¶ Intro / Opening
Netto. Wir saufen und reden. Netto. Lebe einfach dein Leben. Netto.
Ist dein neuer Gott. Hier sind eure Götter. Hallo.
Mutti ist auch schon hier.
Hallo.
Mutti.
Und eine Göttin haben wir auch noch mit dabei. Hallo Lena.
Hey yo.
Yo, yo, yo. Die letzte Sendung in diesem Jahr. Also im Jahre 2024. Ich habe bei einer anderen Aufnahme für Nerdtalk gelernt, dass wir Zeitdokumente generieren. Und die müssen wir auch immer Zeit verstempeln. Es ist Dezember 2024, die letzte Sendung von Nerdtalk. Wir sind alle drei da, Lena.
Dieses Jahr.
Was hab ich denn gesagt?
Die letzte Sendung von Neutalk.
Nein, dieses Jahr. Oh Gott. Jetzt sind alle wach. Jetzt sind alle wach. Spätestens jetzt sind alle wach.
Genau, spätestens jetzt. Direkt bei der Bild, die Rechner alle heiß gelaufen. Und Leute, Schlagzeile.
Eie. Scheiß auch Olaf Schulz, Vertrauensfrage. Ich hab schon abgesucht.
Demnächst bei Spotify oder demnächst bei Deezer-Exclusive.
Ja, stimmt. Ihr wisst gar nicht, was da an Collabs alles im Hintergrund am Laufen ist.
Ja, die ganzen Anfragen, die wir immer abschütteln müssen. Ja, ganz genau.
In zehn Jahren gibt es dann so eine Reunion-Folge am besten noch.
Oh ja.
In zehn Jahren sitzen wir immer noch hier und sind irgendwie am Machen.
Das ist jetzt die letzte Sendung.
Ja, genau.
Nee, das.
Genau, nee, das, genau.
Dann könnte ich ja gleich schon mal für alle sagen, wer ist denn Lena, dass das eigentlich unsere Hauptsponsorin ist. Richtig. Für alle, die es nicht wissen, von der Krimi ja quasi die Hälfte unseres Vermögens.
Gefühls, Sugar Mama.
Was Bezos für die Washington Post ist, das ist Lena für Nerd Talk.
Ja, das stimmt. Die bestimmt, was hier gespielt wird.
Und die ist auch im Grund, dass wir keine Wahlempfehlung gegeben haben zur US-Präsidentschaft.
Genau, die hat gesagt, nee, lass das mal.
Nein, aber tatsächlich, bei Patreon und bei Steady kann man uns unterstützen und dann auch ab einem bestimmten Betrag uns auch regelmäßig Fragen stellen und Lena kauft sich regelmäßig hier ein, darf uns Fragen stellen und wir verbinden das einfach immer, dann kommt sie auch mal in einem Podcast mit rein. Der geneigte Nerd-Talk-Hörer und die Hörerin wissen das, kennen Lena schon und auch dieses Mal hat sie wieder Fragen vorbereitet. Hoffe ich doch,
hast du Fragen vorbereitet? Du hast Fragen vorbereitet.
Ja, natürlich.
Wir haben auch Filme vorbereitet.
Die wir nicht kennen.
Wir wissen nicht, was uns erwartet.
Ja, aber über Filme wollen wir auch reden.
Richtig, richtig. Was willst du denn so schnacken, lieber Micha?
Ich habe ganz viele aktuelle Filme mit dabei. Zum einen Hier, Heretic, also auch Hier-Tick. Und ich weiß nicht, ob man es schon verraten darf, den mit Abstand lächerlichsten Film, den ich dieses Jahr gesehen habe, Megalopolis.
Oh, oh, oh. Oh, oh, oh.
Mega low, Pullis, meinst du?
Mega sehr low. Mega low.
Ja, was hast du so mitgebracht, Lena?
Ich habe mitgebracht Will & Harper, den Film und die Serie Search Party, über die würde ich gerne sprechen. Und ich glaube, wir beide sprechen über Wild Robot.
Das ist wohl wahr. Das sind auch mein Filme, den ich gesehen habe. Ich habe mal wieder viel zu wenig gesehen. Aber The Wild Robot, oder auf Deutsch Der Wilde Roboter, den habe ich auch gesehen und dann werden wir beide uns da mal schön drüber austauschen. Andi, du hast auch eine lange Liste und ich bin mir, ich finde das interessant, dass hier schon so angekündigt wurde, das Low Light des Jahres so mit Megalopolis und bei dir ist ein Kinderfilm dazwischen, also das ist...
Kinderfilm würde ich jetzt nicht sagen. Und zwar Hallo Spencer, der Film. Das ist ja ein Filmprojekt von Jan Böhmermann. Also für alle, die das nicht mitgekriegt haben.
Ach doch, ja.
So Phil, looking at you. Und ansonsten habe ich viele, viele Serien geguckt. Also ich glaube, wenn man so die reine Laufzeit von allen Sachen sehen würde, werde ich wahrscheinlich heute zehnfach so viel sein wie ihr alle. Und zwar erzähle ich was über die Serien Eric und Davos auf Netflix oder Davos 1917. Und in der Speedround möchte ich noch ein bisschen was sagen zu Acht Samorden, zur vierten Staffel von Die Discounter, zu Citadel, Diana und zu Licht aus. viel gesehen.
Ja, hier einer.
Guckst du dir eigentlich auf normaler Geschwindigkeit an, Dio? Echt? Wow.
Respekt.
Wirklich.
Dafür guckt er sie, das erzählt er jetzt nicht auf dem Handy-Display oder sowas ganz bestimmt.
Ja gut, ansonsten schafft er das ja gar nicht. Achso, meinst du beim Scheißen oder so?
Das wollte ich, jetzt hast du das Bild. Du hast das Bild in den Raum gestellt.
Ja, hey. Hauptsache, man schafft was weg, ne?
Im wahrsten Sinn des Wortes.
¶ Neuer Stromberg Film in der Mache
Lass das mal den Papa machen. Speaking of, ich habe versucht, aber du hast es nicht aufgenommen. Vielleicht war es ja auch schlecht, die Überleitung.
Ja, aber auch keine. Aber eine News, mit der ich ja überhaupt nicht gerechnet habe dieses Jahr. Stromberg kriegt einen neuen Film. Ist ja unglaublich. 2025 kommt ein neuer Stromberg-Film. Dreharbeiten beginnen jetzt anscheinend. Erst Kino zu sehen, dann auf Prime und dann auf ProSieben. Ich nehme an, das ist so eine Co-Pro, wo alle mal irgendwie Geld reingeworfen haben.
Genau. Ja, freue ich mich sehr drüber. Ich war ja also nicht nur ein großer Fan der Stromberg-Serie, aber ich mochte tatsächlich den Kino von dem Ausseher. Den habt ihr ja bestimmt auch gesehen. So, jetzt kommt Andi wieder mit seiner Geschichte über den Busfahrer.
Geo-Schütte. Ultra.
Genau. Genau. Aber ich fand den sehr lustig, den Film auch. Und da bin ich sehr gespannt, wie die jetzt die Story weiterentwickeln. Weil Strumberg ist dann ja irgendwie ausgeschieden und wollte dann ja in die Politik gehen am Ende. Also mal gucken.
Ich habe da so leicht gemischte Gefühle. Ich auch.
Ja, man kann ja nur abwärts irgendwie.
Ja, und es schlägt so total rein in so eine extrem genervte Kerbe, die ich gerade fühle. Weil ich weiß nicht, ob ihr das geguckt habt, Aber ich habe Trailer gesehen von Forrest Gump Teil 2 nächstes Jahr und Fight Club Teil 2. Da bin ich da auf AI-Kram reingefallen.
Ich glaube, das ist ein AI-Fake. Also Forrest Gump Teil 2 wird es nicht geben, glaube ich.
Und Fight Club 2?
Nein.
Also ich habe mich da gefragt, wer da sowas braucht.
Ja, aber das sind KI-Sachen. Das ist bestimmt nicht echt. Aber ich verstehe das Gefühl schon. Und man hat so das Gefühl, okay, alles, was irgendwie noch mal so ein bisschen in die Nostalgiekerbe haut und so ein bisschen Kenze, Kenze, Kenze macht, wird halt gemacht so heutzutage. Und das ist halt so ein bisschen, jetzt gibt es halt noch einen Bob Dylan Biopic.
Ja, davon haben wir ja nur ein paar.
Genau. Und da denke ich mir so, okay. Also ich verstehe das Gefühl und gerade Stromberg, da ist die Fallhöhe natürlich auch extrem hoch. Weil Stromberg einfach eine sehr, wie sagt man, wie heißt es denn? Also eine devoted halt. So eine Fanbase hat, wo die Leute total besessen sind.
Genau, besessen, abgöttisch lieben, schon fast auch solche Ultras sind, so Stromberg-Ultras.
Und wenn du da jetzt halt einen Film raushaust, der nicht ansatzweise so geil ist, wie die Leute sich meinen, an die Serie zu erinnern oder an den vorhergehenden Film, der ja auch schon gemischte Rezensionen hatte, ja, dann kann ich mir schon vorstellen, dass das vielleicht nicht so gut ankommen wird.
Und ich glaube, genau das ist das Thema. Also Stromberg hatte seine Zeit, auch Christoph Maria Herbst hatte seine Zeit und das Thema Stromberg ist jetzt irgendwie auch, wenn da, also gerade weil da so ein Kultrum gemacht wurde, glaube ich, ist das Thema durch und das jetzt irgendwie nach wie vielen Jahren, wann kam der erste Stromberg-Film raus? Vor zehn Jahren oder sowas?
Schon länger her.
Die Serie ist ja schon 20 Jahre alt.
Genau. Ich glaube, man sieht das ja auch, keine Ahnung, hier an TV Total oder jetzt hier Stefan Raab mit seinem komischen RTL-Ding. Da versucht man irgendwelche sehr erfolgreichen Konzepte oder auch Filme an anderen Stellen neu aufzuwärmen und sie funktionieren einfach nicht, weil die Zeit sich weiterentwickelt, weil die Menschen sich weiterentwickeln. Oder irgendwie auch die Komik, weiß ich nicht. Ich glaube einfach die Geschichte von Stromberg als Figur ist auch ein Stück weit auserzählt.
Ja, ich glaube, das ist auch, man muss auch den Wertewandel so ein bisschen bedenken. Ich sage mal, Stromberg lebte damals ja auch teilweise davon, dass er sehr sexistisch war, den Frauen auf den Hintern geguckt und gefasst hat. Das war ja damals schon eher so, ja, und heutzutage habe ich das Gefühl, wenn sie das heute wieder machen würden, dann hätte das so dieses, ja, wir scheißen auf das, was Vogue ist.
Vogue ist doof, sondern wir machen das jetzt so. und irgendwie hätte das heutzutage einen anderen Zungenschlacht. Da muss ich irgendwie gleich an Stefan Raab denken, der vor kurzem gesungen hat, ich spreche Deutsch, ich spreche Deutsch. Kannst du machen, ist aber nicht mehr so witzig.
Auf der anderen Seite denke ich so, manchmal ist es ja sinnvoll, vielleicht auch eine nostalgische Perspektive einzunehmen oder eine Stimme aus der Vergangenheit auf irgendwas Neues drauf gucken zu lassen. Das kann ja was Witziges sein, was vielleicht auch Dinge leichter macht, Themen leicht anpackt oder so. Ich bin mir aber auch nicht so sicher, ob der Humor so wahnsinnig gut gealtert ist.
Ich habe das auch total abgefeiert damals, aber ich frage mich, ob man jetzt so die Stimme von Stromberg noch braucht, so in der heutigen Zeit.
Ja, da muss ich aber ein bisschen eine Lanze brechen, weil ich glaube, ihr tut Stromberg da ein bisschen Unrecht gerade, weil so der Humor damals, das war ja so ein bisschen sexistisch und so. Die Serie, also Stromberg ist ja quasi der OG Wokistan Typ so, weil quasi das, was die Serie ja gemacht hat, war ja schon damals Sachen wie Sexismus, Rassismus und all diese Sachen anzuprangern.
Da hat man natürlich drüber mitgelacht, war dann aber peinlich berührt, dass man eigentlich das witzig findet, was Stromberg sagt, obwohl man ja genau weiß, dass das nicht richtig ist und falsch ist. Das ist so darf er das.
Ne?
Genau, so darf er das, genau. So, aber eigentlich weiß man genau, Man kennt solche Leute in seinem privaten Umfeld, vielleicht auch in seinem Arbeitsumfeld, die so sind und da gibt man dann, oder hat man damals vielleicht oder heute auch, gibt man dann ja vielleicht auch keine Widerworte und so, weil da eine Hierarchie herrscht oder wie auch immer. Und ich könnte mir schon vorstellen, dass diese Art, wie Stromberg geschrieben ist und so, schon noch funktioniert heute.
Also, weil das hat damals, fand ich, halt auch sehr gut funktioniert, wo er da die Putzfrau belästigt und dann sozusagen aus dem Sexismus in den Rassismus rutscht und alle sich so denken, oi, oi, oi, oi, schwierig. Aber das, also, da wurden natürlich Lacher draus generiert, aber der Kontext ist ja das Entscheidende.
Ja, also einer meiner allerliebsten Stromberg-Jokes ist ja auch so einer, der sich auch so diesen Zeitenwandel bezieht, wo die Kantine irgendwie umgestaltet wird. Und dann sagt der Hausmeister, das wird jetzt eine Lounge. Ja, was ist eine Lounge? Ja, so wie früher, nur mit Sesseln. Ja, fand ich gut. Aber ich habe doch so ein bisschen Angst davor, was passiert, wenn sie jetzt da irgendwo eine Toilette für non-binäre und transidente Person machen. Und was passiert, wenn Stromberg davor steht?
Ob der Kommentar dann wirklich so passt, das weiß ich nicht.
Ja, weißt du, aber ich meine, ein bisschen Vertrauen in Ralf Hussmann und wie heißt der andere, also die Autoren und die Macher, die haben ja auch davor die Sachen schon sehr gut zu schreiben gewusst, also das waren ja sehr prekäre Themen, die da ja behandelt wurden und die wurden dann aber, also ich hatte nicht das Gefühl, dass es jetzt schlecht gealtert ist zuletzt.
Ich fand eher, im Gegenteil, ich finde, die Serie hat sich damals, also so von wegen, man sieht das ja immer so in so YouTube-Kommentaren unten, wo dann Leute so unter Little Britain Sachen posten, von wegen, heutzutage wird man sowas ja gar nicht mehr gemacht kriegen, so.
und ich denke mir so, ja, vielleicht war Stromberg vielleicht auch, die hat sich ja schon sehr viel getraut damals und vielleicht brauchen wir das ja, also vielleicht brauchen wir jetzt auch mal wieder eine Serie, die sich ein bisschen was traut, ohne jetzt eben so dieses, öh, alles woke und scheiße und so, sondern vielleicht einfach so ein bisschen ja, Education zu betreiben.
Ich hab ihn nicht gesehen, aber alter weißer Mann ist ja auch eine deutsche Produktion, die gerade im Kino ist und da wurde mir sogar der der Pressescreener vorgeschlagen und ich habe aktiv abgelehnt, weil ich einfach, mir den Trailer angeguckt habe und so dachte, okay, da wird, alles bedient und irgendwie kritisiert und dann versucht man daraus auch noch Komik zu generieren und wie gesagt, ich habe diesen Film weiter nicht gesehen,
bekomme aber durchaus mit, dass der deutlich tiefergehend ist und irgendwie auch, funktioniert im Jahre 2024 und der Trailer da einfach so ein bisschen dich auf eine falsche Fährte führt. Also es scheint irgendwie möglich zu sein. Von daher, ich verstehe deinen Gedanken schon. Halt aber weiterhin daran fest, dass die Figur Stromberg ihre Hochzeit hatte. Und, jetzt nicht mehr hat.
Ja, bleibt abzuwarten, sag ich mal.
Ich geb dem auch eine Chance. Ich geb dem eine Chance. Sollen sie schreiben? Hauptdarriboot.
Genau, also ich glaub, es wird so sein, der erste Trailer wird kommen, man wird sich denken, lol, wie witzig. Einfach mal im Kino gucken und dann können wir drüber reden. Aber ich glaub, der Trailer wird erstmal gut ankommen, glaub ich. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass man schon im Trailer dann sagen wird, uiuiuiui. Ich glaub, das geht in eine ganz falsche Richtung.
Wann kommt der Film raus?
Ja, angeblich Ende 25. Ich mein, er ist ja noch nicht gedreht, also von daher.
Ach so, der ist noch, ach so. So früh announced man. Mutig, mutig.
Guck, heute kam noch die Meldung, dass dritte und vierte Staffel von Silo announced sind, obwohl die zweite Staffel gerade mal angelaufen ist.
Von Sido?
Sido. Sido. Sido, genau, mein Blog.
Aber apropos nochmal, alter weißer Mann, ich hab den Trailer auch gesehen und war auch so cringe. Aber sogar unser geliebter Wolfgang M. Schmidt, Grüße gehen raus.
Also von dir besonders geliebt?
Ich mag ihn auch. Okay, so Lena. Lena weiß Bescheid.
Also manchmal, er hat Amelie zerrissen.
Ja, manchmal hat er auch komische. Ja, manchmal ist es auch meckern, nur um zu meckern. Aber manchmal ist es sehr gerechtfertigt. Und er hat alter weißer Mann sehr gelobt.
Ja, das wundere ich nicht.
Sehr erstaunlich. Sehr erstaunlich.
Allein wenn man sich sein Setting anguckt.
Ja, das stimmt. Ja, ja, nee, aber er ist ja schon keiner, der jetzt auch anti-woke ist oder so. Also zum einen ist er noch nicht wahnsinnig alt und so und ist ja schon einer, der sich auch so mit so Ökonomie und so Welt und Gesellschaft und so schon sehr aktiv auch beschäftigt. Also von daher.
Aber er ist ja schon eine alte Seele. Entschuldigung.
Ja, okay, das kann man wohl gelten lassen.
Ja.
¶ Film: Heretic
Nun gut.
Apropos alter weißer Mann.
Oh, jetzt kommt's.
Ja, ich habe einen Film gesehen, dessen Hauptrolle auch ein alter weißer Mann ist, nämlich Hugh Grant.
Oh Gott, ja.
Ja, genau. IMDB wird aufgerufen, höre ich gerade. Die Rede ist von Heretic. Habt ihr davon was gesehen, gehört? Trailer?
Trailer gesehen, ich bin gespannt.
Läuft der schon? Ja. Läuft der? Ja.
Oder? Also ja.
Oder lief schon? Weiß ich nicht. Können wir mal gucken.
Erscheinungsdatum 26. Dezember hier in Deutschland.
Ach, schau. Na da. Könnt ihr euch auf was gefasst machen? Ne, also Heretic ist ein Horrorfilm von A24. Und handelt davon, dass zwei sozusagen, wie heißen die denn so, nicht Missionarinnen, sondern so zwei so Mormonen-Mädels, die so von Haus zu Haus gehen und Leute in die Mormonen-Kirche reinholen wollen. Wie nennt man die denn? So wie Zeugen Jehovas, die den Wachtturmen. Missionare, ne?
Ja, ich glaube.
Die gehen so von Haus zu Haus und so und wollen Leute dazu bewegen, in die mormonische Gemeinde einzutreten. Und dann landen die bei dem Haus von Hugh Grant, also Mr. Reed, der ein bisschen seltsam drauf ist, aber eigentlich ganz nett. Also so ein bisschen diesen Vibe von Christoph Waltz in Glorious Bastards fährt.
Also wo man so denkt, oh, so oberflächlich betrachtet, so ein Gentleman und so ein, weißt du, so ein Kavalier der alten Schule und dann aber irgendwie bekommt dich so dieses Gefühl, so dass du irgendwie dem nicht ganz trauen kannst und dass der irgendwie eigentlich so teuflisch ist.
Na, auf jeden Fall lädt er diese Mädels zu sich ein, die auch erstmal sehr vorsichtig sind, da überhaupt in das Haus zu kommen, weil es muss nämlich noch eine weitere Frau anwesend sein, damit das überhaupt okay ist von deren Glauben aus, dass die sich da hinsetzen und ihm irgendwie von der mormonischen Gemeinschaft erzählen und so. So, und dann stellt sich aber, also er so, ja, ja, meine Frau backt gerade irgendwie einen Kuchen und so.
Und dann stellt sich aber heraus, also erstens backt diese Frau keinen Kuchen, zweitens gibt es diese Frau anscheinend auch gar nicht. Und der hat die jetzt hier irgendwie vor irgendeinem Vorwand in dieses Haus gelockt. Und zu einem sozusagen, ja, Überfluss oder damit es noch schlimmer kommt, merken die auch, dass das Haus jetzt auch abgesperrt ist und die kommen auch nicht wieder raus. und werden quasi gezwungen,
Oder hast du es gezwungen? Also so ist es gar nicht. Hugh Grant sozusagen oder Mr. Reed lädt die sehr freundlich dazu ein, sich sozusagen auf so eine Erkundungsreise einzulassen und ihren eigenen Glauben ein bisschen zu hinterfragen und zu konfrontieren und so. Und das passiert so, dass er die halt in so ein Hinterzimmer dann irgendwann führt in dem Haus. Da sind dann zwei Türen. Auf der einen steht Belief, auf der anderen steht Disbelief.
Und er ist sozusagen sehr gebildet theologisch. Also er challenged das, was sie glauben und warum sie es glauben und auch der sozusagen Glaubensbullshit, die ihm versuchen zu verklickern.
Ja, und viel mehr möchte ich jetzt gar nicht dazu sagen. Also die Challenge besteht quasi darin, wie kommen die jetzt aus diesem Haus wieder raus, lebendig, weil Hugh Grants Charakter offensichtlich einen an der Waffel hat und auch so Serienkiller, Serienkiller so Brillen trägt und so und man so das Gefühl hat, es ist sehr unangenehm hier alles gerade und so. Und der Reiz, aber das Ganze kommt daher, also aus Hugh Grant's Performance
und wie das Drehbuch geschrieben ist. Also das Drehbuch ist wirklich sehr gut geschrieben. Ich habe mich da sehr unterhalten gefühlt, weil das so ein Horrorfilm mit einem Anspruch ist. Also am Ende des Films merkt man irgendwann, okay, es ist am Ende auch nur ein Horrorfilm. Also der wird dich jetzt nicht, der wird jetzt seine Sicht auf die Welt nicht grundlegend verändern.
Aber quasi ein Drehbuch zu schreiben, das sich mit Glauben auseinandersetzt und das Ganze in so ein Horrorsetting zu packen, wo halt der Hauptcharakter so gut gespielt wird von Hugh Grant wo man eben so das Gefühl hat, boah, das ist so ein netter Typ aber ich merke, wenn ich jetzt irgendwas falsch mache, dann war es das einfach dann sterbe ich jetzt hier in diesem Haus gleich und so und diese Spannung, die dieser Film die ganze Zeit aufrecht erhält ist schon sehr sehenswert und
ich würde den Film grundsätzlich sehr weiterempfehlen viele Leute, habe ich mitbekommen, waren ein bisschen enttäuscht von dem Ende. Ich auch ein bisschen, aber ich muss halt auch dazu sagen, deswegen habe ich das eben so betont, es ist halt auch nur, quote on quote, ein Horrorfilm. Also wenn ihr jetzt Hereditary gemocht habt oder The Witch oder alles, was halt A24 so gemacht hat, dann fällt dieser Film einfach exakt in die gleiche Kerbe.
Und für mich hat er super funktioniert, ich mochte den sehr.
Das war jetzt einmal Braindump sozusagen.
Genau, einmal alles komplett abgeladen.
Ist die Message des Films, dass wenn man Glauben kritisiert, ein Verrückter ist?
Nee, überhaupt nicht. Nee, überhaupt nicht. Also die Message ist so, Religion kann, muss nicht, jeder nach seiner Fasson. Also Religion kann sozusagen sehr viel Gutes irgendwie mit sich bringen, kann aber auch sehr viel Schlechtes mit sich bringen. Und vor allem geht es vielleicht auch gar nicht so sehr um Religion, sondern um das eigene Wertesystem und das Glaubenssystem und wann wird man eigentlich schnell zu einem Heuchler und so und all solche Sachen.
Also ich war sehr angetan davon, wie der Film das schafft, eben so ein Thema, was jetzt nicht gerade Edge of your Seat Entertainment vielleicht ist, so gut zu inszenieren, dass man eigentlich die ganze Zeit so das Gefühl hat, oh, oh, oh, oh, oh, hier brennt die Bude gleich.
Das klingt sehr interessant. Ich öffne mich nämlich gerade dem Horror-Genre, muss ich sagen, und bisher, ich musste nämlich so an andere Glaubenskritik-Filme denken und da sind mir halt irgendwie nur sehr alberne eingefallen, so lebendes Brian oder Dogma oder so. Vielleicht ist das ja im Horror-Genre so ein bisschen, ich sag mal, weiter verbreitet. Denke ich mir mal, dass da irgendwie, glaube ich, sicherlich eine große Rolle spielt.
Deswegen bin ich sehr gespannt auf den Film tatsächlich und auch Hugh Grant in dieser Rolle zu sehen, weil er sich ja wohl scheinbar sehr wohl fühlt in seiner Bösewicht.
Ich glaube, also ich glaube, Hugh Grant entdeckt gerade so ein bisschen sein, also wie er jetzt, oder eigentlich hat er das schon vollzogen, von diesem britischen, charmanten, nicht unbedingt schönen, aber sehr charismatischen Mann zu so einem verschlagenen, komischen Weirdo. und ich mag diese Transition total, die er so durchlebt.
Das hast du ja schon in Paddington gesehen und jetzt halt hier und auch hier in diesem Unfrosted-Film von Jerry Seinfeld hat er halt Frosty den Tiger gespielt und man dachte so what the fuck und hier ist das einfach Perfektion.
Also du merkst auch richtig, dass er richtig Bock hat, also dass er diese Rolle auch echt gern spielt und Hugh Grant auch wirklich so die Idealbesetzung ist, weil eben dadurch, dass man ihn so kennt als so einen wahnsinnig charmanten, charismatischen Typ, passt er hier halt super rein. Also wie er diese Mädels ins Haus holt und denen so ein super gutes Gefühl gibt, dass hier alles in Ordnung ist und überhaupt. Und am Ende ist es halt scheiße. So ist gar nichts in Ordnung.
Das macht er halt wirklich sehr, sehr gut. Hat mich so ein bisschen erinnert an, wobei da war der Charakter von Anfang an so ein bisschen creepy und weird, aber so ein bisschen an Robin Williams in One Hour Photo. Wo er diesen Foto Heini da spielt in dem Einkaufszentrum.
Genau, also so ein bisschen ist das so. Also dass man so jemanden besetzt, der eigentlich sehr positiv behaftet ist Auf so eine Rolle, die wirklich sehr zwielichtig und sehr fragwürdig ist und die möglicherweise sehr finstere Motive verfolgt.
Nominiert für bester Schauspieler in einem Musical oder Comedy bei den Golden Globes. Ich weiß nicht, wie diese Kategorie entstanden ist. Best Actor in a Motion Picture, Musical or Comedy.
Ja, aber nicht für Heretic.
Hugh Grant für Heretic. Doch.
Was?
Ich habe extra nochmal von der Deutschen auf die englische Wikipedia gewechselt, um das nochmal nachzuschlagen. Es ist so, Golden Globe nominiert Best Actor in a Motion Picture Musical or Comedy. Vielleicht gibt es keine andere Kategorie.
Sorry, Phil, aber der Link, den du da jetzt gerade verlinkt hast, der passt ja gar nicht dazu.
Nee, das ist was, was ich gemacht habe. Da wollte ich noch was zu sagen.
Ach so, okay, verstehe, verstehe. Okay, ja dann Andi, dann sag doch einfach.
Ja, weil wir gerade hier von Hugh Grant sprechen, wollte ich fragen, ob ihr denn seine Laudatio auf Richard Curtis gesehen habt. Der hat beim 15th Governors Award den Ehren-Oscar für das Lebenswerk an Richard Curtis verleihen dürfen, der ja solche Sachen wie Notting Hill gemacht hat, die ja letztlich an Hugh Grant auch bekannt gemacht haben. und das sind sehr charmante sieben Minuten, in denen er Richard Curtis einen Dummkopf, ein Arschloch und so weiter nimmt, aber mit sehr viel Liebe.
Also wirklich sehr, sehr sehenswert. Sollten wir mal verlinken. Wollte ich nur mal sagen.
Der aus den Zweiber Tony Curtis, ne?
Genau, richtig. Richard Curtis hat hier noch den Gild und so weiter.
Ja, ja, okay, verstehe.
Werde ich mir definitiv angucken. Ich habe nämlich mein Guilty Pleasure entdeckt. Und zwar sind das ja sowieso schon Kennedy Center Honors. Aber so grundsätzlich Hier habe ich die American Film Industry Awards für mich entdeckt, diese Affi-Geschichten. Dieses Jahr wurde, glaube ich, Nicole Kidman ausgezeichnet und da sind dann Schauspiel-Kolleginnen, die dann da über die Leute natürlich toll reden, unter anderem Meryl Streep.
Und es ist ja große Emotionen, ganz viel Nostalgie, fantastisch, ganz fantastisch. Also das werde ich mir definitiv auch geben.
Und aber die Dings, also ich meine, das ist ein No-Brainer, aber die Moderation von, wie heißt er noch? Man, jetzt fällt mir der Name nicht ein. Ricky Gervais. Ja, genau, Ricky Gervais bei den Globes, oder was? Oh, mein Gott, die Globes.
Oh ja.
Ui, ui, ui, ui, ui. Einmal im Jahr muss das. Einmal im Jahr gucke ich mir das an und denke mir so, alter Falter, das ist noch schlimmer, als ich es in Erinnerung hatte.
Ja, tut weh.
Ja, wirklich. Jedes Mal aufs Neue. Naja, auf jeden Fall, Heretic, von mir eine Empfehlung. Wenn der in Deutschland im Kino kommt, dann schaut den euch durchaus an. Erwartet jetzt auch nicht zu viel. Also ich meine, wie gesagt, es ist jetzt auch nur ein Horrorfilm. Und sozusagen, er wählt dann auch viele Entscheidungen, die halt eben so ins Hore-Genre passen, aber nichtsdestotrotz war ich wirklich sehr gut unterhalten und das Drehbuch und das Schauspiel trägt diesen Film auf jeden Fall.
26. Dezember 2024, Start in Deutschland.
Einser.
¶ Serie: Eric
Kommen wir zu Eric. Oder kommen wir zu Andy, je nachdem.
Ja, ja. Eric, ihr habt das ja gesehen, wir haben sehr viele Serien geguckt und inzwischen hat man das Gefühl, man hat alles leer genetflict. Und als wir dann mal so durchgeskippt haben, habe ich gesehen, ach Mensch, komm, da spielt Benedict Cumberbatch mit, den mag meine Frau dann, lass uns mal Eric gucken. Ja, stellt sich raus. Ja, ja. Es ist eine Serie mit Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle.
Er spielt hier nicht Eric, sondern einen Produzenten und einen Erfinder, der quasi im New York der 80er Jahre das Pendant zur Sesamstraße erfunden hat. Also auch so eine Puppenshow mit ganz vielen Handpuppen. Und er ist der, der das Ganze zum Erfolg gebracht hat. Alles seine Ideen. Das Studio ist quasi auf ihn angewiesen. Aber irgendwie wollen sie ihn dann doch loswerden, weil er ein komplettes menschliches Arschloch ist.
Also ich hatte da sehr starke Sherlock-Holmes-Vibes und hab dann gedacht, ja, Benedict Cumberbatch spielt eigentlich immer irgendwie so die Unsympathen, sei es jetzt in Sherlock, da war er ja so ein bisschen so von wegen so verächtlich auf die dummen normalen Menschen. Dann in Star Trek hat er Khan gespielt, den Bösewicht, Doctor Strange, da ist der Name auch Programm und hier übertrifft er sich dann also wirklich selber.
Er ist sowas von sich selbst überzeugt und so ein arrogantes Arschloch, das sich dann auch mit seiner Frau super lautstark streitet. Auf alle Fälle irgendwann während eines solchen Streites oder nach einem solchen Streit geht sein Kind alleine zur Schule und verschwindet.
Und dann ist natürlich die Panik groß, die Eltern machen sich gegenseitig Vorwürfe und keiner weiß, wo das Kind ist und das Ganze ist eine Serie, wo es dann darum geht, wo ist dieses Kind, denn in der Gegend, wo dieses Kind in New York verschwunden ist, ist elf Monate vorher schon mal ein Kind verschwunden. Ja, und jetzt kann man natürlich überlegen, ob das irgendwie miteinander zusammenhängt, ja oder nein.
Und Eric, der namensgebende Eric, ist eine Fantasiefigur, die sich dieser verschwundene Sohn ausgedacht hat. Und der Papa denkt sich, oh, wenn ich diesen Eric als Figur in unsere Show bringe, in quasi die Sesamstraße, dann taucht mein Kind wieder auf, weil er dann sieht, dass ich seine Ideen toll finde und akzeptiere.
Ist ja alles soweit schön und gut, aber das Ende von der ersten Folge, denke ich, kann man ruhig spoilern, weil das war so ein Moment, wo ich schon fast an die Decke ging, weil ich dachte, wollt ihr mich verarschen? Also die ganze Zeit wirklich knallhart, du siehst, wie sie sich streiten, die Fetzen fliegen und so weiter und so fort. Am Ende der ersten Folge, Cumberbatch liegt auf dem Bett, ist total verzweifelt, weiß nicht, wo sein Sohn ist.
Auf einmal wird er von einem großen Monster, dem namentlich Eric, angestupst. Und auf einmal steht da so eine Art quasi, Monster im Samsung-Format mit eben so einem Flukati-Pelz vor ihm und du denkst, oh jetzt, jetzt dreht das so ein bisschen ab. So von wegen, jetzt hat er irgendwie sein Monster, das gemeinsam mit ihm jetzt auf die Suche nach seinem Kind geht. Aber sie kriegen das tatsächlich noch relativ gut gedreht.
