Podcast 101 – das Einmaleins des Podcastens oder Penetranz als Markenkern - SBP101 - podcast episode cover

Podcast 101 – das Einmaleins des Podcastens oder Penetranz als Markenkern - SBP101

Mar 31, 20251 hr 29 minEp. 101
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Episode description

In den USA gilt 101 landläufig als Chiffre für einen Grundlehrgang. In Ausgabe 101 des Science Busters Podcasts versuchen wir eine Einführung ins Podcasten. Im Gespräch mit Kabarettist Martin Puntigam erzählen Nicolas Wöhrl & Reinhard Remfort über die Anfänge ihres Podcasts Methodisch inkorrekt! Florian Freistetter über seine Beweggründe Sternengeschichten zu machen, warum er u.a. gemeinsam mit Eva Freistetter im Podcast Das Universum zugange ist, und Eva Freistetter über ihre Arbeit als Podcast-Agentin und ihren Podcast Cosmic Latte. Und alle gemeinsam geben aus darüber, wie man einen Podcast beginnt, wozu man eine RSS-Feed braucht, wie man sich selbst DDosed, wann ein Podcast ein Podcast ist, dass die technische Erleichterungen beim Podcastmachen oft einen inhaltlichen Preis haben, wie wichtig eine Zielgruppenanalyse ist, was man bei Geburten so hört, wie pünktlich man publizieren muss, wann Podcasts als Einschlafhilfe dienen, warum man Podcasts früher runterladen musste, um sie zu hören, wie man Galaxien vertanzt, wann Steuerberater über den Erfolg eines Podcasts entscheiden können, wieso es gut ist, wenn man seinen Podcast selber hostet, wo der Mehrwert in abgefiltem Podcasts liegen soll, warum man Medienplattformen nicht vorbehaltlos trauen sollte, worin die Nachteile von Firmen wie Spotify liegen, wit welchem Schnittprogramm man arbeiten sollte, welche Themen sich besonders gut eignen, wann man einen Podcast starten sollte, wie teuer eine Podcastproduktion sein muss, wann die Produktion von Staffeln sinnvoll ist & weshalb Reinhard Remfort eine Träne zerdrücken musste.

Transcript

Ausgabe 101 des Science Masters Podcasts, quasi die Hängober-Ausgabe zur hundertsten Folge und heute heißt es... Hallo, herzlich willkommen zur Einführungsveranstaltung. Die Hälfte von Ihnen werden wir im zweiten Semester nicht mehr sehen. Gewöhnen Sie sich nicht zu sehr an Ihre Nachbarn. Herzlich willkommen zur Ausgabe 101 des Science-Busters-Podcasts, wie immer produziert mit Unterstützung der Uni Graz und der TU Wien.

Mein Name ist Martin Puntigam und mir gegenüber sitzt heute eine illustre Runde zweimal Physik. Nikolaus Wörl, eine Hälfte von Methodisch Inkorrekt und Reinhard Remford, die andere Hälfte davon. Hallo. Hallo. Moin. Und dann zweimal Astronomie. Eigentlich hätte es dreimal Astronomie heißen sollen, aber Ruth Grützbauch, eine Hälfte und ein gutes Drittel von Das Universum. Wäre gern dabei gewesen, ist aber sich und beschäftigt sich mit Mikroben in

ihrem Körper, die dort nicht hingehören. Deshalb begrüße ich sehr herzlich Eva Freistetter, eine Hälfte von Cosmic Latte und ein Drittel von Das Universum. Hallo. Hallo. Und Florian Freistetter, ein gutes Drittel von Das Universum, eine Hälfte von Das Klima, ein ganzes, ganzes von Sternengeschichten und natürlich wie Ruth Grütbach Teil des Science Busters Podcasts. Hallo. Hallo. In Ausgabe 100 haben Martin Moda und ich unter anderem gesprochen über die Anfänge des Sciencebusters-Podcasts.

Ausgabe 1 hat geheißen Kunstfleisch-Burger mit leichten Verlauf. Da kann man sich schon ganz gut vorstellen, wann die erste Folge erschienen ist. Nämlich vor knapp vier Jahren mitten in der Pandemie am 15.03.2021. Und aufgetreten sind unter anderem die Furzgrundl und eine mögliche nächste Katastrophe für die Menschheit.

Bevor wir heute Abend live im Literaturhaus Graz rund um Ausgabe 100 noch einmal feiern und wieder einmal den Podcast live vor Publikum aufzeichnen, das machen wir sehr, sehr selten, es ist erst zum zweiten Mal nach der Sause rund um Ausgabe 50, geht es heute in Ausgabe 101 um Podcast 101. Kennziffer im Amerikanischen für Grundlagenveranstaltungen, Einführungsvorlesungen.

Und das wollen wir zum Anlass nehmen, nachdem alle in der Runde mehr oder weniger seit langer Zeit Podcasts gestalten, darüber zu sprechen, wie fängt man eigentlich an? Wie hält man den Podcast durch? Was braucht man dazu? Was war damals notwendig? Wie war es damals? Was hat sich bis heute verändert? Und wie geht es mit Podcasts weiter, wenn man das sagen kann, vielleicht angesichts von KI-Programmen wie Notebook, LM und so weiter.

Und wir beginnen bitte vielleicht mit den Ausländern, über die reden ja momentan alle am liebsten, als ob es keine Klimakatastrophe mehr gäbe, kein Artensterben, kein Versiedlungsproblem. Hauptsache der Ausländer kommt vor. Nikolaus Reinhardt, ihr habt es euren Podcast gestartet am Tag der Kapitulation der Wehrmacht, habt es dann aber doch lange durchgehalten.

Ihr habt es ja schon in Ausgabe 80 des Science Masters Podcasts, die Jubiliere der Wissenschaft, wie er anlässlich der Verleihung des Oberhommer Awards in Wien war, Kurz erzählt, wie ihr beide euch gefunden habt. Das verlinken wir auch in den Shownotes. Aber bitte schildert jetzt einmal kurz, wie waren die Bedingungen damals, unter denen ihr im Mai 2013 den Podcast Methodisch Inkorrekt gestartet habt.

Heute geht das ja auch technisch ganz einfach. Heute können das alle, auch wir Sciencebusters, Medienhäuser übernehmen, große Teile des Marktes. Aber wie war das damals, Anfang Mai 2013? Ja, erstmal bin ich ja schon mal froh, dass wir als Ausländer nicht rausgeschmissen werden. Das begrüße ich schon mal sehr. Vielen Dank für die Gastfreundschaftlichkeit. Wir dürfen hier sein, aber nicht arbeiten, oder?

Sehr, sehr gerne. Podcast gehört zu der Zeit. Und waren dann interessiert, auszuprobieren, ob wir das auch können. Und das Einzige, womit wir uns auskennen, ist eigentlich Naturwissenschaft oder noch spezieller Physik. Deswegen haben wir gesagt, okay, wir machen so einen wissenschaftlichen Podcast. Und dann war das eigentlich eine ganz, ganz tolle Zeit, weil die Art, wie wir, Uns überlegt hatten, über Wissenschaft zu sprechen, gab es damals eigentlich noch gar nicht oder nicht so sehr.

Nämlich eigentlich ein lockeres Gespräch, aber dann eben schon mit Inhalt, mit echten Studien. Genau, also da war halt viel zu holen, zum ersten Mal zu holen und das hat uns den Staat auch sehr erleichtert. Technisch, da muss der Reini was zu sagen, war das natürlich eine völlig andere Zeit. Reini hat nämlich dann ein Kartenhaus aufgebaut für unseren Podcast, der mehrfach fast zusammengebrochen ist, möchte ich sagen.

Ja, also es war auf jeden Fall eine komplett andere Zeit damals, also technisch auf jeden Fall. Aber wie Niklas ja gerade schon sagte, inhaltlich war die Podcast-Welt viel, viel, viel kleiner, als sie es heute ist. Man kannte sich, wenn man so möchte. Und technisch war es interessant, weil wir mussten damit, wir haben Podcasts gehört, wir hatten aber keine Ahnung, wie man welche macht. Wir mussten erstmal, wie man das so macht, ein YouTube-Video gucken.

Wie macht man denn Podcasts? Und technisch, da war Spotify halt noch kein Ding für Podcasts. Also generell Plattformen gab es wenig oder gar nicht zu der Zeit, sondern jeder hat noch seinen RSS-Feed selber zusammengeklöppelt. Das heißt, man hat irgendwo ein WordPress installiert oder hat halt auf WordPress.com sich eine Homepage gemacht und hat dann sich irgendwo Webspace gesucht.

Ich weiß nur, unsere ersten ein, zwei Folgen haben wir damals im Archive abgelegt, archive.org, also da, wo es kostenlos Platz im Internet gab. Ja, das ist dann so nach und nach gewachsen. Irgendwann, ich weiß gar nicht, war Folge 4 oder so, hatten wir dann verstanden, dass es besser ist, wenn man irgendwie sich irgendwo einen kleinen Server mietet.

Da sind wir in irgendein Wald- und Wiesenrechenzentrum in der Nähe von Köln, haben wir uns so einen virtuellen Server gemietet, der nicht besonders groß war. Das hat eine ganze Zeit gereicht, bis wir irgendwie, ich weiß nicht, bei Folge 30, 40 waren oder so. Aber irgendwann haben wir gemerkt, dass immer wenn wir eine Folge veröffentlicht haben, unsere Homepage weg war für einen halben Tag.

Wir haben uns selbst gededost quasi. Also die Mediendateien und die Homepage und so, das lag alles auf einem Server und jedes Mal eine Folge erschienen ist. Da hatten wir nicht mehr 100 Hörer, da waren wir schon irgendwie bei ein paar tausend. Also es muss ein bisschen später gewesen sein, aber das hat jedes Mal den Server in die Knie gezwungen und dann sind wir mehrfach umgezogen. Also erst auf einem größeren Server, also keinen virtuellen mehr, sondern einen richtigen.

Das hat aber irgendwann auch nicht mehr ausgereicht. Dann waren wir irgendwann bei einem Content Delivery Network, das wir bespielt haben und dann kamen irgendwann später so die ersten Hosting Anbieter, die sich auf Podcast spezialisiert haben, sowas wie Podigy oder so, was man heute halt direkt benutzt, wenn man einen Podcast starten möchte. Also es ist heute viel, viel, viel einfacher, als es damals war.

Was habt ihr denn für technisches Equipment gehabt? Also all diese Wörter, die du jetzt verwendet hast oder diese Sätze von einem Server auf dem anderen übersiedeln und sie was suchen und ein RSS-Feed zusammenbasteln, das sind ja all diese Dinge gewesen, die mich so lange davon abgehalten haben, den Science-Busters-Podcast zu starten oder mit zu starten, weil ich mich damit überhaupt nicht auskenn.

Das heißt, am Anfang hat man da schon einigermaßen netzaffin sein müssen und technikaffin, damit man sie überhaupt drüber getraut hat, damit man die technischen Hürden gemeistert hat. Das heißt, die allermeisten Menschen, die heute Podcast machen, waren ja dadurch schon allein ausgeschlossen, einen Podcast zu gestalten. Ich hätte ja erklärt, ob es funktioniert, aber da wollte ich es trotzdem nicht. Ja doch, du hast es erklärt und es war sehr kompliziert.

Ich habe dir gesagt, das ist ganz einfach. Ja genau, das ist immer der fürchterliche Satz, wenn sich jemand gut auskennt in etwas Komplizierten und sagt, das ist ganz einfach. Das war schon in der Schule schrecklich. Du hast dich nur von den ganzen Wörtern abschrecken lassen. Du musst gar nicht wissen, was ein RSS-Feed ist. Du musst dir das richtige Ding anklicken im Internet. Aber egal, das soll da rein und erklären.

Ja, also das war jetzt damals auch nicht super kompliziert. Aber ich gebe dir schon recht, man musste schon so ein bisschen technikaffin sein und sich zumindest irgendwo mal einlesen. Oder nette Leute fragen, die es einem erklären. Das war nicht so selbsterklärend, wie es heute ist. Also heute ist das ja wirklich so consumerfreundlich, dass wirklich jeder einen

Podcast machen kann. Allerdings hat sich auch gerade in letzter Zeit, ich würde sagen so in den letzten drei, vier Jahren, der Begriff Podcast ein bisschen gewandelt. Also gerade auf der technischen Seite haben viele Leute gar nicht mehr verstanden, was ein Podcast ist. Also Leute denken, wenn irgendwas bei Spotify unter der Kategorie Podcast läuft, wäre das ein Podcast.

Was man sagen kann, streng genommen ja vielleicht auch so ist, aber es gibt zum Beispiel Podcasts, die eventuell gar kein RSS-Feed mehr haben. Also die man nur noch über Spotify hören kann. Und streng genommen ist das kein Podcast mehr, da kann man jetzt sagen, es ist Haarspalterei.

Das bringt aber Probleme mit sich. Also diese großen Plattformen, wie Spotify zum Beispiel, beherrschen dann irgendwann den Markt und machen es für die Podcastenden auch schwieriger, Leute zu erreichen oder Werbepartner zu finden oder ähnliches, weil Spotify halt jeden Podcast mit Werbung vollballert, es sei denn, du hast ein Premium-Abo. Und Podcaster müssen den Hörern heutzutage erklären, dass sie von dem Geld, das bei Spotify eingeworfen wird, gar nichts abbekommen.

Und das kann man vielleicht auch noch mal sagen. Also es klingt jetzt alles so positiv und jetzt ist alles leichter geworden. Aber es gibt natürlich einen Grund, warum es so leicht geworden ist, weil das ein Markt geworden ist. Deswegen gibt es die Anbieter. Die dir das alles leicht machen, wenn du denen ein bisschen Geld gibst. Und das zeigt natürlich auch, dass sich inhaltlich die Podcast-Szene gewandelt

hat. Und damals waren es wirklich Leute mit Sendungsbewusstsein, die hatten Themen oder halt ein starkes Sendungsbewusstsein und die wollten einfach ihre Sendung publizieren und haben sich da durchgebissen. Heute ist die Frage relativ schnell da, wer ist eigentlich meine Zielgruppe, wen will ich erreichen und was will ich mit meinem Podcast erreichen, will ich damit Geld machen, will ich damit Sichtbarkeit erreichen. Das war alles viel, viel freier vor 13 Jahren.

