Ruhr Podcast, Menschen, Märkte und Motive. Ja liebe Leute, ihr habt den Ruhr Podcast. Heute Folge 139. Mein Name ist Zapp Oberpichler, wir sitzen natürlich im schönen Duisburg. Ich schaue über meine Schulter. Heute ist es nicht ganz so grau wie beim letzten Mal. Es ist natürlich relativ grau. Ein typisches Ruhrgebietesgrau, wie ich sagen möchte.
Es ist arschkalt und die Sonne schält sich hinter irgendwelchen Wolken hervor, aber nicht bei uns, sondern wahrscheinlich irgendwo gerade über Mallorca. Wir sind nicht in Mallorca, aber wir haben heute ein besonderes Thema, was man ansonsten mit Mallorca in Verbindung bringt. Wir haben das Thema Schlager. Aber nicht irgendeinen Schlager, sondern Pankschlager. Ich begrüße feierlich und herzlich den Michi und den Sprenz, bzw. der Michi und der Sprenz.
Hallo, schön, dass wir hier sein dürfen. Ihr habt 10 Jahre Pankschlager, ihr seid 10 Jahre jetzt am Start. Das ist richtig. Ich möchte aber korrigieren. Schlagerpank, nennen wir das Ganze. Du hast es so ein bisschen gemesht ab, du hast es umgedreht. Das ist auch schöner als Schlagerpank. Ich finde vom Metrum her, das klingt Schlagerpank schöner. Aber ihr habt das sicherlich ausdiskutiert, als ihr euch gegründet habt. Das war eigentlich schnell klar, dass das so diese Richtung ist.
Manchmal sagen wir auch, ich bin der Schlager, der Sprenz ist der Pank, zusammen sind wir der Schlagerpank. So ist es, weil ich schreibe tatsächlich immer die flotten Stücke, die schön pankig sind. Der Michi schreibt so die schnulzigen Balladen. Wenn der Michi eine Ballade singt, klingt das wie Schlager. Dann haben wir gesagt, dann mischen wir das Ding, dann nennen wir das Schlagerpank. Du bist der Schlagerverantwortliche, der Schlagermaß dabei aus.
Ja, jetzt oute ich mich dann mal, ich höre privat gerne Schlager, zum Beispiel Matthias Reim und so was. Aber natürlich höre ich auch Pankmusik. Du musst dich jetzt nicht entschuldigen. Also ich glaube, Matthias Reim hat mehr Koks zu sich, genau als alle anderen Panks dieser Erde. Wie auch immer, jetzt ist es ja so, ich habe euch ja das erste Mal quasi live gesehen, in einer kleinen Kneipe in Mühlheim an der Monning gelegen bei Uschi. Und ansonsten lief da nur Schlager.
Wo kommt diese Liebe zum Schlager her? Ja, ich sage aber, da lief jetzt nicht nur Schlager bei uns in der Kneipe. Aber keine Ahnung, irgendwie ist es ja auch ein bisschen so ein Erziehungsding. Also meine Eltern, ich sage immer wieder viel Erziehung dazu, ich wurde damit groß geworden und ich kann alles mitsingen. Und irgendwie findet man das dann auch gut. Also ich kann das nachvollziehen. Also meine allererste Schaltplatte war tatsächlich eine Freddy Quinn.
Das ist natürlich ein ganz großes Kino, aber das war so Schlager 50er, 60er Jahre. Könnte mit sowas auch was anfangen. Ah, das ist der Junge mit der Mundharmonika, nein. Nein, das war ein Lose. Das war Bernd Kluver. Das war das die Bernd Kluver. Bernd Kluver auch gut, ne? Aber hier Freddy Quinn war dann nicht... Fährt ein weißes Schiff nach Hongkong und so. Auch. Die Abteilung. Die Gitarre und das Meer. La Gitarra Brasiliana. Weißt du?
Nur große Hitz. Herzlich willkommen bei Musik Quiz. Diese Schlager-Liebe, sag ich mal, lebt ihr dann quasi auch aus bei eurem Live-Programm. Wobei ihr ja teilweise auch sehr rockig rüber kommt, wie ich erfahren durfte. Ja, sag ich ja, das ist die Mischung, die es macht, glaube ich, ne? Also die ruhigen Songs sind sehr schlagresk.
Und dann haben wir ein paar flotteres Songs, die nach vorne gehen und die gehen schon ganz klein in die Panke gerichtung, weil die teilweise auch von unseren alten Punk-Bands übernommen wurden und dann haben wir die ein bisschen umarangiert auf Akustik. Was vorher beide in Punk-Bands? Ganz genau. Michi's Band hieß Stromaufwärts, wo ich auch noch ein Jahr mitgespielt habe, tatsächlich, bevor... Das ist eine tolle Titelstromaufwärts hier aus der Region.
