Servus. Grüß Sie. Und hallo, willkommen zur 383. Ausgabe unseres Transalpinen Podcasts mit Lenz Jacobsen, Redakteur im politischen Feuilleton der Zeit in Berlin. Matthias Daumen, Leiter der Schweizer Ausgabe der Zeit in Zürich. Und Florian Gasser, Leiter der Zeit in Österreich, in Wien. Unsere zwei Themen diese Woche Wir reden über Schnee.
Ihr habt da einiges erlebt in deutschen Gefilden. Wir reden darüber, wer eigentlich den Schnee wegzuräumen hat, wie man den wegräumt und was passiert, wenn er dann einfach doch liegen bleibt und wie schlimm das alles ist. Und ja, ihr dürft euch gerne kurz lustig machen, aber ich werde mich wehren. Und wir reden im zweiten Thema über das Wahljahr zwei tausend sechsundzwanzig. Wir werden keine steil Thesen aufstellen, sondern ein bisschen erzählen, welche Wahlen bei uns in unseren Ländern.
dieses Jahr anstehen und was daran wichtig und interessant wird. Wir sind erreichbar unter alpenzeit.de per Mail und per Sprachnachricht an die WhatsApp-Nummer in den Shownotes. Und dann noch ein Hinweis, wir haben ja schon mal erzählt, wir sind am 8. Juni in Graz, in der Oper in Graz für einen Auftritt. Und falls jemand in den vergangenen Tagen sich Karten holen wollte und es noch nicht mehr funktioniert hat,
Das war, weil eigentlich alles ausverkauft war, aber die Oper hat jetzt netterweise die Galerie auch aufgesperrt. Es gibt also wieder Tickets dafür. 8 Juni, Opa Grat. Und der Link dazu wäre zeige. Alpen Podcast minus live. Steht auch in den Shownotes. Wir stellen ihn auch nochmal in die Shownotes, genau. Lass uns zum ersten Thema kommen. Liebe beide, Deutschland war nicht so gut zu euch in der vergangenen Woche. Kann man das so sagen?
Ich würde es jetzt ungern einfach so verallgemeinern, aber ich würde dann eher sagen, der Norden hat uns im Stich gelassen. Ich mag das Framing nicht. Ich mag dieses Frame, das ist im Stich gelassen und alles, was Lenz gesagt hat, war nicht so gut. Ich würde lieber sagen, Norddeutschland hat uns beiden Zeit zu zweit geschenkt. Was ist das jetzt? Das ist ja nicht Me Time, nicht Quality Time, sondern Titel. Sicher ist es Quality Time. Quality schon, ja.
Du klingst ein bisschen wie aus so einer Teewerbung, Florina. Zeit zu zweifeln. Weißt du, diese Sprüche, die an den Beuteln dranhängen. Ja, genau so. Für ein bisschen Entspannung im Alter. Es gibt doch so eine Tee-Werbung wie Kai Pflaume, oder?
Sie könnten noch eine mit uns machen. Ja, vor allen Dingen macht Kai Pflaume ja Werbung für einen Tee, in dem auch Pfume drin ist. Das ist ja der Witz an dem Ganzen. Aber nun sind wir etwa so abgekommen. Zurück von Kai Pflaume zu euch. Ihr seid in Hamburg gestrandet, vergangene Woche. Erzählt mal.
Naja, also diese Eli, dieser Wintersturm, der legt ja bekanntlich halt Norddeutschland, flach oder lahm. Und mittendrin wir zwei, die wird zum Abschied unserer hochgeschätzten Anzeigenleiterin für die Regionalausgaben der Zeit. Und vielleicht ist das jetzt auch die Stelle, wo wir sagen können die allerliebsten Grüße an Maren und alles denke ich Gute in der Rente.
Und nicht nur fasten und golfen, sondern vielleicht wirklich mal auf die Jagd gehen wären, noch ein Tipp von mir. Oder so genau, alles, was sie sich schon jemals vorgestellt hat. Ich habe ja Rafting mit ihr vereint. Gut, da habe ich jetzt eher Angst um dich, aber das ist eine andere Geschichte. Auf jeden Fall, wir waren in Hamburg und waren dann doch recht erstaunt, wie schwer sich eine der reichsten Städte Deutschlands und damit ja auch eine der reichsten Städte der Welt.
damit tut, wenn mal ein bisschen Schnee fällt. War es denn wirklich nur ein bisschen? Also waren das aus eurer Sicht, für eure Verhältnisse, aus alpenländischer Sicht überhaupt bemerkenswerte Wetterverhältnisse da in Hamburg? Oder war das etwas, wo ihr nicht mal mit der Wimper zuckt? Also ja, es war viel. Es war halt einfach Schnee und es hat halt einfach gewindet dazu.
Und das wäre jetzt auch bei uns so für ein paar Stunden ein Alltag aus dem Drittuntaktbringen, aber diese Panikmache und diese Snow Mageddon Vibes, die da verbreitet wurden. Das war dann für jemand, der sich doch ab und zu Schnee gewohnt ist, etwas seltsam. Und eben, also vor allem, was ich da seltsam fand, vor allem in einer Stadt wie Hamburg, die also ihren modernen Gründungsmythos
darauf aufbaut, dass Anno Tubak irgendeinen Innensenator. Wir wissen nicht, ob in Gummistiefen oder nicht, aber auf jeden Fall Irgendein Innensenator. Der Innensenator. Es kann nur einen geben, die Stadt vor dem Untergang, während einer Stromflut gerettet hat. da dann so reagiert wird.
Ja, eigentlich verwunderlich, dass es doch keine Memes von AI-Memes von Helmut Schmidt beim Schneeschippen in Hamburg gibt. Also, das ist ja der namhafte Insenor, von dem ihr gerade gesprochen habt, der damals so heldenhaft gegen die Sturmflut. gekämpft hat. Aber da sind wir schon beim Thema, Matthias. Womöglich ist es einfach so, dass man in einer Stadt in Meernähe und mit Überseehafen an sowas wie eine Flut eher gewöhnt ist als
zum Beispiel an einem Schneesturm. Also ich wäre mir jedenfalls andersrum auch nicht so sicher, ob nicht Innsbruck oder meinetwegen auch Zürich Probleme damit hätten, mit Wellen oder Sturmflut umzugehen, so wie jetzt Hamburg offenbar Probleme damit hatte, mit dieser Schneemasse und dem Schneesturm. Um zu gehen. Hat er eine Milliarde, sage ich gerade. Das weiß jetzt nicht genau der Preis. einen stollen quer durch einen
Hügelzug bei uns, um uns vor einer Überflutung der Innenstadt zu schützen. Ja, aber die ihr auch einen See vor der Tür habt, also so ist halt nur mal Unterschied zwischen Meeresnähe und See. Okay, vielleicht erzählt ihr erstmal, was ihr genau erlebt habt im Hamburg, bevor wir schon ins Urteilen und ins Berge durchbuchen. Also ich will das nicht groß urteilen, ich will mich auch ein bisschen distanzieren von Matthias. Also ich sehe das nämlich nicht so streng.
Und also man man sollte erstens nicht so tun, es wäre bei uns immer alles problemlos. Also gerade dieser Tage sieht man das in Österreich zum Beispiel. Also wenn Schnee daherkommt, dann kann es schon auch richtig Probleme geben. Und wie ich vorher schon gesagt habe, es war wirklich nicht wenig, was darunterkommen ist. Als nächstes machst du wirklich Tee wert, wo du so innerlich entspannt wie du bist. Mir ist das sehr.
Sehr unangenehm, ich finde das auch. Nein, also nenn ihn einfach nicht Schiedwetter, deinen Tee, weil ich meine eine Stadt, in der Läden sich Schiedwetter nennen und da irgendwelche Funktionskleidung
anbieten und dann geht dann halt mal nichts wenn. Also was sind das fünf Zentimeter Schnee? Lass es zehn sein. Tja, also, aber zurück zu unserem Trip, Lenz will ja wissen, was da ging. Also auf jeden Fall Die Deutsche Bahn, alle reden vom Wetter, nur wir nicht, weil wir dann eh nicht mehr fahren, die strich dann halt nach und nach alle Fernzüge und so ging es dann irgendwann mal gar nicht.
Ja, also Züge werden bei uns auch gestrichen bei gewissen Wetterlagen. Was ich ein bisschen lustig fand, ist, ich bin in der Früh, am Freitag in der Früh zum Bahnhof gegangen. Ich hatte eigentlich einen Flug. Und dann haben wir gedacht, na, der Flug wird sicher nicht gehen. Schau in meiner App, gibt es vielleicht noch einen Zug Richtung Süden?
Und buch dann diesen Zug am Handy und schau auf. Es war wirklich wie in einem Film, und schaue dann auf die Anzeigentafel. Ich war schon am Bahnhof Zug gestrichen. Es war so: Ja, danke für nichts. Der Flug war aber noch nicht gestrichen. Und deshalb bin ich daraus zum Flughafen. Ich bin auch in den Flieger eingestiegen, weil nämlich noch Flugzeuge gestartet sind zu dem Zeitpunkt.
Was irgendwie skurril war, eben Züge sind stillgestanden, Flugzeuge nicht. Und ich bin dann in dieser Maschine gesessen, drei Stunden lang. Florian, Flugzeuge fliegen halt durch die Luft und Züge müssen unten durch den Schnee, da wo der liegt. Ja, aber du weißt schon, wo Flugzeuge starten, oder? Die müssen da auch, also die brauchen auch den Boden, zu heißt mal.
