¶ Intro / Opening
Mach du Geschenk am Podcast-Himmel ohne Talk. Ich sauge an eurem Wissensreichtum. Nicht ohne Talk. Was ist das?
Ihr seid so fest. Micha findet es lustig.
Ich finde es so witzig. Das ist so, ich beörmle mich einfach über diese kleinen Details in diesem Schmuck. Ich finde es super. Ich merke schon. Vielen Dank an den Hörer, der uns das anonym zugeschickt hat.
Du weißt, dass er dich meint.
Herzlich willkommen.
Willkommen. Oh mein Gott, ey. Auch das kann KI sein.
Ich habe Blut im Ohr.
Wundervoll. Wundervoller Song, ja.
Großartig. Schön, euch aber in der Inbrunst eurer eigenen Stimme zu hören. Nachdem wir jetzt hier so weiblich und schon fast schlagerartig ins Rennen gegangen sind, haben wir jetzt wieder unsere männlichen Stimmen hier, um so richtig maskuline Themen durchzugehen. Wie wir es jedes Mal in diesem Podcast krass machen.
Genau, wie Inside Out 2.
Genau. Wie Inside Out 2. Oder Spieleabend.
Ja, stimmt, das auch.
Darüber schnacken wir heute auch noch.
Ja.
Ja, Mensch, ach Gott. Ich bin doch konsterniert von diesem Intro. Da nochmal dann aber tatsächlich der Aufruf, wir haben jetzt ja gerade so unsere KI und Intro. Unsere KI-Phase. Die KI-Wochen bei Nerd Talk. Genau, genau. Wir haben gerade richtig viel Spaß mit mit KI-Intros herumzuspielen. Und falls ihr auch euch und ... Also, uns, unser, uns, euer ... Scheiße. Wenn ihr uns rumspielen wollt. Ja. Dann sendet uns gerne euer Intro zu. Dann nutzen wir das auch gerne mal.
Letztes Mal hatten wir auch Fapse beim Abspannen. Das war ja ein ganzer Song. Das war ja schon fast ein Epos, eine Fuge, die er hier eingereicht hat. Und ja, von daher war es hinten noch mal dran. Aber ihr könnt es auch kurz und knackig halten. Dann kommt er vielleicht ins Intro. Info at nerdtalk.de. Dahin senden wir Freunde uns auf eure Intros. So.
Genau, bitte. Bitte schickt uns Zeug.
Damit es besser wird als diese Woche.
Ja, ja.
Wir sind ein Filmpodcast und man stelle sich vor, ich habe in den letzten Wochen so ein bisschen auch Film-News rausgekramt, die alle mein Herz erblühen lassen, sozusagen. Herz. Herz. Ja, ja, ja. Squid Game bekommt zweite und dritte Staffel. Ja.
¶ Squid Game bekommt 2. und 3. Staffel
Ja, hab ich gesehen.
Squid Game ist kein Film, ist eine Serie.
Ah, Phil, ey, eh nicht verstanden.
Einmal mit Profis.
Nee, hab ich auch gesehen und ich fand den Teaser auch ganz geil, muss ich sagen.
Wie, es gibt einen Teaser? Ja, da gab es einen Teaser.
Hab ich auch nicht gesehen.
Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, ich war in Schweden und wir hatten tatsächlich zu größten Teilen kein WLAN und von da hab ich ein bisschen mein Datenvolumen geschont. Ich hab keinen Teaser gesehen, ich hab nur die News gelesen.
In Schweden hat man nur Spotify, ne? Ja, ganz genau.
Insider verstehen was. Andi, damit war's.
Nee, der Teaser war aber ganz cool, weil der quasi so einen Bezug zur Olympiade herstellt. Das fand ich nicht schlecht.
Okay, das ist gut. Ja, ja.
Also ein bisschen makaber und so, aber hey, das ist halt Squid Game. Es ist jetzt nicht so, als ob Squid Game nicht makaber gewesen wäre.
Das stimmt. Ich freue mich ja auch erstens, dass es weitergeht mit Squid Game und zweitens freue ich mich auch, dass bereits jetzt eine dritte und auch finale Staffel angekündigt wurde. Die zweite Staffel hat auch einen Termin, glaube ich, irgendwann so 25. Dezember oder sowas soll die rauskommen, 26. Dezember dieses Jahr. Das hat Netflix jetzt da bekannt gegeben und sie haben zugleich bekannt gegeben, so 2025 soll es dann auch die dritte Staffel und die letzte geben.
Und ich habe ja schon immer so gesagt, Squid Game, die Idee funktioniert, glaube ich, nicht allzu häufig, wenn man da jetzt nicht maximal was an einem Konzept ändert, dann wäre es halt nicht mehr Squid Game. Und von daher freue ich mich, dass dann wirklich auch dann gesagt wurde, hey komm, wir machen da jetzt nochmal zwei Staffeln, die auch, so wie ich es verstanden habe, direkt hintereinander produziert werden und dann
ist zumindest laut erster Ankündigung erstmal Schluss mit der ganzen Sache. Finde ich gut.
Wenn die auch irgendwie so ein bisschen den reiz wenn es immer darum geht dass 500 menschen gegeneinander antreten und dann in jeder staffel der gleiche überlebende ist da wäre ja ein bisschen blöd.
Ich kann es mir vorstellen wenn ich so dass ich das erste mal sehen in diesem raum oder ist dass der eine Typ da und die so.
Na toll.
Oh, scheiße.
Fuck, echt? Ja, es ist so eine Staffel wieder. Ja, na gut. Nee, aber ich finde das auch gut, wenn es so einen Horizont gibt für so eine Serie und man weiß, okay, dann ist auch durch und man weiß diese Q wird nicht ewig gemolken, sondern da gibt es halt ein klares Ende und es wird nicht überstrapaziert, finde ich auch gut.
¶ Serie: Love is blind
Ja, ja.
Aber du, fick dein Squid Game, Alter. Mitte August, ey, Emily in Paris Staffel 4, what up, yo?
Ja.
Wup, wup, ja. Da freue ich mich drauf, Junge.
Emily Ultras.
Da bist du auch nicht im Game, Andi? Ich dachte, so Emily in Paris wäre ja auch noch so dein Ding.
Nee, Emily in Paris bin ich raus. Schönen Dank auch.
Was heißt raus? Also warst du jemals drin?
Nee, war ich nie drin. Aber das entspricht nicht so meinen Vorstellungen von guter Unterhaltung.
Nee, meine auch nicht. Ich liebe es. Nee, wirklich, Andi, man muss das wirklich, also das musst du so sehen. Du musst das wirklich als Hatewatch annehmen. Also du musst wirklich so gucken und so hassen. Und auf einmal wird man zu der Person. Das ist echt wundersam.
Du, dafür läuft bei uns dauernd love is blind das ist auch super also das guckt meine frau exzessiv da gibt es ja von verschiedensten ländern immer wieder neue staffeln und ich finde die show immer noch irrsinnig und das ist so mein headwatch wenn ich daneben sitze und es dann dummerweise irgendwie auch gucken muss ja da.
Habe ich neulich tatsächlich zum ersten mal reingeguckt in die britische fassung.
Ganz schlimm ja.
Aber kommt ja demnächst love is blind germany auch auch, ne?
Ja, juhu, da freut ich mich schon.
Ja, ja, und Andy erst, genau, ja. Da musst du sagen, okay, pass auf, Michi, wir gucken das, aber wir müssen dann auch Emily in Paris gucken.
Genau.
Ja, genau.
Quit Poco.
Genau, genau. Wenn du mich quälst, muss ich dich zurückquälen. Ja. Nee, also, ja. Also, ich finde, Love is Blind tatsächlich, also das, was ich so bisher gesehen habe, ich finde es eigentlich ganz witzig so. Also, ich finde es total drüber, dass, also kurz für alle, die es nicht kennen, also da habe ich bis vor kurzem wie gesagt auch dazu gehört.
Also, dass quasi die Idee ist, dass Leute sich so anonym daten in solchen Pots, also, die sind halt in so einem Studio und dann sind die aber von so einer halb, oder von so einer, ja, nicht transparenten, sondern von so einer opaken Wand miteinander getrennt und reden halt nur und lernen sich nur über Reden kennen, das heißt, sie sehen sich nicht so.
Und dann verlieben die sich halt so voll und müssen dann in der Show quasi heiraten noch nach so ein paar Wochen, wo sie sich dann irgendwann dann doch mal sehen und dann in Urlaub fahren und so weiter. Und ich finde dieses Konzept eigentlich ziemlich witzig, aber ich bin auch gleichermaßen immer total skeptisch, weil ich so denke, ne, also, das kann ja nicht sein. Also, sorry, aber ich glaube den Leuten total diese Emotionen, die da so auf dem Screen sind.
Ich glaube nicht, dass sie das faken, aber ich finde es halt so krass, die hängen da so ein paar Wochen irgendwie so ab, so quatschen ein bisschen. fahren dann irgendwie mal zusammen in Urlaub und so, ja, okay, lass heiraten. Also, what?
Und dann gleich kommt Rudi Carell um die Ecke und sagt, und das ist ihr Herzblatt.
Das wäre ihr Preis gewesen. Nee, no joke, es ist eigentlich wie eine moderne, das ist ja überraschend scharfsinnig. Ja, nee, das ist wirklich wie nur so eine moderne Herzblatt-Version. Nur halt ein bisschen länger. Ja, wenn, wenn, ja, ja, nee, ey, voll. Habe ich nichts mit Sie zu fügen.
Danke, oh Gott, oh Gott. Oh Gott, kann ich bitte einen Rotstift haben, dass ich diesen Tag mehr anmarkern kann? Dass ich dich sprachlos gemacht habe.
Naja, jedenfalls witzig. Bin ich mal gespannt, wie die deutsche Fassung da wird. Habt ihr Kaulitz und Kaulitz geguckt mittlerweile?
Nein.
Ganz oben auf der Liste natürlich.
Erwähnte ich, dass ich in Schweden war.
Ja, da hättest du es doch gucken können.
Datenvolumen. Haben die kein Netflix in Schweden? Datenvolumen.
Die haben doch WLAN, das ist doch das Land des WLAN.
Also es war wirklich ein komisches...
Schweden, das Land des WLAN.
Es war wirklich ein komisches... Ich bin ja die letzten Jahre immer wieder ins ferne Ausland gereist. Ich meine, die geneigten Nerd-Hack-Hörer wissen ja, da war Malaysia, Shanghai, New York, bla, alles dazwischen, Philippinen. Es war für mich vollkommen normal, in einem Zielland, in irgendeiner Form, mir eine neue SIM-Karte zu kaufen. Weil, uiuiui, du kannst ja, dein Roaming wird dich töten. Und jetzt ist es ja so, Schweden gehört dann doch noch zum Roaming-Raum sozusagen.
Was?
EU sei Dank.
Europäisches Festland.
Ja, eben.
Ach so, ja, okay.
Und von daher galt dort mein normaler Mobilfunktarif. Und das ist total ungewohnt. Ich habe nicht so viel. Es ist total ungewohnt, da dann einfach sozusagen, ja, ich bin im Ausland, ich verstehe hier keinen. Die anderen verstehen mich auch nicht, weil sie alle Schwedisch sprechen. Aber ich kann ja mein Billo-Datenvolumen von Frank nutzen. Sind bei mir 14 Gigabyte, hier und da. Ich habe sie auch aufgebraucht. Ich wurde komplett runtergestuft.
Also es ist nicht so, dass ich sage, ich rufe nur Mails ab. Sondern ich habe da schon echt, aber es ist eher Insta gewesen. Das muss ich sagen.
Wenn du keine Bilder online gestellt hast.
Ganz schön viel Insta.
Ich habe geswiped.
Immer nur so Tanzvideos von irgendwelchen Fitness-Influencerinnen.
Nachgetanzt, ich sag's dir.
Ja, wirklich.
Barbaras Rhabarber. Ich sag's dir. Ich sag's dir. Kennt ihr Verbrennertoiletten?
¶ Phil lernt eine Verbrenner-Toilette kennen
Nee, ich fahre ein E-Auto.
Ja, ich wollte es gerade sagen. Da wollen das die Grünen nicht abschaffen.
Verbrenner aus bis 2035.
Geil. Nee, das ist eine neue Erkenntnis, die ich kennengelernt habe. Es gibt tatsächlich Verbrenner-Toiletten. Das ist genau das, was man vermutet. Man geht da hin und packt eine Art, ich sage es jetzt mal so von der Form, dass man eine Vorstellung hat, eine Filtertüte ins Klo hinein und erledigt dann, was erledigt werden muss.
Und dann drückt man einen Hebel und diese Tüte mitsamt Inhalt fällt einfach in den Boden von dieser Toilette, wo dann dein Tageswerk oder Zwischentageswerk bei 500 Grad verbrannt wird.
Zwischentageswerk?
Quasi wird dir direkt Feuer unterm Arsch gemacht.
Da wird dir direkt, also da ist tatsächlich dann schon Also der Verbrenner.
Ist schon direkt unten.
Drin. Ja, der Verbrenner ist tatsächlich unten drin.
Wie so ein großer Vape.
Ja. Das war schon sehr, sehr wild. In einer unserer Unterkünfte in Schweden hatten sie dann eine solche Verbrenner-Toilette. Und das war schon tatsächlich komisch, da dann eben vor jedem Toilettengang erst mal so eine Art Filtertüte da rein zu frümseln.
Filtertüte? Warum sagst du eine Filtertüte? Was wird denn da gefiltert?
Nein, es ist einfach so, dass man ein Bild vor Augen hat. Es ist halt dann ein ...
Also es ist einfach eine Tüte.
Genau, so eine Papiertüte, die du dann aufklappst und dann da so reinfrömpelst in die Schüssel und dann schüsselst du da rein und wenn du fertig bist, musst du das so ein bisschen wieder zusammenfrömpeln, dass das so ein Paket ergibt und dann drückst du einen Hebel und dann klappt sozusagen die Schüssel.
Das klingt alles sehr manuell, muss ich sagen.
Jaja, dann klappt die Schüssel sozusagen auf und das Geschäft fällt, wie gesagt, in diese Toilette rein und wird da dann die nächsten zwei oder drei Stunden verbrannt.
Das klingt aber auch nicht nachhaltig.
Also das Stromtechnische ist, glaube ich, das bei weitem nicht nachhaltig. Aber ansonsten ist das, habe ich gelesen, eine ganz interessante Alternative so für, ja, wie es da halt auch war, für irgendwelche Ferienhäuser oder so etwas. Wir waren dort, wir hatten kein fließendes Wasser. und anstatt, dass sie jetzt da so ein Plumpsklo benutzen oder so etwas, haben die da sich halt so eine Verbrennertoilette hingestellt. Ja, Sickergrube. Ja, geil, Alter.
So, und dann zu meiner großen Überraschung war das dann auch, also das ist, geruchsfrei und hygienisch und so etwas. Es ist halt nur ganz komisch irgendwie, da auf dem, im wahrsten Sinne des Wortes, heißen Stuhl zu sitzen. Weil während da unten verbrannt wird, kannst du natürlich dann auch weiter deine Geschäfte machen. Was die Sache noch weirder macht, wenn du weißt, da unten verbrennt gerade die Hinterlassenschaft.
Die Pforte der Hölle da unten.
Keep the fire burning.
Man. Da unten verbrennt gerade die Hinterlassenschaft von.
In diesem Fall, ich war mit meiner Mutter unterwegs, die Hinterlassenschaft von deiner Mutter. und dann kommst du dazu und machst auch deine Morgentüte drauf.
Oh Gott, das ist doch ein Titel für die Sendung.
Hinterlassen, Schatz, meiner Mutter.
Genau, ja.
Also, weirde Sache, weirde Sache, ja, ich glaube, ich habe jetzt das Toiletten-Game durchgespielt.
Ja, aber das ist doch nicht nachhaltig, wenn du da jedes Mal eine Tüte haben musst und ich dachte gerade so, die Schweden sind so sehr umweltbewusst.
Das ist eine ganz dünne, feine Papiertüte.
Ja, ich würde mir da aber nicht wegen der Tüte Sorgen machen, sondern wie du schon gesagt hast, irgendwie, man muss erst die Energie aufbringen, um diese Scheiße da zu verbrennen.
Und setzt dann nur noch CO2 frei.
Eben, genau. Ammoniak. Kann ja nicht gut sein.
Am Ende bleibt...
Weil, ich meine, als ob wenn irgendwas einfach so in die Wildnis geschissen werden kann, dann ist es halt scheiße.
Sagt der Name schon.
Ja, eben, genau.
Nomen ist Omen.
Warum dann noch so technologisieren?
Ja, weil du eben keinen Bock auf Plumpsklo hast. Also auch das haben wir auf der Reise gehabt, dass wir da zwei Tage aufs Plumpsklo gegangen sind. Und das ist halt schon noch ein Direkter, dass du mitbekommst, dass da vorher wer auf Toilette war und dann du einfach auf die Scheiße des anderen drauf scheißt.
Ach so, jetzt merkst du quasi nicht mehr, dass da schon einer gesessen hat, weil die Brille sowieso warm ist, aber nicht von dem.
Der vorher drauf gesessen hat.
Sondern weil die Kacke brennt. Ja, super.
Ja, ja, super. Ja, nee, aber du, also ich sag mal so, Plumpsklo ist natürlich das Allerübelste. Also ich mein, so Dings geht ja, also nicht geht ja noch, so Dixi,
ne, richtig schlimm. Aber ich war, ey, wirklich das ... ekelhafteste klo wo ich echt froh war dass ich nur nummer eins machen musste so war als ich in los angeles mal in so einem wander fahrt war und das war wirklich nur so eine so eine wie soll ich sagen also ein häuschen und dann war dann wirklich nur so eine sitzerhöhung wie auch immer und da war also ein toilettendeckel drauf schauen was so reingeguckt aber da wirklich ein riesenhaufen scheiße auf den mit drauf geschossen hat und
der geruch alter ich sag's dir also da darf ich so Ich könnte mich jetzt nicht mal überwinden, mich da jetzt hinzusetzen und sozusagen meinen Arsch dem entgegenzustrecken, weil ich denke, die Dämpfe, die da hochkommen, die können einfach nicht gut sein. Das kann einfach nicht gut sein.
Da kriegt das Wort gesammelte Werte nochmal eine ganz neue Bedeutung.
Ja, wirklich.
Also bei dem Plumpsklo, also ganz interessant, das habe ich auch an anderer Stelle kennengelernt, als ich in Berlin mal unterwegs war, bin ich auch bei einem Kumpel gewesen. Und der hat so einen Bauwagen auf so einem wilden Gartengelände und dann habe ich da in diesem Bauwagen geschlafen. Der hat auch eine Plumpsklo-Toilette und da musste man tatsächlich eine Plastiktüte reinfrömpeln und dann im Grunde im Nachhinein sich Sorgen machen, wo entsorge ich den Bums denn.
Darauf wollte ich aber nicht hinaus, auf jeden Fall auch der hat Sägespäne gehabt und das hatten wir da in Schweden auch. Und dann haben wir da halt einfach Sägespäne, frische Sägespäne drauf gekippt und überraschenderweise funktioniert das gut. Du siehst das nicht mehr und es riecht tatsächlich auch nicht.
Ja, und die Sägespäne geben ja auch noch ordentlich Zunder im Ofen.
Jawohl.
Zusätzlich, ne? Also richtig so Bio-Pellets. Ja. Dann das Haus mit Heizen.
Schön, dass wir wieder beim maskulinen Podcast hier angekommen sind.
Ja, nee, wirklich. Also, wenn du Angst hattest, die Leute werden mit dem Intro-Came nicht klar.
Dann hättest du die jetzt verloren. Ich hatte irgendwie gehört, wir seien ein Filmpodcast. Entschuldigung.
Wo sind wir nochmal falsch abgewohnt?
Ja, wo sind wir falsch abgewohnt?
Ja, du hast einfach Scheißverbrenner gesagt.
Fährt nach Schweden, sieht da gigantisch tolle Sachen und kann über nichts anderes erzählen, außer über Klos. Also wirklich fähig, schäm dich.
Auf unseren Laber-Themen, Teaser, Teaser, steht ja auch noch Reisen eines E-Newbies mit einem E-Auto. Also ich habe noch was Nerdiges zu erzählen. Ja, ja. Aber wenn wir schon bei Filmen ...
Ja, dann bau doch eine schöne Verbrennerbrücke jetzt.
¶ Reisen eines E-Newbies mit einem E-Auto
Ja, los, dann haken wir dieses Scheiß-Schweden-Thema zum nächsten. Dieses Schweden-Thema hier jetzt ab. Tatsächlich, ich habe so gesagt, wenn wir jetzt da, also die Idee war mit meiner Mutter da quer durch so eine Art Roadtrip zu machen und das mit einem E-Auto. Wenn dann richtig, weil wir umweltbewusst und wurde auch gesagt, Schweden ist so E-Auto-Nation. Also es gibt nirgendwo in Europa mehr Ladesäulen als in Schweden.
und dann kommen wir da auch in Schweden an und haben uns da das E-Auto genommen und die Autovermietung gesagt hat, ja, ihr könnt doch ein Upgrade bekommen zum Hybriden und ich, nein, ich mach jetzt hier E-Auto. Es war ein Cupra Born, glaube ich, heißt das Ding.
Entschuldigung, Entschuldigung, wir müssen noch eine Sache da kurz hier rein bringen, um dich noch mal mit deinem tollen Charakter hier zu präsentieren. Du hast gesagt, du bist am Samstag nach Schweden gefahren und geflogen wann seid ihr geflogen welche uhrzeit so roundabout morgens abends mittags morgens, Morgens, okay. Er fliegt Samstagmorgen nach Schweden.
Micha, Preisfrage an dich. Wann, glaubst du, hat Phil mich gefragt, du Andi, du kennst dich doch mit E-Autos aus, wie ist denn das mit Laden, wenn er Samstagmorgen fliegt? Ich kann es dir sagen, Freitag um 16.34 Uhr.
Ja gut, ich hätte jetzt eher gedacht am Sonntag, als das Auto leer war.
So, hallo Andi, ich bin hier gerade in Stockholm angekommen. Ich soll hier ein E-Auto abholen. Ah ja, ein typischer Phil. Ich fand's super. So, jetzt Entschuldigung.