Ja. Und ich hatte auch noch ein Projekt namens Yoda-Gitar. Das gab es fünf Jahre. Ja, Yoda-Gitar. Yoda-Gitar, wie der Meister Yoda aus Star Wars. Und ja, also wir kommen auf jeden Fall vom Punk. Und dann geht man irgendwann zum Schlager. Ja, tatsächlich kamen beide aus diesen Punk-Bands, wie gesagt. Und dann haben wir uns auch gesucht und gefunden, unsere Freundschaft ist entstanden.
Und dann haben wir gesagt, wir wollen weiter in beide Musik machen und auch gedacht so, auch kommen wir beide machen nur alleine Musik und machen einen Akustik-Projekt daraus. Ganz genau. Ja. Wir hatten keinen Bock mehr, verstärker und Marshall-Boxen in die sechste Etage nach unserem Konzert zu tragen um 3 Uhr morgens. Dann haben wir gesagt, machen wir doch einen Akustik-Ding daraus. Das ist nämlich viel unkomplizierter.
Da schnallt man sich nur die Gitarre auf dem Rücken und kann sich überall direkt einstöpseln in jeder Kneipe. Wenn gewisse Vorkehrungen getroffen wurden. Natürlich. Und es hat ja auch weniger Leute in einer Band, um so weniger Stress von den Meinungen her. Also die Vorkehrungen, die getroffen werden muss, es muss immer Jägermeister da sein. Das ist bei euch so? Das steht auf unserem Catering Rider. Ah, das ist toll. Was stehen da noch? Nur Jägermeister?
Ja, sonst sind wir Flexitarier und essen alles. Also da stehen sonst keine Sonderwünsche drauf. Also nicht Grünkern, Suppe und irgendwelche Tofu-Bürger. Nein. Ja, okay. Aber das ist natürlich in Pankkreisen sehr beliebt. Da sind ja irgendwie 95% vegan. Das ist ja auch völlig enorm. Das darf jeder so halten wie er will. Das ist sehr gut. Vielleicht wechsel ich dann auch ins Schlagabankbusiness. Wenn man da noch eine ordentliche Fleischwurste auf dem Catering-Teller liegen hat.
Du bist ja aber auch sehr pankig unterwegs, oder? Kann man doch so sagen. Ja, aber es geht ja nicht um mich, es geht ja um euch. Verstehste? Das stimmt. 10 Jahre, wie habt ihr das denn überlebt? Wir müssen nicht über die Coronazeit sprechen. Da lief ja nur die Nase. Und sonst? Zeit der Livestreams war das. Zu Corona haben wir zumindest auch einige gemacht. Wir haben das überlebt. Wir machen es ja nicht hauptberuflich, das Musikding. Also von daher klar. Ist das überhaupt möglich?
Also ich meine jetzt auch mit so einem Mash-up, wie ihr das macht, ist das überhaupt, wer das überhaupt eine Perspektive davon tatsächlich leben zu können? Oder müsste man sich dann wirklich in jeder Kneipe den Arsch abspielen jeden Tag? Die Zeiten sind echt schwer geworden. Also ob man davon leben könnte, ich glaube, wenn wir das, wenn wir voll auf die Karte setzen würden, dann könnten wir wahrscheinlich irgendwie überleben.
Aber ich glaube, ein guter Lebensstandard, könnten wir uns dadurch nicht erspielen. Also ich meine überleben heißt ja jetzt auch nicht immer, ein attraktives Leben zu führen, oder? Ich weiß ja nicht, ob mir der Spaß dann daran verloren gehen würde. Wenn ich jeden Tag spielen würde, dieselben Lieder sag ich mal, ob dann unser Humor das macht zu uns aus, dann so rüber kommen würde. Wenn wir dann denken, auch gestern haben wir schon und vorgestern weiß ich nicht. Also so ist das besser.
Guter Punkt, ja. Ja. Ihr habt ein paar Platten gemacht auch, beziehungsweise CDs. Und habt ihr da irgendwie einen größeren Vertrieb? Oder wo kann ich die dann bekommen, wenn ich jetzt Michi und der Sprengs Scheiben haben will? Also eine Platte, die haben wir auf jeden Fall ganz groß über ein Label released. Und die kannst du eigentlich überall bekommen, ob du das bei Amazon suchst oder ob du in den Saturn-Markt gehst und die darbestellen möchtest.
Also die kriegst du eigentlich überall. Weil hat auf einem großen Label war. Genau, die haben uns auch bei Spotify und überall reingebracht auf alle Plattformen, iTunes und wie das alles heißt. Also du kannst sie downloaden, streamen, physisch kaufen, wie du willst. So und danach? Als die dann gemerkt hat, das große Label gemerkt hat, dass die nix verkaufen.
Ja, danach haben wir dann tatsächlich entschlossen, dass uns das, außer dass man überall vertreten ist, uns das nicht viel gebracht hat, wirklich. Weil man natürlich auch ans Label ein bisschen was abdrücken muss von den Verkaufserlösen. Und dann haben wir die letzte Platte einfach wieder in Eigenregie veröffentlicht. Ganz klassisch. Und die kann man dann auf Konzerten von euch kaufen? Genau, die kann man auf Konzerten kaufen.
