Nodesignal-Talk - E126 - Softwar - podcast episode cover

Nodesignal-Talk - E126 - Softwar

Jun 28, 20231 hr 6 minSeason 2Ep. 126
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Episode description

In der heutigen Folge sprechen Jan-Paul und Martin über Softwar von Jason Lowery.
Von und mit Jan-Paul und Martin.
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Transcript

Jan-Paul

Notesignal. Deine Bitcoin Frequenz. Herzlich willkommen bei Node Signal. Deine Bitcoin Frequenz. Hallo Martin, grüß dich. Hallo Jan Paul. Hey, hau. Jo, wir beide zu zweit, selten vorgekommen bis jetzt, ne. Ich glaub, hat hatten wir das schon mal die Kombination? Ich glaube nicht. Ich glaube nicht, aber dafür haben wir es diese Woche gleich zweimal. Genau.

MartinMartin

Also außer es wird heute wirklich, wirklich schlimm, dann vielleicht nicht, aber ansonsten

Jan-Paul

Genau, worauf wir anspielen, ist, wir befinden uns an dem Tag vor dem ersten Twitter Space von Node Signal, das Node Signal Kamingespräch, das dann hoffentlich schon Twitter Space zum Kamingespräch zusammenkommen, bisschen abhängen und bisschen philosophieren, wie wir's frei heraus genannt haben. Das in der Tat. Ich bin sehr froh. Diese Folgenplanung

MartinMartin

unabhängig von zeitlichen Events gibt einem die Möglichkeit, Futur drei Überdurchschnittliche heute zu verwenden.

Jan-Paul

Man entwickelt auf jeden Fall eine gewisse Souveränität darin.

MartinMartin

Ja.

Jan-Paul

Sehr gut. Hast Du die Blogzeit für unsere Hörer? Die sollte ich haben. Das ist bei mir auf der Bloglog die sieben neun fünf zwo eins vier. Sehr gut. Gut und zu dieser Blockzeit wollen wir uns dem Thema Software widmen. Ich glaube, ihr habt's in der hunderteinundzwanzigsten

Episode gehört, da haben wir es ganz kurz diskutiert. Ich glaube, das Gespräch war eher so zwischen Calsoo, Martin und mir. Ich hab Bullshit gerufen, gesagt, also Software ist absoluter Bullshit, woraufhin wir gesagt haben, okay, das müssen wir mal besprechen,

weil also zumindest Calzo, da bin ich mir ganz sicher da anderer Auffassung erst mal war oder ja, er ist jetzt leider heute nicht dabei, musste kurzfristig absagen. Und Martin, Du hattest auch zumindest gewisses Verständnis für ein paar der Thesen von Jason Laurie Detail reinkommen. Aber lass uns doch mal kurz drüber sprechen, wer ist eigentlich dieser Jason Laurie? Was weißt Du eigentlich, Martin von Jason Laurie, ohne es nachzugucken?

MartinMartin

Ohne es nachzugucken, ist jetzt unfair, weil Du wirst mir in irgend 'nem Punkt vorwerfen, dass ich das Buch nicht gelesen habe und Du schon. Oder zumindest kuratorisch, wie Du es selber so schön gesagt. Kurzorisch. Kursorisch. Und ich hab mich natürlich auch ein bisschen vorbereitet. Ich hab heute das erste Mal etwas gemacht, weil ich's noch nie gemacht hab. Ich hab mich zehn Minuten vorher hingesetzt und

GPT darüber über verschiedenste Themen befragt, weil ich einfach gucken will, ob ich vernünftige Informationen zu Bitcoin irgendwie da rausbekommen kann. Deshalb die richtige Antwort ist, Moment, Jason Laurie ist ein Veteran der US Luftwaffe und National Defense Fellow, der Bitcoin erforscht, während er einen Master Abschluss in Ingenieurwesen und Management durch das gemeinsam von der Ingenieursschule

und der Slowan School of Management des MIT angebotenen System Design and Management Programm verfolgt.

Jan-Paul

Also ich glaube, das war so weit richtig, bis auf, dass er ein Veteran der Verteidigungskräfte der USA ist. Er ist, glaube ich, immer noch aktiv im Dienst. Genau, aber ja, er ist Offizier im Dienste der, ich hab aktuell der US Space Force und kommt irgendwie aus der Air Force, also ist also ein, wie sagt man das denn, ein Soldat? Ja, er ist ein Soldat, aber er arbeitet auch irgendwie an strategischeren Themen und da kommt dann irgendwie auf einmal auch Bitcoin mit rein.

MartinMartin

Das klingt akkurat. Du hattest vorgeschlagen, dass wir mal seine seine Kernthesen im allerersten Schritt Stil mahnen, also ein möglichst starkes Argument dafür vorbringen, wie sie aussehen und sie möglichst plausibel darstellen. Da ich ihnen kritischer gegenüberstehe,

Jan-Paul

möchtest Du dich daran mal versuchen? Okay, also klar, kann ich machen. Ich glaub, ich bin auch eher skeptisch, was die Thesen von von Laurie angeht. Ich glaube, wir unterscheiden uns da nur noch, wie tief unsere Skepsis da reicht. Es ist natürlich schade, dass wir jetzt keinen Befürworter von Laurys Thesen auftreiben konnten, der das mit uns diskutiert. Das könnte aber auch vielleicht Bände sprechen, oder?

MartinMartin

Tatsächlich wollte ich sagen, dass ich eher dafür bin und hab mich dazu Ach so, okay. Hab ich gesagt. Okay,

Jan-Paul

Okay. Alles klar. Gut. Ja, Steelman. Genau. Ich würde ganz gern einmal mir so zwei, drei Punkte versuchen aufzugreifen, die Jason Laurie in verschiedenen Formaten präsentiert hat. Also er hat zum einen ein Buch geschrieben, das nennt sich Software. Das ist auch der Titel dieser Sendung. Das ist ein recht umfangreiches Werk. Also es hat, glaub ich, irgendwie über dreihundertachtzig Seiten plus Literaturverzeichnis und ist seine Masterarbeit,

mit der er einen, also Master of Science an der am MIT erworben hat. Also ist eine im Grunde eine Masterarbeit, eine Studienarbeit. Genau, Du hast es schon gesagt, Du hast es nicht gelesen, aber wieso wieso hast Du das denn nicht gelesen, Martin? Wie konntest Du das, wie was wie wie was erlaubst Du dir?

MartinMartin

Verdammt, noch 'n Lebensgefahr. Nein. Ich bin sehr positiv überrascht, dass Du's gelesen hast, nachdem Du gesagt hast, das würd ich mir nie antun und dann hast Du's trotzdem kursorisch überflogen.

Jan-Paul

Ja, also vielleicht können wir das noch mal kurz erzählen. Also Jason Laurie ist unter anderem dafür bekannt geworden, dass er viele seiner Kritiker,

zumindest so was ich auf Twitter verfolgen konnte, verfolgt habe, immer sehr schnell damit abgekanzelt hat, dass er sie gefragt hat, ob sie denn schon sein Buch gelesen haben und sobald er an ihm kam, nee, das hab ich noch nicht gelesen, dann hat er sich quasi rausgenommen aus der Diskussion und hat gesagt, so, ja, wenn Du das Buch nicht gelesen hast, dann kannst Du natürlich meine Thesen nicht kritisieren. Jetzt müsste man ja genau umgekehrt auch den Martin, der ja jetzt als Befürworter der Thesen auftritt, sagen, aber Martin, Du hast das Buch doch gar nicht gelesen. Wie kannst Du denn diese Thesen befürworten? Wie geht das denn?

MartinMartin

Also ich hab mir ich hab mir die Reihe mit ihm angeschaut und ich hab mir den, wie ich finde, sehr präzisen Vortrag am MIT mit ihm angeschaut, plus meine zehn Minuten ChatGPT Recherche. Ja. Wobei die dreihundertachtzig Seiten nicht sauber verwertet werden konnten von der KI und sonst wäre das wahrscheinlich fraglich, ob ich das in den Details richtig geschickt hätte. Genau, aber das Buch gibt's mittlerweile auch online verfügbar. Den Link dazu packen wir euch in die Shownotes.

Jan-Paul

Das heißt, ihr müsst, wenn ihr das Buch lesen wollt, auch nicht mehr unbedingt kaufen. Das kostet auch, glaube ich, stolze vierzig Euro. Das war's mir auch nicht wert, aber da es jetzt online verfügbar ist, hab ich's dann tatsächlich, also ich sag immer, kursorisch gelesen. Das heißt, ich hab den ersten Teil, also die, weißt Du nicht, die Einführung und das Executive Summary und das erste Kapitel, wo es son bisschen Methodologie geht, hab ich tatsächlich gelesen, die nächsten,

ich glaub drei Kapitel, also Kapitel zwei bis vier, also wirklich nur überblättert und ab und zu noch mal reingelesen, wenn mich ein ein ein Titel eines Abschnittes irgendwie interessierte.

Aber dann im fünften Kapitel geht er sehr intensiv auf seine Kernthesen ein, nämlich dann auf Bitcoin ein und das habe ich dann auch noch mal ja tatsächlich Wort für Wort gelesen. Also ich hab das Buch auch nicht ganz gelesen, also Jason Laurie, Du kannst es mir gerne zum Vorwurf machen. Was sind denn jetzt deine Kernthesen? Ja, also ich würde sagen, es gibt drei so Kernbereiche,

die da zusammenspielen, ne? Das erste, das ich gesehen hab, einmal die Benefit Cost ratio offen Attack. Das ist so das Mittel, das er einführt. Was er damit meint, ist, dass jeder Angriff irgendwie einen Mehrwert, irgendeinen Zugewinn bringen kann. Das ist eben dieser Benefit und dem natürlich auch Kosten gegenüberstehen.

Und Du kannst halt dann, ne, einfach den Gewinn, den Benefit durch die Kosten teilen, dann bekommst Du einen, wie sagt man, einen Faktor. Und wenn der deutlich größer als eins ist, ne, dann hast Du auf jeden Fall mehr Gewinn machen können, weil da der Gewinn größer ist als die Kosten. Und wenn die Kosten höher sind als der Benefit, dann hast Du halt 'n Faktor unter eins und dann sollte sich dieser Angriff eigentlich gar nicht lohnen für dich. So, das ist so die vereinfachte oder die abgekürzte Darstellung dessen, was diese Benefit Cost Ratio ist. Hab ich das so weit richtig wiedergegeben, Martin? Würdest Du da irgendwas ergänzen? Wäre auch meins.

MartinMartin

Ich hab es nicht von ihm gehört, aber aus meiner Logik würde ich ergänzen, dass die Benefit Cost Ratio nicht zwingend größer als eins sein muss. Sie muss nur größer als alle anderen zur Verfügung stehenden Benefit Cost Ratios

sein. Ein ein Tiger muss nicht schneller als jede seiner Beute sein, er muss nur schneller sein als die langsamste seiner Beute, damit es sich quasi lohnt. Und genauso, ne, Du würdest eher was was Ungesundes essen als gar nichts essen, zumindest long term, also. Also von daher, das wär, glaub ich, sone logische Ergänzung, die als Gegenargument für ein mögliches Argument stehen würde für, na ja, die Kosten sind doch höher als dir Tech, aber Du hast halt immer noch die Opportunitätskosten

von gar nichts machen. Und das muss man, glaub ich, immer in die Kalkulation miteinbeziehen.

