Music. Stimmungsschwankungen, Scheidentrockenheit, Hitzewallungen und dazu eine neue, ganz unerwartete Superkraft, gesellschaftliche Unsichtbarkeit. Die Perimenopause und die Menopause betrifft knapp die Hälfte der Weltbevölkerung, aber wird wie so viele andere Themen totgeschrieben. Aber heute nicht, denn wir sprechen darüber und zwar mit Gynäkologin, Sexualmedizinerin und Sexualtherapeutin und Sexualpädagogin, Miriam Motte. Welcome back, liebe Miriam.
Hallo, danke für die Einladung. Was ist denn dein Safe-Word für heute? Rogosteron. Sehr gut. Wir sagen gleich am Anfang das Gespräch, heute ersetzt natürlich keine medizinische Beratung, aber es kann vielleicht erst Impulse und Hinweise geben für das Gespräch mit deiner behandelten Ärztin oder Arzt. Vielleicht war das Safe-Word falsch gewählt. Das Wort werde ich wahrscheinlich ganz oft verwenden. Ja, vielleicht. Dann nehme ich Zitronenkuchen. Ich meine Ahnung, wie du darauf kommst,
aber er war sehr lecker. Danke nochmal an dieser Stelle. Ich finde es sehr toll, dass du wieder bei mir im Podcast bist. Ich finde es auch irgendwie so programmatisch, weil wir sind ja ähnlich alt. Und wir haben uns vor ziemlich genau fünf Jahren schon mal getroffen, um über Fruchtbarkeit zu sprechen und über Social Freezing. Die Folge verlinken wir natürlich auch in den Shownotes. Und heute sprechen wir über die Perimenopause und dann auch über die Menopause.
Wobei wir jetzt beide zum Glück noch nicht in der Perimenopause sind oder zumindest auch nicht in der Menopause von unserem Alter her. Wobei das ja, wir haben ja vorhin darüber geredet, wie so ein Autounfall ist, gefühlt, den man nicht vermeiden kann. Also man kommt ja, ob man will oder nicht, in den Wechsel. Ja, die Alternative ist, vorher zu sterben, was natürlich auch keine so schöne Aussicht ist. Das klingt nicht nach einer Alternative. Ja, eben.
Ich darf vielleicht an dieser Stelle auch gleich noch auf dein Buch hinweisen, das kürzlich erschienen ist und das auch sehr gut passt. Das heißt nämlich Untenrum unverblümt Gynäkologie durch die Lebensphasen. Das ist ein super Einstiegswerk, in dem du so die häufigsten Fragen beantwortest, die dir gestellt werden als Ärztin, glaube ich, oder?
Ja, und ich wollte, also das Buch ist entstanden, weil ich wollte Frauen, die irgendetwas an die Hand geben oder Menschen, die zum Gynäkologen müssen, wie bereite ich mich darauf vor, welche Fragen sollte ich stellen? Weil wir ja oft einfach nicht ernst genommen werden. Also die Unsichtbarkeit beginnt ja nicht nur irgendwie im Wechsel, sondern generell in der Medizin. Und man würde ja eigentlich erwarten, wenn man zum Gynäkologen geht, dass der einen dann sieht.
Und ich habe selber die Erfahrung gemacht, obwohl ich vom Fach bin, dass ich auch oft mit meinen Fragen nicht gesehen worden bin. Und ich wollte einfach den Menschen was mitgeben, wo sie sagen, okay, ich habe jetzt vielleicht Kinderwunsch oder bin im Wechsel oder habe eine Frage zu welcher Verhütung. Und wollte so Impulse mitgeben, wo soll ich nachschauen? und ich habe halt ein Literaturverzeichnis mit Büchern, die ich empfehle, wo man sich dann weiter informieren kann.
Das war so mein Anliegen. Sowas wie... Ein Mini-Google-Werk für all die Fragen, die man so haftet. Super, es ist auf jeden Fall echt eine gute erste Anlaufstelle, bevor man zum Arzt, zur Ärztin geht. Zum Thema Menopause schreibst du da sehr schön, die Eierstöcke werden taub und das Gehirn wird lauter. Wortwörtlich. Wir haben ja da Hormone im Gehirn, die ja unseren Eierstöcken uns vermitteln würden.
Also das FSH und das LH, was sie zu tun haben. Also die Schaltzentrale und die Rückkopplung sind ja unsere Östrogene und das passiert halt leider nur mal im Wechsel, dass das ein bisschen runtergeht. Und dann werden diese anderen Hormone sehr laut und die machen uns halt ganz viele Nebenwirkungen. Da sind wir irgendwie schon mal mittendrin im Thema. Nimm uns doch erst mal zum Einstieg mit, was genau ist eigentlich. Es sind so viele Begriffe, die so rumschwirren.
Perimenopause, Menopause, Wechseljahre. So was passiert da in unserem Körper und was macht das dann auch mit uns? Also die Menopause selber ist eigentlich die letzte Regelblutung. Also ein Jahr nach der letzten Regelblutung, also eigentlich ein Stichtag. Also so wie eine Landgrenze, die man so übertritt. Und deswegen finde ich das immer sehr schwer, über die Menopause zu sprechen und einem Tag so viel Gewicht geben, weil die Zeit davor und danach eigentlich die wichtige Zeit ist.
Und die Perimenopause oder die Prämenopause, wie wir es jetzt nehmen, ist halt eigentlich alles davor. Und die Perimenopause ist die Zeit, wo der Zyklus oder die Eierstöcke einfach nicht mehr optimal funktionieren. Also nicht, dass sie je via Schweizer Uhrwerk funktionieren würden. Aber da merkt man einfach, dass auf einmal die Schwankungen sehr groß sind, dass vielleicht der Zyklus sich verändert. Ob es jetzt von der Stärke, der Länge, von der Dauer ist, da tut sich einfach
etwas. Die Qualität wird anders. Oder auch Symptome können auftreten. Angefangen hast du schon Hitze, Wallungen, Gelenkschmerzen, Reizbarkeit, Weihnachtlichkeit, Entscheidungsunfreudigkeit. Also da gibt es so, die Palette ist gefühlt unendlich. Ja, und in jedem Zyklus denkt man, okay, bin ich jetzt schon im Wechsel? Also wisst ihr, was ich meine? Ich meine, deine Kollegin, die Dr. Bildow, hat zum Beispiel diese Jahre als In-Between genannt.
Das finde ich auch einen schönen Begriff für die Perimenopause. Weil es ist so weder Fisch noch Fleisch. Also du bist noch nicht im Wechsel, aber du bist halt nicht mehr so in der Frucht, wie du es vorher warst.
Und dann die Menopause danach ist die Postmenopause. Und da ist es so, dass bis zu 16 Jahre danach kann, muss nicht, das gab es schon so in der Studie, können Symptome auftreten vom Wechsel, und die sehr belastend sein können von Schlafstörungen, Hitzewallungen, Gelenksachen, also die Klassiker vaginale Atrophie, also die Trockenheit und auch die Schleimhaut. Und Qualität sage ich da immer so gerne. Also sie wird einfach brüchiger und poröser, unsere Schleimhaut in der Vagina.
Beziehungsweise ist es ja keine richtige Schleimhaut, sondern es ist ja unverwandtes Plattenepithee. Aber einfach unser Bindegewebe ist da nicht mehr so gut. Und das ist dann in der Postmenopause. Und die Frauen haben dann auch keine Blutungen mehr. Also die Eierstöcke funktionieren dann auch nicht mehr. Sie können in der Postmenopause auch nicht mehr schwanger werden.
Also das ist dann so, denen ist vorbei. Ja. Ja, dann sagt man so, der Zug ist jetzt abgefahren, zumindest was den Kinderwunsch angeht. Und dann beginnt eigentlich eine sehr aufregende Zeit für viele Frauen, weil das oft auch eine Umbruchszeit ist im Beruf, wo man gerade ist, wo man sich dann oft nochmal so ein bisschen neu definiert.
Also ich finde, das ist eigentlich, ich nenne es lieber so wie die zweite Pubertät, wo man sich nochmal so neu orientieren kann, weil es einfach so ein Hormonwechsel ist. Also aber wenn wir jetzt darüber sprechen, du sagst so 16 Jahre dann nach und davor, wann fängt es so ungefähr an? Also es klingt, als wären das irgendwie nochmal 20 Jahre, in denen echt viel passieren kann.
Also wir wissen, also rein jetzt von Studien lang, dass das so ab 35 beginnt, dass unser Körper einfach an vielen Stellen, also nicht nur hormonell, sondern auch von vielen Nährstoffen her einfach die Produktion nicht mehr so gut ist, wie sie halt war in unseren Pubertätsjahren, wo wir so mit 20 haben, wir so einen Höhepunkt und danach geht es ja, genau, das geht furchtbar. Aber du weißt, was ich meine, also wir reden jetzt das Ganze medizinisch betrachtet und natürlich ist das nicht so.
Ich fühle mich sehr, sehr jung. Ich bin schon weit über die 35. Und es ist so, dass... Aber ab 35 wissen wir einfach, dass bestimmte Sachen jetzt... Ob es jetzt Kollagenproduktion ist. Ob es unsere Östrogenproduktion ist. Die Eistöcke haben einfach ein Halbwertsdatum. Und deswegen fällt das auch runter. Das ist auch mit der Grund, warum zum Beispiel das Risiko an Trisomien ab 35 dann steigen. Unsere Zellteilung ist nicht mehr so optimal.
Wir sind halt einfach, fangen an, Sollbruchstellen zu kriegen. So lebevoll in unserem Körper. Und je weiter das dann Richtung Wechsel geht, umso mehr Probleme können wir da kriegen. Ob das jetzt Gefäßstarr halt ist, weil das Östrogen ja auch für Elastizität in unserem Körper zuständig ist, für die Wassereinlagerung und, und, und. Das ist halt dann auch der Grund, wenn die Schwankungen kommen, für die unterschiedlichen Symptome.
Und das ist sehr unterschiedlich. Es gibt Frauen, die gehen da so still und heimlich rein und haben überhaupt keine Beschwerden. Und es gibt andere, die leiden wirklich die Hälfte ihres Lebens fast. Unter den Symptomen und das muss man ja nicht. Also wir haben ja heute sehr gute Möglichkeiten, dass wir nicht leiden müssen. Auch wenn leider sehr viel schlechte Aufklärung in der Vergangenheit war oder falsche Informationen über Studien, die jetzt schon fast 20 Jahre her sind.
Ja, du spielst ein bisschen an auf dieses Thema Hormonersatztherapie. Also was ich da mitbekommen habe, gab es eben, ich glaube 2003, diese Studien zum erhöhten Brustkrebsrisiko oder so. Und Gefäßrisiko, wir hatten da, ist eine Studie gemacht worden, das war nicht mit den Medikamenten gemacht, die wir heute haben. Das waren alles orale Substitutionen, also etwas, was ich schlucke.
Das waren Pferde-Estroge, also es war wirklich auch in der Produktion etwas, so würde es heute überhaupt nicht gemacht werden. Die Leute, die eingeschlossen wurden in diese Studie, hatten auch schon Risikofaktoren, waren deutlich älter, als wir heute die Hormonersatztherapie starten würden. Und dann gab es auch noch einen Fehler in der Auswertung, Und dann war es so falsch publiziert und dann falsch. Und dann war so, wie immer, wenn Fake News raus ist, bis du das abbrichst, ist halt vorbei.
