Nodesignal-Talk - E231 - Specter DIY - podcast episode cover

Nodesignal-Talk - E231 - Specter DIY

May 16, 20251 hr 43 minSeason 3Ep. 231
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Episode description

In der heutigen Folge sprechen Chris und Calso mit Schnuartz von clavastack.com über den Specter DIY. Was macht das Hardware Wallet so besonders und welche Versionen es gibt.
Hinweis: Keine bezahlte Werbung, Eigeninteresse der Crew.
Von und mit:

- Calso

- Chris

- Schnuartz

Produziert und geschnitten: Thorsten

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Tutorial: Real Life Zufall in die Seedgeneration mischen
Timestamps:

(00:00:00) Intro

(00:00:22) Begrüßung & Blockzeit

(00:03:52) Vorstellung Schnuartz

(00:10:39) Einführung Specter DIY

(00:17:18) Die Anfänge von Specter

(00:24:42) Unterschied Seedsigner & DIY

(00:31:54) Secure Element

(00:34:18) Seedgenerierung und Aufbewahrung

(00:58:46) MultiSig

(01:03:11) Welche Varianten gibt es?

(01:21:54) Wie sieht deine Zukunft aus?

(01:29:12) Fragen zur jungen Generation

(01:40:42) Verabschiedung und Outro

Transcript

Intro

Hallo und herzlich willkommen bei Nodesignal, deine Bitcoin-Frequenz.

Begrüßung & Blockzeit

Ich bin der Calso und gemeinsam mit dem lieben Chris sind wir heute mit dem Schnurz verbunden. Hallo, du warst noch nicht bei uns, glaube ich. Ich war noch gar nicht da. Ne, freut mich, dass ich da sein darf. Ja, auf jeden Fall. Schön, dass du da bist. Wir haben heute ein ganz spannendes Thema, bei dem der Schnurz sich am besten auskennt. Bevor wir aber starten, brauchen wir von dir die Blockzeit, bitte. Das ist die 891.530. Okay, mein Raspi ist ein bisschen langsam.

Warte mal, wo bin ich jetzt hier? Gut, dass du auch nicht viel schneller bist. 530 hast du gesagt, ja. Ja, 530 habe ich auch. Genau, cool. Ganz interessant vielleicht heute anzumerken, dass die Moskau-Zeit wieder ziemlich spät ist. Wir sind wieder knapp vor 13 Uhr. Sieht man das im Mempool eigentlich auch irgendwo, weil du jetzt gerade drauf kommst? Ich glaube nicht. Clark Moody habe ich jetzt geguckt. Wir sind bei 12.89 Uhr. Eben als ich noch gegessen habe, war es 12.99 Uhr.

Zeit, den Dip zu kaufen. Meine steht noch seit der Madeira-Konferenz auf 14.92 Uhr. Von daher irgendwie noch ganz gut. Ich habe irgendwann den Stecker gezogen, weil es mich so verrückt gemacht hat. Ich habe mir gesagt, ich gucke jetzt nicht mehr drauf. Nicht schlecht zu hören. Wann war das? Gestern ist es gecrasht, auf 74.000 Dollar oder so. Dieses ganze Zoll-Theater. Ja, was da abgeht. Ich bin gespannt, ob das genauso weitergeht oder eben nicht mehr. Aber wir sind schon wieder beim Preistalk.

Die Zuhörer killen uns wieder. Es ist wirklich interessant, was da gerade wieder abläuft. Wie da rummanipuliert wird und die Märkte auch wachgeschüttelt werden. In allem aber. Ich habe gar keine Vorstellung, was gerade so abgeht in den Stock-Markets. Beim normalen Aktienhandel, das muss ja alles ziemlich einbrechen. Ich habe auch mal geschaut, ist alles runter. Aber ich bin jetzt auch nicht jemand, der da die ganze Zeit auf den Preis schaut. Ich stehe nicht bei anderen Sachen außer Bitcoin.

Ja, sehr gut. Das macht dich schon mal sympathisch. Irgendwie gab es dann wohl Aktienbroker oder Exchanges, wo du dann gar nicht mehr handeln konntest. Dann sind ganze Märkte eingefroren. In Asien habe ich gelesen. Wo guckst du zurzeit, wenn du guckst? Bei Nostradam viel, Chris? Oder wo informierst du dich? Tatsächlich gucke ich diese geopolitischen Sachen und tagesaktuellen Sachen schon noch auf X. Das muss ich gestehen. My Guilty Pleasure. Nostr ist die Welt friedlicher. Das stimmt.

Ich habe mich beide gerade ein bisschen abgucken. Aber es war mir zu viel Theater. Ich war neugierig. Das ist auch super spannend. Ich habe gerade richtig das Gefühl, ich verpasse was. Richtig FOMO. Weil ich Nostr gerade mal pausiere und X schon länger. Jetzt kriege ich gar nichts mehr mit. Das ist schon echt schwierig. Gerade wenn jetzt mal so krasser Tumult am Markt ist. Spannend zu hören. Wir müssen öfter Folgen aufnehmen. Dann kriege ich so ein bisschen Daily Input.

Weekly Input. Cool. Wir haben uns heute getroffen,

Vorstellung Schnuartz

weil wir aber über ein technisches Thema sprechen wollen. Ich sehe gerade, ich habe die Folge No Signal Talk genannt. Ich glaube, ich mache sogar einen Tech Talk draus. Unser Ziel war es, ein bisschen technisch zu beleuchten, was das gute Specta-DIY-Hardware-Wallet denn so auf dem Kasten hat. Ich wollte gerade sagen, ist uns niemand Besseres eingefallen als der Schnurz. Aber es war eigentlich andersrum, muss man ehrlich sagen. Wie kam es denn dazu, dass wir heute die Folge aufnehmen?

Ich habe mich bei euch gemeldet. Es gibt relativ wenig Content zum Specta-DIY, der jetzt nicht auf dem 21. YouTube-Kanal ist, wo ich die ganzen Tutorials mache. Da dachte ich, bei No Signal, so ein technisches Video oder Podcast über ein Specta-DIY wäre eine richtig coole Sache. Dass das, was sonst immer nicht so wenig beleuchtet wird, diese technischen Sachen, dass die eben auch Gehör finden. Da dachte ich, ihr seid der beste Ansprechpartner.

Ich kriege auch immer mal Feedback aus dem Bekanntenkreis, die einigen wenigen, mit denen ich darüber spreche oder die da Interesse überhaupt dran haben, dass solche technischen Themen wenig beleuchtet werden oder dass man generell schwer ein Verständnis aufbauen kann für solche Themen. Du hast gerade schon ein bisschen erwähnt, wo du sonst die Tutorials machst. Erzähl gerne mal, was du sonst machst zu dem Thema oder wer du bist und wo du herkommst.

Genau, also was ich mache, ich bin, ich mache, also ich verkaufe einmal die Specta-DIYs. Also das ist, erst mal kurz, was das ist. Das ist ein Open Source-Projekt, ein Hardware-Wallet-Projekt, wo man sich die Teile selber zusammenbauen, also selber zusammenkaufen kann und sich dann, das ist hauptsächlich ein Handy-Entwickler-Board quasi und ein QR-Code-Scanner, die kann man sich zusammenkaufen, einen Case vielleicht noch im 3D-Drucker drucken und kann sich dann ein Hardware-Wallet zusammenbauen.

Und was ich mache, ich biete da eine Möglichkeit, dass man das eben bei mir gleich als Bastelset kaufen kann, wenn man jetzt keinen 3D-Drucker hat, dass man da einfach leichter Zugang zu bekommt. Dann auch schon zusammengebaut, also wenn man das jetzt nicht unbedingt selber zusammenbasteln möchte, kann man das auch direkt bei mir dann im Shop kaufen.

Und sonst mache ich halt ein bisschen Marketing für so ein Open Source-Projekt, weil ich halt sonst einfach deutlich, deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommen würde, als wenn da jetzt niemand drüber reden würde. Genau, und sonst, wie ich davor schon gesagt habe, auf dem 21. YouTube-Kanal mache ich circa jede Woche ein Tutorial, also jetzt nicht nur zum Spectre DIY, sondern insgesamt Tutorials, wie man Bitcoin in der Praxis verwenden kann, was man da genau machen kann, genau. Cool, wow.

Bevor wir weiter über das Spectre DIY sprechen, muss man vielleicht noch sagen, dass du ja schon auch eine Weile, also du bist einerseits sehr jung, und andererseits bist du aber auch schon eine Weile in der Bitcoin-Community, denn ich habe schon auf diversen Zitadellen Waffeln bei dir gekauft. Krebs waren es. Krebs waren es, genau. Bevor du mit den DIY-Signern angefangen hast, warst du auch schon unternehmerisch aktiv und hast Krebs gemacht bei den Zitadellen, ne? Genau, genau.

Ich glaube, angefangen haben wir in der Schweiz, mein Bruder und ich, und dann, genau, haben wir, ich glaube, die letzten drei, die ganz letzten habe ich keine gemacht, aber davor haben wir immer Krebs gemacht. Stark. Cool, vielleicht erinnert sich dann sogar der ein oder andere, der gerade zuhört an die letzten Events. Ich erinnere mich auch, ich war aber leider nur bei der Zitadelle in der Schweiz dabei, die erste.

Und ich weiß nicht, das ist ein gutes Stichwort, seid ihr, bist du wieder bei der nächsten Zitadelle dabei? Ich bin auf jeden Fall dabei, also auch mit Workshop sogar. Also was heißt, ihr könnt da tatsächlich euren eigenen Spektre zusammenbauen. Also wenn ihr da am Start seid. Perfekt, also wer jetzt in der Folge Bock kriegt.

Und ich habe auch schon wieder Lust, ich war nämlich schon wieder drauf und dran, vor ein, zwei Wochen zufällig, bevor du uns geschrieben hattest, war ich schon am Suchen nach der Hardware und habe so ein bisschen geguckt, was braucht man denn aktuell alles? Und gibt es irgendwelche Veränderungen? Und ich habe auch hier gerade gestern erst wieder verwendet, den Spektre, der auf dem Tisch liegen, von dem ersten Workshop bei der ersten Zitadelle. Und da hatten wir den auch zusammengebaut.

Richtig coole Sache. Genau, ich denke, das wird hoffentlich in der Folge rüberkommen, warum ich so begeistert bin oder angetan bin davon. Wie ist das, wenn man jetzt, also wir haben ja noch nicht mal angefangen, darüber zu reden, aber bevor wir das nachher vergessen, wenn man sich jetzt interessieren würde, bei der Zitadelle einen Spektre mit dir zu bauen, einen Spektre-DIY, müsste man sich vorher anmelden oder dich kontaktieren einfach?

Genau, also ich poste es dann nochmal in den Zitadellengruppen. Und falls ihr das irgendwie nicht da mitbekommt, könnt ihr mir, was ich, auf Twitter schreiben oder Nostalg gerne auch. Und dann schicke ich euch da den Link, dann könnt ihr schon mal vorbestellen, damit ich da alles rechtzeitig mitnehmen kann. Aber zur Not, ein paar Leute werden natürlich auch noch, kurzfristig wird es Möglichkeiten geben, da auch noch teilnehmen zu können.

Okay, dann können wir gerne, falls schon was besteht, das in die Show Nodes tun. Wenn das noch nicht klar ist, was genau wann zu melden ist, dann weiß ich nicht, dann können wir das auch über die Community nochmal teilen, im Telegram-Chat von uns. Cool, genau, Spektre-DIY, du hast schon erwähnt. Ja, ganz kurz, Zitadelle, das dürfen wir nicht vergessen, wir machen auch ein Nodesignal bei der Zitadelle. Da wollte ich eigentlich drauf hin. Danke. Hast du das schon gesagt?

Nee, eben, ich habe gerade gesagt, das ist eine gute Überleitung zu diesem Thema, aber dann habe ich vergessen, die Überleitung zu benutzen. Ja, genau, hatten wir jetzt eine Zeit festgelegt, Chris? Keine Ahnung. Ich glaube ja, ich bin sogar der Meinung, wir hatten uns relativ genau geeinigt, aber bevor ich was Falsches sage, es ist noch ein bisschen Zeit. Der Hinweis gilt erstmal allgemein, wir werden alle bei der Zitadelle sein dieses Jahr, also unsere gesamte Nodesignal-Crew.

Und ja, es wird ein Meetup geben, vermutlich an einem der Vormittage, bevor das eigentliche Programm startet, so dass man nicht irgendwem, ja, weiß ich nicht, die Show stellen tun wir niemanden, aber dass man nicht jemandem daran hindert, irgendwas anderes wahrzunehmen in dem Moment. So hatten wir uns das gedacht. Schauen wir mal. Also genaue Infos folgen doch in einem der nächsten Folgen. Super, danke Chris.

Einführung Specter DIY

Genau, Schnurz, ich wollte gerade überleiten zum Thema Spectre DIY. Du hast gesagt, das ist ein Hardware Wallet. Erzähl uns gerne mal so ein bisschen mehr dazu. Genau, also ich habe ja davor schon gesagt, also die Hauptkomponenten sind quasi so eine Art Handy-Entwicklerboard, von der Größe so wie ein Handy quasi, und da hat man halt einige Möglichkeiten. Und dadurch kann man dann auch einen QR-Code-Scanner da quasi mit verbinden.

Und dadurch hat man dann ein Hardware Wallet, also wenn man da die Software natürlich noch drauf spielt, die offizielle von Spectre, dieses komplett Open Source, kann man sich einfach herunterladen und auf das Entwicklerboard quasi drauf spielen. Und dann hat man ein AirGapped Hardware Wallet. Also AirGapped heißt, dass es nicht direkt mit dem Internet-connecteten Gerät verbunden ist, also nicht per Kabel, sondern in dem Fall funktioniert das Ganze per QR-Code.

Also auf dem Smartphone-großen Display wird dann immer ein QR-Code angezeigt und den kann man dann einfach einscannen mit zum Beispiel am PC, da gibt es verschiedene Wallets, zum Beispiel die Sparrow Wallet, Nunchuck oder auch Spectre Desktop. Auf dem Handy geht auch Blue Wallet oder ebenfalls Nunchuck oder so was, da gibt es einige Möglichkeiten. Und da scannt man einfach den QR-Code, der auf dem Spectre-DIY angezeigt wird, ein.

Und dann kann man jetzt zum Beispiel den XPub so per QR-Code importieren in den PC, kann dann am PC ja sehen, welche Bitcoin-Adressen man hat, wie viele Coins da drauf sind, also welche UTXOs da drauf sind. Das zeigt dann eine Wallet-Balance an am PC. Und die ganzen Empfangsadressen, da kann man ja auch Bitcoin empfangen direkt, kann die dann auch verifizieren mit dem Spectre-DIY.

