Reupload: Nodesignal-Talk - E144 - Manage deine UTXO’s! - podcast episode cover

Reupload: Nodesignal-Talk - E144 - Manage deine UTXO’s!

Sep 20, 202457 minSeason 2Ep. 144
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Episode description

Hierbei handelt es sich um einen überarbeiteten Reupload einer Folge aus Oktober 2023. 
In der heutigen Folge sprechen Thorsten und Chris über das Thema UTXO Management und welche Implikationen das Thema aktuell und in der Zukunft haben kann.
Von und mit:

- Chris

- Thorsten

Produziert und geschnitten: Thorsten

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Timestamps:

(00:00) Intro & Vorschau

(01:14) Vorgeplänkel

(03:12) Einfürhung ins Thema

(07:55) Was ist UTXO Management?

(13:14) Wie berechnet man TX Gebühren?

(27:55) Einfluss eines High Fee Marktes?

(34:03) Welche Lösungsansätze gibt es?

(42:22) Was ist die richtige UTXO Größe?

(47:43) Zusammenfassung

(55:40) Verabschiedung udn Outro

Transcript

Intro & Vorschau

Hi und damit willkommen zu unserer ersten Folge unserer kleinen kreativen Schaffenspause zwischen der zweiten und der dritten Staffel Nodesignal. Wie bereits in der 92. Folge angekündigt, werden wir dir jetzt jede Woche eine alte Folge erneut bereitstellen, die wir besonders spannend fanden. Heute mache ich den Auftakt mit der Folge 144 "Manage deine UTXOs",

die ich im vergangenen Jahr zusammen mit Chris aufgenommen hatte. Dabei geht es um die Wichtigkeit, auf die entsprechenden Größen deiner UTXOs zu achten, die du on-chain idealerweise in deinem Cold Storage hältst. Aktuell sind die on-chain Gebühren zwar wieder relativ niedrig, aber wir wissen halt einfach nicht, was die Zukunft bringen wird. Deswegen ist

es gut, hier in Zukunft besser darauf zu achten. Im schlimmsten Fall kann eine zu kleine UTXO-Größe in einer Umgebung mit hohen Fees dazu führen, dass du deine Coins nicht mehr ökonomisch ausgeben kannst. Damit dir das nicht mehr passiert, solltest du auf jeden Fall dran bleiben. Deswegen wünsche ich dir jetzt viel Spaß mit der neuen Folge.

Vorgeplänkel

Herzlich willkommen bei Nodesignal, deine Bitcoin-Frequenz. Hier ist der Chris und ich habe noch eine andere Node im Netzwerk gefunden. Und zwar den Thorsten. Hallo Thorsten. Hi Chris, guten Abend. Hey Thorsten, let's do this. Ich bin motiviert. Sehr gut. Da sind wir wieder zu zweit. Wir sind wieder zu zweit. Wir haben ein kleines Netzwerk hier aufgebaut. Das ist richtig. Peer-to-peer. Peer-to-peer, genau. Thorsten, bevor wir loslegen und ich

wieder Ärger kriege, weil ich es vergessen habe. Was ist die Blockzeit? Die habe ich natürlich für dich. Das ist die 811744. Das kann ich bestätigen. Die haben wir schon seit 22 Minuten. Bei mir steht seit 21 Minuten. Oh, siehst du, dann waren wir nicht ganz synchron. Ja, aber die 21 Minuten müssen es doch sein. Ja, die letzten Blöcke waren auch vor 27 Minuten. Ja, die waren dann schneller. Na ja, gut. So ist das immer. Im Durchschnitt 10 Minuten.

So ist das immer. Das ist das, woraus es ankommt. Genau, darum geht es. Bevor wir loslegen, ganz kurz. Unser Podcast ist ein Value-for-Value-Podcast. Und wenn ihr uns unterstützen wollt und es euch gefällt, dass es hier keine Werbung gibt, außer diesen kleinen Werbeblock für uns selbst, dann schickt uns doch gerne ein paar Satz über Paynem oder über Lightning oder hört doch diesen Podcast einfach über einen Podcast 2.0-Player und streamt uns Satz beim Hören.

Oder schickt uns doch einen Boost und lasst uns einen Kommentar mit den Boosters. Wir werden, wie wir das jetzt zuletzt gemacht haben, zukünftig auch immer Folgen machen, wo wir alle Boosts vorlesen und die Kommentare besprechen. Wir freuen uns auf euer Feedback. Genau, so sieht es aus. Ja, was machen wir heute? Worüber sprechen wir, Thorsten?

Einfürhung ins Thema

Wir sprechen über UTXO-Management. Und ja, um da nochmal deine Aussage von gerade unserer Werbung aufzugreifen, am einfachsten ist es natürlich, wenn du uns eure UTXOs einfach zu uns schickst. Wir verwalten die dann für euch. Nein, natürlich nicht. Natürlich machen wir das. Genau, also wir wollen über UTXO-Management und Coin Control sprechen.

Was genau das ist, das besprechen wir gleich noch. Mir ist diese Folge so ein bisschen wichtig, weil die in einige Folgen, die wir vorher gemacht haben, eigentlich thematisch ganz gut reinpasst. Und zwar haben wir was zum Thema Coinjoin gemacht und das werden wir da streifen. Wir haben was, zuletzt hatte ich die Folge mit Jan-Paul, zum Security Model und den Transaction Fees, da passt das ganz gut rein. Genau, also es bildet so einen Bogen, vielleicht zu den

Nodes auch so ein bisschen. Naja, was ist der Aufhänger? Ich bin dann noch so drauf aufmerksam geworden oder so richtig wie Schuppen aus den Haaren ist es mir gefallen, als ich jetzt im Mai einen Tweet von Wicked gesehen habe. Wicked, dem folge ich auf Twitter und auf Nostar. Und der ist sehr, sehr aktiv geworden im letzten Jahr, würde ich sagen, oder im letzten anderthalb Jahren mit so Bitcoin Grundlagen Sachen. Und ich finde es immer super, was er macht. Und er hat

einen Tweet gemacht am 9. Mai, den verlinken wir euch. Und ich lese den einfach mal vor. "People are going to be pretty pissed once they realize that all of their 5000 SAT UTXOs they withdrew after daily DCA have become unspendable and essentially worthless in high-fee environments. Please learn UTXO management before it's too late." Ja, worum geht's? Also es geht darum, was macht man mit kleinen UTXOs? Aber lass uns das mal ein bisschen aufdröseln. Also ich vielleicht

übersetze den Tweet nochmal und dann dröseln wir das alles mal so auf. Also die Leute werden sich ganz schön ärgern, wenn sie irgendwann mal realisieren, dass diese ganzen 5000 SAT UTXOs, die sie beim Daily DCA kreiert haben und dann withdrawn, wie heißt das? Auszahlen. Auszahlen. Wahrscheinlich von der Börse, dass man die irgendwie sich dann, man kauft auf der Börse für 5000 SAT, was sehr komisch ist und nimmt das direkt dann in die Selbstverwahrung.

Wahrscheinlich so ist es gemeint. Genau. Und dass die an einem bestimmten Punkt, diese kleinen UTXOs in einem high-fee environment, also in einer Situation, wo wir hohe Transaktionsgebühren haben werden, die wir hoffentlich auch haben werden irgendwann, damit das Netzwerk schön sicher bleibt, dass die irgendwann unspendable, also unausgebbar, wie sagt man? Ja. Nicht ausgebbar, das ist glaube ich auf Deutsch. Und damit unbrauchbar und wertlos

werden. Mir ist das irgendwie so vom Gefühl her klar gewesen, was er damit meint, aber ich wollte es richtig verstehen und ich glaube, das machen wir heute in der Folge. Und ein weiterer Aufhänger

zu der Folge zu UTXO Management war nicht nur der Tweet vom Wicked, sondern auch der Münzweg. Und zwar hat der Münzweg in der letzten Woche, also in der aktuellen Folge über UTXO Management berichtet und das Witzige ist, dass ich Manu letzte Woche in Berlin getroffen habe und diese Folge, die wir jetzt schon aufnehmen, bereits in Planung war und er seine Folge zu UTXO Management auch wohl schon geplant hatte, aber wir haben nicht darüber geredet. Wir haben nicht darüber

ausgetauscht und bringen jetzt gleichzeitig diese Folge. Manu, Shoutout und Markus, wir haben Gedankenübertragung. Das finde ich gut. Wir gucken mal, warum genau werden diese kleinen UTXOs wertlos und was sind die Parameter, die dazu führen, dass das viele UTXOs, die man hat, in einer Transaktion, dass das zu hohen Transaktionsgebühren führt. Ich will aber nicht zu viel vorwegnehmen. Lass uns das Ganze mal ein bisschen aufträuseln.

