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#41: Probleme lösen mit der Trust Technique

Apr 16, 202423 min
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Episode description

Die Trust Technique ist eine tolle Methode, um mehr Achtsamkeit in den Alltag von dir und deinem Pferd zu bringen. Zudem lassen sich mit ihr Probleme lösen, wie z.B. Schwierigkeiten bei der Hufbearbeitung, beim Verladen oder wenn die Trennung von der Herde nicht möglich ist. Worum es in der Trust Technique geht und wie du sie erlernen kannst, erzähle ich dir in dieser Folge.

Möchtest du die Trust Tedhnique bei mir lernen? Dann schreib mir gerne eine Email an hallo@equibu.de.

Den Online Kurs von James French, dem Begründer der Trust Technique, findest du hier.

0-€-Webinar "Stressfalle Hufbearbeitung"

Transcript

Hallo und herzlich willkommen bei Pferd und Mensch in Balance. Dein Podcast zu den Themen Pferdeverhalten, Persönlichkeitsentwicklung und dem Aufbau einer vertrauensvollen Pferd-Menschbeziehung. Ich bin Sarah Busch, Wirtschaftspsychologin, Pferdeverhaltensberaterin und Rufpflegerin. Du bekommst von mir in diesem Podcast jede Woche spannendes Wissen, um dein Pferd noch ein bisschen besser zu verstehen. Hallo und herzlich willkommen zur aktuellen Podcast-Volge.

Bevor wir in das Thema einsteigen der heutigen Folge, möchte ich dich darauf hinweisen, dass du dich heute und morgen noch anmelden kannst für mein kostenloses Live-Velbinar zum Thema Stressfalle-Hufbearbeitung. Das findet morgen am 17. April statt und du kannst dich da einmal eintragen

auf meine E-Mail-Liste und bekommst dann den Einladungslink zugeschickt. Also wenn dich das Thema interessiert und du Stress bei der Hufbearbeitung zusammen mit deinem Pferd hast, dann mach jetzt eine kurze Pause und klick auf den Link in den Show-Notes und melde dich noch schnell für das Webinar an. Dann lass uns mal einsteigen in das Thema der heutigen Podcast-Volge

Probleme lösen mit der Trust-Technik. Ich habe vor einer Weile schon mal einen Podcast gemacht zum Thema Trust-Technik zusammen mit einer Kollegin und möchte ich heute noch mal mit in das Thema reingenehmen und vor allem auch darauf eingehen, wie ich die Trust-Technik auch bei Problemen, bei der Hufbearbeitung Anwände und Einsätze und welche Erfolge ich da schon mit erzielt

habe. Zum ersten einmal ist die Trust-Technik eine Achtsamkeitsmethode oder eine Technik, um gemeinsam Achtsamkeit mit dem Pferd zu lernen und die Beziehung zwischen Pferd und Mensch wieder zu stärken. Die Trust-Technik hat den wunderbaren Nebeneffekt, dass sie auch Verhaltensprobleme lösen kann, einfach dadurch, dass wir unseren Pferden achtsamer und ja auf eine Weise begegnen, wo wir signalisieren, dass wir unsere Pferde wirklich sehen und ernst nehmen, was sie beschäftigt,

was sie für Themen und Probleme haben und dann nicht immer drüber hinweggehen. Ganz häufig werde ich gefragt, für wen die Trust-Technik eigentlich das Richtige ist und dazu kann ich nur sagen, dass sie wirklich für jeden geeignet ist, der mal einen anderen Weg gehen möchte mit den Pferden, einen achtsameren Weg und einen Weg, wo wirklich Mensch und Pferd auf Augenhöhe unterwegs sind.

Ich bin ja selber Trust-Technik-Practitioner für Großtiere aktuell, für Pferde vor allem und bin noch in der Ausbildung für Kleintiere mit den Hunden und Co. Und ja, habe schon mit vielen Pferdemenschen gearbeitet und es waren ganz unterschiedliche Ausgangssituationen, die einen wollten wirklich nur das Vertrauen stärken und einfach mal schauen, welche Türen sich durch die Trust-Technik mit ihren Pferden noch eröffnen, ob die Beziehung dadurch einfach noch intensiver

