¶ Intro / Opening
Snackable One more time, Oh.
Mensch, ey Das ist ja, ich bin richtig gut gelaunt Ich sag's dir.
Ich tanze hier Classic Rock aus dem Joghurt Eure Blumenkinder.
Sind wieder da.
Ja.
Genau, Ich war ja mal Blumenkind bei einer Hochzeit. Ihr auch?
What?
Viel erzählt von letzter Woche.
Ja, ja, nee, als hat man Mietz auch mal gefeiert in Schweden.
Genau.
Ja, nee, wie jetzt? Mit einem Verbrenner-Klo. Wie du warst Blumenkind bei einer Hochzeit?
Ja, tatsächlich.
Bist du rumgegangen und hast so Rosenblätter hingeworfen?
Ja, als meine Tante geheiratet hat. Da war ich auch ein ganz kleines bisschen kleiner.
19.
Nee, ich glaube, ich war irgendwie vier oder fünf oder sowas. Aber ja, und dann bin ich da vor meiner Tante und Onkel vorne weggelaufen und habe da Rosenblätter auf dem Boden geworfen.
Und da erinnerst du dich noch dran oder erinnerst du dich, dass es Fotos gibt?
Wichtig ist die Frage, gibt es davon Fotos?
So.
Ich erinnere mich nicht mehr dran, aber ja, es gibt Fotos.
Achso, ja, das sollten unsere Hörer jetzt auch mal zu sehen bekommen, finde ich.
Ich habe das Bild leider nicht. Das existiert nur in analog bei meinen Eltern. Es ist leider jetzt so spontan nicht heranschaffbar.
Du schreibst die mal auf die To-Do-Liste.
Du kannst ja nachreichen, ist kein Problem. Nee, nee, nee, nee, nee, freue ich nicht. Ja, schön mit euch zu sprechen.
Wir haben einiges vor.
Ich freue mich. Es ist ein entspannter Herbsttagabend. Und ich kann mir nichts Besseres vorstellen, als mit euch hier zu schneiden. Das klingt immer so ironisch. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen. Aber hey, es ist geiler Mittwochabend.
Also könnte ich schon.
Komet gucken.
Aber wieso kommen jetzt Kometen nachts?
Ist jetzt gerade ein Komet hier unterwegs, der noch ein paar Tage sichtbar ist. Mit bloßem Auge wohl auch. Waren bei uns in der Zeitung jetzt hier ganz viele tolle Fotos von, wo man dann denkt, oh, den willst du eigentlich auch mal sehen. Aber nach 18 Uhr mache ich keinen Schritt mehr nach draußen.
Ja, ist ja gefährlich. Ja, da sind die Motorradgangs unterwegs, werfen Molotow-Cocktails. Mähdrescher, Mähdrescher.
Ja, und Polarlichter, ich sag's euch, Polarlichter.
Ja, die waren ja auch, hat man ja in Hessen gesehen.
Ja, auch in Berlin sollten welche sein.
Auch in Hildesheim.
Aber Berlin ist halt so lichtverseucht, also zumindest da, wo ich wohne, dass ich dann doch nichts gesehen habe.
¶ Zwei unorganisierte Elmos auf Radtour
Was mich ein bisschen geärgert hat, da hast du mal so Polarlichte direkt in Berlin, in Berlin, unserer Hauptstadt, auch eurer übrigens, also nicht deiner, Michael, aber zumindest an die, egal, dann siehst du die nicht, das frustriert mich ein bisschen, aber raus aus Brandenburger Land, oh, das war keine bewusste Überleitung. Ach, das habe ich erst vor einer Woche gehabt. Ja, komm, das war noch nicht mal eine bewusste Überleitung. Es war wirklich nicht gesteuert.
Ich bin mir jetzt unsicher, ob ich da jetzt reinspringen soll. Ja, mach mal. Aber wir haben ja eine Radtour gemacht.
Wir beiden.
Unter dem großen Titel Zwei unorganisierte Elmos auf Radtour.
It is so. Letztes Mal in der Sendung sagten wir noch, was haben wir gesagt? Wir haben es genannt. Sprint the Rush oder irgendwie sowas.
Irgendwie breaking the, keine Ahnung was. Pushing the Limits.
Pushing the Limits, ganz genau. Hat nicht so ganz geklappt.
Jetzt haben wir sie gepusht. Na doch, ach komm Phil. Bist du über deine Grenze gegangen? Ja, Phil hatte noch die Tränen in den Augen haben Bände gesprochen.
Grenze. Phil hatte noch total Platz bis zu seiner Grenze. Da ging noch was.
Das war echt cool. Da war noch lange kein Limit.
Ja, wo wart ihr denn? Was habt ihr denn für ein Radtour gemacht?
Ja, ich hab den Phil quasi abgeholt. bin am Tag der Deutschen Einheit bei ihm eingeritten und dann sind wir am nächsten Tag, den Freitag, losgefahren. Ich glaube, es waren insgesamt an dem Tag gut 90 Kilometer und zwar nach Brandenburg an der Havel. Ja, eigentlich war geplant irgendwie so 75 Kilometer und dann wollten wir uns dann noch irgendwie da versorgen.
Ich habe gesehen, da gibt es ein Edeka und bei uns ist es eigentlich immer so, wenn du Edeka hörst, denkst du, oh, das ist ein riesig großer Laden, zumindest bei uns in der Ecke. Naja, dann habe ich gesehen, da ist ein Edeka in ziemlicher Nähe zu unserem Hotel. Das lag so ein bisschen nicht innerhalb von Brandenburg Stadt, sondern so ein bisschen außerhalb. Und ich dachte, ehe wir jetzt in die Stadt juckeln, sind wir eher bei diesem Edeka.
Stellte sich raus, das ist so ein ganz klitzekleiner Dorfladen gewesen, wo wir tatsächlich nichts zu essen gekriegt hätten. Und da mussten wir noch ein paar extra Kilometer machen, um dann uns in Brandenburg an der Havel bei einem Asiaten gut zu versorgen.
Und wir haben uns gut besorgt.
Brandenburg hatte die besten Asiaten, ne?
Ja.
Was ist das denn für eine Aussage?
Ja, prove me wrong.
Ja, true, true. Also es war wirklich, also es war sehr, sehr lecker. Also wir hätten bei dem kleinen Edeka natürlich auch was bekommen, so abgepackte Wurst von vorgestern gefühlt. Also es war wirklich so eine, also wir wären da fast gar nicht reingegangen, weil die haben noch nicht mal Licht drin angehabt. Weil dann so von draußen, die haben offensichtlich schon zu. Ja, aber dann sind wir doch rein und haben dann festgestellt, hm, auf diesen 40 Quadratmeter ist nicht so viel.
Ja, und dann sind wir tatsächlich nochmal quer durch die Gegend gefahren.
Okay, also das Highlight der Tour war der Asiate.
Oder? Nein, nein, nein.
Ach so, okay.
Also, wir erzählen hier nur grundsätzlich.
Komm doch mal zur Sache.
Nö, ach Gott, das war schon nett.
Nächsten Tag ging es dann weiter von Brandenburg nach Neuruppin. Hm. Fontane statt Neuruppin.
Ja, ist okay, Mann. Ist okay. Also, erstens, hallo, ihr Neuruppiner. Ihr habt es ein ganz, ganz, ganz kleines bisschen mit Fontane, ne? Nur so ein ganz kleines bisschen, also schon am Ort zählt. Fontane Stadt Neuruppin, Nummer eins. Dann egal, wo du hingehst, egal, überall gibt's die Fontane-Apotheke, den Fontanebrunnen, den Fontaneplatz.
Das Hotel Fontane. Nee, Moment, gibt's keine Fontane-Fontäne, oder was?
Ah.
Hab ich nicht.
Verpasste Opportunity.
Er lag's erst lange auf der Zunge.
Ja, war super, auch Fontane Passage, Fontane Buchhandlung, auf alle Fälle wir dann nach unserer Übernachtung sitzen dann am Sonntagmorgen beim Frühstück im Speisesaal und das steht dann auf so einer kleinen Kommode, so eine ungefähr 30 Zentimeter große Holzschnittsfigur oder Messingfigur, keine Ahnung was, die wurde dann auch noch von so einem kleinen Leuchter angestrahlt und Phil fragte dann mal so nach, Entschuldigung, wer ist denn das?
Weil er dachte, das ist vielleicht jemand, wer der in diesem uralten Hotel irgendwie der Gründer gewesen wäre oder so. Und dann hat die ihn sehr erstaunt angeguckt, mit großen Augen und hat gesagt, das, das ist Fontane. Das ist quasi so ungefähr wie dieser bärtige Mann auf dem Bild. Wer ist das denn? Das, das ist Jesus. Also mit der gleichen Energy hat die das gesagt.
Oh mein Gott.
Wie konntest du das nicht wissen? Ich hätte es auch fragen können. Ich hätte auch nicht so weit gedacht. Auf alle Fälle nicht am Sonntagmorgen kurz beim Frühstück. Da wäre ich auch noch nicht so wach gewesen.
Ja, und dann sind wir aber aus Neuruppin wieder zurückgefahren. Nach Berlin. Und das waren in Summe so 230 Kilometer über die drei Tage. Und ich bin ja eigentlich eher nur so 30 Kilometer oder sowas gewohnt. Ich habe es durchgezogen, auch wenn es schmerzte und dann auch die Kräfte so langsam nachgelassen haben. so auch insbesondere am zweiten Tag von Brandenburg an der Havel nach Neuruppin. Aber ich habe es geschafft und das war geil. Und das war so, es gibt Aufnahmen, ja, Hashtag Fahrradkram.
Das erste Video geht diese Woche online, wenn ich das jetzt richtig in deinem Schedule auf dem Schirm habe, genau. Und da gibt es dann pro Tag, das weiß ich gar nicht, gibt es pro Tag eine eigene Episode oder fasst du jetzt die? Genau.
Also ich schnippel gerade drei Folgen. Ich habe überlegt, ob ich eine ganz lange mache und habe mich dann dafür entschieden, auch komm an die, sei mal ein bisschen faul. Hast du für drei Wochen Content. So jeden Freitag kommt was raus. Und dann machen wir jetzt drei Folgen mit jeweils einem Tag unserer Radtour.
Fahrradkram auf YouTube. Oder Fahrradkram.de geht auch. Verlinkst du das da überhaupt? Nö, ne?
Was verlinke ich da?
Die Videos.
Auf was? Auf Nerdtalk oder?
Auf Fahrradkram.
Auf Fahrradkram?
De.
De? Ach so, nee, Fahrradkram.de wollte ich demnächst abschalten, weil ich da quasi ja gar nichts mehr mache.
Ach so.
Weil ich habe überlegt, also, das Bloggen ist vorbei und ich bespreng mich jetzt auf Instagram und YouTube. Ach du Scheiße.
Eine Ära geht zu Ende.
Ja, das sage ich dir.
Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh. Ui, ui, ui. Das ist der Ruf. Web 2.0, einfach Adieu, einfach.
Tja. Ja, das Bloggen ist vorbei, ne?
Oh weia.
Hatte seine große Zeit.
Naja, okay.
Aber bist du, du, wenn man Bloggen sagt, denke ich mal als erstes an dich.
Echt?
Ach, cool.
Ja, wirklich Bloggen.
Ich bin so ein Synonym wie ein Tempo.
Bloggen.
Das hätte ich jetzt fast als Kompliment verstanden, aber ich glaube, es war anders.
Ich weiß es auch nicht so genau. Ja, bloggen.
Bloggen.
Du warst halt so die erste Person, die dann so mit Bloghaus und dann so, ich war gestern im Kino und dann hast du, so einen langen Text geschrieben.
Naja, aber man muss es immer so sehen, wenn es das Bloggen nicht gegeben hätte, hätten wir drei uns nie kennengelernt.
Oder zumindest, wir sehen es nämlich aus.
Nee, das stimmt ja nicht, wir haben uns ja nicht kennengelernt, im Real Life.
Ja, aber hätte ich über das Bloggen nicht den damaligen Dramaking kennengelernt, der gesagt hat, ey, komm noch mal mit zu Sneak, wäre ich nie zu Sneak gegangen. Hätte ich vielleicht auf dem Blogger-Treffen noch den Phil kennengelernt, den wir dann auch noch angefixt haben, hey, komm noch mal mit, aber vielleicht wäre der dann auch gar nicht in deiner Blase gewesen, sondern ist tatsächlich nur in der Blogger-Blase geblieben.
Vielleicht. Stell dir vor, wie traurig all die Leute, die du nicht kennengelernt hast, die vielleicht so deine allerbesten, geilsten Freunde wären.
Echt? Chance haben sie noch. Zwinker, Zwinker.
Ja, aber es ist ja voll krass.
Oder?
Voll krass, all die Leute, die man nicht kennengelernt hat.
Das ist Kismet, ne?
Deep Thoughts, Deep Thoughts.
Was ist das denn für eine Sichtweise? Dass man sagt, ey, was für Achievements, aber was für Losses habe ich da jetzt auch hingenommen für? Das ist ja irgendwie ein ganz komischer Gedankengang.
Hä, wer hat denn vor dem Schuss gesprochen?
Micha hat doch gesagt, wer weiß, was an dir vorbeigegangen ist, sozusagen, was für tolle Freunde du jetzt nicht kennengelernt hast, weil du dich mit uns abgeben musst.
Du, manche sind halt glashalb voll, manche sind glashalb voll.
Um es mit Aerosmiths zu sagen, I don't want to miss a thing. So sieht es mal aus. Armageddon.
¶ Film: Smile 2
Speaking of Filme.
Oh, jetzt aber.
Phil, du hast einen Film gesehen.
Filme, Phil, du hast einen Film gesehen.
Genau, in einem Film-Podcast ist die Überleitung Filme auf jeden Fall ein Volltreffer.
Ja, ja. Ich bin top aktuell unterwegs. Ich habe nämlich den aktuellen Filmstart Smile 2 gesehen. Tagline, siehst du es auch?
Oh weia.
Jetzt ist es ja so.
Du warst ja ein großer Fan von dem ersten, oder?
Ja, großer Fan ist, glaube ich, ein sehr starker Begriff. Ich google das mal kurz bei Letterboxd, was ich dem Film gegeben habe. Ich habe ihm drei von fünf Sternen gegeben.
Ach so.
Und so hatte ich ihn auch in Erinnerung. Also es gibt ja obviously einen ersten Teil aus dem Jahre 2022. Und da geht es ja schon darum, dass es dort Menschen gibt, die so einen ganz evil smile aufgesetzt haben und dann sich selber umgebracht haben. Sondern es stellt sich dann heraus, dass da so ein Fluch ist, der dann im ersten Teil so eine Therapeutin infiziert hat sozusagen. Und sie sieht dann immer mehr Menschen um sich herum, die dann auch irgendwie sich selber umbezogen.
Oder sie sieht auch Halluzinationen von diesem Fluch, der sie zum Tod oder zum Selbstmord treiben soll. Sie kämpft natürlich dagegen an. Und ja, so, und jetzt gibt es den zweiten Teil.
Scheint so, als hätte die Welt den gebraucht.
Sagen wir es mal so, die Welt hat, also wenn man sich auf Smile einlassen möchte, hat die Welt tatsächlich Smile 2 gebraucht.
Sorry, wenn ich da kurz mal reingehe. Wird das dann aufgeklärt im ersten Teil, warum die alle so doof grinsen? Ist einfach ein Fluch, oder was?
Ja, genau.
Und dass die grinsen, das ist einfach nur für Shock Value, weil es creepy ist.
Ja, ja, ja, ganz genau.
Ach so, das ist ja ungewöhnlich.
Also darauf basiert halt auch die Gesamtreihe sozusagen, dass es einerseits halt mega creepy ist, wenn irgendwelche Menschen dieses Evil Smile aufsetzen und dann wilde Dinge geschehen. Und das ist der eine Aspekt.
Und der zweite Aspekt ist halt, dass du, dass Realität und Wahn beziehungsweise Fiktion des Fluches sozusagen ineinander verwoben sind und du dann tatsächlich vieles aus den Augen der Protagonistin siehst und dann selber aufs Glatteis geführt wirst, was jetzt gerade Realität ist und was gerade diese Person durch den Fluch sieht, was aber überhaupt nicht real ist. Weil der treibt sich halt so lange im Wahnsinn, bis du das alles nicht mehr mitmachen kannst.
Ja, und dann spritzt auch Blut. Und dann spritzt auch ordentlich Blut hier. Das ist aber wild hier, sag ich dir.
Einmalweise.
Genau. Und tatsächlich, der zweite Teil denkt das gut und geschickt weiter. Während das im ersten Teil irgendwo viel eben so in einzelnen Situationen abgehandelt wurde. oder, also wirklich sehr selektiv ist das bei Smile 2, dass sich das teilweise wirklich eine ganze, ganze Weile durchzieht.
Ich finde ja, da sollte der zweite Smile heißen.
Der zweite Smile.
Der zweite Smile. Guter deutscher Titel.
Genau, Smile. Der zweite Smile.
Oh, jetzt alles verstanden. Ja, jetzt alles verstanden. Oh Gott. Vielleicht besser, als siehst du es auch. Das wäre wahrscheinlich besser.
Ja. Ich habe an dem Witz auch sehr lange gesmilt. Oh Gott.
Zu viel Lachgas.
In der Hauptrolle haben wir Naomi Scott. Die kennen wir als pinke Powerrangerin.
Nee, kenn wir nicht. Pinke Powerrangerin?
Ja, sie ja.
Ist das von Powerrangers? oder Erwachsenenfilm?
Von den Power Rangers.
Okay. Na gut.
Hat sie auch in Drei Engel für Charlie mitgespielt, 2019 und ja, jetzt eben in Smile 2. Und da spielt sie eine Pop-Sängerin, die eben dann auch von diesem Fluch, erfasst wird und dann natürlich da irgendwo auch gegen ankämpft, dass ja um sie herum auf einmal Menschen sterben oder sie Menschen sterben sieht, aber gar nicht sie wirklich sterben, was sie dann natürlich total durcheinander bringt und auch sie möchte gegen diesen Dämon, gegen diesen Fluch ankämpfen.
Und wie gesagt, Smile 2 denkt diese Idee wirklich weiter und es gibt so manche creepy Szenen, die wirklich, wirklich unangenehm sind. Wer diesen Film sieht oder dann irgendwann vielleicht später beim Nachhören gesehen hat, ich sag nur Wohnzimmer, Wohnzimmerszene.
Sehr unangenehm.
Ja, wirklich sehr unangenehm.
Wirklich creepy.
Da bin ich auch immer sehr ungern.
Tatsächlich, was so ein Lächeln auslösen kann, sein Evil-Lächeln ist schon ziemlich gut. Also wie gesagt, lohnt sich auf jeden Fall, wenn man den ersten Teil macht, da sollte man sich interessanterweise tatsächlich den zweiten Teil angucken. Ist ja bei so, ich sag mal so Horrorfilmen eher nicht so der Fall, dass man den zweiten Teil auch noch empfehlen kann.
Ja, aber der zweite Teil ist so in der Regel einfach der erste Teil noch mal.
Mit der Idee weitergedacht. Also natürlich, die Idee ist jetzt nicht besonders, da kannst du nicht viel daraus machen.
Ja, aber die Idee wirkt auf mich, wie so jemand hat sich hingesetzt und gesagt, wie können wir einen Film drum stricken, wenn Leute so creepy lächeln? So, und dann einfach einen Horrorfilm drum gestrickt. Das ist quasi mit dem Symptom sozusagen, vom Symptom her angefangen. Weißt du?
Ja.
Finde ich irgendwie komisch.