Jan-Paul

Ja, in meinen Augen, allgemeinert er diese These dann auch, ne. Und er sagt dann so etwas wie, alles in der Natur, alle Lebewesen zumindest, sind darauf angelegt, diese Benefit to cost ratio offen attack zu

optimieren. Das heißt also entweder die Kosten für eine Attacke so weit hochzutrauben, dass es das nicht mehr lohnt oder den Benefit halt kleinzuhalten, ne. Irgendwie so was passiert ja. Das ist so seine, also das der Punkt, den ich machen möchte, ist es eine Verallgemeinerung, ne. Er sagte, das ist jetzt hier nicht nur irgendwie ein militärisches Prinzip, sondern ein Prinzip, das wir durch die ganze Natur auffinden können. Also das sehen wir, keine Ahnung, dass irgendwie die stärksten und gefährlichsten Tiere, ne, die haben alle irgendwie spitze Zähne und wirken aggressiv auf uns. Sowas in der Art kommt dann bei ihm. Aber das ist so sein erstes Argument, ne. Es gibt diese Benefit to carestraction auf 'n Attack und das ist ein verallgemeinbarbares

MartinMartin

Prinzip. Das lässt sich also auf zumindest alle Lebewesen und dazu sind auch wir Menschen einzuschließen, ausweiten. So weit passt das, ne? Ja. Das Zweite aus meiner Perspektive wäre, dass alle Lebewesen sich selber schützen. Das war ja auch das, was Du grade gesagt hast, aber vor allen Dingen wir Menschen als Gesellschaft versuchen, unsere Sicherheit zu erhöhen, indem wir die nach oben bringen. Und diese ist keine eindimensionale

Sache, sondern erstreckt sich durchaus durch viele verschiedene Ebenen. Also einfaches Beispiel, ein Virus kann dich nicht am 'n ganzen Stück fressen, aber er kann dich infiltrieren und das wäre ja auch eine andere Ebene. Und auf die gleiche Ebene könnte man sagen, haben wir das Thema mit, ne, Du hast Land, Du hast See, Du hast Luft, Du hast Weltall, Du hast Informationen, also Cyberspace und so weiter. Und er sagt im Prinzip, wir versuchen die

durch physische Barrieren zu erhöhen. Und wir lagern das aus, damit wir es als Gesellschaft, so wie wir uns insgesamt ja spezialisieren, nicht jeder macht Bleistifte, aber jeder kann Bleistifte verwenden. So machen wir auch das mit dem mit der Erhöhen der Cost of Attack lagern wir aus an Polizei, Militär,

Jan-Paul

sonstige, die genau das sicherstellen. Ja, aber trotzdem waltet durch das Ganze, so also so ist auch seine These, waltet durch das Ganze, egal ob wir jetzt unmittelbar diese Angriffskosten

sehen oder unmittelbar wahrnehmen, weitet das doch durch irgendwie alle Lebensbereiche. So verstehe ich ihn zumindest, ne. Also selbst wenn wir uns irgendwie bei uns im Haus einschließen oder bei uns zu Hause sitzen, nicht bei uns einschließen, sondern einfach nur bei uns zu Hause sitzen und einfach davon ausgehen können, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass jemand unser Haus betritt und sich unseres Eigentums ermächtigt, ja, dass da irgendwie das dieses Benefit Cost

Ratio irgendwie noch drin ist. Ich hab da meine Schwierigkeiten mit. Deine Schlösser erhöhen deine Cost of attack und dein Fernseher erhöht den Benefit of attack. Ja, so genau. Sowas in der Art. Genau, das ist ein sehr schönes Beispiel. Wollen wir vielleicht da auch gleich mal in eine Kritik einsteigen oder in eine Bewertung? Jetzt ich will jetzt nicht sagen, dass wir direkt kritisieren müssen, aber in eine Bewertung einsteigen.

MartinMartin

Ich glaube, das macht Sinn, da die einzelnen Prinzipien aufeinander aufbauen und dieses also zum Ich weiß nicht, wie's hier mit dem Benefit und Cost of Attack

Jan-Paul

Ratio geht. Also wahrscheinlich macht es Sinn, die Sachen entweder einmal komplett in die Stack durchzumachen oder beim Niedrigsten anzufangen, weil die aufeinander son bisschen aufbauen. Ja, also vielleicht, ihm mal son bisschen was Positives abzugewinnen. Irgendwo kann ich das schon nachvollziehen. Also ich kann da durchaus Bereiche erkennen, wo ich das für richtig halte. Insbesondere, wenn ich mir anschaue, wie sich innerhalb

eines Rudels von Tieren, zum Beispiel Wölfen, Primaten, vielleicht auch als Beispiel Tiger sind ich, Einzelwesen, aber in solchen Rudeln, dass sich da klare Anordnungen bilden, ne. Also es gibt eine klare Hackordnung, wer darf zum Beispiel zuerst fressen? Und solange halt diese Hackordnung

eingehalten wird, ist die Gewalt innerhalb des Rudels auf ein Minimum reduziert. Und ne, sobald sich irgendwie jemand da da ausbricht, muss er sich halt sehr genau überlegen, okay, sind mir die Kosten einer Attacke, dieser Rangordnung, ist wert. Also hab ich hab ich da einen entsprechenden Benefit davon, wenn ich mich jetzt in der Fressreihenfolge

nach vorne schieben würde und zum Beispiel das Alphamännchen attackieren möchte, weil ich mir, keine Ahnung, die Weibchen jetzt erurren möcht. Ich glaube, das kann man tatsächlich in der Natur beobachten. Womit ich son bisschen Problem habe, ist, ich tu mich wirklich schwer damit, das als Ultima Ratio von allen Lebewesen anzuerkennen. Also dass sie wirklich, dass der der innere Drive jedes Lebewesens ist, ist diese Optimierung der Benefit to cost Ratio

einer einer Attacke. Weil eins, glaub ich, ist zumindest in den biologischen Wissenschaften doch weithin anerkannt oder die die nicht weithin anerkannt, aber die am weitesten verbreitete These heutzutage, nämlich die Theorie der Evolution, die die Weitergabe der Weitergabe von Genen optimiert. Darum geht es eigentlich. Dass also Lebewesen gar nicht so sehr darauf abzielen als als als durchgängiges Prinzip, immer nur,

ne, dieses die Kosten für für eine Attacke irgendwie möglichst hochzuhalten oder den Benefit irgendwie zu maximieren. Das das das für mich witzigste Beispiel dabei ist und das ist nicht von mir, das hab ich von von Reintahl, ich verlink euch das mal in den Shownotes, fand ich 'n sehr amüsanten Tweet, der gesagt hat, wenn wir uns Hasen anschauen, dann optimieren die ja nicht irgendwie ihre Benefit to cost Ratio, sie haben keine Hörner, die ihnen irgendwie aus der Stirn wachsen, sondern sie optimieren das durch die Kürze ihrer Reproduktionszyklen.

Also möglichst schnell möglichst viele Nachkommen erzeugen und so halt den möglichen Beute, also sie sind ja die Beute, aber den Tieren, die sie als Beute anerkennen, zu entkommen in in der Masse der Zahl. Und ich find, das ist eigentlich 'n ganz plausives Beispiel. Man sieht halt nicht, dass der dass der Hase in irgendeiner Form nicht nicht in irgendeiner Form, aber mir scheint es zumindest das das vorher schon eine Prinzip, wenn ich mir die Lebensform des Hasen anschaue, scheint doch zu sein, dass er versucht seine Reproduktionszyklen

halt kurzzuhalten, viel Nachkommen zu schaffen, seine Gene weiterzugeben, anstatt sich irgendwie möglichst schnell zu sein auf der Flucht oder sich möglichst gut verstecken zu können oder möglichst tiefe Löcher buddeln zu können oder was auch immer, was son Hase halt machen kann.

MartinMartin

Ich glaube, der der erste Punkt, was Du gesagt hast, Benefit of Cost and Attack Ratio ist keine Ultima Ratio, es ist kein Selbstzweck. Ich glaube, das ist durchaus valide. Der Selbstzweck, also mein mein Verständnis ist, der primäre Zweck von jedem

Lebewesen ist mehr Leben, weil jedes Leben, das sie nicht darauf optimiert hat, ist einfach nicht mehr so sehr am Leben. Und von daher sagen, auf Vermehrung von Leben, auf Vermehrung der Spezies, auf Vermehrung von sich selber, sich zu optimieren, ist wahrscheinlich die die Ultima Ratio. Und dadrunter gibt es verschiedene untergeordnete

Dinge, nach denen Du schreibst und diese Benefit of Attack. Also die Ratio, wir nennen die jetzt einfach nur noch die Ratio. Gerne. Also die Ratio, die ist sicherlich eines davon, aber es gibt sicherlich andere Aspekte. Also es ist nicht es ist nicht so monodinational, sondern Du hast auch Risikostrategien, die die vielleicht andere Sachen eventuell bevorzugen. Und und je nach Situation

wird werden Strategien auch durchaus angepasst. Wo ich widersprechen würde, ist, dass ein Hase nicht auf Kosterhöhung optimiert, weil das tut er durchaus. Hasen sind schnell und flink und können Haken schlagen und laufen weg. Und die ist an der Stelle vielleicht nicht zwingend mit physischen Schäden, aber durchaus mit umsonst aufgebrachter Energie in Form von Kalorien, die dann nicht mehr, also die einen einen evolutionären Nachteil

Mhm. Bieten. Also der Hase, den ich nicht bekommen habe, hat mir einen Schaden zugefügt, weil ich Energie angewandt habe, die ich für die ich kein

Jan-Paul

bekommen habe. Ja, ich hab Laurie tatsächlich dahingehend gelesen, dass er diese Ratio als, weiß nicht, Elexier Grundprinzip des Lebens irgendwie dargestellt hat und war da halt skeptisch, weil ich tatsächlich das durchaus nachvollziehbar finde, das Beispiel von von Ryan, ne, dass er sagte, aber das primäre der primäre Antrieb ist eben Weitergabe der Gene. Ja. Ja, das ist das, was ich vorhin meinte. Ich glaube, Laurie hat vieles, der betrachtet vieles aus dieser Sicherheitsperspektive,

MartinMartin

aber Sicherheit ist halt nicht der Primärzweck, sondern die Sicherheit, etwas anderes zu tun. Also ne, wenn wenn es wenn wenn Sicherheit die Primärperspektive

wäre, dann würden wir einfach eingesperrt in Bunkern schnell verhungern, weil wir dann sehr sicher unser Leben leben würden und niemand uns angreifen können würde. Und man kann natürlich jetzt hingehen und sagen, wenn ich aufgrund von Verhungern sterbe, dann bin ich auch unsicher. Aber das find ich, ist dann das ist so ausgeweitet und dann kann man kann man Konzepte auch beliebig aufblasen. Von daher ich glaube, dass es tatsächlich ein zu sagen, Sicherheit ist das ist das Primärziel,

würd ich auch so nicht mitgehen. Das ist es nicht. Ich glaube aber, es ist ein sehr hoch aufgestelltes Ziel.

