DeepL-CEO Jaroslaw Kutylowski (#764) - podcast episode cover

DeepL-CEO Jaroslaw Kutylowski (#764)

Jan 05, 202558 min
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Summary

In dieser Episode diskutiert Jaroslaw Kutylowski, CEO von DeepL, den beeindruckenden Werdegang seines Unternehmens vom Online-Wörterbuch zum mehrfachen KI-Unicorn. Er beleuchtet DeepLs einzigartiges Geschäftsmodell mit kostenlosen und professionellen Angeboten, die technologische Überlegenheit gegenüber Google Translate und die Strategie des Product-Led Growth. Kutylowski teilt zudem seine Vision für DeepL Voice, die Herausforderungen im globalen KI-Wettbewerb und die Bedeutung Europas als Standort für Sprachtechnologie.

Episode description

Mit dem Übersetzungsdienst hat Jaroslaw Kutylowski Deutschlands wertvollstes KI-Startup geschaffen

Als 2017 das erste Modell des DeepL-Übersetzers veröffentlicht wird, ist es eine Sensation: Die Übersetzungen des Startups aus Köln erzielen bessere Ergebnisse als die von Google. Inzwischen hat die Firma mehrfachen Unicorn-Status, der Übersetzer ist weit über Deutschland hinaus in den Arbeitsalltag vieler Menschen integriert und könnte schon bald auch berufliche Videocalls grundlegend verändern. CEO Jaroslaw "Jarek" Kutylowski spricht im OMR Podcast über die Zukunftsvisionen für das Unternehmen und die Konkurrenz aus dem Silicon Valley, die Vorteile des Standorts Europa für DeepL und beantwortet die Frage, ob es sich heute überhaupt noch lohnt, Sprachen zu lernen.

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Transcript

Intro / Opening

Es gibt ja leider gar nicht viele weltweit anerkannte KI-Firmen aus Deutschland, aber es gibt halt doch ein paar und dazu gehört Dieb L aus Köln. Natürlich muss man fast sagen im KI-Bereich mittlerweile... Unicorn, sie sind diejenigen, die weltweit den Standardsätzen die beste Sprachübersetzung überhaupt anbieten können. Wie es dazu kam, wie lange sie daran schon arbeiten, wie sie sich überhaupt differenzieren wollen in Zukunft gegen OpenAI, gegen Google, wie sie den Wettbewerb sehen.

wie sie das Rennen um Chips sehen, wie sie ihre Firmenbewertung sehen, vor allen Dingen auch, woher sie Nutzer gewinnen, wie sie Geld verdienen. All das im längst überfälligen DeepL Update mit einem der Gründer, dem Jarek. Und apropos Update, ich schicke nach wie vor auch im neuen Jahr jeden Freitag kostenlos und werbefrei drei Links rum via WhatsApp.

zu Artikeln, zu Podcasts, zu Videoclips, zu Dokumentationen, zu Büchern, die mir aufgefallen sind, die mir geschickt wurden von Freunden, von Kollegen. Jedenfalls Hinweise auf meistens gratis Content, den ich spannend fand. Wer das bekommen möchte, meldet euch bitte an. Westermeyer, WhatsApp googeln oder hier in den Shownotes. Das Ganze setzen wir um mit Charles, einem Software-Tool, das uns und vielen, vielen anderen hilft, via WhatsApp Sachen zu machen und zu kommunizieren.

Ich war kürzlich zum ersten Mal bei unserem Partner Nespresso in deren Büro in Düsseldorf und wurde da wirklich sehr, sehr herzlich empfangen. Unter anderem von einem Kaffeesommelier, einem Barista, der zu den besten... Kaffeeschmeckern der Welt zählt. Und der hat uns dann da einen Kaffee kredenzt mit Eis in dem Falle sogar. Jedenfalls war es sehr besonders. Ich habe es sehr, sehr gerne getrunken und wollte in diesem Zeitpunkt darauf hinweisen, dass ihr alle Nespresso in euren...

Firmen genießen könnt. Nespresso bietet nämlich auch für Unternehmen diverse Möglichkeiten. Da kann man vor allen Dingen als Firma, aber auch als Hotel- oder als Gastronomiebetrieb Maschinen und Kaffee bestellen. Diese Nespresso Professional Maschinen, die gibt es für jede Firmengröße, für jedes individuelle Bedürfnis der Mitarbeiter, der Kunden oder halt von Gästen.

Und es gibt, wenn ihr jetzt über uns bestellt, sogar nochmal 30% Rabatt auf die erste Bestellung. Also auf die ersten beiden Boxen Kaffee sowie die erste Nespresso Professional Maschine. 30% mit dem Code OMR30. Entweder ihr schreibt mir eine DM dazu bei LinkedIn oder bei Insta und ich gebe es dann direkt an Nespresso weiter oder ihr geht auf Nespresso.com.

Und ihr schaut direkt dort nach, was man mit dem Code direkt bestellen könnte. Diesen Link gibt es natürlich auch bei uns hier in den Shownotes.

DeepLs Geschäftsmodell und Unternehmensgeschichte

Ja, schön dabei zu sein und herzlich willkommen auch hier bei uns im Büro. Schön, dass du dabei bist. Ja, es hat ein bisschen gedauert, aber ich freue mich drauf. Mal gucken, was wir heute hier besprechen. Also DeepL, eure Firma ist sozusagen schon mittlerweile in Deutschland.

stand nicht mehr ganz unbekannt. Mittlerweile Unicorn oder mehrfaches Unicorn. Aber dennoch wart ihr ganz lange unterm Radar. Deswegen sage ich mal ganz in aller Kürze, für die, die jetzt Deep L nicht sofort zuhören können, was macht ihr? Ja, wir haben 2017 tatsächlich angefangen und wir machen KI-unterstützte Übersetzungen. Sprich, wir haben mit KI so ein bisschen früher angefangen, als das auf der ganzen Welt bekannt war.

die heute auch für generative AI genutzt werden, dafür eingesetzt, wirklich gute Übersetzungen zwischen unterschiedlichen Sprachen zu machen. Das heißt, jedes Mal, wenn du zwischen einem deutschen Dokument nach Englisch übersetzen willst oder umgekehrt oder vielleicht ins...

japanischer etwas übersetzt bekommen willst, DeepL macht's möglich. Man muss dazu sagen, es gibt auch eine Gratis-Version, die ich sehr gut kenne. Ich fühle mich da schon fast immer wie so ein Dieb, weil ich gehe auf die deepl.com ist es, glaube ich.

kopiere ich irgendeinen Text auf die einen Seite des Screens und dann kommt sofort auf der anderen Seite eine Übersetzung raus und ich glaube, man kann dann da bis zu 3000 oder noch mehr Wörter übersetzen lassen und ehrlicherweise, wahrscheinlich bin ich nicht der Einzige, wenn er dann mehr zu übersetzen hat, dann...

den zweiten Teil des Textes auch nochmal reinkopiert und wieder übersetzt bekommt. Und es ist ja wirklich eine extrem gute Übersetzung und man kann da also jetzt ein bisschen mit Copy und Paste ruckzuck alles übersetzen, was man braucht. Das ist aber auch so bewusst, da bin ich jetzt nicht der Einzige und ich bin jetzt kein Problemnutzer.

Da bist du nicht der Einzige, aber das ist auch okay so. Das ist Teil der Mission der Firma, tatsächlich auch das anbieten zu können und wirklich diese Möglichkeit über Sprachbarrieren hinweg zu kommunizieren, auch Menschen in aller Welt. Da sind wir auch ein bisschen stolz drauf, dass wir das machen können. Aber gleichzeitig für uns aus kommerzieller Sicht macht das natürlich dann auch Sinn, weil das Tool ist dann auch ganz gut bekannt. Wir haben dann einige Nutzer.

gewonnen und je mehr deine Bedürfnisse in dem Übersetzungsbereich steigen, irgendwann mal willst du vielleicht darüber nachdenken, auch eine professionelle Variante einzukaufen oder bringst es ins Unternehmen rein, bei dem du arbeitest und dann dann hilft das uns dann auch irgendwo. Was kostet die professionelle Variante? Das fängt schon, glaube ich, bei sieben Euro an. Im Monat? Ja, genau. Aber geht dann natürlich auch hoch, je nachdem, wie groß deine Bedürfnisse sind.

Okay, es gibt dann auch Abos, wenn jetzt ein Großkonzert ein Abo abschließt, dann kostet es dann irgendwie ein paar hundert Euro. Ja, also wenn man jetzt so in den Großkonzernbereich geht, dann wird das natürlich auch nochmal anders gehandhabt. Da müssen wir mal gucken, wie viele Mitarbeiter dann auch das Ganze nutzen, in welchem Umfang. Das wäre dann schon auch ein Thema für unser Vertriebsteam.

Du kannst aber für ein paar Leute, für ein kleineres Team, kannst du das ganz gut über die Webseite abschließen. Da wird das dann davon abhängen, wie viele Dokumente du übersetzen willst, welche Anbindungsmöglichkeiten du dann auch noch brauchst. die Übersetzung vielleicht in dein Produkt einbauen, wenn du Produkthersteller bist. Also da gibt es schon auch eine ganze, ganze Palette von Möglichkeiten. Wir machen das ja schon seit 2017. Und wie viele Firmen...

Haben Sie ein Abo bei euch abgeschlossen? Also wir haben mittlerweile über 100.000 Unternehmen tatsächlich und Organisationen, es können teilweise Regierungsorganisationen sein, deswegen sagen wir da an der Stelle nicht nur Unternehmen, die das... das Nutzen in größerem, kleineren Umfang, je nachdem.

Okay, also das heißt 100.000 Kunden auf mindestens mal 7 Euro im Monat ist das schon irgendwie recht krass und wahrscheinlich ist der durchschnittliche Warenkorb zumindest im Jahr auch nochmal mehr als jetzt 84 Euro, sondern ich würde schätzen erst...

