¶ Intro / Opening
Meine Eltern hatten einen Fax und haben das ganz stark genutzt, aber nicht so normal, sondern das Fax mit Thermopapier. Manchmal kommen da wirklich Dokumente, also wenn du dich mit deinem Kommunikationspartner darauf einigst, hey, wir faxen jetzt hin und her, kommen da auch Dokumente raus. Sondern das ist ein scheiß Dokument auf diesem vierteligen Thermopapier, was ja irgendwie gefühlt ein Viertel der Dicke eines normalen 80 Gramm Quadratmeter Papier ist.
Warum haben die das nicht auf dem richtigen Papier gemacht?
Weiß ich nicht, weil es günstiger war. Ich glaube einfach, weil es günstiger war. Und weil natürlich so eine aufgerollte...
Weil Zero Facts Given, ne?
So, weil wir konnten es uns leisten.
Oh Gott.
Oh, jetzt habe ich einen Verschreiter. Yes!
Oh nein. Oh Phil, das hat echt lang gedauert.
Das hat echt lang gedauert.
Wie so ein Fax halt.
Ja, wirklich wie so ein Fax. Noch mal auf Thermopapier schicken, oder was?
Jetzt haben wir ganz viel Zeit, noch weitere, Achtung, Faxen zu machen.
Und das machen wir hier.
Knickknack. Und das machen wir hier in einer ganz großen Runde. Willkommen Micha, willkommen Andi und willkommen Lena hier in der Runde.
Jawoll. Hallo Lena.
Hallo, hallo, hallo. Das ist ja auch mal ganz selten, dass wir wirklich vier Leute in irgendeiner Form international connected hier in diesem Podcast haben werden. Und ja, sonst war es ja immer so, Lena, irgendwie warst du ja, es war ja nicht beabsichtigt, aber du wirst immer irgendwie Lückenfüller irgendwie für jemanden, weil ich glaube häufig war Andi nicht da. Und jetzt ist Andi auch da.
Wir hören uns jetzt zum ersten Mal.
Ist das so?
Irgendwann war sie immer so die Urlaubsvertretung für mich.
Ja, stimmt. Stimmt. Ist das so eine Art Blind Date jetzt, Andi, eigentlich?
Na, nicht wirklich. Aber ich freue mich trotzdem sehr.
Sehr, sehr. Okay. Ich kenne dich schon. Wir haben noch nie miteinander gesprochen. Ich werde das versuchen.
Lena.
Direkt abgeblitzt.
Oh je, das wird gut sein. Ja, wunderschön, dass du wieder hier mit dabei bist. Das hat natürlich auch einen Grund. Einerseits, weil du einfach eine hervorragende Podcast-Partnerin bist.
Auf der anderen Seite aber auch, weil du eine hervorragende Unterstützerin bei uns bist und dich immer mit so einem kleinen finanziellen Beitrag bei uns einkaufst und uns fiese Fragen mitbringen darfst und das werden wir jetzt hier auch über die Sendung irgendwie mal so ein bisschen verteilen, die Macht dafür liegt genau in deinen Händen, dass du uns dann irgendwann im Wort unterbrichst und dann uns Fragen stellst und wir nochmal so gucken, wie wir darauf reagieren.
Wir kennen die Fragen nicht, wir sind total unvorbereitet, das kann nur gut werden.
Ja stark, ich freue mich auf jeden Fall.
Ich freue mich auch. Danke für die Einladung. Ja, selbstverständlich, selbstverständlich. Und Lena, du hast ja auch tatsächlich schon ein kleines Einstiegsthema mitgebracht, womit wir so ganz smooth hier jetzt in die Diskussion kommen. Auf geht's. Richtig.
Und dieses Wort, also diese, wie sagt man denn, Onomatopoesie, Wortmalerei, ja, Phil, das macht dir keiner so an.
Ja, das Schlimme an der Sache ist, ich habe sogar dabei gerade meine Arme so gestikulierend bewegt. So in so einem Meld. Ja, ja, ja.
Ja, ja, ja.
Genauso, ganz genauso.
Es fehlt die Goldkette.
¶ Unsere ESC-Erwartungen 2024
Ich bin natürlich Riesenfan von eurem Podcast und höre natürlich alle, ich bin ja der Podcast-Ultra. Zumindest habt ihr mich so bezeichnet mal.
Nerd Talk Ultra.
Also No Pressure, genau. Stimmt. Und deswegen habe ich natürlich auch die letzte Folge gehört und das war glaube ich heute nach der Arbeit und ich saß tatsächlich unfreiwillig in einem Kaugummi an der Bahnstation. Das ist mir dann in dem Moment aufgefallen, als Micha vorgeschlagen hat, hört euch doch mal Europa-Paar an, den niederländischen Beitrag zum ESC.
Und als ich dann so feststellte, dass da irgendwas sehr Klebriges an meinem Hintern klebt, habe ich diesen Song gehört und musste so lachen auf einmal. Das hat mir so irgendwie den Feierabend versüßt. Dafür wollte ich mich nochmal herzlich bedanken.
Ja, sehr gerne. Bedankt bei mir und bei Joost, der den Song gemacht hat. Ja, genau. Welcome in Europa, Junge. Der Song ist ein Brett einfach. Einfach, also Top 10 ESC, Top 10 dieses Jahr, Mark My Words.
Glaube ich auch. Ich habe mich dann mit den Teilnehmenden da beschäftigt irgendwie für dieses Jahr und normalerweise lasse ich mich überraschen, aber jetzt hattest du mich da angefixt und es hält so die Stimmung auf, allein schon diese Lieder zu hören, ohne irgendwie die Show drumherum. Also es ist irgendwie, bin ich gehypt auf jeden Fall.
Na schau.
Ja, also ich finde das eine interessante Assoziation, dass Europa-Paar jetzt zukünftig der Song mit dem Kaugummi sein wird.
Das war eher Europopo.
Good one.
Ich habe ja in der letzten Sendung gesagt, ich nehme den in meine Playlist auf, in meine Alltagsplaylist und irgendwann überrascht der mich einfach. Und tatsächlich hat er mich überrascht. Und ich sage so, ja.
Kann Kaugummi ausspringen.
Hast du jetzt gehört und ich verstehe den Gedanken und ich würde tatsächlich mitgehen und sagen, ja, das ist ein typischer ESC-Song, der wird, glaube ich, tatsächlich in den Top Ten sich auch gut positionieren, aber mitreißen tut er mich nicht. Also es ist so ein richtig synthetischer Song.
Ja, okay, gut, Phil, aber ich glaube, du magst auch keine Tecke, ne? Was, Tecke? Ja, so Techno. Weil das ist ja, glaube ich, nicht dein Ding. Also du hast ja meinen Song auch in der Luft zerrissen.
Ich hab gesagt, ich find den nicht so gut.
Du hast gesagt, du findest ihn scheiße.
Ja, gut, stimmt.
Mit diesen Worten.
Den hört gerne Pur.
Ja, genau. Und da ist natürlich so Techno so ist natürlich vielleicht nicht dein Ding.
Ja, aber doch, also tatsächlich So Eurodance und auch so ist ja voll mein Ding. Jetzt ist Eurodance nicht Techno, aber du kannst mir auch nicht sagen, dass Europa-Paar Techno ist. Ja, also von daher...
Ja doch, Europa-Paar, doch. Das ist schon so Rave. So 90er-Rave-Mucke.
Ja, aber die ist auch fröhlich und macht Spaß.
Ja, eben.
Aber Phil, fandst du nicht Scooter gut?
Ja.
Hattest du nicht irgendwie Scooter, diese Doku geguckt oder so und fandst die irgendwie cool?
Nein, die steht noch vor mir, aber ich... will, also ich mag Scooter. Doch, doch, Guilty Pleasure, aber es ist so, ich höre gerne Scooter. So phasenweise. Ich höre ja auch nicht durchgehend pur. Also das ist ja auch immer etwas, was hier vollkommen falsch in der Öffentlichkeit dargestellt wird.
Genau.
Und einmal in der Woche dann Kinderlieder und Schnappi, ne?
Ja, aber das sind alles Phasen. Das sind alles Phasen. Die kommen und die gehen.
Aber guck mal, wie häufig hast du denn Europapar jetzt gehört? So Hand aufs Herz. Herz.
Ich hab schon bestimmt zweimal reingehört.
Ja, okay. Man muss den schon ein paar Mal hören und dass der Funke überspringt. Also das ist jetzt kein Song, wo man auf Anhieb sagt, oh geil.
Ja, sag ich.
Also hör den noch ein paar Mal so, du wirst sehen, irgendwann, ja.
Fühlst du ihn.
Ja. Übrigens, apropos ESC, ich habe auch noch eine interessante Story.
¶ Micha trifft Isaac - Unseren Mann für Malmö
Habt ihr vielleicht auch auf meinem Twitter gesehen. Ich bin ja neulich nach Madrid geflogen.
Mhm. Oh.
Ja. Und dann war das Boarding ein bisschen verspätet und so. Und dann dachte ich mir, ach, gehe ich nochmal raus aus der Reihe, setze mich nochmal hin so. und setze mich neben so einen Typen, der hat da so seine Jacke auf dem Sitz. Und so hier, Entschuldigung, kann ich mich hinsetzen, also auf Englisch und so, also hier in Amsterdam und so.
Setze mich dann da hin und dann sehe ich, voll Stalker, voll Creep eigentlich von mir, dann sehe ich halt, wie er auf seinem Handy mit irgendjemandem schreibt auf Instagram so. Und dann sehe ich oben den Handle und ich denke mir so, guck es kurz mal nach. Und dann habe ich auf Instagram nachgeguckt und dann war das unser Mann für Malmö, das ist ja Isaac. Ja, doch. Unglaublich. Und dann habe ich ihn direkt angesprochen. Meinst du, ey, du bist doch hier ESC.
Ey, du bist ESC, oder?
Genau. Und er so, ja, bin ich. Und dann so voll nett. Und dann haben wir so gequatscht und so, war voll nett. Er hat so ein bisschen von diesem Medienzirkus erzählt, so seine Frau war auch mit dabei und so. Und dann haben wir uns so easy eine halbe Stunde oder so voll nett unterhalten, so über den ganzen ESC und so und wie das so ist.
Und ich dachte so, wie krass, wie unwahrscheinlich ihn jetzt hier in diesem riesigen flughafen in amsterdam zu treffen dass mich exakt neben ihn setze also zufälle gibt's ja und.
Hast du insider informationen jetzt hier die du mal.
Darf ich darf ich nicht sagen das ganze das ganze ding ist ein abgekatertes spiel also so insider nicht aber war natürlich interessant trotzdem so ein bisschen den einblick in, zu bekommen, ja, wie das, was für ein Medienrummel das ist und so. Und ich habe ihn natürlich auch dann mit der Frage so konfrontiert, von wegen so, wie er denn mit diesem Druck umgeht, weil Deutschland ja immer so, ja, schwierig, sag ich mal, für die Positionierung und so.
Und er meinte so, ja, nee, dabei sein ist alles, wusch, ist scheißegal, scheißegal, also Gewinn natürlich cool so, aber er meint so, hey, man fährt da hin, um da eine Party zu machen und eine Gaudi zu haben und wo man dann landet, da landet man dann.
Da hätte ich jetzt auch gerade gefragt, ob du ihn gefragt hättest, ob er ein guter Verlierer sei.
Ja, du, also genau, ja, ja, nee, also, na, bereit, nee, nee, so nicht, so nicht, also ich wollte schon, ich wollte schon, ne, das so ein bisschen, die Frage ein bisschen, ein bisschen schöner formulieren. Weil ja, ey, weil ganz ehrlich, jetzt mal im Ernst, der Song ist ja gut und der ist auch sehr gut gesungen und so, also wir drücken Isaac auf jeden Fall die Daumen.
Ja, natürlich, wir drücken Isaac die Daumen.
Also wenn der nicht gewinnt, dann weiß ich auch nicht. Dann geht das ja irgendwie mit falschen Dingen zu.
Also die Stimme ist echt super. Ich war wirklich überrascht, dass das der deutsche Beitrag ist. Muss ich ehrlich gestehen.
Das stimmt, ne? Es erinnert mich so ein bisschen, es gab vor ein paar Jahren schon mal so einen Beitrag von Malik oder so. Der klang irgendwie wie Post Malone. Und da dachte ich auch immer so, ja krass, dass das der deutsche Beitrag ist. Aber scheinbar interessiert es den Rest von Europa ja nicht. Die sind ja so, ja, schicken wir was Cooles, blöd. Schicken wir was Ausgefallenes, blöd.
Ja, schicken wir Windows 95 Man zum Land. Was zur Hölle.
Ja, wirklich was zur Hölle. Also das ist wirklich so einer meiner Hassbeiträge dieses Jahr, ehrlich gesagt. Weil das ist mir einfach zu anbiedernd. Und dann müssen die ja dieses T-Shirt blören, weil ja Werbung auf der Bühne nicht okay ist. Und dann dieser ganze Name und das Ganze. Ich habe mir so nee, sorry. Dann lieber Europa-Paar. Das hat wenigstens noch eine Substanz und biedert sich nicht nur irgendwie an Millennials an.
Definitiv. Ich bin auf deiner Seite.
Ja.
Ich merke schon, ihr macht gemeinsam dann während des ESC so eine Schalte und, träumt und schwärmt sozusagen für eure Fans da an der Stelle. Macht das. Nehmt dabei gerne einen Podcast auf, das kann nur lustig werden.
Ein Livestream.
Ja, genau, ein Livestream. Ein Reaction-Video.
Ja, genau. Wie heißen die denn hier? Österreich Live 4 oder wie auch immer. Vielleicht geben die uns ja auch die Möglichkeit, den ESC zu moderieren.
Ja, aber Micha, also ich gönn's dir, dass du Isaac da getroffen hast. Es ist wirklich so, das Schicksal meint es gut mit dir. Also wenn man wirklich für den ESC brennt, dann hält das Leben für einen auch ESC bereit.
Das stimmt. Mein nächstes Goal ist selber einen ESC-Beitrag zu machen.
Oh jawoll.
Oh ja.
So Götter Thunberg. Dann geht's ab.
Das würde ich hart feiern, jetzt schon.
Auch wenn der Song scheiße ist.
Ja, ja, ganz genau, würde ich total raten.
Ich musste auch so lachen, als du, als ihr gesagt hattet, dass dein Musikprojekt Getter Thunberg heißt, denn fun fact, meine alte Band hieß Modern Talking.
Ah, geil. Modern Talking, das ist gut, das ist sehr witzig. Gleicher Humor, wir verstehen uns. Wir verstehen uns, ja. Witzig, aber... Jetzt musst du aber trotzdem mal erzählen was denn deine alte band ich.
Habe mal gesungen in bands in verschiedenen.
Ehrlich alter Alter, Lena, ich sehe hier eine Co-Life auf uns zukommen. Also wirklich mal.
Ja, stimmt.
Günther Thunberg.
Oder David Gütter.
Ja, auch gut. Ja, mega. Da müssen wir uns mal drüber unterhalten. Was habt ihr so gemacht beim Modern Talking?
Wir haben ganz schlecht gecovert.
Von von von talking oder?
Nein, auf gar keinen Fall. Also schon Lieder mit Stil, definitiv. So Bruce Springsteen unter anderem. Oh Gott, blödes Beispiel. Mir fällt gerade kein besseres ein, ehrlich gesagt. Fleet Foxes, so ein Kram.
Oh geil. Also eher Singer-Songwriter.
Gedöns. Hm.
Ja, geil. Da bin ich mal gespannt. Kannst du mal Demo rumschicken?
Ja.
Schick mal was rüber. Bist du auf Spotify?
Nee, auf gar keinen Fall. Wir waren nicht bekannt.
Das ist ja abgefahren. Das ist wirklich abgefahren. Nicht, dass sich hier das zweite Mal sozusagen, zumindest in dem direkten Umfeld, so ein Life-Changer durch Nerd Talk ergibt. Der erste Life-Changer war ja irgendwie, dass Ex-Moderator Lars irgendwo seine Liebe zum Film und auch das Filmstudium über Nerd Talk gefunden hat. Nicht, dass ihr beide euch jetzt hier auch irgendwie quasi als die Musik-Kombo in den nächsten fünf Jahren in diesem Podcast gefunden habt hier.
Wirklich, das wär's ja.
Beyoncé, zieh die Schwarm an.
Aber hallo, ey.
Wir treffen uns in L.A., Micha.
Ja, genau.
Eine Milliarde Streams. Here we go. So sieht's aus. Übrigens, apropos Bandnamen. Ich finde ja, einer der lustigsten Bandnamen, bin ich vor ein paar Jahren mal drüber gestolpert. Ich weiß gar nicht, ist glaube ich eine Punkband oder irgendwie sowas. Die heißen, also der Name der Band wirklich wirklich heißt, keine Zähne im Maul, aber Lappaloma-Pfeifen. Habe ich, glaube ich, schon mal erzählt. Aber Meganame. Meganame einfach.
Sie sind genauso gut wie Team Scheiße.
Team Scheiße ist auch ein sehr guter Name, ja. Das stimmt. Es gibt schon ein paar witzige Bandnamen. Aber ich freue mich über jeden, der Getter Thunberg lustig findet, bin ich jedes Mal so.
Ja, definitiv. Wie gesagt, hat mein Tag auf jeden fall mein fall abend versüßt.
Sehr gut das freut mich gut michael ist mit getter thunberg bei spotify hört
¶ Lenas Frage 1: Besitzen wir Merch?
seine songs damit habe die große video kosmische promotion auch abgeschlossen, synergien so wir sind film podcast lasst über filme reden du.
Fahrer keine anderen an Themen sonst?
Echt, ey.
Ich weiß es nicht.
Gibt es nichts anderes außer Film? Meine Güte.
Pass mal auf, wir machen es mal so.
Bevor wir jetzt über Filme reden, kann Lena vielleicht doch mal eine Frage stellen.
Stimmt.
Oder Lena drückt uns ja ordentlich Asche auf Steady oder Patreon. Einen von beiden.
Irgendwas so random. Sie drückt aber.
Egal wo es herkommt.
Hauptsache Asche. Und deswegen darf Lena uns nämlich Fragen stellen. Anders als ihr, die ihr nicht zahlt. Schieß los.
Genau. Ach, dann nehm ich mal direkt so eine Kapitalistenfrage auch, weil es geht ja um Geld und ich hab mich ja bei euch auch eingekauft. Seid ihr eigentlich Merchleute? Also, was habt ihr merchmäßig zu Hause? Oder habt ihr gar kein Merch zu Hause? Und ... genau. Und go. Fight.
Schwieriges Thema. Hammer. Ich hätte sehr gerne, sehr viel.
Komm, PUR-T-Shirts. Phil hat die größte PUR-T-Shirt-Sammlung in Norddeutschland.
Tatsächlich hatte ich früher ein offizielles PUR-T-Shirt von Abenteuerland und habe, weil ich das einfach sehr, sehr geil fand. Dann die, also aus der Bravo oder sowas, war es, glaube ich, die Unterschriften mir genommen und dann auf dem T-Shirt mit Edding nachgemalt. Und dann bin ich, damit das so aussieht, als hätten die Leute das dann bei mir unterschrieben.
Unterschriftenfälschung. Oh Gott.
Ist das schon verjährt? Vor allem, das ist süß und traurig in den gleichen Maßen.
Und dann bin ich super stolz damit rausgegangen und die erste Reaktion von irgendwie einer dann aus meinem Freundeskreis, ja, die sind gefälscht, das sieht man, das ist viel zu langsam geschrieben. Womit am Ende gesagt?
So mit Füllen, so ganz langsam mit zittriger Hand. Das T-Shirt hat hat den ganzen Edding aufgesaugt.
Ja, es war schon sehr, sehr, sehr, sehr traurig.
Mann. Ja, das ist ja, Mensch, da haben wir ja noch ein düsteres Kapitel auf.
Die kriminelle Vergangenheit.
Wirklich, ja.
Eigentlich eine Selbsthilfegruppe hier.
Ja, ja, wirklich, ey. Ja, was hast du noch für Merch für nur Abenteuerland, oder was?
Tatsächlich habe ich dann, weil ich habe tatsächlich einen Rammsteinbecher zu Hause und dann endet die ganze Sache auch schon. Es ist immer so, ja, im Grunde in mir schlagen zwei Herzen. Ich meine, ich freue mich auch, wenn man unseren Merch kauft. Auf der anderen Seite ist auch unser Merch natürlich ziemlich teuer und im Verhältnis zu anderen.
Und so ist das bei anderen Projekten, die ich dann cool finde auch, dass ich dann immer da so stehe und so sage, boah, so eine Tasse irgendwie 20, 25 Euro und noch eine Tasse oder noch ein T-Shirt und dann entscheide ich mich immer dagegen. Und im Grunde ist das immer die falsche Entscheidung.
Also ich habe nur ein Nerd Talk Merch Ausschließlich. Stimmt, den habe ich auch. Den könnt ihr in unserem Shop kaufen, Code unten in den Kommis. Ne, ich habe, also pass auf, ich habe ein paar Merch-Sachen. Ein Ding, wofür ich zuletzt wahnsinnig viele Komplimente kriege, da haben mich schon sehr viele Leute darauf angeschworen.
Ich habe so ein Lacoste Sex Education Hoodie, weil da gab es ja so eine Cross-Collab zwischen Lacoste und Netflix, und da gab es so ein Hoodie oder nicht so ein Hoodie, so ein Sweatshirt, wo das Krokodil auf dem Fahrrad ist, so wie Otis mit der Jacke und so, ne, und dann so Sex-Education-mäßig aussieht und die Jacke ist auch aus so einem Fell so aufgestickt, so ein richtig geiler Pulli, also kriege ich wahnsinnig viele Komplimente für.
Den habe ich, den trage ich sehr gern. Ansonsten habe ich so ein Rick and Morty T-Shirt, das hat mir mal Matti geschenkt, weil, Fun Fact, weil Ronald Gladden in Jury Duty auch in einer Folge dieses T-Shirt trägt. Und dann hat er mir nämlich dieses T-Shirt geschenkt, was was Ronald in Jury Duty trägt. Und dann habe ich noch ein T-Shirt von Halt and Catch Fire von der Serie. Weil die haben nämlich in der Serie so eine Programmierklitsche,
die heißt Mutiny. Das sieht aus wie mit so Blut an die Wand gemalt quasi. Und ich habe so ein Mutiny T-Shirt. Also die tragen das auch in dem Film oder in der Serie trägt die eine, glaube ich, auch eins oder so. Also ja, habe ich so ein T-Shirt, da steht so fettrot Mutiny drauf. Ist auch ein bisschen radikal, aber wenn ihr mich seht, also ich habe bisher noch niemanden mit einem Mutiny T-Shirt gesehen sonst.
Und ich habe so ein bisschen Band-Merch auch. Ich hab so ein T-Shirt von Justice und so, ja.
Zählt das als Merch? Also ich hab da vielleicht eine komische Interpretation daran.
Ja, nicht?
Ja, also das sind ja so Klamotten, die andere getragen haben oder so etwas. Und dann sagt man...
Nee, überhaupt nicht.