Genau, und ich bin dann auch drei Stunden in dieser Maschine rumgesessen und dann sind wieder alle rausgeschrieben, weil da einfach nichts mehr ging ist. Aber wie gesagt, es war halt. Finde ich. Und das mit der Bahn, vielleicht bleiben wir dabei nochmal kurz, finde ich interessant. Es gibt nämlich tatsächlich Hinweise, dass die Deutsche Bahn zumindest mit Schnee schlechter zurechtkommt als früher. Das liegt einerseits
daran, dass es weniger Personal gibt, weniger festangestelltes Personal, das die Strecke überwacht. Also früher gab es Leute, die sind quasi mit so einer Lötlampe von Weiche zu Weiche gelaufen und haben da halt ein bisschen was repariert, wenn sie entdeckt haben, dass was kaputt war, dass es heute anders und sagen wir mal knapper organisiert.
Und dann fehlt es doch einfach an Räumfahrzeugen im Vergleich zu früher. Also es gibt eine Zahl, die stammt vom Fahrgastverband pro Bahn, dass die Bahn heute insgesamt nur noch 70 Räumfahrzeuge hätte, mit denen man die Schienen freikriegt. Und zum Vergleich, die DDR-Reichsbahn soll mal in den 70ern allein 110
Auf einen Schlag gekauft haben. Aber darf ich ganz ehrlich, diese Vergleiche finde ich, ich weiß halt nicht, was diese 110 der DDR erreichsbaren konnten und was die 70 der DP können. Also vielleicht können die doppelt so schnell räumen. Und deshalb braucht man auch weniger.
Ja, das kann sein, das weiß ich auch nicht. Es gibt sozusagen diese Vermutung, dass es heute weniger Schneeräumfahrzeuge gibt und wir kommen ja gleich noch dazu, wie eure Bahnen da im Vergleich dazu aufgestellt sind und dass sie, sagen wir mal, nicht ganz.
unplausibel ist, dass die Deutsche Bahn da ein bisschen hinterherhinkt und andererseits ist aber mittlerweile auch die ab der absolute Großteil dieser Weichen, die man ja braucht, beheizbar. Also fast, ich glaube es gibt so fünfundsechzigtausend oder siebzigtausend Weichen in Deutschland. fünfzigtausend davon sind beheizbar.
Und deshalb gibt es noch eine andere Erklärung, warum die Bahn dann relativ schnell dabei ist, den kompletten Verkehr zu sperren. Also, das ist ja das, was am Freitag passiert ist. Also am Freitag wurde der komplette Bahnverkehr in Norddeutschland abgeschaltet. Und diese Erklärung ist, dass das Netz heute einfach viel, viel ausgelasteter ist.
Als früher. Also der Güterverkehr hat zugenommen, der Personenverkehr hat zugenommen, gerade die Haupttrassen sind davon einfach viel mehr züger als früher. Und deshalb ist das Netz auch viel verwundbarer. Das heißt, wenn da mal im Betrieb ein Zug liegen bleibt und nicht mehr von der Stelle kommt, zum Beispiel, weil eine Weiche vereist ist, dann bleiben ja alle anderen, die da durch müssen.
Und die von Norden und von Süden kommen und so weiter, bleiben ja auch liegen. Das heißt, da wird der Verkehr gleich viel großflächiger lahmgelegt als früher. Es sind viel mehr Leute betroffen, potenziell, und deshalb ist die Bahn doch so vorsichtig, einfach weil sie Angst hat, dass im Zweifel tausende oder zehntausende Gäste. bei Minustemperaturen irgendwo auf der Strecke.
Und die Bahn hat ja deshalb ihr Einstellen des Betriebs am Freitag auch damit begründet, dass sie gesagt hat: Ja, wir können die Leute nun mal am Bahnhöfen besser versorgen als in den Zügen selbst. Ja, das ist mir jetzt also fast das kommt mir ja fast schon irgendwie direkt aus der DBE-Zentrale am Potsdamer Platz, diese Erklärung. Und auch irgendwie zu wenig vom Kunden her gedacht. Was ist denn los? Alles, alles, irgendwie einfach mal Stecker ziehen, damit ja nichts passieren kann.
Das ist irgendwie unambitioniert, finde ich. Ja. Und dann wärst irgendwo in Hannover oder kurz vor Hannover gestanden mit dem Zug und hättest. Ich bin das erste Mal bei der Himmel. Ja, oder in Uel habe ich gehalten, dass das. Oder wie ein Rohrspatz hätte es geschimpft. Also komm, ein bisschen.
Mit Pflaume. Mit Pflaume. Nein, also und vorher war ja mal noch die Frage oder im Intro, wie das denn bei uns sei. Also klar, eben auch hier stockt der ÖV, wenn es schneit, auch hier Gefrieren weichen und auch hier vereisen. Oberleitungen, wenn vor allem Eisregen fällt, auch teilweise bei Schnee. Aber eben, nochmals, in einem Großherr mit mehreren Millionen Einwohnern einfach mal den Fernverkehr einzustellen. Ich finde das schräg. Auch wenn ich mir dann übrigens unsere
Schneefräßzüge anschaue. Ich glaube, der Spiegel hat davon geschwärmt, was wir da für Hightech-Dinge hätten. Das sind Aldi, die sind auch 45 Jahre alt. Und wenn, dann gibt es so zwei, oder ich weiß nicht noch zwei, aber es gibt so. Die sehen dann auch richtig geil aus, so Schneefressdinge, aber die sind für die Gotthard Panoramastrecke, also das ist eigentlich eine Touristenstrecke, und dann hat die RHB für ihre Hochalpinenstrecken da noch ein paar sehr eindrückliche Maschinen.
Sonst ist die Ausgangslage eigentlich ganz ähnlich hier. Dafür nur ganz kurz, weil nicht, dass da der Verdacht aufkommt, ich würde jetzt die Deutsche Bahn irgendwie in Schutz nehmen. Nein. Und wenn du das nächste Mal über das deutsche Eck jammerst. Dass die Bahn Probleme hat, wenn Schnee liegt, dass die Bahn bei solchen Bedingungen Probleme hat, dafür habe ich wirklich Verständnis. Kommen wir noch dazu: warum, wieso, weshalb und so.
Was ich halt furchtbar finde an denen, ist ihre Informationspolitik, diese Salamitaktik, mit der sie die Züge streichen. dass sie dann am Bahnhof selber in Informationshäuschen zwei Leute sitzen haben, dass sich da Schlangen in Hamburg bis zum Ausgang bilden an Menschen, die warum auch immer dorthin müssen.
Das treibt mich in den Wahnsinn bei diesem Unternehmen, dass du in der, dass du um zehn Uhr nicht weißt, ob der Zug um elf Uhr fährt, wenn aber jedem irgendwie klar ist, der um elf Uhr nicht fahren, aber sie sind trotzdem entstreichen. Und das wäre bei der ÖB anders gewesen, ja? Oder ist bei der ÖBB anders? Ja, ich will es jetzt da nicht komplett in Schutz nehmen, aber ich glaube, ganz so doof wird es nicht laufen.
Ja, nochmal zum Ländervergleich. Also, es kann schon sein, dass eure Bahn da konkret auf Schnee besser vorbereitet. sind. Das gilt ja offenbar auch für Österreich, die ja offenbar auch noch einiges an Schnee. Räumgeräten, nenne ich es jetzt mal als Oberbegriff, haben, die im Zugverkehr helfen, aber ihr habt nun mal auch einfach viel, viel, viel mehr Schnee. Das liegt einfach daran, dass ihr höher liegt als Länder, zumindest in großen Teilen, gerade ihr in der Schweiz.
Matthias. Und deshalb ist es vernünftig, dass ihr darauf besser vorbereitet seid. Als wir. ehrlich gesagt, die Deutsche Bahn eh schon knappes Geld hat und das ist ja leider so. Und dann ihr knappes Geld für neue Hightech-Schneefräse-Schleudern ausgeben würde, damit sowas wie jetzt, was ja nur alle paar Jahre passiert, besser bekämpft werden kann. Und statt dieses Geld beispielsweise für die Sanierung von Eisenbahnbrücken oder Gleisen und oder bessere Züge auszugeben.
Das fände ich irgendwie auch nicht angemessen. Also, ich finde es auch nicht ideal, dass das da alles ausgefallen ist, aber dass das irgendwie leichtfertig eingestellt werden würde, der Fernverkehr.
Das glaube ich auch nicht. Das Deutsche Bahnnetz ist einfach eines der belastetsten und ausgelastetsten und gestresststen der ganzen Welt. Und das hat manchmal seinen Preis und ich will die Deutsche Bahn da auch nicht aus der Konzernzentrale in Schutz nehmen, aber ich kann nicht diese Emotionalität aufbringen, die du da aufbringen kannst. Also vielleicht ganz kurz, du hast eh schon gesagt, also die ÖPB hat diese so Maschinen, wie sie die Schweiz haben, auch aus bekannten Gründen.
Das ändert übrigens nicht daran, dass der Schnee hier auch mal den Zugverkehr lahmlegt. Also ich habe jetzt gerade in die Nachricht noch reingeschaut. Also der Flughafen Wien ist übrigens gesperrt, habe ich gelesen. Und also für den Zugverkehr gibt es seit gestern Abend einfach eine Reisewarnung. Also Kollegen von mir fahren heute nicht nach Wien, die aus dem Umkreis von Wien in die Stadt reinpeilen. Die bleiben einfach daheim.
Und für den ganzen Rest, also ich bin da schon bei Lenz. Also wozu soll man das alles haben, wenn man es fast nie braucht? Und lieber Matthias, nein, jetzt wart mal Matthias, nur weil ihr Geld für euch abgeschafft habt. und ein Berg für eine Milliarde durchbohrst, damit keine Pfützen in der in der Stadt entstehen.
Und euch vermutlich sogar Equipment angeschafft habt, damit man einen Tsunami überstehen kann, weil man weiß ja nie, auch als Binnenland kann es einen treffen. Ja, ist okay, das ist schön für euch, aber andere Länder haben halt echte Budgets. mit denen sie haushalten müssen und auch die Bahnunternehmen haben Budget. Ich habe jetzt da kurz nochmal gegoogelt. Der entlastungsstollen Ziel, so heißt das Ding, kostete 175 Euro.