Und das war dann wirklich so, du hast gesehen, vorher haben das die Frauen gekriegt. Und zack, bumm, nach dieser Studie so total nichts mehr eigentlich im Minusbereich. Und dann hat es sehr lange gedauert, bis die Leute wieder getraut haben, Hormone zu verschreiben. Und wir wissen halt heute, dass es bestimmte Kriterien gibt, auf die wir zu achten haben, wenn wir das verschreiben, damit die Frauen gesund
bleiben. Also dass wir auf die Gefäßgesundheit schauen und je früher wir mit Hormonen einsetzen, umso sicherer sind sie. Um das jetzt sehr banal und vereinfacht zu erklären. Und umso mehr Benefits haben wir davon. Und ich rede auch nicht darüber, dass jetzt jeder für die Pille nehmen muss, weil das ist auch ein Hormon. Kann man auch nehmen als Hormonersatztherapie. Ich spreche hauptsächlich aus meiner Erfahrung über die bioidenten Sachen, die es auch sehr gut über die Kasse gibt.
Also man muss sich die nicht in der Apotheke mischen lassen, sondern wir haben Kassen zugelassen, Präparate in allen deutschsprachigen Ländern. Die von der Kasse erstattet werden. Und die kann man quasi dann schmieren, die Östrogene und das Progesteron oral nehmen. Manchmal braucht man aber quasi ein Gelbkörperhormon, das das Progesteron stärker ist, wenn man Zykluschwankungen hat. Und die haben wir dann synthetisch hergestellt. Und die sind eigentlich safe.
Also zumindest für die Patienten, die jetzt nicht Brustkrebs oder so hatten, da wollen wir natürlich einen hormonsensiblen Tumor haben, würden wir nie systemisch Hormongeschichten geben. Aber auch da hat sich zum Beispiel Studienlage geändert. Wir geben inzwischen vaginale Hormone bei Patienten in Zustand nach Brustkrebs, um die Schleimhauttrockenheit aufzuheben. Ja, wenn die eine abgeschlossene Antihormontherapie hatten, kann man denen jetzt das Estriol geben.
Also wir haben verschiedene Östrogene. Und das wurde in der Studie auch überhaupt nicht differenziert. Die haben einfach alle Östrogene in einem Pott getan und das war es so. Und wir haben eins, das ist von so Schleimhaut zum Beispiel zugänglich. Das sind diese Ölkolbe in Deutschland, Ovestin hier in Österreich. Es gibt auch noch niedriger dosierte, gibt es in Zäpfchen, vor Creme,
Tabletten. Und die sind in einer bestimmten Dosierung und gut besprochen mit dem Arzt auch nach einer Krebserkrankung möglich. Und das ist Lebensqualität. Also dass ich da unten einfach mal keine Schmerzen habe in der Begegnung mit meinem Partner. Oder meine Orgasmusfähigkeit wieder da ist. Weil auch wir wissen ja, weil die Klitoris ja auch östrogenabhängig ist. Die schrumpft ja. Das war ja mit der Grund, warum die Klitoris jetzt.
Viele sagen ja, warum ist das nicht bei der Anatomie aufgefallen damals? Bei den Seziersachen. Ja, weil die Frauen in der Nacht, das waren ja erst postmenopausale Frauen, da ist das zusammengefallen, die Klitoristen, da war das Bindegewebe nicht mehr so gut, das war nicht mehr so ersichtlich, wie wenn ich jetzt ein 20-Jähriger aufgeschnitten hätte. Und dann, also auch da kann man sich jetzt aufregen, warum wissen wir es nicht, aber...
Da ist es halt nicht mehr da. Und da ist es so wichtig, dass wir Frauen gut aufgeklärt werden. Weil auch der Harnverlust im Alltag ganz oft durch den Östrogenmangel bedingt ist. Oder diese ständigen Blasenerzündungen. Ja, so ein bisschen Creme da unten, ein bisschen Östrogene. Ja, und du hast halt Erlebensqualität zurück. Also das bringt auch nichts, wenn du es dir systemisch schmierst. Du brauchst unten dann oft trotzdem noch eine zusätzliche Therapie, weil es reicht einfach nicht.
Und das war für mich so das Aha-Erlebnis als Gynäkologin, als ich das gecheckt habe, dass ich gesagt habe, okay, da hat sich so viel getan und wir können doch nicht irgendwie 20 Jahre alten Studien glauben. Wir sind in der Medizin viel weiter, wir wissen so viel und wir müssen uns da einfach auch als Gynäkologin mal an die Nase packen und uns halt um unsere Frauen kümmern und die unterstützen und schauen. Und das war für mich etwas, wo ich, glaube ich, schreibe täglich das auf.
Das war eine Zeit lang jetzt nicht lieferbar. Ganz großes Problem. Die Apotheken haben das aus Deutschland importiert quasi. Und da sieht man halt, wie kann das sein, dass sowas Basis nicht lieferbar ist? Ja. Es sind hier nur 50 Prozent der Weltbevölkerung Frauen und davon die Hälfte wiederum halt wahrscheinlich über 40, 45 und brauchen es vielleicht. Na, das ist schon wahr. Also darüber kann man mal eine Petition machen. Ja, finde ich. Also mehr Hormone für alle.
Okay, das erklärt dann auch gleich. Meine Frage wäre natürlich gewesen, wie ist denn deine Haltung zum Thema? Ich bin jetzt nicht pro Hormone immer. Also ich bin niemand, der irgendwie sagt, das ist das Richtige für alle. Ich finde, es ist eine absolut individualisierte Medizin, die wir heutzutage zu führen haben. Das bedeutet, jeder, der vor dir sitzt mit seinen Bedürfnissen, mit seinen Wünschen. Wir können sehr, sehr viel ohne Hormone erreichen.
Gerade in der Perimenopause und auch später in der Postmenopause. Und nicht für jede Frau muss unbedingt eine Hormontherapie notwendig sein. Außer die vaginalen Östrogenen. Da bin ich... Das ist ja Lebensqualität, wenn ich 18 mal auf Toilette gehen muss, irgendwie nachts, weil da irgendwie das nicht mehr richtig dicht ist. Oder ich einfach sexuell überhaupt keine Empfindung mehr habe. Denke ich mir schon Lebensqualität.
Ich finde, da muss man wirklich sehr großzügig sein und den Frauen auch erklären, das geht sehr wenig systemisch. Und ich glaube, dadurch, dass wir jetzt wissen, einfach selbst bei Krebsbetroffenen das möglich ist, ist das zumindest etwas, was mich sehr beruhigt. Und ich finde auch die meisten Patienten gut beruhigt. Und da kann man mal Kur machen und das ein paar Mal die Woche nehmen. Aber die systemische Hormontherapie oder jetzt auch die Bio-Dente ist ja individuelle Geschichte.
Da musst du schauen, haben die Frauen Hitzeballungen? Was haben die denn für Symptome? Und ich finde, es hat Unterschiede auch, ist die um den Wechsel herum, hat Zyklostörungen oder so, da ist ja das Thema oft was anderes. Die haben keine Hitzewallungen, die haben keine Schlafstörungen oder so.
Da geht es dann darum, die bluten dann drei Wochen am Stück oder haben alle zwei Wochen eine Regelblutung oder nur noch alle sechs Monate oder sind besonders gereizt oder haben so ganz leichte, diffuse Befindlichkeitsgeschichten. Das ist super individuell. Da kann jeden Monat was anderes notwendig sein, um zu justieren. Und bei der Postmenopause ist so meine Erfahrung auf die Hitzewallung, die Schlafstörungen ein ganz großes Thema. Also das ist dann schon so, das kannst du dann nicht ignorieren.
Und die, die davon betroffen sind und keine weiteren Risikofaktoren haben, wie irgendwelche Herzgeschichten, Stands, also muss man immer dann mit dem Kardiologen besprechen, Krebserkrankungen haben, die profitieren, das wissen wir, davon, dass sie damit starten. Und darüber gehören die Frauen aufgeklärt. Das ist meine Haltung. Ob es dann eine Frau macht oder nicht, Finde ich, darf jeder für sich entscheiden. Das ist, finde ich, wie mit dem Alkohol. Wir wissen alle, Alkohol ist schädlich.
Tun es trotzdem. Also ich trinke auch gerne mal ein Gläschen. Wir wissen ja alle. Und genau so habe ich die Aufklärung. Ich weiß, es ist schädlich und ich kann es dann für mich entscheiden. Und genauso weiß ich, okay, das ist nützlich für mich oder kann mir helfen. Ich muss es aber nicht tun. Aber ich finde, wir sollen wenigstens die Option haben.
Also ich finde in der Medizin, also meine Aufgabe, so sehe ich das als Gynäkologin, ist nicht, dass ich sage, das ist das Richtige, sondern ich darf alle Optionen, die mir bekannt sind, weil auch ich weiß nicht alles, ich bin immer nur so auf dem Stand, wie ich mich gerade informiert habe. Dass ich die Optionen dem Patienten und der Patienten einfach vortrage und sie darf dann für sich entscheiden, was ist das, was ich gehen möchte.
Weil wir wissen zum Beispiel, Hypnose hilft hervorragend gegen Kitzewallung. Haben wir Langzeitstudien zu. Kann man machen, braucht man keine Hormone, jetzt hat man die Symptome auch weg. Habe ich aber keinen Schutz für die Gefäßgeschichten, für die Hirngeschichten, für den Schlaf keinen Benefit. Weil es Progesteron, ich habe dadurch aber auch keine Gelenkverbesserung, was die Schmerzen gibt, weil es Östrogen ja das Wasser im Körper bindet.
Es hat ja noch andere Funktionen so, außer dass es jetzt Schleimhaut aufbaut. Und das muss ich halt wissen. Und ich kann natürlich Phytoöstrogene nehmen oder sonst was, aber es geht natürlich nur bis zu einem bestimmten Bereich und dann reicht das einfach nicht. Und da finde ich, das ist so unsere Aufgabe als Genugologen, dass wir uns da einfach, dass wir die Information geben und ich würde nie jemandem das aufzwingen oder so. Oder Knochenlicht, das Thema, das habe ich jetzt vergessen.
Da finde ich es schon so, da wissen wir, wenn ich ja Östrogenmangel habe und ich habe Knochenlichteprobleme, sind die Östrogene der erste Schritt. Und das sage ich dann den Patientinnen auch, wenn sie keine Risikofaktoren haben, immer unter dem Punkt, dass es sinnvoll wäre, dass wir Östrogene zuführen. Weil sie dann eine Chance haben, ihre Knochendichte aufzubauen.
Und das ist mit eines der häufigsten Todesurteile, wenn du einen Oberschenkelhals bekommst, stirbt eine von dreien in einem vom ersten Jahr. Dass ich mir denke, da sollten wir Frauen einfach, da geht es halt um mehr. Also ein bisschen Brain Fog. Wir reden über unser Leben. Und ich finde darüber gleich aufgeklärt, wenn ich einen Knochenschwund habe. Aber Osteopänie, da gehört das frühzeitig untersucht.
