Entspannter Körper, entspannter Geist? - podcast episode cover

Entspannter Körper, entspannter Geist?

Jul 11, 202424 minEp. 358
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Episode description

Wie geht's dir heute? Bist du gestresst oder genervt? Dann kommen die heutigen Folgen genau richtig. Wie du körperlichem und geistigem Stress effektiv vorbeugen kannst, das erfährst du in den heutigen Folgen: - Wie wirkt sich Spiritualität auf die Gesundheit aus? - Welchen Einfluss hat der Körper auf den Geist? - Welchen Effekt hat die Atmung auf unseren Körper? Happy Relaxing! Zur letzten Podcast Folge - "20 Minuten Tiefe Entspannung": https://open.spotify.com/episode/44POoRWmohd3Bsrn4xiWx5?si=fe8fcea650b547e3 Zur Folge 328 - "Entspannung in der Anspannung": https://open.spotify.com/episode/1DSi0a4XUjuSJHoVkKvDVH?si=504801b9d868435e Zur Folge 335 - "Der reinigende Atem": https://open.spotify.com/episode/7bT7oXpauj2EWzc35kEuFe?si=06fa57b9d0874fdd Zur Folge 030 - "Eine kleine Kum-Nye Session": https://open.spotify.com/episode/3bDYsZuLTtqD30rd3JvmtL?si=51231d03fb68400c Zur Folge mit Dominik Spenst - "Wie geht besserer Schlaf": https://open.spotify.com/episode/1OCkIsfXB1ZJM4gHsbZjE9?si=6_oyebvoR6-as7yUs-xuIg Zur Folge mit Maarten Hemmen - "Das Schlimmste was passieren kann, ist dass du etwas spürst": https://open.spotify.com/episode/7jcYRb7PVxg4Pmbo23Z9bm?si=rXhFsnLUR8uNUkELUiyj_w Zur Folge mit Max Gotzler - "So findest du den absoluten Flow Zustand" https://open.spotify.com/episode/629MW6JjNTKdGGwBjYVfAF?si=KZe9ZdTSQBOphxKKSoEJsQ www.curse.de www.instagram.com/cursezeit www.facebook.com/curseofficial www.tiktok.com/@curseofficial Tour Tickets: https://www.curse.de/termine

Transcript

Herzlich willkommen bei Meditation Coaching Alive. Mein Name ist Michael Kurt, auch bekannt als Curse. Und in der heutigen Folge schauen wir uns an, wie ein entspannter Körper sich auf die Entspannung unseres Geistes auswirkt. Viel Freude damit! Diese Folge wird ein kleines bisschen unromantisch. Es wird hier keine esoterischen Tipps geben, wie wir krasse Sachen visualisieren oder uns geistig total fit machen oder uns optimieren.

Diese Folge wird relativ ernüchternd oder vielleicht auch so basic und so simpel, dass sich in manchen von uns alles sträuben wird. Ich sage das, weil ich genauso ein Kandidat bin. Ich hätte auch oft auch besondere Wundermittel und Zaubermittel, vor allem auch Dinge über die ich nachdenken kann, die ich mit meinem Kopf am Geist machen kann, wo ich mir Dinge vorstellen kann oder die Gedanken beruhigen kann, also Meditation oder Visualisierung. Alles supergeil.

Aber wenn mir Leute sagen, heute ist nicht mehr ganz so schlimm, aber früher, sagen wir mal für 15 Jahre, wenn mir Leute gesagt haben, hey, wenn du so unruhig bist, wenn du Ängste hast, wenn du vielleicht sogar auch leicht depressive Zustände hast, wenn du unausgeglichen bist, wenn du schlecht schläft, sag mal, bewegst du dich eigentlich, machst du was mit deinem Körper, entspannst du deinen Körper,

dann hätte ich aggressiv reagiert und hätte Leuten gesagt, ja toll, es geht nicht um mein Körper, es geht um mein Kopf, es geht um mein Geist, es geht um meine Seele, es geht um meine Emotionen, um meine Gedanken. Und ich hätte damit nur 50 Prozent Recht gehabt. Denn unser Körper und unser Geist hängen zusammen. Das sagt uns die Wissenschaft. Es gibt genug Studien darüber, wie sich regelmäßige Bewegungen,

regelmäßiger Sport auf die geistige Gesundheit auswirken. Das sagen aber auch spirituelle Traditionen. Im tibetischen Buddhismus, den ich praktiziere, ist der Zusammenhang zwischen Körper und Geist total klar. Es geht darum, dass wir halt einfach mal Menschen sind, die auf dieser Erde leben.

