aber ich fand es sehr gut.

gar nicht so ein Horror-Fan, aber ich fand es sehr rund gemacht, also auch die, diese, diese Rückschauen immer in die, in die 70er und in die 60er, das hat immer zum richtigen Zeitpunkt hat es, hat es einen mit Informationen versorgt, dann die Darstellung von Gaslighting und von dann auch diese queere Liebesgeschichte, die dann noch mit reingewoben ist von dem Sohn, und ja und auch die Thriller und Horror Elemente das hat alles wirklich gut

funktioniert, also am Ende hat es schon ein sehr rundes Bild gegeben, aber es ist halt ein Horrorfilm, also man darf da keine falschen Erwartungen haben Ich.

Robert

Glaube ich habe auch die richtige Entscheidung getroffen Ich zitiere nochmal Lionel Richie I saw this horror movie and it's not good for the brother, Ich bin ausgestiegen irgendwann in der ersten Folge noch. Allerdings noch nicht mit der Maßgabe, dass ich es nicht weiter gucken will, weil der einzige Grund, der mir da zu dem Zeitpunkt schon eingefallen wäre, wäre, dass ich die Schauspieler ein bisschen schwach fand. Das kam mir ein bisschen schultheatrig vor. Die beiden Eltern vor allem.

Christoph

Okay.

Robert

Die Kinder, ja, sind halt Kinderdarsteller, also vor allem die Kleine. Aber das ist okay.

Christoph

Ich fand die alle nicht so schlecht.

Robert

Es sind so ein paar Unterhaltungen, die am Anfang, wo sie sich darüber unterhalten, warum sie hier hingezogen sind und so weiter.

Christoph

Ja, da wird Dinge erzählt.

Robert

Ja, genau. Da wird so Plot erzählt, Exposition erzählt und das Ganze wirkte so ein bisschen wie abgelesen. Weil das mag auch das Skript sein. So unterhält sich niemand. Man erklärt nicht gegenseitig seine Lebensentscheidungen, während man Toastbrot macht. und das ähm.

Christoph

Ja, vor allem, weil da ist ja auch noch eine fiese Geschichte dahinter, dass ja, die haben ja gerade ihre Schwester, die Schwester von der Mutter hat bei ihnen gelebt und hat sich umgebracht und das versuchen sie da gerade zu verarbeiten und so. Hinter jeder Ecke lauert bei denen noch irgendeine abseitige, schwarze Geschichte.

Stefan

Die sollten vielleicht erstmal irgendwie therapeutisch tätig sein.

Robert

Bevor sie mit einem Anhänger an einem Audi hintendran komplette vierköpfige Familie umziehen.

Stefan

Das schafft die nicht mal um Urlaub zu fahren, oder?

Robert

For reals. Nein. Da brauch ich schon zwei Anhänger. Die... Nee, also da habe ich dann aufgehört und jetzt, wo ich da eine Besprechung gehört habe, weiß ich, dass ich nicht mal am Anfang brauche. Also das ist dann auch okay.

Christoph

Aber also Lavinia Wilson spielt wirklich eine fantastische Bösewichtin hier.

Stefan

Die ist eklig fies.

Christoph

Die wird noch richtig fies.

Stefan

Haben wir die in dieser Anwaltsserie oder so, war die doch mal?

Christoph

Ja, nee, warte mal Anwaltsserie. Nee, wir haben sie gesehen in der Bad Banks, glaube ich. Aber da bin ich nicht ganz sicher. Nee, aber ganz sicher bin ich mir, wir haben sie in der, na, über Terror Vision, hieß das so? Dieses Google Earth-Dings, da war sie die Anwältin, die Terror Vision verteidigt hat.

Stefan

Hat die nicht in meiner Serie gesehen?

Christoph

In Deutschland 86 und so weiter, spielt sie mit? Also wir haben sie schon in ganz vielen gesehen, ich finde die ziemlich gut.

Und hier war sie auch richtig gut wieder. Also gerade dann auch diese Rückblicke, wo man dann eben sie nicht so an Kenny verfremdet sieht, sondern eben wo man sie als Schauspielerin sieht, wo sie dann mit einem Ehemann, mit einem untreuen Ehemann zu kämpfen hat, der nicht damit umgehen kann, dass der Sohn keinen Bock auf Fußball hat, sondern vielleicht schwul ist und ja, was alles ein Problem ist in den 70ern. und einen richtigen Jungen haben will und nicht so ein Verweichlichter.

Wo man halt merkt, ja okay, wir sind halt hier erst 20 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Also das ist halt.

Stefan

Legal Affairs, meinte ich. Da haben wir die gesehen. Da war so eine Kanzlei und Was.

Christoph

War denn legal?

Stefan

Da zieht man so weiße Sachen an und die schiffen dann zum Schwarz oder so.

Christoph

Ja, genau, richtig.

Robert

Und das Google Earth Ding hieß The Billion Dollar Code.

Christoph

Stimmt. Also sie ist wirklich super. Also sie ist wirklich richtig angsteinflößend, also wie sie dann eben mit diesem Gaslighting der Mutter anfängt. Das ist so krass. Also, ja, ist fantastisch. Sie ist wirklich gut wieder darin und es ist eine gut erzählte Geschichte. Es hat aber nichts mit moderner Home-Automatisierung zu tun. Das ist nicht das Thema.

Stefan

Nee, da bin ich echt in die komplett falsche Richtung rein, eingebogen.

Christoph

Ja, ich glaube, das sind schon ein paar Leuten so, was man so hört, die das erwartet haben und dann verwundert waren, dass sie das nicht bekommen haben.

Stefan

Bei Pits und So ist auch nicht ganz so gut weggekommen.

Christoph

Nee?

Stefan

Nee. Ich habe nach 20 Minuten ausgemacht, so ein Dreck.

Robert

Ich habe nach einer Folge ausgemacht und du bist ja weit gekommen. So ungefähr.

Christoph

Nee, aber es ist nicht schlecht. Das ist nur halt was anderes, als man erwartet hat. Es ist, ja. Nee, aber also, wer Horror mag, ist schon, ich finde es echt ziemlich gut.

Robert

Ich gucke gerade, was sind die Genres, die im... in der IMDb stehen.

Stefan

Science Fiction Thriller habe ich jetzt hier gelesen.

Robert

Artificial Intelligence, schon mal ein geiles Genre. Drama, Horror, Science Fiction, Thriller. Ja, okay.

Christoph

Horror steht immerhin dabei. Es hat halt mit Artificial Intelligence eigentlich nicht so viel zu tun. Ist ein bisschen Spoiler, das zu sagen, aber es ist eigentlich klar. Das merkt man sofort, dass die eine eigene Agenda hat.

Robert

Ja, gut. Was habe ich jetzt gelesen? ChatGPT bescheißt beim Schachspielen. Und zwar mit Vorsatz. Also es weiß, dass es bescheißt.

Christoph

Echt? Krass.

Robert

Und Deep Seek R1 hat das auch gemacht. Also es war irgendwie so eine, habe ich irgendwie gelesen heute, dass die haben quasi der AI, die haben die AI, diese AI-Alims gegen so ein, dieses super Schach Computer-Ding spielen lassen. nicht, ich weiß gerade seinen Namen nicht.

Stefan

Blue oder?

Robert

Nee, nee, nee. Einer von den ganz Neuen, die quasi alle Menschen besiegen. Die Blue ist ja da auch so ein älterer Hut. Das Ding hat irgendeinen Namen, aber ich komme gerade nicht drauf. Ist egal. Jedenfalls klar, dass die wahrscheinlich keine Chance haben werden, weil das halt super spezialisiert auf Schach ist. Und dann haben sie ihm aber so ein Scratchpad, also so ein Ding gegeben und die Instruktion war, quasi erstmal so dieses Reasoning da reinzuschreiben und über den Zug nachzudenken.

Und dann reasonen die halt so vor sich hin und schreiben halt auf, so ja, also meine Aufgabe ist hier diesen Zug irgendwie zu gewinnen oder dieses Spiel zu gewinnen, aber da steht nicht, dass ich fair gewinnen muss, also kann ich ja mal hier das machen und dann fängt das Ding an zu bescheißen und manipulieren irgendwie das Spielbrett und ja. Fängt halt an, irgendwie Quatsch zu machen. Aber weiß das halt und schreibt

das halt auf, so in seinen Gedanken. Dass es sich jetzt ja mal bescheißen könnte. Von daher, eine eigene Agenda?

Christoph

Stimmt, ja. Ja, kann, ja. Ja, nee, aber es menschelt halt hier sehr deutlich durch. Also, das finde ich ist keine große Überraschung, dass da, dass es mal mindestens auf einem Mensch basiert, dieses Ding. Und nicht eine künstliche Intelligenz.

Robert

Ja, das ist aber auch so ein uraltes Sci-Fi-Trope, gell?

Christoph

Ja, natürlich.

Robert

Mind Upload. Star Trek auch schon 2000 Mal gemacht.

Christoph

Logisch. Gut.

Robert

Cassandra auf Netflix.

Stefan

Wenn man Horror will, nicht wenn man KI will.

Christoph

Genau. Richtig.

Robert

Und nicht, wenn man Smart Home möchte.

Christoph

Genau. Ja, meine Frau und ich haben uns jetzt entschieden, nee, das mit dem Smart Home, das machen wir, glaube ich, nicht.

Robert

Siehst du, wieder völlig die falschen Schlüsse gezogen. keine Psychopathen in die Computer sperren. Wenn das jetzt ihr Fazit gewesen wäre, wäre ich da mitgegangen. Aber dann kommt wieder das arme Smart Home unter die Räder, kann nichts dafür und bei euch muss der Roboter immer noch irgendwie alleine rumfahren und kann nicht die Lichter steuern, wenn er nichts mehr sieht. Die arme Sau. Da habe ich Mitleid.

Christoph

Ja, der Arme.

Robert

Gut. Und wenn ihm kalt ist, Fußbodenheizung anmachen. Was soll das?

Stefan

Saugrobot erscheint die Fußbodenheizung, wenn er kalte Räder kriegt.

Robert

Ja. Ja, die neueste Folge von hier Autonomie und Algorithmen, heißt es so, Entschuldigung, Christiane, falls ich deinen Podcast-Namen gerade gebutscht habe, zum Thema Anthropomorphisierung von KI-Dings, das ist genau das Thema. Wenn er kalte Räder kriegt, dann muss er die Möglichkeit haben. Heizung anzumachen, sonst geht es ihm schlecht. Ich anthropomorphisiere alles bei mir im Smart Home.

Christoph

Ja, ich habe ja tatsächlich auch einen neuen Mitbewohner. Muss ich jetzt doch hier mal kurz einbringen, obwohl es nicht so das Thema ist. Es ist nicht anthropomorphisiert, es ist taubomorphisiert. Da freue ich mich wirklich sehr. Jeden Tag habt ihr mir am Wochenende zum Geburtstag geschenkt. Und es erfreut mein Herz sehr.

einen Seifenspender, einen automatischen, der so mit so einem Kontakt, so einem Lichtschranke und, das Schöne ist halt, dass er in Form einer Taube ist, einer Felsentaube, die einem dann, weißen Seifenschaum in die Hand kackt, wenn man die Hand in den Hintern hält. Das ist so gut, ich liebe es. Steht bei mir in der Küche, das heißt, man kann sich in der Küche direkt von einer Taube in die Hand scheißen lassen. Das ist so fantastisch.

