72 - Spitzfindig (altägyptische Tattoos) - podcast episode cover

72 - Spitzfindig (altägyptische Tattoos)

Mar 10, 20251 hr 16 minEp. 72
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Episode description

Wir gehen unter die Haut – im wahrsten Sinne des Wortes! Indieser Folge dreht sich alles um Tattoos: Körperkunst mit medizinischer, ritueller und sozialer Bedeutung. Von Ötzi bis zu ägyptischen Mumien werfen wir einen Blick auf die archäologische Forschungsgeschichte und die Interpretationder ältesten Tintenbilder der Menschheit.
Welches Motiv wäre euer Favorit? Anregungen und Beratung gibt’s bei uns!“

 

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 Stempelaufgabe:

Was für ein Tattoo hat Roxane auf dem linken Oberarm und was steht da?

https://roxanebicker.wordpress.com/wp-content/uploads/2025/03/img_20211106_130146308.jpg

 

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Shownotes

 

https://roxanebicker.wordpress.com/wp-content/uploads/2025/02/maat15_bicker_tattoos.pdf

https://www.medienwerkstatt-alex.de/das-magazin/taetowierungen-in-ihrem-kulturhistorischen-kontext

https://www.cosmoty.de/test/haetten-sie-nicht-gedacht-das-sind-die-beliebtesten-tattoo-motive/

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/oetzi-hatte-61-taetowierungen-tattoos-auf-gletschermumie-a-1015739.html

 https://archive.org/details/MIE_53

https://www.bbc.com/news/science-environment-43230202

https://arce.org/resource/tattooing-ancient-egypt/

https://www.worldhistory.org/article/1000/tattoos-in-ancient-egypt/

https://archaeology.org/collection/ancient-tattoos/

https://archaeology.org/issues/november-december-2013/collection/oetzi-copper-age-alps-iceman-tattoos/ancient-tattoos/

https://www.britishmuseum.org/blog/tattoos-ancient-egypt-and-sudan

https://www.metmuseum.org/art/collection/search/544220

https://student-journals.ucl.ac.uk/pia/article/id/112/

https://journals.openedition.org/bifao/296?lang=en

https://interactive.archaeology.org/hierakonpolis/field/2004f.html

http://www.hierakonpolis-online.org/index.php/nekhen-news

 https://www.pmachinery.de/unsere-bucher/androsf-die-sf-reihe-des-sfcd/androsf-band-191-200/klewer-detlef-hrsg-chrononomicon

 

Newsflash:

EEF News: https://egyptologyforum.org/EEFNEWS.html

Nachruf Kitchen: https://tyndalehouse.com/updates/news/kenneth-kitchen/

Grabrekonstruktion Gebelein: https://pam-journal.pl/article/549217/en; https://archeologia.com.pl/zaginiony-grobowiec-egipskiego-dostojnika-polacy-odtworzyli-go-cyfrowo/

Grab Alexander d. Gr.: https://greekreporter.com/2025/02/11/alexander-the-great-tomb-location/

AntikesBrot: https://www.bbc.com/news/articles/c3e1xp78j2vo

Tutmosis Grab: https://www.bbc.com/news/articles/c5ym30v356po; https://www.theartnewspaper.com/2025/02/24/archeologist-behind-discovery-of-pharaohs-tomb-believes-he-has-found-another

 

Wir lesen: Isabel Ibañez, What the River knows (2025, Ravensburger Verlag); Nennung weil Werbung und Dank anden Verlag für die Bereitstellung der Leseexemplare!


#Altägypten #Popkultur #Film #Ägyptologie #Geschichte #Antike #Ägypten #Afrika #Museum #Nubien #Sudan

Transcript

Dieser Podcast ist Teil des Podcast Netzwerks Dbpdw. Die besten Podcasts der Welt. Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von eurem Lieblingspodcast Mamis and Magic. Wir gehen heute unter die Haut. Und zwar sprichwörtlich im übertragenen Sinne und auch ganz in echt, denn wir schauen uns heute an Tätowierungen. Ja, wir brauchen ja immer einen Aufhänger, um altägyptische Sachen in die Jetztzeit zu verorten. Nora Tätowierung ja bisher eine ja, da habe ich mehr.

Ja, ist ist eine ganz spannende Erfahrung. Also wenn man da so überlegt, ich sehe oft Tätowierung, ich finde die auch alle wunderschön, aber. Man ist ja damit auch zunehmend mehr konfrontiert.

Man sieht Leute im Alltag, die Tätowierungen haben, man sieht sie bei Popstars, Filmstars, in Filmen, üblich manchmal kulturellen Medien generell, ja, Tätowierungen werden immer akzeptierter, immer salonfähiger, und ja, irgendwann hat es uns dann gerissen und ich hab jetzt auch eine, ist gar nicht so schlimm, also ich hab sie am Knöchel unten, das hat nicht so wehgetan. Also gerade wenn es so oft Knöchel geht auf Knochen ist halt immer so ein bisschen.

Ja, und deswegen heute unter der Haut. Wir gucken. Ist ägyptisch oder nicht ein Tattoo? Tatsächlich nicht, ja, aber ich habe sehr lange davon geträumt. Vielleicht muss irgendwann mal ein ägyptisches ägyptisierendes Tattoo her, schauen wir mal. Ja, also ich kann 4 derlei bieten, also Tätowierungen, wobei. 1 ist schon relativ alt, das habe ich mir mit 18 machen

lassen. Das ist mein Schwert auf dem rechten Oberarm und dann habe ich auf dem linken Oberarm in der Tat Hieroglyphen stehen, vielleicht machen wir daraus einfach, die wollen wir daraus unsere direkt stempelaufgabe machen, ist ja. Troxane auf dem Arm? Genau. Was war Troxane auf dem Arm? Ich tue euch ein Bild in die Show Notes und ihr dürft mir sagen, was ich da auf dem Arm habe.

Vielleicht wissen es ja auch die ein oder anderen schon, weil haben sie das Vorderbild das Bild können wir da noch nachliefern, weil es eine Level abstempel Aufgabe und vielleicht weiß ich nicht, wissen die was die anderen Tattoos sind, aber die sind hier nicht so relevant die. Sind hier nicht so relevant. Das ist ein Haustiertattoo und es ist ein Büchertattoo. Ah ja, sehr cool. Genau. Wunderbar. Dann haben wir direkt schon hier geliefert. Stempelaufgabe was hat Roxane auf den Arm?

Tätowiert, rechts, links, links. Siehste hab ich ja gut aufgekriegt ist das Schwert, ah ja, also nicht das Schwert, nein, sondern die Hieroglyphe, die Hieroglyphe hervorragend, mein Opa hat auch n Tattoo gehabt ach cool ja das ich hab gerade irgendwie in der Vorbereitung auf diese Folge die ganze Familie wirr gemacht, weil ich meine Mutter gefragt hab du sag mal der Opa ihr Vater, der hat doch auch n Tattoo gehabt, der war Steinsetzer also nicht Steinmetz sondern steinsetzer

das sind die die früher die Pflastersteine in die Straßen gesetzt haben, und der hat auf dem Unterarm eine Tätowierung gehabt und jetzt habe ich versucht rauszufinden, was das war, und meine Mutter hat ihre Schwester angerufen und die wusste es auch nicht so ganz, aber mein Vater hat es dann noch wieder rausgefunden, das sind 2 gekreuzte Hämmer gewesen, also in der Tat genau für den Steinsetzer und meine Mutter hat gesagt, das hat er sich in seiner Lehrzeit stechen lassen,

mein Opa war Jahrgang 1911, das heißt, es muss in der Tat Ende der 20er gewesen sein. Ja, das ist auch eine Zeit, in der Tätowierungen auch ja Öffentlichkeit einen ganz großen Hype irgendwie bekommen. Ich gucke hier gerade mal auf meine schlauen. Zettel ich kann erst mal klären, während während wir haben Berge von Zetteln, heute wird es wieder schlimm, genau, wir werden ganz viel Blättern, Tätowierungen, was sind denn Tätowierungen?

Mach mal Tätowierungen sind mit Farbstoffen wie Tinte oder Pigment in die Haut eingebrachte Bilder. Also sprechen wir im Großen und Ganzen von einer Körpermodifikation. Genau davon gibt es ja mehrere, da werden wir auch noch n bisschen drauf eingehen.

Gründe für solche Körpermodifikationen sind vielfältig, also rein ästhetische Gründe natürlich zur Verschönerung, weil man es einfach toll findet, persönliche Erinnerungen, was auch immer berufliche Zuordnung zu einer Gruppe. Tätowierungen können auch rituelle Gründe haben, Initiationsriten oder eben Aufnahme in bestimmte Gruppen oder auch ein Ausdruck einer kulturellen Identität. Eine Tätowierung ist also ein mehr oder weniger nach außen sichtbares Zeichen, dass sich

jemand permanent einer Gruppe zuordnet und die Tätowierung können ja auch nicht so schnell wieder verändert werden wie Frisur, Schminke, körperbemalung, Kleidung. Wo man sich ja doch relativ variabel gestalten kann.

Der Begriff Tattoo stammt in der Tat aus dem Tahitianischen Tatatau, und das heißt richtig einschlagen oder auch kunstvoll hämmern, das ist ein bisschen also mein Taijanisch ist nicht sehr flüssig, so was in der Richtung, und dieser Begriff kam über die Südseefahrt von James Cook nach Europa. Oh ja, James Cook war im 18 Jahrhundert fleißig unterwegs auf den Meeren dieser Welt unterwegs.

Unter anderem in Tahiti. Und er hat dort mit seiner Mannschaft erstmals auch tätowierte Menschen getroffen und hat von denen auch welche mit nach England zurückgebracht, unter anderem einen Prinzen aus Tahiti, also hochrangig angesehene Personen aus der Tatjanischen Gesellschaft dort in Europa und in England dann eben auch, sind die dann eher zu ja, Sensationen ja verkommen degradiert. Angeguckt worden, angeguckt worden.

Also man hat sie zum Teil jetzt nicht, vielleicht nicht den Prinzen, aber auch andere Menschen mit Tätowierungen auf Jahrmärkten ausgestellt, um diese Körperkunst, die ja bisher relativ unbekannt in Europa war, zu zeigen, was dem Ganzen wieder so n bisschen Geschmäckle gibt. Ne, ja. Ja, weil nun die Seefahrer sozusagen diese tätowierten

Menschen mitgebracht haben. Sind vor allem halt auch in früherer Zeit die Seemänner tätowiert worden oder haben sich tätowiert, haben das also sozusagen übernommen und von diesen Seemannstätowierungen da gibt es welche, die ganz unterschiedliche Bedeutungen haben.