Jan-Paul

Mhm. Siehst Du einen Unterschied zwischen, also dem Mensch als Lebewesen und den anderen Lebewesen, seien es Tiere, Pilze, keine Ahnung, was es sonst noch gibt. Kann man da 'n Unterschied machen?

MartinMartin

Ich glaube, die Strategien sind andere, während das Ziel ähnlich ist. Also ein ein Beispiel, Du hast vorhin Primaten an angesprochen. Primaten sind ja auch, es ist ja in der Regel so, dass bei einem bei 'nem Affen heißt das Rudel? Ich bin mir grad ganz sicher. Horde, Karde, wie auch immer. Ja. Genau. Nicht das physisch

stärkste Männchen an der Spitze steht, sondern das am besten vernetzte Männchen. Also im Sinne von, Du hast nicht den stärksten Gorilla, weil egal wie stark der Gorilla ist, zwei fast so starke Gorillas können ihn immer besiegen. Und deshalb siehst Du zum Beispiel bei Affen sehr viel dieses Lausen und diese ganzen sozialen Sachen, weil sie im Prinzip nicht die die komplette Sicherheitsfunktion der Ratio internalisieren, sondern sie über ein Netzwerk, über Kollaboration verteilen.

Und das ist das, was, glaub ich, je höher die Evolution ist, desto mehr geschieht das. Also bei uns Menschen ist es ja auch so, ne, die meisten Leute kümmern sich 'n Großteil der Fälle nicht Sicherheit im zumindest ausgedehnten Fall, sondern lagern das an einen sehr kleinen Teil aus und sind also nicht in der Lage, sich nachts in der dunklen Gasse zu verteidigen, ausreichend. Insofern gibt es, glaub ich, in der Strategie, wie diese wie diese Kost erzeugt wird, durchaus Unterschiede.

Und auch in der Frage, wenn Du die das Erzeugen dieser dieser abgew't attack abwägen musst gegen andere Sachen, für die Du deine Ressource ausgeben kannst, also zum Beispiel Reproduktion als alternative Strategie, dann gibt's ja durchaus auch andere Ansätze. Also ne, einen Wahl ist ist vielleicht mehr an dem Thema orientiert als das, keine Ahnung, Krill ist, was sehr gut von Wahlen in großen Mengen gefressen werden kann, aber halt einfach sich's trotzdem schnell vermehrt.

Jan-Paul

Das Grund der Grundgedanke ist, glaube ich, trotzdem ähnlich. Also ich bin 'n bisschen skeptisch, ne, weil wir, wie das bei unseren nächsten Verwandten, den Primaten das weiß ich ehrlich gesagt nicht so genau, aber ich kann das durchaus nachvollziehen, was Du grade beschrieben hast. Aber ich seh doch zumindest bei uns Menschen, dass wir uns ja eigentlich irgendwie abstrahierte Macht- und Gewaltstrukturen

geschaffen haben, ne. Sei es jetzt, ob Du jetzt 'n Königreich hast oder einen verfassten Staat oder eine Diktatur. Irgendwie sind diese Macht- und Gewaltstrukturen halt relativ abstrakt. Was ich damit meine ist, wenn ich dir Martin jetzt irgendwie nachts auf der Straße begebe, ne, dann fange ich ja nicht an mich aufzuplustern, mir auf die Brust zu schlagen, dir zu signalisieren, so, ey, also mit mir kannst Du aber hier nichts machen, sondern ne, ich kann mich halt innerhalb dieser Macht- und Gewaltstruktur, in der wir uns befinden, wie auch immer die geartet ist, ne. Es ist völlig unabhängig von dem System und diese Systeme sind sicherlich auch irgendwie fehleranfällig und können ausgenutzt werden. Das spielt überhaupt keine Rolle. Aber was wir doch sehen, ist, dass wir eben nicht uns jedes Mal aufblasen müssen, ums mal

ganz platt zu sagen, ne. Also wirklich produzieren müssen und jedes Mal irgendwie vorsorglich eine Attacke abwehren müssen. Dasselbe ist auch, wenn ich mich zu Hause befinde. Also ich bin mir relativ sicher, dass für die allermeisten, die draußen an meinem Haus vorbeigehen vorbeigehen, es ziemlich also auch für die völlig abstrus ist, jetzt irgendwie in mein Haus Die Einzigen, die das machen, die haben halt wirklich nichts anderes zu verlieren. Aber wenn sie das tun, dann bekommen sie auch mit aller Härte die Macht- und Gewaltstrukturen unseres Gemeinwesens

dann zu spüren. Aber es sind wirklich die, glaube ich zumindest, ne, also sind sehr arme Menschen, also nicht monetär arm, sondern halt wirklich arme Menschen, die das in Kauf nehmen, dass sie halt ne bei mir einbringen und versuche meinen Fernseher zu klauen. Ne, also das sind so Punkte, wo ich sage, ist es wirklich so, ist es wirklich so, dass wir zu jeder Zeit und überall nur beobachten

können und müssen, dass wir halt ständig versuchen, diese Ratio zu optimieren, ne, also in unserem Sinne zu optimieren, die Kosten hoch zu treiben und den Benefit irgendwie kleinzuhalten. So unmittelbar beobachten kann ich das zumindest nicht. Ich verstehe, was Du meinst, dass Du sagst, wenn wir annehmen, dass die Ratio, also diese Benefit Cost Ratio, dass das Prinzip ist, dass man das natürlich in unterschiedliche Strategien und Taktiken umsetzen

finde, es tritt viel zu selten zutage, gerade wenn ich unsere Gesellschaften heutzutage anschaue. Vor allem, weil diese diese Form der Organisation

auch dafür gesorgt hat, dass wir uns halt auch in aller Ruhe spezialisieren können, ne. Dass also der eine C plus plus Programmierer werden kann und der andere wird halt, keine Ahnung, Mathematiker und der dritte wird Malermeister, ne, weil er das besonders gut kann. Also da da hab ich so meine Zweifel, also wie universal und das ist ja seine These, ne, das ist 'n universales Prinzip oder das stell ich ihm jetzt hier, dass es 'n universales Prinzip ist. Ich glaube nicht, dass das haltbar ist. Ich glaube was und das ist dieser, das, was ich vorhin angesprochen habe, es geht nicht darum, dass Du die beste Ratio hast, sondern es geht nur darum, dass Du eine bessere Ratio Ratio hast, sondern es geht nur darum, dass Du eine bessere Ratio

MartinMartin

hast als das, was dich herum ist. Und wenn Du, also nimm jetzt mal eine eine Basisfunktion,

Nahrung bekommen, ja. Wenn Nahrung bekommen in einem schwierigen, weil sagen wir sagen wir in einem Kriegsgebiet, wo alles kaputt ist, Lieferwege sind kaputt, Farben sind kaputt, da ist Nahrung bekommen relativ schwierig. Und Nahrung zu also ne und dann und dann beschäftigst Du dich, glaub ich, sehr viel mehr mit diesem mit dieser physischen Komponente von wie stark kann ich sein und und Benefit of attack.

Wenn die Vergleichskosten Ich gehe in den Supermarkt und selbst wenn ich keinen Job habe, kann ich mir oder vielleicht noch bis vor ein paar Jahren Inflation, konnte ich mir einigermaßen zumindest Basislebensmittel von Hartz vier leisten, dann musst Du nicht sehr viel Energie aufbringen und in deine in deine Ratio investieren, besser zu sein als die Alternative. Aber wenn die Alternative wegbricht,

dann verlierst Du halt relativ schnell. Das heißt, ich glaube son bisschen, dass es das ist so was, das das Prinzip ist durchaus da, aber dadurch, dass es für die für die meisten Sachen leichte oder leicht here Wege mit quasi einer besseren Ratio gibt. Und ich glaube, wir müssen auch das den Gedanken von Attac sehr viel weiterfassen. Also wenn ich FTX,

Sam Bank, nein, wie heißt das? Scam Bank Run frawd ist auch ein Attac, auch wenn es keine physische Attacke ist. Aber es ist auch ein, ne, ein Weg zu Reichtum, der vielleicht sonst irgendwie schwieriger gewesen wäre mit harter Arbeit. Und ich glaube, die

Jan-Paul

ist ein ein Punkt und die die Definition von, was ist eigentlich eine Attacke, es geht weit über das rein Körperliche hinaus. Und das sind, glaube ich, die Punkte, warum wir das Prinzip so nicht sehen. Ich glaube aber, es ist durchaus da. Ja, also und das wäre jetzt auch tatsächlich nicht meine grundlegende Kritik an an Laurys Thesen. Also wie ich auch eingangs schon gesagt habe, ich kann dem irgendwo auch was abgewinnen. Das Beispiel, wie sich Rangordnung innerhalb eines Rudels dafür sorgen, dass sie halt die Gewalt innerhalb dieses Rudels auf ein Minimum reduzieren können. Halte ich für durchaus plausibel, also kann man drüber nachdenken. Aber dann lass uns doch vielleicht mal zur nächsten These übergehen. Das war das Thema Bit Power. Ich glaub, da müssen wir jetzt 'n bisschen weiter ausholen. Martin, magst Du das erklären? Soll ich mal 'n Aufschlag machen? Also mein Verständnis von seiner These an der Stelle ist, wenn wir in einen neuen Raum Power projizieren wollen, dann haben wir da für immer

MartinMartin

waren wir das für immer auf physische Elemente angewiesen. Und seine Annahme ist, das ist mit Cyberspace nicht anders und nur auf Basis von Logik können wir keine Machtprojektion im Cyberspace durchführen. Bisher ist das das Konzept von Ratio Optimierung geht vor allen Dingen darauf zu sagen, wie kann ich die auf mich so hoch wie möglich halten, aber mit einem so geringen Energieaufwand

wie möglich. Oder anders oder von der anderen Seite, wie kann ich, wenn ich wenn ich der Angreifer bin, die die, also wie viel ich rein investiere, zum Beispiel in Form von Computerpower möglichst energieeffizient gestalten. Also zum Beispiel bessere Rechenleistung ermöglicht mir leichter, keine Ahnung, 'n Bruted Force Angriff zu Und auf der anderen Seite, ein besonders brut Force resistenter Algorithmus ermöglicht es mir, mit weniger Energieaufwand

oder das das Verhältnis einfach zu zu verändern, indem ich die das, was tatsächlich zu holen ist, reduziere, indem ich zum Beispiel, keine Ahnung, nicht alle Daten in mein Excel, also ne, nicht alle meine Passwörter auf ein DIN A4 Blatt schreibe oder in einen Dokumentstory, wo dann der der Benefit of the Text sehr hoch ist, sondern das irgendwie vielleicht dezentral verteilt und auch immer mache. Und das ist son bisschen das Argument und er sagt, okay, was Bitcoin jetzt im Prinzip macht, ist, dass es statt zu sagen, wie können wir

das den den digitalen Raum möglichst energieeffizient verteidigen, zu sagen, wie können wir den Angriff oder das Ausüben von Kontrolle im digitalen Raum mit möglichst hohen Energiekosten verknüpfen, damit quasi den den Link zwischen physischem und Nichtphysischem wiederherzustellen und quasi in genau die andere Richtung gehen. Mhm. Also physische Kosten für das Überwinden einer Barriere im Cyberspace erzeugen.

