#73: Hufe komplett selbst bearbeiten oder doch lieber einen Profi ranlassen? - podcast episode cover

#73: Hufe komplett selbst bearbeiten oder doch lieber einen Profi ranlassen?

Apr 23, 202520 min
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Episode description

Du stehst vor der Entscheidung: Möchtest du die Hufbearbeitung deines Pferdes selbst übernehmen – oder lieber einem Profi vertrauen? In dieser Folge beleuchte ich die Vor- und Nachteile beider Wege, räume mit Mythen auf und zeige dir, welche Fragen du dir stellen solltest, bevor du dich entscheidest.

🔎 In dieser Folge erfährst du: • Warum "ganz oder gar nicht" keine gute Herangehensweise ist • Was du brauchst, um die Hufbearbeitung selbst zu übernehmen • Wann es sinnvoller ist, die Verantwortung abzugeben • Wie ein Mittelweg aussehen kann, der für dich und dein Pferd passt • Wie du fundiertes Wissen aufbauen kannst – auch ohne selbst zu raspeln

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Transcript

Hallo und herzlich willkommen bei Pferd und Mensch im Balance. Dein Podcast zu den Themen Hofgesundheit, stressfreie Hofbearbeitung und dem Aufbau einer vertrauensvollen Pferd-Mensch-Beziehung. Ich bin Sarah Soman, Hofplägerin, Pferdeverhalten-Beraterin und Wirtschaftspsychologin und du bekommst von mir in diesem Podcast jede Woche hilfreiche Tipps und Wissen, um die Hofgesundheit deines Pferdes zu stärken und eine vertrauensvolle Beziehung zu deinem Pferd auf und auszubauen.

Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge. Ich möchte in dieser Folge heute

mit dir eine Frage aufgreifen, die ich immer wieder gestellt bekomme. Und zwar ist das die Frage, "Hufe, sollt ich die komplett selber bearbeiten oder doch lieber einen Profi ranlassen?" Denn es wird immer wieder verunsichert und von verschiedenen Seiten erzählt, dass Pferdebesitzer*innen die Hufe ihrer eigenen Pferde nicht selbst bearbeiten sollten, weil sie damit nur Schaden anrichten und die Hufsituation gar nicht überblicken können, weil das Thema so komplex sei, dass da unbedingt

ein Profi ans Werk müsste. Wenn ich mir dann aber in der Praxis die Arbeit verschiedenster Profis anschaue, dann ist es manchmal erschreckend zu sehen und zu hören, dass das wirklich ein

Arbeitsergebnis ist, das von einem Profi abgeliefert wurde. Also zwei Lager, die sich da bilden und wir müssen einfach in der Pferdewelt so ein bisschen umdenken, wenn es um das Thema Huf geht, denn wir steuern auf eine Situation zu, wo wir immer weniger gute Hufprofis haben werden und ja jetzt auch schon in vielen Regionen, das kann ich gar nicht oft genug erwähnen, einen absoluten Expertenmangel haben und viele Pferdebesitzer*innen ja schon jetzt dastehen und keinen Profi finden

und die Hufsituation immer schlechter werden, weil die, die da sind, einfach völlig überlastet sind, sich nicht mehr ausreichend Zeit nehmen für die Pferdebesitzer*innen und ihre Pferde und dann eine Arbeit abliefern, die einfach nicht tragbar ist und eher dazu führen, dass unsere Pferde mehr

und mehr verschleißen. Und daher ist es aus meiner Sicht durchaus eine Option, die Hufe der eigenen Pferde selber zu bearbeiten und dafür braucht es aber ein paar Voraussetzungen und die besprechen wir heute in dieser Podcast-Folge, die möchte ich dir hier einmal aufzählen und auch mit an die Hand geben, wann es besser ist, die Raspel lieber nicht in die Hand zu nehmen und die

