Herzlich willkommen bei Meditation Coaching & Life und zu der ersten Folge im neuen Jahr 2025. Mein Name ist Michael Kurt, auch bekannt als Curse. Und in der heutigen Folge führen wir die Tradition fort. Hier sind die sieben guten Fragen für ein interessantes und spannendes 2025. Viel Freude damit. [Musik] Lasst uns direkt anfangen. 2024, das Jahr, was gerade hinter uns liegt. OOO, was war das für ein Jahr? Für viele von uns persönlich ganz wundervoll.
Viele von uns persönlich sehr herausfordernd. Für viele von uns sicherlich auch durchwachsen. Und wenn wir mal weltpolitisch und gesellschaftspolitisch schauen, dann sind wir im Jahr 2024 ein Jahr voller Wendungen, Herausforderungen und Ereignisse, die wir so schnell oft gar nicht verdauen konnten, wie dann schon wieder das nächste Ereignis gekommen ist. Und vielleicht war das auch bei dir im privaten Sohn.
Diese sieben Fragen, die wir uns heute her angucken, die werden natürlich nicht alle Probleme der Welt lösen. Aber sie lenken unseren Fokus. Und das vergessen wir in der heutigen Zeit sehr oft. Sie lenken unseren Fokus sehr direkt auf das, worauf wir persönlichen Einfluss haben.
Sie nehmen also unsere Aufmerksamkeit für einen kurzen Moment raus aus all den Schwierigkeiten und all den Situationen, mit denen wir uns alltäglich auseinandersetzen und auch oft auseinandersetzen müssen, auf die wir aber relativ wenig Einfluss haben. Also auf die großen Geschehnisse der Welt, auf die Kriege und den Frieden. Und nehmen diesen Fokus und richten ihn auf unsere persönliche Sphäre des Einflusses.
Es ist mir immer wieder ganz wichtig, und wenn du diesen Podcast kennt, dann wisst ihr das auch, zu betonen, dass es natürlich nicht darum geht, Lebensrealitäten zu verleugnen. Natürlich geht es nicht darum zu sagen, ach, mir ist alles egal, was da draußen passiert, mir ist egal, wie es beim Nachbarn, meiner Nachbarin geht, Hauptsache mir geht es gut. Natürlich geht es nicht darum.
Aber es geht darum, dass wir unsere Ressourcen optimal nutzen für uns selbst und dadurch auch für andere. Wenn ich meiner Nachbarin helfen möchte, dann kann ich das am allerbesten tun. Wenn ich selbst einigermaßen gesund, einigermaßen stabil und einigermaßen fest im Sattel sitzend bin. Aus dieser Position heraus habe ich mehr Kapazität, mehr Ressource, um andere Menschen zu helfen. Ganz oft haben wir diesen Luxus nicht, und es geht selber nicht ganz so gut. Wir müssen trotzdem helfen.
Das ist auch absolut in Ordnung. Wir Menschen sind sehr resilient. Wir können das machen. Aber das geht nicht so lange gut, denn dann brennen wir uns irgendwann aus. Und dann fallen wir selber um, und dann sind wir weder uns, noch jemand anderem eine Hilfe, und dann brauchen wir sogar Hilfe von anderen Personen. Und dann können wir nur hoffen, dass diese anderen Personen besser auf sich aufgepasst haben. Und Herr oder Herrin ihrer eigenen Ressourcen, ihre eigenen Kraft sind.
Um dieses ganze Abstrakte auf den Punkt zu bringen, hier nochmal der Satz. Wir können nur das geben, was wir haben. Und wir können nur begrenzte Zeit um unsere eigenen Grenzen hinausgehen.
Und deswegen ist es doch eine wundervolle Möglichkeit, für 2025 einmal zu gucken, was ist mir wichtig, was wünsche ich mir, um mal wirklich zu träumen, mal wirklich den Kopf richtig aufzumachen, das Herz oder den Bauch oder wo auch immer ihr fühlt, richtig aufzumachen und zu sagen, okay, lass mal gucken. Und dann aber selbstverständlich auch auf den Anfang, Strichen Boden der Tatsachen zu kommen, und zu sagen, was sind denn die größten Hindernisse, was hält mich auf?
