¶ Intro
Herzlich willkommen bei Nodesignal, deine Bitcoin-Frequenz. Heute mit deinen Nodes dem
¶ Begrüßung, Vorstellung, Blockzeit
Martin. Hallo Martin. Hallo. Grüß dich. Und mit mir dem Jan-Paul. Wir haben heute mal wieder einen Gast eingeladen und zwar den WantClue. Der hat Wirtschaftsinformatik studiert und ist Software Entwickler und seit ein paar Monaten ist er im Projekt BittEx involviert, über das wir dann heute mit ihm sprechen wollen. WantClue hat auch noch einen YouTube-Kanal, selben Namens, auf dem ihr einige Videos zum Thema BittEx auch finden könnt. Den Link packen wir euch natürlich in die
Shownotes. Und damit hallo WantClue, grüß dich. Ja hallo, vielen Dank, dass ich heute hier sein darf. Ja, freut uns, dass du der Einladung gefolgt bist. Natürlich obligatorisch als allererstes, was ist denn die Blockzeit gerade bei dir WantClue? Also bei mir sind wir gerade bei 834401. Das habe ich bei mir auch. Martin, sind wir synchron? Wir sind synchron. Sehr schön. Gut, ja WantClue ist ein ziemlich cooler Alias, fand ich. Gibt es da eine Story dazu oder gibt es irgendwas, was du
darüber teilen möchtest? Also grundlegend ist es eigentlich recht simpel. Es ist halt WantClue, die englische Übersetzung für Willwissen. Also ich habe meinen YouTube-Kanal ungefähr vor einem Jahr oder so gestartet und ich habe halt, sage ich mal, die interne Mission von mir, dass ich Leuten was beibringen will. Ich habe Spaß am Entwickeln, ich habe Spaß am Ausprobieren,
vor allem natürlich wenn es um Programmieren geht. Und ich weiß, dass viele Leute das nicht gut verstehen und deswegen habe ich mir selber das Ziel gesetzt, dass ich das den Leuten beibringe, beziehungsweise dass ich denen das verständlich erkläre. Und dafür habe ich dann den Kanal gestartet. Für mich ist die ganz große Frage, ist dieses ganze Thema Bitex. Von daher, ich habe vor
¶ Was ist Bitaxe
einiger Zeit angefangen, mich intensiver mit dem ganzen Thema Mining zu beschäftigen und finde es ein mega spannender Ansatz zu sagen, also ich habe verstanden, es ist Open Source Mining Hardware, aber erkläre doch mal, was genau ist das, was du da machst, was ihr da macht. Es ist ja nicht nur du und was ist das Ziel des Ganzen? Genau, da packe ich vielleicht mal ein kleines bisschen
aus. Also es ist nicht, dass ich jetzt hier irgendwie so ein krasser Erfinder bin oder irgendwas Neues hier rausgebracht habe, sondern ich bin ein Teil eines größeren, einer Community, die nennt sich OSMU, das steht für Open Source Miners United. Wir sind eine Community, hauptsächlich bewegen wir uns in einem Discord und da tauschen wir uns aus und probieren uns miteinander zu
vernetzen, probieren zusammen rauszufinden, was ist denn möglich. Und vor ungefähr drei Jahren hatte der Erfinder Scott, der auch so der Instagator des ganzen Projekts war, der das Ganze losgetreten hat, der hatte halt die Idee, es wäre doch mal cool, irgendwie ein Mining-Gerät zu haben, welches man auch so einfach bei sich zu Hause laufen lassen kann, was ein bisschen kleiner ist, was so als kleiner Home-Miner genutzt werden kann und hat sich dann natürlich ein bisschen auf
dem Markt umgeschaut, hat herausgefunden, okay, es gibt diese Gecko Science USB-Miner und da gibt es auch ganz viele verrückte Variationen von auch größere, auch kleinere und er hat sofort erkannt, dass da eigentlich ein Problem herrscht und zwar das Problem, dass Dinge nicht Open Source sind. Gecko Science war so ungefähr die erste Firma, die herausgefunden hat, wie man die ASIC-Chips, die von den großen Mining-Herstellern produziert werden, reverse-engineert,
beziehungsweise diese ansteuert. Das hat vor dem so jetzt noch keiner gemacht und das ist natürlich eine Marktlücke, die dann auch dementsprechend genutzt wird, aber die ganzen Daten, wie das passiert, wurde nicht öffentlich gestellt und das war so dieser ausschlaggebende Punkt, wo das BittEx-Projekt gestartet hat und damit war dann auch so die Grundidee geboren, okay, wir brauchen etwas, was halt Open Source ist, was der Öffentlichkeit zugänglich ist, vor allem,
weil wir ja auch bei Bitcoin hier sind. Bitcoin, wenn man sich das anschaut, für die Zuhörer hier, die das jetzt nicht vielleicht wissen, Bitcoin wurde Open Source entwickelt und ist auch Open Source verfügbar. Man kann sich das downloaden, man kann das verändern, man kann mitwirken, wie auch immer man möchte. Also jeder ist herzlich eingeladen, ist wie eine große Familie. Und die ganzen Mining-Hersteller, die es gibt, da gibt es jetzt so ungefähr vier bis fünf
namenhafte Mining-Hersteller, die haben halt gesagt, nö. So im Jahre 2013/2014, wo dann die ersten Wellen von verschiedenen Improvements des Protokolls, welches das Mining betreibt, umgeändert worden haben, die sich gedacht haben, nö, wir machen jetzt alles Close Source und wir veröffentlichen nichts mehr, aber ihr dürft gerne unsere Geräte kaufen. Und da stellt sich ja natürlich bei uns auch die Frage, wer sagt mir denn, ob das hier überhaupt
legit ist, was die jetzt hier machen? Natürlich wissen wir alle heute, die Blockchain läuft noch immer, sie ist noch nicht kaputt und das wird sie auch morgen nicht sein. Aber wo ist denn da die Überprüfbarkeit? Wo ist denn der Ethos "Don't trust, verify"? Den haben wir nicht. Weder Antminer noch Watchminer oder wie die alle heißen. Keiner von diesen Firmen hat ein Interesse daran, den Source-Code oder auch deren Hardware zu veröffentlichen, weil sie ein Schweinegeld
damit verdienen. Und wir haben uns als Community halt dahingesetzt, diese Chips uns genommen und ein bisschen ausprobiert, was kann man damit denn machen? Haben auch viel probiert, über die raus zu finden und haben dann auch interessanterweise rausgefunden, dass den allerersten ASIC-Chip, den Bitmain produziert hat, der wurde sogar teilweise Open Source gestellt, beziehungsweise da gibt es interne geleakte Dokumente, die man einsehen kann. Und darauf aufbauend haben wir
dann weiter geforscht und haben dann rausgefunden, wie man diese Chips ansteuern kann. Und für diejenigen, die jetzt hier unter uns sind und noch nie das Wort "BitAkes" gehört haben oder auch sich gar nichts darunter vorstellen könnt, ihr könnt euch jetzt mal vorstellen, das ist ungefähr die Größe
von einem Raspberry Pi. Vielleicht habt ihr sowas schon mal gesehen. Und dann sitzt da eine kleine Platine drauf, beziehungsweise auf dieser kleinen Platine sitzt dann ein ganz kleiner Chip drauf, der ist ungefähr 17 x 18 mm groß und der wird angesteuert von einem ganz kleinen Mini-Computer.
Das ist so eine silberne kleine Buchse oder so ein kleiner Kasten, nennt sich ESP. Und das Ding steuert das Teil eigentlich an und macht nichts anderes, außer dass das sich mit dem WLAN verbindet und per einer seriellen Schnittstelle an diesen ASIC-Chip dann Daten drüber sendet und sagt, pass mal auf, ich habe jetzt hier gerade eine Instruktion für dich, arbeite mir mal diesen Algorithmus durch und gib mir eine Antwort zurück. Das kann man jetzt mal so grob als
Dismining bezeichnen. Bevor wir in die Technik gehen, muss ich an der Grundannahme noch ein paar mal dagegen treten. Du sagst, ihr habt gesehen, es gab keine Open Source Mining Hardware und das war offensichtlich ein Problem. Und jetzt würde ich mal eine Frage stellen, was heißt offensichtlich? Also mal von der ideellen Natur des Ganzen zu sagen, man möchte das Open Source machen und vielleicht noch der Komponente als Community möchte man gerne, dass es etwas in Open Source
gibt und das überprüfbar haben. Aber was ist das Problem damit, was ihr löst, wenn ihr das Ganze als Open Source-Lösung zur Verfügung stellt? Warum ist das besser? Warum sollte, wenn ich mir jetzt überlege, was wäre ein Anreiz, den zum Beispiel ein Bitmain hätte, einen wirtschaftlichen Anreiz, den ein Bitmain hätte, so etwas Open Source zu stellen? Also grundlegend haben natürlich die Firmen da keinen großen wirtschaftlichen Anreiz daran,
das Ganze Open Source zu machen. Und Open Source hat auch seine Vor- und Nachteile. Es gibt genügend Studien darüber, ob Open Source-Projekte jetzt positiv oder negativ sind, wenn wir hier schon ein bisschen in der technischen Ebene sind. Es gibt viele Programme, die gescheitert sind daran, dass sie Open Source waren und keine Führungsebene hatten, sag ich mal. Also niemanden, der das Projekt
in die richtige Richtung geleitet hat. Aber das Problem, was wir bei uns in der Community sehen, ist einfach, dass es für uns nicht in Ordnung ist, wenn man sagt, man betreibt ein so öffentliches Netzwerk wie das Bitcoin-Netzwerk und welches auch Open Source geschaffen wurde, einfach aus der Grundlage, dass man sagen kann, man verifiziert das, was man vor sich hat und dann zu sagen, man nimmt den essenziellsten Part und macht das eben nicht. Und wir probieren halt damit,
das Problem zu lösen, das zum einen an den Menschen zurückgebracht wird. Wie funktioniert das Ganze? Wie ist diese Funktionalität überhaupt umzusetzen? Und zum anderen möchten wir auch ein bisschen Awareness schaffen, einmal darüber nachzudenken, macht das überhaupt Sinn, einfach blindlings Firmen zu vertrauen? Und natürlich kann man jetzt auch wieder argumentieren mit anderen Firmen, ja, ich weiß auch nicht, wie mein iPhone funktioniert oder ich weiß auch nicht,
wie mein Samsung funktioniert. Ja, klar. Aber das ist dann auch nochmal eine ganz andere Geschichte. Da sind wir nicht in einer Blockchain und auch nicht in einem Open Source geschaffenen System wie Bitcoin. Und da ist das auch gar nicht so von Bedeutung wie hier. Aber trotzdem, also ich beschäftige mich ja auch beruflich viel mit dem Thema, wie Menschen Entscheidungen treffen. Wann habt ihr das festgestellt? Wie habt ihr das festgestellt?