Okay, vielleicht auch nicht. Das sind Altkleidersammlungen. Nein, also andere in der Serie getragen haben oder so etwas. Und das findet man dann cool. Merch hab ich jetzt eher so verbucht als, du gehst jetzt tatsächlich explizit in einen, Sex-Education-Shop zum Beispiel und kaufst exerzit dieses...
Da gibt es ein paar in Hamburg.
Genau. So, ich wollte es nicht sagen.
Hey Siri, wo ist bei uns der nächste Sex-Education-Shop?
Genau.
Da kaufst du dann, um dieses Projekt direkt zu unterstützen. Also ich habe Merch jetzt eher so auf Bands und eben so Podcasts oder andere Medien.
Die man kontinuiert sozusagen. Also wenn man das, ja, wenn es Merch ist, was in der Serie vorkommt, aber auch gleichzeitig die Serie bewirbt.
Du fühlst es als Merch, also was bin ich für einer, jetzt Wortklauberei zu betreiben? Ich wollte nur mal so.
Nee, ganz klar ist es Merch, weil es gehört ja zur Serie, so.
Okay.
Ich habe übrigens auch, oh ja, das ist noch Merch. Ich habe auch, ich habe glaube ich ganz viel Merch. Also würde jetzt in den Rahmen springen, das zu erzählen. Aber ich habe noch eine Sache auch mal geschenkt bekommen, die ich verpasst habe mir leider zu kaufen. In der Universal Studio World. Habe ich damals nicht gekauft, dann hat es mir aber jemand geschenkt noch hinterher. Nämlich die bunte Kaugummi-farbene Kappe von Marty McFly aus Zurück in die Zukunft 2.
Das hat schon ein bisschen Style.
Muss ich sagen.
Ja, das ist schon geil. Das ist schon cool, ja.
So, Andi?
Ja, meine Merch-Zeiten sind eigentlich eher vorbei. Das war früher so Ende der 90er hier mit Oasis, Jamiroquai, dass man sich bei Konzerten immer so T-Shirts gekauft hat. Aber jetzt gerade in letzter Zeit habe ich wieder ein bisschen Merch gekauft.
Zum einen, wir hatten ja unser Oscar-Gewinnspiel, da gab es ja Displays zu gewinnen und ich habe gesagt, ey Phil, damit du hier den Mindestbestellwert pipapo zusammenkriegst, wenn da noch was fehlt, dann sag Bescheid, dann bestelle ich mir nochmal ein bisschen was und ich habe mir ein großes Display bestellt mit mit Prinzessin Leia drauf und ganz groß drüber steht, We can do it, also ein bisschen Star Wars Merch.
So ein Ding, ich glaube, das habe ich schon mal gesehen. Das sieht aus wie so Obama.
Das sieht aus wie so ein Propaganda-Plakat, also mit ganz kontrastreichen Farben, so bunt, knallig und so weiter. Und an der gleichen Stelle hing vor ein anderes Display, das war nämlich ein Stormtrooper-Helm, der mit dem Sigi Stardust-Blitz lackiert war quasi.
Ja, ansonsten habe ich gerade zugeschlagen, und zwar habe ich dir auch schon mal gesagt, ich höre in letzter Zeit sehr viel Lo-Fi-Musik und bin dadurch das Lo-Fi-Girl drauf aufmerksam geworden, und habe just vor ein paar Wochen mir ein paar Hoodies und Sweatshirts und Longsleeves vom Lo-Fi-Girl bestellt.
War das? Das ist ja richtig Commitment, Andi.
Ja, fand ich gut.
Also wirklich, Andi fühlt das Lo-Fi-Girl.
Ja, I feel it.
Sein inneres Lo-Fi-Girl.
Richtig, richtig.
Krass, krass, krass, ey.
Ja, irgendwas.
Das hätte ich nicht gedacht.
Ja, also wenn das als Merch gilt, ich habe auch ein Aperture Science T-Shirt.
Na also.
Aus der Half-Life-Reihe sozusagen. Das habe ich. Ich habe ein Pokéball als Todesstern-T-Shirt. Also so. Nerd. Da wird ja auch tatsächlich viel drauf angesprochen. Weil das sieht echt stylisch aus. Du siehst halt erst auf die Entfernung so einen riesigen Pokéball. Und wenn du ein bisschen näher kommst, siehst du ziemlich klar, dass das eben im Stil des Todessterns ist.
Und das T-Shirt trage ich, also das trage ich auch wirklich nur zu besonderen Momenten, weil ich es ja auch schon ziemlich geil finde.
Ja, geil. Ich habe übrigens, mir ist auch noch ein T-Shirt-Merch eingefallen, das ich auch noch unbedingt hier erzählen muss. Habe ich nämlich auch geschenkt bekommen von einer Kollegin mal, nämlich auch aus Tour gegen die Zukunft 2, so eine Flasche von Pepsi Perfect. Ja. Wo Martin McFly so... Ja, ja, egal. Mit wem rede ich ja eigentlich. Nee, aber er ist ja in der Zukunft dann, 2015. Und dann geht er in das Café der 80er. Und dann sagt er, er möchte einfach nur eine Pepsi.
Und dann kommt halt so eine Pepsi perfekt raus. Die es nie gab. Also in so einer modernen, futuristischen Flasche. Und die habe ich. So eine Flasche mit Future Pepsi.
Und schmeckt?
Ja, trinke ich natürlich nicht aus. Das ist wahrscheinlich auch mittlerweile gekippt.
Essig, Cola-Essig, Canceto Balsamico.
Balsamico. Genau, genau, ja.
Ja, ich hätte noch anzubieten, T-Shirts von QWERTY bestelle ich mir manchmal. Und da habe ich zum Beispiel eins, das hat dieses Hardrock-Café-Logo mit Tatooine draufstehen. Fand ich mal witzig, ist schon länger her.
Ja, ich meine...
Tatooine, genau, das von Hardrock-Café.
Ah ja, ich glaube, so eins habe ich auch.
Und ein T-Shirt mit dem hier Abbey Road, wo die vier Beatles hintereinander über den Zebrastreifen gehen. Allerdings mit verschiedenen Robotern aus Star Wars.
Oh.
Das ist witzig.
Ich habe mir auch einmal selber Merch gemacht, weil in Forgetting Sarah Marshall gibt es eine Szene, wo Bill Hader ein T-Shirt trägt, auf dem steht Icy Dead Pixels. Und da fehlt ein Pixel. Mensch, das ist ja unglaublich.
Mich bezeichnest du als Nerd?
Dann habe ich das direkt mir nachgemacht selber.
Nachgemacht?
Selber nachgemacht, weil es gab so nichts zu kaufen. Dann habe ich es mir selber nachgemacht. Und ich habe noch ein T-Shirt, muss ich auch sagen. Ich habe noch ein T-Shirt von Biffs Autowäsche. Ja, mit dem Biff-Logo drauf. Ja, ja.
Merch selber nachmachen, aber mich für Autogramm faken hier an die Wand nageln. Ja, wieso?
Das gehört ja niemandem.
Du hast die gesamte Idee geklaut.
Klar mich nicht strafbar genau.
Okay also um die frage zu beantworten ja, das ist ganz interessant weil manchmal hat man ja möchte aus nostalgischen gründen wie jetzt zum beispiel bei dir mich also mit dem marti fly kram oder so dass das an die kindheit erinnert oder an wie Star Wars mein Leben verändert hat ungefähr oder es hat halt irgendwie so ein Witz, also dass man einfach irgendwie das als Joke irgendwie hat oder trägt oder das finde ich ganz spannend. Was bist du für ein Merch-Typ? Ja, voll. Was hast du denn?
Bist du Herr der Ringe, hast du ganz viel Harry Potter Zauberstäbe und so?
Ja, ich habe tatsächlich ein Harry Potter T-Shirt, muss ich sagen, second hand gekauft. Und ich habe mir auch selber Merch gemacht, also ich habe irgendwann so einen Rappel gehabt und habe mir so schwarz-weiß Fotos von meinen Helden, so Joni Mitchell oder Jack Nicholson oder so, auf so weiße T-Shirts bedrucken lassen.
Richtig guerilla, ey.
Ja, tierisch. Und jetzt bin ich irgendwie auf den Band-Shirt-Trip wiedergekommen, weil ich das so genieße, auf Konzerte wiederzugehen. Irgendwie habe ich das so ein bisschen in der Pandemie verloren und weiß gar nicht, warum.
rum und jetzt nämlich so alle die ich kriegen kann das ist es ist und jetzt bin ich irgendwie zum beispiel auf sein kleines mini metal festival in bommersheim oberursel gelandet so herrlich süß gewesen also wirklich fantastisch und ich bin da so richtig random wie rein geraten weil eigentlich wollte ich nur meine schwester besucher und dachte dann echt bei der letzten Band so, ey geil, die sind voll gut und hab mir jetzt erstmal so ein Metal-T-Shirt geholt.
Also ich bin auch ein Merch-Typ auf jeden Fall.
Sieht so aus, ja.
Ja.
Metal, ist das auch deine Musik, so Metal?
Nee, aber hat einen nostalgischen Aspekt auf jeden Fall. Ich hatte definitiv mal eine Metal-Phase, so in der Jugend. Die späte Jugend.
Das ist ja noch nicht so lange her.
Wann ist man denn erwachsen?
Richtig, uh. Uh, uh.
Auch eine Frage, die du ja vielleicht das nächste Mal stellen kannst. Wann seid ihr eigentlich erwachsen?
Genau, noch nie. Wie definiert ihr erwachsen? Nein.
Ja, aber Merch, sehr interessant. Ich werde bestimmt die ganze Sendung noch drüber nachdenken, was ich noch für Merch hab.
Lena, du ahnst nicht, was du damit jetzt losgetreten hast. Ich kenn sowas.
Ich hab ein Bora-T-Shirt und ein Herbert-Grönemeyer-T-Shirt auch. Ich dachte, jetzt kommt der Bohrer-Anzug.
Ah, Lennart, jetzt kommt der.
Oh, ne, oh, oh, oh. Ich hab, ne, pass auf. Ich hab einen Miami-Weiß-Anzug. Es gab mal ohne Scheiß eine Miami-Weiß-Kollektion in den frühen 2000ern mit Anzügen, die so richtig Asi-80er waren mit Schulterpolster und alles. Und da hab ich auch einen von. Der hat so Miami-Weiß-Aufnäher und so. Brett.
Das denk ich aber jedes Mal, wenn ich bei H&M reingucke. Das ist doch irgendwie alles so gut.
Kommt alles wieder, ne?
Ja, furchtbar. Aber nee, hat was.
Das ist offizieller Merch. Ja.
Okay, dann versuche ich es noch einmal. Mensch, wir sind ja ein Filmpodcast. Nee, also tatsächlich, wir haben keine Laber-Themen, von daher vielen Dank, dass wir da schon die erste Frage lösen konnten und irgendwie aufklären konnten. Klappt ja gut, dass du da so richtig rein snickst, Lena. Wir üben das noch. Dann versuchen wir es jetzt nochmal. Lasst uns über Filme sprechen. Ich weiß nicht, über welchen. Lena, du hast am meisten dabei. Mach du doch gleich einfach weiter.
Soll ich mich mal an der Leineherz-Überleitung fassen?
Weißt du überhaupt noch, was die Leineherz-Überleitung ist? Woher dieser Begriff kommt? Wir haben das in der letzten Sendung auch gehabt.
Entschuldige, Lena ist doch... Lena weiß mehr über diesen Podcast als wir. Entschuldigung. Ich glaube, da musst du nicht fragen.
Ich habe eine Nerdtalk-Tasse, ja.
Okay, stimmt.
Als Einzige von uns dreien.
Ich habe auch eine. Ich habe auch eine. Und im Keller sind ja noch ganz viele Spendertassen.
Spendertassen?
Also von DKMS?
Genau.
Die haben sich alle registriert. Könnte man eigentlich auch so machen.
Nein, aber tatsächlich. Wir haben ja ein gewisses Alter mit diesem Podcast und zum 15-Jährigen haben wir ja Tassen an unsere Patreon und Steady-Spender versandt und so eine dürfte Lena auch zu Hause haben. Hervorragend. Nicht, dass ich die vergessen habe oder so.
Ich habe die mit meinem eigenen hart erarbeiteten Geld gekauft.
So, genau.
Ich habe sie mir selbst getöpfert.
Ja, wir haben die selbst gefälscht. Wir haben ein gefälschtes Merch. Ja.
Nein, aber tatsächlich, bei der letzten Sendung haben wir auch über Leineherzüberleitung gesprochen. Da fehlen mir so eine. Es gibt bestimmt neue Hörerinnen und Hörer, die mit diesem gesamten Begriff nichts anfangen können. Erleuchte doch mal die Gäste, die wir da so haben.
Ich?
Ja, warum nicht? Jetzt bin ich gespannt, was du dir gemerkt hast.
Was eine also was das ist die definition einer leine herzüberleitung ist woher das glaube ich ja du hast doch mal beim radio gearbeitet und beim radio hast du ich sag's jetzt mal nett gemeint fürchterliche über die jetzt als leine herzüberleitung verschrien sind so steht Ja.
So steht es bei Wikipedia auch.
Definitiv.
Oder? Ja, das ist voll gut. Wie ich übrigens auch geschrieben habe.
Den Antibiotikum.
Ne, jetzt wird es variiert langsam. Genau. Aber was eigentlich die Überleitung hätte sein sollen vor fünf Minuten, wäre...
Soll ich nochmal ein Stichwort reinwerfen?
Weißt du welches?
Ne, weiß ich leider nicht mehr.
¶ Film: Priscilla
Also ich habe ja gerade erzählt, dass ich so im Teenager-Alter meine Metal-Phase hatte. Und da habe ich mich doch gefragt, ob die junge Priscilla Presley, als sie aber noch nicht Presley hieß und 14 Jahre alt war, auch eine Metal-Phase hatte. Eher nicht. Wahrscheinlich weniger.
Ich wollte gerade sagen, das kann ich tatsächlich noch ein bisschen schlechter.
Ich glaube, das Geheimnis an Leineherzüberleitung ist, sie nicht anzukündigen. Nur dann tun sie weh.
Ja, das stimmt allerdings. Nein, ich habe mir Priscilla angeguckt, den Film von Sofia Coppola und ich habe mich ein bisschen blenden lassen von der Produktionsfirma A24.
Nein, ich habe mich eigentlich tierisch gefreut auf diesen Film, weil ich mag Sofia Coppola sehr, sehr gerne und sie hat jetzt einen Film gedreht aus der Perspektive von Priscilla Presley und beschreibt eigentlich das, wie sie mit Elvis Presley damals, wie sie den kennengelernt hat, die Romanze, wie die sich entwickelt und wie sie dann quasi von Elvis nach Memphis aus Deutschland rüber geschafft wurde. und beschreibt eigentlich aus ihrer Sicht, wie die Ehe und das Zusammenleben mit Elvis war.
So, da gibt es ja ein bekanntes Buch irgendwie, was von Priscilla Presley geschrieben wurde. Ich habe mich da ehrlich gesagt nicht weiter irgendwie noch mit Interviews oder so beschäftigt, weil letztendlich muss ich sagen, und damit komme ich auch schon irgendwie so ein bisschen zur Kritik an diesem Film, ich war ein bisschen enttäuscht.
Von vielen Leuten.
Ich auch, ja.
Also mal abgesehen davon, dass es irgendwie wieder so ein, Frau steckt im goldenen Käfig, es geht um Einsamkeit und so weiter, grundsätzlich spricht mich das irgendwie an, also zumindest so wie Sofia Coppola das bisher so in ihren Filmen dargestellt hat, aber das Ende von diesem Film ist schlichtweg enttäuschend.
Ich finde, dass grundsätzlich konnte ich mit, also man erwartet ja eine Innsicht von Priscilla Presley, man erwartet ja irgendwie, wie sag ich mal, spätestens den Moment, wo sie sich irgendwie für die Scheidung entscheidet oder irgendwas. Ich erwarte, dass dieser Film mir zeigt, wenn er aus ihrer Perspektive erzählt wird, dass er mir auch ihre Perspektive darbietet.
Und das tut er einfach nicht, das ist ein sehr schön anzusehender Film, aber es ist eine, ich sehe da eine Priscilla, eine einsame Frau, die viel alleine aus dem Fenster guckt.
Das ist doch aus ihrer Perspektive dann.
Ja, also mehr als ich bin alleine und habe hier keinen Anschluss, gibt dieser Film einem nicht. Und das fand ich so, ich habe noch nicht mal verstanden, also zumindest bei mir hat der Film das nicht geschafft, mir zu erzählen, was diese Bindung, also die Verbindung zwischen den beiden war. Ich habe das nicht verstanden. Ich habe nicht verstanden, warum die jetzt irgendwie so einen Special Bond hatten. Keine Ahnung, ob es wirklich daran lag, dass sie 14 waren, er 24, sicherlich.
Aber das war ja auch nur im ersten Moment so. Sie ist ja, glaube ich, mit 16 oder 17 rüber, also hat ja schon ein paar Jährchen gedauert. aber also alleine dass der Moment ausbleibt in dem sie sich irgendwie, in dem ich nachvollziehen kann, so jetzt befreit sie sich aus dieser, aus diesem Elvis Knast quasi und haut ab und macht ihr eigenes Ding, fand ich echt super schwach.
Muss ich ganz ehrlich sagen ich kann dem nicht empfehlen Ist der Film denn, also fokussiert er sich denn viel auf Elvis dann? oder, oder, weil der Film muss ja irgendwie auch gefüllt werden mit irgendwie was so und wenn jetzt ihre Perspektive nicht gut rüberkommt, Also da ist ja nicht viel da so, oder?
Das genau ist mein Fazit von diesem Film. Also es wird halt viel die Story erzählt, wie die sich kennengelernt haben, wie sie dann telefonieren, wie er dann überredet, ihre Eltern überredet, dass sie mit nach Memphis kommen drüber, dass sie die Schule zu Ende... Also das sind alles so, da haben wir jetzt wieder Facts, die sehr dumpf hintereinander wegerzählt werden.
Und zum Beispiel, also Elvis, über diesen Film wird ja auch irgendwie dann gesagt, da wird ja auch der eine oder beide Elvis-Darsteller miteinander verglichen. Also Austin Butler hat ihn ja auch irgendwie verkörpert und das, also allein das, diese Debatte finde ich schon so albern, weil das hinkt einfach total.
dieser in diesem film mit von sofia coppola geht es halt einfach nicht um elvis ist performt nicht der schauspieler von von ihm zum beispiel was austin butler ja viel machen musste also dieser vergleich ist allein schon absolut jacob lord spielt elvis ja genau sind sehr.
Schöner man ja.
Ja und er verkörpert halt dieses ich stehe im mittelpunkt und bin halt irgendwie der king so dass das macht er wunderbar aber hat natürlich nie nicht diese diese diese arbeit die in ost im battle hatte mit mit bewegung tanz stimme ausdruck und so weiter und so fort weil es gilt eigentlich priscilla steht hier im mittelpunkt und da.
Sind wir auch dann beim beim thema vielleicht kommt da ja bald meine top 5 raus wer weiß ja zum thema casting weil so eine rolle also die Also, was du sagst, ich stimme dem irgendwie zu. Ich meine, ich habe jetzt den Priscilla-Film nicht gesehen. So eine Elvis-Rolle wird dann ja unter Umständen halt auch ganz anders gecastet, mit einem ganz anderen Anspruch, wenn man weiß, dass die Rolle eigentlich ganz anders angelegt ist.
Also da kannst du natürlich einen ganz anderen Schauspieler nehmen und Austin Butler wäre unter Umständen halt komplett auch fehlbesetzt. Also selbst wenn man jetzt sagt, nee, Austin Butler wäre viel geiler gewesen, in dem Film wäre es vielleicht nicht, weil die Rolle das einfach nicht verlangt, so eine Energie da mitzubringen zum Beispiel oder so. Also vielleicht braucht man da irgendwen, der ein bisschen mehr irgendwie verschlagen ist oder so. Ja, richtig.
Also alles in allem leider enttäuschend. Schade.
Ja, ich bin ein bisschen überrascht, weil egal wo ich mich herumtreibe, die Leute, die dann, ich sag jetzt mal, nicht aus der Branche sozusagen kommen, aus der Filmkritikerbranche an sich, sagen alle, ja irgendwie dann doch so enttäuschend. Und auf der anderen Seite, wenn man bei Rotten Tomatoes guckt oder auch andere Filmkritiken von professionellen Medien sich anschaut, die feiern den Film ja auch wieder ab.
Da haben wir wieder so ein Delta sozusagen, dass irgendwo der Film dann doch irgendwas Interessantes in Sicht tragen scheint, was aber bei dem, ich sag mal, üblichen Kinozuschauer dann irgendwo nicht ankommt. Ist nicht immer so, ist irgendwie nicht immer so, aber hier fällt es mir wieder sehr krass auf. Kannst du dir einen Reim darauf machen?
Ich glaube, es ist irgendwie so ein bisschen vielleicht so ein Zusammenspiel aus der Erwartung, mit der man da reingeht. Dann hat man vielleicht den verklärten Blick, den verklärten Filmkritikerinnen-Blick, weil man, ja das klingt jetzt irgendwie ein bisschen bescheuert, aber dass man irgendwie denkt, Sofia Coppola versteht ihr Handwerk und das tut sie auch.
Sie hat fantastische Bilder, die sie da produziert, aber die Story ist halt platt und vielleicht liegt es auch daran, dass hier Priscilla Presley ja mit entschieden hat, was da, also wie ihre Eltern rüberkommen, wie sie rüberkamen und Elvis etc. pp. Vielleicht hätte Sofia Coppola was anderes gezeigt oder etwas anders gezeigt. Vielleicht lag es irgendwie daran, dass es deswegen irgendwie einfach so leer blieb.
Aber was Micha auch schon sagte, das ist kein Film, der jetzt irgendwie eine sonderliche Energie da inne hat. Es ist halt eine schöne kleine Frau, die aus einem schönen Haus guckt. So, das ist für mich fast diesen Film einfach zusammen. zusammen. Und das kann man arzi finden und cool, aber man kann es halt auch langweilig finden und einfach nichts oder wenig, wenig sagend.
Tja, das klingt nicht so empfehlenswert. Na gut.
Nee.
Müssen wir durch. Habt ihr noch Fragen, Jungs? Nein. Es ist tatsächlich so ein Film, der auch ganz kurz meine Aufmerksamkeit erhaschte. Und als ich dann außerdem mitbekam, dass das, also das bekommen wir ja doch schon mit, dass das ein sehr Uyghur-Film ist und so etwas, habe ich gedacht, so groß ist meine Zuneigung zu Sofia Coppola und eben auch zu Priscilla Presley jetzt nicht, dass ich dann gesagt hätte, boah, du guckst ihn dir trotzdem an.
Und die ganzen Meinungen, die dann so sukzessive rüberschwappen zu mir, bestätigen mich darin, dass das auf meinem Pile of Shame jetzt nicht ganz oben drauf kommen wird, dieser Film.
Nee.
Wenn überhaupt, dann ganz weit unten. Wenn überhaupt. Man muss nicht alles sehen. Man sollte es aber. Wenn die Zeit dafür da wäre.
Man kann es versuchen.