Ja, können wir gerne machen. Im gleichen Zuge von UTXO Management oder diesem Schlagwort wird auch das Thema Coin Control genannt. Wir haben das mal so versucht, jetzt so zusammenzubringen, beziehungsweise wir wollen jetzt das erst mal im ersten Schritt mal gucken, was ist denn da genau der Unterschied, was ist damit gemeint und wo unterscheidet sich das im Endeffekt, damit man das halt vielleicht nicht unbedingt synonym verwendet, weil es ja schon Unterschiede aus

unserer Perspektive dann gibt zwischen diesen beiden Begriffen. Ich kann ja gerne mal mit

Was ist UTXO Management?

UTXO Management anfangen. Da geht es im Endeffekt darum, was wir gerade beschrieben haben, dass wir schauen, okay, wir haben zwar ganz viele Transaktion Inputs und also quasi sagen wir mal, wir beschreiben die Situation, dass wir regelmäßig über einen DCA-Sparplan Bitcoin kaufen und die auch dann in die Selbstverwahrung nehmen. Was bedeutet, bei jeder Auszahlung, die wir von der Börse oder von unserem Broker bekommen, bekommen wir ein neues UTXO entsprechend

in der Größe, die der dann als Auszahlung macht. Und jedes UTXO, was wir dann bei uns natürlich dann in der Wallet liegen haben, ist theoretisch dann ein eigenes UTXO, was man dann später wieder

für oder was man als Input nachher für eine späte Transaktion benutzen kann. Und darum geht es jetzt heute entsprechend in der Folge, um diese UTXOs entsprechend so vorzuhalten oder in entsprechenden Größen zu haben, damit man in einem zukünftigen Szenario, wenn man sie halt wieder ausgeben will, nicht zu sehr hohe Gebühren bezahlt, weil das ist das, was wir gleich besprechen werden, die Menge der UTXOs, die man in eine Transaktion reingibt, erhöht maßgeblich die Transaktionsgebühren,

die man dann an die Miner zu zahlen hat, weil man entsprechenden Speicherplatz verbraucht. Und da wollen wir gleich euch dann mit dem Thema jetzt Basiswissen an die Hand geben, damit ihr da besser wisst, wie ihr da für euch Entscheidungen treffen könnt. Also für diejenigen, die jetzt neu zu unserem Podcast gestoßen sind, erstmal herzlich willkommen.

Und erklären wir erstmal, was ist denn ein UTXO? Diejenigen, die den Podcast schon länger hören, die werden das vielleicht wissen, weil sie mit uns den Buchclub gehört haben. "Crocking Bitcoin" - Bitcoin begreifen, da haben wir das irgendwann auch erklärt. Also UTXO, die Abkürzung steht für "Unspent Transaction Output". Also das ist eine Transaktionsausgang, der noch nicht ausgegeben ist. Also sozusagen ein, ja im Grunde ist es ein Coin, der in deinem Wallet ist.

Wenn man jetzt dieses Bild des Portemonnaies zu Hilfe zieht, dann hast du quasi, du hast dein Portemonnaie, dein Wallet und in diesem Wallet hast du verschiedene UTXOs. Du hast da deine Wallet-Software, die zeigt dir vielleicht an, du hast da jetzt sagen wir mal 0,135 Bitcoin in deinem Wallet. Aber dieses Wallet besteht in der Regel nicht aus einer Münze, die 0,135 Bitcoin groß ist, sondern aus verschiedenen UTXOs, sprich Münzen, die in Summe 0,135 Bitcoin ergeben.

Und das sind im Grunde deine UTXOs. Richtig, das ist vielleicht auch als kleine Ergänzung dazu. Wir haben bei Bitcoin halt kein Kontenmodell, wie wir es dann, oder Accountmodell, wie man es jetzt bei unserer Bank halt hat. Wir haben halt einen Gesamtbetrag und die einzelnen Buchen, die da ein- und ausgehen, sind im Endeffekt vollkommen egal, weil es zählt nur die Gesamtsumme oder das Saldo, das was dann auf diesem Konto vorhanden ist.

Aber bei Bitcoin haben wir, wie gesagt, diese UTXOs, die quasi jeder für sich halt stehen. Und jede Münze, also die Münzen an sich bilden natürlich auch eine Gesamtsumme. Aber für die Wallet selber ist es trotzdem relevant, weil welche Münzen oder welche Inputs da halt reingekommen sind. Also die Gesamtsumme vergisst halt trotzdem nicht, woraus sich diese Gesamtsumme zusammensetzt. Also diese Coins sind halt weiterhin vorhanden. Das ist auch der große Unterschied.

Ich glaube nicht, zum Beispiel Ethereum ist ein Account-Balanced, also ein Account-Model. Die haben gar kein Modell wie UTXOs. Das gibt es bei Ethereum, glaube ich, gar nicht mehr oder gab es. Vielleicht gab es das. Ich meine, gab es vielleicht irgendwann mal, aber so ist zum Beispiel Ethereum nicht aufgebaut. Aber Bitcoin halt entsprechend schon. Deswegen ist das Bild mit diesem Portemonnaie, wo da unterschiedliche, sag ich mal, physische Münzen drin sind, als Analogie eigentlich sehr gut.

Das mit Ethereum wusste ich nicht. Wieder mal was gelernt. Bei Bitcoin ist es so, dass du dann, vielleicht um das noch mal ganz kurz so zu rekapitulieren, diese Münzen, die du dann in deinem Portemonnaie hast, die haben nicht immer, wie in deinem wirklich physischen Münzenportemonnaie, dann eine feste Größe, 10 Cent, 50 Cent und so weiter. Sondern diese UTXOs, die Münzen, können ganz unterschiedliche Größen haben.

Die können ganz groß sein, zum Beispiel 0,1 Bitcoin oder eben aber auch sehr klein. Und das ist auch das, worauf sich der Wicked, den wir da zitiert haben, bezogen hat. Also es gibt Leute, die jede Woche DCA machen, Dollar Cost Averaging, und sich, weiß ich nicht, 50 Euro, 20 Euro Bitcoin kaufen. Und das vielleicht dann auch sofort, weil sie es eben in Self-Custody halten wollen, sofort in ihr Wallet schicken.

Und dann hast du dann eben in diesem besagten Portemonnaie eine ganze Reihe an kleinen Münzen, die dann eine Summe, die ich eben nannte, diese 0,135 Bitcoin ergeben. Das kann aus ganz, ganz vielen unterschiedlichen UTXOs bestehen. Ja, und bei Bitcoin ist es dann so, wenn du das wieder ausgeben willst, dann bezahlst du eine Transaktionsgebühr an das Netzwerk, sprich die Miner, dafür, dass sie das in einen Block packen. Und bei Bitcoin zahlt der Sender.

Also wenn ich dir jetzt was schicke, dann zahle ich die Transaktionsgebühren. Genau. So ist es. Und die Transaktionsgebühren bestimmen sich halt nicht, wie man es vielleicht erwarten würde, prozentual an der Größe des Wertes der Transaktion, also die Menge der Satoshis, die in einem UTXO repräsentiert sind, sondern, also das ist es nicht, sondern es ist davon maßgeblich abhängig, wie schwer die Transaktion ist.

Was bedeutet, wie viel Speicherplatz diese komplette Transaktion, also die Information für diese Transaktion in diesem jeweiligen Block benötigt. Und das bestimmt im Endeffekt dann auch die Gebühren, die dann diese Transaktion dann kostet oder Rechnung gestellt wird, wie auch immer. Mhm. Und das ist eigentlich der Schlüssel zum Verständnis des UTXO-Managements. Wenn man sich jetzt mal anguckt, wie werden die Transaktionsgebühren denn berechnet?

