¶ Intro / Opening
Gibt es Filme oder Serien, die ihr meidet? Und warum?
Uff.
Das ist eine schwierige Frage.
Das ist eine schwierige Frage.
Boah, das sind schwierige Fragen hier, die gleich am Anfang von Nerdtalk gestellt werden. Ich bin noch gar nicht so richtig im Flow, aber ich werde da schon eine Antwort drauf finden. Irgendwie. Wir haben ein viel wichtiger die Frage ist wer hat denn die Frage gestellt gut dass du mich fragst ja das war Lena vielleicht kennt man sie bestimmt kennt man sie bei uns aus den Sendungen die unterstützt uns ja fleißig bei Patreon und schickt uns regelmäßig Fragen.
Und der geneigte Nerdtalk-Hörer hat die letzte Sendung gehört, wo wir mal so gesagt haben, hey Lena, komm doch mal in die Sendung und das hat eine Nanosekunde gedauert.
Viele Verhandlungen mit Anwälten. Okay, ja natürlich.
Non-Disclosure-Agreements.
Ja genau, musste alles erstmal unter Dach und Fach gebracht werden. Ja, ja.
Es hat eine ganze Weile gedauert, aber jetzt ist sie da, live und in Farbe. Herzlich willkommen im Podcast, Lena.
Wupp, wupp!
Hello!
Wuuuh!
Hallo Lena!
Hamburg is calling!
Ja, geil! Hamburg, ja! Ja, damit haben wir schon gleich direkt das erste Ding. Du wohnst in Hamburg, ja?
Richtig! Genau!
Geil! Magst du dich ein bisschen vorstellen? Für mich, Phil, und für unsere Zuhörer auch.
Ja, gerne! Ich bin Lena, tatsächlich, ich bin Logopädin im Krankenhaus, das ist mein Beruf. Und ich höre euch, glaube ich, seit drei Jahren oder so. Und wurde von euch vorgestellt als Nerdtalk-Ultra. Und ich hoffe, dass ich dem heute gerecht werden kann.
Auf jeden Fall. Da geh ich ganz stark von aus. Wie ... davon fragen die Altho bis Lena?
Ich werde 32. Ah ja. Ganz demnächst.
Ganz demnächst. Uh! Okay.
Dann können wir ja jubelfrei reden hier auch. Ach so. Gut, das ist gut. Das ist gut. Und Logopädie, das ist ja so Sprachtraining, so, ne? Oder?
Unter anderem, ja.
Ja, genau.
Ja, mein Signature-Talk bei Patienten ist immer, ich bin Therapeutin für Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken. Hallo.
Okay. Gut, die 3 S, ja. Ja, genau. Okay. Bis zur Brust ist mein Zuständigkeitsbereich. Ah, ja, verstehe.
Es ist so ein bisschen wie hier, wie bei Tatort reinigen. Bis zur Brust ist mein Zuständigkeitsbereich. Ah, ja, verstehe.
Das ist so ein bisschen wie hier, wie bei Tatortreiniger, wo sich andere vor Dings übergeben.
Ja, so fühle ich mich auch immer ein bisschen.
So immer der Satz, der abgespult wird.
Ja, richtig. Ich werde auch häufig verwechselt mit einer Podologin, das muss ich direkt hier ausrollen. Ich habe nichts mit Füßen am Hut.
Das ist Füße, ne? Ja, genau. Ja, genau, aber Laryngologen ... Ist dann ja quasi Hals oder aber nicht Sprache also mehr so das ja.
Ja der der Larynx ist quasi der Kehlkopf auf Schleim sagt.
Heißt das auf deutsch überhaupt Laryngologe sagt man das? Weiß ich gar nicht vielleicht habe ich das einfach aus einer anderen Sprache entliehen. Ich glaube ich ja.
Okay.
Ja, wir wollten einfach, okay, wir wollten direkt einfach mal gucken, ob das alles so stichhaltig ist oder ob du hier so eine Scheiße erzählst.
Ja, eigentlich bin ich arbeitslos und Langzeitstudentin. Germanistik.
Wobei mit Logopädie und sowas hatte ich ja auch jetzt nicht selber in direktem Zusammenhang was zu tun, aber ich hab ja mal sieben Jahre oder acht Jahre, keine Ahnung, bei einem Radiosender gearbeitet. Und, also ehrenamtlich muss ich sagen, jetzt nicht hauptamtlich. Und da gab es dann auch mal ein Stimm-, Stimm-, geht schon gut los, Stimm- und Sprechtraining, wie man eben so am Mikrofon, ja, präsent wirkt und ähnliches.
Fand ich ganz interessant, das fand dann auch in einer Logopädie-Schule statt, also wo Logopäden ausgebildet werden.
Und ich werde dir ja nicht müde zu sagen, wenn ihr irgendwie eure Stimme an sich verbessern wollt oder eure Atmung verbessern wollt, so dass die Stimme präsenter ist oder so etwas, es gibt ja ganz viele Logopädieschulen und zumindest die in Hannover lässt dann irgendwelche schon weitestgehend ausgebildete Logopädinnen und Logopäden eben zu einem vergünstigten Stundensatz auf interessierte Leute los.
Weil natürlich brauchen doch auch die ganzen Logopädinnen und Logopäden, menschliches Material, um eben zu testen, um die Therapiearten zu testen, den Umgang mit Menschen zu testen.
Und wenn da freiwillige Menschen kommen, die keine medizinische, medizinischen Probleme haben und gerne in irgendeiner Form mit Menschen zusammenarbeiten, die vielleicht, oder mit weitestgehend ausgebildeten Fachkräften, aber nicht völlig ausgebildeten Kräften, Ist das ja möglicherweise etwas, was ein Deal für beide Seiten ist, so für so eine Win-Win-Situation. Also ich fand das da auch ganz interessant.
Nee, das war, glaub ich, der längste Satz, den du je gemacht hast. Ja. Ja. Ja. So. Ja, ja.
Bin ja auch ein bisschen aufgeregt, wenn ich jetzt hier die gesamte Zeit so erzähle und stimme und spreche und so etwas und ich hab so was schon mal gemacht und Lena … Und Lena ihren Job mansplains.
Genau. Genau.
Genau. Genau, genau. Ein bisschen Pressure ist auch mit dabei. Ja, aber es funktioniert gut.
Ja, aber mein logopädisches Ohr hat Feierabend, also alles cool. Ab jetzt liste ich und finde die Wörter nicht.
Sehr gut, sehr gut. Genau, das ist meine Frage tatsächlich. Also was genau ist denn so der, was kann ich mir denn unter Logopädie so genau vorstellen? Also ist das auch so, sind das sozusagen so Sprachbeeinträchtigungen bei Menschen, die sozusagen eher psychischer Natur sind oder physischer Natur, dass halt irgendwie irgendwas nicht platt läuft im Hals, Kehlkopf, wie auch immer. Also wie, ja, wer ist so deine Patienten?
Es ist unterschiedlich, also da ich in einer Klinik arbeite, also in einem Krankenhaus, in einem Akuthaus, habe ich mit Schlaganfallpatienten zum Beispiel zu tun, auf der Stroke Unit. Ich habe mit alten Leuten zu tun, überwiegend tatsächlich auf einer Geriatrie. Muss ja auch fancy klingen.
Ja klar. Ja, Stroke Unit, wirklich. Sorry, ich wollte dich nicht unterbrechen.
Das macht nix. Mit alten Leuten überwiegend. Ich kann, also, ich hab mal früher kindertherapiert mehr, aber mag ich persönlich nicht so gerne. Ich mag über das reden. Ich bin so eine Verfechterin von Hilfe zu Selbsthilfe. Ich erkläre sehr gerne und lass die Leute das dann selber merken und dann geht es überwiegend um nach Schlaganfall die Sprache verlieren oder nuschelig sprechen. oder es geht um...
Patienten mit Demenz zum Beispiel, da die Kommunikation fördern oder im Akutkrankenhaus, Schluckstörungen, alles mögliche, was da an, ich sag mal rein aus der mechanischen Perspektive sozusagen nicht stimmt, an der Funktion Schlucken. Das ist so mein Job. Und dann mache ich so ein paar endoskopische Untersuchungen, was ich ganz geil finde. Ja, das ist eigentlich so mein, mein Patient Klientel. Alt, bisschen verwirrt vielleicht.
Aber liebenswürdig.
Aber liebenswürdig, genau.
Genau. Und dann schön endoskopieren.
Richtig.
Okay, verstehe, verstehe. Ja, interessant. So lernt man, so lernt man seine Zuhörer mal kennen hier. Ja. Wahnsinn. Logo, Logo Lena.
Ja, ist ein Ding, ja.
Achso, hörst du nicht zum ersten Mal. Ich merke.
Achso, echt? Hast du schon mal gehört, den Namen, Spitznamen?
Ja, ja.
Ja, nee, komm. Ah ja, oh, da, uff, jetzt tief. Irgendwo, irgendwo hier gerade angeschlossen.
Nee, oh Gott, das hörst du jetzt schon mal. Nee, nee, nee. Aber wenn man so von den Kollegen so genannt wird ganz häufig, das ist Logoleder oder so. Ah, ehrlich? So werde ich häufig mal vorgestellt, dass ich, ja. Ah ja, okay. Naja, und ich bin halt junge Frau in einem Krankenhaus vor alten Menschen, Männern, das ist so ein bisschen hartes Standing, würde ich sagen.
Achso, du meinst auch, ach deswegen, okay, also, dass das auch so mit so einer Abwertung einhergeht, meinst du?
Ja, ein bisschen schon. Ah ja, okay. Also, es ist ja sehr spielerisch, sehr, ja, wobei ich will mich nicht beschweren, also, alles gut.
Also hier ist es liebevoll gemeint.
Genau.
Danke.
Ja, jetzt haben wir ganz schön viele Fragen gestellt. Hast du uns ja auch Fragen gestellt und du hast ja auch Fragen mitgebracht. So kennen wir dich ja auch, abseits davon, dass du uns unterstützt, aber tatsächlich so akustisch, ja, über viele, viele Fragen. Und, ähm, feel free. Welche, was war das nochmal gerade?
Welche Filme und Serien wir vermeiden.
Ja, stimmt, da war was.
Ich wollte grad vorher noch sagen, ihr könnt mir ja auch Geld bezahlen und dann drei Monate mir Fragen stellen.
Das hat doch keiner uns angeboten. Das sollten wir mal tun.
Ja, ich glaube, das gibt's nur auf Onlyfans sonst da.
¶ Lenas Fragen - Welche Serien/Filme vermeidet ihr?
Ja. Nee, die Frage ist tatsächlich, gibt es Filme oder Serien, die ihr meidet und warum? und warum.
Filme, also jetzt spezielle, also Titel oder Genres?
Ähm ...
Da sind sie, direkt die Gegenfragen.
Ja, ist echt so. Ich hab jetzt gedacht an spezielle Dinge. Also, ich für meinen Teil würde zum Beispiel niemals, ist jetzt ein blödes Beispiel, aber Tintenherz gucken, weil ich das Buch voll gefeiert hab, ist jetzt ein bisschen ein lame Beispiel. Aber ich würd mir den Film nie angucken, weil das Buch super war. Würd ich mir auch nie angucken. Ja, ja. Also so ist es gemeint.
Okay, da muss ich kurz drüber nachdenken. Aber ich würde jetzt erstmal von dem Genre-Aspekt mich nähern. So Genres, die man halt nicht mag. Und da bin ich halt direkt bei Western und Mafia-Filmen. Da bin ich direkt so, nee. Aber jetzt so spezielle Filme. Ja klar, also häufig halt Buchadaptionen zu Büchern, die man vielleicht schon
von sich aus doof fand oder so. Ich find zum Beispiel, was du gesagt hast mit so Tintenherzen, ich würd mir zum Beispiel Vollidiot irgendwie nie angucken oder Oli Pocher oder Känguru-Chroniken. Wo ich mir so denk so, ja, hm. Das ist halt Mist. Filme, die man so meidet. Ich meide auch vieles von diesem neuen Disney-Kram tatsächlich. Also so Ariel und so. Da dachte ich so, nee.
Ja, weil für mich ist das so seelenlose Produkte, also es ist wirklich so so nur so die Cash Cow, die da abgemolken wird so und irgendwie dieser ganze Buhai auch um diesen Ariel Film und so, da dachte ich so, ach nee, lass mal.
Irgendwie ich habe auch den originalen areal film glaube ich nie gesehen So was also das ist ja kulturlücke ansonsten was ich auch immer meide ist babylon 5 Immer wenn es irgendwo im fernsehen läuft Glaube ich noch nie eine ganze folge babylon 5 gesehen aber ich ertrage aber nicht wie billig diese serie aussieht und fühle mich dann immer mal latent irgendwie beleidigt, wenn die läuft im Fernsehen.
Und ich weiß, jetzt kommen wieder die ganzen Leute, ja, ja, ist eine sehr gute Serie und so, aber ich zapp einfach instantly immer weiter, wenn Babylon 5 läuft.
Ich weiß es gar nicht bei mir. Also Fantasy zieht mich nicht, wobei Meiden ja auch ein sehr starkes Wort ist. Also Meiden heißt ja quasi, sich aktiv dagegen entscheiden und wenn es einem angeboten wird, auch eher so sagen, ne.
Lass mal.
Genau. Richtig. Und das da, also boah, das mag jetzt irgendwie sehr, sehr, sehr komisch klingen, aber so krass würde ich mich eigentlich nirgends so sehen, dass ich mich aktiv dagegen wehren würde, gegen einen Film. Natürlich mag ich keine Fantasy-Filme so, also ich habe bis heute Ich hab heute nicht alle Herr der Ringe gesehen. Ich hab um Grindelwald meine, hier fantastische Tierwesen, Tierwesen meine, hab ich nicht aktiv geschaut, weil es mich echt nicht interessiert.
Diese ganze Marvel-Scheiße, die irgendwie retortenmäßig abgehandelt wird, komme ich irgendwie... Komme ich nicht mit klar, so aber wenn jetzt jemand sagt hier lass mal einen geilen Filmabend machen und lass uns mal tatsächlich fantastische Tierwesen jetzt anschauen, würde ich jetzt nicht sagen nee komm Digga also war ein netter Abend ich geh dann mal ne. Das, von daher tät' ich mich schwer, damit daher zu sagen, welche Serie oder
Genre oder Film oder sowas ich aktiv meiden würde. Ich würd' vieles ausprobieren. Eine Sache aber, wo ich dann vielleicht, jetzt wo ich mich reden höre, ablehnen würde, wär' so Filme, die von Anfang an als sehr sperrig bekannt sind. Also sei es sehr spärig in ihrer Erzählart oder in ihrer Art der Inszenierung, also sehr arthauslastige Filme, wo tatsächlich vielleicht auch gar kein roter Faden existiert, wo einfach die Bilder für sich sprechen oder so etwas.
Da brauche ich dann auch schon mal eine sehr, sehr richtige Stimmung dafür, mir so etwas anzugucken. Da würde ich dann vielleicht sagen, nee, komm, lass mal irgendwas anderes gucken. Wobei ich ja auch mal bei der Berlinale in einer Vorführung war, ich glaube das hieß irgendwie 24 Cigarettes oder 22 Cigarettes, da hast du 22 Menschen beim Rauchen an der Zigarette zugeschaut. Das war auch sehr interessant.
Also auch da merkt man irgendwie… Eben, also gerade was du so sagst mit sperrige Filme, also du bist doch... Die Nummer 1 eben, also du guckst dir doch, also ich sag's jetzt mal ganz blöd, du guckst dir doch echt viel Scheiße an. Ja, ja, so, so, weißt du, was ich mein? Also du bist jetzt schon nicht dem Experimentellen nicht abgeneigt, hab ich festgestellt.
Ich bin, no!
Immer irgendwelche komischen Kurzfilme aus dem Netz und so.
Ja, Kurzfilme sind geil. Kurzfilme sind cool, aber auch dann so halt abseits des Mainstreams, aber ich finde zwischen abseits des Mainstreams und harter Arthouse oder sogar Experimentalfilm gibt es dann doch noch Graustufen.
Ich kann ja noch mal was reinwerfen, an was ich noch gedacht hab. Filme, die ich meide, sind manchmal Remakes tatsächlich.
Wo man so also wo man so ein hardcore fan von dem alten ist von dem klassiker und dann denkt, ja wobei guckt man sich die dann nicht trotzdem an nein irgendwie ne ok also aus aus aus aus so mobil der neugier weil ich sag mal jetzt wird das beispiel des mädels als erstes einfällt ist falls es jemals. Ein remake von zurück in die zukunft geben sollte werde ich hart hassen, Hart hassen, aber ich werde es mir auf jeden Fall angucken, um es hart zu hassen.
Auf die Frage freue ich mich auf jeden Fall schon. Ja, aber weißt du, was ich meine? Ja, voll. Du machst dann wirklich, sagst dann, nee, ist nicht, meine ich, gucke ich nicht. Okay, was wäre das dann so zum Beispiel? Also.
Das ist auch wieder vielleicht so ein bisschen Mädchenbeispiel, aber ich liebe den alten Little Women-Film mit Sigourney Weaver und ich glaube, ähm, ich hebe den Namen ein für einen Kirsten Dunst als nerviges, kleines Geschwisterkind und so. Aber ich liebe diese Verfilmung, die ist einfach ganz, ganz toll. Und auch ... Ich mein, wir sprechen ja später über Greta Gerwig und Barbie und so. Sie ist eine ganz, ganz coole Frau. Aber ich glaub, ich kann ...
Bisher weigere ich mich irgendwie, das Remake zu gucken.
Ah, echt?
Interessant. Irgendwie kann ich noch nicht, bin noch nicht soweit.
Na gut. Tja.
So.
Ja, weiß ich nicht, also, gibt's Remakes noch auch, oder ... Ja, hm. Weiß nicht, also, ich glaub ... Was weigere ich mich dazu, gucken? Ja, weigern ist ... Meiden ist halt schwerer. Ja, jetzt, jetzt, jetzt. Genau, nee, weigern oder meiden, also, weigern ist ja noch krasser so. Nee, aber meiden, tatsächlich, ist jetzt auch keine Überraschung für Nerd-Talk-Zuhörer. aber halt Marvel-Filme. Bei Marvel oder bei so Comic-Buchfilmen insgesamt bin ich so, nee, lass mal.
Also wenn jemand fragt, hey, hier wollen wir Iron Man 17 gucken oder so, dann denk ich mir so, nee. Also vor allem, ich bin da auch in diesem Universum überhaupt nicht drin, also es ist so, als würde man mich fragen, als ob ich jetzt, weißt du, bei Olympia bei Curling teilnehmen will.
Teilnehmen auf jeden Fall, angucken, hm, ne?
Ja, ja, okay, gut.
Vielleicht.
Schlechtes Beispiel. Nee, aber halt so, ich kenn die Spiegelregeln nicht. Also, ich weiß nicht, was ich hier machen soll bei den Marvel-Filmen. Deswegen lass ich das auch. Ich weiß nicht, wer jetzt hier Dr. Strange ist und bla, und was macht der, und warum sein Kraftfeld jetzt ein anderes als das der anderen ... I don't know.
Ich wart ja immer noch auf den Hadouken von ihm.
Ja.
Hadouk was? Gesundheit. Ja, das ist doch hier dieser Power-Move aus Tekken oder Streetfighter.
Ja, Streetfighter, ganz genau.
Ja, ja, genau.
Ah, ey, einmal mit Nerds zusammensitzen hier, ey.
Ja, ja, wirklich.
Naja.
Nächste Frage. Ja, ich glaub, die Frage haben wir jetzt, glaub ich, erschlagen.
Jawoll. Äh, Frage zwei. Ähm ...
¶ Lenas Fragen - Besondere Beziehungen zu Charakteren?
Gibt es Filme, Serien, in denen ihr euch mit einem Charakter sehr identifizieren könnt? Also bestimmte Eigenschaften oder Handlungsentscheidungen oder Macken?
Da fällt mir spontan ein, ein Ding ein, also gibt's bestimmt noch mehr, aber spontan fällt mir ein, der Film Don John mit, ja, okay, direkt ausgelacht.
Ich bin sehr gespannt, was jetzt kommt.
Aber du kennst den Film, oder?
Ja.
Genau, weil das ist ja hier, wie heißt der? Joseph Gordon-Levitt? Ja. Joseph Gordon-Levitt. Und ich glaub, er hat ja auch Regie geführt. Glaub ich, ne? Ist ja auch sein ... Ich glaub.
Ich check das mal.
Ja, check das mal im Hintergrund. Ich glaub, der hat auch Regie geführt hier, Joseph Gordon-Levitt. Nee, und ich identifizier mich so ein bisschen ... Hat er. Ja, okay, geil. Hat er, hat er. Ich identifizier mich ein bisschen mit dem Charakter, weil der mich sehr sozusagen an meine eigene sozusagen ja werdegang ist jetzt falsch gesagt aber so mein eigenes erwachen irgendwie erinnert dass ich quasi so.
Auch mich sehr lange und irgendwie intensiv auch so mit diesem thema rollenbilder, so genderforscht also so so so ja die rollenbilder einfach beschäftigt hab auch und so und. Ja irgendwie versucht hab mich dem so zu nähern und irgendwie auch zu gucken okay wo wo stehe ich hier eigentlich gerade so was für eine art mann bin ich irgendwie auch und.
Ich rocke einfach auch hart im Auto zu Marky Mark Good Vibrations ab, also auch das bin ich so, genau, also deswegen da fühle ich mich irgendwie so, also dieser Charakter, der spricht zu mir so ein bisschen.
Okay, es ging ja auch, glaube ich, um so Erwartungen, die man so vom anderen Geschlecht sozusagen hat, oder was?
Oder auch vom eigenen, ne? Also auch, was für eine Rolle sozusagen fällt Männern eigentlich zu und wie sehen Männer Frauen und so. Und ich finde, das ist an dem Film, finde ich, irgendwie so ganz cool abgehandelt. Ich würde da jetzt nicht direkt eins zu eins irgendwie Parallelen ziehen, weil tatsächlich mein Leben und so war bisher schon eher anders.
Aber irgendwie so dieses dieses wirklich sich mal damit beschäftigen und so wie das wie er das ja irgendwie in dem film auch macht mehr oder weniger bewusst oder unbewusst. Hat mich irgendwie mal so angesprochen wo ich so dachte ja ne doch also da sehe ich mich schon auch ein bisschen wieder dass das so ein thema ist was einen irgendwie. Beschäftigt. Mhm. Ja. So viel jetzt du und ich überlege in der Zwischenzeit noch weiter.
Ja, ich hab tatsächlich kampfhaft überlegt und hab da nicht diesen einen Charakter, wo ich jetzt sagen würde, jo, den fühle ich. McLovin. Ja, ja, weiß nicht, würde ich jetzt ja schon fast umdrehen und sagen, also darf ich, darf es auf Schauspieler ummünzen und sagen, dass ich bestimmte Schauspieler bzw. ihre Rollen, die sie gerne einnehmen, besonders fühle?
So, jetzt, jetzt kommt's. Ich widme das … Komm, wir sagen es zusammen auf drei. Ja, los, dann bin ich ja mal gespannt. Eins, zwei … Zwei, drei. Michael Cera.
Sarah, jawoll. An den hab ich auch gedacht.
Ja, tatsächlich, den mein ich. Oh Gott.
Es ist wirklich so, also so Michael, Sarah, so in den späten 2000ern in Superbad, Juno, Nick and Nora, Soundtrack einer Nacht, auch Scott Pilgrim dann 2010 noch. Das sind so, weißt du, so diese Tollpatschigkeit irgendwie auch so ein bisschen lost, so ein bisschen lost in life.
Das sind so Dinge, wo ich das dann tatsächlich auch so ein Stück weit fühle und irgendwie so sage, yo, Ich bin jetzt ganz bestimmt jetzt nicht derjenige, der keine Ahnung, Freundin hat, die irgendwie minderjährig ist und ein Kind bekommt. Wäre in meinem Alter jetzt auch ganz schön komisch, so.
Komisch ist unvertrieben.
Einer der irgendwie Scott Pilgrim mäßig da E-Gitarre spielend durch die Gegend rennt, aber irgendwie so dieses, ja diese Tollpatschigkeit, Hilflosigkeit wäre mir fast über den Mund gekommen, das meine ich noch nicht mal, sondern so dieses, manchmal wie der Ochs vor dem Berg stehen und so aussehen auch, so von wegen, warte mal, was passiert jetzt eigentlich? Das das schafft michel sara tatsächlich ganz gut einzufangen ja den fühle ich ich habe aber auch noch ja wobei das ist jetzt auch nur so.
