Hallo, herzlich willkommen zu einer neuen Top 5 mit euren drei Podcast-Hosts, für die der Begriff Main-Character-Energy erfunden wurde. Andi Köln und ich.
Hossa. Hossa.
Seid ihr Main-Character?
Yeah. Sicher, ne? Ich bin Front-Row-Main-Character.
Ja, genau. Seid ihr keine NPCs, keine Side-Character? Ja. Und auch richtig gut gecastet als Main-Character.
Ja, ich meine diesen, ich meine, ich meine, ich meine, Ich meine, es ist ganz klar, diesen Podcast gibt es jetzt seit mehr als 15 Jahren. Und das Casting hat ja sich über die Jahre auch weiterentwickelt. Ich bin es von Anfang an dabei. Also bei mir war das Casting offensichtlich zum 100 Prozent perfekt von Anfang an. Top Notch.
Wurde es bisher nicht umbesetzt.
Genau, Top Notch.
Das stimmt, Top Notch Casting. Ja, wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, mal eine Top 5 zu machen, beziehungsweise eigentlich eine Doppel Top 5, also zwei Top 5s. Zum Thema Casting, weil die Academy ja ab dem Jahr 2026, wenn ich mich täusche, zu den 100. Oscars, ne?
Also für das Filmjahr 2025, Auszeichnung dann Anfang Frühjahr 2026.
Genau, ein Oscar für das beste Casting vergibt. Wie genau das jetzt sein wird, ob das so die Gesamtleistung ist für den Film oder ob das jetzt für eine bestimmte Rolle ist, who knows, wir werden sehen. Wahrscheinlich ist das irgendwo runtergeschrieben, aber wir hatten keinen Bock es zu lesen. Auf jeden Fall widmen wir uns heute so das Verständnis speziellen Rollen. Also dass wir sagen, hey, die Rolle...
Ist ganz besonders gut gecastet. Und wir haben es eben schon kurz in der Vorbesprechung angedeutet untereinander. Wir haben uns ein bisschen schwer getan, weil es halt auch ein bisschen schwer ist, da eine Trennmenge zu schaffen zwischen, hey, ist das denn besonders gut gecastet oder ist das einfach nur besonders gut gespielt und hätte die Rolle eigentlich auch irgendwer anders auch gut spielen können? Also wo ist sozusagen der Casting-Aspekt des Ganzen?
Das ist eben das Problem. Selbst wenn du sowas nimmst wie Indiana Jones, da sagst du, so, oh ja, Mensch, da ist doch Harrison Ford die Bestbesetzung. Und dann überlegst du aber, naja.
Hätte auch ein anderer machen können, ne?
Hätte auch ein anderer machen können.
Kann man sich schwer vorstellen.
Ob das jetzt bloßer Casting ist?
Das stimmt, kann man sich schwer vorstellen, aber es hätte am Ende auch ein, Michael Douglas. Ja, genau.
Michael Douglas hat auch der grüne Diamant damals gemacht oder der grüne Smaragd.
Oder Kurt Russell.
Genau, zum Beispiel.
Ja, ja. Nee, voll, genau. Genau das ist es, ja. Also das wird interessant, glaube ich, heute. Da bin ich mal sehr gespannt.
Das hat es für mich echt sehr problematisch gemacht, weil es echt sehr schwer fällt zu sagen, ist das jetzt gut gecastet, weil mir der Film so gut gefällt? Aber die Maßgabe ist ja, hätte das auch wer anders spielen können? Und dann kommst du immer schnell dazu, na ja, in der Rolle hätte ich dann auch Dustin Hoffman oder Tom Hanks oder whatever sehen können. Ich habe mich da sehr schwer getan.
Ja, du auch, Phil.
Ja, tatsächlich. Tatsächlich, also ich habe gerade bei der Dresicht meine Liste auch nochmal festgestellt, dass dieser Grat halt sehr, sehr schmal ist und ich jetzt, ich habe jetzt gerade nochmal spontan umgestellt, weil ich habe mich dieser Frage auch gestellt, hat er einfach gut gespielt oder war das einfach eine Top-Besetzung, aber bei kritischer Betrachtung habe ich da jetzt nochmal zwei, drei gefunden, wo ich sagte, naja gut, also das liegt halt nur jetzt am Schauspiel
und nicht an der perfekten Besetzung. Aber ich glaube, wir werden immer wieder dort irgendwelche Reibepunkte haben.
Wir beide, wir drei. Also die Unterstellung, ja, die Unterstellung natürlich von wegen, ja, aber ist das nur gut gespielt oder so, wird wirklich gut gecastet. Ich glaube, das werden wir bei jedem Pick irgendwie diese Frage aufwerfen können, weil das ja jetzt auch nichts ist, was man empirisch irgendwie beweisen kann.
Ja, aber vielleicht kommen wir über den Diskurs da irgendwie so näher, was dann eigentlich ein gutes Casting zumindest in unserer kleinen Nerdtalk-Welt bedeutet.
Wir haben ja auch einen Bildungsauftrag, das ist das übliche Spiel.
Ja, und die Academy hört uns zu und die haben ja noch keine Richtlinien. Richtig. Jetzt kann man es auch mal sagen, im Grunde die Richtlinien erarbeiten wir jetzt hier gerade.
Wir setzen mal die Leitplanken, ne?
Ja, genau.
Ja, genau, und die Abkürzung hier von der Academy, ne, was ist das, Ampers oder so, ist ja auch, ne, Andi, Micha, Phil. Ja.
Also es steckt ja auch in Nerd Talk drin, Empath, also das ist so eindeutig. Ganz genau.
Genau so. Okay. Oder Empath. Keine Ahnung. Was weiß ich denn? Gag ist vorbei, Liste fängt an. Andi feldern ich heute mal.
Ja.
Der erste Pick, das ist auf alle Fälle, fand ich ein recht recht mutige Besetzung, weil man den Schauspieler eigentlich aus einem anderen Genre meistens kennt. Und zwar geht es um Adam Sandler in Uncut Gems. Ich fand, Adam Sandler war ja, abgesehen hier von Punch Drunk Love, der ja auch so ein bisschen ernsthafter war, doch viel durch diese Männer, wie heißt es da, diese auf alle Fälle Pipi-Kaka-Komödien. Das ist so das, was man so als allererstes mit Adam Sandler verbindet. Genau, Kindsköpfe.
Solche Sachen, die ja nun doch eher sehr, sehr leichte Popcorn-Unterhaltung sind. Und ihn jetzt mal in so einer ernsten Rolle zu sehen. Und der Film ist ja, habt ihr den gesehen? Ja. Der schwarze Diamant.
Ja.
Das ist ja irgendwie ein Film, der macht einen irgendwie die ganze Zeit so ein bisschen fickerig. Der hat irgendwie so eine unterschwellige Musik und irgendwie steht immer irgendwie so Verdammnis im Raum.
Ein hohes Stresslevel.
Ja, der hat Der sorgt wirklich beim Zuschauer für ein hohes Stresslevel die ganze Zeit, dass es immer so unterschwellig ist. Und da, wenn mir da einer gesagt hätte, komm, da setzen wir mal den Adam Sandler drauf. Hier, kennst du aus Kindsköpfen, der immer seine Furze anzündet. Hätte ich gesagt, Moment, lass uns noch mal drüber schlafen. Aber fand ich von daher ein mutiges Casting. Und dadurch dann eben auch ein gutes Casting.
Da muss ich dich wirklich loben, Andi. Das ist ein ganz ausgezeichneter Pick.
Siehst du wohl. Ganz ausgezeichnet, weil das ist genau.
Die Fallhöhe macht ja auch einiges aus, dass man jemanden nimmt, der irgendwie schon etabliert ist in einem anderen Genre oder vielleicht auch überhaupt nicht bekannt ist oder so und dann auf einmal so eine Rolle, eine ganz neue Energie eingehaucht wird. Was nicht heißt, dass es nicht vielleicht auch irgendwer anders hätte machen können, klar, aber Adam Sandler ist wirklich eine sehr, sehr interessante Besetzung in diesem Film, das stimmt. Cool. Finde ich gut.
