Nodesignal-Talk - E131 - F*ck Hodlen? - podcast episode cover

Nodesignal-Talk - E131 - F*ck Hodlen?

Jul 22, 20231 hr 10 minSeason 2Ep. 131
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Episode description

In der heutigen Folge sprechen Martin und Chris über die negativen Auswirkungen der Hodler Mentalität und ob sie ein Risiko für das Überleben des Bitcoin Ethos und die Cypherpunk Mentalität darstellt
Von und mit Martin und Chris.
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Transcript

Chris(Host)

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge "NodeSignal" Eurer Bitcoin-Frequenz heute mit den Nodes Chris, Hallo Martin! und mir, dem Martin. Chris, hast du einmal die Blogs... Glücklichen Martin. ...dem glücklichen Martin, genau. Was voll unpraktisch ist, weil eigentlich ist das ja eine Folge, die wir machen wollen, weil du immer sagst, du bist auf der Suche nach toxischen Themen, wo ich irgendwie so ein bisschen toxisch bin. Und jetzt habe ich die Aufgabe, möglichst toxisch zu sein.

Das fällt mir aber gerade tatsächlich relativ schwer, weil ich gerade einen enorm guten Termin mit dem Marcel Ohrenschall, Shoutout an ihn, gemacht habe, der für uns das Storytelling und Marketing-Elemente für UTXO Solutions macht. Und das war enorm geil, weil diese Storytelling-Termine mit ihm einfach sehr mega sind. Shoutout an der Stelle.

Aber von daher, ich bin gerade eigentlich voll euphorisch, muss aber für den Termin jetzt, oder für die Aufnahmen jetzt, ja ein bisschen toxisch eigentlich sein für das Thema, was wir gleich haben. Ja, ich ärgere dich ein bisschen, du bist schön toxisch. Du ärgerst mich ein bisschen, genau. Aber bevor wir zu dem Thema gehen, hast du einmal die Block-Zeit. Ja, die habe ich. Seit 18 Minuten ist es 798272. Hätten wir mal drei Minuten später angefangen, dann hätten wir sagen können, seit 21 Minuten.

Vielleicht wäre es aber auch ein neuer Blog gewesen. Gut. You never know. You never know. Das Thema, über das wir heute sprechen, ist eins, was ich so ein bisschen vorgeschlagen habe. Etwas, das mich seit längerem umtreibt. Es ist, man könnte sagen, ein Business-Thema, aber es ist auch gleichzeitig ein Bitcoiner Kultur-Thema. Und ich versuche das mal so zusammenzufassen, wie ich es empfinde.

Ich mache jetzt seit anderthalb Jahren etwa Business im Bitcoin-Bereich und arbeite mit relativ vielen Bitcoinern zusammen. Und was ich festgestellt habe, ist, dass die Bereitschaft der Bitcoiner, sich von ihren Sets zu trennen, sehr niedrig ist. Was jetzt wenig überraschend ist. Und weil wir ja natürlich eine sehr starke Hodel-Mentalität haben.

Und irgendwann, und natürlich ist es so ein bisschen schwierig, und wir sind im Bitcoin-Effekt immer mal wieder der Frage nachgegangen, sind Bitcoiner eigentlich bessere Kunden? Was ich inzwischen mit Nein beantworten würde. Und irgendwann ist bei mir so aufgekommen, dass ich glaube, dass das ein großes Problem ist. Weil wir haben eigentlich drei Tugenden im Bitcoin-Space. Wir haben Hodel, wir haben Spendel, wo auch im Münzweg jetzt die Folge 99 kürzlich rausgekommen ist.

Shoutout an der Stelle. Ja, Shoutout. Genau, also sehr, sehr hilfreich für das Thema Spendel. Aber wir haben eine dritte Sache, und das ist Biddle, also Build, umgedreht am Ende. Wir müssen diesen Space aufbauen, und wir müssen aus meiner Sicht Unternehmen aufbauen.

Wenn wir die Bitcoin-Kultur in eine Bitcoin-Economy, in eine Post-Hyper-Bitcoinization, wie auch immer, weltretten wollen oder übertragen wollen, dann brauchen wir Companies, die die Werte, die wir als Bitcoiner so vor uns hertragen, irgendwie verkörpern. Und damit wir nicht irgendwie an diese...

Weil das Szenario, was ich sehe, ist, wenn wir als Bitcoiner einfach nur uns hinsetzen und sagen, wir hodeln, und wir hodeln, und wir hodeln, und wir warten, bis der Bitcoin mehr wert wird, dann haben wir zwei große Risiken.

Und das eine ist, dass einfach große Unternehmen, die vielleicht von der Philosophie genau das sind, was wir nicht wollen, so was wie eine Blackrock, hingehen und sich einfach in den Bitcoin-Space einkaufen, indem sie einfach die riesigen Mengen an Fiat, die sie haben, nutzen, um sich Expertise, Bitcoin und alles Mögliche andere einfach zu kaufen und diesen Space zu übernehmen.

Aber vor allen Dingen haben wir dann die ganzen Fiat-Unternehmen, die Lösungsanbieter sind für Dinge, was auch immer, und die halt dann einfach anfangen, Bitcoin in ihr Business zu integrieren. Aber wir haben vielleicht nicht die Werte von Bitcoin, die in diese Lösungen reingehen, und haben dann einfach Fiat-Unternehmen mit Bitcoin-Technologie. Und dann ist das so ein bisschen alles, was von den Werten übrig geblieben ist.

Oder, und das ist das zweite Szenario, was ich sehe, wir haben so einen Punkt, wo du CBDCs hast, du CBDCs nicht mehr gegen Bitcoin tauschen kannst, und du Bitcoin nur noch kriegst, indem du sie verdienst, und es aber niemanden gibt, der sie dir bezahlen kann, weil es keine Bitcoin-Unternehmen gibt, und Bitcoin dadurch in so eine Irrelevanz verschwindet, weil es einfach nicht geschafft hat, eine eigene, ausreichend relevante Bitcoin-Economy aufzubauen.

Und das sind so zwei Gedanken, die bei mir im Kopf rumbleiben, die für viel Frust bei mir gesorgt haben, weil ich das Gefühl habe, diese Hodl-Mentalität kostet uns die Bittler-Mentalität, die kostet uns den Pioniergeist, und wenn wir am Ende alle nur Angestellte in Fiat-Jobs mit einem großen Bitcoin-Stack sind, dann ist von Bitcoin nicht viel geblieben. Hm. Interessant. Ich bin ja jetzt ein bisschen wie die Jungfrau zum Kinde in dieses Gespräch gekommen, um dich ein bisschen anzustacheln.

Ich würde es gerne noch ein bisschen analysieren. Also, du sagst, wir haben zu viel Hodl-Mentalität und bauen nichts. Aber es werden doch Sachen gebaut. Also, es ist auch die Frage, was muss denn jetzt gebaut werden? Was muss jetzt gebaut werden in dieser Phase von Bitcoin? Und in welcher Phase sind wir? Also, es stimmt nicht, dass wir nichts bauen. Das wäre falsch zu sagen. Es gibt ganz viele verschiedene Arten, wie Leute was bauen.

Es gibt Unternehmen, es gibt aber vor allen Dingen ganz viel, was die Leute so im Kleinen bauen, wie Podcasts, Bastelprojekte, Do-it-yourself-Sachen und so weiter. Viel, was aus der Open-Source-Community natürlich kommt. Und das will ich gar nicht irgendwie kleinreden, weil das sind relevante Contributions. Was ich so ein bisschen auf der anderen Seite sehe, ist aber halt, es ist halt klein. Und es ist deshalb klein, weil die harte Realität am Ende ist, dass Geld Dinge skalieren lassen kann.

Also, wenn du dir Coinfinity anschaust, die haben lange vorher angefangen und waren eine Börse. Dann kam Relay dazu, haben einige Sachen im Business sehr gut gemacht, haben Kapital aufgenommen und sind in vielerlei Hinsicht an Coinfinity vorbeigezogen.

Und ich sehe nicht, warum andere Companies mit noch mehr Kapital, weil das, was im Bitcoin-Space an Kapital geraced wird, ist lächerlich klein, mit noch mehr Kapital sich nicht einfach noch mehr Expertise einkaufen können und auch daran wieder vorbeiziehen.

Warum nicht Fiat-Companies in dem Moment, wo sie sagen, das ist eine Nische, die momentan so ein paar Bastler im Bitcoin-Space besetzen, warum die nicht einfach sagen, na gut, dann bauen wir jetzt eine Lösung, die halt nicht mehr garagenlevel ist und bieten die halt an.

Und ich glaube, wir brauchen Bitcoiner, die anfangen, neben dem ganzen Hobby und Bastel und ehrenamtlich und ich opfere mich für Bitcoin-Sachen, Dinge zu bauen, die Kapital erwirtschaften, um diese Dinge skalieren lassen zu können, damit es am Ende ... Die Frage ist vielleicht auch, muss das überhaupt so sein? Aber wenn wir all diese ... Das ist so mein Gedanke.

Wenn wir wollen, dass diese ganzen Werte, die wir an Bitcoin so schätzen und die wir auf den Stammtischen immer und immer wieder wiederholen und von uns geben und sagen, gesundes Geld, gesunde Welt. Wenn wir wollen, dass die sich durchsetzen, dann setzen die sich durch, wenn sie von den CEOs relevanter Companies vertreten werden.

Und das erfordert, dass Leute, die heute am Stammtisch sitzen, am nächsten Tag hingehen und sagen, ich mache ein Business auf und ich fange an zu lernen, wie ich Business mache, weil viele Leute haben einfach Ahnung von Bitcoin, im Bitcoin-Space, aber nur ganz wenige haben Ahnung von Business und wie man das aufbaut und lernen, wie ...

Wenn du viele Stunden Podcasts in Bitcoin-Podcasts investierst, du kannst auch ein paar Stunden in Business-Podcasts investieren und sagen, okay, und jetzt baue ich was damit. Und jetzt baue ich was damit, was tatsächlich Wert erzeugt, den du von Kunden in der Fiat-Welt nehmen kannst und erzeugst damit tatsächlich eine Sogwirkung, die das Kapital aus Fiat in Bitcoin, aus der Fiat-Economy in die Bitcoin-Economy rübersaugt.