War das eigentlich vollkommen egal, wen ihr damit erreicht, weil ihr so viel Freude gehabt habt, euch zu treffen und Sachen zu sagen? Wir hatten wirklich überhaupt keine Zielgruppenanalyse gemacht, Reinhard und ich. Also wir hatten natürlich irgendwie so eine Vorstellung, dass was wir gerne hören würden, dass das dann auch gerne gehört wird, wenn wir es versenden und wir sind eigentlich bis heute immer überrascht, wenn wir unsere HörerInnen treffen, weil die so divers sind.

Also wir haben uns halt nicht überlegt, dass wir jetzt den jungen Akademiker erreichen wollen oder so, sondern wir freuen uns heute wahnsinnig, wenn uns Landwirte schreiben und sagen so, die hören uns auf dem Trecker, weil das ist natürlich, da willst du eigentlich Wissenschaft hinkommunizieren und wir haben da nie strategisch drüber nachgedacht. Ja, oder ich mache ja noch einen zweiten Podcast mittlerweile.

Mit einem Comedian zusammen, also mit einem Basti. Und wir haben jetzt bei unseren Live-Terminen von Methodisch Inkorrekt ein paar Mal gehört, ja, ich bin durch diesen Quatsch-Podcast halt auf die Wissenschaft, also auf unseren dann aufmerksam geworden. Und das ist auch immer schön, weil mittlerweile sind wir froh, also sehr, sehr froh, wenn wir mit dem Podcast Leute erreichen, die sonst gar nichts mit diesem Wissenschaftsbetrieb zu tun haben.

Das war am Anfang nicht so, weil das ist ja eigentlich der Gründungsgedanke der Science-Busters gewesen, genau Menschen zu erreichen, denen Wissenschaft fremd ist oder die damit fremdeln oder nichts damit zu tun haben wollen. Ihr habt das schon so einstiegig gestartet für die Kollegenschaft. Nee, nee, nee, nee, das würde ich nicht sagen. Also wir haben das schon so gestartet, dass es für jeden sein sollte.

Aber generell richtete sich ein Wissenschaftspodcast natürlich eher an ein wissenschaftsaffines Publikum. Aber mittlerweile, wie Nikolaus auch schon gesagt hat, sind wir erstaunt, wen wir alles damit erreicht haben. Also wir haben am Anfang uns gar nicht überlegt, wen wir erreichen wollen, sondern einfach mal über unsere Arbeit geredet und überlegt, was wir gerne selber auch hören würden. Und das hat sich dann verselbstständigt. Und das ist schön, also es ist super, so wie es jetzt ist.

Ab wann habt ihr denn das Gefühl gehabt, das ist was, dem ihr euch mehr als nebenbei widmen müsst, um das einigermaßen zu professionalisieren? Ihr habt das am Anfang, glaube ich, alle 14 Tage publiziert, jetzt alle Wochen. Am Anfang war es oft sehr lang, jetzt ist es deutlich kürzer. Es gibt, glaube ich, gibt es bei euch auch so Premium-Abos oder Werbung zwischendurch?

Wir haben Werbung drin und man kann für den minimalen Beitrag, den wir auf irgendeiner Plattform gefunden haben, ich glaube, es waren zwei Euro oder so bei Steady, kann man den Feed werbefrei bekommen. Aber ansonsten haben wir keinerlei Bonus-Content oder Ähnliches. Wir haben unsere Live-Shows, wenn man die als Bonus-Content bezeichnen möchte. Die sind aber eigentlich unabhängig vom Podcast.

Also das ist was, was sich ja deutlich geändert hat, dass man, wenn man einen Podcast kostenpflichtig abonniert, dass man dann irgendwelche Zusatzangebote kriegt. Angeboten bekommen muss, um das zu rechtfertigen. Also nur, weil man möchte, dass die Welt damit schöner wird, dass es den Podcast gibt, das reicht offensichtlich mittlerweile bei ganz vielen Podcasts nicht mehr. Ja, bei uns schon. Unseren Podcast kannst du halt hören, völlig frei.

Gut, du musst natürlich 30 Sekunden Werbung ertragen, aber weil wir halt da nicht ganz unwesentlich Zeit reinstecken und diese Zeit dann auch irgendwann entlohnt haben möchten. Weil wir einfach, ja, wir machen jetzt 13 Jahre und da ist halt substanziell Zeit irgendwie von der Familie weggeknapst worden. Und da muss man halt sagen, das kannst du eigentlich von der Familie nicht mehr rechtfertigen, wenn du dich hier samstags hinsetzt und irgendwie die Sendung vorbereitest.

Aber ansonsten ist unsere Idee schon, dass Wissen frei ist. Klar, mit dem kleinen Sternchen, dass man dann Werbung hören muss. Ja, das verstehe ich. Wir haben ja einen anderen Weg gewählt und haben versucht, Universitäten als Kooperationspartner zu finden, die uns das finanzieren. Das ist quasi unsere Form der Werbung.

Aber ab wann, um auf die Frage zurückzukommen, ab wann habt ihr denn das Gefühl gehabt, wenn du sagst, die Zeit wird vom Familienleben weggenommen, das ist so prominent in eurem Leben, dass man das machen muss, weil sonst ist die Podcast-Gemeinde böse oder ihr selber habt ein schlechtes Gefühl? Das ist eine schwere Frage. Ja, Rani, fang an.

Ich hätte vielleicht gesagt, als wir angefangen haben, mehrere Bühnenshows zu machen, also mit unserer ersten Tour vielleicht, dass wir gesagt haben, das nimmt jetzt so viel Zeit weg und so viel Zeit im Anspruch, dass wir da irgendwie... Gucken müssen, dass wir das professionalisieren. Das heißt jetzt nicht, dass wir gesagt haben, ab da müssen wir irgendwie Werbung machen, aber dass es mehr als, also zumindest für mich mehr als nur ein Hobby war.

Ich lebe ja mittlerweile von den Podcasts, also von den zwei, die ich mache und den Shows, weil es da irgendwann sowohl zeitlich knapp wurde, also bei mir weniger zeitlich als bei Nikolas, weil ich halt keine Kinder habe und so, aber auch die Energie und die Arbeit, die man da reinsteckt. Also irgendwann ist es halt nicht nur Hobby, sondern irgendwann wird es halt der Job. Und ich würde sagen, mit den Bühnenshows kam das so ein bisschen.

Aber der genaue Zeitpunkt ist ehrlich gesagt sehr schwer zu definieren, weil wir, also das Hobby vorher, bevor wir angefangen haben, es zu professionalisieren, wenn ich mal so, wenn man es so sagen möchte, uns auch komplett darüber finanziert haben, dass Leute uns halt freiwillig irgendwie mal einen Euro in den Hut geworfen haben. Ja, würde ich genauso bestätigen mit zwei kleinen Einschränkungen.

Zum einen, Reini und ich machen das so gerne und zwar auch nach 13 Jahren noch so gerne, dass wir ganz, ganz häufig hinter der Bühne zum Beispiel stehen und sagen, ey, wir würden das auch umsonst machen eigentlich, weil es so viel Spaß macht. Nein, nein, ich mache noch die Einschränkung, du kannst es aber nicht machen, weil wir fahren halt für einen Auftritt in München, sind wir das ganze Wochenende unterwegs.

Oder ich muss Urlaub nehmen an der Uni, um überhaupt mal irgendwo in der Woche zu sein. Und das ist ja einfach reales Geld, das muss ja irgendwann mal gegenrechnen. Aber es macht uns so eine Freude, dass wir das immer noch machen. Wir würden auch den Podcast machen, aber es ist auch schon schön, wenn man dafür eine gewisse Entlohnung kriegt. Und weil du gerade gesagt hast oder und Reini auch gesagt hat, das ist so ein schleichender Prozess, wo du merkst, oh jetzt hast du aber auch

eine gewisse Verantwortung. Das ist ganz, ganz lustig, wie du am Anfang eigentlich nur so ins Leere sendest und dann kommen plötzlich so E-Mails und sagen, ist alles okay bei euch? Ihr veröffentlicht doch immer dienstags morgens und jetzt ist schon Dienstagnachmittag, aber ihr habt noch nicht gesendet. Ich warte doch auf die Folge. Und dann merkst du auf einmal, oh, das ist den Leuten wichtig geworden.

Und das über die Jahre zu erleben, ist ganz, ganz toll, dass wir so für die Leute fester Bestandteil ihrer Woche geworden sind. Das erzählen uns auch Leute, dass wir bei der... Teilweise bei der Geburt von Kindern dabei waren, weil wir im Hintergrund gelaufen sind. Rainer und ich haben uns immer gefragt, bei wie viel Zeugung von Kindern wir wohl dabei waren. Aber da gibt es keine belastbaren Zahlen, muss ich sagen.

Aber das ist halt ganz, ganz toll, dass man, und eben auch eine große Stärke des Formats Podcast, dass man so unheimlich intim im Leben der Zuhörenden ist. Und das finden wir total faszinierend. Man ist auch über die Zeit irgendwie mit der Community, die man da aufgebaut hat, sehr, sehr zusammengewachsen. Also diese Bindung ist unglaublich eng geworden, also immer enger geworden. Man bekommt plötzlich Lebensgeschichten erzählt, weil wir es halt schon so lange

machen oder man startet irgendwelche Events. Wir haben zum Beispiel mal in Essen an so einem Charity-Run teilgenommen und haben gesagt, wenn ihr wollt, lauft doch mit uns mit. Und plötzlich haben sich immer mehr Leute angemeldet und wir haben am Ende ein gutes Drittel aller Teilnehmenden dieses Laufes gestellt mit Podcast-Hörern und Hörerinnen. Und da dann zu sehen, dass man irgendwie über 100 Menschen mobilisiert bekommt, an so einem Lauf teilzunehmen.

Teilweise sind Leute aus der Schweiz angereist ins Ruhrgebiet, um an diesem Charity-Run teilzunehmen. Da, weiß ich nicht, kullert einem schon so eine Träne das Auge runter. Weil die Leute ins Ruhrgebiet kommen oder weil sie zu euch kommen? Das möchte ich nicht kommentieren. Wenn ihr erzählt, dass ihr Rückmeldungen kriegt, weil ihr unpünktlich veröffentlicht habt, hole ich den Florian mal kurz ins Boot.

Das heißt, der Dua von Anfang an immer erzählt, der Veröffentlichungszeitpunkt der Sternengeschichten, der war bewusst gewählt immer mit Freitag, ich weiß nicht, ob morgen oder Abend, damit die Leute damit ins Wochenende schlafen können. Das ist ja tatsächlich was, was die Leute erzählen.

Ihr habt das ja auch schon erlebt, dass Leute nach unseren Shows zu den Büchertischen kommen oder zum Gin kosten oder was auch immer wir gerade verschenken und sagen, ich höre Ihren Podcast so gerne, ich kann dazu so super einschlafen. Was eben, wir haben das in einer anderen Podcast-Folge schon einmal besprochen, normalerweise kein Kompliment ist, aber in dem Fall schon. Ja, durchaus. Und wenn das Leute sich sowas anhören zum Einschlafen, das ist, glaube ich, jetzt nicht außergewöhnlich.

Also ich kann zumindest von meiner eigenen Kindheit sprechen. Ich habe mir auch immer damals natürlich keinen Podcast, sondern die 80er Jahre Hörspielkassetten angehört, während meine Zeitgenossen und Genossinnen aus der Generation genauso gemacht haben.

Das heißt, dass Menschen sich was anhören, ist heute, wo das Handy überall mit dabei ist und im Schlafzimmer dabei ist, ja, ist ganz normal, dass man sich halt dann Podcasts anhört und, Wenn man dann einer der Podcasts ist, die angehört werden zum Einschlafen, dann ist das durchaus gut, weil das ist etwas, was außergewöhnlich ist, weil ich höre mir nicht jeden Blödsinn an.

Ich meine, vielleicht wenn ich abends vor dem Fernseher sitze und da irgendwie durchswitche, dann schaue ich mir den ersten Blödsinn an, weil ich zu faul bin zum Mitdenken, weil ich zu faul bin zum Umschalten. Aber wenn ich dann im Bett liege und einschlafen will, dann suche ich mir schon genau aus, was ich mir anhöre.

Wenn dann das, was ich mache, das ist, was angehört wird, was die Menschen dann in diese intime Situation des Schlafzimmers und des Schlafens mit reinnehmen, was die Menschen dann hören, weil sie offensichtlich davon so beruhigt sind, dass sie dann auch besser einschlafen können, dann ist es durchaus etwas, auf das man stolz sein kann. Und vor allem, weil die Leute ja dann nicht sagen, das ist so langweilig, weil ich das höre schlafe ich sofort ein.

Sondern die Leute sagen dann, ja, sie hören das zum Einschlafen. Aber natürlich, sie hören es dann am nächsten Tag dann nochmal. So kommst du auf diese Renten-Download-Zahlen. Ich verstehe. Das ist dann auch natürlich aus Werbesicht auch noch besser, weil die Leute dann, darum habe ich so kurze Folgen, weil dann müssen sie mehr hören zum Einschlafen.

Nein, das ist jetzt nicht der Grund, glaube ich, oder vielleicht ein Teil, warum die Download-Zahlen groß sind, weil die Leute ja auch den Podcast auch mehrmals anhören. Aber das war zumindest noch mehr Konzept als der Veröffentlichungszeitpunkt. Ich wollte von Anfang an jetzt keinen Podcast in der Form machen, wie Nikolaus und Reinhard ihn machen.

Also ich habe jetzt hier wirklich so ein Gespräch, da geht es auch um aktuelle Themen, was jetzt gerade aktuell bei euch passiert ist, was aktuell in der Forschung passiert ist. Und ich habe von Anfang an gesagt, die Sternengeschichten sollen ein Podcast sein, die genau das Gegenteil sind. Das soll überhaupt nichts aktuell sein bei dem Ganzen, weil wenn nichts aktuell ist, dann kann man sich den Podcast immer anhören.

Dann kann man den zu jeder Zeit hören und dann kann ich genauso gut heute eine Folge hören, die ich vor elf Jahren gemacht habe und die funktioniert immer noch genauso, ohne Abstriche, weil da nichts drin ist, was irgendein zeitliches Element hat. Und darum habe ich den Podcast eben auch so gemacht, dass man eben ohne Probleme. Sich hinsetzen kann und sagen so, ich lege mich jetzt ins Bett und fange mal Folge 1 an und hören mal wieder alles durch.