Das ist aber auch nur ein Aspekt, dieses creepy Lächeln, sondern es geht ja auch ganz viel darum, dass dieser Fluch eben, wie gesagt, so Realität und Wahn, sag ich mal, auch übereinander fließen lässt.
So und der Film schafft es mehrfach auch dich als Zuschauer auf eine falsche Fährte zu locken, was natürlich dann super interessant ist, wenn Naomi Scott in ihrer Rolle als Sky dann irgendwie so einen wachen Moment hat und du auf einmal feststellst, das was sie in den letzten fünf oder zehn Minuten erlebt hat, das ist alles gar nicht geschehen und sie ist eigentlich an einer ganz anderen Stelle und dann wirst du da auch selber so ein bisschen rausgeworfen. Und das ist schon ganz gut gemacht.
Also es geht nicht nur um dieses, ja, da ist ein Mensch, der lacht evil und dann schneidet er sich die Kehle auf oder so etwas, sondern wie gesagt auch ganz viel dieses Seiten wechseln. Du weißt nicht genau, was ist jetzt echt, was ist nicht echt, was hat Sky getan, was haben andere getan, was passiert gerade um sie herum, weil wie gesagt diese Übergänge in die Fiktion, in den Wahn sehr fließend sind. Das ist schon echt ganz gut. Das haben sie gut weitergedacht.
Und sagen wir es mal so, die haben auch ein Ende gewählt, dass man, also das ist im Grunde der Weg geebnet ist. Und da habe ich ein bisschen Angst vor, muss ich sagen.
Oh, so das 18-teilige Franchise.
So ist es. Das Ende ist sowas von ebnet dafür.
Smile Multiverse.
Wahrscheinlich. Aber ja, ich war positiv überrascht. Es war ganz lustig, es war eine Presseverführung, wo ich war und neben mir saß ein YouTuber, den man auch so möglicherweise kennt von Filmkritiken, YouTube-Filmkritiken und so etwas. Und der hat sich durchgehend erschrocken. Das war eigentlich immer ganz lustig. Bei jeder kleinen, auch noch so ankündigbaren, oder angekündigten Jump-Cut-Szene oder so etwas, Jump-Scare-Szene, ist der zusammengezuckt die ganze Bank wackelt.
Also ich fand das auch ein bisschen lustig, muss ich sagen. Das hat doch noch mal so ein bisschen von der Seitenlinie zum Unterhaltungsfaktor beigetragen.
Für jemanden, der mutmaßlich damit sein Geld verdient und eigentlich wissen müsste, was auf ihn zukommt, schon sehr gut.
Ja, noch nie einen Horrorfilm gesehen, ja.
Echt?
Also was ist das denn?
Aber tatsächlich waren wir uns alle einig, dass der zweite Teil, der ist jetzt kein, kein, kein, kein, sondergroßes Superwerk, aber tatsächlich besser ist als der erste Teil.
War es besser sogar?
Sachte ich doch die gesamte Zeit.
Nee, nee, habe ich so nicht verstanden.
Ja, dann hast du mir nicht zugehört, mein Lieber.
Okay.
Ja, ja, ja.
Und der ist so jetzt 3 von 3 und der jetzt?
Dem würde ich so 4 von 5 tatsächlich geben. Es ist immer noch irgendwo ein Simpl, naja, es ist keine 5 von 5, um ganz ehrlich zu sein. Also es ist immer noch ein simpler Horrorfilm.
Naja, gut, aber 5 von 5 ist ja auch.
Ein Horrorfilm bleibt ein Horrorfilm.
Auch Horrorfilme dürfen 5 Sterne bekommen.
Die sind aber, glaube ich, schon sehr, sehr rar gesät.
Ich glaube auch.
Gerade im Bereich Horror.
Ja. Nee, also so. Kann ich tatsächlich empfehlen. Hätte ich selber nicht gedacht. Ich bin da auch nur jetzt hingegangen, weil, hey, du kennst den ersten Teil. Und die Pressevorführung war dann halt zu einer, auch für Arbeitnehmerfreundliche Zeit, in einer freundlichen Zeit, irgendwie schön 17.30 Uhr. Da kannst du mit arbeiten. Und da habe ich gesagt, komm, gib es dir mal. Und dafür war ich ...
17.30 Uhr?
Ja.
Das ist okay. Das ist Arbeitnehmerfreundlich für dich.
Die meisten Pressevorführungen sind irgendwie, zumindest hier in Berlin, so um 10 oder um 12 oder sowas.
Ach so, du meinst, dass man mittags oder nachts? Ja, ganz genau, mittags. Ach so, okay. Aha, na ja.
Und also ...
Das würde ich ja für mich anbieten. Ab 11 Uhr habe ich Feierabend.
Ja, 10 Uhr auch.
10 Uhr auch.
Krass.
Welcome. Nee, aber ... Also, kann ich auch verstehen, Ich meine, Presseverführungen sind, wie der Name sagt, für Presse und die Journalisten.
Ich dachte, die zeigen da die neuesten Pressen.
Michael, der war selbst für mich zu schlecht.
Für die gibt es gleich was auf die Presse. Ja, wirklich. So flach, als wäre der von der Presse plattgedrückt worden.
Ja, nee, aber da gehen halt Journalisten hin, sowas willst du sagen. Und die freuen sich natürlich dann auch, wenn sie nicht 17, 30 noch in den Film bis 20 Uhr müssen, sondern wenn sie da ihren normalen Journalistenalltag haben, dass sie dann eben auch nochmal Feierabend haben. Von daher kann ich es ja erst einmal verstehen, dass Pressevorführungen selten am Abend sind. Aber umso schöner ist es, wenn dann solche Filme auch mal so für den Hobby-Podcaster verfügbar sind. Was ist jetzt?
Oh, da schwebt noch ein Wortwitz.
Immer diese Stimme in meinem Kopf, die so sagt, mach ihn.
Bring ihn, bring ihn.
Nee, ist egal.
¶ Tesla Event - Review
Apropos bring ihn, wisst ihr, was Tesla bringt? Habt ihr das Tesla-Event gesehen? Gab ja ein Tesla-Event.
Model Y als Siebensitzer.
Nee, überhaupt nicht. Tja, doch auch. Wurde das gezeigt? Ach so, ist untergegangen. Nee, wurde da nicht gezeigt.
Nee, nee.
Ach so. Ach so. Nee, aber so Elon Musk mal wieder so irgendwie ein Bild von der Zukunft gemalt und dann gab es so Robotaxi und so ein Cyber-Van oder Robo-Van oder wie auch immer die das nennen, so sehr autonom fahrende Vans, wo irgendwie 20 Leute reinpassen und so. Und so diese Optimus-Roboter, die die gezeigt haben. Habt ihr da irgendwas von gesehen oder gar nichts von gesehen?
Ich hab nichts gesehen, außer Vergleiche so von wegen, hey, was Elon Musk erfunden hat, ist doch im Grunde das Gleiche wie hier in iRobot war es, glaube ich.
Das stimmt. Ja, ich fand die ganzen Memes ja witzig. Also was ist witzig? Die sind wahrscheinlich total traurig in ein paar Wochen. Aber so Elon Musk flipping the switch if Trump loses und dann so die ganzen bösen Roboter aus iRobot. Nee, wirklich, das sieht alles sehr iRobot-inspired aus. Kann man nicht anders sagen. Irgendwie, ich check Elon Musk einfach auch nicht mehr so. Also irgendwie hat er so, glaube ich, habe ich das Gefühl, echt den Bezug zur Realität verloren.
Ich meine, ich finde es ja cool, ein Visionär zu sein und alles und so ist ja alles schön. Aber irgendwie sind diese Sachen so ein bisschen wie von so einem Zwölfjährigen, der halt einfach Unsummen an Geld hat und einfach Leuten sagt, doch, mach das. Mach das so.
Richie Rich.
Ja, genau, wirklich.
Immer wenn ich Elon Musk lachen sehe, sehe ich so einen kleinen Macaulay-Kalkin. Richie Rich. Es ist so.
Nee, aber ich finde es ... Ich denke immer an ... Komischerweise erinnert er mich immer an so einen Kumpel Marius, der gut mit Computern konnte. Aber, ja. Naja, auf jeden Fall, nee, Elon Musk hat irgendwie den Bezug zur Realität verloren, habe ich das Gefühl. So dieses Event, der zeigt dann so Sachen, die sind alle so prototypmäßig, also ...
Ja.
Also, wo du so denkst, also nie im Leben. Also er erzählt dann dieses Robotaxi, das autonom fahren soll, soll dann 30.000 Euro kosten und induktiv laden können und so. Und du denkst dir so, wo, in welcher Welt? Also du musst doch erst noch die ganzen Regularien durchlaufen. und er ist, ach so, 2027 hat er, glaube ich, gesagt, soll es verkauft werden. Und dann alle Tech-YouTuber, die ein bisschen Grips haben, waren so, auf keinen Fall.
Also, nie im Leben wird das gehen. Und auch diese komischen Optimus-Roboter, würde ich so denken, die waren halt einfach ferngesteuert und da war halt irgendein Mensch sozusagen auf einer anderen Seite. Das hatte jetzt auch nichts mit KI und Large Language Models zu tun und so.
Es war alles wie so ein Amusement-Park, wo man Dinge so aussehen lässt als ob, aber es eigentlich von der Realisierbarkeit noch so weit fern ist irgendwie, Ich weiß nicht, ob Elon Musk vielleicht nicht so Tech-Announcements oder solche Events eigentlich eher so versteht wie so Modeshow, weißt du, so eine Modeshow, dass man eigentlich Sachen macht, die gar nicht mit der Realität zu tun haben, sondern so aspirational, so einen Weg zeigen.
Vielleicht versteht er Tech-Events einfach so. Vielleicht sind wir da zu verkopft und denken so, es muss jetzt irgendwie alles realisierbar sein. Vielleicht ist für ihn das einfach nur nicht, zeigt nur den Weg.
Also ich kann ihn da auch nicht so richtig ernst nehmen. Genau aus diesem Grund, was du da so gesagt hast. Jedes Mal, wenn er da auf die Bühne kommt, dann ist das irgendwie erst mal eine ganz unangenehme, cringe Situation. Also einfach, du denkst ...
Vor allem, wenn er bei Trump auf der Bühne ist.
Und dann kommen eben, das stürmt, das kommt ja auch nochmal mit hinzu, ach du Herr Jäger, ja, ja, ja.
Und dann ist es ja so, eben diese, wie du schon sagst, diese Technik, die er vorstellt, ist halt ja, und das ist eben so das Punkt, ich hätte fast gesagt, zu visionär und dann denke ich mir so, naja, vielleicht, also er wird nicht zu 100% diesen Anspruch haben, aber vielleicht braucht es auch, jetzt mal so ganz von der anderen Seite betrachtet, ein Elon Musk, weil die ganzen, von mir dass Mercedes und BMWs und VWs machen ja auch Concept-Cars, die einfach mal aufzeigen, was so geht.
Und wir alle wissen, dass diese Autos die nächsten zehn Jahre sowieso nicht auf der Straße sind. Aber vielleicht braucht es einen Musk, der einfach da so diese Denkstrukturen aufbricht und sagt, ey, das wäre auch eine Variante, wie es gehen kann.
Ja, fair enough. Aber Mercedes behauptet nicht, dass dieses Ding in zwei Jahren zum Verkauf stehen wird zu einem aberwitzigen Preis. Weißt du, also von einem Fiat Punto. Also das ist halt der Unterschied. Ich finde, bei Elon Musk ist halt immer so dieses Ding, er zeigt irgendwas. Also komplett, und man muss ja die Leute mal danach beurteilen, was sie davor gemacht, gesagt haben, wie auch immer. Weil Thema Cybertruck zum Beispiel.
Cybertruck sollte in der Grundausstattung 9.000, 30.000 Dollar kosten. Also lächerlich wenig. Ich glaube, der günstigste Cybertruck, den du tatsächlich jetzt kaufen kannst auf der Straße, kostet 90. Also das ist schon mal hart verfehlt, so das Ziel, ums Doppelte. Und da denke ich mir so, ja, also ich meine gut, wenigstens fährt das Ding halt jetzt. Also das ist ja auch cool, dass irgendwie die Sachen dann trotzdem einen Weg irgendwie in die Gesellschaft finden.
Aber ist das alles so ein bisschen immer so zu versprochen?
Auf der anderen Seite, guck dir an, das Model 3 ist ja nun doch tatsächlich eins von den eher günstigeren Autos und auch tatsächlich verfügbar. Wie häufig liest man von irgendwelchen, die deine Lieferzeiten von neun, zehn Monaten haben und bei Tesla hast du dann nach zwei Monaten das Auto oder du kaufst dir eins aus dem Bestand, das steht dann irgendwo schon, muss dann nur noch überführt werden und dann ist gut. Also auch so die 30.000 Euro sehe ich jetzt nicht so als aus der Luft gegriffen an.
Du musst dir immer daran denken, das soll ja ein Taxi sein und von einem Taxi erwartest du vielleicht auch nicht den gleichen Komfort, wie du es von einem normalen Auto erwartest.
Ja, weil das habe ich halt nicht verstanden, ob Tesla die auch an Otto Normal verkauft oder ob die wirklich nur als Taxi-Unternehmen.
So hätte ich es jetzt verstanden, dass die wirklich kommerziell genutzt werden sollen und von daher, wenn die dann halt nicht so den super duper Standard haben, ich sag mal in Thailand fährst du mit einem Tuk-Tuk Ja.
Das ist natürlich aspirational, da wollen wir auch.
Gehen Wenn du Individualverkehr hast und nicht quasi ein Auto das du wirklich besitzt, sondern einfach nur Von A nach B. Wenn du einfach nur von A nach B willst, dann ist ja, glaube ich, auch ziemlich ... Leute fahren auch mit einem Bus, der vielleicht auch nur Plastiksitze hat. Da geht es dann nicht darum, dass das das letzte Schi hat, sondern günstig. Und von daher ist das vielleicht eine Nische.
Ja, fair enough, vielleicht. Ja, trotzdem Elon Musk, ich weiß nicht. Ich sehe diese Events immer und denke mir so, weird, Alter, weird. Und viele von den Dingen sind ja auch nicht neu. Also ich meine, cool, dass es irgendwie, dass es eine Demo gibt und so, aber gerade auch so ein automatisch fahrender Bus und so mit so Leuten drin, ja, weiß nicht, naja. Und dann auch die Designs immer, wo ich so denke, gibt es da eine Straßenzulassung für? Ich weiß ja nicht, aber gut.
Das ist dann ein doofer Vergleich, aber letztlich muss man ihn auch so ein bisschen sehen wie zum Beispiel Steve Jobs. Ich meine, er hat natürlich auf alle Fälle nicht das Genie, aber er weiß Sachen zu verkaufen. Guck es dir doch an, was ist denn mit dem ID.3, ID.5 und so weiter und so fort. Und Tesla macht ein paar Autos, die relativ schick aussehen, die verfügbar sind. Der befriedigt Miet nach sowas und dann verkaufen sich die Dinger auch.
Das haben die anderen nicht hingekriegt. Da war er dann, genauso wie du schon sagst, es gab alles diese Sachen schon, genauso wie beim iPhone. Es gab vorher auch schon Smartphones, aber die wurden dann auch durch Steve Jobs dann erst wirklich sexy. Und genauso ist es mit Elektroautos. Die wurden dann eigentlich, so ein Nissan Leaf oder ein Elektro-VW-Lupo, das rockt ja keinen. Aber wenn du dann so ein Auto hast, das auch noch so ansatzweise so ein bisschen geschmeidig aussieht wie so ein...
Ja, wobei Tesla ja mittlerweile auch durch. Es ist auch rätselig.
Also Tesla.
Also mittlerweile, die waren ja vor sechs Jahren oder so, da waren die ja ganz sexy. Aber mittlerweile sind die schon echt in die Jahre gekommen.
Naja, man hat sich daran satt gesehen letztlich. Aber ich sag mal, damals vor sechs, sieben Jahren, da war das doch nochmal so, oh schick, sieht ja mal. Elektroauto muss nicht unbedingt scheiße aussehen. Und auch nicht unbedingt auf Biegen und Brechen wie ein Elektroauto aussehen. Das stimmt.
Das ist ja das grundlegende Problem mit Elektroautos, dass die Hersteller irgendwie mal der Meinung waren, das muss aussehen wie so eine Handytasche fürs Gürtel. Und ich denke mir immer so, nee, also diese Energy brauchen wir einfach nicht. Mit BMW, finde ich, macht es halt richtig. Die bringen halt einfach einen Siebener raus und dann gibt es den als Benziner und als Elektro. So, und das ist das gleiche Auto. Und ich denke mir so, ja, cool.
Ich meine, der BMW, der 7er sieht eh aus wie das Schwein aus Angry Birds. Also, das ist schon ein Problem an sich. Aber ich finde zum Beispiel den Weg, der ein Mercedes-Benz beschreitet, total seltsam, dass du halt diese ganze EQ-Reihe hast. Ich glaube, ich habe letztes Mal schon gesagt, oder? Was soll das? Also, die sehen jetzt schon scheiße aus. Die sind brandneu, diese Autos. Die kamen vor zwei, drei Jahren auf den Markt.
Und die sehen jetzt schon aus wie aus dem letzten Jahrzehnt irgendwie so. Mach doch einfach eine normale S-Klasse und dann elektrisch, bitte. Danke, mehr wollen wir gar nicht. Und da hat Tesla auf jeden Fall ein Gespür gehabt, so zu sagen, nee, wir machen einfach ein Auto, das sieht irgendwie zusammengeklaut aus, aus irgendwie einem, keine Ahnung, wie heißen die denn hier, Maserati und irgendwie einen, ja, wie hießen die denn, Mensch, da gab es doch noch so ein Hersteller, ein bisschen Ford.
Aber da gab es noch irgendwas, wo die abgekupfert haben. Ja, genau. Irgendwie so, so eine Mischung aus allem. Nee, von daher, ja. Deswegen sage ich auch, ich finde es ja auch okay, dass Elon Musk so einen Weg aufzeigt oder so. Aber irgendwie, so ganz ernst kann ich es irgendwie nicht mehr nehmen.
Nein, nein, nein, also da wäre ich auch dabei. Ja, genau.
Vor allem, wenn ich mir diesen Bus angucke, hast du mal gesehen, wie niedrig der auf der Straße liegt. Der kommt über keine einzige Bodenschwelle rüber. Wo ich dann denke, okay, das ist also in Deutschland oder in Spanien gar nicht denkbar.
Auch in den USA nicht. Da kommst du ja nicht mal irgendwie über so einen Verkehrshuckel. Wie sagt man denn? So eine Temposchwelle.
Diese angeblich autonomen Androiden, die dann irgendwie doch mehr oder weniger ferngesteuert waren oder betreut. wo ich dann denke, ja, toll, stellt sich dann im Nachhinein immer raus, ist alles doch gar nicht so cool, wie er das immer so präsentiert.
Viele Taschenspielertricks. Genau, und das ist das Problem dabei, finde ich. Ich meine, es ist ja überhaupt cool, dass er diese Androiden hat, die selbstständig sozusagen gehen und so gestikulieren können, realistisch und so, ist ja alles cool. Aber dass dann immer so, dass so als mehr verkauft wird, als es eigentlich ist, das macht es immer so unglaubwürdig, finde ich. Ja, naja. Ja, auf jeden Fall dieses Event. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Ja, und dann halt die Wahl.
Also ich meine, Elon Musk auf der Trump-Bühne. Der Typ ist so peinlich.
Bauchfrei.
