Ruhrpodcast – Von Till & Obel zu AC & DC - podcast episode cover

Ruhrpodcast – Von Till & Obel zu AC & DC

Jan 22, 202540 minEp. 147
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Episode description

In dieser Episode des Ruhrpodcast begrüße ich Till Hoheneder, bundesweit bekannt geworden mit dem Duo Till & Obel und somit Mitbegründer der neuen deutschen Comedy-Szene. Wo steht Till heute.?

Transcript

Ja liebe Leute, ihr habt den Ruhrpodcast. Heute Folge 147. Mein Name ist Frank Zeppoberpichler. Ich sitze hier im schönen Duisburg. Ich schaue über meine Schulter. Das Wetter ist sonnig. Aber es ist Schweine kalt. Gestern hat es fürchterlich geschneit. Die Straßen sind verstopft, weil die Autos hier im Ruhrgebiet nicht mehr fahren können, wenn drei Flocken Schnee gefallen sind.

Deswegen sitzt mein heutiger Talkcast auch nicht direkt vor mir, sondern er sitzt im schönen Hamm, was wahrscheinlich auch Sonnen durchflutet ist und Schnee bedeckt. Und ich begrüße ganz herzlich den Till Hohneder. Hallo, Till. Ja, hi, Sepp. Ich grüße Dich aus, haben der Nabel des Universums. Ist das so? Nein. Es hätte mich jetzt auch gewundert. Aber es klingt ja erst mal gut. Du weißt ja in der heutigen Zeit erst mal behaupten, den Gegenbeweis müssen andere antreten.

Aber zumindest sehe ich auch noch ein bisschen Schnee auf den Dächern. Ja, aber schön knackig kalt. Es freut mich, dass das die 147. Folge ist, denn das ist in der Quersumme 12 und 12 ist einfach meine Lieblingszahl. Nee, ehrlich jetzt? Ja, ja, ja, auf jeden Fall. Ja, ja, ich bin ja auch nicht... Jetzt muss ich eigentlich einen drauflegen, ne? Ich bin zwölfer. Also, wenn ich... Pass auf, ich rechne... Ich erzähle jetzt einen. Ja. Wenn du 14 plus 7 rechnest, hast du 21.

Ja. 20 plus 4 sind 25 und das wiederum ist meine Lieblingszahl. Ist das nicht... Das ist doch... Das ist doch Magie. Das kann doch kein Zufall sein, meine Damen und Herren. Das kann kein Zufall sein. Hier sind wir einer großen Sache auf der Spur. Ich glaube auch, dass was ganz Großes am entstehen. Ja, ja, da werden sich einige noch wundern. Da werden die Karten neu gemischt, meine Damen und Herren. Meine ich nämlich auch. Da bin ich selber mal gespannt, ob ich neugierig bin.

Ja, werde nicht. So, dann fangen wir das Gespräch doch jetzt einfach mal ernsthaft an, Till. Ja. Ich kenne dich ja nun schon etwas länger. Ich hab dich als Duo kennengelernt und zwar Till und Obel. Ihr wart so ein bisschen die, kann man das sagen, Gründerväter der deutschen Comedy? Ja. Ja, also, ich würde sogar sagen die Gründerväter der neuen deutschen Comedy. So, nämlich. Warum der neuen Deutschen?

Denn, ja, weil es hatte natürlich schon so was wie Mike Krüger und Otto, Insta-Burch und Co., Karl Dahl. Große Komedianzen? Das war alles schon, das war ja schon Comedy, ne? Ja. Oder sagen wir so, Mike Krüger hat ja auch zur Gitarre, genauso wie Otto was gemacht. Frank Zander hat sogar einzelne Songs gemacht.

Das auf einmal zwei Jungs der Ehrkommen parodieren und Covered mit Comedy vermischen und gleichzeitig noch mit Rock und Pop und ganzen Fernsehsendungen vermischen und das auch parodieren im Gesamten.

Also, nicht nur ein Song mal kurz anspielen, sondern tatsächlich versuchen nachzubauen mit Schlagzeug, mit Zündis und dann sogar nicht nur "We Are The World" parodieren mit unterschiedlichen Stimmen und einem Playback, sondern auch dann wieder einen nächsten Gegenzug Stadtlandfluss mit Franz Josef Strauß, Willi Brandt und Hans-Dietrich Genscher im Bundestag spielt und danach das aktuelle Sportstudio Allsendung parodieren mit Intro Melodie gesungen. Ich glaube, das war komplett neu.

Das war total unik, wie man heute sagen würde. Wie man sagen würde und ich glaube, es war sogar die Erfindung des Multitasking, oder? Ja. Wobei, was habe ich heute Morgen noch gelesen? Männer können, wenn nicht multitaskingfähig, wobei ich immer sage, doch Staubsaugen und Atmen, das kriege ich noch hin. Ja, und dabei Musik hören.

Ja, und also deswegen würde ich sagen, Till und Obel haben zu Recht, das können Sie recht von sich mit Stolz behaupten, die neue deutsche Comedy erfunden zu haben. Wenn heute ein Comedian auf der Bühne singt, ein Instrument spielt oder mit einer Band loszieht, dann ist er im Schatten von Till und Obel unterwegs.