und stärker werden kann. Und dann gibt es tatsächlich auch konkrete Problemsituationen, die Pferdebesitzerinnen mit der Trust-Technik angehen wollen. Das kann das Thema verladen sein, das kann Trennung von der Herde sein, dass man nicht alleine ausreiten gehen kann, dass ich im Alltag wie bei Tierarztbesuchern oder Auswärts-Training immer wieder Problemsituationen zeigen, wo das Pferd unwohl sein zeigt,

ein Panikgerät. Ja, das sind alles Themen, die man wirklich auch mit der Trust-Technik lösen kann und unter anderem auch Probleme bei der Hufbearbeitung. Das ist ja mein persönliches Thema, wo ich mich sehr stark darauf fokussiert habe und da konnte ich mit der Trust-Technik auch schon einigen Kunden

und Kundinnen weiterhelfen. Ich selber bin zum Beispiel auf die Trust-Technik gestoßen, weil ich ein Pferd hatte, das verletzt war, was eine lange Boxenruhe aushalten musste und ich habe in der Zeit mir quasi zur Aufgabe gemacht, diesem Pferd irgendwie anders Beschäftigung zu beschaffen und wollte trotzdem an meiner Beziehung zu diesem Pferd arbeiten und habe dann den Online-Videokurs von James French über

die Trust-Technik gebucht und habe mich da wirklich in, ich glaube, Rekordzeit durchgearbeitet. Ich habe gerade Urlaub gehabt, vier Wochen zu der Zeit und habe wirklich jeden Tag stundenlang Videos geguckt, weil ich wissen wollte, wie die Trust-Technik funktioniert, wie ich das selber anwenden kann und habe dann fast täglich mit meinen Pferden auch geübt in dieser Zeit und super schnell, richtig tolle Erfolge erzielt und ja, habe gemerkt, dass die Beziehung sich wirklich intensiv verändert

und dass auch Probleme, die ich zu der Zeit gesehen habe, bei meinem Pferd war das zum Beispiel diese Boxenruhe, die mich total gestresst hat, wo ich dann in eine Angst gekommen bin, mit dem Pferd wirklich nach draußen zu gehen und die Trust-Technik hat mir da wirklich bei geholfen, dass wir dieses Problem für uns lösen konnten und gleichzeitig die Beziehung intensivieren konnten und ja, ich habe die Trust-Technik dann so in mein Alltag integriert, dass ich den Wunsch bekommen habe,

wirklich die praktische Ausbildung auch zu machen, weil sie so einen großen Mehrwert für mich und meine Tiere gebracht hat, dass mich das total fasziniert und begeistert hat und ja, im letzten Jahr habe ich dann noch einen Hund aus schlechter Haltung übernommen, der eigentlich erst mal nur übergangsweise bei mir einziehen sollte und der ist jetzt geblieben und da habe ich auch ganz tolle Erfolge mit der Trust-Technik erzielen können, weil wir da auch wirklich in kurzer Zeit eine intensive

Beziehung aufbauen konnten und sich viele Probleme, die dieser Hund im Alltag in den vorherigen Familien hatte, wo er war, wirklich auch durch die Trust-Technik lösen konnten und er jetzt wirklich ein alltagstauglicher Hund ist, der da gut klar kommt und ja, wirklich auch nicht mehr so gestresst

ist, wie er das zu Beginn war. Das ist wirklich enorm, was sich mit der Trust-Technik da erreichen lässt und das war dann für mich der ausschlaggebende Punkt, wo ich gesagt habe, ich muss auch noch die Ausbildung für die Kleintiere machen. Also du siehst, dass die Trust-Technik wirklich vielseitig einsetzbar ist und wirklich einen Mehrwert bieten kann für Tiere und Menschen, um ihre Beziehung zu

stärken, um Alltagsprobleme zu lösen. Was zu dir allerdings bewusst sein solltest ist, wenn du diese Tür einmal aufmachst, dann ist es schwierig diesen Weg wieder zurückzugehen, weil du dem Tier im Prinzip einen neuen Weg eröffnest auf achtsame und kooperative Art und Weise miteinander zu

kommunizieren. Es ist kein Training, sondern es ist wirklich eine Art, sich zu begegnen. Und wenn gerade Tiere von vielen verschiedenen Menschen gehändelt werden, dann kann das durchaus auch problematisch werden, wenn nur eine Person mit der Trust-Technik arbeitet und diesen Weg eröffnet und alle anderen den konventionellen Weg gehen. Das ist häufig der Fall auch bei