Nicht erst mit 60 die Knochendichte. verstehst du, sondern wenn halt die Wechselprobleme beginnen, wo stehe ich? Weil wenn ich da eine Osteopänie habe, kann ich ja schon was tun. Und falls dich interessiert, was du tun kannst, drei bis vier Mal die Woche Krafttraining.
Calcium ausreichende Substitutionen, bitte nicht mehr 2400 Milligramm am Tag, inklusive Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente, also so Calciumpräparate, weil das kann sich dann in Gefäßen ablagern, also Atreosklerose machen, also eher so um die 1000 Milligramm schauen, dass man aufnimmt, guten Vitamin-D-Status und, die Östrogene mal anschauen lassen, ob man dort was verbessern kann. Und Kreatin, drei Gramm am Tag, hilft beim Muskelaufbau und auch beim Knochenaufbau.
Und es gibt auch Studien, die gezeigt haben, dass Kollagen zum Beispiel in Kombination mit Vitamin C auch gut helfen kann. Aber das A und O ist wirklich, Muskuläre Betätigung, kein Aquafitness, sondern Krafttraining oder Walking. Und das ist halt das, was wichtig ist. Und das vergisst du halt in diesem Ganzen, das ist ja wie so ein Riesenbubble. Wir haben ja darüber geredet. Du weißt gar nicht, wo du hinschauen sollst. Wie so ein Unfall.
Es ist wie so ein, also für mich war auch die Perimenopause, Postmenopause, es war so, scheiße, das wäre Zugunglück. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Welches Thema? na, jetzt muss ich See-Zeitgang machen, jetzt muss ich das machen. Na, ich muss dies machen. Und dann müssen wir mal back to the basics. Zykluskontrolle, Knochengesundheit, psychische Kontrolle, Gefäßgeschichten und Lebensqualität. Und da gehört halt vaginale Gesundheit, geistliche Gefäßgesundheit für mich dazu.
Okay, ja, ich finde, das geht mir genauso, dieses Gefühl des Autounfalls. Als können wir kurz schauen, was sollte ich testen lassen. Also ich glaube, es gibt so eine knochendichte Messung. Genau. Die sollte man machen. Dann sag mal Hormonstatus. Was sollte man da checken? Bringt das das? Ich liebe, also ich bin ja Blutärztin, also ich liebe ja Hormonstatus, aber auch hiermit bedacht. Wenn ich einen unregelmäßigen Zyklus habe, macht es schon einmal Sinn, sich das anzuschauen.
Das heißt aber nicht, dass es im nächsten Zyklus wieder so ist. Das ist so ein bisschen eine tricky Geschichte in der Perimenopause. Aber es kann mir natürlich helfen, zu bestätigen meinen Verdacht, ob jetzt jemand schon in die Richtung geht, gerade wenn er jetzt so 38 ist oder so. Wenn ich jetzt aber jemanden habe, der ist irgendwie um die 50 und hat nur noch alle sechs Monate Blutung, ist es nett, dass ich einen Hormonstatus habe und mache ich auch einmal, um einfach durchzuführen.
Zu sehen, wo stehen wir jetzt von den Hormonen. Also wie schlimm ist das so, der Wert? Oder wie krass ist der Östrogenmangel? Aber am Ende therapiere ich Symptome und kein Labor. Ich finde es oft sehr gut, um ein gutes Gefühl dafür zu kriegen, wo stehen wir, gerade wenn die Einstellung schwerer ist. Da mache ich das gerne häufiger, also mal zu schauen, wenn Sie dann eine Therapie haben, finde ich es auch mal, Ab wann kriegen sie Brustspannen, wann nicht.
Aber man könnte es auch eigentlich, wenn man die Frauen das gut erklärt und das gut mit ihnen erörtert, auch ohne machen. Ich halte nichts von den oralen Tests, also diese Speichertests. Ich habe das nicht gelernt. Wie gesagt, ich verlasse mich darauf, was ich kann. Es gibt sicher Kollegen, die das voll gut können mit dem Speichertest. Kenne ich mich nicht aus. Ich bin, wie gesagt, ich habe dir vorhin über Bluttests geredet. Ich kann dir schon am Bluttest sagen, erster, zweiter, dritter,
vierter, fünfter Zyklustag. Wo muss es sein? Wo stehen wir? Haben wir dort schon eine Östrogendominanz? Das erkenne ich dann schon. Geben wir wohin? Was sinnvoll ist, gerade in der Perimenopause. Mal einen Hormonentest zu machen in der zweiten Zyklushälfte. Besonders, wenn man so Schlafstörungen hat. Ich sage immer so ein bisschen, die Zündschnur ist ein bisschen kürzer. Kennt niemand. Genau, man ist so ein bisschen, die Familie sagt mal. Oder der Zyklus wird auf einmal kürzer.
Dann kann man sich das mal anschauen, habe ich überhaupt noch Eisprünge? Und hilft es vielleicht, dass ich Progesteron dazugebe? Also früher hatte ich so klassisch gesagt, hätte es mich vor allem jagenfacht. Jede Frau macht einen Hormonstatus. Jetzt, je mehr ich das mache, merke ich, das ist gut. Und es gibt uns Sicherheit, also der Frau und mir. Aber im Endeffekt könnte man es theoretisch auch ohne tun.
Ich finde es aber ganz gut, weil ich schaue mir beim Hormonstatus immer die Schilddrüse mit an. Und das würde ich jeder Frau um und in den Wechsel empfehlen. Auch immer einmal mit Antikörpern, weil sehr viele Ahaschimodo kriegen. Also viele sind immer relativ. Aber jede dritte Frau hat eine Schilddrüsenerkrankung. Und es ist halt voll viel. Und immer, wenn wir so Hormonschwankungen haben, Pubertät, Schwangerschaft, Wechsel, kann sowas besonders ausbrechen, weil wir besonders vulnerable sind.
Und die Zyklusstörungen können halt auch von einer schlecht eingestellten Schilddrüse kommen. Und da muss ich natürlich, darf ich nicht den Fehler begehen, dass ich dann Hormone verschreibe und dann liegt das hinter der Schilddrüse, tue ich der Frau nichts Gutes. Also das, finde ich, gehört dann schon immer mit abgeklärt. Was würde ich immer empfehlen? Eisenstatus würde ich immer empfehlen,
einmal anzuschauen, weil es einfach in unsere Kraft geht. Oft sind die Blutungen sehr stark und dass man da einfach das nicht verpasst, dass vielleicht Müdigkeit, Erschöpfung daherkommt. Und den Vitamin-D-Spiegel. Weil gerade um den Wechsel herum haben wir oft sehr hohe Östrogen-Spiegel. Also ich hatte ja vorhin schon erwähnt, unser Gehirn sagt, dann produzieren wir Eiweißchen und die machen dann das Östrogen.
Und wenn unser Gehirn die Eistöcke so anschreit, dann sind die so ein bisschen wie wenn wir eine Deadline haben. Und die sind dann so ein bisschen wie Duracell-Häschen. Die denken, okay, scheiße, jetzt muss ich mehr produzieren. Und dann habe ich ja oft da Östrogen-Peak. Und das macht dann so Bruchspannung und Wassereinlagerung. Es geht dann nicht so gut. Und wenn mein Vitamin-D-Spiegel jetzt gut ist, dann habe ich das weniger, diese Östrogen-Schwankungen.
Und das ist total cool, das zu wissen. Dasselbe übrigens auch, wenn ich ja gute Omega-3-Fett-Versorgung habe, kann ich das besser irgendwie abpuffern meinen Körper. Ich habe zwar mal gelernt, warum das so ist, aber ich fand das so spannend, einfach von den Studien. Ich habe mir das gemerkt und mir hat das dann gereicht an Wissen. Und was ich mir immer anschauen würde, sobald Hitzewallungen ins Spiel kommen, ist der Blutzucker.
Da gibt es sehr gute Studien zu, dass je mehr Blutzuckerschwankungen ich habe oder je schlechter meine Insulinresistenz ist, umso schlimmere Hitzewallungen habe ich. Und wenn ich dann halt meine Ernährung umstelle und da mehr Ballaststoffe nehme, die übrigens auch die Östrogen-Dominanz entgegenwirken können und so Geschichten. Ich weiß zwar nicht, wie man auf die 30 Gramm kommen soll, falls es jemand hört und der weiß, wie das geht. Bitte schickt mir die Anleitung.
Ich versuche es, ich schaffe es nicht. Also auf jeden Fall, das ist auch was, was man machen kann. Das ist ein absolut unterschätztes Tool, was nämlich jeder von uns einfach machen kann bei der gesunden Untersuchung, wenn ich die Richtung gehe und das dann umsetzen kann. Das fand ich sehr beeindruckend, dass das eigentlich so wenig ist, was wir zu tun haben. Also ist ja jetzt nicht viel, nur dafür, dass wir schon einen Benefit haben.
Ja, genau. Also du würdest sagen, wenn man so einmal im Jahr zum Arzt geht, so diesen Check-up in Österreich, heißt das in gesunden Untersuchungen. Ich weiß gar nicht, ob es in Deutschland gibt. Ja, es gibt Vorsorge. Ja, es gibt es auch. Gesundheitscheck heißt es, glaube ich. Wird auch für eine Krankenkasse bezahlt. Und da bin ich mir nicht sicher, ob es alles dabei ist. Aber zumindest der TSH-Wert oder der Schilddrüsenwert ist gleich da mit dabei.
Aber ganz ehrlich, das kostet nicht die Welt. Also wenn ich mir überlege, wenn ich einmal essen gehe, kostet es mehr als der Hormonstatus. Die Knochendichtemessung kriegt man mit Überweisung eigentlich immer. Viele Frauenärzte in Deutschland haben sogar ihren eigenen Dexascan. Also das ist nichts Außergewöhnliches mehr, dass man das machen kann, um mal eine Idee zu kriegen für die Knochendichte jetzt. Und der Hormonstatus würde ich ehrlicherweise schauen, dass ich das vielleicht
über einen genungelungen Endokrinologen mache. Und wichtig ist, wenn du die Pille nimmst, kannst du es vergessen. Das ist auch so der häufigste Fehler. Die Hausärzte machen das unter Pilleneinnahmen. Und dann werden die geschickt, oh Gott, die hat kein Östrogen. Und ich denke, was sind das Ganze? Oder Gott, die hat kein FSH und LHS unterdrückt. Was ist da los? Und da muss man dann natürlich dementsprechend schauen. Aber das kann man schon mitmachen.
Schilddrüse. Genau, Schilddrüse, Vitamin D, wird ja zweimal im Jahr hier in Österreich noch bezahlt, bei bestimmten Diagnosen zumindest, aber auch da kostet es 20 Euro, den Wert zu bestimmen. Finde ich, kann man mal machen. Also das ist jetzt, ich gebe für unsinnigere Sachen 20 Euro. Also so geht es mir, wo ich dann sage, ja, und das ist halt gerade das, dann kaufst du dir zweimal weniger Nahrungsergänzungsmittel,
nimmst dafür aber vielleicht gescheite. weil du halt einfach weißt, welche Dosis du brauchst. Oder nutzt einfach mal eine Stunde weniger dein Handy, dann wirst du weniger geprimed auf Sachen. Also ich merke es ja selber. Wenn ich am Handy bin und da mehr schaue, habe ich natürlich mehr Risiko für. Und weil du gerade auch schon so ein bisschen das Thema Nahrungsergänzung angesprochen hast. Also ich habe schon das Gefühl, dieses Schreckgespenz-Perimenopause ist ja auch
ein guter Primer, dass wir alles Mögliche kaufen sollen. Genau. Also wo ich sehr vorsichtig bin, bin ich ehrlicherweise bei den pflanzlichen Sachen geworden inzwischen. Nicht, weil sie nicht gut sind, sondern weil wir einfach die Qualität teilweise nicht mehr garantieren können. Unter anderem auf den...