Millionen Franken. So ist auch viel Geld. Genau, also so einen Anti-Tsunamizug, den lasse ich mir jetzt einmal per KI zeichnen. Neben dem Meme mit Helmut Schmidt, den Gummistiefeln in Moonboots am Schneeschippen. Nein, aber nochmals ernsthaft, ich glaube gar nicht unbedingt, dass es eine Frage des möglichst fancy Materials und der großen, starken Schneeschleudern ist.
Weil, ich habe mir jetzt mal nachgeschaut, wie denn die SBB offiziell jetzt auch Mitteilung aus der Konzernzentrale in Bernbank darf. Auf Schnee oder sich auf den Winter vorbereitet. Die führen da auf der Website alles schön auf, bla bla bla bla bla. Aber ich glaube, der zentrale Punkt ist, Zitat Ab Mitte Oktober befindet sich das Personal in erhöhter Bereitschaft.
Dann geht es dann weiter, und zudem unterstützen regionale jetzt lass mich ausreden regionale und lokale Firmen die Schneeräumungen, damit die Intervention flexibel und schnell erfolgen kann. Das ist wirklich lustig, Matthias, ne? Also du versuchst dich über mich lustig zu machen, weil ich vermeintlich klinge wie jemand aus der DB Konzernzentrale und dann liest du literally Sachen von der SBB Konzernzentrale. Ich picke meine Quellen offen.
Ich lege mal die Köhle noch. Also befindet sich das Personal in der Hütterbereitschaft, ist ja wirklich absol eine absolute Nullaussage. Also natürlich, wenn es Herbst wird, dann wissen die Leute, dass es kälter wird und dann schickt vielleicht mal jemand eine Mail rum, ach du liebe Mitarbeiter, es könnte schneien. Also Das finde ich wirklich nicht sehr Weiterführend und was die Unterstützung durch lokale Firmen bei der Schneeräumung angeht, ja klar.
Dann geht es halt wieder ums Geld, ne? Da braucht man halt das Geld für, um das bezahlen zu können. Es geht immer ums Geld. Auch beim Personal geht es dann ums Geld. Es ist ja nicht so, dass, ähm, ich glaube, das gilt auch für die Deutsche Bahn, aber es gilt auch für die ÖPP, dass die irgendwie zu viel Personal hätten. Das man mal so in Bereitschaft versetzen kann. Und wie gesagt, also es derzeit gibt es gerade Warnung von der ÖPB. Aber jetzt erzähl doch mal etwas von unserem Hamburg.
Ja, jetzt wollen wir wissen, wie es war. Nein, aber nein, Flugzeug, drei Stunden. Nein, jetzt warte mal eine Sache ist mir schon wichtig, Matthias. Wir können wirklich nicht so tun, als wären wir hier auf jedes Wetter vorbereitet und würde das alles total locker. Ja, aber es ist wichtig. Du erzählst zum dritten Mal
Bei der Quality Time. Also Matthias hat mir dann noch, während ich im Flieger gesessen bin, ein warmes Bett organisiert. Und dann sind wir in die Zeitredaktion und die war auch menschenlehrweise. niemand sich rausgetraut hat. Aber eben, wir hatten Quality Time miteinander. Wir hatten Quality Time, genau. Wobei ja auch sonst in der Stadt eben eigentlich kaum jemand unterwegs war. Ja, es ist ja auch, es gab ja auch, also wir sind am, wann sind wir am Mittwoch sind wir ankommen?
Und ab Mittwochabend gab es dann diese ganzen Warnungen davor, also die Warnung, dass man vielleicht eher daheim bleiben soll, dass man nicht rausgehen soll, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, etc. pp. Aber sagt mal, findet ihr das ich formuliere es jetzt mal als Frage, sonst reite ich mich da so richtig in die rein.
Findet ihr das nicht seltsam und problematisch, wenn der Herr Bürgermeister einer Großstadt eine Videoansprache hält und eben an seine Bürger appelliert, wegen ein paar Zentimetern Schnee bleiben Sie zu Hause. Da wird doch einfach die Verantwortung abgeschoben.
Also, und ich habe das gesehen, und so meine These wäre: mein Gefühl war, das ist auf irgendeine Art und Weise eine Nachwirkung von Corona. Also, damals hat man den die Leute darauf eingestellt, dass es, da haben wir es auch teilweise zu Recht, Zitationen gibt. In denen es zwingend ist, möglichst wenig oder keine Kontakte zu anderen zu haben. Aber ich meine, jetzt in dem Fall ging es einfach um Schnee, nicht um ein unbekanntes Virus. Und dann mit so einer
einem Naturphänomen mit dieser ja schon fast autoritären Haltung bleiben sie zu Hause zu begeben. Ich finde das Also mich irritiert das und ich finde es auch demokratiepolitisch gefährlich. Boah, als sollst du das ganz große Besteck krassen. Formuliere es jetzt mal als Frage. Völlig anders wie du, also komplett anders wie du. Vielleicht haben wir einfach zu viel Zeit miteinander verbracht. Distanz durch Nähe oder irgendwie so. Quality Time ist auch, wenn man sich nicht sieht. Ja.
Also, ich finde es absolut richtig, dass man, wenn absehbar ist, welche Bedingungen herrschen werden, frühzeitig darauf hinweist, was da auf die Stadt, auf die Menschen in der Stadt und auf die Infrastruktur zukommt. Vor allem.
Wenn eben es absehbar ist, dass diese Bedingungen Auswirkungen auf das Funktionieren der Stadt haben werden. Wenn ich also weiß, dass die S-Bahnen nur eingeschränkt fahren werden, Was ja dann auch passiert ist, also was weiß ich, die S1 in Hamburg ist dann nicht alle zehn Minuten gefahren am Freitag, sondern alle 20.
Dann ist es ja nicht verkehrt, dazu aufzurufen, dass jene Leute, die können, da war nämlich nichts autoritär, sie müssen daheim bleiben, sondern es war so: Hey, wenn möglich, bleibt daheim. Und da ist aufgefallen, wenn ihr könnt, Und dann dann bleibt es daheim und jene Leute, die es können, sind vielleicht auch daheimblieben. Damit verhindere ich, dass es zu Überlastungen kommt im öffentlichen Verkehr.
Und ich verhindere übrigens auch, dass sich noch mehr Leute wehtun, weil sie hinfallen oder Autounfälle passieren. Und das ist ja alles Vorkommen. Also nichts gegen richtig warnen. Gerne auch eben zum Beispiel das bei Nassschneem bitte nicht in den Wald spazieren gehen soll, weil einem da die Äste auf den Kopf krachen könnten. Gerne bei Glatteis, Eisglätter, gefrorenem Regen. Aber so pauschale Radikalwarnungen, also wenn alle zu Hause bleiben und dann auch noch die Schulen schließen.
Das nützt sich doch einfach ab, und das lässt doch die Leute das Vertrauen in die Staatlichkeit verlieren. Es kommt davon, wo du sowas machst, Klarwee. Das ist der große Unterschied.
Nehmen wir jetzt Tirol her. Allgemein vor Schnee zu warnen in Tirol wäre eher sinnlos. Das stimmt schon. Also da muss schon genaueres dazu gesagt werden. Also da muss ja irgendwie so gesagt werden wie da und dort Glatteis oder was auch immer. Ich habe zum Beispiel am Samstag dann Eine Push-Nachricht vom Land Tirol kommt, ich glaube, es war sonst.
Am Pushnachricht von der App des Landes Tirols bekommen, Lawinenbahnstufe vier in den Regionen Silvretta, Lechtaler Alpen und so weiter, Lawinenbahnstufe drei in anderen Gebieten. Also es war recht eine klare Warnung am Jahr, aber das ist für dein Freizeitvergnügen eine Warnung. Ja, schon auch natürlich, wenn ich irgendwo hinfahren will und so weiter. Aber eben hätte ich ein Skitour geplant, wäre das hilfreich gewesen. In Hamburg hast du nicht jedes Jahr irgendeinen Unsinn mit Schnee.
Und da kannst du, finde ich, schon mal allgemein warnen, ohne dass er sich auch abnützt. Es war ja nur gefährlich, weil der Staat anscheinend nicht in der Lage oder willens war, die Stadt vom Schnee zu befreien. Also nur kurz, als ich am Samstag, dann, ich war. bin dann nach Zürich geflogen, weil eben auch am Samstag keine Züge fuhren, oder jene zumindest nicht jene Züge in die Richtung, in die ich wollte.
Zürich gelandet, dann fuhren auch hier die Busse zum Beispiel nicht, weil dann der Schnee hier angekommen ist. Fang ich also vom Hauptbahnhof mit dem Tram nach Hause und ich habe auf dieser Strecke mehr Leute mit Schneeschaufen in der Hand gesehen als in drei Tagen in ganz Hamburg. Ja, du wiederholst halt auch deine Argumente, dann muss ich meine auch wiederholen. Schneeschau. Ich kriege jetzt auch einen Tee.
Ja, aber auch eine Schneeschaufel gehört halt zu einer Spezialausstattung. Also, wozu soll man eine Schneeschaufel haben, wenn man sie alle, weiß ich nicht, zehn Jahre mal braucht? Ich habe drei Schneeschaufeln oder Schneehexe daheim. Schneehexe und eine Schneehexe. Das ist zum Schieben, zur Schneeschieber. Ein Schneeschieber.
Was ist der Unterschied zwischen einer Schneeschaufel und einem Schneeschieber? Das sind diese ganz breiten, die man am Boden entlang schiebt. Ich meinte, du hättest einen Schnee. Also Häxel? Nein, nein, die heißen anders. Wie heißen die Dinge? Ein Schneefräse. Achso, nein, nein, nein. Und da könntest du so quasi.
