Locus Criminalis 11 – Blut und Druckerschwärze - podcast episode cover

Locus Criminalis 11 – Blut und Druckerschwärze

May 22, 202649 minSeason 6Ep. 77
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Episode description

In Folge 11 von Locus Criminalis rekapitulieren Toni und Marco nochmal Marcos gefeierten Studienabschluss und enthüllen dunkle Wahrheiten über Buchausleihen, versäumte Rückgaben und gruselige Bibliotheksgebühren. Annis Folterkammer lehrt die beiden diesmal auf Grundlage von Hans Talhoffers Fechtbuch und Heinrichs von Neustadt Versroman ‚Apollonius von Tyrland‘ alles zum gerichtlichen (Ehe-)Zweikampf.

Nach über einem Jahr in Bochum dürfen wir Philip Flacke endlich bei uns im Podcast begrüßen. Philip promoviert bei uns an der RUB im Graduiertenkolleg 2945 „Wissen – Glauben – Behaupten“ zu Wahrheit und Unwahrheit bei Hans Sachs. Heute hat er uns nicht nur ein kreatives Geschenk mitgebracht, das ihr in unserer Story sehen konnt, sondern gleich eine Szene für unsere Storytime geschrieben!

In dieser Folge schickt er uns ins 16. Jahrhundert: Nürnberg, 1527, unmittelbar nach den Bauernkriegen. Toni, Marco, Anni und Philip leihen ihre Stimmen Hans und Kunigunde Hergots Geschichte. Was Hans an seiner Druckerpresse druckt, ist kein Gebetbuch, es ist ein Pamphlet, das von einer Welt ohne Adel und Klerus träumt. Nur Gott soll noch herrschen. Das Urteil, das ihm dafür ergeht: Enthauptung. Sein Werk wird durch seine Frau Kunigunde fortgesetzt, die nach seiner Hinrichtung die Druckerei weiterführt und die Schulden abträgt.

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