Also auf dem Gerät kann man dann sich alle, ebenfalls wie in der Sparrow Wallet, kannst du halt auf dem Spectre-DIY selber, ohne dass du irgendwas machen musst, einfach dir alle Empfangsadressen anschauen. Und das ist halt auch ganz cool, weil du quasi das Gerät viel freier verwenden kannst als andere Art von Wallets, da komme ich aber später nochmal dazu.

Genau, und wenn man dann eine Transaktion machen möchte, kann man eine andere Empfangsadresse, zum Beispiel bei der Sparrow Wallet, jetzt reinkopieren, kann dann auf "Senden" gehen und dann zeigt der am PC eben auch wieder QR-Codes an. Die scannt man dann mit dem QR-Code-Scanner vom Spectre-DIY ein und man sieht dann wieder auf dem Smartphone großen Display also alle Infos zu der Transaktion, also wichtig, die Empfangsadresse, die Gebühr.

Man kann sich tatsächlich die ganzen Inputs und Outputs auch alle anzeigen lassen auf dem großen Touch-Display. Und wenn alles passt, also besonders wichtig ist immer die Empfangsadresse, dass die die richtige ist, wie die, die man auch wirklich haben möchte, wo man wirklich das Geld hinschicken möchte.

Wenn das passt, dann kann man auf "Bestätigen" gehen und dann bekommt man eben wieder ein QR-Code auf dem Spectre-DIY angezeigt, den man dann einfach in der Sparrow Wallet oder in einem anderen Programm einscannen kann und dann kann man die einfach losschicken.

Und das funktioniert auch relativ flüssig dadurch, dass einfach der Display so groß ist, also es gibt ja auch Hardware-Wallets, die auf diesen QR-Code-Scan ausgelegt sind, also die Jade zum Beispiel, und da ist es schon wirklich, ich habe da Tutorials gemacht, etwas frickliger, weil der ist ja wirklich deutlich kleiner, der Display.

Also die haben jetzt auch eine größere rausgebracht, die habe ich noch nicht getestet, aber insgesamt ist es halt mit so einem Smartphone großen Touch-Display und den QRs deutlich, deutlich benutzerfreundlicher, wenn man das ganze Air-Gap mit QR-Codes machen möchte. Ja, da sprichst du schon was Spannendes an. Also das ist tatsächlich auch der Grund, warum ich so gerne nutze, muss ich sagen.

Also seit dieser ersten Zitadelle ist das immer so mein Backup-Hardware-Wallet und ich habe in einem der ersten Folgen auch ganz auf den Seat Signer gechillt, weil der hat mich einfach begeistert mit diesem QR-Code-Setup. Also du bereitest im Blue Wallet oder im Spectre-Desktop die Transaktion vor und kriegst dann eben diese QR-Codes, sind ja dann mehrere angezeigt, in dem die PSBT, wie heißt das? Sorry. Partly Signed Bitcoin Transaction.

Dankeschön. Die Partly Signed Bitcoin Transaction schon vorbereitet ist und du musst es ja irgendwie an das Gerät übertragen, ohne, wie du sagst, dann anschließen zu müssen oder irgendwie eine Verbindung zum Rechner aufzubauen. Und da hat sich ja dann so mittlerweile mehr oder weniger dieser Standard etabliert. Damals war es nur der Seat Signer und ich glaube, das war auch der Grund, warum der dann so gehypt wurde und auch immer noch seine Berechtigung hat. Ich finde den immer noch super.

Aber für mich tatsächlich, vielleicht werde ich älter, hat sich auch so ein bisschen herauskristallisiert, wenn ich jetzt schnell mal was überprüfen will oder wenn ich mir angucken will, welche initialen Adressen sind auf dem Wallet, kann ich das abgleichen, ist das Software-Wallet korrekt, was es mir da anzeigt, habe ich mich vertippt. Dann nutze ich dafür auch echt gerne diesen großen Bildschirm.

Ich hatte jetzt gerade gestern den Fall, dass ich für jemanden bekanntesten Wallet prüfen musste und da konnte ich halt viel schneller einfach mal den Seat eingeben, war sicher, das ist ein externes Wallet. Ich kann nichts verkehrt machen, es wird danach wieder leer sein und konnte einfach mal kurz gucken, stimmen die Adressen mit dem, was mir angezeigt wurde auf dem Software-Wallet. Also das ist schon eine richtig coole Funktion, das abzusichern.

Ich würde noch mal ganz kurz, bevor wir zu dieser Software-Seite kommen, auf die Kernkomponenten eingehen. Du hast gesagt, das ist so ein Handy-ähnliches Bauteil und die Kamera, was braucht man noch? Also ich erinnere mich, dass es noch ein zweites Teil gab, als ich mal bei diesem DIY-Kit geguckt hatte, um jetzt noch mal so ein zweites zu bauen. Bzw. es gibt so zwei Abstufungen, kann das sein, zwischen dem Standardgerät, ich glaube, ich habe das einfache.

Genau, es gibt noch ein fortschrittlicheres Gerät, also Inspector Shield oder Inspector Shield Lite, den es jetzt seit kurzem gibt. Da würde ich aber später noch mal drauf zu sprechen kommen. Da hat man dann noch die Möglichkeit, ein Secure-Chip zu verwenden. Das heißt, es gibt im Grunde, und wir gehen später darauf ein, aber es gibt dann drei Abstufungen sozusagen für das Gerät. Quasi, ja. Okay, danke.

Die Anfänge von Specter

Dann eine Frage vielleicht zu den Software-Wallets, die wir jetzt so genannt haben. Also ich hatte viel mit Blue Wallet gearbeitet, Sparrow hatte ich schon mal verwendet. Das Gerät trägt ja jetzt nun den Namen von Spectre. Und Spectre ist ja initial auch ein Software-Wallet oder das Software-Wallet. Und wir hatten dazu auch mit dem Kert schon eine Session gehabt. Ich weiß gar nicht, ich muss mal raussuchen, welche Nummer das ist. Da können wir die auch verlinken.

Und da ging es so ein bisschen um die Entwicklung. Und da war gerade bekannt geworden, dass Sworn eben Spectre gekauft hat. Oder vielleicht kannst du dazu noch mal so ein bisschen mehr sagen. Und warum es dazu kommt, dass ihr jetzt so typenoffen seid. Also ich fange da vielleicht gleich mal ganz von vorne an. Also ich glaube so Ende 2019, da haben sich Moritz Wietersheim und Stephan Snigirev quasi zusammengefunden.

Und die waren beide mit der Hardware-Wallet-Lage zu dem Zeitpunkt nicht richtig zufrieden. Die wollten da was machen, was speziell die Sicherheitsansprüche von Stephan Snigirev auch erfüllt. Weil der halt ein sehr paranoider Typ ist, sag ich mal. Und der wollte dann halt einmal das AirGap machen per QR-Code, dass man das selber bauen kann, alles Open Source und so weiter, reproducible Build. Und die haben sich dann zusammengefunden. Der hat dann da rumgewurschtelt, sag ich mal.

Und der Moritz hat das mit Marketing und finanziell und eben Connections und so weiter, hat der das alles supported. Und dann haben die eben den Spectre-DIY gelauncht, der dann tatsächlich noch gar keinen Case hatte oder sowas. Das gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht. Gab es das Spectre-Wallet schon zu dem Zeitpunkt? Noch nicht. Erst gab es das Hardware-Wallet. Und dann haben sie halt festgestellt, jetzt haben wir dieses Hardware-Wallet, mit was benutzen wir das jetzt?

Da gab es halt noch nichts Gutes, sag ich mal. Mit was man jetzt, speziell weil es ja auch AirGapped war, davor gab es noch gar keine Lösung, wie man das jetzt hätte verwenden sollen. Und dann dachten die so, ja, jetzt müssen wir halt auch noch die Software-Wallet, also die Companion-App am PC bauen. Und dann haben sie angefangen mit Spectre Desktop, die dann eben auch noch zu entwickeln. Genau, und dann sind da auch noch ein paar weitere Leute dazugekommen.

Also unter anderem auch jemand aus meiner Familie, der Kim. Und dann haben die das immer weiterentwickelt, sag ich mal. Beides, also sowie den Spectre DIY, als auch Spectre Desktop. Und dann, ich weiß jetzt auch nicht mehr exakt das Datum, vor, ich würde mal schätzen, so ein halbes, ja, vor zwei Jahren. Ja, würde ich auch sagen. Ich glaube, die Folge war so vor eineinhalb Jahren. Genau, da haben die dann, wurden die aufgekauft von Sworn.

Und, genau, ja, dann ist aber, also dann gab es noch ein paar Updates, aber in der Zeit ist dann auch nicht mehr so viel passiert von jetzt neuen Updates. Sworn hatte da halt alle Hände voll zu tun mit ihren eigenen Projekten. Diese halt auch, weil die haben halt so eine große Firma, die haben halt viele, viele Sachen, die die da gemacht haben. Und es ist dann leider nicht mehr so viel passiert von zum Thema Updates, Spectre DIY oder sowas.

Und genau, aber dafür ist dann auch, also insgesamt ist in der Community, die ist halt auch relativ gut beim Spectre DIY. Also diese ganzen Cases, da gibt es mehrere. Also einmal das, was du hast, Karl, so, oder jetzt gibt es auch schon anderes. Also, ja, ich liebe Euge schon immer mit diesem kleineren Case. Das sieht voll sexy aus. Einmal das Barebone, was du hast. Dann gibt es noch das Snap Case, was so ein bisschen kleiner ist, ein bisschen fehlerkehrter ist quasi.

Und es gibt tatsächlich noch mehr Cases, die es auch noch gibt, die jetzt nicht so bekannt sind. Und genau, und da, die sind alle von der Community entwickelt worden. Also alle Cases sind alle quasi nicht von Spectre gemacht worden, sondern von der Community. Und jetzt, da sind auch ein paar weitere Features dann, wo die Community mitgeholfen hat, sowohl bei Spectre Desktop als auch beim Spectre DIY.

Und was jetzt halt ziemlich cool ist, vor kurzem, da ist jemand hingegangen und hat den, oder nee, da komme ich später noch mal dazu, denke ich. Aber das ist auf jeden Fall eine coole, sehr spannende Sache hier, Cliffhanger. Darf ich, bevor wir zum Cliffhanger kommen, noch mal fragen? Also dieses Spectre Wallet ist ja gekauft worden von Swann. Die haben dieses Wallet gekauft, um ein eigenes Wallet für ihre Stacker zu haben.

Das ist ja auch so ein Service wie Pocket oder Relay, wo du quasi Bitcoin kaufst und sofort in deine eigene Wallet stacken kannst. Hat der Spectre DIY mit diesem Kauf irgendwas zu tun? Oder ist das völlig unabhängig? Das wurde beides auf einmal gekauft. Aber so wie sich's rausgestellt hat, hatte Swann jetzt nicht so extremes Interesse an den Spectre DIY und Spectre Desktop. Also die haben dann sich da nicht so viel weiterentwickelt, haben sich da eher auf ihre eigenen Sachen weiter fokussiert.

Genau, und die Entwickler, die haben dann auch von Spectre Desktop, die dann quasi mit eingekauft wurden, haben dann auch ein bisschen an Swann-Produkten weitergearbeitet. Ah, okay. Also hat man sich eher so ein bisschen die Expertise eingekauft. Ob's überhaupt geplant war, weiß ja keiner. Aber ich glaube, das hatte Kim in der Folge nämlich auch schon so ein bisschen durchblicken lassen, dass noch ungewiss ist, genau wie es mit den Produkten weitergeht und was genau der Plan ist.

Okay. Ja, war spannend zu hören. Beide Produkte werden jetzt weiterentwickelt, unabhängig davon, dass sie jetzt zu Swann gehören. Also die werden jetzt, das ist ... Also ich würde mal sagen, die Community, die ist letztendlich der treibende Anker jetzt bei Spectre. Und da ist jetzt Spectre Desktop eher so auf dem absteigenden Ast, würde ich sagen. Also da denke ich, dass jetzt nicht mehr viel Entwicklung passieren wird. Also mittlerweile verwende ich auch Sparrow.

Also ... - Sparrow ist halt auch einfach megagut. Ja, deswegen, also ich würde jetzt zurzeit empfehle ich auch Sparrow und nicht mehr Spectre. Aber der Spectre DIY, der ist halt immer noch ein wirklich krasses Hardware Wallet. Der ändert sich auch relativ wenig. Bitcoin ändert sich nicht. Das Hardware Wallet muss sich auch nicht ändern eigentlich. Und deswegen, der Spectre ist immer noch, also Spectre DIY, ist immer noch ein Top-Hardware Wallet.

Und genau da geht jetzt auch eher der Fokus von der Community wieder hin, dass die halt sagen, ja, wir fokussieren uns jetzt auch. Wir gucken halt, dass wir hier ein bisschen weiterentwickeln. Da gibt es jetzt einige Interessenten, dass da auch wieder Entwicklung passiert, was jetzt den Spectre DIY angeht. Okay, und vielleicht noch zur Einordnung.

Unterschied Seedsigner & DIY

Wir haben ja einige Folgen zum Seed Signer gemacht. Im Stammbaum der DIY-Signer ist der Seed Signer der kleine, nicht nur der kleine, sondern auch der jüngere Bruder des ... Nein, tatsächlich nicht. Also, erst gab es den Spectre DIY. Und dann, also der wurde quasi zuerst entwickelt. Und dann gab es da auch Chipmangel und so weiter. Das heißt, es wurde dann nicht mehr marketingtechnisch so krass für den Spectre DIY getrommelt, sag ich mal. Weil zu dem Zeitpunkt war halt Corona-Krise.

Und es gab einfach nicht genug von diesen Handy-Entwickler-Boards quasi. Und in der Zeit hat dann auch der Seed Signer angefangen. Und er hat dann quasi das Ganze ... Also, der fand halt dieses Prinzip ziemlich cool, dass du den privaten Schlüssel, also die Seed-Phrase, auch quasi nicht unbedingt auf dem Gerät selber speicherst, sondern dass man die, wie es ja beim Spectre DIY auch quasi der Fall ist, dass man die, wenn man das Gerät aussteckt, dass dann die automatisch gelöscht wird.

Und man die danach wieder eingeben kann. Also beim Spectre DIY gibt es die Möglichkeit, den optional noch zu speichern. Standardmäßig wird er nicht gespeichert. Der Seed Signer hat sich das Konzept dann quasi rauskopiert und dachte, das ist geil. Und hat es dann quasi gemacht, dass man eben nur die überhaupt nicht mehr speichern kann. Und genau, also der hat sich dann quasi einiges abgeschaut, sag ich mal, der Seed Signer.