Und zu mir hat der TCM-Arzt zum Beispiel gesagt, er hat komplett aufgehört mit den chinesischen Kräutern, weil die Schiffe so lange im Embargo sind, dass die quasi strahlenverseucht sind teilweise, dass die Toxine im Schiff so hoch sind, die Containerladungen, die teilweise mit Schimmelsporen verbinden. Und er kann das nicht mehr für seine Patienten gewährleisten. Und ich war so, okay, krass. Ich war eher so, die Dosis, die quasi in den Studien
gemacht worden sind, sind eigentlich lebertoxisch. Und wir haben das halt immer wieder, dass da Leute quasi zu viele Sachen nehmen. Oder wir haben das auch mit dem B6. B6 ist irgendwie überall drin. Aber du kannst dich damit halt auch richtig schädigen, also Nerven schädigen, wenn du zu hohe Dosen davon hast.
Und das Problem ist, wir haben einfach in der Nahrungsmittelindustrie keine, ich kann das sagen, wie ich will, es gibt Institute, du hast Health Claims, die sind zugelassen, die darfst du benutzen, die Firmen wissen, wie man das umgeht, indem sie ihren Sitz rechtzeitig wechseln, bevor die Klage kommt.
Also, da gibt es ja genügend Kollegen, die dazu tolle Bücher auch geschrieben haben, wo das auch gut erklärt wird und es ist für mich auch so der Grund, wo ich immer zweimal hinterfrage oder halt dann auch sage, okay, die Dosis sollten wir nehmen, ich bin kein Fan von so mega krassen Multipräparaten oder nur eines Tausenden drin ist. Es sei denn, es geht wirklich um jemanden, der Mängel hat. Und das habe ich ab und an. Und bei den anderen sollte gezielt das aufgebaut werden, was wirklich fehlt.
Und der Rest gehört ernährungstechnisch gemacht. Und es tut mir leid und ich mache mir jetzt wahrscheinlich Feinde. Aber Leute, es steht und fällt mit der Ernährung. Ich weiß, wie scheiße das ist. Ich liebe auch den Süßkram. Ich liebe genau das, was mir die letzten Jahrzehnte immer wieder gezeigt worden ist im Fernsehen und auf dem Billboard. Das ist alles Fertigprodukte, wo keine Nährstoffe mehr drin sind. Da kann noch Bio draufstehen, da kann noch so gut draufstehen.
Es ist einfach nicht dasselbe wie ein selbstgebackener Keks. Und da geht es nicht um den Industrie-Strucker. Es geht nicht darum, dass ihr zu Hause euer Mehl selber mahlt. Aber das ist totes Essen. Alles, mein Mann sagt immer so liebevoll, da kommt aus der Lebensmittelindustrie, alles, was du bei Raumtemperatur länger als 24 Stunden lagern kannst, ist kein Lebensmittel mehr. Weil was lebt, ist kaputt. Außer Kefir, der entsteht dann. Aber es gibt sonst nichts. Also das ist totes
Essen. Und das bringt mir nichts. Also du sprichst jetzt so von diesen hochverarbeiteten Lebensmitteln. Also ich rede jetzt nicht darüber, dass du dir irgendwie einen Salat holst. Aber auch da ist das ein Unterschied, wie lange wir jetzt die Äpfel liegen lassen können und wie früher. Und was viele auch nicht wissen, dass Äpfel ja auch von innen schimmeln können. Und wir ja dann die Schimmel... Also das ist ein eigenes Kapitel, worüber man reden kann.
Aber ich merke halt, je länger ich das jetzt mache, was ich tue und je mehr ich mich selber mit Ernährung beschäftige, dass da einfach ein ganz großes Thema ist. Also dass wir da einfach echt ein ganz großes Problem haben. Also ein Problem in der Warte her, dass wir nicht wissen oder dass wir das Gefühl haben, ich muss mich so ernähren, weil das ist gesund. Darum geht es nicht. die Vielfalt ist das Wichtige und woher haben wir diese
Sachen. Und das ist das A und O. Okay, das heißt, du empfiehlst, Essen frisch und selber zu machen. Genau, so viel wie möglich selber machen. Es gibt ganz tolle Bücher. Eins meiner Lieblingskochbücher ist zurzeit dieses 30 Pflanzen die Woche von der... Katharina Sizer. Katharina Sizer, genau. Die hat auch ganz cool, finde ich, da ist so ein PDF drin, die kann man sich kopieren. Und da kannst du dann deine Dinger tracken. Ja, das empfehle ich auch zum Beispiel meinen Patienten.
Das ist eine alte Studie, 2017 rausgekommen. Gibt es eine tolle Netflix-Folge dazu. zu Hack Your Gut, wo das genau das erklärt wird, eins zu eins. Es gab eine Studie, die hat rausgekriegt, wir können unser Mikrobiom selber beeinflussen, jeden Tag. Und Ziel davon ist, mindestens 30 Pflanzen die Woche zu essen. Klingt voll viel, da passt total viel rein, Vollkorn, Samen, alles Mögliche. Und das ist total etwas, was total wertvoll ist und was uns da total unterstützen kann.
Und damit habe ich einen Einfluss, weil natürlich auch Teil der Hormone in unserem Darm produziert wird. Und wenn diese kleinen Lebewesen da verkümmert sind, dann kann ich auch die Nahrungsergänzungsmittel nicht aufnehmen. Brauche ich gar nicht schön reden. Das bringt halt teilweise nichts. Ich kenne es selber, ich habe jahrelang Eisenpräparate geschluckt. Ich habe es, sage euch, sicher 40 Stück durch.
Und es lande ich immer bei einer Eiseninfusion, bis ich gecheckt habe, hey, ich kann das aber nicht aufnehmen. Mir fehlen wahrscheinlich diese Bakterien. Oder was auch immer dort an meinem Darm nicht mehr so war, wie es ist. Und wir arbeiten, also ich habe in den letzten drei Jahren hart gearbeitet, also Hülsenfrüchte standen nicht auf meinem Tee, nicht in Schweiß und Mikkel. Wenn wir sie aber hätten, hätten wir auch genügend Ballaststoffe. Also das ist schon so und das umzusetzen ist Arbeit.
Und die Zeit haben wir ja eigentlich nicht mehr, weil wir jetzt so viel anderes arbeiten, was wir ja vor 100 Jahren nicht getan haben. Und Social Media, E-Mails, Newsletter, Netzwerke, WhatsApp-Business. Also du bist ja immer erreichbar, LinkedIn. Das ist ja, also du arbeitest ja immer. Also das ist ja irre. Und so geht es ja den vornachen Wechsel auf einmal. Dann hast du ja dieses Pensum, plus dann kommen die Beschwerden und dann kommt das Nächste und auf einmal geht es nicht mehr.
Weil du einfach die Ressourcen nicht hast. Und da ist Ernährung halt was wirklich Cooles und da gibt es ja dieses Buch Somebody Told Me von der Gruppe Nobody Told Me und da geht es genau darum. Dafür empfehle ich auch meinen Patienten. Es gibt ja noch ein anderes Wechseljahresbuch, was ihr alle, glaube ich, kennen. Das ist von Sheila DeLiz. Women on Fire finde ich großartig. Hat da Lanze gebrochen für die Hormonersatztherapie. Für die Unterstützung.
Ein Klassiker ist so ein bisschen wie das erste feministische Literatur, die es da gab. Das ist so und ich bin unendlich dankbar. Aber inzwischen leider, und Sheila sei mich nicht böse, nicht mehr ganz aktuell. Gehört eigentlich mal überarbeitet mit neueren Geschichten, mit neueren Daten, mit einfach auch diesen Neuronen, mit den Candy-Neuronen, mit den Insulin-Zucker-Spiegeln. Also da gibt es einfach, da haben wir mehr.
Und ich finde, man müsste diese beiden Bücher so ein bisschen fusionieren. Es gibt natürlich jetzt, Sehe ich ja 50 Bücher zum Wechsel. Davon habe ich vielleicht 20 gelesen. Vielleicht gibt es das schon. Ich weiß es nicht. Aber du blickst ja nicht durch. Du kannst ja auch nicht mal alles lesen. Ja. Dieses Thema Insulinresistenz, das ist ja so ein bisschen mit dieser Glucose-Gottes so ein bisschen größer geworden. Du guckst gerade so.
Ich finde es super, weil sie eine Lanze gebrochen hat. Aber ganz viel, wie sie die Studien auftröselt, passt nicht. Also da sind Studiendesigner nicht angeschaut, das sind Tierstudien. Und nur weil es bei der einen Person mit so einem Zuckerglucosetracker so ist, heißt das nicht, dass bei dir auch so ist. Es gibt so ein paar Basics, ja, das stimmt. Wenn ich mich bewege, ist mein Blutzuckerspiegel besser. Wenn ich mehr Muskeln habe, ist der Blutzuckerspiegel besser.
Wenn ich mehr Eiweiß esse, wäre es auch besser. Wenn ich mehr Ballaststoffe esse, ist es auch besser. Und ich glaube, es ist ganz cool, weil es einfach mal klar gemacht hat, dass ein Glas dass O-Saft ungesund ist und nur purer Zucker ist. Und es einen Grund hat, warum man in Italien zuerst Antipasti isst, bevor man seine Pizza isst. Oder warum die Französinnen so dünn sind. Das hat einfach mit der Reihenfolge, wie wir essen, zu tun. Und ich finde es voll cool.
Ich finde aber auch so, wie ganz viele andere Instagram-Channel, und deswegen poste ich zum Beispiel auch nicht, was ich esse. Oder wie wir das machen. Ich erzähle, was wir so an Sachen umsetzen. Aber ich nehme nicht hier so what I eat in a day, ja und so. Oder ich bin jetzt dick oder dünn oder was auch immer. Darum geht es gar nicht. Also wir haben Skinny Fat, wir haben jeder Dritte hat
eine Fettleber, jeder Dritte, der eine Fettleber hat, ist ein dünner Mensch. Also wir brauchen, Das ist nicht schön reden, wir haben medizinisch ein ganz großes Problem, was das angeht. Es ist aber einfach Awareness geschaffen, aber auch in die falsche Richtung teilweise. Genauso finde ich, ist es, und damit mache ich mich auch unbeliebt. Ist dieses, wenn ich fünf Kilo mehr habe, das ist Body Positivity. Nein, es ist nicht okay. Es ist viszerales Bauchfett, wir wissen, es ist schlecht.
Ich esse auch gern Schokolade. Ich schaffe es gerade auch nicht, neben zwei Kindern Praxis zum Sport zu gehen. Und es kostet mich sehr viel Kraft. Ich weiß noch nicht, wie ich es integrieren werde. Aber es ist wenigstens in mir nicht schön reden. Ich brauche mich nicht anlügen. Sondern ich habe meine Röllchen, weil ich halt gern nasche. Und ich weiß, es ist schlecht für mich. Und jeden Tag, den ich verlängere und das gut tue. Und ich muss da ganz ehrlich sein.