Und egal, was die wahre Natur des Geistes und die wahre Natur der Realität und so weiter und so fort ist, solange wir verkörpert sind, inkarniert, also im Fleisch quasi drin sitzen, hat unsere relative Realität. Also das, wie es unserem Körper geht und wie wir uns unseren Körper kümmern und ob wir gut atmen und gut essen und uns gut bewegen, auch unmittelbaren Einfluss darauf, wie wir uns in unserem Geist fühlen. Vor allem auch in unserem relativen Geist.

Also auch in dem Geist, der halt Emotionen hat und Gedanken hat und so weiter. Das heißt, egal, meine Lieben, wie wir es drehen und wenden, unsere körperliche Gesundheit und nicht nur die Gesundheit im Sinne von, habe ich Räuma oder nicht, habe ich mir einen Fuß gebrochen, sondern wie wir unseren Körper nutzen, hat einen Einfluss darauf, wie wir uns auch in unserem Geist fühlen.

Und dafür möchte ich euch heute in einer ganz kurzen Folge 1, 2, 3, 4, 5, 6 Sachen vorstellen, die ganz einfach sind und ganz effektiv und die wir sofort machen können, um unseren Körper zu nutzen, so dass es uns mental auch besser geht. Und zu guter Letzt, die Nummer 6, das ist eine Übung, die ich mit euch gemeinsam machen will. Und dafür gibt es auch heute nochmal, wie auch schon letzte Woche, zwei Folgen.

Es gibt also heute eine theoretische Folge, diese hier und noch eine praktische, die ich direkt hinten dran hänge, wo es dann kein Intro gibt und nichts, um wir direkt in die Übung starten können. Aber jetzt sind wir erstmal hier. Sechs Sachen, die wir direkt machen können, um unseren Körper einzusetzen, um unseren Geist zu beruhigen. Kurz seit des Klammer, wird das alle unsere Probleme lösen? Nein. Würdest du dafür sorgen, dass wir uns nie wieder Sorgen und Gedanken machen? Nein.

Aber es hilft uns auf messbare Art und Weise. Wissenschaftlich messbar, aber auch durch Traditionen wie Buddhismus und auch andere Traditionen, wie Vita Vidanta und ganz viele andere Dinge, auch seit Jahrtausenden schon praktiziert, messbar und effektiv und fundiert. In Stresssituationen oder in Situationen, in denen wir uns viele Sorgen und Gedanken machen. Was ist das Erste, was wir tun können? Unsere Sprache weiß es. Die Sprache sagt, da muss ich erst mal tief Luft holen.

Ich glaube, ich muss erst mal tief durchatmen. Wir empfehlen anderen Leuten, jetzt machen wir ganz langsam. Erste Punkt. Und atme mal tief durch. Zweite Punkt. Langsames, tiefes und bewusstes Atmen hat einen direkten biologischen Effekt auf unser Nervensystem. Es aktiviert den Parasympathikus, das ist der Teil unseres Nervensystems, der für Entspannung zuständig ist. Das bedeutet, der Blutdruck sinkt und unser Herzschlag, unsere Herzfrequenz wird ruhiger, niedriger.

Und die Verdauung wird sogar angeregt, ein kleines bisschen, also super nach dem Mittagessen zu machen, sage ich immer wieder. Tiefes, ruhiges und bewusstes Atmen. Und du kannst ein Experiment machen und kannst in diesem Moment einmal ganz kurz gucken, wie es dir gerade geht. Vielleicht bist du gerade mitten drin, irgendwas zu machen, bewegst dich, machst die Wäsche oder was auch immer du machst, bis auf den Fahrrad oder so.