Ja, und ich möchte auch hier ziemlich selbstbewusst behaupten, ich kriege oft Nachrichten oder irgendjemand sagt zu mir, oh, die sind wie ihr, das sind eure Nachfolger und da muss ich ganz ehrlich sagen, nein. Das stimmt gar nicht. Und selbst die Popolskeys. Ja. Und selbst die sind es nicht, weil ich schätze Achim sehr und finde das auch lustig, was die machen. Aber das ist ein One Trick Pony. Ja. Und Till und Obel waren Multi Trick Ponies.

Multi Trick. Ja, Multi Trick und Multi Track Ponies sozusagen. Ja, also von daher, jetzt kann man natürlich sagen, ja, was kannst du dir heute für kaufen? Nix, das ist völlig richtig. Aber es ist wie so vieles. Weißt du, heute kannst du dich als vermögener Geschäftsmann oder vermögener Privatmann zum Mount Everest fliegen lassen und kannst dich da hochbringen lassen mit irgendwelchen Sharepass und bezahlst dann da eine $0.000 dafür.

Aber Sir Edmund Hillary und Tensing Norgei, die sind ja noch hochgestiefelt und waren einfach die Ersten. Das weiß vielleicht keiner mehr heute, aber... Und haben sich die Zähne abfrieren lassen. Ja, und man muss dann wirklich sagen, okay, auch wenn das keinem mehr interessiert oder das keiner mehr weiß, aber das steht eben halt für alle Ewigkeiten da eingemeißelt. Und das ist bei Tintin und Obel ähnlich und das lasse ich mir nicht mehr nehmen.

Ich meine, wir waren die Ersten, die im Rockpalast... Sag mir, irgendein Comica oder irgendein Comedian, der vom Rockpalast aufgezeichnet wurde, der eine Live-Rockpalast-Sendung gehabt hat. Wolfgang Niedekind. Der Punkt geht an dich. Das finde ich sehr lustig. Das gefällt mir sehr gut. Das gefällt mir sehr gut. Aber ich sage mal, auch nach eurer Trennung warst du ja dem Comediantum quasi treu geblieben.

Du schreibst für Atze Schröder, du bist quasi der Autor für Lisa Feller, wenn ich das richtig gesehen habe. Also du bist immer noch Teil der Szene, auch wenn du vielleicht persönlich nicht mehr so in diesen heutigen Comedianformaten im Fernsehen stattfindest, oder? Ja, wir haben uns damals getrennt und haben einfach geglaubt, wir würden mit der Hälfte unserer Besucher auch klarkommen.

Also ich habe mir dann irgendwie so gedacht, na ja, wenn ich jetzt mit Thill und Obel 1800 Karten in Hamburg verkauft habe, landen halt 500 bei mir, das ist ein guter Punkt, um weiter zu machen und ein Jahr später sind das dann auch wieder die gleichen. Und das war ein schwerwiegender Irrtum, denn es waren genau 30 Karten verkauft ein Jahr später in Hamburg. Das heißt, ui, war dann nicht mehr so erfolgreich, sag ich mal.

Sowohl Obel als auch ich sind sehr hart gelandet aus dem Popstar Himmel auf die Fresse am Boden. Ja. Und gut, ich habe dann genau wie er einfach weitergemacht, bis ich irgendwann festgestellt habe, na, es war anders. Fängt, komm einfach mal rein. Wir haben ja Zeit. Gabby Köster kam in unsere Agentur, nicht in unsere Abitur. Haha, oh Gott, sorry. Gabby Köster kam in unsere Agentur. Für die du übrigens dann auch später gearbeitet hast, ne?

Genau. Und die wollte vom Fernsehen, die wollte weg von Ritas Welt, die wollte nicht mehr, die wollte wieder zurück auf die Bühne, dahin, wo sie angefangen hat, praktisch, wo alles für sie begonnen hat. Und suchte dringend Texte. Und ich hatte so viel Material geschrieben, das konnte ich alles selber gar nicht benutzen. Okay. Und dann sagte mein Manager damals zu mir, schick das doch alles mal der Gabby Köster. Und die fand das super und hat das alles gekauft.

Cool. Und das kam wahnsinnig gut an. Und daraufhin, sagte mein Manager, der auch der Manager von Atschööder, so eines Tages, wir schreiben da und da, kannst du nicht einfach mal dazukommen. Und Atschööder war da eigentlich gar nicht von begeistert, weil ich ihn durchaus in Zeiten, wo ich erfolgreicher war als er, durchaus hatte spüren lassen, dass ich mich nicht für ihn interessiere. Haha, ist das so ein Ding zwischen Comedians?

Also ich habe das auch schon mal an anderer Stelle gehört, dass es immer gangstohlen untereinander nicht immer so als dreien sein soll. Ach, weiß ich nicht. Ich würde das bei mir anders sehen. Ich möchte mal da ausholen, Paul Weller wurde mal gefragt, der Musiker Style, Council of the Jam. Wer sonst? Ja, für alle die, die es nicht wissen. Er wurde mal gefragt, warum er als Jugendlicher junger Musiker so aggressiv immer gewesen wäre und so schwer zugänglich und so wütend.