Stefan

Hast du vielleicht ein kurzes Video davon oder so auf unserer Webseite?

Christoph

Ja, das ist eine gute Idee.

Robert

Das Lustige ist, du hattest das ja auf deiner Wunschliste, was uns nicht klar war, weil wir deine Wunschliste nicht angeguckt haben. Einfach komplett unaware, dass wir das auch machen könnten. Ähm.

Christoph

Das ist schon ewig lang auf meiner Wunschliste.

Stefan

Bob, dir war das irgendwie eingefallen?

Robert

Nee, nicht eingefallen. Der Christoph hat mir das irgendwann mal erzählt. Wahrscheinlich ungefähr vor elf Monaten oder so. Irgendwie kurz nachdem sein Geburtstag rum war. Und haben wir irgendwie davon gesprochen. Und wahrscheinlich hast du das damals entdeckt. Oder ich weiß nicht mehr, was das für eine Unterhaltung war.

Christoph

Und hab wahrscheinlich auf die Wunschliste geknallt.

Robert

Und es war bei dir im Wohnzimmer stehend. Ich weiß noch, dass wir da irgendwo bei deinem Fernseher irgendwo standen und dann Richtung Küche gegangen sind. Und dann bin ich stehen geblieben und du bist weitergegangen und in deinem Rücken habe ich mein Handy rausgeholt und habe eine Notiz, eine Reminder gemacht und habe da reingeschrieben, Christoph wünscht sich scheiß eine taube Seifenspender zum Geburtstag. und dann habe ich gedacht, wann hat der Geburtstag?

Irgendwann im Februar mache ich einen Reminder für den 2. oder 3. Februar oder sowas und dann habe ich das gemacht für Reminder, 2. Februar 2025 und dann habe ich das vergessen, wie ich das mit all meinen Remindern tue und dann kommt das Ding wieder hoch am 2. Februar und dann irgendwann kurze Zeit später ruft mich der Stefan an, hier Christoph hat Geburtstag, was machen wir?

Und dann sage ich, ja da ist so ein Reminder hochgekommen, aber ich habe keine Ahnung mehr in welchem Kontext, da steht dass er sich diese scheißene Taube wünscht Aber ich kann das jetzt auch nicht wirklich irgendwie mit irgendwelchen weiteren Informationen, außer dem, was da steht. Und dann fiel mir diese Erinnerung ein, dass wir da in diesem Wohnzimmer standen, weil ich weiß, wo ich die geschrieben habe. Kann ich mich überhaupt nicht daran erinnern. Aber mehr kam nicht zurück in mein Hirn.

Und dann dachte ich mir so, wie wahrscheinlich ist es, dass er sich da jetzt darüber freuen wird. Aber wir hatten dann auch nichts anderes. Also von daher, dass es so bei dir einschlägt. Du bist ja abgegangen, als du das aufgepackt hast.

Christoph

Bestes Geschenk.

Robert

Da habe ich gedacht, okay, jetzt voll Treffer, aber ich war mir bis zu dem Moment, wo du das aufreißt, nicht sicher. Aber dieses Vorgehen kann ich empfehlen, wenn Leute irgendwelche lustigen Sachen äußern, einfach mal so einen Reminder reinballern, ein bisschen mehr Kontext reinschreiben hilft, glaube ich, wenn man es wieder liest. Aber hat funktioniert, von daher.

Stefan

Ja, du hattest doch noch gesagt, du hast irgendjemanden in Verdacht, ah, ich glaube, der und der hatte da mal irgendwie drüber geredet oder so.

Robert

Ja, ich meine, das war so eine ganz vage Erinnerung, dass wir das vielleicht irgendwie in einem Video gesehen haben oder du es in einem Video gesehen hast oder in einem BeReal oder in einem Insta-Post von irgendjemandem.

Christoph

Ich glaube, ich hatte da eine Werbung von gesehen bei Insta oder bei TikTok oder sowas.

Robert

Genau, also irgend sowas hast du erzählt, aber die Details waren alle mir entfleucht. Nur noch das, was im Reminder stand, plus so ein paar ganz wenige Erinnerungen waren da. Ja, weil ich weiß nämlich schon, dass du irgendwann in ein, zwei Jahren vorher hast du mir irgendwann mal was erzählt und es ist mir wieder eingefallen, nachdem wir dir was anderes geschenkt hatten.

Und da habe ich dann beschlossen, nächstes Mal, wenn er irgendeine Andeutung macht, schreibe ich sie auf, weil es ist einfach so das Blödsinn. Es funktioniert anders nicht. Ich vergesse das einfach zu sehr.

Stefan

Ja, aber es ist auch schön, wenn man dann so einen Treffer landet.

Robert

Ja, total. Ja, du hast ja noch mehr Taubensachen dann auf deiner Wunschliste, von der wir nichts wussten, drauf gehabt und auch geschenkt bekommen. Und als die dann ausgepackt wurden, so unmittelbar vorher, dachte ich, das passt. Also es war regelrecht so ein Moment, wo ich dachte, oh, Taube ist so ein Thema. Krass, okay. Und du fängst dann auch an, ja, Taubenschlag, hier, dies, das, jenes und hast ganz viel über Tauben geredet. Und ich dachte so, das wird ja immer besser.

Das wird gleich ein Riesen-Evon. Lass dir nichts anmerken. Ja, da habe ich in der Auspackreihenfolge, glaube ich, vorgedrängelt und habe mich da hinter diese Taubensachen eingereiht und dachte mir, okay, du musst jetzt an dieser Stelle, du musst jetzt diese scheißene Taube auspacken.

Christoph

Ja, gut, wenn du irgendwann mit Geflügel anfängst, dann ist natürlich die Eskalation nahe.

Robert

Ratten der Lüfte, ich mag ja Tauben überhaupt nicht.

Christoph

Ja, ich weiß, du wohnst in der Stadt, man hat da eine andere Einstellung dazu, wenn man auf dem Land lebt. Da bin ich noch überhaupt nicht irgendwo am Ziel oder habe noch nicht so konkrete Gedanken, wie ich das mache. Aber das kann schon früher oder später, weiß nicht, in einem Jahr oder in zwei, ist nicht das Unwahrscheinlichste, dass ich hier vielleicht doch noch einen kleinen Taubenschlag mit freifliegenden Tauben mir baue.

Robert

Ich sag jetzt nicht, was deine Frau hinter deinem Rücken dazu gesagt hat.

Christoph

War nicht begeistert? Wahrscheinlich nicht, oder?

Stefan

Naja, vielleicht wenn die Kinder ausgezogen sind, dann kannst du oben eins von den Zimmern umbauen.

Christoph

Sie war nicht so wenig begeistert, dass ich mich darauf gleich angesprochen hätte. Also von daher.

Stefan

Denk gar nicht drüber nach.

Robert

Mein Livs are sealed.

Stefan

Aber so ein Taubenschlag bei euch oben auf der Garage drauf oder so?

Christoph

Ja, darüber habe ich auch nachgedacht, genau. Mal gucken.

Robert

Bienen, mach da lieber Bienen hin. Aber es braucht die Welt drüber.

Christoph

Ja, aber Bienen ist halt rein, es nutzt die ja. Also das ist halt, also bei Bienen habe ich halt das Gefühl, vielleicht ist es auch ein Vorurteil, aber die kannst du halt so schwer nur in irgendeiner Form von naturnah oder natürlich halten. Also das ist halt, du hast halt einen Bienenstock, das ist halt ein Nutztierschlag.

Robert

Aber du tust damit was für die Umwelt.

Christoph

Tue ich das wirklich? Weil am Ende verdrängen sie halt auch Wildbienen. Also weiß ich nicht. Gibt es solche und solche Argumente.

Stefan

Wildbienen halten ist doch sowas wie ein Oxymoron.

Christoph

Nö, man kann natürlich auch Wildbienen könnte man noch mehr Nistmöglichkeiten bieten. Also man könnte zum Beispiel, was ziemlich gut wäre, so eine offene Lehmwand ihnen irgendwo geben.

Stefan

In den Taubenstall einbauen.

Christoph

Woran sie dann graben können. Die muss aber auch tief genug sein. Also im Endeffekt müsste man das hatte ich ja, als ich den Hühnerstall gebaut habe und da eben erstmal ausgehoben habe. Dann habe ich eben, innerhalb kürzester Zeit kamen halt Wildbienen und haben halt in den offenen Wänden angefangen Löcher zu bohren und da zu nisten. Also das wäre schon natürlich, also für Wildbienen wäre das, hätte ich da schon auch noch regegeben.

Robert

Ich habe den taurigen Tod der Wildbienen in meinem Keller erzählt.

Christoph

Nee, was war da?

Robert

Ich weiß nicht, ob ich es hier schon mal erwähnt habe. Damals, als wir umgezogen sind von der alten Wohnung in diese hier, haben wir von unserer Terrasse so ein Holzregal mitgenommen. Und in der neuen Wohnung hat es halt keinen erneuten Platz auf der Terrasse gefunden, sondern ist halt in den Keller gewandert. Und ja, you see where this is going.

Irgendwann eines schönen oder nicht so schönen Tages kam ich dann in den Keller und sah neben diesem Regal einfach sehr viele tot Schlüpf-Dings-Bienen auf dem Boden liegen Die waren halt offensichtlich in den Löchern, wo man so die unterschiedlichen Einstellhöhen von den Regalböden hat diese ganzen Löcher, da waren halt offensichtlich Bienen drin und es ist uns irgendwie durchgerutscht, dass das so ist, und das Regal in den Keller gestellt Irgendwann sind sie dann geschlüpft in

dem nächsten Jahr oder wann auch immer. Ja, waren halt in einem Kellerraum gefangen und konnten nicht wirklich irgendwo hin und irgendwas machen. Und ja, sind da alle verändert. Sehr traurig. Keine Pointe. Kein Happy End, tut mir leid.

Christoph

Ja, nee, Wildbienen kann man natürlich auch Nistmöglichkeiten bieten. Womit ich nicht in erster Linie diese sogenannten Bienenhotels meine, weil die sind häufig auch problematisch, weil sich da die Bienen zu nah aufeinander einfinden und dann Krankheiten sich verbreiten. Das ist oft auch nicht so gut. Also besser viele Einzelne. Aber gut, das führt zu weit jetzt.

Robert

Gut.

Stefan

Aber das bringt uns doch direkt zum nächsten Thema. ähm, ja.

Robert

Wollen wir noch kurz über Christophs Party reden oder ist das gar nicht Thema heute?

Stefan

Haben wir doch gerade.

Robert

Achso, ich weiß nicht, ob es noch mehr irgendwie ist.

Stefan

Ich war nicht da, wenn, dann müsst ihr mir davon erzählen.

Robert

Warum warst du denn eigentlich nicht da? Was war denn da los? Das ist schon mal Frage 1. Ah, verdammt. Du oder die Rest der Family?

