¶ Intro
Herzlich willkommen zu Nodesignal TechBoost, eurer Bitcoin-Frequenz. Wir sind im zweiten TechBoost für diese neue Staffel und wir haben zwei Nodes im Netzwerk. Eine davon ist altbekannt, der Calso. Hi! Hallo, guten Abend! Und der Martin hat sich mal in den TechBoost eingeklinkt. Herzlich willkommen, Martin, beim TechBoost! Hello! Schön, dass du dabei bist. Ich habe mir gerade eben darüber gedacht, ob du schon mal beim TechBoost dabei warst. Ich glaube einmal würde ich mal so schätzen.
Einmal oder zweimal, ja. Cool, dann sind wir heute Abend zu dritt. Dann gucken wir mal, was uns heute Abend so erwartet. Wir sprechen heute über die Updates, die primär im Oktober 2024 rausgekommen sind und haben uns da eine kleine Auswahl rausgesucht. Aber zuallererst hat jemand die Blockzeit für mich, damit wir dieses Formal ja auch erledigt haben. Ich habe es fast vergessen. 866882. Jawohl, Martin war schneller. Das ist gut. Perfekt, nehmen wir und ist zumindest gedanklich sortiert.
Wir sprechen heute über die News aus dem Oktober und wir haben ein buntes Sammelsurium an Themen. Auch vielleicht ein bisschen noch cool spannenderen Themen als vielleicht im Vergleich zu der letzten TechBoost Folge, die wir hatten. Die waren schon ein bisschen schwierig von inhaltlich, aber so jetzt glaube ich bei denen, da sind ein paar coole Schmankler dabei. Auch coole Referenzen zur Vergangenheit, die wir auch schon in eigenen Folgen besprochen haben.
Deswegen, ja, lasst uns dann einfach mal loslegen. Fangen wir an mit dem neuen Major Release von Bitcoin Core. Das ist prinzipiell Software, die eigentlich, wo ich jetzt erwarten würde, jeder der hier zuhört, sollte Bitcoin Core oder irgendeine andere Implementierung von einer Bitcoin Fullnode betreiben. Da ist natürlich Bitcoin Core die Implementierung, die eigentlich zu 95 Prozent oder noch größer verwendet wird.
¶ Node-Shaming
Frage an euch, Karls und Martin, betreibt ihr gerade aktuell in diesem Moment eine Bitcoin Fullnode? Auf jeden Fall. Aber wobei ich dazu sagen muss, dass ich ein bisschen Nachholbedarf habe in Bezug auf Node. Hängst du mit deinem Blocken hinterher oder was? Nein, Node Maintenance. Also ich habe mir meine Node lange nicht mehr angeschaut und die ist da. Und ich glaube, sie ist auch noch online, aber ich habe sie tatsächlich, also sie ist ein bisschen einsam, glaube ich.
Ich glaube, sie braucht wieder mehr Liebe. Und seit kurzem habe ich ja jetzt auch erfahren, dass es ja jetzt eine neue Form gibt, so eine Art Node Chain, wenn deine Node nicht cool genug ist. Also wenn du irgendwie noch einen Recipe Blitz hast und keine Start 9, nein, Mini PC Node hast, mit der alles noch mal cooler ist oder so. Das heißt, das ist so das nächste Level von keinen Node zu einem Node und dann ist deine Node nicht cool genug. Das ist dann das nächste Level.
Das kann durchaus sein. Karls, wie sieht es bei dir aus? Du guckst so ein bisschen verschämt. Ich habe gehofft, du vergisst jetzt nochmal bei mir nachzufragen. Nee, bei mir ist tatsächlich noch ein gerosteter. Bei mir ist immer noch der alte Stand, dass die irgendwann abgeraucht ist und nicht wieder in Betrieb genommen wurde. Obwohl ich mir alles Material zusammen bestellt habe, aber es nicht geschafft habe, mal wieder aufzusetzen.
Ich liebe Eugel tatsächlich aber auch mit diesem Start 9 Modell, weil es doch irgendwie vielversprechend ist, dass dieses Abrauchen oder Maintenance. Die größte Hoffnung, die ich eigentlich habe, ist, das Ding anschließen zu können. Es läuft und ich muss nicht ständig irgendwas optimieren, verbessern, aufräumen oder sichern. Aber ich glaube, so ganz kommt man davon auch nicht weg, wenn ich das mitbekomme. Also klar, du musst dich trotzdem in irgendeiner Form immer noch darum kümmern.
Es wird wahrscheinlich einfacher mit solchen Tools, aber vom Grundprinzip her musst du dich trotzdem immer noch darum kümmern. Auch selbst wenn ein neues Update von Bitcoin Core, jetzt namentlich in dem Fall die V28.0 kommt, dass man da vielleicht bei Start 9 auf ein "Jetzt aktualisieren" klickt, wenn dann die neue Version zur Verfügung gestellt wird. Das ist schon ein bisschen charmanter. Ich glaube, das geht bei Raspi Blitz wahrscheinlich auch schon mit dem Webinterface.
Wobei es bei Raspi Blitz ja immer der Fall ist, dass die das erstmal testen wollen, ob es dann überhaupt mit der anderen Software kompatibel ist. Deswegen wird die neue Version dann immer nur mit einem Hauptrelease von Raspi Blitz, also quasi Raspi Blitz 1.3 zum Beispiel. Und da sind halt meistens die aktualisierungen der Softwareversion von den Softwaren, die darunter laufen, wie LND, Bitcoin Core usw. geupdatet.
Ob sie dann direkt so "Jetzt aktualisieren", das ist glaube ich nicht so einfach umgesetzt. Ja, wahrscheinlich in der Form nicht. Ja, macht Sinn. Da läuft ja noch viel mehr Abhängigkeiten, die dann noch im Hintergrund laufen. Wie ist es denn bei dir? Hast du schon auf Start 9 gewechselt? Kann man No Chaming betreiben?
Nee, das nicht. Ich habe ja die Node-Signal-Node, die läuft ja quasi auf dem, was letztes Jahr gefühlt im Trend war, läuft auf einem virtualisierten, also quasi auch auf so einem Mini-PC, wo Proxmox draufläuft und die Bitcoin-Node oder die Lightning-Node mit Bitcoin-Vollnode mit dabei, läuft virtualisiert dann auf diesem Mini-PC. Also das ist quasi das, was letztes Jahr, wie gesagt, primär sich so durch die Deutsch- oder durch die Community bewegt hat.
Jetzt macht man es nativ dann auf Start 9. Mal gucken, wie sich das jetzt am Ende des Jahres oder in einem Jahr dann so entwickelt hat an der Stelle. Ich muss ja sagen, ich habe immer so ein bisschen, ich will nicht sagen Bedenken, aber es trifft vielleicht schon, meine Node-Abzug-Daten, weil ich das Gefühl habe, also bei allen anderen Sachen ist es so offensichtlich Updaten, weil Security-Updates und macht total Sinn.
Und bei der Bitcoin-Node habe ich irgendwie so das Gefühl, das Updaten der Node ist ja so ein bisschen auch Teil des Bitcoin-Demokratie-Prozesses. Und ich habe das Gefühl, ich müsste mich jedes Mal irgendwie reindenken, ob jetzt irgendwie in einem neuen Core-Update irgendeine Veränderung, irgendein BIP drin ist
¶ Update der eigenen Node
und was die Implikationen sind und ob ich das denn will oder ob ich das nicht will. Und wenn ich das nicht will, dann sollte ich nicht einfach updaten, weil ansonsten ich eine Entwicklung von Bitcoin in irgendeine Richtung unterstütze, die ich gar nicht will.
Und deshalb ist tatsächlich, und das ist ein seltsames Verhältnis, weil ich vielleicht dazu habe, aber ich sehe, du nickst schon ganz eifrig, alle IT-Geräte date ich unbedacht einfach ab, weil ich denke, das sind Sicherheitsaspekte und bei der Bitcoin-Node mache ich es aus genau dem Punkt nicht.
Das ist ein total guter Punkt, den du gerade ansprichst, weil dann können wir meines Erachtens auch direkt in einen Punkt reingehen, der jetzt das Thema betrifft, aber gleichzeitig auch noch der zweite Punkt, also quasi das zweite Thema, was wir heute besprechen wollen. Da geht es nämlich genau darum, um dann halt diese Spannung zwischen diesen beiden Punkten vielleicht dann irgendwie zu finden.
Das ist vielleicht als erste Neuerung ganz grundsätzlich, ist das jetzt der Bitcoin-Core v28 unterstützt das Testnet 4. Das können wir gleich nochmal drüber sprechen, aber um auf deine Aussage zu kommen. Default ist jetzt replace by fee, also full replace by fee in Bitcoin-Core standardmäßig aktiviert.
Was heißt replace by fee? Das bedeutet ja, eine Transaktion ist theoretisch mit einer anderen Transaktion übersetzbar, wenn die höhere fees an der Stelle hat und wenn die höhere fees hat, dann wird die Transaktion, die niedrige fees, aber die gleichen UTXO-Inputs halt hat, wird dadurch dann ersetzt.
Das heißt, wenn ich vorher eine Transaktion habe, die zwei Sats pro Vbyte hat und die ersetze ich mit vier Sats pro Vbyte, verschwindet die Zweier-Transaktion, also so kann ich theoretisch eine schon publizierte Transaktion nochmal ändern, natürlich auch bevor sie wirklich dann in einem Block aufgenommen wurde.
Das ist ja erstmal das Grundprinzip von replace by fee und jetzt mit full replace by fee ist diese Option, dass man das mit Transaktionen machen kann, defaultmäßig in Bitcoin-Core aktiviert. Das ist jetzt keine Konsensänderung, aber das ist so eine grundsätzliche Regeländerung, wie Transaktionen von der Bitcoin-Node publiziert werden an der Stelle.
Ja, ich weiß nicht, das ist schon ein bisschen eine Konsensänderung insofern als, es gibt ganze Geschäftsmodelle, die darauf basieren, dass du ein Service mit Zero-Fee-Confirmation anbieten kannst. Absolut, das ist genau, aber das ist ja keine Konsensregel, sondern das ist halt eigentlich, das ist halt quasi eine Bedingung, die dieses Service brauchen, die halt vorher gegeben war, weil es halt optional war, diese Bedingung quasi, also die replace by fee war nicht immer aktiviert.
Und jetzt müssen sie es halt explizit in den Services, wahrscheinlich in den Wallets, die diese Service brauchen, bauen, dass da replace by fee eigentlich deaktiviert wird, automat. Also dass es quasi bei denen standardmäßig deaktiviert wird, aber so wird es jetzt ja von der Referenzsoftware defaultmäßig aktiviert. Genau, vielleicht muss man über was heißt Konsensregeln, aber es heißt, es verändert die Spielregeln.