Das ist zum Beispiel eine Schwalbe, die steht für 5000 zurückgelegte Seemeilen. Es ist eine Schildkröte, wenn man den Äquator überquert hat und ein Anker, wenn man den Atlantik überquert hat, ein Drachen, wenn man China erreicht hat, und dann gibt es auch noch verschiedene Schutzsymbole. Aha, der Anker ist bis heute auch auf Platz 1 der häufigsten Tätowierungen können wir uns gleich noch mal angucken.

Glaube, liebe, Hoffnung und so weiter ja, also genau wie du eben sagtest, also durch die ja überseereisen und die Kaufleute und. Die Seefahrer werden Tätowierungen eben mit in den europäischen Raum gebracht und ja, zunehmend eben durch die Seefahrer dann verbreitet. Damit werden um 1840 die Tätowierungen auch in den westlichen Welten salonfähiger und salonfähig heißt hier auch, dass sie vor allen Dingen in Adelskreisen, also in der Elite, sehr, sehr beliebt sind und. Sie war tätowiert.

Richtig, das wollte ich gerade, dass. Darauf hinaus einer der berühmtesten, was ich weiß, was tätowierten Kaiserinnen ist die Kaiserin von Österreich, nämlich Sissi. Was hat die tätowiert? N Anker, n Anker, was wolltest du? Geraten. Gut geraten.

In ja. Also ich hab gelesen, dass sie ja auch gerne sich vor dem Amt der Kaiserin geflohen ist, sich entfernt hat und sehr viel Zeit auf See verbracht hat und deswegen lag es irgendwie nah, dass sie sich einen Anker, ich glaube auf die Schulter Oberarm hat tätowieren lassen. Mhm Mhm, genau das heißt. In Adelskreisen waren Tätowierungen auch exotisch beliebt.

Ja, das ist quasi eine Ergänzung zu diesen Wunderkammern, die wir in dieser Zeit auch haben, und das hat auch wieder Triebe geschlagen, dass man unter anderem diese Tätowierungen, weil die ja weh tun, nicht sich selber gemacht hat, sondern seinen Sklaven und Bediensteten aufgedrückt hat und die dann gezeigt hat. Tja, tja. Aua, ja. Nicht so richtig schön. Dann vielleicht noch ganz kurz, nämlich in den 1890 ern erfindet ein Mann namens Tom Riley die elektrische Tätowiermaschine.

Ja, bisher war das nämlich alles wirklich Handarbeit, richtig, man hat das eingeschlagen, einen gebrannt, kannst du vielleicht auch noch mal was dazu erzählen? Auf jeden Fall sorgt diese elektrische Maschine jetzt dafür, dass tätowieren einfacher, günstiger und ein klein bisschen schmerzfreier wird, das heißt, Tätowierungen werden möglichst. Massentauglich und verlieren dann natürlich den Reiz für die Elite. Damit dreht sich das Ganze dann ins Gegenteil und das Ganze verkommt dann.

Tattoos werden zu Symbolen der Unterschichten und der Randgruppen oder eben auch als ganz bewusste Platzierung zur Abgrenzung gegenüber der Oberschicht. Auch wenn jetzt dieses Wort Tattoo und diese tätowierten Menschen mit James Cook nach Europa gekommen sind, so gibt es natürlich auch. Bei uns schon frühere Tätowierungen die Tradition war auch in Europa schon vorher lange verbreitet und es galt lange Zeit, Ötzi mit seinen rund 61 Tätowierungen als der bisher älteste Fund.

Auf den gehen wir gleich noch mal ein, die Erforschung der Tätowierungsgeschichte ist in den Wissenschaften noch relativ neu, die gibt es nämlich erst ungefähr seit den 1900 80er Jahren. Und es hängt eben, wie du sagtest, mit dieser gesellschaftlichen Akzeptanz von

Tattoos zusammen. Die erste Untersuchung zu Tätowierungen im alten Ägypten, da wollen wir ja irgendwann drauf hinaus, die stammt von Ludwig Keimer aus den 1900 Vierzigern, aber in den letzten Jahren kamen deutlich mehr Funde und auch neue Erkenntnisse hinzu, vor allem, weil man ganz andere Untersuchungsmöglichkeiten hatte, Stichwort ist hier die Infrarotfotografie, ja.

Gerade in den letzten paar Jahren gab es einige neue Funde und Aufarbeitung von bisherigen Beständen im British Museum und der Hinweis auf Tätowierung im alten Ägypten geht bis zurück in die frühgeschichtliche Zeit und umspannt damit 4000 Jahre Kultur und ist somit auch eine der längsten Tätowierungsgeschichten. Aber es gibt halt wie immer. So gut wie keine schriftlichen Quellen oder auch Darstellung

des Tätowierungen. Auf die archäologischen Sachen können wir vielleicht gleich noch mal auch chronologisch vielleicht eingehen, vielleicht noch mal auch eben ganz warum? Lass ich mich meinen, einen Satz noch zu Ende machen, nämlich nach aktueller Forschungslage, scheint so, dass es in Ägypten die ältesten Tätowierungen gibt, die 100 Jahre älter sind als sie. Oh ja, da kommen wir gleich noch

drauf. Auf jeden Fall. Ein Grund für eben auch diese Forschungslücke, die du angesprochen hast, ist natürlich die Nazizeit. Ja, Tätowierungen im Dritten Reich galten als entartete Kunst. Ja, man kennt halt ne, die aus den Konzentrationslagern die Nummerierung. Genau. Gleichzeitig hat man eben Tätowierungen verwendet, um damit die Häftlinge in den Konzentrationslagern zu brandmarken.

Andererseits haben auch ja Soldaten sich zum Beispiel ihre Blutgruppe auf die auf die Arme tätowieren lassen, um dann später bei Verletzungen und sowas schneller behandelt werden zu können. Das heißt, in der Nachkriegszeit gab es eben eine rigorose Ablehnung von Tattoos, dementsprechend auch keine Auseinandersetzung auf und wissenschaftlicher Aufarbeitung mit dem Thema von

Körpermodifikationen generell. Und das ändert sich erst so langsam wieder mit den 1900 50er Jahren, als nämlich Tätowierungen in den Subkulturen wieder aufkommen, da vor allen Dingen in der Rock und Motorradszene, besonders in den USA und seit 1900 70er Jahren dann auch vermehrt in Deutschland seit den 1900 90er Jahren wird tätowieren dann auch als Kunstform akzeptiert und das.

Befruchtet natürlich auch wieder die wissenschaftliche Forschung, dass man hier wieder ein Themenfeld hat, mit dem man sich kulturhistorisch auseinandersetzen kann. Und jetzt gehen wir in die Archäologie. Ich überlege gerade mein erstes, mein mein Schwert mit 18. Das muss 9495 irgendwie so gewesen sein, also damals noch.

Uh. Ja, heute vielleicht noch mal ganz kurzer Blick. Statista hat natürlich zu allem eine Umfrage gemacht aus dem Jahre 2016 habe ich hier gefunden, steht hier eine repräsentative Umfrage ungefähr 37% der Deutschen sind ab circa 14 Jahren tätowiert, 14 und besonders häufig ist es aber in einem Alter zwischen 2534. Und das nimmt natürlich auch stetig zu.

Auf Platz 1 der beliebtesten Tätowierungen ist der Anker, auf Platz 2 lassen wir gerade gucken, der Kompass, der Löwe und der Wolf, Platz 3 die Rosen, Platz 5 Herzen, Platz 7 Wikinger Tattoos, Platz 9 Namen Tattoos ich habe gedacht, dass es irgendwie höher wäre, dass öfter mal Namen kommen und. Und Platz 10 sind so ja Diamanten, kois, Skorpione, geometrische Tattoos, solche Sachen. Aber die Umfrage hier, ich gebe euch den Link in die Shownotes

ist basiert auf Google suchen. Das heißt nicht, dass man die sich tatsächlich auch hat stechen lassen, sondern das was Google eben rausspuckt, wenn man sich die Analytics für die Suche

anguckt. Unter den beliebten Tätowierungen heutzutage sind natürlich auch ägyptisierende Motive ganz klar Platz 1. Was glaubst du das utschat Auge das utschat Auge absolut dicht gefolgt von Hank auch Ank wir haben RA oder Reh und Anubis auch sehr beliebt den Scarabeus kratzen, somit bastelt Hieroglyphen und Sphinx tu dir nicht Amon Nefretete und Kleopatra. Mal ganz aus dem Nähkästchen gesprochen.

Das sind solche Anfragen, die wir auch öfter mal kriegen hier im Museum. Wir freuen uns auch, wenn die Leute dann fragen, weiß nicht, ich möchte mal meinen Namen tätowieren lassen, oder ach ja. Fancy Anfragen schon gehabt.

Ich weiß nicht wieviel Tätowierungsanfragen ich schon beantwortet hab von Sprüchen aus dem Totenbuch bis zu eben ISIS Figuren und den eigenen Namen in Kartusche und alles mögliche und ja, es landet halt meistens irgendwie immer bei mir und ich find das aber gut und ich versorge die Leute dann auch mit den entsprechenden einfach nicht richtigen.

Informationen, denn wir wollen ja nicht Fisch, süß, sauer dann in Hieroglyphen auf dem Arm. Haben richtig, weil ich hab jetzt bei der Recherche auch gesehen, natürlich gibt es unfassbar viele Seiten von Tattoostudios oder Seiten, die sich mit der Geschichte des Tätowierens befassen. Wo ägyptische Motive auch besprochen werden und ganz oft wird natürlich auch die vermeintliche Bedeutung dieser ägyptisierenden Motive erklärt. Und die sind sehr oft sehr

falsch. Ja, also da immer aufpassen und dann ist vielleicht so ne Anfrage ans Museum oder an Roxane direkt vielleicht ne ganz. Genau gute Nummer, weil eben die halten halt für immer. Auch Mamis und Magic bieten für die Beratung an. Genau also kein Problem, machen wir alles, das heißt, wenn ihr euch also jetzt demnächst unser Logo stechen lassen wollt, nur zu sehr. Gerne gute Idee. Gibt einen extra Stempel. Genau brauch auch noch einen. Für einen großen Ja. Noch dazu auf die Stirn?