Oder man schreibt uns eine Mail oder kontaktiert uns bei Social Media und dann verschicken wir die auch gerne per Post. Bei euch auf der Internetseite ist ihr auch irgendwie präsent. Richtig. W-Punkt, mich und der Sprempzpunkt kommen. Das hast du ich fast noch versprochen. Ja, genau. Großartig. Wann kann man euch denn in der Region mal wieder sehen überhaupt? Guter Punkt. Schön, dass du drauf anspielst. Und zwar spielen wir am 14.06. das nächste Mal und zwar auf der Weißen Flotte.
Das haben wir schon mal gemacht. Weiße Flotte Mühlheim. Weiße Flotte Mühlheim, genau. Wir starten am Wasserbahnhof... Niedlüsseldorf. ...oder nicht in Duisburg. Wir starten am Wasserbahnhof Mühlheim um 17 Uhr und fahren nach Essenkettwig. Na ja, nicht ganz. Also dann müsste die Fahrt etwas länger sein, aber Richtung Essenkettwig. Genau. Und dann ist man irgendwann um 19 Uhr, glaube ich, wieder im Hafen.
Genau. Unterwegs den Essen kann man, glaube ich, auch noch zu und aussteigen. Man kann zwischendurch aussteigen. Genau. Oder aus oder ein oder hin. Genau. Das ist auf jeden Fall unser nächstes Konzert, wenn man es so nennen kann. Ja, da sind wir dann wieder zusammen unterwegs. Ganz genau. Du spielst nämlich auch da. Das ist ein Ding. Ja, deswegen weiß ich, dass ich auch und konnte das hier wohlfeil ansprechen. Sehr lustig. Was verfolgt ihr denn letztlich mit eurer Musik?
Sag ich mal, ist das jetzt reines Unterhaltungsprogramm? Also wenn man so Sachen mixt, denkt man sich ja in der Regel was dabei? Oder hat sich das wirklich einfach alles so ergeben? Und ihr seid dann einfach dabei geblieben? Schwere Frage. Also das ist so eine Mischung aus allem. Es macht uns einfach mega Spaß. Dann ist es auch schön, dass, sage ich ganz ehrlich, Geld dabei rumkommt. Und dann auch jetzt Lieder schreiben und so.
Ja, im Endeffekt ist es ja so, man präsentiert sein eigenes Ich. Ich stehe auch gerne im Mittelpunkt. Ich bin so der Entertainer. Also so eine Mischung aus allem. Da kommt man gar nicht drauf, wenn man die so sieht. Sieht man mich hier? Ja, das ist ja bei Audioformaten sieht man das immer sehr gut. Ich wiege mal. Toll. Also ich sage jetzt mal eine tiefere Philosophie oder so steckt da nicht hinter?
Nein, wir haben immer gesagt, solange uns das Ding noch Spaß macht, machen wir das auch weiter. Auch wir haben echt schon mal überlegt, das haben wir überhaupt noch und so, gerade als Corona war. Aber dann haben wir gesagt, ne also, wir haben nach wie vor noch Spaß und solange noch Leute zu unseren Konzerten kommen und sich den Quatsch angucken, haben wir gesagt, machen wir das auch weiter. Also ich meine, das ist ja natürlich auch denkbar komfortabel.
Aber wenn ihr Fahrt zu einem Gig habt ihr da irgendwie eine Akustikgitarre dabei, setzt ihr in der Regel, oder? Also wenn ein Zeug steht. Also nicht wie früher hier irgendwie Schlachtzeugschleppen, fette Bassboxen und diesen ganzen Quatsch, dann eine halbe Stunde Soundcheck und dieses ganze, fällt bei euch ja eigentlich aus. Ihr stöpft euch irgendwo ein, einmal Aduranschlagen, was man so gelernt hat. Stimmt, klingt alles gut. Ganz genau so ist es. Und deswegen machen wir das auch, ja.
Das ist eigentlich ein cooles Konzept. Das ist ein Fährdäter. Was steht denn als nächstes von euch an? Also abgesehen jetzt von den nächsten Konzerten, zum Beispiel um Wasser? Also wir haben jetzt nicht eine Platte im Planung oder sowas, weil dafür ist die letzte eigentlich noch fast zu frisch. Die ist zwar jetzt schon ein paar Jahre auf dem Markt, aber irgendwie durch Corona sind ja ein paar Jahre weggefallen, wo wir die gar nicht richtig promoten konnten.
Deswegen haben wir die jetzt als aktuelle Platte nach wie vor noch im Gepäck. Deswegen ist in der Richtung jetzt nichts geplant, aber ganz viele Konzerte stehen dies Jahr noch an. Also Booking läuft noch auf Hochtouren und... Macht ihr das selber oder habt ihr da eine Agentur? Nee, Booking mache ich, also das ist mein Part in der Band. Wir spielen auf viele beschlossene Gesellschaften, da kriegen die Leute ja gar nicht so mit, aber das ist auch immer sehr lukrativ.