Und von dort aus dann zu schauen, okay, wie gehe ich damit um, was kann ich machen? Und auch da nutzen wir wieder unsere Fantasie und unsere Sehensucht und unseren Bock und unsere Energy, um uns in eine gewisse Richtung zu katapultieren. Diese sieben Fragen stammen im weitesten Sinne aus dem systemischen Coaching. Und ich würde dich einladen, in den nächsten paar Minuten ein Zettel und ein Stift zu holen.
Du kannst natürlich auch in dein Handy tippen oder in dein Computer, aber Zettel und Stift sind nochmal was Besonderes. Hol dir ein Blatt, hol dir ein schönen Stift, mach dir eine Liste, mach dir Notizen. Das kannst du dir nachher auch auf dein Nachtisch legen oder an die Wand hängen oder in dein Tagebuch einkleben oder zusammenfalten und in deinen Wintermantel stecken.
Und es hat eine andere, auch rein biologisch-neurologische Wirksamkeit, wenn wir unsere Gedanken wirklich per Hand mit einem Stift auf ein externes Medium, auf ein Blatt Papier bringen. Also nicht nur ist es nachher schöner, weil du es mitnehmen kannst, sondern es intensiviert auch diese Übung tatsächlich. Also such den Zettel, such den Stift und wenn du ready bist, mach gerne kurz Pause, wenn du ready bist, dann legen wir gleich los. Zwischen den einzelnen Fragen.
Und auch das wirst du schon kennen, wenn du den Podcast regelmäßig hörst. Nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst, um deine Antworten aufzuschreiben. Ich werde hier zwischen den Fragen immer nur kurze Pausen machen, von vielleicht fünf bis zehn, allerhöchstens fünf, zehn Sekunden. Das reicht meistens nicht aus, um alles, was du fühlst und alles, was du denkst, zu der jeweiligen Frage aufzuschreiben. Also drück auf Pause und nimm dir alle Zeit, die du brauchst.
Nimm dir zwei, drei Minuten, nimm dir fünf Minuten, nimm dir zehn Minuten. Der Podcast läuft nicht weg. Dazu eine vielleicht wichtige Sache. Wenn du nicht sofort eine Antwort hast, dann ist das kein Zeichen davon, dass du es nicht checkst oder dass das für dich keine Rolle spielt oder dass das die falsche Frage war. Sondern es könnte sogar wahrscheinlich genau das Gegenteil der Fall sein.
In Coachingsession, das lernt man in eigentlich jeder guten Coachingausbildung, ist es so, dass gerade die Fragen, die der Coach, die Coach instellt, wo das gegenüber länger schweigt, die Fragen sind die am tiefsten gehen. Wenn jemand mir eine sehr gute Frage stellt, dann muss ich erst mal drüber nachdenken.
Dann finde ich vielleicht nicht sofort eine Antwort, weil ich auf der oberflächlichen Ebene vielleicht noch nie so drüber nachgedacht habe oder immer gedacht habe, Behörde ist gar nicht relevant. Dann muss ich erst mal ein bisschen graben. Und dann finde ich so einen Anzeichen von der Antwort. Und dann wende ich und dreh die und nehme die vielleicht wieder zurück, diese Antwort und dreh die nochmal. Und irgendwann kommt dann was tieferes dabei raus.
Erlaubt ihr also auch da, bisschen Zeit, um eine Antwort zu finden und auch während du schreibst. Wenn du merkst, oh, das was ich da geschrieben habe, das stimmt vielleicht gar nicht. Oder ich habe da noch einen zweiten Gedanken. Schreib einfach weiter. Du musst nicht durchstreichen, was du geschrieben hast. Das ist nicht falsch oder schlecht. Du bist einfach auf der Suche.
Also, nimm dir die Zeit, die du brauchst, sowohl dafür nach einer Antwort zu suchen, nach einer Antwort zu graben, die auszubulleln, um zu drehen, zu wenden, zu prüfen. Und nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst, um sie aufzuschreiben. Mach Gebrauch von der Pausetaste in diesem Podcast. Okay, hier we are. Wenn du bereit bist mit Zettel und Stift, Pausetaste, dann kommen hier die sieben Fragen für ein spannendes und interessantes Jahr 2025. Die erste Frage ist die.