Du musst jetzt nicht die Augen zu machen und nichts, aber guck grad mal, wie es dir so körperlich geht. Vielleicht bist du ein bisschen angespannt, vielleicht bist du in Action, was auch immer. Und wenn du jetzt kannst weitermachen, was du gerade machst, wenn du jetzt einfach mal mit mir gemeinsam drei tiefe Atemzüge nimmst, durch die Nase ein. Und durch den Mund aus. Und durch die Nase ein. Und durch den Mund aus. Und weil es so schön ist, noch einmal durch die Nase ein.

Und durch den Mund aus. So, egal was du gerade gemacht hast und egal was für ein Mensch du bist und egal ob du an dies glaubst oder an jenes usw. Du wirst dich spürbar körperlich entspannter füllen, weil es nichts Isoterisches ist, sondern was biologisches. Parasempartikus wird aktiviert. We are calming down. Tiefes, ruhiges, langsames Atmen hat eine direkte Auswirkung auf unser Stresslevel.

Wenn wir das Ganze jetzt noch aufs nächste Niveau bringen wollen, dann können wir verschiedene Atemtechniken anwenden. Dazu gibt es hier auch verschiedene Podcast folgen, zum Beispiel spreche ich da über das Box Breathing. Oder vor ein paar Wochen habe ich über den reinigenden Atem gesprochen. Eine ganz tolle Übung aus dem tibetischen Yoga, die man vor allem morgens macht, um mal so richtig den Körper und den Geist durchzubusten. Ganz easy kann jeder von euch machen.

Die Folge reinigender Atem kann ich hiermit empfehlen. Eine Übung möchte ich euch jetzt hier noch schnell vorstellen. Die geht ganz schnell und ganz einfach. Und zwar ist das der physiologische Säufzer, über den ich hier auch schon öfter gesprochen habe, auch mit verschiedenen Gästen. Es ist zur Zeit stand der Wissenschaft, die schnellste und effektivste Methode, um das Nervensystem zu beruhigen.

Und du musst dafür nichts anderes machen, als das, was sie eben schon gemacht haben, tief atmen. Aber am Ende des Einatmens einfach wie noch so einen starken Atemzug dazutun. Also das Einatmen hört sich quasi so an, du atmest durch die Nase ein. Also wenn du ungefähr bei 70-80% des Einatmens bist, nochmal einen starken und intensiven Atemzug dazutun, während des Einatmens durch die Nase der quasi dann die Lungen ganz füllt. Das machen wir jetzt zwei, drei Mal gemeinsam.

Du atmest durch die Nase ein, am Ende legst du noch einen Atemzug dazu und ganz entspannt durch den Mund aus. Lass mal ausprobieren. Also ein durch die Nase und aus durch den Mund. Tief ein durch die Nase und aus durch den Mund. Und was der schön ist, noch ein drittes Mal. Und aus durch den Mund. Und auch hier wirst du wieder feststellen, rein biologisch, du bist entspannter. Bei manchen Leuten reichen drei Atemzüger mit diesem physiologischen Säufer.

Manche Leute können das auch zwei, drei Minuten machen. Achte ein bisschen darauf, wenn dir schwindelig wird, mach ein bisschen langsam. Das ist die effektivste Übung, um in Stresssituationen sehr schnell Ruhe in dein Körper und dein Geist zu bringen. Noch mal, löst das alldrene Probleme? Nein. Heißt das, du wirst nie wieder Probleme haben in aller Zukunft? Nein. Aber in der aktuellen Stresssituation haut das einen Keil in die Stresssituation und schafft ein kleines bisschen mehr Raum.

Und in diesem Raum mit dieser etwas größeren Entspannung können wir mal drüber nachdenken. Was wollen wir eigentlich wirklich machen in der Situation? Wollen wir vielleicht eine kleine Pause machen? Wollen wir uns vielleicht anders entscheiden? Ist es wirklich so intensiv, da oder da und so weiter? Atmen, tiefes ruhiges Atmen und der physiologische Säufer.

Sehr gut, sehr effektiv, ganz direkt und für jede Frau und jeden Mann und jeden Menschen, was auch immer wir gerade in unserem Leben haben, umsetzbar. Die zweite Sache ist die schlechte Nachricht ist der Kaffee, den du so liebst oder der Matcha, oder die Coca Cola, die ich alles auch liebe. In Stresssituationen ist das keine gute Idee. Wir denken, boah, ich muss einen Kaffee trinken, um mich zu puschen.