Jan-Paul

Ich glaub, das also das geht schon sehr weit. Ich würd es versuchen, 'n bisschen anders noch mal zu beschreiben. Vielleicht wird's dann für für für uns beide und auch für die Zuhörer klarer. Gerne. Ich glaube, das Argument, das er bringt, ist Computer

sind am Ende diese Binary State Machines. Also sie können einen Zustand null oder eins annehmen. Und was wir halt machen ist, wir wenden Energie auf, den Zustand zu verändern, also von null auf eins oder von eins auf null. So, das ist ganz basal das, was Computer tun. Dann gibt's natürlich noch ein paar Abstraktionsebenen, wir können dann die boolsche Logik draufsetzen und irgendwie, keine Ahnung, irgendwelche Also ich bin selber kein Informatiker, aber ihr könnt euch das vorstellen, es gibt da einen gewissen Stack, Also ne, es gibt die Hardware ganz unten, die im Grunde nur von null auf eins ist. Und dadrüber gibt's 'n ganzen eine ganze Reihe von ja,

nicht nur physischen, sondern auch irgendwie logischen Operationen, die wir darauf aufbauen können. So. Aber wichtig ist, Computer sind binäre Stabsmaschinen, Zustand ist null oder eins. Was wir bisher versucht haben, war immer den benötigten Energieaufwand für diese State Changes, also die Veränderung des Zustands von null auf eins zu minimieren. Das heißt also, möglichst viele Change pro Energieeinheit

zu erzeugen. Also wir sehen das, wir haben irgendwie immer kleinere Prozessoren gebaut und keine Ahnung, sind immer effizienter geworden. Mit immer weniger Energie können wir immer mehr von diesen State Changes durchführen. Und das war bis jetzt irgendwie der Zug, den den wir gefahren haben. Und jetzt sagt er, bei Bitcoin ist es hingegen der Versuch, diesen State Change zu erschweren, also zu sagen, wir verlangen für eine Änderung des States

viel Energie, also viel bei ihm kommt dann der Begriff Power immer und das machen wir, indem wir Proof of Work einsetzen. Also Proof of Work sorgt dafür, dass Computer nur mit hohem Energieaufwand operieren können. So würde ich das zusammenfassen, was er unter diesem Konzept Bit Power

MartinMartin

ganz auf der auf der grundlegenden Ebene versteht. Ich muss sagen, das ist der Bereich, wo ich nicht mehr sauber trennen kann, was davon seine These ist und was davon meine Gedanken sind, als ich die These gehört habe. Ich glaube, das ist wichtig zu unterscheiden, dass es nur eine Sicherungsebene ist. Also so wie das Militär ja auch nur eine Ebene der Gesellschaft ist neben all den anderen. So ist die Sicherungsebene auch nur eine Ebene des Cyberspace

neben all den anderen und bei Weitem auch nicht die größte. Glaube, seine These ist nicht zu sagen, durch Bitcoin werden jetzt plötzlich alle Operationen im Cyberspace

Jan-Paul

Ja, ja, das ist richtig. Genau. Natürlich nicht. Nein, das das meint er nicht. Nein, das meint er nicht. Aber ich find, da besprichst Du 'n Punkt an, wo es in meinen Augen sehr, sehr schwierig wird, ne, weil er ja sagt, das, was wir halt in Bitcoin versuchen zu erreichen, ist quasi einen langsamen Computer, der also auf keine Ahnung, der halt die Blockchain irgendwie das schwierig macht oder sehr schwer macht in Form von Energie, den

Zustand der Blockchain zu verändern. Das machen wir halt durch durch den sogenannten Puff of Work. Und da hab ich ehrlich gesagt einige Punkte, die ich einfach nicht nachvollziehen kann, ne. Also zum einen, also grundsätzlich, was macht eigentlich Proof of Work? Also ist Proof of Work alleine dazu da, eine Änderung der Bitcoin Blockchain zu erschweren? Also geht es nur darum, dass es nicht möglich ist, Blöcke in der Vergangenheit quasi

neu zu schreiben und quasi eine neue Kette zu schreiben, die zum Beispiel bestimmte Transaktionen exkludiert, sodass ein Double Spend möglich ist. Das ist sicherlich in meinen Augen eine der Funktionen, wo Proof of Work unterstützt, aber in meinen Augen ist die wesentliche Funktion von Proof of Work, dass

wir eine promobilistische Auktion haben, wie derjenige ausgewählt wird, der den nächsten Block an die Blockchain anhängen darf. Ganz einfach, also was heißt ganz einfach, aber ich glaub, wir müssen das ganze Thema Proof Work hier nicht noch mal neu aufrollen, aber ich glaub, ich hoffe, dass die meisten Zuhörer das verstehen. Wenn ich jetzt zehn Prozent der habe, ja,

dann ist sorgt Proof of Work dafür, dass ich auch ungefähr jeden zehnten Block entsprechend bei einem Anteil an der Hashtag, der gesamten Hashtag finden kann. Probabilistisch natürlich. Das ist nicht so, dass ich jetzt in den nächsten zehn Blöcken mindestens einen finde. Es kann sein, dass es keiner ist. Es kann das sein, dass es zwei oder drei sind. Aber auf lange Zeit gesehen, solange meine Hashtag konstant bei den zehn Prozent bleibt, finde ich im Schnitt jeden zehnten Block. Und das ist das, was was Proof of Work

eigentlich leistet. Also es ist eine Auktion

für den, also die, die am am am Bitcoin teilnehmen, nehmen an einer Auktion teil, in der sie sich darum bewerben, dass sie den nächsten Block bauen dürfen. Das ist das, was Proof of Work in meine im Grunde tun kann. In Verbindung mit dem adjusty adjustment sorgt es außerdem noch dafür, dass wir ja diese Zeitfunktion haben, ne, dass alle zehn Minuten im Schnitt einen Block gefunden wird. Das sind in meinen Augen die beiden wesentlichen Funktionen von Proof of Work und natürlich hat's auch eine Sicherheitsfunktion,

nämlich dass die Kosten einer Attacke bei einundfünfzig Prozent der Hashtag liegen. Wenn ich einundfünfzig Prozent der habe, dann kann ich das Bitcoin Netzwerk oder beziehungsweise das die Blockchain

angreifen, indem ich zum Beispiel andere Meinung ausschließe, indem ich halt mehr Blöcke meine im stillen Selfish Mining mache, solche Dinge dann zaubern kann. Bitte, Martin. Also ich glaube ja, ich glaube ja, beides sind untergeordnete Funktionen zur eigentlichen Funktion, die erst mal die Dezentralisierung

MartinMartin

oder die die ja auch die Dezentralisierung von Macht über das Netzwerk beinhaltet. Und und das wirst Du nicht gut finden. Und am Ende ist proof of work wahrscheinlich der Mechanismus von Bitcoin, die

parallel zum Benefit of attack zu erhöhen. Weil je mehr Leute mitmachen, desto umso für umso mehr Leute lohnt es sich zu meinen und für je mehr Leute es sich lohnt zu meinen, umso schwieriger ist es, die Kontrolle über alles zu übernehmen. Und wenn jemand einundfünfzig Prozent des Netzwerks übernehmen würde oder wie viel auch immer, dann wäre das ein Risiko für Bitcoin als Netzwerk zu sterben, weil dann sein Nutzwert durch die einseitige Kontrolle

ausgehebelt werden würde. Das heißt, alles in allem ist aus meiner Sicht Proof of Work eine Möglichkeit für das Netzwerk, die eigene zu erhöhen?

Jan-Paul

Find ich schwierig, weil wir nicht wissen können, was die Benefit einer Attacke ist, ne. Also heute

im aktuellen Set-up, so wie sich Bitcoin über die letzten vierzehn Jahre entwickelt hat, würde ich es ähnlich sehen. Also da sorgt Proof of Work durchaus dafür, dass halt die Blockchain nicht zurückgerollt werden kann, indem ja wir davon ausgehen, dass es ist eine Annahme, ne, das muss man wirklich auch sagen, das ist eine Annahme, dass keiner der meiner einundfünfzig Prozent der an sich reißt. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es das ja mal, dass es einen Mining Pool gab, der mehr als einundfünfzig Prozent der auf sich einigen konnte, was er damals dadurch erreicht hatte, dass er glaube ich fast keine Gebühren für die Miner, die in dem Pool sich angeschlossen haben, versprochen hat. Und dann aber von sich aus, also es war so eine Mischung aus, dass der Pool von sich aus gesagt hat, okay, oh, wir haben jetzt hier irgendwie eine eine gefährdende Mehrheit für die, aber auch, dass natürlich die die Teilnehmer in diesem Pool das erkannt haben und dann halt abgesprungen sind und gesagt haben, es ist uns aber mehr wert, lieber etwas weniger Mining reward zu bekommen, aber dafür halt die zumindest ja also keine einundfünfzig Prozent Attacke zu ermöglichen.

Ja, ach so genau. Der der Punkt, auf den ich hinauswollte, ist, die Frage ist, wie hält sich Proof of Work, sobald sich die Umgebungsvariablen von Bitcoin ändern? Also heute ist es, glaube ich, stark vereinfachend jetzt. Gehen wir davon aus, dass kein Miner versuchen würde, über einundfünfzig Prozent der Rate zu erreichen, denn es gilt die Marktfagilität Hypothese, die besagt, wenn

ein ein Miner oder eine eine Koalition aus Minern die Mehrheit der Hashrate im Netzwerk übernimmt, dann verliert das Netzwerk, also die auch die Bitcoins am Ende an Wert. Und das heißt, es würde zu 'nem, ne, Preissturz führen und das ist natürlich das Letzte, was im Interesse der Miner ist, selbst wenn sie über sechzig sechzig Prozent der hätten, wenn der Markt der Preis von Bitcoin halt ins Bodenlose fällt, dann ist es vorbei mit all der Kosten, die sie aufgewendet haben, halt dieses Mining, ja nicht Monopol, aber dieses diese Mining Dominanz zu erreichen.