Dankeschön.
Dann Phil.
Ich bin eingeschüchtert.
Ja, die Fallhöhe ist hoch.
Ja.
Und wir sind erst bei Platz 5.
Ja, siehste, siehste, siehste. Und jetzt schon eingeschüchtert. Das kann nicht gut werden. Also, ich starte mit meinem schwächsten Pick. Ich habe zwar eine lange Nachrückerliste.
So sollte es sein.
Danke schön.
Also, wir wollen es ja steigern. Genau, genau.
So, und da Da wird's wahrscheinlich jetzt tatsächlich so Diskussionen geben, hätte er das auch oder hätte das wer anders spielen können. Ich glaube, der Pool derer, die diese Rolle hätten wahrnehmen können, ist sehr, sehr gering. Und von da ist das schon ein sehr gutes Casting. Ich rede von James McAvoy in Split, wo er, ich weiß gar nicht, wie viele sieben Charaktere oder so etwas fließend in einer Szene übergehend spielt.
Und dort auch dann sehr breit gefächert Mal so ein Kind, mal wirklich dort ein absolutes wildes Viech als Mensch vom Charakter sozusagen her und am Ende vielleicht auch tatsächlich. Und ich finde, das ist schon eine ganz großartige Leistung, die kaum ein Schauspieler so on point hätte bringen können. Ja, so und von daher ist das mein Platz 5, James McAvoy. Split.
Ja.
Ja.
Nicht schlecht gecastet, aber auch da denke ich mir, also ich finde, er hat der Rolle jetzt nichts gegeben, so rein von der Visualität, was jetzt nicht auch hätte irgendwer anders in dem Alter machen können.
Also ich stimme dir schon zu, dass das viel mehr so in Richtung er hat gut gespielt, als dass es ein gut perfektes Casting ist, aber ich glaube, wie gesagt, dass der Pool, derjenigen, die das so in dieser Präzision spielen können, gering ist. Ich erinnere mich auch, dass wir hier in Nerdhaut, das war noch vor deiner Zeit, Micha, früher, ja, da haben wir auch noch...
Als ich immer zu Gast war?
Nee, noch früher, noch früher.
Ach so, okay.
Als du noch Podcaster-Quark im Schaufenster warst.
Nee, ich meinte, als er zu Gast war.
Ach so, als er zu Gast war.
Als er zu Gast war bei Nerdhaut.
Ja!
Damals die goldenen Zeiten. Ja, ja, ja.
Ja. Jetzt können wir es ja sagen, Lars war eigentlich James McAvoy.
Jetzt ist es raus. Endlich. Eine Last fällt von unseren Schultern.
Ich will gar nicht davon sprechen, wer du eigentlich bist, Andi. Oh, oh, oh. Spekulieren wir mal.
Tobias Moretti. Du wirst lachen. Ich weiß nicht, wie du gerade auf den kommst, aber meine Mutter hat mir damals immer gesagt, dass sie immer an mich denken muss, wenn sie Tobias Moretti sieht.
Ja, du, nicht ohne Grund.
Du siehst eben schon ähnlich. Das ehrt mich wirklich.
Für mich bleibst du immer noch im Herzen, Fresh Torga.
Ach so, ich dachte Nicolas Cage.
Nee, nee, Fresh Torga.
Ja, das stimmt.
Ja, nein, so, Top 5 oder Platz 5, James McAvoy, Split.
Na gut, dann mach ich mal weiter. Meine Nummer 5 ist ein Schauspieler, der tatsächlich seit einigen Jahren im Kino zu sehen ist. Nicht häufig, aber wenn, dann richtig gut meist. Und hier speziell in einem Film, nämlich Edward Norton in Fight Club. Weil er nämlich durch seine Präsenz, durch sein Aussehen usw. das schafft, beides zu spielen. Den total runtergerockten, vom Kommerz getriebenen Büroangestellten, der total fertig und desillusioniert ist und Schlafprobleme hat und so weiter.
Und dann aber irgendwann den fiesen, Terrorgruppenanführer, der halt Dinge macht, die halt weit außerhalb der gesetzlichen Norm sich bewegen. Und beides... Ist er quasi. Also jetzt das Schauspiel außen vor, aber so als optische Erscheinung denkt man so, jawohl, das ist genau das richtige Casting, das wir für diese Rolle brauchen.
Jemand, der in diesen beiden Welten zu Hause ist. Also jemand, der sehr autoritär auftreten kann, der ohne jetzt große Muskeln oder irgendwas trotzdem was rüberbringt und eine Präsenz hat. Aber auch jemand, der komplett fertig ist, wo der Kapitalismus ihn quasi ausgespuckt hat und es einfach nicht mehr weitergeht. Und das ist Edward Norton für mich in diesem Film.
Das stimmt.
Da hat er genau den Ton getroffen.
Das war ja, glaube ich, auch so der Film, mit dem er dann eigentlich so bekannt geworden ist, oder? Sehe ich das falsch? War er vorher auch schon mal jetzt American History X, glaube ich?
Er war vor American History X noch, aber ich glaube, der kam danach, wenn ich mich nicht täusche, oder?
Ich glaube, Fight Club 96. Googelt der Chef noch selbst.
American History X 97, 98. 98.
Fight Club 99.
Ach, 99. Ja gut, da war History X, glaube ich, davor.
Zwielicht. Zwielicht hat da mitgespielt. Larry Flynn, Die nackte Wahrheit, American History X und dann kam Fight Club. Fight Club wird wahrscheinlich der Film sein, mit dem er dann den größeren Publikum dann, weil American History X war ja dann doch eher Nische. Und Fight Club mit Brad Pitt dann auch quasi auch mehr oder weniger dessen Durchbruch.
Wobei der ja schon ein paar Jahre...
Ja, der hat ja California gespielt, 1993.
California?
California. Mit David Duchovny, Juliette Lewis. Das war so einer meiner ersten Kinofilmer, in die ich mich noch so erinnern kann.
California? California. Sagst du nochmal California?
California, mit K geschrieben.
Was?
California.
Griechisch buchstabieren californien, mit k ja californien, interessanten noch nie gehört noch nie gesehen ich weiß überhaupt nicht wovon wo du redest.
Ja, cooler Film. Ist ja irre.
Okay. Krass.
Siehst du, wieder was gelernt vom alten Mann, der nur Schwarz-Weiß-Filme kennt.
Ja, ja, wirklich. Was hat denn der Regisseur, was hat denn der hier noch gemacht? Ach so, nur Filme mit Schwarz-Weiß-Postern. Scheint sein Ding zu sein. Gone in 60 Seconds hat der gemacht. Na schau.
Da sind wir bei Nicolas Cage.
Na gut, dann holen wir mal wieder, kommen wir mal wieder in die Spur, Andi. Dein nächster Pick.
Mein nächster Pick, oh, okay, ja. Es ist eine Schauspielerin, grundsätzlich auch schon ...
Grundsätzlich eine Schauspielerin.
Es ist eine Schauspielerin, auch schon ein bisschen älter. Und ich habe sie, glaube ich, so in den 90ern abgespeichert als eine von den deutschen Schauspielerinnen, die international kurz vor dem Durchbruch stehen, die, glaube ich, auch mit mehreren größeren Regisseuren was gemacht haben. Also sie war für mich immer so, nicht so die Tina Rulan, sondern eher so die, die vielleicht den Sprung nach Hollywood schaffen kann.
Und zwar, ich habe aber festgestellt, als ich gerade recherchiert habe, sie hat auch in einem Film mitgespielt im Jahr 2000. Und zwar in dem Film Mr. Boogie, der damals wegen Slutko gedreht wurde. Big Brother, Slutko, sagt euch was.
Was heißt denn wegen Slutko?