Das war für mich auch so ein bisschen der, dass als ich diesen Tweet gelesen habe, war es mir intuitiv klar, was er meint. Ich konnte es aber nicht fassen. Und ich glaube, das kriegen wir jetzt ganz gut zusammengefasst. Und zwar verlinken wir euch jetzt ein paar Links zu Erklärungen, wie Bitcoin Transaktions, die Kalkulation von Bitcoin Transaktionsgebühren funktioniert. Und ich habe was gefunden von der Hochschule Mittweida, die das mal zusammengefasst haben. Fand ich ganz gut zusammengefasst.

Da sind auch ein paar Quellen drunter. Lass uns das mal angucken. Wir können auch gerne dann wieder schauen, dass wir jetzt in dem Kapitel, wo ihr jetzt aktuell seid, dass wir dann einen Screenshot davon, von dieser Übersicht halt machen, wie sich diese Transaktionskosten zusammensetzen. Und dass wir das denn jetzt aktuell, je nachdem, ob ihr diesen Podcastplay habt, der das unterstützt, dann angezeigt wird. Das machen wir auf jeden Fall auch noch.

Ansonsten die Links zu den jeweiligen Sachen, die wir jetzt besprechen, sind natürlich auch in den normalen Shownotes auch vorhanden. Aber nur für euch als Hinweis. Ja, und jetzt geht es erst mal darum, zu schauen, woraus sich die Transaktionsgröße ergibt. Und wir machen das jetzt, würde ich sagen, Thorsten, es gibt ja die möglichen, wir haben ja verschiedene Adressformate in Bitcoin, Legacy, SegWit.

Und ich denke, im Moment ist das verbreiteteste SegWit, dass wir es vielleicht am Beispiel SegWit mal durch exerzieren. Vielleicht können wir es vergleichen mit Legacy. Ja, genau. Du hattest es eben schon mal angeführt. Wir hatten ja letztes Jahr im Buch Club mit Croking Bitcoin auch über die unterschiedlichen Adresstypen gesprochen.

Da wäre dann auch noch mal als kurzer Reminder auch gesagt, dass SegWit natürlich entsprechend die einige Informationen aus der Transaktionssignatur oder aus der Transaktion, wie auch immer, also an anderen Stellen auslagert und dadurch theoretisch mehr SegWit-Transaktionen in einen regulären Block passen. Was bedeutet, dass eine SegWit-Transaktion im Grunde eine geringere Größe hat als eine Legacy-Adresse und dadurch halt auch günstiger ist im Transaktionsgebühren als eine Legacy-Adresse.

So viel zum Hinweis. Also wenn ihr schon mal Transaktionsgebühren sparen wollt, schaut einfach immer, dass ihr SegWit-Adressen benutzt. Und aber meines Erachtens sollte das eigentlich, jede aktuelle Wallet sollte eigentlich standardmäßig SegWit-Adressen benutzen. Einfach, weil das, ja. Es eigentlich keine Nachteile gibt, SegWit zu benutzen. Mhm. Ja, also wir haben jetzt schon festgestellt, die Größe der Transaktionen spielt eine Rolle.

Eben nicht im Sinne der "amount of Bitcoin", also die, wie soll man sagen, die... Ökonomische Wert ist unrelevant. Nicht der ökonomische Wert, sondern der Byte-Wert. Wie viel Byte werden eingenommen? Und das ergibt sich, das ist erstmal, gibt's eine ganz einfache Übersicht. Die Transaktionsgröße ergibt sich aus der Größe des Inputs. Also den UTXOs, die ich in diese Transaktion stecke, wenn ich dir jetzt was schicke. Der Output-Size, also der Größe des Outputs.

Wie viel Byte werden vom Output in Anspruch genommen? Und eine zusätzliche Konstante, dem sogenannten Overhead. Und was diese drei Stellgrößen für die Größe der Transaktion sind, das gehen wir jetzt im Einzelnen mal durch. Input, was steckt da drin, Thorsten? Was müssen wir in den Input stecken? Welche Informationen müssen drin sein, damit das Netzwerk weiß, was es mit den Inputs in der Transaktion machen soll?

Genau, das unterscheidet sich, wie wir es gerade eben schon gesagt haben, ein bisschen dann auch zwischen Legacy und Sequit. Wir wollen uns jetzt hier auf den Sequit-Part meines Erachtens, können wir das erstmal reduzieren. Wie gesagt, die Information ist hier auch für in dieser Übersicht auch für Legacy vorhanden, also könnt ihr euch dann selber auch nochmal angucken. Wir beschreiten jetzt erstmal nur den Sequit-Part.

Dann bei Sequit ist es nämlich so, da zuerst brauchen, müssen wir die Wallet-Information bereitstellen für die Transaktions-ID und eine Indexnummer, die im Endeffekt sagt, wie viele UTXOs werden ausgegeben. Das heißt im Endeffekt, wenn wir 10 UTXOs in die Transaktion reingeben, dann ist diese Indexnummer wahrscheinlich 9 oder 10, je nachdem, ob der Index bei 0 oder bei 1 anfängt. Das würde ich jetzt zumindest vermuten. Das ist die Sequence-Number.

Ja, genau, aber bei Indexnummer oben steht "Index number of the unspent transaction output that is being spent". Das heißt ja im Endeffekt, dass wir mit dieser Indexnummer wahrscheinlich... Nee, wobei... Nee, nee, du hast recht. Ich glaube, mit der Indexnummer wird angegeben, oder wird der Wallet mitgeteilt, wir wollen welches UTXO bekommen welchen Index, damit das irgendwie zugeordnet werden kann nachher auch.

Damit wahrscheinlich, das hatten wir glaube ich auch bei GROKing Bitcoin, wenn ich mich richtig erinnere, damit dann auch in der Transaktion festgestellt werden kann, in welchem, also welcher Input landet in welchem Output nachher, damit auch die Wallet nachher weiß, wo landet dann ein möglicher Change, den es jetzt natürlich jetzt bei einer Konsolidierungstransaktion zum Beispiel jetzt nicht gibt.

Aber grundsätzlich muss man ja schon unterscheiden, welcher Betrag kommt zu meiner und welcher Betrag geht dann wirklich auf die eigentliche Zieladresse. Und das wird wahrscheinlich damit gemacht, damit da dann der UTXO durchnummeriert wird. Also haben wir Transaction ID und Index Number, Sequence Number, also wie viel, die Inputs, welche Inputs in Reihenfolge gibst du da rein.

Number of Witness Items, also die Aus-, wie soll man sagen, die Verknüpfung zu den Witness Daten, das ist ja bei SegWit ausgelagert. Und hier steht jetzt Witness Item for SegWit Addresses. Im Wesentlichen ist das jetzt auch gar nicht so wichtig, was das im Einzelnen ist. Mir geht es so ein bisschen darum zu zeigen, dass da eine Reihe an Informationen in diesen Input müssen.

Und das, wie soll man sagen, bei einem Fee Model, das wir bei Bitcoin haben, ist der Blockspace, den deine Transaktion eingibt, ist ja im Grunde, der ist knapp sowieso bei Bitcoin, der Blockspace. Und der ist eben wertvoll. Und was wir jetzt sehen, dass wir halt eine ganze Menge an Informationen haben, die in den Input dieser Transaktion müssen. Und wenn man das zusammenrechnet, dann sind das 68,5 Byte, die für diese SegWit-Adresse, für den einen Input einer SegWit-Transaktion zu Buche schlagen.

Im Vergleich, SegWit ist ja effektiver, wir können da mehr Transaktionen zusammenpassen. Bei einer Legacy-Address, bei der alten Adresse, sind es 148 Byte. Also größer als Faktor 2. Ja, genau. Also wir haben jetzt in dem Input eine ganze Menge Informationen, die akkumulieren sich auf 68,5 Byte. Pro Input. Und das ist das Wichtige.

Das ist nämlich, das fangen wir nämlich auch schon, das ist ja die erste Stellschraube, an der ihr dann jetzt im Endeffekt, wo wir gerade eben darüber gesprochen haben, dass wenn ihr viele kleine UTXOs hast und die in eine Transaktion packt, habt ihr für jedes UTXO A, diese 5000 Satz, zum Beispiel, die ihr über eine Daily DCA jetzt ausbezahlt bekommt, von dem der Wicket gesprochen hat, zahlt ihr oder belegt die 68,5 Byte pro UTXO. Also du hast recht, Thorsten, also pro Input hast du 68,5.