Die Idee von dem war, einmal das weiter verfügbar zu machen in der Corona-Krise, aber das war jetzt nicht der Hauptpunkt. Hat sich erst danach rausgestellt. Die Idee war, dass man es eben noch günstiger macht. Also, dass sich dann vielleicht auch in Afrika die Leute dann easy in den Hardware Wallet selber zusammenbauen können. Und das war quasi so ein bisschen die Motivation vom Seed Signer.

Dafür hat man dann halt nicht mehr so einen großen Touch-Display, wie es jetzt beim Spectre DIY möglich ist. Ja, so habe ich das, dann habe ich mich vielleicht auch unklar ausgerückt. So habe ich das auch gemeint. Erst in Spectre DIY und der Seed Signer ist im Grunde, ja, ich weiß gar nicht, wie weit der technischen Fork ist. Der nutzt ja einen Raspberry Pi Zero und im Spectre DIY ist ein, was ist das? Das ist dieses Handy-Entwickler-Board.

Ich kann jetzt einmal kurz gucken, was da die Exakte, weil es ist ein komplizierterer Name. Ja, das hatte ich auch gesehen. Es ist eher so ein kryptischerer. Ja. Aber während du suchst vielleicht noch mal so für die Hörer, die sich jetzt noch nicht so viel mit Hardware Wallets beschäftigt haben. Ich denke mal, dass die meisten von uns ja vielleicht auch diese Folgen gehört haben mit den Seed Signer.

Also du hast halt normalerweise, wenn du ein Ledger hast oder eine Bitbox, dann hat die ja im Wesentlichen mehrere Funktionen. Die erstellt den Seed, die speichert den Seed und sie signiert Transaktionen. Also die Hardware signiert die Transaktionen. Und in der Regel gibt es dann ja auch noch irgendeinen Software Wallet dazu, wo du das Gerät mit dem PC oder deinem Handy verbinden kannst. Also immer.

Und jetzt bei den Geräten, die wir genannt haben, Seed Signer und Spectre DIY, sind diese Funktionen trennbar. Also natürlich kannst du dir immer dein Seed auch selber generieren, auch mit einem Ledger oder mit einer Bitbox. Aber der Seed Signer zum Beispiel speichert ja diesen Seed gar nicht. Das musst du separat anders machen, anders für dich lösen.

Jetzt hast du gerade gesagt, beim Spectre DIY ist das in der Regel auch so, dass du es nicht speicherst, du es aber speichern kannst mit dem Secure Element. Nee, nee, kurz, da will ich noch mal reinhaken. Also die normale Version vom Spectre DIY, die besteht ja aus Standardelektronik. Und Standardelektronik, da ist auch kein Secure Chip dabei. Wir wissen, diese Standardelektronik, der Secure Chip ist ja auch nicht open source.

Was heißt, man muss sich da eben eine andere Möglichkeit ausdenken, wie man das löst. Im Standardfall ist es so, man hat eben dieses, ich habe es jetzt hier rausgesucht, STM32F469NIH6-Board. Wir packen das mal in die Schnurrnotes. Discovery MCU Development Kit. Und mit dem hat man eben keinen Secure Chip. Und deswegen war auch die Hauptidee, wir müssen das gar nicht drauf speichern. Warum muss man das überhaupt drauf speichern? Wir können die auch einfach aufschreiben.

Wir haben hier ein Smartphone mit einem großen Touch-Display, da kann man die auch ziemlich schnell wieder eintippen in das Gerät. Und man separiert quasi die Speicherfunktion von dem Hardware Wallet und sagt, man tut dann einfach die Seed Phrase sicher im Hardware Wallet extrem zufällig erstellen und tut die danach in seinen Tresor oder in mehrere Tresore, einer reicht ja immer nicht. Also dass man quasi die auftrennt, dass man die mehrfach hat, weil das Resilient ist, das Setup.

Und wenn man dann eine Zahlung machen möchte, dann holt man die raus, gibt die in das Gerät ein und wenn man danach den Strom rausmacht, dann wird alles gelöscht, weil die Seed Phrase sich nur im RAM befindet. Ah, okay. Das war auch noch eine Frage von mir, weil ich zwischenzeitlich mal getestet hatte, was passiert, wenn ich das speichere.

Und jetzt wäre meine Frage gewesen, wenn ich es danach wieder lösche, ist es dann auch weg oder laufe ich jetzt Gefahr, wenn das Ding jemand in die Hand bekommt? Ich meine, das waren irgendwelche Test Wallets, aber dass das dann wieder abrufbar ist später.

Also wenn ich es jetzt einmal wieder gelöscht habe, ich habe irgendwann gesagt, hier, Recovery oder ein neues Setup, glaube ich, ich habe es irgendwie komplett neu aufgesetzt, ist dann alles weg, ist dann alles wieder überschrieben oder laufe ich Gefahr, dass da irgendwas im Flashspeicher liegt? Weißt du das zufällig? Genau, also im normalen Fall ist es ja nur im RAM gespeichert, wenn man es aussteckt, ist alles weg. Es gibt aber die Option, es auch im normalen Speicher abzuspeichern.

Und dann wird es auch verschlüsselt. Also es ist nicht so, dass da unverschlüsselt da liegt, sondern es wird verschlüsselt mit auch dem PIN-Code, den das Gerät hat. Das Problem ist eben, wie gesagt, es ist kein Secure-Chip, der extra dafür ausgelegt ist, extrem sicher Sachen zu speichern.

Und deswegen würde ich jetzt das Ganze nicht empfehlen, speziell wenn man keine Passphrase hat, die man verklaut, dann könnte der mit Spezialwerkzeug, wenn er wirklich Ahnung hat, auch ohne diesen PIN-Code, die Seed-Phrase extrahieren. Wenn man die jetzt löscht vom Gerät, dann ist das Ganze wahrscheinlich noch mal extrem erschwert. Ich weiß nicht, ob das dann irgendwie noch möglich sein könnte, die irgendwie wieder herzustellen.

Ich würde da empfehlen, einen Factory-Reset zu machen, wenn man das da mal gespeichert hat. Dann halte ich es für extrem unwahrscheinlich. Aber sicherer ist es, wenn man die nie in dem normalen Speicher speichert. Da gibt es jetzt, glaube ich, auf jeden Fall keinen Fall, wo da irgendwas passiert ist. Aber ich würde da jetzt nicht meine Hand ins Feuer legen. Okay, das reicht vielleicht als Begründung oder als Erklärung. Weil komplett ausschließen kann man sowas ja meistens nie.

Jetzt hattest du aber gerade noch einen wichtigen Punkt,

Secure Element

weil du diese Secure-Elements angesprochen hast, und ich glaube, wir kommen später auch noch drauf. Aber das ist vielleicht auch noch mal die Erklärung für die Leute, die jetzt schon länger zuhören oder sich selber schon mal ein bisschen auf die Suche begeben haben und sich z.B. einen Ledger, Treasure oder eine Bitbox geholt haben. Da ist es eben gerade der Unterschied oder dieses Verkaufsargument, dass man dieses Secure-Element hat, worauf man den Seed dann auch speichern kann.

Und selbst mit relativ guter technischer Kenntnis und Hardware und Angriffsszenarien hast du trotzdem hohe Schwierigkeiten, an den Seed zu kommen, sagen wir es mal so. Also, das ist ein extrem hoher Sicherheitsstandard mit diesen Secure-Elements. Deswegen braucht man sich jetzt vielleicht nicht verrückt machen, weil wir hier gerade darüber diskutieren, es kann jemand, der das Hardware-Wallet in die Hand bekommt, da jetzt auf den Seed zu greifen.

Das ist bei den Hardware-Wallets so optimiert, dass das gesichert sein sollte, sagen wir es mal so. Bei den anderen Hardware-Wallets gibt es da diesen Secure-Chip. Das Problem ist halt an diesen Secure-Chips, dass es keinen einzigen gibt, der Open Source ist. Und was heißt, man könnte jetzt da die Verschwörungstheorie haben, dass FBI oder CIA irgendwelche Mittel und Wege wissen, weil es ja aus irgendeinem Grund nicht Open Source ist, diesen Secure-Chip zu knacken.

Und könnte sein, dass das möglich ist. Ich finde es auf jeden Fall beruhigend, dass nicht normale Leute, das ist ja eh schon unwahrscheinlich, dass jemand das klaut und dann mit diesem Spezialwerkzeug, was auch immer möglich ist, das knackt. Aber dass das wenigstens normale Leute nicht hinkriegen, sondern nur, wenn die Theorie da was dran sein sollte, dass es dann nur das CIA kann oder FBI. Ja, in der Hoffnung, die geben es einem dann wieder.

Nee, es sind schon alle Szenarien, wo du schon auch am Anfang sagtest, das ist so ein sehr paranoider Case, den man da aufmacht. Aber dennoch, ich finde, wenn man so ein Hardware-Wallet bei sich zu Hause hat, was ich auch jedem abraten würde, das zu Hause zu lagern, nochmal ein Fall für sich, dann sollte man sich dessen schon bewusst sein.

Und gerade, wenn man so ein Gerät hat, wo das im Klartext drauf liegt oder du sagst, es wird jetzt hier auch in den Flash-Speicher geschrieben mit einer Art Verschlüsselung.

Seedgenerierung und Aufbewahrung

Genau, sollte man sich einfach bewusst sein. Und dann gibt es eben Alternativen. Wie würde man es jetzt hier machen? Vielleicht gehen wir mal darauf ein, wie wäre es jetzt bei dem normalen Standard? Also im Standard-Setup, wenn man jetzt eben noch nicht von der Shield-Version, die ich später noch erwähne, redet, dann würde ich das Ganze einfach auf Papier aufschreiben oder in Stahl reinstanzen und dann halt an mehreren Locations aufbewahren.

Und ich würde auch das Ganze, also die Seed-Phrase, in einen Sicherheitsbeutel reinmachen, so einen TEMPA Evident Bag, damit man einfach sicherstellen kann, dass niemand da dran war. Also wenn man jetzt das irgendwo aufbewahrt und dann zu diesem TEMPA Evident Bag geht, oder den Sicherheitsbeutel, und dann drauf schaut, dann erkennt man einfach, dass der noch nicht geöffnet wurde.

Das liegt daran, dass man diese Sicherheitsbeutel eben nicht wieder verschließen kann, sondern wenn man den einmal zugemacht hat, dann bleibt der geschlossen, bis man den öffnet. Und man kann den nicht austauschen, weil da eine einzigartige Nummer dabei ist. Und deswegen finde ich, da gibt es auch andere Mechanismen, auch bei Stahlwallets, sollte man so einen immer verwenden.

Und ich würde es auch empfehlen, wenn man jetzt den Reiheinspecter DIY verwendet, dann sollte man immer eigentlich eine Passphrase dazu verwenden, damit eben, wenn jemand jetzt Zugang zu dieser Seed-Phrase hat, damit er nicht direkt an die Bitcoin-Phrase drankommt, sondern immer noch die Passphrase benötigt. Okay, gute Tipps.

Das heißt, ich habe das Problem, sage ich mal, oder den Vorteil, dass ich mir irgendwo den Seed abspeichere, Klartext oder vielleicht, das geht wahrscheinlich auch im QR-Code-Format. Genau, also da komme ich jetzt noch mal zu dem Ganzen. Also die Idee war, weil beim Specter war es halt kein Problem, man konnte die Seed-Phrase ziemlich leicht eingeben, weil das eben wie eine WhatsApp-Nachricht schreiben ist.

Und als der Seed-Signer dann angefangen hat, dieses Konzept zu kopieren, aber das Ganze auf einem viel kleineren Display nur mit Tastern machen wollte, dann sind die einfach auf ein Problem gestoßen, weil es halt wirklich schwer war, diesen Seed, der ja nicht im Gerät gespeichert wird, immer wieder einzugeben. Und dann hat Seed-Signer die Idee gehabt, ja, wir machen diese Seed-Phrase einfach in Form von einem QR-Code.

Und diesen QR-Code, den hat man dann einfach mit dem Seed-Signer, da war ja eh eine Kamera verbaut, um diese AirGap-Signierung zu ermöglichen, mit dem hat man die einfach eingescannt und dann wurde das in das Hardware-Wallet rein importiert. Und das ist, wenn man das jetzt eben, diesen Ansatz verfolgt, dass man die Seed-Phrase nicht im Gerät speichert, eine wirklich praktische Sache, muss ich sagen.

Also man, zack, innerhalb von zwei Sekunden ist die Bitcoin-Seed-Phrase im Gerät drin und man kann dann Zahlungen signieren. Ich finde, das ist wirklich eine geniale Sache. Und nachdem das dann der Seed-Signer entwickelt hat und das da auch sehr gut funktioniert hat, dann hat auch der Speck, der DIY, das Ganze übernommen. Wie gesagt, die sind sich sehr ähnlich, die beiden Geräte.

Das wurde dann übernommen und jetzt ist es im Speck, der DIY, auch möglich, einfach die Bitcoin-Seed-Phrase auf den, also die Bitcoin-Seed-Phrase auch als QR-Code abzubilden. Also das muss man sich dann so vorstellen. Ich habe da auch Vorlagen in meinem Shop übrigens.

Man schreibt die Seed-Phrase, also einmal die Seed-Phrase bei meinen Vorlagen ist so, man schreibt die Seed-Phrase auf eine Seite, dreht das Ganze um und hinten ist so eine Vorlage drauf, die dann perfekt passt für den Seed-QR und dann malt man die tatsächlich ab. Weil man möchte nicht, dass ein Drucker oder sowas Zugriff auf diese Seed-Phrase bekommt, wenn man die ausdruckt. Was heißt, man muss die tatsächlich mit einem Filzstift da reinmalen.

Ich empfehle es immer, erst mit einem Bleistift vorzumalen und danach mit dem Filzstift nochmal nachzumalen, damit eben, wenn man sich vermalt, man nicht nochmal von vorne anfangen muss. Und es ist ein bisschen Arbeit, das einmal aufzumalen, ja. Aber danach ist es wirklich ein richtig geiles Gefühl, wenn man einfach zack einscannt und dann ist es drin. Ja, das ist cool. Du hattest vorhin von Blogstream, die Jade ist das, ich kam gerade nicht auf den Namen, genannt, da ist es ja noch extremer.

Also wie du sagst, die haben ja wirklich nur noch einen Knopf und ein Rädchen. Also da einen Seed einzugeben, ist halt super, superhakelig. Und dann ist es ja umso einfacher, das einfach nur einzuscannen. Da finde ich es wiederum cool, wie du sagst, du tippst wie bei WhatsApp. Das ging auch gestern ziemlich gut mit 24 Wörtern, wo ich mich noch geärgert habe, jetzt muss ich hier 24 Wörter eingeben, können wir uns nicht endlich mal auf diesen Standard 12 einigen. Und dann war es gar kein Problem.