Also es ist ja nicht, ich nehme mal an, du bist nicht eines Morgens aufgewacht und hast gedacht so, oh shit, die meiner sind ja gar nicht Open Source und der Rest in Bitcoin ist Open Source und jetzt muss ich mein Leben umkrempeln und das ist meine neue Lebensmission. Da wird ja bei dir und auch bei anderen irgendwas passiert sein, was ausgelöst hat, dass ihr gesagt habt, das ist ein Thema, das groß genug ist, dass ihr anfangt, euch damit auseinanderzusetzen
und da Arbeit reinzustecken. Ja, klar, das ist natürlich nicht einfach irgendwie vom Himmel gefallen. Das ist definitiv nicht so gewesen, sondern Scott, also der Erfinder von dem BDEX-Projekt, der hatte ungefähr so 2019, 2020 hatte der mal so die Idee, hey, es wäre doch cool, wenn man sich selber so einen kleinen Bitcoin-Miner für zu Hause basteln könnte. Und da ist er halt auf dieses Problem gestoßen, dass er gesehen hat, okay, es gibt natürlich diese gefertigten USB-Dinger,
die ich dann einstecken kann, diese GeckoScience Compact F oder wie die heute alle heißen. Oder es gibt auch kleinere Miner von anderen Firmen. Aber es gab nichts, was wirklich irgendwie so für den Techie unter uns frei modifizierbar war, wo man auch sagen konnte, okay, ich kann daran jetzt rumspielen, ich kann da rumbasteln, sondern es war alles proparitär und alles closed source und
nichts davon sollte veröffentlicht werden. Und das hat ihn dazu geführt, dass er mal ein bisschen darüber nachgeforscht hat, was es denn da so gibt und halt darauf gestoßen ist, dass es hier und da mal Paper gibt, aber noch niemanden, der das wirklich umgesetzt hat. Es gab immer mal wieder Versuche von einigen kleinen Gruppierungen oder meistens auch einige Scams, die das mal vor Jahren
probiert haben, aber niemand, der es wirklich umgesetzt hat. Und insofern hat er als Erster dieses Projekt so umgesetzt, dass er gesagt hat, ich mache das von vornherein open source, weil ich, also er, ich spreche jetzt aus seiner Position heraus, weil er daran Interesse hatte, das auch mit den Leuten zu teilen, weil er daran das Interesse hatte, etwas zu schaffen, was für jeden modifizierbar ist, änderbar ist und open source ist, um es zu überprüfen. Also die negative
Formulierung wäre aus dem Wunsch eines Bastelprojekts heraus? Ja, das ist also dieses Projekt BitX ist aus dem Bastelprojekt entstanden. BitX war früher, also das ist ja auch mal ein bisschen hier Insiderwissen, es war gar nicht als BitX geboren, sondern der erste Name war Dayminer, weil Scott hatte die Idee, einfach ein Solarpanel zu nehmen und damit ein, zwei, drei ASIC-Chips anzusteuern und ein bisschen Minings zu betreiben. Es gibt einige Leute, die heutzutage sich da riesige
Solarfarmen bauen und dann nur mit Solarstrom meinen. Das geht alles. Er wollte es halt einfach ein bisschen kleiner machen und hatte eine Bastelidee. Das könnte man so formulieren, ganz genau. Und darauf ist dann der Mist gewachsen. Ich versuche immer so ein bisschen, es gibt in diesem ganzen Bitcoin-Umfeld, gibt es ja unglaublich viele von diesen
Bastelprojekten. Und dann gibt es irgendwo eine Abzweigung, wo manche von denen auf so einem Garagenlevel bleiben und dann irgendwann, wenn Leute halt noch mitmachen wollen, bleiben die dabei und dann ist cool. Und dann ist das aber so ein Garagenlevel, so was wie, keine Ahnung,
LNBits das jetzt ist. Da wird so ein bisschen dran rumgebastelt und es sind coole Ideen und es ist so ein bisschen inspirierend, aber jeder, der das irgendwie vernünftig, ernsthaft nutzen will, findet da keine stabile, saubere Lösung, mit der man tatsächlich arbeiten kann und auf der man irgendwie weiter aufbauen kann. Und dann gibt es Sachen, die sich weiterentwickeln und aus denen was Größeres wird, die über dieses Garagenlevel hinaus wachsen. Und da ist so ein
bisschen die Frage, wo steht der Bittex? Also was gibt es jetzt von euch? Also was gibt es und wo entwickelt sich das jetzt hin? Also du hast gesagt, es gibt Open Source Mining Hardware. Gibt es da schon was? Wie kompetitiv ist die? Kann man das überhaupt, also wenn ich mir so einen Chip anschaue, keine Ahnung, ich kann in meiner Werkstatt zu Hause, glaube ich, keine Mikrochips herstellen. Für wen ist das? Also was schafft dieses Projekt? Was es darüber
hinaus bringt über dieses Garagenlevel? Ja, okay, das ist klar. Also grundlegend, das Bittex-Projekt oder auch die Community drumherum, ist erst in den letzten neun Monaten massiv gewachsen. Bittex grundlegend war in den ersten zwei Jahren wirklich nur so ein Garagenlevel. Also Scott hatte damals Ende 2020, Anfang 2021, hat er ja im Bitcoin-Forum darüber
gepostet und es hat halt einfach niemanden gejuckt. Also es war wirklich ewig lang, es hat über ein Jahr gedauert, bis er so die ersten Leute gefunden hatte, die daran wirklich auch Spaß hatten. Da haben wir mit ihm ein bisschen dran rumzubasteln, auszuprobieren, mal zu prüfen, was geht. Und ich muss jetzt hier auch einmal kurz eingerechnet sagen,
also wir haben keinen eigenen Chip geschaffen. Das ist ganz wichtig. Also wir haben jetzt hier nicht es geschafft, irgendwie einen Open-Source-ASIC-Chip herzustellen, sondern was wir getan haben ist, wir haben die Chips von Bitmain genommen, aus den Endminer S19, S17, S21 mittlerweile auch und auch die ganzen früheren Modelle S9, was ja viele vielleicht fürs Beheizen der Wohnung oder sonst was verwenden. Diese Chips haben wir genommen und die haben wir reverse-engineert.
Bedeutet also, wir haben ausprobiert, wie man mit diesen Chips interagieren muss, damit sie dieses Mining betreiben. Und das ist auch im Moment gerade das Hauptaugenmerk oder die Hauptaufgabe, die wir machen mit den ganzen BitX-Projekten, die wir haben, dass wir diese Chips nehmen und in Platinen einbauen, die wir Open-Source gestalten und alles, wie die Funktionalität ist, wie man so einen Chip ansteuert, das veröffentlichen wir alles.
Also es ist im Prinzip alles von A bis Z beim BitX-Projekt wirklich Open-Source. Und die eigentliche Idee dahinter ist auch, und was jetzt auch in den letzten Monaten viel zugutegetragen hat, ist diese Mentalität, die wir schaffen, dass den Leuten etwas geboten wird von einem Community-Rahmen her, in dem sie sich frei entfalten können. Also beispielsweise der BitX, das ist eine kleine Platine, die einen ASIC-Chip drauf hat. Das ist ja schön und gut, da reicht
man nicht sehr viel. Da ist man ungefähr bei 400 GHz die Sekunde oder 500 bei den neueren Chips auch. Das ist ja nicht sehr viel, so ein Ant-Man der S9, der ist schon ein bisschen besser in Terrahash-Leistung, aber nicht in der Effizienz. Und es gibt Projekte, die das Ganze noch weiter treiben, die es auf die Spitze treiben. Es gibt den Q-AXE, der hat vier ASIC-Chips auf einer Platine. Es gibt jetzt den BitX-Hex, an dem wir gerade basteln, der hat sechs Chips.
Also das Ziel ist es, die Awareness zu schaffen, sich mal auszuprobieren, das Bitcoin-Mining noch mal auf einem anderen Level zu verstehen und vor allem zu sagen, okay, wir schauen mal, ob wir nicht vielleicht weiterkommen oder auch besser werden können, wenn wir das Ganze Open-Source gestalten. Und wer nutzt das dann? Also ich habe jetzt im Kopf so was wie, keine
¶ Wer sind die Nutzer
Ahnung, wenn ich mir jetzt 21 Energy oder Riot oder irgendwelche Unternehmen, die jetzt sagen, okay, wir wollen mit den ASICs-Boards irgendwelche Zweitverwendungen machen, die vielleicht nicht das ist, was wir ursprünglich machen, sind das die Leute, die dann sagen, okay, wir profitieren davon, dass es jetzt eine Open-Source-Ansteuerungslogik dafür gibt oder sind das die Leute,
die einfach zu Hause das machen? Also wo unterscheidet sich das? Was kann man jetzt mit dieser Open-Source-Ansteuerungslogik machen, was man mit dem Closed-Source, ich weiß gar nicht, was kann man mit dieser Ansteuerungslogik jetzt bei euch machen, was man sonst nicht machen könnte?
