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Lohnt es sich, den Urlaub via VPN zu buchen?

Jun 24, 202518 min
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Sommerzeit ist Urlaubszeit: Viele Menschen nutzen die warmen Monate, um zu verreisen und sich zu erholen. Doch was der Seele guttut, kann für den Geldbeutel zur Belastung werden. Besonders online stößt man deshalb immer wieder auf Tipps und Tricks, wie sich das Urlaubsbudget schonen lässt. Ein beliebter Ratschlag: die Nutzung eines VPN-Zugangs bei der Buchung von Flügen und Hotels. Laut Erfahrungsberichten und einigen Anbietern soll man damit ordentlich Geld sparen können. Aber stimmt das wirklich? Sascha Aumüller und Markus Böhm aus dem Lifestyle-Ressort des STANDARD haben den Selbstversuch gemacht. Was sie daraus mitgenommen haben, verraten sie Podcast-Moderatorin Anika Dang in dieser Folge.

Transcript

Willkommen zu "Lohnt sich das?" der Standard-Podcast über Geld. Mein Name ist Annika Dang. Ob Städtetrip oder Badeurlaub, die Sommermonate nutzen viele Menschen für Reisen und Erholung. Was uns gut tut, kann für unsere Geldbörse aber ziemlich belastend sein. Deshalb findet man vor allem online so einige Tipps und Tricks, um das Urlaubsbudget zu schonen. Einer davon ist die Nutzung eines VPN-Zugangs bei der Buchung.

Erfahrungsberichten zufolge soll man dadurch ordentlich Geld sparen können. Aber stimmt das wirklich? Meine Kollegen Sascha Aumüller und Markus Böhm aus dem Lifestyle-Resort haben den Selbstversuch gemacht. Was sie daraus mitgenommen haben, verraten sie uns heute. Hallo Sascha! Hallo Annika! Und Hallo Markus! Grüß dich Annika! Bevor es losgeht, aber noch ein wichtiger Hinweis an unsere Hörder*innen.

Wenn euch unser Podcast gefällt, dann abonniert uns am besten gleich noch bevor es losgeht auf Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer ihr uns hört. Dann verpasst ihr auch künftig keine neue Folge mehr. Lieber Markus, bevor wir gleich über euren Selbstversuch sprechen, ganz kurz, was ist überhaupt ein VPN-Zugang? Ja, ein VPN-Zugang, das ist die Abkürzung für Virtual Private Network. Das handelt sich dabei um ein Netzwerk von verschiedenen Servern, die in diverser Länder verteilt sind.

Das geht letztendlich darum, dass man mithilfe so ein VPN seine eigene IP-Adresse, die ja quasi jeder von uns im Internet hat, verschleiern kann. Also wenn ich nicht will, dass jemand weiß, dass ich eine österreichische IP-Adresse habe, wähle ich mich in so einer VPN ein und kann dann quasi anonym surfen. Das heißt, ich verschleiere einfach was in meinem Ort, wo ich mich gerade aufhalte. Das wird ihm auch gerne dazu genutzt, um anonym zu surfen.

Es gibt dann auch diverse Ampiter, die solche VPNs zur Verfügung stellen, meistens in Arbomotellen. Wir haben uns letztendlich für ein Ort VPN entschieden, nicht weil die uns irgendein das zahlen oder weil wir das so sympathisch finden, sondern weil die immer wieder bei Fachpublikationen als die besten bezeichnet werden. Und was bringt jetzt so ein VPN-Zugang, wenn ich mal ein Urlaub buchen will?

Ja, die Sache ist die, es heißt, dass Buchungsseiten wie Hausnummerbooking.com schauen, wo lockt sich denn der jeweilige User ein, die jeweilige Userin und die sehen dann, okay, da kommt eine Österreicherin, ein Österreicher, die haben halt dann quasi Daten hinterlegt, okay, Österreich ist eine Interesse in der Welt, das heißt, denen können wir einen ordentlichen Aufschlag draufhauen. Das ist letztendlich ganz leihenhaft die Geschichte.

