Meditation: Ein Date mit dir selbst - podcast episode cover

Meditation: Ein Date mit dir selbst

Apr 04, 202140 minEp. 12
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Summary

Lifecoach Selina Julia Schneider führt uns durch die Grundlagen der Meditation, definiert sie als Soulcare-Tool für mehr Selbstkontakt und erläutert verschiedene Formen sowie die ideale Herangehensweise für Anfänger. Sie betont die Flexibilität einer Meditationspraxis als persönliches Ritual und nicht als starre Routine. Die Folge beinhaltet eine geführte Energie-Meditation und bietet abschließende Ratschläge, um die innere Weisheit wiederzuentdecken.

Episode description

Heute gönnen wir uns im PTA IN LOVE-podcast eine Auszeit vom stressigen Alltag und sorgen für Tiefenentspannung. Wie das geht? Mit Meditation. Wir nehmen dich mit auf ein Date mit dir selbst und eine kurze Meditationsübung, die von Lifecoach und die Gründerin von „Mein Lebensloft“, Selina Julia Schneider geführt wird. An die Räucherstäbchen, fertig. Los! Wie du Bewusstsein für deine Energie schaffst, Energieräuber erkennst und den Akku voll hältst, erfährst du in unserem aktuellen PTA IN LOVE-podcast mit Lifecoach Selina Julia Schneider. Mein Lebensloft führt vom 19.04.-24.04. einen Workshop zum Thema Energiemanagement durch. Hier geht´s zur Anmeldung: www.meinlebensloft.de/thenewwoman


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Transcript

Intro / Opening

Denn Meditation ist für mich auch mehr ein Ritual als eine Routine. Es ist für mich ein Moment, also wirklich so ein Soulcare-Moment, den ich mir bewusst für mich nehme, wo ich bewusst entscheide, mir jetzt was Gutes zu tun. quasi auf so ein Date mit mir selbst zu gehen.

Und den ich für mich auch zelebrieren möchte. Und in dem Moment, wo ich das in der täglichen Routine tue, ich weiß nicht, ob du das kennst, aber die Dinge, die wir jeden Tag tun, die haben ja gar nicht mehr diese emotionale Kraft oftmals, wie wenn wir wirklich uns einen wunderschönen... Moment daraus machen.

Begrüßung und Interview-Start

Der PTA in Love Podcast. Spannend, mitreißend, mutig und verblüffend ehrlich. Mit allen Facetten und ohne Blatt vor dem Mund. Heute gönnen wir uns im PT Einlauf-Podcast eine Auszeit vom stressigen Alltag, machen den Kopf frei und sorgen für eine tiefe Entspannung. Denn heute dreht sich alles um Meditation. An meiner Seite begrüße ich Lifestyle-Coach und Gründerin vom Lebensloft Selina Julia Schneider.

die ihr aus unserer letzten Podcast-Folge zum Thema Energiemanagement und auch aus unserer Live-Meditation kennt. Hallo Selina. Hi. Wir fangen an, wie immer, mit einer Runde Sekt oder Seltas. Urlaub auf dem Bauernhof oder am Meer? Am Meer. Tanzschule oder Freestyle? Freestyle. Räucherstäbchen erdig oder süß? Erdig. Ostereier selber färben oder lieber fertig kaufen? Selber färben. Spazieren oder Radfahren? Beides. Quasselstrippe oder Zuhörerin?

Ich glaube auch beides. Dachgeschoss oder Erdgeschoss? Erdgeschoss. Schokolade oder Chips? Schoki. Komödie oder Krimi? Komödie. Meditieren täglich oder wöchentlich? Tatsächlich eher wöchentlich.

Lebensloft und Meditationsdefinition

Und da sind wir auch schon mitten im Thema Meditation. Erstmal ganz kurz vorweg, ich wollte noch ganz kurz was zum Lebensloft sagen. Denn alle, die es nicht kennen, Lebensloft ist eine digitale Plattform für Soulcare im Alltag. Jetzt fragt ihr euch bestimmt. Was ist denn das? Silvia, gib uns ganz kurz einen Überblick dazu. Okidoki. Ja, tatsächlich ist das Lebensloft, ich sage mal, meine Marke, meine Webseite, die ich jetzt vor knapp einem Jahr gegründet habe. Also es ist quasi...

meine Webseite, auf der ich alles rund um das Thema Meditation, Achtsamkeit im Alltag und auch Soulcare Vereine. Soulcare heißt für mich Dinge zu tun, die meiner Seele gut tun, zu meditieren, bestimmte Lifestyle-Trainings, die ich dort anbiete, auch für sich zu verinnerlichen, neue Themen für sich zu erschließen, alles mit dem Ziel. dass es im Alltag wieder leichter sein darf und dass ich wieder näher bei mir selbst bin.

Und das schaffen wir natürlich mit Meditation. Unter anderem. Und da wollen wir auch die Tür heute öffnen. Wir machen Tür und Tor heute ganz weit auf und lassen die Meditation rein und lassen es auch mal auf uns wirken. Und weil zu meditieren braucht es ja eigentlich ... Nicht viel und auch keine Übung? Oder etwa doch? Was sagst du dazu? Und vor allem, was ist denn Meditation überhaupt?