Also grundlegend bietet es natürlich die Möglichkeit, erstmal alles selbstständig umzuändern, wenn man mit gewissen Teilen nicht zufrieden ist oder wenn man, keine Ahnung, hardcore-techy ist und sagt, okay, man möchte das Ganze vielleicht ein bisschen anders implementieren. Das ist natürlich grundlegend erstmal die Möglichkeit, dass man sagen kann,
man kann alles so ändern, wie man es möchte. Wenn man jetzt wirklich nur sagt, okay, ob ich jetzt ein Closed-Source-Gerät kaufe oder ob ich jetzt ein Open-Source-Gerät kaufe, ist doch scheißegal, beide mein. Ja, ist klar, also beide mein, beide machen hoffentlich dasselbe. In den meisten Fällen ist es auch so, oder in eigentlich fast allen Fällen, weil man ja per Reverse Engineering, also per Ausprobieren und Mitschneiden oder Mitlesen auch gucken kann, was diese Closed-Source-Geräte
machen. Das geht bis zu einem bestimmten Rahmen und da sieht man dann natürlich auch, die machen das, was sie machen sollen, sie meinen Bitcoin und nicht irgendeinen anderen Schmu. Aber es ist halt nicht möglich mit diesen Closed-Source-Geräten zum Beispiel die Dinge einfach mal einfach zu reparieren oder einfach mal zu verstehen, was ist denn da jetzt gerade passiert oder ich habe jetzt
ein neues Control Board gekauft und irgendwas funktioniert da jetzt nicht. Die Community, die es bei diesen Closed-Source-Geräten gibt, die ist meistens limitiert auf, ich gehe zum nächstbesten Repair-Shop und der repariert mir das dann und das war's. Und bei uns, wir haben jetzt ungefähr eine Community von knapp 1700 Leuten bei uns, da spreche ich jetzt von unserem Discord, unseren Discord-Server, das ist unsere Haupt-Community-Ebene, auf der wir
dann agieren, interagieren und miteinander uns austauschen. Und da kann auch jeder sein eigenes Design reinbringen und jeder kann so Änderungen machen, wie das zum Besten führen würde. Und wir haben auch gar nicht das Interesse daran, ein Competitor zu werden zu dem industriellen Markt.
Also wenn man jetzt wirklich darüber spricht, dass man sagt, man möchte jetzt Bitmain vom Thron stoßen, erstens, wir nutzen deren Chips, also das ist ein bisschen blöde dann und zweitens, das ist gar nicht unsere Intention, sondern wir haben mehr diesen Gedanken, die Dezentralität wieder etwas mehr in den Vordergrund zu stellen und ihr Werner ist das Einzelne zu schaffen.
Also aktuell haben wir ungefähr 2.000 bis 2.500 Bit Akes bereits verkauft, produziert werden natürlich jeden Tag neue und es gibt halt, jede Firma kann die produzieren, die will, also das ist auch, da ist mir noch nichts gebunden. Wir haben keinerlei Vorgaben, also wir bieten alles an und jeder kann es nachbauen, der möchte. Ich biete zum Beispiel auch auf meinem Kanal Videos an, wo ich das erkläre, wie man die Dinger selber zusammenlötet
und so weiter. Also wir wollen ein Werner schaffen zum einen dafür, dass man das auch selber bauen kann, dass das gar nicht so schwer ist in Anführungsstrichen und zum anderen ist unser Hauptaugenmerk der Homemining-Markt. Wenn man sich jetzt vorstellt, man hätte in jedem dritten Haushalt oder so so einen kleinen Bit Ake stehen, der nicht viel macht, der so wenig Strom zieht,
dass das schon echt zu vernachlässigen ist, da kommt schon eine Menge zusammen. Also wenn man nur sagt, man hätte eine Million von diesen Bit Akes gerieten, dann hätte man ein extra Hash und mehr Hashrate und das wäre dezentral, im optimalen Fall. Man muss natürlich jetzt noch drüber legen, wie sieht das aus, macht man Poolmining, macht man Solomining? Hauptsächlich sage ich mal, bewerbe ich oder bewerben wir das in der Community meistens so als Solomining-Projekt
und das ist dann auch eher so die Nische, in der wir uns bewegen. Also eher so was wie ein Nerdminer? Nun gut, ja, also im Prinzip ja. Der Nerdminer ist eine nette Spielerei, um mal... Der ist halt sehr kleindimensioniert, ne? Ja, genau. Also der Nerdminer ist sehr kleindimensioniert. Technisch gesehen ist der Nerdminer um ein paar Millionen mal schlechter als so ein ASIC-Chip wie auf dem Bit Akes. Also man braucht, glaube ich, eine Menge,
Menge, Menge von diesem Nerdminer, um einen einzigen Bit Akes zu ersetzen. Der Nerdminer ist da, um den Leuten mal zu zeigen, hey, selbst so ein kleines Ding kann das. Also selbst auf einem eigenen Rechner kann man das machen. Und der Nerdminer ist auch bei uns mit in der Community drin. Also Nerdminer gehört auch zu OSMU mit dazu und ist halt auch dieses Open Source Community Driven Project, wo es halt darum geht, die Awareness des Einzelnen zu schaffen. Den Leuten
mal wieder das zurückzubringen. Weil aktuell, die meisten Leute, die sich mit Bitcoin beschäftigen, beschäftigen sich entweder mit dem Preis, mit einer Node oder mit Lightning. Aber die meisten vergessen dann dabei, wie die Sicherheit im Netzwerk geschafft wird, wie der neue Block erschaffen wird. Das ist zwar heutzutage für die Computer eine triviale Aufgabe, aber nichtsdestotrotz ist das der essentielle Part von Bitcoin. Und das gerät so ein bisschen
in Vergessenheit. Also sind wir auch dafür da, um mal das Ganze wieder auf den Tisch zu bringen. So ein bisschen Awareness schaffen einfach. Genau. Jetzt, du hast gesagt, ihr nehmt die Chips von Bitmain. Ich nehme an, man kann sich bei denen die Chips und die Boards jeweils einzeln kaufen und muss das nicht komplett im gesamten ASIC machen. Nee. Kann man nicht? Also das ist, nein. Also Bitmain selbst verkauft die Dinger nicht, sondern man muss das natürlich dann
über irgendwelche chinesischen Zwischenhändler einkaufen. Oder was wir zum Beispiel bei den S21, bei den neuesten Endminer machen, ist, wir kaufen die ganzen Maschinen von Bitmain und bauen die auseinander. Wir nehmen die Chips runter von den Boards und bauen die bei uns auf den Boards drauf und steuern die dann dementsprechend einzeln an. Und was gehört da hardware-technisch noch dazu?
¶ Der Aufbau
Also du hast gesagt, ihr macht die Chips nicht selber, aber dieses Steuerungselement, wie hättest du es genannt? ESP? Nein. Genau, also die Platine, ich halte das mal, ist jetzt schade für unsere Zuhörer, es ist nicht sichtbar, aber ich habe jetzt hier mal ein Gerät gerade hier mal vor mir. Das ist jetzt gerade in einer Verpackung, beziehungsweise in
einem Gehäuse drin. Aber man kann sich das vorstellen, da ist eine kleine Platine und da sitzt natürlich dieser Mini-ASIC-Chip drauf und dann haben wir so den Kopf der Operationen, den ESP. Das ist eigentlich nichts anderes, außer ein Mini-Rechner. Das ist auch das, was in einem Nerdminer drin sitzt. Und der Nerdminer rechnet halt auf diesem Mini-Computer. Und wir nutzen diesen Mini-Computer nicht zum Rechnen, sondern wir nutzen den zum Ansteuern
von diesem ASIC-Chip. Das heißt aber, das ist eine eigene Hardware, die ihr habt und die ihr auch entsprechend, also ist das eine eigene Hardware, die man an der Stelle braucht? Kann ich das Bitmain-Board nehmen und da wird ja wahrscheinlich auch irgendein ESP drauf sein? Nein, nein, nein. Bei denen geht das direkt da drauf? Ist das eine Zusatz-Hardware? Muss man das da drauf machen? Wo kriegt man das her? Ist das einfach nur drauflöten, wie man sich zu Hause
... Wie kann man sich das vorstellen von der Funktionalität? Was unterscheidet das? Also grundlegend, das BitX PCB, das hat so einen kleinen silbernen Kasten, dieses ESP, über das wir die ganze Zeit hier sprechen. Das ist ein Mikrocontroller, so nennt sich das. Das ist ein Mikrocontroller, den kann man überall kaufen und den kann man halt selbst beschreiben,
bespielen mit Software, wie auch immer man möchte. Und das ist halt so der Kopf der Operation. Und dann ist auf dieser Platine, dieses PCB, von dem ich die ganze Zeit spreche, da sind ganz viele Leiterbahnen drauf, die dann Verbindungen zwischen einzelnen Komponenten schaffen. Aber ist das irgendein Mikrocontroller? Kann ich den, keine Ahnung, bei BerryBase oder sonst irgendwo mir den einfach holen oder ist das ein spezieller von euch?
