Am 6. Januar 2019 fährt eine Familie auf der Interstate 75 durch Kentucky. Isama Bass 42, Anwalt, seine Frau Rima 38, Erstin, and ihre drei Kinder, Ali 13, Isabella 12 und Giselle 7. Sie kommen von einem Familienurlaub aus Florida. Es ist spät anders. But then, ein Pickup fährt als Geistefahrer auf die Gegenfahrbahn. The Fahrer des Pickups is betrunken, and all five Mitglieder der Familie Abbas sterben noch an der Unfallstelle. Three years later was an USA.
Eigentlich klingt es wie die besten Idee, die man haben kann. 32 Tote pro Tag. In der EU sterben jährlich rund 20.000 Menschen im Straßenverkehr. Ein Viertel davon geht auf Alkohol zurück. Und wenn eine Technologie existiert, die das verhindern kann, warum sollte man dagegen sein? Das Motiv ist handfest. Die Opfer sind real, and hinter jeder einzelnen Zahl steht eine Geschichte wie die der Abbas-Familie.
Fünf Menschen, die morgens noch gelebt haben anders tot waren, weil jemand betrunken gefahren ist. And genau das ist der Grund, warum man bei diesem Thema genau hinsehen muss. Denn wenn das Argument so stark ist, wenn das Motiv so moralisch unangreifbar ist, dann achtet niemand mehr auf die Details. Dann fragt niemand, was die Technologie sonst noch. Und es fragt auch niemand, ob es Grenzen gibt.
In diesem Video schauen wir uns an, was genau in den Gesetzen steht, die gerade in den USA and in Europa verabschiedet werden. Was eine zuständige Behörde selbst über die Technologie sagt, welche Patente Autohersteller in den letzten Jahren angemeldet haben, und warum das, was hier entsteht, weit über betrunkene Fahrer hinausgeht. Denn was die einen hier als Sicherheit bezeichnen, nennen andere den Kill Switch.
Im November 2021 unterzeichnet President Joe Biden ein Infrastrukturpaket über 1,2 Billionen Dollar mit B. Neue Straßen, neue Brücken, Schulen, Wasserversorgung, Breitband und so weiter und so fort. Die Schlagzeilen handeln von Jobs und Investitionen. Was kaum jemand bemerkt, versteckt in den über 1000 Seiten des Gesetzes steht Section 24220.
Section 24220 schreibt vor, dass alle neuen Pkw in den USA mit einer Technologie ausgestattet werden müssen, die, Zitat, passiv die Leistung eines Fahrers überwacht und den Betrieb des Fahrzeugs verhindert oder einschränkt, wenn eine Beeinträchtigung erkannt wird. Passiv, das heißt also, das System beobachtet dich ständig. Und wenn es zu dem Schluss kommt, dass etwas mit dir nicht stimmt, dann greift es ein. Und die USA sind mit diesem Ansatz auch keineswegs allein.
The European Union had bereits 2019 the sannot General Safety Regulation verabschiedet. Kameras that alarms when you are abolished. For all new Fahrzeuge, Pkw, LKW and Busse, categories M and N im EU recht. Critics in the USA have for this technology angth, the Kill Switch. Es läuft seit 2008. Eine Partnerschaft zwischen der US-Verkehrsbehörde anderer Automobilindustrie. 55 Millionen Dollar öffentliches Geld sind bislang geflossen. Und die Idee dahinter ist einfach.
Ein unsichtbarer Sensor in deinem Auto erkennt, ob du betrunken bist. Ohne dass du irgendetwas tun musst. Zwei Ansätze werden dabei erforscht. Erstens ein Infrarot-Atemsensor, der in die Lenkkonsole eingebaut wird und den Alkoholgehalt in deiner normalen Atemluft misst. Zweitens, ein Touch-Sensor, der Blutalkoholspiegel bestimmt. Eine im April 2026 veröffentlichte wissenschaftliche Studie zeigt that der Atemsensor mittlerweile kompakt genug für den Einbau in normale Fahrzeuge.
And it funktioniert. In Tests korrelierten die Messwerte gut mit dem tatsächlichen Blutalkohol. Viele Testpersonen merkten gar nicht, dass sie über dem legalen Limit lagen. Das System hätte sie also gestoppt. Das klingt zunächst nach einem Durchbruch. Bis man den Bericht liest, den die US-Verkehrsbehörde Anfang 2026 an den Kongress geschickt hat.
Die Behörde beschreibt darin, die aktuell verfügbare Technologie erreicht die notwendige Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Präzision für einen flächendeckenden Pflichteinsatz noch lange nicht. Und sie rechnet vor, was das in der Praxis bedeutet. Bei 227 Mrd. Fahrten pro Jahr in den USA würde selbst eine Genauigkeit von 99,9% zu Millionen bis zig Millionen Fehlalarmen führen. Also Fälle, in denen nüchterne Fahrer fälschlich als beeinträchtigt eingestuft werden.