Arbeit einem Profi zu überlassen. Im Übrigen stand ich vor einigen Jahren mal genau an der Stelle, wo du jetzt vielleicht mit deinem Pferd gerade stehst und es geht tatsächlich vielen Hufprofis gerade im Bau-Huf-Bearbeitungsbereich genauso, dass sie diesen Beruf gewählt haben aus der eigenen Situation heraus, weil sie eben keinen passenden Profi vor Ort gefunden haben. Und genau so war es bei mir damals auch. Ich wurde mit meinen Sorgen um die Hufgesundheit meiner Pferde absolut nicht

ernst genommen. Ich habe es schon mehrfach erzählt, meine Stute Carla lief absolut fühlig und an dem Punkt, wo sie dann nach dem Bearbeitungstermin nicht mehr im Gelände geritten werden konnte und ich auch auf meine Fragen hin immer nur gesagt bekommen habe, ja das ist bei deinem Pferd einfach so, warte mal ein, zwei Tage, dann geht das schon wieder. Und für mich war das irgendwie, hat sich das falsch angefühlt und ich wollte einfach eine Lösung für dieses Problem und ich wollte nicht,

dass mein Pferd nach der Hufbearbeitung schmerzen hat. Und so habe ich mich auf den Weg gemacht, habe gesagt, okay, den Hufschmied brauche ich nicht mehr anrufen, der macht es für mich eh nicht besser und bevor ich den wieder dran lasse, kann ich es lieber selber machen und mache

es vielleicht sogar noch besser mit einer entsprechenden Anleitung natürlich. Ich habe mir kein Werkzeug gekauft und einfach losgelegt auf den blauen Dunst hin, sondern ich habe mir Experten dazu geholt, die mich angeleitet haben am Anfang, habe angefangen Hufkurse zu besuchen und wirklich auch mein Pferd da gut begleiten zu lassen und mich gut begleiten zu lassen, dass ich eben weiß,

was für mein Pferd in der Hufbearbeitung das richtig ist. Und das erschreckende daran war für mich, dass schon nach der ersten Bearbeitung, die ich selber gemacht habe, mein Pferd einfach nur durchgeatmet hat. Man hat gesehen, wie sie sich ganz neu austariert hat, ihre Schultern auf einmal

Spannung losgelassen haben und ihre Augen richtig anfingen zu flackern. Ich glaube, dieses Bild, was ich da von ihr noch im Kopf habe aus dieser ersten Bearbeitung, das werde ich irgendwie nie wieder loslassen, weil mich das so beeindruckt hat, wie schlecht die Arbeit von einem Profi tatsächlich sein kann, wie viel Schaden den Pferden da tatsächlich auch zugefügt wird. Ich glaube,

das passiert nicht wissentlich bzw. nicht absichtlich, sondern ist wirklich dieser Situation geschuldet, dass nicht mehr genau hingeguckt wird, dass vielleicht auch in manchen Fällen sich nicht weitergebildet wird und einfach ein Einheitsbrei angeboten wird, um einfach auf Masse zu bearbeiten,

um diese vielen Pferde, die es einfach gibt, zu bedienen mit zu wenig Profis. Ich habe mich, wie gesagt, damals dann ja auf den Weg gemacht und stand auch vor den Fragen meiner Stallkollegen und auch der Stallbetreiber, ob ich das denn überhaupt dürfte, ob das denn so richtig sei, dass ich die Hufe meines Pferdes selber bearbeite und ob das nicht gefährlich ist, ob ich meinem Pferd da nicht viel mehr Schaden mitzufüge. Und da kann ich aus heutiger Perspektive sagen,

das sind Mythen und die sind so tatsächlich nicht haltbar. Du darfst deinem Pferd selber die Hufe bearbeiten, wenn du nicht hinterher mit einem heißen Eisen beschlägst, sondern wirklich die Barhofbearbeitung vornimmst und deinem Pferd dadurch keinen Schaden zufügt. Also nicht zu tief schneidest, dein Pferd nicht absichtlich verletzt. Und das machst du in der Regel ja nicht, wenn du lernst, die Hufe deines Pferdes selbst zu bearbeiten, weil du ja genau das Gegenteil

bewirken möchtest. Du kommst ja wahrscheinlich aus einer Situation, wo es den Hufen deines Pferdes bzw. deinem Pferd mit diesen Hufen nicht besonders gut geht, ihr Probleme habt und dich deswegen auf den Weg machst, um es eben jetzt für dein Pferd zu verbessern. Und wenn das wirklich dann auch eintritt, du dir Anleitung holst und richtig lernst, die Hufe zu bearbeiten für dein Pferd, dann ist das absolut erlaubt. Und nein, es ist nicht gefährlich, denn in der Regel sind Pferde

