#trashy | Yasin bei Hillsong? - podcast episode cover

#trashy | Yasin bei Hillsong?

May 29, 202553 minEp. 154
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Hey Leute, vielen Dank, dass ihr wieder eingeschaltet habt bei Schöner Glauben. Wir möchten progressive Stimmen zusammenführen, einander empowern und uns für mehr Solidarität einsetzen. Glaube in Schön also. Wenn du mehr wissen oder uns unterstützen willst, findest du alle Infos auf www.schönerglauben.jetzt Liebe Leute, ich bin Sarah, eure Lieblingsmethodistin aus der Schweiz.

Man hat mich schon länger nicht mehr gehört bei Schöner Glauben, aber heute kommt so ein neues Format auf die Welt, auf das ich mich schon so lange freue. Ich glaube, ich habe der Person, die da mit mir dabei ist, vor zwei Jahren schon in den Ohren gelegen. Es gibt nämlich ein Trash-TV-Format bei Schöner Glauben und ich freue mich riesig. Ich habe eine Expertin bei mir und wir werden das zusammengestalten. Jetzt frage ich dich mal ganz konkret, muss man denn abgeschlossenes Studium

haben, um Expertin für Trash-TV zu sein? Liebe Kira, hi. Hi. Ich freue mich auch voll, dass wir hier zusammen sind. Ich würde sagen, wann man Expertin ist, scheinen ja nicht alle Leute gleich zu sehen. Aber ich glaube, für das, was wir heute vorhaben, sind wir beide aus verschiedenen Richtungen Expertinnen. Von daher auch von meiner Seite, ich freue mich mega über eins meiner Lieblingsfreizeitthemen in einem halbberuflichen Kontext zu reden. Wie geil ist das denn?

Nämlich über Trash-TV. Richtig, richtig cool. Ja, ich freue mich auch. Was muss man sonst auch über dich wissen? Ich glaube, den meisten bist du eh bekannt. Aber gibt es irgendwie so deine Lieblings-Trash-TV-Serie oder Sendung? Boah, super schwierig. Ich habe jetzt gerade, also ich bin fast Theologin und katholische Content-Creatorin und. Boah, mein Lieblingsformat ist super schwierig. Also ich bin Fan von,

ich gucke hauptsächlich Datingformate. Ich weiß auch nicht, finde ich irgendwie am geilsten. Deutsch halt, da habe ich jetzt gerade festgestellt, dass wir da ja gar nicht so ganz gleich sind, weil du eher, glaube ich, in den Sachen aus der Schweiz drin bist. Deswegen kann es sein, dass ich thematisch auch in der Person, um die es heute geht, ein bisschen mehr drin bin, weil es eher aus dem deutschen Kontext ist. Genau, aber alles, was mit Dating und Drama zu tun hat, bin ich richtig down dafür.

Okay, cool. Wie ist es bei dir? Gibt es in der Schweiz so ein bisschen andere Formate? Ich weiß gar nicht, was da so abgeht. Also, nee, wir schauen, also das ist halt das Ding. Deutschland, Schweiz ist ja sowieso immer ein bisschen unterschiedlich.

Also die Deutschen haben generell das Gefühl, sie wissen sehr viel über die Schweiz, aber eigentlich ist es eher umgekehrt, weil wir schauen zum Beispiel, wir haben RTL und ProSieben und all diese TV-großen Dingens, aber umgekehrt, ihr schaut ja das nicht, Schweizer TV zum Beispiel. Und wir haben schon Formate, die so speziell nur bei uns sind. Und ich sage immer bei Trash-TV, vielleicht müssen wir es dann auch noch erklären, was es überhaupt heißt.

Aber bei Trash-TV in der Schweiz, das hat so englischen Charakter. Also bei euch, das hat Kultur. Tatsächlich. Bei uns ist es einfach nochmal eine Stufe heftiger. Ich kann das auch gerne dann beweisen, in die Shownotes zwei, drei so Clips reinstellen. Aber ich weiß nicht, Schweizer Trash-TV, das ist wirklich Trash vom Feinsten. Und Deutschland hat schon Kultur. Also, ja, kann man schon so sagen. Okay, das ist crazy, weil ich Ich habe gar nicht den Eindruck, dass es Kultur hat.

Also es kommt natürlich auch aufs Format an. Also Trash-TV ist ja auch nicht gleich Trash-TV. Es gibt wirklich, also ich schaue gerade zum Beispiel die neue Staffel von Ex on the Beach. Ja. Weiß ich, kennst du das? Ja, kenne ich, aber ich habe vielleicht zwei, dreimal reingeschaut, aber nicht so. Wo sich halt Ex-Personen wieder in so einer Villa treffen und streiten oder versöhnen und was mit Neuem anfangen und ganz wild.

Und ich habe mir jetzt auch die Staffel wirklich gedacht, das ist noch mal schlimmer geworden. Also da weiß ich langsam selber nicht mehr, ob ich das gucken kann, weil das wirklich... Also natürlich will ich ein bisschen den Trash, aber ich will ja trotzdem auch Dialoge sehen, denen ich irgendwie folgen kann. Das ist teilweise aber wirklich so stumpf geworden, dass ich so denke, ich verstehe gar nicht, was ich hier verfolge. Also was meinen die da?

Dann wird es schon irgendwann ein bisschen wild. Aber ja, vielleicht schauen wir einfach mal oder vielleicht kannst du kurz erklären, um wen oder was geht es jetzt heute ganz speziell. Ja, also zuerst vielleicht noch die Definition von Trash-TV, weil ich bin ja gar nicht so sicher, habe das nicht beantwortet jetzt. Du hast mich ja gefragt, was ich dann so schaue. Ich schaue, also ich habe schon gerne so zum Beispiel Love is Blind. Das hast du ja, glaube ich, letztens auch geguckt.

Also schon auch Dating, aber tatsächlich dann vielleicht noch ein bisschen internationaler. Boah, da haben sich übrigens eigentlich viele Leute gewünscht, dass wir darüber mal reden. Das müssen wir, glaube ich, auch mal hören. Ja, machen wir auf die Liste. Und was ich eben auch so mega liebe, aber ich weiss nicht, geht das wirklich unter Trash-TV? Ich schaue unfassbar gerne so koreanische Dinger.

Also es gibt zum Beispiel dieses irgendwie Heaven or Hell irgendwie, da sind die Singles auf einer Insel und dann müssen die auch sich irgendwie finden und Dates abmachen. Keine Ahnung, warum koreanisch, aber irgendwie ist es jetzt so. Und das zweite oder dritte ist so mit Seven vs. Wilds, so diese Survival-Dinger. Das ist ja nicht hundertprozentig so voll Trash, aber geht ja ein bisschen in die Richtung. Also ist eigentlich Reality-TV, könnte man sagen.

Ich habe auch gerade überlegt, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Reality-TV und Trash-TV? Oder sind das einfach nur andere Begriffe? Welcher wäre besser? Was würdest du sagen? Das Ding ist, ich glaube eigentlich, dass Reality-TV der bessere Begriff ist, weil Trash auch natürlich eine gewisse Abwertung hat. Aber mit dem Reality-TV-Begriff tue ich mich deswegen schwer, weil es einfach nicht immer real ist.

Und ich auch gerade jetzt im Deutschen auch das Gefühl habe, dass sich viele gerade der Dating-Formate immer mehr auch dahin entwickeln, dass sie nicht mehr real sind. Weil das in dieser Bubble immer mehr passiert, dass Leute sich dann halt absprechen. Weißt du, dieses typische, dann kommen Leute bei Temptation Island zusammen, dann trennt man sich, damit man zu prominent getrennt gehen kann. Was weiß ich.