Dann kommt die entscheidende Aussage im Bericht, die es zusammenfasst. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Behörde keine Technologie bekannt, die auch nur annähernd dieses Genauigkeitsniveau erreicht. Nun, was bedeutet das im Alltag? Jetzt stell dir vor, du sitzt morgens in deinem Auto und es springt einfach nicht an. Du bist nüchtern, du hast nichts falsch gemacht. Aber der Sensor, der sieht das anders.
Kann also sein, dass du dich auf dem Weg zur Arbeit befindest oder noch schlimmer, auf dem Weg in die Notaufnahme. Mitten in der Nacht auf einer leeren Straße. And the Behörde, die dieses System einführen soll, sagt selbst, hey, eine solche Genauigkeit erreicht im Moment überhaupt niemand. Forscher haben außerdem darauf hingewiesen, dass Atemsensoren durch offene Fenster getäuscht werden können. Oder auch durch einen Mundschutz wie eine N95-Maske, die die Erkennung von Alkoholmolekülen stört.
Mit anderen Worten, wer also wirklich betrunken fahren will, findet einen Weg. Und wer nüchtern ist, riskiert trotzdem vom eigenen Auto ausgesperrt zu werden. Aber selbst das ist nur der Anfang. Denn auch wenn jetzt die Alkoholerkennung noch nicht auf dem gewünschten Niveau funktioniert, die Kameras und Sensoren, die dafür in jedes Auto eingebaut werden, die sind ja längst da. Und sie können sehr viel mehr als Alkohol erkennen.
Und um das zu verstehen, dann muss man sich einfach mal die Patente ansehen. Schauen wir uns mal Ford Motor Company an. Ja, einer der größten Autohersteller der Welt. Und was ich dir jetzt hier zeige, das stammt aus Patentanmeldungen. Öffentlich einsehbar, eingereicht beim US-Patent und Markenamt. Im Februar 2024 reicht Ford ein Patent ein für ein sogenanntes In-Cabin-Biometriesystem, veröffentlicht im August 2025.
Und was das Ding kann, ist Gesichtserkennung, Fingerabdruckscans und Iris-Erkennung. Das System soll die Identität des Fahrers verifizieren, seine Aufmerksamkeit überwachen und die Fahrzeugeinstellungen automatisch an die Person anpassen, also Temperatur-, Sitzposition und Unterhaltung. Alles basierend auf deinem biometrischen Profil. Ford betont, die Patentanmeldungen sind Forschungsdokumente, keine Produktzusagen. Ja, das stimmt. Aber die Richtung, die ist eindeutig.
Im April 2026 wird ein weiteres Ford-Patent öffentlich diskutiert. Und dieses hier nutzt Kameras und maschinelles Lernen, um Lippen zu lesen, Iriscans durchzuführen, Gesichtsausdrücke in Echtzeit zu analysieren, deine Herzfrequenz zu messen und biometrische Daten, um sie mit externen Datenbanken abzugleichen. Einschließlich Strafverfolgungsdatenbanken. Und Ford sagt, der Zweck ist, Sprachbefehle zu verbessern und zu prüfen, ob der Fahrer fahrtüchtig ist.
Aber der Überwachungsexperte Harry Morgan sieht das ganz anders. Er sagt, zwischen Gesichtserkennung, Lippenlesepatenten, Emotionserkennung, Eye-Tracking und ständiger Standorttelemetrie sammelt dein Auto inzwischen in einer Woche mehr sensible Daten über dich als dein Smartphone in einem ganzen Monat. And diese Daten fließen weiter.
Sie gehen routinemäßig zurück an die Cloud des Herstellers, werden auch an Händler und Versicherungen weitergegeben und in vielen Fällen an Dritte für Marketing oder Analysen verkauft. So beschreibt es Noah Kenny, ein Experte für KI-Governance und Datenschutz. Jetzt denkst du vielleicht, ja, okay, in Europa haben wir ja zum Glück die DSGVO, die regelt das. Datenschutzgesetz.
Aber hier ist das Problem, wie die DSGVO konkret auf biometrische Fahrzeugdaten angewendet wird, welche In-Cabin-Daten erhoben werden dürfen, wie lange sie gespeichert werden dürfen, ob und wann sie an Dritte weitergegeben werden dürfen, is weitgehend ungeklärt. Nach meinem heutigen Wissensstand gibt es dazu weder eine gefestigte Rechtsprechung noch einheitliche Leitlinien der europäischen Datenschutzbehörden. Die Regulierung ist theoretisch da, ja.
Die konkrete Anwendung auf das, was gerade in Autos verbaut wird, fehlt meiner Meinung nach. In den USA ist die Lage noch deutlicher. Kenny, der eben erwähnte Datenschutzexperte, sagt hierzu direkt, es gibt derzeit kein Bundesgesetz in den USA, das sinnvoll einschränkt, was Hersteller mit biometrischen Daten aus einem Fahrzeug machen können. Also kein Gesetz, keine Grenze. Dein Auto kann dein Gesicht scannen, deine Lippen lesen, deinen Pulse messen and was weiß ich sonst noch was.