Und das machen wir auch sehr gerne. Also ihr könnt auch so als Party-Gang absolut, also für alles. Wir spielen jetzt tatsächlich nächsten Monat beispielsweise, spielen wir auf einer Hochzeit und auf einem Geburtstag. Also das ist jetzt für nächsten Monat wieder auf dem... Also die moderne Form von Alleinunterhalter, oder? Quasi. Früher musste man dann sogar noch so eine Bon Teppi-Orgel schleppen. In Besser würde ich fast sagen. In Besser. Genau. Das ist ja auch cool.
Also wenn man euch jetzt so buchen wollte, was könnte man denn dann erwarten? Also zu der Zeit, als der Schlager ja auch noch ganz groß war in Deutschland, in den 70ern, wenn man dann irgendwie bei Onkel Willys Geburtstag war oder Tante Gerders Silberner Hochzeit oder so und da so ein Alleinunterhalter war, der musste ja so 6, 7 Stunden rammen. Und der konnte ja auf seiner Bon Teppi auch irgendwie so das ganze Programm von Heint hier bis Heino irgendwie...
Genau, das sind wir jetzt nicht. Wir haben auch 3 Stunden im Programm, das kriegen wir hin. Das ist nicht das Problem, aber wir betonen immer, dass wir keine Coverband sind. Wir machen wirklich unsere eigenen Songs präsentieren wir. Natürlich haben wir auch ein paar Cover im Programm, ein paar Gassenhauer, wo die Leute damit singen können.
Aber die Leute, die uns buchen, die wissen eigentlich, was sie erwartet, weil die uns meistens vorher schon auf einem Konzert gesehen haben und haben gesagt, das gefällt uns so gut, was ihr da gemacht habt. Das heißt, die Leute sind am meisten auch bis kein Junge? Nö, also der Geburtstag, auf dem wir jetzt beispielsweise spielen, ist ein 50er Geburtstag. Ich weiß nicht, was du... Das meine ich mit, Junge. Ach so, natürlich, ich war gerade fragen, ich weiß nicht, wie du Junge definierst.
Aber sind ja auch dann Leute, die uns schon gesehen haben, die uns dann wirklich buchen. Und ich glaube, uns macht unsere Spontanität auch aus, dass wir gar nicht wirklich immer so ein Konzept haben auf der Bühne. Klar, das Setlist liegt da, aber dann auch nimmt man das Publikum einfach mit und macht ein Quiz spontan oder irgendwas. Und da hat man ja gar keinen Plan. Es ist nicht nur, dass die Leute nicht wissen, was einen erwartet, auch wir wissen meistens nie, was uns erwartet.
Das ist halt authentisch, ne? Aber das ist auch schön auch. Ja, natürlich. Also, ist auch besser als so ein festgelegtes Programm oder so ein komplett festgelegter Rahmen. Dann könnte man ja auch ein Musical machen oder so. Richtig, ganz deswegen schreib ich auch immer andere Setlisten für jedes Konzert. Dafür hast er mich ein wenig, der Michi aber... Ich denke immer, das Publikum wächstet sicher. Ja, dafür das Publikum ist immer neu. Lass mal diskutieren jetzt.
Aber ich möchte mich ja nicht langweilen und deswegen immer schön andere Songs reinnehmen. Okay. Habt ihr denn, ich sag mal, in Zukunft irgendwie Pläne auch nochmal wieder ein neues Album zu machen oder gar eine Filmmusik zu schreiben, eine Oper, eine Operrette, ein Singspiel, ein Musical... Das artet aus. Wir fragen uns das gerade. Naja, für ein neues Album.
Also ein neues Album steht eigentlich immer dann an, wenn wir sagen, "Jo, jetzt haben wir auch mal wieder zehn, elf Stücke zusammen, wo es sich dann auch lohnen würde." Aber das ist aktuell einfach nicht der Fall. Ich weiß nicht, wie es bei dir gerade Songwriting technisch aussieht. Nee, da wollte ich euch jetzt auch gerade sagen, manchmal hat man halt so eine kreative Pause und manchmal eine lange kreative Pause. Und da fällt einem nichts ein.
Aber ich finde auch nicht so schlimm, als kampfhaft irgendwas zu schreiben. Das muss von alleine kommen. Das Leben entscheidet, was kommt, wie der nächste Text ist. Und zurzeit ist es erstmal nix. Aber wer weiß, also das kann auch morgen direkt wieder anders aussehen. Was wir auf jeden Fall machen, wir werden wieder in den Osten gehen auf Tour. Und wenn es nur eine Mini-Tour wird, da sind wir ja öfter mal unterwegs in der Region Leipzig, Dresden, Berlin.
Und da bin ich gerade was für Herbst am Basteln. Und das ist auf jeden Fall das Nächst größere, was ansteht. Spielt ihr dann damit mit Leuten zusammen? Teilst du? Mit dem Tossi zum Beispiel? Du kennst den Tossi, genau. Wir haben auch schon ein paar Mal zusammen geschehen. Der hat uns bei der letzten Tour tatsächlich einige Geeks vermittelt und der war auch mein Schlafplatz. Aber es kommt darauf an, teilweise werden wir da wirklich alleine gebucht.
