Herzlich willkommen bei Nodesignal, eure Bitcoin-Frequenz. Heute mit den Nodes, Karl-Zo. Hallo, na, Benz. Und wir haben den Alex von Frankenberg dabei. Alex, herzlich willkommen, das erste Mal bei Nodesignal. Ja, tatsächlich, lieber Martin, lieber Karl-Zo. Es freut mich sehr, dabei zu sein und insbesondere heute, einer der vielen so besonderen Tage in diesem Jahr. Ja, wir hätten es nicht besser timen können, denn zur aktuellen Blockzeit haben wir tatsächlich über 100.000 Euro als Kurs.
Und auch wenn wir sonst nicht viel über den Kurs reden, ist momentan doch eine Zeit, wo viele über den Kurs reden und wo wir es uns nicht ganz verkneifen können. Und von daher ein gutes Timing. Aber was ist denn die aktuelle Blockzeit, Alex? Die Blockzeit ist ganz schicke 875,049. Und den Kurs weiß ich gar nicht. Ich weiß nur, dass heute wieder einmal ein All-Time-High war. Ich sage gar nicht den Kurs, ich sage die Moskau-Zeit.
Es ist wieder ein bisschen später geworden, aber ganz schicke 9.41 Uhr. Wahnsinn. Also nicht 21.41 Uhr, 9.41 Uhr. Müssen wir mal gucken, ob das in grob einer Stunde auch noch so ist oder ob wir das dann vielleicht hinkriegen, so eine Zeit, Moskau-Zeit-Synchronity hinzubekommen. Das wäre natürlich ein nice Feature. Aber darum geht es heute gar nicht. Heute geht es um Bhutan, nicht das chemische Element, sondern das kleine Land im Himalaya.
Und Alex, du hast vor einiger Zeit einen kleinen Ausflug nach Bhutan gemacht. Primär natürlich, um dir Bitcoin in Bhutan anzuschauen und wie die ganze Situation dort ist, habe ich verstanden. Magst du vielleicht mal so ein bisschen was dazu erzählen? Du hast auch einen Artikel dazu geschrieben, den wir in den Shownotes ebenfalls verlinken werden. Aber magst du mal so ein bisschen was erzählen zu dem Trip nach Bhutan und was du dort so erlebt hast? Ja, genau.
Also ein guter Freund von mir, Komeditone, mit dem ich zusammen studiert habe, der hat so eine Firma für Achtsamkeit und ist selber seit 20 Jahren Buddhist. Und aus irgendwelchen verworrenen Gründen hat der das geschafft, vor ein paar Jahren ein Draht zu dem König von Bhutan aufzubauen und ist so eine Art Berater, Sparringspartner. Und der war bei BCG früher und ist auch so ein bisschen eine Art Consultant, alles pro bono.
Und der König von Bhutan, der hat eine recht große Herausforderung, weil es ist nämlich ein sehr armes Land, 130 Dollar Durchschnittseinkommen pro Monat und 70 Prozent Landwirtschaft und keine Industrie, keine Ampel, kein Schlachthaus. Ich habe keinen Kinderwagen gesehen. Und der stellt sich halt die Frage, wie komme ich da aus dem, sagen wir mal, wirtschaftlichen Schlamassel raus? Also wie entwickle ich das Land, ohne Tradition und Kultur aufzugeben?
Und da hat er halt die Idee gehabt, eine Innovationskonferenz zu machen. Das hat er auch gemacht. Und da war ich eben eingeladen als Speaker zum Thema Innovation. Und vor der Konferenz bin ich eben eine Woche durch das Land gefahren, habe es mir angeschaut. Und das war echt eine ganz tolle Erfahrung. Das heißt, du bist dann auch durch deinen Kommilitonen an diese Speaker-Rolle gekommen oder gab es da ganz konkret einen Aufruf in die Welt, wer kann uns was erzählen?
Nee, durch meinen Freund, der Chris Tangini, durch den bin ich dann auch, der hat mich gefragt, Alex, da machen wir eine coole Konferenz, Innovation, kennst dich aus, magst du da nicht dazukommen? Und ich sage, so ein armes Land, ich muss meinen Flug selber bezahlen. Und er hat dann eben die Zeit genutzt, nochmal eine Woche vorher durchs Land zu reisen. Oh, wie schön. Das ist ja ganz spannend.
Also ich habe mir vorher so ein bisschen mit Chachabiti-Recherche ein paar Fakten zu Bhutan rausgesucht. Ich wusste vorher, also das Einzige, was ich sehr prominent mitbekommen habe, der König ist ja seit 2008 jetzt drin. Witzigerweise, der ist eine Woche nach dem Bitcoin-White Paper, ist er als König gekrönt worden. Und der ist ja sehr bekannt dafür geworden, dass er statt des Bruttoinlandsproduktes das Bruttonational-Glück eingeführt hat.
Und ja, wie du schon gesagt hast, diese Vereinigung von historischen Werten oder traditionellen Werten mit der Moderne irgendwie macht. Der hat ja auch dieses, ich weiß nicht, ob das in dem Zusammenhang auch war, der hat ja auch dieses Projekt der Mindfulness City, wo er so einen auf Achtsamkeits- und buddhistische Werte entlang der indischen Grenze, die ja so ihr Haupthandelspartner sind, so ein Projekt entsprechend aufbaut. Und das Land ist ja also halb so groß wie Köln.
- Ich glaube, es sind 700.000 Einwohner. - Ich glaube, 783 oder so nur. Also es ist relativ klein, doppelt so groß wie Surinam, aber die ja auch mit Bitcoin dran sind. Oder eineinhalb mal so groß, glaube ich sogar nur. Auf jeden Fall, also es ist nicht groß. - Von der Fläche ist es so groß wie die Schweiz, also schon groß. Aber von der Einwohnerzahl ist es klein und von der Wirtschaftsfrau ist es mini, 2,7 Milliarden Bruttosozialprodukt.
- Aber trotzdem haben sie es geschafft, 13.000 Bitcoin zu akkumulieren, was doppelt so viel ist wie El Salvador. Obwohl, wenn ich das richtig gesehen habe, El Salvador, also Bhutan hat ein Bruttoinlandsprodukt von 2,8 Milliarden und El Salvador von 31,2 Milliarden. Und das ist ja schon, also Stack per Citizen eine anständige Quote. Deren Stack ist jetzt etwa ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes. Wenn wir das in Deutschland hätten, legen wir was bei 1,5 Billionen. - Genau.
Also das, also das erste Mal ist es der weltweit höchste Stack. Nicht absolut, sondern pro Kopf. Pro Kopf 0,02 Bitcoin. Und jetzt ist der Preis ja so ein bisschen gestiegen. 13.000 Bitcoin mal 100.000. Das sind wir bei 1,3 Milliarden. Das ist ja ungefähr die Hälfte des Bruttosozialprodukts. Und was wir so ein bisschen verstanden haben, das ist die offizielle Zahl, die 13.000 Bitcoin. Wahrscheinlich haben sie mehr, in Klammern deutlich mehr.
Also Zahlen jetzt zum aktuellen Kurs, den man mal so gehört hat, könnten auch Richtung 2 Milliarden gehen. Nicht ganz das Bruttosozialprodukt, aber dann schon plötzlich recht nah dran. - Das kam ja erst durch eine Chain Analysis Firma, die das überhaupt erst aufgedeckt hat. Und vorher war das ja gar nicht so bekannt, dass die überhaupt was hatten. Also die haben das anders als El Salvador, die so "Wir machen Bitcoin". (Lachen) Sind die ja sehr vorsichtig da rangegangen.
- Ja genau, also die Brutanesen sind ein sehr zurückhaltendes Volk. Die sind bescheiden, Klammern so ein bisschen arm. Aber so vom Typ drängeln die sich jetzt nicht so in den Vordergrund und sagen "Tschakka, tschakka, hier bin ich jetzt, hört mir mal alle zu". Sondern die wissen auch natürlich, dass sie ein bisschen hinten dran sind vielleicht. Auch insbesondere relativ zu ihren beiden sehr großen Nachbarn. China und Indien, da geht es ab wie die Hölle.
- Kann es sein, dass man auch den Ball flach halten will oder muss, wenn man da in der Mitte sitzt? - Ja, da gibt es nämlich mehrere Gründe, warum die den Ball flach halten. Es gab mal so ein benachbartes Königreich Sikkim. Und da sind dann irgendwann mal in den 70er Jahren, frühen 70er, späten 60ern ganz viele Inder eingewandert. Und dann wurden die mal befragt, wo wollte ich eigentlich dazugehören? Und dann haben die gesagt, ich gehöre eigentlich nach Indien.
Und zack ist es jetzt der 16. Indische Bundesstaat. Das ist schon lange her, das war 75, wurden die quasi annektiert. Der König wurde vertrieben und das Land gibt es nicht mehr als Land. Und jetzt ist Bhutan schon auch sensibel. Die wollen natürlich unabhängig bleiben. Jetzt wissen wir alle, wenn China oder Indien danach greifen würden, dann hätten die jetzt nicht so richtig viele Chancen, sich zu wehren.