Ja, aber damit sind wir beim Problem. Ich bin, ich gehe, um das vorne wegzunehmen, mit sehr gemischten Gefühlen aus meiner E-Auto-Experience. Zusammengefasst, wir hatten 13 Tage dieses E-Auto. Ich bin immerhin 1500 Kilometer gefahren mit dem Ding.
Wo muss ich denn hier reinscheißen?
Brennt das von allein?
Genau, wie fährt das denn?
Und ich bin, wie man vielleicht auch aus der Erläuterung von Andi entnehmen kann, nicht wahrlich mit E-Autos auseinandergesetzt. Ich weiß schon, wie E-Autos funktionieren, dass du dort keine 230-Volt-Steckdose reinsteckst sozusagen. War mir schon klar. mehr wusste ich aber auch nicht es wird schon gut gehen.
Schweden sorry, mal ganz kurz, das muss ich jetzt auch mal fragen du kannst aber schon auch ein Auto an einer normalen Stromsteckdose laden, oder? also dauert halt ewig.
Aber geht, oder? das dauert ganz ewig.
Ja so, und damit sind wir bei dem Thema also wenn Schweden schon das Land mit den, oder mit vielen Ladesäulen ist. Erstens ist es gar nicht. Also in Schweden, Entschuldigung, in Stockholm, okay, und in den größeren Ballungsgebieten, so findet man auch irgendwie vier, fünf Ladesäulen, aber da geht's schon los, die findet man gar nicht mal so in, in, in den vernünftigen Bereichen, sondern in der Regel in Industriegebieten oder so etwas. Schon mal das erste Thema.
Ich fand das sehr anstrengend, irgendwie immer auf so einer Art Jagd zu sein, wo denn jetzt die nächste Säule ist. Denn ich hab da so 7...
Pokémon Go für Erwachsene.
Ja, ist so. Ich hab dann da auch so, dank dir, Andi, irgendwie 28 verschiedene Apps. Auch so ein Problem. Warum gibt es nicht einfach eine App und eine Funktionalität, wo ich einfach mein fucking Auto laden muss? Warum muss jeder fucking Stromanbieter und Metastromanbieter, weil der Ladesäulen betreibt, aber nicht den Strom dazu liefert, eine eigene App machen?
Und warum sind die nicht untereinander kompatibel? Am Ende hatte ich, glaube ich, ohne Übertreibung sieben oder acht Apps jongliert, damit ich bloß irgendwie an jedem Ladeterminal hoffentlich dann laden kann.
Weil viele bieten auch nicht an, dass man, das ist übrigens tolle Funktion, trotz des gesamten Rants, dass man bei bestimmten Ladesäulen einfach eine Website aufruft, da gibt man die ID der Ladesäule ein und dann kann man online einfach seine Kreditkartendaten hinterlegen und ohne Anmeldung und so einen Scheiß dann laden. Das hat schon echt gut funktioniert.
Die meisten aber nicht, brauchst eine fucking App dafür und nur die App zeigt natürlich ihre eigenen Ladesäulen an und es gibt keine, es gibt so ChargeMap als App, ja, ChargeMap hat mir Ladesäulen angezeigt, die nicht existierten, hat mir von ADAC was runtergebracht, vielleicht auch nicht die geilste Idee vom ADAC was in Schweden zu machen, egal, die haben, da hat der mir Ladeboxen, Wallboxen von Privatanschlüssen gegeben. geben. Ich sollte auf eine.
Garageneinfahrt fahren, um dort zu laden. So, wie scheiße ist das? Zweitens, was ist das Thema hier mit diesen bekloppten KW, die da reingepumpt werden? Was soll ich mit 11 oder 22 KW? Damit lädt man doch heutzutage kein Auto. So, für diejenigen, die auch wie ich gar keine Ahnung hatten, wir hatten da ein Cupra, ich glaube, der hat irgendwie knapp an 60 Kilowattstunden oder Kilowatt drin gehabt und da müssen irgendwie, muss das da rein.
Wenn man da dann eben einen fast leeren Akku hat und man Man klemmt sich so an so ein 11-KW-Ding ran, kann man hochrechnen, braucht man fünf Stunden, um dieses Auto optimal vollzuladen, wenn alles gut läuft und da kein Verlust durch Widerstände und Wärme und so ein Scheiß passiert.
So, find mal solche scheiß Powercharger, super schwierig irgendwie, bist du wieder auf der Jagd, du kannst dir nicht sicher sein, einfach mal eine Säule zu finden, dich da ranzufrömpeln und dann wird das vernünftig geladen.
Nächstes Thema, das Laden dauert unfassbar lange, mein größtes Problem finde ich irgendwie, mein größtes Problem, weil bei Benziner fährst du die Tankstelle, tankst voll, nach 5 Minuten kannst du weiterfahren die nächsten 800 Kilometer, das ist ein E-Auto, keine 800 kann, mir scheißegal, unseres konnte 400, war ich auch fein mit, dafür haben wir auch genug Ladesäulen gefunden und sowas, alles cool, yay, supi. Ich hing eine Stunde mit meiner Mutter irgendwo im Industriegebiet.
Das ist unangenehm.
Sehr unangenehm.
Wir haben das dann versucht, irgendwie mit Einkaufen noch zu überbrücken. Das ist ja so ein bisschen das Prinzip.
Aber da kannst du auch nicht sagen.
Sorry Mutti, nicht sprechen, ich muss mich auf den Verkehr konzentrieren. Das fällt raus.
Okay, wir spielen für dich an. Welchen Promi denke ich gerade?
Also long story short, ich glaube, ich finde ein E-Auto an sich ganz geil. Das ist technisch geil, ich finde es auch vom Antrieb ziemlich geil.
Aber Infrastruktur-Kacke.
Infrastruktur-Kacke und ich glaube, dieses E-Auto-Geraffel funktioniert meines Erachtens, und jetzt kann Andi ja gerne mal in mein Rant irgendwie reinkommen oder sagen, Phil, grundsätzlich, I feel you.
Ich möchte, dass Andi sich jetzt erstmal erklärt.
Aber ich glaube, diese gesamte E-Auto-Sache, glaube ich, funktioniert vernünftig nur, wenn du bei dir zu Hause oder in deiner Location eine Wallbox hast und du einfach über Nacht dein Auto da ranfrömpeln kannst, sodass du dann am nächsten Tag wieder losfahren kannst. Letzter Gedanke, ich hatte tatsächlich einmal nur noch 8% Akku und da ist mir ein bisschen fahl geworden, weil auch bei so einem, vielleicht haben wir da mit einen schönen Übergang, lieber Andi.
Was mache ich denn, wenn ich liegen bleibe? Weil ich keine Ladestationen finde und auf einmal ist dieses Auto aus. So, beim Benziner kann ich dann zur nächsten Tankstelle, auch super nervig, 5 Liter abzapfen und da irgendwie reinfrömpeln und dann hat sich das. Aber es kann ja keiner um die Ecke kommen und mal rechts anhalten und mir irgendeine Autobatterie an meinen CC2-Port daran frömpeln.
Okay, kannst du aufhören, frömpeln zu allem zu sagen?
Das ist sehr übergriffig. Ja, wirklich.
Frömpeln. Hast du beim Scheißen vorhin auch schon gesagt.
Du frömpelst alles. Ja, wirklich.
Schlumpf.
Was mache ich denn dann?
Dann nimmst du deinen mobilen Blitzableiter, dann machst du die Anhängerkupplung und wartest, bis der Blitz einschlägt. So sieht's aus.
Ja, ist ja alles gar nicht so schlimm. Natürlich. Panikmacher. Die Idee, auf die ich wahrscheinlich auch nicht kommen würde, momentan ein E-Auto im Ausland mir auszuleihen. So, danke, in your face. Man muss ja sagen, alle schreien darüber, Deutschland ist alles so scheiße und so weiter. Aber man muss tatsächlich sagen, inzwischen ist das Ladenetz in Deutschland schon ziemlich gut ausgebaut.
Also alle 20, 30 Kilometer an der Autobahn hast du meistens entweder mindestens so vier, fünf Ladestationen oder so einen richtigen Ladepark mit 20 bis 30 Ladesäulen. Von daher ist das da eigentlich nicht so das große Problem.
Also, aber ich würde auch nicht auf die Idee kommen, wir fliegen jetzt im September nach Mallorca, dass man da dann ein E-Auto holt, weil ich weiß halt nicht, wie da die Situation ist und wie du schon sagst, man weiß ja nicht, was muss man sich da runterladen, was muss man sich für Apps holen, was für Ladekarten braucht man vielleicht und so weiter und so fort, das ist ein bisschen doof. In Deutschland ist es ja alles ein bisschen einfacher.
Du kannst ja auch mit Ladekarten von anderen Anbietern woanders hin. Das nennt sich ja Roaming. Ist quasi genauso wie Mobilfunk. Du nutzt deinen Telekom-Vertrag auch mit der schwedischen, keine Ahnung was. Und da ist es dann halt auch so. Du kannst da an eine Ladesäule von Vattenfall fahren und zahlst dann mit deiner ENBW-Karte halt einen Aufpreis und nicht den Preis, den Vattenfall-Kunden zahlen.
Aber Zugang hast du grundsätzlich. Also es ist nicht wirklich so, dass du nur mit einer Karte von einem Anbieter wirklich auch nur dessen Ladesäulen nutzen kannst und so weiter. Aber ich kann die schon so ein bisschen verstehen.
Die virtuelle Handreiche, ich verstehe.
Und ich habe mich auch so ein bisschen daran erinnert, das Schöne an dem E-Auto ist ja, dass du wirklich auf dem Kilometer genau die Reichweite siehst. Und es ist ja so, wenn das Auto dann abbremst, dann rekuperiert es und da freut man sich dann, dass quasi die Energie, die man gerade verballert hat, dann durch dieses Abbremsen quasi wieder in den Akku reinkommt zum Teil, weil das auf einmal die Reichweite wieder so ein bisschen nach oben geht. Das ist erst mal sehr witzig.
Aber ich weiß auch, das erste Mal, wo dann wirklich konkret die Restreichweite unter 100 Kilometer war, das war dann schon so ein bisschen so, das ist man ja jetzt so gar nicht gewohnt. Jetzt wird es aber auch schon langsam so ein bisschen eng. Aber so schlimm ist es ja nun gar nicht. Also selbst wenn der Akku sagt, er ist nur noch zu 0% geladen, hat er immer noch ein Notprogramm. Ich glaube, bei meinem ist es auf alle Fälle so, dass da noch 10% der Kapazität
drin sind. Das sind dann auch noch mal 40 Kilometer. Es kann dann höchstens sein, dass er quasi dann auf 40 kmh, glaube ich, reduziert wird, damit dann das auch wirklich noch bis zur nächsten Ladesäule reicht.
Ja, aber so schnell ja nicht mit seinem Problem. Also wenn er seine Frage ist ja was, wenn er liegen bleibt.
Ja, also da ist es so, wenn du beim ADAC bist, hast du einmal abschleppen tatsächlich frei. Ach, wenn du jetzt sagst Oh Mensch, ich habe mich verkalkuliert. Ich habe ja keine Ladesäule. Mein Akku ist leer. Ich liege hier, holt mich doch mal ab und dann ist das. damit mit drin im Preis.
Also einmal abschleppen im Jahr, oder?
Einmal abschleppen im Jahr, genau. Die Abschlepp-Flappe ist der Idiotenbonus.
Das ist ja auch spannend.
Und wie gesagt, ich hätte mir da vielleicht, wenn ich am Samstag fliege, vielleicht vor Freitag 16.30 Uhr mal Gedanken gemacht, ob da ein E-Auto vielleicht die richtige Wahl ist oder ob man nicht doch eher sagt, Verbrenner ist da vielleicht dann doch nicht so verkehrt. In einem Land, wo man sich nicht auskennt, wo man ja auch nicht unbedingt die Sprache nicht spricht.
Du sagst ja auch, wenn du nach Singapur oder was fliegst, dann musst du dir da halt auch eine Mobilfunkkarte holen, wo du dann denkst, ja, wenn ich das jetzt nicht haben möchte, wie umgehe ich das? Ja, dann hole ich mir halt einen Verbrenner als Mietauto.
Ja, es war dann tatsächlich so ein bisschen die Herausforderung. Am Ende, Bottomline, es hat alles funktioniert. Wir hatten, ich habe vorhin glaube ich irgendwie acht Prozent gesagt, wir hatten eine Restlaufzeit auch nur noch oder eine Restreichweite von 40 oder 30 Kilometern und da geht ja schon ein bisschen der Arsch auf Grundeis. ist, so von wegen, fuck, hoffentlich findest du jetzt eine Säule.
Und wir haben immer Säulen gefunden, das war so eine, ich war überrascht, es gibt irgendwie 20 Steckertypen, wenn man so eine App da mal öffnet.
Das ist ja auch irgendwie wild, aber tatsächlich ist diese CCS2 oder was es da gibt, ja irgendwie so der Standardanschluss und wir hatten da auch irgendwie so einen Anschluss so für super Charger, Schnellladen, so das war eigentlich auch ganz sexy, das funktioniert und wir haben da schon immer was gefunden, aber es war, wie gesagt, vom Feeling irgendwie immer so eine Jagd nach Säulen, weil wie gesagt, selbst wenn eine Säule dann eingezeichnet
war, war ja immer auch noch die Frage, was ist das denn für eine Säule? Ist das eine mit 11, 22 kW? Also irgendwas, was halt gefühlt sehr langsam lädt. Oder etwas, was dann eben sehr, sehr umfangreich oder sehr schnell lädt. Ja, und trotz alledem, selbst wenn es schnell lädt, hast du das Thema, dass du dann eben eine ganze Weile warten musst. Vielleicht ist das auch so ein Umdenken, das habe ich mir auch nochmal so bewusst gemacht.
Du musst ja nicht zwangsläufig in Anführungsstrichen voll tanken, sondern im Zweifel reicht es ja dann auch irgendwie nur eine Viertelstunde zu, in Anführungsstrichen, zu laden, zu tanken, um dann einfach erst mit den nächsten 30, 40 Kilometer zum Zielort erstmal runterzukommen und dann hängt da vielleicht eine Wallbox oder ist zumindest beim nächsten Rewe, wo du dann sowieso einkaufen willst, dann wieder ein Turbo Charter und ballerst du noch mal 10 Prozent rein.
Vielleicht ist das der Mode, den man sich so Mindset-mäßig reinhämmern muss, verstehst du?
Die Sache ist ja, der lädt ja auch am besten zwischen 20 und 80 Prozent. Also auf der einen Seite heißt es, oh, mach das Das Ding immer nicht so voll. Letztlich ist es aber auch schon deswegen nicht so praktikabel, weil so die letzten Prozent, die brauchen dann richtig lange. Also ich sage mal, wenn ich jetzt mein Auto lade von 20 auf 80 Prozent, das dauert eine Viertelstunde. Und dann von 80 auf 100 braucht dann auch noch mal eine Viertelstunde, wo man sich dann sagt, ja, das lohnt ja nicht.
Also weil die letzten paar Prozent, die brauchen dann wirklich ganz schön viel Zeit. Und da sagt man sich dann normalerweise gerade so bei Langstrecke, ach komm, 80 Prozent, das reicht mir.
Ja.
Und gerade wenn du HPC lädst, also mit Schnellladen, so habe ich es ja erlebt, Langstrecke nach Dänemark oder so, nach drei Stunden Autobahnfahrt fährst du dann ran, lädst das Auto, nach einer Viertelstunde oder 20 Minuten ist es wieder voll. Und wenn wir ehrlich sind, die 1000 Kilometer, die man sonst am Stück gefahren ist, das war ja auch nicht so gesund, weil Pausen sollst du sowieso machen alle zwei, drei Stunden.
Und dann denke ich mir, ja gut, dann stecke ich da mein Auto an, gehe mal kurz auf Tö, hole mir noch einen Kaffee und dann bin ich wieder fit, das Auto ist wieder voll und alles ist gut. Also ich kann so dieses Argument von wegen, oh und ich kann damit nicht in Urlaub fahren, kann ich immer nicht so ganz nachvollziehen.
Ja, ich glaube, das ist tatsächlich so ein bisschen eine Veränderung in dem Fahrstil, weil früher bist du halt die 800 Kilometer oder 600 Kilometer durchgeballert, hast einmal vollgetankt und hast dann einfach weitergemacht und beim E-Auto muss man vielleicht tatsächlich erstens darüber nachdenken, mehr Pausen zu machen und zweitens diese Pausen dann auch nicht bis 100 Prozent durchzupeitschen, sondern zu sagen, ja, ich tanke nicht voll, sondern ich tanke nur halb voll
und das reicht mir dann erstmal. Und ich glaube, das ist etwas, was mich als alten oder eingeschliffenen Verbrenner, Motorfahrer, was da vielleicht dann auch erstmal bei mir in den Kopf reinkommen muss. Was aber gut funktioniert hat in Schweden. Auch ein Experiment, wir haben kein bisschen mit Bargeld bezahlt. Wir waren zwei Wochen in Schweden und wir haben kein bisschen.
Willkommen im niederländischen Swag, ja.
Okay, gut, also das kenne ich auch nicht, so sonst bei den Reisen ist das eher.
In Berlin schon gar nicht. Wo du so in Späti gehst und die alles am Finanzamt vorbeiführen einfach. Ja, ist so. Ne, Karte nur ab 20 Euro.
Ist so, ist so, ist so. Nee, aber tatsächlich auch da auf meinen vielen Reisen
¶ Kontaktloses Zahlen = Convenience at its best
das erste gleich am Flughafen, zack, erstmal Geld holen und da in Schweden ganz bewusst mal gesagt, nee, wir versuchen alles kontaktlos zu machen und holy fuck, es hat alles kontaktlos funktioniert.
Das ist richtig geil, in Schweden gibt es irgendwie so eine Art PayPal-Derivat, nennt sich Swish, das kriegst du einfach, wenn du ein schwedisches Konto hast, kannst du das dazu packen und dann kannst du quasi überall mit Swish bezahlen, was eigentlich ganz geil ist, aber es hat für mich nicht funktioniert, weil kein schwedisches Konto, aber du kannst halt überall auch mit Kreditkarte zahlen.
Selbst bei dem hinterletzten Wochenmarkt, wo du eine Banane kaufst oder sowas, ist ein Kartenterminal und du kannst da mit deiner Kreditkarte, sei es jetzt physisch oder eben, die auf dem Handy gespeichert ist, da bezahlen. Und es ist sogar so, dass automatisch, hier in Deutschland musst du ja auch so sagen, ja, ich möchte mit Karte zahlen, dann hämmern sie dann noch zweimal auf der Kasse rum und erst dann ist das Terminal aktiviert.
In Schweden haben sie den Preis noch gar nicht ausgesprochen, dass das Terminal schon aktiviert. Also es ist automatisch irgendwie drin, das ist so smooth, so schön. Wir haben nicht einmal Bargeld benötigt.
Also same here, muss ich sagen. Also alles, was du gerade beschrieben hast, funktioniert in Amsterdam exakt genau gleich. Und es ist eine richtige Inconvenience, wenn dann mal so ein EC-Gerät ausfällt und du so denkst, ja und jetzt? Also, weil ich gehe ohne Witz, ich finde es so krass, ich gehe seit zwei Jahren, glaube ich mittlerweile, komplett ohne jegliche Brieftasche aus dem Haus. Also ich gehe wirklich nur mit dem Handy aus dem Haus und das reicht nicht.
Ich kann alles bezahlen. Ich kann mit jeder Tram, mit jedem Bus, mit allem fahren. Und es ist so krass, wie viel angenehmer und bequemer das ist. Und dann jedes Mal, wenn ich nach Berlin komme und dann mir anhören muss, ne, Karte erst ab 20 Euro und so, da kriege ich das kalte Kotzen. Weil ich so denke, ganz ehrlich, also das Einzige, wo es hier jetzt geklemmt hat, das ist jetzt immer auf dem Flohmarkt. Da war ich so auf dem Flohmarkt und meinte so, hier, kann ich das mit Karte
zahlen? Und er so, ne, Cash is King. Und ich so, wie Cash is King? Und mich verarschen so. Also habe ich auch nicht verstanden, Warum nicht? Weil viele Leute, also du kannst ja mittlerweile, du brauchst ja nicht mal ein extra Gerät, sondern du kannst ja einfach so mit PayPal oder mit Quidd, heißt es hier in Holland, kannst du einfach, nee, nicht Quidd, Quidd heißt es in Deutschland, hier in Holland heißt es Tiki.
Süß! Ja, kannst du einfach den Leuten so zwei, drei Euro überschieben, kostet niemanden irgendwas. Und ich versteh mal nicht, dass es immer noch so Leute gibt, so oldschool, die dann auf Cash bestehen. Bitte, nehmt mein Bargeld. Alles digital gerne, danke.
Wobei ich da ja auch eine Lanze für Deutschland brechen muss. Also inzwischen, ich habe, glaube ich, seit drei, vier Monaten einen 10-Euro-Schein bei mir so als Notfallschein im Portemonnaie. Der ist bis heute noch nicht angegangen, weil ich auch inzwischen komplett alles mit Karte bezahlen kann. Also überall.
Genau, das muss man sich auch bewusst machen. Ich war auch zuerst so richtig euphorisch. Wow, scheiß Deutschland, geiles Schweden. Und dann habe ich mir auch mal mein Konsumverhalten oder Einkaufsverhalten hier in Deutschland bewusst gemacht und ich zahle auch quasi ausschließlich mit Karte, das funktioniert.
Aber eben dann doch nicht alle. Mein Friseur will auf jeden Fall Bargeld und wie gesagt, die Spätis ganz klar oder irgendwelche geilen Restaurants in Friedrichshain, die sagen dann Cash-Only. Und wie gesagt, in Schweden war alles, selbst der Nahverkehr ist ja auch was sehr Geiles. Tab, einmal Kreditkarte drauf, Fahrkarte gekauft. In Schweden musst du dich nicht austappen. Ich weiß noch, in Australien hast du dich dann ausgetappt und dann hat das System für dich den günstigsten Tarif
ermittelt. Genau. Holy fuck ist das geil. Also wir haben da noch, da geht noch was, liebes Deutschland. So ist es schon.
