¶ Intro / Opening
Sauge an eurem Wissensreichtum Ich tue Leutrock, Ich freue mich jedes Mal.
Ich wiege hier mit. Ich sag's dir. Ich sag dir, wie es ist. Ich wiege hier mit.
Das ist einfach so schön, wie der so komplett nach Schlager klingt. So nach heile Welt. einfach so, diese Harmonien und das alles, ey, ich gehe kaputt.
Oh, es ist so großartig. Es hat Spaß gemacht, ja.
Wie immer, wie immer.
Na, natürlich, da sind wir, da sind wir. Ganz, ganz, der Frieden in euren Ohren, wenn da draußen alles schon so laut und so wild ist. Ja. Das ist schon ein politischer Start hier.
Schon wirklich, ne? Dabei war doch letztes Mal das Punker-Intro.
Stimmt, ja, ja, ja. Aber ey, Digga, letztes Mal Wie lange saßen wir da noch zusammen? Zweieinhalb Stunden oder sowas?
Und hatten Nachgespräch. Das müssen wir irgendwann auch mal monetarisieren vielleicht, so Klartext. Nerd Talk Klartext. Nach der Sendung saßen wir noch zwei Stunden rum und haben gequatscht. Gab auch einiges zu besprechen.
Das Ergebnis, die Welt geht unter. Das ist die Kurzwersion.
Ja, das kann man so sagen.
Naja. naja aber wenn wir jetzt schon auf die letzte Sendung zurückschauen das
¶ Was hatte die letzte Sendung mit Tarantino zu tun?
passt gerade so thematisch so hervorragend es gibt ja einen kleinen Nachklapp sozusagen zu der letzten Sendung ja Ja, bitte, mach du gerne.
Also ich meine, es hat sich sicherlich niemand von euch gewundert, warum unsere letzte Sendung eigentlich Say Yes to Tarantino hieß, weil wir ja gar nicht über Tarantino gesprochen haben und meist hat der Titel ja schon irgendwie eine Bewandtnis zur Sendung. Aber der Grund war tatsächlich, dass wir über eine Meldung gesprochen haben und die auch in der Sendung war und die dann kurzerhand aber rausgeschnitten haben, weil wir festgestellt haben, dass die Meldung irgendwie am 1.
April kursiert ist und wahrscheinlich ein Fake ist. Jetzt hat sich aber herausgestellt, die kursiert immer noch die Meldung. Das ist, glaube ich, kein Fake. Nämlich, dass es anscheinend ein Sequel geben soll zu Once Upon a Time in Hollywood, das unter der Regie von David Fincher entsteht für Netflix. Was sich ein bisschen absurd alles so anhört. Und deswegen war ich so, ich weiß nicht, ob das stimmt. Ihr kennt uns ja, wir wollen ja keine Fake News verbreiten.
Niemals.
Wir sind ja ein Qualitätsmedium, sagen wir mal.
Immer.
Ja, und deswegen hieß, also hatten wir dann diesen Titel und haben dann aber diesen ganzen Tarantino-Dings rausgeschnitten. So kommt das zustande. Bisschen, ein bisschen behind the scenes hier.
Tatsächlich, jetzt mal Hand hoch. Einer eins bitte in den Chat. Ja, wer guckt auf die Titel und hat dort immer die Korrelation zu unserer Sendung hinbekommen?
Ja, wahrscheinlich niemand. Nee, deswegen, also ich meine, die Titel, die entstehen halt so im Gespräch und so. Und dann, ja, habe ich dann ja im Nachgang so festgestellt, ach scheiße, das ist, glaube ich, ein April-Scherz gewesen oder so. Aber wir hatten halt auch keinen besseren Titel für die Sendung.
Wir sind aber auch schon ein bisschen stolz auf unsere Titel. Also die Titel, die wir so raushauen, sind schon geil.
Ich bin auch froh, dass wir angefangen haben mit Titeln, weil das war ja nicht immer so. Früher waren die ja einfach nur nummeriert, die Sendung. Ich finde die Titel schon sehr gut.
Andi hatte noch gar nichts gesagt, glaube ich. Hallo?
Ja, Andi ist auch die Vorstellung.
Wurde ich auch gar nicht angesprochen. Normalerweise ist es dann immer, ja, er ist mit dabei und der ist mit dabei. Das haben wir auch ganz komplett durchgewinnt.
Ja, das ist so. Ich war noch eingelullt von diesem schönen Intro.
Von Michelle.
Und ich wiege immer noch hier so ein bisschen. Ich nehme jetzt ja auch seit einigen Wochen einige Sendungen so im Stehen jetzt auf.
Höhenverstellbarer Tisch, Mikroständer und so etwas. Die Cola besser durchläuft.
So nämlich. So nämlich, ja, ja. Nee, und dann tatsächlich so, da kommt der alte Radiomensch durch. Aber so drei Stunden stehen, Digga, das merkst du dann auch. Aber stehen ist ja gesund, habe ich gehört.
Aber das ist ja, genau, also ich habe ja früher in der Videothek, als ich gearbeitet habe, habe ich ja über acht, neun Stunden gestanden. Also Sonntag, so eine Sonntagsschicht, stand ich da so zehn Stunden, glaube ich, rum.
Ja, ich sage immer, sitzen ist das neue Rauchen.
So ist das nämlich, ja.
So.
Phil, machst du schon mal richtig.
Dankeschön. Ist auch so, ich bewege mich manchmal, dann laufe ich, ich habe hier ein sehr langes Netzwerk-Kopfhörerkabel, laufe ich so halb durch den Raum, wenn ihr dann da so diskutiert und sowas. Ich bin, also das ist so.
Ja, aber ich merke das. Also das merke ich dann immer. Manchmal hat deine Stimme, letztes Mal habe ich irgendwas erzählt, dann kam so das Lachen vom anderen Ende der Wohnung.
Ja.
Dann habe ich so, ach, der Phil ist gerade weggegangen. Ja, ja.
Ja, verdammt.
Glaubst du einfach, wir merken das nicht, oder was?
Ja, ganz genau.
¶ Micha hat Phil im Kino besucht
Naja, aber apropos Jobs und so und stehen und überhaupt, du stehst ja bestimmt auch viel rum im Kino, ne?
Oh, Überleitung Deluxe, ey.
Meine Güte. Nicht schlecht, oder? Hier, High Five, kurz alle.
Ja, hier, sehr gut, sehr gut, Brofist, ey. Ja, tatsächlich, tatsächlich, ich stehe da auch sehr viel rum.
Ich bin ja, ich komme ja nicht aus Berlin und du wohnst da aber. Und dann habe ich mir gedacht, besuche ich dich doch einfach mal in deinem Filmrauschpalast.
Also jetzt könnte man denken, Micha ist jetzt nur für mich angereist nach Berlin.
Könnte man denken.
Könnte man denken.
Hey, prove me, beweis mir das nicht so.
True. Nee, du hast mich im Filmrauschpalast, in Anführungsstrichen, meinem Kino besucht.
Und das ist also, wie soll ich sagen, genauso wie man sich ein Kino in Berlin vorstellt. Ja, nee, das ist so ein alter Schlachthof und wir haben eigentlich nur irgendwie so Kultgetränke und kein Popcorn. Aber ich war trotzdem sehr angezahlt, muss ich sagen. Also so Projektionstechnisch, und Soundtechnisch und Atmotechnisch war das schon alles ganz schön.
Tatsächlich, ja, ja.
Das fand ich schon ganz witzig.
Also tatsächlich, wir saßen dann ja vorne und haben die THX-Trailer mal so durchgeballert, was da so ging. Und das hat schon Spaß gemacht. Das war sogar so laut, dass du dich dann beschwert hast und so gesagt hast, das ist aber ein bisschen laut gewesen.
Ja, oh Gott.
Ich wollte nur wissen, ob das immer die Lautstärke ist, wenn du Filme zeigst.
Ja, nein, natürlich nicht.
Natürlich nicht.
Also THX ballert dir halt die Ohren blutig und das muss halt auch bei uns so sein.
Genau. War ganz cool, dich da so in deinem Metier zu erleben. Wir wollten noch ein bisschen Content filmen, aber dann bin ich bei der Aufnahme von meinem Video einfach auf so einer Treppe in den Projektionsraum. Oder wie heißt das bei euch?
BWR, das ist der Bildwerferraum.
Genau, in den Bildwerferraum. Da bin ich einfach gestolpert und hab aus Versehen die Aufnahme beendet, ohne es zu merken. Und dann so nach 15 Minuten gemerkt, ja scheiße, gar nichts aufgenommen.
Ja, wobei ein bisschen hast du ja schon aufgenommen.
Ein bisschen noch, ja, vielleicht posten wir das mal noch irgendwie die Tage oder so.
Ja, nee, aber es ist tatsächlich, ich hast mich da in meinem Filmrausch-T-Shirt gesehen und tatsächlich, was diese Projektion und sowas, also ich muss auch sagen, das finde ich auch ganz geil. Ich glaube, mir würde was fehlen, würde ich da jetzt in so einem Kino sein und das ist tatsächlich so ein ganz kleines Nischenkino, so ein besserer Beamer steht da in der Ecke, zwei Stereo-Boxen mit Klinke angeschlossen.
gibt's ja auch, und der hat ja auch irgendwie so 15 Plätze, gibt's ja auch, und das hat auch seinen Charme, aber ich find's schon ein bisschen geil, auch einen echten, großen Sony 4K Kinoprojektor da zu haben.
Ein Russenbeamer.
Einen großen Beamer zum Beispiel, ja.
Nee, Russenbeamer, hab ich gesagt. Ja, wegen letzten Mal, wegen Sony-Beamer. Ja, ihr hört unsere Sendung ja nicht. Ah, okay, okay.
Ich hab grad so gedacht, weiß ich nicht, ob das gut altern wird oder ob das nicht instant altert. Aber jetzt habe ich den Übersprung verstanden. Okay, okay. Ja, tatsächlich, ein Sony Beamer, Projektor. Beamer wäre schlimm zu sagen. Nein, nein, nein, das ist ein Projektor, das ist ein Bildwerfer. Das ist ein Bildwerfer. Und dann ist ja hinter der Leinwand Raum hoch, das haben wir uns gar nicht mehr angeguckt, das haben wir vergessen. Raum hoch, irgendwie Endstufen und sowas.
Ja, die hätte ich natürlich gern gesehen. Das ist mir natürlich vorenthalten, ne?
Wir haben es beide vergessen.
Da muss ich jetzt nochmal vorbeikommen.
Ja, so ein Mist aber auch.
Mann, ey. Aber dann lass zumindest das so abpassen, dass es wieder Goth-Flow-Markt ist.
Ja, das ging ja hin. Das war, das ist Berlin.
Was?
Genau. Und Goth-Flow-Markt, oben lief Flo in so einem Martinet, wo irgendwie Zimtschnecken verteilt wurden bei uns im Kino. Danach kam es du und wir, also ja, stimmt. So ein bisschen wild ist es schon gewesen.
Naja, war auf jeden Fall ganz witzig. finde ich cool, dass du deiner Leidenschaft da so nachgehst danke.
Dass du mich besucht hast es war eine willkommene Freude So, und du hattest sogar noch jemanden zum Fachsinnfilm für ein Fotoapparat, irgendwas da so.
Ja, ja, das stimmt.
Ich glaube, der hat dich ein bisschen zu viel folgelt, aber das ist eine andere Geschichte.
Ja, mei. So ist es halt, ja.
¶ Ryan Gosling spielt Hauptrolle in Star Wars
Naja, so ist es. Wenn wir jetzt hier schon bei Kino und so etwas sind, wir ballern heute die News ganz schön raus. Naja, jetzt ist es so. Wir hatten letztes Mal auch so ganz kurz, also so vor ein paar Tagen im Slack, demnächst ist ja, wie heißt es, Star Wars Day? May the 4th be with you. Und wir haben uns ja aktiv dagegen entschieden, das in irgendeiner Form zu zelebraten, ja. Weil Star Wars ist durch.
Star Wars Boykott einfach.
Aber ich habe trotz alledem eine Star Wars News dabei. Ich habe dir irgendwie mitbekommen, es gibt einen neuen Star Wars Film, oh Wunder.
Mal wieder.
Und der Star Wars Starfighter. Also auch mal wieder sehr kreativ. Und Ryan Gosling wird die Hauptrolle übernehmen.
Ja.
Deadpool oder sonst wer. Ich weiß nicht, ob das so cool ist.
Okay, also erst mal Ryan Reynolds ist Deadpool.
Oh, der Klassiker. Wie unangenehm. Unangenehm.
Gut, dass wir ein Kinopodcast sind. Sollen wir nochmal das Ultraschallflugzeug holen?
Oh, wie unangenehm.
Mal wieder so einen richtig schönen Bock. Das wird dann jetzt auch der Schnipfel für unser Instagram wieder.
Och Gott, oh Gott.
Wobei Ryan Reynolds, habt ihr das mitgekriegt, dass der in Hollywood gerade ziemlich unten durch ist?
Ach, ehrlich?
Ja, ja.
Wieso weggecancelt, oder was?
Nee, wegen seiner Frau Blake Lively. Die hat irgendwie einem Regisseur, mit dem sie zusammengearbeitet hat, Vorwürfe gemacht, dass die Zusammenarbeit mit ihm wohl sehr unangenehm gewesen sei. Ich weiß nicht, ob er sie begrapscht haben soll oder dass sie irgendwelche Szenen hatte, in denen sie sich ganz, ganz gedemütigt gefühlt hat oder so. Und letztlich haben dann wohl viele Zeugen, so habe ich es jedenfalls gehört,
gesagt, nee, das war alles ganz anders. Also die Vorwürfe lassen sich echt nicht halten. Und er war wirklich sehr zuvorkommend. Und die Medien haben sich wohl entschlossen, auf der Seite von dem Regisseur zu sein. Ich weiß jetzt aber auch nicht genau, wer es ist.
Ja, aber warum ist Ryan Reynolds da jetzt?
Nee, weil er mit ihr verheiratet ist. Und die waren wohl letztens auf irgendeiner Premiere oder irgendeiner Preisverleihung und dann haben sie wohl beide ausgebucht und ja, ein bisschen durch die beiden.
Ja, ich habe das so peripher irgendwie mitbekommen mit dieser ganzen Aktion mit Blake Lively und so, aber da war ich so, ach, das ist mir auch ehrlich gesagt, also ... Konnte ich keine Kapazität für schaffen. Das sag ich mal.
Schönes Business-Sprech.
Schönes Business-Sprech. Ja. Ja.
Naja.
Auf jeden Fall Ryan Reynolds in Starfighter, sagst du, ja?
Ryan Gosling, nur damit es ganz klar ist.
Ryan Gosling. Ken.
Ich sag gar nichts mehr. Ich halte mich hier raus. Sonst schmerzt mich alles hier durch.
Na gut, also ich muss ja sagen, du hast es ja gerade eben schon gesagt, wir haben uns ja sozusagen aktiv dagegen entschieden, jetzt hier irgendwie nochmal Star Wars abzukurlen. Und ich muss auch sagen, das ist auch so eine News, also das ist nicht mal mehr ein müdes Lächeln bei mir. Also so noch ein Star Wars Film, ui, noch irgendeinen Hollywood-Top-Person rangeholt. Also, ja, ich gucke mir den Trailer mal an, wenn es soweit ist. Ob es jemals soweit ist, steht auch noch in den Sternen, naja.
Habt ihr mitgekriegt, dass momentan wieder ein Star-Wars-Film im Kino läuft?
Echt?
Ja, gab es mal eine Phase.
Episode 3.
Ja, Episode 3. Ich dachte, was ist denn das für ein Scheiß?
Und ich dann denke.
Was kommt denn jetzt Episode 3 ins Kino? Stellt sich raus, wie damals vor 20 Jahren, wie sie es mit Episode 4, 5, 6 gemacht haben, die haben sie auch 20 Jahre nach dem normalen Kinostart nochmal ins Kino gebracht, mit zusätzlichen Szenen, wo dann irgendwelche Monster oder Reittiere auf Tatooine zu sehen waren, die im Originalfilm nicht gewesen sind und jetzt soll das bei dem Film ja wohl genauso gewesen sein. Also die Cash Cow lässt sich weiter melken.
Haben die nochmal umgebaut?
Genau, haben sich neue zusätzliche Szenen eingebaut, damit sich das nochmal lohnt.
Ich hab das ehrlicherweise nur mitbekommen, weil mein YouTube-Algo plötzlich durchgedreht ist und mir angefangen hat, diese ganzen Episode 3 Videos zu zeigen und ich sagte, dachte, hä? Warum zeigt er mir das jetzt alles so? Und dann hab ich erst geschnallt, dass das Ding jetzt im Kino läuft wieder so. Und scheinbar auch nicht ganz unerfolgreich.
Wie kommt man auf die Idee, jetzt auch zu sagen, okay, das ist Trilogie 1, 2, 3, wir machen nur den dritten davon. So, den bringen wir jetzt nochmal ins Kino. Oder hab ich das einfach nicht mitgekriegt? Ja, weiß ich nicht.
Ja, gut, ich mein, der erste, der zweite ist ja auch so mittelpopulär, der dritte ist ja der populärste eigentlich von den dreien, oder?
Naja, aber scheiße war der trotzdem. Das ist ja nur die Trilogie, die, glaube ich, am schlechtesten war, oder?
Ja, ja, wobei jetzt die ganzen YouTuber natürlich alle so, ja, nee, Meisterwerk, eigentlich ein Meisterwerk und so. Ganz verkannt. Das ist so eine Geschichtsverklärung, ja. Ja, ach, also ich sag mal so, also ich fand den von den dreien irgendwie auch mit am besten, aber wie gesagt, es ist halt Nostalgie, das sind jetzt 20 Jahre rum, Leute, die sozusagen damals irgendwie als Kiddies oder was da ins Kino gegangen sind. Ja, ist krass, oder? 20 Jahre, ne?
Kannst du, ich passe auf keine Kuhhaut, Alter. Ja, ich erinnere mich, also da sind wir ja, nee, nicht mal für den, wir sind ja für Episode 2 damals nach Krefeld gefahren. Also ich weiß nicht, da war der ja nicht mit, aber da gibt es ja ein Video von. Also da gibt es ja ein Video, wie ich und Seba und ein paar andere Leute, nach Krefeld extra gefahren sind, weil es da das XBEX-Soundsystem gab, ab, was damals der technische Leiter vom Cinemax entkonzipiert hat.
Oliver Pasch, glaube ich, hieß er oder so. Und der hat, und das war so mit so 20 Subwoofern unterm Saal und so, er hat so ordentlich gerumbled einfach. Das war schon fett einfach. Haben wir uns schon, haben wir uns schon, ja, gut einen abgekultet. Kaum zu glauben, dass das schon so lange her ist. Ja, extra nach Krefeld gefahren, ja.
Ja, gibt's ein Video von.
Wie gesagt.