Und dafür brauchst du aber viele Leute, die was bauen, die was Kleines bauen, damit wir vielleicht auch ... Also wenn du dir das anschaust, früher hattest du Tante ... Wie hießen sie? Tante Emmaladen, nicht Tante Erna. Tante Emmaläden, ganz viel, und überall hattest du die Leute, die ihr eigenes kleines Ding hatten. Und jetzt hast du halt die großen Supermarktketten. Und das Gleiche wollen wir ... Und ich glaube, wir wollen dezentralisiertes Business auf der anderen Seite auch haben.

Und das sind viele Unternehmen, die zusammen eine große Bitcoin-Economy irgendwie machen. Und das sehe ich halt nicht, wenn alle nur hodeln. Okay. Ich würde ganz gerne noch mal das Big Picture angucken. Ich verstehe deinen Punkt, aber lass uns das noch mal ein bisschen aufräumen. Also wo sind wir denn gerade beim Bitcoin? Oder bei Bitcoin?

Also wenn man jetzt ... Für mich ist immer noch so, dass der Artikel von VJ Boyer Party oder das Buch mittlerweile, der Leitfaden, dem ich jetzt seit Jahren folge, und demnach ist Bitcoin neues Geld, was sich auflädt und entsteht. Und es befindet sich in der Monetisierungsphase.

Und wenn neues Geld entsteht, ich habe jetzt hier den Artikel noch mal aufgemacht, dann so wie das jetzt im bullischen Argument für Bitcoin steht und auch, glaube ich, in der österreichischen Schule vertreten wird, ist ein neues monetäres Gut zunächst ein Collectible, ein Sammlerobjekt, Sammelobjekt. Dann wird es zum Store of Value, Wertspeicher. Danach erst zum Medium of Exchange, zum Tauschmittel. Und letztlich zur Unit of Account, also zur Recheneinheit.

Und wenn man diesen großen Prozess zur Hand nimmt und sagt, okay, das ist jetzt der Leitfaden, mit dem wir uns mit Bitcoin entlanghangeln, dann sind wir doch eigentlich noch in der Store of Value Phase. Bitcoin lädt sich weiter auf. Und es gibt dann so Irrtümer wie, dass jemand eine Pizza für 10.000 Bitcoin kauft. Das war sicherlich ein wichtiges Event in Bitcoin.

Manu und Markus haben das ja auch in der aktuellen Münzweg-Folge noch mal herausgehoben, dass das der Moment war, wo Bitcoin eigentlich einen Wert bekommen hat, also einen physischen Gegenwert aus der bestehenden Welt, aus der physischen Welt, wo es halt gegen einen Gut getauscht wurde. Aber wenn man auf das Big Picture guckt, waren die Opportunitätskosten für diese Pizza halt ziemlich hoch. 10.000 Bitcoin für die Pizza, ja, der symbolische Wert steht eben gegenüber.

Aber eigentlich ist doch das Picture, dass man Bitcoin eigentlich jetzt so lange hodelt in der Store of Value Phase, solange die Opportunitätskosten es gegen etwas anderes zu tauschen, die ein bisschen höher sind, als es zu behalten. Ich glaube, das ist so ein bisschen der Strom, gegen den du schwimmst. Also das ist das Big Picture. Ich verstehe deinen Punkt, aber du schwimmst dagegen an. Das ist halt so wie gegen den Strom schwimmen.

Jein. Ich glaube, die Sichtweise von Boja Party ist an der Stelle unzureichend, weil sie nur das Geld als isoliertes Element betrachtet und nicht innerhalb seines Umfeldes. Und das macht es unzureichend. Aber da kann man gleich noch mal drauf eingehen. Ich glaube, die Opportunitätskosten sind, wenn wir mit Bitcoin nichts machen, und das hat zum Beispiel Jack Dorsey in dem Interview mit Jack Mellors, so bei Minute 45 rum oder so, hat er das schön betont.

Eines der größten Risiken für Bitcoin ist Irrelevanz. Für uns als Bitcoiner ganz schwer zu sehen, weil wir uns da drum drehen und so weiter. Aber für Leute in unserem Bekannten- und Umfeldkreis ist Bitcoin schlicht irrelevant in vielerlei Hinsicht und in den meisten Punkten ihres Lebens ist Bitcoin schlicht irrelevant. Und wenn du mit Bitcoin nichts kaufen kannst und niemand dich in Bitcoin bezahlt, dann ist es egal, wie groß dein Stack ist, dann ist er einfach nichts wert, egal wie groß er ist.

Weil es am Ende darauf ankommt, dass Leute es... Wir sagen immer, du musst dich für Bitcoin selber entscheiden. Aber du entscheidest dich doch nur dafür, wenn es einen Wert hat. Und dieser Wert entsteht nicht an der Börse. Der Wert entsteht nicht darin, wie viel... Wenn wir sagen, wir wollen, dass es ein Denominator of Value, eine Recheneinheit wird, dann kann sich der Wert von Bitcoin nicht in Fiat bemessen, sondern dann muss sich der Wert von Bitcoin darin bemessen, was ich damit machen kann.

Und was wir momentan machen, ist, wir sagen, wir hodeln, weil wir den Wert von Bitcoin in Fiat denominieren und sagen, der Wert von Bitcoin geht aber rauf, obwohl vielleicht auch einfach der Wert gleich bleibt oder sogar sinkt, während der von Fiat einfach nur schneller fällt. Das ist schwierig zu sagen, aber die Sache ist, Stand heute kann ich mit Fiat einfach viel mehr machen als mit Bitcoin.

Es gibt ein paar Sachen, die ich mit Bitcoin besonders gut machen kann, aber die meisten Sachen kann ich mit Bitcoin nur sehr schwer kaufen. Und das ist einfach eine Limitierung. Und je mehr Sachen ich aber mit Bitcoin kaufen kann, je mehr es einfach einen Mehrwert bringt, weil ich es dann verwenden kann. Desto höher ist der Wert von Bitcoin, unabhängig davon, wie hoch der Wert in Fiat ist.

Und das ist, glaube ich, eine Fehlerannahme zum Thema der Opportunitätskosten, denn die Opportunitätskosten ist, dass ich Bitcoin habe, mit denen ich nichts machen kann. Guter Punkt. Trotzdem bin ich nicht so ganz weg von diesem Bild von BJ Boyer Party, von diesem Prozess, den er da aufzeichnet. Also ich glaube schon, dass das große Bild ist, dass wir uns tatsächlich in einer Monetisierungsphase befinden. Und da stehen ja alle, die dabei sind, an einem unterschiedlichen Punkt.

Also für mich ist das vielleicht ein anderer Punkt, als für jemanden, der seit 2012 dabei ist. Und für den vielleicht mittlerweile so viel Kaufkraft hat, dass er locker von seinem Stack was abzwacken kann und was damit kaufen kann. Da sind die Opportunitätskosten nicht mehr so hoch. Was definiert denn diese Monetisierungsphase? Also diese Monetisierungsphase bedeutet doch genau, es lädt sich mit Wert auf. Und es lädt sich doch nur dann mit Wert auf, wenn es dir etwas bringt.

Dein Stack, der bei dir zu Hause rumliegt. Und ich verstehe, dass man für Altersabsicherung und dass man sich dadurch irgendwie besser fühlt und dass man Teil einer Community ist, weil man Bitcoiner ist usw. Und das ist alles schön und gut.

Aber wenn ich damit nichts machen kann, wenn ich trotzdem nach wie vor gefangen bin in meinem Fiat-Job, den ich vielleicht nicht mag, weil ich keine Möglichkeit gefunden habe, das, was ich liebe, für Bitcoin zu verkaufen, weil auch niemand bereit ist, mich in Bitcoin zu bezahlen, weil alle nur hodeln und niemand spendet, überspitzt formuliert, dann ist es wertlos. Also dann ist es für den Moment wertlos. Dann ist vielleicht die Idee und die Community von Wert. Und das Gefühl von Sicherheit.

Aber dann lädt es sich nicht mit Wert auf. Dann ersetzt es nicht das Fiat-Geld in den Blutbahnen der Ökonomie. Ja, also ich verstehe, worauf du hinaus willst. Aber die Frage ist halt, du kannst ja keine Businesses erzwingen, für die es keinen Bedarf gibt. Also die Frage ist, Tesla hat ja eine Zeit lang irgendwie die Autos gegen Bitcoin verkauft. Ich weiß nicht, wie viele letztlich dafür Bitcoin über die Ladentheke gegangen sind. Ich vermute, es waren nicht viele.

Wahrscheinlich irgendwelche Early Adopter haben dann halt vielleicht ihren Tesla da gekauft. Aber letztlich gibt es ja keinen Bedarf, für irgendwelche Normies einen Tesla in Bitcoin zu kaufen. Also die Frage ist, welchen Bedarf gibt es, den ich mit Bitcoin decken kann? Und da gibt es aus meiner Sicht jetzt in der Monetisierungsphase, wenn ich dabei bleibe, bei dem Bild von Boyer Party, oder bei dem Prozess, dann gibt es aus meiner Sicht den Bedarf, erstmal Fiat in Bitcoin zu tauschen.

Es gibt einen Bedarf an Börsen und Bitcoin-on-Rams. Und die gibt es ja auch tatsächlich zuhauf. Der Markt ist ja groß genug, dass allein im Dachbereich ich weiß nicht wie viele, ich habe es letztes Mal aufgezählt, vier, fünf Bitcoin-only-Börsen haben. Pocket, Relay, 21 Bitcoin, Quintinity ist mittlerweile Bitcoin-only. Und da war noch was. Ich komme jetzt nicht drauf.

Aber auf jeden Fall ist da so viel Bedarf da und so viel Markt da, dass es da allein jetzt schon vier, fünf Marktbegleiter geben kann. Einfach weil ein Markt da ist, ein Bedarf. Wohingegen, wenn ich sage, ich verkaufe jetzt Baumaterialien in Bitcoin, vermutlich gar kein Bedarf da ist. Also du kannst ja jetzt nicht mit einer moralischen Notwendigkeit die Leute davon überzeugen, Dinge in Bitcoin zu kaufen, wo es eigentlich gar keinen Markt für gibt. Also ich verstehe deinen Punkt. Ja, aber was...