Nein, nein, nein. Also ein ESP32, das ist ein Standard-Mikrocontroller, den kann man überall kaufen, wo man will. Also man kann dieses ganze Board, kann man selber zusammenbauen. Man
¶ Chips
braucht uns zu gar nichts. Wir sind nur dafür da, um diese Daten zu veröffentlichen, um den Leuten zu zeigen, wie man sich sowas zusammenbauen kann. Um den Controller-Code quasi zu bespielen. Ja, den haben wir geschaffen und dafür haben wir auch verschiedene Möglichkeiten geschaffen, die zu bespielen. Also ich habe zum Beispiel eine Webseite geschaffen, da steckt man einfach sein Gerät per USB, also diese Platine hat auch einen USB-Port, steckt man einfach an seinem PC
an und dann öffnet man meine Webseite und bespielt dann den Code auf die Platine. Und dann ist es eigentlich so ein bisschen, sage ich immer gerne, wie Magie. Also man steckt ein kleines Stromkabel an, das Ding läuft auf 5 Volt und dann startet es automatisch. Und was macht das? Das guckt erstmal, ob es irgendwo einen WLAN findet, mit dem es sich verbinden kann. Und da man keine WLAN-Passwörter oder Daten eingegeben hat, macht das erstmal nichts und nach ein paar
Sekunden öffnet es dann sein eigenes WLAN-Netzwerk, mit dem verbindet man sich dann. Und dann bekommt man so eine grafische Oberfläche und auf der kann man dann einstellen, mit welchem Pool möchte man sich verbinden, welche Bitcoin-Adresse möchte man nutzen und dann speichert man das und lässt das Ding kurz neu starten und dann verbindet es sich mit dem eigenen WLAN-Netzwerk zu Hause und
macht dann so sein Ding. Fängt dann an Bitcoin zu meinen, da wo man es eingestellt hat. Und ohne das, also wenn das in den nativen Zustand, wie das von Bitmain jetzt zum Beispiel kommt, und ohne das läuft, dann ist einfach kein Controller an der Stelle und dann muss man das nochmal verbinden und dann läuft der Code direkt auf dem Chip. Also wie, ich glaube das ist auch für die Zuhörer, die meisten haben sich nicht groß mit Chip-Design bis jetzt beschäftigt und
was das eigentlich ausmacht und wie tatsächlich das auf dem Chip-Level läuft. Wie läuft das ohne diesen Controller? Das ist eigentlich gar nicht so wichtig an dem Punkt hier. Der ASIC-Chip ist im Prinzip dumm. Und ich glaube, es ist auch für die meisten Zuhörer jetzt gar nicht von Bedeutung, wie man ein Chip-Design macht. Das ist auch nicht sehr einfach, das ist sehr sehr komplex und das hat schon seine Gründe, warum das in die Millionen gehen kann, dass solche neuen Chips echt teuer
sind. Man kann sich das mal so ein bisschen vorstellen wie Intel, also Intel oder AMD, die die Prozessoren produzieren. Die stecken da ja auch Millionen, Milliarden rein, nur um neue Designs rauszubringen. Und so ähnlich kann man sich das auch vorstellen auf diesem ASIC-Chip. Und der ASIC-Chip ist halt, also dieser Application-Specific Integrated Circuit, das ist einfach was ASIC ausgeschrieben bedeutet. Das ist nichts anderes, außer ein Chip,
der aufs härteste drauf getrimmt wurde, den Bitcoin-Mining-Algorithmus auszuführen. Und der ist per se dumm. Also wenn da jetzt nicht irgendwo ein Controller sitzt, und in unserem Fall ist der Controller halt dieses ESP, was wir dazu nutzen, dann macht er gar nichts. Also dann
sitzt er halt da rum und dümpelt und verbredt ein bisschen Strom und that's it. Und die Aufgabe ist jetzt von diesem Mikrocontroller, dem ESP32, Daten rüber zu schicken über diese Platine, auf der man das dann drauf lötet, um das Ding anzusteuern und zu sagen, pass mal auf, das sind deine Daten, rechne das mal durch, schick mir mal eine Antwort zurück. Lödelt der ein bisschen rum, schickt eine Antwort zurück und das kann man dann an seinen Pool
schicken oder an seine eigene Not zu Hause, wenn man Solo-Mining macht. Und ja, dann drauf hoffen, dass man einen passenden Share mit einer passenden Difficulty findet und den nächsten Block gesurft hat. Na, das ist so grundlegend, die Funktionalität. Und es ist halt wirklich in dem Sinne gar nicht wichtig, darüber zu sprechen, wie dieser ASIC-Chip designt wird, weil dann sitzen wir hier noch in drei Stunden. Das ist viel zu viel. Nein, aber Bitmain per se hat natürlich
diesen riesen silbernen Kasten. Das ist eine laute Maschine, die sehr viel Strom verbredt. Und da kann man sich das vorstellen, da sitzen diese kleinen Chips Reihe in Reihe drauf und die werden dann alle auch einzeln angesteuert. Und Bitmain macht das da ein bisschen anders. Die nutzen ein Control Board, wo dann ein etwas potenterer Chip drauf ist, der diese ASIC-Chips dann ansteuert. Man hat auch im technischen Sinne da jetzt eine gewisse Geschwindigkeit,
wie man mit diesen Chips interagieren kann. Und da möchte ich auch gar nicht zu tief ins Detail gehen, weil sonst verrennen wir uns da drin. Aber man kann sagen, also mit einem so Mikrocontroller, so einem ESP32, wäre es möglich, so um die 100 Chips anzusteuern. Aber da wären wir noch lange nicht da, da wo Bitmain das macht. Bei einer so einer Maschine, die Bitmain hat, da sprechen wir von 300 bis 400 Chips, die da drin sitzen. Das ist dann schon wesentlich potenter, was da benötigt
wird, einfach in Rechenleistung, um die Daten hin und her zu schicken. Das sind diese Hashboards. Also die haben mehrere, so wie ich es verstanden habe, die haben mehrere Hashboards. Auf einem Hashboard sitzen mehrere ASIC-Chips. Und dann haben die da keine Ahnung, wie viele Hashboards drin. Aber also es gibt ja auch durchaus Konzepte, die für so ein, wenn ich jetzt zum Beispiel
an 21 Energy denke. Die haben ja für ihre Homeheater, diese, wie heißen sie, Ofen und Ofen Pro, verwenden die ja nur einzelne Hashboards und nicht unbedingt alle, um halt einfach das Verhältnis von Wärme und wie viel, damit sie halt einfach die Lautstärke runterkriegen. Wir nehmen weniger Hashboards und dann würde man quasi, also würde ein ESP32-Controller im Zweifel reichen,
um sowas anzusteuern. Oder wenn man halt einfach kleinere Mengen machen möchte, vielleicht nur einzelne Hashboards und nicht gleich so einen ganzen full-blown Miner direkt reinverwenden will, dann würde es im Zweifel reichen. Ja, also für die meisten ist es wohl auch geläufig, dass man vielleicht noch den S9-Miner kennt. Das ist auch das, was so ein bisschen dieser Zwischenschritt zwischen richtig krass Industrie-Miner ist, die Dinger, die brüllend laut
sind, die man auch am besten im Lagerhaus hat und nicht bei sich zu Hause unterm Nachtisch. Und den S9, der hat halt drei Hashboards drin und dann gehen da so kleine Kebelchen raus. Und dieses Kebelchen, das geht dann zu so einem Control Board. Und das ist so der Kopf der Operation, der dem Hashboard dann sagt, pass mal auf, ich hab jetzt hier gerade den nächsten Bitcoin-Block, das ist die rechte Aufgabe, rechne mal durch und schick mal die Antwort zurück. Das ist,
was da passiert. Und das ist auch eigentlich egal, wie viele Hashboards man reinsteckt. Und das ist im Prinzip von der Theorie her dasselbe Prinzip, wie wir das natürlich auch machen. Weil das ist halt einfach, wie man interagiert. Es nennt sich serielle Kommandos hin- und herschicken. Also man schickt auf einer bestimmten Schnittstelle, schickt man die Daten
hin und her. Und so funktioniert halt so ein ASIC-Chip. Genau. Und wir haben zum Beispiel auch für, ich glaub, mittlerweile bis zum S19XP, also das ist von irgendeiner eine Variante, haben wir auch ein eigenes Control Board geschaffen, das man dann anstelle des Control Boards vom Bitmain
verwenden kann. Und ihr seid, du hast gesagt, ihr seid wie so ein, also du hast gesagt, ihr seid über den Discord organisiert, aber seid ihr eine Initiative, seid ihr eine Community, gibt es irgendwie eine Legal Entity dahinter, keine Ahnung, BitX Incorporated, die noch mehr macht? Also wie seid ihr drumherum organisiert? Jetzt habt ihr dieses Produkt, nenne ich es jetzt mal, ihr habt also dieses Open, im ersten Schritt eine Steuerungslogik, die auch jeder für sich zu Hause
machen will, aber kann. Und es gibt eine Community von Leuten, die sich austauschen und contributen und das einfach verfolgen. Und wie halt Community klassischerweise funktioniert. Und ein paar Leute, die sich vielleicht um die Moderation der Community kümmern. Und seid ihr dann noch irgendwie eine Firma, die tatsächlich was macht? Seid ihr einfach ein dezentraler Verbund von? Grub genommen sind wir einfach ein paar Idioten, die da zusammen auf einem Discord hocken und das
Ding entwickeln. Es gibt niemanden über uns, es gibt niemanden, der über uns herrscht, es gibt niemanden, der uns sagt, was wir zu tun haben. Scott hat die Idee damals gehabt, hat dann die ersten paar Leute damit begeistern können. Und ich kam zum BitX Projekt durch Zufall, ungefähr vor, boah, was war das, fast schon ein Jahr her. Und vor, keine Ahnung, neun oder zehn Monaten habe ich dann angefangen, darüber auch Videos zu machen auf meinem YouTube-Kanal. Und
ja, es ist niemand in Control von dem, was wir machen. Also es kann jeder contributen in Form von GitHub, also da sprechen wir jetzt über Software und auch Hardware, weil sowohl das eine als auch das andere, Hardware und Software, ist bei uns Open Source und auf dem GitHub zur Verfügung. Also wir haben keine Entität, die über uns steht, wir haben keine Corporation,
keine Initiative oder sonst was. Wir sind grob genommen wirklich ein paar Idioten, die im Internet zusammensitzen und das Ding da sich ausgedacht haben. Eine, wie heißt es so schön, eine Adhocracy? Ja, könnte man so nennen. Das heißt, wie kann ich mir das vorstellen? Das heißt, du machst es auch nicht hauptberuflich dementsprechend, sondern das ist so ein Hobby, ist immer so abwertend, das meine ich damit gar nicht, weil diese ganzen Open Source- Aber es ist ein Hobby, ja.