Aber es ist witzig, wie so, ich mag dieses Wort immer nicht, Bundpropaganda, aber wie sich sowas so rumspricht einfach so, ne, also wie das wirklich für so Make or Break für diesen Film sein kann, also so, dass man entscheidet, guckt man den oder guckt man den nicht, guckt man den nicht, weil man so nur nach Hörensagen sich dann dagegen entscheidet, ne.
Also ich wüsste jetzt auch nicht genau, wer mir das gesagt hat, dass der scheiße ist und wann und überhaupt, aber irgendwie habe ich so eine Vorstellung in meinem Kopf, die dafür sorgt, dass ich eigentlich gar kein Interesse daran habe. Also nicht, dass ich jetzt in irgendeinen Superheldenfilm zum Beispiel gehen würde, aber ich weiß zum Beispiel, Madame Web war auf jeden Fall kacke. Obwohl ich nichts von diesem Film weiß, nichts von diesem Film gesehen habe, ich weiß nur, der ist scheiße.
Man kriegt das irgendwie so mit, ne?
Ja, das ist vielleicht dieses psychologische Phänomen, dass man einfach so dem nächsten Menschen um einen herum mehr glaubt oder sich das mehr einprägt als alles andere. Und wenn dann du von zwei, drei Leuten und sei es auch nur irgendwie über Flurfunk hörst, ja, das ist nicht so cool, dann übertüncht das vielleicht ganz viele sehr gute, aber dann doch, ich nenne es mal anonyme oder zumindest nicht persönlich herangetragene Meinungen.
¶ Aprilscherze - good or bad?
Das stimmt. Haben sie dir eigentlich dieses Jahr auf irgendeinen April-Scherz reingefallen?
Nee. Nee.
Nee, ich schon.
Echt? Oh, du bist so dumm. Nee, auf welchen denn?
Nee, also wirklich, ich hab mich echt ein bisschen geschehen.
Okay, erzähl mal.
Nee, Lord of the Lost haben gepostet auf Instagram, dass sie zum ESC nach Malmö fahren werden in ihren Storys, weil Isaac überraschend zurückgezogen hat. Und ich so, nee. Und ich so direkt angefangen zu googeln und so und dann auf Twitter und dann auch auf Isaacs Instagram geguckt und so und dachte so, oh Gott, habe ich irgendwas gesagt, dass ihn demotiviert hat? Ich dachte so, vielleicht ist es meine Schuld. Komplett fertig so mit der Welt. Und dann dachte ich so, und dann habe ich auf
seiner Seite nichts gefunden und dachte so, ach, das ist ein fucking April-Scherz. als, oh, dumm.
Aber ey, komm, wenn es funktioniert, das ist ja auch kreativ und sowas und man kann im Nachhinein drüber lachen. Es gibt ja wirklich, also was ich dann an April-Scherzen...
Ich finde April-Scherze ja dumm eigentlich, mag die ja nicht. Ich finde die eigentlich blöd.
Ja, depends. Also ich finde, April-Scherze sind tatsächlich cool und machen Spaß und weiß ich nicht alles, wenn genau so ein Effekt wie bei dir eintritt, dass das irgendwo, dass dieser April-Scherz so gut gestaged ist und auch irgendwo so in die reale Welt hineinpasst, dass man ihnen schlichtweg glaubt. Was ich halt super scheiße finde, sind diese April-Scherze, die du instant als April-Scherze klar machen oder ausmachen kannst.
Und das ist ja leider der große Teil, dass da irgendwelcher Bullshit irgendwie veröffentlicht wird und alle dann so, haha, 1. April. Aber es ist halt als solches erkennbar. Und wenn aber sowas ganz.
Ganz Eine feine Linie, ne?
Jaja, und du sagst vielleicht, also entweder total unreflektiert drauf reinfällst oder du zumindest sagst, hm, also das, das, das, das, könnte sein, dass das so ist. Ich gucke lieber noch mal woanders. Und das finde ich ganz geil, weil solche April-Scherze, da ist mehr Hirnschmalz drin und die machen mir persönlich auch viel mehr Spaß dann.
Also bei uns in der Radfahrerszene, da gab es Anfang März schon mal so eine Sache. Im Bereich Radfahren gab es Anfang März so eine Sache, da gab es nämlich einen neuen Helm, wo man gedacht hat, genau, wo man gedacht hat, das wäre ein verfrühter April-Scherz. Ich stelle den mal bei uns in Slack.
Ach so, mit Airbag oder was?
Nee, noch besser. Aber das ist jetzt tatsächlich ein offizieller Helm für Rennradfahrer. Können wir gerne mal in die Shownotes machen. Ja, das sieht doch geil aus.
Also, das wollte ich seit Tron Legacy schon haben.
Genau. Tron Legacy meeting Daft Punk. Aber er ist wohl echt tatsächlich ein echter Helm.
Ja, geil. Dann haben die das nicht die Bösen bei Star Wars getragen?
Ja, so ungefähr.
Ja, ne? so die ADAC bei Star Wars schon wieder der Tie Fighter liegen geblieben, kurz mal Starthilfe machen beim Shuttle das mal überbrücken, danke ja, ja, genau, ja, geil, der Helm ist auf jeden Fall krass ich fand es immer witzig, wenn HiFi-Magazine sich zu April-Scherzen haben hinreißen lassen, weil da waren wirklich so Sachen drin bei HiFi ist es ja so da ist ja viel Esoterik dabei Da sind ja so Sachen dabei, wo man so denkt, das soll jetzt was bringen, dass es jetzt besser klingt oder was?
Und der Grat zwischen einem April-Scherz und... nee, nee, das kann man echt kaufen für 10.000 Euro, ist halt echt schmal. Und da waren immer sehr gute Sachen bei, also irgendwelche komischen Kristallabsorber und so.
Kratzer von CDs reparieren, indem man das Ding in eine Mikrowelle steckt.
Ja, ja, genau.
Super Teil, super Teil.
Genau, genau, stimmt. Das hat einmal so, zu meinen Videotheken-Zeiten, ihr erinnert euch, da hatte ich auch so einen Typen, der kam mal an und der fing irgendwie an so, ja, man muss da Zahnpasta drauf machen und dann für die Nacht in in die Kühltruhe und so. Und ich so, ja, mhm, alles klar. Und er hat so komische Verschwörungstheorien gepusht. Er will keine Xbox, weil dann hört die NSA mit und so eine Scheiße.
Ah, okay.
Und ich so, ah ja, okay, gut, dann warte noch mal zehn Jahre. Ja.
Ja, ja, nein, aber April-Scherze, ich hasse sie, aber ich liebe sie auch ein kleines Stück. Kann natürlich auch sein, dass ich da, also mir war am 1. April auch gar nicht so bewusst, dass das ...
Das 1. April ist.
Genau, und dann swipet man da so durch. Vielleicht habe ich irgendwas gelesen und einfach so als News wahrgenommen. Ja, und es war ein April-Scherz. Mir ist es bis heute nicht bewusst. Ich lebe dann in so einer April-Bubble.
Und wiederholst das dann so in zwei Wochen, so voller Überzeugung, dass es wirklich so war. Ja. Weil es schon ausgeblendet, dass es am 1. April war.
Ja, normalerweise fällt in den Medien immer so am 2. April so auf, so das waren die besten April-Scherze des Jahres. Aber irgendwie habe ich selbst den Artikel dieses Jahr irgendwie. nirgends gefunden.
Ich glaube, das liegt ein bisschen daran, weil die Schwelle für so die Berieselung der Gesellschaft einfach so niedrig geworden ist, weil du hast ja auf Twitter und Co. hast ja so viel Bullshit jeden Tag, dass dann am 1. April diese April-Scherze auch untergehen.
Ich glaube, das ganze Jahr über jeden Scheiß.
Ja, oder man glaubt es halt nicht. Also man glaubt halt ähnlich. Also ich denke halt immer wieder zurück so an die Trump-Präsidentschaft. Bist du morgens aufgewacht, hast Handy angemacht und denkst, das hat der nicht gesagt. Ja, stimmt. Da musst du erst mal auf YouTube gehen und dir den Clip in voller Länge angucken, um zu glauben, er hat doch gesagt, das gibt es ja gar nicht.
Und das ist halt, glaube ich, so ein generelles Ding, dass wir seit ein paar Jahren einfach auf Social Media so viel Scheiß kriegen, über den wir einfach so indifferent drüber weg swipen, weil wir so denken, ja, ob es jetzt stimmt oder nicht, whatever.
Ja.
Oder wir eruieren gar nicht, ob es stimmt oder nicht. Also es ist einfach so, tatsächlich dann ja noch ein Level abstrakter oder oberflächlicher. Wir swipen so durch, aha, ja, ja, wir machen uns nicht mal Gedanken darüber, ob es wahr ist oder nicht.
Ja, das stimmt.
Also ab und zu, glaube ich, wischen wir uns alle in diesem State. Dass man einfach so total braindead irgendwas durchswiped und gar nicht mehr hinterfragt, was man da sieht.
Ich bin ja recht dankbar für Community Notes manchmal auf Twitter, ne? das sind doch sehr lustige sachen manchmal das ist sehr offensichtlich hier aber es gibt so community noch so ich denke okay das hat mir jetzt wirklich das ganze noch mal kontextualisiert weil jetzt also ob ich jetzt so gekauft hat oder nicht schwer zu sagen aber zumindest diese notes darunter zu haben ich finde das war bei.
Jeder zweiten werbung steht darunter community Note, it's a scam.
Ja, ja, voll, voll, das ist so schlimm. Einfach diese ganzen Spiele, die gar nicht, wo das Gameplay gar nicht mit dem echten Gameplay zusammenpasst und so. Schon bitter. Seid ihr da schon mal, wo wir gerade bei so Scams und so sind, seid ihr da schon mal drauf reingefallen? Diese Games, die gar nicht so sind wie die Werbung? Nee.
Ich spiele nur bei Young.
Also ja, genau.
Und die Spider Solitaire.
Nee, aber es gibt so diese Games mit so, wo du so denkst, geil, so so Zombies auf einer Brücke abballern, cool. Oder irgendwelche komischen mittelalterlichen Rätsel mit so Feuer und so, cool. Und dann lädt das Spiel runter und dann ist das so ein Strategiespiel einfach, wo du so mit Microtransactions andauernd irgendeine Scheiße gucken musst, oder kaufen musst und dann irgendwie Werbung gucken musst und du denkst dir so, was soll denn die Scheiße?
Und mittlerweile ist das ja eine ganze Industrie, da gibt es ja so mehrere Developer oder so, die wirklich darauf aus sind, nur mit diesen Fake-Ads, Spiele rauszuhauen, die gar nichts mit dieser Ad zu tun haben. Und mittlerweile die Ads aber auch so sind, dass die in der Ad sagen, nee, nee, das Gameplay ist echt. Wirklich, glaub uns. Und es ist halt trotzdem nicht. Die wissen sozusagen, dass sie bescheißen und lügen dann auch noch über das Bescheißen. Also es ist so ein Sumpf einfach.
Ey, wirklich. Social Media zerschlagen einfach. Ja. Das ist mein Fazit.
¶ Ein Leben ohne Handy
Apropos, ich hatte jetzt tatsächlich letzten Monat keinen Mobilfunkvertrag wegen einer Verkettung unglücklicher Umstände und hatte für mich selber das soziale Experiment.
So viele Drogen gepusht wieder.
Irgendwas mit Prokrastination.
Aber letztendlich war das ein ganz interessantes soziales Experiment für mich selber, weil ich da echt für mich festgestellt habe, scheiße, ich bin wirklich krank, weil ich habe unterwegs keine mobilen Daten gehabt. Das heißt, es kam gar, also es war, es gab keine Grundlage.
Und dann nimmst du das ja in die Trotzung in die Hand, ne?
Ey, alle zwei Minuten.
Voll, das ist so krass.
Und ich dachte, das gibt's doch nicht. Und dann fand ich das so die ersten zwei Wochen total edgy irgendwie und dachte, ja geil, ich kann mich jetzt hier detoxen. Und bin dann aber irgendwie beim GDL-Streik gelandet und dann gab es Polizeieinsätze. Also während man, wenn man Öffis benutzt, ist es total bekackt, muss ich sagen.
Und hatte dann auch irgendwann ab Woche drei gar keinen Bock mehr und weiß jetzt aber auf jeden Fall, dass Edeka Wifi hat und habe irgendwie alle WLANs auf dem Weg gespeichert. Hing so verschlagen vor Cafés ab.
Genau, die so sieben Uhr morgens vorm Apple Store hängt.
Ja, genau. Aber bin irgendwie jetzt, also jetzt habe ich Gott sei Dank wieder Service, aber bin auch direkt wieder in diesen... Ja, dann setze ich mich in eine Bahn und gucke direkt auf mein Telefon. Wie schade eigentlich.
Voll, aber da erwische ich mich auch so häufig bei. Und ich ärgere mich dann jedes Mal, wenn ich so das Telefon in die Hand nehme und mich dabei erwische oder merke, dass ich es ohne Grund in die Hand genommen habe. Ja, komplett. Es hat nicht gepiept, nicht gepinkt, nicht gesummt, nicht sonst was. Es wollte überhaupt gar nicht meine Aufmerksamkeit. Und trotzdem ist der natürliche Reflex, einfach das Telefon zu nehmen. Schrecklich, schrecklich.
Ja, wirklich grauenvoll.
Ich habe ja meinen Twitter-Account so dermaßen gut abgesichert, dass ich nicht mal mehr selber reinkomme ich weiß aber auf dem neuen handy habe ich es dann versucht und irgendwie ja hier gibt dein ding sein und dann musste hier ein qr-code kennen keine ahnung was und irgendwann habe ich mir gesagt auch nie kommen geht irgendwie nicht passwort habe ich irgendwo gespeichert nimmt trotzdem nicht er will noch irgendwie eine sonder authentifizierung
und hat mir gesagt dann machst es halt eben nicht auf dein neues handy Ah.
Ich weiß jetzt kein Twitter. Jetzt habe ich da kein Twitter. Seitdem hast du zwei Handys.
Seitdem kann ich höchstens mal Twitter gucken, wenn ich das iPad in der Hand habe. Und das ist dann doch eher selten der Fall. Also auf alle Fälle nicht draußen.
Ja, ist vielleicht nicht schlecht.
Ich vermisse es auch gar nicht.
Ich habe Twitter ja von meinem Homescreen runtergekickt vor einiger Zeit, weil ich so dachte, okay, ich möchte es da einfach nicht haben. Aber natürlich, ja, das macht auch was, aber hat auch nicht lange gehalten, weil natürlich mein iPhone dann gemerkt hat, Ah, der benutzt Twitter häufig. Das heißt, immer wenn ich in die Suche gehe auf dem iPhone, ist Twitter immer die erste App, die dann auch vorgeschlagen wird. Ja, okay, gut, dann bringt es auch nichts.
Und dann hast du es wieder auf den Screen gepackt.
Nee, habe ich nicht, aber ich weiß halt trotzdem mit so blind quasi, wo es zu finden ist.
Das kann man da nicht blocken?
Doch, das kann man da blocken, aber das war mir dann auch zu viel.
Doch nicht.
Zu viel Komplizierungen. Doch, zu viel Umstände.
Nee, und vor allem, ich weiß dann, also das ist auch das Schlimme, ich weiß dann, dass ich dann trotzdem bis ganz ans Ende meine Homescreens swipen würde, um dann trotzdem in die App zu gehen. Also, weißt du, ich habe es zwar vom Homescreen gelöscht, aber ich würde trotzdem den Weg finden. Es ist so ätzend. Also, na ja.
Man hat sich so, es ist so unglaublich, ne, dass so das iPhone oder Smartphones insgesamt, der heilsbringer so dieser neuen welt so und irgendwie ist man aber so versklavt von den dingen also.
Aber was ich jetzt mitgenommen habe was ich mitgenommen habe ist tatsächlich dieses, dass man wenn man nach hause kommt und dann halt in seinem wlan ist oder wenn man bei der arbeit ist und seinem in der pause natürlich in der in seinem in diesem wlan ist oder so dass man dann sich diese zeit gezielt nimmt um die nachrichten zu beantworten also ich sitze jetzt oder stehe jetzt nicht irgendwie in der bahn oder am bahnhof naja manchmal und beantwortet da irgendwie was so unterwegs die nachrichten
sondern ich setze mich dann schon gezielt hin habe dann irgendwie sieben nachrichten die ich beantworten muss aber dann nehme ich mir die zeit dafür das habe ich ein bisschen mitgenommen muss ich sagen aber.
Das machst du jetzt so oder.
Das mache ich jetzt Ja.
Aber ist die Idee nicht eher, oder sozusagen, also klaut man sich dann nicht eigentlich Quality-Time, weil Nachrichten beantwortet man dann ja so während man auf dem Zug wartet oder in so Zeit, die eigentlich eh tote Zeit ist, sag ich mal, oder?
Ja, ja.
Also ich will dich nicht zu irgendwas verleiten wieder, aber ich versuche Nachrichten immer so am besten zu beantworten, wo es gerade passt und nicht in meiner Quality-Time.
Ja, ich glaube, man versucht ja irgendwie, sich selber ein bisschen entweder zu bescheißen oder man versucht, sich irgendwie so ein bisschen selber zu therapieren mit seinen Pseudo-Hindernisse in den Weg, damit ich da nicht rankomme. Und vielleicht ist das jetzt gerade mal eine neue Regel. Die werde ich wahrscheinlich in zwei Wochen wieder über den Haufen schmeißen.
Aber für mich funktioniert das gerade gut. also ich weiß ich habe ich höre ja leider noch zwei drei andere podcast unter anderem mitunter, manchmal irgendwie habe ich bock auf gemischtes hack und da hatte tommy schmidt irgendwie erzählt dass der sich jetzt ein stinknormales telefon gekauft hat so ein prepaid ding weil der wohl ziemlich süchtig war und sagte dann irgendwie das ist total geil weil wenn er aus dem haus geht um zu spazieren oder so nimmt
er halt nur dieses prepaid telefon mit mit dem er halt nur telefonieren kann, um sich halt zu beruhigen, wenn was ist, kann ich immer noch anrufen. Aber da gibt es halt keinen Service drauf, sozusagen. Und das fand ich eigentlich auch eine ganz clevere Idee. Auch ein bisschen traurig, dass das sein muss. Aber ich glaube, jeder versucht doch irgendwie seinen Konsum irgendwie zu beschränken oder weiß, dass es zu viel ist manchmal. Oder so, ich glaube, ja.
Aber krass, dass man sich wirklich in der Art bescheißen muss, dass es nicht einfach reicht, nicht in die App zu gehen oder die App vom Handy zu löschen. naja, das wäre ja auch eine Möglichkeit du kannst ja einfach Twitter und Instagram einfach löschen, aber man weiß genau es wird wahrscheinlich nicht lang halten, nach zwei Tagen ist das Ding wieder drauf, so.
Ja, also es ist wie die angefangene Chips-Tüte irgendwie in den Schrank rollen, man weiß ja, dass sie da ist.
Oh, da erinnerst du mich gerade an was.
Das geht ja gar nicht. Faktisch nicht möglich.
Ja, ja, eben, genau, man muss da, ja. Oh, diese Welt, ey.
Und jetzt tatsächlich, also es ist ja richtig unangenehm. Und während ihr gerade darüber diskutiert habt, bin ich gerade ganz kurz zum Schrank hinten gegangen und habe das Handy rangeholt, um nach Notifications zu gucken.
Ja, ja, ist was?
Ja, ganz genau so. Mein Handy ist hier ja gar nicht und du bist gerade im Austausch mit einem Kumpel und irgendwie bist du in Vorbereitung und so. Hat sich wer gemeldet? So während der Podcast-Aufnahme. Wie weird ist das denn? Und das auch nicht mal beabsichtigt.
Ja, also das passiert mir auch häufiger, ja. Am liebsten übrigens, ich glaube, ich habe es schon mal auch erzählt, komm, siehst du, haben wir doch hier Laberthemen. Ich beobachte ja gerne Leute im Flugzeug, aber nicht auf so eine creepy Art, sondern, wie so Interaktionen mit Handys sind von Leuten, weil ich habe das so häufiger beobachtet, dass Leute dann im Flugzeug sitzen und auf ihr Handy glotzen, aber nichts machen.
Also die gehen in eine App, scrollen ein bisschen, gehen raus aus der App, gehen in eine andere App, scrollen ein bisschen, gehen wieder zurück in die erste App, gehen wieder raus, gehen wieder rein in die gleiche App und so und machen eigentlich nichts. Also wirklich nur so Daumengymnastik. Und es wird nichts hergestellt, nichts gelernt, nichts produziert, nichts gar nichts. Es wird einfach nur der Bildschirm sozusagen beschäftigt. Rein in die App, raus in die App.
Ja, komplett seelenlos. Ich hab das häufiger schon beobachtet. Macht das mal. Wenn ihr das nächste Mal fliegt, guckt mal, wie die Leute mit ihren Handys interagieren. Die machen nichts. Die gehen auf Instagram und dann refreshen die einfach so. Und das refresht dann ja gar nicht, weil Instagram refresht ja automatisch, wenn du reingehst. Und dann refreshen die nochmal und nochmal und gehen aber nirgends rein und so. Es ist wirklich so eine komplett hirntote Beschäftigung nur. Es ist so schlimm.
Das macht mich richtig traurig.
Ich, ich, ich, ja. Also ich kenne auch solche. Mich nicht, also ich bin nicht betroffen.
Na, Phil, sag das nicht.
Du kriegst es vielleicht nur nicht mit.
Ich hab dich schon mal gesehen im Flugzeug.
Was ich besonders gut kann, ist eben zum Beispiel Twitter-App öffnen, Twitter-App instant wieder schließen und dann durch Masse-Memory die Twitter-App sofort wieder öffnen.
Ja, genau.
Dann feststellen, du willst Twitter ja gar nicht öffnen, denn schließe ich das. Ja. Erst dann rufe ich irgendwie, also ich mache instinktiv irgendwie Twitter-App oder ja, ich habe auch noch eine Mastodon-App drauf und ich benutze sie auch, öffne die und dann, ah nee, wollte ich ja gar nicht, schließe und dann durch Muscle Memory, zack, ist die App schon wieder offen. Und dann merke ich, so, Digga, was machst du denn da gerade für eine Scheiße?
So, aber genau das meine ich, genau das meine ich. Und es ist auch nicht nur Muscle Memory, sondern bei mir ist es quasi noch schlimmer, dass ich in Twitter bin, rausgehe, So Homescreen links, Homescreen rechts und dann wieder in Twitter rein. Mal gucken, was bei Twitter steht. Und ich denke so, du warst doch gerade erst. Du warst doch gerade erst auf Twitter. Da ist doch jetzt nichts Neues. Und dann merke ich so, ach ja, stimmt, ich war ja gerade auf Twitter.
Also ich vergesse, dass ich auf Twitter war, sobald ich aus Twitter raus bin. Das ist so schlimm, ey. Ah, Mann.
Ich hoffe, wir haben den Mobilfunkvertrag kündigen und nichts machen.