Also über Slutko? Es war ja damals die erste Staffel Big Brother im Jahr 2000. Da war ja nun Slutko so einer von denen, die auf einmal die Sympathien für sich entwickelt haben, eigene Fanclubs hatten. Und irgendwie wollten sie das eben noch ausnutzen und haben dann tatsächlich einen Film mit ihm zusammen gedreht. Und haben gesagt, oh, du bist gerade so angesagt, komm, hier ist ein Drehbuch. Es scheint auch nicht gut gewesen zu sein, weil der Film wurde irgendwie eingestampft.
Da gibt es wohl nur noch ganz wenige Bänder von. Der hat eine IMDb-Bewertung von 1,4. Ja, ja, das habe ich letztens beim Wortvogel gelesen. 1,4. Auch nur 137 Bewertungen, weil der Film tatsächlich eingestampft wurde. Also da muss man, glaube ich, auf ganz vielen Umwegen unter dem Ladentisch mal nachfragen, ob man da was kriegen kann.
Den Produzenten war er heute. Aber Enkel trägt beim Produzenten.
Genau. Das ist, glaube ich.
Eine der längsten Einleitungen, die wir je in den Top 5 hatten.
Genau, kommen wir doch zurück. Aber es hat auch einen Grund, weil damals stand sie, wie gesagt, glaube ich, vor einer großen Karriere, die sich dann vermutlich nicht so ganz bewahrheitet hat. Und deswegen ist sie auch für diese Rolle so gut geeignet gewesen. Und zwar in dem Film Triangle of Sadness Sunny Mellis.
Die spielt ja diese 65-Jährige.
Die immer mit dem Personal so anbandelt und sagt, jetzt springen sie doch auch ins Wasser und, Und gehen sie hier mit mir baden, wo ich dann denke, ja, das ist so eine Top-Besetzung, weil das irgendwie auch so eine Frau ist, die irgendwie ihre besten Jahre so hinter sich hat. Früher mal ein Stern, der aber inzwischen verglüht ist, aber immer noch so ein bisschen Oberwasser zu haben glaubt.
Fand ich eine gute Besetzung, hat mich sehr gefreut, dass gerade an der Stelle Sunny Mellis besetzt wurde und nicht irgendeine andere, vielleicht eher unbekanntere Schauspielerin.
Sunny Malice.
Sunny Yee.
Ja, ja, ja. Ich musste jetzt über Triangle of Sadness gehen.
Ja, so genau sah ich es auch.
War das eine deutsche Schauspielerin?
Ja.
Krass, wusste ich gar nicht.
Beziehungsweise aus Luxemburg. Aber hat halt in vielen deutschen Filmen mitgespielt.
Und die war in dem Slutko-Film, oder was?
Die hat in dem Slutko-Film tatsächlich mitgespielt.
Was ist denn das für eine Historie?
Sie hat auch mal in Kommissarex mitgespielt und in Pumuckl und sein Zirkusabenteuer. Sie hat so einiges durch, weil das dann mit dem Erfolg dann vielleicht doch nicht so geklappt hat. Aber zum Beispiel 1986 in Paradies von Doris Dörrie, die damals ja auch so ein aufstrebender Stern gewesen ist und sich ja durchaus für ein gewisses Publikum auch gehalten hat. Und so in dem Umfeld denkt man, oh ja, hatte man damals auf dem Schirm und hat sich dann anscheinend doch ein bisschen erledigt.
Deswegen fand ich sie als gescheiterte Persönlichkeit in Anführungszeichen da eigentlich ganz gut passend, weil sie auch nicht so eine glanzvolle ist. ist, ich sag mal hier, Senterberger oder was, die hat noch mal so eine gewisse Grazie und bei Sonja Melles ist es dann eher so, ja, sollte mal, wollte mal, ist dann aber irgendwie nicht durchgestartet. Und deswegen fand ich es so gut besetzt.
Das ist die, die auf dem Poster kotzt, ne?
Die quasi die ganze Koje vollkotzt, jawohl.
Ja, genau, auf dem Poster auch.
Genau.
Ah ja, ja, okay, ja, krass. Interessant.
Okay.
Kann ich jetzt weder noch noch was zu sagen. Obwohl ich den Film gesehen habe. Aber sie ist mir leider nicht in Erinnerung geblieben. Aber vielleicht, weil ich nicht wusste, wer das ist.
Okay.
Ja, muss man ein bisschen älter sein.
Um das miterlebt zu haben. Wie gesagt, die hat in den 80ern angefangen und naja, da warst du noch Quark im Podcast. Ja.
Na gut, Phil. Du bist.
Ja, ganz genau. Ich muss mal kurz gucken, wie der Titel dieses Films heißt. Das ist natürlich etwas, was ich auch vorher hätte herausfinden können. Aber ja, hervorragend. So, jetzt hab ich das.
So ein Vollprofi wie du kriegt das auch so hin.
Ja, ne, das krieg ich gleich.
Denkt dir einfach irgendeinen Scheiß aus.
Ging gespittet sozusagen. Ist ein relativ verhältnismäßig aktueller Film. 2019, 2020 kam der raus. So, und es ist, wie ich finde, eine sehr gute Besetzung. Es ist based on a true story. Und das ist eigentlich immer ein ganz guter Aufhänger, sozusagen so einen Vergleich zu machen, ob das dann auch wirklich, ja, dann eine gute Besetzung ist. Und das erreicht bei mir unter anderem Tom Hanks in Der wunderbare Mr. Rogers.
Wo er Mr. Rogers spielt, diesen Pädagogen, der so für kleinere Kinder so eine Nachmittagsshow einmal so eine halbe Stunde gemacht hat und dort dann ja auch so Werte vermittelt hat. Und in dem Film geht es ja darum, dass irgendwie so er dann interviewt werden soll von einem recht missmutigen Journalisten. Und Tom Hanks tritt da in seiner Rolle als sehr ruhig auf und sehr ausgeglichen und kriegt dann diesen Journalisten auch irgendwie eingefangen emotional.
Und ich habe im Nachhinein noch ganz viel, nicht ganz viel, aber einiges über den originalen Fred Rogers dahinter gelesen und was dessen Auftreten betrifft und auch was deren Optik und auch dieser Habitus betrifft. Also ich habe mir dann mal so ein paar Sendungen angeschaut und da hat Tom Hanks optisch gut eingefangen, aber eben auch von diesem Habitus und ich glaube, das ist etwas, was sehr, sehr gut besetzt ist, dass man dort auf Tom Hanks zugegangen ist und nicht auf jemand anderen.
Vom Schauspiel, von der Optik, auch von der Spielerfahrung und von dieser Sanftheit, also dass du wirklich so eine Sanftheit in dir trägst, die du auch dann über die Kamera rübergespielt bekommst, das schafft auch nicht jeder, da sind wir wieder bei der Schauspielkompetenz, aber auch dieser, ja, auch das spielt bei einem Casting mit hinein.
Ja, eben, genau. Also ich finde hier das Schauspiel als Argument quasi das geringste Argument. Ich glaube, was Tom Hanks eben auszeichnet, du hast es gerade gesagt, ist halt eben diese Wärme, Sanftheit und so weiter, die ja eben halt auch genau das ist, was der Charakter zu verkörpern hat. Und da ist es halt wichtig, dass dein Schauspieler schon mal, also du würdest ja nicht so einen, weiß ich nicht, Sam Rockwell nehmen oder so.
Das wäre halt, also egal wie gut das spielt, kann ich mir nicht vorstellen.
Dass das was dann dein Typ ist.
Genau, ja. Na gut. Ja, warum nicht?
Ja.
Warum nicht?
Das ist schon die höchste Auszeichnung für mich heute.
Du hast noch drei Plätze für mich. Ich glaube an dich.
Immer noch, danke.
Okay, mein zweiter Platz, beziehungsweise vierter Platz, nicht zweiter Platz, zweiter Pick, vierter Platz, ist Rosamund Pike in Gone Girl. Hat kaum Dialogszenen, wenn überhaupt. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob sie überhaupt schon, aber ... Das macht für mich halt ein gutes Casting aus, dass eine Person ganz wenig Screentime hat und dann aber trotzdem ... was rüberbringt so. Und Rosamund Pike ist genau die Art von Frau, wo du als Typ so denkst, mach da mal einen Bogen drum.
