Herzlich willkommen bei Nodesignal, deiner Bitcoin-Frequenz. Heute sind wir in der zweiten Folge von unserer KYC-Serie und ich habe mir natürlich wieder Verstärkung geholt, um das zweite Thema unserer Serie zu besprechen. Da ist auf der einen Seite der liebe Anthomus. Hi Anthomus. Moin zusammen. Hi Anthomus, schön, dass du dabei bist. Und auf der anderen Seite habe ich den lieben Calso. Hi Calso. Hallo zusammen, hallo Thorsten.
Hallo ihr zwei, schön, dass ihr dabei seid und dass wir das heute zusammen machen können. Nach dem zweiten oder dritten Versuch hoffe ich jetzt einfach mal, dass wir jetzt richtig endlich die Aufnahme hinbekommen werden. Das heißt, all von dem ganzen Folgeplänker kriegt ihr hoffentlich nichts mit. Dementsprechend bekommt ihr jetzt nur eine extrem hochwertig produzierte Nodesignal-Folge von uns. So genau, das Wichtigste zuerst, wer hat die Blockzeit für mich? Die habe ich, das ist die 794226.
Sehr gut, das kann ich bestätigen. Sehr gut, Anthomus auch. Perfekt. So, kurzer Hinweis an eigener Sache. Dieser Podcast, Nodesignal, ist ein Value for Value Podcast und wir präsentieren euch keine Werbung. Das heißt, wenn ihr uns unterstützen wollt, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns eine kleine Spende per Lightning, per Paynim, da könnt ihr es auch on-chain anonym schicken oder über die klassischen Value for Value Player uns einen Boost schicken.
Das hilft uns dabei, den Podcast zu betreiben, aber unter anderem dann auch unser Bounty-Programm zu unterstützen und damit dann einzelne Projekte im Bitcoin-Space zu supporten von unserer Seite aus. Genau, wenn ihr uns da was zukommen lasst und auch vielleicht dann die Boost-Funktion benutzt und uns da eine kleine Nachricht schickt, dann werden wir die auch vorlesen, aber das kennt ihr ja bereits. Und das war unser Werbeblock. Alright, gehen wir ins Thema rein.
Blockzeit haben wir, wir haben Value for Value angesprochen, gehen wir ins Thema rein. Was wollen wir heute machen? Wir wollen heute über das Thema KYC in der Praxis sprechen. Ich habe noch keinen richtigen guten Namen dafür gefunden, aber unsere Idee war so ein bisschen, das hattet ihr, Antum, da warst du in der ersten Folge ja auch mit dabei, unter anderem schon ein bisschen angekündigt. Wir wollen heute so ein bisschen darüber sprechen, wie kann man eigentlich Bitcoin kaufen und verkaufen.
Bitcoin ist ja eigentlich auch ein Handelsgut, das heißt, man sollte es nicht nur hodeln, sondern um eine Kreislaufwirtschaft zu etablieren, wollen wir auch Bitcoin wieder verkaufen. Und Ziel unserer Folge ist es heute, dass wir euch mal erklären, wie man von 100% Full KYC, wie man es von klassischen Börsen kennt, hin zu 100% No KYC und alles, was dazwischen ist, wenn es ein 100% No KYC denn gibt, wie man auf diese Art und Weise Bitcoin kaufen und verkaufen kann.
Und da wollen wir euch so ein bisschen dann wirklich von dieser einen Seite zu der anderen Seite führen und die Unterschiede und die Vor- und Nachteile so ein bisschen darstellen und euch auch so ein bisschen ein paar Anbieter als Hinweis geben, wo man dann vielleicht dafür hingehen könnte, weil es Bitcoin-only-Unternehmen sind, also die, wo wir dann sagen können, okay, wenn ihr zu einer Full-KYC-Börse gehen solltet, dann geht nicht zu Coinbase oder
zu sonst irgendeiner Firma, sondern geht eher zu einem Unternehmen, wo ihr nur Bitcoin kaufen könnt und da sind Bitcoin-Hardware dahinter. Ja, aber bevor wir da zu sehr ins Detail gehen, wer kann mir denn mal zum Thema Full-KYC, wer kann mir denn mal ein kleines Intro geben? Da starte ich gerne, weil da kenne ich mich noch ein bisschen aus und beim Rest bin ich dann auch ganz gespannt. Sehr gut.
Genau, Full-KYC, du hast gerade schon gesagt, die einstiegigen Börsen machen das, um da mal einige zu nennen, das sind Kraken, Bison hat es, glaube ich, schon gesagt, Coinfinity, 21Bitcoin, die kennt ihr vielleicht oder vielleicht auch die ein oder andere andere, die haben alle so ein bisschen ihre Vor- und Nachteile, vielleicht gehen wir da noch einen drauf, aber zur Verifizierung oder Authentifizierung, da habt ihr in der ersten Folge von uns schon
gehört, das macht ihr über ein typisches Ident-Verfahren, Post-Ident oder Video-Ident üblicherweise.
Es war vor einer Weile auch mal gang und gäbe, dass man ein Foto gemacht hat von seinem Ausweisdokument und noch eine Utility Bill, also eine Rechnung sozusagen nachgewiesen hat, das kann eine Stromrechnung, Wasser, Abwasser, Haushaltsrechnung, irgendwas sein, wo die Börsen dann eben gucken, gerade so die internationalen Börsen auch, dass der Wohnsitz auch stimmt, also dass die Adressen stimmen, die Zuordnung.
Und genau, ihr verifiziert damit, dass ihr die Person seid, die kauft und müsst auch bestätigen, dass ihr für euch kauft und könnt dann gegenüber einer Bank oder den Behörden nachweisen, wann ihr gekauft habt, wie viel ihr gekauft habt, auch steuerlich gelten machen, was ihr gekauft oder verkauft habt.
Aber das birgt eben auch ein Risiko, weil ihr liefert eure Daten an einen zentralen Punkt und das nennt man in der IT oder in der, nennt man generell auch als Honeypot und das ist potenzielles Risiko, weil eben ein großer Honigtopf mit ganz vielen interessanten Daten zu einem Thema und das könnte in den nächsten Jahren vielleicht ganz interessant werden, wenn man so ein bisschen vorausdenkt, weiß ich nicht, 10 Jahre und man schaut,
wer hat denn jetzt hier in 2023 schon Bitcoin gekauft, wer war denn da so schlau?
Ihr. Und dann sehe ich, wo ihr im Zweifel vielleicht noch wohnt, weil man den Wohnort nicht so oft wechselt oder sogar die E-Mail-Adresse oder Telefonnummern und kann das dann ganz gezielt ja, für meine Bots verwenden, um euch Spam-E-Mails im besten Fall noch zu senden oder vielleicht ein bekannter Fall, nicht unbedingt von der Börse, aber doch ein Fall, wo das so passiert ist, war ja der Ledgerhack, also Hardwarewallet-Anbieter, der die Daten
verloren hat und es soll wohl auch Fälle gegeben haben, wo dann zum Beispiel Fake-Hardwarewallets in der Post gelandet sind von diesem Anbieter, die dann schon vorbespielt waren, wo dann der Private Key dem Angreifer bekannt war und ja, somit können einfach dedizierte Angriffe auf die Personen erfolgen, im besten Fall nur digital. Alles Schlimmere kann man sich ausmalen. Also das so als eines dieser Risiken, wenn man seine Daten da preisgibt.
Aber es hat eben auch die genannten Vorteile, dass man ja den Behörden gegenüber beim Verkauf schneller, einfacher klarmachen kann. Ich habe beispielsweise über ein Jahr gehalten, ich muss nicht mehr versteuern und es ist legitim, dass ich jetzt die Gewinne für irgendetwas nutze. Du hast es gerade schon sehr gut angeführt mit dem Beispiel mit dem Trezor. Da ging es ja dann eher um eine Non-Custodial Wallet, also eine Hardwarewallet, wo man seine Coins selber verwaltet.
Das ist zum Beispiel auch da wahrscheinlich, zumindest ist es bei mir nicht bekannt, dass es eine Full-KYC-Börse gibt, wo man seine Coins Non-Custodial hält. Also das wäre mir sehr, sehr neu. Meistens sind es dann wirklich Custodial Wallets oder einfach nur einfache so ein Account oder ein Konto, wo man dann sieht, okay, ich habe irgendwann mal für 500 Euro Bitcoin zum Beispiel gekauft. Da steht dann drin, ich habe so und so viel Bitcoin, die dem Wert entsprechen.
Aber es ist jetzt nicht so, dass man da einen eigenen Seed zuhält oder da irgendwie im Zweifelsfall die Bitcoin, sag ich mal, in ein anderes Wallet importieren hat, in ein Hardwarewallet zum Beispiel importieren kann oder sonst irgendwie sowas. Das funktioniert da halt nicht.
Was es aber gibt, ist, dass man halt bei den meisten Börsen kann man die Bitcoins zumindest auszahlen, also dann auf ein eigenverwaltetes Wallet, wo man dann halt dann auch wieder dann die Kontrolle dann über diese Bitcoins oder über diese UTXOs dann halt hat. Das ist vielleicht auch nochmal ein wichtiger Hinweis. Es gibt ja den Proof of Keys Day, der ist ja immer Anfang des Jahres und da wird ja dann auch immer das Discreto von den Bitcoin-Maxis dann immer gehalten.
Not your keys, not your coins. Und das ist halt genau das Thema. Wenn man seine Coins nämlich auf einer Börse hat und die im Zweifelsfall nur einen Datenbankeintrag haben, wo drin steht ja der Anthomus hat für 500 Euro Bitcoin gekauft, heißt das aber noch lange nicht, dass diese Börse diese Bitcoins auch wirklich dann halt hat. Nur wenn ihr die wirklich auszahlt und bei euch selbst verwaltet habt, könnt ihr euch sicher sein, dass ihr wirklich im Besitz dieser Bitcoins seid.
Weil gehen wir mal von dem Beispiel aus, Anthomus macht irgendwas Böses und die Börse bekommt das dann halt mit und sagt, nee, ja der Anthomus, dem streichen wir jetzt den Zugang zu seinen Bitcoins, dann ist das, dauert das zwei Sekunden und dann ist der Zugang zu seinen Bitcoins weg und dann ist es vorbei.
Das ist nämlich das große Problem bei so Custodial Wallets und das ist halt dann diesen Trade, auf den man dann halt bei einem Full KYC eigentlich fast immer dann einhergeht, wenn man die Coins dann bei der Börse liegen lässt. Anthomus, hast du da noch einen Take zu? Genau, das ist vollkommen richtig. Also die ganzen Risiken, die einhergehen mit den Börsen, das sollte man auf jeden Fall, dessen sollte man sich auf jeden Fall bewusst sein.
Am Ende mag es vielleicht für die einen oder anderen halt nicht nach einem großen Unterschied klingen, wenn es darum geht, ob man jetzt bei einer Börse registriert ist und man hat selber irgendwie ein Wallet, wo dann eben die gekauften Bitcoins drauf eingehen oder ob man eben einen Zwischenschritt hat und man eben über einfach Auszahlung sich das dann auf sein eigenes Konto schicken kann.
Aber in der Praxis und im Englischen sagt man immer Defaults Matter, also am Ende macht es doch einen riesen Unterschied, weil die allermeisten Leute es halt einfach nicht tun werden und wenn man irgendwie, und da kommen wir sicherlich auch dann im nächsten Kapitel von diesem Podcast dann auf Relay zu sprechen oder eben auch andere, die dieses Modell haben, dass man eben ein eigenes Wallet hat, wo diese Sachen drauf kommen.
Zum KYC-Thema eine Sache, die ich auf jeden Fall nochmal unterstreichen möchte. Ich glaube, es gibt gute Gründe, warum Leute sich dazu entscheiden, ein KYC-Konto zu erstellen bei einer Börse. Das Einzige, was eben in dem Zusammenhang dann wichtig ist, ist bitte streut dann eben nicht eure Daten auf ganz viele unterschiedliche Börsen.
Meldet euch nicht überall an, um mal irgendwie einen Service zu testen und zu sehen, was euch am besten gefällt oder wo ihr irgendwie am lukrativsten dann handeln könnt und irgendwie die Gebühren sind, das ist alles zweitrangig und ich kenne so viele Leute, die es jetzt bereuen am Ende, weil sie am Anfang eigentlich nicht genau wussten und wollten einfach das Beste finden und haben sich überall angemeldet.
Mittlerweile benutzen sie nur noch eins und hoffen einfach nur, dass die anderen Datenbanken irgendwie nicht gehackt werden. Es gibt eben viele Startups in dem Bereich aktuell, die mit Sicherheit nicht die gleichen Standards an Sicherheit haben wie irgendwie große etablierte Banken und selbst die werden immer wieder gehackt.
Deswegen, wenn ihr KYC-Coins kaufen wollt, aus welchen Gründen auch immer, tut das aber dann, sucht euch eine Börse aus und macht alle Transaktionen darüber und dann habt ihr das Risiko minimiert und habt am Ende alle Vorteile, die ihr davon haben wollt.
Eine Sache würde ich vielleicht noch ergänzen wollen und zwar, wenn es jetzt nicht gerade für euch ist, sondern wenn ihr Leuten empfehlen wollt zu kaufen, dann habe ich immer noch das Problem, dass wenn ich bei großen Börsen eben diesen KYC-Prozess immer am Anfang noch machen muss, dann ist das vielleicht ein bisschen hinderlich beim Orange Pillen. Und für die Leute, die es noch nicht kennen, ich glaube die Mehrheit wird es kennen, aber wir kommen ja gleich noch auf alternative Möglichkeiten.