Wirklich, wirklich. Auf eine einsame Insel ziehen, einfach irgendwie Medizinmann werden. Irgendwie mit Kautschukwunden halt, vom Baum gekaut. Irgendwie so. Oh, war ja, ey.
Wie schön, dass Filme dann auch sich länger in das Gedächtnis einbrennen. Leineherzüberleitung, da war sie.
¶ Film: American Fiction
Und zwar ist das der folgende Film, den einer von euch jetzt vorstellen wird. Ich bin gespannt, wer jetzt nach vorne prescht. Welcher Film?
Ja, wir wollen ja über American Fiction reden, ja?
Ja, reden wir über American Fiction. Ja, siehste, so ergibt sich das hier ganz dynamisch und automatisch.
Da muss ich aber ganz kurz trotzdem noch mal hier meine Letterboxd aufmachen.
Oho.
Ja, ja, damit ich die Namen alle zusammenkriege.
Ah, du möchtest also die Inhaltszusammenfassung machen, ja?
Ach so, ja, nicht?
Hab ich auch so verstanden.
Ja, mach mal, mach mal.
Ganz genau. Oder wolltest du es machen?
Nein.
Okay. Okay, also wir haben alle zusammen American, also nicht zusammen getrennt voneinander, aber wir haben alle American Fiction geguckt. Auf meinen Hinweis hin, dass der gerade bei Prime drin ist und ja dieses Jahr Oscar nominiert war, nämlich unter anderem als bester Film und für das beste Drehbuch, für das er dann auch gewonnen hat dieses Jahr. Nämlich Cord Jefferson hat diesen Film geschrieben und auch Regie geführt.
Und der Film handelt von einem Schriftsteller, der auch gleichzeitig Literaturprofessor ist an der Uni. Spitzname Monk, also Thelonious mit Vornamen. der mal ein Buch geschrieben hat, was sich so ganz gut verkauft hat, oder mehrere Bücher, die alle so ganz okay waren und so. Der hat jetzt aber halt das Problem, dass sich seine aktuellen Bücher oder die aktuellen Werke, die er so schreibt, schwer verkaufen lassen. Sein Agent kriegt die irgendwie nicht an die Verlage ran und so weiter und so fort.
Dazu muss man wissen, dass Thelonious schwarz ist, also ein schwarzer Schriftsteller. Und das Feedback, das er häufig bekommt, ist, ja, die Bücher sind in Verlagen irgendwie nicht schwarz genug. Und das frustriert ihn natürlich enorm, weil er halt auch andere schwarze Autoren in seinem Umfeld sieht, die in Anführungszeichen schwarze Bücher schreiben, die dann zu so Bestsellern werden und so.
Und da denkt er sich, boah, das ist so frustrierend, ich schreibe jetzt so ein super schwarzes Buch als Joke einfach. Also ich schreibe jetzt quasi als Witz so ein Buch, also ähnlich wie, ich glaube, Mozart hat da, glaube ich, auch schon mal so musikalische Witze komponiert und so. Na jedenfalls schreibt er dieses Buch, es ist super black und so und es wird halt der Megahit.
Alle Verlage reißen sich drum, Filmrechte werden eingekauft und so und er steigert sich gewissermaßen immer tiefer in diese Lüge rein zu diesem Werk, hinter dem er gar nicht steht.
Genau, das ist ja, glaube ich, auch so der Salz in der Suppe, dass er ja eigentlich da überhaupt nicht hinter steht und von daher dieses Reinsteigern eher so ein äußerer Effekt ist, weil er dann, ja, er hat diese Lüge jetzt aufgebaut sozusagen oder er hat diese Idee aufgebaut und ja, muss die jetzt gewissermaßen durchziehen und ja, strumpelt dann da irgendwo von komischer Situation zu komischer Situation und man merkt ihm auch irgendwas an, wie er, ja, ist das so.
selber immer da an dieser Idee immer mehr zweifelt und sich selber auch irgendwie zerreißen muss dafür. Ja, ja.
Ja, und der Film, vielleicht muss man das noch ganz kurz dazu sagen, ist halt eine Satire. Also so habe ich ihn zumindest wahrgenommen. Also da ist natürlich auch ein bisschen Drama drin und so und ein bisschen Komödie, aber so als Hauptgenre würde ich den durchaus als Satire begreifen. Das ist jetzt kein bierernster Film, obwohl er natürlich mit relativ eindeutiger Geste halt auch auf ernste Themen zeigt.
Nämlich, wie wird Wird eigentlich so schwarze Literatur wahrgenommen oder schwarze Kunst insgesamt, insbesondere natürlich eben in Amerika? Und was sind so die Geschichten, die einem angeboten werden? Und tun die Geschichten eigentlich was Gutes, um Rassismus zu bekämpfen, um Stereotype zu bekämpfen?
Oder zahlen sie einfach noch weiter darauf ein, dass sie eben Stereotype immer und immer und immer wieder wälzen, die dann halt einfach auch irgendwie niemandem weiterhelfen und die dann eben auch so ein Verständnis von auch Weißen, immer weiter vertiefen, dass, schwarze sind so, weil die Literatur zeigt das ja.
Ja, was der Film total geil macht, finde ich, ist halt genau das entgegenzusetzen mit realen Personen.
Wie meinst du das?
Also einfach mit der Realität, dass Personen Probleme haben, sich nicht öffnen können für Liebe oder was auch immer, dass Eltern krank werden oder versterben, dass Familie irgendwie krank ist und kacke ist und nervt. Und das fand ich so, es gab ja wohl irgendwie mal eine Kritik an diesem Film, dass Leute gesagt haben, der würde so viele Themen aufmachen.
Das finde ich absolut geil, weil der das nicht so hochstilisiert als natürlich Drama, was er ja eigentlich auch ist in irgendeinem Sinne, aber das einfach so stehen lässt, weil das ist einfach Leben. und das ist das leben was der fiktion gegenüber steht und das fand ich so genial also.
Ja das ist.
Das bitte geschrieben ja.
Das fand ich das fand ich halt auch gut ich habe es auch in der kritik gelesen dass irgendwer meinte ja aber am ende macht der film ja genau das gleiche was er sozusagen dem buch oder der idee vorwirft dass er dann ja so lauter klischees auch rausholt über schwarz und blau und ich so ne fand ich nicht also natürlich bin jetzt nicht schwarz selber Aber ich hatte das Gefühl, der Film bildet einfach eine Bandbreite an Lebenswirklichkeit ab.
Also es fängt ja schon mit dem Protagonisten an, der halt kein typischer, in Anführungszeichen, Schwarzer ist. Und öffnet halt eben so diese ganzen Themenbereiche und so. Und natürlich wird es dann auch mal schwülstig und ein bisschen nostalgisch und ein bisschen irgendwie rührselig und so. Aber das sind halt alles menschliche Themen, die halt unabhängig von Hautfarbe
einfach auf jeden zutreffen können. Also man würde das ja zum Beispiel in einem, Anführungszeichen wieder, weißen Film ja gar nicht ankreiden, dass die Mutter ist krank und hat Alzheimer und bla. So, da würde man ja so sagen, oh ja, traurig. Und bei so einem Film, wo es dann plötzlich um schwarze Menschen geht, ist es dann so, ja, nee, das ist ja irgendwie.
Und da kritisiert ja der Film eigentlich auch dann indirekt so auf so einer zweiten Ebene von wegen, warum lässt man das dann hier jetzt nicht zu? Also, oder warum wird das in der Kritik nicht zugelassen, dass hier auch verschiedene Lebenswirklichkeiten abgebildet werden?
Ja, zumal, also ich persönlich fand diesen Film so warm und so nahbar irgendwie, dass ich so dachte, was ist, was soll denn das auch überhaupt für eine Kritik sein? Also jetzt mal ganz ehrlich, weil da kommt man ja schnell in dieses, darf ich jetzt als weiße Frau jetzt überhaupt irgendwie mich äußern zu der Lebensrealität von Schwarzen und vor allen Dingen von Schwarzen in Amerika.
also wird er jetzt das drama der familie kritisiert weil ich meine jede keine familie ist perfekt und jeder hat doch irgendwie einen komischen onkel oder eine beknackte schwester oder wie komische eltern wegen der man auch mal auf der couch liegt oder so also von daher das haben wir doch irgendwie alle und es gibt doch nicht nur ein lebensthema in dem in einem also Also wisst ihr, was ich meine? Worauf ich hinaus will? Ich finde diese Kritik am Drama an sich so, nee.
Wer bist du denn, dass du das kritisieren darfst oder kannst?
Und was aber auch die Funktion natürlich auch darüber hinaus ist, ist es natürlich auch der Funktion dient, die Handlung voranzutreiben in diesem Film. Abgesehen natürlich von dem inhaltlichen Ding. Aber auch zu zeigen, okay, so ein bisschen Kohle wäre jetzt halt gut für Monk.
Also er muss jetzt ein Buch verkaufen. Das ist ja auch ein bisschen der Antrieb, warum er ja überhaupt sich zu diesem Buch hinreißen lässt, weil, und da kommt natürlich dann die Kapitalismuskritik ein bisschen rein, weil der Markt regelt, weil der Markt möchte reduktive Literatur. Und nicht nur reduktive Literatur, sondern alles, reduktive Kunst, reduktive Filme, reduktives alles.
Und das ist dann ja nicht nur die Kritik sozusagen am Rassismus, sondern dass unter Umständen halt auch das kapitalistische System, angetrieben von Konsumenten, auch dazu führt, dass solche Dinge …, Platz haben, immer noch.
Ja, also ich bin so ein bisschen personifiziert von dieser einen blonden Jury-Mitgliedstroller.
Ne?
Die ist so, ach, ich liebe das, ist so geil.
Ja, genau, das ist so schwarz. Ja, voll, voll. Ja, Phil, Andi, wie fanden die denn?
Ihr seid ja schon so sofort in die Tiefe da eingestiegen und analysiert und so weiter und so fort.
Also erstmal, ich fand diesen Film also auch sehr erfrischend und sehr locker erzählt und sehr sehr angenehm irgendwie, auch wenn jetzt da so schwere Worte auch bei euch gefallen sind, wie Rassismus und der Film das natürlich auch in irgendeiner Form als zentrales Zählelement hat und auch irgendwie eben auch, es auch schwer wiegende Familienprobleme geht, es geht um wie gesagt Geldprobleme und so und am Ende macht der Film dann doch ziemlich viel Spaß,
weil er da so komische Momente hat, wo man einfach sagt, ja erstens man kann, also man glaubt dem Film, dass dass das in einer alternativen Realität tatsächlich so eintritt. Also es ist nicht so, also es ist organisch sozusagen, diese Komik. Und andererseits erwischt man sich selber so, dass einem das Lachen so ein bisschen im Halse stecken bleibt.
Also ich war recht positiv überrascht an der Stelle und finde das eigentlich schon ein bisschen Ironie des Schicksals oder Ironie des Films sozusagen. Ich meine, das Literaturwerk kommt ja sehr gut an Und irgendwann geht es natürlich auch irgendwie um Preise und so etwas, ob dieses Literaturwerk in irgendeiner Form noch ausgezeichnet werden soll und so etwas. Und auch darüber diskutiert der Film ja sehr viel.
Und dann ist das ein Film, der für den besten Drehbuchautor oder für das beste Drehbuch nicht nur beim Oscar nominiert wird, sondern den auch noch bekommt. Also ich finde das so ein bisschen so eine Ironie des Schicksals sozusagen, Ironie der Realität, dass der Film begrenzt. Liefert ja auch Begründungen sozusagen, warum quasi die Preise scheiße sind. Genau, warum Preise scheiße sind.
Wir haben ja auch mal eine Sendung Gefährliches Ganzwissen gemacht, wo es genau darum ging, warum sind die Oscars so weit, warum sind es so viele weiße, alte Leute, die da irgendwie über Auszeichnung oder nicht Auszeichnung diskutieren. und der Film meint ja da eine Antwort liefern zu wollen und irgendwie fühlte ich das dann so ein bisschen, also ich weiß nicht, ob die Academy sich vielleicht so ein bisschen ertappt gefühlt hat.
Ein bisschen Inception war das auch.
Ne? Ja, ganz genau. Andi?
Also mich hat der Film nicht ganz so gecatcht. Weil für mich war es tatsächlich, so ein bisschen so dieses zu viele Subplots, wo ich mir dann gedacht habe, ja, die lenken mich irgendwie irgendwie so von dem Eigentlichen ab. Weil irgendwie hätte ich gedacht, es gibt wirklich so diesen Scoop um dieses Buch, das als Witz geschrieben ist, das dann aber so durch die Medien geistert.
Macht es ja auch, aber irgendwie war dann der Fokus auf einmal auf dieser Beziehung zu seiner Nachbarin und dann ging es auch noch um seine pflegebedürftige Mutter und so weiter. So alles in einem Jahr, aber für mich hatte so das in diesem Film so keine klare Linie. Der ist so ein bisschen hinmeandert.
Ihr habt recht, wenn ihr sagt, ja so ist halt das Leben, aber irgendwie Irgendwie denke ich mir auch, naja, aber wenn der Film mir jetzt sagen will, oh, auch das hier ist das schwarze Leben, dann denke ich mir, ja, aber das ist aber auch ein ziemlich privilegiertes schwarzes Leben, weil nicht gerade viele Schwarze sind Literaturprofessoren, nicht gerade sehr viele Schwarze sind reich geworden durch Schönheitsoperationen. Also die stehen sicherlich nicht für die breite Menge.
Und womit ich dann auch ein Problem hatte, war dann letztlich bei diesem Wettbewerb, Wo es dann darum ging, wo sie auch noch gesagt haben, ja, wir als Jury haben jetzt die Verantwortung zu gucken, welches Werk gehört noch in den Fokus der Öffentlichkeit. Wir sehen unseren Auftrag ja auch darin, unbekannte Werke irgendwie bekannt zu machen, dadurch, dass wir sie prämieren.
und dann denke ich mir aber, ja, aber dieses Buch, das geht gerade durch alle Medien Land auf Land ab und das wird bei euch jetzt eingereicht und ihr sagt, oh, das ist aber jetzt ein guter Teilnehmer, wo ich dann denke, ja, nee, wenn es sowieso auf der Literatur, auf der Bestsellerliste ganz oben steht, braucht man dem keinen Preis mehr zu geben, um zu sagen, oh, du bist sehr unbekannt.
Na gut, nee, das ist ja ein Detail, so, ne, also da würde ich mich jetzt nicht zu sehr dran aufhängen, weil letzten Endes ging es ja der der Jury bei der Vergabe des Preises auch darum, unterprivilegierte Stimmen irgendwie weiter in den Fokus zu rücken. Und dann entsteht natürlich auch eine Dynamik, dass sich jeder auf die Fahne schreiben will, eine unterprivilegierte Stimme irgendwie nach oben zu pushen.
Und auf einmal ist die Stimme halt ganz oben, was ja okay ist, aber es entsteht dann halt einfach so eine kritische Masse, sag ich mal, wo sowas dann halt immer weiter nach oben befördert wird, weil dann alle auf den Zug aufspringen. Nee, was du meintest mit eben, ist das das das schwarze Leben. Genau das ist ja der Punkt, den der Film macht, von wegen es gibt nicht das schwarze Leben. Also das ist halt immer so ein Trugschluss und genau das, was der Film ja anmahnt,
dieses, ja, aber nicht alle Schwarzen sind Literaturprofessoren. Stimmt. Manche Schwarze dealen Crack und sagen Motherfucker als Komma. Also kommt vor, gibt es so. Und das macht ja die Autorin in dem Film halt auch deutlich, die eben dieses schwarze Buch geschrieben hat hier. wie hieß es noch, irgendwas mit, Growing Up in the Hood oder irgendwie sowas.
Ach so, oh Gott, ja.
Genau, wo ich so lachen musste, als sie angefangen hat, daraus vorzulesen in der Szene. Das fand ich so witzig einmal. Allein der Titel schon. Genau, ich weiß nicht mehr, wie der Titel genau war, aber irgendwie sowas. Und genau den Punkt macht sie ja. Auch sie als Person aus der schwarzen Community hat ja nicht das Recht, sich über diese Geschichten zu erheben und zu sagen, ja, die existieren nicht, diese Geschichten. Ja klar existieren die.
Also es gibt genau solche Geschichten halt auch in der schwarzen Community. Die Frage ist, wie authentisch ist man eigentlich als Autor, wenn man darüber schreibt? Und die Frage stellt er, Thelonious Monk hier, ihr ja auch. Also er sagt ja auch, das ist ja unauthentisch, weil sie ist ja auch eine privilegierte Autorin irgendwie so. Und sie so, ja, ich habe aber recherchiert. Ja, man kann so ein Buch schreiben, keine Frage.
Nur die Frage ist einfach, in welchem Umfang, in welchem, was ist die Masse einfach?
Ja, klar.
Wenn du halt auch, das ist ja auch, das bezieht sich ja nicht nur auf Schwarze, sondern wenn du, sag ich mal, in Filmen auch immer wieder vorgebetet bekommst, ah ja, hier, der Araber ist wieder ein Terrorist. Natürlich manifestiert sich dann irgendwann in den Köpfen der Menschen, ah ja, schwierig. Und wenn du dann auf einmal so ein anderes Thema aufmachst, von wegen, nee, guck mal hier, das ist jetzt ein arabischer Film und da ist Phil ja ein Experte drin, hier, guck mal, die sind transsexuell.
Der Taxifahrer. Dann wird da halt auf einmal eine andere Lebenswirklichkeit aufgemacht. Und das ist ja cool, dass es das gibt. Nur der Punkt ist, von den Filmen, wo der Araber ein Terrorist ist, gibt es halt leider sehr viel mehr. Oder die genießen sehr viel mehr Aufmerksamkeit als die Filme, die halt eine andere Lebenswirklichkeit abbilden.
Und das ist halt, glaube ich, so ein bisschen eben die Kritik von wegen, okay, es ist ja cool, sollten ja alle Storys abgebildet werden, nur auf welche wälzen sozusagen die Stereotypes? Welche wiederholen immer wieder die gleichen Klischees? Und wie kommen wir als Gesellschaft dann irgendwann endlich mal darüber hinweg und voran?
Weece lives in da Ghetto, möchte ich ganz kurz ein- Lips in Legato.
Und ich musste auch so lachen im Übrigen, als er dann hier My Pathology den Titel ändert in Fuck. Um quasi wirklich den Dümmsten auch klar zu machen, okay, das ist ein Witz. Und dann wird dieses Gespräch mit diesen Studio-Bossen. We love it. Und er dachte so, nee, er schockt die jetzt, Deal is off the table und so. Und er so, nee, Nee, wir nennen dann den Titel des Buches zu Fuck. Und die sind so komplett geschockt und so, ja, we love it, nehmen wir.
Mega witzig, mega witzig. Mit welcher Ernsthaftigkeit, ey.
Fuck.
Ich fand's lustig, aber ich feier's nicht so wie ihr. Also für mich hat's ja so ... Also tatsächlich hab ich bei diesem Film nirgendwo gesessen und hab mich so total weggeschmissen.
Echt mehrmals.
Das war immer so ein smoother move. Okay, interessant. Und dann, ja, nee, also diese krasse Emotionen wie ihr beide, die ihr gespürt habt, hab ich definitiv nicht gespürt. Das war so ein leichter, beschwingter Film. So ein Sonntagnachmittagsfilm.
Nee, aber voll, da stimme ich dir aber zu. Also ich fand auch, dass der sehr locker war. Weil wir reden jetzt natürlich so darüber, so, ah ja, hier, gesellschaftliche und so Dings. Nee, der war an sich, fand ich, hat er sich für mich angefühlt wie so ein, ich möchte jetzt nicht dieses Wort naiv sagen, aber wie so ein 90er-Film, wo irgendwie nicht alles so mit dem Holzhammer oder nicht alles so verbissen war.
sondern der Film einfach auch mit so einer Lockerheit an dieses sehr ernste Thema eigentlich rangegangen ist. Und man sich aber nie so, auch als Weißer, nie so richtig so gefühlt hat von wegen so, ja, das ist jetzt ein Angriff gegen mich oder da bin ich jetzt besonders schuldig oder so, sondern es war einfach so eine kollektive Beobachtung von wegen, hey, so sieht's grad aus in der Welt. Sind wir da eigentlich cool mit? Sind wir da nicht cool mit? Lass uns drüber reden, so.
Und das war halt die große Stärke des Films in meinen Augen auch. Dass der halt nicht so ... angemahnt hat, sondern eigentlich eher humorvoll mit dem Finger mal so auf Sachen gezeigt hat. So, guck mal hier.
Darf ich in den Spoiler-Tor gehen?
Ja, klar, selbstverständlich. Jetzt haben wir es ja angekündigt, jetzt eiern wir noch mal drei Minuten drumherum, damit die Leute ihre Skip-Taste raussuchen können.
Genau, kurz gestresst in der Bahn. Das Handy fällt in die Grinzert, in das Gleisbett einfach so jetzt reingefallen, das Handy.
Du auch noch mal so ein jingle übrigens für spoiler wenn ihr schon wollte ich machen ja.
Ja wollte man machen na gut ja.
Dafür zahle ich dir mein geld.
Service haltung ja.
Kunde ist könig Ich hab gezahlt. Nein, um Gottes willen, das ist ja eklig. Aber habt ihr euch auch so ertappt gefühlt am Ende des Films, wenn der nämlich in diese Meta-Ebene geht, also wo ich voll das Inception-Gefühl hatte, so, wow, welche Ebene sind wir jetzt? Sind wir im Film?
Reden wir über den Film? Hab ich kurz das Verlangen gehabt, dass er das aufklärt, also dass er diese Rede hält und sagt so, geständnis geständnisse einer einer high school die war oder wie heißt das nicht ich habe das geschrieben ich möchte und das alles aufklärt einfach so ein blöder aufklärer monolog und ich dachte oh nee das wäre doch so stark gewesen und dann es gibt dieser film cut und wir reden darüber wie das ist das ende so so nicht geht und das
fand ich so stark und allein diesen moment zu erschaffen wo ich dann hier in der auf der couch saß und dachte voll drauf reingefallen ja heute Ich wollte das so dringend. Das war so cool. Und dann auch die anderen Alternativen, die sie dann geboten haben, fand ich so stark. Also auch, ich kriege jetzt nicht mehr zusammen. So ein geiler Moment.
Bei dem einen ist er dann erschossen worden auf der Bühne. Bei dem einen hat er sich ja entschuldigt, wo wir es dann nicht sehen eigentlich. Und dann gab es noch eine dritte Variante.
Dass er zu seiner Freundin zurückkommt und er um Verzeihung bittet oder irgendwie sowas.
Genau, und das ihr dann quasi irgendwie sagt im Vertrauen, ja. Genau, nee, und das ist ja eben auch dieses, ne, diese Läuterung, die man ja erwartet, weil er hat ja was falsch gemacht, aber hat er denn? Also, ich meine, natürlich hat er die Leute an der Nase rumgeführt, aber das ist ja letzten Endes auch nur eine Reaktion darauf, wie der Markt ihn ... dazu getrieben hat so ein bisschen. Ohne das jetzt kleinreden zu wollen, da jetzt Leute so ein bisschen zu betrachten.