Aber oft sind wir dann auch der Support-Act für einen lokalen, größeren Act. Also je nach Location, je nach Ort. Und wie wird das da angenommen? Euer Mix? Ich denke, es kam gut an. Ich weiß nicht, was hat Stufen empfinden mich über den letzten Touren. Wir haben jetzt schon zwei, drei Mal, wir waren schon drüben im Osten. Aber ich glaube, die Leute haben es ganz gut angenommen. Aber es ist immer schwieriger und herausfordernder.
Und ich bin auch deutlich nervöser vor so ganz fremden Publikum zu spielen. Es ist eine ganz andere Nummer. Wenn man hier in der Region spielt, das sind immer Leute vor Ort, die man kennt. Die einen supporten. Und selbst wenn man sie nicht kennt, weiß man, wie sie sind, oder? Der Porteil. [Lachen] Ich bin immer aufgeregt vor jedem Auftritt. Das ist einfach so. Aber ... Ich weiß nicht. Meine Wahrnehmung war auch, dass wir da auch gut angenommen wurden.
Aber das ... weil wir authentisch sind. Wir machen unser Ding und fertig. Was sagen denn die klassische Punks zu euch? Habt ihr schon mal in so einem richtigen Punk-Line abgespielt? Ich glaube nicht. War echt ein harten Punks. Wir hatten schon mal Geeks, wo nicht applaudiert wurde. Das gab's auch schon. Aber ... - Kann ich mich nicht erinnern. Auch damit wissen wir, umzugehen. Dann machen wir uns irgendwann Spaß raus, wenn wir merken, das kommt gar nicht an.
Das ist dann schön, wenn man zu zweit ist. Wenn man alleine ist in so einer Situation wird's ... Da gab's auch mal einen Laden, da dachten wir, wir wurden nicht angenommen. Unsere Bicke waren schon so, wann ist das hier zu Ende? Danach kamen die Leute auf uns, war die toll. Ich hab doch keiner applaudiert. Manchmal ist das so, kannst du mal applaudieren, nee, ich auch nicht. Manchmal einfach doch durchziehen, authentisch sein. Und dann sagen wir, doch, war ein geiler Abend.
Man kann ja täuschen. Durchziehen tun wir immer. Aber es gab schon so ein, zwei Geeks. Speziell drüben auch im Osten war mindestens einer dabei, wo ... da hat's gar nicht ... Da ist der Funke nicht übergesprungen. Aber das passiert immer, damit muss man auch klarkommen. Zieht euch das denn dann runter? Oder ist das am nächsten Tag schon wieder vergessen? Mich persönlich zieht's nicht runter. Jäger-Master-Dais. Jäger-Master-Dais haben wir am nächsten Tag alles vergessen.
(Lachen) Aber wir können ja nicht über euch reden, wenn wir nicht auch über einen Laden reden. Den ist leider nicht mehr gibt, aufgrund von verschiedenen baulichen Veränderungen, Umstrukturierungen. Die Monning wird komplett umgebaut. Das ist, glaub ich, ein Großinvestor eingestiegen. Die alten Bauten werden abgerissen. Und damit verschwindet auch Bayouschi. Eigentlich eure Homebase, oder? Ja, kann man so sagen, das war fast acht Jahre bei Bayouschi, kann man sagen.
Sprenz als Booker und bester Freund immer dabei. Und Eventsplaner. Also, ja, es war wie ein zweites Zuhause, auch für ... Wohnzimmer, ne? - Ja, Wohnzimmer, genau. Ich bin da immer noch wehmütig. Das ist ein schwieriges Thema. - Versteh ich. Versteh ich sehr gut. Hat man euch denn irgendeine Alternative angeboten? Ich sag ganz ehrlich, ich hab mir immer gesagt, erste Selbstständigkeit und letzte Selbstständigkeit, eine Kneipe, und das war's dann auch.
Man kann dasselbe nicht noch mal woanders machen. Das ist dann nicht mehr dasselbe. Und das Herz war da, genau in diesen Räumlichkeiten. Klar, wir sehen uns noch alle, wir haben alle weiteren Kontakt. Das ist mega, also die Uschi-Family lebt weiterhin. Aber nicht mehr so in dem Format. Mhm. Du kannst noch auch daneben einziehen, und das wär nicht dasselbe. Versteh ich. Ja, sehr schade. Also, ich hab ja auch ein paar Abende bei euch erlebt,
das war ja immer sehr lustig. - War ne geile Zeit. Ich hab auch selber da gespielt, das stimmt. Das war für mich so ein kleiner Traum, als Michi vor der Uschi-Öffnung auf mich zukam und sag, ich will hier Live-Musik anbieten, würdst du das Booking machen? Da dachte ich, jetzt kann ich endlich mal all die Künstler buchen, oder schon immer mal sehen wollte. Und das wurde ja auch cool angenommen. Die Hütte war bei den Live-Events immer voll.