Mehrere hundert Euro. Der ist größer, ja. Mehrere hundert Euro, mehrere tausend Euro vielleicht sogar. Ja, das hängt wirklich von einem Segment ab. Und ich glaube, das ist auch wirklich wichtig bei so einer Firma wie bei uns, sich auch anzuschauen, dass wir einerseits dieses Geschäft haben. was wir als Self-Serve jetzt aus dem Englischen her bezeichnen. Das sind all die Kunden, die wirklich über die Webseite kommen und die das in Netflix Art und Weise einfach das Abo abschließen.

meistens für ihre Arbeit tatsächlich, aber dann doch auch einen sehr unkomplizierten Zugang dafür brauchen. Und die andere Variante sind dann die Geschäftskunden, die dann wirklich über unser Vertriebsteam kommen, Sales Assisted quasi. Der Wahlenkorb unterscheidet sich da massiv zwischen den zwei Bereichen. Das ist eine ganz andere Welt. Lass einmal darüber sprechen, wie es dazu kam. Weil ich meine, es ist jetzt hier in Köln.

Mittlerweile letzte Bewertung aus dem Sommer letzten Jahres, glaube ich, 2 Milliarden. Das ist ja keine Selbstverständlichkeit. Das ist eine Hightech-Firma in Deutschland. Wünscht man sich. Gibt es gar nicht so viele von. Es hat mal bei euch mit einer Vorgängerfirma angefangen, die war ein Online-Wörterbuch, glaube ich mal. Da warst du auch schon mit dabei. Du selber warst vorher sogar bei Vodafone mal tätig, habe ich gelesen.

Ja, das war so eine kurze Episode bei Vodafone, nachdem ich meine Promotion abgeschlossen habe, nachdem ich sozusagen aus der Akademie raus bin. Da habe ich aber schon gemerkt, so ganz große Unternehmen, das ist nichts für mich. Informatikpromotion, ne? In Paderborn habe ich gelesen. In Paderborn, ja. In Paderborn, hier im Podcast zuletzt häufig vertreten.

Andreas Herb war doch hier, der Getränkeunternehmer. Auch aus Paderborn. Aber ein ganz anderes Genre. Ja stimmt, also die LKWs sieht man in Paderborn. Da sieht man ziemlich viele von denen. Das stimmt schon. Ja genau, also in Paderborn fing das an für mich, das war so der theoretische Teil meines Lebenslaufes. Das war dann...

Wir sagen Informatik dazu, aber tatsächlich war es fast schon irgendwie angewandte Mathe, das, was ich studiert habe, was dann auch echt eine ganz gute Grundlage war für das, was wir hier jetzt bei DeepL bauen. AI ist ja hoch mathematisch, es ist ja kein so ganz simples.

Konstrukt am Ende und nachdem kurzen dann Exkurs sozusagen ins Konzernleben bei Vodafone, dachte ich vielleicht doch lieber irgendwie bei kleineren Unternehmen, habe ich noch die Softwareentwicklung bei einer anderen Firma geleitet zwischendurch und dann Und dann ging es irgendwann mal auch mal hier auf den Deep L Launch hin, der dann quasi alles verändert hat. Und am Anfang haben wir uns wirklich darauf fokussiert. Erstmal eine breite Plattform.

für alle Menschen anzubieten. Also der erste Launch, da war nicht mal eine Monetarisierung in dem Produkt drin. Da ging es wirklich nur darum, die Technologie auf die Beine zu stellen, zu schauen, kommt das. überhaupt an und zu prüfen, wie sind unsere Möglichkeiten danach und dann ging es so ein bisschen in einer

In der Phase, wo wir uns darauf fokussiert haben, diesen Self-Serve-Bereich auszubauen. Also 2017, 2018 sowas? Ja, 2017, 2018 kam dann die erste Monetarisierung, die ersten Abos, die abgeschlossen werden konnten. Zu einem großen Teil waren es... damals auch wirklich die Early Adopters, die Übersetzer, die auf den Dienst sehr schnell gegangen sind. Das ist völlig klar. Für die hat das natürlich einen großen Benefit in ihrer täglichen Arbeit gemacht. Benefit ist gut.

Sprachvielfalt, Technologie und Evolution der Übersetzerrolle

Meistens davon sind kurzfristig Benefit, langfristig arbeitslos. Ja, ich glaube nicht. Also das hat jetzt die Zeit nicht wirklich gezeigt. Also klar gab es einen großen Shift in der Industrie, dass die Übersetzer umdenken mussten, wie sie arbeiten. Und auch wo sie richtig so den Value-Add geben. Und für viele Bereiche, in denen Übersetzung genutzt wird, ist auch die menschliche...

Also der menschliche Check auch wirklich notwendig. Manchmal ist das ein bisschen mehr Check, manchmal ist das mehr nochmal Verbesserung. Das hängt wirklich vom Einsatzszenario ab. Am Ende sind die Qualitätsanforderungen einfach und auch die vielleicht regulatorischen Anforderungen an der Übersetzung sehr unterschiedlich und je nachdem muss der Prozess dann unterschiedlich gestaltet werden.

was sich aber rausgestellt hat, so ein bisschen über die Jahre, ist mit, oder als maschinelle Übersetzung, so richtig gut geworden ist und aufgekommen ist, haben auch alle gemerkt, oh jetzt kann ich mehr übersetzen, jetzt kann ich nochmal mehr lokalisieren und sehr viele Unternehmen sind erst dann auf die Idee gekommen, ja vielleicht mache ich nicht nur eine englische Webseite, sondern ich

auch in unterschiedliche Sprachen. Welche Sprachen habt ihr aktuell? Das sind 30 Sprachen, die werde ich jetzt nicht aufzählen. Ihr könnt 30 Sprachen und Auch die wirklich komplizierten Sprachen, auch Arabisch, auch Chinesisch und so? Ja, klar. Also wir sind sehr, sehr bekannt auch im asiatischen Umfeld. Japan ist auch eins unserer Kernmärkte. Also da würde ich auch sagen, der Bekanntheits...

gerade von DeepL, ist ähnlich wie in Deutschland. Tatsächlich auch, weil wir eben so Sprachen wie Japanisch wirklich sehr, sehr gut übersetzen können. Und natürlich die Sprachhürden oder ... der Unterschied zwischen Japanisch und Englisch noch mal größerer ist als zwischen Deutsch und Englisch und da macht so eine Technologie auch noch mal mehr Sinn. Okay, aber die erste Sprache war Englisch, auf die gegangen sein? Das war Deutsch-Englisch, aber ich glaube schon in dem ersten.

Jetzt nagelst du mich schon fest. Da war auch schon Spanisch und Französisch mit dabei, als wir den Übersetzer gelauncht haben in 2017. Wie lange hat es dann gedauert von, wir machen, also wie gesagt, es gab ja eine Vorgängerfirma, Online-Wörterbuch, da kam es ein bisschen her. Dann habt ihr das irgendwie, DeepL daraus gemacht. Das ist ja dann irgendwie eine neue Idee, mit AI zu arbeiten. Aber wie lange hat es dann gedauert, bis ihr jetzt sagt, machen wir das?

hier mal eine Sprache und dann kann das System, das in der Perfektion, wie wir das jetzt ja alle kennen, also ich meine, die meisten Tourer werden das schon mal benutzt haben, weil es einfach kostenlos im Netz die beste Übersetzung ist, wie lange dauert das, bis man seine Sprache kann? Also damals haben wir schon so gute zwölf Monate ein Jahr gebraucht, um den Dienst auf die Beine zu stellen. Das ging nicht so von ganz alleine, weil auf der einen Seite braucht man die...

die Technologie, also man braucht die Algorithmen oder die KI-Modelle. Jetzt gibt es, wir sind jetzt in 2024, jetzt gibt es im Internet 100.000 unterschiedliche Architekturen für Modelle, fertige Tools für die Trainings und so weiter. Das war in 2017 alles nicht so. Da musste man noch sehr, sehr, sehr viel selber bauen. Wir mussten uns überlegen, wie designt man die besten...

KI-Modelle für die Übersetzung, haben damit angefangen. Dann musste man die Modelle trainieren, dann mussten wir noch Datacenter, also so richtig Rechenzentren aufbauen. Wir wussten schon eigentlich von vornherein, da werden wir auch sehr viele Nutzer... reinbekommen auf die Plattform und alleine die Last davon zu tragen, KI wissen wir alle, ist auch irgendwie berechnungsintensiv.

Das mussten wir in der Zeit auch nochmal aufbauen. Was waren denn am Anfang die berühmten Trainingsdaten? Heute ist ja eine riesen Diskussion darüber, welche Modelle wo trainieren und so. Was waren bei euch die Trainingsdaten? Ja, wir haben uns so wirklich so auf die Daten von dem Internet fokussiert. Wir haben noch so ein paar spezielle Datenquellen, auf die wir auch gehen, aber so das, was quasi im Internet verfügbar ist, an öffentlich verfügbaren Daten.

Übersetzungsdaten oder übersetzten Dokumenten, das war damals die Basis. Die Weihnachtsshopping-Saison ist da und das bedeutet für jeden E-Commerce-Shop oft zwei Dinge. Umsatz, aber auch Stress. Die Support-Anfragen explodieren und super viele Kunden legen Artikel in den Warenkorb und kaufen dann doch nicht.

Hier kommt der KI-Sprachagent von unserem heutigen Partner Eleven Labs ins Spiel und den teste ich jetzt einfach mal. Hey, hier ist Eleven. Wie kann ich dir helfen? Hi Eleven, was genau ist denn die Eleven Labs Agents Plattform? Mit unserer KI-Plattform können Unternehmen komplexen Callcenter-Kundensupport automatisieren. Und wie funktioniert das genau? Was macht der Agent, wenn jemand seinen Kauf abbricht?

