Herzlich willkommen zur 864 Ausgabe des Sneakpods. Wir haben uns hier in dieser kleinen gemütlichen Polizeiwache eingeschlossen und sprechen heute für euch über den Film Rebel Witch. Mit mir, unser Polizeischief, das ist Christoph Perner.
Guten Abend. Ist ja nicht so nett, als was du mich hier vorstellst.
Und der Mann, der alle entwaffnen kann, Robert Krüger.
Ich bin ein entwaffnender Typ. Und Stefan Grasbert. Das ist unser Hinterwäldler. Keine Ahnung.
Howdy!
Warum habe ich eigentlich keinen weißen Anzug an? Das bin ich eigentlich so gewohnt von mir.
Hätte ich jetzt auch erwartet. Ja. Ich jedenfalls bin ungefähr eine Viertelstunde vor dieser Aufnahme. Das heißt insgesamt jetzt eine Dreiviertelstunde ist es her, dass ich mit diesem Film fertig geworden bin.
Die Länge unserer Vorbesprechung geleakt?
Stimmt aber genau.
Halbe Stunde, oder? Wir haben uns pünktig getroffen.
Ja, stimmt.
Deswegen konnte ich mir noch gar nicht so viele Gedanken über den Film machen.
Nee, ich bin auch noch nicht lang raus. Ich hab's auch erst heute im Laufe des Tages fertig gekriegt. Ich hab einige Anläufe gebraucht. Ich hab's nicht in einem durchgeschaut.
Okay, krass. Ich hab's vorgestern geguckt, in einem Zug. Ähm, okay.
Ja, ich wollte es auch in einem Zug schauen, aber dann kam meine kleine Tochter und hatte Ohrenschmerzen und ich musste sie erst mal, länger beruhigen, beziehungsweise sie kam und heulte einfach nur und schrie, und hat eine halbe Stunde gebraucht, bis sie mir sagen konnte, dass es die Ohren sind. Das war sehr dramatisch.
Ja, das ist immer ärgerlich. Wenn sie dann so...
Es ist ganz schlimm und sie kriegt es überhaupt nicht hin, zu sagen, was los ist. Und ja, als ich es dann wusste, okay, dann ein bisschen Ivo, ein bisschen Ohr zuhalten, also hier ein bisschen was Wärmendes drauf, um uns zu beruhigen.
Wir sind da die ersten Male auch überhaupt nicht drauf gekommen. Da hat die Rosa die ganze Nacht oder lange Zeit in der Nacht geweint und wir wussten nicht, wir sind nicht drauf gekommen, was es ist.
Und dann Ja, und dann ist es, also Ivo braucht ja dann manchmal nicht 20 Minuten, das war wirklich so kannst du die Uhr nachstellen. 20 Minuten hat es gewirkt und das Kind ist umgefallen, sofort eingeschlafen. Naja, das war zum Glück keine Mittelohrzündung, sondern nur gerötete, entzündet oder irgendwas.
Ja, aber es war dann immer irgendwann so Eiter oder irgendwie sowas auf dem Kopfkissen.
Uh, krass.
Und da war es dann aber gut. Also gut war es natürlich nicht, aber da ist dann der Druck aus dem Mittelohr raus und dann schläft das Kind in der Rühle ein, ja.
Christoph, red nicht so viel vorweg, du magst es nicht. Lass mal den Bob zusammenfassen. Rebel Ridge, worum ging es?
Ich habe schon die ganze Zeit gewartet, bis mich einer fragt.
Ja, ich wollte ja.
Ne, alles gut. Rebel Ridge ist der neue Film von Jeremy Saulnier. Den kennen wir, den hatten wir hier schon dreimal im Sneakpot.
Ich?
Einmal immer Thriller von dir.
Weiß ich nicht. Ne, tatsächlich zweimal Sneak damals noch.
Wir haben Blue Ruin gesehen, den ich ziemlich hoch bewertet hatte damals, ich glaube mit 7 Punkten ne 7,5 sogar, und Greenroom den Stefan und ich jeweils mit 7 bewertet haben und dann hatten wir noch Hold the Dark, von 2018, den hat Claudia damals hier besprochen, den fand sie aber nicht so gut genau, jetzt haben wir hier Rebel Ridge und es geht um einen, um einen jungen Mann, der seinen Cousin aus also der will bail, wie sagt man wie heißt es auf deutsch,
Post-Mail, also er möchte Geld abgeben, damit er aus dem Knast rauskommt, auf Kaution freikaufen.
Auf Kaution, natürlich.
Genau, das will er machen und auf dem Weg dahin, er ist mit dem Fahrrad unterwegs, ist gleich die Eröffnungsszene des Films, gerät er in eine Polizeikontrolle, da muss man auch dazu sagen, er hat schwarze Hautfarbe.
Die Eröffnung des Films ist, dass er Iron Maiden hört, Number of the Beasts, habe ich sehr gefeiert.
Ja, stimmt.
Genau. Und dann wird er von zwei Polizisten, die zu diesem Police Department da in dieser kleinen Stadt gehören und das offensichtlich sehr korrupt ist, wird er eben kontrolliert und die beschlagnahmen dann das Geld. und das ist tatsächlich ein, ziemlich infuriating, wenn man da zuguckt, aber ein legaler Vorgang, den es in den USA tatsächlich so gibt.
Ja, vor allem geil halt, sie beschlagnahmen es, weil sie einfach ihm unterstellen, dass es Drogengeld ist.
Ja, und genau so läuft das.
Ohne jeden Beweis. Das ist echt geil.
Und dann hat er halt das Problem, sein Cousin, der soll in ein Staatsgefängnis überstellt werden und da darf er nicht ankommen, weil da sind Leute, die würden ihn dann kalt machen, und deshalb hat er Zeitnote, also das ist jetzt sozusagen der Pressure auf dem Kessel und er muss jetzt halt gucken, er geht dann in diese Kleinstadt und kriegt dann halt so nach und nach raus, dass die Bullen dort offensichtlich korrupt sind.
Der Sheriff oder der Chief von diesen, nicht Sheriff, der Chief von den Polizisten, also der örtliche Chef da wird von Don Johnson gespielt, unsere Hauptfigur von Aaron Pierre, und an dem örtlichen Gericht trifft er dann noch die von Anna-Sophia-Rob gespielte, Gerichtshelferin, die gerne Anwältin werden würde, die ihm so ein bisschen dann noch mit so ein paar Hints quasi auf die richtige Fährte setzt, was da möglicherweise dahinter stecken könnte.
Und ja, was man dazu noch sagen muss, ist er hat offensichtlich ein Ex-Marine, und jetzt könnte man von der Prämisse erstmal erwarten, I have a particular set of skills und das wende ich jetzt mal auf alle an und danach leben da nicht mehr viele Leute und das ist das Erstaunliche, was dieser Film er hat, ein particular set of skills, aber das läuft anders, als man das erwarten würde.
Also der Film unterschneidet diese Tropes dann doch vielfach und deshalb dürften wir mir jetzt sagen, wie ihr das fandet.
Also tatsächlich genau das, was du sagtest. Ich habe, als es losging, relativ schnell so ein Gefühl gehabt, in welche Richtung das geht. Und das war es dann zunehmend nicht. Und da muss ich sagen, war ich ganz, ganz froh. Also ich dachte halt, das ist eine Rambo-Neuverfilmung oder also First Blood. Weil das waren ja diese Szenen, wo er einfach scheiße, ungerecht behandelt wird von der Polizei, von dieser Hinterwäldler-Polizei und dann auch da eingesperrt wird.
First Blood erwähnt, Jeremy Sonny auch irgendwie in Interviews.
Ah, okay. Also das finde ich sehr naheliegend. Es sah total nach First Blood. Und also spätestens, als er dann mit diesem Auto verfolgt wird und dann aufs Feld fährt und Richtung Wald fährt, dachte ich, okay, jetzt geht er in den Wald und da wird er dann alle umbringen.
Übrigens unrealistischste Szene des gesamten Films fand ich, wie er mit dem Auto über das Feld fährt, zwei Polizisten stehen hinter ihm und schießen mit Pistolen und hinterher sind in, er ist dann schon 100 Meter weg und hinterher sind in der Kofferraum, in diesem Tailgate von diesem Truck, sind irgendwie 50 Einschusslöcher, also die haben quasi mit jeder Kugel getroffen.
Dauerlich.
Da dürfen zwei Einschusslöcher drin sein und mehr nicht.
Aber hatte der nicht so ein komisches, schneller schießendes, ich nenne es garantiert falsch, Sturmgewehr? Ne, Sturmgewehr garantiert nicht. Aber so ein, so was Schnellfeuermäßiges, oder?
Ja, aber damit triffst du auch, damit triffst du mal keine 50 Löcher da hinten rein.
Das zieht man ja nach oben weg. Ne, ähm, ja, das war großer Quatsch. Aber da dachte ich, okay, jetzt wird's Rambo. Aber es wurde nicht Rambo und es kam dann ja sogar noch so ein bisschen eben Dynamik durch diese, ja, durch diesen Sidekick von dieser Anwaltsgehilfin. Ja, wo das noch so ein bisschen Tiefe bekommen hat. Ich weiß nicht, ob das dem Film wirklich richtig gut getan hat, diese Tiefe, weil ich fand es dann irgendwann ein bisschen zerfasert.
Es wurde vor allem so kompliziert.
Ja, ja, genau. Man hat es nicht erwartet.
Dass es so kompliziert ist. Was? Der fängt halt so an wie, okay, wir machen jetzt, wir bauen jetzt, weiß ich nicht, eine halbe Stunde was auf oder eine Dreiviertelstunde und danach zerlegen wir hier alles nochmal eine halbe Stunde lang und schießen hier alles den Grund und Boden und am Schluss hat die Gerechtigkeit gesiegt und das macht er halt genau nicht.
Sondern plötzlich kommt da wieder was kompliziert um die Ecke und man, also mir ging es jedenfalls so, warte mal, wer hat jetzt wieder welche Card, wieso und wieso ist die jetzt wieder plötzlich auf der anderen Seite und das kompliziert.
Das fand ich gerade großartig, muss ich sagen. Also ich hatte am Anfang auch gedacht, das ist so, ich hatte am Anfang das mit Jeremy Solnier und wer das ist, ich hatte den Namen nicht mehr so richtig auf der Pfanne, aber als ich das dann nachgeguckt habe, erst hinterher.
Gab das so ein bisschen mehr ein Gesamtbild, weil ich irgendwie so mitten beim Gucken dachte ich, irgendwie dieser Film macht alle Sachen, die man ihm, also genau das, was wir gerade gesagt haben, so das, er macht das nicht, was man erwartet und das hat ihn dann langsam immer interessanter gemacht und dann habe ich angefangen zu recherchieren, wer ist eigentlich der Typ, der den gemacht hat und dann wurde mir langsam so klarer, weil ich fand die beiden, Ruin und Greenroom,
auch beide toll und Das hier ist, das ist mir dann immer mehr irgendwie interessanter geworden. Ich fand auch, der war in der Mitte ein bisschen zu lang und fand aber, dass diese Komplexität mit dem, wie funktionierten dieses Scheme, was die da aufgezogen haben und was erklärt mir das auch über die amerikanische Gesellschaft und über die Gesetze, weil ich habe das dann im Nachhinein nachgeguckt. Und das nennt sich Civil Asset Forfeiture, was sie da machen.
Und es gibt es wirklich. Und es gibt diese Fälle, wo korrupte Polizisten Zeug beschlagnahmen. Und es gibt wirklich dann Gerichtsverfahren, wo das Gerichtsverfahren dann heißt, the state of California versus a golden necklace oder versus 35.700 Dollar. Genau das, was da so erwähnt wird und du guckst es und denkst dir, das ist ja jetzt ein bisschen weit hergeholt, das kann ja nicht wirklich.
Und dann liest du das nach und stellst dir fest, fuck, das ist wirklich so kaputt mal wieder da drüben alles.
Dieses amerikanische Rechtssystem, in Anführungsstrichen Rechtssystem, das bringt mich jedes Mal zu Weißglut. Da wird jedes Mal, nervt mich das.
Ich muss sagen, da bin ich mittlerweile schon gestumpft. Da bin ich schon weiter oder abgestumpft, keine Ahnung, aber was wir halt momentan da an, Doom-News jeden Tag wieder aufs Neue sehen, die jeden Tag so absurd wieder sind, wo es halt tatsächlich mittlerweile häufig so ist, dass man denkt, okay, eigentlich nur Handmaid's Tale hat es in der Prägnanz so dargestellt und das haben wir für eine absurde Dystopie gehalten.
Und diese Filme hier, da kann ich jetzt, also das werden wir nachher nochmal haben, da ist unheimlich viel was schiefläuft im System, aber wo ich mir denke, oder wo ich so das Gefühl habe, ja, aber es ist immerhin noch ein System. Es ist immer noch, da gibt es noch irgendwelche Verlässlichkeiten und so. Das verlieren wir gerade alles.