Also es war halt, ich hatte das, im Nullkommanix hatte ich das ja eingegeben und konnte die ersten Adressen überprüfen. Das war schon cool und das macht es halt wirklich einfacher. Aber trotzdem auch spannend zu hören, dass ich weiterhin von meinem Seed Signer vielleicht einen gestanzten QR-Code verwenden kann und der jetzt nicht umsonst gestanzt wurde. Das gibt es ja auch.

Du kannst ja zusätzlich zu dem, wie du es gesagt hast, das aufzuschreiben oder auszumalen mit einem Füllstift, kann man das ja dann auch noch in so eine Stanzplatte bringen. Genau, das geht auch. Da muss ich aber kurz einhaken noch, beim Seed Signer, der kann das leichter lesen, wenn man es in so eine Stanzplatte reinschlägt, weil das eine Kamera verbaut ist beim Seed Signer. Beim Spectre DIY, da ist ein QR-Code-Scanner, so wie bei einem Supermarkt an der Kasse, so ein Teil ist da verbaut.

Und der kann Bilder nicht ganz so gut interpretieren. Also, was heißt, der kann halt nur diese Barcodes lesen und der tut sich schwer mit dem eingestanzten QR-Code. Und da wird empfohlen, dass man das einfach mit Filzstift, also mit so einem bestimmten Stift, der wird da auch, glaube ich, bei manchen noch dazu verkauft im Shop, das nachmalt und dann kann man es aber auch einscannen.

Das hatte ich auch schon mal für den Seed Signer gesehen, dass es da Probleme gab und dass viele das dann mit so einem, ja, einfach mit einem Schwarzstift machen. Ich muss das beim Seed Signer auch nachmalen auf meiner Stahlplatte. Der liest das sonst nicht. Okay. Genau. Ah, interessant. Wusste ich gar nicht, dass das keine Kamera ist. Nee, das habe ich auch nicht gewusst.

Ich hatte nur, na ja, gut, ich glaube, das liegt aber an meinem Modell oder an der Art und Weise, wie ich es zusammengebaut habe, dass die ab und zu nicht funktioniert oder der Scanner nicht anspringt, wenn ich das versuche zu lesen. Aber das ist nochmal ein Thema für sich. Es gibt da so einen Bug bei dem, wenn man da zu schnell den PIN-Code eingibt, dann kann es sein, dass der Scanner dann plötzlich nicht angeht.

Also, wenn das Problem besteht, dann sich ein bisschen Zeit lassen beim PIN-Eingeben. Ich muss auch sagen, das war einer der Punkte am Anfang, die du gesagt hattest, mit dem Bitcoin verändert sich nicht. Dadurch muss sich das Hardware-Wallet nicht unbedingt verändern, um diese Leistung zu erbringen, die man gerade davon erwartet. Und das kann ich in dem Moment bestätigen.

Also, es ist jetzt nicht wirklich eine Vorbildfunktion, aber ich habe halt immer noch diese erste Version von der Software drauf, wie bei der ersten Zitadelle. Und das ist ja wirklich, keine Ahnung, wie viel, fünf Jahre her. Und es funktioniert halt tiptop. Also, ich kann genau das machen, was ich davon erwarte. Ich mache das Ding an, ich gebe meinen PIN ein und dann kann ich irgendein neues Wallet erstellen, wenn ich jetzt mal rumspielen will.

Oder ich kann für Bekannte, wenn ich jetzt irgendwie so ein, wenn man was verschenken will, kann man mal schnell was aufsetzen. Oder eben in dem Fall gestern einfach mal Adressen prüfen. Das geht auch schon mit dieser älteren Version. Und ich habe halt diesen QR-Code-Support jetzt noch nicht. Ich bin aber immer mal wieder am Liebäugeln, mal wieder die Software zu updaten, um auch das testen zu können, wie gut er das jetzt im Vergleich zum Seed Sender kann.

Deswegen spannend von dir zu hören, dass das alles geht und dass das auch mit dem Seed Einscannen zum Teil geht. Muss ich mal ausprobieren. Cool. Zum Erstellen des Seeds, also wenn du den jetzt nicht selber mit Coins flippst oder selber würfelst, welche Möglichkeiten hast du da mit dem Spectre DIY? Und wie generiert er den Seed? Also welche Entropie nutzt er?

Genau, also da ist ja immer wichtig, man möchte seinen Seed Phrase so zufällig wie möglich haben, damit da eben niemand irgendwie auf irgendwelche Weise noch zurückrechnen kann oder das irgendwie diesen Zufallsalgorithmus knacken kann, um auf die Bitcoin Seed Phrase zu kommen. Deswegen verwendet der Spectre DIY da zwei verschiedene Zufallsalgorithmen gleichzeitig. Erstens in diesem Handy Entwicklerboard ist standardmäßig ein Zufallsgenerator schon eingebaut.

Der wird als erste Entropiequelle verwendet. Und danach wird noch ein, also jedes Mal, man hat ja so ein Touch Display wie bei einem Handy und jedes Mal, wenn man auf diesem Touch Display irgendetwas drückt, also sobald man das Ding das erste Mal geflasht hat, wird letztendlich die Position der X- und Y-Koordinate, wo man getippt hat, wird gespeichert, sowie der Zeitpunkt, wann man da gedrückt hat.

Und das Ganze wird aber nicht quasi in normalen Datenformat gespeichert, sondern der Hash davon, der wird immer gespeichert und wird dann immer aktualisiert, wenn man neu auf das Gerät drauf tippt. Und dadurch hat man quasi den Zufall von jedem einzelnen Drücken auf diesem Display, hat man in der Seed-Generierung drinnen.

Wenn man den dann letztendlich erstellt, dann wird dieser Hash zusammen mit diesem anderen Zufallsgenerator verwendet, um die Bitcoin Seed Phrase möglichst zufällig zu erstellen. Und was da auch noch eine wirklich coole Sache zusätzlich noch möglich ist, die ich bei sonst bei noch gar keinem Hardware Wallet gesehen habe, ist, dass man ziemlich transparent Real-Life Zufall in die Bitcoin Seed-Generierung mit einbauen kann. Also Chris hat ja eben gesagt, man kann Münzen werfen.

Und Münzen werfen ist halt eine etwas kompliziertere Sache, wenn man das machen möchte mit seinem Hardware Wallet. Weil dann wirft man da seine Münzen und dann hat man jetzt halt diese Münzen geworfen. Und was macht man jetzt? Man muss da erstmal die ganzen Nullen und Einsen aufschreiben, muss dann sich die Tabelle ausdrucken und gucken, dass man diese Münzen, also diese Nullen und Einsen, dann sich so berechnet, dass man die in Wörtern hat, die man dann in seinen Hardware Wallet eintippen kann.

Und das ist halt ein sehr mühseliger Prozess, der halt ziemlich komplex ist. Und der Spectre-DIY, der hat einfach eine extrem geniale Möglichkeit, dass bei der Seed-Generierung man jedes einzelne Wort antippen kann und dieses Wort dann direkt in Nullen und Einsen angezeigt wird, also in der Repräsentation der Bits.

Und dann kann man einfach die Münzen werfen und kann dann direkt jedes einzelne Bit antippen und kann dann so letztendlich Real-Life Zufall aus dieser Entropie der Münzen extrem simpel in die Seed-Generierung mit einbringen. Und man kann dann auch letztendlich diese Tabelle, wenn man möchte, ausdrucken und kann dann genau nachvollziehen, ob das Hardware Wallet alles richtig macht. Also genau so wie diese Münzen zeigen, also die Nullen und Einsen, ob da auch wirklich das richtige Wort kommt.

Das kann man dann extrem transparent nachprüfen und ich finde so eine transparente Möglichkeit, echten Real-Life Zufall in die Seed-Generierung mit einzubauen, hat man bei sonst gar keinem Hardware Wallet. Wow, das ist cool, das kannte ich noch nicht. Ist das eines der neueren Features in der Software? Ich weiß nicht, wie lange es noch gibt, aber es ist noch nicht so neu. Also vielleicht, es gibt schon länger.

Cool, weil ich hatte damals auch noch den Tipp bekommen, dass man, wenn man die Wortliste sieht, die antippt, ich glaube, du konntest noch irgendeinen Wert anpassen. Ja, das war dann das wahrscheinlich. Aber es steht da nicht, also die Bits sind ein bisschen, ich sag mal nicht, das sind nicht Nullen und Einsen, die da stehen, sondern das ist ein bisschen komplizierter, was da steht.

Ich habe da aber ein genaues Tutorial abgefilmt auf dem 1.20 YouTube-Kanal, wo ich das genau erkläre, wie ihr das selber nachprüfen könnt und wie ihr das machen könnt und dann ist es ziemlich easy. Das packen wir auch in die Shownotes. Apropos neuere Software, wie aktualisierst du die Software auf dem Gerät? Genau, also um die Software zu aktualisieren, wenn man das erste Mal die Software drauf lädt, dann braucht man da ein Mini-USB-Kabel, mit dem man die dann drauf lädt.

Danach kann man den, also das Case, was du hast, Kajl, das funktioniert noch mit Mini-USB-Kabel. Die neueren Cases, da ist es so, dass man das umändert letztendlich. Da gibt es so einen Switch, wo man das dann später umändert. Danach wird es verwendet mit Micro-USB-Kabel. Man kann so oder so nur einmal die Software draufladen und dann kann man danach die nicht mehr aktualisieren per Kabel. Wenn man die aktualisieren möchte, dann muss man das per SD-Karte machen.

Das Gerät hat auch noch einen SD-Karten-Slot und kann dann darüber die Software installieren. Dabei ist es auch so, dass letztendlich der, der sich die Keys merkt, also der Key von Stephan Sneegereff, der ist da quasi drin gespeichert, mit dem die Software signiert worden ist. Man kann dann tatsächlich nur noch mit Software, die von diesem Schlüssel signiert worden ist, die dann runterladen auf das Gerät.

Was auch noch mal ein Sicherheitsvorteil ist, dass man nicht einfach eine beliebige Software auf das Gerät drauf machen kann. Und was auch noch dazu passt jetzt, man hat beim SPECTRE-DIY Anti-Phishing-Wörter, die am Anfang, also bei jedem Gerät, immer am Startdisplay angezeigt werden. Und da hat jeder eine Art andere Anti-Phishing-Wörter. Also jedes einzelne Gerät hat andere. Das sind immer die von den 2048 Seed-Wörtern, ist da eins, was oben angezeigt wird.

Was heißt, man kann das Gerät auch nicht einfach austauschen, weil sich dann das Anti-Phishing-Wort ändern würde. Und wenn man jetzt noch einen Pin eingestellt hat, dann wird auch für jeden einzelne Ziffer des Pins wird eben auch noch mal ein einzigartiges Wort angezeigt. Und wenn man sich dann, man hat nur einen dreistelligen Pin, dann werden auch schon vier Anti-Phishing-Wörter, die eben nur bei diesem Gerät da sind, angezeigt.

Was heißt, es ist dann unmöglich eigentlich, dieses Gerät so zu manipulieren, dass dann wieder exakt diese gleichen Anti-Phishing-Wörter angezeigt werden. Cool, ich glaub, da geht's in erster Linie darum, dass wenn jemand das Gerät austauschen würde, dass ich nicht meinen Pin eingebe und er mitschreiben kann sozusagen. Ich würde ab dem ersten Buchstaben, schon davor sogar, oder Zahl mitbekommen, das ist nicht mein Gerät, weil hier stimmt irgendwas nicht.

Ich hab ein anderes Wort als sonst jedes Mal. Also die Gefahr ist ja, wenn du belagerst dein Hardware-Wallet unsicher in deiner Schublade, und dann kommt halt jemand und schnappt sich das und tut's austauschen gegen seines, was irgendwie eine korrumpierte Version der Software hat, die irgendwas mitschreibt oder so was. Und dann ... MZs, MZs, Hardware-Wallets, können wir gleich ruhig so sagen. Ich weiß nicht, ob dir das bekannt ist, Schnurz, wir hatten da mal eine Diskussion zu.

Ich hatte schon mal gehört, dass das beim Seat-Signer gemacht hat. Genau, er hat das schon mal gemacht. Da hat irgendwas gemacht, wo irgendwas mitgeschrieben wurde, eine korrumpierte Version des Hardware-Wallets. Und so eine Gefahr gäb's theoretisch ja auch beim Hardware-Wallet, weil es gibt ja Spekter, wenn das jemand irgendwie ... Ich hab noch nie gehört, dass so eine Software da ist, aber es könnte eventuell jemand irgendwas in der Art schreiben.

Und dann das Hardware-Wallet austauschen und dann hoffen, dass du dort deine Seat-Phrase eingibst, danach das Hardware-Wallet wieder einsammeln und dann letztendlich so deine Bitcoin-Seat-Phrase klauen. Und da gibt's eben den Vorteil durch diese Anti-Phishing-Wörter, dass man da eben nicht ... Also, dass man direkt sieht, wenn da irgendein anderes Hardware-Wallet da wär. Cool. Ja, das fällt. Gute Idee. Kannte ich nur von der Coldcard, da ist das ja auch so, wenn man die startet, dass man da ...

Dann hat man irgendwie zwei Pins, und den ersten, den du eingibst, der löst dann wieder die Wörter aus. Und dann merkt man, ob man dann das richtige Gerät in der Hand hält. Cool. Jetzt hast du hier im Doc geschrieben, dass es Temporary Seats gibt. Die hast du, glaub ich, schon erklärt. Genau, das ist das, dass der Seat nicht gespeichert wird. Und das hat übrigens ... Der Calso hat's davor schon mal erwähnt, dass er für seine Freunde und Familie Wallets erstellt.

Und das ist wirklich eine coole Sache, find ich, dass man mit dem Spectre-DIY, oder das geht auch mit dem Seat-Signer, einfach, wenn man Freunde hat, wenn man hier am Orange-Pillen ist, und die eben noch kein eigenes Hardware-Wallet haben, dass man denen auf dem Spectre-DIY einfach, also zusammen mit denen, man könnte es theoretisch denen auch kurz leihen, das Gerät, dass die dann ihr eigenes Wallet darauf erstellen können.

Also die können sich ihre eigenen Seat-Wörter erstellen und können die dann eintippen, also können die dann aufschreiben und können sich dann so ein "Uncle Jim Wallet" heißt es, erstellen, da können sie, wenn sie möchten, das geht mit Spectre-Desktop ziemlich gut, da muss man es loben, die Sparrow-Wallet hat es noch nicht, dass man da so ein "Uncle Jim PDF" erstellt, wo dann einmal der XPub drauf ist, also der Extended Public Key, mit dem man dann genau sehen kann,

wie viel Geld auf der Wallet drauf ist und alle einzelnen Adressen werden ausgedruckt. Und mit diesem "Uncle Jim PDF" kann da, und den Wörtern, die sie erstellt, die dann nur bei dieser Person sind, weil wenn wir das Gerät, den Strom wegnehmen, ist alles gelöscht, auch der Seat von dieser Person.