Gute Frage. Zum Beispiel den Kunden wenige Minuten später automatisch anrufen und fragen Hallo, ich sehe, Sie hatten Probleme beim Bezahlvorgang. Kann ich Ihnen helfen? Das klingt schon echt extrem hilfreich. Geht das denn dann nur für Shops? Nein, das funktioniert für jede Branche. Finanzdienstleistungen, Reisebuchungen, Flugänderungen, überall, wo man mit Kunden spricht.

Der Agent spricht absolut menschlich und ist komplett DSGVO-konform. Also, wenn ihr in der stressigen Weihnachtszeit keinen Kunden verlieren wollt, testet doch selbst mal, wie menschlich KI klingen kann. Vereinbart eine Demo oder testet ganz einfach selbst unter 11labs.io-omr. Ah, und eins noch.

Meine Stimme hier ist übrigens auch nicht echt. Ich bin Philips-Voice-Clone von Eleven Labs. Okay, also gar nicht so sehr ein sozialer Netzwerk oder sowas, sondern wirklich das offene Internet. Wikipedia und solche ganzen Sachen auch alles. Genau.

Finanzierungsstrategie und Wettbewerbsvorteile

War das teuer, das am Anfang zu finanzieren? Also ihr habt ja relativ schnell auch so eine kleine Finanzierungsrunde gemacht mit Business Engine und sowas, weil das auch schon Geld kostet. Ja, klar, ich meine... Gewisse Kosten sind immer da, aber wir waren immer sehr vorsichtig, wie wir Geld ausgegeben haben. Ich glaube, das ist auch so eine der Sachen, die DeepL vielleicht auch mal anders gemacht hat als viele Silicon Valley Unternehmen. sehr hart nur auf Growth

seinerzeit auf jeden Fall gepusht wurde und wo die Profitabilität, wo vielleicht mal der gesunde Menschenverstand beim Geld ausgeben noch nicht so in dem Vordergrund steht. Wir waren da immer recht vorsichtig. Das heißt, wir sind mit recht wenig Finanzierung ausgekommen. Wir haben dann auch sehr schnell die erste kommerzielle Plattform in 2018 gelauncht und da wir zu dem Zeitpunkt schon auch so viele freie...

Nutzer auf der Plattform hatten, haben wir da sehr hohe Conversion-Raten sofort gesehen und das hat den Business auch wirklich sofort von 2018 an auch getragen. Aber es war für euch auch klar, Werbung ist kein Geschäftsmodell, also neben den Übersetzungstexten

welche Werbung zu platzieren oder sowas, das wäre der ganz schnelle Umsatz gewesen, habt ihr den nie gemacht, sondern ihr habt immer sofort versucht, den Leuten ein Produkt zu verkaufen. Ja, es schadet schon der User Experience ein kleines bisschen, muss man auch wirklich sagen, wenn man da Werbung mit draufschaltet und wenn man sich

jetzt die Konkurrenz angeschaut hat, die vielleicht nicht so gut übersetzt hat. Klar, die ganz großen Techplayer haben ihre Angebote da in dem Bereich. Die sind eben alle nicht werbefinanziert. Und da jetzt sich davon ... da jetzt selber ein Produkt auf den Markt zu bringen, was dann doch Werbung enthält, das haben wir versucht nicht. Wer ist denn gefühlt der größte Wettbewerber, der die zweitbeste Leistung in den Bereich bringt? Ich glaube, das ist Google Translate, ja.

Wie ist es möglich, dass eine Firma jetzt hier aus Köln das besser kann als Google? Ich meine, da sitzen ja nun wahnsinnig viele Leute, die haben riesige Ressourcen. Was macht ihr besser? Ich glaube, das ist der Fokus. das Verständnis für die Sprache und für die Bedeutung der Sprache. Ich meine, wir sind ein europäisches Unternehmen, da sind wir auch ein bisschen stolz drauf, natürlich. Und ich glaube, Europa ist auch wirklich ein guter Platz, um eine Sprache...

Firma zu gründen. Weil einfach unsere ganze Belegschaft, die kommt natürlich mit unterschiedlichen Sprachen in Berührung die ganze Zeit. Produktverständnis ist bei Startups immer extrem wichtig und ich glaube dann ist es natürlich auch die Iterationsgeschwindigkeit, die einfach besser funktioniert bei kleineren Unternehmen.

Jetzt bei den großen Tech-Unternehmen, da muss man sich natürlich auch fragen, wie viel Priorität genießen diese Projekte auch? Inwiefern sind die wichtig für die Firmen? Am Ende war es, glaube ich, alles in allem eine... Einmal der Fokus und dann auch wirklich harte Arbeit schneller Iterationen. Und lassen wir mal kurz darüber sprechen, wer euch am Anfang unterstützt hat. Das war dann so B2B, glaube ich, ein deutscher Fonds. Genau. Und dann auch noch ein paar Business Angels.

Und wir haben sehr früh Benchmark noch mit reingebracht. Genau, Benchmark ist, da war dann auch ganz konkret, habe ich damals verfolgt, der Partner von Benchmark für den Deal verantwortlich, der auch einer der ersten Facebook-Mitarbeiter war, einer der ersten LinkedIn-Mitarbeiter war. Matt Kohler heißt der. Wir waren gemeinsam mit dem auf dieser Skihütte da, wo wir uns kennengelernt haben, da war der auch mit dabei. Beeindruckender Typ, muss man sagen.

der hat dann irgendwie schon da im Silicon Valley gesessen und gemerkt, okay, hier in Köln, die Typen können das gut, hat er bei euch angerufen. Ja, Ahmed ist schon auch in Europa mit seinen Investitionen auch dabei gewesen, das sind wir nicht die einzigen. Aber an sich ja, er hatte schon einen guten, glaube ich, Blick für den Markt, würde ich es aus meiner Perspektive sagen und war immer tatsächlich eine super Hilfe, zusammen mit dem Florian von B2B.

das ist auf jeden Fall vor allem in den frühen Tagen Dream Team gewesen, das wir an Bord gehabt haben. Waren die auch bei euch dann sehr operativ zur Seite? Also hast du mit dem Matt Kohler sozusagen jede Woche Kontakt gehabt? Ich kann jetzt nicht sagen, ob es jetzt wirklich jede Woche war, aber ja, wir sind schon weiterhin die ganze Zeit eigentlich noch gut im Austausch.

Das würde ich jetzt nicht operativ nennen, weil operativ hört sich so an, als ob sie die mit die Firma führen würden, das ist nicht der Fall, das sollten glaube ich Investoren auch normalerweise nicht, sie haben einfach eine zu breite Palette und machen oder müssen zu viel. sonst noch so machen. Aber sie sind immer da, wenn man sie gebraucht hat, wenn Hilfe notwendig war oder wenn ich mit meinen Fragen sie dann so ein bisschen genervt habe. Das ist meine erste Firma.

Das heißt, sehr vieles muss sich hier on the job, just in time rausfinden. Und dann ist es auch gut, sozusagen Berater mit an Bord zu haben, die ... einerseits tief genug sind in dem Business, dass sie auch verstehen, woher meine Frage kommt oder was die Frage eigentlich ist, aber gleichzeitig auch vieles anderes gesehen haben und so ein bisschen mit Best Practices dienen können. Wie viel Geld ist denn in diesen ersten Finanzierungsrunden?

in die Firma reingeflossen. Ich glaube, ihr gebraucht, um das sozusagen... Ja, wir haben das tatsächlich nie veröffentlicht, deswegen darf ich das heute nicht sagen. Okay, aber gut, dann lass mich mal schätzen, denn ich habe gelesen, die letzte Finanzierung, also die jetzt im Sommer 24, glaube ich, war, da wurde eben...

2 Milliarden bewertet. Da war zu lesen, dass oder zumindest, dass da die Investoren im wesentlichen bestehenden Anteilseigner einen Anteil abgekauft haben, also kein neues Geld in die Firma reingeflossen ist. Deswegen würde ich sagen, okay, wenn da kein Geld reingekommen ist, dann muss die Bewertung davor...

dann war die vielleicht bei 500 Millionen. Wenn man dann da so überlegt, bei seiner Bewertung, was fließt denn normalerweise in Cash rein in eine Firma, wenn jemand über 500 Millionen Bewertung investiert, bei einer Firma wie eurer, hätte ich jetzt gesagt, maximal 100 Millionen.

ist da reingeflossen an Cash. Ich werde jetzt nicht zucken. Gut, aber sprichst du hier mit einem Profi oder denkst du dir, was ist das für ein armer Anfänger? Bitte? Sprichst du jetzt hier bei mir mit einem Profi so gefühlt oder sagst du, der arme Anfänger hat ja gar keine Ahnung? Nee, ich würde das einfach nicht kommentieren. Ich bin da ganz hart.

Kapitaleffizienz und Geschäftsperspektiven im KI-Markt

Trotzdem ist es ja deutlich, deutlich weniger, als man jetzt heutzutage hört, was so KI-Firmen brauchen, um Modelle zu trainieren, um irgendwelche Sachen zu machen. Also ChatGPT da gefühlt jedes halbe Jahr fließt da irgendwie eine Milliarde rein oder mehr. Warum kommt ihr auch so cash-effizient klar? Ich glaube, das sind ganz andere Modelle, die wir trainieren. Also es ist beides KI in gewissem Maße und die Modellarchitekturen unterscheiden sich dann nicht so großartig, glaube ich.

Was aber ein großer Unterschied ist, wofür wir diese Modelle trainieren. Und ganz, ganz breite Modelle, wie jetzt so die Gen-AI-Chat-GPT-Anwendungen, die müssen einfach irgendwie alles können. Und aus dem Grund ist... sind die Trainings auch sehr, sehr aufwendig und brauchen sehr, sehr viele Daten. Wir können uns also wirklich auch mehr auf die Sprache, auf die Übersetzung fokussieren und das reduziert den Scope ein kleines bisschen. Nichtsdestotrotz, wir investieren da auch viel.