Das war von Anfang an das eigentliche Relevante an dem Konzept der Sternengeschichte. Ich habe dann später auch andere Podcasts gemacht, weil die natürlich auch ihre Vorteile haben, wenn man sowas macht, eben mit Neuigkeiten und so weiter. Das ist wieder eine ganz andere Geschichte. Aber die Tatsache, dass der Podcast eben zeitlos ist und zu jeder Zeit und vor allem eben auch beim Einschlafen konsumiert werden kann, das war jetzt durchaus gewollt von Anfang an.

Mir war das ja neu, dass Menschen was horchen zum Einschlafen, weil ich möchte ja immer mal Ruhe haben und eben nichts horchen, sonst würde ich mal schwer mit Einschlafen, beziehungsweise wenn ich was höre, dann in dem Fall liegt dann halt oft noch das Telefon am Bauch und so, dann muss man das wieder irgendwann einmal wegtun. Also dass Menschen das wählen, war mir neu, das mache ich überhaupt nicht.

Und auch der Tonfall war ja so gewählt, oder hat sich das zufällig ergeben, dass das so ein bisschen klingt wie die alte Radiosendung meiner Kindheit, das Traum-Männlein im Radio hat es das gegeben. Und das hat auch so getragen gesprochen, wie du das machst. Nein, das würde ich gar nicht so sagen. Also wenn du dir anhörst, wie ich vor zwölf Jahren, 13 Jahren den Podcast gesprochen habe und wie ich ihn jetzt spreche, dann wirst du da deutlich einen Unterschied hören.

Also ich habe am Anfang halt einfach so gesprochen, wie ich gesprochen habe und ich spreche jetzt einfach so, wie ich jetzt spreche. Der Unterschied ist nur, dass ich mittlerweile sehr, sehr viel mehr Übung habe zu sprechen. Einerseits durch die lange Podcastarbeit, andererseits durch die lange Bühnenarbeit.

Da lernt man halt ganz anders zu sprechen. Also heute klingt eine Podcast-Folge sehr viel, ja, ich weiß gar nicht, wie sie sehr viel klingt, aber sie klingt auf jeden Fall sehr viel anders als damals, weil damals, wenn ich mir die alten Folgen anhöre, denke ich mal, das klingt alles sehr uninspiriert, was ich damals geredet habe, weil ich ja damals anders gesprochen habe, aber da tatsächlich habe ich nie von Anfang an irgendeinen speziellen Sprachduktus oder sowas mir vorgestellt,

weil ich habe nie ein spezielles professionelles Sprachtrading gehabt. Ich habe halt so gesprochen, wie ich sprechen konnte. Der Podcast Sternengeschichten ist ja noch ein bisschen früher zum ersten Mal erschienen als methodisch inkorrekt, nämlich schon am 30. November 2012. Und ich glaube, wir haben das auch schon mal besprochen. Das war ja am Anfang, waren das ja Videos und dann ist das erst der Podcast geworden, oder? Nein, nein, nein. Also der Podcast war immer genau so, wie der Podcast ist.

Der Grund, warum ich den Podcast gemacht habe, waren die Videos.

Ich habe damals schon längere Zeit meinen Internet-Blog Astrodicticum Simplex geschrieben und das hat alles sehr gut funktioniert und das hat sehr viele Menschen Spaß gemacht und gefallen und ich habe gedacht, ich würde gerne mal irgendwie ein anderes Medium ausprobieren, würde meine Inhalte gerne in einem anderen Medienformat präsentieren und habe gedacht, mache ich halt Videos, weil das war damals populär, genauso wie es heute populär ist, YouTube-Videos machen und habe gedacht,

mache ich Videos und ich habe glaube ich drei Videos gemacht und die waren alle schlecht, also wirklich sehr schlecht, weil ich eben nicht Videos machen konnte, weil ich jetzt nicht so sehr den Sinn für Bilder habe. und auch die Technik nicht hatte. Ja, Videos machen, braucht man sehr viel Kenntnis von sehr vielem Zeug, von dem ich keine Kenntnisse hatte und das Zeug dazu auch nicht.

Also habe ich dann irgendwie nach dem zu Recht schlechten Feedback für diese drei Videos gedacht, okay, dann mache ich was anderes, wenn das nicht funktioniert. Aber du hast ein gutes Feedback zu schlechten Videos bekommen, oder? Je nachdem, wie man will. Das waren schlechte Videos und das Feedback, das war dementsprechend. Gibt es die Videos noch? Die sollten noch irgendwo bei YouTube rumliegen wahrscheinlich. Keine Ahnung, oder bei mir auf der Festplatte auf jeden Fall.

Ich habe nichts gelöscht. Also das ist alles noch da. Aber da kommen ja Geheimnisse auf. Ihr seid ja verheiratet und habt euch gegenseitig die frühen YouTube-Videos nicht vorgespielt. Nein, ich weiß nur, dass es sie gibt, aber ich habe sie noch nicht gesehen. Jetzt ist sie schon egal, jetzt sind wir schon verheiratet. Jedenfalls habe ich dann gedacht, okay, dann probiere ich was anderes. Und ich habe damals natürlich auch schon Podcasts gehört.

Ich habe, glaube ich, angefangen, Podcasts zu hören im internationalen Jahr der Astronomie 2009. Da gab es noch nicht mal Smartphones. Da hat man Podcasts noch runterladen und per MP3-Datei am Computer auf irgendwann MP3-Player kopieren müssen, händisch. Also die ganz alten, harten Zeiten waren das. Da habe ich angefangen, einen Podcast zu hören und habe dann ja auch... Leute aus der Podcast-Szene gekannt, die war damals noch vergleichsweise klein.

Unter anderem habe ich Tim Prittler von Holger Klein gekannt und mit Holger schon ein bisschen was zu tun gehabt. Und dann habe ich gedacht, okay, Podcast gibt es auch, da gibt es kein Bild, das ist vielleicht einfacher zu machen. Da habe ich ein Kommunikationselement weniger und dann probiere ich mal Podcast und dann habe ich Holger, der sowas wie Podcast-Urgestein im deutschsprachigen Raum ist, gefragt, ob er mir ein paar Tipps geben kann.

Und dann habe ich da angefangen mit dem Konzept der Sternengeschichten und ja, seitdem läuft es durch, seit 13 Jahren, mehr als 13 Jahren, na 13 Jahre sind es, jede Woche eine Folge. Bevor wir dann auch auf Rind zu sprechen kommen und Holger Klein, ganz kurz muss ich über dein YouTube-Vergnügen unterbrechen. Schade. Du bist ja Teil des Universum-Podcasts, den gibt es seit dem Jahr 2000.

Das heißt, du bist wesentlich später dazugekommen und zu einer Zeit, wo das technisch schon verhältnismäßig einfacher war, also mir hat es noch immer abgeschreckt damals, aber es war schon einfacher. Du bist zum Podcast gekommen, weil du den Florian gekannt hast oder wolltest du das schon selber auch machen? Ja, beides eigentlich. Also ich habe natürlich den Florian gekannt und mir hat das gut gefallen und ich war ihm auch neugierig, das zu machen.

Und vor allem, ich wollte irgendwie auch ein gemeinsames Projekt mit ihm haben. Und dann haben wir uns überlegt, was das sein könnte, was wir machen könnten. Und dann kam eben die Idee auf, dass ich beim Universum-Podcast einsteige mit einer kleinen Rubrik, wo ich über das Astronomie-Studium spreche. Und das war so mein Einstieg in die Podcast-Szene. Und das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Wann war das ungefähr? Wann habe ich da angefangen? Ich glaube 2022. 2022.

Also eh ziemlich zeitgleich, wo der eigene Podcast Cosmic Latte gestartet ist. Ungefähr um die Zeit wahrscheinlich. Ja, also ein bisschen früher. Also ich glaube, ich war so, ich weiß nicht, vorhin hielt mal so ein Jahr, dreiviertel Jahr. Ich kann das auch nicht genau sagen. Ich kann jetzt raussuchen, welche Folge das war. Das könnt ihr schnell machen. Es war die Folge, wo wir über Ruth's Doktorarbeit gesprochen haben.

Das weiß ich noch. Das war das erste Mal, wo du über das Studium gesprochen hast. Aber ich kann jetzt nicht sagen, welche Folge Ruth's Doktorarbeit war. Das muss eine von den ersten 20 bis 30 gewesen sein. Ist es diese Doktorarbeit, die sie auch vertanzt hat? Ja, genau. Das aufregende Leben der Galaxien in irgendwelchen komischen Gruppen. Ja, da gibt es auch ein schönes Video davon.

Ja. Jetzt warst du von Anfang an Weil das ist ja immer auch der interessante Teil für Menschen, die einen Podcast starten wollen. Technisch involviert in die Herstellung oder hat das am Anfang alles der Florian übernommen? Weil mittlerweile bist du da ja sehr versiert. Wie hat sich denn das ergeben, dass du mittlerweile ja sogar mit Space Monkey eine Podcast-Agentur betreibst? Ja, das hat sich so langsam entwickelt, würde ich mal sagen. Also ganz am Anfang hat wirklich der Florian alles gemacht.

Also da war ich eigentlich nur zu Besuch immer im Universums-Podcast und habe gesprochen. Und der Florian hat den ganzen Rest gemacht. Und bei mir hat es dann eigentlich begonnen, dass ich so auf die andere Seite auch geschlüpft bin durch die Universität. Also durch die Uni, da habe ich so ein Wissenschaftskommunikations-Seminar besucht. Und da sollten wir eben auch ein Projekt machen. Und das lag für mich auf der Hand, dass ich natürlich ein Podcast-Projekt umsetzen werde.

Und da haben wir dann wirklich von Anfang, also mit Konzept bis dann hin zur Entwicklung eben einer Folge, der ersten Folge, alles durchexerziert. Das war so die Aufgabe über das Semester und da immer natürlich auch mit dem Schneiden und wie ich das wirklich, also die komplette Produktion dann eben auch mache. Und das wollte ich da eben auch lernen. Und da hat mir das dann der Florian eben gezeigt und so habe ich das quasi während des Tuns gelernt.

Und das hat eigentlich so viel Spaß gemacht, dass wir dann eben gesagt haben, wir veröffentlichen auch die eine Folge. So ist dann Cosmic Latte eben entstanden und sind dann dabei geblieben. Also am Anfang ja monatlich und dann später auf 14-tägig umgestiegen. Und das ist jetzt schon zweieinhalb Jahre her und das wächst sehr gut. Ja, ich habe gemerkt, dass mir dieses Podcasten sehr viel Spaß macht und...

Dass ich da einfach auch Freude habe, also dass ich eben auch gerne über Astronomie spreche, dass es mir auch wichtig ist, das irgendwie weiterzugeben. Also für mich ist das dann eben auch, also es ist eh schon am Anfang auch gesagt, und ich weiß jetzt nicht, ob es Nikolas oder Reinhard waren, es ging halt wirklich auch darum, darüber zu sprechen.

Also mir war es eben beim Universum, war es mir wichtig, über das Astronomiestudium zu sprechen, weil ich eben den Eindruck habe, dass da sehr viele Menschen halt so überhaupt keine Vorstellung haben, was da bei dem Studium passiert und dass ich da einfach einen Einblick gebe Und dann auch über diese astronomischen Themen zu sprechen in Cosmenglatte, war mir dann einfach auch irgendwie ein Bedürfnis. Und dann langsam ist es aber eben auch so in diese Professionalisierungsrichtung gegangen.

Also auch wenn man dann merkt, oh, da hört ja auch jemand zu, man bekommt Feedback. Dann wächst auch so ein bisschen der eigene Anspruch. Und ich wollte es dann eben auch beruflich verbinden. Also ich komme ja aus der Kommunikationsbranche, aus dem Marketing. Und da war es dann irgendwann klar, dass ich das verknüpfen möchte und deswegen dann die Agentur auch gegründet habe. Jetzt haben wir am Anfang schon darüber gesprochen. Wir haben Co-Produzenten mit der Uni Graz und der TU Wien.

Reinhard und Nikolas haben irgendwann einmal begonnen, Werbung zu integrieren, um das zu finanzieren. Wenn du sagst, es wächst gut, der kosmenglatte Podcast, dann bedeutet das gleichzeitig auch, dass es aufwendiger geworden ist und dass es natürlich auch nicht nur reizvoll, sondern oft auch notwendig ist, der Finanzmittel einzuwerben, damit man das bezahlen kann. Wie hat sich denn die Perspektive entwickelt, die du ja sehr viel später damit begonnen hast als alle anderen?

Ja, also wie gesagt, das war ja im Prinzip... Und eigentlich auch als Hobby, also es ist zwar von der Uni gekommen als Projekt, aber wir haben es ja dann eigentlich im Hobbybereich umgesetzt und lange gemacht. Das heißt, es war gerade am Anfang natürlich so eigentlich die Eigenfinanzierung, die wir da gemacht haben. Ja, man hat dann natürlich auch spenden können. Also wir haben dann auch gesagt, in dem Moment, wo wir auf 14 Tage gewechselt haben, dass man dann eben auch spenden kann.

Das haben wir dann im PayPal-Konto und das alles eingerichtet und dass man da ja eine Anerkennung auch uns zukommen lassen kann. Es war aber bei mir jetzt, also gerade bei Cosmic Latte, jetzt nicht so sehr die Monetarisierung auch im Vordergrund. Also es war immer so der Anspruch bei mir. Ja, wenn da jetzt Geld reinkommt, dann ist das gut, dann freut uns das, dann ist das sehr schön.

Aber es war jetzt nicht das Ziel, also auch bei den anderen, die mit mir im Podcast sprechen, dass wir jetzt sagen, ja, wir möchten da jetzt groß das Geld verdienen. Also ich glaube, den Anspruch haben wir alle nicht. Habe ich jetzt auch niemandem versprochen, wenn da jetzt jemand neu dazugekommen ist im Podcast. Sondern es ist eben dadurch, dass es dann organisch auch gewachsen ist. Wir haben jetzt eben auch die Größe erreicht, dass wir eben Werbung schalten können.

