¶ Intro
*Intro* Plebs fucking go! Herzlich willkommen zu einer nicht nur neuen Folge, nein, auch einer neuen Staffel "NodeSignal". Ihr hört direkt mit viel mehr Energie! Yeah, Chaka! Der innere Bullmarket hat begonnen. Wenn ihr diese Folge hört, ist er wahrscheinlich extrem drin. *Applaus* Aber wir sind jetzt auch dabei. Staffel 3! Woohoo! Ihr fragt euch, wie haben die lüngsteren "NodeSignal" das gemacht am Ende der letzten Staffel? Die waren grenzdepressiv und jetzt sind die voll dabei.
Da ist hier Energie, da muss was passiert sein. Das war die produktivste Pause aller Zeiten. Aber bevor wir reinkommen zu was haben wir gemacht und was erwartet euch diese Staffel? Kleiner Hint, mehr von allem gibt es erst mal. Mit welchen Nodes bin ich verbunden und wer hat die Blockzeit und wer hat die Blockzeit von woanders als mempool.space? *Lachen* Ja, ja, ja. Ich hab die Blockzeit aus der Node heraus. 866 095. Sehr gut. CanCatFirm. CanCatFirm. CanFirm, CanFirm, sehr gut.
Ich wollte ja noch Blockhash oder was. Bitcoin-Preis. Ja, gib uns alles. Bitcoin-Preis ist vielleicht gut, damit die Leute nicht sagen, wir werden hier nur vom Preis getrieben, bullish, sondern glauben, dass wir auch von uns, du bist ja Chief Inner Officer laut deinem Titel hier, dass wir von innen heraus bullish sind. Also der Blockhash endet mit BEDE 6A4. Ja, nice. Das ist die Endung vom Blockhash. Wir haben einen Bitcoin-Preis von 66.000 Dollar 977 65 Dollar 49 und die Betonung liegt auf 6,9.
*Lachen* Das ist der Spirit. Ihr merkt, die dritte Staffel wird ein sexiest Haar. Also von daher. Wir sagen auf Wiedersehen, 58k-Gang und herzlich willkommen, 69k-Gang. Aber ich möchte es noch mal betonen, es geht nicht um den Preis. Also ich muss sagen, wir haben viel gemacht. Wir haben uns viel hingesetzt und überlegt, was können wir tun, um Nodesignal nicht nur zu altem Glanz zu verhelfen, sondern auch zu was Neues draus zu machen.
Und ich muss sagen, ich bin so hyped wie seit dem ersten Jahr nicht mehr. Ich freue mich richtig. Ich habe, glaube ich, selten so viele Folgen ins Folgendokument reingeschrieben und schon eine Folge aufgenommen und mit Leuten gesprochen. Und für mich, ich bin hier voll in meinem Bitcoin-Heizsack. Das ist mega gut. Martin, so viel Dampfplaudern, meine Brille ist schon beschlagen. *Lachen* Ich finde, es ist wichtig für den emotionalen Aufenthalt.
Weil es ist ja Ideas und People auch, nicht nur Nodes and Code. Von daher, genau, was machen wir heute? Die erste Frage ist, wo waren wir am Ende der Pause? Die erste Frage ist, Martin, was ist das für ein T-Shirt, was du anhast? Das T-Shirt, was ich anhabe, ist ein Schrödingers Cat is dead oder alive. Also du siehst im Negativ-Space, siehst du quasi das dead. Wo du im Positiv-Space das alive siehst. Ah, nice. Und unten drunter, ich mache das mal, kann man jetzt die Katze sehen.
Also eine halbtote Katze in einer Box. *Lachen* Schrödingers Cat ist in der Box. Ich hatte das neulich in einem Business-Meeting an und habe ein Kompliment dafür bekommen. Und da dachte ich, Authentizität ist mit nichts zu ersetzen. *Lachen* Okay, fair enough.
¶ Recap Staffelpause
Gut, ja, also. Wo haben wir aufgehört? Genau, wo haben wir aufgehört? Wir haben aufgehört alle ein bisschen traurig und depressiv und mit Bedarf nach einer Pause. Ja. Das ist meine Erinnerung. Und die haben wir uns auch genommen, glaube ich. Die haben wir uns genommen. Und der Stand jetzt, wo wir diese Aufnahme machen, nehmen wir sie uns aktuell ja theoretisch immer noch. Zumindest für euch, für die Hörer. Eigentlich war es auch gar nicht so eine richtige Pause.
Wir haben uns irgendwie öfter getroffen als ohne. *Lachen* Das ist so wie früher, wenn wir gesagt haben, komm, wir nehmen weniger Folgen auf. Und dann haben wir drei Folgen hintereinander aufgenommen. Ja. Also was haben wir gemacht? Können wir das erzählen? Ja, wir haben einen Workshop gemacht, ne? Genau. Ein Zweiteiligen. Richtig. Jan-Paul, du hast doch diese ganze, also. Wir haben Workshops gemacht. Wir haben uns überlegt, wie können wir Node-Signale neu ausrichten?
Wie können wir das neue Node-Signal, Node-Signal 3.0 machen? Und Jan-Paul, du hast Workshops dafür organisiert. Erzähl doch mal, was haben wir gemacht? *Lachen* Ich muss erstmal in diesen Groove reinkommen, den du hier vorgelegt hast. Das fällt mir gerade etwas schwer. Meine Zunge ist auch ein bisschen schwer gerade. *Lachen* Rauchst du noch einen Whisky? Aber, ne, bitte nicht. Bitte nicht. Wie hast du es gerade bezeichnet? Wir haben uns überlegt, was wir in Staffel 3 machen.
Was Node-Signal 3.0 sein wird. Neue Ausrichtung. Ich würde den Fokus ein bisschen anders setzen. Ich glaube, wir haben, das habt ihr ja auch gehört, in der letzten Staffel, oder am Ende der letzten Staffel, dass da irgendwie so die Luft raus war. Dass wir irgendwie alle ein bisschen müde waren. Und ja, so richtig der Bereißerungssturm, den jetzt der Hyper-Hyper Martin Betz hier aufgeführt hat, den haben wir nicht so richtig gefühlt.
Genau, und deswegen haben wir uns da hingesetzt und mal geschaut, ok, woran liegt das eigentlich? Dass so ein bisschen die Luft raus ist. Und was können wir dagegen tun? Und es waren auch so ein paar Dinge klar, wie, ne, wir haben ein ziemliches Bottleneck. Der liebe Thorsten, unser Chief Technology Officer, übernimmt ja sehr viel, was so in der Hintergrundarbeit noch stattfindet. Also ihr hört natürlich hier vorne nur uns immer quatschen.
Also Martin, Chris, mich, Karlsso, Anthemus, auch immer den Thorsten. Aber da steckt ja noch viel mehr dahinter, als nur die Aufnahme und diese Aufzeichnung, sondern der ganze Post-Production-Kram, den der Thorsten auch übernimmt, ist noch sehr viel Arbeit. Und das, genau, das haben wir jetzt irgendwie festgestellt gehabt und haben gesagt, wir müssen jetzt da ein bisschen dran arbeiten.
Wie kommen wir denn jetzt erstens aus dieser Liturgie raus und zweitens, wie können wir die Arbeit so ein bisschen besser verteilen? Joa, ich weiß gar nicht, also so ganz ins Detail müssen wir nicht gehen, oder? Also wir haben da schon einen sehr intensiven Workshop gemacht. Ich muss sagen, also mein Fazit, was wir vielleicht durchziehen können, war, oder etwas, was ich mitgenommen habe, war, dass wir sehr offen miteinander umgegangen sind. Wir haben ganz offen die Probleme angesprochen.
Wir haben uns auch gegenseitig sehr gut zugehört, haben das sehr, also auch was an Kritik kam oder was so an negativen Punkten kam, immer aufgenommen als, okay, das ist ein valider Punkt oder das ist ein gut gemeinter Punkt. Das hat mir sehr, sehr gut gefallen, dass wir das so, in dieser Art diese Workshops gemacht haben. Jetzt wollte ich natürlich wissen, was da rausgekommen ist. Ja, was ist denn rausgekommen?
Vielleicht können wir mal rumfragen, Martin, was glaubst du, oder nee, Martin hat schon so viel gequatscht. Thorsten, was glaubst du, was rausgekommen ist? Also fragst du mich, was ich daran glaube? Ich weiß das doch, also das ist ja die Frage. Nein, nein, nein, sorry, sorry. Das ist hier ein Quiz, ich bin ja der Oberlehrer. Nein. Was ich glaube, was da rausgekommen ist. Was ist dein Key-Take-Away? Was haben wir, was ... Ja, du hattest ja gerade das schon gut eingeleitet.
Das Hauptproblem wäre, dass ich quasi super viel gemacht habe und die anderen nichts. Und jetzt in der neuen Folge wird es genau andersrum. Ich mache nichts mehr und ihr macht alles. Nein, natürlich nicht. Ja, wir, ja, was soll man großartig dazu sagen? Ja, eigentlich das, was quasi schon länger hätte sein können, aber wir haben uns einfach keine Zeit genommen, vielleicht auch noch mal so ein bisschen auf die Ergebnisse oder auf das, wie es war.
Wir haben uns, glaube ich, keine Zeit genommen, uns mal ehrlich zuzuhören. Deswegen fand ich das gerade ganz gut, dass du gerade auch von ehrlichen Gesprächen gesprochen hast, die wir dann auch, und auch von Ängsten, Sorgen, Nöten, wie auch immer man das vielleicht bezeichnen kann, auch jetzt dann innerhalb der Crew, dass man sich vielleicht manche Leute sich nicht richtig gehört gefühlt haben.
Also das war vielleicht einfach dann auch mal gut, dass man sich diesen Raum einfach mal gegeben hat, wo wir uns einfach mal offen und ehrlich und mit unseren Gedanken über Notsignale ausgetauscht haben. Und das hat, wie ihr vielleicht jetzt auch schon gemerkt habt, hat das eine neue Energie freigesetzt aus meiner Perspektive, die jetzt auch Martin gerade sehr, sehr, sehr zum Ausdruck bringen kann, was mich sehr freut natürlich an der Stelle.
Und ja, ich meine, die Ergebnisse waren eigentlich schon ein bisschen so, wie man es hätte vielleicht als Außenstehender schon direkt sagen können oder erwarten hätte können. Okay, man verteilt es halt einfach irgendwie ein bisschen besser und man plant vielleicht auch manche Dinge einfach ein bisschen besser vor. Und dadurch kriegt man einfach den Raum, dass man Dinge auch besser verteilen kann.
Ja, als jetzt, wie es halt vorher war, wir nehmen dienstags eine Folge auf und die muss irgendwie samstags fertig sein. Das ist natürlich dann gerade mit Familie, Beruf, Privatleben schon schwierig, das da irgendwie unterzubekommen, gerade wenn man dann andere Verpflichtungen an der Stelle einfach hat.
Deswegen ist das vielleicht einfach für uns jetzt schon mal die erste wichtige Erkenntnis oder das, was ich jetzt schon mal teilen kann, ist, dass wir jetzt Folgen vorproduzieren, genauso wie diese jetzt auch. Also wir werden jetzt mit unseren Folgen schon nicht mehr so quasi am Puls der Zeit meistens sein, weil halt manche Folgen einfach schon mal vorproduziert sein werden, zum gewissen Teil. Ihr schmunzelt gerade, Chris und Jan-Paul. Also das haben wir uns vorgenommen.
