NCNG054: Bitterstoffe - podcast episode cover

NCNG054: Bitterstoffe

Dec 26, 202527 minEp. 54
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Summary

Die Folge widmet sich der Bedeutung von Bitterstoffen und wie diese helfen können, Heißhunger auf Süßigkeiten zu reduzieren und die Verdauung zu fördern. Es wird erklärt, warum dieser Geschmack in unserer modernen Ernährung oft fehlt und welche Lebensmittel reiche Quellen dafür sind, von grünem Blattgemüse bis zu speziellen Extrakten. Zudem werden die physiologischen Vorteile für den gesamten Verdauungstrakt beleuchtet.

Episode description

Bitterstoffe. Wer mag schon den Geschmack bitter? Warum wir diese Geschmacksrichtung trotzdem nicht außer acht lassen sollen und wie wir davon profitieren können erfahrt ihr in dieser Folge. Ebenso in dieser Folge noch einmal ein Gewinnspiel. Wo ihr Axel und Philipp das nächste mal treffen könnt und vieles mehr.

Transcript

Intro / Opening

Meine Damen, meine Herren, banierte und gebackene, vielleicht sogar Sünden, Wienerschnitzel. Das liegt mir sehr am Herzen, diese Schnitzel.

Begrüßung und Hörer-Aha-Momente

Herzlich Willkommen bei No Carbs No Glory, dem Podcast, in dem es um unsere Kernkompetenzen geht. Mein Name ist Axel, ich bin Ernährungswissenschaftler. Und mein Name ist Philipp und ich esse gerne. Ja, was ist passiert? Wir haben ziemlich viel Arbeit gehabt, weil uns haben sehr viele Nachrichten erreicht. Was eigentlich ein Game Changer waren eben.

Und wir sind jetzt aktuell noch nicht dazu gekommen, dass wir jetzt ziehen und auswählen, wer da die Sachets bringt. Aber die Personen werden von uns direkt benachrichtigt. Und initial können wir da gleich mal eingehen auf zum Beispiel eine Nachricht von Daniel, von dem sein größter Aha-Effekt aktuell war das Salz. Er hat nämlich in Allman in Mexiko gemacht und hat den völlig ohne Magenbeschwerden absolvieren können. Und hat das gescheiterweise vorher im Training getestet.

Super Daniel, Gratulation überhaupt zum Iron Man in Mexiko. Dürft ziemlich heiß sein wahrscheinlich. Und insofern Salz nochmal doppelt wichtig. Vor allem für den Tequila der Nacht dann im Ziel oder wie ist das? Ja, genau. Aber ich meine, wir haben das eh, ich weiß nicht, ob der Daniel zugehört hat, aber vielleicht nachdem Salz irgendwie ein Thema ist oder war.

Der Philipp hat mich da schon öfters berechtigterweise als Zebra bezeichnet. Und für solche Typen ist das natürlich dann doppelt wichtiger. Hitze plus Zebra erfordert einiges an... Salzzufuhr. Aber das ist gut, weil ich glaube, das ist für viele ein Game Changer. Also insofern macht es komplett Sinn auch. gewisse Lösungen zu sich zu nehmen, wie zum Beispiel Race Blend, wo der Salzgehalt ja doch deutlich höher ist als in so manchen anderen.

Und dann wird es vielleicht wirklich auch notwendig sein, noch zusätzlich Salz vielleicht zuzuführen, wenn man dazu neigt, besonders viel Natrium zu haben. Und dann haben wir eine Nachricht gekriegt von der Karin. die erstens schreibt, dass sie uns beim Warmfahren in der Südsteiermark kennen gelernt hat, Axel. Ja, genau. Das ist nett. Super, Karin. Vielen Dank für die Nachricht. Ich weiß nicht, ob...

du wieder beim Wormfahren bist, ich werde jedenfalls, ich habe es schon zugesagt, ich weiß nicht, ob der Axel, ich habe dich noch gar nicht gefragt, ob du auch wieder mitkommst. Das wäre eigentlich sehr nett. Genau. Für alle Interessierten ist es eine ganz nette Radl-Veranstaltung. Über drei Tage im April nennt sie Warmfahren und ist in der Südsteiermark ganz nett. Vor allem, es gibt verschiedene Gruppen.