Aber ich meine, er hat ja das Buch geschrieben, ob es jetzt ein Witz war oder nicht und die Leute fanden es gut. Ist das denn jetzt so verwerflich? Auch wenn er als Autor vielleicht gar nicht dahinter steht. Ich meine, die Leute schreiben, was weiß ich, wie viel Schund jeden Tag, den sie gar nicht gut finden oder auch bei Musik machen.
Also don't get me started. Aber da gibt es halt auf Spotify so Leute, die haben so drei Millionen monatliche Hörer irgendwie Und die laden halt eigentlich auch nur gespeed-upte Versionen von anderen Liedern hoch. Und ich denke mir so, ja, okay, das ist ja halt jetzt auch keine Kunst. Und trotzdem fließt da halt die Kohle. Und da ist halt auch die Frage so, okay, hat der Markt euch jetzt dazu gebracht? Oder ihr steht ja nicht wirklich dahinter als Künstler und so.
Aber egal, zurück zum Film. Das ist halt eben diese Erwartungshaltung des Publikums, dass man denkt, da muss jetzt irgendeine Läuterung eintreten. Da muss ja, anstatt auf sich selbst mal zu gucken und zu sagen, Ja, stimmt. Wäre ich eigentlich vielleicht derjenige, der genau diese Geschichten dann auch nach oben pusht, weil die sind ja so wichtig und so unterprivilegierte Schichten und so weiter. Dass man auf einmal in so ein reduktives Mindset verfällt und dann nur noch
das sieht. Und das war ja immer auch die große Stärke im Übrigen von Sex Education. Ja, dass es dann eben nicht reduktive Geschichten waren die meiste Zeit.
Das ist dann in den späteren Staffeln leider ein bisschen verwässert, aber das war ja irgendwie auch cool so, dass es halt irgendwie die, keine Ahnung, Sextherapeutin gab, die dann aber irgendwie auch irgendwie ihre eigene Probleme hat und Mutters oder den schwulen Eric oder den, noch besser den Adam, der halt irgendwie diesen repressiven Vater hat und dann aber auf einmal mit seiner Homosexualität irgendwie klarkommen muss und so.
Also es waren ja alles vielfältige Geschichten, da waren ja nicht die Charaktere so, ah, du bist der schwule Charakter, du bist der trans Charakter und so. Das war halt eben nicht reduktiv und das war halt so das Schöne an der Serie und ja, das macht der Film halt eben auch ganz gut auf.
Nicht so schwarz-weiß, ne?
So. Da sind sie so neblig.
Über eine Stunde keine Wortwitze gebracht.
Ja, das ist neblig. Das verstehe ich nicht.
Ich war am Ende sehr, sehr ist ein starkes Wort, ich war angetan und habe mich gefreut, diesen Film dann doch gesehen zu haben. Ach, was ich auch noch sagen wollte, das war der erste Film, erstens war das der erste Film, der bei mir unterbrochen wurde mit Werbung. Du hast ja gesagt, du hast bei Amazon Prime gelaufen. Und ich zahle nicht die drei Euro für Werbefreiheit. Und dann hat sich tatsächlich eine Werbung drinne, war aber ...
Direkt einen Ausraster gekriegt.
Nee!
Scheißfilm.
Ja, nee, aber war okay. Also eine Werbung, ich würde sogar eine zweite Werbeunterbrechung noch hinnehmen. Das war dann Werbung für einen Amazon-Film, irgendwie 20 Sekunden. Das hab ich da noch hingenommen.
Nicht so laut.
Ja, das ging tatsächlich ganz gut klar. Also das war so etwas, was mir auffiel. Und es gibt dort diesen Film, also auch für Amazon Prime was ganz Besonderes, in sehr, sehr vielen Sprachfassungen. Das ist ja nicht ganz selbstverständlich, leider, bei Amazon. Ist aber auch natürlich eine Amazon-Produktion. Muss man auch mal dann auf Verkehrsseite sehen.
Weiß ich gar nicht.
Doch, Amazon hängt aber schon mit drin. Nee, ist ein Amazon Original. So, das ist es.
Ja, ja, genau.
Genau, aber ich weiß nicht.
Ob Amazon da mit produziert hat.
Und es gibt tatsächlich die englische Tonspur. Und es gibt noch mal zwei weitere, drei weitere Tonspuren. Eine, in Anführungsstrichen, ganz klassische Audiodeskription. Auch sehr schön, dass es das gibt. Aber es gab auch zwei Tonspuren mit, ich glaube, es hieß Dialogboost. Wo dann tatsächlich die Dialoge, die Sprachelemente, noch besonders hervorgehoben wurden. Und dementsprechend dann Umgebungsgeräusche oder so etwas. was, dann halt runter geregelt wurden.
Macht bestimmt KI im Hintergrund, aber whatever. Ich habe es mal ausprobiert, wo dann Monk dann relativ am Anfang so auf der Straße ist und so ein Handygespräch macht und dann hörst du in der originalen Tonspur dann halt ganz normal halt so Autoverkehr, da rupt man wer oder irgendwie so etwas. Und dann habe ich mal die Dialog, den Dialog Boost auf High gemacht und tatsächlich, du hast super leise dann noch den Straßenverkehr, aber die Dialoge sind dann tatsächlich sehr präsent.
Fand ich auch mal interessant, das mal so auszuprobieren und mal zu sehen, weil wir haben, keine Ahnung, vor einem halben Jahr oder Jahr mal darüber gesprochen, dass es sowas geben soll und ich glaube, bei den Öffentlich-Rechtlichen gibt's das glaube ich auch. Und ich hab's das erste Mal erlebt und es ist interessant zumindest.
Passt vielleicht für diesen Film jetzt nicht so, weil die Szenen an sich auch ganz gut verständlich waren, aber gerade für diejenigen, die ein bisschen mehr Ruhe brauchen oder eben auch bei Filmen, die schwieriger zu konsumieren sind, weil irgendwo in so riesigen Bombast-Geraffel irgendwo die Dialoge untergehen, wäre das so eine Option, die ich vielleicht mehr ziehen würde. Ist ein interessanter Move sozusagen.
Ja, also ich sag mal, wenn es jemand braucht, wegen jetzt irgendwie schlecht hören oder so oder das so besser findet, okay, so, aber...
Ich hab's auch im Original dann, also ohne Boosts gesehen. Ich hab mal so also hin und her geskippt, um einfach den Unterschied mal festzustellen.
Ich fände dann aber cool zum Beispiel, wenn Amazon dazu übergehen würde, oder alle Streamer dazu übergehen würden, dass dann die originale Tonspur wenigstens die volle Dynamik hat. Weil das ist halt auch so eine Sache, die leider untergegangen ist, so in der Welt des Streamings. Auf Blu-rays häufig sind halt eben die Volldynamik-Tonspuren drauf. Jetzt kein Theatrical-Mix, sondern so ein Home-Mix zwar auch, aber die klingen halt einfach nochmal eine Spur fetziger als auf Netflix und
Amazon. und das finde ich halt immer schade, dass die noch ein bisschen runter komprimiert sind, so bei Netflix und Amazon. Also es wäre dann sozusagen mein Plädoyer die andere Richtung. Bitte die Dialoge noch unverständlicher.
Der nächste Nolan, man versteht ihn gar nicht mehr.
Ja, eben, genau. Dialoge nicht so wichtig.
Ja, ganz genau.
Aber ich merke das. Also zum Beispiel, ich habe ja neulich Groundhog Day nochmal geschaut und auf der Blu-Ray einfach, was ist das für ein krasser Mix. Also wenn die Musik anfängt zu spielen, das ist auch richtig laut und so. So möchte ich das eigentlich. Ich möchte halt den Kino-Sound. Warum habe ich denn diese 5.1-Anlage?
So. Muss auch ballern.
So sieht es aus.
Der Bass muss dich an die Wand ficken, Mann.
So.
Gut. Ach so, ja, ganz genau.
Ach so, nee, also gut. Ja, ich fand den sehr gut.
Schön.
Ich mochte den sehr.
Ich fand den auch gut. Letzter Funfact auch. Zu dem Film Cod Jefferson ist es sein Regiedebüt gewesen.
Das ist krass, ne?
Können wir ganz gut festhalten, wie absolut brillant das als Regiedebüt ist. Voll.
Der hat aber nicht wahnsinnig viel geschrieben auch.
Nee, aber Watchmen zum Beispiel.
Ah ja, mitgeschrieben.
Oder ganz geschrieben. Das weiß ich nicht, ob mit oder ganz. Oder mit ohne. Aber das fand ich bemerkenswert.
Also so einen Film hinzuklatschen. Und ich fand auch seine Oscar-Acceptance-Speech, ich weiß nicht, ob ihr euch noch erinnert, fand ich ja auch cool, dass er eben auch auf der Bühne stand und meinte, hey, wir möchten halt eben Vielfalt anstimmen und Vielfalt halt irgendwie an Ausdrucksformen im Film und so. Und anstatt, dass Studios halt eben ein, 200 Millionen Dollar Film machen, wie wäre es mit 10, 20 Millionen Dollar Film oder 20, 10 Millionen Dollar Film?
Also genau das ist ja diese Art von Film hier. Die hat nicht viel gekostet, da hast du einfach ein paar gute Schauspieler zusammengeholt, ein geiles Drehbuch geschrieben und gib ihm und auf einmal nimmst du da halt was mit als Audience Member. Als aus dem Nächsten, und ich weiß, jetzt wieder steigen die Leute aufs Dach, aber als wieder der nächste seelenlose Marvel-Film, wo du eigentlich nichts von mitnimmst, außer dass du weißt, okay, da sind ein paar Rechner ganz schön
heiß gelaufen, um das zu rendern. Ja. Also starkes Plädoyer auf jeden Fall von jemandem, der diesen Film so aus der Taufe gehoben hat.
Definitiv.
Heißt das aus der Taufe oder aus der Traufe?
Aus der Taufe bin ich der Meinung.
Von Bregen in die Traufe.
Aber aus der Taufe gehoben.
Aus der Taufe gehoben, ja.
Oh Gott, mich müsst ihr nicht fragen. Ich bin schlecht in sowas.
Redewendungen sind auch nicht so.
¶ Serie: 3 Body Problem
Andi.
Hier.
Was willst du?
Stell Andi nicht beim Maillonspielen jetzt.
Guckst du mich an oder was?
Wie sieht es denn bei dir aus?
Ja, viel habe ich nicht gesehen. aber ich habe wie heißt es hier die drei das drei körper phänomen oder nie wie heißt es denn ja genau richtig habe ich zu ich habe vorhin gelogen im vor links ich habe nämlich gesagt ich hätte schon sechs von acht folgen gesehen als sind erst fünf von acht, bewusst dass man bei diesem bei dieser serie sehr sehr bedächtig sein soll was man denn sagt weil weil alles schon gespoilert sein soll.
Deswegen ein paar Bemerkungen vorab. Das Ganze basiert auf einer Trilogie und zwar von dem chinesischen Autor Liu Xixing, was allein schon deswegen sehr spannend ist, weil wir so von chinesischen Autoren, obwohl sie so, so viele Menschen haben, eigentlich gar nichts mitkriegen. Oder wann habt ihr das letzte Mal irgendwie einen Film, der auf einer chinesischen Literaturvorlage ist, gesehen? Ich kann mich nicht erinnern. Ja, was ist?
Basiert Arrival nicht auf einem chinesischen Buch?
Arrival sagt mir nichts.
Oder? Zumindest ein chinesischer Autor.
Ja, sagen wir mal so, der chinesische Markt ist unserem doch sehr unähnlich, beziehungsweise viel schwappt von da nicht drüber. Und Science Fiction aus China ist mir bisher gänzlich unbekannt. Und hier also eine Trilogie Bücher, die ab 2007, glaube ich, erschienen sind. Und auf diesen basiert die Netflix-Serie, die jetzt gedreht wurde. Es gab vorab, glaube ich, auch schon mal eine chinesische Serie.
Aber auf alle Fälle, es geht jetzt um die Netflix-Serie. Und was man dazu sagen muss, die Bücher spielen eigentlich komplett in China, aber für den westlichen Markt wurden große Handlungsstrang wohl nach London verfrachtet. Das heißt also viele, die in den Büchern tatsächlich Chinesen sind, sind hier Engländer, englische Wissenschaftler, englische Polizisten, whatever. Das heißt, um es für den internationalen Markt interessanter zu machen, wurde da wohl einiges aus China weggenommen.
Was soll man über diese Serie denn sagen? Ja, man kann eigentlich wirklich tatsächlich nicht viel sagen, ohne nicht gleich zu spoilern. Warum nicht? Es geht irgendwie darum, dass irgendwelche Phänomen auf der Erde dafür sorgen, dass zum Beispiel Teilchenbeschleuniger-Experimente nicht mehr die Ergebnisse geben, die sie gegeben haben. Das heißt, die Regeln der Physik sind irgendwie aufgehoben. Und viele Wissenschaftler hören auf, an ihren Wissenschaften zu forschen.
Und das hat einen Grund, über den man natürlich hier nichts sagen sollte. Und ich kann zu der Serie eigentlich auch nicht so viel sagen.
Aber warum hast du sie denn mitgebracht.
Mann?
Naja, weil es ja auch ein bisschen scheiße ist zu sagen, ja, man kann die Serie nicht sagen. Ich finde sie zwar ziemlich geil, aber da man nichts zu sagen kann, bringe ich sie gar nicht mit.
Das ist ja auch scheiße.
So. Ja, sicher.
Ja, aber er hat ja mindestens sagen können.
Bis ich sie gesehen habe.
Ja, genau, richtig. Dann ist das Ding schon wieder acht Wochen alt, dann will es keiner mehr wissen, weil sie es alle schon gesehen haben. Micha, denk doch mal mit für fünf Cent. So, also.
Von Wand bis Tapete.
Genau, richtig, richtig. Was ich dazu sagen kann, ist, das Ganze fängt so ein bisschen langsam und schleppend an, finde ich. Und irgendwie weiß man noch gar nicht, wie das alles so miteinander zusammenhängt. Aber in der fünften Folge, die ich jetzt gesehen habe, da hat es mich jetzt so richtig gehuckt. Und da denke ich mir, ach du Scheiße, jetzt willst du aber auch wirklich wissen, wie es weitergeht.
Die ominöse fünfte Folge.
Die ominöse fünfte Folge, ja, so ist es wirklich. Habe ich schon drüber gehört. Genau, es braucht ein bisschen, um warm zu werden, aber am Ende von der Folge denkst du dir, the fuck, so langsam ergibt vieles einen Sinn.
Also was ich gehört habe, ist, dass wohl viele Sachen aus den drei Büchern, also dass es da wohl nicht so ist wie in den Büchern, dass man, ich glaube, sie ist auf drei Staffeln angelegt, die Serie, quasi so mehr oder weniger jedes Buch soll so verfilmt werden, aber erzählerisch kommen hier wohl auch schon Sachen vor, die in den Büchern erst in Buch 2 oder Buch 3 sind, also es ist da ein bisschen frei.
Man weiß es nicht. Ich kenne die Bücher nicht. Leute, die die Bücher kennen, die sagen, das ist natürlich alles zu sehr verknappt. Da muss ich sagen, naja gut, es ist eine Miniserie mit drei Staffeln. Das ist das klassische Problem. Ja, zu drei epischen Büchern, die glaube ich auch alle nicht nur 200 Seiten hatten. Also ich finde es bisher ziemlich gut. So bei ein, zwei Charakteren denke ich mir immer noch, hm, was haben die denn hier zu suchen? Die haben irgendwie so bisher gar keinen Sinn.
Ich denke mal, das ergibt sich noch. Aber was ich an der Serie kritisieren müsste, ist, dadurch, dass es halt so viele Leute sind, hat man irgendwie so keinen, wo man jetzt so wirklich mitfiebert. Die sind alle so ein bisschen, weiß ich nicht, plastisch, Stereotyp so ein bisschen. Aber keiner, wo man jetzt so wirklich denkt, oh, mit dir fieber ich jetzt so wirklich mit. Weil es einfach auch zu viele sind und die Serie sich nicht auf einen einzigen konzentriert.
Ja, und ich habe auch das Gefühl, die Serie ist auch ein bisschen brainy. wo man immer so diesen Spagat dann machen muss zwischen fühle ich jetzt mit oder denke ich jetzt mit? Und beides irgendwie unter einen Hut zu bringen, ist ja manchmal nicht ganz einfach. Also ich habe zwei Folgen bisher nur gesehen, deswegen hatte ich die jetzt bisher noch aufgehoben, aber jetzt sind wir ja mittendrin. Also ich fand die nach den zwei Folgen auch schon relativ sehenswert. Ich mag den Style nicht so ganz.
Ich finde so brainy Sci-Fi gehört für mich, also muss noch ein bisschen... anders aussehen, aber ich kann schon verstehen, warum diese Entscheidung wahrscheinlich so getroffen wurde jetzt, weil du willst ja irgendwie auch einen Massenmarkt letzten Endes absprechen und abholen, so, weil Netflix, so wie alle anderen Streamer, die machen ja nicht Serien irgendwie für, 100 Leute, sondern da müssen idealerweise 100 Millionen zuschauen, so am besten.
Und da verstehe ich schon, dass man so ein bisschen breiter irgendwie aufstellt und so. Aber ja, wie gesagt, ich fand's auch ganz interessant, dass das so hin und her springt und so. Ich bin aber sehr gespannt, ob das jetzt so ankommen wird. Weil tatsächlich, du hast es gerade so gesagt, bis du es gesehen hast, interessiert es keinen mehr, weil es bis dahin alle gesehen haben. Ich kenne jetzt noch sehr wenig Leute, die es geguckt haben, muss ich sagen.
Ich habe auch nur eine Folge gesehen. Ja, ich sehe das ähnlich. Ich fand aber, dass sie ganz gut aussah eigentlich.
Ich habe irgendwas gelesen, gerade noch mal quer gelesen, dass es die bisher aufwendigste Science-Fiction-Serie aus Netflix-Produktion ist. Wo ich dann denke, okay, das sieht man am Anfang vielleicht nicht, aber spätestens ab Folge 5, so viel darf man glaube ich verraten. Denk mal, jo, okay, aufwendig, jo, jetzt weiß ich, was ihr meint. Genau.
Okay, gut, dann muss ich vielleicht noch da hinkommen. Also bisher finde ich so den Look und auch so alles so um die Serie rum und so, denke ich mir so, so ein bisschen, dass es mich ja damals bei Man in the High Castle auch abgeturnt hat, bei Amazon und so. Weißt du, weil ich denke, so krasses Thema und so und dann sah die aber irgendwie so ein bisschen zu soft aus und so. Habe ich es nicht so richtig gekauft. Also sie sieht jetzt nicht schlecht aus
oder so, aber vielleicht liegt es auch einfach an mir. Vielleicht mag ich auch einfach nicht, wie Serien heutzutage aussehen. Weil die so, die sehen alle so clean, steril aus irgendwie so. Die haben so richtig gute Optiken und so und weiß nicht.
Ja, aber das ist mein Problem mit, also ich teile das Problem total. Ich glaube, das ist mein Problem mit Upload gewesen mit der Serie. Irgendwie fand ich die viel zu spielerisch. Die sah fast aus wie so ein Spiel. Vielleicht wollten die das auch unbedingt irgendwie in dieser Optik haben. Aber nee, war mir auch viel zu kling.
Ja, wertig sah die nicht aus. Nee, ne?
Also irgendwie...
Ja, und hier auch, also tatsächlich auch bei Three-Body-Problem, da gibt's ja auch, also ich hab die Szene jetzt noch nicht gesehen, aber ich hab diesen Clip gesehen. Also ohne es jetzt auch zu spoilern, da gibt's ja einen Grund, warum manche Sachen so fake aussehen, aber trotzdem, wenn ich den Clip so aus dem Kontext raussehe, denk ich mir so, ja, aber das sieht halt fake aus. Also, weißt du, voll nach CGI und so. Ja, nee.
Aber gut, hey, ich guck noch mal weiter, vielleicht erschließt es sich mir ja noch alles so.
Also ich muss sagen, ich bin die ominöse fünfte Folge scheint es ja tatsächlich zu sein. Also es war bei mir auf alle Fälle aus so naja komm, ach gucken wir noch eine Folge naja damit wir die irgendwie hinter uns bringen kam es dann dadurch auf einmal zu einem Scheiße, wir nehmen heute Nerd Talk auf, wir können nicht weitergucken. Also da bin ich jetzt doch sehr nervös.
Du du dir keinen Zwang an, kannst gerne. Okay, tschüss. Ja, dann müssen wir jetzt weitergucken. na gut ja dann werden wir mal sehen ich würde sagen wir gucken die noch mal fertig und dann mit sondern noch mal ein abschließendes abschließendes fazit noch mal gleich mit.
¶ Lenas Frage 2: Welche Filme/Serien haben uns zuletzt überrascht?
Ich kann da noch mal eine Frage reinschmeißen.
Ich wollte gerade zu Lena drüber gehen.
Na. Und zwar, Frage. Welcher Film oder auch Serie, passt vielleicht jetzt auch ganz gut, nahtlos, hat euch in der letzten Zeit überrascht? Also im Sinne von?
American Fiction.
Ihr habt was komplett anderes erwartet. Und ihr wurdet positiv oder negativ wirklich überrascht im wahrsten Sinne des Wortes. Weil einfach die Erwartung einfach eine ganz andere war. Uff.
Puh. Was für eine Frage, ne?
Ich könnte auf alle Fälle schon mal sagen, das ist für mich sicherlich The Bear gewesen.
Ah, ja.
Weil das ist für mich ein harter Konkurrent für Breaking Bad als beste Serie, die ich je gesehen habe.
Kann ich verstehen.
Das hat mich ziemlich kaputt gefickt. Ich habe gedacht, ja, das ist so ein bisschen was über ein Restaurant irgendwie so nett und wo es um die Organisation geht und so ein bisschen. hinter die Kulissen einer Küche gucken und dann sitzt du da und hast bei jeder Folge irgendwie Tränen in den Augen, weil du dir denkst, alter, die Charaktere sind so deep. Also die sind quasi Three-Body-Problem mal minus eins.
Also da bin ich wirklich bei jedem Charakter so investiert, dass ich wirklich alles mitfühle. Bei jedem Augenzwinkern, bei jedem tiefen Blick geht mir eine Gänsehaut durch den Körper. Echt heftig. Das hätte ich echt nicht gedacht.
Ja, die ist echt fantastisch.
Also ich muss tatsächlich...
Zwinker, zwinker.
Ach so, ja, Phil.
Ja, ich habe es noch nicht gesehen. Okay. Ich habe es noch nicht gesehen. Vielleicht wird sich... Das ist eigentlich eine gute Idee. Es ist ja so, dass ich demnächst auch mal wieder die Welt erkunden werde. Und dann sind immer so lange Flüge angesagt. Und vielleicht lade ich mir... Ich bin tatsächlich in der Überlegung, was lade ich mir denn runter? Kann ich mir das runterladen? Kann ich mir The Bear runterladen? Klar. Irgendwie so Netflix oder Amazon offline gerastet Zeug? Disney. Disney. Easy.
Easy, Mann.