Deswegen kann ich mich da irgendwie, ja, das ist super scheiße und verstehe ich alles, aber eben so zum Beispiel, dass es solche Konzepte gibt, wie dieses, was wir auch aus The Rookie kennen, mit diesen Bodycams, die nach bestimmten Regeln speichern und dann als Beweismaterial dienen können und sowas. Das ist ja immerhin etwas, woran man sich halten kann. Und das ist ja das Gegenteil von, der Präsident sagt, was hat er vor zwei Tagen gesagt?
Was im Dienste des Landes geschieht, kann nicht gegen das Recht sein oder sowas.
Genau.
Wow. das ist halt auf so einer anderen Ebene. Ja, nee, deswegen, also ja, ist natürlich furchtbar, was wir da sehen, oder ist ungerecht, aber ich kann mich da nicht mehr drüber echauffieren, weil ich mir denke so, das ist immer noch gut, gegen das, wie es wirklich mittlerweile ist.
Ähm, diese Gesetze sind übrigens auch schon sehr alt, die sind, ich lese hier gerade über die Wikipedia drüber, da steht immer so ein 1600, ich habe das jetzt nicht alles im Einzelnen gelesen, aber diesen Katsch machen die schon viele hundert Jahre. und ja, Also das dann oft, wenn du dir dann Anwaltskosten nimmst, ich meine, ihm wären jetzt hier irgendwie 30.000 Dollar weggenommen.
Ich habe ein Beispiel gelesen, da ist einem in der Warenwelt 2.500 Dollar weggenommen worden und er hat sich da einen Anwalt genommen und hat es wieder gekriegt und abzüglich der Anwaltskosten hat er am Schluss noch irgendwie sowas wie 1.300. Und wenn 2.500 Dollar für dich halt viel Geld sind, dann ist es halt nicht geil, wenn die Hälfte davon danach weg ist. Obwohl du nichts falsch gemacht hast, gar nichts.
Willkür.
Willkür, genau. Und das ist so unfassbar. Und es gibt halt dann auch oft Leute, die sich das gar nicht leisten können, sich zu wehren, weil du musst es ja zum Zweifel erstmal vorstrecken und dann ist halt das komplette Ding weg. Einfach so. Ja, wahrscheinlich hast du nichts falsch gemacht. Das ist unfassbar.
Ja, wahrscheinlich machst du das ja als Täter, also als Polizist, nimmst du vor allem Leuten was weg und in einer Höhe was weg, wo du dann eben abschätzen kannst, dass sie sich nicht dagegen wehren werden. Also nimmst du eben niemanden eine Million weg, sondern nimmst halt lieber ganz vielen Leuten 2000 Dollar weg, die sich dann halt nicht wehren können.
Ja, aber zurück zum Film, von daher, also ich fand die Art, wie der Hauptdarsteller Aaron Pierre spielt ja hier jemanden, ich weiß gar nicht, ob wir es spoilern wollen, was ist so eine schöne Szene, wo das rauskommt, ich würde es jetzt eigentlich gar nicht sagen wollen, wo die Bad Guys rauskriegen, was sein Particular Scatter Skills ist.
sehr schön, das ist einfach eine wahnsinnig gute Szene und da finde ich lehnt der Film sich auch sehr deutlich in so eine Western-Richtung, man kommt von außen in eine Stadt geritten, wo der Sheriff korrupt ist und dann, setzt things straight und dann geht er weiter so ungefähr, das ist ja auch irgendwie so das Thema hier dass er da mal reinreitet und mal ein bisschen aufräumt und dann weiterzieht und, Diese Szene, die ist Western, also da wird dann auf die Gesichter gefilmt und
Aaron Pierre hat dunkle Haut, aber so grünliche Augen und der Jeremy Saulnier war früher auch Kameramann und das merkt man deutlich, auch in diesem Schlusskampf vor dieser Polizeistation mit dem Rauch und den ganzen Autos und so weiter, da ist auch ganz viel Don Johnson Großaufnahme, er Großaufnahme, dieser andere Bad Cop Großaufnahme und immer so die Augen. du bist in einem Western eigentlich die ganze Zeit.
Staubi-Straßen.
Genau. Und eben Rauch, der zwar nicht von, bei Western wäre der von irgendeinem Feuer, hier ist er halt von Rauchgranaten, aber ist egal.
Das fand ich alles sehr, sehr cool. Und der hat so eine, durch diese Fähigkeiten, die er hat und das Training, was er hat, hat er so eine unfassbar ruhige Art, die ihn halt auch zu so einem Cowboy, du bist ihm jetzt eigentlich nur noch so ein Ding in den Mundwinkel stecken und einen Hut aufsetzen, dann hast du im Grunde hier, Clint Eastwood in seinen, Westernfilmen so diese unglaublich kontrollierte Art, nicht emotional zu reagieren, wenn das gerade nicht ihm nicht dienlich ist.
Und dabei diese Augen, das ist Wahnsinn. Also ich fand den richtig gut gespielt und auch Don Johnson so als schmierigen, korrupten Bullen richtig gut. Der hat sehr viel Spaß gemacht, der Film.
Was ich noch eine schöne Szene fand, ich weiß nicht, ob es Absicht war, ich nehme eigentlich an, dass es Absicht war, und zwar, dass Anna-Sophia robbed, also die... Die weibliche Nebendarstellerin sitzt einmal im Auto auf der Rückbank und unterhält sich mit ihm oder sie reden irgendwie aufgeregt miteinander.
Ich weiß nicht, ob es ein Zitat war, aber die hat ja mitgespielt in diesem Dwayne Johnson Film, die Jagd zum magischen Berg, hieß der glaube ich, wo Dwayne Johnson das Auto fährt und hinten sitzen eben zwei Kinder und sie ist eine davon. und das ist ja so ein Meme geworden. Ich weiß nicht, das wird euch wahrscheinlich auch schon begegnet, oder? Also bei TikTok oder so.
Ich kann dir nicht folgen.
Erzähl mal. Nee, das ist so ein Meme, wo da irgendwelche Texte drunter gelegt werden. Das ist eben genau diese Einstellung, wo eben dieser Blick nach, also Blick vorne, Twayne Johnson und dann Blick nach hinten und dann sieht man halt sie, wie sie irgendwas, ich glaube irgendwas neunmal kluges von sich gibt. Ich weiß nicht mehr, was sie damals gesagt hat.
Ach so, und er guckt so über seine Schulter so umgedreht.
Genau, genau.
Ja, das Bild sagt mir was, aber ich wusste nicht, dass sie das ist.
Genau, das ist sie. Und ich weiß nicht, ob es Absicht war, aber ich hatte so das Gefühl, das könnte sein, weil die wieder eben von der Rückbank eben irgendwas von sich gibt.
Er guckt mit so ganz aufgerissenen Augen nach hinten.
Ja, ja, genau.
Ja, ja, ja, doch, dann habe ich das schon mal gesehen.
Ja, ja, also insgesamt, ja, ist kein schlechter Film. Also kann man nichts sagen. Der macht schon viel richtig. Er war mir, glaube ich, ein bisschen zu lang. Aber ja, insgesamt, ich weiß nicht, wie viel ich in einem Monat noch davon weiß, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber ja, War schon sauber gemacht.
Das habe ich eben auch gedacht. Der hat mir schon richtig gut gefallen und cool. Aber wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, ihn am Freitag schon geschaut zu haben, um zu wissen, wie, ja, weißt du, wenn du so einen Film gerade ausgemacht hast, da ist der natürlich ultra präsent und auch dieses Gefühl. Also ich fand es halt krass, wie viel Spannung die die ganze Zeit erzeugt haben. Also weil halt die ganze Zeit drohte, jetzt geht es hier gleich richtig los oder sonst irgendwie.
Und diese Spannung, die habe ich natürlich jetzt quasi gefühlt noch mit dabei in dieser Aufnahme, wenn wir jetzt hier sprechen. Aber wenn wir, keine Ahnung, morgen miteinander reden, habe ich das natürlich vielleicht schon wieder alles vergessen. Deswegen so, wie lange hält er sich?
Ja, bin ich auch nicht sicher.
Das ist lustig. Ich mache das ja ganz oft so, dass ich die am Abend noch zu Ende gucke. Das hat jedes Mal so gemacht. Nee, ich nicht. Das ist witzig.
Warum hieß der eigentlich Rebel Ridge? Da treffen die sich irgendwie am Ende für einen Showdown oder so.
Oder?
Wollen sie sich treffen, aber das passiert dann gar nicht.
Ja, aber es hat null Belang, oder? Der Titel ist vollkommen egal.
Ja, soweit ich das sehe. Vielleicht ist das irgendwie so ein signifikanter Ort dort, aber keine Ahnung.
Ja, vielleicht, also um wieder bei dem Western-Thema zu sein, gibt es doch bestimmt auch einen Western, der mir jetzt natürlich nicht einfällt.
Aber Der so heißt, Rebel Moon?
Nein. Nee, aber wo quasi so ein Ort, der nach einem Ort benannt ist, wo sie sich dann treffen und zum Showdown kommen oder auch nicht.
Ja, bestimmt. Naja, gut. Wollen wir den Deckel drauf machen? Ja, gerne.
Dann macht er mal Abschlussstatements hier mit Punkten.
Ich fühlte mich gut unterhalten von dem Film. Ich fand der sah toll aus. Ich fand der war gut gespielt. Ich bin mir nicht sicher, wie lange er hält. Also wie lange ich mich da erinnere und in drei Monaten vielleicht den Namen hören und es schon wieder vergessen habe. Ich gebe trotzdem sieben Punkte.
Ja, ich fand auch, er macht nicht viel falsch, der ist schon gut gemacht. Er hat mich trotzdem nicht richtig, ich weiß nicht, keine Ahnung, war nicht ganz mein Film, obwohl ich einiges gut fand, das sah auch gut aus und so, aber er war mir ein bisschen zu lang und ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob er mir zu langweilig oder zu spannend war, aber irgendwie hatte ich immer so das Gefühl, ich möchte eigentlich nicht weiterschauen.
Ich schiebe mal. Vielleicht war er zu spannend. Oder beides, ich weiß es nicht.
Er war schon viel spannend. Ja, Glückwunsch.
Ja, genau.
Oft so richtig Druck.
Ja.
Ich hatte auch schon die Wikipedia auf, um nachzugucken. So, was passiert denn? Aber hab dann doch nicht gelesen.
Ja, so ein Wohlfühlfilm war er irgendwie nicht. Aber das war schon, also auch die Action, das war schon cool gelöst. Also dieser Kampf am Ende ist auch schon sehr gut gemacht. Und eskaliert genau auf die richtige Weise. Also das war schon wirklich gut. Aber von mir gibt es 6,5. Weil es, ja, dafür, dass es nicht ganz mein Film war, ist es trotzdem, ja, das Maximum rausgeholt.
Ja, also ich habe ja schon gesagt, ich fand den richtig toll. In der Mitte ist er ein bisschen zu lang, das würde ich auch sagen. Und vielleicht macht er mit der Drogensucht von der weiblichen Charaktere und so und dann noch, da sieht er auch eine Tochter und irgendwie, keine Ahnung, da macht er irgendwie noch so ein paar...
Hätte alles nicht sein müssen eigentlich.
Ja, da macht er sich unnötig kompliziert. Aber wie du sagst, die Kampfszenen, die waren toll inszeniert. Die waren vor allen Dingen, trotz dieses Nebels und so weiter, waren die sehr übersichtlich. Man hatte immer ein Gefühl davon, was passiert. Die Kamera hat das toll eingefangen. auch dieser Stand-Off, von dem ich vorhin sprach, mit Don Johnson, der wirkte langsam im Vergleich zu dem, was du bei John Wick oder so zu sehen bekommen würdest, aber er wirkte dadurch unheimlich realistisch.
Ich kenne mich da jetzt nicht aus, ich kann nicht so kämpfen, aber das wirkte auf mich nicht so stilisiert, sondern einfach realer. und der hat mich, wie gesagt, der hat, in meinen Erwartungen gespielt und hat sie dann verdreht und und ich hatte, der war Spannung, die ganze Zeit war da Druck auf dem Kessel ich fand den toll gespielt von den Schauspielern und und und.
Wie du sagst, ob der bleibt oder ob man sich den nochmal anguckt das geht mir da wahrscheinlich so ähnlich wie mit Blue Ruin und mit Green Room auch, beides Filme, die ich gut fand, wo ich aber auch bei beiden keine Lust hatte, sie nochmal zu gucken weil sie beide auch, unangenehm krass brutal waren. Das ist bei dem jetzt hier gar nicht so. Aber der ist halt auch auf eine Art sehr unerfreulich. Und das macht es dann vielleicht auch, dass man ihn nicht nochmal guckt.
Aber ich bin trotzdem froh, ihn gesehen zu haben. Und ich gebe acht Punkte.