Pferden und Reitbeteiligung. Wenn Pferde ein oder mehrere Reitbeteiligung haben, die eben die Trust-Technik nicht kennen und der Besitzer aber sehr intensiv mit der Trust-Technik arbeitet, dann kann es dazu führen, dass eben die Personen, die nicht mit der Trust-Technik arbeiten, Probleme im Alltag bekommen und die Pferde da eben zeigen, dass sie diesen konventionellen alten Weg nicht mehr gehen möchten mit den Menschen. Und das kann dann wie gesagt zu Problemsituationen und

Problemverhalten auch führen. Da muss man sich einfach bewusst sein, wenn man diesen Weg geht, dass man denen dann auch ganzheitlich geht und alle beteiligten Personen mit einbezieht. Und wenn man

da wirklich bereit für ist, dann ist die Trust-Technik wirklich für jeden geeignet. Wenn du die Trust-Technik jetzt lernen möchtest, wäre so der gängigste Weg, dass du einen von uns Practitionern kontaktierst und soweit ich weiß, bieten alle anderen Practitioner auch immer kostenlose Vorgespräche an, in denen du schon mal so die ersten Informationen erhältst,

worum es geht, wie die First Trust-Technik-Consultation aufgebaut ist. Und für uns Practitioner ist es auch immer wichtig schon mal so ein paar vorab Informationen zu bekommen darüber, was eure Situation ist, wie auch die Gegebenheiten vor Ort sind, weil wir auch gucken müssen, dass der Sicherheitsrahmen gerade für die erste Session gegeben ist, dass wir uns da nicht in der Gefahrensituation begeben und gleich in die Problemsituation hineinschlittern, weil es wirklich

in der ersten Trust-Technik-Session vor Ort oder auch online dann darum geht, wirklich erst mal die Basics aufzubauen. Dieser erste Prozess der Trust-Technik beziehungsweise der erste Baustein nennt sich Creative Reaction und da lernst du erstmal diesen Raum zu eröffnen, in dem Achtsamkeit da sein darf, in dem ihr eure Gedanken runterfahren könnt, aus aktiven Denkprozessen aussteigen könnt und du dein Pferd einladen kannst, wirklich in diesen Moment des Friedens der Ruhe mit einzusteigen.

Und ja, deswegen auch Creative Reaction, weil wir eben diesen Raum kreieren, in dem wir uns mit dem Pferd dann auf achtsame Art und Weise begegnen können. Und gerade dieser erste Prozess ist für mich immer ein total bewegender und berührender Prozess, weil da ganz viel passiert und Pferd und Mensch sich auf ganz neue Art und Weise kennenlernen. Die Pferde kennen das in der Regel von uns nicht, wenn wir wirklich mal achtsam sind, unsere Gedanken runterfahren und wirklich diesen Denkprozess

ausstellen bzw. aus diesem Gedankenprozess aussteigen. Wir unterscheiden in der Trust-Technik ganz bewusst von Gedanken, die uns kommen, also die Wahrnehmungen, die wir aus unserer Umgebung ziehen und dem aktiven Denkprozess. Und da versuchen wir wirklich hinzukommen, von diesem aktiven Denkprozess weg zu der Wahrnehmung und dem Beobachten hin. Und das auch immer in einem wertfreien

Rahmen, der diesen Prozess der Creative Reaction eben auch ausmacht. Und im ersten Moment kann es sein, dass die Pferde auf diese Stille, die in uns passiert, erstmal mit Unruhe reagieren, weil sie dann auch erstmal das Gefühl haben, da muss doch jetzt irgendwas passieren, ich muss jetzt auf Futtersuche gehen oder habe noch was ganz Wichtiges zu tun, muss mal da hinten gucken, was die anderen Pferdekollegen

machen oder kratzen sich und zeigen so ein bisschen Unfrieden und Unruhe, die in ihnen auch hoch kommt. Und was wir ja erschaffen wollen, ist ein Raum des Friedens und Unfrieden und Frieden können nicht zum gleichen Zeitpunkt sein. Und da laden wir das Pferd mit der Technik, der Trust Technik ein, wirklich in diesen Moment mit einzusteigen und das im Tempo des Pferdes.