Also die Realness nimmt halt leider ab. Deswegen, ja, ich finde beides nicht so ideal und ich sage auch mal das eine, mal das andere. Das ist so, die Frage ist, Kim Virginia jetzt wirklich schwanger oder nicht zum Beispiel. Ja, genau. Das weiß man irgendwie ja auch nicht so ganz. Ja, und wieso noch ganz kurz, warum sprechen wir als angehende Theologinnen darüber? Also was würdest du sagen, warum ist es wichtig?

Ich würde sagen aus Bock. Also ich würde das jetzt gar nicht so aufladen wollen im Sinne von, ach wir, also natürlich finde ich das irgendwie sozial interessant. Und ich finde einfach, also ich glaube auch als Seelsorgerin muss man natürlich irgendwie so seine Leute kennen und wissen, was die Leute bewegt. Es ist natürlich die Frage, ob eben, weil es nicht so sonderlich real ist, man da wirklich so sehr viel darüber erfährt, was die Leute bewegt.

Aber ich glaube, und das finde ich auch das Coole an dem Format, dass wir einfach auch mal was machen, was so, weißt du, nicht so ein näheres Ziel verfolgt oder so. Heute wird das schon ein bisschen inhaltlicher sein, werdet ihr gleich merken. Aber an sich geht es, glaube ich, einfach darum, auch zu sagen, wir sind halt auch ganz normale Menschen, die sie in ihrer Freizeit Quatsch angucken und die irgendwie Spaß daran haben, darüber zu tratschen.

Also so ist es. Oder hast du ein tieferes Ziel? Also ich mache das jetzt ganz christlich. Gott findet man überall, auch im Crash, also auch im Portfall, im Müll. Und Gott hat alle Menschen lieb. Und deswegen beschäftigen wir uns natürlich mit diesen Menschen, weil Gott die auch liebt, auch wenn sie im Trash-TV sind. Aber ich finde das eigentlich auch ein bisschen abwertend, weil das sind ja auch Menschen.

Und ja, ich habe jetzt schon auch Jugendliche, die ich kenne, die dann irgendwie gerne mal so Instagram, Insta-Fluencer oder was auch immer werden möchten. Also es ist halt auch schon ein bisschen Teil unserer Welt geworden. Dabei gibt es eigentlich schon lange, also Frauentausch und all so diese, keine Ahnung, Richterin Barbara Saalesch und so. Das ist ja eigentlich so das Gleiche. Von daher gibt es schon lange.

Genau, das stimmt. Also wir laden das nicht mehr theologisch mega auf, sondern wir fangen jetzt an. Wobei es sicherlich, ein Halbsatz sage ich noch dazu, sicherlich wird es an der einen oder anderen Stelle ja auch spannend. Das ist nämlich was, das beobachtest du mit Sicherheit auch, sich halt auch immer wieder zu fragen. Und darum wird es dann auch heute gehen, Überleitung.

Wir religiös sind eigentlich Leute im Trash-TV, weil was auf jeden Fall auffällt, ist, dass die Tätowierungen dieser Leute immer eine sehr, sehr christliche Sprache sprechen. Und ich finde es super spannend, so ein bisschen mehr darüber hinaus zu finden, wo das Ästhetik ist und wo das Bekenntnis ist. Und jetzt mache ich eine geile Überleitung. Heute sprechen wir über jemanden, wo das Bekenntnis ist. Nämlich über wen?

Über Yasin. Und ich habe gemerkt, ich weiß gar nicht, wie der heißt mit Nachnamen. Mohammed. Ach, okay. Okay. Ich kenne den nicht so lange, aber ich glaube, den gibt es auch nicht so. Kein Urgestein wie Gina-Lisa Lohfink oder irgendwie so. Der ist, glaube ich, seit vier, fünf Jahren dabei in dieser Trash-Welt. Und ein Herzensbrecher, das weiß ich. Also der hat, glaube ich, reihenweise Frauenherzen gebrochen. Stimmt das?

Ja, also ich meine, Yassin ist auf die Bildfläche getreten vor, ja, vier, fünf Jahre, passt ungefähr, mit seiner damaligen Freundin Alicia bei Temptation Island. Das muss so vor vier, fünf Jahren die Staffel gewesen sein. Das ist crazy, die waren irgendwie sieben Jahre oder so zusammen, so eine ganz lange, eigentlich schon viele Beziehungen. Und er hat halt richtig reingeschissen bei Temptation Island und dann hat sie sich getrennt und dann wurde der so ein Herzensbrechertyp.

Dann war der mit der Paulina zusammen, ich weiß nicht, ob du die kennst. Ex on the Beach. Ja, genau. Und da waren die dann nämlich danach zusammen. Da habe ich den das erste Mal gesehen, weil ich die Temptation Island Staffel tatsächlich gar nicht gesehen hatte. Und dann, keine Ahnung, dann Ex on the Beach war ja glaube ich mit der Carina. Du kannst alle auswendig. Ja, ja. Und also so ein richtig typischer, wie man sagen würde, Weiberheld abwertend allen Beteiligten gegenüber.

Viel Saufen, viel Party, viel Absturz, viel Unehrlichkeit. Also hat sich da definitiv nicht mehr rumbekleckert. Und war zuletzt bei Love Island VIP in Deutschland, die erste Love Island VIP Staffel. Ist dort auch wieder zum Beispiel auch auf Alicia getroffen. Mit Jelis Kotsch hatte der zwischendrin auch noch was. Ja, genau. Und dann bei Love Island VIP eben mit der Sophie Immelmann, heißt sie, glaube ich. Das ist eine Darstellerin von Köln 50667. Und dann...

Ist Folgendes passiert, also erstens mal war er, glaube ich, generell auch nicht ehrlich, aber vor allem hat sie danach Vorwürfe gegen ihn erhoben und ihn auch angezeigt. Ich weiß nicht genau, ich glaube es ist auch nicht öffentlich, was genau die Anklage ist und ich habe das jetzt auch extra nochmal nachgeschaut, um kein Blödsinn zu reden. Also gegen ihn läuft jetzt ein Strafprozess, er hat aber gegen sie auch noch eine Zivilklage erhoben, weil sie halt seiner Meinung nach scheiße redet.

Und deswegen ist die Situation jetzt nach einer Weile so, dass halt keiner mehr öffentlich drüber reden darf, was er so darstellt, als würde er zu Unrecht beschuldigt werden. Und als wäre das auch er dann Insta-Post dazu, er schreibt dann wirklich so, das sei ja so schlimm für alle Leute, die wirklich Opfer sexueller Gewalt geworden sind.

Genau, also er leugnet es komplett und hat es auch so ein bisschen so dargestellt, als wären die Anschuldigungen, also als wäre schon richterlich klar, dass die Anschuldigungen nicht stimmen. Aber genau, er hat eben auch geschrieben, der Strafprozess ist noch nicht zu Ende. Das heißt, also es gibt in diesem Fall noch kein Urteil. Es geht jetzt hier bei uns auch nicht darum zu sagen, was da stimmt und was nicht.

Da ist uns an dieser Stelle natürlich einfach nochmal ganz wichtig zu sagen, solange das Strafverfahren nicht abgeschlossen ist, steht erstmal die Unschuldsvermutung. Trotzdem und auch einfach losgelöst von dem Fall sollten solche Vorwürfe sehr, sehr ernst genommen werden. Auch ernster, als sie es bisher und in der Vergangenheit getan wurden. Und wir drücken natürlich unsere volle Solidarität mit Betroffenen sexualisierter Gewalt aus.