Also sagen wir zum Beispiel, du würdest als Dienstleistung anbieten, mit deiner sehr angenehmen Bibliothekarsstimme, das Hörbuch von jemandem zu vertonen. Keine Ahnung, jemand, also du hast einen Bitcoin-Autor und der möchte gerne das vertont bekommen. Und der möchte das gerne von dir vertont bekommen. Deine Stimme. Die hast nur du. Exklusives Gut. Und dann sagst du, alles klar, ich mache das, aber nur gegen Bitcoin. Du lässt dich halt...

Das kann man ja überlegen. Welche Services bietest du exklusiv gegen Bitcoin an? Oder vielleicht auch nur discounted gegen Bitcoin. So dass die Value Proposition eine andere ist. In dem Moment erzeugst du ja einen Bedarf, in Bitcoin zu zahlen. Weil wenn ich dein Hörbuch und das Hörbuch von dir vertont haben möchte, dann muss ich es in Bitcoin bezahlen. Und dein Service setzt einen Anreiz zum Spendeln.

Und das ist, weißt du, wir reden immer über diese populäre Economy und "Claps together strong" und was nicht alles. Aber das ist der Moment. Das ist der Moment, in dem du sagst, ich erzeuge einen Bitcoin-exklusiven Mehrwert und damit setze ich einen Grund, warum Leute spendeln. Und dann fangen es Leute an auch zu tun. Solange es den nicht gibt, solange du alles, was du in Bitcoin kaufen kannst, im Zweifel die 1% Conversion-Fee, günstiger in Fiat kaufen kannst, ist der Anreiz sehr gering.

Aber zum Beispiel in... Dann ist der Anreiz einfach sehr gering. Wenn du das aber machst oder wenn du kleine Services exklusiv machst, wenn Leute gute Produkte und das sagen wir auch immer, wir sagen, wir wollen hochqualitative Produkte, Bitcoin-Produkte steht für hochwertigere Produkte, wollen wir kaufen, dann ist das das. Und dann müssen wir aber halt auf der anderen Seite, und das ist das Spendeln, und ich glaube, das ist die Phase, in der wir momentan mit Bitcoin sind.

Die Phase ist, wo es auf... Es ist Zeit aufzuhören, diese Hodl-Mentalität zu predigen und es ist Zeit anzufangen, eine Spendel- und Biddle-Mentalität zu predigen und das Leuten beizubringen, zu sagen, baut was, baut was Eigenes. Seid diese selbstsouveränen Leute, von denen wir das hier immer erzählen, diese Unabhängigkeit, diese Freiheiten, die wir immer sagen, das ist das, was uns wichtig ist,

dann handelt danach. Und das heißt aber auch zum Beispiel, dass du hingehst und sagst, du, keine Ahnung, ein schönes Beispiel ist, du kannst dein Granola, dein Müsli von Salt & Daisy holen und dann ist es halt handgemacht und hochqualitativ oder du kannst dir halt den massenproduzierten Fiat Kellogg's-Dreck morgens reinziehen und das in deinen Körper pumpen und dann bist du halt aber das. Und das ist dann die Entscheidung, wofür spendelst du das?

Und das ist, solange du diese Hodl-Mentalität hast, was aus meiner Perspektive in vielen Punkten, und ich steigere mich da so ein bisschen rein, aber das ist ja auch das Ziel der Folge, dass wir mal eine toxische Folge haben, in der ich emotional und wütend und brandredend irgendwie was mache. Das ist eine Angsthaltung in vielerlei

Hinsicht. Das ist die Angst, ich könnte möglicherweise, das ist FOMO, Fear of Missing Out, das ist die Angst, ich könnte, wenn ich meine Bitcoin heute ausgebe, einen Wertzuwachs in der Zukunft verlieren. Das ist vielleicht kein Get-Rich-Quick, also kein schnell reich werden Schema, aber es ist immer noch eine Get-Rich-Mentalität. Es ist immer noch der Versuch, für sich selber Geld rauszuholen, einen Status zu erlangen, der man denkt, dass man das nie konnte.

Leute, die sagen, ich kann mir nicht vorstellen, wie ich Millionär werde, also hodle ich Bitcoin, damit ich sie irgendwann entweder verkaufe oder einen entsprechenden Lifestyle habe. Das ist eine Get-Rich-Mentalität, die wir so häufig bei dem ganzen anderen Krypto-Zeug kritisieren, aber es ist im Prinzip nur eine Time-Preference-Sache. Und das finde ich, also ich finde, wir müssen eine von zwei Sachen machen.

Entweder wir gehen hin und sagen, wir glauben diese ganzen Sachen, die wir auf den Stammtischen erzählen, dann müssen wir aber auch Unternehmen bauen, die das verkörpern, oder wir hören auf, diesen Bullshit, mit dem wir uns selber dann belügen, weil wir nicht danach handeln, praxiologischer Ansatz, überall zu erzählen. Entweder wir handeln danach, oder wir hören auf, es ist überall zu erzählen.

Wenn wir nicht danach handeln, dann ist es offensichtlich eine Lüge von Freiheit und Selbstbestimmung und so weiter. Aber wieso geht denn nicht beides? Ich bin insofern bei dir, dass ich jetzt nicht gegen dich bin und sage, Martin, das ist totaler Quatsch. Es muss gehuddelt werden. Am Ende muss das ja jeder selber entscheiden. Da bin ich auch sehr Austrian School. Da muss jeder den Wert in dem Ding, den er ihm gibt. Das muss jeder am Ende selber entscheiden. Du kannst es ja keinem

aufzwingen. Wenn jemand seine Bitcoin ausgibt, soll er es machen, wenn er sie tradet. Ja, why not? Wenn sie bis in die Unendlichkeit huddelt und sagt, ich vererbe das meinen Kindern, ist das auch okay. Ich kann aber verstehen, dass du sagst, es entsteht keine Ökonomie darum, wenn wir es nicht ausgeben. Aber auf der anderen Seite befindet sich es noch in der Monetisierungsphase. Vielleicht noch zu dem Punkt, was du meintest mit dem Hörbuch.

Das ist natürlich auch ein sehr eingeschränkter Nischenmarkt. Wenn ich jetzt tatsächlich so dafür geeignet bin, Bitcoin-Hörbücher zu machen und ich sage, ich nehme das aber nur in Bitcoin, dann klappt das nur, solange es nicht zehn Konkurrenten gibt, die sagen, okay, ich mache das aber in Fiat. Dann habe ich nicht nur die Konkurrenz auf dem Fachmarkt, sondern ich habe auch noch eine Konkurrenz auf dem Bezahlmarkt.

Ich glaube, dass man einen Markt nicht erzwingen kann, auch nicht moralisch erzwingen kann. Wenn die Leute Kelloggs Müsli essen wollen, dann sollen sie es halt machen. Klar, man kann sich darauf hinweisen und sagen, das ist ein scheiß Produkt, kauf das lieber local, handmade, verstehe ich. Aber du kannst es ja nicht erzwingen. Ich habe das Gefühl, du versuchst gerade einen Markt zu erzwingen. Ich glaube, du willst ein Bewusstsein dafür wecken, dass wir uns Märkte erschaffen sollen.

Und das passiert ja auch auf eine gewisse Art und Weise. Ich zum Beispiel verkaufe meine Sachen bei eBay Kleinanzeigen immer mit einem Discount gegen Bitcoin. Aber davon wird keine Ökonomie entstehen. Ich meine, es ist ein Beitrag. Also ich glaube, es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist fair zu sagen, ein Unternehmen zu gründen und erfolgreich zu machen, erfordert ein ganz spezielles Skillset, was einfach auch nicht jeder hat und was

auch vollkommen okay ist. Das muss auch nicht jeder machen. Es kann nicht jeder Geschäftsführer sein, weil sonst funktionieren Unternehmen nicht. Unterschiedliche Risikoprofile, unterschiedliche Persönlichkeitstypen, bla bla. Das ist auch alles gut. Ich will auch keinen Markt erzwingen in dem Sinne, dass ich sage, ihr müsst aber jetzt auf jeden Fall für Bitcoin einkaufen. Ich glaube, das ist vielleicht so ein bisschen das, was ich merke.

Wir haben in so einer Podcaster-Funktion eine Verantwortung gegenüber dem Dialog in Bitcoin. Also natürlich einer von vielen, aber das ist ja genau das. Du hast irgendwie eine Folge und dann reden Leute darüber und dann entsteht darum ein Dialog. Und ich glaube, wir brauchen einen Dialog darum, ob die Hotlermentalität noch zeitgemäß ist, im Sinne von, das ist für die aktuelle Phase das Richtige.

Das war sicherlich die richtige Phase für einen ganz langen Zeitraum bis jetzt, aber in meiner Wahrnehmung hat El Salvador akzeptiert, Bitcoin hat die nächste Phase eingeleitet und das ist die Phase der institutionellen Adoption. Dass Institutionen, und da zähle ich jetzt mal Staaten dazu, und Unternehmen dazu, anfangen, das Thema für sich im größeren Maße zu erschließen. Und werden das immer weiter erschließen.

Und wenn wir halt wollen, dass diese Bitcoin-Ideale in diesem Bereich weiter leben, dann müssen wir halt auch Unternehmen entsprechend aufbauen, die einen solchen Service anbieten. Und ich glaube, man kann, das ist ja genau die Kunst davon, ein erfolgreiches Unternehmen zu machen. Zu sagen, wie kann ich ein Produkt oder einen Service kreieren, der es entsprechend wert ist, den die Leute haben wollen. Das ist ja eine der zentralen Fragen des Unternehmertums. Was will der Markt?

Natürlich kannst du keinen Markt erschaffen, aber du kannst einen Markt erkennen und du kannst etwas bauen, was diesen Markt bedient. Und dann kannst du sagen, wenn ihr das kauft, wenn ihr das haben wollt, dann bezahlt mich in Bitcoin, weil das ist meine Währung. Genauso wie du auch sagen könntest, bezahlt mich in Dollar. Und wenn du irgendwas auf dem amerikanischen Markt kaufen willst, dann kannst du das in der Regel nicht mit Euro bezahlen.

Das ist vollkommen normal und das werden Leute immer sagen, das ist ein wertvoller Service, ich will das haben, also kaufe ich das in Bitcoin. Schwupp. Bitcoin Economy Created. Mein Appell an der Stelle ist, einfach nur zu sagen, lass uns anfangen, darüber zu diskutieren, ob wir das tatsächlich, ob wir nicht mehr in diese Spendler und Biddler-Schiene statt der Hodl-Schiene reingehen. Und das die Leute immer zuerst mitgeben.