Wenn du absolut freie Hand hättest, wenn Geld, Zeit, Raum, Familie, Verpflichtung überhaupt keine Rolle spielen würden, was würdest du in 2025 am liebsten tun? Ich stelle die Frage nochmal und erkläre sie dann einmal ganz kurz, denn manchmal sträumen sich die Nackenhaare bei dieser Frage. Also, ich stelle die Frage nochmal und erkläre sie kurz. Dann stelle ich sie nochmal.
Wenn Geld, Zeit, Raum, Familie, Verpflichtung in der ETC keine Rolle spielen würden, was würdest du in 2025 am liebsten tun? Der Grund, warum sich manchmal die Nackenhaare aufstellen, bei dieser Frage ist, weil man sie a) schon oft gehört hat und b) weil bei vielen Menschen der erste Impuls ist, ja, aber ich habe nicht das Geld, ich habe nicht die Zeit, ich habe nicht den Raum, ich habe zu viele Verpflichtungen und so weiter. Da kann ich nur Folgendes sagen, ich kann nicht beruhigen.
Wir werden uns genau diesem aber gleich noch widmen. Darüber reden wir und darüber signieren wir und dazu kommen noch weitere Fragen. Deswegen, park deine Vorbehalte, die du vielleicht hast.
Kurz an der Seite, machen wir einen Pinn rein, wir schieben die kurz an die Seite, wir kommen dahin zurück und jetzt, wo wir geklärt haben, dass du das nicht über Bord werfen musst, dass du nicht, dass du deine Rationalität oder deine Sorgen, deine Befürchtungen nicht komplett vergessen musst, sondern dass wir die nur kurz auf die Seite gelegt haben.
Das kannst du in tiefen Atemzug nehmen und sagen, okay, jetzt habe ich ein bisschen Platz und du träumst und um mal zu spüren, was mein Bock mir sagt. Zu dem ganzen Scheiß kommen wir wieder zurück. Okay, aber was sagt dir dein Bock? Was sagt dir deine Sehnsucht? Wenn Zeit, Geld, Raum anders gesagt, Zeit, Geld, Raum, Familie, Verpflichtung, alles spielt keine Rolle. Du bist davon frei. Was würdest du in 2025 am liebsten tun?
Nimm dir die Zeit, die du brauchst und die Frage zum Antworten. Okay, hier kommt die zweite Frage. Was aber ist der eine Hauptfaktor, der dich davon abhält? Ist es das Geld? Ist es die Zeit? Ist es eine Schwierigkeit in deiner Familie? Ist es eine Verpflichtung, eine Arbeit im Privaten? Wahrscheinlich ist es eine Gemengelager aus diesen verschiedenen Dingen. Aber vielleicht gibt es einen Faktor, der wirklich schwerer wiegt als die anderen.
Ein wirklicher Hauptfaktor, wenn die Menschen, die die Leute, die die Leute haben, ein wirklicher Hauptfaktor. Wenn der wegfallen würde, dann wäre echt schon mal ein Riesenschritt getan. Was ist dieser eine Hauptfaktor? Was ist dieser eine Hauptfaktor, der dich davon abhält, in 2025 das zu tun, was du am liebsten tun würdest? Okay, hier kommt die nächste Frage. Frage Nummer drei ist etwas, was die andere Seite beleuchtet.
Wir haben geguckt, was du am liebsten tun würdest in Frage Nummer eins. Frage Nummer zwei haben wir festgestellt, okay, das ist die Realität, die dich noch davon abhält. Es gibt aber noch eine zweite Realität. Und die zweite Realität ist, dass alles seinen Preis hat. Um das in 2025 zu tun, was du am liebsten tun würdest, müsstest du vielleicht etwas anderes opfern oder etwas anderes wegtun oder etwas anderes aufgeben, was auch immer.