Also fangen wir vielleicht erstmal damit an, was ist Meditation überhaupt? Meditation ist, wenn man es wirklich einfach mal in einem Satz runterbrechen würde, dieser Perspektivenwechsel von meinem Blick, der im Alltag sehr, sehr stark nach außen gerichtet ist, hin zu dem Blick. auf mich selbst, in mich hinein, diesem Wechsel von nach außen gerichtet zu sein, hin zu mir zu kommen, hin bei mir anzukommen und auch mal in mich reinzufühlen und einen Kontakt mit mir aufzubauen.

Das heißt, Meditation ist eigentlich ein superschönes Soulcare-Tool, wenn wir es so wollen. um mich selbst besser kennenzulernen, um einfach auch mal zu schauen, welche Gedanken sind da tagtäglich in meinem Kopf, was treibt sich so in meinem Kopf an Gedanken um. Welche Gefühle sind in mir gerade präsent? Wie fühle ich meinen Körper? Gibt es bestimmte Körperstellen, die ich gerade besonders wahrnehme? Und mit sich selbst eigentlich auf so ein kleines Date zu gehen und sich

wahrzunehmen oder wahrnehmen zu lernen. Und mache ich das zu Hause in meinem kleinen Zimmerchen mit Räucherkerze, Räucherstäbchen und gedümmten Licht oder kann ich das ... jederzeit überall beim Gehen laufen stehen. Radfahren machen? Ja, das ist tatsächlich ja dann jetzt auch wieder so die Frage der Definition. Also natürlich gibt es die ganz strikte klassische beispielsweise Zen-Meditation, die dann auch im klassischen Lotus-Sitz erfolgt, wo wir...

Vielfalt der Meditationspraktiken

aufrecht sitzen, wo wir uns nicht bewegen und komplett in Stille sind. Ich persönlich habe für Meditation so ein bisschen eine andere Definition. Ich würde das so ein bisschen weiter auffächern wollen, weil Meditation oder ein meditativer Zustand ist ja wirklich ein Zustand, wo ich eben nicht ...

permanent in meinem Verstand unterwegs bin, mir denke, okay, was ist jetzt der nächste Schritt, was muss ich jetzt tun, sondern wo ich so ein bisschen aus dem Ganzen zurücktreten kann und auch mehr und mehr diese Beobachterperspektive einnehme, in Bezug auf meinen Körper, in Bezug auf das, was mich gerade umtreibt. Und das kann ich natürlich in ganz verschiedenen Situationen tun. Das kann ich tun, indem ich...

liege und entspanne. Das kann ich tun, indem ich Musik höre, indem ich im Meditationssitz sitze, indem ich Fahrrad fahre, indem ich spazieren gehe. Also für mich haben all diese Komponenten in unserem Leben auch eine meditative Wirkung auf uns. Und jeder Mensch ist einfach auch anders gestrickt und hat verschiedene Tools, die ihm eben helfen, so ein bisschen den Abstand vom Alltag zu gewinnen.

Brauche ich denn beim Meditieren einen Fokus, einen Gedanken oder meinen Atem, worauf ich mich konzentriere? Oder ist es einfach so eine Form der geistigen Lehre? Ja. Also insbesondere wenn wir jetzt so von dieser klassischen Meditation sprechen, dann gibt es natürlich auch verschiedene Varianten.

Die ganz klassische ist wirklich zu sagen, okay, ich setze mich hin und fokussiere mich auf meinen Atem, quasi meinen Atem als Ankerpunkt, um mich im Hier und Jetzt zu verankern, also um in diesem Moment anzukommen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, in unterschiedlichen...

Meditationsformen beispielsweise bestimmte Fragen in eine Meditation mit reinzugeben und diese Frage auf sich wirken zu lassen, vielleicht irgendeine wichtige Erkenntnis für sich aus einer Meditation auch rauszuziehen. Es gibt klassische Körpermeditationen, wo ich das Thema

Energie, was wir ja in der letzten Runde hatten, auch ganz bewusst für mich aufgreifen kann und Energie durch meinen Körper fließen lassen kann. Ich kann Achtsamkeit und auch liebevolle Güte praktizieren, also Mitgefühl zu anderen Menschen. Es gibt ganz unterschiedliche Medien. Meditation.

Anfänger-Tipps: Haltung und Dozzeln

Und ja, das Klassische ist aber wirklich so dieses Atmen, wobei das nichts ist, was ich einem Anfänger empfehlen würde. Ich würde gerade, wenn du anfängst mit Meditation, immer empfehlen, mit geführten Meditationen anzufangen, einfach weil unser Geist noch nicht darauf geschult ist. Und dann ist es immer ein bisschen angenehmer, wenn man eine Stimme hat, die so ein bisschen erstmal durchführt und leitet, bis man an den Punkt kommt und sagt, ich versuche das jetzt auch ohne.

Und ist es dann so, dass ich dann am Anfang mich eher wirklich hinlegen sollte, weil ja doch diese... Ja, dieser Meditationssitz ja doch auch so Haltung und vielleicht auch ein bisschen körperliche Anspannung erfordert. Oder ist einfach die Gefahr zu groß, dass ich beim Liegen einschlafe dann? Tatsächlich B. Also gerade am Anfang oder eigentlich auch nicht nur am Anfang, das ist immer ein Thema, wenn ich halt eben...

runterfahre, dann ist immer die Gefahr da, dass ich auch einfach wegnicke. Und das ist, by the way, auch genau so ein Meditationssitz. Ich habe letztes Jahr die Ausbildung ja zur Meditationsleiterin gemacht und hatte da zwei Wochen in so einem Meditationsretreat, wo wir jeden Tag

Tag sechs Stunden meditiert haben, also unglaublich lange. Und du bist in diesen sechs Stunden nicht am Stück natürlich, aber du bist auch immer wieder weggenickt. Aber das Schöne ist halt, wenn du sitzt, merkst du es, weil du nickst nach vorne und in dem Moment wirst du wieder wach.