Da gibt es vielleicht auch etwas einfachere Sachen, womit man einfach mal starten kann, sich die ersten Zatz zu besorgen. Das heißt, dieser Anmeldungsprozess als ein kleiner weiterer Nachteil ist eben auch eine Hürde für Leute.
Und das Abdriften in Shitcoins, so habe ich es jetzt mal genannt, weil tatsächlich, wenn immer ich mich bei Kraken beispielsweise anmelde, dann kommt da ein großes Pop-up mit "Wir haben den neuen Shitcoin XY, ab nächster Woche geht es los, melde dich jetzt schon mal an, dann verpasst du keine News" und jedes Mal was anderes, wirklich immer was anderes. Ich bin erstaunt, wie viel den Leuten einfällt. Token hier, Token da.
Ich würde es niemandem mehr empfehlen und ich bin tatsächlich auch dazu übergegangen, wenn ich Leuten versuche Bitcoin näher zu bringen, dass ich einen der hoffentlich gleich folgenden Dienstleister empfehle. Wir gehen gleich noch auf den nächsten Punkt ein. Und vielleicht eine Sache, nicht nur am Jahresanfang, sondern jeden Tag ist Proof of Keys Day.
Also solltet ihr diese Börsen benutzen, ich nutze es auch, kann ich ehrlich zugeben, aber ich habe meinen Intervall, wo ich sage, alles klar, über, weiß ich nicht, über den Wert oder ab dem Datum wird es mir einfach zu heiß. Tatsächlich ist manchmal der Trigger einfach online.
Irgendwer schreibt wieder was bei Twitter, hier, da ist das Risiko oder das ist passiert und ich denke mir, oh, ich sollte vielleicht heute mal wieder in Self-Custody übernehmen und das solltet ihr einfach regelmäßig einbauen, wenn ihr z.B. DCA betreibt oder zwischendurch mal gekauft habt. Immer mal wieder dran denken, schafft euch ein Hardware Wallet an und verwaltet die Keys selbst, dann seid ihr auf der sicheren Seite.
Ja, das sind auf jeden Fall wichtige Punkte, aber da würde ich dann vielleicht noch mal als Anmerkung, wir hatten eben gesagt, wir wollen euch ein paar Beispiele nennen, um quasi dieses ganze Shitcoin-Bling-Bling, was du, wie du es gerade beschrieben hast, wie es z.B. bei Kraken der Fall ist.
Da kann man vielleicht, wenn man sich wirklich voll Kerosin irgendwo bei einer Börse oder bei einem Broker anmelden möchte, dass man dann zu einem Broker geht, der vielleicht einfach nur Bitcoin im Angebot hat, wenn man wirklich Bitcoin kaufen will. Das mag vielleicht für Leute, die halt Bitcoin noch nicht so richtig verstanden haben, schwierig sein, ja, aber da kann ich ja dann gar kein ETH oder was weiß ich was kaufen.
Aber vielleicht ist es dann, wenn man wirklich Bitcoin kaufen will, dann immer noch besser, wenn man da einfach wirklich dann nur fokussiert bei einem Anbieter, die bieten an, Bitcoin zu kaufen und zu verkaufen und dann ist es das.
Und dann weiß man meistens auch, wenn es solche Unternehmen sind, dass diese Firmen auch von Bitcoin betrieben werden und damit dann auch in vielen Fällen auch dem Bitcoin-Ethos sehr sehr zugeneigt sind und dadurch halt auch aus meiner Sicht auch empfehlenswerter sind als jetzt irgendwie, ja, eine Börse, die halt wirklich jeden Coin, der sobald er irgendwie gelistet wird, irgendwo, den müssen wir mit reinnehmen.
Also einfach das so als Hinweis, da sind zum Beispiel genannt Coinfinity als österreichisches Unternehmen oder halt 21Bitcoin, beides österreichische Unternehmen, die mittlerweile ausschließlich nur noch Bitcoin zur Verfügung, zum Kauf und zum Verkauf zur Verfügung stellen und für eine Full-Carry-Sea-Börse auf jeden Fall gute Ansprechpartner sind, wo man die Leute dahinter auch kennt und weiß, das sind gute Jungs oder gute Leute, die das einfach machen und die haben da Erfahrung.
Also wenn ihr da was wollt, dann geht dann eher da hin, weil Beispiel bei Coinfinity ist ja zum Beispiel auch, die supporten ja auch unser Bounty-Programm, dass die immer unsere Bounties nochmal verdoppeln, also auch nochmal danke an der Stelle an Coinfinity, da wissen wir einfach, das sind gute Unternehmen.
Du hast gerade das Thema Stacken oder regelmäßig Stacken, dass man so DCA hat anbietet, da bietet sich natürlich wesentlich besser, wenn man das direkt non-custodial auf die eigene Wallet macht, wie du es gerade beschrieben hast und da bieten sich meines Erachtens sehr, sehr gut die einige Schweizer Anbieter, die wir haben, die dort das Carry-Sea-Lite-Verfahren etabliert haben, wo man eigentlich schon fast dazu gezwungen wird.
Ich glaube, bei allen dreien ist es so, dass man eigentlich nur auf eine non-custodial Wallet stacken kann, also man kann da gar nicht bei denen, glaube ich, direkt custodial stacken. Soweit ich weiß, gibt es das bei allen drei Anbietern, die wir jetzt hier aufgelistet haben namens Relay, PocketBitcoin oder auch Bitter. Da macht man eigentlich ein regelmäßiges DCA auf eine eigene Wallet.
Und, Anton, vielleicht magst du mal so ein bisschen erzählen, was ist denn der Unterschied zwischen Full-Carry-Sea und Carry-Sea-Lite, wie was jetzt meines Erachtens, glaube ich, nur in der Schweiz in der Form, wie man es so kennt, möglich ist. Also die Schweiz hat da so ein bisschen einen Sonderstatus. Was macht denn Carry-Sea-Lite aus?
Genau, also es passt eigentlich ganz gut zur Überleitung des Themas, was du als letztes angesprochen hast, eben mit den Firmen, die von Bitcoin angeladen werden im Full-Carry-Sea-Space. Was man da natürlich halt irgendwie im Hinterkopf behalten muss, so im Zweifel werden die das für sich vielleicht hinter ihre Nutzer stellen, aber am Ende sind sie regulierte Unternehmen und müssen eben sich entsprechend an diese halten, an diese Regulierung.
Und deswegen sollte man sich darauf vorbereiten, dass das potenziell halt auch mit den Daten da schwierig werden könnte. Und es gibt eben andere Unternehmer, die Firmen gegründet haben, die gerade angesprochenen, die dieses Thema ein bisschen umgehen wollten und trotzdem einen Service anbieten wollten, bei dem man Bitcoin kaufen und verkaufen kann, teilweise auch nur kaufen kann. Und zwar, dass sie eben ein Modell aufgesetzt haben, bei dem man möglichst wenig Daten von den Nutzern abverlangt.
Das ist natürlich auch eine regulatorische Frage. Da wieder in der Schweiz ist alles ein bisschen entspannter als in der EU. Und in der Schweiz hat man eben da die Möglichkeit, bis zu 1.000 Franken pro Tag und bis zu 100.000 Franken im Jahr zu kaufen, ohne sich mit dem standardisierten KYC-Verfahren registrieren zu müssen.
Das haben wir ja auch in der letzten Folge angesprochen, dass dieses KYC-Verfahren ja ein wirklich standardisiertes Verfahren ist und nicht einfach nur bedeutet, dass man irgendwo seinen Namen und seine Adresse angeben muss, sondern wirklich alle Punkte durchlaufen muss.
Und das hat sich jetzt das Modell, was eben diese Firmen in der Schweiz aufgesetzt haben, das nennt man jetzt mittlerweile so KYC-Lite, aber am Ende ist es einfach nur, dass man sich über sein Konto, mit dem man bezahlt für die Bitcoin, über Umwegen registriert oder identifiziert.
Das heißt, im Endeffekt muss man halt bezahlen über eine ganz normale SEPA-Transaktion mit seinem Konto und man hat sich ja irgendwann mal bei der eigenen Bank mit einem echten KYC-Verfahren angemeldet, wenn man dann eine Zahlung zu Relay oder Pocket Bitcoin oder Bitter macht und es irgendwann in der Zukunft dann eine Frage gibt von Seiten der Gesetzgebung, dann kann man über Umwegen der Banktransaktion nachvollziehen, wer diese Person war.
Der große Vorteil daran ist, ist, dass die Relay oder Bitter oder Pocket Bitcoin, da will ich jetzt gerade niemanden hervorheben, aber grundsätzlich das Unternehmen, bei dem man eben so einen Kauf durchführt, die halten nicht mehr Informationen als jede andere Person, der man einfach mal eine Überweisung schickt. Das heißt, da ist eben dieses Thema von einem Honeypot ist da nicht gegeben. Am Ende sind alle Nutzer trotzdem identifiziert, allerdings sind die Daten da deutlich limitierter.
Also es liegen zum Beispiel keine Führerscheine, kein Perso, Pass, all diese Sachen liegen da in dieser Form nicht vor. Natürlich halten die ihre, die ganzen Records von Käufen und Verkäufen und so weiter und das haben wir auch in der letzten Folge gehört, direkt von Relay selber, dass die zehn Jahre lang alle Daten aufbewahren müssen, aber da merkt man, diese Unternehmen versuchen, einen Weg zu finden, in dem sie möglichst wenig Daten halten müssen von ihren Kunden.
Und das finde ich, es ist ein sehr guter Kompromiss zwischen diesen beiden Extremen von Full KYC und No KYC, auf das wir gleich noch zu sprechen kommen. Ja, vielen Dank erstmal für die Einführung in KYC Lite.
Mir ist auch wichtig, du hast es gerade schon gesagt, aber ich möchte es wirklich nochmal hervorheben, weil ich es, ich wüsste es schon ein bisschen länger her, aber immer mal wieder in irgendwelchen Gruppen, in Telegram oder halt auch auf Twitter mal gelesen habe, wo davon gesprochen wird, dass KYC Lite Anbieter quasi oder die genannten Anbieter, von denen wir jetzt gerade gesprochen haben, dass das ja No KYC wäre, weil man sich ja nicht authentifiziert.
Was aber vollkommener Schwachsinn ist, wie du es gerade schon beschrieben hast, authentifiziert sich quasi oder identifiziert sich mit seiner Banküberweisung, die in Deutschland zumindest den Namen und den Vornamen enthalten. Und ich hatte mal ein Screenshot gesehen von jemandem, der mal so zwar ein geschwärztes, aber zumindest ein Screenshot von seinem Online-Banking in der Schweiz geschickt hat.
Und da ist es wohl standardmäßig so, das ist in Deutschland meines Erachtens nicht so, aber in der Schweiz ist es wohl so, dass bei jeder SEPA-Überweisung, die man bekommt, sei es jetzt von Unternehmen oder von Privat, dass da eben sogar die Adresse des Senders mitgeteilt wird. Also da steht wirklich die komplette Posteinschrift in jeder SEPA-Transaktion drin. Und das hat für mich jetzt nichts mehr mit No-KRSC zu tun. Das ist halt knallharte Authentifizierung.
Und diese Informationen speichern entsprechend dann auch die genannten KRSC-Leit-Dienstleister. Und in dem Sinne liegen da halt dann auch diese Daten vor. Also ihr identifiziert euch da trotzdem in vollem Maße. Nur die Hürde, dort zu starten, ist halt wesentlich einfacher, weil man einfach diese vorräge Authentifizierung mit Ausweis in die Kamera halten, wie man das jetzt gerade beim Full-KRSC-Prozess hatte, einfach nicht hat.
Was vielleicht auch noch ein interessanter Hinweis ist, ist, dass man bei diesen Dienstleistungen, was wohl auch ein Teil der Regulierung ist oder eine Anforderung der Regulierung ist, dass man auf die Bitcoin-Adressen, auf die man die Bitcoin empfangen möchte, wir haben gerade eben davon gesprochen, dass es eigentlich immer Non-Custodial Wallets sind, die da benutzt werden, dass man da gegenüber dem Anbieter legitimieren muss, dass man Kontrolle über
diese Adresse hat, indem man eine Nachricht, die Anbieter einem zur Verfügung stellt, dass man die signiert. Das macht man dann mit dem privaten Schlüssel, der zu dieser Adresse gehört. Und auf diese Art und Weise kann man dann gegenüber anderen Leuten nachweisen, okay, da nur ich diesen privaten Schlüssel zu dieser Adresse habe, kann ich dann darüber nachweisen, okay, ich kontrolliere diese Adresse auch.
Und da findet dann halt über diese Banktransaktion in Kombination mit diesem Nachweis, dieser Signierung von dieser einzelnen Adresse, ist dann die Regulatorik in dem Sinne für die Schweiz dann erfolgt und dadurch kann dann auch nachgewiesen werden, okay, diese Banktransaktion auf diese Adresse ist zu dieser Person zugeordnet. Und das ist so mehr oder weniger das, was man da dann auch noch zusätzlich halt machen muss.
Das mag für, glaube ich, für Einsteiger auch schon ein bisschen komplizierter sein, wenn man da halt so eine Nachricht signieren muss. Das ist, glaube ich, jetzt nicht so trivial. Anthemus, ich weiß nicht, ob du, es gab ja dieses AOPP-Verfahren, was ja mal in der Schweiz implementiert wurde.