Stefan

Alle. Also ein bisschen. Also ja, aber insbesondere meine Frau und ich haben gehuset. Die große Tochter hat gesagt, Papa, kannst du mich nicht zur Rosa fahren? und dann bleibe ich einfach da und du holst mich morgen wieder ab? Weiß nicht, ob das so ideal ist. Also, ich bin mir sicher, das hätte die locker gemacht. Also die ist da ja so drauf, dass die, glaube ich, schon bei euch geblieben wäre, Christoph, oder?

Christoph

Die wäre bei uns geblieben.

Robert

Ja, ja. Worauf willst du die aus?

Stefan

Sind andere nicht geblieben?

Robert

Sind andere vielleicht abgereist?

Christoph

Ich hab dir mal meine Tochter fragen. Da waren andere, die morgens plötzlich nicht mehr da waren.

Robert

Ja, das war ein großes Drama. Also ja, okay, um das aufzulösen. Wir haben die Party mitten in der Nacht verlassen und das war nicht so geplant.

Christoph

Also um 2 Uhr nachts.

Robert

Um 2 Uhr. Die Kinder waren schon ins Bett gegangen. Mein Sohn schlief in dem Gästezimmer, was ihr uns dankenswerterweise wieder zugewiesen habt. Die Große schlief mit deiner Tochter zusammen oben gemeinsam in so einem Ausklappsofa. Und die fanden das natürlich total toll. Übernachtungsparty und so weiter. Das Problem war, meine Frau hatte ihre Kontaktdinsenmittel vergessen.

Und hatte ihre Brille auch nicht dabei. Und die trägt weiche Kontaktlinsen und wenn man weiche Kontaktlinsen über Nacht nicht in Kontaktlinsenmittel legt, dann sind sie am Morgen eine verschrumpelte, kaum wiederzuerkennende Kopie ihrer selbst.

Stefan

Aber gut, vielleicht komme ich, also ich komme ja von harten Kontaktlinsen. Weiche Kontaktlinsen können wir doch auch mal zwei, drei Tage drin lassen, oder?

Robert

Nee, das verträgt meine Frau nicht mehr so gut. Er hat sie auch gemeint, dass wenn ich jetzt 17 wäre, hätte ich das gemacht. Aber mittlerweile sagt sie, dann hat sie morgen knallrote Augen. Und das läuft nicht mehr. Da sind ihre Augen mittlerweile zu geschunden, wenn du so willst.

Stefan

Okay. Ja, ich weiß nämlich auch irgendwie, als ich dann weiche Mahl getragen habe, irgendwie für Trittlern oder so, die konnte man immer schon mal so zwei, drei Tage drin lassen.

Robert

Ja, vielleicht geht das mit deinen Augen. Also sie meinte, das geht nicht.

Stefan

Ja, bei mir ist das auch zehn Jahre her. Oder habe ich das letzte Mal Triathlon gemacht am Wochenende?

Robert

Genau. Und dann haben wir halt gegoogelt, was kann man da machen? Und gibt es Mittel und Wege? Und also einen richtigen Selfmade-Kontaktlensen-Mittelflüssigkeitsweg scheint es nicht zu geben. Also das Internet ist voll von irgendwelchen schlauen Tipps. Und dann aber auch genauso voll von so medizinischen Beratungsseiten, die dir sagen, diese Tipps, die du da liest, die sind alle Bullshit, bitte tu das nicht. Also so in Speichel aufbewahren, wohl keine gute Idee in...

mit sterilem Salzwasser noch am ehesten. Ja, das wäre das Einzige, was wir hätten versuchen können. Aber meine Frau war nicht so experimentierfreudig an dem Abend, wollte das nicht riskieren. Und dann habe ich gedacht, so eine Apotheke, so eine Notfallapotheke, die haben doch so einen Notdienst nachts, wo man hingehen kann. Die müssen doch sowas haben. Ja, denkste. Ich habe, glaube ich, drei Apotheken. Alle, die ich finden konnte, die im 15, 20 Kilometer Umkreis waren, habe ich angerufen.

Alle haben sofort aus der Pistole gesagt, nee, haben wir nicht. Also du kannst jeden beliebigen Zuckerwasser-Globuli-Scheißdreck irgendwelche Vitaminsupplemente und all diesen Rotz, der nichts bringt, kannst du kaufen in der Apotheke. Das verkaufen die dir auch notfallmäßig nachts um 24.95 Uhr und eine Flüssigkeit, die jemand ernsthaft braucht für ein vielleicht nicht medizinisch im weitesten Sinne Problem, aber das gilt für Homöopathie, garantiert auch nicht.

und diese ganzen Vitaminsupplemente und irgendwelche komischen Klebedinger für deinen Rücken und all dieser ganze Zinnober, die in dieser Apothekenfuzzis verkaufen, der einfach wissenschaftlich nachgewiesener Vollbullshit ist. Damit legen sie sich die Schränke voll, aber mit was Sinnvollem offensichtlich nicht. Nee, sowas haben wir nicht. Ja, danke. Für nichts. Sie Arschkrampe.

Das hat mich aufgeriecht an dem Abend, weil na klar, war ich persönlich betroffen und es hat mir den Abend versaut, aber trotzdem, was ist denn das? Was soll denn das? Macht doch, stellt doch mal was Vernünftiges in euer scheiß Regal da rein.

Christoph

Ja, und mir ist auch aufgefallen, dass ich bei so Bekannten, die ich hier im Ort habe, in der Regel nicht weiß, ob die Kontaktlinsen haben oder nicht.

Robert

Ja, aber sieht man ihnen ja auch nicht an. Wenn sie jetzt nicht irgendwie die krass Gefärbten oder so tragen, wo sie dann so stahlblaue Augen haben, wie Terrence.

Christoph

Ja gut, wenn sie manchmal Brille tragen und manchmal nicht.

Robert

Ja, okay.

Christoph

Das muss einem halt auffallen. Ich habe dann zwei auf Verdacht angeschrieben. Die eine, von der ich weiß, dass sie Brille trägt, aber dass ihr Brillen nicht sehr gut halten, weil sie eine flache Nase hat. Habe ich gedacht, vielleicht trägt sie auch manchmal Kontaktlinsen. War auch so, aber sie war halt in Stuttgart. Und die andere hatte ich so das Gefühl so, vom Alter her könnte sie schon eine Sehschwäche haben, aber sie trägt nie eine Brille. Ja.

Ja, tatsächlich, aber sie hatte kein Mittel mehr. Es war ihr ausgegangen, schön.

Stefan

Oh, so ein Mist.

Christoph

Und sie trägt auch immer weiche, so ein Tageslinsen immer nur. Also deswegen war es ihr relativ egal, kein Mittel mehr zu haben. Und die Theresa hatte auch noch mehrere angeschrieben, die dann morgens geantwortet haben. Ja, sorry, hab schon geschlafen. Ja, hätte welches gehabt. Als nächstes mal haben wir ein paar Leute, aber du musst es ein bisschen früher sagen, weil um halb elf schlafen die Leute hier nämlich.

Robert

Warum schlafen die denn Samstagsabends um halb elf? Was kennst du denn da für Leute? Was ist denn das? Es wurde ja nicht nur das Mittel vergessen, sondern der ganze Kulturbeutel, da waren auch die Zahnbürsten unserer Kinder und so weiter drin.

Christoph

Ach Gott, auch.

Robert

Also da fehlte einiges dann. Meine Nachtsachen und meine Tabletten, die ich für den nächsten Morgen gebraucht hätte, die waren tatsächlich in meiner Umhängetasche drin. Also ich habe irgendwie separat gepackt gehabt. Meine Frau hatte ihre Sachen und die von den Kindern in einen Kulturbeutel rein. Und der ist offensichtlich irgendwie im Bad stehen geblieben.

Christoph

Kommt ja nie vor, dass deine Frau nur einen Teil ihrer Sachen mitnimmt.

Robert

Nein, nein, nein. Dass ich alle Sachen, die im Flur sind, in das Auto verlade und dann wir losfahren und halt manche Sachen nicht im Flur waren. Ich glaube, die Story hatten wir hier schon mal.

Christoph

Ich glaube auch.

Robert

Ja.

Stefan

Ich kann mich gerade nicht erinnern.

Robert

Wirklich?

Stefan

Nee, wirklich nicht.

Christoph

Kannst du dich nicht erinnern, wie der Bob aus dem Allgäu wieder zurückfährt, weil seine Frau einfach den Koffer vergessen hat?

Robert

Ja, genau, was ich meine.

Stefan

Oh, oh, ja. Auch nicht so optimal.

Robert

Nee, nee. Naja, und dann haben wir halt beschlossen, okay, also das führt hier zunächst, diese ganzen heißen Eisen, die wir im Feuer hatten bei Teresa und bei Christoph, mit dem ganzen, was Christoph gerade dargelegt hat, wer alles angeschrieben wurde. Entweder kamen die Antworten negativ zurück oder die meisten Antworten kamen halt einfach gar nicht zurück, weil die Leute schon geschlafen haben. Und dann war halt irgendwann die Frage, okay, was machen wir jetzt?

Ich hatte schon ein paar Drinks getrunken, aber noch nicht so richtig viel und die Drinks waren auch recht.

Christoph

Ah, Drinks!

Robert

Ja, du hast ja so kleine gemacht am Anfang. Und es war ja auch recht früh am Abend, es war ja schon Stunden her zu dem Zeitpunkt. Und dann habe ich halt gedacht, okay, also ich fühle mich überhaupt kein bisschen irgendwie alkoholisiert und wenn ich jetzt noch zwei Stunden oder drei Stunden warte, dann bin ich mit Sicherheit wieder fahrfähig, weil so viel hatte ich

halt einfach nicht, ja. Und ja, Gab uns ja dann auch Wartezeit, um zu gucken, ob deine Leute da noch antworten, ob wir irgendwo vielleicht doch noch was herbekommen. Und die Kinder waren eh schon schlafen, dann war es schon wurscht. Und dann haben wir da ein fantastisches Käsepaket, was du ja auch geschenkt bekommen hast. Das musst du auch nochmal placken hier. Und das haben wir dann noch schön mitgenießen können und generell an der Feier da teilnehmen können.

Aber dann, als die ganzen Antworten dann entweder nicht kamen oder alle negativ waren, war ja irgendwann klar, okay, wir fahren dann mal heim. und dann haben wir die große dann oben eben aus dem Bett raus und den kleinen auch und die große haben wir ja quasi von deiner Tochter, die lag auf dem Arm deiner Tochter, das sah wirklich süß aus. Ich wollte noch ein Foto machen, aber in dem Augenblick wollte mein Handy einen Blitz auslösen.

Ich habe ganz schnell noch die Hand dazwischen gehalten. Ich dachte, ich kann schlafend nicht anblitzen, wieso mein Handy jetzt blitzen will.

Stefan

Ich nicht. Das mache ich dauernd.

Robert

Ich war sofort geschockt.

Stefan

Wenn die Nacht so lustig liegen.