Also der kommt im Hintergrund immer so ein bisschen vor, der spricht wie so ein kleiner böser Engel auf der Schulter immer so ein bisschen auf ihn ein. Aber es ist halt nicht so, dass die beiden sich jetzt Hand in Hand auf Wanderschaft machen, um ihren Sohn dazu suchen.
Also es geht insbesondere um Cumberbatch, wir sehen weniger den Jungen oder irgendwie so etwas und wir sehen auch nicht die Beziehung zwischen den beiden, also Beziehung zwischen Cumberbatch und seiner Frau, sondern es geht ganz viel um Cumberbatch und Eric.
Ja, es geht schon auch um die Beziehung zu seiner Frau. Es geht auch darum, dass er dann aus seiner eigenen Firma rausgekantet werden soll, weil er eben so ein großes Arschloch ist. So nach dem Motto, hier die Idee von dieser tollen großen Comicfigur Eric, die nehmen wir noch, aber dich schmeißen wir danach dann raus. Und das ist so alles so ein Geflecht.
Dann hat er natürlich wieder schlechte Laune, streitet mit seiner Frau, die will mit ihm nichts mehr zu tun haben, hat vielleicht sogar auch schon wen anders, an denen sich dann vielleicht voller Hoffnung hängt. Und die Ehe steht auf der Kippe und ja, das ist also schon sehr problemverladen, sage ich mal. Aber es hat durchaus Spaß gemacht, sich das anzugucken.
Vor allem, wenn Eric kam in seinem Samsung-Flockati-Kostüm.
Ja, nee, das hätte ich jetzt nicht gebraucht, aber es ist schon ganz okay eingebaut. Also einmal hast du den Eric, der dann wirklich da in dieser Sesamstraße mitspielt. Und auf der anderen Seite diesen Eric, der ihm quasi als Teufelchen auf der Schulter sitzt und immer sagt, hey, du bist doch ein Arschloch, jetzt schrei doch die Leute hier nicht so an. Solche Sachen. aber in wohl dosiert und nicht überdosiert, dass man dann denkt, oh jetzt ist hier irgendwie so eine Flucati-Belz die Hauptfigur.
Kann man gucken. Interessant.
Interessant. Wo?
Bei Netflix.
Netflix, genau. Nicht zugehört.
Ich habe sie auch gesehen. Das ist aber lange her. Deswegen habe ich gerade so reingeschrien, als du das zusammengefasst hast. Ich versuche mich gerade daran zu erinnern, was ich darüber dachte. Ich habe mich, glaube ich, gefragt, ob Benedikt Kambabetsch die richtige Besetzung war.
ich versuche mich gerade daran zu erinnern oder ob ich das irgendwie abgefahren fand, dass er so einen, abgefuckten Arschloch Typen spielt, der auch so richtig ist ja auch alkoholkrank und so, ob das so gepasst hat ob ich ihm das so abgenommen habe, weiß ich nicht mich hat dieses Monster auch gestört am Anfang, jetzt so reinigend, sehr spannender, sehr ernstes Thema, sehr, weiß ich nicht eine Reflexion vielleicht in seiner Vaterrolle oder so Aber das
haben die wirklich tatsächlich, da haben die echt die Kurve nochmal gekriegt. Aber für mich war das Ende, glaube ich. Das war mir zu aufgetrustet.
Aber ist sie dann abgeschlossen, die Serie?
Ja.
Achso, ist eine Miniserie, ja.
Genau, richtig.
Aber kann man gucken. Also, ja, ja.
Also, was noch dazu kommt, eine Person, die auch sehr häufig vorkommt, ist der leitende Ermittler. Ein schwarzer NYPD-Cop, der nicht nur schwarz ist, sondern dazu auch noch homosexuell. und was das so Mitte der 80er Jahre gerade nach Bekanntwerden von Aids für so eine Person bedeutet, kann man sich dann auch vorstellen und das wird, finde ich, auch ganz gut thematisiert.
Also auf die ganzen Probleme, die die Familie sowieso schon on top hat und dass das Kind weg ist, kriegst du noch ein paar andere Leute, die auch einen großen Berg an Problemen haben. Also es ist eine sehr problembeladene Serie, da muss man schon Bock drauf haben.
Glaube ich.
Also weit weg von Feelgood-Movie.
Ja.
Ja.
Okay. Netflix. Verstanden. Danke dir.
Aber so eine bedingungslose Empfehlung ist es jetzt irgendwie nicht.
Ja, ne?
Also irgendwie, ich spüre die Zurückhaltung.
Ja, es ist schon okay, aber wenn du mich jetzt fragst, welche Serie müsste man jetzt unbedingt gesehen haben, wäre es vermutlich nicht die Serie. Nichts, was in der Jahresendliste denn irgendwann mal vorkommen würde.
Die wir heute auch noch machen. Ja, geil.
Ja.
Na gut. Lena, du hast uns auch was mitgebracht.
¶ Serie: Search Party
Ja, womit soll ich denn anfangen? Soll ich auch mal eine Serie denn direkt?
Search Party. Genau, stimmt, du hast ja unseren Konzeptzettel nicht geteilt. Das hätten wir vielleicht vorher machen können. Jetzt ist, ja, nee, Search Party, das darfst du mal mit uns teilen.
Warte, ich schick das Lena mal. Habt ihr von dieser Serie gehört?
Nein.
Kurze Frage in die Runde?
Nee.
Ich auch nicht. Und dann muss sie. cool, mir wurde sie gezeigt von meinem Film Serien Nerd Nachbarn und ich bin sowas von geflasht also ich glaube wir haben hier fast uns Nächte um die Ohren geschlagen weil man diese Serie nicht aufhören kann zu gucken und ich frage mich warum die so unter dem Radar gelaufen ist es ist eine HBO Max Serie steht hier gerade so sehe ich jetzt so nebenbei bei IMDb.
Und es geht um sehr vier egozentrische Mitzwanziger, also Millennials eigentlich und zwar so die schlimmste die schlimmste Form und jeder hat so sein Päckchen zu tragen, sein schlimmes Millennial-Päckchen und sie verstricken sich irgendwie in so ein ganz ominöses, Hier steht jetzt Geheimnis, also sie folgen einer Spur. Ich kann dazu gar nicht so viel sagen, weil diese Serie platzt vor Plottwists, die man sich nicht, also mir ist regelmäßig die Kinnlade runtergefallen.
Sie folgen also einer Spur und dann artet das völlig aus in einer, also ich kann es nicht beschreiben, es ist eine Mischung aus Crime, aber auch Komödie, Satire, es ist hochpsychologisch, es ist Drama, es ist irgendwie, es hat was Mystisches und über allem stehen halt diese schwer auszuhaltenden, sehr egozentrischen Personen in so unserem Alter.
vielleicht oder einen Ticken jünger, über die man einfach nur lachen kann, aber irgendwie bleibt einem das Lachen auch im Halse stecken, weil man sich dann doch so ein bisschen selber da drin erkennt und denkt, oh, seid ihr eklig. Es ist eine ganz, ganz, ganz großartige Geschichte.
Aber spielt da irgendwer Bekanntes mit? Also, weil es ist ja eine Serie, hast du gesagt, ne?
Genau, es ist eine Serie und die Hauptbesetzung ist Aliyah Sharkat, glaube ich. Die kennt man aus Arrested Development. Das ist diese Cousine von von, wie hieß er denn noch? Ach, muss ich nachreichen. Also die Alia Shawkett müsste man, genau, ich muss es nachreichen, die müsste man kennen, sozusagen aus dieser Serie und die macht es großartig.
Also wie gesagt, ich weiß noch nicht so ganz genau, warum die so unterm Radar gelaufen ist und der Cast, der dazukommt, neben den John Reynolds und John Early, die ich noch nie gehört habe, ehrlich gesagt, ist absolut abgefahren. Also wir reden da von Susan Surrenton oder Jeff Goldblum oder sonstige Größen, die da irgendwie ihre Auftritte haben. Alles in allem, ich bin so euphorisch verzückt und habe lange nicht mehr so eine Party als Serie gesehen. Das ist unfassbar. Fragen.
Ja, ich habe irgendwie immer noch nicht verstanden, worum es geht.
Ich auch nicht. Also es hört sich einfach nach so einem Zustand an und nicht nach einer Narration.
Oder nach ein paar Leute in Hollywood kennen sich und machen ein gemeinsames Projekt.
Ja, so ein bisschen. Also ich habe mich jetzt ein bisschen euphorisch verrannt. Also letztendlich geht die Handlung darum, vier Freunde, ein Mädel verschwindet. Und die Hauptperson ist so ein bisschen, naja, wie alle Millennials irgendwie lost in ihrem Leben und verliert sich in dieser Suche nach der verlorenen Person, nach dem verlorenen Mädel und geht so einer Spur nach dem anderen nach.
Man hat so das Gefühl, die ist so jetzt auf so einem True-Crime-Trip irgendwie durch New York und holt sich dann immer ihre Freunde dazu, die eigentlich gar nicht mitmachen wollen, aber irgendwie ihr dann doch helfen und in unserem Spannungsfeld sind zwischen, ach, eigentlich möchte ich auch was Abgefahrenes, Spannendes in meinem Leben und wir haben dich ja lieb und irgendwie sind wir Wahlfamilie.
und da verlieren sie sich irgendwie drin und da verliert sich auch so ein bisschen vielleicht diese Erzählung oder Zusammenfassung, weil dann wie gesagt ein Plottwist nach dem anderen kommt und diese Suche nach dieser verschwundenen Person ja eigentlich in so einem krassen Selbsttrip ausartet, kann man sagen. Hat das ein bisschen mehr geholfen?
Ein bisschen. Not really.
Ich bleibe dabei, es ist ein Zustand, diese Serie. Du musst sie wahrscheinlich erleben, um sie zu spüren.
Wie Tenet.
Da kann man die reingucken.
Aber so haut die auch rein. Ich weiß nicht, ich habe sie bei meinem Nachbarn geguckt. Ich weiß gar nicht, wo man die gucken hat. Ich glaube, man kann sie bei Prime kaufen.
Bei Prime kaufen und bei Apple TV steht auch aktuell drei Staffeln verfügbar. Aber ich nehme an, wahrscheinlich auch zum Kauf. Und bei Google Play, das sind so die drei. Würde erklären, warum es so unterm Radar ist. Eine HBO-Serie wäre dann wahrscheinlich eher was für Wow, was dann in Deutschland auch nicht so viele nutzen, vermute ich mal. Wäre so mein Erklärungsansatz.
Ja, ja, kann ich, ja. Und naja, und die Gesichter, die Hauptfiguren sind vielleicht jetzt auch nicht so ultra bekannt. Das hat ja nicht jeder Arrested Development gesehen oder so. Ich kann es nur empfehlen, weil das wirklich echt irre ist. Punkt.
Genau dafür gibt es ja Nerd Talk. So, hier mal die ganzen Perlen hier rauskramen.
Aber was ist denn echt irre daran?
Spürst du nicht die Euphorie von Lena? Ja, aber warum?
Also pitch me, come on.
Ja, sie hat doch schon gepitcht.
Ja, weiß ich nicht. Irgendwie spüre ich es nicht.
Okay, also, Was abgefahren daran ist, ist identifizierst du dich als Millennial zum Beispiel?
Voll.
Oder als irgendeine Generation irgendwas?
Ja, voll Millennial.
Genau, so.
100 Pro.
Und also erstmal allein diese Thematik der Serie, dass sie sich damit auseinandersetzt und ich sag mal, das so sehr überspitzt und satirisch, wie sag ich mal, mit einem schwarzen Humor sozusagen thematisiert, spricht einen schon sehr an.
Okay, es klingt ein bisschen wie Master of None. Hast du die geschaut auf Netflix? Ah, ich hab sie nicht geguckt, Ich glaube, ich weiß.
Was du meinst. Ja.
Ah ja, ja. Okay, weil das ist für mich auch so ein Ding eigentlich, wo so herummeandernde Millennials, die nicht genau wissen, was sie mit Mitte 30 eigentlich machen wollen in der Großstadt... Und dann kommen lauter Gastauftritte vorbei.
Dann gibt es auch noch How I Met Your Mother.
Ja, klingt ähnlich. Genau, aber How I Met Your Mother ist natürlich sehr sitcom.
Mit 30er Meandern durch die Großstadt und nicht wissen, was sie machen sollen. Have you met Ted?
Es ist ein bisschen schwierig, das zu erklären, wie ihr merkt. Ich bin ein bisschen am Schwimmen, aber das liegt auch daran, dass es, wie gesagt, so viele, Plottwists in dieser Erzählung gibt und ich möchte keinen verraten, aber letztendlich ist es eigentlich eine True-Crime-Serie, die satirisch aufgearbeitet ist, um das ganz doll runterzubrechen.
Hast du eine ganz grobe Episode oder irgendwie so, wo du sagst, also Leute, bis hierhin solltet ihr euch das angucken und dann habt ihr irgendwie den Vibe dieser Serie verstanden. Wenn es euch kickt, bleibt dran, aber wenn ihr bis dahin noch nicht gehuckt seid, dann lasst es im Zweifel auch. aber holt euch das Feeling und zwar das Feeling spürt ihr bis Staffel 1 Episode 4 oder eben auch nicht. Gibt es sowas?
Spätestens in der zweiten Episode.
Siehste.
Ich wollte schon sagen, ich will jetzt hier kein, bitte bleib wenigstens bis zur dritten Staffel dran, wie wir bei Break in Bed hören.
Nee, wirklich nicht. Heutzutage mit so einer Serie kannst du auch nicht ankommen. Von wegen, nee, nee, ab Staffel 3 wird die wirklich gut. Ganz ehrlich, die meisten Serien kriegen heutzutage nicht mal drei Staffeln.
Das macht die auch gut, weil sie mit dieser verkürzten Aufmerksamkeit Spanne einfach arbeitet. Das sind, wie sagst du immer, so schön snackable Folgen. Die sind 20 Minuten lang. Und also wirklich zieht euch die rein. Oder wenigstens die erste Folge und vielleicht auch die zweite und dann kauft ihr euch sowieso die ganze Serie.
Wie die nicht beim Wort. Na gut.
Das war jetzt ein bisschen wild.
Stimmt, weil ansonsten in diesem Podcast immer alles strukturiert und seriös ist. Hast du recht.
¶ Lenas Fragen: Welchen Skill wolltet ihr euch nach einem Film aneignen?
Naja, Lena, hau doch mal eine Frage raus. Wie wäre es denn damit?
Oh ja, oh Gott. Alles klar. Und zwar habe ich mir überlegt, gibt es einen Skill, den ihr nach dem Schauen eines Films erlernen wolltet oder sogar habt?
Uff, oh mein Gott.
Warte mal. Ja, lass mich mal überlegen, ja.
So, also nochmal, wir haben einen Film oder eine Serie geguckt, da haben wir einen Skill gesehen und den wollen wir haben.
Ja, richtig.
Oder waren bestrebt, den zu bekommen.
Ihr habt Julie und Julia geguckt und wolltet unbedingt kochen.
Ja.
Wie im Fernsehen.
Ja, ich hab Kaulitz und Kaulitz gesehen und wollte kein Reich sein. Ja, da muss ich jetzt kurz mal nachdenken noch.
Ich will jetzt nicht Julia Kiste Kuck hier ins Feld führen. Das wäre doof. Kriege ich wieder von Micha auf dem Deckel.
Ja gut, du, ich wollte ja Arrival ins Feld führen.
Ich wollte mit Alien sprechen.
Ja. Genau.
Ich habe schon mal Klingonisch gelernt.
Ich muss jetzt, du lachst, ich habe ein Klingonisch-Wörterbuch in der Schublade. Juchas Schokolade. Habe ich geschenkt bekommen, aber.
Es gab mal einen Film, Crossroads, mit Ralf Macchio. Falls ihr noch einer kennt.
Wie ist das denn? Das ist der Britney Spears Film.
Nee. Nee, ist bekannt als Karate-Kit. Und der hat dann mal einen Film gemacht, Crossroads. Da spielt er einen Gitarristen. Und irgendwie im Laufe des Films macht er dann ein Gitarrenduell mit dem Teufel. Damals gespielt von Steve Vey. Einer echten Koryphäer auf der E-Gitarre. Und ich weiß nicht, ob ich damals schon Gitarre gespielt habe oder danach anfangen wollte.
Auf alle Fälle ist das so einer der Momente, wo ich dann denke, Oder es hat mich einfach nur dazu motiviert, härter dran zu bleiben und noch mehr zu üben. Also dieses habe ich damals als sehr legendär empfunden.
Ja und?
Dieses finale Duell mit dem Teufel. Ja, ich kann die Klampfe hierher holen.
Vielleicht spiel mal was. Ja bitte, spiel mal was.
Ihr steht unten im Wohnzimmer, sorry.
Ausreden. So ein Pech aber auch. So ein Pech aber auch, das gibt es ja nicht.
Das wollt ihr nicht.
Ja, ich, irgendwas, vielleicht komme ich noch drauf, aber wo ich zumindest auch solche Erlebnisse hatte, also wir waren ja alle jung, ja, und wir werden ganz bestimmt jetzt keine Filme rauskramen, wo wir sagen, Mensch, da waren wir, standen wir mitten im Leben und dann hat uns ein Film so inspiriert, auf einmal dann den Hauptcharakter nachmachen zu wollen. In meiner Jugend hat mich dann doch... Matrix sehr geprägt, muss ich sagen.
Ich sehe es direkt vor meinen Augen. Genau. Ich sehe es direkt vor meinen Augen. Fehlt sich als erstes so einen schwarzen Mantel geholt und eine Nasenkneiferbrille und nur mit verschränkten Armen hinterm Rücken rumgelaufen. Ja, wirklich.
Schulfreund, guter Schulfreund hat genau das gemacht. Der hatte auch schon früher eine Glatze und das passte dann super zu Morpheus und der hat sich dann tatsächlich, also jetzt nicht so ein Ledermantel, aber der hatte so eine lange schwarze Jacke und ist dann wirklich dann geraden Rückens mit hinter dem Rücken verschränkten Armen dann mit mir durch die, also um die Schule gegangen in den großen Pausen, weil wir gehen halt um die
Schule in den großen Pausen und dann ist er da selbstbewusst da so langstolziert und das hat Eindruck gemacht so, nee aber, also es war beim Schulkumpel. Ich war eher auf Neo, aber das macht die Sache auch nicht besser. So zu ausweichen und dann so Coolness, die Hände ausstrecken und die Pistolenkugeln aufhalten.
Verschränkten hinterm Rücken machen eigentlich erst Männer ab dem Alter von 75 oder so.
Nee, aber seit Matrix war das auf einmal auch ein Ding bei 18-Jährigen.
Ja, es ist wirklich so. Also erinnere dich an Matrix 1, wo Morpheus mit Neo in die Simulation hineingeht, wo die rote Frau ist. Und da sind die irgendwie in New York und da laufen sehr, sehr viele Menschen, Neo und Morpheus entgegen und währenddessen Morpheus sehr selbstbewusst eben mit auf dem Rücken verschränkten Händen dort durch die Menschenmassen geht, wird Neo dauernd angerempelt von diesen ganzen Menschenmassen. Und das, ja ...
War schon ein cooler Move von Morpheus und ja, hat Autorität ausgestrahlt. Und das hat zumindest der Schulkumpel so übernommen.
Für eine richtige Diebe-Analyse von dieser Szene. Es wäre noch nie aufgefallen, dass Morpheus gar nicht angerempelt wird.
Echt nicht?
Nee.
Natürlich, also Matrix ist ja tatsächlich einer meiner Lieblingsfilme ever, also Matrix 1. Ich bleibe ja zumindest Abstand genommen von Matrix 3, fair enough. Aber Matrix 1 ist halt schon sehr, sehr gut. Genau, und da, den habe ich, ich weiß nicht, also wenn man so eine Top 5 machen würde von Filmen, die man am meisten in seinem Leben gesehen hat, würde Matrix auf jeden Fall bei mir relativ weit oben in den Top 3 mindestens residieren.
Von daher, ich kenne das in der Ausbildung nicht. Ich wollte von Leo so... Einfach cool die Arme ausstrecken und Fäusten ausreißen. Ja.
Ich stelle es mir richtig vor, wie du auf dem Pausenhof standst und so rumgezappelt hast und dachtest, du bist voll cool.
Ist so. Da musst du doch bei The Last Airbender damals ein Déjà-vu gekriegt haben. Der macht doch die ähnlichen Moves.
Ja, ja. Aber ist so, mein lieber Michael. Ist so. Es war eine wilde Zeit. Ich hatte auch früher keine Freunde. Vielleicht auch deswegen.
Ja, ja, nee. Also painting a picture here. Das passt alles durchaus zusammen, ja. Hast du dir denn den Skill antrainiert?
Hast du dir deine Skill antrainiert, Micha?
Ich, ja. Also ich bin tatsächlich echt noch hier tiefer am überlegen, aber ich gehe in Dokus auch bestimmt, oder? Schwierig. Also nee, gut, also tatsächlich muss ich dann Arrival ins Feld führen auch, also tatsächlich Sprachen. Also grundsätzlich ich habe mir dann keinen Skill antrainiert, aber ich dachte, das wäre schon cool.
Du bist in Duolingo runtergelassen.
Du bist in Duolingo, genau. Genau, nee, aber so Sprachensprechen, das wäre schon ein cooler Skill und so. Ja. Habe ich, wie gesagt, dann nicht gemacht, aber das war was, wo ich irgendwie so ein Gefühl hatte, ah ja, das hilft einem schon, glaube ich, im Leben. Also bis dann irgendwann so in zehn Jahren Universalübersetzer am Start sind und so und dann ist eh egal. Nee, aber ich muss mal, ich muss eine Doku anführen, so ich komme da jetzt nicht
drum rum. Ich habe vergangenes Jahr im Juni, also 2023, habe ich diese Wham-Doku gesehen. Ich bin gespannt.
Jetzt wird es genauer.
Und da dachte ich so, so sexy möchte ich in Badeschorts auch mal aussehen.
Ich dachte, seitdem hängt bei dir mitten im Wohnzimmer eine große, schwere Kette mit Gliedern und es läuft nur noch Saxophon-Musik.
Ja, das auch. Und ich komme immer jeden Tag rein mit Schulterpolster, Sakko.
Frisch blondierten Hahn.
Genau, genau, ja. Ja, nee, aber Spaß beiseite. Also Wham! Doku gesehen. Und tatsächlich muss ich sagen, war diese Doku, glaube ich, echt so eine Initialzündung dafür, dass ich jetzt mich ernsthaft mal daran gemacht habe, Musik zu machen. Ich habe seit Jahren immer daran gedacht, oh, Musik, das wäre doch mal ein Ding. Hätte ich mal voll Bock, irgendwie mich da reinzufuchsen und so. Und bin da nie so richtig hintergekommen.
Und dann tatsächlich diese Wham! Doku, ich erinnere mich wirklich, war wirklich so eine Initialzündung, wo ich so dachte, komm, das machst du jetzt. Das machst du jetzt einfach. Ich habe irgendwie gesehen, wie George Michael da, also mit, wie heißt der, Andrew Ridgely, dann irgendwie sich einfach hingesetzt hat, ein Demoband aufgenommen hat, sich irgendwie eine Drum Machine besorgt und bla. Und ich dachte so, das ist jetzt auch kein Hexenwerk. Also ich meine,
man muss es einfach nur mal machen. Man muss sich einfach nur hinsetzen und Bock drauf haben und es machen so. Und da dachte ich so, komm, Micha, mach es einfach. Ja, und so ist es dann auch gekommen. Und den Skill habe ich mir tatsächlich dann angeeignet.
Stark.
Mit guten Ergebnissen muss ich jetzt ja auch nochmal beigeben. Ja, ich bin ja durchaus Fanboy von deiner Musik.
Genau, Geta Thunberg auf Spotify.
Genau, Geta Thunberg.
Ist so, ist so.
Tolle Tracks.
Ja, danke, danke. Naja.
Irgendwann, irgendwann. Also ich kann mir das so richtig vorstellen, dass Lena wie so in Krimi-Filmen oder Krimi-Serien so eine riesige, riesige Pinnwand bei sich zu Hause hat. Und da gibt es einmal dann so das große Label Andi, das große Label Micha, das große Label Phil. Und da werden alle einzelnen Segmente und Informationen von uns da in Relation gestellt.
So ein Profiler.
Genau, und am Ende kennt Lena uns besser als wir uns selbst.
Ja, mit so Stecknadeln drin, wo so ein rotes Garn gezogen ist.
Genau, ganz genau.
Ja, ja, voll.
Ich starte nicht meine eigene Search-Party.
Ja, genau.
Könnte ich wieder den Tipp geben, nimm einfach die ganzen Transkripte von unseren Sendungen und schmeiß sie in Notebook LM. Das habe ich auch gemacht.
Ich kündige einfach meinen Job. Und dann kann ich mich da richtig reinfuchsen.
Genau, Sachverständige.
Oh Gott, ich glaube, also tatsächlich, oh Gott, das kann schlecht enden, das wird schlecht enden.
Also apropos Skills, also das ist wirklich das unnützeste Skill der Welt, glaube ich. Alles über unseren Podcast zu wissen, da kann man nichts mitmachen. Gar nichts mitmachen.
Deswegen bin ich in den Stepptanzkurs gegangen.
Wobei früher, ja das ist besser. Wisst ihr noch, früher, da gab es doch diese Sendung mit Kai Pflaume, glaube ich, wo man so, das lief immer so nachmittags irgendwie im ZDF oder so, wo dann so Leute so Inselbegabungen hatten und dann so eine Sache, über eine Sache richtig viel Bescheid wussten. Und dann wurden denen so mega nerdy, spezielle Fragen zu ihrem Wissensgebiet gestellt und dann konnten die die halt beantworten und so. Wisst ihr noch? Kennt ihr das noch?
Nee.
Da gab es so einen Typen, der jede Simpsons-Folge auswendig kannte auch. Und dann haben die ihm so lauter Fragen zu Simpsons gestellt und dann wusste ich wirklich die Antwort auf alles.
Das muss nach meiner aktiven Film- oder Fernsehzeit gewesen sein. Oh mein Gott.
Die war wann?
Ich bin so.
Die läuft noch.
Ich bin vor knapp, so ungefähr so gefühlt, so vor zehn Jahren oder sowas bin ich aus dem Game ausgestiegen, aus dem Fernsehgame.
Das war davor. Ich bin auch ungefähr vor zehn Jahren raus. Abgesteckt. abgekapselt vom Fernsehen.
Nee, sagt mir aber nichts.
Na gut, egal, wir finden das raus. Oder vielleicht können unsere Hörer uns ja helfen. Vielleicht weiß ja einer von euch, was das ist, dann postet es uns hier drunter.
Helft Michael über seine Demenzlücke.
Genau.
Ach, genau. Gut.
Na ja.
¶ Remake von American Psycho in der Mache
Ja, ich habe hier keine Überleitung. Nee, aber eine News noch ganz kurz eingeworfen, über die ich mich ein bisschen, also ähnlich wie der Stromberg-Film, so ein bisschen gefreut, aber wo ich mir so dachte, wow, es wird ein Remake, oder es ist ein Remake in Arbeit von American Psycho, dem Film mit Christian Bale. Ja, genau. Und ich habe den neulich erst geschaut und mal wieder für sehr gut befunden, obwohl der echt weird und strange ist. irgendwie.
Ja, und jetzt gibt es halt von dem Regisseur von Call Me By Your Name, Luca Gua Dingsbums, kriegt der Namen nicht auf Kette, der macht jetzt halt ein Remake oder sozusagen eine Readaption, das ist ja gar kein Remake von American Psycho, dem Film, sondern eine Readaption von einem Buch, die einen anderen, sozusagen einen anderen Take irgendwie da drauf nehmen soll, als jetzt der andere Film. Und in der Hauptrolle zu sehen sein wird Austin Butler.
Oh.
Ja, da bin ich sehr gespannt. Also ich muss sagen, das Casting allein passt ja schon mal. Also da würde ich schon mal sagen, ja, ich sehe den schon als so ein Juppie irgendwie. Aber ich bin sehr gespannt, wie der wird, weil auch der Regisseur ist ja jetzt nun niemand, der jetzt eher Scheißfilme rausgehauen hat zuletzt, ganz im Gegenteil. Deswegen mal gucken. Aber ich bin da auch erstmal vorsichtig.
Ja.
Weil der alte American Psycho ist halt immer noch ein guter Film.
Ja, nee, ich bin da irgendwie raus. Ich bin wirklich wahnsinnig genervt von dieser von dieser, unkreativen Recycling-Kultur. Das ist doch echt, ich weiß, nachhaltig ist das Ding so, aber nee. Nee, mach mich sauer.
Ich habe ein Bauchgefühl, dass wir nachher noch über Filmstarten 2025 sprechen werden. Und deswegen habe ich mich damit ein bisschen auseinandergesetzt.
Stichwort Recyclingkultur.
War auch in irgendeiner Form wirklich überrascht, wie viele zweite Teile, Remakes und weiß ich nicht alles in 2025.
Noch ein Marvel-Film, geil.
Ja, oh Gott.
Na Gott sei Dank.
Nee, sorry, ich habe mich falsch ausgedrückt. Noch ein Marvel-Produkt, geil.
Ja, sehr schön, genau.
Ach hier, Recyclingkultur, Stichwort. Michael, ich musste letztens an dich denken. Ich habe ein cooles Video geschossen.
Rausgetragen, dass du mal meldst.
Nein, nein, nein, nein, nein. Es ging tatsächlich um Musik. Und zwar habe ich bei YouTube in meinen Timeline reingespielt gekriegt ein Video von den angesagtesten, Dance-Songs von, glaube, 2000 bis 2023, wo dann gezeigt wird, wo denn die ganzen Samples herkommen und wie die dann auch in dem neuen Lied verarbeitet wurden.
Beispielsweise von Moby irgendwas, wo du dann erstmal den Rhythmus hast, dann noch ein Beat und dann den Gesang und den dann aber irgendwie noch mal rückwärts und vorwärts und das war alles optisch sehr, sehr schön aufbereitet, weil du immer diese Waveform gesehen hast und dann gesehen hast, wann gerade welcher einsetzt. Ich muss das mal raussuchen. Ich pumpe da mal in unseren Slack rein.
Mach das mal. Also ich finde solche Videos auch immer wahnsinnig faszinierend und guck mir die auch immer gerne an. Da gibt es, glaube ich, einen Channel, Tracklib, glaube ich, der das auch immer macht. Und das ist schon krass. Also mir ist jetzt auch eben beim selber Musik machen eben aufgefallen, so Songs, wo man dachte, boah, was für ein genialer Track und so.
Eigentlich auch nur zusammengesampelt. Also dann hat er sich, wie du gesagt hast, den Beat aus dem Song genommen, die Melodie aus dem Song, dann hier kurz umgeschnitten, dann nochmal einen Vocal draufgehauen, fertig, ist der Bums. Und dann denke ich mir so, krass. Also wahnsinnig viel mit so, Musiker sein, hat das dann ja auch gar nicht zu tun.
Ich sehe es genau andersrum und sage, was für eine kreative Kraft da drin steckt.
Ja, das auch.
Dass du in deinem Kopf irgendwie eine Idee hast und dann ballerst du dir das zusammen. Ich meine, es gibt 80 Millionen Tausend Songs da draußen und dass du einfach so ein Feeling hast, dieser Song, wenn ich den, also ich kenne das, ich habe so ein Instareal, glaube ich, sogar irgendwie weggespeichert, wie Daft Punk One More Time zum Beispiel gesampelt hat, wo dann teilweise ja auch beschleunigt wird, verlangsamt wird, die Spuren und sowas.
Aber ich denke so, Alter, was für eine Leistung, das zu erkennen und dann so zusammenzustellen, dass dann ein solch, zum Beispiel Falle von Daft Punk, so ein großartiger Song daraus kommt, das ist schon Respekt, also mega Respekt.
Ja, nee, du, durchaus. Also ich finde das auch immer faszinierend, wie manche Leute so ein Gehör haben, da genau das Sample sich rauszusuchen. Aber ich finde zum Beispiel bei Hip-Hop und Rap so der 90er Jahre, da wurde wirklich also kein Soul- Record aus den 60ern, 70ern wurde verschont, wurde alles wirklich nochmal in einen Rap-Song umgeworstellt, was heutzutage ja so die Koryphäen der Rap-Songs sind, irgendwelche komischen Dr. Dre-Songs oder NWA oder Public Enemy und so.
Und dann hörst du, also dann wird dir einmal bewusst, wo die Drums herkommen, wo der Soul-Sample herkommt und so weiter. Und denkst dir so, krass, da waren einfach mal so ein paar Dudes, haben sich so vier Songs zusammengeworfen, hat einer drauf gerappt und auf einmal ist es so einer der größten Rap-Songs aller Zeiten. Und ich bin so, interessant. Also ich find's auch klar, also ich seh's genauso wie du. Cool, weil kreative Leistung.
andererseits ist es auch ein bisschen demystifizierend, weil bevor ich mich angefangen habe damit zu beschäftigen, bin ich schon davon ausgegangen, dass da viel mehr so handgemachtes Musizieren ist und nicht einfach nur eine Tape-Machine und eine Drum-Machine die irgendwie.
Das ist alles.
Eine Sache der Perspektive jetzt bist du zwar auf der einen Seite.
Enttäuscht aber auf der anderen Seite hat sich dir jetzt eine ganz neue Welt eröffnet, die wiederum sehr sehr faszinierend ist Wann mal.
Habt ihr ganz kurz die Dokumentation über Quincy Jones geguckt? Nee. An der Stelle mal gefragt?
Nee.