Verschiedene Streckenlängen ist alles geguidet. Man ist rundum umsorgt. Wir starten natürlich Warmfahren mit dem Race Blend nächstes Jahr wieder aus. Und sind natürlich auch wieder vor Ort. Und für die Karin war der Gamechanger, meinen sie, dass wir klar... definiert haben, die Basisernährung und was das heißt. Und meine Tipps, das ehrt mich besonders, die Proteinaufwertung.

Also habe ich doch von dir ein bisschen was gelernt, Axel. Nein, was heißt, aber das ist eigentlich echt ein super Punkt, weil damit ist man so oft konfrontiert. Und das ist sicher... Fein, wenn sich das möglichst viele zu Herzen nehmen, nehme ich unter dem Gesichtspunkt, das ist immer das klassische Beispiel, wir haben das immer über Hafer gesprochen, haben wir eh den Porridge natürlich erwähnt, dass man so ein Gericht...

natürlich extrem aufwerten kann. Es gibt doch einige, die entscheiden sich dann für Porridge als Frühstück und nehmen viel zu wenig zu sich. beziehungsweise ausschließlich nur das Haferpulver und wundern sich dann, ich meine, das möchte ich jetzt nicht generalisieren, jeder hat einen unterschiedlichen Stoffwechsel, aber wundern sich dann, dass sie nach einer Stunde wieder Hunger haben.

Und der Grund liegt sehr oft oder eigentlich in den meisten Fällen darin, dass man zu wenig zuführt über diesen Porridge. Also das heißt, den kann man schon mit Protein auch... sozusagen aufwerten mit Proteinpulver oder mit Fett, ob das jetzt Öl ist oder ob das Nüsse sind, ob das Nussmus ist und divers ist. Und das ist eigentlich grundsätzlich eine gute Strategie.

dass man eigentlich eh bei altbewährten Gerichten bleiben kann oder vielleicht auch bei neuen, aber die dementsprechend aufwertet. Und ich glaube, das Protein ist ein Riesenthema und ich glaube, jeder, alle, die das Protein-Thema ein bisschen mehr in Angriff nehmen. werden, glaube ich, auf lange Sicht darauf kommen, dass sie das wahnsinnig gut auswirkt auf, was auch immer, Immunsystem, Regeneration und Ähnlichem. Also insofern...

Ist erfreulich, Karin, dass das bei dir offensichtlich auch Früchte getragen hat. Und eins habe ich noch rausgepickt, nämlich von der Stefanie und ihr. größtes Aha-Erlebnis. Ja, das warst du, Axel. Also nicht direkt die Vor- und Nachbereitung einer sportlichen Einheit, wie man das um das angeht. Das war für sie das größte Aha-Erlebnis, was sie am meisten gebracht hat. Somit steht es 2 zu 1 für die Achsel.

Nein, aber ich freue mich wegen der Stefanie. Also vielen Dank erstens für die Nachricht. Und ich glaube, das war wirklich ein wichtiges Thema, dass man halt gezielt beginnt.

Trainingseinheiten einfach zu begleiten, vorzubereiten, nachzubereiten. Also das ist, was wir eigentlich immer wieder als die eigentliche Sporternährung bezeichnen. Dass man sich da erstens einmal zu einem guten... guten Produkt, für ein gutes Produkt entscheidet und auch diese Strategien dann anwendet, dass man so eine Trainingseinheit, wenn sie auch sehr intensiv war, dementsprechend nachbereitet.

So mit Regeneration und Post-Workout-Strategie, um die Regeneration zu fördern. Genau. Wichtiger Punkt machen nach wie vor viele nicht, wenn man in der Sportwelt so herumhört, so im ambitionierten Hobbysport.