Es sind auch Freundschaften daraus entstanden mit anderen Musikern. Also, richtig geile Beziehungen, wo für mich und Sprenz die Sprung sind, weil die Musiker gesagt haben, jetzt kommt ihr mal in meinen Laden, wir brauchen da noch ein Support-Act, habt da Lust. Und da sind bis heute gute Freundschaften raus entstanden mit vielen Musikern aus der Region und auch aus Weiterwächs. Ja. Aber das ist doch schön, dass sich dann trotzdem so ein Netzwerk entwickelt.
A network of friends, wie es ja auch im Hardcore-Bereich immer hieß. Und die Schwierigkeit, die ich mir halt vorstellen konnte, als ich euch das erste Mal Schlagapank oder Punk-Schlager sagen hörte, eigentlich sind das ja zwei sehr unvereinbare Szenen. Klar, es gibt natürlich viele Punk-Bands, haben ja auch irgendwie so ein Humpa-Humpa-Lied dabei, was dann sehr schnell auch im Schlagerbereich oder in den Schlagerbereich abdriftet.
Aber streng genommen sind das ja sehr unterschiedliche Szenen mit sehr unterschiedlichen Publikum auch. Gab's da für euch irgendwie mal die Schwierigkeit, dass ihr von einem klassischen Schlagerpublikum jetzt so gar nicht angenommen worden seid oder ob von einem klassischen Punk-Publikum? Oder trefft ihr gar nicht auf diese Leute, weil ihr irgendeine merkwürdige Schnittmenge als Publikum habt? Ich hol mal ein bisschen weiter aus.
Wir haben da durch tatsächlich ein breiteres Publikum durch diese Schlagapank-Geschichte. Will heißen, wir haben auch schon in Cafés gespielt, da war der Altersschnitt U60. Da haben wir dann auf die etwas härteren Stücke verzichtet. Das heißt, wir können uns auch anpassen. Das ist der Vorteil, dass man sagt, heute ist das Publikum ein paar Balladen mehr spielen.
Aber dann haben wir auch, ich werde nie vergessen, in Berlin haben wir in der Frankenbar gespielt, auch eine ziemlich legendäre, punkige Kneipe in Kreuzberg. Da haben wir halt größtenteils die Punk-Sachen rausgehauen. Wir können uns anpassen, das ist das Gute bei unserer Musik. Aber verrät man sich da jetzt nicht bei? Da möchte ich jetzt nichts zu sagen. (Lachen) Nein, das sind immer noch unsere Songs.
Von daher ist es nicht so, dass wir was Fremdes spielen, nur um den Publikum zu gefallen. Ich finde das total okay, du brauchst dich nicht entschuldigen. Nach wie vor unsere Songs. Ich sage jedem, dass meine erste Platte eine Freddy-Quinn-Platte war. Meine zweite war schon eine Elvis-Platte, meine drittene Jimi Hendrix-Platte. Meine erste war von den Commodores, fällt mir gerade ein. Der feine Herr. - "Night Shift", hieß sie. Tolle Nummer "Night Shift".
Die erste ... - Die erste von Bruce Springsteen. Das war meine erste LP und meine erste Single. Ich glaube, es war "La Isla Bonita" von Madonna. Ein Kind der 80er. "La Isla Bonita". Da gab es auch viel Stress für Madonna aufgrund des Videos. Von "La Isla Bonita"? - Ein Schwarzer. Das war "Like a Prayer", was du meinst. "Like a Prayer"? - Mhm, mit dem Schwarzen Jesus. Da wolltest du drauf hinaus, genau. Das war ein paar jährchen später. - Man wirft die Singles durcheinander.
(Lachen) Stimmt, ja. Wie fühlt man sich jetzt so 40 Jahre später mit der Single "La Isla Bonita"? Ich hab sich verkauft auf einer Plattenbörse. Und was gab's? Snickers? - Ja, so ungefähr. Boah. - Drei Mark oder so, ich weiß es nicht mehr. Aber es war noch Mark, ja? - War noch Mark. Sehr schön. - Der Duisburger Mercator-Halle in der Alten. Da war am 2. Weihnachtssach die Schallplattenbörse. Richtig, aber das ist schon ewig her, als die da war.
Ich bin ja auch schon alt, wie ich grade sagte. Ja, aber es gab hier mal schöne Traditionen. Oh ja. Wie auch immer. Also, euer Publikum nimmt euch nicht so viel übel. Hör ich denn raus? Ja, aber zum Thema Schlager noch mal zurückzukommen. Wenn ich an die Karaoke-Abende bei mir in der Kneipe denke, viele sagen vorher, ich singe keinen Schlager, ich mach keinen Schlager, ich hör keinen Schlager. 18 Prozent singt der deutschen Schlager bei Karaoke-Abend.
Geh in eine Diskothek, wie viele hängen in der Schlagerhalle ab. Alle lieben Schlager, wenn sie vom Meer aus einen Pegel haben. Und dann grüllen sie alle mit. Absolut, also ist Party Musik. War aber schon in 70ern so tatsächlich. Das kenne ich ja noch. Kennt ihr noch das Meta Luna, das gab's mal in Duisburg? Da seid ihr zu jung für, ne? Nee, was war das? Das war dieser Bungalow-Bahnhof-Ost-Ausgang.