Nee wir halten uns am michael sara fest.
Da wäre jetzt noch Oliver Pocher gekommen. Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. Wir haben übrigens, das ist vielleicht auch ein guter Einwurf, wir haben ja auch mal eine Top 5 gemacht, Schauspieler oder Schauspielende, die uns spielen können. Ja, richtig. Vielleicht ne, richtig, genau Lena, so Lena weiß Bescheid. Ultra. Bamm, genau, Bamm, genau, weißt das so natürlich.
Aber auch für dich Phil als Erinnerung. Da haben wir, also ich bin sicher, du hast da Michael Cera auch mal genannt.
Ja, ich habe da gerade schon den, wir haben ja ein eigenes Google-Dokument, das für alle abrufbar ist, unter jeder Top Five verlinkt, wo man sich alle Ergebnisse der Top Fives oder alle Rankings der Top Fives nochmal anschauen kann.
Almanach.
Und genau.
Top Five Almanach.
Genau, da versuche ich gerade mal die Sendung zu finden. Was gar nicht so einfach ist, weil das so viele Sendungen zwischenzeitlich sind, dass dieses Dokument... bisschen langsam lädt.
Das ist die große Chronik einfach. Großartig.
Ja wirklich. Da fällt erstmal irgendwo in Berlin der Strom aus, wenn man das aufruft. So ein Powerspike irgendwie auf der Blockchain.
Finde ich jetzt so schnell nicht. Vielleicht finde ich es gleich nochmal und grätsch euch einfach wieder quer rein.
Aber ich hab noch zwei, die mir eingefallen sind.
Und zwar auch so eigentlich so eine Mischung aus beiden irgendwie und jetzt bei dem ersten ist es auch gar nicht so sehr der Charakter als auch er finde ich so ein bisschen vielleicht auch der Schauspieler in mehreren Rollen aber ich sehe mich ganz häufig wieder in so Seth Rogen Charakteren, Nicht jetzt wegen dem kiffen oder irgendwie so, aber irgendwie, wo es mich so am meisten so, wo ich so dachte, boah, fuck ey, das bin ja ich, war bei hier Bad Neighbors,
wo hier mit Zac Efron und so und da gibt's dann am Ende diese eine Szene, wo die vor dem Abercrombie & Fitch Store oben ohne stehen und ich dachte so, er ist schon eher Seth Rogen. Also so sehr ich mich gern irgendwie als sehr sehr muss ich dann doch so realistisch sein und sagen ne doch schon schon schon eher das ja genau da und und dann noch ein anderer charakter da tatsächlich. Optisch aber eigentlich auch so ein bisschen.
So als als charakter insgesamt auch in der show nämlich jim in the office also john krasinski rolle. Genau, da fühle ich mich auch immer so gesehen.
Ich habe die Platzierung jetzt gefunden. Ich weiß nicht, wie das entstanden ist, aber auf Platz 1 ist Andrew Garfield bei mir.
Wahrscheinlich noch unter dem direkt frischen Eindruck von Spider-Man oder so. Da dachtest du, das bin ja ich.
Michael Cera ist tatsächlich auf Platz 5. Oliver Pocher ist auch mit dazwischen.
Auf Platz 5?
Und tatsächlich, wahrscheinlich der Optik wegen, ist es Angus T. Jones. Der sieht mir natürlich sehr ähnlich.
Ja, das ist der Junge aus Two and a Half Men, ne? Ja, das kann ich nicht nein sagen.
Nimm die Brille weg und das ist schon verhältnismäßig.
Ich finde ja im übrigen, an wen du mich auch immer optisch erinnerst, ist Jörg Kachelmann. Nur halt in älter. Also Jörg Kachemann.
Ich bin etwas konsterniert.
Ja, nee, aber so ist es.
W-w-t-t-t-t ... Ich sehe aus ...
Welche ... Ich ... Ja, wie ...
Ja. Ich laber nicht. Doch.
Gib der Sache noch mal 20 Jahre und ... Ja, auf jeden Fall.
Warte mal.
Also, ich als Nerdhop-Ultra kann das bestätigen, dass Micha das schon mal gesagt hat. Ich glaub, das war die Folge, als Matti da war. Wow. Und ihr sind im Raum, da ...
Sie hat ... Luna, du Brain, ey.
Ja, oh man.
Ja, siehste.
Da warst du auf jeden Fall auch schockiert und Micha, du hast gesagt, der sieht doch gut aus, das ist doch ein schöner Mann.
Ja, okay, also Lena, auf jeden Fall wird hier ihrem Ruf gerecht, ja. Wirklich, ey, demnächst bei Wetten, dass, ey.
Ich schieße das alles jetzt raus.
Ja, ja, wirklich, ich glaube, wir laden dich jetzt ab jetzt in jede Sendung ein, als Meinungsverschiedenheitsklärer. So von wegen, nee nee halt, in Sendung so und so, ja, so, was ist hier denn Nerd Talk Canon, ja. Oh man ey.
Was sagt die Crowd?
Also ich weiß ja nicht, also ich würde mich dagegen leicht erwehren, aber je länger ich mir hier so ein Bild angucke, desto eher würde ich vielleicht sagen, ja doch, könnte sein.
Ja gut, dann passt es ja. Ich finde im übrigen dass ich aussehen bisschen ich weiß nicht ob wir habe ich vielleicht auch schon mal in der sendung gesagt lena wird es wissen dass ich aussehe wie eine jüngere version von dem ehemaligen CEO von netflix retestings. Google google google. Ja aber ich finde der sieht mir sehr ähnlich.
Kommt aus Profil an, also ja doch, aber kann man kann man kann man mitnehmen.
Ist okay. Naja gut, Lena hat noch eine Frage oder hast du noch mehrere Fragen? Die drei Sachen mitbringen.
Genau, die dritte wäre.
Wollen wir die direkt, warte, wollen wir die direkt jetzt machen oder später machen?
Ist sie ein großer Abschluss? Ist sie, ist sie großartig?
Ne, die ist eigentlich easy. Das ist so richtig leichte Kost.
Na gut, komm, dann machen wir die jetzt.
Bisschen nett.
Ja, okay.
¶ Lenas Fragen - Welche Filme machen euch hungrig?
Welcher Film macht euch Hunger?
Uh.
Leichte Kost. Hast du das schon?
Hast du? Ja, du. Ha!
Da hab ich lange dran geknabbert. Oh mein Gott.
Oh man. Okay, ja. Also ich erinnere mich, dass ich auf jeden Fall hart Bock auf Mackie hatte nach The Founder. Weil ich so dachte geil ey, die Cheeseburger, wie effizient die die machen, ey, da muss ich direkt, ich bin dann direkt ins Auto gestiegen und bin zum ältesten McDonalds Deutschlands gefahren in München.
Und war dann total ernüchtert, weil ich dann so ankam und dann stand da diese Azubi Bedienung hinterm Tresen und ich meinte so, ey ihr seid der älteste McDonalds in Deutschland und die so, ja kann sein. Haben wir nicht. Ja eben haben wir nicht, genau.
Kostet extra. Nee und dann war ich so voll so ernüchtert, weil ich so dachte, komm ihr müsst das doch irgendwie raffen oder ihr müsst das doch irgendwie geil finden und dann drehe ich mich um und dann hängt da so eine Plakette sogar, das ist der älteste McDonalds Deutschlands, sondern hätte ich mir lieber gleich mal die Pakette angeguckt als hier den dummen Azubi irgendwie voll zu labern. Naja, egal. Auf jeden Fall, ja. The Founder hat mir Bock auf Mackie gemacht.
Aber da gibt's bestimmt noch was anderes. Komm, Phil.
Du jetzt. Ja, mir fiel sofort irgendwie Toast ein mit Helena Bonham Carter in der Hauptrolle.
Ach, der ist süß.
Ja. Ja, und Freddie Highmore. Woher kennt man den eigentlich, Freddie Highmore? Auch in der Hauptrolle, in der männlichen Hauptrolle. Aus Toast zum Beispiel.
Kennt ihr auch toast den film?
Based motel und the good doctor, arthur und die mini moys. okay, ja nee, es ist halt wo freddy heimor den den kochbuch, den britischen kochbuchautoren nigel slater spielt und das erzählt so ein bisschen die geschichte halt von wie er aufgewachsen ist, wie er seine liebe zum kochen entdeckt hat und dort irgendwie ganz ganz tolle sachen immer kocht ist sehr sehr lange her dass sie diesen film geguckt habe 2010 erschienen aber ich weiß dass ich da rausgegangen bin und gesagt habe boah jetzt
hast du eigentlich so richtig hunger jetzt willst du da wirklich noch was essen ganz genau ist von der machart so ein bisschen wes anderson style viel pastellig so grell pastellig auch also irgendwie in so einer verschobenen parallelwelt ist auch ganz an sich ganz süß, sich den anzuschauen. Genau, aber da weiß ich noch, dass der bei mir Hunger hinterlassen hat.
– Der ist so süß britisch, ne? Also der tut so keinem was, der Film.
– Genau.
– Aber ich hab gerade noch mal geguckt, den kennt man von Charlie und die Schokoladenfabrik zum Beispiel.
– Wen hat er da gespielt?
– Ach, das ist der Junge, oder was? – Der Junge.
– Ah!
– Ah, er ist Charlie.
Sehr gut, dann, ja. Das macht Sinn.
Ich hatte an sowas wie Ratatouille oder so gedacht oder Chihiros Reis ins Zauberland. Also manchmal ist ja so bei Anime oder tatsächlich im Animationsbereich so Essen so richtig lecker dargestellt, dass es glitzert und schimmert dann irgendwie so geil fettig, dass man so richtig, richtig Bock kriegt.
Also Chihiro hat mich so sehr verwirrt, dass ich auch gar nicht, also ich nicht an Essen denken konnte. Ich war dann so.
Ja, die sind ja auch Schweine irgendwann, das ist ja auch eklig eigentlich.
Ja, ja, eben, genau, genau, eigentlich eher ein Abturner. Also, was war der andere Film? Ach so, Ratatouille. Ja, Ratatouille, ja, aber halt auch irgendwie Low-Hanging-Fruit, ne? Ja, voll. Da geht's ja, also ist ja in einer Tour irgendwie so Essen. Ne, aber ein Film, der mir jetzt noch eben eingefallen ist beim Scrollen durch IMDb, so ein bisschen also ist jetzt nicht vordergründig aber so ein bisschen kriege ich immer bock auf essen bei und täglich größeres mummeltier.
Weil ja weil die reden immer viel über essen weil und dann gibt es ja diese eine szene wo fehl immer im diner sitzt.
Also wurde loris die bestellung oh gott dass ich den namen weiß und dass ich die bestellung aufnehmen von ihm, Und so und dann frisst er da seine pancakes und irgendwie schokolade und und kaffee und bla weil ich mir so geil jetzt mal so richtig geile pancakes und so ein diner aus der provinz, mega und dann redet er auch irgendwie mit mit der geht er geht dann ja runter ins frühstücksbuffet und fragt hier ob mrs lenk ist da auch dieser wies hat manchmal, So, ja und...
Irgendwie, irgendwie ist das so ein subtiler Essens-Thema ist da drin.
Ich hab auch grad nochmal an The Menu gedacht. Ich weiß nicht, von letztem Jahr oder vorletztem Jahr, wo ja diese ganze, also dieses, dieses fancy-Food-Porn. Ja, das hat mich gar nicht so gehuckt, aber dieser Cheeseburger am Ende, das war so, oh wow.
Ja, ich seh, wir verstehen uns.
Ja.
Ich würd noch Julie und Julia dazuschieben. Äh, einen Film mit Meryl Streep und Amy Adams in den Hauptrollen. Ähm, die ähnlich im Grunde wie, ähm, bei Toast auch so ein bisschen based on a true story ist, ähm, wo es um Julia Child geht, die eben auch eine ganz bekannte, ähm, US-amerikanische Köchin und Autorin von Kochbüchern war. Und die wird dann gespielt von Meryl Streep.
Und, äh, ja, es geht in diesem Film darum, ich lese das jetzt grad von Wikipedia ab, dass er, dass sie dann auf Julie Powell trifft und sie wetteifern darum, alle 524 Rezepte aus dem Kochbuch von Julia Child in einem Jahr nachzukochen. Und das ist dann halt so eine Komödie und da weiß ich auch, dass ich da rausgegangen bin und gesagt, boah, Alter, jetzt was geiles essen, jetzt was … Den Film darf man auch nicht ohne leeren Magen essen. Ohne leeren Magen?
Genau, den Film darf man auf jeden Fall nicht ohne leeren Magen essen, das stimmt. Ja, genau what I mean. Ja, den Film nur auf vollem Magen.
Ja, ist so. Julia und Julia auch, ein sehr schöner Film. Meryl Streep, Amy Adams, Stanley Tucci, kann man echt nicht meckern.
Der ist auch süß, der ist mit Stanley Tucci oder so, ne? Der ist, das ist genau. Ja, süß.
Stanley Tucci, ihr bester Mann.
Und Andi würde jetzt bestimmt Kiste guckt noch sagen.
Oh ja, stimmt!
Ja. Ha ha ha, geil. Lena ist wie so eine Nerdtalk-AI. Ha ha ha! Die quasi so aus allen Folgen dir noch mal so was generiert. So, jetzt mal in der Rolle von Andi, bitte. Was würde Andi jetzt sagen? Ha ha ha!
Mega.
Ja, sehr cool. Was war denn, Lena, jetzt mal kurze Frage an dich, weil du hast ja gesagt, du hast vor drei Jahren angefangen, uns zu hören, ne? Das heißt, du kurz vor der Pandemie oder am Anfang der Pandemie irgendwie so, ne?
Ja, vor.
Ah ja, weißt du noch, was deine erste Folge war?
Ich glaub, was mit Star Wars, ehrlich gesagt.
War das die 500. Wo ich das erste Mal dabei war?
Star Wars ist immer der Einstieg. Ich glaube schon. Ne, wobei, das muss schon länger her gewesen sein. Nee, du bist länger dabei, glaub ich, als ich hier war. Ja, ich bin schon länger dabei, glaub ich, ja. Aber irgendwas in den 500ern bin ich, glaub ich, eingestiegen.
Ah ja, okay, verstehe.
Weil ich glaub, ich kam da aus dem letzten Star-Wars-Film raus.
Ah!
Und dann dachte ich so, ich muss da, das war doch scheiße, oder? Irgendwie war das scheiße.
Ich muss mal hören, was die Podcast-Szene so sagt.
Ja, genau.
Ja. Okay. Und da bist du bei uns gelandet einfach? Oder wie kam das?
Ja, tatsächlich. Echt? Ich hab irgendwie diese Podcast-App mir runtergeladen, Antennapod. Und dann hab ich irgendwie nach, ich glaube tatsächlich Nerd-Filmen, irgendwas gesucht. Und dann hab ich euch gefunden und dachte, nett, super.
Ja, geil.
Ja, jetzt bist du immer noch da. Ja, da hab ich investiert. Ja, genau. Aber hoffentlich auch mit Wertsteigerung demnächst.
Genau, wo ist hier der Return on Investment jetzt? Ja, jetzt bist du hier. Jetzt bist du Teilhaber.
Part of your world.
Ja, genau.
Ja, gut.
Achso, ne, doch keine Frage.
¶ Ist Nerdtalk ein Nerd-Talk?
Ja, nein, komm, dann hau ich sie raus. Es gibt ja ganz viele, die dann so sagen, also Nerdtalk, da erwartet man ja auch richtig harten Nerdism, dass man sich so richtig reingräbt in die Ursuppe von Filmen und Filmgenres und Regisseure, und dass man da retrospektivenartig dann Referenzen zieht zu den Ursprüngen des Westerns, um dann den heutigen Marvel-Film bewerten zu können.
Das ist ja wahrer Nerdism. Das sind ja aber nicht wir. Und ich habe von ganz vielen halt auch so gehört, ja, Nerdhog, wie kann man sich Nerdhog nennen, wenn man doch da gar nicht diesen Nerdism bedient? Ich geh mal davon aus, du warst nicht enttäuscht? Oder würdest du tatsächlich sagen, das sind irgendwelche Leute, die vielleicht den komplett falschen Anspruch haben und sollten sich mal entspannen?
Ach, grundsätzlich müssen sich, glaube ich, alle erst mal entspannen. So. Das ist meine Meinung.
Jetzt kommen wir alle runter hier wieder, ja.
Nein, ich hab auch, also ich hab mir auch weitere Podcasts angehört und die sind, gehen dann halt auch richtig in die Vollen und so. Und manchmal höre ich die immer noch ganz gerne, aber da ich mich selber, also ich hab Ich hab mir ja quasi den Nerd-Titel erkauft bei euch. Da hatte ich mich selber irgendwie gar nicht so als ... Voll ein Lückennerd. Ich hab ja megaviele Lücken. Nee, bin ich tatsächlich nicht. Ich seh mich so ein bisschen als Wannabe-Cineast. Oder Cineastin.
Hab definitive Lücken bei den Filmklassikern oder so. Versuch, die irgendwie abzuarbeiten, weil ich da Bock drauf hab. Und wenn ich da Bock drauf hab. Und hab halt auch keine Lust, dass mir Leute Druck machen und sagen, nicht, weiß ich nicht, all that Jazz oder so. Gut, den kenn ich jetzt, aber so irgendwas, weiß ich nicht, Ben Hur hab ich zum Beispiel nicht gesehen. Find ich aber auch harte Kost so.
Also da muss man halt echt Lust drauf haben. Es ist halt wie, ich weiß nicht, es ist ja wie klassische Literatur. Hast du Bock Schiller zu lesen oder Faust oder eine Goethe oder so, wenn du das nicht in der Schule hattest? Muss man halt echt Lust drauf haben. Und ich hab halt keine Lust auf so ein... Ja, auf so einen, auf so einen, abgestempelt werden, das, wie, das kennst du nicht. Da fühlt man sich doch irgendwie blöd. Also, das demotiviert einen ja weiterzumachen.
Wenn da Leute sitzen und sagen, ja, wenn du den nicht geguckt hast, bist du halt scheiße und kannst halt nicht mitreden. Und an euch mochte ich halt, dass das halt so ein lockeres Ding ist. Ähm, und man kann sich da, ich sag mal, nerdmäßig reinsteigern, wenn man da Lust drauf hat. Und dann ziehen die anderen auch mit. Ähm, oder man kann halt sagen, ja, ist halt nicht mein Ding, fand ich scheiße. Weiter. Und das fand ich halt, das mochte ich an euch halt
sehr gerne. Die anderen sind mir ein bisschen zu verbissen.
So Netflix-Italier.
Ja, genau.
So manchmal. Manchmal, aber auch nicht immer. Manchmal. Heute ja. Heute ja, okay, verstehe. Ja, also ich sag mal, ja, also das ist ja, ich glaub das macht die besondere Spannung und Dynamik hier aus, weil ich würd mich schon gerne manchmal tiefer reinsteigern und so. Aber ich finde auch so, der Mass Appeal kommt auch irgendwie ein bisschen daher, dass man es vielleicht dann auch manchmal nicht macht. Aber gleichzeitig ist natürlich dieser Podcast auch schon so alt.
Also ich meine, Phil, du hast ja irgendwie Nerdtalk getauft, glaube ich. Irgendwie mit Lars zusammen oder was?
Nee, nee, nee, nee, nee.
Kurzer Exkurs.
Der Olli hat ja hier Nerdtalk erfunden.
Ach ja, der Drama King.
Genau, Drama King Olli hat Nerdtalk erfunden. Der hat die Domain besessen und hat ja dann am am Anfang tatsächlich hier in diesem Podcast den Nerd haben wollen und da eben auch über PC-Technik, Gaming und so etwas sprechen wollen. Und da konnten Andi und ich nicht mithalten, weil wir eben die Filmleute waren, aber überhaupt gar kein Interesse auch an PC-Technik, CPUs und vor allen Dingen Gaming hatten.
Und dann hat sich Olli irgendwann rausgeklinkt und hat gesagt, so hier ihr könnt das gerne machen und ich habe ja noch fein damit aber das ist nicht das produkt oder das das projekt das ist ja eher wo ich hin möchte und habe ich gesagt okay dann machen wir das weiter mache ich das weiter und ja so ist das bei mir gelandet aber tatsächlich all props to olli.
Ja okay das ist ja interessant ja weil ich glaube das war auch damals noch so eine zeit ich meine es ist auch 15 jahre her, da hat man dieses wort nerd halt auch noch so ein bisschen inflationärer glaube ich irgendwie auch benutzt oder beziehungsweise nur weil man selber dann irgendwie, was ist mal eine grafikkarte in der hand hatte so voll der nerd man so denkt so also weiß auch heutzutage so würde also jeder marvel futzis irgendwie würde
sich als nerd bezeichnen oder halt auch nicht so also deswegen. Ja, also darf man glaube ich heutzutage einfach auch nicht mehr so sehr auf die Waagschale legen, hier das Wort.
Es ist ja auch immer in Relationen zu betrachten, ne? Also, ich werd von meinem Freundeskreis überwiegend auch als Nerd bezeichnet, was Filme angeht. Das würd ich selber nie machen. Aber mein Reflex ist auch immer, was, wie hast du dich gesehen? Das ist halt ... Das kann ich leider nicht abstellen. Aber, ähm ... Weiß ich nicht, in euren Kreisen, sag ich mal. Oder in den Podcast-Kreisen bin ich halt noch lange nicht so weit. Also ... Aber ich mag's auch, wenn man mehr in die Tiefe geht.
Und ich liebe, ich sauge alle Arte-Dokus auf über SchauspielerInnen oder Regisseure. Hast du nicht gesehen? Finde ich alles ganz, ganz geil, tauche da gerne ein. Aber alles kann nix, muss irgendwie so. Und Spaß an der Sache. Und da geht manchmal so flöten, wenn man so verbissen ist.
Das stimmt. Wenn's dann so wissenschaftliche Abhandlungen werden, ja.
Ja!
Hast du eigentlich auch irgendwelche YouTube-Channels, die du guckst, in der Richtung?
Alles das, was so ein bisschen in die Timeline gespult wird. Und ich glaube, mein Algorithmus ist so ziemlich drauf. Also, ich liebe diese Arte Blow-up-Dinger. Ich weiß nicht, kennt ihr die?
Ja, genau, die wollte ich gerade empfehlen. Ich habe die Seite gerade nochmal aufgerufen, um ein paar Themen droppen zu können.
Also, das ist ganz großartig. Das könnte ich mir irgendwie 24-7 angucken.
Und wie heißt dann noch hier der … Ganz kurz für diejenigen, die mit dem Format nichts anfangen können. Arte Blow-up ist immer so zehn Minuten, Viertelstunde maximal. So ein Rundumschlag in der Filmwelt zu einer großen Überschrift. Sei es, worum geht es bei Natalie Portman, Wim Wenders in zehn Minuten, Jean-Luc Godard in neun Minuten oder auch so ein bisschen Meta. Gelb im Film. Also, was macht das Gelbe im Film aus? Wie wird es genutzt? Wie wird es dann aber auch, also wie wirkt es?
Und das ist sehr, sehr toll, insbesondere weil es eben immer nur so 10, 15 Minuten Happen sind, die einem dann die Filmwelt aus einer ganz bestimmten Perspektive nochmal aufzeigen und zusammenfassen. Arte Blow Up.
Großartig.
Total.
Unbedingt gucken, alle. Wolfgang M. Schmidt ziehe ich mir manchmal noch rein aber die filmanalyse ja genau und so ein bisschen klamauk von den rocket beans oder sowas Das ist meine ... Den Rest müsste ich nachreichen.
Ja, ja, schon gut. Aber ja Wolfgang Erschwetter, Grüße gehen raus. Geschätzter Kollege. Ja, sicher. Volle. Genau, genau. Ich glaube, so nennt er sich selbst auch, ja.
Tut mir leid, weiß ich zuhause nicht.
Na gut.
¶ Twitter heißt nun "X"
Apropos Wolfgang M. Schmidt, der hat ja einen Account bei Twitter. Oh, nice. Sehr schön. Nice Überleitung. Nice. Ja, aber nicht mehr lange, denn Twitter heißt jetzt neuerdings X. Habt ihr gehört? Ja.