Filmprojekt und Süßer Heißhunger

Oder viel zu wenig noch. Ja, und was gibt es sonst noch Neues? Genau, bei dir gibt es immer was Neues. Am 9.1. ist eine Premiere vom Film Der Weg zu mir. Da geht es quasi ums RAM und den Weg zum RAM. Und ja, schlechte Nachrichten. gerade zuerst einmal davon hören, es ist nach fünf Tagen schon wieder ausverkauft. Ja, das ist ein guter Nachhalt. Ja, gut und schlecht gleichzeitig, aber wir arbeiten gerade daran, dass wir mehr Vorstellungen machen.

Es ist jetzt noch nichts offiziell heraus, aber vermutlich wird es mehr geben. Wer im Trailer schauen will, einfach auf YouTube gehen, eintippen, der Weg zu mir und am besten Philipp Keider, meinen Namen dazu. Er ist weit unten gelistet in der Suche. Ja, gibt es einige Wege. Es gibt sehr viele Wege zu sich vielleicht. Sehr, sehr viele Menschen haben schon den Weg zu sich.

Eingeleitet wenigstens. Vielleicht gefunden auch. Genau, so könnt ihr ja den Trailer finden und den anschauen. Und ja, sobald es neue Vorstellungen gibt, bin ich so frech und erzähle das da auch. Ja, sicher. Nein, das finde ich super. Ich freue mich schon sehr. Der Axel hat natürlich einen Korten ergattert. Der ist sogar eingeladen. Ich habe die eigene Loge bekommen, die teuerste Loge. Genau, ihr dürft mit dem Kloppsessel sich um Gang setzen. Mit Champagner und Kaviar.

Genau, und der Weg zu mir ist auch sehr konträrer, weil ich finde in einem oder anderen Extrem, und da komme ich eigentlich gleich zum heutigen Thema, nämlich Axel. Auf der Nacht habe ich den ärgsten Zaun auf etwas Süßes. Zwischendurch trinke ich extrem viel Kaffee. Und dann ist es aber auch 85-prozentige Schokolade. Also eigentlich passt mir das alles nicht so recht zusammen.

Also eine ziemlich konfuse Einleitung. Vielleicht kannst du damit erklären, auf was ich eigentlich da hinaus will mit der Aussage. Aber du nimmst auch Omega-3-Fälzer an, oder? Am Abend. Das stimmt schon. Also mit der Schokolade. So als Kompensation. Das ist so, wie es gibt übrigens eine andere Kompensation, die wirklich sehr... Ich habe es, glaube ich, immer wieder einmal erwähnt.

Das ist immer wieder witzig zu hören, dass Leute dann Unmengen an Zucker essen und es gibt ja einige Menschen auf dieser Welt und alles kompensieren mit Basenpulver. Das ist immer herrlich. Vollkommen wurscht. Weil Basenpulver zu Hause am Abend vorm Schlafen gehen, Basenpulver und alles ist wieder, die Welt ist wieder. Ja, außerdem gibt es mittlerweile eh gute, also jetzt reißen wir komplett aus, aber Basenpulver, das ist widerlegt. Ja, das braucht ihr euch nicht kaufen.

Ja, ja. Das ist eine eigene Geschichte. Wir haben es ein bisschen angedeutet, einmal bei Säure-Basen-Haushalt. Aber vielleicht können wir an anderer Stelle einmal noch über Basenpulver reden, über Brunt-Contra. Oder gibt es nur Contra? So ist der Philipp jetzt. Liegt auf jeden Fall beim Hersteller, weil der verdient damit Geld. Ja, genau. Aber der Philipp wollte auf ein anderes Thema hinaus, nämlich auf den Geschmack bitter.

Bitterstoffe Gegen Zuckersucht

Und zwar, das ist aus meiner Sicht insofern ein spannendes Thema. Vielleicht kommt es vielen ein bisschen weit hergeholt vor. Aber der Ausgangspunkt, also warum wir über BITTA reden wollen heute. ist, dass es ja doch sehr viele gibt. Und ich weiß nicht, wie das bei euch ist, die uns zuhören. Es gibt auch einige, die haben richtige Heißhungertagen auf Süß, speziell in der Sportwelt.