Ja, schauen wir uns doch jetzt mal die altägyptischen Mumien an, also in der Tat ist es. So dass die altägyptischen, tätowierten Mumien älter sind als der Ötzi. Das British Museum hat nämlich im Jahr 2018 2 Mumien aus den eigenen Beständen untersucht, die sich bereits über 100 Jahre im Depot dort befunden haben und diese beiden Mumien haben vor etwa 5350 Jahren gelebt und es sind dann 100 Jahre mehr als der

Ötzi, Bäm, Ötzi, Nimm das genau. Es ist ein Mann, das sind eigentlich 2 Mumien aus Gabelaine und auf der Mumie eines Mannes fanden sich auf dem Oberarm Bilder einer Ziege und eines Stieres, wobei die sich leicht überlagern und auch unterschiedliche Erhaltungszustände haben. Das heißt, die müssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten in seinem Leben angebracht worden sein. Das Schaf hat man identifiziert, so gut wie es geht. Als eine Art Berber Schaf oder Mähnen.

Schaf ist schon ziemlich krass, ist auf der Zeit und so noch ein biologisches Tier zu ergeben ja sehr cool, genau nehmen wir einfach irgendwie so hin und. Der Stier, also das Schaf, klar, das ist halt einfach so n Schaf, dass man da gehalten hat, wofür das jetzt steht, man weiß es nicht, den Stier, den kennen wir natürlich auch aus der altägyptischen Zeit, der steht wahrscheinlich für ne Stiermachtpotenzstärke und dies hat sich ja nicht so richtig viel irgendwie daran geändert.

Genauso der Stier ist ja auch schon seit der Frühzeit ein Motiv, das ja mit dem Königtum auch in Verbindung gebracht wird. Also der ist auf jeden Fall n sehr mächtiges Symboltier und das macht schon Sinn, wenn man sowas auch als Tattoo dann hat. Genau.

Auf dem Arm einer zweiten Mumie, das ist eine weibliche Mumie, findet sich eine Art stabartiges Symbol, das als rituelles Instrument gedeutet wird und vielleicht, also man lehnt sich da immer sehr, sehr weit aus dem Fenster, als eine Art Hinweis auf den sozialen Status der Frau gedeutet werden könnte. Man findet ähnliche Motive auf den frühzeitlichen Gefäßen, da findet man auch solche Figuren, die einen solchen.

Stab in der Hand halten, das ist n gerader Stab mit oben der Krümmung, was man vielleicht später so als was Zepter oder so kennt schwierig und diese gibt. Es auch zum Beispiel in den Felsmaler, also in den Felsritionen, ganz früh schon in der prädonastischen Zeit hat man eben, da ist es ganz klar n König, weil er so ne Art Krone eben auf hat, der hat da eben so n Stab, der dann als Zepter gedeutet wird und den gibt es dann in der Ikonographie der Frühzeit auch sehr häufig.

Bedeutung offen. Auf dem Rücken der Frau sind eine Reihe von S. Förmigen Zeichen tätowiert. Auch die findet man in der Dekoration der zeitgleichen Gefäße. Aber was das sein soll und was das bedeuten soll, das ist noch vollkommen offen, da hat man ausnahmsweise mal oder wie eigentlich des Öfteren überhaupt keine Ahnung. Vielleicht gucken wir da noch mal ganz kurz auch in die Fragestellung, wie erforsche ich denn eigentlich Mumien oder willst du erst mal alle Mumien?

Nur ganz kurz noch also, man findet Hinweise auf Tätowierungen auch schon aus noch früherer Zeit. Oder gehen wir nämlich zurück ins Neolithikum, da findet sich beispielsweise aus El Kadada in Sudan dekorierte Figurinen und auch in der vordynastischen Zeit haben wir Figurinen aus Ägypten, auf denen sich geometrische und figurale Muster auf dem Körper zeigen. Es ist aber ganz schwierig zu

entscheiden, ob das jetzt. Tätowierungen sind, ob das Bemalungen sind, ob das einfach nur darstellen, Markierungen auf der Statue sind, das ist unglaublich schwierig, eben wegen der. Der Beleg, der Beleg also vielleicht hier noch mal das zusammengefasst, was du ja schon

ganz richtig hier gesagt hast. Also wir haben natürlich die direkten Nachweise der Tätowierungen in der konservierten Haut, das sind einerseits natürlich konservierte Körper, wie zum Beispiel der die Eismumie, die wir als Ötzi kennen und natürlich auch künstlich mumifizierte Körper, die ägyptischen Mumien. Auch bei denen haben wir vielleicht mitunter das Problem, dass ja die Mumifizierung auch das Einwickeln in Bandagen ja

mit sich bringt. Das heißt, kann man jetzt die Mumien einfach lustig auswickeln, um zu gucken, ob die. Auch Tätowierungen haben das Macht das natürlich auch n bisschen schwieriger. Wobei auch die ganze Behandlung der Mumie vorher, also das Austrocknen und das behandeln mit Kräutern, Salben mit Ölen mit Haar. Beeinträchtigt dazu es natürlich sehr sehr stark auf jeden Fall und dann sind die Mumien ja 3 bis 5000 Jahre alt, das macht es auch nicht besser.

Wir haben natürlich auch indirekte Hinweise, wie du auch schon gesagt hast, denn oftmals ist der Körper vergangen. Das heißt, das ganze weiche Gewebe ist nicht erhalten, nur noch die Knochen sind im archäologischen Befund.

Daran sieht man von den Tätowierungen dann nichts mehr, das heißt, wir orientieren uns an zeitgenössischen Darstellungen aus der Kunst. Also die Figuren, die du erwähnt hast, die Abbildungen in Grabdarstellungen, in Malereien, solchen Sachen, und da ist es, wie gesagt, sehr, sehr schwer zu unterscheiden. Handelt es sich um wirkliche Tätowierungen nach deiner Definition Definition, die in

die Haut eingestochen sind? Oder ist es einfach eine Körperbemalung oder ist es nur eine an der Statue zum Beispiel angebrachte Markierung, die es in echt dann gar nicht auf dem Körper fixiert gegeben hat? Dass es eben beides gibt, wie bei dieser Frau, dass es das als Tätowierung und Aufgefäßen gibt, macht es halt nicht einfacher. Ne genau, aber es gibt uns natürlich ne Möglichkeit Sachen zu vergleichen und miteinander in Beziehung zu setzen um sie diskutieren zu können und was

auch sehr cool ist. Als indirekter Hinweis sind Tätowierungswerkzeuge, da haben wir die ältesten, die sind ungefähr 12000 Jahre alt, die wurden entdeckt 1867 in Frankreich in der Grotte der Feen, wunderschöner Name und da gibt es sehr sehr. Scharf gespitzte Feuersteine, die zusammengefunden worden sind, mit Schüsseln, die noch

Reste von Farbpigmenten hatten. Und da geht die These unter anderem auch dahin, dass das eben ja scharfe Steinnadeln quasi sind, mit denen man die Farbpigmente unter die Haut gebracht. Hat genau also das ist ganz schwierig, auch so, was dann überhaupt zu interpretieren, weil das waren scharfkantige oder spitze Gegenstände. Das kann halt alles sein, nicht so ne Kraft mit.

Ja genau das kann ja eben, es kann halt einfach auch wie wie ne Nadel sein und das dann wirklich als Tätowierungswerkzeuge zu interpretieren ist unglaublich schwierig, also auch da haben wir halt n ganz großes Loch in der Beleglage, zumal man vielleicht Sachen hat, aber sie auch gar nicht als das erkannt hat, was sie sind.

Eben ne auch da wieder mit der Forschungslücke, dass man in den 50er bis 90er Jahren sehr viele archäologische Funde getätigt hat, die man dann eben weil man nicht über Tattoos gesprochen hat, entsprechend in der Forschung auch nicht. Sich als solche identifiziert hat also auch da ganz schwierig. Und was ja auch mal spannend ist, Schriftquellen über Tätowierungen fehlen uns natürlich auch.

Wir haben Herodot, der gute Herodot, der berichtet uns zum Beispiel, dass ägyptische Priesterinnen und Frauen Tätowierungen getragen haben. Er beschreibt die Thrake, ja die ganz kunstvolle Tätowierungen als Zeichen von Adel und Ehre

getragen haben. Er verweist aber auch darauf, dass man in Griechenland und Rom Tätowierungen als Strafe angebracht hat oder eben zur Kennzeichnung von Sklaven und Kriminellen, das heißt da auch wieder, die Unterscheidung ist eine Tätowierung, etwas Besonderes für einen sozialen Status oder ist sie ein Stigma, etwas negativ konnotiertes für Kriminelle und Sklaven? Spoiler mit den Priesterinnen

und den Frauen hat er recht. Da hat er recht, das gucken wir uns gleich im archäologischen Kontext auch noch mal an, was auch eine sehr, sehr coole Quelle ist, die hier jetzt aber nicht groß drauf eingehen müssen, sind die Skythen, also die haben so coole Tätowierungen, Hammer und dadurch, dass sie eben aus der Steppe kommen, sind die Körper auch wahnsinnig gut erhalten. Ihr braucht ja auch selbst selbst was zum Nachforschen. Wieder genau kommt alles in die

Show raus. Und jetzt die lang angekündigten archäologischen Sachen aus Ägypten. Also wir können feststellen, auch eben aufgrund dieser frühen Figuren, dass Tätowierung eine ganz, ganz lange Tradition oder nicht nur Tätowierung überhaupt, körpermodifikationen in Nubien eine ganz lange Tradition haben. Wir finden hier nämlich auch bereits sehr früh Hinweise auf Skarifizierungen, das heißt also künstlich angebrachte Narben, die den Körper schmücken.

So etwas finden wir auf Mumien aus der Zeit der C Gruppe. Das entspricht etwa dem Mittleren Reich im alten Ägypten, vorwiegend bei Frauen, aber auch bei manchen Männern. Und die Tradition trägt sich weiter bis in die meroitische Zeit. Hier finden wir das nämlich bei den nubischen und meroitischen Königinnen. Bei deren Darstellung sehen wir, dass die auf den Wangen auch

solche S förmigen Narben haben. Tue ich euch auch, suche ich raus ein Bild in die Shownotes also skarifizierung ist etwas, was wir vor allem dort im nubischen Bereich finden. Das Problem ist, dass heute viele Fundstellen dieser nubischen Kultur unter dem Stausee verloren sind.

Das heißt, man hat also überhaupt keine Möglichkeit, diese ganzen Friedhöfe, die Körper, die sich dort befunden haben, mit den heute verbesserten Methoden nachzuuntersuchen, denn man findet halt nur, wenn man auch weiß, wonach man sucht und da man vorher einfach keinen Fokus auf diesen Tätowierungen hatte, hat man da auch nicht nachgeguckt, siehe diese gabellaine Menschen, wo man das wirklich erst durch Nachuntersuchungen durch Infrarotfotografie festgestellt hat.