Lass deine Bitcoin zu Hause liegen, mach bloß nichts damit, gib die auf keinen Fall aus, sondern anfang zu sagen, hey, und wie das der Space ja auch schon macht, du hast immer mehr Leute, die sagen, hier, bezahlt doch mal hier was mit Lightning, oder mach doch mal hier was, oder Podcasts sammeln, wo du gesagt hast, hey, lass uns ein Podcast starten oder so. Und ich glaube, die andere Phase ist einfach zu sagen, baut Unternehmen, nehmt das, was ihr habt,

und das ist halt das Thema. Investiert auch etwas von eurem Stack, weil da wirst du nicht drum rum kommen, wenn du ein Unternehmen, egal ob Bitcoin oder nicht, aufbaust, dann ist das ein Invest, das ist ein Invest in dich, das ist ein Invest in deine Zukunft, das ist ein Invest in das Unternehmen. Und dafür brauchst du zumindest ein gewisses Maß an Kapital, und sei es nur um deine Rechnungen zu begleichen, die du normalerweise hast, während du das Unternehmen in Anführungszeichen

for free aufbaust. Und da musst du Kapital reininvestieren. Und alles Coole, was wir in diesem Space finden, oder ein guter Teil von den Sachen, die cool sind, sind, weil irgendwelche Leute gesagt haben, das ist es mir wert.

Nur deswegen haben wir bestimmte Services, weil irgendjemand gesagt hat, das ist es mir wert, ich investiere das, ich baue da entweder ein Unternehmen drum herum, oder ich investiere diese Zeit, die ja auch Opportunitätskasten hat, in dieses Open Source Projekt, oder in diesen Podcast, oder in dieses Whatever, investiere ich das da rein. Und das ist der Appell. Baut Sachen für Bitcoin, wenn euch das Ernstes des Bitcoin die Zukunft ist.

Trotzdem finde ich, darf man nicht aus den Augen verlieren, was Bitcoin in welcher Phase Bitcoin ist, und was Bitcoin gerade benötigt. Also ich denke, dass ganz, ganz viel Business entsteht, um diese Hodel-Mentalität, oder um das Narrativ, dass Bitcoin sich weiter auflädt mit

monetärer Energie. Also, dass es Businesses gibt, wie ich eben gesagt habe, es gibt On-Ramps, gibt es welche, und da sind dann welche mit Bitcoin-Codex, und sagen hier, wir machen Bitcoin-Only, machen keine Shitcoins, wir entmutigen die Leute dazu, in Self-Custody zu verwahren, und so, und also die nach den Bitcoin-Prinzipien folgen,

und eben diesen Markt bedienen. Und den Markt gibt es ja auch, dann gibt es eben Firmen, zum Beispiel Bitbox, ehemals Shift-Crypto, die den Leuten die Weißes an die Hand geben, die auf eine gute und transparente Art und Weise ermöglichen zu hodeln, da ist es wieder das Wort, aber auch ein Business, um das Hodeln eigentlich gebaut. Du kannst damit natürlich auch spendeln, aber ich denke im Wesentlichen kaufen die Leute das zum Hodeln.

Ja, wer ja sehr umtriebig ist, ist der Chris von Seedor, das sind ja auch glaube ich zu zweit, auch ein Business, was ganz, ganz klar aufs Hodeln ausgelegt ist. Also, Dinge, die abseits vom Hodeln sind, sind vielleicht noch educational Sachen, wie Aprico und ein Business, das sich um Bitcoin Education kümmert. Aber Dinge, die wirklich andere Dienstleistungen, tja, du hast natürlich recht, weil ich kann mal sagen, ich verkaufe meine Dienstleistung nur gegen Bitcoin, aber warum

machst du das? Um selber dann zu hodeln? Oder machst du das, um anzutreiben, dass das Bitcoin ein Tauschmittel wird? Gibst es dann auf der anderen Seite genauso wieder aus? Das wäre ja das Optimale, ne? Also, das ist, da ist natürlich so ein bisschen die Frage, wie viel davon ist eine Business-Entscheidung, wie viel davon ist eine ideelle Entscheidung? Genau, darauf will ich hinaus.

Genau, ganz viele Leute, die Bitcoin momentan im Business machen, machen das aus ideellen Gründen, weil wir in einer Aufbaufase sind. Bitcoin, also, so was wie Lightning, ja?

Wenn du Lightning verwendest und dann einen sauberen, ne, dem Deutschen steuerrechtkonformen Buchhaltungsexport aus deinen Sachen rauszubekommen, ist weißt du, wo du irgendwie ein Labeling hast und wo du eine Rechnungsnummer automatisch adressiert wirst, wo du sagst, hier, da ist die Zeit, ne, das ist reingegangen, das ist die Nummer, das ist das, was das passt, wo du einfach sagst, das ist der Export, der kommt so ans Finanzamt und trotzdem hast du

vielleicht noch deine Privacy-Ideale aus der Bitcoin, ähm, aus dem Bitcoin-Kodex, wie du es so schön gesagt hast, übernommen. Geile Lösung, mit vielleicht noch irgendwie einer automatischen Sortierung in Unterkonten, damit du einen Überblick darüber hast, woher du das Geld bekommen hast und wohin das Geld fließen soll und so.

Klassische Sachen, die du im Banking-System hast, ist es einfach nicht, ja, wenn du jemanden wie den, den Philipp Rathenau, der das hier fürs Martinsbräu, der hat halt gesagt, okay, dann muss ich halt jetzt Geld in die Hand nehmen, jemanden beauftragen, damit die mir eine Buchhaltungslösung bauen, damit ich halt vernünftig das in

meinem Business integrieren kann. Aber es ist ein Bedarf da, weißt du, es ist ein Bedarf da, weil Leute sagen, gehen irgendwo hin und sagen, hier, hast du nicht Bock, einen Bitcoin in deinem, in deiner Astronomie oder sonst irgendwo zu akzeptieren. So, und das heißt, das ist der nächste Markt, der sich eröffnet, wo Leute sagen, okay, dann möchte ich das gerne machen, dann muss das aber einfach sein.

Weil ich kann mich nicht neben dem Betrieb meines Cafés, meiner Bar noch groß darum kümmern, dass mein selbst gehosteter BTC-Pay-Server up-to-date ist und nicht abraucht und meine Lightning-Liquidity mir irgendwie ausläuft. Dann brauchst du irgendjemanden, der dir sagt, okay, dann mach ich dir halt einen gemanagten Service hin. Und das ist zwar teuer, wenn du das mit Fiat machst, aber es ist zumindest etabliert und es funktioniert.

Und das heißt, Leute, die das momentan machen, machen das aus einer Überzeugung heraus.

Die sagen, okay, ich will, dass das funktioniert, also nehme ich diesen Struggle in Kauf, nehme ich die Extrakosten in Kauf und sind dann teilweise auch sehr, das ist ja auch das, was was ihr in der Münzweg-Folge auch nochmal betont habt, die Leute sind halt dann teilweise frustriert, wenn du siehst, du machst all diesen Aufwand und dann ist nur 1%, 0,1% deiner Zahlung überhaupt in Bitcoin und kaum jemand nutzt das und kaum jemand sagt, hey, ist total cool,

bis auf, wenn einmal im Monat die Leute zum Bitcoin-Stammtisch vorbeikommen. Also, das, weißt du, da gibt es Märkte, da gibt es Bedarfe, da muss sich aber irgendjemand hinstellen und das entsprechend auch machen. Es gibt zum Beispiel auch das, es gibt keine deutsche, also jetzt nicht deutschsprachig, sondern deutsche vernünftige Börse. Und das ist zum Beispiel auch ein Thema, weil natürlich die ganzen anderen Börsen dürfen momentan nicht bei uns

Werbung machen. Das heißt, wenn du als Podcast sagst, okay, du möchtest ein bisschen skalieren und du möchtest doch Sponsoring machen von jemandem, dessen Leistungen du gut findest und irgendwie den Space stärkst, dann hast du keine Möglichkeit, weil Pocket und Confinity und Relay dürfen dann alle nicht in Deutschland Werbung machen und dann kommst du da irgendwie

in Probleme. Also, das ist so, sowas einfach aufzubauen, zu sagen, du nimmst diesen Struggle auf dich, plus es ist ja nicht so, dass du das Geld am Ende verlierst, weil so ein Unternehmen, ein erfolgreiches Unternehmen, macht ja viel mehr Umsatz, als du ein Bitcoin durch nebenbei stacken in einem ich sag mal mittelbezahlten Standardjob nebenbei machst, wenn es ein erfolgreiches Business ist. Aber das ist natürlich eine Frage, was deine Fähigkeiten sind.

Naja, aber trotzdem muss der Markt dieses Business ja auch hergeben. Also trotzdem braucht der Markt, kannst du ja nichts machen aus Idealismus, sondern du brauchst halt einen Markt dafür, du musst den Markt analysieren und gucken, was ist deine Zielpublikum, deine Zielklientel, wie viel Marktanteil kannst du da bekommen gegenüber deinen Competitern oder ist das vielleicht ein neuer Markt, den du da aufmachst. Also, es hat

zwei Aspekte, wie du sagst. Also, es ist einerseits ist es, wie soll man sagen, die Fähigkeit, ein Business aufzubauen und am Markt zu existieren und dich am Markt zu etablieren und dann andererseits zu sagen, okay, ich bin aber auch so idealistisch und sag, ich nehme bestimmte Dienstleistungen in Bitcoin oder gebe einen Discount gegen Bitcoin, obwohl es eigentlich komplizierter ist und mich mehr kostet, das gegen Bitcoin zu machen. Oder? So ist doch die Situation.