Easy. Ja, dann vielleicht mache ich das tatsächlich mal, weil das Flugzeugprogramm mag ja immer ganz hilfreich sein, aber manchmal findet man da halt nichts. Ja, okay, pass auf. The Bayon Versprechen, schwieriges Thema bei mir. Aber ich verspreche euch, ich nehme es mit auf mein Tablet. Wir gucken mal.
Tablet Watchlist.
Vielleicht kriegst du es dann ja so hin, wir wollen das bei uns ja auch so timern. Meine Frau hat es ja noch nicht gesehen. und ich dachte mir so, wenn die dritte Staffel dann anläuft, gucke ich mit ihr dann noch mal die ersten beiden. Vielleicht passt sich das dann ja bei dir.
Ein Knickknack, ich verstehe es schon.
Ja, Phil, hast du irgendwas?
Du suchst verzweifelt nach Zeit.
Nee, nee, ich hab schon was.
Aber du redest ja gerade. Ja, tatsächlich. Ja, danke. Nee, ich weiß es wirklich nicht. Ich tu mich wirklich schwer. Ich scroll gerade auch durch mein Letterboxd-Profil und da ist nicht das, wo ich sage, oh, das hat mich jetzt massivst überrascht im positiven oder negativen Sinne. Wobei, ja, also, nee, nee.
Cool. Also, ich überbrücke dann mal. Danke. Ja, also, ich sag mal, bei mir, also ich muss auch tatsächlich jetzt ins letzte Jahr sogar noch gehen, wobei, gut, ist ja auch erst April so, aber trotzdem. Also, ich fand Papa Anteportas besser, als ich gedacht hätte. Ja, also, so Loriot hatte ich ja, wie gesagt, so gar keinen Bezug zu und dann habe ich den geschaut und nach mir so Potzblitz. Ist das die Möglichkeit? Ist ja lustig.
Ja, also der hat mich ganz gut so mitgenommen und dann war ich auch sehr überrascht von Leave the World Behind. Da war ich, also da dachte ich mir so, ja, soll ganz gut sein, gucke ich mir mal an, aber der hat mich dann tatsächlich sehr mitgenommen, also ich mochte den dann doch sehr, habe ich noch mehrere Tage lang drüber nachgedacht. Und ich würde vielleicht noch The Zone of Interest auch reinwerfen.
Also weil, das ist so ein Film, wo ich so denke, ja, nicht genau, was mich da erwartet und so, aber gut, guck's mal, soll ja auch ganz gut sein. Und auch da war ich dann so, Mensch, was für ein Film. Also ich bin ja schon mit guten oder mit sozusagen positiv gestimmten Erwartungen rein, aber wenn dann ein Film es trotzdem schafft, das dann nochmal zu überbieten, dann ist das ja auch schon was. Oder willst du jetzt wirklich so Sachen so von wegen, ey, positiv rein, richtig überbieten?
Scheiße gefunden oder also weil das ist so das Maximum an Spanne irgendwie, was hier so.
Irgendwie Also ich tu mich auch schwer damit, ich hätte The Zone of Interest auch genannt, aber da ist es ja genau dieser, also ich habe diesen Film ja mit dem mit den Besprechungen hier aus dem Podcast zum Beispiel gesehen und habe geahnt, was mich erwartet. Hätte ich das nicht gehabt, dann wäre da reingegangen. Ich glaube, das wäre auch so ein Film gewesen, der mich maximal überrascht hätte mit seiner Atmosphäre und und dem, was er da erzählt und auch wie er inszeniert ist.
Ich bin jetzt mal so ein bisschen durchgescrollt und ich komme tatsächlich so ad hoc auf eine Produktion, die schon ein bisschen älter ist und natürlich dem Vorurteil des Nischenthemas wieder gerecht wird. Ich habe auch so Ende letzten Jahres die, Achtung, vier Stunden Doku, Herr Bachmann und seine Klasse gesehen.
Ah, ich erinnere mich.
Wo es ja einen Lehrer gibt, der irgendwo in Köln, glaube ich, ist es, in so einem Migrations-, in so einem Viertel, wo viele Migranten sind, Grundschule oder Grundschullehrer ist. Und da habe ich so gedacht, boah, so vier Stunden und was kannst du da überhaupt in vier Stunden erzählen und ist das dann nach vier Stunden noch interessant und bietet das so viel Potenzial?
Und ja, das ist einfach ganz, ganz toll, dass eben, ich war, ich hing dem an den Lippen, dieser Mensch ist sehr interessant und was ich da halt sehr schön fand, war, dass halt die Kinder auch da ihren Freiraum bekommen und das hat mich alles sehr schon, schon sehr positiv überrascht. Da bin ich reingegangen und hab gedacht, ja, alle sagen, das ist ganz nett, aber das hat dann meine Erwartungen noch um ein Vielfaches übertroffen, wie dann dieser Film tatsächlich am Ende ist.
Ich scrolle hier gerade noch meine Liste weiter zurück, noch ein bisschen. Ich würde vielleicht noch nennen Blond, das Marilyn Monroe Biopic, weil der war einfach krass. Also der war wirklich so derb, dass der mich echt überrascht hat. Ich dachte so, ja gut, das ist jetzt halt irgendwie so ein Biopic halt und Marilyn Monroe soll ein bisschen kontrovers sein. Aber der ist einfach so mit der Brechstange reingegangen, der Film. Da war ich wirklich geschockt geradezu.
Glass Onion gehört auch für mich zu den Filmen, die mich überrascht haben, weil ich dachte so, ja, wie gut wird jetzt so eine Fortsetzung sein? Und dann fand ich ihn halt mega geil. Das heißt, der war cool. Und Athena.
Oh ja.
Das war auch so ein Film, wo man so dachte, ja, okay, so Jugendliche randalieren irgendwie Pariser Vororten. Und dann ist er halt auch so ein Brett, so ein krasser Film.
Das stimmt.
Jetzt bist du da schon weit durch die Listen gescrollt, Dann habe ich auch noch ein bisschen gescrollt, was mich auch sehr positiv überrascht hat, war Marcel the Shell with Shoes on.
Das dreimal schnell hintereinander, bitte.
Ja, überrascht mich auch, dass du den schon wieder bringst.
Ach komm, der war lange nicht mehr hier im Gespräch. Also so eine Stop-the-Motion-Animation über so eine kleine, wie heißt das, Muschel. Muschel, die in so einem Airbnb-Haus wohnt und dann entdeckt ein Hobby-Dokumentarfilmer eben diese Muschel und lebt mit der dann gemeinsam zusammen.
und das ist sehr, sehr süß erzählt und auch unerwartet dramatisch und so etwas und das war auch so ein Film, ja, war Oscar nominiert als bester Animationsfilm, so okay, nett und irgendwie so eine Muschel mit so, das klingt interessant, fängst mal an und dann war ich am Ende richtig gerockt davon und hab auch da irgendwie geheult wie sonst was am Ende. Nee, das ist wirklich ein wunderschöner Film. Da geht's schon los. Marcel, The Shell with Shoes on. Ganz genau.
Ja, die ist ein bisschen kantig, die Frage. Mein Beispiel wäre zum Beispiel House of Gucci. Da war ich sehr negativ überrascht, muss ich sagen. Der Überraschungsmoment war einfach sehr lang. Sehr, sehr, sehr, sehr lang.
Wo du so dachtest, das kann ja nicht sein. So schlecht und dann so zweieinhalb Stunden lang.
Also immer ganz abgesehen davon, dieses Plakat, wo Lady Gaga da ganz vorne zu sehen ist, die hat so einen krassen Killerblick drauf, die sieht so powermäßig aus und dann ist das der langweiligste Film, den ich seit langem mal wieder gesehen habe. Ich erwarte hier irgendwie, also ich erwarte nur wegen des Plakats schon ganz, ganz viel, aber nee.
Also da habe ich tatsächlich auch ein Negativbeispiel. Zwei sogar. Das eine ist Ferrari.
Oh, habe ich neulich gesehen mit Adam Driver. Der neue, ja, sorry.
Nicht Ford vs. Ferrari, sondern Ferrari nur. So langweilig. Und so... Whatever. Also Adam Driver spielt irgendwie ganz gut und so, aber ich dachte auch so, hä? Weil der Trailer war wirklich sehr gut. Also sehr gut geschnitten und gut irgendwie... Also hat sozusagen das Thema des Films es besser auf den Punkt gebracht als der Film selbst. Oh weh. Ja, der war wirklich also, konnte ich nicht nachvollziehen, was das sollte. Und Riesenfall aus großer Höhe.
Mission Impossible. Der letzte. Gott war der schlecht. Dead Reckoning Part 1 oder wie auch immer. Ich konnte es kaum glauben. Ich saß so da und dachte, was ist los? Dieses Franchise war doch eine sichere Bank. Und jetzt diesen letzten Film. Ich fand das alles so lächerlich und die Charaktere scheiße und was da gelöst werden musste, Kacke. Und eigentlich wusste man sozusagen schon am Anfang, was man am Ende sucht. Und also gesagt so, okay, sorry, das ist alles Kacke hier. Ich hasse das.
also mission impossible doch muss ich mein endgültiger pick man nähert.
Sich über iterationen an ja.
Manchmal muss das ein bisschen arbeiten vielleicht wenn euch noch was einfällt dann könnt.
Ihr das ja gerade die firma die man so vertreten ja genau na gut lena du hast
¶ Film: Oh la la - Wer ahnt denn sowas?
noch und Film dabei, oder? Genau.
Ach je.
Ja, Trauma oder Sonntagsfilm? Das ist jetzt die Frage.
Erstmal Trauma. Machen wir Trauma. Direkt Trauma. Trauma wie ich bei Mission Impossible.
Ja, um Gottes Willen. Also, ich hab ja, ihr habt euch ja, glaube ich, alle in der Sneak Preview kennengelernt, ne?
Genau.
So sieht's aus.
Das fand ich irgendwie hochromantisch, deswegen dachte ich, ich lerne jetzt auch meine besten Freunde in der Sneak.
Ne, halt, halt, halt. Stopp, stopp, stopp. Phil und ich haben uns übers Bloggen kennengelernt.
Ah, stimmt.
Und dann Und dann habe ich ihn mitgeschleppt in die Sneak.
Und damit war die Büchse der Pandora geöffnet. Stimmt, wir hatten ja so alte Blocks. Und dann gab es da so Block-Rolls und Block-Freundschaften. Stimmt, ja.
Ja, ja. Nee, ich habe euch in der Sneak kennengelernt. Ihr wart Reihl K. originally, oder? Oder nicht? Oder saßt ihr woanders?
Nee, Reihl K.
Oder war Reihl K. Erik und die Crew?
Wir waren auf jeden Fall jetzt nicht ... Wir waren nicht auf eine Reihe festgezürt. Wenn wir die Reihe bekommen haben.
Haben wir sie genommen.
Genommen, aber ansonsten...
Ah, nee, okay, dann war sie in der Ecke. Aber irgendwie so haben wir uns kennengelernt.
Ja, und ich habe mir jetzt, oder ich wurde von meiner Arbeitskollegin geschnappt und ich dachte, das ist jetzt unser Ding und wir gehen jetzt immer in die Sneak Preview. Ja, vielleicht überdenken wir das Ganze nochmal, weil ich, also, wir haben Oh La La geguckt. Eine französische Komödie mit dem wunderbaren Untertitel Wer ahnt denn sowas?
Die geht 88 Minuten. Das sind die, die Hallervorte. Ach du lieber Harry. Oh Mann.
Ich habe lange nicht mehr so einen beschissenen Film gesehen. Wirklich, 88 Minuten, 88 Minuten zu viel. Das ist so ein Two-Worlds-Kleid, vorurteilige Bashe. Also es ist ein französischer, feuchter Traum. Es geht um zwei Familien. Und mehr Klischee geht eigentlich gar nicht und ich habe saß in diesem film und war schockiert dann haben wir gelacht dann haben wir waren wir verzweifelt ihn.
Gar nicht auf auf ihrem.
Originaltitel ist coco rico oder kokori das ist gerade latein, Das ist der Originaltitel und der Deutsche ist Ohlala, wer ahnt denn sowas?
Ach, mit dir, Christian.
Genau, das ist also quasi eigentlich ein Abklatsch von Monsieur Claudes Töchter oder Geschwister oder irgendwas, Familie Claude. Und grundsätzlich, ich habe mich gefragt, also warte, Moment, worum geht es überhaupt?
Ganz ruhig, ganz ruhig.
Was fällt den Franzosen ein?
Das ist wirklich so fürchterlich. Es geht darum, dass sich zwei Familien treffen, zwei urfranzösische Familien. Die einen kommen aus einer Proletarierschicht quasi, sind Peugeot-Vertreter, ehrbare Franzosen quasi. Die anderen kommen aus einer Adelsfamilie, wohnen natürlich in einem Schloss auf dem Weinberg, wie sollte es anders sein?
Und es geht so ein bisschen darum, dass sich die Kinder von denen, die wollen sich verloben, die sind natürlich ein ganz hippes, woges Paar und die Eltern sollen sich jetzt kennenlernen, natürlich auf dem Schloss Weingut Schießmichtod von dieser sehr stolzen französischen Familie.
Und die Tochter, hochprivilegiert aufgewachsen von dieser Weingut-Dynastie-Familie, ist natürlich irgendwas im Labor Medizinisches und denkt sich, ha ha, dann mixen wir doch mal den Abend so ein bisschen und machen den bunt und machen jetzt von allen DNA-Tests und finden die Herkunft raus. Also wo kommen meine Eltern her, wo kommen deine Eltern wirklich her?
Haben die doch Schädelvermessung gemacht und so?
Ja, so Klischee, heimlich irgendwie das Haar von der Bürste geklaut, eingeschickt und so. Und jetzt sitzen sie alle zusammen und einer nach dem anderen öffnet diesen Umschlag auf und dann wird dann quasi... Kommt dann raus, zu wie viel Prozent bist du denn wirklich Franzose und wie viel Prozent kommst du denn vielleicht aus? Aber die sind alle weiß.
Ne?
Die sind alle weiß und sie hauen um sich, also wirklich mit der Brechstange, mit einem Zaunpfahl oder was auch immer sehr stumpf und groß und weh tut, mit Klischees und Vorurteilen von Ländern. Zum Beispiel der Peugeot-Vertreter, der natürlich stolz ist auf französische Autos. Was ist er zu 50 Prozent? Aha, Deutscher. Er heißt nämlich nicht Gérard, sondern eigentlich Gerhard. und es geht so weiter ich könnte das bild.
Wo er so deutschland fahren aufgehangen hat und irgendwie.
So furchtbar und man denkt sich so man kaspert sich ein ab hier wie political correctness hin und her und sage ich jetzt gast oder gästin so und dann kommen die franzosen und Und einen Kacken da drauf und macht einen der rassistischen Filme, die ich seit langem gesehen habe. Also wirklich, das war so furchtbar.
Also bitte nicht angucken. Da muss ich ja dazu sagen, ich finde ja diese Erzählung von dir gerade so schön, weil das erinnert mich so sehr an unsere Sneakzeit, wo wir manchmal auch so da saßen und dachten, What the fuck? Was ist das? Was ist das für ein Film? Also am geilsten fand ich hier, erinnert ihr euch noch an Blueberry im Band der Dämonen oder so eine Scheiße? Nee, da war ich nicht dabei. Doch, das war so ein Western mit so CGI und so halluzinogenen Drachen und so eine Scheiße.
Also wo du auch so dachtest, what the hell einfach. Also da gab es so viele Sneaks, die so einen Griff ins Klo waren. Also von daher Lena, ich glaube, du hast da einfach wirklich das Peak-Sneak-Erlebnis gehabt.
Aber tatsächlich, das macht ein Sneak auch aus. Also genau, dass man da so rausgeht und einfach denkt, holy fuck, wie, konnte jemand erstens auf die Idee kommen, Und zweitens diese Idee auch noch pitchen und drittens, warum wird das dann auch noch hier für die Sneak ausgewählt oder so etwas. Also das kann doch nicht sein, aber dafür bekommt man auch richtig viele Perlen, die einem durch die Lappen gegangen wären.
Wenn man eben, also wenn man einen guten Sneak-Kurator sozusagen hat, der das da sauber zusammenstellt, dann macht es schon Spaß dann aber.
Das hängt nämlich davon ab, wie gut wird dieses Sneak eigentlich kuratiert. Also, wird das mit Liebe gemacht oder ist das einfach nur irgendein Kino, dass du, ja, egal, wir nehmen alles, was kommt.
Ja, wobei ja kuratiert auch immer ein bisschen davon abhängt, was du denn angeboten kriegst.
Ja, ja, natürlich. Und ich glaube, heutzutage ist Sneak wahrscheinlich auch ein bisschen heikler als irgendwie damals.
Ich glaube, da waren einige Filme bei damals, die hat unser Sneak-Meister Heiko uns wirklich nur sehr ungern angetan. Aber in Ermangelung von besseren Filmen.
Das stimmt.
Plastikplanet.
Und so weiter. Ja, ja, das stimmt. Also von daher, achso, das war dein zweiter.
Das war meine zweite Sneak- Review-Erfahrung. Die erste war leider irgendwie Halloween Teil 5, welcher ist jetzt draußen.
Klingt auch nach total Sneak 17.
Ja, klingt richtig. Aber also grundsätzlich macht schon der Überraschungsmoment sehr viel Spaß, muss ich sagen.
Also ich würde sagen, geh da nochmal hin.
Ja, mach das.
Geh da nochmal hin.
Lass dich nicht nicht abschrecken. Also wenn jetzt, sag ich mal, nach fünf Filmen nicht auch mal was kommt, wo du sagst, ja, war gut, dann würde ich es mir mal überlegen, aber so ein paar Filme muss man schon schauen.
Dann solltest du vielleicht auch das Kino durchrotieren.
Ja, war auch schon mein Gedanke.
Also tatsächlich, es hängt ja wirklich viel davon ab. Erstens, was den Kinos angeboten wird. Zweitens, wie da vielleicht auch die Verleiherbedingungen sind. Und drittens dann aber auch von der Person, die es zusammenstellt.
So, und dann kann es vielleicht sein, dass ein anderes Kino halt halt anderen Bedingungen, Verpflichtungen unterliegt und oder da eben eine Person ist, die ein Stück mehr Filmliebe hineinsetzt, anstatt dass das einfach so eine, ja, Sneaks sind irgendwie jetzt so modern geworden und ja, Gott, dann nehmen wir irgendeinen random Film, bloß keinen Aufwand, Montag, 20 Uhr, Kino ist voll, mir scheißegal, was wir da zeigen.
Wenn natürlich so irgendwie der Spirit ist, dann kann die Sneak nur scheiße werden. Aber es gibt bestimmt auch in Hamburg mehrere Kinos, die Sneak-Previews machen.
Definitiv, definitiv. Nur manche bieten das dann an, an so einem Montag um 22.30 Uhr.
Ja, das ist tatsächlich ein Ärgerlich.
Naja.
Prioritäten.
Schwierig, schwierig. Ja, aber Phil sagt es ganz richtig. Also wenn es wirklich scheiße ist, dann vielleicht mal Kino durchrotieren. Und vielleicht gibt es ja noch andere geile Sneaks.
Noch ein kleiner Hinweis. Wo du gesagt hast, mehr Klischee geht gar nicht. Das würde ich nicht sagen, bevor ich nicht wunderschön von Caroline Herford gesehen habe.
Ah, nee, du hast absolut recht. Ja, das tut mir leid.
Oh, ich fand den ja echt ungefähr auf einer Ebene doch.
Mit der Klischeekeule. Doch, doch, doch, doch. Das ist ein guter Vergleich.
Also, der war bis zum Get-No-Klischee.
Boah, ja.
Aber das ist ja, also ich meine, die Deutschen haben das ja auch schon hinbekommen. Da gab es ja auch irgendwie so ein Willkommen bei den Hartmanns oder so ein Scheiß, so was.
Oh, ja. Das ist ja genau.
Genau.
Oh, diese Schmerzen.
Genau diese Art von Film. Aber wie du sagst, es ist 2024 und wir sind alle jetzt irgendwie, haben wir hoffentlich auch ein bisschen was gelernt durch den öffentlichen Diskurs. Und dann wundert man sich, dass manche Leute halt so schmerzfrei sind und komplett ironiefrei dann auch so einen Film raushauen und sich auch nicht dafür entschuldigen oder so. Und das dann auch okay ist. Also da wird es dann auch so durchgewunken von wegen, ja, die Person weiß es halt nicht besser. Besser.
Also bloß nicht entschuldigen.
Nee, genau. Warum gibt es da keine Debatten drüber? Warum regen sich sich alle darüber um?
Weil der Film vielleicht dann doch dankenswerterweise zu unwichtig und zu klein ist.
Ja, lieber über Bradley Coopers Nase nochmal reden.
So.
Genau.
Aber es gibt ja auf der anderen Seite auch immer noch genug Ottos, die, ja, denen man die Klischees tatsächlich irgendwie mal brechen muss. Aber ich weiß nicht, ob man die überhaupt mit solchen welchen Film überhaupt, erlangen können, erreichen können.
Ja, aber der Punkt ist ja, der Film bricht die Klischees dann ja wahrscheinlich auch nicht mal, oder?
Nee, überhaupt nicht. Ich dachte auch, okay, vielleicht ist es so überspitzt, also wirklich so überspitzt und übertrieben.
Wir sind doch alle gleich.
Genau, aber es tut er nicht. Das ist ja das Schlimme. Nee, nicht gucken. Weggucken.
Ja, aber gut, ich muss ja jetzt auch mal eine Lanze brechen für, oder was ist eine Lanze brechen? Also auch den deutschen Teil dieses Films oder den Vertrieb oder so maßregeln. Hm, französischer Film, wie nennen wir den denn? Vielleicht Oh La La? Dann denke ich halt auch so, okay, also ihr seid auch nicht besser. Weißt du, vielleicht noch ein Baguette reingeschoppt.
Chat, gib mir einen Filmnamen.
Genau, genau, ja. Ja, also, da war ja so.
Weil ich meine, Cocorico als Original, naja, um Gottes.
Eben.
Also jetzt muss man natürlich sagen, dass Frankreich als Ursprungsland da natürlich in irgendeiner Form auch nochmal ein anderes Verhältnis zu Filmen hat und zum Filmen Besucher. Aber ich habe gerade mal ganz schnell in der Wikipedia nachgeschlagen. Also fangen wir erstmal in Deutschland an. In Deutschland hat dieser Film laut Wikipedia dann doch 164.000 Besucher ins Kino gelockt und in Frankreich 1,9 Millionen. Also das scheint schon ziemlich durchgängig.
durch die Decke gegangen zu sein. Wobei ich zugeben muss, dass ich jetzt keine Relation habe, wie generell so andere französische Filme möglicherweise auch aus dem eigenen Land dann besucht werden. Aber ich würde jetzt erstmal so sagen, 1,9 Millionen, das ist jetzt nicht trivial.
Ich vermute mal, in drei Jahren gibt es davon dann ein deutsches Remake mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle.
Ich schämme mich. Ja.
Genau sowas. Also ich sehe gerade bei IMDb hat 16 Millionen eingespielt bisher, Dollar. Könnte sein, weltweit genau, könnte sein, also weil ich meine französische Filme, also der würde ja wahrscheinlich jetzt minimal mehr als 10 vielleicht bestenfalls gekostet haben. Also könnte schon sein, dass der als Gewinn auch verbucht ist.