Ob wir das auch in die Tat umsetzen können, das wird sich ja jetzt zeigen. Was? Kein Zweifel. Oder war das schmunzeln wegen dem nicht mehr Zeit oder nicht mehr aktuellen Am-Zeit-Geist zu sein? Nein, nein, nein, nein. Es bezugt sich tatsächlich darauf, dass sich das jetzt zeigen muss, wie wir das umsetzen. Also wir haben jetzt ganz konkret gesagt, wir werden uns einen sechswöchigen Vorlauf geben.
Das heißt, wir wollen immer sechs Wochen im Voraus wissen, was geplant ist, wann diese Folge aufgenommen wird und vor allem, dass auch genügend Zeit ist, um diese Folge zu schneiden oder die ganze Post-Production zu machen. Das ist ja so eine der Bottlenecks, die wir haben.
Und wir wollen einfach nicht mehr in die Situation kommen, dass wir, wie du es schon gesagt hast, dass wir dienstags eine Folge aufnehmen, die dann Freitag eigentlich fertig produziert sein muss oder hochgeladen sein muss, damit es die Samstag bei euch im Podcast Player landet. Ja, Martin, du wolltest? Ich finde, das reduziert das aber noch das Organisatorische. Ich finde, das ist nicht das, was die ... Es gibt noch mehr, ja. Ja, ja, das war ein Punkt, ne? Das war ein Punkt. Genau. Deswegen.
Ich finde, aber es ist nicht der wichtigste Punkt. Ich finde, das, was das große Ding ist, ist, wir arbeiten jetzt einfach auch schon seit ein paar Jahren zusammen. Und wir haben ganz am Anfang, haben wir einfach uns super häufig gesehen. Und das hat so ein bisschen das Teambuilding ausgemacht. Und dass wir uns halt ständig auf den Meetups gesehen haben und ständig in den Folgen zusammengesessen haben und irgendwie zwei Folgen die Woche gemacht haben und regelmäßig Teamfolgen und so weiter.
Und dann ist das so ein bisschen mit immer größerer Distanz geworden. Und dazu kommt dieses Teamgefühl, finde ich, was für dich, Thorsten, ja auch nochmal schwierig war, weil du halt nie dieses angenehme Gefühl hattest von, ich nehme eine Folge auf und dann kümmert sich die Crew darum, dass alles hinten raus passiert, was für uns andere aber irgendwie da war. Dieses Teamgefühl, also das Organisatorische, zahlt, glaube ich, auf das Teamgefühl ein. Aber das ist das, was ich so gemerkt habe.
Node Signal fühlt sich seit, ich würde sagen, einem halben, dreiviertel Jahr wieder richtig wie mein Podcast für mich an. Und das hat es eine ganze Zeit lang, hat es sich angefühlt wie ein Podcast, bei dem ich auch irgendwie mit dabei bin. Aber nicht, wo ich gesagt habe, ich bin, also ich verkörpere Node Signal, sondern ich bin ein Teil von Node Signal. Das ist, finde ich, das nochmal, was viel ausgemacht hat.
Weil ich jetzt durch die Gegend gehe und sage, "Yay, und guck mal, und Node Signal, und das ist das, was wir machen, und das ist das, wofür wir stehen, und das ist das, was wir nach vorne bringen wollen, und wollen wir nicht vielleicht eine Folge dazu aufnehmen?" Und das ist eine ganz andere Beziehung. Und ich finde, das ist das Spannende. Das ist so, weswegen mir auch so viel an dieser Folge heute liegt.
Jan-Paul, du hattest so ein bisschen gesagt, "Na ja, wollen wir jetzt schon wieder eine weitere Folge machen, wo wir über uns reden?" Aber ich finde dieses Thema, man ist eine gewisse Zeit da drin, man macht ein Projekt zusammen, und dann sich einfach neu zu finden, neu gemeinsam zu finden, eine neue gemeinsame Identität auch nochmal zu schaffen und zu gucken, was hängt da denn alles dran? Was müssen wir machen, um als Team zu funktionieren?
Wie man das auch in einem normalen Arbeitskontext ja eigentlich auch machen würde, oder in einem, keine Ahnung, Anglerverein. Aber das ist das, was ich so mega geil finde, dass wir das irgendwie geschafft haben. Ich zumindest für meinen Teil kann das sagen, eine neue oder eine andere oder eine bessere Identität als Crew irgendwie zu finden. Das ist das, was ich mega geil finde. Also, Jan, ist es 2.0? Du, ich unterschreibe das ja auch.
Mich freut das ja auch, dass du wieder so Feuer gefangen hast, dich dafür begeistern kannst, Node Signal zu machen. Und auch, was sonst auch noch bei diesem Workshop eigentlich rausgekommen ist. Mein Punkt ist halt viel mehr, und da bleibe ich auch dabei. Wir haben in meinen Augen sehr viele Folgen gemacht, wo wir auch viel über uns selbst gesprochen haben. Und ich habe es heute mal in unserem Chat mal reingeschrieben.
Also für mich war die Frage, sind wir ein Bitcoin-Podcast, oder sind wir ein Podcast, der über Node Signal spricht? Und das würde ich halt ganz gerne, wir können das ab und zu mal machen, finde ich auch vollkommen in Ordnung, aber das würde ich ganz gerne einfach zurückstellen.
Also, weißt du, diese Freude, die wir jetzt empfinden, darüber, dass es jetzt mit Node Signal, mit der dritten Staffel und mit neuen Ideen weitergeht, das können wir ja intern irgendwie teilen, aber für mich war irgendwie, also mir war es irgendwie wichtig, zu sagen, hey, aber die Marke Node Signal ist doch, ey, das ist ein Bitcoin-Podcast. Und nicht irgendwie, das ist der Podcast, wo die Jungs über sich selber reden.
Genau, aber das finde ich jetzt zum Beispiel, und jetzt schweifen wir voll ab von der, was haben wir eigentlich in den Workshops gemacht und was ist da rausgekommen? Macht ja nichts. Aber ich finde, das ist das Kernthema. Eines der Kernthemen, wenn ich mit Leuten darüber rede, die irgendwie jetzt zum Beispiel am Ende ihres ersten Zyklus sind, die jetzt quasi in ihren zweiten Bullrun als nächstes reinlaufen werden, aber quasi am Ende ihres ersten Bear-Markets sind.
Bei ganz vielen ist dieses Gefühl von "die Luft ist raus", das ist das, was wir auch als Feedback bekommen haben vom Ende der letzten Staffel und so.
Und ich finde, das ist ein Teil davon, sich zu fragen, weil ich glaube, wir werden ganz viele Leute haben, die einfach lange im Space dabei sind und dann irgendwann so rausdriften, wo irgendwie dieser Moment verpasst wird, wo man irgendwie das Feuer nochmal entzündet, wo du dann irgendwie so, du lebst vielleicht dein gemütliches Waylife, aber du interagierst nicht. Und ich glaube, das ist so ein Weg, wie wir als Bitcoiner, als Community zu einem Teil OGs verlieren.
Leute, die schon tief drin sind, die viel Erfahrung gemacht haben, die sie mit den neuen Leuten teilen können. Und für mich ist das tatsächlich ein Bitcoin-Thema.
Die Frage, wie kriegen wir es hin, dass Leute, die schon länger dabei sind, ihr Feuer für Bitcoin vielleicht nochmal neu entfachen können und da nochmal neu reinkommen können und diesen Space weiter aufbauen, weil wir natürlich auf der anderen Seite im Rahmen einer Massenadoption sehen, dass viel Neues reinkommt, viel Neues auch als Neues reinkommt, viel vielleicht von so klassischen Bitcoin-Community-Werten weichgespült werden, weil in der Massenadoption vielleicht dafür nicht der Platz ist.
Und das, finde ich, ist tatsächlich ein Core-Bitcoin-Thema. Wie, ne, how to build a same life. Aber das ist doch was ganz anderes, entschuldige bitte, aber das ist doch was ganz anderes, darüber zu sprechen, wie die Community sich fühlt oder wie das allgemeine Sentiment ist in der Bitcoin-Community, ist doch was ganz anderes, als wenn wir über uns sprechen oder was wir im Podcast gemacht haben, oder was wir, nicht mal im Podcast, sondern was wir intern gemacht haben und geplant haben.
Verstehst du, was ich meine? Das ist für mich irgendwie, das sind zwei Paar Schuhe. Aber das ist ja unsere Journey, das ist ja das, wie wir das erleben, was wir festgestellt haben. Ich glaube, viele andere schaffen das. Ja, ja, aber dann ist es halt, ne, also das kann man so machen, ne, ich bin dem auch nicht abgeneigt, dass man sagt, komm, wir setzen uns einfach zusammen und quatschen darüber, wie wir uns so, ne, was so unser Sentiment ist. Aber das ist halt nicht No-Signal für mich.
Das ist für mich, das ist No-Signal eher, ne, dass wir, keine Ahnung, fokussiert an den Themen dran sind, an den inhaltlichen Dingen und nicht an den Social, am Social Layer und an der Gefühlslage des reifen Bitcoiners. So, das, ihr braucht das auch nicht. Also, das will ich auch gar nicht, ich will das auch gar nicht im Podcast haben.
Also, das höre ich mir, was heißt, höre ich mir nicht an, aber, weiß ich nicht, mir wäre es lieber, wenn wir irgendwie fokussierter wären auf, ne, auf die Bitcoin-Themen, also was irgendwie inhaltlicher Art ist. Voll im Bär-Market. Sorry, was meinst du? Du bist noch voll im Bär-Market. Jan-Paul. Ja, also ich sehe auch noch nicht, also für mich ist der Bullen-Market auch noch nicht eingeläutet, aber ich muss auch sagen, ich habe da ein sehr schlechtes Gespür dafür.
Also, eigentlich bin ich selber mein bester Kontraindikator, wenn ich immer denke, das wird eigentlich super scheiße, dann wird es gut und umgekehrt. Ja, weiß ich nicht. Ja, aber ich weiß nicht, Chris, was denkst du denn? Ja, erstmal ganz kurze Reaktion. Dafür, dass du eigentlich sagst, der ganze Social Layer und dieses Gerät, das interessiert dich nicht, dafür bist du jetzt ja häufig bei Filterfrei und erzählst. Ja, aber das ist ja ein anderes Format.
Das ist ja nicht Nodesignal, sondern das ist halt Filterfrei, da quatschen wir halt einfach. Das ist halt wirklich dieses, ne, also wir kommen zusammen, das Mikrofon geht an und dann wird halt einfach mal losgequatscht. Okay, kann man machen, bin ich auch dabei, aber ich hätte es gerne bei Nodesignal, hätte es gerne rausgehalten, aber jetzt sind wir schon mittendrin seit 15 Minuten in dieser Diskussion. Also ich finde das okay, wenn wir das hin und wieder machen.
Das sollte, finde ich, auch nicht zu viel sein, weil darum geht es bei Nodesignal nicht, aber ich finde schon, wir, ich meine, das ist ja auch unsere Bitcoin-Reise und wir machen die jetzt ja schon auch lange zusammen und wir haben auch sicherlich viele Zuhörer, die uns treu hören seit Anfang an und die sich vielleicht damit identifizieren können.