Ich glaube, das wurde auch unter anderem von Chefkrypto oder von anderen Schweizer Unternehmen gebaut, um diese Signierung oder diesen Beweis zu vereinfachen und wurde dann ja letztes Jahr, glaube ich, stark in der Community diskutiert. Kannst du da so ein bisschen zu dem Hintergrund was zu erzählen? Ja, genau. Das war, ich glaube, es ist schon über ein Jahr her. Ich glaube, das war irgendwann im Frühjahr, also Februar '22. Genau.
Und das, genau, ich glaube, es war Chefkrypto und Specter war da auch irgendwie dran beteiligt, glaube ich, und irgendwie einige andere Entwickler, die im Endeffekt eine Lösung finden oder die haben ein Protokoll vorgeschlagen, mit dem man eben dieses Verfahren sehr schnell machen kann, also diese Signierung von bestimmten Adressen, damit man sich legitimiert für solche Auszahlungen auf diesen Börsen.
Und das wurde eben dann gepusht und sollte, ich glaube, das wurde in Specter eben integriert und eben auch bei der Bitbox und eben das ist eben dann aufgekommen, diese Updates sind gekommen und es gab einen sehr großen Pushback in der ganzen Community. Es ging hauptsächlich darum, natürlich in der Schweiz war das bereits eine Regulierung, glaube ich, dass alle Kunden das tun mussten.
Grundsätzlich ist das aber in der weiteren Bitcoin-Community jetzt nicht was, was jeder irgendwie tun muss, auch hier in der EU haben wir das ja nicht. Also zumindest, ich weiß nicht, ob das in der gesamten EU so ist, aber hier ist es zumindest nicht der Fall, hier in Deutschland und in den USA sowieso nicht.
Und ich glaube, viele Leute hatten ein Problem damit, dass wenn man jetzt bequeme Lösungen bereits entwickelt und veröffentlicht und verbreitet und pusht, dass das dazu führen könnte, dass diese Regulierung auch zumindest in der EU dann weiter verbreitet wird.
Und es gab einen Fall in Holland, in den Niederlanden, ich weiß es aber nicht mehr genau, welche Firma das war, aber da wurde auch von der niederländischen Regierung angeordnet, dass dieses Verfahren auch implementiert werden sollte, dass Kunden eben ihre Nachrichten signieren.
Und die Firma hat tatsächlich dagegen geklagt und hat gesagt, dass es eben da kaum eine Möglichkeit so gibt und selbst wenn, also es ist eben aktuell so kompliziert, dass kein Kunde das irgendwie hinbekommt und zusätzlich wird das im Endeffekt eigentlich nur eine Art Signatur repräsentieren, dass der Kunde irgendwie Haftung dafür übernimmt, aber am Ende kann man nicht, trotzdem nicht wissen, wo diese Transaktion hingegangen ist und was mit diesem Geld nachher passiert.
Man wird nie wissen, ob das tatsächlich dieses war. Das war zumindest deren Argumentation und die sind wirklich damit durchgekommen und diese Auflage wurde gekippt. Und das war ein Beispiel, was in diesem Zusammenhang da auch immer wieder gebracht wurde, dass wenn jetzt solche schönen One-Click-Lösungen dann entwickelt werden und verbreitet werden, dass das eben dazu animieren würde, dass vielleicht auch mehr Regulierung in diesen Bereich kommen.
Ich glaube, da war es dann auch dann als das Thema irgendwie, ich glaube durch den Blogbeitrag von irgendwem, ich glaube es war Tracer, die das dann integriert haben, die haben dann einen Blogbeitrag zugeschrieben und dann irgendwie ist das komplett steil durch die Bitcoin-Bubble gegangen und alle haben sich irgendwie ultra darüber empört, gerade dann auch im amerikanischen Space.
Und ziemlich viele Wallets haben das dann, glaube ich, auch wieder rausgenommen, also quasi als Feature in ihren eigenen Wallets gestrichen, einfach nur, glaube ich, um diesem Shitstorm in irgendeiner Form zu entkommen.
Auch wenn es natürlich, glaube ich, auch wie du es gerade schon gesagt hast, sehr, sehr halt nur für die Schweizer im Endeffekt relevant war und vielleicht auch missverstanden wurde, vielleicht in vielen Fällen, wie das halt häufig so ist, wenn halt dann, sage ich mal, irgendeine Diskussion sich im Bitcoin-Space in irgendeine Richtung entwickelt und dann ist es sehr schwierig, da wieder das Thema einzufangen in eine Richtung.
Und das ist so, war zumindest, glaube ich, damals, so, wenn ich mich richtig erinnere, so meine Wahrnehmung, wie das damals mit diesem AOPP-Protokoll dann halt war, wie man diese Signierung, wie du es gerade schön beschrieben hast, dann halt auch machen kann. Genau, eine Sache dazu noch, dass das auf jeden Fall, also man muss verstehen, dass das Signieren von Nachrichten grundsätzlich ist ja einer der fundamentalsten Bausteine von Bitcoin grundsätzlich ist und ja in der Kryptographie an sich.
Das heißt also, dass die Funktion an sich, eine Adresse zu signieren, das ist nichts Neues und das war hier auch nicht das Problem, sondern es ging eben darum, ein Feature da zu kreieren auf diesen Wallets und also ob jetzt Hardware- oder Software-Wallets, um das eben schnell und einfach mit diesen Regulierungen dann, diese zu bedienen.
Und eben weil zu dem Zeitpunkt viele dagegen angekämpft haben, auch rechtlich und eben auch in Form von so Lobbyarbeit, kam das eben rüber als so ein Untergraben von dieser Bewegung, von dieser so Resistance-Bewegung.
Dadurch, dass, was wir gerade eben gesagt haben, es ja wirklich dann fast immer Non-Custodial Wallets halt waren, macht es natürlich das auch sehr, sehr schwierig, wenn es keine Software-Wallet ist, die jetzt zum Beispiel im Beispiel von Relay weiß ich ist, die ja behamdelt ist dadurch, dass die auch wirklich eine App haben, die man sich dann aus den App-Stores dann von Google oder von Apple oder wo auch immer da halt runterladen kann.
Da ist direkt eine Software-Wallet dabei und da findet diese Signierung direkt automatisch im Hintergrund statt.
Das heißt, da muss man das nicht selber machen, aber sobald man halt dann, wie wir es gerade eben gesagt haben, wenn man auf eine Hardware-Wallet zum Beispiel dann seine Bitcoins dann regelmäßig mit einem DCA dann halt stacken will, dann muss man natürlich selber Sorge tragen, dass man mit seiner Hardware-Wallet diese Adresse oder zumindest eine Adresse, auf die das dann geschickt wird, signiert.
Und das macht es natürlich dann schon wieder sehr, sehr schwierig, wenn dann auf einmal dann diese einfache Verfahren dann gekippt wird oder dann halt torpediert wird aus der Bitcoin-Community. Das war zum Beispiel jetzt bei der Bitbox, was sehr beliebt ist, weil es halt auch ein Schweizer Produkt ist, in Kombination mit Pocket zum Beispiel. Die hatten halt diese Integration von AOPP. AOPP, ja genau so hieß es.
Und dadurch ist es halt sehr viel schwieriger geworden, auch diesen Service dann einzurichten initial.
Klar, mit Hilfe von jemandem, der da Erfahrung hat, ist das jetzt kein großes Problem, aber für jemand, der halt so sagt, ich habe jetzt hier eine Hardware-Wallet und dann möchte ich diesen Dienst nutzen, war es dann schon oder ist es, glaube ich, jetzt aktuell schon sehr schwierig, sowas dann halt einzurichten, wenn es einfach die Regulatorik jetzt erfordert, damit man halt diesen Dienst nutzen kann. Das, so viel dann dazu.
Wollen wir nochmal so ein bisschen darüber sprechen, wie das denn genau funktioniert? Also wie findet so eine Transaktion zu so einem Kerasy-Lite-Anbieter statt und wie bekommt man die Bitcoins dann? Ich meine, Calso, möchtest du das mal erklären? Hast du da Erfahrung mit? Nutzt du sowas überhaupt? Vielleicht mal ohne Frage, nutzt ihr das überhaupt? Ja, ich kenne, also ich habe tatsächlich in die Hände genommen und reingeschaut. Natürlich nicht. Sehr gute Frage. Keine Art, hiermit.
Also ich habe das im Testnet mal probiert und ich habe einfach mal reingeschaut in die Relay-App. Wie du schon gesagt hast, mit der integrierten Wallet ist es relativ einfach, gerade so auch fürs Orange-Pillen für den Leuten. Dann bei PocketBitcoin, die Jungs kenne ich und das ist eben genau auch der Grund, warum ich gedacht habe, da kann ich Vertrauen haben, dass ich das nutzen kann und das dann auch eine Zeit lang nutzt.
Und da habe ich tatsächlich auch ohne dieses AOPP, also Address Ownership Proof Protocol, habe ich gerade mal kurz rausgesucht, ging das auch ohne noch ganz gut. Und ich habe auch den einen oder anderen, den ich Orange-Pilled habe, wenn man es dann mal schafft, dazu bekommen, das dann zu verknüpfen. Ich glaube, die machen einen ganz guten Job. Also wenn ihr da mal auf die Internetseite geht, die führen euch wirklich Schritt für Schritt relativ idiotensicher.
Ich will jetzt hier keinen anprangern, aber die führen euch da durch und ihr könnt dann Schritt für Schritt eben den Prozess durchlaufen, die Adresse auch zu verifizieren. Ich glaube, die größere Schwierigkeit ist es dann, den XPAP zu verifizieren, was auch geht. Das bedeutet einfach eure weiterführenden Adressen.
Das heißt, dass wenn man nicht bloß auf einer Adresse stacken möchte, sondern mit jeder Transaktion, mit jedem Kauf auf eine neue, was ja immer wieder empfohlen wird, eben kein Adress Reuse, also nicht das Wiederverwenden von Adressen, eben zu fördern, gerade wenn man regelmäßig kauft, dass man nicht alles in einer Adresse sammelt und damit auch wieder ein Informations-Honeypot bildet. Genau, das ist eine Schwierigkeit und ich glaube, das wäre vielleicht einfacher geworden durch das AOPP.
Und generell zum Prozess, also ihr bekommt, wenn ihr euch dann auf der Internetseite von Pocket Bitcoin beispielsweise anmeldet, dann gebt ihr eine E-Mail-Adresse an. Die braucht ihr, um beispielsweise später nochmal zu schauen, wie waren denn die Bankverbindungsdaten, die ihr auch auf der Webseite dann im nächsten Schritt bekommt, wohin ihr dann Geld überweisen müsst mit eurem normalen europäischen Bankkonto per SEPA.
Nicht nur in die Schweiz, es gibt alternativ auch Anbieter, ich glaube, Pocket unter anderem, die auch UK und ich glaube auch niederländische Kunden haben. Aber da gab es auch ein Hin und Her, da müsst ihr einfach mal schauen auf der Seite, was die gerade anbieten. Da gibt es immer mal wieder auch Diskussionen, habe ich mitbekommen, mit den Banken selbst. Genau, und dann variiert das.
Und es wird natürlich immer geschaut, dass eine Bank gewählt wird, die auch zum Beispiel Sofortüberweisungen anbietet. War nicht von Anfang an der Fall, geht aber mittlerweile. Also ihr könnt wirklich auch per Instant-Payment direkt euer FOMO austoben und Geld hinüberweisen und seht das dann an dem Tag selbst in eurer Wallet. Das funktioniert zum Beispiel bei Pocket Bitcoin so, dass die Transaktionen gebündelt werden. Das spart euch Transaktionsgebühren.
Ihr macht eure Überweisung beispielsweise am Freitagvormittag um 8 und bis spätestens 22 Uhr, wenn ich mich nicht irre und sich das nicht geändert hat, kriegt ihr dann die Bestätigung einmal per E-Mail und aber auch in der Wallet eures Vertrauens, eurer selbst gehosteten Wallet, kommen dann die Sats an. Also da seht ihr dann eben auch, dass die Auszahlung erfolgt ist oder zumindest angestoßen wurde.
Und soweit ich weiß auch immer mit genügend Transaktionsgebühr, so dass es dann auch wirklich an dem Tag ankommt. Genau so ist es dort bei Relay ähnlich. Und man überweist es auch an die vorgegebene Bankverbindung, sieht es dann in der App von Relay direkt und der Kauf wird auch direkt ausgelöst. Ich weiß nicht, ob es auch die Option gibt, dass man Fiat hält. Ich glaube schon. Genau, ich glaube, man kann in der Relay App auch sagen, man kauft dann zu einem späteren Zeitpunkt.
Bin mir nicht ganz sicher. Thorsten, du schaust nicht wegen? Nein, ich weiß nicht. Das würde natürlich auch wieder andere Anforderungen halt machen, weil du ja dann wieder irgendwo einen Account bei denen halt haben musst, also ein Bankkonto eigentlich, auf dem das Geld dann gehalten werden muss, also das Fiat-Geld. Und da müsste man sich eigentlich wieder vollständig authentifizieren. Deswegen glaube ich nicht, dass das funktioniert.
Das ist vielleicht noch ein wichtiger Punkt und ich glaube deswegen gegen das. Können wir aber auch gerne nochmal nachgucken oder ihr schaut auch einfach mal in die Apps rein. Bei Pocket kann man beispielsweise, das hat Anthomus schon mal angeteasert, man kann nicht verkaufen. Vielleicht auch ein Kritikpunkt für Leute, die jetzt das erste Mal georangebilt wurden und merken, das geht hoch, ich will verkaufen.