Das heißt, nachher in der Berechnung der Gebühren hast du immer den Faktor 68,5 mal Inputs. Ja. Also du hast jetzt, ich schicke dir jetzt 0,1 Bitcoin und das besteht aus zwei UTXOs, nämlich aus zweimal 0,05 Bitcoin, dann ist das zweimal 68,5 im In-Transaktions-Input. Habe ich aber 0,001 UTXOs, dann schlägt das mit 10 mal 68,5 zu Buche. Im Input allein schon. Richtig. Und das ist, glaube ich, der wesentliche Punkt.

Also diese 68,5 ist eine Konstante im Grunde, die sich mit der Anzahl der UTXOs multipliziert. Dann geht das ganze ja, die Transaktion besteht ja nicht nur aus einem Input, sondern auch ein Output. Im Output ist das nicht so datenintensiv. Da ist dann drin, welcher Bitcoin-Betrag wird bezahlt. Du hast den Public-Key-Script-Length ist drin, Public-Key-Script. Also würde ich jetzt auch gar nicht drauf eingehen, was das ist. Das ist am Ende, summiert sich das auf auf 31 Byte.

Also das ist halb so groß der Output wie der Input. Bei einer Legacy-Address sind es 34 Byte. Da ist der Unterschied zwischen Segwit und Legacy nicht so groß. Letztlich hast du noch den Overhead. Magst du den Overhead erklären? Ja, der Overhead sind im Endeffekt Basisinformationen, dass es von dieser Transaktion eine Visionsnummer gibt. Das hatten wir auch bei Gawking Bitcoin.

Wenn wir so etwas wie "replace by fee" haben, dann wird meines Erachtens diese Adresse, oder diese Transaktion überschrieben. Da landen wir dann auf Version 2 oder so. Ich glaube, um einfach so einen Zähler zu haben. Und dann halt so Basisinformationen, wie viele Inputs gibt es, wie viele Outputs gibt es. Und gibt es gegebenenfalls eine Locktime, das heißt eine Sperre, wann der UTXO erst wieder ausgegeben werden kann.

Da könnt ihr dann auch gerne dann, beziehungsweise wann der in eine Transaktion aufgenommen werden kann. Also solche Informationen dann. Hört da gerne auch noch mal in den Such-Club rein. Also wie viele von diesen Sachen, die wir jetzt hier besprechen, also über diese Details, die in diesen Transaktionen drinstehen, haben wir da dann auch noch mal in der Tiefe besprochen. Ja, jetzt haben wir das so ein bisschen aufgedröselt. Also wie ergibt sich die Transaktionsgröße?

Nämlich noch mal zusammengefasst über Input, Output und Overhead. Und wir haben jetzt ja gesagt, da sind ein paar Konstanten drin. Und lass uns das jetzt einfach mal angucken. Da kann man nämlich eine Formel erstellen für Segwit-Adressen. Bei der Segwit-Adresse ist die Transaktionsgröße die Anzahl der Inputs, also die Anzahl der UTXOs, die verwendet werden, mal 68,5 plus die Anzahl der Outputs, also in wie viel Output soll diese Transaktions gehen,

mal 31. Das waren nämlich die 31 Byte, die das belegt, plus die 10 Byte Overhead. Also die 10 Byte Overhead, die spielen keine Rolle. Die sind immer konstant, egal wie viele Inputs ich da reingebe. Wo der größte Multiplikator ist, das ist bei der Anzahl der Inputs. Und da sind es dann 68,5. Und das war für mich, das macht ganz, ganz deutlich, warum kleine UTXOs, die man für einen gegebenen Betrag verwendet, dazu beitragen, dass sich die Gebühren erhöhen.

Jetzt haben wir die Gebühren aber noch nicht drin. Es geht jetzt nur um die Transaktionsgröße. Also Transaktionsgröße, Anzahl der Inputs mal 68,5 plus Anzahl der Outputs mal 31 Byte plus 10 Byte Overhead. Jetzt kommen die Transaktionsgebühren. Was hat jetzt passiert? Genau. Wir haben gerade gesagt, nach dieser Formel Lastensicht lässt sich die Größe der Transaktion berechnen.

Und wenn wir das Ganze einmal mit einem Input, einem Output und der Overhead, der ist halt fix, den können wir eh nicht beeinflussen, egal was wir machen. Und wenn wir das alles mit eins dann mal multiplizieren, kommen wir insgesamt auf 109,5 Byte. Theoretisch die minimalste Variante einer Transaktion an Platz verbrauchen könnte. Das heißt, wir haben einen Input, wir haben einen Output. Also wir schieben quasi, ich schicke mir selber genau den gleichen Betrag an eine andere Adresse.

Ob das jetzt sinnvoll ist, selbst mal dahingestellt oder ich schicke dem Chris einfach, mein komplettes UTXO schicke ich an den Chris und ich habe keinen Change. Dann habe ich in dem Sinne ja auch keinen zweiten Output, weil ich keinen Change bekomme. Und dementsprechend ist das quasi die günstigste Variante. Da würden wir auf 110 Byte kommen.

Und wenn wir das dann mit dem Minimalsatz, den wir aktuell so im Bitcoin-Netzwerk haben, von einem Satz pro V-Byte, beziehungsweise wir reden die ganze Zeit von 110 Byte, aber eigentlich sind 110 Virtual Byte. Das ist ja etwas, was jetzt auch mit Sequit eingeführt worden ist. Würden wir dieses 1 Satz pro V-Byte auf unsere 109,5 anrechnen, da wir, glaube ich, keine Kommabereiche hier benutzen können, wird es aufgerundet.

Und deswegen ist der günstigste Betrag, den man für eine Transaktion bezahlen kann, 110 Satz. Das wäre dann die Transaktionsgebühr für eine exemplarische Transaktion mit einem Input und mit einem Output. Ja. Jetzt hast du aber nicht nur einen Input, sondern, sagen wir mal, du hast zwei Inputs. Wie skaliert es dann weiter? Richtig. Wenn wir das jetzt mit zwei Inputs nehmen, und wir bleiben bei dem einen Output wahrscheinlich dann. Ja, genau. Lass uns den mal konstant halten.

Der ist nicht so dramatisch. Genau. Haben wir zwei Inputs und einen Output und haben trotzdem weiterhin unsere 10 Virtual Byte für den Overhead, haben wir eine Transaktionsgebühr von ... Beziehungsweise haben wir dann 187 ... Nee, 178, so rum. Virtual Byte, was natürlich dann, wenn wir es wieder mit den Fees mal eins rechnen würden, ist das entsprechend dann auch unser Satoshi-Betrag, den wir als Transaktionsgebühr bezahlen können. Ist noch überschaubar, ne? Ja, das ist soweit überschaubar.

Das wird natürlich dann, wenn man das natürlich jetzt ein bisschen weiter spinnt. Wir reden die ganze Zeit von Transaktionen mit einem Satoshi pro Viber, was quasi in dem jetzigen Szenario mittlerweile wieder, gibt es wieder Transaktionen. Also der Mempool hat sich schon gut gecleart, jetzt in den letzten Wochen, Monaten. Dieser ganze Ordinals-Kram und Transinscription-Hype scheint jetzt auf jeden Fall mittlerweile irgendwie wieder wegzugehen. Also jetzt erst richtig.

Wir hatten ja auf der Bleibe teilweise im Mai schon ein bisschen drüber gesprochen. Dazwischen war er dann wieder weg und dann ist er wieder komplett aufgedunsen worden. Also wir sind auf jeden Fall wieder in der Situation, dass wir wieder fast keine Transaktionsgebühren haben.

Aber wenn man natürlich das Szenario annimmt, was ihr in der Folge über Security Model besprochen habt, dass wir in Zukunft dann aufgrund des immer abnehmenden Block Rewards einen hohen Vmarkt brauchen, um die Gebühren beziehungsweise um die Miner zu finanzieren, wird es bei diesem einen Satoshi pro Viber halt einfach nicht bleiben. Darf es nicht. Genau. Es muss höher sein.