Aber wenn du halt eben liegst, dann bleibst du halt liegen. Das heißt, wenn man meditiert, sagt man eigentlich schon, man soll in einem aufrechten Sitz meditieren, sodass sich auch die Energie gut im Körper ausbreiten kann. Ich hatte mal... eine Mietherzung gemacht und da meinte dann derjenige, der die geleitet hat, also wenn man einschläft, dann hätte man was falsch gemacht.

Nein, also dieser meditative Döszustand, das ist vollkommen in Ordnung und vollkommen normal. Also das hängt natürlich auch von deiner Tagesverfassung ab. Wie war dein Tag? Wie viel hast du irgendwie auch schon an dem Tag erlebt? Und es gibt Tage, da ist man... empfänglicher für Meditation. Es gibt Tage, da ist man einfach müde und beides ist in Ordnung. Alleine, dass man sich überhaupt auf sein Kissen setzt und das macht, finde ich, ist schon mal eine unglaubliche Leistung.

Meditation als Ritual vs. Routine

Einmal wegzudösen, hat nichts damit zu tun, dass ich was falsch gemacht habe. Im Gegenteil, das heißt ja eigentlich, ich habe gerade mega entspannt, nur ein bisschen zu viel. Und weil du gerade sagst, den hat ja wieder Tag, war anstrengend oder auch eben nicht. Gibt es denn eine richtige Zeit? in Anführungsstrichen für die Meditation. Würdest du das eher am Tag empfehlen, um praktisch so für den Tag aufzuladen, zu starten oder eher am Abend, um runterzukommen und bei sich zu sein?

Also das ist tatsächlich eine Typfrage. Man sagt schon, morgens und abends ist man empfänglicher für Meditation, weil morgens und abends, also unser Gehirn schwingt ja auf Gehirnwellenfrequenzen und die sind morgens nach dem Aufstehen und abends vom...

ins Bett gehen, auf einem anderen Level, wo wir eben empfänglicher auch für Suggestionen sind. Wenn wir gerade eben mit geführten Meditationen arbeiten, sind das ja Suggestionen, die wir dadurch auch empfangen. Und wir sind einfach in der Lage, ja, mehr den Fokus zu halten, mehr bei uns zu sein, wenn wir das eben am Morgen oder am Abend tun.

Es ist aber tatsächlich eine Typfrage, ob ich das jetzt morgens mache oder eben abends. Also ich habe beispielsweise angefangen, immer morgens zu meditieren. Und dann habe ich aber gemerkt, okay, das stresst mich gerade irgendwie morgens.

will ich irgendwie eine andere Routine haben, da habe ich nicht so die Ruhe dafür. Und ich habe für mich beispielsweise gemerkt, dass ich das abends viel, viel besser kann und bin auch gar nicht so der Freund, um ehrlich zu sein davon, aber das ist auch wieder Geschmackssache, mir da wirklich eine Meditationsroutine aufdrücken zu müssen denn meditation ist für mich

auch mehr ein Ritual als eine Routine. Es ist für mich ein Moment, also wirklich so ein Soulcare-Moment, den ich mir bewusst für mich nehme, wo ich bewusst entscheide, mir jetzt was Gutes zu tun. Also ja auch so ein Date mit mir selbst zu gehen und den ich für mich auch zelebrieren möchte. Und in dem Moment, wo ich das in der täglichen Routine tue, ich weiß nicht, ob du das kennst, aber die Dinge, die wir jeden Tag tun, die haben ja gar nicht mehr diese emotionale Kraft.

oftmals, wie wenn wir wirklich uns einen wunderschönen Moment daraus machen. Und natürlich sagt jetzt die Wissenschaft, wir brauchen eine Meditationsroutine, wir sollten das jeden Tag, wir sollten das täglich tun. Ich mache ... auch Dinge tagtäglich, wie kleine Rituale, aber ich versuche mir da so eine gewisse Varianz irgendwie zu erlauben, so eine gewisse Flexibilität, genau, dass es nicht jeden Morgen die 10-minütige Meditation sein muss, sondern manchmal ist es einfach ein kleines...

eines Dankbarkeitsritual am Morgen. Also ich praktiziere einfach diese Achtsamkeit jeden Tag auf eine andere Art und Weise und entscheide selbst, wann ich mich dafür aufs Meditationskissen setzen möchte. Und dann feiere ich das aber auch. Dann mache ich mir auch mal eine Kerze an.

pack das Meditationskissen irgendwie schön an den Balkon und geh dahin, wo die Sonne ist und mach mir dann diesen Moment wirklich zu so einem kleinen Holy Moment. Also brauchst dann praktisch gar keine feste Vorbereitung, sondern das ist einfach dann eben aus meiner... Stimmung heraus, wie ich mich gerade fühle, wo ich gerade Lust drauf habe, an welchem Ort ich mich gerade hinsetzen will, ist dann besser, als es so unter vielleicht so eine Art Zwang zu machen und es vorzubereiten.