Und diese Trends, wir haben die beiden Extreme. Wir haben diese super skinny Leute, die irgendwie sagen, Du musst es nur so und so machen und dann nimmst du ab und dann hast du halt diese, tu was du willst, sonst ist es okay. Und es ist eine gesunde Mischung in der Mitte, darum geht es, glaube ich. Und es bringt nichts, wenn du es nicht durchhältst. Verstehst du, was ich meine? Es bringt nichts, dass du 150 Kalorien oder 1000 Kalorien oder so isst.
Und dann schaffst du es nicht, sondern es geht um die kleinen Sachen, die du veränderst. Nimm die Treppe, die Alltagsbewegung. Nimm nicht diese Rolltreppe, wenn du in der U-Bahn bist. Nimm den Lift, nicht den Lift, nimm die Treppe. Ich mag auch nicht den fünften Stock laufen. Mir freut es am Abend, runter zu gehen, die Treppe oder hoch zu gehen. Aber genau diese kleinen Dinge machen viel größere Auswirkungen, als ob ich jetzt den Käsekuchen danach gegessen habe oder nicht.
Das ist uns so abhandengekommen. Und darauf wird überhaupt kein Fokus mehr gelegt. Sonst wird dann gesagt, wenn du dann Sahne zu deinem Kuchen isst, ist das okay. Ja, wenn du keinen Kuchen isst, ist es eigentlich besser. Und wenn ich keine Süßigkeiten zu Hause habe, dann esse ich sie auch nicht. Ja, wer isst sie denn? Ja, also da hat der Kollege so treffend gesagt, der Kardiologe, den ich jetzt entdeckt habe, der genau das halt auch predigt und erlebt das auch vor.
Also ich finde ja immer, man muss halt auch, weißt du, ich kann jetzt auch niemandem sagen, das machen wir, ich selber nicht. Und der hat halt gesagt, ja wer isst, der hat gesagt so wörtlich, wirklich, wer frisst es denn, wenn wir es zu Hause haben? Ja, ich, wenn ich vom Training komme. Deswegen haben wir keine Süßigkeiten zu Hause. Er hat nicht mal Marmelade zu Hause, weil der schmiert sich dann halt fünf Marmeladenbrote.
Weil er halt dann halt, natürlich hat er Bock drauf. So, ich finde, man muss halt ein gutes Gleichgewicht dafür finden. Ja, also ich würde es nicht durchhalten. Ich, bin da nicht konsequent genug und bin eigentlich dafür, dass wir gute Gewohnheiten schaffen und liebenswürdig mit uns umgehen. Aber ich muss halt sagen, ich finde beide Trends scheiße. Ja. Wie gesagt, heute hast du mich an Tagen erwischt.
An anderen Tagen politisch korrekter. Aber das will ich nur mal sagen, also beides ist einfach nicht okay. Und ich finde, beides ist verwirrend für die Frauen, weil das ist halt auch bei den Trenden der Menopause oder Perimenopause so, du sollst das machen, der Stoffwechsel verändert sich, der ist langsamer. Das schaffst du nicht. Das schaffst du nicht durchzuhalten. Wie soll es das schaffen? Deine Kinder, wenn du in der Pubertät bist, wenn du im Wechsel bist, sind deine Kinder in der Pubertät.
Weil wie kackig ist das denn? Hast du zwei Werwölfe zusammengelassen. Da brauchst du deine Energie. Da musst du was Gescheites essen. Da bringt es mir nichts, wenn ich Kalorien zähle. Ich muss schauen, dass ich satt bin. Und da muss ich aufgeklärt werden, wie werde ich satt gesund. Und da finde ich ist halt ein guter Ansatz, einfach diese 30 verschiedenen Pflanzengeschichten. Weil da wirst du satt von, ja, mit Hülsenfrüchten, mit Fleisch.
Und Fleisch ist nichts Schlechtes, ja. Es soll halt gute Qualität sein, ne. Reden wir wieder nicht die Massentierhaltung, ja. Sondern wenn ich halt weiß, irgendwie kriege Weiderind, dann kann ich mir es ja gönnen mal, so, ne. Oder kann es auch zu Meckles einmal geben, passiert auch nichts. Da stirbst du nicht gleich, ne. Wo es halt nicht Gewohnheit draus macht. Das ist das, was ich meine, ne. So ein bisschen Bewusstsein verschaffen.
Ohne, dass du in Stress kommst. Und ohne, dass du dich unter Druck setzt, weil jetzt die andere schon fünf Schritte weiter ist. Und ich finde, das ist jetzt durch Insta und TikTok schlimmer geworden. Ich finde, man kann sich da so schlecht... Also mir geht es ja nicht besser. Ich muss auch mal sagen, ich merke es ja dann auch, wenn ich mir es anschaue. Und da sind ja ganz neue, ganz furchtbare Studien rausgekommen, dass irgendwie die Essstörungen um 50% bei Jugendlichen jetzt gestiegen sind.
Und es ist natürlich auch für Social Media. Aber das ist auch dieser Trend, dieses Hypergesunde teilweise. Also diese extreme Hastin. Ganz schlimm. Eigene Folge wahrscheinlich. Das muss mal jemanden zu einladen. Ich werde das demnächst auch besprechen, weil ich finde, es gerade auch wird wieder schlimmer. Du hast ja gerade diesen Body-Positivity-Trend angesprochen, dem ich persönlich inzwischen auch echt ambivalent gegenüberstehe.
Weil ich glaube, es wird vielen Frauen auch wirklich nicht leichter. Es fällt sich sehr zu lieben, wenn sie die ganze Zeit gesagt kriegen, Du musst dich aber auch lieben, auch wenn du eine Fette am Bauch hast. Ich bin da bei dir. Ich finde es schon gut, dass man Leute nicht gewichtsdiskriminiert. Genau, absolut. Und das ist auch ganz wichtig in der Gyn. Ich habe ganz oft Frauen, die mir erzählen, sie wurden aufgrund von ihrem Gewicht gedisst.
In der Schwangerschaft ständig gesagt, sie müssen schon abnehmen. Irgendwann hat mir auch Patientin gesagt, der hat der Arzt gesagt, sie sind schon so eine abgezwackte. Da fehlt irgendwie was.
Das ist nicht okay, darüber reden wir nicht. Aber ich finde, du musst als Arzt schon sagen können, hey, ihr Essverhalten oder wenn sie so weiterleben, kriegen sie Diabetes, sie kriegen ja Fettleber oder sie haben jetzt schon eine Fettleber und es geht jetzt nicht darum, sondern es geht darum, dass wir in fünf Jahren schauen, dass sie dann noch das Leben leben können, was sie sich wünschen. Und das irgendwie nett zu sagen, ist super schwer. Ja, klar.
Da gibt es irgendwie nichts Schönes. Ich wollte es ja auch nicht hören, dass ich zugenommen hatte nach der Schwangerschaft. Sondern dass das jetzt schon mal gut wäre irgendwie. Aber das ist halt schon ein vulnerables Thema. Und ich finde, da werden wir auch nicht geschult, wie wir darüber sprechen. Da muss ich ganz ehrlich sagen. Also mir fällt es auch oft schwer, das dann auch in eine andere Richtung, wenn die Leute zu dünn sind. Das macht es ja auch nicht besser.
Du willst ja dann auch niemanden irgendwie beleidigen. Ja, klar. Es gibt ja Leute, die versuchen, sie zu nehmen. Ja, klar. Ja, klar. Also wenn du die Folge machst, sag mir Bescheid, das höre ich mir sofort an. Vielleicht lerne ich dann gleich nochmal, wie ich das besser als Arzt auch machen kann. Ja, natürlich.
Es ist tricky. Also gerade wenn es wirklich nur um die Gesundheit geht, weil auch das ist ja ein Thema, da werden ja dicke Leute, die sich zum Beispiel im Internet zeigen, ja auch schon so gesundheitsgeschämt. Ja, die Frage ist halt immer, was ist dick und dick? Ja, also klar, wir können das ja messen. Es geht nicht um BMI. Du kannst dann ein bisschen alles Fett anschauen, darum geht's. Du kannst ja Muskulatur haben und einen BMI haben, der dich als übergewichtig
sieht. Das hat ja damit nichts zu tun. Sondern wir wissen ja, dass wir inzwischen bessere Faktoren haben. Und da gibt es gute Medizinblogger, die darauf auch oder Instagram-Leute darauf Wert legen und das auch erklären. Die muss man halt finden. Und das ist jetzt so ein bisschen schwer mit diesen Furbler-Geschichten.
Absolut. Ja, und eben auch, also ich habe schon das Gefühl, seit Meta jetzt auch angekündigt hat, es ist jetzt auf Trump-Linie und es werden jetzt nicht mehr diese Woken-Inhalte geteilt, so viel. Also ich habe schon das Gefühl, mein Instagram-Feed hat sich extrem verändert. Ich kriege irgendwie fast nur noch Diät- und Haushaltstipps. Ich kriege nur noch... Ich kriege nur die Kindersachen, was nachschau'n. Also ich habe schon das Gefühl, es wird auch wieder schlimmer.
Ich kriege die ganze Zeit irgendwelchen Vorher-Nachher-Content gezeigt. Oder eben auch What I Eat Dinner Day. Oder wirklich nur noch Frauen, die irgendwie auf Laufrädern gehen den ganzen Tag. Ich habe gestern noch auf Instagram geteilt, ich mache eine Folge zur Perimenopause. Falls es Fragen gibt, das mache ich eigentlich oft vor Podcastfolgen und meistens kommt da so ein, zwei Fragen. Meine Inbox war voll, kann ich sagen. Es war wirklich eine Flut, die mich da ereilt hat an Fragen.
Und ich fasse mal eine zusammen, die ich in sehr vielen Varianten bekommen habe. Die Grundfrage ist, ist das schon die Perimenopause oder noch was anderes? Ich habe dazu dann jeweils ein eigenes Symptom. Ich möchte dir ein paar einfach vorlesen und dann kannst du ja was dazu sagen. Besonders spannend fand ich vor allem zum Ende des Zyklus extrem dicke Füße, ganz heiße Hände. Die Frau hat mir geschrieben, sie braucht eigentlich keinen Wasserkocher mehr,
wenn sie sich Tee machen will. Sie nimmt einfach nur die Tasse in die Hand. Dann hatte ich Angstzustände, Brain Fog, Herzrhythmusstörungen. Ein extremes Ohrenjucken, Histaminunverträglichkeit und so Alkohol wird irgendwie schlechter vertragen. Ich habe das jetzt vorgelesen. Ist da jetzt irgendwas, wo du sagst, okay, das sehe ich jetzt gar nicht im Zusammenhang?
Also das Ohrenjucken habe ich noch nie gehört, aber es kann schon sein, weil natürlich durch die Hormonschwankungen natürlich auch die Haut beschweren, wenn man jetzt eine Eurydermitis hat oder so schlimmer werden kann oder Psoriasis, das könnte ich mir auch schon erklären. Aber es ist natürlich, unser Hormonhaushalt ist ein sehr ausgeklügeltes, vorsichtiges System. Also was ja sehr störanfällig ist. Ich sage es mal so liebevoll.