Die Spielregel vorher war, wenn du deine Transaction abgeschickt hast, dann konntest du sie nicht mehr ändern. Jetzt hatten wir eine ganze Reihe so was wie High-Fee-Markets und wir haben gesehen, okay, es kann halt passieren, dass dir deine Transaktion feststeckt und wenn du dann vorher nicht replace by fee aktiviert hast, was du ja vorher auch machen konntest. Da ging es nicht, dann, ne?
Jetzt müssen quasi Unternehmen, die darauf angewiesen sind, dass die Transaktionen, die da drin sind, kein replace by fee haben, aber wenn du Zero-Confirmation-Transaktionen anbieten willst, zeitkritische Geschäftsmodelle, irgendwelche Transaktionen, die sofort funktionieren müssen, dann kannst du das nicht mehr machen, sondern musst du halt deine sechs Confirmations auf jeden Fall abwerten
und am besten, also, ne, vielleicht auch kannst du es mit weniger machen und dann trotzdem noch das Risiko kalkulieren, aber zumindest mal die erste musst du machen, weil dann replace by fee an sich nicht mehr funktioniert. Und das ist halt, also es ändert die Spielregeln. Habt ihr ein Beispiel für solche Anwendungsfälle, nur dass man es mal nachvollziehen kann als Zuhörer?
Die ganzen non-custodial, quasi lightning Wallets wie Breeze, Phoenix und wie sie alle heißen, die im Endeffekt ja auch, du empfängst, quasi du erstellst ein Invoice in einer, quasi lokalen Wallet, die mit zum Beispiel, die aber noch keinen Kanal hat und wenn du dann halt ein Invoice generierst, wird der dann meistens von, wenn die irgendwie 10.000 Satz groß ist, dann werden irgendwie 2.000 Satz genommen,
um dann halt diesen Kanal zu erstellen, die dann dafür benutzt wird, um dann die Gebühren für die Kanalerstellung, also für Onchain Transaktionen zu verwenden. Und dieser Kanal wird quasi ja schon initiiert, obwohl er noch nicht in der Blockchain festgeschrieben wurde. Das heißt, du empfängst die Zahlung zwar trotzdem unmittelbar, aber die Transaktion selber, die Onchain Transaktion, die diesen Kanal settelt, ist quasi noch ein Mempool an der Stelle.
Und das ist ein Service, der halt vorher quasi explizit darauf angewiesen war, dass man diese Onchain Transaktion, die man ja dann theoretisch als Wallet an der Stelle erstellt, nicht irgendwie auch mal wieder verändern kann. Weil ja dann die Spielbedingungen für diesen Kanal sich dann auch ändern würden.
Kann ich, weiß das einer von euch, kann ich rein theoretisch jetzt ganz aktiv, so wie es vorher eben war, dass ich aktiv, bevor ich die Transaktion sende, Replace by Fee aktivieren musste, kann ich jetzt signalisieren, ich habe es deaktiviert, damit der Gegenüber weiß, das wäre die Lösung. Aber das ist halt schwieriger, du musst es irgendwie drumherum, du musst ein Workaround finden, um das zu machen.
Also ich wüsste spontan, weder wie ich Replace by Fee aktivieren noch deaktivieren soll, außer mein Client macht das wirklich einfach. Und das ist im Zweifel von Wallet zu Wallet unterschiedlich, weil jede Wallet hat das im Zweifel irgendwie nicht deaktiviert oder hat es aktiviert oder hat das irgendwie unterschiedlich einfach eingebunden. Das macht jetzt schwer für uns zu bewerten, was pro und kontra oder was stärker wiegt pro und contra.
Also in welchen Fällen das wichtiger ist, dass es jetzt funktioniert und wann nicht.
Ich glaube in der Vergangenheit, als es dann noch diese Diskussion um dieses Thema gab, ob das denn dann live gestellt war, waren es primär auch genau diese Unternehmen, die dann halt dann ihr Geschäftsmodell da irgendwie, naja, sag ich mal in Gefahr gesehen haben oder zumindest irgendwie beeinträchtigt gesehen haben, die waren dann die, die sich natürlich da dann gegen aufgestellt haben, die haben dann gesehen, wir wollen das eigentlich nicht.
Das war glaube ich auch so ein bisschen der O-Ton, den Merge irgendwie dann auch, als er mal hier war, auch mal gesagt hat, dass es glaube ich primär daran liegt.
Das ist jetzt ein bisschen mehr die Vermutung, aber wenn das der Fall ist, dass man das signalisieren kann, dass es wirklich absolut ausgeschlossen ist, dass Replace by Fee genutzt wird mit solch einem Deaktivieren vornherein, dann fände ich es tatsächlich logischer, solchen Anbietern von Dienstleistungen das aufzubürgen, sicherzustellen, dass solche Transaktionen verwendet werden, als alle Nutzern im Netzwerk aufzubürgen, zu verstehen, was Replace by Fee ist,
damit im Falle eines Fee-Spikes nicht ihre Transaktionen stecken bleiben. Also die Usability vom Netzwerk hängt ja wirklich super stark davon ab, dass auch meine Oma, wird sie nicht können, aber dass auch sie im Zweifel, wenn sie denn mal Bitcoin versendet, dass sie es irgendwie hinbekommt und dass ihr geholfen werden kann, wenn, keine Ahnung, gerade irgendwelche Runes oder irgendwelche anderen Shitcoins gerade im Bitcoin-Netzwerk gemeint werden.
Wobei ich finde, dafür hast du halt andere Funktionen. Also dafür hast du halt sowas wie Child Pays for Parent, das ist ja im Prinzip das Gleiche wie Replace by Fee, nur dass du es nicht umschreiben kannst, wenn es einfach darum geht, dass es schneller ankommt. Dann kannst du ja Child Pays for Parent machen und dann als Empfänger die zusätzlichen Gebühren tragen und damit die Transaktionen beschleunigen.
Und im Zweifel, wenn du dich untereinander kennst, kannst du sagen, okay, wenn das schneller gehen soll, dann machst du irgendwie einen Feesplit oder so, weil ja auch die Frage ist, warum muss das dann in so ein... Also wer muss dieses Risiko eigentlich tragen? Muss das der Empfänger tragen? Muss das der Sender tragen? Muss das zwischen den beiden negotiated werden? Ist das im Preis irgendwie mit drin?
Das ist ja so wie, wenn du als Unternehmen, musst du ja auch Gebühren für Zahlungssysteme, PayPal, whatever, musst du ja auch mit einkalkulieren. Also von daher im Zweifel kannst du dann sagen, naja, wenn du dein Geld jetzt sofort haben willst, dann machst du Child Pays for Parent und dann kannst du die zusätzlich ins Herz reinschmeißen. Brauchst du an sich keinen Replace-by-Fee als Default dafür.
Ja, das stimmt schon, aber das funktioniert ja nur bei Services, wo du mit den Leuten, die der Empfänger sind an der Stelle, oder halt, wenn du dann quasi selber der Empfänger bist, weil du das irgendwie auf dein Cold Storage zum Beispiel schicken willst oder so was, das funktioniert ja nur an der Stelle, wenn du halt wirklich Kontakt mit dem Empfänger hast.
Wenn du mit so einem automatisierten Service irgendwo im Internet, der dir halt eine Bitcoin-Adresse zur Verfügung gestellt hat, wo du was hingeschickt hast, aber dann gemerkt hast, oh kacke, die Fees waren halt irgendwie Faktor 10 zu klein. Wenn du das machen möchtest, funktioniert das ja nicht, weil du ja theoretisch ja dann die Transaktionen ja dann quasi vom, da wo der Empfänger ist und dann routest du es ja direkt von da aus woanders hin weiter an der Stelle.
Kannst du in der Adresse oder im QR-Code des Empfangs denn die Fees festlegen, die Minimal Fees, die verwendet werden? Oder kannst du das nur auf der Senderseite festlegen? Nee, das ist quasi immer nur Sender gesteuert. Das wäre ja voll die Bevormundung eigentlich. Ja, aber es wäre insofern spannend, als dass du zum Beispiel sagen könntest, okay, wir erwarten, dass ihr mindestens eine Fee von so und so viel macht.
Hast du ja mit verschiedenen, also wenn du mit einer Börse, wenn du von der Börse deine Bitcoins schickst. Das ist ja eine Recommendation, das ist ja nur eine Empfehlung und kein Enforcement an der Stelle. Bei der Börse, die entforstet das und zwar für die, die dir eine Bitcoin schicken. Ja gut, aber bei einer Börse hast du ja keine Kontrolle über die Keys, weil die Keys hat ja dann die Börse und die schickt dir das dann. Das ist ja wieder was anderes dann.
An der Stelle, wenn du ja die Keys hältst, bist du ja immer der Herr auch über die quasi die Gebühr, die du bezahlen willst. Ja gut, ja. Weil es ja dann auch immer quasi die Differenz zwischen dem vom UTXO zu dem, was der Empfängergeldpunkt plus was auf die Change-Adresse landet. Und die Differenz davon ist ja im Endeffekt dann immer die Transaktionsgebühr, die der Miner dann an der Stelle dann erhält.
Wobei du im Theoretischen natürlich auch einfach deine Preise so anpassen könntest, dass du eine gewisse Fee-Range ein bisschen oben drauf setzt. Also du sagst, pass auf, du machst irgendwie für die Transaktion jetzt nochmal 100 Zatz mehr, damit du im Zweifel 100 Zatz als Child Pays for Parent Risikomarge mit drin hast. Und das sind quasi dann deine Nebenkosten des Zahlungsverkehrs. Wir triffen nach und trete sie nicht auf auf. Und wir haben echt viele Punkte auf der Liste. Das stimmt.
Aber es ist tatsächlich super spannend und wäre mal interessant, so ein Gefühl aus der Community mal wieder zu kriegen. Jetzt, wo wir alle nicht mehr bei Twitter sind, bei Nostalgia habe ich es noch nicht so mitbekommen, was die aktuelle Begründung ist, dass man sich jetzt wirklich endgültig entschieden hat, es zu aktivieren. Also ich glaube, dein Argument, was du eben genannt hast, passt, glaube ich, tatsächlich.
Einfach weil die Usability für die User einfach defaultmäßig dadurch dann besser ist. Weil du halt, wenn du dich wirklich mal vertust, du kannst halt beide Optionen dann einfach nutzen. Aber wenn jetzt ganz viele Leute das nicht upgraden, dann kommt das einfach nicht durch? Wird das dann im nächsten Update rausgenommen? Wenn jetzt irgendwie alle Leute... Also wie läuft sowas? Ist das jetzt einfach beschlossen? Das liegt ja immer nur daran, wie der Client Transaktionen...