Aber wenn man hier so Star Wars sich das anschaut, also soll jetzt irgendwie 2027 rauskommen und jetzt hier in den News, die ich hier habe, allein die letzten zwei Sätze. Weitere Regisseure, die an eigenen Star Wars Projekten arbeiten, sind Shamin Obaid Shinoi, James Mangold und Taika Waititi. Zusätzlich entwickelt Simon Kinberg eine neue Trilogie. Also es ist einmal so Inflation von Star Wars Filmen, die da jetzt in den nächsten Jahren zurückkommen. Ja!
Schon seit langem, also mich nerven auch diese ganzen Disney-Expo-Dinger oder wie auch immer das heißt so, wo dann so, die kommen und dann so, ja, hier ist unsere Roadmap. Da kommen so, weißt du, so jedes Jahr bis 2050 ist irgendwie so durchgeplant, mit so sieben verschiedenen Untitled Star Wars Projects so.
Da hab ich mir so.
Okay, sorry, es hat jeglichen Reiz verloren mittlerweile.
Der Spin-Off mit dem Schwibschwager vom Adoptivvater von Skywalker und mit dieser grüne Katze, die sprechen kann.
Ja, ungefähr so, genau. Also, ich weiß nicht, ob ihr euch noch an die Zeit erinnern könnt, wo es mega nerdy und kultig war, noch ein Star-Wars-T-Shirt zu tragen. Also es gab ja mal eine Zeit, wo Star-Wars-Fan zu sein wirklich so ein Ding war, von wegen, ja klar war das irgendwie Mainstream, aber irgendwie war das so super nerdy und so. Und mittlerweile, ich kann mir nichts Mainstreamigeres vorstellen als Star-Wars
oder Marvel. Also es gibt nichts mehr, was absoluter Mainstream ist, was so gar nichts Kultiges mehr an sich hat so. Ach, weiß ich nicht.
Weiß ich nicht. Auch so ein Batman-T-Shirt. Also dieses typisch gelbe mit der Fledermaus da so. Wo ich früher als kleines Kind immer dachte, dass das vergammelter Mund ist sozusagen.
Mit Zahnstümpfen.
Dass das also Mund ist mit Zahnstümpfen.
Andere Geschichte. Vielleicht machst du mal einen Rorschach-Test, Phil.
Das ist schon ziemlich nah dran an Nirvana-T-Shirts bei H&M.
Ja, genau.
Ja, nee, also Star Wars, weiß ich nicht, darf schon, also du darfst ja gerade dem alten Kult dann doch noch anhängen, also sofern du dir kein Mandalorian T-Shirt anziehst oder kein.
Wie heißt das Ding? Achso, da gibt es da so ein Knigge, ja.
GroKo oder wie das Ding da heißt, T-Shirt.
GroKo.
Den habe ich nur als Kuschelkissen, so.
Dann so ein richtig altes, also in Anführungsstrichen, Also so ein Motiv altes 70er T-Shirt oder 80er T-Shirt sieht schon geil aus.
Aber das ist ja auch das Allerschlimmste, das war ja früher wirklich so eine Art Religion und wenn da irgendwas nicht so richtig in den Star Wars Kanon gepasst hat, dann warst du ja gleich der unwürdige Ungläubige, der irgendwas, ein Drehbuch geschrieben hat, das eigentlich gar nicht ins Universum passt und so weiter. Aber irgendwie heutzutage ist das alles so beliebig und da wird jeder Scheiß gemacht.
Dann gibt es dann hier nochmal jemanden, da nochmal jemanden, da eine Frau mit blauen Hörnern, da nochmal irgendein Rebellenflieger und dann machen wir daraus auch nochmal eine Serie.
Und dann irgendwie einen Typen mit einem schwarzen Lichtschwert und so. Und dann denkst du, cool. Ja, ja, nee, Star Wars. Weiß nicht. Ja, ich finde es ja immer noch, also ich weiß, das ist jetzt hier so broken record irgendwie auf repeat und so, aber wie man diese Trilogie an die Wand fahren konnte, die letzte, ich verstehe es nicht. Also wirklich, da plant man sowas, kauft Lucasfilm irgendwie für vier Milliarden oder was und dann plant man so eine Trilogie einfach nicht durch.
Da macht man den ersten Film, der ist sehr ordentlich, aber ein Remake eigentlich von Episode 4. Und die nächsten beiden Filme einfach totales Chaos. Wie kann man das verkacken? Also wie geht das denn? Ich verstehe das gar nicht. Ich bin richtig aus diesem letzten Film von J.J. Abrams richtig wütend rausgegangen. Und hat für mich auch ehrlich gesagt J.J. Abrams Reputation auch zerstört. Also weil ich fand J.J. Abrams ja immer cool. Aber nach dem Ding dachte ich
so, okay, nee, sorry. Also was war das denn?
Ja, schön verkackt.
Guck dir das an, wie, also es wird ja auch gerne immer noch auf Insta oder auch auf YouTube geteilt, wie der Vertrag von George Lucas mit den Disney-CEO-Smokels da dann unterschrieben wurde.
Also George Lucas hat ja sowieso schon ein irgendwie sehr trauriges Teddy-Gesicht irgendwie so, aber wie er da in die Kamera guckt und im Grunde, du siehst ihm an, wie glasig seine Augen werden und du guckst einfach auf die tiefste Seele von ihm, eben nicht, weil er gerade seine Seele verkauft hat und das weiß er. Und das tut so weh, dort genau diesen Moment sich anzugucken, wo eigentlich dann ja ein hoffentlich für beide Seiten schöner Moment ist. Du siehst George Lucas einfach diese,
bittere Traurigkeit an. Der wusste das ja schon, dass er da eigentlich sein Vermächtnis verkauft.
Er hätte es nicht machen sollen. Ja gut, aber was heißt, er hätte es nicht machen sollen? Ich meine, was hätte er denn, also es ist ja nicht so, als hätte er noch irgendwas mit Star Wars gemacht. Er dachte sich so, ja komm, dann nehme ich jetzt die Kohle mit.
Naja, aber dann soll er sich auch nicht beschweren. Dann muss er sich entscheiden.
Nee, macht er auch nicht.
Naja, weil er gerade sagt, oh, er hat so tottraurig geguckt. Dann denke ich mir, ja, wenn es dein Kind ist, dann verkauf nicht dein Kind. Wenn du da noch was machen willst, dann machen. Und wenn du meinst, ich will ja nur noch von dem Geld leben, sollen sie mit dem Scheiß machen, was sie wollen, dann eben so. Und dann muss man damit aber auch eben leben. So sehe ich.
Also vielleicht interpretiere ich da auch was rein. Guck dir diesen kurzen Spot an. Das ist schon sehr, ich finde es sehr traurig und sehr bitter. Vielleicht konnte er einfach in seiner Art und Weise seine große Euphorie nicht zum Ausdruck bringen. Ich glaube aber, meine Theorie hat mehr Wahrheitsgehalt.
Nee, kann ich ja auch voll verstehen, wenn der da sitzt und dann sagt, oh, wenn ich daran denke, damals 1976, 77, wie wir da am Set waren, Mark Hamill und Harrison Ford, dann war da noch Carrie Fisher, die immer Witze gemacht hat, was ist jetzt daraus geworden, soll ich das jetzt alles verkaufen? Aber dann muss man halt den Arsch in der Hose haben und sagen, nee, ich unterschreibe das jetzt nicht, auch wenn wir uns hier alle jetzt schön
versammelt haben, da hängt mein Herz zu sehr dran, dann mache ich es eben nicht. Boom.
Ja, aber so.
So funktioniert die Welt nicht, Andi.
Nee, aber da hätten wir ja auch nichts von gehabt.
Ich meine, ich verstehe das komplett, dass er das verkauft hat. Weil der Punkt ist, nach seinem Tod wäre das eh geflattert worden so. Also, weißt du, dann lieber jetzt verkaufen, noch mal ordentlich irgendwie Familie absichern. Weißt du, jedem Kind irgendwie eine Milliarde abdrücken. Und gut ist. Ja, voll. Also, hätte ich doch auch so gemacht.
Nur dann soll man nicht traurig sein. Dann soll man nicht sagen, oh geil, ich hab meine Familie abgesichert.
Heule leise, George.
Genau. Echt.
Danke für nichts, Mann, ey.
Du hast mein Mitleid.
Ja, okay.
So, dafür, dass wir Star Wars boykottieren wollten, haben wir ganz schön lange darüber geredet.
Ja, wirklich, ne?
Gedisst haben wir es.
Gedisst haben wir es ganz genau. Aber das ist ein epischer Bereich, das stimmt auch wieder.
¶ Empfehlung: Portal Reloaded / Portal: Revolutions
Ich will noch ganz kurz, bevor wir wirklich dann zu Filmen und Serien kommen, und das nur noch, also das sind dann unsere Klönthemen sind dann durch, liebe Hörerinnen und Hörer, will ich noch ganz schnell einen Spieletipp raushauen. Oder zwei Spieletipps. Kennt ihr Portal?
Na, Sichi.
Sichi, oh Gott. Lena, Meyer, Landrutsprache. Ja.
War mir jetzt nicht bewusst, dass das jetzt ein geflügeltes Lena Meier-Landruth-Zitat wäre oder so, aber...
Jetzt ist es verbrannt. Jetzt ist es verbrannt.
Du bist so lange in Holland, Junge. Ihr habt nicht viel getan. Sigi.
Warte, warte, jetzt hol ich mich nochmal mal ab. Also...
Nein, tatsächlich. Also das war so zu Zeiten von Lena Meyer-Landruth, wo sie ganz groß wurde und dann auch den ESC gewonnen hat.
Damals, als Episode 3 rauskam.
Genau. Und den ESC gewonnen hat und sowas. Da war das tatsächlich so ein geflügeltes Wort. Nicht geflügeltes Wort, aber da hat sie einfach dann auch bei Stefan Raab, wenn sie da interviewt wurde, in so Klünschnacks drin war, hat sie auch immer Nasichi gesagt.
Und das war dann zu der Zeit echt so ein Ding, dass das schon fast, also jetzt nicht so wahrlich, aber in die Popkultur sie übergegangen ist, weil sie das so häufig gesagt hat und weil sie natürlich dann zu dem Zeitpunkt auch so eine Popularität hatte, dass gerade dieses Nasichi irgendwie zumindest en vogue mal in der Zeit war.
Vielleicht hat Fili auch einfach nur mehr Lena Interviews gesehen als wir.
Das glaube ich nämlich. Das glaube ich nämlich, ja.
Nein, das halte ich für ein Gericht. Ja, Portal. Tolles Spiel. Gab's ja irgendwie, kam ja irgendwie mit dem neuen Half-Life 2 kam ja auch Portal raus, wo man so ein Rätselspiel bei Steam, wo man dann Portale schießen kann und da dann Räume absolvieren muss. Und dann gab's auch noch mal ein Portal 2. Ein bisschen erweitert, ein Multiplayer-Modus und so was. Und hat im Grunde dann die Idee von Portal einfach weitergedacht. und einfach neue Welten, neue Testkammern uns nahegebracht.
Und irgendwie ist ja schon geil, aber irgendwie ist es auch ungeil, wenn man Portal so durchgespielt hat und die Rätsel gelöst hat und dann so sagt, ja, und jetzt? Und ich bin jetzt in den letzten Wochen über zwei ziemlich coole Community-Moths, wie es so schön heißt, gestolpert, die beide ziemlich geil sind. Einerseits Portal Reloaded und natürlich Portal Revolutions. Ich denke gerade so an Matrix, aber es ist eine andere Geschichte. Und ...
Okay.
Fangen wir mal mit dem Portal Revolutions an. Beide sind übrigens kostenlos. Also, falls da jemand mal Bock hat ...
Aber es sind ja Mods.
Ja, es sind eigene Games, sozusagen. Es sind eigene Games.
Die ... Aber sie sind nicht offiziell.
Sie sind im Steam-Store. Also, du kannst sie da kostenlos ...
Kann ich auch Playstation spielen?
Das weiß ich doch nicht. Müsst du den Steam mal nachgucken.
Nein. Und dann hole ich halt selber.
Ja, da bin ich noch nicht vorbereitet.
So wie ist es Portal Revolutions, ja?
Portal Revolution und Portal Reloaded. Und Portal Revolution ist einfach tatsächlich eine Geschichte, Oder einfach ein ganz normales Portal, wo man sehr spät im Grunde die Möglichkeit hat, beide Portale zu schießen. Und man muss halt auch da wieder durch Testkammern durch. Man ist irgendwie sehr, sehr spät quasi in diesem Aperture-Komplex drin. Komplex? Das ist auch geil. In diesem Komplex drin und muss sich da wieder rausportalen.
Und das ist einfach ein sehr, sehr geiles, gut gemachtes, auch witziges und in klassischer Art und Weise grafisches Portal. und für kostenlos, also schon wirklich herausragend. Was aber tatsächlich mein Mind gefuckt hat, ist Portal Reloaded. Auch kostenlos, auch eine Community-Mod, auch auf Steam zu bekommen. Und da hast du nicht nur, du hast ja bei Portal immer so ein orangenes Portal und ein blaues Portal. Und dann gehst du in das orangenerein und kommst da, wo das blaue ist,
raus. Oder andersrum, natürlich, ganz klar. Da kannst du Portale versetzen und rein, raus, links, rechts. In Portal Reloaded, und jetzt wird es richtig abgefahren, hast du noch ein grünes Portal und damit, jetzt ruft meine Mutter mich an, das hatten wir auch lange nicht mehr.
Wieso kann ich Portal oder Play Store? Ja, geh doch mal ran.
Nein. Das Problem ist, das Telefon ist so weit weg, ich kriege das von hier aus nicht aus.
Du bist doch am Stehen.
Jetzt hat es doch so aufgehört. Naja, du hast auch noch ein grünes Portal und das ist ein Zeitportal. Da spielt das nämlich auch nochmal in dem Komplex, der komplett runtergewirtschaftet ist und in sich zusammengefallen ist und keiner und nichts hat sich darum gekümmert und du kannst dann so ein Zeitportal in die Vergangenheit schießen und dann ist dieser Raum da halt nur irgendwie 20, 30 Jahre früher.
Und das bringt dann solche komplexen Themen mit zum Beispiel, dass was du in der Vergangenheit zum Beispiel als Würfel auf den Schalter packst, ist auch natürlich in der Gegenwart auf diesem Schalter. aktiviert vielleicht Türen oder so. Du kannst dann auch Dinge, die du in der Vergangenheit irgendwo hingelegt hast, in der Gegenwart auch separat bewegen. Aber du kannst zum Beispiel Dinge aus der Gegenwart nicht in die Vergangenheit mitnehmen, aber aus der Vergangenheit in die Gegenwart.
Das funktioniert ja, wenn du es aus der Gegenwart in die Vergangenheit mitnimmst, ergibt sich ja so ein Paradoxon und so etwas. Also es ist so richtig mindfucking. Und abseits davon, dass man manchmal Portale einfach, oder Portal an sich, die Testkammern, schon an sich nicht so gut lösen kann und da echt manchmal so 10 Minuten, Viertelstunde sitzen und so überlegt, Fiko, wie löst du das denn? Hast du jetzt noch diese Zeitdimensionen und diese Abhängigkeiten dieser Paradoxe
an der Backe? Richtig gut.
Wie funktioniert denn dieses Portal? Weil bei den orangen und blauen Portalen ist es ja so, du schießt das orange Portal irgendwo hin und schießt das blaue Portal irgendwo hin und gehst dann quasi in das blaue rein und kommst da, wo das orange quasi an der Wand, wo das dran klebt, wieder raus.
Richtig.
Und hier ist es so, du schießt quasi ein grünes Portal in eine Wand und läufst dann in diese Wand rein und kommst dann auch gleichzeitig aus dieser Wand wieder raus?
Aus dieser Wand in der anderen Zeitschiene wieder raus.
Ganz genau. Also es funktioniert sozusagen, es ist wie so ein Spiegel.
Ja, ganz genau.
Ah ja.
Und wie gesagt, du kannst dann zwischen den Zeiten auch hin und her Dinge hin und her tragen. Wie gesagt, du kannst aus der Vergangenheit Dinge mit in die Gegenwart nehmen. das funktioniert, aber aus der Gegenwart kannst du nichts mit in die Vergangenheit nehmen, weil in der Vergangenheit liegt der Stein ja da auch schon und dann würde sich ein Paradoxon ergeben.
Und alles so etwas und das ist so, ich glaube, ich bin im dritten oder vierten Level, ich habe aufgegeben, aber ich finde es so faszinierend, dass da diese Dimension noch mit reingebaut wurde.
Ja, aber wenn ich es auf Playstation nicht spielen kann, ist es ein bisschen doof, aber...
Ja, dann können wir das Kapitel jetzt auch streichen. Wenn man das nicht auf Playstation spielen kann, ist ja alles scheiße.
Genau.
Nein, also wer da wirklich mal Bock hat, irgendwo Portal weiter zu zocken oder irgendwo die Zeit bis Portal 3 nicht abwarten kann. Gibt es überhaupt ein Portal 3? Keine Ahnung. Nicht abwarten kann oder sich diesem Brain-Fuck der Zeitschiene hingeben möchte, beides Community-Mods, beide kostenlos im Steam-Store zu bekommen. Portal Revolutions bzw. Portal Reloaded. Kann ich echt empfehlen.
Also es sind dann so Mods, also es ist auch derselben Engine gebaut und so, aber es sind dann alles komplett neue Levels, neue Generations.
Ja, ganz genau.
Na gut.
Und das ist wirklich eine krasse Empfehlung, weil ich spiele über Jahre und Jahrzehnte immer wieder gerne so Casual Portal. Und wenn man da natürlich dann nicht immer wieder die gleichen Rätsel bekommt, ist man, glaube ich, auch sehr dankbar.
Ja, ja. Ja, Portal ist schon ein geiles Game, aber kann ich nicht auf Play sich. Nee, ich hab halt eine PS3-Version, glaub ich, von Portal und kannst halt auf der PS5 nichts mehr da anfangen.
Ja, mir leid, dann musst du vielleicht ja einfach einen PC kaufen.
Und dabei leid.
Naja.
Musste durch.
Genau. Wir haben heute nicht so wahnsinnig, haben wir noch eine, nee, wir haben weg. Wir können direkt in die Filme und so ansteigen. Ja, wir haben heute keine Filme dabei, beziehungsweise filtert einen kurz für die Speedround, aber eigentlich ist die Sendung größtenteils der neuen Black Mirror Staffel gewidmet. Wenn ihr Black Mirror noch vor habt zu gucken, dann ist diese Sendung wahrscheinlich jetzt erstmal nichts für euch, weil wir werden in depth Spoiler reden.
In depth, aber richtig deep depth.
Aber wenn es euch eh egal ist mit Black Mirror und so, dann könnt ihr dranbleiben oder nicht oder wie auch immer, aber wenn ihr es schon gesehen habt, dann erfahrt ihr hier, wie wir es fanden eigentlich.