Also da ist immer ganz viel Bedürfnis nach süßem natürlicher Suchtverhalten. Im Prinzip kann man ja sagen, dass jeder Mensch, der in einem Wohlstand lebt, Wohlstandsland lebt, zuckersüchtig ist. Wir sind halt einfach geprägt, konditioniert. Da spielen ganz viele Dinge eine Rolle in der Erziehung.

Und dann gibt es halt einige von uns, die weniger süßes essen. Die sind zu Beglückwünschen. Und manche essen ganz schön viel. Das beginnt schon beim Frühstück. Das ist über Mittag, über Abend. Überall gibt es auch Nachspeise. Überall wird gesnackt. Und das ist an und für sich auf lange Sicht nicht ideal. Also ich meine, ich glaube, man darf natürlich, wir haben ja immer wieder darüber gesprochen, man darf auch nicht zu restriktiv sein.

Aber zu viel Süß, glaube ich, schadet dem Organismus am meisten. Das kann man sich eigentlich nicht. Das ist eine Realität, auf die man sich einigen kann. Also der Zucker bringt das ganze System am meisten durcheinander.

Und jetzt bin ich bei den Bitterstoffen. Warum eigentlich Bitterstoffe? Da geht es um den Geschmack bitter. Und es hat sich wirklich sehr gut in ganz vielen Beobachtungen gezeigt. Und letzten Endes ist es... fast ein bisschen traditionelles, altes Wissen, dass wenn man alle Geschmacksrichtungen mit einbezieht, im Rahmen der Mahlzeiten auch, dann hat es...

Was so Ausscheren betrifft, was so Attacken, so Heißhungertacken, speziell in diese Richtung süß geht, wirklich unglaublich positive Auswirkung. Und da sind uns zum Beispiel asiatische Länder wirklich voraus, weil wenn ihr jetzt einmal nachdenkt und zum Beispiel so ein indisches Gericht hernehmt oder auch ein thailändisches, japanisches, chinesisches, die bemühen sich schon sehr.

dass innerhalb der Speise möglichst alle Geschmacksrichtungen abgedeckt werden. Nämlich nicht nur salzig und süß, sondern auch sauer, scharf, bitter. In der asiatischen Philosophie oder in der Gesundheitswissenschaft kommt auch der Geschmack herb vor. Der wird so ganz eigens definiert. Das heißt, da gibt es dann sozusagen sechs Geschmacksrichtungen.

Wenn das jemand einmal konsequent probiert, dass wenn man bei den Schweißen wirklich darauf achtet, dass diese Geschmäcker abgedeckt sind, dann erzeugt es, finde ich, ein unglaublich gutes Gefühl der Befriedigung. Weil wir bei uns in Mitteleuropa haben ein bisschen die Tendenz, dass wir zu sehr in diesen Geschmacksrichtungen salzig und süß fahren. Das ist praktisch immer so ein Pendelausschlag von der einen Richtung zur anderen.

Und das kann, wenn das überstrapaziert wird, irgendwann doch auch diese Heißhungertagen sehr beflügeln. Und deswegen ist, wenn man mehr bitter integriert in die tägliche Ernährung, dann hat es wirklich... Das ist jetzt in den Stein gemeißelt und das ist jetzt dabei seit letzter Schluss. Aber das tragt auf jeden Fall sehr positiv dazu bei, den Heißhung auf süß zu reduzieren.

Lebensmittel mit Bitterstoffen Entdecken

Aber in Österreich gibt es ja sechs Geschmacksrichtungen. Süß, sauer, salzig, bitter, Schnitzel und Leberkäs. Genau. Sehr gut. Übrigens, eigene Geschmacksrichtung ist ja auch Umami. Das haben wir fast vergessen. Das ist in Japan sehr aktuell. Das ist ein ganz spezieller Fermentationsgeschmack. Genau, also das heißt, bitter, wie überhaupt bitter das Problem ist, wenn man jetzt ganz genau die Lebensmittel überprüft.

die wir jetzt zur Verfügung haben, also als Lieferanten für Bitterstoffe, dann ist schon eines auffällig, dass in den letzten Jahrzehnten diese Bitterstoffe schon sehr rausgezüchtet wurden. Die Lebensmittel, die wir als Bittere kennen, die waren früher immer noch viel bitterer. Und daher ist dieser Geschmack so ungewöhnlich für uns, weil fast niemand von uns ist gewöhnt, wirklich bitter zu essen.