Geld in unsere Hardware, in unsere Research-Teams, die auch hauptsächlich hier in Köln sitzen, in die Editoren, in die Übersetzer, die mithelfen, die AI zu trainieren. Also das ist ein großer Teil dessen, was wir wirklich machen. Aber ich meine, du kannst es ja fast jetzt aus dem Cashflow finanzieren. Ihr habt die letzten Zahlen veröffentlicht, 21 ist schon eine Weile her, aber da konnte man sehen, das wird schon langsam profitabel. Und wenn man es sich hört, 100.000 Kunden...

Dann hat man ja schon auch einen ordentlichen Cashflow. Ja, der Cashflow ist ganz gut. Also wir kriegen das ganz gut hin. Wir sind momentan nicht ganz profitabel, aber das ist auch eine bewusste Entscheidung. Wir wollen auch in die Zukunft investieren.

gleichzeitig auch die kommerzielle Seite des Unternehmens mit aufbauen. Wir haben jetzt sehr viel über Forschung gesprochen, aber die kommerzielle Seite, die ist auch einfach wichtig. Aber sagen wir mal, kommerzielle Seite, das klingt noch so ein bisschen nach Kundengewinn. Ich finde, ihr habt es wahnsinnig...

produktlastig geschafft, Kunden zu gewinnen. Also ich sehe euch jetzt nicht irgendwo als Sponsor von irgendwas oder groß jetzt irgendwie Werbetreibender, sondern es ist dieses berühmte Product-Let-Growth, was ihr da macht. Also ist das alles von Produkt irgendwie getrieben, das Wachstum? Ja, Product-Led Growth ist ein großer Teil davon, aber wenn man dann anfängt in größere Unternehmen mit rein zu verkaufen, wenn man jetzt so die Warenkorbgröße, die du vorher angesprochen hast, hochheben will.

dann ist natürlich auch ein gewisses Bewusstsein für die Marke nicht nur für den PLG-Teil davon notwendig. Da muss man auch darin investieren. auf Konferenzen vertreten zu sein, bei Gartner vertreten zu sein, mit anderen Analysten zusammenzuarbeiten. Also da gehört dann schon auch ein bisschen was mehr dazu und da versuchen wir auch als Unternehmen da hinzukommen.

Also sozusagen, wenn man Softwarebewertungsseiten, Plattformen, dann muss man halt irgendwie gucken, dass man darüber Geschäftskunden gewinnt. Aber die Endkunden oder die kleineren, die 7-Euro-Kunden, die macht man einfach über das Produkt.

Ja, das ist eher so der virale Wachstum, auf den wir da gesetzt haben. Also mittlerweile ist da auch ein kleines bisschen Marketing mit dabei in dem Bereich. Weniger vielleicht in Deutschland. Deswegen sieht man das hier vielleicht weniger, weil einfach die Marke schon... sehr stark in Deutschland auch ist als Markt. Aber so wie du es gesagt hast, also wir fokussieren uns dann tatsächlich auf das B2B-Marketing, wenn schon, ja.

Aber ich meine, in den verschiedensten Ländern, in denen ihr jetzt seid, ist es ja umso beeindruckender, dass ich es geschafft habe, so viele Märkte zu erschließen. Weil ich meine, so ein Markt, da kennt man noch ein paar Leute, da kann man dann vielleicht mit ein paar viralen Stunts...

irgendwie eine Marke entwickeln und auch über PR und so. Aber du kannst ja mit PR jetzt nicht irgendwie hunderte von Ländern erreichen. Du musst also entweder ein wahnsinnig starkes Produkt haben oder dir irgendwas Cleveres ausgedacht haben. Ich bin jetzt ein bisschen überrascht, weil ihr auf der einen Seite schafft ihr es, so wenig auszugeben an Kohle.

Und auf der anderen Seite habt ihr diese große Prominenz hinbekommen. Also was ist denn so die Viralität? Das ist das Produkt. Ich glaube, das ist das Produkt. Und ich glaube, jemand hat auch schon davon gesprochen bei uns, dass nicht Product-Let-Growth, sondern Research-Let-Growth.

mal zu nennen, weil es einfach noch mal nochmal eine Ebene tiefer quasi geht und die Technologie selbst einfach Menschen so überzeugt hat, dass sie sehr gern das weitergetragen haben an ihre Freunde, an ihre Bekannten, an ihre Kollegen auf der Arbeit. Das hat uns wirklich sehr weit geholfen und das hat dann teilweise aber auch für Viralität, für PR in den einzelnen Ländern gesorgt, weil Sprache so ein ...

so ein wichtiger Teil, glaube ich, für Menschen ist. Und sie finden es dann spannend, auch darüber zu berichten, über ihre Erfahrungen mit Sprache, mit DeepL, weil es teilweise auch ihr Leben irgendwo ...

Man muss dazu sagen, es ist trotzdem halt krass, weil es gibt ja auch andere Softwarefirmen, die das geschafft haben. Nehmen wir jetzt Instagram oder irgendwie LinkedIn oder sowas. Aber das sind ja alles Netzwerkeffekte. Das sind Leute, die dann andere Leute einladen. Da heißt es dann hier, deine Kontakte bitte einladen.

postet da Sachen, dann kommen alte Freunde dazu. Es gibt da sehr, sehr eingebaute Effekte. Die gibt es ja bei euch in der Form eigentlich nicht. Ja, Sprache ist irgendwie schon ein wichtiges Ding so, aber am Ende ist jetzt keine Viralität bei euch eingebaut. Ja, nicht in dem Maße, wie du das bei Instagram oder bei LinkedIn sehen würdest. In gewisser Weise aber schon, weil du kommunizierst ja mit Menschen und oftmals ist DPL eben dieses Tool dazwischen.

Und wenn die Person auf der anderen Seite auf einmal einen perfekten Brief von dir auf Chinesisch bekommt, dann wird sie vielleicht auch die Frage stellen, wie kommt das jetzt? Also hast du Mandarin gelernt über das Wochenende? wirst du dann auch wahrheitsgemäß antworten, nee, ich habe die Pell genutzt. Und schon ist dann so ein gewisser Austausch aufgetreten. Aber B2C-Marketinggelder habt ihr kaum ausgegeben oder egal? Oder Google Performance?

Nicht viel, also wir haben, also in letzter Zeit haben wir ein kleines bisschen damit angefangen zu experimentieren, aber in den frühen Jahren der Firma gar nichts, nein. Okay, also das war dann wirklich... Menschen haben darüber erzählt. Kann man diese Viralität irgendwie verstärken? Ich meine, ihr habt ja so, wenn man das dann rauskopiert, dann ist da so ein Wasserzeichen mit dabei, irgendwie übersetzt mit DeepL heißt es oder so. Genau.

Das ist so eins der kleinen Tools, denen wir uns da bedient haben. Das tatsächlich auch, glaube ich, sehr gut funktioniert, so zeigen das unsere Zahlen. Es ist erstaunlich, an wie vielen Stellen im Internet man diesen ... Zusatz übersetzt mit der freien Version von DeepL auch wirklich findet, wo das dann einfach ...

Copy-Paste irgendwo mit auf eine Webseite gebracht worden ist oder so. Also da sieht man, sowas funktioniert. Aber zu einem großen Teil, was einfach die Überzeugung der Nutzer sehr tief in diese Trickkiste...

DeepL Voice, Nvidia-Partnerschaft und KI-Hardware

mussten wir gar nicht greifen. Okay, okay. Wo geht der Weg hin? Also wann ist es möglich, dass man jetzt nicht nur Text übersetzt, sondern zum Beispiel auch Sprache? Ja, wir haben DeepL Voice gerade vor einem Monat rausgebracht. Also wirklich Sprachübersetzung. Haben wir ein bisschen mit gewartet. Wir wollten so auf die Produktreife dann nochmal warten, bis die KI wirklich auch in der Lage ist, das produktiv einzusetzen.

Und so wirklich einen Mehrwert zu generieren für unsere Kunden. Und das wird tatsächlich echt gut angenommen. Also vor allem bei unseren größeren Kunden laufen wir jetzt Pilotprojekte oder mittlerweile auch größere Einsätze. wo DeepL dann auch wirklich in Meetings mit eingesetzt wird, wo Teams aus unterschiedlichen Ländern dazu kommen, wo Mitarbeiter, die vorher

vielleicht gar nicht an Meetings so richtig teilgenommen haben, weil sie nicht das Bewusstsein hatten, die Sprache richtig zu sprechen, jetzt auf einmal mit wieder aktiv werden können. Und das läuft dann so, also man spricht es ins Handy quasi rein? Und dann sagt das Handy dann ... in der Fremdsprache, was ich gesagt habe. Das kann man so mit Handy machen. Der Fokus ist momentan tatsächlich auf Videokonferenzen. Das heißt Teams und ähnliches. Also sprechen Teams auf Deutsch rein? Genau.

in Teams of English. Der bekommt dann Untertitel für das, was du gesagt hast. Englisch oder was auch immer. Das haben wir bewusst momentan noch nicht gemacht. Das könnten wir machen. Die Technologie haben wir auch. Die bewusste Entscheidung war tatsächlich momentan auf Untertitel, weil das Produkterlebnis einfach besser dann ist. Es ist schneller. Das Problem bei Übersetzung ist immer, du musst so ein bisschen den Ende des Satzes abwarten, bis du es übersetzen kannst.

Das Tool, das auch nochmal ausgesprochen hat, geht auch nochmal Zeit vorbei. Wir sind schneller im Lesen. als dass wir das aussprechen können. Insofern die Lösung momentan mit den Untertiteln erscheint so die bessere Variante zu sein, was die User Experience angeht. Aber das ist wahrscheinlich alles in der kostenpflichtigen Version. Also ich nehme mal, wenn ich das jetzt irgendwie...

erleben will, dann muss ich bezahlen. Ja, das ist tatsächlich auch etwas, wo wir dann eher momentan so in der Phase sind, wo wir mit größeren Kunden arbeiten, wo wir größere Deployments davon machen. Also wenn mir das so nahe liegt, dass ihr irgendwie mit Microsoft oder mit irgendwelchen Anbietern von Video-Call-Systemen, dass es dann immer direkt damit eingebaut ist und sowas? Ja, also momentan ist es einfach ein Add-on, das man dazu installieren kann, richtig problemlos.