Genau, weil wir haben uns gedacht, Black Mirror ist, glaube ich, so eines der absoluten Highlights bei Netflix und immer, wenn eine neue Staffel Black Mirror kommt, ist bei uns quasi Feiertag und wir haben das bei uns im Slack mitgekriegt von Zuhörern, die auch gesagt haben, oh, die sprecht auch über die neue Black Mirror Staffel. Also ich glaube auch, in unserem Publikum ist das weit verbreitet, dass Black Mirror eine richtig gute Serie ist.
Wer es noch nicht gesehen hat, soll es auf alle Fälle gucken und wer es noch vor sich hat und sich nicht spoilern lassen will, der sollte die Folge vielleicht irgendwann nachhören. Heute wird hemmungslos gespoilert.
Grüß an Ian Solo aus dem Slack.
Jo.
Aber, bevor wir über Black Mirror sprechen, wolltest du noch über Cassandra ein bisschen erzählen, oder?
Ja.
Oder haben wir es drunter genommen?
Unvorbereitet.
Oder nicht?
Ja, doch, wollte ich. Aber ich dachte, wir hätten hier noch Speed Rounds gehabt.
Ja, haben wir auch. Aber pass auf, dann machen wir so. Machen wir Cassandra und dann machen wir Speed Rounds und Black Mirror.
Wir hatten ja besprochen, dass es eigentlich hier sicher anbieten würde, nach Cassandra den Schwung aufzunehmen, den Cassandra aufbaut und dann auf Black Mirror rumzugehen.
Ja, das würde ich doch sagen. Achso. Ja, komm, dann mach jetzt deine Speed Rounds. Phil, hast du den Jingle am Start?
Ja, Sia, komm.
Dann fett uns die Ohren weg.
Wer macht denn jetzt Speed Round? Phil oder ich?
Das klären wir nach dem Jingle.
Ah, okay.
Ich wünschte, das würde in der Post-Production nicht runtergeregelt werden. Einfach so voll 0 dB einfach voll aufgedreht. Oh Mann, oh Mann.
Oh Mann.
Na gut. Also Phil, du hast einen Film dabei. Ja, für die Speedround.
Ja, warte, warte, warte. Ja, habe ich.
Okay, gut. Also, 3, 2, 1, gib ihm.
¶ Film: Muxmäuschenstill X
Ich habe Mucks Mäuschenstill Ex gesehen. Das ist ein Film, der am 1. Mai 2025 startet. Und, oh Wunder, die Fortsetzung von Mucks Mäuschenstill ist mit Jan-Hendrik Stahlberg in der Hauptrolle. Und wer den ersten Teil gesehen hat, der weiß, Mucks wurde im ersten Teil mit dem Auto angefahren. Aber im zweiten Teil stellen wir fest, er hat den Autounfall überlebt, liegt über Jahre im Wachkoma. Und er überlegt, wie er die Welt noch besser revolutionieren kann.
Und das tut er oder will er machen, indem er den Muxismus ausruft und den Neoliberalismus den Krieg erklärt. Und dafür reist er quer durch Deutschland, auch tatsächlich international, um dafür zu werben, eine sozialere, gleichberechtigtere und den Kapitalismus angreifendere Welt zu schaffen. Und das tut er in seiner zynischen, satirischen, schwarzhumorigen Art und Weise. Ich fand es okay. Ich kenne den ersten Teil nicht. Das ist ein bisschen das Problem. Und ich muss sagen.
Ich finde es witzig, wie du krankhaft versucht hast, es jetzt aufzufüllen, aber jetzt die Ente da. Vorbei. Genau, aber du hast den ersten Teil jetzt auch nicht nachgeholt.
Nee, noch nicht. Würde ich gerne tun.
Ich habe den ersten Teil ja geliebt damals. Ich fand den ja sensationell.
Frag mich, weil ich habe den jetzt schon länger nicht mehr gesehen, ich frage mich, ob der heute immer noch so gut geht oder ob man eigentlich, ob die Gesellschaft sich vielleicht auch verändert hat und die Dinge, die da so angemahnt werden, ja, vielleicht irgendwie auch gar nicht mehr Bestand haben oder vielleicht es sogar noch schlimmer geworden ist und man eigentlich sozusagen so weit ab vom Schuss ist schon, dass man das auch überhaupt gar nicht mehr sich vorstellen
kann, dass das, was da gefordert wird, überhaupt eintreten könnte. ja und jetzt würde mich also ich würde den jetzt total gern sehen ehrlich gesagt, weil ich hab mich tierisch seit Jahren eigentlich hab ich immer gehofft, dass es da irgendwie eine Fortsetzung gibt auch, oder dass zumindest Jan-Henrik Stahlberg mal was ähnliches macht ja.
Also Mucksmäuschen Still ist für mich auch einer der Filme, die ich vor glaube ich 10, 15 Jahren gesehen habe, bei denen ich weiß, ich fand die richtig gut aber wirklich nicht ein bisschen mehr von Handlung oder so präsent habe hast.
Du den nicht im Kino gesehen?
Kann sein, dass ich den auch im Kino gesehen habe. Das ist schon 20 Jahre her. Das erinnert mich an meinem Gedächtnis, ob ich mich an die Handlung erinnere, ob es im Kino oder auch der.
Nee, nee, nee, aber du sagst halt vor 10, 15 Jahren. Also ich meine, der kam vor 20 Jahren raus, der Film, glaube ich, oder?
Ja, dann vermutlich eher Fernsehen.
Ach so. Ich habe den damals, glaube ich, im Kino am Raschplatz gesehen. Also nicht im Cinemax, sondern im Raschplatz-Kino.
Genau, Kino am Raschplatz. Wurde irgendwie mal 2022, 2021, 2020 oder sowas als bestes Programm Kino Deutschlands ausgezeichnet.
Gibt's das denn noch?
Was, das Kino am Raschplatz gibt's noch? Ja, ja, ja, ja. Und die machen immer noch ziemlich gutes und engagiertes Kino.
Die haben gerade ihren Mietvertrag verlängert.
Ah, geil.
Sehr langfristig.
Grüße gehen raus.
Im Gegensatz zum Cinemax.
Ach, echt?
Bei denen läuft der, glaube ich, diesen Sommer aus.
Ja, da muss ich aber auch ehrlicherweise sagen, vielleicht besser so. Also, als ich da das letzte Mal durchgelaufen bin, also so Zero-Vibes einfach in diesem Kino. Also das war wirklich so, wo ich so dachte, ah ja, ja, ja.
Wie man sich so ein Kino auf dem Bahnhofshinterplatz vorstellt.
Ja, ja, ja, genau. Also da gehen Filme also hin zum Sterben, ja.
Ja, also ungefähr.
Ja, war nicht so prall, aber gut. Ja, Kino am Rastplatz, gute Erinnerungen gehabt damals. Ich hatte ja so einen Gilde-Pass, da hat man ja irgendwie ermäßigten Eintritt bekommen.
Ja, das ist auch ein No-Brainer. Du kaufst den Gilde-Pass für acht Euro und kommst für ein Jahr ermäßigt in nahezu alle, also mindestens Arthouse und Indie-Kinos rein. Ermäßigt. Das ist No-Brain, weil man regelmäßig ins Kino geht. Fast.
Naja, Mux, möchte ich mir angucken.
Ja, also ich bin wirklich auch gespannt auf deine euphorische Meinung, genau, weil, Und einerseits thematisiert dieser Film dann halt tatsächlich irgendwo so dieses, also er spricht das an, was wir alle kennen, irgendwie die Reichen werden immer reicher, die Armen werden immer ärmer.
Da versucht dann Mux in diesem Film natürlich gegen anzuarbeiten und will da, wie gesagt, diesen Muxismus ausrufen, der zum Beispiel so, die Reichen müssen mehr Geld abgeben, damit dann die Ärmeren oder die, die vielleicht auch wieder in das Arbeitsleben reintegriert werden sollen, unterstützt werden können und dass dafür auch Budget da ist.
Und ich sitze da so und denke so, ja, das ist jetzt nichts Satirisches oder besonders Mitreißendes oder irgendwas Besonderes, wo ich sage, hey, du Fuchs oder irgendwas Destruktives. Und ich denke so, ja, darüber reden wir jetzt auch schon seit ein paar Jahren. Da fehlt mir also so ein bisschen der Biss drin. Und natürlich gibt es hier und da auch so komische, zynische, böse Szenen und dann doch auch den ein oder anderen Kniff.
Aber ich denke so, diese gesamte Satire an Gesellschaft und Politik und sowas. Das erleben wir halt gerade. Das ist Realsatire, die wir da draußen haben. Und da versucht Jan-Hendrik Stahlberg wirklich mit allem, was er kann, irgendwo was Lustiges aufzuziehen. Aber bei mir verpufft da vieles, weil ich so denke, ja, du zeigst es, du hältst uns vielleicht auch den Spiegel vor. Aber das ist wenig Satire, das ist eigentlich, ja, bittere Spiegelung unserer Gesellschaft gerade.
Und das mag ja auch eine Aussagekraft sein, dass jemand da Salz auch noch in die offene, blutende Wunde reinkippt. Aber, wie gesagt, mich hat es jetzt nicht so krass mitgenommen.
Geiles Speedround.
Ja.
Ja gut, ich meine, ich habe ja gefragt. Ich habe ja gefragt, fairerweise.
Ich habe genau mit der Ente aufgehört zu reden. Also von daher wurde von euch eingeladen. Wurde von euch eingeladen weiter.
Na gut, dann werde ich den auch noch mal schauen irgendwann. Ich werde vielleicht den alten noch mal, den ersten noch mal nachholen.
Ja.
Und dann.
Ja, bei mir hat es sich auch mehr oder weniger spontan ergeben. Von daher hatte ich gar keine Gelegenheit. Das ist in Berlin so, du gehst die Straße, zack, wirst du weggehascht.
Guck mal hier, Premiere in Anwesenheit des Regisseurs, hast du Bock?
Ist so, ist so. Genau, so war es ja auch tatsächlich. Jan-Hendrik Stahlberg war da und Podiumsdiskussion, also alles, was du so machen kannst. So, Speedround Nummer zwei, der Andi hat auch noch was.
Ach, der Andi hat auch noch was?
Ja, ja.
Ach so, dann muss ich jetzt hier die Ente wieder ranholen, ja? Okay, warte.
Weck die Ente noch mal auf.
Ja. Vielen Dank.
Ich finde das so geil, wenn ich da irgendwelche Filme gucke oder so. Dann wollen die einen möglichst unverfänglichen Klingelton nehmen in irgendwelchen Filmen oder Serien und nehmen dann die Ente. Und ich denke dann immer jedes Mal so ... Oh mein Gott.
Ich muss zum Schluss kommen.
Ich muss zum Schluss kommen.
Witzig.
Das ist immer wieder sehr cool.
Na gut. Drei, zwei, eins, los.
Ich habe gesehen, die erste Folge von Wettlauf um die Welt beziehungsweise Terra
¶ Serie: Terra X - Wettlauf um die Welt
X Wettlauf um die Welt zu finden in der ZDF-Mediathek. Und zwar gehen da fünf ganz unterschiedliche Paare auf eine Reise durch ganz Südamerika. Sie müssen ungefähr 10.000 Kilometer durch Südamerika reisen, ohne Handy, ohne Internet, ohne Flugzeug und kriegen quasi nur eine GoPro in die Hand gedrückt und sollen das dann machen. Man kennt sowas ja aus YouTube von solchen Formaten wie Seven vs. Wild oder The Race und ich dachte mir, Mensch, guck doch mal, wie die Öffentlich-Rechtlichen das machen.
Basiert auf einer BBC-Serie The Race Across the World, die sehr erfolgreich schon in mehreren Staffeln gelaufen ist. Wir haben gestern die erste Folge geguckt und ich muss sagen, es sind fünf Paare, wo keins so wirklich sympathisch ist. Also man hängt mit keinerlei Herz dran, sodass ich dann zum Ende gesagt habe, Schatzi, ich glaube, wir gucken lieber demnächst wieder irgendeine Show mit YouTubern. Also die Öffentlich-Rechtlichen, die scheinen das nicht rocken zu können.
Also alle nicht so wirklich super sympathisch und nicht wirklich sehenswert.
So, hier, du hast länger gesprochen, als die Ente war. Und du beschwerst dich hier über Speedrun.
Na gut, also den Satz darf man schon noch zu Ende sein.
So.
Ja, weil du, für ihn noch krampft, versucht hast, die Zeit zu füllen.
Was passiert, wenn ich einen Bandwurmsatz bilde? Also im Sinne von ...
Ja, genau.
Im Sinne von Räumer.
Genau.
Genau, das ist wie ein Regener.
Ja, dann wird der auch irgendwann abgehackt. Und dann hast du zwei Bandwurmsatz.
Ne, wir müssen noch mal über die Regeln der Speedrun sprechen.
Ah ja, okay. Sag mir, dass du Deutscher bist, ohne mir zu sagen, dass du Deutscher bist.
Wenn ich im Kino sitzen würde und einen ähnlichen Film sehen würde, in dem ein Mann in einer fremden Stadt aus dem Auto geschmissen wird, dann nicht weiß, wie es weitergeht, könnte ich darüber nachdenken, wie ich diesen Film finden würde, würde es davon abhängig machen. Wie ist das Klima im Kino? Habe ich was zu trinken? Habe ich Durst? Wow.
Andi, ey.
Ja.
Ja, ja.
Ente Deluxe.
Ja. Nee, also da wirst du auch irgendwann gekappt.
Okay, so.
Dann werden die Streicher eingespielt.
Ja, genau. Das ist von der Bühne gespielt, ja.
Dann mach ich den Adrian Brody und schmeiß euch den gekauten Kaugummi rüber.
Ich bin eigentlich ja überrascht, was alles in den Mediatheken ist und vermutlich ist es da, wie bei allen anderen, in Abführungsstrichen, Streaming-Anbietern, wo viel Licht ist, ist auch manchmal viel Schatten.
Ja, apropos Mediathek, was mir aufgefallen ist, die ZDF-Media-Tür. Die Mediathek hat sich ja gelauncht. Und was ich schon mal sehr gut finde, ist, dass man da jetzt auch die Inhalte von der ARD findet. Finde ich ganz spannend. Jetzt brauche ich gar nicht mehr gucken, Mensch, war das eine Sendung, eine Doku auf ARD oder ZDF? Gibst du einfach bei ZDF.de ein und dann zeigst du dir die Idee an. Egal, ob die bei ARD oder ZDF gelaufen ist.
Kleiner Tipp. Und es geht ja noch weiter. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, stirbt die ARD-Mediathek. Weil tatsächlich es dann ein Portal für die Öffentlich-Rechtlichen geben soll. Und ich glaube, also ich habe es da irgendwie vom halben Jahr auch mitbekommen, dass sie dort die ZDF-Mediathek für angezogen haben. Was ich eine gute Entscheidung finde, weil schon früher oder heute die ZDF-Mediathek einfach die modernere und bessere ist.
Die ARD-Mediathek war immer sehr altbacken und so etwas und von daher haben sie das Richtige weiterentwickelt. So. Da kann Andi nichts zu sagen. Er ist immer nur in der ZDF-Mediathek unterwegs gewesen.
¶ Film: Deutschland - Eine Erfahrung
Ja, ich bin nämlich gerade drüber gestolpert. Fällt mir ein. Kleiner Tipp. Habt ihr schon mal was von Jan Böhmermanns Deutschland-Erfahrung gehört?
Ja.
Ja, ich sehe das immer in meiner YouTube-Timeline, aber klick da nie drauf.
Warum nicht? Innerer Protest gegen den Neolean-Liberalismus.
Ach nee, irgendwie Böhmermann manchmal ist so meh. Ich habe mir die Sendung über Polen angeguckt. Ich glaube, was mich stört so ein bisschen ist, dass Böhmermann so versucht, so der deutsche John Oliver zu sein. so. Und ich finde, dass dann so relativ komplexe Sachverhalte unnötig in die Länge gezogen werden mit Witzen, die eigentlich gar nicht dazugehören.
Also weißt du, was du meinst? Also eigentlich ist es so ein Thema, wo du sagst, okay, da könnte man jetzt, sag ich mal, fünf bis zehn Minuten drüber referieren. Da wird aber so ein 25-Minuten-Video draus gemacht mit lauter Höhöhöhö-Pointen dazwischen, wo ich so denke, ja, ist mir jetzt irgendwie meine Zeit nicht wert.
Ja, muss man sagen, hast du teilweise sogar recht. Bei manchen Themen, die er in seiner Sendung macht, da denke ich mir, oh, da hätten es auch fünf Minuten getan statt 25. Auf der anderen Seite sage ich mal, es ist eine Lücke. Also von daher manche Themen finde ich auch ziemlich brisant, die er in den nächsten Monaten aufgebracht hat.
Wo ich dann denke, ist schon ganz gut. Und was ich dann aber spannend finde, ist, dass diese Themen, die ich dann sehr erschütternd oder erschreckend finde, irgendwelche News, dass die dann irgendwie so medialen Kosmos dann irgendwie so gar nicht wiederheilen. Also dass man da dann trotz toller Recherche und Aufdeckung dann selten mal was mitkriegt. Abgesehen jetzt von diesem einen Typen, der beim BSI gearbeitet hat und für die Russen wohl gearbeitet hat.
Das hat ja Kreise gezogen, aber relativ selten, finde ich.
Ja, das stimmt. Also ja, hin und wieder hat er schon mal einen dicken Fisch an der Angel.
Ja, aber ich habe mir die Deutschland eine Erfahrung angeschaut und ich glaube, das ist sowas wie die Verfirmen, die hier das animalische Grundgesetz.
Der Gedanke dahinter ist eigentlich ein sehr schöner, wie Jan Böhmermann auf einem E-Scooter von Köln nach, Chemnitz, was er glaube ich fährt und dann dort dann halt Land und Leute trifft und da natürlich dann das kannst du jetzt mit dem E-Scooter nicht in einem Tag hin, ich glaube es waren irgendwie drei oder vier Tage, da mit Leuten in Kontakt kommt, dort auch teilweise bei denen Kaffee trinkt und so etwas, dass einfach gerade natürlich für so wieder dieses Connection zwischen West
und Ost und gerade generell, dass man den Osten auch mal irgendwie, die nicht nur über ihn spricht, sondern auch mit ihm spricht und irgendwo auch mal da ernst nimmt und ihm zeigt, ihr gehört zu uns. Das sind alles, glaube ich, ganz interessante Aufschläge, die aber in Deutschland einer Erfahrung für mich nicht so richtig rauskommen. Es war nett, ihm dabei auf seinem Roller zuzugucken. Es gab ein, zwei kritische Szenen, das fand ich auch ganz nett.
Aber was ist denn so die Prämisse von dem ganzen Ding?
Ja, das glaube ich.
Also rumfahren durch Deutschland und mit Leuten reden.
Ja, er wollte, also er fährt halt einmal quer durch Deutschland.
Also das, was Markus Lanz für Amerika macht.
Genau.