Und er hat gesagt, ja, ich habe das nicht leicht gehabt. Und es hat mir einfach geholfen, auf mich zu fokussieren. Ich war so mit mir beschäftigt, das Ding nach vorne zu treiben und alles, was ich mir im Weg gestellt hat, wo ich den Eindruck hatte, der ist nicht für mich, der muss aus dem Weg geräumt werden. Ich habe keine Zeit, mich mit anderem Scheiß zu beschäftigen. Ich mache hier meinen Dingen.

Und da habe ich gedacht, oh, damit kann ich, als ich das gelesen habe, ich glaube, es war damals in der Süddeutschene der Zeit, habe ich mir gedacht, oh, damit kann ich mich verbinden. Okay. Ich bin auch sehr unentspannt aufgewachsen. Sind wir das nicht alle im Ruhrgebiet? Ja, sicherlich. Das kann gut sein. Mein Vater war ein notorischer Zocker und hat das Geld verjubelt, massenhaft anstatt es mit nach Hause zu bringen. Und meine Mutter hat einfach versucht, uns am Leben zu erhalten.

Ich ziehe heute den Hut vor ihr. Das war eine harte Zeit mit zwei Söhnen und der Alter ist dann irgendwann auch abgehauen und hat nichts mehr gezahlt. Ich weiß nicht, wie sie das manchmal gemacht haben. Ich schätze, sie hat schwer Hunger geschoben auch zwischendurch. Und mir war völlig klar, ich war dann auch so ein bisschen so ein Problemkind. Meine Mutter hat oft verzweifelt und hat gesagt, ich, ich, Junge, ich weiß nicht, was das dir werden soll.

Und ich habe dann zu ihr gesagt, Mama, ich werde eines Tages in den Show geschäft gehen und ich werde in der Westfalen Halle eins stehen und die Leute werden mit zu jubeln. Das habe ich wirklich als 15-Jähriger zu ihr gesagt. Es ist no joke. Und das ist genauso eingetreten? Das ist so eingetreten, exakt. Und um meine Ziele zu erreichen, habe ich mich nicht mit anderen Leuten beschäftigt.

Ich habe mich darauf konzentriert, als ich irgendwann Begriffen habe, dass aus Zill und Obel was werden kann, da haben wir das Ding nach vorne getreten. Und mein einziges Ziel war, gut zu werden. Und ich erinnere mich daran, dass wir mit Rocktheater Nachtschicht, die eine tierisch große Nummer waren. Ja, stimmt. Viele Sachen gemeinsam gespielt haben und ich immer nur gedacht habe, ich habe nur ein Ziel. Ich will die einfach von der Bühne blasen.

Pumms. Ich will, dass das Publikum am Ende einfach nur sagt, ey, hast du die gesehen? Wie geil die sind? Und ja, ist das jetzt verwerflich? Weißt du, was ich meine? Also, ich finde überhaupt nicht verwerflich, seine Zielüfte zu verfolgen. Und ich finde auch überhaupt nicht verwerflich, erfolgreich sein zu wollen. Also mir war das egal, wie gut die sind oder die anderen. Und dementsprechend war ich manchmal sehr zugänglich.

Ich war, wenn wir mit anderen Leuten gespielt haben, hinter der Bühne nicht unbedingt der, der Kontakt gesucht hat. Oder der gesagt hat, hey Leute, ich finde euch geil oder so was. Ich war einfach am Anfang unserer Karriere da, um alle anderen zu verblasen. Punkt. Ja, was ist ja vom Anspruch erstmal ganz lustig, kommt halt immer ein bisschen darauf an, wie man dann mit den Menschen an sich umgeht. Ja, und wen ich mochte, wenn sich das ergeben hat, dann war das alles cool.

Wer mir doof gekommen ist, uiuiuiui. Ja, und heute bin ich viel, viel, viel entspannter. Das weiß ich ja. Bitte was? Das weiß ich ja. Ja, und trotzdem, wenn ich heute, als ich Lisa Feller damals angefangen habe zu betreuen oder sozusagen ihr Trainer zu werden, ihr Chef-Trainer, war meine erste Frage so, wenn du Backstage im Quatch-Community-Club bist oder irgendeiner Mix-Show und du verstehst dich mit allen den Leuten, was ist dein Ziel? Was ist das Ziel des Abends?

Und sie sagte, ich versteh dich nicht. Und dann habe ich zu ihr gesagt, willst du gewinnen oder nicht? Und sie sagte, ich will auf jeden Fall gewinnen. Und da habe ich zu ihr gesagt, ok, dann können wir zusammenarbeiten. Ich glaube, bei aller Kameraderie oder Kollegialität, ich habe mir eins bis heute bewahrt. Wenn ich auf die Bühne gehe, dann mache ich ernst, dann will ich abliefern.

Und dann ziehe ich durch, egal ob ich bei Peter Bursch auf der Bühne stehe oder mit dir zusammen irgendwas mache. Wenn ich was mache, mache ich das richtig und dann will ich, dass die Leute mich angucken und mich wahrnehmen. Und das halte ich für die verdammte Künstlerpflicht auch. Also ich finde diesen Anspruch auch völlig in Ordnung. Also ich finde es auch komisch, wenn ich mir Künstler angucke und den Eindruck habe, der hat da jetzt echt keinen Bock drauf.