Ja, das denke ich auch.
Also in Schweden hast du ja den Vorteil, dass da ja im Restaurant ist ja das Trinkgeld quasi schon im Gesamtpreis mit drin. Das gibst du ja da nicht extra. Das ist natürlich ein Vorteil, weil das ist das Einzige, was in Deutschland immer so ein bisschen bescheuert ist, wenn du da im Restaurant dann mit Karte zahlst.
Ja, 54 Euro, ja tippen sie mal 60. Nee, das geht nicht. wegen Steuer, lalala, also da Trinkgeld musst du dann ja irgendwie ansteigen, dann doch noch zu Hause, damit es dann nicht über die Kasse läuft.
Kein Sinn.
Ja, aber auch da Counterpoint, also ich frage dann manchmal die Leute, kriegt ihr das Trinkgeld, wenn ich das auf Karte mache, weil ich habe ja keinen Bock jetzt irgendwie das aufzurunden, wenn es eh keiner kriegt, also das ist immer so meine Frage und was ich aber hier in Holland auch feststelle, die halten dir das EC-Gerät so schnell hin, da kannst du manchmal gar nicht sagen, so mach mal 60, sondern das ist einfach so ja, scheiß auf Trinkgeld und das finde ich auch angenehm.
Aber Top of Nudginess sozusagen sind die Kartenterminals, wo sie dir das Kartenterminal hinhalten. Und bevor die Kartenzahlung aktiviert ist, sind dort vier Buttons, wo du tatsächlich Trinkgeld geben kannst. Plus fünf, plus zehn, plus 15 Prozent. Oder der vierte Button, richtig unangenehm.
No tip, ja.
No tip.
Aber, ja, da fühle ich mich, genau heute hatte ich genau das Ding, wo ich so eigentlich dachte, ja, aber zehn Prozent würde ich jetzt auch nicht geben. Also weil in Holland ist halt einfach Trinkgeld nicht so gängig und dann denke ich mir so, ach jetzt hier so einen Custom-Betrag eingeben, auch scheiße und dann gibst du da, ja komm, mach 10 Prozent, scheiß drauf.
Aber eigentlich denke ich mir so, also ganz häufig, vor allem wenn es so Kleinbeträge sind, wenn ich ein Eis kaufe und dann hast du so erstmal so Trinkgeld, nee sorry, no tip, also ich gebe dir jetzt nicht einen Tipp, weil du mir hier eine Kugel Eis reingetan hast.
Aber es ist trotz alledem, die Kellner gucken dann auch und dann unter den argen Augen des Kellners drückst du ein No-Tip.
Und grinst ihn so an dabei.
So diabolisch, genau. Ja, das ist schon wild. Ja, aber da tatsächlich im Grundsatz hat das schon sehr viel Spaß gemacht. Elektro- und Digitalisierung in Schweden an sich schon ganz geil.
Ja, aber ich muss noch mal ganz kurz auch noch mal nachtreten. Also, dass du dir im Ausland ein Elektroauto holst und das deine erste Erfahrung auch mit Elektroautos ist und du nicht so ein Routinier bist, hätte ich jetzt an deiner Stelle auch nicht gemacht.
Falls wer nach Schweden reist und im Grunde genau dasselbe Problem hat wie ich, was Laden betrifft, das offensichtlich größte Netzwerk, wo man echt viel bekommt und so ein Meta-Netzwerk ist, ist Monta. Also ladet euch da die Monta-App dann im Zweifel runter, da sind echt viele Terminals, auch andere Anbieter irgendwo dran gebunden und kann man da sauber laden und die App funktioniert ganz gut.
Das ist so ein harter Nischentipp.
Ja, komm.
Wenn ihr mal nach Schweden reist und ein Elektroauto bietet. Monta.
Das Verbrauchermagazin.
Ja, wirklich. Harte Nischentipps hier.
Ja, das war schon alles sehr nischig. So, wir sind im Filmpodcast.
¶ Andy auf der Eurobike
Über was reden wir? Über die Eurobike, lieber Andi.
Ja.
Nein.
Die Eurobike ist quasi die größte Fahrradmesse, ich glaube, sogar der Welt. Die war in Frankfurt und ich war das erste Mal tatsächlich auf einer Fahrradmesse.
Oh.
Ja, war eigentlich ganz cool. Man konnte natürlich so viel Ausstellungsfläche gar nicht besuchen, so viel ist das. Und das Einzige, was es mir gebracht hat oder nachhaltig bei uns gebracht hat, ist, dass Michi ein neues Fahrrad hat. Hat sie gerade jetzt am Wochenende gekriegt. Da kannst du auf viele Fahrräder dann Probe fahren. Das hat sie gemacht und ist dann da ins Gespräch gekommen mit einer, die Easybikes vorgestellt hat.
Das sind so kleine Kompaktfahrräder, die momentan sehr angesagt sind, Und das war ganz spannend, die hat sie dann 20 Minuten lang beraten, hat ihr dann noch einen Prospekt in die Hand gedrückt und als wir dann auf der Rückfahrt im Zug gesessen haben, guckt sich Michi diesen Prospekt an und stellt fest, oh Mensch, guck mal hier, die, die mich beraten hat, das ist die Geschäftsführerin von Easy Deutschland.
Da geht die Chefin noch selbst hin und das Coole ist, die hat ihr eine Karte mitgegeben, so von wegen Ja, wenn du mal Fragen hast oder irgendwas ist mit Easybike, wenn dich das jetzt interessiert, dann kannst dich ja mal melden.
Naja Michi wollte halt so ein Fahrrad haben, war total angefixt nach der Probefahrt und hat ein bisschen bei uns geguckt und unser Händler sagt Ja, ist ja alles schön und gut, aber genau das Fahrrad, das du haben willst mit Motor und Riemenantrieb, das haben wir leider nicht. Wir fragen jetzt mal bei so ein paar Händlern rum, ob die noch so eins dastehen haben.
Und Michi, du komm, lass stecken, ich ruf die Geschäftsführerin an, die macht mir schon eins fertig.
Ne, tatsächlich, also sie hat dann den einen Abend, hat sie dann an die Geschäftsführerin eine E-Mail geschickt, hat dann auch eine knappe halbe Stunde später von der tatsächlich eine Rückmeldung gekriegt.
Hallo Tanja.
Hallo Michaela.
Ich bin's, ja.
Hallo Michaela, ich erinnere mich an dich, ja, ja, und wir hatten ja ein schönes Gespräch, schade, dass das Fahrrad nicht lieferbar ist, ich frag mal in unserem Händlernetz rum. Ja, und irgendwann kam dann der Anruf von wegen, ja, die Chefin hat es gefunden, wir können es jetzt bei unserem Händler abholen. Es wurde also dann kostenfrei für uns von irgendeinem anderen Fahrradhändler irgendwo aus Deutschland zu unserem Fahrradhändler geliefert.
Und das wurde dann da alles fertig gemacht. Fand ich schon ganz cool.
Dass man da mal so eine Beziehung spielen lässt.
Ja, ich sag's dir.
Da hat die richtig Stunk gemacht auf der Montage bestimmt.
Genau, richtig.
Ich brauche immer das Fahrrad für mich erinnern.
Genau. Ja, wirklich.
Schraubt schneller. Am besten bis gestern.
Ansonsten war das mal witzig, so eine Fahrradmesse mitzumachen. Du siehst dann ja auch wirklich 10.000 verschiedene Fahrräder. Vom Liegefahrrad über das Lastenfahrrad bis hin zu so einem Fahrrad, das aussieht wie so ein zusammengestauchter Smart. Das auch tatsächlich wohl ein Fahrrad von Smart gewesen ist. Also richtig mit Dach und so weiter.
Aber irgendwie hatte ich mir das ein bisschen anders vorgestellt, dass man da auch so kleinere Klitschen sieht, die dann irgendwelche schnuckeligen Sachen fürs Fahrrad machen, sei das jetzt irgendwelche Aufkleber oder irgendwelche Halterungen, die irgendwie so praktisch sind oder sowas. Und das habe ich da leider nicht gefunden. Da ging es dann wirklich mehr so um die neueste Schaltung und das neueste Ventil fürs Fahrrad und war jetzt nicht so meins.
Auf alle Fälle bin ich nach Hause gekommen, hatte nicht so das Bedürfnis, ich müsste mir jetzt ein neues Fahrrad kaufen.
Aber was dachtest du denn, dass du da zu sehen bekommst?
Naja, wie gesagt, ich hatte vorher schon mal von anderen Fahrradmessen so ein bisschen was gesehen und irgendwelche Lösungen, was weiß ich, irgendwelche Satteltaschen oder irgendwelche Aufbewahrungsmöglichkeiten für Luftpumpen, irgendwelche Möglichkeiten, irgendwas am Fahrrad zu befestigen, dass man das immer allzeit mit dabei haben kann oder auch irgendwie, dass man Sachen am Fahrrad hat, aber auch ganz schnell wieder weg hat vom Fahrrad und irgendwie mit dem Rucksack mitnehmen kann oder
so eine Fahrradtasche, die sich zum Rucksack umbauen lässt. ist solche Sachen, irgendwie so was Pfiffiges von so kleinen Erfindern oder so, aber da war ich auf der falschen Messe. Also Accessoires und nicht so fest verbaute Komponenten. Genau, so eine bunte Klinge mit Sonnenblumen drauf.
Genau, so Swarovski-Steine für die Speichen. Genau.
Die dann so klackern, so wie bei so Kindern. Nur Swarovski, verstehe ich.
Genau, nee, war nicht. Aber war ganz spannend auf alle Fälle.
Gibt es übrigens auch ein sehr schönes Video auf deinem Blog, muss man ja sagen, ne?
Ach ja, Mensch.
Ja, oder Cross-Promotion. Auf deinem YouTube-Channel kann man es auch sich angucken. Also von daher ist es immer ...
Wie heißt der?
Fahrradkram.de.
Fahrradkram.de.
Fahrradkram.
Folgt ihm bei YouTube, beziehungsweise ruft seine Website auf und lest auch die geschriebenen Blog-Einträge. Lohnt sich. Es sind immer schöne Naturbilder auch dazwischen, wenn es nicht um Messen geht, sondern um Fahrradtouren. Das ist Entspannung am Sonntagnachmittag, ich sag's euch.
Fahrradtouren, verstanden.
Ich komme vorbei, klingeligel.
Schon Special Interest.
Klingeligel, du Schlingel.
Fahrradtouren, ey. Das klingt wie so ein Pornos in den 80ern, ey.
¶ Auch Micha will ein neues Bike - Ape Ryder Gibbon
Aber apropos, also ich bin ja auch, eigentlich perfekte Überleitung, Ich bin ja auch gerade so ein bisschen bockig darauf, mir auch ein Fahrrad zu holen. Ich habe ja ein sehr cooles Fahrrad, das ich auch sehr mag.
Ein Holland-Bike?
Nee, ich habe tatsächlich, fahre ich ein Fahrrad, das ich seit meinem... Lass mich nicht lügen, 16. Lebensjahr oder so.
Oh.
Ja, ja.
Ein Fahrrad in schwarz-weiß.
Genau, aus Holz noch, ja. Nee, und ich liebe dieses Fahrrad. Also das ist wirklich, ich habe da mittlerweile so eine Nostalgie, weil das war immer, also es ist immer so ein Garagenfahrrad gewesen, standen die irgendwie offen, irgendwie draußen rum. Und ich benutze das hier in Amsterdam auch nicht, um irgendwo damit hinzufahren und das dann da zu lassen, weil mir wirklich zu sehr die Muffe geht, dass das einfach abhanden kommt.
Und mittlerweile hängt da so ein sentimentaler Wert irgendwie mit dran, dass ich das nicht, ja, dass ich das eigentlich nur benutze, um wirklich so sportlich mich zu betätigen. Naja, wie dem auch sei. Auf jeden Fall kam dann irgendwie so bei mir die Idee, ja, vielleicht nimmst du dir so ein Swap-Feeds und mietest da mal was und so.
Und dann war ich so Fahrradfahren und dann, ich weiß nicht wieso, hat mich quasi aus dem Schaufenster auf einer anderen Straßenseite gegenüber irgendwie was gerufen und so.
und da hab ich bei so einem Moped-Händler bei so einer Kette, hab ich da mal geguckt und dann stand da so ein Ding so ein Elektro-Fatbike, Oh Gott, nein Ja, doch so ein Ape-Rider-Gibbon Alter Schwede, und da dachte ich mir so Alter, wie Chris Pratt in Jurassic Park, Und ich wusste, dass bei Andi jetzt direkt krampft Aber ich war Ja, aber ich war so ich war so geil und irgendwie lässt es mich nicht los seitdem aber nur die autos ja das war nur die autos ab wird mal zeit dass hier ein paar
cooler ort damit fahren die.
Mich als müssen auch damit.
Kann man kann man kann den autos das nicht überlassen das feld wirklich wo kommen wir denn da hin ja ja ja in santa feira geboren.
Ape Rider Gibbon, okay, alles klar. Auf alle Fälle, in St. Peter-Ording sind da welche mit über die Dünen gefahren, wo ich dann dachte, okay, da hat das tatsächlich seine Berechtigung, aufs Sand fahren, aber nee, ich seh's, oh, das tut weh. Das sieht aus wie so eine alte 50er, ey.
Ja, ganz genau.
So eine alte 50er.
Was meinst du, wie viel ist Mutter, oder was?
Alter, uh. Hallo Mama, ich mag dich trotzdem.
So ein kleines Motorrad, an dem die Dorfjugend ab 16 Jahren rumschraubt.
Na, das ist schon ein bisschen geiler, das Motorrad.
Es gibt da ja so ein, das ist schon, wie gesagt, so ein sehr wuchtiges Rad mit sehr auch präsenten Reifen. Da sind ja schon fast mehr Autoreifen, so von der Breite sozusagen, als dass es diese schlanken Fahrradreifen sind. Und ihr kennt die bestimmt auch, diese etwas präsenteren Fahrräder.
jetzt da die Frage an dich, aber Micha, ich hab jetzt hier in der Bildervorschau einerseits so ein Fahrrad, was so ganz normal so ein, oder so ein Ape Rider Gibbon, so mit tatsächlich so waagerechtem, also fast wie so ein Mofa sozusagen, wo du so quasi dich oben drauf setzt und dann hab ich da aber auch so Bilder mit so einem ganz normalen Diamant Rahmen sozusagen, wo du so reinsteigst und dann schon fast auf so einem kleinen Sattel sitzt.
Wo hast du dich reinverlebt? In dieses Mofa-Ding oder schon dieses Fahrrad-Artikel?
Ja, was heißt Mofa? Ne, auch nicht Mofa. Sieht schon aus wie ein Motorrad.
Ja, hast du recht. Ist eigentlich schon echt ein Motorrad.
Ne, also genau.
Okay, I see. Oh Gott.
Ja, ja, genau. Ja, ja.
Ich finde das schon ganz geil, muss ich sagen. Warum, Alter?
Midlife-Crisis, Mann.
Ja, das kann sein.
Ich kann das sein, Andreas.
Ja, wirklich. Ne, ohne Witz. Also, was für Arnold gut ist, ist auch für mich gut. Ja, ne, ich weiß nicht. Irgendwie fand ich es geil und dachte mir so, ah, ja, ich habe es mal geliehen für so ein paar Stunden und bin damit ein bisschen rumgeheizt, so. Ja, ich finde, also zwei Sachen finde ich daran schade. Ich finde es ein bisschen schade, dass man trotzdem in die Pedale treten muss. Ich hätte mir gewünscht, da wäre so ein illegaler Griff dran, wo man einfach mal so nur Elektro heizen kann.
Ist aber nicht, also du musst trotzdem treten. Und es ist nicht so bequem, wie es aussieht. Ich dachte, das wäre so richtig geil, du sitzt da mit deinem Arsch bräsig auf diesem Sofa und so. Aber so ist es ja gar nicht. Aber trotzdem bin ich so, ah, man fährt schon irgendwie so ein bisschen effortless. so, weißt du, es ist so, also man fährt schon so richtig so, wie soll ich sagen, ja, entspannter durch die Gegend so.
Weißt du, wenn ich so meine Fotos mache. Ich versuche es vielleicht wirklich nochmal mit Sport.
Ja, nee, aber der Punkt ist, nee, ich fahre ja viel Fahrrad und so, aber irgendwie denke ich mir so, ach nee, wenn ich jetzt mit einem Fotoapparat irgendwo ins Umland will und so und dann mich dann da so auf dem Fahrrad so hinstrangulieren und so, wenn ich so manchmal, und manchmal möchte ich ja auch einfach nur entspannt, also das war ja die Einleitung. Manchmal möchte ich auch einfach nur entspannt, irgendwo nicht verschwitzt ankommen.
Cruisen?
Ja, ein bisschen cruisen und irgendwo hinkommen und dann mein Fahrrad draußen stehen lassen und dann nach zwei Stunden wieder hingehen und entspannt zurück cruisen.
Das bleibt dann ja auch da, weil das ist so schwer, das kann ja keiner klauen. Selbst wenn sie es wollten.
Das stimmt, das ist aus Blei, ja. Nee, es ist relativ schwer, es wiegt wirklich wie so ein Motorrad. Das ist echt ein schweres Teil. Ich finde es schon, ich weiß nicht, ich finde es geil.
Nee.
Aber jetzt nochmal, Mal, du hast es noch nicht.
Nee, noch nicht. Das ist so der komplette Gegenentwurf zu Andis Philosophie. Andi so, wo kann ich noch 5 Gramm sparen? Und ich so, wie schwer ist denn das? Wie ein Motorrad aufgehen.
Aber das ist ja auch so ein Ding, ey, hier, Carbon, ist ja für manche Leute Gott, so dieses, ich muss noch irgendwo einen Gramm sparen. Gehst du da über diese Messe und dann siehst du da hier so einen Trinkflaschenhalter aus Carbon, 99 Euro. in gestern einen stand weiter sie ist ein trinkflaschenhalter aus aluminium nimmst du in die hand wiegt quasi genauso viel 995 wo ich dann denke das zehnfache für die gespart hast dann nimm doch einfach ab dann sparst du auch gewicht ja allein wenn du ja.
Zweimal die pedale trotz und einfach zu schwitzen hast du das schon eingespart naja jedenfalls okay ich sehe hier hier kein Endorsement von euch für den Ape Rider. Ich bleib dran, mal gucken.
Ich geb euch Bescheid. Guckt euch, also tatsächlich, ich bau das ja auch mal ins Coverbild rein, sag ich jetzt am Ende der Kapitelmarke, aber guckt euch das gerne mal an, so ein Ape Rider.
Ja, aber dann das Richtige, ne?
Ja, dann schickt das Richtige kurz in den Chat.
Das, was bei Lassurit zu haben ist.
Bei was von der Hure? Bei Lassurit?
Lassurit, ja, Lassurit.
Ach, das Ding, ja.
Okay. Ja.
Ja, ganz genau. Ja, so grau.
Es ist grau halt.
Und vielleicht gibt es den einen oder die andere, die da irgendwo sagen, I feel you, Micha. Schreibt es in die Kommentare. Vielleicht gibt es da jemanden. Vielleicht auch nicht.
Sag mal, Micha, megageil auf dem Ding. Megageil.
Megageil. Dann lassen wir dich per AI da irgendwo auf so ein Pressebild reinrendern. Dann gucken wir mal, ob das wirklich geil aussieht. Wir sind im Filmpodcast. Ein paar Filmnews habe ich dann doch, wo ich mich auch wieder drüber gefreut habe. Wir sprechen gleich noch über Alles steht Kopf 2. Auch du warst drinnen, lieber Micha.
Ich hab den jetzt auch gesehen, ja.
Und hast dazu beigetragen, in der letzten Sendung hab ich ja drüber gesprochen, du hast dazu beigetragen, unter anderem, dass Alles steht Kopf 2 oder eben Inside Out 2 der erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten ist, muss man sagen. Der hat jetzt knapp 1,5 Milliarden ...
Umsatz gemacht, also Milliarden so und hat da schon nach 19 Tagen nach Release die eine Milliarde Marke geknackt und ja, das zeigt irgendwie auf, dass, ich weiß nicht, wie du den Film findest, wir haben nicht darüber gesprochen, ich war ja sehr begeistert davon, werden wir nachher noch rausfinden, aber das zeigt, dass irgendwo die Welt offensichtlich Spaß oder Bock darauf hatte, noch einen zweiten Teil von, Inside Out zu bekommen und ja, erfolgreichster Animationsfilm aller Zeiten.
Davor war es die Eiskönigin 2, um das nochmal mitzugeben. Echt? Ja. Auch da kann man jetzt schön drüber philosophieren, weil, also ich fand die Eiskönigin 2 jetzt ja auch nicht so gut und vielleicht ist das so ein Wellenreiter sozusagen, dass die Eiskönigin sehr erfolgreich war und dann sind sie alle in Eiskönigin 2 gerannt und dann nochmal drei Leute mehr und dass da irgendwie eine Cashcore gemolken wurde und dass das vielleicht bei Inside Out 2 jetzt auch das ist,
dass alle da so, oh, die schönen Tiere, Wut oder, Figuren, Emotionen, Wut und Freude und bla und jetzt gehen wir alle da mal rein, weil es ein toller Kinderfilme. Weiß ich nicht.
Ja, du, irgendeine Erklärung wird es geben, aber ich hätte jetzt auch nicht gedacht, dass der so durch die Decke geht.
Ich auch nicht. Also ich war auch skeptisch irgendwie, weil Fortsetzungen sind nie so geil und sowas, aber ja, das ist...
Wir haben da ja Feedback bekommen, ne?
¶ Film: Alles steht Kopf 2
Richtig, richtig.
Ja.
Wir haben da letzte Woche ja auch so ein bisschen drüber diskutiert und insbesondere so ging es ja auch um die Liebe sozusagen, dass die gar nicht Bestandteil des jetzigen, des zweiten Teils ist und dass da auch so diese Anspielung von Bi oder, Homosexualität von der jungen Riley gar nicht mal so der Bestandteil war und Micha, äh Quatsch, Andi hat sich da ja so ein bisschen beschwert und gesagt, das gehört doch zur Pubertät dazu und ich hab's ja mit 10 Jahren hab ich,
boah. Und da hat Fabse sich gemeldet.