Okay. Acht?
Ja. Und damit kommen wir zum Trinken, nicht wahr?
Endlich. Ich habe so eine schöne Flasche. Da freue ich mich schon die ganze Zeit, die zu öffnen.
Dann mach doch mal.
Möchtest du das mal im Be Real machen?
Dann fange ich an. Ich trinke heute Abend mal wieder Wasser. Bei uns ist morgen in der Firma Blutspendetag. Und da war die Ansage irgendwie, man soll vorher nicht...
Du willst vorher noch deine Urinprobe vernichten, möchtest du sagen?
Ja, also ich weiß nicht, wie ernst das ist. Ich weiß, dass ich mit meinem Cousin an Rosenmontag mal da war und er aus Mainz kam und wir dann so... der hat jetzt in Mainz ein bisschen was. Das macht nichts. Der Patient freut sich dann vielleicht, wenn er ein bisschen Alkohol kriegt und wie sie fröhlicher ist. Okay. Ja, das testen die irgendwie vorweg. Keine Ahnung. Und ja, aber irgendwie in dieser Mail, die dann irgendwie rausging so, ja und trinken sie am Abend vor, bitte kein Alkohol.
Das möchte ich mich jetzt halten. Wir haben ja glücklicherweise, da kommen wir später zu, gestern zusammen getrunken.
Ja, das stimmt wohl.
Und so trinke ich heute Wasser.
Oh, Christoph, ist eine frische Flasche?
Ja, ich habe ja am Wochenende Geburtstag. Und deswegen habe ich natürlich eine Spirituosenbestellung gemacht. Und die ist heute gekommen.
Und da gab es Beifang oder wie war das?
Da gab es natürlich ein bisschen Beifang. Und ich habe mir einen Fitchi Rum von Plantation gekauft, der einfach so eine schöne Flasche hat.
Wir heißen doch jetzt nicht mehr Plantation. Das ist doch wegen ...
Der heißt noch Plantation.
Echt?
Da steht Plantation rum.
Der hat auch mal so ein Netz drumherum, oder? Die habe ich doch ...
Ja, genau. So Bast. Und er hat ein wunderschönes Etikett mit ganz vielen Blumen und Leguan. Und ja, ich habe mich direkt verliebt. Und ich war ja auf Fidschi im Flitterwochen. Und habe schon einen anderen Fitchy rum, den ich sehr toll finde. Und hoffe jetzt, ja, der ist auch so. Die sind so extrem phenolig, völlig übertrieben, aromatisch. Wunderbar. Ich hatte nämlich, das kommt auch dazu, ich hatte keine Ahnung, ob die irgendwas getrunken haben in dem Film.
Und dachte, ja, natürlich könnte ich Bourbon trinken, weil es in Amerika spielt. Aber ich hatte irgendwie mehr Bock auf den neuen Rum ausprobieren.
Versuchst du mich schon vorab zu dicken? Also, ich habe mir was überlegt. Ich wollte Bourbon trinken, weil es in Amerika spielt. Von daher habe ich mir gedacht, nee, jetzt überleg noch mal, wo spielte das in Amerika? Es war ja irgendwie so, da hatte ich vielleicht Glück und es ist Kentucky oder so. Ich weiß nicht, ob der Film sagt, wo er wirklich spielt, aber ich habe geguckt, wo er gedreht wurde und es ist Louisiana. Und dann habe ich gedacht, was ist Louisiana?
Louisiana ist New Orleans. New Orleans ist Pecheaux Bitters und Cesaric. Also, was rühre ich hier?
Cesaric.
Sehr angenehm.
Und deshalb gibt es jetzt hier, also ich habe Rittenhouse genommen, der ist nicht aus Louisiana, ich habe keinen Whisky aus Louisiana, aber natürlich Pecheaux Bitters, die sind aus Louisiana. Und auf der German Grand Exhibition in Altona, Germany vorgestellt worden. Steht so schön auf der Packung.
Wildausstellung.
Genau. Und dann habe ich hier natürlich den entsprechenden Sprüher mit Absinth. Das macht wahrscheinlich der Alphonic wieder weg.
Ihr konntet es hören.
Ihr konntet es hören. Und genau, deshalb trinke ich jetzt Cessarac. Trink mal ohne Eis, oder? Wird auf Eis gerührt, aber ich glaube ohne serviert. Ist das richtig?
Das machst du so, wie du möchtest.
Wie du magst.
Ich mach das jetzt so. Ich das so in Erinnerung hab.
Also ich mach den eigentlich auch immer ohne ohne Eis. Ich find das so, wenn du einen großen Tumbler hast, den tiefgefroren und dann so diesen Drink reingießt, dann sind es ja, weiß nicht, anderthalb Zentimeter unten. Sieht so wenig aus und dann gibt's es jemanden, der vielleicht auch noch nicht so sich mit auskennt und fast enttäuscht ist und dann trinkt er den und es ballert einfach so rein. Das war doch nur so eine Fitze. Ja, war mehr als, ja. Und hast du einen schönen Drink.
Sehr schön. Sehr schön, sag ich jetzt schon. Und wir kommen jetzt zu Wunderschöner. Wer von euch hat das denn eingetragen?
Ich war mit meiner Frau im Kino.
Ihr wart im Kino?
Ja, irre, gell?
Ist das, wo ihr danach noch Mescal trinken wart?
Korrekt.
Das volle Programm.
Voll das volle Programm genau, bevor ich es vergesse, diese Mescal-Trinkerei danach, das war auch ein bisschen ich will nicht sagen verstörend, aber irgendwie, schon seltsam weil das nämlich ein ein Lokal in Aschaffenburg ist, was in Sichtweite von diesem Anschlagsort von vor zwei Wochen ist und man sitzt da halt am Fenster und guckt halt so ich weiß nicht, in Erfernung vielleicht.
Ich habe keine Ahnung, 30 Meter oder so, auf diese ganzen Teddybären, die da am Park aufgedingst sind und Kerzen und so, das war schon ein bisschen verstörend. Und die Chefin, das ist eine ehemalige Kollegin von meiner Frau, hat auch gesagt, dass es seitdem massiv zurückgegangen ist. Also die Leute gehen nicht mehr in die Bar. Die kommen zum Essen und so, aber so trinken nicht mehr ausgelassen Cocktails im Angesicht dieser Essen.
Ich meine, kann man auch verstehen, aber hätte ich jetzt nicht gedacht. Also, dass es so Auswirkungen auf die Barszene da hat. naja, egal also das ist jetzt nicht das Thema das Thema ist der Film, Wunderschöner ist der zweite Teil, des Films Wunderschön von Caroline Herford die auch hier wieder Regie geführt hat und Drehbuch und auch eine der Hauptrollen. Das ist ein Episodenfilm wie man das so nennt Ist klar. Nennt man das Episodenfilm? Ich weiß jetzt nicht, ob man das Episodenfilm nennt.
Also praktisch, wenn so mehrere Storylines parallel laufen und sich so ein bisschen berühren. Ein bisschen berühren. So ein bisschen wie bei Laving.
Wenn du Storylines durch Episoden ersetzt, dann ist es ja einer, oder?
Ich weiß nicht. Episode ist, glaube ich, wenn es getrennt voneinander ist, oder?
Ja, hätte ich jetzt auch gesagt.
Wie bei Four Rooms. So ist es nicht.
Ja, aber die sind, die berühren sich doch auch durch dieses Hotel und da gibt es doch auch Charaktere, die von einem zum anderen Raum laufen.
Ja, stimmt. Es wird halt nur hintereinander erzählt. Also hier wird es parallel erzählt und das Ganze ist so ein feministisches Potpourri und meine Frau hat gemeint, ich habe den ersten Film nicht gesehen, meine Frau hat gesagt, es sei dieser Film noch besser als der erste und das kann ich auch, also ich verstehe warum. ähm, denn ... Der macht sehr viele Themen auf und der macht es auf eine sehr gute Weise auf. Also es geht um wahnsinnig viel.
Es geht darum, wie Frauen in einem Machtgefälle im Job behandelt werden, auch belästigt werden. Es geht um Essstörungen, es geht um Botox. Es geht um Fremdgehen und wie man damit umgeht. Es geht um Sexwork, auch Unfreiwilliges.
es geht um Männerrollen oder beziehungsweise wie jugendliche Männer und jugendliche, also Jungs im Endeffekt und jugendliche Frauen, mit ihren Männer- und Frauenrollen umgehen oder das lernen oder das sich da reinfinden, das ist alles unheimlich gut gemacht, mit viel Fingerschwitzengefühl, zum Teil natürlich ein bisschen überspitzt, aber nicht so, dass es cheesy wird, also es ist wirklich ein guter Film, der Dinge gut zur Sprache bringt und der auch nicht immer den einfachsten Weg geht.
Also eben auch mal thematisiert, dass betrogen worden zu sein oder verletzt worden zu sein, da gibt es verschiedene Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Das ist eben nicht immer ist Rache das Beste. Manchmal ist es sinnvoll, sich voll dagegen zu gehen. Manchmal ist es aber auch sinnvoll, es anders zu machen. Und nicht nur sinnvoll, sondern es ist menschlicher. Die Menschlichkeit steht einfach unheimlich im Vordergrund. Also es ist wirklich sehr gut gemacht. Ich habe wirklich wenig auszusetzen.
Eine Sache, die ich auszusetzen habe. Wird man, werdet ihr sofort erkennen, wenn ihr die Schauspieler euch durchlesen. Ihr braucht es nicht tun, ich sage es euch. Nora Czöner ist einfach immer Scheiße. Egal, in was die spielt. Die ist einfach immer, die macht jeden Film schlechter. Das ist absoluter Mist, weil sie halt einfach wieder ihre klamaukige Scheiße abzieht und eben so ein bisschen überdreht und ich hasse diese Scheiße. Hört auf, die zu besetzen.
Im Tatort habe ich es mir gefallen lassen, aber in allem anderen ist es einfach Mist. Ja, nicht meins. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass ein Schnitt drin war oder dass sie was rausgeschnitten haben, was ich eigentlich erwartet hätte, weil es spielt nämlich Rurik Gislason mit. Wisst ihr, wer das ist? Das ist ein Fußballspieler, ein isländischer.
Ah, ich dachte, das sei der Nationaltrainer der Handballer. Ich glaube, das ist auch Gislason mit Nachnamen, aber in anderen Vornamen.
In Island wahrscheinlich alles in Personalunion.
Nein, der deutsche Handballer.
Also.
Der ist doch...
Nee, und ich kenne natürlich den nur, weil er bei Let's Dance mitgemacht hat und auch gewonnen hat vor, ich glaube, drei Jahren oder so. Und der spielt hier auch mit. Und am Ende gibt es ein, Baseball-Spiel, also der Showdown ist bei einem Baseballspiel der deutschen Frauen-Jugend-Nationalmannschaft gegen die Isländische. Und da dachte ich halt, okay, jetzt wird Uri Gislason nochmal auftauchen, weil es kann ja kein Zufall sein, dass es halt die Isländische ist.
Wahrscheinlich ist der dann der Trainer von denen oder irgend sowas. Aber er taucht einfach nicht mehr auf. Also keine Ahnung, ob Caroline Herford entschieden hat, dass das am Ende doch nicht zieht und einfach zu müder Gag ist und sie ihn einfach rausgeschnitten hat. Oder es war einfach nicht, es war Zufall, keine Ahnung. Naja. Aber nee, es ist ein wirklich cooler Film. Also es ist wirklich sehr zu empfehlen, auch zu empfehlen, dafür ins Kino zu gehen, durchaus.
Man kann ihn auch gut schauen, ohne den ersten Film gesehen zu haben. Es ist wirklich ein Banger, muss man sagen. Ein feministischer Banger.
Okay. Wunderschön.
Nee, Wunderschöner. Wunderschön war der erste.
Ach so.
Das heißt, ich habe jetzt die ganze Zeit den Falschen hier in der IMDb beguckt.
Natürlich. Aber da glaube ich ziemlich die gleichen mitspielen und da ja immer aktuelle Bilder drin sind, ist auch relativ egal.
Stimmt, sieht im Grunde genauso aus, auch das Cover.
Ich habe jetzt noch mal geguckt, der Handballtrainer heißt Alfred Gislason.
Das ist wahrscheinlich der Vater.
Keine Ahnung, so weit habe ich jetzt nicht geguckt.
Die Isländer sind eh, glaube ich, alle relativ nah miteinander verwandt. Nee, es soll gar nicht das betätig gemeint sein.
Echt?
Habe ich irgendwo mal gelesen, dass man um sehr wenige Ecken am Ende immer verwandt ist auf Island. So. Ja.
Er ist dreifacher Vater, aber steht nichts von Fußballer Kindern. Nee. Sehr schön. Klingt gut.
Ja, ist wirklich schön.
Wir beide haben noch die Serie The Recruit geschaut.