Und so viele Frauen, wie es auf der Welt gibt, so unterschiedlich ist die Perimenopause so ein bisschen. Und es kann bei derselben Frau all diese Symptome natürlich vorkommen. Und auch bei den unterschiedlichen. Und das macht es so schwer. Ja, weil gerade also zum Beispiel, wenn jetzt jemand sagt, ich lasse sie dann immer, also das euch hilft. Okay, wenn ihr diese Symptome habt, Hands-on, ja. Nehmt so einen Zykluskalender und schreibt es auf. Habe ich jetzt meine Regel,
habe ich sie nicht? Wann ist das Symptom aufgetreten? Tauchen diese Symptome besonders in der zweiten Zyklushälfte auf? Ja, ist es oft ein Zeichen von Progesteronmangel oder einer Östrogendominanz auch? Und dann, ja, kann es aufgrund von Zyklusstörungen sein. Und ja, diese können basierend auf Perimenopauseinem Symptomen sein. Aber nicht alle diese Symptome. Zum Beispiel die Dame da mit den heißen Händen oder so. Das könnte auch ein Schilddrüsenproblem sein.
Das könnte auch was anderes dahinter liegen. Also, war so motorische Geschichten. Wenn ich jetzt aber zum Beispiel jemand habe, der immer in der zweiten Zyklushefte Panikattacken trägt und auf einmal keine Entscheidungen mehr fällen kann. Und das kann ins Extreme gehen, dass die Leute im Coffeeshop stehen und anfangen zu heulen, weil sie gefragt werden, wollen sie Hafermilch oder Vollmilch haben. Okay, dann ja. Verstehst du so. Habe ich aber jetzt vielleicht Brain Fog und es liegt vielleicht
aber daran, weil ich einen Eisenmangel habe. Ich bin nicht mehr belastbar, meine Schilddrüse nicht mehr passt. Hier B12-Mangel. Es können ja andere Nährstoffe, die Basics sind, die wir einfach über die Ernährung oft nicht schaffen, aufzunehmen. Also B12 ist so ein Klassiker. Vitamin D ist so ein Ding, das lohnt sich halt einmal mehr zu testen und zu schauen, bin ich da in einem guten Werf, Hulsäure, so die Geschichten. Können auch so ähnliche Symptome machen. Ich finde es immer sehr schwer.
Und ich wünsche, und es kursieren auch gerade ganz viele Perimeno-Checks und sonst was. Und in Deutschland ja diese ganzen Gesundheits-Apps, kenne ich mich nicht mit aus, muss ich sagen. Aber ganz ehrlich, ab 35 kann es immer sein. Ja. Ja, ich meine, ich habe kaum mit 24, die im vorzeitigen Wechsel kommen. Wir sind da störanfälliges System. Und das ist halt die Frage immer, ist es nur den Zyklus und ist danach sechs Monate wieder normal?
Aber traut euch das anzusprechen beim Genokologen oder abkehren zu lassen.
Und da hilft, finde ich, so ein Hormonstatus manchmal ganz gut, ja, aber halt auch einfach, einen Zykluskalender nutzen, also wirklich schreibt für sechs Monate und das klingt jetzt super lang, sechs Monate, aber sind sie nicht, wir wissen eigentlich, es geht so, zack, weil ich habe das Gefühl, wir haben gestern die Podcast-Folge aufgenommen, und in der Zeit habe ich zwei Kinder angekriegt, das war eigentlich irre, und da ist so das Thema, schreibt es auf, weil daran erkenne ich das,
also ich sage auch alle bei uns, die zu uns kommen, die sollen das mitbringen, Die sollen ihre Apps nehmen und die kriegen das auch als Hauptaufgabe, dass die das aufschreiben. Und dann erkennt ihr es. Also wenn es so ein Muster hat, der quasi mit eurem Zyklus zusammenhängt, dann kann das natürlich Richtung gehen. Wenn ihr natürlich jetzt gar keinen Zyklus mehr habt, weil ihr habt die Hormonspirale drin oder das nicht wisst, dann erkennt ihr trotzdem anhand der Symptome einen Rhythmus dann.
Also unter der Hormonspirale zum Beispiel, unter dem Mirena, die acht Jahre liegen kann, hat man oft gar keine Regelblutung.
Aber du hast trotzdem noch Einsprüngen von dieser ganzen Symptome teilweise und dann ist es natürlich schwer und da lasse ich die Frauen das auch aufschreiben also ganz oldschool für Tag, voll satt ich finde es eigentlich total gut ich liebe Zyklus-Tracking und ja, Eine Frage noch von einer Frau, die ist, glaube ich, 47, die sagt, sie hätte gerne einen Hormonstatus von der Zeit, wo es ihr noch sozusagen gut ging, um zu wissen, wie sie das jetzt einstellen soll.
Hältst du das für realistisch oder ist das? Das kann man machen. Das empfehlen auch manche Kollegen. Ich finde, man muss symptomatisch. Es gibt da schon so Werte, an denen wir uns orientieren. Also wo ich bei Östrogen nicht höher gehen würde. Aber wir haben ja in der Schwangerschaft ganz hohe Östrogenwerte. Und so hoch wollen wir nicht gehen.
Es gab dann so, dass wir gesagt haben 30 oder 50 soll es nicht drunter sein weil dann ist die Knoffengesundheit irgendwie nicht geschützt, aber es ist ja auch nicht so dass du dann, also das würde ich individuell betrachten und ich bin jemand, ich behandle ja kein Labor, ich behandle ein Symptom und das liest du zum Beispiel der Schilddrüse, es gibt Leute, die haben sind beim Schilddrüsenwert von 1 fühlen sich super und dann gibt es andere die brauchen einen bei 0,5 und der andere bei 2 und
jeder von uns hat eine andere Betriebstemperatur und es gibt Bereiche, die sind gefährlich und deswegen macht es dann Sinn, mal einen Hormonstatus zu machen und zu schauen, bin ich da zu hoch. Aber üblicherweise braucht man gerade jetzt bei den bioidenten Hormonen, kann man ja auch vier Hub geben. Wir haben noch nie eine Frau gehabt, die vier Hub gehabt hat.
Die meisten dümpeln so zwischen eins und zwei Hub rum und sind dann beschwerdefrei und haben schöne Hormonwerte, wo sich alle entspannt fühlen. Der Arzt und die Person. Ja, also ich weiß nicht, ob ich so, also und woher weiß dann, dass dieser Zyklus der Idealzyklus war. Also würde ich nicht machen, denke nichts. Also nette Fantasie und aber in der Realität. Und dann welches Labor, ne? Und dann gibt es das Labor noch mit den Referenzwerten, weil ja jedes Labor seine eigenen Referenzwerte hat.
Da hat gestern aus meinem Labor einen Abend gemacht und wir haben drei Labore in Linz und wir haben alle unterschiedliche Referenzwerte. Du kannst sie nicht miteinander vergleichen. Ja. Ja, super. Aber ich glaube, das ist genauso diese Biohacking-Fantasie, die wir jetzt alle irgendwie bekommen. Und ich meine, das ist ja auch wieder medial befeuert. Dann sehen wir, wer nimmt jetzt wie viel Milligramm von was und was muss dann dabei rauskommen.
Aber wie du ja sagst, der Körper, also es ist ja auch jedes, jeder Hormonstatus ist ja eine Momentaufnahme, oder? Und auch die Verstoffwechslung ist ja unterschiedlich. Also ich habe zum Beispiel, ich brauche eine ganz andere Vitamin-D-Menge, um auf meinen Wert zu kommen, den ich für mich persönlich als Gute achte, als mein Mann. Oder als du brauchst. Und so ist es zum Beispiel auch beim B12 oder vielleicht auch bei den Hormonen.
Dann hängt das ja auch davon ab, wenn ich schmiere, ist meine Haut eher trocken oder ist sie eher feuchter. Am Anfang ist es vielleicht so, habe ich generell einen Östrogenmangel und habe eher trockenere Haut. Das heißt, ich brauche vielleicht am Anfang viel höhere Dosis. Dann hat sich mein Körper daran gewöhnt, kann das wieder gut aufnehmen. Dann brauche ich vielleicht eine niedrigere Dosis. Will ich mich jetzt an diesem Hormonlabor orientieren oder will ich mich dann
bei mir orientieren und dann mal ein Brustspann oder so. Ja, so muss man schon gucken. Aus dem Bekanntenkreis, man geht dann zum Arzt, sagt, ich habe das, könnte das das sein? Und ich meine, ich bin jetzt 38 und habe immer gehört, dafür sind sie aber noch wirklich viel zu jung. Muss ich sagen. Also es kann schon sein, dass du zum Beispiel Progesteron-Schwäche hast oder so, gerade im zweiten Zyklus und dann dicke Beine hast, weil es da nicht gegenwirkt.
Da habe ich ja gesagt, würde ich Vitamin-D-Spiegel anschauen, die Zuckerspiegel anschauen. Und schauen, was kann ich dort optimieren. Und wenn es dann nicht besser wird, dann würde ich erst Richtung Hormone gehen. Weil die nächste Frage ist, okay, und wenn es jetzt perimenopausal ist, was willst du dann? Wirst du dir dann jetzt Hormone nehmen? Nein, willst du ja nicht. Dann muss ich meinen Lebensstil ändern. Also dann muss ich halt das, was ich so rausholen kann, einfach rausholen.
Schilddrüsengesundheit anschauen. Da gibt es ja noch anderes. Das ist so das Schwere. Ich wünsche dir, das ist einfach super individuell. Deswegen kann ich auch keinen Wechseljahreskurs machen oder so. Ich habe ja überlegt, was biete ich den Frauen an? Gruppenkurse oder so. Es geht nicht, das ist so individuell. Du hast ja gesehen, was für unterschiedliche Symptome die haben. Wie ist das mit Alkohol? Ja, ganz typisch. Also ich habe Patientinnen, die sagen, sie vertragen gar keinen Alkohol mehr.
Die eine sagt, wenn sie einen bestimmten Rotwein trinkt, hat sie eine Hitzeweilung nach der anderen. Am nächsten Tag sowieso. Ich finde, das merkt man ja auch selber. Aber je älter man wird, umso schlechter ist die Leber. Aber umso fetter die Leber ist, umso schlechter ist sie auch. Also es muss nicht mit einem Wechsel zusammenhängen. Wir haben ja gesagt, jeder Dritte hat da Fettleber. Alter, das ist schon irre. Es kann auch an Medikamenten liegen.