Mal schauen, wie sich das dann entwickeln wird bezüglich Partnerschaften. Seid ihr auch in diesem ganzen Nvidia, ich brauche dringend irgendwie Compute und Rechenkapazitäten und brauche deswegen die Chips und das Ganze, ist das auch ein Thema, das dich beschäftigt? Man hört ja irgendwie, dass da Wahnsinns...

Aufträge bei Nvidia reinkommen und bist du auch regelmäßig mit Jensen Wang am Telefonieren? Also wir sind schon in engem Kontakt mit Nvidia, auf vielen Ebenen tatsächlich. Sowohl natürlich jetzt als Kunde, weil wir auch

viel einkaufen an Hardware. Da haben wir uns über die Jahre aber tatsächlich auch eine gute Zusammenarbeit erarbeitet, sodass Also dass wir immer recht früh auch bestellen können und auch immer einen guten Zugang zu Informationen haben, ist natürlich immer alles so ein bisschen cutting edge bei Nvidia und die Arbeiten auch. sehr hart daran, Sachen sehr schnell rauszubringen. Insofern ist das immer auch eine sehr dynamisch sich entwickelnde Situation, was Hardware angeht.

Aber wir sprechen auch sehr viel zu der Technik mit denen. Sie helfen uns bei der Entwicklung von Modellen und wie nutze ich Nvidia-Hardware am besten. Wir versuchen denen auch zu helfen im Sinne von... was sind unsere Erfahrungen damit und wie könnt ihr euch nochmal verbessern. Also es ist schon eine sehr, sehr enge Gemeinschaft. Und den Jensen Wong hast du aber kennengelernt? Ich war mit dem auch mal auf der Bühne. Tatsächlich, wir hatten mal ein Event in Berlin zusammen gemacht.

Viele, die hier zuhören, sind ja möglicherweise selbstständig oder führen Teams von Menschen und das geht meistens, oder zumindest erlebe ich das so, ohne Smartphone echt schwierig mittlerweile. Man braucht ein wirklich hilfreiches Smartphone und genau da kommt Vodafone Business ins Spiel. Die haben nämlich zur Black Week folgendes Angebot. Es gibt das neue iPhone 17 Pro und AirPods 4 geschenkt dazu. Im Gigamobil XL-Tarif bekommt ihr außerdem 45 Euro Willkommensrabatt.

pro Monat und das beste, unlimitiertes Datenvolumen, perfekt also für alle, die ständig kommunizieren müssen. Das ganze Angebot gilt Exklusiv für Business-Kunden. Und Vodafone legt noch eins drauf. Mit dem 5-Jahres-Versprechen reparieren Sie euer Gerät auch nach Ablauf der Herstellergarantie noch oder tauschen den Akku kostenlos aus, wenn dieser weniger als 80% Batterie...

haben sollte, auch noch bis zu fünf Jahre nach Kauf. Alle Infos zu diesem Black Week Deal und zu vielen weiteren Angeboten von Vodafone findet ihr im Link hier in den Shownotes oder auf vodafone.de.

KI-Marktbewertungen und DeepLs konservativer Weg

Kennst du generell so diese ganzen AI-Größen, auch Sam Altman und so mal kennengelernt? Nein, mit Sam habe ich noch nicht gesprochen, nein. Okay. Okay, ansonsten andere... Klar, Gründer von Unternehmen, so von unserer Größe oder von einer ähnlichen, klar, kennt man schon alleine durch die Investoren, wo teilweise... Artur Mensch oder so den Franzosen, die kennst du ja alle so. Okay, und...

Sagen wir mal so, ich hätte vor kurzem, ich habe es ja im Podcast schon ein paar Mal erzählt, weil es wirklich ganz interessant ist, da hatte ich mir einen Bekannter, der die Chance hatte bei OpenAI auf der letzten Finanzierungsrunde, da war ja 100 Milliarden Bewertung.

Da konnte er mitinvestieren mit seinem Fonds und seinem Vehikel und suchte noch nach Leuten, die das auch noch machen wollten. Da wurde ich gefragt, ob ich auch noch irgendwie dabei sein wollte. Mit kleinerem Geld hätte man auch mitmachen können. 100 Milliarden Bewertung für OpenAI und so, hättest du das auch gemacht? Hältst du das für realistisch? Es ist eine große Bet, würde ich sagen. Also für Unternehmen, die noch nicht wirklich ein Businessmodell haben, das funktioniert.

ist das schon eine Bett. Ob ich das als Privatperson machen würde? Wahrscheinlich nicht, ehrlich gesagt. Wäre ich jetzt Fondsmanager, hängt das natürlich von der Fondsstrategie ab, aber das liegt dann schon eher nahe.

anschauen, was man für eine Strategie insgesamt fährt. Aber guckst du dir das doch an? Also ich meine, die ganzen anderen AI-Firmen, die haben teils ja wirklich noch keine Geschäftsmodelle. Also da klingt es bei dir so ein bisschen auch durch, dass du da auch durchaus skeptisch bist und sagst, naja, nur AI alleine ist jetzt kein... Geschäftsmodell. Also man braucht schon irgendwie am Ende irgendwas, was Geld verdient.

Ja, Geld verdienen muss man am Ende, ansonsten funktioniert das nicht und die Expectations sind einfach recht hoch. Das ist der Teil, ich würde jetzt nicht sagen, ob ich skeptisch bin, ich bin vielleicht ein kleines bisschen vorsichtig an der Stelle und einfach nicht hurra. optimistisch bei den Sachen. Ich glaube, die Technologie wird

auf der Welt sehr viel Veränderungen bringen. Das ist, glaube ich, unbestritten. Auf der anderen Seite hat man schon gemerkt, von 2023, wo ein riesiger Optimismus da war, wo wir auch beim gemerkt haben bei unseren Kunden, da werden parallel dann auch Projekte gestartet, wo ...

wo generative AI insgesamt an vielen Stellen angewendet wird, dann kann man auch an vielen Stellen die Ernüchterung. Kann man die Technologie wirklich für diese Prozesse nutzen? Ist die Qualität genug? Ist die Technologie ausgereift genug? Die Frage muss man sich schon stellen und ich glaube, sehr viele dieser Fragen sind noch nicht beantwortet und es gab genug...

Beispiele in der Geschichte von Technologie, wo wir neue Technologien ausgebaut haben, die auch toll funktioniert haben, aber am Ende konnte man da kein tolles Geschäftsmodell drauf bauen oder es waren dann andere Player, die später gekommen sind, die dann wirklich das Geschäftsmodell haben. Geschäftsmodell dann auf eine andere Art und Weise geschafft haben, besser zu explorieren. Gibt es denn eine AI-Firma jetzt abseits von eurer eigenen, wo du sagst, was die machen, klingt dir wirtschaftlich?

all around sehr plausibel? Ähm, nee, ich habe jetzt keine konkrete, die ich jetzt wirklich nennen würde, nein. Okay, okay. Naja, weil ich meine, es ist einfach diese Bewertung so krass hoch. Man muss da dann irgendwie erstmal einen Umsatz dafür finden, der dazu passt. Ja, und eine Bewertung setzt auch gewisse...

gewisse Anforderungen an die Firma in der Zukunft. Also quasi man muss bis zu einer gewissen Größe wachsen, ansonsten funktioniert das einfach nicht. Deswegen ja, das kann schon auch zu einer Last werden für ein Unternehmen.

Das heißt, da bist du mit seiner letzten Bewertung 2 Milliarden ja dann wahrscheinlich, obwohl das ja natürlich für deutsche Verhältnisse krass ist, in der KI-Welt ist es ja eher klein. Also da bist du gar nicht traurig drüber. Nee, bin ich gar nicht. Also wir fahren da auch eher etwas konserviert. tiefere Linie, wenn es das angeht. Aber trotzdem ist eines Tages so ein IPO oder sowas wahrscheinlich mal gedacht, oder? Ich...

Ich weiß nicht, wo uns die Geschichte hinbringen wird. Ich meine, klar, als Unternehmen muss man eben wachsen, vor allem in der Tech-Welt. Also da gibt es auch keine andere Alternative. Und da wir uns eigentlich ganz gut jetzt auch unabhängig fühlen, ist natürlich ein IPO eine mögliche Variante davon. Ich nehme mal an, die ganzen großen Firmen, Microsoft und Co. werden ja schon regelmäßig mal bei

die ja angerufen haben und gefragt haben, ob man nicht doch irgendwie kaufen könnte oder so. Das darf ich leider nicht kommentieren. Ach, du könntest es, es ist ja nichts Schlimmes, aber...

Ihr seid ja generell eher zurückhaltend, fahrtend, konservativeren Stil, hast du ja gerade gesagt. Aber ich gehe davon aus, dass es so ist, sonst wäre ich sehr überrascht, wenn da nicht jetzt irgendwie selbst wahrscheinlich SAP oder viele andere, die jetzt solche Bewertungen bezahlen könnten und in einem ähnlichen Space.

nicht mal nachgefragt hätten? Ich werde jetzt auch einfach nichts sagen. Du bist einfach ein Profi geworden. Ja, nee, also das konnte ich auch schon von vornherein ganz gut antworten. Aber bist du denn selber auch noch wirklich Entwickler?

Führung, globale Präsenz und Marktspezifika

kennst du dich mit den Modellen aus, wenn dir jetzt irgendjemand erzählt, was da gerade so in der KI-Welt passiert, auf der viel größeren Abstraktionsebene, als ich es jetzt könnte, oder viel größere Detaillebene, da kannst du noch mitreden. Also wenn jetzt Tim Altman käme, ihr könntet beide über eure...