Na, Schneefräse habe ich keine. Das wäre aber schön, dann könnten wir nach unserem Kettensägenauftritt mal einen Schneefräsenauftritt machen. Ja, nein, also super Schneefräsen finde ich. Nein, also die sind so eine Stufe unter Laubläsern für einen Normalgebrauch. Aber okay, anderes Thema. Aber jedenfalls, ich habe dieses Zeug daheim, weil es halt öfter mal schneit und ich das auch regelmäßig brauche. Aber.
Dafür habe ich halt keine Hochwasserhose, die vielleicht in Hamburg mehr Leute. Also eine Fischerhose, oder was? Ja, oder sonst bin ich nicht ausgerüstet wirklich dafür, dass Hochwasser ist. No, na. Also, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin grob bei dir, Florian Matthias. Nochmal zu dir, lieber Freund. Also, wenn wir kommen ja später noch dazu, wie das bei uns überhaupt mit den Räumen geregelt ist. Aber wenn es nun mal so ist,
Dass die Stadt Hamburg nicht garantieren kann, dass die Wege alle geräumt sind, weil sie vielleicht dafür das Personal nicht hat, weil sie dafür die politische Erfahrung nicht hat, weil es vielleicht auch dafür einfach die Witterungsbedingungen so sind, dass es nicht umzusetzen ist, nicht zu garantieren ist, dann finde ich es.
Noch aus sonstigen Gründen irgendwie falsch, wenn der Bürgermeister sagt, liebe Leute, es ist gefährlich draußen, bleib mal lieber zu Hause. Das finde ich absolut richtig. Und dass du mal so nebenbei sagst, der Staat sei nicht nur nicht in der Lage, sondern vielleicht auch nicht willens,
Ich hab's das ja nochmal in den Raum gestellt. Ich hab's mal ergänzt. Ja, ja, ja, ja. Nein, das finde ich wirklich hart am populistischen Politiker-Bashing. Also würde ich die Hamburger Politik und generell auch Politiker in Schutz nehmen, also da irgendwie.
eine Art unterlassene Hilfeleistung oder Absicht zu unterstellen. Der Staat hätte keine Lust, den Schnee wegzumachen, obwohl er es könnte, finde ich irgendwie schräg. Und vielleicht, sagen wir mal, also dieses Gefühl, dass du dich schon bedrängt fühlst, wenn da ein Bürgermeister kommt und sagt Achtung, es ist glatt, vielleicht geht ihr besser nicht raus.
Ich weiß nicht, also es gibt ja so lange Überlegungen gerade dazu, wie eigentlich Autoritarismus und Liberalismus zusammenhängen, und vielleicht könnte man die in dem Fall da einen Snowflake-Liberalismus attestieren. Das finde ich gut. Also nochmal ganz kurz, also ich, wie gesagt, ich kann einiges nachvollziehen, was da passiert ist und was nicht passiert ist in Hamburg. Was ich aber es gibt, aber auch Dinge, die ich nicht verstehen kann, wenn ich auf die noch kommen darf.
Nämlich, wie man auf die Idee kommt, dass es schlau sein könnte, die Gehsteige einfach nicht zu räumen, die Trottoirs, wie man Thias sagen würde, oder zumindest zu streuen mit Kieselsteinen oder mit Sand. Wir sind noch gar nicht beim Salz, da kommen wir noch hin. Das verstehe ich einfach nicht. Also, wir sind, Matthias und ich sind da nächsten in der langen Reihe aus einem Lokal raus.
Und da war einfach, also nicht so eine Eisfläche, sondern da waren so richtige Eishügel. So ganz ja, also das war das sowas, also Und dazu dann so nicht abgeräumte Dächer. Also am Weg zum Hotel ist neben uns Schnee von einem Haus runtergefallen, ohne dass irgendwie da ein Warnhinweis abgesperrt worden ist oder sogar das Dach vielleicht abgeräumt war. Sie suchen einen neuen Job, berufliche Veränderung oder wollen endlich Ihre Karriere vorantreiben? Dann sind Sie bei Academics genau richtig.
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Also mehrere Dinge. Das mit den Dächern, das stellt mich tatsächlich auf, Florian, da habe ich mich in Deutschland noch nie mit beschäftigt. Also das spricht gleich auch dafür, wie ungewöhnlich das zumindest in Hamburg, weil ich nehme an, dass das in Bayern und in alpennahen oder alpenländischen
Auch in Deutschland häufiger ist. Aber Schnee von Dächern ist mir im Alltag sozusagen überhaupt gar kein bekanntes Problem. Und aber dafür und auch für das Schneeräumen vor allen Dingen von Bürgersteigen, wovon du gerade sprichst. Dafür gibt es natürlich Regeln in Deutschland, das ist ja nicht so.
Wäre dem deutschen Gesetzgeber nie aufgefallen, dass es mal schneit und dass man da was mit dem Steben auch mal tun muss. Ja, auch wenn Matthias das sicherlich erwarten würde. Also, für das Räumen der Bürgersteige sind jeweils die Eigentümer. der also die Anrainer sozusagen zuständig, ja, also diejenigen, die da wohnen. Ja, die Eigentümer, nicht die Anrainer, oder?
Also, wenn ich Mieter bin, bin ich nicht zuständig. Ja, das kann man in dem Mietvertrag schreiben. Also, wenn du einen Mietvertrag unterschrieben hast, in dem drin steht, lieber Mieter, du bist dafür zuständig, dass der Bürgersteig. vor unserem Haus geräumt ist, dann bist du dafür auch zuständig. So und
Dafür gibt es sehr schöne Regeln, die ich mal beispielhaft aus der Berliner Gesetzgebung herausgesucht habe, um euch auch eure Sorge zu nehmen, dass das alles in Deutschland nicht ausreichend geregelt sei. Zitat. Gehwege sind in einer für den Fußgängerverkehr erforderlichen Breite unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls, bei länger anhaltendem Schneefall in angemessenen Zeitabständen.
Von Schnee zu beräumen, bei Schnee- und Eisglätte unverzüglich mit abstumpfenden Mitteln zu bestreuen, bei Bedarf auch wiederholt. Eisbildungen, denen nicht ausreichend durch Streuen entgegengewirkt werden kann, sind zu beseitigen. Auf Gehwegen in Straßen der Reinigungsklassen I und II
muss der Winterdienst in einer Mindestbreite von 1,50 Meter und bei Gehwegen mit einer geringeren Breite als 1,50 Meter in der Gesamtbreite durchgeführt werden. An übrigen Straßen beträgt unter Beachtung des Absatzes 3 Satz 1 die Mindestbreite 1 Meter. Dauert der Schneefall über 20 Uhr hinaus an oder tritt nach dieser Zeit Schneefall- oder Glättebildung ein, so ist der Winterdienst bis 7 Uhr des folgenden Tages, an Sonntagen oder gesetzlichen Feiertagen bis 9 Uhr durchzuführen. Das heißt,
Wenn ihr da mitten in der Nacht unterwegs wart, hättet ihr noch ein bisschen länger aushalten müssen in eurer Kneipe und ab sieben Uhr morgens wären die Straßen dann ganz sicher wieder geräumt gewesen, auch in Hamburg. Na, wahnsinnig. Also die Straßen schon, Straßen schon. Die Hauptstraße schon, doch, doch. Na, gut, wir kommen auf meinen Lieblingsbegriff oder Lenz des neuen Lieblingsbegriff später nochmals. Also bei uns, ja, okay. Also
In Österreich ist die Regelung sehr ähnlich. Ich glaube nicht so detailliert mit zwei Meter, ein Meter Straßenkategorie eins und zwei, aber es kann natürlich auch sein. Aber grundsätzlich Eigentümer ist dafür zuständig, dass der Gehsteig ums Haus Drumherum grammt ist und im Fall auch gestreut, und er muss sich auch darum kümmern, dass es dachgeräumt ist.
Weil das im Dach nicht immer sofort geht, kann man auch erst mal ein paar Warnhinweise aufstellen. Aber eben, die habe ich in Hamburg auch nicht gesehen und Man kann das übrigens auch an der Mieter übertragen, diese Verpflichtung. Ja, ich habe das ja gerade auch ironisch gemeint, mit morgens um sieben wäre das dann alles weg gewesen in Hamburg. Es stimmt tatsächlich, dass auch mein Eindruck ist, dass viele das nicht besonders diszipliniert ausführen.
Diese Vorschriften zur Schneeräumung. Und ehrlich gesagt würde ich euch da auch gern was gestehen, aber ich habe etwas Angst. Dass Matthias mir dann mit dem Schneeflug vor Wut ins Haus brettert. Also der hat weder einen Schneepflug noch eine Schneeschaufel, aber ich finde, wir könnten er würde sich für den Zweck sogar eine Schneefräse anschaffen. Ich wollte gerade sagen, wir können eine Servus-Kürzi Hallo-Schneefräse im Zeitschob anbieten, vielleicht.
Ich google mal Agoni. Ich google mal das Modell. Schnee. Aber erzählens, was ist so schlimm? Ja, also wir haben jetzt den, was haben wir jetzt? 12. Januar, kann das sein? Wenn diese Folge erscheint, den 13. Nein, den Vierzehnten, wenn sie erscheint, den dreizehnten heute bitte auch. Der dreizehnte ist heute sogar schon. Das heißt, hier liegt jetzt seit ziemlich genau zehn Tagen Schnee in Berlin und es kommt auch immer wieder neuer dazu, auch wenn er jetzt vielleicht langsam mal tauen soll.
Und ich habe seitdem, also in diesen letzten zehn Tagen, nur einmal wirklich Schnee geschippt. Ja, aber was ist das Problem? Also richtig so? Dafür gibt es ja den Staat, der kümmert sich darum. Also komm drauf an. Also aufs Trottoir und ums Trotwa kümmert sich bei uns der Staat. Du bist dafür zuständig, dass der Weg zu deinem Haus frei ist. Das heißt, der Gehsteig ums Haus herum macht der Staat. Ja, der gehört ja auch dem Staat.