Kann ich nur empfehlen. Apropos so alte Soul-Schinken und so, die nicht verschont geblieben sind, plus irgendwie Rap-Szene und so weiter. Kann ich nur empfehlen. Hat mich sehr berührt und fand ich auch abgefahren, dass Rashida Jones die Tochter von Quincy Jones ist.
Das wusstest du nicht?
Boom. Nee, überhaupt nicht. Warum machen sie das denn?
Und dann sagt sie.
Glaube ich, in der zweiten Minute, ja, Papa, hier. Und ich so, oh.
Hätte man vielleicht drauf kommen können.
Hätte man, ja. Aber Jones ist ja jetzt auch nicht der seltenste Nachname.
Glaube ich.
Das ist jetzt auch nicht so.
Nee, das stimmt.
Würde ich jetzt mal behaupten.
Ja, Dr. Jones ist auch verwandt mit denen.
Ja.
Mr.
Jones auch.
Genau, ja, genau. Entschuldigung, das ist ja kurz reingeworfen. Nee, muss ich mir vielleicht nochmal angucken, die Doku. Also wäre tatsächlich nicht uninteressant. Gibt es bei Netflix, glaube ich, auch, oder?
Ja, genau.
Ich glaube, es ist eine Netflix-Doku, ja. Ja, übrigens, ich finde das immer so, also mehr witzig ist jetzt das falsche Wort, aber es gibt einfach, vielleicht kennt ihr das auch, so eine Liste, die man so, oder keine Liste, aber man hat so eine Vorstellung im Kopf davon, wer eigentlich noch lebt und wer nicht. Storbe mich so, ich dachte, der war schon tot.
Also das passiert mir ganz häufig, wenn dann so irgendeine News kommt, ja, irgendein Prominenter oder irgendein Politiker oder irgendwas ist gestorben und da erwische ich mich ganz häufig so dabei, weil es so dachte, ach krass, ich dachte, die wären schon längst tot.
Habt ihr das Video von Coldplay mit Dick Van Dyke gesehen?
Nee.
Die haben noch, wie heißt das? Love, glaube ich, heißt die neue Single. Und die haben jetzt Dick Van Dyke tatsächlich besucht und man ist ja bekannt geworden damals durch Mary Poppins unter anderem. Er war ja jahrelang oder jahrzehntelang richtig großer Star in den USA. Inzwischen ist er, glaube ich, 98. Und das muss man sich angucken. Das ist wirklich sehr, sehr herzerwärmend, wenn er da so erzählt, wenn er auf sein Leben zurückblickt und dann immer zwischendrin so diese Coldplay-Musik und so.
Also heartbreaking. Echt.
Sehr schön.
Oh, das klingt gut.
Hier kommen ja Filmtipps so mal so vom Rande so reingespittet. Musikvideotipps.
Alles reingespittet hier.
Nicht schlecht, nicht schlecht.
Na gut, aber kannst du jetzt noch mal einen richtigen Filmtipp raushauen?
Ich hoffe es doch.
Der wilde Roboter-Junge.
Junge Mann. Ja, ein Film, den Lena und ich gesehen haben,
¶ Film: Der wilde Roboter
nicht im selben Saal, also wir wissen es zumindest nicht, aber unwahrscheinlich und das ist ein Animationsfilm mit dem, wie gesagt, etwas komischen Namen der wilde Roboter und ich war am Anfang so ein bisschen skeptisch und habe dann viel Gutes über ihn gehört und habe dann gesagt, naja komm, du musst ja auch irgendwie deinem Vorurteil in Nerd Talk gerecht werden und mal wieder Animationsfilme reinschleppen. In den Podcast.
Und du sagst, du warst skeptisch.
Ich war skeptisch, ja.
Ehrlich?
Ja.
Aber ich habe den Trailer gesehen und war so, oh, das sieht ja aus wie ein richtig schöner, so ein ernstzunehmender Animationsfilm für Kinder. So ein klassischer Animationsfilm.
Ja.
Nur so.
Also wir haben diesen namensgebenden Roboter, Ross oder eigentlich Rossum7134, aber das ist alles ein bisschen ungelenk. Und ja, Ross wird eigentlich, ist so ein Helfer-Roboter und so ein Diener-Roboter sozusagen. Soll den Menschen einfach so viel wie möglich eigentlich abnehmen und auch ein Good Guy sein. Aber es kommt zu einem Schiffbruch und er landet auf so einer Insel halt.
Oder sie besser gesagt, sie landet da auf einer Insel. Und sie freundet sich dann am Anfang da mit den Tieren, die auf dieser Insel leben.
Also sie spielt schon auf der Erde auch und so.
Ja, ja, ja, ja, ja.
Zur Jetzt-Zeit oder in der Zukunft.
Ich glaube eher in einer ferneren Zukunft oder in einer näheren Zukunft, wo wirklich Roboter und Computer schon Babos sind. Und tatsächlich erstmal alle Tiere so ein bisschen skeptisch und was ist das für ein Viech und natürlich Ross so als Roboter sehr mechanisch denken, sehr, sehr binär denken, ja, nein, richtig, falsch.
Und das bricht so ein bisschen auf, als Ross auf ein junges Küken trifft und dieses Küken, weil es gerade schlüpft und dann diesen Roboter eben als erstes sieht, baut so eine Mutterbeziehung dann zu Ross auf. Und auf einmal hat Ross dann wirklich den Task, diesem Küken zu helfen, eine echte Gans zu werden. So mit Schwimmen beibringen und Fliegen lernen und alles so etwas.
Und das ist so der Main-Part, es gibt dann nochmal so einen letzten Akt von diesem Film, dass das einfach diese Beziehung zwischen einem sehr mechanischen und roboterartig logisch denkenden Roboter dort stattfindet und dann eben diese junge Gans, die ihm, ihr, Entschuldigung, ihr, dann dem auch immer beibringt. das Leben ist nicht mal immer nur so ja, nein, schwarz, weiß. Und man braucht zum Aufziehen natürlich auch Empathie, was für so ein Roboter,
schwierig ist am Anfang. Aber Ross gibt sich Mühe. Ja, Lena, du hast diesen Film auch gesehen. Würdest du Michas ersten Eindruck bestätigen wollen aus dem Trailer, dass das ein, wie hast du es gesagt, ein guter Animationsfilm, ein solider Animationsfilm. So ein klassischer.
So ein klassischer, so ein ernster, der so was mitbringt, so Kindern was mitgeben will.
Absolut. Ich finde, also ich war gar nicht skeptisch tatsächlich. Ich habe mich sehr gefreut über diesen Film, weil Punkt 1, Chris Sanders. Ich habe den Namen vorher noch nie gehört, aber dann, als ich den gelesen habe und als ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was der alles schon gemacht hat, dachte ich, es kann ja nur fantastisch werden. Drachenzähmen leicht gemacht, Lilo und Stitzschmulan. Ich glaube, bei den König der Löwen hat er auch irgendwie seine Finger mit im
Spiel. Also ein Typ, der sein Handwerk beherrscht, möchte man meinen. Und letztendlich macht es den Film zum richtigen Klassiker, weil der einfach so diese klassischen Themen lernt. Es geht um Umprogrammieren, es geht um Mutterrollen, es geht um unkonventionelle Familienzusammenstellung, es geht um die Reise zu sich selbst finden, um Freundschaften, Gemeinschaft. Das sind klassische Kinderfilmthemen und die sind so wunderschön eingefangen.
Und ich hatte am Anfang irgendwie so das Gefühl, irgendwie kenne ich die Muster schon. Also ich habe so an Wall-E gedacht, also dieser Roboter, der so eine Aufgabe erfüllen muss, der muss sich sofort an Eve denken, diesen Roboter von Wall-E. Aber trotzdem schafft es dieser Film so mit altbekannten, sag ich mal so Story-Mustern oder so, wirklich neue, innovative Lösungen für Probleme zu finden oder für Konflikte zu finden.
Und durch diese unkonventionelle Zusammensetzung von diesen Charakteren und von dieser kleinen Familie macht es das Ganze sehr interessant und süß und witzig. und nee, ja, ich finde es toll.
Das ist jetzt eine sehr nüchterne Analyse dieses Films. Ich habe immer gesagt.
Das ist so süß.
Ja, aber wir wollen ja ein bisschen Inhalt, genau. Ein bisschen Inhalt kann ich auch nicht sagen manchmal.
Also tatsächlich, ich glaube, der Film funktioniert so gut aufgrund der drei. Main-Characters, die wir da haben. Einerseits Ross als, wie gesagt, Roboter, der irgendwann ihre Mission feststellt und Und diesen Junge ganz, wie nennst du den nochmal? Bright Bill hat sie den genannt am Ende.
Dann Bright Bill irgendwie, wie gesagt, zu ermöglichen, trotz dessen, dass das... sie als Roster keine Ahnung hat, wie Fliegen funktioniert und so etwas, dann trotz alledem das beizubringen und dann, ja, ein, im wahrsten Sinne des Wortes natürliches Tier daraus zu machen, was natürlich am Anfang auch irgendwie schwierig ist.
Und dann hast du noch als dritten Charakter den Fuchs namens Fink dazwischen und Fink ist eigentlich immer sehr sarkastisch am Anfang und dann möchte alles auffressen und irgendwo nur sehr egoistisch auch aufgestellt und auch daran lernt dann Ross auch so, dass das, oder sie fängt den auch immer wieder ein, lernt aber auch irgendwie Moral und so etwas, weil das, was Fink da tut, Und selbst wenn Ross nicht genau es benennen kann, so spürt sie, dass das falsch ist.
Und so entwickelt sich dieser Roboter von einem sehr mechanischen, sehr vorprogrammierten Weg dann eben zu etwas, was überhaupt gar nicht in dieser Programmierung vorgesehen ist. Und das ist einfach sehr, sehr schön, wie man eben auch ja aus den eigenen Vorgaben ausbrechen kann und irgendwo Menschlichkeit und Zärtlichkeit und Empathie verspüren kann und auch weitergeben kann. Das ist sehr, sehr toll gelungen.
Mein Eindruck von dem Trailer war, dass der Film, weil das kam jetzt gar nicht durch eigentlich bei dem, was ihr so gesagt habt, dass der sehr auf diese Umwelt und Respekt vor der Natur und Klimaschutz und so, dass das irgendwie eine große Rolle spielt in dem Film.
Nee, würde ich auch sagen.
Hatte ich nicht das Gefühl.
Ach so, okay.
Also die Natur ist wunderschön dargestellt und es geht natürlich um Technik, Roboter trifft auf Wildlife. Und es geht um den Einfluss, den man nehmen kann sozusagen. Aber das ist nicht Hauptthema des Films. Das würde ich nicht sagen. Stellt die Natur wunderschön dar und das fand ich auch so witzig in diesem Film. Also es ist halt nicht so die, oh da sind die süßen Otter, die dort schwimmen und putzen sich die Näschen oder so. sondern da geht es um Fressen und Gefressen werden. Das ist Natur.
Und sich da irgendwie dann quasi mit auseinanderzusetzen und da ein Gefühl reinzubringen, das ist halt wunderschön. Und wie kann man das besser als mit den Stimmen von einem Bill Nye, Pedro Pascal oder Catherine O'Hara oder Mark fucking Hamill.
Stimmt. Da war ich in den Credits.
Wer spricht denn den Roboter?
Den spricht Lupita Nyong'o.
Genau.
Oder die.
Genau.
Viel mehr.
Richtig. Also tatsächlich auch extrem gut im Voice gecastet sozusagen.
Absolut.
Und tatsächlich, also ich würde ja da und auch den anderen da bei diesem sehr großen Lob zustimmen. Das ist wirklich ein sehr, sehr schöner Film, den man tatsächlich auch als Erwachsener gucken kann. Also es ist jetzt bei weitem nicht so deep sozusagen wie vielleicht auch ein Wall-E, wo ja auch Erwachsene irgendwie was mitnehmen können, aber auch Kiddies irgendwie Spaß dran haben.
Aber es ist bei weitem auch nicht so ein normaler Animationsfilm, den du nur Zehnjährigen zeigen kannst, wo du als Erwachsener daneben sitzt und sagst, ja, also der hat schon eine schöne Message für Kinder, sondern das funktioniert auch für Erwachsene, weil einfach dort dieses Mutterthema und eben auch, wie gesagt, die Wandlung und das auch Weiterentwickeln von Charakterzügen und so etwas, das ist etwas, glaube ich, womit man auch als Erwachsener so ein bisschen was noch mitnehmen kann.
Naja, und also ich würde da weitergehen. Noch weiter. Also wie ist die Message von dem Film? Dein Programm neu schreiben. Ich finde das ist eine sehr universelle Message, die jeder irgendwie mitnehmen kann. Und wie gesagt, die Bilder sind einzigartig. Also unfassbar. Richtig, richtig toll.
Meinst du, der Film hat Chancen bei den Oscars 2025? Beste Animationsfilm?
Ich hoffe das sehr. Also wirklich, das ist schon eine Bombe.
Also mindestens eine Nominierung ist ja drin, oder?
Das ist wirklich ein Brett von Film und Tier. Wie heißt der Typ nochmal? Den Namen habe ich schon wieder vergessen. Chris Sanders. Der hat das wirklich verdient, dass der mal einen Oscar kriegt.
Das ist der Regisseur, oder?
Genau. Regisseur und Drehbuchautor.
Welches Studio steht denn da? Ist das ein Disney-Film?
Dreamworks. Das ist der erste große Dreamworks-Film nach...
Shrek 7.
Ich weiß nicht, wie lang. Ja, Shrek.
Ich glaube, der letzte Oscar.
Das habe ich heute noch in so einem kleinen Video gesehen bei YouTube. Ich glaube, der letzte Oscar in Dreamworks ging tatsächlich nach, Nach Shrek? Nee. An Shrek, so 2001. Das ist lange her. Ja?
Was? Na, das kann nicht sein. Die hatten bestimmt einen Oscar seitdem noch mal.
Meinst du? Also dann hat YouTube aber gelogen. Kann ich mir nicht vorstellen.
Ja, also das kann ich mir nicht vorstellen.
Aber ich scroll gerade durch die Dings, ich scroll gerade durch die Wikipedia und hier steht, das ist auch hier von, wir sprachen gerade von Wiederverwertung. Es wird eine Fortsetzung geben. Mal schauen, aber der Initialfilm ist schon mal sehr, sehr gut. Das gibt Hoffnung auf eine Fortsetzung. Ja, also da tatsächlich, sofern es da Leute gibt, die irgendwie nicht so Hype waren wie Lena, sondern eher so skeptisch wie ich. Springt über euren Schatten, programmiert euch neu und geht in diesen Film.
Es lohnt sich wirklich. Sehr, sehr süß, sehr, sehr süß, sehr, sehr tolle Geschichte. Toller Soundtrack auch, also zwar ein bisschen dick aufgetragen, so.
Ach Mensch, das sind ja auch große Emotionen.
Spring in die Luft und spüre die Flügel an dir und so etwas. Ist schon, aber ist egal, ist geil.
Aber singen die auch oder was?
Nee, die Charaktere selber nicht. Aber es gibt so, wie in jedem Animationsfilm, hast du dann manchmal so Zeitrafferaufnahmen oder so einfach einen Score, der dann da so läuft. Und dann entstehen Entwicklungen und Veränderungen und Fortschritte in der Geschichte. Und das wird halt durch epische Bilder begleitet. durch ein...
Die klassische Montage.
Ja. Genau, nee, lohnt sich. Sehr, sehr toll.
Cool.
Der wilde Roboter.
¶ Apple Vision Pro: Micha hat sie getestet
Ja. Ich hab mal wieder keine Brücke, aber ich hab noch ein Thema hier mit dabei. Also irgendwie Roboter, irgendwie schwenkt da was mit so, ne? Ich hab mir eine Apple Vision Pro angeguckt.
What? Okay.
Ja. Wir haben ja in der Sendung schon mal drüber gesprochen, als sie raus kam, beziehungsweise als Apple die angekündigt hat. Da haben wir ja so ein bisschen gemutmaßt. Was wird das? Kann das was? Was soll man damit? Und so, da war ja so die ganze Bandbreite an Fragen irgendwie dabei.
So, und jetzt ist sie ja mittlerweile in Deutschland auch verfügbar und ich habe neulich, als es hier in Berlin war, die Zeit genutzt, mal in einen Apple-Store zu gehen und mir mal so einen Demo-Termin geben zu lassen, um die Apple Vision Pro mir mal vorführen zu lassen. Ich fange mal sozusagen damit an. Das ganze Setup und sozusagen wie diese Demo aufgebaut ist, schon sehr gut.
Also da hat sich Apple wirklich einiges an Gedanken gemacht, weil du, also musst dich erst mal anmelden und so und während der Typ dich so ein bisschen volllabert, was du eigentlich damit machen willst und so, also versuchst du ein bisschen zu lernen, was dich jetzt genau an der Vision Pro interessiert und was so dein Use Case wäre und überhaupt und so.
und dann auch dich in das WLAN kurz mit reinholt mit deinem Telefon und so, wird im Hintergrund diese Apple Vision Pro quasi für dich vorbereitet, dass sie halt die richtigen Bänder hat für die richtigen Kopfgröße und all sowas. Und dann irgendwann nach so fünf Minuten bla bla, kam dann einer von hinten und hat halt das Demogerät dann...
Du stehst da so auf einmal, überfällt dich wer von hinten?
Schnallt dir das Ding um? Nimmst du den Schwitzkasten? Noch schön Ball im Mund? Bruce Willis-Vibes. Zum Eigerke geknebelt, ja. Ach man, Leute, ey, echt. So, also nee, es kommt jetzt keiner sozusagen von hinten an dich ran, sondern von hinten zum Thema so aus dem Lager, also von wo der Store aufhört. Die haben ja noch so einen Hinterraum. Genau, es kommt jetzt keiner von dem und sagt so, huuuhu. Ja, genau, nee, also so nicht. Nee, also es kommt einer und bringt von hinten heran.
Ja, wir haben es verstanden für mich.
So, ne, bringt da eine Brille, so. Genau. So, und dann fängt halt die Demo an. Und der Apple-Mitarbeiter, der sehr cool war, ich weiß nicht mehr, wie er hieß, José oder irgendwie sowas, hat sozusagen, macht dich erst mal vertraut mit so den grundlegenden Gesten und so weiter und so fort und zeigt dir dann, okay, das ist das Hauptmenü. Oben an der Brille gibt es halt diese Digital Crown. Wir machen jetzt mal eine App auf, dann gehen wir in Fotos, dann machen wir
das. Also es ist sehr geführt und überhaupt. Das also grundsätzlich erst mal zu der Experience, wie so eine Apple Vision Pro in so einem Store vorgeführt wird. Fand ich schon nicht schlecht. So, und jetzt zum Gerät selbst.
Ja, jetzt, komm.
Ja, komm, hinten auf den Tisch, ne? Willst du nicht lange auf die Folter sparen?
Ja, eben.
Es ist ziemlich geil. Ich muss sagen, ich bin ziemlich geflasht. Ich bin da natürlich sozusagen, weil mein Herz, was VR angeht, ja auch schon häufiger gebrochen wurde, also Thema PSVR 2, da war ich ja auch so, ja, okay, ich hab die dann gekauft, fand sie dann irgendwie nicht so geil, weil Bildwiederholrate, weil Pixel, weil chromatische Aberrationen und all solche Geschichten, hat mich alles nicht so richtig abgeholt.
Und Apple Vision Pro, ich weiß, dass das wieder so Apple-Fan und so, aber es ist einfach VR-Apple-Style. Also ich meine, es ist nicht die erste VR-Brille, die es gab und bei weitem mit Sicherheit nicht die letzte, aber wenn Apple was macht, dann machen sie es halt richtig. Und das zeigt dieses Produkt halt einfach wieder. Du setzt das Ding auf und. Also, ich könnte nicht sagen, auf Anhieb direkt das Gefühl gehabt zu haben, oh, ich sehe Pixel.
Also, ich hatte wirklich das Gefühl, es ist eine relativ pixelfreie Umgebung. Also, ich konnte jetzt nicht sagen, ja, die Auflösung könnte besser sein oder irgendwas. Dieser Pass-Through-Mode, der ist wirklich auch sehr beeindruckend, weil der wirklich auch sehr gut ist. Also, du hast wirklich so das Gefühl, du siehst nach außen quasi, während du die Brille aufhast. Und dann eben so wie so Menüs und Animationen reinkommen und alles.
Es ist alles gestochen scharf, die Farben sind on point, ist alles perfekt. und die Sachen interagieren auch sozusagen mit deiner Umgebung. Also du hast dann das Menü, das dann reinkommt und dann wirft das Menü auch so einen leichten Schatten auf diese Tischfläche, vor der du sitzt und so. Und das hilft halt alles, dir diese Realität quasi als Realität auch zu verkaufen. Und dann diese ganzen Gesten mit den Händen und so. Funktioniert wirklich tadellos.
Insbesondere halt das Eye-Tracking ist Wahnsinn, weil du wirklich die kleinsten Knöpfe angucken kannst beziehungsweise auch angucken musst, um die richtig zu bedienen. Und es wird alles wirklich, also 99 Prozent komplett fehlerfrei erkannt. Also selbst, er hat mir dann so eine Demo.
Ja, jetzt hast du das natürlich, genau, jetzt hast du diesen Begriff genannt. Das ist natürlich alles eine Demo auch nur. Und das ist natürlich schon gut darauf vorbereitet. Lass da mal irgendwie dann die nächste App da kommen, die dann nicht so mega geskylt ist und seit drei Jahren irgendwie nur auf Eye-Tracking getrimmt ist. Und dann funktioniert das vielleicht doch nicht mehr so gut.
Nee, nee, nee, nee, nee. Natürlich nicht. Selbstverständlich nicht. Nee, nee, weil du sagst, das ist ja nur eine Demo. Ja, nee, es ist halt, das ist halt das Gerät, was du kaufen kannst. Also es ist jetzt nicht so, dass das speziell jetzt irgendwie geführt ist oder so. Sondern wir sind halt auf YouTube gegangen, also wirklich auf die Website, YouTube. Und dann war er so, ja, mach mal Vollbild. Und ich war so, wo ist denn hier
der Button für Vollbild? Also ich hab so angefangen, in die Gegend zu gucken. Und dann so, nee, nee, so wie du normalerweise auf dem Mac Vollbild machen würdest. Das heißt, dieses kleine Icon in dem Playback-Window angucken und einfach auswählen. Und ich so, ach so. Und dann habe ich das halt gemacht und es hat halt wirklich perfekt funktioniert.
Also das war schon erstaunlich, dass dieses kleine Icon auf der YouTube-Website, wo man ein Vollbild macht, dass das die Apple Vision Pro erkannt hat, dass ich das meine und nicht das Icon daneben. Also das war schon relativ erstaunlich, muss ich sagen. Und diese ganze Gestensteuerung und so, das funktioniert wirklich alles sehr cool. Richtig cool ist auch dieses ganze Thema mit diesen virtuellen Environments. Das ist natürlich ein Gimmick.
Aber da, auch wieder das Thema, Apple hat es ein bisschen weitergedacht, weil du kannst natürlich jetzt sagen, okay, ich gucke jetzt einen Film und sitze jetzt aber am Strand, ja, irgendwie auf Honolulu und es ist Nacht und so und ganz cool und dann hast du halt so diese riesen Leinwand vor dir und guckst da einen Film.
Dann natürlich cooles Gimmick, dass dann das Licht, das von der Leinwand abgestrahlt wird, auch den Sand unten so ein bisschen beleuchtet und so, hilft alles die Realität des Ganzen.
Die Immersion, genau.
Die Immersion, genau so sieht es aus. Und dann aber ganz cool, dann fing der Typ mich wieder an, voll zu quatschen. Und dann hab ich mich so umgedreht und zu ihm geguckt. Und das ist so krass, dann wie auf einmal diese Immersion so ein bisschen wie so eine Fata Morgana, so ein bisschen durchlässig wird und auf einmal sein Gesicht so reinkommt in die Welt.
Creepy! Ja, und ich dachte mir so, krass. Das ist ja total irre, weil du bist nicht, du bist, also du hast das Gerät auf, du hast aber nicht das Gefühl, du bist isoliert oder so. Sondern du hast wirklich das Gefühl, nee, Leute können mit dir interagieren und du kannst mit Leuten interagieren und du siehst auch Leute, obwohl du in dieser hundertprozentigen Immersion quasi drin bist, was relativ interessant war.
Und dann zum Thema Immersion, eigentlich die Sache, die mich am meisten geflasht hat, tatsächlich. Und ich dachte erst, als Apple das vorgestellt hat, ja, okay, whatever, so Gimmick-Feature oder nicht Gimmick-Feature. Natürlich gibt es das Feature, aber es wird jetzt nichts reißen. Jetzt, wo ich es aber mit eigenen Augen gesehen habe, muss ich sagen, krass.
Gut.
Ja, genau, ja, ja, wirklich.
Mit eigenen Augen?
Ja, ja, ja. Ja, ja, ja.
Ja, ja.
Findet mich jemand ein bisschen ernster.
Also bitte. Ja, no pun to be found. Nee, dieses ganze Thema 3D-Video. Also nicht 3D-Filme, sondern Videos, die man selber gefilmt hat mit seinem iPhone, mit der Apple Vision Pro und dann in dem Moment quasi das nochmal gucken kann. Ihr erinnert euch vielleicht in Minority Report, da gibt es ja auch diese 3D-Videos, die Tom Cruise sich anguckt, irgendwie von seinem Sohn, von irgendeinem Sommerurlaub und bla.
Und bei Apple Vision Pro gibt es halt auch eben dieses Feature, dass du entweder Videos, die du mit dem iPhone gemacht hast, in 3D gefilmt hast oder dass die Apple Vision Pro selbst auch in 3D ein Video gefilmt hat. Und dann hat er mir so ein Video gezeigt von so einer Geburtstagsfeier von irgendeinem Kind und so. Und da sitzen so Leute um den Tisch und werden Kerzen ausgepustet und so weiter.
Und ich saß so da und dachte so, holy hell, weil ich hab mich richtig gefühlt wie so ein Intruder, der auf einmal in diesem intimen Familien-Setting ist, mit Leuten, die er gar nicht kennt. Und ich war wirklich so für so einen kurzen Moment, boah, ist das unangenehm. Also ich hatte so wirklich das Gefühl, ich gehöre da nicht hin, weil es so glaubwürdig war. Also weil auch der Tisch, wo dieser Kuchen drauf stand und so, nahtlos geblendet ist mit dem Tisch im Apple Store, wo ich saß.
Und das Ganze wirklich, diese perfekte Illusion, auch von den Größenverhältnissen und so, die Illusion war wirklich perfekt. Und dann kommen wir zu dem nächsten Killer-Feature, was ich überhaupt nicht angenommen hatte.
Ach so, die anderen davor waren noch keine Killer-Features, ich verstehe.
Nee, das waren auch schon Killer-Features.
Aber er redet seit zehn Minuten.
Ja, weil du mich andauernd unterbrichst.
Natürlich.
Ja, nee, das nächste Killerfeature, was ich nicht als Killerfeature jemals verbucht hätte, aber die Implementierung, wie Apple es gemacht hat, ist einfach so fucking gut, ist der Ton. Also ohne Kopfhörer aufzuhaben, kam dann auf einmal von den Leuten, die in diesem Video drin waren, kam halt die Stimmen, die sagen dann irgendwas oder dann werden die Kerzen ausgepustet und der Ton kommt exakt von da, wo die Person ist und klingt auch exakt so, als ob die Person mit dir im Raum wäre.
Ich fand es total krass, es war wirklich so, ich war in diesem Apple-Store, es war laut, es waren Leute um mich herum und auf einmal sagt dir jemand was, der nicht in diesem Raum ist mit dir und du hast aber das Gefühl, das klingt exakt so, als wäre die Person genau mit mir jetzt im Raum. Also das war wirklich krass. Also die Sinnestäuschung, die diese Apple Vision Pro halt imstande ist zu bringen, ist schon wirklich beeindruckend.
Und ich muss sagen, also ein besseres VR-Erlebnis habe ich bisher noch nicht gesehen, muss ich ganz ehrlich sagen. Also ich hätte nicht gedacht, dass, also ich bin da sehr skeptisch rangegangen, muss ich sagen, aber ich muss sagen, leider hat Apple halt, oder nicht, also es ist leider, aber Apple hat halt schon wieder gezeigt, dass man es auch sehr, sehr, sehr richtig machen kann.
Dass das Gerät halt scheißteuer ist. Und dass es da noch keine richtigen Use Cases bisher für gibt, die es rechtfertigen würden, 3.500 Euro auf den Tisch zu legen, das hat auch der Apple-Mitarbeiter nicht zum ersten Mal gehört, hatte ich den Eindruck. Aber es ist trotzdem, muss ich sagen, der Blick in die Zukunft. Also Marcus Brown Lee hat ja auf seinem YouTube-Review-Channel hat quasi diesen Satz gesagt, es sind die Ideen von morgen in der Technik von heute.
Und genauso fühlt es sich an. Also es sind wirklich sehr ambitionierte Ideen mit der maximal besten Technik, die man heutzutage dafür zur Verfügung hat. Aber gibt der Sache, wie gesagt, drei Jahre, vier Jahre, fünf Jahre. Und das wird halt die Future sein. Also ich fand es unfassbar geil.
Gibt es da nicht diesen großen Welthit darüber? VR the World?
Doch.
Oh, Phil, komm, schreib auf.
Da kann ich drüber. Was ist der Lieblingsfilm von Notärzten? Bambi, das ist nämlich ein Reanimationsfilm.
Oh, wow.
Uff, uff. Uff. Okay, warum, warum, pass auf. Warum gehen Ameisen nicht in die Kirche?
Weil sie Insekten sind.
Weil sie Insekten sind.
Hohecker, sie sind raus.
Oh mein Gott. So, so, ganz genau.
Meine Fresse, Leute, Leute, Und ich will mal mit euch irgendwann einen ernsthaften Podcast machen.
Ihr habt mich eingeladen.
Ja, obwohl wir auch. We are the world. Oh mein Gott. Jetzt, du bist total hyped. Ganz geil. Aber das Ding ist doch bestimmt kackenschwer, oder? Oder der Akku hält nicht so lange. Was ist scheiße?
Auf die Gefahr hin.
Wieder einen 20-Minuten-Monolog bei dir loszutreten. Mit der Bitte um eine kurze Antwort.
Akkulaufzeit kann ich nicht beurteilen, weil die Demo ging halt eine halbe Stunde oder so. Natürlich hält das Gerät eine halbe Stunde, keine Frage. Schwer fand ich es jetzt, also es ist mir nicht aufgefallen. Ich kann mir schon vorstellen, dass man nach zwei Stunden vielleicht anders darüber denkt, als auch nach einer halben Stunde. Fair. Das, was ich...
Verbesserungsbedürftigsten empfand, war das Sichtfeld. Ich hatte das Gefühl, dieses Skibrillen- Phänomen, das man ja hat, dass man so ein bisschen quasi durch, also, ja, so wie durch so ein Fernrohr guckt, so ein bisschen.
Das ist hier auch der Fall. Also, ich glaube, diese Immersion, von der du halt sprachst, ich glaube, das wäre halt noch viel krasser, wenn du irgendwann wirklich so ein 180-Grad-Sichtfeld hast, wo du wirklich das Gefühl hast, okay, egal, in welche Richtung ich gerade gucke, ist also quasi das, was mich limitiert, auch in meinem echten Leben, ist auch in der VR der Fall, nämlich sozusagen meine Augenhöhlen. Aber nicht, dass du noch was davor hast, was sozusagen deine Sicht einschränkt.
Das wäre so das, was verbesserungswürdig ist. Und dann grundsätzlich natürlich die ganze Art, weil Apple versucht natürlich diesen Spagat zwischen soll nicht zu scheiße aussehen, soll aber auch einigermaßen bequem sein und gut auf dem Gesicht halten. Das ist natürlich schwierig. Also bei dem Gewicht kann ich mir schon vorstellen, wie eben schon gesagt, dass das vielleicht auf Dauer nicht so geil ist. Aber vom rein technischen Standpunkt gibt es wirklich nichts,
wo ich mekeln müsste. Es war wirklich alles sehr, sehr, sehr, sehr gut.
Ich habe just heute auch wieder mal ein Review gesehen von den größeren YouTubern, der eigentlich auch nicht im Verdacht steht, dass er irgendwie was gegen Apple hat. Also der auch immer faire Reviews zu den ganzen iPhones macht. Der hat jetzt mal so einen Langzeittest gemacht und er sagt eben auch so, ja, du fängst dann an, einen Film zu gucken.
Das ist anfangs auch sehr cool, aber irgendwann so nach Nach einer halben Stunde fängst du immer an, so ein bisschen die Brille zurecht zu rücken und merkst du, die wird ein bisschen unbequemer. Nach einer Dreiviertelstunde sagst du dann auch, nee, komm, dann nimm sie ab, weil so ein Zwei-Stunden-Film willst du damit dann echt nicht gucken.
Ja.
Aber er sagt auch, da ist viel Potenzial. Wo er wirklich den Kopf schüttelt, ist die Tatsache, okay, das ganze Ding ist aus gefrästem Aluminium und Glas. Und er sagt, ja, auf diesem Glas, das vorne dran ist, quasi wie bei einer Taucherbrille, das Glas vorne, da ist aber noch mal ein Plastik drauf. Eine Plastikfolie, die du auch nicht abziehen kannst, die einfach dazu da sein soll, quasi das Glas zu schützen, wenn das Ding mal runterfällt oder so.
Wo man dann wieder denkt, okay, wenn man da sowieso eine Plastikfolie drauf macht, dann kann man sich auch das schwere Glas sparen und nimmt einfach ein leichteres Plastik. Oder er sagt dann auch, wo ist der Sinn? du musst sowieso diese Powerbank quasi immer mit dir rumtragen. Den Akku, den haben sie ja nicht direkt in das Ding verbaut. Und er stellt einfach die logische Frage, warum nimmt man da nicht auch Prozessor und Speicher und nimmt das aus der Brille raus und einfach in diese Powerbank.
