Medizinische Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 04/19
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Episodes
Störungen der feinmotorischen Kraftkontrolle nach Schlaganfall
In der vorliegenden Studie wurde bei 19 Patienten, die nach einem Schlaganfall feinmotorische Störungen und Sensibilitätsdefizite der oberen Extremitäten aufwiesen, die Steuerung der Griffkraft beim Halten und Bewegen eines Objektes untersucht. Bei allen Patienten lagen unilaterale zerebrale Läsionen vor, die kortikale und subkortikale Bereiche des Großhirns betrafen; Strukturen im Hirnstamm und Kleinhirn waren nicht miteinbezogen. Analysiert wurde die Griffkraft beim ruhigen Halten, Anheben und...
Spezifität der anerkannten MRT-Kriterien für Multiple Sklerose bei der Differentialdiagnose
Die Diagnose der Multiplen Sklerose (MS) ist eine klinische Diagnose (65), die jedoch mit einer Zahl von paraklinischen Methoden erhärtet wird. Mit Einführung der MRT in die klinische bildgebende Diagnostik hat die MRT sehr schnell eine Schlüsselposition innerhalb der diagnostischen paraklinischen Methoden bei Patienten mit Verdacht auf MS erreicht. Die MRT ist die sensitivste Methode, pathologische Veränderungen in der weißen Substanz des Gehirns mit einer hohen örtlichen Auflösung darzustellen...
Überprüfung der Risikofaktoren der postmenopausalen und senilen Osteoporose
Analysis of the interaction of TIP60β and PIN1 with the ets family transcription factor ETV6
The ETV6 gene is involved in many chromosomal translocations forming different fusion genes in both myeloid and lymphoid leukemias as well as in some solid tumors. ETV6 is a member of the ets family of transcription factors and has been shown to be a transcriptional repressor. There is also evidence that ETV6 is a tumor suppressor gene in certain leukemias. ETV6 interacts with TIP60β and PIN1. TIP60 (HIV-1 Tat interacting protein, 60 kDa), a member of the MYST family of histone acetyltransferase...
Hämoglobinvarianten
Ziel der Untersuchung war es, anhand einer Hämoglobinanomalie beim Autor mit einfachen Mitteln ein effizientes und spezifisches Verfahren zur Identifikation von unbekannten Hb-Mutanten zu entwickeln. Die entdeckte Hb-Mutante wird im Anschluß bezüglich ihrer Epidemiologie und Klinik diskutiert. Exemplarisch werden schrittweise die einzelnen Untersuchungsmethoden zur Identifikation einer Hämoglobinvariante dargestellt. In Anlehnung an die ICSH-Empfehlungen wurden Schritte zur systematischen Analys...
Entwicklung und Beurteilung der Fluoreszenzurethroskopie bei Humanen Papillomvirus-Infektionen
Weltweit erkranken jährlich ca. 30 Millionen Patienten an klinischen HPV-Infektionen in Form von Genitalwarzen. Diese Genitalwarzen sind jedoch nur ein kleiner Anteil an HPV-Infektionen. Der weitaus größere Anteil verläuft entweder subklinisch oder latent. Die Virulenz klinischer und subklinischer HPV-Infektionen ist epidemiologisch gesichert. Für die hohen Rezidivraten und damit für eine zunehmende Verbreitung der HPV-Erkrankungen werden diagnostisch und therapeutisch übersehene subklinische HP...
Die prognostische Relevanz der intramammären Tumorlokalisation beim Mammakarzinom
Die Anzahl axillärer Lymphknotenmetastasen beim Mammakarzinom ist ein signifikanter, unabhängiger Prognoseparameter für den weiteren Krankheitsverlauf und wird von der intramammären Tumorlokalisation beeinflusst. Die Bedeutung der Tumorlokalisation als eigenständiger Prognosefaktor wird jedoch kontrovers diskutiert. In der vorliegenden Arbeit wurde der Einfluss der intramammären Tumorlokalisation des Brustkrebs auf die Metastasierung in axilläre Lymphknoten sowie auf die Überlebensprognose mit u...