Also du wirst ja nicht nur ein reiferer Bitcoiner durch dein Wissen über bestimmte technische Dinge, sondern du veränderst dich ja auch mit der Zeit und ich glaube, das ist schon ganz gut, das zwischendurch mal zu reflektieren und ich glaube auch, die Social-Folgen, die wir hatten, wo wir so ein bisschen Durchhänge hatten, diese Bear-Market-Durchhänger-Folge und jetzt auch das Ende von diesem Sommerloch, ich kann mir vorstellen, dass sich da viele mit identifizieren können
und rückblickend werden das vielleicht auch echt Folgen sein, wo wir auf unserer Bitcoin-Reise sagen können, oh krass, guck mal, da ging es wahrscheinlich vielen so und das macht ja auch was mit dir. Also wir stehen hier hinter einer Idee, die einfach so groß ist, aber ja, da wandeln sich deine Gefühle auch manchmal zu und ich finde das okay, das mal zu reflektieren. Darf halt nicht so dauernd Nabelschau werden, das ist natürlich langweilig.
Genau, also ich bin ja auch gerne bei, also an diese Bear-Market-Folge denke ich sehr gerne zurück, da habe ich viel gelacht, hatten wir sehr viel Spaß miteinander, trotz Bärenmarkt. Also das ab und zu zu machen, finde ich ja vollkommen in Ordnung, ich würde nur ganz gerne versuchen, das irgendwie auf ein Minimum zu reduzieren. Dann kommen wir doch zu dem Punkt, was machen wir denn außer den Social-Folgen an coolen neuen Themen in Staffel 3?
Ich wollte ganz kurz nochmal zu eurem Workshop, ich konnte da noch nichts zu sagen.
Was mich wirklich fasziniert hat, war eigentlich, dass wir uns nochmal synchronisiert haben, also wir haben die Nodes synchronisiert und haben uns nochmal geguckt, warum machen wir eigentlich ein Nodesignal, hat da jeder noch Bock drauf, das war ja auch gar nicht so klar, ob wir das voneinander wussten, manche wussten es vielleicht auch von sich selber nicht, haben wir überhaupt noch Bock auf Bitcoin und ich glaube, wir haben das alles mit Ja beantwortet, wir haben alle Bock noch auf Bitcoin,
auf unterschiedliche Art und Weise und wir haben alle Bock auf Notesignale und ich glaube, das hat sich ja nochmal verstärkt, was war das für ein Zeichen, Martin? Das war der Versuch mit zwei Händen ein Bitcoin-B zu machen. Okay, verstehe. Ja und das finde ich ganz cool, wir sind alle noch dabei, außer der Calso, der ist jetzt halt nicht mehr dabei, der war zu bullish. Den mussten wir rausmachen. Der sah einfach nicht gut aus, wir sahen alle so bearish gegenüber ihm.
Also wir fangen jetzt einfach die neue Staffel an, wie ihr es vielleicht gemerkt habt, Calso ist nicht mehr dabei. Traurig. Das ist ja voll gemein. Nein, Calso ist natürlich noch dabei. Aber wenn ihr ganz viel boostet, ist er wieder da. Nein, genau, ich wüsste nicht. Wenn ihr boostet, kommt er wieder. Ich glaube, der ist schon to the moon. Wahrscheinlich. Nein, wir vermissen ihn heute. Umstandsbedingt. Nein, er kann heute nicht teilnehmen. Er ist natürlich noch dabei. Calso, Grüße gehen raus.
Yes, richtig. Ja, wo waren wir stehen geblieben? Genau, das wollte ich auch nochmal sagen. Ich finde das cool, dass wir uns da alle nochmal irgendwie synchronisiert haben und wieder getroffen haben und auch unsere Ambitionen, was Bitcoin angeht. Und ich finde das auch gut, dass das divers ist, dass wir unterschiedliche Motivationen haben, uns weiter mit Bitcoin zu beschäftigen. Es muss nicht alles irgendwie gleichgeschaltet sein. Und das war auch wichtig, das nochmal auszusprechen.
Das finde ich richtig cool. Ich meine, das macht es ja im Endeffekt auch uns ja eigentlich auch aus, dass wir ja schon unterschiedliche Vorstellungen haben.
Und das liest man zwischenzeitlich auch schon mal zwischen den Zeilen dann im Feedback von den Leuten, dass die gerade das gut finden, dass wir so differenziert dann halt Dinge betrachten und nicht halt irgendwie, ja, das finde ich cool, ja, das finde ich cool, also, dass man sich ja die ganze Zeit nur gegenseitig beweihräuchert dann und quasi nur zustimmt. Und das war's. Das macht ja dann auch irgendwie den Reiz natürlich dann auch aus. Jo, was machen wir denn jetzt in der neuen Staffel?
Martin, da warst du gerade stehen geblieben. Jetzt ist er rausgeflogen. Martin ist rausgeflogen. Das gibt's doch nicht. Da haben wir nicht nur Karlsruhe verloren, Martin ist auch weg. Der ist auch schon zum Mond. Der Karlsruher wartet auf mich, schnell. Was machen wir diese Folge an geilen Special Topics?
¶ Was euch erwartet in Staffel 3
Was nehmen wir uns vor? Folge oder Staffel? Folge, Staffel, alles das Gleiche. Nein, was machen wir diese Staffel? Habt ihr Ideen? Habt ihr Wünsche? Habt ihr Ziele? Was sind eure Träume? Teilt sie mit der Community. Jan-Paul, fang doch mal an mit deiner Idee, wo du dich diese Staffel primär darauf fokussieren möchtest, was ja auch eine Erkenntnis aus unserem Workshop ist. Du hattest es ja auch schon angekündigt in der 200. Folge. Hab ich? Ja, schon so ein bisschen.
Du hattest dir Gedanken darüber gemacht, aber jetzt kannst du es ja vielleicht nochmal ein bisschen konkretisieren. Also kann ich das jetzt öffentlich machen und mich selber damit unter Druck setzen? Auf jeden Fall. Vielleicht brauche ich das auch. Genau, also mich hatte so ein bisschen gewurmt. Oder was heißt gewurmt? Es stört mich nicht, sondern ich habe mich halt umgeschaut und gesehen, okay, es gibt sehr, sehr viele Bitcoin-Podcasts.
Ich meine, allein im deutschsprachigen Raum sind es, keine Ahnung, 21 oder sogar noch mehr, die alle irgendwie dasselbe machen. Das ist das Konzept des Gesprächs. Es spricht halt der Gastgeber mit einem Experten oder die zwei Gastgeber oder drei Gastgeber unterhalten sich.
Und also mein Impuls war, hey, wenn das doch funktioniert, wenn es so viele Podcasts gibt, die alle dasselbe machen, auch die Gäste gehen ja reihum, ist da nicht noch Raum für Neues, also für mal andere Dinge auszuprobieren im ganzen Podcasting. Und ja, ich habe mir jetzt vorgenommen, dass ich mich mal daran versuchen werde, eine Reportage zu erstellen. Genau, die Idee ist, dass ich, oder der Plan ist, dass ich erst mal drei Reportagen mache.
Das erste Thema steht schon, die anderen beiden, da habe ich schon ganz viele Ideen gesammelt, aber das müssen wir mal gucken. Genau, und das wollen wir jetzt, das möchte ich gerne mal ausprobieren, ob das Format einer Reportage im Podcast bei Nodesignal auch funktionieren wird. Genau, das habe ich mir vorgenommen. Und das Zweite, das wäre dann, dass ich mich auch ein bisschen seltener in Folgen zu Wort melden möchte.
Mal schauen, wie gut das funktioniert, weil ich jetzt schon festgestellt habe, dass das Reportagen erstellen doch sehr zeitaufwendig und arbeitsaufwendig ist. Genau, und deswegen würde ich gerne versuchen, weniger in Folgen dabei zu sein. Aber wie ich mich kenne, wird das nicht so gut funktionieren. Aber historisch bedingt hast du das immer gut geschafft. Da haben wir überhaupt keinen Zweifel dran. Wenn du erst mal anfängst, dann, ja. Was ist denn das Thema deiner Reportage?
Ich war jetzt am Wochenende, war ich auf der BTC++ eCash Edition und genau, darüber werde ich eine kleine Reportage machen. Ich habe schon eine Grundidee, wie die Struktur ist, aber wenn man dann erst mal anfängt, sich hinzusetzen, das Ganze auszuformulieren, muss man schauen, dass man eine spannende Geschichte daraus macht. Da kämpfe ich gerade noch darum, ein bisschen Spannung reinzubekommen in die Story, die ich gerne erzählen möchte.
Das heißt, wenn ihr das jetzt hier hört, die Konferenz ist gerade am Wochenende gewesen. Ich habe jetzt die ganzen Aufnahmen, die ich gemacht habe, mal durchgehört, mir ein paar Notizen gemacht, angefangen, ein Skript zu schreiben. Aber das wird alles noch ganz lange dauern, bis das fertig ist. Ich werde dann gleich mal erreichen, wann diese Reportage tatsächlich kommt. Ich hoffe, vielleicht vor Weihnachten. Das wäre, glaube ich, das Allerspäteste, dass vor Weihnachten diese Reportage rauskommt.
You heard it here first. Du hast ja auch gestern einen Vortrag dazu gehalten, zum Thema eCash. Das klingt ja danach, als würdest du das Erstellen der Reportage mit coolen Live-Events zum Vertesten deines Materials begleiten. So wie Comedians das machen. Wie war denn der Vortrag zu eCash? Kann der Chris erzählen, der war nämlich da. Ja, ich war da. Der war super, fand ich. Ich saß neben einer Dame, die ... Deshalb war er cool. Ein bisschen ältere Dame schon.
Für die war das, glaube ich, ein bisschen viel. Beim Bitcoin-Meetup war das ja, dass da Leute jetzt auch kommen, die jetzt neu dazu kommen. Ich habe auch das Gefühl, das ist ja auch etwas, was ich mit euch besprechen wollte, dass eine neue Kohorte ins Bitcoin reinkommt, nämlich, glaube ich, die Boomer. Ich glaube, da sind jetzt tatsächlich auch ein paar Leute aus dieser Altersklasse, die vielleicht ein bisschen Geld übrig haben und merken, es läuft gerade alles schief, die dann aber neu sind.
Um jetzt auf den Punkt zu kommen, für die war das ein bisschen viel. Der hat dann nachher diskutiert, wieso machen wir denn jetzt wieder was, wo es dann so etwas wie eine Bank gibt, verstehe ich nicht. Vollkommen berechtigte Frage. Ich fand den Vortrag aber sehr gut und ich fand es einfach ultra-megaspannend, was da gerade passiert mit eCash. Finde ich gut, dass du das reingebracht hast ins Meetup. Das ist eine spannende Beobachtung, mit dem wer jetzt neu in den Space kommt.
Ich habe heute, glaube ich, das erste Mal, jetzt im jetzt beginnenden Bullrun, auf Wunsch von einem Freund mir ein "Warum Bitcoin doof ist"-Video angeschaut, um dann besser widerlegen zu können, was darin alles blöd ist. Und ich muss sagen, dass die Qualität eine andere gewesen ist. Also die Qualität ist deutlich informierter, die Kritik ist deutlich nuancierter gewesen.