Der gehört ja dir nicht. Also hat auch der Staat dort zu räumen. Du bist dafür verantwortlich. quasi Weg von Trottoir zu Haustüren. Wenn du aber ein Einfamilienhaus hast, bist du selber schuld oder musst du das mit Fraukindern oder Haustüren klären?
Aber das ist interessant, weil das ist wirklich ein Unterschied zu Österreich und Deutschland. Und nur noch schnell: also bei Mietwohnern ist es quasi Aufgabe des Vermieters, außer das wird irgendwie vertraglich anders geregelt. Und ja, also deshalb habe ich auch. Keinen Grund, eine Schneefräse, Schneepflug oder Schneeschaufel bei mir im Keller zu haben. Das wird gemacht.
Also es gibt auch in Deutschland, in deutschen Städten Bereiche, wo der Staat für die Gehwege zuständig ist, zum Beispiel in München der innere Ring, ne? Also die absolute Innenstadt. Da kümmert sich dann der Staat um die, um das Räumen der Gehwege, aber In den meisten Gebieten ist es so, dass die jeweiligen Hausbesitzer für den Gehweg vor dem Haus
Sind. Bei mir ist das so, ich wohne in so einer kleinen Spielstraße, die nur Anwohner wirklich benutzen und es gibt da auch keinen extra Bürgersteig. Wir haben da so eine Spielstraße, an der halt die Häuser liegen. Ich habe einen schmalen Streifen vor der Tür etwas freigeräumt, relativ am Anfang, aber das ist halt. Schon eine Woche her und der ist auch längst wieder weiß und Naja, mein Problem ist halt auch, wir reden hier die ganze Zeit über Schneeschippen und Schneefräsen und so weiter, aber
Ich hab dieses Zeug zum Streuen gar nicht da. Also, doch hast du, so wie ich dich kenne, hast du irgendwie 30 Kilogramm unterschiedlicher seltener Speisesalz-Sorten daheim. Kannst du mit dem Salzstreuer rauskommen? Du meinst, ich soll mein wertvolles Fleur de sel aus Durant da drauf stehen. Ja, ja, wenn schon, denn schon. Na,
Ich kann auch so ein bisschen so machen in den Sonnen? Genau. Also es klingt jetzt bei dir nicht dramatisch. Aber an und für sich wäre es bei uns so, wenn es keinen Gehsteig gibt, wärst du, eben zumindest in Österreich, verpflichtet, auf der Straße an einen Meter breiten Streifen freizuräumen.
Und du darfst das Zeug dann übrigens auch nicht nur einfach weiter auf die Straße werfen, sondern du musst irgendwie schon zuschauen, dass du das bei dir unterbringst. Ich finde das absurd, dass dafür Private zuständig sind. Absolut. Ich finde das eigentlich immer ganz nett. Nein, ich finde, das zeigt halt auch die Stellung der Fußgänger in euren Ländern. Da können sich dann die Privaten drum kümmern. Ganz im Ernst, ich finde das. Da sieht man es wieder. Sagst du mehr Staat oder Mehrstaat?
Ja, auch deshalb hatte ich Angst, davon zu erzählen, dass ich jetzt mit Strafen rechnen muss. Ich hoffe also, dass keiner meiner Nachbarn diesen Podcast hört und mich irgendwie beim Ordnungsamt anzählt oder das Ordnungsamt hier selbst vorbeikommt und mal kontrolliert. Es gibt dann nämlich Strafen. Von fünfzig bis fünf hundert Euro fürs Nichträumen in Hamburg sind angeblich theoretisch sogar bis zu fünfzigtausend Euro. Strafe dafür möglich.
Naja, also ich bin ganz froh, dass ich euch das erst jetzt erzähle, wo ihr es dann doch mal aus Hamburg rausgeschafft habt. Ich sehe schon wieder wie Matthias, der Schweizer Sheriff, so durch die Hamburger Straßen läuft und Strafzettel verteilt. Ich wüsste aber ehrlich gesagt schon gerne, wie das gehen soll, also was man anstellen muss, um fünfzig Euro Strafe zu bezahlen fürs Nicht Schneeräumen.
Ich stelle mir das so vor, wenn die alle Etablissements, die so an der Reperbahn liegen, wenn die sich gemeinsam verabreden und die Reperbahn zu so einer Blitzeisrodelbahn verwandeln, indem sie nochmal extra Wasser draufschütten, das dann friert. Dann könnte ich mir vorstellen, dass sie vielleicht in der Kategorie bei 50.000 landen. Ich finde 50.000 schon ein bisschen übertrieben, um ehrlich zu sein. Also, aber.
Also ich habe bei uns Strafen gefunden in der Höhe so zweiundsiebzig Euro fürs Nicht-Schneeräumen und ein bisschen was über sieben hundert Euro, wenn das Dach nicht geräumt ist. Wenn wenn allerdings wirklich was passiert, kann Echte Probleme kriegen. Aber also nur fürs Nicht-Träumen ist es.
Also ja, fünfzigtausend. Wobei man sich ja auch fragen könnte, ob man die Leute, die man dann abdelegiert fürs Bußen verteilen, vielleicht nicht besser zum Schnee schippen? Das haben wir uns in Hamburg überlegt, gell? Ob man denen nicht der Schneeschaufeln andrückt. Wäre so mein Geheimtipp. Aber dann war ja noch was anderes in Hamburg, das mich auch sehr irritiert hat. Du hast voll von deinem Flirtuszell geschwärmt, Lenz. Salzstreu verbot. Die Stadt kennt anscheinend ein Salzstreuverbot.
Ja, die meisten Kommunen kennen das. Das ist nicht bundesweit geredet, sondern eben kommunal geregelt. Und ja, in Hamburg gilt für Privatpersonen ein Salzstreuverbot. Und Privatpersonen sind ja, wie gesagt, wichtig für das Räumen und gerade der
Gehwege und das wurde dann allerdings in der vergangenen Woche aufgehoben, dieses Salzstreuverbot. Jetzt geht wahrscheinlich da die Schneeflocke total an die Decke. Die schmilzt ja mit dem Salz. Ich bin diesem Verbot gegenüber echt nicht abgeneigt. Ich finde das gar nicht so doof. Also das Salzstreuverbot. Ich finde nämlich, wir verwenden in Österreich viel zu viel Salz. Also Greenpeace hat im vergangenen Jahr mal vorgerechnet, dass von Anfang November bis Ende Mai
mehr als 350.000 Tonnen Salz gestreut werden in Österreich. Das ist ja Viertel der gesamten österreichischen Salzproduktion. Und das ist einfach zu viel, finde ich. Also das ist wirklich zu viel. Dieses Salz ist ökologisch nicht cool. Es ist schlecht für die Böden, die Bäume, die Tiere und übrigens auch fürs Auto, weil das halt schneller rostet. Und ich sehe schon ein, dass gewisse Straßen müssen gesalzen werden, es geht einfach gar nicht anders.
alles gesalzen wird oder sehr, sehr viel gesalzen wird, das ne. Und deshalb finde ich gar nicht schlecht, dass man zum Beispiel in Hamburg oder in anderen deutschen Kommunen sagt, hey Freunde, im Normalfall Salzen verboten. Weil sonst, also vor allem wenn du irgendwo wohnst, wo selten so viel Schnee fällt.
Weil sonst kommt jeder Ladenbesitzer bei 0,01 Zentimeter Schnee auf die Idee, dass man da jetzt mit Salz ausrückt und das da vorne hinstreut. Das traue ich nämlich den Deutschen wirklich zu, dass die das machen. Mach mal so, ne? Also, Default-Modus, Salzverbot, und alle zehn Jahre, wenn wir es mal brauchen, heben wir dieses Salzverbot, Streuverbot für Salz auf. Aber warum die in Hamburg wie lange haben sie braucht? Zwei Tage, drei Tage?
Damit es irgendwie ordnungsgemäß entschieden ist und durch alle Instanzen ist, das habe ich dann irgendwie doch ein bisschen lang gefunden, das hat sich mir nicht erschlossen. Aber Florian, das heißt, bei euch ist als erlaubt überall. Nein, ganz überall nicht. Gewisse Kommunen schränken es an gewissen Orten schon ein, aber also sagen wir so, im Normalmodus bei uns. Ja, im Normalmodus wird gesalzen, was das Zeug hält.
Das ist ja sehr umweltschädlich, wie du schon gesagt hast. Und auch dieses kleine Geröllzeugs, dieser Split, der ja bei uns hier benutzt wird, ist natürlich auch nicht super. Da sagen die Leute auch immer, da sollten Restmüll und bitte nicht einfach in den Gulli. Ich habe jetzt ein Interview mit einem Experten gelesen, der empfiehlt, Achtung, das will ich als Tipp unseren Hörerinnen und Hörern noch mitgeben und auch mir selbst.
Mais Spindelgranulat. Das ist nämlich leichter abbaubar. Matthias. Yes, hier. Ich bin noch fasziniert von euren Regelwerken, ja. Ihr habt das alles radikal gelöst. Bei euch wird einfach, wie ich gelernt habe, schwarz geräumt. Ein Begriff, der mir bisher völlig neu war. Was ist das? Das, was er meint, dass der Schnee komplett entfernt wird, dass du auf den Straßen nicht weiß, sondern eben schwarz siehst.