Ja, diese nubische Tradition können wir. In Ägypten wiederverfolgen es gibt nämlich in Hirakonpolis ausnahmsweise nichts frühzeitliches, sondern einen C Gruppen Friedhof. Es gibt sogar 3 nubische Friedhöfe in Hirakonpolis, 2 davon datieren in die sogenannte Pen grave Zeit, das sind wahrscheinlich mejai nubische Söldner, 13. Bis 17. Dynastie, in die in der zweiten Zwischenzeit vermutlich aus Nubien nach Ägypten gekommen sind.

Sich dann dort angesiedelt haben und natürlich auch ihre Körpermodifikationstradition mitgebracht haben und auch ihre. Bestattungsformen, deswegen die Pfannengräberkultur nennen wir so wegen der Grabform. Es gibt auch noch also neben diesen 2 Pengrave einen C Gruppen Friedhof. Das ist der Friedhof HK 27 kriegt ganz viel Zeug in die Shownotes, der datiert ins mittlere reich 11. Bis 12. Dynastie. Wir haben es hier mit einer ganz hochstehenden Bevölkerungsgruppe

zu tun, das sind. Eben keine Sklaven, keine Dienerschaft, sondern es sind gut ausgestattete Gräber, die sich aber ihre nubische Identität bewahrt haben. Die Ausgrabungen haben stattgefunden im Bereich 2001 bis 2007, und es ist vermutlich einer der letzten Zielgruppen Friedhöfe, weil alle anderen unter Wasser liegen, gefunden wurden dort etwa 60 Gräber, die meisten davon mit weiblichen Individuen aufgrund von Reichtum, Ausstattung sind das

eben. Hochstehende Persönlichkeiten, keine Dienerinnen, wie das immer gerne bei den Nubiern auch so abwertend gesagt wird. Das Grab 9 gehört einer alten Dame, die eine ganze Zahl von Tätowierungen auf dem Körper hat, auf der linken Hand ein Diamant aus kurzen Linien, also so gestrichelt, Diamant ist die Form, also ist eckig.

Eine Reihe von Diamanten auf der Rückseite ihres linken Armes, eine gepunktete Zickzacklinie auf der Vorderseite des Torsos, ein Netzmuster aus gepunkteten Vierecken über Bauchhüfte und Rücken. Dazu hat sie eine ganze Reihe von Lederwaren gehabt, unter anderem ein Gewand, das seine Parallele in einem Ostrakon aus dem Neuen Reich hat, ein Bild Ostrakon, das eine ramesidische Tänzerin zeigt, die trägt nämlich auch genauso ein. Netzledergewand Schurz die hat

allerdings keine Tätowierung. Ähnliche Tätowierungen von der Form wie auf dieser alten Dame finden sich auch auf einer weiblichen Mumie in Grab 10 das ist erst 2014 gefunden worden, da haben wir eine Doppelreihe von gepunkteten Rauten, Doppelreihe von Punkten in Stufenmustern und auch in weiteren Gräbern finden wir solche auf dem Oberkörper, im Beckenbereich, im Gesicht, Hände, Arme und. Und einige von diesen Mumien scheinen untereinander verwandt

zu sein. Aber sonst kann man diese Beziehung untereinander relativ schlecht greifen. Was wir hier sehen können ist, dass wir keine bildlichen Tätowierungen haben, sondern Muster, aufgebrachte Muster, weitere Mumien mit Tätowierungen aus dem nubischen Bereich kennen wir aus den Friedhöfen von Kuban und Axha.

Auch hier haben wir vorwiegend auf weiblichen Mumien, Linien, punktmuster, geometrische Formen auf Händen, armen, Beinen und dem Bauch. Und es ist nun die Vermutung, dass diese Tätowierung aus dem nubischen Bereich kommen und dort eine lange Tradition hatten und sich seit dem mittleren Reich dann in Ägypten etabliert haben. Das wäre sehr, sehr cool, wenn man da eben verschiedene

Einflüsse hat und. Und das wäre ja auch so im Gesamtkontext. Nicht unbedingt was Neues, dass man aus dem Süden gewisse Traditionen und Sachen in die ägyptische Kultur mit einfließen lässt. Genau, ja, von Anfang an schon so. Wie setzt sich das Ganze dann in Ägypten fort?

Weil jetzt haben wir jetzt eben nur diese nubische Bevölkerung gehabt, da sind wir am Anfang des Mittleren Reiches, und zwar beim König Menturo Tep, dem zweiten, dem Begründer des Mittleren Reiches. Der selbst eine ganz enge

Verbindung nach Nubien hat. Wir haben nämlich bei uns im Museum ein Relief, das Menturo Tab mit einer nubischen Gemahlin zeigt, in enger Umarmung, das heißt also, das war mit Sicherheit keine Pflichthochzeit, sondern schon, also die sind sehr innig dargestellt, und möglicherweise ist darüber, dass dann auch an den Königshof gewandert und so verwundert ist uns nicht, dass die nächsten Funde von tätowierten Mumien nämlich aus der 12 Dynastie stammen und.

Und im Totentempel von Menturo Temp II in der Epacherie gefunden worden sind. Ganz spannend, dass es so ähnliche Konzepte hat wie vorher bei uns beschrieben für die Europäer dann im 19. Jahrhundert ne, dass man irgendwie kulturkontakte hat, etwas findet, was man spannend findet und dann wird es erst mal exotisch. Interessant für die Adeligen. Ja genau fantastisch. Also ganz, ganz ähnlich. Menschen sind von immer gleich

diese. Mumie, Die wir dort haben, ist die Mumie einer Priesterin der Göttin Hartor Priesterin Herodot, und sie trug den Titel Königsschmuck, also eine Hofdame und hieß Amunet und diese Mumie der Amunet wurde bereits im Jahr 1891 gefunden und als man sie ausgewickelt hat, hat man diese Tätowierungen entdeckt. Sie sind allerdings nur unzureichend kartiert worden. Ich muss gerade gucken. Ich weiß gar nicht, glaub die gibt es auch nicht mehr, sonst

hätte man ja nachkartieren können. 1923 wurden aber im selben Areal in diesem Totentempel des Königs 2 weitere weibliche tätowierte Mumien gefunden, genauso wie bei der Amune sind die Fundumstände allerdings etwas Shady, also auch da weiß man nicht genauso. Wo kommen Sie jetzt genau her? Die Grabgruben waren so stark zerstört, dass Name und Titel der beiden Damen unbekannt bleiben.

Alle 3 Mumien haben vielfältige punktförmige Muster oder Rauten aus dunkelblauer Tinte und Amunet selbst hat Tätowierungen auf den Oberschenkeln auf der Brust, schultern, armen, Bauch und Füßen, in Linienstrichen und Punkten in geometrischen Mustern. Die beiden anderen namenlosen Damen haben ähnliche Muster und eine der beiden hat eine Narbe, die quer über den Bauch lief und im Gesäßraum dann mit so blattähnlichen Hautschürfungen endet.

Also, das mag auch etwas sein, dass das hier wiederum in den Bereich der Skarifizierung geht, diese. Hab ich auch gefunden in einer aktuelleren Literatur von 2003. Von einem Kollegen von Tassi, der hier auch was über mögliche Narbenbildung im Leistenbereich schreibt. Das scheint ja. Das zu sein, genau genau diese diamantförmigen Punktmuster greifen einerseits also wieder diese nubische Tradition auf, die wir aus Hieraconpolis

kennen. Man findet diese diamantförmigen Muster allerdings auch auf der Darstellung einer Tänzerin im Grab des Voachka, dem Zweiten in Kau. Und bei aus den der gleichen Zeit stammenden Fayance Figuren und Brettchenpuppen. Auch da hat man diese Andeutung, man weiß es wieder nicht, Bemalung sind es wirklich auch alles Tätowierungen, um noch mal bei Menturotab II zu bleiben, 5. Von seinen Nebenfrauen sind in diesem Tempel beigesetzt worden

und sind. Waren Priesterin der Hador, das heißt, es steht also eine Verbindung zwischen Mentumo Tab Hador und diesem Bereich von Nubien. Das zeigt sich auch ne hador Nubien kennen wir auch den Mythos der fernen Göttin, also das ist alles so eine Gemengelage, die sich ganz ganz schwer greifen lässt und. Und noch schwerer nachweisen lässt. Aber es scheint dort irgendwie eine Verbindung zu geben.

Da gibt es jetzt vielleicht auch noch ein paar News dazu, weil ich nämlich gesehen habe, es gibt auf der Seite vom ees eine Ankündigung über ein aktuell laufendes Projekt, das wurde 2024 gestartet und es beschäftigt sich eben mit dem Grab und der Grab Zusammensetzung der Amauned. Das wurde 1891 offenbar erstmals gefunden, soweit ich hier

gelesen habe von einem. Eugene Grebau und der Grabinhalt ist auf 3 Museen mittlerweile verteilt, alle im Kairo, aber eben 1. Das alte Ägyptische Museum am Tahrir, Platz des Nemek und jetzt auch im Gem finden sich jeweils scheinbar der Grabinhalt und dieses Projekt widmet sich jetzt eben der Kartierung, der Aufnahme und der Auswertung und der mal Zusammenstellung von allem. Also vielleicht kommen da noch ein paar coole neue Infos raus. Können wir mal auf dem Schirm. Behalten genau.

Wer sich für interessiert. Ich habe es nur eben oben beim Durchblättern einer ganz anderen Zeitschrift gesehen. Die aktuelle Ausgabe von Archäologie in Deutschland beschäftigt sich auch mit dem Thema Körpermodifikation und Tätowierung, lohnt sich vielleicht auch da noch mal reinzugucken wenn wir uns im Bereich Mittleres Reich weiter bewegen, gibt es noch eine andere Verbindung zu diesen.

Punktmustern Tätowierungen, und zwar sind das die sogenannten Brettchenpuppen, ein ganz irreführende Bezeichnung, das sind. Ja, es ist total entschieden. Es sind halt so Brettchen, Puppen, genau paddleshape Dolls, deswegen sind sie Brettchen, Puppen, also die sehen ja Bretter noch Puppen, aber ja, wie soll man das beschreiben, also Paddle passt schon ganz gut, die haben unten so ne sind

zweidimensional halb. Flache, halb rund so sehen aus wie aus Sperrholz gefärbt, so n bisschen oben, länglich angedeuteter Körper, angedeutete Arme. Der Kopf ist meistens so aus Ton modelliert, das sind sehr, sehr aufwendige Frisuren, die manchmal mit ganz, ganz feinen Tonperlen und gebrannter Ton unglaublich brüchig gemacht sind, eignen sich also zum Spielen ne Puppen nicht so ganz, sind wahrscheinlich eher kultisch. Ja, was ich nicht erklären kann, sehe ich als kultisch an, ja.