Also wir übergehen das Pferd nicht und zwingen das Pferd nicht mit uns in die Achtsamkeit zu kommen, sondern eröffnen den Raum und laden es ein, diesen Raum mit uns gemeinsam zu betreten. Und in der ersten Trust Technik Consultation lernst du diesen kompletten Prozess kennen und weißt nach der ersten Session dann auch, wie du die Trust Technik eigenständig mit deinem Pferd anwenden

kannst. Es ist nämlich keine Technik, die du nur anwenden kannst, wenn wir Practitioner dabei sind, sondern es geht da wirklich darum, dir das beizubringen, wie du das mit deinem Pferd eigenständig erleben kannst. Und das ist wirklich auch kein Hexenwerk, gerade wenn du vielleicht schon Berührungspunkte mit Meditation und Achtsamkeit nur für dich als Mensch hast, dann wird dir

das relativ leicht fallen auch in die Trust Technik einzusteigen. Es kann aber auch immer passieren, dass deine eigenen Themen und Gedanken hochkommen während der Sessions und auch dafür zeigen wir dir dann eine Methode, wie du damit umgehen kannst und wie du für dich selber erstmal Achtsamkeit als Mensch lernen kannst. Um es dann noch besser und effektiver mit deinem Pferd umzusetzen und das wirklich dann zu einer Haltung zu machen, die euch in eurem Alltag begleitet.

Dann kann es sein, dass du ein konkretes Thema hast, dass du mit der Trust Technik angehen möchtest und dann würden wir den zweiten Baustein in einer zum Beispiel Folge Session anwenden, der sich Realization Learning nennt. Und in dieser Session würden wir uns dann wirklich die Problems

Situationen, um die es geht, angucken. Das kann wie gesagt sein, dass du Probleme beim Verladen hast, dass du Themen hast, dass dein Pferd nicht von der Herde weggehen möchte, dass du nicht alleine vom Hof kommst mit deinem Pferd oder eben Probleme bei der Hofbearbeitung, dass das Pferd da nicht

kooperativ ist, nicht stillstehen möchte. Und in diese Situation gehen wir dann rein und wenden die Trust Technik in dieser Situation an und durch diesen Frieden und diese achtsame Ruhe, die wir in den Moment bringen mit Hilfe der Trust Technik, lernt das Pferd die Situationen aus einer ganz anderen Perspektive kennen und macht ein neues Erlebnis. Also es geht nicht darum, das Pferd mit der Trust Technik zu trainieren und zu konditionieren, sondern es geht um ein neues

Erleben in einem anderen Zustand. Also wir fahren quasi die Denk Level herunter. Wir sprechen in der Trust Technik von Denk Leveln, von einer Skala von 0 bis 10, wo eben die niedrigste Zahl der Tiefschlaf wäre und die 10 wäre völligste Panik. Und wenn wir schon in diese Situation mit einer niedrigeren Denkintensität und einer niedrigeren Energie hereingehen, können wir auch die Problemsituation

ganz anders erleben. Und so ist die Wahrnehmung des Pferdes eine ganz andere und wir nehmen quasi die Energie aus diesen Situationen heraus, sodass die vermeintliche Problemsituation dann gar keine Problemsituation mehr sein muss. Und dann gibt es in der Trust Technik noch den dritten Baustein, das ist der Punkt "Trusted Cooperation", wo es dann wirklich darum geht, die Trust Technik voll in den Alltag zu integrieren und gar nicht mehr so bewusst als Technik anzuwenden, sondern in die

Situation, die du mit deinem Pferd erlebst integrierst. Also ihr kommuniziert dann ja quasi über eure Gefühlebene, denn Pferde und wir Menschen haben die gleichen Gefühle, die wir empfinden und Pferde sind da sehr sensibel drin, unsere Gefühle zu lesen. Dadurch, dass wir die Trust Technik dann erst mal als Technik erlernen, können wir das auch wieder lernen, mehr ins Gespür, ins Gefühl zu kommen und die Gefühle unserer Umgebung, vor allem auch unserer Pferde eben wahrzunehmen und

darauf dann zu reagieren. Und das lässt sich super gut, ohne viel Aufwand dann, wenn man geübt ist, in den Alltag integrieren und jederzeit anwenden, dass man schon gemeinsam in einer geringen Denkintensität in den Alltag startet und dann gerade auch wenn unvorhergesehene Problemsituationen kommen, sei es zum Beispiel bei einem Ausritt, wo ihr ja eine Situation erlebt, wo vielleicht ein Reh aus dem Gebüsch gesprungen kommt, was euch vorher sonst total in Panik