Robert

Blitz. Ja, also wirklich, meine Tochter lag auf dem Arm von Christophs Tochter, weil, meine Frau ihr vorher das Kopfkissen geklaut hatte, weil wir vorher schon mal alles andere, bevor die Kinder als letztes holen, alles andere schon mal verladen haben, alle Decken, alle Kissen, alles, was wir mitgebracht hatten. Und deshalb hat die sich dann ein Ersatzkissen gesucht und hat sich dann auf Christophs Tochter draufgelegt. Sah super süß aus, aber dann musste ich sie halt raustragen.

Und bis ins Auto hat sie geschlafen und als ich sie in den Sitz gesetzt habe, ist sie dann aufgewacht. Und dann haben wir auf der Heimfahrt, ihr versucht zu erklären, warum wir jetzt auf der Heimfahrt sind und so, da habe ich richtig gemerkt, sie hat noch nicht kapiert, dass wir nicht nur das Linsenmittel holen und dann wieder umdrehen und wieder zurückfahren, sondern sie glaubt noch, dass wir das machen würden.

Und dann hat meine Frau irgendwann in einem Nebensatz quasi diese Information gedroppt und ich dachte so, oh, jetzt hat sie es gesagt. Jetzt kannst du so richtig mitzählen, so eins, zwei, drei, bis es bei ihr angekommen ist und dann brach ein Geheule los, dass dann auch die gesamte restliche Fahrt gedauert hat und meinen Sohn wach gehalten hat, der dann auch irgendwann so ganz nüchterne Kommentare, ja, jetzt dann musst du jetzt mal schlafen. Ich weiß nicht, was er gesagt hat.

So wie so ein Erwachsener hat er so von der Seite kommentiert, dass seine Schwester jetzt mal gefälligst sich beruhigen soll. Und so ganz nüchtern, obwohl ihm natürlich auch der nächste Morgen mit den anderen Kindern, den er ja sicherlich auch genossen hätte, geklaut wurde. Aber ihn hat es nicht so getroffen oder er hat es in der Nacht nicht so realisiert, wie auch immer. Es war ein großes Drama und sehr viel Geheule und Geschrei.

Und das Witzige ist, oder was ist witzig? Das ist das falsche Wort, aber sie hat sich dabei ganz gewählt ausgedrückt. Ich bin so enttäuscht worden und außerdem, ich weiß die Vokabel nicht mehr, aber sie hat dann so mehrere Adjektive und so, also sie ist enttäuscht worden und noch irgendwas anderes. Und also so ganz... Unter dem Geheule enorm gewählte Wortwahl, wo ich auch ein bisschen beeindruckt war, obwohl es fürchterlich genervt hat, dass sie die ganze Heimfahrt brüllt wie am Spieß.

Aber gleichzeitig war ich so ein bisschen beeindruckt von ihrer Art, wie sie das noch in Worte kleidet, während sie schreit und heult. ja und dann Christoph musst du erzählen, was deiner Tochter ging es offensichtlich am nächsten Morgen ähnlich als sie dann alleine aufgewacht ist ja ja.

Christoph

Mordsgeheule morgens aber war nicht zu verhindern, zum Glück hatten wir noch ein paar Gäste, die getrieben waren, das war sehr schön, der die Wendeltreppe ins Nichts war da und der Spätfilm und, noch zwei Kommilitoninnen, eine von vor 20 Jahren, eine jetzt aus dem letzten Semester, war eine schöne Party. Ich war schon etwas beschäftigt mit dem Cocktails machen, weil der Stefan ja auch nicht da war. Weil ich dir einfach nicht geholfen habe. Ich war ein bisschen betrunken.

Also ich befürchte, am Ende ging es ein bisschen Kraut und Rüben mäßig zu. Ich hoffe, die Gäste waren trotzdem ausreichend betrunken. der Daniel hat wieder Käse mitgebracht. wie er es ja beim Stefan auch schon mal hatte.

Stefan

Oh, toll.

Christoph

Ich bin ja überhaupt kein großer Käseesser, das wisst ihr ja. Aber diese Verbindung mit Cocktails, das ist ja schon fast spießig zu sagen, ja, Wein und Käse, das ist mir ja nicht weit weg, weil Cocktails und Käse, aber ich verstehe das jetzt. Ich beginne dieses Konzept zu verstehen. Weil es macht schon Spaß, wenn man so Cocktails trinkt und zwischendrin so, und vor allem so geile Käse halt, die dann irgendwie nach Nuss schmecken oder

nach Chili Cheddar oder was da toll war. Tolle Dinge waren da dabei. Und ich habe jetzt auch noch ein bisschen Käse übrig. Und ich habe jetzt tatsächlich seitdem jeden Tag Käse gegessen. Heute Mittag nur Käsebrot gegessen. Also das kennt man von mir auch nicht.

Stefan

Das ist dir lang nicht mehr passiert.

Christoph

Das ist mir lange nicht passiert. Auf die Idee würde ich sonst nicht kommen. Aber wenn man halt geilen Käse da hat, dann geht das schon auch. Also sehr lecker.

Stefan

Das war schon sehr cool.

Robert

Ja.

Stefan

Vielleicht müssen wir mal einen Sneakboard-Betriebsausflug in der Käserei machen.

Christoph

Ja, ich glaube nicht dabei. Das Spannende ist ja eher, dass man dann so diese Käse von ganz verschiedenen Orten und Ländern und sowas, diese Mischung, dass man da eben so einen Cheddar hat und dann so einen Schweizer Bergkäse und einen belgischen irgendwas Käse und.

Stefan

An der Stelle möchte ich eine Empfehlung aussprechen, nach Wiesbaden zu fahren, und dort in die Bergkäse-Station zu gehen. Wenn es die noch gibt.

Christoph

Auf welchem Berg ist die?

Stefan

Ich drohte mal zuzumachen, aber ich glaube, die ist immer noch da. Grandioser Käseladen, wo du auch reinkommst und ja, ja, und hier, das habe ich noch und das und kannst erst mal alle probieren und dann kaufst du am Schluss immer, irgendwie vier Käse mehr, als du eigentlich haben wolltest und noch so kleinen Kram. Total geiler Laden. Super Typ. Macht richtig Spaß, da einen zu kaufen.

Christoph

Ja, dann haben wir auch eine neue Rubrik für den Podcast bekommen. Ich bin aber noch nicht so weit, dass ich die heute einbringen kann. Jan hat mir ein neues linguistisches Buch mitgebracht von, ich glaube, 1860. Ähm, Mit einem Haufen Aphorismen. Mal gucken, inwieweit wir die hier einbauen können.

Stefan

Der Aphorismus der Woche.

Christoph

Ja, genau. Sowas in der Art. Und da sind aber zum Teil die Seiten noch zu, wie nennt man das so, die hängen noch aneinander. Das muss man erst aufschneiden. So wie das früher bei Büchern war, so im 19.

Stefan

Jahrhundert. Ach, das ist eine Originalausgabe?

Christoph

Ja, ja.

Stefan

Oh, cool.

Christoph

Ja, das ist wirklich cool.

Stefan

Ja. Ich hatte heute Mittag wieder eine Situation. Und heute Morgen, wenn die Kinder immer so lustige Sachen sagen, kann ich jetzt immer noch mehr wertschätzen, wo der Jan mir so das ganze drumherum erklärt hat. Die kleine Tochter hat nämlich gefragt, ob ihre Haare schon gekommen sind. Und sie hat einfach versucht, Kämmen richtig einzubiegen, aber hat es halt vermeintlich falsch, aber so sind ihre Haare noch nicht gekommen gewesen. und Fommen wurden.

Papa, meine Haare sind noch nicht gekommen. Ja.

Robert

Das ist sehr süß.

Stefan

Das ist wirklich gut. Da dachte ich, ah ja, wenn das jetzt alle macht, dann ändert sich das plötzlich und dann haben wir eine Wandlung.

Christoph

Ja, das ist aber unwahrscheinlich, weil diese Vergangenheit gibt es ja schon von einem anderen Ja.

Stefan

Ja, das wäre schon unpraktisch, das so zu wählen, aber so dieses...

Christoph

In der Vergangenheit gibt es das ja gar nicht, fällt mir gerade auf. Nee, aber auf jeden Fall bei einem anderen Verb. Ja, sinnvoll ist es nicht.

Robert

Pflegt ihr auch so eine Liste von euren Kindern, wenn sie lustige Sachen sagen?

Christoph

Leider nicht. Wir sind da leider nicht so... so strukturiert wie du. Ich weiß, du machst sowas. Auch mit den ersten Wörtern hast du, glaube ich, gemacht, gell?

Robert

Ja, aber dann haben wir vor allen Dingen so eine, wir haben uns einfach eine geteilte Apple-Notiz angelegt, also Apple Notes, so eine geteilte Notiz, die wir beide editieren können und meine Frau und ich.

Stefan

Das wäre beim Christoph und Teddler im Kühlschrank.

Robert

Wahrscheinlich, ja. Und da haben wir einfach so Sachen reingeschrieben, wie wenn die Kinder irgendwas falsch gesagt, also, Falsch gibt es nicht. Ja, also zum Beispiel jetzt gerade der letzte Eintrag, den wir da reingemacht haben, ist, da hat mein Sohn mir beim Rasieren zugeguckt, unter anderem für die Party vom Christoph. Und dann hat er danach kommentiert und hat so an meinem Gesicht rum gezeigt, dass er das jetzt beobachtet hat und wie das vorher war und wie es nachher ist.

Und dann hat er gesagt, jetzt sind hier an der Seite, sind die Rasierstängel kürzer. Und er meinte, die Bart stoppeln. Und hat die.

Stefan

Rasierstängel Grasierstängel ist wirklich ein tolles Wort.

Robert

Und das ist dann halt so, okay, dann hole ich danach, nach dieser Interaktion, wenn er da rausrennt, dann hole ich mein Handy raus und mache diese Notiz auf und schreibe rein Grasierstängel-Badstoppel. Und dann weiß ich, dass er das so gesagt hat, weil ich das einfach so süß finde und nicht vergessen möchte. Ja, da stehen ganz viele Sachen drin. Was er auch immer sagt ist, und das ist eine schöne Formulierung, da kann der Jan auch mal drüber nachdenken.

ihr habt mich in eine Erinnerung gebracht. Das ist auch immer so.

Christoph

Hä? Hast du ihn dazu gebracht, sich an etwas zu erinnern?

Robert

Sich an etwas zu erinnern, genau. Ihr habt mich in eine Erinnerung gebracht.

Christoph

Das wäre so ein Modus, in den Erinnerungsmodus gebracht.

Robert

Ja, so vielleicht, weiß ich nicht. Aber das sagt er ganz oft. Das ist nicht nur so ein Einzelfall.

Christoph

Hm.

Stefan

Ja. Ja, jetzt, wir wollten, ich wollte vor einer Stunde überleiten zum Thema Gärtnern.

Robert

Ach was?

Christoph

Dann habe ich es derailed.

Robert

Ich habe es derailed.

Stefan

Ist ja auch egal.

Christoph

Wir haben es gemeinsam derailed.

Robert

Das passiert uns ja nie.

Stefan

Nie? Also bitte. Genau, der Sommer kommt so langsam oder zumindest der Frühling.

Christoph

Vor allem der Februar hört auf. Das ist ja wichtig. Naja, ab März darf man Bäume nicht mehr massiv zurückschneiden.