Wie so ein Äffchen da irgendwie am Rumspringen. Da gab es so ein Meme, wo Trump so an dem Pult steht und dann hat jemand so drüber gemalt, so diese Orgelspieler, die so einen Affen haben in so einer roten Weste. Weißt du so, genau so hat das gewirkt, wenn man so denkt. Und dann nochmal ganz kurz, weil wir werden wahrscheinlich noch eine Sendung davor haben, aber in drei Wochen ist halt Wahl in Amerika schon. Das ist so fucking scary einfach.
Heute geht's los, Briefe und so weiter.
Ja, ich bin noch nicht bereit. Ich bin noch nicht bereit.
Also es ist auch irgendwie so... Es war irgendwie ein Riesending, als Biden sagte, ja, ich mach das nicht nochmal. Und dann kam Kamel Harris.
Ja, da war so ein Hype, ne?
Genau, da war so ein Hype und alle so. Und auf einmal ist das auch auffällig ruhig wieder geworden. Nicht, dass das was Aktives ist, sodass die jetzt sagen, oh Gott, los, los. Aber irgendwie dieser Hype, der ist ziemlich schnell auch leider wieder abgeflaut. Ja, irgendwann ist es ausgelutscht.
Ja, ja. Und von daher bin ich da echt gespannt. Ja, da müsste jetzt nochmal was kommen irgendwie so. was vielleicht noch mal die Sache, weiß ich nicht, in die Richtung, in die richtige Richtung lenkt. Aber ja, man wird sehen.
Toi toi.
Na gut, nehmen wir mal wieder einen Film hier durch die Mangel.
¶ Film: Kleine Morde unter Freunden
Tja, ich hab momentan ein Join-Plus-Abo, mal wieder.
Wobei das ist ganz gut.
Wir haben das einfach immer dann, wenn wer stiehlt mir die Show kommt. Weil das eigentlich ein ziemlich grandiose Show ist und die gucken wir nicht im normalen Fernsehen und die wollen wir nicht mit Werbung gucken. Das ist dann immer der Moment, wo wir sagen, ey komm, das ist uns mal die 5 Euro wert, dass wir dann sagen, hier für einen Monat geben wir uns das mal.
Krass, das ist der 5 Euro wert.
Die Werbung ist online so nervig, weil es dann auch immer die gleiche ist und die kommt dann so häufig, dass man dann irgendwann sagt, ich bin es leid, die nächste Show, die gucken wir dann mit einem Plus-Abo.
Ach, interessant.
Und dann habe ich so ein bisschen rumgestreut hat mal geguckt, was sie denn noch so haben. Natürlich ganz viel Scheiße. Sehr viele Themenkanäle. Also wer Filme sehen will, Horrorfilme, bei denen man noch nicht mal weiß, ob die direct-to-DVD gewesen sind, der findet da ein richtiges Sammelsurium.
Also es waren ungefähr 100 Filme, Einer sah schundiger aus als der nächste und ich habe keinen einzigen gefunden, von dem ich irgendwie auch schon mal gehört habe oder irgendwie mitgekriegt habe, dass der in meinem Kino gelaufen ist. Aber dann habe ich gefunden den Film Kleine Morde unter Freunden. Ein schöner deutscher Titel, im Original heißt das Ganze Shallow Grave, also das seichte Grab, wurde in Deutschland dann Kleine Morde unter Freunden und ist nichts weniger als der Debütfilm von...
Ja.
Ich würde der Name entfallen. Geil. Na hier, Slumdog Millionär, Trainspotting.
Danny Boyle.
Wie heißt das? Genau, Danny Boyle, genau, richtig. Und nicht der erste Film, aber der zweite Spielfilm mit Ewan McGregor in der Hauptrolle. Also da waren sie noch alle ganz jung und das sieht man ihnen auch an. Und Ewan McGregor, wenn man ihn heute mal so sieht, als Ben Kenobi, Obi-Wan, das ist schon, da liegen Welten zwischen. Das Ganze ist eine düstere Komödie, wird es genannt, wobei ich da eigentlich nicht so wirklich viel komisch finde.
Es handelt davon, es sind drei junge Erwachsene, Ewan McGregor plus ein Mann und eine Frau, die in einer großen WG leben und die suchen jetzt für ein viertes Zimmer noch einen Mitbewohner und lassen dann so verschiedene Leute bei sich vorsprechen. und man kriegt dann auch gleich ein gutes Gefühl dafür, wie die drei denn drauf sind, weil sie immer sehr von oben herab sind und auch schon mal zu manchen Bewerbern sagen, das ist eine tolle Wohnung hier, oder?
Was glaubst du, würde uns dazu bringen, sie so einem Vollidioten wie dir zu geben? Naja, solche Sachen halt. Dann entscheiden sie sich doch für einen und kaum, dass er eingezogen ist, liegt der dann in seinem abgeschlossenen Zimmer nackt tot auf dem Bett. Ja, und dann hat sich das mit dem WG-Leben schon wieder und sie überlegen dann, was machen wir jetzt mit der Leiche und sie finden unter seinem Bett noch einen Koffer, der voller Geldscheine ist.
Ja, was macht man da?
Genau, so eine typische Alltagssituation. Man überlegt sich, was macht man jetzt? Und ja, sie entscheiden sich dafür, das Geld zu behalten und sich irgendwie der Leiche zu entledigen. Aber man kann sich natürlich denken, das Geld ist natürlich irgendwie dirty money und da gibt es auch noch ein paar dirty guys, die auf der Suche nach dem Geld sind. Das ist so die Prämisse von dem Film. Und es war sehr spannend, den zu gucken. Der ist inzwischen über 30 Jahre alt. Ist von 1994, der Film.
Ja.
Den zu gucken und dann daran zu denken, was hat der nicht gemacht? Ich sag mal, Slumdog Millionär. Das ist ja eine Bilderflut, ein Schnittgewitter ohne Gleichen. Und dann guckst du diesen Film und hast lange Einstellungen, langsame Kamerafahrten. Teilweise wird dann einfach nur so ein leeres Zimmer gezeigt, für zehn Sekunden, dann hörst du im Hintergrund dann irgendwie irgendwelche Geräusche, wo man sich dann denkt, Alter, ist das lahmarschig.
Ja gut, wobei, da hast du dir mit Slumdog Millionaire natürlich auch die Ausnahme in seiner Filmografie rausgepickt.
Das ist richtig, aber ich sag mal so, überhaupt die normalen Sehgewohnheiten heutzutage, die sind komplett anders und man ist tatsächlich so ein bisschen gelangweilt, obwohl der Film an sich wirklich cool ist. Ich hab Hab den vor fast 30 Jahren schon mal gesehen und fand den damals ziemlich cool. Dachte, oh, ich weiß nicht mehr viel von, guckst du den nochmal?
Und er war auch wieder richtig gut. Also das Spannende ist halt, Ewan McGregor spielt so einen ziemlich selbstverliebten und sich selbst sehr überschätzenden jungen Mann. Dann wohnt er aber zusammen mit einem Mann, der Buchhaltung macht und Bilanzen macht. Also eher so ein sehr nüchterner Typ. Und die Mitbewohnerin ist eigentlich Ärztin, also auch eher seriös.
Und das ist allein schon so eine kuriose Mischung und wie die drei dann so jeder für sich dann auf diese Situation reagieren, dass da auf einmal jemand tot liegt und der einen ganzen Batzen Geld hat, da wird schon ordentlich was draus gemacht. Also ist tatsächlich eine Empfehlung, kann man sich angucken.
Ist das der ist aber nicht der erste Danny Boyle Film oder es.
Ist der erste Full Feature Film von ihm, er hat vorher Kurzfilme gemacht oder Serienepisoden und ich habe extra nochmal ChatGPT gefragt und er hat mir bestätigt das ist wirklich der allererste Film mit dem ich auch in der IMDB mal geguckt habe und gesehen habe vorher gab es halt drei Episoden von irgendeiner Serie oder so und vier Episoden von einer anderen, aber das war so sein erster Film der wirklich 90 Minuten geht Und das fand ich
auch ganz gut, 90 Minuten, also ist nicht in die Länge gezogen, sondern handelt das Ganze dann auch gut ab.
Ja, das ist, ja, das ist nicht blöd, das ist schon mal ein Schauwert, also so erster Film von Danny Boyle, kam ja direkt danach, kam ja schon Trainspotting, ne?
Genau, danach kam Trainspotting und damit ging dann sowohl Danny Boyle als auch Ewan McGregor dann mehr oder weniger durch die Decke. Das war der internationale Durchbruch.
Vielleicht ist das auch das Auszeichnungsmerkmal. Also wenn ich so höre, ja, da ist zufällig eine Leiche und da Bett ist noch ein bisschen Geld und es gibt komische Leute, die wollen das Geld haben. Und da haben wir drei sehr ausgezeichnet Charaktere, die damit auch umgehen müssen. Das klingt schon ziemlich staged alles und sehr gekünstelt. Und das kann auch schief gehen. Würdest du mir diesen Plot erzählen für eine
deutsche Produktion? würde ich wahrscheinlich so ein bisschen die Gänsehaut des Grauens bekommen. Aber Danny Boyle ist ja schon durchaus ein Gewicht in dieser Bewertung.
Ja, also ich muss sagen, der Film besticht mich vor allem dadurch, dass du eigentlich nie weißt, was denn jetzt gerade wirklich genau Phase ist. Du hast am Anfang das Gefühl, ja, das sind drei eingeschworene Freunde. Guck, wie die sich über diese Bewerber bei der WG lustig machen. Die gehen durch dick und dünn und dann auf einmal so eine extreme Situation. Du hast dann das Gefühl, der eine hat was mit der Frau, irgendwann aber vielleicht ja doch der andere.
Ist das jetzt ein falsches Spiel? Wer ist denn da jetzt eigentlich gegen wen? Eigentlich machen sie ja gemeinsame Sache, dass sie das Geld behalten, aber irgendwie dann kapseln die hier wieder zwei ab, dann da wieder zwei. Also es changiert immer so. Du weißt eigentlich bis zum Ende nicht, woran bist du denn jetzt genau? Und das ist eigentlich ziemlich cool gemacht.
Mhm. Nun gut.
Aber ich bin bei dir völlig, also wirkt eigentlich wie eine interessante Prämisse, aber wenn es ein deutscher Film wäre, wäre ich auch so, oh, das klingt nach Sat.1.
Also hat wahrscheinlich auch eher so Reiz, also ein Film aus den 90ern ist ja sowieso inzwischen schwer vermittelbar, gerade Leuten, die vielleicht noch ein bisschen jünger als ich sind, die mit anderen Sehgewohnheiten aufgewachsen sind, für die ist das dann schon so ein bisschen sehr lahmarschig.
Ja, Leute, die 2000 geboren sind, sind 24.
Ja, genau. Und das ist dann eher was für Leute, die dann wirklich sagen, oh, Danny Boyle, die letzten Filme fand ich alle toll, mal gucken, was war denn so sein Erstlingswerk? Und da kann man wirklich sagen, ja, kann man durchaus gucken. Braucht er sich nicht für schämen, der Gute.
Okay.
Ja, nicht schlecht.
Cool. Cool, cool, cool, cool, cool, cool. Ja, Join ist aber auch so eine Sache. Join?
Joined. Hier in Amsterdam heißt es Joined.
Ah ja. Ist aber auch tatsächlich, ich hab mich da ja auch mal rumgetrieben, also wir haben ja gerade so eingangs gesagt, oh, Joined plus, so, aber es ist schon ein Quell guter Anlaufstellen, so, also tatsächlich ist das ja, wie du jetzt so im Nebensatz auch erwähnt hast, irgendwie so die Verwertung von, ProSieben-Produktionen und so etwas und da kannst du dann halt auch kostenlos dir das eben angucken mit Werbung oder eben auch bezahlt, aber ich erinnere
mich noch an Zeiten, wo du da wirklich teilweise Geld für bezahlen musstest bei ProSieben. Also Join hat da schon echt ein schönes zusammengestelltes Programm, einerseits Wiederverwertung von linearem Graffel, andererseits aber eben auch wirklich, ja, Filme, Dokus und so.
Und Survivor-Shows.
Und Survivor-Shows. Und von daher will ich das gar nicht mal so im Raum stehen lassen, dass ich jetzt sage oder das, auch ich habe gejault gerade, aber Join hat schon Vorteile.
Ich sage nur Jerks, ohne Join kein Jerks zum Beispiel. Oder hier Check Check mit Klaas Häufer Umlauf von Ralf Hussmann, dem Macher von Stromberg. Auch nicht schlecht. Kann man durchaus mal gucken.
War Dr. Psyche nicht auch schon von Ralf Hussmann?
Ich glaube ja, stimmt. Und auch hier Jerks, ja auch mit Christian Ulm, das ist so, die findet man dann da. Oder hier Frau Jordan stellt gleich mit Katrin Bauerfeind. Auch eine ganz okaye Serie. Ja, Jerks wollte ich mir mal angucken.
Also Jerks ist auf alle Fälle... Wenn Jerks auf Netflix laufen würde, wäre ich sofort am Start.
Jerks ist ein Must-See, das muss man sich... Ich hatte selten solche Cringe-Schmerzen wie bei Jerks. Wirklich. Selten so vor Fremdscham explodiert wie bei Jerks. Allein deswegen schon. Tut weh.
¶ Das Problem mit "Survivor-Shows"
Ja, ich probier's noch mal. Guckst du bei Join of Survivor Shows?
Nee, guck ich nicht.
Ach so.
War eine nett gemeinte Überleitung, aber die Survivor Show, die ich aktuell gucke, die guck ich bei Amazon Prime, Tatsache. Und zwar ist das die vierte Staffel von Seven vs. Wild. Jetzt habt ihr ja wahrscheinlich alle schon mal von gehört. War eigentlich mal so ein YouTube-Format von Fritz Meinecke, so ein Survival-Outdoor-YouTuber.
Der hat das Konzept erfunden Seven vs. Wild, er nimmt sich ein paar Leute, setzt sie in der Wildnis aus, gibt allen ein paar GoPros mit und die sollen dann ihren Alltag da irgendwie filmen. Und das Problem mit diesen Shows, das gilt auch für Ich bin ein Star, holt mich hier raus und diverse andere Iterationen dieser Shows, die werden irgendwann bockenlangweilig.
Weil natürlich, klar, du willst die Leute in Extremsituationen haben, dadurch, dass sie dann zum Beispiel hungern müssen, also bei Seven vs. Wild müssen sich die Leute ihre Nahrung in der Natur suchen, Manche machen dann gar nichts, die hungern dann einfach zehn Tage, werden dann natürlich total, ja, werden dann total lethargisch. Und ja, weil selbst bei Ich bin ein Star, holt mich hier raus, gibt's dann halt nur Bohnen und Reis.
Und das Problem ist, die Leute werden dann super träge und dann wird natürlich die Show auch ziemlich langweilig. und das merke ich jedes Mal wieder, auch jetzt bei der vierten Staffel, die Leute machen dann zwar immer was, aber es ist alles so.
Bockenlangweilig, weil natürlich keiner irgendwie Energie hat, irgendwie mal, oh, ich gehe jetzt hier mal scouten, ich gucke mir jetzt mal die Gegend an, sondern alle höchstens so, oh nee, ich gehe höchstens mal hier irgendwo in eine Büsche, wenn ich mal mein Geschäft machen muss und das war's da. Ist echt ein Trauerspiel. Dass ich da nicht mal einer was vernünftiges habe.
Ja, aber das war immer schon mein Problem, deswegen bin ich nie bei diesen Shows eingestiegen und mich hat, ich bin ein Star, holt mich hier raus, hat mich nie angemacht und mich eigentlich eher immer angekotzt, weil ich immer so dachte, so what?
Andere haben sich, haben dann die Kandidaten angekotzt, also von daher beruht auf Gegenseitigkeit.
Ja, ja, ja, nee, ja, das auch. Aber ich denke mir halt so, was soll das? Also warum?
Also was ich ja cool finde bei diesem Prinzip von Seven vs. Wild ist einfach, du hast Teilnehmer, gibst den GoPros mit und die sollen sich dann selber filmen. Aber dann denke ich, warum macht man dann nicht mal sowas, was weiß ich hier, in 80 Tagen um die Welt? Du schickst ein paar Teams los und alle müssen dann irgendwie gucken, vielleicht mit irgendwelchen Einschränkungen, dass du nicht fliegen darfst oder kein Taxi nehmen darfst oder so.
Seht mal zu, wie ihr einmal um die Welt kommt. Dann vielleicht noch in verschiedenen Ländern irgendwelche Aufgaben, die man da dann noch zu erledigen hat, landestypisch. Das wäre ja mal ganz spannend, aber wenn du einfach nur Leuten so 10 Tage beim Siechen zuguckst, das ist traurig. Also aus dem Prinzip, Leuten eine GoPro in die Hand drücken und dann eine Aufgabe geben, könnte man wirklich mehr machen.
Ja, aber du warst doch so ein großer Verfechter von Seven vs. Wild. Da warst du doch noch so, das ist total geil und innovativ.
Naja, ich finde es ja, wie gesagt, also ich finde es auch innovativ, einfach sich Leute zu nehmen, den GoPros in die Hand zu nehmen und nicht eben, wie es bei RTL 2 ist, in jeden Asi-Haushalt einfach ein Kamerateam reinschicken, das dann die Leute da beglückt, sondern jeder nimmt das halt alles selber auf. finde ich vom Prinzip her immer noch ziemlich cool.
Aber man merkt dann, es nutzt sich irgendwie ab, weil die Leute, die man da auswählt, der Reiz ist natürlich auf der einen Seite immer, das sind natürlich zum einen Leute, die sich mit Survival auskennen. Du hast immer einen Macher dabei, so ein Alpha-Männchen, das dann sagt, so, wir müssen jetzt hier Holz hacken fürs Feuer, lalala.
Du hast aber dann auch, gerade bei Seven vs. Wild, dann irgendwelche Streamer, die normalerweise acht Stunden Minecraft streamen auf Twitch und die dann natürlich da schnell sitzen und Sehnsucht nach ihrem Smartphone haben. Und dann bittere Tränen weinen, weil sie total unterfordert sind. Weil sie keine Reizüberflutung haben, so wie sonst. Ist dann mal ein paar Tage lustig, aber wie gesagt, es wird dann alles schnell so lethargisch.
Prognose auf Doom, das werden wir auch nicht so schnell los, dieses Thema. Also ich war selber auch sehr überrascht, also hier Kevin Körber kennt man ja so von GigaTV noch oder auch von der Medienkuh. der ist ja irgendwo da jetzt auch im Social Media Team von Big Brother gelandet und der hat jetzt gerade vor kurzem wieder eine Werbung für Big Brother gemacht, wo ich so denke, das ist noch ein Ding?
Also Big Brother oder was?
Ja! Körper meine ich gar nicht. Wer guckt noch Big Brother? Und offensichtlich scheint es ja immer noch genug Leute zu gucken. Ich meine schon seit gefühlten zehn Jahren, wahrscheinlich auch faktischen zehn Jahren, gibt es ja noch nicht mal interessante Leute da drinnen mehr oder irgendwie sowas, aber trotz alledem ist es so, dass da, ja, die Leute offensichtlich, also die Zuschauer offensichtlich sich eine Big Brother anschauen und das ist am Ende Voyeurismus,
ne? Sei es Big Brother, sei es Seven vs. White, sei es ich bin ein Star, am Ende geht es darum, irgendwelche Leute in gefühlten oder faktischen Extremsituationen zu sehen und du hoffst dann entweder auf kleine Fiki-Fiki-Szenen oder eben.
Oder eben Das ist sehr schön gesagt.
Er weiß nicht auszudrücken, der gute Mann.
Genau, eloquent wie sonst was hier. Oder dass der Achsel der Sabine die Haare ausreißt oder so etwas. Gab es nicht auch so einen kleinen...