Also quasi du hast eine Wallet und diese Wallet kommuniziert ja dann prinzipiell mit einem Bitcoin Core Node. Und das ist ja dann im Endeffekt, wie das dann publiziert wird an der Stelle. Ich glaube, es geht hier primär auch um die Bitcoin Core Wallet, die halt in der Node integriert ist. Jetzt nicht, dass jetzt, wenn du jetzt irgendwie Sparrow benutzt und quasi in deiner Sparrow-Wallet eine Transaktion veröffentlicht und die dann über deine Node läuft und da das standardmäßig aktiviert ist.
Das glaube ich nämlich tatsächlich nicht. Nee, aber du hast doch... Also ich finde, das ist ein schönes Beispiel für, wer entscheidet eigentlich über die Entwicklung von Bitcoin. Also du hast, so mein Verständnis, du hast Core Developer, Core Developer bringt Bitcoin Core raus.
Und wenn Core Developer sich dafür entscheiden zu sagen, das ist jetzt in Bitcoin Core in der neuen Version mit drin und die ganzen Leute sagen, naja, aber wir finden das doof, das ist ja so ein bisschen quasi die Nodes versus die Core Developer und die Nodes alle sagen, nee, wir finden das aber doof. Schön, wenn ihr Core Developer euch da zusammengesetzt habt und gesagt habt, das ist euer Ding. Aber wir wollen keinen Replace-by-Fee als Default.
Das ist ein kleines Thema, aber da hängen sich vielleicht weniger Leute dran auf, aber kann ja auch ein größeres sein. So, und dann wäre ja der demokratische Prozess zu sagen, okay, dann bleibe ich halt auf der vorherigen Version und update das nicht.
Genau, oder du nutzt einen Fork davon, der vielleicht die Bugfixes von Version 28 übernimmt, aber dann explizit diese Option halt deaktiviert und sonst einfach eine komplett 1 zu 1 Kopie von Bitcoin 28 an der Stelle halt ist, aber die dann halt Bitcoin Core No RBF heißt zum Beispiel oder so.
Genau, da müsste ich zum Beispiel, wenn ich das mit meinem Recipe blitz, wenn ich jetzt meine Node update, müsste ich gucken, wenn ich das doof finde und entsprechend abstimmen möchte, ob ich dann irgendwo einen Fork kriege. Und dann muss ich auch gucken, ob das der Main Fork ist und ob der weitergeführt wird oder nicht. Naja, du forkst ja das Netzwerk nicht, du forkst ja prinzipiell nur die Software.
Dadurch, dass du es ja, du machst ja keinen Konsensumsbruch an der Stelle dadurch, nur weil deine Wallet anders handelt, die da drin integriert ist. Du brichst das Fork, die Netzwerke regeln dich. Genau, du nimmst eine dieser Regeln einfach raus sozusagen. Das heißt, so wie wenn ich bei allen eingeben würde, default ist halt nein und dann sonst. Ja, genau. Da könntest du natürlich auch immer noch machen, dass du in der Konfiguration von Bitcoin Core das Default einfach wieder zurückstellst.
Ja, siehst du, das ging ja auch nicht. Das ist einfach nur die Standardauslieferung, wie die Software ausgeliefert wird, dass der Wert auf 1 statt auf 0 steht vorher. Gut, wobei der Wert, der Effekt von Defaults ist in der Regel sehr massiv. Genau, das ist halt einfach das, um zu gucken, genau, klar, Defaults sind einfach, weil die meisten Leute Defaults nicht ändern. Und das ist ja eigentlich die Diskussion, die wir ja gerade führen. Ja. Was, klar.
Aber vom Grundprinzip her, um noch mal auf deine, diese Gedankengang, den du eben hattest, der geht eigentlich direkt auf den zweiten Punkt weiter. Da wollte ich eben schon mal drüber neigen.
Es wurden jetzt drei quasi schwerwiegende Fehler in Bitcoin Core veröffentlicht, die in einer Version kleiner als 25, also drei Major Releases zurück waren, beinhaltet waren, die halt dazu geführt hätten, dass Bitcoin Core gecrashed wird, also dass die Not abraucht und das es grundsätzlich zu Problemen dann der Stelle führt.
Das war vom Grundprinzip her, früher war das oder in der Vergangenheit war das jetzt nicht so, dass diese Politik geführt wurde, dass halt Sicherheitslücken veröffentlicht wurden, nachdem sie gefixt worden sind. Das hat sich jetzt geändert.
Also es war jetzt das erste Mal, dass jetzt das Bitcoin Core Team halt alte Schwachstellen, die schon lange ausgemerzt sind, also quasi vor drei Major Releases an der Stelle, bei 25 und kleiner, beziehungsweise in 25 waren sie gefixt, also in 24 und kleiner prinzipiell, enthalten waren.
Und das ist natürlich jetzt dann immer so ein bisschen dann auch dann um deine Frage von eben noch mal aufzugreifen, Martin, was machst du, wenn du da quasi diese Schwachstellen weiter in deiner alten Version mit drin hast? Also das ist ja auch wieder so das Problem. Deswegen hast du ja schon dann, weil du ja dann Gefahr läufst, wenn diese Schwachstellen auch veröffentlicht werden, dass die dann ausgenutzt werden bei Bitcoin Core Nodes, die halt noch auf dem alten Stand laufen.
Genau. Es ist halt spannend. Ich habe so das Gefühl, und das gibt es in ganz vielen Bereichen, ich habe das Gefühl, entweder ich beschäftige mich damit richtig, dann müsste ich aber bei jedem Release das durchgehen und müsste mir die Gedanken darüber machen und im Zweifel auch einen, ne, mir einen Fork suchen und müsste entsprechend handeln. Oder ich denke halt einfach, fuck this shit und mache halt nichts. Und das ist so, und dann fühlt sich das aber auch weniger souverän an.
Ich glaube, es gibt noch eine Zwischenstufe. Also dann fühlt sich das weniger an nach, das ist meine Node, sondern ist das halt einfach nur ein Stück IT-Equipment. Also es ist schon noch mehr meine Node, als wenn ich irgendwie eine custodial Node betreiben würde oder das bei irgendjemand anderem auf dem Server. Aber es ist trotzdem, also dieses Stimmrecht, was ja eigentlich die Nodes einnehmen sollen, nehme ich damit nicht ein.
Also bisher war es ja schon immer so, dass du ja quasi keine krassen Netzwerkregeländerungen da jetzt drin warst. Also wir sprechen jetzt ja bei Bitcoin Core, also wenn es ja Netzwerkregeländerungen gab, dann das war das Letzte, was es gab, war Taproot. Und das ist jetzt schon drei Jahre bald her. Aber ich muss trotzdem gucken. Und wie lange das herstellt. Weil im Zweifel, keine Ahnung, wenn ich nicht das aktiv verfolge.
Klar, dann kannst du natürlich keine Tap-Count tell, dann unterstützt deine Node einfach keine Taproot-Transaktion, was ja auch okay ist an der Stelle, weil sie ja sie einfach nicht kennt. Es ist ja immer noch, ist es ja rückwärtskompatibel an der Stelle oder vorwärtskompatibel. Ich kann mir das nicht merken, wie rum es halt ist, aber prinzipiell im Grundprinzip. Du erkennst diese Transaktion nicht, aber du kannst sie ja trotzdem immer noch validieren.
Das ist ja für dich immer noch eine valide Transaktion, eine Taproot-Transaktion. Du kannst es halt nur nicht genau identifizieren, was da jetzt wirklich dann drin steht. Nee, aber ich muss, wenn ich updaten will, muss ich mich halt entweder damit beschäftigen oder halt hinnehmen, dass ich halt keine Ahnung habe, was dort eigentlich passiert. Es gibt noch eine Zwischenstufe, die ist aber sehr aufwendig und ich glaube, die ideale Version davon, du beteiligst dich einfach als Contributor.
Also nicht, dass du wirklich aktiv jetzt Code schreibst und was dazu schreibst, aber du kannst ja trotzdem Kommentare oder nachlesen, eben vorab und das deutlich vorher, also bevor solche Änderungen aufgenommen werden. Das ist aber keine Zwischenstufe. Das ist die Stufe, die meine Stufe zur Zwischenstufe macht. Das stimmt. Das ist quasi schon die End, das ist die End, das ist quasi, ich committe mich ja voll dafür, für das ganze Thema. Also ich beschäftige mich quasi die ganze Woche damit.
Statt nur, wenn ein Major Release kommt. Also so eine ganz grundsätzliche Frage dazu, wenn man nicht mehr bei Twitter ist und wie gesagt, bei Nostar kriege ich gerade von diesen Diskussionen gar nicht so viel mit. Vielleicht folge ich auch den falschen Leuten. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass solche Diskussionen bei Twitter diskutiert werden. Ich glaube eher, das wird in den...
Ich habe so viel gelesen von diesem Replace by Fee Topic und jetzt gerade, das will ich gerne auch noch ansprechen, was wir in dem ersten Post hatten zum Thema Testnet 4. Ja. All diese Sachen habe ich immer nur bei Twitter aufpoppen sehen oder als Diskussion gesehen und jetzt, weiß ich nicht, geht das so ein bisschen unter zur Zeit, weil ich da nicht mehr bin und man verliert so ein bisschen die...
Und das ist ja auch eine Gefahr, dass jetzt, wenn jetzt viele Bitcoiner einfach den Bezug verlieren zu solchen Diskussionen, dass dann einfach irgendwas übernommen wird. Das ist ja... Also wir haben wirklich eine sehr grundsätzliche Diskussion, was Updates angeht gerade. Vielleicht driftet das auch zu weit aus.
Vielleicht wäre das auch mal eine Folge wert, dass man sich vielleicht nochmal einen der Maintainer ranholt und sagt, man diskutiert mal ein bisschen länger über Risiken in Konsensfindung. Der Chris hatte doch mit dem Volker darüber schon mal eine Folge gemacht. Jetzt letztes Jahr irgendwann. Da war doch einer von euch beiden auch dabei. Ja, da war ich dabei. Du meinst "Running a Node is not enough"? Ja, genau. Da ging es auch prinzipiell um genau dieses Thema dann.