Richtig. Wenn man das Ganze dann natürlich dann nicht mehr nur noch mit eins multipliziert, also wenn wir mit einem Sat pro Viber, sondern in die beispielsweise in das Beispiel gehen, dass wir es mal zehn nehmen, was immer noch sehr, sehr wenig Gebühren halt wären. Da wäre man bei jetzt in unserem zwei Inputs ein Output, wäre man bei 1780 Satz für diese Transaktion. Und wir haben jetzt ja in der, in dieser Hochzeit, wo die Inscriptions waren, haben wir ja teilweise einen Gebührenmarkt gehabt.

Was war das? 150, 200 Satz pro Viber oder sowas in der Richtung. Ich glaube zuteil 300 habe ich gesehen. Genau. Nehmen wir mal, wenn wir halt die 200 mal nehmen, da ist man schon bei der, bei dieser einen Transaktion bei Gebühren von 35.600 Satz. Wir sind gerade eben bei 178 gestartet bei einem Satz pro Viber. Und so skaliert sich das halt entsprechend nach oben. Und das ist nämlich jetzt genau das Gefährliche, wenn wir jetzt in diesem Gebührenmarkt sind.

Wir sind jetzt, wir haben jetzt immer nur noch zwei Inputs. Das ist halt relativ wenig. Aber wenn wir jetzt in die Situation kommen, um bei dem Beispiel zu bleiben, ich weiß Zahlen im Podcast sind natürlich immer schwierig, das lässt sich schwierig beschreiben, aber wenn wir jetzt halt zehn Inputs haben, dann sind wir dann schon bei 145.000 Satz an Gebühren und bei diesem, in diesem Hi-Fi-Markt.

Und wenn wir einen Daily DCA machen, also jeden Tag 5000 Satz zum Beispiel, weiß ich nicht, wir machen das jetzt dann drei Monate lang, also 90, das wären 90 UTXOs auf 5000 Satz, das wären dann 90 UTXOs, die wir dann bei einem Hi-Fi. Ja, dann hätte man schon Transaktionsgebühren, um diese 90 UTXOs zu konsolidieren, von 1,241 Millionen Satz. Eine Million, 241.200 Satz an Gebühren, die müsstet ihr nur an die, also nur um dieses UTXO zu bauen und das dann auf eine andere Adresse zu verschieben.

Da habt ihr noch keinen, also da habt ihr noch keinen ökonomischen Wert verschoben, sondern das ist alles das, was die Miner bekommen. Und das ist hart dann in so einer Situation. Wir gehen ja jetzt davon aus, dass wir die einzelnen UTXOs in eine Transaktion schieben, aber die einzelnen UTXOs an sich betrachtet, einzeln, die sind gar nicht, die sind unspendable. Du kannst die nicht mehr ausgeben, wenn die kleiner als ... Wir hatten ja eben unser Fi-Regime da aufgezählt.

Wenn du jetzt sagen würdest, du hast 50.000 Satz UTXO. 5000, das ist unser Beispiel. 5000 ist unser Beispiel, das finde ich schon fast so extrem, weil es echt wenig ist, aber sagen wir, du hast 50.000, aber ab einem bestimmten Faktor kannst du es nicht mehr ausgeben. Es ist unspend, es ist wertlos. Genau, wenn wir bei dem Beispiel bleiben, wir haben einen Input, einen Output. Das macht keinen Sinn, wir wollen ja was konsolidieren. Oder beziehungsweise wir wollen es bewegen.

Wir wollen es nicht konsolidieren, sondern wir verschieben das komplette UTXO. Wenn wir bei dem Beispiel bleiben, du hast gerade gesagt 50.000 Satz und wir bleiben bei dem Gebührensatz von 200 Satz pro Vibyte, da sind wir bei 21.900 Satoshis an Gebühren. Das würde mehr oder weniger den halben UTXO von 50.000 fast machen. Oder ein bisschen weniger als den halben UTXO. Nur an Gebühren fressen, um dieses UTXO zu bewegen.

Wenn wir jetzt in dieses Extrembeispiel runtergehen, wie man 5 Euro pro Tag macht oder so, ich habe teilweise schon von Leuten gehört, die ein stündliches DCA machen müssen. Da immer 5 oder 10 Euro hinzuschieben, das ist natürlich vollkommener Irrsinn. Dann kriegt man genau diese UTXOs, genau diese Größen. Klar könnte man diese UTXOs theoretisch immer noch bewegen, wenn man einen geringeren Gebührensatz in die Transaktion, beziehungsweise in den Mempool schiebt.

Aber wenn der Durchschnitt 200 Satz ist und das über Wochen oder generell sich das nur in den angenähert hat, dann wird man diese Transaktion trotzdem nie wieder bewegen können, weil sie niemals in den Mempool aufkommt. Wahrscheinlich wird sie dann sogar von den Nodes abgelehnt, weil sie dann unterhalb dieser Schwelle ist, das haben wir auch in diesem HiFi-Market gesehen, dass ab einem gewissen Grad alles, was kleiner als 5 Satz pro V-Byte, komplett abgelehnt wird.

Das ist gar nicht mehr, weil der Mempool vollläuft von den Nodes. Ja. Ja, also ich hoffe mit unserer kleinen Analyse, die wir hier gemacht haben, wie sich Transaktionsgrößen ergeben über Input, Output und Overhead und der Feststellung, dass der Input so eine große Rolle spielt mit dem Faktor 68,5 bei Segwit, mal den Transaktionsgebühren, ist deutlich geworden, dass es schwierig ist, später mit kleinen UTXOs noch umzugehen.

Oder dass es eben dazu führt, dass man mit hohen Transaktionsgebühren relativ zum ökonomischen Wert rechnen muss. Jetzt ist die Frage, was machen wir daraus?

Welche Lösungsansätze gibt es?

Jetzt kommt die Frage, was machen wir mit UTXO-Management? Du hast das eben schon angedeutet. Was ist die Lösung? Genau, wir haben eigentlich, sagen wir es mal, es gibt zwei Ansätze. Der eine ist eigentlich der pragmatische, am besten gar nicht so viele so kleine UTXOs ansammeln, also dass man gar nicht in diese Situation kommt, dass man so viele kleine UTXOs hat, die man vielleicht gar nicht mehr ausgeben kann.

Also dann wahrscheinlich eher das DCA ein bisschen reduzieren und dann halt nicht jeden Tag stacken, sondern vielleicht dann einen größeren Betrag einmal in der Woche. Also dass man da einfach dann unter so bestimmte Schwellen einfach nicht mehr drunter kommt. Keiner von uns kann natürlich sagen, wie hoch dieser Gebührenmarkt in Zukunft sein wird. Wir haben gerade eben unser Beispiel gemacht mit 200 Satz pro Webite.

Es kann natürlich auch sein, dass wir irgendwann in die Situation kommen, dass wir dann in 1.000 Satz pro Webite, dass das irgendwann der Standard wird. Und wenn man dann natürlich noch eine UTXO hat, was 100.000 Satz zum Beispiel ist, das wird man dann halt auch nicht mehr bewegen können. Das wird dann auch irgendwann in die Situation kommen, dass dann vielleicht irgendwann auch sogar eine UTXO, was eine Million Satz, also 0,01 Bitcoin groß ist, dass man das auch nicht mehr bewegen kann.

Das wissen wir natürlich jetzt nicht, wie sich das halt entwickelt. Aber da sollte man entsprechend dann ein Auge drauf haben und das eventuell dann im Hinterkopf haben, je nachdem, wie man seine UTXOs in seinen Wallets halt hält. Ja, wenn ich jetzt diese Folge höre und feststelle, oh, ich habe ganz viele kleine UTXOs in meinem Wallet oder ich habe vielleicht auch verschiedene Wallets mit kleinen UTXOs, was kann ich tun? Wie kriege ich das jetzt gefixt?

Okay, wir haben es ja schon ein paar Mal angesprochen, das Stichwort Konsolidierung, was im Endeffekt bedeutet, wir nehmen mehrere Inputs, wie wir es gerade gesagt haben, und machen daraus einen Output. Das heißt, wir machen aus, sage ich mal, 10 UTXOs à 10.000 Satz. Klassisches Beispiel ist jetzt keine Empfehlung, das so zu machen.