Genauso hab ich's gesagt.
Genau, in diesen Worten. Mit richtiger Wortwahl im Hohen Fall zitiert.
Genau, in dem Duktus.
Und Fabse hat dann gesagt, dass er das eigentlich auch auch ganz gut fand, dass das nicht, Zitat, »on the nose« ging. So, also vielleicht solltest du einfach dir auch den Film angucken, Andi, und dann musst du deine Meinung revidieren.
Ja, aber was hat denn Fabs jetzt gesagt?
Ja, also Fabs hat einen Kommentar hinterlassen und sagte, fand da ganz gut, dass es nicht um die Liebe on the nose ging und dass da in irgendeiner Form Disney da eben jetzt nicht auf dieses klassische Liebes-Ron-Com-Ding aufspringt oder dieses Prinzessin wird von Prinz befreit und geheiratet, sondern dass einfach so diese Freundschaft und das mit sich selbst beschäftigen im Mittelpunkt steht. Nur, dass er das eigentlich ganz gut findet.
Wie gesagt, dieses Homo- und Bisexualitätsthema, dass das nur so angerissen wird und schon gar im Grunde als normal hingestellt wird, gefiel ihm eigentlich auch ganz gut. Und ja, er auch auf Tapsi geht so in die Richtung und sagt, ey, wahrscheinlich werden wir das mit der Liebe in Alles steht Kopf 3 erleben.
Ja, also pass auf, ich steig jetzt mal direkt ein, weil ich hab den Film ja jetzt auch geschaut.
Genau, einfach heut mal disruptiv.
Heute mal durcheinander.
Genau.
Out of the box. nicht.
Ist der Flow. Und ich hab nach deinen Ausführungen ja auch mir so gedacht, hm, das ist ja komisch. Und nachdem Andi dann auch da so eingestimmt ist, so von wegen so, hä, wie jetzt in der Pubertät keine Liebe und so. Ich fand das auch gut, dass das nicht thematisiert wurde.
So, Andi, bam, in your face, man.
Ich fand das auch gut, weil nämlich, ich glaube, man muss da ein bisschen trennen zwischen Schwärmerei und Liebe so. Also weil, was ja der Film durchaus thematisiert, sind halt so Schwärmereien, ne, also Also Mount Crushmore, sag ich nur. Also das kommt ja schon vor in dem Film. Aber ich finde so Liebe ist ja wirklich noch mal so was ganz anderes. So ein ganz anderes Gefühl. Wo man wirklich jemanden so richtig liebt.
Ja, aber das meine ich doch auch.
Ja, aber ich finde, in der Pubertät hat das irgendwie noch nichts zu suchen. Ich glaube, man ist da noch so verwirrt und hat da so ein, also du hast vielleicht andere Erfahrungen, Andi, aber tatsächlich, ich muss sagen, also ich habe relativ.
Ja, gerade auch Fapse schreibt ja auch von wegen, er hätte seine große Liebe erst mit 15 Jahren kennengelernt und darum ging es mir ja jetzt nicht, also es ging jetzt nicht darum, oh Liebe, tiefes Gefühl, Zuneigung, Respekt voreinander, pipapo, sondern einfach so dieses in der Pubertät spielen die Gefühle eben verrückt und diese Schwärmereien, heute liebe ich abgöttisch die eine Person, morgen auf einmal vergucke ich mich gigantisch doll in die andere. Ja, aber das ist ja keine Liebe.
Ja, ja, genau.
Nee, hab ich auch nicht gesagt. Genau, genau. Dieses Verknalltsein. Ja, okay.
Aber das, finde ich, wird so ein bisschen thematisiert so in dem Film. Also das kommt schon irgendwie so am Rande vor und so. Ich finde aber gut, dass die sich dieses Liebesthema und vor allem auch Liebe als Gefühl, als Charakter in dem Ding, das erfordert ja nochmal einen ganz eigenen Charakter so. Und ich finde das schon gut, dass die da jetzt nicht den Overload gemacht haben, sondern es bei den neuen Charakteren belassen haben hier.
Anxiety, Embarrassment, Inui, die ich im Übrigen extrem witzig fand.
Diese Langeweile.
Ich fand die lustig, du fand sie scheiße, aber ich fand die sehr lustig. Ja, also ich fand das schon gut, dass sie das getrennt haben. Ich fand auch nicht, dass dieses Thema Homosexualität oder so, dass das irgendeine Rolle gespielt hat.
Also wirklich gar nicht.
Also es war wirklich, sie schaut auf zu diesem älteren Mädchen als Vorbild. Also da ist jetzt nichts, also ich hatte nicht den Eindruck, dass jetzt irgendeine Schwärmerei thematisiert wird oder so, sondern es ist wirklich so, hey, das ist für sie halt ein Vorbild. Die ist halt auch irgendwie nur ein Jahr älter so, aber ja, findet die irgendwie ganz toll so.
Was ich viel witziger fand, ist diese Wokeness, die so rausgetropft ist, wenn du dir mal die Freundesgruppen angeguckt hast, da war immer so, okay, eine schwarze Freundin, eine asiatische Freundin und wenn der Freundeskreis größer ist, machen wir noch eine Araberin mit rein. Stimmt, stimmt, stimmt. Ja, das war so. Und es gab ja zwei Freundesgruppen und die waren beide komplett gleich aufgebaut. Da war ich so, naja, okay, gut, I see what you're doing. Das war so ein bisschen on the nose.
Oder nicht on the nose, das war schon im Hintergrund, aber es war trotzdem so, wie ich so dachte, ja, okay, verstehe. Hier wurde dann mal besonders drauf geachtet. Aber kurz als Fazit, ich fand den Film echt cool. Ich mochte den richtig gern. Ob das jetzt wirklich für mich rechtfertigt, dass das jetzt so der erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten ist, weiß ich nicht so.
Aber ich fand ihn jetzt nicht so gut wie den ersten, weil der erste hatte natürlich diesen Überraschungsmoment und überhaupt. Aber ich fand ihn mega unterhaltsam. Er hat sich einfach ganz klar auf so ein Thema fokussiert. Dieses Thema Anxiety, was ja mit Zweifel eigentlich im Deutschen übersetzt ist. Aber eigentlich ist mir beim Gucken des Films aufgefallen, Es gibt eigentlich keine richtige Übersetzung für Anxiety. Das ist so ein amerikanisches Konzept, habe ich das Gefühl.
Weil es ist ja nicht Zweifel. Es ist ja so eine Mischung aus Zweifel, aus irgendwie Panik, aus Beklemmung. Also das ist ja so ein ganz nebulöses Gefühl irgendwie. Und ich fand diesen Charakter aber mega gut. Und ich weiß nicht, du hast den wahrscheinlich auf Deutsch geguckt, ne?
Ja, leider.
Ja, weil ich habe den auf Englisch geguckt und Maya Hawke spricht ja Anxiety. Das ist ja die Tochter von Ethan Hawke und Oma Thurman, die ja auch aus Stranger Things bekannt ist zum Beispiel. Und die hat das so gut gemacht. Also das war wirklich so eine gute Vocal Performance einfach für diesen Charakter. Fand ich mega cool. Und dann halt die anderen Charaktere halt auch cool hier. Inui, die Langeweile. Alles cool. Deswegen von mir zwei Daumen hoch für diesen Film. Ich hab den echt gemocht.
Hätte ich nicht gedacht. Also tatsächlich so, du bist ja wirklich hier so...
Harte Schale, weiche Kerne.
Du bist ja dann tatsächlich hier so der maskuline Mensch hier in der Runde. Währenddessen Andi und ich immer so ein bisschen softy sind. Stehst du dein Mann da?
Hey, warte.
Also auf Andi fällen hier einige Zitate zurück. Man muss riechen nach Bock zum Beispiel. Also ich weiß nicht, wo diese Einschätzung jetzt herkommt, aber okay.
Aber sagen wir es mal so, würden wir die Softiness in diesem Podcast ranken, wärst du nicht auf Platz 1. So, und dann hast du einen Animationsfilm, wo es um Emotionen geht und dann eben auch noch um Anxiety und irgendwie die erste Liebe, Romanze und so etwas. Ich freue mich, ich freue mich wirklich. Also so ein bisschen so dieses Micha approved.
I respect your journey.
Also das freut mich.
Ja, aber ich fand ja den ersten schon geil.
Ja, der ist auch gut.
Also der hier, der auch gut. Nee, du, ich sag's dir ganz ehrlich, ich konnte mich auch total identifizieren. Also ich hab so den Film geschaut und dachte so, Alter, ich spür das total.
Ich kenn das Gefühl.
Und zwar nicht nur wegen Pubertät oder so, sondern auch einfach in meinem Erwachsenenleben. Also dieses Thema Anxiety, das ist halt was, wo ich so denke, ja, kenn ich, kenn ich voll. Und ich glaub, darauf hast du dich auch bezogen, in deiner Besprechung letzte Woche, wie das so dargestellt ist.
Ganz großartig.
Genau, da dachte ich so, boah, ich kenn das so, wenn man einfach so einfriert vor Panik irgendwie so, ja, voll. Also, megagut gemacht.
Freut mich total. Schön, schön, schön, schön, schön. Andi, guck ihn dir an.
Und mir ist noch eine Sache auch aufgefallen, voll krass. Die Musik, ne, dieser Main Theme von Michael Giacchino, der ja schon im ersten Teil vorkam, der Film fängt an und dann siehst du das Disney-Schloss und dann hörst du die Musik und ich dachte mir so, Ist das die Disney-Musik? Oder ist das so, weil ich dachte so, ich kenne dieses Thema. Das ist ja total, also nicht bekannt, aber es ist so eingängig. Und dann ist mir erst dann im Abspann aufgefallen, dass das ja das Main-Theme
von dem ersten Film war. Und ich habe mir so, krass, Michael Giacchino, richtig gut. Also voll das gute Thema hinkomponiert, weil ich richtig baff so.
Ist mir überhaupt nicht aufgefallen, muss ich sagen.
Nee, voll, weil das so, also, weiß ich nicht. Vielleicht habe ich es einfach ein paar Mal gehört oder so. Naja, egal, auf jeden Fall, ja. Knaller, Andi, musst du dir anschauen.
Ich bin ja sehr erstaunt, dass manche Zitate von mir sich in eure Erinnerungskultur eingeprägt haben, ich bin halt nur erschüttert, welche es sind Ja, die gröbsten Die Freude ist schnell verflogen In unserer Erinnerungskultur.
Das ist zwischenzeitlich in bestimmten Berliner Bezirken schon Popkultur geworden Andy, was du hier so droppst Ja.
Ja Wird da gelebt oder?
Hits auf ihrem YouTube-Beutel haben das stehen den Mann muss richtig nach Bock, ey. Okay, gut.
Oh, Mann.
Juhu.
Influencer.
¶ Das dänische Podcast-Werbungs-Mysterium
Boah, Andi, du bist jetzt ja, also tatsächlich so schnell werden wir dich wahrscheinlich nicht in Inside Out 2 reinbekommen in dieses Kino, wahrscheinlich wartest du ab. Stattdessen bist du ja eher der Podcaster-Mensch.
Oh, ja. Ah, genau. Richtig. Ich hab noch eine Sache auf unseren Laber-Themenzettel geschrieben, die wollte ich eigentlich in der letzten Sendung schon ansprechen, da bin ich irgendwie drüber weggekommen. Und zwar, ich war ja vor der letzten Sendung schon in Dänemark im Urlaub und hab da natürlich auch ein paar Podcasts gehört. Und eine Sache ist mir aufgefallen, da wollte ich mal fragen, ob euch das auch schon mal aufgefallen ist. Ich nutze ja fürs Podcasten eine separate App.
Also ich höre zwar auch über Spotify Podcasts, aber grundsätzlich die meisten habe ich über einen sogenannten Podcatcher auf meinem Android Smartphone. Und damit wenn ich im WLAN bin, aktualisiere ich.
Hast du mich ja schon verloren. Podcatcher und Android.
Aber ich glaube, ich kann mich mit dem Thema identifizieren, ob du das so hinaus willst trotzdem.
Ich hatte schon eher gedacht, das wäre eher was in Richtung Phil, als Micha, der eher über Spotify dann hört. Auf alle Fälle aktualisiert man ja dann so seine ganzen Folgen. Und jetzt ist es so, dass sehr krass, man denkt sich ja, du hast ein Podcast-Feed und kriegst dann die MP3-Datei quasi auf dein Smartphone geladen.
Aber da scheint irgendwie ein Mechanismus zwischenzustecken, stecken, weil du hast ja bei manchen Podcasts auch Werbung davor, dahinter oder dazwischen und das Spannende ist, ich habe meine ganz normalen, stinknormalen Podcasts runtergeladen und hatte auf einmal dänische Werbung da drin. Mhm.
Fand ich sehr spooky. Wochen später fährst du dann irgendwie noch mit dem Auto, hörst dann die alten Podcast-Folgen und bist dann auf einmal wieder zurückgeschlagen in den Dänemark-Urlaub, weil auf einmal wieder irgendein dänisches Angebot für einen Sonderschlussverkauf in keine Ahnung wo strömen geht. Wo ich dachte, krass, wie machen die das? Was ist das?
Dynamic Ad Insertion, nennt man das. Ach, guck, ich wusste.
Viel weißer.
Ja, habe ich mich tatsächlich auch ein bisschen mit auseinandergesetzt. Und das ist im Grunde genauso, wie das dann mit den Anzeigen auf Webseiten läuft, dass du im Podcast dann sagen kannst, an der und der Stelle möchte ich jetzt gerne Werbung einspielen.
Und so wie bei Webseiten das auch ist, da wird ja auch auf Basis deiner Lokation oder auch deiner Vorlieben sozusagen, dann im Hintergrund innerhalb von Millisekunden auf Anzeigenmarktplätzen die für dich optimale Anzeige, Anzeige rausgesucht und dann wird das Werbebanner für, keine Ahnung, das neueste Schuhparty angezeigt, weil du gestern nach Schuhen gegoogelt hast und das gleiche funktioniert bei Podcasts auch, dass dann du da tatsächlich dich am Werbenetz anpflanschen kannst und wenn du
dann eben deinen Podcast dafür freigibst, dann wird dort dynamisch sozusagen beim Abruf die Werbung rein, injiziert sozusagen. Ich bin tatsächlich ein bisschen überrascht, das war mir so auch nicht bewusst, dass das auch mit mit Offline-Files funktioniert, dann wird das wahrscheinlich beim Download gemacht. Ich kenne das eher nur beim Online-Streaming, dass dann halt zum Zeitpunkt des Abrufs des Streamings dann da dynamisch die Werbung reingeknallt wird.
Offline kannte ich es nicht, scheint so zu funktionieren. Aber ja, sowas gibt es. Und ich habe auch so überlegt, machen wir das? Aber wir machen ja sowieso keine Werbung. Von daher ist das sowieso hinfällig. Aber ich fand die Technologie auch ganz interessant, sodass eben genau während des Downloads oder während des Streams da dynamisch dann da ein Audioschnipsel reingerendert wird. Das ist schon technisch, glaube ich, nicht ganz trivial.
Könnten wir ja, oder? Also wir könnten ja auch hier in unserem Podcast.
Wir könnten das, ja, ja, tatsächlich.
Dann würden wir schön Moneten abgreifen, oder nicht?
Ja, ja, ja, ja. Also wir könnten tatsächlich, also ich bin der Meinung, dass eins dieser ganzen Systeme, die wir so im Backend haben, da tatsächlich auch dieses Dynamic Ad Insertion könnten. Aber wir adden ja hier in diesem Podcast nicht. Könnten wir machen. So, und dann kriegt er die nächste, wie heißt sie? Wie heißt diese Matratze? Extra 1?
Ja, genau.
Zack, direkt unbezahlte Werbung.
Oder NordVPN.
Direkt Werbung gemacht, Phil.
Oder NordVPN auch noch mal reingeballert. Also dann sind wir einer der vielen 27 Millionen weiteren Podcasts, die dann einfach ...
Meldet euch an. Mit diesem Gutscheincode kriegt ihr 25 Jahre kostenlos. Super.
Ja, aber das ist tatsächlich, ja, das funktioniert und das ist, ich hab's noch nicht erlebt, ich bin auch ganz dankbar, dass ich's noch nicht erlebt habe, bin aber technisch auch ganz interessiert daran, wie sich das dann anfühlt, aber Micha, du scheinst das zu kennen, ja?
Ich kenn das, ich find's ganz witzig, weil das bei mir manchmal nicht so richtig funktioniert, weil ich merk in manchen Podcasts, dass hier jetzt eigentlich eine Werbung kommen sollte und dann kommt sie aber nicht, also das ist ganz, ganz komisch so, dass das manchmal irgendwie, versagt bei mir, was ich ganz gut finde. Aber ich merke halt zum Beispiel auch, wenn ich in meinem WLAN zu Hause bin, kriege ich holländische Werbung.
Wenn ich aber mit meiner deutschen SIM-Karte hier in Holland unterwegs bin, kriege ich trotzdem deutsche Werbung.
Genau, das ist nämlich so das, was ich eigentlich kenne. Und das mag ich viel lieber.
Weil plötzlich schreit mir irgendein Holländer so und ich verstehe es nicht mehr. Und ich denke mir so, nee, lieber die deutsche Werbung. Ich möchte wenigstens wissen, was sie bewerben so. Und mich dann darüber ärgern, wie cringe das ist.
Also, Also ich setze mich ja in großen Abständen und auch jetzt nicht wahrlich mit großer Intensität, aber dann doch ab und zu eben mit Werbung und Podcast auseinander und was ich da natürlich immer wieder spannend finde, dass das, also man, ein Hörer oder eine Hörerin schenkt ja quasi im Podcast einem einen gesamten Sinn sozusagen, sei es auf einem Ohr oder auf zwei Ohren, aber auf jeden Fall ist dann so das Hören sozusagen diesem Podcast zugewandt.
Und das ist natürlich eine sehr deutlich intensivere Erfahrung als eine mit Werbung zugeklasserte Website, worauf ich hinaus möchte. Solche Werbungen sind dann, wenn sie ausgespielt werden, auch tatsächlich grundsätzlich ganz lukrativ. Nicht, dass man davon jetzt zwangsläufig reich wird, aber so eine Insertion ist dann schon wertvoller in so einem Podcast, weil die einfach viel aktiver wahrgenommen wird, als ein Banner auf spiegel.de, wo es dann eben noch 23 weitere Banner auf der Website gibt.
Also das ist auch immer so etwas, wo ich so sage, so ganz abwegig ist das nicht und weil das eben so spezifisch ist, sind diese Werbenetzwerke für Podcasts eigentlich auch gerne dahinterher, das sehr themenspezifisch und passend zu machen, weil es bringt tatsächlich nichts, irgendwie einen Filmpodcast zu haben und dann da Werbung für eine Matratze reinzuballern, damit verprellst du dir jeden Zuhörer, weil es einfach überhaupt nicht in das Thema reinpasst und deswegen
sind solche Anzeigen echt wertvoll. Nur mal so aus dem E-Question gefragt.
Ja, du, aber, also klar haben wir keinen Bock auf Werbung in unserem Podcast, aber ich denke mir, wir werden irgendwann alle Podcasts machen und es einfach dazugehört. Warum sollten wir uns denn davor rausnehmen?
Wenn nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
So sieht es nämlich aus.
So, genau, bei mir bleibt nämlich so ein Zitat eigentlich bei Andi.
Oh oh, Punkt für dich.
Ja, ja, ja, genau. Aber ich bin hier der maskuline Typ, so sieht es aus.
Ja, also, ach Gott. Ja, können wir in einem Konzept-Meeting ja auch mal diskutieren.
Ja, du, ich push das ja nicht. Ich höre schon unsere Zuhörer mit den Augen rollen. Aber irgendwann, wenn Dinge einfach auch Standard werden, dann, ja, mein Gott.
Ich finde das auch nicht so schlimm. Also, ich trage ja weiterhin auch vor mir her, dass ich bei Netflix dieses 5-Euro-Abo habe. aber wo Werbung drin ist.
Hältst du durch nach wie vor, ja?
Ja, so, und auch vorhin, als ich jetzt mir Spieleabend angemacht habe, davor 30 Sekunden Werbung, ich denke mir so, ja, meine Fresse, nicht skippable, aber was sind 30 Sekunden? Dann könnte ich den gesamten Film ohne Werbung gucken. Von daher denke ich so, ja, dann investiere ich da halt 30 Sekunden und in diesem Fall spare ich was.
Auf der anderen Seite dann, wenn man jetzt Podcasts hat oder einen YouTube-Channel guckt oder so etwas, wenn ich da irgendwie ein 20-Sekunden-Video gucke und die Creator finanzieren sich damit, stellen vielleicht ihr gesamtes Leben auf dieser Werbung ab, weil das ihr Hauptberuf ist, YouTuber oder Content Creator zu sein, ja, dann ist das doch für alle Seiten ein geiler Deal.
Ja, die Frage ist halt nur, wie weit. Also bei manchen Sachen akzeptiere ich Werbung einfach auch nicht. Also gerade bei YouTube finde ich Werbung so derbe ätzend. Oder wenn jetzt Spotify mit Werbung ankäme, Also, ach, Kotz, also... Geht nicht, also muss ich einfach extra bezahlen.
Also tatsächlich, bei Musik würde es mich auch ankotzen, gerade bei Spotify, wo ich jetzt ja tatsächlich dafür, für eine Werbefreiheit bezahle. Vielleicht kommt Spotify irgendwann auf die Idee, noch mal so eh das Amazon-Prize-Prinzip. Ihr könnt im Grunde auf unseren Katalog zugreifen, aber wenn ihr jetzt auch noch werbefrei wollt, müsst ihr noch mal drei Euro mehr bezahlen. Das ist bei Prime ja aktuell so. Hoffentlich kommt Spotify nicht auf die Idee. Sonst würde ich auch tatsächlich ...
Ja, aber wird passieren, schätze ich.
Ich würde wahrscheinlich nicht Rage quitten, aber Rage Extenden meine Subscription und einfach tatsächlich drei Euro mehr bezahlen, ja.