Ja.
Oder? Aber warum?
Weiß ich nicht.
Wirklich, warum? Ja, ja, ich hab's auch nicht nachvollziehen können irgendwie.
Ich glaube also ich glaube da wundern sich ja alle glaube ich so ein bisschen ich glaube das hat ein bisschen was damit zu tun also ich könnte jetzt auch falsch liegen aber ich glaube es hat so ein bisschen was damit zu tun dass Elon Musk einfach, das jetzt so wirklich zu seinem eigenen ding machen will weil ich meine er hat ja twitter nicht erfunden oder so ne aber er hatte diese ex domain ja irgendwie vor jahrzehnten schon gesichert scheinbar.
Und und ich habe irgendwie so das gefühl dass das so der versuch ist von wegen so jetzt krempeln wir den laden mal um dass das jetzt auch ganz. Stringent quasi mit mir assoziiert wird so sein eigenes Stempel aufdrücken wo ich so denke. Also ich weiß nicht ob es wieder so eine komische Schnaps Idee ist die nächste Woche schon wieder zurückgerollt wird oder so aber ich mein twitter ist jetzt halt irgendwie etabliert seit was weiß ich 15 Jahren oder länger.
Und ich denke mir so man wird ja jetzt nicht auf einmal das ding umbenennen können mit irgendwie so und so viel Milliarden Nutzer und so also doch. Ich weiß nicht also ich glaube nicht also ich fand ja diesen channel vor post witzig ne weil die meinten halt irgendwie auch so. von wegen so ja good luck weil uns nennen auch immer noch alle irgendwie keine ahnung vor od oder irgendwie sowas weil keiner nennt die channel vor und ich denke mir so ja also.
Weißt du, du kannst nicht auf einmal, also, am Ende wird eh immer jeder noch Twitter sagen, so.
Ja. Oder?
Also, es wird doch keiner X sagen, oder X.
Ja, wobei natürlich es ein bisschen auch drauf ankommt. Also, angenommen, der macht das wirklich, dann werden wir in drei Jahren tatsächlich nur von X sprechen. Ryder heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix. Und wir sagen heute auch alle Twix jetzt dazu, nicht mal Ryder.
Nee, ich sag immer noch Ryder, und ich rechne immer noch in D-Mark.
It's so ... You get the point. Aber ich fand einen Post, den ich heute morgen gelesen habe, auch ganz interessant. Ist ein bisschen übertrieben und überspitzt formuliert, aber trotzdem musste ich ein bisschen schmunzeln. Jetzt soll Twitter demnächst X heißen. Das X steht in jedem Betriebssystem für das Schließen von einem Fenster. So, also irgendwie so. Mein Social Network wird jetzt assoziiert mit dem Schließen von, ja, von diesem Social Network sozusagen.
Fand ich eigentlich auch einen interessanten blickwinkel ja vor allem finde ich ja also ich glaube das könnte so der finale dolchstoß tatsächlich sein ich fand aber auch dass dieses neue x logo aus hart faschistoid aussieht also da war gestern so ein foto irgendwie wie das so auf dem twitter headquarter so angeleuchtet wird. Und ich hab mir so, boah, Alter, das sieht aus wie so, ja, wie so Hitlers Sturmtrupp irgendwie, also falls ja nicht, Mann.
Aber passt es dann nicht zu dem Klientel, was sich da so breit gemacht hat in der letzten Zeit?
Wahrscheinlich, eben, genau, also vielleicht ist der Rebrand jetzt einfach notwendig. Nicht so diese metrosexuelle, woche, irgendwie blaue Ente, ey.
Der ist doch schwul. Eben, total schwul.
Was soll das denn? Eben, kannst nicht machen. Musst jetzt so ein maskulines X-Muster mal hin. Ja, also, weiß ich nicht. Vielleicht dachte sich Elon Musk, näh, ist ja alles viel zu tuffig hier.
Ja, keine Ahnung. Also, es ist sein Lieblingsbuchstabe, habe ich gerade nochmals rausgefunden.
Deswegen kommst du auch siebenmal in dem Namen von seinem Kind vor. Es ist mein Lieblingsbuchstabe. Lena, was ist dein Lieblingsbuchstabe?
Ich nehme gerne das B.
Meins ist das Y.
Ja, aber literally, mein Lieblingsbuchstabe ist das Y.
Weil es sich so rar macht, ne? Du wirst nicht immer überall anzufinden. Hat eigentlich auch keinen Eigenklang.
Ja.
Why?
Ja, nein.
Ich nehme gern das Kuh, das wird bei Stadt, Land, Fluss immer übersprungen.
Weiß ich nicht, aber dieses, also ich bin sehr gespannt, glaube aber auch, das ist so ein Schnellschuss und wenn der dann irgendwann merkt, dass das alles gar nicht so leicht ist, dann wird es schon wieder schwer. So, Schnitt zwei Wochen später, zack, Twitter heißt tatsächlich X.
Ja und Mastodon heißt jetzt Twitter.
Lass uns diese Diskussion nicht nochmal aufhören.
Ja, was ist eigentlich mit Mastodon? Was ist eigentlich mit Mastodon?
¶ Twitter-Klon Threads gestartet
Pass auf, ich möchte ja sagen und Lena wird es vielleicht wissen, aber ich glaube, ich hatte in irgendeiner Sendung prophetisch veräußert, ja, dass nicht Mastodon oder nicht irgendein komischer Programmierfuzzi dann irgendein neues Social-Media-Netzwerk aufmacht, was dann irgendwie Twitter übernimmt oder beziehungsweise wo die Nutzer von Twitter dann darüber wandern, sondern dass das eine andere große Firma sein wird, wie Google, Instagram und so weiter so.
so PAM POTS Blitz ja okay ja genau wollte ich sagen auf einmal Instagram sagt so ja läuft nicht bei Twitter da machen wir jetzt unser eigenes Ding hat Instagram jetzt einfach Threads gestartet?
Was ein twitter clone ist das ist von der funktionsweise sehr ähnlich und so und sieht ein bisschen anders aus aber, sag ich mal die funktionsweise ist die selber so wirklich nur geringfügig anders und ja und irgendwie mega komischer bumpy start weil, wie geneigte zuhörer wissen wir ja auch in den threads account auf twitter gestartet haben für nerd talk.
sicher ja genau so den können wir jetzt aber gar nicht mehr abrufen weil jetzt die eu gesagt hat ne so eine datenkrake threads, da schieben wir jetzt erstmal ein riegel vor so und jetzt threads gar nicht mehr abrufbar und jetzt ja wie geht es dir vor sich hin und kannst nix angucken nix liken nix posten kannst nix machen so. Und ich denke mir so, ja Mensch, das hat ja super funktioniert.
Allerdings muss ich auch sagen, diese, was die Firmen sich da mittlerweile rausnehmen, an Daten zu saugen, also dann wird dann auf der Übersichtsseite so von von Apple auf dem App Store angezeigt, was du alles dieser App quasi zur Verfügung stellst an Daten und dann sind da so Sachen sind wie Gesundheitsdaten, Wo ich mir so denke, also mein Ernst, also wozu braucht ihr denn bitte irgendwie mein Herzschlag und all sowas, um dann irgendwie, damit ich da irgendwie,
weiß nicht, Memes posten kann irgendwie. Also was ist das denn?
Ja, aber das macht die App jetzt ja nicht aus Jux und Solarei, die sagt ja nicht, yo, wir wollen einfach jetzt mal so deinen Herzschlag haben, sondern die verbinden ja was damit. Ob das cool ist oder nicht, weiß ich nicht. Aber weißt du, was die damit verbinden? Ist da so Gamification dahinter?
Nein, überhaupt nicht. Nein, das ist einfach nur Daten abgreifen, weil Daten sind heiße Ware.
Ja, aber was ist der ...
Also, die werden halt verkaufen. Datensätze verkaufen. Für die User Experience bringt's gar nix. Also, es ist komplett ... Genau, also, na klar kann man irgendein Feature machen, dass die dann ablesen, wenn du jetzt den Post siehst, ob sich dein Herzschlag verändert oder so ein Blödsinn. Ganz ehrlich, in erster Linie geht's einfach darum, diese Daten zu sammeln, zu gucken, okay, ist jemand vielleicht krank oder hat jemand irgendwie ein anderes Gebrechen oder so.
Und dann einfach diese Daten werbetreibend zu verkaufen, um dir gezielter Scheiße verkaufen zu können. Das ist der einzige Grund. Also, vielleicht gibt's auch andere Gründe.
Hab ich das richtig verstanden, dass dieses Threads will? Also, Threads, diese ... höh?
Genau also wenn du die app runterlädst stimmst du quasi der der datenschutzerklärung zu die offenlegt dass du diese daten threads zur verfügung stellst.
Das ist doch weird. Das ist schon hart.
Also pass auf, ich lese das kurz mal vor, also ich habe hier den Screenshot aus dem App Store. So, und Threads möchte, von einem health und fitness also ich hab's auf aus dem amerikanischen apps also not data link to you the following data maybe collected and linked to your identity. Health and fitness financial info contact info user content browsing history usage data diagnostics purchases location contacts search history identifiers sensitive info other. Also, alles.
Alles außer Tiernahrung, würde ich sagen.
Ja, genau. Und dann denkst du dir so, alter ey. Also ich dachte mir, komm, fuck it.
Nimm alles von mir.
Genau, nimm alles. Endlich interessiert sich mal jemand für mich. Ne, aber ich denke mir dann so, die Deutschen natürlich wieder ganz vorne mit dabei. Also ich hab da mit so ein paar Kollegen auch gesprochen. Und die so, ne auf keinen Fall, Datenkrake und überhaupt. Datenkrake und überhaupt. Da denk ich mir so, ja, aber hast du dir mal angeguckt, was Instagram von dir will an Daten?
Also, ich mein, Instagram saugt, also gut, da ist tatsächlich fairerweise, Instagram will keine Health-Infos von dir, fair, aber trotzdem, wenn du dir mal anguckst, was Instagram schon allein von Daten, und da scheint es keinen zu sterben. Also, ich finde das immer witzig, so diese Empörung der Deutschen, so Datenhysterie und so, und dann am Ende, aber hier, guck mal, meine Tante ist jetzt auf Threads, so Ich kann diese komischen Cat-Memes nicht verpassen, so.
Am Ende interessiert's dann doch keinen. Deswegen ist es gut, dass es mündige Menschen in der EU-Kommission irgendwie gibt, die dann sagen so, nee, nicht in Deutschland so was.
Jetzt kommt aber ein ganz interessanter technischer Aspekt mit hinein. Und das wird mindblowing für dich, Micha. Ich weiß nicht, ob du damit umgehen kannst. Aber lass mich ausreden, das hört sich zuerst ein bisschen nerdy an, aber ich komme relativ schnell zum Punkt. Threads hat das Protokoll ActivityPub implementiert, also das basiert sogar darauf. Was ist dieses Protokoll Activity Pub? Das ist auch ein Protokoll, was Mastodon spricht.
Und da eben zur Ausrichtung hat, dass man eben tatsächlich plattformübergreifend Daten austauschen kann. Das ist ja so ein bisschen das Mastodon-Prinzip, dass du im Grunde deine eigene Instanz aufbaust, deinen eigenen Server, und kannst es selber mit anderen Instanzen verbinden. Und genau dasselbe bringt Threads auch mit. Nur dass Threads natürlich dahinter hängt Meta. Oder Facebook oder Insta, je nachdem, so alles selber Konzern.
Und da sagen dann ganz viele Branchenkenner, das kann natürlich eine Chance sein, dass diese Plattform eben ActivityPub unterstützt, sodass dann vielleicht irgendwann auch Mastodon-Welten daran geflanscht werden können. Und oder vielleicht Menschen von Mastodon eben zu Threads rübermigrieren. Oder wenn sie es nicht wollen, zumindest dieses riesige Thread-Social-Network, was vielleicht irgendwann mal ist, eben mit der Mastodon-Welt verbunden werden kann.
Und das ist interessant. Okay, das ist interessant aus einem Entwicklerstandpunkt mal wieder oder aus einem IT-Standpunkt. Wird aber am Ende in der Nutzung keine Rolle spielen so. Also am Ende werden sich eh alle über Threads anmelden. Also ist ja cool, dass das plattformübergreifend geht. Aber das ist so als würdest du jetzt sagen, so WhatsApp ist jetzt Open Source und kann jetzt irgendwie auch Threema und überhaupt, ja spielt aber keine Rolle, es benutzen ja eh alle schon WhatsApp.
Weißt du was ich meine? Also so diese Ranflanschen von so Zusatzmodulen, cool, dass es geht und cool, dass man sich dann auch irgendwo anders anmelden muss. Ja ganz ehrlich, also ich mein, wie viele Nutzer hat Mastodon jetzt? Zwanzig? Weißt du, also ja, mach den Kohl jetzt auch nicht fett.
Das sind schon paar mehr, lass das 25 sein.
Okay.
Aber nee, ich glaube also tatsächlich, dass damit sich vielleicht diese etwas, also da sind ja jetzt Fronten entstanden mit Twitter versus Mastodon und so etwas, dass damit vielleicht eine schöne, bunte, heile, fluffige Welt entsteht, wo Einhörner, Regenbögen kotzen und Mastodon mit Threads spricht.
Und deine Gesundheitsdaten abgreifen. Das ist ja richtig schön, da können die ganzen Plattformen untereinander deine Gesundheitsdaten tauschen.
Ja, siehst du wohl.
Mega geil. Lena, bist du bei irgendeinem Social-Media-Network?
Ähm, bei Instagram bin ich seit einem Jahr. Oh!
Early Adopter!
Ja.
Ei, okay, krass. Ja, und Twitter nicht?
Nee, hat mich nie gehuckt irgendwie, das ... das ... das Programm. Nee, ich war, glaube ich, mit einer der ersten bei Facebook gefühlt. Das war so, da bin ich voll mitgegangen.
Warst du auch bei StudiVZ?
Aber ja, klar. StudiVZ, MeinVZ, SchülerVZ, alle VZs, glaube ich, die es gab, alle mitgenommen. Und dann hat es aufgehört. Ja, plötzlich, schlagartig.
Da war auf einmal so, StudiVZ ist jetzt blau und heißt Facebook. Ja, ja, ja.
Ja, und dann war er vorbei. Also Instagram wie gesagt seit einem Jahr und auch nur, weil ich da angefangen habe zu fotografieren und dachte, ja irgendwie muss ich das Leuten zeigen oder willst teilen und dann war er vorbei. Weiß glaube ich immer noch nicht wie man real macht glaube ich also da bin ich so ein bisschen hinter dem Mond.
Ehrlicherweise auch sagen die Instagram UI ist so beschissen also ich glaube die macht es absichtlich, dass die Leute irgendwie mehr Zeit beim Posten verbringen oder so also ich denke mir so boah diese Funktionalitäten sind so schlecht implementiert also es gibt auch keine Anzeichen Funktionen und so, Dass du so teilweise so denkst, so was muss ich denn jetzt machen?
Also wie setze ich denn jetzt dieses Video hier zusammen? Also muss man da irgendwie Gen Y sein oder kriegt das jemand wie ich auch noch hin?
Ja und ich, also ich hab glaub ich letztes, das ist jetzt hier.
Obwohl ich bin ja Gen Y, sorry, Gen Z.
Geständnisse an der Logopädin, aber ich hab glaub ich letzten Monat rausgefunden, wie man Musik hinterlegt bei einem Bild. Also ich darf hier eigentlich überhaupt nicht mitsprechen gerade.
Nee, du machst auf jeden Fall unseren Buhmann hier alle Ehre, ja. Auf jeden Fall ein guter Ersatz für Andi heute. Nee, wobei, nee, also fairerweise Andi, falls du zuhörst. Ich glaube, Andi weiß, wie man Musik bei Instagram postet, also.
Ja, ja, ja.
Ja, tun wir ihm dann nicht unrecht, ja. Ja, Mensch. Ja, willst du die Reichweite nutzen, hier Lena, ein bisschen Cloud zu sammeln und hier dein Instagram öffentlich zu teilen?
Besser nicht. Okay.
Gut, wir haben es dir angeboten. Ja, Chance hat ein Gehör. Aber wer mit Nerdtalk hochfährt, fährt auch mit Nerdtalk wieder runter. So sieht's aus, Alter.
Naja. Ja, abwärts ging es auch für von Mov. Habt ihr das mitbekommen?
¶ Van Moof ist insolvent - und dein Fahrrad Elektroschrott?
Mega. Ja, hab ich mitbekommen. Mein Nachbar im Fahrstuhl hat so ein Fahrrad. Und hat mir direkt auf die Nase gebunden, dass die Firma jetzt insolvent ist. Genau.
Funmove ist ein Hersteller von E-Bikes, sehr intelligenten E-Bikes sogar. So ohne Schloss und Bluetooth integriert und wenn du dich damit...
Und die fauchen immer so, wenn man die anrempelt.
Ja, das habe ich... Genau. Oder machen andere Dinge. Und die sehen auch gar nicht mal so aus wie E-Bikes, haben aber ein so eindeutiges Design, dass du im Grunde am Ende doch sagen kannst, das ist ein Funmove-Bike und damit weißt du, dass es ein E-Bike ist. Aber grundsätzlich schon ein ziemlich geiles Ding, über die App mega geil zu steuern und sehr intelligent.
Jetzt ist aber der Hersteller Funmove insolvent gegangen und alle sagen so, ja, hm, was passiert denn jetzt eigentlich mit der App und dem Fahrrad, weil da läuft ja jegliche Absicherung sozusagen und jegliche Kommunikation läuft über die Server von Funmove und wenn die jetzt abgeschaltet werden, weil die Firma pleite ist, Ja, dann ist tatsächlich so, dass man nur nicht mal sein Fahrrad wieder aufschließen kann.
Das ist ganz schön verdooft, ne?
Das ist... Ja, und auf einmal wird dann Fahrrad, also so schlimm ist die Welt zum Glück nicht zwischenzeitlich mehr, aber so auf dem Papier ist dann Fahrrad erstmal Elektroschrott, ne?
Vernichtet sich auf der Stelle selbst. Ja also schon kacke wenn dann so firmen die dann so eine digitale infrastruktur dahinter haben auch auf einmal dann also stell mal vor jetzt so tesla und so geht jetzt irgendwie pleite gut ich meine dann funktionieren die dinger noch für sich irgendwie aber.
Trotzdem gehen da natürlich viele funktionen irgendwie erstmal flöten wo früher halt wurde halt irgendwie was veröffentlicht und das hat rein mechanisch funktioniert also jetzt wie zum beispiel so meine meine fotokameras so.
scheißegal ob es jetzt eine firma wie nikon oder irgendwie noch ältere kameras ich habe irgendwie gibt weil ich meine das ding ist produziert und die funktionsweise davon wird sich einfach für ewig nicht ändern so, und das ist natürlich blöd jetzt bei solchen sachen aber da hat davon move irgendwie jetzt was gesagt also wie das so laufen wird in zukunft.
Nee, die halten sich derzeit noch bedeckt. Und haben da meines Wissens nichts veröffentlicht. Stattdessen ist die Open-Source-Community aktiv geworden. Und hat da so ...
Wenn jetzt gejailbreaked.
Ja, so in etwa.
Also gesideloaded.
Es ist tatsächlich so, dass du dort so einen Verschlüsselungsschlüssel hast, der dann deine App und die Kommunikation mit App und Fahrrad verschlüsselt. Und du kannst jetzt diesen Verschlüsselungsschlüssel zumindest von den Servern abrufen und die erst mal wegspeichern. Damit kannst du diesen Schlüssel kannst dann irgendwo in eine fremde App rein importieren und damit kann dann die Kommunikation ja zuerst mal zwischen App und Fahrrad wieder aufgebaut werden.
Und das ist erstmal sehr gut. Du kannst dein Fahrrad bereits heute mit ein bisschen mehr Aufwand und Vorbereitung aufschließen, abschließen, kannst die Gänge kontrollieren und so etwas. Ja schon mal ein guter Anfang.
Okay krass. Ich find's halt voll krass, dass diese Firma pleite gegangen ist, weil a die Fahrräder halt scheiß teuer sind, aber gleichzeitig einfach gefühlt jeder Holländer so ein Fahrrad hat. Also mal im Ernst, also wenn du hier in Amsterdam unterwegs bist, so, es fährt einfach jeder so ein, also klar, die meisten fahren so ein normales Hollandrad, aber wenn du so E-Bikes oder so guckst, immer diese fun-move-Dinger
so. Und dann denk ich mir so, okay, wie kann man das denn so gegen die Wand fahren?
Das hab ich mich auch gefragt, aber seid ihr mal mit so einem Ding gefahren?
Ne. Ne.
Also, guter Freund von mir fährt so ein Fahrrad und ist davon sehr überzeugt, muss ich sagen.
Echt? Boah, ich find das grausam, aber ich fahr auch so ein sehr altes Rennrad und steh generell auf irgendwie selber Treten, aber ich fand das so schrecklich, so fremdbestimmt zu sein irgendwie durch so ein blödes Ding.
Also war das wegen dem ganzen Konzept E-Bike oder jetzt speziell diese Marke?
Speziell diese Marke. Das Einzige, was ich extrem witzig fand, war dieser Turbo Boost, was ganz geil ist, weil du drückst einen Knopf und dann schießt du so richtig nach vorne, aber grundsätzlich dieses Mitdenken und ich geb dir den Gang vor, fand ich grausam. Also, es ist nicht meins, aber da bin ich irgendwie auch noch retro-vintage, aber ich frage mich tatsächlich, warum diese Firma. Pleite gegangen ist, weil das ist doch so ein Lifestyle Objekt,
oder? Also wundert mich auch. Ja, es fing doch irgendwie gerade erst an, so ein bisschen.
Also ich sag mal so, mich hätte es jetzt weniger überrascht, wenn jetzt Palatine pleite gegangen wäre, so nach der Pandemie. Weil sich jeder so ein Ding gekauft hat, festgestellt hat, dass er es eh nie benutzt. Und dann keiner mehr Bock hat auf sowas, aber jetzt das Ding so, also. Ja, überrascht mich auch, aber gut.
Ja, jetzt wo ich das so überfliege jetzt mal so, ist halt trotz alledem viel immer noch auf irgendwie, wie heißt das, Venture Capital oder so etwas dann halt angewiesen gewesen. Ich fand das auch relativ wild, dass die, das van move oder van move, wie werden die eigentlich ausgesprochen? Egal.
Also mein holländischer Nachbar hat van mauf gesagt.
Van mauf.
Aber weiß nicht, also ich sag immer, also für mich hab ich's immer hergeleitet von Move, weil's halt ist Move wie Bewegen, weißt du, I like to move it so.
Ja, ja, ja. Instant Over. Spätestens jetzt. Die, aber, aber, aber.
Können wir aber leider aus rezensgerechten Gründen nicht spielen.
Aber dass die, dass die immer noch auf Finanzspritzen angewiesen waren und dass das irgendwie nicht geklappt hat.
Ach so ein Ding war das.
Und die haben auch riesige Aufwände gehabt. Das wusste ich bis gerade vergangenes Wochenende auch nicht. Dass die einen Service angeboten haben, wenn dein Fahrrad geklaut wurde.
Da kriegst du ein Neues, ne?
Dass die selber ein Hunting betreiben.
Ach, oder so, ja. Rescue-Team.
Genau, dass die selber dann diesem Fahrrad hinterherjagen und die wieder neu beschaffen. Das ist natürlich auch ein fucking Aufwand, ne? So.
Ähm ...
Aber großartig.
Ja, schon.
Wir wurden in Hamburg, glaube ich, drei oder vier Fahrräder geklaut. Ich hätte mir das gewünscht, dass so ein Trupp von extrem aggressiven Menschen auf diesen Arschlöchern hinterherläuft.
Ja, wahrscheinlich so ein Schläger-Trupp aus dem Untergrund in so einem schwarzen Lastwagen, die dann so ankommen und so, wo ist Vorrat? So Kontakte zur Untergrund-Mafia einfach.
Ja, aber das zeigt einfach, also irgendwie, man macht sich dann doch viel zu sehr abhängig von der Cloud oder irgendwelchen Anbietern und muss halt immer darauf achten, wie sehr macht man sich davon abhängig, wie sehr hat man da irgendwelche Apps, die irgendwie nur bei einer Stelle sind und wenn dann der Hersteller irgendwie Scheiße baut oder halt insolvent geht, dann bist du am Arsch.