MartinMartin

Also vielleicht, da einzuhaken, wobei Du, glaub ich, unterschiedliche Möglichkeiten an der Stelle sehen kannst. Also Du, ich ich ich nenn das mal, Du hast Harvest und Attack. Harvest ist quasi eine Netflix. Eine lang,

ja, aber es ist eine andere Art. Also der der der der Begriff oder der der das, was mir eingefallen ist dazu, war, ein Huhn, das man schlachtet, legt keine Eier mehr. So. Und und wenn Du dir das Netzwerk anschaust, dann sind die Miner vielleicht eher die Farmer, die jeden Tag das Ei rausnehmen und sich darüber bewusst sind, dass sie dass sie mehr Benefit über die die Eier, die sie von den Hühnern sammeln, bekommen, als wenn sie das Huhn kurzfristig schlachten. Aber ein Fuchs sieht die Sache durchaus anders.

Und von daher ist es trotzdem sinnvoll, diese diese Sicherheitsfunktion, in dem Fall den Hühnerstall Slash proof of work zu bewahren, weil weil der Eigenanreiz vielleicht nicht für alle gilt, also nur für Leute innerhalb des Netzwerks, aber nicht für Leute außerhalb des Netzwerks, die sagen, ich greife das Netzwerk an, lege mir einmal, wie auch immer das gehen würde, einundfünfzig Prozent

Heafray zu, greife das Netzwerk an, mache es damit kaputt, extrahieren monetären Wert und dann ist es mir aber egal, weil ich sowieso nicht dabei war, es aufzubauen und zu nutzen. Von daher, Ich glaube, dass also Bitcoin profitiert ja davon, dass es ganz viele sowohl die spieltheoretischen als auch die tatsächlich technischen Aspekte hat, sich selbst zu schützen.

Jan-Paul

Da gibt es ja Stimmen, die sagen, dass

das vielleicht nicht so gegeben ist, wie wir uns das alle ausmalen. Ich bin gerade dabei, das Buch von Mika Warren zu lesen. Also es ist 'n, er ist Professor für Mathematik an irgend 'ner Uni irgendwo in den USA. Fragt mich jetzt bitte nicht nach Details, aber er hat ein ein ein Lehrbuch geschrieben, ein spieltheoretisch Lehrbuch, das heißt Bitcoin a Game Theoratic Analysis. Und das besteht zu zwei Dritteln aus möglichen spieltheoretischen Szenarien, die einfach mal durchgedacht sind. Ich bin noch relativ weit am Anfang, also bin jetzt noch nicht so weit, ich da jetzt irgendwie im Detail drüber referieren könnte, was jetzt irgendwie wahrscheinlich oder realistische Angriffsszenarien sind, aber das, was ich da son bisschen auch rauslese, ist, dass es nicht unbedingt gegeben ist, dass dass die spieltheoretischen

Anreize von Bitcoin seine Sicherheit auf Ewigkeit garantieren. Vielleicht also ein Beispiel oder also es ist 'n das ist jetzt 'n rein hypothetisches Beispiel, aber das, glaub ich, macht son bisschen klar, wohin mein Denken geht, warum ich diese These von von von Laurie zugunsten von Bit Power auch wirklich kritisch gegenüberstehe. Nehmen wir mal wirklich an, wir sind in einem Zustand der angekommen. Das heißt also, es ist alles ist Bitcoin, das ist die eine Weltreservewährung,

es gibt nichts anderes. Geld ähnliches, das auch nur andern annähernd diesen Status hat, ne. Also sowas wie 'n US Dollar oder den Euro oder auch eine andere, sag mal, zweit- oder drittrangige Währungen gibt es nicht. Ist rein nur für das Gedankenexperiment, ne. Dann macht es durchaus Sinn für meiner,

Koalition zu bilden. Sie könnten nämlich jetzt hingehen, also es könnten sich, keine Ahnung, drei Miner mit je zwanzig Prozent könnten eine Koalition bilden und sagen, ah, pass mal auf, wir übernehmen jetzt dieses Netzwerk, haben sechzig Prozent der Herrashvey, können die anderen vierzig Prozent sehr, sehr leicht rausdrängen, indem sie einfach deren Blöcke immer attackieren. Das heißt, sobald ein Block von dieser vierzig Prozent Minderheit gefunden wird, hängen sie ihren eigenen Block halt wieder dran, weil sie halt einfach eine Mehrheit der Hersteller haben. Sie finden einfach mehr Blöcke. Das so ist das. Und Sie können dabei bis zu vierzig Prozent laut Marktfragilitätshypothese

bricht ja dann der Preis ein, aber Sie können bis zu vierzig Prozent Preiseinbruch oder Werteinbruch können Sie ja verkraften, weil Sie ja immer noch die die die Mehrheit haben. Wie wahrscheinlich ist es, dass der Wert von Bitcoin diese vierzig Prozent, also jetzt in diesem hypothetischen Beispiel wirklich einbricht. Denn wir hatten ja in der in der Beschreibung, in der Ausgangssituation

ja gesagt, es gibt kein anderes geldähnliches Asset mehr, ne. Also Du könntest natürlich jetzt ausweichen und versuchen, Immobilien und Aktien zu kaufen. Okay, vielleicht funktioniert das, aber Du hast ja dann kein wirklich global funktionierendes Geld mehr. Und die zweite Frage ist und das finde ich noch viel spannender, welche Alternative haben die User? Weil die User, die können ja jetzt, also entweder sie gehen raus aus Bitcoin und gehen in irgendwelche

anderen Assets rein, haben dann aber halt kein Bitcoin und auch nicht mehr diese Funktion mehr. Das ist die eine Möglichkeit oder sie akzeptieren das halt einfach, dass es eine Koalition gibt von Minern, die das Netzwerk übernommen haben. Der zweite Punkt, der wirklich interessant ist dabei, wenn wir diesen Zustand der Hyperbit Conization haben, haben alle Miner ein Interesse daran, zu dieser Koalition zu gehören, also die quasi die dieses Netzwerk übernimmt. Weil also ob ich jetzt fünf Prozent Das ist ja der Hashtag habe und gar keine Blöcke mehr finde oder sage, ey, meine fünf Prozent packe ich zu den sechzig Prozent und dann gehöre ich mit dazu und ne, kann weiter teilnehmen. Das heißt, da sehen wir auf einmal einen Anreiz für die Miner eine Koalition, also also einer Koalition beizutreten, die das Netzwerk übernimmt. Ich glaube aber, da vielleicht mal einzuhaken, die Frage

MartinMartin

nach ist dieses Konzept von Benefit to cost Ratio valide unabhängig

davon, ob deine Strategie funktioniert. Mammuts hatten eine hervorragende Strategie, die trotzdem nicht funktioniert hat. Wenn Du zu Hause bist, kannst Du dich sehr sicher fühlen, aber wenn Du dich mit 'nem Fensterbauer unterhältst, stellst Du fest, das Fenster aufzumachen für Leute, die wissen, wie's geht, wirklich, wirklich einfach ist und Du bei Weitem nicht so sicher bist, wie Du dich fühlst. Nee, nee, nee, warte. Der der der der Punkt ist hier nicht die,

Jan-Paul

sondern der Punkt ist hier, dass proof of work gar nichts, in diesem Szenario gar nichts, aber wirklich absolut gar nichts dazu beiträgt, das Bitcoin Netzwerk abzusichern. Im Gegenteil, Proof of Work ermöglicht es gerade erst, dass das Netzwerk übernommen werden kann von koalitionswilligen

Minern. Und das ist der also Aber das ist ja das Nee, es geht es geht die Nee, aber das das das invalidiert die Sache nicht. Natürlich. Also das ist das invalidiert die Das invalidiert die Sache nicht. Natürlich. Also das ist das invalidiert die Aussage, dass Proof of Work dazu da ist, das Bitcoin System abzusichern.

Das tut es nämlich in dem in dem Fall nicht mehr. Und dann ist halt wirklich die die prinzipielle Frage, ist es wirklich so, dass Proof of Work dazu da ist, das Bitcoin Netzwerk abzusichern?

Das glaube ich nämlich nicht. Und da also da sehe ich zumindest, hab ich nicht nur große Zweifel, sondern sag ich, ey, sag mal, hast Du irgendwie nicht verstanden, wie's funktioniert, oder? Aber das ist das, wo ich wo ich von der von der methodischen Logik her anders herangehen würde. Was der Zweck von etwas ist und ob es diesen Zweck erfüllt,

MartinMartin

sind zwei Sachen. Genau, Mammuts sind groß, weil es sie gegen Säbelzahntiger schützt. Aber gleichzeitig ist ihre Größe genau das, was sie für eine Gruppe von Steinzeitjägern anfällig gemacht hat oder große Tiere sind für andere Sachen anfällig, weil sie leichter zu jagen sind und nicht, ne, eine Harpohne statt viele Netze, keine Ahnung, was auch immer. Das der Proof of Work Mechanismus kann einen Zweck haben und diesen Zweck trotzdem verfehlen und das wär mal eine längere andere Diskussion,

Jan-Paul

aber das invalidiert nicht seinen Zweck. Hä? Nur ob er ihn erfüllt. Sorry, also ich kann dir da nicht folgen, ne. Also mir ging's darum aufzuzeigen, dass die Verwendung von Proof of Work, so wie Jason Laurie sie verwendet, ne, dass er sagt, Proof of Work ist dazu da, halt das Bitcoin Netzwerk abzusichern,

dass sie nicht so haltbar ist. Im gewissen Sinne ja, ne. Proof of Work in 'nem System oder in 'nem Netzwerk, in dem die ausreicht, verteilt ist, sorgt dafür, dass halt ne, dass die Chain nicht zurückgerollt werden kann und dass es keine Attacken gibt. Okay, ja, das stimmt. Aber es gibt halt auch durchaus Szenarien, in denen halt Proof of Work völlig

wirkungslos ist. Und zwar völlig wirkungslos ist und dass das eben von mir natürlich rein hypothetisch beschriebenes Szenario, wie das halt irgendwie voraussetzt, dass wir in 'nem hypnotisierung

MartinMartin

Zustand leben und dass es kein anderes Geld mehr gibt. Also darum ging's mir, das das einmal aufzuzeigen. Ich glaube, da ist da ist Kritik angebracht. Ja, ja, ja. Da da da da bin ich da bin ich zu weit bei dir, aber das ist also einfaches Beispiel. Was ist der Zweck deiner Kopfhörer? Deine Kopfhörer, der Zweck davon ist, also außer Du nutzt sie, damit sie dir die Ohren warmhalten, dass Du darüber zum Beispiel Musik hören kannst, ja? So, wenn deine Kopfhörer jetzt kaputtgehen

und Du darüber keine Musik mehr hören kannst, dann ändert das ja den Zweck nicht. Das ist ja der Grund deiner Frustration, dass sie einen Zweck haben, den sie nicht erfüllen. Und die gleiche Logik gilt aus meiner Perspektive

in diesem hypothetischen Szenario, was Du jetzt angesprochen hast, wenn Proof of Work eine Sicherungsfunktion für das Bitcoin Netzwerk ist Ja, ja. Und es nicht mehr sichert, dann ist es genauso wie kaputte Kopfhörer. Ja, aber das das das hebt ja irgendwie Laurys Thesen komplett aus den Angeln. Der sagt ja, wir müssen uns als

Jan-Paul

Verteidigungskräfte der Vereinigten Staaten von Amerika müssen uns jetzt auf Bitcoin stürzen, weil das ist das ist Bit Power, wie er's ja nennt. Es ist Bit Power, es ist irgendwie die Macht im Cyberspace,

halt uns, ich sag das immer, in, durch und von Cyberspace irgendwie zu schützen und zu sichern. Und da sage ich halt, ja sorry, das also zumindest in dem Punkt kann ich dir nicht zustimmen. Also ich glaube, da hast Du da hast Du einiges missverstanden. Vor allem, weil ich halt auch die primäre Funktion von Proof of Work immer noch darin sehe, dass sie halt eben diese promobilistische Auktion des nächsten Blockproduzenten

MartinMartin

durchführen sollen. Das ist, glaub ich, in meinen Augen die Hauptfunktion von Proof of Work. Wollen wir mal vielleicht das Thema Bitpower, weil wir haben, also wir sind jetzt so weit, dass wir gesagt haben, was, ne, wo steht Bitcoin, was ist der Energiemechanismus und so weiter, wollen wir auf das Thema Power und sein Verständnis, warum ist Bitcoin mehr als nur nur ein Finanzinstrument und insgesamt für den gesamten Cyberspace

Jan-Paul

so relevant, einmal da drauf eingehen. Ja, also seine These ist ja, dass Bitcoin gezeigt hat, dass mit Proof of Work wertvolle Daten oder wertvolle Informationen gesichert werden können. Und er sagt's da wirklich wortwörtlich, wir können, also Bitcoin und sein Proof of Work ist der Beweis dafür, dass Proof of Work funktioniert. Also Proof of Work proof that proof of Work works.

