Dieser Podcast ist Teil des Podcast Netzwerks Dbpdw. Die besten Podcasts der Welt. Was haben ein expressionistischer Bildhauer, eine Tänzerin und ein süßwarengebäckhändler Miteinander zu tun? Ihr dürft raten, es handelt sich um Altägypten. Wie genau das Ganze zusammenhängt und warum wir nebenher auch noch Kekse knuspern, das ist. Erfahrt ihr in unserer heutigen Folge Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Mamis and.
Magic. Es ist 2025 wir sitzen das erste Mal dieses Jahr vor dem hinter dem Mikro, am Mikro, am Mikrofon, am Mikrofon. Es sind für euch wieder hier das Krokodil und sein. Ich weiß gar nicht, ob. Wir das irgendwie noch können? Wir haben letztes Jahr n bisschen vorgearbeitet und ja das wird. Total eingerostet also vielleicht erstmal. Wir hoffen, ihr hattet schöne Weihnachten, erholsame Feiertage, habt lecker gegessen und seid gut ins neue Jahr gestartet. Wir sind.
Ja, bis jetzt auch schon wieder alles abgearbeitet, was wir alles gegessen. Oh Mann ey es Warhammer, ich hab mein Eigengewicht in Lebkuchen gegessen glaub ich, aber es ist jetzt schon wieder Mitte Januar und wir geben Gas. Wir haben viele tolle Sachen für euch vorbereitet und nachdem das Jahr ja schon mit einer Knallerfolge angefangen hat, toulantia Moon die Videofolge. Ich hoffe, ihr habt gut gebügelt und habt sie euch angeguckt. Ich glaube die Folge heute wird
nicht ganz so lang. Vielleicht kommt darauf an, also wir können ja lang und noch länger genau kein Problem, aber wir haben vielleicht jetzt mal ein ganz anderes Thema. Wir haben ein total anderes Thema, was sich aus unserer Arbeit hier im Museum generiert hat und wo wir gedacht haben, Oh, das hat Verbindung zu Mobys und Magic und das werden wir
einfach. 2 tritt viert 5 verwerten Hintergrund des ganzen Ich war vom Museum aus Anfang. November letzten Jahres in der Jugendstil Ausstellung in der Hypo Kunsthalle sollte es euch bis zum 23.3. Noch nach München verschlagen, geht dorthin. Sie ist nämlich sehr schön.
Es gibt hier in München eine Initiative von der Monacensia, dass regelmäßig ein Glam Instawalk stattfindet und das Glam hat nichts mit Glam zu tun, sondern Glam steht für Galleries Libraries. Archives und Museums, das heißt Vertreterinnen dieser verschiedenen Institutionen treffen sich einmal im Quartal, besuchen ein Haus, eine Ausstellung und versuchen daraus dann Beziehungen zu ihren eigenen Häusern zu finden und dann im Internet bei Instagram auf den eigenen Blogs darüber zu berichten.
Das ist hochspannend, weil das sind halt ganz unterschiedliche Themen daraus eine Verbindung zum eigenen Haus zu finden, ist mitunter nicht ganz einfach. Und aber klingt total gut. Das ist super spannend. Ich freu mich auch schon auf das nächste, das ist nämlich jetzt in ich glaub 2 Wochen oder so.
Es gibt nicht nur diese Jugendstil Ausstellung in der Hypo Kunsthalle, sondern auch im Deutschen Theatermuseum die Ausstellung Kunst und Bühne, Spielorte des Münchner Jugendstils, das sich mit dem Jugendstil im Theater beschäftigt. Die beiden Ausstellungen haben wir besucht und, na ja, unsere Aufgabe war es jetzt, Verbindung vom alten Ägypten zum Jugendstil zu finden. Na Hallo, ich nehme an fast welche gefunden. Ich habe immer was gefunden, denn man findet immer was beim
alten Ägypten. Wir hatten auch schon zeitgenössische Ausstellungen, Wir waren zum Beispiel auch schon in einer Sache hier nebenan dem NS dokuzentrum, auch da findet man natürlich Anknüpfungspunkte an unser Haus. Aber zurück zum Jugendstil. Was ist eigentlich Jugendstil? Haben wir alle schon mal gehört? Hat immer Bildern zu tun, oder? Ja, so so schöne romantische, Verschnörkelte Bilder.
Jugendstil findet sich in so ziemlich allen europäischen westlichen Ländern, auch in den USA, unter verschiedenen Begriffen. Oh ja, das ist echt komplex. In Frankreich ist es Art Nouveau. In den USA kennen wir es mehr als Tiffany, in Großbritannien Arts and Crafts, also ganz, ganz viele unterschiedliche Begriffe, die aber alle so ungefähr dasselbe meinen.
Die deutsche Bezeichnung Jugendstil stammt aus München, München ist der Erfindungsort des Jugendstils, und zwar nach einer Kunstzeitung Jugend, die hier in München herausgegeben worden ist. Und nach diesem Kunstzeitung Jugend. Heißt es, der Jugendstil? Ja, also weil das alles junge Künstler.
Nein, sondern halt. Na ja, diese Zeitung Jugend hat halt über verschiedene Stilrichtungen auch in der Kunst berichtet und hat halt diesen Jugendstil modern gemacht, den Jugendstil, das ist eine relativ kurze Zeit, wo wir das Ganze finden zwischen 1800, 9519, 110 hört nicht mit dem einen Jahr auf, fängt auch nicht an, ist aber ungefähr in dieser Epoche
zu verorten. Der Jugendstil wendet sich gegen den damals vorherrschenden Istorizismus und den Neoklassizismus und sah sich selbst als ein ganzheitliches Konzept. Das heißt, es war nicht nur eine Stilrichtung in der Kunst, sondern der Jugendstil findet sich auch im Theater, in der Musik, in der Literatur. In der Kunst, sowohl in der Malerei als auch in der bildenden Kunst. In der Architektur, hat auch den Wohnraum sozusagen mit eingenommen.
Das heißt, man findet ganze Zimmer, die nach Jugendstil dekoriert sind. Der Jugendstil ist sehr stark von Naturformen beeinflusst und nutzt zu der damaligen Zeit moderne Materialien, bekannt für den Jugendstil ist auch das Münchner. Ebenso Kunstmagazin und Literaturmagazin der Simplicissimus, der auch ganz viele Jugendstilabbildungen benutzt hat.
Shownotes ne, ihr wisst wie es läuft, kommt ganz ganz viel zum Nachforschen. Künstler die man mit dem Jugendstil in Übereinstimmung, nee in wie wie gesagt Verbindung in Verbindung bringt Ding mit Worten. Sind zum Beispiel in Deutschland Otto Eckmann. Der hat sehr viel mit Schwanenmotiven gearbeitet, und dieser Schwan ist dann auch sinnbildlich für den deutschen Jugendstil geworden. Wenn ihr an Jugendstil denkt, denkt ihr mit Sicherheit an die Abbildungen von Alfons Mucha,
der aus der Tschechei kam. Der hat die berühmtesten Jugendstil Poster Bilder gemacht, in Frankreich kennt man auch henri.de Toulouse lotrek. In Österreich war es Gustav Klimt. Diese schönen, Gold hinterlegten Darstellungen und in den USA eben Louis Comfort Tiffany. Gerade diese Glaskunst und diese Tiffany Lampen, die kennt man natürlich auch. Ja, eben. Deswegen frag dich nach Jugend und jungen Leuten, weil du eben
jetzt Klimt sagtest. Die Wiener Sezession ist eine Unterform des Jugendstils und das sind dann ja junge Künstler, die sich gegen diese altbackenen, starren Künstler ja auflehnen. Ja, und da auch so n bisschen so ne Benutzer drin. Haben voll schwierig gerade mega Zeit. Also ich mein Wir sind sowieso in den 1900 zwanzigern, da lehnt sich jeder gegen alles irgendwie auf. Und verschiedene Stilrichtungen der Kunst lehnen sich gegeneinander auf.
Und wir wollen nicht, was die machen, wir wollen was ganz anderes und da läuft auch ganz, ganz viel immer parallel. Ja, und das auseinanderzuhalten ist auch wirklich schwierig. Also ich glaub wir glänzen ja auch durch sehr gesundes Halbwissen, also allein die. Kürze dieser Zeit ja, 1850 bis
19 Jahre also. Dafür geben wir in der Archäologie nicht mal Namen her, ne für so ne Epoche und auch so Sachen wie dasfran.de Ciacle, also sind die letzten 2 Jahre von 1900 ja, also für 2 Jahre auch nen eigenen Epochennamen zu geben um da auch zu fassen was in dieser Zeit eigentlich alles los ist, was da alles passiert ist. Auch ja, also kulturhistorisch total spannend, wo sind wir da
eigentlich? Also in England sind wir Ende viktorianisch, Anfang Edwardianisch, in Deutschland nennt sich das dann Gründerzeit oder Wilhelminismus ne und sagt Kaiser Wilhelm, in den USA heißt das Guild It Age Ja goldene 20er Du hast es schon gesagt. Es sind allgemein halt so, da Zeiten des Umbruchs und natürlich bricht dann auch die Kunst, ja. Gerade die wahrscheinlich zuerst zuletzt, man weiß es nicht genau.
In München gibt es auch einige Bauten, die dem Jugendstil zuzuordnen sind, bekannt natürlich das Müllersche Volksbad. Wenn ihr hier in München seid, vielleicht euch die Jugendstilausstellung in der Hypo Kunsthalle anschaut oder auch so, nehmt eure Badesachen mit und geht im Müllerschen Volksbad Baden, es ist großartig, es ist so, ja, also man fühlt sich wie in den Zehnern zwanzigern. Man hat ja noch so einen Badeanzug mit so Hosen und Ärmeln, ja.
Genau, das Hauptzollamt. Ist auch ein Jugendstilbau. Ja, genau, das ist neben der Dingsda Brücke. Die Dingsda Brücke Hackerbrücke Donnersberger. Donnersberger Dankeschön neben der Donnersberger Brücke ja irgendwas mit Brücke. Ja, wir wollen aber vor allem über Ägypten und den Jugendstil sprechen. Was hat denn jetzt das alte Ägypten mit dem Jugendstil zu tun? Dazu müssen wir wieder etwas ausholen und kommen zu unserem Freund Napoleon.