Aber in diesem Fall storion könnte sein, die Interpretation von diesen sogenannten Brettchen Puppen wandelt sich nämlich auch im Laufe der Zeit von Spielzeug zu fruchtbarkeitssymbolen bis zu einem Ausdruck, den Ich hasse wie die Pest. Bei Schläferinnen ja, ja, die man den Männern in die Gehämmer mitgegeben hat, damit sie auch Lust jenseits irgendwie Spaß haben können. Auf jeden Fall finden sich auf diesen Brettchen Puppen, von denen es gerne eine ganze Reihe

gibt, diese. Punktförmigen Muster und es finden sich aber auch figurale Darstellungen, wie wir sie bei den gabelain Mumien finden. Und dazu gehören eine Epitaveret, also ein Nilpferd, Affen, Krokodile, Tausendfüßler und auf einer Brettchenpuppe im Metropolitan Museum findet sich das Motiv eines Vogels, und das wiederum finden wir als Tätowierung auf einer weiteren Mumie aus dem Assassiv.

Das heißt, es scheint dort also eine Verbindung zu geben und eine neue Interpretation von diesen Brettchenpuppen hängt auch wieder zusammen mit dem Kult der Hador in der Elbacherie. Es gibt dort nämlich Tänzerinnen, hador Tänzerinnen, das sind sogenannte Kener KH e ner Tänzerinnen im Kult der Hador, und die tauchen immer in Gruppen auf. Zusammen mit einer Auszubildenden, einer Kleinen. Und diese Brettchenpuppen findet man ganz ähnlich, dass man halt größere in den Gräbern hat, aber

auch oftmals eine Kleine dazu. Das heißt, Vielleicht sind das diese Tanztruppen. Die Form ähnelt auch dem Minit, die wir auch im Kult der Hartor haben, diese Brettchenpuppen sind nicht nur mit solchen möglicherweise Tätowierungen man. Markiert, sondern von vorne aus haben die auch immer ein Schamdreieck ganz deutlich zu sehen. Und das ist wiederum ein Hinweis auf das lebensspendende Element des Tanzes, die Wiederbelebung

des verstorbenen Königs. Und da sind wir wieder in der Mythologie. In der Geschichte von Horus und Seth wir erinnern uns Osiris ist von Seth umgebracht worden.

Jetzt ging es um die Nachfolge. Seth wollte König werden, Horus wollte König werden, man trat das Ganze vor das Göttergericht, die mussten entscheiden, es dauerte, der Prozess zog sich über 80 Jahre hin, irgendwann hat Reh keinen Bock mehr gehabt und hat alles von sich geschmissen, hat sich auf den Rücken gelegt, hat gesagt, ich mache hier überhaupt nichts mehr, lasst mich doch alle in Ruhe, kennt mich alle mal genau, woraufhin Hardor ihn aufgemuntert hat, indem sie

nämlich vor ihm rumgetestet. Ist und ihren Rock gehoben hat und sich entblößt hat. Was wiederum Reh zum Lachen gebracht hat und ihn wiederbelebt hat und vermutlich eine göttlicher Präzedenzfall. Wir kennen das Ganze, ist das also im Ritus, der jenseits Rituale des Königs zu sehen, und deswegen sind diese Hardcore Priesterinnen. Die in Verbindung zum König standen beim Hentubo Tab auch in seinem Totentempel beigesetzt. Damit sie ihm das Röckchen

heben? Nein. Genau in der Tat, damit sie ihm das Röckchen heben und diese Tänzerinnen, die wir nämlich kennen, diese Tanzdarstellungen, auch die auf dem Ostrakon mit diesem Ledernetzteil, dies klafft vorne auch immer auseinander.

Also möglicherweise haben wir da eine Verbindung und haben damit mit diesen Hardtour Priesterinnen, den Tätowierungen, den Brettchenpuppen einen großen Zusammenhang. Und vor allen Dingen auch, weil die Stellen auf den Körpern, wo die Tattoos angebracht sind, die du beschrieben hast, das sind ja schultern, die Brust, die Arme,

die Beine, also alles. Mehrseitig das heißt auch von allen Seiten gut sichtbar, wenn so eine Dame mit ihren Tattoos im Tempel tanzt oder zur Belustigung so vor dir rumtanzt, dann kann man die auch immer sehen, ja, oder die Tattoos sehen dich, je nachdem genau das wär eben da auch ne Möglichkeit was auch ne schöne Idee ist hier von tassi, ich geb es euch in die Literatur, dass diese Rautenmuster, die man zum Beispiel bei den Mumien in Dealbachary hat.

Die über den ganzen Körper verteilt sind, unter anderem auch über den Bauch, das heißt mit dem Wachsen des Bauches Dehnen die sich auch enorm aus und die Idee wäre, ob denen vielleicht so eine schützende Netzstruktur um den Bauch bilden, ja, also einen ganz bildlichen Schutz für die Schwangeren und die Kinder. Da sind wir, ich weiß nicht, wieviel du nachher noch zu Ötzi hast. Nicht so super viel. Da sind wir nämlich in dem Bereich Ötzi mit seinen 61. Tätowierungen, Tätowierungen.

Was ich nämlich eben oben gelesen habe, das war die aktuelle Ausgabe von der antiken Welt, wo es unter anderem um Mumien gibt, und deswegen habe ich noch mal den Artikel zu Ötzi gelesen und da ging es nämlich auch um seine Tätowierungen, die sich an verschiedenen Stellen seines Körpers befinden, wo er Krankheitsherde hatte, dem ging es ja nicht richtig gut, ne, also der hat irgendwie Arteriosklerose gehabt, der hat Rückenleiden gehabt, der hat whatever und.

Die Tätowierung von Ötzi, das sind auch so kleine Striche, Markierungen, Linien und man vermutet, dass die eben mit Heilungsritualen irgendwie zu tun haben, weil die nämlich genau auf den Stellen, wo er auch Probleme hatte, angebracht worden sind. Und das führt uns jetzt wieder zu den weiblichen Mumien, dass gerade im Bereich von Bauch. Unterbauch solche Sachen angebracht sind.

Schwangerschaft, Schutz mag vielleicht auch noch damit zusammenhängen, um das noch mal zusammenzufassen, auch mit den Brettchenpuppen wir sehen hier 2 unterschiedliche Traditionen, wir haben nämlich die bildhaften Tätowierungen, die in Ägypten beheimatet sind, siehe der gebelen Mann und die gebelen Frau. Und wir sehen die Tradition aus dem nubischen Bereich, die diese Tätowierung wieder zurück nach Ägypten bringen und die eher im geometrischen Bereich mit ihren

Mustern sind. Und das verbindet sich dann, und diese Tradition der figuralen Tätowierung, die setzt sich dann im Neuen Reich fort und scheint hier noch mal eine ganz eigene religiöse Symbolik entwickelt zu haben. Wir haben nämlich im Neuen Reich ein.

Darstellungen, kleine Statuetten oder auch Spiegelgriffen, zumeist junge Frauen mit Tätowierung des Gottes bes auf dem Oberschenkel. Bes gehört auch zum Gefolge der Hador und der Tavert und der Tavert und wurde oft Musizierend gezeigt und sowohl in Ägypten als auch in Nubien verehrt und hat deswegen gilt als Verbindungsglied zwischen diesen beiden Traditionen. Ja. Ja, also ich hab da die ne Mumie einer Frau aus axa, die hast du

glaub ich auch schon erwähnt. Hier bei mir steht didatiert ungefähr ins vierte Jahrhundert. Vor Christus? Genau schon. Relativ jung, aber macht ja nix, die hat auch blau schwarze Figuren, nämlich Bees Tätowierung auf dem Oberschenkel und auch Schutzsymbole, die auch im Kontext der Geburt dann gedeutet werden. Genau, es gibt n Fayancegefäß auch aus Leiden mit einer Musikantin und einem Bees Tattoo.

Fayance Figuren und eine Darstellung an einer Hauswand aus der El Bacheri auch da haben wir genau immer diesen Base auf dem Oberschenkel. Das scheint also hier für die Musikantin so eine Art erkennungs Dings gewesen zu sein. Hast du was zu der Mumie del Medine Untersuchung von ifao 2014? Das mit den figürlichen? Ja, ich wollte gerade sagen, soll ich da kann ich, werde ich jetzt etwas episch, ich habe nur gewartet, ob du jetzt noch was einschmeißen willst.

Aber du kannst dann gleich noch zu den anderen ja die spannendste Mumie, die wir nämlich haben, super ist eine Mumie aus einem Grab TT 290, die man 2014 in der Medine gefunden hat. Die Mumie ist ziemlich übel zugerichtet, die besteht nämlich nur noch aus dem Torso und den armen Link kommt in die Shownotes triggerwano Kopf

vorneweg. Das sind relativ eindeutige Bilder, die man dort hat, aber auf diesem alleine nur auf diesem Torso finden sich 30 Tätowierungen aus der Bilderwelt des alten Ägypten, das heißt, wir haben jetzt hier also wiederum keine geometrischen Muster, sondern rein figürliche Darstellungen. Diese Tätowierungen befinden sich auf Nacken, schultern, Armen und rücken, fast alle im sichtbaren Bereich. Wenn die Frau ein Kleid trug, nicht auf dem Bauch, wie das bei den anderen bei den Hardcore

Priesterinnen gewesen ist. Eine einzige Ausnahme in der Sichtbarkeit ist, ich musste, als ich es das erste Mal gesehen habe, so lachen, ist das Arschgeweih. Das hat man nämlich auch gehabt. Sie hat am Steißbein 2 sehr schöne, sehr elaborierte Lotusblüten und das konnte man natürlich nur sehen, wenn sie unbekleidet war.

Findet sich übrigens eine ganz spannende Parallele in einer von diesen angesprochenen vorgeschichtlichen Frauenfiguren, die haben nämlich auch so ein Arschgeweih, also von wegen keine Erfindung der Neuzeit, haben die Menschen im alten Ägypten alle schon gehabt. Die Tätowierung von diesem Frauenkörper befinden sich alle in Bereichen, die man nicht

selbst erreichen kann. Das heißt, Sie müssen also von jemandem anderen aufgebracht worden sein und die Unterschiede auch hier wieder in Farbigkeit, in Kontrast und in Erhaltung weisen darauf hin, dass man das zu ganz unterschiedlichen Zeiten oder auch von verschiedenen Personen angebracht hat. Die Aufbringung hier erfolgte auf gesunde Körperteile, das heißt, Wir haben hier also keine Krankheiten.