Ja, Sam.
Ist so, ist so. Bitte.
¶ Twitterkonsum auf Minimal-Level
Naja, speaking of Konsumverhalten, ich habe ja schon seit längerem in dem Podcast immer so Twitter, kein Bock mehr, Social Media, alles abschalten.
Genau, du bist bei Mastodon jetzt, ne, genau.
Jahren, genau. Endlich bei Mastodon, da ist ja gar keiner. Ist ja tot da. Aber so Dune der Wüstenplanet, ja. Nee, also ich hab jetzt, nee, weil, also, ich wetter ja schon länger gegen Social Media, ne? Ich bin ja gefangen im Social Media irgendwie, weil irgendwie kommt man dann doch nicht los und findet eigentlich Social Media scheiße.
Und wenn es irgendwie eine Petition gäbe, wo die EU sagt, wisst ihr was, wir schalten das jetzt einfach ab, das ist kacke, das bringt nichts, das reißt nur die Gesellschaft auseinander, wäre ich auf jeden Fall dabei. Dann würde ich mir denken, ja, mach mal, kann schon nicht schaden. Na, jedenfalls sagte ich, okay, gut, ich gucke jetzt mal irgendwie trotzdem meinen Twitter-Konsum irgendwie ein bisschen zu minimieren.
Und auf iPhones gibt es ja mit Sicherheit mittlerweile auf Android auch, gibt es ja diese Bildschirmzeit-Funktion. Wo du halt gucken kannst, okay, wie viel Zeit verbringst du eigentlich in welcher App und überhaupt. Und ich habe tatsächlich letzte Woche meinen Twitter-Konsum einfach so gezähntelt. Wo ich echt mir so dachte, wow, okay, krass, geht ja scheinbar. Und ich mag es kaum aussprechen, aber ich hatte die Wochen davor, jede Woche war ich im Schnitt ungefähr sechs Stunden auf Twitter.
Also über die ganze Woche. Also jetzt nicht pro Tag, aber so. Und jetzt die letzte Woche hatte ich unter eine Stunde war ich auf Twitter. Und da dachte ich so, krass, uns fehlt mir auch gar nicht. Also ich dachte mir so, ja, man guckt dann immer wieder so rein und irgendwie, man will ja wissen, was Sache ist.
Und ich so, nee, will ich eigentlich, also ich will schon wissen, was Sache ist, aber mir reicht das auch, auf YouTube dieses Top-News-Shelf zu sehen und dann nur die Kacheln anzuschauen und zu wissen, ah ja, okay, okay, das ist jetzt in der Welt los, alles klar, hier, neuer Vizepräsident und bla, verstanden. so und ich muss nicht mich durch diese ganze Rage-Scheiße auf Twitter scrollen irgendwie.
Ich glaube, ich habe jetzt endlich einen Zugang gefunden, Twitter einfach mal liegen zu lassen mehr. Ganz zu schweigen davon, dass ich das Gefühl habe, ihr beiden Nasen seid da auch gar nicht mehr unterwegs.
Nee, ich bin da auch wirklich... Was ist denn hier los, Alter? Habt ihr das auch gerade gehört?
Ja.
Alter!
Was ist da los?
Ich glaube, das ist hier ein Motorrad oder sowas, was hier im Innenhof jetzt unnatürlich schallert.
Der Ape Rider, genau.
Der Gibbon kommt.
Meine Fresse. Wenn ihr das durch das Mikro hört, könnt ihr euch vorstellen, wie laut das in Wirklichkeit war.
Da musst du jetzt Fenster ersetzen.
Ja, aber wirklich, das war krass laut. Auf jeden Fall, ich bin da auch überhaupt nicht mehr groß aktiv. Aber auch wirklich, ich habe vor einigen Monaten noch die Augen gerollt. Und habe so gesagt, Leute, Twitter, Shitshow, alle ziehen sich zurück. Twitter ist ein toxischer Ort geworden. wo ich denke so, ja, aber... Jetzt kommt mal wieder runter. Und zwischenzeitlich, nee, es macht mir keinen Spaß mehr, durch Twitter zu scrollen. Da steht nur noch Bullshit, ist alles nur noch Clickbait.
Früher war das ein netter Austausch, man hat irgendwie Einblicke in die, irgendwie tolle Momente von anderen bekommen, so das Text, Instagram sozusagen oder auch mal ein tolles Bild irgendwie geshared. jetzt ist da echt nur noch Stunk und irgendwie jegliche Hot News wird sofort, auseinandergenommen und dann wirklich werden da Säue durch das Dorf getrieben.
Und es wird sich sofort positioniert. Sofort braucht jemand irgendeinen Hot Take zu irgendwas.
So anstrengend.
Voll, voll, hab ich gar keinen Bock. Ich merke auch, hatte ich ja schon mal gesagt, ich merke auch immer, wie so der erste Post immer gleich so ein Rage-Post ist. Und dann dauert hier, die beiden Olympiade sind Mann.
Oh, hör auf!
Ja, und ich denke mir so, Alter, nee. Drei Tage, keine anderen Posts. Und es ist mir auch egal. Es ist mir auch wirklich egal. Erstens stimmt es nicht, aber auch wenn, es ist mir egal. Lass mich in Ruhe. Es ist nicht meine Olympiade, es ist nicht meine Medaille, es ist nicht meine Frau, die geschlagen wurde. Also lass du es sein.
Ja, bei mir hat sich das auch rapide geändert. Ja. ich bei mir jetzt mit Erschrecken festgestellt habe, wenn du Twitter aufmachst, hast du ja immer oben dieses von mir gefolgt und für dich.
Genau.
Und ich gucke ganz selten in die, denen ich folge, weil da passiert wirklich fast gar nichts mehr. Also ich habe eine Liste habe ich noch mit Leuten, die ich so persönlich kenne oder wo ich dann denke, ach, das interessiert mich schon, was bei dem passiert. Und da passiert manchmal auch fünf Tage fast gar nichts, außer wenn der Herr Micha gerade mal wieder zwei coole Sachen geretweetet hat. Das war es dann aber auch schon. Und ansonsten hänge ich jetzt wirklich immer an diesen für dich.
Da hast du dann ja so wirklich das, was gerade Trend ist, worüber gesprochen wird.
Aber das ist halt leider auch...
Da ist viel Scheiße bei.
Das ist ja der ganze Rage-Content.
Genau, da ist also alles von links und alles von rechts, wo ich dann denke, eigentlich müsstest du mich besser kennen und wissen, dass ich hier nicht gegen die Rothschilds wettere und so weiter. Und dass ich mich dann auch dabei erwische, wenn du erst mal anfängst, so ein Video anzugucken, dann irgendwann gehst du halt nicht zurück, sondern switchst einfach nach oben und guckst dir dann das nächste an und das nächste und das nächste und das nächste.
Das ist so der Twitter-Konsum, der hat sich geändert und auch wirklich sehr, sehr selten geworden. Also einmal die Woche vielleicht mal so zwei Stunden, das war es dann für den Rest der Woche. Ganz, ganz selten.
Ja, verstehe ich vollkommen. Was ist dann eure, also gibt es eine Alternative bei euch? Hat sich euer Konsum, euer Zeitvertreib auf dem Smartphone oder Tablet jetzt zu einer anderen App oder zu einem anderen Social Network hingezogen? Oder guckt ihr jetzt mehr YouTube-Videos? Wo investiert ihr jetzt die Zeit rein? Oder ist die Zeit jetzt tatsächlich frei geworden?
Nee, nee. Also ein bisschen frei, aber halt auch YouTube. Also YouTube bin ich komplett schamlos. YouTube ist mein Tor zur Welt. So wirklich, nee, das ist es, ja.
Ja, und Instagram.
Ja, ist bei mir ganz...
Mal bei Instagram gucken.
Ich bin jetzt seit so einem Jahr auch irgendwie, dass YouTube bei mir relativ auch zum Tagesgeschehen dazu gehört, dass ich abends im Grunde nach Hause komme und das so mit als erstes, also ich mache Fernseh- oder Medien-Ecke da so an und erst mal gucken, was bei meinen YouTube-Subscriptions so los ist und so die zwei, drei, vier neuen Videos mir reinziehen und ansonsten abends irgendwie so auf dem Sofa vor oder kurz zum Schlafen gehen, nochmal durch die Reels von Insta durchswipen.
Das habe ich auch vor geraumer Zeit nicht gemacht und ist jetzt auch irgendwie schon fast ein tägliches Thema bei mir geworden. Aber Twitter, Facebook, Facebook, Digga, Facebook. Das ist ja noch schlimmer geworden.
Büchse der Pandora.
Ist so, ist so. Ja, nee, aber spannend. Ja, eigentlich mache ich jetzt mehr, weil ich jetzt noch mehr YouTube gucke.
Oh nein.
Traurig, traurig.
¶ Shokz - der Gamechanger
Eine Sache habe ich noch. Ich wollte gerade sagen, dann geht es um Bewegung und ich vermute, darum geht es bei dir jetzt auch, Andi, oder?
Ja, so ein bisschen. Also es gibt bei uns im Haushalt hier ein Wort, das wir beide auf den Tod nicht auskönnen, aber wenn eine Sache das ist, dann muss man es doch mal so nennen.
Verbrennerung.
Es ist das momentan in aller Munde gerne benutzte Wort Game Changer. also ich kann es schon nicht mehr hören was heutzutage, was weiß ich hier geschlagenes Ei ist der Game Changer und Rohkostsalat ist der Game Changer nee, nee, nee, war.
Das ein Lifehack.
Pack mir an die Füße für mich ist ein Game Changer den ich jetzt habe und zwar im Bereich der Kopfhörer und zwar habe ich mir ein paar Kopfhörer von Shox gekauft Yay.
Brüder im Geiste hier, Virtual Profist hier.
Was ist das denn wieder für ein Chinaschrott richtig.
Nee, ist kein Chinaschrott sondern ist krasser Scheiß und zwar hier mit Bone Conduction, also mit Knochenschein.
Ach nee, ach nee. Doch, doch, doch, doch.
Doch.
Ich hatte vor ungefähr einem Jahr von einem Kumpel, hatte ich mir so ein Ding mal aufgesetzt und war da doch ein bisschen sehr enttäuscht, weil irgendwie hatte ich das Gefühl, du hast einfach quasi nur so ganz normale Kopfhörer, die du dann in der Nähe des Ohres platzierst. Und jetzt habe ich aber welche, wo ich wirklich merke, dass es Knochenschall ist und vor allem auch die Tonqualität. Die war damals noch sehr Joghurt-mäßig, als wenn durch einen Joghurtbecher gesprochen wird.
Und gerade in den letzten Tagen habe ich mir dann so einige Sachen angeguckt, Videos zu den neuen Shocks. Und da wurde gesagt, die sind echt ein Quantensprung im Vergleich zu dem, was es früher so gegeben hat. Und da dachte ich mir, probierst du es doch mal. Dann gab es die beim Prime Day auch für 130 statt für 190 Euro. Und ich bin davon übelst heftigst begeistert.
Welche denn? Open Run oder was?
Die Open Run Pro, genau. Habe ich jetzt auch momentan hier auf. Ist ein sehr schönes Gefühl, wenn man die Ohren frei hat.
Hörst du uns gerade über diese Kopfhörer?
Genau, richtig.
Hallo Andi, ich bin kurz in deinem Kopf drin.
Du bist in meinem Kopf drin.
Genau.
Ja, wirklich.
Nein, nein.
Ich kann da irgendeine Frequenz durchjagen.
Die Andi irgendwie.
Ja, es ist gerade, wenn du ein Ballerspiel hörst und das so richtig laut und dann so eine richtig schöne Maschinengewehrsalbe, dann vibrieren deine Schläfen und das ist ein sehr kitzeliges Gefühl. Ja, das stimmt.
Das funktioniert mit tiefen Stimmen Podcasts auch.
Für diejenigen, die jetzt gerade so denken, wovon sprechen die alle, das sind tatsächlich so Kopfhörer sozusagen, wie so Bügel, den man sich um den Hinterkopf klemmt und die Bügel enden sozusagen kurz vor der Ohrmuschel, wo dann tatsächlich die, die, die, ja, der, zwischen Haut und Knochen nicht so viel ist, sondern die liegen dann quasi direkt am Schädelknochen an und durch Vibrationen wird dann quasi die Akustik, der Schall quasi, die über den Schädelknochen verstärkt und man hört dann etwas,
aber die Ohren sind komplett frei, man hat nichts in den Ohren und man hört auch seine Umgebung. Und ich habe die auch seit einigen Jahren und ich mag die sehr gerne, weil jetzt gerade so im Berliner Verkehr, ich fahre gerne Fahrrad, auch im Berliner Verkehr und da würde ich mich schon sehr unwohl fühlen, Kopfhörer auf oder in meinen Ohren zu haben, weil ich dann den Verkehr nicht mehr höre. Da würde ich mich, ja wie gesagt, sehr, sehr unsicher fühlen.
Und mit den Shocks ist das sehr, sehr geil, weil ich kann weiterhin Musik hören und das auch in einer Lautstärke, die Spaß macht und zugleich höre ich aber noch alles, was um mich herum passiert und kann dann, fühle mich einfach deutlich sicherer, wenn ich akustisch auch den Verkehr auf den Ohren habe. Und bei Dings ist das ja ganz genauso, bei anderem Sport ist das ja auch so, dass du dann zum Beispiel die Natur hörst, du hörst das Vogelgezwitscher und
trotz alledem hast du den Podcast oder die Musik auf oder eher genau in den Ohren. Ja.
Genau, richtig. Und ich war echt super erstaunt von der Qualität. Also man muss natürlich sagen, die Bässe sind natürlich nicht so super, wie es bei einem In-Ear oder einem Over-Ear Kopfhörer sind. Die Höhen vielleicht auch nicht. Ich finde es ein bisschen sehr mittellastig, aber zum Musikhören, da hätte ich echt wirklich in Anführungszeichen Schlimmeres erwartet.
Also ich bin davon ausgegangen, dass ich die hauptsächlich so zum Podcast hören oder sowas nutzen kann, aber selbst wenn ich beim Fahrradfahren mal so richtig ballern will mit schneller Musik, funktioniert einwandfrei. Also da war ich sehr, sehr überrascht, wie gut das geht. Und das Krasse ist...
Ja. Für so einen Hi-Fi-Enthusiasten wie mich ist das aber wahrscheinlich nichts.
Oder? Nee, es kommt auf den Zweck an. Also wenn du wirklich jetzt Musik in bester Qualität hören willst, dann sind die nichts für dich. Aber wenn du dich im Straßenverkehr bewegen willst und jederzeit das Gefühl haben willst, okay, ich höre, wenn hinter mir ein Auto kommt oder beim Spazieren, ich merke, wenn hinter mir ein Fahrrad angefahren kommt, ohne mich zu erschrecken, dann sind die was für dich. Oder auch hier, wenn ich jetzt hier meine Hausarbeit mache irgendwas.
Wenn ich hier am Kochen bin, ich höre einen Podcast oder so, meine Frau kommt rein, spricht mich an, dann muss ich nicht erst bei meinen Noise Cancelling Kopfhörern auf Pause drücken, die aus den Ohren nehmen, sondern die Ohren sind frei, ich kann sie hören. Das ist echt vom Praktikablen her echt richtig gut.
Okay, zweite Frage, ich habe Fragen.
Okay.
Diese Bügel, also wie halten die denn an deinem Kopf? Ist dieser Bügel so elastisch quasi, also drücken die sich von selbst an deinen Kopf oder musst du die irgendwie ankleben oder was?
Ja, die werden so ein bisschen an den Kopf gedrückt. Also du hast Bügel, die legst du dir quasi über die Ohren. Also hinten geht dann ein Bügel über den Hinterkopf. Und der Bügel hinten.
Der macht so Druck oder was?
Genau, der macht so einen leichten Druck. Also es drückt nicht richtig doll. Es geht eigentlich mehr darüber, dass du es dir über die Ohren hängst. Und dann hast du wirklich die Empfänger oder die Sender, die den ganzen Schall auslenden, quasi direkt vor deinen Ohren sitzen. Und die drücken da auf die Gesichtsknopfe.
Und da gibt es auch eine Schwimmversion, sehe ich.
Genau, also es gibt die Open Swim Pro und ich glaube, also mit der hätte ich auch eigentlich kein Problem, duschen zu gehen. Theoretisch werde ich nicht machen, weil der doof ist, aber die sind auch wasserdicht. Also auf alle Fälle wasserabweisend, spritzwassergeschützt, wie es so schön heißt.
Man muss halt sagen, das sind eigentlich sind das Sportkopfhörer und von daher sind sie auf jeden Fall schweißresistent und tatsächlich sind sie auch mindestens spritzwasserresistent schon seit Jahrzehnten. In vielen Generationen, weil es ja auch mal sein kann, dass man eben Sport macht und man kommt in einen Nieselregen.
So und je nachdem, was es da so gibt, es gibt tatsächlich auch Schwimmkopfhörer oder so etwas, dann sind die natürlich deutlich wasserdicht, aber meine Shocks, die jetzt irgendwie auch schon drei, vier Jahre alt sind, die sind zumindest spritzwassergeschützt, weil wenn ich mal schwitze oder eben ein kleiner Regen kommt, dass da dann jetzt nichts Schlimmes passiert.
Und kannst du die auch ordentlich aufdrehen so? Also sind die auch laut oder?
Oder, ja, also auf alle Fälle reicht es, um dich beim Sport ordentlich bescheiden zu lassen. Hast natürlich dann nicht so, wie bei In-Ears, dass du wirklich dann bis ans Limit gehen kannst. Aber das ist ja auch nicht der Sinn und Zweck davon.
Also, bei mir ist es so, wenn ich auf volle Pulle gehe, dann verzerrt es auch ein bisschen. Und es kribbelt an den Schläfen. Ich finde das auf Dauer unanstrengend. Wenn es auf Dauer irgendwie an den Schläfen kribbelt, das mag ab und zu mal in so einer Spitze ganz lustig sein.
Man denkt so, haha, so lustig. Das kitzelt ein bisschen, aber würde ich jetzt durchgehend irgendwie, keine Ahnung, Rammstein auf voller Pulle hören, dann würde mich das schon fast nerven, dass das dann dauernd ein bisschen mit vibriert. Um gleich die möglicherweise kommende Frage zu klären, wenn du das auf normaler Lautstärke hörst, vibriert da nichts, das merkst du?
Also ja, rein physisch vibriert etwas, weil natürlich dieser Schall auf die Knochen übertragen werden muss und das geschieht durch Vibration, aber du merkst das nicht, es kitzelt nicht durchgehend. Das muss man auch noch mal sagen.
Okay. Und wenn man so ein fettes Gesicht hat.
Dafür sind sie flexibel genug.
Zu viel Fett auch am Kopf, dann kommt der Schall ja nicht mehr gut durch.
Also es gibt auch zwei Versionen davon, einmal die Mini und einmal die normalen und ich glaube, ich hätte auch schon fast die Mini nehmen sollen, weil ich merke, dass der Bügel, der hinter dem Kopf lang geht, doch ein bisschen absteht. Das heißt also, wenn du dich jetzt auf den Sitz drückst, dann hast du es ein bisschen unangenehm dahinten, kann sein, dass sich das dann ein bisschen verstellt. Aber grundsätzlich sind die richtig, richtig gut.
Also für den Zweck, für den ich sie brauche, sind sie wirklich perfekt und besser als alles, was ich bisher hatte. Also ich hatte ja normale In-Ear-Kopfhörer, wobei ich da auch immer jetzt das Gefühl hatte, mir jucken immer häufiger die Ohren. Oder was weiß ich, du kommst aus der Dusche raus, die Ohren sind natürlich irgendwie immer noch ein bisschen nass, willst du auch jetzt keine, gleich die Plöpsel da rein machen.
Jetzt hast du diese Bone-Conductor-Dinger, legst dir das einfach als Bügel übers Ohr und alles ist gut. Die Ohren können trocknen, beispielsweise.
Das sind jetzt natürlich ein bisschen Special-Edge-Cases oder so. Ich würde gerne noch einmal den grundsätzlichen Zweck nach vorne ziehen, das sind eigentlich Sport-Kopfhörer. Und von daher verstehe ich nicht so oder würde ich immer diese, wie ist die Soundqualität Diskussion schon nicht so ernst nehmen, weil spielen wir das mal durch. Wenn ich mit dem Fahrrad fahre, dann habe ich Fahrtwind auf den Ohren.
Die habe ich ja, das habe ich zwangsläufig. Das heißt, auch wenn ich Bone-Kontakte habe, das ist ja gerade der Gedanke, ich höre meine gesamte Umgebung, so auch Fahrtwind oder eben Vogelgezwitscher oder Autos, je nachdem, wo ich fahre. Das heißt, die Qualität, die bei mir dann in Summe akustisch ankommt, ist sowieso nicht irgendwie dem einer 2000 Euro Hi-Fi-Anlage oder 2000 Euro Kopfhörer.
Und das gleiche ist ja beim Joggen auch, da hört man ja seine eigene Körperresonanz, wenn man da so ein bisschen wippt und sprintet oder auch außer Atem ist, dann hört man sich selber ja auch hecheln und stöhnen und weiß ich nicht alles, von daher finde ich das immer so ein bisschen schwierig dann zu sagen, ist die Qualität denn identisch mit einem High Class, nee, aber das wird es auch nie sein, weil du immer auch andere Geräusche hast, die einfach mit deiner Sportart zu tun haben.
Ja gut, also ja verstehe ich schon, aber es geht ja schon auch darum, dass dann die Höhen irgendwie gut rüberkommen und so. Klar gibt es dann noch zusätzliche Geräusche, ich bin auch kein Riesenfan von Noise-Canceling-Kopfhörern, schon gar nicht von so In-Ear-Noise-Canceling-Kopfhörern, deswegen finde ich so Umgebungsgeräusche auch immer so kein Problem und finde es tatsächlich bei meinen normalen Airpods auch unangenehm eigentlich,
dass die Umgebungsgeräusche so ein bisschen gemuffelt sind. sind so. Aber ich möchte schon, dass da irgendwie die Höhen gut rüberkommen und irgendwie, dass es halt auch nach Musik klingt und nicht, also für Podcasts ist es wahrscheinlich irgendwie was anderes, so wenn du eh nur so spoken language hast, irgendwie Stimme im Kopf, so spoken word mäßig, aber hm, weiß nicht.