So sieht es zum Beispiel in der Stadt Zürich aus, das ist auch kommunal geregelt, und gerade in Wintersportorten ist es so, dass der Schnee liegen gelassen wird, da wird dann eben mit Split eher gearbeitet, natürlich auch, weil es schöner aussieht. Feeling aufkommt eines Winter Wonderland. Aber eben zum Beispiel in der Stadt Zürich ist es so, dass alle Hauptverkehrsachsen
Schwarz geräumt werden, das ist so vorgeschrieben. Und bei kleinen Straßen wird eher gepflügt, außer es droht Schnee- oder Eis glätte. Und sagt danach die Stadt zu euch selber, wo immer möglich, wird Sohle ausgetragen, da dadurch noch weniger Salz benötigt wird. Also nicht direkt Salz, sondern so ein Salz, ein flüssiges Salz gemischt. Aber was mir jetzt natürlich auch klarer wird mit diesem ganzen Salzverbot, wenn ihr diese Schneeräumung
teilweise an Private delegiert, dass da natürlich dann strengere Regeln gelten und bei uns das halt so ist. Also Private, eben, das ist vielleicht an der eigenen
Das Weglein zum Haus, das gesalzen wird oder nicht, und nicht der Gehsteig vor dem Haus. Also da reden wir einfach von anderen Größenordnungen. Und dann hätte ich noch zwei Dinge. Erstens mal, ich habe herausgefunden, wusste ich auch nicht, Dass du in Zürich sogar als Velofahrer Straßenabschnitte melden kannst, die noch nicht vom Schnee freigeräumt wurden: www.bikable.ch und
Mit Straßenabschnitten meinst du Fahrradwegabschnitte? Genau, Fahrradwegabschnitte, irgendwelche Abzweigungen, wo dann irgendwie halt diese Madern, also diese Haufen von Schnee liegen und wo du dann nicht rauskommst. Also das wusste ich nicht, finde ich toll. Und ich habe meine Lieblingsschneefräse noch gefunden, während wir hier diskutiert haben. Ich habe auch eine, was sagst du deine? Huskwana ST vierunddreißig T
Das Benzin betrieben, oder? Avenged Engine. Um auch die rauesten Gehwege, Einfahrten oder öffentlichen Flächen und den schwersten Schnee Tag ein, tag aus zu bewältigen. Also, ich wäre eher für die Hybrid-Schneefräse von Honda. Die hat es gleich groß, ähnlich stark, aber die kann schon viel mehr. Ja, wenn nicht Winter wäre, würde ich ja für eine Solarschneefräse plädieren. Also Lieblingsschneefräsen bitte auch an alpen.zeit.de. Diesen Schweizer sollten Sie kennen.
Man kann ja von ihm halten, was man will, aber das soll ihm mal einen nachmachen. Fast siebzig Millionen Exemplare seiner Bücher verkaufte nämlich Erich von Däniken. Dabei wollte eigentlich zunächst niemand etwas wissen von seinen Theorien, oder von den Theorien, das, wie er mal genannt wurde, Karl May, der Präastronautik. Die Theorie ging so, dass unsere menschlichen Vorfahren nämlich von Aliens besucht worden seien.
1968, nachdem 20 Verlage das Manuskript abgelehnt hatten, erschien dann trotzdem das Buch Erinnerungen an die Zukunft und wurde ein Bestseller. Eric von der behauptete Zeichnungen in der peruanischen NASCA-Wüste Landebahn für Ausserüber gewesen. And diese Thesen, die er seit er in unzähligen Büchern in x-fachen Variationen wiederholt hat.
War eigentlich immer die gleiche oder waren immer die gleichen, neben Außerirdische hätten vor langer Zeit die Erde besucht und würden eines Tages wiederkommen. Zitat, wir werden nicht nur beobachtet, sondern Außerirdische sind unter uns.
1911 er von denken diesen Nobelpreis, den wir hier nicht aussprechen können, weil wir zu blöd dafür sind, dass diesen Satire-Nobelpreis für den Bereich Literatur, und 2012 wurde ihm das Goldene Brett vorm Kopf für den Zitat erstaunlichsten pseudowissenschaftlichen Unfug des Jahres und auch für sein Lebenswerk verliehen. Der Literaturwissenschaftler Philipp Tyson, der auch regelmäßig für die Zeit Schweiz schreibt, der hat auch eine Einführung in die außerirdische Literatur geschrieben.
Und sah oder sieht in Fond Daniken so eine Art von Indiana Jones. Tyson sagt jetzt Die Tage gegenüber dem Schweizer Radio und Fernsehen. Zitat, Erik von Deneken war jemand, der aus dem Nichts kam und es ohne große Vorbildung geschafft hat, ein Paravissen zu etablieren, das um die Welt gegangen ist. Er hat viele Leute in der Kunstwelt anschaulich geprägt. ohne dass man bis heute verstehen kann, warum das so war.
Er blieb bis zum Schluss eigentlich auch immer ein netter Kerl. Zitat Ende. Nun ist Erich von Dennick in dieser Tage im Alter von 90 Jahren gestorben. Wir haben ihn, glaube ich, schon mal geehrt in dieser Kategorie, nämlich zu seinem 90. Geburtstag. Aber ich finde, über seinen Tod hinaus, er ist, er war ein Schweizer, den man kennen sollte. Lieber Matthias, lieber Florian, was macht ihr eigentlich so, wenn ihr mal kurz den Kopf freikriegen wollt? Oh, danke für diese Frage.
Ganz oft Metal hören, also so 80er, 90er Sachen meistens, so irgendwas zwischen Pantera, Morbid Angel und Fear Factory oder auch aktuelle Sachen. Conflict DLC, zum Beispiel das Album, das neue Album von der amerikanischen Band Health. Da gibt es auch den Anspieltipp Wipe Cop. Also super.
Lieber Florian, Schneefräsen. Und das ist der Grund, liebe beide, dass ihr da seid, wo ihr seid, und Kai Wegner, der lieber mal eine Stunde Tennis spielt, um den Kopf freizukriegen, regierender Bürgermeister von Berlin ist. Ja, aber ist das erstrebenswert? Also will ich Bürger will ich Bürgermeister dieses Molochs sein? Also Aber wie meinst du? Also meinst du, stell dir mal Matthias und mich so beim Tennisspielen vor mit so weißen Socken und so Poloshirts?
Das wäre quasi der dritte Fall für ein KI-Bild, das wir nach dieser Folge generieren müssten. Nein, ich möchte euch natürlich nicht zu Sportarten zwingen, mit denen ihr nichts zu tun haben wollt. Auch beim Schneefräsen soll man ja einige.
Kalorien verbrennen, ebenso wie beim Headbang, lieber Florian. Aber ich finde es andersrum zumindest nicht per se schlimm, dass Kai Wigner am Sonntag vor anderthalb Wochen mit seiner Lebensgefährtin, der Bildungssenatorin Katharina Günther, Wünsch, Tennis spielen war. Nein, nicht im Schnee, in der Halle. Dafür reicht dann auch selbst das Geld im armen Berlin, dass man Tennisplätze ab und zu überdachen kann. Also in einer beheizten Halle, aber Schnee ist tatsächlich schon wieder ein gutes.
Stichwort, wir haben hier eine Art schneemonothematische Sendung, zumindest noch was den Anfang dieses Themas angeht. Denn zu dem Zeitpunkt war ja wir schon haben in der letzten Folge schon darüber gesprochen der Südwesten Berlins eiskalt und lag es lag dort auch Schnee und vor allen Dingen war der Südwesten Berlins ohne Strom.
Ähm, Wegner hatte behauptet, er habe sich am Wochenende in seinem Arbeitszimmer eingeschlossen, um die Krisenbewältigung zu koordinieren. Dabei hat er dann halt seine kleine Tennispause nicht erwähnt. I wie gesagt, ich finde Artist Tennisspielen überhaupt nicht schlimm. Ich finde auch, das ist so ein ganz komisches Bild von das man von Politikern hat, dass die da irgendwie achtundvierzig Stunden durcharbeiten und am besten ja nicht schlafen und was weiß ich, was.
Aber er hat halt gelogen, oder? Das im Tennisspielen, das war dann irgendwie halt doof. Ja, aber das ist halt eben schon doof. Ja, es ist doof, ja klar. Aber die Sache an sich finde ich jetzt nicht schlimm. Ich finde es allerdings auch schlimm, dass er offenbar das Gefühl hat, er darf das Ja nicht sagen, weil man könnte immer strikt daraus drehen, dass er Tennisspielen gegangen ist, wo ich empfinde wurscht. Wahrscheinlich hätte ich Irgendwer ist sogar getan.
Genau, also dass er jetzt hingeht und sagt: Liebe Leute, ich habe mich um die Krise gut gekümmert, aber zwischendurch war ich eine Stunde Tennisspielen, das ist natürlich unrealistisch. Das hätte er nicht machen sollen, aber er hätte natürlich einfach nicht sagen, nicht behaupten,
können, dass er sich den ganzen Tag eingeschlossen habe, wenn er das nicht getan hat. Da würde ich mitgehen. Mir gehen allerdings auch diese Rücktrittsforderungen, die es jetzt gibt und die es fast aus dem gesamten politischen Spektrum gibt, also von AfD,
Und der Linkspartei sowieso, aber auch von anderen, die gehen mir wirklich zu weit und es gibt natürlich auch haufenweise Spott und Memes, die sich darüber lustig machen, dass er da Tennisspielen war, während die anderen gefroren haben. Das sieht natürlich so ein bisschen nach, sollen sie doch Kuchen essen aus. Aber ich finde diese Kritik.
wirklich unangemessen, weil es mir halt lieber wäre, wenn Wegner, und darum geht es ja eigentlich, also wir reden ja jetzt um die Wahlen, die in diesem Jahr anstehen und in Berlin stehen im September Wahlen an, schon wieder. Darum vermute ich ja auch die Rücktrittsforderungen, oder? Genau, darum die Rücktrittsforderung, weil das so eine Art vorweggenommener Wahlkampfstun schon ist.