Wir raten natürlich immer davon ab, man soll hodeln, aber wir haben das in der ersten Folge diskutiert und man sollte das auch wirklich auch differenziert betrachten. Wer zum Beispiel davon lebt, wer Einnahmen generiert, der will auch verkaufen und das geht bei Pocket Bitcoin nicht. Du stackst nur. Bei Relay zum Beispiel geht es aber. Und ich hätte gesagt, dass dann die Fiat-Menge auch in der App angezeigt wird und auch dann wieder von dort ausgezahlt werden kann.
Aber genau, das müssten wir mal nachdenken. So tief müssen wir jetzt in die einzelnen Apps glaube ich auch nicht reingehen. Wichtig ist nur, das sind die Verfahren, die sind über diese Art von Kerasie relativ ähnlich. Ihr bekommt irgendwie Verwendungszweck, der euch persönlich dann zugeordnet wird. Ich schicke da Geld hin und dann werden euch die Bitcoins mehr oder weniger relativ kurzfristig on-chain ausgezahlt, stand jetzt. Wo wir auch jetzt schon was anteasern können an der Stelle.
Wir haben auch schon einen Termin, einen Aufnahmetermin vereinbart bei Pocket, wo wir gerade beim Thema sind. Die werden jetzt Ende des Monats, also wir sind jetzt aktuell im Juni 2023 und die werden Ende Juni wohl die Beta verlassen, dass jetzt dann auch Auszahlungen über Lightning ermöglichen werden.
Das heißt, dass man da gerade, wenn man so Situationen hat, wie wir sie jetzt in den letzten zwei Monaten hatten, wo die Mempool-Fees sehr, sehr hoch sind durch die Inscriptions und durch andere Dinge, die jetzt dann im Mempool laufen, dass man darüber dann halt off-chain dann auch gegebenenfalls decken kann.
Da werden wir dann sehen, wie es dann läuft, aber da haben wir dann einen Termin mit Pocket in den nächsten Wochen und da werden uns dann die Jungs von Pocket selber dann auch mal berichten, wie das Ganze implementiert worden ist, wie das technisch funktioniert. Also das wird dann ein weiterer Tech-Boost werden. Da könnt ihr euch schon mal drauf freuen, dass ihr da auch einiges dazu im Thema hören werdet. Habt ihr noch Thema zu KYC Lite oder sollen wir zu unserem Lieblingsthema kommen?
Sehr gerne. Alright. Beide nicken oder beide sagen, sie haben nichts mehr. Dann kommen wir mal zum Thema "Classic No KYC" bzw. "No KYC in unterschiedlichen Abstufungen". Da gibt es, würde ich das in mehreren Stufen darstellen, weil es ist ein Unterschied meines Erachtens, ob man, sag ich mal, über eine dezentrale Börse Peer-to-Peer Bitcoin kauft und trotzdem immer noch das Bankensystem benutzt, wie es jetzt zum Beispiel bei Robustats oder sowas passiert oder bei Bisk.
Das sind so Beispiele, da können wir gleich noch ein bisschen weiter detaillierter darauf eingehen. Oder indem ich mich mit Anthemus in Köln oder wo auch immer auf dem Marktplatz treffe. Ich gebe ihm 100 Euro in die Hand und er schickt mir dafür auf meine Non-Custodial Wallet Bitcoins. Das ist meines Erachtens eine andere Art von No KYC.
Also das eine ist halt schon, weil da halt einfach kein Fußabdruck auf dem Bankensystem stattfindet und das hat aus meiner Sicht nochmal eine andere Qualität, kann man es vielleicht nennen, aber es hat halt einfach auch wieder Trade-Offs. Und das ist jetzt ein bisschen, wo ich jetzt gerne dran ein bisschen noch reingehen möchte.
Aber fangen wir erstmal mit dem einfachsten vielleicht halt an oder der einfachste Einstiegspunkt in No KYC und das ist das, was ich gerade gesagt habe, über so eine dezentrale Plattform.
Das sind halt Alternativen zu den Full-Carry-C-Börsen, das sind halt dezentrale Plattformen, wo man sich halt hingehen kann, man meldet sich dort nicht an und diese Plattformen dienen im Endeffekt nur dazu, um Handelspartner, in dem Sinne Peers, also Anthemus und mich in dem Fall, wenn wir das handeln wollen, zusammenzubringen und quasi den Ablauf zu automatisieren, dass da wenig bis keine Schindluder in der Transaktion passieren kann.
Wer möchte denn von euch beiden da mal ein bisschen tiefer reingehen, bevor ich jetzt hier die ganze Zeit nur noch nur rede? Anthemus, wie ist deine Erfahrung mit No KYC Plattform? Hast du welche? Ja, teilweise auch, definitiv nicht mit allen. Ich finde also, die Unterscheidung ist auf jeden Fall gut betroffen, dass man eben zwischen
den dezentralen Börsen bzw. oder den No KYC Börsen und dann aber auch anderen Formen von Einnahmen von Bitcoin da differenziert, aber ich finde auch, dass bei diesen Börsen, diesen No KYC Börsen gibt es auch nochmal die Unterscheidung zwischen einer echten dezentralen Börse und einem Unternehmen, das ein Peer-to-Peer-Handeln ermöglicht.
Es gibt eben hier auf der einen Seite die Unternehmen wie Peach Bitcoin oder auch HODL die eigentragende, regulierte Unternehmen sind, die aber eine Plattform bieten, auf der einzelne Personen zusammenkommen können und miteinander handeln können.
Im Endeffekt kann man sich das wie ein Kleinanzeigen-Plattform vorstellen, wo einzelne Personen reinkommen, kleine Angebote reinstellen oder auch größere Angebote reinstellen können und man somit im Endeffekt wie so ein Orderbook hat und damit kann man dann als Käufer zum Beispiel reingehen und gucken, wer möchte gerade verkaufen und auch andersrum und dann kann man sich etwas raussuchen und am Ende kommt man zu einem Ergebnis und schließt den Handel ab
und da gibt es eben diese Unternehmen, die diese Plattformen bieten, wie angesprochen Peach Bitcoin und HODL HODL und dann gibt es aber die andere Form und das ist im Endeffekt vom Nutzer, so von der User Experience ist das ähnlich, aber dahinter stehen keine Unternehmen.
Also das wären zum Beispiel BISC und auch RoboSats und das sind, also zum Beispiel bei BISC, das ist ein Peer-to-Peer-Protokoll, das heißt im Endeffekt, da gibt es kein Unternehmen, es gibt kein Zwischenmann, also man verbindet sich direkt mit der Software auf seinem Laptop, mit der Software auf dem Laptop von einer anderen Person und das ist wirklich ernsthaft Peer-to-Peer und somit sind natürlich auch da bei diesen Unternehmen, wie Peach und HODL
HODL, ist es nochmal deutlich limitierter, was für Daten die haben, aber es ist trotzdem nicht null und es gibt immer noch eine Adresse, wo die Firma gelistet ist, wo im Endeffekt halt auch angeklopft werden könnte und nach bestimmten Daten halt gefragt werden könnte.
Genau, also um das mal einmal näher darauf einzugehen, zum Beispiel bei BISC, das ist einer der größten dezentralen Plattformen, auf denen man kaufen kann, da kann man fast weltweit, das da Angebote in sehr, sehr vielen verschiedenen Währungen und da die Hürde, um dort einzusteigen, ist vielleicht etwas größer, also im Endeffekt, da das wirklich Peer-to-Peer ist, bedeutet das, man muss sich einmal die Software runterladen, man installiert
sich das auf dem Computer, auf dem Laptop, wie auch immer und dann hat man wirklich einen eigenen Server quasi auf der eigenen Maschine laufen, das sieht im Endeffekt genau so aus, wie wenn man sich ein normales Programm installiert, fährt das hoch und dann bekommt man dort in dieser Software sein eigenes Wallet, muss sich da zwölf Wörter aufschreiben und dann verbindet sich diese Software mit anderen Softwares, die auch gerade laufen und dann kann man dort eben mit anderen handeln.
Der große Nachteil bei diesem System ist eben, dass man eine Kaution hinterlegen muss, damit man diese Transaktionen eben absichern kann, weil es gibt eben keinen Mittelmann, der eben als Mediator irgendwie dann halt die Gelder in Verwahrung nimmt während im Handel und somit muss man eine Kaution stellen, falls man eben dann doch das Geld nicht überweist und das kann man eben nur in Form von Bitcoin tun und damit muss man immer ein bisschen
Bitcoin haben, wenn man auf Bithub traden möchte, das heißt für Leute, die zum ersten Mal was kaufen, brauchen die irgendwie eine kleine Summe Bitcoin, um da überhaupt starten zu können, das heißt man muss jemanden kennen oder man muss das irgendwo andersher besorgt haben, aber auch da gibt es die Möglichkeiten, das geht jetzt vielleicht schon sehr ins Detail, aber die haben zum Beispiel so auf Keybase so Supportgruppen, auf denen man quasi einen
kleinen Chat mit ein paar Leuten, die springen da rum und die bieten einem einfach mal so schick mir 10 Euro auf PayPal und ich schick dir ein paar Sets rüber und dann kannst du loslegen und klar, vielleicht passiert es mal, dass jemand einen abzieht, aber dann waren es halt auch nur 10 Euro, aber diese Möglichkeit gibt es.
Das war schon sehr, sehr, sehr detailliert, ich würde da gerne gleich auf noch ein paar Punkte eingehen, aber vielleicht auch noch eine kleine Ergänzung, da greifen wir vielleicht auch schon so ein bisschen vor, ist vielleicht, ich meine viele von euch sind wahrscheinlich mittlerweile auch schon, die unseren Podcast hören, auf jeden Fall auf 21 Meetups oder generell auf Bitcoin Meetups unterwegs und das lässt sich auf jeden Fall schon als Quelle,
wo man dann vielleicht den einen oder anderen findet, der ein paar Bitcoin oder paar Sets, ein paar Bitcoin ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber zumindest ein paar Sets verkauft, die man dann als Startgeld nehmen kann, damit man dann auch auf diesen genannten Plattformen wie Bisco oder RoboSets dann um seine Kaution zu hinterlegen kann, damit man damit dann halt starten kann.
Ich glaube, wenn man die Leute fragt und wirklich auch seine, also das ist zumindest meine Meinung, wenn jemand zu mir kommt und sagt, hey, ich interessiere mich für eine OKRSE-Plattform, ich brauche irgendwie ein bisschen Startgeld, kannst du mir da helfen? Wenn jemand so zu mir ankommt, sage ich dann, ja klar.
Also ich glaube, da sind sehr, sehr viele Leute, die halt einem auf dem Weg gerne dabei helfen würden und ich glaube, auf Meetups ist man da einfach an der richtigen Adresse, da wird es immer jemanden geben, der einem da bestimmt so dieses kleine Startgeld da gibt. So viel dazu, aber ich würde gerne noch mal so ein bisschen auf diese beiden Unterschiede, du hast es gerade gesagt, wir haben bei RoboSets und bei BIS keinen Mittelsmann.
Also das heißt, wir müssen diese Kaution einbringen, um da mehr oder weniger, dass beide Handelspartner "skin in the game" haben. Damit kann man es ganz gut beschreiben, damit beide quasi keinen Anreiz haben oder die Spieltheorie so ist, dass man keinen Anreiz hat zu betrügen. Das ist ja zumindest so meine Erklärung dafür.
Was ich mich aber so ein bisschen frage, ich weiß nicht, Anthemus oder Karlso, einer von euch weiß einer, wie das zum Beispiel bei Peach oder bei HODLHODL funktioniert, da gibt es ja diese sogenannten, ich habe das immer nur unter dem Schlagwort "escrow" gesehen, was übersetzt "treue Hand" oder "Hinterlegung" oder sowas ist. Weiß einer von euch, wie das funktioniert?
Weil das ist ja im Endeffekt dann so die Alternative zu dieser Kaution, wie wir sie jetzt dann haben, indem wir selber was hinterlegen und wie ist das bei diesen Plattformen? Können wir das noch mal irgendwie auseinanderdröseln?
Tatsächlich, also ich habe diese beiden Plattformen noch nie selber benutzt, deswegen kann es sein, dass ich da nicht alle Details habe, aber im Endeffekt ist es ein ähnliches System, wie auch bei BISC mit dieser Kaution, also dieses Escrow, nur eben, dass es bei BISC wirklich im Bitcoin-Protokoll darüber läuft.
Im Endeffekt bei BISC schließt man ein 2 von 2 Multi-SIG ab mit dem Handelspartner und dadurch schließt man quasi diese Gelder ein und nur wenn beide nachher zustimmen, dass die wieder freigegeben werden, werden diese Gelder an beide wieder zurück überwiesen. Und das ist ein 2 von 2, was nach 14 Tagen, glaube ich, automatisch auf ein Single-SIG-Wallet übergeht. Das ist ja wahrscheinlich dann noch so ein Timelock-Contract, der darauf gelegt wird.
Genau, und das degradiert dann und dann geht das quasi über zu den Mediatoren, zu diesen ehrenamtlichen Mediatoren aus der BISC-Community und die entscheiden dann irgendwann. Das ist das Vorgehen. Und im Endeffekt ist es das gleiche Prinzip von dieser Kaution bei HODL/HODL, nur da weiß ich, ich glaube, das läuft aber auch über ein Multi-SIG und nicht, dass man es denen einfach nur überweist.
Das wäre jetzt auch meine Erklärung, dass es da irgendwie, dass es da einen zentralen Server gibt, der halt sagt, Transaktionen von der Seite wurde bestätigt, die Transaktionen hier, die Einzahlung, die haben wir bekommen, okay, wir geben das jetzt einfach frei.