Genau, aber diese Open Source-Projekte leben natürlich auch alle davon, dass irgendjemand sagt, okay, ich verbringe da meine Freizeit zu und kontribute dort und mache dort was und jetzt kommt irgendwie wie jetzt ein S21 raus und wie läuft sowas dann ab? Jetzt sagt man, hier, guck mal, neuer Chip und wer geht dann irgendwie hin und sagt, okay, ich habe den mal auseinandergenommen und hier ist mal alles, was ich gefunden habe. Also wie läuft
¶ Community
sowas ab, wenn jetzt ein neuer Chip rauskommt von einem der großen Hersteller und die sagt, okay, den würden wir vielleicht gerne machen oder irgendjemand möchte. Wie läuft sowas ab? Das ist eigentlich echt ein spannender Part bei uns. Wir haben natürlich so eine Art kleines Core-Team von den Leuten, die immer sehr viel aktiv sind oder sehr viel an der Software arbeiten oder auch an der Hardware arbeiten. Da haben wir so eine Core-Gemeinschaft
von so 20 Leuten, die so hauptsächlich daran arbeiten. Also ich bin auch mehr auf der Software-Ebene unterwegs und weniger auf der Hardware-Ebene. Und natürlich organisieren wir uns grundlegend erstmal auf einem Discord und wir haben auch eigene Wiki-Pages etc. pp., wo dann all unsere
Daten öffentlich zugänglich sind. Aber wenn es jetzt wirklich darum geht, okay, es geht ums Geld ausgeben, es geht darum, dass man vielleicht auch Geld verdienen will etc. pp. Also wir haben, ich glaube, vier Community-Members, die aus den BittEx-Projekten Gewerbe gemacht haben, die gesagt haben, okay, ich produziere das und verkaufe das, zum Beispiel an Bitcoin-Merch oder an All-Day-Attack oder an wie noch immer. Und die produzieren dann halt diese Platinen
und packen da alle Komponenten drauf und verkaufen das dann. Also insofern ist da so gesehen ein Geschäftsmodell daraus entstanden. Und wir haben mit den Core-Membern auch eine Multi-Stack-Wallet, wo man zum Beispiel dann Spenden drauf sammelt etc. pp. Und wenn es dann darum geht, okay, ist klar, da ist ein neuer ASIC-Miner rausgekommen, aber ist klar, wie viel Bitcoin haben wir
rumliegen, lass mal einen kaufen. So läuft's ab. Also ganz ehrlich, so simpel kann es sein und so simpel ist es auch bei uns, dass da sich ausgetauscht wird über das, was dann Sinn macht, als nächstes zu erforschen. Und ja, die Community OSMU hat halt, sag ich mal jetzt, niemanden, der über sich herrscht. Also es gibt auch von uns ein eigenes Twitter-Profil
oder Ex-Profile, keine Ahnung, wie man das heutzutage am besten sagt. Da ist niemand alleine in charge, sondern es wird sich immer so ein bisschen darüber abgestimmt, wollen wir das machen? Ja, nein, vielleicht. Und dann passiert das. Und das ist auch eher so dieser Spielraum für Leute, Dinge zu entwickeln, dazuzukommen und mal auszuprobieren. Vielleicht wird ja was draus. Ich finde, wenn man sich das Thema Open Source
anschaut, dann ist halt, wie du schon sagtest, das hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist, dass jeder kann mitmachen, jeder, der irgendwie Interesse daran hat, Lust darauf hat und so weiter. Aber auf der anderen Seite ist es an vielerlei Hinsicht natürlich ein sehr niedriges Commitment. Du musst nicht dabei sein, wenn du bis jetzt derjenige warst, der irgendwie wirklich ein Kernthema hat und plötzlich hast du irgendwie andere Hobbys, dann bist
du im Zweifel von heute auf morgen weg. Wenn dich jemand im Discord beleidigt hat und du hast es wirklich übel genommen, dann bist du halt weg und dann fehlt jemand und dann fehlt plötzlich Wissen und es bricht irgendwie so was. Das ist meine bisherige Wahrnehmung. Es ist so ein sich ständig veränderndes Puzzle mit inneren Puzzleteilen, die sich vielleicht weniger verändern, aber wenn, dann halt richtig schlimm oder fies oder
auch positiv. Und es gibt halt so die äußeren Puzzleteile, die weniger Contribution und mal mehr und mal weniger und mit einer gewissen Dynamik. Und wenn ihr jetzt keine Streitigkeiten habt und es gibt halt doch auch ein paar Assets wie eine Multi-Sig-Wallet, wie es wird ja auch nicht jeder, also ein paar Leute werden Zugriff auf den X-Account haben, aber nicht jeder. Und es gibt Leute, die das mit einem Gewerbe verbunden haben und damit über das
reine Open Source-Ideelle einen Geschäftsanreiz haben. Dann gibt es ja trotzdem diese ganzen zwischenmenschlichen Themen und Spannungen und unterschiedliche Interessen. Wie geht ihr damit um? Das ist natürlich grundlegend ein sehr, sehr spannendes Thema. Vor allem ist es auch gut, dass du das ansprichst, weil natürlich denkt man sich so, okay, das sind ein paar random Dudes, die sich da zusammengesetzt haben und auf einmal haben die gemeinsame
Wallet und was ist denn, wenn die sich streiten? Da muss man sagen, da waren wir jetzt, glaube ich, von sehr guten Leuten bisher gesegnet. Es gab bei uns noch keinen Streit. Also das Allerhöchste der Gefühle, was ich habe, was ich da alle paar Tage mal machen muss, ist, dass ich ein paar Bots von unserem Discord runter schmeiße. Aber that's it, um ehrlich
zu sein. Wirklich Beleidigungen oder so finden nicht statt und wenn, dann sind wir da auch rigoros und schmeißen die Leute raus, weil wir probieren ein freundlicher Raum für jeden zu sein. Und ganz interessant zum Beispiel bei der Multi-Sig-Wallet ist, dass die in Charge von drei Personen ist und die kennen sich nicht mal. Die kennen sich nicht. Also die haben sich noch nie im Leben gesehen und ich glaube, das kann auch ein Vorteil sein.
Weil was wäre denn, wenn du jetzt den siehst und sagst, boah, das Gesicht passt mir gar nicht. Das wäre doch auch ein bisschen, so blöd das jetzt klingt, aber wir sind halt zwischenmenschliche Wesen, die dann überall subjektiv mit reinpacken und ja, wir probieren halt wirklich so diesen Ethos auszuleben, das Ganze dezentral und open-source zu gestalten und auch wirklich ja für jeden einen Raum zu schaffen. Das ist auch, jeder kann auch
reinkommen und sagen, hey, ich habe hier die coolste Idee des Jahrtausends. Ich würde das gerne umsetzen und dann spricht man da halt drüber und wenn es, wenn viele Leute das auch gut finden, dann erstellt man halt einen eigenen Kanal dafür. Wir hatten jetzt zum Beispiel letztens für das BitX Projekt haben wir den, da gibt es den BitHalo, wurde
von demselben Typen, sage ich mal, kreiert, der auch den Marsländer gemacht hat. Vielleicht einige der Zuhörer kennen den Marsländer, das ist dieser RGB-Solominer, den es auf Bitcoinmerch gibt. Der wurde von einem GPIO kreiert, das ist ein Engländer und der hat jetzt auch den BitHalo kreiert. Das ist eigentlich eine Platine, die man auf die Rückseite anklippt
an das BitX und dann macht das auch ein bisschen RGB. Total unnötig, aber ist einfach cool und die Idee hatte er, RGB macht alles schneller, das wissen wir Gamer und ja, also es ist für jeden Raum da und es gab bisher wirklich noch keine Fälle, dass irgendwelche zwischenmenschlichen Dinge passiert sind, wo man sagt, okay, da hat sich jetzt einer auf den Schlips getreten
gefühlt. Was es bei uns schon jetzt ein paar Mal gab, ist, dass aus zum Beispiel gesundheitlichen Gründen manche Leute zurücksteppen mussten und sagen konnten, okay, ich kann jetzt nicht mehr weiter an das Software schreiben, ich habe nicht mehr die Zeit dazu oder ich habe jetzt eine Familie gegründet etc. pp. Ich glaube, wir hatten auch schon ein oder zwei Verluste bei uns und dementsprechend, es kann natürlich immer sein, aber selbst da, ich
weiß nicht wieso und warum wir da so glücklich gesegnet sind, sag ich mal. Als Beispiel, wir hatten einen Core-Distributor, der hat sehr, sehr viel an der Software gearbeitet und der ist jetzt seit jetzt auch schon einigen Monaten gar nicht mehr dabei, weil er es nicht mehr leisten kann und das war echt kein, nicht ungelogen, zwei Tage später waren andere da, ach ja, ich mache das Hauptberuf, ich habe Bock drauf, ich mache mit und so passiert
das. Da kommen immer Leute rein, die neue Ideen mitbringen oder sagen, hey, ich kann das und dann geht das auf einmal los. Und so war auch die Startidee des ganzen Projektes da. Scott hat natürlich erstmal so die Hardware-Idee gehabt, weil er ist ein Elektroingenieur und dann hat er auch ein bisschen Software geschrieben, hat aber auch hier und da an einigen Ecken gehakt und auf einmal hat er jemanden gefunden, der ihm da geholfen hat.