Es ist nicht ganz so plump unverstanden, sondern in Teilen tatsächlich, ich will nicht sagen valide Punkte, das wäre zu viel gesagt, aber zumindest knapper an unserem Verständnis vorbei und nicht zwingend komplett negativ und nicht komplett positiv. Und das ist anders, als es das im letzten Bullrun war. Die Grundstimmung ist eher positiv, Bitcoin ist nicht gleich böse und schlecht und du hast es einfach so verhalten-kritisch und nicht offensiv dagegen. Und das finde ich ganz spannend.
Und ich glaube, das passt mit dem, was du gesagt hast. Es sind jetzt eher Boomer, Leute, die sich vielleicht ein bisschen Zeit nehmen zu gucken, sich informieren, die überlegen, was sie mit ihrem Geld machen, die vielleicht einfach noch mal zehn Jahre älter sind, als die Leute, die im letzten dazu gekommen sind. Spannende Beobachtung, weil es ja auch die Meetups verändert.
Also sonst waren ja die bei den Meetups, auch wenn du jetzt zu Zitadelle gehst oder so, dann hast du halt einen Anteil von männlichen Teilnehmern zwischen, ich sag jetzt mal, 27 und 37 oder so was. Ich fall da schon oben raus. Oder sag mal bis 45 fall ich auch oben raus. Scheiße. Die Boomer. Boomer, genau. Ich bin Generation X. Und ich glaube, das war halt eine ganz starke, wie soll man sagen, die Kohorte ist ganz stark vertreten jetzt im letzten Bullrun gewesen.
Und ich finde es jetzt erstaunlich. Es kommen jetzt schon Leute rein, die älter sind. Es gibt jetzt in Köln auch ein komplettes Frauen-Meetup, wo regelmäßig, ich glaube, 15, 20 Frauen sich treffen und über Bitcoin reden. Mehr. Also gestern hat eine der Organisatorinnen erzählt, dass zum Bitbox-Einführungs-Workshop waren 15 Leute da. Aber zum normalen Meetup kommen bis zu 50 Frauen. Ach krass. Das ist richtig groß. Das ist größer als das Meetup gestern. Das stimmt. Ja, voll gut.
Also kommen andere Kohorten, glaube ich. Und das verändert wahrscheinlich auch nochmal den nächsten Schub an Bitcoinern, die kommen. Also von den Themen, von dem, was da so ansteht. Finde ich cool. Finde ich gut. Wir sind jetzt aber abgewichen von deinem E-Cash-Vortrag. Genau. Ich mache die Kurve zurück. Der Jeff Fulmo hat bei der E-Cash Edition BTC+ Konferenz eine witzige Beobachtung gemacht. Meinte nämlich, endlich haben wir es wieder geschafft, die Frauenquote gegen null zu senken.
Achievement unlocked. Ungefähr. Endlich kann es ein Achievement sein. Er hat es natürlich nur mit einem zwinkernden Auge gesagt. Ja klar. Es war ihm nicht darauf, es ist ihm nicht darum gegangen, dass wir die Frauen aus dem Space raushaben wollen. Ich glaube, diese ganze E-Cash-Sache, die ist halt auch noch ein bisschen nerdy. Ach, überhaupt nicht. [Lachen] Aber sonst, muss ich sagen, was mir sehr gut gefallen hat, wir haben das relativ offen gestaltet.
Das heißt, ich habe Fragen zugelassen, auch mittendrin im Vortrag, wenn da Verständnisfragen waren. Und dann am Ende haben wir eine offene Fragerunde gemacht. Und das war echt cool zu sehen. Es waren einige dabei, die sich auch schon ein bisschen über die Themen beraten und da auch ganz spezifische Fragen zu hatten. Das war echt ein sehr, sehr interessanter und auch lebendiger Ausdauer. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Sehr cool. Chris, was sind denn deine Themen?
Was bringst du in der neuen Staffel? Ja, ich habe das ja schon angeteasert in der letzten Folge der letzten Staffel. Also ich will mich mehr mit Privacy beschäftigen. Habe das jetzt auch einfach in den letzten Monaten viel getan. Ich mache jetzt auch auf dem Meetup einen Workshop zu GrapheneOS. Erstmal zweiteilig. Also erster Teil. Warum überhaupt ist es sinnvoll oder was könnte der Sinn dafür sein, sich damit zu beschäftigen? Warum macht es Sinn, auf seine Daten zu achten und Privatsphäre?
Und welche Rolle spielt GrapheneOS dabei? Also Graphene als Beispiel. Und dann der zweite Teil wird "Hands-on" GrapheneOS installieren und Tipps und Tricks. Genau, darüber will ich auch eine Folge machen bei Nodesignal. Ich will eine Folge zu Linux machen. Ich will eine Folge grundlegend, also dieses "Warum Privacy", will ich auch noch mal aufrollen. Ich will das auch für mich noch mal auf den Punkt bringen, warum ich das überhaupt mache. Das treibt mich gerade total dahin.
Also ich mache das gerade einfach, weil es ist so ein innerer Antrieb. Aber ich kann gar nicht so auf den Punkt bringen, warum. Und ich glaube, mittlerweile kann ich es. Das will ich halt noch mal in der Folge wirklich versuchen, auf den Punkt zu bringen. Also Palzow hat schon angeführt, mich zu challengen. Finde ich gut. Genau, also diese ganzen Privacy-Themen, da würde ich gerne weitermachen. Thorsten, was sind deine Themen?
Also ich glaube, im ersten Schritt, wir alle haben jetzt schon ein paar Mal gesagt, Antumus wird uns jetzt wahrscheinlich in der nächsten Zeit erstmal nicht wieder beehren in irgendeiner Form. Der hat ja federführend den Tech-Boost immer betreut oder war da bei den Tech-Boost-Folgen eigentlich überwiegend dann da.
Deswegen habe ich jetzt quasi, ich da jetzt für mich bereit erklärt, dass ich da jetzt die Fahne oder die Flagge aufhebe und das dann weitertrage und das dann versuche, jetzt dann in einem regelmäßigen Format dann weiter voranzutreiben, so wie ihr das halt in der Vergangenheit auch hattet. Vielleicht machen wir das auch noch häufiger irgendwie oder wir machen es aufgeteilt. Mal gucken. Also wie da jetzt unsere Erfahrungen halt sein werden.
Also das Format mit den Tech- und Software-Updates und sowas, das war ja eigentlich immer relativ beliebt. Zwischenzeitlich dann auch mit Gästen immer mal wieder. Also ich glaube, das Format bleibt mir auch bei.
Und was mir auch aufgefallen ist, das war jetzt auch, das hatte ich mit dem Nachgespräch mit Jan-Paul die Tage, nach einer Folge oder nachdem wir halt schon eine Folge vorproduziert haben, die jetzt dann bald kommen wird, nachdem ihr das hier hören werdet, dass ich halt in der letzten Staffel oder generell die letzten zwei Jahre halt eigentlich fast gar keine mentalen Kapazitäten hatte, irgendwie mehr Gedanken machen, über welche Themen ich wirklich sprechen will,
weil ich halt wirklich immer nur die ganze Zeit diesen Hustle hatte. Okay, ich muss diese Folgen halt irgendwie produzieren.
Also ich hatte halt quasi kaum geistige Kapazitäten, neben der eigentlichen Produktion von Folgen, mich halt um Themen zu kümmern rund um Bitcoin, die mich wirklich vielleicht interessieren, wo ich so sagen würde, jo, okay, das möchte ich gerne auch noch mal machen, dass man zu dem Format irgendwie noch mal eine Folge bringt oder sowas, abseits jetzt vielleicht von den Tech-Boost-Folgen.
Und deswegen will ich das jetzt an der Stelle für mich persönlich noch mal ein bisschen offen halten, was da jetzt in Zukunft auf mich, quasi bei mir, vielleicht an Gedanken oder an Ideen rausfallen wird. Aber das ist zumindest meine Hoffnung, dass diese Grundlagen, die wir jetzt gelegt haben mit der Aufteilung der Lastverteilung in irgendeiner Form, dass ich auch wieder mehr kreativ sein kann für neue Themen an der Stelle. Hervorragend. Martin, was ist mit dir selber?
Sehr gut, ich bin froh, dass ihr fragt. Diese Pause, in der man gemerkt hat, dass ich darauf warte, dass ihr fragt, können wir glücklicherweise rausschneiden und dann, oh shit, jetzt habe ich es selbst gesagt. Ich bin ja hyped. Ich muss sagen, ich war nach den Workshops hyped.
Für mich war ein ganz großes Thema in der letzten Staffel auch, dass ich das Gefühl hatte, wenig gemeinsame Folgen und wenig gemeinsame Themen mit euch zu haben, was zu einem Teil daran lag, dass ich einfach keine Themen hatte und ich so ein bisschen meinen Bear-Market hatte. Für mich ganz groß auf der Agenda steht, mehr Folgen mit Chris machen. Das war schon Motto der letzten Staffel. Ich habe auch schon Themen mir dafür überlegt, mit denen das gut klappt.
Wir hatten über Separation of State and Business gesprochen. Das finde ich ein mega spannendes Thema. Da gab es einen coolen Vortrag auf der Noster-Konferenz. Vielleicht gibt es da so ein paar Sachen. Ich habe Bock auf Bitcoin und Kunst und so ein bisschen diese ganzen Themen, Mindset-Themen, was macht das mit den Leuten. Vielleicht auch so was, vielleicht so ein Abklatsch von der Weg. Nein, keine Ahnung. Ich habe Bock zu gucken, was macht das mit Leuten, die eine Zeit lang mit Bitcoin sind.
Wenn die das Gefühl von Autonomie über ihr Leben zurückbekommen, was verändert das? Wir reden immer davon, dass Bitcoin einem ganz viel persönliche Freiheit gibt. Die Frage ist immer, was machen die Leute damit? Ich glaube, es gibt mega coole Sachen, was die Leute damit machen, was sie vielleicht in einem Fiat-getriebenen Umfeld nicht gemacht hätten. Das heißt so was zum Beispiel, da gehört für mich so eine, ich habe mega Bock auf eine Reihe Bitcoin und Kunst.
Bedauerlicherweise habe ich schon mindestens zwei coole Künstler gefragt und die haben gesagt, Kunst ja, aber Podcast ist nicht mein Medium. Aber vielleicht an der Stelle Shoutout an Kanuto, wenn du doch noch kommst, jetzt mit no public pressure. Wir hätten dich sehr gerne doch im Podcast und würden doch mal was machen.
Doppelter Shoutout an Kanuto, weil du bist ein hervorragendes Beispiel für das Thema "Value for Value" mit der Aktion, die du bei der Kunstversteigerung in Amsterdam gemacht hast. Da einfach mega großes Danke. Und deshalb direkt auch die Überleitung "Value for Value", ein Riesenthema, wo ich auch noch mal Bock drauf habe.
Ich hatte in Amsterdam, als ich jetzt auf der BTC Amsterdam war, super viele spannende Gespräche, auch rund um genau dieses Thema, weil "Value for Value" für viele so was ist noch, wo sie denken, okay, ich zweifle da dran, ob das funktioniert. Und dann schaue ich mir das bei Nodesignal an und sehe, es funktioniert.