Vielleicht diesen einen Hauptfaktor irgendwie eliminieren. Es gibt aber noch einen anderen Preis, und das ist der umgedrehte Preis. Das ist das, was wir in der Frage drei erörtern wollen. Auch hier wieder, sei einfach ehrlich und lasst deinen Emotionen freien Lauf. Wenn du in 2025 diesem Wunsch, den du hast, der Sehnsucht, nicht näher kommen würdest, was wären die Folgen?
Wenn du in 2025 diesem Wunsch, der Sehnsucht, dieser Aktivität, was du tun möchtest, nicht näher kommst, was wären die Folgen für dich? Sei ganz ehrlich und damit meine ich nicht nur, du hast weniger Urlaub oder du hast weniger Reisen, sondern was wären die Folgen für dich auch emotional und seelisch, wenn du in 2025 diesem Wunsch nicht näher kommst, was wären die Folgen?
Okay, jetzt befindest du dich vielleicht in einer Situation, in der dir nicht nur klar geworden ist, was zu dir wünscht und was dir vielleicht im Weg steht, sondern vielleicht hast du dich auch zum ersten Mal oder auf eine erneute Art damit beschäftigt, was es mit dir machen würde, wenn du dieser Sache nicht näher kommst. Vielleicht hast du auch geschrieben, auch, weißt du, mir egal, da mache ich es nächstes Jahr.
Okay, dann in dem Fall nimm dir vielleicht noch mal ein kleines bisschen mehr Zeit und sei noch ein kleines bisschen ehrlicher zu dir selbst und sag, ja, da mache ich es nächstes Mal, aber ich wäre vielleicht schon traurig und ich wäre schon enttäuscht von mir selbst oder ich wäre vielleicht enttäuscht von anderen oder vielleicht würde ich sogar wütend werden auf die eine Sache, die dem im Weg steht, die Person oder was auch immer es ist, der Umstand in meinem Leben.
Vielleicht würde ich sagen, ja gut, da mache ich das ein Jahr später, aber auf dem Weg dahin würde ich große Ablehnung, Ressentiment wutentwickeln gegen diese eine Sache, gegen den einen Hauptfaktor, der mich abhält. Das wäre nochmal nachgefragt, wenn du noch kurz Zeit haben möchtest, um nochmal an die letzte Frage ran zu gehen, dann nimm sie dir jetzt noch schnell. Jetzt kommen wir zu der vierten Frage.
Wenn deine beste Freundin oder dein bester Freund zu dir kommt, würde, mit genau der Situation, in der du dich gerade findest und würde dich nach Rat fragen. Was würdest du diesem Menschen sagen? Was würdest du deiner besten Freundin oder deinem besten Freund sagen, wenn sie genau mit dieser Situation zu dir kommt und dich nach deinem Rat fragt? Okay, nimm dir die Zeit, die du brauchst. Gut. Was wir gerade gemacht haben, ist, unseren eigenen
inneren Experten zu aktivieren. Wir kennen das alle, ne? Dass wir ganz schnell darin sind, anderen Leuten gute Ratschläge zu geben, die wir oft selber gar nicht befolgen. Da sagt man manchmal, ja, das ist ein bisschen doof, aber dann lass uns doch das positive daraus aus dieser Gewohnheit, die wir haben, nehmen und sagen, okay, super. Dann tu doch mal so, als wäre dein Problem,
das Problem deiner besten Freundin und gib doch mal ein paar gute Ratschläge. Als höchst gibst du dir diese Ratschläge in diesem Fall selbst, aber es hat eine andere Wirkung und du hast zumindest jetzt mal aufgeschrieben, dass nach deinem besten Wissen und Gewissen ein paar Lösungsansätze werden. Und genau mit diesen Lösungsansätzen beginnen wir jetzt und gehen sogar noch zehn Schritte weiter. Bei der nächsten Frage darfst du wieder absolut fantasieren und
wirklich freien Lauf lassen. Und das ist auch ganz wichtig und ganz wundervoll hier wirklich auch noch mal verrückt zu sein und noch mal vielleicht ein bisschen eine Schippe drauf zu legen, wenn du denkst mir fällt nichts mehr ein, vielleicht kann ich noch was drauflegen, vielleicht kann ich noch ein Schleifchen drum machen, denn hier geht es wirklich darum, dich komplett aufzumachen
und deiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Frage Nummer fünf ist, wie wäre es für dich, wenn die Hindernisse sich von heute auf morgen einfach auflösen und du morgen loslegen könntest? Wie wäre es, wenn deine Hindernisse sich einfach auflösen von heute auf morgen und morgen jetzt los? Wie wäre das für dich? Was würdest du machen? Wie würde sich das anfühlen? Fantasier ganz frei rein und hab richtig Bock und schreib so detailliert wie möglich. Go!