[123-I]-Metaiodobenzylguanidin-Szintigraphie und Magnetresonanztomographie in der Detektion von Läsionen bei kindlichen Neuroblastomen und Stellenwert einer kombinierten Befundung beider Verfahren
Das Neuroblastom ist eine der häufigsten malignen Erktrankungen im Kindesalter. Mit der MIBG-Szintigraphie und der MRT stehen zwei etablierte Verfahren zu Diagnostik und Staging dieser Erkrankung zur Verfügung. Ziel der vorliegenden Arbeit war die Evaluation des Detektionspotentials beider Verfahren auf der Basis einzelner Läsionen sowie die Untersuchung der Frage, inwieweit sich dieses Potential durch kombinierte Befundung beider Verfahren steigern lässt. Dazu wurden 193 neuroblastomverdächtige...
Influence of homocysteine on the interaction between circulating monocytes and endothelial cells
Mild hyperhomocysteinemia is an independent risk factor for the development of coronary artery disease, cerebrovascular disease and peripheral arterial disease. The mechanisms by which hyperhomocysteinemia promotes vascular disease are not completely understood yet. An increasing body of evidence has implicated oxidative stress as being contributory to homocysteine’s deleterious effects on the vasculature. Elevated levels of homocysteine lead to increased generation of superoxide anion in endoth...
Zeitaufgelöste Fluoreszenzbildgebung für die Tumordiagnostik
Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein Messsystem realisiert, das die bildgebende Messung von Fluoreszenzabklingzeiten im Nanosekundenbereich ermöglicht. Das modulare Messsystem kann sowohl an einem Mikroskop als auch an Endoskope gekoppelt verwendet werden. Die Motivation für den Einsatz eines derartigen Systems in der Medizin liegt in der Möglichkeit, anhand von Unterschieden der Fluoreszenzabklingzeiten endogener und exogener Fluorophore in Gewebe zusätzliche Informationen über den Zustand des Gew...
GSD Typ II und Typ IV: Biochemische und molekulargenetische Analyse bei Patienten mit Mangel an saurer α-Glukosidase bzw. mit Branchingenzymmangel
Die Glykogen-Speicherkrankheit (GSD) ist eine seltene Stoffwechselerkrankung, die in verschiedenen Ausprägungen (Typen) vorkommt. Im ersten Teil der Arbeit wird durch Messung der Enzymaktivität von saurer α-Glukosidase und der Enzymaktivität des Branchingenzyms ein Screening-Test durchgeführt. Im zweiten Teil wird durch Genanalyse als diagnostische Methode die Erklärung der Erkrankung auf molekulargenetischer Ebene erforscht, um den Zusammenhang zwischen dem Geno- und Phenotyp zu verstehen.
Asymmetrien der Wirbel und des Mineralisierungsverhaltens an den Facettengelenken und Endplatten bei strukturellen Skoliosen - morphologische und funktionelle Befunde
Strukturelle Skoliosen sind durch komplexe dreidimensionale Wirbeldeformitäten und eine gestörte Statik der Wirbelsäule charakterisiert. Trotz des Einsatzes vielfältiger diagnostischer Möglichkeiten sind die biomechanischen Erklärungsmodelle zur vorliegenden Gelenksmechanik nicht ausreichend und vollständig. Ziel der Arbeit war es, anhand der Untersuchung von Endplatten und Facettengelenken bei strukturellen Skoliosen bisher fehlende präzise Informationen über die Beanspruchungssituation an den ...