Wo ich jetzt auch gesagt habe, ja, wir probieren das, wir schauen uns das mal an, ob das gute Einnahmen sind, ob da jetzt was zusammenkommt oder nicht. Und ich sehe das aber eher entspannt. Also es ist jetzt auch kein Druck. Zum Glück habe ich jetzt nicht diesen wirtschaftlichen Druck, dass ich jetzt sage, ich muss jetzt damit Geld verdienen, sondern es ist schön, wenn etwas reinkommt. Aber ja, also es ist jetzt nicht so, dass ich jetzt abhänge. Ich bin wirtschaftlich von Cosme Glatte.

Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten. Und wenn wir eine 101-Ausgabe machen, wenn man Anerkennung zeigen kann und was spenden kann und so weiter, was bedeutet denn das konkret? Also ein Paypal-Konto kann man einrichten, aber es gibt ja auch Plattformen über Patreon und andere, die ich gar nicht alle auswendig kenne, über die man Geld kriegen kann, wo das gespendet werden kann. Dann liegt es irgendwo auf einem Konto und dann muss das ja einer weiteren Buchhaltung unterzogen werden.

Was genau muss man denn da machen, jetzt als Information für jemanden, der einen Podcast starten möchte und unter anderem vielleicht darüber ein bisschen Geld lukrieren will? Die Antwort ist relativ einfach. Geh zu einem Steuerberater und rede mit dem. Und wenn man aber keinen Steuerberater hat, wenn man zum Beispiel 17-jähriger Gymnasiast, der Gymnasiastin ist? Dann rede mit dem Steuerberater von Mama oder Papa. Und wenn die angestellt sind?

Dann such dir einen Steuerberater. Also man kriegt das glaube ich auch so hin, aber ich kann wirklich jedem, also zumindest ist es in Deutschland so, Jeder, der sich in irgendeiner Form selbstständig macht, sollte ganz, ganz dringend mit einem Steuerberater reden.

Also man muss nicht unbedingt einen Steuerberater haben, der einem die Steuer macht oder so, aber wenn man es nicht in der Schule gelernt hat und ich habe es nicht gelernt, ich habe es auch im Studium nicht gelernt und so, sollte man mit einem Steuerberater reden. Ich habe lange gebraucht, also ich habe es quasi on the job gelernt sozusagen und das ist nicht gut auf Dauer.

Das heißt einfach zu sagen, da gibt es diese Plattformen, also man kann ja einen Podcast produzieren mit Podigy und anderen Plattformen, das geht relativ einfach. Es gibt eben auch diese Spendenplattformen, die einfach zu verlinken und einzuhängen und dann zu sagen, da kommt da Geld und da freue ich mich drüber, das ist ungünstig, weil irgendwann kommen dann Versicherungen und Finanzamt.

Richtig. Also wenn man, es gibt gewisse Beträge, wenn man das so als Liebhaberei oder kleines Hobby oder so macht, da ist das alles noch nicht so schlimm. Aber wenn das wächst und so, ist man irgendwann in der klassischen Situation, die ich bei Freunden in anderen Bereichen mal mitbekommen habe oder die bei Künstlern auch häufiger passieren, irgendwie das Finanzamt klopft an die Tür und möchte noch Geld von einem haben. Und man fragt sich, warum?

Und man hat nichts zurückgelegt oder zu wenig zurückgelegt. Und wenn sowas passiert, ist das schlecht. Und das Finanzamt kommt auch gerne mal an und möchte irgendwelche Vorauszahlungen haben, weil irgendwas geschätzt wird oder so. Und wenn einen sowas überrascht, ist das glaube ich nicht gut. Und gerade, wenn man zum Beispiel so um die Schwelle rum verdient, dass man, was weiß ich, umsatzsteuerpflichtig wird oder so, kann das halt unschön werden.

Und deshalb, man sollte, also das ist nicht so schlimm, wie es sich jetzt anhört, man sollte es aber auch nicht zu sehr vernachlässigen. Deshalb sage ich, am besten redet man mal mit einem Steuerberater. Kostet nicht so viel, lohnt sich. Und vielleicht aus einem ganz konkreten Hinweis, also wenn man jetzt wirklich sich so ein Konto bei Patreon zum Beispiel einrichtet oder bei Steady, dann muss man sowieso wie überall, wenn man was einrichtet, mal Daten angeben.

Und unter anderem muss man da auch Steuerdaten angeben. Das heißt, da muss man dann schon irgendwie eine Steuernummer angeben und solche Sachen. Also da ist dann eh der Punkt erreicht, entweder man weiß, was man tut oder wenn man es nicht weiß, dann muss man irgendwann fragen, der oder die weiß, was man da tun muss. Das heißt, da kommt man dann eh nicht umhin. Bei PayPal ist es vielleicht noch ein bisschen anders. Ich weiß gar nicht, was man da alles braucht, um ein PayPal-Konto zu machen.

Irgendwie eine Kreditkarte oder ein Bankkonto, glaube ich, zumindest wenn man das Geld dann irgendwie haben will wieder. Aber jetzt, sagen wir mal, wenn wir jetzt nicht über 17-jährige Leute reden, sondern wirklich halt Erwachsene. 13-Jährige. Ja, von mir aus auch. Aber Erwachsene, die wissen, was sie tun. Dann ist es, wie gesagt. Gar nicht so schwierig, eine sehr kleine Teilmenge.

Genau. Ja, also dann ist es gar nicht so schwierig, mit Steady und Petro und dem ganzen Zeug zu arbeiten, weil es ist halt unterschiedlicher Aufwand an buchhalterischer Arbeit. Also bei Steady zum Beispiel, da kriegt man eine schöne Abrechnung, so eine gesammelte. Da muss ich nicht viel mehr tun, als diese Rechnung von Steady oder diese Gutschrift, die ich kriege, um eine Buchhaltung zu nehmen. Bei Patreon ist es so ähnlich.

Bei PayPal muss man sich halt hinsetzen und jede einzelne Überweisung irgendwie in der Buchhaltung erfassen. Das löse ich. Ich habe halt eine Excel-Tabelle, die ich ausfülle. Das kann man auch, kann sich das bei PayPal runterladen und so weiter. Ich wollte gerade sagen, es gibt da sogar CSV. Genau, genau. Ja, genau, das gibt es alles und dann muss man halt CSV-Output von jemandem. Der noch nie was damit zu tun gehabt hat?

Ja, das ist sowas wie eine Excel-Datei. Also das sind halt die ganzen Daten, die man sich herunterladen kann. Da kann man den Zeitraum einschränken und dann hat man das alles quasi am Computer abgespeichert und dann kann man das für die Buchhaltung in einen Ordner geben.

CSV ist einfach nur ein Datenverwarn. Genau. Wenn du da als Text exportierst oder sowas nimmst, dann kannst du es als CSV exportieren und dann kann ich es in irgendeine andere beliebige strukturierte Datenverarbeitung wieder importieren. Aber hat nichts mit Podcast-Ansicht zu tun, CSV. Aber auch hier möchte ich kurz einwerfen, gilt, das ist alles immer sehr individuell und von der Person abhängig. Das hängt davon ab. Wie viel verdiene ich.

Genau, es ist vom Land abhängig. Wie viel verdiene ich? In welchem Rahmen verdiene ich das? Verdiene ich das alleine oder mit jemand anderem zusammen und so weiter? Also diese ganze Steuerproblematik und so, die ist jetzt nicht super kompliziert, aber immer sehr individuell. Und deshalb red mit einem Steuerberater. Darf ich vielleicht nochmal einen Schritt zurückgehen, weil wir sind ja hier beim Podcasting 101.

Ich würde ganz, ganz dringend empfehlen, dass es gar nicht ums Geld verdienen gehen sollte im ersten Schritt. Fangt gar nicht an, irgendwas im Internet zu machen, weil ihr Geld verdienen wollt. Ihr wollt erstmal ein gutes Produkt haben oder einen guten Podcast oder was auch immer, was den Leuten etwas bedeutet. Bei Reinhard und mir war es so, wir haben...

Wahrscheinlich jahrelang gesendet oder sicherlich das erste, zweite Jahr, bis die Leute auf uns zukamen und gesagt haben, sag mal, ihr macht das alles umsonst, können wir euch nicht irgendwo mal Geld in den Hut werfen? Und dann haben wir angefangen mit Patreon und solchen Sachen zu arbeiten. Aber bitte fangt nicht an zu podcasten, weil ihr reich werden wollt. Das wird ganz, ganz schwierig. Oder davon leben wollt oder so. Genau, ja.

Das ist, glaube ich, der größte Unterschied zwischen Podcasten damals, zu unserer Zeit, wo wir angefangen haben, und heute. Weil, wie gesagt, auch ich, wie ich angefangen habe, da war überhaupt kein Gedanke dran, mit Podcasts Geld zu verdienen. Weil das ging vielleicht wie in den USA damals vielleicht, aber im deutschsprachigen Raum nicht und schon gar nicht mit wissenschaftlicher Thematik.

Da tust du schon schwer, mit wissenschaftlicher Forschung Geld zu verdienen und mit Podcasts über Wissenschaften noch viel weniger. Und war also damals kein Gedanke. Und heute sehe ich ganz oft, wenn du dich da in Instagram oder anderen sozialen Medien umtust, welche Leute, die im Wesentlichen mit einem Podcast gründen, um damit sofort in Folge 1 Geld zu verdienen und sofort mit Monetarisierung anfangen.

Es gibt Podcasts, die auch dir nur erklären, wie du deine Podcasts monetarisierst und dann gründen Leute irgendwelche Podcasts und dann sind die nach 10 Folgen wieder eingestellt, weil sie damit nicht genug verdient haben und sowas. Also das, was Nikolaus gesagt hat, wäre auch mein Tipp, wenn man das machen möchte.

Schaut erstmal, dass ihr was zu erzählen habt, was ihr gerne erzählen wollt und wenn das dann ausreichend viele Menschen, und ausreichend viele müssen jetzt nicht absolut viele sein, sondern eben nur ausreichend viele, ausreichend viele hören, dann wird es Möglichkeiten geben, damit vielleicht Geld zu verdienen, aber zum Reich werden sollte man lieber was anderes machen. Und die Leute hören es einfach auch und merken es auch, wenn du damit das nur

machst, um Geld zu verdienen. Also das wird, glaube ich, nicht funktionieren.

Also mittlerweile ist es ja so, ich habe es in der Einleitung kurz erwähnt, dass große Medienhäuser, die Fernsehsender betreiben, die Zeitungen herausgeben, teilweise bessere, teilweise uninteressantere Podcasts auf ihren Plattformen hosten und gleichzeitig das aber auch über Werbeverwertungsagenturen betrieben wird und dann hört man auf verschiedenen Podcasts Werbungen für andere Podcasts und normale Werbungen und die Podcasts sind manchmal interessant,

aber größtenteils klingen sie alle ähnlich, was dazu geführt hat, also unter anderem offensichtlich dazu geführt hat, schon auch die ganze Forschung, künstliche Intelligenz, dass es dieses Programm Notebook LM gibt, mit dem man ja offensichtlich mit einer Seite PDF sehr einfach, sehr schnell an, ganz stromlinienförmigen Podcast herstellen kann. Das sind diese Podcasts, wo ihr sagt, man hört das sofort, wenn man damit was verdienen möchte?

Oder habt ihr damit schon Erfahrungen gemacht? Habt ihr das schon ausprobiert? Nein, das war jetzt nicht das, was ich gemeint habe, sondern die Podcasts, die ich gemeint habe, die werden schon von Leuten gemacht, aber das sind Leute, die an sich denken, Podcasts sind jetzt gerade populär, da mache ich jetzt auch mit, weil da kann ich Geld verdienen. Also diese wirklich rein KI-gemachten Podcasts, die sind, glaube ich, noch nicht wirklich so gut genug, dass sie wirklich funktionieren.

Ich würde auch nicht jetzt die journalistischen Podcasts und die Medienhäuser damit alle in den Topf schmeißen. Also dass die Podcasts, die aus den ganzen Medienhäusern kommen, dass die alle ähnlich klingen, liegt glaube ich daran, dass die Podcasts halt alle von Journalistinnen und Journalisten gemacht werden.

Und die hören alle Podcasts von Journalistinnen und Journalisten vor allem und haben alle mehr oder weniger eine ähnliche Vorstellung, wie Informationen vermittelt werden sollten, nämlich auf diese journalistische Art. Und darum klingen die Podcasts halt alle so, wie sie klingen. Und Leute, die Podcasts machen so wie wir, die noch nie als Journalisten gearbeitet haben, wir reden halt oder wir machen es halt so, wie wir es gerne wollen.

Darum klingt das vielleicht anders als das, was aus den Medienhäusern kommt. Aber so diese reinen KI-Podcasts werden mir noch nicht so groß aufgefallen. Ich weiß nicht, ob die anderen anderes berichten können. Kann sein, dass es da noch ein bisschen dauert, bis die sich so weit durchgesetzt haben, dass man mit denen wirklich was Sinnvolles anstellen kann. Ich glaube, wenn die existieren und Geld einbringen, dann eher auf irgendwelche dubiosen, betrügerischen Arten aktuell.

Mir ist das nur in dem Rahmen begegnet, dass ein Freund da mal irgendwie längere Texte reingeworfen hat, wo er keinen Bock hatte, die zu lesen. Und dann gesagt hat, mach mir mal über den Inhalt einen Podcast, hat sich den halt runtergeladen, auf die Ohren gepackt und beim Joggen gehört. Also so als Tool, um irgendwie Texte zusammenzufassen und sich das anzuhören.

Dafür habe ich gehört, dass das mal jemand benutzt hat, aber ansonsten ernsthaft noch nicht, weil auch die Stimmsynthese, glaube ich, an der Stelle noch ein bisschen komisch klingt. Aber wer weiß, vielleicht passiert es irgendwann, dass wir alle nur noch Podcasts hören, die von KIs gemacht sind. Ich bin da ehrlich gesagt sehr entspannt. Wir müssen uns da ja keine Illusionen hingeben, in weiteren ein bis zwei Jahren werden die technisch sauber sein und werden auch gut klingen.