Okay, zurück von Frage fünf. Wie fühlst du dich? Hast du dir selbst erlaubt, mal richtig durchzudrehen und mal richtig in die Zukunft zu fantasieren? Wenn nicht, dann erlaubst ihr noch. Dann mach nochmal das Fass auf und schreib nochmal ein paar Sätze und fantasier mal wirklich und guck wirklich, wie es wäre, wenn sich von heute auf morgen die Hindernisse auflösen würden. Nun haben wir Folgendes betrachtet. Wir haben erstmal geguckt, was würdest du gerne in 2025 am
liebsten tun? Wir haben versucht, da so sehr und frei zu assoziieren und zu fantasieren wie möglich. Dann haben wir das Ding sofort auf den Boden geholt und haben gesagt, okay, realistisch gesehen, was ist der Hauptfaktor, der dich davon abhält? Familie, Geld, Job, was auch immer es ist. Dann haben wir uns angeguckt, okay, ja, das ist auch alles gut und auch alles realistisch, aber es gibt einen Preis, den wir bezahlen, wenn wir nicht unserem Traum folgen, wenn wir nicht
unserem Herz folgen, wenn wir nicht unserer Sehnsucht folgen. Es gibt einen Preis, den wir dafür bezahlen. Was ist dieser Preis, den wir zahlen? Und danach haben wir uns angeguckt, okay, wenn unsere beste Freundin, unser bester Freund, den wir lieben, den wir schätzen, die wir lieben, die wir schätzen, zu uns kommen würde und genau damit kommen würde, ich möchte das machen, das und das hält mich aber davon ab. Wenn ich es nicht machen kann,
dann würde ich den und den Preis dafür bezahlen. Was rätst du mir? Der Person haben wir jetzt schon mal nach bestem Wissen und Gewissen einen guten Rat gegeben, den wir uns vielleicht auch selber ein bisschen hinter die Ohren schreiben können. Und dann haben wir geguckt, okay, mal einfach angenommen, es würde klappen. Was wäre denn dann los? Was würde ich denn dann machen? Wie würde ich mir das gestalten? Wie würde ich anfangen? Was würde ich als erstes tun? Wo würde ich hinfahren?
Wen würde ich anrufen? Und jetzt kommen wir zu den letzten beiden Fragen, die die Beppo Straßenkehrer Fragen sind. Diese sogenannten Beppo Straßenkehrer Fragen, die habe ich so getauft, die findest du auch sehr lang und intensiv erklärt in meinem ersten Buch. Das heißt, stell dir vor, du wachst auf, ist überall erhältlich, auch als Hörbuch. Und dann erkläre ich ganz genau, wie diese Frage
oder diese Frage in zwei Teilen funktioniert und warum diese funktioniert. Und sie heißt bei mir Beppo Straßenkehrer Frage, weil sie auf etwas basiert, dass der fiktionale Charakter Beppo aus dem Buch oder dem Film Momo erzählt hat und was ich mir als Kind schon total angenommen habe und was mich fasziniert hat. Also wenn du mehr über die Beppo Straßenkehrer Frage oder die Beppo Straßenkehrer Methode erfahren möchtest, dann kannst du ein paar Folgen von meinem Podcast hier
anhören, da sind die auch drin. Oder liess einfach oder hör dir einfach, mein Buch stell dir vor, du wachst auf an, da wird es lang drin erklärt. Und wenn du die Fragen schon kennst, dann weißt dir ja, was jetzt passiert. Nachdem wir uns also angeguckt haben, was du gern tun würdest,
was dich abhält und was der Preis dafür wäre, wenn du es nicht verwirklichen kannst. Nachdem wir geschaut haben, was du dann am besten Freundin in der Situation raten würdest und wie es wäre, wenn sich all diese Dinge über Nacht auflösen und du einfach loslegen könntest, dann lass uns