Ich meine das klingt das klingt erst mal verlockend weil man denkt so cool also mit so einer App und so aber ich denke mir so ja wenn das Ding halt den Geist aufgibt dann passt das. Und ich frage mich aber bei vielen Produkten immer so, brauche ich dafür eine App, also warum, warum gibt es jetzt so Kühlschränke oder Spülmaschinen oder so, die so nur, die haben so keine Tasten, sondern nur so eine App?
Ja also wirklich wenn er die entwicklung davon eingestellt wird so in zehn jahren ja dann stehst du dann da.
Ja ist so ich bin ja ich bin ja vor kurzem auch auf zumindest mit meinen mails und auch meinen kalender und kontakten der verwaltung von google weg, Ich hatte vorher alles bei Google, ich muss auch sagen, ich traue der ganzen Sache so ein bisschen hinterher, weil das war schon bequem und convenient, alles an einer Stelle zu haben und alles voll integriert.
Aber mich hat halt so ein bisschen aufgeschreckt, dass Google und auch Apple, glaub ich, die sind zwischenzeitlich alle wieder zurückgerudert, aber die haben halt auch mal hier wegen diesem Kinderporno-Act in den USA angefangen, Bilder, hochgeladene Bilder zu scannen, automatisiert mit einer KI. Und wenn dann in irgendeiner Form das Ding zugeschlagen hat, dann wurde ein Account unwiederherstellbar dichtgemacht.
So, und da hab ich dann auch so gesagt, Alter, bei Google sind alle meine Mails, alle meine Kalendereinträge, alle meine Kontakte, da ist mein gesamtes Leben, und durch ein Versehen von irgendeiner KI-Buff ist mein gesamtes Leben elektrotechnisch abgeschlossen.
Ganz so was ja nicht, oder? Also, dann wird dein Account zumindest erst mal zu einer Review sozusagen rangeholt.
Also, ich habe zumindest zugegeben, bezog sich das auf Microsoft. Die haben das ja auch machen dürfen. Dort war es tatsächlich so, auch hier in Deutschland. Echt? Und dann versuch mal ...
Microsoft ist ja extra kacke.
Genau, Microsoft ist ein Arschloch.
Ja, Apple sind die Guten, wissen wir doch.
Ja, ganz genau. Also, mach dich nicht zu sehr abhängig von einem Anbieter. überlege, was bedeutet das.
Ja, und was machst du jetzt? Hostest du deinen eigenen Kalender irgendwie auf deinem JabTab oder wie das Ding heißt. Auf so einem Server.
Ja gut, ich bin zu einem.
Auf Nerdtalk.de Genau.
Nein, nein, nein, so schlimm ist es auch wieder nicht. Also ich bin zu einem deutschen Anbieter gegangen, zu einem deutschen Anbieter.
Metagear.
Du kennst Metagear noch?
Ja, ja. Hashtag Nerdtalk. Ja.
Nein, also wenn du es genauer wissen möchtest, ich bin zu Mailbox.org gegangen. die halt sehr viel also die haben ihre rechenzentren nur in deutschland und die legen hohen wert auf datenschutz und so etwas dafür zahle ich jetzt auch ja also ich zahle für ein e-mail postfach und kalender und so etwas aber habe da das gute gefühl dass da nicht irgendwer um die ecke kommt dann einfach den scheiß so.
Ja gut wobei gerade bei so kleineren unternehmen was ich jetzt mal hier ausgehen davon ausgehen dass das so ist. Da ist das dann ja unter Umständen auch schnell weg, ne? Also, wenn die dann auch den Stecker ziehen, ja, dann ... Sayonara, Tante Klara.
Ja, du kommst ja bei Standardschnittstellen schon ran. Die bieten da eben kein IOTS, Pi-Zeug wie Google an, sondern du kannst ganz normal dicke Daten abziehen. Standardprotokolle, Standard-Exports, alles cool.
Ah. Na gut, da fühlt sich der Informatiker wohl.
Ja, ganz genau. Okay, gut, verstehe. Lieber drei Klicks und drei, sieben Apps mehr installieren.
Aber Standard.
Genau. So.
Deutsche Siemens-Lufthaken-Format. Ja.
Okay. So.
Ja, okay. Verstehe.
Du verstehst mich, ich verstehe. Ja, ja, total. Ja, gucken wir mal, wie das mit Firefighter geht.
Haben die auch eine TÜV-Zertifizierung?
Mit Sicherheit.
Ich seh das direkt vor meinem geistigen Auge, wie diese Website so ein hässliches Grün hat. Und dann irgendwo so nach zweimal runterscrollen so ein riesiges TÜV Nordrhein-Westfalen-Logo dann da drauf. Ja, das sehe ich ja recht vom Gasting-Auge her.
Also tatsächlich ist die Primary Color von Mailbox.org tatsächlich grün? Und sie werben mit dem IT-Sicherheitskennzeichen von BSI.
Na schau, ja. Cool. Na gut. Ja, ich hab hier noch, ich hab hier noch dieses Thema Autorenstreik und so, aber ich würde sagen, das überspringen wir jetzt einfach.
Ja, los.
Also Autoren und Schauspieler streiken zusammen, gerade in Amerika. Ja, können wir mal in der nächsten Sendung mal bequatschen.
Solidarität, yay.
Ja genau ja wahrscheinlich also scheinbar noch eine weile zu gehen also es ist ja scheinbar ein größerer streik und seit 60 jahren oder so glaube ich haben schauspielende nicht mehr mit autoren innen zusammen gestreikt. Also big deal und jetzt können jetzt an den ganzen premiären die ganzen schauspieler innen auch nicht teilnehmen und so und ja irgendwie irgendwie eine brisante situation gerade in der entertainment branche.
Definitiv ich bin sehr spannend wie das ausgeht also weil die ganzen produzenten und so die sind ja verhalten sich ja wohl recht eklig wenn man friend so glauben.
Jaja das stimmt ja ja also da gab es ja da gab es ja dann so diese postings von wegen dass sie einfach nur darauf spekulieren dass sie alle pleite gehen das ist natürlich nicht die feine art aber. Ja also ich sag mal so ich kann ich kann so ein bisschen beide seiten des arguments verstehen.
Wenn man sich da so ein bisschen reinfuchst, allerdings tatsächlich muss ich sagen, habe ich jetzt auch nicht so den ganz tiefen Einblick, weil es geht ja auch scheinbar um so Tantiemen an irgendwie AI und bla, weil das ja jetzt irgendwie die große Bedrohung und so.
am ende des tages was ich jetzt gelesen hatte oder was ich mitbekommen habe so zu dem thema wo ich mir so dachte okay das eigentlich ganz schön ernüchternd selbst wenn man sich am ende irgendwie einig und am ende in anführungszeichen die guten also die. Schauspielenden und und autorinnen siegreiche vorgehen wird am ende der zuschauer zahlen.
Also weil streaming dienst und so werden ja nicht sagen ah ok dann haben wir jetzt halt ein bisschen weniger einnahmen dann kriegen die jetzt irgendwie das alles fern lohnt sondern am ende erheben die halt ihre preise um zwei euro an. Und dann zahlen wir es eigentlich so.
Ja das stimmt.
Und das ist halt so ein bisschen ernüchternd daran wo man sich okay ja die konzerne machen halt weiter irgendwie ihre kohle damit die die schaffenden. kriegen dann vielleicht zwar auch ein bisschen was davon ab, aber am Ende des Tages wird's die Kundschaft zahlen.
Obacht, gefährliches Halbwissen, aber war das nicht damals so, dass die Academy, also die Oscar-Verleihung, nicht sogar als Wiedergutmachung oder was war das, war das nicht auch nur eine Reaktion auf einen Streik von damals? So um Anerkennung? Ja, und das mag jetzt vielleicht auch nicht stimmen, aber ich meine, das gelesen zu haben, dass das so war.
Film ist schon am googeln.
Tatsächlich noch nicht.
Achso, na gut.
Dann reichen wir das nach. Die Ursprungssituation, also die Oscars sind entstanden, weil dort Streiks waren.
Als Reaktion auf einen Streik quasi.
Als Reaktion, aber das mag auch scheiße jetzt sein.
Das lassen wir jetzt einfach mal so als These im Raum stehen.
Ja.
Nachwirken. Und dann schauen wir mal, ob uns jemand dazu schreibt und wenn nicht dann.
Genau, wie die Kommentare aussehen.
Genau, was das denn für ein Blödsinn? Ja. Ja. Nee, aber ja, du, kann ich mir schon gut vorstellen, ja.
Tatsächlich ist das so. Also, der Auslöser war tatsächlich dafür.
Ach so, hast du grade gegoogelt?
Hab ich grade tatsächlich so schnell ergoogelt.
Na komm, dann hau raus.
Ja, also tatsächlich, Ende 1920er, befand sich Filmwelt sowieso irgendwo im Umbruch, so von wegen, ähm, das Radio kam und hat dementsprechend irgendwie, oder wurde massentauglich und das Kino hat deswegen immer weniger Besucher gehabt. Und es ging auch tatsächlich darum, dass dann Gewerkschaften sich in der Filmwelt gegründet haben, die dann auch für mehr Geld gekämpft haben.
Und dann ging es darum, dass dann sich ein paar Leute zusammengefunden haben, insbesondere dann MGM, der Leiter von MGM, Louis B. Meyer. Und der hat dann mit zwei Freunden so eine Institution geschaffen, die die Kunst, Zitat, die Kunst des Filmemachens verkörpern und eine zentrale Steuerung der Interessen der Filmschaffenden gewährleisten sollte. Und daraus ist dann die Academy of Motion Picture Arts and Sciences entstanden.
Und daraus zog sich dann entsprechend auch der Oscar dann, mit ein paar Zwischensteps heraus.
Tja, wieder was gelernt.
So, Nerdtalk. Müssen wir unserem Namen ja auch mal ein bisschen in Ehre machen hier.
Ehre.
Ehre, Ehre, Ehre.
Na gut, aber wir sind ja ein Filmpodcast.
Yes, da können wir nach anderthalb Stunden auch mal drauf kommen.
Endlich mal.
Endlich mal über Filme sprechen. Meine Fresse.
So, ich habe eine Serie. Nee, habe ich nicht. Black Mirror, heben wir uns mal auf, wenn Andi wieder da ist. Ja. Dann können wir mal ein bisschen noch über die neue Black Mirror Staffel quatschen, weil da gibt's ja einiges. Diskussionsbedarf. Diskussionsbedarf auf jeden Fall, würde ich sagen, ja.
¶ Mission Impossible: Dead Reckoning Teil Eins
Nee, aber du, legen wir einfach mal los. Ich meine, es ist ja so ein, ich will nicht sagen so ein typischer Kinosommer, aber es ist ja immer wieder so ein bisschen so ein Sommer, wie es früher einer war, so mit so einem Blockbuster nach dem anderen, manche auch am selben Tag. Und gestartet sind ja aktuell Mission Impossible, Dead Reckoning Part 1, Barbie und Oppenheimer, aka Barbenheimer. Und ich würde sagen, in der Reihenfolge arbeiten wir uns jetzt kurz mal vor, oder?
Sehr gerne. Ja.
Oder gibt's noch was anderes? Nee, ne?
Wir haben noch von Lena. Lena hat ja auch noch ...
Ach so, Lena hat auch noch? Warte, ich hab die Agenda hier nicht.
Frau ohne Gewissen.
Frau ohne Gewissen, gut, dann bauen wir den auch noch ein. Ja, okay, das machen wir. Ähm ... Ja, ich möchte ganz kurz Dead Reckoning Part One erzählen.
Genau. Jetzt muss man sagen, wir beide haben den leider nicht gesehen. Von daher wird das ein bisschen ein Soloritt. Aber ich bin ganz gespannt, ob sich dieser Film wirklich lohnt. Es ist halt wieder Mission Impossible, Tom Cruise wird nicht jünger auf der anderen Seite. Also was ich zum Beispiel auch gehört habe, ist geil, der hat diesen einen Stunt mit dem Motorrad und danach ist so, ja, also davor und danach, also overhyped, der ganze Scheiß. Wie ist das bei dir?
Ja also ich muss sagen ich fand ja ich fand die mission impossible serie ja immer so ein interessanter. Wie soll ich sagen.
Case oder so so eine ja so eine interessante serie einfach weil ja jeder film so gefühlt immer ein bisschen geiler war fast als der vorherige und auch man über irgendwie sechs filme oder so auch wenn die ersten drei alle sehr ein bisschen unterschiedlich sind so, Aber dann irgendwann als dann wie heißen der christopher mcquarrie regie geführt hat und dann produzieren wollen so dann hat man sich so ein bisschen eingegroovt
und man hat das gefühl okay jetzt jetzt geht man in so eine richtung irgendwie mit diesem film und was diese reihe ja immer so ausgezeichnet hat.
war einmal so dieses gefühl von das ist alles echt also tom cruise macht die stand selber und das ist alles in camera und das alles irgendwie so, also das war immer der schauwert so man denkt so wat tom cruise fährt jetzt irgendwie keine ahnung im gegenverkehr in paris im kreisverkehr lang sowie crazy, ist der denn so ja also kam ja tatsächlich vor und ist auch eine der geilsten szenen in dem film.
Ja und jetzt ist es aber mit, ähm, Dead Reckoning, also Mission Impossible 7.1, sozusagen so, dass ich das Gefühl hatte, das war wie so ein Mission Impossible Film, den man auf Wish bestellt hat.
Also ich muss sagen, tatsächlich ein neuer Tiefpunkt in meinen Augen dieser Serie, weil all diese Dinge, für die irgendwie Mission Impossible stand, nämlich dieser Hemm-, oder nicht Hemmungslos, sondern dieser stringente Realismus oder zumindest das Gefühl, dass das alles so handgemacht und real ist und wirklich so passiert, einfach irgendwie in diesem Film so gewichen ist, so einer komischen Politur aus irgendwie CGI, wo ich schon im Trailer gesehen habe,
bevor ich den Film im Kino gesehen habe, dachte ich so, man sieht genau, dass bestimmte Sachen einfach Visual Effects sind, die am rechner entstanden sind und ich denke mir so das nimmt dem ganzen so viel so viel es pri weg irgendwie oder so viel reiz, dass ich es irgendwie nicht mehr so spannend fand so aber das wäre noch verzeihbar gewesen wenn der rest drumherum irgendwie gepasst hätte allerdings, ist diese story ehrlich gesagt so beknackt also eigentlich eigentlich irgendwie
am zeitgeist weil es geht um so eine ei, Ja die irgendwie auch irgendwie so langsam so eine consciousness gewinnt und jetzt irgendwie versucht so. Ja als waffe eingesetzt zu werden oder von anderen als waffe eingesetzt zu werden und potenziell irgendwie was alles vernichten kann und so.
Aber das ganze ist in so einen komischen mambo jumbo jargon eingehüllt wo man so denkt ihr habt euch auch nicht wirklich mit der beschäftigt also es ist alles so so ein wissensstand von irgendwie einem zwölfjährigen von vor drei jahren so ein bisschen, also es ist alles so weiß nicht also irgendwie sind wir jetzt schon weiter auch mit mit unserem verständnis von ei und überhaupt und was das so macht, Und dann kommt dazu noch also kommt dazu noch so ein schreckliches writing war
wo jeglicher subtext fehlt wo einfach.
Dinge so knallhart einfach so ausgesprochen werden wo ich denke das ist so also jemand wie ich denn noch nie ein drehbuch geschrieben hat selbst sieht, dass das einfach eleganter zu schreiben gewesen wäre also wenn leute sagen wo ist der schlüssel der schlüssel ist weg ja wo ist der schlüssel also so weiß du so dinge so einfach so ausgesprochen werden, Und dann ist dieser der ganze Film dreht sich quasi um es gibt einen megafilm es gibt so einen Schlüssel der gesucht wird.
Und am Ende des Films der große reveal ist was wir am Anfang des Films schon wussten nämlich dass dieser Schlüssel wichtig ist und ich habe mir so wow also da hat sich der Film einmal so in zweieinhalb Stunden, Einmal so um sich selbst gedreht und hat jede Szene so aufgeblasen mit so Pseudo.
Pseudo Dramatik wo auf einmal irgendwie irgendein Rätsel gelöst wird weil ansonsten geht hier gleich so eine nukleare Bombe hoch und das ist aber alles so noch eine Wendung und noch eine Wendung und noch eine Wendung und noch eine Wendung und irgendwann sagst du da und da so sorry ich kann der ganzen Sache nicht mehr folgen.
Hier passiert so viel grad und so unnützes Zeug, also wo es gar nicht mehr darum geht, eine Spannung zu steigern, sondern wo einfach so ein Twist den Nächsten jagt, dass man irgendwann so das Gefühl hat, ja okay, sagt mir Bescheid, wenn ihr fertig seid, weil wahrscheinlich fliegt der Flughafen jetzt nicht in die Luft, also ich versuche wieder bei der nächsten Szene Anschluss zu finden und die ist dann aber auch schon wieder kacke.
Das, das, so etwas hast du letztens ...
Phil hat einfach darauf gewartet, bis ich kurz Luft holen muss. Phil direkt rein.
Ja, so langsam kenn ich dich. Das hast du letztes Mal bei Indiana Jones und das Rat der Schicksals auch gesagt. Ja, es passiert so viel. Ja, ja. Sag mal, du wirst alt, oder?
Nee, ja, vielleicht. Nee, aber witzig, ohne Scheiß, dieser Mission Impossible-Film hat sehr viele Parallelen gefühlt, füllt für mich mit dem letzten Indiana Jones Film.
Die sind beide, die sozusagen leiden beide unter denselben Problemen irgendwie, das Drehbuch will irgendwie zu viel, es ist irgendwie zu aufgeladen, mit lauter irgendwie Mambo Jumbo Scheiß, es ist noch eine Wendung, noch eine Wendung, jeder Frame brüllt dich an und dann, was an Mission Impossible auch immer so geil war, war so diese Stringenz, einfach dieser Realismus der Stunts, aber dann halt auch der Realismus der Kameraführung zum Beispiel,
dass man, dass man genau folgen konnte, okay, was passiert jetzt in dieser Action-Sequenz? Und in dem Film einfach Schnitt, Schnitt, Schnitt, Schnitt, alles so shaky cam und so. Und dann gibt's auch so beschissene Bösewichte. Also da gibt's wirklich eine Frau in diesem Film, die ist irgendwie so Halbasiatin oder irgendwas. Die redet, also die hat keinen einzigen Dialog, die ist einfach so eine coole, coole Assassin irgendwie so.
Und ich denke mir so, boah, das ist so wie aus so einem schlechten, also wie als ob ein Zwölfjähriger so meint, ey, das ist richtig bad ass, so, und das ist so peinlich, also es ist so wirklich, ich hab nicht so, ich saß in dem Film und hab dann immer so mit dem Kopf geschüttelt, weil ich so dachte, was soll das, was soll das, das ist so dumm und so, so Hanebüchen und so, so, so Steven Seagal Action teilweise, Wo ich mir so dachte,
die Mission Impossible Filme waren immer für mich so kultivierter, waren so richtig so die Speerspitze der Action und das Ding war aber einfach so wie so ein Direct-to-DVD-Action-Film. Also ich fand den überhaupt nicht geil, der hat mich teilweise ab einem gewissen Moment Das würde mich wahnsinnig freuen. Ab angekotzt.
Aber ist das ... Das ist mein persönliches Problem, was ich so mit Actionfilmen oder mit dem ... Also, mit dem ganzen Genre tatsächlich habe oder mit Horror-Genre, sind so diese mehrteiligen Filme, die ... wo die erste Idee ganz cool war und irgendwie edgy umgesetzt wird. Und wie steigere ich das denn? Das kann ich ja nur steigern mit Dollar, größer, lauter, schneller, mehr. Genau. Leute da sitzen, äh, wow, krass. Also das ist ja die Reaktion dieses Films.
Voll. Und hier hat der Film aber in meinen Augen komplett den Bogen überspannt. Also wirklich, Fallout, Fallout war für mich die Spitze des Mission Impossible Franchises. Fallout, also ich weiß nicht, ob du den gesehen hast, so. Aber, nee, stimmt, du magst ja Tom Cruise nicht, hat sie gesagt, hat sie vorgesprochen. Lass uns darüber mal reden.
Schon. Beruhig dich erst mal.
Ja, was ist da denn?
Oh, Lena hat Angst.
Lena hat Angst vor Micha.
Beruhig dich, Alter.
Ich bin ruhig! Ja, ne, aber was ist da denn los? Also, warum magst du denn Tommy nicht?
Ich weiß nicht, das ist irgendwie so eine persönliche Geschichte, wollte ich dir das sagen.
Wegen Scientology oder was?
Ja, irgendwie finde ich den merkwürdig dadurch, ehrlich gesagt. Also ich kann es auch nicht wirklich mehr erklären mit seinen Rollen oder so. Daran liegt's nicht, aber ich find den irgendwie ein bisschen, der hat so Psycho-Augen, ich kann's dir nicht sagen. Ich find den einfach unangenehm. Das einzig Witzige, find ich, ist sein Tom-Cruise-Run irgendwie, der ist halt ikonisch, aber ich mag den halt nicht so gerne angucken. Okay, verstehe.
Ja, nee, ist fair.
Man hat das ja manchmal, dass man so, nee, mag ich nicht. Ja.
Nee, also ich seh Tom Cruise tatsächlich ganz gern in Filmen, muss ich sagen.
Ja, das ist immer so, da fühle ich mich immer in guten Händen, außer jetzt eben bei Mission Impossible, da war ich so das erste Mal, aber ich finde dann den Punkt, den du gemacht hast, mit, dass die Filme sich immer steigern müssen und so, ich muss sagen, ich fand das Mission Impossible Franchise spannender, die ersten drei, vier Teile, wo jeder film von einem anderen regisseur war und man immer so das gefühl hatte was bekommt man jetzt also weil man hat immer irgendwie,
neue idee bekommen oder eine neue ausführung das ist manchmal total komisch und seltsam gewesen wie mit dem zweiten teil von john woo, was hast du denn geraucht aber dann kann zum beispiel der dritte von jj abrams der ein totales brett war in meinen augen so den fand ich so geil, Und dann haben, glaube ich, ab dem 4. haben, glaube ich, die Ralph McQuarrie, würde ich sagen, Christopher McQuarrie-Teile angefangen. Und seitdem, finde ich, ist das Franchise zwar immer besser geworden gefühlt,
aber irgendwie auch stagniert. Also die Filme, die sind so alle so ineinander geflossen. Also ich kann die auch nicht mehr so richtig auseinanderhalten. Und wie gesagt, Fallout für mich die absolute Spitze dessen gewesen. Der war so geil, der Film. Und bei dem Film ist es einfach zu viel. Also man hat einfach zu viel versucht, da jetzt irgendwie reinzupressen.
Und aber auch nicht so so der letzte Schliff hat gefehlt also weil manchmal ist die Lösung eine Spannung zu erzeugen oder auch so einen Moment zu erzeugen, wo man so denkt oh ich halte es nicht mehr aus, weil es gerade so spannend ist, ist nicht noch mehr reinzumachen, sondern vielleicht auch mal Dinge wegzunehmen wieder, also weißt du wie wie in der Musik, also wenn wenn jedes Instrument gleichzeitig spielt irgendwie
ist auch kacke, sondern du brauchst ja die Abwechslung und du brauchst ja irgendwie so das erhöhte Tempo und mal weniger und so. Und bei dem bei dem film hat es mich einfach angekotzt vor allem weil auch die ruhigen szenen auch so eine. Aufgeblasenheit hatten und so eine selbstwichtigkeit also da gibt es eine szene wo mich der film dann schon also eigentlich hat mich der film ab anfang an verloren.
Gleich die eröffnungsszene da geht es um so ein u-boot und so und irgendwie hat da schon das gefühl. Irgendwie irgendwie passt es hier nicht für mich aber. Lassen wir den Film mal weiterlaufen. Und dann gibt's eine Szene, wo ich so dachte, okay, sorry, wir sind hier eindeutig auf dem falschen Gleis unterwegs.
