Thomas Mann - Leben und Werk
Bei Thomas Mann gehören Leben und Werk zusammen: Der Kaufmannssohn, aus dem ein Künstler wurde. Thomas Mann wollte der Großschriftsteller des 20. Jahrhunderts werden - wie sein Vorbild Goethe. Autorin: Andrea Mirbeth

Bei Thomas Mann gehören Leben und Werk zusammen: Der Kaufmannssohn, aus dem ein Künstler wurde. Thomas Mann wollte der Großschriftsteller des 20. Jahrhunderts werden - wie sein Vorbild Goethe. Autorin: Andrea Mirbeth
Höhlenmalereien und Mythen zeugen vom uralten Kult der "Großen Mutter". Sie wird als Lebensspenderin, Ernährerin, Heilerin gesehen, aber auch als Todbringende und Vernichterin. Autor: Christian Feldmann
Eigentlich wollte der Verlegersohn aus Hamburg Opernsänger werden. Den Verlag des Vaters übernahm er nur widerwillig. Aber Dank dieser Aufgabe - und ärztlicher Atteste - wurde Axel Springer nicht eingezogen. Autor: Ulrich Chaussy
Er war ein zerlumpter Stammesführer hebräischer Nomaden. Er hat keine Zeile in der Bibel geschrieben und auch nicht die Zehn Gebote erfunden. Aber ohne Mose gäbe es weder Judentum noch Christentum. Autor: Christian Feldmann
Die Zehn Gebote sind die mit am besten bekannten Worte der Bibel. Sie gehören zu unserem kulturellen Erbe - als zeitlose moralische Instanz, die das Zusammenleben der Menschen seit Jahrhunderten regelt. Autor: Christian Feldmann
Zugige Hütten, finstere Burgen, Mangel an Licht, Wärme und Nahrung prägten den Alltag im Mittelalter. Umso wichtiger war die Heilsgemeinschaft der Kirche, die sich als politischer Machtfaktor etablierte. Autorin: Brigitte Kohn
Als Paradefall menschlicher Verworfenheit irrt Judas Iskariot durch die Geschichte. Dabei wissen wir wenig über ihn. Unser Judas-Bild setzt sich aus ein paar negativen Andeutungen in der Bibel zusammen. Autor: Christian Feldmann
Im Alltagsleben der Münchner Familie Feuchtwanger verbanden sich über mehrere Generationen auf faszinierende Weise barockes Bayerntum und strenge jüdische Orthodoxie: Ihre zahlreichen Mitglieder gingen gern in die Berge, besuchten regelmäßig das Hofbräuhaus und verbrachten den Sommer am Starnberger See. Autorin: Carola Zinner Linktipp: Axel Milberg liest in sieben Folgen aus Lion Feuchtwangers Roman „Exil“: Der Roman ist ein Panorama des Exils der 1930er Jahre. Im Zentrum steht der Münchner Komp...
Der Umgang mit Schuld und Verfehlungen gehört bis heute zu den Grundthemen des Menschseins. Die jüdisch-christliche Tradition bietet einen Weg, um Seelenfrieden zu erlangen: Buße tun für begangene Sünden. Autor: Uwe Birnstein
"Die Chancen auf gute Bildung und bessere Berufsaussichten hängen stark vom Elternhaus ab." - So die aktuelle "Shell"-Jugendstudie. Welche Bedeutung haben Vorbilder und Ideale für unser Leben? Autor: Reinhard Schlüter
Früher als alle anderen Naziführer betrieb Heydrich die Ausrottung der Juden. Als Chef der Sicherheitspolizei herrschte er über mehr als 50.000 Mann. Als Hitlers Statthalter im "Protektorat Böhmen und Mähren" ließ er oppositionelle Tschechen zu Hunderten erschießen. Autor: Christian Feldmann
Kosmologie und Astrophysik haben sich in den letzten Jahren forschend immer mehr dem Ursprung der Schöpfung genähert. Mythologie und Wissenschaft versuchen, den Beginn unseres Universums zu beschreiben. Autor: Geseko von Lüpke
Gegen massenhaft auftretende Schädlinge wie Heuschrecken, Engerlinge oder Mäuse versuchte man vom 13. bis 18./19. Jahrhundert durch kirchliche Gerichtsverfahren mit ordentlicher Vorladung, Anklage, Verteidigung, Richterspruch Herr zu werden. Autor: Nikolaus German
Kleist wird meistens vom Ende her erzählt: Der große deutsche Dichter mit dem so feinen Gespür für Nuancen; immer auf Grenzgang zwischen kritischer Gesellschaftsbeobachtung und Klamauk. Autorin: Susi Weichselbaumer
Was verbirgt sich eigentlich hinter der mythischen Gestalt des Teufels, die erst seit der Aufklärung bei Vielen in Vergessenheit geraten ist? - Eine Auseinandersetzung mit den Erzählungen vom Bösen. Autorin: Christiane Adam
Theresienstadt, im November 1941 von den Nationalsozialisten eingerichtet, wurde Juden als "Altersghetto" für einen ruhigen Lebensabend verkauft. Für einen Propagandafilm wurde eine Scheinwelt aufgebaut. Autorin: Mira A. Schnoor
Um 400 v. Chr. traf sich in Athen eine buntgemischte Gruppe von Männern, die über Liebe und Eros sinnierten. Unter ihnen zwei Philosophen, die wie kaum jemand sonst das Denken des Abendlandes prägen sollten: Sokrates und sein Schüler Platon. Autor: Michael Reitz
Am 13. Juli 1942 erhält das Reserve-Polizeibataillon 101 den Befehl, die Juden der polnischen Ortschaft Jozefow zu erschießen. Nur ein Dutzend der Polizisten weigert sich, an dem Massaker teilzunehmen. Autor: Matthias Fink
Das Massaker von Babij Jar bei Kiew im September 1941 war die größte Mordaktion, die von Deutschen während des Zweiten Weltkriegs in der Sowjetunion verübt wurde. Babij Jar ist gleichsam ein Synonym für die Massenexekutionen der SS-Truppen in der Sowjetunion geworden. (BR 2011) Das Manuskript zur Folge gibt es HIER .