Du nimmst ja keinen Discount in Bitcoin, du machst ja ein Premium auf den Fiat-Preis. Also, die Leute zahlen mehr, weil sie dir Fiat geben, nicht weniger, weil sie dir Bitcoin geben. Aber das ist nur eine Mindset-Frage. Naja, aber da kommst du auch

in das Spendethema rein, ne? Also, es ist super also, es ist super schwierig für, also gerade für den deutschen Bitcoin-Space, mit ein Business zu machen, weil die halt super zurückhaltend sind und für alles kein Geld haben und weißt du, wo du Leute hast, die seit, keine Ahnung, die seit 2013 im Space sind, du weißt natürlich nie, wie groß der Stack von dir oder dem ist, aber tendenziell keine Leute sind, denen das irgendwie an Bitcoin mangelt, die aber sagen,

nein, ich hodle lieber als was in das Business, was ich schon gestartet habe, zu investieren, um zu sagen, ich möchte, dass das wächst und dann zulassen, dass das Business halt am Ende irgendwie scheitert. Habe ich jetzt auch schon einige gesehen, wo ich denke, muss das, also, weißt du, dann investier doch was in deine Vision. Und wenn du das natürlich nicht machst, dann gibt es auch keine Leute, die im Bitcoin-Space oder weniger Leute, die im Bitcoin-Space wiederum Business machen.

Das heißt, du hast weniger Leute, die sagen, ich kaufe bei Chris für mein Hörbuch, für die Vertonung meines Hörbuchs, weil Chris ist Bitcoiner, statt bei Fiat Chris, der sich halt nur in Fiat bezahlen lässt. Ja, und beide bieten die gleiche Dienstleistung an, vielleicht sogar mit einer ähnlichen Stimme, aber ich kaufe bei Bitcoin Chris und nicht bei Fiat Chris. Fuck Fiat Chris. Ja, fuck Fiat Chris. So ein Mistkerl. Bietet quasi die gleiche Dienstleistung an. Direkter Competitor.

Scammer. Aber das erfordert halt, dass du als Bitcoiner sagst, ich gebe mein Geld für Bitcoin-Dienstleistungen aus. Das erfordert, dass du dir das Sort an Daisy Granola und nicht das Kellogs-Müsli holst. Und das ist auch die andere Seite des Idealismus, weil du vielleicht auch willst, dass es geile Bitcoin-Produkte gibt. Dass du mit Bitcoin mehr machen kannst.

Weil du am Ende vielleicht auch, wenn du mit deiner Familie redest und sagst, guck mal Bitcoin, die sagen, ja aber was kann ich denn damit machen, damit kann ich doch nichts kaufen. Du sagen kannst, doch guck hier, hier, hier, hier, hier, wie das jetzt ja auch schon in Teilen ist, aber wie es halt dann noch viel mehr ist. Weil je mehr, und das ist das, dann lädt es sich mit Nutzen aus.

Ja, ich finde den auf jeden Fall total wertvoll, deinen Gedanken und ich bin da in einer gewissen Art und Weise schon bei dir. Ich überlege nämlich gerade, ich hatte gestern ja die Aufnahme mit Thorsten zu meinem Trip nach Madeira und da habe ich auch viel über bestimmte Sachen nachgedacht. Also ich nehme da jetzt mal kurz was vorweg. Ich weiß nicht, wann diese Folge kommt. Oder ich nehme, ja, wahrscheinlich ist sie denn vor uns schon online.

Also da ist das Gefühl, man kann dort überall mit Bitcoin bezahlen, ist totaler Quatsch. Man kann da vielleicht in Funchal an fünf Minuten mit Bitcoin bezahlen.

Zumindest wenn man sich einmal bei, wie heißt es, BTC Map das anschaut, dann ist das irgendwie ein Café, dann kannst du da hingehen, kannst deinen Kaffee in Bitcoin bezahlen und dann kommt der, wenn der die Rechnung stellt mit seiner Kasse, macht er dann seine Moon Wallet auf und dann kannst du dem das da per Lightning auf die Moon Wallet schicken.

Also das ist so, ja, okay, wir nehmen Bitcoin an, weil vielleicht ist der Gorenjpilz oder so, aber es ist jetzt auch nicht richtig ins Geschäftsmodell implementiert, würde ich mal sagen. Irgendwo anders kannst du bei der Pizzeria auch noch mit Bitcoin bezahlen, da ist es dann halt genauso. Und trotzdem gibt es halt diese Gespräche darum, dass Madeira, diese freie, autonome Region, da irgendwie so ein Bitcoin-Hub werden soll an Europa, über

den Präsidenten. Und da waren ja ganz viele prominente Bitcoiner und Influencer, die dann da so ein Gespräch hatten, das wurde ja auch dann irgendwie verfilmt, kann man sich auf der freemadeira.com Seite anschauen und so, und das ist ja alles schön und gut, aber wenn es einfach definitiv erstmal keinen Markt gibt, dann

nützt das alles nichts. Umgekehrt habe ich dann bei dem freemadeira Meetup Leute getroffen, die gerade in Costa Rica waren, beim Bitcoin Jungle, und die sagen, "Ey Leute, du kannst da alles mit Bitcoin bezahlen. Da ist jeder Bauer auf dem Markt, gehst du hin und kaufst dann deine Kartoffeln in Sets." Einfach weil die so eine kleine zirkulär Ökonomie dort geschaffen haben. Und es wirklich irgendwie einen kleinen Markt gibt, der dort entstanden

ist. Und das ist halt auch die Frage, wie sorgt man dafür, dass so ein Markt entsteht und wie kann man dafür sorgen, dass es von unten wächst, so jetzt zum Beispiel Costa Rica, und dass es nicht nachher so was ist wie, ja wir müssen doch eigentlich Bitcoin-Businesses machen und ihr müsst jetzt alle auch Bitcoin annehmen, wie in El Salvador, was ja dann offensichtlich auch nicht so richtig funktioniert hat.

Also es muss eher dann aus sich heraus irgendwie wachsen und ich glaube, das geht halt wirklich dann nur im Kleinen, dass jemand sagt, ich habe halt bestimmte Produkte und dafür nehme ich halt gerne hartes Geld und die biete ich für hartes Geld an und wiederum der Nächste sagt, ja, oh jetzt muss ich meine Bitcoin ausgeben, vielleicht mache ich dann meine Produkte auch in Bitcoin oder meine Dienstleistung. Ja. Ich meine, es ist ein Henne-Ei-Problem, ne? Es ist ein Henne-Ei-Problem, weil

du brauchst halt beide. Eigentlich brauchst du ja gleichzeitig den, der in Bitcoin zahlt und der, der Bitcoin annimmt. Und das funktioniert, aber halt, also, ne, es funktioniert aber nur, also Bitcoin, zu sagen, ich möchte gerne in Bitcoin zahlen, das ist ja das, ne, dass du einfach überhin gehst und fragst, kann ich hier in Bitcoin zahlen? Das ist noch relativ einfach, aber auf der anderen Seite braucht es Leute, die sagen, ich nehme jetzt Bitcoin mal an.

Das ist auch noch relativ einfach, wobei schon ein bisschen mehr Aufwand, glaube ich, als das andere. Aber das ist das, womit du mal anfangen kannst. Dann bist du bei diesem reinen Zahlen und dann geht es aber um das Thema, dass du wirklich sagst, okay, du baust ein Business auf und verkaufst etwas, was Leute haben wollen für Bitcoin. Weil ganz viele Leute, also, ne, ich nehme Bitcoin an, funktioniert ja, wenn du ein existierendes Business hast, was vorher einfach Fiat eingenommen hat

und jetzt nimmst du einfach Bitcoin an. Aber das, das, was wir ja auch haben können, ist zu sagen, Leute bauen ein Business durch die Sicherheit, also, die ihr Stack ihnen vielleicht gibt und durch dieses neu erweckte Gefühl von Geldverständnis, Marktverständnis, eine Community, die dich unterstützt. Und die Community, also, wenn du sagst, du baust was in Bitcoin, ist die Community sehr, sehr, sehr, sehr unterstützend und freut sich mega und so weiter.

Und, aber dann halt auch einfach, du musst trotzdem ins Risiko gehen, weil du am Ende trotzdem in der Situation bist. Und selbst, wenn du es nur neben deinem normalen Job aufbaust, was ja noch eine Low-Risk-Sache ist, also, wo du wenig Risiko hast, ist es ja trotzdem ein zusätzlicher Aufwand, weil du dann neben deinem, keine Ahnung, 8-Stunden-Tag, halt nochmal 4 Stunden in dein neu aufgebautes Business steckst, die du nicht mit Netflix verbringen kannst,

überspitzt formuliert. Und das ist aber, du musst halt, du kannst nicht warten. Ich glaube, das ist das Zentrale bei einem Henne-Ei-Problem. Niemand kann darauf warten, wenn die Henne auf das Ei wartet oder andersrum, dann funktioniert das nicht so. Und jeder muss starten, unabhängig davon, wie der Markt momentan

ist. Und es gibt, also, du kannst ja trotzdem deine Dienstleistungen anfangs auch noch gegen Fiat verkaufen oder nur einen leichten Discount machen oder trotzdem irgendwie was aufbauen, aber es geht einfach darum, dass es diese Bitcoin-Unternehmen gibt. Es gibt so viele Leute, die wollen einen Job zum Beispiel in Bitcoin, die wollen irgendwo angestellt sein. Es gibt einen riesigen Demand für Bitcoin-Jobs. Aber es gibt einen super geringen Supply.

Warum? Weil es zu wenig Bitcoin-Unternehmen gibt, die erfolgreich genug sind, um jemanden einzustellen. Und deshalb ist dort natürlich der Markt super umkämpft und die Leute würden gerne in Bitcoin arbeiten, aber können es nicht. Und, weißt du, du kannst nicht warten. Du kannst nicht hoddeln und warten, weil wenn alle nur hoddeln und warten, passiert halt nichts. Und wenn zu viele hoddeln und warten, passiert nicht genug.

Das ist so ein bisschen das, was du hast mir diese Stelle vorher gesagt aus dem Mellers-Dorsey-Interview. Das können wir aber an die Show-Nodes packen. Ab Minute 45 sagt Jack Dorsey das. "Ey, Leute, wir brauchen halt Leute, die was bauen, sonst wird Bitcoin irrelevant." Und da bin ich auch vollkommen bei dir, aber ich finde es halt eine wirkliche Tatwanderung, rauszufinden, was man bauen kann und

sollte. In dieser Phase, wo Bitcoin ist, wo es sich eigentlich noch mit Wert auflädt und wo die meisten Leute sagen, "Ey, wieso soll ich das ausgeben? Ich kaufe mir doch keinen Tesla für Bitcoin. Und ich kaufe mir doch nicht ein Auto, das in zwei Monaten schon ein Drittel des Wertes verloren hat. Ich gebe dafür meine Bitcoin aus." Ich würde das gerne nochmal von einer anderen Perspektive beleuchten. Ich bin großer Fan von Preston Pisch.