Naja, besser würde ich nicht sagen. Ich glaube, das muss jeder selbst für sich entscheiden. Gerade am Anfang, wenn man wenig Erfahrung mit diesen ganzen Themen hat, hilft es sicherlich irgendwo mal so eine kleine Routine zu starten. Aber gerade wenn ich irgendwo so ein bisschen mit jeder Routine merke, ich ja auch

Was entspricht mir, was fühlt sich gut an und was nicht? Und ich finde es eben ganz wichtig, da nicht in dieser Routine stecken zu bleiben und es irgendwann zu so einer To-Do-Liste werden zu lassen, sondern dann wirklich damit weiterzugehen. Was hat mir zum Beispiel heute gefallen in dem, was ich getan habe? sich dann auch diese Freiheiten zu erlauben, sein eigenes Ding mehr und mehr daraus zu formen und da auch dann eine Flexibilität mit reinzubringen, weil alles, was wir ja tun, soll ja...

gut für uns sein. Es soll uns Spaß machen, es soll uns Freude bereiten und eben nicht in Zwang sein. Und das ist für mich halt ganz wichtig bei allem, was ich tue und auch bei allem, was ich weitergeben möchte. Also kann es auch sein, dass ich mich an einem Tag

besser fühle, wenn ich im Gehen meditiere, den anderen Tag im Sitzen, im Liegen, also dass ich einfach schon mal vor der Meditation in mich reinhöre. Wie bin ich drauf? Also kann ich das überhaupt? Kann ich meine Gedanken heute ziehen lassen?

Oder sagst du, selbst wenn ich merke, meine Gedanken sind so ganz arg bei mir, dass ich dann trotzdem meditieren sollte und dann einfach das auch als Zeichen wahrnehmen sollte? Also wie gesagt, es gibt kein richtig und kein falsch, aber ich bin einfach der Meinung,

Herausforderungen und die Einfachheit

Unser Körper ist jeden Tag anders und wie du schon gesagt hast, es gibt Tage, da habe ich einfach unglaublich viel Energie in mir drin und ob ich an den Tagen so zur Ruhe finde, dass ich das genießen kann, ist dann eben die Frage. Und ich würde an solchen Tagen vielleicht eher...

Joggen gehen, schönen Spaziergang machen, vielleicht eine starke Yoga-Einheit, eine Vinyasa-Yoga-Einheit, wo ich weiß, ich kann diese Power nach außen geben, um überhaupt erstmal in diesen Zustand zu kommen, dass ich mich dem Ganzen so hingeben kann, wie ich das gerade möchte und dann vielleicht...

die Meditationseinheiten ein bisschen kleiner ausfallen lasse, aber halt für mich immer gucke, okay, was brauche ich denn überhaupt erstmal, um überhaupt in diesen Zustand, den ich mir ja wünsche, deshalb tue ich das ja, um in diesen Zustand reinzukommen und mir da eben

diese Flexibilität aufzubauen. Aber es hat halt auch ganz, ganz viel damit zu tun, sich selbst überhaupt erst mal kennenzulernen, zu wissen, was brauche ich denn in den Momenten, wo meine Energie super aufgeladen ist, was brauche ich in den Momenten, wo ich vielleicht mehr Energie irgendwie empfangen möchte. Und da ein System sukzessive für sich aufzubauen, wo man halt einfach lernt, sich selbst zu führen. Darum geht es ja am Ende des Tages. Und warum, glaubst du, tun sich viele damit so schwer?

Mit Meditation grundsätzlich? Ja, und auch so dieses Fühlen und zu wissen, bin ich jetzt dafür drauf und sich darauf auch einzulassen. Weil viele finden ja Meditation ja immer noch so Esoterik-Kram, so abgespaced irgendwas. Also fangen wir mal an, warum tun sich viele so schwer damit, sich darauf einzulassen? Meditation hat ja zum Ziel, dass ich mir selbst näher komme, dass ich quasi auch wieder so ein bisschen in Kontakt mit meiner Intuition komme.

mich selbst kennenlerne. Das heißt, ich gehe in der Meditation dazu über, ja erstmal alles einzuladen, was eben zu mir gehört und alles da sein zu lassen, unter anderem eben auch Gefühle. Und wir leben alle in einer Welt, wo wir ja sehr viel funktionieren müssen, aber uns wenig Raum zum Sein lassen.

Mit diesem wenigen Raum zum Sein haben wir oftmals auch gar nicht mehr so diesen Zugang zu unseren Gefühlen. Und es fällt uns schwer, den Verstand beiseite zu schieben und diese Gefühlswelt überhaupt mal da sein zu lassen. Und ich glaube, das ist mitunter ein Punkt, warum...

viele Menschen sich davor so ein bisschen verschließen, weil darüber hatten wir ja auch schon in der letzten Folge gesprochen, wenn Gefühle auf einmal da sein dürfen, heißt das eben nicht, dass es nur positive Gefühle sind und dass dann halt eben auch mal was aufkommt, was vielleicht weniger angenehm ist. Grundsätzlich, was ich auch immer wieder beobachte, ist, Meditation ist halt eigentlich super simpel. Ich könnte mich jetzt hier hinsetzen, meine Augen schließen und atmen.

Das ist eine Form der Meditation. Und viele denken sich, das ist doch irgendwie zu einfach. Wo ist denn die Anleitung? Wie mache ich das denn jetzt? Weil genau das eben auch das ist, was wir tagtäglich lernen. Wie atme ich richtig? Genau, genau. Muss ich irgendwie lange ein, noch länger ausatmen? durch die Nase, durch den Mund. Also man fängt ja eigentlich schon an, sich total viel zu fragen.