Ja, einmal so quer durch Deutschland mit Leuten in Kontakt kommen, Connection, down to the base, nicht irgendwie mit einer Limo durch die Gegend fahren oder sowas, sondern einfach mit so einem E-Scooter, den jeder machen kann. Er hat seine Tour mehr oder weniger zumindest öffentlich gemacht. Das heißt, Leute haben ihn an der Strecke auch zugejubelt oder sind einfach mitgefahren und so etwas. und einfach so getting in touch with the plebs.
Wo ich da sagen muss, ich fand es ein bisschen sehr kurz und knapp. Ich gucke ja nun selber sehr viele Radreise-Videos und wenn ich dann denke, so eine Tour von über 500 Kilometern, fasst der da gerade mal eine halbe Stunde zusammen und du kriegst da ja quasi fast gar nicht mit, wie er mit Land und Leuten da irgendwie redet.
Das ist dann höchstens mal, dass ihm jemand an der Tankstelle zuwinkt, dann trifft er sich mit irgendeinem Bürgermeister, aber so wie er sich mit einem gemeinen Volk trifft, Da siehst du vielleicht mal, dass er in irgendeinem Vereinsheim sitzt, wie er sich dann schon wieder verabschiedet, aber dem Volk aufs Maul geschaut wird da ja eigentlich dann nicht. Ich weiß jetzt nicht, wie es auf der Internetpräsenz dazu aussieht, ob es da dann noch so viel Zusatzmaterial gibt.
Ja, genau, das meine ich ja. Die Grundidee, glaube ich, ist mal wieder ganz gut so, aber es hat nicht eingehakt bei mir. Also ich fand's nett, aber ich glaube, Jan Böhmermann hat sich nicht irgendwie vier Tage auf einen E-Roller gestellt, um ein nettes Ergebnis rauszubringen, sondern verbindet damit ja eine Message, die so, und dann die hakt, wie gesagt, nicht ein.
Ja, deswegen, ich hätte gedacht, dass er da eine wirklich Extended Version, die drei, vier, fünf Stunden geht, irgendwie nochmal im Netz oder in der Mediathek zur Verfügung stellt, die dann wirklich zeigt, wie er mit den Leuten redet. Nicht nur so diesen ein, zwei Leute, die ihn da irgendwie kritisieren für die Erdogan-Sache und dass er beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist und so, sondern auch mal so richtig... Down to the people. Schade.
Ja, sehe ich genauso. Kannst du dir auch sparen offensichtlich, Micha.
Sieht so aus, ja. Dann habe ich ja zu Recht nicht draufgeklickt.
Wäre für dich wieder nur Benzin in dein Molotow-Cocktail gegen Jan Böhmerhans.
Klingt so.
Ja.
¶ Serie: Cassandra
Cassandra ist eine Zeichnerin, der ich auf Twitter folge. Oder auch der Name einer Serie.
Richtig, richtig. Eine Serie auf Netflix. Eine tatsächlich mal wieder deutsche Serie. Ja, die gibt ja nicht allzu viele deutsche Serien auf Netflix. Zum Beispiel Dark. Und mit sowas muss man sich natürlich messen lassen. Und da kackt Cassandra ziemlich ab.
Gut, aber da hast du mit Dark natürlich auch die Serie rausgeholt. Also ich meine, besser wurde es nicht, ne?
Naja, aber ich sage mal, es ist ja nun, ich weiß nicht, ein nicht wirklich ähnliches Thema, aber auch so ein bisschen düster. Und zwar geht das Ganze darum, dass eine Familie in ein Haus einzieht, das lange, lange Zeit leer stand und als das erste smarte Home Deutschlands irgendwie bekannt wurde.
In jedem Zimmer stehen Fernseher. Auf den Fernsehern sieht man ein Gesicht einer Frau, die quasi wie unsere Frau Echo, die wir alle so haben, oder Frau Siri, stets bereit ist, einem jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Gespielt von, wie heißt der denn?
Lavinia Wilson.
Genau, Lavinia Wilson. Und die Familie zieht da ein und es kommt zu Komplikationen, weil dieses Smart Home irgendwie ein Eigenleben hat. Und das Ganze wird dann erzählt aus der Jetzt-Zeit und mit vielen Rückblicken auf die Zeit, in der dieses in Anführungszeichen Smart Home entstanden ist und was es damit eigentlich auf sich hat. Micha, du hast es auch gesehen. Wie fandest du es denn? Fangen wir mal so an.
Warum muss ich denn jetzt?
Weil ich den Inhalt zusammengefasst habe.
Ach so, ja. Naja, also ich sag mal so, ich fand die Prämisse eigentlich ganz nett, weil irgendwie mal ganz witzig, so dieses 50er-Jahre-Smart-Home oder 70er-Jahre und irgendwie lag das jetzt lange Zeit so unbewohnt rum und jetzt zieht diese neue Familie ein und so und so dieser Technologie-Clash und auch die Weltanschauung, die da so mitschwingt und so.
Ich fand's aber mit zunehmender Laufzeit eigentlich immer uninteressanter, um nicht zu sagen, der Twist dann am Ende und so, war ich so, wo kommt das denn jetzt? Er ist ja albern, so. Ging, so.
Geht mir ähnlich. Ich hatte irgendwie auch schon ein Problem mit der darstellerischen Leistung. Irgendwie die ganzen Figuren, die waren für mich irgendwie nicht so richtig fassbar. Du hast auf der einen Seite...
Nee, die haben ganz gewirkt wie eine Familie, ne? Das war wirklich sowieso zusammengecastete Schauspieler.
Genau, du hast irgendwie die Frau, die meint, oh, irgendwas ist mit dem System. Der Ehemann, der immer positiv und shiny, shiny sagt, ach Schatz, das bildest du dir nur ein. Ja, dann haben sie einen Sohn, der mehr oder weniger gerade noch sein Coming Out hat, das natürlich unbedingt in diese Folge dann auch mit eingebaut werden muss.
ja und eine Tochter und ja irgendwie, die funktionieren irgendwie nicht so als Familie finde ich und das, ist alles, also auf der darstellerischen Seite fand ich es sehr plakativ und ich hab mich glaube ich wirklich am meisten daran gestört dass es so dieses 70er Jahre Look hatte dachte mir, ja toll das fand.
Ich aber noch ganz nett eigentlich.
Es hat so ein bisschen Anleihen an Fallout das ja auch eher so futuristisch ist aber alles so im 50er Look ist aber für mich hat das dann immer dieses ey wenn das so smart ist man weiß halt, es gab es in den 70ern nicht. Und auch wenn man sagt, vielleicht ist das eine künstliche Intelligenz, die gab es damals auch nicht. Warum sagt man nicht einfach, ey, das Haus hat zwei Jahre hier gestanden, das war von einem Entwickler, von einem super Startup, der hat das gebaut.
Warum muss das unbedingt in den 70er Jahren spielen?
Ja, weil dann hätte sie ja keine Mystery mit der Familie von davor. Naja, hättest du ja trotzdem machen können.
Ja, du hättest dich gefragt, ja alles, was mit der Familie damals passiert wäre, hätte genauso in 2017 passieren können.
Ja. Ja, stimmt schon, hast schon recht.
Diese Brechung, die hat sich mir irgendwie sehr aufgedrängt. Das fand ich sehr doof.
Was mir nicht so ganz einleuchtend war bei der Serie, war auch so, für wen ist die? Oder beziehungsweise, was ist eigentlich das Genre? Weil es ist irgendwie so, ja, und hier noch irgendwie in der Storyline und Familiendrama und irgendwie schwule Sohn und so. Aber irgendwie will die Serie auch irgendwie so eine Horrorserie sein, aber committet sich irgendwie nie so richtig dazu. Also es ist alles so ... So middle of the road, so ein bisschen, ne?
Es gab irgendwie so zwei, drei Szenen, die dann wirklich mal sehr gory waren tatsächlich. Und das war es dann aber auch. Die waren dann so schnell wieder abgearbeitet, abgefrühstückt. Und dann, ja, ist wieder happy life. Wir gehen mal in den Bücherladen reden mit Leuten. Und dann ist es, hä, ja, was denn jetzt? Es wirkt alles nicht sehr griffig.
Ich mag auch nicht, wie manche deutsche Serien, und da gehört die halt dazu, so geschrieben sind. Also nicht nur das Schauspiel, sondern dann auch so die Dialog an sich, Wo du richtig merkst, die Charaktere werden noch hingestellt und geben dir erst mal so Exposition. So sagen, so Statements, damit der Zuschauer versteht, was passiert. Und dann so, so redet doch keiner. Also ich kann jetzt kein Beispiel geben, aber da sind lauter so Sachen drin,
wo ich so denke, das würde niemals jemand sagen. Ja, stimmt.
Das war immer so dieses, oh Schatz, das bildest du dir doch ein. Das ist doch ein Smart Home, das ist ein Computer. Der hat doch keine Gefühle. Ich bilde mir das nicht ein. nein, es ist böse, es ist böse.
Kein Subtext, alles so im Text. Genau so.
Man könnte es zusammenfassen, sechs Folgen einer Serie, die quasi sind wie Black Mirror für Arme. Wo dann jede Folge allerdings mehr oder weniger ein Juwel sein kann. Aber hier sind wirklich sechs Folgen, wo ich mir sage, muss man nicht wirklich gucken, kann ich auch nicht wirklich guten Herzens empfehlen. Cassandra, leider eher durchgefallen. Man muss sagen, es war teilweise spannend, aber alles in einem.
¶ Serie: Black Mirror
Dann gehen wir doch direkt rüber zum Original. Twilight Zone. Ja, nee, Black Mirror. Jetzt komm.
Genau, noch einmal Disclaimer. Spätestens jetzt fangen wir an zu spoilern. Richtig. In Depth zu gehen. Und das ist tatsächlich jetzt auch das Letzte, was wir jetzt in dieser Sendung haben. Guckt auf die Kapitelmarken. Mehr kommt nicht mehr. Von daher taucht jetzt mit uns rein.
Ja, weiß man es.
Ja, stimmt. Zum Beispiel Böhmermann war auch nicht geplant.
Genau, plötzlich irgendwie, genau.
Genau, also guckt auf die Kapitelmarken. Vielleicht könnt ihr dann doch noch irgendwo hinskippen. Jetzt aber erst mal Spoiler verseuchtes Black Mirror Staffel. Was ist das? Sieben, ne?
Sieben.
Jawohl.
Ja, geil. Warte, ich versuche hier gerade irgendwo die Episodenliste hier mir ranzuholen auf IMDB. Und ich finde es einfach nicht.
Also da kann natürlich die übrigens auch neu designte Wikipedia ja ganz gut aushelfen.
Aha.
Da gibt es dann nämlich tatsächlich jede Staffel auch mit einer kurzen Zusammenfassung und den wichtigsten Schauspielenden. Also die deutsche Wikipedia hat jetzt auch das Design der englischen Wikipedia. Die ist ja schon seit Monaten irgendwie mit einem neuen Design unterwegs und jetzt hat die deutsche das auch.
Ach so, auch auf, ach hier Episode Guide, jetzt habe ich es.
Ja.
Never mind.
Ja, welcome.
Ja. Na gut, siebte Staffel Black Mirror, sechs Folgen sind's, variiert ja immer von Staffel zu Staffel, wie viele Folgen da so, drin sind. Alle mehr oder weniger eine Stunde, ne?
Ja, schon Brecher tatsächlich.
Ja, und auch sehr unterschiedlich irgendwie, ne? Also sehr, sehr unterschiedliche Themen und überhaupt. Was ich halt schön finde an dieser Staffel ist, dass halt so was nicht immer bei Black Mirror der Fall war, aber es war in fast jeder Folge immer so ein, zwei Personen da, wo man so dachte, ach ja, die kennt man ja. Oder irgendwie, weißt du, also du hast dann die Folge zum Beispiel mit Rashida Jones oder die Folge mit, wie heißt der jetzt?
Dem anderen.
Dem anderen, genau.
Chris O'Dowd.
Ja, Chris O'Dowd, genau, und Paul Giamatti und so. Da bist du dann so, ah ja, also wenn man dann so bekannte Schauspieler ranholt, finde ich das irgendwie mal cool bei Black Mirror. War ja auch mit USS Callister so, mit...
Christian Milioti.
Nee, die meinte ich gar nicht, sondern Jesse Plemons.
Ja, auch.
Ja gut, also komm, der ist ja ein bisschen bekannter.
Naja, ich bin Team Christian Milioti.
Ach so, weil das die echte Mutter ist, ne?
Ich sag mal Lena Meyer-Landrut.
Ach so, okay. Ich dachte wegen die Mutter aus How I Met Your Mother.
Ja, bis dahin hab ich's nie geguckt.
Ach so, ja okay, Spoiler-Alarm, es ist die Mutter in How I Met Your Mother. Übrigens. Die aber gar keine Rolle spielt, weil Ted eigentlich nur Robin bumsen wollte.
Ja. Übrigens, jetzt wo ich das hier gerade sehe, einfach mal so reingeworfen, damit wir uns alle wieder alt fühlen. Black Mirror Bender Snatch war 2018.
Ja, schon eine Weile her.
Und die allererste Folge war 2013. Ist zwölf Jahre her. Auch nicht besser.
2014 sehe ich hier.
Du musst auch immer einen oben drauf packen, ne Andi? Du kannst nicht einfach mal so.
Also mir sagt er hier, deutschsprachige Erstausstrahlung der ersten Folge, 11. Dezember 2013.
Echt?
Ja.
Ist ja komisch hier auf IMDB.
Wikipedia lügt nicht.
Steht 6. Januar 2014.
Und die zweite Folge?
Das war Release in den Niederlanden.
Zimba.
Ja, nur jetzt haben wir die siebte, die seit, wann ist sie im Einsatz? Irgendwie auch so?
10. April. 10.
April, ganz genau.
Genau, ihr habt alle Folgen gesehen jetzt, ne? Das schätze ich.
Tatsächlich nicht. Tatsächlich nicht. Ich habe weiterhin die letzte USS Callister nicht gesehen.
¶ Black Mirror - USS Callister: Into Infinity
Ah ja, da muss ich ehrlicherweise sagen, fangen wir doch damit an kurz.
Ja, okay.
Ich fand, das war die schwächste Folge eigentlich von allen. und ich fand, also ich find's witzig, wenn man zu einer Black Mirror-Folge eine Fortsetzung macht. Grundsätzlich eine coole Idee, aber mich hat schon die originale USS Callister-Folge nicht so abgeholt und bei der hier war's dann irgendwie so ab der Hälfte, bin ich dann einfach ans Ende gesprungen, nur um zu wissen, wie's ausgeht und hatte dann auch nicht ganz geguckt. Vor allem auch 90 Minuten ging die.
Ich muss sagen, ich erinnere mich, dass ich die erste USS Callister-Folge nicht ganz so toll fand und die hier fand ich jetzt auch nicht gigantisch gut, aber besser als die erste, muss ich sagen. Also ich fand das so vom Prinzip her schon interessant, so mit den Klonen, die im Cyberspace unterwegs sind, sich da durchschlagen müssen, Geld verdienen müssen, und dann den Connect irgendwie zur realen Welt kriegen, fand ich putzig gemacht. Nettes Gedankenspiel.
Ich fand die erste USS Callister-Folge glaube ich witziger, weil die sich so voll in diesen Star-Trek-Hism so reingelehnt hat und die Folge hat das irgendwie nicht mehr gemacht, weil die erste Folge war halt so putzig mit so irgendwie so Soundeffekten und diesem ganzen Look und wie Jesse Plemons das so diktiert, dass das so laufen muss und so. Das hat mir hier irgendwie gefehlt, dieses knuffige, aber, Naja. Ja, aber da können wir uns, glaube ich, die Hand reichen,
oder? Dass wir die schlechte Folge fanden.
Die schwächste im ganzen Ding. Würde ich, glaube ich, schon sagen, ja.
Doch tatsächlich. Und selbst das ist ja eine gute Baseline, sage ich mal.
Immer noch okay.
Genau, die wäre immer noch okay. Und wenn das jetzt die schlechteste Folge ist in so einer Staffel, dann ist das schon mal nicht schlecht. Welche Folge fandet ihr denn am besten?
Ich wusste, dass die Frage kommt.
Naja, das ist ja, glaube ich, ziemlich eindeutig.
Nee, finde ich nicht.
Also ich hätte zwei. Ich glaube, die allerbeste Folge, wo ich denke,
¶ Black Mirror - Eulogy
die hätte sogar Preise verdient, das wäre sicher Eulogy, Eulogy, Eulogy. Mit Paul Giamatti in der Hauptrolle. Weil die wirklich richtig tief geht. Also nicht nur irgendwie so futuristisch so ein bisschen ist, sondern die kitzelt auch an einer Gefühlskammer in einem drin, weil es da so um die verflossene Jugend, um verpasste Chancen und solche Sachen geht, wo ich dann denke, oh, das ist schon ziemlich deep.
Ja, das ist so Black Mirror at its best eigentlich, weil die hat mich so ein bisschen erinnert an diese I'll Be Right Back oder wie die hieß, oder Be Right Back, der Wiederkehrer oder wie auch immer aus der zweiten Staffel mit Donald Gleeson, wo er stirbt und dann sie sich den Roboter oder sozusagen diese KI holt, die ihn nachahmt. Also es hatte so, die endet dann ja auch mit so einem Schlag, sage ich mal, mitten ins Herz.
Und das war jetzt bei der Folge auch der Fall. Ich finde aber, Black Mirror ist immer dann am besten, wenn so dieses technologische Thema mit so einem tief menschlichen Thema verschwimmt. Dann sind die Folgen eigentlich immer so, boah, krass.
Lasst mal tatsächlich ganz kurz immer die Episoden abhandeln. Für diejenigen, denen Black Mirror scheißegal ist, sind die trotzdem uns zu hören. Wir sehen ja Paul Giamatti, wie er eingeladen wird zu einer virtuellen Beerdigung. Und er soll im Grunde dann Bilder von seiner Ex-Freundin heranholen. Die beiden leben schon seit Jahrzehnten getrennt. Und jetzt ist die tot. Und da soll er sich Erinnerungen zu dieser Beerdigung beibringen.
Und dafür kriegt er so einen digitalen Assistenten und kann in die Bilder, also er kann sich nicht an ihr Gesicht erinnern, was ein bisschen schlecht ist. Und dann geht er mit einer digitalen Assistentin in die Bilder, die er da findet, um da sozusagen wie in so ein Diorama herumzulaufen.
So wie VR-mäßig so.
Ja, und dann im Grunde sich an die Momente und diese Szenen zu erinnern, um dann vielleicht auch eine schöne Erinnerung oder gar tatsächlich auch das Gesicht von seiner Ex-Freundin Carol herauszufinden. Und je mehr sich die Episode entwickelt, desto mehr kommen halt auch dunkle Momente derer Beziehungen heraus. Sie haben sich auch getrennt, aber irgendwie auch sehr schöne Momente. Und ganz am Ende, wir wollen ja spoilern, erinnert er sich dann doch an sie
und nicht nur ihr Gesicht, sondern auch ihr Cello-Spiel und schon deep. Wirklich, wirklich.