Wir machen da im Endeffekt ein UTXO raus, was dann 100.000 Satz wird, abzüglich natürlich meinen Gebühren, die ja natürlich dann auch immer noch von diesen 10 à 10.000 Satz abgezogen werden. Also im Endeffekt kommt ja dann vielleicht irgendwie bei, haben wir ja gerade eben ausgerechnet, bei, weiß ich nicht, 99.100 Satz oder so was, kommt ja im Endeffekt dann auf der Zieladresse oder so was raus.

Wenn wir dann die 110 mal, obwohl die ist ein bisschen weniger, ist ein bisschen weniger als 110, sind ja dann nur die 68,5 mal 10 plus dann die 31 plus die 10. Also das wäre im Endeffekt dann irgendwo, das wäre irgendwie bei 800 Satz wahrscheinlich dann so eine Gebühr. Oder so was dann bei dieser Beispieltransaktion rauskommen würde.

Genau und das würde sich, empfiehlt sich natürlich, wenn man diese Konsolidierung macht, dass man das, deswegen auch diese Warnung von dem Wicket in dem Ausgangstweet, dass man das jetzt noch macht, wo man oder generell in dieser jetzigen Umgebung, wo die Fees noch verhältnismäßig günstig sind, wo man das dann noch mit einem Satz pro Ebit einfach noch simpel durchbekommt oder vielleicht für zwei oder drei Satz, wie auch immer, aber auf jeden Fall zumindest für weitaus geringere Gebühren,

als wie das vielleicht in Zukunft dann sein wird, wenn wir da in den drei- oder vierstelligen Durchschnitten dann unterwegs sind. Ganz einfach gesprochen, was man machen kann, ist, dass man sich einfach eine Transaktion selber schickt.

Also Coin UTXO Consolidation ist, Consolidation ist, dass du, wenn du jetzt eine Wallet hast, die dir deine einzelnen UTXO anzeigt, wie zum Beispiel Sparrow Wallet, dort kannst du dir anzeigen lassen, okay, woraus besteht denn eigentlich meine Menge an Bitcoin, die ich dort habe, wie viele UTXO sind das, wie groß sind die einzelnen UTXOs.

Lässt du hingehen, diese UTXOs markieren und dir die bei einem niedrigen Fee-Market genau diese kleinen UTXOs alle in einen Output schicken an eine Adresse, die du verwaltest. Entweder an eine neue Adresse in deinem bestehenden Wallet oder an ein anderes Wallet, wie auch immer. Du kannst dir das auch vom Cold Storage direkt wieder auf dein Cold Storage schicken, auf eine neue Adresse und schickst einfach eine Transaktion an dich selbst.

Dann hast du aus vielen kleinen Transaktionen, die 0,135, ich bleibe bei unserem Beispiel vom Anfang, bestanden haben, machst du daraus, weiß ich nicht, zwei UTXOs oder ein UTXO. Richtig. Du hast erwähnt, Thorsten, das war mir gar nicht klar, dass du in Sparrow Wallet das auch noch einfacher machen kannst. Also Sparrow bietet im Endeffekt eine integrierte Funktion einfach an, wie du es gerade schon super beschrieben hast. Also man wählt im Endeffekt in Sparrow die UTXO aus.

Also es gibt ja diese UTXO-Übersicht, wählt die dann aus. Wenn man die auf "Send" klickt, dann geht ja dann dieses Transaktionsfenster auf, wo Sparrow dann die Eingabe einer Adresse erwartet, wenn man das an eine andere Person oder an eine andere externe Wallet schickt. Aber da kann man dann über das Dropdown-Menü, wo man die Adresse normalerweise einträgt, dann auch auswählen.

Also er schlägt eben automatisch vor "Console Date" und dann schickt er das im Endeffekt an eine neue, leere Adresse, der ist ja der gleichen Wallet. Also dann ist das im Endeffekt genau das, was du gerade beschrieben hast, dass er diese drei UTXOs beispielsweise nimmt und daraus dann einen macht und die dann zusammenfügt. Ich habe ja anfangs gesagt, dass dieses Thema, was wir heute besprechen, auch so ein paar Schnittpunkte hat zu den Themen, die wir so in den letzten Monaten hatten.

Und das war das Thema "Coin Join". Man könnte jetzt anstatt sich das einfach selber zu schicken, auch das Ganze nochmal, wenn man sagt, okay, das sind jetzt UTXOs, die habe ich zum Beispiel aus einem Peer-to-Peer-Trade und die sind noch nicht gecoin-joined, könnte man sagen, okay, ich mache einen Abwasch, ich mache den Coin Join, um die Coin-Historie zu brechen, zum einen.

Und zum anderen sorge ich mit dem Coin Join dafür, dass die UTXOs konsolidiert werden, indem ich zum Beispiel in Sparrow über Whirlpool sage, ich möchte da am Ende nach dem Coin Join UTXOs haben, die, was weiß ich, 0,1 Bitcoin groß sind. Ja, genau, was du gerade gesagt hast.

Wenn du mehrere Käufe, sage ich mal, über Peer-to-Peer hast, du hast von fünf unterschiedlichen Leuten jeweils einen Betrag gekauft, möchtest das dann durch einen Coin Join packen, dann werden natürlich auch diese fünf unterschiedlich großen Summen zusammengefasst.

Und wenn du die dann, jetzt im Beispiel von Whirlpool zu bleiben, dann kann man sich ja am Anfang aussuchen, in welchen Pool sollen diese UTXOs reingegeben werden, damit die ja dann im Endeffekt nach Impostmix in die gewünschte Denominierung dann ausgegeben werden. Und bei deinem Beispiel zu bleiben, dann 0,1 Bitcoin, wobei ich gerade, ich glaube, diese Denominierung gibt es, glaube ich, gar nicht bei Whirlpool, aber ist auch egal.

Aber darüber kann man natürlich auch dann eine Art von UTXO-Management halt machen, dass man dann sich das Thema Coin Join, da verlinken wir auch noch mal die Folge, worüber wir da im Detail drüber gesprochen haben, dass das durchaus auch sinnvoll ist, das zu tun, um sich die Privatsphäre auf der Time Chain aufrechtzuhalten oder überhaupt generell erst zu ermöglichen, um da Forward Privacy aufzubauen.

Aber auf die Art und Weise kann man sich trotzdem dann unterschiedliche dem und dem Nominierungen in seine Wallet automatisch generieren lassen, die dann aber auch noch gute Privatsphäre haben. Also man hat direkt zwei Aspekte gleichzeitig abgefrühstückt. Kostet natürlich auch noch zusätzliche Gebühren, das muss man natürlich im Hinterkopf halten, dass Whirlpool selber dann auch da Gebühren verlangt für diesen Service.

Aber man bekommt natürlich dann entsprechend voraussehbar große Denominierungen, die man dann entsprechend, je nachdem welchen Pool man halt nimmt, dann nehmen kann, um die dann später dann halt gezielt ausgeben zu können. Man hat dann ein paar Hunderttausender Sats UTXOs, man hat ein paar eine Millionen, man hat ein paar fünf Millionen, man hat ein paar 25 Millionen, wie auch immer.

Je nachdem, was man halt so denkt in Zukunft brauchen zu können, kann man sich dann auch über diese Whirlpools zum Beispiel dann auch entsprechende UTXOs neu konsolidieren in entsprechenden Denominierungen, die dann aber auch Privatsphäre haben. Das ist eine ganz andere Möglichkeit.

Was ist die richtige UTXO Größe?

Jetzt ist so ein bisschen die Frage, das habe ich mich eigentlich auch so in letzter Zeit öfter gefragt, was ist denn jetzt eigentlich die richtige Größe? Wir haben das jetzt gerade ja mal durchgerechnet. Also wenn ich jetzt Konsolidierung machen will, was ist denn eigentlich meine Zielgröße? Soll es in 500.000 Sat gehen oder größer? Jetzt mit der Beschäftigung der Folge habe ich das Gefühl, dass es eigentlich besser ist, größere UTXOs zu haben, also vom ökonomischen Wert.

Also ja, das ist natürlich jetzt auch immer die Frage, was will man in Zukunft damit machen? Deswegen wäre jetzt auch mein Rat, so wie ich das halt auch mache, dass ich mir halt diese unterschiedlichen Pools von Whirlpools zum Beispiel zunutze mache und mir da unterschiedliche Denominierungen in eine Wallet lege und da im Endeffekt dann in unterschiedlichen Szenarien dann das nehmen kann, was für mich am sinnvollsten erscheint.