Was passiert denn wirklich bei Regeländerungen? Jetzt klar, aber das betrifft natürlich auch genau diese Diskussion, die jetzt Martin gerade auch dann hier mit einführt hat. Sollten wir auf jeden Fall verlinken. Die war richtig gut. Volker ist total gut im Erklären, ich nicht. Und vor allen Dingen nicht nach einem Jahr wieder herleiten. Ich muss es mir auch nochmal anhören. Also das packe ich mal unten hier in unsere Liste. Ja, mach das gerne. Genau, da ging es halt auch um dieses Thema.
Okay, was mache ich denn bei wirklich krassen Änderungen bei einer Bitcoin Core Software oder bei einer vergleichbaren Node Implementierung an der Stelle dann? Ja, aber lass uns das vielleicht nochmal kurz ein bisschen abrunden. Wir hatten gerade gesagt, hier Testnet 4 ist da jetzt integriert. Da hatte ich gerade angefangen, mich reinzulesen. Vorbereitung zur Folge. Ja. Und war total begeistert zu sehen, dass der Fabian da wieder mal auftaucht.
Unser F-Jar, den wir zuletzt für den Caesar Salad für die Folge da hatten. Cool zu sehen, dass er da gerade schon wieder seine Hände am Werk hat. Und er hat tatsächlich auch dieses Bib geschrieben für das Update, wenn ich das richtig sehe. Hab mal versucht, mich da, das erste Mal Schande über mein Haupt, aber mich da wirklich mal reinzulesen.
Und eben auch mit, zitiert auch Jameson Lobb, wo er auch ebenfalls bei Twitter mir zugespielt wurde damals, dass er da gerade richtig Unfug treibt in dem alten, "alten" Testnet 3, weil es womöglich war, also der Block Reward war schon bei rund 0,014 TBDC. Also deshalb war es eigentlich keine große Absicherung mehr fürs Netzwerk und du konntest relativ einfach sehr viele Blöcke generieren. Und das hat Jameson Lobb dann auch ausgenutzt. Scheinbar absichtlich.
Also ich hab gesehen, dass es dann irgendwie einen Aufschrei gab, was er da wohl gerade macht und warum er das macht. Und ich glaube, das war einfach noch mal so ein Wachrütteln für die Community. Ich meine, da hängt richtig viel dran. Ich glaube, uns Nicht-Developern oder Nicht-Edge-Case-Usern ist nicht klar, wie viel mit den Testnet-Coins gemacht wird und wie wichtig das ist, die zur Verfügung zu haben.
Und dass das Netzwerk eben auch läuft, nicht bloß die Coins zu haben, sondern dass du auch valide dann Transaktionen simulieren kannst. Und wenn das einfach mal für, ich weiß nicht, jetzt stand hier einen Monat, nicht funktioniert, dann ist halt Entwicklung gerade irgendwie sehr schwierig bis gar nicht möglich. Und hier wurde auch beschrieben von Jameson Lobb, dass tatsächlich das sogar schon für Scammy Airdrops verwendet wurde.
Also diese Testnet-Coins wurden ja von denen, die diese Testnet-Nodes haben laufen lassen, oftmals frei zur Verfügung gestellt, sodass andere, die irgendeine Feature developten ... Die ja keinen ökonomischen Wert hatten. Genau, das war das Ziel. Aber das war dann wohl scheinbar schon nicht mehr der Fall. Also es war wohl, er schreibt hier faktisch, nicht mehr der Fall, dass ... Die wurden schon gehandelt, sagen wir es mal so, kurz zusammengefasst.
Da gab es halt wirklich Scammer, die haben versucht, die als Erste in die Hand zu kriegen von gutmütigen Node-Betreibern, die das Testen unterstützen wollten. Und haben damit irgendwelche Airdrops gebastelt und Leute abgezogen. Im Detail ist es nicht ausgeführt, es gibt einen Artikel dazu.
Und das hat er mehr oder weniger jetzt mit seinem wochenlangen Meinen und Kaputtmeinen des Netzwerks mehr oder weniger, hat er das nicht nur unterbunden, aber er hat halt eben auch allen klargemacht, dass das so nicht mehr brauchbar ist. Und hier ist eben jetzt ein BIP94 von Fabian Jahr. Zumindest ist er einer der Hauptkontributoren, wenn ich das hier richtig lese. Der beschreibt, wie es in Zukunft laufen soll und jetzt ja auch übernommen wurde, dass es nicht mehr so ausgenutzt werden kann.
Ich kann leider, und das wäre auch mal wieder ein cooler Grund, ihn einzuladen und ihn das erklären zu lassen, weil das viel mehr Sinn macht. Wir verlinken es, die Beschreibung. Aber er kann vielleicht ein bisschen mehr dazu erzählen, was genau verändert wurde, dass diese Mechanismen wieder funktionieren und dass die Coins auch wieder keinen finanziellen ökonomischen Wert haben.
Das Problem, glaube ich, an der Stelle war ja auch, das hatte ja Merck in unserer Great-Konsensus-Clean-Up-Folge vor einem halben, drei, vier Jahren auch schon mal erklärt, dass eine von diesen Bugs ja ist, dass es diesen Time-Warp-Bug gab. Und das war auch dann einer, der hier auch dann im Testnet wohl ausgeführt wurde, weil der dann verwendet wurde.
Und das war im Endeffekt so, dass der Abstand zwischen der letzten Schwierigkeitsanpassung und dem ersten Block, der dann danach kommt, also quasi, dass dieser Abstand entsprechend so gesetzt wird, dass das Bitcoin-Mining-Netzwerk, also dass die Miner denken oder die Schwierigkeitsanpassung daran sieht, okay, die Schwierigkeit war halt super groß an der Stelle, weil der Abstand total groß war. Und deswegen wird dann halt die Schwierigkeit immer wieder halbiert.
Und so kann man halt in relativ kurzer Zeit, in wenigen Wochen kann man dann die Schwierigkeit auf eins runtersetzen. Und das ist da wohl dann auch passiert, weswegen man dann auch schon bei einem Block zweieinhalb Millionen nachher war, weil die Schwierigkeitsanpassung in diesen Blöcken einfach so niedrig war.
Und das, was dann eigentlich über Monate oder über Jahre an Blöcken produziert worden wäre im Testnet-Drei, war dann halt von mehreren Wochen durchgenudelt, weil die Blöcke so schnell dann da kamen an der Stelle. Und das war auch so ein Grund, warum das Ding dann jetzt irgendwie nicht mehr brauchbar war.
Und diese Bugs sind tatsächlich jetzt auch, das beschreibt auch, glaube ich, Fabian dann in seinem Bild an der Stelle, dass das dann auch da gefixt wurde an der Stelle schon mal, dass dieser Bug an der Stelle nicht mehr ausgenutzt werden kann, um halt dieses Time Warp, also diese super schnellen Blockproduktionen an der Stelle dann zu unterbinden.
Mhm. - Ja. Genau, ich bin mir aber jetzt nicht genau sicher, ob das jetzt schon ein Teil von diesem Great-Consensus-Cleanup war, was Merge beschrieben hat, oder ob das ein anderer Bug war, der da ausgenutzt war. Aber es kann auch sein, dass es da zwei gibt. Genau, es gibt zwei, einmal Blockstorm, das hast du gerade beschrieben, Blockstorm-Fix, und Time Warp war wohl noch mal eine Folge dessen, dass du diesen ... Genau, der Time Warp ist das, genau, das ist das, was Merge beschrieben hat.
Der nutzt dieses Great-Consensus-Cleanup. Ja, genau. - Das wird da ausgenutzt. Gut. Ich glaube, so viel passt das, glaube ich, zu dem Thema dann. Ansonsten vielleicht noch der Hinweis, wenn ihr auf Bitcoin-Core-28-Update und eine Lightning-Node da drunter oder da drüber benutzt, müsst ihr diesen Deprecated-RPC-Parameter auf Warnings setzen, weil sonst funktioniert das da an der Stelle nicht.
Deswegen vielleicht dann auch noch mal der Hinweis, dass man dann vielleicht von seinem Paket, also von seiner Lightning-Node-Implementierung an der Stelle vielleicht dann das Paket ausgeliefert bekommt, wo quasi die Einstellung auch schon direkt mitgesetzt wird, als wenn man es dann manuell updatet und dann die Lightning-Node vielleicht nicht mehr funktioniert, weil der Service von Lightning genau diese Einstellung braucht, der Paket wird manuell updatet an der Stelle.
Deswegen vielleicht da auch noch mal drauf achten, das nur zu nehmen, wenn das von RaspiBlitz oder von hier Start9 oder was auch immer man noch benutzt, da freigegeben wird an der Stelle. Weil die sollten idealerweise so was dann sicherstellen, dass diese Parameter dann beim Update gesetzt werden dann dafür. Jo. Dann, ich glaube, da haben wir die ersten beiden Punkte jetzt eigentlich schon direkt abgehakt.
Es gab noch die zwei oder die drei Sicherheitslücken, die jetzt schon gefixt wurden, die halt in der Vergangenheit, vor wie viel, jetzt ja vor anderthalb, zwei Jahren dann halt schon gefixt worden sind, aber einfach, um dann eine Awareness dafür zu schaffen, dass es diese Lücken halt gab und deswegen wurden sie jetzt veröffentlicht.
Und das wird wahrscheinlich in Zukunft jetzt auch wieder noch mehr so sein, dass noch mehr diese Sicherheitslücken, nachdem sie gefixt worden sind, veröffentlicht werden, einfach um, ja. Das wird dann halt die neue Policy dann von Bitcoin Core an der Stelle dann werden.
Also ich muss nur sagen, dass ich es sehr erstaunlich finde, wenn du an Softwareentwicklung denkst und an solche komplexen Netzwerke oder komplexen Code, dass es da doch solche Sicherheitslücken gibt, wie eben dieses Severe, also das ist irgendwie von vier schwierig oder Risikostufen ist das schon mit die, oder wir haben Low, Medium, High und Critical. Und das ist schon High, also die zweithöchste.
Ja. Und das hat einen signifikanten Einfluss auf das Netzwerk, weil du aus der Ferne Schaden anrichten kannst. Genau. Du konntest die Node aus der Ferne crashen lassen. Genau. Also ist schon krass, dass so was noch passiert. Also das gibt. Ja, ich glaube, das wäre dann wahrscheinlich kritisch gewesen, wenn man, wenn dann halt quasi Funds in Gefahr geraten wäre, was jetzt hier an der Stelle explizit nicht der Fall war. Genau, das ist Kritik an dieser Stufe.
Also hier High heißt nur an der Stelle, okay, die Node hätte remote, quasi durch einen remote Call, ja, wie es gerade geschrieben hat, gestört werden können, dass jetzt keine Propagation mehr von Blocks und sowas stattfinden hätte können. Aber die Funds waren halt nie in Gefahr. Das ist vielleicht dann die positive Nachricht davon. Und die anderen beiden Bugs waren halt auch eher die, als Medium deklariert wurden.