Also wenn du irgendwelche Antibiotika genommen hast, Schmerzmittel, die jetzt über die Leber verstoffwechselt werden, kann das auch liegen. Oder Phytopharmaka, also diese ganzen Pflanzen, Nahrungsergänzungsmittel, können da auch Schäden machen. Und da kann das schon sein, aber man hat schon eine andere Verstoffwechselung. Aber ich bin ja dafür, dass wir gar keinen Alkohol trinken. Also wieder, ich glaube, ich verliere nur Follower nach unserem Podcast. Weil es einfach, also,
Ich muss hier mich outen. Ich liebe Whisky. Ich bin eine große Whisky-Trinkerin. Ich habe sicher 30 Flaschen zu Hause. Ich bin früher mit einer Freundin nach Irland. Wir haben mit dem Wohnmobil vor den Destillerien. Nicht, dass ihr denkt, ich mag kein Alkohol. Aber jetzt habe ich quasi durch die Kinder einfach jahrelang nichts getrunken. Und ich merke den gesundheitlichen Benefit. Und ich habe jetzt so ein Ring, wie ja so viele zum Tracken,
weil ich das einfach spannend finde. was macht das mit meinem Körper und jetzt stille ich nicht mehr und ich habe mir jetzt ein paar Mal ein Gläschen Rotwein oder mit dem Whisky und meine Schlafqualität ist schlecht. Meine Körpertemperatur verändert sich. Das war alles, wo ich gesagt habe, fühle ich mich am nächsten Tag gar nicht ganz so fit.
Aber es so schwarz-weiß zu sehen, noch mal, weißt du, oder bunt auf Dings und den Unterschied noch mal sich so bewusst zu machen, hat mir so gezeigt, vielleicht ist da was dran, dass das nicht so gesund ist. Und vielleicht ist doch die Dosis, macht das Gift. Und vielleicht hat es einen Grund, warum es ein Viertel oder ein Achtel gibt und nicht eine Flasche Wein in den Läden.
Weißt du, was ich so meine? Oder vielleicht ist es ja gut, wenn man mal nicht die XXL-Bier-Variante nimmt, sondern sich ja 0,3er, was in einem Schluck was ist und fürs Trinken vielleicht sich noch ein Glas Wasser dazu bestellt. Also ich will nur einen Impuls machen. Das heißt ja nicht, dass du es nicht machen sollst. Aber auch hier ist die Dosis. Wie schnell habe ich denn das? Wie gesagt, nehme ich da nicht raus. Ich habe früher und heute wirklich, ich mag manchmal auch den Geschmack und so.
Man soll es sich nicht nehmen. Und ich finde, Lebensqualität gehört dazu. Und wenn Ernährung nicht mehr Spaß macht, dann kann man das Leben sein lassen. Also es ist ja wirklich Lebensqualität und lustvoll. Das darf ja sein. Aber da muss man wirklich auf seinen Körper hören. Und er zeigt und sagt uns das ja. Ja, ich bin da total bei dir, was das mit dem Alkohol angeht.
Ich meine, never say never, aber ich trinke extrem viel weniger als früher und weil ich auch einfach merke, mir geht es wirklich auch psychisch besser. Also diese Hanxiety, von der man ja oft hört, dass man am nächsten Tag sich einfach auch psychisch so fertig und depressiv oder ängstlich fühlt.
Und das kannst du noch mal kurz erklären, weil hier sind so Begriffe einerseits Phyto, also Pflanzentherapie, andererseits haben wir diesen Begriff Bioidenten, Hormone und normale oder klassische Hormonbehandlung. Kannst du noch mal kurz erklären, was ist so der Unterschied? Weil wenn ich Bioidenten Hormone höre, dann denke ich auch irgendwie so an so ein Kräuter-Biteline.
Also wir haben unter die Bioidenten Hormone fallen die quasi, die unseren eigenen Hormonen, die wir produzieren, am ehemlichsten Sinne. Bioident kann man die nennen, Körperident. Dazu gehört das Progesteron. Das haben wir als Kapselform.
Auf dem Markt gibt es auch zum Cremen, bitte lasst das, gibt keine Evidenz dafür, reicht nicht aus für einen Schleimhautschutz, kann man mal für die Psyche oder so nehmen, aber ist jetzt nichts, also nicht, wenn es jetzt um die Pyramid noch rausgeht, dann gibt es das Östrogen zum Schmieren, das sind diese Bioidenten, über die wir sprechen. Alles, was ich oral einnehmen muss, sind künstliche Östrogene und die müssen in der Leber aktiviert werden.
Also alles, was ich schlucke, muss über die Leber aktiviert werden und hat dadurch unter anderem negative Auswirkungen und ein erhöhtes Thrombose-Risiko. Deswegen die Pille. Soja zum Beispiel ist der Klassiker. Da haben wir aber nicht nur in den Pillen ein künstliches Östrogen, sondern auch ein künstliches Gästergen drin. Und das ist der Grund, warum wir zum Beispiel keine Östrogenpillen geben bei Frauen, die eine Thrombose haben. Hingegen auch Progesteronpille schon geben können.
Also Argestergenpille, Progesteron ist ja das, was unser Körper produziert. Genau. Und auch das Progesteron, also die Bioidenten sind natürlich künstlich hergestellt. Die haben ja nicht irgendwie auf Frau angezapft und so abgenommen. Vielleicht wird es mal die Zukunft, dass wir unsere eigenen Östrogen und Progesteron irgendwie einlagern können und uns das dann so draufschmieren können. Keine Ahnung. Aber das ist ja natürlich auch produziert. Da brauchen wir nicht schön reden.
Aber sie sind von der chemischen Formel identisch. Die können wir aufnehmen und sie wirken genauso wie unsere körpereigenen Hormone. Die anderen hingegen müssen erstmal aktiviert werden zu diesen Hormonen. Und in diesem Aktivierungsprozess, den wir als First-Pass-Effekt über die Leber nennen, werden Metabolite, also Stoffe frei. Das ist so ein bisschen wie wenn ihr was mischt. So ein Cocktail oder so. dieser Puff. Und dieses Puff ist dann nicht so gut.
Oder das hinterlässt halt dann am Müllhalde. Ist der Unterschied, esse ich Apfel oder ist der Apfel quasi mit Plastik verpackt und der Plastikmüll bleibt übrig und der muss sich ausscheiden und das macht der Körper dann im Fall von der Pille und beim Estrogel kann ich den Apfel komplett essen und verwerte ihn im Darm. Ist das so? Ja, absolut. Ist es, glaube ich, handgreiflich oder verständlich. Und das ist so ein bisschen der Unterschied.
Dann haben wir die Phytoöstrogene, das sind quasi pflanzliche Östrogene, das ist auch eigentlich ein falscher Begriff, die docken an dieselben Rezeptoren an und tun so, als wären sie Östrogene und funktionieren nicht immer, wir wissen auch noch nicht genau warum. Die können gut helfen. Irgendwann scheinen aber die Rezeptoren gesättigt. Also irgendwann reicht es einfach nicht mehr von der Menge her. Ich bin dort ein bisschen vorsichtig, weil das oft einfach aus Pflanzen ist.
Wir immer da nicht wissen, wie ist die Schmerbelteilbelastung und, und, und. Jetzt haben wir schon die Trinkwasserverunreinigung. Eigentlich wissen wir gar nicht mehr, was wir noch essen und trinken sollen. Also ich finde, da wird auch wieder so Angst geschürt. Muss ich halt irgendwie überlegen. Aber es ist schon etwas, was ich auch erlebt habe, wo man einfach gucken muss. Und ich habe schon Frauen, die auf einmal sehr hohe Leberwerte gekriegt haben,
weil die irgendwas gemacht haben. Oder so Leberfasten. Also nicht Leberfasten, sondern Leberreinigung. Leberfasten ist ja begleitet, nicht schlecht. Aber diese Leberreinigung, die auch nach hinten losgehen können. Okay. Also ich denke zum Beispiel auch so an Ashwagandha. Das wird ja auch irgendwie, ist ja auch eines. Man muss sagen, die Dosis, die davon in den Nahrungsergänzungsmitteln drin ist, ist oft homöopathisch.
Da bin ich jetzt nicht so gestresst die Dosis, die in Studien drin sind wenn wir die langfristig nehmen würden wissen wir nicht, wie viele Leberschäden wir machen, und das war bei Ratten also das ist wirklich unser großes Problem im Moment das ist das, was ich halt auch bei der Glucose Gottes so kritisiert habe und ich habe die Energie nicht dafür und ich bin sehr froh, dass es andere Accounts gibt, also im Internet, die sich da wirklich drum kümmern, auch da nicht immer,
ich sage nur so, manchmal gehen mit den Leuten dann der Fame durch, so nenne ich das, ja, also du kommst dann in so einen, Like-Tunnel und dann ist dann auch nicht mehr alles ganz so gut recherchiert oder sehr problemisch gehalten, aber ist ja auch wurscht. Aber dann muss man halt wirklich einfach die Studien schauen.
Ich glaube, das ist sehr schwer geworden für die Laien, das muss man jetzt einfach so sagen, weil ich selber bin auch schon oft genug reingefallen und bin jetzt sehr, sehr, sehr vorsichtig, was ich wem empfehle und wenn ich die Studie selber nicht gesehen habe. Oder der Person nicht vertraue, weil ich weiß irgendwie, da ist mal was passiert, dann glaube ich das nicht mehr. Kannst du dich noch eine Sache dazu fragen, die ich neulich geguckt habe,
weil es mich einfach interessiert, ob das stimmt. Es geht auch so ein bisschen in Richtung Glucose Gottes. Und zwar war die Aussage, man soll in der ersten Zyklushälfte nicht so viel snacken, weil so man diese Insulinresistenz irgendwie triggert und dann kriegt man keinen Eisprung. Also es ist so, dass schon bei Patienten, die zum Beispiel PCOS oder so haben, die mehr Insulinresistenz haben, kann, mit sowas zu tun haben.
Aber Leute, wir reden hier über Extreme und das ist sicher nicht in einem Zyklus. Also ich persönlich glaube nicht, dass das in der ersten Zyklushälfte abhängt. Ich glaube, es geht generell darum, dass viele Insulinresistenz haben, weil wir uns ungesund ernähren, weil wir darauf nicht achten, weil wir uns zu wenig bewegen. Und ich glaube nicht, dass wenn du dich mehr bewegst in der ersten Zyklushälfte, dann einen besseren Eisprung hast. Ich glaube, dass das ein Langzeitspiel ist.
Und ich glaube nicht, nur weil ich irgendwie, es gibt andere Dinge. Zum Beispiel, wenn ich in der zweiten Zyklus der Hälfte keinen Alkohol trinke, habe ich eine höhere Schwangerschaftswahrscheinlichkeit. Das gibt Studien zu. Aber mir wäre jetzt nichts bekannt. Also wenn ihr eine kennt, bitte studiert sie mir. Ich bin immer ganz offen dafür. Aber da wäre mir jetzt nichts bekannt. Und ich würde mich sicher nicht nur auf zwei Wochen meines Lebens fokussieren.
Sondern ich würde generell schauen. Wir wissen aber, dass das schon ein Thema ist. Ja, ich habe noch ein Statement von einer Frau, die sich dazu geäußert hat, das würde ich dir gerne vorlesen. Ich finde, es passt so gut zusammen. Sie schreibt, das Thema Pyraminopause ist medial total überpräsent, aber weniger im Sinne von so einer Aufklärung, sondern eher im Sinne von, oh mein Gott, alles wird ganz furchtbar. Es ist einfach das nächste Ding, über das wir uns jetzt Gedanken machen müssen.
Und sie sagt, für sie wirkt es jetzt so irgendwie an der Intersektionalität zwischen Altersshaming und Frauenhass. Zitat Ende. Wie sie es tut, das ist. Wirklich, also ich bin jetzt sehr stark überlegen nach unserem Podcast vielleicht, weil ich ja am Wochenende Zeit habe, genau dazu nochmal ein Reel oder so zu machen, wie so ein Zug in den Tunnel fährt und da steht die Perimeter. Und dann kommt der Zug und dann siehst du nur noch Rettungsanienfilter.