Den kenne ich. Nicht zu Herodot, sondern wir sind wieder bei Napoleon. Nachdem Napoleon in Ägypten auf seinem Feldzug war, was seine 40000 Soldaten und verschiedene Wissenschaftler mitgenommen hat, erschienen ja zwischen 1809 und 1822 diedeskription.de Legipt sein großes Literarisches, das heißt nicht nur seinsvivant.de Non herausgegeben. Die wissenschaftliche Aufarbeitung von Ägypten, das waren riesige Bände im Übrigen für diese Bände, sind teilweise eigene Schränke im ägyptischen Stil.
Gebaut worden. Ja, musst du auch gleich sehen in so einem. Schrank ja, ja, vor allem musst du halt Platz haben, um diese Riesenwälzer aufzubewahren. Also wir sprechen hier nicht nur von das, was ihr so als Riesenwälzer seht, sondern das kriegst du auf keinen Kopierer, dass die Deskription der Legib nun. Herausgekommen ist gab damit einen entscheidenden Anstoß auch zur Entwicklung der Ägyptologie als Wissenschaft.
Wir wissen es, es ist dann natürlich auch 1822, die Hieroglyphen entziffert worden von Champignon und Richard Lepsius, preußische Expedition nach Ägypten und Nubien. In den Jahren 1842 bis 1845 folgten auch entsprechende Publikationen. 1881 Aida, das heißt, es ist ganz, ganz viel in diesem 19. Jahrhundert an Ägypten, an Publikationen, an Bildern auf den europäischen Markt geschwemmt worden. Diese und viele weitere großformatige Bildbände haben also den europäischen
Kunstschaffenden ein ganz neues. Ich sprech nicht mehr Sujet, wenn ich das jetzt schon wieder durch furchtbaren wird Sujet, sie haben Ihnen einfach Vorlagen gegeben, die sie weiterverarbeitet haben, so zum Beispiel Gustav Klimt. Oh ja, ich. Liebe das so cool? Ja. Kunsthistorisches Museum in Wien kennst du auch die große Darstellung?
Ja, logisch, ja. Mit diesen ganzen ägyptischen Darstellungen voll krass ne. Also das ist eben nicht nur eines von klims Bildern, sondern es ist eine Dekoration, eine Wanddekoration im Kunsthistorischen Museum in Wien riesengroß und geht genau auf diese Vorlagen in den Publikationen zurück. Bild kommt in die Shownotes großartig. Ja, also da ist wirklich viel los und natürlich auch in der Sezession im Gebäude drin unten dieser große, umlaufende Wandfries, das ist, glaube ich.
Eher auch so. Griechische Antike ist da noch mit drin, aber. Aber Ägypten gehört ich auch mit. Mit dazu Ja, ist großartig. Ägypten gehört in der Tat mit dazu und auch wir sind nicht ganz unschuldig. Mit der Eröffnung unseres neuen Hauses hier. Es ist irgendwie 2013, es ist 12 Jahre jetzt her, wir müssen uns irgendwie was anderes ausdenken. Für andere Museum geben, dafür einen Epochennamen für 12 Jahre.
Ja, aber was wir? Wir sind ja irgendwie nicht mehr das neue Museum, sondern wir sind auch jetzt nicht das alte und. Wir sind halt das Museum ist ein ist Zustand. Ja zur Neueröffnung im Jahr 2013 haben wir eine ganze Plakatserie gemacht, um so ein bisschen zu sagen, wir sind jetzt hier und wir sind toll und wir haben alles, was alle anderen Museen auch haben.
Und da gab es eine Plakat Serie XY 1000 Jahre vor dem Kubismus et cetera et cetera und natürlich auch 2000 Jahre vor dem Jugendstil, wo wir einen unserer meroitischen Schmuckstücke 1 unserer meroitischen Schmuck ich stelle das Reden gleich ein, wo wir eines unserer meroitischen Schmuckstücke gezeigt haben, die man in ganz ähnlicher Art auch
im Jugendstil wiederfindet. Das heißt, wir haben im Jugendstil einen Rückgriff auf altägyptische Motive im Schmuck, in der Glaskunst, in der Architektur. Große Säulen die Tiffany Lampen haben wir schon angesprochen, aber auch Wohndekoration mit Lotusblüten und Schilf, man greift auf Obelisken, Pyramiden zwingen Hieroglyphen zurück, Cartier macht altägyptischen Schmuck und das Ganze wird dann.
Dann sogar über den Jugendstil hinaus noch mal befruchtet. 1922 mit der Entdeckung des Grabes von Tutanchamun, das ja dann noch mal eine neue Ägyptomanie auslöst. In Amerika nennt man das das Egyptian Revival, was sich dann bis in die 1900 30er hineinzieht, also Jugendstil. Begreift sich also auch auf Ägypten und damit kommen wir
jetzt. Vielleicht noch mal ganz kurz blöden Break, aber das macht es vielleicht auch eben so spannend und so schön, wenn man sich das Ganze auch noch mal vor der aktuellen Situation dieser Zeit anschaut. Es ist ja Industrialisierung, alles wird schneller, besser, weiter, teurer, alles entwickelt sich, Fabriken boomen aus dem Boden, überall wird alles automatisierter.
Das heißt, die Städte werden größer, es wird schmutziger, es wird dreckiger, wir haben Landflucht oder Verarmung auf dem Land, wir haben die Ganzen, also das ganze Leben spielt sich in der Stadt ab, die Leute sind überarbeitet, wie gesagt, schmutzig, Abgase, Müll auf den Straßen, diese ganzen Sachen, und dann kommen diese ganzen Funde aus einer schöneren, besseren, strahlenden Vergangenheit her und unter dem Motto Früher war alles besser, kommt dann auch diese Sehnsucht
einfach auf nach diesem. Wir wollen jetzt. Schöne Schirm sein, diese unverfängliche, auch immer gerne als primitiv bezeichnete Einfachheit. Ja, der einfache Wilde, das ist so n Troppos, der ja auch dann nach der nach dem Ersten Weltkrieg auch aufgefangen wird, der prägt sich da schon so leicht, das befeuert das glaube ich, eben auch, warum das so boomt und warum die Kunst dann so Einschläge hat, weil die Menschen sich einfach nach so was Schönem Sehnen. So, jetzt hab ich.
In diesem Zusammenhang mit der Jugendstil Ausstellung der Ausstellung im Deutschen Theater stand noch eine andere Veranstaltung bei uns hier im Museum, für die wir angefragt worden sind und bei der ich nur teilweise dabei war, weil der Chef sie entgegen meines Protestes auf den Abend meines Geburtstages gelegt hat. Und da hatte ich anderes zu tun. Mensch, versteh ich jetzt gar nicht. Ich war da. Bei der Veranstaltung Du hast Geburtstag gehabt, wir teilen uns das geht doch gut.
Genau, ja, so machen wir das hier. Was war denn jetzt die Veranstaltung? Die Veranstaltung war der Tanz der ISIS. Uh, wer tanzt damit, wer jemand warum? Wer dort tanzt, ist auch eine Künstlerin. Also nein, sie hat. Die Künstlerin ist schon tot, die hat nicht mehr getanzt, es war ein rekonstruierter Tanz, einer Sent mahesa diese Sent mahesa hat. Hat zu Jugendstilzeiten in München getanzt, ist nämlich 1909 im Münchner Künstlerhaus das erste Mal aufgetreten mit
einem ägyptischen. Tanz, das ist mega spannend. Ich habe davor auch noch nie was davon gehört. Ja, ich habe von Salvaneser schon gehört, aber in einem ganz anderen Zusammenhang, auf den wir nachher noch kommen werden. Ich bin gespannt. Ja, vielleicht dann ganz kurz packdaten zu. Sent Mahesie nämlich gar nicht Sent Mahesie eigentlich nicht, sondern das war n
künstlerinnenname. Ja, mit bürgerlichem Namen heißt sie nämlich Else oder Elsa Margarita Luisa von Karlberg, geboren am 17. August 1883 in Riga, das heute zu Lettland gehört, aber damals zu Russland ne ist. Auch ganz wichtiger Punkt, denn die Russische Revolution steht vor der Tür und die Familie Kahlberg beschließt.
Ihre Kinder Elsa und deren Schwester nach Berlin zuschicken, um dort den Kindern das Abitur zu ermöglichen, also die beiden Kinder nach Berlin, und wird fleißig das Abitur gemacht und Elsa nimmt dort auch erstmals Tanzunterricht und kommt dort in Kontakt mit Irene Sanden, die eine sogenannte Fantasie Tänzerin. Ist Fantasie Tanz?
Gehen wir vielleicht dann auch noch mal gleich ein, nämlich der Tanz zurzeit des Jugendstils ist auch eine ganz spannende Entwicklung. Kurzgefasst, hier vorweggegriffen man wollte sich gerne von diesem starren, blöden Ballett entfernen. Wie in allen anderen Dingen, man
wollte es halt ganz anders. Machen und greift da auch Tänze auch gerne zurück, die eben der Fantasie entspringen oder die auch eben an. Historische oder rezente Vorbilder von auch damals vermeintlich exotischen Kulturen. Ihr hört bitte wieder die großen Anführungsstriche, dass man die sich angelehnt hat.
Elsa Kahlberg kommt also nach Berlin, aus der Berliner Zeit wissen wir, glaube ich, gar nicht so viel, die Quellenlagen sind da etwas heterogen und auch nicht so ganz eindeutig, wo wir sie dann wieder fassen können, ist 1908. Nämlich in München. Ja, da kam sie nun. Zum Studium, ja zum Studium der Philosophie hatte sie sich ursprünglich angemeldet. Ob Sie das studiert hat? Man weiß es nicht, was sie aber studiert hat und was in den Unterlagen der LMU im Personenverzeichnis auch
verbrieft ist, dass. Sie sich zum Studium der Ägyptologie angemeldet haben. Finden wir gut, können wir durchaus nachvollziehen. Ja, in den Quellen, die man so hat, wird auch davon berichtet, dass Elsa vielleicht schon in Berlin Ägyptologie studiert haben könnte. Aber zu der Zeit von 1908 und 9 ist in Berlin überhaupt erst zugelassen worden, dass Frauen studieren dürfen, und da war Elsa schon nicht mehr da. Unter der Hand quasi. Ja, nicht angemeldet. Vielleicht das.