Hier bei Naked Island oder so etwas war doch auch einer, erstmal Naked Island, genauso Voyeurismus, sogar auf dem Next Level, aber dann auch, war da nicht auch so einer, der sich dann abfällig gegenüber Homosexualität geäußert hat und so sagte, dass er damit überhaupt nichts anfangen kann, das ist es doch irgendwie, diese Extremsituation und Voyeurismus und man wartet nur darauf, du guckst doch Formel 1 auch nur wegen der Unfälle.
Na, jetzt ist es, na. Also so weit würde ich jetzt nicht gehen. Aber tatsächlich, also AssiTV ist ja quasi grundsätzlich für Assis, um sich besser zu fühlen als die auf dem Bildschirm. Und wenn man da irgendeinen komischen abgehalfterten Promi Kakerlaken fressen lassen kann, dann unterhält das halt blöderweise so. Das ist halt, ja, doof.
Also was man ja sagen muss, Fritz Meinecke hat das Spiel verstanden. Also der weiß, wie er Publikum generiert, wie er Publikum bei der Stange hält. Ich meine, wenn man sich das mal anguckt, das ist ein System, das sich aus sich selbst heraus füttert. Er nimmt irgendwelche YouTuber und macht eine Show bei YouTube. Das heißt, er nimmt YouTuber, die Millionen Abonnenten haben und sagt, hier, wir machen jetzt ein Projekt mit deinem Lieblings-YouTuber, guck dir das doch an.
Darüber lernst du dann die anderen kennen, merkst dann auch, Mensch, der hat auch 500.000 Abonnenten, der Mitteilnehmer, gucke ich mir den Kanal doch auch an. Und genauso ist es ja auch bei Big Brother. Früher bei Big Brother, die ersten Staffeln, das waren wirklich Leute, die kanntest du nicht.
Und heutzutage ist das dann... was weiß ich, ja, in Big Brother Haus zieht jetzt ein, eine von den Wollnys, dann eine, die man schon bei Frauenhaus gesehen hat, dann die siebte vom Bachelor und so weiter und so fort. Ein System, das sich aus sich selber speist.
Ja, aber das ist so schrecklich. Das kotzt mich an. Für mich sind das alles keine Persönlichkeiten. Also sorry, nur weil irgendwer 500.000 Follower auf Instagram hat. Wer bist du denn?
Naja, und dann guck dir an, was da für Content generiert wird. Phil, du sagst es. Da hast du dann irgendwelche Assis bei, die dann sagen, ja, Schwule finde ich scheiße. Dann hast du dann bei Bild, hast du dann die große, großer Skandal. Er hat was gegen Homosexuelle gesagt. Nehmen Sie Teil an unserer Umfrage. Stimmen Sie dem zu. Soll er aus dem Haus raus? Und wir haben bei dem Sender nachgefragt und ein Statement hier und da und dort
und lalala. Das ist ein System, das sich aus sich selber speist.
Willkommen in der aktuellen Medienwelt.
Ja, ne, wirklich. Und vor allem, die haben ja dann auch alle Verträge, also auch so gerade so Supertalent oder so, haben die halt so einen Vertrag und werden einmal durch alle Castingshows in ganz Europa einmal gescheucht. Ja, wo du so denkst, oh, das ist aber mal ein Talent, das kennt ihr mal gar nicht. Dabei sind die eigentlich knallharte Profis, die das schon seit Jahren machen. Die kommen auch nicht aus dem Nirgendwo, sondern sind schon längst im Mediengeschäft seit Jahren unterwegs.
Es gab ja seinerzeit auch schon diese, schon fast den Beruf, durch Talkshows zu tingeln. Also bestimmte Leute hast du ja bei Brit und sowas. Knossi zum Beispiel tatsächlich.
Oli Pocher.
Ja, so regelmäßig durch die Talkshows getingelt. Auch etwas, womit du Geld verdienen kannst. Und so tingelst du eben jetzt durch diese ganzen Casting- und Survival-Shows und machst damit gutes Geld, glaube ich.
Ja. Wenn ich mir das angucke, gerade jetzt, ich bin ja fast vom Glauben abgefallen, jetzt kommt demnächst Seven vs. Wild die Live-Show-Thingel. tingelt durch, glaube ich, zehn deutsche Städte. Keine Ahnung, was die da machen. Die nächste Folge fängt an mit Steven Gäthchen. Steven Gäthchen macht Werbung für 7 vs. Wild, der Podcast. Das ist eine Gelddruckmaschine. Du nimmst Leute, die ganz viele Abonnenten sowieso schon haben und sagst dann hier, die machen da jetzt mit.
Boom. Hör dir den Podcast an, guck dir die anderen Leute an. Das ist Win-Win für alle. Alle kriegen mehr Publikum, mehr Presse, können Geld verdienen noch und nöcher damit. Die haben es verstanden.
Tja, irgendwas machen wir falsch.
Ach du, die Menschheit, ich bin ja schon wieder bei dem Thema, aber ich finde irgendwie, das muss man alles mal eindampfen wieder ein bisschen. Das ist alles irgendwie, das gerät alles irgendwie außer Kontrolle. Ach so, so Social Media und so Persönlichkeiten und Influencer, also allein dieser Begriff Influencer, das ist ja eigentlich ein schönes Wort für Propaganda. Also ich finde so, lass das einfach alles. Und das sind auch gar keine Persönlichkeiten, das sind einfach irgendwelche Atzen.
Also ich kotze auch jedes Mal, wenn ich Social Media aufmache und direkt irgendwer tanzt. Und ich denke, warum tanzt du denn? Was soll das denn? Warum wird hier jetzt getanzt schon wieder? Lass das sein einfach. Also ich überlege auch immer häufiger, oder anders gesagt, jetzt gerade als ihr erzählt habt das alles, da dachte ich so, Da bin ich einfach raus. Da bin ich einfach raus. Mich interessieren diese ganzen Menschen gar nicht. Das sind für mich einfach irgendwelche Hansel.
Ja, also ich bin ein Star zumindest noch gesehen eine ganze Weile, weil halt da Leute dazwischen waren, die ich gerne, also die ich kenne und die ich gerne dann auch da irgendwie in diesem sozialen Experiment und auch Show-Element dort gesehen habe. Aber zum Beispiel Seven vs. Wild nie gesehen. Oder die ganzen anderen aktuellen, in Anführungsstrichen, Reality-Shows, Naked Island und was es da so alles gibt. Ich habe ja seit ungefähr acht Jahren kein lineares Fernsehen mehr.
Ich habe kein RTL, kein Sat.1, kein sonst was.
Oh, das kann ich überbieten, glaube ich.
Ich glaube, das ist gut.
Das ist gut. Es ist nicht so schlimm wie Social Media, aber auch schlimm. So richtig Verdummung. So richtig so Gift fürs Hirn.
Ich fand das ja ganz spannend, als wir jetzt im Urlaub gewesen sind und wir dann auf unseren Flug gewartet haben, war ich wirklich gefühlt der Einzige, der nicht auf sein Smartphone geguckt hat. Wir haben da auf den Flug gewartet, haben da im Wartesaal gesessen und ich habe mir gedacht, ey, machst es mal hier wie in Notting Hill, einfach mal so die Atmosphäre auf dem Flughafen hier in dich einsauen.
Achtsamkeit.
Ja, genau. Genau, einfach, das ist ja auch so, Kreativität speist sich aus Langeweile und Langeweile hast du nicht, wenn du immer die ganze Zeit Doomscrolls und irgendwelche Streams, Checks und Insta-Posts durchgehst, sondern das ist gigi.
Und wenn du einfach nur mal so deine Gedanken schweifen lässt, Leuten zuguckst bei ihrem Tagewerk, das sie da machen und dir dann denken, cool, ich mach das jetzt grad mal nicht, ich konzentriere mich auf das Hier und Jetzt, ist mal spannend, bewusstseinserweiternd.
Hat geballert oder?
Ja, die Realität.
Nächstes kommt mein neues Produkt auf den Markt.
Ja, genau, jetzt Startup gegründet direkt.
Genau.
Fintech-Startup, ja.
Ja, aber das mache ich auch ziemlich häufig, auch wenn ich mal beim Arzt warten muss, dann setze ich mich einfach hin und hänge einfach mal so meinen Gedanken nach, wo ich dann denke, ja, warum nicht?
Das ist nicht schlecht. Nee, wirklich, das finde ich gut. Ich tue mich da wahnsinnig schwer mit. Ich setze mich in die Tram und dann nicht in mein Handy zu gucken, so ich einen Zwang. Also ich muss dann wirklich mich zwingen zu sagen, nee, jetzt nicht. Jetzt guckst du einfach mal in die Gegend.
Bei mir ist es tatsächlich die Filmrausch-Schicht. Die geht ja immer so um 17, 18 Uhr los und dann geht die irgendwie bis 23 Uhr. Und ja gut, du, neben dessen, dass du Karten verkaufst und Getränke, scheuchst du die Leute halt irgendwann in den Saal. Und dann läuft da halt anderthalb Stunden, zwei Stunden Film. Aktuell ja auch eher zwei Stunden, zweieinhalb Stunden, also irgendwie mal so Klassiker 90 Minuten.
Nee, sind ja eh so Eben zwischenzeitlich geworden. Egal, auf jeden Fall ist dann natürlich nichts im Foyer los. Das ist für mich so der Moment des Runterkommens. Ich wertschätze da schon fast, einfach da rumzusitzen und einfach nichts zu tun.
Aber machst du auch wirklich nichts oder scrollst du dann doch?
Ich habe schon das Handy in meiner Hand. Dass ich nicht anderthalb Stunden da sitze und einfach in die Luft gucke. Aber in irgendeiner Form versuche ich es dann zumindest wegzupacken. und das klappt während des ersten Films auch immer ganz gut, man dann einfach so, ja, durch die Gegend laufen, so böse ich anhört oder einfach in die Luft gucken. So, und dann reichen dann bei mir aber auch anderthalb, zwei Stunden.
Also ich kann nicht irgendwie dann nochmal anderthalb, zwei Stunden Löcher in die Luft gucken. Dann ist Slack, Insta, Google, YouTube dann doch interessanter, muss ich sagen. Aber anderthalb, zwei Stunden halte ich das durch. Doch, doch.
Und es tut gut.
Es tut wirklich gut.
Ja, also ich müsste mir das eigentlich auch antrainieren, so irgendwie bei der Arbeit oder auch zu Hause, also wie nee, wirklich, also wie schnell man so einfach das Handy in der Hand hat, auch häufig so ohne Grund, also ich habe ja mittlerweile fast alle Notifications aus, ich kriege ja kaum mehr Notifications für Sachen, das funktioniert schon mal ganz gut, aber ich merke dann immer, dass ich das Handy in die Hand nehme, ohne dass ich irgendwas wirklich machen will, sondern einfach nur so,
genau, und dann direkt Instagram auf und merke, ja guck mal, jetzt hat es schon wieder wer.
Ich brauche jetzt mal so eine kleine Belohnung. Hat jemand irgendwas geliked?
Genau, es ist so, man muss sich das echt abgewöhnen. Also ich überlege auch, vielleicht nicht anfangen, mein Handy auszumachen vielleicht. Weil dann so diese Hürde, das ist eigentlich eine gute Idee. Siehst du, gut, dass ich gerade ein bisschen Langeweile hatte.
Naja, oder hier, guck, mach's wie ich. In wichtigen Situationen, wo du dann wirklich mal denkst, irgendwas könnte sein, was wichtig wäre, mache ich dann meine Uhr an, macht dann Bluetooth und wenn dann irgendwelche Benachrichtigungen sind, dann kriege ich die über die Uhr mit. Das heißt, ich muss nicht die ganze Zeit mein Handy in die Hand nehmen.
Wenn ich so wirklich dieses Backup haben will, oh, ich warte auf einen Anruf oder irgendwas oder eine Nachricht, die kriege ich dann auch auf die Uhr und dann kann ich immer noch. Dann muss ich nicht alle zehn Minuten und dann kann ich ja nochmal Insta oder so.
Das ist ein guter Gedanke, weil ich habe sorry, ja, nee, nee, wirklich, weil ich habe nämlich, ich habe ja die Apple Watch nur mit WLAN und ich überlege, ob ich mir jetzt die neue mal kaufe und das wäre jetzt mal eine Überlegung, ob ich dann sage, komm, ich mache eine mit eigener SIM-Karte, weil dann könntest du wirklich das Handy einfach mal auslassen und hättest dann wirklich nur so die wichtigste Erreichbarkeit halt am Handgelenk.
Aber ich finde das nicht.
Wenn die mit dem Smartphone verbunden ist.
Nee, wenn das Handy aus ist.
Achso, Handy ist ja nicht...
Nee, ich will ja mein Handy ausmachen.
Wenn du es richtig in der Tasche hast. Achso, ah, okay.
Also, ja, ja. Ja, gut, okay, ja, könnte man auch machen. Aber ich finde so, ich habe es jetzt zum Beispiel gerade ausgemacht. Na guck, bumm, siehste, Commitment.
Ja, ich spiel du den Jam. Nein, war ein Witz.
Ja, war ein Witz, spielst du Mallorca.
Warum soll er lügen? Nee, aber so Notifications am Arm finde ich schon fast noch schlimmer als irgendwie am Handy. Weil jedes Mal, also Ja.
Das ist ja eine Frage der Menge.
Genau, vielleicht habe ich die falschen Menschen um mich herum, Aber ich erlebe es immer wieder, dass die dann sich mit mir unterhalten und dann immer wieder dann auf die Uhr gucken, weil sie gerade wieder eine Notification erhalten haben, wieder irgendwie sowas. Und dann kannst du mit denen gar kein ernsthaftes Gespräch führen mehr. Und dann lieber doch das Handy irgendwie, keine Ahnung, in der Tasche, wo du es dann auch nicht merkst, dass es riecht.
Ja, komisch dabei, haben die nicht mal eine Smartwatch.
Also es kommt ja jetzt auch ein bisschen darauf an, wie du deine Benachrichtigung einstellst. Wenn du jetzt auf jeden Insta-Like eine Benachrichtigung kriegst, ist das ja eine Sache.
Wenn du sagst, okay, ich will nicht aufs Handy gucken, aber falls mich jetzt jemand anrufen sollte, will ich nicht alle zehn Minuten das Handy rauskramen und wieder in Versuchung geraten, irgendwie was zu daddeln, sondern dann soll halt meine Uhr sagen, hier, du kriegst gerade einen Anruf und dann kann ich es noch rausnehmen. Dass du einfach so wegkommst von diesem, ich nehme das Handy in der Hand, weil wenn du es in der Hand hast, dann machst du Scheiße.
Genau, nee, also ich hab mein Handy, meine Apple Watch auch so eingerichtet, dass ich eigentlich nur Notifications kriege für Nachrichten und Anrufe oder für irgendwelche wirklich, wirklich wichtigen Dinge. Aber so alles andere, irgendwelche E-Mails und Instagram-Notifications, das ist alles aus.
Ja.
Also das ist nicht schlecht.
Anni. Oh, ihr checkt 24-Punkte-Konto. Oh, ja, cool.
Ja, genau, ja. Genau, genau. Nee, das ist eine gute Idee. Vielleicht lass mein Handy demnächst einfach in meiner Tasche.
Das ist aber auch mal, wenn du irgendwo im Café sitzt und dann sitzt jemand, der die ganze Zeit auf sein Smartphone guckt.
Dann denkt jemand, Alter.
Ey, du sitzt hier im Café. Das kannst du doch auch zu Hause. Jetzt genieß doch einfach hier mal die Atmosphäre. Du bist hier in der Öffentlichkeit. Genieß das doch mal. Guck doch einfach mal rum. Guck dir die anderen Leute an. Guck dir die Decke an, whatever. Aber nee, alle gucken nur noch auf ihr Smartphone. Der alte Mann redet von vorm Krieg.
Ja, wirklich, genau. Zeitung. Es lesen alle nur noch Zeitungen in der Hand. Diese Jungleute. Alle nur noch mit ihrem Handy am Gucken. Genau, früher, da hat man sich noch unterhalten. Früher gab es vor uns noch kein Telefongeld. Ich habe neulich einen gesehen, wirklich in der U-Bahn, der hing auf seinem Handy, aber wirklich, der hing so da. Da dachte ich so, Alter, wie traurig ist das denn? Und dann hat er wirklich wie so ein Affe einfach so wirklich im Sekundentakt die TikToks durchgeswiped.
Aber wie der hing über dem Handy. Also er hatte das so im Schoß liegen und dann war der wirklich wie so ein Zeh so da drüber gebeugt und ich dachte so, alter Digga, also dein Nacken, ne? Also hui, hui, hui. Und das war so ein trauriger Anblick und dann ist da wirklich die ganze Fahrt, das war so 20 Minuten lang, saß er einfach da und hat so von Lautstärke seine TikToks angeguckt und ich hielt mir so, alter... Da freut sich der Homo Sapiens, ey. Spitze der Evolution.
Echt? Naja. Du, Stichwort Langeweile. Ja, ich habe Joker gesehen.
¶ Film: Joker: Folie a deux
Schon mal ein gutes Urteil.
Genau, also.
Den zweiten, muss man sagen.
Den zweiten, genau. Joker Folie Adieu mit dem sehr prätentiösen Titel. Habe ich geschaut, was mich dann irgendwie so erstaunt hat. auch, ich hab da nochmal geguckt, wann so der erste Joker war und der ist ja jetzt sechs Jahre her schon.
2000.
Annähernd oder 5 Jahre.
2019?
Oder? 5 Jahre, sorry, ja.
War der letzte Film, den ich im Kino vor Corona geguckt habe.
Genau, noch vor der Pandemie und so, ne? Ja, und dann denkst du dir so, krass, 5 Jahre schon her, unglaublich. Und dementsprechend, ja.
Also ich gucke jetzt auf die Laufzeit und sage, krass, 138 Minuten.
Genau, das auch nochmal zu dem Thema von eben. Das sag ich krass.
Ja.
Ja, auch zu dem Thema von eben nochmal, um das aufzugreifen. Wie krass das ist, dass wir immer kürzere Aufmerksamkeitsspann haben und die Filme aber immer länger werden.
Ja, ne.
Die fassen das zusammen.
Ja.
Eigentlich gar nicht.
Ja, voll komisch. Ja, ne, und bei dem Film ist es halt genau auch symptomatisch quasi die Länge. Naja, wie ich dem auch sage, ist halt jetzt die Fortsetzung von dem ersten Joker von 2019 mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle.
hinzugekommen ist jetzt noch Lady Gaga und der erste Joker war ja nicht ganz, wie soll ich sagen, unproblematisch wahrgenommen, so in der Gesellschaft, weil da gab es dann irgendwelche Leute, oder dann wurde immer so nachgesagt, eigentlich finde ich voll witzig, wie so immer wieder so Musik der Beatles, so Teufelsmusik und so und dann so in den 80ern irgendwelche Heavy Metal Songs wurden dann auch verbannt und so, weil die irgendwie die Jugend gefährden und
ich finde es witzig, dass diese Sachen immer und immer und immer wieder greifen und jetzt halt Zuletzt halt eben Joker... Hol mich nochmal ab.
Ich muss, also genau, erzähl nochmal, das tatsächlich habe ich nicht auf den Schirm.
Nee, der erste Joker, der war ja nicht ganz unkritisch beäugt, weil der war ja so, glorifiziert der jetzt Gewalt und Anarchie? Und dann richtet der sich ja an so Incels, ja, und so. Und ist das alles richtig und so? Und ich dachte mir halt so, man, Leute, es ist halt Kunst. Also es muss auch nicht alles immer moralisch lupenrein sein und so. Also wo sind wir denn in dieser Übermoralisierung? in einer Gesellschaft.