Dann lief das Ding, dann hatte man zwar einen Miner, den man irgendwie wo anschließen musste, damit er funktioniert und auf einmal hatten wir Ben und da komme ich gleich noch dazu. Ben hat dann auf einmal gesagt, hey, ich bin hauptberuflich Webdesigner und der hat dann uns eine UI gebaut und so geht das weiter. Und auf einmal war ich dabei und habe dann andere Funktionalitäten mit reingebracht und so hat sich das Ganze weiterentwickelt.
Und aus dem BidX-Projekt entsteht ja nicht nur einfach nur die eine Platine dieses Zyklon-Miners, sondern es entsteht mehr. Es entsteht erstens die Möglichkeit dazu, wirklich selber Mining-Geräte herzustellen. Es besteht halt die Möglichkeit, diese Open-Source-Community und auch diese dezentrale Community zu haben, in der man sich in seinen eigenen Projekten verdienen kann. Wir haben unter anderem auch einen eigenen Pool geschaffen. Also der ist Open-Source und mit
0% Fees, beziehungsweise nicht mal 0%, sondern der hat negative Fees. Wenn man bei uns mint, bekommt man sogar was dafür, selbst wenn man keinen Block findet. Also wir sind zum Beispiel unter anderem der erste negativ viel Fee-Pool, den es gibt. Wir probieren einfach so viel zu den Leuten zurückzugeben, wie es einfach nur geht, weil wir Spaß an der Sache haben.
Scott für sich selbst als Initiator des ganzen Projekts hat jetzt auch sich dazu entschieden, das hauptberuflich zu machen, weil er sich in den USA unter anderem für einige Preise im Open-Source-Segment beworben hat und da halt die Preise gewonnen hat und dementsprechend so einen kleinen Head-Up-Start hatte von monetärer Ebene her, dass er sagen konnte, okay, ich mache das jetzt hauptberuflich. Und das treibt das ganze Projekt voran. Also es klingt so nach, es geht
viel einfach in die Richtung, da wo die Energie ist, da gehen die Leute halt hin. Wenn du Bock hast, dann machst du es und wenn du keinen Bock hast, dann machst du es nicht. Aber dadurch, dass du niemandem sagst, was er zu tun hat, nimmst du ein gewisses Reibungs- und Konfliktpotenzial einfach raus. Wenn dir jemand sagt, was du zu tun hast, machst du das, was du machen möchtest. Wenn du es nicht machen möchtest, dann lässt du es halt. Wobei es natürlich trotzdem, also ich habe
die irgendwelche eigenen Guidelines, so Self-Governing-Sachen. Wenn ich jetzt schon mal schon so etwas denke, da wird Code geschrieben. Ich habe selbst lange als IT-Projektleiter gearbeitet und meine Erfahrung ist, die meisten Entwickler haben nicht so viel Bock auf Tech-Dokumentation.
Und wenn du aber eine miserable Tech-Dokumentation hast und dann von heute auf morgen ausschaltest und ausschaltest aus dem Projekt, dann ist es viel schwieriger für den Nächsten, den Ball wieder aufzunehmen, wenn er sich erst mal ein paar Wochen durch deinen Code wühlen muss und denkt, und was genau macht diese Funktion jetzt eigentlich? Das kann natürlich sehr schwierig sein. Und da
¶ WantClue's Rolle
muss ich sagen, da komme auch ich so ein bisschen mit ins Spiel, in das ganze Thema. Als gelernter Wirtschaftsinformatiker habe ich natürlich ein bisschen Ahnung vom Programmieren. Es ist meine Leidenschaft. Ich mag es liebend gerne und ich probiere auch so viel, wie es geht, zu dem BDX-Projekt
beizusteuern. Mein Hauptaugenmerk aber hauptsächlich ist erstens auf dem Educational Part, dass ich den Leuten das beibringe, was da passiert, weil ich sehr schnell festgestellt habe, das sind kluge Köpfe, die das da entwickelt haben, aber die haben absolut keine Ahnung, wie man das an den Mann bringt. Und ich habe angefangen, dann das Wiki zu schreiben. Ich habe angefangen, mir den Code
anzuschauen und darüber Dokumentation zu schreiben und und und. Also klar, das ist natürlich unter anderem ein Part, der fehlt oder der gefehlt hat, der jetzt immer mehr nach und nach dazu kommt. Und es braucht halt viele Leute, damit das funktionieren kann. Und natürlich, wenn jetzt morgen alle irgendwie abschalten und sagen, okay, kein Bock mehr, hat mir jetzt gereicht, ich habe jetzt mein Ding, das läuft bei mir zu Hause und gut ist, wäre möglich, wäre natürlich
schade. Aber it is what it is. Ja, gut, in Zweifel. Selbst dann kann sich das ja jederzeit wieder reaktivieren, wenn irgendwann wieder jemand sagt, da gab es doch mal was und ist ja eh Open Source und irgendwo gibt es ein GitHub oder so dazu. Das Coole ist halt bei uns, sage ich mal, was man,
¶ OpenSource V4V
was man da sich auf die Fahne schreiben kann, ist, dass wir wirklich so dieses erste, komplett Open Source Projekt sind. Also ich möchte hier keiner Software den Rang abstreiten. CG Miner zum Beispiel von dem Solo, von dem CK Pool Dev entwickelt. Das ist die Software, die es schon seit Jahren gibt. Die besteht schon seit 2011 oder so. Das ist so die Mining Software, die die meisten Leute nutzen, auch ihre USB Miner oder sonstiges. Die ist Open Source schon von Anfang an gewesen.
Also so ist es ja nicht. Und da konnte man natürlich auch aus unserer Sektion viel mal draufschauen und mal sagen, okay, wie hat er das gemacht? Können wir da vielleicht was übernehmen? Das ist natürlich auch alles so ein bisschen, man schaut sich um, was gibt es? Und wenn es das nicht gibt, dann muss man es halt selber entwickeln. Und da kommt halt viel ins Spiel, dass man Leute braucht, die sich damit auskennen und die auch Spaß daran haben,
das Ganze Open Source zu machen. Und natürlich ist der Anreiz manchmal ein bisschen fraglich. Wie kann es sein, dass sich da jemand hinsetzt und 17 Stunden am Tag irgendwie programmiert und keinen Cent dafür verdient? Ja, keine Ahnung. Fragt mich, warum ich das mache, warum ich da vier, fünf Stunden am Tag umprogrammieren? Ich habe Spaß dran. Es macht Bock. Als jemand mit einem Podcast oder zwischenzeitlich auch zwei Podcasts kann ich das überhaupt nicht
nachvollziehen, wie man das macht. Seine Abende hier verbringen oder Thorsten, der im Hintergrund dann alles irgendwie schneidet. Das ist halt, wenn du eine Leidenschaft hast. Andere Leute spielen Fußball, manche nur programmieren Async Software und Steuerungslogik von daher. Ganz genau. Ich glaube, das ist gar nicht so schwer vorstellbar. Die Herausforderung ist,
glaube ich, mehr diese asynchrone, dezentrale Koordination. Aber auf der anderen Seite, keine Ahnung, wenn ich mir überlege, die Leute, mit denen ich zusammen zocke, die Hälfte mindestens von denen habe ich noch nie live gesehen. Und wir verbringen echt viel Zeit zusammen. Ich weiß wenig über deren Leben, außer das, was ich irgendwie mitkriege an, keine Ahnung, Frau oder Kinder laufen irgendwie beim Zocken rein ins Zimmer und sagen oder erzählen
irgendwas. Vollkommen egal. Das ist gemeinsame Hobbys, dezentral. Das kann man, glaube ich, viel davon machen. Das ist nicht so abwegig. Es ist halt auch bei der Community, die wir haben, ist das gar nicht so dieser Part auch, dass man sagt, okay, es ist nur das Hobby, sondern es ist halt schon, es ist auch ein bisschen eine Einstellung, die man hat. Also was du auch gerade so meintest. Manche spielen halt Fußball, manche machen was anderes und wir haben halt das,
was wir gerne leidenschaftlich hier machen. Und das bringt uns halt auch voran. Und wir merken auch, viele Firmen kommen so langsam auf uns zu und sagen, ey, warte mal, das ist ja gar nicht mal so schlecht, was ihr da macht, weil man da auch viel von uns kopieren kann. Und das haben auch bereits einige Firmen schon gemacht. Kann man jetzt nicht darüber streiten, ob das blöd ist oder nicht. Aber wir sind halt
Open Source. Das kann halt jeder nutzen, wie er will. Wir haben zwar für unsere Software, die wir betreiben, haben wir eine Lizenz, also eine GPL-Lizenz, die besagt, hey, du kannst alles nutzen, wie du willst, aber sei so lieb und mach's auch Open Source. Das ist das einzige, was diese Lizenz halt vorgibt. Und der Rest ist eigentlich fein. Und klar, es ist natürlich häufig mal eine Problematik, wenn man jetzt sagt, man hätte irgendwelche
Deadlines einzuhalten. Aber haben wir nicht. Also wir haben ja niemanden, der über uns steht und Cheffe, der sagt, ey, pass mal auf, bis morgen musst du aber das Brötchen geschmiert haben. Ist ja nicht. Sondern wir machen es dann, wenn es geht. Und wie ich initial schon gesagt hatte, also das BDEX-Projekt vom Dayminer, der hat überhaupt nicht funktioniert, bis hin zu ersten funktionierenden Varianten. Da sind auch mal anderthalb Jahre ins Land verstrichen. Na gut,
aber da hatte er halt auch sich noch gar nicht so drauf fokussieren können. Und so mit 2022, 2023 fing es dann richtig an. Und ein richtiger Durchbruch war es wirklich in den letzten neun bis zwölf Monaten, wo halt wirklich ein Projekt nach dem anderen kam, wo richtig kluge Köpfe mit dazu kamen, wo das Ganze auch Fahrt aufgenommen hat, weil man gemerkt hat, okay, das ist jetzt nicht nur irgendein so Larifari-Ding, was sich jetzt hier hinsetzt und sagt, wir machen das mal
Open Source, aber das macht ja niemand. Sondern das ist nicht nur ein Ethos, das ist auch dieser Wunsch, das Ganze voranzutreiben und den Leuten das beizubringen. Und da kommen so viele Stellen zusammen. Man entwickelt das, man dokumentiert das, man sagt, okay, man muss es irgendwie an den Mann bringen. Ich beispielsweise reise durch Deutschland und gebe Workshops, basically for
free. Das Einzige, was ich dafür nehme, ist, dass die Leute die Hardware bezahlen. Und mein Wissen teile ich gerne, weil ich Spaß daran habe und weil es Bock macht, den Leuten das beizubringen und zu sehen, dass sie verstehen, wie Bitcoin-Mining eigentlich funktioniert. Und es wird dann auch so eine Bewegung. Und das ist ganz schön. Ich habe mir jetzt auch parallel mal die Website angeschaut und da sind zum Beispiel Leute, die das irgendwie