Also das kann dann so einen gewissen Charme haben, so dieses Loser-Ding, was man ja in den 80ern auch oft hatte. Aber ich habe da auch verdammt schlechte Konzerte gesehen von Leuten, die ich eigentlich mochte. Gut, jetzt kann jeder mal einen schlechten Tag haben. Aber so eine Ostentativ nach vorne getragene "Ich habe jetzt keinen Bock" Nummer, finde ich dann auch doof. Dann sollen sie besser zu Hause bleiben.

Ja oder wenn du eingeladen wirst, irgendwo mitzuspielen, ich meine das kann doch nicht sein, dass du dich dann irgendwie sagst "Oh, ich bin ja jetzt zu Gast, da fahre ich gerade mal nur 80". Hä? Was? Das kann doch nicht wahr sein. Ey, wenn du auf die Bühne gehst, ey dann tritt das fucking Gaspedal durch. Gib alles. Genau. Das ist doch Pflicht und Aufgabe. Das ist richtig.

Weißt du eigentlich, dass ich tatsächlich auch mal gewonnen habe bei einem Wettbewerb, wo du in der Jury gesessen hast? Du hast mir das erzählt, aber ich habe es natürlich total vergessen und verdrängt wahrscheinlich auch. Ja, das war der WDR Songpreis irgendwie, 1930 um '93 oder sowas. Und da gab es so ein Ding im Prater in Bochum und da traten irgendwie zehn, zehn Ektzen an, was auch immer das sein sollte.

Und der Witz war, ich war am Tag vorher, war ich noch auf Kreta, auf Matala und da kamen Fax in dieses Hotel, wo wir da gewohnt haben. Und da war vom Schlafke von meinem damaligen Kumpel, mit dem ich viel gemacht habe. Er sagte "Wir sollen da morgen in Bochum im Prater auftreten, schaffst du das, kommst du zurück".

Naja, wir hatten sowieso den Rückflug für den nächsten Tag gebucht und wir haben an dem Abend davor, wir mussten uns ja von allen verabschieden und so haben wir richtig zugelangt. Natürlich. Und dann bin ich irgendwie am nächsten Tag in das Flugzeug reingestolpert und ich glaube, der Vater meiner damaligen Freundin hat uns vom Flughafen abgeholt, schnell nach Hause gefahren, ich mir nur die Gitarre gegriffen und irgendwer hat uns dann nach Bochum gekachelt.

Und ich hatte mir im Schlafke ja wochenlang gar nicht geprobt, wir hatten keinen Kontakt und nix. Und sind dann auch direkt auf die Bühne und ich war glaube ich immer noch ziemlich verkartert, sag ich mal. Aber ist egal, wir haben dann da den Badewannsänger gespielt, kam dann in die Endauswahl und haben das Ding dann beim WDR tatsächlich gewonnen. Super und war das der Anfang vom Ende?

Das war nicht der Anfang vom Ende, wir haben dann als Schlafke und SEP, das war ja kein Comedy, wir haben ja wirklich nur Musik gemacht. Ja. Und wir haben ja auch sagen, wenn ihr auf der Bühne wart, das war eine Comedy Show. Wir haben ja nur Musik gemacht, wir haben dann ein paar Plakken gemacht auch, haben viel live gespielt tatsächlich. Aber wie das dann so ist, Frauen, Häuser, Kinder, dieses Thema. Ja, ja, ja. Große Autos, was soll ich erzählen, du kennst die Geschichten.

Apfelschorle aus Aminibar. Ja, so. Natürlich, ab und zu man Seifenspender geraucht. Ja, natürlich, die ganze Nummer. Die ganze Programm. Genau. Na ja, so haben wir uns damals tatsächlich, ja nicht wirklich kennengelernt, aber wir sind uns zumindest begegnet persönlich. Schöne Geschichte am Rande.

Ist natürlich unheimlich hilfreich, dass ihr das gewonnen habt, weil schnell mal vor, du würdest dich jetzt erinnern und sagen, da weiß ich noch genau, wie du zu mir gesagt hast, Leute, ganz wichtig die Lehre zu Ende machen. Ja gut, aber dann würde es ja dieses Podcast-Format so in der Form nicht geben. Ja, das ist, oh Gott, oh Gott.

Ja, aber umso erfreuter war ich dann, als ich dich als Autor neuerdings oder jetzt schon seit einiger Zeit ja auch in meiner alten Leib und Magen Gazzette, Gitarre und Bass gesehen habe. Wie kam es dazu? Ja, wie kam es dazu? Ich glaube einfach, ich habe natürlich im Podcast, den ich mit Azus Schröder habe, die zärtlichen Cousinen. Zärtliche Cousinen. Da haben wir sehr oft über Musik gesprochen. Ja, Azus ist glaube ich auch ein ganz versierter Gitarist, oder?

Ne, der war, der war ein steady Drama. Oder so. Ja, der war ein steady Drama. Aber ich habe den irgendwann im Fernsehen gesehen, nach der immerhin Highway to Hell das Griff gespielt. Das ist wahrscheinlich hinterher gedoppelt worden oder so was. Ich glaube die Gitarre war gar nicht an und die hinterher hat es einer nachgespielt. Und wir haben oft über Musik gesprochen und über Gitarren und Ähnliches.