Es gab halt immer schon, vor allem der Film ist ja auch angelehnt an so Filme wie Taxi Driver und Taxi Driver war ja auch ein Film, der einem moralisch sehr zweifelhaften Charakter quasi gefolgt ist, der dann am Ende durchdreht. Also, lass doch mal die Kirche im Dorf. Also, wir müssen doch jetzt nicht alles irgendwie so politisieren und so, aber okay. Naja, auf jeden Fall war das halt so das Ding mit dem ersten Joker-Film.
Und komischerweise haben den alle irgendwie am Anfang total geil gefunden und dann irgendwie mit der Zeit ist er so in Verruf geraten und so. Und jetzt gibt es halt diese Fortsetzung, auf die niemand so richtig gewartet hat und auch niemand gebraucht hat. Und es macht alles so ein bisschen den Eindruck, als ob die Filmschaffenden jetzt versuchen, um jeden Preis diesen Eindruck vom ersten Film nochmal umzukehren.
Und zwar, indem sie es zu einem Musical-Gerichts-Drama machen. so. Und da hab ich jetzt persönlich gar kein Problem mit gehabt, weil ich find das eigentlich ganz witzig zu sagen, hey, pass auf, der erste Film war ja schon irgendwie gegen den Mainstream gebürstet, dann machen wir das jetzt einfach nochmal und machen da jetzt einfach ein Musical draus. Und das wär auch alles schön und gut, wenn der Film nicht so bockenlangweilig wär.
Also wir erleben quasi Joaquin Phoenix, wie er im Knast sitzt, so hier oder in der Psychiatrie oder Knast weiß gar nicht, was das genau ist. Und dann sozusagen unter diesem Problem im Drehbuch quasi leidet, dass er halt so ein passiver Protagonist ist. Also er macht nichts. Er ist ja sozusagen gefangen und wartet eigentlich nur auf seine Gerichtsverhandlungen und so. Und das ist eigentlich die ganze Handlung des Films. Und zwischendurch wird
halt immer wieder gesungen. Dann lernt er irgendwie Harley Quinn kennen, so, gespielt von Lady Gaga. Und dann freuen die sich irgendwie an und dann entwickelt sich da irgendwie eine Techtel-Mächtel- sexuelle Beziehung, wie auch immer. Ja, und dann wird wieder gesungen und du denkst dir so, okay, und das Ganze jetzt zweieinhalb Stunden oder was? Und irgendwann so ab der, also am Anfang war ich noch irgendwie mit dabei, aber so ab der Hälfte dachte ich mir so, okay, worauf läuft das jetzt hinaus?
Also was will dieser Film mir jetzt eigentlich sagen? Also ja, es passiert nichts und so. Ich meine, ich will jetzt auch nicht in Spoiler gehen, aber am Ende gibt es halt mal so kurz so einen Aufkeim von so einer Actionsequenz und dann ist sie aber auch so ganz schnell wieder zu Ende. Ja, und dann endet der Film halt auch noch so, wie soll ich sagen, überraschend oder abrupt. Und du denkst dir so, ach so, ja gut, werde ich mir nie wieder angucken.
Also er ist wirklich sehr schön gedreht und hat wirklich sehr coole Einstellungen, aber man hat so das Gefühl, okay, das ist einfach irgendwie nur, alle Beteiligten machen es irgendwie auch nur noch so aus Eitelkeit oder so. Aber so, es wirkt einfach, als hätte keiner so richtig irgendwie einen Plan, was man jetzt mit dieser Fortsetzung eigentlich erreichen wollte oder erzielen wollte oder so. Könnt ihr euch echt sparen. Echt nicht prall.
Und das höre ich von überall, sonst ist es ja so, ja, ihr habt den Film nicht verstanden oder ich fand den Film wirklich, wirklich gut oder so, aber egal mit welchen Leuten ich da spreche, eher so, ich sag mal so Entertainment-Leute oder Leute zum Beispiel auch wie du, die sich ein bisschen mehr mit Filmen auseinandersetzen und da vielleicht eine differenziertere Meinung dazu haben oder so etwas, durch die Bank weg kommt dieser Film ja einfach nur schlecht weg.
Und ich wurde vor kurzem auch gefragt, Mensch Phil, hier, Joker 2, kommst du mit ins Kino? Ich habe Nein gesagt. Weil ich echt so gesagt habe, okay, das scheint ein so schlechter Film zu sein, dafür dann auch noch irgendwie Eintritt bezahlen, so und dann irgendwie sich zweieinhalb Stunden an die Backe nageln. Das tust du dann vielleicht gerade nochmal so. Ist das ein Film fürs Kino?
Also wenn man sich den anschaut, muss man sich den im Kino anschauen oder funktioniert der auch dann, wenn man ihn sich bei Amazon dann nochmal anschaut?
Ja gut, also das würde ja erst mal voraussetzen, dass er auch im Kino funktioniert.
Funktioniert ja auch, ist ja schon mal logisch falsch.
Du hast ja gesagt, der ist ganz schön gemacht, künstlerisch ist er ganz schön gemacht.
Das kann ja sein.
Dass der optisch und auch musikalisch gewissermaßen, auch wenn es nicht ins Gesamtkonstrukt reinpasst, aber so opulent ist, dass die guten Aspekte sind und die funktionieren dann halt auch nur im Kino.
Ich meine, sie sind im Kino eindrucksvoller, keine Frage. Aber ich meine, du wirst auch die Songs und die schöne Cinematography auch zu Hause genießen können, schätze ich. Also es ist jetzt nicht so, dass man für den Film ins Kino gehen muss. Also ich würde sowieso erstmal sagen, die Frage ist, ob man diesen Film überhaupt sehen muss, weil meiner Meinung nach muss man das halt nicht.
Das ist ja erschütternd, diese ...
Ja, ja, aber der gibt einem nix, der gibt einem nix mit. Also es ist wirklich so, ja, okay, cool irgendwie so dieses grimy, leicht angeranzte, abgenutzte 70er-Ding, gemischt mit so Musical-Einlagen, ist ja irgendwie ganz nett. Aber so what? Also du sitzt dann so da und denkst dir so, ja, okay, hab's jetzt auch verstanden. und man fiebert jetzt weder mit Arthur, heißt der, glaube ich, ne?
Ja, der Joker.
Genau. Weder mit ihm fiebert man noch mit dem Charakter von Lady Gaga und so. Ja, hm. Also du sitzt halt so da und denkst dir so, ja, okay, ist ja alles ganz schön und ganz nett, aber und, was soll ich da jetzt mitnehmen von? Schade, wirklich.
Naja, voll. Aber da wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen, so aber er hat einfach kein kein pfiff der film ist irgendwie ja und mich hat mich hat das singen wirklich also viele leute haben wir total gekotzt wegen dem singen mich jetzt nicht mal so sehr gestört also ich dachte ich fand nur die songs nicht besonders gut also ich war so ja okay jetzt nichts hängen geblieben paar songs kannte man aber alle anderen weise haben okay und dann haben die
auch so und ich meine das passt ja irgendwie so dazu aber ich glaube da hätte man viel früher den Stecker ziehen müssen, die singen halt auch alle nicht gut. Also selbst Lady Gaga singt so gerade so irgendwie, weil ich meine, die könnte es ja besser. Aber scheinbar war es ja bei der Produktion so, dass die die Sachen ja wirklich live gesungen haben und dann quasi die Musik dann drüber gelegt haben oder irgendwie so. Und es klingt halt auch so. Also es ist so, okay.
Also da wäre irgendwie ein bisschen mehr Bombast drin gewesen. Ich meine, ist ja fair. Also ich meine, die Filme sollen ja auch aussehen wie aus den 70ern und so. Und damals hat man die Sachen halt eben so vielleicht produziert auch. Alles, also fair enough irgendwie. Aber du sitzt so drin und denkst dir, okay, so richtig nimmt mich die Musical-Nummer jetzt halt auch nicht mit.
Ihr seid ja immer wieder mal auch so in Film News unterwegs und so etwas. Jetzt nicht die Frontrunner, was das betrifft, aber ihr seid auf jeden Fall umtriebiger als ich. Warum überhaupt singen? Also gibt es da irgendeinen Grund für, warum man jetzt bei einem solchen Film auf die Idee kommt, ein Musical daraus zu machen? Habt ihr irgendwas von Todd Phillips oder so mitbekommen oder so?
Nee, ich glaube, das war einfach nur so ein Hirnfurz, den er hatte und sich so dachte, so warum nicht, machen wir doch mal was Unkonventionelles, weil der erste Film war ja schon unkonventionell, dann machen wir hier auch nochmal und gehen sozusagen gegen die Expectation.
Was ja so unterstellt wird, ist quasi dem Publikum oder zumindest dem mutmaßlichen Publikum vom ersten Teil da so ein bisschen in den Rücken zu kehren und zu sagen, diese ganzen toxischen, maskulinen Typen, die hier sich irgendwie ein Beispiel nehmen am Joker, die lassen wir jetzt mal schön vor der Kinotür stehen, weil das ist nämlich ein Musical, kommt ja nicht auf die Idee, hier reinzukommen.
Ja, also das ist halt das, was so im Subtext immer wieder unterstellt wird auf YouTube und in diversen Filmkritiken und so. Weiß jetzt nicht, ob da wirklich Substanz dran ist und ob man sich wirklich mit Vorsatz das so gedacht hat, aber ich verstehe schon, wo der Eindruck herkommt.
Okay.
Aber was da der Grund ist, ist ja keine Ahnung. Todd Phillips sagt sich wahrscheinlich, wie wäre es, wenn wir da ein Musical machen? Das wäre doch geil. Und dabei hatte der Film echt Potenzial. Also der fängt auch cool an. Der fängt an mit so einer coolen Intro-Sequenz, die ganz cool ist, die so ein Cartoon ist und so. Alles irgendwie, ja, gute Zutaten, aber dann halt leider auch nicht richtig geil gemacht. So ein bisschen wie ich, wenn ich koche. so geile Zutaten hingeschlurrt.
Das war ein Twist, den ich nicht erwartet habe.
Genau. Ja, so gute Zutaten gekauft, aber dann am Ende leicht überwürzt. Genau, hättest es mal lieber bestellt einfach. Ja. Nee, so schlimm ist es nicht.
Ja, eine schöne Umschreibung für den Film.
Ja, also ich konnte dem bestenfalls drei von fünf geben.
Oh, und Das ist ja, also, hey, mit mehr gerechnet, äh, mit weniger gerechnet.
Ja, ja, nee, also für die Kunstfertigkeit.
Na, du bist ja.
Weil der halt vom Handwerk her sehr gut ist, aber ...
Also, was bei mir hängen bleibt, ist, ob man diesen, also, es stellt sich die Frage, ob man diesen Film überhaupt sehen muss, was natürlich dann Einfluss auf meine Watchlist hat. Also, dieser Film kommt bis auf Weiteres nicht auf meine Watchlist.
Okay, ja, das ist fair enough. Okay, ich wollte gerade sagen.
Hast du damit ein Stück weit dein Ziel erreicht?
Ja, mein Takeaway einfach von dem Film ist, er ist halt einfach langweilig. Das ist halt das Hauptproblem. Einfach ein langweiliger Film.
Bitter.
Tragisch.
Wenn es da draußen jemanden gibt, der sagt, ey, Joker ist geil, also der Micha, der ist ja dumm.
Bitte meldet euch, bitte macht euch einen Knoten in euer Podcast-Ohr, dass wenn ihr vom Joggen oder von der Fahrt zur oder von der Arbeit wieder zurückkommt, dass ihr einen Kommentar bei Nerd Talk hinterlasst oder bei Spotify, das geht auch, da könnt ihr auch Kommentare hinterlassen, macht das bitte, weil es muss da draußen diesen einen Menschen geben, der sagt, der Film ist gut und dann würde ich gerne mal wissen, warum. Also in die Vorwurfsrollen. Einen vielleicht.
Einen.
Einer auf der gesamten Welt.
Vielleicht meldet sich ja Todd Phillips. Ich wollte gerade sagen.
Todd Phillips steht hinter sich.
Oh, this is Todd Phillips.
Also ich fand den Film gut.
Genau. Ich hab den gemacht.
Let's see.
Ah ja.
Ja.
¶ Star Wars Outlaws
Ja, es ist wieder Herbstzeit, ne? Habt ihr vielleicht auch schon gemerkt?
Nein, mitbekommen, ja.
Und Herbst ist immer so die Zeit, wo ich mir dann immer denke, oh, eigentlich könntest du dir mal wieder irgendein cooles Game kaufen, um so die kalte Jahreszeit so ein bisschen zu überbrücken, wo es mit dem Arsch draußen nicht ganz so cool ist. Und ich hab mich dieses Jahr entschieden für Star Wars Outlaws. Hat ja auch so einen gewissen Filmbezug.
Du bist noch bei Star Wars? Ist das nicht totgeritten in Zwischenzeit? Egal, erzähl erst mal weiter.
Ja, ja, ja, ja, ja. Star Wars Outlaws ist ja momentan so das aktuellste Spiel, das man sich da kaufen kann. Spielt, glaube ich, nach der Explosion des Todessterns. Und wir schlüpfen in die Haut einer quasi weiblichen Han Solo. Eine Räuberin, die Sachen klaut und stiehlt und schleicht durch die Gegend, für verschiedenste Kartelle arbeitet, sich verschiedenen Fraktionen andienen kann, um da Aufträge zu machen. Und das Ganze ist so ein Schleichspiel. hauptsächlich.
Also man hat zum einen die Hauptfigur und dann zusätzlich noch so eine kleine Figur, die sieht aus wie so ein, so von was hier, Sam und Max, irgendwie irgendein Pixar oder Vajana, irgend so ein kleines, lustiges Viech. So ein Knümbelfiech, das man dann so beauftragen kann. Genau, Lilo und Stitch. Sieht aus wie Stitch, quasi mehr oder weniger. Und das Viech läuft also immer mit einem rum und man kann es beauftragen, unterschiedlichste Sachen zu machen.
Was weiß ich, irgendwelche Wachen ablenken oder irgendwo einen Schalter drücken, irgendwo irgendwelche Gegenstände holen, an die man selber nicht rankommt, solche Sachen. Und das ist vom Prinzip her eigentlich schon ziemlich cool, weil Star Wars Welt ist echt sehr, sehr geil.
Es geht damit los, dass du in so einer Art Kneipe bist, wo dann auch sehr viele von diesen Sachen sind, die man auch in der Original-Kantina sieht, also sehr viele Außerirdische, die einem schon sehr, sehr bekannt vorkommen. Also man hat da sehr schnell dieses Star-Wars-Feeling. Aber ich muss sagen, ich bin eigentlich nicht so der Freund von diesen super Schleichspielen, wie zum Beispiel hier, wie hieß er, Hitman, solche Sachen.
Also wo es wirklich darum geht, irgendwo sich lang zu schleichen, unerkannt zu bleiben, sondern ich bin eher so der, der dann, wie es bei Watch Dogs ist, dann Lageauskundschaften hier vielleicht mal schleichen, dann mal jemanden außer Gefecht setzen, irgendwo verstecken, damit den keiner findet, weitermachen und so weiter und so fort. oder eben GTA einfach drauf auf die Fresse. Finde ich schöner.
In Autosätzen, Monsterstunt, tausend Leute umgemäht.
So ungefähr. Und womit ich das größte Problem habe, ist, dass du keine Map hast von deiner Umgebung. Normalerweise kenne ich das zum Beispiel von Watch Dogs oder ähnlichen Spielen, dass du dann meistens sehen kannst, wer ist in deiner Umgebung, irgendwelche Wachen und in welche Richtung gucken die, dass du dann vielleicht wartest, dass du in deren Rücken irgendwo langhuscht.
und das hast du hier nicht und das ist momentan noch so ein bisschen, ich weiß nicht, ob ich das so gut finde also es ist relativ einfach, ich spiel's natürlich auch auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad, weil es soll für mich Entspannung sein und kein Stress find die Story so ganz cool, hast auch sehr häufig irgendwelche Zwischenspeicherpunkte also ist eigentlich ganz selten der Fall dass du wirklich denkst, oh Mist, jetzt hab ich hier 10
Minuten irgendwas gemacht und muss wieder von vorne anfangen. Aber so richtig hundertprozentig, ich bin auch noch nicht so richtig in der Open World. Also ich hab da jetzt schon drei, vier Stunden gespielt und nach ungefähr zwei Stunden kam dann so der Vorspann. Du hast dann zwei Missionen gemacht, auf einmal steht dann auf dem Bildschirm Star Wars Outlaws und denkst, oh, jetzt geht's los, cool. Bin noch ziemlich am Anfang.
Aber wir müssen noch ein bisschen warm werden. Auf der anderen Seite weiß ich, das hängt auch immer so, dass man sich so ein bisschen erst an die Bedienungen gewöhnen muss. Bei dem einen ist dann irgendwie abrollen und in Deckung gehen. die eine Taste und das andere ist bei dem anderen so und wenn das dann so in einen übergegangen ist und man dann auch weiß, was man mit diesem Zusatzviech da alles für Sachen machen kann, ich glaube, dann wird das noch ein bisschen besser. Also, hat Potenzial.
Noch bin ich nicht ganz überzeugt, aber hat Potenzial.
Ich sehe uns beide schon wieder vorm Rechner sitzen, wie du mir dann, wenn ich bei dir bin und dann wollen wir was zocken und dann zockst du da, behende, um mal so ein tolles Wort zu benutzen, behende Star Wars Outlaws und dann sneaks da um die Ecken und weiß ich nicht alles und ich guck dann dabei zu und denk so, nice, der Dude hat's richtig drauf und kann richtig gut spielen. So, und dann ist es vielleicht auch wieder lustig.
Zuckst du am PC oder was?
Ja. Maus und Tastatur, ne? Dat bin ich.
Hm.
Ja.
Ohne Controller.
Ja, gibt's für, ich guck grad hier für PC, Playstation 5 und die Xbox Series. Für die gibt's das, so. Sei auch mal gesagt. Ja, also ...
Ja, du hast doch eine PS4, Andi.
Ja, hab ich, aber ich glaube, so ein Spiel willst du nicht auf so einem alten System spielen.
Nee? Ach so.
Nee, not really.
Ich wollte ja immer mal reinkommen in so Star-Wars-Spiele, aber irgendwie schaff ich's immer nicht. Ich denk mir immer so, oh, geil, so ein Star-Wars-Spiel, weil ich dieses Universum irgendwie ganz cool finde für so Games und so. Und dann nie holt's mich ab.
Ja, aber viele von den Star-Wars-Spielen waren auch jetzt nicht wirklich gut. Also das war dann, ja, das ist ein großer Name. Ganz am Anfang, oh, das war in den 90ern noch, X-Wing. Das war noch richtig geil damals.
Ne? Da hatte ich auch mal eins für die PlayStation, für PS1 sogar noch.
Aber dann kam auch wirklich viel Grütze. Auch hier irgendwelche Sachen, die du mal so beim Humble Bundle gekriegt hast. Irgendwelche Star Wars-Spiele, die hat man sich da mal installiert. Star Wars Battlefront und so weiter. Das hatte ich sogar für die PS4 damals.
Ja, aber ist das nicht geil?
Auch relativ häufig gespielt. Da hat das eigentlich ganz viel Spaß gemacht. Aber wenn du es jetzt auf dem aktuellen PC installierst, dann ist es genauso wie so ein Film aus den 90ern zu gucken. Und du denkst dir, so cool ist es irgendwie doch nicht.
Hm. Ja, außer ich hatte neulich mal eine Demo irgendwie, Knights of the Old Republic oder so, und war so, ja, I don't give a shit. Irgendwie. Ja, irgendwie, genau. Irgendwie, ich komm immer nicht rein, ich weiß nicht, woran es liegt.