vertreiben. Und manche machen das dann mit, dass sie was zurück ans Projekt geben und manche machen das, dass sie das nicht machen. Und das ist aber trotzdem okay, weil das ist irgendwie... Und das finde ich ist so dieses... Es ist ein ganz zentrales Element auch von diesem ganzen Value for Value-Gedanken. Du machst was, regardless, ob die Leute was zurückgeben oder nicht. Wenn sie es machen, ist es total nett, aber sie müssen es nicht. Es ist nicht so,
dass du sagst... Deshalb ist das ein schönes Beispiel. Du gibst irgendwie Workshops und deshalb musst du was ans Projekt geben. Oder du gibst Workshops und dann willst du auch auf jeden Fall was dafür haben. Oder du verkaufst die Hardware oder du verkaufst irgendwelche Hardware auf Baer-Basis da drumherum und deshalb musst du was an die Open Source Mining Union zurückgeben oder so. Muss du nicht, sondern es ist halt, wenn du möchtest, dann ist es da und wenn nicht,
dann nicht. Und dann ist es dieses ganze Value for Value-Konzept. Das war für mich ganz interessant, das für mich auch selber so ein bisschen zu erfahren. Ich hatte jetzt letztens für einen meiner nächsten Workshops hatte ich mit dem Location-Betreiber ein Gespräch und der fing dann auch an, ja sollen wir 70/30 machen oder sonst was. Ich so, nee, nee, pass mal auf, stopp hier. Also ich mache das, weil ich Bock dran habe. Und wenn du dann was verdienen willst,
müssen wir nochmal darüber reden. Keine Ahnung, ich kann dann den Preis erhöhen, damit du da was dran verdienst, aber ich verdiene da nix. Und dann guckt er mich an wie ein Auto und sagt, wie du verdienst da nix. Ich so, ja, ist Bock, ist ein Hobby. Und ich find's nicht schlimm. Also wenn Leute sagen, nee, seh ich nicht ein, ich will mit meinem Workshop was verdienen. Ja, okay, mei, dann mach das. Aber mein Gedanke ist, es gibt genügend andere Konzepte, die ich
drumherum bauen kann, um damit Geld zu verdienen. Ich hab einen YouTube-Kanal, der ist monetarisiert, da, gut, da kommen jetzt keine großen Beträge rum, aber theoretisch kommt damit auch Geld rein. Und ich bring den Leuten was bei. Also es ist ne Win-Win-Situation. Ich glaube, das kommt auch immer zurück. Also das ist so, keine Ahnung, ne, wir machen No Signal, wir haben No Signal von Anfang an als Value-for-Value-Podcast gemacht und es war für
niemand von uns verdient, da dran Geld. Aber trotzdem ist es so, dass du an irgendeinem Punkt sagst, hey, ich bin der Martin von No Signal. Oder du sagst, hey, ich bin der One Clue von Bitex. Und du bist irgendwo an einem anderen Punkt in deinem Leben und das gibt dir was zurück. Aber selbst wenn du es dafür nicht machst, dafür machst du es nicht, aber das kommt automatisch. Ich glaube, wenn du etwas Positives in die Welt gibst, kannst du nicht verhindern,
dass was Positives irgendwann zurückkommt. Insbesondere dann, wenn es dir egal ist, warum du es, also wenn du es einfach vor der Gurt aufhält willst. Was natürlich eine andere Dimension ist, wenn du es dann geschäftlich machst und wenn es deine Familie ernähren muss, dann kriegt es eine andere Dimension und dann ist das fair. Aber selbst da, muss man halt gucken. Es ist einfach eine andere Logik. Aber du hattest auch was Schönes dazu angesprochen. Also wir haben bei uns in der
Community natürlich auch einige Firmen, die das produzieren und vertreiben. Und du hattest auch angesprochen, dass einige da dann was zurückgeben. Und das, was sie zurückgeben, ist so, das ist so krass eigentlich. Wir haben diesen Pool, von dem ich vorhin gesprochen habe, der nennt sich Public Pool. Der ist mit negativen Fees belastet. Bedeutet also, es gibt auf der Website, gibt's
einen Affiliate Code oder Referral Link bei drei oder vier verschiedenen Distributoren. Und wenn man da mit dem Kombo Code oder wie sie das heutzutage nennen, keine Ahnung, Solo einkauft, dann kriegt man ein paar Prozent Rabatt. Und diese Firma gibt ein paar Prozent des Verkaufserlöses an Public Pool. Und die Hälfte, das was Public Pool bekommt, gibt Public Pool zurück an den besten Miner des Monats. Also der beste Miner des Monats verdient aktuell bei uns Geld. Dafür, dass er einfach da
ist. Selbst wenn er keinen Block findet. Also wir sind ein kompletter, also Public Pool ist Solo, Solo only und null Prozent Fees. Also wir sind nicht wie CK Pool oder Solo Pool oder wie auch immer die ganzen Solo Pools heißen, die dann verschiedene Prozente nehmen. Sondern wir geben sogar den Leuten dafür Geld zurück, dass sie bei uns überhaupt meinen. Wir geben denen einen Incentivize, dass sie überhaupt anfangen damit. Ob man jetzt einen Block findet oder nicht,
sei mal dahingestellt. Aber das ist schon mal so ein grundlegender, cooler Gedanke. Wir sind auch schon dabei am Überlegen, ein komplett neues Bezahlsystem für das Mining zu kreieren, wo man halt sagt, man bezahlt nicht nur den, der am besten war im Monat, weil man das ja nachchecken kann anhand wie hoch war die Difficulty von seinem besten Share. Sondern, dass wir auch sagen, wir sprengen das auf mehrere Leute, dass wir, keine Ahnung,
vielleicht die besten 100 belohnen. Also wir schaffen einen Incentivize. Kannst du mal so einen Mini-Exkurs noch mal machen zum Thema Pool. Mein bisheriges Verständnis war,
¶ (Solo-)Pools
wenn du jetzt gerade in einen der größeren Pools mit deinem Miner gehst, dann gucken die, wie viel Hashrate hat jeder contributed und wie viel Bitcoin haben sie gefunden. Und dann wird das, was du an Bitcoin hast, entsprechend der Contribution aufgeteilt. Genau. So. Und ich hatte, ohne das jemals bestätigt zu haben, irgendwie immer das Gefühl, dass rund um dessen, wie du den Pool baust, wie du die Steuerung machst, wie du die Miner irgendwie
zusammen machst, es auch noch eine, ich nenne es mal Effizienzunterscheidung in den Pools gibt. Also, dass es Pools gibt, die mit der gleichen Hashrate ein bisschen mehr oder ein bisschen weniger raus kriegen. Ist das so? Ist das nicht so? Ist das vollkommen egal, in welchem Pool du bist? Ist ein kleiner Pool irgendwie doof, weil dann seltener ein Bitcoin gefunden wird und deine Einkommensströme sehr ausschlagend sind im Verhältnis zu, oder bei Solo-Mining ist es ja ganz extrem,
ganz Ewigkeit nichts und dann irgendwann ein fetter Batzen, wenn du Glück hast. Also, wie ist dieses Thema Pools auf so einer, zumindest mal Einsteigerebene? Also, grundlegend macht es Sinn, vor allem für die Zuhörer mal, wenn euch das interessiert, mal nachzuschauen, Payment-Schemes von Pools sich anzuschauen. Also, es gibt verschiedene
Bezahlmethoden, wie der jeweilige Miner bezahlt wird. Dass man halt sagt, man hat zum Beispiel die Möglichkeit, dass man sich an einem Pool anhängt und jedes Mal, wenn ein Block gefunden wird, bekomme ich, je nachdem, wie viel Arbeit ich geleistet habe, einen bestimmten Betrag. Meistens, das nennt sich PPLNS, das müsst ihr euch jetzt gar nicht merken, aber das ist dann so ein Paymentscheme, auf dem dann berechnet wird, wie viel Bitcoin, die dazustehen, anhand dessen,
wie viel Arbeit du geleistet hast. Und das ist natürlich so die eine Bezahlmethode, die es gibt, die schafft aber ein Problem und zwar Zentralität, weil der Pool-Operator dann der ist, der bestimmt, wie viel du bekommst. Natürlich ist dahinter eine mathematische Berechnung, aber das ist noch lange nicht das, wo wir als Extremisten, sage ich mal, ein bisschen hinwollen. Deswegen haben wir auch
nur einen Solopool. Was wir wollen, ist wirklich diese Dezentralität schaffen. Und wenn man ganz grob das mal so sagt, und ich weiß, da werden jetzt vielleicht einige auf den Stuhl aufspringen, aber im Prinzip ist es eine 50/50-Chance. Entweder du findest einen Block oder du findest keinen
Block. Was heißt Solopool? Solopool bedeutet eigentlich, dass du dich als Miner da anschließt und du bekommst von einer Entität, diesem Serverbetreiber, also einem PC, der irgendwo steht in der Cloud oder sonst wo, bekommt dein Gerät, dein Mining-Gerät, bekommt eine Aufgabe, die rechnet das. Und entweder findest du mit dieser Rechenaufgabe einen Bitcoin-Block oder halt eben nicht. Also du rechnest was und schickst dann eine Antwort zurück. Und diese Antwort hat
dann einen bestimmten Difficulty-Wert. Und wenn dir der Difficulty-Wert den der Netzwerk-Difficulty erreicht, hättest du einen Bitcoin-Block erreicht. So. Und das ist auch das, was wir mit unserem Public-Pool machen. Dass wir sagen, wir haben da einen Solopool und du kannst dich da anschließen unter meinen oder halt auch nicht. Wir haben auch Public-Pool so geschrieben, dass der auf verschiedenen anderen Nodes läuft. Also ich sitze zum Beispiel gerade an der Integration
für RaspiBlitz, dass das auch funktioniert. Dauert aber noch ein Weilchen. Für Umbrel haben wir es schon fertig. Für Citadel läuft es auch. Also man kann bei Umbrel, wenn man so eine Umbrel-Node bei sich zu Hause hat, kann man einfach per Klick, per ein Klick-Installation kann man sich den Public-Pool installieren und hat man seinen eigenen Pool bei sich zu Hause. Pool ist immer so ein bisschen irritierend, weil es assoziiert eigentlich, dass man mit vielen Leuten zusammen
am selben Problem arbeitet. Und das tut man im Prinzip auch, außer wenn man es halt bei sich zu Hause macht. Und dann gibt es halt den Unterschied, wie man das macht. Ob man wirklich als Gruppe macht und jeder kriegt dann anhand dessen, wie viel er gearbeitet hat, eine Belohnung. Oder man sagt, okay, jeder ist für sich alleine und der, der es findet, bekommt alles und alle anderen nix. Das sind so die zwei gängigen Methoden, die man eigentlich so kennt.