Firmen? Ich denke schon, ja. Voll in der Tiefe so. Also ich versuche auch wirklich in den Details zu bleiben. Ich glaube, founder zu sein ist, also bei founder sein ist die Kunst so ein bisschen zwischen der Delegation und der Detailtiefe. immer abzuwägen. Das ist eine der großen Fragestellungen, wie man Unternehmen führt und da versuche ich auch noch so meinen Teil an Details mitzunehmen und auch wirklich hier und da reinzuschauen.

So ungefähr 1000. Oh wow. Und die meisten in Köln? Viele in Köln. Ich glaube schon noch die meisten, wenn es jetzt wirklich konkret um eine Stadt geht. Insgesamt sind wir schon sehr verteilt. Wo sind die nächstgrößten Büros? London, glaube ich, als einzelnes Büro sehr groß. Ich meine, Deutschland ist weiterhin ein großer Standort. Das ist aber verteilt.

unterschiedlichen Städte. Das ist ja so ein bisschen die Eigenart von Deutschland, dass es wirklich keine konkreten Konzentrationen, Ballungszentren gibt. Ich meine, Berlin ist groß, München ist groß, Köln jetzt ist... auch teilweise ein bisschen groß, vor allem für uns, aber das Talent ist so ein bisschen verteilt über das ganze Land. Ihr habt aber auch Business San Francisco, ihr habt irgendwie Office in China oder so?

San Francisco haben wir nicht. Wir haben New York und Austin in den USA als Offices und Japan für die asiatische Region. Aber USA ist euer größter Markt mittlerweile? Nee, Deutschland ist weiterhin unser größter Markt. Japan folgt da drauf und USA dahinter. Warum nicht USA? Ich meine, das wäre doch irgendwie anliegend. Ich glaube, USA ist ein bisschen ein anderer Markt, weil es einfach englischsprachig ist.

Und ja, wir tun mittlerweile sehr viel in dem Markt. Die wollen gar nicht so viel besetzen. Die haben das Problem gar nicht so oft. Ja, ein kleines bisschen anders das Problem. Also bei in Deutschland oder insgesamt in nicht englischsprachigen Märkten ist es einfach so, dass jeder das Produkt braucht.

Und in den USA sind es mehr strategische Projekte, auf die du dann gehst. Also wenn du überlegst, in deine Produktübersetzung einzubauen oder wenn du überlegst, einen neuen Markt aufzumachen, dann gehst du so ein Projekt an. Es ist ein bisschen weniger dieses ... jeder kennt das Tool sowieso in dem Unternehmen, weil alle nutzen das irgendwie so für ihre tägliche Arbeit. Glaubst du, dass wenn jetzt dieser KI-Hype

der in den letzten zwei, drei Jahren so losgebrochen ist, nicht so groß geworden wäre, dass sich eure Entwicklung auch anders verhalten hätte? Also hättet ihr zum Beispiel so eine Bewertung bekommen,

ohne dass jetzt da irgendwie alle über KI schwärmen, das war jetzt auch zum Höhepunkt, als ich das gemacht habe, war ja extrem clever, also als der Hype gerade voll da war, habt ihr gesagt, okay, jetzt sind wir eine KI-Firma, jetzt nehmen wir das voll mit, aber glaubst du, dass sozusagen, wenn jetzt ...

dieses Chat-GPT nicht gekommen wäre und ihr werdet eigentlich eine sehr, sehr gute internationale Übersetzungssoftware und nur für Insider wäre bewusst, dass das mit KI funktioniert, wäre das vieles anders? Ich glaube schon, dass es ein bisschen anders wäre.

weil das Bewusstsein einfach für KI nicht da wäre. Also die Kunden, die auf uns zugehen, weil sie einfach nach Möglichkeiten suchen, wie sie KI in ihrem Unternehmen sinnvoll einsetzen können, die werden dann auf diese Art und Weise, glaube ich, nicht...

zu uns gekommen. Aber auf der anderen Seite, wir hatten auch schon eine sehr, sehr, sehr gute Traction vor dem KI-Boom. Insofern bin ich da auch zuversichtlich, dass das auch sehr gut nach vorne gegangen wäre. Das hat euch schon stark beschleunigt. Es ist schwer zu sagen, weil ich kein alternatives Universum kenne, wo es das nicht gibt. Es hilft an vielen Stellen, ja. Und dann sind da Ansprechpartner, an die ihr euch wendet, auf der Vertriebseite ist, dann sind dann meistens ...

dann KI-Verantwortliche in Firmen, also die wurden jetzt ja häufig irgendwo aufgebaut nach dem Motto, wir müssen da auch was tun, also lass mal ein paar einstellen oder ist es dann der CTO oder woran... Es ist tatsächlich sehr, sehr, sehr verteilt, was auf der einen Seite super ist, weil wir einen breiten Markt haben, in dem wir verkaufen können, aber...

was auf der anderen Seite natürlich auch schwierig ist, weil wir nicht so den Fokus oder die Konzentration auf bestimmte Anwendungsfelder haben oder Personas, wie man das so schön nennt. Übersetzung wird an vielen, vielen möglichen Stellen benutzt. Wir sind in Rechtsabteilungen vertreten, wir sind an Vertriebsteams vertreten, wir sind bei Marketingteams vertreten, wir sind bei der IT für so interne Übersetzungen vertreten.

Und variieren tatsächlich die Ansprechpartner sehr, sehr stark. Zu einem Teil sind es dann auch KI-Verantwortliche seit einiger Zeit. Das gab es seinerzeit nicht. Da kam die Anfrage tatsächlich mehr einfach aus der Fachabteilung. die das Problem gesehen hat und das Problem lösen wollte, mittlerweile wird das dann auch oftmals mehr dadurch getriggert, dass einfach eben nach neuen Anwendungsszenarien für KI gesucht wird. Ich bin aber tatsächlich immer so ein bisschen mehr der Fan davon, wenn ...

Wenn wir von dem Anwendungsfall kommen und wenn wir identifizieren als Unternehmen oder wenn ein Kunde von uns identifiziert, wir brauchen Übersetzung für ...

Vertriebsstrategie, KI-Hype und Kundenansprache

Das Thema XY und dann sucht man nach einer Lösung dafür, als wenn man mit der Technologie startet und sich die Frage stellt, wie nutze ich KI jetzt? Sag mal, braucht man nicht jetzt auch in den nächsten Monaten oder Jahren so einen richtigen...

So ein richtiges Vertriebsmonster bei euch. Also ich habe so in Erinnerung, bei Microsoft wäre wahrscheinlich nicht so groß geworden ohne Steve Barmer, der dann so wirklich die Tür eintritt und da irgendwie größere Menschenmengen motiviert und Anreizsysteme schafft und da auf den Bühnen rumspringt.

Ähnliche Leute hat es ja gegeben bei vielen erfolgreichen Softwarefirmen. Selbst bei SAP und so waren es dann halt nicht die Informatiker alleine, sondern die haben es natürlich erschaffen, so wie du. Aber irgendwann kam dann... Jemand, der vielleicht nicht ganz so zahlensmart ist, also mathematisch stark ist, aber der dann einfach richtig weiß, wie man verkauft und motiviert ist und von morgens bis abends nichts anderes macht. Hat mir so jemand schon an Bord?

Ich hoffe, dass ich ganz gut auf eine Bühne rumspringen kann. Also Steve Baller-mäßig auch? Ich habe den Steve Baller noch nicht nachgemacht. Es wurde mir schon nahegelegt von manchen Kollegen oder Kolleginnen. habe ich versucht, da noch nicht zu machen. Ich glaube, wir haben ein sehr starkes Vertriebsteam. Und auch mit dem Leadership, das wir hier haben und auch sehr motiviertes Vertriebsteam, ich glaube, da sind wir auch ganz gut.

aufgestellt. Natürlich wird irgendwie so ein bisschen vielleicht mehr die Stärke des Unternehmens bei uns auf Tech, Produkt und so weiter liegen, einfach wegen meiner Person. Aber mein Ziel ist tatsächlich ein Unternehmen aufzubauen, was beides gut kann.

Ist halt schon die Frage, was ist jetzt die größere Wertschöpfung für euch? Ist es halt, das Produkt noch besser zu machen? Wahrscheinlich ist es schon sehr, sehr wichtig. Aber gefühlt schiebt sich jetzt auch immer mehr Wertschöpfung und Wachstum da hinein, das richtig... weltweit zu verkaufen am Ende und auch Umsatz zu machen und

Tractions zu entwickeln? Ich glaube, beides ist super wichtig. Also du kannst nicht eine Technologie bauen und ein Produkt bauen, ohne eine kommerzielle Strategie dahinter zu haben oder einen Go-to-Market zu haben, was wirklich gut ist. Und wenn du richtig gut als Unternehmen sein willst, dann musst du beides. glaube ich. Da kommst du ...

nur sehr stark mit einem schwachen Produkt durch und du kommst nur sehr schlecht mit einem schwachen Go-to-Market durch. Also ich versuche wirklich beides aufzubauen. Beides dauerhaft sein. Das heißt, du bleibst für beide Bereiche das Gesicht. Ja.

Okay, also ich meine, ist ja mutig. Selbst Bill Gates hat ja gesagt, okay, ich gebe jetzt mal ab, jetzt nehme ich mal Steve Barmer. Ich meine, gut, wir haben ja auch Teams da, die sich darum kümmern, intern in der Firma. Ich mache das nicht alles alleine. Aber ja, ich glaube, in dem Moment ... wo die Firma momentan ist von der Größe her. Und ich glaube, Microsoft war schon auch ein bisschen größer als wir damals, als dieser Wechsel stattfand. Es passt alles noch so ganz gut.

Hinweis auf unseren Partner Tradegate Direct, wie der Name schon sagt, der direkteste Direct Broker Europas. Market Maker, Börse und Broker, alles in einem. Diese End-to-End-Strategie von Tradegate Direct ist ziemlich einzigartig. Ihr bekommt alles aus einer Hand ohne Umwege. ohne Zwischenhändler und dauerhaft kostenfrei zuzüglich marktüblicher Spreads und mit direktem Zugang zur Tradegate Exchange.