Bin auch nicht so der Retro-Gamer.
Ja, nee, aber auch die modernen Spiele, das meine ich, weißt du? Also die modernen Star-Ausspiele bin ich mal so. Auch, aber das ist, glaube ich, auch vielleicht einfach das Genre, also weil so Cyberpunk hat es für mich auch nicht gerissen. so rumlaufen und mit Leuten interagieren und so habe ich auch im Büro.
Dann lieber Los Santos Ultras, ne?
So, nee, wirklich. Einmal in ein Auto setzen, ein bisschen geile Mucke hören, ein bisschen Amok und dann ausschalten.
Genau.
Ja, das ist so. Das ist meine Art von Entertainment.
It's nice being an Incel.
Wo wir das Thema haben. Genau, genau.
Aber wenn du jetzt hier über ein Game sprichst, dann will ich dann tatsächlich, ich habe es außen vorgelassen, aber wenn du jetzt ein aktuelles Game mitbringst, dann kann ich ja gar nicht anders, als ganz schnell zumindest mal auch über mein neuestes Game zu sprechen. Ich bin ein Nintendo-Kind. Ich bin ja kein Playstation-Kind.
Hast du den Nintendo-Wecker?
Du spielst Alamo.
Ja, Alamo, genau. Habt ihr Alexi Beksi gesehen? Noch nicht, noch nicht.
Noch nicht.
Alamo, ja.
Das kickt mich ja gar nicht, so ein Wecker von Nintendo, der dich dann so mit Nintendo-Sounds weckt.
Nur weil der in die Smart Home integriert ist, deswegen.
Ja, das kommt auf jeden Fall da hinzu, ja.
Kinder, jetzt übrigens live in der Sendung gerade, ganz kurz, ich hab eben, weil ich hab ja jetzt mein Handy ausgemacht, ne? Und ich hab eben wirklich das Handy in die Hand genommen und so drauf getippt, um es zu wecken und festgestellt, ah, ist ja aus. Und das war der Moment, wo ich mich so dabei erwischt hab, wo ich gemerkt hab, warum? Warum? Warum hab ich jetzt mein Handy in die Hand genommen?
Oh, oh. Da müsste ich noch eine kleine Anekdote bringen. Ich hatte ja ganz am Anfang gesagt, unsere Fahrradtour Und damals stand, oder unsere letzte Fahrradtour stand unter dem Motto, zwei unorganisierte Elmos auf Radtour. Und eins fand ich da sehr, sehr schön. Wir hatten irgendwie in so einem ganz kleinen Kaff eine kleine Pause gemacht. Haben ein bisschen was gegessen. Phil ist ein bisschen durch die Gegend gewandert.
Und als wir dann wieder los wollten, guckt Phil mich an und sagt, ich wollte gerade mein Fahrrad abschließen. Ich so, ja Phil, wir wollen gerade weiterfahren. Das ist so, die unorganisierten Elmos. Ich fand es sehr witzig.
Ja, tatsächlich. Ja, es geht halt einfach darum, dass wir losfahren wollen und ich irgendwie aus einem gewissen Reflex heraus mein Fahrrad abschließen wollte. Da hatte ich so einen Brainfuck. Ja, ganz genau, so ein bisschen tatsächlich irgendwie.
Ja, ich habe ja neulich hier eine Wohnung angeguckt in Amsterdam, ne? Also in Amsterdam hier ein Haus weiter. Die gleiche Wohnung, in der ich wohne, nur halt jetzt demnächst zum Kauf, weil meine kann ich ja nicht kaufen. Und die war im zweiten Stock und ich wohne ja im vierten. Und dann bin ich da in den Fahrstuhl und wirklich, also obwohl ich noch dran gedacht habe, ich konnte nicht anders, mein Finger direkt, bam, vierte Etage. Also diese Automatismen sind so krass.
Also tatsächlich, ich fahre auch viel Fahrstuhl und das ist bei mir ganz genauso, wobei ich dann mich immer wieder dabei erwische. Ein leidenschaftlicher Fahrstuhlfahrer. Ja, absolut, jeden Tag, dreimal, sonst kann ich nicht. Aber tatsächlich bin ich dann immer, also wenn ich mich dabei erwische, bin ich dann von mir selber auch überrascht, wie dieses Mass-and-Memory aber auch lokationsabhängig funktioniert.
Also unser Büro von der Arbeit ist im zweiten Stock, ich selber wohne im fünften und in einem anderen Gebäude muss ich in den dritten Stock. und ich laufe da hinein und drücke intuitiv schon die richtige Taste. Aber ich denke auch nicht mehr darüber nach. Aber auf der anderen Seite, wie gesagt, es könnte auch sein, dass ich immer die 5 drücke, weil das halt so der Standard-Button für mein Zahn.
Der Körper weiß, wo er ist.
Das ist voll geil, das funktioniert sehr, sehr gut.
Ja, stimmt.
¶ The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom
So, hier, ich wollte nochmal ganz schnell auch nochmal meine Meinung hier droppen. Wie gesagt, ich bin Nintendo-Kind und wenn es um Nintendo geht, ist gerade ein Thema halt ganz groß auf der Nintendo Switch. The Legend of Zelda Echoes of Wisdom. Ich bin ein großes Zelda-Fig.
Die heißen auch alle gleich.
Ja, also The Legend of Zelda ist halt tatsächlich so der Main-Titel. Titel.
Nee, aber auch The Echo of Wisdom, so Wind of the Ocarina. Naja, ich wollte schon sagen.
Eigentlich müsste es dir ja sympathisch sein, eine Ocarina of Time.
Ja, stimmt, Ocarina of Time, so ist es. Ich hab ein iPhone. Weißt du, die heißen alle so wie so James-Bond-Filme. So Time to Die und so.
Als wenn ein James-Bond-Film mit Herr der Ringe geschlafen hätte.
Ja. Das finde ich gut.
Tears of Kingdom, genau. Und jetzt ist seit knapp einem Monat Echoes of Wisdom raus und man spielt Zelda selber, sonst spielt man immer diesen jungen Schwertkämpfer Link und jetzt spielt man Zelda, die Prinzessin, die immer gerettet werden will. selber, weil Link quasi von riesigen Rissen in eine Parallelwelt gezogen wurde und das gesamte Land Hyrule da jetzt quasi von diesen Rissen durchzogen ist und der König ist weg und darum muss jetzt da Zelda selber mal losrennen.
Und ich war von Anfang an ein bisschen skeptisch, weil das ist so eine Knuddeloptik so, das ist, wenn man Breath of the Wild...
Warte mal, sorry, ist das das erste Spiel in dem, weil Zelda ist die Prinzessin, ne?
Zelda ist die Prinzessin.
Das ist ja überhaupt das Verrückteste, oder? Dass das Spiel nach der Prinzessin heißt.
Ja, ja, ja, tatsächlich.
Und nicht nach dem Protagonist. Oder ist das das erste Spiel, wo man die Prinzessin spielt?
Ja, das ist das erste Spiel. Du kannst, glaube ich, in Zelda 2, was auf dem NES war, glaube ich, spielst du auch irgendwie. Nee, Quatsch. Man konnte Zelda auf irgendeinem abgefahrenen hier so, noch nicht mal Dreamcast, sondern was gab's noch, diesen Philips irgendwas, so eine Konsole. Gamecube. Nee, das ist auch nicht.
Ach, Philips CDR. oder was?
Ja, irgendwie sowas.
Oder ICD oder wie das hieß.
Da konntest du, da gab es mal so einen Spin-Off, wo du Zelda spielen konntest. Das ist ja richtig unangenehm. Das ist ja richtig unangenehm. Geil. Aber ansonsten hast du immer eigentlich diesen Link gespielt und jetzt spielst du Zelda. Aber darauf kommt's auch gar nicht so an. Ist mir eigentlich ... egal, wen ich da spiele, es ist ja für die Story quasi nur so, egal. Aber diese Knuddeloptik, da war ich schon so ein bisschen skeptisch.
Wenn man sich Breath of the Wild oder Tears of the Kingdom anschaut, ist das halt eine dunkle, teilweise dunkle Welt, mehr oder weniger real aufgezogen und sowas. Und Echoes of the Wisdom ist so schön knuddelig und rund. Und das Spannende daran ist, man kriegt da so einen Zauberstab und kann dann quasi Dinge lernen. Zum Beispiel, du kannst dann lernen, wie ein Bett aussieht und dann kannst du aus diesem Zauberstab jederzeit ein Bett zaubern.
Und dann kannst du Betten stapeln und damit kannst du zum Beispiel Plattformen überbrücken oder so etwas. Oder kannst auch Gegner lernen. Zelda hat kein Schwert und nichts. Das heißt, du kannst dann irgendwie den Gegner lernen und dann kannst du jederzeit so einen Gegner casten, der dann für dich kämpft. Und das ist so der Mechanismus. Und da musst du dich da halt quer durch diese Welt durchkämpfen.
Und, Entschuldigung, ich war anfangs skeptisch und dieses Skepsis hat sich leider gehalten, dass it's not my game. Ich spiel das jetzt durch, so, aber diese kindliche Knuddeloptik ist dann halt auch, findet sich in der Story wieder, findet sich insbesondere im Schwierigkeitsgrad wieder. ja, es ist ein unfassbar leichtes Spiel. Und ja, die Dialoge sind leicht, es gibt kaum Sidequests und wenn, dann sind sie komplett irrelevant.
Und wenn man da von den anderen Filmen, genau, Spielen, die auf der Switch so waren, also Breath of the Wild und Tears of the Kingdom, verwöhnt ist, eh, Echoes of the Wisdom ist dann wirklich ein Abstieg. Es ist wunderschön, es ist knuddelig gemacht, es ist ganz süß, die Mechanismen sind nett, Aber so richtig überzeugt bin ich nicht. Und es tut mir so ein bisschen im Herzen weh, dass es da...
Unterfordert.
Ja, aber wirklich. Es ist wirklich... Ist ja eigentlich auch okay. Es ist ein Game, irgendwie du spürst es, dass das so für die, ja keine Ahnung, 10, 12, 14-Jährigen ist. Für die ist es dann auch knifflig und für die ist bestimmt auch was Spannendes dazwischen.
Aber wenn das alles so comicartig ist, alles so rund und wie gesagt der Schwierigkeitsgrad echt und, Ich gehe teilweise, ich gehe in Endgegnerkämpfe rein, ohne zu vorher zu wissen, erstens, dass sie kommen, zweitens, wie ich sie besiege, drittens mit nur noch vier Herzen auf meiner Skala, was relativ wenig ist, obviously. Und ich besiege diesen Endgegner first try. So, weil einfach.
Du bist es einfach.
Ja, ich bin einfach drauf.
Das ist einfach, du bist es einfach. So.
Ja, nee, aber es ist wirklich, also das kann es ja nicht sein. Also du musst dir doch an so einem Endgegner auch die Zähne ausbeißen. Du musst auch mal so, vielleicht auch mal sterben und das dann nochmal probieren oder sowas. Und hier ist es wirklich einfach nur von Ort zu Ort rennen, irgendwelche simplen Steine von links nach rechts schieben. Ich bin ein bisschen enttäuscht. Es ist leider so.
tja, ja, schenkt es deinen, also hallo lieber Hörenden da draußen, schenkt es euren Kiddies, wenn die eine Switch haben und so, das ist ein super tolles für eure Kiddies, wo vielleicht Breath of the Wild ein bisschen zu komplex ist und dann auch vielleicht zu beängstigend oder so etwas, schmeißt sie zu mit Echoes of Wisdom, aber so für so einen Erwachsenen ist das schon echt unterfordernd.
Ach, ich wünschte, ich hätte irgendwie noch die Begeisterung für Videospiele wie früher, als ich eine Playstation 1 hatte. und 14 war.
Ja, aber hast du doch heute immer noch PS5 und so, oder?
Ja, habe ich, habe ich, aber es begeistert mich einfach überhaupt nicht mehr. Weißt du, also ich spiel halt ein bisschen GTA und ein bisschen Gran Turismo und so, aber irgendwie denk ich mir immer so, ja, hm. Früher, da war man so in dieser Welt drin, so Tomb Raider. Erst mal nach der Schule nach Hause und erst mal Tomb Raider zocken. Und dann, wo sind wir heute? Und nächstes Level und noch ein Level und noch
ein Level. Und sich an so einem Gegner die Zähne ausbeißen. Und da denk ich mir so, ach, lass mich in Ruhe.
Ja, heute nimmst du dir ein Walkthrough und lässt dir erläutern, wie dieser Gegner zu besiegen ist, damit du irgendwie vorankommst. Oder du spielst es auf niedrigstem Level. Ich weiß noch, wie ich bei Lufia, das ist auch so ein Game, das ist das Erste, was ich mir für 130 Mark von meinem eigenen Taschengeld gekauft habe, ist so ein rundenbasiertes Lufia. Ein rollenbasiertes, also rundenbasiertes Rollenspiel.
Das hab ich teilweise abends, das Super Nintendo hab ich angelassen und dann bin ich morgens zur Schule gegangen und bin dann mittags von der Schule wiedergekommen und hab dann weitergezogen. Genau, weil man nicht speichern konnte, beziehungsweise die Gegner so aufwendig waren zu besiegen, dass du den nicht mal in fünf Minuten tot gemacht hast. Und das ist ja auch nicht schlimm, weil Runden basiert. Das heißt, der Endgegner hat deinen gesamten Tag und die gesamte Nacht auf dich gewartet,
dass du deinen Zug machst in deiner Runde. War auch vorteilhaft. Aber ja, dieser Reiz ist auch vollkommen mir verloren gegangen. Dieses Casual, das ist es jetzt irgendwie. Wir sind alle älter geworden. Wir holen GTA 5 oder demnächst 6 raus, überfahren Kinder und freuen uns sie bei 25 Punkte, die wir mehr bekommen.
Ja, ja, aber das ist ja meine Hoffnung, dass GTA 6 mich irgendwie wieder mal catcht.
Ja, das hast du zu 5, glaube ich, auch gesagt.
Ja, aber 5, da war ich ja noch 14. Ja, nee, nicht ganz, aber als 5 rauskam, da war ich so ein bisschen noch abgeholt. Also jetzt nicht so massiv irgendwie, weil 4 hat mich schon nicht so abgeholt. Also 5 ist so ein bisschen an mir vorbeigegangen. Ich war auch zu geizig, mir das zu kaufen damals.
ich hab für PS3, ich hab das damals von einem Kumpel geliehen und so irgendwie hat es mich nicht gecatcht aber GTA 6, da bin ich so, nee komm bitte mal wieder ein richtig geiles GTA, wo man so richtig abtaucht.
Jawohl.
Guck dir Andi an, der in GTA 5 sich einfach auf einen fahrenden Zug drauf setzt. Oder stellt.
Oder Fotos macht.
Einfach die Landschaft genießt. Urlaub in Los Santos. Ja, ist so.
Urlaub des kleinen Mannes.
Naja.
Gudi gut. Könntest du auch mit dem Rad durch die Gegend fahren.
¶ Andy neues Fahrrad
Ja, richtig, richtig. Demnächst habe ich sogar noch eins mehr. Ich habe mir dieses Jahr ein Fahrrad gekauft und jetzt habe ich mir ganz spontan noch ein Fahrrad gekauft.
Zufällig.
Also es passiert einfach mal.
Ich glaube, man muss vorausschicken, ich weiß, dass ich da in einer relativ privilegierten Situation bin, dass ich einfach so easy-beasy mal mir ein Fahrrad bestellen kann. Vor allem, wenn ich so im Nachhinein sehe, wie sich das denn so ereignet hat, dass ich mich für dieses Fahrrad entschieden habe. aber das ist schon sehr spannend. Ich habe immer Fragen.
Was kostet das, du Vollstecker?
2.500.
Das ist privilegiert hier.
Ja, deshalb. Also es geht ja damit los, ich habe ja jetzt für die kalte Jahreszeit so einen Smart Trainer. Das heißt, ich nehme mein Fahrrad, dass ich, genau, ein Winterrad, ein Fahrrad, das ich normalerweise draußen auf der Straße fahre, dann nehme ich halt das Hinterrad raus, packe das in so einen Smart Trainer rein und dann, macht er seine Magic und mache dann den Trittwiderstand, je nachdem, wie steil es denn auf meiner virtuellen Strecke hochgeht und so weiter und so fort.
Jetzt dachte ich mir, Mensch, das steht bei mir im Arbeitszimmer, mein Fahrrad, das würde ich gerne mal wieder auf der Straße fahren. Das habe ich hier jetzt schon zweieinhalbtausend Kilometer geknechtet. Das steht seit einem Jahr hier im Arbeitszimmer und langsam muss es mal wieder auf die Straße. Jetzt habe ich mir überlegt, bringst es doch mal zu einem Fahrradhändler, dass der erstmal eine Inspektion macht und das wieder mal fit für die Straße macht.
Jetzt habe ich einen Termin gekriegt, Ende Oktober. Jetzt dachte ich mir aber, ich möchte nicht so lange aufs Indoor-Radfahren verzichten.
Herzhaft? So endet die Geschichte?
Ja, so ein bisschen endet die Geschichte darin, dass ich nur, weil ich so einen späten Werkstatttermin habe, jetzt ein Indoor-Fahrrad für 2.500 Euro gekauft habe.
Okay, das ist wild.
Also ein Fahrrad ohne Räder. Alles, was es hat, ist ein Riemenantrieb und hinten so ein Magnet- Es hat doch nicht mal Räder. Nee, natürlich nicht.
Ja, und vorne?
Ja, vorne brauchst du ja keine Räder.
Dann kommst du einfach in die Gabel oder so. Oder steht auf der Gabel oder was.
Oder wird so eingespannt irgendwo. Du brauchst ja kein Vorderrad, weil du ja gar nicht wirklich fährst.
Ja, schon klar. Und wo ist die Gabel dann drauf?
Ich habe gerade mal ein Foto reingeschickt. Das ist wirklich ein Gestell. Da hast du einen Sattel drin. Vorne hast du einen Lenker drin.
Also einen Heimtrainer. Sag doch einfach, wie es ist.
Es ist ein Smart-Trainer.
Ja, es ist ja gar kein Fahrrad. Ja, eben, es ist ja gar kein Fahrrad.
Doch, für mich ist es ein Fahrrad. Es ist ein Kicker-Bike.
Ach was, das ist ein Kicker-Bike, es ist ein Bike. Ja, genau. Und eine Karriere-Rennbahn sind echte Autos. Also komm, das ist kein Fahrrad, Mann. Das ist ein Hometrainer.
Würde ich jetzt auch sagen.
Wenn du das so siehst, okay, gut, dann siehst du das so.
Nein, auf alle Fälle.
Nee, richtig.
Ist doch nur ein Rad dran. Also Fahrrad, nee. Merkst du selber, ne?
Merke ich selber. Jetzt, wo du es sagst.
Ich schicke es zurück. Ja, wirklich. Hast du dir aber ganz schön Bären aufbinden lassen, Andi.
Ja, wirklich.
Fährt ja gar nicht.
Wie ein Kühlschrank für Eskimos.
Ja, wirklich, so sieht es aus.
Ich falle auf alles rein.
Ja, wirklich, echt. Oh Mann, die ganzen Enkeltricks. Naja, aber sieht ja ganz sexy aus wie so ein Heimtrainer.
Ja, ne, habe ich mir auch gedacht.
Nicht so wie das, was früher bei meiner Mutter im Schlafzimmer stand.
Jetzt habe ich mir auch schon einen neuen PC oder einen alten PC hier aufgefrischt und da so ein paar Programme drauf gemacht, mit denen man dann da virtuell trainieren kann. Das wird sicher ganz nice jetzt hier.