Unabhängig davon war es dann aber so, dass mit diesen Vorwürfen, die ihn natürlich auch in krasse Kritik gebracht haben, die ihm auch sein Dasein in Lafa, das ist ja dieses Reality-Haus in München, wo er mitgewohnt hat, also da wurde er dann erstmal rausgekickt und er hat ganz viel verloren und so. Und dann war er so eine Weile offline und so und kam dann irgendwann wieder und bekehrte sich zum Christum und liest sich am Ostersonntag bei Hillsong in München taufen. Halleluja!

Und jetzt wird es natürlich spannend. Jetzt frage ich erst mal dich. Was denkst du? Schwierig. Also ich glaube so, das Erste ist, dass ich denke, dass Menschen per se eigentlich alle in Gefahr laufen, in speziellen Beziehungen auch toxisch oder gefährlich oder wie auch immer zu werden. Also ich hatte auch schon Beziehungen, wo ich überhaupt kein gewalttätiger Mensch bin, aber je nachdem, mit wem man mich paart, da funktioniert es einfach nicht.

Also deswegen, ich glaube ihm das grundsätzlich schon, dass das noch nie passiert ist. Aber eben, wie gesagt, also wenn das jetzt so diese Anschuldungen jetzt hochkommen, also das kann halt wirklich immer passieren. Der netteste Mensch kann mit dem schlechtesten Menschen zusammen oder einem anderen netten Menschen, aber in schlechter Konstellation, kann sich sowas ergeben. Und das, was du gesagt hast, dass diese Formate, die fördern ja eigentlich genauso dieses Verhalten auch so ein bisschen.

Und ich habe auch das Gefühl, das wird immer so ein bisschen extremer. Also man braucht halt die Klicks und die Views und die Menschen neigen dazu, dass sie immer ein bisschen mehr brauchen. Brot und Spiele, irgendwie so habe ich manchmal das Gefühl. Deswegen, das kann vielleicht halt auch noch das intensivieren irgendwie. Und ich denke auch, bei diesen Gerichtsverfahren, ah, Till Lindemann wurde ja

auch nicht irgendwie, das wurde dann auch fallen gelassen. Deswegen, naja, wie fest kann man da drauf gehen und wie fest halt nicht, weiß nicht. Im Zweifel für den Angeklagten, ja, aber im Zweifel halt auch für das Opfer. Also es ist halt wie so beides. Deswegen würde ich da, glaube ich, auch ein bisschen vorsichtiger sein und denken, ja. Ansonsten eben, wie gesagt, ich kenne ihn gar nicht so. Ich kenne ihn von Mia

Madison, das ist so unsere Trash-TV-Heldin in der Schweiz. Die war, glaube ich, auch in zwei, drei deutschen Formaten. Und ich habe ihn jetzt nicht sonderlich als super sympathisch wahrgenommen. Das ist jetzt nicht so mein Favorite aus der Trash-TV-Welt. Und dass er sich jetzt bekehrt hat, das hast du mir geschickt. Und da habe ich mir gedacht, naja, okay. Und dann noch bei Hillsong. Spannend.

Und dann habe ich ein bisschen recherchiert und ich habe einen Podcast gefunden, wo er sein Zeugnis gab, relativ ausführlich, also ich glaube fast 25 Minuten. Und das haben wir uns ja dann angehört. Machen wir in die Shownotes rein, dass man das nachhören kann, dass ihr Bescheid wisst. War, glaube ich, auch ein deutsch-schweizer Podcast. Also irgendwie auch noch witzig, gerade so die Konstellation.

Ja, und ich habe, also die erste Reaktion, wo du mir das geschickt hast, habe ich gedacht, ja, war ja klar. Also ist ja, jetzt hat ein Typ irgendwie sexuelle Übergriffe angehängt bekommen, ob die stimmen oder nicht, völlig egal. Aber der bekehrt sich jetzt. Also, okay, passt ja ins Muster. Kennen wir von, keine Ahnung, Russell Brand, Shia LaBeouf, Trump, J.D.

Vance, weiß ich nicht, ob der sowas, aber einfach so diese großen berühmten Typen oder Andrew Tate ist ja jetzt auch Christ, obwohl er vor zwei Jahren noch gesagt hat, Christen sind irgendwie weich und so. Oder Conor McGregor, dieser Boxer da, der hat ja auch irgendwie sexuelle Übergriffe wurden ihm angelastet und der ist jetzt auch bekehrt. Also, ja, keine Ahnung. So ein bisschen. Denn Männer, die nicht so gute Dinge machen, werden Christen. So war mein erster Eindruck.

Ja, mein erster Eindruck war, ich glaube, ein ähnlicher. Ich weiß nicht, hast du Toxic Church gehört? Ja. Also ich glaube, es sitzt hier gerade nicht der Ort super ausführlich zu sagen, was alles an Hillsong problematisch ist. Aber hört vielleicht einfach mal Toxic Church an. Also Hilsung ist jetzt ja auch keine Freikirche, die nicht in der Kritik steht, sagen wir es mal so.

Und deswegen war mein erster Gedanke so, dass es mich schon irgendwie besorgt, dass jemand, der so eine breit säkulare Öffentlichkeit hat, jetzt so eine große, super unkritische Aufmerksamkeit auf diese Kirche lenkt, die, glaube ich, viele Leute dann einfach so übernehmen. Das war so mein erster Gedanke und für mich bestätigt sich das jetzt auch mit der Zeit.

Also ich finde es auch sehr interessant zu beobachten. Man hat von Anfang an gesehen, dass der sehr close auch mit dem Jan Kohler ist, der ist Hillsong Pastor, aber ich weiß gerade nicht genau, ob der in München oder woanders ist. Aber auf jeden Fall, die sind super close. Und ich würde sagen, man kann das an Jan Kohler öfter beobachten, dass der sich gerne öffentlich mit bekannten Leuten schmückt. Also Jan Kohler ist auch super dick hier, ganz random mit David Alaba,

dem Bayern-Spieler. Ist er noch bei Bayern, keine Ahnung. Ist Baller. Und... Ich meine, beobachten zu können, dass der damit so Fame-Dudes dann halt sehr gerne abhängt, weil das halt Publicity gibt. Und so ähnlich wirkt es jetzt ein bisschen auf mich bei Yassin, weil Yassin wirklich auch oft Storys drin hat, wo er ihn explizit verlinkt und sagt, wie geil das alles mit ihm ist und so.

Und also ich sag mal, ich traue dem Braten nicht so richtig und habe mich dann natürlich auch gefragt, so wird der Yassin jetzt auch homophob oder so. Das war er davor auf jeden Fall nicht. Ich weiß, dass er noch kurz bevor das alles so rauskam mit diesen Vorwürfen und so, hatte er sogar selber noch ein Video drin, wo er sich zur Dragqueen schminken lässt und auch voll das nice Statement eigentlich dann so für Vielfalt hatte und dass man nicht so fragil männlich sein sollte und so.

Da habe ich mich natürlich gefragt, was passiert jetzt mit seinen Einstellungen, wenn er da ist. So richtig viel kann man dazu noch nicht wissen. Wobei er mal in einem Q&A, wo er dann gefragt wurde, ob er jetzt dann auch keinen Sex mehr vor der Ehe haben will, so ein bisschen gesagt hat. Also, dass er sich nicht sicher ist, ob das gelingt, aber dass er schon jetzt so ein bisschen versteht, was der Anspruch ist sozusagen.

Aber ich mir schon dachte, okay, wenn du in dem Punkt die absolut, also was heißt falsch, also eine Sexualmoral glaubst, die man jetzt so eigentlich nicht aus der Bibel ins Heute übertragen kann, dann würde es mich nicht sonderlich wundern, wenn du auch in anderen Fragen zur Sexualität jetzt ein bisschen abdrehst. Also da scheint mir Hillsong doch einen ganz schön dollen Einfluss jetzt auf den zu haben.