Und dann kann die Person extrem sicher ihre Bitcoin aufbewahren und extrem sicher weitere Bitcoin empfangen, dadurch, dass die Adressen ausgedruckt worden sind und sie dann mit diesen ausgedruckten Adressen, die sie als erstes einmal im Gerät initial einmal geprüft hat, ob diese Adressen auch wirklich die richtigen Adressen sind, mit diesen Adressen kann die Person dann extrem sicher Bitcoin empfangen, kann also in ihrer Software-Wallet jede einzelne Adresse nochmal nachprüfen,

ob das auch stimmt, kann dann so extrem sicher Bitcoin empfangen. Und nur wenn die Person dann irgendwann das Geld einmal ausgeben möchte, dann wird erst ein Hardware-Wallet benötigt, was man sich dann erst kaufen kann. Und dann kann man, wenn man jetzt ganz frisch zu Bitcoin kommt, kann man jetzt, keine Ahnung, seine ersten 500 Euro erstmal so speichern und dann später, wenn die mehr wert sind, dann kann man sich von dem Geld das Hardware-Wallet kaufen z.B.

Und das finde ich halt eine ziemlich coole Sache. Bei Blue Wallet und Sparrow könntest du ja auch den XPAP einlesen und hast dann auch die Wallets, aber du hast sie nicht verifiziert. Also ich habe verstanden, dass die Sicherheitsmechanismus ist, dass du sie mit Specter Desktop einmal abgeglichen hast, mit dem Specter DIY und hast diese ganzen Adressen sicher.

Während wenn du das jetzt in Blue Wallet machst oder in Sparrow, du nicht überprüfen kannst, ob die nächsten Bitcoin-Adressen, die du dann verwenden kannst, mit diesem XPAP, ob die stimmen, oder? Genau, das Problem ist halt, wenn man jetzt den XPAP vom Hardware-Wallet, also insgesamt vom Hardware-Wallet, nicht nur beim Specter DIY teilt, vom Hardware-Wallet teilt mit dem PC, dann kann es ja immer sein, der PC ist mit dem Internet verbunden, dass der PC korrumpiert ist.

Und dass dann die Adresse, die Empfangsadresse, die man am PC sieht, nicht die richtige Empfangsadresse ist, sondern dass stattdessen ein Hacker Kontrolle übernommen hat über diese Software und dir eine korrumpierte Empfangsadresse anzeigt. Also eine Adresse, die dann das Geld zum Hacker schickt letztendlich. Also eine Adresse vom Hacker. Und deswegen schaut man ja immer auf dem Hardware-Wallet noch mal sicher nach, ob das jetzt auch wirklich die richtige Empfangsadresse ist.

Und wenn man das halt einmal, das ist halt der Vorteil mit diesem Specter Desktop Uncle Jim PDF, das kann man sich dann erstellen, dann werden automatisch diese ersten, keine Ahnung, 25 Bitcoin-Adressen ausgedruckt. Und die kann man dann jeder Einzelne, wenn man möchte, nochmal mit dem Specter DIY verifizieren. Und danach hat man halt die ausgedruckten Bitcoin-Adressen.

Und mit denen kann man dann jederzeit auch nochmal an seiner Software-Wallet, seiner Wahl, ob das jetzt Blue Wallet, Sparrow Wallet, Nunchuck oder Specter ist, kann man jederzeit verifizieren, ob diese Adresse, die die Software-Wallet anzeigt, auch wirklich die ist, die zu deinem Wallet gehört. Cool. Ich habe da übrigens eine ganze Seite auf meinem Online-Shop zu gemacht, zum Uncle Jim Wallet. Ein Tutorial folgt da auch noch. Ich habe da einen schon gemacht, ist aber noch nicht ganz so gut.

Da mache ich noch ein zweites. Die könnt ihr auch mal in die Show Nodes reinmachen. Da habe ich da alle nochmal alle Infos reingepackt. Ja, das ist cool, weil Uncle Jim Wallet ist mir geläufig so vom Namen, aber ich konnte es nicht ganz zuordnen.

Das klingt ja echt plausibel mit dem XPAP und den Adressen, weil genau das war das, was ich als Anwendungsfall hatte, wenn ich von Bekannten testen sollte oder wenn die gestanzt haben, dann hatte ich mich freundlicherweise angeboten, deren Seed mitzuschreiben. Denn ich habe dann mit dem Gerät einfach mal die Wörter eingeben lassen und einfach auf die Seite gehen lassen, wo man sich die ersten Adressen anzeigen lassen kann.

Und das Ziel war es am Ende auf dem Handy irgendwie, also die hatten das Ziel, die wollten gerne sehen, wie viel sie haben oder wie es sich entwickelt. Und meine klare Empfehlung war, weiß ich nicht, ab einer gewissen Summe, das nicht mehr mit dem Seed einzubinden in deine Softwallet, also wenn du Blue Wallet zum Beispiel verwendest, sondern eben nur noch den XPAP einzuscannen.

Dann hast du, bei Blue Wallet ist es jetzt so, dann hast du so ein schwarzes Konto und da hast du nur Sicht, also reiner Lesezugriff. Das war ja das, was du beschrieben hast.

Und dann musst du aber immer noch Blue Wallet vertrauen, dass sie die richtigen Adressen erzeugen, wenn du jetzt das nächste Mal etwas kaufst oder gesendet bekommst, dann könnte dir theoretisch Blue Wallet irgendeine Adresse anzeigen, die ihnen gehört und du stackst da fleißig monatlich hin und am Ende gehört dir das Geld nicht.

Und das war so ein bisschen der Anwendungs- oder wenn du es eben gestanzt hast, um dann einmal zu prüfen, habe ich die richtigen Wörter gestanzt, habe ich noch Zugriff drauf und sehe ich die gleichen Adressen, wie ich dann über den XPAP in Blue Wallet sehe. Und ich finde, dafür ist es halt auch wiederum gut, diesen großen Display zu haben, weil du ja einfach mal eine Sicht von, ich weiß gar nicht, du blätterst glaube ich die einzelnen Adressen durch, aber du kannst relativ schnell durchblättern.

Man kann tatsächlich einfach, das ist halt das Coole an diesem großen Touch-Display, man ist da nicht limitiert auf das, was die Software Wallet einem macht, sondern man kann halt auf dem das ganze Hardware Wallet erkunden, sich alle Wallets anschauen und so weiter, ohne dass man da es immer irgendwo anstecken muss und dann auf einem kleinen Display irgendwas so bestätigen kann. Das ist halt nicht das Einzige, was man kann, sondern man kann wirklich auf dem Gerät alles selber erkunden.

Das gefällt mir so sehr. Und da kann man dann auch jede einzelne Bitcoin-Adresse durchswipen, wie auf dem Handy, und gucken, was da eben Sache ist. Und bei anderen Hardware Wallets, das ist ja auch mega kompliziert, da musst du immer die erst an den PC anstecken und dann die Adresse auswählen, dann verifizieren, dann wird die da angezeigt. Das ist einfach so viel mehr Zeitaufwand möglich, um da das Gleiche zu machen, was man mit dem Spectre DIY machen kann.

Das sind halt natürlich eher die Sachen, die jetzt, ich sag mal, etwas technikaffinere Bitcoiner verwenden. Wenn man jetzt ganz simpel nur Bitcoin empfangen will und am liebsten gar nichts macht und eigentlich nur will, dass da möglichst wenig angezeigt wird, dann ist es vielleicht nicht perfekt. Aber wenn man halt wirklich souverän auf einem selber alles nachgucken will und auch schnell und nicht ewig warten möchte, dann ist der Spectre DIY halt wirklich eine extrem gute Lösung.

Absolut. Also das kann ich so unterschreiben. Ich glaube, wenn man es einfach haben will, ist man mit Ledger und Bitbox vor allen Dingen auch echt gut bedient. Die machen schon einiges richtig, gerade Bitbox dann viel mehr als Ledger vielleicht. Auch was die Software angeht, habe gerade erst bei einer Bekannten, die ich vor einer Weile immer so ein bisschen beraten habe, eine Bitbox das erste Mal mit eingerichtet.

Und das ist ja mittlerweile echt super optimiert für den Anwender, der es noch nie gemacht hat. Bis hin, ich glaube, du hast, glaube ich, auch relativ viele technische Möglichkeiten im Hintergrund. Das hier, was wir gerade beschreiben, ist schon irgendwie so der nächste Level. Also wenn man halt wirklich einfach auch mal rumspielen will oder mal noch ein Seed überprüfen will, den man da hat. Ja, das lässt halt ein bisschen mehr zu.

Ich muss aber sagen, dass ich tatsächlich, das hatte ich auch in der Seed seiner Folge schon gesagt, durch diese AirGapt Wallets deutlich mehr gelernt habe, über wie funktionieren Passphrase, Multisig.

MultiSig

Ich glaube, ein sehr wichtiger Punkt, den du hier auch in die Liste geschrieben hattest, an Themen für heute, das übt man eben schneller mal mit so einem Gerät. Und auch hier wiederum vielleicht schneller als mit einem Seed seiner durch diesen Display. Man kann einfach mal zwischen verschiedenen Wallets switchen. Aber vielleicht kannst du dazu mal was sagen. Du hast sogar gesagt, mehrere Seeds sind möglich. Das bedeutet gleichzeitig, also ich kann parallel auf die zugreifen.

Also man kann bei den Standard-Hardware-Wallets, die so USB-Stick groß sind, da ist es ja immer so, man hat einen einzigen Seed-Phrase und die ist dann auf diesem Gerät drauf gespeichert. Und wenn man da jetzt einen anderen Seed verwenden will, dann muss man einen Factory-Reset machen, was speziell, wenn man ja keinen großen Display hat usw., einiges an Zeit braucht. Und beim SPECT, da ist es ja so, wenn Strom aussteckst, ist alles weg.

Wenn man jetzt wieder Strom ranmacht, kann man neuen Seed-Phrase eingeben, kann eine neue Seed-Phrase erstellen, und dann auf dem Speicher kann man, was weiß ich, 10 oder deutlich mehr Seeds, also quasi auf dem internen Speicher, der jetzt nicht einen Secure-Chip hat, kann man beliebig viele Seeds drauf speichern. Und kann dann halt auch so zum Rumspielen, ist halt perfekt, weil man dann da mehrere Seeds hat.

Und auch fürs Lernen, ich finde das so genial, das Hardware-Wallet, wenn man was über Bitcoin lernen will, dann kannst du halt, weil du da alles selber erkunden kannst und genau siehst, was, wenn du AirGap die Zahlung insignierst, was da gerade für Informationen hin- und hergeschickt werden, ist es, finde ich, um Bitcoin zu lernen, wirklich eine extrem gute Sache. Und ich habe durch dieses Gerät schon so viel über Bitcoin gelernt, was mir sonst einfach verborgen gewesen wäre.

Genau. Und dann sagtest du, Multisig mit einem Gerät, oder hast du es so hier auf die Liste geschrieben? Genau, genau, das habe ich dazu geschrieben. Das, was funktioniert, ist, dadurch, dass die Bitcoin-Seed-Phrase ja nicht auf dem Gerät steht, sondern standardmäßig gespeichert ist, sondern man steckt es aus, dann ist es weg. Und dadurch kann man ja auch zum Beispiel 3 Seed-Phrases mit einem einzigen Gerät erstellen und verwalten.

Also man kann die dann alle nacheinander in das Gerät eingeben oder einscannen per Seed-QR und kann dann das gesamte Multisignature-Wallet mit dem einzigen Gerät erstellen und verwalten. Und dann kann man halt jeden einzelnen dieser Seeds an einen unterschiedlichen sicheren Ort bringen.

Und wenn man dann eine Zahlung machen möchte, dann geht man halt zum ersten sicheren Ort, gibt da die Seed-Phrase ein oder scannt die ein, dann macht man die erste Signatur und dann kann man auch den Seed wieder zurücklegen, fährt dann zum nächsten Ort und macht dann die zweite Signatur.

Theoretisch kann man sogar auch sich die Signatur hier einfach schicken und kann dann auch an einem anderen Ort das nochmal mit einem anderen Hardware-Wallet oder kann das auch mit einem Gerät einfach alles machen. Also da ist man sehr frei und kann dann so sich ein wirklich extrem günstiges Multisignature-Wallet machen, was eben nur die Kosten von einem einzigen Hardware-Wallet hat. Und auch beliebig groß.

Also man kann da auch einen 9 von 10 Multisignature-Wallet machen mit einem einzigen Hardware-Wallet. Das geht mit dem Seed-Signer auch meines Wissens. Geht auch, aber nicht so gut, weil die speichern keine XPubs, die Seed-Signer. Aber das steckt der DIY schon. Und das ist ein wirklich extrem großer Vorteil, die zu speichern, weil man dann viel leichter die Empfangsadressen verifizieren kann. In dem Zusammenhang hätte ich noch eine Frage, wie betreibst du das Gerät denn?

Also machst du das da mit einer Powerbank? Also Powerbank bietet sich an. Das finde ich am angenehmsten. Man könnte es auch in eine Steckdose oder so anstecken, aber Powerbank ist halt am besten. Theoretisch könnte man es auch am PC anstecken. Da sollten eigentlich keine Daten mehr fließen. Man kann es auch noch mal deaktivieren. Also theoretisch kann man per Mini-USB weiterhin ein ... Also das auch per Kabel betreiben, macht aber niemand. Würde ich auch nicht empfehlen.

Sondern ich würde es immer an eine Powerbank anschließen. Und wenn man halt, ja, speziell wenn man ein bisschen paranoider ist, dann sagt man, ich benutze nur die Powerbank, ich will das nicht an einen PC anstecken, der ja mit dem Internet verbunden ist. Genau, und es gibt da auch noch eine Möglichkeit, also es gibt da noch eine Variante, wo ich ja dann später noch dazu kommen wollte mit Akku.

Welche Varianten gibt es?

Ich glaube, wenn ich jetzt so durch die Liste gucke, dann wäre das, glaube ich, so, dann können wir ruhig mal auf die verschiedenen Typen reingehen. Genau, dann komme ich jetzt mal gleich auf die verschiedenen Varianten. Also es gibt ja die Standardvariante, die ganz simpel ist, einfach Handy-Entwickler-Board, QR-Code-Scanner. Und dann hat das Gerät aber ja keinen Secure-Chip.

Und der Stepan Snigirev, der benutzt, denke ich, auch jetzt keinen Secure-Chip, weil der nicht Open-Source ist und der mega-paranoid ist. Aber der dachte halt, ja, das wollen bestimmt auch Leute haben, die einen Secure-Chip haben, weil das halt da State-of-Art war. Die haben alle einen Secure-Chip gehabt, die ganzen Hardware-Wallets. Und dann dachte er, ich will da jetzt auch eine Lösung haben, um ebenfalls einen Secure-Chip reinzubauen in das Gerät.