Gut, das ist ein Podcast, den hören schon, ziemlich viele Leute, die zärtlichen Cousinen unter anderem auch einer der Chefredakteure von Gitarre und Bass. Und der hat dann gesagt, hat anfragen lassen, ob ich dazu Lust hätte, für Gitarre und Bass zu schreiben. Cool. Und der natürlich auch die ganze Geschichte kennt mit Till und Obel. Wir haben ja dann auch CDs veröffentlicht und haben ja auch auf der Bühne Gitarre gespielt und so.

Also ich bin ja nicht erst seit gestern irgendwie in dem ganzen Verein. Nein. Und bin mit einigen aus der Gitarre und Bassgängen wie zum Beispiel ... Heinz Rebellius, Michael Dommas, das sind ja Namen, die hat jeder, das Fachblatt oder Gitarren, was sie im Kopf, das sind auch Freunde von mir. Ja, Michael Dommas kenne ich auch ganz gut. Ja, Michael Dommas kennt man ja, ist ein legendärer Krautrock, Wahlenstein, Kim Merzband und so weiter Peter Gursch, Allstars, die Bröselmaschine.

Ja. Michael und ich sind seit zig Jahren gut befreundet und spielt ja heute noch in einer meiner Bands mit. Bei den Stoen Ortsstars? Bei den Stoen Ortsstars ist der Michael sozusagen der Eric Kleppen. Der Eric. Der Deutsche Eric Kleppen. Aber spielt Michael doch am liebsten seine Les Paul. Ja, Michael spielt ja auch viel Stratte, aber der Michael, was spielt der Michael nicht? Ja, der spielt alles, ich weiß. Der spielt alles und der spielt gut. Super Gitarre ist gar keine Frage.

Ja, und so bin ich da letztendlich da bei Gitarrenbass gelandet und ich glaube, der Wunsch war mal etwas, Lustigkeit ist das falsche Wort. Aber ein bisschen Humor in die ganze Szene zu bringen. Ja, ich glaube, man hat einfach jemanden gesucht, der Meinung stark ist, der sich selber und andere, der sich vor allen Dingen selber oder andere auch mal so ein bisschen polarisierend auf die Schippe nehmen kann und aber nicht böse ist.

Also sagen wir es mal so, die Kritiken, die ich so kriege, also von 30 Leuten, die mir schreiben, sind 28 total begeistert und sehr freundlich und zwei regen sich auf und sagen, wegen der habe ich mein Abo gekündigt. Ich finde, das ist ein guter Schnitt, oder? Ja, das ist super. Das ist super. Ich glaube, es waren insgesamt zwei, die sich bei der Redaktion beschwert haben, aber sie hätten vorher den Artikelwässer lesen sollen, weil das ist auch mal lustig.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ja, da muss man eben halt auch gucken, ob das da wirklich so steht oder ob man sich den Schuh oder ob man denkt, man wäre angesprochen und man zieht sich den Schuh dann an. Das sind dann zwei verschiedene Sachen. Mein Gott, du weißt ja heutzutage sind die Befindlichkeiten in der Comedy und generell die Befindlichkeiten sehr groß geworden.

Ja, und es wird gerne auch in eine gewisse Richtung hininterpretiert, die dann so da steht, als würde man den Leuten wirklich was wollen, aber am Ende ist das nur die Interpretation desjenigen, der sich da gerade angepisst fühlt. Ja, ganz genau. Und der Text gibt das teilweise gar nicht her. Ja, genau, verstehe ich. Und das ist manchmal ein bisschen schwierig.

Ich schreibe ja jetzt seit 20 Jahren für Atze, seit 15 Jahren für Lisa Feller, ich habe für Gaby Köstler, für Horst Lichter, für Mike Krüger, Stefan Hensler. Ich habe mit so vielen Leuten gearbeitet und speziell auch Atze gesagt, immer wieder gerne wenn wir zusammensitzen und schreiben, mein Gott, was könnte man lustige Sachen machen, wenn die Leute nicht so schrecklich empfinden, die wären? Ja, das ist so. Verstehe ich.

Aber das hält uns ja nicht davon ab, weiterhin aktiv zu bleiben und... Auf keinen Fall. Deswegen die Frage, was hast du denn als nächstes an Projekten vor der Brust? Du hast ja jetzt gerade gesagt, dass du Bücher geschrieben hast, unter anderem auch viele, die auf der Spiegelbestzellerliste gelandet sind. Ja, also die... Zwei sind verfilmt, also wo man sagen muss, die habe ich als Co-Autor oder als Mitautor geschrieben.

Naja, aber da wird sich doch mancher ein klein Finger für abschneiden, den Erfolg zu haben, sagen wir es mal so. Und von daher, was ist denn in der Hinsicht so als nächstes? Was hast du im Köcher? Was steht an? Eine Menge steht an. Das ist fein. Nach wie vor, dass die Lisa Feller gerade in einem Stadium sich befindet, was ich sehr, sehr, sehr spannend finde, nämlich... Sie ist schwanger. ... meiner Ansicht nach eine der lustigsten Frauen Deutschlands geworden.

Okay. Und das drückt sich so langsam auch in Zuschauerzahlen aus, im Fernsehen. Es hat sich so eine tierische Präsenz. Ja, wollte ich sagen, man sieht die ja regelmäßig, ne? Und ich bin noch sehr hungrig mit ihr weiterzuarbeiten und wir haben heute zusammengesessen und ihren Stand-up vorbereitet für die Sendung "Die besten Comedian Deutschlands" oder Comedians Deutscher Comedians Deutschlands. Und das macht also immer noch nach wie vor Spaß.