Ziemlich gut. Und Paul Giamatti da einfach die perfekte Besetzung auch. So gut, dass er auch endlich mal in der Black Mirror-Folge drin ist. Mega. weil er macht das, also er passt da einfach wie Arsch auf Eimer, so ein bisschen kauzig und so ein bisschen so ja, kein Bock und das ist mir hier alles zu blöd mit Technologie und so.
Er ist der Verbitterte, aber du nimmst ihm auch irgendwie ab, dass er früher ein cooler Typ war.
Genau.
Er ist sympathisch, obwohl er sehr verbittert ist, aber du merkst, der war nicht immer so und die Fotos, die er zeigt, die zeigen, dass er früher auch ein tatsächlich cooles Sozialleben hatte, da auch auf Partys gewesen ist, am Socializen war und nicht immer so der Trauerkloß war, den er jetzt auch wieder perfekt verkörpert.
Was ich ja so unglaublich finde eigentlich, muss ich sagen, Charlie Booker heißt er, der Showrunner, der schreibt ja diese Sachen alle selber so. Also das finde ich so krass, dass der solche Drehbücher raushaut, die einfach so gut, also ich meine, er führt ja nicht Regie, also die Umsetzung machen dann ja immer verschiedene Regisseure und Regisseurinnen, aber er ist halt fast bei allen Folgen, glaube ich, als Screenwriter mit da drin.
Und das finde ich so krass, dass der so grundunterschiedliche Tonalitäten und so Geschichten da irgendwie hervorkramt. Und ich finde es auch so unglaublich, dass wir bei Black Mirror mittlerweile an Staffel 7 sind und hier immer noch so Folgen dabei waren, wo man denkt, krass, das war wirklich eine der besten Black Mirror-Folgen bisher.
Für mich muss ich sagen, also das ist natürlich auch die Frage, was erwartet man von so einem Black Mirror Episode. Ich mag Black Mirror, wenn Black Mirror die Idee von Technik irgendwie weiterdenkt, da aber dann irgendwo auch eine Abzweigung nimmt, wo man sagt, hey, das ist vielleicht in 20 Jahren irgendwie realistisch oder irgendwie so etwas. Und da hat mich Jule G. nicht so abgeholt.
Der hat eine ganz, ganz tolle Erzählung, er ist toll besetzt und so weiter, aber diese, in Anführungsstrichen, Technologie, eine virtuelle Beerdigung zu haben und da in Fotos irgendwie hineinzugehen, irgendwie hat mich dieses Technische nicht abgeholt. Ich mag das Dystopische sozusagen. Oder dass Technik wirklich, wirklich sehr, wie gesagt, sehr in Anführungsstrichen real dann weitergedacht wird und dass wir in 20, 30, 50 Jahren diese Technik wirklich etwas ganz Großartiges ist.
Auf emotionalen Ebene bin ich voll bei euch.
Ich muss sagen, ich habe gerade mal bei Twitter geguckt, da ist mir vor ein, zwei Wochen was über den Weg gelaufen, wo dann tatsächlich auch so diese Technik quasi imitiert wird, wo du ein Foto hochlädst und er dann aus den tiefen Informationen dieses Bildes durch künstliche Intelligenz ein dreidimensionales Bild machst, in dem du dann, das du dann drehen kannst und nach oben, nach unten drehen kannst, wo ich dann denke, ja, das geht so in die Richtung.
Und wenn man heute KI kennt, die dann inzwischen auch genau weiß, wo sie auf der Erde ist. Du hast, was weiß ich, Zoo Hannover, stehst vorm Affenhaus, siehst das Foto und machst AI und dann hast du dann nicht nur dieses Foto, sondern kannst dann auch so die ganze Region drumherum generieren, die ganze Szenerie. Wo ich dann denke, so weit ist zumindest dieser Part dann nicht mehr entfernt.
Ja, okay, fair. Vielleicht habe ich es auch falsch ausgedrückt. Also mir geht es nicht um die Innovationskrassigkeit und dass das vielleicht gar abwiegig ist oder so etwas, sondern also doch die Innovation, dieses Überraschende, entweder sehr dystopische oder sehr überraschend positive. Und hier war so, ja, okay, du kannst in Bilder reingehen, nice.
Ja, aber das war für mich jetzt aber nicht ausschlaggebend.
Ja, das ist bei mir so irgendwie so mit drin in diesen Black Mirror-Episode.
Also für mich ist es so, mir geht es ja nicht darum, dass da eine Technologie irgendwie gezeigt wird von wegen, oh, das gibt's noch nicht, ist ja cool. Sondern die Geschichte ist ja eigentlich immer, was macht Technologie mit einer Gesellschaft und wie verändert sich unser Leben und unsere Gesellschaft durch die Existenz bestimmter Technologien. Und klar, so, dass man jetzt so in Bilder reingehen kann, ist jetzt nicht abwegig.
Also ich würde mal sagen, bestenfalls in fünf Jahren, schlechtestenfalls in zehn, würde es wahrscheinlich relativ gängig sein aber das ist ja trotzdem dann interessant sich gedanken darüber zu machen okay, Was macht das dann mit so Erinnerung, Erinnerungskultur, sag ich mal. Das hat ja Black Mirror auch häufiger schon abgehandelt. Also wie gesagt, in dieser Folge in der zweiten Staffel mit Donald Gleason, da war das ja genau das Thema.
Wie erinnert man sich, wenn Technologie Erinnern sozusagen nicht vereinfacht sind, vielleicht sogar ersetzt, wo es sozusagen keinen Bedarf mehr gibt an Erinnern, weil du ja die gelebte Erinnerung leben kannst.
Das sind Sachen, wo ich dann auch denke, was gibt es da für Anwendungsgebiete? Kann ja sein, später irgendwann sagt man hier, das war der Twitter-Account, das war der Facebook-Account, mach mir daraus jetzt mal eine Trauerzeremonie.
Das muss nicht für jeden funktionieren, aber ich kann mir vorstellen, für manche Menschen ist das vielleicht schön, wenn sie von Instagram nochmal irgendwelche schönen Szenen aus dem Leben des Verstorbenen sehen und man kann sich auch vorstellen, irgendwann, dass solche Zeremonien vielleicht ja auch virtuell gemacht werden. Dass dann alle irgendwie wie bei Metaspaces, keine Ahnung, da in so einem virtuellen Raum sitzen.
Auf der anderen Seite guckt er das heute an, der Papst ist tot und Leute gucken sich das am Fernsehen an. Das ist auch nichts anderes. Es muss nicht für jeden funktionieren, aber es kann für den einen oder anderen eine Möglichkeit sein, an so einer Zeremonie überhaupt teilzunehmen. Was weiß ich, irgendwo in Nevada stirbt ein Schwimmschwager von mir, kann ich nicht hinfliegen, kann aber meine Oculus aufsetzen und kann da irgendwie trotzdem daran teilnehmen.
Das sind alles so Versatzstücke, die hier irgendwie so mit reinspielen.
Ja. Was auch interessant werden wird mit Black Mirror insbesondere, weil das ja immer so nah dran ist an der Realität irgendwie. Das sind ja selten Folgen, wo man denkt, ja, das wird es ja nie geben oder so, sondern es sind ja alles Sachen, wo man so denkt, ja, unplausibel ist das jetzt nicht. Da bin ich halt einfach gespannt, wie wir diese Show in 50 Jahren so wahrnehmen.
Stimmt, ja.
Wenn viele Dinge schon eingetreten sind und so und man dann mal guckt, okay, das ist jetzt süß und naiv und eigentlich ist es ganz anders gekommen. Wahrscheinlich wird es ganz anders kommen. Aber ich bin gespannt, ob es vielleicht nicht auch dann so voll im Gipfel und so denken, ja krass, da haben sie wirklich, was vorweggenommen. Also es war ja wirklich prophetisch. Weil ich fand's halt interessant, ich hab vor paar Jahren ja tatsächlich mal viele Folgen Twilight Zone geguckt.
Und vieles davon war halt absurd. Also vieles davon war halt so, echt, das waren so Zukunftstechnologie- Ängste von damals. Aber bei manchen Sachen, da ist es jetzt auch nicht weit hergeholt. Also gerade so, wenn man so tägliche Anwendungssachen hat, wie so Videotelefonie oder so, wo man so denkt, ja, also kommt schon hin.
Ja, gerade auch wie du gerade gesagt hast, diese Folge aus der zweiten Staffel, die ja auch mit Trauerbewältigung zu tun hat. Letztens habe ich eine richtige Dokumentation gesehen von einer Firma im Silicon Valley, die das tatsächlich anbietet.
Die sagt hier, du bist am sterben, du weißt, du hast nur noch kurze Zeit, wir synthetisieren deine Stimme, du erzählst uns deine Lebensphilosophien, deine Erfahrungen und wir generieren daraus dann einen Avatar, mit dem dann deine Hinterbliebenen reden können. Die können dann fragen, wie haben wir uns denn kennengelernt? Wie hast du mir den Antrag gemacht? Und dann fängt der halt an. Ja, es war in Kuba im Urlaub. Wir waren in einer Bar und auf einmal war der Ring auf dem Tisch.
Solche Sachen. Wo ich dann denke, ja, das ist inzwischen auch schon Realität geworden. Spooky.
Das stimmt.
¶ Black Mirror - Common People
Für mich, für mich die, also einer der auch mit ganz, also tatsächlich, Jology schon auch tatsächlich bei mir relativ weit vorne, aber die Episode, die mich dann auch stark abgeholt hat, war die erste Episode, Common People, wo wir ja ein junges Paar sehen und dann bekommt sie Gehirntumor und ist eigentlich kurz vorm Sterben und dann kommt ein Startup um die Ecke, Rivermind und sagt, ey, wir können euch da so, dass das Gewebe da reinpflanzen und das ist alles noch
so ein bisschen Startup-ig und noch alles im Alpha-Stadium und ihr müsst einfach nur ein bisschen hier Pay per Brain sozusagen bezahlen, jeden Monat ein bisschen Geld. Und dann werden die ausgefallenen Hirnfunktionen von uns auf dieses Gewebe sozusagen projiziert, gestreamt. Und dann kannst du ein normales Leben weiterführen. Und dann geht es ja so weiter, dass dann im Grunde diese Startup-Plus-Modelle und Platinum-Modelle einführt und das dann immer so weitergedacht wird.
und wenn sie es nicht abschließt, fängt sie auf einmal an, Werbung zu sprechen, total random, oder kann sich nicht so weit bewegen, kann sich nicht frei bewegen, weil dann der Übertragungsradius eingeschränkt wird und so etwas. Und das war so ein Ding, da saß ich und hab so gedacht, das ist erstens gar nicht mal so weit weg, irgendwie wird da was kommen und das ist auch dieses Paper-Something-Gedanken, das ist ja mal ganz konsequent zu Ende gedacht.
Subscription-Modell.
Ganz genau, so richtig böse mal an die Wand gemalt und das fand ich schon sehr, sehr gut von der Idee.
Ja, also die Folge, also von der Idee fand ich es auch super und ich fand es auch von der Umsetzung super und hat mich total fertig gemacht. Also ich habe die Folge gesehen und musste dann erst mal drei Tage Pause machen.
Von Black Mirror und dachten mir so, okay, das muss ich jetzt erstmal verarbeiten lassen und sacken lassen, weil, wie du sagst, das Beängstigende daran ist, das ist so weit nicht weg und nicht wegen der technischen Machbarkeit, sondern wegen dessen, wo man sieht, wo die Gesellschaft hinsteuert, wo jede fucking Scheiß-App, die irgendeinen langweiligen Scheiß für dich macht, plötzlich dir versucht, irgendein Abo-Modell anzudrehen für irgendeine Scheiße.
Weißt du, auch wenn es nur so Mikro-Beträge sind, so egal, und wenn du dann denkst, dass das irgendwann vielleicht mal auch in so einen Medical-Bereich reinfließen könnte, weil letzten Endes ist Medical ja auch ein Business, dann wird es halt echt haarig.
Und ich finde, also muss ich Netflix auch einfach, gerade bei so Sachen wie so Black Mirror und so, muss ich Netflix einfach auch echt zugute halten irgendwie, dass die sich auch selbst irgendwie, ich will nicht sagen hochnehmen, aber so, auch ihr eigenes Geschäftsmodell sich nicht zu fein sind, das auch sozusagen ein bisschen zynisch zu beleuchten. Weil dieses ganze Abo-Ding mit, nee, aber das ist Standard mit Werbung und das ist jetzt das Plus-Modell und das ist jetzt so und so.
Da denkst du so, ja, okay, bei Netflix ist es ja noch, sag ich mal, vergleichsweise der Schaden, den man jetzt nimmt, das teurere Modell abzuschließen oder vielleicht auch zu canceln, ist jetzt vergleichsweise gering. Aber was, wenn es da jetzt wirklich um Leben und Tod geht? Ja, dann bist du auf einmal, dann haben die dich halt richtig bei den Eiern so.
Und das finde ich halt irgendwie cool bei Black Mirror, das war ja auch mit der Streamberry Joanne is Awful Folge aus der letzten Staffel auch so, dass man so das Gefühl hatte, ja, ist schon ein Schelm dieser Charlie Booker, wie er da Netflix immer so den Spiegel ein bisschen vorhält.
Ja, ja, ja. Es ist diese Unausweichbarkeit, die ich in dieser Episode so geil fand.
Tatsächlich. Ja, dass du einfach gearscht bist, wenn du dazustimmst, deine Seele verkaufst gewissermaßen.
Ja, so sieht's aus.
Und gerade bei der Common People siehst du gleich am Anfang, in den ersten fünf Minuten, das, was Cassandra die ganzen sechs Folgen nicht schafft. Du siehst die beiden, wie sie miteinander leben. Du kriegst sofort mit, aha, die sind seit knapp drei Jahren verheiratet, aha, im Bett läuft es nicht mehr so, sie haben ihren Alltag, das Geld ist immer ein bisschen knapp, bumm, sie fällt um und du denkst, ach scheiße, ich bin so bei euch. Ihr seid für mich so plastisch, so greifbar.
Chris O'Dowd macht es mir sowieso mal einfach, als the IT Crowdman, liebe ich den ja sowieso und der kommt so authentisch rüber und der ist so lieb.
Von Everyday Dude.
Genau, that Everyday Dude. Und das hat mich so ein bisschen an Up erinnert, die ersten fünf Minuten von Up, also diese Liebesgeschichte, dass du wirklich innerhalb von so kurzer Zeit so eine umfassende, ja, so ein umfassendes Porträt oder Begriff davon kriegst, in was für einer Beziehung die beiden leben, dass du dann auch wirklich dabei bist, wenn es dann irgendwie in die Dutten geht.
Ja, ja.
Richtig.
Und was ich auch cool fand in der Folge, also es waren noch zwei Aspekte, das eine war natürlich dieses ganze Onlyfans-Thema, wo er dann sich auf diese Plattform anmeldet und dann quasi so nicht sexuell, sondern quasi einfach nur eklig so Sachen macht für Geld, die du halt nie machen würdest, wenn es so eine Plattform nicht gäbe oder wenn es da kein Publikum für gäbe. Also dieses typische so, die Gesellschaft schafft sich ihre Werkzeuge und dann erschaffen die Werkzeuge die Gesellschaft.
Also das ist so auch gut umgesetzt und gut eingebunden in diese Geschichte gewesen. Und das andere Thema, wo ich ja, glaube ich, vor ein paar Folgen schon mal drüber gesprochen habe, ist sozusagen die Abkehr vom Kapitalismus hin zum Technofeudalismus und das ist so auch gut gewesen in dieser Folge, wie…, sie dann ja auf einmal das Produkt wird oder anders gesagt, sie dann dazu beiträgt, das Produkt weiterzuentwickeln.
Also wo du deine eigene Gehirnkapazität dann zur Verfügung stellst, um dann irgendwelche Prozesse zu bewältigen für Rivermind, die quasi in deiner Schlafphase stattfinden und so. Da denke ich mir so, ah, das ist aber auch schon so nah dran, wie wir halt heutzutage irgendwie Algos irgendwie mit unserer Aufmerksamkeit den Firmen irgendwie im Silicon Valley helfen, irgendwie ihre KI-Modelle zu optimieren und so. Da bin ich so, ah, das hittet alle so close to home irgendwie in dieser Folge.
Ja, vor allem, du kriegst auch dieses Gefühl, diese Vertreterin von Rivermind, das ist nicht wie ein Immobilienmakler, der dir ein Haus verkauft, sondern sobald du unterschrieben hast, hat diese Person Macht über dich. Die kann dich theoretisch ausknipsen. Die kann sagen, über die Landesgrenze kannst du nicht fahren, weil da hast du keinen Empfang. Da musst du extra bezahlen.
Und das sind Sachen, momentan kriegen wir schon zum gewissen Grad mit, in welche Richtung das gehen könnte, mit den ganzen Tech-Oligarchen. Mask allen voran und du denkst dir, ja, wer weiß, was das noch für Blüten treiben wird.
Nee, und versuch mal eine Folge, nicht eine Folge, versuch mal eine Woche, ohne dein Smartphone auszukommen. So, weißt du, ohne die ganzen Services, die dir vermeintlich das Leben einfacher machen, aber wo du eigentlich, wie gesagt, wo die dich eigentlich am Arsch haben. Weil auf einmal musst du halt auf einmal für deinen iCloud-Speicher bezahlen. Weil ja klar, du willst ja deine Fotos irgendwie in der Cloud haben. Und wenn nicht, ja klar, musst du ja nicht machen.
Aber dann musst du an anderer Stelle irgendwie zahlen. Also dieses, wie man sich so bereitwillig oder sozusagen aus einer Notsituation heraus, vielleicht oder vielleicht auch einfach aus Komfort heutzutage, aber vielleicht irgendwann, weil man auch einfach leben möchte, begibt in eine Abhängigkeit mit Technologieunternehmen, die dann halt ja, also auch heute schon,
über dich verfügen können. Also wenn heute Apple sagen würde, hey, ab heute kostet jetzt iMessage irgendwie 5 Euro im Monat, dann wäre ich so, oh fuck. Ja, muss ich wohl machen.
Das ist dieses gewöhnlich dran und irgendwann nehmen wir Geld dafür.
Eben, genau. Und das war ja bei Netflix nicht anders. Mit so von wegen, hey, ein Zehner im Monat, so viele Leute können mitstreamen, wie sie wollen und so und irgendwann so, okay, so jetzt ist es 25 Euro im Monat und jeder extra User kostet auch nochmal Geld.
Ach, du hast eine 4K-Fernseher. Oh, genau.
Ist ja doof, jetzt nicht mehr in 4K gucken zu sehen.
Ja, aber sehr gerne.