Die zweite Staffel.
Genau, die zweite Staffel. Und willst du uns aufgleisen? Ich muss.
Naja.
Ich bin so schlecht in mir so Sachen merken.
Es ist halt so wahnsinnig. es ist halt so weiter CIA-Gedönse. Die Story ist ja die, dass unser Protagonist Owen beim CIA arbeitet, nee, bei der CIA arbeitet, aber eben nicht als Agent, sondern als Anwalt, aber eben durch, irgendwelche Action-Verwicklungen dann doch in Agenten-Action im Außendienst immer landet und dann zum Teil auch zum Leidwesen der echten Agenten, die es nicht so cool finden, weil er halt in der Regel,
Aktionen riskiert oder gefährdet. Und hier haben wir jetzt einen Haupt, Story sprang im Endeffekt, dass er von einem Koreaner im Endeffekt genötigt wird, ihn zu unterstützen, dabei seine Frau aus der Gefangenschaft, wahrscheinlich der Russen, zu befreien. Und ja, dem verschreibt er sich dann.
Aber diesen Druck habe ich nicht richtig verstanden. Warum?
Nee, ich auch nicht so richtig.
Also ja, sie haben irgend so ein Deadman-Switch, so hier, wenn der nicht innerhalb von so und so viel irgendwas sagt, dann gehen irgendwelche Geheimnisse, an die Öffentlichkeit.
Ja, im Endeffekt die gleichen Geheimnisse, die Trump jetzt auch quasi veröffentlicht hat, indem er per E-Mail ja, ihr wisst, ihr wisst, um was es geht.
Ich nicht. Ich blende den schon hart aus.
Oder war das Musk oder Trump? Ich weiß es nicht.
Es waren diese Durchspinner, diese ganzen Teenies da.
Genau, die haben halt von der CIA gefordert, dass irgendwie eine Liste haben, Per E-Mail geschickt zu bekommen von allen Mitarbeitern, die in den letzten zwei Jahren oder so eingestellt wurden, aber halt unverschlüsselt, in einer unverschlüsselten E-Mail. Das heißt, alle Agenten, Mitarbeiter sind halt einfach genau das, womit der Koreaner hier gedroht hat. Also diese Drohung wäre nicht mehr existent jetzt.
Und das ist auch ja, wieder eben so ein Thema, was ich mit dieser Serie habe, die ist halt auch jetzt schon wieder gnadenlos veraltet, weil diese ganze Bürokratie die hier so dargestellt wird, die auch zum Teil so ja, so eine, Raubtierbürokratie ist, wo jeder sich nicht das Schwarz von dem Fingernagel gönnt und das alles total unangenehm ist und so, da dachte ich mir die ganze Zeit, ja, wäre ja schön, wenn es noch so wäre.
Ja. Oder wenn es noch eine Zeit lang so wäre, ja. Das ist ja wenigstens eine Stabilität, die man hat. Aber das ist alles weg, ja. Da sind sie halt so überholt worden von der Realität. Ja, deswegen, ja, diese Agenten-Serien, Agenten-Filme, die spielen halt jetzt in einer ... In einer Vergangenheit oder in einer Fiktion, egal wie man es sehen will, die halt, ja, die gute alte Zeit ist. Und das ist halt, so ist es halt nicht mehr. Es ist wirklich traurig. Aber, ja.
Ja, was die Geschichte hier angeht, ja, im Endeffekt ist das gleiche wie in der ersten Staffel auch, wenn ich mich an die erste Staffel überhaupt richtig erinnere. Wir haben auch die eine Protagonist oder Antagonistin aus der ersten Staffel, die ist ja gestorben, aber jetzt haben wir halt ihre Tochter, die im Endeffekt das gleiche ist. Ja, das ist schon so ein bisschen faul.
Warum lasst es nicht einfach? Ja, es ist schon Lazy Rider zwischendrin. Und ich muss ja sagen, ich fand es jetzt auch, dadurch, dass es irgendwie viel mehr unterwegs gespielt hat, als die erste, vielleicht habe ich die erste auch noch falsch in Erinnerung, aber so dieses Office wir kämpfen miteinander oder, hauen uns in die Pfanne halb ironisch, halb ernst, das fehlte halt hier jetzt so komplett.
Ja, es war ja im Endeffekt nur die diese hübsche, lockige seine Ex-Freundin im Endeffekt. Die hat ja diese ganzen Dings in der CIA-Zentrale zu kämpfen. Die hat da die Stellung gehalten im Endeffekt und hat da halt die interne Überwachung verarscht. Und alle anderen waren irgendwie in Koreantics, was ich sehr schön fand, weil da hatte ich auch Flitterwochen-Vipes. Er war ja sogar in Ind schon. Aber ja, es war so ein bisschen, es fehlte so ein bisschen, irgendwas fehlte.
Ich weiß nicht, ob es ein roter Faden war oder Herz oder eine echte Story. Ich weiß es auch nicht.
Es war leider nicht ganz rund.
Es tat nicht weh, aber es war also nichts Besonderes irgendwie. Und dann auch diese komische... Halbliebesgeschichte mit seiner, Jugendfreude, Kinderfreundin in Korea. Komisch, komisch.
Ich habe so ein paar Videos gerade hier geguckt und da dachte ich, oh, das ist Morgan Freeman. Nee, ist nicht Morgan Freeman. Und dann ist die Szene, oh, die sieht aus wie Angelina Jolie. Nee, ist sie nicht.
Ja, aber der hat irgendwie schon Morgan Freeman Vibes. Das stimmt schon.
Ja, nee, aber er tut nicht weh. Es ist jetzt nicht so, da sagen wir, es ist super schlecht oder so.
Es ist auch nicht das Agenten-Generfe, was dich so stört, oder? Es war irgendwie anders.
Ja, ja. Obwohl ich mich dann immer frage, warum hat er diese Nahkampffähigkeiten? Es ist so, da hätte ich mir gewünscht, dass er zum Teil irgendwie schlachsiger ist oder mehr aufs Maul kriegt. Also da war mir zu sehr, wie er sich da mit den zwei Russen kämpft, wo ich denke, nee, der müsste massiv aufs Maul kriegen eigentlich. Oder auch in diesem Club kämpft und der Koreane ihm dann zum Glück zur Seite kommt, aber er halt trotzdem irgendwie fünf oder zehn Leute mit Faustschlägen ausknockt.
wo ich mir auch denke, nee, dem Koreaner nehme ich das ab, ja, der ist irgendwie beim koreanischen Geheimdienst oder so, aber er ist halt scheiß Anwalt, ja, er kann von mir aus mal einen Glückstreffer landen, aber doch nicht einen nach dem anderen hier mit Martial Arts ausscheiden, das ist doch einfach Blödsinn, also, ja, aber ja, Lazy Writing auch da, gell, es war halt insgesamt ziemlich lazy, ja, aber es tut nicht weh, also man kann das schon schauen, das ist jetzt nichts
Verwerfliches oder so, Es ist schon okay.
Gut, das war Recruit Staffel 2. Lazy Writing kann man schon gucken, ist okay. Schönes Fazit.
Super Überleitung, oder?
Super Überleitung zu Lazy Reading?
Nee, etwas aufwendiges Writing haben wir gestern angeschaut.
Lazy Reading, ja?
Lazy Reading, ja. Ah, ja. Wir waren bei der Lesetour von Benjamin von Stuckradbache und Martin Sutter. die den Namen trägt.
Kein Grund, gleich so rumzuschreiben.
Ah ja, genau. Und waren dazu in Frankfurt gemeinsam unterwegs in der Alten Oper.
Genau, so war es. Weil ihr mir das zum Geburtstag geschenkt habt, dankenswerterweise, die Karte und mich dann auch dahin begleitet habt. Oder waren wir gestern?
Ja, wir beide waren ja, Bob, wir beide waren ja schon zweimal, glaube ich.
Ich glaube auch, ja. Bei Benjamin von Stockert-Barre-Lesungen. damals ohne Martin Sutter. Einmal mit Afrop als Gast auf der Bühne und das andere Mal weiß ich nicht mehr.
Ich glaube, da war er alleine.
Ja, hätte ich jetzt auch gesagt. Genau. Christoph, du, wie stehst du zu Stuttgart-Barre oder hast du was von ihm gelesen?
Ich habe das Solo-Album gelesen. Das ist doch von Stuttgart-Barre, oder?
Das ist ja auch schon drei Jahre her, glaube ich.
Ist ein paar Jahre her, ja.
25?
Also, Stuttgart-Barre, ich bin kein Fan, nie gewesen. Ich meine, klar, ich habe zur Kenntnis genommen, dass es halt ein bis zum Anschlag arroganter Typ ist, der, ja, weiß nicht, Ich habe weder eine Abneigung noch eine Zuneigung zu ihm. Ich habe also keine Bewunderung oder so. Ich weiß gar nicht, kann nicht so viel zu ihm sagen. Also es war mir bisher relativ egal, aber ich habe halt wahrgenommen, was halt so seine Ausstrahlung ist und was so seine Masche ist.
Ich habe es, glaube ich, ziemlich als Masche empfunden. aber ist natürlich ein charismatischer Typ das wusste ich vorher auch schon und ich war jetzt einfach gespannt wie das so wird, ich hatte auch keine, Erwartungen, wie diese Lesung sein würde, mir war nur klar, dass es schon eher nicht nur Lesung ist, sondern schon auch irgendwie, Unsinn außenrum was glaube ich einige, die mit uns gestern da drin waren nicht so.
Denen nicht so klar war die dachten wahrscheinlich Martin Suter liest irgendwie aus diesem Buch vor und dann erzählt er vielleicht noch zwei Geschichten rechts und links und danach gehen sie alle wieder nach Hause.
Nee, aber also im Endeffekt war das schon, ging das schon, Martins unterkannte ich nicht, aber diese Darstellung von Stuttgart-Bahre, das ging schon in die Richtung, was ich erwartet habe. Ich meine, ich hab den so immer ähm, ich glaub, da kommt der auch her aus dieser Dings so in diese Christoph-Schlingensief-Ecke ähm, verortet. Und da war mir Schlingsief immer präsenter, weil er eben auch so deutlichere Happening-Kunst gemacht hatte.
Das ist ja auch schon wieder 20 Jahre her. Ich meine, die hatten da irgendeine Kollabor, oder? Kann das sein?
Ich hätte jetzt eher so Christian Kracht und sowas in diese Richtung gestellt.
Wir denken es von verschiedenen Seiten, aber ja gut. Ja, es ist die gleiche Generation.
Ja, gerade schon älter, glaube ich, aber egal.
Ihr seid ja Fans, oder?
Ein bisschen on-off, ja. Ich war, glaube ich, mal größerer Stuttgart-Bare-Fan, so zu den Zeiten, wo, also ich habe auch Solo-Album, Live-Album, der ganzen Krise alles gelesen. Ich glaube, so zu der Zeit von deutsches Theater, das fand ich auch wirklich ein fantastisches Buch mit ganz vielen fantastischen Kapiteln, war so die Zeit, wo ich am meisten Fan war.
Und dann ist es irgendwann so ein bisschen abgeebbt. Und auch mit seiner Late-Night-Show, die er dann mal hatte, da hatte er dann so eine Phase, wo ich ihn nicht mehr so gut ertragen konnte. Ich weiß nicht, ob er da zu viel auf Koks war oder was auch immer da los war, aber dann war der immer so...
Da war er zu schnöselig. Das hat ganz schön genäht.
Zu schnöselig und zu überdreht. Und dann war ich auch so ein bisschen übersättigt. Ging dir das auch so, Stefan?
Genau so, Anfang der 2000er, Da habe ich auch echt viel von ihm gelesen und auch viel ihn wahrgenommen. Der hat auch für das Jetzt-Magazin von der Süddeutschen Zeitung geschrieben. Meine Eltern haben die Süddeutsche Zeitung abonniert. Und da habe ich damals immer schon dieses Jetzt-Heft rausgeklaubt und bin natürlich öfter auch über ihn gestolpert.
Und ja, irgendwie sehr begeistert von ihm zu der Zeit. Und irgendwann, ja, ich glaube auch das, was dich da so abtürnt, Christoph, dieses vielleicht ein bisschen eitel seint.
Ein bisschen?
Oder ein komplett eitler Fatzke.
Ja, was natürlich auch die Lesung gestern mit dem Kapitel Eitelkeit ja aufgemacht hat.
Ja, natürlich, das macht er ja bewusst. Und dann kann ich das ja auch schon wieder wertschätzen, weil das ist halt ein Kunstkniff im Endeffekt, diese übertriebene affektierte Eitelkeit. Und deswegen, ja, da kann ich schon mitgehen. Aber dass das irgendwann nervt, kann ich auch verstehen.