Ja, so so schreibt er's dann am Ende. Ja, ist schön, ne? Genau und seine These ist jetzt, ja, also wenn wir diese wertvollen Informationen irgendwie damit schützen können, dann können wir auch andere Formen von Informationen mit Proof of Workshops schützen. So, das ist seine seine These. Und ja, da ja, sagte er, wir müssen also, es wäre klug, eine Cyberspace Force oder sowas in der Art aufzubauen,

halt das zu explorieren, was da noch möglich ist. Ich möchte, weil's mir echt, also da kribbelt es mir richtig in den Fingern, direkt anmerken, also

das klingt son bisschen nach Weltcomputern, ne? Ne? So Ethereum, ich höre der trapsen. Wir können mit mit der Blockchain und Proof of Work können wir den ganzen, können wir einen riesen Weltcomputer bauen, der mehr als finanzielle Informationen irgendwie sichern kann. Und den Beweis sind ehrlich gesagt, also erstens sind den die ganzen anderen alternativen

Coins sind sie schuldig geblieben bisher. Und das Zweite ist, also das finde ich halt echt, das finde ich halt echt krass, seine These baut darauf, dass sich innerhalb seiner These eine weitere These erst bewahrheiten muss, nämlich, er sagt ja, ne, wir brauchen eine Cyberspace Force, die müssen wir aufhören, das ist die These, aber darin enthalten ist, weil eventuell vielleicht Proof of Work noch andere Daten

kann, die irgendwie geschützt werden müssen. Und das kann nur Proof of Work tun. Wo ich echt sage, sorry, wenn deine These darauf angewiesen ist, dass sich eine andere These erfüllt, dann hast Du keine gute These geschrieben. Punkt. Was mich was mich immer wieder irritiert,

MartinMartin

ist, dass ich das Gefühl, also er er sagt das so und ich bin irritiert, ob er noch nie was von US Cybercom oder NSA oder ähnlichen Agencies gehört hat, die sich genau mit so was beschäftigen oder so, ne. Es gibt ja schon einen einen Cyberspace Militärarm, witzigerweise seit zweitausendneun, also seit genauso lang wie Bitcoin. Und den den Punkt mit dem, dass man auch andere Daten

sichern kann, den geh ich allerdings mit, weil das ein, weil wir das über Timestamping sehen. Das ist der der ganze der ganze Timestamping Mechanismus ist im Prinzip, Du gehst hin, machst einen Merceltree, verankerst den den Rootesh des Mercelt Trees in der Blockchain und kannst dadurch sicher sein, dass die anderen Elemente des Mercle Trees nicht verändert wurden. Insofern kannst Du zumindest sicherstellen, dass andere Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht anders aussahen als

zugegeben wie in einem anderen Oracle hinterlegt. Also Du Du kannst nur sichergehen, dass die Daten mit denen des Oracals übereinstimmen. Du kannst die Daten nicht direkt da draus ableiten. Aber diese Sicherungsfunktion für Daten außerhalb des Finanziellen

Jan-Paul

ist aus meiner Sicht gegeben. Das ist meiner Perspektive kein Fahrfaitsch. Der wesentliche Unterschied ist, dass die Transaktionen und das ist ja das, was die Bitcoin Blockchain tatsächlich enthält, dass die, sobald sie in die Blockchain aufgenommen sind, dass sie halt unveränderlich sind, ne. Also gegeben, dass eine gewisse Zeit oder eine gewisse Anzahl von Blöcken vergangen dann sind diese Transaktionen unveränderlich. Die Timestamps,

die Du in die Blockchain schreiben kannst, wie Du's eben beschrieben hast, haben halt das Problem, dass sie das Ändern der Daten, die getimsteampt wurden, dass sie das nicht verhindern können, ne. Das ist der der wesentliche Unterschied. Die können trotzdem geändert werden, auch wenn Du 'n Timestamp hast, der nachzeigt. Hierzu Block sieben neun fünf zwei zwei null, den wir grade haben, war der Datenzustand aber solcher und ich kann jetzt zumindest nachweisen, dass Du hier 'n falschen Datenzustand hast. Das kannst Du nicht verhindern. Und das ist halt, das ist in meinen Augen ist das der wesentliche Unterschied. Ja,

da da da bin ich dabei. Ja, die Frage ist doch dieses Jahr an der Anschlied ist, kann eine Proof of Work Blockchain etwas anderes außer die Transaktionsdaten oder die UTXOs, die wir in der in der Timetange stehen haben, wirklich sichern. I don't things of. Das zumindest ist es das ist das ist uns irgendwie ne, das ist ja das, was wir jetzt irgendwie in in

fast schon vierzehn Jahren auch Altcoin Historie beobachten konnten, dass es bis jetzt noch, also dass zumindest keinem der Nachweis gelungen ist. So, um's vorsichtig zu formulieren, ich möchte jetzt

MartinMartin

keinen AltCoinern irgendwie ans Bein pinkeln, den Beweis sind's in meinen Augen schuldig geblieben bis jetzt. Ich glaube tatsächlich, dass die Logik andersrum ist. Ich glaube, die Logik ist nicht, wir können finanzielle Transaktionen sicherstellen und haben das bewiesen und wir können auch andere Daten sichern und und haben das Bewiesn oder Rwiesn, sondern ich glaube, die Logik ist, bei Finanzdaten

denken wir, dass wir es können. Aber tatsächlich Mhm. Ist auch das ja eine Fragestellung, weil am Ende haben wir ist die Logik, Du kannst irgendwelche Daten und es ist, ich will nicht sagen komplett egal, aber aber zumindest weitestgehend egal,

Daten über die Blockchain selber sichern mit Proof of Work. Und Du kannst nur eine bestimmte Menge an Proof of Work machen, ohne dass es unsinnig wird. Also mehrere Proof of Work Chains haben hat haben zumindest einige Nachteile, wenn man mehrere versucht, parallel zu betreiben, wie wir ja auch an Ethereum gesehen haben. Nee, das würde jetzt ausarten.

Aber also was ich worauf ich hinauswill, ist, wenn wir so was sehen wie, dass dass die Maynchain als Settlement Layer für darübergeordnete Layer dient, dann haben wir das gleiche Thema auch zum Beispiel mit Lightning. Weil wenn wir jetzt zum Beispiel auf der Mainchain einen Channel eröffnen und die Verteilung der der Satoshi in diesem Channel ist auf der Mainchain geregelt, dann wird ja trotzdem außerhalb der Mainchain

der Status permanent geändert. Zwar immer im im Einklang zwischen den beiden Parteien, wobei theoretisch ja trotzdem deine, keine Ahnung, Wallet auf Satoshi gehackt werden könnte und jemand anderes hat für dich designt und Du hast trotzdem andere Aspekte. Also ich glaube,

Du hast einfach nur eine bestimmte Menge an Daten, die Du sichern kannst. Und das ist nur ein sehr fundamentaler Baselayer und wir werden auch im Finanziellen sehen, dass ein großer Teil der Daten zumindest zwischen, nicht nur zwischen den Blöcken, sondern auch zwischen dem Öffnen und dem Schließen eines Channels und so weiter, einfach abstrahiert davon sind. Und dass sie quasi das gleiche Problem wie Daten im

haben, die verändert werden können, solange sie nicht neu getimestampt werden. Und das Gleiche werden wir, glaub ich, sehen mit Lightning, was auch zwischendrin verändert werden kann und klassische IT Security Probleme dabei mit sich bringt, außerhalb und halt nicht von von der Mainchain abgesichert wird. Ich bin mir nicht ganz sicher,

Jan-Paul

wie ich da entgegnen soll. Na, einfach, also sie muss das Argument müsst ich jetzt wirklich mal in Ruhe durchdenken, was Du da sagst. Also für mich gilt, zumindest was das Thema Stands angeht immer noch, ne, dass Time Stands eigentlich nur dazu da dazu dienen, irgendwie 'n Nachweis zu erbringen, was der Zustand zum Zeitpunkt Block sonst wie war, in dem halt dieser

aufgenommen wurde. Aber es ist halt halt nicht, dass diese dass diese Daten irgendwie in irgendeiner Weise verändert wurden. Jetzt mit Lightning müsst ich, ehrlich gesagt noch mal drüber nachdenken. Aber es klingt zumindest so im ersten drüber nachdenken. Er muss, also

ich weiß es noch nicht. Aber ein Punkt würd ich doch noch mal ganz gerne aufmachen. Wir reden jetzt auch schon fast eine Stunde, aber ein Punkt ist mir wirklich wichtig. Er sagt ja immer, dass die, also dass dass wir mit dem Proof of Work in Bitcoin, also wertvolle von Informationen schützen, ne. Das ist ja so seine seine seine These. Mhm. Und da muss ich halt sagen, so, also was sind denn die wirklich, wirklich wertvollen Daten oder

Informationen, die wir in Bitcoin haben? Und das sind nicht das ist nicht die Ordnungsreihenfolge der Transaktionen, so wie wir sie in der Blockchain festgeschrieben haben. So ja, okay, sie können, wenn Du irgendwie eine erfolgreiche Attacke durchführst, kannst Du irgendwie 'n Double Spend machen und irgendwie vielleicht auch irgendwie Transaktionen zensieren. Okay, ja, Aber was, die Frage geht an dich, Martin, was sind denn die wirklich wichtigen Informationen in Bitcoin?