Kein Hinweis auf Verletzungen, die durch diese Bilder geheilt werden sollen und muss also etwas anderes dahinter stecken auf der Kehle der Frau am Hals findet sich eine ganze Reihe von Motiven, aufgereiht wie eine Kette von Amuletten, dazu gehört ein utschat Auge, das umgeben ist von 2 sitzenden Pavianen, darunter befinden sich 2 weitere utschat Augen, also wir sind

hier wieder in guter Tradition, auch zu heute. 2. Weitere utschat Augen die 2 neffa Zeichen umrahmen ein symmetrisches Design. Wie auch bei einigen anderen ihrer Körperbilder. Und das Ganze führt nun zu der Schlussfolgerung, dass es sich bei dieser Frau um eine Art Heilerin, Zauberin, Weise Frau oder so handeln sollte. Recht quasi auch nur ein Model, bei dem der Tätowierer geübt

hat. Also ich finde es immer ohne Kontext, ja ist halt schwierig genau, wobei wenn wir uns in dem Bereich der Emedina bewegen, das Dorf wo die Arbeiter vom Tal der Könige gelebt haben, was ja auch sehr hoch ausgebildet war, was haben wir da für einen Tempel, Nora? Enato Tempel. Danke, bitte.

Genau das heißt also, möglicherweise haben wir da also auch wieder eine Verbindung. Der Pavian, den wir bei ihr auf der Kehle finden, gehört zum Gott Todd, eine Erscheinungsform des Gottes Todd, der Gott der Weisheit und auch der Zauberei. Und Todd war derjenige, der das verletzte linke Auge von Horus gesucht hat und wiederhergestellt hat.

Das heißt, dieses Symbol des Pavians und auch des Unschartsauges finden wir sehr viel, auch im Bereich der Medizinmagie, deswegen einfach diese Schlussfolgerung und. Diese Neffer und Utschert, was man bei ihr auf dem Hals hat, das kann man lesen. Als nämlich Irrenneffer irrenneffer, tu gutes, Tu gutes wiederholt, verdoppelt, verstärkt und das Halt in einem Bereich, den man jeweils immer gesehen hat. Das finde ich, ist dann schon in dieser Tradition der der der weisen Frau.

Kannst du da einen drauflegen, weil ja Todd auch der ja Erfinder quasi der Hieroglyphen ist und das ja, also Sprache, Worte genau im Bereich der Kehle, da kann man 1000 Sachen draus machen. Ne, genau dieses Motiv des Utschatauges findet sich auch noch auf ihren Schultern und auf dem Rücken der Frau. Es sollte vielleicht, so heißt es dann in der Interpretation, gutes Handeln in Wort und Tat

beschwören. Und Spannende ist, egal von welcher Seite aus man die Frau angeguckt hat, man hat immer utchat Augen gesehen, das heißt, die habe ich aus jeder Richtung angeguckt, Zurückgeguckt unter den utchat, Augen auf der Schulter finden sich noch 2 geringelte Schlangen. Die sind auch bekannt als Zeichen der Unheilabwehr. Die tauchen nämlich in Zauberstäben oder Kopfstützen und auch in magischen Texten auf. Und man hat ja auch in Del Medine die Merizega.

Genau die hat man natürlich auch noch am rechten Arm über dem Ellbogen findet sich das Bild eines Sistrumgriffes. So positioniert, als ob man das Cistrum beim Tanz geschüttelt

hat. Cistrum, Hadtor und Tanz auch das wieder auf dem linken Arm über dem Ellbogen stehen 2 Hadtorkühe, die sich anschauen, mit einem Minit um den Hals und auf dem linken Schulterblatt hat sie eine Papyruspflanze mit einer Wasserhieroglyphe. Und wenn wir uns an die hador Kuh erinnern, die tritt ja gerne auch mal aus diesem

Papyrusdickicht heraus. Das heißt, das ist also auch der Lebensraum dieser hador Kühe über den Achselhöhlen der Frau sind Kobras mit Sonnenscheiben dargestellt, die nach innen zum Gesicht der Frau hingucken, das heißt, sie wird also von beiden Seiten von diesen Kobras angeschaut, auch hier hat man eine Interpretation mit hador Bezug. Partur ist nämlich als Tochter des Sonnengottes in Gestalt einer Schlange und beschützt die Sonnenscheibe.

Aha, cool. Weitere Schlangen haben sich bei der Frau auf dem rechten Arm gefunden, eine Warchet mit einer roten Krone und wahrscheinlich mit einer stark zerstörten Nachbett mit weißer Krone auf dem linken Arm. Krass ne ist mega krass was da alles drauf ist und dass man das noch so detailliert auch erkennen kann. Um das wirklich zuzuordnen. Also das ist total krass.

Es ist also naheliegend, dass diese Frau in der Emmedine selbst gelebt hat, dort in der westlichen Metropole bestattet worden ist, ihr Grab und die Mumie selbst aber geplündert und zerstört worden sind und in der Emmedine könnte sie mit dem Hardcore Tempel. Verbindung gehabt haben viele Frauen aus der Emedine haben übrigens auch den Titel getragen. Sängerin der Göttin Hartor also. Sehr. Sehr krass.

Also finde ich total spannend. Ich habe ihr auch noch ein ein dieser guten Frau ein weiteres Leben geschenkt, ich habe sie nämlich in einer meiner Kurzgeschichten, die im Bereich davon der Emedine spielt, wieder auftreten lassen, die. Das ist die Kurzgeschichte Tor zur Ewigkeit in der Anthologie Chrononomicon Horrorgeschichten aus Antiker und nicht ganz so antiker Zeit. Und da spielt sie in der Tat eine Rolle. Sehr cool also.

Dringende Leseempfehlung. So, jetzt bin ich ruhig und jetzt darfst du wieder was erzählen. Jetzt erzähl ich was. Was soll ich dann noch erzählen? Also wir haben hier glaube ich einen sehr detaillierten Überblick, also es gibt einige Mumien. In Ägypten mit diesen ganzen Reihen an Tätowierungen.

Wir haben einerseits diese geometrischen Muster, die vermutlich aus dem Bereich Nubien kommen, dann aber über den Königshof vielleicht dann eine ägyptische Tradierung aufnehmen und dann zunehmend auch figürlich werden. Frauen und Priesterinnen vorwiegend ausnahmsweise hat

Hero dort mal Recht gehabt. Dein gebelin Typ ist aber ein Mann. Ja, man ist ganz früh, ganz früh, das ist vielleicht auch noch mal was, wo wir noch mal hingucken müssten in die altägyptische Frühzeit, wobei ich jetzt ein bisschen geplant, genau auch das, wie gesagt, sind noch relativ neue Erkenntnisse und man muss sich jetzt halt. An die Mumien, die man hat mal ran machen, wenn man rankommt, die mit Infrarot Fotografie noch mal neu beleuchten und gucken,

ob man dort was findet. Und vielleicht ändern sich dann ja auch die Erkenntnisse und ein Großteil der ägyptischen Männer war auch tätowiert mit Stieren und Berber Schafen. Genau sowas führt ja dann auch ganz schnell zu einem BIOS. Ja, dass man eben durch Herodot Vorgeprägt jetzt auch schon annimmt, dass ja nur Frauen selbstverständlich tätowiert sind und deswegen man auch nur die Frauen angeguckt hat.

Da müsste man dann noch mal nachschauen, wie gesagt, Gable Lane war ein ganz spannender Befund, dass da eben auch ein Mann tätowiert ist. Also es ist nicht auszuschließen, aber vielleicht liegt der Fokus oder der große Anteil wirklich bei tätowierten Frauen aus genannten. Gründen, zumal wenn die Mumien halt noch eingewickelt sind, kommst du halt einfach schlecht dran, richtig? Also da müssen dann auch die neueren Technologien vielleicht mal ein bisschen rangezogen werden.

Du hast ja schon gesagt, vor allen Dingen mit Infrarot kann man da viel rausholen. Dazu muss aber natürlich die Bandage weg. Ja, also wenn man da noch mal weiß ich nicht mit Scans irgendwas machen kann durch die Bandagen durch weiß ich nicht genau, wär auf jeden Fall noch mal sehr cool, also thematisch haben wir. Eher rituelle religiösen Kontext für die Frauen im Bereich der

Hardtore mit rechts und links. Vielleicht ein bisschen was zu Schwangerschaft, Geburt mit Taveret und Bees, aber eben auch Musik, Tanz, tempelkult eher weniger der oder vielleicht eben dadurch auch indirekten Ausdruck von sozialem Status, dass es eben Priesterinnen sind. Müsste man gucken.

Auf jeden Fall ganz spannend und dann eben auch der Aspekt, dass sie vielleicht auch heilende Wirkung haben, dass man auch in diesem Tattoo eine magische Komponente mit drin hat, die beim Ötzi natürlich sehr deutlich wird, dass man ein Tattoo da hat, wo eine eine Wunde, eine eine Schwachstelle des Körpers ist, um damit quasi eine magische Versiegelung oder Wiederherstellung zu erreichen, das spielt jetzt aber in Ägypten eher nicht. So groß also scheint nicht zu

sein. Wie gesagt, bei diesen Bauchtätowierungen vielleicht, aber. Da hat man zumindest auch keine keine Krankheitsherde irgendwie gefunden, ja. Sehr, sehr cool. Genau das war es glaub ich. Mehr hab ich leider auch nicht. Also das Thema ist unfassbar groß, man könnte da wirklich noch stundenlang drüber reden, wenn man sich vorher vorbereitet

hätte. Ja also wir, wir sind ja jetzt, wir sind ja jetzt relativ schnell nach unserer, also am aufnehmen hier, denn manche Leute von uns fahren in der nächsten Woche nach. Berlin. Haben wir etwa Termine überschneidet? Ja, ich bin. Nächstes Wochenende auch nicht da. Genau, irgendwas ist alles mal

nicht so einfach. Ihr kriegt auch noch ein Buch in die Shownotes, das nennt sich nämlich Ancient Inc. The Archäology of Tatooing, was auch noch mal verschiedene Bereiche von Paleohistologie was habe ich denn hier von Eisenzeit, Russland über die ganze Welt und. Also das Tattoo, Neuguinea et cetera. Tätowierungsrunde interdisziplinär ist natürlich ein Riesending. Genau, und hier Tattoo, toolkits und so weiter wie man das überhaupt greifen kann.