Und dass die im Endeffekt ja dann diese, dass über ein Protokoll, wie es intern verankert ist, diese Transaktionen einfach sicherstellen, dass die Zahlung erst freigegeben wird, also die Bitcoins erst ausbezahlt wird an den Käufer, wenn der Verkäufer auch bestätigt hat, dass er die Vierzahlung erhalten hat. Also dass das wahrscheinlich über so einen Service dann halt läuft. Wäre jetzt auch meine Erklärung dann, aber ja.
Aber es ist schon mal ein guter Hinweis, dass das Ganze über Multi-SIG dann auch bei BISC zumindest läuft.
Ich kann da auch ein bisschen eigene, hab da auch, als ich damit gestartet habe, hab ich mal auch ein bisschen eigene Erfahrungen gemacht und das vielleicht auch nochmal ein Hinweis, zumindest bei BISC und bei Robustat ist es, glaube ich, auch so, aber da ist es nicht so hart, wie ich weiß, aber bei BISC hat man zumindest ein relativ starkes oder hartes Regelwerk, wo halt drinsteht, das und das muss der Käufer machen, das und das muss der und der Verkäufer machen.
Und wenn das und das der Käufer oder der Verkäufer macht und von diesem Protokoll, wie es definiert ist, abweicht, steht da halt ganz klar definiert, wie viel Satz von der Kaution oder wie viel auch immer dann den jeweiligen Handelspartner dann halt abgezogen wird.
Das sind halt knallharte Regeln, die halt einfach dadurch dann einen Incentive liefern, wo dann halt schon von vornherein festgelegt wird, wenn du dich falsch behält, verlierst du im Zweifelsfall einen Teil deiner Kaution oder vielleicht sogar noch, dass du noch einen Teil, dass der Verkäufer sogar einen Teil seiner verkauften Satz wieder zurückerhält und dass du nur irgendwie 80 Prozent deiner gekauften Satz halt bekommst oder solche Dinge. Das gibt es halt durchaus auch.
Da sollte man auf jeden Fall ein bisschen darauf achten. Ich will euch da jetzt keine Angst machen, aber das ist da halt schon über dieses harte Regelwerk dann auch geregelt, damit wirklich dieses Protokoll, wie du es gerade gesagt hast, weil da einfach nur wirklich ein Extremfall, so ein ehrenamtlicher Mediator dann dahinter steht, um solche Extremfälle dann halt irgendwie oder solche Streitigkeiten dann halt zu lösen, da halt hinter steht.
Das Rest soll halt über das Protokoll automatisiert geregelt werden. Genau. Also ich kann auch sagen, also das passiert wirklich selten, dass man bis in diese Mediation geht und im Endeffekt in den meisten Fällen, wenn das mal passiert, dann waren das irgendwie mal Missverständnisse oder technische Probleme und nur sehr selten dann auch wirklich Vorsatz.
Ich würde es definitiv nicht jedem empfehlen, wenn man irgendwie gerade ganz frisch irgendwie das erste Mal Bitcoin irgendwie selber hält oder zum ersten Mal mit irgendwie Seeds und privaten Schlüsseln umgeht oder irgendwie so grundsätzlich das ganze Konzept. Das ist schon die eher fortgeschrittene Version. Es gibt definitiv die anderen Lösungen, wie selbst über HODLHODL oder Peach. Die haben immer noch einen Support, den man mal halt anschreiben kann und so weiter und so.
Das ist auch deutlich benutzerfreundlicher gemacht, gerade Peach, da das halt auch so eine mobile Plattform ist. Also man kann das eben auf dem Handy halt haben. Das ist sehr intuitiv und funktioniert auch gut. Ich weiß nicht, also ich benutze das selber nicht. Deswegen weiß ich, die haben das letztes Jahr in Riga, glaube ich, angekündigt. Das war jetzt ziemlich genau vor zehn, elf Monaten. Ich weiß jetzt nicht, wie groß so die Nutzerbasis ist mittlerweile, wie viele Angebote es da gibt.
Aber das ist so als Staat, wenn man eben noch nicht so im Game ist und alles irgendwie oder sich noch nicht so wohlfühlt mit diesen so ganz mit so Self-Custody und Transaktionen machen, all diese Sachen, dann ist es vermutlich ein besserer Schritt zuerst eben zu diesen Plattformen zu gehen, wo der Umgang deutlich entspannter ist. Ja, ich habe da auch zwei Ergänzungen zu, die mir jetzt dann nochmal einfallen, bevor wir dann vielleicht auch dann schon direkt zum nächsten Thema gehen.
Was witzig ist bei Peach, Karlso gleich gerne, Peach ist auch, du hast gerade eben gesagt, es ist ein Schweizer Unternehmen und das ist auch das Witzige, die müssen auch, obwohl es ist ein reguliertes Unternehmen, aber sie halt keine Benutzerdaten in dem Sinne halten, aber dennoch müssen sie über eine anonymisierte ID, die sie auf dem Gerät generieren, sicherstellen, dass man wieder von diesen besagten 1000 Franken oder 1000 Euro nicht mehr pro Tag handelt.
Das ist eigentlich witzig, dass sie das trotzdem dann über die App dann halt sicherstellen müssen, dass dann über dieses Endgerät, was man da benutzt, auch wenn es anonymisiert ist, in dem Sinne ist, dass man da nicht mehr als 1000 Franken beziehungsweise Euro dann halt handelt pro Tag. Das ist bei Peach so, das zeigt auch nochmal, dass wir hier wirklich ein reguliertes Unternehmen haben, was bei RoboSats und bei BizKite nicht der Fall ist.
Eine Frage, die ich hatte, wisst ihr, ob Peach mittlerweile Open Source ist? Genau, das wollte ich kurz noch ansprechen. Peach ist aktuell immer noch in der Early Access Variante, aber nicht mehr so stark limitiert wie nach dem Release. Also anfangs war es ja, genau, war das eine Closed Beta, ne, meine ich.
Auf der Baltic Honey Badger, genau, war das eine Closed Beta, da gab es nur ein paar Einzelplatz-Lizenzen, aber jetzt kann man einfach, zumindest bei Android sehe ich es, kann man sich einfach registrieren und man bekommt auch ziemlich sofort dann Zugriff. Und es gibt auch die ein oder anderen Handelspartner. Also ich habe das einfach mal getestet und als Käufer brauche ich keinen Escrow oder keinen initialen Wert hinterlegen, das fand ich ganz spannend.
Ich sage einfach, wie viel ich kaufen möchte in der App, ist auch ganz cool gemacht, alles auf dem Handy, wie du ja schon sagtest, und gebe an, in welchem Rahmen ich kaufen möchte und dann sucht die App mir Handelspartner, beziehungsweise schlägt mir diverse vor und dann kann ich mir einen dieser auswählen anhand von, also genau, ich sehe hier Bewertungen von Super Trader, Fast Trader, Early Adopter, kann man sich ja relativ leicht übersetzen,
also Leute, die halt oft handeln, dafür bekannt sind, dass sie schnell handeln und dass sie schon zeitig dabei waren. Und was ich ganz spannend finde, nachdem ich jetzt nach längerem die App mal wieder geöffnet habe, ich sehe den Preis über KYC, also so nennen sie es tatsächlich auch. Also ich habe jetzt einfach mal eingegeben, ich würde von 0 bis 250 Euro ausgeben wollen und bekomme dann hier Satz als Offer, auch die Umrechnung in Euro und in Klammern steht dann 6,5% over KYC Preis.
Ich glaube, das ist vielleicht nochmal ein valider Punkt, den wir auf jeden Fall ansprechen sollten bei diesen Börsen oder überhaupt beim Non-KYC kaufen. Ich glaube, entweder später oder jetzt. Genau, die andere Offer ist dann gleich mal 11% drüber, also man hat dann schon den Mehrpreis. Das ist vielleicht auch nochmal ein wichtiger Punkt, den du gerade ansprichst, das ist auf jeden Fall so.
Wir haben ja sonst, wenn wir quasi Full KYC kaufen, haben wir normalerweise den Marktpreis oder wir haben einen Spread, das kommt immer so ein bisschen darauf an, bei welcher Börse man das halt kauft, aber normalerweise hat man entweder den Marktpreis und bezahlt darauf eine prozentuale Gebühr oder man bezahlt einen erhöhten Kaufpreis als der aktuelle Markt, das ist dann der Spread und wenn man das dann zum gleichen Zeitpunkt direkt wieder
verkaufen würde, macht man halt einen Verlust, weil der Spread halt dann im Verkauf halt entsprechend niedriger ist, beziehungsweise das ist dann der Marktpreis. So funktioniert das dann. Das sind regulierte Unternehmen. Bei den KYC-Light-Unternehmen, die wir gerade eben aus der Schweiz angesprochen haben, ist es meistens so, dass man da auch eine fixe Gebühr prozentual bezahlt, meistens ist es so 1,5%.
Ich glaube, da haben sie sich so mehr oder weniger, so 1 bis 1,5% haben sie sich so an den Kaufgebühren, die sie halt dann direkt vom Kaufpreis dann abziehen und man bekommt dann entsprechend nur die reduzierte Anzahl von ZAZ ausbezahlt und bei der No-K-Ratio-Plattform, da geht halt alles eigentlich darüber, über das sogenannte Premium.
Das Premium ist halt der Preis, der, man hat so ein Aggregat von dem aktuellen Bitcoin-Kurs, der sich wahrscheinlich aus vielen unterschiedlichen Börsen weltweit zusammensetzt, das ist dann so der Durchschnittspreis, der weltweit bezahlt wird und darauf bezahlt man dann auf der No-K-Ratio-Plattform meistens ein Premium von, wenn man Glück hat, einem halben Prozent, aber bei Peach oder bei anderen Plattformen kann es durchaus schon mal sein.
Natürlich muss vorausgesetzt, die Leute müssen auch einen Käufer für diesen Preis finden, dass man da sogar dann ein zweistelliges prozentuales Premium dann auf den Kaufpreis bezahlt. Also, dass man dann, wenn der Kurs 30.000 Euro ist, man zählt so 10% Premium, kauft man es halt dann für 33.000 Euro, den Bitcoin dann. Das muss man sich dann einfach bewusst sein. Aber das ist halt dann der Aufschlag, den man dann bezahlt, ohne sich vorher registrieren zu müssen.
Das muss man sich halt dann immer wieder im Klaren sein, dass das mehr oder weniger der Trade-Off ist, den man vielleicht dann dafür aber auch bezahlt. Also man bezahlt im Endeffekt dann, dass man Sats ohne KYC bekommt. Und das ist halt immer dieser Aufpreis. Ja, ich meine oft ist es ja eben genau so, dass man das Gefühl hat, auf diesen großen Plattformen wird alles günstig und dann irgendwann kostlos.
Man denkt sich so, wie können sich irgendwie so große Börsen halten, wenn man irgendwie null Gebühren hat und so weiter. Und am Ende zahlt man mit seinen Daten. Und das ist eben genau der Punkt, dass man hier, ja, sind es eben, im Endeffekt ist es ein freier Markt. Also das sind ja auch nur andere Bitcoiner, die da sitzen und ihre Bitcoin verkaufen.
Und die haben irgendwann ihre Bitcoin halt gekauft und haben die gehalten und wollen halt entsprechend eine kleine Gebühr für sich selber abgreifen dafür, dass sie eben dir die Bitcoin übertragen. Und die wählen selber den Premium, den die ansetzen. Und das ist eben ein freier Markt. Wenn man zu hohe Gebühren setzt, nimmt keiner das Angebot an und dann senkt man das so weit ab.
Und deswegen ist es auch, dieses Premium ist eben jetzt nicht festgelegt und dadurch schwankt es sehr stark je nach Marktlage. Also es ist halt definitiv, ich finde all diese so Peer-to-Peer-Börsen sind sehr gut, wenn es darum geht zu sagen, ich will eine gewisse Summe alle zwei Wochen, einmal die Woche, einmal im Monat, wie auch immer, so dann einfach kaufen und das einfach durchgehend. So dieses so DCA, so Konzept. Aber was nicht sehr gut funktioniert, ist so Buy the Depp.
Also wenn der Markt gerade abstürzt und man will schnell mal was kaufen, das sind, weil am Ende, wir können es ja ganz realistisch sehen, auf diesen Plattformen sitzen nur Hardcore-Bitcoiner. Niemand benutzt BISC, der nicht irgendwie und tradet da Bitcoin, der nicht selber auch ein Bitcoiner ist.
Das heißt, wenn gerade irgendwie, als jetzt zum Beispiel letztes Jahr die ganze FTX-Geschichte war und so weiter, so alle die ja auch auf BISC sind, wissen, das hat jetzt gerade nichts mit Bitcoin zu tun und so weiter. Also die Premiums gehen komplett durch die Decke. Also wenn solche Einbrüche kommen, findet man kaum noch ein Angebot unter 15 Prozent über dem Kurs.
Das heißt, man sollte jetzt nicht da auf Schnäppchenjagd gehen, wenn der Markt einbricht, sondern das bietet sich eher an für regelmäßige Käufe und dann zahlt man halt, man kann ja ein bisschen auf der Lauer sein und mal dann kommt irgendwie ein Angebot rein, was irgendwie nur 0,5 Prozent oder teilweise auch 0 Prozent ist. Es gibt auch mal Situationen, in denen man unter dem Marktpreis kaufen kann, gerade wenn der Kurs gerade rasant steigt.
So im letzten Bullrun hat man das auch oft gesehen, dass man teilweise auch für zwei, vier Prozent unter dem Kurs kaufen konnte und da muss man einfach so ein bisschen Gefühl dafür bekommen, wie am Ende ist es eben ein freier Markt und es sind Käufer und Verkäufer, die zusammenkommen und Angebot und Nachfrage regelt dann diese Premium.