Also ich habe jetzt gerade die letzten zwei Tage noch das Interview mit Jan Müller bei Reflektor gehört und da fand ich ihn sehr angenehm. Da hat er sogar Jan Müller irgendwie nicht genötigt, aber reingetrickst, dass der sehr, sehr viel geredet hat. Also er hat viel über Tokodronik erzählt und viel über sich selber.
Und die Story mit dem Typ von den Pet Shop Boys ist doch wirklich fantastisch.
Das ist so lustig, das habe ich gerade eben gehört.
Das ist so gut. Dieser Abschnitt, wie er da rumfanboyt, weil er den auf dem Weg zum Pee trifft, den Sänger von. Fantastisch.
Kann man ja kurz erzählen, genau da. Er trifft ihn, er hat einmal die Pet Shop Boys, er ist großer Pet Shop Boys Fan, also Stuttgart-Barre. Dann, der eine oder beide wohnen in Berlin. Und dann hat er sich irgendwie, hat er von einer Freundin die Bühnenjacke von dem einen Geschenk gekriegt. Also so ein Remake oder wie auch immer. Und läuft mit dieser Jacke durch die Stadt und trifft da die Patcher Boys.
Er erkennt nur den einen.
Oder nur den einen. Und er erkennt ihn also in dieser Bühnenjacke von denen.
Und wechselt aber die Straßenseite, weil ihm das zu peinlich ist.
Das war unangenehm. Oh Gott. Ach so. Ja, aber trotzdem haben sie zumindest drei Sätze miteinander wohl gesprochen.
Nee, das war nur noch ein zweites Treffen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Nee, nee, da hat er auch irgendwas mit, ach, du bist ja der Fon. Und beim zweiten sagt er Benjamin zu ihm.
Ja, genau, aber da hat er nicht mehr die Bühnenjacke angehabt. Und da hat er sich dann getraut.
Mit ihm zu reden. Und da hat er einen vernünftigen Mantel an.
Und dann erzählt ihm der Typ von den Pet Shop Boys, dass er jetzt zu Rewe geht, was ihn komplett aus der Bahn geworfen hat. Weil das kann ja nicht sein, dass jemand so unfassbar auf dem Podest gestellt ist, dass der einfach zu Rewe geht.
Und zum Obstmann geht er nicht.
Ja, genau. Fantastisch. Ja, das ist eine sehr schöne Anekdote. Ich habe auch ein bisschen zu Stuttgart Barre zurückgefunden über die Interviews in Hotel Matze. Da gehört er ja auch zu so einer Art wiederkehrenden Cast, der immer wieder so alle paar Jahre mal eingeladen wird und dann so eine Check-In-Folge gemacht wird.
Mal gucken, wie Stuttgart Barre so drauf ist. und da waren auch die ersten ein, zwei Interviews, das war auch noch so eine Phase wo ich ihn nicht gut ertragen konnte und das wurde dann jetzt besser in den letzten Folgen also ich weiß nicht, ob sich irgendwie, ob Stocker Barre sich geändert hat, ob ich mich geändert habe, ob da irgendwie, ob ich das jetzt einfach nur anders wahrnehme oder keine Ahnung, wer jetzt da, wo, wie, was anders ist, keine Ahnung, aber es funktioniert für mich jetzt wieder
besser und deshalb und gestern Abend muss ich jetzt auch sozusagen fand ich wieder sehr gut und ich liebe ihn ja für diese, und ich meine, das ist ja auch das, was seine Bücher ausmacht, so diese. Formulierung und Beschreibung von ganz alltäglichen Situationen mit immer so ein bisschen außerhalb ihrer eigentlichen Bedeutung verwendeten Substantiven und dann zu vielen Adjektiven davor.
Ich weiß nicht, wie ich das besser beschreiben soll, aber das ist so, er hat immer so eine Art Situationen mit Wörtern, die da eigentlich nicht hingehören, zu greifen die es dann aber so auf den Punkt bringen, dass du sagst, das ist es, genau das ist es. Und das hat er gestern auch wieder an manchen Stellen gemacht. Wobei ich, Mir ging es auch so mit Martin Sutter. Wusste ich vorher nicht viel.
Ich habe auch das Buch vorher nicht gelesen. Ich hätte es versucht, als Audiobuch zu hören, aber das Audiobuch ist noch nicht raus. Weshalb ich das dann auch nicht gemacht habe. Und er kam mir irgendwie gestern müde vor.
Alt. Müde oder alt?
Maybe, ja. Er ist ja auch alt.
Ja, und Sturgat Bache ist halt ein hervorragender Vorleser. Also gerade seine eigenen Texte. ich finde, da stimmt jede Betonung, da stimmt jede Pause, da stimmt alles. Und Sutter wirkte so ein bisschen, als hätte er den Text zum ersten Mal gesehen.
Ja, man muss aber auch sagen, er ist halt auch Schweizer, gell? Also er spricht halt auch mit einem anderen Duktus, als wir es gewohnt sind. Kann auch schon daran liegen, gell?
Er hat da gestolpert, also so wie ich in der Anmoderation jedes Mal, wenn ich mir die aufschreibe, dann sage ich auch immer irgendwelche quatschigen Wörter dazwischen drin, die ich gar nicht geschrieben habe. Heute auch nicht. Und heute hatte ich nichts aufgeschrieben. Ich habe kein Wort geschrieben.
Genau, einfach damit es übst.
Das machst du jetzt einfach so lange, bis du es kannst und dann sind wir dran.
Ja. Ja, ich habe als hätte den Text noch nicht gesehen. Das war so mein Gefühl. und da hat er, also entweder hat Stuttgart Barisuta natürlich etwas schlecht dastehen lassen, weil er enorm gut war und der andere wirkte dann durch.
Er fährt ihm aber auch manchmal übers Wort, weil der andere einfach nicht aus dem Quark kommt.
Ja, aber ich habe mir gedacht, dass das Absicht ist.
Das ist schon abgesprochen zwischen den, also hatte ich auch den Eindruck.
Das wäre ja nicht so spannend, wenn die da so ähnlich wären. Wenn da irgendwie Nils Ruf oder ich habe keine Ahnung, irgendeiner anderer.
Nicht Nils Ruf, der ist Der ist falsch abgebogen.
Ja, das ist mir klar, dass der falsch abgebogen ist, aber nee, halt irgendeinen anderen dieser Bad Boys aus dieser Zeit, keine Ahnung, oder Nils Bokelberg von Mios, keine Ahnung.
Der ist nicht falsch abgebogen.
Ich weiß, folgt der den nicht bei Twitter oder so? War da nicht irgendwas? Keine Ahnung.
Ja, nee, jetzt wahrscheinlich nicht mehr, aber der folgt mir mal bei Twitter. Ich hoffe nicht, dass wir noch bei Twitter sind.
Nee, aber dass halt irgendjemand anderes Schlagfertiges aus dieser Generation da teilnimmt, das wäre wahrscheinlich weniger spannend gewesen. Also ich glaube, das war gerade eben so dieser Kontrapunkt, dass du halt diesen etwas behebigen Schweizer da nimmst, der, ähm, eine andere Fan-Group mitbringt, die ja auch um uns rum saß.
Die dann einfach zu Hause geht, weil sie es nicht versteht oder nicht verstehen möchte.
Es sind viele Leute gegangen.
Wirklich in Scharen gegangen. Immer die Alten.
50 oder eher 60, 70.
50 plus sind wir fast.
Ja, okay. 65 plus. Aber da sind wirklich dann...
Nur der Herr vor mir, der wollte nicht gehen bis zum letzten Stück.
Der wollte weiter mit dem Kopf wackeln.
Der war sehr groß, sodass ich an ihm vorbeischauen musste und der hat halt seinen Kopf so nach rechts geschwenkt, dann wieder ein bisschen nach links geschwenkt, dann hat er mit seiner Frau geredet und dann hat er so zack mit so einem ganz schnellen Zucken den Kopf wieder in die Mitte, dass ich dann wieder in die andere Richtung vorbeigucken musste. Ah.
Das war sehr, sehr ärgerlich. Als der dann weg war, war es auch irgendwie, ich konnte mich viel mehr auf das Geläse konzentrieren, anstatt immer zu gucken, auf welcher Seite ich jetzt gerade vorbeispitzeln darf. Ich habe auch kurz überlegt, ob ich ihn kurz anhalten soll. Können Sie einfach eine Seite sich aussuchen und dann.
Ruhig mal so ein Spanngurt rausgeholt und den Kopf an das Geländer angespannt.
Genau. Die Hand über die Wange halten, nicht weiter als so, okay?
Du hättest auch so ein bisschen suggestiv auf ihn einwirken können, so ein bisschen vorbeugend und sagen so, geht's denen auch so? Das ist schon ganz schön langweilig, oder?
Ich glaube, wir gehen.
Oder? Gehen wir? Also alleine gehe ich nicht, aber wenn sie gehen würden.
Geht ihr auch? Komm, verpisst euch.
Wenn man dann direkt wieder reingeht.
Ich hatte auch schon rübergeguckt, auf der anderen Seite waren ja schon Leute weg, ob ich jetzt einfach aufstehen soll und mich da drüben hinsetzen soll. Aber dann hätte ich mich vielleicht auch wieder hinter jemanden gesetzt und dann habe ich das gleiche Problem.
Bei deinem Glück. Dafür hast du später in der Bar dann Glück gehabt. Ach ja. Nee, aber war schon lustig. War eine Erfahrung. Zwei Stunden ohne Pause.
Kribbelhart durchgebolzt.
Ja, hart.
Ja, also diese Art, wie er gelesen hat und wie er diese Geschichten drumherum erzählt hat, das hat mich so an die Zeit erinnert, wo wir da ihn zwei, vielleicht drei, vielleicht noch zweimal live gesehen haben und natürlich auch dann da in Fernsehsituationen irgendwie über Harald Schmidt oder sonst irgendwo. Das war so ein richtiger Flashback.
Das stimmt, ja, definitiv.
Und da wir so weit weg saßen, dass wir nicht sehen konnten, wie alt er geworden ist, wirkte er wie eh und je.
Wir waren schon ein bisschen weit weg, muss ich sagen.
Ja, das war halt brutal schnell ausverkauft, das Ding.
Das ist krass, ja.
Das war auch bumsvoll.
Irre. Das war bumsvoll, ja. Also am Anfang jedenfalls, ja.
Wir dann darüber, dass er schlecht sehen kann, redet und Brillen aufprobiert und wir sitzen so weit weg, dass wir dachten, ja, ich sehe auch nichts und ich wollte jetzt auch dringend eine Brille, um zu erkennen, wie ihm die Brille steht, von der er jetzt wissen will, wie er ihm besser steht und wird von hier oben egal.
Ich konnte ja den Ohrring sogar sehen, den der Sutter angezogen hat. Eine herrliche Aktion.
Sehr lustig, ja. Und Kathy, Kerstin.
Ja. Ja, guck mal schön.
Hat doch eine Webseite.
Klären Onlyfans unter martinplussutter.com Das sind alles Insider-Witze, die unsere Hörer nicht weiterbringen. Aber, ja. Tja. Aber glaubt ihr jetzt auch, dass in Rasenmäher-Robotern eine Seele wohnt. Das ist doch die Frage, die sich da stellt.
Da hatten wir doch schon mal heute in Hannover.
Dann Hamburg, Bremen, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Bern, Zürich, Wien.
Da hatten wir doch mal bei Love, Death and Robots so eine schöne, also wirklich eine der herausragenden Kurzfilme von so einem na, ich spoilere jetzt den kurz für den Knallhart, von so einem, Poolreinigungsroboter, der eine eigene Seele hat und sich da in so eine Welt träumt.
Das weiß ich gar nicht mehr.
Das wird aber erst am Ende klar, dass er eigentlich ein Poolreinigungsroboter ist. Die ganze Zeit denkt man, er ist ein großer Superstar und, keine Ahnung. Irgendwie sowas.
Da hat mich auch mal einen, wo so, Haushaltsroboter irgendwie dann die Frau umbringen wollen oder so.
Oh ja, das hatten wir auch.
Love, Death and Robots. Zweite Staffel, glaube ich.
Ja, und das schauen wir für nächste Woche. Cassandra, das geht ja in eine ähnliche Richtung.
Ja, was wir über Cassandra schon bei Bits und so gehört haben, lässt ja hoffen.
Ja, ich habe ein bisschen Angst. Ich habe ein bisschen Angst.
Bei Letterboxd ist er gut bewertet. Es gibt kaum schlechte Bewertungen und eher so alles auf der rechten Hälfte. Also ich bin sehr gespannt, wie unser Fazit sein wird. Ich bin jetzt, glaube ich, halb durch oder so. Mal gucken. Lass uns das gucken, finde ich.
Ja.
Gut.
Danach wären wir noch in der Bar. Wollen wir davon auch noch berichten?
Ja, in der Bar, die bald weg ist.
Das ist halt so schade. Man erzählt über eine Bar, die es dann nicht mehr gibt.