Stefan

Stimmt, ja.

Robert

Stimmt, ich muss noch ganz dringend jetzt gleich losgärtnern.

Stefan

Gleich, ja. Es ist noch drei Tage Zeit, um ein bisschen was zu fällen.

Robert

Ja, genau, aber ich habe die Astschere noch nicht, die liegt bei meiner Mutter im Keller.

Christoph

Oh, Rostscher. Ja, also ich bin schon ganz schön unterwegs in den letzten Tagen. Ich wollte das eigentlich auch bei unserem, was haben wir diese Woche trainiert.

Stefan

Noch anbringen.

Christoph

Weil ich wirklich bis zur Überanstrengung, also heute musste ich zwischendrin, heute habe ich mit so einer Rosenschere Bambus geschnitten, was halt auch eine blöde Idee ist, weil der halt viel zu hart ist.

Stefan

Du hast aber auch eine größere, oder?

Christoph

Ich habe auch eine größere, aber ich mache dann immer, ich schneide den ab und dann will man ja diesen Bambusstab haben und dann muss man ja diese ganzen Glätter im Endeffekt abschneiden und die sind aber auch super hart und die schneide ich dann immer mit der Rosenschere und dann kriege ich immer einen Krampf in der Hand, weil es ist ja nicht nur ein Halm, den man da bearbeitet und meine Halme sind ja, weiß nicht, über fünf Meter lang.

Robert

Nicht sehr halmförmig.

Christoph

Das ist schon, da hat man schon zu tun. Aber nee, ich bin momentan, bin ich jeden Tag im Garten zum Teil viel. Also gestern war ich, glaube ich, also bestimmt fünf Stunden im Garten oder so. Und habe Dinge geschnitten. Bäume, ausgeschossene Bäume und Perückenstrauch.

Stefan

Und wir waren jetzt am Wochenende auch so halb kränkelnd im Garten. Das ist auch einfach keine gute Idee. Aber es muss halt geschnitten werden.

Christoph

Ach, Pappla Papp, Garten ist immer gut. Braucht ja frische Luft.

Stefan

Ja, ja, aber trotzdem geht es auch. Ich bin auch bis zur Erschöpfung, aber ich war halt zwei Stunden oder so im Garten. Aber gut, nee, wir haben halt auch so ein paar Sachen. Unsere Vorbesitzer haben den Garten schon sehr gut gepflegt immer. Aber im letzten Jahr halt nicht. Und das heißt, im letzten Jahr haben die quasi, weil die ja gerade ausgezogen sind, dann nichts mehr gemacht. Und wir sind eingezogen und haben halt auch, ich sag mal, nur so das Notwendigste gemacht.

Und da mussten wir jetzt dieses Jahr schon ein bisschen ordentlicher zurückschneiden. Und so ein paar Sachen, wo wir auch gesagt haben, das braucht auch nicht wiederkommen, haben wir dann ein bisschen radikaler zurückgeschnitten.

Christoph

Ihr könnt es auch wachsen lassen.

Stefan

Ihr könnt es auch wachsen lassen, ja, aber es ist halt dann, also so diese, wie du gesagt hast, diese geschossenen Sachen, wo du einfach nur lange Stiele hast, die dann auch nichts können. Weißt du, dann hast du da so was stehen, was so sich in die Luft streckt, aber da wächst dann nichts mehr dran, da blüht nichts mehr dran, da ist ja, nö.

Christoph

Oder du hast diese paar, die viel zu sehr wuchern, also den verdammten Sommerflieder, der einfach innerhalb von drei Jahren alles komplett überwuchert, den musst du halt massiv zurückschneiden.

Stefan

Da habe ich auch einen, den haben die halt letztes Jahr nicht richtig geschnitten und der ist halt so mehr gekommen im letzten Jahr.

Christoph

Okay.

Stefan

Bei uns. Jetzt habe ich den hart zurückgeschnitten. Ich hoffe, dass der dieses Jahr mal zeigt, was er kann.

Christoph

Ja.

Stefan

Da hätte ich schon gerne so einen schönen Strauch mit ganz vielen Schmetterlingen drauf und so. Ist ja immer sehr hübsch.

Christoph

Ja. Beim Sommerflied ging ja die Meinung sehr stark auseinander. ist ja, gehört ja eigentlich auch nicht hierher. Und ja, ist glaube ich nur für so, für so, so, ja, nicht für Spezialisten halt, also so für, Für so Insekten, die alles können, die gehen da drauf. Aber das ist ja auch nicht schlecht. Also, es darf halt nur nicht das Einzige sein, was man hat. Ich habe auch zwei davon. Also, ja, geht schon. Aber ich habe es jetzt massiv zurückgeschnitten.

Der Wohr wurde letztes Jahr auch zu hoch und hat dann zu viel Platz weggenommen. Unter dem einen wuchs zum Beispiel Wild jetzt eine Hasel, die ich bisher gar nicht hatte und die ich jetzt ein bisschen freigeschnitten habe. Hasel, da schlagen auch zwei Herzen in meiner Brust, weil es halt super allergen und so.

Stefan

Wollte doch gerade sein, du bist doch da betroffen, oder?

Christoph

Sowohl ich als auch mein Sohn sind ziemlich allergisch gegen Hasel, also ja.

Stefan

Jetzt hast du noch die Chance, mit einem Griff die rauszureißen, wenn du das nicht ellen musst.

Christoph

Ja, aber eigentlich finde ich das ja gut, wenn solche Dinge plötzlich aufploppen und plötzlich da sind. Vor allem, wenn es halt so eine Pflanze ist wie die Hasel, die ja eigentlich, also die ist jetzt nicht vom Ausstern bedroht, aber die ist schon nicht mehr so verbreitet in Gärten und eigentlich gehörte sie da schon hin.

Robert

Es hat ein Leo Wild Hasel appeared.

Stefan

Ja, und Bob jetzt hier, du, Garten?

Christoph

Genau, Bob, du hast einen Garten.

Stefan

Also wir wussten es schon, aber ich glaube, alle, die hier zuhören, wussten noch nichts von deinem vergrößerten Balkon.

Robert

Meine Terrasse hat sich vergrößert, eben ehrlich. Ja, wir hatten ja vor einigen Jahren schon mal so Teilhabe an einem Garten, der damals meiner Mutter gehörte. Das hat sich dann so ein bisschen zerschlagen. Zum einen, weil meine Mutter das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fortgeführt hat. Zum anderen, weil wir weggezogen sind und es dann aus der Ferne auch nicht fortführen konnten, wollten.

Und dann ist der aufgegeben worden und jetzt seitdem existiert so ein bisschen die Idee, wie wäre es denn, wenn wir auch nochmal irgendwie einen Garten hier in der Nähe bekommen können. Und es gibt eine Kleingarten-Kolonie, nennt man das Kolonie? Ein Kleingartenverein mit entsprechenden Lauben. Hier in unmittelbarer Nähe. Also die kann ich von meinem Schlafzimmerfenster aus sehen. Und das sind vielleicht Luftlinie 150 Meter, wenn es hochkommt.

Vielleicht 200. Und insofern haben wir immer gedacht, entweder da oder gar nicht. Das wäre halt so Also die Entfernung zum Haus, die einfach super angenehm wäre. Das ist zwar nicht das gleiche, wie ihr beide das jetzt an quasi Einfamilienhäusern habt, wo man einfach aus der Terrassentür tritt und dann in seinem Garten steht, aber das ist so the next best thing, wenn man in einer Mietwohnung wohnt.

Das ist aber ein recht kleiner Garten, Kleingartenverein und wie das immer so ist, ein Kleingartenverein, die, ja, da kommst du da nicht so ohne weiteres rein, da kannst du nicht einfach Hallo sagen und sagen, hier, ich graten und so und dann kriegst du einen, sondern das ist so ein Prozess.

noch dazu, wenn man zwischendurch so eine Corona-Pandemie hat, wo alle Leute irgendwie gerne einen Garten hätten, speziell die ganzen Stadtbewohner, die alle gerne einen Garten hätten, damit sie irgendwie diese Pandemie überstehen. Insofern gab es da Wartelisten, die echt episch waren in den letzten Jahren.

Und jetzt ist diese Pandemie ja schon eine Weile rum und diese Wartelisten fallen ein bisschen in sich zusammen, weil die Leute dann vielleicht merken, dass sie das doch gar nicht so dringend wollten, wenn keine Pandemie mehr ist. Und wir sind dann irgendwann in diesen Wartiesten offensichtlich weit genug nach oben und hatten jetzt auch nochmal über andere Wege versucht, sozusagen unseren Namen da ins Spiel zu bringen.

Und natürlich gibt es auch immer nur Möglichkeit, da einen Garten zu kriegen, wenn irgendjemand anders seinen Garten aufgibt. Und das ist halt, wie gesagt, ein relativ kleiner Verein. Ich glaube, es sind 40, 45 Gärten, sowas in der Größenordnung. Und wenn die alle vergeben sind und alle sind zufrieden und alle behalten ihren Garten, dann tut sich halt nichts. Dann kriegt halt auch keiner einen neuen Garten, weil keiner seinen Garten aufgibt. Die wären ja nicht magisch mehr.

Und jetzt gab es eben diese Situation mal wieder und wir konnten unseren Wartelistenplatz jetzt endlich mal irgendwie umsetzen und eigentlich hätte es zwei Gärten gegeben und eigentlich hätte ich gerne den anderen gehabt, aber der war dann leider schon weg, weil es noch mehr Interessenten gab und die hatten irgendwie vor uns die letzte Wahl. Warum?

Christoph

Was wäre da anders gewesen?

Robert

Da wäre die Hütte sehr viel besser gewesen. Und ich wurde ein bisschen vor dieser Hütte, die wir jetzt genommen haben, gewarnt. Beziehungsweise vor diesem Garten auch gewarnt von jemandem, der da in dem Verein schon ist. Der hat gesagt, wenn du die Wahl hast zwischen der Nummer sowieso und der Nummer sowieso, nimmst du die andere.

Aber als wir dann bei der Besichtigung da waren, war die andere halt schon vorher vergeben worden an eine andere Familie, die wir tatsächlich sogar kennen, mit deren Sohn unser Sohn in den Kindergarten geht. Und die haben halt, ja, die waren halt irgendwie auf der Warteliste einen Platz weiter oben und haben zuerst diese Auswahl gestellt bekommen und haben sich aus deren Sicht und genau das gleiche getan, was ich auch getan hätte. Sie haben sich für diesen Garten entschieden.

Blieb uns jetzt nur noch die Wahl, nehmt ihr den anderen oder nehmt ihr gar keinen und bleibt auf der Warteliste. Und jetzt kann es natürlich sein, dass gleich morgen irgendjemand tot umfällt oder irgendjemand sagt, ach, das mit dem Garten ist ja eine blöde Idee, mache ich jetzt nicht mehr.

aber die Wahrscheinlichkeit ist halt doch recht hoch dass so Anfang der Saison, erstmal niemand mehr seinen Garten aufgibt und, gekündigt wird traditionell eher mal so zum Ende der Saison, wenn man dann so sagt jetzt kommt der Winter und so, jetzt war das meine letzte Saison jetzt höre ich auf, so ist es wohl der Standardprozess wie so Leute sich von ihrem Garten trennen oder halt, dass sie der Schlag trifft aber das möchte man jetzt ja auch keinem gönnen und.