Das Gitarrending finde ich auch weiterhin sehr lustig. Dann geht es bei mir auch in die Richtung... Nimmst du denn auch mal eine Platte auf oder so? Zum Beispiel mit den Slow and All Stars? Oder ist es überhaupt eigenes in Planung? Ich möchte ein eigenes Buch angehen. So Musik. Ich bin froh, wenn ich meine 10 bis 12 Gigs im Jahr habe.

Das hält mich auf Trap, das rechtfertigt das Proben und das ist dann auch nicht zuviel Zeit, die ich mir woanders abknapfen müsste bei der Familie oder sonst was. Und es rechtfertigt ja auch den Kauf von Gear. Machen wir uns mal nichts vor. Das ist sowieso... Wobei, da habe ich eine eisende Regel. Wenn was Neues gekauft wird, muss was Alters gehen. Und das überlegst du dir an irgendein Punkt wirklich dann dreimal. Ich weiß. Aber sonst würde das hier komplett ausufern.

Ja, ich weiß gar nicht, ob ich das so sagen darf. Aber ich habe jetzt ein paar interessante Kooperationen angefangen oder Kollaborationen außerhalb der Comedy. Du brauchst ja keine Namen nennen. Aber es geht schon in Richtung Musik-Acts, die durchaus, ja einige würden das sogar Schlagern nennen wahrscheinlich. Und ich habe aber keine Berührungsängste mit solchen Leuten zu arbeiten. Warum auch?

Weil es geht letztendlich immer nur darum, jemand stellt sich auf die Bühne und engagiert mich letztendlich, um seine Performance zu verbessern. Schreibst du dann Texte oder bist du da als Trainer, als Coach aktiv? Alles. Mythe Kelly hat mich mal den Künstlerflüsterer genannt. Und das finde ich ganz... Das ist eine gute Beschreibung. Es ist ja oft so in unserem Job. Selbst als Schlagersänger in Anführungsstrichen spielt auch keine Rolle.

Wenn du dich auf die Bühne stehst, erwarten die Leute heute von dir eine Attitude, eine Einstellung. Und die Leute wollen einen Mehrwert oft bekommen. Die wollen wissen, wie... Ich meine, wir haben das ja alle neu in Erinnerung. Wie meine Helene Fischer praktisch fast durch die öffentliche Meinung gezwungen hat, mal irgendetwas zu sagen. Weil viele Leute sehen sich danach eigentlich von ihren Idolen auch eine Attitude zu bekommen.

Ja gut, das hat man ja ganz deutlich gesehen in den USA beim Wahlkampf, wo man von Taylor Swift erwartet hat, dass die sich jetzt mal bekennen möge. Ja, da fragt man sich auch, warum? Also was soll das? Ja, weil das ist... Ich meine, das ist natürlich die sozialen Medien gekommen. Die Stars lassen uns auf der einen Seite sozusagen scheinbar in ihrem Leben teilhaben. Und dann sagt natürlich der, der teilnehmen will, ja dann sagt mir immer, wofür du stehst.

Und die Leute registrieren das und engagieren mich dann und sagen, ja, fragen, sag mal, sozusagen, ich werd manchmal gebucht als Spiegel. Kann ich das sagen? Was kann ich sagen? Wie kann ich es besser sagen? Kannst du mir helfen? Zu finden, was ich auf der Bühne sagen möchte. Okay. Und ja, das kann ich, auf jeden Fall. Und dafür wirst du gebucht? Ja, genau. Oder Leute sagen eben halt, ich hab mir vorgesteuert, ich spiele diese Setliste. Würdest du diese Setliste so spielen?

Würdest du den Song, da geht es ja um da und da, würdest du den da hinsetzen? Würdest du den da spielen? Wo soll ich mich hinstellen? Das sind ja... So ein Bühneauftritt ist ja ein Gesamtpaket. Du kannst ja, wenn du so eine große Tour planst oder überhaupt eine Tour, dann kannst du ja nicht sagen, ich stelle mich mal morgen da hin und übermorgen da, da wird der Lichttechniker sagen, bist du bescheuert? Wir haben das alles hier koordiniert.

Bei dem Song, dann mach ich das und das lege und da hast du da und da zu stehen. Das ist ja oft alles sehr durchgetaktet. Na ja klar, da sind ja Computerprogramme für geschrieben worden. Ja. So ein Hardrock-Equipass, die haben Indian Monitoring und da gibt es einen Einzähler, da gibt es jemand, der sagt, one, two, three, now, audience blinding, now, bang, bang, bang, now next song. Also das ist ja kein... Das ist ja nicht unbekannt, das weiß man ja. Ja, klar.

Und dass die Leute sich dann gut vorbereiten wollen. Ich will mal so weit gehen, egal wenn du Fußballer bist oder wenn du Handwerker bist oder wenn du Arzt bist und du möchtest dir Hilfe holen, dann fragst du jemand, von dem du denkst, na ja, der weiß wovon er redet. Das heißt, ich weiß wie das ist wie jemand, wenn man vor 12.000 Leuten steht. Ja, ja, aber ist es denn nur die Erfahrung, die dich da zu befähigt quasi, das als Coach auch weiterzutragen?