Also sie sind sozusagen bescheiden und versuchen insbesondere zu Indien eine gute Beziehung aufrecht zu erhalten. Und weil eben Indien ein bisschen so ein Wettbewerb mit China steht, ist Bhutan eher abweisend oder machen die nicht viel mit China, sondern eben Indien. Das ist das eine. Und das andere ist, natürlich sagen die nicht, guck mal hier, ich habe so viel Bitcoin, warum?
Weil auf der Konferenz habe ich jemanden von der Weltbank betroffen und der hat gesagt, ja wir haben eigentlich dem König versucht zu erklären, dass er seine Bitcoin verkaufen wollte, aber er hat sich geweigert, das zu tun. Die brauchen natürlich Hilfe, Entwicklungshilfe, Kredite, Weltbankdarlehen und auch Hilfe von Indien und so weiter. Und wenn die jetzt sagen, guck mal, wir haben mehr Bitcoin als ihr und wir sind eigentlich die Tollsten und die Reichsten, kriegen sie es halt nicht mehr.
Also eine gewisse Bescheidenheit. Und der dritte Punkt, als Bitcoiner weiß man, you don't brag about it, du gibst nicht damit an, sondern man sagt eigentlich überhaupt nicht, wie viel Bitcoin man hat. Ich habe auch keine mehr. Sondern sagt halt, ich versuche mal ein bisschen was aufzubauen. So und vor dem Hintergrund haben die es eben nicht an die große Glocke gehängt, was glaube ich eine gute Strategie ist. Ja, klingt auf jeden Fall plausibel aus allen drei Gründen.
Und weiß man denn, also du weißt es sicher von vor Ort, wie sie sie akkumuliert haben, also da können wir da nochmal kurz drauf eingehen. Ich nehme an, die haben sie nicht gekauft, weil du hast ja schon gesagt, sie sind jetzt nicht die Reichsten. Deshalb haben sie wahrscheinlich gemeint, das ist ja dann, ich glaube das haben schon die meisten mitbekommen. Haben die da besondere Vorkommen? Was ist so die Grundlage für das Mining? Und wie konnten sie das aufbauen und seit wann?
Genau, also gekauft haben sie es ganz sicher nicht, weil die haben ein Handelsbilanzdefizit mit Indien. Und die botanische Währung ist an die indische Ruppe gekoppelt. Und da fehlt denen dauernd Geld. Und die Wiesn sozusagen außerhalb von Indien nehmen die wenig ein, weil praktisch der ganze Handel geht über Indien. Und ein bisschen was exportieren sie, so landwirtschaftliche Güter in Europa. Also die könnten es praktisch gar nicht kaufen, weil sie genau genommen gar kein Geld haben dafür.
Und so jetzt muss man kurz ausholen, der König ist jung, als der König wurde 2008, da war der 28. So jetzt wissen wir, jung hilft eher Innovation zu verstehen. Und 2008, genau, Finanzkrise, White Paper. Und das ist wohl jemand, der viel liest. Also der hat im Ausland studiert, liest viel und hört zu. Und irgendwie hat er Bitcoin kapiert. Und zwar sehr früh. Weiß man dann?
Ums Jahr 2011. Da hat er für sich irgendwie, ich weiß jetzt nicht genau, ob er da überhaupt gekauft hat, aber er hat angefangen zumindest mal Bitcoin zu verstehen. Und hat dann als Land angefangen Bitcoin zu minen, 2019. Also das ist ein Versatz. Und das dauert eine Weile, bis man das da so hinkriegt. Und warum können die meinen? Weil sie eben viele Berge haben und viel Regen. Und auch viel Wasserkraft. Und das ist im Grunde das Hauptexportgut, Energie, also Strom durch Wasserkraft erzeugt.
Was auch der Grund ist, warum das das einzige CO2-negative Land der Welt ist. Weil sie eben die ganze Energie, also Strom mit Wasserkraft erzeugen. Und sehr wenig Öl verbrennen, weil sie wenig Autos haben. Und ganz viel Wald haben. Und dann ist sozusagen der Effekt, dass es CO2-negativ ist. Und mit diesem Verständnis, oh Bitcoin ist was Besonderes. Wasserkraft, zack, kommt man irgendwann auf die Idee. Und dann kriegt man es halt auch irgendwann hin zu minen.
Und die haben eben wohl angefangen 2019 Bitcoin zu minen. Und alles was sie haben, ist durch Mining entstanden. Ein bisschen was verkaufen sie auch. Weil sie halt dann eben Devisen brauchen, um vielleicht Dinge zu kaufen. Oder auch das Land zu entwickeln. Oder Häuser, Schulen und so weiter. Aber den Großteil halten sie wohl. Also ich habe auch da so ein bisschen recherchiert. Also Bhutan hat wohl auf das gesamte Land hinweg ein Wasserkraftpotenzial von 24.000 Megawatt.
Von denen 2.000 Megawatt bis jetzt erschlossen wurden. Und die liegen bei einer Staatsverschuldung von 113% des BIPs. Und witzigerweise ist der Großteil dieser Staatsverschuldung durch die Investition in die Wasserkraft entstanden. Die sie jetzt wieder nutzen, um da mit Bitcoin zu minen. Und die Wasserkraft ist aber zu einem großen Teil indirekt durch Indien finanziert. Weil die Stromabnahmeverträgen im Prinzip mit Bhutan gemacht haben.
Wodurch halt der Strom sicher an Indien abgegeben werden kann. Und aber halt das was irgendwie überschüssig ist, können sie dann scheinbar alles in Mining stecken. Und können damit jetzt, könnten ihren Haushalt sanieren. Oder sie machen halt, weiß ich nicht, so eine klassische spekulative Attacke, indem sie einfach sagen, mehr Wasserkraft, mehr Mining, mehr Bitcoin. Ja, ja, ganz genau.
Und die haben jetzt wirklich nicht viel Assets als armes Land in den Bergen vom Himalaya mit 700.000, 800.000 Leuten. Die gut Englisch können, die auch gar nicht schlecht gebildet sind. Und dann haben sie halt Landwirtschaft und, that's it, und eben die Energie. Und Energie ist eben Exportgut nach Indien, genau. Im Sommer, da braucht Indien viel Energie, um halt zu kühlen, weil es da halt heiß ist. Und dann im Winter, tatsächlich braucht Indien weniger Energie.
Dann regnet es aber auch weniger in Bhutan. Dann importieren die auch ein bisschen zurück. Das heißt, dieses Bitcoin Mining ist auch, sie sagen, es ist eine Batterie im Sinne von, ich kriege eben Werte und kann die dann wieder zurück tauschen. Wenn sie dann auch wiederum selber importieren müssen, wenn zu wenig Wasser da ist. Das heißt, die können auch nicht ganz Jahr rund um die Uhr minen, sondern eben im Wesentlichen in der regenreichen Sommerzeit.
Das ist ja noch interessanter, dass sie dann, wie einer von euch beiden schon sagte, dass sie dann, um die Wiesen zu bekommen, haben sie dann den Bitcoin und können sich dann im Winter von Indien wieder was zurückkaufen. Beziehungsweise, ja, was heißt die Wiesen, in dem Sinne ist es ja dann ihre Währung, wenn du sagst, das ist aneinander gebunden. Aber ja, wenn sie das dann international verkaufen können. Genau, Bitcoin kannst du ja verkaufen gegen Dollar. Und hast halt auch Dollar und so.
Und die haben wirklich harte Wiesenbeschränkungen. Also du kannst da nicht irgendwie, es ist wirklich schwer, ein Geldautobad zu finden, wo du deine Visa-Karte oder Masterkarte einsetzen kannst. Mein Fahrer, der hatte so ein kleines IT-Unternehmen, so vier Leute und hatte gerade Zeit und ist in Gefahr. Da kann man nur mit Fahrer rumfahren. Darf man nicht alleine, geht nicht. Und er hat gesagt, er kann in Jahren seine Kreditkarte, kann er 1.000 Dollar nutzen, um irgendwas damit zu bezahlen.
Im Jahr, sagst du? Im Jahr, ja, genau. Wow. Also sehr, sehr beschränkt. Und eben auch gerade mein Fahrer, der IT-Unternehmer ist, der macht so Softwareentwicklung, App-Entwicklung, Offshoring, was, oder auch im Land, der kannte Bitcoin nicht. Also die Verbreitung von Bitcoin im Land oder das Wissen ist sehr niedrig. Okay, so viel zum Thema, die hängt es nicht an die große Glocke. Also dann wird es auch im Land nicht groß propagiert, dass der König da so überzeugt ist von dem Thema.
Überhaupt nicht, genau. Erstaunlich. Und auf der Konferenz wurde uns gesagt, ja, jetzt red nicht dauernd nur über Bitcoin. Ja, wie will man das denn schaffen? Weil es denen halt so ein bisschen unangenehm ist, eben auch vor dem Hintergrund, dass sie halt nicht wollen, dass sie gezwungen werden, die Bitcoins verkaufen. Warum? Weil er es halt nicht verstanden. Dafür ist er eben auch lang genug dabei und hat es halt wirklich verstanden, dass es halt in Wellen nach oben geht.