Kann sein. Erste Vorlesungen besucht, das kann sein, aber auf jeden Fall ist sie für das Wintersemester 1908 bis 9 und 1910 bis 11 hier an der LMU eingetragen. Das heißt, sie hatte wahrscheinlich Unterricht bei einem alten Bekannten von uns, Friedrich. Wilhelm Freiherr von Bissing, der damals den Lehrstuhl für Ägyptologie innehatte. Wir wissen, er war ein reicher Sack und hat seine eigenen Räume.
Also er hat nicht an der Uni gelehrt, sondern er hat in seinem Privatpalais gelehrt und auch gleichzeitig seine Privatsammlung dazu genutzt, die muss. Man sich ja auch kürzer ist. Mega leisten können. Ja wer kann, wer kann, finden wir gut würde ich auch noch mal machen. Ja, das heißt er hat, ich muss, ich will immer mal vorbeigehen, georgenstraße, 10 und 12 da war
das Palais bissing. Da hat er eine umfangreiche Bibliothek gehabt, vorlesungsräume Ausstellungsräume für seine Sammlung Ägyptischer Altertümer. Er hat verschiedene Grabungen in Ägypten finanziert, weil er so reich war, und hat daraus aus diesen finanzierten Grabungen eben auch einen Anteil der Objekte bekommen, die dann in seine Privatsammlung hineingewandert sind. Gleichzeitig war Elsa von Karlsberg aber wahrscheinlich natürlich auch in den Münchner Museen unterwegs.
Mit Sicherheit, wie sich das ja auch gehört, wenn man Ägyptologie studiert. Hat also namentlich wäre sie in der Glyptothek gewesen. Die von Ludwig, dem ersten 1830 eröffnet wurde und damals noch den ägyptischen Saal ganz am Anfang hatte. Man reingekommen, ist gleich links, den gibt es heute nicht mehr. Heute sind die Objekte, die damals dort waren, bei uns im Museum zu Elsas Zeiten und. Waren sie noch dort?
Es gab das königliche Antiquarium, wo Objekte präsentiert worden sind, in der Residenz und auch in der Neuen Pinakothek gab es ägyptische Sachen in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, es waren also verschiedene Orte in München, die Sammlungen Ägyptischer Kunst hatten, die dann erst später zu unserem Museum irgendwie zusammengeführt worden sind. Ja, und das Ganze macht sich dann Elsa eben für ihren Tanz zunutze.
Vielleicht noch mal ganz kurz also Tanz in dieser Zeit ist auch ja n eigener Forschungsbereich eigentlich, wenn wir n bisschen weitergehen in den 1900 20er Jahren wird tanzen ein Massenphänomen. Ja, die Leute sehnen sich nach Unterhaltung, nach Spaß, ja, und ihr kennt wahrscheinlich den Begriff auch der Waring Twentys, die goldenen 20er, es wird getanzt, was das Zeug hält in den Clubs genau Männer Frauen gleichermaßen tanzen, Charleston, Foxtrott und den One
Step. Bis es soweit ist, ist aber in dieser Zeit des Jugendstils ja noch viel zu tun, es entwickelt sich gerade sehr, sehr viel. Denn in der Zeit oder auch vorher herrscht als unterhaltender Tanz vor das Ballett klassisches Ballett, Ne Nussknacker und was weiß ich nicht alles. Ja, und auch eben dieser Wunsch nach schönen, sinnlichen, fließenden, anmutigen Formen, die du ja für die Kunst schon genannt hast.
Auch dieser Ästhetikbedürfnis fließt eben dann auch in die Tanzbewegungen mit ein und man möchte sich dahingehend vom Ballett lösen. Also. Einerseits will man das ganze Ballett kritisieren oder das Ballett steht in einer sehr starken Kritik, weil es eigentlich ein körperlicher Drill ist und das, was der Körper da macht, ist schon heftig.
Also dass dieses auf den Zehen stehen und diese ganzen Bewegungen, das sind keine anatomisch natürlichen Bewegungen, die kannst du nur erreichen mit Training, Training, Training, mit hartem Drill, und das Ganze ist natürlich auch der Oberschicht gebunden. Also wer kann denn Ballett lernen und wer kann sich Ballett
angucken? Das ist alles die Oberschicht, also die Elite, hat das Geld, sich Ausbildung zu leisten, hat auch das Geld sich die Schuhe, die Kostüme, diese ganzen Sachen zu leisten und die haben natürlich auch später das Geld, um sich ins Theater zu gehen und Ballett anzugucken, das heißt, da ist auch natürlich eine Gesellschaftskritik, dass tanzen nicht nur restriktiv für die Oberschicht sein soll, sondern
auch für alle. Was ein längerer Entwicklungsprozess aber ist im während des Jugendstils geht es dann eben dahin, fließendere schönere Bewegungen zu haben und auch hier einen, ja körperbetonten Tanz zu machen. Da gehört eben dann auch dieser Fantasie Tanz, den ich erwähnt
hatte, schon mit rein und. Es sollte auch so n bisschen darum gehen, dass tanzen auch für jeden erlernbar ist, denn auch diese Ballettausbildung hat man zwar versucht aufzubrechen, dass man sagt, hier wir geben Stipendien für besonders talentierte oder man lässt sich fördern von Gönnern. Aber auch da diese Gönner haben, sind meistens Männer, Männer, männlich konnotierte Gönner und die, die Tanzen, sind ja meistens auch Frauen, junge Mädchen.
Der Konkurrenzkampf war da auch sehr sehr groß und es geht auch sehr stark mit Sexualisierung sexuellen Übergriffen einher, denn für gewisse Gefälligkeiten kannst du natürlich eine bessere Gönnung kaufen, erarbeiten also das ganze Tanzthema ist auch dahingehend sehr schwierig und man wollte jetzt einfach da auch sagen hier nö. Wir tanzen selber, wir machen das selber und öffnen das immer mehr der Öffentlichkeit.
Und da kam eben auch das Bedürfnis nach schönen Tänzen in der breiten Öffentlichkeit, als ja auch Freizeit Feeling einher, und deswegen ist da auch n sehr klarer oder ne Hinwendung für die Masse varietätanz ja Fantasie, Tanz, varieté, Unterhaltung. Man hat dann diese fächertänzer Burlesque varieté Tänzer, die halt einfach auch mit einem Entkleidungstanz ja den Leuten den Kopf verdrehen und Sent Mahesa versucht jetzt auch da eine Zwischenlösung zu finden,
die sagt es ist keine klassische Ballettausbildung, es sollen eben diese sinnlichen schönen Körperformen sein, die aber nicht ausgedacht sind, sondern wissenschaftlich unterfüttert mit dem, was sie aus dem Ägyptologiestudium gelernt hat. Spannend, ja. Im Übrigen geht der Dank an diesen Wiederauferlebten Tanz an die Munich Dance Histories.
Das ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Menschen, die sich eben mit Tanzgeschichte beschäftigen, hier in München und die verschiedene von solchen historischen Tänzen versuchen wieder aufleben zu lassen. Wir tun euch. Die Projektseite auch in die Show Notes.
Es lohnt sich unbedingt, da mal reinzugucken man macht sich also ich zumindest mach mir da irgendwie immer gar keinen, gar keine Gedanken drum, was man eigentlich noch so alles erforschen kann, ist schon krass, tanzgeschichte natürlich entwickelt sich das ganze und ich mein wenn man sich nur heute irgendwie anguckt was es so an Tanz gibt, den klassischen Standardtanz, den man so in der Tanzschule irgendwie lernt, es gibt das auch heute noch Ballett, was ja wirklich
akrobatisch irgendwie ist. Es gibt natürlich auch so Theaterausdruckstanz. Es gibt krass viel Tanz. Ja, also deswegen auch hier wieder unser gesundes Halbwissen, dass wir uns jetzt hier in der Thematik angearbeitet haben, aber für ja diese Fachrichtungen, die man auch wirklich vielfältig erforschen kann, da kann man sich ja noch viel, viel mehr rausholen, als wir das jetzt hier im groben Überblick leisten können. Worauf hat sich denn jetzt die Saint Mahissa zurück verwiesen?
Das heißt, was hat sie denn jetzt eigentlich so an Tanz? Dargestellt, ja, vielleicht ganz cool. Du hast ja auch Bilder mitgebracht, wie sieht die denn eigentlich aus? Wir geben natürlich Bilder in die Shownotes, aber sag doch mal. Die sieht ja, die hat so ein so ein also bei dem, was auch bei uns im Museum dann dargestellt worden ist, sie hat so ein Helm, so eine, so eine etwas spannende Kopfbedeckung auf, und sie trägt so eine Art ägyptischen Shurz, so einen männlichen Shurz, und
sie hat. Kurzes Oberteil und vor allem hat sie 2 riesengroße Flügel, die sie ausbreiten kann, die sie in verschiedene Positionen setzen kann. Und diese Darstellung mit den Flügeln, die kennen wir natürlich von der Göttin Nut und der Göttin ISIS nut, die ja auch immer auf den altägyptischen Särgen mit ihren ausgebreiteten Flügeln mit den Schwingen dargestellt ist.
Der Nachthimmel, zu dem die Seele des Verstorbenen dann aufgeht, oder eben auch die Göttin Isis mit ihren breiten Flügeln und deswegen auch der Tanz der ISIS. Ja, also das ist wirklich beeindruckend. Und auch dieses Erkennungsmerkmal, diese wahnsinnig großen Flügel, also die reichen ihr von unterm Arm bis. Kurz übers Knie, würde ich sagen, und sie hat die Arme jeweils ausgestreckt und dann ist sicher noch mal ne Armlänge zusätzlich dran.
Also was sind die dann 3 Meter? Lang in der Spannweite. Genau. Das ist wirklich beeindruckend und auch interessant, was für Bewegungen man damit eigentlich machen kann. Ja, weil lustig bunt rum flattern wie Kolibri ist damit nicht. Nee, sondern da musst du halt schon sehr bewusst einfach mit mit umgehen. Und hinzu kommt noch, dass Körperbemalung mit dabei war. Das heißt also gerade auch. Die Beine waren auch noch mit so langen Linien verziert.