Kriegst du deinen Ventilator daran noch angeschlossen?
Den habe ich sowieso. Also der bleibt hier. Ich habe ja so einen Ventilator, der mit meinem Pulsgurt gekoppelt ist. Das heißt, immer wenn der Puls nach oben geht, dann pustet der auch entsprechend mehr.
Das ist einfach nur abgefahren, ne? Das ist schon ein bisschen... Und ihr macht euch lustig, dass ich hier ein Smart Home irgendwie aufziehe, ne?
Ja, ich wollte gerade sagen.
Was ich ganz besonders krass finde an dem Teil, du kannst über die App einstellen, was es für eine Gangschaltung haben soll. Du hast ja normalerweise am Fahrrad...
Shimano-Emulator.
Genau, Shimano.
Nein, ich dachte jetzt so irgendwie so 3-Gang, 7-Gang, 21-Gang. Nein, es ist wirklich auch auf die Marke runterzubrechen? Nein, nicht ernsthaft.
Ja, doch genau, tatsächlich.
Echt? Und die fühlen sich unterschiedlich an, oder was?
Die fühlen sich dann unterschiedlich an.
Du kannst dann auch sagen.
Du kannst ihm sagen, wie groß die Zahnräder denn sein sollen. Dass du jetzt sagst, was weiß ich, manche Fahrräder haben ja vorne nur ein Ritzel, manche haben zwei, das kannst du einstellen bis zu drei. Und dann kannst du sagen, okay, hinten möchte ich gerne sieben Ritzel drauf haben und das größte Ritzel soll 54 Zähne haben.
Achso, das ist aber auch nur, weil es geht. Das ist schon Weil ich meine.
Ich kann es mir nicht erzählen.
Dass das einen Unterschied macht.
Du kannst dann quasi dein tatsächliches Fahrrad wirklich millimetergenau darauf abstehen.
Ja, aber da fährst du halt mal eine Neigung von irgendwie einem halben Prozent und dann ist sozusagen der ganze Widerstand eh ein anderer.
Naja, ich sage mal, es macht schon einen Unterschied, was du für Ritzel hast, wenn du jetzt eine sehr bergige Strecke hast. Also, dass du da dann teilweise dich wirklich kaputt fährst, weil du nicht vorankommst. Oder du hast halt eine ordentliche Bergkassette drauf, mit der du dann noch entspannter hochfahren kannst. Das macht schon einen Unterschied. Das ist nicht so, wie man das so von Formel 1 Simulationen kennt, wenn du da irgendwo was einstellst, dass du dann irgendwie keinen Effekt hast.
Also das spürst du dann schon in den Beinen, ob du da eine Berggangsschaltung hast oder eben nicht.
Ich bringe das nächste Mal doch mit, wie ich diesen Podcast vollständig über Skripte automatisiert habe. Also das ist ja Hardcore-Nerdy, was du da erzählst, Andi.
Was redest du denn da?
Ich hätte noch nicht mal gedacht, also gewusst, dass es so etwas überhaupt gibt. Ja, was ist das denn hier? Das ist ja...
Ja, wirklich. Aber ich spring mal eben mit rein. Also ich meine, ich bin ja auch, also wisst ihr ja, auch schuldig dessen, mir wirklich sehr spezialisierte, sehr teure Dinge zu kaufen. Ich habe ja, wie gesagt, auch eine 3.500 Euro Kamera mir gekauft, um damit negative zu scannen nur. Die fotografiert nur andere Fotos ab, die Kamera.
Siehste, ich kann mir immer als Entschuldigung noch bereitlegen, ja, es ist ja ein Invest in meine Gesundheit. Was machst du an der Stelle?
Kannst du das ernsthaft von der Steuer irgendwie absetzen?
Kann ja mal fragen. Kannst du einen Beitrag sparen?
Ja, so. Mal Krankenkasse fragen, ob sie dir zumindest 50 Extrapunkte dafür geben oder so.
Ich bin ja morgen wieder da, kann ich ja mal fragen.
Oh, das wäre geil.
An der Quelle sozusagen, ja. Naja. Ja. Ja, Andi.
Der Elefant im Raum.
Speziell.
¶ Film: The Substance
Manche Sportler nutzen ja den Radsport auch zur Einnahme von gewissen Substanzen.
Oh.
Ja. Überleitung des Todes.
Das passt sehr gut zu unserem. Ich hätte jetzt eher gesagt, speziell ist auch unser nächster Film. Aber auch ja, Substanzen, Substance. Wie haben wir das Substance gesehen? Ich und Phil haben The Substance gesehen.
Yes.
Magst du zusammenfassen, Phil?
Oh Gott. Also, wir haben Demi Moore, wie sie eine Elisabeth Sparkle, heißt sie, glaube ich, spielt, die früher mal eine richtig anerkannte Schauspielerin war, die auch so eine Aerobics-Show hatte und alle haben zu ihr hochgeguckt und haben sie wirklich ...
Oder jetzt hat.
Oder jetzt hat? Stimmt, jetzt hat. Ich war ja früher eine Schauspielerin und macht so Aerobic Shows. Genau, so Aerobic Shows. Und sie war wirklich sexy und alle fanden sie cool. Und sie hatten Sternen auf dem Walk of Fame und weiß ich nicht alles. Richtig alles geil. Aber Elisabeth Sparkle wird halt nicht jünger. Und auch der Körper entwickelt sich ja weiter und lässt nach und hängt hier und da mal. Sie hat noch diese Aerobic Show.
Und dann kommt der ziemlich skrupellose Producer auf sie zu und sagt so, naja, nee, also reicht jetzt auch, wir brauchen, cool, dass du so dabei warst und so, aber jetzt auch nicht mehr, wir suchen mal nach was Neues.
Wir brauchen mal wieder neues Fleisch hier vor die Kamera.
So, und das ist dann der Moment, wo Elisabeth auf weirde Wege an eine Substanz herankommt, wo dann ihr auch schon gesagt wird, dadurch entsteht ein jüngeres Ich von dir, aber sie wird gleichzeitig davor gewarnt, dass das natürlich nicht, also dass alles zusammenhängt irgendwie, dass das jetzt natürlich nicht eine Kopie ist, sondern am Ende ein zentraler Satz ist halt, du oder ihr seid eins.
So und Elisabeth probiert das aus und es entsteht wirklich ein jüngeres Wesen von ihr und das ist dann auch ziemlich schnell erfolgreich und so nimmt der Film seinen Lauf in eine sehr weirde Richtung, also um da mal einen Titel oder ein Genre drüber zu schreiben, wir sind ziemlich schnell in dem Body Horror drin.
Ja, a la David Cronen.
Aber der hätte Tränen der Ekstase geweint.
Ja, wobei, da muss ich gleich auch noch mal was zu sagen. Also kurz auch noch als Ergänzung, also diese Substanz, die nimmt man halt ein, beziehungsweise spritzt die sich. Also Demi Moore sozusagen bekommt diese Ampulle, spritzt sich das Ding und dann bricht quasi aus ihr, so quasi alienmäßig aus dem Rücken, bricht sozusagen ihr jüngeres Ich raus.
So, und die Sache hat natürlich einen Haken, der erwähnenswert ist, ne, also klar, die sind eins, also sie sind ein und dieselbe Person und sozusagen voneinander unabhängig, müssen aber alle sieben Tage zurücktauschen, so, ne, weil während die eine Person, also während die junge Person sozusagen jetzt eine Woche Zeit hat, irgendwie rumzulaufen und ihr ganzes Zeug zu machen, liegt halt der Alte wird regungslos einfach rum und wird so künstlich ernährt
und dann muss aber nach sieben Tagen sozusagen der Tausch vollzogen werden, ja, Dass dann die jüngere Person gegen die ältere Person wieder tauscht und dann die junge Person wieder sieben Tage rumliegt und künstlich ernährt wird, während die alte Person draußen rumrennen kann.
So ein bisschen energy-mäßig und so etwas, ganz genau.
Genau. Und die Krux an der Sache ist halt, dass natürlich diese Verführung der Jugend dann einsetzt oder sehr schnell sogar einsetzt, weil natürlich Demi Moore dann irgendwann sich so denkt oder Elizabeth sich dann halt irgendwann so denkt, geil, jung sein schon cool, lass mich doch noch ein bisschen länger jung bleiben und so und das...
Der Haken ist halt, also sie ruft dann auch immer mal dieser Hotline an, die ihr diese Substanz vermittelt hat und da heißt es dann immer, hey, was auf der einen Seite verbraucht wird, wird auch auf der anderen Seite verbraucht. Und wenn jetzt du sozusagen die sieben Tage überziehst, dann altert der alte Körper halt viel, viel schneller und sozusagen der Vergreisungsprozess schreitet halt voran.
Und da wird die Elisabeth mit sich selbst natürlich sehr, wie sagt man, egoistisch damit, wie sie mit ihrer Jugend umgeht. Ja, also ich sag mal so, ich fand den Film schon sehr cool, bis so zum letzten Drittel. Da war ich dann so, ui, what, what the fuck einfach. Also ich muss kurz vorweg schicken, das war für mich wirklich, glaube ich, der größte What the Fuck Film dieses Jahr. Und ich habe dieses Jahr Poor Things geschaut.
Den mit eingeschlossen. Also dieser Film ist locker noch what the fuckiger als Poor Things, würde ich behaupten.
Definitiv. Also, Poor Things lebt ja auch in einer Welt, die von sich aus schon fantastisch ist. So, und von daher, da gibt es auch viele What-the-Fuck-Momente, aber in irgendeiner Form ist das so eine abstrahierte Welt sozusagen. Und The Substance lebt auch in einer etwas übertriebenen Welt, aber deutlich näher an der Realität.
Stilisiert, genau, stilisiert, aber nicht so Cyberpunk oder Steampunk irgendwie Dings, sondern es ist ja eigentlich das normale Los Angeles, nur halt mit Sättigung auf Anschlag.
Ja, ganz genau. Und ich glaube deswegen, also erstens deswegen funktioniert der Film anders und ist auch radikaler. Aber er ist auch an sich radikaler, weil er eben diese Idee des Body-Horrors auch sehr schnell sehr weit treibt. Gerade dann eben im letzten Drittel. Da auch alle Zwischenfacetten irgendwie so ein What-the-fuck-Moment sind. Also ... Das ist halt schon eklig, was du dir auch in den ersten zwei Dritteln so angucken musst.
Und damit meine ich jetzt gar nicht mal so dieses Verkommen von Körpern oder irgendwie das Wandeln von Körpern, sondern auch so dieses gesamte medizinische Drumherum, wie dort dann sich, wie heißt er nochmal, Elisabeth Sparkle da vorbereitet. das ist halt auch schon eklig und ich hatte nie einen Ekelfaktor bei ich hatte jetzt nicht diesen Ekelfaktor bei Poor Things und ja, es funktioniert schon krass.
Ja, das stimmt. Wir werden auch jetzt in Spoiler in den nächsten Minuten einsteigen einfach automatisch. Ist das auch okay für dich, Andi, oder bist du da?
Ich würde mich dann wahrscheinlich ausklingen, weil der klingt für mich eigentlich zu interessant, als dass ich mich da wohl spoilern lassen wollen würde.
Na gut. dann wollen wir vielleicht Andi dann schon mal verabschieden also weil ich finde wir müssen glaube ich also weil eigentlich haben wir jetzt bis hierhin alles gesagt ich meine ja hochgradig stilisiert der Film, Dennis Quaid spielt halt auch mit und zwar so einen richtig ekelhaften Filmproduzenten richtig abgefordert also stilisiert trifft es da sehr sehr gut ja ja aber ich fand es auch so witzig muss ich sagen diese erste Szene in der er vorkommt wo er an dem Pissoir steht,
und so eklig nah an dieser Kamera dran ist und so in sein Handy brüllt und denkst dir so, Alter, ist das unangenehm. Also du kannst regelrecht den käsigen Mundgeruch einfach spüren von dem Typen so. Ja, aber ich glaube, mehr können wir jetzt ohne Spoiler eigentlich auch nicht irgendwie ins Detail gehen.
Aber sagen wir es mal so, dann lass uns zumindest ein Zwischenfazit vorneweg nehmen. Würdest du denn diesen Film trotz allem Ekel und Weirdness sonst etwas empfehlen oder würdest du sagen.
Nee, lieber Andi, lass mal stecken. Nee, das ist schwierig. Nee, ist schon sehenswert auf jeden Fall. Also das, das ja. Aber nicht ganz ohne, also ich hätte mir ein bisschen mehr versprochen davon. Nicht ganz, nicht ganz ohne Sternchen.
Ja, verstehe ich. Ich bin ein bisschen optimistischer unterwegs. Ich fand ihn ziemlich gut. Ich würde aber auch, egal ob man ihn gut findet oder nicht gut findet, auf jeden Fall auch sagen, den muss man, glaube ich, gesehen haben. Und wenn man die Möglichkeit hat, irgendwie auch im Kino, wie ich finde, weil er hat auch, oder zumindest mit einer sehr guten Soundanlage.
Ja, aber ich glaube, das können wir auch grundsätzlich für jeden Film fast aussprechen. Also außer es ist jetzt irgendeine Larifari-Komödie, die Kino-Experience ist halt einfach die Kino-Experience.
Ja, dieser Film arbeitet auch ganz viel mit so Bessen und Techno-Soundtrack, der ja so treibend ist. Oder wie gesagt, wenn es in irgendeiner Form zu, wenn ein Körper fällt oder irgendwie so etwas, dann gibt es auch so richtig knallharten, dumpfen Schlag. Das ist nicht nur mal so ein bisschen dumm.
Ja, finde ich komisch, dass du das so wahrgenommen hast.
Also ich finde, der Film holt dich akustisch auch ganz schön ab. Und von daher, wenn man die Möglichkeit hat, Kino oder zumindest gute Soundanlage zu Hause, dann hat man Spaß dabei. Noch mehr Spaß.
Hast du, Phil, oder du, Andi, auch, habt ihr The Neon Demon gesehen?
Nee.
Von Niklas Winding Raffin.
Ja?
Also Andi nicht? Ach so, weil der für mich sehr ähnlich, beide Filme eigentlich. Weil die behandeln ja sehr ähnliche Themen so, so Schönheit und Jugend und so in der Werbeindustrie und so und in Hollywood und ich fand irgendwie, ich müsste jetzt nochmal Neon Demon anschauen, aber ich hatte irgendwie bei Neon Demon bin ich rausgegangen und hatte irgendwie das Gefühl ja, ein bisschen bereicherter noch rauszugehen als jetzt bei dem.
Aber vielleicht täusche ich mich, vielleicht muss ich einfach The Neon Demon nochmal anschauen.
Könnte ich aber verstehen. Dieser Film, The Substance, ist ziemlich straightforward, währenddessen The Neon Demon auch so einen künstlerischen Aspekt mit drin hat.
Ja, ja, richtig.
Ja, okay.
Aber dann würde ich sagen, lass uns kurz mal die Spoiler-Grenze hier ziehen.
Genau. Dann verabschieden wir Andy.
So wie andere Zuhörer, die nicht weiter über Substance wissen wollen.
Genau. Dann trotz alledem dazwischen geschoben, damit es alle zu hochoffiziell noch mitbekommen, dann tatsächlich nochmal die Danksagungen für unsere Unterstützung.
Ach, mach die doch am Ende nochmal.
Nein, das machen wir jetzt bei Patreon.
Ja, aber dann hören doch jetzt alle auf zu hören.
Nein. Meinst du wirklich, unsere Hörer sind so konditioniert, dass wenn sie die Danksagungen hören, irgendwie auch abschalten sind?
Also bitte bleibt dran, wir reden noch über Substance gleich. Phil macht hier sein Ding.
Ich kann dir nichts gegen tun, so nach dem Motto.
Ja, ja, genau.
Tomasch ist in den letzten Aufzählungen rausgefallen. Zuerst hatten wir es mit Leutland-Verrannte, jetzt Tomasch. Also mal gucken, irgendwie hat das alles nicht geklappt mit den Listenpflegen. Auf jeden Fall auch der unterstützt uns fleißig. Genauso wie Fabian, Lena, Stefanowski, Saltinoff-Swing, Markus, Salus, Sabrina, Gattaka, Krisel, Captain, Fabio, Bernhard, Keilbahn, Greenbow, Greengo, Greenbow ist auch geil, Christoph und Christoph und Matthias. Meine Fresse.
Ja, wenn es schnell gehen muss.
Wenn es schnell gehen muss, dann macht man das richtig.
Voll unklimaktisch jetzt auch. Wie Werbung.
Ja, ganz genau. Ja, muss auch mal sein. Die darf sich auch mal überrascht packen. Vielen Dank an euch und auch vielen Dank an Andi. Dann klingst du dich aus. Hab einen gesegneten Abend. Und wir schnacken jetzt hier weiter. Adieu. Und wir schnacken weiter über The Substance. Voller Spoiler.
Okay.
Bis dahin. Bis dahin. Tschüssing.
Tschüssing.
So findest du nicht, Micha, dass das Tschüssing noch viel abschaltender ist als meine Abmoderation.
Ja, nee. Also irgendwie, soll ich Andi jetzt nicht verabschieden, oder?
Nö, wir hätten Andi nicht verabschieden.
Nicht sagen sollen, einfach so. Na gut, Andi, wir reden dann jetzt Spoiler und dann hören wir nur so das Auflegen. Tschüss, tschüss.
Ich bin noch da, ne, Jungs.
Ich hab das gehört, damit das klar ist. Okay, also wir sagen jetzt nicht tschüss. Andi legt einfach auf, wenn's ihm reicht.
Ganz klar.
Also.
Okay, das wird lustig.
Ja, nee, also The Substance. Mich hat der, wie gesagt, ein bisschen verloren, der Film. Weil was ich interessant fand, war dieses Thema, was so aufgemacht wurde, so Jugend irgendwie. Und die Verführung der Jugend. Und wie viel man eigentlich, auch wenn man weiß, schwingt ja sozusagen in beide Richtungen irgendwie. Also auch wenn man weiß, dass man irgendwann alt wird, man trotzdem seine Jugend nicht richtig wertschätzt.
Oder auch sich vielleicht Dinge antut, die man später vielleicht bereut auch und so. Also diese Wechselwirkung, die war irgendwie drin. Aber ich hätte es schön gefunden, wenn der Film ein bisschen präziser oder konstanter da dran geblieben wäre an diesem Thema. Stattdessen driftet der so im letzten Drittel, finde ich, so ab in so eine komische, ja, weiß ich gar nicht, wie ich es nennen soll. Also man muss es dann so, oder warte, vielleicht für die Zuhörer auch noch mal zum Abholen.
Also es läuft dann darauf hinaus, dass Elizabeth immer egoistischer wird mit sich selbst und immer mehr Zeit in ihrem jugendlichen Körper verbringt, was natürlich auch angetrieben ist durch ihre Verpflichtungen in Hollywood. und sie muss diese Neujahrs-Gala moderieren und bla und überhaupt.
Und das führt natürlich dazu, dass jedes Mal, wenn sie dann zurücktauscht, der Hass der alten Elisabeth sie einholt, weil die alte Elisabeth einfach grotesk-ekelhaft gealtert ist in der Zwischenzeit und einfach am Ende wirklich zu so einer absolut grotesken 120-Jährigen mutiert ist, während Elisabeth weiter irgendwie ihr jugendliches, egoistisches Dasein fristet. Und irgendwann fangen die beiden an, so gegeneinander zu kämpfen.