Naja, also auf jeden Fall ist es schon so, dass es gut ist, dass es medial ist. Es ist gut, dass es politisch geworden ist. Ja, weil es ist ein ganz, ganz, ganz großes Thema. Ich finde, dadurch fällt sehr viele andere wichtige Themen ein bisschen hinten rum. Ist auch okay. Ich finde es gut, wenn der Fokus jetzt mal in die Richtung geht. Aber Leute, es ist ein physiologischer Vorgang. Wir können ihm nicht entgehen. Ja, ich muss es nochmal sagen.
Und deswegen ist es gut, wenn man sich informiert. Ich finde es nicht gut, was dort für eine Industrie drumherum gekommen ist. Bin ich ganz ehrlich. Auch wir haben natürlich Produkte dafür. Also wir hatten ja schon darüber gesprochen. Wir haben zum Beispiel schon sein eigenes Kollagen, was wir haben. Aber es ist auf Studienbasis entstanden, die Idee, dass wir den Frauen helfen wollten. Und haben das besorgt. Es war nie gedacht, dass wir es irgendwie online verkaufen.
Und ich sehe aber diesen Trend. Nur wenn du dieses eine Magnesium nimmst, schläfst du gut. Und es ist natürlich so, es gibt Studien, aber das wissen wir auch nicht ganz so gut. Und ich sage immer, probiert es aus. Hier ist Kosten- und Schadenrechnung, sage ich immer. Muss man immer schauen. Ist niedrig. Kann man mal machen. Genauso wie mit dem Omega-3. Der Schaden und Nutzen ist ein gutes Ding. Bei so Ashwagandha, Phytotherapeutika, Leberreinigung.
Gallenstein, Ausscheidungsdarmschwurblereien, ist der Kosten-Nutzen nicht gegeben. Sondern da ist Schaden da. Und ich finde, das muss man so ein bisschen abwägen. Auch so mit den ganzen Eiweißpräparaten, die so auf dem Markt sind. Also auch wie ich das empfehle, ist da dieser Nutzen. Also der Kollege hat das so schön gesagt. Also immer, wo ist die Gefahr?
Das muss man sich anschauen. Und da ist jetzt gerade um den Wechsel herum ein Riesenbubble gekommen, wo es nicht mehr um Aufklärung geht, sondern wo eine sagt, das ist der richtige Weg, weil mir das geholfen hat. Und ich möchte hier drauf hingehen, sagen, so individuell, wie wir Frauen sind, nur weil wir einem Geschlecht angehören. Ist es nicht für jeden das Richtige, der Weg. Und es muss individuell betrachtet werden.
Und du darfst für dich in dem Alter, wenn du in die Perimenopause kommst, bist du eine gestandene Frau im Regel. Du hast hoffentlich gelernt, Nein zu sagen, zu horchen, was du und dein Körper brauchst, dafür einzustehen und dir dann auch auszutesten und zu sagen, bei mir hilft das Magnesium nicht.
Oder auch zu sagen, ich mache das immer nur mit der Hormone Ersatztherapie, also wenn ich die Bioidenten-Sachen und auch die Nicht-Bioidenten oder auch die Pille verschreibe, will ich meine Patientin nach drei Monaten wiedersehen. Ich will wissen, wie geht es Ihnen? Kommen Sie damit klar? Weil, genau um sicherzugehen, dass Sie sich darüber Gedanken gemacht haben, dass Sie sich gefragt haben. Und das darfst du tun. Und du darfst sagen, hey, ich habe den Trend ausprobiert und der ist scheiße.
Du kannst es auch ausprobieren und sagen, voll gut. Wenn ich auf meinen Feierabend-Sekt verzichte, habe ich keine Hitzewallungen in der Nacht. Ja, gut für dich. finde heraus für dich, was dir hilft. Es ist absolut individuell. Und ich glaube, das ist so wichtig, weil wir sind so unterschiedlich. Ja, und ich glaube, es bedarf einfach noch ganz, ganz viel Forschung und deswegen finde ich es gut, dass diese Bubble jetzt da präsent ist.
Aber ich sehe es auch so ein bisschen kritisch, weil wie immer, wenn etwas Neues ist, da haben wir auch im LGBTQ-Bereich auf einmal gehabt, mit den E-Autos. Also ich finde ja, überall, wo so ein neuer Markt Da ist es dann erstmal so. Oder Lastenräder. Das sieht man jetzt überall. Du weißt, wie ich das meine. Und beim Wechsel ist es halt so, Leute, den gab es auch schon vorher. Und lasst es euch nicht irgendwie verkackern, sondern steht für euch ein. Schaut wirklich auf die Basics.
Knochengesundheit, Gefäßgesundheit, Gehirngesundheit, eure Lebensqualität. Steht es für euch ein und probiert es aus. Und lasst euch nicht verschurbeln. Aber auch nicht Gaslighten von Ärzten, Ärztinnen. Wenn euer Arzt sagt, also Hormone in den Wechseljahren, dann sagt sie immer, soll man wieder auf eine Fortbildung gehen? Fragt sie mal, also jetzt werde ich wahrscheinlich gedisst von meinen Kollegen. Aber da muss ich auch eine Lanze brechen. Weil bevor ich in die Praxis gekommen
bin, hatte ich keine Ahnung über den Wechsel. Gar keine. Das sage ich jetzt hier auch nochmal. Also bitte, bitte, bitte, seid nicht böse, wenn Kollegen oder Kolleginnen davon keine Ahnung haben. Ich hatte es auch nicht. Und ich war auf Hormone spezialisiert. Ich bin in die Praxis gekommen und ich habe gesagt, scheiße, ich habe keine Ahnung.
Und ich habe mich in den Nachtzug mit meinem Kind Ahlen zu meinem Mann gesetzt und habe der Schwenkhagen und der Staudig in ihrer Menopausengeschichte dazugehört und habe die Kurse gemacht. Und ich habe den nächsten Kurs gemacht. Und ich habe mit jeder Patientin dazugelernt. Und ich lerne immer noch täglich dazu. Und ich habe keine Ahnung, wie sich das anfühlt, weil ich bin nicht im Wechsel. Und mein Wechsel wird vielleicht ganz anders sein als der von einer anderen Frau.
Und das ist sowas, das entwickelt sich ganz so viel. Es gibt jetzt ganz viel kostenlose Angebote und es ändert sich jetzt auch immer mehr. Ärztinnen und Ärzte informieren sich dazu und haben ein gutes Gefühl. Aber wir hatten ja auch alle Angst. Verstehst du, wir haben das verschrieben. Dann kamen diese Studien, dann hieß es, du darfst es nicht mehr.
Dann war es schon so, dann bist du schon so gestört. Dann gehst du nicht mal zu dieser Fortbindung, weil du hast dieses Thema schon so angstbesetzt, weil du vielleicht drei deiner Patientin vermeintlich umgebracht hast. Das dürfst du ja auch nicht vergessen. Da sind ja Generationen, die davon hoch traumatisiert sind. Die Jahrzehnte an ihren Patienten die Hormone gegeben haben. Dann wurde dann gesagt, scheiße, du hast dich quasi umgebracht. Dann ist dieses Thema natürlich,
Angst besetzt. Ich will es jetzt nicht irgendwie schön reden, aber ihr müsst ja auch die Warte von den Ärzten verstehen. Da finde ich es halt so toll, dass jetzt so viele rausgehen von den Kollegen und Kolleginnen und da Bücher zu schreiben und eine Lanze zu brechen und die Podcasts zu dem Thema gibt zum Wechsel, wo man sich informieren kann. Aber was ich halt mitgeben möchte, ist, lass dich trotzdem nicht unter Druck setzen.
Und du musst auch mit 38 dich noch nicht um die Pyramiden im Pause kümmern. Ja, also das muss man halt auch sagen. Und nicht nur, weil der Zyklus einmal ausbleibt, dass man noch nicht im Weg ist. Ja. Ja, also das ist so ein bisschen, du darfst halt mal schauen, ja. Und ein bisschen auch realistisch bleiben. Vielleicht hast du die Hitzewallung auch gerade, weil du irgendwie zu viel gesoffen hast. Oder zu viel Kaffee. Ja, genau.
Und dann vielleicht sind sie dann auch wieder weg. Genau, also ein bisschen durchatmen. Ja, mal hinspüren wieder. Und das Handy weglegen. Dann kriegt man auch weniger mit von der Perimel. Ja, ich glaube auch. Und wie lange würdest du sagen, soll man jetzt, egal welche Intervention man macht, anwenden, um zu gucken, was sich tut? Also bei den Bioidenten-Normonen ist meine Erfahrung so, das tut sich meistens sehr schnell was und man merkt da gute Besserungen innerhalb von einer Woche.
Wenn es dann nicht ist, dann muss man hinterfragen, ob die Dosis passt oder ob man das überhaupt braucht. Und bei den Phyto-Geschichten weiß man schon, braucht man so ein, zwei Monate. Deswegen bin ich da mal so vorsichtig, weil man soll es ja nicht länger als drei Monate machen. Also ob man es dann macht, ist halt so eine andere Geschichte. Und mit den Lifestyle-Geschichten, das ist halt so, ich nehme halt nicht gleich zehn Kilo an.
Ja, also, oder meine Insulinresistenz geht ja nicht weg von einem Tag. Da würde ich mir schon ein halbes Jahr Zeit geben. Da darf man schon ein bisschen liebevoll zu sich sein. Ist das schon ein schönes Schlusswort? Gibt es noch irgendwas, was du den Menschen mitgeben möchtest? Steht es für euch allen. Nimmt es euch selbst und eure Symptome ernst. Also das ist, glaube ich, so das A und O. Und notiert sie euch. Also es ist wirklich so, schreibt sie auf,
was sie aufgeschrieben hat. Wer schreibt, der bleibt. Das ist so, ob es jetzt im Beruf ist oder sonst so. Aber schreib es dir auf. Schreib auf, damit der Arzt oder die Ärztin auch sieht, dass es da eine Sache gibt. Und das Zweite, schreib dir deine Fragen auf für den Arzttermin. Ich liebe es. Meine Patientin kommt mit ihrem Notizbuch, mit ihrem Zettel, mit ihrem Handy. Wir gehen als erstes die Fragen durch und dann machen wir die Vorsorge unter dem Termin.
Ja, dafür sind wir da. Wir sind euer Google. Nutzt uns. Miriam, vielen, vielen Dank, dass du heute unser Podcast Google warst. Das war sehr, sehr lehrreich. Ich habe viel gelernt und die Leute im Internet finden dich unter at Herzensdialoge. Ist sonst noch was, was wir hier denen sagen sollen? Die Buchempfehlungen, die wir gesagt haben, können wir dann noch reintun von den ganzen Kolleginnen und ansonsten freue ich mich immer wieder.
Vielleicht verirrt sich jemand bei mir auf Instagram oder in den Newsletter oder auch in die Praxis. Genau. Ich habe mich sehr gefreut und freue mich immer über Feedback. Also schreibt es mir sehr gerne. Danke dir, liebe Miriam. Danke. Music.