Das Spannende ist, man hat natürlich Fotografien von Zentma Heeser, man hat auch andere künstlerische Darstellungen von ihr, aber es gab halt da noch keine Filmaufnahmen von, das heißt, man muss jetzt natürlich versuchen, diesen Tanz zu rekonstruieren, alleine aus dem, was es an. Bildern gibt. Das ist total spannend.
Und was da eben auch hilft, waren die Zeitungsberichte dieser Zeit, weil auch Sent mahilsa ist, obwohl sie eben ja nicht in dem typischen Tanzideal steht, sondern sich bewusst davon abgrenzt. Trotzdem ziemlich eingeschlagen, glaube ich und relativ war halt Sensitionell war was Neues, war
was anderes. Und war auch in der Strömung des Jugendstils. Man hatte ne griechische Antike viel gemacht und solche Sachen, aber alt Ägypten, das war ihr Alleinstellungsmerkmal. Das hatte so noch keiner, das ist entsprechend auch bombastisch durch die Presse gegangen und da gibt es ein paar Beschreibungen, an denen man sich jetzt auch für die Rekonstruktion hat orientieren kann. Sie war auf Deutschlandtournee damit tatsächlich, also hat wirklich sehr erfolgreich.
Eine Tour hinter sich gebracht und das Spannende. Wie gesagt, wie du sagtest, es gab halt keine Filmaufnahmen in dieser Zeit und auch die Fotografie ist ja in der Zeit noch so, dass du eine Langzeitbelichtung hast.
Das heißt, sie muss in diesen Posen lange, lange verharren mit dem Flügeln auch schwierig, das heißt, zum Teil lehnte sie an der Wand oder auf dem Boden, bis die Belichtung abgeschlossen war, das heißt, auch da ist die Bewegung keine Natürliche, die im Tanzprozess passiert, sondern auch eine gestellte. Wie sieht das denn jetzt mit dem Tanz im alten Ägypten aus? Was wissen wir denn da drüber? Oh ja, Tanz im alten Ägypten und natürlich die Einflüsse, denen sich Sent mahesa dann auch
bedient hat. Also ich glaub offensichtlich ist, dass Sent mahesa sich bedient hat an altägyptischen Reliefs, an Malereien vor allen Dingen eben auch auf der ISIS Darstellung auf den Särgen. Eben also das, was sie halt dann natürlich in den Publikationen gesehen hat. Das, was sie halt auch. In den Museen gesehen hat. Ja, es ist aber ne wilde Mischung.
Ne wie du sagtest, sie trägt einen Plissierten Schurz, also eigentlich königsökonographie das Oberteil was sie da trägt auf den Darstellungen auf den Fotos ist eher zweckmäßig, das ist nicht sehr alt ägyptisch, sie kombiniert es aber mit einem Halskragen, der da irgendwie mitverarbeitet ist. Und auf manchen Fotos trägt sie auch so ne Art Geierhaube, also das auch wieder aus dem königlichen Königinnen oder Göttinnenkontext. Die hat übrigens ihre ganzen Kostüme alle auch selbst gemacht.
Glaub ich ja, ist mega cool. Tanzen im alten Ägypten auch so ne ganz spannende Sache Figuren. Denen wir eine Tanzbewegung zuschreiben, die gibt es schon seit der Frühzeit, da gibt es diese sogenannten Bird Ladies, die wir so nennen, weil wir nicht wissen, was es ist. Ja, die haben so n Vogelgesicht.
Ja, also die haben eigentlich so n angedeutetes Gesicht mit so einer Spitzen. Also stellt euch vor, ihr formt irgendwie n Ton und biegt das vorne als Gesicht so um und Knautscht das vorne mit den Händen so zusammen, dann ist es so n spitz zulaufendes, ja vogelähnliches Gesicht. Und diese Figuren haben auch n sehr breites Becken, das dann aber nicht in Beine ausläuft, sondern in so n Stumpf. Mhm. Wieso ne Gartenfigur, die man in
die Erde stecken kann? Aber sie haben die Arme halt so erhoben, als werden sie gerade so ne Piruette tanzen und deswegen wird diesen Bird Ladies da immer zugeschrieben, dass sie vielleicht irgendwas mit Tanz zu tun haben. Da sind wir hier aber ne Negadekultur viertes bis drittes
Jahrtausend auch ganz spannend. Dann gibt es Darstellungen aus dem Alten Reich, man tanzt hier einen terraf Tanz, whatever hier ist ganz interessant, dass auch in den Darstellungen, die wir kennen, sind Männer und Frauen getrennt, ja, man tanzt hier nicht paarweise zusammen, man tanzt etwa alleine in gleichgeschlechtlichen Zweierkombinationen oder in Gruppen, besonders bekannt sind tanzdarstellungen dann aber vor allen Dingen aus dem neuen Reich.
Da haben wir Kontexte aus privaten Feierlichkeiten, bankettszenen, aber auch vor allen Dingen religiöse Kontexte. Also Bestattungskontext wird getanzt oder auch in Bankettszenen, die mit Bestattungskontext zusammengefasst. Werden und Nacht ne, da sind die die Musikerinnen und da sind auch glaube ich ist das auch da wo diese so wild tanzen mit den Händen. Genau. Ja genau das ist eben da.
Also auf dem Relief ist unten glaub ich n opferaufbau drauf, deswegen hat es irgendwas mit Funorärkontext zu tun. Da sitzen aber auch Leute aus Bankettszene und dazwischen eben diese 3 berühmten Tänzerinnen und auch hier ist ganz klar, diese Tänzerinnen sind nackt ja, also die tragen wenig bis auf Schmuck vielleicht eben noch Tattoos Roxanne.
Ja, schon. Ja, ja, Roxanne zuckt, weil man man sagt ja immer, in der altägyptischen Kunst ne unbekleidet sind nur Kinder, Erwachsene haben immer etwas an und ich sag dann ja, bei den altägyptischen Tänzerinnen, sie
tragen mitunter nur. Nur einen Gürtel, aber sie haben etwas an. Ja, manche haben so t Shirt Kleider an, das gibt es dann auch, das ist glaub ich auch das gehabt das Nacht wo die in so Reihen stehen also sieht wirklich aus wie NT Shirt Kleid das bis zu den Knien geht, kurze Ärmel hat also das kommt vielleicht n bisschen auf den Kontext an aber ja muss man dann sehen. Das ist halt einfach immer total schwierig, sowas auch zu deuten aus solchen singulären Darstellungen.
Das dann in einen ganzen Kontext halt von festen, von religiösen ne, wenn wir nicht wissen was es ist, dann ist es kultisch. Ja genau das da wirklich halt einfach reinzusetzen, denn wenn.
Auch was ich vorhin schon angedeutet habe, ne überleg mal wo wir heute alles tanzen, das ist halt klassisch bei der Hochzeit ne oder in der Tanzschule so diese Standardtänze, das gibt aber auch sporttänze es gibt Ballett im Theater, es gibt Ausdruckstanz im Theater, es gibt rebellischen Tanz sag ich jetzt mal sowas wie Breakdance oder oder Rap oder sowas nee, nicht Rap, sondern Hip hop meine ich, es gibt ja klar ne bei Fasching Gardetanz es.
Gibt so viele unterschiedliche Möglichkeiten, wo man tanzen kann, die alle in unterschiedlichen Zusammenhängen stehen und das halt wirklich aus solchen alten Kulturen zu deuten, ist schwierig. Ja. Ja, was du, was du gesagt hast. Genau also die gerade auch diese frühen Frauendarstellungen, diese sitzenden Bird Ladies, die gibt es ja auch noch, die in diesen Schiffen immer sitzen und auch später musikantinnen oder auch Tänzerinnen.
Die Tragen teilweise Tattoos und über Tattoos machen wir, glaube ich mal eine extra Frage. Unbedingt ja. Im alten Ägypten werden Tänzer oder Tänzerinnen begleitet von Musikern und Sängern, die kommen auch immer irgendwie in Gruppenkonstellationen vor und eben auch im Tempelkontext. Wir haben ja auch diese Titeltänzerinnen im Tempel des so und so, also auch als Tänzerin könnte man, glaube ich, eine relativ hohe Anstellung auch und ansehen auch haben.
Und dann gibt es auch noch, ich glaube, das sind diese Darstellungen beim Opedfest, wo es wirklich akrobatische Tänze sind, wo die Tänzerinnen nämlich so im Hinteren so ein, so ein rückwärts Flick Flack irgendwie machen die so hinten über gebeugt, wieso eine Brücke irgendwie sind. Ja, genau, das sieht ein bisschen aus wie beim Yoga.
Die Brücke, das machen die auch, und ich glaube, in den Gräbern von Beni Hassan gibt es das auch, da sind auch so lustige Tanzbewegungen dabei, den Oberkörper irgendwie nach hinten gebeugt und auch so lustige. Frisuren, wo man die Haare scheinbar so schwenkt, also irgendwie altägyptisches
headbanging oder sowas. Aber ja, ist auch nicht so ganz einfach, ich glaube es gibt so 2 Publikationen, die sich wirklich ausschließlich mit dem Tanz beschäftigen, kriegt ihr nie schon ja. Also diese wirklich akrobatischen wilden Tanzbewegungen, die hat Centma Heeser eben nicht nachgeführt, sondern sie hat sich wirklich eher. Auf die Statuen, auf die Reliefs, auf diesen diese eher langsameren Bewegungen auch. Ja, also sie hat sich wirklich an. Fehlen heute irgendwie die Worte.
Ich hab also wenn ich wollt gerade sagen, wenn wenn Sätze von mir unvollständig sind, denkt euch das Ende. Textteile ergänzen also. Sie hat wirklich diese Bewegungen aus den altägyptischen Reliefs und den Darstellungen genommen und auch eben diese Aspektive aufgegriffen. Also man sieht Sent mahesa auf den Fotos ganz oft eben so den Körper so verschränkt, also die Füße zu. Zur Seite, den Oberkörper, zur Kamera und das Gesicht wieder im Profil.
Und hat daran vermutlich auch ihren Tanzstil abgeleitet, weil man ja nur diese Ausschnitte quasi kannte. Wie alt Ägypten quasi Menschen abgebildet hat, aber keiner wusste was sind denn Bewegungsabläufe und deswegen hat sie da eine relativ abgehackte steife. Posen zumindest genommen ne wie diese Posen jetzt auch wieder in einen Tanz integriert werden, wissen wir natürlich auch nicht mehr, aber das ist ganz interessant, dass sie eben.