Die hast du eh in der Hosentasche. Da stören dich 100 Gramm mehr oder weniger weit weniger als auf dem Kopf.
Wo ich dann denke.
Ja, das ist schon ein guter Anfang, aber gibt Verbesserungsbedarf.
Das würde ich auch so sehen, aber da gibt es wahrscheinlich irgendeinen Grund. Also Signalübertragung, Signalweg und solche Sachen spielen da bestimmt auch mit rein. Also weil du brauchst halt wahnsinnig viel Rechenleistung, um das alles zu bewerkstelligen. Und ich kann mir schon vorstellen, dass dann zwei Meter Kabel dazwischen ein Problem darstellen möglicherweise. Also ohne es zu wissen. Aber ich kann mir vorstellen, dass es Gründe gibt dafür.
Aber die Frage ist trotzdem berechtigt natürlich. Aber klar, mit dem Glas ...
Aber es ist ein Anfang.
Ja, ja, genau. Ja, nee, 100 Prozent. Und genau das ist es für mich halt. Also keiner von uns wird sich dieses Gerät kaufen, obwohl ich dann tatsächlich jetzt über versucht war, weil, Phil, Achtung, da kommt jetzt eine Prognose auf Doom, die du komplett verkackt hast. Aber trotzdem, ich bin nämlich gerade drauf und dran, mir einen FK-Beamer zu kaufen. Aber du hast das in 2020 geprognostiziert. Knapp daneben. Hänge ich ein bisschen.
Ich verstehe.
Genau. Aber ich hatte auch dann kurz den Gedanken, Na gut, wenn ich jetzt die Kohle für einen Beamer ausgebe, vielleicht kaufe ich mir dann einfach eine Apple Vision Pro. Weil auch das bisschen, was ich gesehen habe an Filmen oder so, was einem dann angeboten wird, da dachte ich so, okay, ist geil. Also ich könnte mir schon vorstellen, so einen Film zu gucken, weil du hast ein perfektes Display ohne irgendwie Fremdeinflüsse, mit einem geilen Schwarz, mit einem geilen Weiß, alles cool.
Warum nicht? Also warum nicht eine Apple Vision Pro fürs Heimkino?
Aber du kannst es nicht teilen, oder?
Genau, das ist der springende Punkt nämlich, weil dann so Zweitfilm gucken halt schon wieder doof so, ne?
Und es ist doch auch nicht 4K.
Ja, also doch.
Kann es ja rein physikalisch nicht sein, du hast zwei 4K-Displays, auf denen dann jeweils irgendwo entfernt an der Leinwand. Ja, pro Auge. Ja, ja, aber trotzdem.
Genau, es ist dann vielleicht nicht 4K, aber trotzdem spielt ja sozusagen die, also die Auflösung spielt natürlich eine Rolle, aber der Seheindruck, wie groß das Bild ist und so, ist auch nicht zu vernachlässigen. Also es ist nicht so, dass ich das Gefühl hatte, oh, das ist jetzt aber nicht 4K oder so, sondern es war wirklich, also sehr, sehr, sehr, sehr, sehr gut von der Schärfung.
Also ich aus meiner Erfahrung, die ich mit meiner VR-Brille habe, ist, ich bin froh, wenn ich das Ding wieder vom Kopf nehme. Und ich weiß nicht, ob auch eine Apple Visions Pro, die vielleicht sogar 300 Gramm weniger wiegt, ob die das dann ausgleicht. Dass man dann sagt, oh nee, komm, ich gucke mir auch ruhig einen Zwei-Stunden-Film damit an.
Deswegen halt die Sache, also ich glaube, da müssen halt jetzt noch mal drei, vier, fünf Jahre ins Land gehen. Dann werden wir wahrscheinlich eine neue Version haben, die leichter ist, wo die Batterie vielleicht nicht mehr so klobig daneben hängt oder keine Ahnung was. Wovon wir jetzt ausgehen können ist, das was wir jetzt haben, ist die schlechteste Version, die wir haben werden. Es kann eigentlich nur noch geiler werden von hier aus.
Ich bin da sehr hyped und optimistisch, muss ich sagen, was dieses ganze VR-Feld angeht.
¶ Film: Megalopolis
Dann lass uns doch dich aus dem Himmel der Lobpreisungen runterholen auf dem Boden des Frustes vielleicht so ähnlich ist.
Des cinematografischen Mülls einfach.
Dabei eigentlich groß angekündigt, episch und weiß ich nicht alles. Megalopolis, Francis Ford Coppola's letztes großes Werk.
So sieht's aus.
Und wir haben es gerade schon eingangs gesagt, oder du hast es eingangs gesagt, ich weiß gar nicht, Lina, egal, auf jeden Fall am Ende ein Stern kam bei rum und ich bin jetzt sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr gespannt. warum?
Ja, also genau, du hast dich schon sehr gut eingeleitet, warte, ich bin jetzt gerade dabei hier zu gucken, nach meinen Bewertungen, weil ich möchte jetzt mal kurz schauen, weil ich bewerte nämlich fast nie mit nur einem Stern also es kam tatsächlich jetzt in meiner Bewertung Also war das eine Frustbewertung? Nein, nein, nein, also du kamst raus und hast gesagt.
Was für ein Film Nein.
Dann pass auf, ich habe bisher neun Filme mit einem Stern auf Letterboxd bewertet drei mit einem halben nur. Also sagen wir mal zehn, okay? Also zehn Filme insgesamt haben es bei mir noch nicht über einen Stern ausgeschafft.
Welche sind das?
Okay, also die Filme sind Man on Fire, Tony Scott für den mit Denzel Washington. Running Scared, Eldorado, Metropolis, Metropolis, Entschuldigung, Megalopolis natürlich. Metropolis, oh. Ja, Metropolis, nee, Megalopolis, ja.
Wolfgang M. Schmidt schreit gerade.
Ja, ja, ich weiß. The Happening von M. Ed Schamalan. 365 Days, Lady in the Water, Land of the Lost, I Love You, Beth Cooper, A Few Best Men Battle Star Wars und Plastic Planet.
Ah, Klassiker.
Das sind also die am niedrigsten bewertetsten Filme, die ich je gesehen habe.
So, und einer davon ist Megalopolis.
Ist Megalopolis, genau. Also, du hast es eben schon erwähnt, Francis Ford Coppola das letztes großes Werk, das er selbst finanziert hat, weil kein Studio das anpacken wollte. Und man merkt diesem Film an, dass Francis Ford Coppola offensichtlich sehr viel darüber nachgedacht hat, dass Trump Präsident geworden ist. Auch schon beim ersten Mal quasi.
Und ihm ist quasi jetzt scheinbar nichts Besseres eingefallen, als so eine Zitate-Sammlung hervorzubringen in Form von dieser Fabel, die halt aber an allen Ecken und Kanten einfach unter ihre eigenen Ambitionen erdrückt wird. Also du hast diesen Film, der spielt in so einer alternativen Realität, ja.
Du hast quasi nicht die Vereinigten Staaten und nicht New York, sondern du hast Neu-Rom und das sozusagen Neu-Römische Reich gewissermaßen, dass das trotzdem die Vereinigten Staaten sind, aber quasi die Analogie, die hier gebaut wird, ist quasi A, weißt du, so a la Christian Lindner, die spätrömische Dekadenz, ja, oder ne, Guido Westerwelle. Westerwelle, ja, genau. Wollen wir Lindner nichts in den Mund legen hier.
Genau, a la Guido Westerwelle, ja, spätrömische Dekadenz und die sieht Francis Ford Coppola jetzt auch. Und das sagt er einem auch sehr offen, nämlich direkt zu Beginn des Films kommt eine Texttafel, wo er sagt, in den heutigen Vereinigten Staaten, die sehr dem römischen Reich ähneln, die heutzutage Neurom heißen, bla bla. Und es wird ja alles quasi so genau reingebläut und nichts an diesem Film ist subtil. Also alles ist mit der harten Brechstange reingedrückt.
Jede Message, jede Metapher, alles, was die Francis Ford Coppola irgendwie mitteilen will, wird mit der Brechstange einfach reingemacht. Dazu sieht der ganze Film aus wie Spy Kids 3D irgendwie und du hast Performances von Adam Driver und von Shia LaBeouf und von Aubrey Plaza und so, wo du dir so denkst, what the fuck, also was soll das denn, also wie die Dialoge geschrieben sind und wie Francis Ford Coppola anscheinend auch cool damit war.
oder vielleicht sogar Leute ermutigt hat, sehr seltsame Performances und sehr seltsame Deliveries von ihren Zeilen irgendwie einzustimmen und da mitzubringen. Dabei muss ich tatsächlich eine Lanze brechen, also Shia LaBeouf und Aubrey Plaza noch mit am besten in diesem ganzen Film, weil das beide eh weirde Leute sind und die passen irgendwie in so einen weirden Film auch ganz gut rein. Aber ansonsten, alle anderen Performances sind mega weird. Vor allem halt Adam Driver, der halt den.
Hauptcharakter spielt, der halt, also kurz zur Story, der halt so ein Künstler slash Architekt ist, der diesen neuen Werkstoff namens Megalon erfunden hat. Er spielt einen Charakter namens Cesar Catalina, der diese Vision hat von Megalopolis, also der Neuerschaffung oder dem Neudenken dieser Stadt nach seinen Ideen quasi aufgebaut aus Megalon.
Und dem gegenüber steht halt sein Widersacher, der Bürgermeister Cicero, der sagt, nee, ist alles eine Scheißidee, wir bauen hier ein Casino hin, weil die Menschen wollen essen und vergnügen und nicht irgendwie deine lofty Scheißideen. Ja, und der Film geht zweieinhalb Stunden und du cringest eigentlich relativ regelmäßig. Entweder, weil das Schauspiel scheiße ist oder weil das Setting scheiße ist oder weil du alle Ideen schon mal woanders besser gesehen hast oder weil.
Offensichtlich richtig beschissener Greenscreen zum Einsatz kommt und du dir so denkst, aber das kann nicht sein, das ist ein Film, der jetzt irgendwie 150 Millionen Dollar oder was sich gekostet hat, so aussieht, also what?
Also dieser ganze Film ist einfach eben, Wolfgang M. Schmidt hat es eigentlich am besten auf den Punkt gebracht, so schlecht, okay, eine Sache, aber der Film ist lächerlich, also der ist wirklich lächerlich, weil man merkt einfach, wie Francis Ford Coppola an seiner eigenen Ambitionen hier komplett scheitert, weil er irgendwie vorhat, so diese große Fabel irgendwie auf die Menschheit auszurollen und ah, und ich hab die Welt verstanden und wenn wir jetzt nur auf die Elon Musks dieser
Welt hören würden, dann wär alles besser und ich denk mir so, okay, sorry, aber es ist schon alles ein bisschen komplexer also ich mein, ich begrüße das ja, dass jemand wie Francis Ford Coppola sagt, hey ich weiß, mein filmisches Werk und mein Leben neigt sich dann irgendwann auch vermutlich dem Ende, ich möchte jetzt der Welt nochmal so ein Film, der Hinterlassende so ein bisschen in die Zukunft greift. Der quasi sagt, hey, wir stehen vor lauter Problemen als Menschheit.
Klimawandel, künstliche Intelligenz, Kriege, all sowas. Aber lasst uns Optimismus walten und so. Alles schön und gut. Aber nicht so. Also nicht so, wie Megalopolis drauf ist. Also du hast es da noch manchmal im Publikum gehört und ich selbst musste auch an manchen Szenen einfach lachen, weil die Dialoge so kacke sind. Und, Ja, es ist eine Katastrophe.
Ja, ja, ja. Bist du auch nicht alleine, bitte? Ich hab grad mal so geschaut. Also tatsächlich.
Ja, der wird komplett verrissen. Der wird komplett zerrissen.
Ja.
Ja, ja, voll. Und ich bin ja positiver Dinge da reingegangen, weil ich hab ja Francis Ford Coppola auch in diversen Late-Night-Shows jetzt gesehen, wie er über den Film spricht und ich mir so, ja, ja, also cool. Bin ich dabei, find ich gut. Also so ein optimistisches Werk und alles. Aber und er sagt auch, also das find ich eigentlich so, das macht ihn so ein bisschen unangreifbar. Er sagt halt, die Leute gehen ins Kino, weil sie sozusagen das Hamburger-Äquivalent von Filmen sehen wollen.
Also er spricht halt von Marvel und so. Die wollen eigentlich das Gleiche nochmal. Die gehen ins Kino und wollen einfach das, was sie jedes Mal haben. Und als Künstler ist es seine Aufgabe, sich davon zu befreien und den Leuten vielleicht was zu geben, was nicht der Konvention entspricht. Und ich denke mir so, auch das ist fair, auch das ist cool, aber dann mach es bitte richtig. Also mach es bitte so, dass man Gefallen daran findet oder eine Freude ist auch zu gucken.
Weil so wie es hier ist, ist es halt so, also hey, und das ist halt auch, Francis Ford Coppola kann das machen, wie er das will. Ist ja sein Film. Aber als Kinozuschauer, der auch mit diesem Mindset reingeht, nee, das ist jetzt hier ein Autorenfilm und der macht das jetzt anders und der geht nicht nach Konventionen. Auch da gibt es Grenzen, finde ich. Also Schauspielkonventionen, fangen wir mal damit an.
Lena, du wolltest gerade irgendwie noch was fragen oder so.
Achso, ja, ich war sehr gespannt auf deine Zusammenfassung, weil ich habe mir den Trailer angeguckt, weil ich eigentlich auch relativ heiß auf den Film war und ich habe diesen Trailer nicht verstanden. Ich habe mich den ganzen Tag gefragt, warum geht es denn da?
Ja, der Trailer sucht sich so die schönsten Bilder raus irgendwie.
Ja.
Die halt irgendwie, und dann auch so Madison Square Garden und dann diese ganze römische Metapher ist so, wie sagt man denn, nicht behelfsmäßig, sondern so bemüht. Ja, diese ganze Metapher ist so bemüht. Weil die laufen dann auch so teilweise vom Kostümdesign in so halb römischen Rüstungen auch durch die Gegend und so. Spielt aber in so einer Art Gegenwarts-New York und so. Und dann ist Madison Square Garden halt so ein Kolosseum eigentlich mit so einer Gladiatoren-Arena in der Mitte und so.
Und dann denkst du so, ja, okay. Und dann, wie gesagt, Cäsar und Cicero und so. Und dann aber die eine Moderatorin, die gespielt wird von Aubrey Plaza, Da ist der Charakter dann halt, wow, Platinum. Und ich denkst mir so, okay. Kann man mal machen.
Eine absolute Nicht-Empfehlung, höre ich aus.
Eine absolute Nicht-Empfehlung.
Ja, darf auch mehr sein.
Außer ihr wollt mal ins Kino gehen, so wie ich. Weil der Punkt ist, ich habe ja eine Gold-Card. Und nach den Reviews, wenn ich jetzt Geld dafür hätte zahlen müssen, hätte ich nicht geguckt. Aber ich habe halt diese Goldcard und dachte so, ja komm, gib ihm. Das ist schon Lebenszeit. Genau, was ist schon Lebenszeit? Nee, ein bisschen wie bei der Apple Vision Pro. Ich möchte es jetzt gerne mal mit meinen eigenen Augen sehen und mir selber mal eine Meinung machen.
Ja, jetzt hast du eine Meinung und sie ist nicht gut. Geil, gut investierte Zeit.
Haben sie alle recht gehabt. Mensch, genau.
Komisch.
Ja, mich hat er wegen seiner Laufzeit abgeschreckt und du hast mich jetzt nicht, also ich weiß nicht, du hast mich nicht abgeholt, dass ich diesen Film jetzt gucken wollen würde. Das hast du nicht so gut geschafft.
Mich dafür zu begeistern.
¶ Lenas Fragen: Welche Filme drücken die aktuelle Stimmung aus?
Dann gehen wir begeistert zu Lenas Fragen über. Drei Stück darfst du uns ja stellen, die erste haben wir schon hinter uns gebracht.
Warte mal, ich hab mich so in Rage geredet, ich muss jetzt kurz mal meinen Pulli ausziehen. Warte mal kurz.
Ja, Was hat er denn unter dem Pulli? Egal, ganz, ganz, ganz komische Vorstellung. Ja, nee, aber stell dir die Frage, ich weiß gar nicht, ob Micha jetzt da ist. Wir machen jetzt einfach noch weiter. Welche Frage hast du auch noch an uns, liebe Lena?
Ja, vielleicht passt es ganz gut, wir sind gerade rein in die Stimmung. Denn es geht auch um die Stimmung. Ich habe doch letztes Mal irgendwie eine Frage gestellt, welche Filme machen euch aus? Oder irgendwie so ein Kram in die Richtung. Und jetzt komme ich mit einer Frage um die Ecke. Welche zwei, drei Filme drücken eure aktuelle Stimmung aus?
Uh.
Die aktuelle Stimmung.
Megalopoles. Oh, da muss ich jetzt.
Tapp ist wieder so ein Nachdenker auf jeden Fall.
Ja, wobei da fielen mir zwei Filme tatsächlich relativ schnell ein, glaube ich, die das ganz gut anfangen. Einerseits, also das sind beides Filme aus diesem Jahr. Das eine ist, ich hatte letzte Sendung darüber gesprochen, Sterben, irgendwie so ein schwieriger Film, wo dann eben versucht wird. Wo dann Lars Eidinger versucht in seiner Hauptrolle dort sehr, sehr viele Fäden zusammenzuhalten und beisammenzuhalten, Familie, Job, Freunde glücklich zu machen. Da sehe ich mich so ein bisschen.
Und dann auf der anderen Seite, also so dieses Probieren, und manchmal klappt das, manchmal klappt das nicht, aber man zerreißt sich da. Und das andere ist aber ... Robert Dreams, ich weiß nicht, ob den ihr mal gesehen habt oder so etwas. So ein ganz, ganz toller Film, der über Freundschaft und Leben auch so ist und Leben geht weiter.
Man kann optimistisch durchs Leben gehen, auch wenn irgendwie alles nicht so läuft, wie man sich das vorstellt oder irgendwo auch mal ein Kontakt verloren geht oder so etwas. Was heißt das nicht, dass Freundschaften verloren gehen oder Beziehungen verloren gehen oder einschlafen müssen?
Punkt eins und Punkt zwei, auch wenn das Leben in irgendeiner Form blöd ist oder eine blöde Situation passiert, kannst du trotzdem nett sein und freundlich sein und positiv und mit offenen und neugierigen Augen weiter durch die Welt gehen. Das ist so Punkt zwei irgendwie, was so meine aktuelle Stimmung so einfängt.
Also das eine ist so melancholisch und oh mein Gott, oh mein Gott und auf der anderen Seite, ey komm, machen wir trotzdem das Beste draus, lass uns drüber lächeln, lass uns was positiv und schön im Leben sehen, denn da gibt es auch ganz schön viel zu entdecken.
Also mein Hintergedanke bei der Frage war, ich habe mich ja mit meinem Film-Nerd-Nachbarn hier angefreundet und wir haben uns die Frage gestellt, warum wir Filme gucken und wie wir darauf kommen, dass wir jetzt irgendwie über Filme reden sollten und so. Und ich habe festgestellt, wenn ich Leuten Filme zeige und sage, denen musst du unbedingt gucken oder so oder man will einen Film machen, dann frage ich eigentlich immer, in welcher Stimmung bist du?
In welcher Stimmung bist du, um dementsprechend eine Filmempfehlung auszusprechen? Und das war so ein bisschen der Hintergedanke dabei. Und was für eine Stimmung ist man für welchen Film und kriegt man das auch im Umkehrschluss, über die Filme eine Stimmung auszudrücken?
Aber jetzt quasi aktuell zu dieser Sekunde meine Stimmung oder so quasi so die Stimmung der vergangenen Monate?
Das könntest du jetzt für dich interpretieren.
Weil das wäre ja jetzt quasi genau das andere, weil mir ist momentan, ich habe echt so das Gefühl, ich bräuchte mal wieder so ein bisschen irgendwas mit Eskapismus, irgendwas Schönes, irgendeine schöne Geschichte, irgendwie sowas. Man guckt immer zu viel Thriller und Action hier und da und True Crime, whatever und irgendwie denke ich mir auch, irgendwann musst du auch mal wieder irgendwas gucken, was so ein bisschen Ted Lasso mäßig ist.
Irgendwas oder einfach nur so, ach ja komm, schön, wunderbar, das ist Prima, das bräuchte ich jetzt ganz dringend. Momentan fühle ich mich so rein mental so ein bisschen wie bei hier Schmetterling und Taucherglocke.
Oh, Weih.
Personen, die ein Locked-In-Syndrom hat. Ich habe ja gerade wieder meine Immuntherapie und stellt sich raus. Danach ist es auch schwer, wieder irgendwie Rad zu fahren. Ist sowieso momentan scheiße. Jetzt weiß ich, dass in zwei Tagen geht es schon zur Family. Das heißt, zehn Tage nichts machen. Und ich bin so der Typ, es gibt ja dieses T-Shirt. I'm sorry for what I said when I was hungry und bei mir wäre das eher so, I'm sorry for what I did when I was not doing sports.
Ich werde dann sehr unleidlich und dann merke ich, mir fehlt die Bewegung und deswegen ist das momentan alles sehr locked in bei mir.
Ach hier, ja.
Ja, aber da muss ich mich so ein bisschen allen anschließen. Also ich würde jetzt mal zwei Filme nennen und eine Folge von einer Serie. Obwohl, ah, das ist die richtige, nee, es ist eigentlich nicht die richtige Stimmung. Nee, ich nenne mal zwei Filme. Der eine Film ist auch ähnlich in Andis Kerbe so ein bisschen dieses so ein bisschen so locked in und jeder Tag wiederholt sich und so.
Da dachte ich gerade für so einen kurzen Moment an Palm Springs, weil ich irgendwie so das Gefühl habe, es ist ja jetzt nicht schlecht hier und so und irgendwie ist mein Leben ja auch okay, aber irgendwie ist alles so sehr repetitiv und so gerade an so einem Moment, wo man so auf der Stelle tritt und eigentlich so, ob es jetzt gestern war oder heute oder morgen, whatever. Das ist so das eine, Lenas Wand füllt sich.
Es ist wirklich so, ey.
Ich habe so gehört, wie die neue Pinnnadel in den Kork gedrückt wurde. Naja, das ist das eine, dann auch ein anderer Film noch, Leave the World Behind.
Den ihr auch vielleicht gesehen habt und so, wo es, ja genau, du auch Lena oder, ja, wo man so, also das Gefühl, was darüber kommt, ohne jetzt sozusagen, worum es da eigentlich geht in dem Film, aber dieses Gefühl ist so, what the fuck is happening, also irgendwie man hat so diesen Moment gerade jetzt und zwar jetzt schon seit, weiß ich nicht, zwei Jahren, Oder seit der Pandemie eigentlich, wo man sich so fragt, what?
Also ich bin in den 90ern aufgewachsen und ich habe jetzt auch im Zuge des Angriffs Russlands auf die Ukraine und so auch sehr viel Geschichtsaufarbeitung mir irgendwie auf YouTube reingezogen und warum ist das so mit Russland, wie es jetzt ist und überhaupt.
und in den 90ern hat sich halt der Westen insbesondere so dieser Idee hingegeben, dass die Geschichte jetzt zu Ende ist, so the end of history, ne, und und auf einmal merkst du so, nee, scheiße, ist gar nichts, hier ist nichts zu Ende, hier fängt es gerade erst an, so und in den 90ern hatte man so dieses Gefühl von so ist alles cool, also zwischen sozusagen Mauerfall bis 9-11 hatte man so das Gefühl, geil, läuft, läuft, ab jetzt, ab jetzt nur noch Optimismus für die Zukunft,
Und man merkt eigentlich immer häufiger, dass das nicht so ist. Und eigentlich guckt man nur so verdutzt in sein Handy oder irgendwie auf die Welt und denkt sich so. Okay, das ist so das Gefühl, was für mich Leave the World Behind ausdrückt. Und dann noch eher persönlicher, noch ein anderer Film ist für mich Night of Cups. Den habe ich neulich gesehen von Terrence Malick.
Der handelt von so einem Drehbuchautoren in L.A., der so durch sein Leben meandert und irgendwie ... kein richtiges Ziel vor Augen hat und irgendwie hin- und hergerissen ist zwischen irgendwie Beziehungen und Hedonismus und so. Und irgendwie macht das was mit mir. Also irgendwie bin ich auch an so einem Punkt, wo ich so denke, was mach ich eigentlich? Also, dass die Welt aus den Fugen gerät, ist ja eine Sache, aber was ist mit mir? Also, wo steuere ich drauf zu?
Was ist so the next big thing? Kommt da jetzt noch was oder nicht? Oder bleibt das jetzt so?
Wow, Seelenstriptease in Nertok.
Ja, wirklich.
Also sie bringt wirklich immer die Fragen mit dir. Und wir sind auch noch so ehrlich und beantworten die auch noch.
Vielleicht sollten wir so ein depressives Unterformat erstellen. So wie so Top 5, aber so die Seelenstript-Folgen. So Nertok After Dark. Ja, wirklich. Nertok After Dark. So wie mit Black Mirror, wo die auf einmal diese Red Mirror-Folgen hatten. Ja. Ja, danke Lena. Eine großartig, tolle Frage.
¶ Film: Will & Harper
Toll.
Dann kann ich ja jetzt Will and Harper mal beschreiben.
Bitte.
Die Stimmung so ein bisschen wieder lupfend, lüftend.
Lupfen ist auch gut. Lüften, glaube ich.
Also ich habe gar nicht so viel dazu zu sagen. Letztendlich ist das eine Dokumentation von Will Ferrell und Harper Steele. Harper Steele ist eigentlich eine berühmte Drehbuchautorin, war mal bekannt als, ich glaube, Andrew Steele und hat für Saturday Night Live geschrieben. Und die beiden sind, glaube ich, seit circa 30 Jahren echt richtig gute Freunde.
Und Harper Steele hat sich dann mit 61 den Schritt gewagt und hat gesagt, ich oute mich jetzt, ich schreibe meinen guten Freunden jetzt irgendwie eine E-Mail. Das war tatsächlich so eine Rundmail, die sie geschrieben hat und sagt, Leute, ich werde jetzt meine Transition starten und werde jetzt mein Leben als Frau leben.
Und das hat die tatsächlich in einer E-Mail angekündigt und hat, naja, die ganzen Saturday Night Live Stars, die man so kennt als Freunde, so Tina Fey und Will Forte und wie sie nicht alle heißen. Und diese Dokumentation ist eigentlich ein Roadtrip, den Will Ferrell und Harper Steele gemeinsam machen, die dann einmal komplett durch Amerika zusammenfahren.
Und letztendlich ist das eigentlich ein sehr persönliches... eine sehr persönliche Auseinandersetzung, wie definieren wir jetzt unsere Freundschaft? Was hat sich an dieser Freundschaft verändert? Hat sie sich überhaupt verändert? Und eigentlich ein quasi neues Kennenlernen über einen Roadtrip, den die beiden zusammen machen. Und zum einen...
Aber die haben jetzt seit längerem sich nicht mehr gesehen?
Oder wie?
Oder hängen die jeden ganz Ende miteinander ab?
Nee, also so wie ich das verstanden habe, da gehen sie jetzt gar nicht so doll drauf ein. Aber ich glaube, sie haben sich länger nicht gesehen. Da gibt es halt irgendwie so eine süße Begrüßungsszene irgendwie. Und beide sind irgendwie ein bisschen aufgeregt. Und es soll irgendwie darum gehen, dass sie, ja wie gesagt, ihre Freundschaft nochmal neu entdecken. Will Ferrell stellt irgendwie so ganz naiv seine Fragen.
und sie wollen ihre Freundschaft definieren, neu und ich glaube Harper ist als Harper noch als Mann gelebt hat. War das ein ganz wilder Kerl irgendwie, der ist immer oft ausgebrochen und ist wohl einfach, hat so wildeste Roadtrips mit sich selber gemacht und war dann so drei Wochen unterwegs in ganz Amerika, hat sich dann in die wildesten, dreckigsten Bars reingesetzt und um mit den Leuten zu schnacken, so Und ins Gespräch zu kommen und was über Leute zu lernen und über sich zu lernen und so.
Und seitdem sie als Harper lebt, offen geoutet, hat sie Angst davor und hat auch irgendwie, will sich jetzt mal quasi mithilfe ihres sehr, sehr guten Freundes Will Ferrell, dieser Angst irgendwie stellen. Und eigentlich sich auch selber versöhnen vielleicht mit den 61 Jahren Leben vorher sozusagen. Und ich fand es sehr rührend, diese Dokumentation. Ich habe die sehr gerne geguckt.
Ich war ein bisschen, ich war fast ein bisschen enttäuscht, weil sie dann doch irgendwie ein bisschen amerikanisch aufgepumpt ist vielleicht. Also so auf diese, wie die Amis das halt gerne mal machen, irgendwie so auf die Tränendrüse drücken mit, also alle Lampen an, hätte ich fast gesagt. Aber doch irgendwie dabei sehr, sehr, sehr ehrlich. Ich mochte die Auseinandersetzung, ich mochte das Ehrliche zwischen den beiden, das Authentische irgendwie.
wie auch das Harper irgendwann sagte, alle kennen dich, irgendwie bringt mir das gar nichts, weil ich total geschützt bin hier in die Situation, in die wir hier gehen, weil ich dich kenne und dann löste sich dann mal ab von ihm und so. Also es ist schon, es ist echt wahnsinnig spannend und auch irgendwie sehr lehrreich, mit was für den Ängsten und mit was für Sorgen und mit was für ganz, ganz tiefen Abgründen sie sich auseinandergesetzt hat in den letzten Jahrzehnten in ihres Lebens.
Also das fand ich sehr eindrücklich als sehr intimes Porträt sozusagen.
Zu gesehen und dachte so, ach, das sieht ja nett aus. Das ist auch wirklich nett. Genau, aber dann dachte ich mir, also zum Thema Lebenszeit, ja, diese eine Transition-Story oder diese eine Freundschaft, ich bin jetzt mit keinem von beiden befreundet oder so und dachte mir so, na.
Ich auch nicht, ich auch nicht, ich kenne ihn persönlich nicht. Nee, nee. Achso, das kam jetzt falsch rüber. Was ich so schön fand, war, dass es halt um die Freundschaft von den beiden geht und dass man sozusagen, es ist keine, wie hast du das alles gemacht, wann hast du das irgendwie für dich gemerkt oder was auch immer.
Das kommt alles so nebenbei. Aber ich fand es so interessant, dass es auch um die Freundschaft gerade geht zwischen den beiden und wie man sich als Freund oder als Freundin fühlt, wie man damit umgehen kann. Das fand ich so spannend und das fand ich einen sehr interessanten und eigentlich auch neuen Aspekt sozusagen, wenn man sich mit der Thematik auseinandersetzt. Und das fand ich sehr, also das ist mir bisher noch nicht so begegnet, sozusagen.
Hört sich mega interessant an.
Ich kann es wirklich nur empfehlen. Also es ist so, wenn es draußen regnet und man hat so eine Wärmflasche auf dem Bauch und so, dann kann man das wirklich sehr, sehr gut gucken. Gerade wenn man was Schönes möchte.
Eskapismus, da sind wir wieder.
Was Menschliches vor allen Dingen. was menschlich ist.
Ich finde das auch irgendwie, also Will Ferrell kennt man ja eigentlich auch eher so als Comedian, also natürlich nicht eher so, aber zumindest ist er mir da deutlich bekannter als Harper Steele, muss ich ganz offen zugeben. Und ich finde es auch immer wieder schön, wenn man die ernsten Seiten von solchen schon fast Slapstick Comedians irgendwie so dann auch mal mitbekommt, dass das formt wieder nochmal einen ganz anderen Menschen da draußen.
Natürlich spielen sie in den Komödien immer ihre Rollen und in ihren Sketchen und so etwas. Aber ich finde es, wie gesagt, immer auch sehr faszinierend, Schauspielende zu sehen, wenn sie da eben ernste Rollen wahrnehmen oder eben tatsächlich, wie in diesem Fall, auch mal ihre echte menschliche Seite keine Rolle sozusagen einnehmen. Also natürlich nehmen sie eine Rolle ein, es sind Dokumentationen,
es folgt ein Skript und weiß ich nicht alles. Aber am Ende ist es ja deutlich näher an dem wahren Will Ferrell, Als ein narrativer Film sozusagen. Und alleine das finde ich schon wiederum ganz interessant. Wenn dann natürlich nochmal dieser Aspekt der Neuausrichtung eines Lebens hinzukommt, da wirklich aus dem Outing mit wie alt war sie? Über 60?
61, 61.
Alter, so, ich meine, da hast du erstmal eine ganz schöne Weile irgendwie das auch, ja, möglicherweise unterdrückt und hast in Schatten gelebt und dann ist das ja nochmal ein ganz neuer Aufschlag des Lebens und das klingt wiederum sehr interessant, also es sind so zwei Aspekte, die mich echt an diesem Film aufmerksam machen.
Ja, also grundsätzlich ist es halt einfach, was ich auch spannend fand, ist so dieser menschliche oder zwischenmenschliche Aspekt, wie, also man kann so Gespräche und Debatten und sowas sehr ernst führen oder auch eine sehr ernste Dokumentation drüber machen. Und die ist auch teilweise sehr, sehr ernst, sehr, sehr erschreckend, sehr, sehr dunkel, sehr, sehr puha.