Man muss halt einfach eine gewisse low time preference haben und man muss länger dabei bleiben und irgendwann kommt das aber zurück und es kommt mehr zurück, als wenn man irgendwie danach gefragt hätte. Und das finde ich mega cool. Das heißt "Value for Value" ist auf jeden Fall ein Thema, wo ich noch mal was zu machen will. Und dann so ein paar technische Entwicklungen, die ich nicht verstehe.
Eine davon ist zum Beispiel, es gibt so eine komplette Bewegung, jetzt alle möglichen Sachen, die wir in Altcoins gesehen haben, auf Bitcoin zu bringen und irgendwie die 12-millionste Sidechain zu machen. Und dann gibt es zu ungenutzten Sidechain-Protokollen Leute, die sagen, ich baue noch ein besseres davon mit schnelleren Blockspace und dann mache ich auf einer Bitcoin-Sidechain noch einen Proof of Stake-Konsensmechanismus drauf, weil der Baselayer ja schon sich...
Und ich denke so, was zur Hölle ist das? Und dann aber auch zu verstehen, ist das einfach nur Bullshit oder ist da irgendwie was dran? Da habe ich mega Bock drauf. Und ja, von daher, keine Ahnung, zu... Und natürlich Business-Themen auch wieder. So ein bisschen geht das wieder mit diesem Thema Autonomie zusammen. Was machen Leute, keine Ahnung, einem mit über Gewächshäuser heizen in den Niederlanden oder so. Und letzte Reihe, die ich momentan noch im Kopf habe.
Ich war ja in Amsterdam und dort haben Paul und Marina von Bitcoin School Netherlands, die halt im Prinzip sich so ein bisschen an dem deutschen Bitcoin-Space orientieren und gesagt haben, okay, wir versuchen sowas in den Niederlanden aufzubauen.
Und es gibt in anderen Ländern auch Länder, die irgendwie versuchen, so ein bisschen die deutsche Szene nicht zu kopieren, aber auf ihre nationalen Gegebenheiten zu adaptieren, wo die Communities noch schwächer sind und eine eigene Sprache da drin zu machen. Und ich habe Bock auf so eine ganze Reihe mit, keine Ahnung, Bitcoin-Education in verschiedenen Ländern.
Und bin jetzt auf der Suche nach Leuten, die, keine Ahnung, einen polnischen, einen französischen, einen spanischen, einen tschechischen, einen italienischen Bitcoin-Podcast haben und vielleicht aber auch deutsch sprechen. Zumindest, wenn wir langsam reden. Langsam reden. Mit ihnen eine Aufnahme machen können, um einfach darüber zu sprechen, wie ist das? Wie ist das in den verschiedenen Ländern? Was ist anders? Und das kann man sich ergänzen.
Und ich würde gerne diese Community noch mal so ein bisschen europäischer gestalten. Ich weiß es nicht, aber da so ein bisschen mehr Zusammenhalt, die Leute connecten und so. Da habe ich mega Bock drauf, weil ich es einfach spannend finde. Und da sind unterschiedliche Ansatzpunkte. Ja, megageil. Also es gibt ganz viele Themen, wo ich irgendwie Bock drauf habe. Und ich glaube, ein paar davon auch mit dir, Chris. Und genau, von daher. Martin, ich werde ja ganz rot hier.
Ich komme nicht zu der Ehre. Das ist ja Wahnsinn. Du hast ein rotes Shirt an. Genau. Ja, krass. Also du hast auf jeden Fall ganz, ganz viel vor. Wir sollten auf jeden Fall offline noch mal sprechen. Ich habe noch ein paar Hinweise, gerade jetzt zu dem Thema, wie sieht das eigentlich mit Bitcoin-Communities und Education in anderen Ländern aus? Ich habe da eine Liste mit Kontakten, die ich mir mal angelegt habe. Ah ja, geil. Ja, genau. Also da könnten wir ja noch mal sprechen.
Das fände ich übrigens eine schöne Reihe. Das hatte ich mir mal, ich glaube, sogar am Anfang der zweiten Staffel mal überlegt, dass man so etwas macht wie Bitcoin Around the World. Und es gibt halt ein paar deutschsprachige Bitcoiner, die über die ganze Welt verteilt sind. Da gibt es sicherlich mal interessante Einsprechpartner, mit denen man mal einen kurzen Talk machen kann. Wie sieht das eigentlich aus vor Ort? Genau. Das ist, glaube ich, geil. Ich glaube, es gibt so viele Themen.
Ich habe in Amsterdam, ich glaube, anderthalb Stunden mit einer unterhalten. Ganz witzig, die ist in so einer kleinen Kommune in der Nähe von Stonehenge geboren. Hat auch irgendwann eine Ausbildung zur Schamanin gemacht, ist hauptberuflich aber Traumatherapeutin und beschäftigt sich jetzt damit, wie dieses permanente Davonlaufen vor der fiatbedingten Inflation ein gesellschaftliches Trauma erzeugt und was man dagegen machen kann.
Und es ist so irgendwo an der Grenze zwischen Bitcoin und Psychologie, Bitcoin und Spiritualität, Bitcoin und Mentalität und so. Und ich finde es ein mega geiles Thema, was mich irgendwie... Jan-Paul hat richtig Bock, bestimmt Co-Host zu sein. Das weiß ich nicht. Zusammen mit der Bitcoin ist Bitcoin eine Religion. Kommt direkt danach. Aber ich finde es geil. Apropos, Leute, habt ihr eigentlich diese neue HBO-Dokumentation gesehen? Wer ist Satoshi, meinst du?
Und warum ist es so wichtig zu wissen, wer Satoshi ist? Weil wenn Satoshi seine Colleagues auf den Markt wirft, dann ist hier... Wie fandet ihr die? Also habt ihr sie gesehen? Anfang. Anfang und Zusammenfassung. Und nach der Zusammenfassung habe ich nicht weiter geguckt. Ich habe sie mir angeschaut. Ich fand sie so... war ja nett gemacht, sehr unterhaltsam. Es sind ja auch ein paar interessante Figuren, mit denen er sich unterhält. Adam Beck kommt reichlich zu Wort.
Und auch Peter Todd kommt reichlich zu Wort. Und es skizziert auch noch mal so ein paar historische Ereignisse. Und ordnet die auch so ein wenig ein. War alles ganz okay. Natürlich die Wendung oder das Grand Final, das war ein bisschen enttäuschend. Den Peter Todd als Satoshi zu enthüllen. Ich weiß nicht. Ich fand das wenig stichhaltig. Aber Chris, wie fandest du denn die Doku? Ich habe sie geguckt und ich fand sie in dem Moment unterhaltsam. Ich war da auch so drin.
Und ich habe mich nachher irgendwie tierisch geärgert über die Doku. "Tell me you don't understand Bitcoin by showing me this documentation." Irgendwie, keine Ahnung. Also ich hatte das Gefühl, da ist super viel Arbeit reingeflossen, super viel Energie in so eine Doku. Der Typ hat offensichtlich Stunden und Kosten damit verbracht, irgendwie mit Samson Maurum zu reisen und mit Hans Philipp von Serbien in alle möglichen Orte zu fliegen.
Und ich habe das Gefühl, im Nachhinein ging es wahrscheinlich, war das Ziel der Doku, die nächste Nation State Adoption, eine nach der anderen zu dokumentieren. Und da ist einfach nichts rausgekommen. Da kam einfach nichts raus. Kein Ergebnis. Und dann hat er halt das ganze Ding so umgemodelt auf, wer ist denn eigentlich Satoshi? Und das zeigt halt, dass er sich null tief in Bitcoin reingegraben hat. Es ist wirklich so uninteressant, wer Satoshi ist.
Wenn du dich mehrere hundert Stunden mit Bitcoin beschäftigt hast, kommst du zu dem Schluss, dass es scheißegal ist, wer Satoshi ist. Satoshi hat sich dazu entschieden, Pseudonym zu sein, Pseudonym zu bleiben und zu verschwinden. Das ist das, was zählt. Und das ist das, was Bitcoin zu dem macht, was es ist. Und da musst du keine scheiß Doku darüber machen und krampfhaft irgendwelche hanebüchenden Argumente herbeiziehen, warum Peter Todd Satoshi ist. Ich fand das so geil, wie der gelacht hat.
Jetzt stellt euch mal vor, das gucken hier irgendwelche Bitcoiner, die gucken sich das an, das ist doch zum Schießen. Also, mich hat es richtig geärgert. Da hat jemand so viel Arbeit da reingesteckt, so viel Geld da reingesteckt und macht am Ende so eine Scheiße. Er hätte alles daraus machen können. Guckt euch Human B an, guckt euch hier Mysterium Satoshi bei Arte an. Ich glaube, Mysterium Satoshi, die haben wirklich verstanden, warum Satoshi das gemacht hat, was er gemacht hat.
Aber am Ende so eine Doku, wo du so viel Zeit damit reinsteckst, wo du so viel Zeit mit Bitcoin verbringst, so ein beschissenes Ende zu machen. Ich habe mich so geärgert. Ich war wirklich in Rage. Wie kann man so blöd sein? Wie kann man so dumm sein? Ich möchte noch eine Beobachtung von mir dran hängen, weil ich deine Beobachtung sehr interessant fand und meine geht in dieselbe Richtung.
Du hast ja die Vermutung geäußert, dass dieser Dokumentarfilmer versucht hat, in der Begleitung von Samson Mow und dem Prinz Philipp von Serbien, quasi dieses Ereignis, wenn das nächste Land Bitcoin offiziell adoptiert, dass er das quasi filmen wollte. Finde ich, das ist eine interessante These. Im Nachhinein, jetzt wo du mir die Augen geöffnet hast, würde ich sagen, das könnte man durchaus unterschreiben.
Was mir noch aufgefallen ist, in der Dokumentation setzt er sich ja damit auseinander, in dieser Frage, wer ist Satoshi, mit den beiden Kandidaten, zu denen er Zugang gefunden hat, nämlich Adam Beck und Peter Todd. Die sind ja die Hauptfiguren in dieser ganzen Dokumentation. Was mir aufgefallen ist, er hat es ja nicht geschafft, und das dokumentiert er ja auch in diesem Film, mit Nick Szabo zu sprechen oder mit anderen Figuren, zum Beispiel mit Greg Maxwell zu sprechen.
Für mich war da der Verdacht auf einmal da, die beiden, Nick Szabo und Greg Maxwell, konnte er nicht zum Kandidaten erklären, weil sie nicht mit ihm sprechen wollten. Er hat gezwungenermaßen, konnte er nur Adam Beck oder Peter Todd als mögliche Kandidaten enthüllen. Ich teile diese Frustration, weil diese Dokumentation sieht toll aus, das sind schöne Bilder, das ist gut gemacht, das ist witzig, unterhaltsam, super illustriert, aber am Ende ist es einfach eine schlechte Doku.
Es ist einfach schlecht gewesen. Ja, Waste of Time. Genau, Waste of Time kann man es auch nennen. Also hätte er, weiß ich nicht, ich hab ja jetzt im Sommer auch wirklich ganz intensiv das Genesis-Book gelesen im Urlaub, hätte er das einfach gelesen, dann wäre er gar nicht auf die Idee gekommen, diese beschissene Doku zu machen.