Und dann hat er die Idee, dass die ganzen Teile Off-the-shelf-Components sind, also Standard-Elektronik, die man sich einfach in normalen Geschäften kaufen kann. Und dann hat er die Idee gehabt, dass man einfach diese Bankkarten, die man verwendet, also wenn ihr bei der Bank irgendeine Zahlung macht, dann habt ihr ja diese Bankkarten, und da ist auch ein Secure-Chip drauf. Und die Idee war, dass man einfach diesen Secure-Chip verwendet von so einer Bankkarte.

Und dann hat er letztendlich einen Smart-Card-Reader genommen und den an den Spectre drangebaut. Und dann gibt es jetzt extra ein Erweiterungs-Board für den Spectre-DIY, wo man dann eben so eine Smart-Card, so eine Art Bankkarte, die kann man extra speziell, also man braucht eine spezielle Variante von, die muss man auch flashen.

Und danach kann man dann diesen Secure-Chip von dieser Bankkarte für den Spectre-DIY verwenden und kann dann, hat man alle Vorteile von dem Spectre-DIY, großes Touch-Display, Temporary-Seat usw. Und zusätzlich hat man auch noch diesen Vorteil von kommerziellen Hardware-Wallets, dass man eben die Smart-Card verwenden kann. Und das ist, wie gesagt, dieses extra Board. Da war dann auch noch ein Akku drin verbaut. Und den hat Spectre dann im Shop verkauft.

Auch eine sehr geringe Auflage, muss man sagen. Ich glaube, 350 Euro haben die zu dem Zeitpunkt gekostet. Also schon ein Stück teurer, als wenn man die jetzt selber zusammenbaut oder die einzelnen. Und mittlerweile, also ich verkaufe die jetzt auch, also die gab es eine Zeit lang nicht. In meinem Shop, da sind die nur 290 Euro, der Spectre-Shield, weil vor kurzem, das ist wirklich eine mega geile Sache, vor kurzem ist einer hingegangen. Und das ist ja alles Open Source.

Und er dachte sich, dieses Secure-Chip ist schon mega geil, aber den war nicht mehr erhältlich zu dem Zeitpunkt. Und weil da gibt es bestimmte Elektronik-Teile, die dann halt nicht mehr hergestellt worden sind. Und dann dachte er sich so, ich will das jetzt eben wieder hinkriegen. Und dann hat er dieses Board wieder hergestellt. Also die Teile, die eben nicht mehr erhältlich waren, ausgetauscht gegen gleichwertige. Und dann konnte man den wieder bestellen, dieses Board. Für den Spectre-Shield.

Und dann dachte der sich so, jetzt wo ich schon dabei bin, will ich das auch noch viel, viel günstiger machen. Und dann ist er hingegangen und hat alles entfernt, was man quasi das möglichst versimplifiziert. Das ist jetzt nur noch halb so groß, dieses Board. Dafür ist jetzt leider kein Akku mehr drin. Aber er hat es geschafft, ein viel günstigeres, ja so ein Board zu bauen. Und was trotzdem diese Smartcard-Möglichkeit ermöglicht. Und jetzt kostet es in meinem Shop nur noch 190 Euro.

Also 100 Euro günstiger, als es davor in meinem Shop war. Und 350 war es ja bei Spectre. Also der hat wirklich extrem gute Arbeit geleistet. Der Crypto-Guide war das. Und das ist schon wirklich eine geile Sache. Und was auch noch der Vorteil ist, jetzt vom Spectre-Shield Lite oder Spectre-Shield zu kommerziellen Hardware-Wallets, dass man einfach diese Smartcard einfach rausmachen kann und eine andere Smartcard reinmachen kann.

Und was heißt, man hat beliebig viele Secure-Chips mit nur einem einzigen Hardware-Wallet. Man kann sich jetzt einen Spectre-Shield Lite oder Spectre-Shield kaufen. Man kann ihn für die gesamte Familie verwenden. Konnte man vorher auch schon. Aber man kann auch, also jede Person in der Familie kann einen eigenen Secure-Chip haben mit dem Spectre-Shield. Und das ist halt auch eine geile Sache. Weil du dann wirklich einen Familien-Hardware-Wallet hast. Jeder hat eine eigene Card.

Man macht zack rein, Pin eingeben und dann ist man an seinem Bitcoin. Vielleicht noch eine Passphrase, wer möchte. Aber das ist halt eine wirklich geile Sache, ohne dass sich die Familienmitglieder vertrauen müssen und ohne das, was ich da alles schon für Möglichkeiten gehört habe, die sich dann ein Seed teilen. Also das halte ich ja nichts von. Die Adresse gehört aber mir. Nein, das ist meine. Ja, genau. Ich stelle mir nur vor, wie man sich dann streitet und dieses auch.

Der Sohn hat die Seed vom Vater noch und dann will der Sohn aber Self-Custody machen. Ja, ich will jetzt aber meine Seed haben, Papa. Und dann hat der Sohn die Seed-Phrase vom Vater. Und so hat dann wirklich jeder seine eigene Seed-Phrase und kann da ... Ein Hardware-Wallet reicht. Das ist gut. Und dieses Secure-Element, wie entschlüsselst du das? Wie liest man das aus? Oder ist da nur der Schlüssel drauf? Also das sind letztendlich drei verschiedene Teile. Also das ist quasi der Schlüssel.

Und es sind ... Also der Specter Shield entschlüsselt das dann von der Smartcard und mit dem PIN-Code. Also es sind drei Teile, die man benötigt. Einmal der Specter Shield selber. Also der speichert dann auch die ... Der speichert dann da auch was. D.h. wenn man dann Factory-Reset macht, dann könnte man mit der Smartcard das auch nicht mehr herstellen. D.h. man braucht immer den. Dann braucht man diese Chip-Karte. Und man benötigt den PIN.

Und mit den drei Teilen zusammen kommt man dann wieder an seine Bitcoin-C-Trace dran. D.h. du musst auf jeden Fall ein gutes Backup haben. Du kannst dich jetzt nicht auf diese Secure-Card verlassen, die Smartcard, sondern ... Genau. Also man sollte immer, das ist aber bei allen Hardware-Wallets so, immer noch mal einen extra Backup haben. Ja, klar. Aber es ist so, du kannst diese Karte nur mit dem einen Gerät benutzen. Ja. Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten tatsächlich.

Es gibt einmal die Möglichkeit, dass man es unverschlüsselt drauf speichert. Dann kann man die theoretisch in jeden Speck da reinmachen. Und kann dann den auf jedem Speck da auslesen. Und es gibt die Möglichkeit, die verschlüsselt, also encrypted, mit dem Secure-Chip zu speichern. Und dann kann man eben nur mit dem einzelnen Speck da dran an die Seed-Trace. Und das ist auch das, was ich im Normalfall empfehlen würde.

Ja, so eine Smartcard lässt sich natürlich deutlich einfacher verstecken, als jetzt irgendwie so eine gestanzte Liste von Wörtern oder einem QR-Code oder sowas. Also ich stelle mir das schon ganz praktisch vor. Und auch für das Setup, was du aufgemacht hast, für eine Familie, Community, Freunde. Wenn man sagt, man setzt das eh regelmäßig auf, weil man irgendwie der einzige Ansprechpartner in diesem Umkreis ist, dann finde ich das schon ganz charmant, sich sowas vielleicht mal zu gönnen.

Aber an sich, also das, was du beschrieben hast, alles geht theoretisch ja auch ohne die Smartcards. Also wenn ich jetzt nur einfach mir die Wörter aufschreibe, und da kann ich ja auch mehrere Wallets anlegen, habe eben diese ganzen Funktionalitäten. Ich habe nur nicht diesen unlesbaren Speicher, sagen wir es mal so. Das ist ja der große Vorteil, dass, wenn ich die Karte irgendwo finde, ich nichts damit anfangen kann, wenn ich nicht weiß, wie der Pin ist und welches Gerät verwendet wurde.

Also ich habe schon noch mal so eine erhöhte Sicherheit. Vielleicht ein guter Anwendungsfall, wenn man sagt, man will so ein bisschen Cash in der Reichweite haben und so den Cold Storage schön weit weg. Dass man sich vielleicht so eine Lösung für in der Nähe von zu Hause, sage ich mal, so wirklich mal eingrenzen, aufbaut, weil immer noch total schwierig, damit was anzufangen, aber für dich vielleicht einfacher.

Und für alles Größere dann doch wieder so Multisig und geografisch distributed, wie auch immer man sich da seine Setups überlegt. Coole Sache. - Genau. Finde ich auch, weil die Gefahr ja zum Beispiel beim Seat Signer ist, dass, wenn du mit dem QR-Code rumhantierst, hast du quasi den Seat offen irgendwo.

Ich habe mich selber schon dabei erwischt, dass ich da irgendwas gemacht habe und dann die Kamera hier, mit der wir uns gerade sehen, nicht zugeklappt habe und keine Ahnung, in der nächsten besten Anwendung dann war und dachte, oh, fuck, wenn ich jetzt hier, keine Ahnung, ich bin jetzt irgendwie im Teams Call oder so und dann liegt das alles noch hier rum, macht einer einen Screenshot, fertig ist die Laube.

Ich habe mal geguckt, was du da drauf hast, was da hier unten liegt bei dir auf dem Tisch gerade. (Lachen) Oh. Aber das ist nicht ganz weit hergeholt, weil ein besagter Bekannter, von dem ich vorhin sprach, seine größte Sorge ist tatsächlich, dass dieser QR-Code mitgelesen wird. Und ich glaube, der ist nicht so abwegig, weil du musst mittlerweile davon ausgehen, dass du ein Einzel-Target bist, also ein einzeln anvisiertes Ziel, sagen wir es mal so im Deutschen, durch die Funktion von AI.

Also dadurch, dass wir mittlerweile so weit sind in der technischen Umsetzung, dass du sagen kannst, kontrolliere alle Kameras auf der Welt und sag mir, ob du irgendwo ein Seed findest und probiere den gleich aus. Das ist wirklich nicht mehr weit hergeholt. Also wenn es nicht schon da ist, dann wird es bald kommen. Von daher, da kann man nicht paranoid genug sein, warum geht die Seeds im dunklen Kämmerlein ohne irgendwelche Technik zu stanzen, zu schreiben, zu würfeln, wie auch immer.

Von daher, ja, ich glaube, das ist auch wieder so ein klarer Fall für AirGap Device, also ein Gerät, was komplett unabhängig von jedem Internetgerät ist, was wir hier gerade beschreiben. Das spricht deutlich für diese Geräte, muss ich sagen. Genau, da kann ich dir nur zustimmen. Bei dem Standardgerät, du hast jetzt die, das Spectre Shield und Shield Lite erwähnt. Bei dem Standardgerät, was ich jetzt hier habe, wo liegen wir da vom Preis?

Also in meinem Shop kostet der 165 und der Spectre Shield Lite ja 190 mit zwei Smartcards, also ist eigentlich von ... Ah ja, okay, einfache Entscheidung. ... Preis nicht gerechtfertigt. Ja, kann jeder, muss jeder für sich entscheiden, aber okay, hat man mal so einen Richtwert, wo man ungefähr landet.

Also, es gibt ja in diesem Fall drei Modelle, den klassischen Spectre DIY, dann den Spectre Shield Lite, dieser verbesserte mit dem Secure Element, den du beschrieben hast, und dann den, jetzt muss ich mal kurz gucken ... Der normale Spectre Shield. Der noch eine Batterie hat, oder was hat der? Der noch eine Batterie hat, genau. Aber sonst ja auch nicht mehr so wirklich einen Vorteil gegenüber dem Lite, ne? Und sonst ist er genau das Gleiche wie der Spectre Shield Lite.

Man kann die auch ... Also, es sind auch die gleichen Smartcards und so. Okay, und beide und alle Versionen können auch die SD-Karte. Ja klar, du musst ja irgendwie die Software aktualisieren.

Ja. - Okay. Und, das muss man auch noch mal dazu sagen, man kann sich, und das war ja so dieses, du hast immer wieder gesagt, off the shelf, also du kannst die Hardware auch irgendwo im Netz bestellen und dir selber zusammenbauen, was ja der eigentliche, ich sag mal, so dieser Anwendungsfall oder unique selling point, sagt man im Englischen, also so dieses Verkaufsargument für diese AirGap Devices war.

Das heißt, du bestellst in irgendeinem Fachshop die Hardware und kannst relativ sicher sein, dass es keinen Mittelsmann gibt, Supply Chain Attack nennt man es, das haben wir jetzt noch nicht groß erwähnt. Ich glaub, das war ja von dem Stefan auch die Idee, dass er ein Hardware Wallet hat, wo nicht draufsteht, ich bin für Bitcoin.

So, dass nicht in irgendeinem Werk in, weiß ich nicht, in Amerika oder in China vermutlich eher, dieses Gerät erstellt wird und ich davon ausgehen muss, dass da vielleicht jemand Hintergedanken hat, wenn er mir das Ding zuschickt, sondern ich bestell einfach nur diese Hardware-Teile, die wir auch noch mal listen werden, oder die du ja auch in deinem Shop hast oder mit der Anleitung, und baue es mir selber zusammen.

Heißt, ich hab mehr oder weniger eine Sicherheit, dass da nicht unbedingt jemand einen Angriffsvektor drauf hat, weil es ja auch für andere Sachen verwendet wird, nehme ich an. Oder zeichnet sich so ein bisschen ab, dass dieses Board nur noch für Hardware Wallets verwendet wird? Nee, da muss ich eine wirklich witzige Story erzählen.

Ich war an der Bitcoin-Forum Ingolstadt letztes Jahr und hab da einen Workshop gemacht, einen Specter-DIY-Workshop, wo, ich glaub, zwölf Leute sich einen Specter-DIY zusammengebaut haben.

Und das Witzige war, die Leute, weil das war halt so eine Universität, wo wir da waren, und die Leute, die hatten tatsächlich, wir sind dann hergekommen mit unseren ganzen Boards, dann schauen die dieses Board so an, so "Hä, das haben wir auch hier!" Dann haben die das uns gezeigt und die hatten das gleiche Board und haben da irgendwas anderes mitgemacht. Also, das war wirklich extrem witzig. Ach, cool. Ja, genau die Frage beantwortet sich damit.

Das war nämlich so ein bisschen meine Angst, dass ich dachte, ja gut, jetzt haben wir hier vor, weiß ich nicht wie viel Jahren, acht Jahren irgendwie rausgefunden, dass dieses eine Board perfekt ist. Jetzt gehen die ganzen Bitcoiner hin und kaufen die ganzen Läden leer. Und irgendwann wird ja doch jemand ausschlau und kriegt mit, ah, okay, wenn das nur noch für Hardware Wallets verwendet wird, könnte ich ja mal irgendeinen, weiß ich nicht, Random-Bug da reinbauen.