Besitzer*innen da sehr umsichtig. Und das würde ich jetzt auch dir zuschreiben, wenn du dich mit diesem Thema eben unter anderem hier über den Podcast damit beschäftigst. Und ja, es kann natürlich zum Problem werden, wenn du dich nicht weiterbildest, dir keine Experten-Meinungen holst und versuchst zum Beispiel Fehlstellung zu korrigieren, die aber schon in den knöchernen

Strukturen verankert sind. Also wenn du da wirklich zu viel bearbeitest, falsch bearbeitest, aber genau dafür holst du dir dann ja Experten-Meinungen und hoffentlich auch ein Feedback speziell für

dein Pferd. Also es hat durchaus viele Vorteile und diese Mythen, die da oft kursieren, die sind aus meiner Sicht absolut nicht haltbar und wir müssen auch perspektivisch mehr als Pferde-Besitzer*innen in die Eigenverantwortung kommen, um eben diesen Fachkräftemangel entgegenzuwirken und da wirklich gesunde Pferde mit gesunden Hufen langfristig auch zu haben. Was sind denn jetzt eigentlich die

größten Vorteile daran, die Hufe der eigenen Pferde selbst zu bearbeiten? Aus meiner Sicht vor allem, dass du dich mit dem Thema auseinandersetzt und einen guten Blick für den Huf deines Pferdes entwickelst. Also gut einschätzen kannst, sind die Hufe in einem guten Zustand, entwickeln sie sich vielleicht in eine negative Richtung, wie entwickelt sich der Huf auch über das Jahr hinweg in den

verschiedenen Jahreszeiten und was braucht der Huf, um sich wirklich auch gut zu erhalten. Und ein wesentlicher Aspekt ist da die Beobachtung, welches Bearbeitungsintervall für dein Pferd das richtige ist. Denn wenn du selber Hand anlegen kannst an den Hufen, dann kannst du ja mit dem Bearbeitungsintervall total gute variieren und das möglichst kurz halten, so dass du für dein

Pferd eine möglichst minimalinvasive Bearbeitung anstreben kannst. Meine Erfahrung ist wirklich, wenn Pferdebesitzer*innen auch in meiner Kundschaft selber mit bearbeiten, erhalten sich die Hufe viel, viel besser, weil sie einfach kleine Dysbalancen über das Bearbeitungsintervall hinweg immer wieder leicht korrigieren können, ohne überzu bearbeiten und damit einfach der Huf besser in

der Balance gehalten werden kann. Und wenn sie dann auch noch einen guten Fokus auf Bewegung, gesund erhaltenes Training haben, auf eine ausgewogene Fütterung, die eben artgerecht für das Pferd ist und ja auch gute Haltungsbedingungen mit hygienisch-einwandfreien Bedingungen, dann ist das wirklich das A und O und diese Pferde haben wirklich hinterher die schönsten Hufe und bei den Pferdebesitzer*innen, wo das der Fall ist, da fahre ich meistens nur noch zum

Kontrollieren hin, um wirklich zu gucken, dass nichts aus dem Rudergerät, dass wir nichts übersehen und das ist wirklich ja eine richtig gute Sache, denn diese Hufe verzeihen das auch tatsächlich, wenn man dann mal das Bearbeitungsintervall doch ein bisschen länger hält. Diesen Fall hatte ich neulich bei einer Kundin, die bei mir den Barhof-Bearbeitungskurs online im Online-Programm, der gesunde Barhof mitgemacht hat und gelernt hat, wie sie die Hufe ihres Pferdes gut in die

Balance bringen kann. Das Pferd kommt mit den Hufen inzwischen richtig gut zurecht, hatte vorher immer die Situation, dass die Eckstreben total übergeklappt sind, dass das Pferd sich eine doppelte Sohle aufgebaut hat und wir haben jetzt wirklich richtig schön stabil stehende Eckstreben, gleichmäßig harmonisch verlaufende Seitenwände, eine schöne kompakte dicke Sohle und sie konnte jetzt mal eine ganze Zeit lang nicht an die Hufe ran, weil wir temporär aufgrund eines