Also es ist so, und hätte er mit ein paar Bitcoinern gesprochen, also hört euch mal die letzte Folge von Tales from the Crypt mit Marty Bent und Matt O'Dell an, und die sprechen auch am Anfang darüber und die sagen halt, yo, er kommt darauf, dass Peter Todd Satoshi ist, weil er einen Satz von Satoshi beendet und denkt, dass er sich falsch eingeloggt hat in den Account. Peter Todd war zu dem Zeitpunkt Anon, der hatte halt auch ein Pseudonym und der hat sich nachher erst in Klarnamen gewandelt.
Satoshi wird das nie tun? Es ist so hanebüchen. Mich ärgert das einfach. Ja, also die Beweisführung ist echt extrem dünn. Also die Evidenz, die er da anführt, das beschränkt sich im Grunde auf diesen, weiß ich nicht, diese Theorie, dass Satoshi sich irgendwie ausgelockt hat und dann mit seinem falschen Pseudonym, nämlich Peter Todd, eingeloggt hat. Genau, und dann seinen einen Post, den er kurz zuvor geschrieben hatte, zu Ende führt. Das ist quasi der schlagende Beweis.
Ich weiß nicht, das war schon echt dünn. Ich glaube, das werden wir viel sehen die nächste Zeit. Wir werden viel so, das ist das, was ich vorhin meinte, wir werden viel Sachen sehen, die ein positives, aber schlecht informiertes Sentiment irgendwie haben rund um Bitcoin. Die Leute kommen halt genauso schlecht informiert in den Space rein, wie wir auch damals schlecht informiert in den Space reingekommen sind.
Also ich meine, das eine kann man nicht abstreiten, die Frage, wer Satoshi Nakamoto ist, ist natürlich trotzdem spannend. Also, Chris, komm, wir haben auch schon drüber spekuliert. Ein bisschen Mystery, ein bisschen Grimmie. Ja, aber wir haben hier noch keine Folge gemacht, bei der wir irgendwie ein Reveal machen, Satoshi Nakamoto ist you name it, keine Ahnung, mit irgendwelchen Handlungen. Wir können dich auch nicht doxen. Also natürlich ist das eine interessante Frage, klar.
Aber wenn du dir, du machst dir ja Gedanken über so ein Projekt, du steckst da Geld rein, du steckst da Zeit rein. Ich weiß nicht, wie viele Jahre der da rumgereist ist mit Samson Mow und Prinz Philip. Prinz Philip, ey. * Alle lachen * Ich höre jetzt Haken, das fassen wir jetzt nicht auf. Prinz Philip, ey. Wobei ich dieses Thema Nation State finde ich ein ganz spannendes Thema.
Lass mich mal ganz kurz, und dann was, und dann am Ende entscheidest du dich, ja, jetzt kommt nichts raus, dann mache ich halt eine Internetrecherche und mache total viel B-Roll, wie ich im Internet rumsuche. Also, ihr müsst euch das mal angucken, der hat ja auch den Film, die Dokumentation so gemacht, der hat ja ganz viel B-Roll auch, also, wo er dann im Internet recherchiert und irgendwas eingibt. Ey, Alter, wirklich.
Natürlich ist das interessant, wer Satoshi ist, aber auch nicht Schrödingers Satoshi-Frage. Ich muss sagen, dein Rant über den Film war interessanter als alles, was ich vom Film gesehen habe. Ja, das einzig Interessante ist, wenn du dir den angucken willst, das würde ich auch noch mal mitgucken, und jedes Mal, wenn Adam Beck mit so einem Pokerface auftaucht und so komisch lacht und da so lang geht, trinke ich einen Schnaps. Und das ist ganz schön oft in der Doku.
Das ist eigentlich das Einzige, wofür es sich lohnt. I see, drinking games. Sehr schön.
¶ Bitcoin Nation State Adoption
Nation-State-Bitcoin-Adoption. Ich war ja in Amsterdam und habe mir den Talk von der Maya Paboy aus Surinam angehört, und die ist ja momentan auf der Mission Surinam, also, ich finde, Surinam ist insgesamt ein witziges Land, das Einzige... - Wo zur Hölle ist das? Genau. Es ist in Südamerika, und es ist das einzige niederländisch sprechende Land in Südamerika. Meines Wissens auch das Einzige, ich glaube, sonst gibt es keins. Es sind 600.000 Einwohner, also nicht so groß.
Dafür haben sie aber Öl und Bodenschätze und all die Sachen, die einer Demokratie in der Regel guttun. Folglich haben sie jede Menge Probleme mit Korruption und insgesamt Armut und was alles dazu gehört. Und sie ist jetzt dabei und versucht, Präsidentin des Landes zu werden, nachdem irgendwie aus Korruptionsgründen ihr Vater ermordet wurde, als sie zwölf war.
Und dann hat sie mit 15 angefangen, Unternehmen groß zu machen und hat irgendwie drei Unternehmen gegründet, bevor sie jetzt mit paarundzwanzig, glaube ich, Präsidentin versucht zu werden und wohl auch einigermaßen gute Chancen hat. Und ich finde es ganz spannend, dass sie gesagt hat, Bitcoin als Thema nehme ich mit auf die Agenda.
Und es ist, glaube ich, eine spannende Strategie, weil du dir damit plötzlich insgesamt in der globalen Bitcoin-Community, also ein kleines Land, Verbündete holst, die irgendwie sagen, oh, total spannend, El Salvador hat das gemacht und Bhutan ist jetzt irgendwie dabei und wird irgendwie hart gefeiert. Und sie sind zwar noch nicht auf Bitcoin-Adoption, aber zumindest von den Idealen passt das irgendwie mit Argentinien.
Und so irgendwie Leute sich anfangen, für so kleine Länder zu interessieren und du damit das als strategische Ressource nutzen kannst. Ohne jetzt zu sagen, sie macht das nur deswegen, das kann ich nicht beurteilen. Aber ich finde es mega spannend, weil es ist so, Bitcoin als Thema, als politisches Thema und so eine Politisierung von Bitcoin einfach ganz, ganz stark entkommen ist.
Nicht nur da, natürlich hast du das auch mit, keine Ahnung, Trump und du hast das auch bei uns ja, wo wir auch das Thema Bitcoin im Bundestag und wie man sich damit positionieren kann. Ich finde, das ist auch eine spannende Entwicklung, die wir vor ein paar Jahren noch nicht so hatten, weil das noch zu weit am Rand der Gesellschaft war.
Und ich glaube, das werden wir jetzt mehr und mehr sehen, dass Bitcoin von der Politik, von traditionellen Finanzinstitutionen, von Regulierungsbehörden und so, das wird von allen aufgegriffen. Und das wird, glaube ich, ein Struggle für den Bitcoin-Space auch. Okay. Ich habe jetzt auch spontan keinen Take dazu. Ich habe nur den Take dazu, ich habe zwei Takes.
Erster Take, ich finde diese ganze Geschichte, was du meintest, hier mit Trump und diesen ganzen Politiker, die jetzt irgendwie zwischendurch gehypt waren, weil sie irgendwas Positives zu Bitcoin gesagt haben, das geht irgendwie alles nach hinten los. Damit braucht es ja echt nicht mehr kommen im nächsten Bullrun. Also ihr kommt mir da eh nicht mit, aber überhaupt alle brauchen mir keiner mehr damit mehr kommen. Diesen ganzen Politiker-Kram, da habe ich keinen Bock mehr drauf. Das nervt mich.
Heute kam ja die Meldung oder heute oder gestern, dass in Italien die Capital-Gain-Tax auf Bitcoin von 27 Prozent, glaube ich, auf 46 Prozent erhöht wurde. Ich weiß noch ganz genau, wie viele Leute, wie viele Bitcoiner damals auf Bitcoin-Twitter Meloni gefeiert haben, weil die ja so based ist und so. My ass, ihr braucht mir doch nicht mehr kommen mit Politikern. Das ist auch was, was ich euch in der nächsten Staffel jetzt schon mal sagen kann.
Der nächste Take, bevor ihr dazu was sagt, muss ich noch ganz kurz was sagen zu der ganzen Satoshi-Geschichte. Jan-Paul und ich haben ja einen Satoshi-Kandidaten, den wir schon diskutiert haben. Wir sagen es aber nicht. Ihr müsst rausfinden, wie viel ihr uns boosten müsst, damit wir dann eine Folge zu machen. Da gibt es keinen Betrag, für den ich damit an die Öffentlichkeit gehen würde. Sorry, mache ich nicht. Okay. Vielleicht ist das auch ein Thema für die dritte Staffel.
Weniger sagen, boostet doch dieses, boostet doch jenes. Habt ihr schon gehört? Wir sind ein Value-for-Value-Podcast. Ihr könnt uns Satz spenden. Wir freuen uns darüber. Weiß nicht, es gehört zu den Themen, wo ich sage, da habe ich weniger Bock drauf. Wo ich Bock drauf habe, ist zu sagen, wir machen mit den Satz was Cooles und erzählen dann was Cooles, was wir darüber gemacht haben. Wenn das irgendjemanden inspiriert, dann hey, yeah. Aber das kommt in die Value-for-Value-Reihe.
Da würde ich ganz gerne noch eins dranhängen. Ich habe gestern diesen Vortrag beim Kölner Meetup gehalten. Ich habe ganz am Ende, ganz kurz nur, vielleicht korrigierst du mich, aber ich meine, ich habe nur ganz kurz gezeigt, hier ist ein QR-Code mit meiner Leitling-Adresse, könnt ihr mir den Passat hinschicken. Value-for-Value, vielen Dank. Mehr habe ich wirklich nicht gesagt, oder Chris? Ich glaube, ich habe es nicht ausgetreten. Kleiner Call-to-Action.
Genau, und ich wurde reichlich mit Satz beschenkt. Das hat mich sehr überrascht. Vielen Dank nochmal an alle, die da waren und ein paar Satz da gelassen haben. Hat mich wirklich sehr, sehr gefreut. Einer meiner Take-aways, ich glaube, das geht auch so in deine Richtung, Martin. Ich glaube, wir müssen tatsächlich nicht immer den richtigen Call-to-Action voller Breite machen, sondern es reicht vielleicht echt einfach zu sagen, wir sind ein Value-for-Value-Podcast und das war es.
Ich überlege tatsächlich auch, da sind wir seit Amsterdam oder so dran, weil tatsächlich auch zu diesem Value-for-Value-Thema hatten wir viele gute Gespräche, zu überlegen, ob wir Value-for-Value in verschiedenen Bereichen im Business übernehmen und sagen, wir machen Teile der Dienstleistungsangebote auf Value-for-Value-Basis, um einfach mal zu gucken, kann sowas funktionieren. Kann sein, dass es super gut funktioniert und kann sein, dass es super miserabel funktioniert.
Ist also ein Risiko-Investor an der Stelle. Aber ich fände es spannend, weil die Frage ist echt, bis zu welchen Betrag kannst du, also bis zu welchen Größenordnung kannst du Value-for-Value machen.
Kannst du komplette Projekte mit Großkonzernen Value-for-Value machen, wenn du auf der anderen Seite, oder vielleicht nicht mit Großkonzernen, wahrscheinlich nicht, aber vielleicht mit Mittelständern, wo du irgendwie mit einem Geschäftsführer das zusammen machst und der hat vielleicht die richtige Attitüde oder ist vielleicht auch ein Bitcoiner, kannst du das mit so jemandem machen?