Genau, bis Mitte März. habt ihr noch die Chance, in die Ambury Bar zu gehen. Die ja für uns so eine Bar ist, wenn uns nichts Besseres einfällt, dann geh mal dahin. Weil die halt super liegt und super Cocktails und ein super cooler Barchef und ja, macht einfach Spaß. Die können, was sie tun.
Ja, geiler Look. Das Einzige, was ich nachteilhaft finde da ist, dass geaucht wird.
Ja, das nervt.
Aber es war zum Glück.
Dass es dann nicht gelohnt ist.
Nee, so gar nicht mehr. Aber es war zum Glück jetzt dann so wenig los. Und die Leute, die da waren, haben glaube ich nicht geraucht, nur vielleicht vorher irgendwie. Und es hängt natürlich überall in den Vorhängen und in den in der Luft. Aber es war jetzt nicht aktiv, so richtig, während wir da waren. Wenn ihr es nicht gesagt hättet.
Wäre es mir nicht aufgefallen.
Mir ist direkt beim Reingehen, dachte ich so, oh ja, okay.
Ja, ich meine, als wir da am Anfang saßen, roch das auch sehr rauchig, als ob irgendjemand wenn hinter uns nochmal sich schön ein reingedröhnt hat.
Aber die sind recht schnell gegangen da hinter uns. Nee, hatten wir schöne Drinks.
Super, ja. So mit so Patchouli und Zedernholz und so Kram.
Abgefahrene Sachen.
Sehr abgefahren. Wirklich geil.
Ja. Ich habe diesmal so richtig bewusst entschieden, ich trinke jetzt nicht das, was ich sonst immer trinken würde. Sonst wäre ich bei einem Old Fashioned oder bei einem Manhattan oder sowas. War ich auch zwischendrin und dann habe ich gedacht so, nee, jetzt irgendwas ganz anders. Okay, irgendwas mit Gin. Gin trinkst du sonst. Also zu Hause ja schon mal, aber wenn wir ausgehen, bringe ich eigentlich immer diese Komplexmonster.
Ja, ihr habt ja recht, ich habe das Falsche bestellt.
Hast du?
Der Stefan hat ganz klar gewonnen, der Drink war der absolute Hammer. Also das war ja wie so.
Ich fand den so cool.
Wie ein Parfüm war das.
Für dich war das sowieso besonders. Ja, so floral und ja. Aber ich fand den auch so sehr, sehr gut.
Also unsere Drinks waren auch nicht schlecht, keine Frage, aber dein Drink war. Aber das geht mir häufig so.
Mit Banane und so.
Häufig du den geilsten Drink, Stefan. Keine Ahnung, du hast irgendwie ein Händchen dafür.
Die Sache ist ja die, das mache ich meistens immer nur, wenn ich mit euch unterwegs bin, dass ich diese Entscheidung treffe, ich trinke jetzt nicht das, was ich immer trinke.
Aber selbst wenn du das nimmst, da waren wir glaube ich auch in der alten Oper und da waren wir dann mit dem Paternoster da. am Eschenheimer Tor.
Ja, als wir bei den Ukulelen waren.
Da hast du auch den geileren Trink getrunken und da hast du irgendwas getrunken, was so völlig ich will nicht sagen random war, aber es war so, wo ich mir dachte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, das zu trinken. War es irgendwie so ein fassgelagerter Negroni oder irgendwie sowas. Keine Ahnung. Ich weiß nicht mehr, was es war.
Weiß ich jetzt auch nicht mehr. Wir haben gestern schon überlegt, das war vermutlich drei Jahre her oder so.
Ja, am Ende ist es auch häufig Glück, was man in so Bar hat. Normalerweise sollte man ja auch nicht nur einen Drink trinken, sondern drei, aber wir mussten halt noch Auto fahren, das war das Problem.
Ja, das macht es dann einfach schwierig.
Ja.
Ihr macht immer irgendwas falsch. Ihr wohnt falsch, das ist immer kein Geist. Da biete ich Ihnen doch an, meinen Sofa zu benutzen, denn wollen Sie einfach nicht.
Ja, meine Frau hat mir um, ich glaube um 5 vor 1 eine WhatsApp geschrieben, dass sie sich Sorgen macht und dass ich doch bitte beim Bob schlafen soll, statt müde nach Hause zu fahren. Und es war halt der Moment, da warst du gerade beim Einparken vor der Tür oder was? Ich habe gerade das Auto abgestellt. Da habe ich dann noch von der Straße aus geschrieben, oh nee, zum Bob fahre ich jetzt nicht mehr zurück, da bin ich zu müde.
Sehr gut.
Äh, fantastisch ne, aber war ein schöner Abend gestern, also hat mir Spaß gemacht.
Ja, sollten wir öfters tun.
Das stimmt.
Absolut.
Nehmen wir uns wieder vor und dann dauert es zwei Jahre.
Nee, am Samstag machen wir einen drauf.
Ja.
Gute Idee.
Aber welchen ist ja noch mal was anderes. Ja, das ist natürlich schon schön, auch gemeinsam irgendwo zu sitzen und Drinks zu nehmen.
Ja, vor allem mit so netten Mit-Podcast-Kollegen. Ich freue mich sehr auf Samstag. Das wird super. Wir werden berichten. Aber nee, weggehen hat natürlich noch eine andere Dynamik. Das ist ja ganz klar. Was haben wir noch für Themen?
Was wir auch öfter machen sollten, ist trainieren. Denn das ist wichtig für unsere...
Ja, aber... Alles klar.
Du hast noch so ein anderes Thema, was ich...
Irgendwas habe ich trainiert die Woche. Verdammt, was war denn das? Ich weiß es nicht mehr.
Soll ich anfangen?
Ja, mach.
Ich habe nichts trainiert.
Ah, okay.
Schließe mich an.
Ich wollte am Montag hier unseren Film auf dem Rad gucken. Und wie ich erzählt habe, bin ich nach Hause gekommen und musste ein schreiendes Kind leider beruhigen.
Oh je.
Dann habe ich gedacht, ach, kümmere sich lieber ums Kind, als gehst du aufs Fahrrad, weil die fände es auch blöd, wenn ich sie dann mit unternehme und strampel, während sie da schreit. Und ja, so bin ich nicht. Und ja, die letzte Woche war ich immer noch so angeschlagen. Aber jetzt, die Woche muss ich endlich wieder mal aufs Rad. Ist jedenfalls der Plan.
Mir ist gerade eingefallen, was ich gemacht habe. Ich habe tatsächlich was gemacht. Wenn auch nicht sehr viel. Wir waren am Wochenende mit meinen Eltern und meiner Schwester essen, weil meine Schwester hatte ja Geburtstag. Und da waren wir danach noch auf dem Spielplatz. Und der Spielplatz hatte aber, war nicht nur Spielplatz, sondern war auch eine Skateranlage, wo dann mein Schwager auf so einem wirklich abgefahrenen Skateboard gefahren ist.
Da war so ein Foto im Be Real, gell?
Genau, und das ist ein Surf-Skateboard, heißt es, glaube ich. Der Unterschied ist im Endeffekt, das ist ein bisschen größer und der Unterschied ist, dass die Vorderachse, noch gelenkt ist. Also du kannst halt viel engere Radien fahren. Also sie ist eben nicht nur wie bei einem Skateboard mit einer Federung, sondern du kannst eben auch, wie soll ich das erklären? Also eine echte Lenkung. Also du kannst die...
Du kannst dich noch leichter ordentlich auf die Fresse latzen.
Richtig, genau. Und ähm... Das führt aber dazu, dass du eben das ganz anders fährst. Also du fährst es nicht wie ein, oder in der Regel nicht wie ein Skateboard, was du eben antreibst und dann halt irgendwas machst, sondern du erzeugst den Schwung, während du draufstehst. So ein bisschen wie bei einem Snakeboard früher, wenn ihr euch da erinnern könnt. Also du fährst halt immer so Schlangenlinien und beschleunigst halt so. Und ja, kleiner Exkurs, das hat mein Spargel gemacht.
Ich habe das nicht gemacht, weil ich keine Schutzausrüstung war. Und das letzte Mal, als ich mich auf ein Skateboard gestellt habe, das war in Loafre, hatte ich danach eine Woche lang ein eitriges Knie, da hatte ich keine Lust drauf. Nee, aber es gab auch so eine Calisthenics-Anlage direkt daneben. Und da haben wir dann natürlich verschiedene Hangeleien und Klimaschüge.
Zur Bissinnungslosigkeit.
Genau, ihr wisst, wie ich bin.
Sowas wie das beim Bob war, oder was?
Ja, genau, ja, anders, also nicht solche Geräte, sondern schon so ganz klassisch solche, wo du entlanghangeln kannst und wo du irgendwelche Klimmzüge machst und solche, also so Stangen in verschiedenen Höhen und so ein Rack und so ein Barren und lause Zeug. Und da haben wir rumgespielt und uns verausgabt, mein Sohn und ich, und während die Frauen um uns herum standen.
Und den Kopf schüttelten.
So in der Art, ja.
Die kennen euch da jetzt lange noch.
Die denken, das wird von ihnen erwartet, dass sie an der Stelle den Kopf schütteln. Deshalb machen sie das immer wieder.
Wir haben dann über Gewicht gesprochen, wo ich dann auch sagte, so eine rumhangende Sache, wo ich auch dann mich drauf rausgeredet habe. Das ist halt schon, weil ich sehr geschnauft habe, worüber sich meine Schwester lustig gemacht hat.
Aber sie wollte mich auch klettern?
Nee, wollte sie nicht. Wo ich dann gesagt habe, ja, das war irgendwie früher mit 15 Kilo weniger, war das schon noch einfacher. Und dann haben sie gesagt, ja, ja, 15 Kilo, da wärst du ja mager. Und dann habe ich gesagt, nee, am Anfang vom Studium hatte ich irgendwie 68 Kilo. Und dann hat meine Frau gleich gesagt, ja, aber dann warst du schon zu dünn. Und dann habe ich gesagt, nee, da habe ich auch, also da lag ich halt mit dem Body-Mass-Nex irgendwo im Idealbereich.
Deine Frau ist aber auch immer der Meinung, dass alle zu dünn sind. Das sagt sie zu mir auch, denn ich bin mittlerweile mit dem BMI auch nicht mehr da, wo ich hingehöre.
Und dann habe ich es ausgerechnet, was ich mit 68 Kilo damals für den BMI hatte, hatte ich halt knapp über 23. Also ist super, ja, aber ist halt nicht untergewichtig. Und jetzt habe ich halt irgendwie 27,5 oder so. Also schon eine andere Ausnummer. Aber naja. Meine Frau und Gewicht, also neulich, jetzt muss ich es ein bisschen unter den Bus werfen.
Dafür sind doch die Leute hier. Wie aus der Frau unter dem Bus.
Sie ist nicht so zufrieden mit ihrem Gewicht. Ähm... Und dann hat eine kleine Ahnung darüber geredet und dann kam halt raus, weil sie irgendwie mehr wiegt als im Studium. Da habe ich gesagt, ja, ich auch. Sicher mehr, mehr als du. Und dann, um wie viel Kilo ging es? Ja, zwei Kilo mehr. Zwei Kilo ist meine Schwankung von morgens nach abends. Da brauche ich noch nicht drüber reden.
Ja, genau. Da gehst du einmal aufs Flot, dann sind sie weg. Oder du isst einmal gut ein bisschen Nudeln, dann sind sie wieder da, die zwei Kilo.
Ja, die Probleme möchte ich haben.
Was hast du für ein BMI?
Ich glaube 27,5 oder so.
Okay, das ist schon ein bisschen zu viel.
Ja, schau mich an. Klar bin ich drüber.
Was hast du? Es ist noch im Normalgewicht-Spektrum.
Du bist halt super groß. Das ist halt wirklich praktisch.
Ja, aber ich habe auch schon 24,X. Also das ist auch schon. Ja, das war früher nicht so.
27,2 habe ich. Das ist schon ein bisschen viel. So 5 Kilometer wäre schon nicht schlecht.
Es geht in die Richtung, also pass auf.
Ja, ich bin nicht klar. Hier hat mein Chef früher immer gesagt, die Verhausschweinung nimmt stetig zu. Da ist was dran. Treffende Wort.
Verhausschweinung. Okay, deshalb machen wir ja dieses Jahr diesen, was trainieren wir hier Quatsch, damit die Verhausschweinung retrograd wird.
Ja, wenn es helfen würde. Wenn wir denn trainieren würden.
Wenn wir den Bock, du hast, wolltest noch erzählen, was du trainiert hast.
Ich bin dazwischengerufen.
Ich habe dazwischengerufen, dass ich nicht viel gemacht habe. Ich habe dann aber nochmal nachgedacht und ich habe zumindest was anderes gemacht, was auf den Triathlon hin einzahlt.
Ich habe irgendeine unsinnige Push-Mitteilung gekriegt, dass du für 30 Kalorien, irgendeine quatschige Übung gemacht hast. Kann das sein?