Gerade wie du sagst, es gibt ja kein richtig oder falsch. Richtig, es gibt dein richtig und dein falsch. Und das ist einfach auch das, wo ich wieder mehr hin möchte, dass wir nicht immer uns an äußeren Standards messen oder uns andere sagen müssen, wie Dinge zu funktionieren haben, sondern ... eigentlich haben wir alle so eine

unfassbare Weisheit in uns drin und wir alle wissen, was für uns richtig ist und was unser Weg ist. Wir haben es einfach nur verlernt wahrzunehmen, dadurch, dass die Stimmen von außen viel, viel lauter geworden sind als unsere eigene Stimme. Und Meditation heißt eben auch, dieser eigenen Stimme wieder Gehör zu schenken, bewusst zu atmen, so wie es sich für uns richtig anfühlt. Und nicht immer nur dieses Ziel zu haben, mache ich das jetzt richtig?

Kann ich jetzt wirklich dadurch meine Produktivität verbessern? Sondern lass das doch mal weg. Lass das doch mal alles weg und genieß doch einfach mal den Moment. Das sagst du so einfach. Lass das mal alles weg. Ja, aber pass mal auf. Man denkt doch so viel dabei. Das ist alles so voll. Überleg doch mal, wo du in deinem Leben die schönsten Momente hattest. Das ist vielleicht, wenn du jetzt so drüber nachdenkst, was dir einfällt, das ist vielleicht...

der Urlaub, der dir irgendwie in den Kopf kommt. Das ist vielleicht die Geburtstagsfeier oder die Beförderung oder irgendein schönes Event. Das sind alles Momente, wo wir nicht drüber nachgedacht haben, sondern das waren Momente, wo wir ... den Moment zelebriert haben, wo wir den Moment genossen haben. Übrigens auch alles eine Form von Ritualen. Das ist ja auch das Ziel von Ritualen, wirklich in den Moment zu kommen.

Intuitiv in uns drin wissen wir doch alle, dass dieses einfache Sein und Genießen das ist, was das Leben so lebenswert macht und verschließen uns aber auf der anderen Seite selbst. Genau davor, weil wir immer wieder sagen, ja und wie geht das jetzt? Wie mache ich das richtig? Weißt du, also das ist einfach so, ich kann das total verstehen, weil mir ist es am Anfang auch super schwer gefallen und genau deshalb ist ja auch das meine Arbeit, Menschen dazu einfach wieder zu ermutigen.

mache ich das jetzt richtig oder falsch, einfach mal zur Seite zu schieben. Natürlich ist es irgendwo sinnvoll, eine gewisse Grundhaltung in der Meditation zu haben. Wie wir eben schon gesagt haben, zu sitzen anstatt zu liegen, weil das einfach dieses Thema Einschlafen so ein bisschen wegnimmt.

Natürlich ist es auch sinnvoll, eine gewisse Abfolge zu haben, mit der ich in die Meditation rein starte, wie dass ich meine Hände beispielsweise in einer bestimmten Handformation habe, dass ich immer erstmal dreimal ein- und ausatme, weil das ist ja eine Form, die wir uns erschaffen.

wenn wir in unbekannte Territorien reingehen, dann hilft es uns eben, so eine Form zu haben, so ein Gerüst zu haben, woran sich auch so ein bisschen der Verstand festhalten kann. Ja, was mir Sicherheit gibt. Genau, was mir Sicherheit gibt. Richtig. Aber wenn ich diese Form, dieses Grund... gerüst habe, wie zum Beispiel zu wissen, ich konzentriere mich auf meinen Atem, dass ich meine Hände zusammenfalte, in meinen Schoß lege, im Schneidersitz sitze.

dann darf ich auch einfach mal loslassen. Und dann darf ich beginnen zu lernen oder wieder zu lernen, auch einfach diesen Moment jetzt mal zu genießen. Ohne zu denken, mache ich das gerade richtig oder falsch, weil genießen kann man nicht richtig oder falsch. Nee, ich glaube, genießen ist genießen. Und es ist doch immer eigentlich was Positives. Also es ist richtig. Genau, ja. Wollen wir das einfach mal machen? Super, gerne. Wollen wir einfach mal loslegen und uns mal drauf einlassen?

Ich denke auch nicht, also ich versuche es. Das ist ja auch nochmal so ein Punkt, wir denken immer, dass wir nicht denken sollen. Auch wieder ein cooler Satz. Es ist voll okay zu denken und es ist auch voll okay, nicht mit jedem Satz mitzugehen. Nimm dir da einfach die Freiheit raus, das ist in Ordnung. Aber wenn du das tust, dann merkst du es irgendwann und in dem Moment, wo du es merkst, entscheidest du wieder neu.

Geführte Energie-Meditation

zu der Meditation zurückzukehren. Okay, ich versuche es. Voll schön. Dann würde ich sagen, machen wir doch im Anklang an die letzte Einheit so eine kleine... Energie-Session? Ja, voll schön. Okay. Gut. Dann setzen wir uns mal ganz entspannt. Genau. Wichtig ist, dass du gerade kein Auto fährst oder nicht im Straßenverkehr unterwegs bist. Das wäre gerade etwas unvorteilhaft. Aber ansonsten kannst du ja einfach mal schauen, wie du dich hinsetzen möchtest.

aufrecht auf dem Stuhl, vielleicht möchtest du auch im Schneidersitz sitzen, vielleicht bist du auch schon so advanced, dass du den Lotus-Sitz wählst, whatever it is. Genau, und dann nimm doch einfach mal deine linke Hand und leg deine linke Hand in deine rechte Hand hinein. Und bilde mit deinen Händen quasi mal wie so eine kleine Schale und lass deine beiden Daumen sich berühren.