Kannst du mit dem sagen, pass auf, wir machen mit euch das Projekt, das und das ist in etwa das, was wir normalerweise nehmen, vielleicht damit man so einen Richtwert hat, weil das schwierig einzuschätzen ist, aber wir machen das Value-for-Value, gebt uns das, was ihr könnt und dann gucken, ob sich das irgendwie über mehrere Projekte even out oder so. Fände ich ein mega spannendes Konzept und zu gucken, kann das funktionieren oder nicht. Ich glaube nicht, dass es funktioniert. Ich weiß es nicht.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht funktionieren wird, weil einfach der Ansatz bei Value-for-Value kommt ja daher, dass wir etwas zur Verfügung stellen, was sowieso frei im Internet verfügbar ist. Das, was wir haben, ist ja irgendwie, im Grunde sind es ein paar Datenpakete, die wir ins Internet stellen und die kannst du halt beliebig kopieren und vervielfältigen. Das Ding ist halt einfach, das ist da, da kannst du keine Paywall vorsetzen, da kannst du keinen Preistag dran setzen.
Sobald ein Preistag dran ist, wollen es die Leute nicht hören oder wenn der Preistag zu hoch ist, aber die Leute das Ding trotzdem haben wollen, dann kopieren sie sich das irgendwo her und ziehen sich das. Daher kommt das ja unter anderem, dass wir sagen, okay, es ist sowieso da, der Podcast-Nodesignal ist sowieso da und ihr habt die Möglichkeit, im Nachhinein uns etwas zu geben, damit wir weitermachen können.
Aber ich würde es auch gar nicht erst versuchen, wenn du eine Dienstleistung oder einen Service erbringst oder tatsächlich ein Produkt erstellst, das muss bepreist werden. Das muss einen Preis haben, damit dein Kunde auch weiß, was er denn eigentlich einkauft. Ich würde es nicht machen, ich glaube, es würde nicht funktionieren, weil du auf jeden Fall unterbezahlt wirst. Egal was du machst, du wirst unterbezahlt werden. Wenn du überhaupt bezahlt wirst, da bin ich mir ziemlich sicher.
Es gibt ja dieses Konzept "Value for Value", das gibt es ja auch vorher schon als "Pay what you want". Und da funktioniert es auch nicht. Ja, und das weiß ich eben nicht. Es funktioniert auch nicht. Es skandiert halt nicht. Ich kenne Leute, die zum Beispiel Unternehmensberatungen tatsächlich auch machen und "Pay what you want" machen und damit, seit sie darauf umgestiegen sind, deutlich mehr verdienen. Weil halt die Leistung einfach dazu inspiriert. Ganz im Ernst, ich weiß es auch nicht.
Es ist ein supergroßes Risiko. Man kann das mit kleineren Sachen eh machen. Aber auch der Straßenmusiker spielt nicht auf Dauer. Das ist Teil des "Value for Value"-Gedankens. Wenn halt niemand dem Straßenmusiker was gibt, dann sucht er sich zumindest eine andere Ecke. Also von daher, ich glaube, es funktioniert nicht nur mit EDA-Gütern. Es funktioniert auch nicht nur mit digitalen Gütern, sondern es funktioniert auch mit Dingen, wo du jemandem hilfst. Und ich weiß nicht.
Ich muss sagen, ich bin da nicht so sicher, dass das nicht funktioniert. Ich wünsche viel Erfolg. Aber ich sehe darin... Du bist hart skeptisch. Ich bin nicht skeptisch, sondern ich bin zu 99% sicher, dass das nicht funktioniert. Aber ja, lassen wir es dabei sein. Ich habe noch einen Take,
¶ Bitcoin Business Diskussion
den ich unbedingt loswerden will. Und zwar hatten wir ja so ein bisschen eine Diskussion, Martin, dass du gesagt hast, ach, eigentlich hast du das Gefühl, ich habe gar keinen Bock an deinen Folgen, die du planst, teilzunehmen. Und dann habe ich nachher gesagt, ja, es kann auch ein bisschen sein, weil ich keinen Bock auf diesen Business-Kram habe. Und dann haben wir so drüber gesprochen und dann bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es daran liegt, dass ich tagsüber in einem Business arbeite.
Also ich arbeite in einem KMU und bin da auch im Management involviert und habe irgendwie keinen Bock, mich da abends noch mit zu beschäftigen. Das ist aber, glaube ich, nicht der eigentliche Grund. Ich habe da noch mal drüber nachgedacht.
Und zwar bin ich darauf gekommen, Jan-Paul, du warst jetzt ja bei Filterfrei und der Manu war auch da und ihr habt über Bitcoin-Businesses gesprochen und der Manu hat so ein Rant abgelassen, dass er sowieso kritisch gegenüber allen Bitcoin-Businesses und so ist und so weiter. Und ich kann den Manu da auch verstehen und habe da noch ein bisschen drüber nachgedacht. Und ich kann dir auch sagen, dass ich auch da weiter kritisch bin gegenüber Bitcoin-Businesses.
Bitcoin ist ein Cypherpunk-Geld und ist aus der Cypherpunk-Mentalität entstanden. Das sind Leute, die gesagt haben, wir kümmern uns nicht um irgendwelche Regulierungen, wir machen Cypherpunks right code, wir machen einfach Code, der permissionless ist. Und wir entwerfen jetzt ein Geld, ein permissionless money, das einfach da ist. Und dieser Tradition folgen ja auch viele, wie soll man sagen, Projektideen. Ich will gar nicht sagen Businessideen.
Was ganz deutlich zu sehen ist, dass gerade bei dessen ganzen E-Cash-Geschichten, das ist alles Cypherpunk-Mentalität. Das sind nicht Firmen, die das machen. Das sind keine Leute, die sich dazu entscheiden, eine GmbH zu gründen und dies und das zu machen, sondern die schreiben einfach Code. Die machen was. Und ich glaube, wenn du in Bitcoin sagst, ich möchte mich in Bitcoin engagieren, ist das wahrscheinlich oder sollte das eine erste Frage sein, die du dir stellst.
Mache ich jetzt was permissionless? Nehme ich meine Energie und Zeit und baue was auf, was wie Bitcoin ist? Oder gehe ich hin und mache was anderes, gründe eine GmbH, mache diesen ganzen Kram und passe mich irgendwie in der Struktur an und tue da was für Bitcoin? Und ich will damit nicht sagen, dass jede Firma, die sich jetzt im Bitcoin-Space engagiert, dass das nicht gut ist. Da gibt es ja viele gute Beispiele.
Also Fulmo, der engagiert sich ja total mit seiner Firma für Bitcoin und fördert Bitcoin-Adoptionen und Bitcoin-Dinge. Aber es gibt halt eben auch Firmen, die keine Ahnung, die nächste KYC-Bitcoin-Broker-Börse aufmachen, die die Coins bei Kraken einkauft, dann KYC machen müssen, immer mehr Regulierung aufgebürdet kriegen, ein Investment kriegen, in ihrer App anfangen, die User zu tracken. Also guckt euch das mal an, was die tracken, alles diese Apps. Und hat das wirklich noch was mit
Bitcoin zu tun? Ist das was, womit ich mich jetzt in meiner Freizeit beschäftigen möchte? Ne, das nicht. Also muss ich sagen, deshalb habe ich so eine gewisse Skepsis gegenüber Bitcoin-Firmen und habe einen gewissen, wie soll man sagen, Zugang eher zu diesen Cypherpunk-Sachen, die in der Tradition sind, wie Bitcoin entstanden
ist. Und ich glaube, das ist so ein bisschen das, was meine, ja, Skepsis oder Abneigung ist, mich da auch irgendwie noch weiter mit irgendwelchen Bitcoin-Firmen zu beschäftigen. Ich finde, da gibt es so viel, für mich, so viel mehr andere interessante Themen. Und das ist vielleicht das, was Martin, das wollte ich dir nochmal sagen, das ist was, da habe ich mir
jetzt nochmal viel Gedanken drüber gemacht. Das liegt jetzt nicht an dir, sondern tatsächlich, weil ich irgendwie dieses Thema Business, keine Ahnung, irgendwas ist, bin ich wie Manu, bin ich bei Manu und ich glaube, ich habe versucht gerade zu erklären, woher das kommt. Ich glaube, das wird super viele
Leute frustrieren. Ich glaube, es wird super viele Leute frustrieren, dass du Cypherpunks RightCode hast und dann hast du, keine Ahnung, ich habe mich in Amsterdam, ich habe mich auf der einen Seite mit Relay unterhalten und auf der anderen Seite mit Wechsel. Und die sind so vom Ansatz gefühlt zwei Enden
des Spektrums. Das eine ist, Peer-to-Peer Bitcoin kaufen, ohne dass irgendjemand was mitkriegt, basierend auf gemeinsamen Vertrauenspersonen, alles über ein Netzwerk, Open Source, no money, bla bla bla. Und auf der anderen Seite, full regulated, full blown investment, eine dritte Runde Marketingstrategien für ganz
Europa. Und wir werden, ich glaube, es wird viele Leute frustrieren, zu sehen, dass Open Source Modelle existieren können, aber klassisches und im Zweifel auch Fiat-Minded Business, die an größe Nutzerzahlen, Verbreitung hard out performen wird. Weil, wenn du was for profit machst, hast du mehr Ressourcen und mehr Ressourcen bedeutet in der
Regel auch mehr Impact. Und das ist, und ich verstehe das, ich verstehe das, dass das frustrierend ist, ich verstehe, dass das ein schwieriger Twist ist, weil du irgendwie das hinkriegen musst, selbst wenn du irgendwie eine hart gefeierte Company oder einen Ansatz hast und dafür stark gefeiert wirst und dann irgendwann sagst, naja, aber jetzt wäre es auch schön, wenn wir das nicht nur für Idealismus machen können und noch einen Fiat-Nebenjob machen müssen,
sondern wenn wir damit vielleicht auch was verdienen können und dann irgendwie doch sagst, okay, jetzt machen wir ein Investment und gucken, dass wir irgendwie break even werden und müssen dann doch, also diese ganze Balance zwischen, was sind deine Ideale und was ist das, was du für das Business machen musst und kriegst du deine Ideale aufrechterhalten und kannst du das permissionless machen, ist schwierig und ich verstehe auch total, wenn du sagst, da habe ich keinen Bock zu
und das ist auch ein zweiseitiges Thema, ich habe ja auch auf der anderen Seite mich wenig für die ganzen Privacy-Themen interessiert, obwohl ich auch das irgendwie spannend finde, wo man der Fairness selber dazu sagen muss, auch Privacy ist ein hartes Business-Model, wenn du dir anschaust, wie viel Werbung für VPN-Provider inzwischen gemacht wird und also auch Privacy ist ein hartes Business und Security und Open Source, kannst du auch ein Business draus machen und machen irgendwann
viele auch, also von daher aber ich glaube, es wird für viele frustrierend sein. Also ich glaube tatsächlich, dass es eine gewisse Gratwanderung gibt für Unternehmen, die wirklich hart am, also nah am Bitcoin ideal sein wollen und trotzdem sich irgendwie etablieren wollen als Firma und den Regulierungen entsprechen wollen oder müssen, das ist schon nicht ganz so einfach, also das finde ich schwierig und ich glaube, das ist eine ganz ganz
große Herausforderung. Vielleicht ist das wert, mal eine Folge darüber zu machen und mal Businesses einzuladen und sie zu fragen, hey, wo seht ihr euch denn, wo stehen eure, wo sind eure Ideale und wie kriegt ihr das umgesetzt in eurem Business und wo müsst ihr Kompromisse machen, mal ganz ehrlich
Hand aufs Herz. Also ich sage es auch, ich beschäftige mich jetzt ja gerade viel mit so Privacy und Daten Tracking und wenn du dir mal anschaust, was die Relay App trackt, also von den deutschsprachigen Bitcoin Brokern sind die, die das meiste Tracking machen, aber es sind wahrscheinlich auch die, die das größte Investment haben, also die müssen wahrscheinlich einfach auch diese Dinge liefern, Insights über Kunden Verhalten und what not.