Und um das zu vermeiden, nimmt man eben einen VPN und muss sagen, okay, ich komme ja gar nicht aus Österreich, ich bin ja jetzt in Warners unterwegs, also laut Server sage ich dann einfach Booking, ich bin gar nicht in Österreich, ich bin in Georgien oder Indien oder wo auch immer und kann damit angeblich sparen. Und das war jetzt also die Frage, ob das auch wirklich stimmt, weil es mir oftmals behauptet und wir wollten ja mal schauen, wie das Ganze funktioniert.

Ja, Sascha, erzähl uns doch mal, wie seid ihr da vorgegangen, also worauf sollte man den achten, wenn man das macht?

Wir haben das so gemacht, wir haben vorwiegend unsere privaten Geräte verwendet, das ist schon mal kein Firmen-Netzwerk drauf, ist das auch noch irgendwie blocken könnte, haben etwas ältere MacBooks verwendet und das Kontrollgerät auch schon ein etwas älteres Android-Tablet, weil man kann eigentlich mit jedem Endgerät so einen VPN vorschalten und haben das in einem ersten Schritt eben so probiert, dass wir auch immer den gleichen Browser verwendet

haben, einen Chrome-Browser, da gibt es immer aktuelle Updates, der hat mit Sicherheit einen Incognito-Modus, also wo man anonym serft, es ist auch wichtig, dass man das einschaltet und haben halt, bevor wir begonnen haben, immer alle Cookies gelöscht, Verlauf gelöscht, Kass gelehrt und so weiter, also so wie, dass man einen jungfreulichen Browser hat sozusagen.

Und dann sind wir mehrere Buchungen durchgegangen, so Testbuchungen und die alle am selben Tag, damit man auch nicht sagen kann, okay, es liegt vielleicht am Tag irgendwie, dass das schon teurer geworden ist, das gleiche haben wir also dann später mit eingeschaltetem VPN gemacht, nochmal auf diesen unterschiedlichen Endgeräten und waren dann wieder eben im Incognito-Modus auch mit gelehrtem Kass und gelöschten Cookies unterwegs.

Für welche Länder habt ihr euch denn dann entschieden und warum?

Wir haben probiert Bulgarien, Indien, Mexiko, Georgien und auch ganz kurz Russland einfach aus Interesse, vielleicht der Verfall des Rubels, dass es irgendwas bringen könnte, sind dann aber recht schnell an unsere Grenzen oder an die Grenzen des VPN-Ambiters gestoßen, weil Russland gar nicht freigeschalten ist momentan, hat politische Gründe, es werden halt Attentate sozusagen vermutet, insofern man hat das einfach deaktiviert zurzeit.

Bei den anderen Ländern sind wir davon ausgegangen, zum einen, dass einfach die Verbraucherpreise dort niedriger sind, das Lohnniveau ist niedriger und man geht davon aus, dass einfach in vielen Ländern sozusagen zu anderen Preisen angeboten werden kann, vor allem große Firmen können das.

Wir haben uns aber nicht nur darauf verlassen, dass wir einfach die Länder sozusagen wild ausprobieren, sondern es gibt sehr viele Tests rein im Internet bereits, die also empfehlen auch diese Länder auszuprobieren, also namentlich Indien, in Europa, Bulgarien, Georgien zum Beispiel. Wie habt ihr dann sichergestellt, dass die Testbedingungen vergleichbar sind?

Wir haben uns die Arbeit aufgeteilt und Markus hat die Testbuchungen mal vorweg ohne VPN gemacht und hat das wirklich sehr akribisch mit Screenshots dokumentiert, auch um mir zu helfen, dass ich mich an diese Daten halten kann, weil es ging uns letztlich auch darum zu errohieren, wir möchten einen bestimmten Flug zu einer bestimmten Zeit, namentlich sehr auf die Ferien und wollen nicht irgendwas buchen, sondern haben uns schon für den Ziel

entschieden, dass es einfach, glaube ich, die Herangehensweise die realistisch ist, man weiß, man möchte dorthin, hat diesen Zeitraum zur Verfügung und haben das ganze dann nachgestellt mit VPN. Das heißt, Markus hat gewisse Buchungen vorgenommen ohne VPN und hat die dokumentiert und ich habe versucht, exakt die gleiche Aufstellung im Nachhinein zu finden.