Und ja, wie gesagt, ich finde das halt ein bisschen besorgniserregend, weil das dadurch jetzt so eine große unkritische Öffentlichkeit kriegt und er da auch irgendwie sehr unkritisch zu sein scheint. Und alles, was er dann in diesem Podcast über seine Bekehrung erzählt hat, hat das für mich eher nur bestätigt. Auch wenn ich von dir schon weiß, dass du den Podcast, glaube ich, ein bisschen fröhlicher gehört hast als ich.

Deswegen, keine Ahnung, was sind so deine Gedanken dazu gewesen, als du das gehört hast? Ja, also zuerst noch zu Jan Kohler. Ich habe das gerade rausgefunden. Das ist wirklich der Pastor, der Hauptlead Campus Pastor in München. Und ich finde das schon auch auffällig. Also das ist ja so eine Hilfsang Strategie sowieso. Also jetzt nicht nur in München, sondern auch anderswo. Also schon ist es Justin Bieber, der war, glaube ich, auch bei Hillsong.

Das war ja auch so dieser Best Buddy von diesem damaligen, hab den Namen vergessen, Haupt, Karl Lenz war das, glaube ich. Wirklich sogar Karl Lenz? Ja, ja, ja. Das ist doch der, der irgendwie richtig verschissen hat, oder? Ja, und hat seine Nanny irgendwie und Frauenkinder betrogen.

Genau, und das ist ja schon, in Australien war das schon das Problem mit dem Hauptleiter, Gründer, wie auch immer, der hat ja da schon solche komischen, kritischen Suspekten, wie auch immer, Also das zieht sich so ein bisschen durch, durch diese Kirche. Aber das Ding ist, ich habe dann das angehört bei diesem Podcast. Und er hat dann eben, wie gesagt, sehr ausführlich erzählt, hat seine Wandlung da irgendwie mitgeteilt. Und ich war dann auch für einmal so, ich habe ihm das abgenommen.

Und ich glaube, hier kommt jetzt so der Unterschied zwischen. Also es ist einfach, das ist mein Gefühl. Ob das stimmt, ist ja sowieso völlig nochmal eine andere Geschichte. Aber ich hatte echt das Gefühl, der meint das ernst. Also ich habe ihm das abgenommen, dass er sich echt schlecht gefühlt hat.

Das, was du gesagt hast mit dieser kritischen Einordnung und vielleicht auch Selbstkritik im Sinne von, hey, vielleicht habe ich da wirklich übergriffiges Verhalten gezeigt, das kam mir ein bisschen zu kurz. Aber er hat ja sonst… Das kam gar nicht. Ja, das kam gar nicht. Also in Bezug auf die Sophie nicht. Ja, so. Ja, genau. Ja, sorry. Ja, aber einfach bezüglich seines sonstigen Lebensstils fand ich ihn schon kritisch.

Also er hat schon gesagt, ich habe so viel getrunken, ich habe so viel auch Drogen genommen und auch Geld ausgegeben und ich habe ihm das echt abgenommen, dieses Leid und diese Last, die er hat und auch, wie kritisch er darüber gesprochen hat. Das ist für mich jetzt etwas, wo ich ihn als, Da würde ich ihn jetzt unterscheiden zwischen diesen anderen, die ich da genannt habe, eben Conor McGregor und Andrew Tate und so.

Von denen habe ich sowas nicht gehört. Also die haben jetzt einfach einen Rosenkranz an und beten irgendwie in ihrer Insta-Story, aber es kam nie, hey, scheiße, ich habe echt einen Lebensstil gepflegt, der nicht gut war. Und da würde ich das jetzt Yasin abnehmen. Und ich komme ja auch so aus diesem freikirchlichen Background und habe tatsächlich eine sehr ähnliche Geschichte wie Yasin. Also ich war nie im Trash-TV, aber Drogen, Alkohol, Frauen.

So, nee, nee, auch nicht. Aber halt schon so, geht so ein bisschen in die Richtung. Und ich habe tatsächlich auch so eine Wandlung machen müssen. Von daher, dass dieser Teil dieser Geschichte ist, glaube ich eben. Und ich habe das abgenommen und ich habe auch gemerkt, also ich Habt das Gefühl, das ist ehrlich. Ob dann Hillsong das ganz so ernst und ehrlich meint, weiß ich nicht.

Aber die Frage ist ja sowieso, in dieser ganzen Bubble von Christfluenzern und hip-edgy Freikirchenchristentum, wie viel macht man sich da vor? Wie viel ist authentisch, wirklich aus tiefstem Herzen und wie viel sind es halt auch einfach Menschen, die zwar gläubig sind, aber halt gleichzeitig auch gerne eine geile Zeit haben, sich gerne ein bisschen hypen. Also, Christen sind ja nichts anderes als andere Menschen.

Wir sind ja genauso wie alle anderen auch, deswegen ja, weiß ich nicht, ob das Hillsong, wie das Verhältnis da zu Yassin zurück ist. Also, Also ich bin schon bei dir. Ich glaube ihm das auch. Also ich glaube überhaupt, was ich nicht glaube, es werfen ihm ja schon manche Leute vor, dass er das jetzt so faked, um sich zu läutern oder so. Ich glaube, der meint es ehrlich und ich glaube, ich finde es aber gerade deswegen so auffallend, weil...

Der Mann vom einen Extrem ins absolute andere Extrem gegangen ist. Also weißt du, das ist ja, aber das ist klassisch. Genau, genau. Und das ist das, was mich besorgt. Also der könnte ja auch, weißt du, das ist für mich, eigentlich überrascht mich das nicht, dass er jetzt bei einer extremen, bei einer fundamentalistischen Freikirche ist. Der könnte ja jetzt auch in so einen durchschnittlichen evangelischen Gottesdienst gehen, aber das ist nicht das andere Extrem, das er sucht.

Und auch so wie der diese Geschichte erzählt hat, weißt du, das war für mich wirklich wie aus dem Bilderbuch eine Bekehrungsgeschichte von diesem Dude, der, was natürlich, das stimmt, das ist natürlich kein guter Lebensstil, wenn man nur säuft und Leute verarscht und so, und der dann völlig am Boden, völlig vulnerable auf einmal, ob das jetzt Gott war oder seine Freunde oder wie auch immer, in dieser Kirche landet und dann, also natürlich,

wenn dann da diese emotionale Musik läuft und jemand was über Depressionen sagt, natürlich springt der da drauf an. Und ich will damit gar nicht sagen, also ich finde, man muss da ganz arg aufpassen. Man kann anderen Leuten nicht ihre Gotteserfahrungen absprechen und wenn er diese Erfahrungen, die er da gemacht hat, als Gotteserfahrung deutet, also mein Verständnis von religiöser Erfahrung ist, dass Erfahrung immer nur religiös gedeutet sein kann.

Dass es keine gesonderte göttliche Erfahrung gibt, Sondern wir das immer nur deuten. Ich will das dem gar nicht absprechen, aber das entspricht schon einem Muster, das Fragen aufwirft, vor allem, weil es richtig, richtig viele ungesunde Schlussfolgerungen mit sich bringt. Ja. Und das ist total schön, dass das bei ihm funktioniert, aber das ist ja nicht die Realität. Und er hat das ja auch über Hillsong erzählt, dass es da eben so eine Predigt irgendwie gab, wo es um Depressionen ging und so.

Und dass man das überhaupt darf zu predigen, dass einfach mit Gott so etwas wie Depressionen weggehen und dass es dann auch noch so jemand wie den gibt, der das so unkritisch reproduziert, das finde ich so massiv verantwortungslos allen möglichen Leuten gegenüber, die Depressionen haben, die man nicht einfach so wegbeten kann.