Das ist quasi aus der Achtsamkeitstheorie das sogenannte Mudra für Achtsamkeit. Also Mudra ist einfach nur eine Formation, die wir mit unseren Händen formen und quasi eine bestimmte Intention damit auch in die Meditation geben, nämlich jetzt achtsam zu sein. Genau und dann leg deine Hände einfach mal als geschlossenen Kreis in deinem Schoß ab und dann zieh deine Schultern einmal nach oben, atme tief ein.

Und dann roll sie ganz genüsslich nach hinten, atme aus. Und mit dem Ausatmen und dem nach hinten rollen der Schultern öffnest du einmal deinen Brustkorb und deine gesamte Herzregion. Und wenn du es noch nicht getan hast, dann darfst du jetzt deine Augen schließen und dann starten wir jetzt einfach mal mit einer kleinen 10-12-minütigen Meditation. Und wir starten die Meditation mit... Drei tiefen Atemzügen. Atme tief ein durch die Nase. Und aus durch den Mund.

Tief einatmen durch die Nase. Und ausatmen durch den Mund. Und noch einmal tief einatmen durch die Nase. Und ausatmen durch den Mund. Lass alles los. Sehr gut. Und dann lass deinen Atem jetzt einmal ganz entspannt weiterfließen. Wie gesagt, es gibt kein richtig und kein falsch. Lass ihn zu deinem ganz natürlichen Fluss zurückkehren. Und dann bring deinen Fokus einmal auf deine Nasenspitze.

Dann spüre einmal, wie mit jedem Einatmen und mit jedem Ausatmen ein kleiner Luftstrom unter deiner Nasenspitze entsteht. Spüre, wie dieser Luftstrom beim Einatmen ein wenig kühler ist als beim Ausatmen. Und nimm diesen kleinen, aber feinen Unterschied einmal für dich wahr. Wenn die Gedanken gerade abschweifen, ist das vollkommen okay. Nimm das einfach nur wahr und bring deine Aufmerksamkeit zurück auf deine Nasenspitze. Bleib bei deinem Atem.

Und spüre diesen kleinen, feinen Unterschied unter deiner Nasenspitze. Sehr gut. Und dann bringe jetzt einmal deinen Fokus von deiner Nasenspitze auf deinen Brustkorb und bleib bei deinem Atem. Spüre, wie dein Atem Auch in deinem Brustkorb zu Hause ist. Und wie er mit jedem Einatmen deinen Brustkorb ganz leicht hebt. Und mit jedem Ausatmen deinen Brustkorb wieder senkt. ihn hebt und wieder senkt, hebt und wieder senkt.

Es ist quasi so eine ganz natürliche Wiegebewegung deines Körpers, die ganz unaufgeregt für dich funktioniert, ohne dass du dafür irgendetwas tun musst. Eine Wiegebewegung, die dich immer mehr und mehr entspannen lässt, immer mehr und mehr bei dir ankommen lässt. Und dann ziehe jetzt einmal deine Mundwinkel nach oben und schenke dir ein wunderschönes Lächeln. Ein Lächeln in Dankbarkeit für diesen Atem.

der in jeder Sekunde deinen Körper durchströmt und dir diese neue Lebensenergie schenkt. Ein Prozess, der ganz bedingungslos für dich funktioniert. Am Ende dieses Tages hast du tausende von Male geatmet, ohne dass du es bewusst gesteuert hast, ohne dass du dafür irgendetwas tun musstest. Und dann bleibe mit deinem Fokus auf deinem Brustraum und gehe jetzt einmal etwas tiefer in deinen Herzraum. Spüre einmal bewusst deinen Herzschlag, das Pochen, den Puls deines Lebens.

Wenn du möchtest, kannst du auch gerne eine deiner beiden Hände einmal auf dein Herz legen und einmal ganz bewusst diesen Puls wahrnehmen. Dein Herzschlag ist dein Beat deines Lebens. Ebenfalls ein Mechanismus, der ganz bedingungslos für dich funktioniert, ohne dass du darüber nachdenken musst. ohne dass du dafür irgendetwas tun musst. Am Ende dieses Tages heute hat dein Herz rund hunderttausend Mal für dich geschlagen. Jedes Mal aufs Neue hat es dir

dein Leben geschenkt. Und auch hierfür schenkt dir einmal ein Lächeln in Dankbarkeit für das, was jeden Tag ganz bedingungslos für dich da ist. Und dann stell dir jetzt einmal vor, wie diese neue Perspektive auf dich, auf deinen Atem, auf dein Herz, auf das, was jeden Tag für dich da ist.

ein wunderschönes goldenes Energiefeld in deinem Herzraum entstehen lässt. Vielleicht möchtest du dafür auch gerne mal die Perspektive wechseln und dir vorstellen, dass du von außen auf dich drauf schaust, so wie du jetzt gerade da sitzt. Und in dir, in deinem Herzraum, auf deiner Brust ein wunderschönes goldenes Energiefeld von tiefer Dankbarkeit entsteht. Ein Energiefeld, das deine Lebensenergie bündelt.

Und dieses wunderschöne goldene Energiefeld darfst du jetzt auch einmal ganz bewusst in dir spüren und beginnen mit weiteren tiefen Atemzügen mehr und mehr für dich aufzuladen. Mit dem nächsten tiefen Einatmen stell dir einmal vor, wie du dieses Energiefeld auf deinem Herzraum, in deinem Brustkorb für dich aktivierst und mit noch mehr Dankbarkeit, mit noch mehr Fülle für dich auflädst. Atme tief ein. Und spür einmal, wie sich dieses Feld für dich auflädt. Vielleicht.