Oder hast du dir über die Jahre und Jahrzehnte, muss man ja mittlerweile sagen, auch jetzt innerhalb der Künstlerschaft da so einen gewissen Ruf erarbeitet, dass du da irgendwie Papa Anteporter bist, den man buchen kann und der einem dann schon sagt, wo man zu stehen hat? Das würde ich mir nie anmaßen zu sagen, wo man zu stehen hat, sondern ich bin eher jemand, der sagt, warum stellst du dich dahin? Dann, weil so und so.

Und dann würde ich sagen, ja, aber wenn du dich zum Beispiel nur einen halben Meter weiterstellst, ist die Wirkung viel größer, findest du nie auch? Also, ich würde nie so denke ich gar nicht, sondern ich bin immer jemand, der als erstes fragt, interessant, warum machst du das? Und wenn ich dann merke, dass die Leute mir keine Antwort geben können, dann versuche ich mit denen, die eine eine Antwort zu finden. Warum machst du das? Ach so, okay, du willst das ja?

Ja, weil dann könntest du doch eigentlich auch so und so oder du könntest das und das machen oder dann find ich es geiler, wenn du den Song, den du danach spielst, eigentlich davor setzen würdest, weil die passen thematisch zusammen. Also, ich werde, glaube ich, gebucht, weil ich empathisch bin, weil ich weiß sowohl, wie es vor, hinter und auf der Bühne ist und weil ich zuhören kann und weil ich konstruktiv bin und weil ich mir einen Ruf erarbeitet habe, authentisch zu sein.

Woran liegt dir denn am meisten? Also, wir haben jetzt gesprochen über deine Tätigkeit als Comedian, wir haben kurz deine musikalischen Geschichten angerissen, wir haben dich als Autor, als Podcaster erwähnt, jetzt noch das Coaching-Thema. Was liegt dir denn am meisten oder wo hängt dein Herz? An allem, tatsächlich.

Ich bin so glücklich, ich bin so glücklich darüber, dass ich mich in so vielen Sachen, ich habe sogar jetzt angefangen für jemand, ein bekannter von mir, hat eine Firma gekauft und dann habe ich mich dann natürlich dafür interessiert und habe gesagt, alter, was hast du auf deiner Webseite für Texte? Das ist doch nicht dein Ernst, oder? Ja, da ist doch alles im Umbau und dann müssen wir dieses und jenes und überhaupt.

Da müsste ich ja, und dann habe ich so lapidar gesagt, was auf, du machst das jetzt. Ich schreib dir das. Ich schreib dir das. Und dann habe ich den wirklich bombardiert mit Vorschlägen und Texten und Slogans und Claims und hatte das so ad-aktageligt. Und das dann war dann eigentlich schon eher wieder verblüfft, als er sagte, du hast den Job. Und ich dachte, schon wieder eine Facette. Mir geht es darum, kreativ zu sein. Genau.

Und wo ich das ausleben kann, ob ich das im Podcast oder im Hot Jazz Club mit den Slow-Hands oder mit Malte Kelly am Küchentisch oder wenn ich eine Kolumne schreibe oder mit Lisa Feller, wenn ihr ein neues Programm ausscheckt. Ja, oder mit Lisa Programmschreiber oder mit Aze, Programmschreiber oder mit Henning Weland. Mein Podcast Musik ist Trumpfmache. Wo ich kreativ bin, ist mir eigentlich egal. Ich möchte nur mit interessanten Leuten zusammenarbeiten und den Luxus leiste ich mir.

Ich glaube einfach nur, dass ich wirklich gut bin, wenn ich Leute mag. Und dementsprechend, das ist auch kein Geheimnis in der Branche. Ich habe zu vielen auch Nein gesagt. Auch wenn die Kohle gestimmt hat, habe ich trotzdem gesagt, nein, danke für das Angebot. Ich glaube nicht, dass ich der richtige Mann dafür bin. Und dafür bezahlt man einen Preis. Du wirst dann eben halt nicht mehr angerufen, weil viele auch beleidigt sind, egal wie Netto die Absage machst.

Viele sind dann beleidigt und dir geht eine Menge Geld flöten. Aber du bleibst bei dir. Ja, genau. Und ich glaube, dass es nachhaltiger ist. Ich glaube einfach, dass es nachhaltiger ist zu sagen, schau her, wenn ich irgendwas sage, dann sage ich es nicht, um mich zu erheben oder um mir irgendeine Bedeutung zu geben, sondern ich habe mir den Ruf erworben, einfach authentisch zu sein. Und wenn ich das sage, dann meine ich das auch so.

Und das ist doch eigentlich das Schönste, was man über einen Menschen sagen kann. Und ich finde, jetzt besonders im Hinblick auf die Zeit, das ist eigentlich ein tolles Schlusswort. Was sagst du? Wie? Wir müssen jetzt aufhören. Ich bin noch gar nicht warm geworden. Ich habe mich noch nicht mal über meine Lieblings-Bands gesprochen. Ich habe nicht über meine Lieblings-Gitarren gesprochen, über meine Lieblingsbücher. Das ist richtig.