Hufgeschwürs ein Duplo drunter machen mussten. Das wurde so von der Tierärztin empfohlen und die waren dann eben über einen Beschlagsintervall von sechs Wochen jetzt auf den Hufen und wir haben diese Duplos abgenommen nach sechs Wochen und die Hufe sahen wirklich auch immer noch unter diesen Duplos wirklich wunderschön aus, haben sich sehr gut erhalten und vorher, bevor sie das eben selber in die Hand genommen hat und in unregelmäßigen Intervallen eben von einem Profi

bearbeiten lassen hat, sind die Hufe immer total gewucht hat und wie gesagt die Eckstreben haben sich umgeklappt und der Huf ist komplett aus der Balance geraten und solche Ergebnisse, die kann man wirklich erzielen, wenn man den Hof gut im Blick hat, Training und Hofgesundheit aufeinander abstimmt, Haltungsaspekte mit integriert und auch nach rechts und links guckt, was da eben für die Hofgesundheit relevant ist.

Vielleicht fragst du dich jetzt, ob es auch Nachteile dabei gibt, wenn du die Hofgesundheit selber in die Hand nimmst und die Hofbearbeitung selbst ableistest. Und ja, auch die gibt es, denn es kann sein, dass du einfach noch nicht so geschult bist, dass du wirklich auch schwierige Hofsituationen korrigieren kannst, dass du dafür eigentlich noch einen Profi bräuchtest oder mehr Anleitung und dann die Situation für dein Pferd nicht optimal sich entwickelt oder du

die Situation vielleicht auch verschlechterst. Deswegen ist es dadurch ausratsam, gerade wenn du ein schwieriges Pferd mit schwierigen Hufen hast, dir ein bisschen mehr Anleitung am Anfang zu holen. Aber da lernst du relativ schnell auch, wie du eben solche Situationen in die Hand nehmen kannst, denn du musst ja nicht alle Fehlstellungen und alle Hofkrankheiten dann Intos haben und wissen, wie man in den einzelnen Situationen bearbeitet, sondern nur

spezifisch für dein Pferd, für deine eine Hofsituation. Und auch dann kannst du wirklich die Hofbearbeitung selbst in die Hand nehmen. Es ist in solchen Fällen natürlich ratsam, auch vielleicht noch über einen längeren Zeitraum, einen Profi an deiner Seite zu haben, der immer mal wieder mit drauf guckt und dir da eben Hinweise gibt, ob die Hofsituation sich in die richtige Richtung bewegt oder

eben nicht. Weil gerade am Anfang, wenn man selber sich noch einarbeitet in das Thema, entgehen einem vielleicht manchmal Hinweise, die für einen Hofprofi

offensichtlich sind und die man da einfach gut im Blick haben muss. Und für solche Fälle da eignet sich vor allem ein Mischmodell, wo du eben vielleicht anfängst in den Bearbeitungs- zwischenräumen selber zu beraspeln, kleine Korrekturen vorzunehmen, dir von deinem Hofprofi zu zeigen, was du selber machen kannst zwischen dem Bearbeitungsintervallen oder dir da eben auch online einen Mentor zu holen und dann eben den Profi immer mal wieder

drauf gucken zu lassen, ob das Ganze sich noch in die richtige Richtung entwickelt, ob ihr da auf einem guten Weg seid. Und dann ist es tatsächlich auch bei schwierigen Hofsituationen machbar, die Hofbearbeitung selbst zu übernehmen. An der Stelle einmal der Hinweis, falls du schon länger überlegst, mal mit mir zusammenzuarbeiten und ein Hofcheck zu buchen, dann ist jetzt genau der

richtige Moment, denn ich habe wieder vermehrt Kapazitäten frei. Ich verlinke dir das mal hier unten in den Show Notes, da kannst du dir dann deinen Termin direkt buchen und im Hofcheck ist es so, dass du von mir eine Anleitung bekommst, wie du die Hufe deines Pferdes richtig fotografierst und dein Pferd richtig filmst, damit ich die Hofsituation auf den Fotos und Videos auch gut einschätzen kann, dass wir ich mir da ein Gesamtbild machen kann und dann treffen wir uns zu

einem Zoom-Termin online, wo wir die Hufe-Situation deines Pferdes besprechen. Du von mir Bearbeitungshinweise bekommst, was ich verändern würde, wie ich den Hof eben bearbeiten würde und das Ganze bekommst du dann auch im Anschluss nochmal als Aufzeichnung, damit du da nochmal reinschauen kannst und das

wirklich auch für dich und dein Pferd umsetzen kannst. Und wenn du dann die Hinweise von mir umgesetzt hast, bekommst du auch danach nochmal die Möglichkeit, mich draufgucken zu lassen und ich würde dir dann auch nochmal ein paar Hinweise geben, ob das so ausreichend bearbeitet wurde, wo du vielleicht noch kleine Veränderungen machen kannst und dann bist du erst mal gut gewappnet.