Und da war ich so, ach, nö. Das ist mir jetzt zu blöd. Also, dass die sich jetzt, vor allem die wissen ja, Beide, dass sie einander sind. Ich verstehe, dass die junge oder die alte Version einen Hass auf sich hat und die alte Version einen Hass auf sich und alles so. Verstehe ich alles. Aber es war mir dann irgendwie nicht clever genug. Ich habe mir gewünscht, dass der Film länger da dran bleibt an diesem Thema irgendwie dieser Wechselwirkung dieser beiden ...
Ja gut, die ist aber auserzählt gewesen. Die eine ...
Ja, aber dann macht den Film halt zu Ende. Dann mach halt einen Knoten drum und dann eine Schleife drum und dann ist gut. Weil was mich dann auch genervt hat, und da war ich wirklich so, what? Fuck. Elizabeth macht dann was, woran ich gar nicht gedacht hab. Sie spritzt sich dann, die alte Elizabeth, spritzt sich dann nämlich, oder nee, gar nicht.
Die junge Elizabeth.
Die neue. Die neue spritzt sich dann die Substance einfach noch mal, in der Hoffnung, dass dann noch mal eine neue Elizabeth entsteht. Und was dann aber passiert, ist, dass dann so ein absurdes, ekelhafter Zellhaufen-Monster entsteht aus ihr.
Und dann geht die und moderiert oder geht zum Moderieren von dieser komischen Neujahrs-Gala, für die sie engagiert war, mit so einem aufgeklebten Pappgesicht von sich drauf in so einem Kleid, wo halb so eine Titte raushängt und das Gesicht von der alten Elisabeth auf dem Rücken irgendwie, ja, weiß ich nicht, mit offenen Augen Horror erleben ist. Und geht dann dahin und steht auf dieser Bühne und keucht irgendwas ins Mikrofon.
Und das Publikum rastet aus und dann, ich weiß gar nicht, wie es kam, fängt das Blut auf einmal an zu spritzen in alle Richtungen. Und dieser ganze Saal, wo sie moderiert, er säuft in Blut. Und ich denke mir so, was ist denn hier auf einmal los?
Genau.
Was ist denn jetzt los, ey?
Da überdreht der Film komplett. Voll. Ich fand das Ende, also es ist ja, wie du jetzt auch schon im spoilerfreien Teil gesagt hast, wirklich so ein Ding eben, die Medienwelt streben nach Anerkennung und so weiter und so fort.
Der Film endet ja dann halt auch damit. Ich finde ihn ganz geil, dass das Viech da irgendwie zu Wasser versickert und dann kommt am nächsten Tag, das konnte ich sogar schon fast voraussagen, kommt am nächsten Tag eine Reinigungsmaschine, macht dort das letzte Blut weg und dann...
Auf ihrem eigenen Stern.
Genau, auf ihrem eigenen Stern und sowas. So... Ich finde dieses Ende auch ein bisschen zu dick aufgetragen. Ich hätte dieses, also in meiner Welt funktioniert das mit der, ich weiß gar nicht, wie diese junge, wie die junge Elisabeth da hieß, aber halt das junge, sie, die ist ja so egoistisch und so zentriert und so.
Also die gesamte Zeit, im Grunde von Anfang an, ist das Verhalten von ihr irrational, weil sie ja im Grunde auch weiß, dass eben auch die Alte sie ist und dann im Grunde ist das total irrational, da dann halt, ja, den alten Körper kaputt zu machen, sie tut es aber.
So und von daher hat für mich das Zusammenschlagen am Ende oder so zu Anfang des letzten Drittels ein Stück weit für mich eine Logik, weil sie einfach so egoistisch unterwegs ist und so gepeitscht von der Mediengeilheit, dass sie da gar nicht drüber nachdenkt, sondern einfach dann so kurzfristig denkt und so in dem Moment, ja, dass sie dann einfach sagt, ich töte dieses alte Wesen.
Was ja zu ihrem jugendlichen Leichtsinn dazugehört. Weil man ist halt jung und dumm und naiv und denkt nicht an morgen. Das ist ja die Metapher eigentlich.
Und dann passt es auch, dass sie da sich diese Substanz erneut spritzt, in der Hoffnung, dass dann wieder ein jüngeres Ich aus ihr entsteht, weil sie jetzt ja gerade auseinanderfällt, weil ihr älteres Ich ja jetzt ja gerade getötet wurde, das hat sie zusammengeschlagen und dementsprechend fallen eher Zehen und sowas aus.
für mich wäre das schöne Ende gewesen, wo sie wirklich mit diesem Pappgesicht, dort in diesen Backstage-Bereich wieder hineingeht, als dieser mutierte Zellhaufen, da hat sie nämlich so eine kurze Vision, dass alle sie trotzdem anklatschen und dann sagen, wow, geil, du siehst heute so gut aus und so etwas.
Und meines Erachtens hätte der Film da enden können, weil also weiter kannst du diese Verblendung der Medienwelt, den ja auch dieser Producer so raushängen lässt, hättest du nicht auf die Spitze treiben können. Da kommt so ein Zellhaufen, hässlich, nicht befähigt zu sprechen, aber so ein scheiß schönes Gesicht aufs Gesicht geklebt und alle reiten auf diesem Hype, dass jetzt ja quasi dort der neuste Star kommt und bekommen gar nicht mit, was in der Realität passiert.
Ja, wobei, das hätte halt auch eine komische Aussage dann irgendwie so.
Ja, aber darauf läuft der Film ja auch irgendwie hinaus, der kritisiert sie auch.
Also ich finde, für mich funktioniert der Film eigentlich nur als Metapher, also ja, Schönheitswahn, weil eigentlich gar nicht Jugendwahn so sehr, also die beiden Sachen sind natürlich verwandt irgendwie, aber für mich funktioniert der Film eigentlich als Metapher über so Schönheits-OPs.
so, wenn man sagt quasi, man übertreibt es dann, ja, man, sucht sozusagen das jüngere Ich und geht dann sozusagen noch einen Schritt weiter, noch einen Schritt weiter, noch einen Schritt weiter, bis man irgendwann einfach zu einem entstellten Monster geworden ist, ja, wo man selber das Gefühl hat, oh, das bin ja immer noch ich und das bin immer noch das junge Ich und überhaupt und noch jünger, aber eigentlich man einfach gar nicht mehr wieder zu erkennen ist.
Dann funktioniert der Film für mich, ist allerdings auch eine sehr plumpe Metapher.
Ja, der Film ist plump, also das muss man einfach sagen.
Genau, er ist halt Also ästhetisch wirklich sehr, sehr, sehr schön und auch sehr coole Kameraeinstellungen und so und auch das Set-Design, ultra geil. Ich mein, dieses Apartment von ihr einfach, einfach würde ich direkt nehmen, so mit Handkuss, ne? Ich mein, wie geil das ist. Ja, also alles cool, aber genau, aber eigentlich ist es eine relativ plumpe Metapher, egal in welche Richtung man es sozusagen interpretiert. Irgendwie hatte ich nicht so das Gefühl.
Wortwitz, dass da jetzt irgendwie Substanz dran ist, an dieser Metapher. Ich hatte immer so das Gefühl, das ist so ein bisschen so mit dem Holzhammer so, ja, Hollywood, scheiße, Jugendwahn, guck mal, was die mit allem machen und so. Und dann war ich so, ja, okay, weiß ich, kenne ich, also gab's schon. Also irgendwie, trotzdem ästhetisch, sehr unterhaltsam übrigens auch.
Also ich war auch, also ich war sehr gut unterhalten, bis dann eben irgendwann die beiden Elisabeths gegeneinander angefangen haben zu kämpfen und da dachte ich so, okay, komm, das ist doch jetzt scheiße. Also da hat der Film wirklich für mich so eine Abzweigung genommen, wo ich so dachte, nee, lass mal. Also, und kurz wollte ich noch sagen zum Thema Cronenberg, weil du meintest, hätte er da sein vor Freude gequiekt.
Ja.
Weiß ich nicht. Also ich fand nämlich tatsächlich, wenn du dir so einen alten Cronenberg-Film anguckst, so die Fliege zum Beispiel, da ist wirklich das Make-up und die Visual Effects sind so viel krass ekliger. ich hab in dem Film das alles so nicht immer ganz geglaubt ich war irgendwie immer so, Hätte man besser machen können. Immer wirklich sehr, sehr kunstvoll. Also, ich will da jetzt nicht sozusagen irgendwie die Arbeit von irgendwem schlecht machen. Das war alles sehr gut.
Aber ich hatte trotzdem immer das Gefühl, ich hab's irgendwie schon mal besser gesehen. Und auch ekliger und auch eindrucksvoller. Hier fand ich immer so, war so, ja, okay, da habt ihr jetzt halt irgendwie aus Silikon irgendwie einen ekligen Mutanten gemacht.
Ja. Weißt du, was du meinst?
Das letzte Quäntchen, das letzte Quäntchen so absoluten Ekelrealismus hat mir gefehlt.
Also den hatte ich schon und ich glaube, das funktioniert auch, weil eben dieser Body-Horror und auch das Blut und so etwas in dieser super cleanen Umgebung halt geschieht. Währenddessen das in anderen Filmen dann vielleicht eher in so einer schmuddeligen Gegend geschieht oder irgendwo so abgewrackte Charaktere sind, ist das hier halt ein absolutes Sternchen in einer, super cleanen shiny Wohnung, 28.000 Quadratmeter groß gefühlt.
Eine Wand besteht ja quasi nur aus Glas mit Blick auf New York ist es, glaube ich, oder so.
Los Angeles.
Los Angeles, okay, gut.
Natürlich, Hollywood.
Natürlich, ja, natürlich. So, also, Luxus as Luxus can be. Dann hast du eben da so etwas in Anführungsstrichen Ekliges, wie halt, ja, fangen wir an mit Blut und dann wird da der Rücken wieder zugenäht, überhaupt wie die da rausgebrochen ist. Also das war auch schon ganz gut gemacht, muss man auch sagen.
Aber die ekligste Szene trotzdem fand ich, war, wo sie sich angefangen hat, die Zähne einzeln rauszuziehen. Das war wirklich, wo ich dann so im Kino saß und so dachte, oh Gott. Weil das sah auch realistisch aus und war auch was, was so relatable ist. Weißt du, wo man versteht den Horror da dran. Als sie dann wirklich dieser Mutant ist, da war ich so, ja, es war mir auch nicht glipschig genug. Da war nicht genug so Blut und es war irgendwie alles war mir zu clean. Trotzdem.
Ja, ja.
Guck dir noch mal die letzten zehn Minuten von Die Fliege an. Hast du den mal gesehen? Die Fliege mit Jeff Goldblum?
Bin mir unsicher, ich glaube nein.
Guck dir den mal an, den ganzen Film. Also da ist wirklich am Ende, da denkst du so, Gott, wie schlimm. Und hier war es so, schon eklig ein bisschen, aber mir hat wie gesagt so das letzte Quäntchen.
Aber, und da sind wir uns ja einig, oder da würdest du ja mitgehen, sagen wir es mal eher so, es ist halt schon einer der sehenswertesten Filme dieses Jahr und das nicht, weil das Jahr so schlecht ist, sondern oder habe ich dir jetzt was im Mund gelegt?
Nee, also ja, also er ist sehenswert auf jeden Fall, jetzt ob es einer der sehenswertesten Filme ist, weiß ich nicht, also, ja, möglicherweise schon ist auch sehr viel Hype aber man ist auf jeden Fall gut unterhalten, wenn man ins Kino geht, also.
Und ich will nochmal darauf herumreiten, dieser Film funktioniert eben auch gut durch diese treibenden Techno-Beats und wenn da die alte Elisabeth.
Aber das war ja auch The Neon Demon genau das gleiche.
Wie bitte?
The Neon Demon, auch so ein Techno-Soundtrack gar.
Ja, ja, ja.
Also auch nicht neu, will ich sagen.
Aber es funktioniert. Aber es funktioniert. Und wenn, also das wollte ich jetzt im Beisein von Andi so nicht sagen, wenn die junge Elisabeth die Alter zusammenschlägt und dort in den Bauch tritt und sowas, da sind tiefe, Bässe, die da dir selber in den Magen reinbringen.
Ja, ja. Also ich fand jetzt das Sounddesign jetzt adäquat.
Aber ich weiß nicht.
Vielleicht, ja, hast du es anders erlebt.
Das ist dann halt auch nochmal. Nee, also es war ein Erlebnis.
Ja, okay. Ja, visuell vor allem fand ich. Also jetzt akustisch auch, aber ich fand vor allem visuell. Also wie diese Wohnung aussieht, wie dieses Studio aussieht. Wie so, ja. Und man muss auch dazu sagen, also das fand ich eigentlich so ... So ein bisschen bittersweet eigentlich, weil als Mann, der jetzt 40 ist auch, ich hab Demi Moore so angeguckt und dachte so, ist ja noch top in Schuss, die Frau.
Ne?
Also natürlich ein bisschen, also jetzt schon ein bisschen älter, weil wie alt ist sie, so Mitte 50 oder was?
Keine Ahnung.
Ich google das gerade parallel. Ja, und da denk ich mir so, also passt schon.
Also ist schon okay. klar, natürlich, jünger, so, gar keine Frage, brauchen wir nicht drüber reden, dass da irgendwie ein Unterschied ist oder so, aber ich fand eigentlich immer so, dass so traurig, also diese eine Szene fand ich dann irgendwie auch so, schön, da hat der Film für mich, wie gesagt, auch so gut funktioniert, dass sie ihrem eigenen Anspruch, jetzt wo sie ihr jüngeres ich auch hat, nicht mehr gerecht wird, weil sie sich mit dem Typen da aufs Date verabredet
und noch mehr Lippenstifte und noch mehr Lippenstifte und das abmacht und noch mal. Genau, und da dachte ich so, oh, das ist eine gute Szene, weil da hat man so, ohne dass sie was sagt, konnte man diesen Charakter, konnte man nachfühlen, was sie fühlt, diesen Hass auf sich selbst, warum sie jetzt diese, in Anführungszeichen, warum sie jetzt dieses alte Stück Scheiße ist.
Großartige Szene, wirklich.
Genau, die war ziemlich gut, genau. Und deswegen fand ich das Ende auch unwürdig, weil eigentlich hatte der Film so seine Momente, und dann war aber, wie gesagt, also wirklich diese Prügelei, da dachte ich so, wie die dann so durch die Luft fliegen, wie in so einem Superheldenfilm fast schon, wo ich mir gedacht habe, ach komm. Vor allem wäre diese alte Demi Moore mit zwei Schlägen erledigt gewesen. Also, machen wir auch nichts vor. Ich meine, die ist 120 irgendwie gefühlt.
Also, da hätte es jetzt irgendwie keine 10 Minuten Kampfszene gebraucht, aber okay.
Ja. 61 ist sie. Im November wird sie 62.
Na, siehste.
11. November zur Geburtstag, falls jemand das mal besitzen. 1A. Ja, ist wirklich so. Ist wirklich so. Aber ich bin, also, pff, es ist ein dickes Ding, genau. Also nicht nur, sondern der Film.
Ja, ja, genau. Ich habe ihm drei von zehn gegeben, äh, drei von fünf, sorry, drei von fünf.
Ja, also bei mir auf jeden Fall vier von fünf und auch starke vier von fünf.
Ja.
Ist ja so bei mir die Empfehlung, also sollte man sich auf jeden Fall angucken und fünf von fünf wäre ja so, oh Gott, wann kann ich diesen Film, also ich würde instant nochmal sehen, wo kann ich das machen? Soweit würde ich bei The Substance nicht gehen, aber ich würde wirklich diesen Film auf seine ganz eigene Art und Weise aber dringend weiterempfehlen. Ich finde, das ist ein Film, den sollte man sich anschauen irgendwie.
Ja, doch, auf jeden Fall, da würde ich mitgehen. Ja, ich würde den mit ein paar Jahren Abstand vielleicht auch nochmal schauen, ja.
Also das ist ja dann vielleicht auch nochmal ganz interessant, sich den in ein paar Jahren anzugucken, um dann einerseits nicht mehr diesem Hype aufzusitzen, andererseits aber auch zu gucken, interessantes Wortspiel, wie dieser Film altert. Ob der in ein paar Jahren immer noch so...
Das ist ja ein universelles Thema.
Ja, eigentlich schon.
Ein Thema so alt wie die Menschheit.
Aber auch so von seiner Machart und seiner Clean. Oder auch vom Creature-Design schlichtweg. Ob man in fünf oder zehn Jahren da so sagt, okay, das haut mich noch wie die Fliege offensichtlich aus den Socken. Oder es ist irgendwie eher unangenehm geworden. Wir werden es sehen.
Stimmt schon. Übrigens auch die Schauspielerin, wollte ich auch noch mal kurz anmerken, die die junge Elizabeth spielt. Margaret Qualley, schwer zu sagen. Die ist ja auch stuckelig, ne? Sie ist ja auch echt süß und passt da natürlich auch gut rein. Ich dachte ja und bin aber ganz froh, dass sie es nicht gemacht haben. Ich dachte, die machen ja so ein Damien-Moor-De-Aging-Deepfake irgendwie in dem Film.
Haben sie dann ja zum Glück nicht gemacht. Also die junge Damien-Moor ist dann eine andere Schauspielerin ganz einfach. Und ich dachte mir so, ah, woher kenne ich die denn? Und dann fiel es mir tatsächlich auch ein. Und dann hat Wikipedia das natürlich oder IMDB auch bestätigt. Die spielt ja in Once Upon a Time in Hollywood mit. nämlich Pussycat. Und weil wir es auch gerade angesprochen haben, in Poor Things war sie tatsächlich auch zu sehen dieses Jahr.
Ja, und in Kinds of Kindness auch.
Ja, den ich noch nicht gesehen habe.
Ja, aber da ist ja auch mehr drin.
Also ja, die ist auch sehr ansehnlich.
Gut, also das wäre jetzt ja auch, also da hat man glaube ich schon ...
Ziel des Films, dass man denkt, oh, guck mal, die ist aber.
Naja. So, und der Film kokettiert ja auch massiv.
Ja, aber hallo, also er hält ja voll drauf. Also wie sie ihre Aerobics, fand ich auch ganz witzig, wie unterschiedlich diese Aerobics-Klassen auch gefilmt waren. Weil am Anfang gibt es ja die alte Sue, die ihre Aerobics-Klasse macht. Und dann gibt es ja später die junge Sue, die Aerobics-Klasse macht. Und das ist ja eine ganz andere Art der Inszenierung. Also wie das bei den jungen Sue einfach immer nur auf den Arsch drauf hält.
Richtig, ja. Auch das Medienkritik in your face.
Natürlich.
Das habe ich auch viel mitbekommen, dass viele das dem Film auch so ein bisschen oder einige diesem Film ein bisschen ankreiden, dass der halt zu dick aufgetragen ist und das vielleicht einen hätte subtiler machen können, aber gerade so diese Aerobic-Szenen sind halt einfach over the top.
Ich musste immer an dieses Call-on-me-Music-Video.
Ja, Eric Price.
Genau, ja, genau. Genau das Kaliber ist das, ja. Naja, lange Rede, kurzer Sinn. Guter Film, kann man sich angucken. Ja, ästhetisch inszeniert und alles. Mich hat er am Ende nicht ganz gecatcht. Phil offensichtlich ein bisschen mehr.
So sieht's aus.
Genau. Passt.
Genau. In diesem Sinne, vielen Dank auch, dass ihr jetzt hier bis zum, nach dem Spoiler-Talk geblieben seid. Wir gucken mal irgendwie, dass wir Andi wieder eingefangen bekommen. Spätestens in der nächsten Sendung wird er wieder mit dabei sein. Und ja, dann spätestens jetzt auch euch einen wunderschönen Abend, einen wunderschönen Tag, was immer auch. Und ja, bis zum nächsten Mal.
Tschüssing!