Merkst du auch, wie es beginnt zu leuchten? Vielleicht wird es dir gerade etwas warmer auf der Brust. Atme ein weiteres Mal tief ein und stell dir vor, wie du mit dem Einatmen eine wunderschöne Leuchtkraft auf deinem Brustraum. deinem Herzraum aktivierst. Und tank noch mehr Energie in weiteren tiefen Atemzug. Und wieder ausatmen. Und spüre einmal, wie dein Brustraum auch einfach weiter werden darf. Wie er sich ausbreitet. Wie sich die Energie in deinem Brustraum ausbreitet.

Und die Energie, die durch ein kraftvolles Gefühl der Dankbarkeit in dir entsteht, sich nun auch durch deinen kompletten Körper ausbreiten darf. Atme weiter tief ein. Und stell dir vor, wie die Energie von deinem Brustraum heraus in deine Arme, in deine Oberarme strömt. Ein wunderschönes, goldenes Energiefeld sich mit einem Energiefluss jetzt weiter in deinen Oberarmen. Deinen Unterarm ausbreitet. Dem nächsten Einatmen in deinen Händen ankommt, bis es jede einzelne Fingerspitze berührt.

in dieses wunderschöne, goldene, kraftvolle, energetische Licht taucht. Du atmest nochmal ein und lässt diese Energie in dir auch in deinen Bauchraum jetzt fließen. Dieses einst runde Energiefeld löst immer mehr seine ursprüngliche Form auf, fließt in deinen Bauchraum, in deinen gesamten Sakralbereich. Demnächst einatmen. Schickst du es in deine Oberschenkel, in deine Waden, lässt es fließen, lässt es in deinen Füßen und in jeder einzelnen Fußspitze hangen.

Vielleicht spürst du in deinen Füßen oder in deiner Fußspitze auch ein leichtes Kribbeln. Lass das da sein. Atme weiter tief ein und aus und intensiviere diese Energie in dir. Mit dem nächsten tiefen Einatmen schickst du die Energie nun auch durch deinen Hals in deinen Kopf. Und dieses Gefühl der tiefen Dankbarkeit für deinen Körper, für...

Diese neue kraftvolle Energie in dir darf nun auch in jeder einzelnen Zelle deines Kopfes ankommen. Und jetzt mach gerne nochmal diesen kleinen Perspektivenwechsel. Und blicke noch einmal von außen auf dich und sehe einmal, wie dieser ganze Körper, wie du, wie du da sitzt, in einem wunderschönen goldenen Energiefeld leuchtet. Wie jede einzelne Zelle deines Körpers. diese Energie empfängt und aufladen darf, Kraft tanken darf. Und dann bleibt noch einmal für einen Moment.

in diesem wunderschönen, goldenen Energiefeld und versuche einmal durch einen weiteren tiefen Atemzug jetzt diesen gesamten Körper zum Leuchten zu bringen. Atme tief ein. Und wieder aus. Und vielleicht merkst du diese Energie auch gerade besonders an einer Körperstelle in dir. Sei hier einfach der stille Beobachter und nimm einfach nur mal bewusst wahr, wie sich das gerade anfühlt. Eine Energie.

die dir neue Kraft schenkt, eine Energie, die du alleinig mit Gedanken, die du bewusst gewählt hast, in deinen Körper eingeladen hast und damit deinen Seinszustand für diesen Moment gerade verändert hast. Und in dieser Energie bring jetzt einmal deine beiden Hände vor deinem Herzen zusammen. Wenn du möchtest, kannst du mit deinen beiden Daumen einmal den Punkt zwischen deiner Brust berühren.

Und forme mit deinen beiden Händen einmal eine ganz wunderschöne Einheit vor deinem Herzen. Und dann senke einmal deinen Kopf zu deinen Händen. Und verbeuge dich vor dir selbst. Danke dir für die Zeit, die du dir heute in dieser kleinen Meditation genommen hast. Für dieses kleine Date mit dir selbst. Und lasse diese Dankbarkeit gerade nochmal bei dir ankommen. Bringe deinen Kopf noch einmal etwas weiter nach unten. Namaste.

Und dann löse jetzt langsam deine Hände, leg sie gerne auf deinen Oberschenkeln ab und komm ganz langsam aus diesem Energiebild, was du gerade mit der Kraft deiner Gedanken erschaffen hast, wieder zurück in den Raum an, in dem du dich gerade befindest. Spür einmal in deinen Körper hinein. Wenn du möchtest, kannst du gerne auch mal deine Schultern nach links und nach rechts kreisen. Und wenn du dich dann bereit fühlst, dann öffne deine Augen. Willkommen zurück.

Erfahrungen und Anfänger-Ratschläge

Da sind wir wieder. Zurück im Hier und Jetzt sozusagen. Ja, das war sehr schön, aber es war auch, ja, vielleicht... gar nicht so einfach so die Gedanken einfach so ziehen zu lassen oder zu sagen, okay, dann bist du halt da und bleibst halt da. Ja, erzähl mal deine Erfahrung. Also ich finde, man hat so Anspannungen wahrgenommen.