Das muss schlimm gewesen sein. Aber wie, dass du da auch, ich sag mal, in den richtigen Momenten richtigen Humor reinbringen kannst und wie leicht dann etwas sein kann und wie, ja mit was für einer Leichtigkeit man auch so ein schweres Thema irgendwie, sag ich mal, bearbeiten kann, das ist das falsche Wort, aber dem begegnen kann, ohne dass man sich darüber lustig macht oder sich selber irgendwie dämlich darstellt, wie das ja bei Saturday Night Live manchmal ein bisschen der Fall ist,
sondern irgendwie aus diesem Ernst irgendwie auch auszutreten und sagen, okay, jetzt mal ein kleiner Comic Relief, jetzt sind wir wieder albern zusammen und darauf können wir uns irgendwie einigen und dann ist das, dann kriegen wir das schon gewuppt so. Also das fand ich einfach einen sehr schönen, sehr versöhnlichen, Umgang sozusagen damit.
Das ist dann halt die positive Kehrseite zu dem, was du gerade als so negativ angekreidet hast, das Amerikanische, so auf die Tränendrüse. Die Kehrseite davon ist halt, dass die Amis das dann halt auch sehr gut können, dann auch wieder den Spieß umzudrehen und zu sagen, so, jetzt genug Trübsal geblasen, jetzt bringen wir hier wieder eine Leichtigkeit rein. Das vermissen viele deutsche Dokus oder so Personality-Follow-Dokus ja manchmal.
Ja, und ich fand, das ist halt wie gesagt der Kritikpunkt, dass so Situationen geschaffen worden sind, natürlich, oder vielleicht inszeniert sind extra, damit man jetzt, okay, jetzt müsst ihr alle weinen, dafür haben wir folgendes Rezept zusammen erstellt, und jetzt lösen wir das wieder auf.
das ist vielleicht der kleine Kritikpunkt, dass man denkt, okay, jetzt inszeniert oder was auch immer, aber ja, ich kann es trotzdem sehr empfehlen, also ich fand es super spannend und sehr schön und ja, menschlich sehr berührend.
Läuft bei Netflix, ich weiß nicht, ob du es schon gesagt hattest, aber Achso, wahrscheinlich nicht. Ja, Netflix halt, da kann man gucken. Genau. Kommt auf meine Watchlist, die sehr lang ist.
Ja, also Todesurteile. Das ist ja nichts zu bedeuten. Du willst Watchlist größer als Lenas Wand.
Ja, vermutlich.
Oh mein Gott, jetzt bin ich gespannt,
¶ Serie: Davos 1917
ob auf diese Lobpreisung Andi auch irgendwo sauber aufsetzen kann. Oder nicht?
Ja, ich berichte von Davos 1917. Ist eine Serie eigentlich, die in der ARD lief, ist aber jetzt seit neuestem auch bei Netflix. Und das Spannende ist, ich habe mal überlegt, man kennt das ja inzwischen, dass es Romanverfilmungen gibt. Harry Potter, Herr der Ringe und so weiter und so fort. Bücher, die zu filmen werden. Und jetzt kommt es aber doch relativ selten vor, dass irgendwie ein Film oder ein filmisches Format irgendwann dann nochmal als Buch gemacht wird.
Also ich konnte mich da nicht so wirklich dran erinnern. Das Einzige, was ich ganz fies im Hinterkopf hatte aus dem Jahr 1982, E.T., der Außerirdische. War ja damals ein richtig großer Erfolg und dann meinte man wohl auch irgendwie, oh, da müssen wir jetzt nochmal einen Roman zumachen. Den machte dann ein Autor, der, ich fand das als 10-Jähriger damals sehr witzig, auf den Namen William Kotzwinkel gehört hat.
Entschuldigung.
Also es ist von daher auffällig, dass du irgendwie einen erfolgreichen Film hast und danach kommt dann irgendwie ein Buch. Ich glaube, das war in den 80ern noch mehr so ein Ding, aber auch heutzutage ist das ja, glaube ich, relativ ausgestorben. Lange Rede, kurzer Sinn, bei Davos ist es auch tatsächlich so und weswegen ich darauf aufmerksam geworden bin, ist, dass der Autor des Buches mit mir zusammen zur Schule gegangen ist und da dachte ich mir, ach Mensch.
Na ja, guck doch mal. Der hat schon mehrere Bücher geschrieben und dieses Buch hier zu der Serie hat er jetzt unter einem Pseudonym geschrieben. Ich nehme mal an, weil das wirklich nur so eine Auftragsarbeit ist. Er kriegt dieses Drehbuch oder er kann diese Serie da gucken und schreibt darauf basierend dann einen Roman. Und die Serie passend dazu habe ich mir jetzt angeguckt. Davos 1917. Das sind sechs Teile, jeweils ungefähr so 50 Minuten lang.
Und man könnte jetzt vermutlich schon ahnen, wann und wo das Ganze spielt. Und zwar im Luftkurort Davos im Jahr 1917.
Da haben die richtig einen guten Titel rausgekramt. Richtig gut.
No shit Sherlock.
Lange gebrainstormt, ey.
Ja, und wann genau spielt das?
Warte, warte.
März oder Appi?
Ja, nee, das Spannende ist, Davos liegt in der Schweiz und das Ganze spielt ja während des Ersten Weltkriegs. Und die Schweiz war seinerzeit ja neutral. Und in Davos gibt es eine Klinik, in der so höhere Generäle, also hohe Militärs ihre Kriegsleiden auskurieren, beziehungsweise wo viele Leute aus unterschiedlichsten Nationen zusammenkommen, die eigentlich im Krieg miteinander sind.
Aber da irgendwie so als Patienten nebeneinander irgendwie. Und das Ganze handelt von einer Krankenschwester, die von der Front zurückgekommen ist. Eine Schweizer Krankenschwester, die eine Beziehung zu einem deutschen Soldaten hatte, der dann an der Front gefallen ist. Und alles, was ihr von ihm blieb, ist das Kind, das sie von ihm im Leibe trug und dass sie dann in Davos, wo sie herkommt, quasi ihr Vater ist der Klinikleiter. Dass sie dann dort gebären wird.
Das Kind wird ihr sofort nach der Geburt abgenommen und wird versteckt gehalten. Und sie ist natürlich jetzt daran gehalten, Mensch, ich will wissen, wo ist mein Kind. Und lässt sich dann auf manche Sachen ein, weil viele von diesen Militärs haben natürlich auch irgendwelche Interessen. Das heißt, sie gerät in so eine Spionage-Geschichte rein, spioniert dann für die Deutschen die Engländer aus. Und das Ganze hat mir doch tatsächlich gut gefallen.
Also ich habe nicht viel erwartet, weil ich dachte, ja, so eine ARD-Produktion gab es ja früher auch schon so viele, ich sage mal Dresden oder so, wo dann um so ein historisches Ding irgendwie eine Liebesgeschichte gesponnen wurde. Und hier ist die Liebesgeschichte aber wirklich ganz homöopathisch. Also die fällt quasi fast gar nicht auf, ist nicht Teil der Handlung, sondern hier geht es wirklich darum, dass sie versuchen muss zu arbeiten, um Informationen zu ihrem Kind zu kriegen.
Und dann heißt es natürlich so, wir sagen dir jetzt, wo dein Kind ist, aber wenn du jetzt das und das für uns bei den Engländern noch ausspionierst, dann kriegst du für uns auch einen Pass, mit dem du dann hier unbehelligt das Land verlassen kannst. Hat mir tatsächlich gut gefallen. Also zumindest so gut, dass es nicht in meine bunt ausgefüllte Speedround gerutscht ist. Also kann ich tatsächlich empfehlen. Weil die Handlung auch Schlag auf Schlag
geht. Also es hat keine Längen, es ist gut erzählt. Es hat wirklich spannende Szenen, was ich jetzt bei einer ARD-Serie, also die mit teils ARD-Geldern finanziert ist, nicht so unbedingt, verortet hätte, aber hat mir tatsächlich gefallen und war auch im letzten Jahr das erfolgreichste fiktionale Format in der Schweiz.
Oh.
War da tatsächlich ein Gassenhauer. Ist eine Staffel. Ich denke mal, da könnte vielleicht sein, dass es weitergeht, aber die Geschichte an sich ist so abgeschlossen.
Und ein Kriegspsychodrama oder wie würdest du das denn beschreiben?
Nee, Psychodrama eigentlich nicht, sondern eigentlich eher so Agentenfilm tatsächlich. Also du hast da mehrere Leute, du hast noch eine russische Frau, die dem Zaren wohl ziemlich nahe steht. Dann geht es noch darum, dass Lenin irgendwie ins Land geschmuggelt werden muss, der dann in Russland eine Revolution machen soll. Da ist sie auch mit involviert. Also hast du ein bisschen das Gefühl, ja, das ist nicht nur so ein kleiner Auftrag, sondern die große Welt. Sprechgeschichte hängt von ihr ab.
Also auch so ein, zwei Szenen, wo dann auch wirklich so gesagt wird, jetzt hast du die Möglichkeit, hier wirklich was zu tun, um das Sterben von Millionen Menschen zu beenden, eben dadurch, dass der Krieg, das Kriegsblatt sich wendet, wenn du diesen Auftrag hier ausfüllst. aber auch so, dass es relativ glaubhaft ist. Also es wird auch gesagt, es ist inspiriert von wahren Begebenheiten.
Also natürlich gab es die Schweiz, natürlich war die neutral und es gab da auch Krankenhäuser, wo dann unterschiedlichste Landsmänner dann verarztet worden sind und es gab tatsächlich auch eine, Krankenschwestern, die aber in Belgien waren, die so Agententätigkeiten hatten und eine deutsche Agentin, die da wohl auch mit eingewoben wurde, Die wird auch konkret irgendwie in der Wikipedia mit einem Namen genannt. Also die ist so, das sind so die Sachen, auf denen das so ganz, ganz lose beruht.
Also hat nie so stattgefunden. Aber so im Zuge des Krieges gab es Agenten, Krankenschwestern tatsächlich und auch eine deutsche Agentin. So, bumm. Also ich fand es ganz cool.
Ich musste gerade so ein bisschen an das Zeugenhaus denken, an den Film. Kennst du den?
Den habe ich nicht gesehen, nee.
Der wird dir sehr gefallen. Das war auch so ein Film mit Tobias Moretti und Iris Berben und so, also auch eine deutsche Produktion. Und es geht irgendwie um, in 1945 kommen mehrere Zeugen für die Nürnberger Prozesse aus unterschiedlichen Perspektiven, Ecken sozusagen, die alle unter einem Tisch leben müssen, unter einem Dach leben müssen, nicht unter einem Tisch.
Ich habe noch gerade gedacht, welches Bild ist das jetzt, was ich da aufbaut?
Und die Stimmung ist ganz, ganz großartig. Also wie sie so miteinander umgehen und sich so kritische Blicke zuwenden und outen sie sich jetzt und nicht und so weiter. Hat mich gerade ein bisschen daran erinnert, dieses aus verschiedenen Ländern kommen Leute zusammen.
Ja, behalte ich mal im Hinterkopf, weil es gibt ja auch noch die Serie Deutsches Haus. Die spielt ja auch zu der Zeit. Geht ja irgendwie um eine Übersetzerin, die bei den Nürnberger Prozessen da irgendwie mit dabei ist. Das sind so Sachen, die sollte ich mal auf dem Schirm behalten. Könnte ich so ein Feature daraus machen. Erst den Film und dann die Serie.
Ja, also Zeugenhaus wird dir sehr gefallen, glaube ich. Bin mir fast sicher.
Ist notiert.
Sehr gut.
Dankeschön.
Gehen wir mal über in etwas, worauf wir uns schon die gesamte Sendung freuen.
Speed round. Ganz genau.
Die dritte Frage.
Alter Fein.
Nein, nein, nein, noch nicht mehr. Die dritte Frage haben wir ja auf deinen Wunsch ganz nach hinten gepackt, wobei wir uns selber ein paar Fragen noch mitgebracht haben, die wir in dieser Sendung noch beantworten werden. Aber vorher gibt es sie. Hier ist sie. Die. Das ist immer wieder geil. Der größte Kritiker ist zum größten Fan geworden.
Ich muss wirklich sagen, wie du das verrissen hast, der hätte es mir eigentlich screenshotten müssen. Ich finde diese Jingle total scheiße, ganz ehrlich.
Auch da, wie sich Leben weit entwickelt und Perspektiven verändern können.
Ja, wirklich.
Die Speedround haben wir jetzt. Und du, Andi, hast die Speedround richtig voll geballert. Micha, zieh die Ente auf hier.
Ich werde mich jetzt von dem Schlechteren bis zu dem Besseren nach vorne arbeiten, um es so ein bisschen spannend zu haben.
Der Dynamik.
Bleib dran, Leute, bleib dran.
Und du kriegst noch mal ein Fleißbienchen. Nein, ein Special Prize oder Special Applaus, wenn du es schaffst, in einer Speedround zwei Filme reinzupacken oder zwei Bewertungen.
Wow.
Nee, das muss ja nicht.
Wir biegen hier richtig die Wege.
So Speed schaffe ich nur auch nicht.
Okay. Dann sei Low Speed.
Los geht's.
¶ Film: Hallo Spencer
So, als erstes möchte ich kurz über den Film reden. Hallo Spencer, der Film. Das ist ein Projekt produziert und geschrieben von Jan Böhmermann. Wer fest und flauschig hört, hat da vielleicht schon mal was von mitgekriegt. Und zwar gab es ja von den 80ern bis Anfang der 2000er die Serie Hallo Spencer auf dem dritten Programm, eine Kinderserie mit Handpuppen. Waren ja vorhin auch schon mal Thema.
Und die ganzen Requisiten sind momentan in einer ganz ranzigen Diskothek im Umkreis von Hamburg und Böhmermann ist da irgendwie drauf aufmerksam geworden und hat das zum Anlass genommen, das nochmal wieder zu beleben, weil das große Thema ist, die Requisiten dürfen ja jetzt nicht sterben. Aber der Film ist leider, muss ich sagen, nicht wirklich witzig.
Ich habe eine Rezension gelesen, die las ich ganz gut, musste dann aber feststellen, dass die 5, 6 Gags, die in der Rezension drin waren, auch gut verteilt über den Film die einzigen gewesen sind. Also ich kann den leider nicht empfehlen. Mit den langen Formaten von Böhmermann habe ich häufig meine Probleme.
Oh, Special Effect. Da ist er aufgeflogen. Da ist er aufgeflogen, der Andi.
Geh aus, geh aus.
Ja, der stellt sich ein Fuss selber in den Alarm. Ah, da ist der ganze Spuk aufgeflogen.
Ah, fatal. Wie kann ich hier denn mal den Ton abschalten?
Warst du, während du mit leichten Schweißperlen auf der Stirn in deinem Smartphone rumdübbelst, Warst du denn ein, nee, Hallo Spencer war nicht dein Ding, das war schon Doch.
Ich war Hallo Spencer.
Ich hab direkt einen Ohrwurm. Hallo Spencer.
Nepomuk, total missverstanden.
Absolut. Galaktiker.
Kasimir. Kasimir war der Beste.
Ich hab's nicht gesehen und es ist ja eine Speedrun, von daher kurz halten, aber es ist tatsächlich, es soll eine Komödie oder irgendwie so ein Ding sein, nicht so ein Erinnerungsding. was?
Naja, es soll eine Mediensatire sein, so ein bisschen. Also das Ganze wird dann an sowas verkauft wie Netflix, die dann irgendwie so die Rechte daran haben.
Die werden halt dargestellt von so einem Pärchen, eher so grau mit einem schwarzen Bart, sieht ganz hip aus und sie total blass geschminkt, knallroten Lippenstift total durchgedreht, ganz, prätentiös mit Champagner im Bett, wie sie da immer da liegen und dann, ja, wir haben jetzt die Rechte an diesem Hallo Spencer, ach, was machen wir denn damit? Also es sollte wohl eine Mediensatire werden. Ich habe mich auf sowas gefreut,
wie damals hier H.P. Kerkeling mit diesem Ding, das er damals hatte. Kein Pardon. Aber leider nicht ansatzweise so lustig und nicht ansatzweise so bissig.
Also da fehlt mir aber auch jetzt gerade so die intellektuelle Reichweite, glaube ich. Also weil Jan Böhmermann, ich muss ja sagen, ich höre jetzt seit geraumer Zeit kein Fest, dann flausche ich mehr, weil mir irgendwie Jan Böhmermann und Olli Schulz total auf den Sack gehen.
Vielleicht komme ich nochmal dazu zurück, aber who knows. Aber ich denke mir, das ist so ein typischer Böhmermann-Move, so eine Kinderserie, die für Kinder gemacht war damals, aus den 80ern zu nehmen und zu sagen, so, was können wir da machen? Mediensatire, weil das ist das Einzige, was ich kenne. Also, sorry, aber das passt doch schon mal vom Grundkonzept nicht zusammen, oder? Weil meine Frage, ich habe diesen Trailer geschaut und habe bis zum Schluss nicht verstanden, so ...
Ist das jetzt ein Film über die Macher von Hallo Spencer? Oder darüber, was man jetzt mit Hallo Spencer machen könnte? Oder ist es eine Huldigung an das ursprüngliche Format Hallo Spencer? Und irgendwie passt das für mich vorne und hinten nicht zusammen und ist so eine komische Kopfgeburt schon wieder.
Ja, ist irgendwie nicht schön. Also ich hätte es, glaube ich, auch lieber als Dokumentation gesehen mit den Leuten, die es damals gemacht haben. Vielleicht so mit Videoschnipseln, mit Fotos, die dann einfach so ein bisschen erzählen. Das hätte, glaube ich, der Sache mehr gedient, um das Ganze nochmal zu wertschätzen.
Das deutsche Jim Henson-Ding so. Weißt du, es gibt ja diese Jim Henson-Dokus, da könnte man ja sagen, so, pass auf, dann gucken wir mal hier auf das Vermächtnis von Hallo Spencer.
Aber jetzt ist es ein Mediensatire.
So, come on.
Das ist so ein bisschen, ja, das will jetzt keiner mehr sehen, aber es ist doch eigentlich schön, Puppen bedeuten einem doch die Welt. Aber heute ist ja alles nur noch mit Lizenzen und es muss ja Content sein, Content, Content. ja, aber das wird jetzt aber auch Hallo Spencer nicht wirklich gerecht.
Aber vielleicht soll es ja auch gerade wehtun, also vielleicht ist das ja auch der Gedanke, ich habe es auch nicht so ganz verstanden, muss ich dazu sagen, ich habe den Trainer auch geguckt, ich habe den Punkt auch nicht verstanden, auf den er hinaus wollte, aber vielleicht hat er das mit Absicht genommen, weil es dann genau gerade dolle wehtut, weil wir das alle lieben oder was auch immer, weil das so ein hoch nostalgischer Aspekt unserer Kindheit ist. Ich weiß es nicht.
Ja, aber das funktioniert ja nicht. Und ich glaube, das weiß Jan Böhmermann auch, dass das nicht funktioniert.
Ja, ich freue mich schon auf den Bim-Bam-Bino-Film, der eine Parabel darauf ist, wie Social Media die Gesellschaft aushöhlt.
Wenn dann erst mal bei Google erzählt wird, dass die Telefone früher Tasten hatten.
Ja, Google.
Okay, dann hoffen wir mal auf was Besseres in deinem nächsten Speedround-Film.
Ja, los geht's.
¶ Serie: Die Discounter
Ja, wird auch nicht viel besser. Und zwar die Discounter Staffel 4 bei Amazon Prime Video. Die ersten Staffeln habe ich ja wirklich abgefeiert. Aber irgendwie hat man jetzt so das Gefühl, bei der vierten Staffel, die hat auch glaube ich nur sechs Folgen, also ist damit auch schon kürzer als die anderen.
Irgendwie ist so ein bisschen die Luft raus. Also die Geschichten sind nicht mehr so witzig, wie sie früher mal waren und irgendwie hat man so das Gefühl, das waren doch immer irgendwie so zwei relativ junge Brüder, die das produziert und Regie gemacht haben, man hat irgendwie das Gefühl, dass das irgendwie noch so ein Auftrag ist, der noch abgearbeitet werden muss, aber irgendwie sind sie mit dem Kopf schon bei irgendeiner anderen neuen Sache.
Und von daher, die Discounter, eine Staffel 5, wird man vielleicht nochmal gucken, nochmal eine Chance geben, aber jetzt so eine Empfehlung für die vierte Staffel kann ich auf gar keinen Fall rausgeben. Schade, schade, schade. Aber vielleicht hat sich das auch, auf der anderen Seite, es gab Superstore, das gab es über zehn Staffeln. Das hat sich auch nicht totgelaufen. Also es geht, Supermarkt und Sitcom. Mach doch.
Andi, versuche ich, die Minute voll zu kriegen.
Absolut. Na gut, okay.
Du hast Megalopolis und dann den Speed-Rounds.
Spannende Sache.
Okay, nächstes Speed-Round.
Ja, okay, genau.
Was willst du denn noch?
Ja, ich finde es spannend, dass man eine Serie einfach scheiße findet und sagt, das kickt mich nicht. Aber YOLO, ich warte einfach auf die nächste Staffel und gucke mir die auch nochmal an. Wo ich so denke, nee, Alter, wenn du schon irgendwie, wenn das immer schlechter wird mit den Serien.
Ich bin auch mit Serien radikal. Ich gucke dir da, also so das PK zum Beispiel. Da war ich nach der zweiten Staffel so, nee, fuck off. Einfach, das ist mir meine Zeit nicht wert.
Also bei Discounter muss man natürlich sagen, eine Folge hat immer ungefähr so 22, 23 Minuten.
Snackable.
Da verschenkt man sich nicht ganz so viel.
Wie bei Megalopolis. Okay, nächstes.
Okay, auf geht's.
¶ Serie: Achtsam Morden
Ja, Netflix, Achtsam Morden, habe ich mir angeguckt mit Tom Schilling in der Hauptrolle, da hatte Michael ja schon von erzählt, deswegen habe ich es dann auch geguckt. Ist tatsächlich, finde ich, eine recht witzige Serie, die mal so ein bisschen anders ist und nicht so eine typisch deutsche Serie.
handelt ja von einem Anwalt, der für quasi einen Mafia-Clan arbeitet und der dann zu einem Entspannungsseminar geht, also zu einem Achtsamkeitsseminar und das dann auch in seine Arbeit mit einfließen lässt. Also wenn ihm dann irgendjemand droht, seine Kniescheiben zu zerplätten, dann denkt er an seinen Achtsamkeitstrainer, wie er jetzt reagieren sollte und dann macht er das auch.
Also es sind ein paar schöne Ideen dabei, auch ein paar nette Gastauftritte von bekannten Personen, die man so aus Deutschland kennt. Und das war durchaus schon sehr spannend. Aber auch hier weiß ich nicht, wenn es da eine zweite Staffel geben sollte, ob das jetzt der Serie guttun würde. Ob es da unbedingt eine Verlängerung brauchen würde.
Das hat sich bei Micha anders angehört.
Nein, nee, nee. Also ich sag mal so, ich fand die erste Folge insbesondere zum Schießen, also ich fand es so witzig einfach, wie es geschrieben ist und so und wie er auch zum ersten Mal zu diesem Lifestyle-Coach geht, der ihnen Achtsamkeit lehrt und wie diese Dynamik zwischen denen ist, dass er so total skeptisch der Sache gegenüber eigentlich steht und der, Coach das aber auch total spürt und ihn da sozusagen auch richtig dann anleitet.
Also das fand ich schon alles sehr witzig. Ich finde halt, die baut so ein bisschen ab zum Ende hin. Also so irgendwann ist es halt nicht mehr ganz so witzig, sondern irgendwann steht halt dieses ganze Crime-Ding im Vordergrund. Und so, ich meine, gut, es basiert ja auf einer literarischen Vorlage, die aus was fünf, sechs Büchern besteht und so. Das heißt, Material wäre ja noch da für eine Fortsetzung. So ist es nicht.
Ja, also ich muss sagen, dieses erste Treffen mit diesem Achtsamkeitstrainer, wie die sich kennenlernen, das ist wirklich schon sehr, sehr cool gemacht, dass der Achtsamkeitstrainer ihn total analysieren kann, einfach daraus, der Typ hat geklingelt beim Achtsamkeitstrainer, der macht nicht auf und irgendwann nach einer Minute macht er dann doch auf und weiß dann genau, was die Person gedacht hat, als sie vor der Tür stand und keiner aufgemacht hat.
und das fand ich schon sehr witzig, sehr dynamisch. Die erste Folge hat auch ein paar richtig gute Lacher. Ich sag nur, oh, das Bild ist verwackelt, da können wir gegen klagen. Echter Bringer.
Ich fand auch die Interaktion mit dem Clan-Boss im Keller ziemlich witzig. Ich hab ein Wochenende geplant mit Emily. Wer? Emily, meine Tochter. Ach ja, ich liebe Kinder.
Oder diese brillante Idee.
Zwei Leute haben sich gefunden.
Dem größten Bodybuilder-Schrank einfach so zu schreiben, dass er gerne in einer Kindertagesstätte arbeiten möchte. Auch eine sehr coole Idee. Also es hat ein paar echt richtig gute Ideen, aber ich sehe es auch wie Micha, es fängt furios an und so zum Ende hin wird es immer mehr so problembehaftet und, geht so irgendwie, dann ist auch alles relativ absehbar, wie es denn dann so irgendwie mal ausgeht, finde ich.
Das trifft auf dieses Speedround-Ranking ja nicht zu. Da wird es ja zum Ende immer besser.
Oh!
Deswegen bin ich sehr gespannt.
Da bin ich so, dass es so gut fällt, da habe ich direkt Bock, noch mal die Ente aufzuziehen. So, komm, gib ihm, Andy.
¶ Serie: Citadel: Diana
Ja, ich habe gesehen Citadel, Diana auf Amazon Prime Video. Und zwar gab es letztes Jahr, glaube ich, schon mal eine Serie zum Thema Citadel. Und es ist so, dass Citadel quasi ein Geheimdienst ist, der die Geheimdienste kontrolliert. Also quasi die Oberagentenserie, quasi der Deep State der Geheimdienste. Eine Geheimorganisation in den Geheimorganisationen. Das Spannende ist, dass es jetzt verschiedene Ableger gibt.
Also Citadel Diana ist die italienische Version und es gibt momentan noch Citadel Honey Bunny, eine indische Version, weil diese Citadel-Agenten natürlich auf der ganzen Welt sitzen und gegen eine andere Organisation erkämpfen. Und hier ist es nun mal im italienischen Diana, die in einer anderen Organisation eingeschleust ist. Und ja, so ein typisches Geheimagentending, so in Richtung von Born Identity.
Kann man gucken. Ich fand es eigentlich so ganz schön und werde mir sicherlich auch noch die indische Variante angucken.
Die indische?
Ja, die indische.
Also, warte mal, das sind jetzt wirklich Ableger. Also wirklich quasi, also Prime produziert, quasi eine Adaption in Indien dann.
Genau. Also das grundsätzliche auf Italienisch.
Die italienische grundsätzlich und so.
Genau, richtig. Das ist dann jeweils in den jeweiligen Ländern dann verortet.
Und die spielen dann im gleichen Universum oder sind die dann quasi also sozusagen ist jetzt die italienische Version, weiß die, dass der andere Geheimdienst auch existiert oder ist das quasi Geheim.
Micha.
Die spielen im gleichen Universum. Das ist quasi wie das Marvel Cinematic Universe.
Naja, also es könnte sein, dass irgendwann es einen Crossover gibt aus der französischen und okay.
Durchaus möglich.
Verstehe.
Meta.
Ziemlich meta.
¶ Serie: Licht aus
Na gut, Andi. Licht aus, würde ich sagen, ne?
Jawohl, Licht aus. Klappe zu, Affe tot.
Dahinter läuft.
Jawohl, Licht aus. Ich hätte es mir auch nicht denken können, aber es ist wirklich so die Sache, die ich wirklich noch empfehlen könnte zu gucken. Auch von Amazon Prime Video, eine neue deutsche Show. die doch Anleihen an das inzwischen allzu bekannte LOL macht. Das heißt, wir haben hier acht Prominente, die aber nicht lachen dürfen, sondern die sind sechs Tage lang in einem komplett lichtlosen Apartment und müssen da quasi auch so einige Abenteuer machen.
Klingt natürlich jetzt erst mal ein bisschen komisch, aber es entwickelt sich genauso, wie es bei LOL ist. Also der bekannteste Prominente, den man drin hat, auch nicht lachen, ist Pietro Lombardi.
Oh Gott.
Hätte ich mir auch nicht gedacht, dass ich mal was mit dem empfehlen würde. Aber es ist wirklich sehr unterhaltsam zu sehen. Es spricht wirklich die niedersten Instinkte an, wenn du siehst, wie jemand im Kopf irgendwo gegen eine Wand knallt. Oder wenn zwei Leute im totalen Dunkelheit versuchen, sich gegenseitig die Hand zu geben und alle so die Hände in die Leere strecken. Und es ist wirklich sehr amüsant, muss ich sagen. Hat mir sehr gut.
Und der Letzte macht das Licht an, oder was?
Der Letzte macht das Licht an. Nee, es gibt auch die Möglichkeit, wenn du eine Aufgabe geschafft hast, dann dürfen immer zwei Leute für eine halbe Stunde oder sowas in einen hellen Raum. Also aus der Dunkelheit raus, dann geht es in einen anderen Raum. Dann müssen sie erst eine Sonnenbrille aufsetzen, damit sich die Augen wieder dran gewöhnen. Und dann können sie sich tatsächlich mal leibhaftig gegenüberstehen.
Und wie lange sind die da?
Sechs Tage.
Ja, aber die scheißen auch im Dunkeln, oder was?
Die scheißen im Dunkeln, die duschen im Dunkeln, die essen im Dunkeln, die machen alles im Dunkeln.
Wie geht das denn? Ja, das ist witzig.
Guckst du dir an.
Also das Essen, das kriegen sie geliefert. Also das müssen sie nicht selber kochen. Aber dann kriegt dann jeder sein Tablett. Das muss dann irgendwie im Dunkeln jedem dahingestellt werden. Und das Witzigste finde ich die Idee von dem Bett. Also es ist ein großes, rundes Bett, quasi wo jeder so ein Tortenstückchen hat. Jeder ein Slice, in das man sich da reinlegen kann.
Schlafen die mit Füßen zusammen oder mit Köpfen zusammen?
Mit den Köpfen zusammen. Mit die Köpfe zur Mitte hin. Aber es ist natürlich auch klar, du kannst das nicht immer so wirklich sehen, in welches Bett du denn jetzt gerade hüpfst. Und da ist es natürlich dann lustig, wenn Gedeon Burkhard zu Luna Schweiger unter die Decke schlüpft, ohne es zu merken. Solche Sachen.
Sehr witzig.
Ich glaube, das muss man sehen. Das klingt irgendwie nicht richtig.
Ja, es klingt so merkwürdig. Ich habe auch das Gefühl, wir haben Fernsehen durchgespielt.
Ja, als hätte da jemand irgendwie so ein Schweigekloster aufgesucht irgendwie und dachte sich, ja dann, daraus machen wir mal was. Oder irgendwas miteinander anfassen.
Ich dachte eher, bei einer WG-Party mal das Strom ausgefallen.
Das Spannendste finde ich noch, du hast halt acht Prominente und einer davon ist ein Stand-up-Comedian, der sein Augenlicht fast verloren hat.
Der hat jetzt, glaube ich, noch fünf Prozent Sehkraft und es steht immer noch im Raum, dass er vielleicht irgendwann sein Augenlicht komplett verliert und der ist natürlich in so einem Raum, bewegt er sich da wesentlich gelöster als alle anderen, die immer so tastend durch die Gegend gehen, weil er das inzwischen auch schon so drauf hat, also die 5% die er hat, die bringen ihm nicht wirklich was also er kann hell, dunkel sehen, aber mehr auch nicht und er hat für sich gesagt,
er macht das einfach aus dem Grund, um zu gucken, wie wäre es denn für mich, wenn jetzt wirklich meine letzten 5% auch noch weg sind und er geht dann mit dem guten Gefühl raus, ich könnte das. Also ich wachse an der Aufgabe. Und das ist schon irgendwie eine coole Sache. Kann ich echt empfehlen. Ist auch very snackable. Ich glaube auch 20 Minuten Folgen oder 25 Minuten. Sechs Stück. Also genauso wie LOL. Kurzer Spaß. Schnell geguckt, ein bisschen gelacht,
schnell vergessen. Aber für die Zeit, die man es guckt, tatsächlich ganz witzig.
So, so. Amazon Prime, immer wieder ein Quell von Videos. Nicht nur immer Netflix.
Videos.
Ja, oder Serien. Videos, genau. Ich hab's gedacht.
Ist das unter- oder über-Content?
Oh mein Gott.
Naja.
¶ Film: Here
Wir machen gleich den großen Jahresrückblick, wo wir nochmal ein bisschen mehr Seelen-Striptease machen, aber vorher wollen wir noch über einen Film von dir sprechen, Micha.
Ach, stimmt.
Wir müssen nicht.
Nee, nee, nee, doch. In der Tat. Okay, okay, okay. Genau. Vor dem Jahresrückblick, genau. Danach kurz nochmal absetzen. Ja, nee, alles klar, ich bin da.
Okay.
Also, ich habe geschaut Here. Das ist der neue Film von Robert Zemeckis, den vielleicht ihr kennt.
Ja.
Als Regisseur von Okay. Cool, cool, cool. Als Regisseur von Forrest Gump, als Regisseur von Contact, als Regisseur von Back to the Future, als Regisseur von Castaway, Polarexpress.
Kenn ich mich.
Ja, also genau, noch nie gehört. Und Robert Zemeckis ist zurück mit einem neuen Film. Und Robert Zemeckis hatte ja eine sehr interessante Filmografie, weil er ja angefangen hat eben mit diesen sehr unterhaltsamen, eingängigen, manch einer mag sagen, perfekten Filmen, ja, wie Zurück in die Zukunft und so. Und fing dann aber irgendwann an, sehr viel so Technologie und CGI und so zu exploren.