Könnt ihr euch gerne dann nochmal genauer durchlesen, wenn euch das interessiert, dann an der Stelle, was genau für Bugs das dann halt waren. Gibt es auch wohl einen Bitcoin Development Podcast bei Brink. Die haben wohl auch eine eigene Folge über diese drei Bugfixes tatsächlich dann gemacht, wo die, die da nochmal genau diskutiert haben. Also wer da Bock drauf hat, kann auch mal rein. Können wir auch gerne verlinken. Gut, kommen wir zu einem Thema, was auch ein bisschen zu Bitcoin Core gehört.
Aber also ein bisschen so zu dem Konsensus wieder vielleicht mehr. Und da geht es um das Thema Simplicity, dass das jetzt im Liquid Testnet aktiviert worden ist. Wir haben über Simplicity letztes Jahr mit dem Chris von Blockstream gesprochen. An Computable ist sein Twitter-Handle. Und vielleicht nochmal ein kurzer Recap, was ist Simplicity? Simplicity ist im Endeffekt eine Programmiersprache, die variabler, vielseitiger und einfacher verwendbar sein soll als Bitcoinscript.
Bitcoinscript ist ja die Programmiersprache, in dem halt, wie der Name schon sagt, die Logik innerhalb von Transaktionen definiert wird, wie bestimmte UTXOs ausgegeben werden können. Und das ist vom Grundprinzip her sehr, sehr, sehr limitiert. Und Simplicity ist da halt ein anderer Ansatz, der halt da quasi neue Möglichkeiten bereitstellt, um halt Logik in eine Bitcoin-Transaktion zu implementieren. Darf ich einen anderen Satz dafür einmal verwenden?
Weil ich finde, das ist, wir haben diese Diskussion jetzt ein paar Mal und ich finde es witzig, dass der jetzt kommt. Das, was auf der Seite steht, ist "a smart contracting language that outperforms Bitcoinscript and Ethereum's Ethereum virtual machine, offering more expressiveness with stronger safety assurances." Also mit anderen Worten, Ethereum-kompatible smart contracts kommen auf Liquid. Zumindest mal aufs Testnetz.
Ja, genau. Was man dazu vielleicht noch mal sagen muss, um vielleicht noch mal die Folge ein bisschen zu rekapitulieren, ich glaube, das war so seine Aussicht. Also damit das auf Bitcoin funktioniert, braucht man auf jeden Fall einen Softfork. So viel steht schon mal fest. Deswegen ist das jetzt auch initial im Testnetz von... Ich gehe ganz kurz zum Bitcoin-Softfork oder den Liquid-Softfork.
In Liquid ist dieser Softwork schon erfolgt, weswegen das jetzt natürlich entsprechend im Liquid-Testnet auch schon funktioniert. Im Bitcoin-Mainnet würde das nicht funktionieren, weil halt entsprechende Voraussetzungen dafür noch nicht geschaffen sind, dass man das verwenden kann.
Und das war auch so ein bisschen, glaube ich, die Ankündigung, die uns damals der Chris auch gesagt hat, dass das wahrscheinlich so perspektivisch im nächsten Jahr, also jetzt quasi in diesem Jahr, was jetzt offensichtlich passiert ist, dann auch kommt, dass Simplicity erst mal nach Liquid deployed werden soll, weil, wie ich gerade gesagt habe, er ist aus diesem Forschungsteam von Blockstream, wo er arbeitet. Und Blockstream hat natürlich auch ein...
Es ist vielleicht ein beherrschendes Verhältnis über Liquid, sei es vielleicht mal ein bisschen hochgegriffen, aber sie haben ja schon signifikanten Einfluss auf Liquid, weil sie halt im Endeffekt diejenigen sind, die Liquid quasi auch weiterentwickeln und auf der Seite ja dann trotzdem da dann signifikanten Einfluss trotzdem dann auf das Netzwerk haben.
Deswegen ist es daher einfacher, es Dinge direkt in Liquid auszuprobieren, als zu warten, dass man dann irgendwie das vielleicht dann mal ins Testnet oder ins SIGnet von Bitcoin zu deployen zu können. Deswegen haben sie es jetzt dann in Liquid deployed, um da halt auszuprobieren. Was ich spannend finde, und das ist ein Muster, was ich wahrnehme, ist, dass wir momentan einen massiven Inflow haben, also dass es eine massive Zunahme gibt, an Second-Layer-Smart-Contract-Lösungen. Also wir haben...
Ich weiß nicht, also ich hab, wenn ich ein Dreivierteljahr... Oder ist das deine Wahrnehmung? Das ist meine Wahrnehmung. Wir haben jetzt keine Ahnung. Wir haben jetzt Rootstock, wir haben Simplicity auf Liquid. In Amsterdam habe ich mich mit einem unterhalten, der eine bessere Version von Rootstock gerade mit seiner Company baut, irgendwie Spiderchain.
Und ich glaube, was einer der nächsten Trends werden könnte, ist zu gucken, wie will man Smart Contracts auf Bitcoin Sidechains umsetzen und möglicherweise jede Menge weiterer Sidechains mit dedizierten Smart Contract Capabilities aufbauen und gucken, dass man quasi... Und das ist ja auch spannend, weil es den Mainnet-Bitcoin-Supply verringert. Also wenn du... Dass alles rausfließt dann...
Genau, wenn du eine Million Bitcoin von den 21 Millionen auf irgendwelche Sidechains verteilt hast und die dort in so einem permanenten Lock drin sind und als virtuelle Bitcoin in irgendwelchen Smart Contracts sind, dann ist jetzt keine Bedrohung erstmal für Bitcoin. Es ist aber einfach eine Entwicklung. Ich sag auch gar nicht, dass es irgendwie ein Problem ist. Ich kann das gar nicht beurteilen bis jetzt. Aber ich finde es eine spannende Entwicklung. Wir sehen, dass andere...
Also dass Bitcoin mehr und mehr Market-Kapitalisierung von den ganzen Altcoins irgendwie einnimmt. Wir sehen, dass es zunimmt. Und damit einher verschiebt sich die gesamte Smart Contract Diskussion auf Bitcoin. Auf dem Mainnet kannst du es nicht umsetzen. Also machst du Sidechains, wo du mehr eigene Freiheiten hast. Dann musst du nicht versuchen, das auf Bitcoin Mainnet zu schieben.
Kannst irgendwie den Proof-of-Work-Security-Mechanismus zumindest offiziell irgendwie mitnehmen und dann sagen, naja, aber das sind ja Bitcoin und die sind auf der Sidechain und das passt alles. Und startest die im Zweifel alle als irgendwelche Federated Sidechains und machst da halt deine Smart Contracts mit mal zumindest höherem Gegen-Party-Risiko, als du es auf Bitcoin hast.
Das auf jeden Fall. Aber auf der anderen Seite, was vielleicht eine Erklärung dafür ist, wenn es das so ist, wenn deine Wahrnehmung wirklich dann die ist, die es halt wirklich dann auch ist. Vielleicht ist es aber auch eine Entwicklung, die halt schon immer da war, nur wir hatten keine Awareness dafür, dass wir es nicht mit Bitcoin machen. Das kann auch sein.
Aber das vielleicht einfach das Problem ist, dass halt immer die Wahrnehmung für Bitcoin bekommt halt auch jetzt im internationalen Umfeld, in den Pressemedien halt immer mehr Credibility.
Und vielleicht ist da dann auch für viele Leute, die halt vielleicht bis zu einem gewissen Punkt immer noch, also die Techies gewesen sind, ja, ich baue hier irgendwelche Sidechains auf irgendwelchen Altcoins oder sowas, die vielleicht jetzt doch irgendwann mal checken, ja, die Zukunft von der relevantesten Kryptowährung, wenn man das jetzt so bezeichnen darf, die relevanteste, also Bitcoin halt einfach ist das Relevanteste, was es gibt und alles andere ist im Vergleich dazu
da halt verhältnismäßig unrelevant. Und wenn man halt die Hoffnung hat, mit seiner Entwicklung irgendwie einen Impact auf, irgendwie mit seiner Lösung dann halt zu haben, dann ist ja eigentlich die logische Schlussfolgerung, ja klar baue ich das dann auf Bitcoin, weil da ist der krasseste ökonomische Wert im Vergleich zu allem anderen dann halt drin.
Und da ist vielleicht dann auch die Überlebenswahrscheinlichkeit, dass meine Lösung irgendwie irgendjemand verwendet, wesentlich höher als wenn ich das auf einen Altcoin baue, der wahrscheinlich nächstes Jahr eh tot ist und keine Saudien mehr benutzt.
Also vom Grundprinzip ist es ja eigentlich logisch, dass jetzt auch dann durch die ganzen Blackrock-Kram und alles mögliche, dass da eigentlich noch mehr, auch mehr Awareness, auch bei Entwicklern eigentlich entstehen müsste, okay, die ökonomische Power steigt einfach. Und deswegen ist auch mein Druck, Lösungen auf Bitcoin zu bauen, größer als vielleicht vor noch ein paar Jahren.
Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt und ob man wirkliche Use Cases sieht, wo man sagt, ja okay, das braucht man. Also hier wird ja gesprochen von Real-World-Usability und es wird auch ganz klar gesagt von, also es wird davon gesprochen, dass "with stronger safety assurance", also die spielen schon darauf an, dass du halt ein deutlich größeres, genau, ja klar, aber im Vergleich ... "With weaker safety assurance", ah okay, "build more reckless shit", na klar.
Es ist ja begründbar, dass es sicherer ist, als, oder dass die Fundamente stabiler sind, sagen wir es so rum, als Ethereums Netzwerk. Ja, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Kann man sich auch streiten vielleicht mit irgendwelchen ... Ob du jetzt deine Ether von Vitalik geklaut bekommst oder deine Packed Bitcoin von irgendeiner Sidechain-Federation. Ja, das stimmt. Ich glaube, ich kann es schwer bewerten.
Ich glaube, es geht hier an der Stelle primär darum, dass der Code sicherer ist, weil das ist nämlich das, was Christian uns erzählt hat, dass Simplicity den Vorteil hat, dass der Code theoretisch auditierbar ist. Also das ist quasi so eine Eigenart von Simplicity, soweit ich mich daran erinnern kann, hat er uns das so erzählt.
Der Code kann theoretisch mit so quasi, also Simplicity erlaubt mehr oder weniger so Test-Cases dann für den Code zu erlauben, dass man halt immer weiß mehr oder weniger, wie sich der Code verhält. Und das ist, glaube ich, so eine Art von Ausführbar-Sicherheit, also Ausführungssicherheit in irgendeiner Form.