Essverhalten, Körpergewicht und Körperzusammensetzung bei Patienten mit Narkolepsie in zeitlichem Zusammenhang mit dem Erkrankungsbeginn
Die Narkolepsie ist charakterisiert durch Hypersomnie mit imperativen Einschlafatta-cken, Kataplexie, Schlafparalyse und hypnagoge Halluzinationen. Man stellte bei Narkolepsiepatienten ein erworbenes zentrales Defizit eines Neuropeptids, des Orexins, fest. Dies scheint bei den Patienten mit einer Reihe weiterer endokriner und metabolischer Auffälligkeiten, unter anderem ei-nem Leptindefizit und Adipositas, verbunden zu sein. In der vorliegenden Studie wurden 500 Narkolepsiepatienten in Deutschla...
Zur Therapie der Induratio penis plastica
Einfluss von Ursodeoxycholsäure auf den gastrointestinalen Lebensqualitätsindex (GLQI) bei Patienten mit "asymptomatischer" Cholezystolithiasis
Introduction: Ursodeoxycholic acid (UDCA) therapy attenuates the risk of biliary pain and complications in patients with symptomatic gallstones [1]. However, it is unknown whether UDCA therapy might improve also the gastrointestinal quality of life in patients with “asymptomatic” cholecystolithiasis. Methods: Therefore we studied the effect of UDCA treatment in 35 patients [ ♀ = 21; age 36 – 72, av. 56.6; ♂ = 14; age 29 – 78, av. 59,8 ] with “asymptomatic” gall-stones, using the „Gastrointestina...
Monoklonale Antikörper für die Analyse der Genexpression in neuronalen Geweben
Monoklonale Antikörper sind unverzichtbare Hilfsmittel, um Proteinkomplexe aus Zellen zu isolieren oder Proteine in Gewebeschnitten zu lokalisieren. Sie dienen auch dazu, Entwicklungsvorgänge aufzuklären. Dabei wird als Modellorganismus für Vertebraten oft der Zebrafisch gewählt, da er sich asaisonal vermehrt, eine zahlreiche Nachkommenschaft hat und sowohl die Befruchtung als auch die Entwicklung außerhalb des Mutterleibs erfolgt. Im Rahmen dieser Arbeit wurden monoklonale Antikörper generiert,...
Radfahren Querschnittgelähmter mittels Funktioneller Elektrostimulation (FES)
Das durch Funktionelle Elektrostimulation (FES) realisierte Fahrradfahren von Querschnittgelähmten bietet die Möglichkeit des Muskel- und kardiovaskulären Trainings in Kombination mit einer erhöhten Mobilität im täglichen Leben. Ein weiterer Vorteil ist ein relativ normales Fortbewegungsbild vergleichbar mit dem Fahren eines Liegefahrrades. Um beim FES-Ergometertraining kardiovaskuläre Adaptationsprozesse in Gang zu setzen oder beim FES-Radfahren alltagstaugliche Fahrstrecken bewältigen zu könne...
Untersuchungen zum Einfluss von Ghrelin auf das Schlaf-EEG und die assoziierte nächtliche Hormonaktivität bei gesunden Probanden
Ghrelin ist der natürliche Ligand des wachstumshormon-sekretagogen (GHS)-Rezeptors (Kojima, 1999). Es stimuliert die Wachstumshormon (GH)-Ausschüttung an der Hypophyse und wirkt appetitsteigernd. Bisherige schlafendokrinologische Untersuchungen zeigen, dass die Hormone wachstumshormon-freisetzendes-Hormon (GHRH), Somatostatin, corticotropin-freisetzendes Hormon (CRH) und Cortisol in die Schlafregulation involviert sind. Auch synthetische Wachstumshormon-Sekretagoge (GHS) modulieren beim Menschen...