Dann gibt es bei den Buchungsvorgangen, gab es dann auch schon so, war schon erkennbar, man kommt zum Beispiel, wenn man über Flugpreisvergleichereien geht, auf unterschiedliche Unterseiten der Airlines und wie man versucht, wirklich genau diese Anordnung zu reproduzieren, damit wir auch keine Preisunterschiede haben, man bekam dann manchmal schon mit VPN schon unterschiedliche Preise angezeigt, ging man dann zum Beispiel auf die Austrian Airlines Seite, gab es dann

doch wieder den gleichen Preis, man muss dann wirklich auch das zu Ende spielen, um einen realistischen Preis zu erhalten. Dann habt ihr euch ja verschiedene Szenarien überlegt und die dann eben getestet, was war denn das Erste?

Ja, was hast du schon erwähnt, wenn man mal schaut, wie die Flugpreise auch schon, haben uns dann für die Verbindung, wie in Bangkok entschieden, über die Austrian Webseite, es sollte ein Direktflug sein, wenn man halt nicht viel Zeit verschwenden möchte und das halt relativ billig haben wollten, haben wir dann jetzt alle möglichen Settings eingestellt, die uns gefallen haben, interessanterweise haben wir dann festgestellt, dass der Preisunterschied

mit und ohne VPN eigentlich unwesentlich ist, man ist jetzt nicht dann wieder auf die gleichen Seiten zurückkommen und so hat der Fahrtor nichts, nicht wirklich was gebracht. Als nächstes habt ihr euch ja angeschaut, wie viel ein Flug von Wien nach Bangkok auf einer Vergleichsplattform kostet, also nicht direkt bei der airline, wie seid ihr da vorgegangen?

Ja, wir haben uns dann den gleichen Flug noch einmal geschnappt, mit den gleichen Einstellungen oder den gleichen Vorgaben, gleiches Datum, besonderen Anzahl, Direktflug, Economy und so weiter und haben das Ganze versucht, über Sky Scanner, das ist so eine Flugsuchmaschine, die halt quasi die billigsten Flüge ausspuckt und nochmal zu checken, wie es dort ausschaut, das heißt, wir haben uns ja dann mal ohne VPN, dann mit VPN, probiert, letztendlich sind wir

wieder bei der Ausstellung gelandet, das hat natürlich nichts gebracht, das heißt, wir sind dann weitergegangen und haben gesagt, wir geben einfach diesen Direktflug auf und versuchen es mit Zwischenstabs, es ist rausgekommen, dass der Flug dann zwar günstig ist, nonah, dafür werden wir halt dann 13 Stunden unterwegs und ich glaube, das wird dann auch wirklich

keiner. Mit dem VB ist uns dann aber aufgefallen, dass man auch ganz andere Verbindungen von Wien nach Bangkok angezeigt bekommt, wenn man zum Beispiel über einen georgischen Server geht, das heißt, wenn man dem System vorgaukelt, man sieht, es den Georgen, aber trotzdem blieb der Flug dann teuer, also haben wir mal das Datum geändert, den Direktflug aufgegeben, haben wir sich einen Flug für 472 Euro gefunden, statt der rund 1500 vorher und haben wir es

doch näher, ist das ein Schnäppchen, hört sich so an, aber man wäre dann letztendlich 36 Stunden unterwegs, allerdings hätten wir halt nur wenigstens nur einen Zwischenstab, also das Unterstrich einfach komplett unbefindigend. So, was ist denn dann euer erstes Fazit? Lohnt es sich jetzt, bei flügenden VPN zu nutzen?