Also da gab es so Sachen wie Beowulf war glaube ich auch von ihm und wie gesagt Polarexpress, wo Tom Hanks so gemotion-captured war irgendwie als Lokomotivführer von Polarexpress und so. Und da hat man Robert Zemeckis so ein bisschen abgeschrieben und so. Und jetzt kommt Robert Zemeckis zurück mit einem Film, der sehr interessant ist, weil der wieder ein bisschen zurückfindet zu seinem eigentlichen Metier des Filmemachens.
Aber trotzdem technologisch ein bisschen was wagt und auch eine sehr eigenständige, unike Idee ist. Und zwar ist das Gimmick an diesem Film, dass der gesamte Film aus einer Kameraeinstellung gedreht ist und zwar nicht in einem Take oder so, sondern die Kamera über Jahrhunderte, Jahrtausende verändert sich nicht.
Also die Kamera ist an einer Stelle und das beginnt quasi mit den Dinosauriern und dann irgendwann sterben die Dinosaurier aus, dann kommt eine Eiszeit und überhaupt und irgendwann wird halt auf diesem Fleckchen Erde ein Haus gebaut, also zwischendurch sehen wir noch die amerikanischen Ureinwohner und so und irgendwann wird da ein Haus gebaut. Dann Benjamin Franklin war da irgendwie zugegen und so. Und dann irgendwann beschäftigt sich der Film hauptsächlich mit einer Familie,
die in diesem Haus ihr ganzes Leben verbracht hat. Also sozusagen zwei Generationen eigentlich. Und in der Hauptrolle zu sehen ist hier auch Robin, ja, doch, Robin Wright und Tom Hanks, die ja zum ersten Mal vereint wieder vor der Kamera stehen mit Robert Zemeckis hinter der Kamera, seit Forrest Gump.
Und was interessant ist an dem Film ist nicht nur, dass die Kamera sich gar nicht bewegt in diesem Film und alles, wie gesagt, dieser eine Raum ist aus der einen Perspektive über die Jahrzehnte und so, sondern halt auch, dass du dadurch diese Challenge hast, dass du deine Schauspieler, und Tom Hanks ist ja mittlerweile genau wie Robin White auch ein bisschen in die Jahre gekommen, über diese ganze Zeit auch irgendwie plausibel darstellen musst, also de-agen und so weiter.
Und da wurde halt so ein digitales De-aging auch betrieben, das mittlerweile wirklich, muss man sagen, an Perfektion grenzt fast. Also es ist deutlich besser als das, was wir noch in Rogue One gesehen haben. Deutlich besser als das, was in The Irishman zu sehen war und so. Und ist mir jetzt persönlich nicht störend aufgefallen. Jetzt kriegt der Film sehr viel Shit und sehr viel so Pushback von Leuten, weil so, ja, was ist denn das für eine Story?
Der erzählt ja gar keine Story und dieses Gimmick mit der Kamera nervt einen nach 15 Minuten schon und so. Und in dem Lager zähle ich mich nicht dazu, muss ich sagen. Ich fand den Film sehr, sehr, sehr gelungen. Mindestens interessant, im besten Fall sehr bewegend und sehr berührend, weil der dich quasi ähnlich wie Heretic, und da spannen wir jetzt den Bogen zum Anfang der Sendung, dich mit so einem Gefühl zurücklässt, also wie bei Heretic war das so Religion, ja, ach, kann, muss nicht.
In dem Film ist der Fall eher so, ja, what is life, ne? Also irgendwie mal so vor Augen geführt zu bekommen, wie wichtig Dinge im eigenen Leben sind. Die kleinen Sachen, die großen Sachen, die mittelgroßen Sachen, die Dinge, die einen beschäftigen und so. Und wie die wichtig sind und ihren Platz haben im Leben und irgendwie eine Rolle spielen.
Aber gleichzeitig auch innerhalb des gleichen Films, in der gleichen Kameraeinstellung, du auch siehst, dass dein Leben auf einer Makroebene auch eigentlich insignifikant ist. Es wird vor dir Menschen geben, die an diesem Ort, wo du jetzt gerade bist, gelebt haben. und es wird nach dir Menschen geben.
Und diese Geschichte mit lauter wichtigen kleinen Einzelhandlungen, die irgendwie dein Leben ausmachen und so, die findet jetzt hier einmal statt, daher der Titel, in diesem einen Haus, in diesem einen Raum. Aber die findet auch überall anders statt, in jedem Haus, in jedem Raum, mit lauter anderen Menschen. Also quasi so ein bisschen terrifying eigentlich. Also ich bin aus diesem Film rausgegangen mit so einem Gefühl aus, ja, schön und bewegend und ach, das Leben ist schon irgendwie ein.
Wahnsinnig interessantes Mysterium und gleichzeitig aber auch purem Horror davor, dass wir diese Lebewesen sind, die. Keine andere Wahl haben, als blind unser Leben vorwärts zu leben, ohne zu wissen, was morgen ist oder übermorgen oder in zwei Jahren oder in zehn Jahren und irgendwann, das ist die einzige Gewissheit, werden wir sterben. Und bis dahin wissen wir nichts. Also wir müssen quasi das Vertrauen haben, dass es irgendwie alles sein wird.
Und dass es irgendwie wichtig ist, aber irgendwie auch unwichtig. Und das ist halt so ... Harte Kost, so muss ich sagen. Vielleicht bin ich da auch einer der wenigen, der sich so tief von diesem Film hat in so ein Rabbit Hole einwickeln lassen. Aber das war nicht der Eindruck, den ich jetzt von vielen anderen Leuten hatte. Viele waren so, scheiß Film. Aber ich fand ihn sehr gut.
Du hast ja so ein Ding mit Zeit.
Da hast du schon alles gesehen.
Nee, aber es ist tatsächlich so. Man beschäftigt sich damit. Also auf alle Fälle, ich weiß, auf alle Fälle, ich bin mindestens in der zweiten Halbzeit angekommen. Und es gibt dann so manche Gedanken, gerade auch so, the river keeps on flowing. Häufig, wenn ich an irgendwelchen Flüssen bin, denke ich immer, hier sind schon so viele langgegangen, was weiß ich, und wenn ich schon lange tot bin, wird hier immer noch der Fluss fließen.
Oder was mich immer beängstigt, ist einfach, wenn du jetzt irgendwelche guten Schauspieler siehst, die jung sind, dass du dann denkst, Alter, ich werde nie sehen, wie die so eine Rolle wie Mario Adolf spielen. Ich werde nie sehen, wie die, also Leonardo DiCaprio wird man vielleicht noch so mitkriegen, aber was weiß ich, so einen, so einen Jüngeren noch als Tom Schilling, den wirst du nie erleben als alten Mafiosi oder so.
Das stimmt, ja, ja.
Das ist schon, ja, macht einem so ein bisschen die eigene Sterblichkeit bewusst.
Genau, und ich glaube, der Film ist genau dein Ding, würde ich sagen, Andi.
Na super.
Also ich würde den schon auch empfehlen. Ja, ja, nee, wirklich, weil der ist wirklich so sehr, also man denkt schon drüber nach.
Der ist auch schön und man muss ihn auch, das ist noch ein wichtiger Punkt, man muss ihn auch ein bisschen, finde ich, sehen als Experimentalfilm oder als Experiment gewissermaßen, weil du darfst da keinen Maßstab anlegen von einer geradlinigen Narration oder auch, weil die ist ja auch nicht geradlinig, weil der Film springt zwischen den Jahrzehnten hin und her und manchmal springt er vorwärts, manchmal rückwärts, manchmal bis zu den 1920ern und so,
aber der macht das immer schön, weil er die Sachen immer so überblendet. Also es taucht immer auf einmal so eine Kachel auf, die quasi das Tor in die Vergangenheit oder in die Zukunft bringt. Aufmacht und dann folgt meist der Rest des Bildes und so, des Bildes irgendwie nach. Und man muss den Film, wie gesagt, so ein bisschen als Experimentalfilm begreifen, weil der natürlich dir keine Story in Anführungszeichen erzählt, weil darum geht's auch nicht.
Es geht einfach nur darum, so ein Blick darauf zu haben, was ist das Leben eigentlich? Also ein bisschen so eine Analyse, so okay, was ist dieser Zustand, den wir als Leben beschreiben? Wie drückt er sich räumlich, aber halt insbesondere auch temporär aus. Also so der Anfang, das Ende und so, Leute gehen, sterben Leute, es kommen neue Leute und so.
Also das alles irgendwie in so einen Film zu verpacken, so ein bisschen Richard Linklater mäßig eigentlich, weißt du, der dann so einen Film wie Boyhood macht, wo dann so, ey, zwischen den Filmlagen oder wir haben den über 20 Jahre gefilmt und so, kommt dann Robert Zemeckis und sagt so, hold my beer, ey.
Habe ich aber auch gerade gedacht, also wenn ich mir so meine imaginäre Pinnwand angucke, dann wundert mich das nicht, dass der dich so gehuckt hat, Micha, weil letztendlich bist du doch so ein Time-Typ. Also wenn ich mir so, ich musste auch gerade so an Before Sunrise denken und so, die dann irgendwie auch mit Zeit spielen oder deine Time-Loop-Filme, so Groundhog Day und so. Also es ist schon ein interessanter Aspekt.
Ich habe langsam das Gefühl, dass diese Pinnwand nicht imaginär ist.
Ist sie. Ich habe ein Leben.
Quatsch. Ja, ja, nee, du, also hat mich tatsächlich gekriegt, der Film, also vor allem, weil der dann auch wirklich sehr, sehr bittersweet ist und so am Ende und man so denkt, ach, ach, das Leben, ey, fuck, was mach ich?
Ja, dann kann ich dir nur This Is Us empfehlen als Serie.
Ach ja.
Die spielt ja auch über 50, 60 Jahre und dann zeigt dann... Ja, die hat mich auch gekriegt.
Achso, ich dachte, die spielt nur im Jetzt und hier und jetzt.
Also eine der besten Serien. Also du siehst dann auch immer so Flashbacks, wie die Eltern sich kennenlernen. Dann bist du aber auch schon dabei, wenn die Eltern irgendwann mal sterben und siehst dann halt die drei Geschwister, wie die sich entwickeln und siehst immer wieder so Flashbacks, warum sie irgendwelche Eigenschaften haben, die irgendwie auf kindliche Erinnerungen oder Erlebnisse zurückzuführen sind. Also die ist schon auch sehr, sehr gut geschrieben.
Das sind sechs Staffeln, glaube ich. Und wirklich jederzeit, dass du wirklich denkst, das ist echt ein richtig gutes Drehbuch. Das ist nicht an den Haaren herbeigezogen, aber es fügt dem Ganzen immer noch irgendwie ein Puzzlestück dazu. Also echt sehr geil gemacht.
Kann ich auch empfehlen.
Hier läuft hierzulande oder lief am 12. Dezember an. Ach so, also gerade jetzt. Ganz frisch, ganz genau. Kann man sich tatsächlich jetzt gerade in Deutschland im Kino geben. Das waren die gesehenen Filme. Aber noch nicht abschalten. Jetzt kommt das nächste Highlight. Im Grunde haben wir uns von Highlight zu Highlight gehangelt.
Wirklich eine Sendung, also wirklich wie ein Feuerwerk.
Und jetzt...
Der große Jahresrückblick.
Der große Jahresrückblick. 2024 ist am Ende und wir gucken zurück auf das Jahr 2024. Ganz persönliche Einblicke. Wir haben bei uns in unserem internen Slack-Kanal, Fragen und selber auferlegt sozusagen und wollen die jetzt für euch und ja, mit euch können wir es nicht, also dann doch für euch beantworten, was uns in 2024, filmerisch, aber vielleicht auch privat so ein bisschen bewegt hat und wenn
¶ Jahresrückblick: Bester Film
wir jetzt schon bei Filmen sind, dann lasst uns doch auch gleich mal hier mit der Filmkategorie starten. Eine Frage, die wir uns auferlegt haben, so der beste Film in diesem Jahr. So, wo stehen wir denn da?
Habt ihr eine Liste an Filmen?
Also tatsächlich habe ich so drei Filme da so drauf geschrieben.
Ah ja.
Genau, die müssen.
Ja, bei mir ist das allein schon dadurch reduziert, dass ich im kompletten Jahr nur 16 Filme gesehen habe. Das sind dann zwei Filme, die ich nennen würde.
Wir sprechen dann, wenn wir über die Serien sprechen.
Genau.
Ja, dann fang doch mal an.
Ja, also ich habe drei Filme auf der Liste und zwei davon sind schon in dieser Sendung genannt worden. Und ich glaube, ich habe in den vergangenen Sendungen auch schon ein paar Mal darüber gesprochen, von der, lasst es uns kurz halten. Also was mich dieses Jahr sehr bewegt hat, wirklich, ist einerseits Sterben, andererseits Robot Dreams, über den ich ja gerade auch schon mal sprach, der auch einen ganz, ganz tollen Soundtrack hat und kleine, kleine Side-Story dazu.
Ich habe am Wochenende meinen Geburtstag gefeiert und bin dort in den Filmrausch oder habe mich in den Filmrauschpalast, also dem Kino, wo ich ehrenamtlich mitarbeite, den gesamten Abend eingemietet und habe dort den ganzen Gästen Robert Reams gezeigt und die meisten kannten den nicht.
Teilweise kamen sie mit Tränen aus dem Saal wieder raus, weil sie den so schön fanden und es gab keinen, der so sagte, oh der ist schlecht oder der hat mir nicht gefallen und so etwas und ja, für mich ist er halt eine ganz ganz tolle Parabel eben auf Leben, Freundschaft und ähnliches, handelt halt davon, dass so ein Hund, ein Roboter sich als Freund kauft und dieser Roboter fängt dann leider am Strand an zu rosten und so weiter.
Kommt der Hund leider dann auch nicht mal an den Roboter dran, weil er dann, weil dann der Strand geschlossen wird und ja, da muss er bis zur nächsten Saison warten und es geht halt darum, wie der Roboter da seine Zeit verbringt und was alles am Strand passiert, aber wie auch beim Hund das Leben weitergeht, aber irgendwie immer dran denkt, ich muss diesen, ich will diesen Roboter wieder haben und ja, eine Saison kann eine ganz schön lange Zeit sein und das ist sehr,
sehr schön, was dieser Film zeigt. Große Empfehlung. Und ansonsten ist es bei mir einfach, weil dieser Film sehr bombastisch war und sehr mich überrumpelt hat und dann auch sehr imposant war, Civil War.
Robot Rimm ist aber vom letzten Jahr, ne?
Ja, kam aber dieses Jahr erst in Deutschland raus.
Ah ja, verstehe. Ja, Andi, was gab es bei dir?
Ja, bei mir sind die Filme, glaube ich, am 20. Januar, 16. Februar gesehen. Also das sind sie wahrscheinlich auch produziert in 23. Also bitte mal ein Auge zudrücken. Aber für mich auf alle Fälle so das absolute Highlight war Salt Burn. Den fand ich richtig, richtig gut. Also darstellerisch gut, von der Erzählung her gut und vielleicht einen glitzekleinen Rosamund Pike Bonus noch dazu. Macht's für mich den besten Film.
Ja und Poor Things, muss ich tatsächlich sagen. Das war jetzt, der hatte zwar auch seine Längen und irgendwie hat sich das dann so ein bisschen gezogen, aber das war einer, wo ich dann so von dieser fantastischen Welt sehr eingenommen war, wo ich dann echt dachte, oh, das ist echt mal, der hat sich, Lantimos hat sich da mal richtig Gedanken gemacht, also eine richtig schöne Welt kreiert mit vielen bunten Farben und Formen und sah einfach geil aus.
Ja, doch, der ist bei mir auch auf der Liste. Ich habe tatsächlich eine längere Liste, aber ich ratter die jetzt kurz runter in keiner speziellen Reihenfolge. Bei mir mit drauf ist Poor Things auch, The Holdovers, The Greatest Night in Pop, die Doku. Dann tatsächlich jetzt zwei Filme, über die wir in dieser Sendung gesprochen haben, nämlich Megalopolis, nee, nämlich Heretic und Here. Die gehören auch auf die Liste. Und dann meine Top 3 von dem Jahr waren American Fiction, The Apprentice, der
Donald Trump-Film und Civil War natürlich auf eins. Ach, schau. Ja, ja. Civil War, also muss ich sagen, also du hast das gerade so gesagt, so überwältigt mit dem Bombast und so. Kann ich mich anschließen, aber ich würde das halt noch krasser ausdrücken. Also, der hat so geballert, dieser Film. Also, ich fand ihn, das war so ein Brett, der war so krass, der war so, also alles einfach.
Ich saß so im Kino und so, ich hab das selten, also das hatte ich bei Tenet zum Beispiel auch, während ich im Kino sitze, schon so das Gefühl habe, krass, ich kann nicht glauben, was ich hier gerade sehe. Und hat jetzt auch dazu geschwürgt, der kommt jetzt demnächst bei Netflix im Übrigen, ne? Kann man den nochmal gucken. Aber ich habe mir jetzt tatsächlich auch die 4K UHD Blu-Ray bestellt im Zuge dessen, dass ich mir wahrscheinlich einen neuen Beamer anschaffen werde und so.
Weil ich mir so denke, nee, das ist einfach ein krasser Film.
Schon mal in Vorleistung gehen. Da muss der Beamer ja gekauft werden.
Genau. Ja, die Folge kosten, ne. Nee, aber das ist einfach ein krasser Film, der, muss ich sagen, zu wenig Appreciation dieses Jahr erfahren hat. Der wurde zwar, hat gute Reviews bekommen und alles, aber ich habe so das Gefühl, der ist so ein bisschen in Vergessenheit geraten. Jetzt auch, was so Award-Cycle angeht und so, spricht auch niemand mehr drüber und so. Weil ich habe mir so nicht verdient. Weil das ist wirklich ein Film, der sollte uns noch länger beschäftigen, finde ich.
Ja. Okay.
Ich improvisiere mal rein.
Ja.
Poor Things ist ein Brett. Also unfassbar. Mich sehr umgehauen. Ich improvisiere mal Wild Robot rein, weil ich den sehr rührend fand. Und jetzt als neuen Punkt vielleicht dazu Back to Black.
den Film über Amy Winehouse, den ich ein bisschen missverstanden empfunden habe, dass der ein bisschen missverstanden wurde, weil was mich an dem Interview mit der Regisseurin so beeindruckt hat, ist, dass sie halt wirklich sich an den Texten und an ihrer Liebe zur Musik und an ihrer, an dieser Liebesgeschichte sozusagen so orientiert hat, aber vor allen Dingen basierend auf ihren Texten und das fand ich eigentlich eine sehr spannende Herangehensweise
und ich fand es schade, dass er so zerrissen wurde. Aus der Perspektive fand ich den eigentlich echt gut, so als Biopic. Zumindest als diesen Aspekt quasi aus ihrem Leben genommen.
Also ich habe mich bei dem Film so ein bisschen gefragt, brauchen wir einen Amy Winehouse-Biopic jetzt schon?
Ja. Es gibt so viele verdammt dämliche Biopics, also warum nicht auch über Amy Winehouse?
Speaking of, habt ihr diesen beschissenen, lächerlichen Trailer gesehen, über den sich tatsächlich vor dem Megalopolis-Screening, also da lief der Trailer davor, hat sich einer eine Reihe davor den ganzen Trailer überbeömmelt, über diesen Trailer für dieses Robbie-Williams-Biopic, Better Man, wo er so einen CGI-Affen darstellt.
Oh Gott.
Ja, ey, es sieht so schrecklich aus. Ich hoffe, dieser Film floppt so hart. Wie können wir das besser machen? Wie können wir so einen Biopic noch ein bisschen anders machen und so? Und dann wird Robbie Williams, sorry, Robbie Williams ist Stromberg, ey. Robbie Williams, wird verkörpert oder wie auch immer von so einem CGI-Affen, weil Robbie Williams sich selbst für so anders hält, für so animalisch, weil er so anders ist. Und ich denke, ich könnte kotzen. Das sieht so scheiße aus.
Seit dem Biopic von Pharrell Williams sind wir da nach Kummer gewohnt.
Fair, fair. Es ist witzig, dass du das sagst, weil es scheint so, als würde man versuchen, dieser Biopic-Formel jetzt irgendwie was Neues abzugewinnen. Und das sind so die Auswüchse dessen, dass man so rumexperimentiert. Was ja auch okay ist, aber ich denke mir so, also das hat so Cats-Vibes.
Irgendwann dann die Augsburger Frickkiste Featuring Revolver hält.
Ja, genau so.
Aber ich fand dieses Robbie Williams Doku-Ding auf Netflix auch schon so schrecklich, wie er da so im Bett irgendwie rumliegt und dann ja, war irgendwie eine schlechte Zeit und so. Das fand ich auch schon so grauenvoll.
Ja, so das Abkulten von eigenen schlechten Entscheidungen.
Ja, Mann.
Ja.
Nee.
Also dieser Trailer wirklich, der geht mir jedes Mal so auf den Sack, wenn ich den im Kino sehe, weil ich nur so denke, boah, ich hoffe, dieser Film floppt einfach so hart, wirklich, möchte keiner sehen, Robbie Williams ist so Caesar aus Planet der Affen, ey. Na gut, kommen Serien, ja.
¶ Jahresrückblick: Beste Serie
Kommen wir zu den besten Serien.
Ja. Du, pass auf, ich fang mal an. Ich habe nämlich gar nichts gesehen dieses Jahr und würde jetzt einfach noch mal Severance nennen. Easy vom letzten Jahr ist. Da kommt ja bald die zweite Staffel. Eben, genau, da kommt bald die zweite Staffel, wo der Trailer richtig geil aussieht. Da bin ich sehr gehuckt, muss ich sagen. Aber nee, ansonsten muss ich sagen, Emily in Paris Staffel 4. Besser wird sich. Und tatsächlich habe ich auch sehr gern geguckt.
Aber ich würde es jetzt nicht als so beste Serie, weil ich weiß schon, dass ich mich da hier total dem Spott aussetze. Aber ich fand Kaulotz und Kaulotz ganz witzig. Da habe ich es auch ganz gerne geguckt.
Ja, verstehe ich.
Ja. Und das waren alle Serien, die ich gesehen habe dieses Jahr.
Ich kann es kurz halten, ich habe keine Serie gesehen, kann also keiner mitbringen.
Gar keine, gar nichts?
Nee, also 27 Rewatches von Family Guy, um Entertainment während des Pizzafressens zu haben. Aber ich glaube, das zählt nicht.
Also Pizzafressen nicht genug Entertainment wäre.
So nehmen wir es. Nicht, wenn du die Pizzen, kaufst, also wenn du Pizzen kaufst, die einfach nur existieren, damit du satt wirst. Also wenn ich ganz Wenn ich ganz tief wenn ich ganz tief sinke, dann kaufe ich mir diese dann kaufe ich mir diese Penny Pizza mit Wurst im Rand.
Heißt du auch so American Style und hat so eine amerikanische Flagge drauf? Ja wirklich.
Das Ding macht dann satt, es schmeckt räudig, eklig, also von daher ist dann Family Guy schon fast eine Aufwertung.
Da müssen wir irgendwie mal dran arbeiten, glaube ich. Naja.
Oh Gott.
Ja, so Andi. Versuch kurz zu halten.
Ja, ich hab mehr Serien gesehen als Filme, definitiv. Ich hab versucht jetzt einfach mal...
Mehr Serien als alle anderen auf der Welt.
Genau, vermutlich mal. Nee, meine Frau hat noch mehr gesehen, die guckt noch wesentlich mehr Serien als ich. Ja, ja. Also die Serie, die ich allen empfehlen kann, so für das breiteste Publikum geeignet und auch wirklich sehenswert, finde ich, glaube ich, Yellowstone. Geht ja dieses Jahr wohl in die finale Staffel, so wie es aussieht. Es wird gerade so ein bisschen rumgespoilert.
Auf alle Fälle sehr sehenswert, sehr lohnenswerte Serie. Dann die, die mich am meisten geflasht hat, war vermutlich die Tour de France-Serie auf Netflix. Gibt es ja auch schon zwei Staffeln von, weil ich die wirklich grandios umgesetzt fand, wie man diesen Radsport, der ja eigentlich doch, wenn man sich das so im Fernsehen anguckt, doch ziemlich langweilig ist, wenn man da stundenlang Leuten beim Fahrradfahren zuguckt.
Was die da rausgeholt haben und wie sie das so mit persönlichen Schicksalen verbunden haben, echt sehr, sehr sehenswert. Auch wenn man jetzt vielleicht nicht so ein Fahrradfan ist. Dann die Serie, die ich am häufigsten, am längsten geguckt habe, ist mit Abstand sicherlich Shameless, weil die hatte zehn Staffeln und die habe ich auch alle sehr, sehr gerne geguckt. Eine schöne Sitcom mit vielen dramaturgischen Elementen drin.
Wer um die Weihnachtszeit ein bisschen was fürs Herz haben möchte, dem empfehle ich auf Amazon Prime Video Perfekt Verpasst mit Anke Engelke und Bastian Pastewka. Die ist wirklich herzallerliebst. Und als letzte möchte ich noch nennen von Amazon Prime Video auch Fallout. Ich glaube, da habe ich in Nerd Talk gar nicht drüber gesprochen. So eine Verfilmung von dem bekannten Videospiel von Bethesda.
fand ich auch sehr unterhaltsam und sehr witzig, obwohl ich nie eins von den Fallout-Spielen gespielt habe. Es spielt in so einer postapokalyptischen Zeit, wo die Menschen langsam wieder aus ihren Bunkern kommen und oben auf so eine Art Mad Max verrohte Bande treffen und sich da irgendwie durchschlagen müssen. Fand ich sehr, sehr witzig. Hat ein paar witzige Ideen. Teilweise spannend, teilweise Action. Sehr viel Blut und recht sehenswert.
Natürlich.
Ich kann da noch was nachliefern. Um mal ein Historiendrama hier reinzubringen. Ein bisschen Kultur und Anstand hier mal. Genau. Shogun habe ich mir reingezogen.
Ah, okay.
Hat wirklich sehr viele gute Kritiken bekommen.
Ja, das stimmt.
Also so eine krass produzierte Serie. Unfassbar. Angesiedelt wie 400 Jahre in Japan, irgendwie vorher Intrigen. Großartig. Ganz, ganz, ganz fettes Ding. Das kann ich sehr empfehlen. Dann habe ich The Bear, Staffel 2 kam, glaube ich, dieses Jahr raus, wenn mich nicht alles täuscht.
Staffel 3 kam dieses Jahr raus.
Hupsala, ja genau, Staffel 3, aller guten Dinge.
Wir sind schon bei der 3.
Ach je, ja, genau, gute, tolle Serie, ganz grandios und natürlich Search Party, obwohl es ein bisschen chaotisch war, aber ja, großartig, fantastisch.
The Bear ist mir durchgerutscht, weil ich da keinen Titelverlauf anzeigen kann bei Disney, weil ich kein Disney-Abo habe. Also die hätte ich natürlich auch genannt, ist klar.
¶ Jahresrückblick: Die meiste Zeit verbracht mit...
Kommen wir mal weg von Themen wie Serien und Filme.
Von Themen. Lassen wir mal Gefühle sprechen.
Genau, wir haben es Freestyle.
Ganz genau.
Dadaismus hat noch keinem geschadet.
Medien werden hier noch zwei, dreimal aufkommen, aber jetzt geht es mal so um Emotionen. Die meiste Zeit habe ich dieses Jahr verbracht mit.
Ja, fangen wir mal an.
Also bei mir sind es drei Dinge, die ich jetzt einfach mal so runterratter. Das eine, Kinosachen, also im Filmrausch habe ich echt viel gemacht, auch im Hintergrund und ich habe das mit und mache es immer noch mit großem, großem Spaß.
Dann tatsächlich, ich glaube, ich habe noch nie so viel YouTube gesehen wie dieses Jahr, weil es ist jetzt wirklich zu meinem Standard geworden, abends nach Hause kommen oder Arbeitsrechner runterfahren und dann drei Meter aufs Sofa gehen und dann essen und nebenbei läuft YouTube. und dann, aber auch wirklich aktiv konsumiert. Nicht so nebenbei, sondern wirklich aktiv konsumiert. Und ich bin ein bisschen late to the party, aber ich habe jetzt Insta-Reels für mich entdeckt.
Und zwar Das ist der Anfang vom Ende.
Dieses Instagram, das ist dieses mit diesen Fotos, ne?
Und swipe jetzt wie verrückt, wie so echt ganz schlimm abends, wie eigentlich ihr alle da draußen seit gefühlten zehn Jahren abends im Bett durch, durch irgendwelche Insta-Reels und Und ja, mag die, swipe die weg, weiß ich nicht alles. Aber ja, ich habe überraschend viel dieses Jahr mit Instagram verbracht.
Könnt ihr mir nochmal helfen, was meint ihr denn mit Emotionen?
Also, wie ist die Frage genau. Das sage ich nicht gerade auch.
Wo meint ihr?
Kommt noch was, kommt noch was.
Das war eine schlechte Überleitung, schlechte Anmoderation, glaube ich. Ich glaube, so mit Emotionen hat das jetzt hier erstmal nicht viel zu tun.
Ja gut, man kann ja auch Emotionen reinbringen. Aber wenn für euch das Thema unemotional ist, dann arbeitet das wie so eine Checkliste ab und ich fühle sehr viel bei den Dingen, weil das ist jetzt ja auch nicht so bei YouTube und Insta ganz genau. Also so rückblickend ist es ja auch nicht eigentlich nicht so geil, muss ich sagen. Aber wenn man das mal so zusammenfasst, ist das echt schon ein Zeitfresser, so heißt das auf Deutsch. Cool ist das eigentlich nicht.
Na das stimmt ja mach ich mal weiter würde ich nämlich gleich für mich auch in Anspruch nehmen ich hätte zwar jetzt gedacht ich habe auf alle Fälle mehr Serien als Filme geguckt aber ich glaube auch ich habe mehr YouTube als Serien geguckt also ich glaube YouTube ist tatsächlich der Gewinner weil das ist so die tägliche Routine Serie guckst du vielleicht nicht jeden Abend aber eigentlich guckst du jeden Abend bei YouTube rein ob irgendwer dem du folgst irgendwas Neues rausgebracht hast ja.
Ist so.
Standard. Ja und ansonsten dieses Jahr auch wieder, vermute ich mal so die, abgesehen vom Serien gucken und YouTube gucken, die meiste Zeit mit dem Fahrradfahren verbracht. Namentlich 285 Stunden.
Oh, das ist schon das ist schon.
Doch doch. 12 ganze Tage, 24 Stunden, 24-7. Das ist schon, aber weniger als letztes Jahr.
Da waren es noch 28. Ich wollte gerade sagen, Bauchgefühl fühlt sich das für das, was du eigentlich immer so auf dem Rad bist. Total wenig an. Aber du hast natürlich auch immer wieder Phasen, wo du nicht, so wie jetzt zum Beispiel auch nicht fahren kannst, darfst, sollst. Und dann reißt das Löcher rein in die Statistik.
Richtig, richtig, richtig.
I see, I see. Naja, gut. Dann, wie sieht es bei Micha aus?
Ja, also ich muss dazu noch kurz sagen, Phil, also das ist ein ganz schwieriger Pfad, auf den du dich bewegst mit deinen Insta-Reels. lasst es bleiben, also lasst die Finger von den Drogen, sag ich nur, also das ist nicht, das wird nicht gut enden, also ja, aber mit YouTube, da können wir uns die Hände reichen, da habe ich auch sehr viel Zeit verbracht tatsächlich dieses Jahr.
Ansonsten bei mir ganz weit oben steht Musik machen, über Musik lernen tatsächlich, also da habe ich mir sehr viel, sehr viel Zeit dieses Jahr verbracht mit. Noch was für Lenas Wand, mir Sorgen über die Zukunft machen, da habe ich auch mehr Zeit mit verbracht, als gesund gewesen wäre. Und last but not least, Cinematrix lösen.
Oh nein, das machst du immer.
Jeden Tag. Gibt es da so Streaks?
Gibt es da so Streaks? So Seven-Day-Streaks und so?
Nee, nee, also es gibt keine, weil du bist ja nicht eingeloggt oder so. Aber natürlich merkst du dir das schon, wenn du dreimal hintereinander geschafft hast, richtig zu lösen oder so, ne? Okay. Aber das mache ich immer noch, schicke mir das mit meinen Kollegen auch immer hin und her und so und ja, es ist ganz kurzweilig, sage ich mal.
I see.
Die meiste Zeit habe ich verbracht mit Live Achievement Awards angucken bei YouTube. Ich glaube als zweites hatte ich für dieses Jahr extrem viele Pläne, die ich alle irgendwie über den Haufen schmeißen musste, weil Reality kicks in. Und dann habe ich mich viel mit Fahrrädern auseinandergesetzt. Das hatte ich vorhin irgendwie im Off kurz erzählt. Ich habe mir jetzt über Jobrad ein Gravelbike bestellt. Ich bin jetzt auch eine von denen.
Und ich habe mich leider dieses Jahr viel zu lange und viel zu oft mit dem kaputten Katalysator meines Autos auseinandergesetzt. Das ist mal was Ehrliches.
Ja, aber why? Weil du da Bock drauf hattest? Auf gar keinen Fall.
Auf gar keinen Fall.
Was fährst denn du für ein Auto?
Ich fahre einen wunderschönen Prius Hybrid und zwar eine richtig olle Kiste aus dem Jahr 2007. Ja, absolut. Ich konnte mich auch sehr identifizieren.
Ist er weiß, dann kannst du ja im Grunde gleich bei Uber oder sowas anfangen.
Silbern. Das ist ein Silberrücken. Treues Gefährt.
Aber Uber ist doch keine Qualifikation, dass sie weiß sein müssen.
Aber tatsächlich, also zumindest hier in Berlin, hast du ganz viele von diesen Prius-Hybrids.