Europas liquidester Retailbörse. Das ganze Paket sorgt am Ende für eine extrem hohe Ausführungsgüte eurer Trades, enge Spreads, minimale Slippage. Besonders relevant bei größeren Handelsvolumina oder bei aktiven Strategien. Über 7000 handelbare Aktien, 3000 ETFs. Tausende Mini-Futures, lange Handelszeiten von 37 bis 22 Uhr, sowie zum Einstieg eine komplett digitale Depoteröffnung in unter 10 Minuten.

Tradegate.direct ist von Profis für Profis entwickelt worden, also für anspruchsvolle Trader, für aktive Anleger, die sich im Markt auskennen. Wer sich hier angesprochen fühlt, schaut mal rein. direkt oder natürlich hinter dem Link bei uns in den Shownotes. Kriegt man das auf eine, sagen wir mal, 10 Milliarden Valuation Company entwickelt von den jetzt aktuell zwei? Hoffe ich mal ganz stark.

DeepLs Zukunftsvisionen und die globale KI-Landschaft

Aber das ist schon realistisch, sagst du? Ja, das ist mein Ziel, auf jeden Fall. Und sagen wir mal, wenn man dann das nächste Schritt will, dann sagen wir jetzt mal, ist 100 Milliarden komplett crazy? Was sagst du? Das, glaube ich, schaffen wir mit unserem... Total Addressable Market, dafür ist der Markt zu klein, das kann man mit unserem Produkt wahrscheinlich nicht erreichen.

Oder sagst du, auch das wäre rein theoretisch auch möglich? Ich glaube, es gab schon sehr viele Unternehmen, die auch ihren Total Addressable Market sozusagen auch vergrößert haben und sich auf andere Sachen dann auch irgendwie irgendwann mal fokussiert haben. Das ist für uns momentan noch nicht der Fall. mit Sprache und Übersetzung und Voice da noch wirklich sehr, sehr gut ausgelastet momentan.

Aber wir gucken auch in unserer Forschungsabteilung in ganz, ganz, ganz, ganz andere Richtungen. Sag mal ein paar Beispiele. Das darf ich natürlich nicht sagen. Also verrückte Moonshots. Ja, verrückte Moonshots. Und die muss man sich anschauen. dann ist auch tatsächlich alles möglich. Bist denn du auf das Thema KI generell, also wahrscheinlich ist das eine merkwürdige Frage, da bist du generell bullisch. Also du sagst, KI macht die Welt netto, netto besser.

Ich glaube, das ist etwas, wo wir auch aufpassen müssen. Das ist, glaube ich, nicht natürlich so vorgegeben. Ich glaube, wir kommen nicht drum herum. dass die Technologie entsteht. Ich glaube, wir sollen uns als Menschheit insgesamt schon auch gewisse Gedanken machen, was wollen wir davon, wo wollen wir das, wo wollen wir das nicht. Das ist durchaus ein interessanter Diskurs.

Ist dir wichtig, dass deine Kinder, falls du welche hast, Fremdsprachen lernen oder sagst du, das ist eigentlich nicht mehr nötig? Ja, ich habe zwei und die beiden lernen auch Sprachen. Die beiden sprechen auch besser Englisch als ich mittlerweile. Aber brauchen sie es auch noch zukünftig? Ja, ich glaube schon. Ich glaube, das bringt immer noch sehr, sehr viel. Ich glaube, unsere Tools werden besser werden. Und die Möglichkeit, an so einem Meeting teilzunehmen, wo alle ...

sagen wir mal Rumänisch sprechen und wir beide verstehen nicht ein Wort davon, die wird da sein. Aber so für diesen direkten Austausch, auch für diesen mehr emotionalen Austausch zwischen Menschen, da wird Sprache noch extremst wichtig sein. dass ich mein ganzes Leben mit meiner Frau irgendwie durch einen Übersetzer im Handy, so gut der sein kann, gerne reden würde, wenn die aus einem anderen Land käme. Du hast ja durchaus...

auch polnische Wurzeln. Ich meine, du kennst das ja ein bisschen selber. Wann bist du nach Deutschland gekommen? Das ist wirklich schwer zu sagen, weil das war immer so ein bisschen hin und her. Ich war ein bisschen in Deutschland, ein bisschen in Polen, aber das erste Mal war irgendwie in der dritten Klasse in der Grundschule. Aber das heißt, das hilft dir jetzt nichts mehr? Kein Kind...

quasi mal oder so als Kind. Ja, ich glaube, Deutsch habe ich schon ganz gut gelernt. Das war jetzt nicht irgendwie, dass du da irgendwie Strukturen des Lernens irgendwie von damals einfließen lässt in eine heutige Arbeit oder so. Nein, das war... Tatsächlich war also die Art und Weise, wie ich auch Deutsch...

gelernt habe, das war dieser, so wie Kinder es lernen, einfach in die Umgebung reingeworfen zu werden und figure it out. Was glaube ich auch so einigermaßen auch die wichtigste oder die beste Art und Weise ist eine Sprache zu lernen. Lustiger Weise macht die KI das ja heutzutage auch ähnlich. Wir geben der KI ja nicht ein Grammatikbuch in die Hand und eine Vokabelliste hier lerne, sondern wir zeigen ihr eher Beispiele, wie übersetzt wird und daraus leitet sie ja sehr

viele von diesen Regeln für sich selbst ab, ohne dass wir es ihr ganz konkret vorgegeben haben. Ist das auch was, was man so als Machine Learning bezeichnen würde? Ja, ja, klar. Das ist es. tausendfach oder hunderttausendfach, millionenfach Sachen angucken und dann verstehen, okay, wenn das so ist, dann ist das so. Genau, so die Abstraktionen daraus zu ziehen und das ist tatsächlich die ganze Kunst von wie trainiere ich KI, sozusagen dem KI-Gehirn.

die Beispiele zu präsentieren, aber gleichzeitig sicherzustellen, dass es diese Beispiele nicht nur auswendig lernt. das wollen wir auch, wenn wir in der Schule sitzen, den Kindern beibringen, sondern so die Abstraktionslevel dann generieren kann. Ah, eigentlich ...

KI-Modell-Verständnis und Spezialisierung

heißt das, dass ich alle Sätze so übersetzen kann oder akkusativ funktioniert auf diese Art und Weise und so weiter. Wie weit ist denn der Weg für mich, so ein KI-Modell zu verstehen? Ich hatte im Abitur Mathe Grundkurs, war da auch ganz okay. Mathe-Grundkurs im Abi bis zu, ich kann irgendwie...

Also braucht man da jetzt ein volles Mathestudium oder kann man das relativ schnell sich draufziehen? Ich meine, das klingt jetzt irgendwie auf der einen Seite total spektakulär abgefahren, so künstliche Intelligenz. Auf der anderen Seite denkt man sich, okay, da werden halt so, wenn dann... Regeln, sag mal, aufgestellt. In etwas advancederem Modus. Ich mach jetzt aber beide Extreme. Wo ist die Wahrheit?

Es hängt so ein bisschen davon ab, was du mit den KI-Modellen machen willst. Also wenn du sie einfach nur anwenden willst, trainieren für einen speziellen Fall, da kommt man auch mit einem guten Kurs im Internet durch und hat so ein... Gewisses Verständnis, wie baue ich die Datensätze dafür auf, damit ich nochmal nachtrainieren kann so ein Modell.

Das reicht eigentlich. Wenn man allerdings so mehr an der Forschung arbeiten will, wie designe ich solche Modelle überhaupt? Wie mache ich Architekturen? Wie mache ich die Trainings? wie stelle ich da auch tatsächlich die mathematischen Parameter ein, dann denke ich, ist so ein Mathestudium schon echt von Vorteil, ja. Und ist dann so ein Typ wie so ein Sam Altman ein Genie oder sagst du, der ist einfach ein Unternehmer, der ist clever, aber ein Genie ist er nicht?

Ich habe mich mit ihm nicht genug beschäftigt, um da jetzt irgendwie so eine feste Aussage geben zu können. Es ist schon beeindruckend, was die Firma auf die Beine gestellt hat. Das ist aber dann das ganze Team tatsächlich. Also Jürgen Schmidhuber und solche deutschen KI. Experten, hat man mit denen Kontakt oder hast du von denen was mitgenommen oder so?

Weniger in Kontakt. Ich glaube, da sind auch einfach eine Menge sehr schlaue Leute in dem Bereich drin, natürlich. Man muss dann aber auch nochmal schauen, dass man... von der Technologie selbst auch nochmal zur Anwendung kommt. Das ist, wenn man sich Unternehmen anschaut, dann wirklich ein sehr, sehr, sehr wichtiger Punkt und das hat zum Beispiel OpenAI sehr gut gemacht.

Also sozusagen von dem Research selbst hinweg. Sie haben es noch nicht geschafft, bis zu einem Businessmodell zu kommen, aber schon wenigstens zu einer Anwendung, die sehr weit verbreitet ist. Und könnten die im Zweifel jetzt mit all der Power, die sie haben, auch ... euch gefährlich werden eines Tages?

Ja klar, also OpenAI kann natürlich auch Übersetzung, aber das ist jetzt so die Frage zwischen sehr generellen Modellen, die alles können, so ein bisschen besser, ein bisschen schlechter versus wirklich spezialisierten Modellen. Die Diskussion gibt es sozusagen auf der Welt, wo ...

Also wo sind spezialisierte Modelle nötig? Und ich glaube, Übersetzung ist wirklich so ein großer Anwendungsfall, auch so ein wichtiger Anwendungsfall, dass da wirklich sehr viel Raum auch für uns existiert. Also das heißt, so ein bisschen die Frage, ich wollte dir das eh stellen.