Trotz alledem, diese Unausweichlichkeit, dass das eben mit Menschen ist, das ist natürlich dann nochmal eins anders. Also Netflix kannst du, ist zwar ärgerlich, aber kannst du kündigen, wenn du jetzt hier, wie heißt das Ding nochmal, Rivermind kündigst, dann bist du halt tot.
Ja, aber das ist ja nur konsequent weitergedacht.
Ja, und darum finde ich die Episode auch so geil. Das ist konsequent einfach weitergedacht, wo sich das denn entwickeln kann, beziehungsweise wie viel Missbrauchspotenzial da eigentlich auch drin steckt und auch Kapitalismus, Gruppellosigkeit. Wie hast du es genannt? Technofeudalismus? Nee.
Technofeudalismus, ja. Also das ist kurz zum Hintergrund, ich weiß nicht, ob ich es hier in der Folge schon mal erzählt habe. Das ist ja so aktuell das, wo man meint, dass nach dem Kapitalismus die nächste Gesellschaftsform eben Technofeudalismus sein wird.
Also das große Tech-Unternehmen oder dass die Macht sozusagen ausgehen wird von Leuten, die Tech-Unternehmen besitzen oder an der Spitze von Tech-Unternehmen sind und dass wir unsere Arbeitskraft dann nicht mehr sozusagen als Arbeit zur Verfügung stellen, sondern mit Aufmerksamkeit sozusagen oder mit sozusagen Brainpower, die dann dafür genutzt wird, nicht um irgendwie ein Land zu beackern oder um irgendwelche Faxe zu verschicken oder so, sondern um diesen Technologieunternehmen
zu ermöglichen, sozusagen ihren Machterhalt zu gewährleisten. Dadurch, dass wir ihre Algorithmen trainieren, ihre KIs trainieren und so, ohne dass wir es merken, also dass das ja so im unterschwelligen Hintergrund abläuft. Also ich kann euch da mal ein Video zuschicken, fand ich mega interessant, weil ich so dachte, jo, das zeigt alles da drauf hinten, dass wir uns da hinbewegen, auch heute schon.
Hau das mal raus.
Ja, ich fand's, bei Common People fand ich das Ende auch radikal, aber richtig. Es fühlte sich irgendwie, es ist zwar bitter, irgendwo dann am Ende die eigene Frau töten zu müssen, aber wenn man irgendwo so, ich meine, wenn man dann wirklich am Existenzmiveau ist, es gibt keinen Ausweg mehr. Ja, sehr, sehr bitter.
Wobei, irgendwer meinte zu mir, oder warst du das, Phil?
Ja, weiß ich nicht.
Hast du das gesagt? Ich hab vieles gesagt. Nee, mit irgendwem habe ich über die Folge geredet. Er meinte so, ja, okay, ist ja schön, dass ihr ein Kissen aufs Gesicht drückt. Aber er hätte ja auch einfach mit ihr aus dem Sendegebiet rausfahren können. Und da war ich so, ja, stimmt.
Nee, stimmt ja nicht. Sie hatten ja inzwischen die Premium-Mitgliedschaft.
Ja, aber du kannst ja da trotzdem wahrscheinlich downgraden und dann einfach rausfahren.
Ja, genau. Ich kündige einfach dein Abo-Shots.
Ja, nee, genau. Aber sie waren ja auf Dings. Auf Basiswandel. Genau, sie hat ja Werbung geschaltet. geschaltet zwischendrin.
Und deswegen hat er sein letztes Geld ja nochmal für 30 Minuten Gelassenheit ausgegeben, um da nochmal ein High für sie zu machen und im High, beziehungsweise am Ende des Highs sie umzubringen.
Ja, ja, ja.
Ja, und dann geht er ja auch selber in einen Raum mit einer Waffe, also von daher ist es so ein bitteres Ende, ey.
Aber sie hatte ja die werbefreie Version dann. Dafür hat er ja extra auf dieser Online-Plattform den ganzen Scheiß gemacht, um das zu finanzieren.
Nee, aber er hat ihr ja immer nur diese Boosts geben können.
Nee.
Nee, er hat schon ein Abo bezahlt. Und irgendwann wird es immer teurer. Erst plus, dann plus pro.
Also er hat am Ende drückt ihm doch noch eine Werbung.
Genau, und da hat er kein Geld mehr. Da hat alles ...
Ach so, weil da sozusagen hat er das Abo dann gekündigt.
Genau, und dann ist das Letzte, was er macht ...
Dann hat er auch dieses Kinderbett verkauft, weil dann Geld richtig mau war.
Und er hat keinen Job mehr. Und auf diesem Dings bekommt er auch nichts mehr. Auf dem Portal bekommt er auch nichts mehr. Und das ist ja so ein Riesensprung sozusagen. sagen. Und dann, ja, kauft er von seinem letzten zusammengekratzten Geld nochmal 30 Minuten Gelassenheit und haben sie nochmal Spaß. Also tatsächlich hat sie nochmal Spaß und dann ein High im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann war es das. Übel!
Ja, ja. Rivermind war glaube ich auch in irgendeiner anderen Folge. Ich finde ja witzig, wie Black Mirror so ein Universum aufspannt und dann gewisse Marken oder gewisse Begriffe immer wieder auftauchen. Ich weiß nicht mehr, in welcher Folge das war, aber irgendwie kam hier Rivermind auch wahnsinnig bekannt vor.
Ja, aber ich glaube, hier kam auch wieder wie hieß es, glaube ich, Streamflicks oder so?
Streamberry.
Streamberry, genau. John is Awful. Von der sechsten Staffel kam das vor und hier kam es auch wieder irgendwo vor.
Und dann, achso, nee, das war in einer anderen Folge. Da kommen wir gleich zu.
Ja, können wir jetzt ja schon zugehen.
¶ Black Mirror - Bête Noire
Ja, genau. Gehen wir mal in der Reihenfolge jetzt durch. Genau, also Bad Noir war die zweite Folge. Warum ging es denn da nochmal? Ach, das war die.
Genau, du hast eine junge Kollegin, die in irgendeiner Marketingagentur arbeitet und auf einmal kommt eine alte Schulfreundin.
Nee, bei einem Süßigkeitenhersteller, glaube ich, oder so.
Ja, kommt schon fast auf Selvien aus. Auf jeden Fall kommt eine alte Schulfreundin, und die ursprüngliche, die Maria, sagt so, ah nee, die hat irgendwie Dreck am Stecken und die belügt euch und keiner glaubt Maria und auf einmal ist die neue Kollegin, wie heißt sie eigentlich, Verity, passender Name irgendwie, Verity immer sehr beliebt und so etwas und Maria sagt so, das kann hier alles nicht sein, die hat irgendwie Dreck am Stecken und findet dann ja am Ende raus,
dass sie ein Amulett oder so etwas hat, um die Realität zu verändern und alles dann nach ihren Wünschen darzustellen und dann, ja, dass sie eigentlich dort nur angefangen hat, hat, um Maria das Leben so richtig hart, so richtig schwer zu machen.
Ja. Mochte ich auch die Folge. Ich fand die irgendwie cool. Ich muss sagen, das war für mich dann so ein Thema, was sich so ein bisschen durchgezogen hat in dieser gesamten Black Mirror Staffel und die Folge hat das sozusagen für mich ausgelöst und die Folgen, die danach kamen, haben sich da so ein bisschen eingereiht. Nämlich, dass die so ein bisschen so eine Naivität irgendwie reingebracht hat, so.
Weil so wie die Folge dann auch aufgelöst wird, dass diese Verity dann so Herrscherin übers Universum eigentlich ist und so. Da dachte ich so, ach, das ist so süß-naiv irgendwie. Also das ist so maximal überzogen, aber auch auf so eine Art und Weise, wo man so denkt, ja, ich hinterfrag das jetzt aber auch nicht. Also das ist jetzt so, ja, gut, dann ist es, also fair.
Das ist jetzt noch ein bisschen mehr Science-Fiction als Science-Fiction.
Genau, so ein bisschen drüber. Aber ich hab das total der Folge verziehen und ich fand dann, wie gesagt, die Folgen, die danach kamen auch, kommen wir gleich zu, wo sie in die Schwarz-Weiß-Filme reingeht, die waren so süß-naiv. Jetzt nicht dämlich oder so, aber so, dass man denkt, ja komm, jetzt glaub mir das einfach mal. Und ich fand das irgendwie cool.
Ja, es ist jetzt nicht die schlechteste Episode, finde ich so, von denen ich gesehen habe, aber irgendwie dann doch relativ weit am Ende, weil irgendwie, weiß ich nicht, hat mich nicht so mitgerissen, irgendwie so diese Idee, also ich mach wie gesagt immer so ein bisschen den Realitätscheck und sage, ist das in irgendeiner Form, kann ich damit relaten, kann ich sagen, oh, da ist jetzt aber wirklich schon, da baut eine Dystopie auf oder was auch immer.
Und dass dort irgendwie die Realität verändert wird, da sieht man ja irgendwie auch, wie Verity irgendwie Milch trinkt und auf der Videokamera trinkt dann auf einmal Maria die Milch und wird dafür irgendwie angekackt und so. Und ich denke so, du hast es gerade gesagt, das ist ein bisschen mehr Sci-Fi als nur Sci-Fi und das war für mich überdreht, das war für mich so überdreht.
Ja, aber ich dachte mir halt, okay, wie wollt ihr das denn auflösen?
Ja, ja.
Was ist denn hier die Auflösung? Und tatsächlich hätte es nicht viele Auflösungen geben können, weil das ist ja nicht einfach mal so hinzufängen. Also wo sie dann auch so sagt, ich konnte diese Milch nicht trinken, weil das sind Mandeln und Mandeln sind Nüsse und ich habe eine Nussallergie. Und die so, Nuss was? Und keiner weiß, was eine Nussallergie ist. Und du denkst so, hä, also wie wollen die das denn jetzt auflösen?
Und die einzig, ich will nicht sagen die einzig plausible Erklärung, Aber die Erklärung, die sie dann hatten, nämlich, dass Verity halt, wie gesagt, die Herrscherin des Universums ist und einfach die Realität on the fly verändern kann, war für mich so, ja, ja, warum nicht?
Sehr simpel, man weiß ja nicht, was irgendwann mit Quantencomputern möglich sein wird.
Eben, eben, genau. Und ich fand aber irgendwie, die Folge hat für mich, also ich hab das noch nicht so komplett dechiffriert, aber die Folge hatte für mich auch so ein bisschen was zu tun mit so dieses, mit so Realitätsverzerrung eben auch durch Algorithmen. Oder so, er hat aber gesagt und sie hat aber gesagt und so. Und wo dann so Fake News oder so, weißt du, auf einmal hast du halt so, KI gibt generierte Bilder von irgendwie dem Papst in irgendeiner puffigen Jacke so oder so.
Balenciaga.
Genau, Balenciaga. Wo du halt, also das spielte für mich so ein bisschen in die Folge rein, beziehungsweise ich hatte das Gefühl, dass diese Folge, dass das so der Initialfunke für Charlie Brooker auch war, das so zu schreiben, so wie wir unsere Realität ja irgendwie auch verändern.
Und dass manche Leute, und da sind wir wieder beim Thema Neotechnofeudalismus, dass manche Leute einfach diese Macht haben, weil Leute an der Spitze von Technologiekonzernen können durch ihren medialen Einfluss mitbestimmen, was eigentlich für uns Realität ist.
Ja, also so ein TikTok bestimmt für viele Jugendliche, was Realität ist, haben wir ja gerade in der Adolescence-Besprechung letztes Mal, also da fand ich die Folge eigentlich nicht uninteressant, die hat zwar natürlich eine süße, knuffige, überzogene Art, das rüberzubringen gewählt, aber irgendwie hat da für mich trotzdem was drin gesteckt, wo ich da dachte, ja, ich spüre das irgendwie auch heute schon so.
Vor allem das Ende fand ich cool. So dieses so, bumm.
Ja, aber die am Ende der Beyoncé ist einfach.
Jetzt bin ich hier die mächtige.
Ja, das stimmt.
Das Allerspannendste finde ich immer, wie schnell meine Frau auf sowas kommt. Es war noch nicht mal dieses Bewerbungsgespräch um, da sagt die schon, ey, die spielt da auch mit ihrer Kette rum. Ey, Alter. Ja, aber das ist auch so ein Ding.
Ich glaube, das merken Frauen auch so. Diese Ahnung, was hat denn die für Schmuck an?
Ja, genau. Oh, jetzt geht's los. Nee, aber auch bei anderen Serien ist das dann immer so, die ist sicher schwanger. Zwei Folgen später, ich bin schwanger.
What?
Wie macht das? Oh, das ist respektlich. Ja, das kann sie.
Von denen, ich muss mich selber korrigieren, von den Episoden von den fünf, die ich gesehen habe, ist das für mich die schwächste.
Ach echt?
Ich hab, wie gesagt, jetzt hier USS Calistan nicht gesehen, aber ich bin grad nochmal die anderen Episoden so gedanklich durchgegangen und ich muss sagen, das ist für mich so die schwächste in dieser Staffel.
Ja, weiß nicht. Sie teilt sich für mich den Platz mit wahrscheinlich der vierten Plaything.
Ja.
¶ Black Mirror - Hotel Reverie
Aber gut, gehen wir mal weiter. Oder wollen wir zu der noch irgendwas?
Nö, nö, nö.
Hotel Reverie ist eine Episode darüber, dass ein Unternehmen, ich weiß gar nicht, wie die hießen jetzt, Dream oder was, oder?
Redreams.
Redreams. Ja, oder Redream, ja. Die Möglichkeit hat, in alte Filme reinzugehen und die quasi neu zu besetzen, auch so Virtual Reality mäßig mit so, Gedankenprojektionen und so und dann die Rechte aufkauft an irgendwie einem Film, Hotel Reverie, beziehungsweise, so wie ich es verstanden habe, an, glaube ich, dem ganzen Katalog von irgendeinem alteingesessenen Hollywood-Studio und sich gedacht hat, so, dann machen wir jetzt mal,
Diese Filme polieren wir jetzt nochmal auf für eine neue Generation und machen die ein bisschen progressiver, sind irgendwie der gleiche Film, aber wir setzen da jetzt einfach mal statt irgendwie dem weißen Mann da jetzt mal eine schwarze Frau rein, die jetzt irgendwie en vogue und angesagt ist, eine Schauspielerin und machen die Filme jetzt nochmal in neu.
Und der Clou an der ganzen Sache ist, dass diese Filme oder diese Projektionen nicht einfach nur im Film sind, sondern die ganzen anderen Darsteller in dem Film eigentlich sich nicht dessen bewusst sind, dass sie in dem Film sind, sondern für die ist dieser Film halt die Realität und die Schauspielerin kommt rein und spielt quasi die Szenen mit denen nach, aber die anderen wissen halt nicht, dass sie in dem Film sind, außer der Schauspielerin, die jetzt neu in dem Film ist. Macht das Sinn?
Ja, und das Spannende an der ganzen Sache ist dann ja, dass irgendwann alles, im wahrsten Sinne des Wortes, schon fast der Bach runtergeht. Die Technik ist auf einmal kaputt. Und die Brandy ist es ja, glaube ich, die da dann als Schauspielerin, als schwarze Schauspielerin eigentlich einen weißen Mann spielt in diesem Film. Die ist dann quasi in diesem Film gefangen, weil man sie auch dann nicht wieder rausholen kann, weil eben das Produktionstechnik-Ding da gerade kaputt ist.
und da entwickelt sich dann auch so ein Side-Plot, weil dann irgendwann Tage, Wochen und Monate vergehen, und Brandy, dann irgendwann sich da Clara, das ist die Hauptdarstellerin in diesem Film, die denkt, sie ist in der Realität, sich dann der offenbart und sagt, ey, das ist alles ein Film, du bist hier nur im Setting. Und Clara sagt zuerst, nee, es stimmt alles nicht und dann entdeckt sie das auch. Und ja, da kommt ja noch eine dramatische Liebesgeschichte dann noch zwischen den beiden raus.
Ja. Ja, ich fand die Folge auch irgendwie knuffig.
Ich fand die schön, ich fand die wirklich interessant.
Und ich finde auch, das war wieder so ein typisches, also zum einen war das ja für mich das Äquivalent und ich glaube, die haben auch so ein bisschen ... Darauf schon bewusst auch Bezug genommen. Das war ja so ein bisschen das Spiegelbild zu der San Junipero-Folge, die ja mitunter als eine der besten Folgen gilt.
Mit den beiden Mädels, die in den 80ern da irgendwie am Strand die ganze Zeit rumfahren und so, wo man dann ja am Ende auch, also ich weiß nicht, was war das, vierte, fünfte Staffel oder so, wo dann, oder dritte, wo dann rauskommt, dass die eine ja, glaube ich, schon gestorben ist oder nicht oder so. Auf jeden Fall sind die beide eigentlich schon alt und leben aber irgendwie ihre Teenage-Years jetzt nochmal in den 80ern zusammen irgendwie und so.
Und da hat sie ja auch diese lesbische Liebesgeschichte und so. Und diese Folge war ja sehr ähnlich irgendwie gewissermaßen und hatte ja auch dann den direkten Bezug, weil sie kriegt danach ja am Ende auch irgendwie ein Paket noch zugeschickt am Ende der Folge. Und da steht dann halt auch so Junipero Drive drauf als Adresse. Und da ist so, ah, okay, also auch die Macher sind sich dessen bewusst, dass hier irgendwie eine Verkettung stattfindet und so.
Aber ich fand die auch schön und es war für mich auch so ein schönes Beispiel dafür, wie man dann auch so eine homosexuelle Liebesgeschichte auch wirklich schön und irgendwie nicht so forciert einfach auch erzählen kann. Weil ich habe das einfach total gespürt. Also wirklich so ein bisschen so Brokeback Mountain-mäßig. Wo ich so dachte. Ja, cool, also ich glaube das voll.
Ich glaube das voll, dass sie sich da jetzt verliebt hat, weil sie so viel Zeit verbracht hat und dann wie einfach eiskalt das alles so resettet wird und die Person, mit der du jetzt irgendwie was aufgebaut hast oder wo du irgendwie eine Verbindung geschaffen hast, einfach resettet wird, weil sie ist ja gar keine echte Person.
Schon vor allem, das stellt ja alles auf den Kopf. Es ist ja so dieses, oh ja, der Doktor ist jetzt eine Frau. Das ist so, gerade so in diesen 50er Jahre ist das so, was, eine Frau als Doktor? Ist ja unvorstellbar. Dann auch noch schwarz kommt ja noch dazu. Das wird ja gar nicht thematisiert in dem Sinne, dass sie eine schwarze Frau ist.
Es wird kurz am Anfang thematisiert, wo sie sagt, ja, aber ich bin hier eine schwarze Frau.
Genau, aber nur von ihr, nicht von der Filmwelt.
Genau, nicht von der Filmwelt, genau.
Da ist es einfach gang und gäbe.
Da würde es so akzeptiert.
Ja. Passt halt so ins Drehbuch.