jetzt nochmal ganz realistisch gucken. Auf einer Scala von 1 bis 10 und du kannst dir gerne auf dein Papier was du hast in dein Buch, kannst dir gerne einen Strich malen und ganz links ist die 1 und ganz rechts ist die 10 und die 1 steht für gar nicht nichts, läuft nicht blöd und die 10 steht für absolut perfekt. Auf einer Scala von 1 bis 10, wo befindest du dich gerade in der Erfüllung dieses Traumes? Auf einer Scala von 1 bis 10, wo befindest du dich gerade damit dir diesen Wunsch,
diese Unternehmung erfüllen zu können oder erfüllt zu haben? Vielleicht wirst du feststellen, dass du nicht auf einer 10 bist, weil dann wirst du hier wahrscheinlich jetzt nicht sitzen. Vielleicht wirst du aber auch verstehen, dass du nicht auf einer 1 bist. 1 würde bedeuten gar nichts, ich habe gar nichts gemacht, ich kann davon gar nichts verwirklichen, ich kann noch nicht mal
daran denken, noch nicht mal träumen. Wahrscheinlich wirst du auch gar nicht bei einer 1 stehen, vielleicht stehst du schon bei einer 2 oder einer 3 Min, weil du merkst, ich habe schon den ersten Schritt gemacht, ich habe mich schon mal in Katalog geguckt, ich habe mich schon mal informiert und so weiter, habe es dann wieder sein gelassen, aber ich fange nicht ganz von 0 oder bzw. von 1 an. Also schau mal, auf dieser Scala von 1 bis 10 und zeichne dann gerne diesen Punkt mal ein,
vielleicht ist es eine 3, vielleicht ist es eine 7, was auch immer es ist. Auf einer Scala von 1 bis 10, wo befindest du dich jetzt gerade in diesem Moment in der Erfüllung dieses Wunsches, dieses Traumes? Und vielleicht magst du dir dazu ein, zwei Sätze markieren, warum du denkst, dass es eben genau dieser Punkt ist und nicht irgendwo tiefer oder höher. Und jetzt kommen wir zur letzten, zur
siebten Frage. Diese Frage ist sehr sehr wichtig. Die Frage lautet, was wäre der kleinste und aller erste Schritt, egal wie kleiner es, den du tun kannst, um eine Zahl höher auf der Scala zu kommen. Ich erkläre das ganz kurz. Vielleicht hast du gesagt, du befindest dich auf einer soliden 5, du hast gemerkt, du fängst nicht ganz von vorne an, hast aber noch einen weiten Weg vor dir, hast gesagt, ich bin auf einer 5. Diese nächste Frage ist, was ist der erste und kleinste mögliche
Schritt, den du tun kannst, um von der 5 auf die 6 zu kommen? Nicht direkt auf die 10, noch nicht mal direkt auf die 9, sondern wirklich von der 5 auf die 6. Warum sagen wir nicht, schieß sofort auf die 10? Wir haben uns gerade schon mit der 10 beschäftigt, vor zwei Fragen, wenn du dich erinnerst. Wir haben gesagt, wenn alle Hindernisse weg wären, was würdest du machen, wie geht das los? Das heißt, du hast schon deinen Leuchtturm etabliert, du weißt schon, wie die 10 sich anfühlen würde,
du hast schon Gefühl dafür bekommen. Und du hast schon Gefühl jetzt gerade dafür bekommen, wo du jetzt gerade bist. Und jetzt geht es darum, zu dieser 10 hinzugelangen und, wie heißt es so schön, jede schwere Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und hier ist es nicht nur der erste Schritt, sondern sogar der erste kleinste mögliche Schritt. Und das muss ich auch noch mal einmal kurz erläutern.