Besser nicht, bleib da mal weg und so. Und sie spielt ja genau die Rolle. Also genau das ist ja, ihr habt Gone Girl ja sicherlich gesehen, es geht ja darum, dass quasi Ben Affleck beschuldigt wird, seine Frau ermordet zu haben, weil sie halt auf einmal weg ist und so und hat er, hat er nicht und so weiter und so fort. und das Ganze ist halt so eine Intrige und so.
Und da ist sie einfach richtig krass. Also weil, wie gesagt, allein der Film fängt glaube ich sogar damit an, dass sie so bei ihm auf der Brust liegt oder auf dem Bauch und dann so hochguckt und da friert einem schon das Blut in den Adern, weil man so denkt, du hackst doch irgendwas aus.
Ja, aber da sind wir doch wieder beim Schauspiel, oder?
Okay, entschuldige mal, nur weil ich hier einen Augenaufschlag nenne.
Du hängst mir auch an jedem dem Wort, was ich sage und versuchst, das in irgendeiner Form umzudrehen.
Ja, dann schneid den letzten Satz halt raus.
Nichts ist dabei.
Ja, aber es ändert sich ja nichts.
Ja, wo ist sie denn eine gute Besetzung? Also warum hätte das nicht eine andere Schauspielerin?
Weil die so aussieht wie ein ***.
Liebe Grüße an dieser Stelle, liebe Grüße.
Ja, deswegen. Ja, was willst du denn? Was willst du denn hören?
Ja, eine vernünftige Begründung, die auch einem Micha angemessen ist und nicht so ein Ja.
Hab ich doch. Hast du mich zugehört oder was?
Ja, sie hat einen tollen Augenaufschlag und sie...
Nein, du hast, also, du machst dich jetzt nur daran, du machst dich jetzt nur daran fest.
Ey, mit dem Augenaufschlag. Machst du doch eigentlich anders immer, jedes Mal, jedes Mal.
Das ist mir zu blöd, Phil.
Ja, aber ich muss ehrlich sagen, also, Rosamund Pike wäre auch keine Frau, um die ich jetzt einen großen Bogen drum machen würde. Eher im Gegenteil.
Doch, voll, voll. Das ist so, nee, das ist so wie Catherine Kiener für mich. Da bin ich so, nee.
Die war ja hier in die ist ja hier mit dem natur typen der natur tappen naja hier mit emil hirsch wo er da den den typen spielt er dann irgendwo da in seinem ja ich weiß was du meinst.
Ja ja in to the.
Wild genau da fand ich eigentlich ganz sympathisch ja.
Aber dann biegen john malkovich zum beispiel da dachte ich mir so alter nee nee nee nee auf keinen fall oder Oder Get Out auch. Naja. Ja, jedenfalls, ne, Phil, ich hab I made my case. So, reicht. Brauchst du nicht ... mir dumm kommen.
Okay, warte mal, das merke ich mir jetzt. My case und du brauchst mir nicht dumm kommen. Schreibe ich mir mal kurz weg.
Okay, mach mal. Vielleicht lernst du ja noch was.
Ja, mal schauen.
Ja.
Jetzt muss erst mal Andi deliveren hier.
Och ja, jetzt habe ich es mir natürlich sehr leicht gemacht, weil ich jetzt über einen Schauspieler spreche, bei dem ich vor kurzem erst gesagt habe, dass das Casting in diesem Film sowieso super brillant war. Du kannst ja noch mal ein bisschen ausführen und zwar geht es um Lass mich jetzt nicht lügen, dass ich ihn richtig ausspreche. Barry Keoghan in Saltburn.
Ich, ja.
Fand ich super besetzt, weil erst mal fand ich ein sehr unverbrauchtes Gesicht. Also mit gleicher Story hätte man sicher auch hier Miles Teller oder Ansel Elgort oder Timothy Chalamet besetzen können. Aber nee, sie haben den genommen, der noch relativ unverbraucht ist, den man noch nicht so wirklich auf dem Schirm hat.
Und das passt, weil er in der Rolle ja auch zum einen unscheinbar ist, aber auf der anderen Seite auch das Potenzial hat, dann auf einmal umzuswitchen und eine total dominante Person glaubhaft darzustellen. Und das hat mir sehr, sehr gut gefallen in dem Film.
Ja, das habe ich ihm nicht so ganz abgekauft, muss ich sagen, dieses Umswitchen am Ende, weil er für mich immer aussieht wie ein Trottel. Und da war ich so, ach so, jetzt ist das so ein Trottel mit einem psychotischen Trottel, na gut. Aber ja, kann ich verstehen. Ich hatte jetzt eher, warum ich so gemacht habe, ich hatte jetzt eher, ich habe es jetzt vergessen, aber ich dachte eher, du bringst ihn jetzt in unseren anderen Top 5.
Ach so, ich dachte, ich komme jetzt mit Rosamund Pike in Saltburn.
Nee, nee.
Da ist auch wieder eine, um die man lieber einen großen Bogen macht.
Wir haben ja unsere andere Top 5 gehabt. Und ich dachte, da bringst du den.
Ah, okay. Nee, den hatte ich nicht auf dem Schirm.
Ach so, na gut. Da hätte ich auch protestiert.
Gut, dass ich es nicht gebracht habe.
Ja, genau. Na gut, Phil. Das zeigt doch mal. Zeig doch mal.
Komm nachher hier. Komm her.
Ich habe gute Pics.
Ja, komm du hier. Ich habe gute Pics jetzt. Nein, ich habe tatsächlich so, also wie kannst du ein gutes Casting besser bewerten, als wenn du sagst, okay, so ein Schauspieler hat einfach ...
Nee, nicht jetzt hier mit Schauspieler argumentieren.
Hat einfach dann diese Rolle sehr gut besetzt, weil du eben auch ein Vergleichsmaß sozusagen hast und da fand ich dieses extrovertierte und schillernde von Taron Egerton in Rocketman schon echt ganz gut. Gut, also da weiß ich auch nicht, wer das besser hätte besetzen können, den alten, ausgeflippten Elton John, der teilweise sehr, ja, sehr, sehr, sehr, ja, extrovertiert unterwegs ist, aber dann auch wirklich sehr tief fällt, Drogensucht und weiß ich nicht alles.
Ich habe da auch dieses Bild vor Augen, wie er, ich glaube, bei seinen Eltern war es, da sitzt am Klavier und so die ersten Noten spielt, sieht man ja auch aus dem Film, und du denkst, ja, da sitzt Elton John, so vom Auftreten, das, was man von früher kennt, von auch diesem musikalischen Biss, also ich weiß gar nicht, wie ich das genauer beschreiben soll. Von daher Platz 3 für mich.
Ich will es ja jetzt noch nicht gerade so beschreien, aber das ist so eine Sache, wo ich mir dachte, ja, genau da, das wäre halt nichts für meine Top 5, von wegen schlechtes oder gutes Casting. Von wegen, na ja, das war jemand, der spielt jemanden, den man kennt und der sieht dem sehr ähnlich und wurde noch ähnlicher gemacht, wie jetzt hier, na hier, Bohemian Rhapsody Man, you know, wo man dann sagt, oh ja, der kriegt ja noch eine Zahnprothese und sieht da 1A aus wie Freddie Mercury.
Und das ist für mich dann eben kein gutes Casting.
Ja, aber ist das nicht ... Also erst mal danke, damit hast du einen meiner Pics weggenommen. Aber dann reden wir über den halt jetzt.
Oh nee, echt jetzt, Phil?
Dann reden wir über den jetzt halt auch noch.
Micha, ich wollte dir das nur ersparen, siehst du? Ich hab's nur gut gemeint. Du hättest sie wieder von Micha lack gekriegt.