Mir wäre es jedenfalls lieber Wegner würde jetzt, aber auch eben bei der Wahl danach bewertet, ob er denn seine Zeit da im Arbeitszimmer während dieses Stromungsfalls gut genutzt hat. Ob er alles getan hat, was er tun konnte, oder wo genau da die Versäumnisse liegen. Aber das ist halt schwieriger herauszufinden, als sich am Bild über den Tennisspielenden Weg da.
zu empören. Mir ist also ein Bürgermeister lieber, der mal kurz den Kopf da beim Tennisspiel im Freikriegt im Zweifelsfall als einer, der da aus Prinzip und überarbeitet immer am Schreibtisch sitzt. Du hast es schon erzählt, Florian, also diese Präsenzkultur ist gerade bei Politikern und in der Erwartung an Politikern ja sehr
verbreite mal ganz zu schweigen davon, dass es halt auch was über die politische Kultur aussagen würde, wenn nun jemand tatsächlich wegen der Stunde Tennis zurücktreten müsste. Aber beispielsweise Bundesminister trotz Millionen teurer Maskenskandal-Deals im Amt bleiben dürfen oder auch trotz wirklich hunderter Millionen schwerer Autobahnmautskandale. im Amt bleiben dürfen. Also wir wollen ja eigentlich über Wahlen reden, haben wir jetzt erwähnt, in Berlin weggewählt.
Dieses Jahr, als dass du das erzählt hast, war bei mir so der erste Reflex. Was schon wieder und wann und was wählt ihr da eigentlich? Wir wählen schon wieder, weil es in Berlin ja diese Wahlpannen gab und wir deshalb gerade erst eine Wiederholungswahl hatten.
Und jetzt aber die offizielle Legislaturperiode in Berlin auch abgelaufen ist. Also deshalb, wir hatten einfach eine Wahl mehr in Berlin. So daran liegt das. Und wir wählen im September das Abgeordnetenhaus, also das ja, gewissermaßen das Landesparlament, auch wenn das formal nicht so heißt in Berlin, also es ist quasi eine Landtagswahl.
Und dazu kommen noch einige andere Wahlen, über die wir gleich noch reden, um kurz bei dieser Berlin-Wahl noch zu bleiben. Also die CDU mit Kai Wigner und der Spitze liegt da zwar noch vorne mit 22 Prozent. Aber dahinter kommen direkt mit Linken, AfD und Grünen drei Parteien, die schon bei 16 bis 19 Prozent liegen. Und da merkt man schon, wie eng das ist, und da kann so ein Tennis dann schon mal ordentlich reinhauen. Und wo liegt die SPD? Entschuldige.
Oh, ich glaube so bei zwölf, dreizehn. Oh, okay. Aber nur kurze Zwischenfrage. Täuscht der Eindruck oder hat sich jetzt trotz die des CDU-Siegs bei den Zwischenwahlen da oder wie nachgehalten waren, jetzt nicht so wahnsinnig viel verändert in der Stadt. Doch. Okay. Es gibt zum Beispiel eine Offensive für mehr 50 statt dreißig auf Straßen. Schwarzgeräumte Straße. Ernsthaft. Das ist die Offensive. Ja, ich weiß nicht, ob es Offensive nennt, das ist jetzt mein Welling.
Es gibt einen Stopp für weitere Fahrradwegplanungen und Fahrradstraßenplanungen, also vor allen Dingen in der. Mobilitätspolitik gibt es da durchaus einige Veränderungen zum vorherigen und wir können gerne dann, wenn die Wahl soweit ist, nochmal ausführlich darüber reden, was sich in Berlin eigentlich so verändert hat, weil es ja wirklich besonders ist, zumindest für die letzten, sagen wir mal, 20 Jahre.
Dass hier wieder jemand von der CDU regiert. Aber lass mich noch kurz von den anderen Wahlen erzählen. Wir haben nämlich vorher schon im März schon Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. In Baden-Württemberg wird Winfried Kretschmann nach 15 Jahren aufhören. Herr Kretschmann hatte aber keine Lust, sein Amt schon während seiner Amtszeit, wie das oft üblich ist, abzugeben, zum Beispiel an seinen Nachfolgekandidaten Jem Östemir.
Den ehemaligen Landwirtschaftsminister, weswegen der nun ohne Amtsbonus antreten muss und versuchen muss, das einzig grüne Ministerpräsidentenamt zu tun. In Deutschland überhaupt zu verteidigen. Und dann gibt es eben noch Rheinland-Pfalz, auch im März, wo die SPD um einen ihrer letzten starken Standorte kämpft. Manu Dreier war da lange erfolgreich. Der Nachfolger Alexander Schweizer ist immer nicht ganz so beliebt.
Genau, das sind die zwei Wahlen im März in westlichen Ländern, und dann sind dann noch die Wahlen im Osten, die kommen dann auch. Genau, über die hast du jetzt letztes Mal schon geredet. Das sind diese drei Wahlen, glaube ich, wo du sagst, da könnte da oder dort die AfD die Brandmauer also nicht einreißen, sondern einfach drüber hupfen.
Ja, nur bei der einen Wahl. Also in Sachsen-Anhalt haben wir in letzter Woche ja schon darüber geredet, dass die AfD da momentan bei vierzig Prozent steht und dass bei bestimmten Konstellationen sogar für eine Alleinregierung Reichen könnte das Ganze widmet Sachsen-Anhalt noch wirr. Auch deshalb reden wir jetzt darüber, weil da noch ein bisschen was passiert ist in den vergangenen Tagen. Der dortige Ministerpräsident Rainer Haselow.
Von der CDU, der die CDU lange recht stabil vor der AfD gehalten hat in den Umfragen und in den Wahlergebnissen, der will nicht mehr weitermachen. Das war auch schon lange klar, dass er nicht nochmal antritt, aber er hat sich auch geweigert, sein Amt abzugeben an seinen Nachfolgekandidaten Sven Schulze und wollte eigentlich bis zum Ende der Amtszeit weitermachen. Jetzt hat er sich entschieden, dass das vielleicht doch nicht so eine gute Idee ist und will das Amt.
doch noch abgeben. Am Montagabend haben jetzt die Koalitionsfraktionen, also von CDU, SPD und FDP, dem auch zugestimmt, diesem Wechsel von Haselow zu Schulze. Und ob das aber noch was bringt und ob das sich einfach nur noch nach Verzweiflungstat aussieht, eben weil die AfD so weit vorne liegt, das wissen wir noch nicht.
Ja, aber das ist so ein Sachsen-Anhalt, dann hätten wir nämlich auch noch Manuela Schwesig im Miclung Vorpommern. Moment, Moment, Moment, Moment. Das ist doch unsere Freundin mit dieser Stiftung zugunsten der Putin-Pipeline, oder? Genau, das ist Manuela Schwesig von der SPD.
Naja, sagen wir so, dass um das, was du vielleicht kritisch an ihr findest und was viele andere auch kritisch an ihr finden, nämlich eben diese, sagen wir mal, freundliche Begleitung und Unterstützung des Nord Stream-Projektes durch eine etwas dubiose Stiftung. Das hat ihr im Land selber, im Mecklenburg-Vorpommern, kaum jemand übel genommen, was man auch daran merkt, dass es hier die ja eher noch putin-freundlichere AfD ist, die ihr gefährlich wird in den Umfragen.
Und naja, Manuela Schwesig ist ja von der SPD und wenn die SPD sowohl dort, also Mecklenburg-Vorpommern, als auch in Rheinland-Pfalz Die Wahlen verlieren sollte, dann hat sie langsam wirklich echte Existenzprobleme. Dann muss sie sich irgendwann einrichten in der im 10 Prozent.
Womit sie sich nicht so leicht abfinden dürfte. Achso, und dann ist dann ja auch noch Brandenburg. Da ist diese Woche mal eben der Finanzminister aus seiner Partei, aus dem BSW, ausgetreten, ebenso wie zwei weitere Minister, die bisher beim BSW waren. Irgendwie, mir kommt langsam vor, du musst uns das aufzeichnen alles, auf der Flipchart oder PowerPoint draus machen. Aber das BSW, das Bündnis Sarah Wagenlicht, das ist mir vergangene Woche nach der Aufnahme leider erst aufgefallen, dass du.
die gar nicht vorkommen sind in einen Thesen. Also das war ja Vor einiger Zeit bei der Gründung war das irgendwie das große Ding und die werden also Texte ohne Ende, auch du hast viel geschrieben und irgendwie, ich kriege von denen nichts mehr mit. Gibt es die noch oder ist das so Resteverwertung gerade?
Oh, Resteverwertung würde ich nicht sagen. Es gibt sie noch mehr oder weniger, ja. Also in Brandenburg sind sie zum Beispiel eine Regierungskoalition. Und Da haben sich aber eben, wie das oft bei jungen Parteien der Fall ist, muss man ja fairerweise sagen, hat sich das Personal zerstritten und diejenigen, die in der Regierung sind, wollen weitermachen und das BSW will aber nicht weitermachen, was dazu führt, dass es jetzt formal erstmal wahrscheinlich eine Koalition aus CDU und SPD geben
wird, die mit den BSW abtründigen im Landtag und in den Ministerien einfach gemeinsame Sachen macht. Also ziemliches Chaos. Keine Ahnung, ob das hält. Kann also sein, dass wir da noch eine weitere Wahl dazu kriegen in Brandenburg. Also das ist alles gut und recht und auch interessant zu hören, aber so wir haben ja auch eigene Probleme in Österreich und jetzt
Also du sagst, wir sollten uns auch für eure Wahlen, vor allem auch wahrscheinlich die im Osten interessieren. Wie betrifft uns das, was ihr da in euren Landtagen wählt? Naja, ich weiß nicht, ob euch das betrifft, und das ist ja, glaube ich. Umgekehrt auch nicht immer so, dass alles, was in Österreich und der Schweiz passiert und deshalb interessant ist, weil es Deutschland betreffen sollte. Aber ich kann sagen, warum das aus warum die Wahl aus meiner Sicht wichtig ist.
sind und dann könnt ihr ja entscheiden, ob euch das interessiert oder nicht. Genau. Es geht in den Wahlen in diesem Jahr meiner Meinung nach darum, ob das Deutsche Parteiensystem sich weiter umstülpt und in welchem Tempo es sich umstülpt. Wir kommen gerade aus einer Phase in den letzten, sagen wir mal, zwei, drei Jahren. in der es einzelnen Politikern, starken Einzelpolitikern und Politikerinnen noch gelungen ist, in den Bundesländern
Einzelne der seriösen normalen Parteien irgendwie hochzuhalten in den Umfragenden Wahlergebnissen. Also ein paar habe ich schon genannt: Winfried Kretschmann, Marlow Dreyer, Dietmann Wojtke war das in Brandenburg, Manuela Schwesig, Rainer Haseloff in Sachsen-Anhalt. Die treten nun reihenweise ab oder verlieren ihren Nimbus. Und jetzt 2026 wird man sehen, ob ihre Parteien ohne sie auch noch einen Stich landen bei den Wählern.