Wenn du direkt mehr einsteigen möchtest und von mir auch theoretisches Wissen bekommen möchtest, dann habe ich momentan ein neues Programm in der Entwicklung beziehungsweise es wird später ein Selbstlernkurs für den Einstieg in die Hofgesundheit, wenn du selber noch nicht bearbeiten möchtest, sondern dir nur das Wissen aneignen möchtest oder erst mal nur Kleinigkeiten selber übernehmen möchtest, dann lernst du das in diesem Einsteigerkurs und

jetzt in der Entwicklungsphase gibt es einmalig die Betreuung mit dazu, denn ich möchte mit dir in Kontakt kommen, um wirklich den Kurs so zu erstellen, dass er dich und dein Pferd weiterbringt und deswegen gibt es einen Hufcheck inklusive in diesen neuen Einsteigerkurs und vier Live-Calls, wo du deine Fragen

stellen kannst. Auch das verlinke ich dir hier nochmal in den Show-Notes, damit du darüber Bescheid weißt und für dich entscheiden kannst, ob du da noch mit einsteigen möchtest, denn die Plätze sind begrenzt, da solltest du auf jeden Fall schnell sein, wenn du dir einen dieser Plätze sichern möchtest, die ersten Kundinnen, die bei mir schon in der Community sind, meinen Newsletter bekommen, die sind darüber schon informiert und haben sich zum Teil ihre Plätze schon

gesichert, also da lohnt es sich auf jeden Fall reinzuschauen und dabei zu sein. So günstig mit so viel Betreuung bekommst du einen Einstiegsangebot von mir in nächster Zeit wahrscheinlich nicht nochmal, deswegen lohnt es sich da jetzt auf jeden Fall zuzuschlagen. Ja, dann lass uns mal weiter schauen, was brauchst du denn eigentlich, um diesen Weg der Hufbearbeitung selbst in die Hand

zu nehmen? Zum ersten brauchst du einmal das nötige Wissen, um die Hufsituation selber einzuschätzen, du brauchst eine Begleitung, eine Erst-Einschätzung, damit du da auch die nötige Sicherheit bekommst, um das Thema wirklich selber in die Hand zu nehmen. Du brauchst Feedback, damit du weißt, dass was du da umgesetzt hast, ist das wirklich in die richtige Richtung gegangen, wo kannst du noch Veränderungen vornehmen und dann natürlich auch ein bisschen Geduld, denn so eine

Hufentwicklung, die passiert nicht von heute auf morgen. Was ich dir aber schon mal sagen kann, ist, dass die ersten Veränderungen relativ schnell zu erkennen sind, oft von einem auf das andere Bearbeitungsintervall. Und dann brauchst du natürlich noch Einstiegswerkzeug und musst dir die Zeit nehmen, um wirklich auch loszulegen. Und da kommen wir auch schon zu dem Punkt,

wann du es lieber sein lassen solltest. Und zwar solltest du nicht selber die Hufbearbeitung übernehmen, wenn du eigentlich gar kein Interesse an dem Thema hast und dich da lieber blind auf einen Profi verlassen möchtest. Wenn du nicht bereit bist, dir die Zeit zu nehmen, um dir das Wissen anzueignen und auch die