Wie bitter, das aussprechen zu müssen.
Ja, das ist schon hart. Also Gewinn finanziell, aber nicht für die Menschheit. ein Mensch halt auf jeden Fall in Verlust.
Ja, definitiv. Also, na, ich erhole mich immer noch davon.
Ja, ist bitter.
Würden die Stieß heute eigentlich noch funktionieren?
Das war ja mein Ding, welche Top 5 haben wir denn gemacht? Irgendwie schlecht gealterte Filme oder irgendwie, oder Filme, die mich lustig finden oder so, da habe ich die Stieß ja, glaube ich, genannt, oder du Film, oder irgendeiner von uns, egal, ich, ja? Jetzt kann man, Lena, ich weiß Bescheid, Lena.
Nee, genau, das ist für mich genau die Kategorie, ich fand den schon damals nicht lustig, aber so, oh, das ist so französisch, so witzig, ja, und ich hab mir so, wie Leute mit, also jetzt so, also wegen einem Akzent ankreiden und dann auch noch als Sprachfehler, so, what? What, was soll das denn? Also, stell dir mal vor, man würde sowas über Bayern machen.
Ja.
Wobei, da war es witzig.
Ich wollte es nicht sagen.
Nein, nein, nein. Spaß, Spaß. Spaß.
Ich glaube, man kann das irgendwie ein Stück weit nicht wirklich bewerten, weil das ist ja nur genauso wie halt die, was du halt meintest, die Akzente und Dialekte in unserem Land und so, das ist ja schon irgendwie auch ganz witzig, sich darüber lustig zu machen mitunter. Ob man da jetzt einen ganzen Film drüber drehen muss. Aber letztendlich geht es ja da Wenn es da um den Kulturschock und Kulturschock geht, hast du ja trotzdem immer noch so.
Und ob man da jetzt irgendwie, ich glaube, das findet man halt einfach witziger, wenn man da vielleicht im Land lebt und dann weiß, über welche Akzente da gesprochen wird und Dialekte und so.
Genau, aber das war ja auch schrecklich dann in der deutschen Synchrone.
Ja, das ist halt gemacht. Da haben sie denen ja so ein Fake-Dialekt gegeben. Es ergibt keinen Sinn mehr.
Eben, und du denkst dir so, okay, und alle trotzdem, aber alle in Deutschland damals so, oh, der ist so schön, so ein französischer Film, oh lala. Und eigentlich denkst du, das ist kompletter Scheiß. Und ist auch komplett von diesem Französischsein entfernt durch die Synchro halt. Also, naja. Ich finde, ja, ganz ehrlich, Leute, Wachsamkeit. Wachsamkeit. Also, analysiert Filme auch kritisch so. Also, es kann nicht sein, dass man dann irgendwie unter dem Vorwand,
ja, ist eine Komödie, passt schon, so dann jetzt auch irgendwie Sachen so annimmt. Ärgerlich.
Okay, großen, großen Dank, bitte. Oh, lala. Ja, kann ich verstehen.
Wobei den französischen Titel habe ich komischerweise schon mal gehört. Ich komme nicht drauf.
Nicht verwechseln mit Coco Jambo, das ist was anderes.
Und direkt ein Ohrwurm.
Ja.
Instinkt.
Verdammt.
Ja, ja, ja. Nee, aber hier pass auf. Coco Rico, warum heißt der denn so eigentlich auf Französisch?
Keine Ahnung, ich wollte mich nicht näher damit auseinandersetzen.
Ich lebe einfach mal so als gegeben hin.
Okay, verstehe, verstehe.
Es gibt auch so eine Serie, die ich weniger empfehlenswert finde,
¶ Serie: Physical 100
obwohl sie mir in diesem Fall sogar als große Empfehlung an mich herangetragen wurde. Nämlich, ich habe mich in den letzten Wochen immer wieder ja positiv über Squid Game ausgesprochen. Und da gab es Plyo, der im Slack dann, in unserer Slack-Community dann sagte, Mensch, wenn du Squid Game magst, dann schau dir mal Physical 100 an. Auch eine Netflix-Serie und handelt im oberflächlichen oder ist ähnlich wie Squid Game aufgebaut.
Man sieht 100 Athletinnen und Athleten und die treten halt auch in so Challenges, in so Quests gegeneinander an und am Ende der oder diejenige, die gewinnen, kriegen dann 300 Millionen Euro. Das ist eine südkoreanische Serie, also das sind ungefähr so 240.000 US-Dollar. Und da hieß es dann, guck dir das auf jeden Fall mal an. Und ja, das habe ich dann getan. Wenn das so schon eine Empfehlung ist, ja dann go for it. Ich habe es abgebrochen. Ich sage es euch, ich habe es abgebrochen.
Ich habe es nicht zu Ende geguckt. Ich meine, die Idee ist ja ganz nice, irgendwo Squid Game vielleicht auf Südkoreanisch nochmal aufzuziehen. Aber es gibt diverse Unterschiede, die dann mich nicht so richtig mitfiebern lassen. Einerseits ist hier bei Physical 100 treten ganz, ganz viele Top-Athletinnen und Athleten an.
Also das ist nicht so der normale Bürger von nebenan, der irgendwie zufällig dann mal um die Ecke kommt und irgendwelche Challenges gewinnen muss, sondern tatsächlich treten da Wrestler an und irgendwelche Top-Athleten, Bodybuilder und weiß ich nicht alles.
Also das fand ich irgendwie so vom Einstieg ganz komisch und irgendwo ist das dann auch eine Serie, wo ich dann weniger mit relaten kann, als wenn da in irgendeiner Form, wie jetzt in Squid Game, wie heißt das nochmal hier, dieses reale Ding, The Competition oder sowas, The Challenge, wo dann eine alte Mutter mit ihrem 30-jährigen Sohn antritt.
und dann da sich so eine Beziehung aufbaut und du dann auch irgendwie fühlst und mitfieberst, so, oh, schafft es die Mutti, schafft es der Sohn und dann wie sehr halten sie zusammen und sowas, das ist eine ganz andere Ebene, als wenn da irgendwo so dann, da wer reinkommt irgendwo in diesen.
Startraum und dann im Grunde schon du dort so Szenen siehst, wo du sagst, warte mal, das ist doch der und der, ich hab den gestern noch im Fernsehen gesehen, gestern hat er doch noch live gekämpft und jetzt ist der hier un-fucking-believable und so etwas. auch da ist schon so ein bisschen für mich so eine Barriere, dass ich da so mit Fieber.
Und auch die Challenges, zumindest die, die ich gesehen habe, also bei Squid Game fand ich das ja so kreativ, weil das so sehr einfache Spiele sind und sehr simpel und dann auch viel mit Geschick, aber auch Kreativität, und vielleicht auch Stärke und so was zusammenhängen. Aber bei Physical 100 geht's dann halt, wie der Name vielleicht auch so ein bisschen suggeriert, echt um die physischen Qualitäten. Das erste Game ist, man hängt sich an Gitter.
Wer am längsten am Gitter hängt, gewinnt dann halt. So, das Gitter wird dann so ein bisschen hoch.
Das schlagt den Rad halt.
Ja, so, weil nicht. Das Zweite ist im Grunde so ein bisschen ähnlich wie bei Squid Game. Da ist ein Ball und du musst nach drei Minuten den Ball in der Hand halten. So, und dann entsteht so ein Katz-und-Maus-Spiel und so etwas. Aber auch da geht es dann wieder darum, wer ist am athletischsten, wer ist am stärksten, auch bei diesem Festhalten.
Ist natürlich dann ganz interessant, weil manche dann da schneller runterfallen, obwohl das so richtige Kaventsmänner von Muskelbergen sind, aber irgendwie klar, die müssen natürlich auch viel mehr Gewicht halten und deswegen fallen sie auch schnell. So, aber ansonsten diese Serie hat mich nicht gepackt.
Was bei Squid Game irgendwie Kreativität hatte und irgendwie so ein Zugang für mich, weil das einfach so Leute wie du und ich sind, die da irgendwo dann mit besten Möglichkeiten kämpfen, hast du da eben solche ganz viele große, starke Leute. Hat natürlich auch irgendwie so einen Reiz, wenn du so denkst, ja, hier kommt jetzt jeder Sumoringer um die Ende, nein, nicht der Sumoringer, Der hat dann echte Ringe, kommt dann um die Ecke, voll muskulös und tricky und so etwas.
Aber wenn der dann antritt gegen, keine Ahnung, eine Fitness-Influencerin, die einfach 400.000 oder 4 Millionen Follower bei TikTok hat, weil sie irgendwie dreimal am Tag irgendwie Yoga zeigt, dann ist vielleicht auch ganz klar, dass der gewinnen wird und dass sie aber an anderen Stellen auch Vorteile hat, weil es ihnen nicht so schwer ist und so weiter. Aber irgendwie nee. Nee, nein, hat mich nicht bekommen. Und abschließend noch, die Art der Inszenierung hat mir auch nicht gefallen.
Also es ist wirklich so heldenhaft aufgezogen, wenn dann da irgendwo jemand zum Beispiel dann fällt bei dieser Festhalte-Challenge da. Dann wird das, und das ist nicht einmal passiert, das ist irgendwo tatsächlich Serienkonzept, wird das bis zu dreimal wiederholt aus verschiedenen Szenen. Du siehst ihn fallen und dann irgendwer sagt dann so, So, wow, no. Und Schnitt, andere Kameraperspektive, er fällt wieder. Oh, no.
Schnitt, andere Perspektive. Oh, no. Oh, wollt ihr mich jetzt hier verarschen oder was? Also, ich hab's verstanden. So, und das ist tatsächlich Konzept auch dieser Serie, in Anführungsstrichen dramatische Momente dreimal hintereinander zu wiederholen.
Klingt wie Dragon Ball Z.
Hab ich auch nie gesehen. wenn das so ist, möglich?
Absolut.
Okay, vielleicht auch ein guter Grund, diese Serie nicht zu sehen. Das ist mir nach einer Weile auf die Nüsse gegangen. Oh no.
Oh no. Oh no.
Oh la la.
Das war eben nicht so. So, um das auch noch mal reinzubauen hier. Ja, nein, also es hat mich überhaupt nicht gekickt. Und ich kann möglicherweise verstehen, dass man sagt, das hat so einen Ansatz zu Squid Game, weil auch da treffen Menschen aufeinander. Es gibt Challenges und so etwas.
Aber wie gesagt, für mich war es dann doch eine zu andere Art der Inszenierung, zu andere Art der Zusammenstellung von Personen, dass ich dann wirklich, ich glaube, nach der dritten oder vierten Episode gesagt habe, komm, das steckst du dir jetzt, da machst du nicht mehr weiter. Tut mir leid, Plejo.
Ja, war ein Versuch.
Genau, war ein Versuch und leider bei mir zumindest krachend gescheitert. Aber vielleicht gibt es ja irgendwelche Leute, die dann draußen sagen, Mensch, also das klingt total interessant und ich werde wahrscheinlich gar nicht mal so ein Problem damit haben, wenn das wirklich Top-Athleten sind, die in Südkorea super bekannt sind. Dann go for it, weil vielleicht ist es dann genau das Richtige für dich. Für mich, nein. So viel zu Physical 100. Schade, schade.
Muss halt nicht alles mögen.
Genau, ja. Wenn ich schon so im Flow
¶ Film: Cyberbunker - Darknet in Deutschland
bin, würde ich doch gleich mal eine Speed-Round-Nummer kurz reinwerfen.
Uh.
Ja, bereite dich schon mal vor.
Ich bin ready.
Ich bin ready, hit me.
Hit me.
Ja, hier kommt er.
Knallt immer noch.
Vor allen Dingen, es ist ja, wenn man ihn in der Post-Production hört, ist das so angeglichen, aber in der Aufnahme...
Maximale Pegel. Maximale Pegel. Wie findest du jetzt hier, guck mal, Hörerfieber, wie findest du denn den Speed-Runching, Elena?
Wie findest du den denn? Also ich hab gerade mindestens einen kleinen Riss in meinen Trommelfelgen. Auf jeden Fall.
Ja gut, das heißt.
Es wirkt.
Der.
Ist schon ziemlich mächtig.
Als gegengewicht, die ente auch mal anpassen, ich bin gespannt vielleicht müssen wir tatsächlich das time keep mir mal bei dir lassen weil wenn du Wenn du die Jingles eh abspielst auf deiner Seite, dann kannst du ja vielleicht ... Vielleicht mach ich mal eine epische Ente.
Ja, aber die ist schon ziemlich edgy auch, die Ente.
Ja, das stimmt. Die würde auch fehlen. Wäre schon ein krasser Evolutionsschritt, so eine Mac-Ente.
Ja, ich hab's ja probiert, irgendwie so ein Jingle zu machen. Kam nicht so an. Und auch in der Post-Production zu schlecht irgendwie gewichst.
Nein, nein, was heißt ein Jingle? Also du hast ja so einen Ticken hier.
Ja, ganz genau. Und am Ende auch eine Ente. Jaha, da war eine Ente.
Ja, und du hattest am Anfang dieses Auflegegeräusch auch, was ein Piepen sein sollte.
Ja, so in etwa.
Ganz genau.
Ja, whatever. Ja, ist deine Ente aufgezogen?
Ist aufgezogen, ja. Lena hat gerade das gute Stichwort gegeben. Ohne Lena hätte ich es wieder vergessen. Na gut, okay. Drei, zwei, eins, los.
Ich möchte über Cyberbunker Darknet in Deutschland sprechen. Eine Netflix-Doku, die mich als IT-Lehrer dann angesprochen hat. Es geht da tatsächlich darum, dass eine Hackergruppe in dem kleinen, beschaulichen Traben-Trabach einen Bunker gemietet haben und dort für hochgradig illegale Projekte halt die Webseiten und ähnliches gehostet haben.
Fand ich ganz interessant, als Idee super schlecht umgesetzt ist so ein, oh guck mal wie schlimm die waren, wie schlimm die waren, oh guck hier, da, birgt gar kein Informationsinhalt. ist irgendwie einfach richtig weird aufgezogen, die sind am Ende auch dann aufgeflogen, auch da gibt es keinerlei Einblicke oder so etwas, diese Doku ist einfach nur Aufmerksamkeitshascherei und bringt diesem Thema überhaupt keine weitere Facette oder einen weiteren Neuigkeitspunkt rüber.
Wenn euch das interessiert, lest den Wikipedia-Artikel, damit habt ihr deutlich mehr als mit diesen anderthalb Stunden ganz, ganz schlechter Doku.
Naja.
Wie soll man aus Hacken eine Dokumentation machen?
Ja, also das funktioniert ja. Also zum Beispiel, ich habe jetzt vor kurzem hier von Simplicissimus die Produktion Putins Bären mal erwähnt. Die ist ganz toll, die erläutert Hacking, die stellt das in Relation, die zeigt die Fäden auf und dieser Film oder diese Doku ist wirklich so simpel.
Ja, man ist an irgendwie den einen Typen rangekommen, der die Hacks geschrieben hat, der ist aber auch voll uninteressant irgendwie und irgendwie so ein Weirdo, der sich einfach sein Hirn weggekifft und weg, geleint hat, ja, also der kann nicht mal geradeaus gucken und schon gar nicht geradeaus kommunizieren. Wie gesagt, es geht da wirklich am Ende nur um Effekthascherei, um Aufmerksamkeitshascherei. Hier, Traben-Trabach, oh, ganz kleines Örtchen und da ist ein Bunker.
Ja, NATO-Bunker. Genau.
Und Leute, hat das LKA da Aufnahmen gemacht? Dann binden die da Bilder ein vom LKA und du siehst da halt wie so ein Helikopter, so eine Helikopterkamera, diesen Bunker von außen filmt. Speedrun, Phil.
Speedrun.
Touché.
Ich hab da auch schon mal drüber berichtet. Ich fand die auch nicht so toll.
Ich hab die auch gesehen.
Bei dir ist jetzt im Hintergrund der Heli, oder was?
Nee, ist bei mir. Weil du es erwähnt hast. Ich sitze hier in meinem alten NATO-Bunker.
Ah, okay.
Wo soll man das Gras denn züchten hier?
Ja, ganz genau.
Nee, ich hab die auch gesehen, die Doku, und stimm dir da deine Einschätzung durchaus zu. Ich dachte auch so, so? So, what's the point? Also irgendwie ist mir, hat es mir das auch nicht erschlossen, wie schlimm das alles so sein soll.
Ja, und das können andere Dokus deutlich besser. Wie gesagt, wenn man da aber irgendwas Aktuelles sehen möchte, Simplicismus. Die Putins Bären. Klingt irgendwie komisch, ist irgendwie so mit Animationsbären gemacht. Man denkt, das ist eine Kindergeschichte. Aber das geht sehr.
Ich hätte jetzt eher gedacht, das ist ein Porno, aber okay.
Hier mein Kind, guck dir mal ein russisches Märchen an.
Na gut.
¶ Lenas Frage 3: Wo würden wir in der Filmindustrie ein Praktikum machen wollen?
Gut, dann haben wir noch einen Film auf der Liste.
Aber bevor Lena das macht, Lena hat doch noch eine Frage.
Ja, kleines Anekdötchen dazu. Vor geraumer Zeit habe ich einen Oberbeleuchter kennengelernt und wir sind ins Kino gegangen und hab Poolthings geguckt und ich war ganz aufgeregt und meinte, boah, das wird für dich mega interessant sein, weil Jorgos Lantimos ist doch irgendwie auch so bekannt dafür, dass er irgendwie mit ganz viel natürlichem Licht arbeitet und das wird doch mega spannend für dich sein.
Und er war nur so, naja, ist ja schon ein bisschen lustig, ich hab nämlich gerade einen Pullover an, auf dem hinten drauf steht, fuck natural light. Und ich musste ein bisschen lachen, fand das Statement irgendwie ganz lustig. Und mag das sehr, mit dem über Filme zu sprechen, weil der irgendwie wirklich, also wortwörtlich einen anderen Blick darauf hat.
Und da nochmal einen anderen Aspekt reinbringt. Dann habe ich mich gefragt, wenn ich jetzt zum Beispiel in die Filmindustrie rein wollen würde und da vielleicht mal ein bisschen reinschnuppern will, in welche Position möchte ich mich mal stellen? Also muss man immer, also klischee-mäßig wäre ja Regisseur vielleicht oder so, aber Frage an euch, die ich mir dann gestellt hatte, ist, wenn ihr bei einer Filmcrew in irgendeinem Sektor ein Praktikum machen könntet, dürftet, was wäre das?
Wäre das licht ton.
Kamera wo wärt ihr da.
Gute frage location scout eindeutig ja an die möchte nach hawaii fliegen ja location ist nicht schlecht aber war.
Also tatsächlich location scout stelle ich mir super schwer vor weil du musst ja erstens.
Vor allem vor allem ist die frage ja nicht was was dein Traumberuf beim Film, sondern wenn du beim Film rein willst, über welche Buckelpositionen, Kommst du da, würdest du am ehesten machen?
War das die Frage?
Nein, es war eher so gemeint, wo möchtet ihr mal rein schnuppern? In welchen Sektor? Welcher Sektor interessiert euch?
Ah, also es geht nicht immer um Karriere.
Ja, ja, also nicht.
Was ist man bereit zu machen.
Sondern was... Nee, nee. Ja, Direktregie, so, was ist los?
Ach doch, ja, okay.
Natürlich, Direktregisseur oder Kamera. Kameramann, ja.
Ja, also ich glaube, so spontan würde ich im heißen Sounddesign sozusagen arbeiten, also wirklich dann, da ist so eine Mischung.
Wie man so schön sagt.
Ja, weiß ich nicht, also ja, nein, also nicht die Mischung, also tatsächlich ist das Soundeffekte machen. Ja, ist gut. Also so in Actionfilmen oder so etwas, wo dann ganz, ganz viel natürlich auch Soundeffekte erstellt werden müssen und damit das auch schön knallt oder weiß ich nicht. Und da hätte ich mal echt Interesse, da reinzugucken. Erstens, also ich finde das auch super spannend, glaube ich, wenn du dort das Rohmaterial bekommst.
Und das ist halt so, mäh, da hast du dann einen Protagonisten, der irgendwie eine Action-Szene macht. Und da passiert dann irgendwie rein akustisch nicht so viel. Und dann setzt du dich da hin und dann endest du.
Pampel, Peng, Pampel.
Genau, und am Ende knallt dich diese Szene super krass weg. Oder du hast da auf einmal einen Soundeffekt drunter gelegt. Und das Abgefahrene an der Sache ist ja, du weißt, wie der entstanden ist. Für die Besucher da draußen ist das halt ein mega geiler Effekt. Und du sitzt da und sagst, der hat da halt irgendwie mit der Hand in einem Plastikbeutel, wo Eiswürfel drin sind, herumgerührt. Und das hat genau diesen Effekt erfolgt.
Den hat er dann nochmal um vier Oktave nach oben gepitcht. Und deswegen klingt er so, wie es jetzt klingt. Und es klingt gut. Aber ich weiß, das sind Eiswürfel. Und das finde ich schon super faszinierend.
Ja, das ist witzig. ja wobei das ja also stimmte voll zu ich frage mich halt ob in deutschland ist sowas gibt noch wie folie artist überhaupt weil ich glaube selbst in amerika nur bei drei.
Fragezeichen bayer live tournee.
Ja genau aber ich weiß nicht ob sie wirklich studios gibt die das für filme dass Filme und Serien wirklich noch machen, diese Nachvertonung. Und dann ist ja natürlich ... Nee, nee, ich sag ja nicht, dass du das nicht nehmen kannst. Deswegen, ich sag nur, ich glaub ... Das wär ja interessant, vielleicht weiß es ja einer von uns.
Genau, dann gibt es aber irgendwelche Bibliotheken, wo das alles schon mal voraufgenommen ist. Und dann kaufst du das oder hast das. Oder KI generiert. Zusammensetzen, dass du dich dann zusammensetzt und da dann diesen Soundeffekt trotz alledem erfindest und da rein ... editest.
Das stimmt, ja. Ist ja wie Musik machen, nur ohne Musik.
Zum Beispiel. Ich werde trotzdem kein Getter tun, Böcke.
Wieso nicht? Du hast doch gesagt, du magst den einen Song.
Diesen einen Song?
Ja, siehst du, der eine Song.
Während meiner ersten Quarantäne habe ich ja diese neun Stunden Bonus-Material Herr der Ringe geguckt, weil das stand auf meiner Bucketlist und am geilsten fast fand ich tatsächlich auch dieses Wie hast du das genannt? Foliartist. Genau, ich fand das so, die waren so nerdig drauf, die haben dann irgendwie nachts sich eine Genehmigung holen lassen, weil die Pfeile den Sound von Pfeilen aufnehmen mussten. So von fliegenden oder gerade abschießenden Pfeilen. Und dann sind sie tatsächlich
und haben sich eine Genehmigung geholt für, na, wo sind die Grabsteine? Auf dem Friedhof. Die waren auf dem Friedhof und haben so richtig creepy da Pfeile abgeschossen. und das aufgenommen. Warum denn auf einem Friedhof? Weil da war das tatsächlich am leisesten. Also da gab es wohl keine Störgeräusche. Und das fand ich so geil. Das fand ich so nerdig und freaky, dass ich dachte, wie cool ist das denn? Du hattest voll die Totenruhe gestört. Ja, total.