Koffein kann bei uns zu erhöhtem Angstzuständen, erhöhtem Sorgen machen, erhöhtem Kopfdreh führen. Ich habe mir so noch mal als kleines Ding eingeworfen, wenn du in einer stressigen Situation bist, wenn du in einer Situation bist, in einer sehr angeknipst bist, verzichte auf koffeinhaltige Getränke. Ich klinge jetzt hier wie so ein Lehrer oder wie ein Vater, also Vater bin ich ja auch, aber es ist einfach so, Fakt, Facts. Jetzt kommen wir zu den nächsten Fakten.

Ich habe ja gesagt, wir machen das hier ganz schnell und ganz einfach. Ich nehme euch jetzt hier nicht so krass an die Hand, sondern ich übermittel das jetzt hier einfach. Was in Situationen von Stress helfen kann, wenn du irgendwo eine Wiese, ein Rasen, ein Stück Natur zur Verfügung hast und es nicht gerade minus 200 Grad ist, geh raus, zieh die Schuhe aus und stell dich auf den Rasen. Das nennt man Grounding.

Darüber habe ich mit zwei, mindestens zwei Gästen schon gesprochen hier im Podcast einmal mit Martin Hammond. Er hat das Buch geschrieben "Hacking my Depression" Und da hat er über verschw- Biohacking-Methoden geschafft, natürlich gemeinsam mit Therapie und therapeutischen Maßnahmen, auf seine Depressionen und seine Dopesiebenzustände so positiv einzuwirken, dass er mittlerweile

sehr gut mit denen leben kann. Und dieses Grounding, dieses wirklich mit baren Füßen in der Natur auf dem Boden stehen, ist eine Methode, die immer mehr auch in der wissenschaftlichen Literatur einzugnimmt. Das hört sich erst mal so derbe hippiemäßig an, was soll ich machen, soll ich auch noch einen Baum umarmen. Die Antwort ist ja, wenn du Bock hast, mach auch das. Auch das ist cool.

Wir sind jetzt beim Grounding. So blöd wie es klingt, geh raus, wenn du irgendwo Rasen, Natur zur Verfügung hast, stell dich mit baren Füßen auf den Boden und nimm ein bisschen wahr, wie sich das anfühlt. Wenn du willst, mach auch ein paar Schritte, mach einen kleinen Spaziergang, lauf über den Boden mit baren Füßen. Wenn dich die Wissenschaft dann zu und die Hintergründe dazu interessieren, hör dir gern meine zwei Folgen an mit Martin Hemmen und mit dem Biohacker Max

Gottzler. Beide sprechen darüber und beide sprechen auch über die Hintergründe und über die Science von diesem Grounding. Da sind wir auch schon beim nächsten. Mit Martin Hemmen habe ich in der Folge darüber gesprochen, wie sich sport- und regelmäßige sportliche Betätigung auf Depressionen auswirken kann. Ich will euch jetzt gar nicht mit vielen Details langweilen, aber wenn man die wissenschaftliche Literatur mal zusammenfassen möchte, kann man unterm Strich und von mir ganz

stümmer auf zusammengefasst vielleicht Folgendes sagen. Regelmäßige körperliche Betätigung, regelmäßige sportliche Betätigung, das muss auch nicht wahnsinnig intensive sein. Du musst keine Marathonläufe unternehmen, sondern einfach nur regelmäßig dich bewegen über das normale Marschen aus. Wirkt sich auf alle Aspekte der Gesundheit aus, auch auf die Geistige. Die wissenschaftlichen Studien zeigen zurzeit, dass regelmäßige Bewegungen effektiv sein

kann, darin depressive Zustände, diversifische Zustände vorzubeugen. Es ist keine Lösung, es ist kein Wundermittel, was das fixt, aber es kann effektiv dabei unterstützen, depressive Zuständen vorzubeugen und auch bei milden Depressionen, nicht bei wahnsinnig schweren,

bei milden Depressionen als ein Teil des Treatment Prozesses zu unterstützen. Ich habe darüber auch mit Martin gesprochen in der Folge und habe auch gesagt, ich habe Menschen im sehr engen Freundes- und Familienkreis, die unter wahnsinnig schweren Depressionen leiden und wenn ich denen sage, ja, mach doch einfach mal ein paar Kniebeugen, dann zeigen die mir ein Vogel und sagen, du verstehst meine Depression nicht. Daraufhin hat Martin gesagt, dann mach halt eine Kniebeuge.