Figuren und Posenelemente aus altägyptischen Darstellungen in ihrem Tanz aufgegriffen hat und sich dann so hingestellt hat wie eine Statue oder im Stand schneidfiguren. Typos so, es gibt ein ganz interessantes Foto von ihr, auch alles, alles showhood sromod Sromods, wo sie die Statue des Bark enchons nachstellt, das ist ja eine sogenannte Würfelfigur.
Das heißt, Barkin ons sitzt mit angezogenen Knien auf einem kleinen, flachen Kissen und hat die Arme auf den Knien verschränkt, sodass der Körper also von einem Mantel umhüllt, eine würfelartige Form annimmt. Und oben nur noch der Kopf herausschaut. Und ganz ähnlich ist sie auch auf einem solchen Foto dargestellt, wo sie auch auf einem Kissen sitzt, die Beine angezogen hat und dann die Hände auf den Knien. Barkin hat sie in der Bibliothek
wahrscheinlich. In der Bibliothek gesehen genau der war nämlich in diesem ägyptischen Saal ein ganz zentrales Objekt und auch ein anderer besonderer Kunstschaffender hat den Barkin Hons in der.
Kryptothek gesehen, und damit sind wir bei unserer heutigen Stempel Aufgabe. Welcher andere Künstler hat denn dem Back and Hons ein Denkmal geschaffen und wo ein kleiner Tipp, Wir haben da mal eine Folge zu gemacht, oh ja, das heißt ihr müsst euch jetzt nur 68 andere Folgen anhören und vielleicht stoßt ihr auf Back and hons und. Sein Denkmal? Ja heute eine ausgefuchste Frage. Habt ihr uns auch zugehört oder was habt ihr noch? Ja, man muss das ja abfragen.
Ne, was ist denn hängen geblieben? Ich denke schon, nachdem wir ja hier schon wortwörtlich zitiert worden sind von manchen Hörer und Hörerinnen, habt ihr das wahrscheinlich eh alle schon auf dem Schirm. Lasst es uns wissen, wenn Ihr noch Tipps braucht, geben wir die euch dann natürlich gerne auch in Discord, vielleicht auch nicht, vielleicht wisst ihr das auch schon so, kann ja sein, aber. Warum heißt denn die Sent mahesa jetzt eigentlich Sent mahesa? Was ist denn das für ein
Künstlername? Also ich meine natürlich bei ihrem Elsa von Gatzberg. Ist auch ein schöner Name. Von und zu ist auch immer cool. Es gibt verschiedene Deutungen, denn natürlich hat uns auch Sent Mahesa nicht hinterlassen. Warum sie diesen und wie sie diesen Namen angenommen hat. So sagt zum Beispiel Katja Lemke. Dass es so etwas sei wie Schwester des Gottes Mahes, also sennet Mahes. Eine andere Deutung geht auf ein Gerücht zurück, das angeblich zu Zeiten von Sent Mahesa gestreut
worden ist. Dass sie nämlich einen Ägyptologieprofessor um Hilfe gebeten hat bei der Suche nach einem Namen, der aber ihr nicht so ganz gewogen war. Und soll ihr deswegen einen Namen vorgeschlagen haben? Senti m. Hesard was so etwas heißt wie Abbild einer Kuh oder dumme Kuh, das wäre voll fies. Ja, das wäre ziemlich ziemlich fies.
Der Hannoveraner Ägyptologe Christian Löwen Grüße an dieser Stelle hat sich auch damit beschäftigt und er hat vorgeschlagen, dass es also wirklich ein ausgefuchste Umsetzung ihres Namens Else von Carl. Berg ins Altägyptische ist und Löwen schreibt das vom hebräischen Elisabeth stammende Elsa kann als Gottesfrau, also Elsa, gedeutet werden, was ägyptisch Set, natcher oder Sent
lautet. Ägyptisch M heißt von von Karlsberg und der Altdeutsche Name Karl bedeutet Mann oder Ehemann. Ägyptisch Hi, nach damaliger Kenntnis vielleicht a ausgesprochen und das Berg in Karlberg schließlich ist Altägyptisch Hesset durchaus hessa gesprochen. Das heißt also send ma hessa heißt. Else von Karlsberg. Ja, das wär ziemlich. Cool?
Ja, da glauben wir doch einfach mal ganz fest finde ich das ziemlich cool, ja cool, das funktioniert, das tut man übrigens in der Ägyptologie noch bis heute. Ich hatte in Göttingen während dem Studium Frau Sternberg. Und die hat immer, wenn sie unterschrieben hat, ein Stern und ein altägyptische Berg Determinativ gemacht. Sternberg und ich habe das in der Tat auch mal.
Man muss ja auch im Internet sich immer solche Alias suchen und ich habe meinen Mädchennamen Kieselbach auch mal ins Altägyptische umgesetzt und Kieselbach ist immer gut, wenn wenn es wirklich bedeutungsnamen sind, das heißt a Babat, also der heißt der Kiesel und Babat Herr. Hannich hat das auch immer gemacht mit seinem Vornamen Rainer Hannich hat er nämlich gemacht, als RA ina und hat dann unterschrieben mit einer Sonne und einem Stein, ra ina.
Ja, also das ist jetzt nicht ganz an den Haaren herbeigezogen, sondern wenn man in der Ägyptologie ist, dann versucht man auch immer mit Namen irgendwie rumzuspielen, mega cool, Nora Kickspause. Warte kurz, ich hab noch ganz kurz der weil weil wir haben ja mit dem Jugendstil angefangen aus Gründen. Und wir haben mit dem Jungs hier ich. Weil heute der Knusper schon mal rum die Sent Mahesa geht eben auf Deutschlandtournee mit ihrem Isis Tanz und ist dann über Nacht quasi super berühmt.
Sie kennt dann zum Beispiel Persönlichkeiten wie Rainer Maria Rilke und hat Auftritte im Münchner Schauspielhaus im Künstlertheater, sie wird in Statuen verewigt von Bildhauern, aber eben auch auf Werbeplakaten. Voll krass und ich glaube das Werbeplakat mit der Sent mahesa das hängt doch in der Ausstellung. Des Jugendstils genau das war die Verbindung mit Sent. Mahesa haben wir sie auch, jetzt haben wir sie auch wieder.
In der Tat. Also da hängt ein Plakat von Sent Mahesa mit ihrem Tanz der ISIS tanzt der Mondgöttin, wie sie es auch gerne nennt, und es ist auch so ein Screen, der verschiedene ihrer Bilder ablaufen lässt. In einem kleinen Film, wo es dann wirklich so ein bisschen aussieht, als würde sie sich bewegen. Ja, sehr krass. Also Zentner Hezer taucht auch in der Jugendstilausstellung eben wieder auf. Und das war eigentlich der Grund, warum wir hier drüber
reden. Und wir hatten noch Zufall, also es war auch Zufall, dass ihr die Dance Histories hier im Haus hattet, die diesen Tanz hier aufgeführt haben. Die sind auf uns zugekommen, um das halt natürlich in ägyptischem Ambiente einfach bei uns zu machen. Ja, was auch sehr, sehr cool war. Ich durfte die die Probe mit angucken, das war sehr cool, dass die Tanzbewegung dann unten in der. Kulisse des Raums Kunst und Form, dann da performt worden sind, modern hinterlegt, mit Musik, ja.
Genau also zu was für einer Musik, die, seit man es ja getanzt hat, weiß man halt auch immer nicht. Das Ganze wurde. Es ist ein zehnminütiger Tanz, der dann bei uns im Raum Kunst 1 Kunst und Form gezeigt wurde. Shownotes das Ganze ist natürlich auch aufgenommen worden. Das heißt, ihr könnt das ganze auch nachgucken. Ja, sehr, sehr cool.
Es ist wirklich eindrucksvoll, welche Bewegungen man mit diesen großen Flügeln machen kann und was ich sehr spannend fand, ist, welche Geräusche diese Flügel auch machen. Ja voll krass ist mega cool. Muss ich, ich nehme ja schon mal einen Key, sie sind. Nicht mehr ganz so knusprig. Sie knuspern nicht mehr ganz so. Ich habe sie noch zu Hause gehabt, sie sind, glaube ich, noch von einer anderen.
Naja, was mir ja eingefallen ist in dieser Zeit, ja der wilden 20er und varieté, Tanz und überhaupt Tanz ist Matahari. Das ist vielleicht auch getanzt, eine Tänzerin, die man in diese Zeit verorten kann, die einem vielleicht auch etwas sagt, ist eine super spannende Persönlichkeit, müssen wir vielleicht irgendwo anders mal unterbringen? Weil Mata Hari nämlich ihre Berühmtheit als, ja exotische
Tänzerin genutzt hat. Sie ist eigentlich ja Niederländerin, hat Mata Hari auch als Pseudonym genommen genommen, und Mata Hari ist aber aufgrund des Hochverrats zum Tode verurteilt worden, in im Zuge des Ersten Weltkrieges, weil sie nämlich für den britischen Geheimdienst. Spioniert hat und ich komme drauf, weil nämlich die Dance Histories auch ein Vortrag gehalten haben.
Das war das an deinem Geburtstag, da war ich abends noch mit dabei, dass nämlich auch Sent Mahizza in Stuttgart verhaftet worden ist aus Spionage Vorwürfen. Ich habe dazu leider nichts mehr rausgefunden, müssten wir vielleicht noch mal schauen. Aber da war für mich dann so n Ding Ding Ding, Moment wo ich dachte warte kurz Menschen die tanzen und die irgendwie. Das haben wir schon mal.
Bei der Spionage kriegen, das kenn ich doch und Martha Harry ist glaub ich n Begriff, den man in der Popkultur auch sehr sehr stark kennt. Müssen wir vielleicht auch in einer anderen Folge zu einem so politischen Geheimagenten mal drüber sprechen, da gibt es ja auch viele Bezüge zu Spionage und altägypten und solchen Sachen.
Kekse, Kekse. Also wir krümeln hier schon die ganze Zeit. Ja, und wie gesagt, wir sind leider irgendwie nicht mehr ganz so frisch, es ist eine Kekspackung, die Gelb ist, die ihr mit Sicherheit kennt, das sind Butterkekse. Nur erst mit 52 stellen genau das ist schon Werbung, wenn wir das sagen. Also wir haben die Kekse selbst gekauft. Ja, wir, wir machen keine. Keine Werbung für diese Firma, denn das hängt natürlich auch alles hiermit zusammen.