Aber ich bin da völlig entspannt, weil ich sehr davon überzeugt bin, dass Menschen Menschen mögen. Der Podcast von Florian wird gehört, weil Florian den macht. Sie kennen die Ecken und Kanten von Florian. Die Leute, die uns hören, hören uns, weil sie auch diese Geschichten aus unserem Leben mögen. Die mögen die Menschen hinter der Wissenschaft. Und ich glaube, das wird auch noch lange, lange so bleiben. Also reine Information holt man sich sicherlich auch KI generiert, völlig okay.

Aber diese Kombination aus Wissenschaft und Unterhaltung, die hängt ganz, ganz stark an Menschen. Die Menschen wollen das Unperfekte durch den Menschen haben. Das ist auch unsere tiefe Überzeugung, warum wir überhaupt Wissenschaftskommunikation machen und warum wir davon überzeugt sind, dass wir kommunizierende WissenschaftlerInnen brauchen in der Wissenschaftskommunikation. Sonst könntest du ja auch irgendeinen Nachrichtensprecher machen und sagen,

hier, die Wissenschaftler X hat das rausgefunden. Das funktioniert nicht. Wir wollen wirklich das Menschliche sehen. Warum hat diese Person das erforscht? Woran ist er gescheitert? Woran ist er fast verzweifelt? Warum hat er es dann doch geschafft? Er will dieses Nachdenken erleben und eben die Ecken und Kanten von einem Menschen. Deswegen bin ich da ganz, ganz entspannt. Ich glaube, wir werden auch in zehn Jahren noch Podcasts von echten Menschen hören, weil Menschen eben Menschen mögen.

Diese individuelle Note ist sicher ein Kennzeichen und das andere ist, dass Podcasts, die erfolgreich sind oder die lange schon am sogenannten Markt sind und deshalb eine Fangemeinde haben, wenn die auf die Bühne gehen, dass das noch einmal ein ganz anderes Erlebnis für die Menschen ist, die den Podcast hören. Bei uns beim Science-Busters-Podcast ist es ja umgekehrt. Wir machen schon seit 2006, 2007 Shows auf der Bühne.

Verhältnismäßig aufwendig. Da ist, wenn wir so wie heute Abend auf die Bühne gehen und einen Live-Podcast machen, ist das verhältnismäßig unspektakulär im Vergleich. Aber wie ihr auf die Bühne gegangen seid, also der Florian jetzt mit den Sternengeschichten, das Universum gibt es ja schon und ihr mit methodisch-inkorrekt-Shows, wo es ja jetzt schon vier oder fünf verschiedene große Premieren gegeben hat, wenn ich mich nicht verzählt habe.

Wann ist denn da der Gedanke gereift, aus dem, was über den Podcast entstanden ist, das auch auf die Bühne zu stellen? Und was ist da der Reifungsprozess von der ersten Show bis heute? Also für uns hatte das natürlich schon mal einen Mehrwert, weil wir ja eigentlich immer so ins Leere sind. Wir sehen unsere Zuschauer oder ZuhörerInnen ja überhaupt nicht. Und für uns war das wahnsinnig spannend, das Publikum einfach mal zu sehen und zu merken, hey, die reagieren.

Wenn wir einen Gag machen, dann reagieren die halt, dann lachen die. Und das war sowas, was wir irgendwie fast in den Jahren Podcasts verlernt hatten, dass da echte Menschen sitzen, die Lust haben und Freude haben und mit uns leiden und interagieren. Also das war schon mal der Grund aus unserer Sicht. Aber ich glaube für die Zuhörenden ist das auch wichtig.

Ich habe mal irgendwann gesagt, wir sind ja so quasi die, also auch, wir sind nie dafür angetreten, aber wir sind in gewisser Weise natürlich die Stars einer Generation so. Also vor zehn Jahren die Menschen, die angefangen haben uns zu hören, die begleiten wir einfach über Jahre. Und wenn man jetzt das mal vergleicht, wie viel interagieren die denn mit diesen Musikstars, die vielleicht vergöttern und hören. Die hören sie halt auch gelegentlich mal im Radio oder die neueste CD.

Wir sind aber immer da, wir sind jede Woche da.

Und wir sind nicht so diese überhöhten Stars natürlich zum Glück, wir sind einfach nur Reini und Nikolas, aber wir haben für die eine wirkliche Bedeutung und deswegen war eigentlich klar, dass das funktionieren wird, wenn wir in deren Stadt kommen, dann werden die kommen und sich das angucken und das ist für beide Seiten glaube ich total toll, wir freuen uns halt die Menschen mal zu sehen und mit denen mal ein paar Worte zu wechseln, weil das ist uns auch wichtig,

wir stehen nicht nur auf der Bühne und lassen uns abfeiern und fahren dann wieder weg, sondern wir sind vorher und nachher auch fürs Publikum da und das ist für uns super Und eben fürs Publikum, glaube ich, mindestens genauso schön, mal die Gesichter zu den Stimmen zu sehen. Und wir haben auch schon immer gerne so Bühnensachen gemacht.

Also lange bevor wir Podcasts gemacht haben, haben wir oft auch, wenn so eine Uni Tag der offenen Tür war oder so, haben wir halt irgendwie kurze Vorlesungen für Kinder gemacht. Wir haben die Kinder-Uni-Vorlesungen gemacht und so und haben dieses Bühnenelement auch so immer schon ganz gerne gemacht. Und als dann die hundertste Podcast-Folge vor der Tür stand, haben wir gesagt, komm, die hundertste Folge könnten wir doch eigentlich mal

als Live-Event machen. haben das selber organisiert in einer Zeche hier um die Ecke. Da passten irgendwie, ich weiß gar nicht mehr, irgendwas zwischen 200, 300 Leute rein. Als wir das halt organisiert haben, dachten wir so, ja, hoffentlich kommt da auch einer. Und da kamen mehr Leute, als wir dachten. Also es hat uns da an der Stelle dann doch noch ein bisschen überrascht. Aber danach war für uns dann auch klar so, ja komm, lass mal rumziehen und mal gucken, wie unsere Hörer aussehen.

Weil auch das hat sich ja professionalisiert. Also in Wien aktuell hängen einige Plakate auf der Straße, Das heißt, die müssen ja gedruckt werden, da müssen sie aufgehängt werden. Das kostet alles. Und Podcasts spielen in der Stadthalle, wo, glaube ich, in den kleinsten Saal zweieinhalbtausend Leute hineingehen. Das ist ja alles in einer Dimension, die so viel Geld abwerfen muss, damit sich das wirtschaftlich lohnt. Das ist ja ein ganz anderer Zugang, als der, den ihr da gewählt habt.

Florian, du bist ja jetzt relativ spät als Solist auf die Bühne gegangen. Was war denn da der Ansporn oder der Auslöser? Naja, im Prinzip sowas ähnliches wie das, was Niklas und Reinhard erzählt haben. Man macht es lange Zeit und man sieht, dass sehr viele Menschen sich das anhören, aber man sieht halt die Menschen nicht.

Und dann möchte man halt auch vielleicht mal probieren, die Themen auf eine andere Art auch darzustellen und vielleicht auch ein bisschen anders und ausführlicher darüber zu sprechen. Und nachdem ich bei den Science Blasters seit zehn Jahren eben auch Wissenschaft auf der Bühne dargestellt habe, auf eine Art, wie ich es vorher nicht gemacht habe. Davor habe ich so klassische Vorträge gehalten und bei den Science Blasters dann gesehen, dass man andere Sachen auch noch machen kann.

Und da habe ich aber gedacht, es wäre jetzt nett, auch das mit den Sternengeschichten zu machen. Ich habe es davor schon gemeinsam mit Ruth beim Universums-Podcast gemacht. Da haben wir auch mal gesagt, okay, wir probieren das jetzt einfach mal aus. Hier sowas auf der Bühne zu machen, ist natürlich zu zweit einfacher, als wenn man den ganzen Abend alleine tragen muss.

Es war immer sehr, sehr angenehm, vor einem Publikum zu spielen, das zum größten Teil einen schon kennt, weil sie eben schon über lange Zeit im Weg sich das angehört haben. Und das war bei mir auch der Grund, warum ich gedacht habe, jetzt probiere ich das mit den Schenning-Geschichten auch nochmal aus.

Ein nicht ganz so poetischer Grund ist die Tatsache, dass der Schenning-Geschichten-Podcast zwar sehr, sehr erfolgreich ist, was die Hörerschaft angeht, aber im Gegensatz zu anderen Podcasts sehr, sehr schwer in dem Fall tatsächlich zu monetarisieren ist.

Und ich habe gedacht, jetzt mache ich das schon so lang und es wäre schön, wenn ich da irgendwas noch mit dem Podcast machen könnte, wo ich dann auch zumindest ein bisschen was wieder zurückbekomme für die ganze Arbeit, die ich da reingesteckt habe. Also Werbung kann ich in dem Podcast nicht schalten aus Formatgründen, weil dann hören die Leute das nicht mehr auf die Art und Weise, wie sie es jetzt hören. Das heißt, dann habe ich gedacht, okay, dann mache ich was anderes.

Dann mache ich halt eine Live-Show, weil dann, wie Reinhard das glaube ich vorhin gesagt hat, ist das auch ein Weg, wie man darüber hinweg quasi dann den Podcast selbst querfinanzieren kann. Und das habe ich jetzt ausprobiert. Ich habe es lange aufgeschoben, weil es natürlich viel Organisationsarbeit ist, sowas zu machen. Das kann man eigentlich nicht allein machen. Da braucht man professionelle Leute, die einem dabei helfen, so eine Tour zu planen und die ganze PR drumherum zu machen.

Und das habe ich lange Zeit keine Lust gehabt, das zu organisieren, aber dann irgendwann doch gemacht. Und jetzt läuft es und jetzt müssen wir mal schauen, wie es läuft und dann schauen, wie es weitergeht damit. Aber ich glaube, der Grund, warum Podcasts jetzt auch auf der Bühne so populär sind, die waren ja immer schon populär. Das war ja bei, wie Niklas und Rainer erzählt haben, ihre Folge 100, die ist ja auch schon eine Zeit lang her. Ich weiß gar nicht,

wann ihr eure erste Live-Show gemacht habt. Das muss... Ja, keine Ahnung, fünf, sechs, sieben Jahre her sein? Ich glaube eher so sieben. Streck genommen haben wir ja im Kongress schon Auftritte gehabt als Podcast. Schon sehr lange her. Also das hat damals schon funktioniert und es war klar, dass es funktioniert, wenn man so eine Hörerschaft hat, wie du gesagt hast, Nikolaus, die wollen einen auch sehen, wenn man irgendwo hinkommt.

Dass jetzt so viele Podcasts auch so groß auf der Bühne sind, liegt halt, glaube ich, wieder daran, dass Podcasts jetzt anders gemacht werden.

Also wenn jetzt hier das große Medienhaus herkommt und da hier den Riesen mit allen professionellen Mitteln, die so ein Medienhaus hat und vielleicht auch mit den prominenteren SprecherInnen oder ProtagonistInnen, je nachdem, was für eine Art von Podcast ist, dann eben den Podcast aufsetzt, von dem am Anfang an schon klar ist, der wird erfolgreich sein, dann ist es genauso klar, wenn die jetzt in die Öffentlichkeit gehen und da ist halt, keine Ahnung, ich kann jetzt ein paar Namen sagen,

wie hier Peter Filzmeier oder, wie heißt der noch, hier Armin Wolf und Florian Klenk und so weiter, also die ganzen, zumindest aus österreichischer Sicht, Leute, die man kennt, ich weiß nicht, wie es in Deutschland ist, aber da wird es dieselben Leute geben, die so große Podcasts machen, die ganzen Comedy-Leute, die ihre großen Podcasts machen, die sowieso schon berühmt sind.

Natürlich füllen die dann auch die großen Hallen. Also ich glaube, da haben die Podcasts eine ganz andere Ausgangssituation, was Live-Shows angeht, als sie es früher gehabt haben, aber funktioniert haben sie früher auch. Vielleicht jetzt nicht im Rahmen einer Stadthalle, aber auf jeden Fall auch jetzt. Also ich habe nicht die Ambition, die Stadthalle zu füllen, sondern mir reicht es, wenn ich, wie gesagt, mal die Leute sehe, die... Mich sonst immer nur hören und ich sie nie sehen und hören kann.

Jetzt bist du aber nicht nur Produzent des Podcasts, sondern auch Teil eines Podcasts, wo du nur als nur, aber ich schon seit vielen, vielen Jahren als Gast auftrittst. Wovon unterscheidet sie denn diese Arbeit von dem Podcast, den du selber herausgibst?

Naja, das hast du gerade gesagt, durch die Arbeit. Also ich bin Gast bei Holger Klein, der, haben wir schon erwähnt, ein ganz bekannter Podcaster aus Deutschland, der schon von Anfang an dabei war, seit Podcasts gibt im wesentlichen deutschsprachigen Raum.

Der macht Podcasts zu allmöglichen Themen und irgendwann haben wir gesagt, wir wollen gerne was zur Wissenschaft machen und einfach so über Wissenschaft reden, ohne dass man jetzt Experte sein muss, sondern einfach wir schauen uns an, was in den Medien über Wissenschaft steht und dann reden wir darüber.

Und das haben wir damals 2013 gesagt, oder 2014, ich weiß gar nicht, was das war, 2014 glaube ich, haben wir gesagt, machen wir und dann haben wir es gemacht und das machen wir immer noch unregelmäßig. Und ja, der Vorteil ist, dass ich halt in dem Fall außer der Vorbereitung und der Aufnahme keine Arbeit habe. Wenn ich jetzt diese Podcast selbst produziere, ich muss das alles schneiden und die ganze andere Arbeit danach machen.

Und das ist sehr viel Arbeit oder das kann sehr viel Arbeit sein, je nachdem, wie viel Arbeit man sich macht. Aber in dem Fall ist da der Hauptunterschied der, dass ich da keine Arbeit habe. Ansonsten ist es so ein Podcast, der genauso für mich ist, wie die Podcasts, die ich auch selbst produziere.

Bevor wir auf die Podcast-Agentur zu sprechen kommen, noch habe ich eine Frage, weil auch wir von der Agentur, unsere Social-Media-Aktivitäten koordiniert und publiziert immer wieder darauf hingewiesen werden, Podcasts sind sehr viel erfolgreicher, wenn man sich, dabei filmen lässt, während man miteinander spricht. Finde ich nicht, glaube ich nicht. Zahlen geben das offenbar her, wird behauptet. Ich habe andere Zahlen. Vielleicht werden auch nur die Bekannteren gefilmt.