Ich weiß nicht, ob du den kennst. Der macht ja dieses, wie heißt es nochmal, "The Investor Podcast". "TIP", "The Investor Podcast", genau. Mittlerweile ist das so ein Podcast-Netzwerk geworden und das ist daraus entstanden, dass er als passionierter Value-Investor angefangen hat, Podcasts zu machen. Jetzt ist er zwar Value-Investor wie Warren Buffett und sein großes Vorbild beim Investieren ist auch Warren Buffett, aber er ist ein geflashter Bitcoiner im Gegensatz zu Warren Buffett.

Und du hast ja im Value-Investing das Discounted Cashflow-Model. Wie bewertest du ein Unternehmen? Du guckst dir die diskontierten Cashflows in die Zukunft an, projizierst das in die Zukunft und schaust dann, ist dieses Unternehmen im Moment unterbewertet? Und dein Bewertungskriterium sind einerseits dann die Profite, die das Unternehmen macht, in Relation zum Risk-Free Return, also zum wie soll man sagen, "Cost of Capital".

Also das Geld, was du bekommen würdest, wenn du das Geld einfach anlegen würdest. Also guckst du, okay, wenn ich jetzt das Geld in zum Beispiel Anleihen anlege, wie viel Return habe ich dann? Und das ist in Anführungsstrichen "Risk-Free" und bewertest dann, okay, ist es wert, in dieses Unternehmen zu investieren, weil ich da dann mehr Return bekomme und das Risiko, was ich hab, sich dem gegenüber lohnt. Das ist so die Idee des Value Investings.

Und weil er sagt, eben, dass dieses Discounted Cashflow Model funktioniert nicht mehr mit dem kaputten Geldsystem, was wir haben, bewertet er alles in Bitcoin. Und da sagt er, ist es eben im Moment, kann er kaum Unternehmen finden, die Bitcoin outperformen. Also quasi das Risk-Free Return. Wenn man Bitcoin als Risk-Free Return bezeichnen wollte, gäbe es wenig Unternehmen, die das outperformen.

Und er würde eben so lange weiter hodeln, bis irgendwann die Opportunitätskosten, Bitcoin zu halten, größer werden als zu investieren. Und er sagt auch, dass es dann eine große Umverteilung geben wird, dass eben die Leute, die dann Bitcoin haben und in der Lage sind, in Unternehmen zu investieren und vernünftiges Value Investing zu machen, dass die dann von den Leuten, die weiterhin in Fiat sind, die Unternehmen übernehmen

werden. Und dann wird es irgendwann so einen Punkt geben, wo es dann eine gewisse Deflation gibt mit Bitcoin, die sich dann so eingependelt hat, und aber es immer dann noch Unternehmen gibt, nämlich gute Unternehmen, deren Profits oder deren Profitabilität die Deflation outperformt. Das ist vielleicht nochmal das Ganze aus einer anderen Perspektive betrachtet. Das ist so, also auf der einen Seite ist das ein valider Punkt aus der Investment Perspektive. Ich glaube, den zweiten Punkt,

den kaufe ich halt nicht. Also, nehmen wir mal den deutschsprachigen Bitcoin Space. Ich mache mal ein Rechenexperiment und das ist natürlich grob und an vielen Punkten nicht zutreffend. Aber sagen wir mal, jeder, wir nehmen einfach als Größe für den deutschen Bitcoin Space, nehmen wir mal die Followerzahl des Blocktrainers. Das sind irgendwas um die, es sind glaube ich ein bisschen weniger, aber um die

150.000 Leute. Ja? Jetzt gehen wir mal davon aus, die wären in der Lage, und das sind sie denke ich zum Großteil nicht, in der Lage, pro Monat 1.000 Euro zu stacken. Dann sind das pro Monat 1.000 Euro, 12.000 Euro mal 150.000 sind 1,8 Billionen, die in der Lage sind zu stacken.

Wenn du dir das im Vergleich anschaust, zu, und ich will jetzt noch nicht mal sagen, zu einer BlackRock oder zu anderen, das ist halt, das ist in der Gesamte, also es ist ein großer Betrag, aber für die richtig großen Unternehmen ist es halt auch kein riesiger Betrag.

Und es ist im Vergleich zur Gesamteconomy, halt, also, weißt du, es ist so, ich hab nicht das Gefühl, dass die, also, und ich will das gar nicht kleinreden, weil auch zum Beispiel ein Punkt, was meine Frau gesagt hat, ist zum Beispiel, eines der schönen Sachen an Bitcoin ist, dass du einfach nicht viel machen musst, dass du einfach sagst, okay, du bist dabei, du stackst, und du tust was für deine Zukunft, und das ist gut, und das will ich auch gar nicht

runterreden, weil das ist, glaube ich, ein wichtiger Punkt, und Hodln ist nach wie vor, glaube ich, auch ein wichtiger Punkt, und es ist nachvollziehbar, und es gibt dir die Möglichkeit, was für dein Lebensalter zu tun, oder für später, und um dich auszusorgen, und Hodln hat eine Menge Vorteile, das ist, glaube ich, das will ich gar nicht in Abrede stellen, aber ich glaube, der, die Annahme, dass vom Hodln die Bitcoiner die sind, die am Ende leitende Positionen in der Ökonomie haben,

ist fehlerhaft. Und wenn das nicht der Fall ist, dann musst du halt deine Bitcoin-Ideale am Ende vor einem Fiat-Chef fertigen, der am Ende am längeren Hebel sitzt. Und wenn du sagst, das ist okay für dich, dann ist das okay, aber dann sind einige Sachen über Bitcoin und gesundes Geld und gesunde Welt und das wird alles besser machen, die wir uns selber erzählen, eine Form von sich selber belügen. Und ich glaube, also, man muss sich halt für eins entscheiden.

Entweder du möchtest diese Ideale in der Welt verwirklichen, dann musst du aber mehr machen als Hodln oder du bist einverstanden damit, dass Bitcoin, früh entdeckt zu haben, dich reich macht, dann ist das okay, aber dann brauchst du den ganzen anderen Quatsch nicht erzählen, weil dann ist es genau das. Also, wenn Bitcoin das ist, was wir Bitcoiner denken, dann ist es gesundes Geld. Aber gesundes Geld macht dich nicht gleichzeitig zu einem Businessman.

Oder zu einer Businessperson. Das sind zwei Dinge. Natürlich nicht. Aber das ist ja, also, wie viele Stunden stecken wir in Podcasts rein, um das zu hören? Also, klar habe ich einen guten Track Record in meinem Corporate Job in der Fiat-Welt aufgebaut und ich habe vielleicht einige Sachen, die gut geeignet sind für Business. Aber ich habe zwei Monate Bitcoin studiert und danach habe ich sukzessive den Bitcoin-Content zu 90% durch Business-Content

ersetzt. Und das mag nicht jeden interessieren und das ist okay und viel, viel, das mag vielen nicht so gehen. Aber wir haben uns Bitcoin selber beigebracht. Da sollten wir doch in der Lage sein, uns Business selber beizubringen. Weil es gibt mehr guten Business-Content als guten Bitcoin-Content. Und es gibt viel guten Bitcoin-Content. Aber es gibt einfach noch viel, viel mehr richtig

guten Business-Content. Und wenn man das lernen will, und findet man Gleichgesinnte, wir haben jetzt ein Bitcoin-Business- Netzwerk gegründet. Du findest Leute, die für dich Mentoren sind und dir helfen und dir mit Expertise mit Rat und Tat zur Seite stehen. Du findest Leute, die dir an allen möglichen Stellen helfen. Und wenn du das willst und das ist die entscheidende Frage, wenn du einen Teil dieser Bitcoin-Economy bauen willst, dann scheitert es nicht an den Möglichkeiten.

Es scheitert im Zweifel nur am Willen. Ja. Bin ich bei dir. Es hat bestimmte Voraussetzungen, weil sich Bitcoin eben in einer anderen Entwicklung findet als Fiat. Und wie du das festgestellt hast, die Bitcoiner weniger gerne ihr Geld ausgeben und lieber hodeln. Und wenn du darum ein Business bauen willst, dann ist es natürlich schwer irgendwas aufzubauen, wo du sagst, okay, ich biete jetzt hier irgendwelche Waren oder Dienstleistungen gegen Bitcoin an.

Und dann befinde ich mich in einem Umfeld, wo die Leute lieber hodeln als spenden. Das ist ja dein Kritikpunkt. Aber das ist natürlich mal irgendwie auch die Tatsache. Wenn du jetzt sagst, ich bin die einzige Bitcoin-Bar oder das einzige Bitcoin-Hotel. Sagen wir mal das Bitcoin-Hotel.

Das hat sich ja im Space sehr hervorgehoben, dadurch, dass du in Bitcoin bezahlen kannst, dass alles im Hotel-Business um Bitcoin irgendwie gestrickt ist und dass es dadurch so ein Netzwerk-Knotenpunkt geworden ist. Schlau gemacht. Also gutes Geschäft erkannt im Space. Und ich glaube, das ist das, was man

tatsächlich braucht. Es geht nicht nur darum zu sagen, wir müssen jetzt einfach unser Alle und wir müssen jetzt Bitcoin ausgeben, sondern es geht darum, wie du sagst, ein bisschen Entrepreneurship und Business-Wissen sich anzueignen, um zu gucken, wie kann ich denn darum, wo kann ich Lücken finden? Genau. Wie kann ich mitgestalten? Also es hat verschiedene Aspekte. Also auch das, nimm dir so einen Mark vom Hotel Princess. Worin ein Mark wirklich gut ist, passend zum Namen,

ist Marketing. Der ist richtig gut da drin, Aufmerksamkeit für dieses Hotel zu erzeugen, überall auf jedem Bild, was irgendwo in 100 Kilometer Reichweite um Plochingen gemacht wurde, mindestens drauf zu sein und in die Kamera zu strahlen und zu sagen, "Yay, Hotel Princess!" "Hotel, Bitcoin-Hotel im Universum!" Präsent zu sein. Und jeder hat einen eigenen Skill, den wir häufig gar nicht kennen oder wissen, was ist eigentlich unsere

Stärke? Und diese Stärke zu finden und herauszufinden, was kann ich? Was ist mein Beitrag, den ich leisten kann, der einen Wert hat? Ich finde, es ist auch, also am Ende ist es ja nicht so, dass du deine Bitcoin ausgibst und nichts zurückkriegst oder was zurückkriegst, was an Wert verliert, sondern du investierst sie ja in dich selber. Und ich finde, ein Investment in dich selber, also wenn das Investment in dich selber ein schlechtes Investment ist, dann

weiß ich nicht. Also ich finde, es ist eines der besten Investments, außer du willst der reichste Mann auf dem Friedhof sein. Und das ist ja, also das bringt dir ja was, das bringt dem Space was

und ich glaube, viele Leute kennen das. Und ich glaube, es gibt einen, ich weiß nicht mehr, von wem das ist, es gibt so ein Begriff, das liegt mit einer Zahl, die es irgendwie die meisten Leute haben, nicht Angst davor, schwach zu sein, sondern die meisten Leute haben Angst davor, dass sie unglaublich mächtig sind, dass sie in der Lage sind, Dinge zu verändern.