Und ich glaube deswegen, also das fand ich das Schlimmste in Anführungszeichen daran, was da alles jetzt mit einhergeht und was da suggeriert wird von Hilsungen, was durch ihn normalisiert wird, völlig unkritisch übernommen wird. Da habe ich richtig krass Bauchschmerzen damit, muss ich wirklich sagen. Hey Leute, eine kurze Unterbrechung in eigener Sache. Uns ist wichtig, dass alle unsere Inhalte frei zugänglich sind und dafür brauchen wir euch.

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Und diese Erfahrungsräume, die man eben macht, die sind manchmal wirklich nicht so erklärbar. Und jetzt zum Beispiel bei mir war es wirklich so, also ich hatte wirklich ein ganz ähnliches Erlebnis jetzt wie Yassi, das ist wirklich ein bisschen schräg, aber ich habe sehr, sehr viel Alkohol getrunken. Ich habe das, glaube ich, noch nie so öffentlich gemacht, aber das war wirklich ein Problem bei mir.

Ich war unfassbar oft feiern und ich konnte locker mittrinken mit anderen, die sehr geübt sind, und habe dann auch so einen Moment gehabt, wo ich das wirklich nach einer Party, als ich heimgekommen bin, habe ich das echt gemerkt, jetzt musst du irgendwie, das geht so nicht weiter. Und habe danach eben dieses Schwarz-Weiss, ich habe zwei Jahre keinen Alkohol getrunken, wirklich nichts, null. Und ich habe jeden Tag eine bis zwei Stunden gebetet und meditiert und so.

Also diese mega krasse Schwarz-Weiss-Geschichte, das kenne ich von mir auch. Und ich finde das nicht per se schlecht oder schlimm oder falsch. Vielleicht, ist das, was dann dazu noch kommen muss, ist die Auseinandersetzung mit dieser Ideologie. Also ich habe das jetzt, ich habe zum Beispiel bei diesem Freikirchen, Fundamental Freie, bei diesem Verein, der habe ich mitgegründet, für Aussteigende aus fundamentalistischen Strukturen.

Und da war meine Erfahrung, dass ganz viele, die aus solchen engen Freikirchen aussteigen, nicht alles wirklich aufarbeiten und dann einfach die Ideologie wechseln. Also sie kippt dann vom einen Schwarz ins nächste Schwarz oder ins Weiß und so. Und bei mir war es dann so, dass ich mich echt, ich musste dann alles aufschaffen.

Ich habe dann auch das neue Schwarz-Weiß quasi aufschaffen müssen und habe mich dem stellen müssen und habe dann eben gemerkt, naja, ganz so einfach ist es dann halt doch nicht. Und das ist jetzt die Frage. Also kann das bei Yassin passieren? Dann wäre es super, dann nehme ich ihm das alles. Also ich nehme ihm das sowieso ab, aber ich glaube, dann kann es auch ein gesunder, hilfreicher Weg sein, den er geht. Die Frage ist vielleicht eher, ob Hilfsung das ermöglicht.

Weil eine gute Theologie, eine gute Kirche, die würde ihn begleiten auf diesem Weg. Also vielleicht braucht es manchmal so radikale Entscheidungen im Leben eines Menschen und auch eine Zeit, wo das völlig durchgezogen wird. Die Frage ist halt, pendelt sich das wieder so ein bisschen ein? Das wäre vielleicht meine... Weißt du, wie ich meine? Also ich glaube, das ist total die Frage. Und ich glaube, also die Antwort auf Hillsong des Beatles... Ja, das wissen wir.

Aber Hillsong besteht ja auch aus Mitgliedern, die nicht alle so... Das muss man ja an der Stelle auch mal sagen. Nicht alle Menschen, die ins ICF oder Hillsong oder sowas, das sind nicht alles Arschlöcher. Es ist einfach so. Ich glaube nicht, dass aus der höheren Riege bei Hillsong ihn da jetzt jemand mit diverser oder vielfältiger Theologie in Kontakt bringt. Also er hat ja selber auch gesagt, er hat sich dann viel mit Theologie beschäftigt und gelesen.

Aber meine Erfahrung zeigt, Leute meinen sehr unterschiedliche Dinge, wenn sie sagen, sie haben sich mit Theologie... Ja, YouTube-Videos hat er halt geschaut oder so, oder Podcast. Ja, und so. Wir schicken ihm ein Buch. Wir können ihm von Jaso und das Prozesteologie-Buch schicken. Ja, ich habe ihm auch schon mal privat geschrieben, ob er mal Toxic Church hören will. Aber das hat er, glaube ich, nicht geleistet.

Ja, weil ich glaube, man merkt, finde ich, an dem, wie er jetzt noch darüber spricht, das fand ich in dem Podcast sehr auffallend, dass er gar keinen Peil von gar nichts hat, was schwierig ist an Hilsong. Also das meine ich jetzt gar nicht wertend, aber da merkt man, dass er noch super uninformiert ist. Also er hat ja auch gesagt, das ist eine freie Evangelische Kirche. Da fängt der Fehler ja schon mal an.

Und dann haben die ja auch kurz, also diese Moderatorinnen hatten ja auch noch viel weniger Plan. Die haben dann eher so scherzhaft gesagt, dass ihm jetzt ja unterstellt wird, in einer Sekte zu sein. Da muss man natürlich sagen, es ist zu viel gesagt, dass Hilsung eine Sekte ist. Ich habe da auch ein Reel darüber gesehen, wo das eine aus dem Trash-TV so sagt, der Asin ist eine Sekte. So, man sollte da jetzt auch nicht unkritisch mit den Begriffen um sich hauen.

Ich meine, dass man in so Dokus über so Kirchen oft Wäldernschauungsbeauftragte hört, die dann so sagen, es sind Sekten ähnlicher Strukturen. Aber da muss man, glaube ich, die Kritik schon genau formulieren. Aber es war auf jeden Fall so, es wurde dann so völlig übergangen. Auch diese Mädels, die das moderiert haben, waren dann so, ja, aber wenn da jemand was findet in seinem Glauben, egal was es ist,

dann ist das ja toll und bla bla bla. Und da dachte ich so, ihr habt gar keinen Peil, was das impliziert. Und er offensichtlich auch nicht, weil er, ja, also er scheint nichts Kritisches irgendwie darüber gehört zu haben oder zu sagen. Weil er könnte ja auch, es wäre ja einfach zu sagen, Leute, ich höre die Kritik und keine Sorge, ich passe da auf. Oder ich habe da auch Anfragen oder ich höre mir auch was anderes an.

Aber mein Eindruck ist ja, dass er zumindest so, wie er es öffentlich darstellt, Man weiß natürlich nicht, was hinter den Kulissen passiert, aber so wie er es öffentlich darstellt, ist sein aktueller Einfluss nur Hillsong oder wenn man es ganz extrem sagen will, nur Jan Kohler. Und das ist natürlich ein Weltbild.

Und wie gesagt, auch anhand von dem Umgang, wie er das eben selber erzählt hat mit all meine Probleme waren dann weg mit Gott und so, da merkst du einfach, das ist super unkritisch und naiv.