Ja, also ich habe ein paar Probleme mit der Logik oder der Erzählung dieser Episode gehabt. Also erstens ist es ja am Anfang so, dass Brandy bekommt da ja irgendwie dieses Briefing und fällt ja dieser USB-Stick runter, wo ihr erläutert wurde, was überhaupt diese Technologie da ist.
Und dann kommt sie da zu dem Set und dann wird ihr ja gar nicht mehr erläutert, warum jetzt hier und was hier los ist und so weiter und ich saß da so auch dann am Ende und hab so gedacht, warum, also das erhöht natürlich die Spannung, dass du auch als Zuschauer dann mitbekommst, wie dieses Computerprogramm funktioniert und dann wie gesagt, das erhöht ja auch die Hektik und so etwas, Aber am Ende der Episode saß ich da und hab so gedacht, warum haben die so einen Stress gemacht?
Also warum konnten die nicht einfach sie fünf oder zehn Minuten nehmen und der Brandy einfach erläutern, oh sorry, du hast den USB-Stick nicht gesehen, die hat ziemlich blöd. Wir hätten da noch so ein bisschen Demo-Video drauf gehabt, aber ich erzähle dir jetzt einfach nochmal so ganz kurz.
Was ist hier eigentlich los? Ja, weil sie es dann möglicherweise nicht gemacht hätte so.
So, und dann...
Sie hatten ja Zeitdruck.
Ja, aber warum? Warum?
Genau das war für mich das große Problem.
Genau, weil wir das Studio doch nur so kurz angemietet hatten.
Ja, schon klar, verstehe ich schon, aber das ist ja also so dieses komische AI-Unternehmen, was diese revolutionäre Technologie hat und dann sind die Mitarbeiter aber nur so fünf Flunzen irgendwie, die halt irgendwie auch nichts checken und alles irgendwie improvisieren und dann so gerade so 300 Dollar zusammengekratzt haben, um für zwei Stunden dieses Studio zu minuten. Da dachte ich so, okay, das passt jetzt gerade irgendwie nicht zusammen, oder?
Komm ich in die Credits?
Ja, eben, genau, so ein bisschen. Also wenn das so ein krasses Unternehmen ist, haben die dann nicht eine große Rechtsabteilung, bla, haben die nicht irgendwie das Studio dann für länger gemietet, gleich mehrere Filme durchproduziert. Also wirkt da alles so ein bisschen Betamäßig irgendwie.
Ja, das ist halt noch nicht ausgegoren. Deswegen alles eher so kandestin im Verborgenen.
Ja, aber dann gleich so eine krasse Schauspielerin, die ja offensichtlich bekannt ist, dann da so reinzuschicken und so. Und dann so, ja, kacke, jetzt stirbt die da vielleicht. Also es war unplausibel tatsächlich.
Da gehst du ja nicht von aus.
Dann so eine Sache, die ich nicht verstanden habe. Also irgendwann geht das da alles kaputt. Okay, fair enough. Aber warum, also wo spielt dieser Film weiter, wenn doch die Technik ausgefallen ist und alles im Arsch ist?
Ja, vielleicht bei ihr im Kopf.
Nee, passiert ja nicht, weil dann, wenn die Technik wieder funktioniert, dann hört sie ja Aquafina, die ja die Regisseurin sozusagen ist, in ihrem Kopf und erzählt, ey, ich hab mich jetzt gerade in Clara verliebt und so weiter und so fort.
Das heißt, der Film ist schon weiter, also die Filmwelt existierte weiter, wo ich so dachte, okay, auch da wieder der Erzählung zuträglich, dass diese Filmwelt quasi jetzt durch den Computerabsturz eingefroren ist, was ja auch der Fall war, es hat sich ja nichts bewegt außer Clara und Brandy, aber ich fragte mich so, wo existiert diese Welt jetzt, wenn doch eigentlich alles gerade kaputt gegangen ist?
Das hat mich tatsächlich da dann doch rausgerissen. Und das Letzte, warum musst du diese scheiß Schlussworte sagen? Also das habe ich auch nicht verstanden, warum sie diese Schlussworte sagen muss, damit der Film zu Ende ist.
Die innere Logik. Ja, damit es dann eine Überschneidung gibt, dass die KI weiß, ah, jetzt ist der Film zu Ende.
Genau, das hat mich, also ich fand die Erzählung so toll und ich fand auch diese Erzählung der Homosexualität so toll, dass im Grunde früher konntest du als Frau gar nicht so frei leben. Und du hast ja auch gesehen, wie sich Clara dann geekelt hat vor diesem männlichen Schauspieler und so etwas. Und dann wie glücklich sie war, dann wirklich auch mit einer Frau gemeinsam im Bett zu liegen und so etwas. Das ist so toll erzählt. Und auch die Technologie ist toll.
Und dann sind solche Plotholes da drin.
Meine Fresse.
Das ist kein Plothole.
Na doch. Andi, ich weiß nicht.
Nee, aber Black Mirror, das ist so eine Sache, man muss sich dann vielleicht auch davon freimachen, dass dann wirklich jede Folge irgendwie ein deeper Meaning und eine Message haben muss und irgendwas anprangern muss, sondern das ist einfach eine Folge, die zeigt, dass sowas irgendwie auch romantisch sein kann.
Ja, das betreide ich doch gar nicht.
Du stehst da und denkst so, ich weiß nicht, wie das technisch ist.
Sag ich ja gar nicht. Ich sage, es ist unlogisch.
Ja, du sagst, es ist unlogisch, du verstehst nicht, wo ist sie denn oder wie kann es sein, dass sie weiter in dieser Szenerie ist, wenn doch der Computer abgestürzt ist.
wo ich mir dann diese Frage gar nicht stelle ich sag mir dann einfach, okay cool die ist da jetzt in einer Welt, in die sie einfach, reingeschubst wird, die wusste ja noch nicht mal um was es da geht, da wird nur gesagt hier, wir schließen dich mit ein paar Knöpfen an und jetzt leg dich mal hin, mach die Augen zu weg bist du und dann ist sie in dieser Welt, muss sich da erstmal zurechtfinden und verliebt sich dann in diese Frau und
denkt, ja wenn ich jetzt hier bleiben müsste wäre auch nicht schlimm das ist ja so das, was bei mir rüberkommt dass sie sich so in diese Frau verliebt, dass sie sagt wenn jetzt hier die Zeit stillstehen bleibt, so wie es ist, Und irgendwie kriege ich das schon arrangiert. Ich bin mit dieser Frau hier zusammen und ich bin momentan gerade sehr glücklich. Und da frage ich mich nicht, ja, haben die denn da kein Backup? Warum geht das denn technisch? Das kann ja gar nicht technisch möglich sein.
Ich sage mir, nee, das ist einfach nur so eine romantische Konstellation. Und da muss man nicht immer alles hinterfragen und sich denken, das ist ja physikalisch gar nicht möglich.
Ich sitze da nicht und hinterfrage es. Ich habe da nicht gesagt, ich schreibe jetzt hier mit Bleistift alles mit, sondern ich gucke diese Episode und sie schreit mich an, ich habe hier eine Unlogik und ich habe hier irgendwie keine Begründung. das ist eigentlich das Schöne. Ich gebe dir keine Begründung, warum zum Beispiel dort jetzt so schnell dort diese Dreharbeiten starten mussten.
Ich gebe dir keine Begründung oder keinen Kontext, wo dieser Film weiterläuft, wenn doch der Inhalt gerade dessen ist, dieser Katastrophe, dass das gerade nicht funktioniert.
Die Begründung, warum die Dreharbeiten so schnell starten müssen, ist doch gegeben. Die haben gesagt, ey, wir haben dieses Studium nur für zwei Stunden. Das muss jetzt alles schnell gehen.
Sorry, wir können jetzt hier uns nicht, deinen Fangirl-Moment, den musst du jetzt leider nach hinten stecken, ab auf die Liege los geht's, bumm, ist damit für mich erklärt, dann oh Wasser auf dem Laptop, der Laptop ist kaputt, die Szene spielt aber weiter, physikalisch nicht möglich, da gibt's gar kein Backup, der Strom ist nicht da es kann gar nicht funktionieren, ich sag mir oh, sie ist jetzt in dieser Welt und alles steht still, ist doch cool, Es sind einfach zwei komplett andere Blickwinkel.
Ja, wir haben ja bei der Folge eben, Bette Noire, haben wir ja auch sozusagen gelten lassen, dass sie einfach Herrscherin des Universums ist. Wie das funktioniert. Genau, filmig, weil der so, nee, das muss mit Ethernet angeschlossen werden.
Zahlen, Daten, Fakten.
Token Ring, bitte.
IPv6, bitte. Nee, also von daher, also ich bin bereit bei Black Mirror immer so ein Stück mitzugehen, aber gerade bei der Folge bin ich ein bisschen auch bei Phil, da wurde ein bisschen zu viel verlangt von okay, dann glaube ich das jetzt auch noch und das glaube ich jetzt auch noch und dann glaube ich das jetzt auch noch. Also tatsächlich für mich war wirklich so Dreh- und Angelpunkt des Ganzen ist, warum dieser Zeitdruck? Das verstehe ich nicht.
Das ist doch eine Produktion, die kostet doch irgendwie Geld, die müssen ja die Schauspielerin bezahlen. Das kannst du mir doch nicht erzählen, dass da so ein paar Studenten irgendwie ankommen und so sagen, scheiße, wir können das Studio jetzt nicht für länger leisten, weil hier kommt gleich die nächste Crew rein. Und warum muss das überhaupt in einem Studio stattfinden? Fangen wir doch damit mal an.
Sonst hätte ja auch irgendwie bei Johanna in der Küche. Bei Johanna in der Küche oder bei ihr auf der Couch stattfinden können.
Es kommt doch auch irgendwie rüber, dass Redreams noch so eine nicht hundertprozentig tolle Firma ist. Deswegen gehen sie halt zu so einem Verleih, zu einer Produktionsfirma, die ziemlich im Arsch ist und sagen, oh, wollen wir nicht mal gucken, dass wir einen 50 Jahre alten Film hier wieder neu machen. Das ist ja keine Technik, die da schon irgendwie total etabliert ist, sondern Die sind ein kleines Unternehmen, die suchen einen Dummen, dessen alte Filme sie irgendwie upgraden können.
Die haben sie dann da gefunden und dann sitzen sie da im dunklen Kämmerlein und hängen das nicht an die große Glocke und sagen, oh, das muss husch husch schnell gehen. Das ist für mich dann auch schon plausibel, weil das alles noch nicht eine eingespielte Technik ist, sondern das erste Mal wahrscheinlich, dass sie das probieren.
Ja, aber dann probiert man das so nicht gleich mit einer bekannten Schauspielerin.
Ich wollte jetzt erst Ryan Reynolds nehmen, muss man auch sagen. Tatsächlich ist so.
Ja, ja, stimmt, stimmt. Ja, aber der wollte, also das hätte man dann irgendwie auch anders aufziehen können. Also da hätte man auch sagen können, okay, jetzt, das ist wirklich so ein kleines Tech-Startup, ja, dass dann nicht die anfangen mit dieser komischen Businessfrau, die dann da irgendwie diesen Deal macht und irgendwie so, sondern das Ganze ein bisschen plausibler auch, als wirklich so ein Nischending aufziehen.
Weil die hatten ja eine Brand und alles. Also die wirkten auf mich wie so, weiß ich nicht, wie so ein Hulu oder wie so ein A24 oder irgendwie so. Weißt du, wo die halt schon nicht etabliert sind, aber zumindest halt eine gewisse Marktposition haben.
Nee, auf mich nicht. Weil die sind ja extra zu so einer Abgeranzten gegangen, die da in ihrem Studio sitzt und denkt, oh, meine besten Zeiten sind vorbei. Eigentlich können wir das Ding ja auch dicht machen. und dann kommen sie gerade zu der und nicht zu A24 oder Universal, sondern gerade zu der, die gerade wirklich total vor der Pleite steht und sagen, ey, wir haben da eine coole neue Technik. Wollen wir nicht ihre Klassiker wieder neu verfilmen?
Für mich erschließt sich das, dass das keine erfolgreiche Firma ist.
Ja, aber es kam irgendwie nicht richtig rüber. Und warum dann in dem Studio? Warum machen die das in dem Studio? Das verstehe ich nicht.
Ja, das verstehe ich auch nicht.
Die hätten das ja einfach irgendwie auch remote machen können oder sagen können, okay, hier, dann nehmen wir jetzt die Filme so und laden die auf irgendeinen Server und die Schauspielerin packt sich das Ding zu Hause an die Schläfe. Also, ja, war nicht ganz ausgereifter Storytelling. Nichtsdestotrotz fand ich, hat die emotional schon gerade gut funktioniert und ich mochte auch den Moment, wo die Figur, wie ist sie, Clara?
Clara, ja.
Genau, wie sie dann auch realisiert oder ... Sie ist ja eigentlich nur die Projektion dieser Schauspielerin in dem Film. Aber ich fand diesen Moment schön, wo sozusagen deutlich wird, dass sie ihre Erfahrungen aus ihrer echten, also ihre echten Erfahrungen als Mensch in diese Rolle mit reingebracht hat. Das fand ich irgendwie cool. Also habt ihr es sicher auch irgendwie gemerkt.
Das fand ich war irgendwie ein schöner Moment, wo ich so dachte, ach guck mal, so diese KI-Projektion, da ist immer noch irgendwie ein Quäntchen Mensch auch mit drin und so. Was ja überhaupt erst möglich gemacht hat, dass die beiden auch sich annähern und so und dass da diese Liebesgeschichte entsteht. Die für mich, wie gesagt, sehr plausibel. Also ich hab das echt gespürt, so als diese Panik in den Augen, wo die dann meinten, so wir können wieder, wir fangen einfach von der Szene
davor an und dann einfach machen da den Reset. Da war ich so, uff, das ist ja so traurig.
Der tat aber auch wirklich weh.
Das tat echt weh, so oder?
Die Darsteller fand ich auch sehr cool. Auf der einen Seite Brandy, so die schwarze, attraktive Powerfrau von der heutigen Zeit. Und dann Clara, die zerbrechliche Love Interest aus den 50er Jahren, die ja auch wirklich aussah wie aus den 50er Jahren. Die irgendwie total plausibel war. Hättest du mir jetzt einen Film gezeigt mit der, ich hätte auch gesagt, ja, das war ein Film von 1952.
Das stimmt, ich fand überhaupt ganz geil, wie die diesen Film so gemacht haben und so. Also wie der so aussah insgesamt. Da war ich so, ja, glaube ich total, dass das so ein alter Film ist. Also da war nichts dran, was ich irgendwie komisch fand oder wo ich so das Gefühl hatte, ja, also da sieht man jetzt schon, dass das irgendwie nicht real ist oder so. Also wenn jetzt irgendwer gesagt hätte, nee, das ist ein echter Film, den gab es wirklich, da hätte ich so gedacht, ach so.
Ich will jetzt hier nicht noch Öl ins Feuer kippen, aber so diese letzte Szene mit diesem hier, ich rufe hier den 50er-Jahre-Filmstar per Telefon an, ist natürlich totale Romantik. Und jetzt könnte Phil natürlich wieder sagen, kann man gar nicht sein, riecht das jetzt mal ganz aus.
Nee, nee, nee.
Was ist das denn, ISDN?
Nee, nee, nee, da sag ich wiederum, das funktioniert, weil das wieder in meine Realität hinein.
Weil Film sich wünscht, dass das funktioniert. Ah, cool. Ja, wie funktioniert das denn? Erklären Sie das doch mal.
Film. Ding-Dong.
Ja.
Ah, das ist cool.
Ja, wie funktioniert das denn? Jetzt macht doch gut drauf.
Ihr seid witzig.
Ich fand Aquafina auch ganz gut in ihrer Rolle.
Das stimmt.
Aquafina hat auch wirklich tatsächlich, also ich mag die ja sowieso ganz gerne spätestens, Also zugegeben, verfolge ich jetzt nicht krass ihre Karriere, aber ich habe sie ja in, ach wie hieß es denn, hier in, ich komme gerade nicht drauf, wo ist es denn?
Ja genau, in dem Film.
Farewell hieß er irgendwie so, habe ich ihn gesehen und das fand ich da ja schon, The Farewell, ganz genau, fand ich da ja ganz, ganz toll, ihre Rolle da schon.
Und auch die schwarze Schauspielerin, ich weiß jetzt nicht, wie sie heißt, da habe ich mich auch gefragt, ah fuck, woher kenne ich die? Ich habe die doch neulich in irgendwas gesehen. Und die war in American Fiction drin. Das war ja die schwarze Autorin, die das Ghetto-Buch geschrieben hat.
Issa Ray.
Alles klar.
Genau, die war das. Ah ja, cool, die habe ich auch kürzlich gesehen. Ja, also alles in allem eine schöne Folge.
Finde ich. Romantisch.
Genau, romantisch.
Technisch nicht auf die Goldwaage zu legen, aber romantisch.
Ja, aber auch schön, dass die dieses mal wieder so eine halb schwarz-weiße Folge hatten und das Thema in alte Filme abzutauchen hatten wir, glaube ich, bisher noch gar nicht, auch bei Black Mirror. Von daher, ja, nett.
¶ Black Mirror - Plaything
So, und dann die letzte Folge im Bunde beziehungsweise die vierte in der Staffel, Plaything.
Jawohl.
Beziehungsweise auf Deutsch hieß die irgendwie anders, ne, doof.
Mit einem Oscarpreisträger.
Spielzeug.
Ehrlich, mit einem Oscar-Preisträger?
Ja, Peter Capaldi.
Ach, der war das. Ja. Der war doch mal Doctor Who, ne?
Doctor Who? Nee, du meinst wen anders. Ich weiß, wen du meinst.
Nee, aber ich hab hier grad geguckt, Doctor Who.
Ah, der zwölfte Doktor, Tatsache. Stimmt.
Ja, ja. Wofür hat der denn einen Oscar gewonnen?
Der hat einen Oscar in der Kategorie bester Kurzfilm gekriegt, 1995. 95 mit seinem Film Franz Kafka's It's a Wonderful Life. Ah, schon ein paar Tage her.
Ist ja richtig Nischen-Trivia hier. An Paddington 2 hat er auch mitgespielt. Ja. Auf jeden Fall, auch hier wieder fand ich es richtig cool, dass die Folge irgendwie eingewoben war in das Bandersnatch-Universum. Was ganz cool war, weil ja Will Powter irgendwann auftaucht. Und ich habe jetzt nicht ganz gecheckt, ob das jetzt davor, muss ja irgendwie, glaube ich, davor spielen oder wie auch immer. Aber Bandersnatch, ihr erinnert euch, war ja die interaktive.
Das war das Coolste. das coolste an der Folge war, da war ja dieser komische, der Kopf, der da die, die, das Verhör gemacht hat, der hatte ja auch so einen markanten, kantigen Kinnparty, sag ich mal. Und ich dachte, oh, gleich kommt sicher Will Poulter um die Ecke. Und, wer kommt? Tatsächlich. Es war witzig. Ich dachte, kann doch nicht sein. Ich hab grad noch an ihn gedacht.