Klar, es ist natürlich am besten, wenn man dann halt irgendwie immer die größten Stückelungen halt nimmt, weil die sind natürlich dann auch am günstigsten.

Aber wenn man dann halt, weiß ich nicht, es ist halt so wie dieser Move, den irgendwann mal der, ich glaube, ich weiß nicht, ob ich das bei Twitter nochmal finde, da hat, glaube ich, einer von den Core-Maintainern irgendwie gesagt, hat sich beschwert, dass er hier keine Finanzierung bekommt und dann hat dann, ich glaube, es war der CEO von irgendeinem Mining-Pool, hat dann gesagt, schick mir eine Adresse, ich schick dir eine Spende und dann hat er dem einen Bitcoin geschickt,

aber in einem UTXO, was irgendwie 8000 Bitcoin groß war, das heißt, der hat einen Bitcoin bekommen und der Typ hat halt 7099 Bitcoin wieder zurückbekommen. Also, ob ich das jetzt mit jeder Transaktion machen möchte, um da jedem zu sagen, dass ich irgendwie 8000 Bitcoin habe, weiß ich halt nicht, ob das jetzt so smart ist.

Und das sind natürlich dann auch mal so Aspekte, die man dann in meinem Hinterkopf behalten sollte, dass man, wenn man halt, weiß ich nicht, dann ein UTXO wirklich dann von 10 Millionen Sats hat, aber eigentlich nur was für, weiß ich nicht, für 800.000 Sats bezahlen will, warum muss ich dann unbedingt dann dieses riesen UTXO halt benutzen, was dann ja natürlich auch dann direkt schon wieder eine Historie halt auch hat, weil es dann direkt wieder mit dieser einen Transaktion

in Verbindung geraten ist. Deswegen würde es da vielleicht eher sinnvoller, dann einen 1-Millionen-Satz-UTXO zu nehmen und dann nur ein 800.000er Change zu haben, als dann irgendwie 9200. Abzüglich meine Gebühr natürlich. Ja, das finde ich, hast du ein gutes Beispiel genannt.

Da würde ich gerne auch nochmal auf unsere Folge mit den Coinjoins verweisen, weil wir am Anfang der Coinjoin-Folge aufgeführt haben, welche Heuristiken gibt's, die man nutzen kann, um im Bitcoin-Netzwerk festzustellen oder Rückschlüsse auf deinen Bitcoin-Bestand zu geben oder auf deine Herkunft, was auch immer. Aber was du jetzt genannt hast, ist diese Change Address oder den Change Output.

Dass wenn du eine Transaktion machst und du schickst quasi deine ganz große Münze schickst du irgendwo hin, bezahlst aber nur was Kleines, dann gibt es ein Wechselgeld, was wieder zurückgeht zu dir. Und das sieht man. Also man sieht diese Transaktion und kann dann erkennen, wie du sagst, bei dem einen, wow, das kommt aber aus einem 8.000 Bitcoin großen Coin oder UTXO. Und da gibt es ein riesiges Wechselgeld, was wieder zurückgeht und das verrät dann was.

Also das ist sicherlich das, was man noch mit abwägen muss. Und da bin ich voll bei dir, dass man sagt, man hat vielleicht verschiedene große Münzen, Importmoney, die man dann für unterschiedliche Zwecke nutzen kann. Richtig, genau. Also deswegen ist es, glaube ich, auch schwierig, da wirklich einen allgemeinen Rat zu sehen oder irgendeinen bestimmten Betrag. Also ihr nehmt auf jeden Fall immer Summe X oder einen Satzbetrag. Wir wissen nicht, was ihr in Zukunft mit dem Geld machen wollt.

Wir wissen nicht, wo sich Bitcoin in Zukunft hin entwickeln wird.

Man muss natürlich dann auch immer wieder in Betracht ziehen, wenn wir von dem klassischen Bitcoin-Modell, um mal ein bisschen über den Preis zu sprechen ist, wenn wir von einem steigenden Fiat-Preis in Bitcoin rechnen, werden natürlich dann auch eure UTXOs, die ihr dann euch jetzt irgendwo hinlegt, natürlich in Zukunft dann auch irgendwie immer mehr Wert und habt da theoretisch, theoretisch sei jetzt mal dahingestellt, ob man dadurch mehr Kaufkraft bekommt.

Ich meine, man hat ja im Endeffekt einen Wertverfall in Fiat, aber zumindest repräsentieren die kleineren UTXOs natürlich in Zukunft auch größere Summen. Und wenn man halt sagt, okay, ich leg mir jetzt hier einen UTXO hin, womit ich mir, weiß ich nicht, dafür kaufe ich mir meine Konferenztickets oder so. Also jetzt im Durchschnitt braucht man da eher vielleicht einen eine Million Satz UTXO für, um sich einen Konferenzticket zu kaufen.

Vielleicht ist es in ein, zwei Jahren, braucht man da halt irgendwie nur noch ein paar Hunderttausender UTXOs für ein Konferenzticket. Also das sind jetzt prinzipiell ja eigentlich so die Use Cases, die man jetzt ja so hat. Also wenn man halt irgendwo zu einem Bitcoin-Event zum Beispiel geht und sich da dann ein Ticket für zu kaufen zum Beispiel. Das ist ein Use Case. Oder halt in Zukunft, was weiß ich.

Und wenn man natürlich dann überlegt, will man die UTXOs oder die Satz irgendwie wieder auscashen, hat man natürlich dann auch wieder trotzdem eine Transaktion, die man dann ja wieder zu einer Börse schicken will. Das heißt, man zahlt ja dann trotzdem irgendwann auch wieder diese Gebühren dann zu der Börse selber hin. Ja.

Zusammenfassung

Ja, spannendes Thema. Also ich glaube, was man zusammenfassen kann, dass man auf jeden Fall darauf achten sollte, nicht zu kleine UTXOs zu haben. Nicht, weil die dann weniger groß sind im Sinne von Bytes oder wie Bytes, die sind nämlich alle gleich groß, sondern im Sinne der Kaufkraft. Weil wie wir das durchgerechnet haben, irgendwann die Transaktionsgebühren so hoch sein können, dass diese einzelnen UTXOs gar nicht mehr ausgegeben werden können.

Oder sie in der Summe als eine Transaktion unheimlich teuer werden. Weil man eben viele Inputs hat, weil die Inputs eben schwerer gewichtet sind in der Berechnung der Transaktionsgröße. Weil sie eben einfach mehr Platz wegnehmen, mehr Blockspace im Sinne von wie Bytes. Ich greife jetzt auch noch mal eine Frage auf, die Jan-Paul eben im Vorfeld von unserer Folge bei uns in unserem internen Chat gestellt hat. Was ist denn, wenn ich mehrere kleine UTXOs halt habe?

Und ich würde von diesen 5000 Satz geben. Das illustriert dann auch das, was wir vorher erklärt haben. Klar kann ich natürlich mehrere UTXOs zusammenziehen, um dann meine Mining-Gebühren zu bezahlen. Aber wenn ich halt 5 von diesen 5000 Satz UTXOs halt nehme, steigt ja trotzdem dann auch immer mehr die Gebührensatz wieder an.

D.h. ich schmeiße eigentlich unnötiges Geld in diese Transaktion rein, weil ich mit jedem UTXO wieder noch mehr Gebühren erzeuge, die aber mir nicht näher kommen, dass ich diese Transaktion jemals wieder irgendwann bewegen kann. Also diese UTXOs, die sind halt ... Also ich verbrenne damit eigentlich Geld, wenn ich diese UTXOs mit in eine Transaktion reinnehme. Mhm. Das müsste man mal vielleicht irgendwie grafisch darstellen, ab was für einem Wert.

Man könnte eigentlich so eine Grafik machen, dass man schaut, ab welchem Verhältnis zwischen Inputs, wie viel Inputs und welcher Transaktionsgebühr lohnt sich das irgendwie nicht mehr? Oder wo geht es gerade noch? Oder wo ist das okay? Aber die wesentlichen Stellgrößen in dieser Funktion sind die Anzahl der Inputs und die Transaction Fees. Und bei der Anzahl der Inputs ist eben der Multiplikator 68,5. Genau, richtig. Eigentlich ist es ziemlich einfach.