Untersuchung der Praktikabilität einer „Small-volume Resuscitation“ – Kompatibilitätsprüfung von hyperosmolaren Kochsalz-Kolloidlösungen
Untersuchungen zu Effektormechanismen tumorspezifischer T-Zellen aus Tumorvakzin drainierenden Lymphknoten
Durch den Transfer tumorspezifischer T-Zellen können solide Tumore nicht nur in Tieren, sondern auch im Menschen erfolgreich behandelt werden. Dudley et al. konnten kürzlich nach dem autologen Transfer stimulierter tumorinfiltrierender Lymphozyten (TIL) nach vorheriger non-myeloablativer Konditionierung in zwei von zwölf Patienten mit Melanomen eine Tumorregression erreichen (Dudley et al. 2002). Änliche Erfolge konnten Chang et al. bei der Behandlung von fortgeschrittenen Nierenkarzinomzellen e...
Dosisermittlung und Beurteilung der Bildqualität beim Einsatz des ISO-C-3D am Hüftgelenk und an der Lendenwirbelsäule im Vergleich zur Spiral-CT
In dieser experimentellen Arbeit wurde die Strahlenbelastung in Zusammenschau mit der Bildqualität des neuen C-Bogens Siremobil ISO-C-3D evaluiert. Mit Hilfe eines Alderson-Phantoms wurden die Organ- und Effektivdosen ermittelt und mit der CT verglichen. Anhand von Leichenpräparaten wurde analog den Dosismessungen die Bildqualität beurteilt. Die Patientendosen des ISO-C-3D liegen in der Größenordnung einer Spiral-CT. Besonders zu berücksichtigen sind die Im Vergleich zur CT hohe Streustrahlung u...
Die Untersuchung der Serotoninmangelhypothese bei Fibromyalgie mittels Tryptophan-Depletions-Test
Wirkung von intravenösen Prostaglandin l2 Analoga auf interstitielles myokardiales cAMP und linksventrikuläre Kontraktilität in vivo
Pathophysiologisch ist die Herzinsuffizienz definiert als Unfähigkeit des Herzens, Blut und somit Sauerstoff in einem Maße, das den Bedürfnissen gerecht wird, zu den Organen zu transportieren (WHO 1995)23. Die in fortgeschrittenen Stadium an einer Herzinsuffizienz Erkrankten haben eine schlechte Prognose. Anders als bei Patienten mit Linksherzinsuffizienz kann die Infusion von Prostaglandin I2 Analoga bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie und Rechtsherzinsuffizienz des Schweregrades NYHA III –...
Klinische und molekulare Charakterisierung von Patienten mit Gliedergürteldystrophie 2I (LGMD 2I)
Einfluss von Formalinfixierung, Weichteilumgebung und Messrichtung auf Knochendichtemessungen mit der Zweienergie-Röntgen-Absorptiometrie
K-Ras-Mutationen in ovariellen und extraovariellen Herden von serösen LMP-Tumoren (Borderline-Tumoren) des Ovars
K-RAS-Mutationen sind die häufigsten genetischen Veränderungen bei serösen Borderline-Tumoren des Ovars. Nach wie vor ist die Pathogenese der assoziierten ovariellen und extraovariellen Läsionen, die ein Spektrum von Müller-Inklusionszysten (Endosalpingiose) über Implantate bis hin zu kontralateralen LMP-Tumoren umfassen, ungeklärt. Um eine multifokale Entstehung dieser Herde von metastasenartiger Streuung zu unterscheiden, wurden diese Läsionen auf eine Mutation im K-RAS Onkogen hin untersucht....
Oxykardiotokographie
In vivo Expressionsnachweis sekretorischer Aspartylproteinasen von Candida albicans bei Patientinnen mit einer akuter Vaginalkandidose
Untersuchung des Expressionsmusters sekretorischer Aspartylproteinasen von Candida albicans mittels rT-PCR aus Vaginalsekret von Patientinnen mit akuter Vaginalkandidose.
Retrospektive Datenerhebung unter dem Gesichtspunkt sozioökonomischer und psychopharmakologischer Aspekte im Rahmen einer Schizophrenie-Spezialstation
Retrospektive Datenerhebung unter dem Gesichtspunkt sozioökonomischer und psychopharmakologischer Aspekte im Rahmen einer Schizophrenie-Spezialstation