Denn ihr dürft jetzt alle mal in den Laden gehen. Von mir aus könnt ihr die Kekse auch kaufen, ihr könnt sie auch einfach im Ladenregal angucken, die voll Mund ist auch, sagen wir verziehen, das ist alles für die Folge Leibniz Butterkeks der Firma Bahlsen und wenn ihr euch diese gelbe Packung mal genau anschaut und dann findet ihr darauf ein rotes Logo und wenn
ihr ganz genau hinschaut. Ihr kennt ihr dort altägyptische Hieroglyphen. Es ist so, es war so schön, wir haben das beim Podfrancer Festival gemacht, wo wir unseren Live Vortrag hatten, und wir haben diese Keks Packung durch das Publikum gegeben und haben gesagt, jetzt guckt mal genau hin und diese Blicke es war. Fällt einem wie Krümel aus den Haaren, dass dann Hieroglyphen auf diesen Keksen sind, die man wahrscheinlich isst, seit man kauen kann, oder?
Ja, und die sind nämlich auch schon sehr, sehr lange dort und dort steht Ted. Geneigte Leute, die inzwischen vielleicht ein bisschen Kenntnis der Hieroglyphen haben, also. Nicht ich, meinst du? Ich rede über unser Publikum. Das ist alles immer rein vertieft, sehen dort eine Schlange geneigtes Publikum, weiß, dass es für J. Steht, sehen unter dieser Schlange einen Halbkreis, das ist ein T, ein halbes Durchgeschnittenes Brot.
Und sehen dann noch so eine ovale Form betreibt Punkten, das ist das Determinativ Jet. Wer mich kennt, weiß, dass dieses Wort auch auf meinem Arm steht, aber nicht wegen den Keksen. Jet ist nämlich ein Wort für Ewigkeit. Eines der beiden altägyptischen Worte für Ewigkeit, das andere ist Nachach die Chet und die nachach Ewigkeit. Und jetzt fragen wir uns erst mal, warum gibt es eigentlich 2 Begriffe von Ewigkeit? Oh ja, dann brauchen wir jetzt noch ne Stunde.
Wenn du das jetzt noch. Erklärst ich kann das ganz, ganz schnell. Und eine ist rund und das andere ist gerade. Genau das eine ist rund, das andere ist gerade die nach Ewigkeit, ist nämlich mit einer Sonne determiniert, und das ist die sogenannte zyklische Ewigkeit, etwas, was sich in aller Ewigkeit immer und immer wiederholt, wie der Lauf der Sonne, der Lauf des Mondes.
Die Nilflut, die Jahreszeiten, die sich abwechseln, was immer und immer wiederkehrt, das andere, die Jet Ewigkeit, die mit einem Strich determiniert ist, das ist die lineare Ewigkeit von einer Weltenschöpfung durch den Lauf der Zeit bis zu einem irgendwann stattfindenden Weltenende. 2 Begriffe für Ewigkeit und warum steht jetzt Ewigkeit auf dieser Keks Packung? Weil die Kekse für immer gut sind. Das ist mega bestens. Weil die Kekse für immer gut sind.
Also haltbar. Haltbar diese keksfabrik balsen kauen. Nom Nom und sprechen und zu denken. Alles schwierig. Geht zurück auf den Firmengründer Hermann Balsen Hermann Balsen, 1859 in Hannover geboren worden, 1919 gestorben, eben da balsen ist ein Hannoveraner Unternehmen, hat den Keks erfunden, also. Ja, irgendwie schon. Er hat nämlich das, was wir heute als Kekse kennen, produziert, Süßgebäck, und das nannte man damals nach dem englischen Begriff Keks. Ja, macht total Sinn.
Genau aus diesem Keks wurde dann eingedeutscht. Der. Keks, der Keks. Der Keks. 1889 hat also Hermann Bahlsen die hannoversche Cakes Fabrik h. Bahlsen gegründet und 1903 hat er eine Verpackung patentieren lassen. Eine Verpackung, die die Kekse in alle Ewigkeit frisch halten soll, vielleicht nicht in alle Ewigkeit, aber er hat das eben mit diesem altägyptischen Ewigkeitssymbol versehen.
Er hat vorher ein anderes Firmenlogo gehabt, das war das Niedersachsenpferd, was so ziemlich alle irgendwie verwendet haben, was also nicht richtig wirklich herausstechend war. Und er hat sich also auf eine Idee des Hannoveraner Museumsdirektor Friedrich Tewes diese Hieroglyphe genommen. Ja, und der hatte ja auch noch wissenschaftlich verifiziert, der Tewes, den habe ich auch
noch mir angeguckt, aber. Da gibt es eine ganz coole Urkunde. Es ist die Patenturkunde, wo auch noch drin steht, was dieses Chatwort bedeutet und auch noch mit Literatur aktuelle Literatur dieser Zeit unterfüttert, was deren Bedeutung ist, also hier wissenschaftlich gesichert, in der Patentanmeldung von von von Basen. Ja, mega. Und es ist sehr sehr krass. Man hat aus diesem Chat irgendwie so ziemlich wirklich. Alles gemacht, das heißt, es gab dort Ted Kleider und es gab Ted
Dosen da ist. Folgt das passt ja auch in diese ganze Ägyptomanie und in diesen Ägypten Hype dieser Zeit. Ja alle fanden Ägypten mega cool und das dann auch für das eigene Merchandise und Marketing zu verwenden ist strategisch ein echt genialer. Zug ja klar, weil es natürlich dann überall. Irgendwie. Wenn du es auf deiner Keksdose hast. Es gibt ja auch nur diese Zigarettenschachteln. In dieser Zeit haben wir auch schon drüber gesprochen.
Es gibt Seife ganz. Ganze Fabrikanlagen im Stil ne, diese Tabakfabrik in Dresden glaub ich, die da im Stil einer Moschee daherkommt, also völlig Banane, aber es zeigt halt einfach wie. Gehypt die Leute in dieser Zeit von Ägypten oder anderen vermeintlich exotischen Kulturen gewesen sind. Hermann Bahlsen war nicht der absolute Ägyptomane, sondern er hat es halt einfach so.
Ja, ist halt cool, machen wir das ist geht nicht so ganz aus den Unterlagen hervor, wir haben hier einen Katalog, eine Hannoveraner Ausstellung, den wir euch auch noch verlinken. Und in 2 Artikeln habe ich etwas zu Hermann Bahlsen und seiner Ägyptenbegeisterung gesehen und der eine sagte in seinen Fußnoten Verweisend auf das Firmenarchiv Bahlsen. Hermann Bahlsen selbst war ja nie in Ägypten, siehe hier und
hier und hier. Der andere Artikel, sagte Hermann Bahlsen hat einige Ägyptenreisen unternommen, siehe hier und hier und hier ich so, ihr könnt euch mal entscheiden war er jetzt oder nicht, also man weiß es nicht, aber außer diesem. Tep Logo, das dann in alle Varianten verwurstelt wurde, weiß man halt nicht so genau, wie das jetzt mit Bahlsen und seiner Ägypten Begeisterung war. Was hat das ganze jetzt eigentlich mit Sent maheser und dem Jugendstil? Ich wollte gerade sagen, das ist
nämlich der. Kracher Part, Das geht nämlich noch weiter. Sehr wohl Ägypten begeistert war, das ist nämlich der Bildhauer Bernhard. Herr Höttger, Herr Bernhard Hötger, Hermann Bahlsen hat das getan, was heute auch noch viele Industrielle tun, wenn sie nicht wissen, wohin mit Ihrem. Vom Geld hat die Kunst
gefördert, finden wir gut. Ich war übrigens im Sommer, wo wir auf dem Anotopia Festival waren und wo wir dann noch unseren Urlaub dran gehangen haben, auch in 2 Museen, die wird Museen in Künzelsau wird kennt man auch als Schraubenfabrik und der Firmengründer Rainer wird steckt sein Geld auch in Kunst und hat dort 2 große Museen, die man kostenlos besuchen darf. Hat Hermann Bahlsen also auch
schon gemacht gehört. Er hat nämlich eben jenen Bernhard Höttger gefördert, Bernhard Höttger, 1874 bei Dortmund, also ein Stadtteil, der damals noch nicht zu Dortmund gehörte, aber heute schon geboren und 1949 in Bern verstorben war, Bildhauer, Malerarchitekt und Kunsthandwerker, kein Vertreter des Jugenddienst, sondern ein Vertreter des Expressionismus. Ja, der da ja sich raus entwickelt aus dem Jugendstil. Ja, also der der Bezug nimmt auf
den Jugendstil, aber auch irgendwie dagegen ist. Und weil ich irgendwann es auch nicht mehr geblickt hab, wer jetzt dafür und dagegen ist, habe ich, wie man das halt heutzutage sagt, Chat GPT gefragt, Chat GPT ich gebe mir bitte eine kurze Definition allgemeinverständlich des Expressionismus, ich gebe das jetzt hier wieder, Expressionismus ist eine Kunst und Kulturbewegung die Anfang des 20. Jahrhunderts entstand.
Sie zeichnet sich dadurch aus, dass Gefühle, Stimmungen und innere Erlebnisse intensiv und oft verzerrt dargestellt werden, anstatt die äußere Realität realistisch abzubilden, betonen expressionistische Werke persönliche, emotionale und subjektive Sichtweisen. Dies zeigt sich in grellen Farben, verzerrten Formen und starken Kontrasten in Malerei, Literatur, Theater und Film. Ziel ist es, emotionale Intensität auszudrücken und die menschliche Existenz in einer
oft chaotischen, modernen Welt zu reflektieren. So geht es. Bernhard Höttger. War aber nicht immer expressionist. Ja, also er war 1900 in Paris, auf der Weltausstellung, kam damals erstmalig in Berührung mit Alt Ägypten, war sofort gehypt wie wir alle, er war von Paris natürlich auch gehypt und blieb erstmal 3 Jahre dort. In Paris dieser Zeit ja goldene 20er und für für 19 Hunderter treibt sich in der Pariser Künstlerszene natürlich rum, wer Rang und Namen hat.