Und dann ist eben, das hat er auch gesagt im Gespräch, um seine Bitcoin-Strategie zusammenzufassen, hat er gesagt, Hoddle, Hoddle, Hoddle. Also er hat sehr gut verstanden, dass eben die bessere Strategie ist, das Ganze zu halten. Wow, wirklich beeindruckend, dass das jemand in so einer Position für sich verstanden hat. Gab es im Rahmen der Konferenz eine Möglichkeit, also hat er eine Rede gehalten? Hat er das irgendwo mal erwähnt?
Oder weil du sagst, das ist gerade ein Gespräch, oder hat er es so im Gespräch? Also zu Bitcoin hat er nichts gesagt, er hat eine Rede gehalten, da ging es mehr um diese Galeppo Mindfulness City. Das ist praktisch so eine Stadt, die er bauen will, Achtsamkeit und modern und die Fachkräfte im Land halten. Da wandern auch viele aus, weil es eben wirtschaftlich schwierig ist, aber auch Leute reinholen, IT-Experten, Freelancer, auch Unternehmen, Technologieunternehmen.
Das ist so ein großes Investitionsprojekt, um das Land auch wirtschaftlich voranzubringen. Zu Bitcoin hat er sich dann geäußert im bilateralen Gespräch. Ich habe ihm dann gratuliert zu seiner Bitcoin-Strategie, die auch wirklich beeindruckend ist. Und dann hat er schon auch erzählt. Dann sagt er, ich mache das schon lange, und eben wie es halt ist, wir versuchen halt die Wasserkraft zu nutzen und meinen halt.
Ich bin da herumgefahren vor der Konferenz eine Woche und mein Fahrer, der wusste dann eben doch, wo die Mining-Sites sind. Und dann sind wir zu zwei gefahren, und bei einer habe ich sofort ein Video gemacht, direkt auf Twitter gepostet. Und da sieht man wirklich sehr wenig, aber man hört die Miner, dieses typische Summen von den Minern. Und das war wohl der erste Beweis, dass die wirklich meinen. Wow, wirklich. Hast du das das erste Mal geleakt? Ja, klar.
Das war dem Fahrer dann ganz unangenehm. Und die zweite Site, da habe ich dann kein Bild gemacht, weil er mich darum gebeten hat, die war riesig. Das waren mindestens zwei Fußballfelder groß, lauter so Gebäude, aber auch Wirtschaftsgebäude, wo so Häuser sind mit Büros, vielleicht sogar Schlafstätten. Und dann eben ein Mining-Gebäude nach dem anderen. Es war wirklich groß. Und da ist klar, dass das jetzt nicht so eine Hobby-Veranstaltung ist, sondern ein echtes Business. Wahnsinn.
Jeder, der das mal sehen will, wir haben es am Anfang so ein bisschen verpasst, aber man findet dich. Wo findet man dich? Man findet mich, ich bin der JustDudeAlex auf Twitter und auch auf anderen, hier Telegram, auch JustDudeAlex. Und auf Twitter, in Klammern, steht da "Hodl-Trainer". Und damit will ich zum Ausdruck bringen, dass es eben wichtig ist, zu trainieren, zu halten. Damit meine ich eigentlich die Bärenmärkte. Wenn es runtergeht, wichtig halten.
Und dieses Halten ist eben Training für jetzt, dass es eben im Bullenmarkt, dass man da auch noch hält und nicht gleich bei 100.000 verkauft, weil dann sieht man halt die 150 und die 200 und die 500 usw. Das sieht man halt dann nicht. Deswegen ist es meine Überzeugung, dass man das Halten auch lernen und üben muss. Hast du das für dich so ein bisschen auch zu einer Rolle gemacht? Also ist das dein Business, dass du sagst, Leute dazu zu beraten oder zu unterstützen, zu hodlen?
Oder was machst du sonst in deinem beruflichen Umfeld, wenn du dazu was sagen willst? Ja, also in meinem echten Leben bin ich Geschäftsführer von dem Heidelgründerfonds. Da sind wir dabei, junge, innovative Technologieunternehmen zu finanzieren. Das mache ich jetzt schon fast 20 Jahre. Werde ich im nächsten Jahr aufhören. Und ich betrachte Bitcoin als eine sehr, sehr spannende, sehr disruptive Technologie, als etwas grundsätzlich Neues, was eben intuitiv nicht leicht zu verstehen ist.
Es gibt, glaube ich, sehr wenige Leute, die es auf Anhieb verstanden haben. Ich auch nicht. Also je neuer eine Technologie ist, desto schwieriger fällt es einem, sozusagen, den Bezug dazu herzustellen. Und was ich faszinierend finde, ist, ausgehend vom Nutzen von Bitcoin, zu sagen, anderen zu helfen, es zu verstehen und eben dann auch zu akzeptieren. Und zwar andere, letztlich nicht nur Privatpersonen, sondern eben auch Unternehmen.
Und bei Ländern bin ich jetzt nicht aktiv, aber ich finde eben diese Country Adoption vor drei Jahren in El Salvador, jetzt in Bhutan, vielleicht Suriname bald und eben vielleicht tatsächlich auch in vier Wochen die USA, finde ich halt faszinierend. Warum? Weil es halt die Länder besser und stärker machen kann. Und das sehen wir, glaube ich, wirklich sehr gut in El Salvador. Dem Land geht es deutlich besser.
Nicht nur wegen Bitcoin, sondern auch wegen vielen anderen sehr cleveren politischen Entscheidungen. Aber eben auch in Bhutan sieht man klar, dass die Bitcoin, die die eben meinen, einen sehr positiven Wert für das Land, für die Bevölkerung hat, für die Entwicklung des Landes. Und darum geht es. Bitcoin entfaltet Wert auf verschiedenen Wegen, für verschiedene Personen, Unternehmen, Länder. Und das zu verstehen und zu erklären, finde ich wirklich sehr faszinierend.
Es ist im Grunde so wie das Internet. Da kommt es immer wieder her und dann erklärt man, kannst du deine Geschichten über das Internet verkaufen in den 90ern. Das ist einfach faszinierend. Aber früher ging es nicht und jetzt ist es plötzlich toll. Das ist doch spannend. Also du hast es gerade schon gesagt. Es sind so lauter kleine Länder, die jetzt anfangen, dieses Thema für sich zu nehmen, die das auch als Kraft wahrnehmen für einen Wahlkampf.
Also Suriname ist ja zum Beispiel ganz spannend, weil es ja, soweit ich das sehe, das erste Mal ist, dass eine Präsidentin, also dass jemand versucht, Präsidentin des Landes zu werden mit Bitcoin als primären Programmpunkt. El Salvador war ja Präsident und danach Bitcoin. Bhutan, König und danach Bitcoin. Und König ist in Zweifel auch noch mal eine sichere Position als Präsident. Und jetzt sieht man es aber.
Mit Trump sehen wir, dass es zumindest auch im Wahlkampf eine Rolle gespielt hat, sicherlich nicht die einzige. Aber vielleicht war das der Unterschied. Wenn es ein paar Prozent ausgemacht hat, macht das den Unterschied an der Stelle. Wir sehen, wie es bei uns langsam sogar anfängt, Fahrt aufzunehmen. Erst hat sich die AfD dazu geäußert, was jetzt unschön ist, dass es die AfD als erstes war, aber ist halt so.
Und jetzt haben wir, heute gab es ein Video, wo sich Lindner im Bundestag dazu geäußert hat und gesagt hat, wie kann das denn sein? Niemand sagt dir was dazu, was für riesige Potenziale im Bereich Bitcoin wir hier verpassen. Da denkst du, ja, hast du bis jetzt auch nicht gesagt, aber ist gut, dass es jetzt kommt. Es ist spannend, was das für eine Dynamik entwickelt.
Genau, wir sehen, Lindner hätte es auch in den letzten drei Jahren in der Regierung irgendwie voran pushen können und hat er am Ende nicht gemacht. Ich glaube, was wir sehen, ist eben schon den ersten klitzekleinen Schritt in der Bitcoin Adoption in Deutschland, in dem es ein Wahlkampfthema wird, von bürgerlichen Parteien, also jetzt in dem Fall der SPD. So, jetzt bin ich mir nicht so sicher, ob das jetzt wirklich, sagen wir mal, nochmal mehr Wahlkampfthema wird und eine Rolle spielt.
Aber wer weiß, wir haben ja noch zweimal die Zeit, bis da gewählt wird. Vielleicht wird es ja noch prominenter in den Vordergrund gestellt. Vielleicht jetzt zu kurzfristig mit der vorgezogenen Wahl, dass sie sich darauf vorbereiten können. Politiker haben ja so ein Instinkt, ein Gefühl dafür, was hilft mir weiter in meiner Strategie, Wählerstimmen zu gewinnen. Und da hat bei mir Lindner genau den Punkt getroffen, weil er halt erkennt, dass es halt an einigen Stellen in der Welt funktioniert.