Ja, ich finde es ja grundsätzlich eine Themenverfehlung, weil der große Reiz am Zuhören ist ja, dass man zuhört, dass man gegebenenfalls etwas anderes machen kann, dass man sich aber alles vorstellen kann, weil man es hört und im eigenen Kopf entstehen dazu die Bilder, während wenn man zwei Menschen oder drei Menschen oder vier Menschen beim Podcast machen zusieht, dann sieht man im Wesentlichen Menschen, die sitzen und Sachen sagen in oft unansprechenden Umgebungen und sie lachen

in der Regel ein bisschen häufiger, weil sie wissen, dass sie dabei gefilmt werden und gute Stimmung machen wollen. Das heißt, der Gewinn künstlerisch ist minimal, wenn nicht überhaupt im Minusbereich, aber offensichtlich machen das trotzdem sehr viele Menschen, weil sie davon mehr Reichweite erwarten. Wir, die wir heute miteinander sprechen, machen das alle nicht? Habt ihr da jemals damit geliebeigelt?

Ich weiß, dass Nikolaus und Reinhardt gleich was dazu sagen werden, darum sage ich ganz kurz was davor. Ich habe, wir haben ja schon erzählt, ich habe angefangen mit Videos und das war blöd, darum habe ich Podcasts gemacht. Also ich glaube auch nicht, dass jetzt das Sehen der Punkt ist.

Ich weiß, dass das ganz viele Leute machen, aber ich glaube, wenn man einfach eine andere Zielgruppe erreichen will, dann kann man auch, und das mache ich auch tatsächlich, ich produziere Videos, die schon in Geschichten existieren als Video. Aber die existieren insofern als Video, als dass ich sie auf YouTube hochlade und das, Element ist das Podcast-Cover. Mehr ist da nicht. Da ist das Podcast-Cover als Stammbild.

Und dann kann man sich den Podcast auch auf YouTube anhören, weil zu sehen gibt es nichts. Und das stimmt. Es gibt halt Leute, die sind auf YouTube und die nutzen halt keine Podcast-Apps, sondern die hören oder schauen Sachen auf YouTube an. Und natürlich hören die sich dann auch Sachen an, die halt dann auf YouTube sind. Und ich probiere gerade zu schauen, wie viele das sind bei mir.

Das ist mittlerweile keine zu vernachlässigen Menge mehr. Früher war es einfach nur Notwehr, weil ich meinen Podcast irgendwo hingeben wollte, wo ich ihn leicht in ein WordPress einbinden konnte. Es ging damals über YouTube einfach. Mittlerweile ist es deutlich einfacher, kann man alles an, alles mögliche einbinden. Damals war YouTube die einzige Version, die ich geschafft habe und habe das halt da reingetan und immer weiter gemacht.

Und aktuell sehe ich gerade, hat mein Sternengeschichten-YouTube-Kanal immerhin 11.000 Abonnenten und jedes Video ungefähr, und irgendwas so um die 2000 Aufrufe. Je nachdem, wie alt sie sind. Es gibt auch welche, die deutlich mehr Aufrufe haben, wenn sie schon länger drin sind. Und das ist für einen Kanal, der eigentlich aus Videos besteht, die keine Videos sind, jetzt gar nicht so schlecht.

Also auch da findet man eine Zielgruppe. Und das ist eigentlich der einzige Grund, den ich sagen würde, warum man sowas machen will. Weil ansonsten, wenn man was mit Video machen will, dann sollte man den Leuten auch was bieten, was man nicht hören kann. Womit wir jetzt bei Nikolaus und Reinhardt sind, die ja genau das gemacht haben. Ja, wir haben auch genau das gedacht, wenn man irgendwie Video mit anbietet, dann muss da halt auch irgendein Mehrwert in diesem Video sein.

Also wenn man eine optische Komponente anbietet, dann soll die optische Komponente halt auch was bringen. Und das haben wir tatsächlich eine Zeit lang gemacht. Wir haben mal, ich weiß gar nicht, wie lange wir das gemacht haben, ein jahrlang? 44 Folgen. 44 Folgen, wow. Und das alle zwei Wochen auch, ne? 44 Folgen lang alle zwei Wochen einen Twitch-Stream gemacht, also einen Live-Stream etwas über eine Stunde. Das war eigentlich super. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Es hat auch super funktioniert. Also wir hatten so im Schnitt irgendwas zwischen 600, 800 oder manchmal auch so um die 1000 Live-Zuschauer währenddessen. Und die Videos wurden nachher auch noch ein paar tausend Mal angesehen, was also wirklich schön war. Und wir konnten da Sachen zeigen, die wir im Podcast zwar auch schon hatten, wo aber irgendwie noch eine optische Komponente mit dazu kam.

Zum Beispiel irgendwie die Landung auf dem Mars von irgendwelchen Robotern oder irgendwelche Grafiken, die wir im Podcast so nicht zeigen konnten. Wir hätten das auch, glaube ich, weiter gemacht. Okay, darf ich noch ganz kurz fragen, weil ich es jetzt nicht kenne. Habt ihr da quasi einen eigenen Content, also einen eigenen Inhalt produziert oder habt ihr da den Podcast wiedergegeben auf irgendeine Art und Weise?

Nee, eigener Inhalt, eigener Inhalt nochmal komplett. Also wir haben Teile vom Podcast ergänzt und so, aber im Wesentlichen waren die Folgen, wir nannten das Ganze dann optisch inkorrekt, waren die Folgen von optisch inkorrekt komplett für sich allein stehen. Die kann man auch immer noch auf YouTube sehen, die haben wir noch auf unserem YouTube-Kanal gekübelt. Wir haben damit leider irgendwann aufgehört, weil es zeitlich einfach schwierig wurde, das auch noch zu stemmen.

Aber was man ja sieht, wenn Leute sich beim Podcast aufnehmen und filmen lassen, ist, dass das halt filetiert wird und auf verschiedenen Social-Media-Kanälen ausgespielt wird. Dann hat man halt unendlich viel Content, um die ganze Zeit auch diese Social-Media-Kanäle zu befüllen. Ich glaube, das ist ja einer der Hauptgründe, warum das gemacht wird. Aber ich finde es eben schade, dass es gemacht wird, weil es kaum was zu sehen gibt, was da Redewert ist.

Ja und die eigentliche Stärke des Podcasts geht halt auch wirklich verloren. Also dass man den Podcast halt bei alltäglichen Tätigkeiten hören kann, im Sportstudio oder bei der Hausarbeit, das ist ein absoluter Mehrwert, dass man eben nicht vor einem Bildschirm sitzt. Ich habe auch am Ende meines Tages, ich sitze den ganzen Tag eigentlich vor dem Bildschirm, habe ich auch gar keine Lust nochmal wieder vor dem Bildschirm zu sitzen. Dass man das wegnimmt, finde ich ein bisschen schade.

Wir haben auch mal unseren Podcast ausgespielt, dann auf YouTube, einfach auch wirklich als Standbild. Da war die Idee, Leute zu erreichen, die den dann hören und realisieren. Das macht keinen Sinn, dass ich mir den auf YouTube anhöre, anschaue und so zum Podcasten komme. Aber das ist ja heutzutage auch eigentlich nicht mehr nötig, weil jeder das Medium Podcast kennt.

Ich finde das ja schon legitim, wenn man es auf YouTube hochlädt mit einem Standbild, weil ja viele Menschen halt verschiedene Plattformen nutzen und so wie verschiedene Menschen in verschiedene Kabaretttheater gehen, selbst in Wien, das heißt, wir spielen auch in verschiedenen Theatern, weil das Publikum einfach Lieblingstheater hat und dort hingeht. So gibt es ja Menschen, die Lieblingsplattformen haben und wenn man Podcasts auf YouTube hören kann, dann ist das ja okay.

Da muss man ja nicht hinschauen und wenn es eh nichts zu sehen gibt, dann kann man ihn ja hören, dann ist das ja halt wie ein Media Player. Aber ich kenne ja Menschen, die das auch so konsumieren, die Podcasts so konsumieren, ohne hinzuschauen, weil sie es halt hören wollen und das genau so machen. Ja, lass mich nur eine Sache sagen. Also Plattformen nutzen wir genau so.

Also Leute sind auf Plattformen, aber Plattformen sind natürlich sehr kritisch zu sehen, weil man sehr abhängig von der Plattform ist. Wenn man jetzt wirklich sein Publikum auf YouTube hat und YouTube entscheidet sich, dein Content runterzunehmen oder komplett in den Sack zu hauen, dann verlierst du deine gesamte Hörerschaft.

Deswegen war unsere Idee immer, ja, wir sind auf Plattformen, wir sind auch auf Spotify, wir sind auf YouTube, weil wir wollen vor allem erstmal Leute für die Wissenschaft erreichen. Aber dort versuchen wir sie schon zu überzeugen von unserer Marke, von unserem ASS-Feed im Zweifel, dass sie eben uns direkt abonnieren, damit wir uns nicht verlieren.

Also wir nicht unsere Hörerinnen und umgekehrt sie uns nicht, weil Plattformen auch immer eine Gefahr sind, aber auch natürlich eine Chance, da Leute abzuholen. Das ist vielleicht der beste Tipp, den man den zuhörenden 17- und 13-Jährigen sagen kann, die ja laut Martin offensichtlich hier zuhauf zuhören und Podcasts machen wollen. Sie sind das nicht mehr bei uns, weil sie mit den Eltern über Steuerberatung reden.

Ach so, okay. Ja gut, aber wenn Sie dann vielleicht später nochmal weiterhören, diese Folge. Wenn ihr was auch immer in die Welt setzen wollt, dann wäre es gescheit und das gilt natürlich auch für alle, für die vernünftigen Erwachsenen, die drei, die es auch noch gibt, genauso. Man sollte sich, wie Niklas gesagt hat, nicht so sehr auf diese Plattformen verlassen. Das hat man jetzt gerade gesehen bei Twitter, dass dann zuerst Ex wurde und jetzt einfach nur noch grauenhaft ist.

Und da gab es ganz viele Menschen, die haben sich da wirklich eine publizistische Existenz aufgebaut auf der Plattform. Und ja, sind die jetzt entweder losgeworden und müssen etwas Neues aufbauen oder müssen halt damit leben, dass sie jetzt auf einer Nazi-Plattform publizieren. Gleiches bei Instagram und den anderen Plattformen, die ja auch alle ja politisch bestenfalls bedenklich sind und in vielen Fällen untragbar sind.

Ganz viele Menschen, für die ist das ihr Kanal. und wenn der Kanal entweder aufhört zu existieren oder eben so wie bei dem ganzen Zeug von Meta und Ex politisch

untragbar wird, ja, dann hat man ein Problem. Wenn man aber von Anfang an sein Zeug selbst macht, dann kann man eben beim Podcast über den RSS-Feed natürlich entscheiden, dass man das auch über die Plattformen ausspielt, aber hat immer noch selbst die Kontrolle über den Halte und ist nicht darauf angewiesen oder ist vielleicht nicht mehr so stark darauf angewiesen, dass die Plattformen das machen, was sie machen, weil die können ja auch von

heute auf morgen und tun das ja auch, ihre Regeln ändern. Dann schaut das auf einmal alles ganz anders aus und man kann jetzt nur noch irgendwie Videos hochladen, die 30 Sekunden dauern oder muss Videos hochladen, die 90 Sekunden dauern und der ganze Quatsch, kann ich alles vermeiden, wenn ich meine eigenen Inhalte habe. Und das gilt fürs Schreiben genauso wie für Podcast und so weiter. Das wäre jetzt mein Rat für Podcast 101, macht es selbst.

Nutzt die Plattformen, wenn ihr das wollt, aber schaut, dass ihr selbst die Kontrolle darüber habt und verlasst euch nicht nur auf eine Plattform. Das finde ich auch so schrecklich, dass mittlerweile Leute, die Podcast starten, die laden die auf Spotify hoch und denken, damit ist es getan und wissen nicht, dass dass es da noch so viel mehr gibt, was man da tun kann, damit der Podcast wirklich für alle Menschen zugänglich wird und nicht nur für die, die ja Spotify-Abo haben.

Also das wäre eine ganz eigene Folge, das wäre der Podcast, weiß ich nicht, 102 oder wie das dann weitergeht, fortgeschrittenen Kurs, die Gefahr von Spotify und Co. Da müsste man eine eigene Folge drüber machen eigentlich.

Also wir haben ja den Science Pass des Podcasts gestartet, weil es, und das finde ich ja eigentlich den nach wie vor größten Reiz von Podcasts, weil es kein zeitliches Limit gibt, weil man in aller Ruhe, solange reden kann, solange man das Gefühl hat, was zu sagen zu haben oder man reden möchte oder was noch zu sagen gibt, das ist ja die große Stärke, dass man eben dieser Formatierung auskommt, weil man selber bestimmt, wie lang die Podcast-Folge ist, wenn man jetzt

um auf die 13- und 17-Jährigen kurz wieder zu rekurrieren, wenn man nicht mit den Eltern über die Buchhaltung reden möchte und niemanden in der Verwandtschaft hat, der Steuerberatung kann. Jetzt hast du, Eva, eine Podcast-Agentur. Da kann man zu dir kommen und sie von dir niederschwellig beraten lassen. Oder was machst du mit deiner Agentur? Ja, genau. Also im Prinzip alles. Also von, ja, ich berate, mache Workshops. Es ist wirklich von einer Strategie-Konzeption.

Auch wenn wir heute gehört haben, dass man nicht unbedingt ein Konzept braucht, um einen Podcast zu starten. Ich empfehle es trotzdem, dass man sich kurz überlegt, was man machen möchte, bis dann natürlich hin zu Entwicklung von einem Redaktionsplan, Episodenplan, Zeitplan, Aufnahme und dann natürlich das komplette, die Postproduktion, Editing und Publishing. Also schneiden und publizieren. Genau, ja, also alles, was da dazugehört. Alles rund um Podcasts im Prinzip.