Ich würde jetzt mal sagen, wenn man das ein bisschen so durchgeht, also das heißt, wenn man jetzt sagt, okay, wie schaffe ich es jetzt mehr, bitteren Geschmack ins Essen zu bringen, dann würde ich fast an erster Stelle die ganzen grünen Blätter. Das heißt, das ist eigentlich die wichtigste Quelle für Bitterstoffe. Alles, was grün in der Natur ist. Es sind manche, die wirklich sehr...

doch auffälliger bitter schmecken. Also ich denke jetzt zum Beispiel an Indivien-Salat oder Chicorée. Rucola ist auch schon, das ist eher so Schärfe dabei. Aber Rucola hat an und für sich viele Bitterstoffe. Ratigio, oder? Ratigio, genau. Also der ist auf jeden Fall, das merkt man, das ist bitter, so Chikoré, oder? Dieser Blatt Chikoré.

Das ist auch ein bisschen unterschiedlich. Ich finde fast, es gibt ja so einen weißblättrigen und einen rotblättrigen Chicorée. Der rotblättrige ist fast noch ein bisschen bitterer. Ähnlich, weil der Radicchio ist ja dann quasi auch nicht grün, sondern rot. Wir zählen ihn zum Blattgemüse. Aber es zählt auch Mangold dazu, es zählen auch so Dinge wie Backchoy dazu, Spinat natürlich, sämtliche Kräuter. Ich glaube, wir wissen es vom Löwenzahn, wir wissen es ein bisschen vom Brennnesseln.

Wir haben es im Bärlauch, wobei das ist sehr überlagert vom Knoblauchgeschmack. Aber auch der Bärlauch hat einiges an Bitterstoffen. Aber dann gibt es so Dinge wie Schafgarbe und sämtliche Kirsch zum Beispiel. So Wildkräuter, die eben nicht wirklich so in unserer Küche vorkommen, aber da sind wirklich viele Bitterstoffe drinnen. Wir haben es natürlich in allen Titusfrüchten drinnen.

Also bei Grapefruit ist es besonders stark, aber es gibt bitteren Orangen. Wir haben es in Nüssen und Mandeln drinnen. Also die Bittermandel ist überhaupt sehr bekannt dafür, aber die Walnüsse zum Beispiel haben auch sehr viele Bitterstoffe. Kürbiskerne sind sehr bitter. Sesam übrigens, darf man nicht unterschätzen, super Quelle für Bitterstoffe.

Beim Tahin, beim Sesamos spürt man es eh. Ein bisschen, das ist schon recht bitter im Abgang. Hülsenfrüchte natürlich, sind eine super Quelle für Bitterstoffe. Alle eigentlich, auch Kicherbsen und sämtliche Bohnen, Linsen an Bitterstoffe, vielleicht ist es nicht so in so einer ganz starken Konzentration. Wir haben Oliven übrigens auch als Bitterstoffquelle.

Artischocken als Bitterstoffquelle. Und das macht Sinn, das alles ein bisschen verstärkter zu essen. Also das heißt, wenn man dieses... den Bittergeschmack jetzt ein bisschen im Fokus hat, dann kommt man vor allem an den grünen Blättern nicht vorbei und das ist eigentlich insofern auch toll, weil die grünen Blätter liefern so viele andere Dinge noch darüber hinaus.

Andere Gründe für Heißhunger

dass es quasi sowieso sehr empfehlenswert ist. Aber wenn ihr jetzt so nachdenkt, habe ich das Gefühl, es ist nur Bitterstoffe und ich habe aber trotzdem eine Heißung auf Süßes oft gedacht. Ich glaube, das ist oft... Naja, es gibt ja auch andere Gründe. Es ist ja den Stein gemeißelt, dass das Bittere die einzige Geschichte ist, um Heißhungertacken vorzubeugen. Das hat viele, viele andere Gründe.