30 Kalorien.
Ja, ja.
Es kann sein, ich bin unten auf dem Trimm-Dich-Fahrt auf diesem Spinning-Ding gewesen. Wie heißt das? Wie heißt das denn diese Bieste? Nee, wo du mit den Armen an so einem Stangen hin und her beendest.
So ein Fitness-Gerät.
Crossfit, sowas in der Art. Und da habe ich irgendwie draufgestanden, aber ich hatte eine Winterjacke und eine Mütze und alles. Wurde das irgendwann sehr warm da drunter und dann habe ich gedacht, bevor ich jetzt alles komplett nass schwitze, was nicht zum Nassschwitzen gedacht ist, höre ich jetzt mal auf.
Aber Hauptsache die Uhr erst mal angemacht, damit die das schreckt.
Die Uhr habe ich angemacht, weil ich dachte, komm.
Ich bin. Denkt mal dran, ich sitze dann zu Hause.
Ja.
Der Bob, 30 Kalorien. Was ist für irgendwelchen unsinnigen Quatsch?
30 Kilokalorien ist nicht so viel, oder?
Nein, gar nicht. Das ist ein Witz. Ich kriege jeden Abend diese ganzen Notifications, wer alles seine Ringe zu hat. Und dann ist immer Stefan und Jennifer sind immer dabei. Immer. alle drei Ringe zu, dies und das und jenes und tausend Ringe. Naja, dass du dein Tagesziel auf der Apple Watch erreicht hast.
Und oft genug Schritte oder was?
Es ist so dreigeteilt. Du musst öfter mal aufstehen und sollst nicht so viel sitzen. Und Kalorien durch Schritte im Wesentlichen, durch rumlaufen, durch bewegen, egal wie. Und dann noch in irgendeiner Form irgendwas machen, was den Puls ein kleines bisschen hoch treibt. Was unter Exercise gebucht wird.
Oder kannst du schon zügig gehen oder so.
Ja, zügiges Spazieren.
Bei Google auch, ja.
Das erreichst du aber nicht durch zur Kaffeemaschine gehen. Schritte erreichst du auch durch 200 Mal zur Kaffeemaschine gehen, aber Exercise kriegst du damit nicht. Da musst du dann schon ein bisschen ja, da musst du schnell zur Kaffeemaschine gehen.
Ja, oder zügig die Treppe hochgehen dann.
Ja, sowas genau. Irgendwas, wo der Puls ein bisschen in den Spung kommt.
Ah ja, bei Google heißt es Cardio-Punkte, da hatte ich heute einen.
Ja, genau. Stefan und Jennifer immer alle voll.
Gehen am Morgen. Zehn Minuten bin ich gegangen. Aber nur so langsam, dass ich nur einen Cardiopunkt bekommen habe.
Ich finde das ja am lustigsten, wenn man diese Push-Nachricht kriegt und sieht, was die andere Person gerade macht. Also meine Gattin sitzt mir im Sessel schräg gegenüber und dann, ja, hat alle Ringe erreicht. Du hast nichts gemacht, wieso kriegst du denn Punkte?
Ja, manchmal ist die Uhr wirklich eigenartig, dann sitzt du am Schreibtisch und dann sagt sie dir um 13.50 Uhr, weil immer um 50, wenn du in dieser, also diese Stehdinger werden immer um für eine volle Stunde gerechnet, du sollst in dieser vollen Stunde mal ein bisschen rumgelaufen sein, also an mindestens 12 der 24 Stunden eines Tages möchte sie, dass du nicht nur gesessen hast, sondern wenigstens mal ein bisschen dich bewegt hast.
und da reicht auch nicht aufstehen und drei Schritte gehen, sondern musst eine Minute rumlaufen oder so, dann zählt die Stunde als geschafft. Und wenn du um 50 Minuten nach der vollen Stunde das noch nicht erreicht hast, dann sagt die Uhr übrigens, hier, ne, 10 Minuten hast du noch, sonst ist die Stunde verloren. Und dann sitzt du am Schreibtisch und denkst dir, ich kann jetzt aber nicht.
Und dann machst du irgendwas mit den Armen, mit der Maus, mit der Tastatur und dann sagt sie um 52, super, hast du gemacht. Ich bin nicht auf, ich kann nicht bewegen.
Ja und vorher war es, also mir geht es oft so, dann laufe ich hoch, hol mir einen Kaffee und sonst irgendwas und dann sagst du um 50 so, ja steh jetzt mal auf so, Alter ich bin gerade Treppen gelaufen, also.
Ja manchmal hat sie irgendwie ein bisschen eine Macke, ja das stimmt schon.
Übrigens, den Kardiopunkt, den ich heute Morgen bekommen habe, da merkt man, dass das Gerät offensichtlich nur merkt, dass ich gelaufen bin, aber nicht, wie sehr ich mich angestrengt habe. Das misst halt nicht meinen Puls oder so. Sonst hätte ich nämlich mehr Kardiopunkte sicher bekommen. Das war nämlich um 8 Uhr für 10 Minuten. Da habe ich am Donnerstag, nicht am Donnerstag, am Mittwoch, war heute Mittwoch? Heute war Mittwoch, oder? Ja. Hat nämlich meine Tochter immer ...
Wie nennt sich das? So Orchester, nicht Orchester, sondern so Vorstufe von Orchester, so Orchesterklasse. Ja, sowas in der Art, Orchesterklasse, ja. Und da die ja ihr Instrument nicht selber tragen kann, die hat ja ein Euphonium, was sowas ähnliches ist wie eine Tuba, was wirklich brutal schwer ist, muss das halt in die Schule gefahren werden von uns und dann halt da zum Orchesterraum gebracht werden.
Und weil das ja ganz praktisch ist, wenn halt jemand in die Schule fährt und das Euphonium, kommen dann halt noch andere Mütter und bringen halt ihr Instrument auch noch vorbei. Also wir kommen da natürlich ab. Aber heute war ich kalt dran und ich war heute Morgen Schülerlotse.
Dann kriegst du noch das Euphonium und die Harfe und die Varianten.
Ein Euphonium, ein Kornett und ein Saxophon, das liebe ich ja besonders.
Ist dir noch nie runtergefallen. Das Runde hat einen Knoten reingemacht. Ich weiß nicht, wie das passieren konnte.
Klingt jetzt noch besser als vorher. Nämlich nicht mehr.
Aber das wird ja eine richtige Brassband, glaube ich.
Ja, total. Die Rosa und ihre Freundin, die werden hier bald Mariachi-Musik machen.
Oder so Labrasbanda-mäßig. Das ist doch fantastisch.
Fantastisch. Ich bin begeistert. Genau, und den ganzen Kram habe ich heute natürlich, natürlich wollte ich nur einmal gehen, deswegen habe ich alles auf einmal getragen.
Oh Gott.
Habe ich dann währenddessen verflucht dabei. Und ich habe mich ziemlich aufgeplagt, also ja, gilt auch als Sport, aber hat nur einen Kardiopunkt gegeben, leider. Naja.
Du brauchst so eine Uhr. Ein Euphonium wiegt bis zu 4,5 Kilogramm, habe ich gerade. Ich habe gerade Google gefragt, was einem Euphonium wiegt.
Das ist ja in so einem riesigen Koffer. Das ist wirklich schwer. Kannst du das mal hochheben am Samstag. Das ist kein Spaß. Das wird die Rosa noch viele Jahre nicht tragen können.
Auf die Frage, was wiegt ein Cornet, hat Google keine Antwort. Ein Cornet ist wie eine Trompete.
Nee, ich glaube wie ein Horn. Ich habe es noch nie ausgesagt.
Das sieht eher so aus wie eine Mischung aus aus einem Euphonium und einer Trompete.
Aber es ist nicht sehr groß. Es ist kleiner als ein Saxophon.
Okay. Was ich aber eigentlich vorhin erzählen wollte zum Thema Training. Ein Saxophon wiegt bis zu 2,8 Kilo. Ich war mit den Kindern und meiner Frau im Lastenrad unterwegs und zwar zum Fahrradhändler. Meine Kinder brauchten neue Helme. Und dann haben wir Wäsche bestellt und dann haben wir festgestellt, okay, der Tochter passt der gekaufte Helm, dem Sohn nicht, weil er einen Dickschädel hat, dann musst du wieder zurückschicken.
Und dann sind wir zum örtlichen Fahrradhändler, zum Fahrradgroßmarkt hier in der Gegend geradelt und haben gedacht, okay, dann muss man das vielleicht doch mit anprobieren machen und dann fahren wir da hin und kaufen ihm vor Ort einen, der ihm passt und der auch so von der Größe her vielleicht ein bisschen, also wo man jetzt mit dieser Verstellung vom Kopfumfang nicht schon direkt beim Kauftag am Anschlag ist, sondern wo noch ein bisschen Zuwachs möglich ist.
Bei der Gelegenheit ist mir dann eingefallen, dass mein fantastischer Helm, den ich mir auch irgendwann mal, glaube ich, für diesen ersten Triathlon beim Kaufhof gekauft habe von irgendeiner Kaufhof-Hausmarke. Alex oder so heißt die Marke, glaube ich. Kann sich da noch jemand dran erinnern? War mit Sicherheit brutal sicher und brutal gut, dieser Helm. Da habe ich gedacht, man soll ja eigentlich mehr mit Helm fahren und sollte
da vielleicht auch ein bisschen vorbildlich sein. Kaufe mir mal einen neuen Helm. Und dann habe ich auch ganz viel rumprobiert und bei der Hälfte hat meine Frau gesagt, dass sie total albern aussehen und ich das wieder absetzen soll, und zwar schnell. und dann habe ich einen gefunden von Giro, glaube ich.
Ist das was Gutes?
Stefan, du kennst dich aus. Ist das irgendwie...
Eine nicht ganz unbekannte Marke.
Genau, und was ich dann gelernt habe da auch, ist, dass man jetzt dieses MIPS-System haben möchte, was irgendwie den Kopf nicht nur gegen sozusagen Impact Force schützt, sondern auch gegen Kräfte, die mit Verdrehungswinkeln einherkommen. Also da kann sich quasi der Helm auf deinem Kopf.
Der kann sozusagen Verdrehungskräfte aufnehmen und sich ein bisschen hin und her bewegen sozusagen deinen Kopf innen und die Helmschale außen können in gewissen, Wegen gegeneinander verdreht werden, ohne dass jetzt die Verdrehungskraft sofort auf deinen Nacken weitergegeben wird, sondern dann nimmt das erstmal Wann geschieht das denn? Wenn du zum Beispiel bei einem Überschlag mit dem Kopf aufkommst und noch in so einer Abrollbewegung bist.
Das ist zumindest das Beispiel, was ich in Videos gesehen habe. Genau. Und das soll halt dann weitere Kräfte aufnehmen, die dann eben nicht von deinen Nacken aufgenommen werden müssen. Und parallel kann der Helm natürlich noch alles andere, was er sonst noch so kann.
Ich habe mich davon überzeugen lassen, ob das jetzt so ist oder nicht, weiß ich nicht, aber bestimmt ist es nicht schlechter, weil das ist jetzt irgendwie so ein neuer heißer Scheiß, wahrscheinlich um mehr Helme zu verkaufen, aber bin ich halt voll in die Marketingfalle gegangen und hab jetzt so einen Helm.
Und dann hab ich heute Morgen gedacht, heute Morgen fährst du das Kind bei minus vier Grad mal wieder mit dem Lastenrad zur Schule, setzst du deinen neuen Helm auf, stellt sich raus, so ein Helm ist halt schon sehr geil belüftet, so für den Sommer. Er ist bei minus vier Grad gar nicht so geil und da passt halt auch die Mütze nicht drunter. Das war kalt. Nee, das war vorgestern. Und dann habe ich heute Morgen gedacht, dann mache ich da jetzt so ein dünnes Tuch irgendwie drunter.
Da habe ich so ein Tuch, so eine Bandana-artiges Ding, habe ich dann so um den Kopf gebunden und dann den Helm drauf. Das war dann okay. Dafür habe ich dann heute Morgen einfach die Handschuhe vergessen. Das war nicht okay. Es ist einfach so unfassbar scheiße kalt gerade morgens. Ja, also ich lerne noch, wie das so läuft mit Helm und Handschuhen und so. Ja, aber jeden Tag fahren, das ist die Devise.
Ja, haben wir ja schon gesagt, das ist einfach...
Jetzt neu mit Mips-Helm. Voll gut.
Ich muss mal meinen Lenker umwickeln.
Da ist das immer los so. Da war Hochsommer, als wir das gemacht haben.
Ja, ich weiß.
Ja, okay.
Ich muss auch mal den Balkenmäher fertig bauen. Den habe ich, glaube ich, an Ostern mit meinem Schwer angefangen zu bauen. Ja. Und dann, bei dem steht er in der Rade.
Dach sanieren, aber das ist ein Thema für eine andere Stelle.