Man muss sagen, wenn man einen konkreten Flug sucht, überwiegend nicht, also es gibt schon geringe Preisunterschiede, es kann auch auf einen unterschiedlichen Wechselkurs zurückzuführen sein, weil also man kriegt die Preise auch ausgewiesen in der Landeswährung, also wenn ich sozusagen als indischer Surfer unterwegs bin, kriege ich in Rupe ein Ausgewiesen, muss sich dann umrechnen und so weiter. Also zusammengefasst, die unten

war nicht sehr spürbar. Also wir haben erst dann, wie wir angefangen haben, einfach so ein bisschen bei den Flugdaten zu variieren, also das Datum war nicht fliegen möchte und unterschiedliche Verbindungen zu suchen, auch bei den Zielen zu variieren und so sieht man dann schon, dass man Schnäppchen machen kann. Die Frage ist so ein bisschen, was das bringt. Also der Zugang ist normalerweise schon, ich habe ein konkretes Ziel vor Augen und ich habe einen gewissen Zeitraum.

Also es ist schon so, wenn man flexibel ist sozusagen bei der Reisezeit und beim Ziel, so wie auch ohne VPN, kann ich sparen. Ihr habt aber nicht nur Flüge euch angeschaut, sondern auch Hotels und Unterkünfte, die sollen ja auch auf billiger mit VPN Zugang sein. Heißt das? Was sind da eure Erfahrungen? Da war die Erfahrung auch sehr ähnlich. Also wenn ich sehr flexibel bin, dann sind auch die Preise flexibler. Markus hat ein tolles Hotel in London gefunden

zuerst, wo er gesagt haben, ja, es wäre eigentlich nett von der Lage und so weiter. Und wenn man sich genau dieses Hotel in den Kopf gesetzt hat, zu dieser Reisezeit sieht man, dass die Preisunterschiede marginal sind. Wenn ich jetzt über einen indischen Server oder über einen georgischen Reingeh, wenn man es dann noch ein bisschen weitergespielt, wenn man Bestpreisangebote in einer Stadt sucht, zum Beispiel in Dubai zu einem bestimmten Zeitraum, kann man schon relevantere Preisunterschiede

erzielen. Also wenn ich da als indischer Server wiederum reingebe, bekomme ich Angebote, die auch schon für eine ganze Woche sehr, sehr günstig sind, noch günstiger. Die Frage ist dann auch, was die Ersparnisse ist. Und letztlich ist auch die Frage, wie die Qualität dieser Häuser ist. Wir haben auch den umgekehrten Weg dann noch gewählt und haben gesagt, wir schauen uns jetzt die luxuriösesten Dinge in Dubai an Penthouses um 150.000 Euro pro Nacht und sind dort über einen

indischen Server reingegangen und da gibt es ja wohl Ersparnisse. Da zahle ich sage ein Haus nochmals statt 150.000 pro Nacht, 140.000. Also die Frage ist, ob jemand, der sich das leisten kann, solange mit VBN-Hährung spielt. Das war so die Erfahrung mit Booking. Bei Airbnb gab es wirklich, muss ich sagen, einen Ausreißer, auch wenn ich jetzt das klassische Fähre in Haus für zwei Wochen für eine Familie im Sommer auf Kreter suche und ich gehe wirklich über einen anderen,

ich glaube wir haben den georgischen Server dann letztendlich verwendet. Da hatte ich schon für diese zwei Woche einen Preisunterschied von fast 200 Euro. Also das ist durchaus spürbar. Ihr habt aber nicht nur Unterkünfte und Flüge euch angeschaut. Auch für Mietwegen habt ihr ja einen Test darauf gemacht. Was ist da rausgekommen? Wir haben uns das dann auf die Suchsaufbau eigentlich ganz ähnlich über dem Flug. Wir sind

erst auf eine Seite eines internationalen Mietwagen Anbieters gegangen. Konkret war das 6. Und wollten uns ein Cabrio auf Mallorca ausborgen. Letztendlich mussten wir auch hier feststellen, dass man egal was wir gemacht haben, welches Endgerät, Miet oder ohne VBN, es ist jetzt nicht zu keinem signifikanten Preisunterschied gekommen. Dann haben wir ähnlich wie bei den Flügen dann auch eine quasi einen Mietwagen Broker unter Anführungszeichen und uns angeschaut, in konkreten Fall billiger