Ja. Und dann die Straße runter zu dieser Verbindungsstraße, die dann nach Bissingheim führt. Da bist du jetzt aber ganz weit weg plötzlich vom Hauptbahnhof Ost. Nein, ich weiß mal in der Region. Hauptbahnhof Ost raus, gehst rechts runter. Und dann kommst du da unten auf die ... Ja, jetzt war es die Koloniestraße. Ja, jetzt war es die Koloniestraße. Da war an der Ecke, also vor dem Tunnel ... Da stand doch ewig noch leer, dieses Gebäude. So ein Bungalow. Und das war früher in den ...
Also Ende 80 bis ... weiß ich nicht, bis Ende 90 oder so, waren da unterschiedliche Kneipen drin. Erst war, hieß es, Rup, dann hieß es Meta Luna. Und dann hieß es irgendwann zwischendurch mal Twilight oder so. So eine Heavy-Kneipe drin für ein Jahr. Und danach dann wieder Meta Luna, mein ich. Und zu Meta Luna-Zeiten war das dann irgendwann in den 90ern, haben die da auch Schlagerpartys gemacht. Und aber nur 70er-Jahre-Schlager.
Also wirklich nur Jürgen Markus, Vicky Leandros und diese ganze Abteilung. Und es war auch immer die Hölle. Also das Ding ist auseinandergeplatzt. Und die Leute waren natürlich relativ schnell ladenvoll und hatten den Spaß ihres Lebens. Also das erinnere ich noch sehr gern. Weil es einfach cool war. Aber jetzt hab ich was gelernt. Ich hab mich immer gefragt, als ich an der Ampel stand, was war hier eigentlich früher drin? Ja, fragt den all.
Nach über zehn Jahren ist die Frage jetzt endlich geklärt. Mittlerweile auch abgerissen. Vor ein paar Jahren haben sie das ganz platt gemacht. Genau, da wird jetzt irgendwie ein Hotel oder was dinget. So verschwindet Kultur aus der Stadt. Wie auch immer. Von daher kann ich das nur bestätigen. Die Leute sind total steil gegangen, aber halt auf diesen 70er-Jahre-Schlager, das ist jetzt der aktuelle Schlager. Hört ihr denn auch privat, so Beatrice Egli oder so was?
Nee. Also ich selber hör sowieso ganz wenig Musik privat. Ich kenne mich damit auch gar nicht so gut aus. Herr Sprenz ist da echt so das laufende Musiklexikon. Mit dem kannst du jedes Musikkiss gewinnen in der Kneipe. Ich bin da eher so, ne, ich mach Musik, aber hör wenig Musik. Aber der moderne Schlager hat sich ja total von dem 70er-Jahre-Schlager.
Ich bin da nicht der Experte, der jetzt ganz andere, schon elektronische Beat, sehr harte elektronische Beats teilweise dahinter bei diesem neumodischen Schlager, wenn ich da ein hellende Fischer oder so was denke. Das kann ja gar nicht mehr mit dem vergleichen, was Jugendräfs oder so in den 70er-Gang gemacht haben. Manche sagen leider auch zu Schlagern, der Ballermann, aber das ist für mich eine eigene Rubrik.
Das ist Ballermann und nicht Schlager, aber jeder hat da eine andere Meinung. Was sind denn eure Lieblingsschlager interpräten? Echt mega. Aber ich weiß natürlich auch, wer Roland Kaiser ist und alles. Die kennt ich auch, könnt wahrscheinlich auch im Suf-Lieder mitsingen. Elene Fischer natürlich, aber eigentlich Matthias Reimann-Purr sind so meine Favoriten. Purr ist natürlich echt hardcore. Negativ hardcore, oder? Ab morgen haben wir einige Follower weniger. Das Gefühl.
Ich hab dir gesagt, gibt mir vorhin Schnaps. Vielleicht krieg ich noch die, ich krieg vielleicht ... Wir spulen noch mal zurück. Vielleicht rette ich das, was ich vielleicht ... Ich mag doch keinen Schlager. Also pur nehme ich raus. (Lachen) Okay. Ich höre tatsächlich am liebsten die Ärzte. Da könnte sagen die einen oder anderen vielleicht auch. Ich wusste, dass so was kommt. Das höre ich ja auch. Kann man sich darüber streiten. Ich bin in den 90ern mit Punk groß geworden.
Damals als das US-Punk-Revival kam mit Offspring, Green Day, Bad Religion und so, ich wollte teilweise noch höre Ärzte nach wie vor, weil ich damit auch aufgewachsen bin. Und dann entdecke ich auch teilweise neue Bands. Nicht mehr viele, muss ich sagen, aber hin und wieder ist was dabei. Ich hab heute den Zipper dazu an. Das ist eine ... - Fantastische Band. Du kennst sie. - Amsterdam, ja. Amsterdam, Amerika, halb, halb, Reggae, Skarpunk.