Also ich bin wirklich sehr angefangen.
Also irgendwie bin ich ein bisschen tempted.
Ja, wie Phil schon sagt.
Also es ist ja wirklich für die Momente, wo du jetzt wirklich nicht perfekte Tonqualität brauchst, wenn du jetzt am Joggen bist oder Fahrrad fährst und Thema Fahrtwind Finde ich auch ganz cool. Ich hatte ja vorher auch einen Helm, der hatte ja eingebaute Lautsprecher, die quasi dann ja auch direkt über dem Ohr gesessen haben, aber wenn du ordentlich Fahrtwind hattest oder neben einer vielbefahrenen Straße gefahren bist, hast du da Sprache nicht mehr wirklich verstehen können.
Aber mit diesen Bone Conductor Dingern, da machst du vielleicht ein bisschen lauter, klar du hast die Ohren offen, du hörst natürlich dann den LKW, der an dir vorbei rauscht, aber dadurch, dass der Schall quasi ohne Umweg in die Ohrschnecke geht, kannst du trotzdem immer noch die Sprache wesentlich besser verstehen als über diese externen Kopfhörer oder Lautsprecher.
Und was den Ton macht, ist ja nur das Teil vorne, weil das Teil hinterm Ohr ist ja Akku oder was?
Genau, richtig.
Also es funktioniert über Vibration. Und wie ist da die Laufzeit?
10 Stunden.
Würde ich bestätigen wollen.
Also steht drin 10 Stunden und bei mir laufen die auch tatsächlich 10 Stunden, habe ich ausprobiert, bei längeren Radfahrten an drei Tagen nacheinander haben einwandfrei gehalten und sind tatsächlich fast auf die Minute genau nach einer Stunde wieder auf 100 Prozent.
Das ist ja ein Game Changer.
Ja, für mich ist es echt nicht.
Beispielsweise, wir liegen draußen auf unserer Lounge, Michi und ich nebeneinander, jeder guckt so seine Social Media Streams durch, da willst du vielleicht auch mal ein Video gucken, aber willst dann vielleicht mit dem Ton keinen nerven. So habe ich halt dieses Ding auf, kann mir meine Videos angucken, habe den Ton davon, Michi ist nicht genervt und wenn sie irgendwas zu mir sagt, kann ich es verstehen, weil die Ohren offen sind.
Das ist aber dann tatsächlich gleich irgendwie auch wieder das Negative, weil ich erwische mich selber dabei. Ja, ja. Ja, ist. Ich erwische mich teilweise selber dabei. Oder tatsächlich gibt es, also ich sehe diese Bone-Kontakte und gerade die Shocks immer wieder mal, hier so in Berlin auch oder auch in anderen Städten, aber Berlin hat eine höhere Quote, egal.
Auf jeden Fall laufen dann viele da auch mit diesen Shocks durch die Gegend, haben die auf, hören also vermutlich Musik oder Podcast oder sowas und machen da den Familienspaziergang. mit der Familie und unterhalten sich mit ihrer Frau oder gehen einkaufen und unterhalten sich mit der Verkäuferin, dieser typische Smalltalk mit Karte zahlen, Quittung brauche ich nicht, danke, schönen Tag und so weiter. Das machen sie alles, inklusive mir übrigens, mit den Schocks auf den Ohren.
Ich finde das finde ich respektlos.
Aber das machen Leute ja auch mit Airpods in den Ohren.
Ja, das ist genauso respektlos.
Ja, ja, genau. Und da hast du ja wenigstens, also hier hast du ja wenigstens die Ohren noch offen. Bei den Airpods sind die Ohren ja immer so halb zu. Und so. Und ich meine, hey, also Aber du bist temptet.
Das einfach drauf aufzulassen, weil du hörst die Verkäuferin, du hörst deine Frau, aber du nimmst die Kopfhörer, die Schocks nicht ab und von daher hast du in der Außenwirkung, so kommt es bei mir immer an, bekommst du dann als Dialogpartner sozusagen nicht die hundertprozentige Aufmerksamkeit, weil der Dude, der dir gegenübersteht, immer noch nebenbei Musik hört.
Und das finde ich, wie gesagt, auch ein bisschen respektlos und deswegen muss ich mich immer auch selber dazu zähmen, dann beim Rewe dann ganz bewusst die Schocks auch mal abzunehmen und dann einfach diesen typischen Smalltalk mit der Verkäuferin oder dem Verkäufer zu machen.
Ja gut, aber das ist ja einfach nur der Anstand, der sich gebührt und den hast du bei allen Sachen.
Ja, aber die wissen ja teilweise auch gar nicht, dass das so ein Bone-Conducting-Headphone ist. Das sieht ja aus wie eine Hörhilfe, jetzt mal ganz im Ernst.
Tatsächlich ist so, ja, das sieht ein bisschen nach Hörgeräten aus.
Also, ja, ja, eben. Ja, ach, da hast du mir jetzt natürlich, Achtung, einen Floh ins Ohr gesetzt. Ich würde die schon mal ausprobieren wollen.
Mach mal, mach mal.
Ja, probier mal aus. Ja, und dann so direkt zurückschicken.
Also, dann aber wirklich die aktuellen ausprobieren und nicht von irgendeinem Kompliment.
Was sind denn die aktuellen? Also, was ist denn hier? Es gibt diese Swim, weil die Swim interessieren mich, ja, weil ich würde schon damit auch schwimmen gehen wollen. Nur wenn die jetzt scheiße klingen... Ist halt kacke, wenn die schlechter klingen als die anderen.
Ob die jetzt ein Update gekriegt haben, weiß ich nicht.
Aber ich weiß nur.
Die Open Run Pro. Also ich kann mir vorstellen, dass die Open Swim vermutlich quasi genau das Gleiche sind. Nur halt noch ein bisschen wassergeschützter.
Würde ich auch sagen. Also tatsächlich, wer die von vor ein paar Jahren kennt, da haben die echt große Sprünge gemacht. Gerade in der Tonqualität, gerade was die Tiefen und die Höhen betrifft. Das soll richtig, richtig gut gewesen sein oder geworden sein. Ich habe wie gesagt jetzt Schocks, da hießen die Dinger noch Aftershocks. Die haben sich ja vor einiger Zeit auch umbenannt, vor einigen Jahren. Und wie gesagt, ich habe noch Aftershocks, das heißt, es sind irgendwie drei, vier Jahre.
Ja, man merkt, dass der Name doch nicht so gut ist.
Wie soll ich das denn jetzt aufsetzen?
Ich hole gleich meine Verbrennertoilette. Und ja, also die klingen eigentlich auch schon ganz okay. Und wenn das schon der Maßstab von vor ein paar Jahren ist, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das heutzutage echt schon Spaß macht, die sich aufzusetzen, noch mehr Spaß macht, sich aufzusetzen.
Also wie gesagt, ich hatte die nur einmal auf, die Älteren, und habe das Gefühl, dass die sich da wirklich jetzt um einige Liegen nach oben gearbeitet haben, tontechnisch. Das ist mit dem, was ich da vor einem Jahr beim Kumpel gehört habe, nicht zu vergleichen.
Und die gibt's auch, und das Mikrofon ist dann quasi aber auch eingebaut.
Ja, aber das ist räudig.
Ach, das ist räudig.
Das ist sehr räudig, ja.
Das ist wirklich Dosentelefon-Qualität dann.
Ach so, na gut, das ist schon mal doof.
Ja.
Weil ich dachte, ich könnte sie vielleicht zum Telefonieren dann auch benutzen.
Ja, nee, kannst du vergessen.
Open Swim Pro, okay.
Ja, mach mal, mach mal.
Ja, du, ich weiß, die kosten halt einen Zehner mehr nur, also, also. Und, warte mal, was sind das denn hier? Ach so, weil das sind nicht die Pro. Was ist denn der Unterschied zwischen den Pro und den Nicht-Pro?
Wir sind jetzt keine Produktberater hier. Vielleicht haben wir den nächsten Schocksvertrieb Ja.
Micha, glaub mir, du bist ein Pro, du willst Pro.
Du willst Pro, ja. Muss ja passen zum iPhone Pro.
Genau. Okay.
Ja, jetzt Ape Rider oder das Ding, ne?
Ja, wobei ein Ape Rider knapp das Zehnfache kostet, also vielleicht ist die, Entscheidung dann dadurch alleine schon ein bisschen erleichtert. Mach das, probier es mal aus und falls ihr in irgendeiner Form auch die Dinger benutzt, schreibt es gerne mal in die Kommentare, ob ihr in den, unserem Euphorie-Sturm auch zustimmt. Ich mag sie, Andi mag sie, mögt ihr sie auch? Fragezeichen.
Ach, warte mal, man kann da auch Dings drauf speichern? MP3s?
Nee.
Das hier steht 32 GB MP3-Dings.
Ich kann mir das vorstellen, dass das bei den Open Swim der Fall sein wird, weil du ja, wenn du schwimmst, selten ein Smartphone dabei hast für die Bluetooth-Verbindung.
Ja.
Oh Gott.
Das ist ja schon ganz geil, wenn wir so eine Schwimm-Playlist machen.
Ja, aber da musst du ja erst mal die MP3s oder M4As haben und dann musst du die transferieren. Das ist ja so 2010er-Style.
So ein Höhlenmensch.
Echt?
Ja. Ja, nee, aber ich finde das ...
Und Spotify-Integration geht's nicht. Ja, mach mal. Also wirklich, ist geil, lohnt sich, wirklich.
Ja.
Okay.
Und ...
YouTube zu MP3-Konverter anschmeißen.
Genau. Das ist illegal, lieber Andi. Das ist illegal.
Nee, nee, aber aus der Mediathek runterladen nicht.
Das stimmt. Mediathekviewweb.de.
Die guten Hörspiele vom NDR.
Genau. Okay, Mensch, jetzt sind knapp anderthalb Stunden rum oder ein bisschen mehr sogar. Lass uns mal über Filme sprechen.
Ja, noch nicht mal über Filme geredet.
Wobei wir haben ja schon über eine Serie gesprochen und wir haben über Inside Out gesprochen. Also, von daher würde mich tatsächlich mal ein weiterer aktueller Titel interessieren, bevor wir zu dem Film kommen, den wir alle drei gesehen haben. Oder vielleicht, egal. Erzähl mal was zu Trap, mein lieber Micha, das interessiert mich.
¶ Film: Trap
Ja, Trap, der neue Film von M. Night Shyamalan. Ihr kennt ihn von Filmen wie Sixth Sense, Unbreakable, Science und Village.
Ja, das waren noch die besseren von ihm.
Ihr kennt ihn aber auch von Filmen wie The Happening, The Lady in the Water, Afterlife. Ja. Also die schlechteren von ihm. Und dann hat er sich ja irgendwann wieder so ein bisschen gemacht, ein bisschen die Kurve gekriegt. Und jetzt geht man ja immer in so M. Night Shyamalan-Filme mit diesem Gefühl so, wird das jetzt ein Totalausfall oder werde ich da eine gute Zeit haben? Und Trap gehört auf jeden Fall in die zweite Kategorie. Der ist nicht so gut wie jetzt die klassischen M.
Night Shyamalan-Filme. Das ist auch ein sehr hoher Standard. Aber ich hatte da eine sehr gute Zeit in diesem Film. Es geht darum, dass ein Dad mit seiner Tochter ... zu einem Konzert geht von Lady Raven oder so, heißt sie, glaube ich, irgendwie, die Künstlerin. Was im Übrigen, glaube ich, M. Night Shyamalans Tochter ist, die tatsächlich, glaube ich, eine echte Künstlerin ist. Also irgendwie hat er da so, ja, wir machen einfach einen Film über so, wie sie ein Konzert gibt.
Auf jeden Fall ist dieses ganze Konzert aber eigentlich nur eine Falle, um so einen Serienmörder zu finden, mit dem Spitznamen The Butcher.
Weil der also weil es einen tipp gab dass er bei diesem konzert anwesend sein wird so und das konzert ist halt mega mit polizei und so und die ziehen dann dauern so leute aus dem publikum und so und da stellt sich heraus ist aber auch nicht dass sich herausstellt sondern der trailer gibt das bereits preis dass der serienmörder der date ist und ja genau und er überlegt sich dann wie wie er jetzt, ohne sozusagen diesen Abend für seine Tochter zu ruinieren,
irgendwie aus diesem Konzertsaal wieder rauskommt, ohne gefasst zu werden, weil er ja gerade noch buchstäblich eine Leiche im Keller hat beziehungsweise noch ein Opfer im Keller hat, das ja in Lebensgefahr ist, weil er sozusagen über ein Smartphone jederzeit die Person quasi auch umbringen kann und das dann auch hin und wieder als Druckmittel einsetzt mit Leuten, die er da irgendwie als Komplizen mit reinzieht.
Auf jeden Fall ein sehr cooler Film, sehr high-concept, weil wirklich das Konzept ist halt so, ne, klar umrissen, so Konzert, der Typ ist ein Serienkiller, wie kommt der da wieder raus? Ich mochte den sehr und je länger er lief, desto mehr mochte ich ihn, bis zu so einem gewissen Punkt, wo dann noch eine Wendung kommt und noch eine Wendung und noch eine Wendung und noch eine Wendung und ich dachte so, na gut, komm, also jetzt hast du es ein bisschen weit weit gepusht.
Da hat's dann für mich ein bisschen aufgehört Sinn zu machen und so diese Suspension of Disbelief, wo man so das Gefühl hat, ja, ich drück jetzt mal ein Auge zu, um jetzt sozusagen weiter in diesem Film einfach mitzuschwimmen und so und jetzt nicht irgendwie alles mit Logik Löchern zugekleistert zu sehen, wurde da ein bisschen strapaziert.
So ein Scheiberland-Ding auch irgendwie, das kann er besonders gut, ne? Irgendwie so am Ende mit dem Arsch da noch was einreißen.
Ja, ja, genau, richtig, genau. Aber es sind jetzt auch keine Twists oder so. Es sind jetzt nicht Plottwists, wo man so denkt, was? Sondern es sind immer so, ja, jetzt haben sie ihn, ah, doch nicht. Ah, jetzt haben sie ihn, ah, doch nicht. Und es ist immer so ein bisschen drüber so. Nichtsdestotrotz ist es ein sehr unterhaltsamer Film. Ich habe den sehr gemocht. Josh Hartnett spielt, wie gesagt, die Hauptrolle.
Der Film spielt auch nicht nur in der Venue von dem Konzert, was irgendwie auch ein bisschen interessant ist und Abwechslung mit reinbringt und so. Ja, und das ist sehenswert. Kann man machen.
Das freut mich, weil ich tatsächlich sehr viel mich auf diesen Film gefreut habe und ich ihn mir auf jeden Fall noch angucken möchte, aber genau wie du es eingangs so gesagt hast, oh, funktioniert der Film, ist das ein okayer Film oder eben auch nicht? Nicht, ich meine, zuletzt habe ich...
Das ist wie so ein Shyamalan-Misfire.
Ja, ne? Ich habe jetzt ja zuletzt von, ich glaube, auch seiner Tochter oder seinem Sohn hier das Erstlingswerk gesehen. Wie hieß das Ding nochmal? The Strangers oder... Nee, They Get Me oder irgendwie sowas. Auf ein paar Sendungen habe ich darüber gesprochen. Was war das denn?
Den Knock on the Cabin oder was?
Ja, nee, ich suche es gleich nochmal raus. The Visit. Warte doch mal.
Nee, der ist schon ein bisschen älter.
Och Mann, wie hieß der denn? Über welchen hab ich denn da gesprochen vor kurzem? Die ganzen anderen sagen so, oh mein Gott, Phil, du musst das so wissen. Ich hab doch hier davon gesprochen. Verdammt, Axel. Egal, ich find's noch raus gleich. Und dann reicht es noch mal nach. Aber das war auch so ein absoluter Rohrkrepierer. Und bei Shia Malhan weißt du halt nicht, ob's klappt oder nicht.
Und von daher freu ich mich, dass es grundsätzlich klappt. Und diese Prämisse eben, Serienmörder in einer Spannungssituation, dass er irgendwo dann der Polizei, entfleuchen muss und irgendwo immer wieder untertauchen muss, es darf nichts auffallen. Das ist für mich einfach eine interessante Prämisse, dann auch noch so in so einer geschlossenen Konzerthalle.
Das klingt nach einem unterhaltsamen Thriller, der vielleicht auch nur einmal funktioniert, weiß ich nicht, aber dann hast du erstmal eine wunderschöne Zeit. Und that's all. Und das ist meine Erwartung und du nährst die gerade.
Ja, nee, voll. Was ich ja besonders vermusst fand, ist ja diese Bresigkeit von allen Leuten, die den Trailer gesehen haben. Die dann alle so sagen, ja, hier, der Trailer, das ist der neue von Shyamalan. Ja, aber da wird dann ja schon der Twist eröffnet. Also wie doof kann man denn sein, dass man sowas dann schon im Trailer macht? Dann ist es vielleicht kein Twist. Wo ich dann auch denke, Leute, dass es vielleicht dann nicht der Punkt ist, um den es hier so wirklich geht.
The Watchtower ist es.
Aber das war kein Shyamalan-Film, glaube ich.
Von seiner Tochter ist das Ding. Was? Ja, tatsächlich. The Watchers ist von seiner Tochter.
Ach so. Ja, seine Tochter, also ich habe jetzt übrigens auch nochmal recherchiert, dass seine Tochter Salika ist, ja, seine Tochter und spielt, wie gesagt, die Sängerin in dem Film. Die heißt nicht Lady Raven in echt, also als Künstlername, sondern nur in dem Film, aber sie heißt, als Künstlerin heißt sie Salika und ist die Tochter von M. Night Shyamalan. an.
Ja, und die Regisseurin ist Ishana Knight.
Achso, dann hat er eine andere Tochter.
Ja, ganz klar.
Talentierte Kinder, schau an.
Gut unterwegs, der gute Kollege.
Ja, wirklich Neppo-Babys.
Ja.
Ja, nee, auf jeden Fall. Ja, mit dieser Erwartung kannst du da gerne reingehen, Phil. Das passt schon. Ich wollte noch auf eine Sache zu sprechen kommen, nämlich, genau, Josh Hartnett ist gut, so wie der Film aufgebaut ist, strukturiert ist es gut. Ach Mist, jetzt hatte ich es eben noch auch auf... Scheiße. Das war nämlich noch nicht ganz unerheblich. Ja, keine Ahnung, weiß ich nicht.
Aber zu deinem Punkt, Adi, also mit dem Trailer und dem Twist, man erwartet bei M. Night Shyamalan ja leider immer, ne? Also ich meine, der Typ hat sich halt sein eigenes Grab geschaufelt, aus dem er immer noch nicht emporgestiegen ist, so. Dass man immer so denkt, uh, da kommt bestimmt ein Twist. Uh, da kommt bestimmt ein Twist. Und auch bei dem Film bist du nicht gefeit davor, dass du da bist und denkst, nee, ist bestimmt alles ganz anders.
Also auch, als ich den Trailer gesehen hab. Und da dachte ich auch so, ah, okay, wenn die das schon sagen, dann ist ja vielleicht das Ganze anders. Vielleicht ist er ja gar nicht der Mörder und so, ne? Ja, also das ist halt leider so ein Ding, was man halt mit M. Night Shyamalan-Filmen hat und was man jetzt aber mittlerweile auch, glaube ich, ablegen muss.
Also es gab jetzt auch genug Filme, die jetzt keinen Twist hatten, nur weil er halt mal drei Filme hatte, die irgendwie einen massiven Twist am Ende hatten, heißt das jetzt nicht, dass jetzt jeder Film immer mit so einem Twist um die Ecke kommen muss, so. Richtig. Naja. Ja, nee, aber sehenswert grundsätzlich. Ich bin froh, dass dass M. Night Shyamalan wieder ein bisschen rausgefunden hat aus seinem Tal. Der, also nicht nur Mittelmäßigkeit.
Ja, wirklich, also diese Filme, die da zwischendurch rauskamen, da dachte man wirklich so, uff.
Wobei ich tatsächlich versucht wäre, ein paar von denen vielleicht nochmal zu schauen, mit so dieser Haltung von wegen, okay, ich erwarte jetzt auch kein neues Sixth Sense, so, weil ich glaube, das war halt auch das Ding, weil er hat halt vier richtig geile Filme und dann wurden die halt nur so, ne, und dann haben die Leute die halt gehasst und ich frage mich halt, wenn man die jetzt halt guckt, auch mit dem Wissen, dass M. Night Shyamalan vielleicht jetzt auch einfach nicht immer abliefert,
vielleicht sind die teilweise auch gar nicht so schlecht. Also vielleicht erträgt man die schon irgendwie.
Nehmen wir so ein bisschen die Vorurteile rund dem hier. Ganz einfach.
So, ne, wirklich. Genau, so sieht's aus. Direkt vorverurteilt. Amis, jetzt wünschte ich mir, würde noch einfallen, was ich noch zu dem Film sagen wollte. Da war nämlich noch irgendwas, was hängen geblieben ist, aber komm ich leider nicht drauf. Du kannst ja nochmal zwei.
Drei Minuten nachdenken. Wir geben dir eine Million Minuten.
Ja, warte, warte, warte.
Schade, schade, schade. Eine schöne Überleitung.
Auch der deutsche Untertitel, also da denke ich mir schon wieder, ganz ehrlich, diese scheiß Projektmanager irgendwie bei Warner oder was, die dann so denken, nee, Trap, ich glaube, das versteht keiner, da muss noch ein Untertitel drunter. Ne, so. Und dann heißt der halt einfach auf Deutsch, glaube ich, Trap, no way out. Oder so.
Das verstehen die Deutschen dann eh.
Muss das? Muss das sein? Also wirklich, muss das sein? Lasst es doch. Es verursacht ja nur Kosten. Da müssen die ganzen Poster neu lokalisiert werden und so. Also was ist denn das für eine scheiß Wertschöpfungskette? Nur weil da irgendein, Projektmanager meint, der muss da seinen Stempel aufdrücken und so. Nee, nee, ich hab hier einen Beitrag geleistet für den Erfolg dieses Films. Nee, der Film heißt Trap Ende. Dein scheiß Untertitel, du Horst, wird sich niemand merken, Alter.