Und zwar musst du dir vorstellen, so eine Situation irgendwie bei CIA oder bei irgendeinem Geheimdienst, keine Ahnung, und dann sind lauter wichtige, hochrangige Anzugträger in einem Raum, die sich irgendwie updaten zu diesem ganzen Thema mit irgendwie diesem U-Boot am Anfang und bla und irgendwie KI und da hast du nicht gesehen.
So, und die Mission Impossible-Filme, wie die eigentlich immer funktioniert haben, war auch so ein bisschen dieser Realismus, dass du so Leute hattest, wo du gemerkt hast, okay, das sind halt irgendwie hochrangige Sesselfurzer, aber die wissen irgendwie, wovon sie reden und sind so clear-cut, ohne irgendein Bullshit, sondern sozusagen sagen dir einfach, die Mission ist zu machen, das ist zu erledigen, bitte das und das tun.
So, und dann sitzen diese sieben Leute oder so, oder diese sieben Männer da irgendwie, Die tragen ihre Anzüge in diesem Büro und ... stacheln sich so gegenseitig so mit so mit so mit so wie sagt man denn mit so mit so vier mongering irgendwie an also versuchen andauernd so so sagen immer so dinge so so die irgendwie so. Ominös sind und blau und so als ob die den als ob die sich gegenseitig angst machen wollen so wie beknackt ist das denn also niemals so noch.
Also der Fisch springt aus dem Wasser oder so.
Ja, nee, gar nicht mal so, sondern so von wegen so, versuchen sich irgendwie so gegenseitig, anstatt zu sagen, also weißt du, weil ich denke mir so bei einer großen Firma, wenn du versuchst, jemandem was zu erklären oder du möchtest, dass jemand deine Position einnimmt, dann erklärst du der Person einfach ganz sachlich, was die Fakten sind, und dann kann man zusammen zu einer Lösung kommen.
Aber was da passiert ist, dass die irgendwie diese ganzen Dialoge so darauf aus sind, eigentlich intrigant beim Publikum ein Gefühl auszulösen von irgendwie, oh, mysteriös, so, ja? Und so funktioniert's aber in solchen Kreisen nicht. Also, es geht ja nicht darum, dass die gegenseitig alle irgendwie begreifen, dass jetzt die Mission, auf die Tom Cruise gehen muss, total wichtig ist, weil ...
So, also, weil alle irgendwie sich ominös irgendwie versucht haben, da jetzt irgendwie Angst zu machen, so. Sondern es geht ja einfach darum, mal ganz klar abzustecken, okay, was sind hier eigentlich die Missionsparameter? Oder was ist hier eigentlich der Feind? Oder was wollen wir jetzt eigentlich erledigen? Und wie das geschrieben war, wie diese Szene geschrieben war, Okay, sorry, ich glaub, das ist nicht mehr mein Mission Impossible. Ich war nie der große Mission-Impossible-Ultra.
Aber bei dem Ding dachte ich, sorry, das ist Mission Impossible für Dumme. Das klingt sehr albern. Ja, genau, albern ist das richtige Wort. Es ist richtig albern. Und jeder Dialog wird richtig albern vorgetragen. Und dann kommen diese ganzen Stunts dazu, die total albern und unmotiviert sind. Genau das, was du nämlich gesagt hattest, Phil, mit diesem...
Ding wo Tom Cruise irgendwie mit dem Motorrad von der Klippe fährt und dann runterspringen ist der größte Stunt in Mission Impossible Franchise ever, wo ich so denke, mit Motorrad von der Klippe springen ist doch nicht der größte Stunt in Mission Impossible Franchise ever, aber okay.
So und dann kommt dieser Stunt irgendwann, ja was so der, der Stunt in diesem Film ist, also so wie in Fallout quasi das Springen aus dem Flugzeug bei einem Gewitter, ja was ein geiler Stunt war so, ist hier dieses Springen von der Klippe.
Und warum er das macht ist so dämlich, es ist so unmotiviert, weil es geht nur darum, weil dass er mit seinem scheiß Motorrad auf den Zug springen will, das nicht schafft, und dann die nächst bessere Lösung ist, irgendwo durch die Schweizer Alpen zu fahren und dann von irgendeiner Klippe mit nem Fallschirm runter zu springen und dann auf diesem scheiß Zug zu landen.
Wie dumm ist das also wie dumm ist das so du musst doch nicht auf so eine scheiß klippe fahren und dann bei dieser dummen klippe runter zu springen du kannst doch einfach irgendwie dir nochmal eine andere kleinen hügel suchen wo du nochmal einen anlauf auf diesen scheiß zug drauf zu springen.
Also ich fand so ich fand so unmotiviert und dämlich also und ich war wirklich an dem punkt in dem film war ich so boah bitte aufhören einfach angefangen auf die uhr zu gucken nach so wie lange muss ich das noch ertragen. Der ist echt scheiße, der Film.
Es klingt wirklich schlimm. Ja.
Das tut mir sehr, sehr leid für dich, Michael.
Ja. Ach ja, und dann noch eine Sache. Ja, nee, der Film wird dann immer so von wegen so, mh, hier jetzt hier, für IMAX gedreht und überhaupt so. Der hatte überhaupt keine Formatwechsel, der Film. Ich hab extra IMAX-Tickets besorgt, so. Einfach spielt komplett in seinem irgendwie zwei drei neun zu eins oder so spielt einfach die ganze Zeit in einem Format durch nix mit IMAX Pustekuchen wo ich das denke okay komm. Also für mich hat er mir doppelt verarscht noch als Kinogänger.
Ich wusste gerade, als du das mit dem Stunt erzählst, ist das bei Hot Fuzz oder so, dass Simon Pegg und Nick Frost irgendjemandem hinterherlaufen und Simon Pegg jumpt so über ganz viele verschiedene Gartenzäune und Nick Frost rennt halt einfach durch und irgendwie rein in diesen Zaun rein, macht ihn kaputt. Also da muss ich gerade denken, Tom Cruise, so mega übermotiviert.
Genau, und wir müssen jetzt noch einen geilen Stunt machen, genau. Deswegen, nee, brauchst du nicht.
Ja, genau. Eigentlich ist es nur ein bergrunter Plumps, ja, das hört sich ja schön an.
Voll, richtig dumm. Und auch richtig, also auch wie dieser Film teilweise auch so etablierte Sachen, die eigentlich immer gut funktioniert haben, so Art Absurdum führt. Es gibt ja in Mission Impossible diesen Maskentrick, ne? Dass jemand eine Maske trägt und dann eigentlich eine ganz andere Person ist und so. Und dann gibt's ohne Scheiß am Ende des Films eine Szene, wo einer vom IMF, der es wirklich besser wissen sollte.
gefühlt wird mit diesem masken trick und die person die die maske trägt verhaspelt sich und quasi, ja genau und und sagt quasi statt statt ich die person die sie gerade spielt ja und der typ tut so als hätte es nicht gehört. Nein. Ja, genau. Und ich denke mir so, oh Gott, also wie dumm ist denn das? Also ich meine, der Typ, seit 30 Jahren arbeitet der beim scheiß IMF, wird dann jetzt von so einem dilettantischen Maskentrick einfach hinters Lied geführt?
Wie dämlich! Also sorry, also ich fand's komplett blöd. Und dann gibt's noch eine Szene, wo, wo, wo… Das ist so geil. Ja, ne, sorry, ich hab mich jetzt in Rage geredet, muss ich jetzt so aushalten.
Ja?
Ja, muss ich jetzt aushalten. Es gibt jetzt eine Szene, wo ein Charakter, also jetzt ohne Spoiler, aber es gibt einen Charakter, der stirbt in diesem Film. So. Und das wird so aufgeblasen, so, äh, mit so theatralischer Musik und überhaupt so. Wär ja in Ordnung. Das Problem ist nur, dieser Charakter stirbt bereits am Anfang des Films schon einmal.
Mhm. Und das wird so abgetan als so Nebendings, wo wir dann später erfahren, die Person ist gar nicht gestorben, Aber dann später stirbt die Person wirklich und dann sollen wir auf einmal was fühlen.
Hä?
Hä? Ich hab schon beim ersten Mal nix gefühlt. Warum sollte mich denn das jetzt mehr berühren als beim ersten Mal, wo die Person gestorben ist und dann aber nicht gestorben ist, als jetzt? Also, einfach dilettantisches Handwerk. Das klingt absolut furchtbar voll ich war so kacke ich konnte glaube ich ich habe dem glaube ich nur vier von vier oder fünf von von zehn gegeben.
5 5 5 oder so. Was echt schwaches für ein bisschen impossible ich also wirklich ich glaube also der john woo film der zweite gilt ja so als tiefpunkt aber ich glaube der hier kommt dem schon in meinen augen relativ nah. Also, er ist auf jeden Fall einer der schlechteren Mission Impossible-Filme.
Der hat bei IMDb eine Bewertung von 8,0. Voll!
Ich weiß. Was ist denn da los? Ich check's überhaupt nicht. Ich glaub, die Leute bewerten einfach so nach diesem Nimbus von wegen, so geil, Mission Impossible. Mission Impossible ist grad irgendwie so ein Hype-Ding. Aber ich check's auch nicht, dass der so eine hohe Bewertung hat. Ich saß da so drin und dachte so, nee, sorry, aber das ist dumm. Das ist einfach richtig dummes Actionkino, was hier passiert.
Zum zum abschluss vor zehn minuten für diejenigen die es vielleicht die die die über diesen begriff gestolpert sind sprachst du von einem megafilm was ist das denn.
Achso ja der megafilm also du meinst was was generell das konzept von dem ist das genau. Ah ja okay ja der macguffin ist in der regel so ein objekt oder irgendwie sowas was in film etabliert wird um den protagonisten etwas zu geben was sie jagen können oder obwohl nach sie auf der suche sind oder was die handlung vorantreibt. So und das ist bei mission impossible ist das halt diese schlüssel also sie wollen halt diesen schlüssel haben so.
Und bei Pulp Fiction zum Beispiel ist so einer der bekanntesten MacGuffins, ist es dieser Koffer, wo das Licht drin ist, wo man eigentlich gar nicht genau weiß, was dieser Koffer ist oder was in diesem Koffer drin ist oder warum der so wichtig ist, aber er treibt halt die Handlung an.
Ah ja, ja.
Genau, das ist der Make-up-Fan.
Ich wusste es, ausnahmsweise wusste ich das tatsächlich, aber da das nicht so ein Begriff ist, find ich ...
Du wolltest es mal für die Zuhörer ...
Ja, tatsächlich, der einem jeden Tag über den Weg läuft. Genau dieses Ding mit Pulp Fiction hatte ich da auch im Hinterkopf.
Ah ja, genau, ja. Ähm, genau, und die ... Sorry, noch mal. Der MacGuffin ist halt auch echt scheiße in diesem Film, weil man weiß als Zuschauer, in der ersten Szene wird einem erklärt, was dieser Schlüssel macht.
Und am Ende des Films ist es quasi der große Reveal, dass die charaktere lernen was der schlüssel macht ich denke so es bewegt mich gerade überhaupt nicht weil ich den ganzen film über schon wusste was der schlüssel macht also das ist mir jetzt scheißegal dass Tom Cruise jetzt gelernt hat, dass er weiß was dieser schlüssel macht weil so besonders ist es halt auch nicht was der schlüssel macht. Also. Aufschließen? Ja genau, ich will nicht spoilern, aber ich sag mal, ich sag mal ja.
Na toll, jetzt muss ich den ja nicht mehr.
Nee, nee.
Ich habe eine, ich glaube tatsächlich minutenaktuelle News. Lieber Micha, ruf mal Twitter auf. Twitter heißt jetzt tatsächlich X.
Ja, ja, ich hab schon... Ja, ja, du, das ist hier kein... No joke.
Also, das hab ich jetzt gerade bei mir bei Twitter erst gesehen, dass der blaue Vogel ist jetzt tatsächlich weg und jetzt steht nur noch X, also das X, dieses... Wie hast du gesagt? Dieses fatalistische X?
Ja, das faschistische.
Faschistische.
Das fatalistische X. Fatalistische X. Guter Titel für die Sendung auch. Das fatalistische X. Ja warte, pass auf, ich mach meine App mal zu und jetzt mach ich die nochmal auf und schauen wir mal. So neben mir ist immer noch blauer Vogel. Na gut auf was vielleicht einfach mal ein Screenshot so für good old times sake. Na gut, ach diese App, naja.
Ganz genau, wollte ich nochmal so reingeschmissen haben. Unser Gemutmaßer, dass das alles nur heiße Luft ist, scheint zumindest ein bisschen sich in heißer Luft aufzulösen. Denn wenn schon Logos gechanged werden hier, naja, wer weiß was da noch so am Ende bei rumkommt. Vielleicht meint der es tatsächlich ernst, der gute Kollege. Gut, mit der unbedenklichen Ex.
Achso, ja natürlich.
Achso, ja, hab ich jetzt auch so verstanden.
Zweifelst du da noch dran, Phil, oder?
Ja.
Okay.
Du, nee, der macht das auf jeden Fall, benennt's aber in zwei Wochen wieder zurück. Ja, stimmt, das kann natürlich passieren. Darauf wird's wahrscheinlich hinausgehen. Wahrscheinlich ist das Ganze nur ein Promo-Stunt für ein Update von dem Tesla Model X oder so. Oh Gott, ja, wahrscheinlich.
Jut back to movies und so etwas wir haben wir wir müssen über große Meilensteine dieses Filmsommers sprechen.
Ja wollen wir wollen wir vielleicht Lena noch die Chance geben auch ihren Film.
Ja oder oder wir genau wer bringt den kurz kurz noch mal eine Verschnaufpause genau genau.
¶ Frau ohne Gewissen
Du hast Frau ohne Gewissen gesehen oder tatsächlich hast du vorhin im Vorgespräch gesagt Double Indemnity und wir beide so können wir gerade nicht so viel mit anfangen und dann kam es mit Frau ohne Gewissen. Und ich freu mich trotzdem jetzt über deine Besprechung.
Also ich kann mich leider nicht so schön echauffieren wie Micha. Ach! Ich find den, ach! Es ist ein großartiger Film. Ich bin großer Billy-Wider-Fan und liebe Filme wie Sunset Boulevard, Das Apartment. Ich glaub, die meisten kennen ihn, glaub ich, von, manche mögen's heiß, Some Like It Hot. Oder 123, also der hat ganz, ganz geile Klassiker irgendwie geschrieben und da Regie geführt. Und Double Indemnity ist ein Klassiker des Film-Noir-Genres mit Barbara Stanwyck und aus dem Jahre 1944.
Das Ding ist alt und uralt, schwarz-weiß und ich glaube, mehr Film-Noir geht eigentlich gar nicht. Also, diese typischen Schatten von irgendwelchen Bürorollos und so. Es ist alles vorhanden. Es ist eine verrauchte Männerstimme, die irgendwie dieses Narrativ quasi bildet. Also, die Erzählstimme sozusagen. Und es ist ein supergeil geschriebener Film von Billy Wilder. Und jetzt hab ich den Co-Writer nicht parat gerade, aber die haben sich eigentlich
gar nicht ... Raymond Chandler. Eigentlich haben die sich wohl nicht verstanden, ist so ein Mythos. Aber trotzdem grandios zusammengeschrieben. Und ich kann diesen Film nur empfehlen. Es ist ein wunderbarer Klassiker, den man sich angucken kann. Muss man in einer bestimmten Stimmung zu sein, glaub ich. Ist jetzt nicht leichte Unterhaltung oder so.
Aber worum geht's denn im Groben?
Es geht eigentlich im Groben darum, Barbara Stanwyck ist so eine femme fatale, so eine, ich sag mal, relativ unglücklich verheiratete Frau. und trifft auf Fred McMurray, der einen Versicherungsvertreter mimt. Nein, er ist Versicherungsvertreter und die lernen sich kennen, weil er, glaube ich, an ihren Mann ran will für eine nicht Unfallversicherung, aber irgendwie Autoversicherung. Und sie merkt eigentlich direkt im ersten Moment, dass, ähm ...
ja, dass er, dass sie ihn nutzen kann für ihre miesen ... ... sozusagen. Und ... Die beiden sind irgendwie aneinander verfallen, glaube ich, in der ersten Sekunde, als sie sich gesehen haben, und schmieden dann quasi den grausamen Plan, ihren Ehemann abzumurksen. Und damit spoiler ich jetzt nicht, weil das ist eigentlich relativ schnell klar. Daraus ergibt sich der Titel. Richtig.
Aber auch geil, okay gut, wobei das ist ja nur im Deutsch und so, aber wird dann auch direkt der Frau angelastet. Sie ist die Einzige ohne Gewissen.
Nee, also tatsächlich hat, also im Anbetracht der Zeit, ne, Barbara Stanwyck hat erst echt gezögert die Rolle anzunehmen, weil die glaube ich vorher irgendwie, ich weiß gar nicht, was die vorher so gemacht hat, aber ich glaube, das waren nette Rollen, die sie gespielt hat Und sie hat echt um ihr Image irgendwie gefürchtet, weil das ja eine super abgebrühte Frau ist. Und zu den Zeiten eher nicht wirklich ...
gewollt oder nicht als cool empfunden oder was auch immer. Ich glaub, die wär einfach verstoßen worden aus der Gesellschaft.
Mhm.
Aber Billy Wilder hat sie überredet, und alle sind glücklich deswegen. Der, glaub ich, war für sieben Oscars nominiert damals oder so. Also, geiles Ding. Kann man, kann man sich echt reinziehen, auf jeden Fall. Billy Wilder ist immer eine Bank, finde ich.
Ich habe so wenig Billy Wilder Filme gesehen, muss ich ehrlicherweise sagen.
Same. Total.
Ja, viel zu wenig.
Was? Ne, das ist auch, ne, riesige Lücke bei mir. Unbedingt mit anfangen, der ist ganz, ganz cool, der Typ. Sehr, sehr witzig auch und sehr schnell für die, für die Zeit teilweise. Also klar, so ein Film-Noir ist natürlich, der lässt sich Zeit, arbeitet mit Suspense und so, wenn ich das richtig, richtig betitel oder benenne. Aber so, Some Like It Hot oder auch One, Two, Three sind sehr, sehr schnell, was das Tempo angeht. Und die sind halt auch sehr unterhaltsam.
Ich glaube manche mögen es, das ist glaube ich der einzige, den ich nicht gesehen habe, wenn überhaupt, wobei, selbst den habe ich glaube ich nicht gesehen.
Das ist ein guter Film zum einsteigen, wenn man Billy Wilder noch nicht kennt und seine, um seine Genialität zu begreifen glaube ich.
Um seine Genialität zu begreifen, das ist aber auch ein starkes Wort.
Ja, absolut. Aber das, also, wenn man mal so bedenkt, Some Like It Hot, das spielt ja mit so einem Gender Switch. Das ist ja einer der ersten Filme, wo Männer sich in Frauenkleider schmeißen.
Ah doch, ich hab den gesehen. Das war das Stichwort, ja.
Ja, und der ist von 59, das muss man sich halt erst mal…, muss man sich halt erst mal trauen. Und ich glaub, bei jedem anderen Autor hätten die Produzenten das, glaub ich, nicht durchgewunken. Aber er hat das einfach so geil umschrieben oder manche Dinge so subtil gemacht. Wie zum Beispiel diese vermeintliche Homosexualität am Ende, wo diese großartige finale Szene ist, wo Jack Lemmon dann irgendwie revealed, dass er jetzt doch ein Mann ist.
Und er sagt, ja, aber du kannst mich doch jetzt ... kannst du nicht mit mir verheiratet sein ich bin mann und der seinen kontrapart sagt halt naja niemand ist perfekt so es ist ja dieses chronische ding und also mega geiler genialer super krasse autor und regisseur Richtig richtig witzig oder krass finde ich hier ich habe bei ihrem db also jetzt haben like it hat als auch frau ohne gewissen sind beide mit einem 18er rating versehen.
Ja steht hier also oben also wahrscheinlich keine ahnung amerikanisches rating oder sowas nehme ich an aber. Oder ein holländisches, ich weiß nicht, weil da steht ja oben das Jahr und dann das Rating und die Laufzeit und es steht halt bei beiden 18 oben.
Achso, bei mir steht 16 hier witzigerweise.
Ach, 18. Dann ist ja vielleicht, da hat er vielleicht ein 18er Rating hier in Holland. Ja, wer weiß, da sind die Holländer ganz, ganz penibel, genau. Ja ich versuche das mal zu verifizieren in der Zwischenzeit, aber ich habe den gesehen tatsächlich, ich habe den 7 von 10 bewertet. Sehe ich gerade also manche mögen es heiß. Ist aber auch schon eine weile her.
Kann man machen.
Kann ich schon mal nicht behaupten noch nie einen Billy Wilder Film gesehen zu haben.
Ja ich opfer mich gerne dafür. Ich habe tatsächlich noch nie einen Billy Wilder gesehen.
Bist du sicher?
Ja.
Du bist gerade durch den Billy Wilder Film immer mal durch.
Ne das mache ich. Ich sage das jetzt so offen so wie du. Wahrscheinlich kann ich gleich auch wieder hier eine Rolle rückwärts machen. Aber ich, nö, sagt mir alles nücht. Also natürlich sagt mir was, aber gesehen hab ich's nicht. Nö, nö, nö. Küss mich, dumm Kopf. Von 1964. Nee, kann ich nicht, kann ich nicht mehr dienen.
Ich hab mich ja auch als super-ultra dargestellt und letztendlich hab ich bei Letterboxd auch nur 15% seiner Filme gesehen. Aber ich mein, die machen ja auch immer alle so viel, ne? Wobei er als Director 33 Prozent, also kann ich nur empfehlen, er ist ja, ich glaub, bekannt geworden als Autor und dann ist er zum Director, zum Regisseur geworden.
Genau, ist da rübergegangen, ja. Richtig.
Mega geiler Typ.
Lena, folgst du mir eigentlich auf Letterboxd? Folgen wir uns auf Letterboxd?
Ich folge dir ja, ich folge auf allen.
Ehrlich?
Ja, warte, da müssen wir gleich mal gucken hier. Ja. Warte mal, wo ist das denn hier? Followers.
Ja, du bist auf Letterboxd Raboarlatte. Ja. Ich bin, wie heiße ich eigentlich? Nerdhawk Phil. Und Andi heißt ja bei Letterboxd ganz klassisch Hausmeister.
Ganz klassisch.
Genau, das ist eigentlich sehr geil, weil das eigentlich für mich so ein generischer Begriff ist, der eigentlich instant mit dem Erscheinen eines Social Networks irgendwie belegt würde. Aber nein, Andi schafft es irgendwo überall, sich mit Hausmeister anmelden zu können. Offensichtlich ist es dann doch nicht so ein generischer Begriff. Ja, also wer uns da folgen möchte, darf das gerne tun.
Ich muss an der Stelle auch erwähnen, mein Name bei Letterboxd ist Günther.
Okay.
Kommt man vielleicht nicht direkt drauf, aber es hat was mit meinem Nachnamen zu tun.
Ja, Günther ist aber gut.
Das ist halt ein häufiges Missverständnis. Das war leider auch echt lange mein Spitzname.
Ja, einfach so voll am Catfischen. Also, dann, oh Gott, ja. Dann denkt man, da ist ein Typ, der heißt Günther und dann ist das halt so eine 32-jährige Lena, ja. Oh Mann, voll gecatfischt.
Genderswitch.
Ja, ich hatte auch.
Das kann nicht nur Billie Eilish.
Echt? Und Günther war dein Spritzname?
Ja, ja, traurig.
Nicht so flattering.
War eine harte Zeit.
Das glaube ich, ja. Ach, auch in der Grundschule oder so? Also wurdest du gehänselt?
Nee, es war schon auf der weiterführenden Schule.
Also schon so, okay.
Da ging's schon auf Abi zu, auf jeden Fall.
Wobei, ehrlicherweise muss man sagen, also, Günther, also für eine Frau schon ein witziger Spitzname. Ja. Also, wenn ich meinen Günther, also. Ja, er wirkt nach, Micha, er wirkt nach. Ja, er wirkt nach. Nee, weil Günther ist auch so der deutscheste Männername einfach, oder? Also, jetzt mal im Ernst. Ah, ist so witzig, ja. Okay, ja, ich find's gut. Ich find's gut. Na gut.
Story of my life.