Und ich könnte mir vorstellen, dass das damit gemeint ist und nicht jetzt wirklich, wie du es gerade beschrieben hast, ist das Netzwerk, was da drunter läuft, quasi vertrauenswürdiger als jetzt irgendwie Ethereum an der Stelle. Es gab doch zuletzt auch diesen größeren Hack bei Ethereum wieder. Da gab es mehrere Smart Contracts. Sie wurden auditiert von irgendeiner großen Auditbude und die haben gesagt, das ist alles safe. Und dann gab es doch wieder einen Hack.
Und einer von vier Smart Contracts war ausgerechnet der, der nicht betrachtet wurde von dieser Auditierbude. Also weil er irgendwie auch undurchsichtig war. Also ich kriege nicht mehr ganz zusammen, welche Summen da gestohlen wurden und wie es hieß. Aber ich weiß gar nicht, ob wir das hier in der Folge diskutiert hatten oder separat mal irgendwo.
Aber es kommt halt darauf an, vermute ich jetzt mal nach dem, was ich da gehört habe und wie du es auch gerade beschreibst, dass du auditieren kannst bis ins letzte Detail. Ja, aber das ist ganz im Ernst. Das ist, also klar kannst du das machen, aber auch da finde ich, ist eine spannende Diskussion, inwiefern ist Audits eine Sicherheit versus eine Scheinsicherheit.
Weil erstens, es gibt ganze Wettbewerbe, die sich nur darum drehen, wie du Code schreibst, der so aussieht, als würde er eine Sache machen und am Ende macht er was anderes. Und der Audit Proof Malicious Code und so, also das ist klar, der Aufwand ist vielleicht höher. Das kann dann vielleicht nicht mehr der Garagenscammer machen, sondern das braucht dann schon den Profiscammer. Und dann verlagert sich Scam in den institutionellen Bereich.
Okay, ja, maybe, wo du auch dann deine eigene Auditbude mit dabei hast. Ja, also das ... Ja, das hat auch mit dem Anfangspunkt von dir zu tun, also wie weit muss man das im Detail verstehen oder durchleuchten, um Entscheidungen zu treffen und so weiter. Das ist ja auch eine wirtschaftliche Entscheidung für dich. Nutzt du eine dieser Dienstleistungen hier, die dann vielleicht entwickelt werden? Und wie gut sind die auditiert?
Und verlässt man sich einfach auf die Core-Developer und verlässt man sich einfach auf die Auditfirmen, die sich dann vielleicht am Markt behaupten und vielleicht da auch der ein oder andere Scammy dabei ist? Aber ja, ich glaube, wir driften gerade auch schon wieder so ein bisschen ab. Ja, ich glaube auch. Also, genau, was ich glaube, was wichtig an der Stelle ist, ist einfach zu sagen, es ist in Liquid und es ist im Testnet von Liquid.
Was ja dann im Endeffekt bedeutet, wir sind im Testnet unterwegs, das heißt, irgendwelche ökonomischen Sachen gehen da sowieso schon mal nicht, weil man riskiert keine richtigen Werte an der Stelle. Also, du machst das doch aus Testnet, um zu gucken, wie es funktioniert. Absolut. Und du machst es doch nicht aus Testnet, wenn du nicht vorhast, das irgendwann aus Liquid Mainnet zu machen.
Und es ist insofern spannend, weil ich glaube, das Hauptsignal, was ich daraus nehme, ist, die jetzt von mir schon dreimal angesprochene Reihe "Sind Smart Contracts auf Bitcoin Sidechains legit?" Dafür ist ein Demand, glaube ich, einfach da, das wirklich mal in der Tiefe zu beleuchten. Ich glaube, da ist eine Menge dran. Ich erinnere mich an die Bitcoin-Effekt-Folge damals mit dem Kydian von, na, wie heißt denn der?
Bolz. Bolz, von Bolz. Und die haben halt auch gesagt, die machen ganz viel Zwischenabwicklung zwischen der Mainchain und Lightning über, indem sie Swaps mit Liquid dazwischen schalten, um halt das Bundling irgendwie zu machen und die Fee-Optimierung zu machen. Und dann ist das natürlich auch spannend. Dann kommen weitere Cases da drauf. Dann steigt Liquid als Honeypot und wird irgendwie interessanter von dem Security-Aspekt.
Du hast irgendwie nochmal eine Verteilung zwischen verschiedenen Sidechains. Ich glaube, da ist eine ganze Menge mit drin, was man sich, glaube ich, echt einfach mal anschauen muss. Plus, und das ist vielleicht der letzte Punkt, den ich mit reingeben möchte.
Wenn wir in Bitcoin Smart-Contract-Anwendungen sehen, wie, keine Ahnung, Immobilientokenisierung auf Liquid, also mit virtuellen Bitcoin, mit Liquid-Bitcoin auf der Sidechain, dann kann das natürlich auch Implikationen auf solche Sachen wie, als was wird Bitcoin betrachtet? Ist das ein Asset? Ist das ein Zahlungsmittel haben?
Und kann möglicherweise natürlich auch solche Sachen wie zum Beispiel Haltefrist oder sowas beeinflussen, wenn eine Regulierung nicht zwischen Liquid-Bitcoin und Mainnet-Bitcoin und Lightning-Bitcoin unterscheidet. Und wenn du im Zweifel noch Lightning-Bitcoin hast, die vorher zwischendurch mal als Swap mit Liquid-Bitcoin irgendwie vermischt wurden und dort irgendwie, also keine Ahnung.
Du machst einen Token-Smart-Contract für Immobilien in Brasilien und aus den Gains davon lässt du dich in Lightning bezahlen und das schiebst du dann irgendwann auf deinen Code Storage und sagst, das habe ich jetzt schon, ja. Also ich kann mir vorstellen, dass das auch nochmal eine andere Diskussion erzeugt. Ich hoffe, es bleibt im Testnet, wenn ich das alles höre. Ja, aber du machst es nicht ins Testnet, wenn es nicht aus dem Testnet raus soll. Nee, absolut. Es wird valide Use Cases geben.
Ich bin, wie gesagt, echt super gespannt, welche die sind. Ich habe auch Bock auf die Reihe, einfach nur um es hoffentlich, ich weiß nicht, zu entkräften oder so entmystifizieren, dieses ganze Smart-Contract-Gedöns. Es wird schon seine Berechtigung haben für dies und das. Lass uns das auf jeden Fall nochmal ergründen. Ja, das wird auf jeden Fall freudig, glaube ich, erwartet, wenn man das Thema nochmal aufgreift. Von dem einen vielleicht weniger, vielleicht von dem anderen mehr.
Aber vielleicht noch ein Punkt dazu, weil du sagtest, dass das auf jeden Fall vielleicht dann irgendwann auch im Mainnet landet, von Liquid. Der Chris von Blocksteam hat uns tatsächlich gesagt, dass er schon seine Vorstellung wäre, vielleicht perspektivisch in fünf bis zehn Jahren, dass das auch im Bitcoin-Mainnet landet.
Also, dass jetzt quasi prinzipiell das Ausprobieren auf Liquid einfach dazu gemacht wird, um Erfahrungen zu sammeln, ob dann halt das dann dazu, wenn die Entwickler damit rumspielen können auf Liquid, ob dann halt auch merken, okay, das macht vielleicht auch Sinn, wenn man das in Bitcoin implementiert und da im Mainnet einbaut, dass man diese Funktionalität hat. Da nochmal eine Lanze für, was Martin auch vorhin angesprochen hat.
Alles, was in irgendeiner Form Leute, die kluge Brains sind, die einfach nur rumspielen wollen, die basteln wollen, sich nicht an Bitcoin Core rantrauen oder denen das zu trocken ist, irgendwie in die Richtung Bitcoin zieht und weg von Shitcoins, ist auf jeden Fall wert zu haben. Solange es nicht natürlich die Main Stability oder das Hauptnetzwerk in irgendeiner Form irgendwie torpediert oder ein Risiko darstellt.
Ich glaube, für richtig viele ist das halt so die Spielwiese, die es braucht, um anzufangen und einzusteigen. Ich erinnere mich an die ein oder andere Diskussion, die ich damals mit Fabian im Room hatte zu Themen, an denen er gerade gearbeitet hat und sehe jetzt auch, wo er ist und was das bewirkt, wenn man irgendwo reinkommt und wenn man irgendwo mal Fuß fasst und einfach an Sachen mitmachen darf und wie groß man dann werden kann. Und großen Respekt davor, dass Leute sich da so reingraben.
Vielleicht noch eine Ergänzung an der Stelle, was man sich im Klaren darüber sein muss, und das habe ich in Amsterdam auch noch mal sehr krass gesehen, aber das sieht man auch durch den restlichen Space, finde ich, die ganzen Altcoin-Projekte und die ganzen Token, Smart Contracts, whatever Sachen, haben um ein Vielfaches mehr Geld als die Bitcoin-only-Companies. Weil da häufig Venture Capital wahrscheinlich drinsteckt.
Genau, weil da Venture Capital mit drin ist, weil man da einfache Gains machen kann. Das ist ein lustigeres Asset vielleicht auch, weil einfach mehr Action und du kannst mehr Sales machen und du kannst sicherlich auch irgendwelche...
Wie lange dauert das von dem Punkt bis zu "Wir machen AI, Simplicity, Smart Contracts auf Liquidity, also auf Liquid Mainnet und dafür sammeln wir das hundertste Startup, was zehn Millionen eingesammelt hat?" Das ist eine andere Art von Kapital und ich glaube, wir dürfen uns als Bitcoiner nicht der Illusion hingeben, dass in einem System, wo freie Märkte ein Kerndesign-Prinzip sind, das Idealismus Kapital schlägt.
Deshalb bin ich tatsächlich da echt deutlich kritischer, weil ich will Bitcoin als Store of Value und ich will Bitcoin als Geld und ich will Mining für eine Green Energy Revolution. Und wenn wir das erreicht haben, reicht mir das vollkommen. Und wenn man Smart Contracts machen will, gerne auf irgendwelchen Sidechains, dann ist das eine Choice, ob man daran teilnehmen möchte oder nicht. Auf dem Mainnet sehe ich es nicht. Das ist ein Risiko für die Kernfunktion und da bin ich dagegen.
Aus meiner bisherigen Sicht. Aus dem muss die Community oder die Entwicklergemeinde über einen langen Entscheidungsprozess, über eine Diskussion für sich entscheiden, ob Simplicity irgendwann den Weg nach Bitcoin findet oder ob es auf Liquid verbleibt. Das ist bei vielen Dingen, warum Bitcoin generell so langsam und so schwerfällig ist, weil es diese große Konsensfindung bedarf, damit solche Dinge überhaupt verändert werden.