Okay, gut zu wissen, dass das immer noch nicht der Fall ist. Cool. Dann ... ähm ... Genau, jetzt noch mal zum Thema Verstecken. Du hast ja gesagt, dass man die Smartcard ziemlich gut verstecken kann. Und zurzeit, wenn man die jetzt kauft, dann sind die so ganz blank. Man kann sich das vorstellen wie so eine Kreditkarte. Da ist dieser Chip, den sieht man eben drauf, und der Rest ist alles weiß. Und was ich mir gedacht hab, ist, dieses Verstecken, das hat mich auch nicht losgelassen.

Ich dachte, es wäre doch geil, wenn man das noch viel besser verstecken könnte. Und deshalb hab ich vor Kurzem die Möglichkeit rausgebracht, also, grad sind die schon alle ausverkauft, sind aber bald neue da, dass ich die Smartcard quasi da was draufgedruckt hab. Und zwar, dass die so aussieht wie so eine Fitnesscenter-Karte. Oder wie so von so einem slowenischen Baumarkt. Sodass man die dann im Geldbeutel rumtragen kann, bis es halt maximal unauffällig ist.

Weil dieses Weiße ist natürlich schon ein bisschen was. Ja, fand ich auch. Muss ich sagen. Und dieses Design, dieses Standarddesign von diesen Smartcards, da denkst du schon, die könnte ich mal mitnehmen. Die sieht wichtig aus irgendwie. Entweder der lockt sich damit auf Arbeit ein, oder ... Keine Ahnung, ob man jetzt unbedingt an Wallet denkt. Coole Idee, das zu bedrucken. - Genau. Ja, hab ich grad gesehen bei dir im Shop. Mega gut. Cool. - Ja. Verlinken wir auch. Richtig cool.

Genau, du hattest vorhin den Cliffhanger. War das eine dieser Storys? Das war der Specter Shield, dass man quasi die Smartcards auch noch hat. Mhm. Ähm, jetzt gibt's ja so ein paar DIY-Signer. Wir haben den Seed-Signer schon angesprochen. Aber es gibt ja noch andere Projekte. Vielleicht kannst du den Specter-DIY da mal einordnen. Also, wenn ich mich nicht irre, gibt's noch das Crux-Projekt, ne? Oder wie heißt das? Crux? - Genau, Crux-Projekt.

Ich weiß auch nicht, wie man das im Deutschen ausspricht. Genau, und das sind zwei, also es gibt dann diese drei Hardware-Wallets, die man alle selber sich zusammenbauen kann aus Standard-Elektronikteilen. Und was da ja erwähnenswert ist, ist, dass letztendlich ... Also, der Specter-DIY war halt als Allererstes da. Und die anderen beiden Projekte, die haben dann letztendlich sich einmal inspiriert. Und die haben ...

Also, von der Idee, dass man das alles bauen kann, und haben da auch einige Funktionen übernommen. Haben wir ja schon gesagt, die QR-Codes beim Seed-Signer. Die haben da auch, weil der Code frei verfügbar ist, den kann jeder kommerziell auch nutzen, den Code vom Specter-DIY, haben die sich auch da letztendlich drauf zugegriffen. Haben sich da das benutzt, um das zu bauen. Und da gibt's nämlich so eine bestimmte Library, die extra für den Specter-DIY entwickelt worden ist, vom Stepan Snigrev.

Das ist die Specter-Embed-Cryptography-Library. Und die ... Die wird auch verwendet im Seed-Signer-Projekt und im Crux-Projekt. Also, die konnten quasi erst entstehen, dadurch, dass der Specter-DIY entstanden ist. Oh, wie cool. Ja, vor dem Crux hab ich auch mal gelesen, das sah so ähnlich aus wie der Jade damals, kann das sein? Das war auch erst so ein kleines Gerät. Die haben dann irgendwann auch noch mal so ein größeres rausgebracht.

Ich kenn mich nicht so aus mit der Crux, aber ich glaub, man kann die auf verschiedene Geräte draufflashen, die Software. Ich hab da schon viele verschiedene Größen gesehen. Okay, das erklärt, warum ich letztens auch so ein großes Gerät gesehen hab, wo das drauf war. Alles klar, dann ist das eher vielleicht so eine Standardsoftware für verschiedene Technik.

Auch ein cooler Ansatz eigentlich, zu sagen, man schreibt halt nur diese Software für Hardwaregeräte, die irgendwo frei verfügbar sind, und man konzentriert sich nicht mal nur auf dieses eine Hardwaregerät. Oder den einen Chip. Dann gibt's noch dieses Part, wie heißt das noch mal? Passport? Das ist aber nicht DIY, glaub ich. Das ist nicht DIY, ne? Sondern das ist quasi ein kommerzielles Gerät, aber open source, ne? Ja, soweit ich weiß. Ich hab das auch noch nie, ich hätt ja immer nur Bilder von.

Das sieht so ganz fancy aus wie so ein altes Nokia-Telefon. Ist es vielleicht, steckt da auch hinter. Ja, megagut, und ich finde, dass das halt total wichtig ist, dass es solche Projekte gibt. Es gibt ja jetzt auch den BitX, dass du quasi einen DIY-Miner dir bauen kannst. Und das finde ich halt total wichtig, dass man in Bitcoin unabhängig ist von, ja, kommerziellen Anbietern.

Ganz unabhängig wird man nie sein, aber gerade was so den Seed und das Signieren und so angeht, sollte man halt schon gucken, dass man sich da einfach von kommerziellen Anbietern auch unabhängig machen kann. Was ja nicht heißt, dass man die auch nicht nutzt, ne? Dass man, das war ja schon oft auch gesprochen, was so ein Vorteil vom Seed-Signer ist, den in Kombination mit verschiedenen Wallets nutzen zu können usw. Ja, voll. Das ist ja beim Spectre auch so.

Ja, megagut, und wie geht das jetzt weiter mit dem Projekt erst mal?

Wie sieht deine Zukunft aus?

Und wie geht's bei dir weiter? Weil du hast dich ja der ganzen Sache sehr committed, ne? Ja, also, genau, also der Spectre, da bin ich jetzt gespannt, wie sich das entwickelt. Also, jetzt gab's ja den Crypto-Guide, der jetzt hier hingegangen ist und dieses Board noch mal rausgebracht hat, also dieses viel günstigere Spectre-Seed-Lite-Board.

Und ja, jetzt insgesamt ist jetzt wieder ein bisschen mehr Stimmung da, hab ich so das Gefühl, in der Spectre-DIY-Community, dass wir da jetzt wieder ein bisschen auch mehr Development machen wollen. Da gibt's jetzt, haben wir so eine kleine Gruppe gemacht, und das wurde jetzt so ein bisschen ausgetauscht, und dass wir hier jetzt gucken, dass da was vorangeht, sag ich mal.

Und da bin ich sehr bullish jetzt insgesamt in der nächsten Zeit auf Spectre-DIY, und ich kann mir schon vorstellen, dass da jetzt noch mal was geht. Cool. Stark. Genau. Und jetzt zu meiner Seite, ja, ich versuch jetzt, ich hab jetzt mein Abitur vor circa einem Dreivierteljahr gemacht, und jetzt probier ich mich voll auf Bitcoin zu fokussieren.

Und genau, ich mach ja die Videos für 21, versuch jetzt hier mit Clavastack, ehemals BTC Frankenstein, ja, mit den Spectre-DIYs Geld zu verdienen, vielleicht auch ein bisschen Beratung noch. Genau, das ist so mein Werdegang. Mega gut. Richtig cool. Ja, richtig gut. Also dein Shop ist ja auch total schön, finde ich total unterstützenswert, das Projekt. Du hast ja viel Arbeit wahrscheinlich auch da reingescheckt, den Shop aufzubauen. Ja, das ist auf jeden Fall.

Ja, also das macht man doch nicht so nebenher, ne? Ja, aber ich hab nebenher angefangen, also während dem Abiturmachen quasi. Da ging noch was, parallel, schreib mal. Clavastack ist dann auch, damit wir es auch noch mal erwähnt haben, für die Leute, die nicht in die Shownotes gucken, Clavastack.com ist dann der Shop, über den wir die ganze Zeit reden. Vielleicht da auch noch mal kurz die Randnotiz.

Du hast uns zwar angesprochen, ich hab aber sofort auch die Hand gehoben und gesagt, ich hab gerade vor einer Woche erst das Gerät wieder ausgepackt und gedacht, wo kriege ich die Hardware her, ich brauch noch eins. Und dann hast du witzigerweise den Jan-Paul angeschrieben und gesagt, hier, ich hätte mal Lust, über das Thema mit euch zu sprechen. Und ich hab gesagt, das mache ich.

Von daher, das ist noch mal die Info für alle, die gerade zuhören und sich denken, macht ihr jetzt Werbung für den Shop? Seid ihr irgendwie Partner in irgendeiner Form oder kriegt ihr was dafür? Das ist nicht der Fall. Wir haben keine Werbebeziehungen in irgendeiner Form. Wir haben auch keine Vorteile dadurch. Und wir sind einfach nur überzeugt von den Produkten, deswegen sprechen wir darüber, deswegen haben wir auch so viel über den Seat Signer gesprochen oder die Bitbox.

Und genau, das wollte ich nur noch mal erwähnt haben. Das heißt, wir leben immer noch von euren Unterstützungen. Das heißt, ihr könnt uns substreamen, denn wir sind weiterhin werbefrei. Und genau, wenn ihr uns unterstützen wollt, dann sehr gerne über eine Lightning-Spende oder über das Streamen von Satz mit einem Podcast 2.0 Player eurer Wahl. Ansonsten kommt gerne mal in unsere Telegram-Community.

Da könnt ihr euch auch mit uns austauschen und mal ein bisschen Feedback geben, wenn ihr das möchtet. So viel zum eigentlichen Werbe-Blog, den wir heute schalten wollten. Genau, ich schaue auch gerade das erste Mal auf die Seite. Nicht das erste Mal, aber ich schaue jetzt während der Folge das erste Mal drauf. Und da hat man doch deutlich mal einen Überblick über diese Spectre-DIYs, Spectre-Shield-Light und Spectre-Shield.

Das ist cool zu sehen, was der genaue Unterschied ist, so im Design schon. Und man sieht es ja mit der Card. Da sieht man auch mal diese Smart-Card mit dem Secure-Element. Ach, cool. Die Temper-Evident-Bags hast du auch. Genau, diese Sicherheitsbeutel. Genau, ich hab da so alles, was man braucht, wenn man den Spectre verwenden möchte, kann man alles bei mir kaufen. Da muss man nirgendwo anders noch irgendwas kaufen.

Ich hatte bei den Beuteln nämlich damals mich gefragt, ich dachte, ja, cool, jetzt machen ja alle irgendwie diese Beutel. Und am Ende kauft sich jemand anders diesen Beutel und tauscht den aus. Aber du hast es während der Folge auch schon gesagt, da ist eine Nummer drauf, eine ID, und die ist fortlaufend. Das heißt, ich kann nicht einfach zu dir gehen, kauf mir den nächsten Schwung Beutel und tausche das aus, weil ich bei meinem Kumpel irgendwie das Hardware-Wallet auspacken möchte.

Das heißt, ich hab da auch noch mal so einen Sicherheitsfaktor. Vielleicht hat sich das der ein oder andere noch gefragt. Ach so, cool, du machst sogar auch einen Vertrieb für die Metal-Backups. Genau. Die verschiedenen. Hast du vielleicht schon über diesen Micro-Seed nachgedacht? Hast du schon mal gehört von dem? Das hab ich schon mal gehört, dieses Tiny-Seed, glaube ich, oder so was. Ja, es gibt Tiny-Seed, genau, so eine ganz kleine Platte.

Und Micro-Seed ist gerade so ein Typ in den USA, der hat mehr oder weniger hier so ein Stuntset entwickelt, wo du deinen kompletten Seed auf eine Unterlegscheibe standst. Also wirklich richtig many. Und Thema Verstecken oder Verbergen, das find ich echt spannend. Vielleicht findet sich da irgendein Partner in Deutschland. Kann ja noch mal ganz interessant sein. Das hab ich jetzt noch nicht von gehört. Also bei mir gibt's, PlapStyle und Seedor gibt's beide auch bei mir im Shop.

Cool, cool, beide auch richtig gut. Wir hatten beide schon bei uns, nicht beide zu dem Thema, aber wir haben über beide schon gesprochen. Von daher kann man ruhig mal erwähnen. Ich hab gerade schon geguckt, in Sparrow kannst du Spectre DIY auch bei Default importieren. Also Master Public Key Feature von Spectre DIY kannst du importieren. Genau, man kann einfach auf Importieren gehen.

Man kann auch sogar den XPub, also wenn man jetzt den Wallet Descriptor bei Multi-Signatur-Wallets auf dem Gerät speichert, den kann man auch wieder exportieren, dann auch später wieder. Ja, sehr cool. Ne, finde ich immer, DIY-Projekte und auch noch Open Source sind auf jeden Fall, das passt gut zu uns. Da hab ich jetzt gar keine Probleme, auch dann irgendwie Werbung für den Shop zu machen. Ja, absolut.

Und wenn sich jemand da so reinkniet und eben auch so viel Community-Arbeit macht mit den Videos, die müssen wir ebenfalls verlinken. Da tauschen wir uns gleich mal nach der Folge zu den Links aus. Cool. Ich glaube, von der Liste haben wir alle Themen besprochen. Hast du noch was, was du mit uns teilen oder mit der Community teilen willst? Ne, das wär's jetzt eigentlich schon. Vielleicht, ich glaube, dadurch, dass wir den Shop verlinken, hat man dann auch direkt einen Bezug, wo man dich findet?

Genau. Also ihr könnt mir gerne folgen. Ich hab zwei Kanäle quasi, einmal meinen Privataccount "Schnurz" auf Twitter und mit "Klavastack", was ja ehemals BTC Frankenstein war, da bin ich auch relativ aktiv auf eigentlich allen Plattformen, also Twitter, Instagram und auch Nostar. Und YouTube auch noch, da hab ich auch noch einen Kanal, wo ich manchmal so, also öfter so Kurzvideos hochlade. Die lade ich auch auf allen Plattformen hoch. Also da könnt ihr mir gerne folgen.

Und natürlich auf dem 21-Kanal, wo ich jede Woche circa ein Video raushau. Tutorial, die könnt ihr natürlich auch gerne alle anschauen. Jetzt hab ich noch eine Generationenfrage.