Sehr schönes Buch, liest sich gut und hat natürlich auch gleich eine von diesen ägyptischen Fayons fayons Figuren, die ja auch immer beischläferin Nein, sondern die. Sind wahrscheinlich halt auch in diesem Bereich der Hardtore. Ja, Fruchtbarkeit ja, beischläferin Nein voll da gibt es auch noch ein paar schöne Immatropolitan Museum, da gibt es auch Brettchenpuppen, die tun wir euch in die Shownotes gibt

es alles als Link zum angucken. Was ist denn mit unserer Brettchenpuppe hier, die hat ja auch so ein Taverit hinten drauf, ne, also die können wir auch noch mal. Lange stehende Taverit, die sind auch sehr sehr besser. In der Hand. Ja, besser immer gut Taverit mit Neifee, sehr cool. Also Tätowierungen ein sehr, sehr interessantes Thema auf jeden Fall und vielleicht fühlt ihr euch bemüßigt, vielleicht dann doch noch mal die Nadel

anzulegen. Ich hab auch schon sehr, sehr lange mit so einem ägyptisch ägyptisierenden Tattoo geliebäugelt, weiß ich noch nicht, ob es mir irgendwann war, es mir dann zu drüber, weil ich dachte, Oh nee, mein Beruf auf meiner Haut, ich weiß nicht, mittlerweile seh ich das n bisschen lockerer, also vielleicht mal irgendwann. Ich dachte auch so n Geier, weißt du der den Schennring hat auf der Schulter mega cool. Ja, sehr schön.

Ich hab auch lange überlegt, was ich da irgendwie haben will, ihr dürft es ja dann rausfinden, womit ich auch geliebäugelt hab, sind diese schönen kleinen Strichzeichnungen aus dem Grab von Moses, dem Dritten aus dem Amduat, weil die sind einfach so großartig strichzeichnungen. Also kursiv hierographisch ne so mega schön. Also es gibt 1000 Sachen. Und ja, auch wenn man mal Google Bildersuche fragt, was so für ägyptisierende Tattoos gerade so im Umlauf sind, kann ja alles

machen. Das ist ja Hammer, ne was es da alles gibt und auch so die Ausprägungen wie zum Beispiel tut er nicht amons Maske gestaltet ist oder Nofretete, also wär jetzt auch nicht mein Wunschmotiv, aber man kann schön sein, kann auch so hässlich so Sachen draus machen, das ist echt beeindruckend und ja. Bevor ihr euch dazu entscheidet, fragt uns, wir segnen das doch. Wir beraten das gerne ganz genau. Dann können wir es eigentlich zum Thema Tattoos hier auch belassen, aber wir sind euch.

Tief unter die Haut gegangen. Oh ja. Also wir warten jetzt mal auf das erste Mal ein bisschen Magic Tattoo. Ja, Wahnsinn was wir. Unterschreiben euch auch gerne auf euren Armen und auch das könnt ihr euch tätowieren lassen. Müssen wir uns tätowieren? Mit Memes and Magic vielleicht? Das machen wir zum Zehnjährigen. Oh ja, ein Kroko und ein Nilpferd. Ja, ja. Grüße gehen raus an dieser Stelle an Melanie und Jenny.

Ja, die haben nämlich Set und Muffet stimmt, Tattoos Nora, Wir brauchen ein Krokodil, ein Nilpferd. Ja, zum übernächsten Geburtstag irgendwie so ja, also Zeichnungen und Vorschläge werden gerne entgegengenommen und dann schauen wir mal. Vielleicht jetzt nicht so quer über den Bauch, aber was kleines nettes siehst du, so entstehen Ideen vielleicht zum Abschluss, weil es gewünscht wurde und wir auch in Wünschen natürlich selbstverständlich im Rahmen unserer Möglichkeiten, gerne nachkommen.

Der Newsflash der Newsflash müssen wir ein eigenes Format draus machen, es wurde gewünscht, dass wir vielleicht ein paar Highlights der Ägyptologie Welt aktuelle News berichten. Und unsere vertrauenswürdige Quelle sind die EEF News. Wir haben ja das letzte Mal schon damit angefangen. Ne, ja. Jetzt ziehen wir das ja auch hart durch. Genau ihr könnt auf der Website in den Shownotes entsprechend

auch gerne nachgucken. Da findet ihr alle Kurzzusammenfassung, URLS, Weiterleitungen zu, ja eigentlich allem, was gerade so los ist. Aktuelle Vorlesungen, aktuelle Ausstellungen, Jobgesuche, Jobangebote. Das ist ganz furchtbar die. Schicken ganz viele E Mails und die die landen irgendwie mal in einem Ordner bei mir wo sie abgelagert sind und dann gucken die mal rein. Richtig, genau so ist es.

Es ist aber wunderbar, dass die Arbeit gemacht wird, es kommt wöchentlich auch raus, ziemlich cool. Und genau ihr könnt den Newsletter entsprechend abonnieren. Der ist frei verfügbar für alle, ihr müsst dann nur eine E Mail hinschreiben, wo euch der Newsletter dann erreichen soll oder ihr guckt einfach dann auf der entsprechenden Webseite nach, wenn ihr Lust und Zeit habt, in diesem Sinne hier eine Auswahl der aktuellen News Ende Februar 2025 wir starten mit einer traurigen Nachricht.

Denn Anfang Februar, am 6. Februar 2025, ist Kenneth Anderson Kitchen verstorben. Kitchen ist 1932, in Schottland geboren und hatte eine Professur in Liverpool und man kennt ihn vielleicht von den Remaside Inscription. Ah ja, stimmt ja genau. Ja, also ein umfassendes Werk, 8 Bände, publiziert zwischen 1900, 6919, 190, alles was das Herz begehrt an ramesidischen Inschriften.

Dementsprechend sind auch die Ramesiden einer der Forschungsschwerpunkte von Cannath Kitchen gewesen, und er hat eigentlich alles, was man wissen muss, zu Ramses 1 Setos 1, Ramses 2 mehrem Tag, Set, Nacht, Ramses 3, also alles. Literaturempfehlung hier ist vielleicht Pharao Triumfond the Life and Times of runses the second. Wenn ihr noch nicht. Genug habt. Falls nicht, dann wäre das hier mal so ein Buch.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt von Kitchen ist auch die Dritte Zwischenzeit, da hat man den Namen, vielleicht auch das ein oder andere mal schon gelesen. Auch hier eine Publikation The Third Intermediate Period and Egypt von 1996 oder auch was man vielleicht kennt.

Poetry of Ancient Egypt 1999 hat Kitchen auch verfasst und ein anderer Forschungsschwerpunkt, in dem er auch sehr aktiv gewesen ist, ist die Verbindung Ägypten nahe Osten und die Bibelstudien. Da sei verwiesen auf ein Buch von 2008, das Alte Testament und der vordere Orient zur historischen Zuverlässigkeit biblischer Geschichte. Das tangiert uns ja auch relativ häufig, weil ja ganz oft die biblische Rezeption irgendwie dann auch in die Popkultur wandert. Wie wir festgestellt haben, ja.

Also in diesem Sinne, ich verlink euch auch die entsprechenden Nachrufe, die es in der Ägyptologie jetzt so

gegeben hat. Könnt ihr auch gerne noch mal reinschauen, die sind relativ umfassend, weil supertyp hat wirklich mega viel geforscht, tolle Dinge gemacht, ein spannendes Projekt, auch Gibble Lane, deswegen erwähne ich, dass heute Kollege von uns woczek Esmond und sein Team forschen da schon länger und sie haben gerade frisch rausgehauen einen Artikel zu einer 3 d Rekonstruktion beziehungsweise eine hypothetische Rekonstruktion.

Eines Grabes, eines Würdenträgers mit Namen INI des ersten, der datiert in die Erste Zwischenzeit und lebte da irgendwo in Gablaine. Das Grab wurde schon 1909, nein, 1911 von virginio Rosa entdeckt, es gibt dazu aber nur einen unveröffentlichten Bericht. Dieser unveröffentlichte, unveröffentlichte Bericht sprechen Freitagabend um 04:30 Uhr ist schwierig. Dieser Bericht dient als Grundlage für jetzt eben diese polnische Rekonstruktion

rekonstruktionsversuch. Und auch hier wurde eben ein spannendes Programm angewendet, es nennt sich nämlich Blender, damit Arbeiten, von dem habe ich schon mal gehört, genau da hat man vielleicht schon gehört, damit werden oftmals 3 d Rekonstruktionen gemacht. Artikel und Video verlinke ich euch in die Shownotes. Dann auch ganz neu.

Es gibt mal wieder News zum Grab Alexander des Großen, also neben Kleopatra ist glaube ich das Grab Alexander des Großen auch so ein Running Thema, das ja auch die Öffentlichkeit immer gerne mitverfolgt und es ist jetzt gerade 2024 ein neues Buch veröffentlicht worden Locating The Tube and Body of Alexander the Great. Das ist von christian.de Vatarven. Ich hoffe, ich spreche es einigermaßen aus. Es ist ein Professor aus

Armenien, der 2006 ein. Ja, erstmals Ägyptologisches Forschungsinstitut in Armenien gegründet hat, der hat jetzt auch 220 24 eben dieses Buch rausgebracht und einer seiner Vorschläge ist, dass das Grab Alexander des Großen im Umfeld der Nabi Daniel Moschee in Alexandria zu finden sein könnte. Und er überlegt auch, ob das Grab Alexanders des Großen damals schon zur Stadterweiterung in der Antike, also als Alexandria gewachsen ist und man den Palast in die Hafenanlagen verlegt hat.

Dass da auch das Grab verlegt worden ist. Und vielleicht ist damals auch der ganze Befund aufgeteilt worden. Ja, also dass man nicht nur ein Grab sucht, sondern dass das Grab irgendwo ist, dann der Sarkophag irgendwo und der Körper auch noch mal wo sein könnte. Aber das hat er alles da in dem Buch. Und es gibt, glaube ich, auch eine ganz gute Zusammenfassung. Kommt alles in die Show Notes.

Die Schlagzeile, die ich sehr gefeiert habe, lautet 1000 Jahre alter Brotkrümel entdeckt also was man alles Spannendes finden kann, darüber berichtet das Museum in Lietz die. Die haben ein Freiwilligenprojekt, das quasi alte Archivbestände aufarbeitet und mal durchguckt. Was ist denn eigentlich alles so da das auch fotografiert und mal aufnimmt in Listen, dass eben die Kuratoren da weiter mit arbeiten können, wenn zum Beispiel restauratorische Maßnahmen anfallen und solche Sachen und.