versetzt hätte, dein Pferd vielleicht in den Fluchtmodus gestartet wäre und jetzt aber gar nicht mehr so schlimm empfunden wird, weil ihr einfach von eurer Grundhaltung schon ein bisschen ruhiger und entspannter unterwegs seid. Und das kann den Alltag gemeinsam mit dem Pferd ungemein qualitativ erweitern, dass ihr da wirklich auf eine ganz andere Ebene kommt und viel mehr vertraut und eben über eure Gefühlswelt unbewusst dann auch kommuniziert und schneller wahrnehmt, wie es

eurem Gegenüber geht in der jeweiligen Situation und wie da die Reaktion ist. Ihr kennt das vielleicht, wenn ihr mit euren Pferden unterwegs seid, dass ihr etwas denkt und das Pferd setzt, ist das dann schon um. Das kenne ich gerade auch, wenn ich mit Pferden im Training unterwegs bin, in einem Verhaltenstraining, dass manchmal die Pferdebesitzer schon etwas denken, sei es zum Beispiel das Angalorpieren und das Pferd in dem Moment dann schon angalorpiert, obwohl der Besitzer

noch gar nicht richtig die Hilfe gegeben hat. Und das sind so typische Situationen, wo eben die Kommunikation zwischen Pferd und Mensch schon so gut ist, dass einfach die Wahrnehmung so geschult ist und dann die Dinge direkt umgesetzt werden. Und das finde ich eine besonders schöne Ebene der Kommunikation, weil sie einfach so achtsam ist und so wenig Druck und Hilfengebung braucht.

Ich werde dann häufig gefragt, ob es auch Faktoren gibt, die das verhindern, dass man die Trust Technik wirklich gut in den Alltag integriert kriegt und das einzige, was bisher in meiner Zeit als Practitioner da immer vorgekommen ist, dass es in den Fällen nicht gut funktioniert hat, wenn die Pferdebesitzer sich nicht die Zeit genommen haben, wirklich die Trust Technik über einen längeren Zeitraum anzuwenden, zu üben und wirklich zur Routine für sich und

das Pferd zu machen, weil das nichts Einmaliges ist, was man wirklich nur einmal in einer Consultation dann anwendet und dann sofort verinnerlicht hat und immer anwenden kann. Also da braucht es wirklich gerade am Anfang so ein bisschen Übung und Routine. Man sollte das wirklich alle paar Tage, wenn man sogar die Zeit hat, jeden Tag zehn Minuten vielleicht anwenden, dass man da eine Routine entwickelt, dass man dran bleibt an der Thematik, um dann auch wirklich das Bewusst in

den Problemsituationen oder in schwierigen Situationen anwenden zu können. Und das ist wie gesagt der einzige limitierende Faktor, den ich bisher so erlebt habe, dass ja immer wieder gesagt wurde, auch ich habe gar keine Zeit und ich habe das dann auch wieder vergessen,

das umzusetzen im Alltag. Und das ist aus meiner Sicht eine Ausrede, weil zehn Minuten Zeit hat man immer irgendwie vor der Arbeitseinheit, die man mit dem Pferd hat oder wenn man ja so am Stall ist und sich einfach mal zehn Minuten Zeit nimmt, sich auf den Paddock mit setzt oder in die Box des Pferdes mit rein setzt, um einfach mal gerade ein bisschen Achtsamkeit in den Alltag

zu integrieren. Das ist auch der Grund, weswegen ich am liebsten etwas längerfristige Begleitung anbiete und nicht nur Einzel-Sessions, sondern wirklich gerne auch über drei Monate zum Beispiel hinweg die Kundinnen und Kunden begleite, um auch immer wieder für Fragen zur Verfügung zu stehen. Denn zwischen den Einheiten gibt es manchmal auch Unhinsicherheiten, die aufkommen. Man übt es dann das erste Mal alleine und ist sich gar nicht so sicher, ob man die Signale

richtig gedeutet hat, ob das wirklich funktioniert hat. Das kenne ich auch noch aus meiner Anfangszeit. Ich habe auch die ersten Male, als ich es ausprobiert habe, gedacht, ja, reagiert das Pferd jetzt wirklich auf mich oder ist das jetzt Zufall, dass das Pferd jetzt zum Beispiel kaut oder gähnt oder entspannter wird. Und dann muss man am Anfang erstmal eine gewisse Sicherheit entwickeln und die entwickelt man einfach besser und schneller, wenn man jemanden an der Seite hat, der einen da

durchbegleitet, immer wieder auch Feedback gibt, den man bei Fragen kontaktieren kann. Und deswegen finde ich so eine Langzeitbegleitung dann mit der Trust Technik super hilfreich und kann dann einfach mehrere Sessions direkt vereinbaren und zwischendurch sich auch telefonisch oder per WhatsApp zum Beispiel immer wieder für Fragen kurz schließen. Mit den Kundinnen und Kunden, wo ich diesen Weg gegangen bin, muss ich sagen, habe ich wirklich nachhaltigere Erfolge erzielt.