Mietwagen.de. Dort haben wir dann wiederum gesehen, dass, nachdem wir beim Mietwagen auch in mein Versicherungspaket mitbuchen sollten, dass es dann wirklich, wenn es dann diese Details total kompliziert wird mit VBN auch. Also wie Sie sagen, wenn man wirklich viel Zeit damit verbringen möchte, dann ist davon eigentlich abzuräten, weil es nichts bringt unterm Strick. Es ist vielleicht auch oft das Problem, wenn ich das ergänzen darf, der Vergleichbarkeit gegeben.

Also es werden auch zum Teil unterschiedliche Pakete angezeigt. Also das heißt, du kriegst in anderen Ländern andere Versicherungspakete angeboten und dann musst du erst wieder anfangen, habe ich tatsächlich dieselbe Leistung angeboten bekommen und das macht es sehr, sehr intransparent zum Teil. Ja, so unterm Strick, was würde dir sagen, was ist die Balance? Lohnt sich das buchen wie

ein VBN? Naja, sagen wir so. Also Ausgangspunkt für die eigentliche Recherche war ja auch eben eine Aussendung, die relativ pauschal gesagt hat, also von einem VBN-Ambieter, der macht natürlich Werbung damit sozusagen, wer in Österreich bucht, online eine Reise bucht, der zahlt im Durchschnitt um 25

Prozent mehr und diese Pauschalaussage konnten wir so überhaupt nicht nachvollziehen. Man bekommt sozusagen da und dort Preisvorteile, aber eben immer bei angebotenen Dienstleistungen, die ich so vielleicht gar nicht will. Das ist auch so beim Online-Shopping durchaus der Fall und das setzt sich auch bei den Reisen fort und auch der Anbieter selber sagt, diese Preisunterschiede müssen nicht unbedingt sozusagen auf sein Angebot zurückzuführen sein, sondern das kann auch mit

Rabattaktionen zusammenhängen mit Marketingkampagnen, natürlich mit Wechselkursen und so weiter. Also es gibt schon Preisunterschiede, wenn man nach dem billigsten Angebot immer sucht, die gibt es aber auch ohne VBN und es ist so ein bisschen, wenn ein bisschen egal ist, was dann dabei rauskommt,

kann man schon ordentliche Preisaspannisse bekommen. Die Frage ist so, wie das auch der VBN-Ambieter redet, dass ich mich hinsetze, ein Angebot mir raussuche, das Niederschreibe, was es gekostet hat und dann mit zehn verschiedenen Ländern ausprobier, was ist der günstigste. Ich sitze wirklich sehr, sehr, sehr lange für eine so eine Recherche. Ich muss Abogebühren für den VBN-Ambieter zahlen. Es ist die Frage, ob da enorme Zeitaufwand dafür steht. Also wenn ich jetzt

wirklich viel Zeit habe, warum nicht? Man kann es ausprobieren, aber wir waren jetzt nicht so beeindruckt. Das heißt, ihr werdet das in Zukunft wahrscheinlich eher weniger nutzen, höre ich raus? Ja, schon aufgrund der Tatsache, dass man auch an Zeiten gebunden ist, wann man überhaupt auf Urlaub gehen kann und auch ich suche mir einfach den Urlaubsort gerne aus selber. Nachvollziehbar würde ich sagen. Habt ihr den Tipps, wie Urlaubende wirklich Geld sparen können oder wie man einfach