Genau und das ist auch ein guter Punkt, weil wie du es gerade gesagt hast, hinter jeder Handelspartner steckt auch eine Person oder ein Mensch, der halt in einer bestimmten Situation ist, warum er jetzt gerade Bitcoin kaufen oder verkaufen will.
Es kann natürlich sein, dass diese Person gerade quasi so schnell wie möglich irgendwie Bitcoins liquidieren möchte und da auch durchaus bereit ist, dann halt zu einem Preis unterhalb des Marktpreises zu verkaufen, einfach um so schnell wie möglich einen Käufer für seine Bitcoin zu finden. Warum auch immer, es muss jetzt ja kein Preisverweis sein, es kann einfach nur ein persönlicher Lebensumstand sein und sowas kann natürlich dann auch immer kommen.
Das finde ich dann halt, muss man da halt auch immer bedenken.
Was man aber finde ich jetzt bei diesem Premium, wir haben es jetzt gerade die ganze Zeit angesprochen, was man natürlich auch nicht vergessen sollte, diese Plattformen oder diese dezentralen Börsen wollen sich natürlich auch in irgendeiner Form zumindest finanzieren, damit sie den Betrieb, weil da halt auch zumindest im gewissen Teil Leute Proof of Work oder zumindest Arbeit oder Server bezahlt werden müssen, die halt dann zumindest einen rudimentären oder einen
grundlegenden Dienst bereitstellen. Und auf diesen No-Currency-Plattformen hat man natürlich auch Handelsgebühren, die halt auch zwar nicht so groß sind, aber dennoch sind sie dennoch vorhanden, da sollte man halt auch nicht unterstagen. Man kommt dann noch on top zu dem Premium, was man dann auch für die Bitcoins auch noch bezahlt. Das unterscheidet sich von Plattform zu Plattform, aber das ist halt durchaus auch noch vorhanden, was man dann immer wieder berücksichtigt haben muss.
Selbst wenn man einen Bitcoin-Kauf zu 0% Premium halt macht, hat man immer noch trotzdem immer noch die Handelsgebühren, die, ich glaube bei BISC sind es irgendwie 50.000 Satz oder sowas. Das ist jetzt nicht viel oder 5.000 Satz, ich glaube es sind sogar nur 5.000 Satz pro Trade, aber ich weiß es nicht genau. Es ist jetzt nicht viel, aber trotzdem ist es vorhanden dann. Habt ihr noch Punkte zu dem Bereich oder sollen wir mal zum nächsten Punkt übergehen? Ein Punkt hätte ich noch.
Also auf diesen Börsen hat man eben die Möglichkeit grundsätzlich eben das, so wie wir es bei den KYC Lite Unternehmen schon vorgestellt haben, eben und das ist auch die größte Liquidität bei BISC zum Beispiel, das über eine SEPA-Transaktion zu bezahlen.
Allerdings bieten diese Plattform, ich glaube auch mittlerweile alle Plattformen, bieten da auch andere Bezahlmöglichkeiten an, dass man eben diese vier Transaktionen nicht nur über SEPA machen kann, sondern eben auch zum Beispiel über so Revolut gibt es eben so alternative Banking-Apps und dann aber auch teilweise ganz andere Modelle, wie bei BISC zum Beispiel hat man die Möglichkeit das Face-to-Face zu machen, das heißt man
trifft sich wirklich dann lokal, also wenn man jetzt jemanden in der gleichen Stadt findet, dann kann man sich irgendwo im Park treffen und übergibt irgendwie eine Papiertüte mit ein paar Scheinen drin und bestätigt dann quasi den Trade vor Ort und dann geht man. Also das habe ich tatsächlich auch schon mal selber gemacht, um das mal auszuprobieren, das war ganz spannend. Funktioniert tatsächlich, es gibt natürlich sehr wenige Angebote, aber es funktioniert.
Oder eben es gibt auch die Möglichkeit, das über den Postweg zu machen. Man kann so eine Mail-Order machen, das heißt im Endeffekt schickt man einfach nur einen Brief mit dem Geld drin an die Person und dann bestätigt die Person eben, dass das Geld halt angekommen ist und dann wird die Transaktion abgeschlossen. All diese Sachen, da ist die Liquidität relativ gering, aber wenn man wirklich diesen Weg gehen möchte, gibt es diese Option auf diesen Plattformen.
Und weil eine Sache sollte jedem auch als Risiko bewusst sein auf diesen Plattformen, man hat keine zentrale Partei, die die ganzen Daten von einem hat. Allerdings gibt man, wenn man eben mit SEPA handelt, dann auch trotzdem dem Handelspartner seine eigenen Daten. Das heißt, die sehen, von welchem Konto aus man überwiesen hat und so weiter. Das würde ich jetzt, wenn ich zum Beispiel jetzt auf einer KYC-Börse Bitcoin kaufe, habe ich keine Ahnung, woher die kommen.
Also die Person, die ich gerade irgendwie zufällig jetzt mal verkauft habe, da besteht keine Verbindung, weil eben ein Mittelmann dazwischen ist. Und hier handelt man direkt mit einer anderen Person, das heißt man übergibt die Daten an diese eine Person. Und das ist eben, dadurch wird das Risiko dezentralisiert, aber man gibt trotzdem Daten auf. Und das sollte man wissen, wenn man auf diesen Börsen mit SEPA handelt oder auch teilweise mit diesen anderen Banking-Apps.
Wenn man wirklich dann hardcore gehen möchte, dann kann man halt eben diese Face-to-Face oder Mail-Option dann nutzen. Oder eben, und da kommen wir vermutlich jetzt zu, ganz andere Alternativen von KYC-Bitcoin-Akquirierungen. Ja, aber wir können gerne jetzt, wenn du schon mal das Thema nochmal angesprochen hast, können wir da gerne reingehen.
Ich hatte das gerade eben schon mal angesprochen, auf so Meetups kann man es ganz gut machen, dass man wirklich Face-to-Face, Peer-to-Peer-Handel gegen Bargeld hat, macht. Und da einfach diesen Fußabdruck, wie du ihn gerade beschrieben hast, im Banking-System, aber auch gegenüber deinem Handelspartner, der dann auch nicht weiß, wenn du ihm die 500 Euro in Cash in die Hand drückst, weiß er dann auch nicht, wie du heißt, wo du wohnst und wie deine Iban-Nummer oder deine Iban ist.
Das weiß er alles nicht von dir und dadurch ist es mehr oder weniger für beide Seiten. Das ist die anonymste Form und das lässt sich halt über Meetups machen, aber das lässt sich zum Beispiel auch, wie du es gerade gut beschrieben hast, über BISK, zumindest lassen sich darüber Handelspartner finden. Die Wahrscheinlichkeit, da jemanden zu finden, ist wahrscheinlich relativ gering. Das heißt, es ist wahrscheinlicher, jemanden über ein Meetup zu finden, als jetzt über BISK.
Gehe ich jetzt einfach mal davon aus. Außer, man ist irgendwie auf einem Event oder sowas, wo gerade viele Bitcoiner in der gleichen Stadt sind. Das erhöht natürlich die Wahrscheinlichkeit. Ich glaube, es gab jetzt bei Peach zum Beispiel, hatte ich gesehen, hatten sie jetzt letzte Woche ein Update rausgeschoben, dass man darüber als Treffpunkt zum Beispiel hier die BTC Prague nehmen konnte.
Dass man darüber dann halt als Handelsort Peer-to-Peer BTC Prague auswählen konnte und darüber dann Handelspartner suchen konnte. Sowas ist natürlich attraktiv. Ich glaube aber auch, dass zum Beispiel Peach auch einige 21 Meetups sogar auch hinterlegt hat. Also da könnt ihr auch mal gucken, ob es da euer Meetup, wo ihr in der Nähe seid, von 21 auch hinterlegt ist. Aber das wäre aus meiner Sicht dann eigentlich auch die anonymste Art und Weise, Bitcoin zu kaufen. Wirklich gegen Bargeld.
Also da, es ist die einfachste Variante wahrscheinlich für, oder die anonymste Variante für jeden von weiter Handelspartner und man hat keinen Fußabdruck im Bankensystem. Problematisch ist halt nur jemand zu finden. Das ist halt der große Nachteil davon aus meiner Sicht. Was wir vielleicht noch vergessen haben, was aber in eine ähnliche Richtung geht, sind Automaten. Nicht ganz so verbreitet bei uns in Schweiz, Tschechien, ich glaube Polen gibt es da ein paar mehr.
Und vereinzelt kommen ja auch immer mal wieder Anbieter hoch oder versuchen auch sogar eine Lizenz zu bekommen. Ich glaube es gab Bestrebungen oder sogar Erfolg von einem Anbieter schon auch in Deutschland. Müsst ihr mal gucken. Also wenn ihr in größeren Städten lebt, dann gibt es vielleicht immer mal Guerilla-Aktionen, dass irgendein Anbieter sich mal wieder traut, irgendwelche aufzustellen und wartet, bis er verklagt wird. Aber da, auch da, relativ hohes Premium.
Ich habe auch schon von 40 Prozent gehört. Also wirklich hohe Aufschläge auf die Käufe. Ist aber, um es vielleicht mal ausprobiert zu haben oder eben für BISG dann so einen initialen Wert zu haben, vielleicht eine Variante auch, das mal auszuprobieren. Guter Hinweis. Das ist da, genau. Ist in Deutschland aber kann, das kann man an der Stelle schon mal sagen, in Deutschland ist es ab dem ersten Cent full KYC.
Also man muss an den Automaten, die es in Deutschland gibt, muss man sich vollständig authentifizieren. Das hat nichts mit No-KYC zu tun. Die haben alle Automaten, also zumindest alle Automaten, die das nicht machen, sind auf jeden Fall illegal. Das ist zumindest, es gibt ein paar Automaten, die jetzt in den Saturn-Filialen oder sowas sind und die sind alle full KYC. Also es ist in Deutschland nicht erlaubt, sowas zu betreiben.
Was es aber gibt, das weiß ich, man kann in Österreich, das ist vielleicht ganz spannend, bis zu 250 Euro, glaube ich, maximal mit der Angabe von einer Telefonnummer. Meinig kann man mehr oder weniger KYC-frei Bitcoins kaufen, vorausgesetzt man hat eine Telefonnummer, die nicht persönlich auf einen registriert ist, was natürlich mittlerweile auch, glaube ich, sehr, sehr schwierig geworden ist. Aber das habe ich persönlich noch nicht gemacht. Und in der Schweiz am Bahnfahrkartenautomaten.
Ich war ganz eng. Ähnliches, ne? Richtig geil. Genau, auch mit der Telefonnummer. Ich habe es nicht geglaubt, als ich es zum ersten Mal gehört habe. Fahrkartenautomaten, kann man Bitcoin kaufen? Ja, stimmt. Also in der Schweiz muss man leben. Bei der Zitadelle in der Schweiz, in Österreich, die jetzt in Graz ist im nächsten Monat, vielleicht gibt es da ja dann die Möglichkeit, mal irgendwo das mal auszuprüfen an einem Automaten. Wer weiß, vielleicht klappt es ja.
Aber da sind noch keine Informationen rausgekommen. Genau, und dann haben wir ja die schönste aller Formen, Bitcoin für sich zu gewinnen. Und das ist Bitcoin verdienen. Und das ist tatsächlich… Da bist du, glaube ich, auch… 5 Dollar Ranch Attack. 5 Dollar Ranch Attack. Achso, das meinst du mit verdienen? Achso, ich dachte ja… Das sind Leute, die überfallen. Das ist natürlich auch eine Art und Weise, Bitcoin zu verdienen, die man vorher aus dem Honeypot gezogen hat.
Genau. Wenn ihr die Adressen gefunden habt. Nein, wir wollen jetzt hier nicht zu irgendwas anschnüffeln. Das ist aber ein guter Punkt, Antum. Du bist ja hier auch der Einzige von uns aus der Crew. Also, wobei stimmt gar nicht. Martin ja auch. Aber jetzt zumindest hier bei uns im Call, der auch ein Unternehmen hat, die auch Bitcoin als Zahlungsmethode anbieten. Und bei euch, bei Vulkan21, kann man ja auch mit Bitcoin bezahlen. Und da verdienst du theoretisch ja auch Bitcoin.
Und da ist jetzt aber die Frage, sind die denn auch wirklich No-KYC? Also, in meinem Fall definitiv nicht. Also, ich meine, wir haben ja ein Unternehmen. Und wenn jemand eben bei uns im Shop jetzt Produkte kauft, dann, klar, wir bieten das an. Aber woher diese Coins kommen, das ist uns vollkommen gleich. Da wird jetzt keine Analyse durchgeführt. Aber wir müssen natürlich alle Einnahmen versteuern und angeben. Ich meine, deswegen würde ich das definitiv jetzt nicht als No-KYC bezeichnen.
Allerdings gibt es eben doch in der Bitcoin Community sehr, sehr viele Möglichkeiten, sich zu engagieren und dafür auch eine gewisse, ich würde es mal, Aufwandsentschädigung zu bekommen. Das heißt, wenn man, und das würde ich auch trotzdem in die Kategorie No-KYC einfließen lassen.
Also, ob das jetzt irgendwelche Artikel vielleicht mal schreiben oder irgendwo ein bisschen Webdesign zu machen, Grafikdesign, irgendwo bei irgendwelchen Initiativen mitzuhelfen, einem Newsletter oder irgendwie als, quasi als Selbstständiger, aber in kleinen Sachen. Da kannst du Value for Value ansatzen. Das ist ja schon so. Richtig. Ihr hattet da in der ersten Folge auch darüber gesprochen, je nachdem, wie man diese Informationen, also diese Sats erhält.