Ja, Berlin ist aber auch so ein Uber-Sonder-Fleck. Also überall anders, Uber ist so eine Lotterie, da kommt halt irgendein Auto. Und in Berlin ist das immer so ein beschissenes Toyota-Ding. Wo hinten die Rückbank, die Rückbank steht dann auch so senkrecht da. Man darf so eine halbe Stunde nach dem BER mit so graben Rücken fahren. Herzlichen Dank, Alter. Was ist das denn? Also Uber in Berlin ist wirklich die Hölle.
Achso, und ich bin dieses Jahr sehr auf vielen Konzerten endlich mal wieder gewesen. Ich hatte so in der Corona-Zeit, gab es ja einen absoluten Bruch und ich dachte, ich hätte das Hobby verloren. Aber ich habe sehr viele Konzerte gesehen dieses Jahr und das war richtig schön.
Das ist viel wert, ja.
Ja.
Ich kann es von der anderen Seite aufziehen, ich gehe auf viel zu wenig Konzerte. Ich gucke immer so und sage so, ach, da müsstest du mal hin oder das ist bestimmt ganz cool und dann mache ich es nicht. und dann ärgere ich mich im Nachhinein, dass ich nicht da war.
Ja, wir machen.
Ja, ist so.
Hast du denn immer, warte, hast du auch Ohrstöpsel dann, Lena?
Nee. Nee, wieso? Ich stehe schön vor dem Mischpult oder setze mich hin, wenn der Arbeitstag zu hart war. Aber nee, in der Regel Bewerblichkeit, nein, nein, nein, nein.
Na gut, wie du meinst.
¶ Jahresrückblick: Am meisten hat mich überrascht, dass...
Am meisten überrascht hat mich das.
Hm. Dass Lena keine Ohrstöpsel hat. Ne, ich fange mal an. Dass Joost Klein beim ESC disqualifiziert wurde. Guter Punkt. What? Ja. Dann tatsächlich ein bisschen was, das jeder von uns, glaube ich, irgendwie... Nicht richtig einen überrascht hat, aber dann doch ein bisschen, dass Trump ernsthaft nochmal wieder gewählt wurde. Also irgendwie hittet es nicht so hart wie beim ersten Mal, aber irgendwie war man dann doch so, ach echt, da habt ihr nochmal Bock drauf.
Na gut, dann wie ihr meint. Und der letzte Punkt ist, dass es tatsächlich mal zum Yoga gehen würde. naja.
Stimmt ja, das tust du ja.
Ich habe angefangen mit Yoga ist nicht wahnsinnig regelmäßig und die haben jetzt auch die Kurse, wo ich immer hingehe, gecancelt dann muss ich mal gucken, ob ich da irgendwie Ersatz finde, aber ja, bin ich jetzt ein paar Mal gewesen war ganz gut.
Das glaube ich bei mir ist es auch so ein bisschen, ja, also das erste, was ich tatsächlich hingeschrieben habe, am meisten hat mich überrascht, dass ich auch so ein alter Sack werde, der über, Generationskonflikte und früher war alles besser philosophiert. Also so rückblickend irgendwie so, weiß ich nicht, wie ich mich über die aktuelle Generation aufgeregt habe und ich verstehe eure Musik nicht und so etwas.
Oder Gen-Z-Humor.
Und ich denke so, Alter, wo bist du denn da angekommen? Jetzt bist du selber so ein alter Sack, der da irgendwie diese Themen hervorholt. Der ängstigend, denn ich versuche das dann halt immer irgendwie dann auch möglichst schnell abzustellen.
Und übrigens auch ganz witzig, oder nicht witzig, aber passend zu dem Thema. Bei Here ist das auch ganz interessant dargestellt, dieses Thema Generationskonflikt, weil dieser Satz immer wieder in dem Film auch fällt oder ein paar Mal so, what is the world coming to? Weil sich in den 20ern irgendwer aufregt über das und das ist scheiße und in den 50ern über diese grässliche Rockmusik oder was weiß ich.
What is the world coming to? Und dann siehst du halt auch dann so, die Leute, die früher jung waren, auch irgendwann so werden. Also macht dir nichts draus. ist halt so.
Und das zweite, ich habe es ein bisschen flapsiger runtergebrochen, dass die Welt so vor die Hunde geht.
das hat mich tatsächlich dieses Jahr auch überrascht also wie jetzt gerade alles zusammenkommt ich meine das Ukraine Thema war schon ein paar Jahre am Laufen, jetzt kommt Trump dazu das AfD Thema ist ganz beschissen wir haben generell irgendwie einen ganz ekligen Rechtsruck und das ist alles irgendwie festgefahren und ich wenn ich so zurückgucke ist da dieses Jahr ganz schön viel, Scheiße passiert und das hat mich echt so überrascht wie wo stehen wir am Ende
des Jahres das ist nicht schön, das ist nicht schön Ja, das hat mich dann tatsächlich auch überrascht, weil ich auch, ja, ich suche ja immer das Positive oder häufig das Positive und denke so, ach, das wird sich schon ruppen und so. Und ich glaube, dieses Jahr hat mich selten so gefaceslappt wie kein anderes Jahr, was eben so die Realität betrifft. Interessant.
Und das überrascht dich.
Tatsächlich. Also wie gesagt, in meiner kindlichen Naivität, die ich trotz Generationskonflikt ja immer noch immer trage, habe ich so gedacht, das wird sich alles regeln.
Ja.
Nee.
Ja, doch den naiven Glauben der 90er.
Genau, das ist ja auch kein State, der jetzt einfach so geblieben ist. Es geht halt rapide abwärts. Und das ist nicht, ich weiß nicht. Das ist irgendwie nicht das Game, was ich mir so ausgemalt habe.
Ich dachte, das wäre geiler.
Ja, so, ne? Aber auch da, Ed wird besser. 2025 kann doch besser werden, was das betrifft.
Boah, das haben wir, das sagen wir jedes Jahr seit 2020.
Genau, wir hangeln uns einfach von Jahr zu Jahr.
Aber nächstes Jahr wird bestimmt besser.
Kindliche Naivität und so etwas. Ganz hab das ja noch nicht erstmal rausgekloppt.
Okay, na gut.
Andi, bitte mach was Positives.
Am meisten hat mich überrascht, dass Donald Trump die Wahl gewonnen hat. Also am Ende hat man es ja wirklich befürchtet, aber so zu Beginn des Jahres hätte doch keiner im Leben geglaubt, dass Donald Trump da auch wirklich eine überansatzweise Chance hat.
Ja, oder zumindest seit Kamala aufgestellt wurde. Da waren alle so, oh, jetzt alles, jetzt wird alles gut. Beyonce ist dafür.
Jetzt wird alles gut.
Sie rettet die Welt.
Ja. Ja und was mich überrascht ist, dass ich mit jedem Lebensjahr anscheinend ein größeres Interesse an Innenpolitik habe. Das fällt mir so auf, dass es echt sehr, sehr spannend ist, dass mich das immer mehr interessiert, aber auch nicht so unbedingt so die Themen, sondern so die ganzen Dynamiken, die dahinter sind, so quasi das, was man so aus House of Cards kennt.
Andi, Andi, wann Kanzler?
Ich würde dich wählen, ich würde dich wählen. Das ist meine Frage.
Du, der Robert sitzt schon bei mir in der Küche.
Ja, ja, mal gucken. Ja, genau.
Ich muss mich nochmal runter.
Wie fandet ihr eigentlich dieses Joko und Klaas Video? Habt ihr das gesehen?
Achso. War nicht ganz gut.
Ja.
Aber viel Lärm und nichts. Heiße Luft.
Ja, gut, klar.
Werden sich in zwei Wochen nicht mehr dran erinnern.
Ist halt eine Positionierung, ja. Ja, also Andi, das klingt für mich, als würdest du Ambitionen entwickeln. Für einen Abend.
Das ist echt wie ein Krimi. Also angefangen hat, ich gucke ja nun regelmäßig Lanz und da sitzt dann auch häufig hier, wie heißt der, Robin Alexander, stellvertretender Chefredakteur von der Welt. Und der ist ja nun hier so in Innenpolitik wirklich der große Mastermind. Er hat mal ein Buch geschrieben, Machtwechsel, in dem er so den Kanzlerkampf damals 2021 so zeigt. Das Lachen von Laschet und so weiter und so fort.
Und das alles punktgenau analysiert, wann wer irgendwie ein Statement gemacht hat. Und das war, fand ich, für mich echt das spannendste Buch, das ich seit Jahren gelesen habe. Dass man wirklich sieht, was da so alles hinter ist. Oder gerade jetzt. Letztens war Olaf Scholz in Kiew. Überraschungsbesuch. eigentlich hätte er den estnischen Außenminister empfangen sollen. Dem wurde dann abgesagt, drei Tage später, wer ist in Kiew? Friedrich Merz. Und einer seiner Seite, der estnische Außenminister.
Wo man dann denkt, das ist ein Zeichen. Der ist ja nicht umsonst. Das passiert nicht ohne Bedacht.
An die richtigen House of Cards hier. Ich sage immer, Brüssel ist Innenpolitik, nicht Außenpolitik, Innenpolitik. Aber was wollte ich noch sagen? Bei mir ist es umgekehrt tatsächlich. Ich interessiere mich seit geraumer Zeit deutlich mehr für Außenpolitik. Aber es liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich nicht in Deutschland lebe, aktuell. Und Ich tatsächlich nicht bereit bin, jeden zu wählen, aber hatte ich, glaube ich, in der Sendung neulich schon mal gesagt.
Jeder, der mir ein gutes Wahlprogramm aufstellen kann, das sozusagen geopolitische Vision oder geopolitische Strategie für die nächsten 10, 20 Jahre darlegt, hat mein Gehör zumindest schon mal.
Ja, wertegeleitete Außenpolitik. Kann ich sehr empfehlen, Hotel Matze, gerade mit Annalena Baerbock rausgekommen. War sehr spannend. Sehr spannend.
Also ich kann mich politisch dann nur anschließen, es hat mich auch alles überrascht, was ihr gesagt habt. Ich werde mal unpolitisch, mich hat der Tod von Maggie Smith überrascht. Und zwar irgendwie, gut, sie ist 90 Jahre alt geworden, das kam vielleicht jetzt nicht so überraschend, dass das Leben irgendwann zu Ende geht, aber es hat mich mitgenommen und es hat mich irgendwie überrascht, dass mich das so mitnimmt, die alte Margaret Schmidt.
Und das ist ja genau das Thema, wie mit Quincy Jones, wo ich dachte, ach, die war schon tot, dachte ich.
Guck mal, für mich ist das einfach so eine immer lebende Oma-Figur. Ich weiß auch nicht.
Das ist wahrscheinlich nur so eine Verschwörung.
Wahrscheinlich ist sie gar nicht so.
Vielleicht lebt sie aber ewig weiter.
Sie hat nie gelebt.
Genau. Die erste KI-generierte Oma der Welt.
Aber was mich tatsächlich, um mal was Positives zu nennen, was mich positiv dieses Jahr sehr überrascht hat, sehr persönlich, Ich bewege mich schon immer so ganz gerne zwischen diesem Feld, Menschen sind scheiße versus Menschen sind eigentlich alles, was wir haben.
Und mich hat dieses Jahr überrascht, weil man offen ist, dass sich so Freundeskreise nochmal verändern, dass dann neue Leute in ein Leben kommen können, auch irgendwie Ü30, Mitte 30 und sich einfach eine tolle Gemeinschaft irgendwie entwickelt. Das hat mich dieses Jahr tatsächlich sehr positiv überrascht, um das mal schön abzuschließen.
Cool.
Okay. Kommen wir zurück zum Film?
¶ Jahresrückblick: Persönliches Highlight des Jahres
Nee.
Noch nicht?
Nee, lass uns, ich war dir gerade am Schreiben, aber ich war nicht schnell genug. Lass das mal ans Ende setzen.
Okay, dann setzen wir das ans Ende, dann überspringen wir das, dann bleiben wir emotional und erlebnisreich, anekdotenreich und nehmen dann die Frage oder das Thema, das persönliche Highlight des Jahres.
Da kann Lena anfangen.
Oh Gott, nee, gib mir noch ein bisschen Zeit. Ich improvisiere hier gerade. Ich schreibe hier gerade Persönliches.
Dann komm, Phil oder Andi.
Ja, bei mir kann es nur Forza Forza sein, eindeutig. Zwei Worte, also ein Wort, lange Geschichte. Ich hatte ja immer den großen Traum, dass ich irgendwann in meinem Leben nochmal das Kapformentor auf Mallorca befahren möchte. Das ist eine eigentlich gar nicht mal so schlimme Steigung, also eine Hügelkette am Nordostzipfel von Mallorca. Und dieses Jahr dachte ich, this is the year.
Habe das da gemacht, habe das versucht, habe das auch alles schön im Film festgehalten und spannenderweise auch genau dieses persönliche Jahreshighlight im Film festgehalten. Und zwar fahre ich da die erste Steigung bergauf und merke, oh Andi, das wird heute nichts, du musst abbrechen. Du bist jetzt schon, dir hängt schon die Lunge aus dem Hals.
und just in dem Moment, wo ich in die Kamera sage, Leute, ich breche hier gleich zusammen, fährt an mir eine, vermutlich mal 60-jährige, Radrennfahrerin an mir bergauf vorbei und ruft nur Forza, Forza und das habe ich mir so mitgenommen, so nach dem Motto, ey, du hast das nicht geschafft, aber du hast jetzt die Motivation, so nach dem Motto die Frau, die noch älter ist als du, die hat das geschafft, die ist an dir vorbeigeschnürt wie sonst was,
Forza, Forza und seitdem immer, wenn ich hier irgendwie intensives Intervalltraining mache oder irgendwo mal richtig steig bergauf fahren muss, höre ich immer Forza Forza im Hintergrund. Das hat sich wirklich verfestigt.
Krass. Schöne Geschichte.
Aus der eigenen Niederlage noch irgendwie was Gutes ziehen. Ich habe zwar versagt, ich habe mein Ziel nicht erreicht, aber ich habe das mit etwas Positivem verknüpft, das mich jetzt begleitet, um irgendwann dann doch mal dieses Ziel anzugehen, weil ich jetzt natürlich das Projekt Bergziege gestartet habe. Das heißt, ich versuche hier Höhenmeter zu fahren, was bei uns in der Region Hannover gar nicht mal so einfach ist.
Wir haben Wettbergen Empeldam in Rodelberg. Kannst du mal probieren.
Ja, Hamburg, ihr habt doch den Brunsberg, oder? Ist auch ein bisschen was.
Also, bei...
Ja, nicht.
Du kannst auf den Berg auf der Reeperbahn. Einfach eine ganz assige Seitenstraße von der Reeperbahn. Das sind irgendwie nur so 1-Euro-Bars oder so.
Oh Gott.
Da ist auch der goldene Handschuh in der Straße.
Ah, siehst du, das ist was für dich.
Andi.
Elbschlosskeller, lecker, lecker, lecker. Beste Gegend. Philo, dein persönliches Highlight.
Ja, bei mir ist es so, es schmerzt mir im Herzen. Ich meine, es ist ein unfassbares Privileg, irgendwie zweimal im Jahr fernab in Urlaub fahren zu können. Ich war in Malaysia, ich war in Schweden.
Ist aber auch nicht so mein Highlight. Ich habe die alte Schule besucht, wo mir das Herz ein bisschen aufging, nach 20 Jahren wieder in die Schule zurückzukommen und dort zu sehen, wie hat sich die Schule und die Schüler weiterentwickelt, aber tatsächlich so, Als ich so in mich gegangen bin und auch so meinen Kalender durchgewälzt habe, ist tatsächlich wahrscheinlich mein persönliches Highlight das, was vor zwei Tagen passiert ist.
Nämlich an meinem jetzt in diesem Podcast schon mehrfach erwähnten Geburtstag. Also, Andi, du weißt das, Geburtstag feiern ist nicht so mein Ding, also überhaupt feiern ist nicht so mein Ding und jetzt dachte ich aber zum 40. verdammte Axt, jetzt musst du das mal irgendwie machen und das war halt sehr aufregend und ich habe ganz verschiedene Bubbles eingeladen, irgendwie die Kino-Bubble, dann alte Freunde in Hannover eingeladen oder aus Hannover eingeladen.
Und meine Familie war zu teilen da, beziehungsweise ist an dem Abend gekommen, bis hin zu meiner 82-jährigen Oma, die extra für mich am Donnerstag bis Sonntag nach Berlin gereist ist, um mit mir diesen Geburtstag feiern zu können.
Aneinandernd. Dann noch andere und das ist halt, es war eine sehr, sehr bunte Mischung von verschiedenen Bubbles, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben und am Ende ist dieser Abend so wunderschön verlaufen und ich stand irgendwann da, es waren irgendwie 20 Leute da und der wurde mir auch so bewusst, wow, du hast jetzt hier auch nur die Leute eingeladen.
Also erstens waren es noch nicht mal alle, ich habe noch mehr Leute eingeladen, aber in der Weihnachtszeit ist das manchmal schwer, irgendwie sich einen Samstag frei zu freuen, zumal dann ja auch manchmal man weiter herkommt und dann die Reise nach Berlin ja auch sehr belastend ist manchmal.
Und ich guckte mir das so an und dachte so, holy fuck, was schaust du für tolle Leute um dich herum und was hast du für tolle, Freunde und Menschen und diese Bubbles, die haben sich zwar, das passte alles super und da wurde mir so wirklich so wirklich tief in mir bewusst, wow.
Du kannst eigentlich schon ziemlich glücklich sein mit deinen Freunden, mit deinen Kontakten, mit den verschiedenen Bubbles, wo du irgendwo ganz verschiedene Kräfte, rausziehst, sei es mit den Kinoleuten, wo du dann irgendwie Kino machen kannst und über Filme nerden kannst, sei es aber auch irgendwie mit der Familie, die irgendwie, ich glaube, man muss nicht die Wertigkeit von Familie erläutern und so weiter und so fort und das ist einfach,
ist wirklich so ein ziemliches Highlight für mich gewesen, weil auch dieser Geburtstag an sich sehr gut funktionierte, Ich habe, wie gesagt, Robert Dreams gezeigt und das ist ja jetzt kein edgy, es ist schon so ein bisschen edgy Film. Ich dachte, so scheiße, hoffentlich geht das alles gut. Es ist alles gut gelaufen. Und auch gemessen daran, dass, wie gesagt, ich selten feiere und dementsprechend dazu gegeben auch keine wahrliche Erfahrung habe. Wie macht man so Feiern? Wie feiert man eigentlich?
Was tut man da und wie funktioniert das? Wie funktioniert so eine Dynamik und so etwas? Und das ist alles so unfassbar gut aufgegangen. Dann hat mir so viel gegeben dieser Abend mit diesen vielen Leuten, dass das wirklich mein persönliches Highlight des Jahres ist, glaube ich.
Ja, cool.
Ja, schön.
Geschweigen, zirp, zirp.
Der hat Freunde.
Alles Gute nochmal.
Dankeschön. Aber es ist ja tatsächlich so, das waren ja noch nicht mal alle, die da waren. Manche, wie gesagt, konnten nicht kommen und mit denen wäre das noch wertiger und noch toller geworden. Ja, es war emotional, klingt jetzt, als würde ich da in der Ecke stehen und heulen, aber Naja, vielleicht habe ich es auch getan.
Später unter der Dusche.
Wie sind eure Highlights?
Ja, bei mir jetzt gar nicht so bewegend wie bei dir. Das ist ja hier jetzt tough act to follow up. Ich weiß. Nee, aber mir ist eingefallen, weil ich habe meine Highlight des Jahres durch meine Camera Roll gestrollt. Was war denn? Und dann ist mir eingefallen, ach ja, unseren Mann für den ESC am Flughafen in Amsterdam zu treffen.
Sag.
Das war witzig. Da war ich so, cool. Das ist ein Highlight. Das war irgendwie nett und so und irgendwie so ein bisschen starstruck und alles. Und ich folg dem seitdem auch auf Instagram und so. Ja, irgendwie war das witzig. Und dann mein Hellland-Video. Dass ich das, ihr wisst, wovon ich rede?
Ja, ja.
Ah ja, gut. Dass ich das geschafft hab, überhaupt auf die Beine zu stellen. Also, es ist nicht so, als wäre das jetzt irgendein Projekt oder so. Aber dass das überhaupt zustande kam, also dass ich tatsächlich eine Filmkamera besorgt habe, Film eingeladen, Film belichtet und dass dabei so gute Ergebnisse rausgekommen sind und so brauchbare Ergebnisse, war dann schon so ein Moment, wo ich dachte, wow, okay, krass. Also, da komme ich gleich noch mal zu, aber echt was gelernt.
Also, schon nicht schlecht. Da war ich ein bisschen stolz.
Ja, das kannst du auch sein. Ich fand den richtig cool.
Ja, danke schön. Ich bin da auch ganz happy mit.
Mein persönliches Highlight dieses Jahr, ich habe ja jetzt ein bisschen gesammelt. Eigentlich müsste ich das Metal-Festival in Bombersheim Oberursel nennen. An dieser Stelle.
In der letzten Sendung hast du, glaube ich, auch davon erzählt, oder?
Wo du dabei warst. Das war wirklich abgefahren. Also sowas Niedliches. Ich bin jetzt kein Metal-Head oder so. Ich hatte mal eine Phase, ja. Aber ich habe meine Schwester da besucht. Es war einfach niedlich. Oberursel ist ein niedliches hessisches Kaff. Aber mein eigentliches richtiges Highlight war tatsächlich so ein Pocahontas-Moment, den ich hatte in den Vogesen. Als ich so einen Trip alleine gemacht habe, war ich im Elsass und dachte, ach komm, ich will ein bisschen wandern.
Und bin mit meinem treuen Prius dann in die Vogesen gefahren und bin da auf so einen Berg hochgekraxelt.
hatte eine wunderschöne Komod-Tour und stand da irgendwie echt oben mit so einem Stock in der Hand und dachte, das ist ja krass also wunderschön ein ganz tollen Moment, ich war da auch alleine und so, das ist dann ja auch immer ein bisschen magisch, das war total geil und ein anderes, persönliches Highlight jetzt noch aus den letzten Wochen ist so, ich habe mich mit meinem Nachbarn angefreundet, wir sind zwei Filmnerds und wir haben so eine Idee und so ein,
ja, denken uns gerade aus auch so ein podcast über filme und serien zu machen das macht immens viel spaß sich da so rein zu schmeißen also das ist auch so mein anderes persönliches highlight dieses jahr auf jeden fall was.
Noch was wird.
Ja bitte.
Cross promotion ja und so was andy.
Hier?
Highlights?
Habe ich doch schon.
Ja, natürlich, stimmt. Es ist kurz vor Mitternacht. Dann können wir tatsächlich mit dem nächsten Thema weitermachen.
¶ Jahresrückblick: Neues gelernt
Neues gelernt.
So sieht es aus.
Ich fange mal an, weil ich habe beide Sachen schon genannt. Das eine ist Musik. Ich habe so fucking viel gelernt, was Musik machen angeht. Ich sage das eben, indem ich das erzähle, ich glaube, ich habe in meinem Leben noch nie so viel in so kurzer Zeit gelernt, wie über das letzte Jahr oder auch so das Ende vom Jahr davor. Also wirklich viel. Und dann eben das ganze Thema auf Film, Film.
Also weil Filmfotografie, das war ja schon eine Sache, die länger schon mir bekannt war und eine Sache, mit der ich vertraut bin, aber wirklich dann auf, Film, auch einen Film zu drehen, das ist schon nochmal ein anderes Level, eine ganz andere Nummer und ja, finde ich krass, dass ich mich da irgendwie herangetraut habe und offenbar es irgendwie auch geklappt hat.
Ja, bei mir ist es halt, dass ich mehr von wie funktioniert ein Kino gelernt habe und auch die Technik und die Orga und so ein Scheiß, das ist auf jeden Fall etwas und ich habe tatsächlich Anfang des Jahres mir so ein kleines Elektro-Experimentier-Kit gekauft, so mit diesem sogenannten Breadboard und dann kannst du da so LEDs reinstecken und Schaltungen und so weiter und da habe ich mich dann mal ganz rudimentär so mit Elektroschaltung auseinandergesetzt. Habe ich nie gemacht, kann ich nicht.
Kann ich übrigens bis heute nicht. Also es war eher nicht so von Erfolg gekrönt. Aber ich habe zumindest so ein bisschen es geschafft, da so eine Schaltung zu machen, ohne dass mir irgendwelche Widerstände durchbrannten. Und das hat mich schon glücklich gemacht. Ist nicht so aufregend zu haben.
Also noch ein bisschen. Bitcoin-Mining auf dem Brett. Ja, definitiv. Ja, Phil, Andi, sorry.
Ja, ich habe dieses Jahr das erste Mal so einen halbwegs vernünftigen Umgang mit KI gelernt. Also die letzten Jahre war das immer so, ähnlich wie das bei Smart Home ist. So nach dem Motto, du weißt, es gibt da ungeahnte Möglichkeiten, aber so im Alltag weißt du gar nicht, wo du es denn so anwenden sollst. Und jetzt so inzwischen hat man sich da irgendwie so reingenerdet, dass man da eigentlich gar nicht mehr ohne geht.
Also wenn ich irgendwas wissen will, dann frage ich nicht mehr Google, sondern meistens frage ich dann wirklich Chat-GPT. Wie kann ich Programm XY installieren oder was muss ich da machen, wenn hier oder da, kriegst bessere Antworten, schnellere Antworten und hast dein Thema gelöst oder was weiß ich, ich schreibe eine Pressemitteilung und sage hier, hübsche mir die noch mal ein bisschen auf. So an einzelnen Stellen und dann hübscht der die nochmal so ein bisschen auf.
Oder gibt einen Input, was man wo noch besser machen kann und dann überlegt man sich, ne, ich fand meins schöner oder auch, ne, da hat er recht. Nehmen wir mal was, was der Chat-GPT gesagt hat.
Ganz witzig, Chat-GPT ist so ein bisschen, wie das Internet eigentlich sein sollte ursprünglich. Oder? So ein bisschen. Ist wahrscheinlich ein Statement, das schlecht altern wird, mit Sicherheit. Aber so ein bisschen, man hatte ja früh so diese Idee, man gibt was ein im Internet und man kriegt sofort eine Antwort zu dem, was man sucht. Und das stimmt ja gar nicht. Du bist dann in irgendeinem Forum mit irgendwelchen Typen, die gegenseitig digitales Pimmelmessen machen.
Also wer jetzt irgendwie besser Bescheid weiß über ein Thema, dann denkst du, okay, kann ich einfach meine Antwort haben. Und Chat-Cpt ist Pippa's. Ja, genau. Ja, ja, ja, das auch. Ja, genau.
Oh, OpenAI will aber Werbung schalten. Da überlegen sie gerade.
Ja, gut, das ist ja mit Sicherheit wird das auch passieren. Aber ich finde es auch so krass mittlerweile, wie unusable Internet mittlerweile ist. Du gehst auf eine Website und dann poppen so drei übereinander liegende Pop-Ups auf. Eins wegen Cookies, eins wegen irgendeiner Rabattcode-Aktion. Eins wegen... Und denkst du, ey, Leute...
Bitte scheiß die Adblocker aus.
Ja, okay, gut, da hab ich nicht. Aber ich denk mir so, ey, come on, also... Das ist wirklich... Ja, AdSend.
Wild.
Ja, der Adblocker könnte vielleicht helfen. Zwinker, zwinker.
Ja, ach du, aber... Das können ja nicht...
Neumodisches Geschiss.
Eben, das kann ja nicht abgewälzt werden auf den Endnutzer. Da muss man mal jemanden aufräumen. Da muss man jemanden aufräumen.
Dann kann ich empfehlen, das Plugin I don't care about cookies. Dann kommen diese ganzen Cookie-Fans dann nicht mehr.
Ja, aber ich care about cookies.
Das ist dann dein Problem, wenn du wirklich mit deinen Daten ein Problem hast.
Ja, eben. Ich will ja nicht einfach immer nur Ja klicken, sondern immer so, nee.
Ablehnen. Immer mit eurer Datensouveränität.
Ablehnen. Ja, nee, kein Bock, hinterher Werbung zu bekommen für irgendeine Scheiße.
Ja gut, ich glaube.
Lena ist.
Ich lerne ja weiterhin Steppen. Das macht mir nach wie vor große Freude. Und ich...
Aber ein Steppen?
Ja.
Ein Stepptanz.
Steppjacken.
Ja, eben genau. Das war jetzt meine Frage.
Nee, der klassische Stepptanz.
Ah ja, okay, gut. Ich dachte, ich sehe Steppen wie so... Ja, auf Stoff.
Nee, nee.
Nee, ich habe zu viele Gene-Kelly-Filme geguckt.
Heißt das nicht strippen?
Oh Mann.
Okay, gut, strippen.
Und fachlich habe ich ganz viel gelernt. Ich habe mich jetzt weitergebildet. Ich bin jetzt die Fachtherapeutin für Dysphagien. Also für Schluckstörungen. Das so aus der Logopädie-Welt.
Das hätte ich, witzigerweise hätte ich gewusst, was das ist.
Ich nicht.
Ach.
Ja, aus dem Wort hätte ich mir das hergeleitet. Dysphagie, ja. Schlepper. Sophogus oder Asophogus oder wie auch immer das heißt. Ja, genau.
Der Sofagus. Der Sofagus.
Der Sofagus halt. Da, wo einem der Tee umgekippt ist. Der Sofagus.
Nicht zu verwechseln mit dem Bluterguss. Das ist wieder ein anderer.
Genau, ja. Ach, ja.
Ach, ja.
Dann haben wir als nächstes noch, also wir haben noch vier Kategorien für uns und dann gibt es ja zum Abschluss noch die finale Frage von Lena. Musik, die mich dieses Jahr begleitet hat.
Mhm.
¶ Jahresrückblick: Musik, die mich dieses Jahr begleitet hat
Okay, ich lege mal wieder los, ich verstehe. Ich bin dieses Jahr und auch noch weiterhin sehr nachhaltig auf, zugegeben, erstens einen Roxette-Trip gekommen. Also es vergingen bei mir Zeiten, wo tatsächlich täglich bei mir irgendwie Roxette lief und zwischenzeitlich hat sich das zumindest ein bisschen eingedampft auf mehrfach pro Woche, wo ich dann wirklich exklusiv irgendwie Best-of oder eine Compilation von Roxette anschmeiße.
Einfach weil richtig geile Band, macht super viel Spaß, die zu hören. Und ich habe tatsächlich so eine Liebe zu Speech-Songs entwickelt. Also kein Rap.
Sprechgesang. So Jazz-Kantine und Fantafia.
Das ist ganz neu. Nein, sondern tatsächlich, es gibt ja ganz, ganz viele Reden, die ganz groß geworden sind. Und da diese Remixes ...
So Merkel-Lofi. So we're eating the cats.
They're eating the dogs. I have a dream.
Nein, also zum Beispiel tatsächlich gibt es einen ganz tollen Song mit der Rede von Charlie Chaplin in The Great Dictator, The Greatest Speech von Mokwai. Und da ist dann halt einfach diese Rede von, diese berühmte Rede von Charlie Chaplin drin, mit richtig geheimem Sound unterlegt oder auch von Naturtalente Berliner, auch bei mir wirklich eine heavy Rotation, wo du eben Auszüge aus John F. Kennedys Rede, ich bin ein Berliner drin hast und irgendwie, das sind so zwei Highlights sozusagen.
Ich weiß nicht, warum du meine Mucke geil findest. Ja, tatsächlich.
Ist so. Also tatsächlich muss ich auch sagen, ich wollte dich nicht zu sehr praisen und so, aber stand auch Getter Thunberg auf der Liste. Ich mag deine Songs wirklich sehr, sehr gern.
Danke, danke.
Jetzt haben wir sogar drei Aspekte. Das sind so Speech-Songs irgendwie schon recht cool.
Speech-Songs, interessant.
Ich hatte begleitet die Scary Pockets, ist ja eine meiner Internet-Lieblingsbands, die ich immer so über YouTube mal hineingespült gekriegt habe, die kommen aus Kalifornien und ich war dann doch basserstaunt, dass es dann irgendwann hieß, die kommen nach Hannover, wo ich dann dachte, okay, ihr seid so groß, dass ihr auf Deutschland-Tour geht. Und ja, da habe ich sie dann gesehen tatsächlich im Februar diesen Jahres. Das war, glaube ich, auch so mein einziges Live-Konzert dieses Jahr.
Und was ich dann auch im Zuge dessen rausgekriegt habe, die machen momentan auch nicht so viel, weil der Keyboarder, also der Mastermind, der Bandleader von den Scary Pockets, ist gar nicht mal so ein Unbekannter. Das ist nämlich der CEO von Patreon. Also jemand, der neben der Musik auch ein bisschen andere Sachen um den Kopf hat und deswegen auch nicht auf Tour gehen kann.
Als Nebenprojekt wahrscheinlich.
Ah, so ähnlich wie Kollege hier, Micha, CEO und nebenbei ein bisschen Muckermann. Ja, ansonsten gab es dieses Jahr wieder ganz, ganz viel Lo-Fi-Girl, das ich wirklich zu allen möglichen Situationen gehört habe. Das ist ja so eine YouTube-Playlist mit Lo-Fi- Musik.
Elektrische Beats. Du weißt, dass es auch eine Lo-Fi-Girl-Playlist auf Spotify gibt, ne?
Ja, die habe ich sowieso abonniert. Die wird ja auch regelmäßig irgendwie ausgetauscht. Da sind jeden Tag irgendwie neue Lieder drauf. Die wechselt ja auch durch.
Erkennt man auch sofort, dass da neue Songs drin sind.
Ja, finde ich auch sehr entspannt. Holt mich sehr häufig runter, wenn ich gestresst bin. Oder ist auch gut, wenn man arbeiten muss, so konzentriert. Die lenkt mich großartig ab. Ja, und ansonsten meine guten Launen Lieder, das sind weiterhin Bungalow von Bilderbuch und Achterbahn von Clouseau. Also wenn ich zum Duschen mal gute Laune brauche, dann laufen Bilderbuch und Clouseau. schon seit Jahren sind bewährt.