Weil wenn du plötzlich erkennst, dass du ein Unternehmen gründen könntest, dass du erfolgreich sein könntest, dann bedeutet das ja auch, dass du in der Verantwortung, also wenn du alles in deinem Leben verändern kannst oder das meiste, dann bedeutet das, dass du für das meiste, was dir in deinem Leben nicht gefällt, verantwortlich bist. Und das ist eine Form von Verantwortung übernehmen und das muss man machen und das ist schwierig und das ist Entwicklung und bla bla.

Aber ich glaube, ich fände es schön, wenn Teil dieser Bitconer-Kultur nicht wäre, nimm deine Reichtümer und versteck dich in der Zitadelle, sondern wenn das Mindset wäre, nimm das, was du hast und trag es in die Welt und mehrere es und bau was daraus, bau was, wo andere von profitieren können, in dem Wissen, dass es zurückkommt, dass es einfach, das was aufzubauen mehr wert ist, als sich in seiner Zitadelle zu verstecken.

Ja, kann ich verstehen, aber es hat glaube ich für jeden eine individuelle Geschichte und wir sind ja auch nicht ganz homogen. Also manche sind früher eingestiegen, manche später, manche durchlaufen, manche Prozesse schneller oder langsamer. Von daher weiß ich nicht, ob man von allen das Gleiche so verlangen kann.

Was sicherlich interessant ist, ist sich zu überlegen, okay, es gibt ja zum Beispiel bestimmte Business-Modelle, die sich zum Beispiel auf bestimmtes Altersklientel spezialisiert haben. Im Moment ist es glaube ich ziemlich attraktiv, ein Geschäftsmodell aufzumachen, was du mit der Boomer-Generation machen kannst.

Urlaube anbieten, ich meine, es gibt nicht umsonst so viele SUVs und so, weil das ist, meine Eltern zum Beispiel fahren seit Jahren SUV, weil sie da besser einsteigen können und einen besseren Überblick haben. Das ist sicherlich eine Altersgeschichte, weniger als irgendwas anderes. Also vielleicht gibt es auch irgendwann den Punkt, wo Bitcoiner auch attraktive Kunden werden. Wir sind einfach noch sehr, sehr früh in Bitcoin. Das ist jetzt über 14 Jahre in und lass uns mal 10 Jahre

weiter sein. Dann gibt es vielleicht viele Leute, dann ist Bitcoin eine interessantes Klientel und du kannst Businessmodelle aufbauen, die insbesondere Bitcoiner anlocken. Das scheint ja schon beim Tourismus in El Salvador gut zu klappen.

Ich habe heute Morgen nochmal dieses Free Madeira Video geguckt, da ist genau dieses Argument gefallen, hey, wenn ihr hier Bitcoin adoptiert, dann zieht ihr Leute mit Wissen und Kapital an und sowas gibt es ja als erstes seit ich grunde, im Grunde seit El Salvador, dass es wirklich strategisch genutzt wird. Ich bin mir auch sicher, dass das auch weiter

gehen wird. Also die Bitcoiner, wenn du dich jetzt mal umschaust und zum Meetup gehst, dann hast du da schon ein gewisses Klientelsitzen in einem bestimmten Alter. Das hat einen bestimmten Range, aber das ist sicherlich mal eine Zielgruppe, die für bestimmte Dinge interessant werden kann. Weil sie dann vielleicht Kaufkraft hat und auch eine gewisse Homogenität hat, man sie bestimmt ansprechen kann.

Also ich bin bei dir in dem Sinne, dass ich glaube, Bitcoin vom reinen Hodl nicht nach vorne gebracht wird, sondern dass es wie Jack Mallers und Jack Dorsey sagen, es braucht einfach Leute, die was bauen. Aber ich glaube nicht, dass es reicht, das einzufordern aus ideologischen Gründen, sondern es muss dafür einen Markt geben und es muss tatsächlich auch, wie soll man sagen, so viel Businessgespür da sein, dass du Dinge baust, die wirklich von Relevanz sind.

Und ich glaube, dass tatsächlich im Moment Business, also On-Rams wichtig sind. Dass dieses ganze Business, was ums Hodeln entsteht, ein interessantes Business ist, weil es dafür einen Markt gibt. Und da wollte ich nochmal sagen, das habe ich zuletzt irgendwo gehört, entweder bei Münzweg oder in irgendeinem Gespräch bei uns mit Nodesignal, dass jetzt eine Stack, dieser Stack On-Rams, dass du, wenn du ausgegeben hast, direkt nachstacken kannst. Ja, das ist doch

super. Das ist doch zum Beispiel eine, wo du quasi dem Hodler beide Möglichkeiten gibst. Du hodlst und du kannst aber sofort nachstacken, wenn du es ausgibst. Das finde ich auch, das finde ich ist gut. Und genau solche, und das ist aber halt eine Lösung. Solche Lösungen anbieten, zu gucken, was ist ein Mehrwert, sowas zu erkennen, weil das ist ja Business. Du erkennst, Leute wollen eh nachstacken, also gibst du ihnen die Möglichkeit, in dem Moment, wo sie ausgeben, direkt nachzustacken.

Und machst es als einen integrierten Service. Und ich glaube, da gibt es halt ganz viele. Und das ist alles, was ich sage, ist seid mutig, schaut euch um, guckt, ob es irgendwo was gibt und dann kann man anfangen, sowas früh aufzubauen und was Cooles aufzubauen. Ich glaube, man muss auch gar nicht, also man kann als Bitcoiner auch ein Unternehmen gründen, was sich nicht nur an Bitcoiner

berichtet. Also es reicht ja vielleicht, dass du ein Unternehmen gründest, als Bitcoiner und Bitcoiner bist und Bitcoin-Ideale versuchst, irgendwie in diesem Unternehmen unterzubringen, aber du musst es trotzdem nicht nur für Bitcoiner machen, sondern du kannst es auch Leuten in der Fiat-Welt anbieten. Wir haben ja bestimmte Bitcoin-Ideale und Ideen und was Bitcoin eigentlich ist und die kannst du ja trotzdem in dein Unternehmen einfließen.

So wie Leute, die ein existierendes Fiat-Unternehmen haben, dann Bitcoiner geworden sind und sagen, okay, wie kann ich das in mein Unternehmen

einfließen lassen? Und dann umgehst du so ein bisschen dieses Henne-Ei-Problem mit dem Markt, weil du einfach sagst, okay, du bedienst halt einen anderen Markt und du lässt dich im Zweifel auch von anderen Leuten bezahlen, als von Bitcoinern, weil das vielleicht am Anfang noch schwierig ist, aber du hast zumindest schon mal die Philosophie und du bietest es auch in Bitcoin an und Stück für Stück und wenn sich dann der Markt weiterentwickelt, bist du

einfach schon da. Und das ist das, was ich vorhin meinte. Nicht warten. Ja, das ist auf jeden Fall ein wichtiger Aspekt. Also ich glaube, den Prozess zu kennen, wo befindet sich Bitcoin gerade, das wiederhole ich jetzt ja zum fünften Mal, wir sind in der Monetisierungsphase und ich glaube, das ist doch valid, also das ist nicht, das kann man irgendwie nicht wegleugnen. Das anzuerkennen und zu sagen, okay, da sind wir, aber was kommt denn als nächstes?

Was kann ich als nächstes für ein Business oder für ein Produkt anbieten, was auf diesen Strahl aufbaut? Und ich glaube, das ist nicht als nächstes. Ich glaube, das ist Teil der Monetarisierungsphase. Teil der Monetarisierungsphase ist, dass Leute das anfangen, als Geld zu verwenden und das bedeutet nicht nur Spendeln, sondern das bedeutet auch Dinge, die man damit kaufen kann, anzubieten. Ich weiß nicht, wie läuft denn zum Beispiel das Geschäft von Bitrefill? Weißt du das?

Ist das ein profitables Unternehmen? Ich kenne deren Zahlen nicht, aber ich meine, der Grundgedanke ist ja, den Leuten die Möglichkeit zu geben, mit Bitcoin zu bezahlen, auch da, wo man nicht mit Bitcoin bezahlen kann. Das ist zum Beispiel auch ein Bedarf von Leuten, dass sie sagen, sie würden gerne mit Bitcoin bezahlen, aber sie können nicht überall mit

Bitcoin bezahlen. Trotzdem die wenigsten Leute, auch die wenigsten Bitcoiner holen sich Amazon Gutscheine bei Bitrefill, um dann auf Amazon zu kaufen, weil der Mehrwert mit Bitcoin zu bezahlen, halt an der Stelle primär ein ideeller

ist. Und da, wo du halt einen nicht ideellen Mehrwert hast, da machen das die Leute, wenn du irgendwie 5% oder 10% Discount irgendwo kriegst, oder die Bitcoin-Konferenzen werden häufig, die haben einen Discount, wenn du mit Bitcoin bezahlst, der liegt dann irgendwie bei 5, 10, 5, 21%, wie auch immer. Und dann machen das die Leute auch, weil sie halt einen Anreiz haben. Und das ist halt genau das.