MartinMartin

Und so ist aus einer Ein Stunden Folge eine Zwei Stunden Folge geworden. Ums abzukürzen, das das

Jan-Paul

Und also in meinen Augen ist das, was die wertvollsten Daten in Bitcoin sind, sind deine private Keys. Die sind es, die es erlauben, dass Du eine gültige, eine valide Transaktion erzeugen kannst und ein UTXO oder Satoshi's bewegen kannst. Diese werden nicht durch gesichert. Es wäre auch totaler Quatsch, wenn Du deine

jedes Mal mit absichern müsstest. Stell dir mal vor, Du müsstest jedes Mal, also es ist natürlich eine reine Selbstqual, aber stell dir mal vor, Du müsstest jedes Mal Proof of Work erbringen, an deine Private Keys zu kommen, eine Transaktion zu signieren. Nee, so ist es nicht. Das funktioniert einfach mit asymmetrischer Kryptografie und das ist mittlerweile, es ist 'n Standard, den wir seit, ich weiß nicht, seit Jahrzehnten

erforscht und implementiert haben. Dazu gibt es einfach stehende Libraries, Python Libraries, die kannst Du dir reinholen, dann hast Du eine Standard Krypto Feased mit Private public Keepares. Natürlich ist es nur ein Bestandteil von Bitcoin, aber in meinen Augen ist das der wesentliche Bestandteil. Und meine Kritik, die ist jetzt 'n bisschen überzogen, aber sie macht einfach deutlich, warum ich halt diese Proof of Work These von von Laurie wirklich, wirklich kritisch sehe, ist, Du kannst noch so viel Proof of Work

aufwenden, wie Du willst. Das ist nachgewiesen. Du kannst drei, also die Energie von drei Universen kannst Du drauf werfen und Du würdest doch nicht die private Keys von Satoshi Bitcoins herausbekommen. Es geht einfach nicht. Es ist einfach zu schwierig. Da kannst Du noch so viel Print of Work reinstecken wie Du willst,

MartinMartin

Also ein hervorragender

Jan-Paul

eine hervorragende Ratio, die diese Keys haben, könnte man sagen. Weiß ich nicht. Ja, wahrscheinlich. Genau. Also für mich ist das 'n wesentlicher Punkt. Also da mache ich auch Laurie wirklich nicht 'n Vorwurf, aber das das ist eine das ist eine elementare Kritik und das wundert mich wirklich, dass er das auf seinen dreihundertachtzig Seiten nicht sieht, dass das die die wirklich entscheidenden

MartinMartin

wertvollen Daten in Bitcoin sind. Ich möcht das ich möcht das gerne ergänzen. Ich möcht das gern ergänzen, weil ich bin da zum zu 'nem gewissen Teil bei dir. Es gibt verschiedene Betrachtungsweisen, wie Du physische Sicherheit siehst für Daten, also beziehungsweise sicher, also Datensicherheit, Sicherheit, was die verschiedenen Ebenen davon sind. Und ich glaube, was man immer berücksichtigen muss, ist, es ist eine Masterarbeit.

Und die ist natürlich einfach, die die die covert nicht alle Elemente davon. Nein, nein, okay. Cyber Security und Security generell ist einfach 'n unfassbar großes Topic. Er wird davon nicht alles verstanden haben, wie eigentlich niemand alles davon verstanden hat und vor allen Dingen nicht in ausreichender Tiefe und vor allen Dingen nicht alles in ein komplettes konzeptionelles Framework runtergebracht haben.

Von daher ist das was, also das ist son Thema, aber das das ist eine zweite Diskussion. Ich möchte das trotzdem einmal der der Vollständigkeit halber. Ich da ganz kurz einhaken? Ja. Also diesen Vertrauensvorschuss

Jan-Paul

hat er in meinen Augen verwirkt, weil er sich mit seinem Verhalten im öffentlichen Bitcoin Space in meinen Augen da diskreditiert und disqualifiziert hat. Er hat ja allen Leuten an den Kopf geworfen, so wenn ihr erst mal meine Thesen, meine thesen gelesen habt und es erst mal verstanden habt, dann wird euch eine zumindest eine neue Interpretationsebene, neue Dimension von Bitcoin eröffnet. Ich finde, wenn man dann diese Thesen liest und einfach vermisst, dass eins der wesentlichen

Elemente, nämlich dieses Thema Kryptografie bei ihm so gut gar keine Rolle spielt, gar nicht vorkommt. Er er vollkommen verkennt, dass die wirklich wertvollen Informationen nicht in der in der Timetain stehen, sondern in der in den proof in den Keys, in den private Keys enthalten sind. Da muss ich sagen, da da liegt er einfach fundamental falsch. Und es hat mich halt, da muss ich auch Jameson Lobb, der

dankenswerterweise da zwei Kritiken zugeschrieben haben, verlinken wir euch auch in den Shownotes. Da gebe ich ihm recht in diesem einen Punkt. Wenn wir in Bitcoin ein, ne, es ist free Open Source Software, indem wir einen offenen, freien Diskurs, also frei in wirklich, ne, es ist ein freiheitlicher Diskurs

wollen, dann kannst Du dich nicht hinstellen und irgendwie die Leute irgendwie willkürlich blocken und irgendwie deine Thesen hinterm Berg halten und irgendwie sagen so ja, kauft doch mein Buch, das kostet nur vierzig Dollar. Also vor allem, weil's halt auch 'n 'n akademisches Werk ist, ne. Also es ist wirklich, es ist an der Universität geschrieben und universitäre

Schriften sind in meinen Augen, da man vielleicht anderer Meinung sein, aber in meinen Augen gehören die einfach veröffentlicht und auch in der Öffentlichkeit die lesen und diskutiert und das hat da hat er sich verweigert. Insofern, ne, also diese Kombination aus seiner Art des Auftretens in der Öffentlichkeit und irgendwie

zu sagen so ja, wenn Du erst mal mein Buch gelesen hast, dann wirst Du's verstanden haben, das das hat für mich gereicht zu sagen so also sorry, dann lese ich dein Buch, dann lese ich dein dreihundertachtzig Seiten Werk und

vermisse, dass Du wesentliche Dinge im Bitcoin missverstanden hast zumindest. Sorry, dann kann ich dir nicht sagen, okay, das ist ja nur eine Masterarbeit, die Du geschrieben hast. Er hat sie immerhin am MIT geschrieben. Das ist jetzt nicht irgendwie eine Klitsche. Das ist der weltweit größten renommiertesten Universitäten, glaub ich zumindest. Also

MartinMartin

das, was ich weiß, dort geschrieben, da ja, kurzer Rand dazwischen, warum ich da mich ehrlich gesagt das Verhalten von ihm einfach unzuträglich fand. Es ist total fair. Ich würde sagen, es ist eine eine eine berechtigte Art Hobinem Kritik, weil es ja nicht, also ist an der Stelle, es ist unvollständig und das mag sein. Das find ich tatsächlich aber gar nicht so störend. Und das ist aber eine persönliche persönliche Wertung. Ich find es insofern nicht so störend, als dass einige

Erkenntnisse drin waren und das reicht nicht. Also ich ich sehe das als einen Ja. Als einen Beitrag. Niemand niemand bewertet die Dinge vollständig. Niemand hat eine komplette Sicht. Niemand berücksichtigt alles. Gerade wenn Du viel Fame das, was Du gemacht hast, kriegst, ist es sehr schwierig, dem gerecht zu werden, wenn Du dann noch nicht und

Sets machst, sondern irgendwie lies erst mal mein Buch, bevor Du hier mit mir reden darfst, dann macht es das nicht leichter. Aber alles in allem, ich hab 'n paar Sachen rausgezogen, die ich ganz spannend fand. Ich fand dieses ganze Cost und Benefit of attackressing. Das war spannend. Ich fand den Gedanken, ne, ich fand den Gedanken spannend zu sagen, Du

Du optimierst in genau, also ne, Du machst genau das Gegenteil. Alle optimieren auf Energieeffizienz und Du optimierst auf Energiebedarfsmaximierung.

Jan-Paul

Was ehrlich gesagt Quatsch ist, weil die die Zustandsänderung, also sorry, das ist nicht es ist nicht so, dass wir einen global operierenden Computer haben, wo wir den Zustand nur ändern, indem wir genügend Energie aufwenden. Nein, wenn wir genügend Energie aufwenden, wenn es jetzt in seinem Termini verwendet,

bist Du in der Lage, einen weiteren Block, also weitere Daten hinzuschreiben. Du änderst nichts. Es ist kein Stage Change, der irgendwie stattfindet, dass Du irgendwie von null auf eins gehst. Das ist Quatsch. Du schreibst quasi in die Datenbank schreibst Du eine weitere, einen weiteren Block dazu. Es ist, ich find's halt gefährlich, ne. Zum einen,

die Harke musst Du mir bitte musst Du mir bitte lassen. Man liest es immer wieder auch auf Bitcoin Twitter, ah toll, hast Du proof of work reingesteckt. Und ich denk mir jedes Mal so, ey, sag mal, wie albern ist der Scheiß eigentlich? Das, was die Miner machen, das ist wirklich richtig stupide immer Wege dieselbe Rechenoperation durchführen. Und zwar im im Akkord, im wirklich im Akkord. Das sind ja Milliarden, Billionen von Rechenoperationen

pro Sekunde. Das ist das ist monotone automatische Arbeit. Arbeit in Anführungszeichen. Was aber viele meinen, wenn sie irgendwie sagen, ah, Proof of Work, Du hast deinen Proof of Work geleistet, ist doch was ganz anderes. Und das mache ich halt auch, das also das ist sone sehr subtile Kritik, muss ich sagen, das ist nicht nicht explizit in in in Laurys Werk so drin. Das ist eher eine subtile Kritik. Aber ich glaube,

er er läuft in die, er tappt in dieselbe Falle, weil das, was wir, wenn wir darüber sagen, dass jemand irgendwie Leistung erbracht hat, es ist etwas ganz anderes, denn Du hast

Kreativität verwendet, Du hast Spontanität verwendet. Du hast, weißt Du, Du warst Du hast den richtigen Reflex gehabt. Du hast irgendwie das irgendwie richtig strukturieren können, in das, was Du deine Arbeit gemacht hast. Und vor allem in meinen Augen, das was Arbeit ja wirklich erst gut und interessant macht, ist auch wenn es kreativ ist, wenn Du es wenn Du, ne, wenn Du was Neues erschaffen kannst, aber nicht, ey, also immer denselben Handgriff zu machen und nichts anderes machen die Männer. Sie machen immer wieder denselben Handgriff. Das ist doch nicht, das ist doch nicht vergleichbar. So, das ist die eine Spitze. Das kann ich tatsächlich so nicht ganz stehen lassen. Heute Morgen war die Müllabfuhr da. Ich bin sehr dankbar, dass sie das machen und es ist immer wieder der gleiche Handgriff.