Banale Gründe sind einfach Gewohnheit. Ich meine, ich habe auch Heißhungertacken auf Süß, total, manchmal. Und sie sind stärker, da muss ich schon ganz ehrlich zu mir sein. Oder zumindest bei mir, ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber sie sind besonders stark, wenn das Essen an dem Tag ziemlich unkoordiniert ist. Das verstärkt es noch ein bisschen.

Also wenn das nur so schnell, schnell ist. Ja, also man sagt ja zum Beispiel, das Proteinmangel ist ja auch so ziemlich oder kann zu Heißhungertagen auf Süß führen. Das ist eigentlich auch in der normalen konservativen Schulmedizin wird das erwähnt. Und psych-emotionale Geschichten. Ganz viel darüber hinaus, aber ich glaube, es ist vor allem Konditionierung und Gewohnheit. Mir fällt es vor allem auf, wenn ich trainingsfrei habe, das heißt, wenn ich Dienst habe.

Also ich habe das Gefühl, es hieß ich jede Stunde irgendwie im Dienst immer zwischendurch, weil ich durchgehend Hunger habe. Unglaublich. Es fällt mir auf, dass ich weniger Hunger habe, wenn ich trainiere, als wenn ich trainingsfrei habe. Das ist total schräg. Und dann ist ja natürlich jetzt der Leistungssport dazu. Das ist ja nochmal eine ganz andere Geschichte. Weil da verbraucht man natürlich viel und ist vielleicht dann dazwischen...

doch nicht so stark mit Zucker versorgt, wie man es eigentlich sein sollte. Und dann ist da auch ein bisschen die Tendenz, sich das irgendwie über Süßigkeiten holen zu müssen. Jetzt sagen wir mal bei Leuten, die weniger... die jetzt zum Beispiel keinen Leistungsschort betreiben. Da gibt es ja auch genug, die haben komplette Heißhungertacken auf Süß. Und da spielen diese Dinge schon eine große Rolle. Nämlich, dass die Mahlzeiten einfach zu wenig ausgewogen sind.

dass zu wenig Eiweiß dabei ist. Oder es gibt ja dann viele, die essen dann den ganzen Tag fast nichts. Und dann am Abend geht es rund, ist eh logisch. Oder es fängt schon um vier an. Und dann sind es halt Süßigkeiten, weil das haben halt die meisten von uns gelernt, dass Süßigkeiten zumindest kurzfristig sehr befriedigen. Also da muss man, glaube ich, an vielen Schrauben drehen.

Verdauungshilfe und Bitterstoff-Extrakte

Aber eine Geschichte davon ist eben dieser bittere Geschmack. Und das hat sich gezeigt, dass das ein bisschen diesen Heißhunger wegnimmt. Und die Frage ist, was Bitterstoffe überhaupt können. Was wird denen überhaupt nachgesagt? Und eine Geschichte ist sicher, dass die Verdauung natürlich angekurbelt wird. Die wirken eigentlich...

Wirklich direkt auch aufs Darm-Biom. Die Magensäure wird erhöht, der Speichelfluss wird angeregt, das heißt die Enzymtätigkeit in der Gallenflüssigkeit wird angeregt, oder? Galle, bitterer Geschmack, das hängt natürlich zusammen. Und letzten Endes auch der Bauchspeicheldrüsen, also der Bauchspeichel sozusagen, weil das ist ja die Produktionsstätte vieler Enzyme.

Das heißt, es hat einen unglaublich positiven Einfluss auf die Verdauungstätigkeit. Das heißt, da wird schon viel vorbereitet, damit die Verdauung dann echt ökonomisch stattfinden kann und sehr effizient. Was ich auch gerne mache, ist, wenn ich einen Hunger habe, weil oft ist es so, es ist total schräg, dass irgendwie der Körper signalisiert, er hat einen Hunger, dabei ist eigentlich eine Durst.