Ja, dabei ist in einer Sammlung Dias in einer kleinen Holzkiste ein kleiner kleiner kleiner Krümel aufgefallen. Und dieser Krümel ist 5000 Jahre altes Brot aus Ägypten. Da in unseren Kisten liegen auch ganz viele Krümel. Ja, also es ist mega spannend, was man alles in solchen Altbeständen noch irgendwo finden kann und. Je nachdem weiß man gar nicht selber, was da alles so liegt.

Ja, das ist einfach der Sache geschuldet, dass man Dinge in Archive gestellt hat, das geht allen Museen so und man irgendwie nicht sehr viel Buch darüber geführt hat oder sehr ausführlich, was man in Beständen alles hat und da tolle Dinge finden kann. Also dieses Projekt in Leeds hat zum Beispiel auch gefunden, eine ganz kleine Probe von der Asche des Vulkanausbruchs aus Kracatoa von 1883.

Megageil ja oder auch irgendwelche mikroskopisch kleinen Meereslebewesen focillierter Art, die an der HMS Challenger dran waren, die 1872 ne Weltumsegelung gemacht hat und die Meereserforschung vorangetrieben hat und die haben einfach so Zeug was an dem Schiff sich festgesetzt hat. Ja, also bestände mal Durchgucken lohnt sich, es kommen megageile Sachen raus und dieses Brot. Wird jetzt auch weiter analysiert.

Es stammt vermutlich aus der Region Theben und irgendjemand hat da mal irgendeine Probe gesammelt und ja, so also Highlight des Tages 1000 Jahre altes Brot entdeckt. Krümel. Krümel ja, wir machen noch ganz kurz einen Ausflug nach Pompeji. Hat jetzt primär nichts mehr mit Ägypten zu tun, ist aber nicht weniger spannend, weil die Grabungen in Pompeji weitergeführt werden und jetzt auch durch einen Zuschuss von 33000000€ weiter forciert

werden. Das hat sich auch schon gelohnt, dass ja immer wieder in der letzten Zeit auch Nachrichten gekommen sind, was man alles weiter tolles gefunden hat. Und der Knaller des Februars 2025 ist ein Raum mit einem lebensgroßen Dionysos Fries, und der ist bis dato wohl einzigartig. Also es ist ein Raum, der zu einer Seite hin zum Garten geöffnet ist und die umlaufenden 3 Seiten dieses Raumes sind kompletto mit überlebensgroßen Darstellungen bemalt, also es ist ein umlaufender Fries.

Der so in das Jahr 40 bis 30 vor Christus datiert, also bis zum Ausbruch des Vesuvs ungefähr 100 Jahre auf dem Buckel hatte. Die Malereien zeigen eine dionysus Prozession, da tanzen so Mänaden rum, und da sind Jägerinnen dargestellt, es werden Tiere geschlachtet oder es werden schon geschlachtete Tiere rumgetragen auf den Schultern von jungen Satiren.

Andere Satiren spielen da doppelflöte oder bringen Weinopfer. So weit kennt man diese Dionysos Darstellungen oder diese Friese, diese Prozessionen, was aber neu und besonders hier ist, ist die Darstellung des Themas der Jagd und auch da von der Darstellung von geschlachteten Tieren und verarbeitetem Fleisch, also da gebe ich euch jeweils auch die Shownotes in. Die schauen uns in die Kommentare genau in die Kommentare, die entsprechenden Links. Guckt euch diesen Fries mal an,

der ist der absolute Knaller und das waren meine Highlights aus der Ägyptologie und der umliegenden Forschung. Für Februar hast du noch was? Ja, ich bin hier gerade irgendwie. Also man kann schon am am am nachschauen, weil wir hatten ja das letzte Mal gesagt, dass man dieses Grab von Tutmosis dem Zweiten entdeckt hat, und da gab es jetzt noch eine Nachmeldung, zu, die ich nur so mit halbem Auge wahrgenommen habe, dass man nämlich jetzt noch einen

zweiten. Zweites Grab sucht weil man nämlich glaubt, dass dieses erste relativ schnell überflutet worden ist und in dem Zusammenhang, man hofft, die Mumie von Thutmosis dem Zweiten zu finden und jetzt Zweifel dran hegt, ob diese Mumie, die man immer als Thutmosis den zweiten angesehen hat, die sich in Kairo befindet, vielleicht nicht seine Mumie ist. Oha, okay.

Suche ich noch mal raus und ergänze das dann auch noch in den Show Notes. Das heißt es bleibt spannend um Thutmosis den zweiten nicht nur 1 sondern 2 Gräber. Im übrigen Nein, ne, ich kann es nur noch mal betonen. Es ist nicht das erste Königsgrab, das seit Tutanchamun entdeckt worden ist. Es ist auch nicht das namentlich bekannte Königsgrab, das gefunden worden ist. Bitte vergisst mir nicht Pierre Monte und die Grabungen in thanes Herrgott noch mal. Und generell auch im Teil der

Könige. Die Arbeiten, die ja auch in den letzten Jahren an anderen Gräbern fortschreiten, um eben Zuweisungen zwischen Mumiengräbern und Beständen machen zu können. Also klar, der Hype ist cool.

Ich finde es mega spannend, aber auch da, wir haben es gerade am Sonntag in der Führung diskutiert, weil da auch Besuchende gefragt hatten, was wissen sie denn aktuell neues und so. Also es ist jetzt nicht so, dass man da aus versehen jetzt heute auf morgen so ein Grab findet, sondern dass die Projekte ja auch schon Jahre laufen. Haben wir das letzte Mal ja auch schon genau gesagt.

Aber cool, dann geben wir da auch noch mal die aktuellen News dahin und verweisen wie gesagt für den umfassenden Rest auf die EEF News. Und das News Forum ja, und die nächste Podcast Folge. Genau. Wir gucken mal, inwieweit wir das handhaben, dass wir da mal. So einen kleinen Einblick geben. Ansonsten teilen wir sowas natürlich auch gerne in unserem Discord. Können wir auch. Ja, tun wir ja sowieso immer. Da geht ja immer das alles hin und her.

Das heißt, wenn ihr daran Interesse habt, kommt gerne in unseren Discord Kanal. Da könnt ihr euch nämlich mit uns und über 100 anderen Mamison Magic Fans austauschen, da ist es sehr lustig und sehr kuschelig. Es wird weiterhin fleißig gespielt. Es wird auch weiterhin cool. Genau, es wird gemeinsam Tiere und Jahreszahlen geraten, mega cool, sehr lustig, Nora und ich, wir lesen ganz parallel. Oh ja, da tun sich Dinge.

Wir lesen wieder. Ja, wir, wir lesen für uns in dieser an dieser Stelle schon mal dank an den Ravensburger Verlag, der uns nämlich. 2 Leseexemplare zur Verfügung gestellt hat. Von einem Buch mit den Namen The What the River, what the River Nose? Genau, wir sind am lesen und wir werden in einer eigenen Folge darüber berichten. Die Mumie liest auch mal wieder Zeit wird's ich gehe nächste Woche.

Also ich werde in Berlin gewesen sein, wenn ihr diese Folge hört, und zwar vom Museum aus auf die ITB, die internationale Tourismusbörse, weil nämlich das Museum, da sich an einem Stand beteiligt. Ich bin gespannt, ob ich das überlebe und wie das Ganze wird, und ich habe keine Ahnung, werde das Ganze auf jeden Fall aber auch noch mit natürlich einem Besuch im Ägyptischen Museum in Berlin verbinden und damit schon ein kleiner Teaser für eine kommende Folge.

Denn auch Nora war dieses Jahr schon in Berlin. Ende Januar war ich schon da. Genau. Und wir schmeißen das beides dann nämlich einfach zusammen und machen dann eine Ägyptisches Museum Berlin Folge draus. Eine madley Best of Folge. Ja, wir waren zwar nicht zusammen, aber wir haben beide daraus.

Berichtet und bin sehr gut. Ja, wir sind gespannt, aber das wird cool und genau, ich hatte da eben schon mit Rebecca gesprochen, Grüße an der Stelle, du hast auch noch ein paar Interviewpartner. Genau. Ich treffe mich mit Olivia Zorn, mit der stellvertretenden Direktorin. Ja, und ja, dann wird. Das eine coole. Ohne runde Sache. Also könnt ihr euch auch schon drauf freuen.

Wir sind da fleißig in der Vorbereitung und mich verschlägt es nächste Woche hier in München ins Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Wir präsentieren da in Werkstattgesprächen unsere aktuell laufenden Projekte, da geht es um die Datenbank und die online Präsentation 3 D Modelle, Visualisierung von archäologischen Objekten und wie

man das online zugänglich und. Anschaulich vermitteln kann ja, also auch da wird es spannend, da treffen wir auch die anderen Museen, die die andere Förderung. Bei wird auch wieder sehr spannend. Genau läuft. Also das finde ich immer super, sich da gegenseitig upzudaten und zu netzwerken, auch immer mit dem Hinblick auf aktuelle Techniken, was da alles so möglich ist, was da so geht auch cool. Ich freue mich drauf. Ja, in diesem Sinne.

Ja, danke fürs Zuhören. Danke wie immer an alle Unterstützung, die uns erreicht hat, aber das freut uns wie immer sehr, wenn ihr uns unterstützen wollt, damit wir nach Berlin reisen können oder nach größeren Unterstützungen. Oder die auch bei mir. Leisten oder uns einfach nur einen neuen Comic kaufen, dann könnt ihr das gerne auf Kofi

tun. Der Link ist in den Shownotes und wenn ihr euch passend einkleiden wollt, um aller Welt eure Begeisterung für Mamis und Magic zu zeigen, wenn ihr euch nicht tätowieren lassen wollt. Ohne sie zu verschenken. Ja genau, dann könnt ihr das in unserem Spread schicken. Shop tun T Shirts für den Sommer Pullover ja genau pullovers für den Winter. Wir haben alles und laters Gaters. Ja, Wow, genau.

Also in diesem Sinne. Werbeblock vorbei wie immer, schreibt uns in den Kommentaren, schreibt uns auf Discord, wenn euch noch was fehlt, wenn euch zu dem Thema heute Tätowierungen was umtreibt. Ansonsten gleiche Stelle, gleiche Welle. Hieß das früher ne wir hören uns dann in 2 Wochen later skaters. Und das hab ich gesagt. Was soll ich sagen? Ich muss das immer abspulen, das kann ich nicht sagen. Dann tun wir das jetzt noch mal. Later skaters. Ein wiederhörnchen tschau, jetzt

macht mein Kopf das nicht. Dieser Podcast ist Teil des Podcastnetzwerks Dbpdw. Die besten Podcasts der Welt.

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