Hufe immer mal wieder regelmäßig selber zu bearbeiten. Und ich sage hier bewusst, wenn du nicht bereit bist, dir die Zeit zu nehmen, denn wir haben alle das gleiche Zeit kontingent und das geht nicht darum, dass du keine Zeit hast,

sondern wie hoch du dieses Thema für dich persönlich priorisierst. Und wenn du schon Probleme mit den Hufen deines Pferdes hast, wirst du wahrscheinlich dieses Thema Hufgesundheit höher priorisieren, als wenn du nur mal denkst, "ah, vielleicht könnte ich das Thema Hufbearbeitung mal selber übernehmen, aber noch nicht so diesen Leidensdruck dahinter hast." Also da geht es wirklich darum,

dir bewusst die Zeit einzuplanen. Und wenn du da wirklich kontinuierlich am Ball bleibst, dann ist es gar nicht so viel Zeit, die dabei drauf geht, sondern es wird eher für dich und dein Pferd eine Erleichterung sein, denn ihr werdet enorm davon profitieren, dass dein Pferd gesündere Hüfe hat und es wird dir im Endeffekt dann hinterher Zeit sparen, weil du vielleicht nicht mit Folgeerkrankungen zu kämpfen hast, keinen Beschlag brauchst, der ewig lange dann auch ja in der

Anbringung dauert und dir auch ziemlich viel Geld sparsst, weil du keine Therapiemöglichkeiten in Anspruch nehmen musst, der Tierarzt vielleicht sehr innerkommen muss und dein Pferd einfach gesund und fit ist und ihr euch eher darauf

konzentrieren könnt, gemeinsam abenteuer zu verbringen. Ein weiterer Aspekt, der darauf hinweist, dass du es besser sein lassen solltest, die Hufgesundheit komplett selbst in die Hand zu nehmen ist, wenn du selber gesundheitlich oder körperlich eingeschränkt bist und körperlich nicht in der Lage bist, die Huf selber zu bearbeiten, dann kannst du dir natürlich das Wissen aneignen, damit du deinem Hufprofi auf die Finger schauen kannst, aber du solltest da eben

dein Hufprofi an deiner Seite behalten, damit er dich da wirklich unterstützen kann und du dir nicht zu viel Last aufbürgst, denn gerade wenn du selber körperlich eingeschränkt bist, dann kann dieses Thema Hufbearbeitung eben auch zur Mehrbelastung werden und dazu beitragen, dass es dir dann ja auch

gesundheitlich noch schlechter geht. Und wenn du ein Pferd hast, was sehr unsicher ist, wo du vielleicht auch ängstlich bist im Umgang mit deinem Pferd, dann kann es auch sein, dass es am Anfang besser ist, den Hufprofi vor Ort an deiner Seite zu haben und dir vieles vor Ort zeigen zu lassen, damit du lieber nach und nach die Sicherheit mit deinem Pferd gewinnt und vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt die Hufgesundheit selber in die Hand nimmst, aber auch in

diesem Fall kannst du dich natürlich mit dem theoretischen Wissen wappnen, um deinem Hufprofi über die Schulter zu gucken. Ja, das war meine Antwort etwas länger auf die Frage, sollte ich die Hufbe komplett selbst bearbeiten oder doch lieber ein Profi ranlassen und ich bin gespannt, wie du dich für dich und dein Pferd entscheidest und da an der Stelle nochmal ganz wichtig dir hinweist, dass

diese Entscheidung ja nicht schwarz oder weiß sein muss. Du musst dich nicht vollständig dafür entscheiden, das Thema komplett selbst in die Hand zu nehmen, sondern es geht ja auch ein Mittelweg, wo du das gemeinsam mit einem Profi sei es vor Ort oder online in der Beratung in die Hand nimmst und ich hoffe, dass ich dir da bei der Entscheidungshilfe ein bisschen weiterhelfen konnte mit dieser Folge und ich bin ganz gespannt, würden dir zu hören oder zu lesen, wie du dich mit

dem Thema entschieden hast und ob du die Hufgesundheit vielleicht selber schon in die Hand nimmst, ob du Unterstützung dabei brauchst und wie ich dir gegebenen falls dabei helfen kann. Lass mich das gerne wissen, schreib mir gerne eine E-Mail oder auf Instagram, komm auf meinen Newsletter und schau dir unbedingt auch die Angebote an, die ich dir unten in den Show Notes verlinkt habe und dann freue ich mich, wenn wir uns in der nächsten Woche in einer neuen Podcast-Folge

wiederhören. Bis dahin wünsche ich dir eine gute Zeit mit deinem Pferd und hoffentlich gesunde und leistungsfähige Rufe! [Musik] [Musik] [Musik] [Musik]

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