Und wenn man dann wieder, jetzt komme ich zurück zum Anfang, im Vergleich sich anguckt, wie was jetzt die Sophie macht, die sich irgendwie so nicht von heute auf morgen, die zurück im Leben ist, sondern wirklich gerade einen langen und anstrengenden Weg geht und immer wieder sagt, ihr geht es schlecht und bla bla bla. Sie will sich stellen, sie will Therapie machen, also sie will sich den Themen stellen und so. Dann merkt man so, ja und der erzählt uns hier jetzt was von heute auf morgen,

hat noch nicht mal entschuldigt für das, was da los ist. Also es ist, das macht mir Bauchweh. Ich glaube, ich bin wirklich ein bisschen sanfter jetzt, weil ich einfach denke, das ist jetzt, also im freikirchlichen, wir haben immer gesagt, das ist ein Babychrist, der muss jetzt quasi, ja, der muss jetzt einfach mal so ein bisschen genießen und zur Ruhe kommen und so.

Ja, voll. Und vielleicht an dieser Stelle auch, jetzt vollchristlich gesprochen, auch Gott vertrauen, dass der vielleicht halt doch die richtigen Leute auch noch kennenlernt, also was heißt richtig, aber keine Ahnung, das Buch von Jason liest oder so, einfach dass er vielleicht wachsen kann in diesem Glauben irgendwie und eben merkt, ja es gibt vielleicht noch mehr als jetzt nur dieses Hillsong aber auch da finde ich.

Grundsätzlich dann soll er halt bei Hillsong bleiben also das Wichtige ist ja, dass er, seinen Glauben reflektiert und irgendwie da mündig wird in diesem Glauben und ich Ich vermute, dass es auch möglich ist, in solchen Kirchen, auch wenn mir das schwerfällt zuzugeben, aber ich könnte mir das schon vorstellen, dass es auch möglich wäre, weiß halt nicht, wenn er jetzt mit diesem Jan Kohler und so abhängt, ob das dann überhaupt möglich ist.

Und das Zweite ist halt vielleicht auch, ja, diese Umkehr, das muss schon auch sichtbar werden jetzt gegen außen, nicht nur in dem, was er sagt und ich nehme ihm das ab, aber eben halt vielleicht auch gegenüber diesen Menschen, die er verletzt hat und so. Und da weiß ich nicht, da noch was? Wie öffentlich macht er das? Er muss das ja eigentlich auch nicht öffentlich machen, finde ich. Weil das ist ja auch wieder was, was wir dann kritisieren würden.

Also jetzt filmt er sich, wie er sich taufen lässt. Hat er, glaube ich, sogar gemacht. Hat er, ja. Oder so, ja, ich filme mich jetzt, wie ich mit dieser Sophie dann um Vergebung bete oder so. Ja, es gehört nicht immer alles in die Öffentlichkeit. So. Ja, ich weiß nicht. Also ich bin irgendwie kritisch, aber irgendwie auch, ich hoffe, dass es wirklich für ihn, dass er sich da, dass er da zur Ruhe findet. Es wäre halt auch wünschenswert, dass sie das dann finden könnte.

Also jetzt unabhängig von Gott oder nicht, aber dass sie dann auch zur Ruhe kommt. Und was ich auch noch überlegt habe, ist halt dieses Trash-Ding, diese Welt, diese Influencer-Welt, das ist unfassbar grell und bunt und cool und keine Ahnung, wild und Hillsong passt halt total ins Muster. Also wenn der, wenn der, sitze ich jetzt, jetzt tritt er der katholischen Kirche bei, das ist, das lässt sich halt dann nicht ganz so, das ist halt nicht cool. Also, sorry, Kira.

Ich finde patholische Kirche cool, aber das ist in einem uncoolen Verhältnis cool, ne? Du weißt, was ich meine. Absolut. Also ich finde, natürlich ergibt es absolut Sinn, dass diese Leute, wenn dann da rumhängen. Ja, ich glaube aber, also ich beobachte das auch so, wer da so sonst so, weil es gibt ja, kennst du den Tim Kühnel, heißt der gleich Nachname? Ich weiß nur, dass Karl S. jetzt auch Christ ist. Das weiß ich.

Das ist so ein Trash-TV-Freund auch vom Yassin. Der ist schon länger Christ und das weiß man auch. Der kommt glaube ich aus Stuttgart, also meine Ecke und auch bei irgendeiner Freikirche, aber ich weiß nicht wo, aber ich glaube, es ist eigentlich nicht viel besser. Und bei dem ist es zum Beispiel anders, weil der damit nicht, Also das kommt nicht so extrem raus, wie das jetzt beim Yasin ist.

Und vor allem würde ich sagen, bei dem kann man auch so, der macht sogar manchmal so ein bisschen politische Statements, so dass irgendwie, keine Ahnung, AfD wählen kacke ist. Und so ein Podcast mit einer Freundin aus dem Trash-TV, wo die auch immer wieder so drüber reden, wie viel unfaire Frauen im Trash-TV behandelt werden als Männer und so. Also der wirkt jetzt nicht, als wäre der so abgedreht.

Ja, das ist das, was ich meine, genau. Genau, also so dahin müsste es sich dann entwickeln irgendwie. Also wenn das Konsequenz wäre, nicht jetzt nach zwei, drei Monaten, das ist von mir aus egal, aber so nach einem halben Jahr oder so, wäre schon cool, wenn man da ein bisschen kritisches Denken noch merken würde.

Ja, weil dann hätte es natürlich umgekehrt auch eigentlich total Potenzial, wenn da auch Leute, die auch eine Reichweite haben, auch mal sagen würden, ja, vielleicht lassen wir nicht homophob sein, so, wäre Minimum eigentlich. Ja, also ich glaube, es ist spannend, das irgendwie weiter zu beobachten.

Ich finde es total interessant, das jetzt irgendwie von dir zu hören, weil ich es mal wieder spannend finde zu merken, dass man natürlich Dinge unterschiedlich wahrnimmt, je nachdem, was man selber erlebt hat. Und ich mich damit natürlich nicht identifizieren kann, weil ich so was Bekehrendes eigentlich nicht erlebt habe. Also ich bin halt schon immer irgendwie gläubig und es passiert halt mehr in

so, ich sag mal, so kleineren Wellen. Also da ist jetzt nicht so viel schwarz-weiß, sondern einfach eher so graue Töne. Natürlich mit Ausschlägen, wo ich auch sagen würde, hier habe ich jetzt gerade das Gefühl, dass ich irgendwie Gott näher war als sonst. Oder dass sich hier gerade irgendwas intensiviert hat oder so. Aber sonst, solche Geschichten sind mir relativ fremd, auch aus meinem Umfeld und so. Das ist auch nicht so. Was ich wirklich nicht. Mal gerade sagen,

es ist auch nicht so etwas Katholisches. was katholisch ist. Naja, was ja auch Sinn ergibt, weil in die katholische oder evangelische Kirche wirst du halt eigentlich reingeboren. Irgendwie deine Eltern sind das und dann wirst du halt als Baby getauft und da ist nichts mit Bekehrung. Da bist du halt schon immer so ein bisschen gläubig oder vielleicht auch irgendwann halt nicht mehr. Und Freikirche hat ja oft eher was damit zu tun, dass Leute sich im Erwachsenenalter

dann entscheiden und taufen lassen und so. Und Dann finde ich das auch ein bisschen logischer, dass es da so einen klareren Klick irgendwie gibt, als das jetzt bei uns der Fall ist. Und wie gesagt, ich will das gar nicht Leuten absprechen. Ich finde, man muss wirklich nur manchmal aufpassen, was man so damit impliziert. Und du kannst halt mit dem, was du sagst, nicht implizieren, dass man mit Gott Depressionen heilen kann.

Absolut. Ja, das ist ja diese Diskrepanz, wo es dann eben auch mega schwierig wird. Also, dass eben viele Freikirchen sind oder die meisten Freikirchen sind so Bekenntniskirchen. Da geht es eben darum, dass man sich dann auch bekehren muss. Und es braucht einen Moment der Umkehr oder der Bekehrung, sagt man ja meistens. Und ich merke jetzt, als Methodistin ist das wirklich nochmal, wir sind einfach mittendrin.