Natürlich gibt es da Aufzeichnungen in irgendeiner Form darüber, aber man berührt in dem Sinn zumindest nicht das Bankensystem auf der Art und Weise.
Also zum Beispiel bei uns beim Podcast, wenn ihr uns Sats schickt, dann ist das theoretisch auch No-KYC, weil wir jetzt zumindest, dass die Daten, also wir bekommen die Sats und die Daten darüber sind zumindest nicht jetzt irgendwo in irgendeiner Datenbank für irgendein Unternehmen vermerkt, dass jetzt hier random pleb123 uns 500 Sats geschickt hat.
Aber das trifft natürlich auf den gesamten Content Creator Bereich zu, wobei wir natürlich jetzt hier wieder explizit sagen müssen, wenn ihr das im größeren Stil macht, zahlt schön eure Steuern. Wir machen hier keine Steuerberatung und geben euch auch keinen Anreiz zur Steuerhinterziehung, die da mit einhergeht. Also das ist auf gar keinen Fall. Genau.
Aktuell ist es aber und deswegen würde ich da auch trotzdem die Klassifizierung als No-KYC treffen, weil im Endeffekt, wenn ich jetzt als Selbstständiger arbeite und eine gewisse Summe in Bitcoin einnehme, natürlich gebe ich das in meiner Steuererklärung an und zahle auch darauf Steuern. Aber aktuell ist es nicht der Fall, dass man die tatsächlichen Transaktionen offenlegen muss.
Das heißt, welche UTXO man wirklich hat und ob das eine echte Zahlung war oder nicht, wird aktuell nicht gefordert vom Finanzamt. Deswegen haben wir auch schon in der ersten Folge gesagt, zahlt eure Steuern. Aber hier werden die Coins an sich on Chain, werden nicht erfasst. Genau, das wäre nämlich auch mein Punkt gewesen.
Deswegen würde ich jetzt ja schon sagen, dass wenn du dem Finanzamt sagst, du hast quasi einen Umsatz von 200 Euro gemacht, aber das hast du in Bitcoin bekommen, aber dass du das in Bitcoin bekommen hast, teilst du dem Finanzamt ja nicht zwingend mit. Du sagst dem Finanzamt ja nur, du hast 200 Euro Umsatz gemacht. Oder teilst du dem Finanzamt das schon mit, dass das in Bitcoin bekommen ist?
Eigentlich muss man ja dann eben auch eine Rechnung vorlegen und auf der Rechnung steht ja in der Regel dann halt, in welcher … Aber die Rechnung muss doch dann wahrscheinlich in Euro ausgewiesen werden. Weil das ist ja quasi … Kommt drauf an. Also wenn das in Bitcoin bezahlt wird, dann muss eigentlich auf der Rechnung auch drauf stehen, dass das in Bitcoin bezahlt wurde und zu welchem Wechselkurs.
Also der Eurobetrag und dann zu welchem Wechselkurs und dann, damit man eben das steuerlich erfasst. Ja, ich glaube bei dir ist es ja vielleicht eine andere Situation. Aber wie ist das denn, wenn man als Unternehmen jemand eine Rechnung schreibt? Da steht dann halt drauf, ich habe die und die Dienstleistung erbracht, zum Beispiel als Handwerker und für meine Dienstleistung möchte ich gerne 200 Euro haben oder sowas.
Dann hat ja dann der Empfänger der Rechnung die Möglichkeit, wo dann vielleicht draufsteht, er kann das per Banküberweisung machen, per 200 Euro. Oder er überweist das Geld zu diesem Zeitpunkt, wo er die Rechnung erhält und dann ausführt, das dann in Bitcoin. Weil dann steht auf der Rechnung ja dennoch, Rechnungsbetrag 200 Euro.
Genau und eigentlich muss aber eben in der Steuererklärung und das gilt definitiv auch für Selbstständige, wenn es in Bitcoin bezahlt wird, muss ein Wechselkurs, das heißt ein bestimmtes Datum und eigentlich auch eine Uhrzeit festgehalten werden, wann dieser Betrag überwiesen wurde, damit man da eben dann halt auch einen späteren Gewinn oder Verlust durch Kursschwankungen von dem Bitcoin dann auch festhalten kann.
Und deswegen, also zum Beispiel wenn man jetzt ein Unternehmen hat, wo man oder eben selbstständig ist und Zahlungen erhält, das ist eben super so einen Service wie BTC Pay Server zu nutzen, weil da wird alles festgehalten. Das heißt im Endeffekt, wenn jemand jetzt zu vulkan21.com geht und da irgendwie Produkte kauft und mit Bitcoin bezahlen möchte, wird man zu einem BTC Pay Server geleitet und da steht dann der Eurobetrag.
Und sobald man bezahlt, wird dieser Wechselkurs zu dem Zeitpunkt dann genutzt und man bezahlt und das wird in der Datenbank von BTC Pay Server, den ich selber hoste, dann festgehalten und das kann ich dann später in der Steuererklärung angeben und damit auch dann meine Buchführung führen, wie welche UTXO ich halte und wie da die Wertentwicklung dann war. Das heißt, das muss man definitiv festhalten.
Aber die tatsächlichen On-Chain-Daten im Sinne von auf welchen Adressen liegen diese UTXOs und wie sind da bestimmte Transaktionen zusammengekommen oder wo liegen die jetzt, das wird aktuell nicht gefordert von den Finanzämtern.
Es kann natürlich sein, dass das irgendwann sich ändert, aber wenn ich jetzt selbstständiger bin und ich habe einen Auftrag bekommen jetzt zum Beispiel eine Website zu programmieren für irgendjemanden und ich werde dafür bezahlt, kann ich das irgendwann in meiner Steuererklärung zwar angeben, aber diese Coins On-Chain haben eigentlich keinerlei Verbindung dazu. Ja, guter Punkt. Cool, haben wir den Punkt auch abgehakt. Kalso, hast du noch was?
Ja, ich tippe wie wild im Dokument, dass ich nichts vergesse von meinen Punkten, weil ich gerade so schön davon geredet habe, dass man Dienstleistungen oder Unterstützung anbieten kann. Unser Bounty-Programm, also wer Bock hat, Sats zu verdienen, KOSC-free, more or less, der kann mal in unser Bounty-Programm gucken, ob da irgendeine Entwicklertätigkeit oder Video oder Design-Tätigkeit, unterschiedliche Sachen, die wir anbieten.
Ja, ob man das erfüllen kann, ob man sich die einheimischen kann, kam ja auch schon das eine oder andere Mal zum Ausschütten von den Pots. Und ja, wenn man mit Freunden zum Beispiel was essen, trinken geht und die im besten Fall schon Bitcoiner sind oder es werden wollen, da kann man auch da sich natürlich einigen und die Rückzahlung nicht in Fiat annehmen, sondern nur in Sats. Das ist vielleicht auch eine Möglichkeit.
Wenn man dann eine Auslage macht für die Freunde und dann… Genau, wenn man gerade zusammen das Essen bezahlt hat, dann kann man sagen, komm, dir das sendest du mir aber in Sats, ich will deine Euro nicht haben. Ja, das wäre vielleicht auch noch eine Möglichkeit.
Das ist immer so witzig, weil man sieht immer, also das war gerade, zumindest in Düsseldorf habe ich das ein paar Mal erlebt, da waren Leute immer sehr motiviert, gerade so, wenn dann so sich das Meetup dann so am Auflösen war, gesagt hat, ja, ich übernehme alle Rechnungen, kein Problem, ich bezahle alle Rechnungen, ihr könnt mir das Geld nachher in Sats zurückgeben.
Das ist nämlich genau dann der Moment gewesen, dass die Leute da dann so an No-KRSC-Sats gekommen sind, indem sie dann die Rechnungen, ja, die Zeche bezahlt haben und hintenrum sich dann die Sats dann von den Flaps geholt haben. Ja, das ist ein guter Hinweis.
Ja, gute Idee. Wenn ihr dann nicht schon auf den Meetups sowieso schon K-RSC-Sats direkt von irgendjemandem gekauft habt, dann könnt ihr es vielleicht auf die Art und Weise sagen, ja, ich bezahle gerne das, ich lege das gerne für dich aus oder so. Guter Punkt. Alright, gut, letzter Punkt. Wir sind schon über eine Stunde zwanzig, wir müssen mal ein bisschen Gas geben hier.
Aber letzter Punkt und auch, finde ich, auch sehr wichtig und da sprechen wir über die wahrscheinlich jungfräulichsten Bitcoins, die es gibt und das ist in vielen Fällen auch No-KRSC.
Das ist, wenn man selber Bitcoin-Mining betreibt, also wenn man wirklich dann die Auszahlung der Sats oder der Bitcoin, je nachdem wie, was für eine Größen oder was für einer Größen-Dimension man Mining betreibt, bekommt man die Bitcoin auf eigene Bitcoin-Adressen ausbezahlt und je nachdem, ob man Solo-Mined oder ob man halt im Pool-Mined, da muss man das vielleicht auch noch ein bisschen differenzieren.
Beim Solo-Mining ist es auf jeden Fall No-KRSC, 100 Prozent, weil du es halt einfach dich machst und wenn du mal das Glück hast, einen Block zu erwischen, was ja sehr unwahrscheinlich ist, aber das ist jetzt ein anderes Thema, aber dann ist es auf jeden Fall 100 Prozent No-KRSC. Bei Pools muss man, glaube ich, ein bisschen differenzieren.
Also ich weiß, dass manche oder ich habe gehört, das hatten wir auch in der ersten Folge, glaube ich, von ein paar von unseren sprachlichen Zusendungen gehört, dass manche Pools, glaube ich, auch KRSC verlangen, dass man sich da dann gegebenenfalls authentifizieren muss, aber es gibt auf der anderen Seite auch kleinere Pools.
Ich weiß es zum Beispiel vom Slush-Pool, beziehungsweise jetzt heißt er ja mittlerweile Brains-Pool, da muss man sich lediglich mit einer Mail-Adresse anmelden und der Rest ist quasi ohne weiteren persönlichen Informationen. Also darüber kann man zumindest auch mehr oder weniger KRSC-frei sich an einem Pool beteiligen. Habt ihr weitere Erfahrungen oder auch Erfahrungen mit Mining machen können? Habt ihr da irgendeinen Take dazu? Leider noch keine.
Ich gucke mal so ein bisschen neidisch auf diese ganzen Nerdminer, die jetzt gerade so an den Start gehen. Schau mal, Nerdminer. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit einfach so unfassbar ist. So viel zum Solo-Mining dann. Das ist natürlich noch unwahrscheinlicher. Aber ja, das wäre, wenn irgendein Nerdminer jemals einen Block finden würde, wäre das auch ein 100-prozentiger No-KRSC-Bitcoin-Stack, den er dann erhalten würde. Aktuell noch 6,25 Bitcoin bis nächstes Jahr im Mai, glaube ich, oder so.
Oder wann das nächste High Wing so grob angepeilt ist. Das muss man sich beeilen jetzt. Das muss man sich beeilen. Schnell noch ganz viele Nerdminer anschließen. Also wenn irgendjemand Lotto spielt, hört auf jeden Fall sofort damit auf und investiert lieber darin. Also dann sind die Chancen immer noch besser. Ich finde es interessant.
Ich hatte jetzt beim Loddy gesehen, ich glaube es war noch irgendjemand, der war jetzt auch auf dem Prag und ich hatte bei Twitter bei ihm gesehen, er hat sich jetzt auch über die Jungs vom Munich Mining, Bitcoin Mining, weiß einer wie die jetzt gerade, Bitcoin Munich Mining, auf jeden Fall, die verkaufen jetzt auch Miner, die sie dann in Paraguay aufstellen und da hat der Loddy jetzt in Prag zugeschlagen.
Also das ist jetzt scheinbar auch eine neue Art von, wie man jetzt dann an Bitcoin Mining drankommen kann und so dann auch an Low-Kerasy-Bitcoin. Also wenn man sich dann einen Miner kauft, also auch einen modernen Miner und den dann in einem externen Rechenzentrum hosten lässt, wobei das natürlich dann auch wieder andere Risikofaktoren halt hat.
Das muss man sich dann immer wieder bewusst sein, dass man wieder abhängig ist dann von diesen Dienstleistern oder auch von den Jurisdiktionen, wo diese Miner dann stehen. Das ist glaube ich eher das Problem, weil… Munich International Mining.
Munich International Mining, vielen Dank. Ich habe die Jungs kennengelernt und ich glaube, die sind, also die sind vertrauenswürdig, also das sind halt auch Bitcoiner durch und durch und ich glaube, wenn man mit denen ein Problem bekommt oder bei Dienstleistungen, dann liegt es eher daran an den Ländern, wo diese Leute, wo die operativ sind, dass die Länder halt irgendwann im Zweifelsfall dann in Riegel vorschieben durch solche, für solche Mining-Operationen als jetzt dann,
dass man von denen gescampt wird. Ja, also ich meine, das ergänzt sich ganz gut mit den Bitcoin-Light-Sprüchen so "not your keys, not your coins, not your nodes, not your rules, not your rigs, not your hash". Oh nice, guter Spruch. Ja, ist es halt so, im Endeffekt das gleiche Problem. Da hat man eben vor einem Jahr gesehen mit Campus Mining, wer sich da noch daran erinnern kann, ein großer Anbieter von so Hosted Mining in den USA und da will ich denen auch keine böse Absicht unterstellen.