Dann habe ich gesagt, ja, aber dann sagen die Leute, hey Mensch, eine Kniebeuge, warum sei der Herr? Und dann hat er zu mir gesagt und das ist ein Satz, der bis heute bei mir geblieben ist, er hat gesagt, weil diese eine Kniebeuge Liebe ist. Weil du weißt, es würde mir gut tun und alles

in dir streubt sich, aber weil du dich so sehr liebst, machst du eine Kniebeuge. Und ich fand es so stark und so schön, dass dein ganzes Inneres dir eigentlich sagt, nee, ich will das nicht, ich kann das nicht, ich mache das nicht und es eben nicht überwindung und Disziplin ist diese eine Kniebeuge zu machen, weil dann sagst du, fuck Disziplin und fuck dies scheiß drauf,

sondern es ist Liebe. Und wenn ich nur diesen einen Satz mitnehme aus meinem Gespräch und ich habe mir viele mitgenommen, aber wenn ich mir nur diesen einen mitnehme, dann ist das ein Satz, der wahrscheinlich für immer bei mir bleiben wird. Regelmäßige körperliche Betätigung kann auch dabei helfen, nicht nur depressive Zustände, sondern auch Angstzustände, sowohl präventiv dabei unterstützen, diese eventuell gar nicht auftreten zu lassen, als auch

ein Teil des Treatment Prozesses bei Angstzuständen zu sein. Es scheint aber so zu sein, dass das da ein kleines bisschen weniger effektiv ist als bei depressiven Zuständen, was aber nicht heißt,

dass es nicht wirksam ist. Zusammengefasst und um diese ganzen Infos einmal kurz auf den Punkt zu bringen, ja, die Betätigung des Körpers, die Entspanung des Körpers trägt messbar durch die Wissenschaft, aber auch durch Jahrtausende Erfahrungen von spirituellen Traditionen zur Entspannung des Geistes bei, sowohl bei Aufregung, bei Stress, als auch bei etwas depressiveren

Zuständen, als auch bei etwas angsterfüllten Zuständen. Also bei verschiedenen Imbalancen unseres Geistes, unserer Gedanken, unsere Emotionen, unsere Gefühle, kann allein die Betätigung des Körpers, ohne dass wir uns Gedanken machen und versuchen intellektuell unsere Probleme zu lösen, allein über die Entspannung und die Betätigung des Körpers

können wir schon dazu beitragen, dass wir die Unruhe in unserem Geist beruhigen. Durch bewusstes, langsames Atmen mit verschiedenen Techniken, durch sowas wie Ernährung, zum Beispiel Koffein, Weglassen usw. durch Grounding mit nackten Füßen auf dem Boden stehen, in der Natur stehen, durch Bewegung, regelmäßige Bewegung auf verschiedene Arten und Weisen, durch allein ein, zwei Kniebeugen als Liebesbeweis an uns selbst, durch ein, zwei andere Hex,

wie zum Beispiel morgendliches Sonnenlicht. Dazu habe ich mit Dominic Spenst gesprochen, hier auch im Podcast, dem Autor des Sechs Minuten Tagebuch und auch des Sechs Minuten Schlaftagebuch und er hat sehr viel darüber erzählt, wie sich das Sonnenlicht am Morgen und wenn wir rausgehen und einfach unsere Augen ein bisschen von, also nicht in die Sonne gucken, sondern wenn wir durch unsere Augen das Sonnenlicht am Morgen, das Licht am