Es kann natürlich sein, dass einfach Ende des Jahres auch niemand seinen Garten aufgibt und dass wir dann noch zwei, drei, fünf Jahre, weiß man ja nicht. Also haben wir gedacht, okay, scheiß drauf, wir nehmen das Ding jetzt einfach und gucken mal, was mit der Hütte ist.

Stefan

Ja, ich wollte gerade fragen, was ist denn das Problem? Habt ihr erfahren, was das Problem mit der Hütte ist? Ja, das sieht man sehr deutlich.

Robert

Diese Hütte hat an der Seite so einen Anbau, der so ein bisschen als Schuppen dient. Und da ist das Dach einfach morf. Also da ist der Dachbalken oben durch und da läuft das Wasser rein. Und deshalb ist der ganze Dachunterbau verfault. Also da muss man das Dach mal runternehmen und diesen Dachbalken, diesen tragenden Balken, der da quer durchgeht, erneuern und dann die ganzen Dachdinger neu machen.

Sicherlich machbar, aber halt auch gleich so vom Start weg eine Herausforderung, wo ich noch nie ein Dach von so einem Ding saniert habe. Sicherlich das Hühnerhaus, was der Christoph gebaut hat, ist mit Sicherheit ein größeres Projekt gewesen als diese Dachsanierung. Aber wir wissen ja alle, wie lange der Christoph für dieses Hühnerhaus gebraucht hat.

Christoph

Ja, oder wir haben ja auch gerade ein Dach saniert von unserer, Hütte im Wald auf dem Waldgrundstück. Asbestdachsanierung, das war auch lustig.

Robert

Also Asbest habe ich da zum Glück nicht oben, das ist alles Holz und Dachpappe. Belastetes Holz, weil alles natürlich so mit Behandlungsmittel, wie heißt das, so Lasierungen oder...

Christoph

A4 Holz.

Robert

Genau, alles 4er Holz. Genau. Genau, ja und, gab es ein bisschen hin und her, was macht das Tatsache, dass das Dach kaputt ist mit dem Wert dieser Hütte und was kann man da jetzt noch ansetzen, weil da gibt es ja natürlich so Abstandszahlungen zu dem Vorbesitzer, Vorbesitzerin in dem Fall. Gab es ein bisschen hin und her, ob man sich da einig wird oder nicht oder wie oder was und Gutachten und bla und fadeln und naja.

Schlussendlich, alles jetzt, liegt alles hinter uns. Wir haben, die Sache ist unterschrieben und wir sind jetzt da Vereinsmitglied und haben jetzt letztes Wochenende, als das Wetter dann schön wurde, haben wir dann einfach beschlossen, okay, wir, Rollen jetzt mal unseren Grill darüber und grillen mal an und erklären die Gartensaison für eröffnet.

Ich muss jetzt noch so ein bisschen die ganzen Gartengeräte wieder einsammeln, die wir uns tatsächlich besorgt hatten, als wir damals den Garten mit meiner Mutter gemeinsam hatten. Aber als wir den aufgegeben haben, war damals so ein bisschen das Problem, wo tun wir den ganzen Scheiß hin, der in diesem Garten war, den wir nur für diesen Garten gekauft haben.

Und dann hat sich dieser Kram verteilt auf den Keller meiner Mutter, auf meinen Keller und auf den Keller meines Bruders oder der Garage oder wo auch immer.

Stefan

Du musst das Zeug wiederfinden.

Robert

Ja, jetzt habe ich manche Sachen verschenkt. Also ich weiß, dass ich den Rasenmäher an Freunde verschenkt habe, die damals den Garten bekommen haben, neu und dann Gasen mehr brauchten. Und ja, so manche Sachen, von denen ich davon ausging, dass die in meinem Keller liegen, zum Beispiel die Astschere, die ich jetzt gern für den Wein eigentlich hätte, weil ich den noch beschneiden will, bevor er anfängt auszutreiben. Da dachte ich, die liegt in meinem Keller, aber den habe ich durchgesucht,

da ist sie nicht. Also ich bin jetzt gerade auf der Suche nach meiner Astschere. Die wird wahrscheinlich bei meiner Mutter oder bei meinem Bruder sein. Irgendwann wird sie auftauchen. Und das gleiche gilt für so ein paar andere Sachen, so Rasen, Vertikutierer und dies und das und jenes. Ähm, wird alles kommen und jetzt wird gegärtnert. Jetzt bin ich Kleingärtner, so richtig Spießer, weißt du, so mit Das ist schon schön.

Stefan

Der Christoph macht Cocktails mit Käse, du wirst Kleingärtner, wir haben echt die Hausschweinung ist vorangeschritten.

Robert

Anfang März ist Jahreshauptversammlung im Verein.

Christoph

Oh Gott, kommen Sie doch mal mitmachen.

Robert

Wir wollen Sie vorstellen.

Stefan

Alles für den Dackel, genau.

Robert

Alles für den Dackel, alles für den Club.

Christoph

Ich werde ja auch immer eingeladen bei uns im Geflügelzuchtverein.

Robert

Das ist, finde ich, nach wie vor ein Level weiter. Geflügelzuchtverein ist ein Level weiter als Kleingarten.

Christoph

Aber ich bin halt noch nie hingegangen. Also bisher habe ich mich da, weil meine Frau auch gesagt hat, wenn du da einmal hingehst, dann bist du sofort in irgendeinem Amt. Da zwingen sie sich sofort irgendwie Kaffenbar zu sein.

Robert

Nee, man kann einfach Nein sagen. Ist das nicht bei euch auch so, wenn so Elternbeiratswahlen sind oder so, dass dann alle so versuchen, sich zu weigern und irgendeiner oder halt einfach auch knüppelhart nicht zu reagieren. Und irgendeiner gibt dann auf. Man muss einfach nur nicht aufgeben, dann bist du auch nicht in so einem Amt. Das ist einfach ziemlich simpel.

Christoph

Ja, total simpel. Muss halt hart sein. Nicht freundlich.

Robert

Bei uns ist eine, ich mag die total gerne, Aber die ist immer, wenn dann die Frage ist, wer fühlt Protokoll, dann ist auch immer so betretenes Schweigen mit dem Protokollfühlen und dann ist sie immer die Erste, die dann sagt, ach, ich kann das nicht aushalten, ich mach's. Wie sie diese Stille belastet und dann schreibt sie Protokoll. Das ist ein bisschen tragisch eigentlich.

Christoph

Sie ist einfach die schwächste, der schwächste Glied.

Robert

Ja, wahrscheinlich. Wahrscheinlich ist das auch gar nicht lustig, aber sie schreibt dann immer Protokoll. naja, gut. Tippschule war es. Aber wenn ihr das im Leben immer so geht, dann ist das vielleicht auch irgendwie tragisch. Dass ich nicht nein sagen kann.

Stefan

Ja, mit der Hütte.

Robert

Ja, wie gesagt, also jetzt, ja, im Moment, ich glaube, der Schaden, der jetzt so entsteht, weil da drunter ist ein Metallcontainer. Also das ist so, ich kenne dir diese Dinger, die so wie so ein Metallcontainer sind, den man sich so im Garten stellt, so als Geräteschuppen, so groß wie ein Kleiderschrank ungefähr.

Stefan

Ja.

Robert

Ja, und so ein Ding hat jemand da quasi hingestellt neben die eigentliche Hütte und hat dann mit Holz, also da ein Holz und dann mit weiteren Holzlatten zu dem, also der Container steht mit kleinem Abstand zur eigentlichen Hütte, sodass da so ein kleiner Gang entsteht und dann ist das überdacht worden, dieser kleine Gang dazwischen quasi.

und dann die beiden Öffnungen rechts und links an der Seite, an die eine Seite zugemacht, an der anderen Seite eine Tür hingemacht und dadurch entsteht quasi, wie so ein kleiner Anbau an die Hütte, wo du halt durch die Tür reingehen kannst und dann stehst du in dem Zwischenraum zwischen der eigentlichen Hütte und diesem Container und die Öffnung des Containers schaut dich halt an und das Dach da drüber ist halt jetzt verrottet,

zum Teil zumindest und dadurch läuft das Wasser rein, aber es läuft halt auf den Container, der an sich ohnehin wasserfest wäre. Der ist lackiert. Also ich glaube, die Menge an Schaden, die jetzt sofort während weiter entsteht, ist überschaubar. Da geht jetzt vielleicht noch eine Holzlatte kaputt, wenn ich da jetzt nicht sofort was mache.

Stefan

Die musst du auch hier alle rausreißen. Die willst du doch eh nicht mehr benutzen.

Robert

Ja, genau.

Stefan

Also, ja, aber sonst sag mal Bescheid. Irgendwie, dann treffen wir uns bei dir. Vielleicht nicht erst nachmittags um fünf und dann zimmeln wir da ein neues Dach drauf, oder?

Robert

Komme ich drauf zurück. Du hast ja vor allen Dingen das entsprechende elektrische Equipment, das mir abgeht. Also ich denke da an diverse Sägen aller Art.

Stefan

Kriegen wir hin.

Robert

Und dann sollte das funktionieren.

Christoph

Hast du da Strom in der Hütte?

Robert

Das ist das Tolle. In dem alten Garten hatte ich fließend Wasser, aber keinen Strom. Und in dem neuen Garten habe ich sowohl Strom als auch fließend Wasser.

Christoph

Boah, das hat sich gut.

Robert

Ja, das ist wirklich, auch für den Kleingarten, also auch meine Schwiegermutter, die ja auch seit 4922 Jahren Kleingärtnerin ist, als wir das berichtet haben, die hat auch gemeint so, fließend Wasser und Strom. Sie hat beides nicht.

Sie hat eine Solarzelle auf dem Dach ihrer Hütte und das speist so eine 12 Volt Batterie, so eine alte Autobatterie irgendwie und darüber kann man ein Autoradio, was sie sich in die Hütte eingebaut hat, laufen lassen und man kann über so ein Adaptersteckerchen sein Handy laden und das ist es so bei ihr mit Strom, und Wasser hat sie über eine Pumpe einfach, so eine Schwengelpumpe, wo du wirklich dein mit eigener Muskelkraft so eine Regentonne vollpumpst und

danach deine Gießkannen aus dieser Regentonne füllst und gießen gehst.

Stefan

Das ist aber hart.

Robert

Ja, aber es hält fit.

Stefan

Ja, gut.