Aus Sicht von OpenAI ist das ja vielleicht, was ihr da macht, einfach nur ein Feature. Und die sagen, das ist jetzt irgendwie gar keine Company. Wir addieren jetzt bei uns das Feature-Übersetzung hinzu. Wir haben ohnehin die Kundenbasis eines Tages vielleicht. Wir haben irgendwie den Cache.

Wir haben irgendwie die Rechenpower. Dieses Feature holen wir uns jetzt einfach on top. Das könnte man ja befürchten. Ich gehe davon aus, dass wir das einfach weiterhin besser werden machen können. Weil wir uns auf dieses eine... so wie du es nennst, einfach fokussieren, jeden Tag und jede Stunde. Und das ist, glaube ich, ein großer Unterschied. Und da kommen wir wieder auch zur Frage von Google Translate und uns zurück. Das ist eine sehr, sehr ähnliche Diskussion dann.

Aber es ist irgendwann nicht fast egal. Also ich meine, es gibt nicht irgendwann so ein Perfektionslevel, wo ihr dann noch besser seid. Aber sagen wir mal, dann ist Open Air auch schon...

relativ gut und für den normalen Menschen wie mich, der ist dann happy und sagt dann, okay, gut, ist jetzt gut übersetzt, die Nuancen merke ich gar nicht mehr, ich schicke jetzt den Brief oder die Bedienungsanleitung einfach jetzt so raus. Da bin ich sehr bullisch, dass tatsächlich auch die Unterschiede immer noch einen großen ...

Die Qualitätsunterschiede immer noch einen großen Unterschied machen. Das haben wir immer so gesehen über die Jahre. Die Qualität der Texte ist immer hochgegangen und das war jedes Mal wichtig, weil du jedes Mal auch wirklich ... die Übersetzungstools für einen neuen Use Case nutzen konntest. Dann war es nicht nur ...

Nicht nur die E-Mail, die du an deinen Kollegen schickst oder dann die E-Mail, die du an den Kunden schickst, die ist wichtiger. Da ist dir vielleicht die Qualität auch nochmal einen Ticken wichtiger.

Deutschland als KI-Standort und Zukunftsherausforderungen

Da sind noch sehr, sehr viele Level offen. Und ist das wahr, dass in Deutschland wirklich ein gutes Land ist für KI, weil hier so richtig gute Leute aus den Hochschulen kommen und dass man sagt, okay, eigentlich ist es fast attraktiver, eine KI-Firma hier zu bauen, weil sind die Leute besser bezahlbar vom Gehalt her?

Und es gibt irgendwie aus den Hochschulen eigentlich de facto fast bessere Leute, als man die aus den amerikanischen Hochschulen bekommt. Habe ich mal so gehört. Ich habe jetzt keine KI-Firma in den USA gegründet. Insofern bin ich ein kleines bisschen biased. Wir kommen damit gut klar. so wie wir das aufgebaut haben. Ich glaube, das Verständnis für das Produkt, das ist eine sehr wichtige Sache weiterhin. Und das Verständnis für das Produkt, wenn es wirklich auch bis...

An jeden Mitarbeiter kommt. Nicht nur, dass ich weiß, was wir bauen, sondern auch wirklich jeder. Und das ist in Europa nochmal ein Stück besser. Und es gibt eine Menge talentierter Leute in Deutschland, die auch wirklich...

sehr viel Passion dafür aufbauen können, eben einen Übersetzungsdienst zu basteln. Also das ist jetzt nicht irgendwie ein totaler Zufall, dass es da eine Firma wie euch hier gibt, sondern dass da eigentlich... Nee, das glaube ich wirklich nicht, nein. ...wird es da demnächst... noch zwei, drei, vier weitere AI-lastige Firmen aus Deutschland geben können. Das würde dich nicht überraschen.

Ne, das würde mich nicht überraschen und ich würde mich freuen, wenn das auch aufkommt. Ich glaube schon, dass wir weiterhin in Deutschland nochmal mehr auf Technologie... pushen sollten und es würde mich freuen, wenn da auch von sozusagen von der Regierung dann auch Unterstützung kommen würde dafür. Aber das ist also das

Da dreht es sich nicht nur um KI, sondern um Technologie insgesamt. Aber auf der Weltebene nehme ich jetzt drei deutsche KI-Firmen eigentlich wahr. Euch, Aleph Alpha und Black Forest Labs. Gibt es noch, habe ich welche übersehen? Ja, so in dem allgemeinen Bereich eigentlich ja. Die drei, ne? Ja. Die kennst du wahrscheinlich auch? Ja. Und die machen das auch gut, sagst du?

Das weiß ich nicht. Da bin ich jetzt nicht in die Details reingegangen. Aber stimmt schon, es sind nur drei Firmen, die du aufgibst. Für das dritte Industrieland noch ein paar wenige. Ja, also nee, ich sag ganz offen, also in den Zahlen her sind wir jetzt momentan auch ... Zurück hinter den USA und Europa insgesamt. Also da würde ich mich freuen, wenn auch mehr kommen würde. Das ist aber eher tatsächlich eine Sache der Geschichte und eine Frage dessen.

wann, wie, welches Land in den Technologie-Boom gestartet ist. Ich meine, die Tech-Branche insgesamt ist ja über die letzten Jahre gigantisch gewachsen in Europa. Mittlerweile hat jeder VC-Fonds ein Büro in Europa irgendwo oder in investiert in Europa. Das haben schon alle verstanden. Der Markt ist einfach viel größer in den USA und dadurch beflügelt er sich dann natürlich auch. Und die ganz, ganz, ganz großen Firmen, die Big Tech Firmen wie Microsoft, Amazon.

Google etc., die auch sehr viel von der Forschung sponsern im KI-Bereich, die sitzen dann nun mal auch in den USA und das ist schon ein kleines Problem für uns als Europa. Okay, aber man kann ja trotzdem gegen die ankommen, glaubst du? Also es ist möglich? Man sollte es auf jeden Fall versuchen. Das sag ich jetzt mal. Das ist unser Pfad. Okay.

Und unser Beispiel zeigt, dass man es kann, ja. Sag noch ein paar Worte, weil du auch schon mal, ich habe ein, zwei Statements von dir gelesen, bei dem Thema Fake News und AI. Das siehst du als das größte Problem. Also du hast ja gerade gesagt, AI, bist du eher positiv, nett, nett. Also du hast keine Sorge vor, Roboter kriegen oder irgendwas, die demnächst ausbrechen oder irgendwelchen dramatischen...

Weltbildern, aber Fake News machen dir schon Gedanken. Ja, Fake News ist so ein sehr greifbares Problem, das quasi schon vor der Tür steht. Ich bin tatsächlich so ein bisschen überrascht, dass dieses Jahr dahinter auch noch dass das Problem keine großen Schlagzeilen gemacht hat. Vielleicht war ich da ein kleines bisschen vorsichtig. Aber es ist nur mal so, wir können jetzt Texte generieren, die sehr persönlich sind, die sehr personalisiert auf uns zugeschnitten sind. Die versuchen ...

oder die versuchen können, mit geringem Aufwand uns zu etwas zu überzeugen, was auch wirklich so geschrieben ist, dass wir es glauben, das ist echt eine Gefahr. Da sind wir vielleicht als Menschen auch nicht... ganz vorbereitet. Auch für Politik und Demokratie und solche Sachen. Ja, klar. Aber kann man lösen?

Ich denke schon. Ich glaube, man kann alles lösen. Die Frage ist natürlich, auf welcher Ebene ist da eine technische Lösung dafür da oder muss man eher irgendwie sich die gesamte Gesellschaft, die Strukturen, Regulierung und sowas anzuschauen. Da habe ich keine fertige Antwort drauf. Und bleibst du die nächsten Jahre in Köln oder ist nochmal denkbar, dass du vielleicht auch sagst, ich muss jetzt mal irgendwo in Austin, New York oder irgendwo anders sitzen?

Ich habe momentan nicht vor umzuziehen, aber tatsächlich ist der Job so und so, dass ich auch recht viel Zeit in anderen Büros und im Flieger verbringe. Ja, okay. Sehr beeindruckend. Ich bin gespannt. Der Weg zu 10 Milliarden. Vielleicht können wir ja nochmal eines Tages irgendwie gucken, ein Update uns holen, wie es aussieht. Ist die Bewertung jetzt wohl schon höher? Wenn du jetzt eine neue Runde machen würdest, wäre es schon ein bisschen mehr?

Aha, mein Lieblingssatz heute, kein Kommentar dazu. Ah, okay, okay, okay, okay. Dankeschön, hat mir Spaß gemacht. Vielen, vielen Dank. Alles klar, danke dir. Ciao, ciao. Danke. Es geht Richtung Jahresende. Und das heißt für ganz viele Firmen, es kommen Events und es kommt die Entscheidung, was schenke ich meinen Leuten? Oder aber auch, wie statte ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahr 2026 aus? Und genau für diese Fragen haben wir einen passenden Partner, nämlich Stanley Stella.

Die produzieren in hervorragender Qualität mit modernem Stil und zertifizierter Bio-Baumwolle und recycelten Materialien T-Shirts, Sweatshirts, Poloshirts, Hemden, Jacken und Accessoires. Alles kann dann mit eurem Firmenlogo oder mit gewünschten anderen Motiven angereichert, bedruckt werden, schöner gemacht werden. Auch wir bei OMR starten unsere Crew beim Festival mit Stanley Stella aus. Also.

Wer noch nach Textilien sucht, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerne getragen werden und mit denen man sich hinsichtlich Qualität und Nachhaltigkeit der Produkte sehr identifizieren kann, der sollte vorbeischauen unter Das ist ein Wort, Stanley mit Y, Stella. So heißt die Firma, StanleyStella.com. Neben den Produkten dort gibt es auch eine Übersicht aller Handelspartner von StanleyStella.

wo man seine Textilien dann direkt mit einem Firmenlogo personalisieren lassen kann. Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.

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