Eben, Bukyla ist wiedergewählt worden mit, weiß ich nicht, 85 Prozent, weil er halt in Summe eine sehr gute Politik macht. Bitcoin ist da wahrscheinlich eher untergeordnet. Aber man sieht halt, da funktioniert es. Jetzt der König von Bhutan, das ist ja auch eine gewisse Demokratie, da gibt es auch Wahlen, aber er ist schon der König, ich glaube, parlamentarischer Monarchie. Und Trump hat halt gewonnen.
Und wenn Trump tatsächlich diese Bitcoin-Reserve anlegt, und auf PolyMarkets, habe ich gerade geschaut, ist die Wahrscheinlichkeit von 25 auf 41 Prozent hochgegangen, jetzt in den letzten paar Tagen. Dass er das tatsächlich machen wird. Immer noch nicht deutlich höher, aber immerhin schon 41 Prozent. Wenn der das macht, dann werden die Länder, ich meine, die sind halt, Amerika ist die Führungsnation, und was die machen, machen wir alle nach. Mehr oder weniger auch unüberlegt.
Gerade was das Finanzielle angeht, kann man das echt unterstreichen. Ich meine, wenn die Zentralbank in den USA die Zinsen senkt, dann dauert es nicht lang, und dann machen wir das auch. Und andersrum. Wenn die Amis irgendwas machen, dann machen wir das auch nach. Ganz, ganz viele Themen. Und es ist eben dann doch eine Führungsmacht, eine Führungsrolle, der gefolgt wird im Westen.
Und wenn er es macht, und es hat positive Auswirkungen, dann werden wir, glaube ich, eine gigantische Lawine von Adoption auf allen Ebenen sehen. Andere Länder, Notenbanken, Unternehmen, und auch natürlich Privatpersonen. Ich würde sogar so weit gehen, dass diese Zyklen, die wir bisher gesehen haben, sich dann verändern werden. Also nicht dieser typische Vier-Jahres-Zyklus mit All-Time-High und dann 80 Prozent Drawdown zum All-Time-Low. Ich glaube, die Zyklen werden dann neu definiert werden.
Wenn wir sozusagen eine massive Adoption sehen, die wir halt vorher nicht gesehen haben. Da hatte der Loddy, Shoutout, eine ganz spannende Position, der gemeint hat, was wir in Zukunft möglicherweise sehen, ist, dadurch, dass jetzt institutionelles Kapital reinkommt, haben viele Unternehmen eine Bitcoin-Position, die sich als Portfolioallokation zeigt. Das heißt, die haben dann irgendwie, okay, wir machen jetzt 5 Prozent in Bitcoin.
Und das heißt aber auch, wenn sich die Position verdoppelt im Wert, müssen sie die Hälfte der Bitcoin verkaufen, damit sie noch bei einer 5-prozentigen Portfolioallokation bleiben. Was sich fundamental unterscheidet von dem Feldwald- und Wiesen-Hotler, der einfach sagt "Yay" und dann seinem Tagewerk weitergeht. Der fängt nicht an und verkauft die Hälfte und kauft auch nicht die Hälfte nach, wenn irgendwie der Preis deutlich fällt.
Was natürlich, und das war so Loddys Theorie, dass dadurch die Höhen und Tiefen einfach abgefangen werden, weil sich halt das institutionelle Kapital gegenläufig durch die Allokation entsprechend bewegt. Und das finde ich wiederum ganz spannend, weil das die Zyklen natürlich auch verschiebt und ein bisschen smoother machen würde. Ich glaube, das wäre wichtig, oder?
Also ich habe immer wieder gedacht, wie will die USA jetzt in dem Fall oder auch Bhutan, gut, die können das vielleicht noch ganz gut aushalten, weil sie es eben durch diese nachhaltige Art und Weise erzeugen können. Meinen können und einfach halten. Aber wie will die USA das dann stemmen, dass da solche große Schwankungen passieren?
Aber wenn die Schwankung einfach einmal in eine Richtung ist und sich dann so ein bisschen einpegelt, das wäre natürlich, also ja, dann würde sich das einfach nur super rechnen. Und ich weiß nicht, ob ihr das jetzt verfolgt habt die letzten Wochen, diese große Spekulation von Michael Saylor auch dazu oder so die These aufzumachen, zu sagen, was wenn die USA dann einfach auch anfängt, Goldreserven zu verkaufen.
Weil sie sagen, wir wollen vielleicht die BRICS-Staaten schwächen, die gerade auf Gold setzen. Trump hat ja jetzt vor zwei Wochen gerade erst gesagt, wenn die BRICS-Staaten mit einer eigenen Währung um die Ecke kommen, dann werden wir die zu 100% besteuern. Und eine Woche darauf sagt Putin plötzlich auf der Bühne, wer kann Bitcoin schon stoppen? Niemand. Also diese ganzen Ereignisse, die da gerade passieren, so viel zum Thema, da kommt Fahrt rein, es ist einfach nur erschreckend.
Also weiß ich nicht, hätte man vor zwei Wochen nicht erwartet, dass wir hier sitzen und euch über solche Ebenen, politischen Ebenen auch sprechen? Genau, da gibt es verschiedene Szenarien. Also da gibt es ein Szenario, dass die Länder sagen, ich habe eigentlich nur Gold, Bitcoin ist digitales Gold, ich shift einfach mal ein bisschen rum, ich mache ein bisschen weniger physisches Gold, nehmen wir dann anstelle des Bitcoin. Und dann gibt es einfach ein Rebalancing.
Ich meine die Schweizer Nationalbank hält glaube ich für 70 Milliarden Gold, wenn sie sagen, gut, nehmen wir mal 10 Milliarden Bitcoin oder die Hälfte. Buff, so wiesig. Jetzt gibt es die strategische Komponente, dass eben der Goldpreis steigt ja gerade sehr stark, ist gerade 40% gestiegen in den letzten zwölf Monaten und die Gold-ETFs haben keine Zuflüsse und die Schmucknachfrage boomt jetzt auch nicht so sehr, weil die Wirtschaft nicht boomt.
Und da gibt es eigentlich, die einzige relevante Erklärung ist, dass die Nation States Notenbanken kaufen. Und da gibt es eben so ein paar Kandidaten, Russland, China, vielleicht ein paar andere Länder, die BRIC starten. So, jetzt ist ja die zweite Komponente, der zweite Aspekt, dass Trump sagt, wir verkaufen das Gold, wir demonetisieren das Gold, schaden damit sozusagen unseren Gegnern und tauschen das ein in Bitcoin, haben da die Nase vorn vor den anderen. Das kann gut sein.
Und die dritte Komponente ist, da gibt es ja schon seit Jahrzehnten Diskussionen, ob das Gold in der Fondbox wirklich da ist. Ja, da gibt es, und das glaube ich jetzt nicht eine Verschwörungstheorie, da gibt es schon auch ein paar schlaue Analysten, die sagen, es gibt halt genügend Hinweise dafür, dass es eben nicht da ist. So, jetzt könnte Trump sagen, ich verkaufe das Gold, ist aber schon lange weg.
Und irgendwann sagt er, ja, jetzt ist alles weg, ich habe alles verkauft und dafür Bitcoin gekauft, in Klammern gedrucktes Geld genommen, was nicht auffällt bei den riesigen Defiziten, die sie haben. Und entgeht so dieser Peinlichkeit, dass das Gold nämlich schon lange weg ist. Weil er dann sagt, ich habe es verkauft und dafür Bitcoin gekauft.
Ah, sogar noch als, das hätte ich, ich habe mich nämlich immer gefragt, was wäre, wenn es wirklich nicht da ist, und dann könnte diese Spieltheorie gar nicht mehr gespielt werden. Aber so wie du es gerade beschreibst, ja, könnte man sogar aus der Nummer rauskommen. Das ist ja erstaunlich, ja. Ja, da gibt es viele Aspekte, die da eine Rolle spielen. Und Gold ist, ich meine, schon auch ein bisschen spättig im Handling.
Ja, so 10 Tonnen Gold verschieben ist eben teuer, langsam, schwierig, gefährlich. Und den Gegenwert in Bitcoin sozusagen zu verschieben, 10 Minuten, ein Block, zack, fertig, 3 Dollar. Das Thema, also das Thema Bricksstaaten und insgesamt dieser Währungskonflikt, ich hatte neulich den Gedanken, hätte man mich vor 10 Jahren gefragt, ich hätte nicht gesagt, der dritte Weltkrieg wird mit Geld ausgetragen. Aber maybe, das was wir sehen, sieht für mich als Laien aus wie ein Währungskrieg.
Aber, also ich weiß nicht, wo Brasilien bei dem Ganzen steht. Russland hat sich jetzt positiv zu Bitcoin geäußert, wobei wahrscheinlich mehr um den Dollar zu schwächen. Ich weiß nicht, wo Indien steht. China hat sich eher negativ bezüglich Bitcoin positioniert, was aber auch nur Show sein kann. Also, weißt du da so ein bisschen mehr? Ich würde mich auch wieder zurückführen zum Thema Bhutan. Also Bhutan ist ja wirklich in the center of Bricks. Also direkt zwischen Indien und China.