Oder ob sie auf eine Größe schrumpfen, die vielleicht auch deutlich unter der der AfD liegt. Und für die SPD geht es eben um den Anspruch, auch mal über fünfzehn Prozent zu kommen weiterhin. Für das BSW, du sagstest gerade schon, Florian, geht es einfach um die Existenz, um die politische. Und für das politische System als Ganze geht es um die Frage, ob es noch eine Strategie gibt, die den vermeintlich so unausweichlichen AfD erfolgt.
und welche das sein könnte. Vielleicht gibt es auch eine in diesem Jahr. Also ich bin da gar nicht so fatalistisch und würde sagen, oh nein, das kann nicht klappen. Aber in diesem Jahr muss eine neue gefunden werden und ich bin gespannt, ob es eine geben wird und welche das sein könnte.
Also ich, ich habe ja für mich selber eine Antwort darauf, wie uns das bet. Also interessieren tut es mich ja sowieso, aber ich glaube, es wird einfach uns alle auch betreffen, wie diese Wahlen ausgehen, weil meine These wäre schon, Diese Wahlen könnten der Anfang davon sein, dass die AfD normalisiert wird im politischen System Deutschlands, im politischen Betrieb Deutschlands und es mittel- oder längerfristig
Die Möglichkeit einer AfD-Kanzlerschaft in Deutschland gibt. Und das betrifft uns dann alle. Ja, kann sein, muss aber nicht. Und ich würde auch sagen, die Normalisierung hat natürlich schon längst begonnen. Also in den kommunalen Parlamenten und im öffentlichen Diskurs. Es gibt ja auch Umfragen, die sagen, dass sich immer mehr Deutsche vorstellen können, die AfD theoretisch.
zu wählen und sie nicht mehr für eine vollkommen unwählbare Partei halten. Also der Weg hat begonnen, aber ob es darauf eine daraus eine Zwangsläufigkeit gibt, die in der AfD-Kanzlerschaft enden muss, äh, In der Möglichkeit, einfach nur, dass es vorstellbar ist. Das ist glaube ich der Punkt.
Also da lobe ich mir ja die kantonalen Wahlen in Bern, die Baldan stehen oder die städtischen Wahlen in Zürich, die mich halt als Direktbetroffene eher nach unten rennen. Alles spannend und so, aber halt doch viel weniger düster, egal wie sie ausgehen. Wobei
Interessanterweise bei uns zwei tausend sechsundzwanzig halt ein also jetzt in der Schweiz abstimmungsmäßig ein Schicksalsjahr wird, weniger wahlmäßig, aber darüber sprechen wir vielleicht ein andermal. Ich schreibe dazu auch was in der aktuellen Zeit. Dafür interessiert. Darf Kant lesen. Florian, normalerweise bist du jetzt derjenige, der an dieser Stelle ins Gespräch reinkommst und sagt: Haha, ist ja nett bei euch, aber bei uns ist das alles eh viel Ärger.
Diesmal auch? Vielleicht ist es das, was dich ganz besonders nervös macht. Das sage ich diesmal nämlich nicht. Also bei uns gibt es 2026 nicht viele Wahlen. Also in St. Költen wird der neue Gemeinderat gewählt und in Graz auch. Graz würde euch dann interessieren, weil dort eine kommunistische Bürgermeisterin regiert. Aber ansonsten, also planmäßig ist nicht viel los. Wir warten alle sehr gespannt auf 2027. Da steht dann einiges an, zum Beispiel Landtagswahl in Oberösterreich.
Das ist so eine Wahl, da schauen wir schon jetzt sehr gespannt drauf, so wie ihr in den Osten. Die FPÖ liegt an den Umfang bei fünfunddreißig Prozent und die ÖVP hat in der Steiermarke schon zeigt, dass sie willens ist, den Freiheitlichen zum Landeshauptmann zu verhelfen.
Also nur als Bemerkung, ähm, ich interessiere mich auch sehr für die Wahlen in Westdeutschland. Ich schaue nicht nur auf die in Ostdeutschland mit so besonderem Fokus. Also gerade auch auf die, gerade die Wahlen, wo die AfD noch nicht vor vom Ministerpräsidentenamt sind trotzdem spannend. Aber ich finde es wirklich bezeichnend, Florian, dass du nun schon bis ins Jahr 2027 ausgreifen musst, um politisch was Spannendes in Österreich zu finden. Das macht mich fast ein bisschen bang für dieses Jahr.
2026, das Jahr, in dem Österreich ausnahmsweise, in dem in Österreich ausnahmsweise mal nichts passiert ist? Ja, also das habe ich mir ja nicht mal getraut, eine steile These aufzustellen. Also das Jahr ist noch jung, gib uns Zeit. Und also ich finde schon, dass wir, also einerseits wir die Menschen in Österreich leben, aber auch wir in diesem Podcast
Wir haben uns schon ein bisschen österreichische Langeweile verdient. Wir haben uns jetzt, finde ich, ehrlich, ehrlich über die vergangenen Jahre verdient. Darf ich euch an diese SMS erinnern, die uns Florian über die Festtage irgendwann mal geschickt hat? Wir werden in diesem Jahr sicher noch über die Sozialdemokratie sprechen. Gut möglich, dass wir das tun. Sehr gut. Die spinnen, die Deutschen.
Wie wir ja nun mittlerweile alle wissen in diesem Podcast und außerhalb, hat es in Hamburg geschneit. Und was gibt es in Hamburg häufiger als Schnee? Wofür ist die Stadt noch berühmter als für den seltenen Schnee? Für ihre Brücken. Auf einer dieser Brücken auf der Kuhkoppelbrücke haben die Hamburger auf einem Geländer vor lauter Freude über den vielen seltenen Schnee viele kleine Schneemänner gebaut. Das sah ziemlich nett aus. Dann allerdings kam ein Unbekannter und hat die alles zerstört.
Es gibt ein Video davon, wie er so mit ausgestreckten Armen einen Schneemann nach dem anderen zerdeppert und dann am Ende wirft er noch so in so einem Rage-Modus noch so einen Schneeball von der Brücke. herunter. Das ist natürlich ein absoluter Skandal, der es übrigens auch bis in die Schweizer Medien geschafft hat, Matthias, nämlich in den Blick unter der schönen schweizerischen Überschrift Dieser Mann macht ganz Hamburg hässig.
Die Hamburgerinnen und Hamburger sind aber nicht hässlich geblieben, sondern sind stattdessen, nachdem das Video die Runde gemacht hat, zu dieser Brücke geströmt und haben viele, viele, viele, viele, viele, viele, viele. Neue Schneemänner gebaut. Und wie es sich für Hamburg gehört, übrigens auch ein kleines Schiff. Aus Schnee und viele andere Skulpturen, sodass es auf der Brücke mittlerweile nun eindrucksvoller aussieht.
Wir nutzen diese Geschichte, um unseren kleinen Hamburger Schneestreit auf einer positiven Note zu enden. Am Ende ist das eine schöne kleine Schneegeschichte aus Hamburg, was natürlich nichts daran ändert, dass der Mann, der die Dinger zerdeppert hat, natürlich spinnt. Hätte er seine Aggressionen mal lieber beim Schneeschippen in Hamburg abgebaut, wir haben gehört, es war nötig.
Das war's diese Woche im Transalpinen Podcast. Was steht noch in der Zeit Schweiz, Zeit Österreich? Meine Kollegin Salome Müller hat ein Interview mit der Schweizer Schauspielerin Luna Wedler geführt, die An der Bienen Venedig den Marcello Mastroian Preis gewonnen hat und jetzt in
Einem neuen Film, einer ungarischen Superregisseurin zu sehen ist, deren Name mir jetzt empfallen ist, peinlicherweise. Dann hat mein Kollege Marlon Rouge eine kleine Geschichte der Hellewade geschrieben und von mir ist Der bereits erwähnte Ausblick aufs Super Abstimmungsjahr. 2026 im Platz und digital und überall zu lesen. Eine Verletzung hat die Eiskunstläuferin Stefanie Pesend auch für die Olympischen Winterspiele im Februar gekostet.
Die 22-jährige Österreicherin stellt sich aber jetzt ihrem härtesten Wettkampf und redet offen über ihre schwere psychische Krise. Und Belastungen im Spitzensport. Stefan Schlögl hat sie getroffen. Dann haben wir ein Stück über geflüchtete Menschen aus der Ukraine nach Österreich. Es flüchtet nämlich auch im vierten Krieg.
Kriegswinter weiter Menschen hierher, doch in Wien wird die letzte Erstaufnahmestelle geschlossen, weil sich Bund und Länder um die Finanzierung der Flüchtlingsbetreuung streiten. Simone Brunner hat danach geschaut, Und Christian Bartler hat mit Oliver Polzer gesprochen, dem bekanntesten Sportkommentator Österreichs. Es geht um Schnee in Kommentatorenkabinen, das Geduze im Sportjournalismus.
Und das WM-Finale. Und die ungarische Regisseurin heisst Ildiko Enjedi und der Film heisst Silent Friend. Also der Kaltubannauze hat kurz gegoogelt. Und wer wissen will, was in Deutschland los ist, kann den Rest der gedruckten Zeit oder natürlich zeit.de lesen. Wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dahin. Vielen Dank. Adieu und tschüss. Servus, Grüezi, Hallo! Ist ein Podcast der Zeit, produziert von Pool Artists.