Und das ist eigentlich auch der große Vorteil von Bitcoin, dass es so langsam und schwerfällig ist, um nicht Gefahr zu laufen, durch einen schnell eingespielten Soft Fork das Netzwerk zu gefährden oder einen vollständigen Hard Fork zu riskieren an der Stelle. Solange wir alle ausreichend Node Signal Tech Boost Folgen hören, bevor wir unsere Node upgraden, um uns damit auseinanderzusetzen, ob das sinnvoll ist oder nicht.
Das ist der Weg. Da gibt es wahrscheinlich noch andere Formate, die einem da tiefgreifende Informationen geben, aber für uns ist das zumindest schon mal an einer guten ersten Adresse. Und vor allem vorab. Wir diskutieren ja leider das Ergebnis. Wobei in dem Fall ist es ja vorab alles gut. Ja, das sieht man. Genau. Und wir sind ja auch biased, was ein guter Podcast ist. Absolut, natürlich. So, kommen wir zum vierten Punkt.
Wir haben jetzt sehr viel auch über Protokoll und über Skriptentwicklung gesprochen und auch generell, wie man Bitcoin weiterentwickelt an der Stelle. Und da gibt es jetzt auch eine sehr, sehr passende Webseite, die jetzt neu beöffentlicht wurde, eher so als kleiner Hinweis noch dazu.
Die nennt sich "Decoding Bitcoin" und die ist genau dafür da, um interaktiv zu lernen, wie Bitcoin-Skript zum Beispiel, haben wir gerade eben schon mal besprochen, oder generell auch andere Dinge in Bitcoin selber funktionieren. Also wie funktioniert der Konsens des Mechanismus und wie werden quasi zwei von zwei Multistick gebaut, um dann Lightning zu ermöglichen. All solche Sachen werden da interaktiv sehr, sehr gut erklärt.
Und das ist auf jeden Fall ein guter Ansatz an der Stelle, um halt in die Bitcoin-Entwicklung einzusteigen, wenn man sagt, okay, ich will mich da mehr wirklich mal mit der Technik dahinter beschäftigen. Wie wird die Logik in Bitcoin implementiert, damit Bitcoin so funktioniert, wie es aktuell funktioniert. Und das ist eine sehr, sehr schöne Webseite, finde ich, wo man dann sich mal anschauen kann, wie das Ganze eigentlich funktioniert und auch spielerisch mal ein bisschen ausprobieren kann.
Das ist schön animiert und so weiter. Also ich finde das großartig, dass es so was gibt. Super cool. Ist genau das, was ich sagte, mit dem Punkt, dass du Leute reinholen musst und denen das möglich machen musst, da rumzuspielen, Spielwiese zu haben und enablen, also Content bringen, an denen sie sich dahin entwickeln können, um beizutragen. Ich habe noch nicht auf der Seite rumgeklickt, aber die Hauptseite macht schon einen ganz coolen Eindruck.
Du hast schon mal so ein bisschen auf der Seite geschaut, was es so gibt? Ja, wie es gerade geschrieben hat. Es gibt eine Charliere-Option. Ich glaube, das ist für viele spannend, weil das eine der großen Fragen, gerade wenn man irgendwie jetzt neu, voll in seinem Enthusiasmus drinsteht, ist, wie kann ich einen Job in Bitcoin anfangen? Und da gibt es zumindest ein dedicated Thema zu "Start your career in Bitcoin open source development".
Von daher, also wenn man eh Developer ist und dann irgendwie überlegt, jetzt will ich was mit Bitcoin machen, dann ist das vielleicht auch ein guter Start, zu gucken, was muss man eigentlich lernen, um auf Bitcoiner Jobs oder Ähnlichem vielleicht was zu finden, was zu einem passt. Vielleicht erst mal nur Part-Time oder so. Ja, das ist ja generell eine spannende Diskussion.
Wenn man sich überlegt, man möchte mehr in dem Bereich machen und will vielleicht auch gucken, dass man irgendwie seinen Lebensunterhalt damit verdient. Da gibt es ja prinzipiell zwei Möglichkeiten oder die eine Möglichkeit führt meistens zu der anderen. Oder halt andersrum, dass man halt, man beteiligt sich einfach an der Open-Source-Entwicklung erstmal quasi pro bono, also ohne, dass man das macht.
Und dann, im Zweifelsfall kommt vielleicht dann irgendwann dann auch so was, was wir schon mal jetzt hier in der Vergangenheit auch häufig diskutiert haben, OpenSats, die Human Rights Foundation oder halt jetzt auch noch andere quasi Funding, also so quasi Public Money Pools, die dann sagen, okay, wir unterstützen Open-Source-Entwickler mit so einem Grant dann für ein halbes, für ein Jahr und stellen da irgendwie, weiß ich nicht, 5000 Dollar pro Monat zur Verfügung,
dass die halt einfach leben können und gleichzeitig aber auch Zeit haben für Open-Source-Entwicklung. Oder man geht halt den Weg und sucht sich halt prinzipiell, wie du es gerade beschrieben hast, einen Job bei einem Bitcoin-Unternehmen, entwickelt dann da für dieses Unternehmen und hat vielleicht gleichzeitig noch so ein bisschen Zeit, dann auch noch nebenbei dann noch an anderen Open-Source-Entwicklern zu entwickeln.
Aber man arbeitet trotzdem primär ja für das Unternehmen, weil man dann für das Unternehmen Software an der Stelle baut. Das sind glaube ich so ein bisschen so diese zwei Wege, die man vielleicht dann so, wenn man im Open-Source-Umfeld aktiv sein möchte, dann halt gehen kann.
Das eine kann natürlich dann dazu führen, dass dann, wenn man halt zuerst in so einem Job halt ist, dass man dann vielleicht sagt, okay, durch diesen Job habe ich die Möglichkeit, an Open-Source zu arbeiten, aber dann kommen halt irgendwie diese Funding-Pools, nenne ich es jetzt einfach mal, auf einen zu und sagen, wir möchten das noch unterstützen.
Und dann sagt man vielleicht doch, ich gehe vielleicht aus der Firma raus und arbeite halt wirklich so als Freelance-Open-Source-Entwickler und lasse mich halt nur noch von so einem Pool fanden an der Stelle. Oder es ist genau andersrum, kann ja genauso sein. Ja, gibt auch so eine komplette Übersicht über Open-Source-Projekte zum Contributen und wo man vielleicht mal anfangen kann und wo das vielleicht ein guter Start ist, auch mit kleineren Sachen und so, um einfach zu sagen.
Put the knowledge to use. Direkt auf der Seite oder wo gibt es das? Direkt auf der Seite gibt es so eine mit, wo man filtern kann nach Sort by und ... Genau, das ist vielleicht auch nochmal gut zu sagen, das ist Bitcoin-Devs XYZ und da ist dann Slash-Decoding. Das ist dann quasi das, was wir gerade explizit angesprochen haben, diese interaktive Lern-, dieser Lernbereich.
Aber die eigentliche Webseite geht es ja wirklich dann um Bitcoin-Devs an der Stelle und da sind wahrscheinlich dann auch der Bereich, den Martin gerade angesprochen hat, wo dann auch diese Karriereoptionen, dann was da gibt es für Möglichkeiten und sowas dann besprochen werden. Also wer da auf jeden Fall mal Bock hat, in die Entwicklung von Bitcoin reinzugehen, findet auf der Webseite bestimmt sehr, sehr viele umfassende Infos. Also guckt euch das gerne mal an.
Und wer beschließt, das mal wirklich im Deep Dive zu machen und dann so eine Experience davon mal gemacht hat, ist herzlich eingeladen, dann bei Nodesignal mal in einer Folge darüber zu berichten, wie es ist, Bitcoin-Development zu lernen und was man dann damit machen kann. Genau, vielleicht dann auch schon erst der Folge, was wenn man irgendwie den ersten kleineren Change-Request oder sowas oder ein Pull-Request irgendwie eingereicht hat oder was weiß ich was
mit einem Open-Source-Projekt. Also meldet euch da gerne. Wäre vielleicht auch generell noch mal ein Thema, wir hatten ja schon in der letzten Folge von der letzten Staffel darüber gesprochen, über dieses Thema Freiwilliges Open-Source.
Ja, das ist immer noch so ein bisschen im Hintergrund, aber vielleicht einfach mal über dieses, lasst uns mal mit mehr Open-Source-Entwicklern aus dem deutschsprachigen Umfeld halt sprechen, die jetzt nicht quasi die großen Namen sind, sondern halt so die Everyday Joes. Ja, genau.
Das heißt, wenn ihr Bock habt, über euer Projekt zu sprechen, ihr seid jetzt nicht bei irgendeinem großen Projekt beteiligt, aber baut was Kleines, Cooles und wollt darüber reden, meldet euch gerne mal, dann könnt ihr im Zweifelsfall mal hier beim TechBoost vorbeikommen und da einfach das Thema mal vorstellen. Dann machen wir hier eine Session mit euch zusammen und dann passt das ja auf jeden Fall inhaltlich dann rein. Alrighty, so.
Dann haben wir heute irgendwie ein großes Thema über Bitcoin-Entwicklung gemacht und der Karlso hat mich gerade noch zu Recht darauf hingewiesen, dass wir vielleicht doch noch heute ein letztes Thema noch mit reinnehmen, obwohl wir jetzt schon bei über einer Stunde sind. Das ist das Thema, das ist, ich habe gerade eben von Funding Pools gesprochen, oder wie auch immer ich sie genannt habe. Da gibt es jetzt was Neues.
Neben der Human Rights Foundation und neben OpenSats gibt es jetzt noch 2140 oder 2140 Foundation. 2140 Foundation, glaube das ist der Name. Ich glaube 2140, wenn man sich so deren Seite anguckt, dann ist das so ein bisschen gehighlighted oder auch die Präsentation. Ja, du hast recht, es ist einfach nur 2140. Ich würde jetzt mal nah vermuten, die Assoziation damit, das ist vielleicht das Jahr, wo Bitcoin aufgehört hat zu meinen, also wo es keine Blockausschüttung mehr gibt.
Das ist ja immer so prognostiziert, dass es in dem Jahr ist. Das wäre jetzt die einzige Assoziation, die ich damit hätte mit dieser Zahl.