Im Körper an bestimmten Stellen, die plötzlich irgendwie da waren. Oh Gott, ich bin ja irgendwie ganz verkrampft. Irgendwie so im Bein, was ist das denn? Und dann lässt man so los und dann meldet sich plötzlich das nächste Körperteil und sagt so, hier, ich bin auch angespannt. Und dann will der Gedanke irgendwie da bleiben. aber auch weg und das war also es war so ein bisschen so ja so

wie wenn einer an einem zieht irgendwie, der eine in die eine Richtung so, komm, du entspannst dich jetzt und bist bei dir und der andere zieht aber weiter und sagt, nee, du bleibst hier oder wir gehen noch weiter weg, wir müssen noch was machen. Das war so, ja, ganz ... Ganz komisch, aber trotzdem am Ende sehr entspannend und so ganz nah bei mir war. Ja, und das ist halt tatsächlich einfach eine Frage der Übung am Ende des Tages.

Ich glaube, am Anfang hat man immer diesen Zwiespalt, den du auch gerade beschrieben hast und ich finde das auch super schön, dass wir darüber reden, weil wenn jetzt jemand hier mitgemacht hat und sich gedacht hat, boah, das ging irgendwie überhaupt nicht gerade. Das ist vollkommen in Ordnung, dass das nicht direkt auf Anhieb irgendwie wuppt. Das ist ja genauso, wie wenn wir irgendwas anderes Neues lernen.

Wir müssen erst mal uns so ein bisschen die Zeit geben, uns auch mit neuen Umständen zurechtzufinden, mit neuen Dingen auseinanderzusetzen. Aber das Schöne ist halt wirklich, dass man in Meditation sehr, sehr schnell einfach Effekte erzielt und sehr, sehr schnell auch merkt, dass wenn man sich eben...

Dieses Date mit sich selbst gönnt, dass man relativ schnell auch merkt, dass eben diese Entspannung gar nicht so schwierig sein muss und dass Entspannung relativ schnell einfach auch eintreten kann. Ja, wir haben halt immer so große Erwartungen, glaube ich. Wir sind da so getrimmt darauf, irgendwie was zu erwarten und was rauszuziehen. Und das muss dann auch so passieren.

Dafür sollten einfach da wirklich kleinere Schritte gehen. Total, ja. Also ich glaube auch, dass das tatsächlich ein Grund ist, warum viele Menschen dann einfach wieder aufhören. Weil dieses Meditationstool wird ja dann auch immer so als Wundertool angepriesen, um effizienter zu sein. mehr Power zu haben. Das braucht aber halt alles seine Zeit. Und dass ich das halt ...

erst entwickeln muss und ein Prozess ist, so wie mit allem anderen auch. Ich glaube, das ist einfach wichtig, dass wir uns das immer wieder vor Augen führen. Was würdest du denn als Fazit noch so Meditationsanfängerinnen mit auf den Weg geben, außer Geduld zu haben?

selbst und auch gütig mit sich selbst zu sein und nicht so streng. Also ich würde sagen, wenn man anfangen möchte mit Meditation, dann Finde ich, ist persönlich leicht, das mit einer geführten Meditation zu tun, um halt eben so ein bisschen dieses Führungsthema, worüber wir ja auch gesprochen haben, zu haben, so ein bisschen zu lernen, wie sitze ich richtig, wie kann ich meine Hände halten, aber eben auch.

auch nicht zu sehr eben auf dieses, wie muss was sein, zu setzen, sondern relativ schnell auch einfach so ein bisschen mal loszulassen. von all dem, wie Dinge sein sollten und sich auch einfach mal zu erlauben, reinzuführen und zu sagen, fühlt sich das gerade gut an oder nicht. Und ansonsten einfach nur dieses Thema Enjoy. Enjoy the moment. Nimm diesen Moment. Mach ihn zu deinem Moment. Ich finde diesen Satz auch immer so schön. The best retreat is in you.

Und sich das einfach so ein bisschen zu verinnerlichen, einen Weg zu sich zu finden, wie auch immer der ist. Vielleicht ist es nicht die stille Meditation oder die... Eine sitzende Meditation, vielleicht ist es der Spaziergang, vielleicht ist es der Groove mit Musik, aber für sich einfach Wege zu finden, bei sich zu sein und sich mit der eigenen Intuition zu verbinden. Ich glaube, das ist so die Essenz, die einfach... Schön ist, wenn man das für sich kann.

Abschied und weitere Ressourcen

Das stimmt, das ist ein schönes Schlusswort für uns beide. Ich bedanke mich natürlich bei dir, es hat super viel Spaß gemacht. Ich danke dir. Und ich wünsche allen unseren Zuhörerinnen viel Spaß bei ihrem Date mit sich selbst. Ich auch. Und sage Tschüss, bis bald. Tschüss. Für alle, die von Meditation und von dir nicht genug kriegen können, noch ein Tipp von dir, wie können sie dich denn am besten erreichen oder vielleicht auch mitmachen? Ja.

Also natürlich gibt es auf meiner Webseite ganz, ganz viele Angebote www.meinlebensloft.de. Da habe ich auch ganz, ganz viele kostenlose Meditationen zur Verfügung gestellt. wo man einfach mal schauen kann, ist das was für mich? Toll, da werden wir dich auf jeden Fall besuchen. Ja, sehr schön, da freue ich mich drauf. Wir gucken uns zusammen entspannen. Toll, danke.

Das war der PTA in Love Podcast. Ab sofort keine Ausgabe verpassen. Mehr Infos unter ptainlove.de, Spotify, Apple Podcast und Acast.

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