Die sind wirklich ja dran geblieben und haben die Trust Technik wirklich in ihren Alltag integriert und da ganz tolle Erlebnisse mit ihren Tieren erlebt. Wenn dich das jetzt angesprochen hat, dann kannst du mich gerne kontaktieren, wenn du gerne bei mir eine Trust Technik Session buchen möchtest. Ich bin vor Ort unterwegs in Ostwestfalen rund um Bielefeld und genau, da kannst du mit mir vor Ort wirklich arbeiten und ansonsten biete ich auch Online Consultations an. Das funktioniert

auch hervorragend, da habe ich auch schon sehr gute Erfahrungen mitgemacht. Wenn du Internet am Stall hast und da ein Handy in der Hand halten oder auf einem Stativ aufstellen kannst, dann funktioniert das auch hervorragend vor Ort, dann bei dir am Stall und ich bin dann quasi in deinem Ohr als Unterstützung, um dir die Trust Technik beizubringen. Ansonsten gibt es aber auch deutschlandweit mittlerweile einige Practitioner, die für dich da unterwegs sind und viele fahren

auch Touren weiter weg. Also da kannst du mal schauen, ob das das passende für dich ist, was passendes dabei ist und ansonsten gibt es auch noch einen Online Kurs mit dem James French, der ja da auch ganz viele Beispielsituationen zeigt, die du dann für dich auf dein Beispiel übertragen

kannst und dann ja daraus lernen kannst. Die Kombination ist auch immer sehr schön, wenn man jemand hat, der einen persönlich mit seinem eigenen Thema begleitet und dann parallel noch die Erfahrungen aus dem Online Kurs sich anschaut, ist das immer die perfekte Kombination, um da wirklich tief einzusteigen in das Thema und auch wirklich dann langfristig dran zu bleiben und die

Trust Technik in den Alltag zu integrieren. Wenn du Fragen hast zur Trust Technik, dann schickt mir die gerne auch per E-Mail zu, die beantworte ich dann auch sehr gerne oder nutze sie noch mal als Aufhänger für eine weitere Podcast-Folge. Das Thema Trust Technik ist eines, was auf jeden Fall noch viel zu wenig vertreten ist, finde ich in Deutschland und was noch bekannter werden darf und ich würde mich über jeden freuen, der das wirklich ausprobiert, weil es wirklich eine so tolle

Technik ist, die den Alltag mit uns an Tieren wirklich enorm bereichert. Ansonsten habe ich ja erzählt, dass ich gerade in der Ausbildung für Hunde bin und da suche ich auch noch ja ein paar

Teilnehmer mit ihren Hunden, die hier vor Ort in Ostwestfalen unterwegs sind. Also wenn du dich da angesprochen fühlst, dann kontaktier mich auch sehr gerne, dass du da mit für meine Schulungskonsultations, die ich dann hinterher als Videos einreichen darf für die Zertifizierung dann auch dabei sein kannst.

Genau. Ja, dann sind wir auch schon wieder am Ende der Podcast-Folge angekommen. Ich freue mich, wenn du mir eine fünf-Sterne-Bewertung da lässt, wenn du es nicht schon getan hast, wenn dir die Folge gefallen hat. Leitst sie gerne auch an Freunde und Bekannte weiter, damit der Podcast noch mehr Reichweite bekommt und noch mehr Pferdemenschen von den Themen profitieren können. Und dann freue ich mich, wenn wir uns in der nächsten Folge wieder hören mit einem neuen Thema. Ich wünsche dir

bis dahin eine tolle Zeit mit deinem Pferd. Genieß es. Ich hoffe, dass das Wetter jetzt auch endlich mal ein bisschen stabil und besser bleibt und wir wieder mehr mit unseren Pferden rausgehen können. * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * (Entspannte Musik)

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