Auf jeden Fall wurde da in Amsterdam bzw. in den Niederlanden eine neue Foundation gegründet, die eben wie auch die Human Rights Foundation oder wie OpenSats sich zum Ziel gesetzt hat, das was wir gerade eben besprochen haben, Open Source Entwickler mit Geld zu unterstützen oder mit Grants zu unterstützen, dass die halt finanziell in der Lage sind, halt mehr Zeit für Open Source Entwicklung aufzubringen.
Und die wurden in Amsterdam, hatte ich gerade schon gesagt, gegründet von Ruben Samson und Josie Barker, die beide selber auch Bitcoin Developer sind. Ja, ist ganz spannend, dass sie sagen, "Our mission is to provide protocol veterans with long-term stability through employment in Amsterdam office and to onboard inspiring contributors."
Also auf Deutsch, die wollen halt wirklich Leute anstellen, die schon länger Bitcoin kontributen, also die wirklich dazu beitragen und dass sie eine Festanstellung kriegen und mehr Stabilität und Sicherheit in dem, was sie tun durch diese Anstellung und eben auch neue Leute anlocken. Finde ich eine coole Sache. Und was noch viel krasser ist, die haben sogar für mehrere Jahre einen Multi-Year Grant bekommen von OKEx, einer der, das ist, glaube ich, eine der größten Börsen.
Größeren, ja, auf jeden Fall. Börsen dann an der Stelle. Weißt du oder wisst ihr, ob die nur Bitcoin machen oder machen die auch alles? OKEx? Boah, also ich glaube, da steht der Cryptocurrency Exchange, steht er ja schon. Ich glaube, das ist eine große Shitcoin-Börse, was ich mitbekommen habe. Aber ich will auch nichts Falsches sagen.
Aber es ist ja trotzdem spannend, dass dann auch die Börsen, ja gut, aber die haben ja natürlich auch ein Interesse, dass das Ökosystem, jetzt vielleicht, weil sie auch merken, dass halt, was ich gerade eben auch bei dem anderen Thema beschrieben habe, dass der ökonomische Vorteil von Bitcoin sich immer weiter rausspielt und da vielleicht dann auch selbst die, ja, die Kryptobörsen vielleicht auch selber merken, okay, die meiste Kohle machen wir ja wahrscheinlich trotzdem mittelfristig
irgendwann mit Bitcoin, weil die ganzen Shitcoins irgendwie, weil das kein Long-Term Investment in dem Sinn ist, weil die werden halt irgendwann wegstehen. Da können wir vielleicht die kurze, kurze, schnelle Profit-Flip machen. Das hofft man sehr, ja. Ich weiß nicht, ob das schon so ist. Auf jeden Fall, ich hoffe, dass die auch schon so denken, wir denken so. Genau, wir hatten die Frage gerade, ich habe mal kurz die Seite von OKEx aufgerufen.
Sie werben relativ schnell in Ihrer App, also Sie haben einen Tab in Ihrer App für Ihren NFT-Market, also das klärt schon einiges. Ja, okay. Nee, und die ganzen Shitcoins sind auch alle vertreten. Ja, ja.
Dann, aber vielleicht ist es ja wirklich so, dass dann halt die großen Börsen dann doch vielleicht dann merken, okay, es macht doch Sinn, Bitcoin voranzutreiben, weil wenn Bitcoin nicht mehr ist, dann funktioniert theoretisch ja alles andere auch nicht mehr in irgendeiner Form, weil würde Bitcoin sterben, stirbt alles andere direkt mit dann.
Ich weiß, bei Kraken ist es so, dass der bzw. die Betreiber sich ganz klar für Bitcoin positionieren und ganz oft der Diskussion gestellt haben, warum sie denn so viel Shitcoin betreiben und unterstützen. Und das eben genau das, also das hatten wir vorhin schon in der Diskussion, dass ganz viel Geld einfach in diesem Shitcoin-Markt ist. Und wenn man das nicht mitnimmt, dann bist du halt ganz schnell nicht mehr relevant.
Und die versuchen sich damit quasi über Wasser zu halten, aber in erster Linie hauptsächlich Bitcoin oder ausschließlich Bitcoin zu fördern, zu fanden, zu unterstützen, um ein klares Zeichen zu setzen.
Also kann man nur hoffen, dass OKEx genauso denkt, die Hintergründe kenne ich jetzt nicht, ist aber ein krasses Statement, jetzt hier so ein komplettes Open Source Non-Profit-Organisation, also das ist ja nochmal viel wichtiger, zu unterstützen, quasi nicht den Hintergrund oder im Hinterkopf zu haben, das wird das nächste große Ding und ich kriege da irgendeinen Revenue von, sondern ich unterstütze das, weil ich Bitcoin unterstützen will.
Ich glaube, die Frage wird in Zukunft nicht mehr sein, ob Bitcoin oder Bitcoin nicht, sondern die Frage wird sein, wie Bitcoin. Das heißt, am Ende ist das auch nicht viel anders als technischer Lobbyismus.
Also im Sinne von, klar, ich sage nicht, dass es per se negativ ist, aber ich glaube, was klar sein muss, es gibt an verschiedenen Punkten, werden Leute Geld reinstecken in die Entwicklung von Bitcoin und wie wir das auch aus der Wissenschaft kennen, wo derjenige, der den Grant vergibt, definiert auch so ein bisschen das Outcome des wissenschaftlichen Researches, weil du halt besser an Grant Money kommst, wenn du tendenziell Ergebnisse und Studien machst,
die halt die Leute, die den Grant Money vergeben, auch entsprechend machen. Also ich finde das mega gut, ich finde solche Initiativen sind mega wichtig, das steckt Entwicklung da rein, das stärkt grundsätzlich das Netzwerk.
Ich glaube, es ist wichtig, dass es viele verschiedene gibt und auch das ist an der Stelle wichtig, weil wir diesen Pluralismus brauchen, weil das glaube ich ein zukünftiger, vielleicht ist Battleground zu hart als Wort, aber natürlich wird es einen Ring darum geben, wie genau die Zukunft von Bitcoin aussieht und je mehr Geld in Bitcoin reinfließt, desto mehr Interessen fließen da rein, Interessen mit Geld und auch die muss man wieder im Verhältnis sehen.
Und von daher ist das, also ich begrüße jede weitere Initiative, weil es halt einen Markt dafür schafft und das pluralisiert. Zwei Punkte dazu, ein Punkt zu deinem, was du gesagt hast, das ist ja genau das Gleiche, was ja dann auch diese kleineren US-amerikanischen ETFs jetzt machen, die dann auch dann sagen, irgendwie 5% von ihren Gebühren, die sie da in den Bitcoin ETFs machen, geht irgendwie in irgendeiner Form in die Bitcoin Entwicklung zurück dann.
Und das ist ja quasi genau das Gleiche, dass da auch vielleicht eine Einflussnahme in irgendeine Richtung stattfindet, sei jetzt mal dahingestellt, ist alles quasi Spekulation, aber kann durchaus ja sein, dass es dann das in die Richtung bringt.
Aber was ich eigentlich eben sagen wollte, das ist auch noch der dritte Punkt, den ich noch mit dazugeschrieben habe, ich glaube mir tatsächlich eher, dass der Hauptpunkt ist, dass es Aufmerksamkeit für OKX selber ist, dass sie sagen, okay, wir sind jetzt hier die Ersten, die halt quasi diesen Fund da unterstützen, dass da halt drunter steht, Funded by OKX, also das ist erstmal das positive Image.
Und das, was ich glaube ich noch viel mehr glaube, was auch ein großes Thema in den USA ist, ist, dass diese Spenden, die da gemacht werden, das ist einfach Steuersparen.
Das ist einfach, du spendest halt was und du kannst das halt einfach eins zu eins komplett, dass das halt deinen Gewinn einfach reduziert und du einfach weniger Steuern zahlen musst und hast aber trotzdem einen positiven Impact durch diese Weiterentwicklung für dein großes gesamtes Geschäftsmodell, weil ja das Bitcoin-Netzwerk dadurch weiterentwickelt wird. Du profitierst ja netto prinzipiell dann davon durch diese Spende auch. Allein, dass wir jetzt über die sprechen, ja genau.
Das ist glaube ich der Hauptgrund dafür, dass die einfach das Geld ergeben, weil halt man hat den steuerlichen Vorteil und ist gleichzeitig auch noch mehr präsent dann bei dem Thema. Also das ist wahrscheinlich der Hauptgrund an der Stelle, glaube ich eher.
Und es war jetzt zum Beispiel auch, als in Amsterdam war, gab es gleich direkt am Eingang der Exhibition Hall, eine der größten Stände in der ganzen Halle war von einem Anbieter von, also die hatten ganz groß "Tax Avoidance Service" oder irgendwie "Fragt uns nach Steuerhinterziehung" war so der große Slogan, der an dem Stand stand und das war halt irgendwie "Wie kann ich Steuern umgehen in USA?" Und das in Amsterdam wohlgemerkt, also von daher das ist schon auch ein Thema.
The more money, the more sehen wir natürlich auch solche Sachen da drin. Ja, absolut. Aber das steht da vielleicht auch nochmal auf den Hinweis. Ich weiß nicht, ob das auch für deutsche Staatsbürger genauso gilt, wenn man da halt hinspendet. Also man kann da natürlich spenden, das auch genauso unterstützen dann. Aber ob das erst aus deutscher Sicht dann halt auch steuerlich begünstigt ist, wenn wir Geld, wenn wir Satz an eine Bitcoin-Organisation spenden, mag ich jetzt mal zu bezweifeln.
Keine Ahnung, wie da die rechtliche Lage ist, aber ich glaube nicht, dass es jetzt unbedingt für deutsche Staatsbürger auch gilt. Für die Leute in Osten USA ist es bestimmt so, aber bei uns wahrscheinlich nicht. Aber man kann da trotzdem Geld hinspenden, weil es glaube ich trotzdem eine gute Sache ist, da solche Organisationen mit Nittenpass-Satz zu versorgen.
So zumindest meine Meinung. Das gleiche gilt natürlich auch für OpenSats und die "Umm Homie Mild Foundation" kann man glaube ich auch unterstützen. Also das betrifft im Endeffekt ja alle drei Organisationen oder alle, die da noch kommen werden in Zukunft. Gut. Martin, hast du noch irgendwas? Nee, von meiner Seite soweit alles gut. Coole Folge.
Perfekt. Gut. Also Martin, wenn ihr nichts mehr habt, dann würde ich sagen, wie ich es gerade schon gesagt habe, wir machen die Folge rund und bedanke mich bei euch, dass ihr dabei wart, dass wir das gemacht haben. Und in dem Sinne, "Focus on the Signal not on the noise". Perfekt. Bis dahin. Danke. Ciao, ciao. [Musik] [Musik] [Musik] [Musik]