Viel mehr zwischen den Bricksstaaten kann es so nicht sein. Ich glaube, der Trump hat erkannt, und das ist jetzt auch nicht so kompliziert zu erkennen, dass der Dollar als Weltreservewährung früher oder später abgelöst werden wird, bei diesen gigantischen Defiziten, die sie haben. Und ja, also die haben ja irgendwie 2 Trillionen, also 2 Billionen Defizit pro Jahr, zahlen irgendwie 3 Billionen Zinsen pro Tag.
Billion genau, also 3 Milliarden Zinsen pro Tag, sind 100 Milliarden Zinsen pro Tag, sind 100 Milliarden im Monat, sind dann irgendwie auch wieder 1000 Milliarden oder ein bisschen mehr im Jahr. Das ist nicht nachhaltig. Der Anteil der Zinszahlungen und den Steuereinnahmen ist riesig. Wenn die so weitermachen, irgendwann, vielleicht auch erst in 40 Jahren, fliegt das System auseinander, wahrscheinlich früher.
Und wenn der Weltreservestatus anfängt verloren zu gehen, dann rauschen die in der Hyperinflation, weil kein Mensch mehr der Anleihen kauft, und dann bricht alles zusammen, inklusive wahrscheinlich auch Social Unrest und Revolution, Umsturz, auf jeden Fall very unpleasant. Und es gibt im Grunde nicht so super viele Wege heraus.
Der eine Weg, den macht Millet gerade vor in Argentinien, die waren ja direkt an der Hyperinflation dran, 50% Inflation im Monat, ist ja die Definition von Hyperinflation, und das hatten die als Millet da vor einem Jahr aber nochmal. Jetzt sind es 2-3% pro Monat. Also die haben die Inflation runtergekriegt mit hartem Kostcutting. Und das ist ja sozusagen neu, dass Regierungen in der Lage sind oder willens sind, auch mal Kosten zu cutten.
Und das ist ja zu einem Teil der Trump, der Musk, und die waren ja da in Argentinien, haben sich fotografieren lassen mit dem Millet, haben dazugehört, wie das geht, und es funktioniert erstaunlicherweise recht gut. Die Leute sind nicht alle völlig verarmt, da gibt es ein paar Härten natürlich, aber man sieht jetzt schon, dass es da wieder ein bisschen aufwärts geht. Also Sanierung der Staatsfinanzen durch Kostcutting geht relativ schnell.
Und das Zweite, und das ist eine Idee, die der Roman Rea, der Blocktrainer, schon vor zweieinhalb Jahren geäußert hat, den Dollar unterlegen mit wertheitigen Assets, früher war es halt Gold, das ist vielleicht schon lange weg oder nicht genug oder was weiß ich, und jetzt eben stattdessen mit Bitcoin.
Und wenn die halt in der Lage sind, ein, zwei Millionen Bitcoin zusammen zu kaufen, 10% der theoretischen Supply, vielleicht eher 15% der überhaupt theoretisch verfügbaren Supply, weil ein paar sind ja verloren gegangen, dann könnte es halt sein, dass dadurch das Vertrauen in den Dollar als Gegengewicht zu der hohen Verschuldung, den Defiziten eben wieder entsteht oder stabilisiert wird.
Na ja, aber wenn beides funktioniert, Kostcutting und das Vertrauen durch eine wertheitige Unterlegung des Dollar mit Bitcoin zu stabilisieren oder wiederherzustellen, dann kann das genau der Schlüssel sein, den die USA brauchen, um dauerhaft sozusagen letztlich die Nase vorn zu haben.
Wobei ich ja letzteres, also das mit dem, da hatten wir ja auch in dieser Folge, Bitcoins institutionelle Monetarisierung auch mit dem Lottie, wo er das ganze Thema Paper Bitcoin auch nochmal sehr gut erklärt hat, verlinken wir auch nochmal, dass du halt am Ende, dann hast du halt nicht mehr 21 Millionen, sondern hast du halt 210 Millionen oder 2,1 Milliarden oder so, weil du halt einfach Unterlegungen hast.
Und der große Unterschied zu Gold ist ja aber an der Stelle, dass du, wie du schon selber gesagt hast, Gold schwer bewegen kannst, wohingegen sich Bitcoin als Zahlungsmittel deutlich besser eignet als der Dollar. Ich denke, der Unterschied ist halt, das Gold in Fort Knox, da weiß ich nicht, ob es da ist.
Und da gibt es halt keinen Audit oder nur so ein Teil Audit, da guckt man in eine Kamera rein, da ist lauter Gold drin, da sagt man, oh super, ist natürlich vielleicht da, vielleicht auch nicht, weil die anderen Kammern sind vielleicht leer. Und dann wird es von der einen Kamera in die andere geräumt und dann sieht es aus, als ob die anderen voll sind. So, mit Bitcoin ist es super easy.
Da guckst du auf die Blockchain, Public Key und dann Proof of Reserves, wusch, siehst du, da liegen halt 1,3 Millionen Bitcoin. Klar, die kannst du auch vielleicht durch die Gegend schieben, aber ich glaube halt schon, dass die Blockchain sehr, sehr, sehr viel transparenter ist als halt so eine Goldkammer in Fort Knox. Ja, absolut.
Ich finde es spannend, also die Idee ist ja generell mit dieser Reserve erstmal den Dollar zu stärken und es ist ja auch schon durchgeklungen, dass so Dollar-gedeckte Stablecoins dann vielleicht auch ein bisschen im Fokus sind von Trump, weil er damit einfach einen riesen Markt aufmachen kann in Länder, wo er jetzt mit dem Dollar noch gar nicht reinkommt.
Also da, wo vielleicht der Schwarzmarkt für den Dollar floriert, da kann er rein und kann das deutlich besser steuern, indem er vielleicht, weiß ich nicht, Tether oder irgendwelche anderen Stablecoins bei sich im Land hat, das diese Entwicklung fördert, aber auch so ein bisschen zumindest einen gewissen Einfluss auf die Menge hat, auf die Verteilung und so weiter. Also es ist schon, glaube ich, eine ganz clevere Strategie.
Mal sehen, wie realistisch das ist, dass er den ganzen, es sind ja wirklich richtig viele Gold-Bugs in den USA. Ich glaube, also prozentual, so wie wir hier in Europa, die zum Glück eine ganz gute Vormachstellung haben, unter anderem für Bitcoin, sind, glaube ich, die Gold-Bugs, außer jetzt in der Schweiz, vorwiegend in den USA zu finden. Weiß ich nicht, müsste man mal so auf die Statistiken gucken. Ob er die jetzt alle verprellen will, ist auch nochmal die Frage.
Also deswegen mal gucken, wie weit das noch hin ist, dass er vielleicht so einen Schachzug gehen würde oder wie weit er sich genötigt fühlt, das dann zu tun. Also für mich der gemeinsame, das möchte ich nochmal betonen, ist, und das kann man ganz allgemein formulieren, eine Innovation, eine neue Technologie, also wenn sie funktioniert, die überlebt deswegen, weil sie Wert schafft. Die macht was besser, macht die Menschen gesünder, werden geheilt, macht Dinge effizienter.
Ich kann Sachen machen, die ich vorher nicht machen konnte, habe einen Nutzen davon. Das ist ja generell das Bild von einer Innovation, die, sagen wir mal so, Nutzen ausstrahlt. Und am Ende ist Bitcoin nichts anderes als eine Innovation, die Nutzen ausstrahlt und zwar auf verschiedenen Ebenen. Und jetzt reden wir gerade über Länder und vielleicht strahlt sie den Nutzen nicht aus. Trump kauft Bitcoin und dann passiert gar nichts.
Trotzdem irgendwie wird es immer schlimmer, die Divizide und so weiter. Aber vielleicht ja doch. Und man weiß ja vorher nicht, ja da kommt eine Innovation daher, irgendwie das Internet und alle sagen, ja Internet brauchen wir eigentlich nicht, so wie die Faxmaschine, bald wieder weg, oder unbedeutend und dann eben doch nicht.
Und das ist das Faszinierende und das fand ich auch vor drei Jahren so faszinierend, El Salvador, da sagt einer, ich probiere es mal aus, ich mache es halt zum gesetzlichen Sachensmittel. Jetzt war das nicht der Grund, warum El Salvador sich so gut entwickelt, hat sich ja auch dazu beigetragen, viel Publicity, die Leute gehen dahin, Tourismus, Freelancer kommen dahin, Unternehmen siedeln sich an, Image, schon sehr positiv, aber eben auch noch andere Maßnahmen.
Und es ist nicht das Silver Bullet, du machst Bitcoin zum gesetzlichen Sachensmittel und dann wusch, geht es dem Land gut. Nee, muss man ein paar andere Sachen auch noch machen. Und das ist das, was so faszinierend ist, wir sehen Länder, also integrieren Bitcoin in ihre Welt und dann strahlt dieser Nutzen aus und den Leuten geht es besser und dann nochmal geschickte Maßnahmen dazu und dann wird es wirklich deutlich besser.