Weil es mir gerade einfällt, die nächste internationale Ägyptologiekonferenz 2027 ist auch in Paris. Sehr schön. Auf jeden Fall merken wir uns vor, gucken wir uns das leisten können, das wird richtig teuer, super. Also am besten jetzt schon buchen Höttger in Paris. Ist geht voll auf und hat da ja
Kontakt zur Künstlerszene. Sein Vorbild ist August just Rodin. Ja, das heißt da noch in den ganz alten Formen verhaftet Rodin, das ist der mit den dicken Hintern oder und den Putten, nein, nein, ist der andere. Das ist was du meinst, ist der Denker. Der Denker der. Denker ja genau, der war auch mal hier in München, da gibt es auch einen. Haben wir auch einen Katalog von, ich glaube, das ist sogar auch eine Kunstgeschichte.
Keine Ahnung. Ja, auf jeden Fall ist höttger da noch ganz stark orientiert, geht dann 1903 wieder nach Berlin und bildet sich fleißig fort, besucht dort die ägyptische Sammlung und dann Gott sei Dank die Erlösung, heiratet er eine reiche Frau da. Hat er ausgesorgt?
Halleluja, da hat er ausgesorgt. Das heißt, er muss sein Kunstschaffen jetzt nicht mehr immer gewinnorientiert machen und davon eben sein, täglich Brot verdienen, sondern er kann jetzt hier Muse walten lassen und wickelt entwickelt sein.
Stil entsprechend weiter und kommt dann irgendwann im Expressionismus an eine Station auf seinem Weg ist dann 1911 die Berufung zum Professor nach Darmstadt, ja ist nicht weit von mir und dort gibt es auf der Mathildenhöhe eine Künstlerkolonie, ach ja, und die soll schöner, besser, weiter werden, und da wird er eben hinberufen und er soll dort vor allen Dingen den Platanenhain gestalten.
Ja, also schöne Gartenanlage, irgendwie lustwandeln und denken und Natur und Sinnlichkeit, diese ganzen Dinge soll man da erleben können und da liegt es natürlich nahe, sich harmonisch sinnlich an diesen ganzen antiken Kulturen auch zu orientieren, und er hat zum Beispiel dort einen Brunnen etabliert. Da stehen so 3 Frauenfiguren drauf, die sehen eher aus wieso kornstatuen, also gerade stehende sich so ins Gewand fassende Choren. Nicht kochen, kochen ich so. Kochen, kurz eine Chore 2
kochen. So gut ist mein Griechisch nicht mehr. Meins auch nicht. Ja, also Jungfrauen genau, also die choros Statue und die Chore chore. Koche ich hab immer koche, ich weiß es nicht viel, junge Frauen in hübschen Kleidern im griechischen Stil, die da. Wo? Auf der. Die auf diesem Brunnen stehen auf der Rückseite dieses Brunnens gibt es ein Relief, das aber schon wieder ägyptisierend anmutet.
Da sitzen so 2 in Schurz gekleidete Männer auf Stühlen, das sieht schon wieder sehr ägyptisch aus, besonders ist aber vor allen Dingen hervorzuheben der Eingangsbereich dieses Platanen Heins. Da gibt es 2 Eingangspfeiler auf dem linken Pfeiler steht das Brunnengebet, also ein Text aus Papyrus Salier 1, der seit 1839
im British Museum liegt. Das ist eine Schülerhandschrift des neuen Reiches, datiert in das 13 Regierungsjahr Merentach, also nachfolgeramses 2 auf dem rechten Pfeiler dieses Eingangsbereiches des Platanenhains in Darmstadt. Steht der Sonnenhymnus des Echnaton? Ach ja, also Brunnen, Sonne, Natur.
Diese Thematiken, die aus diesen altägyptischen Quellen kommen, die eignen sich hervorragend für so Lustwandeln im Platan natürlich, die Frage ist jetzt aber, diese Texte gibt es in deutscher Übersetzung noch nicht so lange, das Original liegt wie gesagt im British Museum, der Sonnenhymnus des Echnaton, ich weiß gar nicht, wo der liegt, aber. War. Woher hatte Höttger diese Texte vor allen Dingen auch in deutscher Übersetzung?
Eine Vermutung ist, dass er die, weil er ja jetzt zur Berliner High Society gehört, durch die Heirat seiner Frau, dass er da natürlich auch Kontakte hat und er ja auch im ägyptischen Museum war und dort ist Direktor Adolf Ermann, ach, der hat er 1905 dieses Brunnengebet editiert und übersetzt und wahrscheinlich. Eigentlich auch den Sonnenhymnus muss ich noch mal nachgucken.
Ja, das heißt, hier ist eine Schnittstelle zu ja eigentlich wissenschaftlichen Texten, die zu dieser Zeit ja auch sehr stark reglementiert irgendwo an Unis und Bibliotheken rumhängen, in die Öffentlichkeit diffundiert, in diesen Kunstwerken krass, und was natürlich auch ein ganz wichtiger Punkt ist, ist das Datum 6.12.1912 der Fund der Nofretete. Die ja ab 1913 dann in Berlin gezeigt wird und die ja weiß ich nicht die Ikone dieser Zeit.
Dann wird für den Ägypten Hype in Deutschland und eigentlich überhaupt in Europa wird. Wobei es ja auch bis in die 20er glaube ich, noch gedauert hat, bis sie wirklich ausgestellt waren. Das ist eben nicht ganz klar. Also wann waren die Nofretete überhaupt zugänglich und sichtbar? Das Interessante ist, dass Höttger dann eben Zuge seines Expressionismus.
Der da auch mit seinen Statuen rum experimentiert hat, die zeigen Porträtzüge zum Beispiel seiner Frau, sind in der Gestaltung aber sehr stark an die Nofretete orientiert und diese Porträtbürste seiner Frau im Nofretete Stil, die gibt es schon 1917, das heißt Hüttler muss die schon gesehen haben. Dito ein Porträt von Bernhard Hüttker von Sent Mahesa deswegen reden wir eigentlich hier. Genau das ist nämlich diese Beziehung, deswegen futtern wir hier Kekse.
Hödtger hat also auch Sentma Heeser porträtiert und auch da sieht man ganz, ganz starke Anlehnung an die Nofretete und ich wollte eigentlich noch 1 von diesen Gedichten aus dieser Zeit von der Nofretete, die oben bei mir an der Pinnwand im Büro hängen, mitbringen, habe ich vergessen. Reichen wir nach, ebenso wie das Brunnengebet Sonnenhymnus von Echnaton kennt man vielleicht eher das Brunnengebet ist sehr
hübsch. Bernhard Hödtger hat nicht nur sentma Heeser porträtiert, sondern auch Hermann Bahlsen und seine Söhne. Ja und Grabmäler gemacht. Für Balsen und die anderen Geschäftsführer von. Balsen noch viel, viel mehr. Hermann Balsen hat nämlich große Pläne gehabt und hat 1916 1917 Bernhard Höttger damit beauftragt, die tet Stadt zu bauen.
Vielleicht. Sogar noch mal ganz kurz für die Verbindungen. Ich weiß, ich weiß, also der Keks, da bin ich höttger, der porträtiert auch andere Tänzerinnen und eine dieser Tänzerinnen ist seine Nachbarin. Und die wiederum vermittelt ihm den Kontakt zu Sent Mahesa. Deswegen kommt der Kontakt Bernd Höttger und Sent Mahesa zustande, dann hat Höttger irgendwann mal ein paar Bilder verkauft, die wiederum hat Bahlsen gekauft, weil er ja
kunstförderer ist. Und die kamen dann wahrscheinlich haben sie über Ägyptenurlaub geredet oder so keine Ahnung, auf jeden Fall kamen die 1916 miteinander in Kontakt und daraus hin ist dann dieses Großbauprojekt der Ted Stadt entstanden. Ich glaube, jetzt haben wir alles. Hat mein Kind noch nicht aufgegessen. Ach so, die Ted Stadt. Die Ted Stadt Bahlsens Keksfabrik ist in den letzten Jahren nämlich ziemlich groß gewachsen.
Er hat ungefähr 1700 Angestellte, war nicht schlecht, richtig richtig groß und er wollte nun für seine Angestellten, die er im Übrigen auch nicht nur mit Kunst gefördert hat, sondern auch Krankenversicherung etc. Etc. Vorbildlich für die sollte eine Stadt gebaut werden. Eine Stadt mit Fabrikgelände, mit Wohnungen, alles zusammen mit Etablissements, wo man sich
der Kunst auch widmen konnte. Damit hat er Bernhard Höttger beauftragt, und diese Stadt sollte nach ägyptischem Vorbild gestaltet werden, also mit Hannover mitten in Hannover, mit Säulen und mit obolisseren Gründen und allem drum und dran. Das Ganze ist aber leider noch nicht verwirklicht worden, weil nämlich 1916 17 der Erste Weltkrieg ausbrach.
Es gibt allerdings Planung, es gibt Modelle und es gibt auch ein 3 d Modell dieser Stadt, was man im Zuge dieser Ausstellung, wo ja auch jener welcher Hannoveraner Katalog von ist hat man ein 3 d Modell gemacht, das bei Youtube zu sehen ist, wo man durch diese Stadt irgendwie sozusagen durchfliegen kann.
Das ist voll krass. Ja, das ist ja auch, muss man sich mal vergegenwärtigen, dass diese Veröffentlichung, diese Präsentation dieses Modells 1917 war, also eigentlich mitten im Ersten Weltkrieg, und man da noch so optimistisch war, dass man sagt, ja, wenn der Krieg vorbei ist, baue ich hier ne 220 morgen große Fabrikanlage hin, ja, nicht. Kekse, Kekse, diese fabrikwohnung.
Gibt es ja auch hier in München. Ne, das ist diese bostei Siedlung ja auch so in einem Stil gebaut worden ist mit Läden drin und allem drum und dran. Ich wohne da gleich ums Eck, deswegen komme ich da irgendwie auch immer mit vorbei. Ist ja auch ganz klassisch ne in dieser Zeit Industrialisierung.
Ich brauch wahnsinnig viele Wohnbauer, die Leute müssen irgendwo wohnen, die Leute kommen von dem Land auf in die Stadt, haben keinen Wohnraum, genau deswegen sagte ich das vorhin auch, dass das hier genau passt. Ich brauch viele Arbeiter für meine riesen Fabriken.