Jacob und Wilhelm Grimm stammen aus einer kinderreichen, durch den frühen Tod des Vaters von Armut bedrohten Familie. Gemeinsam besuchten sie das Lyzeum, sammelten Märchen, schufen das "Deutsche Wörterbuch". Autorin: Susanne Tölke
Eine Löwenmama leckt ihrem Kleinen hingebungsvoll das Fell. Echte Mutterliebe? Bei der Brutaufzucht geht's tierischen Eltern rein ums Überleben der eigenen Gene. Was manchmal zu grausam wirken kann. Autor: Florian Hildebrand
Die Frage nach dem Glück ist eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste in unserem Leben. Ist Glücklichsein einfach Glückssache? Oder haben wir unser Glück in der Hand? Und was ist eigentlich Glück? Autor: Rolf Cantzen
Die Stimme ist eine universelle Visitenkarte, die vieles über uns verrät: Persönlichkeit, aktuelle Verfassung, Alter, Kultur und vieles mehr. Stimme und Stimmung gehören zusammen. Autor: Martin Schramm
Philosophen traut man tiefere Einsichten zu als Menschen, die keine berufsmäßigen Denker sind. Was sie im Laufe der Jahrhunderte über Frauen gesagt haben, klingt jedoch meist erstaunlich einfältig. Autorin: Irene Schuck
C. G. Jung, ein kongenialer Partner für Freud, aktiv, brillant, witzig und sprachgewandt. Eine bedingungslose Unterwerfung unter das Dogma der Psychoanalyse strebte aber auch er nicht an.
Frankreich 1896: Der französische Physiker Antoine Henri Becquerel experimentiert mit fluoreszierenden Substanzen. Als er Uranmineralien auf eine Fotoplatte legt, macht er eine faszinierende Entdeckung. Autor: Stefan Geier
Miriam Stumpfe im Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Dr. Christian von Soest vom GIGA-Institut für Afrika-Studien in Hamburg. Südafrika ist - fast 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid - immer noch ein gespaltenes Land. Die Rassentrennung ist, so der Afrika-Experte, vor allem in den privaten Lebensbereichen spürbar. Die Menschen arbeiteten zwar zusammen, die Wohn- und Lebensbereiche seien aber nach wie vor getrennt.
Er ist beileibe kein Rockstar, der alte Herr mit den Silberlocken über dem tiefschwarzen Gesicht. Und dennoch löst sein Erscheinen meist Jubelschreie und Freudentänze aus, was für einen Nobelpreisträger eher ungewöhnlich ist. Aber was ist schon gewöhnlich am südafrikanischen Erzbischof und Friedensnobelpreisgeehrten Desmond Mpilo Tutu? Autorin: Cathrin Hennicke
Zu Zeiten der Apartheid war Südafrika tief gespalten. "Rasse", ein Konzept, das biologisch nicht existiert, wurde zum politischen Fundament der Gesellschaft. Noch immer sind die Wunden von damals tief im kollektiven Bewusstsein des Landes verankert - trotz der Versöhnungspolitik Nelson Mandelas, trotz Wahrheitskommission, trotz der Vision der Regenbogennation. Autorin: Corinna Arndt
Im Süden Brasiliens, zwischen den Metropolen São Paulo und Rio de Janeiro, ragen die Bergrücken des Itatiaia Massivs bis 2.800 Meter in die Höhe. Es ist dunkles, vulkanisches Gestein aus einer Zeit, als in Brasilien noch Magma aus Erdspalten floss; jetzt gibt es keine aktiven Vulkane mehr. Autorin: Gudrun Fischer