Und ich glaube, wie die Evolution, wie sind wir Menschen entstanden, aus so einem Eizeller aus dem Meer, durch drei Dinäro, ja, dann hat sich die Zelle geteilt und dann mal in die Richtung, mal in die Richtung und dann irgendwann hat mal was funktioniert und dann ging es da weiter und dann plötzlich wird ein Mensch aus so einem Eizeller in bald nicht mehr milliarden Jahren oder keine Ahnung wie lange. Und das ist es, einfach mal ausprobieren.
Wenn es funktioniert, macht man da weiter und wenn nicht, dann dreht man halt in eine andere Richtung. Und allein das ist schon total faszinierend, also wirklich faszinierend. Und was halt natürlich dann noch viel faszinierender ist, wenn es dann wirklich funktioniert, das werden wir sehen.
Ich glaube, wie in Argentinien sieht man es in einem Jahr und es kann gut sein, der Trump, der Präsident, man muss ihn nicht mögen, persönlich oder wie auch immer, also ich bin überhaupt gar kein Fan, bin aber gar kein Fan von irgend... nicht politisch, aber er macht halt irgendwas und dann funktioniert es. Und dann geht es der Welt besser. Das ist doch super. Und wenn es nicht funktioniert, dann halt nicht.
Und das ist ja auch immer, also wenn man sich das anschaut mit Innovationstheorie, auch ansonsten, dann fängt Innovation immer am unteren Ende des Marktes an. Es ist immer so, dass du nicht in den High-Quality, Premium-Preissegmenten in der Regel mit Innovationen anfängst, sondern du fängst meistens mit irgendeiner Innovation an und die fängt am unteren Ende an.
Da, wo es nicht so sehr auf Qualität ankommt, da, wo Ecken und Kanten drin sein können, da, wo eh schon viel im Zweifel so ein bisschen mistig ist und so. Und da fängst du an und dann arbeitest du den Markt von unten nach oben ab und in den oberen Segmenten wird dann irgendwann einfach die Luft dünn, weil du nicht mehr weiter nach oben ausweichen kannst. Und das ist total witzig zu sehen, dass wir das auf so einer Nation-State-Adoption auch haben.
Dass die Länder, die halt angefangen haben, sind nicht irgendwie, keine Ahnung, eine USA, sind nicht eine Niederlande, die irgendwie ja auch, was Technologie und Digitalisierung angeht zum Beispiel, sehr weit vorne sind in Europa, sind nicht irgendwelche, kamen nicht aus dem Silicon Valley, kamen nicht aus den Hightech-Städten in China.
Das ist alles nicht das, sondern es fängt in dem Murder Capital der Welt an, mit El Salvador, es fängt in einem kleinen Land an, was vor dem Bruttoinlandsprodukt, war das Einzige, was man von dort gehört hat, war so, ja, China verschiebt immer mal unsere Grenzsteine um ein paar Zentimeter und dann werden wir ein kleines bisschen kleiner, aber wir können halt auch nichts machen, weil wir sind brutal, ihr seid China. Solche Sachen und die halt wirklich nichts haben, kleine, arme Länder.
Ich wusste nicht mal, dass es ein niederländischsprachiges Land in Südamerika gibt, bis Maya Pabua jetzt angefangen hat, Bitcoin-Wahlkampf dort zu machen und kriegen Support von Leuten, denen das Thema am Herzen liegt. Da kommen Leute hin und unterstützen, dass die sich diese Länder nie hätten als Berater leisten können und machen das und engagiert. Das ist schon krass. Und dann entsteht so ein Druck und du siehst, wie dieser Druck von außen irgendwie kommt, genauso wie bei uns auch.
Die AfD hat damit angefangen und das hat sicherlich einen Teil dazu beigetragen, dass jetzt andere Parteien sagen, bevor die Leute jetzt wegen Bitcoin zur AfD gehen, dann gehen die lieber ab. Und das ist ja so, wie rechte Parteien von außen reagieren oder außerhalb des Spektrums Parteien, wie die AfD ja insgesamt Einfluss auf das politische Geschehen nimmt, durch die Angst vor dem Wählerverlust an die AfD. Und das ist so, wie man das so sieht und wie das dann so auf die Großen zukommt.
Wir sind sicherlich als Bitcoiner immer noch vollkommen hyped und bewerten das wahrscheinlich trotzdem krass über. Aber die Zeichen sind da. Die Euro-Geldmenge ist seit 2002, also seit der Bargeldeinführung vom Euro im Jahr, glaube ich 6,5% gestiegen. Und das ist die eigentliche Inflation. Mehr Geld, nämlich 6,5%. Jetzt kann man sagen, ja, aber der Konsumerpreis ist nicht um 6% gestiegen, genau.
Aber dafür haben wir halt die Assets, also die Asset Inflation, Aktien, Gold, Immobilien vor allen Dingen, die eben dann mehr gestiegen sind. Bloß wir hätten eigentlich die Produktivitätsgewinne, die es ja bis 2019 auch in Deutschland gab, die hätten ja eigentlich dafür sorgen müssen, dass ich halt für meine Arbeitsstunde mehr Güter kriege. Also nicht nur mehr Geld, sondern mehr Realgeld. Also die Preise letztlich fallen.
Und wenn ich jetzt pro Jahr 6,5% verliere, dann ist das ein gigantischer Schaden. Also der Nutzen von Bitcoin, ich glaube die M2-Geldmenge ist mittlerweile, meine alte Zahl ist noch 80 Billionen, ich glaube mittlerweile wirklich 100 Billionen. Und wenn ich jetzt 6% Inflation habe, 100 Billionen Geld in der Welt, durchschnittlich 6% Inflation, dann bin ich 6,5 Billionen pro Jahr verloren. Das ist eineinhalb Mal das Bruttosozialprodukt von Deutschland. Das ist ein Riesenschaden.
Wenn ich jetzt eine Technologie habe, die daherkommt und dieses Riesenloch in dem Fass stopft, und man die Chance hat, seine Werte zu bewahren, ohne jetzt gleich ein professioneller Investor zu sein, Aktien aussuchen muss oder Immobilien sich verschulden muss, um eine Immobilie zu kaufen und so weiter, dann hat es einfach einen Riesenwert und wahrscheinlich wird die Welt eine bessere.
Heute Morgen war so ein Handwerker bei uns zu Hause, hat da was retariert und es war ein ganz anständiger, ehrlicher, bodenständiger Mann, der irgendwie knapp 40 Jahre gearbeitet hat. Und so jemand, der wird nicht und der will nicht, und das sollte man ihm auch nicht zumuten, neben seinen 8 Stunden oder 10 Stunden, die er hart arbeitet, auch nochmal 2 Stunden am Tag, die sich mit Finanzanalysen auseinandersetzen.
Sondern dem sollte man einfach die Chance geben, seine harte Arbeit, die Ergebnisse, das Geld, was er dafür bekommt, zu bewahren, in die Zukunft zu transportieren, wenn er irgendwann in Rente geht und die wird jetzt nicht so riesig sein, die Rente, dass er dann einigermaßen fair und anständig leben kann. Und dieses Werteversprechen "Store of Value" ist so groß, nämlich 6 Billionen pro Jahr, für so viele Menschen, die keine andere Chance haben, die eben nicht eine Aktie kaufen können.
Weil wenn ich in Afrika wohne und im Monat 10 Dollar sparen kann, was kann ich mit den 10 Dollar machen? Nichts. Also eben Dollar halten, ist auch schon das Beste, wenn überhaupt. Aber ich kann nicht eine Immobilie kaufen, ich kann auch kein Gold kaufen, ich kann auch keine Aktien kaufen.
Dann ist dieser Nutzen, wenn man sich das vorstellt, diese 6 Billionen, diese Riesenlänge, so riesig und das wird das Leben der Menschen so viel besser machen, das wird die Leute produktiver machen, das wird das Leben fairer machen. Und deswegen, ja, glaube ich, dass der Nutzen, den Bitcoin ausstrahlt, so groß ist, dass die Adoption überhaupt gar nicht mehr zu finden ist. Das ist ein Zug, der rollt und der ist nicht zu stoppen. Und regulatorisch schon gleich gar nicht mehr, das ist vorbei jetzt.
ETFs sind genehmigt und die Amis pushen das halt jetzt. Wir werden eine weltweite geordnete, gesunde, also nicht das Fiat-System kaputt machen, sondern das Fiat-System gesund ergänzen, den Leuten eine gesunde Alternative geben. Das werden wir sehen über die nächsten Jahrzehnte mit entsprechenden Konsequenzen für den Bitcoin-Preis, der eben da weiter positiv ausstrahlt.
Also ich komme von dieser Technologie und dieser Nutzenperspektive in einer Welt, die halt nicht perfekt ist, die halt Defizite hat. Also als wir das auf Zeitung gelesen haben, das war auch ganz doof. Da mussten die ausgetragen werden und gedruckt werden. Da waren die immer ein bisschen veraltet, wenn die da so ankamen und so. Ja, und dann kommt was Neues daher und dann ist es halt aktuell. Und so ist es halt, Technologie geht halt weiter und macht die Welt besser.