Die muss ich irgendwo unterbringen und dann muss ich eigentlich auch dafür sorgen, dass die mir nicht, also dass die halt Hybriden haben, das sind die ja auch einfach versorgt sind, ja, weil auch die Arbeitsbedingungen und auch die weiß nicht, wenn man sich London dieser Zeit anguckt, da kann ja keiner wohnen oder Amerika, was die an Überbevölkerung in den Städten haben, das fasst ja keiner, dementsprechend sind diese großen Wohnanlagen ja auch Herde für Krankheiten, für
Seuchen, für Ekelkram das alles muss dann auch im Griff gehalten werden, die Idee ist dann. Natürlich gut, ich bau Wohnanlagen nah an meine Fabrik, dann habe ich kurze dienstwege, super können die Leute noch länger als 12 Stunden arbeiten, aber die halt auch mit Krankenversicherung auszustatten und das natürlich Zugang zu Kunst ist natürlich ein Versuch, dementsprechend diesem Missstand auch entgegenzuwirken. Altägypten in der Architektur ist ja etwas, was wir auch bei
uns im Museum sehen. Also unser Museum lehnt sich in seiner Architektur gruppiert, nicht altägypten ganz wichtig, sondern lehnt sich halt in seiner Architektur an Ägypten an und sagen immer Heruntersteigend zum Licht, unterirdisch, wie man in die Gräber hinabsteigt, und wenn man durch unsere Ausstellung durchgeht, hat man hier erst diese großen, hohen, hellen Tageslichträume je weiter man reingeht, desto dunkler, desto kleiner werden auch dann die Räume, und das ist eine
Anlehnung an die altägyptischen Tempel, wenn man in die hineingeht, werden die Räume auch kleiner und dunkler und. Wenn man bei uns ins Museum reingeht, muss man erst eine große Treppe runtersteigen hat dann dieses 17 Meter hohe Portal, das uns ja auch immer an die Eingangspylone von altägyptischen Tempeln erinnert und im Übrigen die Geschichte bringen wir ja auch immer gerne, auch die Glyptothek, die ja nun in griechischem Stil gebaut worden ist.
Leo von Klenze da gab es auch ursprünglich von Ludwig einen Architekturwettbewerb. Und ein eingereichter Beitrag war von Karl Haller von Hallerstein bester Name, der nämlich die Glyptothek im Stil des Tempels von Dendera bauen wollte. Und wir finden es. Glaube ich halt mega geil. Sehr schade, dass dort, wenn dort ein altägyptischer Tempel jetzt stehen würde, am Königsplatz, das wäre richtig gut. Bernhard Hödtger hat nicht nur versucht eine Tech Stadt zu
bauen. Sondern eben gescheitert ist an den Ersten Weltkrieg und dementsprechend auch finanzieller Engpass bei Basen. Und ich glaube, darüber ist dann auch deren Kontakt etwas entzwei gebrochen, wie Dicke, die befreundet waren, ist auch nicht so ganz klar, auf jeden Fall schreibt irgendwann Bahlsen an Höttger, dass er seinen Traum
der Tätstadt hier begraben muss. Ja, es kündigt die Bahlsen weiß ja auch den Arbeitsvertrag. Auch ja, Bahlsen ist ja auch 2 Jahre später 1919 dann schon gestorben. Ja, aber unvorhergesehen relativ oder? Ja, weiß ich nicht, weiß ich nicht. Auf jeden Fall sollte er also er hat in der Zeit aber noch die
Bahlsensöhne und. In Standfiguren porträtiert die sehen auch ganz hübsch aus, die haben ihn so in Badeanzügen dieser Zeit Modell gestanden, das sieht total herzlich aus und die sind aber jetzt wie gesagt als die Wiesen Art Kuros Statuen ne so ganz linear griechisch anmutend und ich glaub genau dann gibt es noch diese Familie, ah wie heißt die Hohmeier die sind eng befreundet mit Bahlsen und auch Teil der Geschäftsleitung bei Keks Bahlsen deren Sohn.
Verstirbt im Ersten Weltkrieg und deswegen wird auch Höttger beauftragt, da den Grabstein glaube ich zu machen und über den Kontakt zu dieser Familie soll dann auch Höttger später die Grab das Familiengrab für Basel machen, obwohl die ja sich schon entzweigt hatte, kommt er aber dann nachher über die hohmeyer Familie dann trotzdem da noch dran. Bernhard Höttger hat auch eine andere Statue noch geschaffen, nämlich die sogenannte Tedgöttin Mega.
Ja, ja, die sieht überhaupt nicht altägyptisch aus, sondern ja so im Stile von Höttger und diese Tedgöttin, die ursprünglich auch an der Fabrik von Bahlsen stand, war ganz, ganz lange Zeit verschwunden. Ist wahrscheinlich vor den Nazis versteckt worden, weil höttgers Kunst dann auch irgendwann als
entartete Kunst galt. Er ist ja dann auch in die Schweiz emigriert und diese Statue der Ted Göttin, die ist erst im Jahr 2018 wieder aufgefunden worden, Zufall und steht heute wieder vor dem Firmensitz in Hannover. Ach schön, das ist großartig, ist also wieder zurückgekehrt, die Ted Göttin Wahnsinn, ja cool. Gibt es einen Artikel zu tun wir auch in den Schmotz ihrer Welt vielen nachzulesen. Hammer ja, das war ein gelungener Rundumschlag, würde ich sagen.
Ich habe noch ein paar Kekse. Und du hast noch ein paar Kekse. Wir halten vielleicht noch mal kurz fest. Die Epoche des Jugendstils. Hat ganz viel mit Altägypten zu tun. Mehr als gedacht. Wahrscheinlich gibt es auch jede Menge Jugendstil, Gemälde und Dinge, in denen Altägypten rezipierte ist. Ja, wir müssen auch irgendwann mal über Malerei, ja, diese rhetorienmalerei ne, ja, Napoleon, wir wissen.
Ja genau, es gibt ja auch in. Wien im Möbelmuseum dieses ganze Zimmer einer Prinzessin von ich und Namen, die heißen nicht Wittelsbacher, die heißen Habsburger. Dankeschön. Habsburger Hohenzollern, die ganz. Genau, eine Prinzessin der Habsburger hat nämlich ein ägyptisierendes Zimmer mit dem Tierkreis von Denderer an der Decke und Umlaufend hat sie so ägyptische Figuren in Schurz. Und das war n Riesenskandal damals, weil diese Schürze zu kurz war.
Ne man hat das Knie gesehen und das geht natürlich gar nicht in der Zeit, das heißt da wurden nachher noch 10 Zentimeter ran gespachtelt. Weil ich hab irgendwann mal n Vortrag gehalten in weiten, damals auch Altägypten im Salon, wo es auch eben um diese ägyptisierenden Ausstattungen von Wohnung, Kamine und. Diese ganzen Teetassen cervies
wo Ägypten drauf ist. Also unglaublich, würden wir vielleicht heute eher so als Kitsch abziemlich, war aber der absolute Renner in dieser Zeit. Und ja, ich glaub wir konnten so n bisschen auch mal reinfühlen was das so was das so wie also wie gehypt die Leute einfach sind.
Ja und dass sie sich aber auch gerne so wie Sant Mahesa wissenschaftlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten damals mit den Sachen auseinandersetzen wollen, ja die wollen wissen woher das kommt, wie hat das ausgesehen, was kann man damit heute machen, wie passt das in meine eigene Zeit und das ist eigentlich ziemlich cool. Ja, ich find das großartig. Damit sind wir wieder am Ende angekommen und sagen Danke, dass ihr bis hierhin zugehört habt und uns auf jegliche Art und
Weise unterstützt. Ihr wisst, wenn ihr mit uns in näheren Austausch treten wollt, dann könnt ihr das gerne tun. Auf unserem Discord Server Link ist auch in den Show Notes, kommt vorbei, schließt euch uns an, tauscht euch mit anderen Mamis und Magic Fans aus, wenn ihr das wohl gewandet tun wollt, dann schaut vorbei bei unserem Spreadshirt Shop. Ja, es gibt großartige Dinge. Wir haben schon gesehen, dass die ein oder anderen sich damit eingedeckt haben.
Vorbereitet haben für den Sommer mit kurzen Hosen. Mega beste Idee, sah richtig gut aus, wir. Glaube ich auch eine machen. Und wenn ihr uns sonst noch weiterhin unterstützen wollt, könnt ihr das gerne tun bei Profi. Wir freuen uns über Eure Spenden für ja. Noch mehr Kekse dass wir davon Kekse kaufen. Können, da müssen wir noch mal Kekse kaufen können entweder einmalig oder großer Dank geht an unsere. Monatlichen unterstütze ja wahnsinnig vielen, vielen Dank. Hauke, Randy und Nico.
Wir sind euch sehr, sehr dankbar, dass ihr euch uns, euch, dass ihr euch monatlich unterstützt, indem ihr uns unterstützt, dass ihr euch also ja ihr versteht, was ich, ich sollte aufhören zu. Reden, danke. Es ist. Freitag Nachmittag wir hatten eine lange Woche hinter uns, seht es uns nach. Damit einen schönen Auftakt ins Jahr 2025 ich glaube, uns stehen noch großartige Dinge dieses Jahr bevor. Ich kann auch schon sagen, dass wir bald 3 werden.
Man kann es ja nicht. Kommen in den Kindergarten ja, voll cool. Und ich meine immerhin folge 69. Ja, Ding, Ding, Ding. Also auch hier wird es fleißig weitergehen, wird uns das haben wir uns fest vorgenommen. An gewohnten Stellen gibt es weiterhin im Rhythmus folgen von uns für euch. Ja, deswegen würde ich sagen, sind wir hier. Essen wir Kekse? Essen wir erstmal Kekse und kommen erstmal im neuen Jahr an. Wir müssen erstmal gucken wie das alles.
Hier geht wo sind wir? Warum sind wir eigentlich? In diesem Sinne sagen wir, wie jedes Mal, das haben wir nicht verlernt. Latest gaters wieder hannchen bis zum nächsten Mal. Ciao ciao, ciao. Dieser Podcast ist Teil des Podcast Netzwerks Dbpdw die besten Podcasts der Welt.