Also da biete ich so ein Wohlfühlprogramm an, eben für alle, die einen Podcast starten wollen. Ich fokussiere mich etwas auf Wissenschaftspodcast, Wissenspodcasts, weil eben ich schon aus diesem Bereich der Wissenschaftskommunikation komme und mir das ein Anliegen ist. Das heißt, ja, meine Kunden sind hauptsächlich eben Universitäten, Forschungseinrichtungen, Institute, aber natürlich auch Unternehmen.

Aber so wie die Ruth, der wir auf dem Weg natürlich gute Besserung wünschen, mit ihrem mobilen Planetarium in Schulen geht und Schulklassen von Astronomie erzählt, das würdest du auch machen? In der Schule gehen und in der Schulklasse erklären, wie man denn einen Podcast startet oder wäre da eher die Befürchtung, dass die dir was erklären, was du noch nicht kannst?

Naja, tatsächlich werde ich im Herbst eine Lehrerinnenweiterbildung anbieten und einen Workshop abhalten zum Thema Podcasts, weil es ja, glaube ich, ab nächstes Schuljahr kann man ja in diesem, da gibt es ja diese vorwissenschaftlichen Arbeiten, die man ja zum Abitur machen kann und da kann man jetzt auch ein Podcast-Projekt machen als Schüler, Schülerin. Da kann man jetzt sagen, ich möchte in Biologie maturieren und da möchte ich eben ein Podcast-Projekt machen.

Und das finde ich einerseits cool, dass man das machen kann, dass einem das angerechnet wird. Auf der anderen Seite denke ich mir dann, naja, das ist aber jetzt nicht ganz ohne. Und die müssen wirklich eine ganze Folge dann auch machen. Also nicht nur sich was überlegen, sondern wirklich auch dann aufnehmen und das alles machen.

Und da ist es natürlich dann schon auch, glaube ich, dass es jetzt für Lehrer, Lehrerinnen vielleicht schon auch eine Herausforderung sein kann, wenn sie da jetzt eben ihre Schüler betreuen sollen und die ein Podcast-Projekt umsetzen möchten.

Und da werde ich dann halt schon vor den Lehrerinnen sprechen und ihnen halt mal so ein bisschen auch so ein Einmaleins des Podcasts beibringen und eben sagen, was ist ein Podcast, wie kann ich ein Thema auch gut aussuchen, welches Thema eignet sich, welches vielleicht weniger, wie kann ich die Schülerinnen unterstützen, dass sie da eine gute Folge machen, ein gutes Podcast-Konzept entwickeln, wie kann ich da auch recherchieren zu den Themen und wie kann ich es auch beurteilen dann natürlich.

Weil ich gerade falsch verstanden wurde, glaube ich, ich würde dir unbedingt recht geben, dass man sich vorher Gedanken machen sollte über ein Konzept. Also nur weil Reini und ich nur keine Zielgruppenanalyse gemacht haben, heißt das nicht, dass wir uns keine Gedanken gemacht haben über unser Format. Also von daher bin ich völlig bei dir. Also das macht schon viel, viel Sinn, sich vorher über ein Konzept Gedanken zu machen. Wie will ich adressieren? Wen will ich adressieren? In welcher Länge?

Welches Thema? Also bin ich völlig bei dir. Also da liegt viel Wert drin. Wir machen auch schon mal so Workshops, wo wir beibringen, wie man einen Podcast macht. Und genau das machst du ja auch. Ich glaube, das ist sehr hilfreich, wenn man da von einem Profi mal gesagt bekommt, wie man schnell auf Spur kommt sozusagen.

Apropos schnell auf Spur, das ist natürlich ein sehr schönes Stichwort, nämlich das, was Editing genannt wird, was man eben auf Deutsch ein bisschen einfacher schneiden nennt, aber Editing ist glaube ich sogar eine Spur mehr als nur zu schneiden. Welche Schnittprogramme verwendet ihr denn, um die Podcasts herzurichten, bevor sie dann publiziert werden? Weil da gibt es ja eine große Auswahl. Etliche davon sind kostenlos im Internet zu kriegen.

Manche haben aber natürlich ihre Tücken. Dafür sind andere, die vielleicht besser funktionieren, komplizierter zu erlernen. Wir schneiden nicht. Wir machen es live on tape. Ja, das stimmt. Also vorangeschickt würde ich sagen, fokussiert euch auch nicht so sehr auf Technik und startet lieber, wenn ihr ein gutes Konzept habt, um nochmal zurückzukommen auf Eva.

Genau, ein Konzept sollte man haben und einen guten Inhalt, ein gutes Thema, aber dann nicht ewig rumzögern, weil man vielleicht nicht das perfekte Mikro hat oder das perfekte Schnittprogramm. Es gibt so viele gute, kostenlose Schnittprogramme im Internet. Also wir, Reinhard und ich, wir haben angefangen mit GarageBand, das ist ein Umsonstprogramm, was mit dem Mac ausgeliefert wird.

Da haben wir bestimmt die ersten 100 Folgen mitgeschnitten und dann sind wir aus verschiedenen Gründen auf ein anderes Programm, was aber auch quasi umsonst ist, umgestiegen. Wie heißt denn das und leitet den Namen? Wir arbeiten jetzt mit Ultraschall FM. Das ist ein Plug-in für ein anderes Programm, für Reaper. Und Reaper kostet eine Kleinigkeit. Also ich weiß jetzt ehrlich gesagt, Rani, weißt du, Fufi oder 70 Euro.

Auch Reaper kann man, wenn man möchte, wenn man es nicht kommerziell nutzen möchte, quasi unbegrenzt im Testmodus laufen lassen. Und die Lizenz kostet einmalig irgendwie sowas um die, wie du gesagt hast, 70, 80, um die 100 Euro, weniger als 100, glaube ich. Aber auch das ist, wie schon gesagt, nicht nötig eigentlich. Also man kann ohne Probleme einen Podcast produzieren, ohne auch nur einen Cent für Software auszugeben.

Und die Fallstricke, da würde ich gar nicht so, also was für dich funktioniert, das benutzt als Werkzeug. Denn Audio-Produktion ist jetzt wirklich unterkomplex. Wenn die Aufnahmesituation schon so ein bisschen gut ist, ich würde halt gucken, wo nehme ich auf. In der Kirche würde ich nicht unbedingt aufnehmen, aus verschiedenen Gründen. Es sei denn, es passt zum Podcast. Natürlich, klar. Natürlich. Stimmt, auch da wieder die Ausnahme.

Ordentliches Mikro und eine ordentliche Aufnahmesituation ist schon Gold wert. Und dann das Schneiden ist so unterkomplex. Also da gibt es keine Fallstricke, würde ich sagen. Und auch da muss, glaube ich, jeder für sich selber entscheiden, wie viel Arbeit er da reinstecken möchte und wie hochpoliert das am Ende sein soll. Man kann sehr, sehr viel Zeit und Arbeit in Schnitt und Polishing und so reinstecken. Die Frage ist, ob das Produkt dadurch am Ende nachher wirklich so viel besser wird.

Also da würde ich auch so Pareto-Prinzip 80 Prozent und dann mal gucken. Mit der kleinen Einschränkung, weil du das jetzt gerade fast angedeutet hast, Reinigung, das ist ein guter Punkt, das sollte man vielleicht nochmal sagen, wir reden über reine Gespräche, die wir aufzeichnen.

Das ist natürlich das Einfache. Wenn man jetzt so Radio-Feature machen würde mit viel Recording irgendwo draußen im Feld und Musik einspielern und so, dann wird es natürlich anspruchsvoller, dann muss man sich vielleicht nochmal die Software etwas genauer angucken. Aber das ist, glaube ich, in der Regel nicht das, womit man anfängt, würde ich sagen.

Normalerweise, wenn was gratis ist, gilt ja sehr oft, if the product is free, you are the product, gilt das für diese Gratis-Schnittsoftware ähnlich oder ist das wirklich Open Source, die man verwenden kann? Ich hätte gesagt letzteres, weil das viel aus der frühen Podcast-Community kommt. Das wäre auch meine Antwort gewesen. Also sowas wie Ultraschall, das ist ja was, was genau aus der Podcast-Community kommt. Das ist von der Community für die Community gemacht.

Und das hat auch damals bei Auphonic so angefangen. Das kommt ja auch. Also Auphonic ist diese Online-Software, mit der man eine Aufnahme dann sehr leicht mit diversen KI-Tools einfach und Algorithmen sehr gut akustisch bearbeiten lassen kann, ohne selbst was machen zu müssen. Das kommt auch aus der Podcast-Szene. Also da...

Das ist tatsächlich, behaupte ich jetzt mal, wirklich noch so der Community-Gedanke vorherrschen und nicht der, wir müssen die Leute irgendwie ihre Daten abgreifen und verscherbeln. Das wird es auch geben, aber jetzt zumindest bei den Sachen Ultraschall, was wir jetzt genannt haben, da ist das glaube ich nicht so.

Ich möchte noch zwei Sachen sagen, weil man kann, also ich würde mich jetzt auch da nicht aufhalten lassen, jetzt wenn man jetzt einen Podcast starten möchte und sich da abschrecken, man muss jetzt da teure Technik einkaufen, sondern man würde auch einmal wirklich ins Probieren kommen, ausprobieren und da gerade am Anfang reicht also wirklich, also gerade das Garage Band oder sowas auf jeden Fall. Es sollte aber trotzdem technisch gut sein. Also es kann der Inhalt noch so

gut sein, das Konzept so gut. Wenn es halt schrottig klingt, dann funktioniert es auch nicht. Also man sollte schon den Anspruch haben, dass es halt technisch gut ist, dass man das gut anhören kann, dass man eben in den Lautstärken da jetzt nicht große Unterschiede hat. Deswegen gibt es eben so Sachen wie Auphonic, was der Florian gerade gesagt hat. Das glaube ich schon. Also man soll schon, es soll gut technisch umgesetzt sein.

Es kommt natürlich auch immer darauf an, wer man ist. Also wenn man jetzt der 13-jährige Schüler ist, dann ist es vielleicht nicht ganz so schlimm. Als wenn man jetzt ein Unternehmen oder eine Einrichtung ist, die da jetzt in die Öffentlichkeit geht. Das muss dann natürlich schon professionell auch gut klingen.

Aber das ist heutzutage rein technisch ja mittlerweile echt einfach geworden, weil gute Mikrofone, also gute USB-Mikrofone, für die man nicht mal mehr irgendwie eine Schnittstelle braucht oder so, tatsächlich für deutlich unter 100 Euro zu bekommen sind. Ja, also die Einstiegshürde ist niedrig, ja. Also das war früher damals noch sehr viel mehr Aufwand, Und wie ich angefangen habe mit Podcast aufnehmen, da war die Audio-Bearbeitung deutlich schwieriger.

Da gab es sowas wie AufHornik noch nicht. Da musste man selbst eben nicht rumspielen mit irgendwelchen Hüllkurven und so ein Zeug, von dem man keine Ahnung hatte. Und heutzutage, wie gesagt, muss man eigentlich nicht mehr viel wissen. Man muss einfach nur die Aufnahme bei AufHornik hochladen, auf den Knopf klicken, runterladen und dann klingt es gut. Also da ist die Hürde wirklich sehr, sehr gering geworden. Das ist einer der Dinge, die sich zum Guten geändert haben in der Podcast-Bild.

Abschließend noch eine Frage, die wir auch schon in anderen Folgen am Rande besprochen haben, aber die große Hürde neben all den Dingen, dass man eine Idee haben muss, ein Konzept haben muss, man muss das irgendwo aufnehmen und irgendwo publizieren, ist die Regelmäßigkeit. Was ist denn euer Tipp und fangen wir vielleicht bei der Schlussrunde wieder bei den Ausländern an, damit nicht alle gleichzeitig zu reden beginnen. Was ist denn euer Tipp, wie man das schaffen kann?

Wir haben jetzt Folge 101, ihr seid mit den älteren Podcasts weit über 300 oder noch viel weiter, ich glaube Sternengeschichten gibt es noch deutlich mehr Folgen, was ist denn euer Tipp? Wie man dranbleiben kann, wenn man für 10 Folgen gute Ideen hat und das geht sich alles irgendwie aus, ist man noch lange bei 50, bei 100 oder bei 500 oder 640 Folgen gibt es von den Sternengeschichten schon. Was ist denn da ein guter Ratschlag?

Na ja, also da sind wir wieder bei Eva. Ich würde sagen, am Anfang macht man sich Gedanken, was ist denn mein Konzept und worüber habe ich vor allem Lust und auch Inhalt, um da einige Folgen zu podcasten.

Also bei uns war es natürlich irgendwie clever oder bei uns allen, kann man ja sagen, wir waren ja so clever zu sagen, wir reden einfach über die Wissenschaft, da gibt es ja immer neue Studien und neue Erkenntnisse, wir machen es so sehr, sehr einfach, wir tun immer die Leute leid, die, weiß ich nicht, so auf Tech-Produkte setzen, irgendwie so Apple und dann kommt halt irgendwie ewig nichts von Apple Vernünftiges raus und dann hängst du halt in der Luft und musst gucken, was du senden kannst.

Also von daher war es für uns sehr, sehr einfach. Wir haben halt ein Thema gefunden, was sich selbst permanent erneuert und wir immer weiter senden können. Vielleicht in dem Zusammenhang würde ich fast noch den Tipp sagen, wenn ihr merkt, dass das Thema auserzählt ist, dann lasst so ein Podcast auch einfach mal sterben. Also ich weiß, es tut da natürlich weh, wenn man eine Zuhörerschaft erreicht hat und die irgendwie weitertragen möchte.

Dann kann man sich vielleicht ein neues Projekt suchen und die dann irgendwie überlappend laufen lassen für eine gewisse Zeit, um dann die Hörenden mitzunehmen. Aber wenn ein Thema durch ist, ja, dann muss man vielleicht auch so ein Projekt mal abschließen. Da ist ja nichts gegen zu sagen, dass ein Projekt halt nach 20 Folgen zu Ende ist, wenn alles gesagt ist.

Man könnte auch eine Entwicklung, die es in der Podcast-Welt ja auch gibt, die jetzt noch nicht ganz so alt ist, würde ich sagen, ist dieses Prinzip Staffeln zu definieren. Wenn man jetzt weiß, ich habe ein Thema, das trägt sich für 20 Folgen und dann vielleicht noch ein anderes Thema, dass man von vornherein sagt, wir produzieren Staffeln, wo immer ein Themenkomplex abgeschlossen ist, könnte man auch machen.