Okay. Lose Kinn-Assoziation hier.
Er hat genauso harte, markante Züge wie damals Whip Holder aus Bandership und dann schwupp, war er schon da.
Achtung, his next of kin. Ja. Okay. Naja, jedenfalls, die Folge handelt davon, dass Cameron Walker. Festgenommen wird, also so ein alter, schrulliger Typ irgendwie festgenommen wird, weil er irgendwie in einem Supermarkt was klaut und das ist so ein Großbritannien der Zukunft, was irgendwie ein Überwachungsstaat ist und so und so einen krassen Zentralrobot, so einen Zentralkomputer hat, der irgendwie alles beobachtet und überhaupt und so.
Und dann wird er festgenommen und in so ein Verhör gesteckt und während dieses Verhörs wird sozusagen aufgedröselt, warum hat er da jetzt was geklaut und warum hat er so komische, so eine Computer-Videos, Org hier am Start, bei sich in der Wohnung und überhaupt.
Und dann sehen wir halt eine Rückblende eben zu Zeiten von, also 80er war das, glaube ich, oder frühe 90er, wo eben dieses Bandersnatch-Game dann auch rauskam und so zu diesem Entwicklerstudio, wo er irgendwie dann dieses Game in die Hände kriegt, was eigentlich wie so ein glorifiziertes Tamagotchi ist, ja, so eine digitale Lebensform. Eigentlich ist es gar kein Spiel, sondern Will Poulter hat da irgendwie was programmiert, wo dann auf dem Rechner so digitale Lebewesen leben.
Und die Folge endet dann quasi mit diesem Reveal, dass er sich mit diesen Lebewesen irgendwann verbunden hat und quasi diese Lebewesen jetzt freisetzt, indem er diesen Zentralkomputer von Großbritannien irgendwie infiziert oder übernimmt und die Lebewesen dann da jetzt irgendwie in die echte Welt hinausströmen. So habe ich es zumindest verstanden. Ja, war auch wieder so eine schrullige Folge irgendwie und so. Ich fand die aber nett.
Also ich fand, mir hat ein bisschen, also am Ende war es so ein bisschen wenig Auflösung. Also ich war dann so, ach so, das war es jetzt. Ach so, na gut. Also, ne, weil es war dann so sehr schnell zu Ende. Und eigentlich dachte ich mir so, ah, jetzt wäre es doch erst interessant gewesen, zu sehen, was jetzt passiert. Aber vielleicht machen die ja irgendwann noch mal eine Fortsetzung davon, wer weiß. Weil es wirkte für mich tatsächlich wie so ein Mittelteil.
Die fand ich inszenatorisch eigentlich ganz spannend, Weil die so total aufgeputscht und aufgeregt war, weil es ja auch immer um Drogen ging, die er da konsumiert hat, um mit diesen Little Computer People da zu sprechen. Und die hat mir inszenatorisch sehr gut gefallen. So der Twist zum Schluss, so dieses, ah, hier der QR-Code, da, da, wuppdiwupp und jetzt die ganze Welt im Arsch. Fand ich cool. Und dann war es für mich dann auch okay. Das war halt so der Effekt und hat gewirkt.
Und ich hatte auch diese ganze Idee, ich glaube, die hatten wir in Black Mirror so auch noch nicht, so mit so digitaler Lebensform und so. Und dass er dann auch so in diesen Wahn verfällt. Weil wenn man ihm so zugehört hat in dem Verhör und er da von dieser Lebensform spricht und so, also du hast richtig gemerkt, wie die beiden Cops sich so denken, alles klar.
wenn du das sagst der konsumiert häufiger, so Vorlein an der Waffel aber gleichzeitig war es halt so ja gut, wir haben es jetzt mit eigenen Augen gesehen also anscheinend war es jetzt wirklich so und der Beweis wurde dann ja auch am Ende erbracht dass er mit so einem einfachen runden QR-Code da jetzt diesen Zentralkomputer lahmgelegt hat, aber ich fand den Peter Capaldi heißt der so Ja. Ich fand den mega geil in dieser Folge.
Ja, ne?
Also richtig gut geschauspielte. Ich saß so da und dachte so, geil, ey, wie ich dem das glaube, dass der einfach so ein komplett verschrobener Weirdo ist, ey. Ja.
Ich muss ja sagen, das Ganze basiert ja ganz los auf einer echten Geschichte, würde ich nicht sagen, aber es gab sowas ja früher wirklich mal. Das wird vor eurer Zeit gewesen sein.
Mit Tamagotchis.
Nee. Noch früher.
Also Tamagotchi Die hatten Raspberry Pi übernommen.
Nee, doch zehn Jahre früher. Und zwar in Mitte der 80er Jahre. Die ganz alten Hörer werden sich daran erinnern. Ich habe es gerade schon gesagt, die Little Computer People. Das war damals ein Programm von Activision, die auch das damals sehr legendäre Pitfall gemacht haben. Und das war damals auch ein ziemlicher Hype. Da werdet ihr vermutlich noch nicht so viel von mitgekriegt haben. Aber da lebte dann quasi auch ein kleiner Mann in unserer aller Computer.
Das heißt, du hast eine CD, ach Gott, eine Floppy-Disc gekriegt, die hast du reingemacht in deinen Rechner und dann erschien auf deinem Bildschirm ein großes Haus, so mit drei, vier Etagen. Und dann zog da ein kleiner Mann ein. Und der hat dann immer irgendwas gemacht. Der hat sich vor den Fernseher gesetzt. Der hat Klavier gespielt. Der hat Briefe geschrieben. Und du konntest ihm ja immer sagen, was er denn jetzt machen soll. Quasi sowas wie die Sims nur 30 Jahre vor den Sims.
Und das war damals echt ein richtig großer Hype. Und das Spannende war daran, früher, du hattest wirklich diese Diskette. Und da war dann wirklich dieser Typ drauf. Also es gab zwar, jede Diskette war irgendwie anders. Das heißt, der eine hatte dann, was weiß ich, Lionel, der nächste hatte Richard, die sahen dann auch alle anders aus. Der eine blond, der nächste braun, pipapo. Und du hattest aber auf deiner Diskette immer nur diesen einen und konntest den auch nicht ändern.
Also konntest hier nicht Charaktererstellung machen, sondern du schiebst die Diskette rein, das Ding startet und du hast dann den. Das ist dann deiner quasi. Wie so ein Tamagotchi.
Ja, aber wo hast denn du das herbekommen? Also auf dem Schwarzmarkt oder so im Menschenhandel?
Nein, genau. Du bist ja so ein Typ, der dauernd irgendwie Koks genommen hat. Wie damals. Ich suche euch das mal raus hier, warte mal.
Ja, weil ich meine, du hast das ja nicht aus dem Netz geladen oder so, sondern es musste ja irgendwie einen Markt für diese Disketten geben, oder nicht?
Ja, das war früher doch vollkommen normal.
Dass die Wiefere kopiert wurden. Das waren damals eine normale Spiele-Diskette. Aber wie gesagt, da war jeder immer so ein bisschen anders.
Also da war dann so ein Algorithmus drauf, der dann immer Charakter generiert hat, sobald du es gestartet hast.
Genau, der hat einmal einzigen Charakter generiert und der hat dann die ganze Zeit irgendwas gemacht. Ich hab euch das hier mal in den Slack reingestellt, da hast du dann, was weiß ich, Badezimmer, der konnte duschen, der konnte aufs Klo gehen, der konnte an seinem Computer spielen, der konnte Klavier spielen, der konnte quasi alles machen. Ganz witzig. Und du hast dann einfach nur davor gesessen, hast die meiste Zeit dann nur geguckt, was er denn gerade macht, quasi wie beim Tamagotchi.
Und das war damals der richtig geile Scheiß. Das ist ein Spiel von 1985, tatsächlich. Von David Crane.
Gut, dass wir noch historische Zeitzeugen hier in dieser Saison haben.
Der Entwickler von Pitfall und Decathlon, Zehnkampf damals.
Also mir hat Plaything auch ganz gut gefallen, muss ich sagen. Weil ich da wieder saß und sagte, ja, diese ... Quatera Demonstrandum, um mal hier Bildungssprache fallen zu lassen, das ist gar nicht mal so fernab, dass Computer-Dinge irgendwie ein eigenes Leben entwickeln. Gab es schon 1985, obviously.
Aber dass dort dann eben mit der Technologie und sowas ja wirklich dann etwas suggeriert wird oder tatsächlich existiert, was ein, wie hat es Will Powell da gesagt, biologisches Leben führt in digitaler Art und Weise. Also das fand ich einen interessanten Gedanken. Übrigens interessanter als diese Weltherrschaftsansinnen und Zentralkomputer-Angriffsthematik.
Sondern einfach so dieses, dass das da so ein Weirdo ist, der einfach fasziniert ist von einem Algorithmus und auch fasziniert davon ist, wie eine Technik funktioniert und irgendwo dann sich da drin auch so verliert und auch so eine Beziehung zu etwas Abstrakten wie Pixelgrafiken aufbaut, dass er ja tatsächlich als dann, und das ist ja so ein bisschen auch Grundlage der Episode, dann irgendwie, ich glaube, seinen Dealer tötet und zerschneidet, weil der ein paar Pixelmonster umgebracht hat.
Ja, ja, gut, weil du sagst das so, Pixelmonster, also der hat ja schon als echte Lebenwesen wahrgenommen und nicht nur als Pixelding, sondern er hat es dann ja irgendwann, wie gesagt, diese Miniklinke hinten in den Schädel gerannt, um da irgendwie mit denen verbunden zu sein, so.
Also von daher, ich glaube, also er hat hinter die Fassade dieser Pixel schon auch, geschaut, so, ne, also ist jetzt nicht, dass der jetzt wegen ein paar Pixeln da durchgedreht ist, aber ich fand's eine logische Schlussfolgerung eigentlich, dass, wenn wir jetzt wirklich davon ausgehen, dass das eine Lebensform ist und die Lebensform, wie alle, Lebensformen, ihr Überleben sichern will und sich sozusagen ausbreiten will,
dann fand ich, war es irgendwie eine schlüssige Story-Arc, dass die dann einfach sagen, so, was ist denn hier jetzt der krasseste Computer, auf dem wir leben können, so. dass die sich dann versuchen sozusagen zu befreien aus dem, aus dem, was er ihnen geschaffen hat, so viel das halt auch war und dann irgendwann diesen zentralen Rechner übernehmen. Ich fand es auch cool in der Folge, wie so hin und wieder so Brands oder so aufgetaucht sind, wo man so dachte, ah, das kenne ich.
So eine Grafikkarte oder so, oder diese Logos und so. Ich fand es irgendwie ganz geil, wie diese Rückblenden so real gewirkt haben. Ah ja, das kenne ich noch aus den 90ern.
Ich hatte zuerst noch gedacht, zieht sich der Jaguar irgendwo durch. ich glaube, letztes Mal hatten wir auch irgendwie irgendwo ein Jaguar. Da hatten wir die Spielekonsole Jaguar. Irgendwo kam, glaube ich, letztens auch ein Jaguar bei Black Mirror of War. Da bin ich mir aber nicht mehr ganz sicher.
Ja, ich glaube, in der Bandersnatch-Folge oder nicht?
Kann gut sein. Aber da war es dann, glaube ich, nicht die Konsole Jaguar, sondern irgendwie, kann auch sein, dass es ein Auto Jaguar gewesen ist oder irgendwas, dass ich dann dachte, oh, Jaguar zieht sich aber hier irgendwie durch. Ja, kann sein. Ich glaube, irgendwie, ich glaube, ein Jaguar weiß.
Ja. Ja, also alles in allem eine sehr zufriedenstellende Black Mirror Staffel, oder?
Ja.
Kann ich mich nicht beschweren, wirklich nicht.
Kann man schon sagen. Es gab schon schlechtere, sag ich mal.
Ich hatte schon Bedenken, die sechste Staffel war nicht ganz so toll, bis auf die erste Folge. Ja, mit diesem Red Mirror.
Oh Mann.
Ja, und jetzt bin ich doch recht glücklich, dass da doch was geht.
Ja, ja, ja, voll. Also ich finde auch, die haben die Kurve durchaus gekriegt. Ich war bei der letzten Staffel, da waren wirklich so ein paar also jetzt nicht ein paar Aber es waren so zwei Folgen dabei, wo ich dachte, ja komm, was soll das denn, ey. Da waren aber auch zwei sehr gute Folgen dabei, muss man sagen. Deswegen hat es das auch redeemed. Aber ich fand es hier schön, dass es ein bisschen konsistenter war insgesamt. Und jetzt keine Folge dabei, warum man so dachte, naja.
Ja, also nicht schlecht Netflix, mach mal weiter so, mach mal weiter so und auch Charlie Brooker, der offensichtlich da auch immer noch frische Ideen, die irgendwie zeitlich relevant wirken, immer sich noch irgendwie aus den Rippen leiert, auch sehr beachtenswert.
Genau, das ist es ja auch, dass man immer noch auf neue Ideen kommt und da solche Ideen weiterdenken und ausentwickeln kann.
Und Technologie schreitet ja auch voran und ich glaube, das ist halt der neue Nährboden für immer weitere Ideen, dass man dran bleibt. Also jetzt gerade auch der Umbruch jetzt mit KI und so, ich glaube, das ist auch ein ganz neuer Nährboden nochmal für weitere Black Mirror Folgen.
Und dann werden wir wieder irgendwo in keine Ahnung, zwei Jahren oder sowas da sitzen und denken, holy fuck ey, du hast schon wieder in irgendeiner Form eine Technologie genommen und einfach konsequent weitergedacht ich würde.
Black Mirror glaube ich jetzt echt nochmal von vorne anfangen.
Wollen so ein bisschen hooked.
Weil ich habe glaube ich bisher also ich habe mindestens jede Folge einmal gesehen, manche Folgen habe ich mehrmals gesehen, aber trotzdem jetzt wenn wir am Anfang der Folge gesagt haben, so die erste Folge kam irgendwie 2013, 14, so dann ist ja auch schon einiges an Zeit vergangen, also wie die sich heute so anfühlen und so, würde mich schon nochmal interessieren.
Also auf alle Fälle die San Junipero will ich nochmal gucken, die hat sich mir damals nicht ganz so erschlossen, der würde ich gerne nochmal eine zweite Chance geben und ich weiß, ich glaube in der ersten oder zweiten Staffel war eine Folge bei, die ging irgendwie um einen Jungen, der dabei gefilmt wurde, wie er an seinem Computer onaniert. Und der musste dann irgendwie laut SMS oder so irgendwelche Sachen machen, was dann total eskalierte bis zum Kampf auf Leben oder Tod.
Und die hat mich dann sehr beeindruckt, weil ich dachte, okay, das ist jetzt mal eine Folge, die komplett mit Sachen funktioniert, die es jetzt schon gibt.
Das stimmt. Das stimmt, die war sehr bodenständig, ja. Ja, die war sehr cool. Also tatsächlich die Folge, die mich komplett nicht loslässt, war halt diese Be Right Back-Folge mit Donald Gleeson, wie gesagt, haben wir ja gerade schon drüber gesprochen. Die war schon echt derb und so, also die haben mich hart gehuckt. Ja, und San Junipero ist halt Vibes, ist halt einfach Vibes all over. Ah ja, stimmt, die Shut Up and Dance meinst du, die Folge wahrscheinlich.
Das ist genau die vor San Junipero, dritte Staffel, dritte Folge.
Ja, schauen wir mal.
Ich fand ja auch, es gibt eine Folge, die sehr unbeliebt ist, aber ich mochte die total. Ich glaub, die hat fast die schlechteste, fast das schlechteste Rating. Ich guck grad. Ah ne, nicht ganz. Okay, es gibt Folgen, die sind ein bisschen schlechter geratet noch, zu Recht. Aber es gab diese eine Folge in der vierten Staffel und zwar Metalhead, wo in so einem postapokalyptischen Bossendynamics Genau, mit den Roboterhunden und so.
Und die fand ich aber richtig cool, die Folge, weil die war halt so radikal, so mit diesem schwarz-weiß und die war so gritty und hässlich und so. Die war richtig krass und dann war ja die Auflösung quasi, dass die Ware oder sozusagen das, was jetzt diese Frau gesucht hat, nur so ein Teddybär war. Da war ich so, ach, das ist so krass.
Die war richtig krass, weil da ja auch gar kein Dialog oder sowas war, ne, meine ich. Das war wirklich nur down to earth hier Action und Verstecken und es schleicht außenrum und boah, riesig.
Ja, die war krass, ja.
Ich habe gerade letztens hier, ich höre immer ganz gerne täglich den Podcast, Apokalypse und Filterkaffee und da hatten sie auch drüber gesprochen, dass die neue Staffel gerade angefangen hat und die Gästin wurde dann auch gefragt, ob sie das kennt und sie sagte dann, nee, sie hätte nur mal in die allererste Folge reingeguckt und da wurde irgendwie der Premierminister dazu oft gefordert, ein Schwein zu ficken, wo man dann denkt, okay, das ist natürlich,
eine dumme Folge, um mit so einer Serie anzufangen, weil, da kriegst du gleich ein ganz schlechtes Gefühl für.
Ja, und das ist leider glaube ich, das warum viele Leute bei Black Mirror nicht weitermachen. Die scheitern an dieser ersten Folge. Das finde ich total schade immer, weil ich sage ganz vielen Leuten immer so, ey Black Mirror ich habe es neulich meinem Vater wieder empfohlen und er hat irgendwann glaube ich auch diese erste Folge so und war so, ja nee, ist nicht meins.
Und ich sag, nee, guck mal bitte weiter, wirklich. Also weil diese erste Folge, die ist natürlich derb irgendwie, aber es geht ja nicht nur darum also es geht nicht nur irgendwie um so Fäkalt Ich fand die sogar ziemlich brillant.
Weil es da wirklich um diese Mediendynamiken geht Was passiert, wenn ich jetzt ein Schwein ficke dann bin ich der Arsch, aber wenn ich es nicht mache dann stirbt die Prinzessin.
Bin ich auch der Arsch Ja, ja Die war schon ziemlich krass Ja, aber viele Leute kommen einfach über dieses Setup nicht hinweg Die sind so.
Nee, das ist mir zu krass Es ist ihnen auch nachzusehen.
Ja Ja, genau. Ja, du, das Publikum ist schon... schon schwierig zufriedenzustellen heutzutage, ja. Naja.
Das war Black Mirror Staffel 7. Yeah.
Ja.
Ja.
War ich auch.
Nee, nee, nee. Ist das so?
Ist das so? Ist das so? Ja, mehr haben wir nicht. Genau. Vielen Dank für den Austausch. vielen Dank an alle Spender und Unterstützer. Auch das sei hier nochmal gesagt. Und, äh, ja, danke an euch. Beide, danke an euch. Hörerinnen und Hörer. Nächstes Mal geht's weiter, ne? Machen wir so. Tschüss.