Also wir haben einen katholischen Ursprung, wir haben evangelische Glaubenssätze und halt total pietistische, freikirchliche Glaubenspraxis. Also der Alltag, das ist dann eben mit Erfahrung und mit Spüren und mit Fühlen und so. Deswegen, ich bin da irgendwie mittendrin. Wir haben die Kindertaufe zum Beispiel. Wir glauben tatsächlich, dass das Vorlaufen schon da ist. das Heil, dass Gott alle schon liebt, bevor sie sich überhaupt irgendwie entschieden haben.

Deswegen, da bin ich so ein bisschen zwischendrin, aber was mich, glaube ich, so ein bisschen dann auch noch, ich beschäftige mich ja mega oft mit dem Ketzer der Neuzeit, das ist so mein Guilty Pleasure und da fand ich einfach so den Unterschied von Yasin zu Leo zu sehen, einfach so eklatant krass groß. Ich hatte das bei Yasin jetzt in diesem Podcast echt das Gefühl, der meint das wirklich ernst. Also der hat wirklich, der hat Dinge gesagt, die ich ihm total abgekauft habe.

Und er hat, ich weiß nicht, hast du dich geachtet auf seine Sprache? Das finde ich nämlich auch immer so ein Zeichen von, was ist da wirklich passiert. Der hat noch nicht diesen typischen Christensprech. Hast du dich darauf geachtet? Ja, ich finde, der kam immer nur raus, wenn er die Leute zitiert hat, die ihn so zu Gott gebracht haben. Dann war ich die Christensprechung. Ja, ja, ja. Aber er nicht, das stimmt. Und jetzt macht er mal den Unterschied zu Leo. Kennst du ja der Neuzeit?

Ja. Da war er innerhalb kürzester Zeit, konnte der perfektes Kanonisch sprechen. Also kennst du Kanonisch? Das ist freikirchlich. Das ist der Herr und so. Und wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern Gemüste und Gewalten. Also wenn man Kanonisch sprechen lernen möchte, dann folgt man doch mal dem Ketzer der Neuzer. Man lernt es relativ schnell. Macht nicht. Da finde ich dann schon, dann fällt es ein bisschen auf,

wie sehr wird das so zu Public Christianity irgendwie. Und wie inszeniert man sich. Ich glaube auch, dass es bei Yassin schwierig bei diesen ganzen Influencern mit Kreuzketten und sich ablichten, wenn sie sich getauft haben und so. Ich finde, das ist sowas Privates. Ich persönlich möchte das sowieso nicht in der Öffentlichkeit haben. Aber ich finde, da gibt es schon nochmal so ein bisschen Abweichungen.

Das Einzige, was ich wirklich kritisch sehe, ist, dass ganz oft so ein sexueller Übergriffsvorwurf im Raum steht und dann sich meistens der Mann eben bekehrt. Und das finde ich, da könnten wir wirklich drüber sprechen, das finde ich echt kritisch. Also, ja. Ja, und wie einfach der damit jetzt da, glaube ich, auch so in Anführungszeichen davonkommt.

Also, wie gesagt, mir fällt es schon auf, eben weil ich beiden folge, dass sie so einen langen, langsamen, schmerzhaften Weg geht, weil also das, ich glaube, das kann man nicht faken so. Und er, bei ihm war es eher so, Kurz sehr, sehr scheiße. Und jetzt hat es irgendwie so Klick gemacht und auf einmal, also so ist zumindest die Erzählung, ist alles gut. Ja, ja. Das hat für mich einfach im Schwäbischen sagt man Geschmäckle. Das Geschmäckle.

Einen Faden bei Geschmack. Ja, lass mich dich doch mal fragen. Was würdest du denn sagen? Ich finde das wirklich so eben diese Public Christianity. Also das sieht man ja nicht nur bei jetzt Menschen, die sich frisch bekehrt haben, sondern auch eben bei unseren lieben, netten Christfrenzern, deren Namen wir nicht nennen wollen. Aber was findest du denn, wie geht das denn, irgendwie authentisch Glauben zu teilen, gerade wenn man auch ein Stück weit an der Öffentlichkeit steht?

Wo würdest du da irgendwie, was würdest du gut finden, was findest du eher kritisch? Kannst du das mal benennen irgendwie? Boah, das ist voll schwierig, weil ich glaube, so ein Patentrezept gibt es natürlich nicht. Und ich bin da mit Sicherheit auch auf einer, also ich sage mal, einem anderen Ende der Skala. Auch damit, dass ich ja zum Beispiel öffentlich sage, was viele Leute ja auch schwierig sehen, dass ich jetzt niemanden bekehren will oder so.

Kann man sich auch darüber streiten, wie hoch muss der Missionierungsanspruch im Christentum irgendwie sein, blablabla. Was natürlich, da muss man natürlich irgendwie dann theologisch fragen, was da dahinter steht. Und egal, weil was ich schon glaube, ist natürlich, dass man, und das mache ich ja selber auch, dass es natürlich irgendwie cool ist, selbstbewusst öffentlich christlich zu sein und sich da auch nicht zu scheuen, zu sagen, hey.

So ist gerade mein Leben und Gott wirkt da gerade so und so rein oder für mich spielt Gott gerade die Rolle oder die Rolle vielleicht auch nicht und so. Also was mich aber manchmal so ein bisschen wundert ist, wie übermäßig das manche Leute betonen ist. Vor allem auch in so einem Dualismus von Gott und Welt, der da ja dann oft aufgemacht wird.

Also wo bewusst über Gott und Göttliches und Spirituelles geredet wird und dann gibt es die böse Welt, wo ich sagen würde, den Dualismus gibt es nicht, weil Gott hat diese Welt geschaffen und er wirkt in allem. Und alles, was wir tun, also das habe ich auch neulich nochmal, ging es im Studium darum, was ist eigentlich Glauben und ist Glauben sowas wie eine Extratätigkeit im Leben?

Nein, das ist eher sowas wie, grammatikalisch gesagt, ein Adverb, also ein Modus, in dem wir alles tun, was wir tun, alles, was wir tun, lischee in Liebe. Und deswegen denke ich auch, dass man Leuten, die ernsthaft christlich sind, Und das am Lebensstil anmerkt, auch wenn sie nicht die ganze Zeit sich selber damit labeln, wie krass christlich sie sind.

Ich glaube, man erkennt, wenn man es gut macht und meint, Christinnen auch sehr an ihrem Lebensstil und nicht daran, dass sie die ganze Zeit Jesus, Jesus, Jesus schreien. Und oft sind die Leute, die die ganze Zeit Jesus, Jesus, Jesus schreien, sorry to say, krasse Arschlöcher. Deswegen, ich finde, man sollte sich nicht schämen zu sagen, an wen man glaubt und wo man irgendwie hingehört. Aber ich glaube, man sollte vor allem christlich leben.

Und das ist Öffentlichkeit genug. Und das hat, glaube ich, auch das ehrlichere Missionspotenzial. Es hat auch irgendein Papst vor einiger Zeit, hat das auch mal gesagt, ich müsste das nachlesen, der beste Missionar ist das Leben selbst. Also es geht nicht darum, dass wir uns auf Plätze stellen und irgendwie Jesus schreien, sondern es geht darum, dass wir in Nachfolge Jesu leben. Und ich glaube, das ist die eigentliche Öffentlichkeit, die Christentum irgendwie braucht. Ja, ja.