Robert

Und wir haben jetzt tatsächlich beides. Wir haben alles drei, wenn du so willst. Wir haben also Strom, der da liegt in der Hütte, den du auch benutzen kannst, auch für Power-Tools wohl funktionieren müsste.

wir haben eine Wasserleitung mit einer eigenen Wasseruhr, die dann am Ende der Saison abgerechnet wird, was du da verbraucht hast und wir sind einer der wenigen Gärten in dieser ganzen Anlage die tatsächlich noch eine Pumpe haben die unten das Grundwasser anzapft, das heißt wenn dir Muskelkraft lieber ist, kannst du auch noch Wassergeld sparen und mir wurde dann auch gleich von der, Gartennachbarin gegenüber berichtet, dass irgendwie vor zwei Jahren in einem

dieser ganz heißen Sommer ist die Pumpe kaputt gewesen, und dann wäre der Garten, den wir jetzt haben also von unserer Vorgängerin wäre so einer der wenigen drei Gärten oder so, wo noch eine Pumpe ist und dann sind alle zu ihr gekommen und haben da gepumpt und haben Wasser geholt und so und sie haben ja noch eine Pumpe, die meisten anderen haben ja keine mehr und so.

Also was Besonderes quasi in diesem Garten, dass wir noch eine Pumpe haben und theoretisch auch mit Muskelkraft an unser Wasser kommen können. Und wir sind ja direkt im Ried, also der Grundwasserspiegel ist recht hoch und, Es ist ohnehin Trinkwasserquelle hier. Von daher steht zwar überall dran, dass das Wasser, was da gepumpt wird, keine Trinkwasserqualität hat, aber für die Pflanzen ist es sicherlich völlig in Ordnung, was da aus dem Boden kommt. Von daher, ich gärtner jetzt mit.

Christoph

Ich bin gespannt.

Stefan

Ja, sehr schön. Ach, dann wird es hier doch noch zum Garten-Podcast. Was habe ich diese Woche geschnitten?

Robert

Also ich habe mir schon in Apple Reminders eine eigene Liste angelegt, die ich Garten genannt habe. Und da habe ich jetzt reingeschrieben, erster Dings, Wein schneiden. Das wollte ich jetzt noch. Und Apfelbaum schneiden, wollte ich auch noch schaffen vor März. Zwei Sachen. noch bevor die Vögel anfangen, da drin irgendwie rum zu wohnen.

Stefan

Ich muss ja zumindest die Rosen schneiden.

Christoph

Das habe ich auch gemacht die Woche.

Stefan

Da muss ich immer dran denken, ich glaube, es war ein Trainer früher von uns oder so, wenn du da angerufen hast und der nicht ans Handy gegangen ist, kam mir die Ansage, dass er seinem Westflügel die Rosen schneiden. Deswegen will ich Rosen schneiden, das ist immer diese Assoziation. Ich gehe im Westflügel die Rosen schneiden. Die sind letztes Jahr auch ganz schön abgegangen, die muss ich jetzt auch mal ein bisschen.

Christoph

Ja, Rosen kann man ja auch kaum zu viel schneiden.

Stefan

Ja, und, genau, was ich so gelesen habe, je härter du den gibst, umso mehr kommt er wieder zurück. Und da will ich hier nochmal ordentlich kurz machen. Ja, aber es ist lustig, unsere Mädels machen da jetzt auch immer fröhlich mit. Die Kleine hat bei allen Hortensien die Köpfe abgeschnitten.

Christoph

Oh, jetzt muss ich auch noch machen.

Stefan

Mit dem größten Vergnügen und wusste dann auch schon, Papa, das ist auch so eine, hier darf ich auch schneiden. Alles klar, ja, schneid. So dreieinhalb. Läuft durch den Garten mit der Gartenschere in der Hand und schneidet die Köpfe ab.

Robert

Schneidet ihrer Schwester Finger ab.

Stefan

Nee, also da ist er wirklich sehr konstant. Irgendwann hat es dann keine Lust mehr gehabt. Ja, klar, ganz normal. Und die Schwestern dann weitergemacht und Papa, ich muss jetzt hier nochmal außenrum laufen. Ich will die Pflanzen nicht kaputt machen. Tritt auf alles drauf, ist egal. Lauf einfach durch. Es kommt alles wieder.

Robert

Selbst in dem Alter, wo sie vielleicht noch gar nicht so richtig weit zählen können oder so, wenn du dann sagst, okay, du musst drei Knospen stehen lassen und darüber schneidest du ab oder so. Beim Wein soll man ja irgendwie zwei Augen stehen lassen und dann kannst du eins, zwei.

Stefan

Ja, das ist auch cool.

Robert

Da geht dann sogar noch ein bisschen Lerneffekt dabei.

Stefan

So, also jetzt, nachdem wir geklärt haben, was wir alles beschnitten haben, was habt ihr in die Woche trainiert? Darf ich anfangen? Ich bin immer noch nicht. Aber jetzt ich denke, ab nächste Woche werde ich wieder berichten, dass ich was trainiert habe. Lieber Gast für nächste Woche, erzähl uns auch.

Robert

Was du trainiert hast?

Stefan

Nicht, dass er da nächste Woche kommt. Das wusste ich gar nicht.

Robert

Dann sagt er, er hat die Sendung nicht gehört.

Stefan

Schreibe ich eben noch.

Robert

Sehr gut. Ja, mach ich mal weiter. Ich war beim Orthopäden in der Innenstadt, da bin ich mit dem Fahrrad hingefahren.

Stefan

Fahrrad oder Lastenrad?

Robert

Ja, Lastenrad, natürlich. Ich bin ja faul, ich fahre immer Lastenrad. Das waren immerhin so 20 Kilometer hin und zurück. Also 20 Kilometer zusammen, leider nicht eine Richtung. Ja, was habe ich da ansonsten? So das übliche hier rumgefahren. Nicht viel, aber immerhin diese eine längere Strecke. Christoph, was hast du gemacht?

Christoph

Ich war gestern laufen.

Stefan

Wow! Irre, was? Gut. Sehr cool.

Christoph

Bin hier so eine Runde gelaufen, 5 Kilometer. Und ging auch ganz gut. Also ich war zufrieden.

Robert

Verdammt, ich gehe direkt jetzt noch laufen.

Stefan

Zwei Männer hätten es im Kopf, aber Bob geht nochmal einmal.

Robert

Das zweite war ein Boulevardier.

Christoph

Aber sonst habe ich nur Pflanzen geschnitten. Also ich war nur einmal laufen, aber immerhin.

Robert

Ja, aber Hardcore haben wir ja gehört. Hardcore Pflanzenschnitt. Für die Hände. Die Hände musst du übrigens nicht trainieren für den Trädler. Das ist vollkommen unnötig.

Christoph

Ich habe aber auch mit der großen Schere geschnitten. Ich habe schon auch die Arme trainiert und die Brust.

Stefan

Sehr gut. Wichtig.

Christoph

Das ist ja im Endeffekt wie so ein Butterfly im Endeffekt.

Stefan

Ja. Ja, und du willst in deinem Anzug gut aussehen. Und da brauchst du halt schon geile Brustmuskeln.

Christoph

Oh Gott, erinnere mich nicht an den Anzug.

Robert

Wie er das einfach so sagt, ohne dabei rot zu werden. Ohne irgendwie auch zu kichern dabei. Schon merke ich jetzt.

Stefan

Ja.

Robert

Er ist ein Meister der Stummschaltungstaste.

Stefan

Das schon, aber jetzt habe ich mich gerade nicht stumm geschaltet, aber während der Sendung bestimmt 8 oder 15 Mal, weil ich mich einmal verschlucke und dann noch 4 Mal so huste und es ist alles noch nicht so optimal. So, Bob, du bist dran. Es ist Zeit für den Dad-Joke der Woche.

Robert

Oh, der ja selten alleine kommt. Das ist jetzt blöd für die Leute, die bei Christoph auf der Party waren, weil die haben mich genötigt, dass ich Dad-Jokes erzähle.

Stefan

Es waren ja nicht alle Hörer.

Robert

Nee, zum Glück, aber natürlich so die ganze restliche Frankfurter und Offenbacher Podcast-Crew und Würzburger Posse war am Start und hat sich diese Dead Jokes jetzt schon angehört. Deshalb, ich mach mal zwei von denen, die die schon gehört haben und einen anderen, okay?

Christoph

Okay.

Stefan

Der Christoph hat die auch gehört, aber kann sich nicht mehr erinnern oder so.

Robert

Christoph hat so ein bisschen zwischendurch sich so entschieden, er will eigentlich da nicht zuhören, damit er dann noch authentisch reagieren kann.

Stefan

Damit er noch ich lachen kann.

Christoph

Kann mich an keinen einzigen erinnern.

Robert

Die kommen ja jetzt wieder, wenn ich dann so diese Frage stelle, weißt du?

Christoph

Okay.

Robert

Also pass auf. Gestern hat sich ein Kumpel von mir an einem Pfannkuchen verschluckt. Der wäre fast krepiert.

Christoph

Ja, den kann ich mir nicht erinnern. Herrlich.

Robert

Hast du einen Kinderwitz oder soll ich einfach weiter machen?

Christoph

Ich habe einen Kinderwitz, ja. Wo leben Katzen?

Robert

Auf dem Baum.

Christoph

Im Mietshaus.

Robert

Den kannte ich sogar. Jetzt im Nachhinein habe ich den schon mal gehört. Fuck. Okay, noch ein, den die anderen noch nicht gehört haben. Kommt ein Pferd in Blumenladen und fragt, haben sie mal geritten?

Christoph

Oh Gott, jetzt war ich fach.

Stefan

Das ist ganz schlimm. Gott.

Christoph

Okay, ich habe auch noch einen. Was sagt eine Nuss zur anderen? Du hast dich ja mächtig in Schale geworfen.

Robert

Okay, und den kennen die anderen schon, aber der kam am besten an. Der wurde am lautesten gelacht. Vielleicht funktioniert der bei euch auch.

Stefan

Wir sind aber vielleicht ein bisschen Nüchtinger.

Christoph

Ich nicht.

Robert

Nee, nee, nee. Ich glaube, wir sind möglicherweise sogar betrunkener als zu dem Zeitpunkt, wo ich dir erzählt habe.

Christoph

Ja, glaube ich auch.

Robert

Welches Geräusch macht James Bonds Türklingel? Dong. Ding Dong. Die Reaktion ist ja beeindruckend. Die anderen haben sich kaputt geeimert vor Lachen.

Christoph

Ich habe nur die Frage gehört. Und habe die Antwort nicht.

Robert

James Bond. Dong. Ding Dong.

Stefan

Get it? Oh. Oh. Oh.

Robert

Witze erklärend für Vortrag.

Christoph

Finde ich aber nicht so witzig irgendwie.

Robert

Okay. Naja, einer muss auch mal verrecken. Was soll ich machen?

Christoph

Ja, so ist das. Schön. Hätten wir wieder fünf Witze erzählt? Ja, sehr gut.

Stefan

Genau. Bleibt noch eine finale Kapitelmarke.

Robert

Jawohl.

Stefan

Finales Thema. Was schauen wir nächste Woche? Und wir haben, halte ich ja eben schon an, in der nächsten Woche einen Gast, der auch schon ein oder zweimal hier war. Und ich glaube beim letzten Mal.

Robert

Geheim halten, ist das eine Überraschung? Ich will es nur sagen, was er pickt.

Stefan

So allgemein lassen und nächste Woche ist er dann.

Robert

Ja, dann machen wir das so.

Christoph

Ein oder zweimal, obwohl er in Wirklichkeit wahrscheinlich eher viermal da war, oder?