Und Bitcoin ist einfach eine neue Technologie, die die Welt sehr, sehr, sehr viel besser macht. Also es ist so ein schöner Ausblick in so eine etwas weitere Zukunft, die du aufmachst, weil du sagst, die nächsten Jahrzehnte wird sich das so umsetzen. Und absolut, man kann da wenig ergänzen, um das runder zu machen für eine Folge. Also ich finde nur einfach beeindruckend, wie hier und da diese kleinen Länder irgendwo aufpoppen, die wir alle nicht auf dem Radar hatten.
Und ja, zu sehen, dass diese Grassroots-Bewegung von, wir sind ja hier mal so ein paar einzelne Bürger, die sich damit beschäftigen und das sind die IT-Nerds zu hin. Wir sind hier mal so diese kleinen einzelnen Länder und diese Nerds, die sich damit beschäftigen, hin zu der großen Weltbühne. Ich kann nur hoffen, dass irgendwie die kleinen Länder da noch so ein bisschen was vom Kuchen abbekommen, bevor Trump da irgendwie zu große Schritte macht. Müssen wir mal sehen.
Schauen wir mal, wie das so voranschreitet. Aber ich denke auch, so wie wir es gerade, auch wie du, Alex, jetzt das Bild gezeichnet hast, ist das eher so ein, das geht alles einher mit dem, was jetzt besteht und es wird es im besten Fall erst mal so ein bisschen flicken. Und vielleicht auf ganz lange Sicht ersetzen. Weiß ich nicht, mal sehen. Kann man nur träumen. Ja, also ich bin da gar nicht so ein Fan von der Frage, wird jetzt Bitcoin den Dollar verdrängen oder die Fiat-Währung verdrängen.
Ich sehe die eher als sehr komplementäres Gegenstück. Der Dollar ist Currency, damit kann ich zahlen und kurzfristig auch stabil natürlich, über Tage und auch Wochen, Euro auch und so weiter. Und Bitcoin kann man auch zahlen, aber ist eigentlich eher Wertspeicher, Store of Value.
Und ich glaube, bis man da wirklich Zahlungseigenschaften hat, also hat man ja mit Lightning, aber eben durch die dann doch eben noch ordentliche Volatilität, ist es eigentlich für Zahlung vielleicht auch nicht so, also noch nicht so gut geeignet. Das kann schon noch 20, 30 Jahre dauern. Deswegen glaube ich, sehe ich da jetzt kurzfristig nicht den Kampf oder den Konflikt zwischen Fiat und Bitcoin, sondern eher eine Symbiose, eine Ergänzung.
Für die tägliche Transaktion kaufen wir ein Brötchen, nehme ich halt den Euro und wenn ich halt letztlich über einen vier Jahreszeitraum hinaus meine Arbeitszeit, meine Lebenszeit speichern will, den Wert, dann nehme ich halt Bitcoin. Wenn ich jetzt über zwei Monate speichern will, dann ist vielleicht sogar tatsächlich der Euro immer noch besser, weil er halt dann für zwei Monate steht.
Wenn ich jetzt zwei Monate bezahlen will, dann nehme ich vielleicht tatsächlich lieber den Euro, weil Bitcoin, könnte es halt sein, dass ich die Rechnung nicht zahlen kann, weil man ein bisschen durch die Gegend fällt und deswegen ist ja dieser Store of Value eigentlich erst ab einer vier-Jahres-Perspektive wirklich hochwahrscheinlich, aktuell natürlich auch kurzfristiger, aber ich würde sagen auch für den Neuen, jemand, der sich neu diesem Space nähert,
ist auch meine Meinung, sollte man sich erst mal schlau machen, weil wenn man sich dann engagiert, dann eben mit einer mindestens vier-Jahres-Perspektive, weil eben bisher vier Jahre lang der Preis nicht gefallen ist, gemessen den Euro.
Deswegen sehe ich die eher komplementär und eben erst recht komplementär, wenn es halt gelingt sozusagen, diese Inflationierung der Fiat-Währungen ein Stück weit zu reduzieren, weil wenn ich tatsächlich wirklich nur mit zwei Prozent oder ein Prozent inflationiere, dann ist es zumindest mal nicht so schlimm, wie wenn ich mit sechs Prozent oder sechseinhalb Prozent inflationiere. Ich bin ja nicht sicher. Also ich glaube, dieser Store of Value, das ist jetzt angekommen oder das kommt gerade an.
Lightning ist halt einfach noch mal acht Jahre jünger und deshalb liegt es vom Zyklus vielleicht keine acht Jahre, weil jede Technologie ist schneller als die vorhergehende, aber vielleicht noch mal fünf Jahre hintendran.
Aber ich glaube, danach kann das sehr, sehr schnell gehen, weil sobald erstmal jeder Bitcoin hat, ist der Schritt von "Du hast Bitcoin" zu "Du hast Bitcoin Lightning" auch nicht mehr so groß, sobald ein paar Leute ausreichend häufig die, also so Sachen wie als Unternehmen Bitcoin im täglichen Zahlungsgeschäft einsetzen und auch für größere Summen und so weiter und das dann in deinem Buchhaltungssystem sauber abbilden. Keine Ahnung, also das ist einfach mystisch.
Storage für, also institutionelle Storage ist irgendwie schwierig. Lightning Custody ist schwierig. Also da gibt es ganz viele Sachen, die einfach noch schwierig sind, aber sobald die erstmal so ein bisschen, sobald es Basislösungen gibt. Deine Rechnung in zwei Monaten bezahlen. Wir haben inzwischen Konzepte oder auch Lösungen wie Stable Sets, wo du halt einfach im Prinzip über so einen Perpetual Swap und Shorts und so weiter automatisiert den Wert erhalten kannst.
Das ist alles, das ist so noch Frontier Level, das ist jetzt noch an der Vorfront, aber ab einem gewissen Zeitpunkt ist das so, wenn du sagst, okay, ich nehme jetzt das Geld ein und meine Rechnung kommt dann und dann, also kann meine Wallet automatisch sehen, der Preis fängt an zu fallen, dann fange ich jetzt an, so einen Perpetual Swap anzumachen und den Wert zu erhalten. Und dann stabilisiert sich das vielleicht auch dadurch. Ich bin mir nicht sicher, ob das tatsächlich so lange dauert.
Oder ob das, ich glaube, dieses Store of Value ist so einfach zu erkennen. Das ist so, ah okay, Inflation, über Inflation reden wir seit 20 Jahren. Inflation finden die Leute doof. Jeder sieht die Inflation am eigenen Geldbeutel oder wenn er nach der Butter im Supermarkt greift. Im letzten Monat haben, glaube ich, fünf Leute zu mir gesagt, hast du gesehen, wie teuer Butter geworden ist? Keine Ahnung, scheint der Marker zu sein, wie teuer ist die Butter geworden? Ja, das ist ja ein Romanzeichen.
Und auf jeden Fall, ich kann mir das durchaus vorstellen, dass das so, das ist der erste Schritt und danach ist das so ein Floodgate Open Szenario, wo das dann auf viele andere Sachen ganz schnell gehen. Weil du hast natürlich auch ganz massive Vorteile, sowohl, also du bist ja auch im Energiebereich, bist du ganz stark dabei, das ganze Thema Energiewende, weil da einmal der Zusammenhang auch ein bisschen weitergehend verstanden wird.
Wir haben das Thema Heizen jetzt mit drin, wir haben das in der Landwirtschaft mit drin. Du hast das als Asset, du hast das als Finanzinstrument in deinem Unternehmen, du kannst das Sourcing und deine Kunden- und Lieferantenbeziehungen viel globaler aufstellen, was gerade in so einem IT- und Technologieumfeld, also es ist, die Vorteile erstrecken sich ja so weit über dieses reine Store of Value Thema hinaus.
Genau, also wenn ich jetzt ein Unternehmen bin und ich biete halt im Recruiting an, dass Mitarbeiter einen Teil des Gehalts direkt in Bitcoin ausgezahlt bekommen können, dann verbessere ich vielleicht meinen Recruiting-Erfolg und kriege gerade im technischen Bereich bessere Leute oder mehr Leute, andere Leute. Ja, absolut, natürlich.
Also ich glaube, der Wert, den Bitcoin entfaltet, der ist sehr, sehr vielfältig, ich behaupte in der kompletten Value Chain bei Unternehmen und auch an ganz vielen Stellen, wo wir es noch vielleicht gar nicht erahnen können oder gar nicht verstehen, absolut. Also deswegen, in der Tat geht über Store of Value tatsächlich hinaus, klar. Spannend, mal schauen.
Also ich hatte immer das Gefühl, ich glaube, das haben die ersten Bitcoiner auch immer so gesagt, dass alle erwartet haben, ich habe es zumindest mal von jemandem in Berlin gehört, der sehr zeitig dabei war, alle haben erwartet, dass es viel schneller geht. Also immer, wenn man Bitcoin so ein bisschen für sich verstanden hat, hat man gedacht, alles klar, das verstehen jetzt alle und in zwei Jahren haben wir Hyper-Bitcoinization.