Das wird sicherlich Thema einer weiteren Folge werden müssen. Jetzt, wenn ich hier nach 45 Minuten abgewirkt, das ist doch ein Skandal. Das ist doch Zensur. Meine Damen und Herren, wenn Sie dafür sind, dann kann so nichts sein. Hallo. Und an dieser Stelle müssen wir leider ausblenden und die Folge vielleicht später noch etwas vorzupfen. Ich habe eine Mahnung an den Rundfunkrat. Hallo, Herr Oberstadtdirektor. Ich werde mich an den Bürger hier werden kopfverrollen.

Das gibt es doch gar nicht. Ich habe mir in meinem ganzen Leben etwas verfolgen. Hallo. Nein, Sie haben nicht das Hörspiel erwischt. Sie sind immer noch in der Podcast-Folge. Ich wollte dich doch auch noch so viel fragen. Ach du, dann müssen wir uns wirklich noch mal unterhalten. Ich weiß, es gibt immer viel zu erzählen. Aber das ist ja auch das Schöne an solchen Tüten. Ich wollte dir nur so viel über Punk fragen. Aber weißt du was?

Henning ist ja auch total Helli-Weland von den H-Blocks. Der ist ja auch total punkinfiziert. Ist das so? Ja, absolut. Wirklich so. Kennst du den? Wie heißt der? Noch mal Scream? Scream? Wie heißt der? Nee, Scream. Wie heißt der noch mal? Dieser Punk aus LA? Habe ich schon wieder vergessen. Ja, da gibt es ja eine ganze Menge aus LA. Ja, ich glaube, wir laden dich einfach mal zur Musik ist Trumpfesäule. Da kannst du dich mit Henning zumindest mal über Punk austauschen.

Ja, gerne. Und ich höre euch einfach zu. Das wird ein großer Spaß natürlich. Super. Was wird sich dann noch herausstellen? Wenn zwei Punk-Nerds aufeinander treffen. Ja. Na ja, aber ich sage immer Keith Richards ist der Original Punk-Rocker oder wie Mijika es zu sagen blieb. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und sage Chuck Berry ist der Original. Nicht schlecht, nicht schlecht. Mijega hat mal gesagt damals als die ganze Punk-Szene aufgaben "You can't outpunk Keith, it's pointless".

Als irgendwie alle anfingen sich schlecht zu benehmen oder an Hauswände zu urinieren. Hat er so ungefähr damit sagen wollen Leute, er kommt zehn Jahre zu spät. Da darf alles hinter uns. Aber Chuck Berry ist natürlich, damit hast du natürlich mein Herz im Sturm erobert.

Ach guck, denn da sind wir in einer Liga mit Engels Young, der wenn er gefahrt wird, wer ist der beste Gitarist, einfach sagt Chuck Berry und der auch mal die These aufgestellt hat, dass AC/DC eigentlich nur eine laute Chuck Berry Band sind. Ja, das hätte ich jetzt auch preisgegeben. Wunderbar. Also doch noch große Versöhnung am Ende. Na guck mal, kann es schöner sein, weil diesem Sonnenschein im kalten Ruhrgebiet, ich finde nein.

Sepp, ich bedanke mich dafür, dass ich hier meinen Monologue halten durfte. Ich habe wirklich versucht, die möglichst wenig zu Wort kommen lassen. Ich habe das schon gemerkt, aber ich denke, weißt du, manchmal fragt man mich ja auch einfach nur als Ohr an. Ja, ich habe ein Leben nach der Devise. Genug von mir kommen wir zu dir, wie findest du mich? Wenn du natürlich host bis und Leute einlädst, ich meine, bitte schön. Ja klar.

Nein, ich bedanke mich wirklich für das Interesse, ich bedanke mich sehr für die Einladung. Ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung, wo ich dich dann mal ein paar Sachen frage. Gerne, das können wir mal festhalten. In der Zwischenzeit hört ihr bitte Musik ist Trumpf, die zärtlichen Cousinen und macht euch ein Gitarre und Bass-Abo. Auf jeden Fall. Richtig. Geht zu Lisa Feller. Ja, auf.

Das neue Programm von Lisa Feller heißt "Schön für dich" und was schön für dich ist, ist auch schön für mich. Ja, guck. Damit ist doch alles gesagt. Ja, es ist alles gesagt. Ich kollegiale grüße und kaufen sie alle Platten von Seb Oberblicher oder gehen sie in seinen famosen Schallplatten Laden 33, ein Drittel, der bald 40 Jahre auf dem Buckel hat. Morgen, morgen, sage ich dazu. Morgen ist es so weich. Ja, morgen.

Morgen werden wir ein paar Bier rauf trinken und wahrscheinlich laut Musik hören. Mal gucken. Ich werde von hier aus anstoßen und sage ein Hoch auf die Nische. Auf jeden Fall. Sehr gut. Es lebe Seb Oberbichler. Auch das und Till Hohneder und überhaupt alle Menschen, die kreativ und nett sind. Und das, liebe Leute, war der Ruppert-Gast, Folge 147. Mein Name ist immer noch Seb Oberbichler und ich hab gesprochen mit... Till Hohneder. Richtig. Danke, Leute. Macht's gut, bleibt gesund.

Alles klar. Bis dann, ne? Danke. Ja, hau rein. Tschüss. Bis die Möhre. Ur-Podcast.

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