Und ich habe das Gefühl, ich habe Hunger. Meine Vorgehensweise ist immer, wenn ich eh gegessen habe und ich habe trotzdem einen Hunger, dann trinke ich einen halben Liter Wasser einfach. Nach einer halben Stunde wieder der Hunger kommt, dann weiß ich, okay, ich habe wirklich keinen Hunger. Das ist nicht nur Durst. Nein, das ist auf jeden Fall ein ganz wichtiges Thema. Dass ich einfach unnötig gegessen habe.

Obwohl ich wahrscheinlich gar keinen Hunger gehabt habe. Es war ihm wirklich sehr Durst. Also vielleicht auch, es gibt ja übrigens, jetzt haben wir ja nur unter Anführungszeichen über diverse Lebensmittel geredet. Ich bitte auch um Verständnis, wenn da jetzt nicht alle abgedeckt waren übrigens. Aber einige haben wir erwähnt, aber es gibt auch Bitterstoffextrakte. Wir haben zum Beispiel zu Hause so einen Spray.

Ich kann ihn jetzt nicht in die Kamera halten, aber es gibt, da kann man sich mal erkundigen, es gibt so Sprays, die man immer wieder einfach im Mund sprayt. kann. Das finde ich ganz lustig. Das dämpft auch Heißhunger. So ein Spray mitzuhaben ist gar nicht so schlecht. Und es gibt ein Bitterstoff-Extrakt. Das ist auch spannend. Das ist das Grapefruitkern-Extrakt. Das ist extrem bitter. Das sind nur zwei Tropfen. Die kannst du zum Beispiel in ein Glas Wasser geben.

Also zum Beispiel, wenn du Heißhungertage spürst und dann eh in Wirklichkeit draufkommst, dass es Durstgefühl ist, kann man ins Glas Wasser ein bisschen so Piterstoff extraktieren. Dann vergeht es dir komplett. Vergeht überhaupt alles. Nein, aber es hat schon so eine leichte Apotin-Anregung, aber es ist wirklich richtig intensiv. Grapefruit-Kernextrakt.

Falls das einmal unterkommt, das hat unter anderem auch so antibiotische Eigenschaften, natürliche antibiotische Eigenschaften. Also das heißt, an so ein Extrakt kann man auch denken.

Weihnachtsbaum und Letztes Gewinnspiel

Maxli, her bei dir im Hintergrund, übt schon wer für Weihnachten mit der Blockflöte? Hörst du das? Nein, das ist jetzt blöderweise der Staubsauger. Sorry. Jetzt haben wir wieder mal eine Geräuschkulisse. Ich glaube, da übt wer stille Nacht und trifft den Ton nicht ganz. Der letzte Podcast in dem Jahr und wieder so eine unprofessionelle Geschichte da im Hintergrund.

Das zeichnet uns aus. Wir müssen aber sehr... Wir kennen es nur unprofessionell auf, weil es an die technischen Fähigkeiten mangelt. Nein, da hat gerade wer losgelegt, weil es ist... Heute schon der, ich habe es übrigens selber nicht gemacht, ich will ja schlecht wissen, ist der Weihnachtsbaum besorgt worden. Ah, okay. Von meiner Frau und meiner jüngeren Tochter.

Die haben da im Dunstregen der jüngeren Weihnachtsbaum ins Auto geschleppt. Und der steht jetzt schon da. Und du hast dir das Beste überlegt, was du über Bitterstoffe erzählen kannst. Genau. Ich war inzwischen in der Strecke. Na gut. Bevor noch ein weiteres Blockflöten-Konzert geht, ihr habt wieder die Möglichkeit, wenn sie uns noch... Erlebnisse erschickt, wir verlosen dann weiter. Ich habe gesagt, drei Sendungen lang. Das heißt, zweimal habt ihr noch die Möglichkeit.

ein Carbs Nuclearity Race Plan zu gewinnen, ein paar Saches. Das heißt, schreibt uns weiter eure Aha-Erlebnisse. Ich bin schon komplett durch den Wind. Ich glaube, ich brauche Kaffee oder eine gute Semmel mit Honig, die immer wieder aufrichtet. Bis bald. Okay, bis bald.

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