Na gut. Kommen wir weg von Günther zu deutlich weiblicheren, zu einem deutlich weiblicheren Vornamen, nämlich Barbie. Ja, genau. Ja, ich dachte, ich sag jetzt kurz Oppenheimer, aber ja. Ja, Barbie.
¶ Warum heißt es "Barbenheimer"?
Ja es gibt ja diesen Riesenhype, vielleicht sollten wir das nochmal aufklären, weil ich da auch nicht hundertprozentig so richtig eine Antwort liefern konnte. Es gibt ja jetzt diesen Riesenhype rund um Barbenheimer, ja weil wir werden jetzt auch gleich noch über Oppenheimer sprechen und die... Hast du grad was gesagt, Lena?
Das ist neb.
Sie hat yes gesagt oder sowas.
Ah, yes. Okay.
Genau.
Ähm, und ...
Okay, ich dachte, wir müssen jetzt Oppenheimer, Bärbenheimer, Barbenheimer erklären oder so.
Genau. Günther Heimer. Ja, Günther. Und, äh, das machen wir mal. Es gibt hier jetzt so ein Mesh-Up sozusagen, wo Oppenheimer und Barbie in diversen Grafiken und Memes so zusammengeführt werden. Und ich wurde vor Kurzem gefragt, warum ist das eigentlich so? Warum gibt es diesen Hype da drumherum?
Und ich hab da so ein bisschen, bin ich so ein bisschen schwimmen gegangen, weil ich so dann so explizit Pistole auf der Brust auch gar nicht wusste, was ist eigentlich jetzt dieser Hype hinter Barbenheimer. Klar die starten beide, oder die sind beide am selben Tag gestartet und das sind natürlich diametral auseinandergehende Filme. der eine dunkel-düster Christopher Nolan.
Ähm, es geht um die Atombombe, auch schwere Fragen. Und du hast auf der anderen Seite Barbie, Greta Gerwig, sehr feministischer Film, geh ich mal zumindest von aus, finden wir gleich heraus. Auf jeden Fall dann so eine ... Das wird zu klären sein. So eine spielerische ... Also, so eine Ikone sozusagen der Kindheit, typisch frauenbehaftet, femininbehaftet. Und dass das einfach so ein Clash ist, dass diese beiden Filme zur gleichen Zeit am selben Tag starten, dass das so absurd sozusagen ist,
dass man daraus dann einen Barbenheimer gemacht hat. Lieg ich mit der Interpretation richtig?
– Ich würde sagen, da liegst du ganz richtig. Also ich weiß nicht, was du da noch mehr rausholen willst.
– Okay, cool. Ja, dann ist das getroffen.
– Also, nee, das ist total in Ordnung. Das Einzige, was man vielleicht noch, sag ich mal, als Nuance mit anführen könnte, ist, dass christopher nolan ja so ein bisschen mit ach und krach von warner brothers weggegangen ist und jetzt bei universal oppenheimer gemacht hat und barbie aber von warner brothers veröffentlicht wird also da ist es quasi so weil die jetzt am selben tag auch gestartet sind fast wie so ein bisschen so ein mittelfinger so zu gegenüber christopher nolan
aber spekulation sage ich mal.
Ja, hab ich aber auch gehört oder gesehen in so einem Video. Es gibt ja so ein richtiges Erklärvideo, was es mit Barbenheimer auf sich hat.
Okay. So, Barbenheimer explained, ja. Ja, genau. Mann, Mann, Mann.
¶ Barbie
Okay, gut, dann haben wir das geklärt, dann können wir jetzt ja in die Untiefen von Barbie abtauchen.
Richtig. Ja, Lena, möchtest du mal zusammenfassen?
Oi.
Den Film oder nicht?
Also letztendlich finden wir Barbie in Barbieland in ihrer Welt und sie ist da irgendwie super happy, man folgt ihr durch den Alltag und irgendwann auf einer Party fängt sie an, sehr düstere Gedanken zu haben? Kann man so sagen, vielleicht. Also gar nicht so diese perfekte Plastikwelt, alles ist Sushi und wir tanzen hier locker durch die Gegend Gedanken, sondern richtig tiefgründige, sag ich mal, habt ihr euch eigentlich über Toten-Ei Gedanken gemacht.
Und ... will dem irgendwie nachgehen, weil sich Dinge auch verändern an ihr. Und wird dann zu Weird Barbie geschickt, die dann irgendwie eine Connection zu der Realwelt ... ihr ihr rät und so gerät barbie in die reale welt nimmt ken mit der in ihrem land lebt. Und wie kann man das zu ende bringen was ich hier gerade angefangen habe.
Ja und vielleicht wäre der hinweis noch sinnvoll dass sozusagen alle barbies in dieser barbie welt ja irgendwie. Fleisch gewordene oder mensch gewordene Puppen oder sozusagen Interpretationen oder oder Avatar oder ich weiß gar nicht wie ich sagen soll sind von Puppen mit denen Menschen in der echten Welt spielen. So ne also weil sie geht dann ja in die echte Welt um quasi ihre Besitzerin.
Sozusagen zu finden oder dass das mädchen das mit der puppe spielt um halt zu der sache auf den grund zu gehen warum sie jetzt auf einmal diese düsteren gedanken hat und so weil ja diese diese diese verbindung von sozusagen. Mädchen zu puppe irgendwie so tiefer gehend auch ist so dass er vielleicht irgendwas im argen ist auch bei der besitzerin dieser puppe.
richtig okay genau das ist die story genau noch kurz zu erwähnen also der film ist ja von greta gerwig die ladybird gemacht hat und little women und so und ja durchaus auch bekannt ist für einen feministischen einschlag in ihren film, dann barbie wird gespielt also die haupt barbie in diesem film weil die heißen ja alle barbie außer mit die heißt mit, Wird gespielt von Margot Robbie und Ken, also der Haupt-Ken, wird gespielt von Ryan Gosling und zwar sehr lustig.
Ja, ich fand Ryan Gosling super lustig in diesem Film.
Ja, genau, das zu der Handlung. Ich muss sagen, ganz kurz, ich hab, Als die ersten Trailer von diesem Film rauskamen, vor allem dieser Teaser mit 2001, dieser Anspielung an 2001 von Odyssee im Weltraum, da dachte ich so, ich check's nicht, ich raff nicht, was das soll, ich raff nicht, was dieser Film soll, auch als dann der richtige Trailer rauskam, da dachte ich so, hä also weil der weil der trailer das so ernst alles gespielt hat also quasi
alles so war so von wegen nee das ist ein barbie film wir machen hier kein ist kein doppelter boden, einfach ein barbie film und ich so was also kann doch nicht sein dass greta gerwig einfach nur ein barbie film macht in dem, zwei der größten stars des kinos aktuell die hauptrollen einnehmen und der halbe cast von sex education, Und dann, dass einfach nur ein Barbie-Film ist. So, und jetzt, nachdem ich den Film gesehen hab, muss ich aber sagen,
hat's dann doch Klick gemacht. Und ich so, ah, okay, es ist ein Barbie-Film, aber es ist halt nicht nur ein Barbie-Film. Es ist schon kein Zufall, dass Greta Gerwig diesen Film gemacht hat.
Ja, dann erläutert mir das mal. Also, tatsächlich saß ich ähnlich ... Also, ich hab den Film nicht gesehen. Ich werde ihn noch sehen, egal, wie das hier jetzt bei euch endet. dass ich auch irgendwie sehr gespannt bin auf diesen Film. Aber ich krieg's auch nicht eingeordnet. Also, ich hätt jetzt auch irgendwie gedacht, klassischer Barbie-Film, irgendwie so ein bisschen, wie gesagt, feministisch angehaucht.
Aber da scheint ja noch viel mehr drin zu sein. Was könnt ihr denn da so erzählen, ohne jetzt richtig in die Spoiler abzutauchen?
Hach, also ... Ähm ... Oder, also ... Was war deine Frage jetzt genau?
Ha-ha!
Was macht Barbie so besonders?
Mh, den Film.
Äh, dafür, also bevor wir richtig in die Analyse gehen, möchte ich einmal ganz kurz vorher sagen, ich hab mir den im Kino angeguckt, im Savoy in Hamburg. Und das war eine extrem krasse Party. Das muss ich diesem Film mal voraus-, äh, äh, also, trotz-, jetzt mal egal, wie die Analyse ausgeht und wie, wie schlecht oder wie gut wir den finden, Aber was für ein Impact der jetzt aufs Kino ...
Leben wieder hat, ne? Also ich hab mich so ein bisschen gefühlt wie, oder mein Gedanke war so, ja, das war richtig event, das war richtig pink, Leute waren verkleidet, sind da mit Cowboy-Boots und Perücken reingegangen, aber ich dachte, ihr sitzt hier drei Stunden, ne?
Ich dachte, die waren alle als Harry Styles verkleidet, dachte ich.
Nee. Aber das war irre, also ich dachte so, ey, so hat sich sicherlich meine Mutter gefühlt, als die Rocky Horror Picture Show damals gesehen hat oder so, es war echt krass. Also das muss ich sagen, dieser Film lockt voll.
Das macht der Film auf jeden Fall, ja. Also meine Vorstellung lief sehr gesittet ab, allerdings auch das überwiegend weibliche Publikum, auch da waren sozusagen Flashes of Pink durchaus wahrzunehmen. Also schon ein bisschen Event der Film, ja. Also zu deiner Frage, was macht Barbie so besonders?
Ich muss erst mal vorweg schicken ich mochte den film sehr allerdings habe ich auch ein paar vorbehalte die wir vielleicht und ich bin sehr froh dass lena heute hier ist vielleicht auch mal darüber reden können die zu tun haben eben mit. Seine aussage und was der film eigentlich möchte so kurz vorweg was ich halt super fand an dem film war dass der so komplett so self aware ist.
Und auch sich nicht zu schade ist auch sozusagen die schwachstellen in diesem barbie konzept mal offen zu legen und auch einfach mal offen zu legen es gibt eine szene, fand ich in meinen augen der größte lacher wo es darum ging dass barbie so komplett am boden zerstört und ich bin nicht mehr schön und oder nicht nicht nicht schön nicht nicht mehr schön sondern ich bin nicht schön und überhaupt, Und dann die andere Frau oder Barbie, ich weiß gar nicht mehr wer,
ihr sagt doch du bist so total schön und man kommt halt eine Stimme aus dem Off, die erzählt Stimme von Helen Mirren übrigens und sagt so, ja okay ist jetzt vielleicht nicht so gut Margot Robbie zu casten für die Rolle, weil man diesen Punkt machen will. Und ich fand es so derbe witzig, weil das genau das war, was ich mir auch dachte.
Also du kannst nicht mit so einer Botschaft irgendwie von Feminismus kommen und von wegen so die Frau fühlt sich nicht mehr schön und so und dann ist es halt fucking Margot Robbie so. Also weißt du, die so schön aussieht, wenn sie gerade irgendwie, weiß ich nicht, eine Woche lang auf dem Klo irgendwie gesessen hat so. Und wahrscheinlich immer noch aussieht wie die Göttin so. Ne, also kann sie jetzt irgendwie, ja. Also das war ein sehr lustiger Moment, muss ich sagen. Aber ...
Also was den Film besonders macht, was ich krass fand an dem Film tatsächlich war, wie der dieses ganze Feminismus-Thema und auch diesen Diskurs um Feminismus, eigentlich so gut wie jeden Angle, der in den letzten, sag ich mal, 10, bis 5 Jahren, besprochen wurde, über Feminismus, wie man sich dem nähert, was Feminismus bedeutet für die Gesellschaft, in dieses zwei stunden Script stopft.
Und das irgendwie auch unterhaltsam macht und auch funktioniert und hin und wieder aber tatsächlich ein bisschen mit der Brechstange reingeht, wo ich dann auch so dachte, jetzt aber mal ruhig hier, also jetzt hat das ein bisschen weit getrieben, finde ich, ich hab's jetzt verstanden. Jetzt können wir auch mal, kann auch mal wieder was Lustiges passieren in dem Film. Scheint das ähnlich zu sehen, Lena.
Ja, total. Ich hab echt so, ich dachte echt manche Momente waren echt mir ein bisschen zu pathetisch, ist das das richtige Wort? Mhm. Ach, das war so, das ging wirklich ja fast so ein, so ein, ja so Drama-Moment, weiß ich nicht. Die heilerbringende Rede oder wie ... Ich weiß, es war so ein bisschen mir zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt manchmal. Oder fast cringe, wenn man das so auf Englisch sagen kann.
Ja.
Ich fand den Film großartig, ich hab mich bestens unterhalten gefühlt. Ich konnte mich auch sehr identifizieren tatsächlich mit vielen Dingen irgendwie, aber das ist mir, das fand ich auch irgendwie unangenehm.
Für mich der Tiefpunkt eigentlich dieser ganzen feministischen Ausprägung in dem Film war dieser Moment, wo, ich weiß gar nicht mehr wie sie hieß, die Mutter von dem Mädchen quasi, die früher diese Barbie hatte irgendwie, also quasi die die weibliche hauptdarstellerin aus der echten welt so wie sie dann in der barbie welt halt ist und dann diesen.
Diese diese rede hält von wegen so frauen müssen das sein und jenes und eine gute mutter und eine liebhaberin und dünn aber nicht zu dünn und aber auch nicht so und da dachte ich mir so, ach das ist so also ich hatte so das gefühl das ist feministischer diskurs irgendwie von vor irgendwie 20 jahren, also dieses argument von wegen so dass ja so so so eine frau so viele sachen erfüllen muss und so wo ich dachte okay irgendwie sind irgendwie hatte ich das
gefühl wir sind jetzt auch schon weiter nicht nur in dem diskurs sondern auch dass der film schon deutlich. Elaboriertere punkte vorgebracht hat bis zu diesem punkt als das wo ich das gefühl hatte okay jetzt wird's aber ein bisschen jetzt wird ein bisschen platt vor allem weil, Seien wir ehrlich, also auch auf Männer lastet genau dieses Thema irgendwie, also von daher fand ich das jetzt, war das für mich so der Tiefpunkt, wo ich dann dachte, ja okay, jetzt wird es ein bisschen zu viel, bzw.
jetzt ist es einfach nicht mehr so clever, wie es bis dahin die ganze Zeit war.
Ja, da muss ich dir so zur Hälfte Recht geben und zustimmen, also ich finde, der erste Punkt, Ich wär so blöd. Gebt ihr Recht, das, was sie da so aufzählt, sind natürlich alte Argumente sozusagen. Find ich aber nicht, dass es eine Aktualität verloren hat. Das stimmt. Es hat immer noch Thema.
Es ist nicht weniger wahr, nur weil es alt ist.
Aber dennoch muss ich sagen, der Film war so clever bis dahin. Sie hat das so geil inszeniert und so clevere Dinge sich ausgedacht. Und da wurde es halt platt. Das schläfe ich dir auch zu. Und das andere ist halt, und das ist ja das Witzige, was so, ähm ... was so Hardcore-Feministen auch immer so entgegengeworfen wird, oder nicht nur Hardcore-Feministen, das ist so ... Entschuldige, wenn ich das jetzt aus meiner weiblichen Perspektive sag, ich spreche ja heute hier für alle Frauen.
Ja, ja, genau, ja.
Stellvertretend. Ähm, äh, aber was ja immer wieder entgegengebracht wird in solchen Debatten, ist ja, ja, aber bei Männern ist das auch schlimm. Also, es ist ja ein ganz dummes Argument, so eigentlich. Weil es geht da jetzt mal nicht um euch. Aber das macht dieser Film meiner Meinung nach auch ein bisschen falsch. Und das meine ich jetzt aus meiner feministischen Perspektive. Aber letztendlich spielt er ja doch wieder die Geschlechter mit ihren Klischees
gegeneinander aus. Und das ist das, was ich nicht ... Ich hab's auch noch nicht ganz in der Gänze begriffen, muss ich sagen. Da ergebe ich mich noch irgendwie Greta Gerwigs großem Geist. Letztendlich ist es ja so und ich bin ja auch... Ich kann das nicht, glaub ich, erzählen, ohne einen Spoiler-Talk zu machen. Deswegen muss ich mich da grad ein bisschen bremsen. Aber letztendlich spielen ja diese Geschlechter irgendwie mit. Äh, wer hat hier die Oberhand ganz platt gedrückt?
Genau, ja.
Hat ausgedrückt.
Welches Geschlecht? Welches Geschlecht ist denn jetzt ...
Genau, so, das war mir dann irgendwie als Lösung. Und das ist ja Gott sei Dank vielleicht nicht die Lösung. Aber da dachte ich so, ach, komm.
Also okay, genau, finde ich aber super, voll, finde ich super, dass du das ansprichst, weil genau das ist auch mein intellektuelles Problem mit diesem Film, weil, weil ich fand den auch, also ich finde, er macht was, was total clever ist, nämlich. Diese Umkehrung des Feminismus Narrativs in auf sozusagen ein männliches Narrativ, weil Barbie World ist ja, wie wir lernen, das Gegenteil von der echten Welt und in der echten Welt gibt es das Patriarchat.
So und wir gehen jetzt quasi davon aus, okay, der Mann sozusagen herrscht über die Frau, was jetzt natürlich ganz extrem ausgedrückt ist so. Und in Barbie World ist es halt andersrum. In Barbie World ist halt ein Matriarchat. Frauen sind sozusagen on top, run irgendwie da die ganze Gesellschaft und so. Und Cans sind einfach nur Cans so.
Und was ich ja so clever fand an dem Film, und so ein bisschen müssen wir hier, glaube ich, doch in den Spoiler Talk rein, also ich würde es jetzt nicht hinten anstellen, aber wenn euch das jetzt wirklich komplett missfällt, dann müsst ihr halt jetzt skippen so, aber was ich so clever finde, was dieser Film macht, ist dieser Moment, weil die gehen ja, wie du gesagt hast, die gehen ja zusammen in die echte Welt und Ken lernt,
Etwas über das Patriarchat, also lernt quasi, es gibt ein Patriarchat und es geht auch anders. Es geht auch, dass Männer über Frauen herrschen. Cool! Und dann geht er zurück in Barbie World und krempelt Barbie World einmal oder Barbie Land, ich weiß gar nicht mehr, wie es heißt, krempelt es einmal um in eine Männer-geherrschte Gesellschaft.
Was natürlich total albern ist, weil alle tragen nur Cowboy-Klamotten und er hat das Barbie-Haus umbenannt in Mojo, Dojo-Mojo-Kassa-Haus, was total dumm ist und dann die ganze Zeit alles nur mit Pferden irgendwie zur Tonate und so, also das war schon ziemlich witzig. Aber was halt der Film total clever macht, ist durch dieses Narrativ, durch diese Umkehrung auch Männer komplett abzuholen mit von wegen, ja das ist eigentlich ganz. Schön dumm, oder, dass jetzt ein Geschlecht über.
Das andere herrscht. Und da tut sich für mich dann aber das Problem aus, als der Film dann in den letzten Akt kommt und dann... das sozusagen rückgängig gemacht wird und die barbies quasi wieder die kontrolle zurück erlangen über über barbie land.
Und um sozusagen wieder den normalzustand herzustellen in dem barbie sozusagen ganz oben ist und kennen einfach nur kennen und dann noch schlimmer so also quasi die message die daraus für mich entsteht ist okay wenn wir jetzt das annehmen dass es jetzt das gegenteil ist von der echten welt, Heißt das dann wir sollten jetzt einfach das patriarchal so beibehalten und nichts machen? Genau das ist doch die Schlussfolgerung, die sich dann daraus ergibt.
Und dann noch schlimmer fand ich, dass Ken dann sozusagen komplett ratlos ist und er so, was mach ich jetzt und ohne Barbie kann ich nicht existieren? Und sie ihm dann so sagt, ja vielleicht Ken, vielleicht musst du jetzt einfach überlegen, was ist Ken eigentlich?
Also was ist das ja quasi die Message an Männer, sich zu überlegen, okay Männer und eure Maskulinität, also was ist Maskulinität, was bedeutet Mann sein eigentlich, wo ich so denke, okay, das ist cool, eigentlich, aber wenn wir jetzt einfach mal auch davon ausgehen, dass wir in dieser gegenteiligen Welt sind, was bedeutet das dann für Frauen in der echten Welt, also es wälzt dir sozusagen die Bürde des umkrempeln der gesellschaft schon wieder ab auf frauen von wegen
so ja frauen vielleicht müsste ich erst mal überlegen wer ihr seid und was ihr wollt überhaupt. Und da dachte ich mir so, irgendwie ist dieses Modell, was dieser Film oft macht, Das war am Ende nicht ganz schlüssig gewesen für mich.
Ach, das ist witzig, den letzten Switch hätte ich gar nicht mitgedacht. Den Übertrag hab ich irgendwie leisten können, glaub ich. Aber ... Ne?
Weil da ging's halt nur um Männer in der Szene. Ja, voll. Aber wenn man's als Gegenteil annimmt von der echten Welt, da dacht ich so, äh ...
Aber vielleicht muss man das nur als Lektion stehen lassen, ohne das umzukehren auf die andere Welt. Weil letztendlich mit dem Feminismus beschäftigt sich ja ... die Frauen, das Frauengeschlecht sozusagen, ja, wie schon seit Längerem mit der Identität und mit wie erheben wir uns und machen wir uns stärker und so. Letztendlich geht's ja um Gleichstellung. Weil das ist ja, jeder ist ja Feminist, solange er, sie, es, wer auch immer denkt, dass beide Geschlechter oder alle
Geschlechter equal sind. Das ist ja eigentlich das Ding.
Genau, und das macht der Film aber nicht. Und das fand ich so komisch. Weil das die Lektion, die die Barbies mitnehmen Nee, nee, nee, nee, nee, Frauen an die Spitze. Oder dachte ich so, Moment mal, ist nicht die, also wenn wir das als Spiegel der Gesellschaft annehmen, müsste die Lektion dann nicht lauten, alle tragen zur Gesellschaft bei und alle können alle sein und nicht Barbie ruilt die Welt und Ken, ja.
Ja, ich finde da, ich weiß was du meinst und ich glaube, was mein Problem in Anführungsstrichen mit diesem grandiosen Film ist, dass sich der so ein bisschen gefühlt, weil erst mal will er irgendwie ganz viel die Gesellschaft wieder spiegeln und diese Debatte irgendwie aufgreifen und für alle irgendwie ... für alle was dabei haben sozusagen. Aber letztendlich ist der letzte Akt, also wie dieser Film endet, ja doch, ja, die Girls own it wieder,
weißt du? Also, die sind wieder am Start, haben sich ihren Kram zurückgeholt. Es ist irgendwie doch Girl Power, und die Männer dürfen hier mitreden. So sind wir uns ...
So ein bisschen. Ein bisschen.
Du darfst halt so ein, zwei Plätze schon hier im Senat haben. Aber letztendlich ist es ja dann doch wieder nur ein Frauen macht euch stark und äh, so. Genau.
Ähm, dann powern sie.
Genau.
Und ich hatte so das Gefühl, am Ende macht der Film so ein bisschen so was, so was Unangenehmes, weil wie du gerade gesagt hast, er macht so viel auf und will so viel und, und, und zieht so viele Parallelen und Metaphern. Und am Ende hatte ich aber das Gefühl, dass der Film so ein bisschen so tut, so von wegen, ist doch nur ein Film, was wollt ihr denn?
Ja, genau.
So ein bisschen so, ist doch nur ein Film, was regt ihr euch denn auf? Wo ich so denke, nee, Moment, entweder wir suchen hier das ernsthafte Gespräch, oder wir behandeln das einfach nur als Film und lassen diese ganze Feminismus-Sache kurz hierbleiben. Und irgendwie dachte ich mir so, you can't have it both ways. Oder vielleicht ist ja auch die Lösung quasi, dass der Film bewusst dieses Unbefriedigende Ende stehen lässt.
Das ist grad so ein Gedanke, den ich jetzt grad hab. Vielleicht lässt er das ja bewusst so stehen, dass man mit diesem unguten Gefühl, eigentlich nicht gut ist, vielleicht auch das Kino verlässt und merkt, ja, stimmt, vielleicht ist unsere Gesellschaft ja eigentlich auch nicht gut und wir sind noch lange nicht fertig.
Also, weißt du, anstatt dass man quasi mahnend ist und sagt, hey, hier ist der Blueprint, wie eine gute Gesellschaft aussehen würde, man quasi sagt, hey, hier ist einfach noch mal ein Spiegelbild davon, über das du jetzt mal nachdenken kannst, wie deine Gesellschaft eigentlich jetzt aktuell aussieht. Bist du damit eigentlich zufrieden?