Wie creepy, wenn du da irgendwie rüber gehen musst und dann stehen halt irgendwelche Leute und schießen Pfeile ab. Ich fand diese Vorstellung so witzig. Also echt, da bin ich auf jeden Fall bei, der Film. Definitiv.
Ja, das ist eine gute.
Und Andi, du? Location Scout.
Ja, wie gesagt, Location Scout. Ich fände das, glaube ich, ziemlich cool. Rumzugucken, durch die Gegend zu fliegen, Shampoos trinken, irgendwo zu landen.
Zu gucken.
Ja, nee, das ist mir noch nicht ganz so toll.
So stellt sich Andi diesen Job vor. Das ist so gut. Rumpflegen, so, nee, ist eine Scheißinsel. Sag mal die nächste. Swipe, swipe, swipe. Genau, außerdem in dieser Schampus ist Zimmertemperatur. Aber das ist wirklich eine interessante.
Also eine interessante Auswahl, weil auch da finde ich es faszinierend, dass da irgendwelche Leute durch Städte reisen und dann sagen sie, jo, diese Nebenstraße oder dieser, Garageneinfahrt ist genau die richtige, die wir brauchen. Du hast 80 Millionen andere Garageneinfahrten da draußen, aber ein Location Scout schafft es einfach, genau diese diese auszuwählen, weil sie irgendwie genau in diesen Film, in diese Produktion rein, das ist schon bemerkenswert.
Ja, oder noch krasser finde ich ja, wenn so Sets, also Sets gebaut werden und du so denkst, wie, ihr wollt mir jetzt echt sagen, ihr habt keine Schule gefunden, die jetzt das auch getan hätte, sondern habt jetzt in der Lagerhalle eine komplette Schule nachgebaut von innen, ja, damit ihr eure Serie hier filmen könnt. What the hell?
Ja gut, das ist ja anders.
Bei Schule hätte ich jetzt erstmal eine Szene aus dem Zweiten Weltkrieg gedacht, so wenn ich an unser Schulsystem denke.
Oh, hier der politische Kommentar. Ja, ja. Vielen Dank, Herr Bildungsminister.
Wir gehen für Bildung.
Wir gehen für Bildung. Genau, bei uns regnet es rein. Ja, ja, ja. Andi, ey, unser Linksradikaler hier. Ja, ja. Na gut.
Was ist bei dir? Habe ich nicht aufgepasst?
Ach so, nee, bei mir, ja, Regie oder Kamera.
Ah, ach so.
Aber warum? Ja, also, weil Regie, da fließen halt dann die ganzen Funktionen zusammen, ne? Und du sagst so, ja, okay, so machen wir es, so machen wir es und so. Also hast halt quasi ein Team an Leuten um dich rum, die halt es halt alle können. Und du sagst dann quasi, ja, dann bitte so und der hier und das und so. Und dann entsteht ja quasi so der Film. Und Kamera finde ich ja cool, eben aus meiner Leidenschaft zur Fotografie hinaus. heraus, nee, her, wie sagt man? Heraus, heraus, heraus.
Weil es ist ja im Grunde genommen das Gleiche, nur mit mehreren Fotos hintereinander, anstatt mit einem. Aber sich zu überlegen, okay, wie macht man den Shot jetzt und so, und wie ist das Licht und so, weil Licht fällt ja im Grunde genommen auch unter die Tätigkeit quasi des Kameramanns gewissermaßen.
Also natürlich gibt es einen Oberbeleuchter und der macht das Licht, aber natürlich sagt der Kameramann hier hier bitte das Licht mal hier rüber, weil wir brauchen den Shot so und das Gesicht muss so angeleuchtet sein und so. Also Kameramann finde ich glaube ich auch interessant, weil letzten Endes ist ja das da, wo der Film ja entsteht eigentlich, also bei dem photochemischen Prozess so.
Jetzt also beim photochemischen Prozess entsteht der Film.
Ja, ja, nee, weil ich meine der Kameramann, also du könntest also jetzt ohne No Disrespect für die anderen ganzen Gewerke, die sind ja alle wichtig, Aber ohne Kameramann und ohne Kamera kannst du es vergessen.
Ja, schon mal.
Wird es halt, ne? Ohne Kamera gibt es keinen Film.
Oh, ich möchte da an der Stelle ...
¶ Film: And The King Said, What A Fantastic Machine
Oh, das wäre ein Film, den ich ... Ach, über den hätte ich eigentlich nur sprechen. Jetzt ist es zu spät. Ich gucke gerade mal, wo man den herbekommt. And the King said, what a fantastic machine. Möchte ich euch wirklich von größtem Herzen ans Herz legen. Oder mit größter Euphorie. Das ist nämlich eine unterhaltsame Dokumentation über den Umgang, also über die Evolution der Kamera, also des bewegten Bildes.
Startet dann halt, und das ist gar nicht mal so spröde, sondern der hat ganz viele zwinkernde Augen, auch in der Moderation und so und fängt dann halt wirklich an bei dem bewegten Bild.
So, und so Daumenkinomäßig und dann macht er einen ganz kurzen Exkurs über die Gebühr der Lumiere und sowas, aber springt dann auch sehr, sehr schnell eben in die Jetztzeit und zeigt uns mal so auf, wie die Kamera heutzutage eigentlich so in den Alltag reingekommen ist, auch so mit Smartphones und TikTok und welche Selbstproduktionen da so dann vorherrscht. und das ist entlarvend und auch sehr unterhaltsam, weil der Film wie gesagt, oder die Doku das halt auch immer wieder aufgreift, was für.
Nonsense, wie wir heutzutage teilweise da ins Internet blasen. Und zugleich haben wir diese Möglichkeit, jeder von uns hat eine Kamera und nutzt die auch. Ganz, ganz tolle Doku, ich hab gerade geguckt, gibt's noch nirgendwo im Streaming, aber behaltet diesen Titel mal im Hinterkopf und dann guckt euch das mal an. And the King said what a fantastic machine.
Interessant. Da gehen die Meinungen ja sehr auseinander, sehe ich gerade auf IMDb, weil manche Leute so, das ist ja total inkohärent und so und andere so, nee, nee, total cool, so eklektisch und so.
Ja, es ist auch definitiv jetzt kein krasser Informationsdokumentation, wo man dann irgendwie tatsächlich die Geschichte der Kamera historisch korrekt aufgearbeitet bekommt. Sondern wie gesagt, der Fokus ist ganz viel da drauf. Also es geht gar nicht um dieses, auch was für Film, für Kinofilm daran kommt, sondern es geht immer darum, was hat die Bevölkerung, was hat das Volk, die Allgemeinheit mit ...
So von wegen, das ist das Beste, was wir damit machen können oder was?
Genau, aber auch zum Beispiel, wie haben dann die Menschen früher darauf reagiert, als sie dann das erste Mal bewegte Bilder gesehen haben? Dann zeigt die Doku auch so, dass Menschen in irgendwelchen zivilisationsfernen Bereichen, irgendwie im Dschungel oder so etwas, denen dann auf einmal bewegte Bilder oder auch Fotos von ihnen selber gezeigt wurden. Und die sehen das das erste Mal.
Es geht immer darum, was bringt die Kamera dem sozusagen normalen Volk und an welche Fortschritte oder eben auch Nicht-Fortschritte sind da. Und das läuft immer wieder, und das ist wie gesagt viel, auch mit dem Augenzwinkern und so etwas, läuft immer wieder darauf hinaus, dass, Ja, wir irgendwo vielleicht immer noch nicht ganz verstanden haben, welches Potenzial die Kamera hat. Dass wir in der heutigen Zeit immer noch nicht da angekommen sind, das Potenzial einer Kamera ausgeschöpft zu haben.
Und wo gibt's den zu sehen?
Ja, zur Zeit, also im Kino, aber da ist er jetzt raus, weil er jetzt irgendwie so Mitte, Ende 2023 rauskam. Und ja gut, halt auch eine megakleine Produktion. Und im Streaming hab ich ihn jetzt so schnell nur so gefunden. Aber es passte gerade, als wir über Kamerasprachen und so etwas, was ich hier und das mal schnell gedroppt habe.
Wie heißt der nochmal?
And the King said, what a fantastic machine. Ist übrigens ein mehr oder weniger echtes Zitat, weil irgendwann mal, zeigt die Doku auch, irgendwie dem König von, also eines der ersten bewegten Bilder, da wurde die Krönung eines englischen Königs irgendwie nicht live aufgenommen, sondern weil das Volk das sehen sollte und man nicht so etwas wie Kamera oder Live-Übertragung früher hatte, hat dann irgendwer das in den Studios nachgespielt.
Und dann ist da so ein Drei-Minüter halt rausgekommen. Mehr war ja früher nicht so richtig möglich. Und dann wurde das dem englischen König vorgespielt, seine eigene Krönung, wo das Volk nicht dabei sein konnte, aber dann doch es fühlen sollte. Und da soll dann dieses Zitat gekommen sein, dass er diese Filmproduktion sah und Anthony King said, What a fantastic machine.
So eine Kamera. Interessant. Kurzer Exkurs. Hatte ich aber trotzdem noch eine Frage zu. Jetzt habe ich es vergessen. Mist. Achso, nee, ich wäre ja total gern dabei tatsächlich gewesen, bei diesem berühmten Ding, ich glaube, Gebrüder Lumière waren das, mit dem Zug, der da irgendwie in den Bahnhof einfährt und so, ne?
Ich glaube, ehrlich gesagt, also ich kann mir ja gar nicht vorstellen, wie die Leute da ausgerastet sein sollen und ehrlich gesagt, zweifle ich da ein bisschen an der Wahrhaftigkeit dieser Geschichte, weil ich mir so denke, sind die Leute wirklich ausgerastet? Also jetzt mal im Ernst, also es hat ja wirklich niemand wirklich gedacht, dass da jetzt ein Zug in das Kino reinfährt, so oder? Also, weil das ist ja das, was so überliefert ist. Und ich denke mir so, das stimmt doch bestimmt nicht.
Also, laut der Doku ist das tatsächlich eine Legend.
Ah, okay.
Was aber tatsächlich auch ganz interessant ist, und da merkt man das auch wieder, zum Beispiel haben sich richtige Menschentrauben gebildet, wo dann eine Kamera auftauchte, weil Menschen das interessant fanden. Und Menschen sind dann einfach ins Kino gegangen, weil sie sich auf großer Leinwand sehen wollten. Weil das für sie so eine neue Technik war. sowas faszinierendes und dann sehen die sich selber auf einmal auf dieser großen Leinwand. Was ist das für eine,
spannende Technologie, dass man das machen kann? Menschen haben Geld dafür bezahlt, sich selber auf der Leinwand zu sehen.
Ja, jetzt machen sie es für umme, weil die Filter bei Instagram so schön sind.
So!
So, schön Bärchen Nase aufsetzen.
Genau. Also das ist ein schönes Beispiel, eben das meine ich mit, wie geht die Bevölkerung damit um? Das normale Volk mit Kamera und so etwas. Und das war jetzt eines von von vielen Beispielen, wie dann halt die Kamera eben so in der Allgemeinheit ankam, dass es mal ganz hip und geil war, sich selbst aus großer Leinwand zu sehen, man dafür auch teuren Eintritt bezahlt hat.
Ja, nice.
Gudi gut.
Spannend.
¶ Film: Next Goal Wins
So, Lena, du hast noch einen Film für uns.
Ja, Lars, but not Lisa. Next goal wins.
Den kann ich auch noch nicht.
Der ist Lars, but not Lisa. Ich habe mich in diesem Moment, wo du es aussprachst, habe ich die Verhörte, die hat doch Lars gesagt. Lars, but not Lisa. Das ist gut.
Entschuldigung.
Vor allem Lars.
Jetzt hat mich erinnert.
Ich weiß nicht, war das so gedacht?
Ich glaube schon.
Ich glaube nicht. Lars, ja? Lars, Barton und Lisa?
Nee, ich habe Lars gesagt.
Ja eben, genau, denke ich auch.
Okay, ich habe aber Lars verstanden.
Ja, Lars, Barton und Lisa. Lars, Barton und Lisa ist aber witziger.
Ja, ganz genau.
Ich glaube, jetzt werde ich leider zu der Person, die das sagt.
Okay, wir haben definitiv einen Titel für diese Sendung.
Ja, Lars, Barton und Lisa. Oh Mann, das ist schlimm. Oh Gott.
So, wir sind alle wieder da.
Ja.
Nein, ich habe Next Goal Wins mir angeguckt. Und zwar passt es vielleicht so im Abschluss, ich glaube, das ist der letzte Film. Es ist so ein gemütlicher Sonntagsfilm, muss man sagen. Es geht um, also es ist von Taika Waititi, den wir alle kennen und vielleicht mögen.
Doch, doch.
Ich zumindest.
Ja, ja, ja.
Es basiert, ja Hammer, ne? Basiert auf einer realen Story und zwar geht es um den Charakter von Michael Fassbender, der als Star-Trainer aus Amerika gefeuert wird und irgendwie so als gebrochener Mann nach America Samoa geschickt wird. Also sprich in so einer Insel irgendwo am Arsch im Südpazifik. Und kommt zu einer Mannschaft, die, und man staune, 31 zu 0 gegen Australien verloren hat. Und das ist im Fußball schon eine Nummer.
Und ich glaube, die waren irgendwie auf dem letzten Platz der ganzen Welt. Also es ist der schlechteste Fußballverein auf der ganzen Welt. Und diesen Fußballverein soll er jetzt trainieren.
Sorry, falls du es schon mal gesagt hast, aber es ist eine wahre Geschichte, oder was?
Es ist tatsächlich eine wahre Geschichte.
Ach nein.
Was das Ganze irgendwie total cool macht. Also wenn man irgendwie zwischendurch so ein bisschen abgelenkt ist und denkt, das ist voll übertrieben. und wenn man Taika Waititi-Filme kennt, dann weiß man, er neigt zu Übertreibung. Grundsätzlich ist das aber...
Es ist ein netter Film. Ich kann den nicht anders umschreiben als nett tut keinem weh, ist ein Sonntagsfilm, den man gut verkatert gucken kann, der umarmt einen so ein bisschen, hat viel Potenzial, lässt das allerdings auch meiner Meinung nach ein bisschen liegen. Also bei so Charakteren zum Beispiel von so einer sehr bunten Fußballmannschaft oder er lässt so ein Thema mit seiner Familie und mit seiner Hintergrundgeschichte irgendwie so ein bisschen liegen, meiner Meinung nach.
Aber ansonsten ist es ein sehr süßer, lustiger Film für die ganze Familie, würde ich sagen.
Geht es mehr um die Charaktere und abseits des Fußballplatzes oder spielt ein großer Teil auf dem Fußballplatz, wo dann der Trainer irgendwie versucht, die Leute aufzupäppeln? Wo ist da der Fokus?
Ja, gute Frage. Also vielleicht hilft es, wenn man sagt, das ist so eine Mischung aus Ted Lasso und Kick It With Samba.
Beide nicht gesehen, aber danke für die Einordnung.
Ja also es geht hier darum dass das um die mannschaft sozusagen wie kriege ich dieses team zusammen dass die zusammenspielen das sind alles irgendwie eigenen brötler sozusagen die da auf dem feld rum rennen und irgendwie echt macken haben und da finde ich ist auch meine kritik an an dem Film, das hätten sie alles noch ein bisschen besser ausspielen können, weil Ted Lasso schafft es ja zum Beispiel, also diese fantastische Serie schafft
es ja, dass man aus jeder Figur, ist eine Serie und Film vergleichen hinkt auch, ich weiß, man hat mehr Zeit bei einer Serie, aber sie schaffen es irgendwie trotzdem denen mehr Tiefe zu geben und das finde ich fehlt diesem Film, da hätte man den Fokus drauf setzen können, haben sie aber nicht so wirklich, der Fokus liegt schon tatsächlich auf dem Trainer, wie gesagt, gespielt von Michael Fassbender, der, so ein bisschen diese Tatortkrankheit leider hat.
Es gibt keinen Kommissar mehr, ohne wie eine psychische Macke und eine ganz tragische Vorgeschichte und ein Alkoholproblem. So ist es in diesem Film leider auch. Er hat natürlich eine tragische Vorgeschichte, ist ein gebrochener Mann und kommt da an auf eine Insel, wo dann natürlich die Zeit irgendwie anders läuft und wo alle eher so, na, mein Gott, wird schon werden. Wir wollen gar nicht gewinnen und wir wollen nur ein Tor schießen.
Schaff uns doch bitte dahin, trainier uns bitte dahin, dass wir nur ein Tor schießen. Und ich spoiler jetzt nicht, weil das einfach ein netter Film ist, den man sich angucken kann. Aber der Fokus liegt tatsächlich eher auf dem Trainer als auf der Mannschaft. dann gibt es natürlich noch so ein paar Geschichten, die noch mit reinkommen ein paar weitere Themen macht der Film auf aber es ist wirklich ein süßer.
Netter Film, Ja, klingt nach so typischer Sonntag, ja wie du gesagt hast Wirklich.
Also wirklich Ich glaube, ich habe ihn auch verkatert geguckt und es war fantastisch Genau das Richtige Ja.
Genau Ja, ich habe den Trailer auch nur gesehen dazu und dachte, ach das ist ja süß und so und das sieht für mich aus wie so ein typischer, oder nicht so ein typischer, aber wie so ein Waika, Taika, ne, Taika Waititi Film. Maika macht das Würstchen. Wie so ein Taika Waititi Film, den einfach mal machen wollte, weil der hat ja so, ne, hat der Guardians gemacht? War das, ne, welchen Film hat der denn gemacht? Der hat doch hier so ein Marvel-Ding gemacht.
Thor.
Thor, genau. Thor hat er doch gemacht. Thor, genau, und so, und das waren so die Paycheck-Filme, und hier einfach mal so ein Film, wo irgendwie auch genau klar ist, so, hey, der wird jetzt wahrscheinlich nicht die große Kohle machen, also vielleicht wenn wir Glück haben, sehen die sich ein paar Leute an und so aber das ist halt einfach so ein Film, den man, machen möchte zum Ausgleich glaube ich, also so fühlt er sich zumindest an für mich.
Ja, wie gesagt, das ist ein Gute-Laune-Film, der wirklich niemandem wehtut, so obwohl der einfach sehr bunt ist also bunt auch im Sinne von divers so, ähm, Und deswegen glaube ich, dass, also ich glaube, was sagen denn die Kritiken, was war denn das nochmal, wie viel hat denn der bekommen?
Ich gucke gerade hier bei IMDB, 6,5.
Ja, guck mal.
So hätte ich es eingeschätzt, oder? Ja, genau.
Das ist halt so eine...
Was ist denn hier budgetmäßig? Gucken wir mal, gucken wir mal. Storyline, Keywords, bla. Ah ja, hier Box Office. Also 14 Millionen gekostet, schätzungsweise. Weltweit eingespielt 18 Millionen. Naja. Ja, ist genau so ein Ding. Also es ist so ein Film.
Genau, gutes Pferd springen nicht höher, als es muss. So.
Na gut, okay. Dann haut er den raus. Das ist ein guter Leitsatz, merke ich mir. Ja gut, also sagst du, kann man mal machen.
Kann man machen man kann da auch echt eine gute zeit haben aber.
Das ist ja ein remake steht die auf mdb.
Naja es ist es.
Ist basiert auf einer doku next go eine.
Dokumentation um gottes willen genau darauf basiert richtig so.
Okay, na gut, dann habe ich nichts gesagt. Habe ich nichts gesagt.
Da haben wir es wieder.
Oder bitte nicht, bitte nicht. Besser scheint es zu sein.
Na gut, Kinder. Ich glaube, dann haben wir es, wa?
Dann haben wir es für heute. Ein zutiefst empfundener Dank an dich, liebe Lena, dass du heute wieder mit dabei warst. Spiegel!
Also, danke an euch.
Das ist ein halbes Niveau wieder gesunken hier.
Instant Grundschul-Vibes hier.
Wirklich, Spiegel, ey, Gotteszahl.
Nein, danke auch an euch, dass ich hier sind.
Spiegel. Das sag ich demnächst in einem Meeting so. Spiegel.
Sprich zu der Hand.
Ja, genau.
Ja, jetzt muss man zum Schluss auch noch sagen, Diese Fragen, die hast du ja, wir haben ja auch zwei, dreimal drauf schon angespielt, dir hart erkauft, weil du uns auf, ich weiß es gerade tatsächlich auch nicht, Patreon oder Steady, warte mal, in meiner geilen Liste steht es auf Steady, fleißig unterstützt, nämlich mit einem kleinen Paket, das ein bisschen teurer ist, das kostet 10 Euro im Monat und dafür kann man uns regelmäßig Fragen stellen,
aber natürlich unterstützt uns das auch unfassbar bei dem Betrieb des Podcasts. Und es gibt auch noch kleinere Pakete und egal, ob man sich jetzt quasi hier mit Fragen reinkauft oder uns mit kleinen Dingen unterstützt, wir sind für jede Unterstützung dankbar.
und von daher auch einen großen Dank an die vielen weiteren Spenderinnen und Spender namens Leutnant Ferrante, Fabian, Salos, Bernhard, Steffelowski, Green Go, Salten of Swing, Gattaca, Matthäus, Krisel, Keilbahn, Captain, Christoph und Fabio. Ihr seid auch ganz groß in unserem Herzen drin, wenn auch nicht hier im Podcast, aber ganz groß im Herzen bei jeder Aufnahme. Ehren wir euch in unserem goldenen Rahmen der der Patreon und Steady. Vielen Dank.
So sieht's aus. Ja.
Dankeschön.
Und natürlich alle anderen, also ihr dürft auch gerne mal die Seiten besuchen. Kleine, also es ist ja schön, den eigenen Namen im Podcast zu hören. Oder ab und zu gibt es auch so kleine, ganz persönliche Grüße von uns an euch, abseits der Öffentlichkeit. Oder eben auch mal einen Podcastbesuch. Also schaut auch mal vorbei. Steady, Patreon. Da kann man uns tatsächlich auch mit kleinen Dingen unterstützen. Guti, gut. Dann machen wir den Deckel drauf für heute. Ich noch mal danke.
Danke, ich danke aber auch dir, Andi, ich danke dir, Micha. Ich habe jetzt tatsächlich hier so eine Zeigegeste gemacht. Soweit ist es schon gekommen.
Auf dem Monitor.
Ja, ja, tatsächlich. Es ist wirklich so, auf dem Monitor habe ich jetzt so eine Zeigegeste gemacht. Soweit kommt es schon.
Das ist okay, ich habe dir einen Handkuss zugeworfen.
Ah, danke schön. Ich habe ihn gespürt. Ich habe ihn tief in mir gespürt. In diesem Sinne, alles Gute, passt auf euch auf und bis zum nächsten Mal.
Bis dann. Tschüssi.
Tschüssi.
Tschüssi.
Ciao, ciao.