Morgen aufnehmen, auch an bewirkten Tagen, wie krass sich das auf unseren Körper auswirken kann und auch positiv vor allem auswirken kann. Das habe ich mit ihm besprochen. Das ist auch so eine Sache. Man kann seine Gesundheit körperlich und geistig verbessern, man kann für besseren Schlaf sorgen, allein dadurch, dass man morgens ein paar Minuten rausgeht

oder sich auf den Balkon stellt und das Morgenlicht auf seine Augen treffen lässt. Man kann dabei natürlich auch einen Kaffee trinken, wenn man will, wenn man so einen Kaffee trinken will, oder sich dabei bewegen. Man kann sich auch barfuß auf die Wiese stellen, morgens das Sonnenlicht wirken lassen und das Grounding wirken lassen, bewusst atmen und sich dabei

bewegen und dann hat man schon fast alles zusammen. Was auch wahnsinnig gut helfen kann, ist körperliche Entspannung, die Muskeln zu entspannen und in einen allgemeinen entspannten Zustand zu kommen. Um das zu machen, habe ich letzte Woche ein Yoga-Niedra mit euch geteilt. 20 Minuten absolute Entspannung, einfach hinlegen, von meiner Stimme leiten lassen, runterkommen und entspannen, Körper und Geist. Wenn ihr möchtet, hört ich die Folge von letzter Woche an.

Und ich habe es eben schon getest. Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der viele von diesen Dingen

zusammenfasst. Im tibetischen Buddhismus gibt es sehr viele Körperübungen. Da gibt es nicht nur um Meditation, also nicht nur um Hinsetzen und in den Himmel schauen oder die Wand anschauen oder visualisieren oder sowas, sondern es gibt sehr viele Techniken, die den Körper, die Bewegungen des Körpers, die Energie des Körpers nutzen, um uns zu beruhigen, zu entspannen, um den Geist zu beruhigen, zu entspannen und dann besser meditieren zu

können, besser die wahre Natur des Geistes um der Welt wahrnehmen zu können. In der Nyingma-Tradition, die unter anderem von einem Mann namens Tatang Tulku in den Westen gebracht wurde, gibt es das sogenannte Kum-Nyeh. Das gibt es in vielen Traditionen, aber in dieser Nyingma-Tradition von Tatang Tulku habe ich das gelernt. Und dieses Kum-Nyeh, das Besondere daran ist, unter anderem, dass es uns dabei hilft, dass wir lernen, in der Anspannung

Entspannung zu finden. Auch dazu habe ich einige Podcastfolgen schon gemacht, wenn ihr mal Kum-Nyeh googelt oder hier in die Show Notes guckt, dann findet ihr auch einige Folgen zu Kum-Nyeh. Ich habe auch Kum-Nyeh-Übungen in meinem ersten Buch veröffentlicht. Das Buchstelle vor, du wachst auf. Da ist auch ein Aspekt die Bewegung des Körpers und da geht es auch um Kum-Nyeh. Und wenn ihr Lust habt, eine Kum-Nyeh-Übung mal auszuprobieren,

das würde noch nicht mal zehn Minuten. Dann könnt ihr das mit der nächsten Folge hier tun. Das ist Entspannung in der Anspannung. Wenn ihr das mal als Experiment ausprobieren wollt, dann go for it. Vielen Dank, dass ihr heute hier zugehört habt und am Start wart, wie gesagt unromantisch. Keine lustigen Geschichten erzählt, keine spirituellen Story, was weiß

ich was, Geheimnisse oder sonst irgendwas. Und keine krassen Coaching Tools, sondern einfach nochmal betont und mir selber das auch nochmal gesagt, ja, wir können durch den Körper den Geist entspannen. Und diese Tools stehen uns allen zur Verfügung. Sie sind einfach, sie sind schnell, sie sind effektiv. Lass uns die doch nutzen. Denn anstatt das mit Disziplin oder Wellenskraft oder Zusammenreißen oder Überwinden zu bezitteln, können wir

doch sagen, das ist Liebe. Wenn wir uns selbst diese Dinge zu teil werden lassen, von denen wir wissen, dass sie uns gut tun, dann ist das Liebe. Dann ist das dieses Self-Lauf, von der wir die ganze Zeit reden, oder? Also, let's do it. Viel Freude gleich in der nächsten Folge mit der kommenden Übung. Und bis wir uns nächstes Mal wieder haben. Alles Gute und nur das allerbeste. Ciao. und ein Kofferwaren-Fastkampio an. Die Kofferwaren-Fastkampio an. Die Kofferwaren-Fastkampio an.

Die Kofferwaren-Fastkampio an. Die Kofferwaren-Fastkampio an. Die Kofferwaren-Fastkampio an. suitcase.

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