Unglaublich geile Konzerte, Party pur bei den Konzerten. Die trinken auch immer sehr gerne. Die trinken sehr gerne auf der Bühne und vor den Konzerten. Richtig. - So was entdeckt man dann doch immer mal wieder noch. Und das ist so das, was ich höre. Okay. Wie werden eure neuen Songs, wenn ihr neue Songs macht? Gehen die mehr in die Schlagerecke? Gehen die vielleicht wieder ein bisschen flotter? Wann haben wir sie von uns schreibt?
Wenn Michi schreibt, dann wird's auf jeden Fall, glaub ich, meistens ein liebes Lied, ein sehr schnulziges. Und ... - Was ja auch schön ist, oder? Absolut. Das Ding ist vom Thema. Ihr könnt's schon in die Richtung gehen, neue anfangen. Und so was passt dann grade. Oder wer weiß, was als Nächstes kommt, das bietet wieder Text, sag ich mal. Du brauchst mal wieder 'ne Trennung, damit du 'nen guten Laps schreibst. Ach, ich bin Single. Dann gibt's keinen guten Song in nächster Zeit.
"Cold 2", "Drei, vier, fünf, sechs". Ich würd meine Nummer nicht sagen. So ein Ding. Okay. Habt ihr noch irgendwas, was ihr loswerden wollt? Jetzt so spontan. - Teilwischst du uns kalt. Ja. - Aber wir können ja schneiden. Wenn irgendwas ... - Ja, wir können schneiden. An dieser Stelle sprens, möchte ich dir danken für so eine Freundschaft. Ich mach bald eine alternative Stadtführung. Ich weiß nicht, ob das hier reinpasst. Was heißt eine alternative Stadtführung?
Ich hab mir was überlegt. Da kam ich jetzt drauf, weil du grade von diesem ... Wie ist das, Meta Luna oder so, dieser ... Ich habe mir überlegt, eine alternative Stadtführung für verschwundene Bars und Clubs. Und dann führ ich die Leute zu Bars und Clubs, die es nicht mehr gibt. Angefangen beim Goldengrün, übers Havana, 50/50. Bis hin zum Schloss Zorn, DJs. Es gibt genug Plätze in Duisburg, die es nicht mehr gibt, aber die mal legendär waren.
Wo ich auch schon live gespielt hab oder als Kneipenbesucher drin war. Ich dachte, das könnte interessant für den einen oder anderen sein. Da bin ich grad mit der Stadt Duisburg in Verhandlungen. Vielleicht klappt das ab Herbst schon. - Was geht da zu verhandeln? Ob das über die Stadt Duisburg, über Duisburg-Kontor laufen wird. Offiziell, dass man das buchen kann über die Homepage der Stadt. Beim Rathaus kam die Idee schon ganz gut an. Und es muss Duisburg-Kontor das Ganze noch abnicken.
Wenn die das nicht abnicken, darf ich das aber alleine und selbstständig machen, ohne die Stadt. Klar. Das ist auf jeden Fall auch noch so ein Projekt, was ansteht. Ich grad zum ersten Mal, für dich war cool. Du kennst mich privat ja nicht so gut. Boah. Wie wird's denn 'ne Zehn Jahre Michi und Sprengsparty geben? Die gab's ja schon. Zehn Jahre Michi und Sprengsparty hatten wir letztes Jahr. Dann streichen wir das jetzt. Wie du unsere Info nehmen kannst, 2013 gegründet.
Bin farscht worden, wurde hier reingekwatscht. Wir haben's letztes Jahr tatsächlich gefeiert im September. Mit 'nem sehr geilen Jubiläum, wie ich finde, vor über 100 Leuten. In einer mehr oder weniger privaten Location in Duisburg-Düßern. Ah so. Und schön mit Außenbereich, mit Grillen, mit ganz vielen anderen Bands, die wir eingeladen haben. Ich war nicht eingeladen. Du warst zu beschäftigt. Du konntest an dem Tag nicht. Du konntest nicht. Du bist nicht ans Telefon gegangen.
Äh, ich bin sehr verwundert jetzt. Also, unter Vortäuschung falscher Tatsache, hat sich hier eine Sanges-Truppe, das möchte ich jetzt mal nennen. Das diskutieren wir gleich noch mal raus. Eine Folge erschlichen. Das prangere ich an. Na ja, gut. Nee, war aber trotzdem schön mit euch. Tschüss. Alles klar. Das war's? Okay. Von uns aus war's das, wenn du keine Fragen mehr hast. Ich hab alle Fragen geklärt, mein Freund. Moah. Nein, alles gut.
Ja, das war der Rohr-Podcast. 10 Jahre, Michi und der Sprenz. Und ich sage meinen Namen, der ist immer noch Zeb-Oberpichler. Und ich sage Tschüss. Vielen Dank, dass wir hier sein dürfen. Durften. Danke. Bis dann. Tschüss. Tschüssi. Rohr-Podcast.