Ich wollte gerade sagen.
Ja gut, aber das ist ja schwierig anzuführen, wenn das so alte Songs sind.
Ja, aber ich höre nichts Neues.
Das ist es.
Na gut, wenigstens ehrlich.
Ich habe so ein, auch das, also ich habe glaube ich dieses Jahr das erste Mal aktiv eine Entfreundung eingeleitet und der bis dahin Freund, der tatsächlich sagt auch oder sagte auch, ich höre keine Musik, der rotiert irgendwie so in so Harry Potter Soundtracks und wir sind Helden und that's all. Und da denke ich so, Alter, wie bitter, wie traurig muss das Leben sein, wenn du irgendwie über Jahre immer dieselben Songs hörst.
Also wenn du glücklich damit bist, ist das ja auch irgendwie cool, also es ist ja kein Vorwurf oder so. Aber wenn ich das von außen beobachte, Musik ist sowas Tolles, Musik ist sowas Großes und es gibt so viel tolle Musik da draußen und dann rotierst du irgendwie die gesamte Zeit nur über zwei oder drei Alben.
Bei mir muss man sagen es ist nicht so, dass ich nur noch zwei, drei Alben höre sondern bei mir ist es so, dass ich 95% der Zeit Podcasts höre, und das ist immer im Haushalt, wenn ich was mache, wenn ich Radtouren mache wenn ich im Auto unterwegs bin da höre ich meistens nicht Musik, sondern ich habe so eine lange Latte mit Podcasts, es werden immer mehr der Pile of Shame wird immer höher man kommt gar nicht hinterher,
und das finde ich dann auch ein bisschen gehaltvoller, weil da kriege ich irgendwie Informationen, die mich irgendwie weiterbringen und Musik ist dann eher so Gefühle überbewertet. Nice to have. Ich bin eher der rationale Typ.
Aber das ist ja wenigstens beruhigend zu wissen, dass dein Tag auch noch 24 Stunden hat, weil bei deinem Pensum in Serien hatte ich das schon angezweifelt. Aber jetzt wissen wir, dass bei der Musik eingespart wurde.
Genau.
Ja, okay. Ja, bei mir musikalisch, also tatsächlich ich war fast ein bisschen ashamed, Vielen Dank. Bei meinem Spotify-Rapped dieses Jahr, weil mein Nummer-eins-Künstler bin ich selbst. Das wundert mich jetzt nicht. Ja, genau. Aber das hatte jetzt tatsächlich nichts mit Ego oder so zu tun, sondern ich höre die Sachen tatsächlich auch dann, um daraus zu lernen. Also um zu gucken, okay, was hätte ich hier noch besser machen können oder so
ein bisschen als QC auch. oder so im Vergleich, auch wenn die so in der Playlist sind oder dann kommt halt mein Song auch, sticht er dann raus oder klingt er wie die anderen und so.
Hat das nicht mal Janett Biedermann gemacht, die eigenen CDs zu kaufen, damit ihr Lied in die Charts kommt?
Ja gut, das sowieso. Ja gut, okay, klar.
Nur mal so am Rande.
Ein bisschen Plays voran pushen auf Spotify schadet auch nicht. Deswegen, die harte Währung auf Spotify sind halt monatliche Hörer. Daran macht sich halt fest, wer was ist und wer nichts ist. weil du hast halt dann so Songs, die haben dann so Millionen Streams, aber die Person hat nur 16 monatliche Hörer und denkst dir, okay, komm, also das kann ja nicht stimmen, das kann nicht richtig sein.
Naja, wie dem auch sei, also davon aber mal abgesehen, weil Lena das auch gerade erwähnt hatte mit Konzerten und so, ich bin jetzt auch nicht so der Mega-Konzertgänger, aber tatsächlich so ein bisschen so ein kleines Highlight oder so war tatsächlich, dass ich dieses Jahr auf ein Konzert von Boren and the Club of Gore war.
Das ist eine deutsche Horror-Jazz-Band oder Thriller-Jazz sehr düster sehr spooky, sehr dick, so vom Dickicht, aber aber halt auch sehr atmosphärisch und sehr cool und die haben hier in Haarlem bei Amsterdam gespielt hab ich so, ach cool, mach's doch mal, geh's mal hin und hab mich, also fand ich cool, ansonsten eine Empfehlung von mir ist auch der Drummer Youssef Days, der hat ein irrsinnig geiles Konzert gegeben auf einer Klippe in Malibu dieses Jahr.
Da habe ich mir die Platte von geholt und das komplette Konzert ist auch auf YouTube abrufbar. Also er steht da quasi am Sonnenuntergang und spielt da mit seiner Band auf so einer Klippe und die Sonne geht halt langsam unter so über das ganze Konzert und so. Supergeil. Und dann aber tatsächlich mein musikalisches Highlight dieses Jahr war, dass Empire of the Sun nach acht Jahren oder so endlich wieder eine neue Platte rausgebracht haben.
Empire of the Sun haben für mich halt ein ganz sondern Platz in meinem Herzen und irgendwie ... ist das so perfekte Popmusik einfach, die mich irgendwie so was spüren lässt. Und dann kam jetzt der neuer Track raus dieses Jahr und ich war so krass. Also ich habe es wieder gespürt, so diese Energy und irgendwie dieses Jugendliche, was man so Bock hat auf irgendwas. Und ich finde es so geil. Also ich habe richtig gemerkt, was mir gefehlt hat
so die letzten acht Jahre. Hat dann zwar auch nur zwei Monate angehalten. Aber immerhin habe ich es kurz noch mal gespürt.
Ja, mein Spotify-Rap war, glaube ich, dieses Jahr ziemlich mit mir überfordert. Ich möchte das kurz teilen. Meine Stimmung war wohl Coastal Grandmother Oldschool Souljagd Rock. So. Lasst euch das bitte mal auf den Zungen zu gehen.
Ich finde auch das Grandmother ein bisschen despektierlich dazwischen. Aber hey, also das war so mein Oldschool-Geschmack, aber was dann neu dazu gekommen ist, auf jeden Fall Ezra Collective, die hab ich auch live gesehen, war extrem cool, so ein Jazz, immer so Jazz-Kram, aber haben eine Kollaboration gehabt für das Lied God Gave Me Feet for Dancing, war so mein Top-Hit dieses Jahr, unfassbar, auch ein geiles Video.
Dann habe ich neu entdeckt, gerade frisch Nation of Language on Division Street, höre ich gerade rauf und runter. So Indie-Kram und was auch mega geil war dieses Jahr, Say She She ist so ein Psychedelic Soul-Kram mit extrem geilen Frauenstimmen. Kann ich auch nur empfehlen.
Krass. Sagt mir alles gar nichts.
In die Scheiße.
In die Kack da.
Aber da sind wir wieder beim Punkt. Es gibt so viel Musik da draußen. Jetzt haben wir zumindest mal zwei, drei Bands oder Titel genannt. Mir sagen, wie gesagt, bei dir, Lena, die alle gar nichts, aber so soulig kriegt man mich auch gern dafür.
Ja, dann wirst du Seishi mögen. Die sind ein bisschen groovig, soulig. Ich mag die sehr.
Seishi.
Ich glaube, ich habe dich schon mal erwartet.
Na gut, wird bei Spotify geendet.
Wie viele Listener haben die dann?
Ganz genau.
So, mich. Genau. Ah ja.
Genau. So.
Da habe ich, glaube ich, noch nichts von gehört.
Wir packen es auf die Playlist, machen aber mal weiter. Ich bin gespannt,
¶ Jahresrückblick: Technologie, die unser mind geblowed hat
was jetzt hier rauskommt, weil ich glaube, wir, ich glaube, wir eine große Schnittmenge oder auch nicht, Technologie, die unser Mind geblowt hat.
Ja, wo wir es auf drei sagen, oder?
Die unser Mind geblowt hat oder unser Leben verändert hat.
Ja. Ja, willst du anfangen?
Ja, KI halt, ne?
Ja, eben.
Also was sonst?
KI halt.
Ich hätte noch Heißluftfritteuse.
Oh, ich kann das auch noch unterbieten, aber mach erst mal KI.
Ja, also tatsächlich messbar. Also ich glaube, der Chat-GPT will ich gar nicht anführen, weil das war schon letztes Jahr ziemlich krass. Aber was mich dieses Jahr so gerockt hat, ist wirklich die Weiterentwicklung und die Intelligenz von Bildgeneratoren, also so, ach wie heißen sie denn da, jetzt fallen sie mir grad nicht ein.
Mit Journey und Dali.
Genau, mit Journey, ganz genau. Wo du einfach einen Prompt eingibst und der macht dir da Bilder in 28 Milliarden Stilen, wie du es haben willst. Oder auch, da haben die Nerdtalk-Hörerinnen auch genug von gehabt, eben Udio mit Nerdtalk-Hintros. Das ist einfach exorbitant, was du da reinschmeißt und natürlich vielleicht ein bisschen feilen musst. Aber am Ende macht da ein Algorithmus Musik. Übel, mindblowing, krass.
Ich habe neulich für die Arbeit, übrigens war ein totales Highlight, also wir haben so eine neue Richtlinie irgendwie bekommen und bla und dann habe ich das so ein 80er Jahre Hair Rock Song aus dieser Richtlinie gemacht. Und das war so krass, weil es klang einfach, also es klingt einfach perfekt, es klingt halt wie so eine Band, wie so, keine Ahnung, Whitesnake oder keine Ahnung, wie diese Bands alle hießen damals so.
Also es ist wirklich total krass, aber was du gerade noch unterschlagen hast, Phil, weil klar, Musik ist auch auf meiner Liste bei KI, ganz weit oben, aber bewegt Bild. Also Videogenerierung, das ist so fucking krass, was gerade abgeht. Also du hast halt so Runway und Zora und so. Unfassbar. Also das wird wirklich, also ich meine Cola hat ja scheinbar jetzt irgendwie harten Backlash bekommen, weil sie irgendwie KI für ihre Coca-Cola
Christmas Werbung bekommen haben oder so. Aber KI in Werbung, also es wird die erste Bastion sein, die fallen wird. Also wir werden komplett KI-generierte Werbespots haben in sehr absehbarer Zeit. Also es ist so total irre. Und das war halt vor fünf Jahren komplett undenkbar so.
Also es gibt ja inzwischen sogar KI-basierte Influencer.
Ja, hören wir auf, hey, haben die jetzt wieder.
Avatare, die Produkte verkaufen, die scheinen ja anscheinend auch sehr erfolgreich zu sein.
Ja, hat dein Fahrradstecher schon irgendwie Fame, oder?
Mein was, mein Fahrradstecher?
Ja, du hast doch ein Fake-Insta-Profil angelegt.
Andi with the Big Dong, oder wie der heißt.
Ach so, nein, ja, nee, ich meine, das ist ja Butterflies-AI, das ist ja was ganz anderes.
Ja, aber es ist wohl anscheinend wirklich.
Es gibt Werbeagenturen, die verkaufen dir einen Avatar, der dann für deine Produkte wirkt. nach dem Motto, wir brauchen uns hier keine Influencer mehr für Kooperationen an lachen, sondern wir machen das jetzt alles mit künstlich generierten Leuten, denen wir die Produkte so anziehen, wie wir sie haben wollen. Und der Schnitt von dem einen Produkt, der passt dann halt der Instagrammerin so und so und der nächste passt auf die andere.
Kann man alles dann anpassen anscheinend. So weit sind wir dann. Super.
Ich finde es auch total krass, das holt jetzt vielleicht ein bisschen weit aus, aber so asking for a friend, aber ich finde es auch in Pornos mittlerweile so krass. Also, ey, wie viel, nee, ohne Scheiß, wie viel anzügliche Sachen du mittlerweile im Internet hast, die, wo kein Mensch mit zu tun hatte. Also, ich sehe es ganz häufig, so Leute posten irgendwelche anzüglichen Bilder, aber ich sehe so, ey, das ist KI und die Leute merken es halt nicht mal. Das finde ich halt so krass. Totale Abtörner.
Am Ende ist das Kopfkino. Weiß ich nicht.
Ja, du, also ja, am Ende spielt es auch wahrscheinlich keine Rolle für die meisten Menschen und wahrscheinlich rutschen wir da auch rein, dass es dann auch keine Rolle spielen wird. Aber irgendwie ist es ein bisschen traurig. Wobei, dass Influencer jetzt von KI ersetzt werden, da muss ich sagen, ja, fein damit.
Kein Verlust.
Lena, Technologie, die dein Mind geblowt hat oder dein Leben verändert hat.
Nee, ich bin dieses Jahr raus. Ich bin so oldschool, ich brauche ein neues Ladegerät.
Ich will das mal in die Läden.
Das ist wirklich grauenvoll, aber ich will wirklich so ein Boomer.
Ich hatte tatsächlich noch was. Also wir hatten ja KI, genau, für Musikgenerierung und für Videogenerierung, aber ich habe eben in der Sendung darüber gesprochen, Apple Vision Pro.
Ich wusste, dass das war.
Ja, natürlich.
Also tatsächlich mindblowing.
Also wirklich, mein Mind war ein bisschen geblowt, muss ich ganz offen sagen. so. Und dann das komplett andere Spektrum, aber sozusagen alte Technologie, die man auch zum ersten Mal erlebt, kann ja auch sozusagen mindblown. Und das ist tatsächlich die Kamera, die ich hab, die 16mm Kamera, auf der ich Hellend gedreht hab. Irre. Also ich mein, die Kamera ist fucking 70 Jahre alt oder so. Und ich hab die halt irgendwie bei Ebay gekauft und die hat so eine Handkurbel dran.
Und du spannst die halt, du spannst so eine Feder mit dieser Handkurbel. Machst halt eine Rolle Film rein und ohne Batterien, ohne nichts, belichtet die einfach Spielfilm. Und du denkst dir so, what? Also, was ist das für ein Hexenwerk? Mechanik? Also, es ist total irre. Also, es hat mich komplett geflasht. Weil du hast, wie gesagt, keine Firmware-Updates, keinen USB-Anschluss, kein, bitte werfen sie eine Münze
ein oder so, sondern du hast einfach nur eine fucking Kurbel und kriegst Film raus. Irre.
Ja, hast du recht mit. Alles gut, alles gut.
¶ Jahresrückblick: Beste Entscheidung des Jahres
Vorletzte Frage. Die beste Entscheidung des Jahres. Ach so, soll ich wieder erst?
Ja, ich kann auch.
Also bei mir ist es wieder so Meta und emotional und sowas, aber so blöd ist er immer wieder auch Ja zu sagen. Ich hab dann so meinen Kalender durchgeskippt Und es gab so viele Dinge, wo ich, die ich mit Freunden, Familie, Bekannten erlebt habe dieses Jahr. Seien es kleine Sachen, seien es große Sachen, sei es eine Radtour mit Andi und weiß ich nicht alles.
und es ist ja so, man hat da irgendwie seinen Stress im Job und irgendwie und auch andere Themen am Laufen, dann sagt man sich so oh nee, eigentlich nee und wäre auch mal ganz geil, wenn du mal Ruhe hast und sowas und dann, trotz alledem wenn da wer auf mich zukam habe ich an vielen Stellen Ja gesagt und das sind tolle Zeiten entstanden, mit verschiedenen Leuten, mit verschiedenen Dingen ich war in Malaysia und in Bereichen, wo das Auswärtige Amt sagt, fahren sie da nie hin, Ne.
Ich mach's trotzdem Ja.
Tatsächlich, wir haben es gemacht und das war ein Erlebnis oder wie gesagt Radtouren oder Messen. Das ist alles nichts Großes, aber dann irgendwo immer so diesen Ausbruch zu finden und da dann zu sagen, ja, lass mal machen, war oder ist immer eine Bereicherung, auch wenn es manchmal anstrengend ist, aber es ist eine Bereicherung.
Mensch, Phil, ey, richtig Friends and Family.
Ja, ist so, ist so, ist so. Dieses Jahr echt so, mit 40 wird man emotional oder sowas. Ich kann keine Ahnung.
Ja, wirklich, fällt auf. Ja, ich mache mal weiter. Also ich halte es ein bisschen enigmatisch und so. Kann ich irgendwann im Off vielleicht auch nochmal erzählen. Aber tatsächlich die beste Entscheidung dieses Jahr war, für mich selbst eingestanden zu sein und mich auf meine Stärken besonnen zu haben und der Welt zu zeigen, aus welchem Holz ich eigentlich geschnitzt bin.
Weil da gab es so ein paar Momente dieses Jahr, die ein bisschen kritisch waren, die von mir verlangt haben, okay, wie gehe ich jetzt damit um, wie positioniere ich mich jetzt dazu und überhaupt. Und dann trotzdem, wie so mein Gemütszustand ist und so, mich dann trotzdem dann dazu zu mobilisieren, zu sagen, nee, so machen wir es nicht. Das machen wir jetzt so, wie ich das hier für richtig halte. dann blicke ich sehr wohlwollend auf mich zurück, diese Entscheidung so getroffen zu haben.
Und dann eine weitere Entscheidung, die da auch so ein bisschen mit drunter fällt, aber nicht ganz, ist mit Personal Training angefangen zu haben.
Ah ja.
Ja, man sieht noch gar keine Ergebnisse. Ja, also ich ziehe es fürs Erste durch.
Motiviert.
Genau, nee, nee, genau. Also das ist auch wirklich mehr eine mentale Sache, habe ich das Gefühl, als irgendwie gerade eine physische Also es ist wirklich ich gehe da erstaunlicherweise relativ gern hin, mag auch die Trainerin, mit der ich da trainiere und so und, das ist irgendwie, ich weiß nicht also es macht was, also irgendwie hilft es mir und so wie gesagt, ich kann jetzt nicht davon zeugen, dass das jetzt irgendwie ein wahnsinnig,
visuell ja, eine Veränderung herbeigeführt hat oder so, aber ja, Wir arbeiten dran.
Das ist ein Mindset.
Es ist ein Mindset, du sagst das.
Genau.
Also von daher, das ist eine sehr gute Entscheidung, die ich dieses Jahr getroffen habe. Zwar erst im November, aber hey. Immerhin nicht im Januar.
Bei mir haben die Entscheidungen, glaube ich, alle was mit dem Fahrrad zu tun. Zum einen war es eine gute Entscheidung, mir endlich mal so ein richtiges Smartbike zu kaufen für 2.500 Euro. Das Geld wächst nicht auf den Bäumen, Aber es ist echt eine schöne Sache, hier jetzt ein Fahrrad im Arbeitszimmer stehen zu haben, das wirklich keine Geräusche mehr macht. Im Gegensatz zu deinem Eichmann.
Genau. Schwarz feiert hier.
Das heißt, ich kann ja Sonntagmorgens um sieben rumpedalieren, wie ich will, kann hier meine virtuellen Berge beklimmen und meine Werte Gattin kann nebenan noch schlafen, ohne da auch nur irgendwas von mitzukriegen. und natürlich dieses Jahr endlich auch mal meinen Arsch hochgekriegt zu haben und mal so eine Mehr-Tages-Fahrrad-Tour zu machen.
Das war ja immer so, ich gucke ja immer diese ganzen Weltumrundungs-Videos von irgendwelchen, die dann da durch die Anden mit ihren Fahrrädern durchkruckeln, und kriege meinen Arsch aber selber nicht hoch, um hier mal selber irgendwie allein in Deutschland mal so ein bisschen was zu machen.
Ich weiß, ich bin nicht der Typ, der hier mit dem Zelt irgendwo sich in die Büsche schlägt, aber was weiß ich, Airbnb oder im Hotel dann übernachten, das ist ja kein Ding und das ist echt ein ziemlich cooles Gefühl, wenn man hier losfährt und dann irgendwann an der Ostsee ankommt und dann sagt, ey, das habe ich alles mit dem Fahrrad gefahren. Wo man sonst weiß, ey, wenn das normalerweise in eine Ferienwohnung fährst, fährst du mit dem Auto fünf Stunden, das ist eine richtig lange Tour und dann
sagst du dir, ja, das habe ich jetzt hier an zwei Tagen mit dem Fahrrad geschafft. Das ist cool.
Das glaube ich dir. Das kickt.
Ich werde auch ein bisschen philosophisch, glaube ich, oder psychologisch, küchenpsychologisch. Ich glaube, die besten Entscheidungen oder so des Jahres war erst mal, glaube ich, nach so einer Phase von sozialen Verpflichtungen, emotionaler Stress und so, sich mal so Zeit für sich zu nehmen. Und da bin ich halt in den Vurgesen gewesen und im Elsass und bin da alleine unterwegs gewesen. Es war eine fantastische Entscheidung.
Also komplett auf sich dann zu hören, niemandem verpflichtet zu sein und zu sagen, so ich melde mich jetzt erstmal nicht, bin raus. Das war total geil.
und ich hatte dieses Jahr echt verdammt viel auf dem Zettel irgendwie auf allen möglichen Ebenen und die beste Entscheidung eigentlich war, dann irgendwann zu sagen, irgendwie brauche ich da Hilfe und ich brauche Menschen, mit denen ich irgendwie Verantwortung teilen kann und wo ich ein bisschen was delegieren kann und was einen dann leichter macht und das war auch eine sehr, sehr coole Entscheidung, muss ich sagen. Also ja, ich bin etwas weiser geworden auf jeden Fall.
I feel you. gerade mit dem zweiten Aspekt, Dinge teilen zu können und auch die richtigen Leute um sich herum zu haben ist sehr sehr wertvoll das.
Ist geil einfach.
Okay,
¶ Jahresrückblick: Film, den ich nächstes Jahr unbedingt sehen möchte
dann haben wir noch einen letzten Punkt und jetzt kommen wir wieder zum Medien und zum Film wieder zurück.
Ein Filmpodcast.
Ganz genau. Das ist eine schöne Klammer, die wir spontan, die Micha spontan erfunden hat, denn das ist die Frage.
Die wir... Das ist der Architekt dieser Klammer.
Das ist unfassbar. Das ist wow. Vielleicht war das auch die beste Entscheidung des Jahres bei dir.
Wer weiß, na dran auf jeden Fall.
Das ist die Frage, die wir jetzt ans Ende gepackt haben, obwohl sie hätte vorhin kommen sollen, aber ich glaube dramaturgisch sehr, sehr gut. Den Film, den ich nächstes Jahr unbedingt sehen möchte.
Oh, oder ich habe jetzt mehrere Filme, aber...
Ja gut, Und ich habe auch zwei Filme.
Das ist aber wirklich eine runde Sache, weil das wäre tatsächlich auch meine unkreative letzte Frage gewesen.
Auf welchen Filmen? The universe is healing.
Wow.
Wie geil.
Da ist jetzt wirklich alles zusammengekommen. The stars are aligned. Wirklich. Das ist so ein kosmischer Moment. Wie so ein Sonnenfinsternis. Er hat sich irgendwo gerade einen Riss aufgetan. im Raum Zeitcontinu. Voll geil. Uff, Mensch, das ist ja irre. Besser kann man so eine Sendung und so ein Jahr jetzt nicht abschließen.
Nee, tatsächlich.
Completely in tune mit unserer Hörerschaft.
Das ist mein Highlight des Jahres.
Ja, wirklich. Ja, genau. Boah, ist ja irre.
Mega.
Naja, geil. Ja, dann komm, Phil, Andi, fang mal an, weil ich hab ein paar Filme, deswegen.
Ja, ich hab's noch runtergebrochen. Es gibt viele Filme, die ich gerne im nächsten Jahr gucken wollen würde, aber ich hab mich mal an dem unbedingt festgehalten. Also quasi unter allen Umständen. Und da ist es tatsächlich, jetzt bitte nicht lachen, die Lilo und Stitch Realverfilmung, die nächstes Jahr ausgemischt hat. Das hat jetzt vollgeklappt. Tatsächlich einerseits, weil ich ein großer Fan dieser Reihe bin, andererseits weil der Trailer ganz geil aussieht.
Und letzter Aspekt schon wieder so Friends and Family, weil ich den auf jeden Fall mit meiner Schwester gucken werde. Und ich hab dann beim Durchskippen von 2025 festgestellt, es kommt nächstes Jahr ein neuer Tron-Film raus. Tron Ares heißt er.
Glaube ich.
So wird es ausgesprochen. Und ich bin sehr, sehr, sehr, ich war instant hooked, sozusagen. Ich gucke ein bisschen skeptisch drauf, weil Tron Legacy zu toppen ist schon schwer, aber ich glaube, Tron Ares kann das hoffentlich.
Ich glaube nicht, dass er das toppen wird.
Und auch Soundtrack war natürlich mit Daft Punk in Tron Legacy echt geil. Aber ich bin sehr, sehr hooked von dem neuen Tron. Auch wenn's ... Ich hab spontan mal so gegoogelt, ich hab keinen Trailer gefunden so schnell. Genau, aber sobald der ins Kino kommt, seht ihr mich im Bestfall im IMAX und ich gucke mir diesen Film an und ich werde ihn hoffentlich sehr, sehr, sehr, sehr genießen.
Ja, das, was mich halt gebockt hat an dem Film vor allem, war halt, dass Jared Leto halt mit die Hauptrolle spielt. Genau. Und da denke ich mir so, ja, geil. Also, wenn der mit dabei ist, dann wird er so schlecht wahrscheinlich nicht sein.
Hoffentlich, ja.
Andi?
Ja, ich kann zu dem Thema tatsächlich irgendwie gar nichts beisteuern, weil ich gar nicht weiß, was auch nur irgendwie ansatzweise nächstes Jahr im Kino läuft.
Hast du nicht Chatschipity gefragt?
Nee.
Ah.
Ich bin total raus.
Also tatsächlich.
Kino ist nicht mehr meins.
Ja gut, Kino, ja genau, Kino, ich meine, also, ich würde es jetzt verstehen aus einer Sicht, wo du sagst, ich gehe eh nicht mehr ins Kino, also was soll's, jetzt nicht mal nachgeguckt, so haben wir jetzt das andere. Aber ich verstehe, wenn du sagst, ich gehe eh nicht ins Kino, dann wirst du dir jetzt wahrscheinlich auch keinen dieser Filme groß auf einen Zettel schreiben.
Unbedingt angucken wollen.
Thema Film ist für mich auserzählt. Ich bin bei Serien angekommen.
Ja, haben wir gemerkt. Gut, dass wir ein Filmpodcast sind.
Nein, das ist ja so das Dreigestirn hier. Einer muss hier tatsächlich auch mal die Serien hochhalten. Und das ist unser Serien, Andi. Alles gut.
Na gut, also ich habe, wie gesagt, eine relativ umfangreiche, na gut, so umfangreich auch nicht, aber es gibt ein paar Filme, die sind mir dann doch ins Auge gestochen, als ich dachte, oh ja, stimmt das Ding und so und da freue ich mich drauf und die werde ich wahrscheinlich alle mehr oder weniger gucken wollen. Das eine ist Wake Up Dead Man, A Knives Out Story.
Ach der.
Ja, genau. Also der dritte Teil von Knives Out oder Knives Out Mystery heißt der ja. Da freue ich mich drauf, weil Glass Onion und Knives Out fand ich beide gleichermaßen super und deswegen wird das bestimmt cool. Dann das Michael Jackson Biopic.
Ich habe ja eben so über Biopics gewütet und so, aber was ich interessant finde an der Michael-Jackson-Biopic ist, dass da ein relativ bekannter Regisseur, ich glaube Antoine Foucault, glaube ich, hinterhängt oder so und dann Michael Jackson auch gespielt wird von seinem eigenen Neffen, Jafar Jackson. Also da bin ich sehr gespannt, wie die das über die Bühne bringen.
Dann der nichtssagendste Trailer, den ich, glaube ich, je gesehen habe, ist der für den F1-Film, also Formel 1 mit Brad Pitt in der Hauptrolle. Würde mich eigentlich komplett kalt lassen. Allerdings führt Regie Joseph Kaczynski, der halt Top Gun uns letztes Jahr oder vorletztes Jahr geschenkt hat. Und das war halt ein Brett einfach. Und das Ganze jetzt nochmal so, also, weil ich finde es ganz witzig.
Eigentlich hat er Top Gun, also einen Tom Cruise-Film, in die Gegenwart nochmal neu aufpoliert und so. Und jetzt habe ich das Gefühl, macht er halt F1, ist eigentlich so Days of Thunder, also auch ein Tom Cruise-Film. Und jetzt nochmal in irgendwie geil und Rennfahrer und so. Also von daher, der wird nicht schlecht. Tron Ares habe ich auch auf der Liste. Dann das Remake von The Running Man.
Würde mich wahrscheinlich kalt lassen, aber Regisseur ist Edgar Wright und in den Hauptrollen wird zu sehen sein Glenn Powell, Josh Brolin und Lee Pace. Dann wird es Heat 2 anscheinend geben, Michael Mann führt wieder Regie, Austin Butler und Adam Driver sind attached, also von daher auch nicht schlecht. Dann ein Ding, auf das ich enorm gespannt bin. Nee, es sind noch zwei Titel. Drei.
Spontan, ich sehe auch vier.
Dann noch, du, wenn du so frech bist, werden sie sieben. Also, nee, ein Ding, auf das ich mega gespannt bin. Eine Neuauflage von The Naked Gun. Und es kann eigentlich nur scheiße werden. Aber Regisseur ist Akiva Schäfer, der einer von den drei Jungs von Lonely Island ist. Und die Hauptrolle des Lieutenant Frank Drabben wird spielen Liam Neeson. Und da bin ich so, mhm. Also da bin ich sehr gespannt auf einen Trailer auf jeden Fall für die nackte Kanone.
Dann Guillermo del Toro macht Frankenstein. Könnte auch interessant sein. Ich habe Nosferatu von Robert Eggers jetzt noch nicht gesehen. Aber ich schätze, es kommt jetzt sozusagen eine neue Welle an Monsterfilmen auf uns zu. also so klassischen Monster-Filmen. Bin ich sehr gespannt, wer da den geilsten Film hinzaubert.
Und last but not least, wir haben es eben schon in der Sendung ganz einfangs besprochen und da haben wir wieder die narrative Klammer, also die Klammer in der Klammer sozusagen, Stromberg 2.
Ah, schön.
Ja. So.
Ich freue mich, ich mache es ganz schön. Ich freue mich über Maria, also der Film mit Angelina Jolie, die Maria Kalass spielt, die Opernsängerin. Ich freue mich extrem auf The Last Showgirl mit Pamela Anderson in der Hauptrolle und Jamie Lee Curtis spielt mit. Ich freue mich, naja, passend zu meinem extrem komischen Grandmother-Coastal-Oldschool-Rock-Geschmack, gibt es eine Dokumentation, die heißt Yachtrock-Dokumentary.
Warte, Lena, da muss ich ganz kurz zwei Sachen fragen. Erstens folgst du meiner Yachtrock-Playlist schon, wenn nicht, solltest du das unbedingt nachholen?
Nee, muss ich, ja.
Und zweitens, dieses ganze Thema mit den KI-Yachtrock-Sachen und den Metal-Sachen hast du mitbekommen, ne?
Wie? Also du würdest diese Musik generiert bekommen? Genau, es gibt so zwei.
Drei Channels, die KI, also die aus quasi bekannten Rock, Metal, wie auch immer Songs, also Ozzy Osbourne und Marilyn Manson und so, Yachtrock-Songs machen. Und die sind so gut.
Oh mein Gott.
Die sind richtig, richtig gut. Schick dir den Link später.
Unbedingt.
Ja, ist irre. Ich höre es wirklich unironisch. Und es ist wirklich geil.
Geil. Okay, der Rock freut mich sehr. Und ich freue mich, das habe ich jetzt gerade tatsächlich, improvisiere ich das dazu, Kneecap, das ist anscheinend eine irische Dramödie über Kids, die als Rapper durchstarten wollen und ich stehe einfach unfassbar auf irische und britische komische Idiotenfilme. Habe ich ein Herz für die Insulaner.
Nicht schlecht. Haben wir jetzt Phil und Andi ganz verloren?
Nein, nein, nein. Also ich wollte euch nur nicht unterbrechen. Weil ich einfach euch da gefühlt habe, sozusagen.
Ah ja.
Ja, jetzt haben wir da halt keine Dings mehr. Jetzt haben wir keine Abschlussfragen mehr von Lena. Aber wie kann eigentlich das Universum und dieses Jahr anders enden oder besser enden als mit einer Fragen, wenn es einer so großen Schnittmenge ist.
Effekt im Alignment.
Die Podcast-Sendung ist aber auch schon lang, lang, lang, lang genug. Aber man muss ja auch mal die Zeit nehmen und das Jahr wirklich so Revue passieren lassen. Vielen Dank, dass du dabei warst, liebe Lena.
Ja, danke.
Dass du improvisiert hast. Vielen Dank wieder für deine fiesen Fragen, die mal wieder ganz schön problematisch waren für uns zu beantworten. Ja, ich meine...
Ich muss hier ja weiterkommen mit meiner Recherche.
Die diesen roten Fähnen müssen gespannt werden. Ganz genau. Ja und vielen Dank aber auch an euch da draußen, liebe Hörerinnen und Hörer, dass ihr fleißig dabei seid, uns immer wieder regelmäßig hört, runterladet, uns auf Spotify bewertet, bei iTunes bewertet, das hilft uns wirklich. Ja, ich hatte eingangs gesagt, die letzte Sendung Nerd Talk, so weit kommt es noch nicht.
Wir machen 2025 natürlich weiter und wir freuen uns darauf, mit euch dann auch ein ganz, ganz tolles Filmjahr 2025 begleiten zu können.
So sieht's aus.
In diesem Sinne auch dann natürlich danke auch an dich, Micha, danke an dich, Andi, für ein tolles Jahr.
Danke an euch auch.
Und auch danke für diese tolle Sendung. Und ja, schöne Weihnachten, guten Rutsch in alle möglichen Richtungen. Bis zum nächsten Mal nächstes Jahr, wenn es heißt Nacht. Tschüss.
Bis bald.
Tschüss.
Tschüss.