Aber warum kriegt man für Rami Malek in Bohemian Rhapsody ... Rami, Rami, mir doch egal. Egal. In Bohemian Rhapsody ein von Luck. Er ist in fucking YouTube-Videos online gegangen, wo er auf Sekunde genau quasi das interpretiert hat. Er sah super gut da drinnen aus. Er hat das super getragen.
Sorry, aber ich komme nicht über diesen Rosamunde-Pike-Moment auch weg. Du argumentierst jetzt hier komplett mit, aber der hat das genau gleich nachgespielt. Der hat genau Eddie Er hat Eddie Murphy-Curie genau nachgeäfft.
Ja, aber er sah auch noch genau perfekt darin aus.
Ja, aber es ist ja keine Frage des Aussehens. Ich find jetzt tatsächlich Andis Argument nicht besonders stichhaltig, weil ich hatte nicht das Gefühl, dass Taron Egerton in Rocketman, Elton John besonders ähnlich sah. Aber er hat eine Energy mitgebracht, die halt gut gepasst hat. Also das ist halt, ohne euch jetzt was vorwegzunehmen, aber das ist halt für mich wie ein bisschen hier der Michael Fassbender in Jobs, so. Weißt du?
Das halte ich jetzt auch nicht für wahnsinnig gutes Casting, aber der sieht halt null aus wie fucking Steve Jobs, so. Aber der bringt halt eine Energie mit und so eine gewisse Fokussiertheit und Intensität, wo man denkt, ja doch, geil. Also der sieht halt überhaupt nicht aus wie der, aber ich spür's. Also da kommt was rüber. Deswegen finde ich das eigentlich eine eine viel bessere Ausgangsbasis für was ein gutes Casting ist, als sieht die Person so aus und macht die die gleichen Bewegungen.
Ja, aber das macht, also dann stellt es ja tatsächlich wieder die Frage, also hätte das nicht wer anders besser besetzen können oder auch besetzen können? Also einfach das pure Schauspiel an sich kann ja nicht als einziges Argument für, oder oder...
Nee, das ist gar nicht das Schauspiel.
Ja, aber du sagst doch, der hat diesen, der jetzt auch bei Jobs hast du auch da so dieses Es ist dieses Gehabe, diesen Habitus, diesen Nimbus.
Deswegen bist du ja nicht auf meiner Top 5.
Aha.
Nee, weil ich komme nicht drüber hinweg, wie du mich gerade angekackt hast.
Ja, ich merke schon. Ich habe dich geprägt.
Nee, weil ich habe wirklich, du hast einfach nicht zugehört. Ich habe die ganze Zeit argumentiert und am Ende eine Sache genannt, die mit Schauspiel zu tun hatte und dann bist du mir hier an die Decke gegangen, du Wiesel, ey. Echt, ey. naja.
Zwist und Zwietracht.
Also ich finde Taron Egerton aber trotzdem okay ein Pick. Okay, nicht herausragend, aber okay. Aber Rami Malek kannst du gleich zusammenrollen in der Pfeife raus.
Jetzt mach hier nicht einen auf, Friedenspfeife. Genau, das ist eigentlich ein sehr schöner Begriff.
Ja, aber das ist hier, guck mal hier aus den 80er Jahren Ben Kingsley als Gandhi, wo man dann denkt, oh ja, wenn man dem die Haare abrasiert und einen Schnurrband und eine Nickelbrille aufsetzt, dann sieht der aus wie gigantikool. Da denke ich mir, ja, das ist aber deswegen noch kein gutes Casting. Ja, das stimmt.
Ja, sehe ich auch so. Das ist kein Casting.
Sondern ein Cosplay. Genau. Geh doch auf GamerCon hier.
Ja, genau. Na gut, wir machen weiter, oder?
Jawohl.
Ich stelle mal eine Liste um.
Noch ein bisschen die Glut anpusten.
Mach das mal, genau. Okay, pass auf, mein Platz 3. Kein offensichtlicher Tipp oder kein offensichtlicher Pick, aber irgendwie dachte ich so, ja, je länger ich drüber nachgedacht habe, desto mehr dachte ich so, da ist was. Nämlich John Travolta in Pulp Fiction. Weil man muss das ein bisschen im Kontext sehen, wo John Travolta in seiner Karriere war zu dem Zeitpunkt. Er war ja quasi weg und Pulp Fiction
hat ihm ja quasi das große Comeback beschert in die 90er Reihen. so. Und ich finde, so wie John Travolta in diesem Film auftritt und die ganze Zeit so verwirrt eigentlich ist, also quasi diese Rolle wird von ihm so ausgefüllt, wie eigentlich er sich wahrscheinlich gefühlt hat, wieder Filme zu machen. Also er spielt halt diesen Auftragskiller und so, der da mit Samuel L. Jackson irgendwie durch die Gegend fährt und dann war er irgendwie lange in Europa und jetzt ist er wieder zurück.
Und eigentlich stolpert er so durch diese ganze Handlung von von diesem Film und guckt die ganze Zeit doof aus der Wäsche und fragt sich eigentlich, was ist hier los?
Und da denke ich, finde ich, ist John Travolta halt die perfekte Besetzung zur perfekten Zeit, weil man so denkt, ja genau, weil du warst halt mal in der Industrie, hast deine ganzen Tanzfilme gemacht, warst dann vergessen von allen und bist jetzt halt wieder zurück und musst jetzt irgendwie wieder wiederfinden, irgendwie deinen Platz in der Welt.
Und das ist halt auch die Rolle, die er zu spielen hat. Und das finde ich ist halt irgendwie, wenn man mal so ein bisschen sich damit länger beschäftigt, einfach Arsch auf Eimer.
Ja, ist schon krass, wenn man sich mal seine Filmografie anguckt, dass er hier seine Saturday-Night-Filme, dann Perfect, dieser Aerobik-Film und bester Film aller Zeiten. Nee, das ist krass. Damit ging's dann los. Also von da an hat kein Film in den nächsten Jahren mehr als fünf Sterne bei IMDb. Also die sind alle... Guck mal, wer da spricht, war noch das Highlight mit 5,9. Dann guck mal, wer da spricht, 2. Und dann ging es tatsächlich dann erst wieder mit Pulp Fiction los.
Dann kurz danach kam dann Schnappschorti, Operation Broken Arrow und dann im Körper des Feindes, da war er dann auf einmal wieder back in the game.
Ja, genau.
Stimmt.
Gut hergeleitet, Punkt für dich.
Das mache ich nicht auf Friedenspfeife, aber okay. Nee, nee, aber doch, ja, da stimme ich dir zu viel, danke. Na gut, dann bist du jetzt dran, Andi, mit deiner Nummer 2.
Ja, mein zweitbestes Casting geht an eine mehrfache Oscar-Preisträgerin, die auch für diese Rolle tatsächlich den Oscar gewonnen hat, wo sie eine resolute Frau spielt, die sich einen Scheiß um irgendwas gibt. Und zwar Frances McDrummond in The Three Billboards Outside Ebbing, Missouri. Und das aus dem Grunde, weil ich kenne sie nicht persönlich, ist klar, aber so wie man sie auch bei den Oscars gesehen hat, Also wirklich very underschminkt, sage ich mal.
Die ja eigentlich so KMSUA-mäßig da gewesen ist. Von wegen, ich komme jetzt mal vor der Couch und hole mir mal einen Goldbeuder ab. Und wie man sie auch so ansonsten mitgekriegt hat, ist das eigentlich eine richtig gute Besetzung. Weil sie anscheinend wirklich auch so eine Frau ist, die keinen Scheiß auf gar nichts gibt. Ich habe mir schon gedacht, wenn das ein deutscher Film gewesen wäre, dann wäre es Katharina Thalbach gewesen.
Oh ja, das hätte auch so gepasst.
Die ranzige alte Frau, die mit keinem Sympathien haben will, der einfach wirklich alle egal sind, die jetzt nur auf ihr Recht besteht, dass da ein Verbrechen aufgeklärt wird, fand ich eine gute Besetzung.
Uneitel.