Hier schätze ich gerne den deutschen Untertitel. Weißt du was? Den hab ich gemacht. Wiesste?
¶ Film: Eine Million Minuten
Naja auf jeden fall dass das vielleicht fällt mir noch das ding ein was ich sagen wollte und dann reicht es noch mal nach dafür.
Hast du jetzt ja eine million minuten wie wir gerade.
So ist es nochmal.
Genau. Ja, nee, das ist eine wunderbare Überleitung zum Film, den ich gesehen habe. Und zwar eine Million Minuten mit Tom Schilling und die heiße Karoline Herford in den Hauptrollen. Es ist mal wieder that time of the year, in der man in Hannover aufs sogenannte Seefest geht. Das heißt Open-Air-Kino. Man bringt sich lecker was zu essen mit, spreitet die Picknickdecke aus. Und sobald es dann dunkel wird, dann geht auf der Bühne dann die Leinwand runter und es wird ein Film gespielt.
Und wir waren in Arlesburg. Eine Million Minuten. Handelt von Tom Schilling und Caroline Herford, die ein Ehepaar sind mit zwei kleinen Kindern. Und gleich zu Beginn stellt sich raus, dass die, ich glaube, vier-, fünfjährige Tochter so ein paar kleine kognitive Einschränkungen hat und auch motorisch so ein bisschen angeschlagen ist und mehr Training braucht als andere Kinder, um vernünftig gerade gehen zu können, zu balancieren. Und ihr Kopf ist immer sehr fantasievoll, aber nicht so rational.
Und die Ärzte sagen, am besten ist, wenn sie ganz viel Zeit mit diesem Kind verbringen. Tom Schilling spielt einen Mann, der eigentlich für die UNO arbeitet, fürs Klima unterwegs ist um die Erde, jettet im Auftrag des grünen Planeten, der also total in seinem Job aufgeht. Caroline Herford ist die frustrierte Frau, die dann tagelang alleine mit den Kindern zu Hause sitzt und irgendwann wird dann überlegt, Mensch, wir müssen hier irgendwas ändern, so kann das nicht weitergehen.
Die Frau, total frustriert, sagt, ich will das nicht mehr, das mache ich keine fünf Jahre mehr mit. Und dann springt Tom Schilling dann über seinen Schatten und sagt, so pass auf, unser Kind will eine Million Minuten mit uns gemeinsam verbringen. Das sind rein rechnerisch knapp zwei Jahre. So, wir setzen uns jetzt irgendwo hin, schnappen uns ein Globus, pieken da einmal drauf und da wird dann hingefahren und da verbringen wir dann Zeit mit unseren Kindern.
Sie fliegen dann einmal um die ganze Erde rum nach Thailand, haben da eine schöne Zeit, versuchen es dann von da aus zu arbeiten über Teams und so weiter und so fort, weiterhin mit Berlin in Kontakt zu bleiben. Wandern dann weiter nach Island und irgendwie klappt das alles nicht und wir schauen dieser Familie quasi dabei zu, wie sie versucht, Beruf, Reisen, Familie, alles unter einen Hut zu bringen. Und das Ganze basiert auf einem biografischen Buch.
Also die Personen gab es tatsächlich, die ihre Erfahrungen da verarbeitet haben, in einem Buch, das jetzt hier zum Film geworden ist. Und man kann natürlich schon ahnen, das ist nicht so wirklich eine Komödie, sondern eigentlich eher so ein Drama. Also die zoffen sich natürlich auch viel, merken, dass das alles irgendwie nicht funktioniert. Sei es jetzt zu Hause, sei es jetzt im Ausland, wo es dann auch immer an allen Ecken und Kanten nicht so richtig klappt.
Und für so einen richtig schönen Sommerabend draußen Open Air ist der tatsächlich nicht so gut geeignet wie Mama Mia, muss ich wirklich sagen. An sich ein okayer Film, aber am Ende denkt man sich dann, ja, was wollte mir dieser Film denn jetzt hier so sagen? Ich meine, gut, Tom Schilling, Caroline Herford, die Schauspielern halt so ihr Ding darunter, jetzt auch nichts Außergewöhnliches, keine Oscar-Reifenleistungen.
Das Drehbuch, wie gesagt, na ja, auch nicht so erfüllend, erweitert einem den Horizont auch nicht, wo man dann denkt, ja gut, jemand, der jetzt, sich tot gearbeitet hat, arbeitet sich jetzt mal nicht tot und merkt, dass das irgendwie vielleicht auch nicht so gut ist und überdenkt mal seine Prioritäten im Leben. Genau, richtig. Aber irgendwie hat er mich jetzt nicht zur großen Erleuchtung geführt.
War ein okayer Film, den man mal gucken kann, aber jetzt nichts, wo ich sage, ey, wenn du den Film guckst, siehst du das ganze Leben aus einer anderen Sichtweise. Ja, kann man machen, Muss man nicht. Drei von Fünfen, ganz lieb gemeint.
Ach Gott, wie süß. Ja, aber vielleicht ist es genau das, wie du es gerade gesagt hast, so ein lauschiger Film für einen schönen Sommerabend mit Frau im Arm.
Nee, eben nicht.
Ach so.
Sage ich, ja.
Ach so, sorry.
Nee, weil es geht ja damit los, sie sitzt zu Hause und sagt, oh, ich kann das nicht mehr, wir müssen hier was ändern. Du denkst immer nur an dich und an deine Karriere, ich sitze hier mit den Kindern, die beide sehr viel Pflegebedarf haben, so geht das nicht. Also da ranzen sie sich an, dann im Ausland ranzen sie sich auch ein bisschen an, von wegen, ja, wir können noch hierbleiben, auf Island, nee, wir wollen noch zurück.
Ja, aber was ist denn dann der positive Aspekt in diesem Film? Also wenn die sich nur anranzen, ich meine, der Film wurde ja nicht produziert, um Leuten beim Anranzen zuzuschauen.
Nee, ja gut, es gibt natürlich auch so schöne Sachen, dass halt der Karrieremensch über seinen Schatten springt und sich jetzt Zeit für die Familie nimmt und da dann auch mal merkt, was es denn so Schönes mit der Familie zu entdecken gibt.
Ne, dass er also mit seinem Kind, das wirklich motorisch eingeschränkt ist und nicht wirklich geradeaus gehen kann, irgendwann kommt der Moment, wo es dann ohne Stützräder Fahrrad fahren kann und das ist dann natürlich schon so ein Moment, wo du denkst, oh yes, ne, aber halt nicht so deutsche Eat, Pray, Love, ne. wir gehen in die Fremde und suchen das Glück und irgendwie finden sie es dann nicht so wirklich.
Es ist eher so ein Beziehungsdrama mit Höhen und Tiefen und ich, gerade so für so einen Film weiß ich nicht, da sind mir die Tiefen so ein bisschen zu tief. Ich sag mal so, tatsächlich Liebe hat auch mit Liebe und Schmerz und so zu tun, aber da geht es halt nicht so um Wälzen von Konflikten und so weiter. Da hast du dann auch so ein bisschen Dramaturgie.
Das ist aber auch ein ganz anderer Film.
Ja, aber ich meine, das wäre was für einen Sommerabend. So eine romantische Komödie mit so ein bisschen kleinen Problemchen. Ach, jetzt hat er was missverstanden, jetzt ist die Beziehung in Gefahr und dann ist das Happy End. Solche belanglosen Filme willst du im Sommerkino sehen.
Ja, die haben ja bei dem Seefest bestimmt auch eine Vorgabe, mindestens so und so viele deutsche Filme unterzubringen. So, oder zumindest selbst auferlegte Vorgabe so, und dann bleibt halt einfach vielleicht nicht viel hängen, was dann so komplett kompatibel ist damit, weil du kannst ja nicht nur Til Schweiger Filme so aufrollen.
Also, dann wird's halt auch schon mal so. Und ich meine, ist ja nicht so, also zu deinem Punkt, Phil, ist ja nicht so, als hätte es nicht früher auch schon Filme gegeben, die nur dafür produziert sind, dass man Leuten die sich beim Anranzen zuguckt. Ich denke da so an Marriage Story oder Revolutionary Road, also Zeiten des Aufruhrs, wo du so denkst, uff, okay, kill me, please. Danke, dass ich jetzt nicht in dieser Beziehung bin.
Ja, wohl wahr. Das stimmt auch wieder. Ja, gut, dann schade. Also Tom Chillig, gute Prämisse. Ja, eigentlich stimmt Chillig. Tom Chillig.
Tom Chillig einfach.
Dann eigentlich eine interessante Geschichte, wo man so, ja fast schon Til Schweiger-mäßig was hätte draus machen können, aber irgendwie scheint der Funke nicht überzuspringen. Naja, auf jeden Fall Seefest. Seefest in Hannover geht immer, fast immer. Ist einfach eine schöne Location.
Ganz kurz, ich wollte noch nachreichen. Das ist mir nämlich eingefallen. Zwei Sachen wollte ich eigentlich nachreichen. Nämlich gerade beim Gucken auf IMDb, weil wir nehmen ja heute, jetzt einfach mal Disclosure, wir nehmen ja heute am 6. August auf. Ist ja heute der 6. August, richtig? M. Night Shyamalan hat heute Geburtstag. Happy Birthday, M.
Night. Herzlichen Glückwunsch.
Treuer Zuhörer, genau. Treuer Zuhörer dieses Podcasts. Und das andere Ding, was ich noch zu Trap nachreichen wollte, jetzt fällt es mir nämlich ein. Nein, was der Film richtig cool macht, ist, dass er den Bösewicht likeable macht. Und das ist was, was nicht einfach zu machen ist in einem Film. Dass du einen Bösewicht hast, wo du denkst, eigentlich wünsche ich mir, dass er Erfolg hat mit dem, was er macht.
Dass er direkt, also er hat ja jemanden wirklich eingesperrt und kann den in jedem Moment umbringen. Trotzdem wünschst du dir, dass er nicht gefasst wird von der Polizei. Bis zu einem gewissen Punkt in dem Film, wo es so ein bisschen kippt. Aber das finde ich eigentlich ganz interessant. Ja, nee, genau, das gibt's ja, das könnten wir vielleicht auch mal machen, so liebenswerte Bösewichte, für die man eigentlich ist, in Top 5.
Schreib es bitte auf. Wir müssen dringend mal wieder Top 5 machen. Schreib es bitte auf.
Wir kriegen schon richtig Pressure auf Social.
Viel ist nie.
Ja, ja. Wir hatten ja schon mal eine Bösewichter-Dings, aber nicht so, nicht so likable Bösewichte. Nicht so likable Bösewichte. Bösewichte, denen man, wie nennen wir das denn? Top 5 Bösewüchte? Bösewüchte? Nee, denen man wünscht, denen man wünscht, dass sie erfolgreich sind.
Gargamel.
Nee.
Nein, dem wünsche ich auch nicht, dass er erfolgreich ist. Gut, dann schreib du da mal. Irgendwann werden wir ausreichend Themen zusammen haben und dann tatsächlich wieder eine Top 5 aufnehmen können. Ich bin da sehr zuversichtlich.
Wir hatten ja neulich erst, also so ist es ja nicht.
Es gibt nie genug Top Fives So und dann ja, dann lasst uns gemeinsam einen Spieleabend machen.
Juhu.
Ah.
Ja, stell mal vor.
Also pass auf, ich habe auf dem Konzeptzettel gesehen, dass du an die Spieleabend
¶ Film: Spieleabend
geguckt hast und ich hatte jetzt ja, ich habe gesagt, ich habe Urlaub gehabt und habe da nichts. Habe ich heute tatsächlich, anstatt bei meinem YouTube-Sucht-Syndrom nachzugeben, dann doch mir ganz schnell mal Spieleabend auch noch reingedrückt und du, Micha, hast das auch gesehen, wenn ich das richtig sehe auf dem Konzeptzettel?
Ich habe auch Spieleabend gesehen.
Hervorragend. Es ist ein deutscher Film. Dennis Mojen und Janina Use in den Hauptrollen. Und die beiden spielen ein frisch verliebtes Paar. Und Janina spielt die Pia. Und Pia geht immer mit anderen Freunden zu einem Spielerabend. Und irgendwann sind Jan gespielt von Dennis Mojen und Pia dann zusammen, zugegeben auch nur einen Monat. Und dann sagt Pia, komm mit zum Spielerabend mit den Freunden. Du passt ja super rein. Lass mal einfach so gemein. tolle Zeit haben, du bist ein cooler Dude.
Und ja, dann kommen die da hin, erstmal riesige Villa und so etwas und, tatsächlich dann auch die Bewohnerin mit ihrem Mann durchaus natürlich dementsprechend luxuriös und ein bisschen mit High Society und alles irgendwie Charaktere, die da sind, was dann interessante, Situationen hervorruft und diese gesamte Situation eskaliert.
Das ist im Grunde so der Kasus Knaktus, der diesen Film auch so interessant macht, als auf einmal der Ex von Pia auch da auftaucht und dann natürlich auf Jan trifft und so dann natürlich ganz, ganz komische Situationen entstehen, weil du willst ungern den Ex von deiner neuen Freundin irgendwie neben dir sitzen haben. Das ergibt nur kriminelle Situationen.
Vor allem nicht, wenn der seine Ex noch wieder zurückhaben will. Genau.
So, und darum dreht sich dieser Film, dass dieser Abend, der eigentlich ganz nett in so einem Freundeskreis gedacht ist, immer mehr entgleitet und dann wild wird. So, Andi, du hast ihn zuerst gesehen, du hast diesen Film hier in die Runde getragen, jetzt habe ich die Zusammenfassung gemacht, jetzt musst du diesen Film auch mal besprechen.
Ja, ich muss euch ja leider sagen, ich schäme mich ja jetzt schon dafür, aber ich fand den witzig. Ich fand den ernsthaft. Ich habe selten beim deutschen Film in letzter Zeit so herzhaft gelacht wie bei dem. Hauptsächlich natürlich in den Szenen mit Edin Hasanovic, den wir hier nicht unterschlagen wollen, weil das ist wirklich ein guter. Den mag ich sehr, sehr gerne. Der ist auch ziemlich smart in dem Film, finde ich. und ich fand so manche Dialoge eigentlich dann schon ganz cool.
Also ich habe leider über Gebühr gelacht, gebe ich zu. Also ich fand den unterhaltsam.
Meine Hand fährt gerade durch das Gesicht.
Ich habe auch gesehen, 5,4 bei IMDB spricht jetzt nicht für mich.
Das ist schon FacePal-mäßig, doch, doch, doch.
Ach so. Also du fandst den scheiße, ja.
Ja, also ganz ernsthaft.
Andi, ich habe es gerade verpasst. Wen findest du smart?
Edin Hasanovic.
Ach so, ja, okay.
Da spielt er so einen Sidekick von Jan.
War übrigens gerade bei Hotel Matze mal wieder zu Gast. Und auch da wirklich ein durchweg authentischer, sympathischer Dude.
Also ich mag Edin Hasanovic total, aber ich fand, in dem Film hat er wirklich so hart gehaff-assed. Also ich hatte wirklich so das Gefühl, er hatte gar keinen Bock drauf. Er ist so, Digga, ich war in All Quiet on the Western Front. Also wirklich so gar keinen Bock irgendwie, hatte ich das Gefühl, aber okay.
Für mich funktioniert dieser Film ausschließlich in einer Ladies Night mit drei Sektgläsern und dann funktioniert dieser Humor auch. Also tatsächlich, was ist das denn für ein schlechter deutscher Humor, dass du einen Dialog von drinnen hast, so im Sinne von, also Edin Hasanovic rennt aus verschiedensten Gründen durch den Garten von dieser Villa und soll im Bestfall nicht entdeckt werden.
Dann sieht man so eine Innenszene, so, wo dann der Hausbesitzer, gespielt übrigens von Axel Stein, dann sagt, ja, also Hauptsache, also das wäre ja alles ganz komisch, wenn da draußen wer im Garten rumrennen würde, wo ich so denke, haha, was ist das denn für ein Humor, wir wissen alle, da draußen ist wer und, ach Mensch, der sagt jetzt, wäre ja komisch, wenn wir da draußen, aber er soll bloß nicht in den nassen Zement reintreten.
Schnitt und du siehst den Fuß von Edin Hasanovic in nassen Beton reingehen. Aber ich denke so, nein, doch nicht ernsthaft. Und dann auch, Hauptsache, wir haben da draußen jetzt für unser Kind haben wir, einen Kletterturm aufgebaut, der steht stabil und Schnitt, Hedin Hasanovic hält sich daran fest und dieses Ding bricht zusammen. Aber ich denke so, was ist das denn für ein billiger Humor?
Wie bei der Krusty-Show. So, ich stelle diese Ming-Vase hier direkt vor diese Tür.
Bei mir hat es funktioniert. Ja, genau.
Es ist so ein unangenehmes...
Genau, ich stell's mir nicht vor. Andi so, die Chips so ausgespuckt, so. Wirklich, das ist so ein neuer Hangover abgelöst.
Ey.
Oh Gott.
Das ist eine so gekünstelte Szenerie, die ganzen Figuren sind so Stereotyp und auf die Spitze getrieben. Ich glaube keinem in diesem Film, seine oder ihre Rolle, der gesamte Verlauf dieses Films ist erstens voraussehbar und zweitens genauso gekünstelt. Da ist null Dynamik drin. Das ist alles nur ein Aneinanderrein von schlechten One-Linern.
Ich habe mich wirklich hart, durchgequält durch diesen Film und Netflix fragt mich am Ende, also Netflix hat gesagt, hier zwei Daumen nach oben, der Film wird dir auf jeden Fall gefallen und hat dann am Ende gesagt, na, na, na, war doch bestimmt zwei Daumen oder wenn nicht ein Daumen oder willst du einen Daumen nach unten geben?
Und du so Daumen runter.
Ich hab gesagt, bam, in your face. Daumen runter. Wirklich, das war, das war.
Das war nicht gut. Oh wei. Das war nicht gut.
Was sagst du, Micha?
Ja, ja, ach, ich steh irgendwo so dazwischen, also Also, ja, ich stehe irgendwo so dazwischen. Also, ich sage mal eins. Sobald Janina Use in einem Film drin ist, bin ich schon mal, okay, cool.
Gekauft.
Genau, dann ist wenigstens das so. Ich mag auch Dennis Morian eigentlich irgendwie. Ich fand ihn in Easy on Ozzy ja ganz witzig. Und so irgendwie auch cool. Ich frage mich bei diesem Film so ein bisschen so, Also ich kann verstehen, also ich kann beide Punkte verstehen. Ich kann verstehen, wenn man wie Andi da so reingeht und gar keinen Anspruch daran hat und dann einfach den irgendwie witzig findet und okay.
Ich kann aber auch verstehen, wenn man wie du, Phil, dann da so sitzt und sich so denkt, oh Gott, cringe, Alter, das geht gar nicht. Und ich kann irgendwie beides verstehen, weil wenn er funktioniert, funktioniert er. Und ich glaube, die Deutschen insgesamt, wobei natürlich Ausnahmen bestätigen die Regel, wie man es bei dir sieht, Phil. Die Deutschen insgesamt sind halt, glaube ich, leicht zu erheitern dann.
Also manchmal gibt es so Filme, die funktionieren für einen und manchmal ist es so, äh, Til Schweiger, äh, Coco, war ich kotze, so. Und manchmal ist es halt, braucht es auch nur minimale Änderungen, jetzt gar nicht die großen, die große Veränderung. Und auf einmal ist man so, ach ja, ist ja sympathisch, kann man mal machen. Also ich fand den, ich fand den alles in allem irgendwie auch nicht schlecht. Ich fand dieses ganze Setting ganz in Ordnung.
Ich fand, der hat auch so ein paar gute Momente drin. Also für mich tatsächlich, muss ich sagen, so auf einer, Schwelle mit, wie der T-Rex aus dem Gehege kommt in Jurassic Park und der Terminator aus dem Boden quasi liquid auftaucht, ist halt Naked Tischtennis. Also die Szene war halt einfach so unangenehm. Iconic.
Nein, nein. So gegründet, so scheiße.
Fand sie. Ich fand es total ikonisch. Ich fand es schon witzig irgendwie. Aber hey, also man muss wahrscheinlich in der Stimmung gewesen sein. Keine Ahnung.
Aber es ist kein Film.
Den ich empfehlen würde.
Diese toxische Männlichkeit. Der eine, der sich eigentlich nicht provozieren lassen will, aber wenn er dann merkt, dass der Ex seine Freundin jetzt immer wieder angrebt und ach, ich hab dir hier ein Lied geschrieben und ach, ich rezitiere jetzt hier noch mal irgendwas und so weiter, wo ich dann denke, ja, solche Typen gibt es ja nur wirklich. Solche Fatzkiss. Und das fand ich dann schon durchaus witzig. Aber vielleicht so versöhnlich könnte ich ja sagen, hätte man die beiden Filme getauscht.
Also hätte ich eine Million Minuten im Heimkino geguckt, in Erwartung eines Dramas, in dem eine Beziehung filetiert wird, wäre alles in Ordnung gewesen. Hätte ich Spieleabend im Open-Air-Kino gesehen, also nicht in der Ladies' Night, aber halt an so einem schönen Sommerabend, das wäre der Abend des Sommers gewesen.
Das glaube ich dir sogar.
Das glaube ich auch. Spieleabend ist so ein Film, ich glaube, der funktioniert auch besser mit Publikum. Das ist, glaube ich, das Hangover-Phänomen. Also ich habe euch das ja schon mal erzählt. Hangover im Kino. Alle reißen sich irgendwie die Backen ab.
Komödie funktioniert nur mit Publikum.
Ja, voll, genau. Und dann habe ich den mit meinen Eltern geguckt und so hart gecringed, weil ich so dachte, Gott, was ist das denn für ein Film? Was gucken wir denn hier, ey?
Das war schon bei Police Academy so. Police Academy, Kino war Bringer. Ja, Michael Winslow und so weiter.