Also der Pool selber stellt quasi einfach nur den Block zusammen, also mit den Transaktionen, die da drin rein sollen und gibt dann quasi den Block an die einzelnen Miner. Und wenn du Solo-Miner bist, dann meinst du halt einfach, fröhlich für dich und wenn du den Block findest, dann kriegst du den ganzen Block-Reward und die Fees. Und wenn nicht, dann nicht. Und Pool-Mining heißt, es wird am Ende eine Abrechnungsperiode im Zweifel, also nicht auch direkt, wird es aufgeteilt.
Grob kann man das sagen. Also was ein Pool macht, unabhängig, beziehungsweise die Node dahinter macht, ist, die stellt immer ein Coinbase zusammen. Das ist ein bisschen zu technisch, da will ich auch gar nicht drauf eingehen. Aber es wird eine Grundaufgabe gestellt und die muss ausgerechnet werden. Und wenn das passiert, ist es komplett unabhängig davon, ob du jetzt in
einem Pool bist oder für dich alleine arbeitest. Es ist eigentlich immer dasselbe Prinzip. Der einzige Unterschied ist halt, wie am Ende diese Bezahlmethode dann funktioniert, was du gerade schon angesprochen hast. Ob man jetzt eine Abrechnungsmethode hat oder ob man wirklich als Alleiniger alles selber bekommt. Das bringt mich auch auf ein ganz anderes Thema. Wir haben zum Beispiel mit dem QAX-Projekt, also vier ASIC-Chips auf einer Platine, haben wir eine
Funktion implementiert, die nennt sich "VerifySolo". Das ist ganz cool, da überprüft das Mining-Gerät, also der Miner selbstständig, ob dieser Coinbase, die Aufgabe, die er bekommt, ob die wirklich Solo-Mining ist oder nicht. Weil man kann in dieser Initialaufgabe, kann man sehen, an wen gehen die Rewards, wenn ich jetzt diesen Block finde. Wenn da jetzt zum Beispiel drinsteht bei dem Coinbase, dass es heißt, ja, Block ist gefunden, geht dann an den Pool
Operator, dann meint das Gerät gar nicht. Das meint nur, wenn wirklich der Betrag auch an deine eigene Adresse geht. Das ist so eine Überprüfungsfunktion für einen selbst. Das sind so ein paar Spielereien. Ja, aber es ist nicht so viel Spielerei, glaube ich. Weil es ist tatsächlich ein Thema, als ich mit dem Mining angefangen habe, waren viele so Momente, wo ich so dachte, keine Ahnung, Mining ist ja gar nicht No-KYC-Coins. Also nicht so, wenn du wirklich No-KYC-Coins haben
willst, dann musst du minen. Nee, nicht wirklich, weil das wird zusammengeschrieben und du kriegst die ja auch nicht jedes Mal, wenn ein Block gefunden wird, sondern im Zweifel am Ende eine Abrechnungsperiode. Es ist unterschiedlich, du hast genau dieses Thema. Es kann sein, dass der Payout-Betrag ganz anders ist. Du weißt nicht, wie viel Hash-Power in dem Pool tatsächlich drin ist, beziehungsweise musst du dich auf irgendwelche Angaben verlassen.
Es ist alles andere als trustless, sondern es ist sehr trustful und natürlich kann dir der Betreiber am Ende sagen, du hast 1% der Hash-Power geliefert und deshalb kriegst du 1% des Rewards, aber die Realität kann sein, du hast 5% der Hash-Power geliefert und kriegst trotzdem nur 1% des Rewards und du hast keine Möglichkeit, das zu verifizieren und das macht das sehr risky.
Und wenn du zum Beispiel Umgehungs-Methoden, also das ist tatsächlich, ich glaube, das würde jetzt den Rahmen ein bisschen sprengen, aber tatsächlich wäre dieses Thema Pools und Pool-Logiken und was da alles dahinter steckt, das wäre, glaube ich, nochmal ein gutes Thema auch für eine Follow-Up-Folge. Könnt ihr mich ja gerne nochmal einladen, da kann ich aus dem Nähkästchen plaudern.
Aber ja, grundlegend, da hast du total recht, es ist wirklich so ein trustful Process, den man durchgehen muss, dass man daran glauben muss, was einem gesagt wird. Und man merkt schon vielleicht, der findige Zuhörer merkt, ich drehe mich im Kreis, es geht halt darum, dass man alles überprüfen kann. Bestimmt macht die Mining-Maschine das, was die mir sagt, aber mein Gott, also ich trau halt, nee, ich trau niemandem.
Und dann hab ich Spaß dran, das Ding selbst zusammenzubauen, selbst als findiger Erfinder, das Ding da irgendwie ein bisschen so zu gestalten, dass es auch funktioniert. Und dann schaffe ich vielleicht im besten Fall auch noch was, was andere Leute auch cool finden, mach das Open Source und schon haben wir eine Community. Und so einfach war BitX eigentlich geboren. Mhm, sehr schön. Vielen, vielen Dank dir.
Da sind viele spannende Themen, über die wir jetzt noch nicht gesprochen haben, wie, keine Ahnung, Efficiency oder sowas, das wäre, glaube ich, auch nochmal, also da gibt es, glaube ich, viel Potenzial für Follow-Up und wie sich das entwickelt und überhaupt, und Geschäftsmodelle und für wen das vielleicht auf einer Business-Seite auch interessant ist und was erweiterte Steuerungslogiken noch so alles mit sich bringen und so. Aber für heute würde ich erstmal sagen, vielen lieben Dank.
Den Jan-Paul haben wir, habt ihr sicherlich gemerkt, zwischendurch verloren, leider. Auch wir sind von technischen Schwierigkeiten nicht verschont. Aber ja, die letzten Worte sind deine. Ja, ich bedanke mich ganz ehrlich, dass ich hier sein durfte. Und an die ganzen Zuhörer möchte ich gerne nochmal ein Wort richten. Wenn ihr das gerne rausfinden wollt, es gibt eine Webseite, die wir haben, die so alles in sich hat. Nennt sich bitaxe.org, also bit-achse.org für uns Deutschen hier, ne?
Aber es wird ausgesprochen, bitaxe.org, das ist die Webseite, da findet ihr alle Links. Da geht es überall hin, da geht es in unser Wiki, da geht es in unser Discord, da geht es auf YouTube-Videos und, und, und. Da findet ihr alles. Ah, vielleicht für den einen oder anderen, der es wirklich bis zum Ende geschafft hat und sich überlegt, so ein Ding vielleicht mal zuzulegen, bitaxe.de ist keine offizielle Webseite, das ist Scam.
Guter Hinweis, wer Reseller, Trusted Reseller, nen Bit-Axe legit, Sellers don't write, ist auch auf der Webseite mit drauf. Ganz genau. Ja, sehr schön. Dann, vielen Dank und ich würde sagen, focus on the signal, not on the noise. Bis bald.
[Musik]
Not Signal. Focus on the signal, not on the noise.
[Musik]