Und das wollte ich nämlich noch sagen, das finde ich ist eine gute Besetzung für so eine Rolle im Gegensatz zu der ebenfalls mit einem Oscar ausgezeichneten Nicole Kidman für Monster, die ja so von der art her hat doch war das nicht verliebt aber das war so dieses ohne schöne frau die aber jetzt eine hässliche frau spielt und jetzt hier francis mcdermott um es nicht böse zu sagen und auch wirklich liebevoll zu meinen die musste sich
nicht groß verstellen weil die kriegt den hat den oscar dafür dass sie halt so ist ich kann mir das hier gerade ich kann mir wirklich vorstellen dass dass viele in der Branche gesagt haben, ah, die Frances, ja, so ist sie. Auch sehr lieb gemeint, mit offenen Armen jederzeit willkommen. Und das ist mir wesentlich lieber als so dieses, oh ja, und dann hier, ne, Charlize Theron, Monster, oh, die haben sie ja toll zurechtgemacht und wie böse die auch wirklich war, ole, ole.
Nee, dann lieber Frances McDermott. Fand ich ein gutes Casting.
Dann lieber authentisch.
Genau.
Nicht runtergeschminkt.
Jawohl.
Halten wir kurz mal drauf fest, an dieser Adresse ist nicht in Impressum. Aber trotzdem kurz mal um es festzuhalten, Franz McDormand ist eine wunderschöne Frau.
Ja, das stimmt.
Ja, okay.
Die hat Ausstrahlung noch und genau.
Müssen wir jetzt mal festhalten, habe ich das Gefühl. Hast du auf der Francis rumgetrampelt?
Nein, nein, alles sehr lieb gemeint.
Okay. Na gut, Phil.
Ich fühle mich gehemmt. Ich fühle mich weiterhin jetzt stark gehemmt. Es wird nicht besser. Ich habe jetzt meine gesamte Liste dank eurer, dank deiner, deinem Feedbacks, Micha, jetzt ein bisschen umgestellt und nachrücker nach vorne gezogen. Und dadurch ist natürlich die gesamte Dramaturgie kaputt. Und von daher kann es jetzt ja auch nicht wahrlich besser werden. Ich habe jetzt auf Platz 2 einen Film mit Jake Gyllenhaal drauf. auf. Und zwar geht's um seine Rolle in Nightcrawler.
Da spielt er ja einen skrupellosen Journalisten, der quasi, ja, bildlich gesehen über Leichen geht, um in irgendeiner Form an die geile Story ranzukommen.
Und da spielt er mit einer solchen unfassbaren oder, ich darf ja nicht von Schauspiel reden, aber er trägt einen solchen, eine solche, er strahlt eine solche Verbissenheit und eine solche, Skrupellosigkeit aus, dass ich da wirklich so Angst vor dieser Figur hatte, die dann da für die geilste Story, für noch näher dran sein, einfach, alle Regeln bricht.
Und das ist irgendwie so etwas, auch dieser, jetzt bin ich doch wieder, dieser verbissene Blick irgendwie, da habe ich so ein Standbild, ich weiß gar nicht in welcher Szene, es war so vor Augen, wo dann einfach, Jack Gyllenhaal einfach richtig krass einfach diesen. Jägerinstinkt sozusagen in seinem Gesicht hat. Und das ist etwas, das passt einfach exakt gut auf diese Rolle.
Ja. Also schon nicht schlecht so. Also natürlich Jack Gyllenhaal spielt das halt richtig fantastisch. Aber das hätten auch andere, glaube ich, so hingekriegt.
Selbstverständlich. Zum Beispiel dein James McAvoy.
Um mal nur einen zu nennen.
Ja, das wäre durchaus...
Schon sehr creepy, muss man sagen.
Oder Christian Bale.
Nee, Christian Bale kann ich mir da überhaupt nicht vorstellen.
Boah, hallo.
Der hungert sich runter so, macht so ausgehüllte Augen so, gib ihm.
Im Zweifel Joachim Phoenix.
Stimmt.
Das ist seine Rolle.
Ja, nee, weiß ich nicht.
Ja, tatsächlich, das wäre so im Dings. Aber vielleicht passt es auch, dass man Jack Gyllenhaal das auch gar nicht so zugemutet hätte, diese sehr harte Rolle, diese sehr, sehr krasse Rolle. Mich hat er dann auch sehr überrascht, muss ich sagen. Viel mehr habe ich von dir nicht erwartet, außer ein Hm.
Na gut.
Ein Hm ist Lob genug.
Jake Jake Gyllenhaal.
Gyllenhaal. Ich habe gerade gestern durch diverse Instagram-Reels geswiped, wo es um die niederländische Aussprache geht von irgendwelchen Leuten.
Ach, mit Van Gogh, das Ding?
Ja, ja, zum Beispiel.
Das hat mir mein Bruder heute geschickt, ja.
Und dann, das würde hier, glaube ich, rein von der Schreibweise, spricht man das vielleicht? Nein, der ist ja ein totaler Amerikaner. Also, der hat keine niederländischen Wurzeln.
Wurzeln. Nee, aber der hat glaube ich dänische oder so Wurzeln oder sowas.
Man könnte also vielleicht auch Jylland Haal sagen.
Also nicht Jylland, nee. Also er hat irgendwann in einem Interview glaube ich mal behauptet, es wäre Jylland Haal.
Jylland Haal.
Aber ich glaube nicht, dass es holländisch ist, ehrlich gesagt.
Jelen Hall.
Magst du kurz googeln?
Nein.
Dann bleiben wir einfach bei dem gefährlichen Halbwissen. Na gut.
Also laut Wikipedia ist es übrigens Jelen Hall. Also mit D und dann G dahinter.
Wie bei Dschihad, oder?
Okay, das ist eine sehr interessante Assoziation.
Ja gut, okay. Oder Jelen Hall. Ich meine, so wie die Amis es halt sagen.
Ja, ja, ja, doch.
Das ist jetzt keine wahnsinnig neue Erkenntnis.
Nee, nicht überraschend.
Guck doch noch mal, mit wem der verheiratet ist. Vielleicht kommst du da noch irgendwas auf die Spur. Heißt seine Frau zufällig auch so? Oder seine Schwester?
Maggie. Oh.
Ja, ja.
Zufall. Vorherbestimmung.
Okay, pass auf. Weiter geht's im Text hier. Ja. Meine Nummer zwei. auf dem zweiten Platz auch kein Amerikaner, ist aber auch jemand aus einem Quentin Tarantino-Film und eine sehr long-hanging fruit, nämlich Christoph Waltz in den Glorious Bastards. Ein offensichtlicher Pick eigentlich.
Jetzt bin ich auf die Argumentation gesprungen.
Ja, kennzeichnet sich für mich dadurch aus, dass diese Figur eine extreme Bandbreite abbilden muss. Und Christoph Waltz kam quasi rein als unbeschriebenes Blatt Man kannte ihn nicht. Also auch als jemand, der hin und wieder mal deutsche Filme guckt, würde sich kaum zurückerinnern, dass er mal Roy Black gespielt hat. Und eigentlich war er, also ein unbeschriebenes Blatt, wie gesagt, No Name. Und dann kommt er rein in diesen Tarantino-Film und stiehlt halt komplett die Show, weil er das hinkriegt.
Allein, also natürlich ja, durch das Schauspiel. Ja, ja, ja, ich höre die Alarmglocke fällt. Aber halt auch durch das gesamte Auftreten. Auftreten, also durch sein Aussehen, in welchem Alter der ist, wie er sich gibt, wie er lächelt und so weiter, das abzubilden quasi den vornehmen Wiener älteren Herrn und den teuflischen SS-Mann, der dir von einer Minute zur nächsten das Leben zur Hölle machen wird und häufig in der gleichen Szene mit der gleichen Person.
Und das ist was, da reicht Schauspiel nicht. Also da musst du jemanden reinbringen, der auch wenn er nicht spielt, also auch wenn er quasi stoisch da sitzt, was rüberbringt. Und da ist Christoph Waltz einfach so krass in diesem Film, dass man sagen muss, okay, also ich glaube, das ist wirklich so der Casting-Goldgriff des Jahrzehnts gewesen.