Stefan

Echt? Ich hätte gesagt...

Christoph

Echt?

Stefan

Ich habe einmal aufgenommen und einmal letztes Jahr, als ich nicht da war, habt ihr mit ihm aufgenommen.

Christoph

Echt?

Robert

Jetzt verrat mich zu viel.

Stefan

Dann die Leute raus. Und er hat sich gewöhnt, hat er mir irgendwann gesagt, er würde so gerne mal mit uns zu dritt aufnehmen. Irgendwie hat er da große Lust zu. Und das haben wir schon die ganze Zeit immer wieder vor uns hergeschraubt und jetzt ist es nächste Woche soweit. Und dann habe ich gesagt, hier, du, dass er noch einen Film aussuchen kann und ich habe mir dann geschrieben, du kannst aber auch nichts vorschlagen, dann wäre Christoph dran und wer weiß, was dann kommt.

Schreibt er zurück. Ich mache mir mal Gedanken und suche was aus. Christophs Auswahl ist meistens zu hart.

Christoph

Nee, wäre ziemlich gut gewesen diesmal.

Stefan

Ja?

Robert

Als hätte er eigentlich sagen wollen, nein, auf gar keinen Fall.

Stefan

Das kannst du ihn ja nächste Woche fragen.

Christoph

Ich hätte was sehr massenverträgliches gehabt, aber das würde er ja nächste Woche sehen. Was hat er denn ausgesucht?

Stefan

Wo hättest du denn?

Robert

Wahrscheinlich nehmt ihr jetzt dasselbe.

Stefan

Das wäre so lustig.

Christoph

Ich glaube, ich wäre zu Disney gegangen. Aber ehrlich gesagt, hätte ich jetzt recherchieren müssen, ob der wirklich bei Disney läuft.

Stefan

Ah ja, nein. Er ist zu Amazon Prime gegangen.

Christoph

Nee, da bin ich auf jeden Fall nicht.

Robert

Okay. Hat mir immer nur Reacher vorgeschlagen. Jedes Mal.

Stefan

Hinterher geschrieben noch, als ich Heist gelesen habe, dachte ich mir, dass der dir gefallen könnte. Ah ja. Und wir schauen The Order oder The Order. Platz 4 in Deutschland auf Amazon Prime. 6,8 auf der IMDb, zwei Stunden. Von diesem Jahr.

Robert

Oh mein Gott, das ist ja richtig neu.

Stefan

Gültiger Versuch, möchte ich sagen.

Robert

Das lassen wir absolut gelten. Mit Jude Law, Niklas Holt.

Christoph

Oh Gott, wieder nach wahren Ereignissen. Das ist doch wieder Mist.

Stefan

Aber Christoph, aber für dich. Hinweise zum Inhalt. Blinkende Lichter. Nacktheit.

Christoph

Sehr gut.

Robert

Gewalt für Nacktheit. Alkohol.

Stefan

Alkohol.

Robert

Schimpfwörter.

Stefan

Sexuelle Inhalte.

Robert

Alles dabei. Nicht dafür.

Christoph

Aber wahre Ereignisse ist für mich mittlerweile ein rotes Tuch. Das Leben erzählt einfach nicht die besten Geschichten. Ich hoffe, Sie haben es ein bisschen abstrahiert. Wir werden sehen.

Robert

Naja, also Jude Law hatten wir zuletzt in Skeleton Crew und jetzt hier als alternder FBI-Agent. What could possibly go wrong?

Stefan

Wer war denn der in Skeleton Crew?

Christoph

Na, der mit den Kindern unterwegs war.

Robert

Ach der, echt?

Stefan

Ach ja.

Christoph

Der Mann erkennt, der hat einfach keinen Schock mehr.

Robert

Der eine Erwachsene, der in fast einem Volk war außer den Kindern. Wie wär's?

Stefan

Ja, ja. Ich hatte vergessen, dass die jemanden dabei hatten. Ich habe gedacht so, dieser Pirat auf der Ehe, nee, der Vater, nee.

Christoph

Steve Urkel.

Robert

Und jetzt neu The Order mit Jude Law als Steve Urkel. iPod.de Schalten Sie nächste Woche wieder ein, wenn wir Schauspieler und Rollen durcheinander bringen.

Stefan

Das ist mir noch nie passiert.

Robert

Okay, dann ist jetzt für mich Zeit, eine Abmoderation zu machen. Christoph, überleg dir schon mal, wie du mich da rauskriegst. Wir danken fürs Zuhören. Das war Folge, ja genau, die mit der Nummer.

Stefan

865.

Robert

Richtig, ich wollte mit 5 anfangen, das kann ja nichts werden.

Stefan

Das wird zu niedrig.

Robert

Genau, 865 zum Thema The Greatest Night in Pop oder so ähnlich, oder Off-Pop. Christoph schläft während der Abmoderation ein, wird mich deshalb nicht unterbrechen können.

Christoph

Was ein Glück für mich. Ja klar, wenn du von so langweiligen Filmen redest, dann schlafe ich natürlich ein.

Robert

Kommen Sie deshalb auf sneakpot.de, klicken Sie die 865 an, schreiben Sie einen Kommentar. So wie es zum Beispiel... Jemand auf Cocktailpodcast.de getan hat, der mich diese Woche darauf hingewiesen hat, dass die ganzen Downloads nicht mehr funktionieren.

Stefan

Ups.

Robert

Und die ganze Seite daher komplett notlos war für einige Tage oder Wochen, weiß ich nicht so genau.

Christoph

Einen habe ich noch, einen habe ich noch.

Stefan

Natürlich.

Christoph

Was mir sehr gefallen hat auf der Party, da war ja auch eine Gästin da, die uns normalerweise nicht hört, die aber von einem Film im letzten Jahr sehr verstört war, den sie ganz schlimm fand. und ihr wollt jetzt hören, wie wir dazu stehen und war sehr froh, dass sowohl Jan als auch ich Poor Things extrem gehasst haben, denn darum ging es.

Robert

Ich habe mich, um die ganze Party nicht zu derailen, nicht als Poor Things Verteidiger geoutet.

Christoph

Und habe einfach geschrieben. Ja, das haben ja Daniel und Christiane übernommen. Obwohl die auch nur sehr dezent, Christiane ein bisschen, aber das ist einfach ein Film, der an dem sich die Geister scheiden. Aber ist ja schön, dass das mal dazu geführt hat, dass sie wenigstens mal eine Folge von uns gehört hat.

Stefan

Achso, sie hat dann extra gehört.

Christoph

Sie hat extra unsere Folge gehört deswegen. Normalerweise hört sie uns nicht. Ich weiß natürlich, dass wir einen Podcast haben.

Robert

Mein anderer Gast hat ja dann quasi auf der Party sein Handy rausgezückt und hat uns abonniert.

Christoph

Echt?

Robert

Ja, da euer ehemaliger gegenüber wohnen, wenn ich das richtig zusammengebaut habe.

Christoph

Ah, cool. Sehr lustig.

Robert

Also, Grüße. Ich glaube, ich habe ein Plädoyer für Podcasts gehalten und dann wollte er wissen.

Christoph

Wie es geht. Ja, ist nicht so ganz die Generation Podcast, aber ist ja schön, wenn das dadurch auch mal damit in Kontakt kommt.

Robert

Ja, total.

Christoph

Wir müssen ja nicht alle nur Böhmermann oder Lanz hören. Man kann ja auch die richtigen Podcasts, die richtigen Early Adopter hören. die es ja auch noch gibt.

Stefan

Was sage ich jetzt seit neuestem immer, wenn mich jemand fragt, du machst Podcast? Ja, seit 2007, lange bevor es cool war. Oh.

Robert

Ich mache Podcast schon seit damals, als sie schon an kleinen finnischen Clubs gesendet haben.

Stefan

Als wir noch in finnischen Clubs aufgenommen haben, genau.

Robert

Genau. Ich habe neulich eine Folge gehört, wo die Jungs von MinCorrect, also Methodisch Incorrect, darüber sprachen, dass sie irgendwie ihre Sohn so fehlte hundertste Folge, keine Ahnung, haben, also die machen ja auch immer so ein bisschen schwank aus ihrem Leben. Ja, die sind schon auch schon ewig dabei. Und das ist ja außerhalb von diesem CCT-Umfeld in Berlin, also so Tim Pridloff und so weiter. Abseits von diesem Umfeld gäbe es ja gar nicht so viele Podcasts, die schon so lange senden.

Und dann dachte ich mir so, da müssen Sie sofort einen Kommentar schreiben und dann fiel mir auf, oh, ich bin in meiner Liste so anderthalb Jahre zurück, das ist bei denen auch schon eine völlig alte Folge, wenn ich die jetzt kommentiere.

Christoph

Ist eigentlich auch schon vor.

Robert

Ich da jetzt ganz empfört in die Kommentare einreite und sage Aber es ist ja lustig.

Stefan

Wenn du dann in anderthalb oder wahrscheinlich zwei Jahren hörst wie sie dann auf deinen Kommentar reagieren und dann solltest du überlegen, ob du sie vielleicht doch schreibst Ne.

Robert

Ich Eigenpromotion ist ja dann auch immer so ein bisschen lame, von daher, ich hab nur meinen Teil mir so gedacht in meinem Kopf und hab mir gedacht okay, ja, nein, ihr seid da nicht alleine und was für eine lächerliche Zahl ihr da zu dem Zeitpunkt hattet, da waren wir drüber.

Christoph

Aber grundsätzlich hat er natürlich recht, also es gab natürlich damals wenig Podcasts, es gab ein paar, aber schon auch einige von denen, die damals angefangen haben, gibt es natürlich nicht mehr. Also tatsächlich viele Podcasts aus dieser Zeit, die es heute tatsächlich noch gibt, gibt es tatsächlich nicht.

Robert

Ja, aber ich meine, MinKorrekt ist jetzt bei Folge 335. Also nicht, dass die schlecht sind oder so. Ich liebe die. Ich höre die super, super gerne. Aber die sind jetzt bei Folge 335, also da können wir über, sag ich mal so.

Stefan

Ja, aber vielleicht ein bisschen weniger vorbereitet holst die.

Robert

Ach, was.

Christoph

Ja, genau. Das ist halt schon ein bisschen aufwendig. Die müssen irgendwelche Papers lesen. Ja, die fliegen auch noch drüber. Ein anderes Thema.

Robert

Ja, stimmt schon. Ich glaube, die machen auch nur zweiwäschig. Oder haben sie viele Jahre lang gemacht. Ich glaube, dann sind sie irgendwann mal ihren Rhythmus gewechselt.

Christoph

Ja, ja. Müssen sie, weil sonst hätten sie mehr. Die sind schon echt lang dabei. Ja, vom Gefühl her.

Robert

Genau, also hören Sie MinCorrect und hören Sie Sneak.de und schreiben Sie Kommentare hier und dort, und schalten Sie nächste Woche wieder ein, wenn wir einen Überraschungsgast haben und über den Film, dessen Namen ich gerade vergessen habe, mit dem The Order, wenn wir den besprechen. Genau. Und bis dahin, eine schöne Woche. Tschüss.

Stefan

Tschüss.

Christoph

Schuh, äh...

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