Ja, oder wie immer, es lastet alles auf der kommenden Generation zu.
Oh, ja.
Letztendlich bringen sie ja mit der Tochter von ihr als Realperson ja einen Charakter mit rein, der ja mit Barbie überhaupt nichts anfangen kann und diese ganze Probleme überhaupt nicht hat. Weil letztendlich ist sie voll self-confident und ist so richtig selbstbewusst. Also gibt ihr ja vor, ey, verpiss dich und kleide dich mal nicht so. Und wer bist du eigentlich? Du kannst mir hier gar nichts. Und letztendlich hat die ja gar nicht diese Probleme und diese Unsicherheiten
gefühlt zumindest. Oder vielleicht ist sie zu jung dafür. Aber, ähm, so das ist ja doch mal ein ganz anderer, äh, eine ganz andere Perspektive, die da mit reingebracht wird in dieses recht binäre ... Mann, Frau, wir streiten uns um Geschlechter und dann kommt eine Generation danach, die irgendwie ganz andere Identifikationsbilder hat so.
Ja und bei der das dann vielleicht auch schon intrinsisch einfach auch schon drin ist so ein bisschen mehr. Also da ist ja auch dieser Satz in diesem Film, der da fällt, von wegen Mütter bleiben stehen, damit ihre Töchter laufen können oder irgendwie so.
Jaja, das war ja, das fällt in dem Film der Satz und vielleicht ist das ja genau das Spiegelbild dessen quasi, dass die Mutter auf diesem Feminismus oder Emanzipationslevel geblieben ist, was einem Barbie halt irgendwie noch vermitteln konnte, aber die Tochter einfach auch schon weiter ist und vielleicht halt auch so eine Barbie auch schon hinter sich gelassen hat. Und jetzt vielleicht, wie du gerade sagst, nach anderen Identifikationsrollen oder so sucht, ja.
Und das finde ich halt eigentlich ganz geil, um noch mal irgendwie ... Oder um da vielleicht einen Strich drunter zu setzen oder so. Aber letztendlich, sagst du ja, dieser Film macht ja diesen Riesenspagat irgendwie zwischen diesen sehr ernsten Themen.
Und ich möchte mich seriös quasi mit dieser Thematik auseinandersetzen zu auf der anderen Seite einfach ein extrem geil inszenierter, witziger, echt krass unterhaltsamer und ich sag mal auch sehr intelligent, also es ist ja alles sehr intelligent eingesetzt, mit Pointen etc. pp. und auch so Überraschungsmomenten oder super nostalgische Elemente ja mit reingebracht, wo sich Leute aus meinem Alter ja total identifizieren können.
Ich finde, dieser Spagat ist dem Film trotz einem, naja, vielleicht unbefriedigenden Ende echt gut gelungen, muss ich sagen. Also ich hatte echt Schiss vor dem Film, hab dann irgendwie so ein Interview mit Greta Gerwig gesehen, was so ihre Einflüsse und Inspirationen waren, dieses Letterboxd-Video oder so, glaube ich, bei YouTube kann man das sehen.
Und hab mich irre gefreut da drauf, weil ich dachte, geil, also so die ganzen Gene Kelly Filme und The Wizard of Oz und so für die Kulissen und so, das sieht man voll. Und dann natürlich dieses krasse Intro, was ja unfassbar witzig ist. Ähm, aber also, ich find den echt gut. Ich find den wirklich, wirklich gut, den Film. Trotz so einer paar Cringe-Momente und irgendwie so ein paar Momente oder ein paar Unstimmigkeiten in der Lösungs-, in dem Lösungsmoment.
In der Auflösung, ja. Genau. Stimmt, genau das gleiche Gefühl hatte ich auch. Ich war teilweise wirklich entzückt geradezu, wie clever, also wie leicht dieser Film so bestimmte Themen einfach auch unterbringt und das Ganze mit so einem Augenzwinkern macht. Und auch so, wie du sagst, clever und auch nicht zu krass und so. Und gleichzeitig aber trotzdem ein unterhaltsamer, witziger Film bleibt. Und auch die Gags irgendwie zünden und funktionieren.
Und dieses ganze Thema von wegen, okay, diese Welt ist fake und so. Es hat alles gut funktioniert. Nur wie gesagt, in der letzten Auflösung hat's dann irgendwie ... Ah, schade, da wär irgendwie ...
Es wär vielleicht vorhersehbarer gewesen. Weil ich mein, ganz ernst, ich hab einfach darauf gewartet, dass diese Auflösung kommt, von wegen so, dass die Barbies dann sozusagen zur Einsicht kommen, okay, vielleicht sollten Kens auch eine Teilhabe haben an Barbie World, ne, und dann, und dann kommen wir gemeinsam in einer besseren Zukunft an. War dann aber nicht so.
Ja, nee, ist nicht.
Und genau, und warum das jetzt so ist, haben wir jetzt, haben wir jetzt, ja, erörtert, aber ja, im Grunde genommen teile ich da deine Einschätzung voll, dass ich, war auch mega gut unterhalten, fand, er hatte eine gewisse Tiefe, fand es, wie gesagt, krass, dass echt ohne Witz der halbe Cast von Sex Education ... Ja, deswegen. Wo man wirklich so gemerkt hat, Greta Gerwig einfach so ein Superfan, glaub ich, von Sex Education. Ja!
Also mal im Ernst so. Ich hab auch erst mal Dings, Maeve, hab ich erst mal gar nicht erkannt.
Nee, ich auch nicht.
Ich dachte, die kennst du doch. Ja. Genau, und dann auf einmal hat's so Klick gemacht. Ah, okay, alles klar. Die auch. Ähm, ja nee, aber ansonsten gute Gags und so. Also auch Ryan Gosling, einfach so ein guter Typ. Ich fand ihn so derbe witzig. Und man hat richtig gespürt, wie er Bock darauf hat, einfach mal loszulassen und mal so ein paar dumme Sachen anzubieten. Auch so Kleinigkeiten, wie er so cool von dieser Motorhaube von seinem Truck runtergleitet.
Das ist so dumm und albern. Aber es ist einfach so konsequent einfach irgendwie. Also, ja.
Googelt mal Greta Gerbig. Googelt einfach mal Greta Gerbig.
Okay.
Macht euch mal den Spaß gerade.
Okay, jetzt gerade? Das hat Phil in der Zwischenzeit gemacht? Ja.
Neben eine Pizza reinschmeißen.
Ja, jetzt Bildersuche oder was?
Ja, nee, einfach, einfach ...
Oh, ah, okay, das ist ja witzig. Da geht gut die Post ab.
Ganz genau. Also, für diejenigen, die das jetzt nur hören, wenn man Greta Gerwig zumindest im Stand der Aufnahme googelt, ist auf einmal Google ziemlich in pink gehalten. Und es kommen so pinke Sparkles, die quer über den Bildschirm sparkeln. Ähm, ja, so richtig Barbie- und girly-like.
Ja, wenn man Christopher Nolan googelt, ist die Seite einfach grau wie immer.
Damit wir eine perfekte Überleitung haben. Besser geht's gar nicht. Sorry.
Besser geht's wirklich nicht. Ja gut, nee, also nutzen wir die Überleitung. Also ja, ich fand Barbie gut. Sieben von zehn, vielleicht acht von zehn, aber irgendwie mit dem Ende hadere ich noch ein bisschen.
Ich bin da, glaube ich, bei, ich bin ja bei Letterboxd-Bewertungen, Also ich bin auf jeden Fall bei einer vier von fünf.
Ja, also wenn ich jetzt nur Letterboxd-Bewertung machen würde, wäre ich auch bei vier, aber ich mache halt IMDb-Bewertung umgerechnet auf Letterboxd. Aber dreieinhalb kommt mir auch ein bisschen wenig. Also er hat schon vier verdient, ja doch, ich denke schon.
Definitiv.
Aber wie gesagt, so eine kleine Unzulänglichkeit spüre ich dann irgendwie doch noch am Ende so. Tschau. Gut.
Bist ja auch im Rande.
Genau, das ist meine eigene Unzulänglichkeit, die ich auf den Film projiziere. Genau, so sieht's aus. So sieht's mal aus, genau.
¶ Oppenheimer
Gut, kommen wir zu weiteren Männern.
Genau, Babenheimer würde nicht ohne Oppenheimer existieren.
So, genau.
Beide am selben Tag gestartet, jetzt wird's düster, jetzt wird's dunkel.
Du wolltest den noch gucken, ne?
Ja, ich guck den am Mittwoch.
Ah ja.
Okay. Mal schauen, ob du dich drauf freuen kannst.
Ich glaub schon.
Ich auch. So viel kann man tatsächlich sagen. Ja, der neueste Christopher Nolan. Und es geht, wie der Name auch schon sagt, um J. Robert Oppenheimer, der, wie er selber eigentlich gar nicht genannt werden möchte, gar nicht genannt werden möchte, aber wahrscheinlich so am plakativsten sich das beschreiben lässt, der Vater der Atombombe.
Also er hat quasi das Wissenschaftsressort, die gesamte wissenschaftliche, physikalische Leitung gehabt, als es darum ging, die Atombombe zu erfinden im Zweiten Weltkrieg, weil man natürlich Angst hatte, dass Hitler-Deutschland, die da tatsächlich erstens weiter vor, prescht andererseits natürlich auch, dass dort bereits eine Atombombe erfunden wird, entwickelt wird und die USA auf jeden Fall frühzeitiger da sein müssen, um dann den Krieg für ihre Günsten entscheiden zu können.
Und wir sehen in diesem Film, das gleich mal im Vorhinein mitgegeben, tatsächlich wenig Ja, spektakulär ist der falsche Begriff, also wenn man viele Nolan-Filme sich anguckt, ja, dann ist man vielleicht im ersten Wurf von diesem Film etwas überrascht, weil in diesem Film geht es halt tatsächlich sehr viel darum, wie J. Robert Oppenheimer überhaupt sich einen Namen gemacht hat, wie er quasi auch in die Regierungskreise hineinkam,
wie er das Projekt übernahm und darauf hinwirkte, eine Atombombe zu erfinden, zu entwickeln, welche Sorgen, Nöte die haben, auch welche moralischen Bedenken sich ergaben, also wenig Action, was man sonst so von Christopher Nolan kennt, ja, so klassische Action, um das mal vielleicht gleich vorne wegzunehmen, sondern in diesem Film wird sehr, sehr viel geredet, ja.
Es ist halt ein biopic auf diese art und weise genau ich glaube darauf können wir uns einigen also es ist wirklich ein biopic jeder der was anderes erwartet wobei ja gut ein bisschen einflüsse aus anderen genres sind halt auch absolut gerichtsdrama ein bisschen kriegsfilme im grunde genommen auch, also das sind halt alles so sachen die natürlich da irgendwie rein spielen aber es ist halt am ende des tags ein biopic und dazu noch ein dreistündiges,
Also ich fand die ich fand die Review of Letterbox von Patrick H. Willams so witzig, der geschrieben hat einfach nur so witzig, dass das ein Sommerblockbuster ist, weil ich meine das ist halt einfach ein dreistündiges Biopic, das zur Hälfte schwarz-weiß ist. Und dann so geile erstmal ein großes Popcorn kaufen. Das ist irgendwie witzig.
Ja, ganz genau. Und den hat Christopher Nolan jetzt gemacht. Ich weiß, dass Christopher Nolan sehr sehr große Stücke auf J. Robert Oppenheimer hielt. Für ihn ist das einer, glaube ich, der wichtigsten Menschen aller Zeiten, hat Nolan mal gesagt. Und von da ist das auch gewissermaßen ein Herzensprojekt von Nolan, ganz auf persönlicher Natur, diesem Menschen jetzt eine dreistündige Bühne zu geben und sein Leben darzustellen.
Genau, Hardcore gut besetzt, also Cillian Murphy spielt Oppenheimer, Emily Blunt seine Frau, Matt Damon spielt ein Offizier, ein Militäroffizier, Robert Downey Jr. ein, krieg ich grad nicht zugeordnet zugegeben, Josh Harnett, Casey Affleck, Rami Malek, Benni Sefti spielt auch mit.
Ach der ist, okay, ich dachte so, woher kenn ich den denn? Ja vor allem gibt's ja so ein paar Rollen, das find ich ja so krass an Nolan. ja mittlerweile das dann so schauspieler auftauchen man denkt so der ist auch hier drin also also ohne ohne zu spoilern aber es gibt gegen ende eine szene wo oppenheimer dann ja noch eine unterredung mit dem präsidenten hatten ja und dann habe ich auch so ah.
Ich habe einen A-Promi, sorry, ich habe einen A-Promi vergessen, das müssen wir noch definitiv reinschieben. Matthias Schweighöfer spielt mit.
Wollte ich gerade, ganz ehrlich, ich habe den gerade gelesen, Damen und Wollte ich gerade darauf ansprechen, das ist ja was?
Matthias Schweighöfer spielt auch mit, Heisenberg, ja. Ja du, für Deutschland auf jeden Fall, ja. tatsächlich also ich meine doch krass dass das so dass er auf einmal so auftaucht in so einem film und und wir den so wahrnehmen also aber für so einen er natürlich einfach ich will nicht sagen normaler ernst zu nehmen das ist ja so für uns auch normaler ernst zu nehmen aber wir nehmen den einfach mehr als so ein deutsche komische komödien war.
wohingegen christopher nolan einfach ihn halt glaube ich anders wahrnimmt und und und und und nicht sozusagen dieses gepäck das wir haben wenn wir ihn auf allein was sehen also ja. Transportiert er für Christopher Nolan, glaub ich, nicht.
Ja, ja, total, total, total. Aber tatsächlich ... A-Promi dabei, aber er hat ... Kann man auch gleich ... Also, sofern jetzt hier die ganzen Schweighöfer-Fangirls ins Kino laufen ... Ha ha ha!
Schweighöfer-Ultras, ja. Also, er ist, glaub ich, ohne Witz eine Minute zu sehen in dem Film.
Ja, ja, ganz genau. Gut, kommen wir mal zum Film.
Aber nee, ich möchte einen Schauspieler noch nennen, nämlich Josh Hartnett. der und da reden wir jetzt heute nicht drüber aber der ja auch in der neuen der neuen blicken rüber staffel zu sehen ist und ich denke mir so josh hartnett wie geil ist dieser typ, ich hab den ewig für du schweigst du als wüsstest du nicht von wem ich rede.
Schnappatmung. Jetzt küsst du mich tatsächlich noch übers Mikro. Nein, hol mich gerne noch mal dafür.
Okay, also Josh Hartnett war ja so ein, wie soll ich sagen, Schwarm in den frühen 2000ern. War ja in sehr vielen Filmen zu sehen, auch in so Rom-Coms und so weiter. Auch in ein paar Actionfilmen wie Pearl Harbor zum Beispiel. Und hat dann vom schauspiel absichtlich unabsichtlich weiß ich nicht irgendwie eine pause genommen.
Und taucht jetzt aber neuerdings eben in so Sachen auf, also in der neuen Black Mirror Staffel, tauchte er auf in einer Folge und jetzt halt hier auch mit einer sehr großen Rolle und ich denke mir so krass, irgendwie hat das irgendwie, Hat Josh Hartnett dem Kino gefehlt? Also, weil Josh Hartnett spielt sozusagen diesen anderen Wissenschaftler mit dem Oppenheimer, ja, viel zu sagen, na gut, das ist so eine Beschreibung, er spielt den anderen weißen Mann.
Ja, ne, aber weißt du, also er spielt halt einen anderen Wissenschaftler in diesem Film, so, der trägt eine Brille.
Ich weiß nicht, wie der Charakter hieß.
Er ist schlau. Er ist schlau, genau, trägt eine Weste. naja anyway auf jeden fall der schaden hat auch wieder zurück von denen ja von den toten nicht aber von den leuten die schon lange nicht mehr auf der leinwand zu sehen waren.
Okay fair enough sonst hätte ich jetzt gesagt naja also es gibt fast kein jahr wo er nicht in der produktion mit dabei war aber es sind natürlich die großen hier so. Ja gut Oppenheimer.
Ja und. Ich mochte ihn sehr allerdings jedoch genau also ich muss ihn noch mal angucken obwohl ich direkt nach dem der film durch war mir so dachte, muss ich nicht noch mal sehen obwohl ich ihn obwohl ich ihn sehr gut fand ja weil drei drei stunden große gesichter.
Mir kam das aber überhaupt nicht so vor, also ich war mit ein paar Freunden im Kino.
Also ich sag mal so, Mission Impossible kam mir länger vor.
Okay, gut.
Aber mir kam das echt, diese drei Stunden kam mir gar nicht so vor. Es mag vielleicht auch an meiner Liebe daran liegen, dass ich tatsächlich so Gerichtsdramen und so auch superinteressant finde. Es geht halt ganz viel auch um Gericht und Verhör. Und das gibt's natürlich auf verschiedenen Zeitebenen. Der Film springt in diesen Zeitebenen wieder. Das ist durchaus nachvollziehbar und so, dass man einfach grob weiß, wo man sich befindet.
Aber es geht halt auch ganz viel um Konfrontation und Verteidigung und so etwas. Und daran hab ich Interesse, aber auch generell dieses Wie-entstand. Natürlich mit ein bisschen Fiktion aufgebläht. Aber wie entstand so diese Atombombe? Was ist der Hintergrund? Ich hab vorher nichts von Oppenheimer gewusst. Vielleicht ist das auch noch mal etwas, was für mich natürlich dann diesen Film sehr reizvoll gemacht hat, so diese diese Backstory erfahren habe.
Wenn jetzt so ein richtiger Oppenheimer Ultra sich das anschaut, davon habe ich auch einige Kritiken gelesen, die sagen halt ja, da ist Fiktion drin und da wurden zig Dinge übersprungen und ach, das ist ja alles nicht so toll.
Ja, aber ist das nicht in jedem scheiß Biopics so?
Ich hatte richtig Spaß in den 30, äh in den drei Stunden.
In den 30 stunden ja nee also voll also ich finde auch dieses thema so das hat gefehlt und das war abgeändert und so ja mein gott also es ist halt ein biopic so und ich finde gerade christopher nolan ist halt jemand der seinen sich wirklich sehr stringent an so themen abarbeitet, und ich finde das hat man dem film auch angemerkt also dass dann nicht, überfiktionalisiert wurde oder so sondern dass man da schon wirklich sehr viel wert auf authentizität gelegt hat,
Was tatsächlich glaube ich so ein bisschen meinem weil so ganz abstellen konnte ich natürlich diesen diesen nolan action fanboy irgendwie auch nicht, hatten wir wahrscheinlich auch ein bisschen strich durch die rechnung gemacht weil ich mir schon noch gewünscht hätte von dem film so ein bisschen mehr so eine, noch eindringliche positionierung gegen kernwaffen also weil, das macht der film also ich will dem film das ja überhaupt nicht absprechen
aber es hat mich irgendwie emotional nicht so richtig berührt so also ich hätte mir trotzdem gewünscht dass das da noch ein bisschen. Mehr eindringlichkeit noch ist von wegen so hey weil weil es wird alles abstrakt gehalten es wird zwar auch gesagt hey okay das kann die welt vernichten aber irgendwie.
Wissenschaftlich nüchtern. Genau, es war wissenschaftlich nüchtern, genau, und das ist eigentlich gut, also ich finde gut, dass Christopher Nolan da sozusagen die Spekulation auch irgendwie rausnimmt und so und da so sehr zurückhaltend ist. Aber es hat mich halt so nicht so richtig so aufgewühlt, wie ich es mir gewünscht hätte, bis auf, und das ist jetzt kein Spoiler, aber bis auf die letzte Sequenz in dem Film.
Die fand ich, die fand ich so krass auf einmal, wo ich so dachte, okay, da, da war ich wirklich an so einem Moment kurz, wo ich so dachte, uff, okay, heiliger Strohsack, aber dann war der Film halt auch schon zu Ende. Und dann hab ich mir so, da hätte es mir jetzt grad so ein bisschen, diese Sequenz noch ein bisschen länger gewünscht irgendwie.
Aber hast du, Micha, hast du dir vorher ne Doku oder sowas reingezogen?
Nee.
Oder irgendwas angelesen?
Nee, hab ich nicht. Ich hab, ich bin komplett ohne Wissen, also außer, dass es halt Oppenheimer gab und so, bin ich komplett ohne Wissen reingegangen, hab mir seitdem aber nochmal so ein 45-minütiges Video über Oppenheimer reingezogen und überhaupt und blablabla und das hat nochmal jetzt in mir den Wunsch sehr viel lauter gemacht, den Film noch mal gucken zu wollen. Ja, weil ich so das Gefühl hatte, ah okay, weil viele Dinge in dem Film konnte ich nicht so richtig zuordnen.
Und vor allem, weil der Christopher Nolan immer ankommt mit seiner nicht chronologischen Erzählweise und so, haben sich viele Dinge, die am Anfang eher verwirrend waren, also ich muss sagen, ich habe schon eine gute Zeit gebraucht, irgendwie Fuß zu fassen in den Film, haben sich dann aber erst im Nachhinein ergeben.
Das heißt, wenn man mit dem Wissen des ganzen Films noch mal, glaube ich, in diesen Film reingeht, hat man, glaube ich, insgesamt eine angenehmere oder noch eine tiefer sitzendere Experience mit dem Ganzen.
Ich muss den Film auch noch mal sehen. Was aber weniger daran liegt, irgendwie, ja, auch mit der Experience, Denn ich möchte nicht übertreiben, aber ich glaube, ich habe nur ein Drittel dieses Films verstanden.
Ach so, weil wegen dem Mix und auf Englisch, ne?
Genau, wegen Mix und auch Genuschel. Also das war wirklich teilweise, also erstens war es teilweise nicht immer ganz verständlich. Also ich habe den Film in 35-Millimeter-Projektion gesehen. Almost the way it meant to be seen. Ähm, so. Das war, das war irgendwie an bestimmten Stellen soundtechnisch schwierig, dann wie gesagt, nuscheln sie. Und dann ist der Film natürlich an vielen Stellen sehr wissenschaftlich oder recht wissenschaftlich und physikalisch unterwegs.
Und ich sitze dann doch nicht so fest im Sattel, dass ich das alles dann verstanden habe. Nichtsdestotrotz sitze ich aber jetzt genauso hier und sage, das ist ein cooler Film. Weil das, was ich mitbekommen habe, war schon packend genug. Und von daher freue ich mich, den noch mal in Omu mir anschauen zu können. Und ich hatte dadurch natürlich, was heißt natürlich, aber ich hatte dadurch ein bisschen mehr Fokus auch auf das Schauspiel und auf das Setting, die Inszenierung.
den sound ja und, Übergrandios.
Alter, Cillian Murphy.
Ey, das ist ja, boah, wenn, also, das ist.
Also das Schauspiel ist schon krass tatsächlich in dem Film, also gerade er, aber insbesondere finde ich Robert Downey Jr. Ja, auch, total. Also ganz ehrlich, wenn es da keine Oscar-Nominierung gibt dieses Jahr, weiß ich auch nicht. Voll, ja. Also Robert Downey Jr. ehrlich gesagt schon lange nicht mehr richtig Schauspielern gesehen. Es ist ja immer so diese iron man playboy scheiße so und hier endlich mal wo ich so dachte krass okay das ist mal eine richtige eine richtige charakterarbeit so.
Ja absolut absolut.
Und ich will ich finde es auch so cool also auch so wie die nebenrollenbesetzung so ich bin auch so froh immer wieder wie heißt er elton erich zu sehen also young han solo.
der der der lakai da ist von von robert downey junior in dem film habe ich mich auch total gefreut dass der in dem film zu sehen war und auch gut im übrigen also auch also von vorne bis hinten gut besetzt und gut gespielt also wirklich grandios gespielt und der sound da bin ich jetzt gespannt weil du hast gerade so ein bisschen mit den augen oder hörbar mit den augenbrauen hochgezogen. Geklimpert.
Geklimpert. Ich fand ihn übergranios, also viele haben sich auch beschwert, dass der dann auch manchmal so brachial ist, gerade so im ersten Drittel, fand ich aber.
I am become death.
Ja, so sieht's aus.