Und ich bin froh, dass wir das mal so auseinandergenommen haben. Weil, wie gesagt, ich habe diesen Tweet im Grunde von Wicked verstanden, aber eher intuitiv nur so begriffen. Aber ich glaube, wir haben es jetzt wirklich tatsächlich mal auseinandergenommen. Und es hat ja noch einen weiteren Aspekt, also den Privatsphäre-Aspekt. Sollen wir den noch ansprechen?

Ich meine, wir haben es ja gerade schon teilweise schon in einigen Aspekten mit dem Coin-Driven und so weiter, haben wir das ja eigentlich gerade schon größtenteils alles abgedeckt. Ich meine, es ist klar, dass ihr eigentlich für jede Transaktion und für jedes UTXO eine eigene Adresse benutzen solltet. Das sind jetzt auch so diese Privatsphäre-Aspekte. Das ist auch dann das, um die Heuristiken, was wir auch in der Coin-Join-Folge besprochen haben, dem entgegenzuwirken.

Solche Sachen, weil jedes UTXO hat im Endeffekt seine eigene Historie. Und wenn die voneinander getrennt sind, dann ist jede Historie für sich. Wenn ihr das natürlich konsolidiert, das ist natürlich auch mal so eine Sache, wo ihr kein Coin-Join macht, dann laufen halt diese ganzen Historien von diesen ganzen einzelnen UTXOs natürlich alle zusammen und sind nachvollziehbar.

Das muss man natürlich auch mal quasi im Klaren sein, dass man durch so eine Konsolidierung von ganz viel, selbst wenn ihr dann auf mehr, jedes UTXO auf einer unterschiedlichen Adresse vorher war, sammelt ihr ja trotzdem dann alle UTXOs nachher dann in einem UTXO auf einer neuen Adresse. Das heißt, und damit ist ja dann auch die Historie verknüpft.

Das ist natürlich auch nochmal ein wichtiger Indikator, der dann auch wieder noch mehr, finde ich, für die Variante spricht, das über einen Coin-Join zu lösen, einfach um da die Privatsphäre auf der Time-Chain aufrechtzuhalten oder generell erst mal sicherzustellen dann dadurch. Hm. Vielleicht ein Hinweis noch. Wir haben uns ja diesen Tweet zusammen angeguckt von Wicked, also auch die Kommentare, einfach um so ein bisschen in die Diskussion zu kommen.

Und da macht er diese Kalkulation, die wir eben gemacht haben, die macht er da. Aber ich glaube, er hat was verwechselt. Also er verwechselt den Multiplikator für die Inputs und für die Outputs. Also wenn ihr diesen Tweet euch anschaut, aus unserer Sicht ist da ein Fehler in seiner Berechnung. Da sagt er, die Inputs werden mal 31 gewichtet und die Outputs mal 68,5, aber es ist umgekehrt. Die Inputs haben eine höhere Gewichtung. Ja, richtig. Genau, weil er das Beispiel ja auch annimmt.

Hier haben wir 730 UTXOs, die in einen Input gehen, die er konsolidieren will. Und die müsste man natürlich dann mit den 68,5 dann multiplizieren und nicht, wie er es hier geschrieben hat, nur mit den 31. Ich weiß nicht, ob der Gesamtbetrag, den er hier angesetzt hat, ob der stimmt. Ich glaube nämlich auch nicht, den er da ausgerechnet hat. Der müsste wahrscheinlich dann auch falsch sein. Ich mach das mal ganz kurz hier. Ich hab hier noch meine Formel offen, die ich von eben noch hatte.

Was hat er für einen Gebührensatz angenommen? Einen Satz pro Webite, ne? Am Anfang, ja. Genau. Das wären nämlich statt nur 22.709 Satz, wären es nämlich sogar 52.101 Satz pro Webite. Also ja, das ist quasi noch mehr als doppelt so viel jetzt entsprechend, wie sich das unterscheiden würde dann. Also es zeigt auch so ein bisschen, ich folge ihm total gerne und ich nehme super viel mit aus seinen Tweets und Nodes auf Nostar.

Ich kannte den gar nicht, bis du quasi mit der Folge oder mit dem Aufhänger jetzt ankamst. Ich hab auch dieses, wie man aus 256 Münzen ein Seed würfelt und so, das hab ich auch so von ihm. Hat immer ganz gute Grundlagensachen. Ich mag das gerne, was er macht. Er entdeckt das, glaub ich, selber dabei so und ist irgendwie so Public Learning. Aber es zeigt auch, dass man immer ein bisschen kritisch sein muss mit den Dingen, die so gepostet werden von Influencern und so.

Genauso, finde ich, muss man auch kritisch damit umgehen. Also es gibt ja dieses große Narrativ um DCA. Ja, Leute, macht euch keine Sorgen. DCA, wenn du DCA machst, dann machst du dich nicht verrückt und es ist viel besser als Bulk Buy. Da bin ich genauso kritisch und ein Argument gegen DCA ist eben, dass man ganz, ganz sicher seine Coins oder seine UTXOs konsolidieren muss.

Wenn du jetzt auf einmal, keine Ahnung, für eine größere Summe Bitcoin kaufst und kaufst es vielleicht an der Börse, dann kriegst du wahrscheinlich ja auch einen UTXO als deren Output. Genau, so ist es ja dann auch. Das ist ja dann maßgeblich im Endeffekt, was dann dazu führt, wenn man halt eine tägliche Auszahlung macht, dass man halt ja dann täglich auch ein kleines UTXO von der Börse bekommt, wo wir dann natürlich in die Problematik reinlaufen, die wir jetzt in der Folge besprochen haben.

Es gibt ja auch manche KYC-Börsen, wo du sagen kannst, hier pass auf, ich gebe mir ein Threshold an, wenn die Höhe, die ich da an Bitcoin habe, höher als Summe X ist, dann mach mir das Auto Transfer auf meinen Wallet. Da muss man dann eben auch gucken, dass man da die Größe der UTXOs beachtet, dass man sich das nicht zu niedrig setzt und sagt hier, sobald ich mehr als 100.000 Satz auf meinem Wallet habe, schick mir das automatisch in meinen Cold Storage.

Das geht theoretisch, kannst du machen und das bieten viele Börsen neuerdings an. Also ich glaube, das kannst du bei Relay machen, 21Bitcoin, die bieten das alle an. Aber be careful, also wie groß sind die UTXOs, die du dir darüber schickst? Dann musst du sie konsolidieren, sonst werden sie irgendwann unspendable. Ja, das ist richtig. Gut, Chris, hast du noch was?

Verabschiedung udn Outro

Ich habe hier was zu essen stehen. Sehr gut, das ist das Wichtigste. Ich glaube, wir haben es, es war ein Grundlagenthema, ich fand es nicht unwichtig, es hat sich gelohnt, sich da mal reinzuwühlen und ich bin froh, dass wir es zusammen bearbeitet haben. Ich habe da an die zwei dazu zu sagen. Sehr gut, dann machen wir es kurz und knapp, ihr kennt das. Wenn euch das gefallen hat, schickt uns einen Boost, haben wir am Anfang schon gesagt.

Gebt uns gerne Feedback über den Inhalt, wenn wir es falsch gemacht haben oder wie wir es verbessern sollen. Ich glaube, heute waren sehr, sehr viele Zahlen, da wissen wir selber, dass das im Podcast-Format nicht so übersiegt, so toll. Deswegen versuchen wir das so ein bisschen mit den Kapitelmarken, wo man dann auch Bilder und Links einfügen kann. Wir haben jetzt auch schon ein bisschen Feedback von euch bekommen, dass das einige ganz cool finden mit diesen Kapitelmarken.

Ich glaube, da haben wir auf jeden Fall einen Vorteil gegenüber anderen Podcasts, die das vielleicht nicht so machen. Aber auch da dann auch an die Stelle, ein anderer Podcast, wenn ihr uns hört, versucht das mit den Kapitelmarken. Ihr könnt da gerne noch auf mich zukommen, wenn ihr Hilfe braucht, das umzusetzen. Das ist eigentlich ziemlich simpel, aber es hilft den Hörern, glaube ich, um Dinge besser nachvollziehen zu können. Ja, deswegen kann ich nur sagen, danke Chris. Danke Thorsten.

Ciao, ciao. Bis dahin. Ciao. [Musik]

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