Das mit den Staffeln ist eine gute Idee, aber das, was Nikolaus zuerst gesagt hat, ist auch eine sehr gute Idee. Man sollte sich zuerst überlegen, will ich etwas erzählen oder will ich einfach nur einen Podcast machen? Weil wenn ich einfach nur einen Podcast haben will und das meine Hauptmotivation ist, dann ist die Chance vielleicht schon gar nicht so gering, dass mir irgendwann der Inhalt ausgeht. was anders ist, wenn meine Motivation es ist, etwas zu erzählen.

Weil dann will ich ja was zu erzählen und dann fällt mir auch was zu erzählen ein, wenn ich mir vorher ein bisschen Gedanken mache. Und bei der Wissenschaft ist das, wie gesagt, leicht. Bei den Sternengeschichten, da habe ich von Anfang an gewusst und weiß das auch jetzt, dass mir die Themen nicht ausgehen werden, weil das Universum ist groß. Also es gibt kaum was, was größer als das Universum ist. Also da kann man über sehr viel erzählen.

Und solange ich Lust habe, das zu erzählen, kann ich da was erzählen. Also ich werde nie ein Themenproblem kriegen. Und das ist bei den anderen Podcasts, die wir alle machen, genauso, weil wir reden über Wissenschaft und die hört nie auf. Der Punkt, um den es dann einfach noch geht, ist. Ob man selbst die Zeit da reinstecken will und die Motivation da reinstecken will.

Und genau deswegen habe ich am Anfang gesagt, man sollte sich zuerst überlegen, möchte ich was erzählen oder möchte ich nur einen Podcast machen? Weil wenn ich was erzählen will, dann habe ich auch von Anfang an die Motivation und dann bleibt mir die hoffentlich auch. Wenn ich einfach nur den Podcast um das Podcast willen machen möchte, dann habe ich irgendwann vielleicht keine Lust mehr, weil ich denke, jetzt habe ich den Podcast gemacht, jetzt taugt es mal nicht mehr, jetzt höre ich auf damit.

Das heißt, wenn man selbst von dem begeistert ist, was man erzählt, dann hört das normalerweise die Begeisterung nicht so schnell auf. Und dann ist es tatsächlich nur noch eine Frage, ob sich sonst noch im Leben was ändert, ob man irgendwo einen anderen Job kriegt, ob man andere Umstände hat oder sonst was. Dann kann man das im Prinzip so lang durchhalten machen, wie man möchte.

Also ich glaube, der wichtige Punkt beim Durchhaltevermögen ist, dass man nicht einfach irgendwie anfängt, sondern sich am Anfang kurz einmal überlegt, will ich was erzählen eigentlich und was will ich erzählen und wie kann ich das so erzählen, dass das Thema sich möglichst weit trägt und wenn ich da keine guten Antworten drauf habe, dann muss ich mir ein anderes Podcast-Konzept überlegen. Ja, was soll ich da jetzt noch hinzufügen? Da ist mir jetzt schon fast alles vorweg.

Wenn ihr ein Podcast-Konzept braucht, dann kontaktiert Space Monkey Podcast. Das wäre jetzt dein Einstieg gewesen. Ach Gott, dabei komme ich aus der Werbung, gar nicht du. Also ich finde auch, dass die Motivation ganz wichtig ist. Ich habe jetzt auch kurz überlegt, was mich da jetzt auch schon so lange bei der Stange hält. Und ich glaube schon, dass es auch eine gewisse Art von Verbindlichkeit ist, die man vielleicht sich selbst gegenüber und dem Thema dann auch verspürt.

Weil bei mir hat sich schon auch viel verändert. In meinem Umfeld, ich habe Jobs gewechselt. Es waren Studienabschlüsse zu machen und es war auch eine sehr stressige Zeit zum Teil, wo es bei mir vielleicht ein einfaches gewesen wäre zu sagen, ja, ich mache jetzt den Podcast nicht mehr weiter, also koste mich glatt, aber er bringt mir jetzt auch monetär überhaupt nichts und ich habe auch eigentlich überhaupt keine Zeit.

Und tatsächlich war das bei mir nie ein Punkt, wo ich auch nur eine Sekunde darüber nachgedacht habe. Also für mich war das immer so auch ein Fixpunkt irgendwie. Ich mache Kostmann Glatter, ich mache den Podcast, der erscheint mit 13, 2 Wochen wieder. Was sind die Themen, was können wir machen? Und ich glaube, dass das auch wirklich aus dieser Motivation heraus ist, dass ich immer gesagt habe, ja, ich möchte darüber sprechen, es ist mir wichtig.

Ja, und ich glaube, es gibt mir auch irgendeinem, es erfüllt mich auch irgendwie. Und das macht mir Spaß und Freude. Und ich glaube, dass das so ein bisschen ein Treiber ist. Und wenn man sich das wirklich auch vorüberlegt hat, was man sagen möchte, was Florian schon gesagt hat, ich glaube, dann fällt es einem leichter, auch dran zu bleiben. Und dann geht es einfach immer weiter und das entwickelt sich und man wächst

dann auch damit und das macht Spaß. Und dann fällt es einem, glaube ich, auch nicht schwer, wobei ich schon glaube, und es ist wichtig, dass man da konsequent an die Sache geht. Und deswegen sage ich auch meinen Kunden immer, ja, wenn ihr einen Podcast machen möchtet, dann überlegt euch das wirklich, weil das ist was Strategisches und was Langfristiges.

Das ist jetzt nicht etwas, was kurz ist, was kurz wirkt, wo ich jetzt sage, ich mache das jetzt drei Monate und dann will ich aber gleich in den Top Ten sein oder so. Das wäre auch die falsche Motivation, sondern ich glaube, man soll sich wirklich überlegen, warum man es machen möchte. Ich glaube, das ist ein Grund, warum Methodisch Inkorrekt und auch die Sternengeschichten so erfolgreich sind, weil wir einfach seit über zehn Jahren nicht aufgehört haben damit.

Das ist, glaube ich, ein sehr, sehr großer Faktor beim Erfolgreichsein beim Podcasten. Ja, ist ein bisschen schade, wenn Penetrans dein Markenkern ist, aber okay. Das war Ausgabe 101 des 1-Wassers-Podcasts, also nur noch 99, dann ist schon Folge 200 zu erwarten. Die 99 Folgen werden natürlich vergehen wie im Flug. Aus diesem Anlass, nämlich 100 der Podcasts, nehmen wir heute Abend, wie angekündigt, im Literaturhaus Graz live auf mit zwei fantastischen Gästen.

Nicole Streitler-Kastberger, Literaturwissenschaftlerin, Literaturkritikerin und Autorin, die sich zwei Jahrzehnte lang unter anderem neben anderen Menschen mit dem Gesamthag von Oedin von Hort auseinandergesetzt hat. Ich habe auch im Vorfeld zwei Bücher gelesen und ich bin wirklich erstaunt gewesen, wie unterhaltsam das ist und wie wegweisend das für eigentlich nahezu alles ist, was ich dann später vor allem im Kabarett, im Theaterkabarett gern gemacht habe.

Das heißt, die Menschen, die mir Vorbild waren und bevor ich auf die Bühne gegangen bin, können sie in direkter Linie auf das Werk von Oedin von Horvath berufen. Das ist sehr interessant gewesen. Und als zweiter Gast mit dabei, Gilbert Prelasnik, ehemaliger Fußball-Nationalspieler. Der mit Sturm Graz in den 90er Jahren sehr erfolgreich war, nicht nur Meister-Cup-Sieger, auch in der Champions League und der hat, und das ist das Besondere.

Linguistik studiert und ist seit kurzem Master in klinischer Linguistik. Was das genau sein soll, erklärt er uns heute Abend, freue mich schon und seit kurzem ist er auch Assistenztrainer der Frauenfußball-Nationalmannschaft, die ja auch nicht so schlecht unterwegs ist. Der Podcast, den wir in Graz heute aufnehmen, wird, wenn alles gut geht, mit der Aufnahme am 14. April online sein. Was auch bald online ist und sogar im analogen Fernsehen zu sehen, ist die neue TV-Staffel der Science Busters.

Seit 11. März gibt es schon jeden Dienstag, jeden Dienstag Nacht auf ORF1 eine neue Folge. Und diese neuen Folgen sind ein halbes Jahr lang immerhin weltweit abrufbar im ORF-Player. Morgen Abend gibt es die neue Folge um 23 Uhr mit dem schönen Namen Luluzifer mit Elisabeth Oberzaucher und Martin Moda und Martin Puntigam. Die nächste Ausgabe von Frag die Science Buster live alles rund um Klima im Radio gibt es am 28. April und wie immer von 13 bis 14 Uhr eine Stunde lang auf Radio FM4.

Wer was über das Klima beantwortet haben will, soll einfach eine E-Mail schreiben oder zu der Zeit live im Studio anrufen. Und kriegt postwendend eine Antwort. Sternengeschichten gibt es live, haben wir heute schon besprochen. Unter sternengeschichten.live findet man alle Termine das nächste Mal am 26. Mai in Eschweiler und am 4. Juni in München. Und methodisch inkorrekt gibt es nicht nur jede Woche als Podcast, sondern auch live und zwar nicht unzählige Male, aber sehr oft.

Wann seid ihr denn das nächste Mal wo unterwegs? oder ist es zu umfangreich, um es im Einzelnen rauszubicken? Das ist ein bisschen zu viel, um jetzt die Termine, glaube ich, einzeln runterzuleiern. Ich würde sagen, wir sind dieses Jahr noch ein bisschen in Deutschland unterwegs. Nächstes Jahr ist auch noch Österreich und Schweiz geplant. Ja, ihr könnt einfach mal reinschauen. Termine findet ihr unter live.minkorekt.de. Die Show heißt das Mimperium oder wie sprecht sie euch denn aus?

Das Emperium. Das Emperium. Das Emperium schlägt zurück. Ja, und wer noch nicht warten will, bis methodisch inkorrekt nach Österreich kommen oder wer aus Deutschland nach Österreich kommen will, um die Science Busters zu sehen, kann, bis wir im Oktober unsere neue Show Premiere feiern lassen mit dem schönen Titel Weltuntergang für Fortgeschrittene, sich bis dahin noch die aktuelle Live-Show der Science Busters anschauen, die den nicht minder schönen Titel Planet B trägt.

Und die nächsten Möglichkeiten dafür sind am 19.04. Und 25.05. im Stadtsaal Wien. Davor geht es schon Anfang April wieder mal nach Deutschland, eine kleine Runde, beginnend am 2. April in Erlangen im E-Werk, am 3. April im F-Haus in Jena, am 4. Im Kupfersaal Leipzig und am 5. in der Schauburg Dresden. Dann geht es gegen Ende April nach Feldbach in die Ostscheiermark, am 23. April und am 30. April sind wir im Posthof Linz, um dann am andere Ende des Landes,

das ja nicht sehr groß ist, aber es ist doch ein anderes Ende des Landes zu fahren. Am 16.05. Im Freudenhaus Lustenau und am 17.05. Sogar ein kleiner Sprung über die Grenze ins Fürstentum Lichtenstein, wo wir im Theater am Kirchplatz auftreten. Das wird sehr schön und weil du es gerade gesagt hast, fällt es mir ein, dass ich auch nochmal am 6.04. In Jena sein werde und dort einen Vortrag über Sterne halten werde. in der Imaginata.

Kann man auch gerne kommen und wer nicht in Jena ist und ein Kind ist oder ein Kind hat und mit Kindern Wissenschaft schauen will, kann sich Science Busters for Kids anschauen. Das gibt es aktuell digital in der ORF Kids App. Die Folgen sind circa 10 Minuten lang oder es gibt das Ganze auch live mit Martin Moda und Martin Puttigam am 19.04. Im Stadtsaal Wien, am 30.04. im Posthof Linz und am 20.04. habe ich vergessen, auch nochmal im Stadtsaal Wien und danach am 18.

Mai im Rangweil in Vorarlberg. Im Venomner Saal, wie das dort genannt wird. Am 26.04. gibt es Vorglühen mit Bezi aus der Märchenstadt in Bezi und Designs Passers bei der Ipsiade, bevor es dann Anfang Mai eine neue Show gibt, nämlich Fliegen lernen mit dem Bär-Nulli-Effekt. Kasperl und Bezi wollen eine Weltreise machen, aber mit dem Flugzeug ist es sehr teuer und schlecht fürs Klima, also wollen sie selber fliegen lernen.

Das bringen Ihnen Helmut Jungwirth und ich im Uranier-Puppentheater bei, beziehungsweise wir erklären Ihnen, warum Flugzeuge fliegen können, Vögel auch, aber wir ohne Hilfsmittel so schlecht. Von 6. bis 11. Mai im Urania-Puppentheater in Wien.

Wer Martin Puntigam ohne irgendwelchen wissenschaftlichen Anhang sehen will und noch dazu wissenschaftliche Verschwörungstheorien zum Besten geben, hören möchte, kann das tun, wenn man sich das neue Solo, oder das alte Solo eigentlich, es gibt schon eine Zeit lang, von Martin Puntigam anschaut. Glückskatze, das gibt es am 11. und 12. April im Kabarett Niedermeier in Wien. Und das war's.

Das immer junge Solo, weil ja Verschwörungserzählungen immer neuen Stoff liefern, ähnlich wie die Wissenschaft, nur halt unseriös. Deshalb wird das Programm immer weiterentwickelt und ergänzt. Alle Informationen unter sciencebusters.at slash termine oder puntigam.at oder minkorrekt.de. Danke an die TU Wien und die Uni Graz, die die Produktion des Podcasts jetzt schon 101 Mal unterstützt haben.

Danke fürs Zuhören, Downloaden, Streamen, Abonnieren, Bewerten, Empfehlen, Editieren, Publischen, Hochladen und was immer man denn in einem Podcast machen kann, auch buchhalterisch beraten lassen. Danke für die Auskünfte, Florian Freistetter, Eva Freistetter, Nikolaus Wörl und Reinhard Remford. Bis zum nächsten Mal. Tschüss und habe die Ehre. Tschüss. Tschüss. Tschüss.

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