Du hast mir nichts Neues erzählt, aber auf der anderen Seite hast du vollkommen recht. Also tatsächlich diese Herleitung, also ja, dass er einfach eine krass gute Besetzung ist und so etwas, ist einfach richtig, aber ich stimme deiner Argumentation vollkommen zu. Wenn man das so verfolgt, würde ich auch damit gehen, ganz, ganz gute Besetzung an der Stelle.
Und auch wieder, was ich wirklich, und das mach ich total ernst, in dieser Einordnung sehr schön finde ich, glaube da, also gerade von euch beiden, dass ihr eben auch so diese, also zum Beispiel du gerade eben hattest das, Micha, mit John Travolta auch einmal und bei Christoph Waltz hast du es jetzt ja gerade auch gebracht,
so dieses, wo stand denn der Schauspieler zu der Zeit, wo er gecastet wurde? Ja. Und anhand beider, du hast John Travolta gerade gut herbeigeführt und Christoph Waltz, die waren halt vorher eher nicht so die Top-Runner-Filme.
Nicht auf dem Radar.
Genau, so.
Und meine Nummer eins im Übrigen exakt aus dem gleichen Grund auch.
Ja, so. Und anhand das ist, wie ich finde, eine sehr, sehr gute Begründung für ein gutes Casting.
Da nähern wir uns sehr langsam der Definition doch an vielleicht.
Vor allem so ein Schauspieler, der eher so auf dem europäischen Markt gewesen ist, ja eigentlich quasi nur im deutschsprachigen, dann für so einen internationalen Film dann rauszusuchen und zu besetzen.
Und dann vor allem auch so quasi zu rasieren. Also, weil ich meine, ganz ehrlich, der ganze Film dreht sich ja um ihn. Also klar spielt da noch Brad Pitt und Diane Krüger und August Diehl und sonst wer mit. Interessiert halt keinen. Also Christoph Waltz ist dieser Film. Richtig.
Dort war eine glanzleistung absolut.
Absolut na gut unsere finale runde und.
Top picks muss ich mal die beste besetzung ob ich mit meinen argumenten hier durch komme dass das wirklich ein guter gutes casting gewesen ist zum einen handelt es sich um einen schauspieler weswegen ich es so gut finde ein schauspieler der schon rang und namen hatte als er diese rolle gekriegt Also schon sehr bekannt war und es eine Rolle gewesen ist, die man als Schauspieler sich auch erst mal trauen muss anzunehmen, weil man kennt das ja, dass viele Leute auch in der Öffentlichkeit dann mit
ihrer Rolle verwechselt werden. Also Mutter Beimer ist auch für alle beim Bäcker immer Mutter Beimer und nicht Marie-Louise Marjan und so weiter und so fort. Dieses alte Phänomen. Und da als jemand, der schon in der Branche sich einen Namen gemacht hat, einen ganz ordentlichen Namen gemacht hat, da so eine Rolle anzunehmen, das ist schon ziemlich krass. Und zwar geht es um Mads Mikkelsen in The Hunt.
Da spielt er ja einen Mann, der auf einmal unter dem Verdacht steht, ein Kind sexuell missbraucht zu haben. Und das musst du als Mats Mikkelsen, der nun davor schon so einige Filme gemacht hat und auf alle Fälle so im europäischen Raum durchaus eine Nummer gewesen ist, musst du dich trauen zu sagen, ja, ich riskiere jetzt vielleicht mal so meinen Ruf, weil sowas kann auch, glaube ich, ganz gut und gerne nach hinten losgehen, dass man da dann irgendwie ...
Doch dann irgendwie eine falsche Abbiegung beim Publikum dann irgendwie kriegt. Und ihn finde ich eben deswegen auch so gut besetzt, weil er irgendwie so ein bisschen wie Matt Damon, er hat ja nicht wirklich viel Mimik, aber das ist in dieser Rolle eigentlich haargenau richtig. Also, er zeigt keine Gefühle, er arbeitet das alles mit sich selber aus und gerade dadurch kriegst du es nicht mit und weißt nicht, ist da was dran, ist da nichts dran.
Also, man muss ja selber miträtseln und dann guckst du ihm immer wieder in seine Augen schlitzen und überlegst, ey, hat er das getan, hat er das nicht getan? Und deswegen ist er für mich da echt eine super gute Besetzung gewesen in dem Film.
Ja, er wirkt halt so ein bisschen verschlagen und so, man weiß nicht, ist jetzt kein Typ, dem man auf Anhieb traut, aber gleichzeitig führt das ja auch dazu, dass man sich als Zuschauer dann ja auch reflektieren muss, okay, verteufle ich den jetzt, weil er so ein bisschen der Täterbeschreibung entspricht, die man so vor Augen hat, oder geht man trotzdem unvor allem genommen irgendwie an die Sache ran?
Genau, vor allem ihm traut man ja auch am Anfang schon gar nicht zu, dass er irgendwie Kindergärtner ist. Und Mads Mikkelsen ist ja irgendwie so besetzt als der harte Hund, der auch mal Kniescheiben kaputt schlägt oder so.
Ja, aber das ist ja alles danach gekommen irgendwie. Also ich glaube auch Casino Royale und so war ja alles danach.
Echt?
Ja, ja. Also deswegen wundert mich deine Herleitung glaube ich auch, weil er so etabliert war, Mads Mikkelsen da noch nicht, glaube ich, als der Film rauskam.
Also ich glaube, der hat aber schon 95.000 Jahre Filme gemacht. vor und ein Ding gemacht hat. Mal gucken.
Ein paar Filme wird er gemacht haben davor, ja. Aber jetzt nicht, glaube ich, wahnsinnig präsent.
Naja, Valhalla Rising, das ist so ein Film, da muss man sich allein nur das Filmplakat angucken und denken, ach nee, okay, das ist ja gar nicht alles klar, nichts gesagt. Nee, aber hier, Quantum of Solace, ach nee, das war ...
Andi, hör einfach auf zu reden jetzt.
Nee, Casino Royale. Ja, Casino Royale. war 2006 und die jagd war 2012 an jahren sechs jahre das heißt ja ja ja okay mein der mann nimmt dann hat ja auch zurück vorher dieses hier nach der hochzeit adams äpfel king arthur hat damit gespielt dänische delikatessen das sind ja alles filme auch von anfang der 2000 in denen er schon mitgespielt hat bis er dann 2000 also das war ungefähr gefühlt sein 30 40 film den den er da gemacht hat. Also der war schon sehr... Präsent, denke ich mal.
Ja, dann nehme ich das zurück.
Okay, cool. Boah, mal gegen Micha Richtger. Yes!
Rot im Kalender anstreifen.
Human IMDB. Ja.
Die Jagd. Okay, dann Phil jetzt, dein finaler Pick.
Ja, ich habe, wie gesagt, restrukturiert und bin jetzt gespannt darauf, wahrscheinlich wirst du jetzt gleich sagen, Micha, das ist dein Top 1, eins, das ist jetzt das höchste und das beste Casting ever. Und da muss ich natürlich gleich wieder so ein bisschen... Worauf du dich verlassen kannst. Ja, ja, ganz genau. So. Aber ich stehe zu meinem Pick, weil das wirklich ein hervorragendes, passendes Casting ist. Und zwar ist das Jella Haase als Chantal in Fuck You Goethe.
Wo ich so...
Ich wusste es nicht. Aber tatsächlich, also auch da sind wir wieder bei dem Punkt. Also einerseits ist es das Argument, Also ich greife gerne die Argumentationen auf, die ich dir selber gerade noch als positiv rübergeschickt habe. Das war noch nicht mal geplant. Das war ein ernst gemeintes Lob und gar keine Rampe.
Egal, aber auf jeden Fall Jella Hase. Vorher jetzt glaube ich nicht so bekannt und seitdem sie in Fuck You Goethe dabei war, auf jeden Fall bekannter und dann auch immer hat sich davon auch emanzipieren können. Aber man weiß seit Fuck You Goethe, wer Jella Hase ist. Und auch dieses Chantal, dieses schnoddrige, dieses ist mir egal und dieses typische, dieses bitchy Mädel, der in der Pubertät sein, das strahlt sie auch aus.