Ja, und das, habe ich das Gefühl, geht völlig abhanden mit dem, wie sich die Leute da sich. Und das ist, glaube ich, das. Sie sagen es immer, sie würden Gott inszenieren, aber eigentlich inszenieren sie natürlich sich. Und das finde ich unsympathisch und unehrlich. Ja. Ja, weiß ich nicht, wie siehst du das? Ja, sehe ich sich sehr gleich. Also, ja, kann ich, glaube ich, nichts anderes sagen. Und es ist ja auch höchst biblisch.

Also, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen und nicht unbedingt an ihrem Instagram-Kanal. Also das ist, wenn wir dann immer schon davon sprechen, was biblisch ist und was nicht. Instagram ist ja nicht biblisch. Also das kommt ja nicht vor in der Bibel. Deswegen müssen wir das sowieso übersetzen. Und man muss dazu auch sagen, vielleicht mit Tätowierung ein bisschen vorsichtig sein. Ich habe nämlich pfarrchristliche Tätowierungen. Aber ich mache es nicht für

den Fame. So, ich mache es nur für den Herrn. Cool. Nee, ich finde auch. Also wenn, dann muss es doch einfach spürbar sein. Das muss im Alltag irgendwie durchdringen. Und es braucht keine... Ich verstehe natürlich, dass es ansprechend ist, wenn das eine gewisse Ästhetik hat und wenn das eine gewisse Ausstrahlung hat und so. Aber wie gesagt, das Christentum, ich habe das noch nie als cool empfunden.

Und es war schon zu Jesu Zeiten nicht cool. Die Frage ist natürlich, was man jetzt als cool darstellt, weil eigentlich ist es cool, nicht cool zu sein. Deswegen aber dieses Inszenieren, dieses Vor-sich-Hintragen und auch gerade, was ich dann auch schon sehr kritisch sehe, aus dieser Bubble, wo ich ja rauskomme, da gibt es ja einfach sehr viel Normschönheit, sehr viel Normschlankheit, sehr viel Modisches.

Es ist immer alles, es ist nicht zu schön, es ist nicht zu sportlich, weil das ist dann wieder Götzendienst, aber es ist halt eben auch nicht hässlich. Also es gibt keinen hässlichen Christ-Fluencer. Mal dahingestellt, ob hässlich überhaupt eine Definitionsform ist. Aber.

Wenn man Menschen hat, die ein bisschen auffälliger aussehen, sei es wegen der Körpergröße, sei es wegen, keine Ahnung, Gewicht oder irgendwie eine Behinderung oder so, dann sind es Menschen, die für irgendwas dann hergezeigt werden. Aber so, es gibt keinen Megapastor, der Normschönheit entspricht oder nicht so cool angezogen ist. Und da finde ich halt, ja, kann man sich ein bisschen fragen, ob es dann eben für den Hype ist oder für den Herrn.

Ja, und ich finde, da fängt auch ein bisschen die Scheinheitlichkeit schon an. Also das ist wirklich, da könnte man jetzt gleich noch mal eine eigene Folge dazu machen, weil ich finde, über dieses Thema Normschönheit im Christ-Francing könnte ich ausflippen. Ja. Ja, auch über das Thema Schönheitseingriffe zu promoten und so, was ja inzwischen immer mehr Leute da machen, wo ich wirklich denke, mein Gott, also ich hoffe, der Gott schreit euch irgendwann mal ganz toll an, was da los war.

Ja, da steht, also wenn ihr es macht, dann steht auch dazu. Und gut, das tun sie ja sogar inzwischen, aber ich finde, das macht es nicht besser. Also ich denke dann auch immer, welche Gesellschaft soll es abbilden und wie kann man nur ein Typ Mensch zeigen, aber dann irgendwie labern hier für alle und so. Hä? Naja, scheinbar. Ja, keine Ahnung. Aber das würde jetzt, glaube ich, zu weit führen. Ich würde mich da auch nicht zu da reinsteigen. Ja, aber wir haben noch viel vor uns.

Ich finde vor allem einfach dieses Ding, was du vorhin gesagt hast, es ist irgendwie profan und es ist dieses Sakrale. Gerade wenn wir über Trash-TV sprechen, dann steckt Gott auch da. Der ist mit auf Temptation Island. Der sucht sich irgendwie mit den Menschen zusammen den Weg durchs Leben. Also das ist mein Verständnis von Gott. Und da gibt es keinen Unterschied zwischen, das ist jetzt irgendwie Kirche und das ist jetzt keine Kirche.

Und ich finde auch, da muss man so ehrlich sein, wenn man schon über andere auch ablästert und das irgendwie nicht christlich definiert und macht und tut, dann soll man das auch ehrlich machen, dann soll man keine Insta-Reels in katholischen Kirchen machen, weil die Ästhetik schön ist, dann soll man dazu stehen.

Aber für mich persönlich ist Gott in allen Dingen, also auch im Trash-TV und auch bei Yassin, also ich glaube, dass ihn wirklich, und ich wünsche Yassin, was du das mal hören solltest, ich wünsche dir alles Gute auf diesem Weg mit dem Glauben, aber ich wünsche dir auch, dass du eine Weite zulassen kannst, die du vielleicht, weiß ich nicht, bei Hillsong, ob du die wirklich da findest. Bleib, wenn du glücklich bist, aber öffne dich auch für alles andere, was es noch gibt in diesem christlichen.

Das ist doch ein richtig schönes Schlusswort. Das finde ich richtig schön. Hey, richtig cool, dass wir mit dieser Reihe angefangen haben. Ich würde mal vor allem sagen, wenn ihr wollt, schreibt uns mal Feedback ob euch das interessiert hat und vor allem, was für Formate euch interessieren würden. Ich habe bisher rausgehört, vor allem Love is Blind.

Und sonst müssen wir mal gucken. Ja. Ich bin ja so, für mich ist es ja dann so, das wäre dann Highlife, das ist meine des Jahres quasi, das ist dann halt das Dschungelcamp. Also da, das wäre dann schon, das wäre dann die Highclass, das müssen wir schon mal machen. Guckst du das nicht? Ich guck das tatsächlich nicht, weil mir das ein bisschen zu doof ist. Also weil ich das auch, ich bin mit so Challenges und ich find das langweilig.

Also auch wenn ich so Formate guck wie Sommerhaus, dann guck ich immer nur die Sachen an, wo die streiten und wenn die so Challenges machen, spule ich, weil ich das langweilig finde. Deswegen, Dschungelcamp ist so und es ist auch so viel. Also ich würde mal, vielleicht kannst du mich überzeugen, dass ich da mal eine Woche oder zwei, wie lange das geht, sag, okay, es kommt ganz auf an, was meine zukünftige Arbeit auch bis dahin voll mir will.

Ich lüstere dir einfach ganz oft genug ins Ohr, dass Gott ist. Vielleicht habe ich ja auch ein Bekehrungserlebnis, wo Gott mir sagt, so wie Gott halt klassisch spricht, dass ich das Dschungelkerb schaue. Das kann sein, dass du den TV einschaltest und dann kommt aus dem Nichts kommt diese Werbung und dann weißt du, jetzt ist es dran. Ich muss mich nicht stellen. Okay, sagt man es nie. Ich werde alles annehmen, was Gott von mir will. Oder Sarah dir sagt.

Was Gott durch Sarah gesprochen hat. Ah, meine Schwester. Ja, in diesem Sinne war cool. Hat Spaß gemacht und wir sehen uns ganz bald hoffentlich. Und wir verlinken euch alles, was ihr zum Reinlesen braucht. Oh ja, hoffentlich finden wir das alles wieder. Aber ja, mal schauen. Bis bald. Bis bald. Tschüssi. Ciao. Dieser Podcast ist Teil des Ruach-Jetzt-Netzwerks. Die Musik stammt von Postlob. Music.

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