Ja, stimmt. Also ich glaube, das ist wirklich so ein Film, der von Kino profitiert hätte, ja.
Und das ist, glaube ich, wirklich, ist Spieleabend so ein Film, wenn du da in der Laune zu bist, dann ist das. Und bei mir hat der Film sowieso schon gewonnen. Hey, guck mal, die beiden Hauptdarsteller hier, Eden Hasanovic und der andere, die haben zusammen einen Fahrradladen. Hallo, ein Fahrradladen. Hallo? Also, Sympathien und Herzen fliegen zu Füßen.
Und so diesen Airbag brauche ich auch.
Ja, genau.
Ja, den Höfting, der ist schon ein bisschen scheiße.
Der Andi weiß sofort Bescheid. Guck mal, Michi, wach auf, das ist der Höfting.
Scheiße, das ist der Höfting. Das sind die, die gerade Insolvenz angemeldet haben. Ja, ja, genau.
Also aber wirklich jeden Witz, auch mit diesem Airbag, jeden Witz, der eintreten kann, der tritt halt auch einfach ein. Das ist vielleicht am Anfang ganz knuffig, aber ging im Laufe der Zeit immer mehr auf den Sack, dass einfach jeder auch nur sich anbahnende Witz mitgenommen wird und ausgewälzt wird.
Ja, manche Sachen fand ich dann aber auch ganz smart. Hier beispielsweise hier Edin Hasanovic telefoniert mit dem anderen, läuft mit dem Hund draußen spazieren und sagt, wie lange muss ich denn mit der Töli jetzt hier draußen rumrennen? Und der sagt, ja, bei mir hat es sechs Jahre gedauert, bis ich damit ein Date hingekriegt habe, wo ich dann denke, oh, das war mal ein pfiffiger Spruch, den hätte ich in einer deutschen Komödie erstmal so nicht erwartet.
In einem 96, 92 Minuten Film war... Einen Drei-Sekunden-Dialog gut. Okay.
Naja, Phil. Und ich habe gesagt, die toxische Männlichkeit, die war auch nicht schlecht. Und die haben einen Fahrradladen. Hast du gehört?
Fahrradladen.
Und einen Airbag. Also, hatte schon einige gute Punkte für mich. Okay, touché. Das sollte nur ein Beispiel sein und nicht das Beispiel, was den Film gut macht.
Okay, touché. Nein, also, ich glaube tatsächlich, dass das ein Gemeinschaftsfilm ist. Wie gesagt, Ladies Night, alle in einen Raum schließen, gemeinsam ein bisschen, vielleicht ein Säckchen oder ein Bierchen trinken und dann so leicht angeschickert diesen Film gucken. Ich glaube, das funktioniert wirklich, aber alleine sich bei Netflix angucken, ist nicht.
Ja, aber auch alleine, ich glaube, das ist auch der Knackpunkt. Andi hat den ja bestimmt mit Michi geguckt, oder?
Genau, richtig. Ja, genau.
Und ich glaube, das macht halt auch einiges aus, dass es so ein Konsensfilm ist. So ein Pärchenfilm, mal anmacht, da kann man ein bisschen was zu lachen, kann ein bisschen Dennis Moyen angaffen, kann ein bisschen Janina Use anschmachten und passt schon. So, ich glaube, das ist halt einfach das Ding. Ich glaube, wenn man so tatsächlich so als Einzelkämpfer da reingeht, dann ist man, also vor allem, wenn man so, ja, man erwartet vielleicht auch irgendwas, dann kann nichts werden.
Ja.
Könnte ich anders nicht, also würde ich es unterschreiben. Ja, ja, ja. Gucken wir mal einen Haken dran. Guckt ihn euch an oder lasst es sein.
Guckt ihn mit Freunden, dann ist es gut.
Genau, das ist vielleicht die Empfehlung, die wir abgeben können.
Ja, ja.
Gut, was haben wir sonst noch so auf der Liste? Zwei, ein, eine Serie und einmal, oh, eine Speed-Round haben wir auch noch hier. Oh. Wollen wir die jetzt kurz machen hier, so mal so ein bisschen?
Ja, komm, drop mal.
¶ Serie: Yellowstone
Ja, hier mal so.
Machen wir, kein Problem.
Dann mache ich immer wieder Ton mal so ein bisschen so. Dann machen wir jetzt Folgendes, nämlich die... Es ist immer wieder geil. Es ist einfach immer wieder geil.
Ach ja.
Er hat es zugegeben. Ich muss es zugeben.
So langsam hast du mich auch dafür. Ja, ja, das ist ein acquired taste.
So, Speedrun. Na gut.
Ja, Ente ist fertig. Wer hat die Speedrun? Andi, ja?
Ja.
Na gut, dann 3, 2, 1, los geht's.
Ich wollte noch mal ganz kurz was zur Serie Yellowstone sagen, die wir inzwischen komplett durchgeguckt haben mit ihren fünfeinhalb Staffeln. Der letzte Teil der fünften Staffel, der kommt jetzt im November noch ins Fernsehen. Aber bisher fand ich die Serie richtig, richtig gut. Und sie wird quasi von Staffel zu Staffel besser, weil die Charaktere immer mehr so mit Inhalten gefüllt werden. Man kriegt immer mehr Hintergründe. Man merkt Charakterentwicklung.
Einige Nebencharaktere, die dann auch so ein bisschen in den Mittelpunkt geraten und das ist wirklich Herz aller Liebst gewesen. Das Ganze natürlich in ein großes Drama verpackt. Die große Dutton Ranch soll beschützt werden über diverse Staffeln gegen die möglichst bösen Investoren aus New York oder aus San Francisco, Los Angeles die Ecke.
Ja, und das ist wirklich richtig cool. Also ich würde jetzt nicht sagen, ein Einer-Liga mit Breaking Bad, aber auf alle Fälle eine Serie, die sich von Staffel zu Staffel immer mehr entwickelt und dafür sorgt, dass man sie wirklich gerne bis zum Ende durchguckt.
Ja, bumm.
Das ist ganz lustig. Arte kommt ein bisschen, oder Google, schon Google kommt ein bisschen durcheinander. Wenn du nach Yellowstone googlest, dann kommst du tatsächlich auf die Western-Serie mit fünf Staffeln von Yellowstone. Und dann sagt Google, hier kannst du es gucken, und zwar bei Arte. Und dann habe ich es angeklickt, und das ist jetzt eine Nature Extreme, wenn das Französisch richtig ausgesprochen ist.
Dokumentationen über den Yellowstone-Nationalpark. Also irgendwie vielleicht ein bisschen falsch abgebogen für das Google.
Ja also durchaus sehenswert ok, Ich kann den Hype verstehen.
Ja. Cut, cut, cut.
Scheiß Latenz.
Ja, das kommt auch noch mit hinzu. Egal, das ziehen wir jetzt hier noch gemeinsam durch.
¶ Serie: Tour de France Unchained
Und das Letzte, was jetzt bei dir auf der Liste steht, ist das, was ich denke, hast du unter Serien die Tour de France geschrieben?
Ja, genau.
Das ist immer kreativer Umgang.
Ja, aber das ist ja eine Doku, oder nicht?
Genau, so, da fehlte was. Das ist ja nicht wirklich die Tour de France.
Ja.
Ah, die Serie, genau.
Die Olympiade.
Staffel 2024, Episode 3.
Ja eben, deswegen, ich war gerade echt irritiert gerade.
Ja und zwar die Serie Tour de France Unchained. Ist eine Doku-Serie auf Netflix und man kennt mich ja vielleicht als leidenschaftlichen Fahrradfahrer, aber wofür ich bisher nie eine Leidenschaft entwickelt habe, das ist professioneller Radsport. Also, selbst wenn ich hier auf meinem Heimtrainer sitze und durchs Fernsehen gesappt habe, ich bin nie bei der Tour de France hängen geblieben. Das hat mich immer absolut nicht interessiert.
Jetzt habe ich die Serie geguckt und kann euch sagen, nächstes Jahr bin ich in Frankreich. Dann stehe ich da irgendwo und jubel den Helden der Straße tatsächlich zu. Ja, das eskaliert sehr schnell. Ja, als wir in Frankfurt waren, da habe ich ja einen alten Schulfreund besucht, der ist auch so im Fahrrad-Game mit drin. Der sagte hier, guck mal, hier Tour de France, die Doku auf Netflix.
Ist ziemlich gut und also ich kann euch tatsächlich nur empfehlen, auch wenn ihr euch grundsätzlich erstmal nicht für Fahrradfahren, Radsport interessiert, schaut euch einfach mal die ersten zweieinhalb Minuten der Doku an. Die ist, it's a blast, also wirklich, also selten sowas so dermaßen dynamisch geil geschnittenes gesehen. Es sieht aus wie ein Filmtrailer und das bleibt quasi dann auch fast die ganze Serie über so.
Also wir sehen, in einer Staffel sind jeweils acht Folgen, die beschäftigen sich dann immer mit verschiedenen Etappen oder Inhalten oder Hintergründen der Tour de France. Also es werden dann teilweise immer so Fahrer vorgestellt. Geld. Beispielsweise Mark Cavendish ist ein ganz alter Recke, der hat eigentlich den Rekord für die meisten Etappensiege auf der Tour de France zusammen mit Eddie Merckx.
Den Namen kennt man wahrscheinlich auch. Das ist die ultra-gigantische Legende, schon zig Jahre tot, der auch so viele Etappen hatte und Mark Cavendish will natürlich noch eine einzige Etappe mehr und dann wird natürlich eine Folge so aufgebaut, wo man dann sieht, schafft er noch diese eine Etappe und das ist quasi wie die acht Folgen Rennfilme, die dann dramatisches Finale haben. Also richtig. Es erinnert mich jedes Mal wieder hier an Ford vs. Ferrari.
Weil das irgendwie so cool geschnitten ist. Du lernst die Leute kennen. Du merkst, wie sie ticken. Der eine ist sympathisch, der andere ist ein Arschloch, weil er ein Egoist ist. Und dann geht's auf die Strecke und du siehst dann, sie kämpfen, sie battlen, sie schwitzen, sie haben Schmerzen und du bist voll dabei. Also ich bin übelst begeistert von dieser Serie.
Tour de France im Hauptfeld, wie die Serie hier in Deutschland heißt, kommt laut den Kritiken, die bei der Wikipedia festgehalten werden, gar nicht mal so gut weg, insbesondere bei den Profis, die da dargestellt werden, weil die sagen, dass die Doku quasi gar nicht mal so dokumentarisch ist, sondern ganz schön effekthascherisch ist.
dass die sich nur auf die Reibereien oder die großen Erfolge konzentriert und eigentlich weniger so das konkrete Tour de France Feeling einfängt, sondern dass das schon fast ja so ein bisschen in meinen Worten jetzt American Style ist, wo es wirklich um Sensation an Sensation an Sensation an Emotion an Emotion geht. Wie siehst du das?
Kann ich natürlich ein bisschen nachvollziehen. Es werden ja auch dann so diese Sportdirektoren vorgestellt. Also es gibt 22 Teams, die bei der Tour de France an den Start gehen. Wusste ich zum Beispiel auch nicht. Ich dachte, da ist jeder mehr oder weniger so Einzelkämpfer. Aber nee, es gibt immer 22 Teams mit je acht Leuten und dann wird dann auch jeweils der Teamdirektor vorgestellt.
Und wenn der natürlich in so einer Interview-Situation in die Kamera guckt und sagt, ja, ich will gewinnen, was die anderen wollen, ist mir scheißegal, Hauptsache ich gewinne. Sich danach dann darüber zu beschweren, dass man irgendwie in so ein negatives Licht reingerückt wird, weiß ich nicht. klar, das wird natürlich alles so ein bisschen sehr dramaturgisch gemacht, also es ist auch so, dass es die Doku nicht chronologisch ist, also die erste Staffel erzählt von der Tour de France 2022.
Die zweite Staffel erzählt von der 2023 und die dritte Staffel, die kommt dann von der gerade jetzt beendeten Tour de France und dann sind die Episoden auch nicht chronologisch sortiert, sondern du hast dann mal, irgendwas aus Etappe 8 und in der nächsten Folge aber irgendwie wieder so eine Sache aus, Etappe 3, also Das wird dann schon geguckt, wen nehmen wir jetzt in den Fokus, was ist jetzt hier das Thema dieser Episode und dann wird halt auch mal wieder
was gezeigt, was vielleicht in einer anderen Episode schon gezeigt wurde und eine Etappe davor gezeigt. Dass das natürlich alles ein bisschen aufgehübscht wird, kann ich ja gut verstehen. Ich finde, dass die eigentlich nicht so unbedingt in ein schlechtes Licht reingerückt werden.
Ich hatte das natürlich auch im Vorfeld von vielen Fahrrad-Podcasts gehört, die dann sagen, ja, manche werden da in ein schlechtes Licht gestellt, wo ich dann immer denke, nee, also wenn ich mir das so angucke, denke ich einfach nur, die sind professionell. Wo ich dann denke, ja, beim Weltmeisterschaftsfinale Fußball, da wird auch keiner überrascht sein, dass es da mal ein richtig ruppiges Foul gibt, weil das ist Weltklasse und die wollen irgendwie alle gewinnen.
Das ist für mich eigentlich nur Teil der Professionalität und wer es will, der will es dann halt. Also von daher und wenn es dazu führt, dass ich wirklich sage, ich bin da jetzt so angefixt, ich will das nächstes Jahr wirklich live an der Strecke erleben. Ich fahre dann nach Frankreich und stelle mich da irgendwo auf so eine Bergstraße hin, um die Leute da anzujubeln. Dann hat die Netflix-Serie viel für den Radsport gemacht.
Das war ernst gemeint.
Weil sonst hätte ich mich da nicht hingestellt. Von daher, also beschwert euch doch. Doch.
Bist du dann auch so ein Spaten, der wie dann so ein DIN A3 oder DIN A2 Plakat in der Hand hält und da so wackelt und wedelt und dann den Radfahren in die, Fahrtstrecke reinhält?
Genau.
Wo ich auch immer so denke, holy fuck, ey. Ich würde den Großteil der Zuschauer als Radfahrer würde ich ja quasi beim Fahren ohrfeigen. Direkt wegklatschen. Weil was die da teilweise für Aktionen machen. Naja, gut. Aber dann sei er doch von denen an.
Du musst jetzt mal sagen, ja, aber Andi, fährst du dann mit dem Auto hin, oder was?
Mal gucken, wahrscheinlich. Also ich werde mich bei meinem Kumpel damit einklicken. Ich weiß nicht, wie der da hinkommt, aber bis zu dem fahre ich sicher mit meinem Auto. Und dann schauen wir mal weiter.
Aber es ist auch, die Bilder, wie das Ganze dargestellt wird, es ist echt fantastisch, wo du gerade sagst, da stehen so viele Leute am Rand, also du hast dann, was weiß ich, so in super Zeitlupe siehst du einen Radfahrer, der auf so eine Menschenwand zufährt, alle sind am Jubeln und wirklich Meter vor ihm springen die erst auseinander. Und er sagt dann natürlich auch, also an manchen Stellen ist es so, als wenn sich das Meer vor einem teilen würde.
Und dann natürlich bombastische, epische Musik, diese super Zeitlupe und du bist wirklich voll im Tunnel.
Und dann kommst du da an und stehst dann am Rand und es regnet und da fahren so ein paar Radfahrer vorbei und du sagst, achso, ja okay, das war's.
Scheiße, hier ist voll 30 Grad hier oben auf dem Berg, wir haben nichts zu trinken, alles scheiße.
Ja, eben, genau. Und wo sind denn meine Epic-Slow-Maus?
Naja, man muss dazu sagen, ich habe natürlich auch so ein paar YouTuber, die auch dieses Jahr vielleicht auch dadurch angefixt, das erste Mal bei Autor de France gewesen sind. Und was die dann da so berichten, ist natürlich dann auch diese ganze Stimmung. Auf welche die Hobby-Radfahrer, die dann den Berg vor dem Hauptfeld hochfahren, also bevor die Strecke dann abgesperrt wird.
Und da stehen natürlich dann schon tausende Leute und jubeln selbst diesen Hobby-Fahrern dazu, die sich dann den Berg da hochknechten, wo ich dann denke, ja einfach nur so diese Stimmung, das ist sicher ziemlich geil.
Wenn du da natürlich an der richtigen Stelle stehst, oben auf dem Berg und dann hast du halt diese Serpentinen und siehst dann von unten die Radfahrer immer näher an dich rankommen, die dann ja auch wirklich quasi fast nur Schritttempo fahren, wenn es da an den steilen Strecken ist, da kommst du denen dann schon ziemlich hautnah, so wie du es bei anderen Sportarten eben nicht kommst. Stell ich mir schon ziemlich geil vor.
Okay.
Also ich kann es euch wirklich nur empfehlen.
Ja, holt mich nicht so ganz ab, aber...
Ich sag einfach, guckt euch einfach mal die ersten zweieinhalb Minuten an. Ich hab das vorhin nochmal geguckt, die ersten zweieinhalb Minuten von der allerersten Folge, bis dann wirklich der Titel eingeblendet wird, Tour de France Unchained. Also wenn es euch dann nicht hat, dann hat es euch nicht. Aber bis dahin ist es echt... Sieht aus wie ein Trailer und geht quasi dann auch auf dem Level weiter. Das Einzige, was mich ein bisschen nervt, das ist immer so dieses Bombastische.
Du hast immer so diese, auch so wie bei Hans Zimmer, so diese tiefen Bässe, so dieses Buh-Buh. Irgendwie so großer Schnitt, so Bullet-Time und dann jetzt hier die Strecke und dann Buh-Buh. Dann wieder umgeschnitten und Buh-Buh. Das ist immer so ein bisschen sehr viel Bombast, wo ich denke, ja, ein bisschen weniger hätte es auch getan, aber also die zweite Staffel haben wir jetzt hier angefangen und ich habe Michi vorhin noch mal gefragt, die sich ja nun auch absolut nicht dafür interessiert.
Ich habe gesagt, du, kann ich dir auch ohne dich weitergucken? Sie sagt, nö, die will ich jetzt auch gucken. Also spricht auch schon Bände, dass sie sich da auf einmal für interessiert, weil es tatsächlich so gut gemacht ist. Und jetzt überlege ich sogar, ob ich nicht auch noch diese Formel 1 Doku gucke. Die ist ja nun, glaube ich, auch von den gleichen Machern gemacht worden.
Die Drive to Survive oder was? Genau, Drive to Survive, das ja auch quasi dann das Formel 1 Business so hinter den Kulissen so ein bisschen verfolgt, wo ich dann denke, oh, wenn das genau so gemacht ist, dann ist die sicherlich auch ziemlich geil.
Sehr viel Gutes drüber gehört, ja. Über Drive to Survive, ja.
Deshalb, also über die Tour de France-Doku habe ich in meinem Umfeld nur Gutes gehört, Phil, wo du gerade sagst, du hast da eher Schlechtes. Das ist wahrscheinlich dann wirklich bezogen auf die Fahrer, die da vielleicht nicht gut wegkommen. Aber ansonsten so das Stimmungsbild bei meiner Radfahr-Bubble, die feiern das alle ab.
Ja, also es bezog sich insbesondere auf die Leute, die dort dargestellt werden, die sich halt nicht gut genug oder differenziert genug dargestellt gefühlt haben. Zwei Staffeln gibt's davon, 16 Episoden in Summe, zwischen knapp 30 und 50 Minuten lang. Also, wie sagt ein bekannter Podcaster hier aus dieser Runde, snackable. Micha trägt auch noch akustisch dazu bei, zum snackable.
Genau.
Genau. Ja, nee. Kommt, glaube ich, trotzdem nicht auf meinen persönlichen Pile of Shame. Aber vielleicht hast du den einen oder die andere abgekostet.
Na gut.
Dann haben wir es für heute, meine Güte. Da haben wir viele Themen heute durchgeballert.
Einen großen Rundumschlag heute.
Dann danke, dass ihr dabei wart. Danke aber auch an unsere Unterstützer auf Patreon oder Steady oder auch per PayPal, das funktioniert ja auch. Guckt da gerne mal in die Shownotes rein, wie ihr uns dann unterstützen könnt.
Ist immer so eine kleine Spende, hilft uns ganz gut. Gut, Lifehack, man kann auch einmal pro Jahr uns sozusagen einen größeren Betrag spenden und der wird dann bei Patreon und auch bei Steady, glaube ich, einmal pro oder auf die Monate verteilt, das ist dann mal ganz geil, so haben wir so ein Grundrauschen pro Monat, das ist dann ganz geil, falls ihr also darauf Bock habt. Gibt sogar Discounts bei uns dafür, wenn man sich für so eine Jahreszahlung entscheidet.
Und eine bunte Mixtur und Unterstützern haben wir dort auf verschiedenen Plattformen. Sie heißen Matthäus, Christoph, Greengo, Kylebahn, Bernhard, Fabio, Captain, Krisel, Gattaca. Jetzt kommen viermal Namen mit S. Nämlich einmal Sabrina, Salus, Saltenhofswingen und Steffelowski. Hinzu gibt es noch Lena und dann den Fabian.
Vielen, vielen Dank euch allen, dass ihr uns auf welche Art und Weise auch immer unterstützt und wenn ihr auch mit dabei sein wollt, einfach mal auf Patreon oder Steady vorbeischauen und sehen, wie man uns da auch mit ganz kleinem Aufwand unterstützen kann.
Und wenn es ein bisschen größerer finanzieller Aufwand ist, dann dürft ihr uns ja auch tatsächlich Fragen stellen, die wir entweder hier im Podcast beantworten oder in einem kleinen Private-Podcast euch ganz persönlich für euren kleinen Ohrensessel samt Kaminfeuer und ein Glas Milch in der Hand würden wir für euch auch diese Situation herstellen und euch da den richtigen Podcast zuliefern, ganz persönlich. Also guckt mal nach. Gut. Na dann. Dann alles Gute. Viel Spaß. Thank you.
Schön, dass ihr da wart. Bis zum nächsten Mal, sag ich da. Ja. Tschüssiko.
Adieu. San Fransi...
San Tschüssiko oder so. San Fransi... Tschüssiko.
Tschüsseldorf.