gute Deals findet? Ja, es hängt natürlich stark von der individuellen Lebenssituation, aber ganz allgemein kann man sagen, man sollte dann reisen, wenn nicht alle reisen, dort hinreisen und nicht alle hinwohlen. Es ist ein bisschen so ein Pinzenweisheit. Also letztendlich geht es daran, ich denke, am meisten Sparen kann man mit bei der Destination und beim Datum, wie das Sascha auch erwähnt, flexibel

ist. Also wenn man sich nicht auf irgendwas festlegen will und kann oder ja, wie auch immer. Und man sollte dann aber auch schwissen, also vielleicht schon wissen, wo man hin will und zwar schon weit, was das heißt, frühbuchend, so jetzt ja auf jeden Fall aus. Und wie sich gezeigt hat, kann man auch gehen. Spannend, wenn man zum Beispiel bei Flügen-Zwischenstabs in Kauf nimmt. Also es ist dann

egal, ob Meter ohne VPN, allerdings. Und wie wir jetzt in den letzten Tagen erfahren haben, es war ja am Dienstag die Studie der Urlaubs-Euro, wo der quasi publiziert von der Bank aus, der konkret. Und die untersuchen ja jedes Jahr, wo der österreichische Euro- und Einführungszeichen im Ausland am meisten wert ist. Und das war dann dem draufgekommen, dass Bulgarien offenbar zur Zeit alles schlägt. Das heißt, wer einen Bulgarien Urlaub machen will,

kriegt für seine 100 Euro eine Gegenleistung von fast 180 Euro. Das Gleiche gilt auch bei klassischen Urlaubseinen. Wir kriegen ja dort aus Lavenien, wo man dann um 20 % sparen kann und selbst in Italien und Kroatien kriegt man noch 10 % mehr als hierzulande für seinen österreichischen Euro. Ja, ansonsten kann man das sagen, aus schon nach ein paar Tagen halten.

Und wie zum Beispiel bei Mitwagen BroCon gibt es das immer wieder, dass man jetzt sagt, dass ihr jetzt sagen 20 Prozent, wenn du jetzt boost und ja, man muss das ein bisschen zusammen glauben bei den Eindrücken, wenn man eine Gruppe schal lässt. Absolut, ja. Habt ihr denn schon Urlaubspläne den Sommer? Hab ich ja. Also es geht nach Wales. Ich glaube, da werde ich auch ohne VBN nicht günstiger hinkommen oder unkomplizierter mit der Fähre und sehr, sehr aufwendig zu einem bestimmten

Zeitpunkt da. Ganz ohne VBN. Ganz so Fenster, wie das auch schon mache ich es nicht. Wir fahren nach hier so los. Auch schön. Ja, mal wieder nachher an. Schauen, wie es da ausschaut. Lieber Markus, lieber Sascha, vielen Dank für das Gespräch und die ganzen Einblicke. Danke dir, Annika, dass wir das erzählen durften. Jut, danke dir. Gerne. Der Selbstversuch hat gezeigt, dass Einsparungspotenzial mit einem VBN-Zugang fällt im Vergleich zum Aufwand eher Marker aus.

Für alle jene, die dennoch sparen wollen, lohnt es sich also eher, die Preisentwicklung langfristig zu verfolgen und das schon möglichst lange im Vorderaus. Wenn ihr mehr über die Preisentwicklung zu verschiedenen Tages- und Uhrzeiten wissen wollt und wie man wirklich gute Deals findet, dann kann ich euch auch unsere Folge zum Thema Dynamic Pricing sehr empfehlen. Auch an euch vielen

Dank fürs Zuhören. Das war "Lohnt sich das?" der Standard-Podcast über Geld. Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns gerne eine gute Bewertung da oder teilt sie mit jemandem, der oder die gerade einen Urlaub plant. Feedback und Fragen schickt ihr uns am besten an Podcast@derStandard.at. Diese Folge wurde produziert von Christoph Neuwirt. Ich bin Annika Dangen. Ciao und bis zum nächsten Mal.

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