Am Ende können die Absichten sehr gut sein. Das ist ein Riesenprojekt und das kann auch wunderbar laufen, bei denen das Risiko besteht, aber trotzdem immer, dass man gibt eben da die Kontrolle voll über diese Geräte ab. Also genießt das definitiv mit Vorsicht und wenn ihr die Möglichkeit habt, umso näher ihr an euren eigenen Maschinen dran seid, umso besser.
Genau, aber grundsätzlich um das Thema Mining ist eine super Lösung, um da an No-Kyc-Coins ranzukommen und natürlich hängt das ein bisschen auch von den Strompreisen ab. Das ist dann ein bisschen ähnlich wie mit dem Premium bei den dezentralen Börsen. Man zahlt dann halt zumindest hierzulande ganz ordentlich drauf, aber je nachdem, wo man halt ist und wie man Zugang zu günstigen Strom hat, ist es vielleicht doch eine Möglichkeit.
Und eine Sache, die man aber definitiv auch beachten sollte, egal wo die Maschinen stehen, wenn man hier in Deutschland ist, ist das eine gewerbliche Tätigkeit, die eben auch zu versteuern ist, die Einnahmen. Das heißt, bedenkt das einfach nur, dass wenn ihr da Einnahmen habt, dass die zu versteuern sind. Genau, das ist auf jeden Fall das eine.
Und das andere ist das auch, was der Stefan, der Steuerberater, der Freund von Chris auch in der ersten Folge gesagt hat, dass es nicht so ist, wie wenn man Bitcoin normal kauft, die ein Jahr hält und die dann verkauft, dass das dann ein steuerfreier Vorgang ist. Das heißt, wenn ihr da theoretisch einen Fiat-Gewinn gemacht habt, dass der steuerfrei ist. Wenn ihr Bitcoin gemeint habt und die haltet, dann erhöht sich diese Haltefrist von einem auf zehn Jahre.
Also das müsst ihr auch dann auch immer wieder bedenken, dass ihr gemeinte Bitcoins nicht nur versteuern müsst, sondern dass ihr die quasi gemeint halt habt. Also dass ihr dann einfach, dass ihr die erhalten habt und dass ihr dafür dann Steuern zahlen müsst.
Und wenn ihr sie dann mit Gewinn irgendwann wieder verkauft, dann zu dem Zeitpunkt, das ist auch noch interessant, weil man müsste ja dann eigentlich den Zeitpunkt, wo man diese Bitcoins dann erhalten hat, festhalten, wann die Auszahlung dann aus dem Pool stattgefunden hat. Und dieser Zeitpunkt müsste ja dann der aktuelle Fiat-Referenzpreis sein, zu dem dann die Steuer dann auch berechnet wird. Das wäre zumindest meine Wahrnehmung. Das ist auch vielleicht auch nochmal ein bisschen komplizierter.
Aber das können euch Steuerberater erklären. Aber das finde ich ist auch nochmal wichtig, dass wir das nochmal hier erwähnen. Und damit sind wir mit unserer Liste, glaube ich, soweit durch. Außer ihr habt noch irgendwas, was ihr erwähnen möchtet. Ja, ich habe tatsächlich noch was, was ich gerne erwähnen würde. Und das ist ein Riesenfass, was man aufmachen könnte. Machen wir vielleicht nicht mehr unbedingt in der heutigen Folge.
Aber wir hatten es vorhin schon mal kurz gesagt, Address Reuse, zum Beispiel bei den KYC-Lights-Plattformen, generelles Handling von Low- oder No-KYC-besorgten Sats ist in der ersten Folge schon mal so ein bisschen angesprochen worden. Es wurde von CoinJoin und Mixing berichtet und auch die Unterschiede erklärt. Aber vielleicht nochmal ganz kurz, ich versuche es wirklich kurz zu halten.
Wenn ihr zum Beispiel über Peach, weil es die App, die so relativ einfach war, wo man das mal probieren kann, wirklich No-KYC zu kaufen, da kriegt ihr dann eine eigene Wallet in der App und dann empfehlen sie euch auch, das rauszusenden auf eine selbst gehostete Adresse. Das solltet ihr dann auch tun.
Da ganz wichtig, nehmt nicht die von eurem KYC-Stack, weil das ist tatsächlich dann Privatsphäre-Vermischung und dann deswegen auch immer wieder die Empfehlung, nicht die Adressen re-usen, weil dann kann wieder jemand, ihr habt es in der ersten Folge schon erklärt, Anthomus, wenn ihr zum Beispiel auf dem Meetup seid und ihr sagt dann, ich gebe euch jetzt hier mal den Initial Stack oder ich gebe euch mal ein paar Satoshis von mir ab, dann
kann der, der die von euch bekommen hat, eben zurückverfolgen, in welchen Adressen war denn die Satz schon und sieht vielleicht, ah, das lag bei euch in einem Wallet, wo noch, weiß ich nicht, 20 andere Bitcoin lagen oder sonst was und schon ist man wieder an den Easy Target oder man kippt halt sehr viel Privatsphäre auf über, was man in diesen Adressen hält. Und genau, das ist aber ein Thema für sich, haben wir, glaube ich, auch schon das eine oder andere Mal diskutiert.
UTXO Management, einige Wallets bieten das direkt an, dass man von demselben Seed, zum Beispiel UTXOs, flaggt und die dann zurückhält, also einfriert oder dass man einfach sagt, okay, ich habe hier einen ganz eigenen Seed und der ist nur für diesen Stack, den ich mir non-KYC zugelege.
Für den Fall, weiß ich nicht, ihr habt es in der ersten Folge zum Beispiel beschrieben, dass der Staat auf die Idee kommt, Bitcoin zu verbieten, weiß ich nicht, so ein ganz extremer Fall jetzt zum Beispiel, oder einfach nur plausible deniability, also die Möglichkeit abstreiten zu können, dass ihr das besitzt. Das war ja auch einer der Vorteile, dass man non-KYC kauft. Genau, das nur nochmal als Hinweis, also versucht die Pötte nicht zu mixen. Ja, sehr wichtiger Punkt.
Genau, um das kurz zu klären, also der letzte Punkt, den du angesprochen hast, dass es wirklich getrennte Wallets sein sollten, also der Schritt ist, glaube ich, sehr wichtig. Also so Adress Reuse, das sollte man grundsätzlich nicht machen, auch wenn das irgendwie alles KYC-Sachen sind oder alles non-KYC-Sachen sind. Benutzt nie die gleiche Adresse zweimal, weil eben das grundsätzlich einfach zu der Offenlegung oder Verringerung der Privatsphäre führt.
Aber wenn ihr schon den ganzen Weg geht, einen non-KYC-Stack aufzubauen, dann macht es auch richtig und macht ein neues Wallet mit einer neuen Seed auf einen neuen Hardware-Wallet, wie auch immer, dass ihr da die wirklich getrennt voneinander habt.
Weil selbst wenn es innerhalb einer Wallet ist, auf unterschiedlichen Adressen und dann vielleicht auch irgendwie mit Labels versehen, dann macht man ein paar Transaktionen, dann kommt wieder Rückgeld wieder zurück und dann vermischt man dann doch irgendwann irgendwas und das Risiko ist viel zu hoch, auch mittlerweile über die Analysewege von Clustering, dass man Wallets doch irgendwie erkennen kann und so weiter.
Da gibt es viel zu viele Möglichkeiten, sich irgendwann ins eigene Bein zu schießen und deswegen trennt es komplett in zwei separaten Wallets. Ein wunderschöner Schlusswort. Ihr beide seid zufrieden, das sieht gut aus. Wir hatten jetzt eigentlich nur Boosts, aber im Hinblick auf die Zeit und wir versuchen mal was Neues. Wir werden an dieser Stelle einen Einspieler machen, wo wir euch die Boosts vorlesen werden.
Wir machen das jetzt hier nicht live, sondern wir werden das zusätzlich reinschneiden, also wundert euch nicht. Dann hört ihr jetzt unsere Boosts. Halt zusammen, jetzt bekommt ihr die Boosts der letzten Wochen von uns vorgelesen. Einmal 5000 Satz von Clabusternode zur Folge Nodesignatur 124 Republica. Danke für die gute Folge. Gerne mehr gute Bitcoin Kritik. PS. Jetzt bekommt ihr einen Boost von Hörer Nummer 7. Ja, vielen Dank Clabusternode.
Der zweite Boost ist von 2100 Satz von Spacetime zur Folge Kyc Reihe die erste Folge. Einfach nur mit dem Kommentar "Einfach stark" und ein Salutierzeichen. Danke an dich Spacetime. Dann ein weiterer Boost von über 2000 Satz von User 8735, wie auch immer. Also ein generisch erfahnten User. Zur Folge Nodesignatur Buchclub E04 Bitcoin begreifen Wallets. Wow, das war schon eine sehr, sehr alte Folge. Dein Kommentar dazu? Das ist eine verdammt gute Folge. Ja, vielen Dank an dich.
Interessant, dass auch noch so spät noch jemand unsere Folgen hört. Obwohl umso schöner. Dann haben wir 2000 Satz vom Leggi, auch zur KYC Serie bzw. KYC Folge Nummer 1. Einfach nur "Boom". Ja, danke Leggi. Ein typischer Leggi Kommentar auf jeden Fall an der Stelle. Dann haben wir 5021 Satz von Julian BE03 zur Software Folge mit Jan-Paul und Martin. Habe Well4Gabalue nicht vergessen. Super Diskussion, kritisch, aber immer sachlich und ausgewogen. Klarer soll Wissenschaft Open Access sein.
Ja, da stimme ich hier an der Stelle auch mal zu. War eine super Folge von Jan-Paul und Martin. Dann 1210 Satz von Garfield218, auch zur Software Folge. Ja, macht bitte eine Episode zu staatlichem Engagement in Bitcoin. Gerne so kontrovers wie hier. In meiner Meinung nach ist eine staatliche 51% Attacke auf die Hashrate der gefährlichste Angriffsvektor auf Bitcoin, da die Incentives basierend auf dem Mining Profits dann nicht mehr funktionieren würden. Ja, danke Garfield.
Auch für dein Satz. Dann haben wir nochmal 5021 Satz von Julian BE03 zur Kerosin Serie. Auch die erste Folge. Thanks für die ausführliche Folge. Ein paar Dinge wurden klar, an die ich bis jetzt noch nicht dachte. Zum Beispiel Onchain, History bzw. Zukunft. Ja, sehr gerne Julian, dass wir dir hier weiterhelfen konnten. Der nächste Boost ist vom Gemla2100 Satz. Super, gut Jungs, richtig gut herausgearbeitet. Ich hoffe wir sind auf der Zitadelle.
Ja Gemla, da kann ich von meiner Seite sagen, ja wir sehen uns auf der Zitadelle und der Chris ist auch dabei. Die anderen drei oder die anderen vier sind leider nicht da. Aber zumindest Chris und ich sind da. Dann haben wir nochmal 1021 Satz von einem anderen Lightning Fountain User bekommen. Zur Folge Lightning Into Your Pocket, wo wir das Gespräch von David von Pocket hatten. Bester deutscher Bitcoin-Podcast, danke für eure gute Arbeit.
Wow, vielen Dank. Das freut uns wirklich sehr, dass du uns als den besten deutschen Bitcoin-Podcast hältst. Ich glaube, da gibt es aber noch viele andere Podcasts, die mindestens genauso gut sind wie wir. Aber danke für die Blume auf jeden Fall. Dann machen wir weiter. 7000 Satz von Blaubeer, ebenfalls zu der gleichen Folge mit David zu Pocket und Lightning. Nach Coinfinity nun (bald auch Pocket) es geht voran. Ob wir wohl demnächst dann auch den 138. Lightning User begrüßen dürfen?
Wer weiß, wir werden es wohl sehen. Dann haben wir nochmal 210 Satz von vmvd1898, auch zur Lightning Folge mit Pocket. Super Folge, wäre mal noch spannend ein Deep Dive zu Lightning Channel Funding bei tiefen Gebühren. Wieso? Wie? Was muss gemacht werden? Danke für deine Frage. Vielleicht können wir das ja in einer weiteren Session, vielleicht auch im Kontext von unserem Buchclub mal aufgreifen. Dann haben wir nochmal 7000 Satz von julianbe03, den hatten wir jetzt schon ein paar Mal, zur
Ladies Night Folge, wo die beiden Evas bei uns zu Gast waren bzw. wo die Elina mit den beiden Evas gesprochen hat. Bitcoin als Taschengeld, sehr gut. Als Kind liebte ich Münzen aller Art. Eine kleine Gold- und Silberbarren habe ich mir gewünscht. Ja, Bitcoin ist das neue digitale Gold. Deswegen, vielleicht ist das für Kinder dann umso besser. Genau, und dann haben wir nochmal, ebenfalls von julianbe03, nochmal 5000 Satz zur Lightning Folge mit Pocket.
Interessante Einblicke, insbesondere in der Problematik von Lightning Käufen, Sparplänen, Stacking und so weiter. Ja, das war für uns auch auf jeden Fall interessant, dass es halt einfach nicht so trivial ist, Stacking auf Lightning zu etablieren, als wie es On-Chain ist. On-Chain ist da einfach viel einfacher. Genau, das waren die Boosts der letzten Wochen und dann bin ich an dieser Stelle raus. Bis dahin, ciao. Alright, super.
Und damit würden wir uns an der Stelle jetzt dann bei euch verabschieden. Danke Anthemus, danke Kajse, dass ihr das mit mir hier heute gemacht habt. In dem Sinne kann ich nur sagen, ja, focus on the signal, not on the noise. Danke, dass ihr da wart. Bis dahin, ciao, ciao. Ciao.