Einen Anreiz hast du, wenn du sagst, ich biete meine Dienstleistung an, wenn du in Fiat bezahlen möchtest, dann kostet es sich halt mehr. Ja. Aber dafür brauchst du Dienstleistung, musst was anbieten können. Bitrefill ist, glaube ich, für Leute interessant, die auf einem Bitcoin-Standard leben, die also von ihrem Stack leben und vielleicht auch in Bitcoin verdienen und dann eben das so in Fiat wandeln oder in Waren, die sie sonst mit Fiat nur kaufen können.

Ja, ich bin, also was ich so in meiner ich arbeite ja auch in der Wirtschaft und was ich da gelernt habe, du kannst nicht am Gras ziehen. Also wir haben ganz viele Dinge in der Firma probiert, wo wir gesagt haben, ey, das ist total coole Idee und am Ende lernst du, gib dir, mag dir zurück, so ja, ist eine nette Idee von euch, aber you cannot pull the grass. Also du kannst am Gras nicht ziehen. Und manche Dinge müssen einfach organisch wachsen.

Und ich glaube, da ist es wichtig zu erkennen, wo geht dieser organische Wachstum hin? Und wie kann ich da Opportunities aufmachen? Wie kann ich Lücken finden in diesem organischen Wachstum? Und wie kann ich den Fokus halten? Das ist glaube ich, also das Wichtigste, was ich gelernt habe in meinen jetzt sind es irgendwie zwölf Jahren Business, ist einfach Fokus halten. Nicht ablenken lassen. Eine Lücke erkennen, die Lücke bedienen und dabei bleiben. Immer dran bleiben.

Und jetzt kampfhaft nach etwas zu suchen, was in der Monetisierungsphase für Bitcoin eine Relevanz haben kann, also es macht sicherlich Sinn, sich da Gedanken drüber zu machen, aber ich glaube, die Lücke muss sinnvoll sein und sie muss bedienbar sein und sie muss tatsächlich auch weiterhin da sein und dann den Fokus drauf halten. Ich meine, du kannst dich am Gras ziehen, du kannst aber deinen Rasen sehr wohl düngen und bessern.

Von daher ist das, also das ist so immer, der Rasen muss immer noch von alleine wachsen, aber du kannst was dafür tun, dass es ihm leichter fällt. Von daher, das glaube ich, das können wir auch. Und ein Thema davon ist der Dialog von hin zu mehr, also von HODL vielleicht ein bisschen weg und dafür ein bisschen mehr zu Spendl und Bidl und sagen, das sind die Themen, denen wir uns als nächstes widmen wollen und da einfach den Dialog machen und das ist Düngen und Bessern.

Und das andere, und da bin ich ganz bei dir, Fokus auf eine Sache und dann kriegst du so ein Unternehmen auch erfolgreich. Das ist eine Frage, wie lange du dabei bist und in der Lage bist, das zu machen und sagst, okay, du bringst das voran und dann klappt das auch. Aber du musst halt, es ist halt schwierig und es ist anstrengend und du musst halt den Fokus über einen langen Zeitraum halten können, um was erfolgreich zu machen. Aber deshalb ist es auch wichtig, halt früh anzufangen.

Das stimmt, ja. Vor dem großen Markt da zu sein und vor den Wettbewerbern und so. Ja, eigentlich. Ja, also ich finde, als ich das gehört habe, mit dieser Möglichkeit, Bitcoin auszugeben und sofort zu re-stacken, sozusagen, das fand ich richtig cool. Das ist was, was der Markt braucht, glaube ich, im Moment. Weil die Leute haben auch Bock, ihre Bitcoin auszugeben,

aber es ist natürlich immer eine Hürde. Da gibst du dir jetzt irgendwas aus, was du dir mühsam irgendwie zusammengestackt hast und wenn du da jetzt irgendwie mal 50 Euro für ein Essen ausgibst, setzte dich dann am gleichen Abend hin und kaufst das dann nach, machen die meisten wahrscheinlich nicht. Sondern ja, ich kauf mir dann das dann irgendwie wieder nach. Aber zu wissen, so, ey, ich kann das jetzt ausgeben und das wird sofort nachgestackt, automatisch, würde ich sofort machen. Sofort

bin ich dabei. Also mich haben sie als Kunden. Ich weiß nicht mehr genau, wer es war. Aber finde ich gut. War das bei der Bitbox? Nee. Ich glaube, es war bei Pocket, aber ich bin mir auch gerade nicht mehr sicher. Ja, müssen wir nochmal nach. Vielleicht kannst du jemanden irgendwie als Boost schicken. Schickt uns doch einen Boost. Hebt eure Bitcoin aus. Spendel. Für Podcast. Spendel. Gut, ich habe super viel geredet. Was sind die letzten Abschlussworte? Die gehören dir.

Ich glaube, ich habe gerade schon eine Summary gemacht in meinem letzten Wortbeitrag. Ich finde das gut, dass du das nochmal angesprochen hast. Es gab ja jetzt auch schon eine ähnliche Folge beim Münzweg. Wir haben ja manchmal ähnliche Themen. KYC, ja, alles mögliche. Und ich finde es gut, dass du das nochmal aufgegriffen hast. Wir hatten ja da schon auch eine ähnliche Diskussion auf der Rückfahrt von Leipzig. Ja. Ich habe gesagt, was ich gedacht habe. Ich finde gut,

dass du mich eingeladen hast. Ich freue mich voll dabei gewesen zu sein. Das regt mich auch nochmal zum Nachdenken an. Ich denke da nochmal weiter darüber nach. Ich habe auch schon überlegt, ob wir eine Reihe dazu machen sollen. Vielleicht irgendwie noch Leute, die starke Meinungen dazu haben, für eine Follower-Folge und dann mehr in der Moderation als in der Rederolle von uns. Von daher.

Ich hatte mal in der Bitcoin-Bibliothek-Gruppe einen Teilnehmer, der dann auch die Gruppe verlassen hat, weil wir da eine heftige Diskussion darüber hatten, weil er gesagt hat, er interessiert das alles nicht. Er hat Bitcoin. Er hodelt das. Und dieses Ganze drumherum, diese ganze Bubble, die ganzen, er nannte das Influencer, sind es ja im Grunde auch. Das ganze Social Media drumherum. Das Ausgeben und hier irgendwo was für

Bitcoin kaufen. Er sähe das alles nicht ein und er würde einfach nur hodeln und das wäre doch bescheuert, das auszugeben. Vielleicht können wir ihn einladen. Nein, ich glaube tatsächlich, dass er nicht recht hat. Es wird nicht zu einem Geld werden, wenn du es nicht irgendwann auch als Tauschmittel verwendest. Und das ist aber, glaube ich, so ein bisschen was wiegt gerade schwerer. Im Moment wiegt dieser Monetisierungs

Hodel Charakter schwerer. Es werden Leute, die früh genug erkennen, wo es Opportunities gibt, die werden auch Businesses draus machen und es werden auch Leute anfangen, es als Tauschmittel zu verwenden. Passiert ja auch im Space. Also mein Ticket für die Zitadelle, wo ich morgen hinfahre, habe ich auch mit Bitcoin gekauft. Das ist der Weg. Und damit kommen wir noch zu den Boosts.

Da das wirklich, wirklich viele sind, vielen Dank davon, es gebe ich mal alle, die unter 1000 Satz sind, einfach damit das hier nicht endlos langes Vorlesen einfach wird. Und zwar haben wir zur Folge Software 4200 Satz vom Ariane. Vielen Dank dafür. Danke für diese spannende Folge. Macht weiter so. Dann haben wir 2121 Satz vom Julian BI03 zur Macro Signal 128 Folge. Danke. Selbst bei klassischer Betrachtung der Geldpolitik erscheinen Zielkonflikte zwischen Wachstumsimpulsen und Klimaschutz.

In der Tat spannendes Spannungsfeld. Vielen Dank Julian. Dann haben wir 1000 Satz, genau die Grenze, vom P.Ter zur Folge KYC Reihe 2, How to get Bitcoin. Aber ohne weitere Kommentare. Dann haben wir vom Bad Ranger 421 4421 Satz zur 2. KYC Folge, also auch die How to get Bitcoin. Danke für eure Arbeit. Ist eine sehr gute und wichtige Reihe. Das freut uns natürlich. Dann ohne Kommentar 2100 Satz vom 1.777. Nochmal 1000 Satz von Franz369 Beide zur Macro Signal Folge.

Auch da vielen Dank. Dann haben wir heftige 7000 Satz vom Blaubeer zur Macro Signal 128 Blaubeer. Ein Fan der ersten Sekunde. Bin sehr begeistert von eurer neuen Macro Signal Reihe. Ja, wir sind auch begeistert Blaubeer, dass du seit so langer Zeit schon bei uns dabei bist. 1021 Satz vom Mixmaster zur Lightning Interior Pocket Folge mit Pocket Episode 127. Einfach ein Danke. Auch ein Danke von uns zurück. Dann haben wir 5000 Satz vom Weinpanda zur KYC Reihe Nummer 1, Einführung. Bitte weiter so.

Vielen Dank lieber Weinpanda. Von einem User mit einem kryptischen Name zur Folge Madeiras Atlantis 2100 Satz. Und von einem Bitcoiner, Bitcoinnäher mit 2 E auch nochmal 2100 Satz. Beides zur Folge Madeiras Atlantis. Und dann haben wir nochmal zu Madeiras Atlantis weitere 5000 Satz vom Weinpanda. Also vielen Dank. Und dann haben wir 5021 Satz vom Winters BTC auch zur Madeiras Atlantis Folge. Coole Folge.

Es hat mich sehr gefreut, euch auf der Zitadelle persönlich kennengelernt zu haben und die ersten Non-KYC Satz von Manu gekauft habe durch euren geilen Workshop. Liebe Grüße, Mario. Ha, jetzt wissen wir sogar wie Winters BTC mit Vornamen heißt. Hallo Mario. Und dann haben wir fette 21000 Satz von UTOXW bekommen. Super Podcast. Generell besonders gefallen mir eure philosophischen Ergriffe

zwischendurch. Weiter so zur Madeiras Atlantis Folge. Vielen, vielen lieben Dank an euch alle und einen wunderschönen Tag. In diesem Sinne Focus on the Signal, not on the noise. Einen schönen Tag euch noch. Ciao, ciao.

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Chris(Host)

Focus on the Signal, not on the noise.

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