Es geht hier nicht darum, sofort zu sagen, stellen wir uns vor, du willst eine dreimonatige Weltreise machen. Und du stellst gerade fest, ich bin erst auf Schritt 3, weil mir fehlt die Zeit, mir fehlt das Geld. Ich bin in meiner Familie nicht frei. Und was auch immer es ist, da geht es nicht darum, ja gut, der erste Schritt wäre jetzt ein Ticket zu buchen oder die Scheidung einzureichen. Nee, der erste Schritt wäre vielleicht zu gucken, was könnte eine Route sein? Wo ist es denn überhaupt
warm oder kalt zu der Zeit, wo ich reisen möchte? Der erste Schritt könnte aber auch sein zu sagen, ich setze mich mit einer Person hin, sei es meine Chefin, sei es mein Mann und sage, weißt du was, ich habe einen großen Traum. Rein theoretisch, irgendwann würde ich gerne eine Weltreise machen. Und du hast einfach mal ein Gespräch darüber, du sagst nicht, wir morgen losfliegen, hast ein Gespräch. Oder du holst dir einfach ein schönes Buch zu den Zielen, an die du vielleicht reisen
möchtest. Oder was auch immer es ist, ja, du machst mal deinen Kalender auf und guckst, hey, wie fallen eigentlich die Feiertage dieses Jahr? Und vielleicht kann ich irgendwie, wenn ich schlau bin und ein bisschen Google, mal gucken, wie ich irgendwie die Feiertage und meine Brückentage und meine Krankheitsabfeiertage und so zusammenlegen kann, dass ich vielleicht nicht um die 10 Tage Urlaub habe, sondern drei Wochen und dafür vielleicht nur, was auch immer es ist.
Ja, es kann auch was viel kleineres sein, es kann auch einfach sein, ein Anruf, eine E-Mail oder fünf Minuten hinsetzen und meditieren. Vielleicht wird es ja keine Weltreise machen, sondern vielleicht
hast du ja gesagt, 2025 muss die Erleuchtung her. Deswegen ist die Frage wirklich, was ist der erste, und da geht es auch nicht um die ersten fünf, sondern es geht darum, wenn du gesagt hast, ich befinde mich gerade auf einer fünf auf der Scala oder auf einer drei oder auf einer sechs, was ist der erste, eine kleins mögliche Schritt, den ich tun kann, um auf die nächste höhere Zahl zu gelangen. Und dann macht diesen Schritt heute. Und nachdem du ihn gemacht hast, guckt
ihr an, wie fühlt sich das an, wo befinde ich mich jetzt? Ah, ich bin vielleicht nicht ganz von der fünf auf der sechs gelangen, sondern nur auf die fünf, sieben ist auch okay. Was ist der nächste kleins mögliche Schritt, den ich machen kann, um von der fünf auf die sieben auf die sechs, eins zu gelangen? Und dann machst du den morgen. Das sind die sieben Fragen, die mich in mein 2025 hinein begleiten. Und glaubt mir, ich habe einen großen Wunsch, großen Traum und ich habe einen sehr,
sehr, sehr großen und mein Herz traurig machenden Hauptfaktor, der mich davon abhält. Und ich werde viel daran knabbern in den nächsten Wochen und Monaten und es wird sicherlich nicht sofort alles funktionieren und in Erfüllung gehen. Aber ich werde mit diesen sieben Fragen arbeiten und ich habe schon angefangen mit denen zu arbeiten und ich habe jetzt, während wir hier drüber gesprochen haben, nochmal damit gearbeitet in mir. Und ich habe das Gefühl und das sagt mir auch mal
Erfahrung, dass diese Dinge mir helfen. Das wünsche ich auch dir. Ich wünsche dir ein ganz wundervolles Jahr 2025 und egal was im Außen passiert, je mehr wir uns im Inneren stabilisieren können, gut für uns selber sorgen können, sanft, aber auch voller Freude und voller Energie mit uns selbst sein können, desto besser können wir für andere Menschen da sein und können wir auch Stabilität in einer Welt finden, die scheint aus den Fuhren zu geraten. Lass uns also um uns
selbst kümmern, so dass wir für andere auch da sein können. Ich wünsche ein spannendes und interessantes und erfülltes 2025. Uns allen. Bis wir uns in der nächsten Woche wiederhören. Alles lieben. Wir sehen uns dann an der Piste. Tschö! . Jetzt... *Musik* *Musik* *Musik* *Musik* *Musik* *Musik* *Musik*