Das habe ich in der Zwischenzeit gemacht. Dach sanieren. habt ihr auch mit Asbestsanierung zu tun, oder?
Nee, nur mit gammeligem Holz.
Oh, das geht ja.
Aber das Thema mache ich, wenn es soweit ist.
Sehr gut, ich bin gespannt. Ja, was haben wir noch für Themen?
Den allseits beliebten Dad-Joke der Woche.
Yeah.
Okay. Der ist ja letzte Woche auch wieder gutiert worden, möchte ich sagen.
Ach, eine Sache, die noch gutiert wurde, da wollte ich euch noch fragen. Ich konnte es nämlich jetzt nicht sagen, ich habe eine Vermutung. Und zwar Jan hört uns ja nach, wie allseits bekannt ist und hat ja heute seine, Freude darüber geäußert, dass bei uns dreien alle drei Formen des, in Chemie vertreten sind. Und mir war klar, oder ich nehme an, ich sage ja Chemie. Also mit K.
Manchmal sagst du auch Chemie. Ja, genau. So zwischen, gell?
Ich bin so knapp zwischen K und K. Wie ist denn bei euch? Stefan, bist du der Sch sagt? Oder ist das der Bob?
Ich weiß nicht. Chemie?
Ich sage nicht Chemie.
Ich kann auch Chemie sagen.
Du sagst Chemie.
Ah, du sagst Chemie, da ist der Stefan das, der Chemie sagt.
Ich sag Chemie, ja.
Das Problem ist, dass ich natürlich da in so einer permanenten Clinch mit meiner Ehefrau liege, die ja auch aus dem Allgäu kocht, auch Chemie sagt und dann auch China und, ja und irgendein Beispiel hat sie dann immer, wo sie mich kriegt.
Chor, für Chor.
Ja genau, Chlor, Chlor ist genau, dann sagt sie immer, sagst du auch Chlor und sie so.
Ja, Das ist ein ganz anderer Vokal.
Das hat nichts mit anderen zu tun.
Ich sollte vielleicht mal ein oder zwei Vorlesungen beim Jan hören.
Sagst du auch Schristoff?
Schristoff?
Genau.
Ich glaube, das ist so ein Bayern-Ding, oder? In bayerischen Schulen wird einfach unterrichtet, dass das K heißt.
Ja, genau. China und Chemie.
Obwohl wir ja gar nicht bayerisch sprechen hier am Untermain, aber es wurde uns in der Schule so beigebracht, dass es Chemie zu heißen hat.
Das ist halt auch von weiter südlich.
Ja, bei ihr ist ja wirklich so. Ja.
Mir ist neulich irgendwas aufgefallen, in irgendeiner Sendung, letzte oder vorletzte Sendung, wo du eben Chemie gesagt hast, aber sonst alle anderen Worte, die du sonst mit Kö sagen würdest, hast du alles mit Ch oder Sch gesagt.
Echt? Ja, man achtet da ja selber nicht so drauf. Nö, natürlich auch so an der Grenze.
Und da warst du ja auch lange in Frankfurt. Dann mischt sich das.
Sprachlich bin ich ein Hessekopf, da brauchen wir nicht drüber babbel. Keine Frage. Das finde ich auch immer völlig albern, wenn die hier alle so tun, als wären sicher die großen Bayern oder Franken. Das sind ja beides nicht. Sprachlich ist man das einfach treffen hier.
Ich habe heute nachgeschlagen, weil ich irgendwie, irgendwie war ich plötzlich bei den Einwohnerzahlen von amerikanischen Großstädten. und dann habe ich gesehen, dass Miami von der Einzahl der Einwohner kleiner ist als Frankfurt. Echt? Echt? 450.000 oder so. Ja, aber da gibt es aber die, Miami Metropole Region und dann sind das dann plötzlich 5 Millionen Leute oder so. Dann habe ich gedacht, okay, dann machen wir jetzt den Vergleich, machen wir die Rhein-Main-Region.
Aber keine Rhein-Main-Region nachgeschlagen und die geht halt Fulda, Aschaffenburg, Worms und dann denkst du dir so, was bitte?
Ja, das sind auch nur zwei Millionen oder so, oder?
Ja, das sind dann schon irgendwie, ja, ich glaube mehr ein bisschen, aber ja, es ist nicht, es kommt nicht an die Miami-Masropole-Region dran, aber dann dachte ich auch so, warum, weiß ich jetzt nicht so, ja, und Fulda. Genau, und Fulda ist auch verdammt weit weg und dann gibt's die Frankfurt, Metropole Region oder so ähnlich. Gibt es dann auch noch, die ist auch noch irgendwie definiert. Und die ist ein bisschen kleiner, die ist dann so Offenbach und Wiesbaden.
Achso, ich habe gedacht, das ist jetzt alles außer Offenbach.
Nee, also das ist dann so das, was ich jetzt aus dem Bauch raus so als Rhein-Main-Region, die ich eben Offenbach, Hanau und dann Wiesbaden und nach oben vielleicht irgendwie maximal Friedberg oder vielleicht auch nur Rosbach.
Ja, da, wo halt nicht signifikant Landschaft dazwischen ist, wo eben, keine Ahnung, ich finde, wenn da 10 Kilometer Felder dazwischen liegen oder 20 Kilometer Felder, dann ist es irgendwie nicht mehr die gleiche Stadt oder die gleiche, oder?
Ja, oder auch halt so die Frage, wo fahren die Leute zum Arbeiten hin?
Ja gut, fahren die aber von hier nach Frankfurt schon.
Ja, vielleicht ist das auch tatsächlich der Punkt, dass Leute von euch aus wirklich nach Frankfurt zur Arbeit fahren.
Aber ich finde, da ist einfach zu viel Wald und zu viel Feld dazwischen. Also finde ich, nach Hofheim ist das ein anderer Schnack. Weil das fühlt sich mehr so nach durchgehendem Stadtgebiet an.
Ja, und du kannst halt von Hofheim ohne Umsteigen mit einer S-Bahn nach Frankfurt Innenstadt fahren und das kannst du halt von Sulzbach bei dir nicht.
Leider nicht. Nein, das wäre schön.
Dann werden die Preise auch anders ja.
Stimmt gut, naja hast du trotzdem einen Witz für uns?
Aber sicher aber ihr wollt wieder mehrere.
Oder?
Ja klar, ich habe ja auch einen also wie heißt der Gott der Ungeduld? keine Ahnung, Hammersbald das ist so ein nordischer Gott, glaube ich Hammersbald Hammersbald Okay.
Dann habe ich auch einen. Ich habe einen Kinderwitz. Was ist echt? Das Licht oder die Dunkelheit? Die Dunkelheit. Das Licht scheint nur so.
Oh, bedummt.
Bedummt.
Was essen Sanitäter besonders gerne?
Keine Ahnung.
Rettich.
Okay, habe ich auch noch einen. Welchen Sport machen Schafe? Volleyball.
Wen kauft das Lego? Isst Obst.
Keine Ahnung.
Für sich.
Oh, scheiße. Scheiße, da hätte ich nur drauf kommen können, ja. Ich glaube, ich habe sogar für sich gedacht, aber ich bin nicht aufkommen, dass das der Witz ist. Für sich ist es echt gut.
Wir waren wieder fünf Stück, das muss reichen.
Auf jeden Fall, sehr gut. Gefällt mir diese Rubrik.
Ich verbrenne viel zu viele immer Brodings, aber es macht so viel Spaß, dass ich nie auf dem Gassen.
Es gibt so viele Witz. Ja, da brauchen wir noch einen Film für nächste Woche.
Ja, da gehen wir doch mal an den Stefan ab.
Ja, der ganz hektisch erstmal, die Kapitelmarke einfügen. Nee, ich bin ja schon die ganze Zeit am durchsuchen.
Disney, oder?
Disney.
Also, jetzt Pace. Primary, Alternative, Contingency und Emergency. Hast du auf allen einen. Was? Referenz zurück zum Hauptfilm. das PACE-Protokoll. Primary Alternate Contingency and Dimension.
Richtig.
Das kannst du jetzt auf all diesen Ebenen einen Film haben. Aber mach dein Primary bitte.
Ich hätte einen, der in der IMDB mit 7,9 daherkommt.
Oh.
Aber eine Dokumentation ist.
Wieder?
Ja.
Und wo?
Netflix.
Eine Netflix-Doku. Die wurde mir, glaube ich, nicht angeboten.
Weiß ich nicht. Wir schauen The Greatest Night in Pop.
Und um wen geht es da?
Da geht es um die Aufnahme zu diesem Ach du Scheiße.
Ach du Scheiße. 1985.
Um den We Are The World Aufnahme.
Oh nein.
Ich glaube, das ist gut.
Ja, ich glaube auch, dass es gut ist.
Ich habe den Trailer gesehen. Da sind halt viele dabei, die eben von jetzt noch mal zurück... Nein, sind alle, nicht mehr alle dabei, die zurückblicken können.
Ach so.
Weil der eine oder andere schon nicht mehr ist.
Ja, klar, Michael Trexon und so. Aber hier, Bruce Springsteen ist auch dabei, gell?
Ja, Bruce Springsteen, Harry Belafonte taucht auf. Es geht, glaube ich, hauptsächlich oder nicht hauptsächlich. Ritchie ist auf jeden Fall vorne mit dabei.
Mann, Mann, Mann. Was habe ich mit Ebelin? Mit Ebelin für ein Fass aufgemacht. wir schauen noch Dokus.
Ja, aber wenn ich jetzt wieder den gleichen Actionfilm raussuche.
Nein, nee, ist doch cool. Hätte ich nie geschaut sonst.
Ich hätte noch was anderes, aber da muss ich irgendwie nochmal drüber nachdenken.
Siehste, jetzt kommt es mit dem Pace. Jetzt kommt der Alternate. Und da sind wir dann auch dagegen. Dann kommt Contingency und am Schluss Emergency.
Nee, ich bin da überhaupt nicht dagegen. Wir schauen hier den Greatest Night of Pop.
Nee, nee, das andere, da schwebt noch so eine Hintergrund-Story mit und die muss ich erstmal recherchieren, ob ich den gucken will oder ob ich den nicht gucken will. Okay, ich bin hooked. Das ist auch nichts für dich. Sentimental, herzergreifend, emotional.
Klingt super. Ich weiß schon, was ich als nächstes vorschlage.
Ich habe ja kein Herz.
Weiß schon seit Wochen. Ja, du hast kein Herz.
Du weißt schon seit Wochen?
Ja, ja.
Ah, okay.
Dachte ich eigentlich, dass ihr das vorschlagen würdet, aber...
Ach, hier den, dieses Gemetzel, Krieg in Amerika und die versuchen, den Präsidenten zu interviewen.
Civil War? Den überlege ich ja schon wirklich seit Wochen. Der ist mir mittlerweile nicht mehr aktuell genug. Ich glaube, ich schaue jetzt bald mal, aber der ist mir einfach nicht mehr aktuell genug.
Das sagt ihr auch immer, den nehmt ihr bestimmt jetzt unten.
Ja, genau, dachte ich eigentlich immer. Als ich den dann nicht genommen habe zwischen den Jahren, habe ich gedacht, okay, scheint nicht mehr zu kommen. Aber den habe ich schon wieder vergessen. Aber eigentlich müsste man schauen. Obwohl, nee, eigentlich muss man Headmaster's Tale schauen. Das ist wirklich so passend, also es tut weh.
Es ist auch wirklich bei quasi jedem wieder, jede Neuigkeit, die man jeden Morgen irgendwie bei TikTok reingespült kriegt, was der Trump oder Musk wieder für neuen Unsinn von sich gegeben haben, brauchen wir halt wirklich nur die Kommentare aufmachen und irgendwie bei den ersten fünf steht halt irgendwas mit Gilead, was ja diese unbenannten USA bei Handmaid's Tale sind. Also, es liegt einfach so auf der Hand, dieser Vergleich. Es ist schlimm. Aber ihr merkt, ich bin da in Rabbithole gefallen,
aber wir sind das alle. Wir sind alle zusammen in diesem Rabbithole. Es hilft ja nichts. Nun gut, jetzt machen wir den Deckel drauf, würde ich sagen.
So ist das. So machen wir das. sneakpod.de für die Kommentare zu dieser Sendung. Bitte gerne ausfüllen und abschicken. Wir danken fürs Zuhören. Nächste Woche werden wir wahrscheinlich dann darüber sprechen können, wie wir auch wieder getrunken haben mit lieben Podcast-Freunden und anderen Menschen bei Christophs Geburtstagsparty. Also wenn ihr ihm Geburtstagsgrüße schicken wollt, dieses Wochenende wäre der richtige Zeitpunkt.
und dann natürlich nicht vergessen, wieder einzuschalten in der nächsten Woche, wenn wir hoffentlich wieder nüchtern sind und hier über Dokumentarfilme reden werden. Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