Fragen zur jungen Generation

Wenn du sagst, du bist auch auf Instagram und so, ne? Also die Bitcoiner, die man jetzt so auf der Zitadelle trifft, die würde ich sagen, die sind so zwischen, ja, wie alt sind die? Ende 20 oder Mitte 20, vielleicht weniger, ne? Die Gauss-Kurve da, die Glocke ist irgendwo eher 35 oder so, ne? Ja, genau. Und ich bin da vielleicht eher schon fast am älteren Ende. Jetzt hast du aber, sagst, bist dann auch bei Instagram. Was hast du denn da für eine Zielgruppe? Ist das deine Peergroup?

Also wenn du sagst, du hast jetzt 24 Abi gemacht. Meine Tochter ist in der 12. Die würde dann, nee, nee, warte mal, nächstes Jahr ist die Mitte, das haben wir jetzt 25. Ja. Und wenn ich denen mit Bitcoin komme, dann verdrehen die nur die Augen. Ja, also das ist schon insgesamt ein Problem meiner Generation, sag ich mal, dass es sehr wenig Bitcoin an meinem Alter gibt. Also ich bin jetzt 19 und es gibt wirklich sehr wenige nur.

Ich hab da mal auf dem 21 YouTube-Kanal, da hab ich ja die Möglichkeiten, dass ich mir die Statistiken anschaue. Ich hab das da auch auf 21 dem Twitter-Account gepostet. Und das waren, ich glaub, da war quasi circa, ich weiß die genauen Zahlen nicht mehr, aber so circa 2% oder so waren quasi nur unter 24 oder unter, ich weiß nicht mehr exakt, oder unter 21 oder irgendwie sowas in der Art. Also es sind wirklich sehr wenige und es sind sehr viele, wie du schon gesagt hast, so 35, 30 rum.

Und insgesamt ältere gibt es deutlich mehr als welche in meinem Alter. Und wer genau auf Instagram da jetzt bei mir schaut, da denk ich auch eher, dass es jetzt nicht Leute in meinem Alter sind, sondern auch eher etwas ältere. Genau. Aber ich weiß es auch gar nicht so genau. Ich mach da jetzt keine so krass, also so Analysen. Was sagen deine Freunde aus der Abi-Zeit und so, was sagen die dazu, was du jetzt machst? Ja, also die finden das eigentlich ganz cool.

Weil natürlich, wenn der Bitcoin-Preis immer weiter hochgeht und die alle so "Oh". Also unweigerlich. Ja, also ich bin da, ich hab da einige, probiere ich zumindest zu euren Spielen, dass die jetzt komplett bei Bitcoin sind. Also quasi richtige Bitcoiner ist jetzt leider noch nicht der Fall. Aber es gibt jetzt schon einige, die jetzt dann Bitcoin gekauft haben und jetzt auch immer noch der Nachfrage haben, immer noch weiter Bitcoin kaufen.

Aber genau, also da gibt es jetzt immerhin wenigstens da, wo ich mein Werk getrieben habe, ein paar jüngere Leute, die auch zu Bitcoin gefunden haben. Cool. Ja, noch mal unterstützenswerter. Hast du schon mal einen Workshop angeboten für deinen Freundeskreis? Wahrscheinlich noch nicht. - Das nicht, nee. Der Level ist immer noch zu hoch wahrscheinlich.

Und hast du dir denn so Gedanken gemacht, jetzt wenn du sagst, du hast jetzt erstmal diesen Shop aufgebaut und bietest diese Workshops an und Bitcoin-Consultancy. Hast du dir Gedanken über Skalierung oder so? Oder willst du das erstmal so alles erst aufbauen? Also ja, Skalierung weiß ich jetzt nicht, wie ich das skalieren kann. Also natürlich jetzt irgendwann schaffe ich es, wenn jetzt genug Bestellungen kommen.

Also wenn ihr jetzt alle bestellt, dann weiß ich natürlich nicht, ob ich dann irgendwann noch hinterherkomme mit allem, wenn ich jetzt alles Videos mache und die Tutorials und die Webseite manage und die Dinger zusammenbauen, dann muss ich natürlich gucken, ob ich da vielleicht irgendeine vertrauenswürdige Person finde, die mir da hilft beim Zusammenbau oder insgesamt bei den anderen Sachen. Aber so weit habe ich jetzt noch nicht gedacht. Wie lange baust du an einem Gerät? Das ist nicht so lang.

Also wenn ich jetzt denke, ich würde jetzt sagen, wenn es schnell geht, so 12, 15 Minuten, wenn man bei so einem Spektre shield light zum Beispiel. Und wenn man jetzt halt, ich mache ja auch Workshops immer wieder, dann braucht es natürlich länger, wenn man das das erste Mal baut oder zu viele auf einmal und man muss dann denen erklären, wie das geht.

Und da geht es ja auch nicht nur, ich mache nicht nur das Bauen, sondern geht dann auch ein bisschen darauf ein, tun wir die Software noch signieren, bevor wir die draufladen und so weiter. Dann braucht es natürlich noch ein bisschen länger. Aber insgesamt ist es ziemlich easy. Also das muss man einfach sagen. Man muss nichts löten oder so was. Das höre ich immer, wenn ich sage, ja, wir bauen ein Hardware Wallet, muss man da löten? Nein. Das ist so alles zusammenstecken, klemmen.

Danach hat man sein eigenes Hardware Wallet. Cool. Ich melde mich schon mal an hiermit für den Workshop bei der Zitadelle. Ich will niemanden den Platz wegnehmen, aber ich hätte auch schon wieder richtig Bock. Ich könnte ein Upgrade machen von deinem Spektre-DIY auf Spektre-Shield. Ich gucke mal, dass ich da was für die Zitadelle mache. Dass alle Leute, weil da waren ja viele schon bei den Zitadellen dabei, die sich einen Spektre-DIY gebaut haben.

Und jetzt, wo der Spektre-Shield Lite draußen ist, probiere ich, dass ich da, ich muss noch gucken, aber ich denke, das kriege ich hin, dass ich da einen Upgrade, also entweder mache ich es im gleichen Workshop, oder dass ich einen extra Upgrade-Workshop mache, wo sich dann jeder, der einen Spektre-DIY hat, auch den upgraden kann in Spektre-Shield Lite. Ah, coole Idee. Ich nehme Spektre-Shield Lite. Ich habe mich schon entschieden. Ja, das ist schon richtig cool. Druckst du die Cases selbst?

Die drucke ich nicht selbst. Ich habe da einen guten Bitcoiner, der mir die druckt. Also auch Kreislaufwirtschaft. Mhm, stark. Und du nimmst auch, also man kann bei dir mit Bitcoin bezahlen, ne? Genau, also Fiat und Bitcoin. Guck mal gerade hier in den Warenkorb. Und das machst du über einen BTC Pay Server dann, oder? Genau, also ich habe einen BTC Pay Server. Den hoste ich aber nicht selber. Das macht ein anderer Bitcoiner für mich.

Und für Lightning Payments habe ich jetzt leider keine eigene Node. Das ist mir zu viel Arbeit. Ich habe das verbunden mit BlinkAPI. Die machen im Hintergrund das Lightning Payment. Das On-Chain geht direkt auf meine Wallet. Okay, cool. Jetzt habe ich doch aber am Ende noch eine Frage. Warum hast du dich umgenannt von BTC Frankenstein zu Cloverstack?

Ja, gute Frage. Also die Idee war, dass BTC, also Frankenstein, die Idee war früher von Frankenstein, weil er ganz früher, als er noch gar keinen Case hatte, sah der halt so ein bisschen aus wie ein Frankenstein. Und dann habe ich den letztendlich so genannt.

Und ja, irgendwann, dieses Frankenstein ist dann vielleicht ein bisschen zu gruselig, wenn man natürlich so ein bisschen, wenn man Hardware Wallets verkauft, dann will man sich jetzt nicht unbedingt gruseln vor seinem Hardware Wallet, sondern eher einen vertrauenswürdigen Namen haben. Und dann habe ich beschlossen, das Ganze in Cloverstack umzubinden. Was bedeutet das, Cloverstack? Also Clover ist irgendwie so etwas wie "behalten" circa im Latein.

Da gibt es diese Endungen, habe ich mir ein bisschen hingebogen. Und Stack ist natürlich, da geht es um den Stack, den Bitcoin-Stack. Ah, okay. Cool. Sehr gut. Ja, mega. Ich habe keine weiteren Fragen. Ich bin begeistert. Ich gucke hier gerade auf deiner Webseite. Ja, ich bin parallel auch schon am gucken, was man so… Ich sehe das Upgrade-Set und denke so, kann ich bis zur Zitadelle warten? Aber doch, ich habe ja Bock auf den Workshop, weil da hängt auch immer richtig viel dran.

Das ist so, wie du sagst, das ist ja nicht bloß zusammenbauen. Das ist dann, während des Machens fällt irgendwem was auf und die Fragen, die aus der Community kommen und so. Wer auch immer jetzt gerade zuhört und vielleicht auch zur Zitadelle kommt, überlegt euch das gut, das echt gut investiertes Geld, dass man da auch mal so ein bisschen Rahmeninfos kriegt oder auch Leute hat, mit denen man sich danach austauscht.

Alleine, wie wir in der Community da gebastelt haben und danach noch drüber gesprochen haben, "Ah, hast du das auch schon mal gemacht mit dem Update?" und so. Das fetzt. Deswegen, ja, meldet euch an. Was ich immer so ein bisschen schade finde, ich glaube, das gehört dazu, dass es so ein bisschen so ein Battle zwischen den Hardware Wallets gibt und die sich manchmal auch, also insbesondere, na, NVK mit der Cold Card, der disst ja alle, ne?

Sagt, der Cold Card ist sowieso das Nonplusultra und hatet besonders auf den C-Zeiner ab und so. Das finde ich ein bisschen schade. Ich finde es gut, dass es einen Wettbewerb gibt, dass der eine sagt, ich will besser sein als der andere, weil da ja letztlich ja dann eben auch gute, qualitativ hochwertige Hardware Wallets daraus entstehen oder Signiergeräte.

Insgesamt finde ich das aber schon gut, wenn insbesondere auch die DIY-Szene irgendwie zusammenarbeitet und sagt, na hey, wir sind eigentlich auf der gleichen guten Seite, ne? Wir bauen Dinge für Leute, die eben sagen, wir wollen oder wir können uns nicht auf kommerzielle Anbieter verlassen.

Wir leben vielleicht in einem Environment, wo man sich besser die Sachen mal irgendwie aus General-Purpose-Hardware zusammenbaut und dann eben die Software runterlädt und checkt, die Signatur checkt und das dann in Gang bringt. Und deshalb finde ich das immer so schade, dass es da so Battle gibt. Wie nimmst du das wahr? Also insgesamt zwischen jetzt, also C-Zeiner speziell ist sehr entspannt auf jeden Fall.

Also da hilft man sich, also speziell am Anfang, der hat ja auch tatsächlich, der C-Zeiner-Typ, der hat das Barebone-Case, was der Karl so hat, das hat der Design so. Was heißt, da ist quasi insgesamt, ja, der hat auch früher meine Tweets so retweetet dann, als ich das Barebone-Case noch hatte. Und insgesamt, also letztens hat er da ein bisschen nochmal drüber geguckt, weil wir ein Problem mit den Seed-QRs hatten.

Insgesamt ist da sehr entspannte Lage zwischen den verschiedenen DIY-Sachen, würde ich sagen. Also da ist jetzt kein so ein Konkurrenzkampf oder sowas. Ihr hattet doch den Keith Mokai, der jetzt als C-Zeiner richtig durchgestartet ist, auch mit diesen Seed-QRs und diesen rollenden Updates, also es kamen immer wieder Updates für schnellere Eingabe von Seed-Wörtern und so weiter. Da hat er sich, glaube ich, für ein Jahr freigestellt.

Und ich bin der Meinung, dass es hieß, er war vorher bei Spectre. Also er kam, glaube ich, sogar von Spectre. Genau, genau. Erst bei Spectre hat er da auch fleißig mitgearbeitet, weil er das mega geil fand, dieses Open-Source-Projekt. Bei Spectre Desktop hat er mitgeholfen, dass da verschiedene Hardware-Wallets die Möglichkeit haben, dass man die connecten kann mit Spectre Desktop früher.

Und genau, also der war da auch insgesamt die von C-Zeiner, ich weiß nicht mehr, wer alles genau, aber schon auch engagiert vorher bei Spectre. Cool. Ja, schön zu hören, dass dann nicht so ein verbranntes, verbrannte Erde ist zwischen den Projekten, sondern ich glaube, das ist, wie du sagst, Chris, der ist ein VK, der da so ein bisschen schießt.

Was heißt ein bisschen, der verklagt ja dann regelmäßig auch mal gerne die anderen Konkurrenten, wenn da irgendwelche ähnlichen Funktionalitäten verwendet werden. Von daher nicht ganz das, was wir unter Open-Source-Community-Projekten verstehen. Aber ja, auch das muss es und wird es geben. Und das challenged vielleicht nur unsere Arbeit.

Das, was wir heute vorgestellt haben, wird dadurch ja dann auch wieder gechallenged, weil er dann vielleicht sagt, hier kann man so nicht machen, gibt die und die Schwäche, und dann wird das wieder ausgemärzt und so weiter. Vielleicht braucht es diesen Wettkampf auch so ein bisschen. Ich weiß es nicht. Ja. Ja, dann.

Verabschiedung und Outro

Wir sind schon bei einer Stunde 40. Hast du doch wieder geschafft. Ich sehe das nicht. Ich sehe, wir sind ja, weil war es knapp über 30 Minuten. Wir haben um 12 Uhr 79 angefangen und jetzt ist 13 Uhr 5. Warte, was hast du für ein Linux-System abgespielt? Die Moskau-Zeit. Ah. Es sind nur knapp 30 Minuten vergangen. Wir sind jetzt bei 13 Uhr 4 und ich glaube 12 Uhr 79 oder so haben wir gestartet. Was war es? Oha, rauscht das schon wieder weiter ab.

Muss ich dem Kontakt von gestern noch mal gut zureden, dass die nicht nervös werden, weil ich gestern das Hardware-Wallet gebraucht habe. Naja, cool. Dann schaut mal in die Shownotes und ihr habt es ja auch gehört, wie ihr den Shop erreicht, clavastack.com. Und dann vielleicht beim nächsten Update oder vor der Zitadelle, zu der Zitadelle machen wir noch mal einen Aufruf in die Richtung.

Und wenn es da was gibt, dann gerne auch noch mal hier in der Folge, falls es da irgendwelche neuen spannenden Entwicklungen gibt bei euch. Danke, dass du bei uns warst, Schnurz. Hat mir sehr gefreut, dass ich hier sein durfte. Ja, hat Spaß gemacht. Dann Focus on the Signal, not on the Noise. Und nicht vergessen, ich komme zum Workshop. Ja, freu mich. Ciao. Ciao. Ciao, ciao. [Musik] Nodesignal. Focus on the Signal, not on the Noise. [Musik] [Musik]

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