Das spielt sie nicht nur, das strahlt sie auch aus und das funktioniert einfach unfassbar gut. Und auch da, auch wenn das natürlich eine andere Klasse als in Glorious Basterds ist, aber auch da das Argument, sie trägt diesen Film.
Das hätte echt jeder Anfang 20-Jährige machen können.
Ja.
Ja, das ist nicht irgendwie Jelle Hase hier irgendwie, hat der Rolle irgendwie nichts hinzugefügt, finde ich, was nicht wer anders auch hätte machen können.
Da sehe ich dann eher so ein gutes Casting in sowas wie Sonne und Beton, hier von Felix Lubrich, der Film, der ja dann viel tatsächlich mit Straßenkindern oder mit Ghetto-Kids da gearbeitet hat, also wo dann wirklich welche besetzt wurden, die jetzt keine Schauspielerfahrung haben. Und bei Jelle Hase, die hat...
Schauspielerfahrung gehabt, auch schon vorher, das muss man sagen. Also es ist jetzt nicht, dass die da unbelecktes, wie nennt sich das?
Ungeflecktes Blatt. Unbeflecktes Blatt.
Irgendwie sowas heißt das ja. Aber für mich, auch wenn der Film an sich bei weitem nicht gut ist, also darüber müssen wir nicht diskutieren, so ist die Performance von Jella Hasen, Fakio Goethe umso mehr herausragend.
Ach, also doch Schauspiel jetzt wieder?
Auch. Es spielt mit hinein, selbstverständlich. Aber auch die Aura, die sie umgibt und dieses schnoddrige, da bin ich der Meinung, also so übertrieben on point, also die Rolle ist ja, so wie alle Rollen in Faktio Goethe sind ja total übertrieben und dann auch für spitze getrieben, aber am Ende dann doch so auf den Punkt, dass du am Ende dann doch sagst, ja eigentlich, das ist nicht nur so ein Abziehbild und Klischeebild, sondern da ist auch was
Wahres dran, das kriegt sie einfach sehr gut rübergebracht. Was natürlich ein Zusammenspiel von Schauspiel und Drehbuch und gutem Casting ist.
Okay ja okay mein nummer eins pick er kann und stefan das ist so unglaublich, dieses assi so was so korrekt konkret alter so krass fällt wirklich das hat ja und hat es auf ein ganz neues Level gehoben. Wie spielt man sowas? Das kann nur der. Ich weiß nicht.
Ist das dein erster Platz? Ich habe das jetzt auch schon eingetragen.
Natürlich nicht.
Oh Mann, Phil.
Nee. Okay.
Pass auf, ich schreibe mir jetzt hier mal Jelle Hase auf.
Das ist gut, weil das ist mein Top-Pick auf Platz 1.
Okay, ja, ja, ironiefrei. Ich schreibe in Klammern ironiefrei.
Er meint das wirklich ernst. Ja, genau.
Ja, fuck you Goethe, so, okay, alles klar.
Schreib fuck you Goethe richtig, da sind das absichtlich falsch geschrieben.
Ich weiß, ich weiß.
Nicht, dass du es versehentlich richtig schreibst.
Ich hab's versehentlich richtig geschrieben.
Aber du bist so dumm, ey.
Ja, so dumm. Guck dich mal an.
Hör auf, man.
Na gut. Okay, pass auf, mein erster Platz.
Ja. Ja.
Du hast es gerade schon, du hast gerade schon meine Strategie erkannt.
Ich habe sie durchschaut. Erkannt, genau. Nicht erkannt, durchschaut.
Wo steht der Schauspieler? Wo steht der Schauspieler? Wer kann diese Rolle glaubwürdig spielen? Nicht nur sozusagen mit schauspielerischem Skill oder so, sondern wirklich aus einem inneren Gefühl heraus, aus einer inneren Überzeugung, wie auch immer, aus erlebten Erfahrungen schöpfen. Und da kann ich nicht anders, als bei Mickey Rourke in The Wrestler zu landen. Punkt. Sehr, sehr gut. Ich habe jetzt quasi die Argumentation vorweggenommen.
Nee, aber genau. Mickey Rourke spielt halt diesen abgehalfterten Wrestler, Wrestler, der mal eine große Nummer war, irgendwie in der Wrestling League und so. Die halt die Legende, so der Hulk Hogan irgendwie unter den Wrestlern. Und ja, ist halt so abgehalftert, lebt in so einem Trailer und kriegt irgendwie nichts auf die Kette und zerrüttet das Verhältnis mit seiner Tochter und überhaupt so.
Und da kommen jetzt halt eben zwei Sachen rein. Nein, das eine ist, dass Mickey Rourke halt bis zu diesem Film einfach null Relevanz mehr hatte in Hollywood, also gar nicht. Danach dann wieder so gecastet wurde für ein, zwei Sachen, aber dann wieder weg war vom Fenster. Und hinzu kommt auch als zusätzlicher Aspekt, anders als jetzt zum Beispiel bei dem John Travolta oder so, Mickey Rourke war einfach so unfassbar schön in den 90ern.
Also ich meine, der sieht ja aus wie der attraktivere Bruder von Bruce Willis. Ja, also so ein hübscher Mann, also es geht gar nicht.
In den 80ern.
In den 80ern, genau.
Okay, okay. Und dann, ja, ja.
Ja, ja.
In den 80ern.
Nee, nee, neuneinhalb Wochen. Ich rede neuneinhalb Wochen hier.
Ja, ja.
Also wirklich, da wird, also weißt du, ich würde ja in neuneinhalb Wochen würde ich direkt als Dritter mitspielen, aber ich würde auch allein mit Mickey Rourke mich mit der App verletzen. Ja, weißt du, also.
Kim, geh schon mal ins Bett. Genau.
Und dann kommt The Wrestler und der Typ sieht halt aus wie ein Pfund Zwiebelmett und du denkst dir so, krass, krass, da ist jemand wirklich tief gefallen und das kann nicht jeder machen, so eine Rolle zu spielen und Mickey Rourke ist einfach die perfekte Besetzung, besser kann man diesen Film nicht besetzen.
Ist immer noch auf meiner viel zu großen watchliste von der.
Fähigkeit zu sagen man es ist eine schande ist eine schande dass du den immer noch nicht gesehen hast obwohl ich den jetzt mehrmals in dieser sendung erwähnt habe wie.
Weit bist du denn mit der bild schwieriges ist Thema.
Ja, guck dir mal deine koreanischen Kinderfilme an.
Taxi-Fahrer.
Das hat doch kulturellen Wert. Mach das nicht schlechter. Auch das sind Filme.
Du machst das schon. Du gehst deinen Weg.
Bringt ja auch die Diversity in der Talk.
Eben, genau. Wäre ja langweilig, wenn wir alle nur The Wrestler die ganze Zeit gesehen hätten.
Ganz genau.
Na gut, jedenfalls das mein Nummer 1 Pick.
Andi, hast du The Wrestler gesehen. Würdest du Micha zustimmen?
Ja, der war schon gut, ne? Muss man sagen. Naja, also gerade auch so diese Herleitung mit dem, dass er ja nun auch ein gefallener Engel gewesen ist und da jetzt dann diese Rolle dann eben so verkörpert, weil er eben quasi die Rolle an sich ist, nur halt im Schauspielgenre und nicht im Wrestling-Genre. Das war schon eine gute Wahl, ja. Hat man ihm auf alle Fälle gut abgenommen. Und braucht er nicht viel Schauspielern.
Ja. genau okay so ja für gibt halt mehr mühe dann klappt vielleicht auch wenn das vielleicht auch spaß richtig die.
Hausaufgaben machen und dann.
Macht das spaß ja aber gut vielen dank vielen dank euch genau wir hören ganz.
Genau bis dahin.