Und das ist halt das und ich glaube, du wirst halt trotzdem am Ende sehen, die kriegen mehr Reach und ich glaube, dann passiert bei ganz vielen sowas, so eine Frustration, dass sie irgendwie, keine Ahnung, ein, zwei Zyklen in Bitcoin sind und dann irgendwie sagen, das ist nicht mehr das Bitcoin, mit dem ich angefangen habe. Und dann gehen die wieder raus und dann, und da dreht sich das Ganze
wieder zum Anfang. Dann ist die Frage, gibt es einen Weg, wie du ein neues Feuer für dieses Thema findest oder musst du dann dir einen anderen Karnevalsverein suchen? Thorsten, Jan, Paul, was sagt ihr dazu? Ja, also so einen richtigen Take dazu habe ich gerade auch noch nicht. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, da nochmal drüber nachzudenken. Chris, du hast ja gestern schon mir kurz, quasi eben beim Verabschieden nochmal gesagt, dass du da ein Thema hast. Ich bin aber nicht dazu gekommen.
Tut mich auch noch ein bisschen schwer, ich bin mir nicht so richtig, ob ich es verstanden habe. Auf der einen Seite sehe ich jetzt den Chris, der möchte, dass die Cypherpunk-Ideale hochgehalten werden und auf der anderen Seite der Martin, der sagt so, aber du musst trotzdem halt irgendwie ein Business aufbauen oder also nicht, du musst ein Business aufbauen, du musst gar nichts, aber wenn du ein Geschäftsmodell hast, dann ist es nicht unbedingt kongruent mit den Cypherpunk-Idealen.
Ich glaube, das ist so die Antithese, oder der Widerstreit, der so einigermaßen im Raum steht. Ich weiß es gar nicht, aber für mich ist das Beispiel, das mir die ganze Zeit dabei durch den Kopf schwirrt, ist so eine Firma wie Bitbox, die meiner Meinung nach doch ein recht erfolgreiches Geschäftsmodell haben, ich meine, die sind zumindest schon ein paar Jahre am Markt.
Die haben, glaube ich, ihren Code auch quelloffen, das kann man sich, glaube ich, soweit ich weiß, kann man sich das alles anschauen. Und die Leute, die ich von Bitbox kennengelernt habe, da, ja, ich weiß nicht, ich will denen jetzt nicht irgendwas unterstellen, aber würde schon sagen, dass die eher Cypherpunk-Ideale denen schon nahe kommen oder sie vielleicht sogar leben, weiß ich nicht.
Da ist es für mich irgendwie eine Firma, wo ich sagen würde, es funktioniert doch so, Cypherpunk-Ideale und trotzdem ein erfolgreiches Geschäftsmodell mit einem notwendigen Produkt, also so eine Hardware-Wallet, ist schon etwas, das kannst du auch nur sehr schwer, ich meine, wir sehen es ja beim SeedSigner und anderen solchen Projekten, dass es gar nicht so einfach ist, so ein Ding sauber und sicher aufzusetzen und da auch jetzt über die nächsten Jahre so eine Maintenance
und Support irgendwie aufzubauen. Also wenn beim SeedSigner was nicht funktioniert, dann weiß ich nicht, kannst du irgendwie so eine Community-Chat kannst du dann fragen, bei Bitbox kannst du halt den Support anpingen, kannst du ihn anrufen oder eine E-Mail schreiben, hat auch schon seine Vorteile.
Ja, also ich will das doch gar nicht schwarz-weiß malen, ich glaube, das ist ein ganz, ganz differenziertes Spektrum, ich wollte nur darstellen, warum mich das alles nicht so interessiert mit diesem ganzen Bitcoin- Business-Kram, dass es nicht heißt, dass es das nicht geben soll und dass Leute kein Bitcoin-Business machen sollen, das ist richtig, also macht doch, was ihr wollt.
Ich will mich nur nicht damit so viel beschäftigen, weil ich denke, es gibt viel spannendere Dinge, die gerade passieren, also Nostr passiert, E-Cash passiert und ich finde das so mega geil, was da gerade alles abgeht und was da für faszinierende Themen-Montore sich aufmachen, dass ich da lieber meine Zeit
mit verbringen will. Zum Thema Bitbox sehe ich das auch so, also ich mag die ja auch total gerne und obwohl ich jetzt nicht alle persönlich kenne, höre ich auch gerne zu, wenn die reden und in Podcasts sind und ich bin sehr, sehr sicher, dass irgendwann der Zeitpunkt kommen wird, dass die Bitbox-App KYC machen muss, weil das Produkt eben zur Verwahrung von Werten genutzt wird, also das Hardware-Produkt und ich kann mir vorstellen, dass sie in der EU wahrscheinlich ihre App irgendwie, dass die
User sich dort registrieren müssen. Ich würde mich freuen, wenn sie dann eine Alternative haben, das ist ja im Grunde schon, dass du quasi mit Sparrow die Bitbox betreibst, dass du die App gar nicht benutzt, aber da würde ich gerne wissen, was sie als Firma auch dazu sagen und wie sie damit umgehen mit solchen Threads.
Also da gab es ja auch schon, es gab ja glaube ich, war das Nunchuck-Wallet, die vor ein paar Jahren mal irgendwie von irgendeiner Regulierung adressiert wurden, die das dann alles irgendwie abgewendet haben auf Cypherpunk-Mentalität. Da gibt es übrigens eine hervorragende Reihe zu gucken, wie schaffen es Unternehmen im Bitcoin-Space eine Cypherpunk-Mentalität aufrecht zu erhalten und trotzdem als Unternehmen erfolgreich zu sein. Ja,
absolut. Also das geht ja auch mit dem, was ich gerade über Value for Value gesagt habe, ich finde das mega spannend, kann man das machen, kann so was funktionieren, ganz zu Cypherpunk und also es gibt ja ganz viele, ich kenne ja, Deutschland ist voll von lauter solchen Hidden Champions, die irgendwie Schrauben für die ganze Welt herstellen, ist kein großes Unternehmen, aber trotzdem über Generationen hinweg erfolgreich.
Und vielleicht gibt es das auch, also vielleicht sind das kleine, eher dezentrale Unternehmen, vielleicht sind das dann nicht die Hyperscaler, die irgendwie alles tun für Wachstum und sich irgendwie verbiegen dafür, dass sie halt, vielleicht sind die Bootstrapped und dann mehr Generationen Bitcoin-Business, aber kriegen es irgendwie hin, trotzdem Cypherpunk-Ideale hochzuhalten, geht so was, fände ich mega spannend. Und wenn ja, wie? Was sind die Struggles, die man damit hat?
Was sind die Lösungen? Also ein Beispiel ist wahrscheinlich Wasabi, die eben offiziell am Markt waren und jetzt einen Plan B fahren. Also interessant. Ich finde, es passieren gerade mega, mega spannende Sachen, habe ich ja gesagt, Nostar, E-Cash und also da passieren ganz, ganz viele Dinge mit Cypherpunk-Mentalität, denen würde ich mich gerne mehr widmen in der nächsten Staffel und ich meine, das machen wir, glaube ich, sowieso.
Für mich ist das eigentlich positiv, weil ich das Gefühl habe, dass ich mich als Bitcoiner auch für mich stärker profiliert habe. Weißt du? Diese, ich habe für mich klarer rausgefunden, was ich eigentlich will und wo, in welche Richtung ich mich
weiter beschäftigen will. Weil Bitcoin ist groß und ein vielfältiges Feld mit ganz vielen Möglichkeiten, sich zu engagieren und irgendwie sich schlau zu machen und ich glaube, für mich ist das relativ klar geworden, in welche Richtung das jetzt in nächster Zeit geht. Das finde ich eine positive Feststellung. Ja, das wollte ich noch unbedingt loswerden. Habe ich viel drüber nachgedacht in letzter Zeit, Martin. Finde ich aber, fände ich gut, wenn wir uns darüber austauschen.
Sehr gut. Hervorragend.
¶ Zusammenfassung 3. Staffel
Haben wir noch irgendwelche wichtigen Takes zur dritten Staffel "No Signal"? Irgendwas mit viel Energie? Irgendwas mit "Yay"? Ich würde gerne, dass jeder von euch jetzt einmal, vielleicht in ein oder zwei Sätzen sagt, was die, unsere Hörer in der neuen Staffel erwarten wird. In dieser Folge könnt ihr mit mehr Energie rechnen und mehr rein, denn wir wollten immer schon mehr rein machen und auch diese Staffel machen wir wieder mehr rein und mehr Energie, mehr "No Signal", mehr für alle.
Dann hänge ich mich direkt hinten dran, denn bei mir gibt es weniger Jan-Paul. Ich werde weniger Folgen machen, dafür einige wenige Reportagen. Chris. In dieser Staffel will ich mich beschäftigen mit mehr Cypherpunk-Mentalität, mit Nostar, mit E-Cash, mit Privacy. Sehr gut. Ja und du, Thorsten? Mehr Technik. Wir wollen, dass viel "No Signal" von außen
gesehen wird. Wir sind ein techniklastiger Podcast und dem möchte ich gerecht werden mit dem Tech-Bust, auch mit ein paar Deep Dive-Folgen zu, mit spannenden Gästen, so wie ihr es aus der vergangenen Staffel kennt. Und ja, auf eine schöne dritte Staffel "No Signal". Gucken wir mal, was da kommt. Ich möchte dir noch einmal ganz persönlich dem Canuto herzlichen, herzlichen Dank sagen für die echt tolle Spende,
die er uns gegeben hat. Also Martin hat es ja eben schon kurz gesagt gehabt, aber ich möchte es auch nochmal sagen, weil mir das echt wichtig ist. Der liebe Canuto hat auf der BTC Amsterdam eines seiner Werke, eines seiner Coinjoin-Werke, versteigert und hatte erst gesagt, dass 10% seiner Einnahmen an "No Signal" gehen und dann nach Ende der Auktion hat er entschieden, dass wir 100% dieses Betrages bekommen. Also vielen, vielen Dank Canuto. Wir wissen, es ist super, super zu schätzen.
Ganz viel Liebe, ganz großes Herz für dich. Ja, vielen
¶ Verabschiedung & Outro
Dank. Can-confirm. Mega. Can-confirm. When-Cat-Charts. Gut. Dann würde ich sagen. Haben wir noch was? Ja, das Wichtigste. Abseits davon. Was für eine Frage. Focus on the Signal, not on the noise. Alles klar. Macht's gut. Danke euch. Ciao, ciao. [Musik]