Ich fand, ich fand, ich fand es passt, ja, also der Sound war schon brachial, allerdings muss man auch sagen, also gut, zum einen IMAX, so, IMAX finde ich drückt eh immer noch mal eine Spur mehr, ich hab den wie gesagt im IMAX gesehen und, interessant ist halt in dem film sozusagen die dynamik im sound weil 95 prozent mehr des films ist halt einfach ein dialogfilm so auf alles ist so ein bisschen viel ludwig göransson score drauf geklatscht und so
aber wirklich also wirklich so wirklich so mit dicken pinsel drüber so nee aber wenn es dann mal knallt so dann knallt halt richtig und vor allem Christopher Nolan macht halt auch was was schon also was wieder fachlich, Also wie sagt man wissenschaftlich nüchtern ist. Aber es ist natürlich auch mies, wie diese Explosionen daherkommen. Yes! Also, das ist jetzt auch kein Spoiler, kann man sagen, aber natürlich die Verzögerung von Bild zu Ton so.
Ja, du siehst die Explosion, hörst sie aber noch nicht. Und auf einmal, bam, knallt's halt. Das ist halt schon ... Das ist halt schon derb.
Aber das ist wirklich eine so für mich ... Ich würde fast sagen, noch nie gesehene Art der Inszenierung, obwohl es ja so naheliegend ist. Ich meine, wir alle kennen das ganz klassisch beim Gewitter. Wir sehen einen Blitz und dann irgendwie so ein paar Sekunden später erst kommt der Donner bei uns an. Aber wenn dann natürlich da irgendwie in vielen, vielen, vielen Kilometern eine Bombe hochgeht, dann sehen wir eben den Lichtblitz zuerst und erst nach einer ganzen Weile hören wir den Ton.
Und das zieht, das generiert, Der Film arbeitet natürlich auch auf diese Szene hin. Und sie ist episch, muss man wirklich sagen.
Allerdings ... Darf ich ganz kurz den Eindruck machen? Ja, musst du ja. Ja. Nee, aber weil du sagst, so episch und so. Ich weiß, dass das jetzt ein richtig blödes Argument ist. Oder auch kein Argument, sondern auch blöd ist eigentlich zu sagen. Christopher Nolan, irgendwie Actionfuzzi, so. Aber ich war ein bisschen underwhelmt von der ... von dem Trinity-Test.
Von was, bitte?
Von dem Trinity-Test.
Ach so, ja.
Ja, ich war so ein bisschen so ...
Wissenschaftlich nüchtern.
Ja, ja, aber ich war so ein bisschen so ... Es ist halt auch nur eine Explosion. Also, ich hätt mir irgendwie gewünscht, dass da mehr ist, vor allem, weil in einem Trailer auch diese Szene, und bitte korrigier mich, falls du's anders gesehen hast, ich hab's nicht gesehen, aber in dem Trailer gibt's diese Szene, wo dieser Feuerball so die Erde so aufwirbelt. Und das kommt am Anfang des Films in dieser Vision von Oppenheimer vor.
Ja dass er sich das quasi vorstellt aber dann bei der eigentlichen Explosion von der Atombombe nicht, weil es glaube ich auch dieser Feuerball glaube ich auch nur bei Wasserstoffbomben glaube ich, auf kommt glaube ich also weiß ich genau aber auf jeden fall in der an der stelle kam es und ich hatte eigentlich so wie der trailer mir das verkauft hat gehofft dass ich, ein bisschen mehr obwohl wie gesagt es klingt blöd aber ein bisschen mehr eye
candy bekommen an der stelle so aber es war halt einfach nur eine wand an feuer so okay also irgendwie irgendwie hatte ich ein bisschen mehr erwartet.
Ach ja. Ja weil der film ja auch so daraufhin arbeitet. Genau er arbeitet daraufhin und ich fand es trotz alledem sehr sehr geil inszeniert das war eine ganz neue art von spannung möchte ich mal.
Es war sehr überraschend dessen, wie er es fand. Ich dachte so, what? So habt ihr euch entschieden, das zu machen, interessant. Ja, das stimmt schon. Ja, eine Sache wollte ich, achso, wie ich diesen Film gerne noch jetzt mal gucken möchte, ist unter diesem Aspekt von Kettenreaktionen. Ich glaube kettenreaktion ist so ein thema in diesem film das sich sozusagen niederschlägt nicht nur in den dialogen und der handlung sondern auch in der art der inszenierung also dass das dinge einfach.
wechselwirkung haben beziehungsweise aktionen weitere aktionen in bewegung setzen und so und. Ja genau kernspaltung genau und und so also ich weiß nicht ob du die review von wolfgang m schmidt dir schon angeguckt hast lena.
Nee, tatsächlich nicht, ich hab nur Dokus angeguckt. Ach so, okay, gut.
Weil er spricht nämlich genau davon, dass quasi dieser Film auch sozusagen Spaltung und Fusion ist. Was man jetzt eigentlich von vielen Filmen sagen könnte, ehrlicherweise. Aber dass der Film quasi Szenen auch zerstückelt, auseinandersprengt, verteilt in dem Film. Und dann aber wieder an anderen Stellen andere Dinge, die eigentlich nicht zusammengehören, wieder zusammenführt.
so und unter diesem aspekt möchte ich den film gerne noch mal gucken weil ich glaube dass das ein thema ist das sich durch viele dinge.
Wie soll ich sagen durchzieht irgendwie insbesondere auch in dieser letzten szene die mich also mitgenommen hat, wo ich das gefühl hatte wo er und albert einstein miteinander reden noch mal und und da dachte ich so, ja es geht es geht einfach darum dass du dinge in bewegung setzt, Und diese dinge entwickeln dynamiken und diese dynamiken können unvorhersehbare konsequenzen haben und unter dem aspekt möchte ich den film gerne noch mal gucken weil ich glaube dass das so der der.
Kompass ist an dem christopher nolan sich in diesem film so ein bisschen abgearbeitet hat sozusagen das der kreative kompass von wegen was machen wir wie. Und wie orchestrieren wir, wie strukturieren wir diesen Film, wie sind Dialoge aufgebaut, all sowas.
Aber das ist ja letztendlich auch das Ding dieses ganzen Manhattan-Projekts, ist ja... Eigentlich nur Lauf der Zeit, es werden jetzt Dinge entschieden und Dinge erforscht und nochmal Dinge entschieden von oberen Stellen, die halt wiederum Konsequenzen haben und zwar heftige und die die ganze Weltgeschichte verändern.
Genau. Die Frage ist ja eigentlich, oder das, was ich jetzt genial fände, jetzt, daraus resultiert eine Frage, aber was ja genial wäre, ist, wenn Nolan wirklich diesen Kernspaltungsaspekt mit reinnimmt und aufgrund von Teilung mehr Energie entstehen lässt, wie das ja, wie diese Atombombe ja eigentlich auch konzipiert ist. Dinge, Atome spalten sich und das setzt unfassbare Energie frei, bla bla bla. Hat dieser Film denn auch diese Dynamik und diese Steigerung?
Weil das würde ja, das wäre ja mega genial, ne?
Ja, schwer zu sagen tatsächlich. Also ich würde sagen nein. Also ich finde, der Film ist über seine ganze Länge hinweg relativ brisant. Natürlich arbeitet er auf diese Explosion hin. Diese Explosion steht aber nicht am Ende des Films, ne? Sondern diese Explosion steht irgendwo in zwei Dritteln des Films.
Und dann später sozusagen geht es noch um die weitere Verarbeitung dessen und so weiter und aber springt auch weiterhin vor und zurück und so ist es nicht so von wegen dass es dass der Film geteilt ist in irgendwie ein vor der Explosion nach der Explosion sondern beide Hälften finden parallel die ganze Zeit statt. Ich finde allerdings also wie gesagt guckt ihr den Film mal an und dann können wir nochmal drüber reden, aber ich finde, wo der Film am Ende hinarbeitet.
so in der in den wirklich in der letzten minute da dachte ich so dass das das ist nochmal das thema des films runtergebrochen also dieses dieses thema von wegen, was du gerade gesagt hast nämlich es es werden entscheidungen getroffen diese entscheidung haben konsequenzen die zehn weitere konsequenzen nach sich und, irgendwann ergibt sich eine dynamik die auch einfach nicht mehr zu kontrollieren ist.
die die quasi und also ja unvorstellbare konsequenzen haben kann und da dachte ich mir so das das ist schon wieder clever also wieder wie der film eigentlich seine kompletten drei stunden noch mal nimmt. Und noch mal dieses thema eben spaltung etc. Kettenreaktion noch mal kurz runter bricht visuell so.
Obwohl ich will jetzt auch nicht so viel Gewicht auf diese letzte Szene legen, aber mich hat die sehr mitgenommen, also ich war so, die war gut, die war gut gesetzt, die war gut gesetzt, gibt dir nochmal so einen Schlag in die Magenkohle. Genau ja genau, aber mit diesem Wissen möchte ich wie gesagt diesen Film jetzt noch mal gucken, weil so richtig ergibt sich der rote Faden wirklich erst so ab Hälfte des Films, dass man so das Gefühl hat, okay hier.
ja worum geht's ja was ist eigentlich der rote faden bei nolan und bei nolan ist halt eben auch der punkt wenn das jetzt irgendein 0815 biopic wäre da würde ich das halt abhaken und sagen ja okay gut passt, sein biopic über oppenheimer aber nolan ist halt einfach so ein. Autor was er ist halt so da weiß man okay die filme sind halt aus feinem stoff gemacht so und und ich möchte gern. Wirklich begreifen und verstehen wie gut dieser film wirklich. aus was für Material der gemacht ist.
Und du setz dich jetzt ja schon hin und sagst der film ist gut also dass das ja ja trotz dessen ja ganz genau natürlich also man kann man kann nicht sagen dass der film schlecht ist. Ja da draußen gibts menschen.
Ja klar ich hab die tiktoks auch gesehen wo leute tiktok aufmachen so drei stunden. Nee also ich oder ich sag's mal so man hätte den film kürzer machen können ich gar keine frage. Aber hey, also es ist jetzt nicht so, als ob Christopher Nolan rumfaselt so, aber es gibt ja Filme wie so Indiana Jones oder so, wo man so denkt, hey komm, da kann ich dir genau mit dem Rotstift markieren, wo hier die 30 Minuten herkommen können, die man rausschneiden kann. Bei dem Film, schwierig.
Also jede Szene hat irgendwo ihre Bedeutung.
Und nochmal, ich habe da das Feeling gehabt, also ich habe diese drei Stunden nicht gespürt. Ich war da, ich war da wirklich.
Ich hab's vielleicht gespürt, weil bei uns im Kino irgendwie die Klimaanlage nicht richtig lief. Ja, okay, ja.
Nee, ich hing da an den Lippen, hab zwar nur ein Drittel verstanden, aber ich hing trotzdem an den Lippen der ganzen Schauspielenden und war sehr gefangen in diesem Film und will diesen Film jetzt tatsächlich auch nochmal, dann wie gesagt, den Omu sehen, um die ganzen Zusammenhänge zu verstehen und so weiter.
Ich finde, das ist auch so ein Auszeichnungsmerkmal, also wenn du tatsächlich aus einem Film rauskommst und sagst, ich hab den akustisch nicht verstanden, aber ich will den trotzdem sehen, weil ich einfach, ich spüre, dass da richtig, dass da die Luft brennt, dass da richtig gut, nicht nur, weil da auch gutes Schauspiel drin ist, gutes Sounddesign, weiß ich nicht, ich will einen Film nochmal sehen, obwohl ich nicht verstanden habe,
um ihn endlich zu verstehen, obwohl er drei Stunden geht und obwohl er ein Dialogfilm ist, ist das halt, finde ich, auch in etwas schön geredeter Manier auch ein Auszeichnungsmerkmal, dass dieser Film einfach sehr, sehr gut ist.
Das spricht halt voll fürs Schauspiel, ne? Ja. Ja. Verstehe.
Ich muss allerdings ganz kurz auch noch sagen ich bin ja immer ein großer Verfechter von Technologie Filmhandwerk etc. Hab wie gesagt extra die reise auf mich genommen um den film halt in einem richtigen imax saal zu sehen und so. nicht nötig bei diesem film also echt jetzt ja ich jetzt also ich finde wenn man da eine sehr gute projektion hat in einem sehr guten kino.
Vollkommen ausreichend also sei 70 mm sei es ein richtig gutes dolby cinema oder so vielleicht auch ein limex also quasi ein fake imax. Auch okay, aber jetzt extra, also, weil der Film auch so ... Du hast das ja, wie gesagt, in deiner 70-mm-Projektion nicht wahrgenommen, Phil, aber ...
35.
Ach, 35 Millimeter auch. Na gut, okay. Na gut. Ähm, weil der Film ... Also, was Christopher Nolan braucht, ist eine leise IMAX-Kamera. Also, weil du merkst richtig, dass Christopher Nolan am liebsten diesen ganzen Film in IMAX gedreht hätte, aber es nicht kann, weil diese Kameras so laut sind. Und bei einem Film, der hauptsächlich aus Dialogen besteht, ist das einfach scheiße.
Was passiert ist, dass der Film eigentlich wahrlos die ganze Zeit hin- und herschneidet zwischen IMAX-Filmmaterial und normalem Scope-Filmmaterial. Und das ist ein bisschen ... Ich will nicht sagen störend, weil natürlich ist das immer eine Augenweide, sobald eine Szene oder ein Shot auch nur in IMAX ist.
Aber es ist so random eigentlich, dass wir denken, okay, das hat mir jetzt keinen besonderen Mehrwert gegeben, also, wenn man den Film, wie gesagt, in einem Limex guckt oder halt in einer guten 4K Dolby Vision oder Dolby Cinema Projektion, good enough.
Positiv ausgedrückt, es passiert ja auch nichts, so du hast du hast dann am anfang irgendwie, ja nichts was diesen scope braucht, genau oder imax oder so etwas, du hast halt nochmal es ist ein dialog film, So, du hast natürlich diese Explosion, äh, nach zwei Drücken, und du hast grad so in den ersten 20 Minuten irgendwie so Flashbacks von Oppenheimer, die irgendwie auch, äh, natürlich ein bisschen Bombast in sich haben, aber dafür brauchst du auch kein IMAX,
das funktioniert, würde ich dir vollkommen zustimmen, auch auf einer tollen Leinwand, tolle Projektion, ähm, äh, ja, zeigt erneut, dass dieser Film nicht dieser klassische Nolan ist, wo man sagt, alter, da ist richtig was drin, und deswegen muss man den in der Best-of-5-Best-of-5-Best-of-5-Best-of-5-Best-of-5-Best-of-5-Best-of-5-Best-of-5-Best-of-5-Best-of-5-Best-of-5-Best-of-5-Best-of-5-Best- Laserprojektion sich angucken.
Nö, Oppenheimer ist ein Dialogfilm und dafür braucht es, für Dialoge braucht es kein IMAX. Tut mir leid um die zehn Euro mehr, die du jetzt draufgezahlt hast, Lena.
Nee, nee, gar nicht. Also, ja gut, die Reise halt. Aber ja, aber ansonsten, also dieses Kinoticket ist jetzt nicht signifikant teurer. Nee, aber genau, also ja, muss nicht.
Es ist zwar nett, immer mal wieder irgendwie hier und da mal eine landschaft zu sehen irgendwie in imax oder so aber macht den film jetzt auch nicht fett irgendwie anders als jetzt zum beispiel bei einem interstellar oder bei voll also da war also bei ich erinnere mich genau bei interstellar, imax also einfach muss also muss also du bist halt im weltall schwarze löcher irgendwie bla natürlich willst du das in imax sehen tenet genauso ja, also wieder die post abging also
fertig ich war auch nach diesem film und hier was aber so ja nett aber.
geschenkt. Ich glaube, Nolan hat es einfach nur gemacht, damit sozusagen Universal, wenn er seinen nächsten Film nicht macht, nicht sagt so, ja, aber du hast ja deinen letzten Film auch nicht in IMAX gemacht, muss es denn in IMAX sein, so einfach, dass er einfach, dass er diesen Stempel drauf hat, nee, nee, nee, ich mache IMAX, aber würde mich ohne Witz, mark my words, also hier Prognosen of Doom, würde mich nicht wundern, wenn imax für christopher noland eine neue kamera
entwickelt, die die leise filmen kann, ja also würde mich wirklich nicht wundern hätte eigentlich passieren müssen, ist es scheinbar nicht aber da muss irgendeine lösung her. Ja.
Ich schreib's mal hier gerade nieder. Okay. Es sei ihm gegönnt. IMAX erfindet eigene Kamera für Nolan. Das ist von, was haben wir denn? Wir haben Juli 2023 in Sendung 632. Und dann gucken wir mal, was passiert.
Ich bin auf jeden Fall echt hartgrundgespannt. Vor allen Dingen, weil ihr beide vorher keine Dokus geguckt habt ich jetzt ein paar Dokus gesehen habe und tatsächlich den in IMAX gucke und ich glaube es ist sogar ein richtiges. Ah, ehrlich?
Wo guckst du denn?
In Hamburg, in so einem Uzi-Kino.
Uzi-Kino? Uzi-Kino. Das ist wieder der Film Machine Gun. Genau. Uzi-Kino.
Also UCI.
Ja, UCI, genau.
Also UCI. Ja, UCI, genau. Nee, es ist kein richtiges IMAX, aber ganz ehrlich, würde ausreichen.
Aber gut.
Also du wirst trotzdem immer wieder sehen, dass sich das Format ändert. hat. Nur es wird halt wie gesagt nicht das Vollformat iMac sein, aber vollkommen in Ordnung so. Muss bei dem Film nicht.
Ja, so, jetzt hier Schlussstrich unter Oppenheimer, Mein Libber. Vier ... äh, nee, Quatsch, was sind das bei dir? Acht Sterne, neun Sterne? Sieben?
Acht Sterne.
Acht, ihr Solide.
Solide Acht, ja. Vielleicht nach dem zweiten gucken vielleicht noch mal anders. Aber für den ersten Eindruck sind's auf jeden Fall ...
Anders mit Chance nach oben oder anders mit Chance nach unten?
Nee, schon eher mit Chance nach oben.
Same, komplett bei mir. Letterboxd-Bewertung, vier von fünf. mit der Hoffnung auf die 5 von 5. Ich freu mich drauf, ich freu mich auf den Rewatch. Das ist seltener.
Hast du schon Karten?
Noch nicht, noch nicht.
Ich wollte für nächstes Wochenende in Amsterdam hier Karten besorgen für IMAX. Komplett ausverkauft schon. Jede Vorstellung. So krass einfach, ja. Also, richtig, ich hab meinen Augen nicht getraut. Weil die Holländer gehören jetzt nicht zu den Leuten, die direkt im Vorfeld wahnsinnig viele Karten kaufen. Und hier, ich hab, also ich hab meinen Augen echt nicht getraut. Alles ausverkauft, ey.
Ja, es ist auch so, dass die es tatsächlich ziemlich, ziemlich krass durchgestartet ist. Ich versuch grad das mal so schnell hier herauszufinden.
Ähm, Barbenheimer halt.
Genau, Barbenheimer. Das Barbenheimer-Wochenende. Zum ersten Mal zwei Filme über 500.000 Besucher. Also das bezieht sich, glaub ich, jetzt auf Deutschland. Zum ersten Mal seit Corona sechs Filme über 100.000 Besucher. Also das Ding knallt schon durch.
Genau, also ich glaub, dieses Barbenheimer-Phänomen hat auch beiden Filmen geholfen.
Erfolgreich, ja.
Ich glaub, tatsächlich, so wie man dachte erst, okay, das ist so, wer wird ... Also Team Barbie, Team Oppenheimer, so. Glaub ich, haben beide Filme sich gegenseitig geholfen, Leute einfach ins Kino zu holen wieder.
Ja, das stimmt. Ja, das glaube ich auch. Also, das ist glaube ich schon. Hier ganz genau, weltweit spielt der Barbenheimer zum Start 511 Millionen ein. 337 Millionen für Barbie und 176 Millionen für Oppenheimer.
Barbie schaufelt so ungefähr das Doppelte.
Ja, oder noch mal so ein paar andere Statistiken. Der Barbie ist der beste Start des Jahres und Oppenheimer ist der beste Start eines Christopher-Nolan-Films ohne The Dark Knight im Titel. Also, man muss die ...
Man muss die Batman-Daus klammern. Es ist so wie das größte, mobile Riesenrad auf vier Rädern mit einer hydraulischen Pumpe. Ja, okay. Ja, okay, verstehe.
Ja, das, das, das, also, das Ding des Kneits, ja.
Apropos, apropos The Dark Knight, übrigens, Barbenheimer ist ja nicht das originale Barbenheimer, ne, sondern als, glaube ich, The Dark Knight oder The Dark Knight Rises rauskam.
Mit Mamma Mia.
Kam Mamma Mia im gleichen Teil raus, genau, das ist sehr witzig, finde ich, ja. Damals hat halt niemand einen Hype drum gemacht, aber ich glaube, damals war weder Nolan noch irgendwie, hat niemand so richtig auf Mamma Mia gewartet, so, weil, ja.
Übrigens, also super lustiger Funfact in diesem Erklärvideo von, was ist eigentlich Barbenheimer und so, wird halt genau dieses Beispiel auch gebracht und dann legen sie einfach Give me a man after midnight von ABBA unter so ein paar Bilder von Batman und das ist so, Give me a man after midnight to chase the shadows away oder so, das ist so albern. Passend. Großartig. Ja, sehr gut.
Sehr gut.
Ja, verlinken wir euch mal dieses Video noch in den Shownotes, das war sehr gut.
Ey, aber was mich total verwirrt hat, war der Nicki Minaj Song im Abspann von Oppenheimer, ey. What the fuck?
Nun.
Ja.
Jut, dann haben wir es für heute, wa? Ich würde sagen. Dann haben wir hier eine volle, vollgepackte Sendung gehabt mit viel Austausch und ganz schön viel Lachen an der Stelle.
Ja, vielen Dank, Lena.
Ganz genau, dass du hier mit dabei warst.
Ja, für uns ein inneres Feuerwerk. Haha, ja cool. Ja, genau, ja. Sag doch auch mal was.
Ja, tausend Dank für die Einladung.
Sag auch mal was. Er will so total leise sein.
Ja, ja, ja.
Nee, ich fand's scheiße. Wie bitte?
Welche Idee war das?
Genau, wir müssen noch ein Nachgespräch machen, Micha. Also da, ja, ja, ja.
Manöverkorrektur.
Manöverkritik. Ja, ja, ja, ganz genau.
Nee, ja, nee, vielen Dank, war super.
Ich freu mich, dass du mit dabei warst und man muss ja auch sagen, das war deine erste Podcastaufnahme und du hast dich sehr, sehr gut geschlagen.
Vollblutprofi.
Absolut, ja. Also wer gegen mich ja standhalten kann, props.
Nee, nee, nee, wirklich. Also echt vielen Dank, vielen Dank für die Diskussion und das Gespräch und so. Und ich bin sehr froh, dass wir gerade für Barbie halt auch beim Thema Feminismus und so dann tatsächlich nicht nur drei Männer hier waren.
Ja, ihr seid ein sehr, sehr diverser Podcast.
Ja, wenig.
Mehr divers, ja divers bestenfalls im Verständnis und Geschmack vom Film.
Guri, wir sollten das nicht weiter vertiefen, besser ist das. Noch einmal dicken Dank an dich, Lena. Natürlich auch Danke an dich, Micha, selbstverständlich.
Na klar. Und an dich, Felix.
Oh, danke schön.
Ja, und an Andi, obwohl er nicht da war.
Ja doch, ja, Andi, hier. Du warst die gesamte Zeit im Herzen mit dabei.
Genau. Gut, dann habt noch … Und ein dicker Dank noch an alle unsere Patreon und Steadyspender.
Ja, die da heißen Steffen Lowski, Fabian, Andreas, Gattaca, Fabio, Salos, Keilbahn, Bernhardt, Christoph, Krisel, Matthäus, Saltynowsky, Captain Greengo und Lena. Günther.
Günther. Günther.
Warte mal, das schreibe ich jetzt gleich mal in die Clips. So demnächst, demnächst danken wir einfach Günther. Okay.
Genau, Günther.
In diesem Sinne, habt einen charmanten Tag, einen charmanten Abend oder was auch immer und schaltet das nächste Mal wieder ein, in diesem Sinne. Tschüss. Tschüss. Ciao, ciao.