MartinMartin

Ja, aber Ich glaube, Arbeit hat verschiedene hat verschiedene Also das das zieht aber auch son bisschen von dem von dem eigentlichen Thema weg. Ich mag diesen

Jan-Paul

Gedanken sehr, das führt den albern. Ich weiß, ich weiß nicht. Aber das ist, ich glaub, das ist eine andere Diskussion. Es ist eine sehr subtile Kritik, die auch eine gewisse Bösartigkeit hat, das artigkeit hat. Das das will ich

unumwunden zugeben, dass ich da diese Spitze mir einfach nicht nehmen lasse, dass ich sage so, also sorry, das ist doch vollkommen uninteressant, immer wieder denselben Angriff zu machen. Das ist doch das ist doch nicht das, wo ich sagen würde, okay cool, Du hast irgendwie proof of work geleistet.

MartinMartin

Gut, wie gesagt, das ist eine andere Diskussion. Ich glaube, was was wir daraus mitnehmen können, ist, egal wie niedrig seine oder hoch seine am Ende gewesen sein mag, er hat zumindest eine gute Grundlage für eine, ich glaube, gute Folge Node Signal geliefert. Und dafür können wir ihm dankbar sein.

Jan-Paul

Das kann man wirklich sagen. Ich glaube, er hat viele Diskussionen angeheizt. Das kann man sicherlich als Mehrwert da mit rausziehen. Gab noch so ein, zwei Dinge, die ich ich merke, dass Du so Richtung Ende gehen willst. Es ist ja auch schon über eine Stunde hier unterwegs. Aber einen Punkt würd ich's auch gerne gerne machen, den will ich zumindest nicht ungesagt lassen. Seine Forderung ist ja im Grunde, dass die USA,

also er arbeitet nun mal für die US Streitkräfte, dass die USA da reingehen sollen in das Mining Game, also quasi Hashing Power aufbauen sollen und irgendwie

Bitcoins kaufen sollen, weil sie damit irgendwie, das ist auch son Punkt, der mir völlig unklar ist, weil sie damit irgendwie Macht projizieren können, wenn Du Bitcoin hast. Also ich ich krieg den den logischen Sprung krieg ich nicht hin und ich kann ihn nicht nachvollziehen. Aber zurück zu, ich sehe eine große Gefahr darin, wenn tatsächlich so etwas wie jetzt die US Streitkräfte ins Mining Game einsteigen würden, weil zum einen

die US Streitkräfte, also müsste jetzt ohne Fly googeln, aber ich würde jetzt mal fast sagen, die haben ungefähr das ja fünfzigfache, sechzigfache am Budget, was wir im Moment an Sicherheitsbudget in Bitcoin haben. Das heißt, wenn die nur ein, zwei Prozent ihres Budgets auf

Mining umschwenken würden, dann würden sie eiskalt das Netzwerk übernehmen. Das wär ja gar kein Problem für die. Also allein was was die was die Finanzen angeht, die sie zur Verfügung haben, die finanzielle Mittel haben, dass diese zur Verfügung haben. In Konsequenz hätten wir dann eben ein eine Bitcoin Blockchain, die von irgendwie vom ja berühmt berüchtigten industriellen militärischen

Komplex irgendwie angeführt wird. Was ich ehrlich gesagt, also das wär für mich eines der ganz großen Horrorszenarien, was Bitcoin passieren könnte, ne. Also wenn wirklich irgendwie US oder chinesische Streitkräfte, ne, zum zum zum Playerband. Das zweite daran ist, es sind nun mal, wenn sie das tun, sind es halt irgendwelche Betriebe, die das machen. Das Mining ist ein hoch kompetitiver

Wettbewerb, zwar mit hohen Umsätzen, aber sehr, sehr kleinen Margen. Und ein Miner, der ja quasi, ne, sich aus der Staatskasse irgendwie finanzieren kann, dem ist es doch völlig egal, wie effizient er meint. Das ist dem, ja,

macht doch nichts. Also ob jetzt die Kosten irgendwie bei zehn Milliarden oder bei zwanzig Milliarden liegen, ne, wenn's im strategischen Interesse der USA oder der chinesische Streitkräfte liegt, dann sind sie auch bereit, diese Kosten zu bezahlen. Das heißt, sie würden damit natürlich auch heute noch so grade eben profitabel operierende private Miner aus dem Wettbewerb drängen, weil sie sie kaputt machen.

Wegnehmen. Was in meinen Augen eine eine so wieder halt dahin darauf hinauslaufen würde, dass sie halt eben, dass der, ich sag's jetzt noch mal, der berühmt berüchtigte militärisch industrielle Komplex das Bitcoin Mining übernimmt. Und das halte ich für eine der ganz großen Gefahren. Und da muss ich halt sagen, deswegen bin ich auch son großer Kritiker von Laurys Thesen, ne. Weil wenn das, was er vorschlägt,

tatsächlich in in in Politik umgesetzt wird, dann können wir Bitcoin, dann können wir es auch gleich sein lassen. Dann können wir es echt, dann ist es in meinen Augen, ist es das das sinkt durch, so. Dann ne, dann ist kannst Du all die schönen Eigenschaften von Bitcoin kannst Du alle in die Tonne kloppen und dann ist es dann ist es vorbei. Und deswegen bin ich halt auch so vehement stellenweise gewesen

jetzt grade zum Ende hin in meiner Kritik, weil ich halt sage, so, ey, das die die Folgen, die die seine Politikvorschläge, seine strategischen Vorschläge, die er macht aus seinen Thesen, sind in meinen Augen

noch viel gefährlicher als das, was er Unsinniges über Bitcoins, Proof of Work und Bit Power und irgendwie, keine Ahnung, Proof of Work von sich lässt, ach, von mir aus, hat das nicht kapiert. Aber die politischen Implikationen sind in meinen Augen hochgefährlich und deswegen, mein ich, müssen wir ganz klar sagen, ey, das ist Quatsch, was er da erzählt. Das das müssen wir herausarbeiten, dass das Quatsch ist und auch ganz klar formulieren und sagen, hoffentlich

MartinMartin

hoffentlich macht es keiner von den Streitkräften, die hier angesprochen werden. Ich hab die die Tage erst und ich hatte das vorher nicht aufm Schirm, bin ich über eine Statistik gestolpert, wie viel Bitcoin die USA also ne, offiziell momentan im Besitz haben und die inoffizielle Zahl ist wahrscheinlich deutlich geringer. Weil es sind ja circa zweihundertfünfzehntausend,

also etwa ein Prozent aller Bitcoin. Und das ist das war mir nicht klar, dass das so hoch ist, aber dann hab ich son bisschen drüber nachgedacht und mir gedacht, so, die realistische das realistische Szenario, mit dem wir einfach arbeiten müssen, ist State Actor werden in den nächsten Jahren das Thema in das Thema einsteigen. Das glaub ich sogar noch nicht mal. Und die werden das im Thema. Aber ja, das ist 'n das ist 'n Thema für eine andere Sitze. Genau, das ist 'n eine Thema für eine andere Sitzung. Meine Hypothese an der Stelle ist, werden einsteigen oder sind

bereits eingestiegen, aber halt als undercover, weil Du das nicht als ersten Schritt in der Öffentlichkeit dekorierst. Und es würde mich einfach wundern, wenn sie das nicht aufm Schirm hätten und wenn Ich ich könnte mir gut vorstellen, dass die Tatsache, dass Laurie eine These dazu macht, eher eine Folge als ein Grund für eine solche Auseinandersetzung des US Militärs mit dem Thema Mining ist, weil das auch vielleicht nicht von irgendwohergekommen ist. Aber das ist das ist reine Spekulation.

Ich glaube, wir müssen als Bitcoin oder es ist für uns als Bitcoin als Bitcoiner Gemeinschaft, Community, wie auch immer man das nennen will, hilfreich zu überlegen, was sind Schritte, die diesen mit hoher Wahrscheinlichkeit bis an Sicherheit grenzenden eintretenden Fall entgegenstehen? So was wie Dezentralisierung

des Mining, damit nicht irgendwie superviel in Texas und China rumsteht und irgendwie gucken, wie kann man das dezentralisieren und den Zugriffen ziehen? Solche Sachen, zu gucken, was sind was sind Gegenszenarien? Weil dieses Thema State acture, die ins Thema Bitcoin und Thema ins Thema Bitcoin Mining und in Thema ins Thema Lightning und so weiter einsteigen und damit State Money arbeiten können und einfach andere Budgets haben, ist etwas, was wir früher oder später sicher sehen werden.

Jan-Paul

Also da hab ich noch meine Zweifel,

aber das glaube ich, das können wir auf 'n anderes Mal verschieben. Ist eine spannende Diskussion. Also vielleicht finden wir da ja jemanden einen interessanten Gesprächspartner, mit dem wir mal die These diskutieren könnten, ob Staaten in Bitcoin einsteigen sollten, also sowohl irgendwie ins Mining als auch irgendwie sich als strategische Reserve das zulegen sollten. Finde ich eine spannende Frage, ja, die wir da mal diskutieren können. Vielleicht Jason Norrie.

Nee, englische Folgen sind Spricht kein Deutsch. Sind schwierig. Guter Punkt. Genau, aber können wir können wir gerne diskutieren. Zum Schluss vielleicht noch mal ganz kurz, wir packen euch in die Shownotes 'n paar Links, also den Link zum zu dem Buch von Jason Larry, dann war er in verschiedenen Podcasts und irgendwie auf YouTube zu sehen und ich habe viele meiner Kritikpunkte aus, ja, im Wesentlichen drei

Quellen. Einmal von diesem schon erwähnten Mika Warren, der eine Replik geschrieben hat zu 'ner Software namens, dann die beiden Artikel von Jameson Lopp, die ich auch sehr hilfreich fand und packen euch 'n paar Tweets von Ryan Dahl, der son bisschen kommentiert hat, während er das Buch gelesen hat, was er dazu denkt. Da hab ich sehr also wirklich sehr wertvolle Argumente und Gedankenanstöße

rausgenommen in meiner Kritik an Laurys Thesen. Ansonsten würde ich sagen, wie ihr wisst, also wenn ihr jetzt bis hierhin durchgehalten habt, freut uns das natürlich sehr. Ihr wisst, wir sind ein Value for Value Podcast. Das heißt, wir würden uns sehr darüber freuen, wenn ihr uns unterstützen würdet, indem ihr uns 'n paar SATs da lasst. Ihr könnt uns SAT streamen, während ihr diese Folge hört. Das ist unsere ja fast schon bevorzugte

Weise, das einzunehmen. Ihr könnt es natürlich auch eine Spende dalassen über Tipp at Tipp Punkt Punkt Space. Geht mal auf unsere

Node Signal Punkt Space, da gibt's verschiedene Optionen, wie ihr uns 'n paar Satz zukommen lasst. Wir würden gerne damit natürlich a unsere Kosten wecken. Das geht zum Glück derzeit noch, aber auch natürlich auch natürlich weiterhin unser Bounty Programm unterstützen. Da werden wir demnächst auch noch mal berichten, was wir da jetzt Neues machen werden. Vielleicht nicht in der eigenen Folge, aber ihr werdet es über Twitter dann erfahren, wo unsere Bautees ausgeschrieben sind. Martin,

MartinMartin

letzte Worte. Fokus on the Signal notonal noise. Dankeschön.

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