And es gibt keinerlei verbindliche Regelung, die vorschreibt, was mit diesen Daten geschieht. Und es wird noch konkreter. 2021 reichte fort ein Patent ein, das 2023 öffentlich wurde. Der Titel lautet Systeme und Methoden zur Rücknahme eines Fahrzeugs. Das Patent beschreibt folgendes. Wenn du eine Kreditrate verpasst, bekommt ein Auto eine Nachricht vom Kreditgeber, über das Infotainment-System or ein Telefon.
Gleichzeitig prüfen die Kameras des Fahrzeugs, ob es in einer geschlossenen Garage steht. Im Patent steht wörtlich, um festzustellen, ob der Besitzer eine Rücknahme vereiteln will. Dann beginnt ein Eskalationsmodell. Stufe 1. The system deaktiviert Komfortfunktionen. Stufe 2. Das Audio-System spielt unangenehm. Einen Klang, den du erst abschalten kannst, wenn du den Kreditgeber kontaktierst. Stufe 3. Die Türen werden blockiert. Das Auto versetzt sich in einen Lockout-Zustand.
And when the Auto autonom or teilautonomia, what is impressive, that the Fahrzeug ohne wissen des Besitzers zum Händler fahren kann. Or zumindest zu einem Ort, der für einen Abschleppwagen leichter erreichbar ist. And when the Marktwert des Fahrzeugs under einen bestimmten Schwellenwert fällt, das Auto direkt auf den Schrottplatz fahren. Ford has this special patent 2024 fallen gelassen. But Greg Nojaim from Center for Democracy and Technology fasced as violence.
Wenn du jetzt denkst, das betrifft nur Amerika and Europa, dann lohnt sich ein Blick auf die Weltkarte. The European Union has their General Safety Regulation. The USA have the Infrastructure Act. China, Japan and India have eighteen standards or entwicked them. In Europa, China, Japan and Australien is a five-sterne Sicherheitsbewertung for Neuwagen ohne robust driver monitoring system inzwischen mathematisch unmöglich. Kein Hersteller, der wettbewerbsfähig sein will, kann darauf verzichten.
Hier gibt es dann auch keinen Opt-out mehr. Für die Industrie genauso wenig wie für dich. Driver Monitoring-Systeme sind bereits in Millionen Fahrzeugen weltweit verbaut. In Flottenfahrzeugen werden sie eingesetzt für LiveFeeds, Fahrerverfolgung und Verhaltensanalyse. Und diese Daten werden, wie bereits erwähnt, als Handelsware an jeden verkauft, der dafür bezahlt. In den USA ist das Thema Kill Switch explodiert. Und zwar dort, wo politische Debatten heute stattfinden, auf social media.
Virale Videos auf TikTok and Instagram mit Millionen Aufrufen behaupten die Regierung ab 2026 or 2027 Autos ferngesteuert abschalten. Manche dieser Videos sind übertrieben, manche sind KI-generiert. But the Kern der Behauptung ist wahr. The Gesetz existiert, die Technologie wird gebaut, and the Regulierungsbehörde hat bis heute offen gelassen, wie genau das System auf eine erkannte Beeinträchtigung reagieren soll. Republikanische Abgeordnete haben das Thema für sich entdeckt.
Der Republikaner Thomas Macy aus Kentucky versuchte im Januar 2026 die Finanzierung des Mandats zu stoppen. Er scheiterte mit 268 zu 164 Stimmen. 57 davon waren Republikaner, die mit den Demokraten stimmten. Aber Macy machte auch einen bemerkenswerten Punkt. Er räumte offen ein, dass die Technologie, die das Gesetz da vorschreibt, schlicht noch gar nicht existiert.
Es gibt inzwischen auch einen Gesetzentwurf, der das Ganze rückgängig machen soll, nämlich den sogenannten No-Kill Switches in CARS Act. Aber es gibt auch die andere Seite dieser Debatte. Davy Dingle, die ja seit 2019 für dieses Gesetz kämpft, seit dem Tod der Abbas-Familie, deren Geschichte this video eröffnet hat.
Und als Macy versuchte, das Mandat zu stoppen, sagte sie, Macy's Änderungsantrag is eine Beleidigung für jeden Amerikaner who durch Trunkenheit am Steuer einen geliebten Menschen verloren hat. We have the technologies, um Leben zu retten, and we can't be able to get the point the meest media. Entweder man stays on the side of the training family or off the side of the Bürgerrecht. But this is a falsely, while being read. The Toten are real.
And the framework when this auto zur Überwachungsplattform was genauso real. The infrastructure that for a lot has kept missbrach. Ali, Isabella and Giselle hatten your wissen ist, dass technologie, die for a good gebaut, not by a guten Zweck. That we have telephone data, by gesichts in open rummen, by social media algorithms, and so on. And when in a camera sites, that folks, and for sicherheit. Or is it without a canal, dammit? Bis zum nächsten Mal.