Aber vielleicht, keine Ahnung, ist es jetzt wieder nur so ein Trugschluss von uns, von Martin, von dir, wie du es beschreibst, oder von mir, dass man denkt, es geht jetzt alles viel schneller. Aber vielleicht ist es jetzt auch andersrum. Vielleicht unterschätzt man dann auch so ein bisschen, wenn so ein Stein ins Rollen gekommen ist, wie schnell das Ganze dann Fahrt aufnimmt und so alle Bereiche, die ihr gerade zusammen beschrieben habt, bedeckt.
Und ich finde es schön zu sehen, dass man eben bei dem Beispiel, mit dem wir heute angefangen haben, mit Bhutan, diese verschiedenen Facetten schon sieht, dass es eben nicht bloß ist, ja, wir stocken damit ein bisschen die Gelder auf, sondern ja, wir machen nachhaltig, wir haben die Staudämme, wir können, wie du sagtest, auch wieder zurückkaufen, wenn wir wieder Energie brauchen.
Also diese gesamten Facetten und dass das jemand in solcher Position verstanden hat für sich, ja, das ist beeindruckend. Und das ist ja das, was wir versuchen zu predigen, auch im Deutschen Bundestag zum Teil oder über die Medien, wenn wir Bitcoiner über Twitter, weiß ich nicht, die Entscheidungsperson XY anschreien, würde ich es jetzt mal formulieren. Genau.
Und also schön zu sehen, dass das in den verschiedenen Bereichen der Welt dann doch irgendwo greift und die richtige Person zur rechten Zeit Bitcoin für sich verstanden hat. Ich glaube, es ist immer so, dass kurzfristige Erwartungen überzogen sind, zu hoch sind und langfristig zu niedrig. Jeder überschätzt, was er in einem Jahr erreichen kann und alle unterschätzen, was sie in zehn Jahren erreichen können. Ja, genau.
Die Internet-Bubble 2000, da waren die Erwartungen aber mal richtig überhöht und wurde dann eben enttäuscht und dann gab es einen Riesen-Crash und so weiter. Aber hat man sich jetzt wirklich vorstellen können, welche Power das Internet hat, in den Facetten, die wir eben heute sehen, von Smartphones, die KI, die eben auf die Daten in der Zugreife plötzlich Sachen machen kann, die wir uns vielleicht Science-Fiction-mäßig vorstellen konnten, aber nicht so wirklich vorstellen konnten.
Und ich weiß gar nicht, ob wir jetzt kurzfristig vielleicht schon auch wieder irgendwann mal eine Zone erreichen, die überhöhte Erwartungen hat. Aber eben genau dann, wenn wir die Integration von Bitcoin in ganz viele Facetten der Finanzprodukte des Lebens sehen, wenn wir die positiven Effekte von Store Value sehen, die das hat auf wirtschaftliche Handlungen und Entscheidungen, dann unterschätzen wir vielleicht sogar noch massiv den langfristigen Effekt heute.
Ich glaube auch, man muss auseinanderhalten zwischen, oder man muss unterscheiden zwischen der Adoption bei institutionellen Investoren und in der breiten Masse. Also in der breiten Masse wird die Adoption, glaube ich, viel langsamer gehen, wohingegen so institutionelle Investoren, die sind so im Zweifel heute dagegen, morgen dafür. So wie wir das bei den Politikern teilweise sehen, die sagen, nein, alles Teufelszeug, und am nächsten Tag 5% in Allokationen, das Teufelszeug.
Die auch die Positionen ändern, die halt einfach das im Zweifel auch verstehen. Ich habe mich neulich mit einem unterhalten, der viel mit Family Offices zu tun hat. Der hat gemeint, naja, die sind halt smart.
In Family Offices arbeiten Leute, die sind halt smart und die sind das geschult, die sind geübt da drin, schwierige, komplexe Sachverhalte in der Tiefe zu durchdringen, die tatsächlichen Risiken zu identifizieren und dann basierend auf diesen Erkenntnissen auch schnell und mit viel Geld zu handeln.
Das ist was anderes, als wenn du in deinem Alltag jetzt irgendwie noch 100 Stunden Zeit finden musst, um Bitcoin zu verstehen, versus wenn du sagst, naja, dann hole ich mir jetzt mal ein paar Experten für 10.000, 20.000 Euro rein und die erklären mir das Ganze und dann weiß ich ausreichend viel, um das entsprechend verstehen zu können und danach gehe ich mit ein paar Milliarden rein.
Also, das ist, weiß nicht wie du das siehst, Alex, du bist da noch mal mehr in dieser Welt, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass wir dieses Gefühl, was wir momentan auch haben, dieses PlebLife und das sind jetzt nur die Feldwald- und Wiesen-Bitcoiner und die Leute, die sich sonst nie großen Reichtum hätten leisten können und die in ihrem Mindestlohnverdienst arbeiten, die dann plötzlich in der Lage sind, weil sie Bitcoin früh verstanden haben, sich ein Bitcoin zu kaufen,
wo sie sonst nie an die Reichtümer gekommen wären. Ich glaube, diese Balance von Plebs zu Institutionals, die dreht sich über die nächsten Jahre ganz massiv. Ja, und es geht auch gar nicht, also Geld, klar, spielt schon auch eine Rolle natürlich oder Werte, aber es geht auch um viel, was dahintersteckt, zum Beispiel niedrige Zeitpräferenz.
Wenn ich Bitcoiner bin, dann brauche ich vielleicht das eine oder andere jetzt kurzfristig nicht, sondern bin eben in der Lage, für längere Zeit in die Zukunft zu schauen und vorzusorgen, verstehe vielleicht, ich werde irgendwann alt und wenn ich lange in die Zukunft schaue, dann denke ich, ich werde alt. Wenn ich alt werde, ist es vielleicht besser, wenn ich mich gesund ernährt habe, ein bisschen Sport mache.
Vielleicht erkenne ich dann, dass es ganz schick ist, wenn ich Kinder habe oder gute Beziehungen zu Freunden, die mir halt mal helfen können, wenn ich Hilfe brauche. Und ich glaube, allein diese Fähigkeit, lange in die Zukunft zu schauen und sich nicht kurzfristig zu optimieren, behaupte ich mal, wird gigantische Effekte haben auf das wirtschaftliche Handeln, auf die Gesellschaft. Es gibt ja wieder mehr Kinder, gehen die Geburtenraten wieder hoch, Demografie ist ja auch ein Riesenthema.
Und ich glaube, da wird es Effekte geben, die eben dann zweiter und dritter Ordnung dann abgeleitet sind, die super positiv sind. Ein Effekt ist natürlich, ich brauche nicht den billigen, schnellen, kurzfristigen Konsum, kaufe nicht das billige Plastikspielzeug, sondern das Holzspielzeug, was drei Generationen hält und schone den Planeten, weil halt weniger Müll entsteht und weniger Öl verbrannt wird.
Und Holzspielzeug hat ja auch noch den Vorteil, dass dauerhaft CO2 gespeichert wird im Haushalt. Also ich glaube, da kann es Effekte geben, wie gesagt, die wir uns heute nicht vorstellen können, die riesig sind. Bhutan hat den Grundstein gelegt. Schauen wir mal, wie das weitergeht mit den nächsten. Mindfulness City, Bitcoin-Meditation in Bhutan. Und nachhaltigstes Land, wie ihr gesagt habt, auf der Welt sogar. Also Wahnsinn.
Wenn ich Stress habe, meditiere ich und schmeiße mir nicht eine Pille rein. Also das ganze Thema Objotmissbrauch oder eben, dass viele Leute eben Volk nehmen, brauche ich vielleicht nicht, wenn ich halt ein bisschen mehr mindfulness bin. Vielleicht bringt uns das Bhutan auch noch bei. Keine Ahnung. Schön zu sehen, dass so ein Land da Vorreiter ist. Ja, absolut. Sehr schön. Alex, vielen Dank dir. Vielen Dank für deine Insights. Die positiven Emotionen.
Du hast immer in deinen Vorträgen, hast du diesen schönen Satz, Triggerwarnung, dieser Vortrag kann bullisch machen und zu spontanen Bitcoin-Käufen führen. Das ist ja möglicherweise auch Teil dieser Folge. Du hast da immer einen sehr angenehmen, nicht so einen überhypten, sondern einen sehr ruhigen, nahezu meditativen, bullischen Vibe. Es wird alles sehr, sehr gut. Und dafür vielen Dank. Und links packen wir alle in die Shownotes.
Und ich würde sagen, vielen Dank. Vielen Dank an die Zuhörer da draußen für ihre Aufmerksamkeit. Und Focus on the Signal, not on the noise. Bis dahin. Danke euch auch. Es hat echt Spaß gemacht. Danke dir. Danke. Ciao. Tschüss. Ciao. [Musik] Nodesignal. Focus on the Signal. Not on the noise. [Musik]
